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Voicu Robert-Cristinel

Anul III

Rusă-germană

Goethe!

Originaltitel: Goethe!

Produktionsland: Deutschland

Originalsprache: Deutsch

Erscheinungsjahr: 2010

Länge: 100 Minuten

Regie: Philipp Stölzl

Drehbuch: Philipp Stölzl

Christoph Müller

Alexander Dydyna

Produktion: Christoph Müller

Helge Sasse

Musik: Ingo Frenzel

Kamera: Kolja Brandt

Schnitt: Sven Budelmann

Besetzung:

Alexander Fehling: Johann Goethe

Miriam Stein: Lotte Buff

Moritz Bleibtreu: Albert Kestner

Volker Bruch: Jerusalem

Burghart Klaussner: Lottes Vater

Henry Hübchen: Johanns Vater


Hans-Michael Rehberg: Gerichtspräsident Kammermeier

Axel Milberg: Verleger

Die Filmszene: Die Begegnung zwischen Goethe und Lotte:


Lotte: Herr Goethe!

Goethe: So ein Zufall!

Lotte: Verrueckt!

Goethe: Wohin des Wegs?

Lotte: Ich, aehm, ich war auf dem Markt. Und Sie, mein Werter?

Goethe: Ihr Werter reitet herum und schaut sich die Gegend an... und, aeh, reitet herum.

Lotte: Und?

Goethe: Was?

Lotte: Na ja, tragen Sie mir heute etwas vor?

Goethe: Aeh, ein andermal vielleicht, ja?

Lotte: Ah, damit kommen Sie mir heute nicht davon.

Goethe: Das ist Kinderkram. Alles, aeh, Kinderkram.

Lotte: Ich bitte Sie.

Goethe: Das ist laecherliches Geschreibsel und Gereime.

Lotte: Sie sind doch nur feige.

Goethe: Besonnen.

Lotte: Geziert.

Goethe: Bescheiden.

Lotte: Na schoen. Ich tue keinen Atemzug mehr, bis Sie mir etwas vorgetragen haben.

Goethe: Au, das ist tolldreist.Und albern obendrein, Fraeulein Buff.

Lotte hält den Atem an.

Goethe: Ja. Ich bin beeindruckt, und gleich geben Sie auf. Ich weiss es.

Ja, aeh... aehm.


Lotte wurde ohnmächtig.

Goethe (erschreckt): Aeh, Fraeulein Buff!

Lotte: Und?

Goethe: Ja, also, was machen Sie denn?

Lotte: Na schoen, dann... (Lotte hält wieder den Atem an)

Goethe: Nein, bitte, bitte. Halt, halt, halt, gut, gut, gut! Sie haben gewonnen.

"Es schlug mein Herz

Geschwind zu Pferde

Und fort, wild

Wie ein Held zur Schlacht

Der Abend wiegte schon die Erde

Und... an den Bergen hing die Nacht

Ich sah dich, und die milde Freude

Floss aus dem suessen Blick auf mich

Ganz war mein Herz an deiner Seite

Oh!

Und jeder Atemzug fuer dich."

Lotte: Laecherlich.

Das ist wahrlich laecherlich, dass Sie nicht an sich glauben.

Goethe: Oh...

Lotte: Sagen Sie... Waer das jetzt nicht der Augenblick?

Goethe: Welcher Augenblick?

Lotte: Der, in dem Sie mich kuessen.

Die Szene ist eine der repräsentativsten des gesamten Films. Die scheinbar zufällige

Begegnung zwischen den beiden Charakteren soll sie einander näher bringen und sie
erkennen lassen, dass sie sich lieben. Die Szene ist romantisch. Goethe rezitiert Lotte ein

Gedicht nach ihren langen Beharrlichkeit. Sie hält sogar ihren Atem an, um Geothe emotional

zu erpressen. Sie sehen wie zwei spielende Kinder aus. Dieses unterstreicht die Unschuld und

Frische ihrer Liebesempfindungen. Goethe akzeptiert endlich, und Lotte bleibt beeindruckt.

Ihr Dialog ist spontan, fließt auf natürliche Weise und die Chemie zwischen den beiden

Charakteren verläuft auf dem Bildschirm.

Das Schauspielspiel ist auch außergewöhnlich. Die Schauspieler zeigen eine

entspannte, natürliche Haltung. Die Szene findet in der Natur statt, auf einem grünen Feld.

Dies soll den romantischen Charakter der Szene betonen. Die Szene bewegt sich in der Nähe

einigen Ruinen, wo die Szene der Liebe, nämlich der Höhepunkt des Zauns, stattfindet. Die

ganze Handlung entwickelt sich wie ein Gedicht.

Zusammenfassend ist Die Begegnung zwischen Goethe und Lotte eine der

aufregendsten und repräsentativsten Szene und gleichzeitigdie erste Manifestation der Liebe

im Film.