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Pressemitteilung 180205

Weltmeister Koltakov bereits wieder weltmeisterlich


Das erste Grand-Prix-Wochenende der Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2018,
die am 3. und 4. März im Berliner Horst-Dohm-Eisstadion Station machen wird,
ist Geschichte und sorgte für einige Überraschungen. Der amtierende Welt-
und russische Meister Dmitri Koltakov gewann in Kasachstans Hauptstadt
Astana sowohl am Samstag wie auch am Sonntag, womit man durchaus
rechnen durfte. Dass der schwedische WM-Debütant Martin Haarahiltunen
allerdings als mit Abstand bester Westeuropäer in die Phalanx der seit
Jahrzehnten dominierenden Russen eindringen konnte, machte Appetit auf die
jetzt so richtig in Fahrt kommende Saison.

Am ersten Tag der LUKOIL FIM Ice Speedway Gladiators World Championship 2018
gab sich Dmitri Koltakov in seinen Vorläufen kaum eine Blöße und zog souverän ins
zweite Halbfinale ein. Dieses gewann er schließlich genauso wie das abschließende
Finale, so dass er der erste Tabellenleader der noch jungen Saison war.
Sein russischer Landsmann Sergey Karachintsev, seines Zeichens Europameister
von 2015 und ebenfalls neu in der WM, hatte in seinen Vorläufen sogar mehr Punkte
gesammelt als Dmitri Koltakov und auch das erste der beiden Halbfinals für sich
entschieden. Im alles entscheidenden Finale musste er jedoch mit Platz vier
vorliebnehmen.
In diesem sicherte sich der Weltmeister von 2016 Dmitri Khomitsevich, ebenfalls aus
dem Land von Väterchen Frost, den dritten Rang und somit ebenfalls einen Platz auf
dem Podium.
Der Überraschungsmann schlechthin war allerdings der Schwede Martin
Haarahiltunen, der in den ersten 20 Heats, in denen er wie alle anderen jeweils fünf
Mal am Startband stand, gleich viele Punkte gesammelt hatte wie Dmitri Koltakov. In
seinem Halbfinale und auch im Finale raste er jeweils als Zweiter ins Ziel und
verhinderte damit zum ersten Mal seit zig Jahren ein neuerliches rein russisches
Podest.
Hinter dem zweifachen Ex-Weltmeister (2013 und 2014) Daniil Ivanov und dem
ebenfalls russischen Wild-Card-Piloten Andrey Shishegov wurde der Österreicher
Harald Simon zweitbester Nichtrusse, gefolgt von Martin Haarahiltunens Landsmann
Ove Ledström.
Während die Routiniers Franz Zorn, ebenfalls aus der Alpenrepublik, und Stefan
Svensson die Top 10 vervollständigten, blieben die beiden deutschen Permanent-
Starter Johann Weber und Günther Bauer mit drei bzw. einem Punkt sowie den
Plätzen 14 und 17 unter ihren Erwartungen und Möglichkeiten. Dazwischen
klassierte sich bei seinem Eisspeedway-WM-Debüt der Niederländer Jasper Iwema,
der bis 2016 noch in der Moto3-Klasse in der Motorrad-Straßenweltmeisterschaft
unterwegs war.
Am zweiten Tag drehte Dmitri Koltakov so richtig auf und gewann alle seine Heats
einschließlich des Finales. Logisch, dass er mit diesem Punktemaximum die
Tabellenführung verteidigte.
Mit einer fast weißen Weste und im Finale Rang zwei stellte Sergey Karachintsev
seine gute Form erneut unter Beweis.
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Hinter Daniil Ivanov wurde Martin Haarahultinen diesmal „nur“ Vierter, doch allein
seine neuerliche Qualifikation fürs Finale war ebenso ein Beweis, dass sein zweiter
Platz vom Samstag kein Zufallstreffer war.
Hinter Dmitri Khomitsevich wurde Ove Ledström als Sechster zweitbester Nichtrusse
und zugleich zweitbester Schwede.
„Harri“ Simon hatte als Siebenter erneut den internen Kampf der Österreicher für sich
entschieden, wobei deren eigentlich Bester der letzten Jahre, „Franky“ Zorn, diesmal
als nur Zwölfter sogar dem jungen Charly Ebner den Vortritt lassen musste. Dieser
war als Vierter der sogenannten „substitute list“ genauso für die zwei verletzten Dinar
Valeev und Jan Klatovsky ins Hauptfeld nachgerückt wie Stefan Svensson.
Mit den Plätzen 14 und 15 lief es für Hans Weber und Günther Bauer unwesentlich
besser, wobei angemerkt werden muss, dass der „Eishans“ mit einem Verletzungs-
Handicap ins Rennen gegangen war und nach seinem zweiten Heat aufgeben
musste.
Am kommenden Wochenende steht im russischen Shadrinsk die Team-
Weltmeisterschaft auf dem Programm, bei der die mit Hans Weber als Kapitän sowie
Günther Bauer und Max Niedermaier vom Team Eisspeedwayunion Berlin geplante
Mannschaft die im vorigen Jahr gewonnene Bronzemedaille verteidigen möchte. Im
Moment steht allerdings hinter Hans Weber noch ein Fragezeichen und Günther
Bauer ist nach seiner Beinverletzung von der WM-Qualifikation Mitte Januar, als er
mit seinem linken Fuß unters Hinterrad geriet und sich dabei von seinen eigenen
jeweils 28 Millimeter langen Spikes eine Fleischwunde zuzog, die mit 28 Stichen
genäht werden musste, auch noch nicht wieder ganz der Alte.
Die Einzel-Weltmeisterschaft wird danach in Togliatti, ebenfalls in Russland,
fortgesetzt und kommt danach am 3. und 4. März nach Berlin, wo neben der DM am
Donnerstag die Grand Prix fünf und sechs von deren zehn ausgetragen werden.
Weitere Informationen unter www.eisspeedwayberlin.de.

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Ablauf und Ticketpreise 45. Eisspeedway Berlin
Donnerstag, 1. März 2018, Training & Rennen Eisspeedway-DM
Einlass: 10:00 Uhr Oberring: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:30 Uhr Gegengerade: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Rennen: 17.00 Uhr Kurve 1 / 2: 12,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 19:00 Uhr Haupttribüne: 12,00 € (Kinder frei)

Freitag, 2. März 2018, Training Eisspeedway-WM


Einlass: 12:00 Uhr Oberring: 10,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:00 Uhr Gegengerade: 10,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 14:40 Uhr Kurve 1 / 2: 10,00 € (Kinder frei)
Haupttribüne: 10,00 € (Kinder frei)

Samstag, 3. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP5 2018)


Einlass: 14:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 15:45 – 16:25 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 16:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 17.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 19:30 Uhr

Sonntag, 4. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP6 2018)


Einlass: 11:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 12:45 – 13:15 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 13:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 14.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 16:30 Uhr

Kombi-Karte Samstag/Sonntag, 3./4. März 2018, Eisspeedway-WM (GP5/6 2018)


Oberring: 35,00 € (Kinder 10,00 €)
Gegengerade: 45,00 € (Kinder 15,00 €)
Kurve 1 / 2: 60,00 € (Kinder 15,00 €)
Haupttribüne: 70,00 € (Kinder 15,00 €)

„Berlin-Ticket“, Donnerstag bis Sonntag, 1. – 4. März 2018


DM, WM-Training, GP5 2018, GP6 2018 Kurve 1 / 2: 79,00 €
Haupttribüne: 89,00 €

Pressekontakt:
Eisspeedwayunion Berlin
c/o HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG
Herr Thorsten Horn
Schenkenberg 40
09125 Chemnitz
Tel.: +49 (0)371 56160-13
Fax: +49 (0)371 56160-19
Mobil: +49 (0)172 2575112
E-Mail: topspeed.horn@hb-werbung.de

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