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Pressemitteilung 180211

Russland gewinnt wieder Team-WM – Deutschland Vierter


Mit dem Sieg des russischen Trios Dmitri Koltakov, Daniil Ivanov und Dmitri
Khomitsevich endete die diesjährige Eisspeedway-Team-Weltmeisterschaft.
Der Heimvorteil der „Sbornaja“ im russischen Shadrinsk war dabei sicherlich
nicht entscheidend, denn es war bereits der 36. Triumph eines russischen bzw.
sowjetischen Teams von 40 möglichen. Die deutschen Spike-Ritter Hans
Weber, Günther Bauer und Max Niedermaier konnten den Erfolg aus dem
letzten Jahr, als man in Inzell die Bronzemedaille gewann, nicht wiederholen
und landeten auf dem vierten Platz.

Schon am ersten von zwei Tagen gaben sich die Russen keine Blöße und fuhren
Punktemaximum 25. Damit übernachteten sie gewissermaßen auf der Siegerstraße
vor den starken Schweden Niclas Svensson, Ove Ledström und Martin
Haarahiltunen, die fünf Punkte weniger auf dem Zettel hatten. Auf Platz drei lagen
die Österreicher Franz Zorn und Charly Ebner, die nach dem verletzungsbedingten
Startverzicht ihres Landsmannes Harald Simon zu zweit auskommen mussten und
es auf 16 Punkte brachten. Das deutsche Team konnte nur elf Punkte einfahren, so
dass der ausgelobte dritte Rang bereits in weite Ferne gerückt war.
Der zweite Tag brachte keine neuen Erkenntnisse oder gar Überraschungen. Dmitri
Koltakov, Daniil Ivanov und Dmitri Khomitsevich gaben erneut keinen einzigen Punkt
ab und machten den neuerlichen russischen Triumph perfekt. Auch die Schweden
holten die gleiche Punktzahl wie am Vortag und zementierten damit ihren zweiten
Platz. Die Österreicher holten zwar zwei Zähler weniger, was aber reichte, um sich
den dritten Rang zu sichern.
Das deutsche Team holte am Sonntag zwar einen Punkt mehr als am Samstag, doch
das änderte nichts an Rang vier vor den Teams aus Tschechien und Finnland.
Anschließend meinte der neue Mannschaftskapitän Hans Weber: „Leider hat es
diesmal nicht fürs Treppchen gereicht, denn meiner Meinung nach war die
Teamleistung so lala. Wir müssen den Teamspirit noch mehr leben und sollten das
Paarfahren mehr trainieren. Wir fahren noch zu sehr auf Einzelergebnisse, denn es
ist egal, wer die Punkte schreibt, Hauptsache das Team holt aus jedem Lauf das
Maximum heraus. Bei mir war vom ersten Lauf an irgendwie der Wurm drin. Wir
hatten ausgemacht, dass ich die Außenbahn nehme, doch war diese dann krass
versperrt, so dass ich gestürzt bin. Dennoch hoffe ich, dass wir in Zukunft noch
bessere Leistungen als Team bringen können. Ich bin mir sicher, dass das möglich
ist, es muss nur die Konstellation passen.“
Dazu ergänzte der beste Deutsche der letzten fast schon 20 Jahre, Günther Bauer:
„Das Ergebnis ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben, aber für meinen Teil bin
ich, speziell heute, recht zufrieden. Gestern war es eher durchwachsen und
schwierig, aber der heutige Tag hat mich positiv gestimmt. Ich denke, wir sind auf
einem guten Weg. Wenn ich an letzte Woche zurückdenke, war es schon 100
Prozent besser. Wenn wir nochmal 100 Prozent draufpacken können, dann sind wir
eigentlich wieder da wo wir hingehören. Jetzt geht es zum nächsten Grand Prix nach
Togliatti und in Berlin geben wir dann Volllgas.“

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„Der erste Tag war etwas daneben. Am zweiten war es zwar deutlich besser, aber
wir hatten trotzdem noch deutlich Luft nach oben“, lautete Max Niedermaiers
Einschätzung. Und weiter: „Ich werde die nächsten Tage noch ein, zwei Rennen
fahren und hoffe dann, in Berlin meinen DM-Titel verteidigen zu können – egal wer
mit mir am Band steht.“
Am nächsten Wochenende stehen in Togliatti die Grand Prix drei und vier der Einzel-
Weltmeisterschaft an und danach in Wjatskije Poljany, ebenfalls in Russland, die
Europameisterschaft. Danach kommt der Tross nach Zentraleuropa, wo vom 1. bis 4.
März das große Eisspeedway-Festival in Berlin gefeiert wird. Dieses beginnt an
jenem Donnerstag mit dem Training der DM-Piloten ab 13.30 Uhr, an welches sich
17.00 Uhr der nationale Titelkampf mit internationaler Beteiligung anschließt. Am
Freitagnachmittag gehen die WM-Piloten zu ihren Trainingsläufen aufs Eis, um am
Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntag ab 14.00 Uhr ihre Grand Prix vier und fünf
von insgesamt zehn auszufahren. Weitere Informationen unter
www.eisspeedwayberlin.de.

Ablauf und Ticketpreise 45. Eisspeedway Berlin


Donnerstag, 1. März 2018, Training & Rennen Eisspeedway-DM
Einlass: 10:00 Uhr Oberring: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:30 Uhr Gegengerade: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Rennen: 17.00 Uhr Kurve 1 / 2: 12,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 19:00 Uhr Haupttribüne: 12,00 € (Kinder frei)

Freitag, 2. März 2018, Training Eisspeedway-WM


Einlass: 12:00 Uhr Oberring: 10,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:00 Uhr Gegengerade: 10,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 14:40 Uhr Kurve 1 / 2: 10,00 € (Kinder frei)
Haupttribüne: 10,00 € (Kinder frei)

Samstag, 3. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP5 2018)


Einlass: 14:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 15:45 – 16:25 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 16:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 17.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 19:30 Uhr

Sonntag, 4. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP6 2018)


Einlass: 11:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 12:45 – 13:15 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 13:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 14.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 16:30 Uhr

Kombi-Karte Samstag/Sonntag, 3./4. März 2018, Eisspeedway-WM (GP5/6 2018)


Oberring: 35,00 € (Kinder 10,00 €)
Gegengerade: 45,00 € (Kinder 15,00 €)
Kurve 1 / 2: 60,00 € (Kinder 15,00 €)
Haupttribüne: 70,00 € (Kinder 15,00 €)

„Berlin-Ticket“, Donnerstag bis Sonntag, 1. – 4. März 2018


DM, WM-Training, GP5 2018, GP6 2018 Kurve 1 / 2: 79,00 €
Haupttribüne: 89,00 €

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Pressekontakt:
Eisspeedwayunion Berlin
c/o HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG
Herr Thorsten Horn
Schenkenberg 40
09125 Chemnitz
Tel.: +49 (0)371 56160-13
Fax: +49 (0)371 56160-19
Mobil: +49 (0)172 2575112
E-Mail: topspeed.horn@hb-werbung.de

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