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Theater/Darstellendes Spiel

Landesinstitut Hamburg 1
Theater/Darstellendes Spiel

Inhaltsverzeichnis
Beispiele/Vorschläge für die Präsentationsprüfung in Theater/Darstellendes Spiel ........... 4
1. Beispiel: .......................................................................................................................... 5
2. Beispiel: ........................................................................................................................ 10

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Theater/Darstellendes Spiel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit den hier vorgelegten Beispielaufgaben möchten wir Sie bei der Gestaltung der neuar-
tigen Präsentationsprüfung im Abitur unterstützen. Die Aufgaben sind entwickelt worden
mit dem Ziel, Ihnen hilfreiche und nachvollziehbare Hinweise für eigene Überlegungen zu
Abituraufgaben zu geben.
Grundsätzlich besteht ein wesentliches Merkmal „guter“ Prüfungsaufgaben darin, dass sie
sinnvoll aus dem vorausgegangenen Unterricht abgeleitet werden und dadurch den Schü-
lerinnen und Schülern ermöglichen, die erworbenen Kompetenzen umfassend zu de-
monstrieren. Insofern sind unsere Beispielaufgaben mit Vorbehalt zu betrachten, da sie
die unterrichtlichen Voraussetzungen nur in allgemeiner Weise – also bezogen auf den
jeweiligen Rahmenplan und die Abiturrichtlinie – aufgreifen können.
Wenn Sie die Beispiele in Ihren Fächern, aber auch mit den Beispielen aus anderen Fä-
chern vergleichen, werden Sie eine gewisse Varianz feststellen – manche Beispiele sind
knapper gehalten, andere ausführlich, einige verwenden Operatoren, andere verzichten
darauf usw. Diese Unterschiedlichkeit ist gewollt; sie soll die Bandbreite aufzeigen, in der
sich mögliche Aufgabenstellungen für die Präsentationsprüfung bewegen können, und Sie
damit anregen und ermutigen, diese Bandbreite auch zugunsten Ihrer Schülerinnen und
Schüler zu nutzen.
Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Die Beispiele sind grundsätzlich problemorientiert
gestaltet, und sie lassen damit den Schülerinnen und Schülern Freiräume bei der Bear-
beitung und der thematischen Schwerpunktsetzung. Außerdem sind alle Beispiele selbst-
verständlich so gestaltet, dass sie eine Bearbeitung auf allen drei Anforderungsebe-
nen ermöglichen. Und schließlich halten sich die Beispielaufgaben selbstverständlich eng
an die fachlichen Vorgaben des jeweiligen Rahmenplans und der Abiturrichtlinie.
Ich hoffe, dass wir Ihnen mit diesen Beispielen eine Hilfe an die Hand geben können, mit
der Sie die neuen Anforderungen besser bewältigen können. Über Anregungen und Kritik
unter jochen.schnack@li-hamburg.de freue ich mich!

Dr. Jochen Schnack


Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

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Theater/Darstellendes Spiel

Beispiele/Vorschläge für die Präsentationsprüfung in Theater/-


Darstellendes Spiel

A: Allgemein
Für die Durchführung der Präsentationsprüfung gibt es an zwei Stellen grundsätzliche
Wahlmöglichkeiten, sodass sich insgesamt 4 Prüfungstypen unterscheiden lassen:
1. Einzelprüfung / spielpraktische Aufgabe am Prüfungstag
2. Einzelprüfung / spielpraktische Aufgabe 3 Wochen vor der Prüfung
3. Gruppenprüfung / spielpraktische Aufgabe am Prüfungstag
4. Gruppenprüfung / spielpraktische Aufgabe 3 Wochen vor der Prüfung
Wichtig: Am spielpraktischen Teil können auf Antrag des Prüflings auch Spieler teilneh-
men, die nicht bewertet werden (aus einer anderen Stufe, oder mit Abitur in anderen Fä-
chern).
Die theoretische Aufgabe wird den Prüflingen in jedem Fall 3 Wochen vor dem Prüfungs-
termin bekannt gegeben – diese wiederum geben ihre schriftliche Dokumentation spätes-
tens eine Woche vor der Prüfung bei den Prüfern ab.
Die theoretische Aufgabe muss sich auf die spielpraktische Aufgabe beziehen und dient
in der Regel einer theoretischen / theatergeschichtlichen Einordnung.
Wichtig: Der Prüfling kann im Vorfeld ein Themengebiet vorschlagen.

B: Beispiele
Aufgrund der knappen Vorlaufzeit handelt es sich bei den Beispielen noch nicht um fertig
ausgearbeitete Vorlagen, sondern um Denkanstöße. Zwei Beispiele sind „Umarbeitungen“
von Aufgabenbeispielen aus der „EPA-Darstellendes Spiel“ aus dem Jahr 2006 und den
anderen Quellen, die jeweils in den Hinweisen / Kommentaren angegeben sind.

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Theater/Darstellendes Spiel grundlegendes Niveau

1. Beispiel:

Einzelprüfung oder Gruppenprüfung / spielpraktische Aufgabe am Prüfungstag oder drei


Wochen vor der Prüfung

Aufgabe:
Bildertheater und Volksstück - zwei gegensätzliche Theaterformen begegnen sich:
In der Dramaturgie des Hamburger Thalia Theaters wird ein Projekt für die nächste
Spielzeit geplant, an dessen Umsetzung Sie beteiligt sind: Die beiden Theaterfor-
men Bildertheater und Volkstheater sollen in einer Inszenierung miteinander ver-
bunden werden. Entwickeln Sie auf der Grundlage Ihrer theatertheoretischen
Kenntnisse eine Präsentation, welche die inhaltlichen und gestalterischen Heraus-
forderungen dieser Begegnung berücksichtigt.
Version A (wenn die spielpraktische Aufgabe drei Wochen vor der Prüfung gegeben
wird)
 Gestalten Sie szenisch anhand selbst gewählter Beispiele das Spannungsver-
hältnis dieser beiden Formen. Begründen Sie im Anschluss Ihre Vorgehenswei-
se.
Version B (wenn die spielpraktische Aufgabe erst am Prüfungstag gegeben wird)
 Erarbeiten und zeigen Sie eine szenische Präsentation, indem Sie den dramati-
schen Text „Franz und Maria“ von Gustav Ernst Text aus der Tradition des
Volkstheaters in ein Spannungsverhältnis mit Aspekten des Bildertheaters (z.B.
von Robert Wilson) setzen. Begründen Sie im Anschluss Ihre Vorgehensweise.
Das Aufgabenbeispiel orientiert sich zum großen Teil an der Richtlinie für die Aufgabener-
stellung und Bewertung der Leistungen in der Abiturprüfung im Fach Darstellendes Spiel /
Theater: Aufgabenarten 4.2.1 und 4.2.2., den Hinweisen zum Erstellen von Prüfungsauf-
gaben (4.3) sowie an den EPA – Darstellendes Spiel vom 16.11.2006, insbesondere S.
26-35.

Rahmenvorgaben Inhalt / Beispiel Hinweise / Kommenta-


re

Der Prüfling hat sich aus den Oberstufensemestern zwei Die zeitlichen und formalen
Schwerpunkte ausgesucht, zu denen er eine Präsentations- Vorgaben für die Planung
Unterrichtliche Voraus-
prüfung absolvieren möchte, Lehrer und Prüfling einigen sich und Durchführung einer
setzungen
auf eine Verbindung folgender beiden Themen: Präsentationsprüfung
(Beispiel) entsprechen den Abitur-
Die Prüflinge haben sich im ersten Jahr der Oberstufe u.a. mit
richtlinien (vgl. dazu auch
der Erarbeitung verschiedener Szenen aus den Bereichen der
die Li-Handreichung von
Tradition des Volkstheaters, Volksstücks, der Groteske, des
Brigitte Wippermann: Die
Lustspiels und deren Erneuerern bis zum Expressionismus
Präsentationsleistung und
(z.B. Karl Valentin, Ödön von Horvàth, Bertolt Brecht) befasst,
die Präsentationsprüfung in
es fanden Theaterbesuche mit anschließender Reflexion der
der Profiloberstufe. Hand-
Sprechtheaterproduktionen und Sichtung der Videoaufzeich-
reichung und Arbeitshilfe
nungen „Kasimir und Karoline“, „Der Kaukasische Kreidekreis“
für die Schulen. Hamburg,
statt. Es wurden theoretische Grundlagen des Sprech- und
September 2010, insbes.
Körpertheaters im Rahmen einer Klausur erarbeitet, reflektiert
S. 15-16)
und anschließend szenisch erprobt.
In S3 wurde ein Bildertheaterprojekt zur Aufführung gebracht,

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Beispiele von Robert Wilson wurden dem Projekt zugrunde


gelegt (entweder durch einen Theaterbesuch oder durch die
Sichtung entsprechender Filmdokumente, DVD), mit dem
Kunstkurs gab es ein Kooperationsprojekt zum Thema Per-
formance. Aus den Interessenschwerpunkten des Prüflings
ergibt sich eine Verbindung zwischen Volksstück und Bilder-
theater, daraus entwickelt der Prüfer die nachfolgende Aufga-
be.
(Vorgaben der Abiturrichtlinie: Die Prüfung setzt sich aus
Fachinhalten von mindestens zwei Semestern zusammen.)

Ausgangssituation: Bildertheater und Volksstück - zwei A) Werden in der Aufga-


gegensätzliche Theaterformen begegnen sich: benstellung keine Operato-
Aufgabenstellung und
ren genannt, wird der
zentrale Anforderungen
Aufgabenstellung und zentrale Anforderungen: Prüfling darauf hingewie-
sen, dass die Bearbeitung
1. Bildertheater und Volksstück - zwei gegensätzliche
der Aufgabenstellung
Theaterformen begegnen sich:
sowohl eine Analyse des in
In der Dramaturgie des Hamburger Thalia Theaters wird der Aufgabenstellung
ein Projekt für die nächste Spielzeit geplant, an dessen gegebenen Sachverhalts
Umsetzung Sie beteiligt sind: Die beiden Theaterformen als auch eine Bewertung
Bildertheater und Volkstheater sollen in einer Inszenie- enthalten muss. Aus die-
rung miteinander verbunden werden. Entwickeln Sie auf sem Grund kann bei der
der Grundlage Ihrer theatertheoretischen Kenntnisse eine Aufgabenstellung (Prob-
Präsentation, welche die inhaltlichen und gestalterischen lemstellung, s.o.) auf Ope-
Herausforderungen dieser Begegnung berücksichtigt. ratoren verzichtet werden.
Die zentralen Anforderun-
(Es ist dem Prüfer überlassen, inwieweit die Aufgabenstellung
gen ergeben sich aus dem
weiter konkretisiert wird, z.B.: „Erläutern Sie und stellen Sie
unter Einsatz von Medien dar (z.B. z.B. PPP, Toncollagen, Bildungsplan und stellen
Video oder andere Projektionsverfahren, Flipchart, Tafel, klare Bezüge zum Unter-
performativer Einsatz des Körpers im Sinne einer Lecture richt her.
Performance) auf welche künstlerischen Konzepte und Strate- B) Im Fach Darstellendes
gien Sie sich bezogen haben und welche Problemfelder sich Spiel / Theater ist es mög-
dabei eröffnet haben.“) lich, die Aufgabenstellung
für den spielpraktischen
2. Spielpraktischer Teil: Teil der Präsentationsprü-
Version A (wenn die spielpraktische Aufgabe drei Wo- fung unvorbereitet direkt
chen vor der Prüfung gegeben wird) am Prüfungstag zu erhal-
ten (vgl. Abiturrichtlinie
 Gestalten Sie szenisch anhand selbst gewählter Bei- Darstellendes Spiel / Thea-
spiele das Spannungsverhältnis dieser beiden Formen.
ter, Hamburg 2010, Ab-
Begründen Sie im Anschluss Ihre Vorgehensweise.
schnitt 5, S. 25). In diesem
Version B (wenn die spielpraktische Aufgabe erst am Fall bezieht sich die ab-
Prüfungstag gegeben wird) zugebene Dokumentation
auf die theoretische Prä-
 Erarbeiten und zeigen Sie eine szenische Präsentation,
sentation (vgl. 3. Theoreti-
indem Sie den dramatischen Text „Franz und Maria“
sche Präsentation mit
von Gustav Ernst Text aus der Tradition des Volksthea-
ters in ein Spannungsverhältnis mit Aspekten des Bil- medialer Unterstützung).
dertheaters (z.B. von Robert Wilson) setzen. Begrün-
den Sie im Anschluss Ihre Vorgehensweise.
(Im spielpraktischen Teil wäre auch eine Einengung hinsicht-
lich der Präsentationsvorgabe denkbar, z.B. „Erarbeiten Sie
ein Streitgespräch…“ o.ä.)
Dem Prüfling sollten die Kriterien, nach denen seine Präsenta-

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tion bewertet wird, transparent gemacht werden, z.B. durch


folgenden Hinweis:
Beachten Sie bei Ihrer Ausarbeitung folgende Aspekte:
 Inhaltlicher Umfang und Qualität der Darstellung der thea-
terästhetischen Richtungen,
 Nachvollziehbarkeit der gestalterischen Lösung,
 Herstellung der Zusammenhänge zwischen den Unter-
richtsinhalten und der Präsentation,
 Verwendung von Fachvokabular,
 Qualität der medialen Präsentation und der (schrift-)
sprachlichen Darstellung.

Gustav Ernst (*1944 in Wien). Studium der Philosophie, Ge-


schichte und Germanistik. Herausgeber und Redakteur der
Kurze Sachanalyse Literaturzeitschrift „Wespennest“ von 1969 bis 1996. Ab 1997 Die Sachanalyse sollte
(gem. m. Karin Fleischanderl) Herausgeber der Literaturzeit- eher allgemein gehalten
schrift ”kolik”. Mitbegründer und Leiter des „Drehbuchforum werden, da er sich nur auf
Wien“. Filmdramaturg und Leiter von Drehbuch-Workshops. die Aufgabenstellung und
Herausgeber der Buchreihe Edition Film im Verlag Sonder- nicht auf die in der vom
zahl, Wien. Lebt als freier Schriftsteller in Wien. Karl Valentin Prüfling zu erarbeitenden
(1882-1948) war ein bayerischer Komiker, Kabarettist und und in der Dokumentation
Filmproduzent. Er und seine Partnerin Liesl Karlstadt entwi- darzustellenden Konkreti-
ckelten mit dialektischem Humor in über 400 Szenen eine
sierung beziehen kann.
Form aufgelockerter Vorträge, die durch absurde Sprachver-
drehungen vom Realismus ins Grotesk-Komische umschlu-
gen. Sprachwitz und Situationskomik beeinflussten zahlreiche
nachfolgende Künstler, darunter Bertolt Brecht, Samuel Be-
ckett, Loriot und Helge Schneider. Im Gegensatz zu Valentin,
dessen Kunst ihren Schwerpunkt in der Sprachkomik hat, und
zur drastischen Sprache des Sprech- und Körpertheater von
Gustav Ernst in „Franz und Maria“ steht das Bildertheater von
Robert Wilson (*1941). Als studierter Maler und Architekt rückt
Wilson das „Tableau“ ins Zentrum seiner Inszenierungen, die
an Minimalismus, einem „theatre of images“ und Performance
Art orientiert ist. Das Bildertheater verbindet Theater und
bildende Kunst, wobei der bildliche Ausdruck dominiert. Eine
Montage mit Sprech- und Bewegungstheaterszenen ist mög-
lich, wie Robert Wilson in seiner Bearbeitung des „Freischütz“-
Stoffes in seiner Inszenierung The Black Rider gezeigt hat.

1. spielpraktische Präsentation;
Es ist möglich, zwischen
2. Auswertungsgespräch zur szenischen Präsentation (kann
medial unterstützt sein, z. B. indem der Probenverlauf zur dem zweiten und dritten
Ablauf der Prüfung
szenischen Präsentation filmisch oder fotografisch doku- Prüfungsabschnitt eine
mentiert wird, um so bestimmte Entscheidungen transpa- organisatorische Pause
rent zu machen); einzulegen (z.B. bei be-
3. theoretische Präsentation mit medialer Unterstützung; sonders großer Anzahl von
4. Anschließendes Fachgespräch (theoretische Einordnung Prüflingen oder Entlastung
und Untermauerung); des Prüflings nach der
spielpraktischen Präsenta-
tion). Jedoch darf die Prü-
fungszeit insgesamt nicht
länger als 30 – 40 Minuten
dauern (also z.B. zwei Mal
15 Minuten).

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Für eine gute Leistung berücksichtigt der Prüfling:


Erwartungshorizont  Die pünktliche Abgabe der Dokumentation,
 die vier theaterästhetischen Kompetenzbereiche:
1. Sachkompetenz
 die Zusammenhänge und Problemfelder werden argumen-
tativ schlüssig vorgetragen
(vgl. EPA, S. 27 ff sowie
 die Vorgaben des Textes erfahren eine gestalterisch und
Abiturrichtlinie 4.4 - S. 20
inhaltlich anspruchsvolle Weiterentwicklung,
ff)
 die theaterästhetischen Ansätze des Volkstheaters und des
Bildertheaters werden in fachliche und überfachliche Zu-
sammenhänge eingeordnet, Zur Bewertung der Präsen-
2. Gestaltungskompetenz tation vgl. Brigitte Wipper-
mann: Die Präsentations-
 die Reibung zwischen Bild und Sprache wird für die Gestal- leistung und die Präsenta-
terische Umsetzung gezielt eingesetzt, tionsprüfung
 die Verbindung dieser eigentlich sehr unterschiedlichen
theaterästhetischen Zugänge ist schlüssig gelöst, in der Profiloberstufe.
Handreichung und Arbeits-
 die gestalterische Lösung ist sowohl in der theoretischen hilfe für die Schulen, 3.6
als auch in der spielpraktischen Präsentation nachvollzieh-
Die Bewertung der Präsen-
bar,
tationsleistung im Unter-
3. kommunikative Kompetenz richt, S.20-23. Hamburg
2010
 fachspezifische Begriffe (z.B. Bildertheater, Performance
Art oder Kabarett bzw. Sprachkomik) werden angemessen
berücksichtigt,
 die Aussagen werden strukturiert vorgetragen,
 die mediale Präsentation entspricht einem sachgemäßen,
aussagekräftigen und zum Thema passenden Einsatz von
Visualisierungen,
 ein souveräner Umgang mit dem Medium wird deutlich,
 der mündliche und schriftliche Ausdruck, z. B. auf den
Plakaten, Flipcharts oder anderen verwendeten Präsentati-
onsmedien entspricht den Kriterien der sprachlichen Rich-
tigkeit,
4. soziokulturelle Kompetenz
 das eigene Tun wird vor dem Hintergrund exemplarischer
theoretischer Abhandlungen, Vertiefung und besondere
Akzentuierung in die unterrichtlichen Voraussetzungen und
übergeordnete Zusammenhänge eingeordnet,
 der Prüfling bezieht sich v.a. auf das Prüfungsgespräch,
folgende Eigenschaften werden deutlich: Reflexionsfähig-
keit, Fähigkeit, fremde Sichtweisen zu berücksichtigen, Re-
flexion der Vermittlungsfähigkeit, wertende, kritisch be-
gründete Stellungnahme, selbstständige Setzung von Im-
pulsen
 Fähigkeit zum Transfer
 die drei Handlungsfelder (Körper, Raum, Zeit) werden
angemessen berücksichtigt,
 die Leistungen werden überwiegend im Anforderungsbe-
reich II und teilweise auch im Anforderungsbereich III er-
bracht.

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Für eine ausreichende Leistung berücksichtigt der Prüfling:


 die pünktliche Abgabe der Dokumentation,
 die Präsentation lässt erkennen, dass der Kern des Bilder-
theaters von Wilson und der Sprachkomik von Valentin er-
fasst wurde,
 fachspezifische Verfahren und Begriffe sind erkennbar
bzw. werden verwendet,
 das spielpraktische Ergebnis lässt gestalterische Lösungs-
ansätze erkennen,
 die theoretische Präsentation ist verständlich und geordnet
dargestellt,
 es liegen mindestens Leistungen im Anforderungsbereich II
vor.

Je nach Bedarf des Prüflings:


Material Requisiten, Bühnentechnik, Licht, Ton, Präsentationsmedien
(Tafel, Metaplan, Beamer, TV ...)

F. Bondy / I. Frenzel / J. Kaiser / L. Kopelew / H. Spiel (Hrsg.)


Harenberg Lexikon der Weltliteratur. Autoren – Werke – Beg-
Verwendete Literatur
riffe. Dortmund 1995; W. Jens (Hrsg.) Kindlers Neues Litera-
turlexikon, Studienausgabe. München 1988; Wikipedia zu Karl
Valentin: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Valentin; zu Gustav
Ernst: http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Ernst, beide gese-
hen am 8.9.2010; Rahmenpläne / Bildungspläne Darstellen-
des Spiel / Theater 2003-2006.

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2. Beispiel:

Einzelprüfung oder Gruppenprüfung / spielpraktische Aufgabe am Prüfungstag oder 3 Wochen vor


der Prüfung

„Komik: Ästhetische Erscheinungsweisen und Prinzipien der theatralen Umsetzung.


Gestaltungsaufgabe zu Joe Ortons 'Loot'.“

Das Aufgabenbeispiel orientiert sich zum großen Teil an der Richtlinie für die Aufgabenerstellung
und Bewertung der Leistungen in der Abiturprüfung im Fach Darstellendes Spiel / Theater: Aufga-
benarten 4.2.1 und 4.2.2., den Hinweisen zum Erstellen von Prüfungsaufgaben (4.3) sowie an den
EPA – Darstellendes Spiel vom 16.11.2006, insbesondere S. 26-35.

Rahmenvorgaben Inhalt / Beispiel Hinweise / Kommentare

Unterrichtliche Unterrichtliche Voraussetzungen Die zeitlichen und formalen


Voraussetzungen Vorgaben für die Planung
Dieses Beispiel einer fiktiven Präsentationsprüfung ist konzipiert
und Durchführung einer
auf der Basis der Arbeit, die in den Schuljahren 08/09 u. 09/10 in
einem zweistündigen Grundkurs geleistet wurde. Der Kurs hat Präsentationsprüfung ent-
eine eigene Aufführung von Joe Ortons 'Loot' (dt.: 'Beute'), einer sprechen den Abiturrichtli-
typischen, aber auch gesellschaftskritischen, schwarzen Komödie nien (vgl. dazu auch die Li-
der 1960er Jahre, erarbeitet. Die zu prüfende Schülerin hat die Handreichung von Brigitte
Rolle der Faye gespielt, eine Krankenschwester, die jährlich Ihre Wippermann: Die Präsenta-
Patienten und Ehemänner ermordet, um deren Erbe zu erschlei- tionsleistung und die Präsen-
chen und, nachdem sie zufällig Bankräuber entlarvt hat, weder tationsprüfung in der Profil-
diese Bankräuber an die plötzlich aufgetauchte Polizei verrät oberstufe. Handreichung und
noch, das allerdings nur gegen Bestechungsgeld, der Polizei Arbeitshilfe für die Schulen.
etwas über den Verbleib derer Beute erzählt, die provisorisch in Hamburg, September 2010,
dem Sarg der aufgebahrten Leiche der Mutter eines der Bankräu- insbes. S. 15-16)
ber, dem letzten Opfer der Krankenschwester, versteckt ist – was
zu allerlei Verwicklungen führt.
Die Schülerin hat sich in den Semestern zuvor mit Inszenierungen
von Stücken von Brecht und Shakespeare beschäftigt und hier
typische Elemente beider Dramaturgien miteinander verknüpft. Im
Unterricht wurden Übungselemente des Improvisationstheater
eingesetzt und deren Umsetzung in Marthalers Inszenierungs-
techniken nachempfunden. In diesem und anderen Zusammen-
hängen wurden im Unterricht die Prinzipien der Commedia
dell'Arte vorgestellt und Szenen aus Hardy&Laurel-Filmen analy-
siert.
Gelesen und angelesen wurden als Hintergrundmaterial zum Ziele
der Herstellung eines möglichst breiten Wissens über theaterge-
schichtliche Entwicklungen Stücke von überwiegend englisch-
sprachigen Autoren aus dem 19. und 20. Jahrhdt. und Texte zur
Kritik des zeitgenössischen Theaters.
Die Ausnutzung der Spielmöglichkeiten mit 'Tempo', 'Tempo-
wechsel' und 'Requisite' waren zu den Aufführungen des Kurses
von 'Loot' nicht optimal gelungen und gehörten bislang überhaupt
nicht in das Spektrum der Faye wie sie von der Kandidatin als
Rolle angelegt wurde.

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In dieser Prüfung soll sie nun ihre gestalterischen und spieleri- Vorgabe der Abiturrichtlinie
schen Fähigkeiten in dieser Hinsicht zeigen. erfüllt: Die Prüfung setzt sich
aus Fachinhalten von min-
destens zwei Semestern
zusammen.

Aufgabe:
Aufgabenstellung A) Werden in der Aufgaben-
1.
und zentrale An- stellung keine Operatoren
forderungen Entwickeln Sie unter Berücksichtigung der unten angegebenen genannt, wird der Prüfling
Vorgaben eine Szene, in der Sie eine noch größere darauf hingewiesen, dass
schauspielerische Bandbreite anbieten können, als in unserer die Bearbeitung der Aufga-
Inszenierung – insbesondere hinsichtlich des Aspekts 'Komik'. benstellung sowohl eine
Zentral sollen in Ihrer Inszenierung 'Tempo', 'Tempowechsel' und Analyse des in der Aufga-
'Spiel mit Requisite' sein. benstellung gegebenen
Sachverhalts als auch eine
Spiel-Vorgaben Bewertung enthalten muss.
Aus diesem Grund kann bei
a.
der Aufgabenstellung (Prob-
Verwenden Sie die auf der CD vorgegebene Musik so, dass lemstellung, s.o.) auf Opera-
mindestens die ersten 4 Titel angespielt werden. Die Titel haben toren verzichtet werden. Die
jeweils eine maximale Laufzeit zw. 60 und 90 Sekunden. zentralen Anforderungen
b. ergeben sich aus dem Bil-
dungsplan und stellen klare
Die Szene kann sich gestalterisch von unserer Inszenierung Bezüge zum Unterricht her.
entfernen und in neue Zusammenhänge gebracht werden,
allerdings sollten wichtige Aspekte Ihrer Rolle weiterhin deutlich B) Im Fach Darstellendes
bleiben. Spiel / Theater ist es mög-
lich, die Aufgabenstellung für
c. den spielpraktischen Teil der
Setzen Sie sich bei Ihrer Planung intensiv mit folgendem Zitat Präsentations-prüfung un-
auseinander: vorbereitet direkt am Prü-
fungstag zu erhalten (vgl.
Gerry Duggan, ein Loot-Darsteller der Wiederaufnahme von 1966,
Abitur-richtlinie Darstellen-
berichtet über den Grund, warum er die Rolle bekommen hat,
des Spiel / Theater, Ham-
dass er beim Casting die richtige Einstellung zur Komik in dem
Stück vorgetragen hatte. burg 2010, Abschnitt 5, S.
25). In diesem Fall bezieht
„ (...) this was to be played dead straight, very seriously, anyone sich die abzugebene Doku-
playing on that stage that wanted to be funny, had better not take mentation auf die theoreti-
the part. Well it’s been said before, comedy is a very serious sche Präsentation (vgl. 3.
business.“ Theoretische Präsentation
http://www.joeorton.org/Pages/Joe_Orton_andme_GD.html mit medialer Unterstützung).

Szenen-Vorgabe:
Truscott und Faye versuchen gerade das Geld, die Leiche und die
Kassette unauffällig verschwinden zu lassen, als sich plötzlich der
weiterhin für das Publikum unsichtbar bleibende Unter-Inspector
Meadows zu nähern scheint.

Material:
CD mit 5 kurzen Titeln: Überwiegend Klaviermusik mit typischer
Musik zu 20er Jahre Stummfilmen á la Chaplin und Hardy&Laurel.
Ronnie Price: Slapstick Saloon (1:04)
BBC Radiophonic Workshop: Slapstick (0:58)
Tom Lehrer: I Hold Your Hands In Mine (1:30)

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Gregorianische Gesänge: Si quis semonim(1:29)

Requisten aus der Aufführung stehen weiterhin zur Verfügung:


z.B. Sarg, Kränze, Kassette, Leiche usw.

Mitspieler:
Für den spielpraktischen Teil der Prüfung können Sie Mitspieler
einladen. Machen Sie in diesem Fall in Ihrer Dokumentation sehr
deutlich, warum Sie die Mitspieler benötigen und welchen Einfluss
diese auf Ihr Ergebnis gehabt haben.

2.
a.)
Erläutern Sie und stellen Sie unter Einsatz von Medien dar (z. B.
Plakate, PPP, Ton- od. Video, Flipchart, andere
Projektionsverfahren …), auf welche künstlerischen Konzepte und
Strategien Sie sich bezogen haben und welche Problemfelder
sich dabei eröffnet haben. (Anforderungsbereich I.+II.)

b.)
Stellen Sie in diesem Zusammenhang die Veränderung des
Stellenwertes, den Komik im Verlauf der Theatergeschichte
eingenommen hat, anhand ausgewählter Beispiele vergleichend
dar. (Anfordungsbereich I.+II.)

c.)
Erörtern Sie, inwiefern die sich in dem Zitat von Gerry Duggan
widerspiegelnde Arbeitsauffassung zur Komik für Sie bzw. für die
von Ihnen in 2b. dargestellten Stationen der Theatergeschichte
Relevanz besitzt. (Anforderungsbereich II.+III.)

Hinweis:
Beachten Sie bei Ihrer Ausarbeitung folgende Aspekte:
 Inhaltlicher Umfang und Qualität der Darstellung der theateräs-
thetischen Richtungen,
 Nachvollziehbarkeit der gestalterischen Lösung,
 Herstellung der Zusammenhänge zwischen den Unterrichtsin-
halten und der Präsentation,
 Verwendung von Fachvokabular,
 Qualität der medialen Präsentation und der (schrift-) sprachli-
chen Darstellung.

1. spielpraktische Präsentation;
Ablauf der Prüfung Es ist möglich, zwischen
2. Auswertungsgespräch zur szenischen Präsentation (kann
medial unterstützt sein, z. B. indem der Probenverlauf zur dem zweiten und dritten
szenischen Präsentation filmisch oder fotografisch Prüfungsabschnitt eine
dokumentiert wird, um so bestimmte Entscheidungen organisatorische Pause
transparent zu machen); einzulegen (z.B. bei beson-
3. theoretische Präsentation mit medialer Unterstützung; ders großer Anzahl von
4. Anschließendes Fachgespräch (theoretische Einordnung und Prüflingen oder Entlastung
Untermauerung); des Prüflings nach der spiel-

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praktischen Präsentation).
Jedoch darf die Prüfungszeit
insgesamt nicht länger als
30 – 40 Minuten dauern
(also z.B. zwei Mal 15 Minu-
ten).

2.a
Erwartungshorizont Für eine gute Leistung berücksichtigt der Prüfling:
 Die pünktliche Abgabe der Dokumentation,
 die vier theaterästhetischen Kompetenzbereiche:
1. Sachkompetenz
 die Zusammenhänge und Problemfelder werden argumentativ (vgl. EPA, S. 27 ff sowie
schlüssig vorgetragen Abiturrichtlinie 4.4 - S. 20 ff)
 die Vorgaben erfahren eine gestalterisch und inhaltlich an-
spruchsvolle Umsetzung
2. Gestaltungskompetenz
 die Grenzen zwischen alterstypischer Albernheit, Slapstick,
Improvisationstheater und gezielter Komik werden in ihren
komplexen Zügen erkannt,
 die Materialien, insbesondere der Einsatz der Musik, sind
angemessen führt zu einer nachvollziehbaren gestalterischen
Lösung,
 die gestalterische Lösung ist sowohl in der theoretischen als
auch in der spielpraktischen Präsentation nachvollziehbar,
3. kommunikative Kompetenz
 fachspezifische Begriffe (z.B. Bildertheater, Performance Art
oder Kabarett bzw. Sprachkomik) werden angemessen be-
rücksichtigt,
 der mündliche und schriftliche Ausdruck entspricht den Krite-
rien der sprachlichen Richtigkeit,
4. soziokulturelle Kompetenz
 das eigene Tun wird vor dem Hintergrund exemplarischer
theoretischer Abhandlungen, Vertiefung und besondere Akzen-
tuierung in die unterrichtlichen Voraussetzungen und überge-
ordnete Zusammenhänge eingeordnet,
 die drei Handlungsfelder (Körper, Raum, Zeit) werden ange-
messen berücksichtigt,
 die Leistungen werden überwiegend im Anforderungsbereich II
und teilweise auch im Anforderungsbereich III erbracht.

Für eine ausreichende Leistung berücksichtigt der Prüfling:


 die pünktliche Abgabe der Dokumentation,
 die Präsentation lässt erkennen, dass der Kern des Bilderthea-
ters von Wilson und der Sprachkomik von Valentin erfasst
wurde,
 einzelne fachspezifische Verfahren und Begriffe sind erkenn-
bar bzw. werden verwendet,

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 das spielpraktische Ergebnis lässt gestalterische Lösungsan-


sätze erkennen,
 die theoretische Präsentation ist verständlich und geordnet
dargestellt,
 es liegen mindestens Leistungen im Anforderungsbereich II
vor.

2.b.
Ausreichende Lösungen stellen begründete Überlegungen zur
Rolle der Komik in mindestens einem der folgenden Abschnitte
der Theatergeschichte an:
> Griechische Tragödie nach Aristoteles > Komik würde den
gewünschten zu erzielenden Affekten Mitleid und Furcht entge-
genstehen und die Kartharsis verhindern.

> Comedia dell’arte: >Stegreifspiel mit komischen Elementen


dominiert, allerdings innerhalb vorgegebener Verhaltensmuster
der Figuren - > Harlekinfigur, darf immer komisch sein

> Shakespeare: Hohe Textkomplexität bietet Komik eher im Be-


reich der sprachlichen Ausdrucksmittel an, es wurde aber sicher-
lich auch gerne burlesk komödiantisch gespielt (sehr gut: Verweis
auf Möglichkeiten, die z.B. das Bayerische Staatstheaters in der
Romeo und Julia-Inszenierung anbietet. (LI-Medienverleih))
(Sehr gut: Erläuterung des Konzepts des comic relief in der porter
scene (Macbeth) o.ä.

> Einsetzendes Streben nach Realismus: Theaterkünstler sagen


der ›wildgewordenen‹ Improvisation, der Hanswurstiade den
Kampf an – das Theater will ernst werden. Textorientierung ver-
drängt die Comedia dell'arte und damit die burleske Stehgreifko-
mik.

> Bürgerliches Theater: Es gilt jetzt, die Werte der Aufklärung zu


vermitteln. Dafür braucht man Autoren, deren Texte werktreu
umgesetzt und nicht durch improvisatorische Willkür verballhornt
werden. Die aufklärerische Qualität des Textes steht im Vorder-
grund und nicht die unterhaltsame komische Umsetzung.

> Entwicklung des Slapstick im Lichtspieltheater. Komik als reine


Belustigung. (Ausnahme hier: Chaplins politischer Anspruch, z.B.
in 'City Lights' (dt.: 'Lichter der Großstadt')

> Absurdes Theater: Stellenwert im Theater steigt wieder.

Gute Lösungen bieten sinnvolle Überlegungen und Kenntnisse zu


mehreren Stationen.

Besondere Lösungen weisen auch auf die Komik in


> Impro-Theater – Theatersport hin

c.)
Ausreichende Lösungen erkennen, dass die Frage in den Bereich
„was ist komisch“ zielt und kann nachvollziehbar erklären, warum
'Loot' auf Tempo gespielt werden muss.

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Theater/Darstellendes Spiel grundlegendes Niveau

Gute Lösungen entwickeln mehrere nachvollziehbare Kriterien für


das Funktionieren von Komik. und bieten jeweils auch gelungene
Beispiele an.

Landesinstitut Hamburg 15
Theater/Darstellendes Spiel

Impressum

Herausgeber:
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Gestaltungsreferat: Gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht

Referatsleitung: Heinz Grasmück

Fachreferentin: Isabell Jannack

Redaktion: Bernd Ruffer


Sven Asmus

Alle Rechte vorbehalten.

Hamburg September 2010

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