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Pressemitteilung 180303

Favoritensieg durch Dmitri Koltakov


Mit dem souveränen Sieg des amtierenden Weltmeisters und aktuell in der WM
führenden Dmitri Koltakov endete vor über 4.000 Zuschauern der dritte Tag des
diesjährigen Berliner Eisspeedway-Festivals. Dabei gewann der 27-jährige
Russe alle seine Heats inklusive seines Halbfinales und des großen
Showdowns. In Letzterem folgten ihm sein Landsmann Dmitri Khomitsevich,
der aufstrebende Schwede Martin Haarahiltunen sowie Daniil Ivanov, ebenfalls
aus dem Land von Väterchen Frost, über den Zielstrich.

Nachdem die Top 3 der aktuellen WM-Tabelle, Dmitri Koltakov, Daniil Ivanov und
Dmitri Khomitsevich quasi im Gleichschritt mit Heat-Siegen in Richtung Halbfinale
marschierten, kam es im 15. der 20 Vorläufe zum ersten direkten Aufeinandertreffen
der Hauptdarsteller und somit zu einer Art „Pre-Finale“. Dabei wies der zweifache
Weltmeister Dmitri Koltakov seine Kontrahenten bereits in die Schranken, und da er
in seinem Halbfinale wie auch im Finale als Erster über den Zielstrich brauste,
gewann er den GP5 2018, wie schon zwei Mal zuvor, sogar mit Punktemaximum.
„Heute hat wieder alles super funktioniert. Mit der Technik gab es keinerlei Probleme,
das Motorrad war sehr gut abgestimmt und auch ich war heute wirklich gut drauf. Ich
habe wieder keinen einzigen Punkt abgegeben. Vielen Dank an dieser Stelle an mein
Team. Ich bin bereit, weiter zu kämpfen und zum Schluss möglichst den WM-Titel
wieder einzufahren“, meinte der aktuelle Krösus der Szene anschließend.
Üblicherweise machen die russischen Sportfreunde den Sieg und auch die
Podestplätze unter sich aus, doch in diesem Jahr gibt es da einen, der fast schon
regelmäßig in deren Phalanx eindringen kann – so auch heute. Der schwedische
WM-Rookie Martin Haarahiltunen qualifizierte sich erneut als einziger West-Europäer
fürs Finale, mischte hier munter mit und landete schließlich im Sandwich zwischen
Dmitri Khomitsevich und Daniil Ivanov auf Rang drei. Er sagte danach: „Ich bekomme
viel Hilfe von Stefan Svensson und meinem Vater, wodurch solche Erfolge erst
möglich werden. Ich habe ein gutes Team um mich herum. Dadurch habe ich
insgesamt ein gutes Feeling. Nachdem ich im ersten Lauf gestürzt war und null
Punkte geschrieben habe, war ich ein bisschen nervös, ob es überhaupt fürs
Halbfinale reicht, aber schließlich ist ja alles noch einmal gut gegangen. Das ist erst
meine dritte richtige Eisspeedway-Saison. In den letzten Jahren hatte ich nicht
genügend Geld, um den Sport richtig zu betreiben. In diesem Jahr passt alles
zusammen, so dass ich mich mit guten Ergebnissen für die Unterstützung bedanken
möchte. Das klappt bisher ganz gut.“
Mit Platz fünf gelang dem Österreicher Franz Zorn, der beste Nicht-Russe der letzten
Jahre, nach seinem bescheidenen WM-Saisonbeginn so etwas wie ein
Befreiungsschlag, doch in der höchst inoffiziellen Wertung „best oft he rest“ ist ihm in
der jüngsten Vergangenheit echte Konkurrenz erwachsen. So wussten sein
Landsmann Harald Simon und Niclas Svensson, der Sohn des Altmeisters Stefan
Svensson, mit ihren Halbfinal-Teilnahmen sowie letztlich den Plätzen sechs und
sieben ebenfalls zu gefallen.

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Stark unterwegs, aber irgendwie unter Wert geschlagen, waren auch die beiden
Vertreter der Gastgeber-Nation, Hans Weber und Max Niedermaier. Beide kämpften
mit den Top-Piloten auf Augenhöhe und verloren lediglich durch schlichtes Rennpech
den einen oder anderen Punkt. Mit den Plätzen elf und zwölf zogen sie sich dennoch
mehr als achtbar aus der Affäre.
Dazu meinte der “Eishans“ nach getaner Arbeit: „So ganz zufrieden bin ich nicht, weil
ich doch den einen oder anderen Punkt hergeschenkt habe. Zufrieden bin ich aber
mit dem Motorrad, welches wir jetzt sehr gut abgestimmt haben. Es fehlt noch ein
bisschen was, aber nicht mehr viel. Die Russen kochen auch nur mit Wasser, da
wollen wir hin. In diesem Sport entscheiden Nuancen bei der Abstimmung der
Motorräder, da sind uns die Russen schon noch etwas voraus. Was noch fehlt, das
holen wir auch noch.“
Max Niedermaier vom Team Eisspeedwayunion Berlin, der zwei Tage zuvor seinen
DM-Titel an gleicher Stelle mit Bravour verteidigen konnte und mit der Veranstalter-
Wild-Card im WM-Feld mitmischte, erklärte seinerseits: „Mit dem heutigen Rennen
bin ich sehr zufrieden. Ich hätte vielleicht in den letzten Heats noch ein bisschen
mehr kämpfen müssen, aber vier Punkte können sich sicherlich sehen lassen. Das
Ergebnis sagt dabei noch nicht einmal aus, wie es eigentlich lief, denn von der Pace
her war ich recht gut dabei. Hier fahren die Besten der Welt, und wenn man da einen
kleinen Fehler macht und einem mal zehn Meter fehlen, holt man die bei dieser
Leistungsdichte nicht so leicht auf. Ich denke, dass ich heute gezeigt habe, dass ich
wieder in das WM-Feld gehöre. Ich habe Leute geschlagen, die fest in der WM sind.
Ein Grund war heute wahrscheinlich auch, dass ich völlig ohne Druck fahren konnte.“
Am Sonntag, dem 4. März, wird der Schlusspunkt hinter das viertägige Eisspeedway-
Fest in Berlin mit dem Grand Prix sechs zur Eisspeedway-Einzel-Weltmeisterschaft
2018 gesetzt. Stadionöffnung ist bereits 11.00 Uhr und nach der Autogramstunde ab
12.45 Uhr betreten die Eisspeedway-Gladiatoren 13.40 Uhr das weite Rund zur
Fahrerparade. Rennstart ist 14.00 Uhr. Tickets sind an der Tageskasse noch
erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.eisspeedwayberlin.de.

Ablauf und Ticketpreise 45. Eisspeedway Berlin


Sonntag, 4. März 2018, Rennen Eisspeedway-WM (GP6 2018)
Einlass: 11:00 Uhr Oberring: 19,00 € (Kinder 5,00 €)
Autogrammstunde: 12:45 – 13:15 Uhr Gegengerade: 24,00 € (Kinder 9,00 €)
Eröffnung: 13:40 Uhr Kurve 1 / 2: 33,00 € (Kinder 9,00 €)
Beginn: 14.00 Uhr Haupttribüne: 38,00 € (Kinder 9,00 €)
Ende: ca. 16:30 Uhr

Pressekontakt:
Eisspeedwayunion Berlin
c/o HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG
Herr Thorsten Horn
Schenkenberg 40
09125 Chemnitz
Tel.: +49 (0)371 56160-13
Fax: +49 (0)371 56160-19
Mobil: +49 (0)172 2575112
E-Mail: topspeed.horn@hb-werbung.de
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