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Betriebshandbuch Sensor 4000TOC Transmitter M300 TOC

Betriebshandbuch Sensor 4000TOC Transmitter M300 TOC Sensor 4000TOC Transmitter M300 TOC 58 130 198 System zur

Sensor 4000TOC Transmitter M300 TOC 58 130 198

System zur Messung des Gehalts an Gesamtkohlenstoff (Total Organic Carbon, TOC)

Transmitter M300 TOC

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© 11 / 10 Mettler-Toledo Thornton Gedruckt in den USA

Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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Betriebshandbuch Sensor 4000TOC Transmitter M300 TOC

© 11 / 10 Mettler-Toledo Thornton Gedruckt in den USA

Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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Inhalt

1 Einleitung

9

2 Sicherheitshinweise

10

2.1 Symbole und Bezeichnungen am Gerät und in der Dokumentation

10

2.2 Richtige Entsorgung des Geräts

11

3 Geräteübersicht

12

3.1 Geräteübersicht Sensor 4000TOC

12

3.1.1 Einzelheiten zum Sensor

12

3.1.2 Hochdruckanwendungen

12

3.1.3 Anwendungen, bei denen es zur Bildung von Kondenswasser kommen kann

12

3.1.4 Hochtemperaturanwendungen

12

3.2 Geräteübersicht M300 TOC

12

3.2.1 Übersicht 1/4 DIN

13

3.2.2 Übersicht 1/2 DIN

13

3.3 Steuerung/Navigationstasten

13

3.3.1 Menüstruktur

13

3.3.2 Navigationstasten

13

 

3.3.2.1 Navigation durch die Menüstruktur

13

3.3.2.2 Escape (Verlassen)

14

3.3.2.3 Eingabe (Enter)

14

3.3.2.4 Menü

14

3.3.2.5 Justiermodus

14

3.3.2.6 Infomodus

14

3.3.3

Navigation durch Datenfelder

14

3.3.4

Eingabe von Datenwerten, Auswahl von Datenoptionen

14

3.3.5

Navigation mit u im Display

15

3.3.6

Dialogfeld „Save changes “

15

3.3.7

Sicherheitspasswort

15

3.4 Anzeige

15

4 Installationsanleitung M300 TOC

17

4.1 M300 TOC Auspacken und Prüfen

17

4.1.1 Schalttafel-Ausschnitt, Abmessungen – 1/4 DIN-Modelle

18

4.1.2 Installation – 1/4 DIN-Modelle

18

4.1.3 Schalttafel-Ausschnitt, Abmessungen – 1/2 DIN-Modelle

19

4.1.4 Installation – 1/2 DIN-Modelle

20

4.1.5 ½ DIN Modell - Aufbau

20

4.1.6 1/2 DIN-Modelle Gehäusemasse

21

4.1.7 ½ DIN Modell - Rohrmontage

21

4.1.8 1/4 DIN-Modelle Gehäusemasse

22

4.2 Anschluss an das Stromnetz

23

4.2.1 1/4 DIN Gehäuse (Schalttafeleinbau)

23

4.2.2 1/2 DIN Gehäuse (Wandmontage)

24

4.3 Anschlussbelegung

24

4.3.1 TB1 und TB2 für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

25

4.3.2 TB3 für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

25

4.4 Sensoranschluss TOC-Sensor

25

5 Installationsanleitung 4000TOC

26

5.1 4000TOC Auspacken und Prüfen

26

5.2 Installationsanleitung 4000TOC

26

5.3 Schlauchanschlüsse

27

5.4 Probenaufbereitungsspirale

28

5.5 Anschluss an das Stromnetz

29

5.6 Sensoranschluss

29

6 In- oder Ausserbetriebnahme des Transmitters

30

6.1 Inbetriebnahme des Transmitters

30

6.2 Ausserbetriebnahme des Transmitters

30

7 4000TOC Sensorbetrieb

31

7.1 Erstinbetriebnahme

31

7.2 Einstellen der Flussrate der Probe

31

7.3 Start der TOC-Messung

32

7.4 Normalbetrieb

32

7.5 Überprüfung der Systemtauglichkeit (System suitability Testing, SST)

33

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

6

7.6

Justierung

33

7.6.1

TOC-Justierung

33

8 Quick Setup

35

9 Sensorjustierung

36

9.1

Justiermodus aufrufen

36

10 Konfiguration

 

37

10.1 Konfigurationsmodus aufrufen

37

10.2 Messung

 

37

 

10.2.1

Kanaleinstellung

37

10.2.2 Temperaturkompensation für Leitfähigkeit / spezifischen Widerstand

38

10.2.3 Durchschnittsbildung einstellen

38

10.3 TOC-Einstellung

 

39

 

10.3.1

TOC allgemeine Parameter

39

10.3.2

Lampenschalter

40

10.3.3

Selbstabgleich (Autobalance)

40

10.4 Analogausgänge

41

10.5 Sollwerte

42

10.6 Alarm

45

10.7 Anzeige

46

10.7.1 Messung

46

10.7.2 Auflösung

47

 

10.7.3

Hintergrundbeleuchtung

47

10.7.4

Bezeichnung

47

10.8 Hold-Funktion für analoge Ausgänge

48

11 System

 

49

11.1 Sprache einstellen

49

11.2 USB

49

11.3 Passwörter

50

 

11.3.1

Passwörter ändern

50

11.3.2

Menüzugriffsrechte für den Benutzer konfigurieren

50

11.4 Sperrfunktion ein- / ausschalten

50

11.5 Zurücksetzen

 

51

 

11.5.1

System zurücksetzen

51

11.5.2

Reset Analogjustierung

51

11.5.3 Zurücksetzen der Justierdaten auf die Werkseinstellungen

52

11.5.4 Zurücksetzen der Justierdaten der Sensorelektronik auf die Werkseinstellungen

52

12 Sensor 4000TOC Wartung

53

12.1 Wechseln der UV-Lampe

53

12.2 Ersatzfilter für Probeneinlauf

54

13 M300 TOC Wartung

 

55

13.1

Servicemenü aufrufen

55

13.2

Diagnose

55

13.2.1

Modell/Softwarerevision

55

13.2.2 Digitaler Eingang

55

13.2.3 Anzeige

56

13.2.4 Tastatur

56

 

13.2.5 Speicher

56

 

13.2.6 Relais einstellen

57

 

13.2.7 Lese Relais

57

 

13.2.8 Analoge Ausgänge einstellen

57

13.2.9 Lese analoge Ausgänge

57

13.3

Justieren

58

13.3.1 Prüfen der Leitfähigkeitselektronik

58

13.3.2 Analogausgang justieren

58

13.3.3 Justieren freigeben

59

13.4

Technischer Service

59

14 Info

60

14.1

Infomenü

60

14.2

Meldungen

60

14.3

Justierdaten

60

14.4

Modell/Softwarerevision

61

14.5

TOC Sensor Info

61

15 Wartung

 

62

15.1 Technischer Support

62

15.2 Reinigung der Frontplatte

62

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

7

16 Fehlersuche Transmitter M300 TOC

63

16.1 Sicherung wechseln

63

16.2 Im Display angezeigte Warnungen und Alarme

64

16.2.1 Warnungen

64

16.2.2 Alarm

64

17 Fehlersuche Sensor 4000TOC

65

17.1 Grundlegende Fehlersuche

65

17.2 Stör- und Fehlermeldungen

65

18 Zubehör und Ersatzteile

67

18.1 Transmitter M300 TOC

67

18.2 Sensor 4000TOC

67

18.2.1 Ersatzteile Sensor 4000TOC

67

18.2.2 Verbrauchsmaterialien Sensor 4000TOC

68

19 Technische Daten

69

19.1 4000TOC

69

19.2 M300 TOC

70

19.2.1 Elektrische Daten für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

71

19.2.2 Mechanische Daten für 1/4 DIN Modelle

71

19.2.3 Mechanische Daten für 1/2 DIN Modelle

71

19.2.4 Umgebungsdaten für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

71

20 Tabelle Voreinstellungen

72

20.1 M300 TOC Voreinstellungen

72

20.2 4000TOC Voreinstellungen

73

21 Garantie

74

22 Zertifikat

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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1

Einleitung

Verwendungszweck - Der Sensor 4000TOC ist ein Sensor zur Konzentrationsbestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs in Anwendungen mit Reinwasser bzw. Reinstwasser. Der M300 TOC ist ein Einkanal-Transmitter mit einem großen vierzeiligen beleuchteten LCD-Display zur Anzeige der Messdaten und Einstellungen des Sensors 4000TOC.

Zusammen mit dem Sensor 4000TOC bildet der Transmitter M300 TOC ein System zur Messung des Gehalts an Gesamtkohlenstoff (Total Organic Carbon, TOC), das äußerst flexibel in Wasser- systeme integriert werden kann. Mit seinem modularen Aufbau aus Einzelkomponenten kann der Sensor direkt an der Messstelle installiert werden, gleichzeitig lässt sich der Transmitter in das Steuer- bzw. Überwachungssystem integrieren.

Das vorliegende Betriebshandbuch gilt für den Sensor 4000TOC und den Transmitter M300 TOC:

4000TOC

Bezeichnung

Bestell-Nr.

Sensor 4000TOC, 110 VAC, 50/60 Hz

58 036 021

Sensor 4000TOC, 220 VAC, 50/60 Hz

58 036 022

M300 TOC

Bezeichnung

Bestell-Nr.

M300 TOC 1/4 DIN

58 006 302

M300 TOC 1/2 DIN

58 006 312

In diesem Betriebshandbuch werden die Bezeichnungen ‘M300’ und ‘M300 TOC’ verwendet. Innerhalb dieses Betriebshandbuchs stehen beide Bezeichnungen für den Transmitter M300 TOC.

Die in diesem Handbuch abgedruckten Displayanzeigen haben allgemein erklärenden Charakter und können von der tatsächlichen Displayanzeige Ihres Transmitters abweichen.

Die Beschreibung gilt für die Firmwareversion 1.0 für den Transmitter M300 TOC. Änderungen erfolgen regelmässig und ohne vorherige Ankündigung.

Transmitter M300 TOC

10

2

Sicherheitshinweise

In diesem Betriebshandbuch werden Sicherheitshinweise folgendermassen bezeichnet und dargestellt:

a

a

h

a

2.1 Symbole und Bezeichnungen am Gerät und in der Dokumentation

WARNUNG: VERLETZUNGSGEFAHR.

VORSICHT: Das Instrument könnte beschädigt werden oder es könnten Störungen auftreten.

HINWEIS: Wichtige Information zur Bedienung.

Das Symbol auf dem Transmitter oder im Betriebshandbuch zeigt an: Vorsicht bzw. andere mögliche Gefahrenquellen einschliesslich Stromschlaggefahr (siehe die entsprechenden Dokumente).

Im Folgenden finden Sie eine Liste der allgemeinen Sicherheitshinweise und Warnungen. Zuwi- derhandlungen gegen diese Hinweise können zur Beschädigung des Geräts und/oder zu Perso- nenschäden führen.

– Der M300 Transmitter darf nur von Personen installiert und betrieben werden, die sich mit dem Transmitter auskennen und die für solche Arbeiten ausreichend qualifiziert sind.

– Der M300 Transmitter darf nur unter den angegebenen Betriebsbedingungen (siehe Abschnitt 19) betrieben werden.

– ReparaturenReparaturenReparaturen amamam M300M300M300 TransmitterTransmitterTransmitter dürfendürfendürfen nurnurnur vonvonvon autorisierten,autorisierten,autorisierten, geschultengeschultengeschulten PersonenPersonenPersonen durchdurch-durch-- geführt werden.

– Ausser bei Routine-Wartungsarbeiten, Reinigung oder Austausch der Sicherung, wie sie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben sind, darf am M300 Transmitter in keiner Weise her- umhantiert oder das Gerät verändert werden.

– Mettler Toledo ist nicht verantwortlich für Schäden, die aufgrund nicht autorisierter Änderung- en am Transmitter entstehen.

– BefolgenBefolgenBefolgen SieSieSie alleallealle Warnhinweise,Warnhinweise,Warnhinweise, VorsichtsmassnahmenVorsichtsmassnahmenVorsichtsmassnahmen undundund Anleitungen,Anleitungen,Anleitungen, diediedie aufaufauf demdemdem ProPro-Pro-- dukt angegeben sind oder mitgeliefert wurden.

– InstallierenInstallierenInstallieren SieSieSie dasdasdas GerätGerätGerät wiewiewie ininin dieserdieserdieser BetriebsanleitungBetriebsanleitungBetriebsanleitung beschrieben.beschrieben.beschrieben. BefolgenBefolgenBefolgen SieSieSie diediedie entent-ent-- sprechenden örtlichen und nationalen Bestimmungen.

– Schutzabdeckungen müssen sich jederzeit während des normalen Betriebs an ihren Plätzen befinden.

– Wird dieses Gerät auf eine Art verwendet, die der Hersteller nicht vorgesehen hat, kann es sein, das die vorhandenen Schutzvorrichtungen beeinträchtigt sind.

a

WARNHINWEISE:

Bei der Installation von Kabelverbindungen und bei der Wartung dieses Produktes muss auf gefährliche Stromspannungen zugegriffen werden. Der Netzanschluss und mit separaten Stromquellen verbundene Relaiskontakte müssen vor Wartungsarbeiten getrennt werden. Schalter und Unterbrecher müssen sich in unmittelbarer Nähe des Geräts befinden und für den BEDIENER leicht erreichbar sein. Sie müssen als Ausschalter des Geräts gekennzeichnet werden. Der Netzanschluss muss über einen Schalter oder Schutzschalter vom Gerät getrennt werden können. Die elektrische Installation muss den nationalen Bestimmungen für elektrische Installationen und/oder anderen nationalen oder örtlichen Bestimmungen entsprechen.

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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h

HINWEIS! RELAISSTEUERUNG: Die Relais des M300 Transmitters schalten bei einem Stromaus- fall immer ab, entsprechend dem normalen Zustand, unabhängig von Einstellungen des Relais- zustands während des Strombetriebs. Konfigurieren Sie dementsprechend alle Regelsysteme mit diesen Relais mit ausfallsicherer Logik.

h

HINWEIS! PROZESSSTÖRUNGEN: Da die Prozess- und Sicherheitsbedingungen von einem konstanten Betrieb des Transmitters abhängen können, treffen Sie die notwendigen Vorausset- zungen, dass ein fortdauernder Betrieb während der Reinigung, dem Austausch der Sensoren oder der Justierung des Messgeräts gewährleistet ist.

h

HINWEIS: Dieses Gerät verfügt über 4-Leiter-Anschluss mit spannungsführendem Analogausgang 4-20 mA. An die Klemmen 1 bis 6 der Anschlussleiste TB2 darf keine Spannung angelegt werden.

2.2 Richtige Entsorgung des Geräts

Wenn der Transmitter schliesslich entsorgt werden muss, beachten Sie die örtlichen Umweltbestimmungen für die richtige Entsorgung.

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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3

Geräteübersicht

M300 Modelle sind in 1/4 DIN und 1/2 DIN Gehäusegrössen erhältlich. Das Modell 1/4 DIN ist nur zum Schalttafeleinbau bestimmt, das Modell1/2 DIN verfügt über ein integriertes IP65-Ge- häuse zur Wand- oder Rohr-Montage.

3.1

Geräteübersicht Sensor 4000TOC

3.1.1

Einzelheiten zum Sensor

Der Sensor 4000TOC misst den Gehalt an Gesamtkohlenstoff und wird zusammen mit dem Transmitter M300 TOC eingesetzt. Der M300 TOC erkennt den Sensor 4000TOC, sobald dieser angeschlossen wird. Sämtliche vom Hersteller hinterlegten Justierdaten werden automatisch in den Transmitter hochgeladen und stehen sofort für den Betrieb und Messungen zur Verfügung.

Der Sensor 4000TOC und der Transmitter M300 TOC verfügen werksseitig über Grundeinstellungen, um die Einrichtzeit zu verkürzen. Mit den Grundeinstellungen ist der Sensor bereits nach wenigen Tastenbetätigungen betriebsbereit. Der Sensor 4000TOC verfügt über mehr Funktionen als andere Sensoren und erfordert daher möglicherweise etwas mehr Aufwand bei der Einrichtung für den Be- trieb. Sobald diese Parameter eingestellt sind, arbeitet der TOC-Sensor automatisch. Benutzerein- griffe sind danach nur noch zu Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten erforderlich. Folgende Messwerte werden vom Sensor 4000TOC ausgegeben: Leitfähigkeit / spezifischer Widerstand (kompensiert und unkompensiert) und Temperatur.

Der Sensor 4000TOC ist an der vorderen Gehäuseabdeckung mit vier LEDs und einem Schalter zum Ein- bzw. Ausschalten der UV-Lampe ausgestattet, wie nachfolgend dargestellt. Die LEDs die- nen der Statusanzeige des Sensors. Die LEDs sind mit den Statusmeldungen synchronisiert, die in der sechsstelligen Messstellenanzeige im Display des Transmitters M300 TOC dargestellt werden.

Funktion

Farbe

Betrieb

Fehler

Rot

Blinkt bei Störung, Sensorbetrieb wird angehalten.

Fehler

Gelb

Leuchtet, sobald ein Fehler auftritt, Sensor bleibt in Betrieb.

Sensorzustand

Grün

Leuchtet, sobald der Sensor an die Spannungsversorgung und das Steckkabel an den M300 TOC angeschlossen sind.

UV-Lampe EIN

Grün

Leuchtet, wenn die UV-Lampe eingeschaltet ist.

Der Schalter dient zum Ein- bzw. Ausschalten der UV-Lampe, damit diese schnell gewechselt werden kann und erleichtert die Fehlersuche.

h HINWEIS: Wurde die UV-Lampe mit dem Schalter ausgeschaltet, kann sie über den M300 TOC nicht wieder eingeschaltet werden. Sie kann nur mit dem Schalter am Sensor wieder eingeschal- tet werden.

Transmitter M300 TOC

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METTLER TOLEDO

Die vordere Gehäuseabdeckung des Sensors ist an der linken Gehäuseseite anscharniert. Rechts oben und rechts unten an dieser Tür befindet sich jeweils ein drehbares dreieckiges Verriege- lungselement, mit dem die Abdeckung verschlossen wird. Der mitgelieferte Montagesatz enthält ein Werkzeug, mit dem sich die dreieckigen Verriegelungselemente drehen lassen, sodass die Tür verriegelt oder entriegelt werden kann. Die Tür muss für die regelmäßigen Wartungs- und In- standhaltungsarbeiten geöffnet werden. Zusätzliches Türwerkzeug ist von Mettler Toledo-Thornton erhältlich. Siehe Abschnitt 18 für Bestellnummern und Beschreibungen.

3.1.2 Hochdruckanwendungen

Für Prozessdrücke über 5,9 bar (85 psig) ist ein Hochdruckregler (Bestell-Nr. 58 091 552) erforderlich (siehe Abschnitt 5.3). Eine Installationsanleitung wird mit dem Hochdruckregler mitgeliefert.

3.1.3 Anwendungen, bei denen es zur Bildung von Kondenswasser kommen kann

Bestimmte Umgebungs- bzw. Prozessbedingungen können dazu führen, dass sich im Sensor- gehäuse des 4000TOC Kondenswasser bildet. Die mit dem Sensor-Montagesatz mitgelieferte Probenaufbereitungsspirale von Mettler-Toledo Thornton dient dazu, die Probentemperatur an die Umgebungstemperatur anzugleichen und die Bildung von Kondenswasser zu unterbinden.

3.1.4 Hochtemperaturanwendungen

Für Wassertemperaturen über 70 °C ist die Probenaufbereitungsspirale (Bestell-Nr. 58 091 511) erforderlich. Bei Hochdruckanwendungen muss der Hochdruckregler (Bestell-Nr. 58 091 552) nach der Probenaufbereitungsspirale installiert werden.

3.2

Geräteübersicht M300 TOC

3.2.1

1⁄4 DIN

4

5

6

8

 

4.01

7

[102]

4.01

1 [102]

Menu

ESC

Cal

3

2

Info

M300

Enter

1: Gehäuse aus hartem Polycarbonat 2: Fünf taktile Navigationstasten 3: Vierzeilige LCD-Anzeige

4: Stromanschlussklemmen

5: USB-Schnittstelle 6: Relaisausgang-Klemmen 7: Klemmen für analoge Ausgänge/digitale Eingänge 8: Klemmen für Sensor-Eingänge

Transmitter M300 TOC

14

3.2.2 1/2 DIN

5.90

[150]

5.90

1 [150 ]

ESC

Menu

Cal

3

2

Info

M300

Enter

1: Gehäuse aus hartem Polycarbonat 2: Fünf taktile Navigationstasten 3: Vierzeilige LCD-Anzeige

4: Stromanschlussklemmen

5 6 4 7 8
5
6
4
7
8

5: USB-Schnittstelle 6: Relaisausgang-Klemmen 7: Klemmen für analoge Ausgänge/digitale Eingänge 8: Klemmen für Sensor-Eingänge

3.3

Steuerung/Navigationstasten

3.3.1

Menüstruktur

In der folgenden Abbildung finden Sie den Aufbau der Menüstruktur des M300:

Measurement Mode M300 Menu Cal Info TOC Sensor Model/Software Set Flow Quick Setup Configure System
Measurement
Mode M300
Menu
Cal
Info
TOC Sensor
Model/Software
Set Flow
Quick Setup
Configure
System
Service
Messages
Calibration Data
Info
Revision
Channel Setup
Measurement
Set Language
Diagnostics
Analog Outputs
Analog Outputs
USB
Calibrate
Set Points
Set Points
Passwords
Tech Service
Set/Clear
Set Flow
Alarm/Clean
Lockout
UV Lamp
Display
Reset

Hold Outputs

Transmitter M300 TOC

15

3.3.2 Navigationstasten

Menu

ESC

Cal

Info

Enter

3.3.2.1 Navigation durch die Menüstruktur

Rufen Sie den gewünschten Menübereich mit den Tasten   oder auf. Navigieren Sie mit den Tasten und durch den ausgewählten Menübereich.

h

HINWEIS: Um Daten einer Menüseite zu sichern ohne den Messmodus zu verlassen, bewegen Sie die Pfeiltaste unter das Nach-OBEN-Pfeilsymbol (u) unten an der rechten Bildschirmseite und drücken Sie [Enter].

3.3.2.2 Escape (Verlassen)

Drücken Sie gleichzeitig die Tasten und (Escape), um in den Messmodus zurückzukehren.

3.3.2.3 Eingabe (Enter)

Drücken Sie die Taste e , m einen Befehl oder eine Auswahl zu bestätigen.

3.3.2.4 Menü

Drücken Sie die Taste , um das Hauptmenü aufzurufen.

3.3.2.5 Justiermodus

Drücken Sie die Taste um in den Justiermodus zu gelangen.

3.3.2.6 Infomodus

Drücken Sie die Taste , um in den Infomodus zu gelangen.

3.3.3 Navigation durch Datenfelder

Gehen Sie innerhalb der veränderbaren Datenfelder im Display mit der Taste weiter oder mit der Taste zurück.

Transmitter M300 TOC

16

3.3.4 Eingabe von Datenwerten, Auswahl von Datenoptionen

Drücken Sie die Taste um einen Wert zu erhöhen oder die Taste um einen Wert zu verringern. Bewegen Sie sich auch mit diesen Tasten innerhalb der ausgewählten Werte oder Optionen eines Datenfeldes.

h

HINWEIS: Einige Bildschirme benötigen die Konfiguration verschiedener Werte über das gemein- same Datenfeld (z. B. die Konfiguration verschiedener Sollwerte). Vergewissern Sie sich, dass Taste oder verwendet wird, um zum ersten Feld zurückzukehren und die Taste oder , um zwischen allen Konfigurationsoptionen hin- und herzuschalten, bevor die nächste Bild- schirmseite aufgerufen wird.

3.3.5 Navigation mit u im Display

Falls ein u in der unteren rechten Ecke des Displays angezeigt wird, können Sie die Taste oder zum Navigieren verwenden. Mit [ENTER] bewegen Sie sich rückwärts durch das Menü (Sie gehen eine Seite zurück). Dies kann eine sehr nützliche Option sein, um rückwärts durch die Menüstruktur zu gehen ohne das Menü zu verlassen, in den Messmodus zu gehen und das Menü erneut aufzurufen.

3.3.6 Dialogfeld „Save changes“

Drei Optionen sind für das Dialogfeld ”Save changes” möglich: Yes & Exit u (Änderungen spei- chern und in den Messmodus gehen) und ”No & Exit” (keine Änderungen speichern und in den Messmodus gehen). Die Option ”Yes & u” ist sehr nützlich, falls Sie mit der Konfiguration weiter- fahren möchten, ohne das Menü erneut aufrufen zu müssen.

3.3.7 Sicherheitspasswort

Verschiedene Menüs des M300 können zur Sicherheit gesperrt werden. Wenn die Sperrfunktion des Transmitters aktiviert wurde, muss ein Sicherheitspasswort eingegeben werden, um auf die entsprechenden Menüs zuzugreifen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 11.3.

h

h

3.4

Anzeige

HINWEIS: Falls ein Alarm oder ein anderer Fehler auftritt, zeigt der M300 Transmitter ein Blink- symbol a in der oberen rechten Ecke des Displays. Dieses Symbol wird solange angezeigt, bis die Bedingung, die den Fehler verursacht hat, beseitigt wurde.

HINWEIS: Bei Justierungen, Reinigung, Digital In mit analogem Ausgang/Relais/USB in Haltepo- sition erscheint ein blinkendes H in der oberen linken Ecke des Displays. Dieses Symbol bleibt nach Abschluss der Justierung oder Reinigung noch 20 Sekunden lang sichtbar Das Symbol er- lischt ausserdem, wenn Digital In deaktiviert wird.

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Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

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4 Installationsanleitung M300 TOC

4.1 M300 TOC Auspacken und Prüfen

Den Transportbehälter untersuchen. Falls beschädigt, sofort den Spediteur kontaktieren und nach Anweisungen fragen. Den Behälter nicht entsorgen.

Falls keine wahrnehmbare Beschädigung vorliegt, den Behälter auspacken. Stellen Sie sicher, dass alle auf der Packliste vermerkten Teile vorhanden sind. Falls Teile fehlen, Mettler-Toledo sofort informieren.

4.1.1 Schalttafel-Ausschnitt, Abmessungen – 1/4 DIN-Modelle

1/4 DIN Transmittermodelle sind nur für den Schalttafeleinbau vorgesehen. Jeder Transmitter wird mit Montageteilen zur schnellen und einfachen Installation an einer ebenen Schalttafel oder einer ebenen Gehäusetür geliefert. Um eine gute Abdichtung und die IP-Anforderungen der Instal- lation zu gewährleisten, muss die Schalttafel oder die Tür flach sein und eine glatte Oberfläche aufweisen. Die Montageteile bestehen aus:

2 Schnapp-Befestigungsklammern

1 Montagedichtung

Abmessungen und Befestigung des Transmitters sind in den Abbildungen unten dargestellt.

3.62 +0.02

–0

[92 +0.5 ]

–0

3.62 +0.02

–0

[92 +0.5 ]

–0

PANEL CUT-OUT

Transmitter M300 TOC

18

a

4.1.2 Installation – 1/4 DIN-Modelle

– Schneiden Sie den Ausschnitt aus der Schalttafel heraus (siehe Abmessungen in der Zeichnung)

– Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche um den Ausschnitt sauber, glatt und frei von Schnittgraten ist.

– Schieben Sie die Dichtung (mit dem Transmitter geliefert) von hinten um den Transmitter.

– Setzen Sie den Transmitter in den Ausschnitt ein. Vergewissern Sie sich, dass keine Lücken zwischen Transmitter und Schalttafeloberfläche vorhanden sind.

– Befestigen Sie die beiden Montageklammern wie dargestellt auf beiden Seiten des Transmitters.

– Drücken Sie die Montageklammern zur Rückseite der Schalttafel, während Sie den Transmitter fest im Ausschnitt halten.

– Wenn er fest sitzt, schrauben sie die Klammern mit einem Schraubenzieher gegen die Schalttafel fest. Damit das Gehäuse nach Schutzart IP65 geschützt ist, müssen die beiden mitgelieferten Klammern ordentlich befestigt sein, sodass Schalttafel und Frontabdeckung des M300 dicht schliessen.

– Die Dichtung wird zwischen Transmitter und Schalttafel eingeklemmt.

VORSICHT: Befestigungsklammern nicht überspannen.

4.33 [110 ] 4.01 [102] 3.55 [90] 9 8 7 6 5 4 3 2
4.33
[110 ]
4.01
[102]
3.55
[90]
9
8
7
6
5
4
3
2
4.01
1
[102]
Power
Fuse
9
3.55
8
7
[90 ]
6
12345 6 7
5
4
3
2
1
US B
12345 6 7
MOUNTING SCREW
2 PLACES
MOUNTING BRACKET 2 PLACES
MOUNTING
BRACKET
2 PLACES

4.33

[110]

4.01 [102] MAX. 0.118 [3] FLAT GASKET 4.96 [126] 4.92 [125] 1.77 [45] 3.54 [90]
4.01
[102]
MAX. 0.118
[3]
FLAT GASKET
4.96
[126]
4.92
[125]
1.77
[45]
3.54
[90]

Transmitter M300 TOC

19

4.1.3 Schalttafel-Ausschnitt, Abmessungen - 1/2 DIN- Modelle

Die 1/2 DIN Transmittermodelle sind mit einer eingebauten Rückabdeckung als eigenständige Geräte zur Wandmontage geeignet. Die Einheit kann auch mit der eingebauten Rückabdeckung an der Wand befestigt werden. Siehe Installationsanleitungen in Abschnitt 4.1.4.

In der Abbildung unten finden Sie die notwendigen Ausschnittabmessungen für 1/2 DIN Modelle, wenn innerhalb einer ebenen Schalttafel oder einer ebenen Gehäusetür montiert. Die Schalttafel- oberfläche muss flach und glatt sein. Grobe oder raue Oberflächen werden nicht empfohlen und können die Wirkung der Dichtung beeinträchtigen.

5.39 +0.02

–0.00

[137 +0.5 ]

–0.0

5.39 +0.02

–0.00

[137 +0.5 ]

–0.0

PANEL CUT-OUT

Mit optional erhältlichen Zubehörteilen können diese Modelle auch an Schalttafeln oder Rohren befestigt werden. Siehe Bestellinformationen in Abschnitt 18 „Zubehör und Ersatzteile”.

Transmitter M300 TOC

20

4.1.4 Installation – 1/2 DIN-Modelle

Allgemein:

– Den Transmitter so drehen, dass die Kabelverschraubungen in Richtung Boden zeigen.

– Die in den Kabelverschraubungen installierten Kabel müssen für nasse Betriebsumgebungen geeignet sein.

– DamitDamitDamit dasdasdas GehäuseGehäuseGehäuse nachnachnach SchutzartSchutzartSchutzart IP65IP65IP65 geschütztgeschütztgeschützt ist,ist,ist, müssenmüssenmüssen sämtlichesämtlichesämtliche KabelverschrauKabelverschrau-Kabelverschrau-- bungen eingebaut sein. In jeder Kabelverschraubung befindet sich entweder ein Kabel oder ein passender Kunststoffstopfen.

Wandmontage:

– Entfernen Sie die Rückabdeckung vom Gehäuse.

Lösen Sie zunächst die vier Schrauben in den Ecken der Frontseite des Transmitters. So können Sie die Frontabdeckung vom hinteren Gehäuse wegklappen.

– Entfernen Sie den Scharnierstift, indem Sie den Stift von beiden Seiten zusammendrücken. So kann das Frontgehäuse vom hinteren Gehäuse entfernt werden.

– Hinteres Gehäuseteil an der Wand montieren Das Montageset für den M300 entsprechend der mitgelieferten Anleitungen befestigen. Montieren Sie das hintere Gehäuseteil mit den ent- sprechenden Befestigungsteilen zur Wandmontage an der Wand. Vergewissern Sie sich, dass das Gehäuse gerade sitzt und sicher befestigt ist und die Installation die erforderlichen Ab- stände für Wartung und Reparatur des Transmitters aufweist. Den Transmitter so drehen, dass die Kabelverschraubungen in Richtung Boden zeigen.

– Befestigen Sie das Frontgehäuse am hinteren Gehäuseteil. Die Schrauben für die hintere Gehäuseabdeckung ordentlich festziehen, damit das Gehäuse nach Schutzart IP65 auch entsprechend dicht ist. Das Gerät kann nun angeschlossen werden.

Rohrbefestigung:

– Verwenden Sie nur Originalkomponenten zur Rohrmontage des M300 Transmitters und installieren Sie das Gerät nach der mitgelieferten Anleitung. Bestellinformationen finden Sie in Abschnitt 18.

4.1.5 ½ DIN Modell - Aufbau

1

2

3

1: 3 Kabelverschraubungen PG 13,5 2: 2 Kunststoffstopfen 3: 4 Schrauben

© 11 / 10 Mettler-Toledo Thornton Gedruckt in den USA

Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

21

mm/ 5.35"

mm / 5.9"

150

136

6.5 mm

0.256"

138 mm ± 0.5 mm

5.43" ± 0.02"

4.1.6 Abmessungen - 1/2 DIN-Modelle

150 mm/ 5.9"

42 mm

1.65"

84 mm

3.31"

90 mm/ 3.54" 35 mm / 1.38" 80 mm/ 3.15" 75 mm/ 2.95" 6 mm
90
mm/ 3.54"
35 mm /
1.38"
80
mm/ 3.15"
75
mm/ 2.95"
6
mm /
0.236"
90
mm/ 3.54"

116 mm/ 4.57"

29 mm

1.14"

29 mm

1.14"

138 mm ± 0.5 mm

5.43" ± 0.02"

4.1.7 1/2 DIN Modell - Rohrmontage

40

60 mm 2.36 "

1.57

Transmitter M300 TOC

22

92 mm ± 0.5 mm 3.62" ± 0.02"

102 mm / 4.02"

mm / 4.96"

mm / 4.92"

126

125

4.1.8 Abmessungen - 1/4 DIN-Modelle

92 mm ± 0.5 mm

3.62" ± 0.02"

110 mm / 4.33"

1 2

Power

USB

110

mm / 4.33"

102

mm / 4.02"

90 mm / 3.54"

Fuse

TB4

TB1A

TB1B

TB3

TB2

102 mm / 4.02"

90 mm / 3.54"

Transmitter M300 TOC

23

4.2 Anschluss an das Stromnetz

Alle Anschlüsse des Transmitters befinden sind bei allen Modellen auf der Rückseite.

a Stellen Sie sicher, dass die Stromzufuhr zu allen Drähten unterbrochen ist, bevor Sie mit der In- stallation beginnen. An den Stromeingangsdrähten und den Relaisdrähten kann Hochspannung liegen.

Auf der Rückseite aller M300 Modelle befindet sich ein Anschluss mit zwei Klemmen für die Stromzufuhr. Alle M300 Modelle können mit 20 bis 30 V Gleichstrom oder 100 bis 240 V Wechselstrom betrieben werden. In den Spezifikationen finden Sie Informationen zum Energiebe- darf und den Nenngrössen für die Stromzufuhr und der entsprechenden Verdrahtung.

Der Anschluss für die Stromzufuhr ist mit „Power“ gekennzeichnet und befindet sich auf der Rückseite des Transmitters. Eine Klemme trägt die Bezeichnung –N für den neutralen Draht und die andere +L für Ladung. An die Klemmleisten können Einzelleitungen oder Litzen mit einem Querschnitt von bis zu 2,5 mm 2 (14 AWG) angeklemmt werden. Es gibt keine Erdungsklemme am Transmitter. Daher sind die Stromdrähte im Transmitter doppelt isoliert, was am Produkt mit dem Symbol d gekennzeichnet ist.

4.2.1 1/4 DIN Gehäuse (Schalttafeleinbau)

1

2

1: Anschluss an das Stromnetz 2: Sensorklemme

Transmitter M300 TOC

24

4.2.2 1/2 DIN Gehäuse (Wandmontage)

1 2
1
2

1: Anschluss an das Stromnetz 2: Sensorklemme

4.3

Anschlussbelegung

Den Sensor 4000TOC an den Transmitter M300 TOC mit dem Verbindungskabel an die orange Anschlussleiste im Transmitter M300 TOC anschliessen. Die Kabelenden vorsichtig in die An- schlussklemmen einführen. Auf korrekten Anschluss der Kabelkennung achten. In der Tabelle in Abschnitt 4.3.2 sind die farbigen Kabelkennungen angegeben.

Transmitter M300 TOC

25

4.3.1 TB1 und TB2 für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

Stromanschlüsse sind mit -N für neutral und +L für stromführend, für 100 bis 240 V AC oder 20 - 30 V DC, gekennzeichnet.

Power connections are labeled –N for Neutral and +L for Line, for 100 to 240 VAC or 20 – 30 VDC.

1 4 DIN

TB2 for 1 4 DIN

1

AO1+

2

AO1–/AO2–

3

AO2+

4

-

5

-

6

-

7

-

8

-

9

-

TB1A

TB3

9

1

9

1 7

TB1B

1

1 TB2

7

TB1A for 1 4 DIN

TB1B for 1 4 DIN

1

NO2

1

NO1

2

COM2

2

COM1

3

NC2

3

NC1

4

-

4

-

5

-

5

-

4

NO4

4

NO3

5

COM4

5

COM3

1 2 DIN

TB2 for 1 2 DIN

   

1

AO1+

2

AO1–/AO2–

3

AO2+

4

-

5

-

6

-

TB

1

1

14

 

7

-

 

8

-

1

9

1

9

1

9

9

-

 

TB2

 

TB3

 

TB4

 

TB1 for 1 2 DIN

 

1

NO1

 

8

-

2

COM1

9

-

3

NC1

10

-

4

NO2

11

NO3

 

5

COM2

12

COM3

 

6

NC2

13

NO4

 

7

-

14

COM4

 

NO: normal offen (Kontakt offen wenn nicht ausgelöst) NC: normal geschlossen (Kontakt geschlossen wenn nicht ausgelöst)

AO: Analoger Ausgang DI: Digitaler Eingang

4.3.2 TB3 für 1/2 DIN und 1/4 DIN Modelle

TB 3 bietet Zugriff auf die Signaleingänge des Kanals A TOC-Sensoren benötigen Kabel der Reihe 58 080 27X. Eine vollständige Liste mit Kabeln siehe Tabelle in Abschnitt 18.1.

Pin-Nr.

Sensordrahtfarbe**

Funktion

1

nicht verwendet

2

nicht verwendet

3

nicht verwendet

4

nicht verwendet

5

nicht verwendet

6

Weiss

GND

7

Schwarz

RS485-B

8

Rot

RS485-A

9

Blau

+5 V

** Transparent nicht angeschlossen.

4.4 Sensoranschluss TOC-Sensor

Den Sensor 4000TOC an den Transmitter M300 TOC mit dem Verbindungskabel an die orange Anschlussleiste im Transmitter M300 TOC anschliessen. Die Kabelenden vorsichtig in die An- schlussklemmen einführen. Auf korrekten Anschluss der Kabelkennung achten. In der Tabelle in Abschnitt 4.3.2 sind die farbigen Kabelkennungen angegeben.

Transmitter M300 TOC

26

5 4000TOC Installationsanleitung

5.1 4000TOC Auspacken und Prüfen

Packen Sie den 4000TOC-Sensor vorsichtig aus. Die Verpackung sollte folgendes enthalten:

Sensor 4000TOC

Betriebsanleitung für den Sensor 4000TOC auf CD

Anleitung für die Inbetriebnahme des 4000TOC (liegt der CD bei)

Justierzertifikat

Montagesatz mit:

1 Schlauch, PTFE, Länge 2 m, AD 0,125 Inch (3 mm).

1 Schlauch, Länge 1,5 m, AD 0,31 Inch (8 mm)

1 Edelstahl-Auslaufrohr

1 Spritze, Kunststoff, 30 ml

1 Werkzeug zur Verriegelung der vorderen Gehäuseabdeckung des TOC-Sensors

1 Baugruppe Einlauffilter

1 Adapter, von 0,25 Inch (6 mm) AD auf 0,125 Inch AD (3 mm) Reduzierstück

1 Probenaufbereitungsspirale

5.2 Installationsanleitung 4000TOC

Nachstehende Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC.

Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am
Abbildung zeigt die Gehäuseabmessungen des Sensors 4000TOC. Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am

Der Sensor 4000TOC sollte so nahe wie möglich am Probenentnahmepunkt montiert werden. Je kürzer der Schlauch zwischen dem Entnahmepunkt und dem Sensor 4000TOC ist, desto kür- zer ist die Reaktionszeit des Gerätes. Wie aus der Abbildung oben hervorgeht, wird der 4000TOC mit Befestigungslaschen für die Wandmontage oder die Schalttafelmontage geliefert. Der Sensor 4000TOC eignet sich mit dem entsprechenden Zubehör auch für die Rohr- oder Mastmontage (siehe Abschnitt 18).

Bei der Rohr- oder Mastmontage des Gerätes können Beschädigungen des Sensors hervorgeru- fen werden, da von Rohrleitungen plötzliche Stösse oder starke Vibrationen ausgehen können. Deshalb ist darauf zu achten, dass das Rohr/der Mast fest montiert ist.

Der Sensor 4000TOC eignet sich auch für eine Tischinstallation. In diesem Fall sind die Befesti- gungslaschen von der Gehäuseunterseite abzunehmen, damit der Sensor sicher aufgestellt wer- den kann. Entfernt werden muss zusätzlich auch das Fitting für den Sicherheitsablauf auf der Unterseite des Gerätes, sodass bei der Tischinstallation lediglich eine kleine Öffnung in der Gehäuseunterseite offen bleibt.

Transmitter M300 TOC

27

Unter den internen Bestandteilen des Sensors befinden sich auch Komponenten aus zerbrechli- chen Werkstoffen. Der Sensor sollte deshalb immer vorsichtig behandelt werden, um Beschädi- gungen vorzubeugen. Der 4000TOC bedarf regelmäßiger Wartung. Der Aufstell- oder Installations- ort sollte daher leicht zugänglich sein.

5.3

Schlauchanschlüsse

Der mitgelieferte Montagesatz enthält einen Schlauch mit 1,5 m Länge und 0,31 Inch (8 mm) AD, einen Edelstahl-Auslaufrohr und einen 2 m langen PTFE-Schlauch. Ausserdem ist ein Redu- zierstück von 0,25 Inch (6 mm) AD auf 0,125 Inch AD (3 mm) enthalten.

Für eine vorschriftsmäßige Installation des Sensors werden folgende Bauteile benötigt:

ein Absperrventil (nicht im Lieferumfang enthalten) an der Probenentnahmestelle,

eine 0,125 Inch-Quetschverbindung für den Anschluss an die Probenentnahmestelle (herkömmliche Schlauchfittings und -adapter können Sie von Thornton beziehen, genaueres dazu siehe Abschnitt 18.2.1).

h HINWEIS: Am Probenentnahmepunkt sollte ein Absperrventil vorgesehen sein, damit der Sensor bei Bedarf vom Zulauf abgetrennt werden kann. Wenn dieses Ventil eingebaut wird, sind die ent- sprechenden Richtlinien zu beachten, um zu verhindern, dass Luft und Schmutz in die Proben- leitung gelangt.

Schutzkappen der Schlauchanschlüsse für Probeneingang und –ausgang am Sensor entfernen.

• DasDas offeneoffene EndeEnde desdes PTFE-SchlauchsPTFE-Schlauchs anan dasdas AbsperrventilAbsperrventil derder ProbenentnahmestelleProbenentnahmestelle an-an- schliessen. Sollte der Schlauch zu lang sein, ist dieser auf eine Mindestlänge kürzen. Es ist darauf zu achten, dass alle Verbindungselemente sauber angeschlossen und festgezogen sind, damit keine Flüssigkeit auslaufen und keine Luft eindringen kann.

Den Schlauch für den Probeneinlauf durchspülen, um alle Fremdstoffe aus dem Schlauch und den Fittings zu entfernen, bevor der Schlauch an den 4000TOC angeschlossen oder dieser das erste Mal in Betrieb genommen wird.

Das Edelstahl-Auslaufrohr an den Probenausgang anschliessen. Das Fitting befindet sich am Auslaufrohr und ist in den Anschluss für den Probenausgang am Sensor einzuschrauben. Nicht zu stark festziehen.

Die Einlauffilterbaugruppe aus dem Sensormontagesatz entnehmen. Die Baugruppe mit dem Außengewinde in das Innengewinde des Anschlusses für den Probeneingang schrauben. Die Baugruppe mit einem Schraubenschlüssel gut festziehen. Nicht zu stark festziehen.

Transmitter M300 TOC

28

Den 0,125 Inch (3 mm) PTFE-Schlauch mit der Quetschhülse an den Einlauffilter anschliessen. Nicht zu stark festziehen.

Das andere Ende des Schlauchs zu einem Abfluss bei Umgebungsdruck in der Nähe des Sensors führen. Siehe Abbildung in Abschnitt 5.2 Abmessungen und Ablaufanord- nung. Darauf achten, dass der Abstand von 15 cm bis 90 cm eingehalten wird.

a

Wichtig! Das Edelstahl-Auslaufrohr für die ablaufende Probe muss so zu einem in der Nähe an- gebrachten Abflussrohr oder Sammelablauf geführt werden, dass dort eine offene Unterbrechung entsteht und kein Zurücksaugen möglich ist. Werden bei der Montage die Abmessungen in Ab- schnitt 5.2 eingehalten, so ermöglicht dies einen optimalen Sensorbetrieb.

 

Wurden alle Schlauchanschlüsse hergestellt und der Zulaufschlauch gespült, kann Probenwasser in den Sensor eingeleitet werden. Mit dem Einlaufnadelventil wird die Flussrate eingestellt und muss möglicherweise nachjustiert werden, um den Durch- fluss einzuleiten. Siehe dazu Abschnitt 7.2. Erst den Verstellknopf im Uhrzeigersinn vollständig zudrehen. Anschliessend den Verstellknopf drei Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn öffnen. Dazu langsam das Absperrventil am Probenentnahmepunkt öff- nen, bis an der Probenaustrittsöffnung Flüssigkeit austritt. Sobald die Probe fliesst, im Gehäuse prüfen, ob alles dicht ist. Es empfiehlt sich, anfangs 4 bis 24 Stunden lang mit Probenwasser zu spülen. Weitere Einzelheiten zur Bedienung des Einlaufnadel- ventils siehe Abschnitt 7.2. Den Probenzufluss zum Sensor absperren und die Span- nungsversorgung zum Sensor 4000TOC herstellen.

 

5.4

Probenaufbereitungsspule

 
 

Port

Fitting A

Fitting B

Connector

 

High Capacity

7.5"

Filter

REF.

 

1)

Klemmringverschraubung vom Filtergehäuse entfernen. Wie in der Abbildung dargestellt, den vom Filter getrennten Anschluss in die Klemmringverschraubung einführen. Die Klemmringverschraubung wieder am Filtergehäuse anbringen und festziehen. Nicht zu stark festziehen.

2)

Anschlussfitting A (1/8”-1/8”) der Probenaufbereitungsspirale am Anschluss anbringen und festziehen. Nicht zu stark festziehen.

3)

AnschlussfittingAnschlussfittingAnschlussfitting BBB (1/8”(1/8”(1/8” XXX 1/4”1/4”1/4” NPT)NPT)NPT) derderder ProbenaufbereitungsspiraleProbenaufbereitungsspiraleProbenaufbereitungsspirale ananan einemeinemeinem passen-passen-passen- den Anschluss an der Prozessleitung anschliessen.

4)

Darauf achten, dass die Einlassfittings spannungsfrei bleiben. Gegebenenfalls die Probenaufbereitungsspirale in geeigneter Art und Weise abstützen.

h

Hinweis: Die Probenaufbereitungsspirale kann auf maximal 3 m ausgezogen werden.

Transmitter M300 TOC

29

5.5 Anschluss an das Stromnetz

In Abschnitt 5.2 ist in der Seitenansicht der linken Seite des Sensorgehäuses eine Schotteinfüh- rung für das Stromanschlusskabel mit der Aufschrift ‘AC POWER’ zu sehen. Dort muss das Ka- bel (nicht im Lieferumfang enthalten) durchgeführt werden. Wenn die Installation des Sensors ei- nen Festanschluss für die AC-Spannungsversorgung verlangt, kann diese Kabeldurchführung abgenommen und durch eine angemessene Kabeldurchführung ersetzt werden.

h HINWEIS: Fitting und Muffe der Kabeldurchführung müssen gemäß der Vorschrift UL514B was- serdicht sein. Die Kabelrohrmuffe an das Kabelrohr anschließen, bevor das Fitting am Analysa- tor (UL508-263.16) befestigt wird. Für die Öffnung der Kabelrohrkupplung wird eine Mutter mit 3/8 Inch NPT-Gewinde benötigt.

Die Anschlussklemmen für die Spannungsversorgung befinden sich auf einer Platine, die auf der vorderen Gehäuseabdeckung befestigt ist, wie nachstehende Abbildung zeigt. Die AC-Span- nungsversorgung muss von allen anderen internen Verdrahtungen separat gehalten werden. Die Zuleitungen mittels der mitgelieferten Befestigungsteile sichern. Die Kabel müssen lang ge- nug sein, damit sie nicht überdehnt werden, wenn die Gehäusetür ganz geöffnet wird. Die nach- stehende Skizze zeigt die Anschlussklemmen für die Spannungsversorgung. Die zugehörige Sicherung muss richtig eingesetzt werden, wenn die elektrischen Anschlüsse hergestellt werden. Ein Reservesatz der Sicherungen ist von Thornton erhältlich. Siehe Abschnitt 18.

EARTH GROUND

NEUTRAL

LINE

LINE FUSE

AC

LINE

IN

5.6 Sensoranschluss

Ebenfalls auf der linken Gehäuseseite des Sensors (siehe auch die Abbildung in Abschnitt 5.2) befindet sich der Steckanschluss für den M300 TOC mit der Aufschrift ‘Transmitter Connection’. Dort wird das Standard-Steckkabel vom M300 TOC unmittelbar angeschlossen. Die Einraststifte beider Steckverbindungsteile fluchtend ausrichten und die Sicherungsmutter Handfest festziehen, bis das Steckkabel korrekt gesichert ist.

Sobald beide elektrischen Anschlüsse hergestellt sind, kann das Absperrventil geöffnet und der Sensor mit Probenwasser befüllt werden.

Dieses Betriebshandbuch beschreibt die verfügbaren TOC-Funktionen des Sensors 4000TOC, wenn dieser zusammen mit einem Transmitter M300 TOC betrieben wird. Daher bitte den folgen- den Abschnitt sorgfältig lesen, bevor der Sensor 4000TOC in Betrieb genommen wird.

Transmitter M300 TOC

30

6 In- oder Ausserbetriebnahme des Transmitters

6.1 Inbetriebnahme des Transmitters

a Nach Anschluss des Transmitters an das Stromnetz, wird er aktiviert, sobald der Strom eingeschaltet wird.

6.2 Ausserbetriebnahme des Transmitters

Trennen Sie das Gerät zuerst vom Stromnetz, trennen Sie dann alle übrigen elektrischen Verbindungen. Entfernen Sie das Gerät von der Wand/Schalttafel. Verwenden Sie die Installationsanleitung in diesem Betriebshandbuch zum Ausbau der Hardware.

© 11 / 10 Mettler-Toledo Thornton Gedruckt in den USA

Transmitter M300 TOC

Transmitter M300 TOC

31

7 Betrieb des Sensors 4000TOC

7.1 Erstinbetriebnahme

Der Begriff Erstinbetriebnahme bezieht sich auf die Situation, bei der ein Sensor 4000TOC zum ersten Mal eingebaut und eingestellt wird. Die werksseitigen Voreinstellungen des 4000TOC die- nen dazu, die Einrichtzeit des Sensors für den Benutzer zu minimieren und den automatischen Messbetrieb mit dem Sensor aufzunehmen. Während der Erstinbetriebnahme ist es wünschens- wert, dass zuerst die Flussrate durch den Sensor eingestellt wird. Dies wird durchgeführt, um eine optimale Durchflussrate zu gewährleisten und einen möglichen Alarmzustand der Strö- mungsgeschwindigkeit zu vermeiden. Sobald der Sensor eingebaut ist, die Wasserprobe durch den Sensor fließt und das Steckkabel vom M300 TOC angeschlossen ist, ist wie folgt zu verfah- ren, um sicher zu stellen, dass der Sensor mit der spezifizierten Flussrate arbeitet.

7.2 Einstellen der Flussrate der Probe

Der Sensor 4000TOC ist für eine optimale Durchflussrate von 20 ml/min ausgelegt. Die Durch- flussrate wurde während der werksseitigen Justierung auf diesen Wert voreingestellt. Obgleich die Durchflussrate von der Beschaffenheit der Probenleitung und dem Eingangsdruck abhängt, ist es dennoch ratsam, die Durchflussrate bei der Installation neu einzustellen und sie regelmä- ßig zu überprüfen.

Zum Einstellen der Flussrate ist das Messmenü zu öffnen, in dem der TOC-Wert angezeigt wird. Mit Page Down blättern, bis der Menüpunkt ’Set Flow Rate’ erscheint. Wechseln Sie von ‘No’ auf ‘Yes’ , um den Sensor sofort in die Betriebsart ‘Set Flow Rate’ umzustellen. Der Sensor bleibt in dieser Betriebsart, bis von ‘Yes’ auf ‘No’ zurückgestellt wird.

In dieser Betriebsart übernehmen die Leuchtdioden in der vorderen Sensorabdeckung die Aufga- be einer Balkenanzeige, wie weiter unten beschrieben wird. Die Flussrate wird mit dem an der Seite im Probeneinlauf eingebauten Einlaufnadelventil des 4000TOC eingestellt (siehe Abbildung unten). Wird der Verstellknopf gegen den Uhrzeigersinn gedreht, nimmt die Durchflussrate zu und wird er im Uhrzeigersinn gedreht, nimmt die Durchflussrate ab. Es wird empfohlen, den Ver- stellknopf am Einlaufnadelventil zuerst im Uhrzeigersinn solange zu drehen, bis kein Durchfluss mehr festzustellen ist. Danach den Verstellknopf vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn drehen und so die Durchflussrate allmählich erhöhen.

HIGH CAPACITY INLET FILTER ASSEMBLY & DRAIN

Der Wert der Durchflussrate wird durch die vier LEDs vorne am Sensor 4000TOC angezeigt. Wird die Durchflussrate auf 20 ml/min (+/- 5 %) eingestellt, leuchten alle vier LEDs, wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Ist die Durchflussrate zu hoch, leuchten nur die oberen LEDs (Verstellknopf im Uhrzeigersinn drehen).

Transmitter M300 TOC

32

Ist die Durchflussrate zu gering, leuchten nur die unteren LEDs (Verstellknopf gegen den Uhrzei- gersinn drehen). Weicht die Durchflussrate stark von 20 ml/min ab, leuchtet entweder nur die obere LED (Störung) oder nur die untere LED (UV-Lampe). Nähert sich die Durchflussrate dem richtigen Wert, leuchten noch weitere LEDs auf. Leuchten 3 bis 4 LEDs auf, ist die Durchflussrate ausreichend. Siehe nachfolgende Tabelle.

Sehr gering

Gering

Nahe

Vorgabewert

Nahe

Hoch

Sehr hoch

Vorgabewert

Vorgabewert

 

   

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leuchtet nicht

Leuchtet

Im Menüpunkt Set Flow Rate wieder auf ‘No’ zurückstellen, um diese Betriebsart zu verlassen. Damit ist die Einstellung der Durchflussrate abgeschlossen.

7.3 Start der TOC-Messung

Wenn die Durchflussrate richtig eingestellt ist, kann der Bediener die TOC-Menüs verlassen und die TOC-Messung einleiten. Die werksseitige Einstellung für Auto Start lautet No. Aus diesem Grund leuchtet die UV-Lampe nicht von selbst auf. Kehren Sie zurück ins Menü, um die UV-Lam- pe einzuschalten. Ändern Sie die werksseitige Einstellung von ‘No’ auf ‘Yes’. Danach zeigt der M300 TOC folgende Meldung an: ‘Press the switch on Sensor # _ to turn UV Lamp on, or press enter to continue’ . Die in der Meldung erscheinende Zahl ist der Kanal, der dem 4000TOC zugeordnet ist. Wenn mehr als ein TOC-Sensor installiert ist, kann der Benutzer anhand der Nummer den Sensor auswählen, den er regeln will. An einem Transmitter M300 TOC können nicht mehr als 2 TOC-Sensoren angeschlossen werden.

Zu diesem Zeitpunkt muss der Schalter am Sensor betätigt werden, bevor die UV-Lampe ein- schaltet und die TOC-Messung beginnt. Dies ist eine Sicherheitseinstellung die verhindern soll, dass ein Bediener im Sensor hantiert, während ein anderer am M300 TOC versucht, die UV- Lampe einzuschalten.

Wenn der Bediener während des Einrichtens des TOC-Sensors in den TOC-Setup-Menüs die Funktion Auto Start von ‘No’ auf ‘Yes’ gewechselt hat, fordert der M300 TOC den Bediener dennoch auf, den Schalter am Sensor während dieser Erstinbetriebnahme zu betätigen. Nach dieser Inbetriebnahme besitzt die Funktion Auto Start Vorrang und der Sensor beginnt seinen Betrieb automatisch.

7.4 Normalbetrieb

Unter normalen Betriebsbedingungen werden zwischen dem 4000TOC und dem M300 TOC ständig Daten ausgetauscht. Die Anzeige des M300 TOC fungiert auch als Zustandsanzeige für den Sensor. Wenn das Display darauf eingestellt ist, Messwerte vom 4000TOC anzuzeigen, er- scheinen unter normalen Betriebsbedingungen in der Anzeige die Maßeinheit, die Messartbe- zeichnung und der Messwert wie bei allen anderen Sensormessungen. Befindet sich der 4000TOC nicht im Messbetrieb, sondern in einer anderen Betriebsart, wie z.B.Spülen, Selbstab- gleich, Fehler oder Störung, dann wird der zutreffende Status durch Blinken der sechsstelligen Blockanzeige abwechselnd zur Messartbezeichnung dargestellt.

Der M300 TOC liefert mit seiner aus sechs Zeichen bestehenden TOC-Statusanzeige folgende In- formationen:

UV OFF Blinkt abwechselnd zur Messartbezeichnung, wenn die UV-Lampe ausgeschaltet ist.

RINSE

AUTBAL Blinkt abwechselnd zur Messartbezeichnung, wenn der Sensor einen Selbstabgleich

Blinkt abwechselnd zur Messartbezeichnung, wenn der Sensor im Spülbetrieb ist.

durchführt.

Transmitter M300 TOC

33

ERROR Blinkt abwechselnd zur Messartbezeichnung, wenn im TOC-Sensor ein Fehlerzustand

FAULT

besteht. Wird anstelle der Messartbezeichnung dauerhaft angezeigt, wenn eine Störung vorliegt.

Wenn in der Messwertanzeige ERROR oder FAULT (Fehler- oder Störzustand) angezeigt wird, kann der Anwender in die Anzeige Messages wechseln, um dort weitere Informationen über die Zustandsursache zu erhalten. Siehe dazu auch Abschnitt 14 des vorliegenden Betriebshand- buchs. Wenn die Funktion Autobalance auf “Yes” eingestellt ist, wird der 4000TOC einen Selbstabgleich aufgrund des Intervalls durchführen, das in den Setup-Menüs für den Sensor im M300 TOC festgelegt wurde.

7.5 Überprüfung der Systemtauglichkeit (System Suitability Testing)

Für die meisten Pharmawasser-Anwendungen schreiben die United States Pharmacopoeia USP <643> und die European Pharmacopoeia EP 2.2.44 die Überprüfung der Systemtauglichkeit (System Suitablilty Testing, SST) vor, um Geräte zu qualifizieren, die für Messungen des gesam- ten organischen Kohlenstoffs (TOC) eingesetzt werden. Für den Sensor 4000TOC ist das Zube- hörset zur Überprüfung der Systemtauglichkeit und der TOC-Justierung (Bestell-Nr. 58 091 525) erhältlich, mit dem die Anforderungen gemäss den Vorschriften erfüllt werden. Die SOP zur Über- prüfung der Systemtauglichkeit des 4000TOC (Bestell-Nr. 58 130 093) enthält eine detaillierte Beschreibung, wie die Überprüfung der Systemtauglichkeit durchzuführen ist. Standards für die Überprüfung der Systemtauglichkeit sind ebenfalls erhältlich (Bestell-Nr. 58 091 526). Bestellin- formationen erhalten Sie vom Kundendienst bei Mettler-Toledo Thornton. Hinweis: Die Überprü- fung der Systemtauglichkeit sollte entsprechend den betrieblichen Vorgaben erfolgen aber auf je- den Fall nach einem Wechsel der UV-Lampe und einer TOC-Justierung.

7.6 Justierung

Set kombinierte Überprüfung der Systemtauglichkeit, TOC- und Leitfähigkeitsjustierung (Bestell- Nr. 58 091 534) ist für den Sensor 4000TOC erhältlich. Wenn nur die TOC-Justierung erforder- lich ist, kann das Set Überprüfung der Systemtauglichkeit und TOC-Justierung (Bestell-Nr. 58 091 525) verwendet werden. Die SOP zur TOC-Justierung des Sensors 4000TOC (Bestell-Nr. 58 130 095) und die SOP für die vollständige Justierung des Sensors 4000TOC (Bestell-Nr. 58 130 094) enthalten detaillierte Beschreibungen der Justierverfahren. Justierlösungen sind eben- falls (Bestell-Nr. 58 091 529) erhältlich. Bestellinformationen erhalten Sie vom Kundendienst bei Mettler-Toledo Thornton. Hinweis: Es empfiehlt sich, die TOC-Justierung nach jedem Wechsel der UV-Lampe und mindestens einmal pro Jahr durchzuführen. Eine vollständige Justierung soll- te einmal jährlich erfolgen.

7.6.1

TOC-Justierung

Es stehen vier verschiedene TOC-Justierarten zur Verfügung:

Multi (multilinear)

2-Punkt-Justierung

1-Punkt-Justierung der Steilheit (oder des Messbereichs)

1-Punkt-Justierung der Verschiebung

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Multilineare Justierung: Bei den meisten Anwendungen, die innerhalb eines breiten dynami- schen Bereichs arbeiten, empfiehlt sich die TOC-Justierart Multilinear, die in der M300 TOC Soft- ware als “multi” bezeichnet wird. Eine multilineare Justierung erfordert zwei TOC-Justierlösungen – üblicherweise handelt es sich hierbei um Konzentrationen mit 250 ppb und 500 ppb. Für die Justierung werden zwei Steilheitsfaktoren und Additionsfaktoren in den Bereichen 0 bis 250 ppb TOC sowie 250 bis 500 ppb TOC festgelegt. Die zwei Geraden schneiden sich bei 250 ppb. Diese Justierfunktion bietet eine verbesserte Systemgenauigkeit. Diese Justierart ist die Standard- einstellung, mit der der 4000TOC ausgeliefert wird und empfiehlt sich, wenn niedrige und hohe TOC-Konzentrationen entweder bei der Wasserreinigung oder in den Justierungs-/SST-Lösungen angetroffen werden können.

2-Punkt: Diese Justierart ist für den Fall vorgesehen, dass jeweils eine Standardlösung mit nied- riger und eine mit hoher TOC-Konzentration für die Justierung erforderlich ist. Die Auswahl einer „2-Punkt“-Justierung deaktiviert alle anderen aktiven Justierverfahren.

1-Punkt-Justierung der Steilheit: Mit dieser Methode wird der Verschiebungsfaktor der TOC-Ju- stierfaktoren eingestellt. Wird der 4000TOC mit multilinearer Justierung betrieben und wird eine “1 point slope” Justierung durchgeführt, dann wird die Justierung “multi” deaktiviert.

1-Punkt-Justierung der Verschiebung: Mit dieser Methode wird der Verschiebungsfaktor der TOC-Justierfaktoren eingestellt. Ist eine multilineare Justierung vorhanden und wird eine “1 point offset” -Justierung durchgeführt, dann wird sie den Additionsfaktor im Bereich zwischen 0 – 250 ppb verändern. Die für die „1-Punkt-Justierung der Verschiebung“ verwendete TOC-Standardkonzentration muss niedriger als der Wechselpunkt der „multilinearen“ Justierung oder gleich 50 ppb sein, wobei die niedrigere Konzentration die relevante ist. Diese Methode wird für Anwendungen empfohlen, bei denen überwiegend eine niedrige TOC-Konzentration erwartet wird.

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Transmitter M300 TOC

35

8 Quick Setup

(PFAD: Menu/Quick Setup)

Wählen Sie Quick Setup und drücken Sie die Taste [ENTER]. Geben Sie wenn nötig das Sicherheitspasswort ein (siehe Abschnitt 11 „Passwörter”).

h

h

HINWEIS: Die vollständige Beschreibung zum Quick Setup Programm ist in dem separat beiliegenden Heft „Quick Setup-Leitfaden für Transmitter M300” in der Lieferverpackung enthalten.

HINWEIS: Informationen zur Menünavigation finden Sie in Abschnitt 3.3 „Steuerung/Navigationstasten”

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Transmitter M300 TOC

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9

(PFAD: Cal)

Sensorjustierung

Die Justiertaste ermöglicht dem Benutzer mit einem Tastendruck Zugriff auf die Sensorjustie- rung, die Überprüfungsfunktionen und die Justierung der analogen Ausgangs, siehe Abschnitt

13.3.

h

Justierung der analogen Ausgangs, siehe Abschnitt 13.3. h HINWEIS : Während der Justierung blinkt ein ”H”

HINWEIS: Während der Justierung blinkt ein ”H” in der linken oberen Ecke des Displays und zeigt an, dass eine Justierung im Gange und die Haltbedingung aktiviert ist. (Die Funktion Hold Ausgänge muss dazu aktiviert werden.). Siehe dazu auch Abschnitt 3.4 “Anzeige”.

9.1 Justiermodus aufrufen

Drücken Sie im Messmodus die Taste . Falls die Anzeige Sie zur Eingabe des Sicherheitsco- des für die Justierung auffordert, drücken Sie zur Einrichtung dieses Codes auf die Taste oder . Drücken Sie anschliessend die Taste [ENTER], um den Sicherheitscode für die Justierung zu bestätigen.

Drücken Sie die Taste oder , um die gewünschte Justierart aufzurufen. Sie können für jeden Sensortyp wählen: TOC, C1, C2, T1, T2, Flow, Edit Press [ENTER].

Nach jeder erfolgreichen Justierung können folgende Optionen gewählt werden:

Justieren:

Justierwerte werden übernommen und für die Messungen verwendet. Zusätzlich

Abbrechen:

werden die Daten im Sensor gespeichert*. Die Justierwerte werden verworfen.

Eine detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise bei der Justierung des Sensors 4000TOC entnehmen Sie bitte der SOP 58130188.

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10

Konfiguration

(PFAD: Menu/Configure)

Configure Measurement Analog Outputs Set Points Alarm TOC Setup Display Hold Outputs
Configure
Measurement
Analog Outputs
Set Points
Alarm
TOC Setup
Display
Hold Outputs

10.1 Konfigurationsmodus aufrufen

Display Hold Outputs 10.1 Konfigurationsmodus aufrufen Drücken Sie im Messmodus die Taste  . Drücken Sie
Display Hold Outputs 10.1 Konfigurationsmodus aufrufen Drücken Sie im Messmodus die Taste  . Drücken Sie
Display Hold Outputs 10.1 Konfigurationsmodus aufrufen Drücken Sie im Messmodus die Taste  . Drücken Sie

Drücken Sie im Messmodus die Taste . Drücken Sie die Taste oder um den Menüpunkt Konfiguration zu wählen und drücken Sie [ENTER].

10.2 Messung

(PFAD: Menu/Configure/Measurement)

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 ”Konfigurationsmodus aufrufen”.

Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt aufzurufen. Die folgenden Untermenü- punkte können nun aufgerufen werden: Channel Setup (Kanaleinstellung), Temperature Source (Temperaturquelle), pH und Set Averaging (Durchschnittsbildung).

10.2.1

Kanaleinstellung

(PFAD: Menu/Configure/Measurement/Channel Setup)

Drücken Sie die Taste [ENTER], um den Menüpunkt ”Channel Setup” aufzurufen. Drücken Sie erneut die Taste [ENTER], um TOC auszuwählen. Sie können nun die Parameter auswählen, die in jeder Zeile angezeigt werden sollen.

Die möglichen Optionen sind: TOC in ppb, g C/l, Ω·cm, S/cm, S/m, °C, °F, Lampe Restbrenn- dauer, keine.

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Transmitter M300 TOC 38 h Die vier Zeilen des Displays können nun für jede Displayzeile konfiguriert
Transmitter M300 TOC 38 h Die vier Zeilen des Displays können nun für jede Displayzeile konfiguriert

h

Transmitter M300 TOC 38 h Die vier Zeilen des Displays können nun für jede Displayzeile konfiguriert
Transmitter M300 TOC 38 h Die vier Zeilen des Displays können nun für jede Displayzeile konfiguriert

Die vier Zeilen des Displays können nun für jede Displayzeile konfiguriert werden, sowie mit Messungen und Multiplikatoren. Drücken Sie die Taste [ENTER], um die Auswahl für Zeile c und d anzuzeigen.

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen und zum Messdisplay zurückzukehren. Mit Yes speichern Sie die Änderungen.

10.2.2 Temperaturkompensation für Leitfähigkeit und spezifischen Widerstand

(PFAD: Menu/Configure/Measurement/Resistivity)

Wählen Sie „Resistivity“ und drücken Sie [ENTER].

Der Temperaturkompensationsmodus kann für jede der vier Messwertzeilen zur Anzeige der Leitfähigkeit gewählt werden. Optionen sind ”None” und ”Standard”.

Die Standardkompensation umfasst die Kompensation für nichtlineare Reinheit sowie normale neutrale Salzunreinheiten und entspricht den ASTM-Normen D1125 und D5391.

10.2.3 Durchschnittsbildung einstellen

(PFAD: Menu/Configure/Measurement/Set Averaging)

einstellen (PFAD: Menu/Configure/Measurement/Set Averaging) Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt
einstellen (PFAD: Menu/Configure/Measurement/Set Averaging) Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt
einstellen (PFAD: Menu/Configure/Measurement/Set Averaging) Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt

Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt aufzurufen. Die Durchschnittsbildung (Filterung) kann nun für jede Messwertzeile gewählt werden. Wählbar sind die Optionen Special (voreingestellt), None, Low, Medium und High:

None

= keine Durchschnittsbildung oder Filterung

Low

= entspricht einem gleitenden Durchschnitt mit 3 Punkten

Medium = entspricht einem gleitenden Durchschnitt mit 6 Punkten

High

= entspricht einem gleitenden Durchschnitt mit 10 Punkten

Special

= die Durchschnittsbildung hängt von den Signaländerungen ab (normal hoher Durchschnitt, jedoch niedriger Durchschnitt bei grösseren Veränderungen beim Eingangssignal)

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen und zum Messdisplay zurückzukehren. Mit Yes speichern Sie die Änderungen.

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10.3

TOC-Einstellung

10.3.1

TOC allgemeine Parameter

(Pfad: Menu/Configure/TOC Setup/TOC General Para)

Im Menüpunkt ‚TOC General Para‘ kann der Bediener verschiedene grundlegende Betriebsfunk- tionen des Sensors 4000TOC einstellen. Eine detaillierte Beschreibung der Funktionen folgt wei- ter unten.

Einstellen der Flussrate Der Menüpunkt zur Einstellung der Flussrate befindet sich im Hauptmenü Konfiguration und dem Untermenü TOC General Parameters. Wenn unter Set Flow Rate ‘Yes’ gewählt wird, schaltet der Sensor 4000TOC in die Betriebsart ‚set flow‘. In dieser Konfiguration übernehmen die Leuchtdi- oden des Sensors die Funktion eines Durchflussanzeigers während des Einstellvorganges der Fließrate. In Abschnitt 7 ist genau beschrieben, wie und wann ein Verstellen der Flussrate durch- zuführen ist. Sobald die richtige Flussrate eingestellt ist, muss der Bediener Set Flow Rate: ‘Yes’ zurück auf ‘No’ setzen, um damit zu bestätigen, dass die Flussrate korrekt eingestellt ist. Der Bediener kann diesen Menüpunkt erst verlassen, wenn die Flussrate zurück auf ‚No‘ eingestellt wurde.

Automatischer Start Die Funktion Auto Start des Sensors 4000TOC ermöglicht den automatischen Beginn der TOC- Messungen, wenn dieser an einen Transmitter M300 TOC angeschlossen wird oder wenn der M300 TOC oder der 4000TOC nach einem Spannungsausfall neu startet. Die werksseitige Vor- einstellung für die Funktion „Auto Start“ ist ‘No’. Während der Erstinbetriebnahme erkennt der M300 TOC zwar den Sensor 4000TOC, leitet aber keine TOC-Messung ein. Der Anwender muss zum Menüpunkt ‘UV Lamp On/Off’ gehen und dort ‘On’ wählen, um die UV-Lampe einzuschal- ten und eine TOC-Messung zu beginnen. Ebenso kann auch der Schalter für die UV-Lampe am Sensor selbst betätigt werden, um die TOC-Messung zu starten. Wurde der Modus ‘Auto Start’ einmal auf ‘Yes’ eingestellt, ist es nicht mehr nötig die Einstellung ‘UV Lamp’ auf ‘On’ zu stel- len, da die Funktion ‘Auto Start’ die Funktion UV Lamp: On/Off überbrückt.

Um die Funktion Auto Start zu aktivieren, muss das Messmenü, bei dem der TOC-Messwert an- gezeigt wird, geöffnet werden. Drücken Sie Page Down bis das Menü “Push 5 for TOC menu” er- scheint. Dort ist die Taste 5 und anschließend Page Down zu betätigen, bis die Funktion Auto Start angezeigt wird. Wählen Sie ‘Yes’, um die Funktion Auto Start zu aktivieren. Mit ‘No’ wird diese Funktion deaktiviert. Für den Fall, das es gewünscht ist, das ein direkter Eingriff durch den Anwender einen Neustart der Messung auslöst, sollte diese Funktion auf ‘No’ eingestellt werden.

Sensortastensperre Die Sensortastensperre deaktiviert den Schalter für die UV-Lampe am 4000TOC. Die Option Sensor Key Lock kann auf ‘Yes’ oder ‘No’ eingestellt werden. Standardeinstellung ist ‘No’. Um den Schalter am Sensor zu deaktivieren, ist ‘Yes’ auszuwählen. Mit dieser Funktion kann unter normalen Betriebsbedingungen ein unerwünschtes Ausschalten der UV-Lampe am Sensor ver- hindert werden.

Leitfähigkeitsgrenze Mit der Leitfähigkeitsgrenze kann der Sensor so konfiguriert werden, dass der Bediener bei Über- schreiten eines festgelegten Schwellenwerts für die Leitfähigkeit eine Fehleranzeige und -meldung bekommt. Die Schwellenwerte sind wählbar und müssen über 0,0 liegen.

Limit übersteuern Entsprechend der eingestellten Leitfähigkeitsgrenze wird beim Überschreiten des Schwellenwerts für die Leitfähigkeit eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn ‘Yes’ ausgewählt ist. Die Leitfähig- keitsgrenze wird nicht berücksichtigt, wenn ‘No’ ausgewählt ist.

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10.3.2 Lampenschalter

(Pfad: Menu/Configure/TOC Setup/Lamp Control)

1. UV Lamp: Mit der Funktion ‚UV Lamp‘ kann der Bediener die UV-Lampe ein- und Ausschalten. Bei der Erstinbetriebnahme muss am Sensor der Schalter “UV Lamp On” gedrückt werden.

2. Lamp Limit: Die UV-Lampe im Sensor 4000TOC ist für eine Gesamtbrenndauer von 4500 Stunden bei normalem Betrieb ausgelegt. Sobald die Brenndauer der Lampe die- sen werksseitig auf 4500 Stunden eingestellten Grenzwert überschritten hat, erscheint auf der Anzeige des M300 TOC eine Fehlermeldung. Der Bediener kann ein Limit für die Betriebsdauer der Lampe zwischen 400 und 9.999 Stunden wählen. Mittels der Justie- rung oder anderer Massnahmen ist durch den Bediener sicherzustellen, dass die Lampe stets genug UV-Licht abgibt, um eine genaue TOC-Messung des Sensors zu gewährlei- sten. Der Betriebsstundenzähler zeigt die noch verbleibende Brenndauer der Lampe durch Drücken der Taste ‚Info‘ an. Weitere Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 14.

3. Lamp Time Reset: Im Normalbetrieb zeichnet der Sensor 4000TOC die Betriebsdauer der UV-Lampe automatisch auf. Sobald die Brenndauer überschritten ist wird eine Fehlermel- dung angezeigt die den Bediener auffordert, einen Lampenwechsel vorzunehmen. Nach dem Lampenwechsel muss der Bediener den Betriebsstundenzähler wieder zurückset- zen. Um den Betriebsstundenzähler zurückzusetzen, gehen Sie in das Menü Lamp Con- trol, wählen Sie ‚Lamp Time Reset = Yes‘ und Drücken die Taste ENTER. Der Betriebs- stundenzähler wird zurückgesetzt.

10.3.3 Selbstabgleich (Autobalance)

(Pfad: Menu/Configure/TOC Setup/Autobalance)

Der Sensor 4000TOC ist in der Lage, die beiden Leitfähigkeitssensoren automatisch abzuglei- chen. Dieser Abgleich wird durchgeführt, um kleine Unterschiede der Leitfähigkeitsmessung zwi- schen den beiden Leitfähigkeitssensoren auszugleichen. Die werksseitige Voreinstellung der Funktion Autobalance ist beim Sensor 4000TOC No. Autobalance wird daher nicht automatisch durchgeführt. Der Bediener kann diese Einstellung jederzeit auf ‘Yes’ ändern. Für Anwendungen mit sehr geringem TOC (<5 ppb) und hohem Widerstand (>15 MOhm/cm) wird empfohlen, diese Funktion auf ‘YES’ einzustellen, um eine höhere Genauigkeit zu erreichen. Bei Anwendun- gen, die beide Kriterien nicht erfüllen wie etwa der Herstellung von USP-Wasser, kann der Bedie- ner entscheiden, Autobalance auf ‘No’ zu lassen, was nur geringe Auswirkungen hat.

Wenn die Stromversorgung des Sensors unterbrochen war und wieder hergestellt wurde oder das Steckkabel abgezogen und wieder eingesteckt wurde, findet umgehend ein Selbstabgleich statt, wenn die Funktion Autobalance aktiviert ist. Der Bediener hat auch die Möglichkeit, die mit einem Selbstabgleich verbundenen Einstellungen vorzunehmen oder zu ändern. Die zusätzlichen Funktionen sind nicht zugänglich, solange Autobalance aktiviert ist.

1. Autobalance: Aktiviert (yes) oder deaktiviert (no) die Funktion Autobalance

2. Autobalance Now: Führt einen sofortigen Selbstabgleich durch (AutoBal Now)

3. AutobalanceAutobalanceAutobalance Hold:Hold:Hold: eineneineneinen HaltewertHaltewertHaltewert ‘last‘last‘last measurement’measurement’measurement’ einstellen,einstellen,einstellen, sodasssodasssodass diediedie Analogaus-Analogaus-Analogaus- gänge und die Relais im jeweiligen Zustand gehalten werden, während ein Selbstab- gleich stattfindet (AutoBal Hold)

4. CycleCycleCycle Time:Time:Time: eineinein ZeitintervallZeitintervallZeitintervall fürfürfür dendenden automatischenautomatischenautomatischen SelbstabgleichSelbstabgleichSelbstabgleich einstellen.einstellen.einstellen. DasDasDas Zeitin-Zeitin-Zeitin- tervall für den Selbstabgleich kann zwischen 24 und 4500 Stunden gewählt werden (Werkseinstellung 4500 Stunden). Beachten Sie, dass die Zeit bis zum nächsten Selbstabgleich durch Drücken der Taste Info und Auswahl des Menüpunkts ‚TOC Sensor Info‘ eingesehen werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in Abschnitt 14.

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5. Autobal Limit: die Toleranz für das Abgleichen der Sensoren einstellen (Grenze in %). Dies ist der prozentual erlaubte Unterschied zwischen den Messwerten der beiden Leitfä- higkeitssensoren wenn die Lampe ausgeschaltet ist und der Sensor sich in der Auto Ba- lance-Betriebsart befindet.

6. Rinse Time: Die Spülzeit ist die Zeit, während der Probenwasser durch den Sensor 4000TOC fliesst und diesen durchspült, bevor der Selbstabgleich beginnt. Für die Spül- zeit kann eine Dauer zwischen 1 und 999 Minuten eingestellt werden. Während des Spülens und des Selbstabgleichs wird die UV-Lampe abgeschaltet und der Sensor liefert keine TOC-Messungen.

abgeschaltet und der Sensor liefert keine TOC-Messungen. 10.4 Analogausgänge (PFAD: Menu/Configure/Analog Outputs)

10.4

Analogausgänge

(PFAD: Menu/Configure/Analog Outputs)

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 „Konfigurationsmodus aufrufen“, und wählen Sie mit den Tasten oder das Menü „Analog Outputs“ aus.

Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt aufzurufen, mit dem Sie die beiden Ana- logausgänge konfigurieren können.

Sobald die analogen Ausgänge gewählt wurden, wechseln Sie mit den Tasten und zwischen den konfigurierbaren Parametern. Wurde ein Parameter gewählt, können die Einstellungen wie in der folgenden Tabelle festgelegt werden:

wie in der folgenden Tabelle festgelegt werden: Wird ein Alarmwert eingestellt, so ist dies der Wert,

Wird ein Alarmwert eingestellt, so ist dies der Wert, den der analoge Ausgang annimmt, sobald eine Alarmbedingung auftritt.

Parameter

Wählbare Werte

Aout:

1, 2, (voreingestellt ist 1)

Messung:

a, b, c, d oder leer (Keine) (voreingestellt ist leer)

Alarmwert:

3,6 mA, 22,0 mA oder Off (voreingestellt ist Off)

Der Aout Typ kann Normal, Bi-Linear, Auto-Range oder Logarithmic (normal, bilinear, auto- matischer Bereich oder logarithmisch) sein. Der Bereich kann 4 bis 20 mA oder 0 bis 20 mA betragen. Die Einstellung Normal bietet eine lineare Skalierung zwischen den minimalen und maximalen Skalenendpunkten und ist voreingestellt. Die Einstellung Bi-Linear fragt auch nach einem Skalierwert für den mittleren Punkt des Signals und erlaubt zwei verschiedene lineare Bereiche zwischen den minimalen und maximalen Skaliergrenzen.

zwischen den minimalen und maximalen Skaliergrenzen. Geben Sie den minimalen und maximalen Wert für Aout ein.
zwischen den minimalen und maximalen Skaliergrenzen. Geben Sie den minimalen und maximalen Wert für Aout ein.
zwischen den minimalen und maximalen Skaliergrenzen. Geben Sie den minimalen und maximalen Wert für Aout ein.

Geben Sie den minimalen und maximalen Wert für Aout ein.

Wenn Auto-Range (automatischer Bereich) gewählt wird, dann kann max1 für Aout konfiguriert werden. Aout max1 ist der Höchstwert für den ersten Bereich von Auto-Range. Der Höchstwert für den zweiten Bereich von Auto-Range wurde im vorhergehenden Menüpunkt eingestellt. Wenn Logarithmisch gewählt wurde, ist auch die Anzahl der Dekaden als „Aout1 # of Decades =2“ einzugeben.

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Transmitter M300 TOC 42 Der Wert für den Haltmodus kann als letzter Wert oder fester Wert
Transmitter M300 TOC 42 Der Wert für den Haltmodus kann als letzter Wert oder fester Wert
Transmitter M300 TOC 42 Der Wert für den Haltmodus kann als letzter Wert oder fester Wert
Transmitter M300 TOC 42 Der Wert für den Haltmodus kann als letzter Wert oder fester Wert

Der Wert für den Haltmodus kann als letzter Wert oder fester Wert konfiguriert werden.

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen und zum Messdisplay zurückzukehren. Mit Yes speichern Sie die Änderungen.

10.5

Sollwerte

(PFAD: Menu/Configure/Setpoints)

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 „Konfigurationsmodus aufrufen“.

Drücken Sie die Taste [ENTER], um diesen Menüpunkt aufzurufen.

Bis zu 4 Sollwerte können für jede Messung (a bis d) konfiguriert werden. Mögliche Sollwerte sind Off, High, Low, Outside und Between. Optional stehen für Messungen auch zur Verfügung:

% USP, % EP PW, % EP WFI und JP Cond zur Konfiguration der Leitfähigkeitsmessungen.

Der Sollwert „Outside“ löst immer dann eine Alarmbedingung aus, wenn die Messung den Soll- wert Hi oder Lo übersteigt. Die Einstellung „Between“ löst immer dann eine Alarmbedingung aus, wenn die Messung zwischen High und Low liegt.

Die USP- und EP-Sollwerte der Modelle von Thornton lösen bei Überschreiten eines oberen Sollwerts einen Alarm aus und eignen sich für die Überwachung von pharmazeutischem Wasser mittels nicht-temperaturkompensierter Leitfähigkeitsmessung. Gemäss USP (United States Phar- macopoeia), Abschnitt <645> und European Pharmacopoeia muss die nicht-temperaturkom- pensierte Leitfähigkeit pharmazeutischen Wassers unterhalb der in einer Tabelle festgehaltenen Sollwerte auf Basis der Probentemperatur liegen. Mit anderen Worten, die pharmazeutischen Anforderungen erfordern einen temperaturkompensierten Sollwert anstelle einer temperaturkom- pensierten Messung.

Der Mettler Toledo Thornton M300 hat die Tabellen mit den pharmazeutischen Sollwerten gespei- chert und bestimmt den Leitfähigkeits-Sollwert automatisch auf Basis der gemessenen Tempe- ratur. Sollwerte gemäss USP und EP WFI (Water for Injection, Wasser für Einspritzung) siehe Tabelle 10.1 In der Tabelle ist neben der in 5 °C-Schritten angegebenen Temperatur der Sollwert für die Leitfähigkeit angegeben, wobei die gemessene Temperatur entweder genau gleich sein muss bzw. geringfügig kleiner sein darf. Die EP-Sollwerte für Reinstwasser (Highly Purified Water) sind mit den Sollwerten für EP WFI identisch.

Sollwerte für EP PW-(Purified Water, aufbereitetes Wasser) siehe Tabelle 10.2 In diesem Fall entspricht der Sollwert dem bei der gemessenen Temperatur interpolierten Leitfähigkeitswert. Der M300 erledigt dies automatisch.

Der in den M300 eingegebene pharmazeutische Sollwert ist der Prozentsatz der Sicherheitsmar- ge unter dem Schwellenwert zur Aktivierung des Sollwerts. Beispiel: Gemäss USP-Tabelle ist der Grenzwert für Leitfähigkeit 1,0 µS/cm bei 15 °C. Wenn der Sollwert auf 40 % eingestellt wird, dann sorgt der Sicherheitsabstand für ein Ansprechen, sobald die Leitfähigkeit bei 15 °C einen Wert von 0,6 µS/cm überschreitet.

Transmitter M300 TOC

43

Tabelle 10.1: USP General Chapter <645> Stufe 1, EP WFI (Wasser für Einspritzung), EP Reinstwasser und JP-Leitfähigkeitsgrenzen als Funktion der Temperatur.

Temperatur (ºC)

Leitfähigkeitsgrenze (µS/cm)

0

0,6

5

0,8

10

0,9

15

1,0

20

1,1

25

1,3

30

1,4

35

1,5

40

1,7

45

1,8

50

1,9

55

2,1

60

2,2

65

2,4

70

2,5

75

2,7

80

2,7

85

2,7

90

2,7

95

2,9

100

3,1

Tabelle 10.2: EP PW (Reinwasser) Leitfähigkeitsgrenzen als Funktion der Temperatur.

Temperatur (ºC)

Leitfähigkeitsgrenze (µS/cm)

0

2,4

10

3,6

20

4,3

25

5,1

30

5,4

40

6,5

50

7,1

60

8,1

70

9,1

75

9,7

80

9,7

90

9,7

100

10,2

Transmitter M300 TOC

44

Transmitter M300 TOC 44 Geben Sie den gewünschten Wert/die gewünschten Werte für den Sollwert ein und
Transmitter M300 TOC 44 Geben Sie den gewünschten Wert/die gewünschten Werte für den Sollwert ein und
Transmitter M300 TOC 44 Geben Sie den gewünschten Wert/die gewünschten Werte für den Sollwert ein und
Transmitter M300 TOC 44 Geben Sie den gewünschten Wert/die gewünschten Werte für den Sollwert ein und

Geben Sie den gewünschten Wert/die gewünschten Werte für den Sollwert ein und drücken Sie auf [ENTER].

Dieser Bildschirm bietet die Möglichkeit, einen Sollwert für eine Bereichsüberschreitung zu konfigurieren. Wählen Sie den Sollwert und „Yes“ oder „No“. Wählen Sie das Relais, das aktiviert werden soll, wenn der Sollwert die Alarmbedingung erfüllt.

Bereichsüberschreitung Wenn das gewählte Relais konfiguriert ist, wird es aktiviert, sobald am zugewiesenen Eingangs- kanal eine Bereichsüberschreitung eines Sensors festgestellt wird.

Ansprechzeit Geben Sie die Ansprechzeit in Sekunden ein. Wird der Sollwert über die eingestellte Ansprechzeit hinaus überschritten, wird das Relais aktiviert. Verschwindet die Alarmbedingung, bevor die Ansprechzeit abgelaufen ist, wird das Relais nicht aktiviert.

Hysterese Geben sie die Hysterese als Prozentwert ein. Bei eingestelltem Hysteresewert muss die Messung zu einem vorgegebenen Prozentsatz wieder in den Sollwertbereich zurückkehren, bevor das Relais deaktiviert wird.

Bei einem hohen Sollwert muss die Messung tiefer als der angegebene Prozentsatz unter den Sollwert sinken, bevor das Relais deaktiviert wird. Bei einem niedrigen Sollwert muss die Mes- sung mindestens um diesen Prozentsatz über den Sollwert steigen, bevor das Relais deaktiviert wird. Beispiel: Der obere Sollwert ist auf 100 eingestellt. Wenn dieser Wert überschritten wird, muss der gemessene Wert erst wieder unter 90 fallen, bevor das Relais deaktiviert wird.

Hold Geben Sie den Relaishaltstatus ein: „Last“, „On“ oder „Off“. Diesen Zustand nimmt das Relais während eines Hold-Status ein.

Zustand Relaiskontakte bleiben in normalem Zustand bis der zugewiesene Sollwert überschritten wird. Dann zieht das Relais an und die Kontakte wechseln.

Wählen Sie „Inverted”, um den normalen Betriebszustand des Relais umzukehren (d. h. nor- malerweise offene Kontakte (NO) sind geschlossen und normalerweise geschlossene Kontakte (NC) sind offen, bis der Sollwert überschritten wird). Wenn der M300 Transmitter an die Strom- versorgung angeschlossen wird, ist der Relaisbetrieb „Inverted“ aktiviert.

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzu- rufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen und zum Messdisplay zurück- zukehren. Mit Yes speichern Sie die Änderungen.

Transmitter M300 TOC

45

Transmitter M300 TOC 45 10.6 Alarm (PFAD: Menu/Configure/Alarm) Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt
Transmitter M300 TOC 45 10.6 Alarm (PFAD: Menu/Configure/Alarm) Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt
Transmitter M300 TOC 45 10.6 Alarm (PFAD: Menu/Configure/Alarm) Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt

10.6

Alarm

(PFAD: Menu/Configure/Alarm)

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 „Konfigurationsmodus aufrufen“.

In diesem Menüpunkt können Sie den Alarm konfigurieren.

Um „Setup Alarm“ zu wählen, drücken Sie die Taste oder sodass ”Alarm” blinkt.

Gehen Sie mit den Tasten und zu ”Use Relay #”. Wählen Sie mit der Taste oder das Relais, das für den Alarm verwendet werden soll und drücken Sie [ENTER].

Eines der folgenden Ereignisse kann einen Alarm auslösen:

1.

Stromausfall

2.

Softwarefehler

3.

Kanal A nicht angeschlossen

4.

TOC Fehler

5.

TOC Störung

6.

Lampe aus

Wenn eines dieser Ereignisse auf Yes eingestellt ist und die Alarmbedingungen erfüllt sind, wird das blinkende Symbol a im Display angezeigt und eine Alarmmeldung gespeichert (siehe dazu auch Abschnitt 14.2 „Meldungen“; PFAD: Info/Messages). Das ausgewählte Relais wird aktiviert. Ausserdem kann ein Alarm über den Stromausgang angezeigt werden, wenn dies voreingestellt ist (siehe Abschnitt 10.4 „Analoge Ausgänge“; PFAD: Menu/Configure/Analog Outputs)

1.

Ein Stromausfall auftritt oder ein Ein- und Ausschalten erfolgte

2.

Software-Überwachung (Watchdog) führt einen Reset durch

3.

Wenn an Kanal A kein Sensor angeschlossen ist

4.

Wenn ein TOC-Fehler auftritt

5.

Wenn eine TOC-Störung auftritt

6.

Wenn die UV-Lampe ausgeschaltet ist

Bei 1 und 2 wird die Alarmanzeige abgeschaltet, wenn die Alarmmeldung gelöscht wird. Sie erscheint erneut, wenn der Strom weiterhin unterbrochen wird oder wenn die Überwachung (Watchdog) das System erneut zurücksetzt (Reset).

Transmitter M300 TOC

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Transmitter M300 TOC 46 Jedes Alarmrelais kann entweder im Zustand Normal oder Invertiert konfiguriert werden. Wählen

Jedes Alarmrelais kann entweder im Zustand Normal oder Invertiert konfiguriert werden. Wählen Sie „Inverted”, um den normalen Betriebszustand des Relais umzukehren (d. h. normalerweise offene Kontakte (NO) sind geschlossen und normalerweise geschlossene Kontakte (NC) sind of- fen bis ein Alarm ausgelöst wird). Wenn der M300 Transmitter an die Stromversorgung ange- schlossen wird, ist der Relaisbetrieb „Inverted“ aktiviert.

Zusätzlich kann eine Verzögerung für die Aktivierung gewählt werden. Geben Sie die Ansprech- zeit in Sekunden ein. Wird der Sollwert über die eingestellte Ansprechzeit hinaus überschritten, wird das Relais aktiviert. Verschwindet die Alarmbedingung, bevor die Ansprechzeit abgelaufen ist, wird das Relais nicht aktiviert.

Wenn Stromausfall eingeschaltet ist, dann ist nur der Zustand Invertiert möglich, der dann auch nicht geändert werden kann.

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzu- rufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen. Wählen Sie Yes, um die einge- gebenen Werte als aktuelle Werte zu übernehmen.

h

einge- gebenen Werte als aktuelle Werte zu übernehmen. h Bitte beachten Sie, dass es weitere Alarmmeldungen

Bitte beachten Sie, dass es weitere Alarmmeldungen gibt, die im Display angezeigt werden. In- formieren Sie sich im Abschnitt 16 „Fehlersuche“ über die verschiedenen Listen mit Warnungen und Alarmen.

10.7

Anzeige

(PATH: Menu/Configure/Display)

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 „Konfigurationsmodus aufrufen“.

In diesem Menüpunkt kann die Anzeige der Werte sowie das Display selbst konfiguriert werden.

10.7.1

Messung

Das Display ist 4-zeilig. Zeile 1 befindet sich oben, Zeile 4 unten.

ist 4-zeilig. Zeile 1 befindet sich oben, Zeile 4 unten. Wählen Sie die Werte (Messung a,
ist 4-zeilig. Zeile 1 befindet sich oben, Zeile 4 unten. Wählen Sie die Werte (Messung a,
ist 4-zeilig. Zeile 1 befindet sich oben, Zeile 4 unten. Wählen Sie die Werte (Messung a,

Wählen Sie die Werte (Messung a, b, c oder d), die in jeder Zeile des Displays angezeigt werden sollen.

Die Auswahl der Werte für a, b, c, d erfolgt unter Configuration/Measurement/Channel Setup.

Wählen Sie den Modus „Error Display“. Ist dieser nach Auslösen eines Alarms auf „On“ einge- stellt, dann erscheint die Meldung „Failure – Press Enter “ in Zeile 4, wenn im normalen Mess- modus ein Alarm ausgelöst wird.

Drücken Sie die Taste [ENTER] erneut, um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen. Wählen Sie No, um die eingegebenen Werte zu verwerfen. Wählen Sie Yes, um die eingegebenen Werte als aktuelle Werte zu übernehmen.

Transmitter M300 TOC

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Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte
Transmitter M300 TOC 47 10.7.2 Auflösung In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte

10.7.2 Auflösung

In diesem Menüpunkt können Sie die Auflösung der angezeigten Werte einstellen.

Mögliche Einstellungen sind 1 / 0,1 / 0,01 / 0,001 oder Auto.

Drücken Sie die Taste [ENTER], um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen.

10.7.3 Hintergrundbeleuchtung

In diesem Menüpunkt können Sie die Hintergrundbeleuchtung des Displays einstellen.

Mögliche Einstellungen sind On, On 50% oder Auto off 50%. Wird Auto Off 50% gewählt, schaltet die Beleuchtung nach 4 Minuten auf 50 %, wenn keine Taste gedrückt wird. Die Beleuchtung schaltet automatisch wieder ein, wenn eine Taste gedrückt wird.

Drücken Sie [ENTER], um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen.

10.7.4 Name

In diesem Menüpunkt können Sie eine alphanumerische Bezeichnung eingeben, deren ersten 9 Zeichen in den Zeilen 3 und 4 des Displays erscheinen. Voreingestellt ist kein Text (leer).

Wenn in die Zeilen 3 und/oder 4 eine Bezeichnung eingegeben wurde, kann die Messung wei- terhin in derselben Zeile angezeigt werden.

Mit den Tasten und wechseln Sie zwischen den zu ändernden Ziffern. Mit den Tasten und ändern Sie das anzuzeigende Zeichen. Sobald Sie alle Ziffern beider angezeigten Kanäle eingegeben haben, drücken Sie [ENTER], um das Dialogfeld zum Speichern der Änderungen aufzurufen.

Die Anzeige im Messmodus erscheint in den Zeilen 3 und 4 nach den Messwerten.

Transmitter M300 TOC

48

10.8 Hold-Funktion für analoge Ausgänge

(PFAD: Menu/Configure/Hold Outputs)

für analoge Ausgänge (PFAD: Menu/Configure/Hold Outputs) h Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt
für analoge Ausgänge (PFAD: Menu/Configure/Hold Outputs) h Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt

h

Rufen Sie den Konfigurationsmodus auf, siehe Abschnitt 10.1 „Konfigurationsmodus aufrufen“.

Die Funktion „Hold Outputs“ gilt während der Justierung. Wenn bei „Hold Outputs“ Yes gewählt wurde, dann befinden sich Analogausgang, Relaisausgang und USB-Ausgang im Hold-Zustand. Der Hold-Zustand richtet sich nach den Einstellungen. Die möglichen Zustände enthält die nachfolgende Liste. Folgende Optionen können gewählt werden:

Hold Outputs?

„YES/NO“ (Ja/Nein)

Die Funktion ”DigitalIn” gilt während der gesamten Zeit. Sobald ein Signal am digitalen Eingang aktiv ist, wechselt der Transmitter in den Hold-Modus und die Werte am analogen Ausgang, den Relaisausgängen und dem USB-Ausgang befinden sich im Hold-Zustand.

DigitalIn1

Zustand = Off/Low/High (Ein/niedrig/hoch)

HINWEIS:

DigitalIn1 hält Kanal A an DigitalIn2 hält Kanal B* an

Mögliche Hold-Zustände:

Relaisausgänge:

On/Off (Ein/Aus)

(Configuration/Set point)

Analoger Ausgang:

Last/Fixed

(Configuration/Analog output)

USB:

Last/Off

(System/USB)

Transmitter M300 TOC

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Transmitter M300 TOC 49 11 System (PFAD: Menu/System) System USB Passwords S e t / C
Transmitter M300 TOC 49 11 System (PFAD: Menu/System) System USB Passwords S e t / C
Transmitter M300 TOC 49 11 System (PFAD: Menu/System) System USB Passwords S e t / C
Transmitter M300 TOC 49 11 System (PFAD: Menu/System) System USB Passwords S e t / C
Transmitter M300 TOC 49 11 System (PFAD: Menu/System) System USB Passwords S e t / C

11

System

(PFAD: Menu/System)

System

USB

Passwords

Set/Clear

Lockout

Set Language

Reset

Drücken Sie im Messmodus die Taste . Drücken Sie die Taste oder , um den Menüpunkt „System“ zu wählen und drücken Sie [ENTER]