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Roofing

Begeh- und befahrbare


Flachdächer
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 

Inhaltsverzeichnis

Systemaufbau Grundsystem 4
Wärmegedämmte Flachdächer 5
Nicht wärmegedämmte Flachdächer 5
Sanierung bestehender Flachdächer 6
Innenabdichtungen 7

Verlegeanleitung Grundsätzliches 8
Lieferung, Verpackung 8
Bahnenverbindung 9
Randbefestigung 11
An- und Abschlüsse, sonstige Details 13 – 17
Verbindung mit anderen Kunststoffdichtungsbahnen 17
Verbindung mit bituminösen Abdichtungen 17

Standarddetails Legende 19
Standarddetails Dachrandabschlüsse 20 – 25
Detail 1.2.4 Dachrandabschluss mit Blechabdeckung
Detail 1.3.4 Traufanschluss mit kaschiertem Blech
Detail 1.9.4 Abbordung
Detail 1.10.4 Abbordung
Standarddetails Wandanschlüsse 26 – 29
Detail 2.3.4 Wandanschluss
Detail 2.1.4 Wandanschluss, befahrbar
Standarddetails Tür- und Fensteranschlüsse 30 – 33
Detail 2.8.4 Tür- und Fensteranschluss
Detail 2.2.4 Tür- und Fensteranschluss
Detail 2.7.4 Türanschluss, barrierefrei
Standarddetails Anschlüsse an Durchdringungen 34 – 39
Detail 3.3.4 Lichtbandanschluss
Detail 4.3.4 Speieranschluss
Detail 4.7.4 Gully Los-Fest-Flansch, befahrbar
Detail 6.3.4 Dehnfugenausbildung, befahrbar

Vorbehaltserklärung bezüglich Produkt- und Systeminformationen


Sämtliche Angaben in unseren Produktinformation­en basieren auf unseren derzeitigen Kenntnis­
sen und Erfahrungen. Sie befreien den Verwender nicht von sorg­fältiger Prüfung der Anwendung
und der strikten Beachtung der ­entsprechenden Verarbeitungsvor­schriften. Rechtlich verbind­liche
Zusicherungen bestimmter Eigen­schaften oder der Eignung für andere, als in unseren produktspezi­
fischen Unter­lagen vorge­sehenen konkreten Einsatz­zwecke, ­können aus unseren Angaben nicht
abgeleitet ­werden. Im übrigen gelten die All­ge­meinen Verkaufs-, Liefer- und Garantiebe­­dingungen.
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 

Systemaufbau

Grundsystem Bei Dachabdichtungen mit Schutz- und Nutz- Die Vorteile begeh- und befahrbarer
schichten, so z. B. bei begehbaren Flach­ Sarnafil® Flachdachsysteme
dächern, wird die Sarnafil® G / Sarnafil® TG – ermöglicht zusätzlichen Erholungsraum
Abdichtung lose verlegt. und/oder zusätzliche Parkflächen
Neben den bauphysikalischen Primär­funktionen – multifunktionale Nutzung des Daches
Wärmeschutz, Feuchtig­keitsschutz und Schall­ – optimale Flächenausnutzung
schutz bieten solche Flachdachkonstruktionen – schnelle, wirtschaftliche Verlegung
großen Nutzen, z. B. als Erweiterung des Wohn­ – Schutz der Abdichtung vor Beschädigung
raumes oder als sicherer Spielplatz, fernab vom – optimale brandhemmende Eigenschaften
Straßenverkehr.

6
4

5
3
2

1 Unterkonstruktion, z. B. Stahlbetondecke mit Gefälleestrich


2 Dampfsperre, lose verlegt (z. B. Sarnavap) oder vollflächig bituminös aufgeklebt
(im Abschottungsbereich auf jeden Fall vollflächig aufgeklebt)
3 Wärmedämmschicht für erhöhte Druckbelastbarkeit (zwischen Sarnafil® G und Polystyrol-
Hartschaum­platten ist eine Trennlage vorzusehen)
4 Sarnafil® TG / Sarnafil® G, lose verlegt
5 Abschottung möglich
6 Schutzlage, z. B. Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
7 Drainage- und Nutzschicht
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Systemaufbau

Wärmegedämmte Flachdächer Zur Reduktion von Energieverlusten sowie Das nicht belüftete Dach gilt als ideales Kon-
zur Vermeidung von Bauschäden werden struktionssystem. Mit Sarnafil® TG /
Flachdachkonstruktionen über beheizten und Sarnafil® G können aber auch Umkehrdächer
gekühlten Räumen wärmegedämmt. sowie Flachdächer über wärmedämmenden
Die geltenden Normen und Wärmeschutzver­ Unterkonstruktionen (z. B. Leichtbetonele-
ordnungen sind zu beachten. menten) optimal abgedichtet werden.

Nichtbelüftetes Dach, Flachdach über Leichtbetonelement,


begehbar begehbar

7 6
6
5 5
4 4

8 3 2

2
1

1 Unterkonstruktion 1 Unterkonstruktion (z. B. Porenbetonplatte)


2 Dampfsperre, im Abschottungsbereich 2 Ausgleichslage (Hakofelt)
vollflächig aufgeklebt (Polymerbitumenbahn) 3 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G
3 Druckfeste Wärmedämmschicht 4 Schutzlage (z. B. Sarnafil® T /
4 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G Sarnafil® Schutzbahn)
5 Schutzlage (z. B. Sarnafil® T / 5 Drainageschicht (z. B. Splitt, Rundkies)
Sarnafil® Schutzbahn) 6 Nutzschicht (z. B. Verbundsteine)
6 Drainageschicht (z. B. Splitt, Rundkies)
7 Nutzschicht (z. B. Verbundsteine)
8 Abschottung

Nicht wärmegedämmte Flachdächer Über nicht beheizten Räumen und über Außen­
klima (Vordächer, Unterstände usw.) können
Flachdachkonstruktionen ohne Wärmedämm­
schicht ausgeführt werden.

Flachdach über Stahlbetondecke o.ä., Flachdach über Holzunterkonstruktion,


befahrbar begehbar

6
6
5
4
2 
5 1
4
3
2

1 Stahlbetondecke o.ä. 1 Holzwerkstoffplatte oder Bretterschalung


2 Ausgleichslage (Hakofelt) 2 Ausgleichslage über Bretterschalung
3 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G (Hakofelt)
4 Trenn- und Gleitlage (Bauschutzmatte) 3 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G
5 Schutzestrich 4 Schutzlage (z. B. Sarnafil® T /
6 Nutzschicht (z. B. Fahrbahnplatte) Sarnafil® Schutzbahn)
5 Drainageschicht (z. B. Splitt, Rundkies)
6 Nutzschicht (z. B. Verbundsteine)
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Systemaufbau

Sanierung bestehender Flachdächer Sarnafil® TG kann über bestehenden, sauber 4. Brandschutzanforderungen


gereinigten, ebenen, bitumi­nösen Abdichtungen 5. Wärmeschutzvorschriften
direkt verlegt ­werden. Bei Sanierung mit 6. Realisierung der Lagesicherheit des gesamt­
Sarnafil® G muss zwischen Bitumen und neuer en Dachschichtenpakets
Abdichtung eine Trennlage (z. B. Hakofelt T350) 7. besondere Lösungen für Anschluss­details
verlegt werden. Auch bei Verleg­ung über alten
Kunststoffdich­tungs­bahnen (z. B. PVC-P) ist Zwischen Sarnafil® G und bituminös verun-
eine Trennlage erforderlich. reinigtem Rundkies ist eine Trennlage
(Hakofelt T350) erforderlich.
Bei der Planung und Ausführung von Flach­ Wenn nur einzelne Teilflächen saniert werden,
dachsanierungen ist stets eine objektbezogene ist es zweckmäßig, die neu sanierte Dachfläche
Betrach­tung erforderlich: vom älteren Bereich durch eine funktions-
1. intensive Prüfung und Analyse des tüchtige Abschottung abzutrennen.
bestehenden Dachaufbaus Eindringendes Wasser durch Mängel an der
2. bauphysikalische Betrachtung alten Bedachung führt so zu keiner Schädigung
3. Berücksichtigung von Nutzungs­änderungen des sanierten Flachdaches.

Sanierung einer bituminösen Sanierung einer Dachabdichtung


Dachabdichtung, begehbar mit Zusatzdämmung, begehbar
6 9
5 8
4 7
3 6
2
5

1 4
3
2

1 Unterkonstruktion bzw. trockene, druckfeste


Wärmedämmschicht 1
2 Alte, gereinigte, bituminöse Abdichtung
­(zwischen Sarnafil® G und bituminösen 1 Unterkonstruktion
Dachabdichtungen ist eine Trennlage 2 Bestehende Dampfsperre
­vorzusehen) 3 Trockene, druckfeste Wärmedämmschicht
3 Neue Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G 4 Alte, gereinigte Abdichtung
4 Schutzlage (z. B. Sarnafil® T / 5 Zusätzliche Wärmedämmschicht­ (zwischen
Sarnafil® Schutzbahn) Sarnafil® G und Polystyrol-Hartschaum-
5 Drainageschicht (z. B. Splitt) platten ist eine Trennlage ­vorzusehen)
6 Nutzschicht (z. B. Verbundsteine) 6 Neue Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G
7 Schutzlage (z. B. Sarnafil® T /
Sarnafil® Schutzbahn)
8 Drainageschicht (z. B. Splitt)
9 Nutzschicht (z. B. Verbundsteine)

Sanierung einer Dachabdichtung aus


vorhandener Kunststoffdichtungs­bahn
1 Unterkonstruktion bzw. trockene, druckfeste
7 Wärmedämmschicht
2 Alte, gereinigte Kunststoffdichtungsbahn
(z. B. PVC-P)
6
5 3 Trennlage (Hakofelt T200)
4
 4 Neue Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G
2 5 Trenn- und Gleitlage (Bauschutzmatte)
1 6 Schutzestrich
7 Nutzschicht (z. B. Fahrbahnplatte)
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Systemaufbau

Innenabdichtungen Sarnafil® TG / Sarnafil® G eignet sich aufgrund Bei Verlegung über Ortbetonflächen ist eine
seiner einfachen Verarbeitbarkeit und der Ausgleichslage (Hakofelt-Kunstfaserfilz)
hohen chemischen Resistenz hervorragend zur erforderlich. Als mechanischer Schutz wird auf
Abdichtung von Nass­räumen. der Sarnafil® TG / Sarnafil® G Abdichtung eine
Sarnafil® TG / Sarnafil® G kann direkt auf der Trenn- und Gleitlage (Bauschutzmatte) verlegt
Stahlbetondecke oder druckfesten Dämm­ und darauf ein Estrich aufgebracht.
stoffen verlegt werden.

Bodenaufbau begehbar, Bodenaufbau befahrbar


wärme- und trittschallgedämmt
7
6
6
5
4
3 5
2 4
3
2

1 1

1 Unterkonstruktion 1 Unterkonstruktion
2 Wärmedämmschicht, druckfest 2 Ausgleichslage falls erforderlich
(zwischen Sarnafil® G und Polystyrol- (Hakofelt)
Hartschaumplatten ist eine Trennlage 3 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G
vorzusehen) 4 Trenn- und Gleitlage (Bauschutzmatte)
3 Abdichtung: Sarnafil® TG / Sarnafil® G 5 Schutzestrich
4 Trenn- und Gleitlage (Bauschutzmatte) 6 Fahrbahnplatte
5 Schutzestrich
6 Fliesen im Mörtelbett
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Verlegeanleitung

Grundsätzliches Bei Zementplattenbelägen, die auf Kunststoff-


lager verlegt werden, muss die Wärmedäm­
mung die notwendige Druckfestigkeit aufwei­
sen (Einsinkgefahr).
Großflächige, an Ort gegossene Beläge müssen
mit einer dauerelastisch bleibenden Fuge von
der Sarnafil® T / Sarnafil® Aufbordung bzw.
der Blech­abdeckung (Putz- oder Deckstreifen)
Zwischen Sarnafil® TG / Sarnafil® G und den getrennt werden.
Nutz­schichten ist immer eine der Bean­ Die Fugenbreite richtet sich nach der zu erwar­
spruchung angepasste Schutzlage (z. B. tenden Längenänderung des Belages infolge
Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn oder Hako­ Temperaturänderung.
felt) bzw. Schutzschicht einzubauen. Auch bei Generell ist jeweils immer die Druck­festigkeit
Auf- und Abbordungen ist Sarnafil® TG / der Wärmedämmplatten bzw. des Untergrundes
Sarnafil® G mit einer Schutzlage zu versehen. zu beachten.

Begehbare Nutzschicht
Bei begehbaren Nutzschichten soll die Abdich­
tung im Gefälle von 2% ausgeführt werden. Als
begehbare Nutz­schichten eignen sich vorzugs­
weise Plattenbeläge, die in Feinsplitt verlegt
werden können (z. B. Betonverbund­steine,
Zementplatten).

Befahrbare Nutzschicht Abdichtungen unter befahrbaren Nutz­schichten


Bei befahrbaren Flachdächern muss die sollen immer mit Abschottun­gen ausgeführt
Sarnafil® TG / Sarnafil® G Abdichtung immer mit werden.
einer Schutz- und Gleitlage (z. B. Bauschutz­ Der Schutzestrich und die Fahrbahn­platte sind
matte) und einem mindestens 5 cm dicken, mittels dauerelastisch ­blei­bender Fuge von der
bewehrten Schutz­estrich geschützt werden. Sarnafil® TG / Sarnafil® G Auf­bordung bzw. der
Zum Einbringen des Fahrbahnplatten­betons Blechab­deckung (Putz- oder Deckstreifen) zu
darf die Abdichtung nicht be­fahren werden. Die trennen. Die Breite der Fuge richtet sich nach
Fahrbahnplatte ist durch den Bauplaner bzw. der zu erwartenden Wärme­aus­dehnung.
den Bau­ingenieur zu dimensionieren.

Für die Verarbeitung von Sarnafil® ­gelten Beachten Sie die weiteren Hinweise bei den
zusätzlich der Verarbeitungsleitfaden und die Systemen und bei den Standarddetails.
Produktinformation in der jeweils aktuellen In der Verlegeanleitung wird anstatt
Fassung. Sarnafil® TG / TS und Sarnafil® G / S der
Begriff Sarnafil® verwendet.

Lieferung, Verpackung Sarnafil® wird als Rollenware, einzeln verpackt, Zuschnitt der Bahnen
auf Paletten angeliefert. Die Sarnafil® Rollen Sarnafil® wird mit der Schere oder mit einem
sollen auf Paletten oder auf Kanthölzern Messer zugeschnitten.
trocken gelagert und mit einer Plane vor Witte­
rungseinflüssen geschützt werden. Beachten Sie auch unser Bändersortiment.
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Verlegeanleitung

Bahnenverbindung Sarnafil® wird durch thermisches Verschweißen aufgehender Bauteile 10 cm überlappt werden.
homogen verbunden. Die Schweißnahtbreite muss bei Flächennähten
Im Gegensatz zu Sarnafil® G / S müssen bei mindestens 2 cm betragen.
Sarnafil® TG / TS vor der Verschweißung die Bei Spezialanschlüssen, wie Dunstrohr­
Schweißnahtbereiche beidseitig mit einfassungen, muss Sarnafil® erwärmt und
Sarnafil® T Prep behandelt werden. In der gedehnt werden; die Überlappung soll etwa
Fläche muss Sarnafil® 8 cm und entlang 2 cm betragen.

Quer- und Kreuzstöße Zur Erzielung einer durchgehend ­wasserdichten


Durch geeignete Verlegeanordnung der Verschweißung muss Sarnafil® im Bereich der
Sarnafil® Bahnen können sämtliche Querstöße mit dem Kantenhobel angeschrägt
­Bahnenverbindungen auf gerade Schweißnähte werden. (Sarnafil® G / S ab 1,8 mm Dicke,
und Querstöße beschränkt bleiben. Sarnafil® TG / TS generell).
Kreuzstöße sind zu vermeiden!

Querstöße etwa 1020 mm

80 mm
Querstöße
Kreuz�
stoß   80 mm

Schweißgeräte (z. B. Leister Triac PID) oder mit Schweißauto­


Es dürfen nur von Sarnafil® em­p­fohlene maten (z. B. Sarnamatic 661). Für die Verschwei­
Schweißgeräte und Methoden angewandt ßung von Sarnafil® TG / TS empfehlen wir den
werden. Sarnafil® wird mit Heißluftgeräten Einsatz der Düse Prep.
verschweißt, entweder mit Handschweißgeräten

Versuchsschweißung Bei der Automatenschweißung ist während


Vor Beginn der Schweißarbeiten muss eine Ver­ des Schweißvorganges eine Raupe unter der
suchsschweißung mit Schältest durchgeführt Andrückrolle sichtbar. Nach dem Erkalten bleibt
werden. Die vollständig abgekühlte Schweiß­ bei Sarnafil® G eine kleine, bei Sarnafil® TG
naht darf sich beim Schältest nicht lösen. Der keine Schweißraupe zurück.
Bruch muss außerhalb der Schweißnaht in der
Sarnafil® Kunststoffdichtungsbahn ­erfolgen. Abgekühlte Schweißnaht
Nach dem vollständigen Abkühlen sind sämt­
Schweißvorgang liche Schweißnähte mechanisch zu prüfen.
Die Handschweißung erfolgt in drei Arbeits­ Es soll hierfür ein Schraubenzieher verwendet
gängen: werden.
1. Heften der Überlappung
2. Vorschweißen Prüfung der Schweißnähte
3. Fertigschweißen Grundsätzlich muss der Unternehmer jede
Bei der Verschweißung von Hand muss sich Schweißnaht prüfen.
unter dem Andrückroller eine Schweißraupe
bilden.
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Verlegeanleitung

Sarnafil® T bei Aufbordungen Bei Aufbordungen kann die Sarnafil® Abdich­ Maßnahmen zur Aufnahme
tungsbahn entweder aufgeklebt oder mecha­ horizontaler Kräfte
nisch befestigt werden.
Die Randbefestigung ist generell mit Be-
Die Montage des Befestigungsprofils erfolgt in festigungsprofil, Schweißschnur und mind.
die Tragkonstruktion oder in das aufgehende 4 Stk./m1 geeigneten Befestigern auszuführen.
Bauteil. Voraussetzung ist ein geeigneter
Untergrund. Ab einer Dämmstoffdicke von 160 mm und
vertikaler Verankerung des Befestigungsprofils
ist die Anzahl der Befestiger in Absprache mit
Ihrem Sika Fachberater zu erhöhen.

Aufbordung geklebt
Bei Randbefestigungen und Bewegungsschlau­
fen muss mit separaten Sarnafil® Bändern
gearbeitet werden.
Eine faltenfreie Verklebung mit dem löse­
mittelbeständigen Untergrund ist in jedem
Fall zu bewerkstelligen. Der Anschluss muss
wind- und luftdicht ausgeführt werden, damit
keine Ablösungen durch unterströmende Luft
auftreten.
Für Verklebungen dürfen Beton- oder Mauer­
kanten nicht scharfkantig sein, gemauerte An-
und Abschlussflächen müssen sauber verputzt
sein (Grundputz).

Aufbordung mechanisch befestigt Das Anschlussband wird mit der Flächenab­


Diese Methode eignet sich bei Einsatz von nicht dichtung verschweißt.
lösemittelbeständiger Wärmedämmung oder
ungünstigen Klimabedingungen. Unabhängig von der Gebäudehöhe sind, ohne
Die mechanisch befestigte Aufbordung kann Zwischenfixierung, folgende Aufbordungshöhen
mit aus der Fläche hochgeführten Sarnafil® zulässig:
Bahnen erfolgen oder sie wird mit separaten - mit Sarnafil® TG / G: 40 cm
Sarnafil® Anschlussbändern ausgeführt. Stets - mit Sarnafil® TS / S: 80 cm
wird in der Kehle, unmittelbar am Fußpunkt der
aufgehenden Fläche, mit dem Befestigungspro­ Zwischenfixierungen erfolgen durch line­
fil in die Tragkonstruktion oder das aufgehende ares Aufschweißen auf Sarnafil® kaschierte
Bauteil fixiert. Hierzu sind geeignete Befestiger Blechstreifen oder durch Mon­tage eines
zu verwenden, wovon mindestens 4 Stück Befestigungs­profils.
pro m1 Befestigungsprofil zu setzen sind.
Es empfiehlt sich der Einsatz des Montage­
werkzeuges. Die Randbefestigung wird mit
einem Sarnafil® Überdeckungsband mind.
20 cm breit, z. B. mit dem Perimat über­
schweißt.
Der obere Abschluss erfolgt durch Aufschwei­
ßen auf ein Sarnafil® kaschiertes Blech oder
durch lineare Verpressung, z. B. mittels
biegesteifem Wandan­schluss­­­­­profil. Die Sarnafil®
Schweiß­schnur in der Kehle kann hierbei
entfallen.
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Verlegeanleitung

Randbefestigung

> 50 cm

Bei Flachdächern mit Nutzschichten (begeh­ Die Randbefestigung ist bei sämtlichen An-
bare, begrünte und befahrbare Flachdächer) und Abschlüssen sowie bei Durchdringungen
und bei Umkehrdächern wird Sarnafil® TG / größer als 50 cm Seitenlänge erforderlich.
Sarnafil® G lose verlegt. Diese ist mit mindestens 4 Befesti­gern/m
Befestigungsprofil mit einer Bemessungslast
Beschwerung von mindestens 200 kg/m, in ausreichend trag­
Das lose verlegte Sarnafil® TG / Sarnafil® G ist fähigen Untergrund, unmittelbar am Tiefpunkt
möglichst rasch zu beschweren. in der Kehle des Anschlusses zu setzen.
Bei einem Schutzestrich (> 5 cm Dicke) oder
Randbefestigung Lastverteilplatte kann die Randbefestigung
Bei lose verlegten Schichtaufbauten sind zur entfallen.
Aufnahme horizontaler Kräfte an Aufbordungen,
Randbefestigungen nach Sarnafil Regeldetail
vorzunehmen.

Eckausbildung Ecken werden durch Zuschnitt von Sarnafil® TG /


Sarnafil® G und manuelle Formgebung oder
durch das Einsetzen von Sarnafil® Formteilen
ausgebildet.

Außenecke mit Sarnafil® Formstück

Innenecke mit Sarnafil® Formstück


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Verlegeanleitung

Verlegung über der Wärmedämmschicht Anwendung Dampfsperre


Beim nicht belüfteten Dach (Warmdach), der Die Dampfsperre ist dem Schichtenaufbau und
am weitest verbreiteten Konstruk­tion, wird den klimatischen Randbedingungen (Raum-
Sarnafil® TG / Sarnafil® G direkt über der und Außenklima) entsprechend zu wählen
Wärmedämmschicht verlegt. Bei Sarnafil® T (siehe Systemzubehör).
ist bei Polystyrol-, Polyurethan-, Mineralfaser-, Bei Unterkonstruktionen, die selbst nicht
Perlite- und Korkdämmplatten keine Trennlage luftdicht sind (Holzschalung, Stahl­trapezprofil,
erforderlich. Über Polystyrol-Hartschaumplatten vorgefertigte Elemente usw.), muss die Dampf­
ist bei Sarnafil® G eine Trennlage (Hakofelt sperre auch die Funktion der Luftdichtigkeits­
T200) erforderlich. schicht übernehmen. Sie ist an angrenzende
und durchdringende Bauteile warmseitig
Unterkonstruktion luftdicht anzuschließen.
Gemäß ÖNORM B 2220 / B 7220 hat die Im Bereich von Abschottungen muss die
Abdichtungsebene im Gebrauchszustand ein Dampfsperre, als nicht unterwanderbare Was­
Gefälle von mindestens 1° aufzuweisen. serbarriere, mit der Unterkonstruk­tion verklebt
Sonderkonstruktionen unter 1° Gefälle beein­ werden.
trächtigen die Funktionstüchtigkeit der
Sarnafil® TG / Sarnafil® G Abdichtung nicht. Wärmedämmschicht
Ein erhöhter Wartungsaufwand ist zu berück­ Die Wärmedämmschicht wird nach Hersteller­
sichtigen! vorschrift lose verlegt. Durch Falzausbildung
wird eine wärmebrückenfreie, lückenlos
verlegte Wärme­dämm­schicht erreicht.

Schichtenaufbau
Nicht belüftete Dachkonstruktionen werden
7 gemäß folgendem Schichtenaufbau aufgebaut:
1 Unterkonstruktion
6 (ggf. Gefälle bzw. mit Gefälleestrich)
5
2 Ausgleichslage, falls erforderlich
4
3 Dampfsperre und Luftdichtigkeitsschicht
3 (bei Unterkonstruktionen, die selbst nicht
2
luftdicht sind)
1 4 Wärmedämmschicht, bei genutzten Flach-
dächern evtl. Trittschall- und Wärmedämm-
schicht (oberseitige Trennlage,
falls erforderlich)
5 Sarnafil® TG / Sarnafil® G
6 Schutzlage
7 Schutz- und Nutzschichten
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Verlegeanleitung

Weitere Bestimmungen Für die Ausführung von An- und Ab­schlüssen Bleche, Spenglerarbeit
gelten die Detailzeichnungen im Kapitel «Stan­ Die verwendeten Blechbauteile haben primär
darddetails» beispielhaft. Befestigungsfunktion und sind entsprechend in
der Unterkonstruktion zu verankern. Blechteile
Möglichkeiten für An- und Abschlüsse sind nach den allgemeinen Regeln für Speng­
Sarnafil® TG wird bei An- und Abschlüssen lerarbeiten zu planen und auszuführen.
entweder mit Sarnacol T 660 / Sarnacol T 770 Unterschiedlich «edle» Metalle sind zur
voll­flächig auf die Unterlage aufgeklebt, oder Verhinderung von Korrosionserscheinungen
Sarnafil® TG wird mechanisch befestigt. voneinander zu trennen. Sarnafil® gilt in der
Sarnafil® G wird bei An- und Abschlüssen Regel als Trennung.
mit Sarnacol 2170 vollflächig auf die Unterlage
aufgeklebt. Sarnafil® G kann aber auch mecha­ Dauerelastische Versiegelung
nisch befestigt werden. Für die Haftung von Sarnaplast 2235 auf
Siehe auch «Sarnafil® bei Aufbordungen». Sarnafil® T ist Haftprimer 501 zu verwenden.
In allen anderen Fällen ist der Primer 110
Beschaffenheit des Untergrundes anzuwenden.
Beton- oder Mauerkanten dürfen nicht scharf­ Beton- oder Mauerunterlagen müssen vor
kantig sein, gemauerte An- und Abschlussflä­ der Versiegelung trocken und sauber sein.
chen müssen sauber verputzt sein (Grundputz). Bei Blechen, wie z. B. Deck- und Putzstreifen,
Es ist zu beachten, dass der geklebte An- oder muss die Kontaktfläche vorgängig entfettet
Abschluss luft- und winddicht ausgeführt werden. Aluminium muss vor der Versiegelung
werden muss, damit keine Ablösungen durch aufgerauht werden.
unterströmende Luft, sowohl im Bau- wie im Versiegelungen dürfen keine «Dreipunkt-
Betriebszustand, auftreten können. Bei An- haftung» aufweisen; ggf. ist eine Füllschnur
und Abschlüssen auf unebenen und porösen bzw. ein Hinterfüllprofil einzulegen.
Untergründen erfordert dies den Einbau eines
Dichtungsbandes.
Dachrandabschlüsse werden damit auch gegen
auftreibendes Wasser abgedichtet.
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Verlegeanleitung

Dachrandausführung Traufblech Die Montagestöße der mit Sarnafil® kaschierten


mit kaschiertem Blech Randbleche sind wie folgt auszuführen:

Das kaschierte Randblech muss immer mit


einer versetzt angeordneten Verschraubung 5
6
befestigt werden. Die Sarnafil® Abdichtungs­
bahn ist z. B. mit Perimat Schweißautomat 4
3
aufzu­schweißen.
Die Randbleche sind mit einem Dichtungsstrei­ 2
fen gegen die Unterlage abzudichten (auftrei­
bendes Wasser, Wind). 3 mm 1
100mm
Attikaabschlüsse sind entweder mit einem
Gefälle nach innen oder mit einem Ablaufschutz 1 Abdichtband 10 x 10 mm
nach außen auszuführen. 2 Verbindungsblech
3 Sarnafil® kaschiertes Randblech
Für die Bemaßung nebenstehender Details 4 Entstehende Bewegungsfuge (ca. 3 mm)
gelten die Fachregeln in der jeweils gültigen mit Kreppband überkleben (mind. 10 mm)
Fassung. 5 Sarnafil® Band 100 mm breit
6 Sarnafil® Abdichtung

Dachrandausführung mit Die Blechabdeckung wird in der Regel in Besonderheiten


Blechabdeckung beiderseitig durchgehende Einhängestreifen Die Randbleche sind mit einem Abdichtungs­
(ein- oder zweiteilig) eingehängt oder auf band gegen die Unterlage abzudichten (auftrei­
einzelne Halter montiert. bendes Wasser, Wind).
Bei der Variante «mechanisch befestigt» kann
anstelle des Sarnafil® kaschierten Bleches bei Attikaabdeckungen sind mit einem Gefälle nach
ebenem Untergrund ein Blechwinkel verzinkt innen, evtl. mit einem Ablaufschutz nach außen
8 x 2 cm, 1 mm dick, zweireihig versetzt auszuführen.
geschraubt eingesetzt werden.
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Verlegeanleitung

Wandanschlüsse Es ist die Anschlusshöhe gemäß gültigen Bei mechanisch befestigter Variante wird die
Normen und Richtlinien einzuhalten. Anschlussbahn auf vorgängig montiertes
Sarnafil® kaschiertes Blech aufgeschweißt.
Der obere Abschluss ist mechanisch zu
befestigen und regensicher zu verwahren. Bei genutzten Dachflächen sind die Anschluss­
Ein zusätzlicher Überhang­­streifen erhöht die bereiche durch einen zusätzlichen Deckstreifen
Regensicherheit. vor mechanischer Beschädigung zu schützen.

Anschlüsse an Fenster/Türen Sarnafil® TG / Sarnafil® G wird am vormon­ Barrierefreier Anschluss


tierten Fenster-/Türrahmen aufgebordet Als Sonderkonstruktionen sind barrierefreie
bzw. vollflächig auf­geklebt und mit einer Übergänge nach Koordination zwischen Planer
unterkitteten Hohlflachschiene oder einem und Ausführenden möglich.
Deckstreifen mit dauerelastischer Versiegelung Gemäß ÖNORM B 7220 sind für eine Mindest­
mechanisch befestigt. hochzugshöhe von ca. 0,5 cm über Niveau
Die Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung muss (Geh- oder Fahrbelag bzw. Gitterrost) folgende
mit einem Deckstreifen vor mechanischer Maßnahmen zu treffen:
Beschädigung geschützt werden. – die Hochzugsbahn muss mechanisch
Der bauseitige Wetterschenkel muss eine an den Untergrund (Türstock)
ausreichende Trittfestigkeit auf­weisen. geklemmt werden.
– auf der Außenseite der Türschwelle
Besonderheiten Anschlusshöhe ist eine Gitterrostabdeckung mit einer
Gemäß ÖNORM B 2220 / B 7220 müssen Breite von mindestens 20 cm und
An- und Abschlüsse mindestens 15 cm über seitlichem Überstand über die lichte
die oberste wasserführende Ebene (Oberkante Weite der Türschwelle von jeweils
Kiesschüttung, Nutzbeläge) hochgeführt und ca. 30 cm einzubauen und es ist für
regensicher verwahrt werden. In schneereichen eine rasche Ableitung des anfallenden
Gebieten oder bei extremen Lagen sind die Niederschlages Vorsorge zu treffen.
oberen Anschlussenden entsprechend höher zu – anbringen einer auskragenden Dach-
bemessen. konstruktion (ca. 150 cm), z. B. Glas-
dach, deren Auskragung für die
Bei Türanschlüssen dürfen die Mindestan­ ortsüblich zu berücksichtigenden
schlusshöhen bis zu 10 cm unterschritten wer­ Regenspenden so ausgelegt ist, dass
den, wenn Gitterroste o. ä. im Schwellenbereich bei normalen Witterungsbedingungen
vorgesehen werden und die Entwässerung kein Wasseranfall, z. B. Schlagregen,
dieser Bereiche sichergestellt ist. im Türschwellenbereich vorkommt.

Anschlüsse an Lichtkuppeln Die Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung wird und Sarnafil® T Haftprimer 501) an das Aufsatz­
und Lichtbänder an die Form des Aufsatzelementes so ange­ element abgedichtet. Das Aufsatzelement muss
passt, dass sie nach vollflächiger Verklebung beim Leichtdach luftdicht mit der Dampfsperre
mit Sarnacol hohlraumfrei anliegt. Kann keine verbunden werden.
obere mechanische Befestigung durch einen
Deckstreifen o. ä. angebracht ­werden, was bei Von Anschlüssen in der wasserführenden
Polyesterbauteilen die Regel ist, wird mittels Ebene, z. B. an PVC-Anschlussprofile, wird
dauerelastischer Versiegelung (Sarnaplast 2235 grundsätzlich abgeraten.
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 16

Verlegeanleitung

Entwässerung Unabhängig von der Größe der Dachfläche Montageanleitung


müssen bei Innenentwässerung je Dachfläche 1. Erste Gummidichtung aufsetzen.
mindestens ein Ablauf und ein Notüberlauf 2. Sarnafil® genau anzeichnen und ausschnei­
vorgesehen werden. den (die zweite Dichtungsbeilage kann als
Der Notüberlauf darf nicht an die gleiche Schablone verwendet werden).
Grundleitung wie der Ablauf angeschlossen 3. Zugeschnittenes Sarnafil® Teil auf die erste
werden. Dichtungsbeilage aufsetzen.
4. Zweite Dichtungsbeilage auf
Entwässerung RWE Sarnafil® Teil aufsetzen.
Bei Sanierungen eignen sich die Sarnafil® 5. Flanschring auf die zweite Dichtungsbeilage
Regenwassereinläufe. Diese sind trittfest in die aufsetzen.
Unterkonstruktion zu befestigen. Die Sarnafil® 6. Muttern aufschrauben und über Kreuz
Abdichtungsbahn wird direkt auf das Tablett gleichmäßig anziehen.
der Regenwassereinläufe aufgeschweißt.
Entsprechend der Nutzung sind die geeigneten Speier
Garnituren (Kieskörbe oder Kiesrahmen mit Es ist der Sarnafil® Speier oder der Sarnafil®
Gitterrost) zu wählen. Notüberlauf zu verwenden. Diese Kunststoffe­
lemente sind mit jeweils vier entsprechenden
Gully mit Aufstockelement Befestigern in die Unterkonstruktion zu ver­
Wenn immer möglich, sollen Gullys mit werk­ ankern. Die Befestiger müssen ganz versenkt
seitig montiertem Sarnafil® Anschlusslappen werden. Sarnafil® wird direkt auf das Tablett
verwendet werden (Essergully 2000), Sarnafil® aufgeschweißt, oder es wird ein Speier mit
wird direkt auf den Sarnafil® Anschlusslappen werkseitig aufgeschweißtem Anschlusslappen
aufgeschweißt. gewählt.

Anschluss an Ablauf mit Los-/Festflansch


mittels Spezialgummi­dichtungen
Bei den zur Verwendung kommenden Gummi­
dichtungen muss die Materialverträglichkeit zu
Sarnafil® mit Sika abgeklärt werden.

Anschlüsse an Durchdringungen Die obere Begrenzung ist immer gegen das Securanten®
Eindringen von Wasser zu schützen. Zur Ausführung einer Absturzsicherung bieten
Bei Aufbauten, Sockeln, Kamindurch­dringungen wir ein umfassendes Sortiment an Securanten
o.ä. sind, zur Minimierung der Wärmebrücken, an. Die Montage erfolgt gemäß beiliegender
wärmedämmende Maßnahmen zu treffen. Montageanleitung. Zur sicheren und effizienten
Einfassung bieten wir Formteile an.
Einfassung mit Sarnafil®
Die Anschlüsse an Durchdringungen können
durch Zuschnitt von Sarnafil® TG / Sarnafil® G
oder unter Verwendung von Sarnafil® Formtei­
len (Dunstrohreinfassungen, Ecken) ausgeführt
werden.

Blitzschutz Die Blitzschutzanlage hat den Anforderungen


der Normen bzw. VDE-Vorschriften zu entspre­
chen.
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 17

Verlegeanleitung

Dehnfugen Die Verlegung von Sarnafil® bzw. die Wahl der Wenn bei Flachdächern mit lose ver­legter,
An- und Abschlüsse hat unter Berücksichtigung beschwerter Abdichtung Be­wegungen von
der zu erwartenden Bewegungen aus der über 10 mm auftreten, müssen entsprechende
Unterkonstruktion zu erfolgen. Maßnahmen getroffen werden:
In der Fläche, sowie bei An- und Abschlüssen, – Einbau von Dehnschlaufen über Gebäude-
kann Sarnafil® im Normalfall ohne Dehnschlau­ fugen von sich unterschiedlich bewegenden
fen verlegt werden. Dies gilt auch dann, wenn Gebäudekörpern (getrennte Dachflächen
die Unterkonstruktion z. B. aus schalltech­ einzeln entwässern).
nischen Gründen getrennt ist (Gebäude- oder – Anschluss mit Tragblech und Deck­­- oder
Wohnungstrennwand), sich aber nur in horizon­ Putzstreifen an ein sich anders bewegendes
taler Richtung max. 10 mm bewegt. Bauteil.

Die Dampfsperre muss jedoch in diesem


Fall «geschlauft» werden: bei bituminöser
Dampfsperre ist ein Fugenband einzubauen,
eine Sarnavap Dampfsperre kann «geschlauft»
werden.

Brandwand Für die Ausführung von Brandwänden bestehen


unterschiedliche Anforderungen in den einzel­
nen Landesbauordnungen. Diese sind zu prüfen
und einzuhalten.

Verbindung mit anderen Die wasserdichte Verbindung mit anderen vorgesehen werden (getrennte Dachflächen
Kunststoffdichtungsbahnen Kunststoffdichtungsbahnen lässt sich in der einzeln entwässern). Die obere Kante dieser
Regel nicht direkt ausführen, es müssen daher Auf­bordungen muss mindestens 15 cm über
konstruktive Maß­nahmen (Aufbordungen) Oberkante Kies- bzw. Nutzschicht liegen.

Verbindung mit bituminösen Anschlüsse an bituminöse Abdichtungen sollen Die Sarnafil® Abdichtung ist in der Dachfläche
Abdichtungen grundsätzlich durch konstruktive Maßnahmen, im Verbindungsbereich mechanisch zu fixieren.
wie Aufbordungen o. ä., vorgenommen werden. Bei wärmegedämmten Flachdächern ist es
Sind solche Maßnahmen nicht möglich, kann empfehlenswert, die beiden Flachdachteile
die Verbindung zwischen Sarnafil® und der durch eine Abschottung voneinander zu
bituminösen Abdichtung mit einem Sarnafil® trennen. Mögliche Schäden bzw. eintretendes
Band provisorisch realisiert werden. Wasser bei nicht mehr funktionstüchtigen,
Bei Sarnafil® G / S ist dafür ein Band aus älteren Flachdach­teilen, wirken sich dann nicht
Sarnafil® G 465-15 erforderlich. auf die neue Flachdachteilfläche aus.
Details sind mit Ihrem Fachberater objektspezi­
fisch abzustimmen.
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 18

Notizen
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 19

Standarddetails

Legende
Sarnafil® TG / Sarnafil® G

Schutz- und Bewehrungsschicht (Rundkies)


Sarnafil® TS / Sarnafil® S

begehbarer Belag (z.B. Betonverbundsteine)

mechanische Befestigung
Drainageschicht (Splitt)

Randbefestigung mit Schweißschnur

Erdsubstrat und Bepflanzung

Filterlage
Verschweißung auf Sarnafil® T /
Sarnafil® kaschiertem Blech

Drainage- / evt. Wasserspeicherschicht


Klebeschicht

Schutzbahn

Ausgleichslage
Wärmedämmung

Dampfsperre
Mauerwerk

Dampfsperre mit Vlies

Stahlbeton
bituminöse Dampfsperre

(Wärmedämm-) Putz

Stahltrapezprofilblech

Estrich
Holz
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 20

Standarddetails: Dachrandabschlüsse

Verlegeanleitung

Detail 1.2.4
Eine handwerklich hergestellte Attikaabde­
ckung wird in der Regel in beidseitige Einhän­
gestreifen (ein- oder zweiteilig) eingehängt
oder auf einzelne Halter montiert.

Besonderheiten
Außenseitig ist ein Dichtungsband zum Schutz
gegen auftreibendes Wasser oder Wind einzu­
legen.
Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung muss mit
einem verlängerten Deckstreifen vor mecha­
nischer Beschädigung geschützt werden.
Attikaabdeckungen sind mit einem Gefälle nach
innen, evtl. mit einem Ablaufschutz nach außen
auszubilden.
Für die Bemaßung nachstehender Details
gelten die Fachregeln in ihrer jeweils gültigen
Fassung.

Muster Leistungsverzeichnis Randschiene


Die Dachhaut wird entlang allen Hochzügen, Attikaabdeckung (gem. LBH)
Lichtkuppeln, Dachöffnungen usw. (Abmes­ Mauer- oder Brüstungsabdeckung (Attika-
sungen über 50 cm) mit Sarnabar Befesti­ abdeckung), einteilig.
gungsprofilen Blechart:
b: 30 mm und geeigneten Befestigern nach Zuschnitt: cm
Herstellerrichtlinien in den tragfähigen Unter­
grund befestigt. Aufschweißen einer Rund­
schnur DN 4 mm neben dem Befestigungs­ Hochzugschutzblech (gem. LBH)
profil (hochzugseitig). Bemessungslast (ohne Hochzug-Schutzbleche, bei Dachbahnen
Schutzbahn) mind. 200 kg/m. aller Art.
z. B.: Sarnabar Befestigungsprofil oder Blechart:
Gleichwertiges. Zuschnitt: cm
Angebotenes Erzeugnis:

Hochzug mit aufgeklebter Abdichtung


Die Kunststoffabdichtung (Abdichtung der
Hauptposition) wird mit geeignetem Klebstoff
vollflächig auf die glatte und trockene Unter­
lage aufgeklebt und mit der Dachhaut nach
Herstellerrichtlinien verschweißt. Einschließlich
allen Eckausbildungen.
Abwicklung Hochzug (Attikahochzug, Wand­
hochzug usw.): cm
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 21

Detail 1.2.4 Dachrandabschluss mit Blechabdeckung

1
2

3
4
5
6
8

1 Blechabdeckung
2 Einhängestreifen
3 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
4 Trittschutz / verlängerter Deckstreifen
5 Schutzlage
6 Randbefestigung mit Befestigungsprofil und Schweißschnur
7 Außenwärmedämmung mit hinterlüfteter Verkleidung
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies

Variante: Randbefestigung im Hochzug


Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 22

Standarddetails: Dachrandabschlüsse

Verlegeanleitung

Detail 1.3.4
Die Ausbildung erfolgt analog Detailzeichnung
1.3 mit Kiesschutzleisten und ­Sarnafil® T /
Sarnafil® Montagehalter.
Das Sarnafil® T / Sarnafil® kaschierte Randblech
ist mit einer versetzt angeordneten Verschrau­
bung zu befestigen.
Sarnafil® T / Sarnafil® ist z. B. mit Perimat
darauf zu verschweißen.

Besonderheiten
Die Randbleche sind mit einem Dichtungsstrei­
fen gegen die Unterlage abzudichten (auftrei­
bendes Wasser, Wind). Die Montagestöße der
Randbleche (Sarnafil® T / Sarnafil® kaschiert)
sind wie folgt auszuführen: 1 Abdichtband 10 x 10 mm
2 Verbindungsblech
6
5 3 Sarnafil® kaschiertes Randblech
4 Entstehende Bewegungsfuge (ca. 3 mm)
4
3 mit Kreppband (mind. 10 mm) überkleben
5 Sarnafil® Band 100 mm breit
2
6 Sarnafil® Abdichtung,
Verschweißung in der Horizontalen
3 mm 1
100mm

Muster Leistungsverzeichnis Randabschluss


mit kaschiertem Einlaufblech Kiesschutzleiste gelocht mit Montagehalter
Das kunststoffkaschierte Einlaufblech Die Montagehalter werden nach Hersteller­
(2 x gekantet) wird mit geeigneten Befestigern richtlinien mit der Dachhaut verschweißt. Die
nach Herstellerrichtlinien auf den tragfähigen Kiesschutzleiste wird mit den Montagehaltern
Untergrund montiert. Die Kunststoffabdichtung befestigt. Einschließlich allen Eckausbildungen.
wird mit dem kaschierten Blech nach Herstel­ z. B.: Kiesschutzleiste verzinkt 50 x 30 mm oder
lerrichtlinien verschweißt. Einschließlich aller Gleichwertiges.
Eckausbildungen. Angebotenes Erzeugnis:
Zuschnittbreite kaschiertes Blech bis cm

A) Abschluss mit kaschiertem Blech 15 cm


B) Abschluss mit kaschiertem Blech 25 cm
C) Abschluss mit kaschiertem Blech 33 cm
D) Abschluss mit kaschiertem Blech 40 cm
E) Abschluss mit kaschiertem Blech 50 cm
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 23

Detail 1.3.4 Traufanschluss mit kaschiertem Blech


7 1 2 3 4 5 6

1 Sarnafil® T / Sarnafil® kaschiertes Randblech


2 Thermische Verschweißung
3 Kieswinkel mit Montagehalter, aufgeschweißt
4 Sarnafil® T / Sarnafil® Abdichtungsbahn
5 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
6 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
7 Geländer
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 24

Detail 1.9.4 Abbordung


1
2
3 10

4
5

mind. 20 cm
6

7
8
9

1 Holzbohle mit Sarnafil® T / Sarnafil® kaschiertem Blechwinkel


2 Sarnafil® T / Sarnafil® am kaschierten Blechwinkel aufgeschweißt
3 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
4 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
5 Perimeter-Wärmedämmung
6 Thermische Verschweißung
7 Befestigungsprofil
8 Unterkittung (Sarnaplast 2235 / Sarnafil® T Haftprimer)
9 Feuchtigkeitsschutzbeschichtung
10 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 25

Detail 1.10.4 Abbordung


1
2
3 8

4
5

mind. 20 cm
6

1 Holzbohle mit Sarnafil® T / Sarnafil® kaschiertem Blechwinkel


2 Sarnafil® T / Sarnafil® am kaschierten Blechwinkel aufgeschweißt
3 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
4 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
5 Perimeter-Wärmedämmung
6 Hohlflachschiene / Unterkittung (Sarnaplast 2235 / Sarnafil® T Haftprimer)
7 Feuchtigkeitsschutzbeschichtung
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 26

Standarddetails: Wandanschlüsse

Verlegeanleitung

Detail 2.3.4
Sarnafil® T / Sarnafil® wird am aufgehenden
Bauteil (verputztes Mauerwerk, Stahlbeton usw.)
mindestens 15 cm über Oberkante Nutz­
schicht hochgeführt, aufgeklebt und mit einem
Klemmprofil (Befestigungsabstand max. 20 cm)
mechanisch befestigt.

Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung muss mit


einem verlängerten Deckstreifen vor mecha­
nischer Beschädigung geschützt werden.

Der obere Abschluss muss regensicher ausge­


führt werden (z. B. dauerelastische Versiege­
lung).

Muster Leistungsverzeichnis Randschiene Hochzug mit aufgeklebter Abdichtung


Die Dachhaut wird entlang allen Hochzügen, Die Kunststoffabdichtung (Abdichtung der
Lichtkuppeln, Dachöffnungen usw. (Abmes­ Hauptpos.) wird mit geeignetem Klebstoff
sungen über 50 cm) mit Befestigungsprofilen vollflächig auf die glatte und trockene Unter­
b: 30 mm und geeigneten Befestigern nach lage aufgeklebt und mit der Dachhaut nach
Herstellerrichtlinien in den tragfähigen Unter­ Herstellerrichtlinien verschweißt. Einschließlich
grund befestigt. Aufschweißen einer Rund­ aller Eckausbildungen. Abwicklung Hochzug
schnur DN 4 mm neben dem Befestigungs­ (Attikahochzug, Wandhochzug usw.): cm
profil (hochzugseitig). Bemessungslast (ohne
Schutzbahn) mind. 200 kg/m.
z. B.: Sarnabar Befestigungsprofil oder Gleich- Kittleiste
wertiges. Kittleiste, einschließlich Kittabschluss mit
Angebotenes Erzeugnis: geeigneter Dichtungsmasse und Primer.
Zuschnittsbreite Kittleiste: cm
Blechart:
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 27

Detail 2.3.4 Wandanschluss

1
2
3
4
5

mind. 15 cm
6
7
8

1 Wärmedämmendes Mauerwerk
2 Dauerelastische Versiegelung
(Sarnaplast 2235)
3 Trittschutzblech / verlängerter Deckstreifen
4 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
5 Randbefestigung mit Befestigungsprofil
und Schweißschnur
6 Thermische Verschweißung
7 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
> 15 cm

Oberkante-
Nutzschicht
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 28

Detail 2.1.4 Wandanschluss, befahrbar

1
2
3
4
5
6

1 Dauerelastische Versiegelung (Sarnaplast 2235)


2 Deckstreifen bzw. Wandanschlussprofil
3 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
4 Thermische Verschweißung
5 Schutz- und Gleitlage
6 Ausgleichslage
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 29

Notizen
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 30

Standarddetails: Tür- / Fensteranschlüsse

Verlegeanleitung

Detail 2.8.4
Sarnafil® TG / Sarnafil® G wird am vormon­
tierten Fensterrahmen aufgebordet bzw.
auf­geklebt und mit einer unterkitteten
Hohlflachschiene oder einem Deckstreifen mit
dauerelastischer Versiegelung mechanisch
befestigt.
Die Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung muss
mit einer Schutzbahn oder einem verlängerten
Deckstreifen vor mechanischer Beschädigung
geschützt werden.
Der bauseitige Wetterschenkel muss
eine ausreichende Trittfestigkeit auf­weisen.

Besonderheiten
Gemäß Fachregeln ist zwischen Oberkante
des Belags und dem Fenster- bzw. Türrahmen
(Anschlusshöhe) ein Abstand von mind. 15 cm
einzuhalten.

Muster Leistungsverzeichnis Randschiene Hochzug mit aufgeklebter Abdichtung


Die Dachhaut wird entlang allen Hochzügen, Die Kunststoffabdichtung (Abdichtung der
Lichtkuppeln, Dachöffnungen usw. (Abmes­ Hauptposition) wird mit geeignetem Klebstoff
sungen über 50 cm) mit Befestigungsprofilen vollflächig auf die glatte und trockene Unter­
b: 30 mm und geeigneten Befestigern nach lage aufgeklebt und mit der Dachhaut nach
Herstellerrichtlinien in den tragfähigen Unter­ Herstellerrichtlinien verschweißt. Einschließlich
grund befestigt. Aufschweißen einer Rund­ aller Eckausbildungen.
schnur DN 4 mm neben dem Befestigungs­ Abwicklung Hochzug (Attikahochzug, Wand­
profil (hochzugseitig). Bemessungslast (ohne hochzug usw.): cm
Schutzbahn) mind. 200 kg/m.
z. B.: Sarnabar Befestigungsprofil oder Gleich­
wertiges. Verlängerter Deckstreifen
Angebotenes Erzeugnis: Oberer Abschluss mit verlängertem Deck­
streifen und fachgerechter Versiegelung mit
geeignetem Silikon.
Zuschnittsbreite verlängerter
Deckstreifen: cm
Blechart:
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 31

Detail 2.8.4 Tür- / Fensteranschluss

3
4
5

mind. 15 cm
6
7
8

1 Türelement
2 Dauerelastische Versiegelung (Sarnaplast 2235)
3 Deckstreifen verlängert
4 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
5 Randbefestigung mit Befestigungsprofil und Schweißschnur
6 Thermische Verschweißung
7 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 32

Detail 2.2.4 Tür- / Fensteranschluss

1
2
3
4
5
6
7
8

1 Türelement
2 Tropfblech
3 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
4 Deckstreifen mit dauerelastischer Versiegelung (Sarnaplast 2235)
5 Randbefestigung mit Befestigungsprofil und Schweißschnur
6 Thermische Verschweißung
7 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies

Variante: Randbefestigung im Hochzug


Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 33

Detail 2.7.4 Türanschluss, barrierefrei

1
2
3
4
5
6
7
8
9 Gefälle

Gefälle

1 Hebeschiebetür
2 Vorkomprimiertes Dichtband
3 Dauerelastische Versiegelung (Sarnaplast 2235)
4 Sarnafil® T / Sarnafil® kaschiertes Blech
5 Thermische Verschweißung
6 Gitterrost beheizbar, mit direkter Entwässerung
7 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
8 Sarnafil® T / Sarnafil®
9 Dampfsperre Sarnavap / Vlies

Barrierefreier Anschluss:
Als Sonderkonstruktionen sind barrierefreie
Übergänge nach Koordination zwischen Planer
und Ausführenden möglich.
Beschreibung der Maßnahmen siehe Seite 15.
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 34

Standarddetails: Anschlüsse an Durchdringungen

Verlegeanleitung

Detail 3.3.4
Die Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung wird
an die Form der Unterkonstruktion so ange­
passt, dass sie nach vollflächiger Verklebung
hohlraumfrei anliegt. Bei wärmegedämmten
Flachdächern muss die Lichtbandaufkantung
im senkrechten Bereich ebenfalls gedämmt
werden.

Besonderheiten
Mit der Lichtbandkonstruktion wird das
Anschlussband verpresst. Vorkomprimierte
Dichtungsbänder sind zur Vermeidung von
Luftundichtigkeiten einzulegen.

Sarnafil® TG / Sarnafil® G Aufbordung muss mit


einem verlängerten Deckstreifen vor mecha­
nischer Beschädigung geschützt werden.

Muster Leistungsverzeichnis Lichtkuppeleinfassung mit aufgeklebter


Randschiene Abdichtung
Die Dachhaut wird entlang allen Hochzügen, Die Kunststoffabdichtung (Abdichtung der
Lichtkuppeln, Dachöffnungen usw. Hauptposition) wird bei der Lichtkuppel /
(Abmessungen über 50 cm) mit Befestigungs­ Lichtband mit geeignetem Klebstoff vollflächig
profilen b: 30 mm und geeigneten Befestigern auf die glatte und trockene Unterlage (Auf­
nach Herstellerrichtlinien in den tragfähigen satzkranz) aufgeklebt und mit der Dachhaut
Untergrund befestigt. Aufschweißen einer nach Herstellerrichtlinien verschweißt. Oberer
Rundschnur DN 4 mm neben dem Befesti­ Abschluss mittels Kittabschluss mit geeigneter
gungsprofil (hochzugseitig). Bemessungslast Dichtungsmasse und Primer oder mittels Ver­
(ohne Schutzbahn) mind. 200 kg/m. pressen der Abdichtung mit den Lichtkuppel­
z. B.: Sarnabar Befestigungsprofil oder Gleich- schalen. Einschließlich allen Eckausbildungen.
wertiges. Abmessung Einfassung: cm
Angebotenes Erzeugnis: Abwicklung Hochzug: cm

Verlängerter Deckstreifen
Oberer Abschluss mit verlängertem Deckstrei­
fen und fachgerechter Versiegelung mit geeig­
netem Silikon.

Zuschnittsbreite verlängerter
Decksteifen: cm
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 35

Detail 3.3.4 Lichtbandanschluss

2
3
4
5
6
7

1 Dichtungsbänder (bauseits)
2 Deckstreifen
3 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
4 Randbefestigung mit Befestigungsprofil und Schweißschnur
5 Thermische Verschweißung
6 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
7 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 36

Detail 4.3.4 Speieranschluss

1
2
3
6 4
7 5
8

1 Trittschutz
2 Sarnafil® T / Sarnafil® aufgeklebt
3 Thermische Verschweißung
4 Kiesrahmen mit Gitterrost
5 Sarnafil® T / Sarnafil® Schutzbahn
6 Dauerelastische Versiegelung (Sarnaplast 2235)
7 Sarnafil® Speier, abgewinkelt
8 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
> 15 cm

Oberkante
Nutzschicht
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 37

Detail 4.7.4 Gully Los-Fest-Flansch, befahrbar

1 2 3 4 5 6 7

1 Rost, befahrbar
2 Aufsatzrahmen
3 Flachdachablauf mit Los-Fest-Flansch und Dichtringen
4 Schutz- und Gleitlage
5 Sarnafil® T / Sarnafil®
6 Dampfsperre Sarnavap / Vlies
7 Wärmedämmschicht für Sondereinsatzgebiete
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 38

Detail 6.3.4 Dehnfugenausbildung, befahrbar


1
2
3
4
5

6
8
7

1 Dehnfugenprofil
2 Fahrbahnplatte, biegesteif
3 Stahlbleche, gekantet (korrosionsgeschützt)
4 Schaumstoff, geschlossenzellig
5 Gleitlage Bauschutzmatte
6 Dampfsperre Sarnavap / Vlies geschlauft
7 Dämmung komprimierbar
8 Dämmung für Sondereinsatzgebiete
Bro_0033647 / 01.2008 Sarnafil® TG / Sarnafil® G lose verlegt mit Nutzschicht 39

Notizen
Sika - global integriert,
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Sika ist ein global tätiges, integriertes


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