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Bremen

Kyo Verberne
VW5C
Maurice Hendriks
Inhaltsverzeichnis:

Karten von Bremen 3

Allgemeine Informationen 4

Flagge und Wappen 5

Geschichte 6

Einnahmequelle 7

Top-10 Sehenswürdigkeiten 8

Typische Dinge 12

Typisches Essen und Trinken 13


Karten von Bremen

Bremen in Deutschland

Bundesland Bremen Bremerhaven


Allgemeine Informationen
Einwohners und Größe
Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen.
Zu dem Zwei-Städte-Staat gehören die beiden Großstädte Bremen und das 53 km
nördlich gelegene Bremerhaven. Das Stadtgebiet von Bremen ist etwa 38 Kilometer
lang und 16 Kilometer breit. Bremen ist bezogen auf die Fläche die dreizehntgrößte
Stadt Deutschlands. Die Stadtgemeinde Bremen ist mit rund 557.000 Einwohnern
die elftgrößte Stadt in Deutschland und bezogen auf die Einwohnerzahl, nach
Hamburg, die zweitgrößte Stadt im Norden Deutschlands. Bremerhaven hat 114.506
Einwohner.

Lage
Bremen liegt zu beiden Seiten der Weser, etwa 60 Kilometer vor deren Mündung in
die Nordsee bzw. deren Übergang in die Außenweser bei Bremerhaven. In Höhe der
Bremer Altstadt geht die Mittelweser in die Unterweser über, die ab der
Eisenbahnbrücke Bremen zur Seeschifffahrtsstraße ausgebaut ist. Die von der
Ochtum durchzogene Landschaft links der Unterweser wird als Wesermarsch
bezeichnet, die Landschaft rechts der Unterweser gehört zum Elbe-Weser-Dreieck.
Die Lesum, mit ihren Quellflüssen Wümme und Hamme, die Schönebecker und die
Blumenthaler Aue bilden von hier aus die Zuflüsse der Weser.

Klimat
Bremen hat wie der Großteil Deutschlands außer den höheren Mittelgebirgs- und
Alpenregionen ein kühlgemäßigtes Klima mit deutlichen maritimen Einflüssen
aufgrund seiner Nähe zur Nordsee, sodass die Temperaturunterschiede zwischen
Winter und Sommer geringer ausfallen als weiter landeinwärts. Trotzdem können zu
jeder Jahreszeit Perioden unter dem Einfluss kontinentaler Luftmassen auftreten, die
im Sommer zu Hitzewellen und im Winter zu längeren Frostperioden führen. Im
Allgemeinen sind Temperaturextreme aber selten und Temperaturen unter −15 °C
und über 35 °C treten nur alle paar Jahre auf. Der wärmste Monat ist der Juli mit
durchschnittlich 18,0 °C und der kälteste der Januar mit 1,8 °C.
Während Bremen im Sommer etwas weniger Sonnenschein verzeichnet als im
deutschen Flächenmittel, sind gerade die Frühjahre im Vergleich zu weiter
landeinwärts liegenden Regionen eher sonnig, da die noch kühlen Meere der
Wolkenbildung entgegenwirken. Der sonnigste Monat des Jahres im Durchschnitt
1981–2010 ist in Bremen entsprechend dann auch der Mai und nicht der Juli, wie an
den meisten Stationen des Binnenlandes.
Die Niederschläge fallen über das ganze Jahr verteilt mit einer leichten Tendenz zu
eher trockenen Frühjahren und eher feuchteren Sommern, letzteres hauptsächlich
aufgrund von Schauern und Gewittern. Im Laufe eines Jahres fallen am Flughafen
durchschnittlich 697 mm Niederschlag, wobei innerhalb des Stadtgebietes nicht
unerhebliche Unterschiede bestehen. Die Niederschlagsmengen in Form von Schnee
sind hingegen vergleichsweise gering und schwanken sehr von Jahr zu Jahr.
Flagge und Wappen

Wappenbeschreibung:
„Das Wappen der Hansestadt Bremen zeigt auf rotem Grund einen schräg nach
rechts aufgerichteten, mit dem Bart nach links gewandten silbernen Schlüssel
gotischer Form („Bremer Schlüssel“). Auf dem Schild ruht eine goldene Krone,
welche über dem mit Edelsteinen geschmückten Reif fünf Zinken in Blattform zeigt
(„Mittleres Wappen“). Beim Kleinen Wappen wird lediglich der Schlüssel ohne Krone
abgebildet. Das große Wappen hingegen hat darüber hinaus noch eine Konsole
beziehungsweise ein bandartiges Fußgestell, auf dem der Schild ruht. Der Schild
wird von zwei aufgerichteten rückwärts schauenden Löwen mit den Vorderpranken
gehalten.“

Flaggebeschreibung:
Die Bremische Flagge ist die offizielle Flagge und Hoheitszeichen der Stadt Bremen
und des Bundeslandes Freie Hansestadt Bremen. Sie ist mindestens achtmal rot und
weiß gestreift und am Flaggenstock gewürfelt und wird in Bremen
umgangssprachlich – allerdings auch von offiziellen Stellen – als „Speckflagge“
bezeichnet. Die Staatsflagge enthält in der Mitte das Bremer Wappen in der Form
des Flaggenwappens mit Schlüssel und drei Löwen. Die Behörden greifen als
Dienstflagge meist auf eine Flagge mit dem Mittleren Landeswappen zurück. Die
Flagge Bremens trägt die Farben der Hanse und vieler Hanseflaggen sowie die
Reichsfarben: Rot und Weiß.
Geschichte
Funktionieren
Grundlage des bremischen Staatsrechts ist die Landesverfassung der Freien
Hansestadt Bremen vom 21. Oktober 1947.
Die Volksvertretung des Landes Bremen ist die Bremische Bürgerschaft, welche von
den Bürgern auf vier Jahre gewählt wird. Die Wahl erfolgt dabei nach dem
Verhältniswahlrecht in zwei getrennten Wahlbereichen, wobei 68 Abgeordnete in
Bremen und 15 Abgeordnete in Bremerhaven gewählt werden. Die im Wahlbereich
Bremen gewählten Abgeordneten bilden gleichzeitig die kommunale Volksvertretung
der Stadtgemeinde Bremen, die Stadtbürgerschaft, während die Stadtgemeinde
Bremerhaven eine separate kommunale Volksvertretung, die
Stadtverordnetenversammlung, wählt.
An der Spitze der Stadt- und Landesverwaltung steht die Bremer
Landesregierung, der Senat. Präsident des Senats und
Bürgermeister ist seit dem 15. Juli 2015 Carsten Sieling (SPD).
Auch der Stellvertreter des Präsidenten des Senats wird als
Bürgermeister bezeichnet. Dem Bremer Senat als Landesregierung
gehören gegenwärtig sieben Mitglieder (4 SPD, 3 Bündnis 90/Die
Grünen) an.
Carsten Sieling
Die Mitglieder des Senats (Senatoren) sind sowohl den Ministern der Flächenländer
wie auch den Dezernenten anderer Großstädte vergleichbar. Sie leiten für das Land
ihre Landesbehörden und für die Stadt Bremen die ihrem Fachbereich zugehörigen
kommunalen Behörden.

Grenze
Die Bundeswasserstraße der Weser, die durch
die Innenstadt fließt, stellt eine geschichtlich
gewachsene Grenze dar: So wird noch heute in
vielen Bezeichnungen unterschieden zwischen
„links der Weser“ (südliches Stadtgebiet) und
„rechts der Weser“. Geographisch, historisch und
für das Alltagsleben bedeutsam ist die Grenze
zwischen Bremen-Stadt und Bremen-Nord
entlang der Lesum, einem Nebenfluss der Weser.
Südlich der Lesum ist Marsch, das Werderland,
nördlich davon Geest, die Bremer Schweiz. Die
politische Grenze des Stadtbezirks Bremen-Nord
liegt allerdings etwas weiter südlich. Ein weiterer Nebenfluss der Weser, die Ochtum,
bildet die natürliche südliche Grenze der Stadtgemeinde Bremen. Die Wümme fließt
durch Borgfeld und ist dann Grenzfluss bis zur Mündung (zusammen mit der
Hamme) in die Lesum.
Einnahmequelle
Top-10 Sehenswürdigkeiten

1. Bremer Rathaus

Rund 600 Jahre alt, ziert das einzigartige


Bremer Rathaus die Nordostseite des Bremer
Marktplatzes. Es gilt als eines der
bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Europa
und wurde im Jahr 2004 gemeinsam mit dem
Bremer Roland zum UNESCO Weltkulturerbe
der Menschheit erklärt. Als Sitz des Senats
und des Bürgermeisters der Freien
Hansestadt Bremen, werden hier seit über sechs Jahrhunderten die politischen
Geschicke der ältesten europäischen Stadtrepublik gestaltet.

Bremer Roland
Mit einer Gesamtgröße von 10,21 Metern
erhebt sich der Bremer Roland auf dem
Marktplatz vor dem Rathaus. Im Jahre 1404
errichtet, ist die steinerne Figur seit jeher ein
Symbol für die Freiheit des Stadtstaates
Bremen. Sie gilt als die bekannteste der
zahlreichen Rolandstatuen in
Norddeutschland. Im Jahre 2004 wurde der
Roland gemeinsam mit dem Rathaus zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit
ernannt.

Stadtmusikanten

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der


Hansestadt sind die Bremer
Stadtmusikanten. Eine Bronzestatue von
Gerhard Marcks erinnert seit 1953 an der
linken Seite des Rathauses an das beliebte
Märchen der Brüder Grimm. Esel, Hund,
Katze und Hahn machten sich der
Geschichte nach einst auf in die Stadt an
der Weser, um hier ein besseres Leben zu
finden. Wenngleich die vier Tiere es nie ganz bis nach Bremen geschafft haben,
umfassen heute täglich zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Vorderbeine des
Esels, damit ein Wunsch in Erfüllung geht.
Bremer Marktplatz

Im Herzen Bremens befindet sich die so genannte "gute Stube" der Stadt: der
Marktplatz. Im Jahr 1404 entstanden, zählt
er zu den ältesten öffentlichen Plätzen der
Stadt. Umrahmt wird die 3.484
Quadratmeter große Fläche von einigen der
bekanntesten Bremer Bauwerken wie dem
Rathaus, dem Schütting oder der
Bürgerschaft - insgesamt gilt das
Gebäudeensemble rund um den Marktplatz
als eines der schönsten Deutschlands.

Böttcherstraße

Zwischen 1922 und 1931 erbaute Ludwig


Roselius, Kaffeekaufmann und Erfinder
koffeinfreien Kaffees, die Böttcherstraße.
Als heimliche Hauptstraße der Stadt
beheimatet sie nicht nur ein einzigartiges
und weltberühmtes Gebäudeensemble
aus Backsteinarchitektur. Mit dem Ludwig
Roselius Museum und dem Paula
Modersohn-Becker Museum zählt die
Böttcherstraße auch zu den kulturellen
Highlights der Stadt.

Bremer Ratskeller

Weltkulturerbe, über 600 Jahre Geschichte,


einzigartiges Ambiente und Wein von
unschätzbarem Wert - das sind nur einige
Gründe, den Bremer Ratskeller zu
besuchen. Darüber hinaus locken eine gute
Gastronomie und natürlich eine
umfangreiche Weinkarte in diese
historischen Kellergewölbe unter dem
Bremer Rathaus
Bürgerpark

Unweit des Bremer Hauptbahnhofes


wartet der Bürgerpark als grünes Herz
Bremens auf seine Besucherinnen
und Besucher. Mit Attraktionen wie
Tiergehegen, Bootsverleih,
Bouleplätzen oder einer Finnbahn, lädt
er sowohl Kinder als auch
Erwachsene zu Zeit an der frischen
Luft. In den 1900er Jahren erbaut, ist
der Bürgerpark der wohl bekannteste
Park der Stadt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Stadtwald erstreckt sich die
Grünanlage über eine Fläche von 200 Hektar.

Schnoor

Unweit des Marktplatzes ziehen sich


schmale Gassen mit kleinen Häusern
durch den Schnoor - ein
mittelalterliches Gängeviertel in der
Bremer Altstadt. Einst ein Wohnviertel
für Schiffer, hat sich der verwinkelte
Ort zu einer der Hauptattraktionen
Bremens entwickelt. Mit seinen
ursprünglichen Bauwerken vermittelt
das Quartier einen romantischen
Eindruck längst vergangener Zeiten.

Denkmal für Heini Holtenbeen

Heini Holtenbeen ist eine Legende in


Bremen. Er wurde 1835 als Jürgen Heinrich
Keberle hier geboren und trug von einem
Unfall ein steifes Bein und einen leichten
Hirnschaden davon. Von da an traf man ihn
täglich auf dem Bremer Marktplatz, wo er den
Kaufleuten vor der Börse ihre Zigarren
abnahm, um aus den Resten neue
herzustellen. Die Bronze-Statue im Schnoor
erinnert an ihn.