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Der fliegende Hund

(Nach Natalja Iwanowa)

Es war ein schöner Tag, der letzte im August. Die Sonne schien hell und die Luft war
flirrend heiß. Die Vögel sangen fröhliche und lustige Lieder, die Insekten summen
freundlich. Überall im Park herrschte Harmonie.
Plötzlich kam ein Hund auf die Wiese. Er war sehr, sehr traurig! Er ging langsam und
endlich blieb er stehen. Vielleicht ist der Hund krank? Oder müde?
Und wer ist das? Ein lustiger Junge lief schnell durch den Park, er wollte
Schmetterlinge fangen. „Ich fange sie doch… . Ich kann… .“ Da sah der Junge einen
Hund, der auf dem Weg lag. Alex fragte den Hund, warum er hier allein war und
welche Probleme er hatte. Der Hund sah doch sehr traurig aus. Der Hund sagte, dass
er Rex hieß. Er war herrenlos und hatte kein Haus. Sein großes Problem aber war, dass
er einen Traum hatte, der nie in Erfüllung gehen konnte. Nie! Was für einen Traum
das war? Der Junge war überrascht. „Ich will fliegen!“, antwortete Rex. „Fliegen???“
„Ha-ha-ha!“ „So dumm!“ „Quatsch!“ „Das kannst du nicht!“ „Ich kann viele Dinge
tun: ich kann springen, ich kann tanzen... Fliegen kann ich leider nicht!“ Der Hund
weinte und weinte. Das hörte ein Mädchen, das heute Geburtstag hatte. Karoline hatte
bunte Luftballons in der Hand. Sie war guter Laune. Aber was passierte mit dem
Hund? Das Mädchen wollte alles wissen. Rex erzählte seine traurige Geschichte. Der
Hund wusste, das Mädchen konnte ihm nicht helfen. Aber plötzlich verstand Rex, dass
er flog. „Ich… ich kann fliegen! Hurra!“ Der lustige Hund mit Luftballons flog ins
Weite. Alex und Karoline liefen ihm nach. Sie waren auch lustig. „ Rex, du kannst
fliegen! Super! Klasse! Fantastisch!“ Der Hund flog und dachte, wie schön, dass er
solche guten Freunde hatte…