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Pressemitteilung 180220

Koltakov weiter auf Kurs


Wiederum nur eine Woche nach der Team-WM, ging es mit der „LUKOIL FIM
Ice Speedway Gladiators World Championship“ 2018, der im Grand-Prix-Modus
ausgetragenen Einzel-WM, im russischen Togliatti weiter. Beim Saisonauftakt
in Kasachstans Hauptstadt Astana hatte der amtierende Weltmeister Dmitri
Koltakov einen eindrucksvollen Doppelsieg gefeiert und war nun auch bei den
GP 3 und 4 das Maß der Dinge.

In Togliatti machte der 27-jährige Russe so weiter, wie er in Astana aufgehört hatte –
mit einem Maximum-Sieg, sprich Triumph-Fahrten in all seinen Vorläufen, seinem
Halbfinale und auch im Finale. Am ersten Tag wies er diesmal beim großen
Showdown des Samstags seine Landsleute Dmitri Khomitsevich und Daniil Ivanov in
die Schranken. Dem Schweden Niclas Svensson, der etwas überraschend, aber
verdient ins Finale eingezogen war, blieb beim epischen innerrussischen Kampf nur
der Logenplatz. Immerhin ließ er im Ranking damit die weiteren Russen Sergey
Karachintsev sowie den Wild-Card-Pilot Igor Kononov, der im vorigen Jahr noch
Vize-Weltmeister war, hinter sich.
In die Halbfinale eingezogen waren auch der Überraschungsmann von Astana, der
Schwede Martin Haarahiltunen, und der österreichische Dauerbrenner Franz Zorn.
Zwar war auch für sie hier Endstation, doch mit den Plätzen sieben und acht
brauchten sie sich nicht verstecken.
Die beiden Deutschen, Hans Weber und Günther Bauer, konnten ihr durchaus
vorhandenes Leistungsvermögen erneut nicht ausschöpfen. Der „Eishans“ fuhr mit
vier Punkten zwar seine bisher meisten des Jahres 2018 ein, landete allerdings auch
zu oft, unverschuldet und selbstverschuldet, neben der Bahn bzw. an der
Bahnbegrenzung, was üblicherweise mit einer Lauf-Disqualifikation bestraft wird.
Günther Bauer kämpfte derweil mit gesundheitlichen Problemen. Sein Körper war
dehydriert, unterzuckert und auch nach dessen Wiederherstellung kraftlos.
Am zweiten Tag reihten sich erneut Dmitri Koltakov, Dmitri Khomitsevich und Daniil
Ivanov für das Finale am Startband auf, zu denen diesmal der am Saisonbeginn
verletzungsbedingt fehlende Dinar Valeev stieß. Damit war von vornherein klar, dass
anschließend erneut die russische Hymne erklingen würde. In diesem Finale machte
Dmitri Koltakov einen seltenen kleinen Fahrfehler, den Dmitri Khomitsevich humorlos
ausnutzte und den GP 4 gewann. Der Ärger über Platz zwei hielt sich bei Dmitri
Koltakov aber in Grenzen, denn als erneut punktbester Fahrer (19 von 21 möglichen)
konnte er seine WM-Führung dennoch ausbauen, denn Dmitri Khomitsevich hatte
trotz Finalsieg nur 16 Zähler gesammelt und der Dritte des Rennens, Daniil Ivanov,
nur einen mehr. In der WM führt Dmitri Koltakov mit insgesamt 80 Punkten vor Daniil
Ivanov, der 64 Zähler auf dem Zettel hat und Dmitri Khomitsevich mit deren 60.
Auf die Plätze fünf und sechs kamen diesmal, in umgekehrter Reihenfolge zum
Vortag, Igor Kononov und Sergey Karachintsev, was die wiedererlangte russische
Dominanz untermauerte. Bester Nicht-Russe wurde der Tscheche Jan Klatovsky als
Siebenter, der ebenfalls auf Astana verletzungsbedingt verzichten musste und dem
der Schwede Ove Ledström als letzter Halbfinalist auf Rang acht folgte.
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Pünktlich vor seinem ersten Heimrennen am ersten März-Wochenende in Berlin
erlebte Günther Bauer endlich einen kleinen Aufwärtstrend. Er fuhr fünf Punkte ein,
was schlussendlich Tagesrang zwölf bedeutete. Bei Hans Weber war hingegen
erneut der Wurm drin, der einen Zähler zustande brachte und damit 16. und Letzter
wurde.
Am kommenden Wochenende steht die Europameisterschaft im ebenfalls russischen
Wjatskije Poljany auf dem Programm und danach das viertägige Eisspeedway-Fest
im Horst-Dohm-Eisstadion in Berlin-Wilmersdorf. Dieses beginnt am Donnerstag,
dem 1. März, mit der DM inklusive einiger interessanter internationaler Gaststarter.
Am Freitagnachmittag trainieren die WM-Piloten, die am Samstag (3. März) ab 17.00
Uhr und am Sonntag (4. März) ab 14.00 Uhr ihre Grand Prix fünf und sechs
austragen werden. Weitere Informationen dazu unter www.eisspeedwayberlin.de.

Ablauf und Ticketpreise 45. Eisspeedway Berlin


Donnerstag, 1. März 2018, Training & Rennen Eisspeedway-DM
Einlass: 12:30 Uhr Oberring: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:30 Uhr Gegengerade: 12,00 € (Kinder frei)
Beginn Rennen: 17.00 Uhr Kurve 1 / 2: 12,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 19:00 Uhr Haupttribüne: 12,00 € (Kinder frei)

Freitag, 2. März 2018, Training Eisspeedway-WM


Einlass: 12:00 Uhr Oberring: 10,00 € (Kinder frei)
Beginn Training: 13:00 Uhr Gegengerade: 10,00 € (Kinder frei)
Ende: ca. 14:40 Uhr Kurve 1 / 2: 10,00 € (Kinder frei)
Haupttribüne: 10,00 € (Kinder frei)

Samstag, 3. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP5 2018)


Einlass: 14:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 15:45 – 16:25 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 16:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 17.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 19:30 Uhr

Sonntag, 4. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP6 2018)


Einlass: 11:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 12:45 – 13:15 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 13:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 14.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 16:30 Uhr

Kombi-Karte Samstag/Sonntag, 3./4. März 2018, Eisspeedway-WM (GP5/6 2018)


Oberring: 35,00 € (Kinder 10,00 €)
Gegengerade: 45,00 € (Kinder 15,00 €)
Kurve 1 / 2: 60,00 € (Kinder 15,00 €)
Haupttribüne: 70,00 € (Kinder 15,00 €)

„Berlin-Ticket“, Donnerstag bis Sonntag, 1. – 4. März 2018


DM, WM-Training, GP5 2018, GP6 2018 Kurve 1 / 2: 79,00 €
Haupttribüne: 89,00 €

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Pressekontakt:
Eisspeedwayunion Berlin
c/o HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG
Herr Thorsten Horn
Schenkenberg 40
09125 Chemnitz
Tel.: +49 (0)371 56160-13
Fax: +49 (0)371 56160-19
Mobil: +49 (0)172 2575112
E-Mail: topspeed.horn@hb-werbung.de

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