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1000 Originalarbeit

LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen ±


Entwicklung und UÈberpruÈfung eines Fragebogens
zur LebensqualitaÈt bei Berufsdermatosen
(LIOD ± Life Quality Index Occupational Dermatoses)
Quality of life and occupational dermatoses ± Development
and evaluation of a questionnaire assessing quality of life
with in patients with occupational dermatoses
(LIOD ± Life Quality Index Occupational Dermatoses)
Ludger Batzdorfer, Ulrike Klippel, Tanja SoÈrensen, Hans Joachim Schwanitz ²
UniversitaÈt OsnabruÈck, Fachbereich Humanwissenschaften
² Herr Professor Dr. Dr. Schwanitz ist am 20. Juni 2004 fuÈr uns alle ploÈtzlich und unerwartet verstorben.

JDDG; 2004 ´ 2:1000±1006 Eingereicht: 15. 12. 2003 | Angenommen: 7. 9. 2004

SchluÈsselwoÈrter Zusammenfassung
· LebensqualitaÈt Hintergrund: Die BeruÈcksichtigung der LebensqualitaÈt ist in der Dermatologie
· Berufsdermatosen langjaÈhrig etabliert und es konnten EinschraÈnkungen durch Hauterkrankun-
· Evaluation gen nachgewiesen werden. Spezifische Instrumente, die zur Selektion den
ausloÈsenden Sachverhalt, wie z. B. die Berufsbedingtheit nutzen, existieren
bislang nicht, obwohl ein solches spezifisches Inventar den Vorteil besitzen
kann, die LebensqualitaÈt gezielt mit der beruflichen Situation in Verbindung
zu bringen.
Patienten und Methodik: Mit dem Fragebogen zur LebensqualitaÈt bei Berufs-
dermatosen (LIOD ± Life Quality Index Occupational Dermatoses) wurde nach
einer Literaturrecherche und der Analyse bestehender Erhebungsinstrumente
sowie einer Itemreduktion ein standardisierter, valider Fragebogen entwickelt,
der vier unterschiedlichen Personengruppen (N = 228) vorgelegt wurde.
Ergebnisse: In Orientierung an der Leitlinie zur Erfassung von LebensqualitaÈt in
dermatologischen Studien ergab sich im Paralleltest ein ReliabilitaÈtswert von
0,804. Cronbachs-Alpha betrug 0,898. Die logische und diskriminante ValiditaÈt
wurden uÈberpruÈft und fuÈhrten zu signifikanten Ergebnissen. Die im Zuge der
Entwicklung formulierten Hypothesen konnten bestaÈtigt werden.
Schluûfolgerung: Mit dem validierten LIOD steht ein Instrument zur VerfuÈgung,
mit dem ergaÈnzend zu bereits existierenden Instrumenten Ergebnisse gewon-
nen werden koÈnnen, die sich u. U. wie medizinische Daten zur Beurteilung
eines Behandlungsergebnisses eignen.

Keywords Summary
· Quality of Life Background: Quality of life (QOL) is an established parameter in dermatology;
· Occupational Dermatoses it is known that skin diseases can affect QOL adversely. There are no specific
· Evaluation questionnaires that consider the consider the effect of occupational factors as
triggers for work-related diseases, even though such a questionnaire could
link QOL specifically with the work situation.
Patients and methods: Based on a literature search and the analysis of existing
study instruments, a questionnaire reflecting ªLife Quality Index Occupational
Dermatoses (LIOD)º was developed and studied in four different groups of
persons (N = 228) with and without dermatological diseases.
Results: Using the ªGuidelines for QOL-assessment in dermatological studiesº,
a test comparing LIOD to established instruments showed a reliability quo-
tient of 0.804. Cronsbach's alpha was 0.898. The logical and discriminate valid-

JDDG | 12´2004 (Band 2) ã Blackwell Verlag GmbH ´ www.blackwell.de ´ 1610-0379/2004/0212-1000$17,50/0


LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen Originalarbeit 1001

ity were tested and found to be significant. Hypotheses that had been de-
vised while developing the test were confirmed.
Conclusions: The validated LIOD questionnaire is a valuable addition to exist-
ing instruments in dermatology. LIOD may be used to gain data reflecting the
efficacy of therapeutic strategies comparable to medical data.

Einleitung eine Rolle [14], die es sinnvoll erschei- 2. EinschraÈnkungen der LebensqualitaÈt
Die Nutzung der Ergebnisse aus Le- nen lassen, ein LebensqualitaÈtsinventar betreffen bei berufsbedingten Haut-
bensqualitaÈtserhebungen kann fuÈr den speziell fuÈr Patienten bzw. Versicherte veraÈnderungen die FunktionsfaÈhig-
Bereich der Dermatologie als etabliert mit berufsbedingten HautveraÈnderun- keit (der Hand als Kontaktorgan
angesehen werden [1, 2, 3, 4, 5]. Haut- gen zu entwickeln. und Werkzeug) im Berufs- und Pri-
erkrankungen haben zumeist unter- Ein spezifiziertes Inventar aus der Grup- vatleben.
schiedliche Auswirkungen auf die Pa- pe der krankheitsbezogenen Instrumen-
tienten, wobei neben den medizinischen te koÈnnte Vorteile bieten, da einzelne Studienpopulation
die psychischen Faktoren eine Hauptrol- Komponenten der LebensqualitaÈt (hier Zur Evaluation des LIOD wurden Pro-
le einnehmen [6, 7, 8]. Es konnte 1999 die koÈrperliche Verfassung) gezielt mit banden aus vier unterschiedlichen Perso-
von Augustin und Zschocke nachgewie- der beruflichen Situation (EinschraÈn- nengruppen rekrutiert (N = 228):
sen werden, daû die LebensqualitaÈt bei kungen im Berufsleben, berufliche Per- 1. Hauterkrankte zu Beginn ihrer Teil-
Hauterkrankungen wie z. B. der atopi- spektiven) in Verbindung gebracht wer- nahme an einer stationaÈren Heil-
schen Dermatitis stark eingeschraÈnkt ist den koÈnnten. Grund hierfuÈr ist die und PraÈventionsmaûnahme im Rah-
[9] und dies in staÈrkerem Maû als bei EinschraÈnkung der LebensqualitaÈt der men der tertiaÈren PraÈvention [17]
anderen chronischen Erkrankungen. an Berufsdermatosen Erkrankten, nicht (n = 181).
Gleiches haben wir bereits 1988 fuÈr wegen einer akuten somatischen oder 2. Hauterkrankte Teilnehmer eines
das atopische Palmoplantarekzem festge- sozialen Bedrohung, sondern aufgrund zweitaÈgigen ambulanten Seminars
stellt. Hier sind es besonders die psychi- psychischer EinschraÈnkungen, welche im Rahmen der SekundaÈrpraÈvention
schen und sozialen Belastungen, welche sich beruflich und auûerberuflich mani- [18] (n = 18).
die LebensqualitaÈt der an der Haut Er- festieren koÈnnen. Diese U È berlegungen 3. Hauterkrankte zu Beginn und drei
krankten einschraÈnken [8]. Diese Erhe- sollten in die Planung von Art und Um- Monate nach ihrer Teilnahme an
bungen richteten sich durchgaÈngig an fang der Intervention mit einbezogen einer stationaÈren Heil- und PraÈven-
Patientenkollektive mit gleichen Dia- werden [9]. tionsmaûnahme im Rahmen der ter-
gnosen. tiaÈren PraÈvention (n = 17).
Studien zu spezifischen Instrumenten, Patienten und Methoden 4. Als Kontrollgruppe Studierende der
die als Selektionskriterium einen ausloÈ- Mit dem Fragebogen zur LebensqualitaÈt UniversitaÈt OsnabruÈck, die keine
senden Sachverhalt wie die Berufsbe- bei Berufsdermatosen (LIOD) wurde ein berufsbedingten HautveraÈnderungen
dingtheit an den Anfang der U È berlegun- Meûinstrument zur Erfassung der Le- aufwiesen (n = 12).
gen stellen, existieren bislang nicht [15]. bensqualitaÈtseinschraÈnkung von Ver- Diese Zusammensetzung gewaÈhrleistete
WaÈhrend die Erfassung der Lebensquali- sicherten/Patienten mit ursaÈchlich eine Validierung des Instrumentes an
taÈt auf die sozialwissenschaftliche For- berufsbedingten Hauterkrankungen ent- Probanden mit subjektiv unterschiedlich
schung der 40er und 50er Jahre zu- wickelt. Es werden jene Patientengrup- stark ausgepraÈgten HautveraÈnderungen.
ruÈckgeht, findet sie in der Medizin seit pen herausgegriffen, die ein identisches In der Darstellung der Ergebnisse findet
1967 zunehmend BeruÈcksichtigung [10]. Erkrankungsmerkmal wie hier die Be- sich diese Form der Unterteilung der
GruÈnde hierfuÈr sind u. a. die wachsende rufsdermatose besitzen. Kollektive nicht wieder. Grund hierfuÈr
Bedeutung des QualitaÈtsmanagements, Zur Erfassung der LebensqualitaÈt bzw. ist die Orientierung an dem von
eine zunehmende O È konomisierung des ihrer Elemente hat sich die Methode der den Probanden subjektiv empfundenen
Gesundheitswesens, die DurchfuÈhrung standardisierten FrageboÈgen bewaÈhrt Schweregrad der Hauterkrankung. So
pharmako-oÈkonomischer Studien und [9]. Die krankheitsspezifische Ausrich- fanden sich in den Kollektiven Haut-
der Wandel vom passiven Patienten tung des Inventars bietet den Vorteil, erkrankter Probanden mit leichten
zum aktiven Kunden [11]. sich detaillierter auf eine Krankheit und (n = 47), schweren (n = 107) und sehr
In der Dermatologie ist in diesem Zeit- deren Folgen zu beziehen, ohne eine ak- schweren (n = 62) HautveraÈnderungen
raum eine Zunahme allergischer Erkran- zeptable LaÈnge des Fragebogens zu uÈber- (HV). Die Probanden der Kontrollgrup-
kungen zu beobachten. Die Fallzahlen schreiten [16]. pe waren durchgaÈngig hauterscheinungs-
angezeigter Berufsdermatosen (BK 5101 frei (n = 12).
Haut) liegen in den letzten Jahren stets Hypothesen Anzumerken ist weiterhin, daû fuÈr die
uÈber 20 000 FaÈllen pro Jahr [12, 13]. Bei der Entwicklung des LIOD wurde einzelnen Schritte der U È berpruÈfung des
Berufsdermatosen und die EinschraÈn- von folgenden Hypothesen ausgegangen: LIOD unterschiedlich groûe Teilkollek-
kung der LebensqualitaÈt durch diesel- 1. Die LebensqualitaÈt von Versicher- tive herangezogen wurden. Grund hier-
ben sind nicht nur fuÈr den einzelnen ten/Patienten mit berufsbedingten fuÈr waren die relativ kurzen ZeitraÈume,
von Bedeutung. DaruÈber hinaus spielen HautveraÈnderungen ist gegenuÈber in denen die Probanden zur VerfuÈgung
ebenfalls sozio-oÈkonomische Aspekte Hautgesunden vermindert. standen.

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1002 Originalarbeit LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen

Fragebogenentwicklung sundheitspsychologinnen, PflegekraÈften) liche Verfassung, soziale Beziehungen und


Der LIOD ist in die Gruppe der krank- weiter auf berufsbedingte Hauterkran- FunktionsfaÈhigkeit im Beruf gewaÈhlt, da
heitsbezogenen Erhebungsinventare ein- kungen spezifiziert, da sich das Inventar diese im Berufsleben staÈrkste PrioritaÈt
zuordnen. Diese Inventare werden auf an Personen mit berufsbedingten Haut- besitzen.
eine Krankheit hin konkretisiert ± beim erkrankungen richten sollte. Somit muû- In einer ersten Befragung wurde 39 haut-
LIOD wurde zusaÈtzlich die Ursache der ten die fuÈr diesen Bereich kritischen kranken Versicherten der Fragenkatalog
Erkrankung, hier die Berufsbedingtheit, Felder identifiziert und hierzu Items ent- mit zunaÈchst 18 Fragen vorgelegt. Die-
beruÈcksichtigt. wickelt werden. ses Kollektiv setze sich folgendermaûen
Ausgehend von einer Literaturrecherche LebensqualitaÈt ist ein Konstrukt, wel- zusammen: leichte HV (n = 12), schwe-
und der anschlieûenden Analyse be- ches uÈber die Teilbereiche psychisches re HV (n = 14) und sehr schwere HV
stehender Erhebungsinstrumente wurde Wohlbefinden, koÈrperliche Verfassung, so- (n = 13). Im Anschluû daran lieûen sich
ein 18 Fragen umfassender Katalog er- ziale Beziehungen und die Funktions- die relevanten Fragen selektieren. Krite-
stellt und in einer Diskussionen mit faÈhigkeit im taÈglichen Leben ermittelt rium zur Selektion war das Antwortver-
verschiedenen Berufsgruppen (Dermato- werden kann [19]. FuÈr die Entwicklung halten der Befragten. In allen Fragen
logen, GesundheitspaÈdagoginnen, Ge- des LIOD wurden die Skalen koÈrper- standen in Form einer Likert-Skala die
Antwortalternativen gar nicht (stoÈrend),
wenig (stoÈrend), viel/stark (stoÈrend) und
sehr viel/stark (stoÈrend) zur VerfuÈgung.
Abweichend hiervon waren die Ant-
wortalternativen in Frage 4 mehr beruf-
lich, beides gleich, mehr privat und beides
nicht sowie in Frage 9 nie, manchmal, oft
bzw. immer. Mehrfachantworten wur-
den so ausgeschlossen.
ZusaÈtzlich bestand bei jeder Frage die
MoÈglichkeit, mit nicht zutreffend zu ant-
worten. Beantworteten mehr als 50 %
der Befragten eine Frage als nicht zutref-
fend bzw. gar nicht, war das Kriterium
erfuÈllt, diese Frage zu streichen. Grund
hierfuÈr ist die Annahme, daû hautgesun-
de Probanden eine solche Frage eben-
falls mit nicht zutreffend oder gar nicht
beantworten muÈûten. Eine Trennung
der Ergebnisse Hautgesunder und Haut-
erkrankter waÈre folglich nicht moÈglich.
Zu den Fragen die mit nicht zutreffend
bzw. gar nicht beantwortet wurden, ge-
hoÈrten die exemplarisch angefuÈhrten:
¹Haben Sie in den letzten drei Monaten
aufgrund Ihrer HautveraÈnderungen Pro-
bleme mit Ihrem Partner, Freunden, Ver-
wandten oder Kollegen? Wurden Sie z. B.
gemieden?ª ¹Hatten Sie in den letzten drei
Monaten den Eindruck, daû fuÈr be-
stimmte TaÈtigkeiten Kollegen mit einer in-
takten Haut bevorzugt wurden?ª
Im Anschluû wurde der reduzierte Fra-
genkatalog erneut der Expertenrunde
zur Diskussion gestellt. Das Ergebnis
war ein Inventar, bestehend aus den im
Folgenden angefuÈhrten zehn Fragen
(Abbildung 1):
1. Hatten Sie waÈhrend der letzten drei
Monate Juckreiz, Risse, Blutungen,
RoÈtungen, BlaÈschen, Schuppungen
oder NaÈssen?
2. Wie stoÈrend empfanden Sie in den
Abbildung 1: Life Quality Index Occupational Dermatoses. letzten drei Monaten die Symptome
Figure 1: Life Quality Index Occupational Dermatoses. Ihrer Hauterkrankung?

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LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen Originalarbeit 1003

3. Beeinfluûten Ihre HautveraÈnderun- (n = 160) uÈber dem international ge- Berufsleben bei berufsbedingt Haut-
gen in den letzten drei Monaten Ihr forderten Wert [16, 20] von 0,7. Beim erkrankten ermitteln soll, vertretbar und
Privatleben in negativer Weise? Paralleltest werden zwei verschiedene beeintraÈchtigte die logische ValiditaÈt
4. Beeinfluûten Ihre HautveraÈnderun- Meûinstrumente verwendet, die auf die nicht.
gen in den letzten drei Monaten selbe Dimension zielen und sich aÈhneln. Die diskriminante ValiditaÈt, d. h. die
staÈrker Ihr berufliches oder Ihr pri- Die Korrelation der Ergebnisse beider MoÈglichkeit schweregradabhaÈngige Un-
vates Leben in negativer Weise? Instrumente wird zur Beurteilung der terteilungen in der LebensqualitaÈt zu
5. Inwieweit haben Ihre HautveraÈn- ReliabilitaÈt herangezogen. In der vorlie- ermitteln [20], ist auf der Ebene jeder
derungen Sie in den letzten drei Mo- genden Studie wurden alternative Aus- einzelnen Frage uÈberpruÈft worden (Ab-
naten in Ihrem Beruf behindert? formulierungen der Fragen genutzt, die bildung 2). Die Signifikanzen dieser Ab-
6. Verrichteten Sie in den letzten drei den Probanden nacheinander und ohne weichungen wurden mittels des Mann-
Monaten aufgrund Ihrer HautveraÈn- eine laÈngere zeitliche Unterbrechung Whitney-Tests ermittelt (Tabelle 1). Er-
derungen weniger Arbeit als fruÈher? vorgelegt wurden. Beispielhaft vorge- gebnisse zu den Fragen 1, 4 und 8 sind
7. Wie stark fuÈhlten Sie sich in den stellt wird an dieser Stelle die Frage 5 fuÈr die EinschaÈtzung der LebensqualitaÈt
letzten drei Monaten aufgrund ihrer ¹In wieweit haben Ihre HautveraÈnde- relevant, jedoch nicht fuÈr die U È berpruÈ-
HautveraÈnderungen von einer Be- rungen Sie in den letzten drei Monaten fung der diskriminanten ValiditaÈt und
rufsaufgabe bedroht? in Ihrem Beruf behindert?ª mit der ent- werden deshalb nicht in Abbildung 2
8. WuÈrde die Aussicht auf eine Um- sprechenden alternativen Formulierung dargestellt.
schulung Ihre Situation verbessern? ¹Meine HautveraÈnderungen haben mich Mit dem Begriff der VeraÈnderungssensi-
9. Haben Sie in den letzten drei Mona- in den letzten drei Monaten . . . (gar nicht; tivitaÈt wird die FaÈhigkeit zur Abbildung
ten Ihre Arbeitsweise aufgrund Ihrer wenig; viel/stark; sehr viel/stark) . . . in von AÈnderungen der LebensqualitaÈt im
HautveraÈnderungen zu Ihrem Nach- meinem Beruf behindert.ª Vorteile bietet zeitlichen Verlauf, aber auch durch In-
teil veraÈndern muÈssen? dieses Verfahren bei Erhebungsparame- terventionen bezeichnet [20]. Dieses
10. Wie stark schraÈnkte Sie in den letz- tern, die sich naturgemaÈû im Laufe der Kriterium wurde an der dritten Proban-
ten drei Monaten Ihr Hautschutz in Zeit veraÈndern [2, 21]. Im Paralleltest dengruppe (n = 17) ermittelt, der das
Ihrem beruflichen Alltag ein? ergab sich ein ReliabilitaÈtswert von Inventar in einer Follow-up-Studie, zu
Durch die BeschraÈnkung des Fragebo- 0,804 (n = 31). zwei Zeitpunkten, im Abstand von drei
gens auf die angefuÈhrten Fragen und Die logische ValiditaÈt des Instrumentes Monaten vorgelegt wurde [22].
den gleichzeitigen Verzicht auf Angaben war gegeben, da in der Entwicklungs-
zur Person (Name, Alter etc.) wurde der phase die gaÈngigen Dimensionen der Ergebnisse
Forderung nach einer guten Handhab- LebensqualitaÈt BeruÈcksichtigung fan- Hypothese 1: Die LebensqualitaÈt von Ver-
barkeit des Instrumentes und einer ho- den. Im Verfahren der Itemreduktion sicherten/Patienten mit berufsbedingten
hen Akzeptanz bei den Patienten Rech- wurden die Bereiche psychisches Wohlbe- HautveraÈnderungen ist gegenuÈber Hautge-
nung getragen. finden und soziale Beziehungen reduziert. sunden vermindert.
Die einzelnen Fragen konnten durch An- Dieses Vorgehen erschien vor dem Es konnte gezeigt werden, daû die Ab-
kreuzen beantwortet werden. Als Merk- Hintergrund, daû das Instrument, die weichung vom Optimum der Lebens-
malsauspraÈgungen standen die bereits EinschraÈnkung der LebensqualitaÈt im qualitaÈt sich mit Zunahme der subjektiv
beschriebenen MoÈglichkeiten zur VerfuÈ-
gung.
In den Folgeschritten wurde dieses In-
ventar entsprechend der Leitlinie zur Er-
fassung von LebensqualitaÈt in dermato-
logischen Studien [20] validiert. Hierbei
wurden insbesondere die ReliabilitaÈt, die
ValiditaÈt sowie die VeraÈnderungssensiti-
vitaÈt des Inventars gepruÈft.
Die ReliabilitaÈt bezeichnet die ZuverlaÈs-
sigkeit eines Inventars, d. h. der Grad
der Genauigkeit der Messung wird be-
wertet [2]. Ermittelt wurde die Reliabi-
litaÈt uÈber die interne Konsistenz sowie
uÈber den Paralleltest. Die interne Kon-
sistenz ist ein Maû dafuÈr, inwieweit
alle Einzelindikatoren (Items) dasselbe
Konstrukt messen [21]. Ihr Ergebnis
wird als Alpha-Koeffizient nach Cron-
bach (einer statistischen MessgroÈûe) an-
gebeben. Dieser Wert wurde mittels des
Statistikprogrammes SPSS 11.0.1 fuÈr Abbildung 2: Diskriminante ValiditaÈt in AbhaÈngigkeit zum Ausmaû der HautveraÈnderungen.
Windows ermittelt und lag mit 0,898 Figure 2: Discriminate validity in relation to the extent of skin condition.

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1004 Originalarbeit LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen

empfundenen IntensitaÈt der Hauter- de zwischen den einzelnen Schweregra- kung ebenfalls die Abweichung vom
krankung vergroÈûert (Abbildung 3). Die den der HautveraÈnderungen aus (Abbil- Optimum der LebensqualitaÈt groÈûer
Abweichung war bei den Befragten am dung 2). wird (Abbildung 3). Es zeigten sich si-
groÈûten, die ihre HautveraÈnderung sub- Die Zusammenfassung aller Skalensum- gnifikante Unterschiede zwischen der
jektiv ebenfalls als stark einschaÈtzten. men verdeutlichte, daû mit subjektiv zu- LebensqualitaÈt Hautgesunder und der
Weniger deutlich fielen die Unterschie- nehmender IntensitaÈt der Hauterkran- Hauterkrankter aller Abstufungen (Ta-
belle 1).

Hypothese 2: EinschraÈnkungen der Le-


bensqualitaÈt betreffen bei berufsbedingten
Tabelle 1: Signifikanzen. HautveraÈnderungen die FunktionsfaÈhig-
Table 1: Significances. keit (der Hand als Kontaktorgan und
Werkzeug) im Berufs- und Privatleben.
Frage 57 % (n = 90) der Befragten gaben an,
daû das berufliche wie das private Leben
Vergleich 2 3 5 6 7 9 10
gleichermaûen beeintraÈchtigt seien. Bei
H0 mit H1 < 0,001 < 0,001 < 0,001 0,002 0,002 < 0,001 < 0,001 33 % (n = 52) der Befragten beeinfluû-
H0 mit H2 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 ten die HautveraÈnderung mehr das be-
rufliche als das auûerberufliche Leben
H0 mit H3 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 < 0,001 negativ. FuÈr 4 % (n = 7) bestanden
H1 mit H2 < 0,001 0,006 0,001 n. s. < 0,001 n. s. n. s. mehr private Beeinflussungen.
H1 mit H3 < 0,001 < 0,001 < 0,001 n. s. < 0,001 0,004 0,008 ErgaÈnzt um die Angaben zur Frage 10
(Wie stark schraÈnkte Sie in den letzten
H2 mit H3 < 0,001 < 0,001 < 0,001 n. s. 0,005 n. s. 0,019 drei Monaten Ihr Hautschutz in Ihrem
Legende: H0 = Hautgesunde/keine HautveraÈnderungen beruflichen Alltag ein?) zeigte sich, daû
H1 = HautveraÈnderungen wenig 42 % (n = 66) wenig oder gar nicht
H2 = HautveraÈnderung viel/stark durch ihren Hautschutz eingeschraÈnkt
H3 = HautveraÈnderung sehr viel/sehr stark waren. Circa 58 % (n = 91) fanden sich
stark bzw. sehr stark eingeschraÈnkt.
Als weiteres Ergebnis konnte in einer
Follow-up-Studie die VeraÈnderung der
LebensqualitaÈt im zeitlichen Ablauf dar-
gestellt werden. Die Studie selbst be-
schaÈftigte sich mit den Auswirkungen
von Interventionsmaûnahmen auf die
LebensqualitaÈt von Personen mit Berufs-
dermatosen. Die dargestellten VeraÈnde-
rungen waren signifikant [22].

Diskussion
Medizinische Befunde und die Merk-
male der LebensqualitaÈt sind zweierlei.
Oftmals differieren die subjektive Be-
findlichkeit des Patienten und die auf-
grund des objektiven medizinischen
Befundes zu erwartende Befindlichkeit.
Ursachen fuÈr solche Differenzen sind
vielfaÈltig. Beispielsweise kann eine sub-
jektive Unterbewertung der Relevanz
einer Erkrankung durch den Patienten
aus einer mangelnden AufklaÈrung oder
einer trotz AufklaÈrung persistierenden
FehleinschaÈtzung des Patienten resultie-
ren; mit der Konsequenz, daû eine Ein-
schraÈnkung seiner individuellen Lebens-
qualitaÈt nicht eintritt oder gegenuÈber
Abbildung 3: Abweichungen vom Optimum der LebensqualitaÈt. dem erwarteten Maûe geringer ausfaÈllt.
Der Boxplot besteht aus einer Box, die vom ersten und dritten Quartil (25. bzw. 75. Perzentil) be- Eine aÈhnliche Auswirkung hat auch ein
grenzt wird und deren innere Linie den Median repraÈsentiert. Ferner werden der kleinste und der
groÈûte Wert markiert, sofern sie keine Ausreiûer sind Prozeû, in dem ein Patient seine Erkran-
Figure 3: Deviation from the optimum quality of life. kung besonders gut bewaÈltigt und so

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LebensqualitaÈt und Berufsdermatosen Originalarbeit 1005

Krankheitsfolgen als weniger belastend der Effekte einzelner Interventionsmaû-


empfindet. nahmen dienen, die z. B. das Ziel verfol- Korrespondenzanschrift
Andererseits kann ein Patient sich auf gen, Versicherten mit berufsbedingten Dr. rer. medic. L. Batzdorfer,
seine Dermatose fixieren und dann ei- HautveraÈnderungen ein Verbleiben im Dipl.-Kfm. (FH)
nen individuellen Leidensdruck empfin- Beruf zu ermoÈglichen. Ergebnisse des UniversitaÈt OsnabruÈck
den, der weit uÈber dem durch die klini- Inventares ergaÈnzen dabei die bisher ge- Dermatologie
schen Symptome zu erwartenden Maûe nutzten ¹hartenª Ergebniskriterien, wie Sedanstraûe 115
liegt, so daû es hier zu einer auffallend z. B. den klinischen Hautbefund und D-49090 OsnabruÈck
hohen EinschraÈnkung der Lebensquali- den Erwerbsstatus (z. B. Arbeitslosigkeit, Tel.: 05 41-4 05-18 10
taÈt kommen kann. GruÈnde hierfuÈr ent- arbeitsunfaÈhig). Fax: 05 41-9 69-24 45
ziehen sich haÈufig zunaÈchst der objek- Bei berufsbedingten Dermatosen sinkt E-mail: Ludger.Batzdorfer@t-online.de
tiven Wahrnehmung des Umfeldes. die LebensqualitaÈt, wenn die berufliche
Mit seiner Fokussierung auf die Ursache Situation instabil wird, da z. B. die Exi- Literatur
der Krankheitsentstehung ist der LIOD stenzgrundlage bedroht ist. Die Erfas- 1 Blessing Ch, Garbe C. Atopische Der-
nicht als Ersatz zu existierenden und sung der LebensqualitaÈt und die Auswir- matitis: Klassische dermatologische
evaluierten Erhebungsinventaren zu ver- kungen verschiedener Interventionen Externatherapie fuÈhrt zu guter Abhei-
stehen, sondern als ErgaÈnzung zu diesen. auf die LebensqualitaÈt kann genutzt lung und Verbesserung der Lebensqua-
In einer Untersuchung von Wallen- werden, um Interventionsmaûnahmen litaÈt. Dt Derm 1998; 46: 909±918.
hammer et al. wurden die etablierten Er- einschlieûlich der PraÈvention und der 2 Bortz J, DoÈring N. Forschungsmetho-
hebungsinstrumente zur LebensqualitaÈt Therapie auf ihre Wirksamkeit hin zu den und Evaluation, 2. vollstaÈndig
SF-36 und DLQI miteinander vergli- uÈberpruÈfen. Dazu zaÈhlt nicht nur die uÈberarbeitete und aktualisierte Auflage,
chen [5]. Als Ergebnis zeigten sich ge- Schaffung einer Wissensbasis uÈber die Springer-Verlag, Berlin, 1995.
schlechtsabhaÈngige StaÈrken und SchwaÈ- Belastungen, die auf den Patienten ein- 3 Chren MM, Lasek RJ, Quinn LM,
chen der einzelnen Instrumente sowie wirken [1], sondern auch eine Erhebung Mostow EN, Zyzanski SJ. Skindex, a
ihre MoÈglichkeiten, einerseits Zusam- und Beurteilung der Wirkungen und quality-of-life measure for patients
menhaÈnge zwischen der LebensqualitaÈt Nebenwirkungen einzelner Interven- with skin disease: reliability, validity
und verschiedenen Krankheitsbildern tionsformen. So lassen sich die Maûnah- and responsiveness. J Invest Dermatol
(SF-36) bzw. zwischen der Lebensqua- men besser auf die individuellen BeduÈrf- 1996; 107: 707±713.
litaÈt und Hauterkrankungen (DLQI) nisse des einzelnen abstimmen und 4 Reilly MC, Lavin PT, Kahler KH,
darzustellen. Eine BeruÈcksichtigung des koÈnnen einen Beitrag zum Berufsver- Pariser DM. Validation of the Derma-
Kausalzusammenhanges findet jedoch in bleib leisten [6, 10, 16, 24]. tology Life Quality Index and the
beiden Inventaren nicht statt. Mit dem Der Auftrag an die Gesetzliche Unfall- Work Productivity and Activity Im-
LIOD wurde eine Forderung nach einem versicherung als dem fuÈr Berufsdermato- pairment-Chronic Hand Dermatitis
solchen Instrument erfuÈllt [15], diese sen zustaÈndigen KostentraÈger, Erkran- questionnaire in chronic hand dermati-
LuÈcke bei den Erhebungsinstrumenten kungen und deren Folgen ¹mit allen tis. J Am Acad Dermatol 2003; 48:
zur LebensqualitaÈt geschlossen und ein geeigneten Mittelnª [25] zu begegnen, 128±30.
validiertes Instrument vorgelegt, welches erfordert eine moÈglichst umfassende 5 Wallenhammar L-M, NyfaÈll M, Lind-
sich auf die LebensqualitaÈt berufsbe- Datenbasis uÈber den Versicherten und berg M, Meding B. Health-Related
dingt Hauterkrankter bezieht und die fuÈhrt zu einer zunehmenden BeruÈck- Quality of Life and Hand Eczema ± A
EinschraÈnkungen im Berufsalltag der sichtigung von Ergebniskriterien wie der Comparison of Two Instruments, in-
Betroffenen beruÈcksichtigt. LebensqualitaÈt. Eine praktische Anwen- cluding Factor Analysis. J Invest Der-
ZukuÈnftig wird es notwendig sein, eine dung des LIOD bietet sich hierfuÈr an. matol 2004; 122: 1381±1389.
parallele Erhebung der LebensqualitaÈt Somit sind Faktoren wie die MorbiditaÈt 6 Finlay AY. Quality of life measurement
mittels des LIOD und weiteren etablier- (und die MortalitaÈt) nicht mehr alleinige in dermatology: a practical guide. Brit-
ten Instrumenten, wie z. B. dem DLQI Ergebniskriterien [19]. ish Journal of Dermatology 1997; 136:
[23] oder dem Skindex [3] durchzufuÈh- Zusammenfassend sind im Rahmen 305±314.
ren. So lieûe sich die konvergente Vali- der primaÈren PraÈvention Haut- und 7 Lundberg L, Johannesson M, Silver-
ditaÈt [20] des LIOD ermitteln. Arbeitsschutzmaûnahmen anzustreben, dahl M, Hermansson C, Lindberg M.
Ebenso kann sich nach Anwendung des die begleitend zur gesamten beruflichen Quality of life, health-state utilities and
LIOD ein Vergleich der so erhobenen Laufbahn realisiert werden, die Be- willingness to pay in patients with
subjektiven Daten mit medizinischen rufsaufnahme nicht behindern, eine psoriasis and atopic eczema. British
Indizes (z. B. SCORAD) anbieten. Bles- Berufsaufgabe verhindern und so die Be- Journal of Dermatology 1999; 141:
sing und Garbe zeigten, daû die Erfas- rufstaÈtigkeit dauerhaft hautgesund er- 1067±1075.
sung der LebensqualitaÈt und deren Ver- moÈglichen ± ohne die LebensqualitaÈt zu 8 Schwanitz HJ. Atopic palmoplantar ec-
laufsbetrachtung zu Ergebnissen fuÈhrt, beeintraÈchtigen. <<< zema, Springer Verlag, Berlin Heidel-
welche sich u. U. wie medizinische Da- berg, 1988.
ten zur Beurteilung eines Behandlungs- 9 Augustin M, Zschocke I. Lebensquali-
ergebnisses eignen [1]. taÈt bei Hauterkrankungen. Zeitschrift
Im regelhaften Einsatz koÈnnte so das fuÈr Dermatologie 1999; 185: 52±55.
entwickelte Instrument zur Evaluation

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