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3D Print Lab @ USB

Das 3D-Drucklabor am Universitätsspital Basel stellt sich vor


The Next Step in Personalized Medicine

3D-Druck am USB
Das neue 3D Print Lab am Universitätsspital Basel
produziert für Sie aus Patientenbilddaten realistische
anatomische Modelle und andere 3D-Objekte.
Ein innovativer Weg für Visualisierung und Therapie.

3D-Druck ist ein generatives Fertigungs- dem Ziel, neue Formen der Präsentation
verfahren, das in der Medizin rapide und Einsatzzwecke für dreidimensiona-
an Bedeutung gewinnt. Im Bereich der le Bilddaten zu finden. Ausgangspunkt
Personalisierten Medizin spielt 3D-Druck hierfür ist die langjährige Expertise der
bereits eine grosse Rolle. Mit dem neuen Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichts-
3D Print Lab reagiert das Universitätsspital chirurgie, wo schon heute routinemässig
Basel einerseits auf den zunehmenden 3D-Modelle zum Einsatz kommen.
Bedarf an 3D-anatomischen Modellen und Von uns hergestellte 3D-Modelle un-
schafft andererseits eine Plattform für die terstützen auch andere chirurgische
zukunftsträchtige Forschung, Entwicklung Disziplinen bei der OP-Planung und
und Ausbildung im Bereich dieser Schlüs- werden darüber hinaus zur Patientenauf-
seltechnologie. klärung eingesetzt. Darüber hinaus finden
3D-gedruckte Bilddaten in Lehre und
Unsere Schwerpunkte Ausbildung Einsatz.
Das 3D-Print-Lab versteht sich als Dienst-
leister und Forschungsplattform für Daten- Als Institution innerhalb des Universitäts-
Visualisierung und additive Fertigungs- spitals sind wir eine aktive Forschungs-
verfahren. Wir sind ein interdisziplinäres plattform und stehen als Projektpartner
Team aus Chirurgen und Radiologen mit zur Verfügung.

Mund-, kiefer- und gesichtschirurgisches Planungs- Pulmonalatresie mit Anlage eines protektiven
modell mit Titangitter für die Orbitarekonstruktion Blalock-Taussig-Shunt und Entwicklung einer
Stenose der linken Pulmonalarterie
Dreidimensionales Modell eines halbierten Herzens mit farblich abgesetzter Darstel-
lung einer Metastase im Ventrikelseptum zur präoperativen Planung

Unser Angebot
Wir begleiten Sie von der Auswahl der
geeigneten Bildgebungsmodalität bis zur
Herstellung des endgültigen 3D-Modells.
Für die Erzeugung der 3D-Daten kann der
Gerätepark der Klinik für Radiologie und
Nuklearmedizin genutzt werden. Selbstver-
ständlich können wir auch externe Daten
im geeigneten Format verarbeiten. Mit
Schulungsmodell eines Gehirns mit fortgeschritte- modernster, medizinzertifizierter Software
ner frontotemporaler Demenz erstellen wir in gemeinsamer Absprache
das für Sie passende Modell.

Der Druck kann inhouse mittels verschie-


dener Kunststoff-3D-Drucker bis zu einer
Modellgrösse bis 30 x 30 x 45 cm ausge-
führt werden. Für komplexe Modelle (z.B.
mehrfarbig, aus verschiedenen Materialien
oder Keramik-/ Metall-Druck) können wir
auf unsere externen Partner mit entspre-
chenden 3D-Druckern zurückgreifen.

Sprechen Sie uns an oder senden Sie uns


eine Email an 3DPrintLab@usb.ch.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

2
3D Print Lab am Universitätsspital Basel
Radiologie / MKG-Chirurgie
Email: 3DPrintLab@usb.ch

Dr. med. et med. dent. Florian Thieringer, MHBA (Co-Leitung / MKG-Chirurgie)


Dr. med. Philipp Brantner (Co-Leitung / Radiologie)
PD Dr. med. Tobias Heye (Radiologie)

Universitätsspital Basel
Petersgraben 4
CH-4031 Basel
www.usb.ch/3DPrintLab
3D-Druck erleichtert Entfernung eines Tumors aus dem Herzen :: Universitätsspital Basel 15.01.17, 20)28

27. Mai 2016

3D-Druck erleichtert Entfernung eines Tumors aus dem


Herzen
Vor einem komplizierten Eingriff sind neulich die Herzchirurgen des Universitätsspitals Basel
gestanden. Sie mussten einem Patienten einen Tumor aus der Herzscheidewand entfernen. Weil
nicht klar war, ob der Tumor in wichtige Strukturen des Herzens eingewachsen und somit
überhaupt operabel war, erstellte die Radiologie des Universitätsspitals Basel ein 3D-Modell
des Herzens in Originalgrösse mit dem sich darin befindlichen Tumor. Dies erleichterte die
Planung des Eingriffs sowie die Entfernung des Tumors enorm und trug wesentlich zum guten
Gelingen der Operation bei.

Der Druck von 3D-Modellen eröffnet Chirurgen heutzutage ganz neue Möglichkeiten. So sorgen
dreidimensionale Modelle nicht nur dafür, dass man sich eine Problemstellung wie zum Beispiel eine
Fehlbildung oder eine Erkrankung viel einfacher und plastischer vorstellen kann, sondern sie tragen
auch dazu bei, dass ein Eingriff bedeutend besser planbar wird. Dank einer optimierten Planung
können Operationszeiten verkürzt und schonendere Operationsmethoden angewendet werden.

Gerade bei einem so komplexen Organ wie dem Herzen können 3D-Modelle in Originalgrösse von
grosser Bedeutung sein. Das hat sich beispielsweise kürzlich bei einem Eingriff gezeigt, als das Team
von Prof. Friedrich Eckstein, Chefarzt Herzchirurgie des Universitätsspitals Basel (USB), einem
Patienten einen Tumor aus der Herzscheidewand entfernen musste. Um Klarheit zu haben, ob der
Tumor bereits wichtige Herzstrukturen angegriffen hatte, fertigten die Radiologen des USB aufgrund
der Daten der Herz-Computertomografie ein solches 3D-Modell im Massstab 1:1 an. Dabei zeigte sich,
dass der pfirsichkern grosse Tumor gut abgrenzbar und in keine wichtige Struktur des Herzens
eingewachsen war und deshalb gefahrlos entfernt werden konnte.

Vor der Operation konnte dem Patienten am 3D-Modell anschaulich aufgezeigt werden, wie der Eingriff
verlaufen wird. Auch für den Operateur und das gesamte OP-Team war das 3D-Modell äusserst
hilfreich, weil der Ablauf der Operation besser geplant werden konnte. 3D-Modelle helfen also direkt
mit, die Qualität eines Eingriffs zu erhöhen, denn eine möglichst detaillierte OP-Vorplanung verkürzt die
Operationsdauer und senkt das Operationsrisiko. Letztlich können auch Kosten gespart werden

USB mit eigenem 3D-Druck-Labor


Dass die Herzchirurgie von den neuen Optionen, welche der 3D-Druck mit sich bringt, profitiert, freut
Chefarzt Eckstein: «Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie haben wir den Einsatz von
3D-Modellen routinemässig etabliert. Dies erleichtert unsere Arbeit eindeutig, hilft bei der Ausbildung
des medizinischen Personals, der Aufklärung der Patientinnen und Patienten und erhöht die
Patientensicherheit.»

https://www.unispital-basel.ch/das-universitaetsspital/bereiche/med…05/27/3d-druck-erleichtert-entfernung-eines-tumors-aus-dem-herzen/ Page 1 of 2
3D-Druck erleichtert Entfernung eines Tumors aus dem Herzen :: Universitätsspital Basel 15.01.17, 20)28

Die USB-Radiologen PD Dr. Tobias Heye und Dr. Philipp Brantner begannen vor rund zwei Jahren,
sich intensiv mit dem Thema 3D-Druck auseinanderzusetzen, primär um den chirurgischen Fächern für
die Operationsplanung dreidimensionale Organe zur Verfügung zu stellen. Unterdessen hat das USB
ein eigenes 3D-Druck-Labor in Betrieb genommen. Mit diversen Druckern wird das Spektrum an
Dienstleistungen derzeit weiter ausgebaut, so dass neben der Chirurgie alle interessierten Disziplinen
diesen Service für ihre Patientinnen und Patienten in Anspruch nehmen können.

Das fertige 3D-Modell (© USB 2016)

Der Tumor und das gedruckte Modell im Vergleich (© USB 2016)

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<- Zurück zu: 3D Print Lab

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3D-Druck erleichtert Herzoperation am Unispital Basel - computerworld.ch 15.01.17, 20)35

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3D-Druck erleichtert Herzoperation am Smartwatches

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Zürich
Am Universitätsspital Basel (USB) wurde vor einer komplizierten Herzoperation
ein dreidimensionales Modell des Organs erstellt, was den Eingriff merklich Amazon will 100'000 Jobs
erleichterte. in den USA schaffen

» Von SDA , 27.05.2016 11:08.


Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten: Am Kapo Zürich ermittelt mit
Mindmaps
Universitätsspital Basel (USB) wurde vor einer komplizierten Herzoperation WEITERE ARTIKEL
ein dreidimensionales Modell des Organs erstellt, was den Eingriff merklich
HP stellt 3D-Drucker für die Industrie
erleichterte. vor Zweifel am Kosten-Nutzen-
3D-Printing-Markt bald 21 Milliarden Verhältnis der
Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei einem Patienten Dollar schwer Telefonüberwachung
einen Tumor aus der Herzscheidewand zu entfernen. Zunächst war allerdings Ersatzknochen aus dem 3D-Drucker
nicht klar, ob dieser Eingriff überhaupt möglich ist. Offen war nämlich, ob der Syngenta baut globale
Tumor bereits in wichtige Strukturen des Herzens eingewachsen war. Logistik-Plattform

Modell in Orginalgrösse
Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des Unispitals mit einem
3D-Drucker ein dreidimensionales Modell des Herzens in Originalgrösse MINIADS
mitsamt dem sich darin befindlichen Tumor . Grundlage bildeten Daten der
Herz-Computertomographie, wie das Unispital am Freitag mitteilte.

Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsichkerns gut
abgrenzbar und in keine wichtige Struktur des Organs eingewachsen war. Das
Team von Friedrich Eckstein, dem Chefarzt der Herzchirurgie am USB, konnte
deshalb den Tumor gefahrlos entfernen.

Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfernung des Tumors
enorm erleichtert und wesentlich zum guten Gelingen der Operation
beigetragen, hält das USB fest. Dreidimensionale Modelle verkürzen laut dem
Spital Dauer und Risiko von Operationen. Auch seien sie hilfreich bei der
Aufklärung der Patienten.

Eigenes 3D-Druck-Labor
Neuland ist der 3D-Druck für das USB nicht: Die Radiologie befasst sich seit
rund zwei Jahren mit dem Thema. Inzwischen verfügt das Basler Unispital
über ein eigenes 3D-Druck-Labor.

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen die Ärzte
dreidimensionale Modelle mittlerweile routinemässig ein. Das Spektrum soll
nun weiter ausgebaut werden, wie das USB festhält.

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http://www.computerworld.ch/news/it-branche/artikel/3d-druck-erleichtert-herzoperation-am-unispital-basel-70249/ Page 1 of 2
3D-Druck erleichtert Herzoperation am Unispital Basel - News Wissen: Medizin & Psychologie - bazonline.ch 15.01.17, 20)29

3D-Druck erleichtert Herzoperation am


Unispital Basel
Dank einer 3D-Reproduktion eines von einem Tumor befallenen Herzens konnte am Unispital Basel
erfolgreich eine komplizierte Herzoperation durchgeführt werden.

27.05.2016

Artikel zum Thema

Mit Mathematik gegen


Depression

Forscher der Universität und der ETH Zürich


versuchen, psychische Krankheiten wie
Depression mit Datenanalyse besser zu
verstehen. Neuromodeling heisst der neue
Ansatz, der Medizin mit Mathematik
Im Unispital Basel half ein 3D-Abdruck eines Herzens bei einer schwierigen Operation. kombiniert. Mehr...
Hier: Ärzte während einer Herz-OP in einem Krankenhauses in Niederösterreich. Von Mirjam Fuchs. 20.12.2015
Bild: Keystone
Der Medizin-Nobelpreis geht an
Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten: Am drei Parasiten- und
Universitätsspital Basel wurde vor einer komplizierten Herzoperation ein Malariaforscher
dreidimensionales Modell des Organs erstellt, was den Eingriff merklich erleichterte. Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht
an die Parasiten- und Malariaforscher
William Campbell, Satoshi Omura und
Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei einem Patienten einen Youyou Tu. Mehr...
Tumor aus der Herzscheidewand zu entfernen. Zunächst war allerdings nicht klar, ob 05.10.2015
dieser Eingriff überhaupt möglich ist. Offen war nämlich, ob der Tumor bereits in
wichtige Strukturen des Herzens eingewachsen war. «In der Medizin ist ein
Entwicklungsschub zu erwarten»
Modell in Orginalgrösse Interview Gideon N. Levy, Experte für
Produktionstechnologie, sieht das grösste
Potenzial des 3-D-Druckverfahrens bei der
Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des Unispitals mit einem 3D- Herstellung individueller medizinischer
Drucker ein dreidimensionales Modell des Herzens in Originalgrösse mitsamt dem Produkte. Mehr...
sich darin befindlichen Tumor. Grundlage bildeten Daten der Herz- Mit Gideon N. Levy sprach Matthias Pfander

Computertomographie, wie das Unispital am Freitag mitteilte. 03.09.2015

Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsichkerns gut abgrenzbar und
in keine wichtige Struktur des Organs eingewachsen war. Das Team von Friedrich
Eckstein, dem Chefarzt der Herzchirurgie am Unispital, konnte deshalb den Tumor
gefahrlos entfernen.

Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfernung des Tumors enorm
erleichtert und wesentlich zum guten Gelingen der Operation beigetragen, hält das

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/3ddruck-erleichtert-herzoperation-am-unispital-basel/story/13477319 Page 1 of 2
3D-Druck erleichtert Herzoperation am Unispital Basel - News Wissen: Medizin & Psychologie - bazonline.ch 15.01.17, 20)29

Universitätsspital fest. Dreidimensionale Modelle verkürzen laut dem Spital Dauer


und Risiko von Operationen. Auch seien sie hilfreich bei der Aufklärung der
Patienten.

Eigenes 3D-Druck-Labor

Neuland ist der 3D-Druck für das Unispital nicht: Die Radiologie befasst sich seit
rund zwei Jahren mit dem Thema. Inzwischen verfügt man über ein eigenes 3D-
Druck-Labor.

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen die Ärzte
dreidimensionale Modelle mittlerweile routinemässig ein. Das Spektrum soll nun
weiter ausgebaut werden, wie festgehalten wird.

(Erstellt: 27.05.2016, 15:46 Uhr)

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/3ddruck-erleichtert-herzoperation-am-unispital-basel/story/13477319 Page 2 of 2
3D-Druck erleichtert Herzoperation am Unispital Basel :: Universitätsspital Basel 15.01.17, 20)34

Medienberichte aus der Radiologie und Nuklearmedizin

27. Mai 2016

3D-Druck erleichtert Herzoperation am Unispital Basel


«Basler Zeitung»

Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten. Dank einer 3D-Reproduktion eines von
einem Tumor befallenen Herzens konnte am Unispital Basel erfolgreich eine komplizierte
Herzoperation durchgeführt werden.

Zum Artikel

bz Basel

Telebasel

barfi.ch

Blick

Watson

St. Galler Tagblatt

Cash

SWR Fernsehen

Interpharma

Bluewin

Computerworld

FM1 Today

SRF-Regionaljournal Basel

https://www.unispital-basel.ch/das-universitaetsspital/bereiche/medi…le/2016/05/27/3d-druck-erleichtert-herzoperation-am-unispital-basel/ Page 1 of 2
3D-Drucker revolutionieren Operationen :: Universitätsspital Basel 15.01.17, 20)27

Medienberichte aus der Radiologie und Nuklearmedizin

14. Juni 2016

3D-Drucker revolutionieren Operationen


«SWR 4 Südbaden»

Dank 3D-Druckern können massgeschneiderte Prothesen hergestellt und komplizierte medizinische


Eingriffe simuliert werden. Das Verfahren, bei dem dreidimensionale Objekte ausgedruckt werden, wird
in der Medizin immer mehr genutzt. Eine Vorreiterin der neuen Technik ist das Universitätsspital Basel.
Wie Chirurgen und Radiologen dort zusammenarbeiten, erklären Dr. Florian Thieringer, Oberarzt
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und Dr. Philipp Brantner, Assistenzart Radiologie.

Zur Sendung

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Vorteile der verschiedenen Bildgebungstechniken - 25.10.2016 00:00
Ein Schädelknochen aus dem Drucker - 17.10.2016 00:00
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https://www.unispital-basel.ch/das-universitaetsspital/bereiche/mediz…te/details/article/2016/06/14/3d-drucker-revolutionieren-operationen/ Page 1 of 1
3D-Modelle helfen dem Chirurgen :: Universitätsspital Basel 15.01.17, 20)27

Medienberichte aus der Radiologie und Nuklearmedizin

14. September 2016

3D-Modelle helfen dem Chirurgen


«Kontext» auf Radio SRF 2

3D-Druck spielt in der Medizin eine immer wichtigere Rolle. Ein Schweizer Spital ist dabei Pionier. Seit
ein paar Monaten hat das Basler Universitätsspital ein eigenes Labor für 3D-Druck eingerichtet. Dort
entstehen auf den Millimeter genaue Plastik-Modelle von Organen und Knochen. Mit Hilfe dieser
Modelle werden Diagnosen, aber auch Operationen einfacher und schneller.

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i n T er V i e w
«Die Vorteile der 3D-Drucktechnologie
liegen buchstäblich auf der Hand»
künstliche Gelenke aus dem Drucker sind längst keine Fiktion mehr und erobern auch die Hand-
chirurgie. was die Vorzüge 3D-gefertigter Implantate sind und an welchen «Hand-Ersatzteilen»
aktuell getüftelt wird, verraten die Experten – aus medizinischer und ingenieurstechnischer Sicht.
Der 3D-Druck erfährt momentan einen regelrechten geschmolzen. Der Schichtaufbau bei 3D-Druckern
Boom. Dabei wurde die Technologie bereits in den ist ein sehr flexibler Fertigungsansatz, der sich gut
1980er-Jahren entwickelt. Warum ist das so? für stets wechselnde Bauteilgeometrien wie indivi-
Schumacher: Der Hype hat damit zu tun, dass duell angepasste Implantate eignet. Anbieter von
die Geräte in der Anschaffung günstiger geworden konventionell gefertigten Prothesen können in der Im INtERVIEw
sind und die dazugehörige Software einfach zu Regel nur wenige verschiedene Grössen offerieren.
handhaben ist. Im Prinzip kann sich heutzutage Damit kann keine 100-prozentige Passgenauig-
Dr. med. Philipp Honigmann (links)
jeder einen 3D-Drucker kaufen und damit etwas keit erzielt werden. Über den Schichtaufbau des
leitender Arzt Handchirurgie
fertigen. Natürlich ist die häusliche Anwendung Werkstücks lassen sich zudem mittels Variation der
Klinik für Orthopädie und Traumatologie des
von einem professionellen Druck, wie er in der Porosität die mechanischen Eigenschaften derart
bewegungsapparates
Medizin zum Einsatz kommt, zu unterscheiden. beeinflussen, dass sie denen des zu ersetzenden
Kantonsspital baselland liestal
Hier sind die Prozesse und die dahinterstehende Knochens sehr ähnlich sind.
Technologie sehr viel komplexer. Dipl. Ing. Ralf Schumacher (rechts)
Dr. Honigmann: Nicht ohne Grund, denn Kahnbeinprothese aus verschiedenen Materialien, rechts Derzeit forschen sie beide – gemeinsam mit Dr. leiter medical Additive manufacturing
schliesslich ist es Ziel, gedruckte Teile im mensch- im Handgelenksmodell aus Titan Mathias Häfeli aus dem Kantonsspital Baden und Hochschule für life Sciences der Fachhoch-
lichen Körper, zum Beispiel als Knochen- und Dr. Dr. Florian Thieringer vom Universitätsspital schule nordwestschweiz FHnw
Gelenkersatz, einzusetzen. Qualität, zuverlässige Basel – an der Herstellung einer 3D-Prothese, wel-
Funktionalität und Sicherheit haben folglich ei- tung als Planungshilfe, indem der bevorstehende che einen bestimmten Knochen des Handgelenks www.ksbl.ch
nen sehr hohen Stellenwert bei der Entwicklung Eingriff simuliert werden kann. Zum anderen ersetzen soll… www.fhnw.ch/lifesciences
und Herstellung von 3D-Implantaten. Daher ist können mithilfe des 3D-Druckers passgenaue, auf Dr. Honigmann: Richtig. Es geht um das Kahn-
es für uns elementar, hier einen Partner wie die den jeweiligen Patienten abgestimmte Implantate bein, ein Schlüsselknochen des Handwurzelskelet-
Fachhochschule Nordwestschweiz an der Seite zu sowie chirurgische Hilfsmittel wie Repositions-, tes. Der Kahnbeinbruch ist die häufigste Fraktur
haben, die über 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet Bohr- und Sägeschablonen zur Rekonstruktion in diesem Bereich. Gleichzeitig wird er aber häufig Schumacher: Mit der Entwicklung einer 3D-
des professionellen 3D-Drucks vorzuweisen hat. von fehlverheilten Brüchen und Fehlstellungen übersehen oder erst nach Jahren festgestellt. Ver- Prothese wollen wir es möglich machen, den fehl-
mit nachweisbarer Prozesssicherheit und besseren heerend, denn er toleriert wenig Verschiebung und verheilten Knochen zu ersetzen, unter Aufrecht-
In der Handchirurgie kommt der 3D-Druck erst seit Resultaten erstellt werden. weist eine hohe Rate von Fehlheilungen auf, da erhaltung der biomechanischen Funktionalität
ein paar Jahren zum Einsatz. Welchen Nutzen ha- Schumacher: Grundsätzlich ist 3D-Druck der die Durchblutungssituation des Knochens heikel des Knochens. Der Prototyp, aktuell aus Titan
ben Mediziner und Patienten von der Technologie? Oberbegriff für Prozesse, die im Schichtaufbau ist. Bleibt der Bruch unentdeckt, kann das zum und Keramik gedruckt, hat in ersten Versuchen
Dr. Honigmann: Zu Beginn dienten 3D-Modelle Materialien zusammenfügen. In der Medizin kom- vorzeitigen Gelenkverschleiss führen, also eine an Leichenhänden vielversprechende Ergebnisse
dem besseren Begreifen von Problemen an der men nur biokompatible Materialien wie Keramiken, Arthrose entstehen. Frühzeitig entdeckt, sind gezeigt. Ich rechne damit, dass Patienten in we-
Hand und am Handgelenk, wie etwa Brüchen. Metalle und Kunststoffe zum Einsatz. Kunststoffe Rekonstruktionen möglich. In einigen Fällen ist nigen Jahren in den Genuss der Vorzüge dieses
Inzwischen erfüllt der 3D-Druck zwei wesentliche können durch einen Druckkopf gepresst und mit dies jedoch sehr aufwendig, zum Beispiel, wenn individualisierten Implantats aus dem Drucker
Zwecke. Zum einen dient das 3D-Modell dem UV-Licht selektiv ausgehärtet werden und Me- ein blutgefässführender Knochenkeil aus dem kommen werden – klinischer Nachweis und Zu-
Chirurgen in der Phase der Operationsvorberei- tallpulver werden durch Laserenergie zusammen- Kniegelenk verwendet wird. lassung des Verfahrens vorausgesetzt.
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MakerBot Success Stories

University Hospital Basel


3D printed anatomical models for surgeons

About University Hospital Basel


The University Hospital Basel is one of the leading medical centers in Switzerland
with high internationally recognized standards. The close collaboration of the
University Hospital Basel, the oldest university in Switzerland, and globally leading
life science companies in Basel guarantee interdisciplinary treatment concepts and
innovation in all medical filds at the highest level. Teaching and research as well as
education and training benefit strongly from this knowledge transfer.

Stratasys GmbH | MakerBot Divison | Airport Boulevard B 120, 77836 Rheinmünster, Germany
MakerBot Success Stories

Anatomical models to prepare surgeries Contact:

Surgeons at University Hospital Basel have Dr. med. et med. dent. Florian Thieringer, MHBA
previously been dependent on time-intensive Senior physician at the clinic of oral and facial surgery at
and expensive 3D printing methods, to create Universitätsspital Basel
anatomical models to plan complex surgical Contact: florian.thieringer@usb.ch
procedures. For more than a year, the doctors
Philipp Honigmann and Florian Thieringer use Prof. h. c. Dr. med. Philipp Honigmann
a MakerBot Replicator Desktop 3D Printer to Senior physician at the clinic of plastic, reconstructive,
produce the 3D models. aesthetic and hand surgery at Universitätsspital Basel
and the clinic for hand surgery, Kantonsspital Baselland
“In surgery, a fast production of patients‘ models Liestal
is crucial. With the aid of the easy-to-use 3D Contact: philipp.honigmann@ksbl.ch
printers, we are able to create anatomical 3D
models fast and cost-efficiently. We use them MAM - Medical Additive Manufacturing Research Group
to plan surgical procedures and for medical www.swiss-mam.ch
education and training“, says Dr. Florian
Thieringer, head of the research group Medical Hightech-Forschungs-Zentrum (HFZ) Basel, University
Additive Manufacturing (MAM). The workflow of Basel
has been reduced dramatically. It usually
only takes a couple of hours to get from data
collection through computer tomography to
the finished 3D patient model. Surgeries can be
completed more precise, gently and faster - to
the benefit of the patients.

About MakerBot
MakerBot, a subsidiary of Stratasys Ltd. (Nasdaq:
SSYS), believes there’s an innovator in everyone,
and sets the standard in reliability and ease of
use. As a global leader in the desktop 3D printing
industry, MakerBot offers a set of solutions
that illuminate and guide every stage of the 3D
printing process, making it easy to go from idea
to end result. Founded in 2009, MakerBot has the
largest installed base in the industry with more
than 100,000 MakerBot Desktop 3D Printers
3D planning model for the scull surgery of an infant - sold to date. MakerBot also runs Thingiverse, the
printed with the MakerBot Replicator Desktop 3D Printer
largest 3D printing community in the world. The
company’s industry-leading customers include
designers, educators, engineers, and consumers.

Contact Learn more Discover


eu-contact@makerbot.com eu.makerbot.com thingiverse.com
Additive Manufacturing / 3D Printing in Medical applications 15.01.17, 20)41

This is Google's cache of http://consult3d.com/blog/additive-manufacturing-medical-applications-22/. It is a


snapshot of the page as it appeared on 3 Jan 2017 07:23:14 GMT.
The current page could have changed in the meantime. Learn more

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SERVICES ADDITIVE MANUFACTURING

CONSULT3D CONTACT LEGAL BLOG !

Additive Manufacturing in
medical applications in
Switzerland 2/2
POSTED ON: 16. DECEMBER 2016 BY: CONSULT3D

3D-Print Lab at University-


Hospital Basel

I was visiting Dr. med. et med. dent. Florian


Thieringer, senior CMF consultant and
Head of the Medical Additive
Manufacturing Research Group (MAM).
Dr. med. et med. dent. Florian Thieringer has a clear
passion for Additive Manufacturing.

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:lL_ddaTH4QQ…dical-applications-22/+&cd=19&hl=en&ct=clnk&gl=ch&client=safari Page 1 of 4
Additive Manufacturing / 3D Printing in Medical applications 15.01.17, 20)41

As a surgeon, Florian realized the benefits of applying


AM for medical applications.
Using 3D printing enables the surgeon to see and feel
the bone structure, prior surgery or checking the fit of
implants and guides. All these possibilities are
significant advantages for the surgeon preparing the
surgery. But the models are not only useful in the
theater. Florian explained to me how valuable the
models are when it comes to explaining procedures to
the patients. A physical model in hand makes patients
more easily understand what the problem is and how
the surgery will be conducted. Again, saving time and
avoiding misunderstandings.

Florian partnered up with his colleagues from the


radiology department. These colleagues are providing
the 3D-imaging, the input data for the 3D printers.
Together they started a 3D-Print Lab in the University
Hospital of Basel.
Now, medical models can be ordered internally, instead
of sourcing these externally at high cost from service
bureaus. Lower costs and shorter lead times making the
technology way more easily accessible for the surgeons.
To ease the process, Florian and his colleagues from the
3D-Print Lab created a direct link in the hospital IT-
system. So every colleague at the hospital can easily
inquire about 3D printed models directly.

The machines used are in the consumer and


prosumer level. Combined with professional software
(FDA approved), precision and quality requirements can
be met while keeping costs low. Larger models can be
printed in sections on several machines overnight, think
of ‘distributed manufacturing’. Florian showed me their
gallery with collected models of their work.
Interesting was a skull section, used for pre-bending of a

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:lL_ddaTH4QQ…dical-applications-22/+&cd=19&hl=en&ct=clnk&gl=ch&client=safari Page 2 of 4
Additive Manufacturing / 3D Printing in Medical applications 15.01.17, 20)41

standard plate to fix an orbital-floor-fracture. This


surgery requires high precision as the orbital floor is the
fragile bone wall which is supporting the eyeball. Small
inaccuracies would result in a misalignment of the eye.

The plate in the photo is an implant made by MIMEDIS AG


using SLM technology

So it is possible to use a (comparable cheap) polymer


extrusion printer to create medical models. But with a
geometrical accuracy high enough to use as a jig to pre-
bend a standard implant into the shape needed,
matching the patient’s physiology.
The implant is then sterilized and taken to the theater.
Florian pointed out the other option is to simply sterilize
the model take it into the theater and form the plate
right there.

The results speak for themselves, improving outcomes


of operations by higher accuracy, the reduction of
the stress of the surgeon, time saved in the theater and
through all that a reducing of costs.

The success of the team has also impressed the hospital

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:lL_ddaTH4QQ…dical-applications-22/+&cd=19&hl=en&ct=clnk&gl=ch&client=safari Page 3 of 4
Additive Manufacturing / 3D Printing in Medical applications 15.01.17, 20)41

management, who will now provide a more space and


more funding for the 3D Print Lab.

Dr. med. et med. dent. Florian Thieringer also head of


‘Medical Additive Manufacturing research group’ short
MAM. The organisation connects experts in Medical
Additive Manufacturing and helps to spread the word of
using AM in medical applications.
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medical modeling, patient specific, swiss-mam, Universitätsspital
Basel, Universityhospital Basel
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Published: 16. December 2016

 Additive Manufacturing in medical applications in


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Baseler Universitätsspital nutzt 3D-Drucker zur Herstellung von Organmodellen » 3D-grenzenlos 14.01.17, 20)14

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Nachrichten »Forschung »Universitätsspital Basel nutzt eigenes 3D-Druck-Labor

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3D-Druck im Krankenhaus:

Universitätsspital Basel nutzt eigenes 3D-Druck-Labor


! 18. Oktober 2016 " Andreas Krämer # Forschung

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Das Schweizer Universitätsspital Basel ist eine der wenigen Kliniken, die bereits ein eigenes 3D-Drucklabor nutzt.
Dabei profitiert sie von einigen Vorteilen, die sich nicht nur für die Klinik selbst, sondern auch für die Patienten
positiv auswirken.

Im 3D-Drucklabor des Schweizer Universitätsspitals Basel werden exakte Modelle von Organen oder
Knochen hergestellt, berichtet das „SRF“. Basierend auf den 3D-Modellen können sich Ärzte besser auf
Eingriffe vorbereiten. Bei den 3D-Modellen kann es sich um eine Aorta, Schädelknochen, Kieferknochen
oder ein ganzes Herz handeln.

Die Ausdrucke sind mehrdimensional und zeigen, wie es im Inneren des Patienten aussieht. Die Ärzte können anhand der Modelle
erkennen, wie ein Knochenbruch verläuft oder wo die Aorta eine Verengung aufweist. Gedruckt werden die Kunststoffmodelle auf der
Basis von zuvor angefertigten Röntgenbildern und CT-Aufnahmen des Patienten.

Vorteile beim Einsatz von 3D-Druck im Krankenhaus

Geplante Operationen lassen sich mit den 3D-Modellen im Vorfeld üben und optimaler vorbereiten. Zum Beispiel kann eine Titanplatte
vor einer Kieferoperation am Modell entsprechend angepasst werden, was bis 30 Minuten Operationszeit spart
spart. Der Patient
profitiert von einer kürzeren Narkose, die Operation selbst verursacht geringere Kosten
Kosten. Die Diagnose kann den Patienten mit den
3D-Modellen veranschaulicht werden, was vor allem bei Patienten mit geringen medizinischen Kenntnissen vorteilhaft ist. Das 3D-
Drucklabor kann täglich drei bis vier Kunststoffmodelle fertigen, berichtet das „SRF“.

Vergleich des Originaltumors (links) mit dem 3D-Modell (rechts). (Bild: © Querschnitt eines mittels 3D-Druck gefertigten Herzens inklusive dem darin
Universitätspital Basel) befindlichen Tumor. (Bild: © Universitätsspital Basel)

https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/forschung/3d-druck-labor-universitaetsspital-basel-27194933/ Page 1 of 3
Baseler Universitätsspital nutzt 3D-Drucker zur Herstellung von Organmodellen » 3D-grenzenlos 14.01.17, 20)14

Die Anschaffungskosten für die 3D-Drucker beliefen sich auf 70.000 Schweizer Franken (etwa 64.000 Euro), was ein eher geringer
Betrag im Vergleich zu anderen medizinischen Geräten ist. Nach den Worten des Leitenden Arztes in der Radiologie des Unispitals
Basel, Privatdozent Dr. med. Tobias Heye, wird ein 3D-Modell in Zukunft so normal wie ein Röntgenbild sein.

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Basler Chirurgen setzen auf 3D-Herzmodell | St.Galler Tagblatt Online 15.01.17, 20)34

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Basler Chirurgen setzen auf 3D-Herzmodell

Das dreidimensionale Modell eines Herzens mitsamt dem Tumor hat in Basel eine
komplizierte Herzoperation wesentlich erleichtert. Hergestellt wurde es mit einem 3D-
Drucker. (Universitätsspital Basel)

MEDIZIN Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue


Möglichkeiten: Am Universitätsspital Basel wurde vor einer
komplizierten Herzoperation ein dreidimensionales Modell
des Organs erstellt, was den Eingriff merklich erleichterte.

27. Mai 2016, 10:51

Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei ANZEIGE:

einem Patienten einen Tumor aus der Herzscheidewand


zu entfernen. Zunächst war allerdings nicht klar, ob
dieser Eingriff überhaupt möglich ist. Offen war

http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/Basler-Chirurgen-setzen-auf-3D-Herzmodell;art253650,4637209 Page 1 of 4
Basler Chirurgen setzen auf 3D-Herzmodell | St.Galler Tagblatt Online 15.01.17, 20)34

nämlich, ob der Tumor bereits in wichtige Strukturen


des Herzens eingewachsen war.

Modell in Orginalgrösse

Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des


Unispitals mit einem 3D-Drucker ein dreidimensionales
Modell des Herzens in Originalgrösse mitsamt dem sich
darin befindlichen Tumor. Grundlage bildeten Daten der
Herz-Computertomographie, wie das Unispital am
Freitag mitteilte.

Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsichkerns gut
abgrenzbar und in keine wichtige Struktur des Organs eingewachsen war. Das
Team von Friedrich Eckstein, dem Chefarzt der Herzchirurgie am USB,
konnte deshalb den Tumor gefahrlos entfernen.

Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfernung des Tumors
enorm erleichtert und wesentlich zum guten Gelingen der Operation
beigetragen, hält das USB fest. Dreidimensionale Modelle verkürzen laut dem
Spital Dauer und Risiko von Operationen. Auch seien sie hilfreich bei der
Aufklärung der Patienten.

Eigenes 3D-Druck-Labor

Neuland ist der 3D-Druck für das USB nicht: Die Radiologie befasst sich seit
rund zwei Jahren mit dem Thema. Inzwischen verfügt das Basler Unispital
über ein eigenes 3D-Druck-Labor.

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen die Ärzte
dreidimensionale Modelle mittlerweile routinemässig ein. Das Spektrum soll
nun weiter ausgebaut werden, wie das USB festhält. (sda)

LESERKOMMENTARE

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http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/Basler-Chirurgen-setzen-auf-3D-Herzmodell;art253650,4637209 Page 2 of 4
Das Herz in 3D | Interpharma Newsroom 15.01.17, 20)34

Verband der forschenden


pharmazeutischen Firmen der Schweiz

THEMEN VORTRÄGE

7. JUNI 2016 AUTOR: VORTRÄGE (/VORTRAEGE)


FORSCHUNG (/TAXONOMY/TERM/2) Sara Käch

Das Herz in 3D
(/redaktionsteam#autor-
6164) VERANSTALTUNGEN

AKTUELLE TERMINE
(/VERANSTALTUNGEN)

REDAKTIONSTEAM

VERANTWORTLICHE
Mit 3D-Druckern hergestellte Modelle von Teilen des menschlichen Herzens helfen bei der REDAKTOREN IM ÜBERBLICK
Vorbereitung schwieriger Operationen. Die Herzpatienten profitieren von den 3D-Modellen, (/REDAKTIONSTEAM)

wie Erfahrungen des Universitätsspitals Basel zeigen.


KEYWORDS
Prof. Friedrich Eckstein ist Chefarzt Herzchirurgie des
Diabetes (/tags/diabetes)
Universitätsspitals Basel und als solcher immer wieder auch mit
komplexen Fällen konfrontiert. Beispielsweise, wenn einem Patienten
Forschung
ein Tumor aus der Herzscheidewand (siehe Foto) entfernt werden
(/tags/forschung)
Forschung &
muss. Oder wenn sich bei einer Patientin nach dem Ersatz einer Entwicklung
Herzklappe durch eine sekundäre Infektion ein Aneurysma (arterielle (/tags/forschung-entwicklung)
Aussackung) der gesamten Aortenwurzel entwickelt. In solchen und Gesundheitskosten
(/tags/gesundheitskosten) GfS
anderen Fällen fertigen Radiologen des Universitätsspitals neuerdings
Gesundheitsmonitor (/tags/gfs-
3D-Modelle der betroffenen Herzregion und der Hauptschlagader an, gesundheitsmonitor)
(http://newsroom.interpharma.ch/sites/d
efault/files/images/articles/72dpi/herz_3
um den operativen Eingriff optimal planen zu können. „Die Modelle Lebensqualität
d_modell.jpg) sind sehr gut für den Operateur, um sich die Fragestellung der (/tags/lebensqualitaet)
3D-Druck des Herzens (weiss) in Medikamente (/tags/medikamente-0)
Operation bei der Vorbereitung des Eingriffs plastisch vorstellen zu Nutzen von Medikamenten
Originalgrösse als offener Schnitt
mit Tumor (rot) in der können“, sagt Friedrich Eckstein, „andererseits helfen sie, den Eingriff (/tags/nutzen-von-medikamenten)
Herzscheidewand. vorgängig mit dem Patienten zu besprechen.“ Pharmaindustrie
© USB (/tags/pharmaindustrie) Schweiz
(/tags/schweiz) Switzerland
Schonendere Operationsmethoden
(/tags/switzerland) Volkswirtschaft

Das erste Modell wurde für die Basler Herz- und Aortenchirurgie vor (/tags/volkswirtschaft)
Mehr (/tagadelic/chunk/3)
ungefähr vier Monaten angefertigt. Unterdessen kommen solche 3D-
Modelle alle ein bis zwei Wochen zum Einsatz. „Für eine normale
Klappenoperation oder einen Bypass braucht man so ein Modell FOLGEN

normalerweise heute nicht“, sagt Eckstein. Anders, wenn die VIA TWITTER
Operation besondere Herausforderungen bereithält. In diesen Fällen (HTTP://TWITTER.COM/#!/INTERPHARMA_
CH)
kann sich der Operateur die krankhafte Veränderung dank des
VIA RSS (/RSS.XML)
Modells plastischer vorstellen und den Eingriff besser planen; das NEWSLETTER
verkürzt die Eingriffe und ermöglicht schonendere (/NEWSLETTER/ANMELDUNG)

Operationsmethoden. Gedruckt werden die 3D-Modelle in der Regel


über Nacht, da der Druckprozess einige Stunden in Anspruch nimmt.
Grundlage der Drucke im Massstab 1 zu 1 bilden Daten der Herz-
Computertomografie.

Operationen 'durchspielen'
Bisher bestehen die Basler Modelle aus einem harten Material und
dienen dazu, die Situation am Ort der Erkrankung anschaulich zu
machen. Friedrich Eckstein sieht aber weitere
Entwicklungsmöglichkeiten für die 3D-Technologie. „Werden beim 3D-
Druck harte und weiche Materialien kombiniert, lassen sich
Körperregionen sehr realitätsnah abbilden. Damit wird es künftig
möglich sein, Operationen vorgängig ausserhalb des Körpers
'durchzuspielen': So könnte man zum Beispiel den 3D-Druck einer
'weichen' Aortenwurzel mit einer 'harten, verkalkten' Aortenklappe
machen und dann in diese Umgebung eine Herzklappe implantieren
und kontrollieren, ob man mit dem geplanten Eingriff ein gutes
Ergebnis erreicht“, sagt Eckstein. Eine weitere Zukunftsvision sind
'customized' 3D-Drucke, also zum Beispiel Herzklappen oder

http://newsroom.interpharma.ch/2016-06-07-das-herz-3d?utm_me…e=Email%20marketing%20software&utm_term=Das%20Herz%20in%203D Page 1 of 4
Das Herz in 3D | Interpharma Newsroom 15.01.17, 20)34

Implantate, die auf einen Patienten individuell zugeschnitten sind.


Wichtig sind 3D-Modelle heute schon für einen Bereich, der gern
vergessen geht, wie Herzchirurg Eckstein sagt: „Sie leisten uns sehr
gute Dienste bei der Ausbildung von angehenden Medizinern und
Pflegepersonal.“

TEILEN:
(http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250) (http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250)

(http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250)

UniSpitalBasel setzt seit einigen Monaten in der Herz- und Aortenchirurgie 3D-
Modelle ein. http://bit.ly/1Pfz8Dq #iph

FORSCHUNG (/TAGS/FORSCHUNG) , HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN (/TAGS/HERZ-


KREISLAUF-ERKRANKUNGEN) , 3D-MODELLE (/TAGS/3D-MODELLE) , HERZCHIRURGIE
(/TAGS/HERZCHIRURGIE)

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Ein Schädelknochen aus dem Drucker - News - SRF 14.01.17, 20)15

TV-PROGRAMM RADIO-PROGRAMM PODCASTS VERKEHR SHOP KORREKTUREN HALLO SRF ÜBER SRF

Morgen -2°/1°C

NEWS SPORT METEO KULTUR DOK SENDUNGEN A–Z JETZT IM TV JETZT IM RADIO

SCHWEIZ ABSTIMMUNGEN REGIONAL INTERNATIONAL WIRTSCHAFT PANORAMA MEHR

Ein Schädelknochen aus dem Drucker Mehr zu Basel Baselland

Sabine Pegoraro krebst


Montag, 17. Oktober 2016, 6:13 Uhr, aktualisiert um 16:22 Uhr 3 4 bei Sparplänen um U-Abo
Rahel Walser zurück

Das Universitätsspital Basel verfügt über ein eigenes 3D- Eine Kiste voll Fasnacht in
jedem Basler Primar-
Druckerlabor. Dort entstehen millimetergenaue Modelle von Klassenzimmer
Organen oder Knochen. Die Ärzte können sich dank diesen
Modellen besser vorbereiten, die Patienten können den Eingriff Bei Pratteln steht Auto im
Vollbrand
besser nachvollziehen.

Streit ums Sparen


zwischen Baselbieter FDP
und Basler LDP

Verdacht auf
Amtsgeheimnisverletzung
bei BVB

Ein Schädelknochen frisch aus dem 3D-Drucker. SRF/RAHEL WALSER

Eine Aorta, ein Kieferknochen oder ein ganzes Herz: Die 3D-Drucker des
Unispitals spucken am Laufmeter Plastikmodelle aus, die mehrdimensional und
auf den Millimeter genau zeigen, wie es im Innern eines Patienten aussieht.

Audio «Man kann es wortwörtlich begreifen», sagt


Radiologe Tobias Heye. Die 3D-Modelle
Besuch im 3D-Druckerlabor helfen den Ärzten, die Problematik zu
5:06 min erfassen. Sie können erkennen, wie ein
Knochenbruch verläuft oder an welchem Ort
eine Aorta verengt ist. Die Daten für die
Plastikmodelle liefern Röntgen und CT-Aufnahmen.

Dank diesen Modellen können Operationen im Vorfeld geübt und besser


vorbereitet werden. Etwa, indem eine Titanplatte, die einen Kieferbruch flickt,
schon vor der Operation angepasst wird. «Damit sparen wir bis zu 30 Minuten im
Operationssaal», erklärt der Kiefer- und Gesichtschirurg Florian Thieringer. Dies
verkürzt die Narkose und spart Geld.

Drei bis vier Modelle pro Tag

http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/ein-schaedelknochen-aus-dem-drucker Page 1 of 3
Ein Schädelknochen aus dem Drucker - News - SRF 14.01.17, 20)15

Aber auch für die Patienten-Kommunikation seien die 3D-Modelle nützlich. «Wir
können eine Diagnose veranschaulichen», so Tobias Heye. Dies sei
insbesondere bei Patienten mit geringem medizinischem Wissen sehr wertvoll.

Drei bis vier Modelle pro Tag druckt das Unispital im hauseigenen Labor. Die
Anschaffung der Geräte kostete ungefähr 70'000 Franken. Ein kleiner Betrag im
Vergleich zu den Millionen-Beträgen, die andere medizinische Geräte kosten.

« In Zukunft wird ein 3D-Modell so normal sein wie ein


Röntgenbild. »
Tobias Heye
Leitender Arzt, Radiologie

Das Basler Unispital ist mit seinem Labor einzigartig in der Schweiz. Zwar setzen
immer mehr Schweizer Spitäler auf 3D-Druck, «aber die Zusammenarbeit
zwischen Radiologie und Chirurgie in unserem Haus ist speziell», so Heye.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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Kantersieg ein. Forscher. Ganz ähnlich, erscheint die neue Game- Caviezel mit der Handy- verrät etwas über ihre
findet unsere Autorin. Konsole Nintendo Switch, Kamera. Geschichte.
für wohl etwa 350
Franken.

http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/ein-schaedelknochen-aus-dem-drucker Page 2 of 3
Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation - FM1Today 15.01.17, 20)35

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FM1TODAY / WISSEN / Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation

Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in


Basel Operation MEHR AUF FM1TODAY.CH
SCHWEIZ

27.05.2016 / Kommentare

Roboter-Forscher für
Grundeinkommen
WELT

Start von japanischer Mini-Rakete


Das dreidimensionale Modell eines Herzens mitsamt dem Tumor hat in Basel eine komplizierte Herzoperation wesentlich gescheitert
erleichtert. Hergestellt wurde es mit einem 3D-Drucker. © Bild: Universitätsspital Basel

Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten: Am Universitätsspital Basel RADIO FM1
(USB) wurde vor einer komplizierten Herzoperation ein dreidimensionales Modell des Organs
erstellt, was den Eingriff merklich erleichterte.
Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei einem Patienten einen Tumor aus der
Herzscheidewand zu entfernen. Zunächst war allerdings nicht klar, ob dieser Eingriff überhaupt
möglich ist. Offen war nämlich, ob der Tumor bereits in wichtige Strukturen des Herzens
eingewachsen war.
Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des Unispitals mit einem 3D-Drucker ein
dreidimensionales Modell des Herzens in Originalgrösse mitsamt dem sich darin befindlichen Tumor.
Grundlage bildeten Daten der Herz-Computertomographie, wie das Unispital am Freitag mitteilte.
Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsichkerns gut abgrenzbar und in keine
wichtige Struktur des Organs eingewachsen war. Das Team von Friedrich Eckstein, dem Chefarzt
der Herzchirurgie am USB, konnte deshalb den Tumor gefahrlos entfernen.
Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfernung des Tumors enorm erleichtert und Cake By The Ocean
wesentlich zum guten Gelingen der Operation beigetragen, hält das USB fest. Dreidimensionale DNCE
Modelle verkürzen laut dem Spital Dauer und Risiko von Operationen. Auch seien sie hilfreich bei All Star
der Aufklärung der Patienten. Smash Mouth

Neuland ist der 3D-Druck für das USB nicht: Die Radiologie befasst sich seit rund zwei Jahren mit Lost On You
dem Thema. Inzwischen verfügt das Basler Unispital über ein eigenes 3D-Druck-Labor. LP

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen die Ärzte dreidimensionale Modelle
mittlerweile routinemässig ein. Das Spektrum soll nun weiter ausgebaut werden, wie das USB
festhält.
(SDA)

http://www.fm1today.ch/herz-aus-dem-3d-drucker-erleichtert-in-basel-operation/214687 Page 1 of 3
Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation | barfi.ch 15.01.17, 20)32

Das dreidimensionale Modell eines Herzens mitsamt dem Tumor hat in Basel eine komplizierte Herzoperation wesentlich erleichtert. Hergestellt wurde es mit einem 3D-Drucker.

27. Mai 2016, 10:51 Uhr sda / barfi / keystone


Aktualisiert am 27. Mai 2016, 10:55 Uhr

Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation


Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten: Am Universitätsspital Basel (USB) wurde vor
einer komplizierten Herzoperation ein dreidimensionales Modell des Organs erstellt, was den Eingriff merklich
erleichterte.

Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei einem Patienten einen Tumor aus der Herzscheidewand zu entfernen. Zunächst war
allerdings nicht klar, ob dieser Eingriff überhaupt möglich ist. Offen war nämlich, ob der Tumor bereits in wichtige Strukturen des Herzens
eingewachsen war.

Modell in Orginalgrösse
Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des Unispitals mit einem 3D-Drucker ein dreidimensionales Modell des
∠ (/News-Basel) Herzens in
! (/content/search)
Originalgrösse mitsamt dem sich darin befindlichen Tumor. Grundlage bildeten Daten der Herz-Computertomographie, wie das Unispital am
Freitag mitteilte.

Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsichkerns gut abgrenzbar und in keine wichtige Struktur des Organs eingewachsen
war. Das Team von Friedrich Eckstein, dem Chefarzt der Herzchirurgie am USB, konnte deshalb den Tumor gefahrlos entfernen.

Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfernung des Tumors enorm erleichtert und wesentlich zum guten Gelingen der
Operation beigetragen, hält das USB fest. Dreidimensionale Modelle verkürzen laut dem Spital Dauer und Risiko von Operationen. Auch seien
sie hilfreich bei der Au"lärung der Patienten.

Eigenes 3D-Druck-Labor
Neuland ist der 3D-Druck für das USB nicht: Die Radiologie befasst sich seit rund zwei Jahren mit dem Thema. Inzwischen verfügt das Basler
Unispital über ein eigenes 3D-Druck-Labor.

http://barfi.ch/News-Basel/Herz-aus-dem-3D-Drucker-erleichtert-in-Basel-Operation Page 1 of 3
Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation | barfi.ch 15.01.17, 20)32

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen die Ärzte dreidimensionale Modelle mittlerweile routinemässig ein. Das
Spektrum soll nun weiter ausgebaut werden, wie das USB festhält.

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Publiziert am 27.05.2016 | Aktualisiert am 27.05.2016

http://www.blick.ch/news/schweiz/medizin-herz-aus-dem-3d-drucker-erleichtert-in-basel-operation-id5081822.html Page 1 of 3
Medizin: Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation - Blick 15.01.17, 20)33

Das dreidimensionale Modell eines Herzens mitsamt dem Tumor hat in Basel eine komplizierte
Herzoperation wesentlich erleichtert. Hergestellt wurde es mit einem 3D-Drucker. BILD:
UNIVERSITÄTSSPITAL BASEL

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Medizin: Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation - watson 15.01.17, 20)33

Medizin: Herz aus dem 3D-


Drucker erleichtert in Basel
Operation
Der 3D-Druck eröffnet auch in der Medizin neue Möglichkeiten:
Am Universitätsspital Basel
Basel (USB) wurde vor einer komplizier-
ten Herzoperation ein dreidimensionales Modell des Organs
erstellt, was den Eingriff merklich erleichterte.

Konkret standen die Herzchirurgen vor der Aufgabe, bei einem


Patienten einen Tumor aus der Herzscheidewand zu entfernen.
Zunächst war allerdings nicht klar, ob dieser Eingriff überhaupt
möglich ist. Offen war nämlich, ob der Tumor bereits in wichti-
ge Strukturen des Herzens eingewachsen war.

Modell in Orginalgrösse

Um diese Frage zu klären, erstellte die Radiologie des Unispi-


tals mit einem 3D-Drucker ein dreidimensionales Modell des
Basel
Herzens in Originalgrösse mitsamt dem sich darin befindlichen
Tumor. Grundlage bildeten Daten der Herz-Computertomogra-
phie, wie das Unispital am Freitag mitteilte.

Das Modell zeigte, dass der Tumor in Grösse eines Pfirsich-


kerns gut abgrenzbar und in keine wichtige Struktur des Or-
gans eingewachsen war. Das Team von Friedrich Eckstein, dem
Chefarzt der Herzchirurgie am USB, konnte deshalb den Tumor
gefahrlos entfernen.

Der 3D-Druck habe die Planung des Eingriffs und die Entfer-
nung des Tumors enorm erleichtert und wesentlich zum guten
Gelingen der Operation beigetragen, hält das USB fest. Dreidi-
mensionale Modelle verkürzen laut dem Spital Dauer und Risi-
ko von Operationen. Auch seien sie hilfreich bei der Aufklärung
der Patienten.

Eigenes 3D-Druck-Labor

Neuland ist der 3D-Druck für das USB nicht: Die Radiologie be-
fasst sich seit rund zwei Jahren mit dem Thema. Inzwischen
verfügt das Basler Unispital über ein eigenes 3D-Druck-Labor.

Bei komplexen Fällen in der Herz- und Aortenchirurgie setzen


die Ärzte dreidimensionale Modelle mittlerweile routinemässig
ein. Das Spektrum soll nun weiter ausgebaut werden, wie das

http://www.watson.ch/%21265551558 Page 1 of 2
Medizin: Herz aus dem 3D-Drucker erleichtert in Basel Operation - watson 15.01.17, 20)33

USB festhält. (sda)

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Radiology, News, Education, Service 14.01.17, 20)13

Swiss identify pros and cons of 3D printing


By Philip Ward, AuntMinnieEurope.com staff writer

January 4, 2017 -- Three-dimensional printing represents a valuable addition to the radiological


report, and along with virtual reality, it will play an increasing role in conveying information to
referrers, Swiss experts believe.

"Three-dimensional printing enhances the understanding of complex pathologies for referring


physicians, residents, students, and patients," noted lead author Dr. Philipp Brantner, a senior
physician in cardiac and thoracic diagnostics at Basel University Hospital, in an e-poster
presentation at RSNA 2016. "Three-dimensional printing is a valuable and well-appreciated
addition for many referring disciplines."

3D-print of a complex acetabular fracture, the


nonfractured side was mirrored over to the fractured
side. All images courtesy of Dr. Philipp Brantner.

Reconstructing objects by means of 3D printing serves a useful role by helping to select the
appropriate imaging modalities and protocols, and provide and prepare image data for surgery,
he stated.

Virtual reality and simulation, model-based preoperative preparation, and data for creation of
patient-specific implants can also add value, and providing 3D-models may enhance patients'

http://www.auntminnieeurope.com/index.aspx?sec=prtf&sub=def&pag=dis&itemId=613863&printpage=true&fsec=sup&fsub=adv Page 1 of 6
Radiology, News, Education, Service 14.01.17, 20)13

understanding of complex pathologies and procedures. However, segmentation remains a


challenge and requires in-depth anatomical knowledge as well as software skills -- core skills of
radiology, according to Brantner and his colleagues.

Meeting software needs

Three-dimensional models can be generated from most cross-sectional imaging datasets in CT


and MRI with already present or freely available software, but it is essential to understand the
technical and software requirements, to comprehend the process of turning a volumetrical
dataset into a 3D print, and to determine which specialties might benefit from 3D printing, the
authors continued.

Above: Preoperative modeling of the osteosynthesis


plate to reduce operating room time and ensure an
optimal fit. Below: Intraoperative view.

http://www.auntminnieeurope.com/index.aspx?sec=prtf&sub=def&pag=dis&itemId=613863&printpage=true&fsec=sup&fsub=adv Page 2 of 6
Radiology, News, Education, Service 14.01.17, 20)13

"Today, entry-level 3D printers can be bought for less than 2,000 euros. Multislice imaging,
certainly CT but increasingly MRI, provides sufficient spatial resolution as the basis for
segmentation," they stated. "Segmentation software is often already incorporated within
common radiology visualization solutions or can be downloaded free of charge from the
internet."

Once a simple workflow has been established, the entire system is scalable to the needs of the
department and the hospital. Furthermore, the demand for 3D-printing and virtual reality may
increase in the future because it provides a multitude of new opportunities in medicine from
visualization findings to creating implants and templates, according to Brantner and colleagues.

The potential benefits of 3D printing include improved understanding of complex anatomical


relationships because of the spatial representation, "tangible" anatomy, templates (e.g., fitting
osteosynthesis material to a 3D print in an office setting prior to surgery to reduce procedure
time), procedure training, and better education of patients, medical students, and residents.

http://www.auntminnieeurope.com/index.aspx?sec=prtf&sub=def&pag=dis&itemId=613863&printpage=true&fsec=sup&fsub=adv Page 3 of 6
Radiology, News, Education, Service 14.01.17, 20)13

Postoperative CT scan showing the implanted plate.

The main requirements are isotropic data (most cases from CT or MRI), segmentation software
(e.g., 3D slicer) able to export a volumetric object as STL file format, slicing software (included
with the printer), and entry-level 3D printer (most models use fused filament fabrication, FFM),
they explained.

What works well in 3D printing?

High-contrast objects tend to work well in 3D printing, particularly bones, contrast agents,
vasculature, and high-resolution isotropic data. The cons are motion artifacts, tissues of similar
contrast, and delicate structures requiring lots of printed supports. Also, printing different colors
and materials remains expensive, and the challenge is to extract the right tissue structure,
added Brantner and colleagues.

The major referrers for 3D printing are urology, cardiology, cardiac surgery, vascular surgery,
craniomaxillofacial surgery, neurosurgery, orthopedics, and pulmonology.

http://www.auntminnieeurope.com/index.aspx?sec=prtf&sub=def&pag=dis&itemId=613863&printpage=true&fsec=sup&fsub=adv Page 4 of 6
Radiology, News, Education, Service 14.01.17, 20)13

3D-printed heart, cut out to create a four-chamber axis


showing an inferoseptobasal aneurysm (blue arrows)
with two small ventricular septal defects (red arrows).

The authors gave some examples of potential applications of 3D printing in the following areas:

Cardiac surgery: In the case of a septal metastasis of a malignant melanoma, a 3D-print


based on an electrocardiogram-triggered, contrast-enhanced CT scan aided visualization
of the tumor, helped facilitate the preoperative planning, and was used for patient
education. The segmented tumor matched the resected specimen.
Pulmonology: Anatomic relationship of a small peripheral tumor in regard to the bronchi. A
hollow, high-resolution resin, 3D print allowed the pulmonologist to better plan the
bronchoscopy and was used as a guiding reference for orientation during the procedure. It
was also used for training purposes.
Urology: In a case of renal cell cancer, the 3D print-based multiphasic CT scan, hand-
colored after printing, boosted visualization of the tumor and facilitated the preoperative
planning for the kidney vasculature and the ureter. In another case of renal cell cancer, 3D
printing facilitated preoperative planning and permitted nephron-sparing robotic surgery.
Orthopedics: 3D-print mirrored the original size of a complex fracture of the right
hemipelvis. The mirrored print made it possible to use the nonfractured side as a template
for the preoperative bending of the osteosynthesis plates, thereby saving time and
increasing accuracy.

For more information, contact the authors at this email: 3dprintlab@usb.ch.

Copyright © 2017 AuntMinnieEurope.com

Last Updated rm 1/6/2017 9:08:44 AM

Forum Comments

http://www.auntminnieeurope.com/index.aspx?sec=prtf&sub=def&pag=dis&itemId=613863&printpage=true&fsec=sup&fsub=adv Page 5 of 6
Check-up
3D-Modell
eines Herzens
Tipp
(Massstab 1:1) Singen Sie «Happy
mit Tumor aus Birthday!» Und zwar zwei-
dem Drucker. mal hintereinander wäh-
rend des Händewaschens,
danach sind die Finger
richtig sauber.

Tripper auf
dem Vormarsch
Stockholm In Europa brei-
tet sich die Geschlechts-
krankheit Tripper massiv
aus. Seit 2008 hat sich
die Zahl der Infektionen

3D-Druck
mehr als verdoppelt: von
8 pro 100!000 auf 20 pro
100!000. Zudem entwickelt
sich gegen die Antibiotika-
therapie eine Resistenz.
----------

revolutioniert die Medizin


www.aponet.de

Ein neues Ohr? Neue Muskeln? Ein neuer Penis? Die Möglichkeit,
Kavli-Preis
mit der 3D-Technologie Ersatzteile für den menschlichen Körper herstellen für Schweizer
zu können, beflügelt die Fantasie der Wissenschafter. Basel Hohe Auszeichnung
für Prof. Christoph Gerber
TEXT VERENA THURNER
vom Swiss Nanoscience

Z
Institute und Departement
ähne, Hüftgelenke des Wake Forest Institute für Neulich standen die Herz- Physik der Uni Basel: Mit
oder auch Knochen Regenerative Medizin in North chirurgen des Universitäts- zwei Kollegen erfand und
kommen bereits aus Carolina bereits gedruckt. spitals Basel vor einem heiklen realisierte er vor 30 Jahren
dem 3D-Drucker. Am gleichen Institut forscht Eingriff: Sie mussten einem das erste Rasterkraftmikro-
Wissenschafter träumen jetzt Anthony Atala daran, mit Patienten einen Tumor aus der skop. Jetzt erhielten sie
aber bereits von ganzen Orga- Patientenzellen in Penisform Herzscheidewand entfernen. dafür den Kavli-Preis.
nen aus biologischem Gewebe. Männern, die durch Unfall oder Ein komplexes Unternehmen, ----------
Diese mögliche Revolution lässt Krebs ihr bestes Stück verloren da man nicht wusste, ob der www.unibas.ch
Patienten hoffen, die auf ein haben, ein neues Glied durch Tumor überhaupt operabel war.
Spenderorgan warten. Da die 3D-Drucker zusammenzu- Radiologen erstellten mit dem
neuen Organe aus Stammzellen setzen. Vor zwei Jahren hat er Printer ein 3D-Modell des App für Finger-
des Betroffenen bestehen wür-
den, die in Kulturen vermehrt
bereits Kaninchen einen Penis
aus dem Drucker transplantiert.
Herzens in Originalgrösse samt
Tumor. Dabei zeigte sich, dass
Alphabet
wurden, sind sie für den Organ- Die Langohren seien danach der Pfirsichkern-grosse Tumor St. Gallen Ist das Sehen
empfänger kein Fremdkörper. ihrem Ruf als «Rammler» mehr gut abgrenzbar und in keine und Hören so einge-
Will Wenmiao Shu von der als gerecht geworden. wichtige Struktur des Herzens schränkt, dass Worte weder
Heriot-Watt University in Edin- In der Schweiz hoffen eingewachsen war. akustisch noch über das
burgh hat bereits einen Printer Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten Der Druck von 3D-Model- Lippenlesen verstanden
entwickelt, der menschliche von der Klinik Hirslanden in len eröffnet Chirurgen ganz werden können, hilft
embryonale Stammzellen dru- Zürich, ab nächstem Jahr neue Möglichkeiten. Eine Fehl- «Lormen». Mit der neuen
cken kann. Daraus lassen sich Kinder mit Ohrdeformitäten bildung oder Erkrankung kann App «Lern Lormen», kann
praktisch alle Gewebetypen mit Ohrmuscheln aus dem 3D- so viel plastischer dargestellt das taktile Alphabet ge-
des Menschen entwickeln. Printer behandeln zu können. werden, der Eingriff wird plan- lernt und geübt werden.
Knorpel für Ohren und Entwickelt hat die Bioprinter- barer und kann schonender ----------
Foto HO

Nase sowie Muskelgewebe Technologie Marcy Zenobi- durchgeführt werden, Opera- www.szb.ch
werden vom Bioprinting-Team Wong von der ETH Zürich. tionszeiten werden verkürzt.

SCHWEIZER ILLUSTRIERTE 93
Der «Overlord Pro» des «FabLab» in Grono GR bei der Arbeit: der Eiffelturm kurz vor der Vollendung.

12 Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017


TITELGESCHICHTE

3-D-Druck
DIE ZUKUNFT ♦ Additive Fertigung Bereiche wie die
Industrie und die Medizin profitieren bereits
NIMMT FORM AN heute von dieser Technologie. Werden wir
bald alle zu Hause digital Dinge herstellen
können? GIORGIA VON NIEDERHÄUSERN

D
er 3-D-Druck ist eine tragende nem «Mini-Vergnügungspark» für An-
Säule der nächsten industri- hänger der digitalen Fabrikation mit
ellen Revolution, sagen Öko- FDM/FFF- und SLA-Druckern (s. Kasten
nomen und Wissenschaftler. auf S. 16), Lasergravurmaschinen,
Diese Technologie werde die Art und 3-D-Scanner und vielem mehr. «2013
Weise, wie wir leben, arbeiten sowie mit habe ich die ersten Maschinen erwor-
Mitmenschen und Dingen interagieren, ben – anfangs aus rein persönlichem In-
völlig umkrempeln. Sie existiert seit teresse», erzählt Rossolato. «Als ich
etwa 30 Jahren, hat sich jedoch nur lang- dann vom Kanton Tessin organisierte
sam entwickelt und wird jetzt immer er- Kurse für Erwachsene leitete, eröffnete
schwinglicher. Das zeigt die wachsende ich das ‹FabLab›, damit die Kursteilneh-
Zahl an Orten, an denen man 3-D-Dru- mer die Möglichkeit hatten, das Gelernte
cker nutzen kann («makers spaces»), so- in die Praxis umzusetzen.» In seinen
wie der sogenannten «FabLabs», Werk- Lektionen lehrt er den Umgang mit der
stätten zur digitalen Produktion. Diese Software, die man zur Realisierung der
Laboratorien stehen allen offen, um Gegenstände benötigt, erklärt die Unter-
Ideen auszutauschen und an (mehr oder schiede zwischen den verschiedenen
weniger lukrativen) Projekten auf der Drucktechniken und den Gebrauch der
Grundlage dieser Technologie mitzuar- Materialien. Unter seinen «Schülern»
beiten. In der Schweiz gibt es derzeit 15. befinden sich Architekten, Informatiker
oder einfach Interessierte.
Im «FabLab» Doch wird der 3-D-Drucker eines Tages
Fotos: Sandro Mahler

Mauro Rossolato ist Inha- den Weg vom Hightech-Labor in unsere


ber eines solchen «Fab- Ein Video zum Stuben finden? Und wird die eigene Her-
3-D-Druck unter: Der Druck ist fertig. Mauro
Labs»: dem M’AU 3D stellung von im Internet gesuchten und
www.coopzeitung.ch/3D-druck Rossolato entfernt die
Lab in Grono GR, ei- Druckplatte. auf dem Computer designten ●●●

Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017 13


TITELGESCHICHTE

Mauro Rossolato entfernt


das Objekt von der
Druckplatte (links) und
Drucken in 3-D vollendet die Arbeit,
indem er überschüssige

zu Hause?
Fäden mit der Bürste
beseitigt.

Es ist nicht ganz


einfach, das

Fotos: Sandro Mahler, Food ink./zvg


selbstständig zu
machen.
Mauro Rossolato, Inhaber des
FabLab M’AU 3D Lab
und Dozent für 3-D-Druck.

●●● Gegenständen so selbstver- würfe teilen, muss man doch auch wis- Hause hat. Auch das Lab von Grono ver-
ständlich werden wie der Gebrauch des sen, wie die CAM an das entsprechende wandelte sich in einen solchen «Quar-
Smartphones? Die Komplexität dieser Design angepasst werden muss. Daher tierladen»: Kursabsolventen und Quar-
Technologie ist jedoch nicht zu unter- vermuten Experten wie John Hornick, tierbewohner haben bereits Guetzli- oder
schätzen. Um einen Gegenstand dru- Autor von «3D Printing Will Rock the Pralinéformen in Auftrag gegeben oder
cken zu können, braucht es Kenntnisse World» (Der 3-D-Druck verändert die sogar Einzelteile für den Zusammenbau
im Bereich des technischen Designs und Welt), eher eine Zunahme an Quartierlä- eines Wallholzes bestellt. Ausserdem
Vertrautheit im Umgang mit der Dru- den, wo man benötigte Gegenstände auf besteht bereits eine Online-Plattform,
ckersoftware (CAM). Obwohl es im Netz 3-D-Druckern herstellen lassen kann, als die Nutzer eines 3-D-Druckers mit Besit-
Communitys gibt, die druckbereite Ent- dass bald jeder einen solchen Drucker zu zern eines solchen zusammenführt. Sie
nennt sich «3D Hubs».

JE NACH SEKTOR UNTERSCHIEDLICH: Vorteile für die Industrie


WELTWEITER EINSATZ DES 3-D-DRUCKS 2016 Wenn die jungen Generationen allmäh-
lich mit diesen Technologien umzuge-
Plastik und Kunststoff 38 % hen lernen, könnte die Entwicklung
schneller voranschreiten. Vielleicht
Auto- und Luftfahrtindustrie 29 % werden sie es sein, die für jeden Haus-
halt einen 3-D-Drucker fordern, wie dies
Bau von Maschinen und Anlagen 29 % Hornick in seinem Buch voraussagt.
Währenddessen passen sich die Schulen
Quelle: EY Statista 2016; Infografik: Caroline Koella

Pharmazie und Medizin 28 % der neu aufkommenden Realität Schritt


für Schritt an. Seit zwei Jahren können
Elektronik 27 % sich die Schüler der Mittelschulen von
Konsumgüter, Stabio und Chiasso im Rahmen von
Gross- und Einzelhandel 18 % Wahlfächern oder in Fächern wie bil-
dende Kunst, bildnerische Gestaltung
Energie 14 % und Mathematik mit der Welt der addi-
Logistik und tiven Fertigung vertraut machen. In der
Transport 10 % restlichen Schweiz gibt es viele ähnliche
0% 5% 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 35 % 40 % Projekte.

14 Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017


Im Pop-up-Restaurant
«Food Ink.» kommt alles
aus dem 3-D-Drucker,
vom Mobiliar bis zu den
Lebensmitteln.
Bilder von den
Zwischenstationen in
London und in Lleida
(Spanien).

Im Industriesektor bringt der 3-D-Druck sich genau mit der tatsächlich gebrauch- gelungen, das erste Objekt direkt in der
enorme Vorteile mit sich. In Grono ma- ten Menge. Abfälle entstehen so gar Internationalen Raumstation (ISS) her-
chen wir Bekanntschaft mit Johnny Vac- nicht erst. Gleichzeitig lassen sich zustellen. Eine gute Nachricht für jene,
caro, Architekt, Designer und Stamm- grosse logistische Probleme vermeiden, die im All sind, weitab von jeder Produk-
kunde des «FabLab». «Der 3-D-Druck weil die Produkte nur bei Bedarf und vor tionsquelle für Material. Daher möchte
erlaubt eine schnelle und kostengüns- Ort gedruckt werden. Transport und La- die NASA ihren Astronauten die Mög-
tige Produktion von Modellen und Pro- gerung fallen weg. Die Bandbreite an lichkeit bieten, ihre Lebensmittel selber
totypen», bestätigt er. «Ich möchte nicht Möglichkeiten, die diese Technologie er- herzustellen. Auf der Erde ist es bereits
mehr darauf verzichten.» 36 Prozent al- öffnet, wenn man sie einmal beherrscht, möglich, Leckerbissen frisch aus dem
ler Firmen nutzen die Technologie ent- ist riesig. Und das, was früher in die Welt Drucker zu geniessen. «Food Ink.» ist
weder bereits oder möchten sie nutzen. der Science Fiction verbannt wurde, das erste Pop-up-Restaurant, in dem al-
Dies geht aus dem Bericht über den nimmt im wirklichen Leben immer les – vom Menü bis zum Mobiliar – aus
3-D-Druck hervor, den das Beratungsun- mehr Gestalt an. So soll Ende 2017 Lunar dem 3-D-Drucker stammt. Nach London
ternehmen EY 2016 verfasste. Unter den Quattro in den Weltraum geschossen und Lleida (Spanien) sollen auch in Rom,
zahlreichen angegebenen Gründen fin- werden. Der Rover wurde mit 3-D-Dru- Paris, Amsterdam und Moskau Lokale
den sich die immer bessere Druckquali- ckern produziert und wird am Google auf Zeit eröffnet werden. «Barilla» wid-
tät, die schnelle Herstellung und somit Lunar XPrize teilnehmen, einem Wett- met sich indes der Kreation neuer Pasta-
die Zeitersparnis von der Planung eines bewerb, der an keinem geringeren Ort formen, die mit den konventionellen
Produktes bis zu dessen tatsächlicher stattfindet als auf dem Mond. Produktionstechniken nicht realisier-
Vermarktung. Verfügen die «digitalen bar wären, zum Beispiel die Rose.
Produzenten» in diesem Gebiet einmal Essen aus dem Drucker Und in der Modewelt haben die Mode-
über genügend Fachwissen, verursa- Auch die amerikanische Raumfahrtbe- häuser Chanel und Iris Van Herpen
chen sie zudem wenig Abfälle: Das zur hörde NASA interessiert sich für die schon Erfahrungen mit Druckern ge-
Produktion benötigte Material deckt Drucktechnik: 2014 ist es Astronauten sammelt, mit denen Accessoires ●●●

Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017 15


Der Radiologe Philipp Brantner, Mitverantwortlicher des 3-D-Print-Labs des Universitätsspitals Basel, mit einer Kopie eines gebrochenen Schädels.
Auf dem Bild rechts: eine Kopie des Hüftknochens eines Patienten.

●●● und Kleidungsstücke «ge- Das 3-D-Print-Lab des Universitätsspi- kunft geben zu können und vor der
strickt» werden können. Einige davon tals Basel stellt perfekte Kopien von Operation zu üben.» Die Daten für die
waren Teil der letztjährigen Ausstellung Knochen und Organen her – aus Kunst- Nachbildung von Herzen, Gehirnen und
«Manus x Machina», die sich um die stoff. «Pro Woche produzieren wir etwa Unterkiefern liefert die Tomografie.
Mode in der Technologie-Ära drehte. zehn Stück», erklärt Dr. Philipp Brant- «Dank des 3-D-Drucks hat die Interdis-
ner, Radiologe und Mitverantwortlicher ziplinarität zwischen Radiologie und
Ein Gewinn für die Medizin des Labors. «Sie dienen dazu, den Zu- Chirurgie eine neue Dimension er-
Einer der nennenswertesten Anwen- stand des Patienten besser zu untersu- reicht», betont Brantner. Im besten Falle
dungsbereiche ist sicher die Medizin. chen, dem Patienten umfassender Aus- könne die Operationszeit durch das

GRUNDWISSEN ÜBER DEN 3-D-DRUCK*


Jeder Drucker hat seine Eigen- FDM (Fused Deposition Mode- SLS (Selective Laser Sintering) tronische Drucksimulation mit-
schaften. Die einen Drucker ling) oder FFF (Fused Filament oder selektives Lasersintern. tels Computer-Aided Enginee-
basieren auf der Abtragung Fabrication). Dabei handelt es Kunststoff-, Glas- oder Keramik- ring (CAE). Für den Start des
(Subtraktion), die anderen auf sich um Drucker, deren «Tinte» partikel werden mit einem Laser Druckvorgangs braucht es
der Anlagerung (Addition) von aus einem Thermoplast besteht, geschmolzen, um sie dann Software zur Regulierung der
Material. Letztere sind bekann- das eingeschmolzen und Schicht für Schicht zu einem Betriebsparameter (Temperatur,
ter; sie beruhen auf der Überla- Schicht für Schicht aufgetragen Objekt zusammenzufügen. Schnelligkeit etc.) und für eine
gerung von Lagen, Tropfen wird. allfällige Steuerung des Dru-
oder Materialfasern (in Pulver- SLA (Stereolitographic Appa- So läuft der Vorgang vom Ent- ckers in Echtzeit – das nennt
form, in flüssiger oder fester ratus) oder Stereolithografie. wurf bis zum Druck ab: 1.) Grafi- man Computer-Aided Manu-
Form). Das Prinzip ist dasselbe wie sche Planung mittels Compu- facturing (CAM).
beim FDM, nur wird hier Flüssig- ter-Aided Design (CAD). 2.)
* Mit freundlicher Unterstützung
Die bekanntesten Druckmetho- harz verwendet, das mittels Die Überprüfung des Designs von Mauro Rossolato vom FabLab
den sind: Laserstrahl ausgehärtet wird. und die mechanische oder elek- M’AU 3D Lab.

16 Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017


TITELGESCHICHTE

Auf dem Weg zu


einer Revolution
♦ Interview John Hornick, John Hornick
Autor von «3D Printing Will ist Autor und
Rock the World» (Der Fachreferent
3-D-Druck verändert die über den
3-D-Druck.
Welt), erzählt, wie sich diese
Technologie auswirkt.
Dank des 3-D-
Der 3-D-Druck demokratisiert
Drucks können wir die Herstellung von
Gegenständen. Werden wir durch die neuen Technolo-
vor der Operation an damit alle zu Selbermachern?
Im Grunde genommen sind
gien geschaffen werden. So
ist das auch passiert, als wir
der Kopie üben. wir alle Macher; wir haben
das Bedürfnis, Dinge mit den
vom Pferd aufs Auto umsat-
telten. Und auch in der neuen
Philipp Brantner, eigenen Händen zu erschaf- Wirklichkeit werden zuerst
Radiologe am Universitätsspital Basel fen. Ein Bedürfnis, das wir die wenig qualifizierten Ar-
neu entdecken dank des «di- beitsplätze daran glauben
gitalen Handwerks», das uns müssen. Das Erlernen der
von simplen Konsumenten neuen Technologien wird
auch zu Produzenten macht. deshalb immer wichtiger.
Üben am 3-D-Modell um eine halbe Es werden immer mehr Leute
Stunde oder mehr reduziert werden. das 3-D-Druckverfahren an- Und wann müssen wir mit
Währenddessen wartet man auf den wenden können. Ich denke, dieser Wende rechnen?
Durchbruch, den das Bioprinting, also die Anzahl Räumlichkeiten, Ich denke, dass wir noch ein
der Druck von menschlichem Gewebe in denen in 3-D gedruckt wer- paar Jahrzehnte warten müs-
und Organen, in der Transplantations- den kann, wird zunehmen. sen, bis 3-D-Drucker zu unse-
medizin bringen soll. Vorläufig ist die Die Kinder von heute werden rem Alltag gehören und in
Reproduktion von voll funktionsfähigen diese Technologie erlernen, eine Vielzahl von Prozessen
Organen mithilfe 3-D-Druck Zukunfts- sich daran gewöhnen und eingebunden sein werden.
musik. In der Praxis gibt es jedoch schon eine enorm wichtige Rolle in
Verfahren, mit denen man Gewebemus- deren Verbreitung spielen. Ist es nicht übertrieben zu
ter produzieren kann, die in Testphasen glauben, dass wir eines Tages
von Medikamenten und Kosmetikarti- In Ihrem Buch sprechen Sie alles selber drucken oder
keln Anwendung finden. von einer Zukunft, in der die drucken lassen?
Der 3-D-Druck hat aber auch weniger kostengünstige Produktion im Eigentlich glaube ich selber
positive Seiten. 2013 erregte der texani- Ausland sowie der Import aus auch nicht, dass wir einmal
sche Student Cody Wilson Aufsehen, Übersee nicht mehr nötig sein alles selber drucken werden.
weil er eine Pistole aus Kunststoff nach- werden – wenn alles an Ort Es wird immer Kunden ge-
baute und deren digitales Modell dann und Stelle und je nach Bedarf ben, die es vorziehen, eine be-
ins Netz stellte. Dieses Ding konnte gedruckt werden kann. Sollte stimmte Marke zu kaufen,
schiessen und an jedem Metalldetektor das wirklich der Fall sein, wäre statt sich mit der völlig ano-
vorbeigeschleust werden. Kurz nach- das Risiko, arbeitslos zu nymen digitalen Herstellung
Fotos: Heiner H. Schmitt, zvg

dem die Sache publik geworden war, werden, enorm … zu begnügen. Und ich bin be-
veranlasste die amerikanische Justiz, Das stimmt. Aber wie das sonders skeptisch gegenüber
dass der digitale Entwurf aus dem Inter- schon in anderen Epochen der «Küche aus dem Dru-
net gelöscht wurde. Ein Beispiel dafür, geschah, werden die über- cker». Diese wird die kulina-
dass sich auch Fälscher und andere Kri- flüssig gewordenen Berufe rischen Traditionen nie und
minelle dieser Technik bedienen. ● durch andere ersetzt, die nimmer ersetzen können. ●

Coopzeitung · Nr. 2 vom 10. Januar 2017 17