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Die Gespräche mit dem Persönlichen Gesandten der UNO für die marokkanische Sahara waren

"reich" und "fruchtbar" (Herr Bourita)

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für internationale Zusammenarbeit, Nasser Bourita,
betonte am Dienstag, den 06. März 2018 in Lissabon, dass die bilateralen Gespräche mit dem
persönlichen Botschafter des UNO-Generalsekretärs für die marokkanische Sahara, Horst Köhler,
"reich" und "fruchtbar" gewesen seien.

"Insgesamt fanden die Diskussionen in einer Atmosphäre der Gelassenheit statt und die Debatten
waren reich und fruchtbar. Und die Atmosphäre war eine von Ernsthaftigkeit und gegenseitigem
Respekt geprägt", sagte Bourita den Reportern nach den bilateralen Gesprächen gegenüber.

Er sagte, die marokkanische Delegation habe ein "bilaterales Treffen" mit dem persönlichen Vertreter
des UNO-Generalsekretärs für die marokkanische Sahara gehabt.

"Dies ist kein Verhandlungsprozess oder eine Verhandlung, sondern ein Kontakt, um die Entwicklung
der marokkanischen Sahara-Frage zu erörtern", sagte er.

Herr Bourita sagte auch, dass "die Debatten es der marokkanischen Delegation ermöglicht haben, die
Entstehung dieses regionalen Konflikts und die politischen, rechtlichen und geostrategischen
Erwägungen, die zu dessen Zustandekommen in den 70er Jahren geführt haben, ins Gedächtnis zu
rufen".

Das Treffen sei auch eine Gelegenheit für die relevanten Mitglieder der marokkanischen Delegation,
die Bemühungen des Königreichs Marokko zur Umsetzung des regionalen Entwicklungsmodells und
der Strukturen der fortgeschrittenen Regionalisierung zu erläutern, sagte er.

Die Debatten boten der marokkanischen Delegation die Möglichkeit an, die Einzelheiten der
marokkanischen Autonomieinitiative, den Kontext ihrer Ausarbeitung, ihren reichen Inhalt und ihre
sehr solide Rechtsgrundlage zu erläutern, fügte er hinzu.

Herrn Bourita zufolge waren die Gespräche auch eine Gelegenheit, den Maghreb, die Kosten der
Nicht-Maghreb-Union und die Beweggründe für die Blockade des Aufbaus des Maghreb zu
diskutieren.

Der Minister betonte auch, dass die marokkanische Delegation zu diesem Treffen mit der Referenz in
der Rede von seiner Majestät dem König Mohammed VI vom 6. November gekommen sei, worin der
Souverän die vier Parameter für die Fortsetzung dieses Prozesses definiert habe.

Erstens muss die Lösung im Rahmen der Souveränität des Königreichs, seiner territorialen Integrität
und seiner nationalen Einheit erfolgen. Zweitens sollte der Prozess alle an diesem Konflikt Beteiligten
miteinschließen, die tatsächlichen Parteien, die diesen regionalen Konflikt ausgelöst haben. Drittens
muss der Prozess der ausschließlichen Schirmherrschaft der Vereinten Nationen unterstehen, ohne dass
irgendeine andere regionale oder internationale Organisation mitwirkt. Und viertens muss sich der
Prozess auf politische Fragen konzentrieren, weg von allen Randthemen, die oft in die Diskussionen
eingebettet sind, um den Prozess von seinen primären Zielen abzulenken, sagte er.

Unter Leitung vom Herrn Bourita umfasst die marokkanische Delegation auch die Herren Omar
Hilale, den ständigen Vertreter des Königreichs Marokko bei den Vereinten Nationen, Sidi Hamdi
Ould Errachid, den Präsidenten der Region Laâyoune-Sakia El Hamra und Ynja Khattat, die
Präsidentin der Region Dakhla-Oued Eddahab.
Die Teilnahme der marokkanischen Delegation an diesem bilateralen Treffen auf Einladung des
persönlichen Gesandten ist Teil der laufenden Zusammenarbeit Marokkos mit den Vereinten Nationen,
um eine endgültige politische Lösung für den regionalen Konflikt um die marokkanische Sahara zu
erzielen, sagte das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und für internationale
Zusammenarbeit in einer abschließenden Erklärung.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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