See discussions, stats, and author profiles for this publication at: https://www.researchgate.

net/publication/319939415

Effekte musikalischer Improvisation auf kreatives Denken in Musik. Eine Replikationsstudie [Effects of improvisation on...

Poster · September 2017
DOI: 10.13140/RG.2.2.20979.84007

CITATIONS READS

0 17

3 authors, including:

Kai Stefan Lothwesen
University of Hamburg
45 PUBLICATIONS 27 CITATIONS

SEE PROFILE

All content following this page was uploaded by Kai Stefan Lothwesen on 20 September 2017.

The user has requested enhancement of the downloaded file.

jedoch zeigen sich signifikante Interaktionseffekte (Testleistungen X Gruppe: F[1. p = . Validität Psychologen) •  Fragebogen zu eigenen musikalisch-kreativen Aktivitäten Konstruktvalidität: Faktorenanalyse (divergentes. p = . 1) Musical Syntax (MS: Wiederholung. Bauer & K. Literatur: Bullerjahn. Universität Bremen 2 Institut für Systematische Musikwissenschaft. in den Faktoren Musikalische Flexibilität (Post-Test: F[1. C.331).46.ve Ak. p = . bedingte einer Intervention beobachtbar? Effekte gezielter Unterweisung auf musikalisch-kreative Leistungen sind noch weitgehend unterforscht. & Hargreaves. 913–954). 1) Reliabilität und Inhaltsvalidität: Expertenurteile (Komponisten. 5–20 • Lehmann.B.31] = 0.scher Unterricht (EG) •  lehrerzentrierter Musikunterricht (KG) Tempelblocks VERSUCHSLEITER/IN Ball Measure of Crea+ve Thinking in Music II (Webster. The Sequence of Musical Development. Eine Beeinflussung der Faktoren Musical Originality und Musical Syntax erstreckt sich möglicherweise über eine längere zeitliche Dauer und konnte hier in Abgrenzung zur Referenzstudie nicht abgebildet werden.393.042). Bildern signifikanten Anstieg kreativer Leistungen in der Experimental-gruppe (Einzeltestung.vitäten N = 59 (20 EG. VII Bd.on mit Testergebnissen) Reliabilität: zufriedenstellende Werte mit teils großer Streuung Replika(on Koutsoupidou & Hargreaves (2009) Tab. Rötter (Hrsg. T. 2005. Abb.31] = 5. konvergentes Denken) Kriteriumsvalidität: Lehrerurteile (Korrela. Administrative Guidelines (dt. J. Prä-Test: F[1. Webster. Abb. Universität Hamburg * Kontakt: djuerko@gmx. Innersubjekteffekte sind nicht signifikant (F[1. 1989). 2 Kurzcharakterisierung des MCTM-II Design Interven. R. Oerter (Hrsg.53.20. Die Rater*innen (n = 65) erhielten zufällig ausgewählte Testauf- gaben und schwanken in ihren Bewertungen (Musikalische Flexibilität: κ = . H.31] = 4. p = . 4 Varianzanalyse der Rohwerte Abb. 1.31] = 3. (1989). Kreativität. p = .31] = . 4) und Musikalische Originalität (Prä-Test: F[1. Empirische Befunde verweisen auf Denkens im Kindesalter über standardisierte Testverfahren im Rahmen Zusammenhänge (Swanwick & Tilmann. visuelle und formale Reize) Auswertung Musical Extensiveness (ME: zeitlicher Umfang der Testantwort in (Scoring) Sekunden) 3 Design und Methoden Musical Flexibility (MF: Änderungen in Dynamik. P.2). SD = 0. Allgemeine Musikpsychologie (= Enzyklopädie der Psychologie. 15 KG) N = 25 (12 EG. Kontrastbildung und Sequenzierung) •  Measure of Creative Thinking in Music (Tab. Reliabilität und Validität des MCTM-IId konnten nicht hinreichend nachgewiesen werden.519. Journal of Research in Music Education. Die zeitliche Dauer der Testantworten (Musikalische Extensivität) unterscheidet sich nicht signifikant (t[31] = -. 2005). 2. 251–278 • Kratus. 13 KG) Videokamera S. K. (1994). (2005).on/Erkundung (Instrumente. Post-Test: F[1. Testleistungen Die Gesamtwerte verändern sich (Abb. British Journal of Music Education. 3).15). Komposition und Improvisation: Generative musikalische Performanz. gegliedert in drei Teile: und führt dies auf die Beschäftigung mit musikalischer Impro-visation Jahre) •  Explora. (2005). Stoffer & R. Lothwesen) [Manuskript] View publication stats .535).de 1 Hintergrund 2 Fragestellung Improvisation gilt als unmittelbarer Ausdruck musikalischer Kreativität Sind Effekte von Improvisation auf die Entwicklung musikalisch-kreativen (Bullerjahn. 1986.41. die durch Vertrautheit im Umgang mit musikalischen Parametern und den Abbau etwaiger Ängste vor freiem Musizieren gefördert sein könnten. 37 (1).59) •  Alter: 6 Jahre Videorecorder •  klassenweise Gruppierung •  klassenweise Gruppierung Tab.31] = 0. so z. Measure of Creative Thinking in Music (MCTM-II).056). Musikpsychologie (= Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft.976.onsstudie mit Gruppenvergleich (Quasi-Experiment) Mikrophon Verstärker/Lautsprecher Unterrichtseinheit (6 Wochen) Unterrichtseinheit (24 Wochen) Treatment •  improvisa.chprobe •  Alter: 10-12 Jahre (AM = 10. Eine jüngere Interventionsstudie mit Measure of Creative Thinking in Music – MCTM II (Webster. Geschichten. & Tillman. •  Anwendung (Erfinden kurzer Musikstücke mit einem Instrument) •  Synthese/Verbindung (offene Aufgaben. Bd. Laaber: Laaber • Koutsoupidou. D. 3 (3). S.22.95. In H. A. A time analysis of the compositional processes used by children ages 7 to 11. Übersetzung von A.025) (Abb. (1986). 37 (4). musikalische Parameter) zurück (Koutsoupidou & Hargreaves. Eine Replikationsstudie Djürko Züchner . 1994) standardisiertem Testverfahren (MCTM-II. Im Vergleich mit der KG verzeichnet die EG stärker gesteigerte Testleistungen (Abb. J. p = . Musikalische Originalität: κ = . Imi. zeigen aber keine signifikanten Gruppenunterschiede in den Testleistungen (MCTM-IId. Tempo und Tonhöhe) Musical Originality (MO: musikalischer ‚Einfallsreichtum‘) •  quasi-experimentelle Interventionsstudie (Tab. Göttingen: Hogrefe • Swanwick. J. 1* Sven Düerkop1 & Kai Lothwesen2 1 Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Veränderungen in den Faktoren Musical Extensiveness und Musical Flexibility sind als Lerneffekte diskutierbar.). 1994) KIND Methoden • Fragebogen musikalisch- Audio Aufnahmegerät krea. 1994) belegt einen Produk(onstest Verklanglichung von Ereignissen.467. (2009). 3. 2009). An experimental study of the effects of improvisation on the development of children’s creative thinking in music.onsprak. EG = 19. 305–339 • Webster. S. de la Motte-Haber & G. Lehmann. Zwar sind die von Webster (1994) angegebenen Werte tendenziell zu bestätigen. C. p = . Kratus.). Musikalische Syntax: κ = . A Study of Children's Musical Compositions. 2 Entwicklung kreativen Denkens in Musik Abb. Musikpädagogen.650). 1 Schematischer Aufbau der Versuchsaufbau des MCTM-II und Realisierung 4 Ergebnisse Scoring Beurteilt wurden nur vollständige Testversuche (n = 33. Psychology of Music. Effekte musikalischer Improvisation auf kreatives Denken in Musik. 600–619).542. KG = 14). 1 Gegenüberstellung Forschungsdesign und Methoden von Replikation und Originalstudie Abb.eren und Variieren rhythmischer Pa\erns Alter 6 bis 10 Zehn Aufgaben. jedoch sind hohe und verlässliche Interrater-Reliabilitäten nicht erkennbar. D. 3 Steigerung der Testleistungen (z-Werte) (Gesamtwert MCTM-IId = MF + ME + MO + MS) für den Faktor Musikalische Flexibilität 5 Diskussion Grundsätzlich sind die Befunde der Referenzstudie zu bestätigen: improvisationsfördernder Unterricht wirkt positiv auf musikalisch-kreatives Denken. In T.