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Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang

Maschinenbau

Oktober 2013
Modul: Grundlagen der Konstruktionstechnik 1 und 2
Kennung: work load Kreditpunkte Studiensemester Dauer
BA Pflicht
270 h 9 LP 1. + 2. Semester 2 Semester
1 Lehrveranstaltungen: Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte
a) Technische Darstellung und CAD 165 h 9 LP
Vorlesung 1 SW S/15 h
Übung 2 SW S/30 h
b) Grundlagen des Konstruierens
Vorlesung 3 SW S/45 h
Übung 1 SW S/15 h
2 Lehrformen: Vorlesung und Übung
3 Gruppengröße: Vorlesung: Sämtliche im Fachsemester eingeschriebene Studierende (üblicherweise
ca. 400); Übung: Es wird eine Gruppengröße von max. 30 Studierenden angestrebt.
4 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen:
Die Studierenden sollen folgende Fähigkeiten / Kompetenzen erwerben:
• Skizzieren als eine der Grundfertigkeiten des Ingenieurs
• Erlernen der normgerechten Darstellung technischer Elemente und Komponenten
• Grundlagen der darstellenden Geometrie, Erstellen entsprechender Zeichnungen
• Anwendung eines CAD-Systems zur Erstellung technischer Zeichnungen
• Berechnung von Bauteilen unter Festigkeits-, Verformungs- und Stabilitätsanforderungen
• Gestaltung von Bauteilen unter Funktions-, Fertigungs- und Montageanforderungen
5 Inhalte:
In der Veranstaltung „Technische Darstellung und CAD“ werden zunächst die Grundlagen des
Skizzierens als Grundfertigkeit des Ingenieurs vermittelt und angewendet. Darauf aufbauend werden die
Grundlagen technischer Normung im Allgemeinen sowie die Zeichnungsnorm im Speziellen und die
Grundzüge der darstellenden Geometrie behandelt. Diese Inhalte werden vertieft bis hin zu den
Darstellungsinhalten von Gesamt- und Werkstattzeichnungen einschließlich der Bemaßung, Passungen
und Toleranzen und an exemplarischen Maschinenelementen und Baugruppen eingeübt. Diese
Veranstaltung wird begleitet von benoteten Übungen, die das Verständnis vertiefen und die Fertigkeiten
der manuellen und rechnerunterstützten Zeichnungserstellung trainieren.
In der Veranstaltung „Grundlagen des Konstruierens“ werden einerseits eine Auswahl an Grundlagen der
Berechnung einschließlich Ersatzmodellbildung (analytische Methoden für Auslegungs-,
Dimensionierungs- und Nachweisrechnungen) und der Gestaltung (Regeln, Richtlinien und Fallbeispiele
für beanspruchungs-, verformungs-, fertigungs- und montagegerechtes Konstruieren) sowie andererseits
die Grundlagen des methodischen Konstruierens (basierend auf der VDI 2221) vermittelt und in
mitlaufenden Übungen an häufig eingesetzten Maschinenkomponenten angewendet.
6 Verwendbarkeit des Moduls:
Pflichtmodul im Bachelor-Studiengang: Maschinenbau und Sales Engineering and Product Management
7 Teilnahmevoraussetzungen: Grundlagen der Mathematik, Mechanik und Werkstoffe
8 Prüfungsformen:
zu a) benoteter Test (30 %iger Anteil an der Modulprüfung, Bestehen ist Voraussetzung für Teilnahme an
Klausur)
zu b) Klausur (70 %iger Anteil der Modulprüfung mit der Bedingung, dass die Klausur mit
mind.ausreichend bestanden wird).
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Bestehen der Prüfung
10 Stellenwert der Note in der Endnote: Gewichtet nach LP
11 Häufigkeit des Angebots:
a) jährlich im WS, b) jährlich im SS
12 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende: im jährlichen W echsel:
Prof. Dr.-Ing. P. Tenberge, Dr.-Ing. D. Vill, Lehrstuhl für Industrie- und Fahrzeugantriebstechnik
Prof. Dr. Ing. B. Bender, Dr.-Ing. A. Putzmann, Lehrstuhl für Produktentwicklung
13 Sonstige Informationen:
Es werden Skripte und sonstige Unterlagen sowie CAD-Arbeitsplätze im CIP zur Verfügung gestellt.
Modul: Grundlagen der Produktentwicklung
Kennung: work load Kreditpunkte Studiensemester Dauer
Pflicht KA
180 h 6 LP 5. Semester 1 Semester
1 Lehrveranstaltungen: Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte
Grundlagen der Produktentwicklung 120 h 6 LP
Vorlesung 3 SWS/45 h
Übung 1 SWS/15 h

2 Lehrformen: Vorlesung und Übung


3 Gruppengröße: Vorlesung: Je nach Nachfrage (üblicherweise ca. 110 Studierende); Übung: Es wird
eine Gruppengröße von ca. 20 Studierenden angestrebt.
4 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Zielsetzung: Die Veranstaltung vermittelt die Grundlagen und das Vorgehen zur Entwicklung von
Produkten. Dazu werden die in einem Produkt auftretenden Zusammenhänge auf unterschiedlichen
Abstraktionsebenen (Funktions-, Wirk- und Bauzusammenhang) aufgezeigt und beschrieben. Auf dieser
Basis werden methodische und systematische Vorgehensweisen für alle Phasen der Entwicklung und
Konstruktion zusammen mit allgemein anwendbaren Lösungs- und Bewertungsmethoden gelehrt und
angewendet. Systematiken der Produktstandardisierung und Produktkostenanalyse bilden den Abschluss
der Vorlesung.

Kompetenzen: Die Studierenden sind in der Lage, die Produktzusammenhänge auf verschiedenen
Abstraktionsebenen (Funktions-, Wirk- und Bauzusammenhang) beschreiben und analysieren zu
können. Es werden methodische und systematische Vorgehensweisen für alle Phasen der Entwicklung
und Konstruktion erlernt. Die Studierenden lernen allgemein anwendbare Lösungs- und
Bewertungsmethoden kennen und sind befähigt diese anzuwenden. Des Weiteren können sie die
Systematiken der Produktstandardisierung auf verschiedenen Strukturierungsebenen anwenden. Die
Studierenden können Produktkostenanalysen durchführen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung
umsetzen.
5 Inhalte:
Erfolgreiche Produktentwicklungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie unter Anwendung von
Entwicklungsmethoden und -systemen zu einem technisch wirtschaftlich ausgereiften, marktfähigen
Produkt führen. In diesem Fach werden die Grundlagen für methodische Vorgehensweisen und
Arbeitsschritte vermittelt, die den gesamten Entwicklungsprozess unterstützen. Im einleitenden Abschnitt
der Vorlesung werden die Zusammenhänge in technischen Systemen und Produkten für verschiedene
Konkretisierungsebenen grundlegend behandelt. Im zentralen Abschnitt werden, orientiert an den
Entwicklungsphasen, Vorgehensweisen zur Analyse und Synthese sowie allgemein anwendbare
Lösungs- und Beurteilungsmethoden, die eine zielsichere Neu- oder Weiterentwicklung von innovativen
Produkten unterstützen, vorgestellt. Der abschließende Abschnitt widmet sich einerseits der
Produktstandardisierung einschließlich Baureihen- und Baukastenentwicklung und andererseits der
Ermittlung und Beeinflussung von Produktkosten. Die Lehrinhalte werden in mitlaufenden Übungen
angewendet.
6 Verwendbarkeit des Moduls:
Pflichtmodul im Bachelor-Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkt Konstruktions- und
Automatisierungstechnik; Profilmodul im Bachelor-Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkte
Ingenieurinformatik, Kraftfahrzeug-Antriebstechnik, Mechanik, Micro-Engineering, Werkstoffengineering
Studiengang: Sales Engineering and Product Management; Studiengang: Angewandte Informatik;
Studiengang: Umwelttechnik und Ressourcenmanagement
7 Teilnahmevoraussetzungen: naturwissenschaftliche sowie technische Grundlagen
8 Prüfungsformen: schriftliche Prüfung
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Bestehen der Prüfung
10 Stellenwert der Note in der Endnote: Gewichtet nach LP
11 Häufigkeit des Angebots: jährlich im WS
12 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende: Prof. Dr.-Ing. B. Bender, Dr. S. Langbein
13 Sonstige Informationen: ./.
Modul: Konstruktionstechnik 1 und 2
Kennung: work load Kreditpunkte Studiensemester Dauer
BA Pflicht
360 h 10 LP 3. + 4. Semester 2 Semester
1 Lehrveranstaltungen: Kontaktzeit Selbststudium Kreditpunkte
a) Konstruktionstechnik 1 240 h 10 LP
Vorlesung (2 SW S) Übung 2 SW S/30 h
(2 SW S) 2 SW S/30 h
b) Konstruktionstechnik 2
Vorlesung(2 SWS) Übung 2 SW S/30 h
(2 SW S) 2 SW S/30 h

2 Lehrformen: Vorlesung und Übung


3 Gruppengröße:
Vorlesung: Sämtliche im Fachsemester eingeschriebene Studierende (üblicherweise ca. 250);
Übung mit Konstruktionsprojekt: Es wird eine Gruppengröße von max. 15 Studierenden angestrebt.
4 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen:
Die Studierenden sollen folgende Fähigkeiten / Kompetenzen erwerben:
• Funktionsverständnis von Maschinenelementen im Systemzusammenhang
• Erweitertes Berechnungswissen für ausgewählte Maschinenelemente und Maschinenkomponenten
• Erweitertes Gestaltungswissen für ausgewählte Maschinenelemente und Maschinenkomponenten
sowie -baugruppen
• Auswahl und Anwendung von Maschinenelementen in Abhängigkeit des Einsatzfalls
• Erweiterte Fähigkeiten beim Skizzieren und Konstruieren, insbesondere beim Konstruieren mit CAD
5 Inhalte:
In beiden Veranstaltungen dieses Moduls werden vorrangig die klassischen Maschinenelemente wie zum
Beispiel Achsen, Wellen, Federn und Schrauben, Dichtungen, insbesondere aber die Elemente der
Verbindungstechnik wie zum Beispiel alle Arten der Welle-Nabe-Verbindungen und die
antriebstechnischen Elemente und Komponenten, von den Wälz- und Gleitlagerungen über Kupplungen
bis hin zu allen Arten von Zahnrädern und Getrieben behandelt.
Bei den Vorlesungen und den Übungen stehen folgende Aspekte im Vordergrund: Funktion, Anwendung
und Anwendungsgrenzen im Systemzusammenhang, Schadensmechanismen, Berechnungen zu
ausreichenden Sicherheiten gegen die verschiedenen Ausfallkriterien, Gestaltung im ganzheitlichen
System mit den anderen dort auftretenden Maschinenelementen.
6 Verwendbarkeit des Moduls:
Pflichtmodul im Bachelor-Studiengang: Maschinenbau
7 Teilnahmevoraussetzungen: „Grundlagen der Konstruktionstechnik“ sowie Grundlagen Mathematik,
Mechanik, Werkstoff- und Fertigungstechnik
8 Prüfungsformen:
zu a) benoteter Test (30 %iger Anteil an der Modulprüfung, Bestehen ist Voraussetzung für Teilnahme an
Klausur)
zu b) Klausur (70 %iger Anteil der Modulprüfung mit der Bedingung, dass die Klausur mit mind.ausreichend
bestanden wird).
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten: Bestehen der Prüfung
10 Stellenwert der Note in der Endnote:
Die Note geht mit den Kreditpunkten gewichtet in die Endnote ein.
11 Häufigkeit des Angebots:
a) jährlich im WS b) jährlich im SS
12 Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende: im jährlichen W echsel:
Prof. Dr.-Ing. P. Tenberge, Lehrstuhl für Industrie- und Fahrzeugantriebstechnik
Prof. Dr. Ing. B. Bender, Lehrstuhl für Produktentwicklung
13 Sonstige Informationen:
Die Lehrveranstaltung basiert auf einem einschlägigen Lehrbuch zu den Konstruktionselementen des
Maschinenbaus und den einschlägigen Normen des Maschinenbaus. Weiteres Material wird zur
Verfügung gestellt. Ebenfalls werden CAD-Arbeitsplätze im CIP zur Verfügung gestellt.