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Historisch-kritischer Apparat zu

Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie.


Erster Band. Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals.
Neue Textausgabe. Bearbeitet und herausgegeben von
Thomas Kuczynski. VSA: Verlag Hamburg 2017

Symbolik zur Klassifikation der Anmerkungen (alphabetisch)


(zur systematischen Klassifikation vgl. das Nachwort, pp. 784/85)
<a> verweist auf eine veränderte Absatzgestaltung.
<b> verweist auf Bemerkungen und Hinweise auf Korrekturzetteln, in Handexemplaren und Instruktionen.
<c> verweist auf eliminierte fremdsprachige Zusätze.
<d> verweist auf sonstige übersetzte fremdsprachige Passagen.
<e> verweist auf Erläuterungen des Bearbeiters.
<f> verweist auf sinnstörende Fehler.
<g> verweist auf sonstige Fehler in Grammatik und Orthographie.
<h> verweist auf Aussagen, zu denen die von Marx genutzte Quelle nicht aufgefunden werden konnte.
<i> verweist auf in Zitaten falsch gesetzte Anführungszeichen und Auslassungspunkte.
<j> verweist auf Interpunktionsfehler und -varianten.
<k> verweist auf gesonderte Kommentare.
<m> verweist auf aus dem Text der NTA eliminierte bibliographische Angaben.
<n> verweist auf schon bei Marx vorhanden gewesene bibliographische Angaben.
<o> verweist auf einen in Q zitierten, aber vom Original (O) abweichenden Text.
<p> verweist auf eine veränderte Reihenfolge des Texts.
<q> verweist auf den in der zitierten Quelle (Q) vorhandenen Text.
<r> verweist auf einen in M zitierten, aber von Q abweichenden Text.
<s> verweist auf An- und Unterstreichungen in Handexemplaren; sofern die Anstreichungen mitten im
Wort beginnen, sind die nicht angestrichenen Wortteile tief-gestellt.
<t> verweist auf eine veränderte Typographie.
<u> verweist auf zusätzliche bibliographische Angaben.
<v> verweist auf den in einer Ausgabe gegenüber einer andern inhaltlich oder auch stilistisch
veränderten Text. Je nach dem, ob sie allein die Zweitausgabe, allein die vierte Ausgabe oder beide
Ausgaben betreffen, sind die Siglen fett <v> bzw. kursiv <v> bzw. fett-kursiv <v> gesetzt, die übrigen
dagegen nicht gesondert ausgezeichnet.
<w> verweist auf Varianten in Orthographie, Grammatik und Lautstand.
<x> verweist auf übersetzte fremdsprachige Zitate, sofern ihnen bibliographische Angaben folgen.
<y> verweist auf sprachlich veränderte Passagen.
<z> verweist auf in M vorhandene Fußnoten.
(oN) folgt den Zeilenzahlen, wenn eine Anmerkung mehrere Zeilen des edierten Texts betrifft, aber nicht
die darin enthaltene (Marx’sche) Fußnote.
(oT) folgt den Zeilenzahlen, wenn eine Anmerkung mehrere Zeilen des edierten Texts betrifft, aber nur
die darin enthaltene (Marx’sche) Fußnote.

-1-
<k1> 1-172 Anmerkungen zu den Vorworten (von Marx)

In F fehlt die Dedikation. Dem Vorwort vorangestellt sind das Faksimile des Geleitbriefs von Marx sowie der
Text des die Edition vorschlagenden Briefs von Maurice Lachatre an Marx. Das Vorwort in F ist keine bloße
Übersetzung, sondern teilweise eine inhaltliche Neufassung; vgl. die nachfolgenden Anm.

7<v1> Überschrift] A Vorwort.


7<z1> Auflage in B mit Note 1). | In ACD sowie FE ohne die Note.
8<e1> Vgl. Z. 26281-582.
9f<g1> D Fortsetzuug
bis
10<t1> M Schrift: „Zur Oekonomie“.
10<u1> Vgl. Karl Marx: Zur Kritik der politischen Oekonomie. Heft 1, Berlin 1859 (i. F.: Zur Kritik ...,
2
H. 1) [MEGA II/2: 95-245 bzw. MEW 13: 3-160].
bis
12<v2> die unterbrach.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
13-6<v3> Der viele] F Afin de donner à ce livre un complément nécessaire, j’y ai fait entrer, en le ré-
sumant dans le premier chapitre, l’écrit qui l’avait précédé. Il est vrai que j’ai cru devoir dans ce résumé
modifier mon premier plan d’exposition. Un grand nombre
13<k2> resümirt] Gründe für das Verfassen des Resümees legt Marx in der nachfolgenden Note (vgl. Z. 27-
36) dar sowie in einem Brief an Louis Kugelmann vom 13. 10. 1866: Ich habe es für nötig erachtet, in dem
ersten Buch wieder ab ovo zu beginnen, d. h. meine bei Duncker erschienene Schrift in einem Kapitel
über Ware und Geld zu resümieren. Ich hielt das für nötig, nicht nur der Vollständigkeit wegen,
sondern weil selbst gute Köpfe die Sache nicht ganz richtig begriffen, also etwas Mangelhaftes an
der ersten Darstellung sein mußte, speziell der Analyse der Ware. [MEW 31: 534]. Wie aber aus Anm.
24<v6> ersichtlich, hatte seiner Ansicht nach auch die an dieser Stelle in A gegebene Darstellung noch ihre
Mängel, so dass er ihr einen Anhang Die Werthform hinzufügte. Auf der Grundlage von beiden erarbeitete
Marx dann den in B präsentierten Text.
13<y1> Abschnitt] M Kapitel | F analog M. | E in the first three chapters | A gliederte sich in sechs Kapitel,
B dagegen (sowie CD) in sieben Abschnitte (sowie 25 Kapitel) und F (sowie E) in acht Abschnitte (sowie 33 Ka-
pitel). Die nur für A gültigen Bezüge auf das erste Kapitel wurden in BCD sowie F nicht und in E nur teilweise
geändert; vgl. Anm. 19<y2>, 21f<y3> u. 50<y4>.
14<w1> AB diess
bis
16f<k3> während wird] Diese Andeutungen fielen offenbar in A doch zu kurz aus, denn in B ist, gerade in
Abschnitt I, eine Vielzahl von sowohl direkten als auch indirekten Bezügen und Zitaten eingefügt worden.
bis
17f<v4> Die Jedoch] Komb. aus B u. F. | M Die Abschnitte über die Geschichte der Werth- und Geldtheo-
rie fallen jetzt natürlich ganz weg. Jedoch | F L'histoire de la théorie de la valeur et de la monnaie, par exemple, a
été écartée ; mais par contre
19<y2> Abschnitt] Der Gliederung in B u. F entsprechend; vgl. Anm. 13<y1>. | M Kapitel | FE analog M.
bis
21f<y3> des ersten das die] Der Gliederung in B u. F entsprechend; vgl. Anm. 13<y1>. | M des ersten
Kapitels, namentlich des Abschnitts, der die | F Le premier chapitre, principalement la partie qui | E
the first chapter, especially the section that
bis
23-6<v5> wird ist] Komb. aus B u. F. | M wird bis popularisirt | F sera donc d’une intelligence un peu
difficile. Pour ce qui est de l’analyse de la substance de la valeur et de sa quantité, je me suis efforcé d’en
rendre l’exposé aussi clair que possible et accessible à tous les lecteurs
24<t2> Wertgröße] Die Typographie von AB enthält kein ß und die von CD nur an verschiedenen Stellen. Zur
Vermeidung von Verwechslungen – z.B. von Maße (Plural von Maß) und Masse – ist die Typographie dann von
ss zu ß verändert worden, wenn ein langer Vokal bzw. ein Diphtong (eu usw.) vorangeht; die typischen Marx'-

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schen Verkürzungen – z.B. Verbessrung statt Verbesserung – sind also dadurch nicht betroffen. Eine Ausnahme
wurde bei dem Wort diess gemacht, das zuweilen schon in A und B, allermeist in C und häufig in D mit einem s
(dies), aber nie mit ß (dieß) gedruckt worden ist; im edierten Text ist durchgängig die modernere Variante (dies)
verwendet und die ältere Variante (diess) im Apparat nur dann verzeichnet, wenn die modernere schon in einer
der deutschen Ausgaben vorhanden gewesen ist, so dass also der Nachvollzug orthogaphischer Entwicklungen
gewährleistet bleibt.
24<z2><g2> popularisiert in AD mit Note 1). | in BC mit Note 2). | C Druckfehler.
24<v6> A popularisirt 1). Anders mit der Analyse der Werthform. Sie ist schwerverständlich, weil die Dia-
lektik viel schärfer ist als in der ersten Darstellung. Ich rathe daher dem nicht durchaus in dialektisches
Denken eingewohnten Leser, den Abschnitt von p. 15 (Zeile 19 von oben) bis Ende p. 34 ganz zu überschlagen,
und statt dessen den dem Buch zugefügten Anhang: „Die Werthform“ zu lesen. Dort wird versucht, die Sa-
che so einfach und selbst so schulmeisterlich darzustellen, als ihre wissenschaftliche Fassung erlaubt. Nach
Beendigung des Anhangs kann der Leser dann im Text wieder fortfahren mit p. 35. abs | Was hier überschla-
gen werden sollte, war die Erstfassung dessen, was in B Unterkapitel 3) Die Werthform oder der Tauschwerth |

vgl. Z. 599-1441.
27<w2> AD diess
28<g3> AB Schultze-Delitzsch
bis
28f<k4> worin erklärt] Marx an Kugelmann (vgl. Anm. 13<k2>): wo er angeblich die „geistige Quint-
essenz“ meiner Entwicklung gibt [MEW 31: 534].
bis
28<q1> die Quintessenz] Q der gedrängte Gedankenextrakt
28f<g4> M Themate
29<u2> Anspielung auf Ferdinand Lassalle: Herr Bastiat-Schulze von Delitzsch, der ökonomische
Julian, oder: Capital und Arbeit. Berlin 1864. pp. 146ff., insbes. p. 149.
29<v7> bedeutende Missverständnisse] F graves erreurs
29<v8> En passant.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
29-34<k5> Wenn bestimmt.] Zu Lassalles Umgang mit den von Marx veröffentlichten Gedanken vgl. auch
die sehr viel schärfer ausfallenden Formulierungen im Brief an Kugelmann (vgl. Anm. 13<k2>) sowie an Engels
vom 3. 6. 1864 [MEW 30: 403]. In ersterem bemerkt er: Lassalle z.B. in seinem „Kapital und Arbeit“ [...]
macht große Schnitzer, was ihm übrigens beständig bei seiner sehr ungenierten Aneignung meiner
Arbeiten passiert. Es ist komisch, wie er mir sogar lit[eratur]-hist[orische] „Versehen“, da ich näm-
lich manchmal aus dem Kopf zitiere, ohne die Sachen nachzusehn, abschreibt. Ich bin noch nicht mit
mir selbst im reinen darüber, ob ich in der Vorrede einige Worte über Lassalles Plagiarismus fallen-
lasse. [MEW 31: 534]
34<w3> AB diess
36<v9> habe.] Zusatz in F: et dont je n’ai pas à m’occuper ici.
37<a1> Die] A sowie F analog mit Absatz.
37<v10> sehr einfach] analog F. | M sehr inhaltslos und einfach
bis
39f<v11> viel Formen] analog F: des formes bien plus complexes et cachant un sens plus profond | M viel
inhaltsvollerer und komplicirterer Formen
bis
41f<v12> Zelle ist.] analog F: cellule qui en est l'élément. | M Körperzelle.
bis
43f<v13> Die kann.] analog F: l’abstraction est la seule force qui puisse lui servir d’instrument. | M Die
Abstraktionskraft muss beide ersetzen.
44<v14> bürgerliche Gesellschaft] F société bourgeoise actuelle
47<v15> und zwangsläufig] analog F: et nécessairement | In M fehlt das Analogon zu dieser Passage.
48<v16> mikroskopischen] analog E: microscopic | M mikrologischen | wohl bloßer Druckfehler, denn

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mikrologisch bedeutet: kleinlich, kleingeistig | F analog B: micrologique
bis
50f<v17> Mit können.] F A part ce qui regarde la forme de la valeur, la lecture de ce livre ne présentera pas
de difficultés.
50<y4> Unterkapitels] M Abschnitts | ab B wurde der Terminus Abschnitt nicht mehr, wie in A für eine
beliebige, sondern für die oberste Gliederungsstufe verwendet; vgl. Anm. 13<y1>. | In F fehlt das Analogon zu
dieser Passage. | Kor. in E: section [der dortigen Gliederung entsprechend]
50<w4> AB diess
53<w5> A Naturprozesse
54f<j1> CD oder wo
56<w6> A Prozesses
57f<v18> Produktions- und Verkehrsverhältnisse] F rapports de production et d'échange
58<v19> bis jetzt] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
58<w7> ABD Diess
bis
59<v20> es dient.] F j'emprunte à ce pays les faits et les exemples principaux qui servent d'illustration au
développement de mes théories
61<g5> D euglischen
bis
63<q2> De narratur!] Q Mutato nomine de te / fabula narratur [Nur der Name ist anders; die Sage /
handelt von dir].
63<e2> De te fabula narratur (die Sage handelt von dir) – verkürztes Zitat aus Quintus Horatius
Flaccus: Saturae, also den Satiren des Horaz, Buch I, Kap. 1, Vers 69-70 (Übers. M. Simon).
68<w8> Tendenzen] B Tendencen
bis
68f<v21> zeigt folgen] Komb. aus B u. F. | M zeigt dem minder entwickelten nur | F ne fait que montrer à
ceux qui le suivent sur l'échelle industrielle
69<j2> A Zukunft!
72<v22> Fabrikgesetze] F lois anglaises
75<v23> modernen Nothständen] F maux de l'époque actuelle
79<e3> Le mort saisit le vif! (Der bzw. das Todte packt den Lebenden!) – schon aus dem Hochmittel-
alter überlieferter Grundsatz des französischen Erbrechts, wonach der Erbe unverzüglich, ohne Auf-
schub, mit den Gütern und Würden des Verstorbenen ausgestattet wird, d. h. nicht einfach der Erbe von
seinem Erbe Besitz ergreift (wenn und wann er will), sondern ebensosehr das Erbe von ihm.
bis
89<v24><c1> über Gesundheit] M über „Public Health” (Oeffentliche Gesundheit) | F sur la santé
publique (Public Health)
91<e4> Perseus – Gestalt der griechischen Mythologie, die eine unsichtbar machende Tarnkappe be-
saß. Zu den von Perseus verfolgten Ungeheuern zählte auch die Medusa, der er das Haupt (Medusen-
haupt) abschlug.
93<w9> A wegläugnen
94<y5> darf] M muss | muss [...] nicht ist Anglizismus für darf [...] nicht, englisch: must not
97<v25><w10> Umwälzungsprocess] A Umwälzungsprozess | F bouleversement social
bis
101f<v26> aller Hindernisse] analog F: tous les obstacles légaux | M aller gesetzlich kontrolirbaren
Hindernisse
bis
105f<v27> kann ziehn.] analog F: peut et doit tirer un enseignement de l'histoire d'une autre nation. | M
soll und kann von der anderen [D andern] lernen.
107<j3> A Werks das
108f<w11> AB naturgemässe

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110<v28> mildern] F adoucir les maux de leur enfantement
114f<v29> Klasseninteressen und -verhältnissen] analog F: d'intérêts et de rapports de classes déterminés | M
Klassenverhältnissen und Interessen
115<w12> D andere
116<w13> A Prozess
bis
118<v30> so mag] F quoi qu'il puisse faire pour s'en dégager
119<w14> BCD Gebiete
122<v31> die Furien] F toutes les furies
124<g6> 38] A 30 | AK (tinte) XI26 iT 3<0> | Ra | 8
124<e5> 39 Glaubensartikel – das Glaubensbekenntnis der anglikanischen Kirche, das unter der
Regentschaft von Elisabeth I (1533–1603) ausgearbeitet und 1571 vom Parlament angenommen wurde.
125<e6> culpa levis – eine lässliche Sünde, im juristischen Sinne eine leichte Fahrlässigkeit oder
Verfehlung (im Gegensatz zur culpa lata, einer groben Fahrlässigkeit oder schweren Verfehlung).
bis
128f<t3> M Blaubuch: „Correspondence Unions.“
129<e7> Blaubuch – Blaubücher (Blue Books) werden in England seit dem 17. Jahrhundert offiziell
vom Parlament bzw. Außenministerium herausgegeben und wegen ihrer blauen Umschläge so genannt.
In Russland etwa hießen solche Publikationen aus dem analogen Grunde Orangebücher, in Deutschland
Weißbücher usw.
129<g7> M Trade’s
133<u3> Marx bezieht sich hier wohl auf die Despatch addressed by Lord Stanley to Lord Howard de
Walden. In: Correspondence with Her Majesty’s Missions Abroad, regarding Industrial Questions and
Trade Unions. Presented to both Houses of Parliament by Command of Her Majesty. London 1867, p. 1.
bis
133-6<q3> Gleichzeitig Tagesordnung!] Q Mr. Wade’s speech [...] in which he spoke of the rela-
tions of labour and capital, as the thing most likely to need regulation by legislation as soon as the
reconstruction question [after the civil war] was settled, and hinted pretty broadly that the growing
inequality in the distribution of property might also come under review, has been ever since its de-
livery exciting a good deal of comment, owing to Mr. Wade’s position in the republican party. He is
the President of the Senate, and the man on whom the duties of the presidency would devolve in
case of Mr. Johnson’s [the US President] death or removal, and he is one of the men most talked of as
Mr. Johnson’s successor, in 1868. Under these circumstances his utterances have an importance
which they would not have if he were simply a senator, although on such a subject as this the impor-
tance of a senator’s utterances would of course be great. Doubts were at first thrown out on the accu-
racy of the report of what Mr. Wade said, but these have been removed by the reiterated testimony
of newspaper correspondents who accompany the excursion party to which Mr. Wade belongs, and
by the absence of any denial by Mr. Wade himself. [...] The republican papers are [...] trying hard, in
the absence of any notes, comments, or emandations from the creator himself, to explain the speech
away, and some of his emandations are sufficiently odd. [...] There is very little doubt that the motive
of Mr. Wade’s escapade was revealed by himself when he spoke of his love of being “in advance” of
everybody else in politics. [...]
133<g8> atlantischen] A transatlantischen | AK (blei) XII3 iT <trans>atlantischen |
Engels fragte am 9. 9. 1867 ironisch bei Marx an: Apropos, wo strömt denn der „Transatlantische Ocean“? Marx
antwortete postwendend (am 11. 9.) und ziemlich ungehalten: Was den „transatlantischen Ocean“ betrifft, so ist es
Sache des letzten Correctors dergleichen lapsus pennae [Schreibfehler] zu corrigiren. [vgl. MEW 31: 341+342].
133<w15> ACD Oceans
136<u4> Vgl. wohl den (anonymen) Korrespondentenbericht in The Daily News (London), Nr. 6611 v.

-5-
12. 7. 1867, p. 6C (America). – <e> Benjamin Franklin Wade war damals Präsident des Senats. | Auf
dem ersten Teil der hier zitierten Passage basiert wohl auch die in der Adresse du Conseil Général de
l’Association Internationale aux Membres et aux Sociétés affiliées et a tous les Travailleurs getroffene
Feststellung: A l’occasion de l’élection du prochain président les différents parties politiques
ont été obligés de faire leur profession de foi : le parti radical [recte: républicain] par la bouche
de Wade, président du Sénat, a reconnu la nécessité de s’occuper avant tous et spécialement
de la question du travail et du capital, et il s’est prononcé franchement pour une transforma-
tion de la propriété capitaliste et foncière [MEGA2 I/20: 25718-23 bzw. MEW 16: 526], aber eben
leider, wie auch in Marx’ Vorwort, unter Weglassung der im zweiten Teil der hier zitierten Passage vom
Korrespondenten hellsichtig vermuteten Hintergründe für Wade’s Eskapade.
136<w16> AB diess
bis
137f<q4> die Kutten] Q Das Licht vom Himmel läßt sich nicht versprengen, / Noch läßt der Son-
nenaufgang sich verhängen / Mit Purpurmänteln oder dunklen Kutten; / Den Albigensern folgen die
Hussiten / Und zahlen blutig heim, was jene litten; / Nach Huß und Ziska kommen Luther, Hutten, /
Die dreißig Jahre, die Cevennenstreiter, / Die Stürmer der Bastille, und so weiter.
138<e8> Anspielung auf die Schlussverse in Nicolaus Lenau: Die Albigenser. 2. Aufl., Stuttgart,
Tübingen 1846, pp. 253/54.
bis
138<q5> Sie werden.] Im Brief von Friedrich Adolph Sorge in Hoboken an Marx in London vom 10. 7 1867
heißt es: „Es geschehen Zeichen u. Wunder“, möchte man sagen, denn kürzlich hat Einer der ein-
flußreichsten Politiker, Senator Wade von Ohio, eine Rede gehalten, die fast kommunistisch klang.
Das Geschrei der (bourgeois) Presse wurde darob auch so heftig, daß man sich beeilte, explanations
u. interpretations folgen zu lassen.
138<w17> D geschehen
138<e9> Vgl. Friedrich Adolph Sorge in Hoboken (N. J.) an Marx in London vom 10. 7 1867 (Inter-
nationales Institut für Sozialgeschichte Amsterdam. Marx-Engels-Nachlass. D 4095). | Über diesen Brief
hat Marx, den Protokollen des Generalrats der IAA zufolge, in der Sitzung vom 23. 7. mitgeteilt: It [...]
spoke of the great danger there was of the working men of America being traduced by the
professional politicians, – the greatest rascals under the sun who were advocating working
men’s measures to retain their places. Senator Wade had made an almost Communistic
Speech the other day but had explained it away before a bourgeois audience. [MEGA2 I/20:
57617-22].
141<w18> A Prozess
bis
142f<w19> A Cirkulationsprozess Gesammtprozesses
bis
143<v32> die Gesammtprocesses] F des formes diverses qu'il revêt dans la marche de son développement
bis
144<v33> dritte IV)] D dritte (Buch IV)
144<e10> Die Bücher II und III erschienen, von Friedrich Engels bearbeitet und herausgegeben in zwei
Bänden, 1885 (Band II) und 1894 (Band III). Zu Buch IV existierten lediglich Vorarbeiten, die, von Karl
Kautsky bearbeitet und unter dem Titel Theorien über den Mehrwert herausgegeben, 1904–1910 in drei
2
Teilen erschienen. In MEW sind dies die Bände 24-25 u. 26.1-3, in der Abteilung II von MEGA die Bän-
de 3.2-5 (Vorarbeiten zu Buch IV), 4.1-3 und 11-15 (Entwürfe zu Buch II und III sowie Engels' Edition).
146<w20> M s. g.
148<e11> Segui il tuo corso, e lascia dir le genti! (Geh deinen Weg, und lass die Leute reden!) –
die Zuschreibung des Wahlspruchs basiert auf einem Druckfehler, denn in einer Kurzbiographie des
italienischen Dichters Dante Alighieri (1265-1321) hatte deren Verfasser, Gabriele Rossetti, den Vers
Vien dietro a me, e lascia dir le genti (Komm, folge mir, und lass die Leute reden) versehentlich mit
Segui il tuo corso e lascia dir le genti wiedergegeben (zum Original vgl. Dante Alighieri: Commedia.

-6-
Buch 2: Purgatorio, Gesang 5, Vers 13; zum Zitat Rossetti: Vita di Dante. In: Dante: La divina commedia.
Con comento analitico di G. Rossetti. In sei volumi, Vol. 1, London 1826, p. XXXIII); die in den Errata
(ebenda, p. 406) vorgenommene Korrektur hatte Marx offenbar übersehen, das (längere) Zitat an der
Jahreswende 1866/67 unkorrigiert in ein Notizbuch übernommen (vgl. Russländisches Archiv für Sozial-
2
und Politikgeschichte, f. 1, op. 1, d. 2031, [Vorsatzpapier 6], zit. nach dem MS von MEGA IV/18: 88) und
als Wahlspruch des großen Florentiners das zitiert, was wohl in Wahrheit sein eigner Wahlspruch
gewesen ist. Allerdings konnten die das Zitat einleitenden Sätze von Rossetti nicht den geringsten Zwei-
fel sowohl an der Korrektheit des Zitats wie auch an dessen Bedeutung als Ausdruck der Lebenshaltung
(der Philosophie) des Dichters aufkommen lassen: Molti de’ suoi contemporanei e conoscenti, di
soverchio timidi e circospetti, lo tacciavano d’ imprudente, e lo consigliavano a raffrenarsi ;
ma ei gl’ incolpava di pigri e di vili, e fè dirsi dalla Filosofia : abs Segui il tuo corso e lascia dir le
genti, / Sta come torre ferma che non crolla / Giammai la cima per soffiar di venti. abs E in tutto
il suo misterioso corso non dimenticò mai quel precetto di Polibio che gli dicea: nè dal riprende-
re l’ amico, nè dal lodare l’ avversario ti resterai, quando verità te lo imponga. [Viele seiner Zeitgenos-
sen und Bekannten, der allzu Schüchternen und Vorsichtigen, bezichtigten ihn der Unvorsicht und rieten
ihm, sich zu mäßigen; aber er beschuldigte sie, feige und träge zu sein, und legte der Philosophie in den
Mund: abs Geh deinen Weg, und lass die Leute reden, / Steh’ fest gleich einem Turme, dessen Spitze, /
Wie auch die Winde toben, nicht erzittert. abs Und auf seinem ganzen rätselhaften Weg hat er niemals
jene Mahnung des Polybios vergessen: ...]. Die von Rossetti kursiv gesetzte Passage ist jedoch eben-
falls kein Zitat, sondern Paraphrase, nämlich ein stark verkürzter Ausschnitt aus dem Methodenkapitel
der Geschichten des Polybios (Buch I, Kap. 14): § 1: [...] Φιλῒνον καὶ Φάβιον, μὴ δεόντως ἡμῒν
ἀπηγγελκέναι τὴν ἀλήθειαν. (... Philinos und Fabius Pictor [die beiden Historiker] haben uns nicht,
wie es sich gehört hätte, die Wahrheit berichtet.) § 2: Ἑκόντας μὲν οὖν ἐψεῦσθααι τοὺς ἄνδρας
οὐχ ὑπολαμβάνω, στοχαζόμενος ἐκ τοῦ βίον καὶ τῆς αἱρέσεως αὐτῶν: δοκοῦσι δέ μοι
πεπονθέναι τι παραπλέσιον τοῖς ἐρῶσι. (Ich nehme zwar nicht an, dass sie, nach ihrem Leben
und ihrer Gesinnung zu urtheilen, willentlich gelogen haben; allein, ich glaube, dass sie sich wie Lie-
bende verhalten haben.) § 3: Διὰ γὰρ τὴν αἵρεσιν καὶ τὴν ὅλην εΰνοιαν Φιλίνῳ μὲν πάντα
δοκοῦσιν οἱ Καρχηδόνιοι πεπρᾶχθαι φρονίμως καλῶς ἀνδρωδῶς, οἱ δὲ Ῥωμαῖοι τἀναντία,
Φαβιῳ δὲ τοὔμπαλιν τούτων. (Die Gesinnung und die Sympathien von Philinos veranlassen diesen,
alle Thaten der Karthager verständig, vortrefflich und heldenhaft zu finden; für Fabius ist das Gegentheil
der Fall.) § 4: Ἐν μὲν οὖν τῷ λοιπῷ βίῳ τὲν τοιαύτην ὲπιείκειαν ἴσως οὐκ ἄν τις ἐκβάλλοι: και γὰρ
φιλόφιλον δεῖ εἶναι τὀν ἀγαθὀν ἄνδρα καὶ φιλόπτριν, καὶ συμμισεῖν τοῖς φίλοις τοὺς ἐχθροὺς καὶ
συναγαπᾶν τοὺς φίλους: (Unter allen andern Umständen wird man solche Art Gefälligkeit ohne Zweifel
nicht missbilligen, denn eines braven Mannes Pflicht ist, seine Freunde und sein Vaterland zu lieben und
die Feindschaften seiner Freunde genauso zu theilen wie ihre Zuneigungen:) § 5: ὅταν δὲ τὸ τῆς
ἱστορίας ἦθος ἀναλαμβάνῃ τις, ἐπιλαθέσθαι χρὴ πάντων τῶν τοιούτων καὶ πολλάκις μὲν εὐλογεῖν
καὶ κοσμεῖν τοῖς μεγίστοις ἐπαίνοις τοὺς ἐχθρούς, ὅταν αἱ πράξεις ἀπαιτῶσι τοῦτο, πολλάκις δ᾿
ἐλέγχειν καὶ ψέγειν ἐπονειδίστως τοὺς ἀναγκαιοτάτους, ὅταν αἱ τῶν ἐπιτηδευμάτων ἁμαρτίαι
τοῦθ᾿ ὑποδεικνύωσιν. (Aber wenn man sich des eigenen Charakters der Geschichtsschreibung bewusst
ist, dann muss man alle Gefühle dieser Art vergessen, oft seinen Feinden Anerkennung aussprechen
und sie überschwenglich loben, wenn ihre Thaten dies erfordern, oft auch die der eignen Seite streng
kritisieren und tadeln, sobald ihr Fehlverhalten dies rechtfertigt.) § 6: Ὥσπερ γὰρ ζῴου τῶν ὄψεων
ἀφαιρεθεισῶν ἀχρειοῦται τὸ ὅλον, οὕτως ἐξ ἱστορίας ἀναιρεθείσης τῆς ἀληθείας τὸ καταλειπό-
μενον αὐτῆς ἀνωφελὲς γίνεται διήγημα. (Denn so wie ein seines Augenlichts beraubtes Thier zu
absolut nichts nutze ist, genauso ist die der Wahrheit beraubte Geschichte auf eine nutzlose Erzählung
beschränkt.) § 7: Διόπερ οὔτε τῶν φίλων κατηγορεῖν οὔτε τοὺς ἐχθροὺς ἐπαινεῖν ὀκνητέον, οὔτε δἐ
τοὺς αὐτοὺς <ποτὲ μὲν> ψέγειν ποτὲ δ᾽ ἐγκωμιάζειν εὐλαβητέον, ἐπειδὴτοὺς ἐν πράγμασιν
ἀναστρεφομένους οὔτ᾽ εὐστοχεῖν αἰεὶ δυνατὸν οὔθ᾽ ἁμαρτάνειν συνεχῶς εἰκός. (Man darf also nicht

-7-
zögern, sowohl seine Freunde zu beschuldigen als auch seine Feinde zu loben, noch sich davor fürch-
ten, dieselben Personen nacheinander zu tadeln und zu preisen, denn es ist weder möglich noch
wahrscheinlich, dass in öffentliche Angelegenheiten verwickelte Männer ständig erfolgreich sind oder
ständig scheitern.) § 8: Ἃποστάντας οὖν τῶν πραττόντων αὐτοῖς τοῖς πραττομένοις ἐφαρμοστέον
τὰς πρεπούσας ἀποφάσεις καὶ διαλήψεις ἐν τοῖς ὑπομνήμασιν. (In den historischen Werken, den
Beobachtungen und den zwingend gebotenen Urtheilen muss man also von den Personen absehen,
allein nach den Handlungen sich richten.)
bis
152-71<v34> London Ergebenheit] analog F: Londres 18 Mars 1872. abs Au citoyen Maurice La Châtre
[recte: Lachâtre]. abs Cher citoyen, abs J’applaudis à votre idée de publier la traduction de „Das Kapital“ en
livraisons périodiques. Sous cette forme l’ouvrage sera plus accessible à la classe ouvrière et pour moi cette
considération l’emporte sur tout autre. abs Voilà le beau côté de votre médaille, mais en voici le revers : La
méthode d’analyse que j’ai employée et qui n’avait pas encore été appliquée aux sujets économiques, rend
assez ardue la lecture des premiers chapitres, et il est à craindre que le public français toujours impatient
de conclure, avide de connaître le rapport des principes généraux avec les questions immédiates qui le
passionnent, ne se rebute parce qu’il n’aura pu tout d’abord passer outre. abs C’est là un désavantage contre
lequel je ne puis rien si de n’est toutefois prévenir et prémunir les lecteurs soucieux de vérité. Il n’y a pas
de route royale pour la science et ceux-là seulement ont chance d’arriver à ses sommets lumineux qui ne
craignent pas de se fatiguer à gravir ses sentiers escarpés abs Recevez, cher citoyen, l’assurance de mes
sentiments dévoués | In M fehlt das Analogon zu dieser Passage.
152<e12> 18. März 1872 – also am ersten Jahrestag der Pariser Kommune.
153<e13> Bürger (englisch citizen, französisch citoyen) war die allgemeine Anrede in der Inter-
nationalen Arbeiterassoziation.
153<g9> F La Châtre
156<e14> Vgl. den (undatierten) Brief von Lachatre, dem französischen Verleger, abgedruckt in Marx:
2
Le Capital. Paris [1872], p. 8 [MEGA II/7: 10].

173-383<k1> Anmerkungen zu Unterkapitel I.1

Die in Marx’ Handexemplar der zweiten deutschen Auflage (BK) enthaltenen Eintragungen zum ersten Unter-
kapitel sind die einzigen, die mit Sicherheit der Vorbereitung einer dritten deutschen Auflage dienten. Auch die
Eintragungen in Marx' Handexemplar der französischen Ausgabe (FK) sind wohl in diesem Zusammenhang
entstanden.

bis
174<v1> Der Kapitals] F Développement de la production capitaliste
174<w1> A Produktionsprozess
175-80<v2> Überschriften] A Erstes Kapitel. abs Waare und Geld. abs 1) Die Waare.
177<v3> Kapitelzählung] Analog E: Chapter I. | In F sind die Kapitel ebenfalls römisch numeriert, mit Ausnahme des
ersten: Chapitre Premier | BCD Erstes Kapitel. | Im Nachwort (Z. 26286-301) sind die dort genannten Kapitel
ebenfalls mit römischer Numerierung versehen.
179f<v4> Überschrift] F Les deux facteurs de la marchandise : Valeur d’usage et valeur d’échange ou valeur propre-
ment dite (Substance de la valeur, Grandeur de la valeur)
181<v5> wo] aus BK. | M in welchen | BK 99 (blei): iT T <in welchen> | Ra T wo
182<m1> M Waarensammlung” 1), | Note 1) Karl Marx: „Zur Kritik der Politischen Oekonomie. Berlin
1859“, pag. [A p.] 4 [recte: 3].
2
182<n1> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 3 [MEGA II/2: 1076-7 bzw. MEW 13: 15].
bis
184-92<v6>(oN) Die Produktionsmittel.] Komb. aus B, BK u. F; bis zum Fußnotenzeichen aus B u. BK (Var. II.3
bis
u. deren Fortsetzung IV.3b), nach dem Fußnotenzeichen aus B u. F. | M Die Ding, das durch seine Eigenschaf-

-8-
ten menschliche Bedürfnisse irgend einer Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem
bis
Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache2). Es wie die Sache das menschliche
Bedürfniss befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d. h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem
Umweg, als Produktionsmittel. |
In BK 913-16 + 101-2 sowie Ru 8-9 mehrere (nicht ganz konsistente) Änderungsversuche:
bis bis
I (blau) iT Die Ding, das <durch> | Ra ϕ | iT <seine Eigenschaften> | Ri ϕ | iT menschliche Produktions-
mittel.
bis
II (blei) 1a iT Die Ding, das menschliche Bedürfnisse <irgend einer Art be>friedigt<.>{,} | Ra T |
Ru T α welcher Natur/ β welche<r>{s} {die} Natur
bis
II.1b iT Die befriedigt<,>{.} | Ra T Es fragt sich nicht |
Ru α welches {die} Natur dieser Bedürfnisse sei β welche<s> {ihrer}/
bis
II.2 Ra + Ru Tilgung aller Eintragungen. iT Die befriedigt. <Die Natur> | Ri ϕ | iT {Ob} diese<r> Bedürfnis-
bis
se<, ob sie> z.B. entspringen, )} <ändert nichts an der Sache 2)> {ist hier gleichgültig}. Es bis darum, <wie>
{2
{<ob die> ob} die Sache <das menschliche Bedürfniss> {unmittelbar} befriedigt, <ob> {<wie sie> d. h.}
bis
<unmittelbar> als Lebensmittel, <d.h.> als oder T auf | Ra T <o[b]> | iT einem bis Produktionsmittel.
bis
II.3 iT Die befriedigt<.>{,} <Ob diese> {ob} Bedürfnisse z.B. de<m>{s} Magen{s} oder der Phantasie
bis
<entspringen,> 2) <ist hier gleichgültig><.>{,} <Es darum> <ob> {<wie> <ob> wie} die Sache <unmittelbar>
bis
befriedigt, <d. h.> {ob {{unmittelbar} vernutzbar} sie} als Produktionsmittel. | im letzten Einschub den
Einfügungsstrich wohl zu früh gesetzt, nach ob statt nach sie, daher zu lesen: {ob sie {{unmittelbar} vernutzbar}}
III Ru (blei) 1 Die Waare ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das verschiedne Bedürfnisse
<{irgendeiner Art}> befriedigt, <<welches immer die> {gleichgültig welcher} Art {immer} diese<r> Bedürf-
nisse.> <welch[es] {immer} d. Natur dieser Bedü[rfnisse,]> ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie ent-
sprungen2).
bis bis
III.2 Die befriedigt, ob <sie z.B.> {welche<r>{s immer d.} Art dieser Bedürfnisse, ob sie z.B.} dem ent-
sprungen ). 2

bis
IV (blei) Ru Tilgung aller Eintragungen. Auf dem unteren Drittel von p. 8 Fortsetzung der Fassung II.3 Die
befriedigt,
IV.1 welches die <Natur> {Art} dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen <entspringen> oder der Phantasie
entspringen2) oder/
IV.2 welches die <Art> {<Natur immer> Art dieses} <dieser> Bedürfniss<e> {sei}, <ob sie> {ob es} z.B. dem
Magen {entsprungen} oder der Phantasie <entspringen>2){.} <oder>
IV.3a welches die Art dieses {immer dieses} Bedürfniss sei, <ob es> {ob es} z.B. dem Magen entsprungen
oder der Phantasie2) oder wie/ | versehentlich nicht gestrichen: die Art dieses
bis
b welches sei, ob bis Phantasie2){.} <oder wie>
α Auch ändert es nichts/
β <Auch ändert es nichts> Auch handelt’s sich hier nicht/
γ <Auch> {Es} handelt’s sich hier <nicht> auch nicht | in handelt’s versehentlich das ’s nicht gestrichen
Es bleibt unklar, wie der in IV.3bγ mit auch nicht endende Einschub an die Fortsetzung der Fassung II.3 wie die
Sache bis Produktionsmittel anschließen soll ohne Wiederherstellung des in II.3 gestrichenen darum,
V (tinte) iT (unvollständige) Aufhebung einer in II.3 vorgenommenen Tilgung durch Unterpunkten: <Es handelt sich
hier auch nicht darum> und nochmalige Tilgung des darum | Ra Anstreichung und daneben ein getilgtes (nicht
entzifferbares) Zeichen.
F bis zum Fußnotenzeichen analog B. Danach variant: Il ne s’agit pas non plus ici de savoir comment ces
besoins sont satisfaits, soit immédiatement, si l’objet est un moyen de subsistance, soit par une voie
détournée, si c’est un moyen de production.
187<z1> Phantasie] M Sache mit Note 2).
bis
188-90<x1> „Begierde Geistes.“] M „Desire [Q (Desire] implies want; it is the appetite of the mind,

-9-
and as natural as hunger to the body [Q body :)] ... the [Q But the] greatest number (of things) have [Q
number of them have] their value from supplying the wants of the mind. [Q mind ; [...]]“ Nicholas
[BCD Nicolas] Barbon: „A Discourse on [recte: concerning] coining the new money lighter, in answer
to Mr. Lock’s [recte: Locke’s] Considerations etc. London 1696“, p. 2, 3. | Barbon unterscheidet zwischen
want und desire (the wants of the mind), also dem Bedürfnis im allgemeinen und der Begierde als einem
Bedürfnis des Geistes. In Zur Kritik der politischen Ökonomie (Manuskript 1861-1863) [im folgenden: MS
1861/63] steht ausführlicher zu dem in Beiheft E exzerpierten Barbon: Gebrauchswerth die Grundlage des
Werths. »The value of things arise from their use ... things of no use are of no value.« (2) Der use kann
aus physischen Bedürfnissen herrühren oder aus geistigen, was hier meint »desires«... »There are two
general uses ... they are either useful to supply the wants of the body, ... or the wants of the mind (such
things that satisfy desire ... desire implies want; it is the appetite of the mind, and as natural as hunger
to the body.)« (l.c.) »the greatest number ... have their value from supplying the wants of the mind.«
(3) [MEGA2 II/3.6: 232615-22].
190<n2> Nicholas Barbon: A Discourse. Concerning Coining the New Money lighter. In Answer to
Mr. Lock[e]’s Considerations about raising the Value of Money. London 1696, pp. 2/3. | Auszüge in den
2
Beiheften E und F, zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232620-22].
bis bis
194f<v7> kann werden] analog F: peut être considérée sous un double point de vue | M ist unter
Gesichtspunkt zu betrachten
195<w2> A solche
bis bis
196<v8> und nutzbar.] aus BK. | M und kann daher Seiten nützlich sein. | BK (tinte) 106-7 iT und <kann>
bis
daher Seiten <nützlich sein.> {nutzbar.}
bis
198<v9> ist Geschichte] analog F: est une œuvre de l’histoire | M ist geschichtliche That
198<z2> Geschichte] M That mit Note 3).
bis
199-201<x2> „Dinge anzuziehn.“] M „Things [Q But Things] have an intrinsick vertue [Q Intrinsick
Vertue in themselves] (diess bei bis Gebrauchswerth), which in all places have the same vertue; as the
loadstone to [D te] attract iron [Q Iron, [...]]“ (l. c. p. 16 [recte: p. 6]). | Das Zitat im MS 1861/63 etwas kor-
bis
rekter: But things vertue, which bis iron etc. [...] (6) [MEGA2 II/3.6: 232633-34+36].
bis
199<v10> eine bei] analog F: une vertu intrinsèque (virtue [recte: vertue], telle est chez | M an intrinsick
vertue (diess bei
2
201<n3> Barbon: A Discourse ..., p. 6. | zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232633-34+36].
203<v11> Desgleichen die] Komb. aus D u. F. | ABC So ist die | D So die | F Telle est la
bis
203f<w3> ABC Masse Waarenmasse
bis
205-7<v12><w4> Konvention u.s.w.] aus BK | A Convention. | BCD Konvention. | BK 1012+19-21 (blei)
Konvention. T | Das T durch das Ende eines Pfeils getilgt, dessen Verlängerung zu dem markierten Satz
× × [Bei bis u.s.w.] führt. Die Umstellung entspricht der Logik der Darstellung. Die spätere Tilgung (tinte) des Satzes
(nicht des Verweises) ist wohl irrtümlich erfolgt, denn damit wäre der Sachverhalt selbst aus der Darstellung eliminiert.
Zum ursprünglichen Kontext des Satzes vgl. Anm. 219<v19>.
bis
206<v13> stets Bestimmtheit] A stets quantitative Bestimmtheit | F toujours une quantité déterminée
bis
208<v14> Die macht] aus BK. | A Die Nützlichkeit eines Dings für das menschliche Leben macht | AK
bis
(tinte) 29 iT Die Dings <für das menschliche Leben> {, seine Eigenschaft menschliche Bedürfnisse irgend
einer Art zu befriedigen,} macht | BCD Die Nützlichkeit eines Dings macht | BK 1013 iT (blei) 1 Die
N<ü>{u}tz<lichkeit>{barkeit, also die Nützlichkeit} eines Dings macht 2 Die Nutzbarkeit<, also die Nütz-
lichkeit> eines Dings {, also seine Nützlichkeit} macht | 3 Offenbar zur Verdeutlichung das in 2 Getilgte nochmals
mit Blei getilgt und das nicht Getilgte, also {u} und {barkeit}, mit Tinte wiederholt.
209<z3> M Gebrauchswerth mit Note 4).

- 10 -
bis
210-2<x3><b1> „Der dienen.“] M „The natural worth of anything consists [Q That the intrinsick,
natural worth of any thing, consists] in its fitness to supply the necessities, or serve the conveniences
of human life. [Q life ; [...]]“ (John Locke: „Some Considerations on [recte: of] the Consequences of the
Lowering of Interest. 1691“ in „Works edit. Lond. 1777“ V. II. p. 28 [A V. II p. 28]). | FK (blei) 14 I N 1)2
iT Markierung L convenances | Ra [Ziffer] 4 | mit den beiden Zeichen ist offenbar die inkorrekte Übersetzung
von conveniences angemerkt (korrekt wäre commodités gewesen).
212<n4> John Locke: Some considerations of the consequences of the lowering of interest, and raising
the value of money. In a Letter sent to a Member of Parliament, 1691. In: The Works. In 4 vol. 8. ed.
Vol. 2, London 1777, p. 28.
bis
212-5<k2> Im auszudrücken.] Hierzu vgl. den Kommentar zu Locke im MS 1861/63: „The Natural
worth (Gebrauchswerth) of any thing, consists in its fitness to supply the necessities, or serve the
conveniences of human life.“ (28) Im Unterschied davon „marketable value“. „The marketable value of
any assigned quantities of two, or more commodities are ... equal, when they will exchange one for
another.“ (l. c.) [MEGA2 II/3.6: 236537-41, Zitate übernommen aus Beiheft E]
214<w5> A reflectirte
bis
216-9<v15> Aber kostet.] A Abkürzend nennen wir das nützliche Ding selbst oder den Waarenkörper, wie
bis bis
u.s.w., Gebrauchswerth, Gut, Artikel. | Der in A nachfolgende Satz Bei u.s.w. wurde gemäß BK verschoben;
vgl. Anm. 205-7<v12>.
bis
216f<v16> Nützlichkeit ihn.] aus BK | BCD Nützlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigen-
schaften des Waarenkörpers bedingt, existirt sie nicht ohne denselben. | BK 1014-15 iT 1 (blei) Nützlichkeit
<schwebt nicht in der Luft.> {ist bedingt} <D>{d}urch die Eigenschaften des Waarenkörpers <bedingt>,
existirt <sie> nicht ohne denselben. 2 (tinte) Nützlichkeit{,} <ist> bedingt durch die <{nützlichen}> Eigen-
schaften des Waarenkörpers <{selbst}>, existirt nicht ohne <denselben> {ihn}. | das ursprünglich mit Blei
geschriebene bedingt mit Tinte nachgezogen. | F utilité n’a rien de vague et d’indécis. Déterminée par les
propriétés du corps de la marchandise, elle n’existe point sans lui. | FK (blei) 14 I2-3 Ra Kreuz + neben et
d’indécis bis lui. Ce
218<v17> oder Gut] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis bis
218f<v18> Dieser dem] aus BK. | BCD Dieser nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchs-
bis
eigenschaften dem | BK 1017-18 iT 1 (blei) Dieser sein T | Ra <nutzbarer T> | iT Charakter dem | 2a (tinte)
<Dieser sein> {Solcher} Charakter {desselben} hängt nicht {ab} davon <ab>, ob <die> {seine} Aneignung
bis
<seiner Gebrauchseigenschaften> dem 2b <Solcher> <Dieser sein> Charakter <desselben> hängt dem
219<v19> kostet. Die] BCD kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerthe wird stets ihre quantitative
Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen u.s.w. Die | BK (tinte) 1019-21
kostet. <Bei bis u.s.w.> Die | Zu diesem Vorgang vgl. Anm. 205-7<v12>. | A u. F variant zu B | vgl. Anm. 206<v13>.
bis
220<v20> das Waarenkunde] F le fonds d'un savoir particulier, de la science et de la routine commer-
ciales
221<z4> M Waarenkunde mit Note 5).
222-4<v21> In bis eine] Komb. aus B u. F | M In bis
herrscht die fictio juris, dass bis
eine | F Dans la société
bourgeoise « nul n’est censé ignorer la loi. » – En vertu d’une fictio juris économique, tout acheteur est censé
posséder une
222<y1> der Rechtsgrundsatz] M die fictio juris | F d’une fictio juris économique
222<e1> Dieser Rechtsgrundsatz (fictio juris) findet sich schon im römischen Recht (nemo censetur
ignorare legem) und dementsprechend auch (z.B.) im Allgemeinen Preußischen Landrecht von 1794
(Einleitung, § 12): [...] und es kann sich niemand mit der Unwissenheit eines gehörig publizirten
Gesetzes entschuldigen.
225<v22> Nutzung] aus BK. | A Consumtion | BCD Konsumtion | BK 1023 iT <Konsumtion> {<Vern>{N}ut-

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zung} | erste Einfügung (blei), Tilgungen und zweite Einfügung (tinte)
bis
227-9<v23> In Tauschwerths.] aus BK | M In bis Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen
Träger des – Tauschwerths. | BK 114-5 Ri Anstreichung (blau) der Passage Gesellschaftsform bis Tauschwerths. |
bis
1 In Gesellschaftsform
1a iT <bilden sie> {scheint es,} T/ | Ro das Einfügungszeichen T ohne nachfolgenden Text [also Abbrechung] |

Tilgung blau, Einfügungen blei


1b (blei) Ro [2. Einfügungszeichen] T treten sie | vom T eine Linie zur Tilgung iT <scheint es,> zugleich <die> {auf
als} stoffliche<n> Träger bis Tauschwerths.
2 (blei) Ro [3. Einfügungszeichen] T Sie treten zugleich auf in/ | vom T eine Linie zum Satzbeginn In | ohne weitere
Änderung [also Abbrechung]
bis
3 Ro (oberhalb der Var. 1-2) und wohl als Fortsetzung von In Gesellschaftsform
3a T treten uns die Gebrauchswerthe <zugleich> uns {zugleich} entgegen als | T blau, der Eintrag blei
3b (blei) <treten> {erschei[nen]}/
3c (tinte) <erschei[nen]> {treten} <uns> die Gebrauchswerthe uns zugleich <entgegen> {gegenüber} als | wohl
bis
mit Fortsetzung 1b stoffliche Träger Tauschwerths. | die (korrekte) Tilgung <uns> evtl. nicht geschehen, denn die
Einfügungslinie von {treten} berührt das Wort uns eher, als dass sie es streicht.
227<v24> Gesellschaftsform] F société
bis
230<v25> Tauschwerth Verhältniss,] aus BK. | M Tauschwerth erscheint zunächst als das quantitative
Verhältniss, | BK 115 blei
1 iT Tauschwerth erscheint {uns} zunächst als <das> quantitative{s} Verhältniss,
2a iT Tauschwerth <er>scheint <uns> zunächst <als> {zu sein} {das} quantitative<s> Verhältniss,
2b iT/Ra Tauschwerth scheint zunächst <zu sein> <das> {sein} quantitative{s} Verhältniss {zu sein},
2c iT Tauschwerth scheint zunächst <sein> {das} quantitative<s> Verhältniss zu sein,
2d iT Tauschwerth scheint zunächst <das> {ein} quantitative{s} Verhältniss zu sein,
3 iT/Ra Tauschwerth scheint zunächst ein quantitatives Verhältniss <zu sein>,
232<z5> M austauschen mit Note 6),
bis
232<v26> ein wechselt.] aus BK. | M ein Verhältniss, das beständig mit Zeit und Ort wechselt. | BK 117-8 iT
ein T Verhältniss, | Ra T zufälliges | das <beständig mit Zeit und Ort> {fortwährend} wechselt.
bis
233f<x4> „Der andren.“] M „La valeur consiste dans le rapport d’échange qui se trouve entre telle
chose et telle autre, entre telle mesure d’une production et telle mesure d’une autre [Q des autres].“
(Le Trosne: „De l’Intérêt [ABC L’Intérêt] Social“. Physiocrates. ed. [recte: éd.] Daire. Paris 1846.
p. 889.) | Korrekt zit. im MS 1861/63 [MEGA2 II/3.6: 237032-4] Auszüge in Beiheft D + E.
234<n5> Guillaume François Le Trosne: De l’interêt social par rapport à la valeur, à la circulation, à
l’industrie et au commerce intérieur et extérieur [1777]. In: Physiocrates. Quesnay, Dupont de Nemours,
Mercier de la Rivière, L’Abbé Baudeau, Le Trosne. Avec une introd. sur la doctrine des physiocrates,
des comm. et des notices historiques, par E. Daire (i. F.: Physiocrates ...). Pt. 2, Paris 1846 (= Collection
des principaux économistes, T. 2), p. 889.
bis
235f<v27> Der der] aus BK analog F: La valeur d’échange semble donc quelque chose d’arbitraire et de
purement relatif ; une | M Der bis und rein Relatives, ein der | BK 118-9 (blei) 1 iT Der Tauschwerth scheint
daher T | Ri T von Natur | iT etwas Zufälliges und rein Relatives T, ein der | Ra T vorzustellen 2 (Umstellung)
Der bis daher etwas Zufälliges und von Natur rein Relatives vorzustellen, ein der
bis
236f<v28> ein der Widersinn] F une valeur d’échange intrinsèque, immanente à la marchandise, paraît
être, comme dit l’école, une contradictio in adjecto | FK2-6 Umstellung (tinte) immanente, intrinsèque > intrin-
sèque, immanente | In FK6 zudem Tilgung (blei) paraît être<, comme dit école,> une
236<c1> M Tauschwerth (valeur intrinsèque) also
bis
236f<v29> also Widersinn] aus BK. | M also eine contradictio in adjecto | BK 119 (tinte) iT also ein<e

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contradictio in adjecto> {Widersinn}
237<z6> Widersinn] M adjecto mit Note 7).
bis
238<x5> „Nichts haben.“] M „Nothing [Q […] therefore nothing] can have an intrinsick value“
(N. Barbon l. c. p. 16 [recte: p. 6]),
2
238<n6> Barbon: A Discourse ..., p. 6. | zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232632-33].
bis
239f<d1> Der einbringe.] M The value of a thing / Is just as much as it will bring.
240<e2> Die Quelle für das Zitat konnte nicht ermittelt werden. Marx zitiert eine auch damals geläufige
Version: The value of a thing / Is just as much as it will bring. Bei dem englischen Satiriker Butler
(1612-1680) ist aber eine Frage gestellt: For what is worth in any thing, / But so much money as
’twill bring? (Denn was ist werth an einem Dinge, / Nur so viel als es Geld einbringe?). Vgl. Samuel
Butler: Hudibras. With notes by T. R. Nash. A new ed. London 1835, Vol. 1, p. 259 (Pt. II, Canto I, Vers
465/66). Die Differenz ist deutlich, denn in Butlers Frage kommt exakt die zuvor (vgl. Z. 212-5) von Marx
betonte Differenz von worth und value (bzw. money) zum Ausdruck, und daher kann er die Abwand-
lung gegenüber dem Original nicht selber vorgenommen haben. Die ebenso im MS 1861/63 mitgeteilte
2
Fassung, in der allerdings weder Verfasser noch Fundort angegeben sind [vgl. MEGA II/3.6: 23285-6], ist
auch von anderen Autoren Butlers Hudibras in den Mund gelegt worden, z.B. (variant): Hudibras says,
abs ″The real value of a thing / Is just as much as it will bring.“ (John Harriot: Struggels through life,
exemplified in the various travels and adventures in Europe, Asia, Africa, and America. 2. ed., London
1808, Vol. I, p. 204) oder (invariant) und mit dem Bemerken: According to Hudibras “[...],” and the
later refinements on the theory of value have not set aside this dictum of the ancient authority
(Thorstein Veblen 1908 in seiner Rezension Professor Clark's Economics, zit. nach Veblen: The Place of
Science in Modern Civilisation. New York 2007, pp. 202/3).
bis
240<v30> Betrachten näher.] BK 119-10 iT 1 (blei) Betrachten bis näher<.>{,} so wird sich unter d. Hand die
Frage selbst anders stellen. 2 (blei) <Betrachten bis Sache><, so bis stellen.> 3 (tinte) <Betrachten bis
Sache> | also
die ursprüngliche Fassung wiederhergestellt.
241<v31> Eine Waare] aus BK. | AB Eine einzelne Waare | BK 1111 Eine <einzelne> <{bestimmte}>
<{besondere}> Waare | ergo: Eine Waare | diese Deutung korrespondiert mit der Änderung 246<v35> | F Une
marchandise particulière | CD Eine gewisse Waare
bis
242-5<v32> sich haben.] CD sich mit x Stiefelwichse, oder mit y Seide, oder mit z Gold u.s.w., kurz mit
andern Waaren in den verschiedensten Proportionen. Mannigfache Tauschwerthe also hat der Weizen statt
eines einzigen. Aber da x Stiefelwichse, ebenso y Seide, ebenso z Gold u.s.w. der Tauschwerth von einem
Quarter Weizen ist, müssen x Stiefelwichse, y Seide, z Gold u.s.w. durcheinander ersetzbare oder einander
gleich grosse Tauschwerthe sein. Es folgt daher erstens: Die gültigen Tauschwerthe derselben Waare
drücken ein Gleiches aus. Zweitens aber: Der Tauschwerth kann überhaupt nur die Ausdrucksweise, die
„Erscheinungsform“ eines von ihm unterscheidbaren Gehalts sein. | vgl. die folgende Anm..
bis
243<v33> Artikeln u.s.w.] aus BK | AB Artikeln aus. Dennoch bleibt sein Tauschwerth unverändert, ob in
bis bis
x u.s.w. ausgedrückt. | BK 1112-14 (blei) IT Artikeln <aus.>{,} <Dennoch in> {mit} x bis u.s.w.
<ausgedrückt>. T | Ra11/12 T [aber ohne Zusatz]. | Angesichts des fehlenden Zusatzes könnte angenommen werden,
dass Marx ihn auf einen gesonderten Zettel geschrieben und in das Buch gelegt habe, also die in der vorherigen Anm.
mitgeteilten Änderungen in CD doch auf ihn zurückgehen könnten. Dagegen spricht aber die Diktion des Zusatzes, die
nicht den tastenden Änderungsversuchen im Rest des Unterkapitels entspricht, wohl aber dem Streben von Engels
nach Einfachheit und Klarheit.
bis
244f<v34><b2> also haben.] A also von diesen seinen verschiedenen Ausdrucksweisen unterscheidbar
sein. | FK 14 I36 (blei) Unterstreichung distinct de ces expressions diverses. mit Fortführung zum Ra, zum Hinweis
n D (vielleicht auch h D) | mit einem stark geschwungenen und das n bzw. h faktisch umrahmenden Anstrich des D
[mit einem anderen Bleistift und wohl nicht von Marx].

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246<v35> wir zwei] aus BK. | M wir ferner zwei | BK 1117 (tinte) iT wir <ferner> zwei | Ri Tilgungszeichen ϕ |

diese Änderung korrespondiert mit der Deutung 241<v31>


bis
247-52<s1> worin also] BK 1119-23 Ra Anstreichung (blau)
bis
248f<t1> M 1 Quarter Eisen
bis bis
248-50<y2> Centner Centner] M Ctr. Ctr.
bis bis
249-51<v36> Dass Eisen.] A Dass derselbe Werth in zwei verschiednen Dingen, in 1 Qrtr. Weizen a Ctr.
Eisen existirt.
249<v37> Gemeinsames in] analog F. M Gemeinsames von derselben Grösse in
251<v38> an und für sich] In FK (blei) 14 II1 iT | par lui-même | | Ri || | evtl. ein Tilgungszeichen | Auch in M hätte
die Wendung schadlos gestrichen werden können.
bis
251-3<v39> also auf] aus A | F (analog A) au troisième, indépendamment de l’autre | BCD also auf
253<v40> sein.] aus BK | M sein. abs Ein einfaches geometrisches Beispiel veranschauliche diess. Um den
Flächeninhalt aller gradlinigen Figuren zu bestimmen und zu vergleichen, löst man sie in Dreiecke auf.
Das Dreieck selbst reducirt man auf einen von seiner sichtbaren Figur ganz verschiednen Ausdruck – das
halbe Produkt seiner Grundlinie mit seiner Höhe. Ebenso sind die Tauschwerthe der Waaren zu reduciren
auf ein Gemeinsames, wovon sie ein Mehr oder Minder darstellen. abs | BK (blau) 1126-28 u. 121-4 iT Tilgung mit
bis
2 bzw. 1 vertikalen Strich(en) | wohl zuvor: 122-3 Ra Anstreichung (blau) der Passage: Produkt oder
bis
254-97<v41> Dies ist.] A Dass die Substanz des Tauschwerths ein von der physisch-handgreiflichen Exi-
stenz der Waare oder ihrem Dasein als Gebrauchswerth durchaus Verschiednes und Unabhängiges, zeigt ihr
Austauschverhältniss auf den ersten Blick. Es ist charakterisirt eben durch die Abstraktion vom Gebrauchs-
werth. Dem Tauschwerth nach betrachtet ist nämlich eine Waare grade so gut als jede andre, wenn sie nur
in richtiger Proportion vorhanden ist 8). [Note 8) identisch mit der in B.] abs Unabhängig von ihrem Austausch-
verhältniss oder von der Form, worin sie als Tausch-Werthe erscheinen, sind die Waaren daher zunächst als
Werthe schlechthin zu betrachten 9). |
9 ) Wenn wir künftig das Wort „Werth“ ohne weitere Bestimmung
brauchen, so handelt es sich immer vom Tauschwerth. | abs Als Gebrauchsgegenstände oder Güter sind die
Waaren körperlich verschiedne Dinge. Ihr Werthsein bildet dagegen ihre Einheit. Diese Einheit entspringt
nicht aus der Natur, sondern aus der Gesellschaft. Die gemeinsame gesellschaftliche Substanz, die sich in
verschiednen Gebrauchswerthen nur verschieden darstellt, ist – die Arbeit. abs Als Werthe sind die Waaren
nichts als krystallisirte Arbeit. Die Masseinheit der Arbeit selbst ist die einfache Durchschnittsarbeit, deren
Charakter zwar in verschiednen Ländern und Kulturepochen wechselt, aber in einer vorhandnen Gesell-
schaft gegeben ist. Komplicirtere Arbeit gilt nur als potenzirte oder vielmehr multiplicirte einfache Arbeit, so
dass z.B. ein kleineres Quantum komplicirter Arbeit gleich einem grösseren Quantum einfacher Arbeit. Wie
diese Reduktion geregelt wird, ist hier gleichgültig. Dass sie beständig vorgeht, zeigt die Erfahrung. Eine
Waare mag das Produkt der komplicirtesten Arbeit sein. Ihr Werth setzt sie dem Produkt einfacher Arbeit
gleich und stellt daher selbst nur ein bestimmtes Quantum einfacher Arbeit dar. abs | Die Passage Die Mass-
bis
einheit Arbeit dar. (also der letzte Absatz, um den ersten Satz gekürzt) ist (weiter bearbeitet) in B nach Kap. I.2
(Z. 493-501) verschoben. | AK 327 (tinte) iT Dass die | Substanz de<s>{r} Tauschwerth<s>{e} ein | Ra | gemein-
same [offenbar abgebrochener Änderungsversuch]
bis
254-7<s2> Dies augenscheinlich] FK (blei) 14 II15-20 an der Spbg (über alle Zeilen reichend)
bis
Markierung || beim Analogon Ce évident | Ri15-16 Markierung || beim Analogon Ce bis phy-sique |
iT19 Umrahmung des elles von qu’elles | evtl. sollte damit die Doppeldeutigkeit des französischen
Analogons zu soweit selbe sie (qu'autant qu'elles leur) angemerkt werden.
bis
254f<v42> irgendeine der] analog F: une propriété naturelle quelconque, géometrique, physique,
chimique, etc., des | In FK gesondert markiert | vgl. 254-7<s2> | B eine geometrische, physische [CD physi-
kalische], chemische oder sonstige natürliche Eigenschaft der | BK 125 (blau) iT <eine> | evtl. der unvollendet
gebliebene Ansatz zu einer Kor.

- 14 -
254f<v43> physikalische] aus CD | AB physische | Das Wort physisch benennt hier sowohl physikalische als
auch physische Eigenschaften, Erscheinungen usw., ganz so wie im Französischen (physique) und im Englischen
(physical). Zur Vermeidung von Missverständnissen sind die in CD kontextgemäß erfolgten Präzisierungen über-
nommen worden.
bis
257-60<v44> Andrerseits gilt] analog F: Mais d’un autre côté il est évident que l’on fait abstraction de la
valeur d’usage des marchandises quand on les échange et que tout rapport d’échange est même caractérisé
par cette abstraction. Dans l’échange | B Andererseits ist aber das Austauschverhältniss der Waaren augen-
scheinlich charakterisirt durch die Abstraktion von ihren Gebrauchswerthen. Innerhalb desselben gilt | BK
128-10 (tinte) 1 iT Andrerseits <ist> aber T | Ra T drückt | iT das Austauschverhältniss | 2 iT Andrerseits aber T |

Ra <drückt> {sieht} | iT <das Austauschverhältniss> {das <Aus> Tauschverh[ältniss]} der Waaren augen-
scheinlich {ab} <charakterisirt durch die Abstraktion> von ihre<n>{r} <Gebrauchswerthen> {Nützlichkeit}.
Innerhalb des<selben> {Austauschverhältnisses} gilt | CD Andrerseits aber ist es grade die Abstraktion von
ihren Gebrauchswerthen, was das Austauschverhältniss der Waaren augenscheinlich charakterisiert.
Innerhalb desselben gilt | Die Umformulierung in BK macht das Austauschverhältnis zum Akteur, subjektiviert es,
zudem enthält F einen verdeutlichenden Zusatz.
260<v45> andre. Oder] aus BK | BCD andre, wenn er nur in gehöriger Proportion vorhanden ist. Oder | BK
bis
1211-12 (tinte) iT andre,{.} <wenn ist.> Oder
261<t2> BCD Barbon
261f<r1> BCD wenn ihr Tauschwerth gleich gross ist. Da | Die Kor. folgt Q u. E. | vgl. 264f<x6>.
263<z7> M Tauschwerth” mit Note 8).
2
263<n7> Barbon: A Discourse ..., pp. 53 u. 7. | Zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232719 (mit demsel-
ben Zitierfehler) u. 232638].
bis
264f<x6> Barbon Gold.“] analog F. | M „One [Q For one] sort of wares are as good as another, if the
value [Q Values] be equal. There [recte: equal.“ „There] is no difference or distinction in things of
equal value ... One hundred pounds [Q An Hundred Pounds] worth of lead or iron, is of as great a
value as one hundred pounds [Q an Hundred Pounds] worth of silver and gold [Q Silver or Gold].“
(N. Barbon l. c. p. 53 u. 7.) | zit. im MS 1861/63 [MEGA2 II/3.6: 232719 u. 232638-41 (mit denselben Zitierfeh-
lern)]. | In F findet sich in der Note das englische Original des Zitats im Text (ebenso fehlerhaft), gefolgt von der
Bemerkung Barbon ajoute : und der französischen Übersetzung des zweiten Zitats: Cent livres sterling en
plomb ou en fer ont autant de valeur que cent livres sterling en argent ou en or.
2
265<n8> Barbon: A Discourse ..., p. 7. | zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232639-41].
bis
267f<v46> enthalten Gebrauchswerth] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
270f<v47> Aber verwandelt.] analog F: Mais déjà le produit du travail lui-même est métamorphosé à
notre insu. | BCD Jedoch ist uns auch das Arbeitsprodukt bereits in der Hand verwandelt.
bis
274f<v48> Alle ausgelöscht.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
277-87<v49><b3> Mit dass] Struktur und Zusätze analog F: Avec les caractères utiles particuliers des pro-
duits du travail disparaissent en même temps, et le caractère utile des travaux qui y sont contenus, et les
formes concrètes diverses qui distinguent une espèce du travail d’une autre espèce. Il ne reste donc plus
que le caractère commun de ces travaux ; ils sont tous ramenés au même travail humain, à une dépense de
force humaine de travail sans égard à la forme particulière sous laquelle cette force a été dépensée. abs Con-
sidérons maintenant le résidu des produits du travail. Chacun d’eux ressemble complétement à l’autre. Ils
ont tous une même réalité fantômatique. Métamorphosés en sublimés identiques, échantillons du même tra-
vail indistinct, tous ces objets ne manifestent plus qu'une chose, c'est que | FK (lila) 14 II50-59 (Ende der Text-
bis
spalte) Ri an den Passagen travail dépensée u. Considérons bis échan-tillons jeweils lange Kreuze Χ | evtl. sollten
bis
die Markierungen auch für die 15 I folgende Schlusspassage (échan-tillons valeurs.) gelten, die iT mit einem Kreuz x
bis bis
abschließt [vgl. 289<b4>] | iT 14 II57 Markierung L Chacun d'eux | BCD Mit verschwindet der ihnen dar-

- 15 -
bis
gestellten Arbeiten, es Formen dieser Arbeiten, sie unterscheiden sich nicht länger, sondern sind
bis
allzusammt abstrakt menschliche Arbeit. abs Betrachten bis Arbeitsprodukte. Es ist nichts von ihnen übrig
bis
geblieben als dieselbe gespenstige Gegenständlichkeit, eine blosse Arbeit, d. h. der Verausgabung
menschlicher Arbeitskraft ohne Rücksicht auf die besondre Form ihrer Verausgabung. Diese Dinge stellen
nur noch dar, dass | Zu BK vgl. die nachfolgenden Einzelnachweise.
280<v50> BK (tinte) iT 132 <als> <{ausser}> {als}
bis
282f<v51> Arbeit, auf Verausgabung.] BCD Arbeit. | BK 1231 (tinte) iT Arbeit<.> <, {d. h.} <die>
<Vera>{A}usgab<ung>{e} menschlicher Arbeitskraft.> | offenbar ein getilgter Korrekturversuch im Sinne von F.
284<v52> das Residuum der] BK 131 iT 1 (tinte) <das Residuum> {den Rest der} <der> | 2 (blau) <Rest>
{Rückstand} | F résidu
bis
289<v53><b4> sie Waarenwerthe.] aus BK. | BC sie – Werthe. | BK (tinte) 138 iT sie – Werthe<.>{, Waaren-
werthe.} | Die ursprünglich in der Einfügung vorhandene Hervorhebung wurde aufgehoben. | C (DV) S. 5, Z. 12 v. o.
statt: Werthe, lies: Werthe – Waarenwerthe. | D sie Werthe – Waarenwerthe. | F ils sont réputés valeurs | FK
(lila) 15 I6 iT mit Merkzeichen valeurs. x | vgl. auch 277-87<b3>
bis
290-8<v54> Im Gebrauchswerth] In F fehlen die Analoga zum ersten und dritten Satz dieser Passage. Das
Analogon des zweiten schließt mit valeur ; et une valeur d’usage [der Absatz in B ist um einen Satz verschoben]. |
FK (lila) 15 I7-12 wegradierte Anstreichung der ganzen Passage.
290<v55> erscheint] aus BK. | BCD erschien uns | BK (tinte) 139 iT ersch<ien>{eint} <uns>
291<w6> CD unabhängiges
bis
292-5<s3> erhält zurückführen] BK 1312-14 Ra Anstreichung (blau)
292<v56> den] aus BK. | BCD ihren | BK (tinte) 1312 iT <ihren> {den}
293<j1> AB Gemeinsame was
294<v57> Waaren] CD Waare
296<v58> Waarenwerths] aus BK. | BCD Werths | BK (tinte) 1316 iT T Werths | Ra T Waaren= | C (DV) S. 5,
Z. 20 v. o. statt: Werthe, lies: Waarenwerthe. | Offenbar mit erneutem und sogar verdoppeltem Druckfehler.
bis
298f<v59> weil Arbeit] aus BK. | A weil Arbeit | BCD weil abstrakt menschliche Arbeit | BK (tinte) 1318-19 iT
weil <abstrakt> {schlechthin} menschliche Arbeit | F qu’autant que du travail humain
299<a1> Wie] F analog mit Absatz. Vgl. auch 277-85<v54>.
300<w7> A Werthes
302<s4> wieder] FK (lila) 15 I18 Ri Anstreichung u. iT Unterstreichung (mit Wellenlinie) von nouveau |
evtl. Hinweis auf die inadäquate Übersetzung de nouveau [von Neuem]
302<w8> ABC Massstab
304<j2> A dass wenn
304<g1> dass] BC das
306<v60> Zeit] A Arbeitszeit
bis
307-16<v61> Die Arbeitszeit.] A Aber nur die gesellschaftlich nothwendige Arbeitszeit zählt als werthbil-
dend.
bis
308<v62> gleiche Arbeit] F travail égal et indistinct
bis
315f<v63> die Arbeitszeit.] aus V'71 (analog F): die im Durchschnitt nothwendige Arbeitszeit braucht
oder die gesellschaftlich nothwendige Arbeitszeit. [MEGA2 II/6: 439-41] | BCD die bis
nothwendige oder gesell-
schaftlich nothwendige Arbeitszeit braucht.
317<a2> Gesellschaftlich] Absatz analog F. M ohne Absatz.
bis
318-20<v64> mit Produktionsbedingungen] analog F: avec le degré moyen d’habileté et d’intensité et
dans des conditions qui, par rapport au milieu social donné, sont normales | M mit den vorhandenen [A

- 16 -
vorhandnen] gesellschaftlich-normalen Produktionsbedingungen und dem gesellschaftlichen Durch-
schnittsgrad von Geschick und Intensivität [CD Intensität] der Arbeit
320<v65> herzustellen] aus A | BCD darzustellen | evtl. Druckfehler.
bis
325<v66> fiel Werths] F ne donna plus que la moitié de la valeur première
325<w9> CD frühern
bis
326f<v67> nur welche] F seulement le quantum de travail ou le temps de travail nécessaire dans une
société donnée, à la production d’un article, qui
328<z8> BCD bestimmt mit Note 9).
bis
329-31<x7> „Der Arbeit.“] BCD Note zur 2. Ausg. „The [Q [...] and the] value of them (the necessar-
ies of life) when [Q them when] they are exchanged the one for another [Q for the other], is regulated
by the quantity of labour necessarily required, and commonly taken in producing them [Q them;
bis bis
and]“. „Der Werth von Gebrauchsgegegenständen, ausgetauscht [CD umgetauscht] werden,
Produktion [CD Production] bis Arbeit“. [CD Arbeit.“.] („Some [BC (Some] Thoughts on the Interest of
Money in general, and particularly in the Public Funds etc.“ [B fundsetc.“] London, p. 36. [BC
p. 36.“]) | BK (tinte) 14 iT 9) <Note zur 2. Ausg.> „The
331<n9> [William Pulteney, Earl of Bath:] Some Thoughts on the Interest of Money in General, and
Particularly in the Publick Funds. With Reasons for Fixing the same at a lower Rate, in both Instances,
with Regard especially to the Landholders. London [1738], pp. 36/37. | Auszüge in Beiheft F.
331<e3> merkwürdig wird von Marx meist im Sinne von bemerkenswerth gebraucht.
332<g2> C Jshrhunderts
334<z9> M Art mit Note 10).
bis
335f<x8> „Alle bestimmt.“] M „Toutes [Q C'est que toutes] les productions d’un même genre ne
forment proprement qu’une masse, dont le prix se détermine en général et sans égard aux circons-
tances particulières“. (Le Trosne l. c. p. 893.)
2
336<n10> Le Trosne: De l’interêt ..., p. 893. | zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 237035-37].
338<v68> dieselbe Werthgrösse] F une valeur égale
bis
339f<w10> A andern andern
340<f1> einen nothwendige] BCD einen nothwendigen
bis
341f<v69> „Als Arbeitszeit.] In F fehlen die Analoga zu Zitat und Note.
341<q1> Werthe] Q Tauschwerth
341<w11> ABC Masse
342<m2> M Arbeitszeit” 11). | Note 11) K. Marx l. c. p. 6.
2
342<n11> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 6 [MEGA II/2: 109-10 bzw. MEW 13: 18].
bis
343f<w12> A constant constant
344<g3> B ersheischte
346<w13> A andern | CD anderen
348<v70> Anwendung] analog F: application | M Anwendbarkeit
348<w14> A Combination
348<w15> A Produktionsprozesses
349f<v71> Naturverhältnisse] F conditions purement naturelles
354f<v72> Jacob bezweifelt] F Il est douteux
bis
354f<q2> bezweifelt hat.] Q It is probable that in all ages those metals have cost more in their
production than their value ever repaid. | Exz. in MEGA2 IV/7: 2667-9 | Abweichend zit. in MEGA2 II/1.2:
7287-8 bzw. MEW 42: 754: ages the precious metals cost

- 17 -
355<u1> Vgl. William Jacob: An historical inquiry into the production and consumption of the precious
2
metals. Vol. 2, London 1831, p. 101. | Exz. in den Londoner Heften, H. IV [MEGA IV/7: 2667-9], zit. in
2
Marx: Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie (i. F. Grundrisse ...) [MEGA II/1.2: 7287-8 bzw.
MEW 42: 754].
355<w16> A diess
bis
356-8<q3> Nach erreicht,] Q According to M. Eschwege, about 20,000 Negroes were still em-
ployed by it [the system of restriction] in 1823. He estimates the total value of the diamond workings
in eighty years at a sum hardly exceeding eighteen months’ produce of sugar or coffee in Brazil !
357<v73> Preis] A Werth | AK (tinte) 618 iT <Werth> | Ra | Preis
bis
358f<v74> erreicht Werth.] A erreicht. | AK (tinte) iT 619 erreicht<.>{, +} | Ru + obgleich sie <nur> {viel} mehr
Arbeit darstellte, also mehr Werth.
358<u2> Vgl. Herman Merivale: Lectures on colonization and colonies. Delivered before the University
of Oxford in 1839, 1840, and 1841. Vol. 1, London 1841, p. 52 Note *, der dort aber keine Publikation
2
von Wilhelm Ludwig von Eschwege nennt. | Referiert in den Londoner Heften, H. XIV [MEGA IV/9: 4453-
2
5], zit. in den Grundrissen [MEGA II/1: 69937-7001 bzw. MEW 42: 724].
bis
369-72<v75> Wir entwickeln.] aus A. | F (verkürzt) Nous connaissons maintenant la substance de la
valeur : c’est le travail. Nous connaissons la mesure de sa quantité : c’est la durée du travail. | In BCD fehlt
die Passage.
373<v76> Werth] A Tauschwerth
bis
373-5<v77> Dafür ist.] Komb. aus B u. F. | M Es ist diess [C dies] der Fall, wenn sein bis ist. | F Il suffit pour
cela qu’elle soit utile à l’homme sans qu’elle provienne de son travail.
375<v78> Nutzen] A Dasein
376<v79> wildwachsendes Holz] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
378<w17> CD eigenes
bis
378f<v80> schafft Waare.] analog F: ne crée qu’une valeur d’usage personelle. | M schafft zwar Ge-
brauchswerth, aber nicht Waare.
381<v81> Gebrauchswerth.] In D folgt auf Gebrauchswerth. der in Anm. 381<e4> zitierte Einschub.
381<e4> Gebrauchswerth.] Friedrich Engels schob hier die Bemerkung ein: [Und nicht nur für
andre schlechthin. Der mittelalterliche Bauer producirte das Zinskorn für den Feudalherrn,
das Zehntkorn für den Pfaffen. Aber weder Zinskorn noch Zehntkorn wurden dadurch
Waare, dass sie für andre producirt waren. Um Waare zu werden, muss das Produkt dem
andern, dem es als Gebrauchswerth dient, durch den Austausch übertragen werden. 11a)] |
11a ) Note zur 4. Aufl. – Ich schiebe das Eingeklammerte ein, weil durch dessen Weglassung
sehr häufig das Missverständniss entstanden, jedes Produkt, das von einem andern als dem
Producenten konsumirt wird, gelte bei Marx als Waare. – F. E.
bis
382<v82> nutzlos, und] Komb. aus B und F. | M nutzlos, bis nutzlos, zählt nicht als Arbeit und | F inutile, le
travail qu’il renferme est dépensé inutilement et

384-574<k1> Anmerkungen zu Unterkapitel I.2

384<v1> Überschrift] In A fehlt die Überschrift (fortlaufender Text). | In AK wohl zwei verschiedene Hinweise auf einen
möglichen Beginn des Unterkapitels 2) | vgl. 385f<b1> u. 462<b3> | F II abs Double caractère du travail présenté
par la marchandise
bis
385f<b1> Ursprünglich sich] AK (tinte) Ri 712-13 ein langes Kreuz † | iT 712 über dem Wort erschien die
Ordnungszahl 2) | Offenbar Hinweis auf den hier vorgesehenen Beginn des Unterkapitels, dem allerdings noch
ein weiterer folgte [vgl. 462<b3>].

- 18 -
bis
386-90<v2> Später um] A Näher betrachtet wird sich zeigen, dass auch die in der Waare enthaltene Arbeit
zwieschlächtig ist. Dieser Punkt, der von mir zuerst kritisch entwickelt wurde 12), ist der Springpunkt, um |

Note 12) wie B.


bis
386-8<v3> Später zukommen.] F (DV) Ensuite nous avons vu que tous les caractères qui distinguent le
travail productif de valeurs d’usage disparaissent dès qu’il s’exprime dans la valeur proprement dite. | F
bis
Ensuite vu que dès que le travail productif s’exprime dans la valeur, tous les caractères qui le distin-
bis
guaient des valeurs d’usage disparaissent. | FK1-5 Ensuite vu que dès que le travail productif de valeurs
d’usage s’exprime dans la valeur, tous les caractères qui le distinguaient disparaissent.
389<m1> BCD worden 12). | Note 12) l. c. p. 12, 13 und passim. | zu A vgl. 386-90<v2>.
2
389<n1> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 12/13 u. passim [MEGA II/2: 114/15 u. passim bzw. MEW 13:
22/23 u. passim].
393<j1> A dass wenn
bis
393f<t1> M 10 Ellen 2W
395<w1> ACD besonderes
396<v4> Art produktiver] A Art zweckmässig produktiver
bis
397f<v5> bestimmt Resultat.] analog F: déterminée par son but, par son mode d’opération, son objet, ses
moyens et son résultat. | A bestimmt nach Zweck, Operationsweise, Gegenstand, Mitteln und Resultat. |
BCD bestimmt durch ihren Zweck, Operationsweise, Gegenstand, Mittel und Resultat.
bis
398f<v6> deren ist,] F qui se manifeste dans l’utilité ou la valeur d’usage de son produit,
399f<v7> nennen wir] A heisse hier der Vereinfachung halber
bis
400f<v8> wird Nutzeffekt.] A ist sie stets betrachtet in Bezug auf den Nutzeffekt, dessen Hervorbringung
sie bezweckt.
bis
402-4<v9> so Weberei] F de même le travail du tailleur, qui fait l'habit, se distingue de celui du
tisserand, qui fait de la toile
403<v10> Schneiderei] A Schneiderarbeit
408f<v11> oder Waarenkörper] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
409<w2> AB eben so
412<v12> umgekehrt die Existenzbedingung] A umgekehrt Existenzbedingung | F réciproquement
indispensable | der Terminus Existenzbedingung ist (auch eine Zeile zuvor) umschrieben worden.
bis
415f<v13> Theilung vermittelt,] F division ne provient pas de ce
417<w3> D selbständiger
bis
417f<v14> treten gegenüber.] F se présentent comme marchandises réciproquement échangeables.
418<b2> AK (tinte) iT 815 gegenüber.+ | Ru + Amerikanische Zollgesetzgebung | Die konkrete Bedeutung
dieses Hinweises konnte nicht ermittelt werden, jedoch findet sich in einer in B hinzugesetzten Note ein Beispiel
aus der amerikanischen Steuergesetzgebung (!), das genau in diese Richtung gedeutet werden kann; vgl. in
Kap. XII.4 Z. 11264-77.
419<g1> In] CD in
420<w4> ABC zweckmässig
423f<v15> von Waarenproducenten] F où tout producteur doit être marchand
bis
431-4<q1> dass ward.] Q Wenn wir einen Blick in die Geschichte der Römer zurückwerfen, so
muß es uns freylich sehr auffallend seyn, daß wir bey Tüchern nie etwas von Ellenzahl, und unter
den Waaren nie Tücher, sondern immer nur Kleider sehen. Man webte ein Kleid, eine Toga, aber kein
Stück Tuch, wie unsere Weber thun, die es dann den Schneidern überlassen, wie viel diese von dem
Gewebe zu einem Kleidungsstück abschneiden wollen. Wahrscheinlich machten die römischen

- 19 -
Weber jedes Stück Tuch nur so groß, als z.B. zu einer Toga nöthig war; und eben so wahrscheinlich
machten sie die Toga selbst ganz fertig. Eigne Schneider oder Schneiderinnen scheinen damals bloß
zum Ausbessern der Kleider gebraucht worden zu seyn 75). | Note 75) mit Literaturangabe. | Exz. Bei
Tüchern finden wir unter d. Römern nie etwas v. Ellenzahl u. unter d. Waaren nie Tücher, sondern
nur Kleider genannt. Man webte ein Kleid, eine Toga, aber kein Stück Tuch, d. danach d. Schneider
n[ac]h Belieben abschneidet. Wahrscheinlich machten d. Weber d. Toga ganz fertig. Eigne Schneider
od. Schneiderinnen blos zum Ausbessern d. Kleider gebraucht.
431<v16> Schneiderei besondre] A Schneiderarbeit eigne
434<u1> Vgl. Johann Heinrich Moritz Poppe: Geschichte der Technologie seit der Wiederherstellung
der Wissenschaften bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Bd. 1, Göttingen 1807, p. 281. |
2
Ausz. in den Londoner Heften, H. XV. Da MEGA IV/10 noch nicht erschienen hier zit. nach Marx: Die
technologisch-historischen Exzerpte. Historisch-kritische Ausg. Transkrib. u. hrsg. v. H.-P. Müller. Mit e.
Vorw. v. L. Krader. Frankfurt/M., Berlin/West, Wien 1981: 672-9.
bis
435f<v17> musste eine] F a toujours dû son existence à un
436<w5> A spezielle
436<w6> ABC zweckmässig
438<v18> daher eine von] A daher von
bis
440f<v19> also Leben] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
444<w7> D verschiednen
446<a1> Der] F analog mit Absatz.
446<v20> in seiner Produktion] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
447<z1> M ändern mit Note 13).
bis
448-57<x1> „Alle bilden.“] M „Tutti i fenomeni dell’ [C fenomeni, dell’] universo, sieno essi pro-
dotti della [recte: dalla] mano dell’ uomo, ovvero delle [recte: dalle] universale leggi della fisica, non ci
danno idea di attuale creazione, ma unicamente di una modificazione della materia. Accostare e se-
parare sono gli unici elementi che l’ingegno umano ritrova analizzando [1] l’idea della riproduzione;
e tanto è [2] riproduzione di valore (Gebrauchswerth, bis
spricht) e di ricchezze [3] se la terra, l’aria e
l’acqua ne’ [4] campi si trasmutino [AB transmutino] in grano, come se colla mano dell’ uomo il glu-
tine di un insetto si trasmuti [AB transmuti] in velluto, ovvero [BCD velluto ovvero] alcuni pezzetti di
metallo si organizzino a formare una ripetizione“. (Pietro Verri: „Meditazioni sulla Economia Poli-
tica“ (zuerst gedruckt 1773 [recte: 1771]) in der Ausgabe der italienischen Oekonomen von Custodi,
Parte Moderna, t. XV p. 22 [recte: p. 21, 22].) | [1] AB analizando | B (DV) Seite 18. Zeile 8 von unten:
2
analizando, lies: analizzando. | BK 18 N 13)4 (blei) iT anali|zando | Ra |z] | [ ] AB tanto e | B (DV)
(Seite 18. Zeile) 7 (von unten:) tanto e, lies: tanto è. | BK 18 N5 (blei) iT <e> | Ra è | [3] Q ricchezza | AB
richezze | B (DV) (Seite 18. Zeile) 5 (von unten:) richezze, lies: ricchezze; [...] | BK 18 N7 (blei) iT
4
ri|chezze | Ra |c | CD analog BK | [ ] AB ne | B (DV) (Seite 18. Zeile) 5 (von unten:) [...] ne, lies: ne’. | BK
18 N7 (blei) iT <ne> | Ra |ne’
bis
453f<j2> Verri welcher] analog F: Verri, dans sa polémique contre les physiocrates, ne sache
pas lui-même de quelle | M Verri hier in bis Physiokraten selbst bis weiß, von welcher
457<n2> Pietro Verri: Meditazioni sulla Economia Politica [1771]. Con ann. di G.-R. Carli. (Scrittori clas-
sici italiani di economia politica [hrsg. v. P. Custodi]. Parte moderna, T. 15), Milano 1804, pp. 21/22. | Zit.
2
im MS 1861/63 [MEGA II/3.2: 3633-11 bzw. MEW 26.1: 39], Exz. in Heft VII (1859-63), pp. 95/96, Hin-
weise im Zitatenheft, pp. 37 u. 47.
458<v21> Formung] F simple transformation
bis
459f<q2> die Reichthums.] Q [...] die Arbeit, diese einzige Quelle alles Ertrages [...]

- 20 -
460<e1> Indirekte Polemik gegen Lassalle: Offnes Antwortschreiben an das Centralcomité zur
Berufung eines Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Congresses zu Leipzig. Zürich 1863, p. 33. Vgl. auch
2
Marx: Randglossen zum Programm der deutschen Arbeiterpartei [MEGA I/25: 99-12 bzw. MEW 19: 15].
bis
460f<q3> Die Mutter.] Q That labour is the Father and active principle of Wealth, as Lands are the
Mother [...]
461<u2> Vgl. [William Petty:] A treatise of taxes and contributions. Shewing the Nature and Measures
of Crown-Lands [...]. With several intersperst Discourses and Digressions concerning Wars [...]. The
same being frequently applied to the present State and Affairs of Ireland. London 1667, p. 47 [analog in
2
MEGA II/2: 3423-24 sowie 11430-31 bzw. MEW 13: 23].
462<b3> nun von] AK (tinte) iT 918 über diesen Worten die Ordnungszahl 2) | Vielleicht deutet das Zeichen
darauf hin, dass Marx bei der Durchsicht von AK noch nicht sicher war, wo das Unterkapitel 2) beginnen solle |

vgl. in AK dasselbe Zeichen 385f<b1>.


462f<v22> zum Waaren-Werth] F à sa valeur
466<j3> AB dass wenn
469<v23> Schneiderei] A Schneiderarbeit
473<w8> A Functionen
479<w9> ACD Friction
480<a2> Sieht] Absatz analog F. M ohne Absatz.
bis
480-2<v24> Sieht ist.] F En fin de compte, toute activité productive, abstraction faite de son caractère
utile, est une dépense de force humaine.
482<v25> Schneiderei] A Schneiderarbeit
483<w10> C verschiedene
bis
484-6<v26> Sinn verausgaben.] F sens du travail humain au même titre.
bis
486<v27> menschliche selbst] F force humaine de travail dont le mouvement ne fait que changer de
forme dans les diverses activités productives
488<v28> Waare] A Waaren | F analog A.
489<v29> Arbeitskraft] aus A sowie analog F: force humaine | BCD Arbeit | evtl. Auslassungsfehler.
bis
489-91<q4> in spielt] Q Im Rechte ist der Gegenstand die Person, im moralischen Standpunkte das
Subjekt, in der Familie das Familienglied, in der bürgerlichen Gesellschaft überhaupt der Bürger (als
bourgeois) – hier auf dem Standpunkte der Bedürfnisse ... ist es das Konkretum der Vorstellung, das
man Mensch nennt; es ist also erst hier und auch eigentlich nur hier vom Menschen in diesem Sinne
die Rede.
491<m2> M spielt 14), | Note 14) Vgl. Hegel, „Philosophie [B Hegel, Philosophie | CD „Hegel,
Philosophie] des Rechts. Berlin 1840“, p. 250, § 190.
491<n3> Vgl. Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts, oder Naturrecht
und Staatswissenschaft im Grundrisse (i. F.: Rechtsphilosophie ...). Hrsg. v. E. Gans. 2. Aufl., Berlin
1840 (= Werke. Vollst. Ausg. durch e. Verein v. Freunden d. Verewigten ..., Bd. 8), p. 250 § 190.
491<v30> hier auch] CD auch hier
bis
492<v31> die Mensch] aus A | F analog A. | BCD die im Durchschnitt jeder bis Mensch
bis
493-501<v32> Die dar.] A Die Arbeit eines Bauernknechts gelte z.B. für einfache Arbeitskraft, ihre Ver-
ausgabung daher für einfache Arbeit oder menschliche Arbeit ohne weitern Schnörkel, Schneiderarbeit
dagegen für Verausgabung höher entwickelter Arbeitskraft. Während sich der Arbeitstag des Bauern-
knechts daher etwa im Werthausdruck von ½ W, stellt sich der Arbeitstag des Schneiders im Werth-
ausdrucke von W dar 15). [Note 15) analog B.] Dieser Unterschied ist jedoch nur quantitativ. Wenn der Rock
das Produkt eines Arbeitstags des Schneiders, hat er denselben Werth wie das Produkt von 2 Arbeitstagen

- 21 -
des Bauernknechts. So zählt aber die Schneiderarbeit immer nur als multiplicirte Bauernarbeit. | Die Passage
in B stand ursprünglich, variant und ohne Note, in Kap. I.1 (vgl. 254-97<v41>). Zu den Varianten in A vgl. die nachfol-
genden Einzelnachweise.
bis
493-500<t2> BCD Die einfache Durchschnittsarbeit potenzirte bis multiplicirte bis Werth
bis
493-5<v33> Die gegeben.] A Die Masseinheit der Arbeit selbst ist die einfache Durchschnittsarbeit, deren
Charakter zwar in verschiednen Ländern und Kulturepochen wechselt, aber in einer vorhandnen Gesell-
schaft gegeben ist.
495<w11> B Character
bis
496<v34> Komplicirte Arbeit] analog F: Le travail complexe (skilled labour, travail qualifié) | M Komplicir-
tere Arbeit
497<v35> dass ein] A dass z.B. ein
497<v36> gegebnes] analog F: une quantité donnée | M kleineres
bis
498<v37> Dass beständig] A Wie diese Reduktion geregelt wird, ist hier gleichgültig. Dass sie beständig
500<j4> sein, ihr] aus CD analog F | A sein. Ihr | B sein ihr
bis
500<v38> ihr gleich] F sa valeur la ramène, dans une proportion quelconque, au produit
501<z2> dar in BCD mit Note 15). | Zu A vgl. 493-501<v32>.
bis
502-4<k2> Der vergegenständlicht.] Von Marx zitiert und kommentiert in: Engels: Herrn Eugen Dühring’s
Umwälzung der Wissenschaft. Philosophie. Politische Oekonomie. Sozialismus. Leipzig 1878, pp. 171/72 [Anti-
2
Dühring. MEGA I/27: 38722-29 bzw. MEW 20: 185].
503<v39> etwa für] CD für etwa | F pour une | also ohne das Analogon zu etwa
503<v40> ein] aus BK 19 N3 (tinte) <s>ein | M sein | F cette
507<w12> ABC Masseinheit
507f<w13> A Prozess
bis
509-11<v41> Der wird.] F Il s’ensuit que dans l’analyse de la valeur on doit traiter chaque variété de
force de travail comme une force de travail simple.
bis
512-4<v42> von Unterschied] F la différence de leurs valeurs d'usage est éliminée, de même disparaît
dans le travail que ces valeurs représentent la différence
bis
513f<v43> in den darstellen] A in der Arbeit, die diese Werthe darstellen | F analog A.
bis
514f<v44> Unterschied Weberei] A Unterschied der nützlichen Formen, worin sie das einemal Schneider-
arbeit ist, das andremal Weberei
bis bis bis
517-9<v45> so Arbeitskraft.] A so gilt Werthen enthaltene Arbeit als Verausgabung menschlicher
Arbeitskraft. | F de même les travaux fixés dans ces valeurs, n'ont plus de rapport productif avec le drap et
le fil [F (DV) FK2-6 le fil et le drap], mais expriment simplement une dépense de la même force humaine.
bis
519-23<v46> Bildungselemente Arbeit.] F Le tissage et la taille forment la toile et l'habit, précisément
parce qu'ils ont des qualités différentes ; mais ils n’en forment les valeurs que par leur qualité commune de
travail humain.
520<v47> Schneiderei] A Schneiderarbeit
521<j5> A Qualitäten, Substanz
522<w14> A besondern
523<v48> AK (tinte) iT 1128 Arbeit<.><{,}> + | Ru + <oder so weit beide <Seiten> Arbeitsarten>/
527<g2> A sodass
528<w15> CD letzteren
529<j6> A muss, als
bis
530-34<w16> BCD enthaltene enthaltenen

- 22 -
bis
531f<v49> nachdem ist.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
535<v50> darstellt] A misst
536<j7> A Produktivkraft sage
539<v51> Arbeitszeit] aus A | F analog A: la durée du travail | BCD Arbeit
540<w17> A soviel
541<w18> ACD letztern
543<w19> CD enthaltene
545<w20> A grössern
bis
546<v52> zwei einer] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
548<v53> seiner Werthgröße] F de sa valeur
bis
549f<v54> dem Charakter] A der zwieschlächtigen Bestimmung
bis
550-2<v55> Produktivkraft Zeitraum.] F L’éfficacité, dans un temps donné, d’un travail utile dépend de
sa force productive.
bis bis bis
551f<v56> Arbeit, Zeitraum.] A Arbeit. Sie drückt in Wirkungsgrad zweckbestimmter produktiver
Zeitraum aus.
551<w21> BC zweckmässiger
bis
554-6<s1> Dagegen mehr] FK (blauer Kopierstift) 18 I18-21 rahmende Anstreichung
bis
der analogen Passage Par plus | aus neuerer Zeit und sicherlich nicht von Marx
555<v57> niemals unmittelbar] analog F: n’atteint jamais directement | M an und für sich gar nicht
bis
558<v58> Arbeit Werthgrösse,] A Arbeit stellt sich daher bis stets in derselben Werthgrösse dar, | AK (tinte) iT
134 Werth|<grösse> | Ra |summe
558<v59> dieselbe Werthgröße] F la même valeur
559f<w22> ACD verschiedene
560<j8> ABC mehr wenn
561<v60> Jeder] analog F: Tout | BCD Derselbe | A Im erstern Fall kann es geschehn, dass 2 Röcke weniger
Arbeit enthalten als früher einer. Derselbe | AK 137-8 (tinte) iT sinkt. + <Im bis einer.> | <D>erselbe | Ra7 | ϕ |

Ri8 | ϕ | Ra8 | <Und> <d>{D}


562<g3> A Ihr
bis
562-4<v61> vermehrt Arbeitszeit] A vermehrt, kann also die Werthgrösse selbst der vermehrten Gesammt-
masse vermindern, wenn er nämlich die zu ihrer Produktion nothwendige Arbeitszeit | AK (tinte) 1310 iT
vermehrt, | <kann also> die | Ra vermindert <{selbst}> | 1311 iT Werthgrösse <selbst der> <{einer}> {der}
vermehrten Gesammtmasse {von Gebrauchswerthen} |<vermindern>, | Ri | ϕ | Ra | ϕ | 1312 iT nämlich die
<{T}> zu ihrer Produktion nothwendige {T} Arbeitszeit | Ra T Summe <der> <sei[ner]> <{von}> <{der}> {von}
563<v62> die Werthgröße] F la valeur
563<j9> B Gesammtmasse wenn
bis
565-77<v63> Aus zählen] Struktur analog F, Text auf der Basis von A und B: Die Fassung in F enthält vier Sätze,
von denen, jeweils leicht variant, der erste und vierte aus A und der zweite und dritte aus B entnommen sind; in A fehlt
der zweite und dritte Satz, in B der erste und vierte. Zu den Varianten in F vgl. die nachfolgenden Einzelnachweise.
568<w23> A Waaren-Werth
569<b4> wird.] AK (tinte) 1318 iT/Ra wird. +++ | Ru +++ [ohne Text] | Ein Zusatz fehlt zwar, jedoch findet
sich dieselbe Markierung in V’71, gefolgt von der nach B übernommenen Aussage: Alle [Arbeit ist] einerseits
Verausgabung menschlicher Arbeitskraft überhaupt, also abstrakt menschliche Arbeit; und in dieser
Eigenschaft gleicher menschlicher Arbeit bildet sie den Werth. Andrerseits ist alle Arbeit Verausga-
bung menschlicher Arbeitskraft in dieser oder jener besondren zweckbestimmten Form u. als solche

- 23 -
konkrete nützliche Arbeit producirt sie die Gebrauchswerthe der Waaren. [MEGA2 II/6: 527-32]. Dies ist
der einzige Fall, wo in V’71 konzipierte Änderungen sich in AK niedergeschlagen haben.
bis
570f<v64> oder menschlicher] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
571<w24> BC Waaren-Werth
bis
575f<v65> nützliche Thätigkeit] F utile
bis
576f<v66> menschlicher zählen] F de force humaine, travail humain, dans le sens abstrait du mot
577<z3> zählen.] BCD Gebrauchswerthe mit Note 16). | Zur Verschiebung vgl. 565-77<v63>.
578<m3> BCD Note zur 2. Ausg. Um
2
578<g4> BCD „dass die | korrekt in V’71 [MEGA II/6: 534]
bis
578-80<q5> die kann] Q (p. 31) Labour [...] is alone the ultimate and real standard by which the
value of all commodities can at all times and places be estimated and compared. | So auch schon zitiert
2
in V’71 [MEGA II/6: 534-61]. | Die Übersetzung in F basiert auf B.
578<w25> BC Mass
579<r1> BCD Zeiten geschätzt | In E nicht als Zitat und aus C übersetzt. | Ergänzung analog Q u. V’71.
580<t3> BCD A. Smith
bis
555-8<q6> Gleiche hingeben.] Q (p. 30) Equal quantities of labour, at all times and places, may be
said to be of equal value to the labourer. In his ordinary state of health, strength, and spirits; in the
ordinary degree of his skill and dexterity, he must always lay down the same portion of his ease, his
liberty and his happiness.
bis bis
580-3<r2> BCD Arbeit müssen zu Arbeiter selbst denselben Werth haben. In Kraft und Thätig-
bis
keit, und mit dem Durchschnittsgrad von Geschicklichkeit, die er besitzen mag, muss Portion
seiner Ruhe, seiner Freiheit | Ein Vergleich der von Marx gegebenen Übersetzung mit der, die er im Frühjahr
1844 in seinem Exzerpt der französischen Übersetzung von Smith angefertigt hatte, zeigt nur wenige Abwei-
bis
chungen gegenüber B: Aber gleiche Quantitäten der Arbeit müssen zu für den, welcher arbeitet,
einen gleichen Werth haben. In bis und Thätigkeit, und nach dem gewöhnlichen Grad von Geschick-
bis bis
lichkeit und Gewandheit, die er besitzen kann, muss seiner Ruhe, Glücks geben. [MEGA2 IV/2:
3403-8] Ein Vergleich mit der exzerpierten Ausgabe, der éd. Garnier, zeigt, dass die Varianten gegenüber dem
englischen Original schon bei Garnier vorhanden sind: Des quantités égales de travail doivent nécessaire-
ment, dans tous les tems et dans tous les lieux, être d’une valeur égale pour celui qui travaille. Dans
son état habituel de santé, de force et d’activité, et d’après le degré ordinaire d’habilité ou dextérité
qu’il peut avoir, il faut toujours qu’il donne la même portion de son repos, de sa liberté, de son
bonheur. Das Exzerpt wurde, leicht variant und mit ausdrücklichem Hinweis auf das Exzerptheft, in den
2
Grundrissen verwendet [MEGA II/1: 49833-38 u. 4993] sowie, wiederum leicht variiert, in Zur Kritik ..., H. 1
2
[MEGA II/2: 13733-37]. Auf eine englische Ausgabe griff Marx erst bei der Vorbereitung von B zurück, und zwar
in V’71: „Equal quantities of labour, at all times and places, may be said to be of equal value to the
labourer. In his ordinary state of health, strength, and spirits; in the ordinary etc | (Sieh p. 38 Zur
Kritik. A. Smith, Wealth of Nations, book I, chapter V.) [vgl., mit etwas anderer Entzifferung, MEGA2 II/6:
61-4]. Der Abbruch etc | verlangt sicher die Ergänzung des Zitats, und der anschließende Verweis bezieht sich
auf die schon genannte Übersetzung in Zur Kritik ..., H. 1, auf die Marx schließlich doch wieder zurückgegriffen
hat. | Die Übersetzung in F folgt der éd. Garnier. | E übersetzt C.
583<m4> BCD hingeben.“ (Wealth of Nations, b. I. ch. V.)
583<u3> Adam Smith: An inquiry into the nature and causes of the wealth of nations. With a Memoir of
the Author’s Life. Complete in One Volume. Aberdeen, London 1848, pp. 31 u. 30. – In M ist Smith stets
ohne näheren bibliographischen Hinweis zitiert. Die Übersetzungen basieren häufig, und so auch hier,
auf Marx’ Exzerpt aus Adam Smith: Recherches sur la nature et les causes de la richesse des nations.
Trad. nouv., avec des notes et observations par G. Garnier. T. 1, Paris an X (1802), p. 65; vgl. das Exz.

- 24 -
2
in den Pariser Heften [MEGA IV/2: 3403-8]. In FK ist wegen des Originaltexts von auf französisch zi-
tierten Passagen an drei Stellen unspezifiziert auf meine Ausgabe verwiesen worden; zu deren Iden-
tifikation vgl. in Kap. XXI Anm. 18676+78-81<b4> sowie in Kap. XXIII.2 Anm. 20667-80<v2><b2> u.
20812-8<v26><b13>. Im Apparat wird daher stets auf diese Ausgabe verwiesen.
585f<v67> der Waarenwerthe] F de sa valeur
587<f1> ahnt] F presse | wahrscheinlich Druckfehler für pressent
bis
591<v68> sagt Smith] Komb. aus B u. F | BCD sagt der Note 9 citirte bis A. Smith | F Un des prédécesseurs
de A. Smith, cité déjà par nous, dit
bis
591-6<v69><q7> Ein Zeit.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 612-19], jedoch ohne die Hervorhebungen. | BCD One man has
employed [Q imployed] himself a week in providing this necessary of life ... and he that gives him some
other in exchange, cannot make a better estimate of what is a proper equivalent, than by computing what
cost him just as much labour and time: [Q time; which] which [C wich] in effect is no more than exchanging
one man’s labour in one thing for a time certain for [Q certain, for] another man’s [CD an’s] labour in an-
other thing for the same time [Q the like time].“
593<g5> V’71 entsprechenden
593<w26> V'71 Equivalent
594<w27> V'71 diess
596<m5><v70> Zeit.] BCD time.“ (l. c. p. 39) | In D folgt noch die Übersetzung einer Note aus E: – {Zur 4. Auf-
lage: Die englische Sprache hat den Vorzug, zwei verschiedne Worte für diese zwei verschiednen Aspekte
der Arbeit zu haben. Die Arbeit, die Gebrauchswerthe schafft und qualitativ bestimmt ist, heisst Work, im
Gegensatz zu Labour; die Arbeit, die Werth schafft und nur quantitativ gemessen wird, heisst Labour, im
Gegensatz zu Work. Siehe Note zur engl. Übersetzung p. 14. – F. E.} | E [The English language has the
advantage of possessing different words for the two aspects of labour here considered. The labour which
creates Use-Value, and counts qualitatively, is Work as distinguished from Labour; that which creates
Value and counts quantitatively, is Labour as distinguished from Work. – Ed.]
596<n4> [Pulteney:] Some thoughts ..., p. 39.
bis
597f<v71> Werthsubstanz analysiren.] analog F: La substance de la valeur et la grandeur de la valeur
sont maintenant déteminées. Reste à analyser la forme de la valeur. | A Da bisher nur noch Werthsubstanz
und Werthgrösse bestimmt, wenden wir uns jetzt zur Analyse der Werthform. | In BCD fehlt das Analogon zu
dieser Passage.

599-1441<k1> Generalanmerkung zu Unterkapitel I.3

A enthält zu dem Text, aus dem in B das Unterkapitel I.3 wurde, einen Anhang A (Anh.), der in Aufbau und Struktur
weitgehend das Modell der im Text von B gegebenen Fassung ist und daher so wie jeder andere behandelt werden
kann. Von dem ursprünglichen Text in A, den im Vorwort zur Erstausgabe dem nicht durchaus in dialektisches
Denken eingewohnten Leser [...] ganz zu überschlagen geraten wurde [24<v6>], sind dagegen – außer der Gliede-
rung nach den Wertformen und den dazugehörigen Formeln (Form IV ausgenommen) sowie einigen wenigen zusam-
menhängenden Passagen und mehreren Noten – kaum mehr als einzelne Formulierungen und Anklänge im Text von
B nachweisbar; zudem sind im Übergang zu B insbesondere in der Einführungspassage zu Unterkapitel I.3 und den
Gliederungspunkten 3a) und 3c) zahlreiche Textumstellungen vorgenommen worden. Um auch jenen, denen der Text
der Erstausgabe nicht vorliegt, ein Nachverfolgen des in A gegebenen Texts und seines Aufbaus zu ermöglichen, wird
er, zumeist in längeren Passagen und der Gliederung in B folgend, in den Noten wiedergegeben, auch dann, wenn die
Passagen Teile enthalten, die weder mit dem Bezugstext in B etwas zu tun haben noch sonst irgendwo im Text von B
wiederkehren.
Für die Bearbeitung von A hatte Marx anfangs auf gesonderten Blättern Ergänzungen und Veränderungen formuliert
2
[vgl. MEGA II/6: 3-54], die sich ganz überwiegend auf dieses Unterkapitel beziehen [ebenda: 7-36]. Sie sind im Zuge
der Erarbeitung von B teilweise, auch in weiter bearbeiteter Form, übernommen worden und daher im Apparat nicht
berücksichtigt. Eine nicht ganz kleine Zahl der Eintragungen bezieht sich allerdings nicht auf diese Bearbeitung, son-
dern auf die französische Ausgabe (F), an die sich Marx wenig später begab. Diese Passagen konnten als sozusagen

- 25 -
autorisierte Vorlage für die Übertragung von Einschüben und Varianten aus F genutzt werden.

599-1128 Anmerkungen zur Einführungspassage und zum Gliederungspunkt I.3a)

599<v1> Überschrift] In A fehlt die Überschrift (fortlaufender Text). | A [1] = 614-7<v9>. | A (Anh.) Anhang zu
Kapitel I, 1. abs Die Werthform. | F III abs Forme de la Valeur
600-1128<p1> Da A hinsichtlich Inhalt und Struktur stark von B abweicht, sind die zitierten Passagen in den
Anm. zum Gliederungspunkt I.3a) von A [1] bis A [19] durchnumeriert und mit Verweisen auf deren Fortsetzung
versehen: A [1] = 614-7<v9>; A [2] = 638-44<v21>; A [3] = 856-9<v106>; A [4] = 806-12<v90>; A [5] = Z. 813-
53; A [6] = 626-30<v14>; A [7a-c] = 631-5<v17-19>; A [8] = 680-8<v44>; A [9] = 600-14<v2>; A [10] = 880-
98<v112>; A [11] = 713f<v61>; A [12] = 783-91<v80>; A [13] = 792-5<v85>; A [14] = 672-9<v40>; A [15] = 645-
9<v26>; A [16] = 921f<v118>; A [17] = 690-7<v50>; A [18] = 925-70<v120>; A [19] = 1109-28<v178>.
bis
600-14<v2> Waaren kann.] A [9] Leinwand kömmt auf die Welt in Gestalt eines Gebrauchswerths oder
nützlichen Dings. Ihre steifleinene Körperlichkeit oder Naturalform ist daher nicht ihre Werthform, sondern
deren grades Gegentheil. Ihr eignes Werthsein zeigt sie zunächst dadurch, dass sie sich auf eine andre
Waare, den Rock, als ihr Gleiches bezieht. Wäre sie nicht selbst Werth, so könnte sie sich nicht auf den Rock
als Werth, als Ihresgleichen, beziehn. Qualitativ setzt sie sich den Rock gleich, indem sie sich auf ihn bezieht
als Vergegenständlichung gleichartiger menschlicher Arbeit, d. h. ihrer eignen Werthsubstanz, und sie setzt sich
nur einen Rock gleich statt x Röcke, weil sie nicht nur Werth überhaupt, sondern Werth von bestimmter
Grösse ist, ein Rock aber grade soviel Arbeit enthält als 20 Ellen Leinwand. Durch diese Beziehung auf den
Rock schlägt die Leinwand verschiedne Fliegen mit einer Klappe. Indem sie die andre Waare sich als Werth
gleichsetzt, bezieht sie sich auf sich selbst als Werth. Indem sie sich auf sich selbst als Werth bezieht, unterscheidet
sie sich zugleich von sich selbst als Gebrauchswerth. Indem sie ihre Werthgrösse – und Werthgrösse ist beides,
Werth überhaupt und quantitativ gemessner Werth – im Rocke ausdrückt, giebt sie ihrem Werthsein eine von
ihrem unmittelbaren Dasein unterschiedne Werthform. Indem sie sich so als ein in sich selbst Differenzirtes
darstellt, stellt sie sich erst wirklich als Waare dar – nützliches Ding, das zugleich Werth ist. Soweit die
Leinwand Gebrauchswerth, ist sie ein selbstständiges Ding. Ihr Werth erscheint dagegen nur im Verhältniss zu
andrer Waare, dem Rocke z.B., ein Verhältniss, worin die Waarenart Rock ihr qualitativ gleichgesetzt wird
und daher in bestimmter Quantität gleichgilt, sie ersetzt, mit ihr austauschbar ist. Eigne, vom Gebrauchs-
werth unterschiedne Form erhält der Werth daher nur durch seine Darstellung als Tauschwerth. abs | Fortset-
zung A [10] in 880-98<v112>.
bis
600-4<v3> Waaren Werthform.] A (Anh.) Die Analyse der Waare hat gezeigt, dass sie ein Doppeltes ist,
Gebrauchswerth und Werth. Damit ein Ding daher Waarenform besitze, muss es Doppelform besitzen, die
Form eines Gebrauchswerths und die Form des Werths. Die Form des Gebrauchswerths ist die Form des
Waarenkörpers selbst, Eisen, Leinwand u.s.w., seine handgreiflich sinnliche Daseinsform. Es ist diess die
Naturalform der Waare. Die Werthform der Waare ist dagegen ihre gesellschaftliche Form.
bis
603f<v4> Sie sie] F Elles ne peuvent donc entrer dans la circulation qu’autant qu’elles
604<v5> Werthform.] F forme de valeur 1. | Note 1 ist in M Note 17) | vgl. Z. 680-4, wo auch die Abweichungen von F
verzeichnet sind.
bis
605-25<v6> Die zugleich.] A (Anh.) Wie wird der Werth einer Waare nun ausgedrückt? Wie gewinnt er
also eigne Erscheinungsform? Durch das Verhältniss verschiedner Waaren. Um die in solchem Verhältniss
enthaltene Form richtig zu analysiren, müssen wir von ihrer einfachsten, unentwickeltsten Gestalt ausgehn.
bis
605f<v7> von Hurtig] F de l’amie de Falstaff, la veuve l’Éveillé
bis
606<q1> Wittib ist] Dialog zwischen Falstaff und der Wirtin Hurtig (Dame Quickly): Falstaff: [...] She’s
neither fish nor flesh, a man knows not where to have her. abs Hostess: Thou art an unjust man in
saying so, thou or any man knows where to have me [...] [Sie ist weder Fisch noch Fleisch, man weiß

- 26 -
nicht, wo sie zu haben ist. – Du bist ein unbilliger Mensch, dass du das sagst; du und jedermann weiß, wo ich
zu haben bin ...]
606<j1> ABC weiss wo
606<e1> Anspielung auf den Dialog zwischen Wirtin Hurtig und Falstaff in William Shakespeare: King
Henry IV. (König Heinrich IV.) 1. Teil, 3. Akt, 3. Szene, Vers 104-7. Vgl. die Ed. v. H. u. J. Weil in: The
New Cambridge Shakespeare. Cambridge 1997. – Wittib ist altertümlich für Witwe.
606f<v8> Im graden Gegentheil] F Par un contraste des plus criants
612<e2> Vgl. in Kap. I.1 Z. 254-83.
bis
614-7<v9> Wir zurückkkehren.] A [1] abs Kehren wir zunächst wieder zurück zur ersten Erscheinungsform
des Waarenwerths. abs | Fortsetzung A [2] in 638-44<v21>.
616<v10> Erscheinungsform des Werthes] F forme sous laquelle la valeur nous est d’abord apparue
620<v11> gemeinsame Werthform] F forme valeur particulière
620f<j2> B leisten was
bis 2
621<v12> die bürgerliche hat,] F analog V’71 (SpV) [MEGA II/6: 86]: l’économie bourgeoise n’a jamais
essayé | BCD von der bürgerlichen Oekonomie nicht einmal versucht ward,
bis
624f<v13> Damit zugleich.] analog F: En même temps sera résolue et disparaîtra l’enigme de la monnaie.
| BCD Damit verschwindet zugleich das Geldrätsel.
bis
626-30<v14> Waaren Waare.] A [6] Wir haben eben untersucht, wie weit Wechsel in der relativen Werth-
grösse einer Waare, der Leinwand, einen Wechsel ihrer eignen Werthgrösse wiederspiegelt, und überhaupt
den relativen Werth nur nach seiner quantitativen Seite betrachtet. Wir wenden uns jetzt zu seiner Form.
Wenn der relative Werth Darstellungsform des Werths, ist der Ausdruck der Aequivalenz zweier Waaren, wie
x Waare A = y Waare B oder 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, die einfache Form des relativen Werths. abs | Fortset-
zung A [7a]-[7c] in 631-5<v17-19>. | A (Anh.) Das einfachste Verhältniss einer Waare ist offenbar ihr Verhältniss
zu einer einzigen, andren Waare, bis Das Verhältniss zweier bis Waare.
bis
626f<v15> Waaren und das] V’71 [MEGA2 II/6: 813-14] Waaren bis
treten etc | Der nachträglich (in lateinischer
Schrift) notierte Text wurde für F verwendet. Dann wäre etc. in dem Sinne zu deuten, dass mit der nicht in V’71,
sondern erst in B veränderten Passage aus A (Anh.) fortzufahren sei [vgl. 626-30<v14>]. | Analog in F: En général les
marchandises n’ont pas d’autre rapport entre elles qu’un rapport de valeur, et le | BCD Das
629<v16> Werth- oder Austauschverhältniss] analog F: rapport de valeur ou d’échange | BCD Werthver-
hältniss
bis
631-7<p2> a) Einfache Aequivalentform.] Die Anordnung des Textes folgt F analog A (Anh.). In BCD,
wo der die Formel erläuternde Satz erst auf die Zwischenüberschrift folgt, geht der Zusammenhang zwischen
Formel und Erläuterung verloren.
bis
631<v17> Zwischenüberschrift] analog CD (Komb. aus B u. F): A) Einfache Werthform. | A [7a] I. Erste oder
einfache Form des relativen Werths: | A (Anh.) I. Einfache Werthform. | B A) Einfache oder einzelne Werth-
form. | F A. Forme simple ou accidentelle de la valeur.
bis
632f<v18> A [7b] 20 Ellen Leinwand = 1 Rock. (x Waare A = y Waare B.) | A (Anh.) 20 Ellen werth.
bis
634f<v19> Das Schwierigkeit.] A [7c] Diese Form ist etwas schwierig zu analysiren, weil sie einfach ist 16). |
16 ) Sie ist gewissermassen die Zellenform oder, wie Hegel sagen würde, das An sich des Geldes. | Die in ihr
enthaltenen unterschiedenen Bestimmungen sind verhüllt, unentwickelt, abstrakt und daher nur durch
einige Anstrengung der Abstraktionskraft auseinander- und festzuhalten. | Fortsetzung A [8] in 680-8<v44>. |
bis
A (Anh.) Das Werthform muss in bis Werthform stecken. Ihre bis Schwierigkeit.
636f<v20> Zwischenüberschrift] Fehlt in A, in A (Anh.) als §. 1 gezählt und in BCD als 1) | F a) – Les deux pôles de
l’expression de la valeur: sa forme relative et sa forme équivalente.
bis
638-44<v21> In Aequivalentform.] A [2] Wir nehmen zwei Quanta Waaren, die gleichviel Arbeitszeit zu

- 27 -
ihrer Produktion kosten, also gleiche Werthgrössen sind, und wir haben 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke, oder
40 Ellen Leinwand sind zwei Röcke werth. Wir sehn, dass der Werth der Leinwand in einem bestimmten
Quantum von Röcken ausgedrückt ist. Der Werth einer Waare, so dargestellt im Gebrauchswerth einer
andern Waare, heisst ihr relativer Werth. abs | Fortsetzung A [3] in 856-9<v106>.
bis
638f<v22> In offenbar] Kombination aus A (Anh.) u. B [zur Herstellung des Anschlusses an die Zwischenüber-
bis
schrift] | A (Anh.) In spielen die zwei Waarenarten Leinwand und Rock offenbar | BCD Es spielen hier zwei
bis
offenbar | F Deux marchandises différentes A et B, et, dans l’exemple que nous avons choisi, la toile et
l’habit, jouent ici évidemment
bis
639-44<v23> Die Aequivalentform.] A (Anh.) Die Leinwand ist die Waare, welche ihren Werth in einem von
ihr verschiedenartigen Waarenkörper, dem Rock, ausdrückt. Andrerseits dient die Waarenart Rock als das Mate-
rial, worin Werth ausgedrückt wird. Die eine Waare spielt eine aktive, die andre eine passive Rolle. Von der
Waare nun, welche ihren Werth in einer andren Waare ausdrückt, sagen wir: Ihr Werth ist bis Werthform. Von der
andern Waare dagegen, hier dem Rock, die zum Material des Werthausdrucks dient, sagen wir: Sie funktionirt
als Aequivalent der ersten Waare, oder bis in der Aequivalentform.
bis
642f<v24> oder Werthform] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
643f<v25> oder Aequivalentform] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
645-9<v26> Relative bezieht.] A [15] Unsre Analyse hat gezeigt, dass der relative Werthausdruck einer Waare
zwei verschiedne Werthformen einschliesst. Die Leinwand drückt ihren Werth und ihre bestimmte Werthgrösse
im Rock aus. Sie stellt ihren Werth dar im Werthverhältniss zu einer andern Waare, daher als Tauschwerth.
Andrerseits die andre Waare, der Rock, worin sie ihren Werth relativ ausdrückt, erhält eben dadurch die
Form eines mit ihr unmittelbar austauschbaren Gebrauchswerths oder Aequivalents. Beide Formen, relative
Werthform der einen Waare, Aequivalentform der andern, sind Formen des Tauschwerths. Beide sind in der
That nur Momente, wechselseitig durcheinander bedingte Bestimmungen, desselben relativen Werthausdrucks,
aber polarisch vertheilt auf die zwei gleichgesetzten Waarenextreme. abs | Fortsetzung A [16] in 921f<v118>.
bis
645-8<v27> Relative sie] A (Anh.) Ohne nun noch tiefer zu analysiren, sind von vorn herein folgende
bis
Punkte klar: abs a) Die Unzertrennlichkeit der beiden Formen. abs Relative Momente desselben Werthaus-
bis
drucks. abs b) Die Polarität der beiden Formen. abs Andrerseits sind diese beiden Fomen einander Pole,
desselben Werthausdrucks. Sie
bis
649-51<v28> Ich umgekehrt:] F Cette équation : 20 mètres de toile = 20 mètres de toile, exprime seulement
que
bis
650-3<v29> Werthausdruck. Leinwand.] A (Anh.) Werthausdruck, sondern drückt nur ein bestimmtes
Quantum des Gebrauchsgegenstands Leinwand aus.
661<v30> Die] aus CD | B Diese
bis
653<v31> nur werden.] aus A (Anh.) analog F: ne peut donc être exprimée que dans une autre marchan-
dise, c’est-à-dire relativement. | BCD nur relativ ausgedrückt werden, d. h. in andrer Waare.
654<v32> daher] A (Anh.) also
bis
656<v33> Waare kann] A (Anh.) Waare, hier der Rock, die als Aequivalent der Leinwand figurirt, sich also
in Aequivalentform befindet, kann
bis
659<t1> M Ausdruck: 20 Ellen Rock
659<j3> A (Anh.) oder: 20 Ellen | F analog A (Anh.).
660<f1> CD Rückbeziehungen
bis
660f<t2> BCD 1 Rock Leinwand
661<j4> A (Anh.) oder: 1 Rock | F analog A (Anh.).
665<v34> aus.] A (Anh.) aus. abs Denken wir uns Tauschhandel zwischen Leinwandproducent A und Rock-
producent B. Bevor sie Handels einig werden, sagt A: 20 Ellen Leinwand sind 2 Röcke werth (20 Ellen Lein-

- 28 -
wand = 2 Röcke), B dagegen: 1 Rock ist 22 Ellen Leinwand werth (1 Rock = 22 Ellen Leinwand). Endlich, nachdem
sie lang gemarktet, stimmen sie überein. A sagt: 20 Ellen Leinwand sind 1 Rock werth, und B sagt: 1 Rock ist
20 Ellen Leinwand werth. Hier befinden sich beide, Leinwand und Rock, gleichzeitig in relativer Werthform
und in Aequivalentform. Aber, notabene, für zwei verschiedene Personen und in zwei verschiedenen Werthaus-
drücken, welche nur gleichzeitig ins Leben treten. Für A befindet sich seine Leinwand, – denn für ihn geht die
Initiative von seiner Waare aus – in relativer Werthform, die Waare des Andren, der Rock dagegen, in Aequi-
valentform. Umgekehrt vom Standpunkt des B. Dieselbe Waare besitzt also niemals, auch nicht in diesem
Fall, die beiden Formen gleichzeitig in demselben Werthausdruck.
bis
666-9<v35> Ob wird.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
666<v36> Ob] A (Anh.) c) Relativer Werth und Aequivalent sind nur Formen des Werths. abs Relativer Werth
und Aequivalent sind beide nur Formen des Waarenwerths. Ob
bis
666-9<v37> in wird.] A (Anh.) in der einen Form befindet oder in der polarisch entgegengesetzten, hängt
ausschliesslich von ihrer Stelle im Werthausdruck ab. Diess tritt schlagend hervor in der von uns hier
zunächst betrachteten einfachen Werthform. Dem Inhalt nach sind die beiden Ausdrücke: abs 1) 20 Ellen Lein-
wand = 1 Rock oder: 20 Ellen Leinwand sind 1 Rock werth, abs 2) 1 Rock = 20 Ellen Leinwand oder: 1 Rock ist
20 Ellen Leinwand werth, durchaus nicht verschieden. Der Form nach sind sie nicht nur verschieden, sondern
entgegengesetzt. In dem Ausdruck 1) wird der Werth der Leinwand relativ ausgedrückt. Sie befindet sich
daher in der relativen Werthform, während gleichzeitig der Werth des Rocks als Aequivalent ausgedrückt ist.
Er befindet sich daher in der Aequivalentform. Drehe ich nun den Ausdruck 1) um, so erhalte ich den
Ausdruck 2). Die Waaren wechseln die Stellen, und sofort befindet sich der Rock in relativer Werthform, die
Leinwand dagegen in Aequivalentform. Weil sie die respektiven Stellen in demselben Werthausdruck gewechselt,
haben sie die Werthform gewechselt.
669<j5> B Waare worin
670<v38> Zwischenüberschrift] Fehlt in A, in A (Anh.) als §. 2 gezählt und in BCD als 2) | F b) La forme relative de
la valeur.
671<v39> Unterüberschrift] Fehlt in A sowie A (Anh.), in BCD mit a) bezeichnet | F c) Contenu de cette forme. |
6
Kor. d. Bezeichnung in F (DV) 1) | FK iT keine Tilgung, aber Ra 1
bis
672-89<p3> Um Gleichung.] A (Anh.) mit Abweichungen und in anderer Reihenfolge: [1] = 672-4<v41>;
[2] = 685-8<v47>; [3] = 674-9<v42>; [4] = 688f<v49>; die Note Z. 680-4 fehlt.
bis
672-9<v40> Um Größen] A [14] Wir stehn hier bei dem Springpunkt aller Schwierigkeiten, welche das
Verständniss der Werthform hindern. Es ist relativ leicht, den Werth der Waare von ihrem Gebrauchswerth
zu unterscheiden, oder die den Gebrauchswerth formende Arbeit von derselben Arbeit, so weit sie bloss
als Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im Waarenwerth berechnet wird. Betrachtet man Waare oder
Arbeit in der einen Form, so nicht in der andern und vice versa. Diese abstrakten Gegensätze fallen von
selbst auseinander und sind daher leicht auseinander zu halten. Anders mit der Werthform, die nur im Ver-
hältniss von Waare zu Waare existirt. Der Gebrauchswerth oder Waarenkörper spielt hier eine neue Rolle.
Er wird zur Erscheinungsform des Waarenwerths, also seines eignen Gegentheils. Ebenso wird die im
Gebrauchswerth enthaltene konkrete nützliche Arbeit zu ihrem eignen Gegentheil, zur blossen Verwirkli-
chungsform abstrakter menschlicher Arbeit. Statt auseinanderzufallen, reflektiren sich die gegensätzlichen
Bestimmungen der Waare hier in einander. So befremdlich diess auf ersten Blick, erweist es sich bei weite-
rem Nachdenken als nothwendig. Die Waare ist von Haus aus ein zwieschlächtig Ding, Gebrauchswerth und
Werth, Produkt nützlicher Arbeit und abstrakte Arbeitsgallerte. Um sich darzustellen als das was sie ist,
muss sie daher ihre Form verdoppeln. Die Form eines Gebrauchswerths besitzt sie von Natur. Es ist ihre Na-
turalform. Werthform erwirbt sie erst im Umgang mit andren Waaren. Aber ihre Werthform muss selbst
wieder gegenständliche Form sein. Die einzigen gegenständlichen Formen der Waaren sind ihre Gebrauchs-
gestalten, ihre Naturalformen. Da nun die Naturalform einer Waare, der Leinwand z.B., das grade Gegen-

- 29 -
theil ihrer Werthform ist, muss sie eine andre Naturalform, die Naturalform einer andern Waare zu ihrer
Werthform machen. Was sie nicht unmittelbar für sich selbst, kann sie unmittelbar für andre Waare und
daher auf einem Umweg für sich selbst thun. Sie kann ihren Werth nicht in ihrem eignen Körper oder in
ihrem eignen Gebrauchswerth ausdrücken, aber sie kann sich auf einen andern Gebrauchswerth oder
Waarenkörper als unmittelbares Werthdasein beziehn. Sie kann sich nicht zu der in ihr selbst, wohl aber zu
der in andrer Waarenart enthaltenen konkreten Arbeit als blosser Verwirklichungsform abstrakter mensch-
licher Arbeit verhalten. Sie braucht dazu nur die andre Waare sich als Aequivalent gleichzusetzen. Der
Gebrauchswerth einer Waare existirt überhaupt nur für eine andre Waare, soweit er in dieser Weise zur
Erscheinungsform ihres Werths dient. Betrachtet man in dem einfachen relativen Werthausdrucke:
x Waare A = y Waare B nur das quantitative Verhältniss, so findet man auch nur die oben entwickelten
Gesetze über die Bewegung des relativen Werths, die alle darauf beruhn, dass die Werthgrösse der Waaren
durch die zu ihrer Produktion nothwendige Arbeitszeit bestimmt ist. Betrachtet man aber das Werthver-
hältniss der beiden Waaren nach seiner qualitativen Seite, so entdeckt man in jenem einfachen Werthaus-
druck das Geheimniss der Werthform und daher, in nuce, des Geldes 20). | Note 20) Es ist kaum verwunder-
lich, dass die Oekonomen, ganz unter dem Einfluss stofflicher Interessen, den Formgehalt des relativen
Werthausdrucks übersehn haben, wenn vor Hegel die Logiker von Profession sogar den Forminhalt der
Urtheils- und Schlussparadigmen übersahen. | Fortsetzung A [15] in 645-9<v26>.
bis
672-4<v41> Um betrachten.] A (Anh.) [1] a) Gleichheitsverhältniss. abs Da es die Leinwand ist, welche ihren
Wert ausdrücken soll, geht von ihr die Initiative aus. Sie tritt in ein Verhältniss zum Rock, d. h. zu irgend einer
andren, von ihr selbst verschiedenartigen Waare. Diess Verhältniss ist Verhältniss der Gleichsetzung. | Fortset-
zung A (Anh.) [2] 685-8<v47>.
bis
674-9<v42> Man Größen] A (Anh.) [3] Man übersieht das meist, weil die Aufmerksamkeit durch das
quantitative Verhältniss absorbirt wird, d. h. durch die bestimmte Proportion, worin die eine Waarenart der
andern gleichgesetzt ist. Man vergisst bis vergleichbar sind nach bis Grössen [ohne die Note, die im Haupttext von A
steht] | Fortsetzung A (Anh.) [4] 688f<v49>.
676<v43> vergisst] aus A (Anh.) [3] sowie analog F: oublie | BCD übersieht
676f<w1> C verschiedener
679<z1> Größen in M mit Note 17).
bis
680-8<v44> Die sind.] A [8] mit Umstellung: So viel ergiebt sich aber auf den ersten Blick, dass die Form
dieselbe bleibt, ob 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder 20 Ellen Leinwand = x Röcke 17). abs Note 17) analog B. |

Fortsetzung A [9] in 600-14<v2>.


680-4<v45> Note] In A (Anh.) fehlt die Note, in F ist sie verschoben. Vgl. Anm. 604<v5>.
680<g1> A [8] J. Bailey
bis
682f<v46> sie fassen] F sous l'influence grossière de la pratique bourgeoise, ils se préoccupent dès
l'abord exclusivement de la quantité
bis
683f<x1> „Die aus.“] M „The command of quantity ... constitutes value.” („Money and its
Vicissitudes“. Lond. 1837, p. 11.) Verfasser S. [A J.] Bailey.
684<n1> [Samuel Bailey:] Money and its vicissitudes in value; as they affect national industry and
pecuniary contracts: with a postscript on joint-stock banks. By the author of The rationale of political
representation, A critical dissertation on value, &c. London 1837, p. 11. | Vollst. exz. in den Londoner
2 2
Heften, H. V [MEGA IV/7: 3928], vollst. zit. in Grundrisse [MEGA II/1.2: 67433-4].
bis
685-8<v47> Ob sind.] A (Anh.) [2] Die Basis des Ausdrucks: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock ist in der That:
Leinwand = Rock, was in Worten ausgedrückt nur heisst: die Waarenart Rock ist gleicher Natur, gleicher
Substanz mit der von ihr verschiedenen Waarenart Leinwand. | Fortsetzung A (Anh.) [3] in 674-9<v42>.
bis
685<t3> BCD 20 Ellen x Röcke
685f<w2> CD gegebenes

- 30 -
bis
688<v48> Dinge sind.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
688f<v49> Leinwand Gleichung.] A (Anh.) [4] In obigem Ausdruck verhält sich also die Leinwand zum
Rock als Ihresgleichen, oder der Rock wird auf die Leinwand bezogen als Ding von derselben Substanz, Wesens-
gleiches. Er wird ihr also qualitativ gleichgesetzt. abs
688<t4> BCD Leinwand = Rock
bis
690-7<v50> Aber bezüglich.] A [17] Das bestimmte Verhältniss z.B., worin Rock Aequivalent von Lein-
wand ist, entspringt nicht aus seiner Aequivalentform, der Form seiner unmittelbaren Austauschbarkeit mit
der Leinwand, sondern aus der Bestimmung der Werthgrösse durch Arbeitszeit. Die Leinwand kann ihren
eignen Werth nur in Röcken darstellen, indem sie sich auf ein bestimmtes Rockquantum als gegebenes
Quantum krystallisirter menschlicher Arbeit bezieht. Aendert sich der Rockwerth, so ändert sich auch diese
Beziehung. Damit sich aber der relative Werth der Leinwand ändere, muss er vorhanden sein, und er kann
nur gebildet werden bei gegebenem Rockwerth. Ob die Leinwand ihren eignen Werth nun in 1, 2 oder
x Röcken darstellt, hängt unter dieser Voraussetzung ganz von der Werthgrösse einer Elle Leinwand und
der Ellenanzahl ab, deren Werth in Rockform dargestellt werden soll. Die Werthgrösse einer Waare kann sich
nur im Gebrauchswerth einer andern Waare ausdrücken, als relativer Werth. Die Form eines unmittelbar aus-
tauschbaren Gebrauchswerths oder Aequivalents erhält eine Waare dagegen umgekehrt nur als das Material,
worin der Werth einer andern Waare ausgedrückt wird. abs | Fortsetzung A [18] in 925-70<v120>. | A (Anh.)
b) Werthverhältniss. abs Der Rock ist nur dasselbe wie die Leinwand, soweit beide Werthe sind. Dass also die
Leinwand sich zum Rock als ihresgleichen verhält, oder dass der Rock als Ding von derselben Substanz der
Leinwand gleichgesetzt wird, drückt aus, dass der Rock in diesem Verhältniss als Werth gilt. Er wird der Lein-
wand gleichgesetzt, sofern sie ebenfalls Werth ist. Das Gleichheitsverhältniss ist also Werthverhältniss, das
Werthverhältniss aber vor allem Ausdruck des Werths oder des Werthseins der Waare, welche ihren Werth
ausdrückt. Als Gebrauchswerth oder Waarenkörper unterscheidet sich die Leinwand vom Rock. Ihr Werthsein
kommt dagegen zum Vorschein, drückt sich aus in einem Verhältniss, worin eine andre Waarenart, der Rock,
ihr gleichgesetzt wird oder als ihr Wesensgleiches gilt.
bis
690<v51> zwei Waaren] F deux marchandises dont la qualité égale, l’essence identique, est ainsi
affirmée,
bis
691-3<v52> Indem ist.] analog F: En la comparant à une marchandise d’une espèce différente, l’habit,
comme son équivalent, c’est-à-dire une chose qui peut la remplacer ou est échangeable avec elle. | BCD
Durch ihre Beziehung auf den Rock als ihr „Aequivalent“ oder mit ihr „Austauschbares“.
bis
694f<v53> als Leinwand.] F exclusivement comme forme d’existence de la valeur, car ce n’est qu’en
exprimant de la valeur qu’il peut figurer comme valeur vis-à-vis d’une autre marchandise.
696<w3> C selbständigen
bis
696f<v54> denn bezüglich.] F En effet, la valeur habit pourrait-elle être mise en équation avec la toile ou
lui servir d’équivalent, si celle-ci n’était pas elle-même valeur ?
bis
698-707<v55> Uebernehmen ausgedrückt.] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
698-700<v56> Uebernehmen Eigenschaften.] analog F: Empruntons une analogie à la chimie. L’acide
butyrique et le formiate de propyle sont deux corps qui diffèrent d’apparance aussi bien que de qualités
physiques et chimiques. | BCD So ist die Buttersäure ein vom Propylformat verschiedner Körper.
698<a1> Uebernehmen] Absatz analog F. BCD ohne Absatz.
bis
702-7<v57> Würde ausgedrückt.] F Maintenant si on mettait le formiate de propyle en équation avec
l’acide butyrique ou si on en faisait l’équivalent, le formiate de propyle ne figurerait dans ce rapport que
comme forme d'existence de C4 H8 O2, c’est-à-dire de la substance qui lui est commune avec l'acide. Une
équation où le formiate de propyle jouerait le rôle d’équivalent de l’acide butyrique serait donc une
manière un peu gauche d’exprimer la substance de l’acide comme quelque chose de tout à fait distincte
2-5
[recte: distinct] de sa forme corporelle. | Kor. in F (DV) sowie FK distinct

- 31 -
704<g2> BC C4, H8, O2
705<w4> B C4 H8 O2
bis
708-13<v58> Sagen gleichgesetzt.] A (Anh.) c) Qualitativer Gehalt der im Werthverhältniss enthaltenen
relativen Werthform. abs Werth ist der Rock nur, so weit er dinglicher Ausdruck der in seiner Produktion veraus-
gabten menschlichen Arbeitskraft ist, also Gallerte abstrakter menschlicher Arbeit – abstrakter Arbeit, weil von dem
bestimmten, nützlichen, konkreten Charakter der in ihm enthaltenen Arbeit abstrahirt wird, menschlicher
Arbeit, weil die Arbeit hier nur als Verausgabung menschlicher Arbeitskraft überhaupt zählt. Die Leinwand
kann sich also nicht zum Rock als einem Werthding verhalten oder nicht auf den Rock als Werth bezogen werden,
ohne auf ihn als einen Körper bezogen zu werden, dessen einziger Stoff aus menschlicher Arbeit besteht. Aber
als Werth ist die Leinwand Gallerte derselben menschlichen Arbeit. Innerhalb dieses Verhältnisses repräsentirt
also der Körper Rock die der Leinwand mit ihm gemeinschaftliche Werthsubstanz, d. h. menschliche Arbeit.
Innerhalb dieses Verhältnisses gilt also der Rock nur als Gestalt von Werth, daher auch als Werthgestalt der
Leinwand, als sinnliche Erscheinungsform des Leinwandwerths.
bis
709f<v59> Werthabstraktion Werthform.] F l’abstraction valeur, mais avant comme après elles ne pos-
sèdent qu’une seule forme, leur forme naturelle d’objets utiles.
bis
711<v60> tritt ihre] F ressort et s’affirme comme sa propriété inhérente qui détermine sa
bis
712f<v61> Indem gleichgesetzt.] A [11] Als Werth besteht die Leinwand nur aus Arbeit, bildet eine durch-
sichtig krystallisirte Arbeitsgallerte. In der Wirklichkeit ist dieser Krystall jedoch sehr trüb. Soweit Arbeit
in ihm zu entdecken, und nicht jeder Waarenkörper zeigt die Spur der Arbeit, ist es nicht unterschiedslose
menschliche Arbeit, sondern Weberei, Spinnerei u.s.w., die auch keineswegs seine einzige Substanz bilden,
vielmehr mit Naturstoffen verquickt sind. Um Leinwand als bloss dinglichen Ausdruck menschlicher Ar-
beit festzuhalten, muss man von allem absehn, was sie wirklich zum Ding macht. Gegenständlichkeit der
menschlichen Arbeit, die selbst abstrakt ist, ohne weitere Qualität und Inhalt, ist nothwendig abstrakte
Gegenständlichkeit, ein Gedankending. So wird das Flachsgewebe zum Hirngespinnst. Aber Waaren sind
Sachen. Was sie sind, müssen sie sachlich sein oder in ihren eignen sachlichen Beziehungen zeigen. In der
Produktion der Leinwand ist ein bestimmtes Quantum menschlicher Arbeit verausgabt worden. Ihr Werth
ist der bloss gegenständliche Reflex der so verausgabten Arbeit, aber er reflektirt sich nicht in ihrem Körper.
Er offenbart sich, erhält sinnlichen Ausdruck durch ihr Werthverhältniss zum Rock. Indem sie ihn als Werth
sich gleichsetzt, während sie sich zugleich als Gebrauchsgegenstand von ihm unterscheidet, wird der Rock die
Erscheinungsform des Leinwand-Werths im Gegensatz zum Leinwand-Körper, ihre Werthform im Unter-
schied von ihrer Naturalform 18). abs | Note 18) wurde in B Teil der Note 23) [vgl. in Gliederungspunkt 3b Z. 1138-49
nebst Anm.] | Fortsetzung A [12] in 783-91<v80>.
bis
711<v62> Indem wird] F L’habit étant posé l’équivalent de la toile
bis
714-82<v63> Nun werth!] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
714-6<v64> Nun Arbeit.] F Il est vrai que la taille se distingue du tissage.
719<j6> C Weberei sofern
bis
721-4<v65> Nur überhaupt] F Cette équation exprime donc le caractère spécifique du travail qui consti-
tue la valeur de la toile. | Die in BCD nachfolgende Note ist, in überarbeiteter Form, an den Beginn jener Note ge-
stellt, die in BCD als Note 31) [vgl. Z. 1768-95] gezählt ist. Zu den Varianten vgl. die hier folgenden Einzelnachweise.
723<j7> B steckenden verschiedenartigen
724<z2> überhaupt in BCD mit Note 17a).
725<m1> BCD Note zur 2. Ausgabe. Einer
726<v66> Franklin, sagt:] F Franklin, peut nous fournir un exemple de la manière dont l’économie bour-
geoise procède dans son analyse. Il dit :
bis
726-8<q2> Da Arbeit.] Q Trade in general being nothing else but the exchange of labor for labor,
the value of all things is, as I have said before, most justly measured by labor.

- 32 -
728<m2> BCD Arbeit.” („The Works of B. Franklin etc., edited by Sparks,“ [BC Sparks.] Boston 1836,
v. II, p. 267.)
728<n2> Benjamin Franklin: A modest inquiry into the nature and necessity of a paper currency [1729].
In: The works. Ed. by J. Sparks. Vol. 2, Boston 1836, p. 267.
bis
728<v67> Franklin bewusst] F Franklin trouve tout aussi naturel que les choses aient de la valeur, que
les corps de la pesanteur. A son point de vue, il s’agit tout simplement de trouver comment cette valeur sera
estimée le plus exactement possible. Il ne remarque même pas
bis
730-2<v68> Was Dinge.] F Autrement il aurait dû dire : puisque l’échange de bottes ou de souliers contre
des tables n’est pas autre chose qu’un échange de cordonnerie contre menuiserie, c’est par le travail de
menuisier qu’on estimera avec le plus d’exactitude la valeur des bottes ! En se servant du mot travail en
général il fait abstraction du caractère utile et de la forme concrète des divers travaux. abs
732<e3> In der Tat meint Franklin an der im Marx’schen Zitat ausgelassenen Stelle – wie ich zuvor
gesagt habe (vgl. 726-8<q2>) – seine ebenda, pp. 235/36, gegebene Darstellung, in der er, ohne Petty
zu erwähnen, genau dasselbe Beispiel ausgeführt hat, das Marx selbst in Kap. II (vgl. Z. 2156-60) zu-
stimmend aus Petty zitiert hat. In Franklin’s Worten: But as silver itself is of no certain permanent
value [...], therefore it seems requisite to fix upon something else, more proper to be made a
measure of values, and this I take to be labor. abs By labor may the value of silver be measured as
well as other things. As, suppose one man employed to raise corn, while another is digging
and refining silver; at the year's end, or at any other period of time, the complete produce of
corn, and that of silver, are the natural price of each other; and if one be twenty bushels, and
the other twenty ounces, than an ounce of that silver is worth the labor of raising a bushel of
that corn. Now if by the discovery of some nearer, more easy or plentiful mines, a man may
get forty ounces of silver as easily as formerly he did twenty, and the same labor is still
required to raise twenty bushels of corn, then two ounces of silver will be worth no more than
the same labor of raising one bushel of corn, and that bushel of corn will be as cheap at two
ounces, as it was before at one, cæteris paribus. abs Thus the riches of a country are to be valued
by the quantity of labor its inhabitants are able to purchase, and not by the quantity of silver
and gold they possess; [...]
bis
735f<v69> wird in] analog F: ne devient valeur qu’à | BCD wird Werth in
bis
736-9<v70> Um und] F Ainsi les conditions qu’il faut remplir pour exprimer la valeur de la toile
paraissent se contredire elles-mêmes. D’un côté il faut la représenter comme une pure condensation du
travail humain abstrait, car en tant que valeur la marchandise n’a pas d’autre réalité. En même temps cette
condensation doit revêtir la forme d’un objet visiblement distinct de la toile elle-même et
739<w5> C anderer
bis
740-3<v71> Im zwar] F En effet, nous avons vu que dès qu’il est posé comme équivalent, l’habit n’a plus
besoin de passeport pour constater son caractère de valeur. Dans ce rôle sa propre forme d’existence de-
vient une forme d’existence de la valeur ; cependant
741f<j8> BC Ding worin
742<j9> B erscheint oder
745<v72> der] CD zur | evtl. Druckfehler
bis
748f<v73> ist worden] F de la force humaine a été dépensée en fait sous une forme particulière
750<v74> Träger von Werth] analog F: porte-valeur | BCD „Träger von Werth“
bis
752f<v75> daher Werthkörper] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
754<e4> Anspielung auf Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Buch 6: Bekennt-
nisse einer schönen Seele, sowie auf dessen Roman Die Wahlverwandtschaften, ebenso den Unter-
punkt Wahlverwandtschaft (nebst Anm.) in: Hegel: Die Wissenschaft der Logik. Th. 1: Die objective

- 33 -
Logik. Abth. 1: Die Lehre vom Seyn. 2. Aufl. Berlin 1841, pp. 415-29. (= „Freundesvereinsausgabe“,
Bd. 3.)
bis
754f<v76> Das Angelegenheit.] analog F: C’est le côté platonique de l’affaire. | In BCD fehlt das Analogon zu
dieser Passage.
755<v77> ihr gegenüber] F dans ses relations extérieurs
bis
761-4<v78> Im andren.] F Le rapport qui fait de l'habit l'équivalent de la toile, métamorphose donc la
forme habit en forme valeur de la toile ou exprime la valeur de la toile dans la valeur d'usage de l'habit.
765<w6> D verschiednes
bis
766<v79> Rock Werthform.] F l’habit [...], comme cela est clairement prouvé par l’équivalence de l’habit
avec elle.
766<w7> D verschiedne
767<w8> B Schaafsnatur
768<e5> Anspielung auf Die Bibel. Das Neue Testament. Evangelium des Johannes. Kap. 1, Vers 29.
– Allgemein ist anzunehmen, dass Marx für seine zahlreichen Anspielungen auf die Bibel nicht auf das
Buch selbst zurückgegriffen hat, sondern auf die aus seiner Jugend erinnerten Texte.
781<g3> BCD A, der
bis
781f<d1> Paris werth!] BCD Paris vaut bien une messe!
782<e6> Mit diesem Ausspruch (Paris vaut bien une messe!) soll Heinrich der Vierte (Henri IV) vor
seiner Inthronisation in Paris (1593) begründet haben, warum er zum Katholizismus übertrat; er geht
aber wohl auf seinen Minister Sully (Maximilien de Béthune, Baron de Rosny, Duc de Sully, 1560-1641)
zurück, der ihm bedeutet hatte: Hoheit, die Krone ist schon eine Messe werth (Sire, sire, la couronne
vaut bien une messe; [...]). So berichtet in einem erstmals 1622 anonym erschienenen satirischen
Roman der Zeit, Les Caquets de l’Accouchée (Das Geschwätz der Wöchnerin), hier zit. nach der éd.
E. Fournier, avec une introd. par A. Le Roux de Lincy. Paris 1855, p. 173.
bis
783-91<v80> Vermittelst Mensch.] A [12] In dem relativen Werthausdruck: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock
oder x Leinwand ist y Rock werth, gilt der Rock zwar nur als Werth oder Arbeitsgallerte, aber eben dadurch
gilt die Arbeitsgallerte als Rock, der Rock als die Form, worin menschliche Arbeit gerinnt 18a). | Note 18a) wurde
in B Note 18). | Fortsetzung A [13] in 792-5<v85>.
bis
783-5<v81> Vermittelst A] A (Anh.) So wird, vermittelst des Werthverhältnisses, der Werth einer Waare im
Gebrauchswerth einer andern Waare ausgedrückt, d. h. in einem andern, von ihm selbst verschiedenartigen
Waarenkörper. abs [ohne Note]
785<z3> Waare A in BCD mit Note 18). | In A ist dies Note 18a).
786<w9> A gehts
bis
787<v82> noch Ich,] F ni en philosophe à la Fichte dont le Moi n’a besoin de rien pour s’affirmer
787<f2> BCD Ich bin ich
bis
788<v83> zuerst in] CD zuerst in
788<w10> A andern
bis
788-91<v84> Erst Erscheinungsform] F Aussi cet autre, avec peau et poil, lui semble-t-il la forme phéno-
ménale
bis
792-5<v85> Indem Werths.] A [13] Der Gebrauchswerth Rock wird nur zur Erscheinungsform des Lein-
wand-Werths, weil sich die Leinwand auf das Rockmaterial als unmittelbare Materiatur abstrakter menschlicher
Arbeit bezieht, also Arbeit gleicher Art wie die in ihr selbst vergegenständlichte. Der Gegenstand Rock gilt
ihr als sinnlich handgreifliche Gegenständlichkeit gleichartiger menschlicher Arbeit, daher als Werth in
Naturalform. Da sie als Werth gleichen Wesens mit dem Rock ist, wird die Naturalform Rock so zur Er-
scheinungsform ihres eignen Werths. Aber die im Gebrauchswerth Rock dargestellte Arbeit ist nicht

- 34 -
menschliche Arbeit schlechthin, sondern eine bestimmte, nützliche Arbeit, Schneiderarbeit. Menschliche
Arbeit schlechthin, Verausgabung menschlicher Arbeitskraft, ist zwar jeder Bestimmung fähig, aber an und
für sich unbestimmt. Verwirklichen, vergegenständlichen kann sie sich nur, sobald die menschliche Ar-
beitskraft in bestimmter Form verausgabt wird, als bestimmte Arbeit, denn nur der bestimmten Arbeit steht ein
Naturstoff gegenüber, ein äusseres Material, worin sie sich vergegenständlicht. Bloss der Hegel’sche „Be-
griff“ bringt es fertig, sich ohne äussern Stoff zu objektiviren 19). | 19) „Der Begriff, welcher zunächst nur sub-
jektiv ist, schreitet, ohne dass es dazu eines äusseren Materials oder Stoffs bedarf, seiner eignen Thätigkeit
gemäss dazu fort, sich zu objektiviren.“ Hegel, „Logik“ p. 367 in der „Encyklopädie: Erster Theil. Berlin 1840.“
[Hegel: Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. T. 1: Die Logik. Hrsg. v. L. v. Henning. Berlin
1840 („Freundesvereinsausgabe“, Bd. 6), p. 367 (§ 194, Zusatz 1)] | abs Die Leinwand kann sich nicht auf den
Rock als Werth oder incarnirte menschliche Arbeit beziehn, ohne sich auf Schneiderarbeit als die unmittelbare
Verwirklichungsform menschlicher Arbeit zu beziehen. Was jedoch die Leinwand am Gebrauchswerth Rock
interessirt, ist weder seine wollne Behäbigkeit, noch sein zugeknöpftes Wesen, noch irgend eine andre
nützliche Qualität, die ihn zum Gebrauchswerth stempelt. Er dient ihr nur dazu, ihre Werthgegenständ-
lichkeit im Unterschied von ihrer steifleinenen Gebrauchsgegenständlichkeit darzustellen. Sie hätte densel-
ben Zweck erreicht, wenn sie ihren Werth in Assa Fötida oder Poudrette oder Stiefelwichse ausgedrückt.
Die Schneiderarbeit gilt ihr daher ebenfalls nicht, sofern sie zweckmässig produktive Thätigkeit, nützliche
Arbeit, sondern nur sofern sie als bestimmte Arbeit Verwirklichungsform, Vergegenständlichungsweise mensch-
licher Arbeit überhaupt ist. Drückte die Leinwand ihren Werth statt im Rock in Stiefelwichse aus, so gälte ihr
auch statt Schneidern Wichsen als die unmittelbare Verwirklichungsform abstrakter menschlicher Ar-
beit 19a). |
19a ) Sofern man nämlich populär die Bereitung der Wichse selbst Wichsen heisst. | Erscheinungs-
form des Werths oder Aequivalent wird ein Gebrauchswerth oder Waarenkörper also nur dadurch, dass
sich eine andere Waare auf die in ihm enthaltne konkrete, nützliche Arbeitsart als die unmittelbare Ver-
wirklichungsform abstrakter menschlicher Arbeit bezieht. | Fortsetzung A [14] in 672-9<v40>.
bis
792-4<v86> Indem Werthausdrucks.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
796<v87> Unterüberschrift] Fehlt in A (fortlaufender Text). | A (Anh.) d) Quantitative der im Werthverhältniss
enthaltenen relativen Werthform. | In BCD mit b) bezeichnet. | F β) Détermination quantitative de la forme de
valeur relative. | Kor. der Zählung in F (DV) 2) | Kor. im Text in F (DV) sowie FK2-6 de la valeur relative.
bis
797-805<v88> Jede 1 Rock.] A (Anh.) Die 20 Ellen Leinwand sind jedoch nicht nur Werth überhaupt, d. h.
Gallerte menschlicher Arbeit, sondern sie sind Werth von bestimmter Grösse, d. h. in ihnen ist ein bestimmtes
Quantum menschlicher Arbeit vergegenständlicht. Im Werthverhältniss der Leinwand zum Rock wird daher
die Waarenart Rock nicht nur als Werthkörper überhaupt, d. h. als Verkörperung menschlicher Arbeit, der
Leinwand qualitativ gleichgesetzt, sondern ein bestimmtes Quatum dieses Werthkörpers, 1 Rock, nicht 1 Dutzend
u.s.w., soweit in 1 Rock grade so viel Werthsubstanz oder menschliche Arbeit steckt als in 20 Ellen Lein-
wand. abs e) Das Ganze der relativen Werthform. abs Durch den relativen Werthausdruck erhält also erstens
der Werth der Waare eine von ihrem eignen Gebrauchswerth unterschiedne Form. Die Gebrauchsform dieser
Waare ist z.B. Leinwand. Ihre Werthform besitzt sie dagegen in ihrem Gleichheitsverhältniss zum Rock. Durch
diess Verhältniss der Gleichheit wird ein andrer sinnlich von ihr unterschiedner Waarenkörper zum
Spiegel ihres eignen Werthseins, zu ihrer eignen Werthgestalt. So gewinnt sie eine von ihrer Naturalform
unterschiedene, unabhängige und selbstständige Werthform. Zweitens aber, als Werth von bestimmter Grösse, als
bestimmte Werthgrösse, ist sie quantitativ gemessen durch das quantitativ bestimmte Verhältniss oder die
Proportion, worin ihr der andre Waarenkörper gleichgesetzt ist. abs
bis
798f<w11> D gegebnem gegebne
802<j10> D Rocke wird
bis
806-78<v89> Die ist.] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
806-12<v90> Die werden.] A [4] Die Gleichung: 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke setzt nämlich voraus, dass
beide Waaren gleich viel Arbeit kosten. Mit jedem Wechsel in der Produktivkraft der sie hervorbringenden

- 35 -
Arbeiten wechselt aber die zu ihrer Produktion nothwendige Arbeitszeit. Betrachten wir den Einfluss sol-
cher Wechsel auf den relativen Werth. | Fortsetzung A [5] in Z. 813-53.
bis
806f<t5> BCD Gleichung: „20 Ellen oder: 20 Ellen bis werth“ setzt
bis
807f<v91> dass Leinwand,] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
809f<v92> Die Arbeitszeit] F ce temps
bis
813-53<p4> I. und III.] A [5] mit Abweichungen. | Fortsetzung A [6] in 626-30<v14>.
813<z4> wechsle in BCD mit Note 19), | Verschiebung analog F. | A ohne Note.
813<w12> A constant
816<v93> nothwendige] A verausgabte
bis
818-20<v94> Statt Leinwand.] A Statt 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke, hätten wir: 40 Ellen Lein-
wand = 4 Röcke, da 2 Röcke jetzt bis enthalten als 40 Ellen Leinwand.
bis
818<t6> BCD Statt 20 Ellen 2 Rücke,
819<v95> Arbeitszeit] F travail
822<v96><t7> A 40 Ellen Leinwand = 1 Rock. | BCD 20 Ellen Leinwand = ½ Rock.
826<w13> A constant
bis
828f<v97><t8> A 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke jetzt: 40 Ellen Leinwand = 1 Rock. | BCD 20 Ellen ½ Rock.
830<w14> CD Rockes
830<v98><t9> A 40 Ellen Leinwand = 4 Röcke. | BCD 20 Ellen Leinwand = 2 Röcke.
833<w15> AC verschiedenen
833<v99> in] analog F: dans | M sub
834<v100> Größenwechsel] A Wechsel
835<j11> CD aus: 20
bis
835-8<v101> A 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke 1) die Gleichung 40 Ellen Leinwand = 4 Röcke, entweder weil
Gleichung 40 Ellen Leinwand = 1 Rock
835<t10> BCD 20 Ellen Leinwand = 1 Rock
835f<t11> BCD 20 Ellen Leinwand = 2 Röcke
837f<t12> BCD 20 Ellen Leinwand = ½ Rock
bis
840f<v102> A Arbeitsquanta wechseln gleichzeitig, in Proportion.
842<v103><t13> A vor 40 Ellen Leinwand = 2 Röcke, | BCD vor 20 Ellen Leinwand = 1 Rock
843<j12> CD Wertwechsel sobald
844<w16> A constant
846f<v104> A so blieben ihre relativen Werthe unverändert.
852<w17> A Combinationen
bis
855f<v105> oder Werths.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis bis bis
856-9<v106> Der decken] A [3] Der constant bleibt. Umgekehrt kann ihr relativer Werth constant
wechselt. | Fortsetzung A [4] in 806-12<v90>.
859<z5> decken in BCD mit Note 20).
bis bis
860-2<v107><m3> Diese lesen:] Komb. aus B u. F. | BCD Note zur 2. Ausg. Diese worden. Z.B.: | F Dans
un écrit dirigé principalement contre la théorie de la valeur de Ricardo, on lit:
861<e7> Vulgärökonomie – zu diesem Terminus vgl. Marx’ Erläuterung in der Schlussnote zum
Unterkapitel über die Wertform (Z. 1433-41).
bis
862-73<q3> Gebt reguliren.] Q Once admit that A. falls, because B., with which it is exchanged,
rises, while no less labour is bestowed in the meantime on A., and your general principle of value

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falls to the ground. [...] Mr. M’Culloch here did not see what Mr. Ricardo did, namely, that if he
allowed that when A. rises in value relatively to B., B. falls in value relatively to A., he cut away the
ground on which he rested his grand proposition, that the value of a commodity is ever determined
by the quantity of labour embodied in it; for if a change in the cost of A. alters not only its own value
in relation to B., for which it is exchanged, but also the value of B. relatively to that of A.; though no
change has taken place in the quantity of labour required to produce B.; then not only the doctrine
falls to the ground which asserts that the quantity of labour bestowed on an article regulates its
value, but also that which affirms the cost of an article to regulate its value.
bis bis
864f<i1> B Boden. – Wenn weil der | CD Boden ... Wenn weil der | E ground. ... If he [Ricardo]
allowed that when | Kor. gemäß Q.
865<f3> zu B] C in B
bis
873<v108> Produktionskosten reguliren] aus CD | B Produktionskost bis regulirt
873<m4> B regulirt [CD reguliren].” (J. Broadhurst: „Political Economy, London 1842“, p. 11 u. 14
[CD p. 11, 14].)
2
873<n3> J[ohn] Broadhurst: Political Economy. London 1842, pp. 11 u. 14. Lt. MEGA II/6: 1278 (Erl.
87.27-38) hatte Marx zu der von p. 11 zitierten Stelle in seinem Handexemplar vermerkt: ass (Esel).
874<a2> Herr] analog F ohne Absatz. | BCD mit Absatz.
875<g4> an.] C a.
875<j13> BC unverändert und
bis
877f<v109> die ist.] F la grandeur des nombres entiers est déterminée par la quantité des unités qu'ils
contiennent
877<g2> Zahl wie 10] C Zahl wie wie 10
879<v110> Zwischenüberschrift] analog F: c) La forme d’équivalent et ses particularités. | Fehlt in A (fortlaufen-
der Text). | A (Anh.) §. 3 Die Aequivalentform. | BCD 3) Die Aequivalentform.
bis
880-7<v111> Man ist.] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
880-98<v112> Indem Waare.] A [10] Der Ausdruck des Leinwandwerths im Rocke prägt dem Rocke selbst
eine neue Form auf. In der That, was besagt die Werthform der Leinwand? Dass der Rock mit ihr austausch-
bar ist. Wie er geht oder liegt, mit Haut und Haaren, in seiner Naturalform Rock besitzt er jetzt die Form
unmittelbarer Austauschbarkeit mit andrer Waare, die Form eines autauschbaren Gebrauchswerths oder Aequi-
valents. Die Bestimmung des Aequivalents enthält nicht nur, dass eine Waare Werth uberhaupt ist, sondern
dass sie in ihrer dinglichen Gestalt, in ihrer Gebrauchsform, andrer Waare als Werth gilt und daher unmittel-
bar als Tauschwerth für die andre Waare da ist. abs | Fortsetzung A [11] in 712f<v61>.
847<e8> Vgl. in diesem Kapitel den Unterpunkt A) bzw. Z. 636-69.
bis
882-7<v113> Die ist.] Komb. aus B u. V’71 sowie F | BCD Die Leinwandwaare bringt ihr eignes Werthsein
bis bis
dadurch zum Vorschein, dass ihr der Rock, ohne gleichgilt. Die Leinwand drückt dass der Rock un-
bis bis bis
mittelbar ist. | V’71 Die Werthcharacter Rock, so wie er geht und steht, in seiner Naturalform, gleich-
gilt. Sie drückt bis unmittelbar austauschbar mit ihr ist. [MEGA2 II/6: 182-6]. | F (analog V’71) La toile manifeste
son propre caractère de valeur par un rapport dans lequel une autre marchandise, l’habit, tel qu’il est dans
sa forme naturelle, lui fait équation. Elle exprime donc qu’elle-même vaut qelque chose, par ce fait qu’une
autre marchandise, l’habit, est immédiatement échangeable avec elle.
884<f4> Annahme] C Ausnahme
885<w18> D verschiednen
bis
888-96<v114> Als sein.] analog F, das (verkürzt) auf A (Anh.) basiert: En tant que valeurs toutes les mar-
chandises sont des expressions égales d’une même unité, le travail humain, remplaçables les unes par les
autres : Une marchandise est par conséquent échangeable avec une autre marchandise, dès qu’elle possède

- 37 -
une forme, qui l’a fait apparaître comme valeur. abs Une marchandise est immédiatement échangeable avec
toute autre dont elle est l’équivalent, c’est-à-dire : la place qu’elle occupe dans le rapport de valeur, fait de
sa forme naturelle la forme valeur de l’autre marchandise. Elle n’a pas besoin de revêtir une forme diffé-
rente de sa forme naturelle pour se manifester comme valeur à l’autre marchandise, pour valoir comme
telle et par conséquent pour être échangeable avec elle. | A (Anh.) a) Die Form der unmittelbaren Austausch-
bis bis
barkeit. | Als erscheint. Ein Waarenkörper ist mit andrer Waare, soweit seine unmittelbare Form, d. h.
seine eigne Körper- oder Naturalform andrer Waare gegenüber Werth vorstellt oder als Werthgestalt gilt. Diese
Eigenschaft besitzt der Rock im Werthverhältniss der Leinwand zu ihm. Der Werth der Leinwand wäre sonst
nicht ausdrückbar in dem Ding Rock. Dass eine Waare also überhaupt Aequivalentform hat, heisst nur: durch
ihren Platz im Werthausdruck gilt ihre eigne Naturalform als Werthform für andre Waare oder besitzt sie die
Form unmittelbarer Austauschbarkeit mit andrer Waare. Sie braucht bis gelten und auf sie als Werth zu wirken. | In
BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
889<a3> Eine] F analog mit Absatz.
bis
896-924<v115> Die betrachten.] A (Anh.) b) Quantitative Bestimmtheit ist nicht enthalten in der Aequi-
valentform. abs Dass ein Ding, welches die Form Rock hat, unmittelbar austauschbar mit Leinwand, oder ein
Ding, welches die Form Gold hat, unmittelbar austauschbar mit allen andren Waaren ist, – diese Aequivalent-
form eines Dings enthält durchaus keine quantitative Bestimtheit. Die entgegengesetzte irrige Ansicht ent-
springt aus folgenden Ursachen: abs Erstens: Die Waare Rock z.B., welche zum Material für den Werthaus-
druck der Leinwand dient, ist innerhalb eines solchen Ausdrucks auch stets quantitativ bestimmt, wie
1 Rock, nicht 12 Röcke u.s.w. Aber warum? Weil die 20 Ellen Leinwand in ihrem relativen Werthausdruck
nicht nur als Werth überhaupt ausgedrückt, sondern zugleich als bestimmtes Werthquantum gemessen sind.
Dass aber 1 Rock, nicht 12 Röcke, so viel Arbeit enthält als 20 Ellen Leinwand, daher den 20 Ellen Lein-
wand gleichgesetzt wird, hat durchaus nichts zu schaffen mit der charakteristischen Eigenschaft der Waaren-
art Rock unmittelbar austauschbar mit der Waarenart Leinwand zu sein. abs Zweitens: Wenn 20 Ellen Leinwand
als Werth von bestimmter Grösse in 1 Rock ausgedrückt sind, ist rückbezüglich auch die Werthgrösse von
1 Rock in 20 Ellen Leinwand ausgedrückt, also ebenfalls quantitativ gemessen, aber nur indirekt, durch Umkeh-
rung des Ausdrucks, nicht soweit der Rock die Rolle des Aequivalents spielt, sondern vielmehr seinen eignen
Werth relativ in der Leinwand darstellt. abs Drittens: Wir können die Formel: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder:
20 Ellen Leinwand sind 1 Rock werth auch so ausdrücken: 20 Ellen Leinwand und 1 Rock sind Aequivalente
oder beide sind gleichgrosse Werthe. Hier drücken wir nicht den Werth irgend einer der beiden Waaren in dem
Gebrauchswerth der andern aus. Keine der beiden Waaren wird daher in Aequivalentform gesetzt. Aequivalent
bedeutet hier nur Grössengleiches, nachdem beide Dinge vorher in unsrem Kopf stillschweigend auf die
Abstraktion Werth reducirt worden sind.
bis bis bis bis
906-12<v116> sei, Gebrauchswerth.] aus V’71: sei, die respectiven Production Bestimmungen. abs
bis
Die Gebrauchswerth. abs | Der nachträglich (in lateinischer Schrift) am unteren Rand der Seite notierte Text wurde
2
für F verwendet. Im Haupttext von dem Wort sei ein Strich an den rechten Seitenrand zu dem Hinweis Unten [MEGA
II/6: 165-12] | F la proportion, dans laquelle se fait l’échange, reste la même. La quantité de valeur respective
des deux marchandises, mesurée par la durée comparative du travail nécessaire à leur production, est par
conséquent une détermination tout à fait indépendante de la forme de valeur. abs La marchandise dont la
valeur se trouve sous la forme relative est toujours exprimée comme quantité de valeur, tandis qu’au
contraire il n’en est jamais ainsi de l’équivalent qui figure toujours dans l’équation comme simple quantité
d’une chose utile. | BCD sei, seine Werthgrösse bleibt nach wie vor durch die zu seiner Produktion noth-
wendige Arbeitszeit, also unabhängig von seiner Werthform bestimmt. Aber sobald die Waarenart Rock
im Werthausdruck die Stelle des Aequivalents einnimmt, erhält ihre Werthgrösse keinen Ausdruck als
Werthgrösse. Sie figurirt in der Werthgleichung vielmehr nur als bestimmtes Quantum einer Sache.
909<a4> Die] Analog F mit Absatz. In M um einen Satz verschoben zu Z.B.:
bis
917<v117> die Röcken,] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.

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921<e9> Vgl. in diesem Kapitel Z. 680-4.
bis
921f<v118> Die Werthbestimmung.] A [16] abs Quantitative Bestimmtheit ist nicht in der Aequivalentform
einer Waare eingeschlossen. [ohne Absatz] | Fortsetzung A [17] in 690-7<v50>. | F Or sous la forme d’équivalent
une marchandise figure comme simple quantité d’une matière quelconque précisément parce que la quan-
tité de sa valeur n’est pas exprimée.
bis
923f<v119> Die betrachten.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 1710-11]. | als Vorlage verwendet für F: Les contradictions
que renferme la forme d’équivalent exigent maintenant un examen plus approfondi de ses particularités. |
In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
925-70<v120> Die ist.] A [18] Diese Unterscheidung ist getrübt durch eine charakteristische Eigenthüm-
lichkeit des relativen Werthausdrucks in seiner einfachen oder ersten Form. Die Gleichung: 20 Ellen Lein-
wand = 1 Rock, oder 20 Ellen Leinwand sind einen Rock werth, schliesst nämlich offenbar die identische
Gleichung ein: 1 Rock = 20 Ellen Leinwand, oder 1 Rock ist 20 Ellen Leinwand werth. Der relative Werth-
ausdruck der Leinwand, worin der Rock als Aequivalent figurirt, enthält also rückbezüglich den relativen
Werthausdruck des Rocks, worin die Leinwand als Aequivalent figurirt. abs Obgleich beide Bestimmungen
der Werthform oder beide Darstellungsweisen des Waarenwerths als Tauschwerth nur relativ sind, scheinen
beide nicht in demselben Grad relativ. Im relativen Werth der Leinwand: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, ist der
Tauschwerth der Leinwand ausdrücklich als ihre Beziehung auf eine andre Waare dargestellt. Der Rock seiner-
seits ist zwar auch nur Aequivalent, so weit sich die Leinwand auf ihn als Erscheinungsform ihres eignen
Werths und daher mit ihr unmittelbar Austauschbares bezieht. Nur innerhalb dieser Beziehung ist er Aequi-
valent. Aber er verhält sich passiv. Er ergreift keine Initiative. Er findet sich in Beziehung, weil sich auf ihn
bezogen wird. Der Charakter, der ihm aus dem Verhältniss mit der Leinwand erwächst, erscheint daher
nicht als Resultat seiner Beziehung, sondern ohne sein Zuthun vorhanden. Noch mehr. Die bestimmte Art und
Weise, wie sich die Leinwand auf ihn bezieht, ist ganz dazu gemacht, es ihm „anzuthun“, wäre er auch
noch so bescheiden und keineswegs das Produkt eines „tailor run mad with pride“. Die Leinwand bezieht
sich nämlich auf den Rock als sinnlich existirende Materiatur der menschlichen Arbeit in abstracto und
daher als vorhandnen Werthkörper. Er ist diess nur, weil und insofern sich die Leinwand in dieser bestimm-
ten Weise auf ihn bezieht. Sein Aequivalentsein ist so zu sagen nur eine Reflexionsbestimmung der Leinwand.
Aber es scheint grade umgekehrt. Einerseits giebt er sich selbst nicht die Mühe sich zu beziehn. Andrerseits
bezieht sich die Leinwand auf ihn, nicht um ihn zu etwas zu machen, sondern weil er ohne sie etwas ist.
Das fertige Produkt der Beziehung der Leinwand auf den Rock, seine Aequivalentform, seine Bestimmtheit
als unmittelbar austauschbarer Gebrauchswerth, scheint ihm daher auch ausserhalb der Beziehung zur
Leinwand dinglich anzugehören, ganz wie etwa seine Eigenschaft warm zu halten. In der ersten oder ein-
fachen Form des relativen Werths: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, ist dieser falsche Schein noch nicht befestigt,
weil sie unmittelbar auch das Gegentheil aussagt, dass der Rock Aequivalent der Leinwand und dass jede
der beiden Waaren diese Bestimmtheit nur besitzt, weil und sofern die andre sie zu ihrem relativen Werth-
ausdruck macht 21). abs | Die Note ist identisch mit der in B. | Fortsetzung A [19] in 1109-28<v178>.
925<v121> A (Anh.) c) Die Eigenthümlichkeiten der Aequivalentform. | Die Zwischenüberschrift fehlt in BCD
sowie F.
bis
925f<v122> Erste Werths.] aus A (Anh.) α) Erste bis Werths. [als Unterüberschrift] | F (analog A (Anh.)) Première
particularité de la forme d’équivalent : La valeur d’usage devient la forme de manifestation de son contraire, la
valeur. | BCD Die erste Eigenthümlichkeit, die bei Betrachtung der Aequivalentform auffällt, ist diese: Ge-
brauchswerth bis Werths.
bis
930-3<v123> Für keine] aus A (Anh.) | F (analog A (Anh.)) Considéré isolément, l’habit, par exemple, n’est
qu’un objet d’utilité, une valeur d’usage, absolument comme la toile ; sa forme n’est que la forme naturelle
d’un genre particulier de marchandises [F (DV) sowie FK1-5: marchandise]. Mais comme aucune marchandise
| BCD Da keine
933<g6> C auf selbst

- 39 -
bis
935f<v124> muss machen.] F elle doit nécessairement prendre pour équivalent une autre marchandise
dont la valeur d'usage lui sert ainsi de forme valeur.
bis
935f<v125> Naturalhaut zu] A (Anh.) Naturalhaut eines andren Waarenkörpers zu
936<g7> C Werthform zu machen
bis
937f<v126> Dies Gebrauchswerthen.] F Une mesure appliquée aux marchandises en tant que matières,
c’est-à-dire en tant que valers d’usages, va nous servir d’exemple pour mettre ce qui précède directement
sous les yeux du lecteur.
937<w19> A (Anh.) B Masses
940<v127> sein Gewicht] A (Anh.) seine Schwere
940<w20> C verschiedene
943<v128> A (Anh.) Schwere oder Gewicht auszudrücken
945<v129> A (Anh.) Schwere oder Gewicht.
945<w21> A (Anh.) BC Gewichtsmass
946<w22> A (Anh.) Schweregestalt
947<v130> Erscheinungsform von Schwere] In F fehlt das Analogon z dieser Passage.
947<v131> dieses] A (Anh.) des
948<w23> A (Anh.) andrer
950<w24> CD dieses
952<j14> D dasselbe, und
bis
953<v132> Wie dem] A (Anh.) Wie hier der Eisenkörper dem
953<w25> B Gewichtsmass
bis
956-70<v133> Hier ist.] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2
958<v134> Rockkörper] aus V’71 [MEGA II/6: 201] | F (analog V’71) le corps habit | BCD Rock
959<j15> D vertritt: ihren
963<a5> Umgekehrt] F analog mit Absatz.
967<z6> ist in A [18] BCD mit Note 21).
bis
968<v135> Es Ding.] F Dans un autre ordre d’idées il en est encore ainsi.
968<w26> CD eigenes
971<v136> die Körpereigenschaften] Komb. aus V’71 u. F. | V’71 Körpereigenschaften | F les propriétés
matérielles | BCD Eigenschaften
bis
971f<v137> nicht bethätigen,] F ne font que se confirmer dans ses rapports extérieurs avec d’autres
choses au lieu d’en découler,
974<v138> von Natur] F tirer de la nature et non du rapport de valeur de la toile
974<v139> als] D wie
981<g8> dass] C das
bis
982<v140> das ist.] Komb. aus B u. F. | BCD das Räthsel der Aequivalentform zu lösen giebt.| F contient
déjà l'énigme et que c'est sous cette forme simple qu'il doit chercher à le resoudre
bis
983-1006<p5> Zweite Arbeit.] Reihenfolge analog A (Anh.) u. F. | In BCD in umgekehrter Reihenfolge: [1] =
Z. 985-1006, [2] = 983f<v141>. Zu weiteren Abweichungen vgl. die nachfolgenden Einzelnachweise.
bis
983f<v141> Zweite Arbeit.] In A (Anh.) als Unterüberschrift: β) Zweite bis Arbeit. | F (analog A (Anh.)) Deuxième
particularité de la forme d’équivalent : Le travail concret devient la forme de manifestation de son contraire, le
travail humain abstrait. | BCD [2] Es ist also eine zweite bis Aequivalentform, dass konkrete Arbeit zur bis Ar-
beit wird.

- 40 -
bis
985-1006<v142> Im Arbeit.] A (Anh.) Der Rock gilt im Werthausdruck der Leinwand als Werthkörper,
seine Körper- oder Naturalform, d. h. also als Verkörperung unterschiedsloser menschlicher Arbeit, menschlicher
Arbeit schlechthin. Die Arbeit aber, wodurch das nützliche Ding Rock gemacht wird und seine bestimmte
Form erhält, ist nicht abstrakt menschliche Arbeit, menschliche Arbeit schlechthin, sondern eine bestimmte,
nützliche, konkrete Arbeitsart – Schneiderarbeit. Die einfache relative Werthform erheischt, dass der Werth
einer Waare, der Leinwand z.B., nur in einer einzigen andern Waarenart ausgedrückt werde. Welches die andre
Waarenart ist, ist aber für die einfache Werthform durchaus gleichgültig. Statt in der Waarenart Rock, hätte
der Leinwandwerth in der Waarenart Weizen, oder statt in der Waarenart Weizen, in der Waarenart Eisen
u.s.w. ausgedrückt werden können. Ob aber Rock, Weizen oder Eisen, stets gälte des Aequivalent der Lein-
wand ihr als Werthkörper, daher als Verkörperung menschlicher Arbeit schlechthin. Und stets bliebe die bestimm-
te Körperform des Aequivalents, ob Rock oder Weizen oder Eisen, nicht Verkörperung abstrakt menschlicher
Arbeit, sondern einer bestimmten, konkreten nützlichen Arbeitsart, sei es der Schneiderarbeit oder der Bauern-
arbeit oder der Minenarbeit. Die bestimmte, konkrete, nützliche Arbeit, die den Waarenkörper des Aequivalents
producirt, muss also im Werthausdruck stets nothwendig als bestimmte Verwirklichungsform oder Erschei-
nungsform menschlicher Arbeit schlechthin, d. h. abstrakt menschlicher Arbeit gelten. Der Rock z.B. kann nur als
Werthkörper, daher als Verkörperung menschlicher Arbeit schlechthin gelten, soweit Schneiderarbeit als bestimm-
te Form gilt, worin menschliche Arbeitskraft verausgabt wird oder worin abstrakt menschliche Arbeit sich
verwirklicht. abs Innerhalb des Werthverhältnisses und des darin einbegriffenen Werthausdrucks gilt das
abstrakt Allgemeine nicht als Eigenschaft des Konkreten, Sinnlich-Wirklichen, sondern umgekehrt das
Sinnlich-Konkrete als blosse Erscheinungs- oder bestimmte Verwirklichungsform des Abstrakt-Allgemei-
nen. Die Schneiderarbeit, die z.B. in dem Aequivalent Rock steckt, besitzt, innerhalb des Werthausdrucks der
Leinwand, nicht die allgemeine Eigenschaft, auch menschliche Arbeit zu sein. Umgekehrt. Menschliche Arbeit
zu sein gilt als ihr Wesen, Schneiderarbeit zu sein nur als Erscheinungsform oder bestimmte Verwirklichungs-
form dieses ihres Wesens. Diess quid pro quo ist unvermeidlich, weil die in dem Arbeitsprodukte dargestellte
Arbeit nur werthbildend ist, soweit sie unterschiedslose menschliche Arbeit ist, so dass die in dem Werth
eines Produkts vergegenständlichte Arbeit sich durchaus nicht unterscheidet von der im Werth eines ver-
schiedenartigen Produkts vergegenständlichten Arbeit. abs Diese Verkehrung, wodurch das Sinnlich-Kon-
krete nur als Erscheinungsform des Abstrakt-Allgemeinen, nicht das Abstrakt-Allgemeine umgekehrt als
Eigenschaft des Konkreten gilt, charakterisirt den Werthausdruck. Sie macht zugleich sein Verständniss
schwierig. Sage ich: Römisches Recht und deutsches Recht sind beide Rechte, so ist das selbstverständlich.
Sage ich dagegen: Das Recht, dieses Abstraktum, verwirklicht sich im römischen Recht und im deutschen
Recht, diesen konkreten Rechten, so wird der Zusammenhang mystisch. abs
bis
985<v143> Im stets] analog F: Dans l’expression de la valeur d’une marchandise, le corps de l’équivalent
figure toujours | V’71 Der Körper der Equivalent-Waare gilt im Werthausdruck stets [MEGA2 II/6: 2030] | BCD
Der Körper der Waare, die zum Aequivalent dient, gilt stets
bis
987f<v144> konkrete zum] analog F travail concret ne sert donc ici qu'à | V’71 konkrete Arbeitsweise
dient hier also nur zum [MEGA2 II/6: 2032-33] | BCD konkrete Arbeit wird also zum
989<v145> verwirklicht, als] V’71 verwirklicht, auch als | F (analog V’71) n’est aussi qu’une
bis
990-2<v146> Im macht] F Quand on exprime la valeur de la toile dans l’habit, l’utilité du travail de
tailleur ne consiste pas en ce qu’il fait des habits et, selon le proverbe allemand, des hommes, mais en ce
qu’il produit un corps,
992<e10> Kleider machen Leute – evtl. Anspielung auf den sprichwörtlich gewordenen Vers aus den
Sinngedichten von Friedrich v. Logau (1605-55). Vgl. z.B. Bibliothek der deutschen komischen und
humoristischen Literatur seit Beginn des 16ten bis Schluß des 18ten Jahrhunderts. Auswahl aus d.
Quellen u. besten Ausgaben. Mit biograph.-literar. Notizen u. Einleitungen v. I. Hub. Bd. 1, Nürnberg
1856, p. 321.
992<g9> dass er] C das er

- 41 -
995f<v147> ihrer Eigenschaft] analog F sa propriété | BCD ihrer abstrakten Eigenschaft
998<g10> C vorausgabt
1006<v148> Arbeit.] In F folgt noch der Satz Le travail du tailleur est ainsi métamorphosé en simple expres-
sion de sa propre qualité abstraite. | wohl Übersetzung des in V’71 enthaltenen: Die Schneiderei selbst wird so
verwandelt in blossen Ausdruck ihrer abstracten Eigenschaft. [MEGA2 II/6: 2114-15]
bis
1007-15<p6> Dritte ist.] Reihenfolge analog A (Anh.) u. F. In BCD in umgekehrter Reihenfolge: [1] =
Z. 1009-15, [2] = 1007f<v149>. Zu weiteren Abweichungen vgl. die nachfolgenden Einzelnachweise.
bis bis
1007f<v149> Es Form.] In A (Anh.) als Unterüberschrift: γ) Dritte Form. | F Troisième particularité de la
bis bis
forme équivalent : | BCD [2] Es ist also eine dritte Aequivalentform, dass Privatarbeit zur Gegentheils
bis
wird, zu Form.
bis
1009-15<v150> Indem ist.] A (Anh.) Arbeitsprodukte würden nicht zu Waaren, wären sie nicht Produkte
unabhängig von einander betriebener, selbstständiger Privatarbeiten. Der gesellschaftliche Zusammenhang
dieser Privatarbeiten existirt stofflich, soweit sie Glieder einer naturwüchsigen, gesellschaftlichen Theilung der
Arbeit sind, und daher durch ihre Produkte die verschiedenartigen Bedürfnisse befriedigen, aus deren
Gesammtheit das ebenfalls naturwüchsige System der gesellschaftlichen Bedürfnisse besteht. Dieser stoffliche
gesellschaftliche Zusammenhang der von einander unabhängig betriebenen Privatarbeiten wird aber nur
vermittelt, verwirklicht sich daher nur durch den Austausch ihrer Produkte. Das Produkt der Privatarbeit
hat daher nur gesellschaftliche Form, soweit es Werthform und daher die Form der Austauschbarkeit mit andren
Arbeitsprodukten hat. Unmittelbar gesellschaftliche Form hat es, soweit seine eigne Körper- oder aturalform
[recte: Naturalform] zugleich die Form seiner Austauschbarkeit mit andrer Waare ist, oder andrer Waare als
Werthform gilt. Diess findet jedoch, wie wir gesehn, nur dann für ein Arbeitsprodukt statt, wenn es, durch
das Werthverhältniss andrer Waare zu ihm, sich in Aequivalentform befindet oder andrer Waare gegenüber die
Rolle des Aequivalents spielt. abs Das Aequivalent hat unmittelbar gesellschaftliche Form, sofern es die Form un-
mittelbarer Austauschbarkeit mit andrer Waare hat, und es hat diese Form unmittelbarer Austauschbarkeit,
sofern es für andre Waare als Werthkörper gilt, daher als Gleiches. Also gilt auch die in ihm enthaltene be-
stimmte nützliche Arbeit als Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form, d. h. als Arbeit, welche die Form der
Gleichheit mit der in andrer Waare enthaltenen Arbeit besitzt. Eine bestimmte, konkrete Arbeit, wie Schnei-
derarbeit, kann nur die Form der Gleichheit mit der in verschiedenartigen [recte: verschiedenartiger] Waare,
z.B. der Leinwand, enthaltenen verschiedenartigen Arbeit besitzen, soweit ihre bestimmte Form als Ausdruck
von Etwas gilt, was wirklich die Gleichheit der verschiedenartigen Arbeiten oder das Gleiche in denselben bil-
det. Gleich sind sie aber nur, soweit sie menschliche Arbeit überhaupt, abstrakt menschliche Arbeit sind, d. h.
Verausgabung menschlicher Arbeitskraft. Weil also, wie bereits gezeigt, die im Aequivalent enthaltene bestimmte
konkrete Arbeit als bestimmte Verwirklichungsform oder Erscheinungsform abstrakt menschlicher Arbeit gilt, be-
sitzt sie die Form der Gleichheit mit andrer Arbeit, und ist daher, obgleich Privatarbeit, wie alle andre, Waaren
producirende Arbeit, dennoch Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form. Eben deshalb stellt sie sich dar in
einem Produkt, das unmittelbar austauschbar mit andrer Waare ist.
bis
1009f<v151> die Schneiderei] analog F: qui produit l’équivalent, dans notre exemple, celui de tailleur |
BCD die Schneiderei
1019<v152> hat.] A (Anh.) hat, und meist glücklicher als seine modernen Nachfolger.
1019<u1> Marx bezieht sich im folgenden auf die Nikomachische Ethik des Aristoteles, auf die Passa-
gen Buch V, Kap. 5, 1133b17-20 u. 27-28. Er zitiert bzw. übersetzt sie nach Aristoteles: Ethica Nicoma-
chea. In: Opera. Ex rec. I. Bekkeri. T. 9: Oxonii [Oxford] 1837, pp. 99/100. | Exz. in einem Londoner Heft
2
von 1858, zit. in Zur Kritik ..., H. 1, pp. 45/46 Note * [MEGA II/2: 14236-42 u. 14336-42 bzw. MEW 13: 52
Note *].
bis
1023<c1><t14> 5 Polster Geld] A (Anh.) BCD „5 Polster = 1 Haus“ („Κλίναι [recte: Κλῖναι] πέντε
ἀντὶ οἰκίας“) „unterscheidet sich nicht“ von: „5 Polster = so und so viel Geld“ („Κλίναι [recte:

- 42 -
Κλῖναι] πέντε ἀντὶ ... ὅσου αἱ πέντε κλίναι [recte: κλῖναι]“).
bis
1023<q4> 5 Polster Geld.] Q (Z. 1133b27-28) διαφέρει γὰρ οὐδὲν ἢ κλῖναι πέντε ἀντὶ οἰκίας, ἢ
ὅσου αἱ πέντε κλίναι.
bis
1027-9<q5> Der Kommensurabilität.] Q (Z. 1133b17-18) οὔτ᾿ ἀλλαγὴ ἰσότητος μὴ οὔσης, οὔτ᾿
ἰσότης μὴ οὔσης συμμετρίας.
1029<c2> A (Anh.) BCD Kommensurabilität“ („οὔτ᾿ ἰσότης μὴ οὔσης συμμετρίας“).
bis
1030-3<q6> Es Bedürfniss.] Q (Z. 1133b18-20) Τῇ μὲν οὖν ἀληθείᾳ ἀδύνατον τὰ τοσοῦτον
διαφέροντα σύμμετρα γενέσθαι, πρὸς δὲ τὴν χρείαν ἐνδέχεται ἱκανῶς.
1 1
1030<c3> A (Anh.) BCD unmöglich („τῇ μὲν οὖν ἀληθείᾳ [ ] ἀδύνατον“), | [ ] A (Anh.) ἀληδείᾳ | AK
(tinte) 7735 iT ἀλη|<δ>είᾳ | Ra |θ
bis
1031f<v153> Diese sein] F L'affirmation de leur égalité ne peut être que contraire à la nature des choses ;
bis
1037<q7> in existiren] Marx variiert hier eine Passage aus 1030-3<q6>: τῇ μὲν οὖν ἀληθείᾳ ἀδύνα-
τον ... γενέσθαι
bis
1040-2<v154> Was die] analog F: Ce qui empêchait Aristote de lire dans la forme valeur des marchan-
dises, que tous les travaux sont exprimés ici comme travail humain indistinct et par conséquent égaux, c'est
que la | A (Anh.) BCD Dass aber in der Form der Waarenwerthe alle Arbeiten als gleiche menschliche Arbeit
und daher als gleichgeltend ausgedrückt sind, konnte Aristoteles nicht aus der Werthform selbst heraus-
lesen [A (Anh.) Werthform der Waaren herauslesen], weil die
1043f<v155> Arbeitskräfte] A (Anh.) Arbeiten
1048f<v156> Arbeitsprodukts,] A (Anh.) Arbeitsprodukts ist,
1049f<v157> Waarenbesitzer] F producteurs et échangistes de marchandises
1052<v158> die historische Schranke] F L’état particulier
1053<w27> AB diess
1054<p7> A (Anh.) besteht. abs δ) Vierte Eigenthümlichkeit [...] Die Passage wurde im Übergang zu B teils
gestrichen, teils in das neue Unterkapitel I.4. (Der Fetischcharakter [...]) übernommen; vgl. Z. 1485-510.
1055<v159> Zwischenüberschrift] Fehlt in A und A (Anh.). | In BCD als 4. bezeichnet. | F d) Ensemble de la forme
valeur simple.
bis
1056-61<v160> Die Worten:] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1055-66<s1> Die Doppelte] BK 3613-24 Ra Anstreichung (rot)
bis
1058-65<s2> Der Werth Werth.] BK 3615-24 Unterstreichung (rot).
bis
1058-67<s3> ausgedrückt verschie-dene] BK 3616-25 Ra legere Anstreichung (tinte).
bis
1061-9<v161> Der Waare.] A (Anh.) §. 4. Sobald der Werth selbstständig erscheint, hat er die Form von
Tauschwerth. abs Der Werthausdruck hat zwei Pole, relative Werthform und Aequivalentform. Was zunächst
die als Aequivalent funktionirende Waare betrifft, so gilt sie für andre Waare als Werthgestalt, Körper in un-
mittelbar austauschbarer Form – Tauschwerth. Die Waare aber, deren Werth relativ ausgedrückt ist, besitzt die
Form von Tauschwerth, indem 1) ihr Werthsein durch die Austanschbarkeit [AK (tinte) 77524 iT Austa|<n>schbar-
keit | Ra |u] eines andern Waarenkörpers mit ihr offenbart wird, 2) ihre Wertgrösse ausgedrückt wird durch
die Proportion, worin die andre Waare mit ihr austauschbar ist. – Der Tauschwerth ist daher überhaupt die
selbstständige Erscheinungsform des Waarenwerths.
1062<w28> D selbständig
2
1062<v162> Tauschwerth.] V’71 Tauschwerth. [MEGA II/6: 2220] | F analog V’71: valeur d’échange. | BC
„Tauschwerth.“ | D „Tauschwerth“.
1063<g11> CD gäng
2
1065<v163> Werth.] V’71 Werth. [MEGA II/6: 2225] | F analog V’71: valeur. | BCD „Werth“.

- 43 -
bis
1067-9<s4> und Waare.] BK 3626-28 Unterstreichung (rot).
bis
1069f<v164> sondern Waare] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1069-85<v165> Weiß Freihandelshausirern.] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1069f<s5> man Abkürzung.] BK 3629-30 Ra Anstreichung (rot)
1070<v166> jene Sprechweise] F la vieille locution
bis
1071-3<s6> Werthform Tauschwerth] BK 3631-33 Unterstreichung (rot) sowie Ra Anstreichung (rot)
bis
1072-85<s7> Werth Freihandelshausirern.] BK 3633-34 Ri u. 371-13 Ra Anstreichung (blau)
1073<v167> Tauschwerth.] F rapport d’échange
1075<m5> BCD u.s.w. 22), | Note 22) Note zur 2. Ausg. F. C. A. Ferrier [recte: F. L A. Ferrier] (sous-
inspecteur des douanes): „Du Gouvernement considéré dans ses rapports avec le commerce. Paris
1805“ und Charles Ganilh: „Des [BC „des] Systèmes de l’Économie Politique. 2ème [BC Politique
2ème] éd. Paris 1821“. [CD 1821.“]
1075<n4> François Louis Auguste Ferrier: Du Gouvernement considéré dans ses rapports avec le
2
commerce. Paris 1805. | Exz. in den Brüsseler Heften, H. 3 [MEGA IV/3: 210-12], dessen Zusammen-
2 2
fassung in Bullion [MEGA IV/8: 1511-26] sowie die Interpretation im MS 1861/63 [MEGA II/3.2: 5746-26
bzw. MEW 26.1: 223]. | Charles Ganilh: Des systèmes d’économie politique, de la valeur comparative de
leurs doctrines, et de celle qui paraît la plus favorable aux progrès de la richesse. 2. éd. Paris 1821. |
2
Marx hat 1845 die 1. Auflage (Paris 1809) exzerpiert (MEGA IV/3: 413-23), sodann die 2. Aufl. (Paris
2
1821) selber besessen (lt. Daniels-Liste von 1851 beide Bände, lt. MEGA IV/32: 281 Bd. 1 verschollen)
und nach dieser zitiert. Vgl. auch seinen ausführlichen Kommentar zur 2. Aufl. im MS 1861/63 [insbes.
2
MEGA II/3.2: 52124-52941 bzw. MEW 26.1: 174-84].
1075<y1> Freihandel's-Hausirburschen] B Freihandel's-Commis Voyageurs | CD Freihandels-
Commis-Voyageurs
1076<e11> Zu Frédéric Bastiat vgl. im Unterkapitel I.4 Z. 1812-22.
bis
1076-80<s8> auf Werthform.] BK 373-7 Unterstreichung (rot)
bis
1079-82<s9> quantitative Preiskurants.] BK 377-9 Ri Anstreichung (rot)
bis
1081<v168> Austauschverhältniss im] F (analog V'71) rapport d'échange, ce qui veut dire pratiquement
2
en dehors de la | V’71 [MEGA II/6: 239] Austauschverhältniss, also praktisch im
bis
1081f<s10> nur Preiskurants] BK 379 Unterstreichung (rot)
1082<w29> BC Mac Leod
1083<v169> Lombardstreet] F Lombardstreet, – le rue des grands banquiers de Londres, –
1083<e12> Lombardstreet - war seinerzeit die Straße in der Londoner City, in der sich die bedeu-
tendsten Bank- und Handelsunternehmungen Englands befanden.
1085<u2> Zu Henry Dunning MacLeod und dessen Hauptwerk (The theory and practice of banking.
With the elementary principles of currency, prices, credit, and exchanges. Vol. 1-2, London 1855-56) vgl.
2
Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 123 [MEGA II/2: 20533-43 bzw. MEW 13: 120], sowie, auch zur 2. Auflage
(London 1866), seinen Brief an Engels vom 6. 3. 1868 [MEW 32: 39].
bis
1086-95<v170> Die Werth.] A (Anh.) §. 5. Die einfache Werthform der Waare ist die einfache Erschei-
nungsform der in ihr enthaltenen Gegensätze von Gebrauchswerth und Tauschwerth. abs In dem Werthver-
hältniss der Leinwand zum Rock gilt die Naturalform der Leinwand nur als Gestalt von Gebrauchswerth, die
Naturalform des Rocks nur als Werthform oder Gestalt von Tauschwerth. Der in der Waare enthaltene innere
Gegensatz von Gebrauchswerth und Werth wird also dargestellt durch einen äussern Gegensatz, d. h. das Ver-
hältniss zweier Waaren, wovon die eine unmittelbar nur als Gebrauchswerth, die andere unmittelbar nur als
Tauschwerth gilt, oder worin die beiden gegensätzlichen Bestimmungen von Gebrauchswerth und Tausch-
werth polarisch unter die Waaren vertheilt sind. – Wenn ich sage: Als Waare ist die Leinwand Gebrauchs-

- 44 -
werth und Tauschwerth, so ist das mein durch Analyse gewonnenes Urtheil über die Natur der Waare.
Dagegen im Ausdruck: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder: 20 Ellen Leinwand sind 1 Rock werth, sagt die Lein-
wand selbst, dass sie 1) Gebrauchswerth (Leinwand), 2) davon unterschiedner Tauschwerth (Rock-Gleiches)
und 3) Einheit dieser beiden Unterschiede, also Waare ist. abs
1089<v171> oder Werthgestalt] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1089-94<s11> Der die einfache] BK 3718-23 Ri Anstreichung (rot)
bis
1090f<v172> durch einen d. h.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1092-4<v173> die Waare gilt.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 2320-22] | F (analog V'71) dans lequel A, dont la valeur
doit être exprimée, ne se pose immédiatement que comme valeur d'usage, tandis que B au contraire, dans
laquelle la valeur est exprimée, ne se pose immédiatement que comme valeur d'échange. | BC die eine
bis bis bis
Waare, deren die andre Waare hingegen, worin Werth gilt. | D die Waare, deren Werth die andre
bis
Waare hingegen, worin Werth gilt.
1093-5<s12> werth bis Gebrauchswerth] BK 3723-24 Ra Anstreichung (rot)
Tausch-

bis
1096-106<v174> Das zusammenfällt.] A (Anh.) §. 6. Die einfache Werthform der Waare ist die einfache
Waarenform des Arbeitsprodukts. abs Die Form eines Gebrauchswerths bringt das Arbeitsprodukt in seiner
Naturalform mit auf die Welt. Es bedarf also nur noch der Werthform, damit es die Waarenform besitze, d. h.
damit es erscheine als Einheit der Gegensätze Gebrauchswerth und Tauschwerth. Die Entwicklung der Werth-
form ist daher identisch mit der Entwicklung der Waarenform.
bis
1096-103<v175><s13> Gebrauchswerth folgt] analog F (basierend auf V’71): valeur d’usage ou objet
d’utilité ; mais il n’y a qu’une époque déterminée dans le développement historique de la société, qui
transforme généralement le produit du travail en marchandise, c’est celle où le travail dépensé dans la
production des objets utiles revêt le caractère d'une qualité inhérente à ces choses, de leur valeur. abs Le
produit du travail acquiert la forme marchandise, dès que sa valeur acquiert la forme de la valeur
d’échange, opposée à sa forme naturelle ; dès que par conséquent il est représenté comme l’unité dans
bis bis
laquelle se fondent ces contrastes. Il suit | V’71 Gebrauchswerth Arbeitsprodukt in folgt [MEGA2 II/6:
bis bis
2325-29] | BCD Gebrauchsgegenstand, Entwicklungsepoche, welche als seine „gegenständliche”
bis
Eigenschaft Arbeitsprodukt in Waare. Es folgt | BK 3727-30 Ra Anstreichung (blau) der gesamten Passage |
bis
3729-30 Unterstreichung (rot) der Passage seine Waare.
1100<a6> Die] F analog mit Absatz.
bis
1103-5<v176> dass dass] F que la forme simple que revêt la valeur de la marchandise est aussi la forme
primitive dans laquelle le produit du travail se présente comme marchandise et que
bis
1107f<v177> Der heranreift.] A (Anh.) §. 7. Verhältniss von Waarenform und Geldform. abs Setzt man an
die Stelle von: abs 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder 20 Ellen Leinwand sind 1 Rock werth, die Form: abs 20 Ellen
Leinwand = 2 Pfd. St. oder 20 Ellen Leinwand sind 2 Pfd. St. werth, so zeigt der erste Blick, dass die Geldform
durchaus nichts ist als die weiter entwickelte Gestalt der einfachen Werthform der Waare, also der einfachen
Waarenform des Arbeitsprodukts. Weil die Geldform nur die entwickelte Waarenform, entspringt sie offenbar
aus der einfachen Waarenform. Sobald letztre daher begriffen ist, bleibt nur noch die Reihe der Metamorphosen
zu betrachten, welche die einfache Waarenform: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock durchlaufen muss, um die
Gestalt: 20 Ellen Leinwand = 2 Pfd.St. anzunehmen.
bis
1109-28<v178> Der Werthausdrücke.] A [19] In der einfachen Form des relativen Werths oder dem
Ausdrucke der Aequivalenz zweier Waaren ist die Formentwicklung des Werths für beide Waaren gleich-
mässig, obgleich jedesmal in entgegengesetzter Richtung. Der relative Werthausdruck ist ferner mit Bezug auf
jede der beiden Waaren einheitlich, denn die Leinwand stellt ihren Werth nur in einer Waare dar, dem
Rocke und vice versa, aber für beide Waaren ist dieser Werthausdruck doppelt, verschieden für jede der-
selben. Endlich ist jede der beiden Waaren nur Aequivalent für die andre einzelne Waarenart, also nur
einzelnes Aequivalent. abs Solche Gleichung, wie 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, oder zwanzig Ellen Leinwand

- 45 -
sind ein Rock werth, drückt offenbar den Werth der Waare nur ganz beschränkt und einseitig aus. Ver-
gleiche ich die Leinwand z.B., statt mit Röcken, mit andern Waaren, so erhalte ich auch andre relative
Werthausdrücke, andre Gleichungen, wie 20 Ellen Leinwand = u Kaffee, 20 Ellen Leinwand = v Thee u.s.w.
Die Leinwand hat eben so viele verschiedne relative Werthausdrücke, als es von ihr verschiedne Waaren giebt
und die Zahl ihrer relativen Werthausdrücke wächst beständig mit der Zahl neu auftretender Waaren-
arten 22). abs Die erste Form 20 Ellen Leinwand = 1 Rock gab zwei relative Ausdrücke für den Werth zweier
Waaren. Diese zweite Form giebt für den Werth derselben Waare die bunteste Mosaik relativer Ausdrücke.
Auch scheint weder für den Ausdruck der Werthgrösse irgend etwas gewonnen, denn in 20 Ellen Lein-
wand = 1 Rock ist die Werthgrösse der Leinwand, die ja in jedem Ausdrucke dieselbe bleibt, eben so
erschöpfend dargestellt als in 20 Ellen Leinwand = u Thee u.s.w., noch für die Formbestimmung des
Aequivalents, denn in 20 Ellen Leinwand = u Kaffee u.s.w., sind Kaffee u.s.w. nur einzelne Aequivalente, ganz
wie es der Rock war. abs Dennoch birgt diese zweite Form eine wesentliche Fortentwicklung. Es liegt darin
nämlich nicht nur, dass die Leinwand ihren Werth zufällig bald in Röcken ausdrückt, bald in Kaffee u.s.w.,
sondern dass sie ihn sowohl in Röcken als in Kaffee u.s.w. ausdrückt, entweder in dieser Waare oder jener oder
der dritten u.s.w. Die Weiterbestimmung zeigt sich, sobald diese zweite oder entfaltete Form des relativen
Werthausdrucks in ihrem Zusammenhang dargestellt wird. Wir erhalten dann: abs | Note 22) leicht variant als Teil
von Note 23) in B | zu den Abweichungen vgl. im Gliederungspunkt I. 3b Z. 1138-49 nebst Anm..
bis
1109-13<v179> Der Der] A (Anh.) §. 8. Einfache relative Werthform und Einzelne Aequivalentform. abs

Der Werthausdruck im Rock giebt der Leinwand eine Werthform, wodurch sie nur als Werth von sich selbst
als Gebrauchswerth unterschieden wird. Diese Form setzt sie auch nur in Verhältniss zum Rock, d. h. zu bis ein-
zelnen, von bis verschiedenen Waarenart. Aber als Werth ist sie dasselbe wie alle andren Waaren. Ihre Werth-
form muss daher auch eine Form sein, welche sie in ein Verhältniss qualitativer Gleichheit und quantitativer
Proportionalität zu allen andren Waaren setzt. – Der
bis
1109f<v180> Der und] F En effet, la forme simple ne fait que distinguer entre la valeur et la valeur
d’usage d’une marchandise et
bis
1113f<v181> Der Waare.] F Dès que la valeur d’une marchandise est exprimée dans cette forme simple,
une autre marchandise revêt de son côté la forme d’équivalent simple.
1114<v182> Waare. So] A (Anh.) Waare. Oder die Waare, worin Werth ausgedrückt wird, funktionirt hier
nur als einzelnes Aequivalent. So
bis
1117-20<v183> Indess Je] A (Anh.) §. 9. Uebergang aus der einfachen Werthform in die entfaltete Werth-
form. abs Die einfache Werthform bedingt, dass der Werth einer Waare in nur einer, aber gleichgültig wel-
cher, Waare von andrer Art ausgedrückt werde. Es ist also ebensowohl einfacher relativer Werthausdruck der
Leinwand, wenn ihr Werth in Eisen oder in Weizen u.s.w., als wenn er in der Waarenart Rock ausgedrückt
wird. Je
2
1117<v184> einfache] aus V’71 [MEGA II/6: 248] | F analog V’71. | BCD einzelne
bis
1120-6<v185> Je Waarenarten.] F Les expressions de la valeur d’une marchandise deviennent donc aussi
variées que ses rapports de valeur avec d’autres marchandises. | ohne Note
1120<v186> zu] A (Anh.) mit
1121<w30> A (Anh.) andern
bis
1122-8<v187> einfache Werthausdrücke.] A (Anh.) einfache relative Werthausdrücke der Leinwand. Der
Möglichkeit nach hat sie eben so viele verschiedne einfache Werthausdrücke als von ihr verschiedenartige
Waaren existiren. In der That besteht also ihr vollständiger relativer Werthausdruck nicht in einem vereinzelten
einfachen relativen Werthausdruck, sondern in der Summe ihrer einfachen relativen Werthausdrücke. So
erhalten wir: abs
1122<z7> Waare in BCD mit Note 22a).
1123f<v188> Note] In F fehlt die Note.

- 46 -
1123<m6><g12> Note zur 2. Ausg. [CD 2. Aufl.] Z.B. [CD z.B.]
bis
1123f<q4> wird ausgedrückt.] Q ἔνθεν ἄρ᾽ οἰνίζοντο κάρη κομόωντες Ἀχαιοί, / ἄλλοι μὲν
χαλκῷ, ἄλλοι δ᾽ αἴθωνι σιδήρῳ, / ἄλλοι δὲ ῥινοῖς, ἄλλοι δ᾽ αὐτῇσι βόεσσιν, / ἄλλοι δ᾽ ἀνδρα-
πόδεσσι [...] [Wein erstanden darauf die haargeschmückten Archaier, / Manche um Bronze, um glänzend
schimmerndes Eisen die andern, / Andre um Häute von Ochsen, andre um lebende Rinder, / Wiederum andre
um Sklaven; ...]
1123<w31> C verschiedener
1124<u3> Vgl. Homer: Ilias, Gesang VII, Vers 472-75.

1129-1207<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt I.3b)

1129<v1> Überschrift] A II. Zweite oder entfaltete Form des relativen Werths: | In A (Anh.) mit II. bezeichnet u.
in BCD mit B. | F: B. Forme valeur totale ou développée.
1130-3<v2> Gleichungen] A 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder = u Kaffee oder = v Thee oder = x Eisen
bis
oder = y Weizen oder = u.s.w. u.s.w. abs z Waare A = x Waare E oder = y Waare F oder = u.s.w. |
bis
A (Anh.) 20 Ellen Eisen oder = u.s.w.
1131<v3> oder = w Waare D] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1133<v4> oder = 1 Quarter Weizen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1134<v5> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | A (Anh.) §. 1. Endlosigkeit der Reihe. abs Diese Reihe einfacher
relativer Werthausdrücke ist ihrer Natur nach stets verlängerbar und schliesst nie ab. Denn es treten stets
neue Waarenarten auf, und jede neue Waarenart bildet das Material eines neuen Werthausdrucks. abs §. 2.
bis
Die Werthform. | In BCD mit 1. bezeichnet. | F a. La forme développée de la valeur relative.
bis
1135-58<v6> Der erscheint.] A Zunächst bildet offenbar die erste Form das Grundelement der zweiten,
denn letztere besteht aus vielen einfachen relativen Werthausdrücken, wie z.B. 20 Ellen Leinwand = 1 Rock,
20 Ellen Leinwand = u Kaffee u.s.w.
bis
1135f<v7> jetzt andren] A (Anh.) jetzt dargestellt in allen andren
1136<v8> der Waarenwelt] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1137<z1> Leinwandwerths in BCD mit Note 23). | Zu A vgl. die folgende Anm.
1138-49<v9> Note] In A ist der (variante) Text der Note auf zwei Noten verteilt: Die ersten beiden Sätze gehörten dort
zur Note 18) und die übrigen zur Note 22). Zu ihrem dortigen Kontext vgl. 712f<v61> bzw. 1109-28<v178>, zu den Ab-
weichungen die nachfolgenden Einzelnachweise. | A (Anh.) enthält die Note nicht.
1139<w1> A u.s.w.
1139<w2> A solcher
1140<a1> „Da] F analog mit Absatz.
bis
1140-4<x1> „Da nominal.“] M „The value of any commodity denoting its relation in exchange [Q
exchange to some other commodity], we may speak of it as ... cornvalue [QCD corn-value], clothval-
ue, [Q cloth-value, | B clothvalue | CD cloth-value] according to the commodity with which it is com-
pared; and then [Q hence] there are a thousand different [B differend] kinds of value, as many kinds
of value as there are commodities in existence, and all are equally real and equally nominal.“ („A
Critical Dissertation on the Nature, Measure and Causes of Value: chiefly in reference to the writings
of Mr. Ricardo and his followers. By the Author of Essays on the Formation etc. of Opinions. London
1825“, p. 39.)
1144<n1> [Bailey:] A critical dissertation on the nature, measures, and causes of value; chiefly in
reference to the writings of Mr. Ricardo and his followers. By the author of essays on the formation and
publication of opinions, &c. &c. London 1825, p. 39.
1145<v10> wähnt] A bildet sich ein | F (analog A) se figure

- 47 -
1148<v11> hatte,] A hat,
1149<t1> M der Westminster Review.
1149<u1> Vgl. die gleichfalls anonym erschienene Schrift [Bailey:] A letter to a political economist;
occasioned by an article in the Westminster Review on the subject of value. By the author of the critical
dissertation on value therein reviewed. London 1826, in derem vorangestellten Advertisement, datiert
Nov. 17, 1826, der Artikel genauer lokalisiert ist: [...] appeared in the ninth number of that journal,
published about six months ago [...] Vgl. den anonymen Rezensionsartikel in The Westminster Re-
view (London), Nr. 9 (January 1826), pp. 157-72, p. 172 kulminierend in dessen abschließendem Urteil:
We have spoken of this book freely, and as we think it deserves; not only because it is “much
ado about nothing,” and, in every department of literature, that is a spirit which ought to be
repressed.
bis
1151<v12> die bildende] A (Anh.) die den Leinwandwerth bildende
bis
1152-4<v13> Arbeit vergegenständliche.] A (Anh.) Arbeit, welche bis vergegenständliche, gleichgilt.
bis
1156-8<s1> zur er-scheint] BK 3910-12 Ra Anstreichung (blau)
bis
1156<v14> zur Welt.] F avec toutes.
1158<v15> die] A (Anh.) jede | F analog A (Anh.) toute
bis
1159-67<v16><s2> In regulirt] In A (Anh.) fehlt das Analogon zu dieser Passage. | BK 3914-21 + 401-3 Ra Anstrei-
chung (blau)
bis
1159<t2> BCD Form: 20 Ellen Rock kann
bis
1159f<v17> kann Waaren] F il peut sembler que ce soit par hasard que ces deux marchandises
1160<v18> sein,] A scheinen, | F (analog A) sembler
1160<v19> einem] A diesem | F (analog A) cette
1161<a2> In] F analog mit Absatz.
bis
1161-3<v20> Form durch.] F forme, au contraire, on aperçoit immédiatement ce que cache cette appa-
rence.
1183<v21> derselbe] analog F: la même | M gleich gross
1164<w3> u.s.w.] CD etc.
bis
1165<v22><s3> Das fort.] In F fehlt das Analogon zu diesem Satz. | BK 3921-401 Unterstreichung (blau).
1168<v23> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | In A (Anh.) als §. 3. bezeichnet und in BCD mit 2. | F b) La forme
équivalent particulière.
bis
1169-74<v24> Jede schlechthin.] A In dem Ausdruck: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock galt der Rock als Erschei-
nungsform der in der Leinwand vergegenständlichten Arbeit. So wurde die in der Leinwand enthaltene Ar-
beit der im Rock enthaltnen gleichgesetzt und daher als gleichartige menschliche Arbeit bestimmt. Indess
trat diese Bestimmung nicht ausdrücklich hervor. Unmittelbar setzt die erste Form die in der Leinwand ent-
haltne Arbeit nur der Schneiderarbeit gleich. Anders die zweite Form. In der endlosen, stets verlängerba-
ren Reihe ihrer relativen Werthausdrücke bezieht sich die Leinwand auf alle möglichen Waarenkörper als
blosse Erscheinungsformen der in ihr enthaltenen Arbeit. Hier ist der Leinwand-Werth daher erst wahrhaft
dargestellt als Werth, d. h. Krystall menschlicher Arbeit überhaupt.
bis
1170<v25> und Werthkörper] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1171<w4> C besondere
1171<w5> A (Anh.) andern
1175<v26> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | A (Anh.) §. 4. Mängel der entfalteten oder totalen Werthform. | In
BCD mit 3. bezeichnet. | F c) Défauts de la forme valeur totale où développée.
bis
1176-93<v27> Erstens Erscheinungsform.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.

- 48 -
1176<v28> der Waare] A (Anh.) der Leinwand | In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1177-80<v29> Die Mosaik] A (Anh.) Zweitens besteht er aus einer bunten Mosaik
bis
1177f<v30> worin fügt,] F dont chaque comparaison de valeur forme un des anneaux,
1177-9<s4> gleichung bis Werth-ausdrucks] BK 4015-16 Ri Anstreichung (blau)
Werth-

1177<w6> CD andern
bis
1179f<v31> Zweitens Werthausdrücke.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1180-4<v32> Wird Werthausdrücken.] Komb. aus B u. F | A (Anh.) BCD Wird endlich, wie diess [CD dies]
geschehn muss, der relative bis Waare [A (Anh.) BC Waaren] verschiedne bis Werthausdrücken. | F Si, de plus,
comme cela doit se faire, on généralise cette forme en l’appliquant à tout genre de marchandise, on ob-
tiendra, au bout du compte, autant de séries diverses et interminables d’expression [F (DV) sowie FK1-5
d’expressions] de valeur qu’il y aura de marchandises. –
1183-5<s5> lose bis Aequi-valentform] BK 4022-23 Ri Anstreichung (blau)
end-

bis
1184f<v33> Werthform in] A (Anh.) Werthform reflektiren sich in
1187f<s6> Aequi- valentformen bis Aequivalent-formen] BK 4026 Ri Anstreichung (blau)
1189<w7> A (Anh.) besondern | CD besondren
bis
1191-3<s7> menschlichen Erscheinungsform.] BK 4030-32 Ri Anstreichung (blei)
bis
1192f<v34> Aber Erscheinungsform.] F Mais l’unité de forme et d’expression fait défaut.
1193<f1> einheitliche] C eigentliche
bis
1194-207<v35> Die wir:] A Die zweite Form besteht aus einer Summe von lauter Gleichungen der ersten
Form. Jede dieser Gleichungen, wie 20 Ellen Leinwand = 1 Rock schliesst aber auch die Rückbeziehung ein:
1 Rock = 20 Ellen Leinwand, wo der Rock seinen Werth in der Leinwand und eben dadurch die Leinwand als
Aequivalent darstellt. Da diess nun von jedem der zahllosen relativen Werthausdrücke der Leinwand gilt,
erhalten wir:
1194<v36> Die entfaltete] A (Anh.) §. 5. Uebergang aus der totalen Werthform in die allgemeine Werthform.
abs Die totale oder entfaltete
bis
1195-7<t3> A (Anh.) BCD wie: abs 20 Ellen Thee u.s.w.
1198<a3> Jede] Analog F ohne Absatz. A (Anh.) BCD mit Absatz.
bis
1198-200<t4> A (Anh.) BCD Gleichung: abs 1 Rock Leinwand u.s.w.
bis
1201-5<s8> In Reihe 20] BK 4110-15 Ri Anstreichung (blau)
bis
1203-5<v37> That: so] A (Anh.) That: Tauscht der Besitzer der Leinwand seine Waare mit vielen andren
Waaren aus und drückt daher den Werth seiner Waare in bis Waaren aus, so
1294<w8> D verschiednen
bis
1205<v38> Waare Leinwand.] A (Anh.) Waare, der Leinwand, ausdrücken.
bis
1205f<t5> A (Anh.) BCD Reihe: 20 Ellen u.s.w. um
bis
1206f<s9> d. h. wir:] BK 4117-18 Ri Anstreichung (blau)
bis
1206f<v39> die schon] A (Anh.) die an sich, implicite, schon

1208-1378<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt I.3c)

1208<v1> Überschrift] A III. Dritte, umgekehrte oder rückbezogene zweite Form des relativen Werths. | In
A (Anh.) mit III. und in BCD mit C. bezeichnet. | F C. Forme valeur générale.
1209-16<v2> In A ist die rechte Seite der Gleichung in jeder Zeile wiederholt.
1217<v3> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | A (Anh.) §. 1. Veränderte Gestalt der relativen Wertform. | In BCD
mit 1. bezeichnet. | F a) Changement de caractère de la forme valeur.

- 49 -
bis
1218-20<v4> Die allgemein.] A Der relative Werthausdruck der Waaren kehrt hier zurück in seiner ur-
sprünglichen Gestalt: 1 Rock = 20 Ellen Leinwand. Jedoch ist diese einfache Gleichung jetzt weiter ent-
wickelt. Ursprünglich enthielt sie nur, dass der Rockwerth durch seinen Ausdruck in einer andern Waare
eine vom Gebrauchswerth Rock oder dem Rockkörper selbst unterschiedne und unabhängige Form erhält. Jetzt
stellt dieselbe Form den Rock auch allen andern Waaren gegenüber als Werth dar und ist daher seine all-
gemein gültige Werthform. Nicht nur der Rock, sondern Kaffee, Eisen, Weizen, kurz alle andern Waaren
drücken ihren Werth jetzt im Material Leinwand aus. Alle stellen sich so einander als dieselbe Materiatur
menschlicher Arbeit dar. Sie sind nur noch quantitativ verschieden, wesswegen 1 Rock, u Kaffee, x Eisen
u.s.w., d. h. verschiedne Quanta dieser verschiednen Dinge = 20 Ellen Leinwand, gleich demselben Quantum
vergegenständlichter menschlicher Arbeit. Durch ihren gemeinschaftlichen Werthausdruck im Material
Leinwand unterscheiden sich also alle Waaren als Tauschwerthe von ihren eignen Gebrauchswerthen und
beziehn sich zugleich auf einander als Werthgrössen, setzen sich qualitativ gleich und vergleichen sich quanti-
tativ. Erst in diesem einheitlichen relativen Werthausdruck erscheinen sie alle für einander als Werthe und
erhält ihr Werth daher erst seine entsprechende Erscheinungsform als Tauschwerth. Im Unterschied zur ent-
falteten Form des relativen Werths (Form II), die den Werth einer Waare im Umkreis aller andern Waaren
darstellt, nennen wir diesen einheitlichen Werthausdruck die allgemeine relative Werthform. abs
bis
1218f<v5> Die Waarenart.] A (Anh.) Die relative Werthform besitzt jetzt eine ganz veränderte Gestalt.
Alle Waaren drücken ihren Werth 1) einfach aus, nämlich in einem einzigen andren Waarenkörper, 2) ein-
heitlich, d. h. in demselben andren Waarenkörper.
2
1218f<v6> einzigen Waarenart] aus V’71 [MEGA II/6: 3236-37] | F analog V’71: une seule espèce de marchan-
dise ; 2° | BCD einzigen Waare
2
1219<v7> derselben Waarenart] aus V’71 [MEGA II/6: 3237] | F analog V’71: la même espèce de marchandises |
BCD derselben Waare
1220<v8> daher] A (Anh.) d. h.
bis
1220-69<v9> allgemein Z.B.] A (Anh.) allgemein. Allen verschiedenartigen Waarenkörpern gilt jetzt die
Leinwand als ihre gemeinschaftliche und allgemeine Werthgestalt. Die Werthform einer Waare, d. h. der
Ausdruck ihres Werths in Leinwand, unterscheidet sie jetzt nicht nur als Werth von ihrem eignen Dasein als
Gebrauchsgegenstand, d. h. von ihrer eignen Naturalform, sondern bezieht sie zugleich als Werth auf alle andren
Waaren, auf alle Waaren als Ihresgleichen. Sie besitzt daher in dieser Werthform allgemein gesellschaftliche
Form. abs Erst durch ihren allgemeinen Charakter entspricht die Werthform dem Werthbegriff. Die Werthform
musste eine Form sein, worin die Waaren als blosse Gallerte unterschiedsloser, gleichartiger, menschlicher
Arbeit, d. h. als dingliche Ausdrücke derselben Arbeitssubstanz für einander erscheinen. Diess ist jetzt erreicht.
Denn sie alle sind ausgedrückt als Materiatur derselben Arbeit, nämlich als Leinwand. So sind die qualitativ
gleichgesetzt. abs Zugleich sind sie quantitativ verglichen oder als bestimmte Werthgrössen für einander dargestellt.
Z.B.
bis
1221-30<v10> Die werden.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1224<a1> Die] F analog ohne Absatz.
bis
1224f<t1> BCD wie: 1 Rock Eisen u.s.w.
bis
1227f<v11> ebenso verschieden] aus V’71 [MEGA2 II/6: 338] | F analog V’71: aussi différentes l’une de l’autre
| BCD ebenso verschieden
bis
1228-30<s1> Diese werden.] BK 426-8 Ri Anstreichung (blau)
bis
1231-40<v12> Die wird.] A In der Form II: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder = u Kaffee oder = v Thee
oder = x Eisen u.s.w., worin die Leinwand ihren relativen Werthausdruck entfaltet, bezieht sie sich auf jede
einzelne Waare, Rock, Kaffee, u.s.w. als ein besondres Aequivalent und auf alle zusammen als den Umkreis
ihrer besondern Aequivalentformen. Ihr gegenüber gilt keine einzelne Waarenart noch als Aequivalent
schlechthin, wie im einzelnen Aequivalent, sondern nur als besondres Aequivalent, wovon das eine das

- 50 -
andre ausschliesst.
bis
1231-3<v13> Form allen] V’71 [MEGA2 II/6: 3312-4] Form drückt vollständiger bis
den Unterschied des
Werths einer Waare, z.B. des Rocks von ihrem eignen Gebrauchswerth aus, denn ihr Werth tritt in {ihrer
eignen Naturalform jetzt} [!] allen | die Einfügung hätte vor in placiert werden müssen. | F analog V’71: forme
exprime plus complétement [recte: complètement] que la première la différence qui existe entre la valeur
d’une marchandise, par exemple, d’un habit, et sa propre valeur d’usage. En effet, la valeur de l’habit y
prend toutes les figures possibles vis-à-vis de sa forme naturelle
bis
1234-7<v14> Andrerseits ausgeschlossen.] aus V’71 (SpV) | die mit B identische Passage Andrerseits bis denn
2
wurde getilgt. [MEGA II/6: 3316-9] | F analog V’71: D’un autre côté, cette forme rend impossible toute expression
commune de la valeur des marchandises, car, dans l’expression de valeur d’une marchandise quelconque,
toutes les autres figurent comme ses équivalents, et sont par conséquent incapables d’exprimer leur propre
valeur. | BCD Andrerseits ist hier jeder gemeinsame Werthausdruck der Waaren direkt ausgeschlossen,
denn im Werthausdruck je einer Waare erscheinen jetzt alle andren Waaren nur in der Form von Aequiva-
lenten. | Ab nur beginnt die Anstreichung <s2>.
bis
1237-9<s2> Die ver-schiednen] BK 4216-18 Ri Anstreichung (blau) |
Die Anstreichung beginnt im vorherigen Satz; vgl. 1234-7<v14>.
1237<v15> Die] V’71 Diese | F analog V'71: Cette
1239<w1> BC gewohnheitsmässig
bis
1241-50<v16> In erscheinen.] A In der Form III, welche die rückbezogene zweite Form und also in ihr
eingeschlossen ist, erscheint die Leinwand dagegen als Gattungsform des Aequivalents für alle andern
Waaren. Es ist als ob neben und ausser Löwen, Tigern, Hasen und allen andern wirklichen Thieren, die
gruppirt die verschiednen Geschlechter, Arten, Unterarten, Familien u.s.w. des Thierreichs bilden, auch
noch das Thier existirte, die individuelle Incarnation des ganzen Thierreichs. Ein solches Einzelne, das in
sich selbst alle wirklich vorhandenen Arten derselben Sache einbegreift, ist ein Allgemeines, wie Thier, Gott
u.s.w. Wie die Leinwand daher einzelnes Aequivalent wurde, dadurch dass sich eine andre Waare auf sie als
Erscheinungsform des Werths bezog, so wird sie als allen Waaren gemeinschaftliche Erscheinungsform des
Werths das allgemeine Aequivalent, allgemeiner Werthleib, allgemeine Materiatur der abstrakten menschlichen
Arbeit. Die in ihr materialisirte besondre Arbeit gilt daher jetzt als allgemeine Verwirklichungsform der mensch-
lichen Arbeit, als allgemeine Arbeit.
1241<a2> In] A analog ohne Absatz.
bis 2
1241-3<v17> In Leinwand.] aus V’71 [MEGA II/6: 3323-5] | In V’71 als gesonderter Absatz. | F weitgehend analog
V’71: Dans l’expression générale de la valeur relative, au contraire, chaque marchandise, telle qu’habit, café,
fer, etc., possède une seule et même forme valeur, par exemple, la forme toile, différente de sa forme natu-
relle. En vertu de cette ressemblance avec la toile, | In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1247f<v18> allen übrigen Gebrauchswerthen] analog F: toutes les autres valeurs d’usage | V’71 allem übri-
gen Gebrauchswerthe [MEGA2 II/6: 3330-1] | BCD allem Gebrauchswerth
1248-50<s3> Waa- ren bis Tausch-werthe] BK 4226-27 Ri Anstreichung (blau)
bis
1251-63<v19> Die muss.] A Bei der Darstellung des Werths der Waare A in der Waare B, wodurch die
Waare B einzelnes Aequivalent wird, war es gleichgültig, von welcher besondern Sorte die Waare B. Nur
musste die Körperlichkeit der Waare B andrer Art sein als die der Waare A, daher auch Produkt andrer
nützlicher Arbeit. Indem der Rock seinen Werth in Leinwand darstellte, bezog er sich auf Leinwand als die
verwirklichte menschliche Arbeit, und eben dadurch auf Leineweberei als die Verwirklichungsform der menschli-
chen Arbeit, aber die besondre Bestimmtheit, welche Leineweberei von andern Arbeitsarten unterscheidet, war
durchaus gleichgültig. Sie musste nur andrer Art sein als die Schneiderarbeit und im übrigen eine bestimm-
te Arbeitsart. Anders sobald die Leinwand allgemeines Aequivalent wird. Dieser Gebrauchswerth in seiner
besondern Bestimmtheit, wodurch er Leinwand im Unterschied von allen andern Waarenarten, Kaffee, Eisen

- 51 -
u.s.w., wird jetzt die allgemeine Werthform aller andern Waaren und daher allgemeines Aequivalent. Die in
ihm dargestellte besondre nützliche Arbeitsart gilt daher jetzt als allgemeine Verwirklichungsform der menschli-
chen Arbeit, als allgemeine Arbeit, grade soweit sie Arbeit von besondrer Bestimmtheit ist, Leineweberei im
Unterschied nicht nur von Schneiderarbeit, sondern von Kaffeebau, Minenarbeit und allen andern Arbeits-
arten. Umgekehrt gelten alle andren Arbeitsarten, im relativen Werthausdruck der Leinwand, des allgemei-
nen Aequivalents (Form II), nur noch als besondre Verwirklichungsformen der menschlichen Arbeit.
bis
1252-9<s4> vieler nachmachen.] BK 4231-36 Ri + 431-2 Ra Anstreichung (blau)
1253<v20> Privatgeschäft] F l’affaire particulière
bis
1256<v21> allgemeine Werthform] aus V’71 allgemeine relative Werthform [MEGA2 II/6: 3339] | F analog
V’71: forme générale de la valeur relative | BCD allgemeine Werthform
bis
1257<v22> nur allgemeinen] aus V’71 nur ihren allgemeinen [MEGA2 II/6: 3341] | F analog V’71: son expres-
sion de valeur générale | BCD nur allgemeinen
bis
1258<v23> Waaren Aequivalent] analog F (Kombination von V’71 u. B): leurs valeurs dans le même équi-
valent | V’71 Waaren ihre Werthe in Equivalent [MEGA2 II/6: 341] | BCD Waaren ihren Werth in demselben
Aequivalent
1258f<j1> aus V’71 | BCD ausdrücken und
bis
1259-63<s5> Es muss.] BK 433-6 Ri Anstreichung (blau)
bis
1260-2<v24> dass kann,] F que les marchandises qui, au point de vue de la valeur, sont des choses pure-
ment sociales, ne peuvent aussi exprimer cette existence sociale que par une séries embrassant tout leurs
rapports réciproques ;
1261<v25> Dinge,] D Dinge ist,
bis
1262f<s6> ihre Form] BK 436 Unterstreichung (blau)
bis
1264-369<p1> Die gewonnen.] A in anderer Reihenfolge: [1] = 1264-93<v26>; [2] = 1346-61<v57>; [3] =
1300-24<v37>; [4] = Z. 1324-45 mit Abw.; [5] = 1362-9<v67>.
bis
1264-93<v26> Die bildet.] A [1] Als Werthe sind die Waaren Ausdrücke derselben Einheit, der abstrakten
menschlichen Arbeit. In der Form des Tauschwerths erscheinen sie einander als Werthe und beziehn sich auf
einander als Werthe. Sie beziehn sich damit zugleich auf die abstrakte menschliche Arbeit als ihre gemein-
same gesellschaftliche Substanz. Ihr gesellschaftliches Verhältniss besteht ausschliesslich darin einander als nur
quantitativ verschiedne, aber qualitativ gleiche und daher durch einander ersetzbare und mit einander
vertauschbare Ausdrücke dieser ihrer gesellschaftlichen Substanz zu gelten. Als nützliches Ding besitzt
eine Waare gesellschaftliche Bestimmtheit, soweit sie Gebrauchswerth für andre ausser ihrem Besitzer ist,
also gesellschaftliche Bedürfnisse befriedigt. Aber gleichgültig, auf wessen Bedürfnisse ihre nützlichen
Eigenschaften sie beziehn, sie wird durch dieselben immer nur auf menschliche Bedürfnisse bezogener Gegen-
stand, nicht Waare für andre Waaren. Nur was blosse Gebrauchsgegenstände in Waaren verwandelt, kann sie
als Waaren auf einander beziehn und daher in gesellschaftlichen Rapport setzen. Es ist diess aber ihr Werth.
Die Form, worin sie sich als Werthe, als menschliche Arbeitsgallerte gelten, ist daher ihre gesellschaftliche
Form. Gesellschaftliche Form der Waare und Werthform oder Form der Austauschbarkeit sind also eins und
dasselbe. Ist die Naturalform einer Waare zugleich Werthform, so besitzt sie die Form unmittelbarer
Austauschbarkeit mit andern Waaren und daher unmittelbar gesellschaftliche Form. abs Die einfache relative
Werthform (Form I) 1 Rock = 20 Ellen Leinwand unterscheidet sich von der allgemeinen relativen Werthform
1 Rock = 20 Ellen Leinwand nur dadurch, dass diese Gleichung jetzt ein Glied der Reihe bildet abs

1 Rock = 20 Ellen Leinwand abs u Kaffee = 20 Ellen Leinwand abs v Thee = 20 Ellen Leinwand abs u.s.w. abs Sie
unterscheidet sich also in der That nur dadurch, dass die Leinwand aus einem einzelnen zum allgemeinen
Aequivalent fortentwickelt ist. Wenn also im einfachen relativen Werthausdrucke nicht die Waare, die ihre
Werthgrösse ausdrückt, sondern die Waare, worin Werthgrösse ausgedrückt wird, die Form unmittelbarer
Austauschbarkeit, Aequivalentform, also unmittelbar gesellschaftliche Form erhält, so gilt dasselbe für den

- 52 -
allgemeinen relativen Werthausdruck. Aber in der einfachen relativen Werthform ist dieser Unterschied
nur noch formell und verschwindend. Wenn in 1 Rock = 20 Ellen Leinwand der Rock seinen Werth relativ,
nämlich in Leinwand ausdrückt und die Leinwand dadurch Aequivalentform erhält, so schliesst dieselbe
Gleichung unmittelbar die Rückbeziehung ein: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, worin der Rock die Aequiva-
lentform erhält und der Werth der Leinwand relativ ausgedrückt wird. Diese gleichmässige und gegensei-
tige Entwicklung der Werthform beider Waaren als relativer Werth und als Aequivalent findet jetzt nicht
länger statt. Wird die allgemeine relative Werthform 1 Rock = 20 Ellen Leinwand, wo die Leinwand allge-
meines Aequivalent, umgekehrt in 20 Ellen Leinwand = 1 Rock, so wird der Rock dadurch nicht allgemeines
Aequivalent für alle andern Waaren, sondern nur ein besondres Aequivalent der Leinwand. Allgemein ist
die relative Werthform des Rocks nur, weil sie zugleich die relative Werthform aller andern Waaren. Was
vom Rock, gilt vom Kaffee u.s.w. | Fortsetzung A [2] in 1346-61<v57>.
bis
1264-7<v27> Die Werthgrößen.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 347-10] | F analog V’71: La forme naturelle de la
marchandise qui devient l’équivalent commun, la toile, est maintenant la forme officielle des valeurs. C’est
ainsi que les marchandises se montrent les unes aux autres non-seulement leur égalité qualitative, mais
encore leurs différences quantitatives de valeur. | BCD In der Form von Leinwandgleichen erscheinen jetzt
alle Waaren nicht nur als Qualitativ Gleiche, Werthe überhaupt, sondern zugleich als quantitativ vergleich-
bare Werthgrössen.
1266<g1> V’71 qualitativ
1269<a3> Z.B.] F analog mit Absatz.
bis
1269f<t2> BCD Z.B. 10 Pfd. Thee = 40 Pfd. Kaffee.
bis
1270f<v28> ¼ Arbeit,] F ¼ du travail,
bis
1272-7<v29> Die Arbeit.] A (Anh.) §. 2. Veränderte Gestalt der Aequivalentform. abs Die besondere Aequi-
valentform ist jetzt fortentwickelt zur allgemeinen Aequivalentform. Oder die in Aequivalentform befindliche
Waare ist jetzt – allgemeines Aequivalent. – Indem die Naturalform des Waarenkörpers Leinwand als Werth-
gestalt aller andren Waaren gilt, ist sie die Form ihrer Gleichgültigkeit oder unmittelbarer Austauschbarkeit mit
allen Elementen der Waarenwelt. Ihre Naturalform ist also zugleich ihre allgemeine gesellschaftliche Form. abs Für
alle andren Waaren, obgleich sie die Produkte der verschiedenartigsten Arbeiten sind, gilt die Leinwand
als Erscheinungsform der in ihnen selbst enthaltenen Arbeiten, daher als Verkörperung gleichartiger, unterschieds-
loser, menschlicher Arbeit. Die Weberei, diese besondre konkrete Arbeitsart, gilt also jetzt, durch das Werthver-
hältniss der Waarenwelt zur Leinwand, als allgemeine und unmittelbar erschöpfende Verwirklichungsform
abstrakt menschlicher Arbeit, d. h. der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft überhaupt. abs Die in der
Leinwand enthaltene Privatarbeit gilt eben deshalb auch als Arbeit, welche sich unmittelbar in allgemein
gesellschaftlicher Form oder der Form der Gleichheit mit allen andren Arbeiten befindet. abs Wenn eine Waare
also die allgemeine Aequivalentform besitzt oder als allgemeines Aequivalent funktionirt, gilt ihre Natural- oder
Körperform als bis Arbeit. abs
bis
1272-5<s7> Die andren] BK 4315-18 Ri Anstreichung (blau)
bis
1274f<v30> Ihre Welt] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1276f<v31> Ihre Arbeit.] F Sa forme naturelle est donc en même temps sa forme sociale.
bis
1277-88<s8> menschlichen Arbeitskraft.] BK 4321-33 Ri Anstreichung (blau)
bis
1278f<v32> erlangt Form,] Komb. aus B u. F | F acquiert par cela même le caractère de travail social, | B
bis
befindet Form,
bis
1283-8<s9> So Arbeitskraft] BK 4327-33 Unterstreichung (blau)
bis
1289f<v33> Die zeigt] F La forme générale de la valeur montre par sa structure même
bis
1291<s10> gesellschaftliche Waarenwelt] BK 4336 Unterstreichung (blau)
bis
1291-3<s11> ist Charakter] BK 441-2 Ri Anstreichung (blau)

- 53 -
bis
1294f<v34> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | A (Anh.) §. 3. Gleichmässiges Entwicklungsverhältniss Aequi-
valentform | In BCD mit 2. bezeichnet. | F b) Rapport de développement de la forme valeur relative et de la
forme équivalent.
bis
1296-9<v35> Dem aus.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1296-9<s12> Entwicklungsgrad Werthform.] BK 447-9 Ri Anstreichung [stilisiertes Tilgungszeichen ϕ] (blau)
bis
1299<v36> Von aus.] aus A (Anh.) | F analog A (Anh.): C’est de celle-ci que part l’initiative. | In BCD fehlt das
Analogon zu dieser Passage.
bis
1300-24<v37> Die sind.] A [3] In dem allgemeinen relativen Werthausdruck der Waaren besitzt jede
Waare, Rock, Kaffee, Thee u.s.w. eine von ihrer Naturalform verschiedne Werthform, nämlich die Form
Leinwand. Und eben in dieser Form beziehn sie sich auf einander als Austauschbare und in quantitativ
bestimmten Verhältnissen Austauschbare, denn wenn 1 Rock = 20 Ellen Leinwand, u Kaffee = 20 Ellen
Leinwand u.s.w., so ist auch 1 Rock = u Kaffee u.s.w. Indem alle Waaren sich in einer und derselben Waare
als Werthgrössen bespiegeln, wiederspiegeln sie sich wechselseitig als Werthgrössen. Aber die Natural-
formen, die sie als Gebrauchsgegenstände besitzen, gelten ihnen wechselseitig nur auf diesem Umweg,
also nicht unmittelbar als Erscheinungsformen des Werths. Sowie sie unmittelbar sind, sind sie daher nicht
unmittelbar austauschbar. Sie besitzen also nicht die Form unmittelbarer Austauschbarkeit für einander oder
ihre gesellschaftlich gültige Form ist eine vermittelte. Umgekehrt. Indem alle andern Waaren auf Leinwand als
Erscheinungsform des Werths sich beziehen, wird die Naturalform der Leinwand die Form ihrer unmittelba-
ren Austauschbarkeit mit allen Waaren, daher unmittelbar ihre allgemein gesellschaftliche Form. abs Eine Waare
erhält nur die allgemeine Aequivalentform, weil und sofern sie allen andern Waaren zur Darstellung ihrer all-
gemeinen relativen, daher nicht unmittelbaren Werthform dient. Waaren müssen sich aber relative Werthform
überhaupt geben, weil ihre Naturalformen nur ihre Gebrauchswerthformen, und sie müssen sich einheit-
liche, daher allgemeine relative Werthform geben, um sich alle als Werthe, als gleichartige Gallerten
menschlicher Arbeit auf einander zu beziehen. | Fortsetzung A [4] in Z. 1324-45 (mit Abweichungen).
bis
1300-5<v38> Die machen.] A (Anh.) Die einfache relative Werthform drückt den Werth einer Waare nur in
einer einzigen andren Waarenart aus, gleichgültig in welcher. Die Waare erhält so nur Werthform im Unterschied
zu ihrer eignen Gebrauchswerths- oder Naturalform. Ihr Aequivalent erhält auch nur die einzelne Aequivalent-
form. Die entfaltete relative Werthform drückt den Werth einer Waare in allen andren Waaren aus. Letztre
erhalten daher die Form vieler besondren Aequivalente oder besondre Aequivalentform. Endlich giebt sich die
Waarenwelt eine einheitliche, allgemeine, relative Werthform, indem sie eine einzige Waarenart von sich aus-
schliesst, worin alle andren Waaren ihren Werth gemeinschaftlich ausdrücken. Dadurch wird die ausge-
schlossene Waare allgemeines Aequivalent oder wird die Aequivalentform zur allgemeine [AK (blei) 78036-37 iT
allgemeine| | Ra |n] Aequivalentform. abs
1301<v39> einzelnen Aequivalent] F équivalent accidentel
bis
1301f<w2> D Werths Werths
1303f<w3> D besondre
bis 2
1305<v40> ihrer Werthform] aus V’71 [MEGA II/6: 359] | F analog V’71: leur forme générale de valeur
relative | BCD ihrer einheitlichen, allgemeinen Werthform
bis
1306-10<v41> In nicht.] A (Anh.) §. 4. Entwicklung der Polarität von relativer Werthform und Aequiva-
lentform. abs Der polarische Gegensatz, oder die unzertrennliche Zusammengehörigkeit und ebenso bestän-
dige Ausschliessung von relativer Werthform und Aequivalentform, so dass 1) eine Waare sich nicht in der
einen Form befinden kann, ohne dass andre Waare sich in der entgegengesetzten Form befindet, und 2) dass
sobald eine Waare sich in der einen Form befindet, sie sich nicht gleichzeitig innerhalb desselben Werth-
ausdrucks in der andren Form befinden kann, – dieser polarische Gegensatz beider Momente des Werthaus-
drucks entwickelt und verhärtet sich in demselben Masse, worin sich die Werthform überhaupt entwickelt
oder ausgebildet wird. abs In der Form I schliessen sich schon die beiden Formen aus, aber nur formell.

- 54 -
bis
1306-8<s13> In Aequivalentform.] BK 4417-19 Ri Anstreichung [stilisiertes Tilgungszeichen ϕ] (blau)
bis
1306<s14> sich überhaupt] BK 4417 Unterstreichung (blau)
bis
1307f<s15> der Gegensatz Aequivalentform] BK 4418-19 Unterstreichung (blau)
1309<a4> Schon] F analog ohne Absatz.
1309<t3> BCD 20 Ellen Leinwand = 1 Rock | ohne Kursiva.
bis
1310-2<v42> Je Aequivalentform.] V’71 In der Werthgleichung, z.B. 20 Ellen [recte: Ellen Leinwand] =
1 Rock, befindet sich das eine Extrem, Rock, in der relativen Werthform und das entgegengesetzte Extrem,
die Leinwand, in Aequivalentform. Liest man nun dieselbe Gleichung rückwärts, so wechseln Rock und
Leinwand einfach die Rollen, aber die Form der Gleichung bleibt unverändert. [MEGA2 II/6: 3515-20] | F analog
V’71: Dans cette équation, l’un des termes, la toile, se trouve sous forme valeur relative, et le terme opposé,
l’habit, sous forme équivalent. Si maintenant on lit à rebours cette équation, la toile et l’habit changent tout
simplement de rôle, mais la forme de l’équation reste la même.
1312<w4> A (Anh.) BC gleichmässig
bis 2
1313<v43> den Gegensatz] V’71 den Gegensatz [MEGA II/6: 3520] | F analog V’71: l’opposition
bis
1314-6<s16> In in der] BK 4426-28 Ri Anstreichung (blau)
1316<a5> Hier] A (Anh.) F analog mit Absatz.
bis
1316-22<v44> Hier allgemein-gesellschaftliche] A (Anh.) In der Form III endlich besitzt die Waarenwelt
nur allgemein-gesellschaftliche
bis
1317<v45> kann Seiten] aus V’71 [MEGA2 II/6: 3533] | F (Kombination von V’71 und B) on ne peut déjà plus
renverser les deux termes | BCD kann man nicht mehr die zwei Seiten
bis
1317f<v46><t4> wie etc.] In V’71 (SpV) [MEGA2 II/6: 3533-34] u. F fehlt das Analogon zu dieser Passage. | BCD
bis
wie etc. | ohne Kursiva.
bis
1321-51(oN)<s17> Die eine] BK 4434 + 451-9 Ri Anstreichung (blau).
bis
1321f<v47> der Werthform,] F à l’ensemble des marchandises une expression de valeur relative générale
et uniforme,
bis
1322-4<v48> sofern sind.] A (Anh.) sofern alle bis Aequivalentform oder der Form unmittelbarer Austauschbar-
keit ausgeschlossen sind.
bis
1324-45<k2> Eine ein“.] A [4] mit Abweichungen. | Fortsetzung A [5] in 1362-9<v67>.
bis
1324-6<s18> Eine befinden] BK 453-6 Unterstreichung (blau).
bis
1324<v49> Waare befindet] A [4] Waare befindet
bis
1325f<w5> A [4] andern andern
bis
1325f<v50> oder Form] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1326-34<v51> befinden Waaren.] A [4] befinden, oder weil die Waare überhaupt sich von Haus aus nicht
in unmittelbar austauschbarer oder gesellschaftlicher Form befindet, indem ihre unmittelbare Form die
Form ihres Gebrauchswerths, nicht ihres Werthes. abs Man bis unzertrennlich, wie bis andern. Man kann sich
bis
einbilden kann, man könne alle Arbeiter zu Kapitalisten machen. In bis Waaren 23). | Note 23) enthält den zwei-
ten Teil von Note 24) in B.
1326<z1> befinden in BCD mit Note 24).
bis
1327-37<s19> Man zu] BK 45 N1-9 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blau)
bis
1332-4<v52> In Waaren.] aus A [4]. | F analog A [4]: Mais en réalité la forme valeur relative générale et la
forme équivalent générale sont les deux pôles opposés, se supposant et se repoussant réciproquement du
même rapport social des marchandises. abs | In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1335<a6> Für] Absatz analog F. | In A [4] Beginn der Note. | BCD ohne Absatz.
bis
1335-45<v53> Für ein“.] F Cette impossibilité d’échange immédiat entre les marchandises est un des

- 55 -
principaux inconvénients attachés à la forme actuelle de la production dans laquelle cependant l’écono-
miste bourgois voit le nec-plus-ultra de la liberté humaine et de l’indépendance individuelle. Bien des ef-
forts inutiles, utopiques, ont été tentés pour vaincre cet obstacle. J’ai fait voir ailleurs que Proudhon avait
été précédé dans cette tentative par Bray, Gray et d’autres encore. | Das Analogon zu der Passage Dies bis ein“.
fehlt. | Die Umformulierung der Note hinsichtlich Proudhons folgt wohl einem Hinweis von Joseph Roy, der am 14. 3.
1872 an Marx schrieb: Je ne crois point que les notes sur Proudhon feraient tort à votre livre, au point de vue
de la vente ; mais je les modifierai cependant dans le sens que vous m’avez indiqué pour une autre raison.
Dans la place qu’elles occupent, elles frapperaient désagréablement le lecteur parce qu’il ne les compren-
drait pas bien. Au début de votre livre, et en ayant à peine saisi les prémisses, il aurait l’esprit à la torture,
et chercherait plustôt des raisons pour vous contredire immédiatement [...] (RGASPI f. 1 op. 5 d. 2805 p. [3]).
bis
1335f<s20> Kleinbürger Unabhängigkeit] BK 45 N7-8 Unterstreichung (blau)
1335<y1> non plus ultra ] M nec plus ultra
1336f<v54> wünschenswerth, der] A [4] wünschenswerth, zugleich der
1338<s21> Philisterutopie] BK 45 N11 Unterstreichung (blau)
1340<v55> Bray, Gray] aus A [4] u. F | BCD Gray, Bray
1340<j2> BCD Andern, weit
1341<u1> Vgl. Marx: Misère de la philosophie. Réponse à la philosophie de la misère de M. Proudhon.
Paris, Bruxelles 1847, pp. 3-91 (Kap. 1) [MEW 4: 67-124]. Im Elend der Philosophie werden mehr oder
minder ausführlich behandelt Thomas Hopkins, William Thompson, Thomas Rowe Edmonds und John
Francis Bray. Zu John Gray, den er wohl erst nach 1850 gelesen hat (vgl. H. XVII der Londoner Hefte,
2 2
das in MEGA IV/10 ediert wird), vgl. Zur Kritik ... H. 1, pp. 61-64 [MEGA II/2: 155-57 bzw. MEW 13: 66-
68].
bis
1341-5<v56> heutzutage ein“. ] A [4] heutzutage unter bis der „science“ in Frankreich zu bis Wort „science“
um bis ein“.
bis
1342f<d1> Wissenschaft Wissenschaft] A [4] BCD science bis science
bis
1343-5<q1> denn ein“.] Mephistopheles: [...] Denn eben wo Begriffe fehlen, / Da stellt ein Wort zur
rechten Zeit sich ein.
1345<e1> Leicht abgewandeltes Zitat aus Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil. Studierzimmer,
Vers 1995/96.
bis
1346-61<v57> In ausdrückt.] A [2] Es folgt daher, dass die allgemeine relative Werthform der Waaren sie
selbst von der allgemeinen Aequivalentform ausschliesst. Umgekehrt ist ein Waare, wie Leinwand, sobald
sie die allgemeine Aequivalentform besitzt, von der allgemeinen relativen Werthform ausgeschlossen. Die
allgemeine, mit den andern Waaren einheitliche relative Werthform der Leinwand wäre: 20 Ellen Lein-
wand = 20 Ellen Leinwand. Diess ist aber eine Tautologie, welche die Werthgrösse dieser in allgemeiner
Aequivalentform und daher in stets austauschbarer Form befindlichen Waare nicht ausdrückt. Vielmehr
wird die entfaltete relative Werthform: 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder = u Kaffee oder = v Thee oder = u.s.w.
jetzt zum specifischen relativen Werthausdruck des allgemeinen Aequivalents. | Fortsetzung A [3] in 1300-
24<v37>.
1346<a7> In] A [2] analog ohne Absatz.
bis
1346-9<v58> In sind.] analog F: Sous cette forme III, le monde des marchandises ne possède donc une
forme valeur relative sociale et générale, que parce que toutes les marchandises qui en font partie sont
exclues de la forme équivalent ou de la forme sous laquelle elles sont immédiatement échangeables. | F ist
erweiterte Fassung von V’71: In der Form III endlich [...] besitzt die Waarenwelt nur allgemein gesellschaft-
liche, relative Werthform, weil und sofern alle Waaren, mit einer einzigen Ausnahme, von der Aequiva-
lentform ausgeschlossen sind. [MEGA2 II/6: 362+8-10] | In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1349-51<s22> Umgekehrt ausgeschlossen.] BK 457-9 Unterstreichung (blau).

- 56 -
1349<v59> die als] A (Anh.) die sich in der allgemeinen Werthform befindet oder als
bis
1350-3<v60> von der müsste] F la toile, par exemple, ne saurait prendre part à la forme générale de la
valeur relative ; il faudrait pour cela
bis
1353<v61> sie dienen.] A (Anh.) sie auf sich selbst als Aequivalent bezogen werden.
1354<v62> erhielten] A (Anh.) erhalten | F analog A: obtenons
bis
1354<t5> BCD dann: 20 Ellen Leinwand,
bis
1356<v63> wir die] A (Anh.) wir die | F analog A.
bis
1358-60<s23> endlosen Aequivalentwaare] BK 4518-20 Ri Anstreichung (blau)
bis bis
1360f<v64> die ausdrückt.] Komb. aus B u. F. | BCD die Aequivalentwaare. | F la forme spécifique dans
laquelle l’équivalent général exprime sa propre valeur.
bis
1360f<v65> der ausdrückt.] A (Anh.) der Waare, welche die Rolle des allgemeinen Aequivalents spielt.
1362<v66> Zwischenüberschrift] Fehlt in A. | In A (Anh.) als §. 5. und in BCD mit 3. bezeichnet. | F c) Transition de
la forme valeur générale à la forme argent.
bis
1363-9<v67> Die gewonnen.] A [5] Als unmittelbar gesellschaftliche Materiatur der Arbeit ist die Leinwand,
das allgemeine Aequivalent, Materiatur unmittelbar gesellschaftlicher Arbeit, während die andern Waarenkör-
per, welche ihren Werth in Leinwand darstellen, Materiaturen nicht unmittelbar gesellschaftlicher Arbeiten
sind. abs In der That sind alle Gebrauchswerthe nur Waaren, weil Produkte von einander unabhängiger Privat-
arbeiten, Privatarbeiten, die jedoch als besondere, wenn auch verselbständigte, Glieder des naturwüchsigen
Systems der Theilung der Arbeit stofflich von einander abhängen. Sie hängen so gesellschaftlich zusammen
grade durch ihre Verschiedenheit, ihre besondre Nützlichkeit. Eben desswegen produciren sie qualitativ ver-
schiedne Gebrauchswerthe. Wenn nicht so würden diese Gebrauchswerthe nicht zu Waaren für einander.
Andrerseits macht diese verschiedne nützliche Qualität Produkte noch nicht zu Waaren. Producirt eine
bäuerliche Familie für ihren eignen Consum Rock und Leinwand und Weizen, so treten diese Dinge der
Familie als verschiedne Produkte ihrer Familienarbeit gegenüber, aber nicht sich selbst wechselseitig als
Waaren. Wäre die Arbeit unmittelbar gesellschaftliche, d. h. gemeinsame Arbeit, so erhielten die Produkte
den unmittelbar gesellschaftlichen Charakter eines Gemeinprodukts für ihre Producenten, aber nicht den
Charakter von Waaren für einander. Indess haben wir hier nicht weit zu suchen, worin die gesellschaftliche
Form der in den Waaren enthaltenen und von einander unabhängigen Privatarbeiten besteht. Sie ergab sich
bereits aus der Analyse der Waare. Ihre gesellschaftliche Form ist ihre Beziehung auf einander als gleiche
Arbeit, also, da die Gleichheit toto coelo verschiedner Arbeiten nur in einer Abstraktion von ihrer Ungleichheit
bestehen kann, ihre Beziehung auf einander als menschliche Arbeit überhaupt, Verausgabungen menschlicher
Arbeitskraft, was alle menschlichen Arbeiten, welches immer ihr Inhalt und ihre Operationsweise, in der
That sind. In jeder gesellschaftlichen Arbeitsform sind die Arbeiten der verschiednen Individuen auch als
menschliche auf einander bezogen, aber hier gilt diese Beziehung selbst als die specifisch gesellschaftliche Form
der Arbeiten. Nun besitzt aber keine dieser Privatarbeiten in ihrer Naturalform diese specifisch gesell-
schaftliche Form abstrakter menschlicher Arbeit, so wenig wie die Waare in ihrer Naturalform die gesell-
schaftliche Form blosser Arbeitsgallerte, oder des Werthes, besitzt. Dadurch aber dass die Naturform einer
Waare, hier der Leinwand, allgemeine Aequivalentform wird, weil sich alle andern Waaren auf dieselbe als
Erscheinungsform ihres eignen Werths beziehn, wird auch die Leinweberei zur allgemeinen Verwirk-
lichungsform abstrakter menschlicher Arbeit oder zu Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form. Der
Massstab der „Gesellschaftlichkeit“ muss aus der Natur der jeder Produktionsweise eigenthümlichen Ver-
hältnisse, nicht aus ihr fremden Vorstellungen entlehnt werden. Wie vorhin gezeigt ward, dass die Waare
von Natur die unmittelbare Form allgemeiner Austauschbarkeit ausschliesst und die allgemeine Aequiva-
lentform daher nur gegensätzlich entwickeln kann, so gilt dasselbe für die in den Waaren steckenden Pri-
vatarbeiten. Da sie nicht unmittelbar gesellschaftliche Arbeit sind, so ist erstens die gesellschaftliche Form eine
von den Naturalformen der wirklichen nützlichen Arbeiten unterschiedne, ihnen fremde, und abstrakte

- 57 -
Form, und zweitens erhalten alle Arten Privatarbeit ihren gesellschaftlihen Charakter nur gegensätzlich, in-
dem sie alle einer ausschliesslichen Art Privatarbeit, hier der Leineweberei, gleichgesetzt werden. Dadurch
wird letztere die unmittelbare und allgemeine Erscheinungsform abstrakter menschlicher Arbeit und so
Arbeit in unmittelbar gesellschaftlicher Form. Sie stellt sich daher auch unmittelbar in einem gesellschaft-
lich geltenden und allgemein austauschbaren Produkt dar. abs Der Schein, als ob die Aequivalentform einer
Waare aus ihrer eignen dinglichen Natur entspringe, statt blosser Reflex der Beziehungen der andern
Waaren zu sein, befestigt sich mit der Fortbildung des einzelnen Aequivalents zum allgemeinen, weil die
gegensätzlichen Momente der Werthform sich nicht mehr gleichmässig für die auf einander bezognen
Waaren entwickeln, weil die allgemeine Aequivalentform eine Waare als etwas ganz apartes von allen
andern Waaren scheidet und endlich weil diese ihre Form in der That nicht mehr das Produkt der Bezie-
hung irgend einer einzelnen andern Waare ist.
bis
1364<v68> zukommen befindet] A (Anh.) zukommen, aber stets nur im Ausschluss von allen andren
Waaren. abs Indess zeigt schon der blosse Formunterschied zwischen Form II und Form III etwas Eigenthüm-
liches, was die Formen I und II nicht unterscheidet. Nämlich in der entfalteten Werthform (Form II) schliesst
eine Waare alle andren aus, um in ihnen den eignen Werth auszudrücken. Diese Ausschliessung kann ein rein
subjektiver Prozess sein, z.B. ein Prozess des Leinwandbesitzers, der den Werth seiner eignen Waare in
vielen andren Waaren schätzt. Dagegen befindet
1365<v69> sie durch] A (Anh.) sie selbst durch
bis
1366-8<s24> wird allgemein] BK 467-9 Ri Anstreichung (blau)
1366<v70> wird. Und] A (Anh.) wird. Die Ausschliessung ist hier ein von der ausgeschlossenen Waare un-
abhängiger, objektiver Prozess. In der historischen Entwicklung der Waarenform mag daher die allgemeine
Aequivalentform bald dieser, bald jener Waare abwechselnd zukommen. Aber eine Waare funktionirt nie
wirklich als allgemeines Aequivalent, ausser sofern ihre Ausschliessung und daher ihre Aequivalentform
das Resultat eines objektiven gesellschaftlichen Prozesses ist. abs Die allgemeine Werthform ist die entwickelte
Werthform und daher die entwickelte Waarenform. Die stofflich ganz verschiedenen Arbeitsprodukte können
nicht fertige Waarenform besitzen und daher auch nicht im Austauschprozess als Waare funktioniren, ohne
als dingliche Ausdrücke derselben gleichen menschlichen Arbeit dargestellt zu sein. Das heisst, um fertige
Waarenform zu erhalten, müssen sie einheitliche, allgemeine relative Werthform erhalten. Aber diese einheit-
liche relative Werthform können sie nur dadurch erwerben, dass sie eine bestimmte Waarenart als allgemei-
nes Aequivalent aus ihrer eignen Reihe ausschliessen. Und
1366<v71> vom Augenblick,] A (Anh.) von dem Augenblicke,
bis
1368<v72> Werthform objective] A (Anh.) Werthform objektive
bis
1370-8<v73> Die wir:] A Indess ist auf unserm jetzigen Standpunkt das allgemeine Aequivalent noch
keineswegs verknöchert. Wie wurde in der That die Leinwand in das allgemeine Aequivalent verwandelt?
Dadurch, dass sie ihren Werth erst in einer einzelnen Waare (Form I), dann in allen andern Waaren der
Reihe nach relativ darstellte (Form II), und so rückbezüglich alle andern Waaren in ihr ihre Werthe relativ
darstellten (Form III). Der einfache relative Werthausdruck war der Keim, woraus sich die allgemeine
Aequivalentform der Leinwand entwickelte. Innerhalb dieser Entwicklung ändert sie ihre Rolle. Sie
beginnt damit, ihre Werthgrösse in einer andern Waare darzustellen und endet damit zum Material für den
Werthausdruck aller andern Waaren zu dienen. Was von der Leinwand, gilt von jeder Waare. In ihrem ent-
falteten relativen Werthausdrucke (Form II), der nur aus ihren vielen, einfachen Werthausdrücken besteht,
figurirt die Leinwand noch nicht als allgemeines Aequivalent. Vielmehr bildet hier jeder andre Waaren-
körper ihr Aequivalent, ist daher unmittelbar austauschbar mit ihr und kann also die Stelle mit ihr wechseln.
abs Wir erhalten daher schliesslich: abs
1371<v74> gesellschaftlich verwächst] F s'identifie peu à peu dans la société
bis
1372f<s25> ihre spielen] BK 4613-15 Unterstreichung (blau).

- 58 -
bis
1372f<v75> Monopol zu] A (Anh.) Monopol, die bis Aequivalents innerhalb der Waarenwelt zu
1372f<j3> B Monopol innerhalb

1379-1441<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt I.3d)

1379<v1> Überschrift] A Form IV: | In A (Anh.) als IV. bezeichnet und in BCD mit D. | F D. Forme monnaie ou
argent 1 mit Note 1. La traduction exacte des mots allemands « Geld, Geldform » présente une difficulté. L’ex-
pression : « forme argent » peut indistinctement s’appliquer à toutes les marchandises sauf les métaux pré-
cieux. On ne saurait pas dire, par exemple, sans amener une certaine confusion dans l’esprit des lecteurs :
« forme argent de l’argent » ou bien « l’or devient argent. » Maintenant l’expression « forme monnaie » pré-
sente un autre inconvénient qui vient de ce qu’en français le mot « monnaie » est souvent employé dans le
sens de pièces monnayées. Nous employons alternativement les mots « forme monnaie » et « forme ar-
gent » suivant les cas, mais toujours dans le même sens.
1380-6<v2> Gleichung] A 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder = u Kaffee oder = v Thee oder = x Eisen oder =
y Weizen oder = u.s.w. abs 1 Rock = 20 Ellen Leinwand oder = u Kaffee oder = v Thee oder = x Eisen oder =
y Weizen oder = u.s.w. abs u Kaffee = 20 Ellen Leinwand oder = 1 Rock oder = v Thee oder = x Eisen oder =
y Weizen oder = u.s.w. abs v Thee = u.s.w. | In A (Anh.) folgt als letzte Zeile u.s.w. = | Analog in F, wo aber
außerdem das Analogon zu 1 Qrtr. Weizen = fehlt.
bis
1387-409<v3> Es 2 Pfd. St.] A Aber jede dieser Gleichungen rückbezogen ergiebt, Rock, Kaffee, Thee u.s.w.
als allgemeines Aequivalent, daher den Werthausdruck in Rock, Kaffee, Thee usw. als allgemeine relative
Wertform aller andern Waaren. Die allgemeine Aequivalentform kommt immer nur einer Waare zu im
Gegensatz zu allen andern Waaren; aber sie kommt jeder Waare im Gegensatz zu allen andern zu. Stellt
aber jede Waare ihre eigne Naturalform allen andern Waaren gegenüber als allgemeine Aequivalentform,
so schliessen alle Waaren alle von der allgemeinen Aequivalentform aus und daher sich selbst von der
gesellschaftlich gültigen Darstellung ihrer Werthgrössen.
1387<v4> Es] In A (Anh.) vorangestellt: §. 1. Verschiedenheit des Uebergangs der allgemeinen Werthform zur
Geldform von den früheren Entwicklungsübergängen.
bis
1390f<v5> Gold Aequivalent.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1391-4<s1> Aequi- valent bis ist.] BK 4634 + 471-3 Ri Anstreichung (blau)
bis
1392f<v6> jetzt Gewohnheit] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1394<v7> der Waare] A (Anh.) des Waarenkörpers | In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1397<v8> als Aeqivalent] F accidentellement
bis
1401-3<s2> hat Geldform.] BK 4711-13 Ra Anstreichung (blau)
bis
1401-3<s3> erst Geldform] BK 4711-13 Unterstreichung (blau)
1404<v9> Der] In A (Anh.) vorangestellt: §. 2. Verwandlung der allgemeinen relativen Werthform in Preis-
form.
1404<j1> B Waare z.B.
1406<v10> Preisform] aus A (Anh.) | F analog A (Anh.) | BCD „Preisform“
1407<t1> BCD ohne Kursiva.
1409<t2> BCD ohne Kursiva.
bis
1410-5<v11> Die Geldform.] A Man sieht: die Analyse der Waare ergiebt alle wesentlichen Bestimmungen
der Werthform und die Werthform selbst in ihren gegensätzlichen Momenten, die allgemeine relative Werth-
form, die allgemeine Aequivalentform, endlich die nie abschliessende Reihe einfacher relativer Werthausdrücke,
welche erst eine Durchgangsphase in der Entwicklung der Werthform bildet, um schliesslich in die speci-
fisch relative Werthform des allgemeinen Aequivalents umzuschlagen. Aber die Analyse der Waare ergab diese
Formen als Waarenformen überhaupt, die also auch jeder Waare zukommen, nur gegensätzlich, so dass wenn

- 59 -
die Waare A sich in der einen Formbestimmung befindet, die Waaren B, C u.s.w. ihr gegenüber die andere
annehmen. Das entscheidend Wichtige aber war den inneren nothwendigen Zusammenhang zwischen
Werthform, Werthsubstanz und Werthgrösse zu entdecken, d. h. ideell ausgedrückt, zu beweisen, dass die
Werthform aus dem Werthbegriff entspringt 24). | Note 24) ist in BCD Note 32) [vgl. 1799<v99>] | Placierung der Note
im edierten Text identisch mit F [vgl. 1415<z1>]
1410<v12> Die] A (Anh.) §. 3. Die einfache Waarenform ist das Geheimniss der Geldform. abs Man sieht, die
eigentliche Geldform bietet an sich gar keine Schwierigkeit. Sobald einmal die allgemeine Aequivalentform
durchschaut ist, macht es nicht das geringste Kopfbrechen zu begreifen, dass sich diese Aequivalentform
an eine specifische Waarenart wie Gold festhaftet, um so weniger als die allgemeine Aequivalentform von
Natur die gesellschaftliche Ausschliessung einer bestimmten Waarenart durch alle andren Waaren bedingt. Es
handelt sich nur noch darum, dass diese Ausschliessung objektiv gesellschaftliche Konsistenz und allgemeine
Gültigkeit gewinnt, daher weder abwechselnd verschiedne Waaren trifft, noch eine bloss lokale Tragweite in nur
besondern Kreisen der Waarenwelt besitzt. Die
1412<v13> sich rückbezüglich] A (Anh.) sich aber rückbezüglich
1412<v14> rückbezüglich] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1412f<v15> die entfaltete Werthform] In A (Anh.) u. F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1413<g1> C Form 1:
1414<a1> A (Anh.) BCD fortlaufender Text (ohne Absätze).
bis
1415<v16> Die Geldform.] A (Anh.) Weiss man nun, was Gebrauchswerth und Tauschwerth sind, so fin-
det man, daß diese Form I die einfachste, unentwickeltste Manier ist, ein beliebiges Arbeitsprodukt, wie
die Leinwand z.B., als Waare darzustellen, d. h. als Einheit der Gegensätze Gebrauchswerth und Tauschwerth.
Man findet dann zugleich leicht die Metamorphosenreihe, welche die einfache Waarenform: 20 Ellen Lein-
wand = 1 Rock durchlaufen muss, um ihre fertige Gestalt: 20 Ellen Leinwand = 2 Pfd. St., d. h. die Geldform zu
gewinnen. abs (Fortzufahren p. 35 im Text des Buchs.) | Vgl. Z. 1443.
1415<z1> Geldform.*] analog F forme argent 1. | dieselbe Placierung in A: entspringt 24). |
vgl. 1410-5<v11>. | In BCD befindet sich die Note als Note 32) im nächsten Unterkapitel (I. 4.)
[vgl. Z. 1799<v99>]; von ihrem Inhalt her betrachtet, gehört sie aber eher an diese Stelle.
bis
1417-41<k2> die Form proklamiren.] In AK 35 ist dieser Teil der Note abgeschnitten.
1422f<v17> bürgerlichen Produktionsweise] F mode de production actuel
1422f<j2> B Produktionsweise die
1423<w1> A besondre
1423<v18> Produktion] A Produktionsweise
1427<w2> A (Anh.) BC Mass
bis
1431-3<v19> Im Schein.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1435<j3> CD erforscht im
1441<e1> von ihrer eignen besten Welt - in seinem satirischen Roman Candide spricht Voltaire des
öfteren von der besten aller möglichen Welten (le meilleur des mondes possibles). Vgl. Voltaire [d. i.
François Marie Arouet]: Candide, ou L’Optimisme. Trad. de l’allemand de Mr. le Docteur Ralph. In: Vol-
taire: Œuvres. Éd. Beuchot. T. 33, Paris 1829, pp. 218, 233, 235, 341, 343. Dies ist ironische Anspielung
auf [Gottfried Wilhelm von] Leibniz: Essais de Théodicée sur la bonté de Dieu, la liberté de l’homme et
l’origine du mal. Nouv. éd. par L. de Neufville. T. 1, Amsterdam 1734, p. 77 (I.8), worin dieser meinte: [...]
que s’il n’y avoit pas le meilleur (optimum) parmi tous les Mondes possibles, Dieu n’en auroit
produit aucun. [...] & qu’il y a une infinité de Mondes possibles, dont il faut que Dieu ait choisi
le meilleur ; [...] [Gott hätte die Welt nicht geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste
wäre].

- 60 -
1442-1892<k1> Anmerkungen zu Unterkapitel I.4.

Im Zuge der Erarbeitung von B wurde der in A präsentierte Text von Marx stark überarbeitet, erweitert und um-
gestellt; anders als im Unterkapitel I. 3 wurden allerdings kaum Passagen gestrichen. Von den für die Bearbei-
2
tung auf gesonderten Blättern vorgenommenen Ergänzungen und Veränderungen zu A [vgl. MEGA II/6: 37-
44], die im Zuge der Erarbeitung von B teilweise, auch in weiter bearbeiteter Form, übernommen worden sind
und daher im Apparat nicht berücksichtigt wurden, konnten wieder einige Passagen aus V’71 als sozusagen
autorisierte Vorlage für die Übertragung von Einschüben und Varianten aus F genutzt werden. Außerdem hat
Marx eine Passage aus dem in A enthaltenen Anhang variant in dieses Unterkapitel übernommen: Z. 1485-510.

1442<v1> Überschrift] Fehlt in A (fortlaufender Text). | In BC mit 4. bezeichnet. Auch im Inhaltsverzeichnis von BC so
eingeordnet, als werde der Fetischcharakter nicht in einem vierten Unterkapitel (im Anschluss an das dritte über die
Werthform) behandelt, sondern als Teil von Punkt D) über die Geldform. | Kor. in D analog F: IV abs Le caractère
fétiche de la marchandise et son sécret.
1443-892<p1> Da A hinsichtlich Inhalt und Struktur stark von B abweicht, sind die übernommenen und die in
den Noten zitierten Passagen von A [1] bis A [11] durchnumeriert: A [1] = Z. 1443-76; A [2] = Z. 1637-85; A [3]
= Z. 1715-36; A [4] = 1477f<v9>; A [5] = 1551-63<v32>; A [6] = Z. 1591-605; A [7] = Z. 1589-91; A [8] =
Z. 1619-33; A [9] = 1513-23<v23>; A [10] = 1485-90<v12>; A [11] = Z. 1737-892.
1444<v2> voll] A [1] voller
bis
1445f<v3> Soweit ihr,] A [1] Als blosser Gebrauchswerth ist sie ein sinnliches Ding, woran nichts Myste-
riöses,
bis
1446-48<v4> dass dass] A [1] dass ihre bis Bedürfnisse befriedigen oder dass sie erst bis Arbeit diese Eigen-
schaften erhält. Es liegt absolut nichts räthselhaftes darin, dass
1454<w1> A andern
1454<j1> BCD Kopf, und
1456<z1> begänne in M mit Note 25).
1457f<v5> Note] In F fehlt das Analogon dazu.
bis
1458<d1> um ermuthigen] A [1] BCD pour encourager les autres
1458<e1> Zum ersten Teil dieses Bildes vgl. schon Marx: Zur Kritik der Hegel’schen Rechts-Philoso-
phie. Einleitung. In: Deutsch-Französische Jahrbücher, hrsg. v. A. Ruge u. K. Marx. 1. u. 2. Lieferung,
2
Paris 1844, p. 74 [MEGA I/2: 17319-22 bzw. MEW 1: 381]: ... man muß diese versteinerten Verhält-
nisse dadurch zum Tanzen zwingen, daß man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt! Man muß
das Volk vor sich selbst erschrecken lehren, um ihm Courage zu machen.– Wahrscheinlich basiert
dieser Teil der Note bzw. deren Ursprung auf einer Assoziation im Zusammenhang mit einem Bericht
von Heinrich Heine: Der Carneval in Paris. In: Allgemeine Zeitung (Augsburg), Nr. 44 v. 13. 2. 1842,
Beil., pp. 347-9 (ein Blatt, das Marx zu jener Zeit regelmäßig gelesen hat); Nachdruck (als Beitrag XLII.)
in Heine: Lutezia. Berichte über Politik, Kunst und Volksleben. Th. 1, Hamburg 1854, pp. 308-19 (=
Vermischte Schriften. Bd. 2), nämlich Heines Bemerkungen (anlässlich einer Besprechung des Balletts
Giselle von Adolphe Adam), erstens über Tanzweisen, die, wie es in der Volkssage heißt, die
Bäume des Waldes zum Hüpfen und den Wasserfall zum Stillstehen zwingen, oder auch,
zweitens: spielt man diese, so geräth die ganze Natur in Aufruhr, die Berge und Felsen fangen
an zu tanzen, und die Häuser tanzen und drinnen tanzen Tisch und Stühle, der Großvater
ergreift die Großmutter, der Hund ergreift die Katze zum Tanzen, selbst das Kind springt aus
der Wiege und tanzt. – Dagegen spielt um die andren zu ermuthigen (pour encourager les
autres) an auf eine Wendung in Voltaire: Candide ..., p. 310, deren Kontext lautet: In diesem Lande ist
es gut, von Zeit zu Zeit einen Admiral umzubringen, um die andern zu ermuthigen ([...] dans ce pays-ci
il est bon de tuer de temps en temps un admiral pour encourager les autres).
bis
1460<v6> dem Werthbestimmungen.] A [1] den Werthbestimmungen, für sich selbst betrachtet. | F des

- 61 -
caractères qui déterminent la valeur.
bis
1462f<v7> des sind] A [1] eines specifisch menschlichen Organismus im Unterschied von andern Organis-
men sind
1466<j2> BCD Verausgabung, oder
1469<w2> A [1] BC gleichmässig
1469<w3> D verschiedenen
1470<z2> Entwicklungsstufen in BCD mit Note 26). | A [1] ohne Note.
1471<m1> BCD Note zur 2. Ausg. Bei
1471-4<q1> Q (pp. 129/30) Die Größe des Morgens wurde nämlich nach der Arbeit eines Tages berechnet,
entweder nach der Arbeit der Menschen oder der bei der Arbeit verwendeten Thiere. Im ersten Falle
wurde daher der Morgen ein Tagwerk (jurnale oder jurnalis, terra jurnalis, jornalis oder diurnalis, so-
dann ‖ Mannwerk, Mannskraft und Mannsmaad, oder auch Mannshaet z.B. im Breisgau, im letzten
Falle aber [...] (p.131) Das Wort Tagwerk dagegen oder Tagwann kommt sowohl beim Ackerland vor,
als bei Wiesen, bei Weinbergen, bei Waldungen und bei anderen unkultivirten Ländereien. | jeweils
mit zahlreichen Belegen.
1472<g1> jornalis] CD jurnalis
bis
1473f<v8> diurnalis benannt.] F diurnalis). D’ailleurs l’expression de « journal » de terre subsiste encore
dans certaines parties de la France.
1473<g2> diurnalis] BCD diornalis
1474<g3> BC u. s. s.
1474<m2> BCD benannt. Sieh Georg Ludwig von Maurer: „Einleitung zur Geschichte der Mark-,
Hof-, u.s.w. [B Mark-Hof u.s.w.] Verfassung.“ München 1859 [recte: 1854], p. 129 sq. [recte: p. 129 sqq.]
| In F ohne Quellenangabe.
1474<n1> Vgl. Georg Ludwig von Maurer: Einleitung zur Geschichte der Mark-, Hof-, Dorf- und Stadt-
Verfassung und der öffentlichen Gewalt. München 1854, pp. 129-31.
bis
1477f<v9> Woher annimmt?] A [4] Woher also bis es die Form der Waare annimmt? abs
bis
1478-84<v10> Offenbar Arbeitsprodukte.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1478<a1> Die] In F analog mit Absatz.
bis
1479f<f1> die Werthgegenständlichkeit der] F la forme de la qualité de valeur des | F (DV) sowie
1-5
FK la forme de valeur des
1480<w4> AB Mass
bis bis
1480f<v11> der individuellen Zeitdauer] analog F: des travaux individuels par leur durée | V’71 der
ihre gesellschaftlich nothwendige Zeitdauer [MEGA2 II/6: 396-7] | BCD der Verausgabung menschlicher Ar-
beitskraft durch ihre Zeitdauer
bis
1485-510<k2> Das producirt.] Hier ist die in 1054<p7> angemerkte Passage aus A (Anh.) verarbeitet.
bis
1485-90<v12> Das Gegenständen.] A [10] Der Mysticismus der Waare entspringt also daraus, dass den
Privatproduzenten die gesellschaftlichen Bestimmungen ihrer Privatarbeiten als gesellschaftliche Naturbe-
stimmtheiten der Arbeitsprodukte, dass die gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse der Personen als gesell-
schaftliche Verhältnisse der Sachen zu einander und zu den Personen erscheinen. Die Verhältnisse der Privat-
arbeiter zur gesellschaftlichen Gesammtarbeit vergegenständlichen sich ihnen gegenüber und existiren daher
für sie in den Formen von Gegenständen. | A (Anh.) δ) Vierte Eigenthümlichkeit der Aequivalentform: Der
Fetischismus der Waarenform ist frappanter in der Aequivalentform als in der relativen Werthform. abs

Dass Arbeitsprodukte, solche nützlichen Dinge wie Rock, Leinwand, Weizen, Eisen u.s.w., Werthe, bestimm-
te Werthgrössen und überhaupt Waaren sind, sind Eigenschaften, die ihnen natürlich nur in unsrem Verkehr
zukommen, nicht von Natur, wie etwa die Eigenschaft schwer zu sein oder warm zu halten oder zu näh-

- 62 -
ren. Aber innerhalb unsres Verkehrs verhalten sich diese Dinge als Waaren zu einander. Sie sind Werthe, sie
sind messbar als Werthgrössen und ihre gemeinsame Wertheigenschaft setzt sie in ein Werthverhältniss zu ein-
ander. Dass nun z.B. 20 Ellen Leinwand = 1 Rock oder 20 Ellen Leinwand 1 Rock werth sind, drückt nur aus,
dass 1) die verschiedenartigen zur Produktion dieser Dinge nöthigen Arbeiten als menschliche Arbeit gleich-
gelten; 2) dass das in ihrer Produktion verausgabe Quantum Arbeit nach bestimmten gesellschaftlichen
Gesetzen gemessen wird, und 3) dass Schneider und Weber in ein bestimmtes gesellschaftliches Produktions-
verhältniss treten. Es ist eine bestimmte gesellschaftliche Beziehung der Producenten, worin sie ihre verschie-
denen nützlichen Arbeitsarten als menschliche Arbeit gleichsetzen. Es ist nicht minder eine bestimmte gesell-
schaftliche Beziehung der Producenten, worin sie die Grösse ihrer Arbeiten durch die Zeitdauer der Verausga-
bung menschlicher Arbeitskraft messen. Aber innerhalb unsres Verkehrs erscheinen ihnen diese gesellschaftlichen
Charaktere ihrer eignen Arbeiten als gesellschaftliche Natureigenschaften, als gegenständliche Bestimmungen der
Arbeitsprodukte selbst, die Gleichheit der menschlichen Arbeiten als Wertheigenschaft der Arbeitsprodukte,
das Mass der Arbeit durch die gesellschaftlich nothwendige Arbeitszeit als Werthgrösse der Arbeitsproduk-
te, endlich die gesellschaftliche Beziehung der Producenten durch ihre Arbeiten als Werthverhältniss oder
gesellschaftliches Verhältniss dieser Dinge, der Arbeitsprodukte.
bis
1485-91<v13> Das oder] F Voilà pourquoi ces produits se convertissent en marchandises, c’est-à-dire en
choses qui tombent et ne tombent pas sous les sens, ou
1485<a2> Das] In F analog ohne Absatz.
bis
1490-513<v14> Durch Gesammtarbeit.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1490f<v15> Durch Waaren,] A (Anh.) Eben desshalb erscheinen ihnen die Arbeitsprodukte als Waaren,
1494<v16> Aber] F Il faut ajouter que
1494<w5> A (Anh.) Sehn
bis
1497<v17> worin darstellt,] In A (Anh.) sowie F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1498<v18> und Beziehungen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1502<v19> Hier mit] A (Anh.) Hier erscheinen die bis Kopfes als mit
1504<w6> C selbständige
1505<w7> A (Anh.) D Diess
bis bis
1505f<v20> der von] A (Anh.) der sich an die Arbeitsprodukte anklebt werden, der also von
bis
1508-10<v21> Fetischcharakter producirt.] A (Anh.) Fetischcharakter nun tritt schlagender an der Aequiva-
lentform als an der relativen Werthform hervor. Die relative Werthform einer Waare ist vermittelt, nämlich
durch ihr Verhältniss zu andrer Waare. Durch diese Werthform ist der Werth der Waare als etwas von ihrem
eignen sinnlichen Dasein durchaus Unterschiednes ausgedrückt. Es liegt darin zugleich, dass das Werthsein
eine dem Ding selbst fremde Beziehung, sein Werthverhältniss zu einem andern Ding daher nur die Erschei-
nungsform eines dahinter versteckten gesellschaftlichen Verhältnisses sein kann. Umgekehrt mit der Aequiva-
lentform. Sie besteht gerade darin, dass die Körper- oder Naturalform einer Waare unmittelbar als gesellschaft-
liche Fom gilt, als Werthform für andre Waare. Innerhalb unseres Verkehrs erscheint es also als gesellschaftliche
Natureigenschaft eines Dings, als eine ihm von Natur zukommende Eigenschaft, Aequivalentform zu besitzen,
daher so wie es sinnlich da ist, unmittelbar austauschbar mit andern Dingen zu sein. Weil aber innerhalb des
Werthausdrucks der Waare A die Aequivalentform von Natur der Waare B zukommt, scheint sie letztrer auch
ausserhalb dieses Verhältnisses von Natur anzugehören. Daher z.B. das Räthselhafte des Goldes, das neben
seinen andren Natureigenschaften, seiner Lichtfarbe, seinem specifischen Gewicht, seiner Nicht-Oxydir-
barkeit an der Luft u.s.w., auch die Aequivalentform von Natur zu besitzen scheint oder die gesellschaft-
liche Qualität mit allen andern Waaren unmittelbar austauschbar zu sein.
1513<v22> gesellschaftliche Gesammtarbeit] F travail social
bis
1513-23<v23> Da Sachen.] A [9] abs Die Privatproduzenten treten erst in gesellschaftlichen Contact ver-
mittelst ihrer Privatprodukte, der Sachen. Die gesellschaftlichen Beziehungen ihrer Arbeiten sind und

- 63 -
erscheinen daher nicht als unmittelbar gesellschaftliche Verhältnisse der Personen in ihren Arbeiten, son-
dern als sachliche Verhältnisse der Personen oder gesellschaftliche Verhältnisse der Sachen. Die erste und allge-
meinste Darstellung der Sache als eines gesellschaftlichen Dings ist aber die Verwandlung des Arbeitsprodukts
in Waare. abs
1515<v24> bethätigen sich] F se manifestent
bis
1517<v25> Glieder Gesammtarbeit] F divisions du travail social
bis
1522<v26> sachliche und] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1524-50<v27> Erst Arbeitsprodukte.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1527<v28> bethätigt nur] F s’élargit
bis
1535-7<v29> bewähren ist,] Komb. aus B u. F sowie V’71 | BCD bewähren. Sie befriedigen andrerseits nur
bis
die Producenten, sofern jede besondre nützliche Privatarbeit mit jeder andren nützlichen Art Privat-
bis bis
arbeit ist, | V’71 bewähren. Sie befriedigen andrerseits die Bedürfnisse des eignen Producenten selbst
bis bis 2
nur, sofern so jede nützliche Art Privatarbeit ist, [MEGA II/6: 4113-16] | F s’affirmer [...] ; de l’autre côté ils
ne satisfont les besoins divers des producteurs eux-mêmes, que parce que chaque espèce de travail privé
utile est échangeable avec toutes les autres espèces de travail privé utile,
1538<d2> völlig] BCD toto coelo
bis
1541-3<v30> Die gleichsetzt.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4120-23] | F analog V’71: et c’est l’échange seul qui opère
cette réduction en mettant en précence les uns des autres sur un pied d’égalité les produits des travaux les
plus divers. | In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1545-50<v31> welche Arbeitsprodukte.] F que leur imprime le commerce pratique, l’échange des pro-
duits. | Für den Rest fehlt das Analogon.
bis bis
1551-63<v32> Die Sprache.] A [5] Wenn die Menschen ihre Produkte auf Werthe beziehn, sofern diese
bis
Sachen für bloss gelten, so liegt darin zugleich umgekehrt, dass ihre verschiednen Arbeiten nur als
gleichartige menschliche Arbeiten gelten in sachlicher Hülle. Sie beziehn ihre verschiednen Arbeiten auf
einander als menschliche Arbeit, indem sie ihre Produkte auf einander als Werthe beziehn. Die persönliche
Beziehung ist versteckt durch die sachliche Form. Es steht daher dem Werth nicht auf der Stirn geschrieben,
was er ist. Um ihre Produkte auf einander als Waaren zu beziehn, sind die Menschen gezwungen, ihre ver-
schiednen Arbeiten abstrakt menschlicher Arbeit gleichzusetzen. Sie wissen das nicht, aber sie thun es,
indem sie das materielle Ding auf die Abstraktion Werth reduciren. Es ist diess eine naturwüchsige und
daher bewusstlos instinktive Operation ihres Hirns, die aus der besondern Weise ihrer materiellen Produk-
tion und den Verhältnissen, worin diese Produktion sie versetzt, nothwendig herauswächst. Erst ist ihr
Verhältniss praktisch da. Zweitens aber, weil sie Menschen sind, ist ihr Verhältniss als Verhältniss für sie da.
Die Art, wie es für sie da ist, oder sich in ihrem Hirn reflektirt, entspringt aus der Natur des Verhältnisses
bis
selbst. Später suchen sie durch die Wissenschaft hinter das Geheimniss Bestimmung eines Dings als
Werth ist ihr Produkt, so gut wie die Sprache. [ohne Note]
1555<z3> es in BCD mit Note 27).
1556<m3> BCD Note zur 2. Ausg. Wenn
1556<r1><c1> BCD zwischen Personen – „La Ricchezza è una ragione tra due persone“ –, so
1557<m4> BCD Verhältniss. (Galiani: Della Moneta, p. 220 [recte: 221], v. III von Custodi’s Samm-
lung der „Scrittori Classici Italiani di Economia Politica.“ Parte Moderna. Milano 1801 [recte: 1803].)
1557<n2> Ferdinando Galiani: Della moneta [1750]. (Scrittori classici italiani di economia politica [hrsg.
v. P. Custodi]. Parte moderna, T. 3), Milano 1803, p. 221.
bis
1558<q2> nicht geschrieben] Q Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm
hundertundvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters ge-
schrieben an ihre Stirnen. [...] Und der dritte Engel [...] sprach mit großer Stimme: So jemand das

- 64 -
Thier anbetet und sein Bild und nimmt das Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird
von dem Wein des Zorns Gottes trinken [...]
1558<e2> Anspielung auf Die Bibel. Das Neue Testament. Die Offenbarung des Johannes. Kap. 14,
Verse 1 u. 9-10.
bis
1564-89<v33> Die Austauschenden.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1564<a3> Die] Absatz analog F. BCD ohne Absatz.
bis
1567f<v34> den Arbeit.] F la fantasmagorie qui fait apparaître le caractère social du travail comme un
caractère des choses, des produits eux-mêmes.
1567-76<s1> gegenständ- lichen bis ist.] BK 5119-27 Ra Anstreichung (blau)
1568<w8> D besondre
bis
1570<v35> der von Privatarbeiten] F des travaux les plus divers
bis
1570f<s2> in besteht] BK 5122-23 Unterstreichung (blau)
bis 2
1571f<v36> dass Form,] aus V’71 [MEGA II/6: 4214-15] | F analog V’71: que ce caractère social spécifique
revêt une forme objective, | In BCD fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1573f<v37> den in Befangenen] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4216-17] | F pour l’homme engrené dans les rouages et
les rapports de la production des marchandises | BCD den bis Waarenproduktion Befangenen
bis
1574-6<v38> ebenso ist.] analog F: tout aussi invariable et d’un ordre tout aussi naturel que la forme
gazeuse de l’air qui est restée la même après comme avant la découverte de ses éléments chimiques | BCD
ebenso endgültig als [V’71 natürlich, als | D endgültig, als] dass die wissenschaftliche Zersetzung [V’71 die
Zersetzung] der Luft in ihre Elemente die [V’71 Elemente, nach wie vor die] Luftform als eine physische [CD
physikalische] Körperform [V’71 Form der Körper] fortbestehn lässt.
bis
1577-9<v39> wie die] F combien ils obtiendront en échange de leurs produits, c’est-à-dire la proportion
dans laquelle les
bis bis bis
1579-86<v40> Sobald sind.] Komb. aus B u. F | BCD Sobald sie aus Arbeitsprodukte zu entspringen,
bis
so dass sind. | F Dès que cette proportion a acquis une certaine fixité habituelle, elle leur paraît provenir
de la nature même des produits du travail. Il semble qu’il réside dans ces choses une propriété de s’échan-
ger en proportions déterminées comme les substances chimiques se combinent en proportions fixes.
1580<w9> BC gewohnheitsmässigen
bis
1583-6<q3> so sind.] Q Wie ein Pfund Eisen und ein Pfund Gold trotz ihrer verschiedenen physi-
schen und chemischen Eigenschaften dasselbe Quantum Schwere darstellen, so zwei Gebrauchs-
werthe von Waaren, worin dieselbe Arbeitszeit enthalten ist, denselben Tauschwerth.
1585<v41> physikalischen] B physischen
2
1586<e3> Variant aus Marx: Zur Kritik ..., H. 1, p. 11 [MEGA II/2: 11326-9 bzw. MEW 13: 22.].
bis
1587f<v42> In bestimmen.] analog F: Le caractère de valeur des produits du travail ne ressort en fait que
lorsqu’ils se déterminent comme quantités de valeur. | BCD In der That befestigt sich der Werthcharakter
der Arbeitsprodukte erst durch ihre Bethätigung als Werthgrößen. | V’71 (SpV) Der Werthcharacter der
Arbeitsproducte entwickelt sich in der That erst durch ihre Bethätigung als Werthgrößen. [MEGA2 II/6:
4225-26]
1587<a4> In] Absatz analog F. BCD ohne Absatz.
bis bis
1589f<v43> vom unter] V’71 (SpV) vom Wollen und Vorwissen der Producenten, für welche die eigne
bis
Bewegung daher die Sachen besitzt, unter [MEGA2 II/6: 4227-29] | F analog V’71: de la volonté et des prévi-
sions des producteurs aux yeux desquels leur propre mouvement social prend ainsi la forme d’un mouve-
ment des choses, mouvement qui les mène
bis
1589f<v44> Ihre besitzt] A [7] Die eigne bis Bewegung der Produzenten besitzt
1591<w10> A [7] V’71 (SpV) Controle

- 65 -
1591<w11> A [7] V’71 (SpV) stehn
1591<w12> A [7] V’71 (SpV) controliren
bis
1591-3<v45> Es dass die] A [6] Was nun ferner die Werthgrösse betrifft, so werden die
bis
1594f<v46> aber allseitig] A [6] aber, weil Glieder der naturwüchsigen Theilung der Arbeit, allseitig
1595<v47> Privatarbeiten fortwährend] A [6] Privatarbeiten dadurch fortwährend
1596<w13> A [6] B Mass
bis
1596<v48> reducirt sich] A [6] reducirt, dass sich | F proportionelle. Et combien? Parce que
1597-9<s3> Pro- dukte bis etwa das] BK 5217-18 Ri Anstreichung (blau)
1600<z4> zusammenpurzelt in A [6] mit Note 26). | in BCD mit Note 28)
1603<m5> A [6] BCD beruht.“ (Friedrich Engels: „Umrisse zu einer [A Einer] Kritik der National-
ökonomie“, p. 103 in „Deutsch-französische [A -Französische] [BCD Nationalökonomie“ in Deutsch-
französische] Jahrbücher, herausg. [A herausgegeben] von Arnold Ruge und Karl Marx. Paris 1844 [A
1849].“ [BCD 1844.])
1603<n3> Friedrich Engels: Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie. In: Deutsch-Französische
2
Jahrbücher ..., p. 103 [MEGA I/3: 48429-31 bzw. MEW 1: 515]. | Das Zitat befindet sich nicht im Exzerpt
2
von 1844 [MEGA IV/2: 485f.].
1604<g4> A [6] daher unter | A (DV) S. 39 Z. 1 v. o. setze ein vor unter.
bis
1605<v49> der Waarenwerthe] F des valeurs des marchandises
bis bis
1605-8<v50> Geheimniss. darstellt.] Komb. aus B, V’71 u. F. | BCD Geheimniss. Seine Entdeckung hebt
bis bis
der Werthgrössen der Arbeitsprodukte auf Form. | V’71 5 (p. 39), dessen endliche Lösung den der
bis
Werthgrösse aufhebt, aber Form. [MEGA2 II/6: 4233-34] | Die Ziffer (rot) verweist wohl auf die vorangehende Pas-
sage in A, die offenbar mit Geheimniss, dessen fortgesetzt werden sollte. | F secret [...] ; mais sa solution, tout en
montrant que la quantité de valeur ne se détermine pas au hasard, comme il semblerait, ne fait pas par cela
disparaître la forme qui représente cette quantité comme un rapport de grandeur entre les choses, entre les
produits eux-mêmes du travail.
bis
1606-19<v51> Dessen führte.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2
1609<v52> gesellschaftlichen] aus V’71 [MEGA II/6: 4235] | F analog V’71: sociale | BCD menschlichen
1611<v53> und daher] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1611f<v54> den Entwicklungsprocesses] F des données déjà tout établies, avec les résultats du dévelop-
pement
bis
1615-20<s4> Rechenschaft Waaren-welt] BK 531-6 Ra Anstreichung (blau)
1617<v55> deren Gehalt] F de leur sens intime
bis
1617-9<s5> nur führte] BK 534-5 Unterstreichung (blau)
1619<w14> B Werthcharacters
bis
1619-22<v56> Es sachlich] A [8] Was nun endlich die Werthform betrifft, so ist es ja grade diese Form, wel-
che die gesellschaftlichen Beziehungen der Privatarbeiter und daher die gesellschaftlichen Bestimmtheiten
der Privatarbeiten sachlich
bis
1620-2<f2> welche offenbaren.] F argent, ne fait que voiler au lieu de révéler les caractères sociaux
des travaux privés et les rapports sociaux des producteurs. | F (DV) u. FK1-5 argent, au lieu bis produc-
teurs, ne bis voiler.
1621f<j3> BCD Privatarbeiter, sachlich
1623<w15> D beziehen
bis
1623<v57> als abstrakter] A [8] als allgemeine Materiatur abstrakter
1624<w16> BCD in’s

- 66 -
bis
1625f<v58> auf Leinwand als] A [8] auf die Leinwand als
bis
1627f<v59> die genau] A [8] die gesellschaftliche Beziehung ihrer Privatarbeiten genau
bis
1629-33<s6> Derartige Mysticismus] BK 5317-20 Ra Anstreichung (blau)
bis bis
1629-33<v60> Derartige Waarenproduktion.] Komb. aus B u. F. | M Derartige objective [A objektive]
Gedankenformen für die [A für] Produktionsverhältnisse dieser historisch bestimmten gesellschaftlichen
Produktionsweise, der Waarenproduktion. [A Produktionsweise. abs] | F Les catégories de l’économie bour-
geoise sont des formes de l’intellect qui ont une vérité objective, en tant qu’elles reflètent des rapports
sociaux réels, mais ces rapports n’appartiennent qu’à cette époque historique déterminée, où la production
marchande est le mode du production social.
bis
1633-6<v61> Aller flüchten.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage. | F Si donc nous envisageons
d’autres formes de production, nous verrons disparaître aussitôt tout de mysticisme qui obscurcit les
produits du travail dans la période actuelle.
bis
1637-45<v62> Da Robinson] A [2] Nehmen wir den Robinson
1637<e4> Robinsonaden - so benannt nach Robinson Crusoe, dem Helden des gleichnamigen
Buches von Daniel Defoe: The life and strange surprising adventures of Robinson Crusoe of York,
mariner. London 1719, der sich, zusammen mit seinem getreuen Freitag, nach einem Schiffbruch auf
eine einsame Insel retten kann und dort so wirtschaftet, als lebte er weiterhin im bürgerlichen England
seiner Zeit, des 18. Jahrhunderts. Zum Gehalt sowie dem realhistorischem Hintergrund der Robinso-
2
naden vgl. auch die Einleitung zu den Grundrissen [MEGA I/1: 216-228 bzw. MEW 13: 615/16].
1637<z5> liebt in BCD mit Note 29),
1638<m6> BCD Note zur 2. Ausgabe. Auch
1638<u1> Vgl. David Ricardo: On the principles of political economy, and taxation. 3. ed. London 1821
[i. F.: Principles ...], pp. 16-25.
bis
1638-44<v63> „Den kannte.“] In F nicht als Zitat und auch ohne Zitatnachweis.
1643<e6> Vgl. dessen Bericht von März 1817 an das britische Unterhaus; Robert Owen: Report To the
Committee of the Association for the Relief of the Manufacturing and Labouring Poor, Laid before the
Committee of the House of Commons on the Poor Laws; Wiederabdruck (mit jeweils getrennter Paginie-
rung) in New View of Society. Tracts relative to this subject ..., publ. by R. Owen. London 1818, p. 11, wo
er die Vorstellung entwickelt hatte, dass Siedlungen aus sozialen wie ökonomischen Gründen am
zweckmäßigsten in Form von Parallelogrammen anzulegen seien.
1644<m7> BCD kannte.“ (Karl Marx: Zur Kritik etc. p. 38, 39.)
1644<u3> Ricardo hat etwas später (am 16. 12. 1819), ebenfalls im Unterhaus, gegen die Sicht seines
damaligen Freundes Owen polemisiert. Vgl. Ricardo: On protection to agriculture. 4. ed. London 1822,
p. 21, sowie den detaillierten Bericht in The Parliamentary Debates..., publ. under the superintendence of
T. C. Hansard. Vol. 41, London 1820, cc. 1206-9, insbes.: Mr. Ricardo observed, that he was com-
pletely at war with the system of Mr. Owen, which was built upon a theory inconsistent with
the principles of political economy, and in his opinion was calculated to produce infinite mis-
chief to the community. [...] And though government or the legislature would not be wisely
employed in engaging in any commercial experiment, it would be adventageous that it
should, under present circumstances, circulate useful information and correct prejudices. They
should seperate such considerations from a division of the country into parallelograms, or the
establishment of a community of goods, and similar vi‖sionary schemes. Before he sat down,
he trusted the House would excuse his offering a few observations on what he considered the
cause of the distresses of the country. He fully concurred in what had fallen from his hon. and
learned friend on population.
2
1644<n4> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 38/39. [MEGA II/2: 13724-31 bzw. MEW 13: 46].

- 67 -
1645<v64> besuchen wir] analog F: visitons | BCD erscheine
1645<a5> Bescheiden] F analog mit Absatz.
1648<v65> Thiere] analog F: des animaux | A [2] BCD Lama
1648<v66> u. dgl.] F et autres bagatelles semblables
1650<v67> Erholung] F une distraction fortifiante
1655<w17> A [2] grössern oder geringern | CD grösseren oder geringeren
1656<w18> A [2] Nutzeffekts
1656<w19> ihn] ABC ihm
1656<j4> AB das und
1664<e5><v68> Der deutsche Ökonom Max Wirth (1822-1900), hier als Sinnbild für einen besonders flachen
Vulgärökonomen verwendet. – Daher variant in F u. E. F M. Baudrillart | Henri-Joseph-Léon Baudrillart (1821-92),
Chefredakteur des Journal des Économistes. | E Mr. Sedley Taylor | Sedley Taylor (1834-1920), ein englischer
Ökonom, der 1883/84 (im Anschluss an Lujo Brentano) Marx der Zitatfäschung beschuldigt hatte; vgl. Z. 26946-7020
(Engels’ Vorwort Zur vierten Auflage).
bis
1666-714<v69> Versetzen wirken.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1670<v70> materiellen Lebenssphären] F production matérielle que toutes les autres sphères de la vie
auxquelles elle sert de fondement
1671<w20> D gegebne
bis
1672-4<v71> erscheinen keine] analog F: tous les rapports sociaux apparaissent comme des rapports
entre les personnes. Les travaux divers et leurs produits n’ont en conséquence pas besoin | BCD brauchen
Arbeiten und Produkte nicht eine
bis
1674-6<v72> gehn ein.] Komb. aus B, F u. V’71 | BCD gehn als Naturaldienste und Naturalleistungen in bis
bis
ein. | V’71 gehn als Naturaldienste und Naturallieferungen in ein. [MEGA2 II/6: 4333-34] | F se présentent
comme services, prestations et livraisons en nature.
bis
1676-8<v73> Arbeit Form.] F travail, sa particularité – et non sa généralité, son caractère abstrait, comme
dans la production marchande – en est aussi la forme sociale.
1676<j5> B Besonderheit und
bis
1679f<v74> Arbeit dass] analog F: travail [...] ; mais chaque corvéable sais fort bien, sans recourir à un
Adam Smith, que | BCD Arbeit, aber bis weiss, dass
1687<g5> B unmittellbar
1689<z6> begegnet in BCD mit Note 30).
1690<m8> BCD Note zur 2. Ausgabe. „Es
bis
1690-9<v75> Es ableiten.] In F nicht als Zitat und auch ohne Zitatnachweis.
1690<g6> C Es [ohne Anführungszeichen]
bis
1691<q4> specifisch sogar] Q spezifisch slavisch und gar
1693<g7> mannigfaltigen] CD mannigfachen
1694<g8> B vorfinden
bis
1696<q5> Formen ableiten] Q Formen von indischem Gemeineigenthum ableiten
1699<m9> BCD ableiten.“ (Karl Marx: Zur Kritik etc. p. 10.)
2 *
1699<n5> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 10 [MEGA II/2: 11332-40 bzw. MEW 13: 21 Note ].
2
1700<g9> BCD ländlich patriarchalische | korrekt in V’71 [MEGA II/6: 4411]
bis
1703f<v76> aber Waaren] F et non comme des marchandises qui s’échangent réciproquement
bis
1705f<v77> u.s.w. Funktionen,] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4416-17] | F etc., possèdent de prime abord la forme de

- 68 -
fonctions sociales | BCD u.s.w. sind in ihrer Naturalform gesellschaftliche Funktionen
bis
1708-10<v78> Die Familienglieder.] Struktur analog F, Text weitgehend aus V’71. | F Les conditions natu-
relles variant avec le changement des saisons ainsi que les différences d’âge et de sexe, règlent dans la
famille la distributon du travail et sa durée pour chacun. | V’71 Geschlechts- und Altersunterschiede
bis bis
einerseits, andrerseits die mit Arbeit, regeln ihre Vertheilung unter die Familie und Familienglieder.
2 bis
[MEGA II/6: 4419-22] | BCD Geschlechts- und Altersunterschiede, wie die mit der Jahreszeit wechselnden bis
Arbeit, regeln ihre Vertheilung unter die Familie und bis Familienglieder.
bis
1710-2<v79> Das erscheint] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4422-23] | F analog V’71: La mesure de la dépense des
forces individuelles par le temps de travail apparaît | BCD Die durch die Zeitdauer gemessne Verausga-
bung bis Arbeitskräfte erscheint
bis
1716<v80> Stellen die] A [3] Setzen wir nun an die Stelle Robinson’s einen Verein freier Menschen, die
bis
1717f<v81> selbstbewusst verausgaben.] Komb. aus B u. F | A [3] BCD selbstbewusst als eine gesell-
schaftliche Arbeitskraft verausgaben. | F dépensant, d'après un plan concerté, leurs nombreuses forces
individuelles comme une seule et même force de travail social.
bis
1719<v82> sich nur] A [3] sich, nur
1719<v83> individuell. Alle] A [3] individuell. Ein wesentlicher Unterschied tritt jedoch ein. Alle
bis
1724-36<s7> den Distribution.] BK 5611-25 Ri Anstreichung (blei)
1725<w21> A besondern
bis
1727f<w22> A Produzenten Produzenten
1730<w23> ABC planmässig
1732<w24> ABC Mass
1732f<w25> A Produzenten
1735<v84> bleiben] A [3] blieben
1735<j6> A [3] einfach, in
bis
1737f<v85> Für sich] F Le monde religieux n’est que le reflet du monde réel. Une société où le produit
du travail prend généralement la forme de marchandise, et où, par conséquent, le rapport le plus général
entre les producteurs consiste à
bis
1744f<v86> und Waarenproducenten] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1745<w26> A [11] Waarenproduzenten
1746<v87> ihrer Auflösung] analog F: de leur dissolution | A [11] BCD ihres Untergangs
1748<e6> Intermundien – die Zwischenwelten, in denen nach Ansicht des griechischen Philosophen
Epikur die Götter wohnen, „weit entfernt und völlig geschieden von unseren Geschäften“. Vgl. die Über-
lieferung bei Lukrez: De rerum natura (Von der Natur der Dinge), Buch 2, Vers 648. | Ed. H. C. A. Eich-
stadt, Lipsiae (Leipzig) 1801, Vol. 1, p. 75: Semota a nostreis rebus, seiunctaque longe. | Exz. in den
2
Heften zur epikureischen Philosophie [MEGA IV/1: 8934].
bis
1749f<v88> gesellschaftlichen einfacher] Komb. aus B u. F | A [3] BCD gesellschaftlichen Produktionsorga-
nismen sind ausserordentlich viel einfacher | F organismes sociaux sont, sous le rapport de la production,
infiniment plus simples
1752<w27> A Andern
1755f<w28> A Lebenserzeugungsprozesses
bis
1757<v89> alten Volksreligionen] F vieilles religions nationales
bis
1758<v90> kann nur] A [11] kann nur
1760f<v91> darstellen. Die] A [11] darstellen. Die Verhältnisse können sich aber nur als das darstellen, was
sie sind. Die

- 69 -
bis
1761f<v92> Die Produktionsprocesses,] F La vie sociale, dont la production matérielle et les rapports
qu’elle implique forment la base,
bis
1761f<w29> A Lebensprozesses Produktionsprozesses
1763<w30> ABC planmässiger
1763<w31> A Controle
bis
1764f<v93> eine Existenzbedingungen] F exige dans la société un ensemble de conditions d’existence
matérielle
1767<z7> unvollkommen in A [11] mit Note 27), in BCD mit Note 31),
1768<v94> Das] F Die Note beginnt mit einem Absatz, der in überarbeiteter Form den Text jener Note enthält, die in
BCD als Note 17a) gezählt ist (vgl. Z. 721-32); dort auch die Einzelnachweise zu den Abweichungen.
2 2
1769<e7> Zu Buch III vgl. MEGA II/4.2: 2736-27824 (Engels’ Edition: MEGA II/15: 1991-20313 bzw.
2
MEW 25: 210-14); zu Buch IV vgl. MEGA II/3.3: 102028-247 u. II/3.4: 132341-2517 bzw. MEW 26.2: 397-
402 u. 26.3: 135/36.
bis
1771<v95> Bewusstsein Werth] A [11] Bewusstsein Arbeit, die sich in Werth
27
1771f<b1> soweit sie] AK (blei) 41 Note )5 iT soweit | sie | Ra (| [ohne Text] | wohl später Rasur | Der
Strich | evtl. mit Schwarzstift.
bis
1776-83<x1> „Da herrühren.“] A [11] BCD „As it [B „A it] is certain that our physical and moral
faculties are alone our original riches, the employment of those faculties, labour of some kind, is our
original [Q our only original] treasure, and it [Q and that it] is always from this employment – that all
those things are created which we call riches ... It is certain too, that all those things only represent
the labour which has created them, and if they have a value, or even two distinct values, they can
only derive them from that (the [C (that] value) of the labour from which they emanate.“ (Ricardo:
„The principles of Pol. Econ. 3. ed. Lond. 1821“, p. 334.) | F « Puisqu’il [Q Cependant, puisqu’il] est
certain que nos facultés physiques et morales sont notre seule richesse originaire, que l’emploi de ces
facultés, le travail quelconque, est notre seul trésor primitif, et que c’est toujours de cet emploi que
naissent toutes les choses que nous appelons des biens ... il [Q biens, depuis la plus nécessaire jusqu’à
la plus purement agréable, il] est certain de même que tous ces biens ne font que représenter le tra-
vail qui leur a donné naissance et que, s’ils [Q que s’ils] ont une valeur, ou même deux distinctes, ils
ne peuvent tirer ces valeurs que de celle du travail dont ils émanent. » (Destutt de Tracy : Éléments
d’idéologie, IVe et Ve parties. Paris, 1826, p. 35, 36.)
1783<n6> Ricardo: Principles ..., p. 334. | Zu Destutt de Tracy vgl. 1787<u4>.
bis
1784-7<q6> dass erhalten.] Q [...] que tous ces biens ne font que représenter le travail qui leur a
donné naissance, et que s’ils ont une valeur, ou même deux distinctes, ils ne peuvent tenir ces
valeurs que de celle du travail dont ils émanent. | In F ohne Anführungszeichen und offenbar aus dem
Deutschen rückübersetzt: que les choses qui forment la richesse représentent le travail qui les a créées ;
mais de l’autre il prétend qu’elles tirent leurs deux valeurs différentes (valeur d’usage et valeur
d’échange) de la valeur du travail.
1787<u4> Vgl. [Antoine Louis Claude] Destutt de Tracy: Élémens d'idéologie. Pt. 4.5: Traité de la
volonté et de ses effets. Paris 1826, pp. 35/36.
1788<g10> C Arbeit voraussetzt
1788<w32> A anderen
1789<a6> Ricardo] F analog mit Absatz.
1791f<t1><d3> Kapitel: „Value and Riches, Their Distinctive Properties“sich
1794<w33> A andererseits
1795<u5> Ricardo: Principles ..., p. 334 u. Note *. Er verweist dort versehentlich, statt auf pp. 35/36, auf

- 70 -
Elemens d’Ideologie. Vol. iv, p. 99.
bis
1796f<v96> und entdeckt] In A [11] sowie F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
1798<v97> warum die Arbeit] A [11] warum sich die Arbeit | F (analog A) pourquoi le travail
1798<w34> A [11] B Mass
1799<v98> des Arbeitsprodukts] In A [11] fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1799<v99> darstellt.] A [11] darstellt? | F analog A: produits. | BCD darstellt mit Note 32)? | Die Note wurde
analog A u. F am Schluss der Darstellung der Wertform placiert; vgl. Z. 1416-41.
1799<f3> BCD Formeln | F analog A [11]: formes
1800<e8> Anspielung auf Die Bibel. Das Neue Testament. Die Offenbarung des Johannes. Kap. 14,
Verse 1 u. 9-10.
bis
1801f<v100> der bemeistert,] F production et ses rapports régissent l'homme au lieu d'être régis par lui,
bis
1801f<w35> A Produktionsprozess Produktionsprozess
1801<g11> B (DV) (Seite) 59. (Zeile) 2 (von) oben: Produtkionsprocess, lies: Produktionsprocess.
| BK 592 (blei) iT Produ<tk>ionsprocess | Ra |kt
bis
1804-6<v101> Vorbürgerliche Religionen] F Rien d’étonnant qu’elle traite les formes de production
sociale qui ont précédé la production bourgeoise, comme les Pères de l’Église traitaient les réligions qui
avaient précédé le christianisme
1805<e9> Die Kirchenväter, insbes. der Apostel Paulus sowie Augustinus, Boethius und der
Anonymus Dionysius Pseudo-Areopagita, begründeten die Philosophie des frühen Christentums, die
Patristik.
1806<z8> Religionen in A [11] BCD mit Note 33).
bis
1807-12<x2> Die mehr.] A [11] BCD „Les économistes ont une singulière manière de procéder. Il
n’y a pour eux que deux sortes d’institutions [A d’institution | AK (tinte) 42 Note 28)2 iT d’institution | |
Ra | s], celles de l’art et celles de la nature. Les institutions de la féodalité sont des institutions artifi-
cielles, celles de la bourgeoisie sont des institutions naturelles. Ils ressemblent en ceci aux théolo-
giens, qui eux aussi établissent [F qui, eux aussi, établissent] deux sortes de religions [A religion].
Toute religion qui n’est pas la leur est une invention des hommes, tandis que leur propre religion est
une émanation de dieu. – Ainsi [Q Dieu. [...] Ainsi] il y a eu de l’histoire, mais il n’y en a plus.“ (Karl
Marx: „Misère de la Philosophie. Réponse à la Philosophie de la Misère de M. Proudhon [ABCF Mi-
sère par M. Proudhon]. 1847“, p. 113.)
1812<n7> Marx: Misère ..., p. 113 [MEW 4: 139].
bis
1813<q7> der gelebt.] Q (329/30) Et comme l’Oppression a pour but de réaliser une appropria‖tion
injuste, comme elle se résout et se résume en spoliation, c’est la Spoliation que je mettrai en scène. [...]
Il n’a donc que le choix des douleurs, et il hait la douleur. abs C’est pourquoi il jette ses regards au-
tour de lui, et s’il voit que son semblable a accumulé des richesses, il conçoit la pensée de se les ap-
proprier. De là la fausse propriété ou la Spoliation. abs La Spoliation ! voici un élément nouveau dans
l’économie des sociétés. [...] (331) La Spoliation, sous sa forme la plus brutale, armée de la torche et de
l’épée, remplit les annales du genre humain. Quels sont les noms qui résument l’histoire ? Cyrus,
Sésostris, Alexandre, Scipion, César, Attila, Tamerlan, Mahomet, Pizarre, Guillaume le Conquérant ;
c’est la Spoliation naïve par voie de conquêtes.
1813<u6> Vgl. Frédéric Bastiat: Harmonies économiques. 2. éd. Paris 1851, pp. 329-31.
1820<e10> Wohl Anspielung auf dieselbe Stelle in Aristoteles’ Politica (Buch 1, Kap. 4, 1253b33-39),
die im Gliederungspunkt XIII.3b Verlängrung des Arbeitstags zitiert ist (vgl. Z. 13133-38).
bis
1821<q8> in Lohnarbeit] Q C’est donc d’une tendance naturelle et indestructible qu’est né le
salariat. Remarquons toutefois qu’il ne satisfait qu’imparfaitement à l’aspiration des hommes. Il rend

- 71 -
plus uniforme, plus égale, plus rapprochée d’une moyenne la rémunération des ouvriers ; mais il est
une chose qu’il ne peut pas faire, pas plus que n’y parviendrait d’ailleurs l’association des risques,
c’est de leur assurer le travail.
1821<u7> Vgl. Bastiat: Harmonies ..., p. 384.
bis
1823f<v102><t2> Schrift Blatte] Komb. aus B u. F. | A [11] BCD Schrift „Zur Kritik der Pol. Oekonomie.
bis
1859 [D Oekonomie 1859]“ von einem Blatte | F par un journal allemand-américain à propos de mon
ouvrage: Critique de l’économie politique, paru en 1859
bis
1824-9<q9> dass bedinge“] Marx referiert hier verkürzt und im Konjunktiv, was er ursprünglich im Indikativ
schrieb: In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, nothwen-
dige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimm-
ten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesammtheit dieser Pro-
duktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich
ein juristischer und politischer Ueberbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußt-
seinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den socialen, poli-
tischen und geistigen Lebensprocess überhaupt.
bis
1827f<v103> und welcher dass] F de telle sorte que
1829<w36> A Lebensprozess
2
1829<u8> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. V [MEGA II/2: 10028-36 bzw. MEW 13: 8f].
bis
1829-31<h1> alles herrschte] Die Quelle konnte nicht gefunden werden. – In MEGA2 wird ein Zusammen-
hang mit einem anonym publizierten Artikel von Karl Heinzen vermutet, der aber die von Marx inkriminierten
Passagen nicht enthält. In Herr Karl Marx hat [...], in der Rubrik Vermischtes (!) in Der Pionier. (Hrsg. u. Re-
dakteur: K. Heinzen) Boston, Jg. 6, Nr. 26 v. 2. 7. 1859, pp. 2D u. 3A, wird aus dem Vorwort zitiert und dazu
kommentiert: Wenn das ganze Werk in der ungenießbaren Sprache dieser Vorrede geschrieben ist,
wird schon die Form ein großes Hinderniß für die Propaganda der Marxschen Theorien sein. Was
diese Theorien selbst betrifft, so laufen sie, der Vorrede nach, auf die oft genug bekämpfte Plattheit
hinaus, daß die Menschheit und ihre ganze Entwicklung bloß durch die Hosentasche u. Maultasche
bestimmt werde. Andre Motive und Motoren kennt Herr Marx nicht, obschon er selbst für beide
Taschen durch andre Dinge besser sorgen könnte, als durch seine Kritik, er also zunächst an sich
selbst seine Theorie nicht bewährt. Man überzeuge Herrn Marx, daß eine Weiberlaune ein Reich
umstürzt, eine Fürstenlaune einen Welttheil verheert, eine Reformator-Idee die ganze Welt auf die
Beine bringt und alle „Oekonomie“ und alle „Produktions=Verhältnisse“ über den Haufen wirft – er
wird darauf bestehen, es sei alles durch die beiden Taschen bewirkt worden. abs Ueber solche Bor-
nirtheit ein Wort zu verlieren, ist eigentlich überflüssig. Aber sie sollen das Evangelium unsrer
teutschen Kommunisten sein, die noch immer als „Partei“ auftreten. Wir sind begierig, welches Pro-
gramm, welche Plattform, sie aus der Marxschen Kritik formuliren werden, denn mit der Doktrin
von den beiden Taschen ist weder etwas Positives noch etwas Praktisches für eine „Partei“ aufzu-
stellen. abs Uebrigens bezweifeln wir keinen Augenblick, daß die Marxsche Kritik, auf langjährige
Studien gestützt, manche Einzelheiten der politischen Oekonomie scharfsinnig zerlegen und zu ihrer
Aufhellung beitragen wird, obschon die Hauptkraft des Herrn Marx darin besteht, Thatsachen wie
Doktrinen so zurechtzumachen, daß sie als Belege für seine Lehre von den zwei Taschen auf die
Welt gekommen zu sein scheinen.
bis
1830f<v104> aber herrschte] A [11] aber nicht für bis Katholicismus, und für bis herrschten
1834<g12> A [11] B konnten
bis
1836<v105> Katholicismus spielte] A [11] Katholicismus ihre Rollen spielten.
bis
1837f<v106> dass bildet] analog F: que le secret de cette histoire c'est l'histoire de la propriété foncière |
A [11] BCD dass die Geschichte des Grundeigenthums ihre Geheimgeschichte bildet

- 72 -
1839<g13> B Forme
1840<e11> Don Quijote, der Hauptheld des gleichnamigen Romans von Miguel de Cervantes
Saavedra (El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha) ist bis heute bekannt wegen seines Kampfes
gegen die Windmühlen. In diesem metaphorischen Sinne wohl bezieht sich Marx auf den „Ritter der
traurigen Gestalt“.
1841<v107> ein Theil] F la plupart
bis
1844<q10> Rolle Tauschwerths] Q (p. 48) Die gewöhnliche Eintheilung der Naturkräfte […] hat für
den Nationalökonomen geringe Bedeutung. Desto wichtiger ist für ihn die Eintheilung danach, ob
sie fähig, oder unfähig sind, Tauschwerth zu erlangen. [Folgen einige Beispiele, als letztes:] Wie theuer las-
sen sich endlich in unserem reiselustigen Zeitalter die Bewohner mancher Gegend von den Fremden
die Schönheit ihrer Landschaft bezahlen!
1844<u9> Vgl. z.B. Wilhelm Roscher: System der Volkswirthschaft. Ein Hand- und Lesebuch für
Geschäftsmänner und Studierende. Buch 1: Die Grundlagen der Nationalökonomie. 3., verm. u. verb.
Aufl. Stuttgart, Augsburg 1858, pp. 48-61 (§§ 31-37), insbes. p. 48.
1845f<v108> auszudrücken] F de compter
1846<v109> Naturstoff] F éléments matériels
bis
1847-51<v110> Da Einfachheit.] F Dans notre société, la forme économique la plus générale et la plus
simple qui s’attache aux produits du travail, la forme marchandise, est si familière à tout le monde que
personne n’y voit malice. Considérons d’autres formes économiques plus complexes.
bis bis
1847f<v111> Da obgleich] A [11] Als allgemeinste Produktion, welche desswegen auch schon in
früheren Produktionsperioden erscheint, obgleich
bis
1849f<v112> Weise noch] A [11] Weise, war die Waarenform noch
bis
1850-62<v113> Bei Gesellschaft?] A [11] Aber konkretere Formen, wie das Kapital z.B.? Der Fetischismus
der klassischen Oekonomie wird hier handgreiflich.
bis
1851-8<q11> Woher sind?] Die Einfügung (gegenüber A) variiert eine Passage aus Marx: Zur Kritik ...,
2
H. 1, pp. 11/12 [MEGA II/2: 11413-22 bzw. MEW 13: 22.].
1851<v114> Monetarsystems] F système mercantile | evtl. Übersetzungsfehler.
bis
1852-5<v115> Offenbar Eigenschaften.] Komb. aus B u. F. | F Evidemment du caractère fétiche que la
forme monnaie imprime aux métaux précieux. | BCD Es bis Eigenschaften.
bis bis
1855-8<v116> vornehm sind?] Komb. aus B u. F | BCD vornehm behandelt? | F fait l’esprit fort et ne se
fatigue pas de ressasser ses fades plaisanteries contre le fétichisme des mercantilistes, est-elle moins la
dupe des apparences ? N’est-ce pas son premier dogme que des choses, des instruments du travail, par
exemple, sont, par nature, capital, et, qu’en voulant les dépouiller de ce caractère purement social, on
commet un crime de lèse-nature ?
bis
1858-62<v117> Die Gesellschaft?] Komb. aus B u. F | BCD Seit wie lange ist die physiokratische Illusion
verschwunden, dass die Grundrente aus der Erde bis Gesellschaft? | F Enfin, les physiocrates, si supérieurs à
tant d’égards, n’ont-ils pas imaginé que la rente foncière n’est pas un tribut arraché aux hommes, mais un
présent fait par la nature même aux propriétaires ?
bis
1864<v118> selbst. sprechen] A [11] selbst. Man hat gesehn, dass in der Beziehung von Waare auf Waare,
z.B. von Stiefel auf Stiefelknecht, der Gebrauchswerth des Stiefelknechts, also die Nützlichkeit seiner wirk-
lichen dinglichen Eigenschaften dem Stiefel durchaus gleichgültig ist. Nur als Erscheinungsform ihres eig-
nen Werths interessirt die Stiefelwaare der Stiefelknecht. Könnten die Waaren also sprechen | AK (tinte)
4314-15 iT [Umstellung] der Stiefelknecht die Stiefelwaare
1864<a7> Könnten] In F ist der Absatz um diesen Satz verschoben.
bis bis
1864-7<v119> sagen Waarendinge] Komb. aus B u. F. | A [11] BCD sagen, unser interessiren. Er kömmt

- 73 -
bis
uns nicht als Dingen zu. Was uns aber dinglich zukömmt, ist Waarendinge | F diraient [...] : notre valeur
d’usage peut bien interésser l’homme ; pour nous, en tant qu’objets, nous nous en moquons bien. Ce qui
nous regarde c’est notre valeur. Notre rapport entre nous comme choses de vente et d’achat
1871<m10> A [11] nicht 34).“ [BCD nicht 34).] |
34 ) „Value is a property of things, riches of man [recte:
men]. Value, in this sense, necessarily implies exchanges, riches do not.“ „Observations on some
verbal disputes in Pol. Econ., particularly [B particulary] relating to value and to supply and [ABF to
offer and] demand. Lond. 1821“, p. 16.
1871<n8> Observations on certain verbal disputes in political economy, particularly relating to value,
and to demand and supply. London 1821, p. 16.
bis
1871f<v120> ein ein] Das unbestimmte Zahlwort fehlt beide Male in A [11] BC.
bis
1873f<i2><m11> A [11] BCD werthvoll ... Eine oder Diamant 35).“ |
35 ) „Riches are the attribute of
man [recte: men], value is the attribute of commodities. A man or a community is rich, a pearl or a
diamond is valuable ... A pearl or a diamond is valuable as a pearl or diamond.“ S. Bailey l. c. p. 165.
bis
| Dagegen E valuable ... A pearl valuable” as bis diamond. | Dies ist korrekt, denn der jeweils letzte Satz
im (übersetzten) Zitat in M stammt nicht von Bailey, sondern ist Kommentar von Marx und wurde daher in
2
(runde Klammern) gesetzt. | Im MS 1861/63 ist korrekt men (statt man) zitiert [MEGA II/3.4: 134535].
1874<n9> [Bailey:] A critical dissertation ..., p. 165.
bis
1875f<v121> Die und] analog F: Les économistes qui ont découvert ou inventé des substances chimiques
de ce genre, et qui | A [11] Unsere Verfasser, die | BCD Die ökonomischen Entdecker dieser chemischen Sub-
stanz, die
1876<w37> A besondern
bis
1877<v122> der Sachen unabhängig] analog F: des choses leur appartient indépendamment | A [11] BCD
der Sachen unabhängig
1878<v123> Werth] A [11] Tauschwerth
1882<w38> A Prozess
bis
1883-5<q12> Ein Natur] Q [...] to be a well-favoured man is the gift of Fortune; but to write and
read comes by nature.
1885<z9><g14> Natur in A [11] mit Note 31).“ | B mit Note 36). | CD mit Note 36).“
1885<v124> Natur] A [11] Natur 31)“. abs Die Waare ist unmittelbare Einheit von Gebrauchswerth und Tausch-
werth, also zweier Entgegengesetzten. Sie ist daher ein unmittelbarer Widerspruch. Dieser Widerspruch
muss sich entwickeln, sobald sie nicht wie bisher analytisch bald unter dem Gesichtspunkt des Gebrauchs-
werths, bald unter dem Gesichtspunkt des Tauschwerths betrachtet, sondern als ein Ganzes wirklich auf
andere Waaren bezogen wird. Die wirkliche Beziehung der Waaren aufeinander ist aber ihr Austausch-
prozess.
1885<u10> Shakespeare: Much ado about nothing (Viel Lärm um nichts), 3. Akt, 3. Szene, Vers 13/14.
Vgl. die Ed. v. F. H. Mares in: The New Cambridge Shakespeare. Cambridge 1988. – <e> Dogberry
war noch zu Marx' Zeiten Sinnbild eines beschränkten, übereifrigen Beamten.
1886<t3> A [11] BCD der „Observations“ und
bis
1886f<q14> beschuldigen verwandelt] Q1 (Observations, pp. 9/10) Mr. Ricardo tells us indeed that
“the inquiry to which he wishes to draw the reader’s attention relates to the effects of the variations
in the relative value of commodities, and not in their absolute value”: as if he there considered that
there is such a thing as exchangeable value which is not relative. (p. 15) [...] Mr. Ricardo has departed
from his original use of the term value, and has made of it something absolute, instead of relative [...] Q2
(Bailey, p. 40) [...] Mr. Ricardo, he appears entirely to lose sight of the relative nature of value, and [...]
to consider it as something positive and absolute [...]

- 74 -
1887<u11> Vgl. Observations ..., pp. 9/10 u. 15, sowie [Bailey:] A critical dissertation ..., p. 40.
1891<v125> antworteten] D antworten
1891<e12> Vgl. den in Anm. 1149<u1> bzw. Fußnote 64 genannten Rezensionsartikel.
1891<j7> AB nur weil
1891<w39> AD inneren
bis
1892<v126> Werth Tauschwerth] A [11] Werth und Tauschwerth

1893-2199<k1> Anmerkungen zu Kapitel II.

1893f<v1> Überschrift] A 2) Der Austauschprozess der Waaren. | BCD Zweites Kapitel. abs Der Austausch-
process. | F Chapitre II abs Des échanges
bis
1897f<q1> Wenn brauchen] Der Erlkönig (auf Herder zurückgehende Übers. d. dän. Elverkonge = Elfen-
könig), d. i. hier: der Tod, zum sterbenden Kind: Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt, / Und bist
du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.
1898<e1> Anspielung auf Goethe: Erlkönig, Vers 25/26.
1898<w1> A andern
1898<z1> nehmen in A mit Note 32) | in BCD mit Note 37)
1899<j1> ABC 12. durch
bis
1900-2<h1> So auf] Der dazugehörige Quelltext konnte nicht ermittelt werden.
1902<v2> Häuten, u.s.w. auch] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1902<e2> „femmes folles de leur corps“ – wörtlich: von ihrem Körper besessne Frauen, in der Tat
aber Euphemismus für Prostituierte. – Eine Quelle für das Zitat konnte nicht ermittelt werden, jedoch
sind die so apostrophierten Frauen offenbar sprichwörtlich geworden. Vgl. z.B. [Pierre] de la Mésangère:
Dictionnaire des proverbes français. 3. éd. Paris 1823, p. 183. | Bei Guillot de Paris: Les rues de Paris
e e
mises en vers à la fin du 13 siècle avec le dict de Lendit par Guillot d’après un manuscript du 14 siècle.
Paris 1866, darin pp. 40-46: Ledit du Lendit rimé, sind sie nicht erwähnt.
bis
1903-7<v3> zu einander veräußert.] A sich aufeinander als Personen beziehn, deren Willen ein Dasein in
jenen Dingen hat, sodass Jeder nur mit seinem Willen und dem Willen des andern, beide also nur mit
ihrem gemeinschaftlichen Willen sich die fremde Waare aneignen, indem sie die eigne veräussern und die
eigne veräussern, um sich die fremde anzueignen.
1905f<j2> D eines, beiden
1906<g1> D Willenakts
1909<v4> ist nur das] aus A | F analog A: n’est que le | BCD ist ein
1911<z2> gegeben in A mit Note 33) | in BCD mit Note 38)
bis
1912<v5> Proudhon aus den] F Bien des gens puisent leur idéal de justice dans les | zur Nichterwähnung
Proudhons vgl. den Kommentar in 1335-45<v53>.
1912<d1> ewigen Gerechtigkeit] M justice éternelle
1912<e3> Die in der Note gegebenen Kombinationen mit dem Wort ewig (éternel) finden sich nicht in
dem Hauptwerk von Pierre-Joseph Proudhon: Système des contradictions économiques, ou philosophie
de la misère. T. 1-2, Paris 1846, sind also metaphorisch gebraucht. – Vgl. in T. 1: Les cieux racontent la
gloire de l’Éternel, dit le psalmiste ; [...] (p. VIII); l’empire de l’Éternel (p. IX); aux enfers d’un sup-
plice éternel (p. XI); le mouvement propre, éternel et spontane de la matière (p. XIV); l’éternel
dualisme (p. XXIII); [...] nous pouvons hardiment conclure de nous à l’univers et à l’éternel [...]
(p. XXX); l’éternel supplice des humains fascinés (p. XLII); prétexte éternel de l’inégalité des
biens (p. 128); Père éternel, Jupiter ou Jéhova (p. 415); des accidents particuliers du tout éternel,

- 75 -
immuable et fatal (p. 419); il [Dieu] est l’être éternel (p. 424); entrer dans l’éternel (p. 427);
comme éternel et absolu (pp. 428/29); nous voyons à la fois le bien et le mal, le temporel et
l’éternel, l’ordre et le désordre, [...] (p. 429); la projection des idées éternelles sur le plan mobile
et incliné du temps (p. 429); in T. 2: qui embrasse l’univers et l’éternel (p. 208); l’éternel dua-
lisme (p. 220); l’éternité exclut la providence (p. 320); mais Dieu est inépusable, et notre lutte
éternelle (p. 326); Il lui dit [Le communisme dit l’homme], comme l’Éternel à l’Océan : Tu
viendras jusqu’ici, tu n’iras pas plus loin (pp. 384/85); Votre ami Cabet, persifflant [recte: per-
siflant] le paradies et le Père éternel (p. 388); [...] au Créateur dont on a dit qu’il est patient parce
qu’il est éternel [...] (p. 403); dualisme éternel et irréductible (p. 409); le mouvement qui la sou-
tient éternel (p. 509).
bis
1914<v6> auch dass] F leur fournit agréablement la preuve que
1915<v7> als] D wie
bis
1915-7<v8> Dann ummodeln.] F Ensuite dans cet idéal, tiré de la société actuelle, ils prennent leur point
d’appui pour réformer cette société et son droit.
1916<w2> ABC gemäss
1919<d2> „Naturalität“] M „naturalité“
1919<d3> „Affinität“] M „affinité“
1921<d4> „ewigen Gerechtigkeit“] M „justice éternelle“
1921<d5> „ewigen Billigkeit“] ACD „équité éternelle“ | B équité „éternelle“
bis
1921f<v9> und der „ewigen Gegenseitigkeit“ Wahrheiten“] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
1921<d6> „ewigen Gegenseitigkeit“] M „mutualité éternelle“
1922<w3> A andern
1922<d7> „ewigen Wahrheiten“] AB vérités [ohne Anführungsstriche] éternelles“ | CD „vérités
éternelles“
1922<e4> Kirchenväter] Vgl. in Kap. I.4 Anm. 1805<e9> bzw. Fußnote 87.
bis
1923<d8> der „ewigen Gottes“] M der „grâce éternelle“, der „foi éternelle“, der „volonté éternelle
de dieu“
bis bis
1924f<v10> Personen Repräsentanten] Komb. aus A, B u. F | A Personen beziehn. Alle Bestimmungen
dieser Beziehung sind also in der Bestimmung der Sache als Waare enthalten. Der eine Mensch existirt hier
nur für den andern als Repräsentant | BCD Personen existiren hier nur für einander als Repräsentanten | F
(teilw. analog A) Les personnes n’ont affaire ici les unes aux autres qu’autant qu’elles mettent certaines
choses en rapport entre elles comme marchandises. Elles n’existent les unes pour les autres qu’à titre de
représentants
bis
1927<v11> die nur] F les masques divers dont elles s’affublent suivant les circonstances, ne sont que
1930<v12> seiner] analog F: sa | M der
bis
1931<v13> ihr nur] A ihr der Gebrauchswerth jeder andern Waare nur
1932<e5> Leveller] Wörtlich übersetzt: Gleichmacher. Zugleich der Name jener kleinbürgerlich-
radikalen Bewegung und ihrer Anhänger, die in der englischen Revolution 1640/49 die Rückgabe des
Gutsbesitzerlandes an die Dorfgemeinden forderten.
1932<e6> Cyniker] Allein die altertümliche Orthographie bringt die Doppeldeutigkeit des Wortes zum
Ausdruck: Die Kyniker – benannt nach dem Gymnasion Kynosarges, an dem ihr Begründer Antisthenes
von Athen (445-365) lehrte – achteten allein die Tugend und verachteten nicht nur allen materiellen
Reichtum, die sog. äußeren Güter, sondern auch Kultur, Wissenschaft und Religion sowie insbes. Sitte
und Anstand, also gesellschaftlich erzeugte bzw. gesetzte, somit dem Einzelnen (dem Individuum)
gewissermaßen von außen aufgezwungene Normen. Mithin ist im heute gebrauchten Wort Zyniker der

- 76 -
Sinngehalt der philosophischen Schule auf diesen vereinzelten Aspekt reduziert.
1933<j3> AB Sprung mit
1933<w4> A andern
1933f<g2> B (DV) (Seite) 63. (Zeile) 10 (von oben:) Unanchmlichkeiten [!],
lies: Unannehmlichkeiten. | BK 6310 (blei) iT Unan|ehmlichkeiten | Ra |n
1934<e7> Maritorne – eine Gestalt aus Cervantes’ Don Quijote und zu Marx’ Zeiten zugleich das
Sinnbild einer hässlichen und widerwärtigen Frau.
bis
1937-9<v14> Sie sein] Komb. aus B u. F | M Sie hat Gebrauchswerth für andre. Für ihn hat sie unmittelbar
nur den Gebrauchswerth Träger von Tauschwerth und so Tauschmittel zu sein | F La seule valeur utile
qu’il lui trouve, c’est qu’elle est porte-valeur, utile à d’autres et par conséquent un instrument d’échange
1939<z3> sein in A mit Note 34). | in BCD mit Note 39).
bis
1940-4<q2> Denn wegen.] Q ἑκάστου γὰρ κτήματος διττὴ ἡ χρῆσίς ἐστιν [...] ἡ μὲν οἰκεία ἡ δ᾽
οὐκ οἰκεία τοῦ πράγματος, οἷον ὑποδήματος ἥ τε ὑπόδεσις καὶ ἡ μεταβλητική. ἀμϕότεραι γὰρ
ὑποδήματος χρήσεις καὶ γὰρ ὁ ἀλλαττόμενος τῷ δεομένῷ ὑποδήματος ἀντὶ νομίσματος ἢ
τροϕῆς χρῆται τῷ ὑποδήματι ᾗ ὑπόδημα, ἀλλ᾽ οὐ τὴν οἰκείαν χρῆσιν οὐ γὰρ ἀλλαγῆς ἕνεκεν
γέγονεν. Stahr: Die Benutzung jedes Besitzstücks nämlich ist eine doppelte. […] die eine (Benut-
zungsart) ist der Sache eigenthümlich, die andere dagegen nicht; z.B. von einem Schuh das Anziehen
und der Umtausch; denn beides sind Benutzungen des Schuh’s; denn auch der, welcher den Schuh
dem, der ihn nöthig hat, gegen Geld oder Speise austauscht, benutzt zwar den Schuh als Schuh, aber
nicht in der eigenthümlichen Weise; denn er ist nicht des Umtausches wegen gemacht.
1940<w5> AB jeden
1940<i1> Guts ... Der] analog Q. | M Guts. - Der
1943<i2> M Mangelnden, z.B. der Nahrung | Q ἀντὶ νομίσματος ἢ τροϕῆς | Stahr: gegen Geld oder
Nahrung
1944<m1> M wegen.” (Aristoteles, de Rep. l. 1. c. 9.)
1944<n1> Aristoteles: Politica. Buch 1, Kap. 9, Z. 1257a6-13. Marx zitiert nach den Opera. Ex rec.
I. Bekkeri (i. F.: Ed. Bekker), Bd. 10, Oxonii 1837, p. 15. | Vgl. auch d. Übers. Aristoteles: Politik. In acht
Büchern, d. Urtext nach I. Bekkers Textrez. aufs neue berichtigt u. ins dt. übertr., sowie m. vollst. krit.
App. u. e. Verz. d. Eigennamen vers. v. A. Stahr. Leipzig 1839 (i. F.: Ed. Stahr), p. 15.
1945<g3> A genüge
1948<j4> ABC Austausch und
bis
1953<v15> in ist.] A in nützlicher Form verausgabt und zwar nützliche Arbeit für andre ist.
1953<w6> A andern | B andren
1958<w7> A Prozess
bis
1959f<w8> A andern andern
1961<w9> D gesellschaftlicher Process
1961f<w10> A derselbe Prozess
1966<w11> A andern
bis
1971f<q3> Im That.] Faust: Im Anfang war die Tat!
1972<u1> Vgl. Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil. Studierzimmer, Vers 1236/37.
bis
1972f<v16> haben, und Waarennatur.] analog F: pensé, et leur instinct naturel ne fait que confirmer les
lois provenant de la nature des marchandises. | M haben. Die Gesetze der Waarennatur bethätigen [CD be-
thätigten] sich im Naturinstinkt der Waarenbesitzer.
bis
1976<v17> Das Waare.] F C’est ce que l’analyse précédente a déjà démontré.

- 77 -
bis
1978f<v18> Die darstellen.] F Une marchandise spéciale est donc mise à part par un acte commun des
autres marchandises et sert à exposer leurs valeurs réciproques.
1978<w12> A Action
1978<w13> A andern
bis
1981<v19> wird Process] F est désormais
1981<w14> A Prozess
bis
1982-5<x1> „Die Namens.“] M „Illi unum consilium habent et virtutem et potestatem suam
bestiae tradunt [Q tradent]. Et ne quis possit emere aut vendere, nisi qui habet characterem aut
nomen bestiae, aut numerum nominis ejus.“ (Apocalypse.) | Welche lateinische Ausgabe Marx zitiert hat,
2
konnte nicht ermittelt werden. | Zit. in den Grundrissen ... [MEGA II/1: 16019-21 bzw. MEW 42: 163] sowie in Zur
2
Kritik ... [Urtext]. [MEGA II/2: 394r-12r].
1985<n2> Die Bibel. Das Neue Testament. Offenbarung des Johannes. Kap. 17, Vers 13, u. Kap. 13,
Vers 17. – In diesem einzigen Bibelzitat (wohl zu unterscheiden von seinen zahlreichen Anspielungen)
paraphrasiert Marx, denn Diese, das sind bei ihm die Waaren, in der Offenbarung des Johannes aber
die zehn Könige (vgl. ebenda, Kap. 17, Vers 12). | Vgl. Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift des
alten und neuen Testaments. Stereotyp-Ausg. Leipzig 1847, pp. 303 u. 300 [des Neuen Testaments].
bis
1986<v20> Der Austauschprocesses] F L’argent est un cristal qui se forme spontanément dans les
échanges
bis bis
1986-94<v21> ist Geld.] A ist nothwendiges Austauschprozesses der Waaren. Der immanente Wider-
spruch der Waare als unmittelbarer Einheit von Gebrauchswerth und Tauschwerth, als Produkt nützlicher
Privatarbeit, die ein nur vereinzeltes Glied eines naturwüchsigen Gesammtsystems der nützlichen Arbeiten
oder der Theilung der Arbeit bildet, und als unmittelbar gesellschaftliche Materiatur abstrakter menschlicher Ar-
beit – dieser Widerspruch ruht bis nicht, bis er sich zur Verdopplung bis Geld gestaltet hat.
bis
1988f<v22> Die den] Komb. aus B u. F. | M Die historische Ausweitung und Vertiefung des Austausches
entwickelt den | F Le développement historique de l’échange imprime de plus en plus aux produits du
travail le caractère de marchandises et développe en même temps l’opposition
1992<w15> D selbständigen
1994<w16> ABC Masse
1996<v23> einer Waare] analog F: d’une marchandise | M von Waare
1996<z4> Geld in A mit Note 35). | in BCD mit Note 40).
bis
1997<v24> die Pfiffigkeit Socialismus] F le socialisme bourgeois
bis
1999f<v25> Ebensowohl lassen.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2000<w17> A bestehn
2000<m2> lassen.] M lassen. Das Nähere hierüber sieh in meiner Schrift: „Zur Kritik der Pol. Oeko-
nomie“ p. 61 sq. [recte: p. 61sqq.].
2
2000<n3> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 61-64 [MEGA II/2: 154-57 bzw. MEW 13: 66-69].
bis
2001-3<v26> Im nicht.] analog F: Dans l’échange immédiat des produits, l’expression de la valeur revêt
d’un côté la forme relative simple et de l’autre ne la revêt pas encore. | M Der unmittelbare Produktenaus-
tausch hat einerseits die Form des einfachen Werthausdrucks [A einfachen relativen Werthausdrucks] und
bis
nicht.
2003<t1><j5> M war x [A war: x] Waare A = y Waare B. | F analog A
2003f<w18> D Produktenaustausches
2004<t2> M ist: x Gebrauchsgegenstand A = y Gebrauchsgegenstand B
2004<z5> Gebrauchsgegenstand B in A mit Note 36). | in BCD mit Note 41).

- 78 -
2005<w19> A verschiedene
bis
2010-3<v27> Die Gebrauchswerth.] F Dès le moment qu’un objet utile dépasse par son abondance les
besoins de son producteur, il cesse d'être valeur d'usage pour lui et, les circonstances données, sera utilisé
comme valeur d'échange.
2016<v28> A Personen einander gegenübertreten. | A (DV) (S.) 49 (Z.) 2 v. o. (setze) zu vor treten.
2019<v29> Inkastaates] F État Inca comme au Pérou
2020<w20> A Contakts
2024f<v30> veräußern. Indess] A veräussern. Sie erhalten daher die Form Austauschbarer, bevor sie als
Werthe entwickelt sind. Indess
2026<w21> D Austausches
2026f<w22> ABC regelmässigen
2027<w23> A Prozess
2028<w24> D Austausches
2039<w25> A Austauschprozess
bis
2041f<v31> worin vergleichen] A welcher die Waarenbesitzer treibt, ihre eigenen Artikel mit verschie-
denen andern Artikeln auszutauschen und daher zu vergleichen
bis
2042f<w26> A verschiedene verschiedenen
2045<w27> A verschiedene andere
2048<w28> A Contakt
2049<v32> oder] A und
2050<w29> D Waarenaustausches
2050<w30> A besondere | CD besondere
2053<v33> Die Geldform] aus A | BCD Geldform | evtl. Auslassungsfehler
bis
2055-60<s1> Produkte sollici-tirt] BK 6717-22 Ra Anstreichung (grün)
2055<j6> sind, oder] analog F. | M sind. Oder
bis
2057<v34> wie Nomadenvölker] A wie Vieh z.B. Nomadenvölker | AK (tinte) 5013 iT Vieh |<z.B.> | Ra
|z.B. | das Einfügungszeichen iT falsch gesetzt.
2059f<w31> A Contakt
2060<e8> sollicitirt – anregt
bis
2062f<b1>konnte aufkommen.] AK (tinte) 5020 iT ausgebildeter | Ra ein waagerechter Strich — | evtl.
Hinweis darauf, dieses Wort oder den ganzen Halbsatz durch (in B dann nahezu vollständig eliminierten)
Sperrdruck hervorzuheben.
2064<w32> ABC Massstab
bis
2065<v35> in 1789] Komb. aus B u. F. | M in der bürgerlichen Revolution der Franzosen | F dans la
révolution de 1789, en France
bis
2071f<q4> „obgleich ist“] Q Gold und Silber sind nicht von Natur Geld, aber Geld ist von Natur
Gold und Silber.
2072<z6> ist in A mit Note 37), | in BCD mit Note 42),
2
2072<n4> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 135 [MEGA II/2: 215 bzw. MEW 13: 131].
bis
2073<x2> „Die Geld.“] M Karl Marx l. c. p. 135. „I metalli ... naturalmente moneta.“ (Galiani:
„Della Moneta“ in Custodi’s Sammlung Parte Moderna, t. III, p. 72 [recte: p. 137 | F p. 172].) | Q Sono i
metalli adunque attissimi non meno a pagare che a valutare le cose tutte, e perciò come naturalmente
moneta si hanno a riguardare ; [...]

- 79 -
2073<n5> Galiani: Della moneta ..., T. 3, p. 137.
2071<v36><w33> Kongruenz] F l’accord et l’analogie | A Congruenz
2074<m3> BCD Funktionen 43). |
43 ) Das Nähere darüber in meiner eben citirten Schrift, Abschnitt:
„Die edlen Metalle“. | A analog BCD jeweils mit Note 38)
2
2074<n6> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 133-37 [MEGA II/2: 213-17 bzw. MEW 13: 128-32].
2080<v37> A ist, verschiedne Quanta geronnener Arbeitszeit ausdrückt, muss
2081<w34> D Willkür
2084<w35> A besondern
2088<w36> A andern
2088<w37> A besondere
bis
2089f<v38> verhalten Waare] F il joue vis-à-vis d’elles le rôle de marchandise universelle et elles ne re-
présentent vis-à-vis de lui que des marchandises particulières
2090<z7> Waare in A mit Note 39) | in BCD mit Note 44)
bis
2091<x3> „Das Waare.“] M „Il danaro è la merce universale.“ (Verri l. c. p. 16.)
2091<n7> Verri: Meditazioni sulla Economia Politica ..., p. 16.
bis bis
2091f<b2> an Waaren] AK (tinte) 5119-20 Markierungen iT: an |einer Waare Beziehungen |aller
andern Waaren | Ra19 | | Ra20 |― | offenbar sollten die unterstrichenen Worte in einer Neuauflage gesperrt
gedruckt werden.
2092<w38> A andern
2092<e9> Vgl. im Gliederungspunkt I.3d Z. 1379-415 sowie in diesem Kapitel Z. 2049-60.
2093<z8> ist in A mit Note 40), | in BCD mit Note 45), | Notenzeichen verschoben analog F.
bis
2096-9<x4> „Silber kauft.“] M „Silver and gold themselves, which we may call by the general
name of Bullion, are ... commodities ... raising and falling in ... value ... Bullion then may be reckoned
to be of higher value, where the smaller weight will purchase the greater quantity of the product or
manufacture of the country etc.“ („A Discourse of the General Notions of Money, Trade, and Ex-
change, as they stand in relations to each other [AB eachother]. By a Merchant. Lond. 1695“, p. 7.) | Q
bis bis
Moreover, Silver themselves (which Bullion) are to be considered but as a Finer sort of Com-
modities; and as such, are capable of Rising and Falling in Price, and may be said to be of more oder
less Value in divers places, according to their Plenty or Scarcity ... Bullion then may there be reck-
on’d to be of the Higher bis the Countrey.
2099<n8> [Simon Clement:] A Discourse of general notions of money, trade, and exchanges, as they
stand in relation each to other. By a merchant. London 1695, p. 7.
bis
2099-101<x5> „Silber Stoffe.“] M „Silver and gold, coined or uncoined, tho’ they are used for a
measure of all other things, are no less a commodity than wine, oyl, tobacco, cloth or stuffs.“ („A
Discourse concerning Trade, and that in particular of the East-Indies etc., London [D etc. London]
bis
1689“, p. 2.) | Q That Silver and Gold, coined, or uncoined, tho’ Stuffs, and may in many cases be
exported as much to National advantage as any other Commoditiy.
2101<n9> [Josiah Child:] A discourse concerning trade, and that in particular of the East-Indies,
Wherein several weighty Propositions are fully discussed, and the State of the East-India Company is
faithfully stated. London 1689, p. 2.
bis
2101-3<x6> „Das sein.“] M „The stock and riches of the kingdom cannot properly be confined to
money, nor ought gold and silver to be excluded from being merchandize.“ („The East India Trade a
bis bis
most Profitable Trade. London 1677“, p. 4.) | Q Whereas in truth the Stock Kingdom, cannot
Merchandise, to be Traded with, as well as any other sort of Goods.
2103<n10> [Thomas Papillon:] The East India-trade a most profitable trade to the Kingdom. And best

- 80 -
secured and improved in a company, and a joint-stock. Represented in a letter [...] London 1677, p. 4.
2104<w39> A Austauschprozess
2105<w40> A spezifische
2106<z9> halten in A mit Note 41) | in BCD mit Note 46)
bis
2107<x7> „Gold sind.“] M „L’oro [Q [...] que l’oro] e l’argento hanno valore come metalli anteriore
[ABC anteriori] all’ esser moneta [Q moneta ; [...]].“ (Galiani l. c.)
2107<n11> Galiani: Della moneta ..., T. 3, p. 72.
bis
2107-14<k2> Locke Werth.“] Dieser Passage hat Marx ein zweckmäßig gekürztes Exzerpt aus Jean
(John) Law zugrundegelegt: Locke behauptet, daß „die gemeinschaftliche Uebereinstimmung der Men-
schen dem bis Werth beilegte”. Wie könnten verschiedene bis
imaginairen bis geben [...] od. wie bis
ima-
bis bis 2
ginaire können. [...] D. Silber als Münze erhielt es eine valeur additionelle.” [MEGA IV/3: 6716-28].
bis
2107-11<q5> Locke können?”] Q (Law, p. 469) M. Locke et d’autres, qui ont écrit sur ce sujet, disent
que « le commun consentement des hommes assigna une valeur imaginaire à l’argent, à cause de ses
qualités, qui le rendaient propre à la monnaie. » abs Je ne saurais concevoir comment différentes na-
tions pourraient donner une valeur imaginaire à aucune chose [...] ou comment cette valeur imagi-
naire pourrait avoir été maintenue.
bis
2107-9<o1> Die bei.] O For mankind, having consented to put an imaginary value upon gold and
silver, by reason of their durableness, scarcity, and not being very liable to be counterfeited ; have
made them, by general consent, the common pledges, whereby meen are assured, in exchange for
them, to receive equally valuable things, to those they parted with, for any quantity of these metals.
2109<u2> Locke: Some Considerations of the consequences of the lowering of interest ..., p. 15.
2110<w41> A verschiedene
bis
2111f<v39> Aber aus:] Komb. aus B u. F. | M Wie wenig er selbst aber von der Sache verstand: | F Mais il
n’entendait rien lui-même à cette question, car ailleurs il s’exprime ainsi:
bis bis
2112-4<x8><q6><i3><c1> Das Werth“.] M „Das Werth (une valeur additionnelle).“ (Jean Law:
„Considérations sur le numéraire et le commerce“ in E. Daire’s Edit. [recte: Édit.] der „Économistes
Financiers du XVIII. siècle“ p. 470.) | Q (p. 470): Il est raisonnable de penser que l’argent s’échangeait
sur le pied de ce qu’il était évalué pour les usages, comme métal, et qu’on le donnait comme mon-
naie dans les échanges à raison de sa valeur. Le nouvel usage de la monnaie, auquel l’argent fut
appliqué, dut ajouter à sa valeur, parce que, comme monnaie, il obviait aux désaventages et aux
inconvénients de l’échange; et conséquemment les demandes d’argent venant à s’augmenter, il reçut
une valeur additionelle, égale à l’accroissement de la demande occasionnée par son usage comme
monnaie. | Da die Passage in M, mit Ausnahme der letzten Worte, kein wirkliches Zitat (vielleicht resultierte
daraus die etwas vage Eingangsformulierung in F), wurden die Anführungsstriche verschoben.
2114<n12> Vgl. Jean Law: Considérations sur le numéraire et le commerce. In: Économistes Finan-
ciers du XVIII. siècle, [éd.] par E. Daire. Paris 1843, pp. 469 u. 470 (= Collection des principeaux écono-
mistes. T. 1, pp. 465-548).
2115f<a1> Weil] M ohne Absatz. In F der Absatz erst einen Satz später.
bis
2116-8<v40> Andrerseits Verhältnisse.] F D’un autre côté, il est vrai, cette erreur faisait pressentir que
sous l’apparence d’un objet extérieur, la monnaie déguise en réalité un rapport social.
2119<v41> auf sie] F dans sa production
2120<z10> Arbeit in A mit Note 42) | in BCD mit Note 47)
bis
2121<x9> „Das Zeichen.“] M „L’argent en (des denrées) est le signe.“ (V. de Forbonnais: „Elé-
ments [recte: Élémens] du Commerce. Nouv. Edit. [recte: Édit.] Leyde 1766“, t. II, p. 143.) | Q [...] la
nature de ce commerce. Elle consiste toujours dans un échange des denrées contre les denrées, ou

- 81 -
dans l’absence de celles que l’on desire, contre l’argent qui en est le signe.
2121<n13> [François Véron-Duverger de Forbonnais:] Élémens du commerce. Nouv. éd. Pt. 2, Leyde
1766, p. 143. | Ausz. in Heft VII (London 1859-63).
bis
2121f<x10> „Als angezogen.“] M „Comme [Q [...] comme] signe il est [Q sera] attiré par les denrées
[Q denrées ; [...]].“ (l. c. p. 155.)
2122<n14> [Forbonnais:] Élémens ..., Pt. 2, p. 155.
bis
2122<x11> „Das sie.“] M „L’argent est un signe d’une chose et la représente.“ (Montesquieu:
bis
„Esprit des Lois“. Oeuvres Lond. 1767, t. II, p. 2 [recte: p. 3].) | Q De même l’argent chose, & la
représente : [...]
2122<n15> [Charles Louis de Secondat] de Montesquieu: De l’esprit des loix. Londres 1767, p. 3
(= Œuvres. Nouv. éd., rev., corr., et considérablement augm. par l’auteur, T. 2). | Exz. in H. VII 1859-63. |
Im Handex der Neuaufl. Montesquieu: De l’esprit des loix. Nouv. éd., revue, corr., et considérablement
augm. par l’auteur. T. 3, Londres 1769 (= Œuvres, T. 3), p. 4, Anstreichung des identischen Textes. Da
Marx auf diese Ausg. öfter Bezug nimmt als auf jene, wird in den Fußnoten auf diese Ausg. verwiesen.
bis
2122-4<x12> „Es gleichwerthig.“] M „L’argent [Q Il] n’est pas simple signe, car il est lui-même
richesse; il ne représente pas les valeurs, il les équivaut.“ (Le Trosne l. c. p. 910.)
2124<n16> Le Trosne: De l’interêt social ..., p. 910.
bis
2124-6<v42> „Betrachtet ist.“] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2125f<r1> M angesehn nicht als bis als was
2126<m4> M ist.“ (Hegel l. c. p. 100.)
2126<n17> Hegel: Rechtsphilosophie ..., p. 100 (§ 63 Zusatz).
2127<f1> Geld] D Gold
bis bis
2130-4<d9> Dass dünkt.] M Qu’aucun puisse ni doive faire doute“, sagt 1346, „que à nous et à
notre majesté royale n’appartienne seulement ... le mestier, le fait, l’état, la provision et toute l’ordon-
nance des monnaies, de donner tel cours, et pour tel prix comme il nous plait [recte: plaît] et bon
nous semble. | Q [...] qu’aucun puisse ne doit faire doute que bis seulement, et pour le tout en notre royaume le
mestier, bis semble.
2134<u3> Zit. nach Giovanni Francesco Pagnini: Saggio sopra il giusto pregio delle cose, la giusta
valuta della moneta e sopra il commercio dei romani [1751]. In: Scrittori classici italiani di economia
politica [hrsg. v. P. Custodi]. Parte moderna, T. 2, Milano 1803, p. 205. Ebenda, pp. 204/5, Note (1),
nennt als Quelle: Filippo di Valois nell'ordinanza del 1346 riferita dal sig. Melon, Saggio sul
commercio cap. 11. Vgl. Jean François Melon: Essai politique sur le commerce. o. O. 1734, p. 174
Note † – es handelte sich um das Dekret 135 Mandement par lequel le Roi déclare qu'il a droit de battre
monnaie, et d'en fixer le cours (Paris, 16 janvier 1346). | Auszüge aus Pagnini im Londoner Heft VII von
1859/63. | Pagnini in dem Band ab p. 155.
bis
2136f<d10> Keinem sein.] M Pecunias vero nulli emere fas erit, nam in usu publico constitutas
oportet non esse mercem. | Q [...] Pecunias bis constitutas prætium oportet bis mercem.
2137<u4> Codex Theodosianus IX, 23, 2, zit. nach Pagnini: Saggio ..., p. 221 Note 2.
2137f<m5> G. F. Pagnini; namentlich] M G. F. Pagnini: „Saggio sopra il giusto pregio delle cose.
1751“, bei Custodi Parte Moderna, t. II. Namentlich
2138<u5> Vgl. Pagnini: Saggio ..., pp. 208-98.
bis bis bis
2141-7<v43> erklärt gefallen.] Komb. aus B u. F. | M erklärt willkührliches [D willkürliches] Men-
bis bis bis
schen. Es man [A es] wenigstens vorläufig [A vorläufig wenigstens] abzustreifen. | F on leur prête le
sens de fictions conventionnelles, sanctionnées par le soi-disant consentement universel des hommes.
C’était là le mode d’explication en vogue au dix-huitième siècle ; ne pouvant encore déchiffrer ni l’origine

- 82 -
ni le développement des formes énigmatiques des rapports sociaux, on s’en débarrassait en déclarant
qu’elles étaient d’invention humaine et non pas tombées du ciel.
2149<e10> Vgl. im Gliederungspunkt I.3a Z. 921/22.
bis
2150-4<w42> A andern andern bis andern
2155<z11> ist in A mit Note 43). | in BCD mit Note 48).
bis
2156-60<x13> „Wenn Shilling.“] M „If a man can bring to London an ounce of silver out of the
earth in Peru, in the same time that he can produce a bushel of corn, then one is the natural price of
the other; now if by reason of new and more easier mines a man can procure two ounces of silver as
bis
easily as he formerly did one, the corn [Q more easie Mines a man can get two easily as formerly
he did one, then Corn] will be as cheap at 10 shillings the bushel, as it was before at 5 shillings, cae-
teris paribus.“ William Petty: „A Treatise on [recte: of] Taxes and Contributions. Lond. 1667“, p. 31.
2158<e11> leichterer (more easie) – d. h. leichter abzubauender
2160<n18> [Petty:] A treatise of taxes and contributions ..., p. 31.
bis
2162<v44> bei Austausch] analog F: dans son premier échange | M in unmittelbarem Tauschhandel
2162<v45> die Circulation] A den Austauschprozess
2164<w43> A überschrittener
bis
2166f<v46> wie wird] Komb. aus B u. F. | M wie bis wodurch Waare Geld ist | F comment et pourquoi une
marchandise devient monnaie
2167<z12> ist in A mit Note 44). | in BCD mit Note 49).
2173<w44> A andern | BCD andren
2175<w45> QA halbmercantilistische
2175<i4> M Ganilh etc. nicht | Q Ganilh Théorie de l’économie politique, (1822) II, 380 ff. 426 ;
St. Chamans N. essai sur la richesse des nations, (1824) Ch. 3; Colton Public economy for the
U. States, (1849) p. 203 ff., welcher sehr scharf den Unterschied von money as the subject und money
as the intrument of trade hervorhebt, nicht
2176<m6> M unbegründet.“ (Wilhelm Roscher: „Die Grundlagen der Nationalökonomie. 3. Aufl.
1858“, p. 207–10.)
2176<n19> Roscher: Grundlagen ..., pp. 207 u. 209/10 (§ 116 Anm. 5).
bis
2176f<v47> nicht ganz Und] F pas tout à fait – quelle clarté et quelle précision dans les idées et le lan-
gage ! Et
bis
2178<i5> M „die Methode“ | Paraphrase auf den letzten Abschnitt der Einleitung (§§ 26-29), der mit
Historisch-physiologische Methode übertitelt ist und in dem es u. a. heißt: Was wir […] versuchen, ist
die einfache Schilderung, zuerst der wirthschaftlichen Natur und Bedürfnisse des Volkes; zweitens
der Gesetze und Anstalten, welche zur Befriedigung der letzteren bestimmt sind; endlich des
größern oder geringern Erfolges, den sie gehabt haben. Also gleichsam die Anatomie und Physiologie
der Volkswirthschaft!
2178<u6> Vgl. Roscher: Grundlagen ..., p. 42 (§ 26).
2179<i6> M „eine angenehme Waare“ | Q Eine solche allgemein beliebte Waare […] nennen wir
Geld. (Produit préféré nach Ganilh.)
2179<u7> Vgl. Roscher: Grundlagen ..., p. 206 (§ 116).
bis
2180<v48> einfachsten x Waare] A einfachsten Ausdruck des Tauschwerths: x Waare
2180f<t3> Werthausdruck, x Waare A = y Waare B, das
2181<w46> A andern
2183<e12> Vgl. im Gliederungspunkt I.3a Z. 631-1015.

- 83 -
bis
2184f<v49> der Waarenart] F une marchandise particulière
2185<w47> A besondern
2186<w48> A andern
2192f<w49> A Incarnation
bis
2193-9<v50> Das Waarenfetischs.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2194<w50> A Produktionsprozess
2195<w51> A Controle
2199<v51> A Waarenfetischs selbst.

2200-2545<k1> Anmerkungen zu Unterkapitel III.1.

bis
2200f<v1> Überschrift] A 3) Das Waarencirculation. | BCD Drittes Kapitel. abs Das bis Waarencirkulation. | F
Chapitre III abs La monnaie ou la circulation des marchandises
2202<v2> Überschrift] M 1) [A A.] Mass [CD Maß] der Werthe. | F I abs Mesure des valeurs | Im Inhaltsver-
zeichnis von B folgt noch in Klammern (Preis S. 73. – Massstab der Preise S. 76. – Allgemeines Steigen oder
Fallen der Preise S. 77. – Rechennamen des Geldes, Rechengeld S. 79. – Quantitative Inkongruenz von
Werthgrösse und Preis S. 80. – Qualitative Inkongruenz derselben S. 81. – Preis nur ideelle Werthform der
Waare S. 82.)
2203-545<p1> Unterkapitel III. 1 in A mit Abweichungen und einer anderen Reihenfolge im Text: A [1] =
Z. 2203-4; A [2] = Z. 2369-83; A [3] = Z. 2245-78; A [4] = Z. 2312-34; A [5] = Z. 2385-428; A [6] = Z. 2335-69;
A [7] = Z. 2429-545; die Passagen Z. 2279-311 u. 2384 fehlen ganz.
bis
2203f<v3> Gold Geldwaare] F que l’or est la marchandise qui remplit les fonctions de monnaie
bis
2205-9<v4> Die Geld.] A [1] Dadurch dass sich die Waaren in Gold ihren allgemeinen relativen Werth-
ausdruck geben, funktionirt das Gold ihnen gegenüber als Mass der Werthe. | AK (tinte) 5510 iT geben,
<funktionirt das> Gold i<hn>en gegenüber | evtl. abgebrochener Korrekturversuch.
2208<w1> BC Mass
2208f<v5> specifische] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2210-2<w2> A commensurabel commensurabel
bis
2212f<v6> sie Waare] A [1] sie sich alle in irgend einer dritten Waare
bis
2213f<w3> AB Werthmass Werthmass
2214<v7> A [1] ist aber nothwendige
2215<w4> AB Werthmasses
2215<z1> A Arbeitszeit mit Note 45) | BCD Arbeitszeit mit Note 50)
2217<v8> A [1] vorstellte
2217<w5> CD kommt
bis
2218-20<v9> sich warum] F doivent-ils revêtir la forme de marchandises ? ou à cette autre : Pourquoi
bis
2221f<v10> den Waarenproduktion] F l'utopie d'une « monnaie ou bon de travail » dans le milieu actuel
de production
2222<v11> ausführlicher] aus A [1] | F analog A: avec plus de détails | BCD ausführlich
2222<m1> M erörtert (l. c. p. 61 sqq.).
2
2222<n1> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 61-64 [MEGA II/2: 154-57 bzw. MEW 13: 66-69].
bis
2223-9<q1> das wollen.] Q [...] the members of these communities [...] will exchange [...] by esti-
mating the value [...] in labour, and not in money, as at present. abs By this arrangement they will
receive all their external supply, and thereby render money, and all money transactions wholly

- 84 -
unnecessary ; their labor, for these arrangements, will require no other representative than notes or
vouchers, to be given when the articles are delivered at the appointed depot ; these notes of vouchers
will designate the exact amount of ‖ labour contained in such articles, which amount will be esti-
mated upon equitable principles, ascertained and fixed by the communities.* | * Their transactions
with present society will, of course, be carried on by means of the usual circulating medium. | Thus
all bargaining, and its degrading effects on the human character, will be obviated. abs But even this stage
of society will be but temporary ; for, by the most simple arrangements, which will be beneficial to
all, supply may be made so far to exceed any possible demand, that it will be discovered, in a com-
paratively short time, that all may use whatever they desire, without the necessity existing for the
intervention of any immediate equivalent.
bis
2225f<v12> Bei den] analog F: Chez lui le certificat de travail constate simplement la | M Das Arbeits-
certifikat konstatirt nur den
bis
2228f<v13> die ihre] A [1] die Waarenproduktion einerseits vorauszusetzen und dennoch andrerseits
ihre | F analog A: de supposer d’un côté la production marchande et de vouloir de l’autre échapper à ses
2229<u1> Vgl. Owen: An explanation of the cause of the distress which pervades the civilized parts of
the world, and the means whereby it may be removed. London 1823, pp. 10/11.
bis
2230-44<p2> Der dargestellt.] Reihenfolge analog V’71 u. F. Reihenfolge in M: [1] = Z. 2230-7; [2] =
Z. 2239-44; [3] = Z. 2237-9.
bis bis
2230-7<v14> Der Werthform.] A [1.1] Der einfache relative Werthausdruck der Waaren in Geld – x ist ihr
Preis. In ihren Preisen erscheinen die Waaren erstens als Werthe, qualitativ Gleiche, Materiatur derselben Ar-
beit oder dieselbe Materiatur der Arbeit, Gold, zweitens als quantitativ bestimmte Werthgrössen, denn in der
Proportion, worin sie gleich bestimmten Goldquanta, sind sie einander gleich oder stellen gleiche Arbeits-
quanta vor.
2230<t1> In M nicht kursiv.
2231f<t2> In M nicht kursiv.
bis bis
2236f<v15> hat Werthform] Komb. aus B, V’71 u. F | BCD [1] hat die Gestalt ihrer ursprünglichen, ein-
bis bis
fachen Werthform | V’71 besitzt jetzt die einfachen relativen Werthform [MEGA2 II/6: 4712-13] | F a donc
maintenant regagné son aspect primitif, sa forme simple
2237<a1> Die] F analog mit Absatz.
bis
2237<v16> Die Preis.] faktisch aus V’71: Die Geldwaare, ihrerseits, hat keinen Preis. [MEGA2 II/6: 4714] | F
analog V’71: La marchandise monnaie de son côté n’a point de prix. | M [3] Geld hat dagegen keinen Preis.
2238<w6> A andern
bis
2239-41<v17> Andrerseits Geldwaare.] F Au contraire la forme II où la valeur d’une marchandise était
exprimée dans une série interminable d’équations, devient pour l’argent la forme exclusive de sa valeur
relative.
2241<w7> A spezifisch
2242<v18> gesellschaftlich] In A u. F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2242<v19> Man lese] | F Il suffit de lire
2243<w8> A Preiscourants
2244<v20> dargestellt.] A [1.2] dargestellt. Die Reihe hat auch neuen Sinn erhalten. Das Gold, weil Geld,
besitzt bereits in seiner Naturalform die allgemeine Aequivalentform oder die Form allgemeiner unmittel-
barer Austauschbarkeit unabhängig von seinen relativen Werthausdrücken. Ihre Reihe stellt jetzt daher
zugleich, ausser seiner Werthgrösse, die entfaltete Welt des stofflichen Reichthums oder der Gebrauchs-
werthe vor, worin es unmittelbar umsetzbar ist. | Der in V’71 [MEGA2 II/6: 4717] enthaltene Hinweis 7) fällt fort.
bezieht sich wohl auf diese Passage.

- 85 -
bis
2245-51<v21> Der mitzutheilen] A [3] Die preisbestimmte Waare hat doppelte Form, reelle und vorgestellte
oder ideelle. Ihre wirkliche Gestalt ist die eines Gebrauchsgegenstandes, eines Produkts konkreter nützlicher
Arbeit, z.B. Eisen. Ihre Werthgestalt, ihre Erscheinungsform als Materiatur eines bestimmten Quantums
gleichartiger menschlicher Arbeit, ist ihr Preis, ein Quantum Gold. Aber Gold ist vom Eisen verschiednes Ding
und in seinem Preise bezieht das Eisen sich selbst auf Gold als ein andres Ding, das jedoch ihm Werth-Glei-
ches ist. Der Preis oder die Geldform der Waare existirt nur in dieser gleichsetzenden Beziehung, also so zu
bis
sagen nur in ihrem Kopfe, und ihr Besitzer muss seine oder ihr Papierzettel anhängen, um ihren Preis
für die Aussenwelt vorzustellen ). Die Form ihres Werths ist daher vorgestellte, ideelle Geldform im Un-
46

terschied zur handgreiflich reellen Körperform ihres Gebrauchswerths. | Zur Note 46) vgl. Z. 2252-64.
2249<g1> B spuckt
2251<z2> A [3] vorzustellen mit Note 46). | BCD mitzutheilen mit Note 51).
bis 1
2253-5<d1> In schienen.] M In [ ] this case (beim Produktenaustausch) ... they licked it (the thing
represented to them) twice [2] to [recte: with] their tongues, after [AB tongues after] which they
seemed to consider the bargain satisfactorily concluded. | [1]: Q If, for instance, a knife was offered for
any article, they would hesitate for a short time [...] and then at once consented to the exchange. In |
2
[ ]: Q they immediately licked it twice
2255<u2> William Edward Parry: Journal of a voyage for the discovery of a north-west passage from
the Atlantic to the Pacific; performed in the years 1819-20, in His Majesty's ships Hecla and Griper,
under the orders of William Edward Parry. 2. ed., London 1821, pp. 277/78.
bis
2256f<h1> Ebenso desselben.] Diese Feststellung wird bei Parry offenbar nicht getroffen.
bis
2258f<h2> dass schätzt.] Die Quelle für diese Aussage konnte nicht ermittelt werden.
2258<w9> A accumulirten
bis
2260<v22> der von] A [3] der britische „Board of Health“ in seinem Bericht von
2261<u3> Vgl. wohl Public health. 6. Report of the Medical Officer of the Privy Council, with app.
(1863). London 1864, p. 224. | Die Aussage Fats were obtained in small quantities, and included
all the kinds recorded ist vielleicht die von Marx gemeinte, sie bezieht sich allerdings nur auf Needle-
women. Ein Äquivalent zu dem Terminus fettbildende Substanzen (fat-forming oder fat-building)
scheint in dem ganzen Report nicht gebraucht, ebenso wenig im Seventh report (1864), London 1865,
wo sich anscheinend überhaupt keine Angaben zu dieser Problematik befinden.
2262<w10> A Blutcirculation
2262<e1> Der Blutkreislauf wurde von dem englischen Arzt William Harvey (1578-1657) entdeckt. | Vgl.
Guilielmi Harvei Angli: Exercitatio anatomica de motu cordis et sanguinis in animalibus. Francofurti 1628.
2263<v23> Schwindel-Recepte] analog F: recettes charlatanesques | M Puff-Recepte | Puff ist hier wohl Angli-
zismus für Schwindel, englisch puff.
2264<u4> William Harvey (1807-76), Ohrenarzt und Mitglied der Royal medical and chirurgical society
of London, hatte einem Patienten zu einer Diät gegen Fettsucht geraten, die dieser später publik machte
(vgl. William Banting: Letter on corpulence. Addressed to the Public. 1. ed. London 1864, p. 43, sowie
3. ed. London 1865, pp. 43 u. 50) und damit eine öffentliche Diskussion auslöste (vgl. Editorial remarks
on Mr. Banting’s letter to the public on corpulence. Reprinted articles from “The world”, New York, “The
standard” and “The Hampshire Chronicle, Southampton and Isle of Wright Courier”. [o. O.] 1864). Harvey
selbst hat erst später dazu publiziert (William Harvey: On corpulence in relation to disease with some
remarks on diet. London 1872). – In der 3. ed. seines Letter vermerkte Banting ausdrücklich: In the first
and second editions, I thought that to give his [Harvey’s] name would appear like a puff, which
I know he abhors ; [...] (p. 43).
bis
2265f<v24> Da anwendbar.] A [3] Da die Waaren so ihre Werthe nur ideell im Geld ausdrücken, drücken
sie dieselben auch in nur vorgestelltem oder ideellem Geld aus. Mass der Werthe ist das Geld daher nur als

- 86 -
vorgestelltes ideelles Geld.
2265<a2> Da] F analog mit Absatz.
2266<a3> Jeder] F analog mit Absatz.
bis
2266<v25> Jeder er] F Il n’y a pas épicier qui ne sache fort bien qu’il
2266<v26> Waarenhüter] A [3] Waarenbesitzer
bis
2266-71<v27> er veranlasst] A [3] er kein wirkliches Gold verbraucht, wenn er Waaren in Gold schätzt
oder dem Waarenwerth die Form des Waarenpreises giebt. [ohne Note]
bis
2270-2<w11> B Werthmasses Werthmasses
2271<m2> BCD veranlasst 52). |
52 ) Siehe Karl Marx: Zur Kritik etc. „Theorien [BC Theorie] von der
Maßeinheit [B Masseinheit] des Geldes“ p. 53 sq. [recte: p. 53 sqq.]
2
2271<n2> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 53-64 [MEGA II/2: 149-57 bzw. MEW 13: 59-69].
bis
2271f<v28> Obgleich dient,] aus V’71 [MEGA2 II/6: 484-5] | A [3] Obgleich nun das Geld als Werthmass nur
bis
ideell funktionirt, | BCD Obgleich nur vorgestelltes Geld zur dient, | F Mais quoique la monnaie en tant
que mesure de valeur ne fonctionne qu’idéalement et que l’or employé dans ce but ne soit par conséquent
que de l’or imaginé,
2272<v29> Preis ganz] A [3] Preis dennoch ganz
bis
2273-8<v30> Der vorgestellt.] A [3] Denn eine Waare, eine Tonne Eisen z.B., wird in ihrem Preise als
Materiatur eines bestimmten Quantums Arbeit auf bestimmtes Quantum Geldmaterial als Materiatur
desselben Quantums Arbeit bezogen, aber dasselbe Quantum Arbeit materialisirt sich in ganz verschiednen
Quanta Gold, Silber oder Kupfer. Der Werth einer Tonne Eisen erhält also ganz verschiedne Preisaus-
drücke, je nachdem Gold, Silber oder Kupfer als Werthmass funktionirt.
2275<v31> kostet] aus V’71. | F analog V’71: coûte | BCD enthält
2276<w12> B Werthmass
bis
2279-311<v32> Dienen behauptet.“] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2279<a4> Dienen] F analog ohne Absatz.
2280<w13> AB Werthmasse
2282<v33> z.B. 1 zu 15] Komb. aus B u. F | BCD z.B. = 1 : 15 | V’71 z.B. wie 1 : 15 | F par exemple, dans la
proportion de 1 à 15
2285<w14> AB Werthmasses
2285<z3> BCD widerspricht mit Note 53).
2286<m3> BCD Note zur 2. Ausg. „Wo
bis
2286<q2> Wo gesetzlich] Q Wo daher Silber und Gold gesetzlich
2286<w15> B Werthmass
bis
2289<q3> Gold muss,] Q Gold vergegenständlicht, | F (analog Q) se matérialise
bis
2290-2<q4> Materie bildet.] Q Materie, und Silber, das minder werthvolle Metall, ein unver-
änderlicher Bruchtheil Gold ist.
2299<q5> alte. – In] Q alte. In | F analog alte. abs In
bis
2300<q6> im gegen] Q im Werthe des Goldes gegen
bis
2302<q7> Ausfuhr und] Q Ausfuhr des Silbers und
bis
2302-5<o1> Während betrug.] O [The Economist] The total importation of gold in the three years
1855, 1856, and 1857, was 56,584,000l, and the total exportation 15,004,000l – excess of imports,
41,580,000l. The total importation of silver in the said three years was 13,164,000l, and the exporta-
tion not less than 47,868,000 – excess of exports, 34,704,000l.
2305<f1> BCD sowie F aus Q: 14 704 000 £ | Kor. entsprechend O

- 87 -
2305<q8> Ländern, wo] Q Ländern wie in Frankreich, wo | F analog Q: pays comme la France où
2306<w16> B Werthmasse
bis
2306<q9> sind beide] Q sind, und beide
bis
2307<q10> in zahlen] Q in dem einen oder andern zahlen | F analog Q: soit avec l’un, soit avec
l’autre
bis
2309f<w17> B Werthmass Werthmasses
2311<m4> BCD behauptet.“ (Karl Marx, l. c. p. 52, 53.)
2
2311<n3> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 52/53 [MEGA II/2: 14812-1497 bzw. MEW 13: 58f]. | Die Ex- und
Importdaten für 1855-57 sind entnommen: The Economist (London), Nr. 775 v. 3. 7. 1858, pp. 734/35
(Foreign Corresponce), hier: p. 735A.
2312f<t3> M Form: a Waare A = x Gold, b Waare B = z Gold, c Waare C = y Gold u.s.w.
2313<j1> A Gold; b Waare
2
2314<v34> Quanta] aus V’71 [MEGA II/6: 4821] | A [4] B Masse | CD Massen | F analog V’71: quantités
2314<v35> vorstellen] In A [4] fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2
2314<v36> Quanta] aus V’71 [MEGA II/6: 4821] | A [4] B Masse | CD Massen | F analog V’71: quantités
bis
2315-7<v37> Die Goldgrößen.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2317-20<v38> Als beziehen.] A [4] Verschiedne Goldquanta, weil gleichnamige Grössen, vergleichen und
messen sich unter einander, indem sie auf bis Masseinheit bezogen werden.
bis
2317f<v39> Als vergleichen] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4823-24] | F analog V’71: En tant que grandeurs de la
même dénomination, ou en tant que quantités différentes d’une même chose, l’or, | BCD Als solche ver-
schiedne Goldquanta vergleichen
2
2319<v40> so] aus V’71 [MEGA II/6: 4824] | F (analog V’71) ainsi | BCD es
bis
2319f<v41> ein Maßeinheit] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4825-26] | F analog V’71: quantum d’or fixé et déterminé
comme unité de mesure | BCD ein fixirtes Quantum Gold als ihre Masseinheit [CD Maßeinheit]
2320<w18> D beziehn
bis
2320f<w19> AB Masseinheit Massstab
bis
2322-34<v42> Vor Preise.] A [4] Solche Massstäbe besassen Gold bis bereits in ihren Metallgewichten, bevor
sie Geld wurden. Ihr vorgefundener metallischer Gewichtmassstab dient daher ursprünglich auch stets in
ihrer Geldfunktion. [ohne Note]
bis
2322f<w20> B Massstäbe Masseinheit
2
2323<v43> das Pfund] aus V’71 [MEGA II/6: 4829] | F analog V’71: la livre | BCD ein Pfund
2325<z4> BCD wird mit Note 54).
2326<m5> BCD Note zur 2. Ausg. Die
2326<w21> B Geldmassstabs
bis
2327-31<x1> „Unser werden.“] BCD „our [Q Our] coinage was originally adapted to the employ-
ment of silver only – hence an ounce of silver can always be divided into a certain adequate [Q ali-
quote] number of pieces of coin; but as gold was introduced at a later period into a coinage adapted
only to silver, an ounce of gold cannot be coined into an adequate [Q aliquote] number of pieces. “
Maclaren: History of the Currency, p. 16. London 1858 [D Maclaren: „History of the Currency.“
London 1858. p. 16].
2331<n4> James Maclaren: A sketch of the history of the currency: comprising a brief review of the
opinions of the most eminent writers on the subject. London 1858, p. 16. | Die gesamte Note wurde
2
variant übernommen aus Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 47 Note [MEGA II/2: 14437-42 bzw. MEW 13: 55f].
bis
2332f<w22> B Gewichtsmassstabs Geldmassstabs bis Massstabs

- 88 -
bis
2333f<v44> oder Preise.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2335-59<v45> Als wechsle] A [6] Die Waaren verwandeln Gold in das Mass der Werthe, indem sie allseitig
ihre Werthe in ihm ausdrücken. So erhalten ihre Werthgrössen die Form der Preise oder vorgestellter Gold-
quanta. Diese Verwandlung von Werth in Preis einmal vollbracht, wird es technisch nothwendig, das Mass
der Werthe weiter zu bestimmen zum Massstab der Preise. Beide Funktionen sind durchaus verschieden. Als
Massstab der Preise kann und muss ein bestimmtes Quantum Gold fixirt werden, grade wie der Massstab
andrer gleichnamiger Größen. Der Werthwechsel des Goldes ändert nichts am Werthverhältniss seiner ver-
schiednen Gewichttheile unter einander und die gesetzlich fixirten Taufnamen dieser Theile ändert nichts
an ihrem Gewicht. Der Massstab der Preise misst aber nur verschiedne Quanta Gold an einem fixirten
Goldquantum, nicht den Werth eines Goldquantums durch das Gewicht des andern. [ohne Note]
bis
2335<w23> B Mass Massstab
2335<f2> Gold] BCD Geld | F (korrekt) l’or
bis
2336f<w24> B Mass Massstab
bis
2336f<v46> als Arbeit,] F en tant qu’équivalent général,
bis
2338f<w25> B Werthmass Massstab
bis 2
2340f<v47> diese Maß] aus V’71 [MEGA II/6: 493-4] | F (analog V’71) ces quantités d’or données contre un
quantum d’or fixe et subdivisé en parties aliquotes. Dans la mesure | BCD diese Goldquanta. Am Mass [CD
Maß]
bis
2341-3<w26> B Massstab Massstab
2
2342<v48> dagegen nur Goldquanta] aus V’71 [MEGA II/6: 496] | F (analog V’71) ne mesure au contraire que
des quanta d’or | BCD dagegen Goldquanta
bis
2344f<w27> B Masseinheit Massbestimmungen
2345<j2> B Grössen wird
bis
2345f<w28> B Massverhältnisse Massstab
bis 2
2347f<v49> je es] aus V’71 [MEGA II/6: 4911-12] | F (analog V’71) que l’unité de mesure et ses subdivisions
sont moins sujettes au changement. De l’autre côté, l’or ne peut servir de mesure de valeur, que parce qu’il
| BCD je unveränderlicher ein und dasselbe Quantum Gold als Masseinheit [CD Maßeinheit] dient. Als Mass
bis
[CD Maß] es
2349<v50> ist] In BCD mit Note 55) | In F ist deren Inhalt Teil jener Note, die in B Note 61) ist. | Die Note wurde analog
F verschoben. Vgl. Z. 2444-52.
2350<w29> B Massstab
2352<g2> C selben
2353<v51> F 100 %
2358<w30> B Massstab
2
2359<e2> Der Absatz ist variant entnommen Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 48 [MEGA II/2: 14521-29 bzw.
MEW 13: 55].
2360f<w31> B Werthmass
bis
2362f<v52> obgleich auszudrücken] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage. Die (in M nicht vorhandene)
Note folgt auf das Analogon zu unverändert: dans le même état 1.
2364f<v53><q11> Note] Die Note fehlt in M. | F 1. « L’argent peut continuellement changer de valeur et néan-
moins servir de mesure de valeur aussi bien que s’il restait parfaitement stationnaire. » (Bailey : Money and
its vicissitudes. London, 1837, p. 11 [recte: pp. 9/10].) | Die Übersetzung folgt Q: Money may continually vary in
value, and yet be as good a measure of value as if it remained ‖ perfectly stationary.
2365<n5> [Bailey:] Money and its vicissitudes ..., p. 9/10. | Das Zitat befindet sich (mit demselben Df.)

- 89 -
2
in Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 48 Note [MEGA II/2: 14535-36 bzw. MEW 13: 55 Note *].
bis
2366f<v54> Wie Schätzung] F Dans l’estimation
2368<w32> C gegebenen
bis
2369<v55> In die] A [2] Für die
2369<a5> In] A [2] analog mit Absatz.
bis
2369f<v56> Waarenpreise gelten] A [2] Waarenpreise gelten
2370<v57> entwickelten] A [2] gegebnen
2
2371<v58> Werthes] aus V’71 [MEGA II/6: 4934] | F analog V’71: de la valeur relative simple | M Werth-
ausdrucks
2371<e3> Vgl. im Gliederungspunkt I.3a Z. 813-59.
bis
2372-7<v59> Ein bleiben.] aus V’71 [MEGA2 II/6: 4935-502] | F analog V’71: Une hausse générale des prix des
marchandises exprime une hausse de leurs valeurs, si la valeur de l’argent reste constante, et une baisse de
la valeur de l’argent si les valeurs des marchandises ne varient pas. Inversement, une baisse générale des
prix des marchandises exprime une baisse de leurs valeurs si la valeur de l’argent reste constante et une
hausse de la valeur de l’argent si les valeurs des marchandises restent les mêmes. | M Die Waarenpreise
können nur allgemein steigen, bei gleichbleibendem Geldwerth, wenn die Waarenwerthe steigen, bei [CD
steigen; bei] gleichbleibenden Waarenwerthen, wenn der Geldwerth fällt. Umgekehrt. Die Waarenpreise
können nur allgemein fallen, bei gleichbleibendem Geldwerth, wenn die Waarenwerthe fallen, bei [CD fal-
len; bei] gleichbleibenden Waarenwerthen, wenn der Geldwerth steigt.
2372<a6> Ein] A [2] ohne Absatz.
2379<w33> A [2] Diess
2380<w34> A [2] BC gleichmässig
2382<v60> bestimmt durch] A [2] beschränkt durch | F dépend de la
bis
2384<v61> Kehren zurück.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2385-9<v62> Man wichtig:] Komb. aus B u. F (zumeist analog V’71) | A [5] BCD Die Geldnamen bis sich nach
bis
[A sich jedoch nach] und verschiednen [A verschiedenen] Gründen, darunter historisch entscheidend: |
bis bis
V’71 Man Massstab Massstab der Preise dient. Verschiedne historische Prozesse bringen jedoch eine
Aenderung [her]vor. Darunter sind entschieden wichtig: folgt, | folgt verweist auf die Punkte 1) bis 3) | [MEGA2
II/6: 506-9] | F On a vu que l’étalon en usage pour les poids des métaux sert aussi avec son nom et ses sub-
divisions comme étalon des prix. Certaines circonstances historiques amènent pourtant des modifications ;
ce sont notamment :
2391<w35> A circulirten
2391<w36> A Gelds
2393<w37> AB Werthmasses
2395<e4> Poetische Chronologie im Sinne des griechischen Dichters Hesiod, der in seinem Epos
Werke und Tage (Verse 106-201) die Geschichte in eine absteigende Folge von fünf Weltzeitaltern
gliederte: Auf das goldene folgte des silberne, das eherne (d. h. das bronzene), das heroische und das
eiserne. Die Idee einer solchen Chronologie findet sich auch in den Werken späterer Dichter, z.B. in den
Metamorphosen des Ovid (Verse 89-150) eine um das heroische Zeitalter verkürzte Version.
2395<z5> mag in A [5] mit Note 46a) | in BCD mit Note 56).
2396<v63> Note *] In F fehlt die Note.
2398<w38> AB Werthmass
2400<v64> getrennt] F distincts
bis
2401-26<p3> „Die Shilling.“] Reihenfolge und Inhalt der in dieser Passage enthaltenen Noten analog F. In

- 90 -
A ist keine dieser Noten enthalten. In BCD ist die Reihenfolge der ersten beiden Noten 57) u. 58) versehentlich
vertauscht; in F ist die Reihenfolge korrigiert, der Inhalt der dritten 59) der nunmehr zweiten inkorporiert und eine
dritte, in BCD nicht vorhandene, hinzugesetzt. In F folgen also nacheinander die ehemalige Note 58) [vgl.
Z. 2401-3], die ehemaligen Noten 57) und, ohne Absatz, 59) [vgl. Z. 2406-13] sowie die in M nicht vorhandene
Note [vgl. Z. 2422-6].
2401-3<x2> Note] BCD 58) Note zur 2. Ausg. „Le monete [Q … le monete] le quali [B lequali] oggi sono
ideali sono le più [B piu] antiche d’ogni nazione, e tutte furono un tempo reali, e [Q reali ; e] perchè
erano reali con esse si contava.“ (Galiani: Della Moneta l. c. p. 153.)
2403<n6> Galiani: Della moneta ..., T. 3, p. 153.
bis
2404<v65> Jahrhunderte fortgesetzte] aus A [5] | BCD Jahrhunderte fortgesetzte | evtl. Auslassungsfehler.
bis
2406-9<v66> So Proportion.] In BCD als Note 57) mit dem Zusatz Note zur 2. Ausg.
bis
2406<v67> bezeichnet seines] F la livre anglaise ne désigne à peu près que ¼ de son
2407<v68> der Union von 1707 ] analog F: l’Union de 1701 [recte: 1707] | BCD der Union
2407<e5> Im Gefolge der 1707 zwischen England und Schottland gebildeten Union wurde das schotti-
sche Pfund als eigenständige Währung abgeschafft.
2408<g3> B (DV) (Seite) 78. (Zeile) 4 (von) unten: Ree, lies: Rei. | BK 78 N4 (blei) iT Re<e> | Ra |i
2409<e6> Der Text dieses Teils der Note ist wörtlich entnommen aus Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 49
2
[MEGA II/2: 14533-1463 bzw. MEW 13: 55f]. | Statt des Druckfehlers Ree dort Re | Die Quelle für diese
Zusammenstellung konnte nicht gefunden werden.
bis
2409-13<v69> Herr Civilisation.] In BCD als Note 59) mit dem Zusatz Note zur 2. Ausg.
2409<t4> BCD seinen „Familiar Words“ über
bis bis
2410<v70> dass gleich] Komb. aus V’71 u. F. | V’71 dass heutzutage ein englisches Pfund Geldmass-
2
stabs, gleich [MEGA II/6: 5011-12] | F que la livre anglaise (L. St.) comme unité de mesure monétaire [aber das
Analogon zu heutzutage fehlt] | BCD dass heut zu Tage ein Pfund (£. St.), die Einheit des englischen Geld-
massstabs [CD Geldmaßstabs], gleich
bis
2411f<d2> Das Maßstabs.] BCD This is falsifying [Q is - falsifying] a measure, not establishing a
standard.
2412<u5> David Urquhart: Familiar words, as affecting the character of Englishmen and the fate of
England. London 1855, p. 105.
bis
2412<v71> falschen Geldmaßstabs] analog F: fausse dénomination de l’étalon monétaire | BCD „falschen
Benennung“ des Goldgewichts
2414<w39> A Prozesse
2415<g4> A Gewichtnamen
bis
2415-9<v72> Da wie] A [5] Bei definitiver Reglung des Geldmassstabs, die einerseits rein conventionell
ist, andrerseits gesetzlicher Allgemeinheit und Zwangsgültigkeit bedarf, versteht es sich zuletzt von selbst,
dass die Staatsautorität einen bestimmten Gewichttheil des bis Gold, als Gewichteinheit fixirt und diese ab-
theilt in aliquote Theile, denen sie beliebige legale Taufnamen beilegt, wie
2416<w40> B Geldmassstab
2416<v73> gesellschaftlicher] analog F. sociale | BCD allgemeiner
2420<w41> A [5] B Masseinheit
2420<v74> wird untergetheilt] A [5] wird weiter getheilt und untergetheilt
bis
2421<v75> Theile etc.] A [5] Theile, die ihrerseits gesetzliche Taufnamen erhalten, wie Shilling, Penny
u.s.w.
2421<v76> BCD etc. mit Note 59). Der Text dieser Note ist analog F der vorangegangenen Note inkorporiert [vgl.

- 91 -
Z. 2409-13]. In F folgt statt dessen als Note 2 eine unbezeichnete Übersetzung aus Zur Kritik ... H. 1, deren Text hier, in
Anführungszeichen gesetzt und der Quelle entsprechend, wiedergegeben ist.
2
2426<e7> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 50 [MEGA II/2: 14610-15 bzw. MEW 13: 57]. – Zu den Umrech-
nungen vgl. auch Anm. 2433<e8> bzw. Fußnote 156.
2427<w42> A [5] B Massstab
2427<w43> A [5] Metallgelds
bis
2429-34<v77> Die Geld] A [7] Die Waaren stellen ihre Werthe jetzt nicht nur gleichnamig als Gold, son-
dern in denselben gesellschaftlich gültigen bis Goldmassstabs, wie Pfd. St. s. d. u.s.w., dar. Das Geld
bis
2430f<v78> oder Rechennamen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2431<w44> B Goldmassstabs
2433<e8> An dieser Stelle sei ein für alle Mal angemerkt: Zu Marx’ Zeiten unterteilte sich das britische
Pfund Sterling (Pfd. St. oder ₤) in 20 shilling (sh.), der Shilling in 12 pence (d.), und der Shilling war 1872
rund eine Reichsmark wert. – Zur Verdeutlichung sei noch hinzugefügt, dass der Preis einer Unze Gold
(31.1 g) Ende August 2017 bei rund 1000 Pfd. St. lag, also über 250mal so hoch war wie damals. Daher
können auch die von Marx in seinem Buch gegebenen Löhne und Preise nicht einfach mit den heutigen
verglichen werden.
2
2433<v79> sich in] aus V’71 [MEGA II/6: 5021] | F analog V’71: se disent dans | BCD sich so in
2435<z6> BCD fixiren mit Note 60).
2436<m6> BCD Note zur 2. Ausg. „Als
bis
2436f<q12> Als Rechnen.] Q Ἀνάχαρσις, πυνθανομένου τινὸς, πρὸς τί οί Ἕλληνες χρῶνται τῷ
ᾀργυρίῳ, εἶπε πρός τὸ ἀριθμεῖν.
2436<g5> CD antwortet
2437<m7> BCD Rechnen.” (Athen. Deipn. l. IV, 49 v. 2 ed. Schweighäuser, 1802.)
2437<n7> Athenaeus: Deipnosophistai, l. IV, 49c, zit. nach: Deipnosophistarum libri quindicem. [Ed.]
I. Schweighaeuser. T. 2, Argentorati [Strasbourg] 1802, p. 120. | Auszüge in einem unbezeichneten
Londoner Heft von ca 1857/8. | Das giechische Original (ohne deutsche Übersetzung) zitiert in Marx: Zur
2
Kritik ... H. 1, p. 50 Note [MEGA II/2: 14733-34].
2438<v80> äußerlich.] A [7] äusserlich und daher erlischt auch ihre Begriffsbestimmung in ihm.
2439<w45> A [7] Jakobus
2440<w46> A [7] Frank
2441f<j3> A [7] grösser als
bis bis
2442f<v81> Geldnamen auszudrücken] A [7] Geldnamen zugleich den und aliquote Theile eines Gold-
gewichts, Geldmassstabs, und das eine nur darstellen, weil das andre 47). | Note 47) wurde in B um einen Satz (zu
Z. 2458) verschoben und dort Note 62).
bis
2442f<v82> eines Geldmaßstabs] F d’un poids d’or | Terminus analog A.
2443<w47> B Geldmassstabs
2443<z7> BCD auszudrücken mit Note 61).
bis
2444-55<v83> Weil verwechselt.] Anordnung analog F. | Der Inhalt der Note ist in BCD auf zwei Noten verteilt:
bis
61 ) Note zur 2. Ausg. „Weil das Geld [Q Gold] als Massstab [CD Maßstab] der erscheint, wie die Waaren-
preise, also z.B. eine Unze Gold eben sowohl wie der Werth einer Tonne [Q wie eine Tonne] Eisen in 3 £.
bis bis
17 sh. 10½ d. ausgedrückt wird, hat entstand [B enstand] daher Gold (resp. Silber) in [Q Gold in]
bis
seinem eignen Material geschätzt allen Waaren [Q allen andern Waaren] von bis erhalte. Man versah die bis
bis
Rechennamen bestimmter Goldgewichte [Q für bestimmte Goldgewichte] für Fixirung Gewichte.“ (Karl
bis bis bis
Marx, l. c. p. 52.) sowie 55) N. z. 2. Ausg. In Mass [CD Maß] Massstab [CD Maßstab] verwechselt. | In F

- 92 -
ist der erste Teil der Note gegenüber der Quelle noch weiter modifiziert worden, nicht als Zitat und ohne Quellenanga-
be wiedergegeben. Der edierte Text orientiert sich daher inhaltlich an F, stilistisch an B. Auch der zweite Teil der Note
in F ist gegenüber BCD modifiziert, allerdings nur stilistisch, so dass B Grundlage geblieben ist. | F L’or possédant
comme étalon des prix les mêmes noms que les prix des marchandises, et de plus étant monnayé suivant
les parties aliquotes de l’unité de mesure, que ces noms désignent, de l’once, par exemple, de sorte qu’une
once d’or peut être exprimée tout aussi bien que le prix d’une tonne de fer par 3 l. 17 s. 10½ d., on a donné
à ces expressions le nom de prix de monnaie. C’est ce qui a fait naître l’idée merveilleuse que l’or pouvait
être estimé en lui-même, sans comparaison avec aucune autre marchandise, et qu’à la différence de toutes
les autres marchandises il recevait de l’État un prix fixe. On a confondu la fixation des noms de monnaie de
compte pour des poids d’or déterminés avec la fixation de la valeur de ces poids. La littérature anglaise
possède d’innombrables écrits dans lesquels ce quiproquo est délayé à l’infini. Ils ont inoculé la même folie
à quelques auteurs de l’autre côté du détroit.
2
2452<e9> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 52 [MEGA II/2: 14731-1486 bzw. MEW 13: 58].
2457<v84> Waarenwelt] A Waaren
2458<z8><v85> BCD fortentwickle mit Note 62) | In A ist die Note einen Satz zuvor placiert. Vgl. 2442f<v81>.
2458<n8> Vgl. den Abschnitt Theorien von der Maßeinheit des Geldes in Marx: Zur Kritik ... H. 1,
2
pp. 53-64 [MEGA II/2: 149-57 bzw. MEW 13: 59-69].
2459<m8> Die] M Vergl. „Theorien [A Vgl. „Theorieen] von der Masseinheit [CD Maßeinheit] des
Geldes“ in „Zur Kritik der pol. Oekon. etc.“, p. 53 sqq. Die
2463<g6> BK 80 N7 (tinte) iT ungeschi<e>kte | Ra c|
2464<v86> Wunderkuren] aus BK | ACD „Wunderkuren“ | B „Wunderkuren | B (DV) (Seite) 80. (Zeile) 10
(von unten:) „Wunderkuren, lies: „Wunderkuren“. | BK 80 N8 (blei) iT T <„>Wunderkuren<T> | Ra T <“>{ϕ} |
F analog A.
2464f<t5> M in „Quantulumcumque [recte: Quantulumcunque] concerning
Money. To the Lord Marquis of Halifax. 1682“, dass
2
2466<e10> Vgl. hierzu MS 1861/63 [MEGA II/6: 228822-229312].
bis
2466-9<x3> Wenn hätten.] M „If [Q For if] the wealth of a nation“, sagt er u. A., „could [B u. A.:
„could] be decupled by a Proclamation, it were strange that such proclamations have not long since
been made by our Governors.” (l. c. p. 36.)
2469<n9> Petty: Quantulumcunque concerning money. To the Lord Marquess of Halifax. Anno 1682,
zit. nach: Observations relating to the coin of Great Britain. [Ed.] by J. Massie. London 1760, p. 36. |
Ausz. in Beiheft A.
2470<v87> Arbeit] A Arbeitszeit
bis
2471<v88> dessen ist,] A dem ihr Preis sie gleichsetzt, | F exprimée dans son prix,
2472<z9> Tautologie in A [7] mit Note 48) | in BCD mit Note 63)
bis
2474f<x4> „Oder Werth.“] M „Ou bien, il [Q bien il] faut consentir à dire qu’une valeur d’un
million en argent vaut plus qu’une valeur égale en marchandises.“ (Le Trosne l. c. p. 922 [recte:
p. 919]), also [AB p. 922). also] „qu’une valeur vaut plus qu’une valeur égale.“ | Das zweite Zitat ist
bloße Kurzfassung des ersten.
2475<n10> Le Trosne: De l’interêt social ..., p. 919.
2477<v89> A [7] Geld ist, so
bis
2479f<v90> Angenommen dar.] Komb. aus B u. F. | M Gesellschaftlich nothwendige Arbeit [A Arbeitszeit]
bis
von dar. | F Supposons que 1 quart de froment se produise dans le même temps de travail que 2 onces
d’or, et que 2 liv. st. soient le nom de 2 onces d’or.
2481<v91> Geldausdruck] A [7] Geldausdrücke

- 93 -
2481<g7> A [7] Quarter Weizen | BCD Quarter Weizens
2485<g8> A [7] BC Exponente
bis
2489f<v92> hängt ab] analog F: ne dépend ni de la volonté du producteur de froment ni de celle des
bis
possesseurs des autres marchandises | A [7] B hängt Weizenproducenten [A Weizenproduzenten] noch
der andren [A andern] Waarenbesitzer ab | CD hängt vom Willen weder des Weizenproducenten bis ab
bis
2490-2<v93> ein Arbeitszeit] F un rapport de production, le lien intime qu’il y a entre un article quel-
conque et la portion du travail social qu’il faut pour lui donner naissance
2491<w48> A [7] Bildungsprozess
bis
2493-5<v94> als worin] A [7] als Austauschverhältniss der Waare mit einer andern ausser ihr existiren-
den Waare. Diese Form kann aber ebensowohl die Werthgrösse der Waare als das zufällige Verhältniss
ausdrücken, worin
2496f<w49> A [7] Incongruenz
bis bis
2498<v95> liegt selbst.] A [7] ist also selbst gegeben.
2498<w50> A [7] diess
bis
2499-501<v96> worin kann.] F où la règle ne fait loi que par le jeu aveugle des irrégularités qui, en
moyenne, se compensent, se paralysent et se détruisent mutuellement.
2502<w51> A [7] Incongruenz
bis
2504<v97> einen verbergen] analog F: cacher une contradiction absolue | M einen qualitativen Wider-
spruch beherbergen
bis
2507<v98> können und] A [7] können bis Besitzern gegen Geld veräusserlich sein und | F peuvent devenir
vénales et
bis
2510-3<v99> Mathematik verbergen.] A [7] Mathematik oder das „unendliche Urtheil“ der Logik. Wo
wir jedoch für wesentliche Produktionsverhältnisse derartige imaginäre Preisform finden, wie z.B. Preis des
Grund und Bodens, obgleich der Boden, weil bis ist, auch keinen Werth hat, wird die tiefere Analyse unter der
imaginären Form stets ein wirkliches bis Beziehung verborgen finden.
bis
2514-22<v100> Wie obgleich] A [7] Doch kehren wir zurück zum normalen Waarenpreis, der uns hier
allein noch bekannt ist. Der Preis ist die nur ideelle Werthgestalt der Waare. Er drückt also zugleich aus, dass
sie noch nicht reelle Werthgestalt besitzt oder dass ihre Naturalform nicht ihre allgemeine Aequivalentform
ist. Die ideelle Werthgestalt der Waare ist ferner Preis, d. h. nur vorgestellte oder ideelle Goldgestalt. Er drückt
also aus, daß, um die Wirkung eines Tauschwerths oder allgemeinen Aequivalents auf andre Waaren aus-
zuüben, sie ihren bis verwandeln muss, obgleich
2515<j4> BC aus dass
bis
2516f<v101> Eisen Eisen] F fer, tandis que l’inverse n’a pas lieu ; le fer
bis bis bis
2517-9<v102> dass vollzogen] aus V’71: dass gegen 1 Unze Gold vollzogen. [MEGA2 II/6: 514-7] | F le
fer, de son côté, n’est pas immédiatement échangeable avec l’or. abs Dans le prix, c’est-à-dire dans le nom
monétaire des marchandises, leur équivalence avec l’or est anticipée, mais n’est pas encore un fait accompli
| BCD dass seinerseits das Eisen unmittelbar austauschbar mit Gold ist.
2518<a7> Die] F analog mit Absatz.
2522<e11> Wohl Anspielung auf Hegel’s Wendung über die saure Arbeit des Geistes. Vgl. Hegel:
Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. T. 1: Die Logik. Hrsg. v. L. v. Henning.
Berlin 1840 („Freundesvereinsausgabe“, Bd. 6), p. 30 (§ 19 Zusatz 1).
bis
2523<q13> der Freiheit] Q Der Uebergang von der Nothwendigkeit zur Freiheit oder vom Wirk-
lichen in den Begriff ist der härteste [...]; so ist auch der Begriff das härteste [...]
2523<u7> Vgl. Hegel: Encyclopädie ..., p. 312 (§ 159).
bis
2524f<q14> das Adam] Q So leget nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Men-

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schen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt.
2525<z10> Adam in A [7] mit Note 49) | in BCD mit Note 64)
2525<e12> Anspielung auf Die Bibel. Das Neue Testament. Brief des Paulus an die Epheser. Kap. 2,
Vers 22.
bis
2527<q15> sein Frauenbildern] Q [...] saepe choris intereram puellarum. Pallebant ora jejuniis, et
mens desideriis aestuabat in frigido corpore, et ante hominem suum jam carne praemortua, sola
libidinum incendia bulliebant. Ü [...], wohnte ich [in Gedanken] oft den Tänzen der Mädchen bei. Blass
waren meine Wangen vom Fasten, der Geist glühte von Verlangen im kalten Körper, und während das Fleisch
schon von dem ihm zugehörenden Menschen gestorben war, brausten nur die Brände der Begierden auf.
2527<u7> Vgl. Sophronis Eusebius Hieronymus: Epistula XXII. Ad Eustochium 7,2, zit. im Exzerpt von
Marx (in den Bonner Heften) aus Jean Barbeyrac: Traité de la morale des pères de l'eglise. Amsterdam
2
1728, p. 116 Note 1 [MEGA IV/1: 3752-6]. Barbeyrac zit. aus Epist. ad Eustochium, De custodia virgini-
tat. Edit. Basil. 1537, T. I, p. 136.
bis
2428-30<q16> „Ich Ciceronianer!“] Q [...] subito raptus in spiritu ad tribunal iudicis pertrahor [...]
interrogatus conditionem Christianum me esse respondi, et ille, qui residibat, „mentiris“, ait,
„Ciceronianus es, non Christianus“. Ü [...] Plötzlich wurde ich im Geiste vor das Tribunal des Weltrichters
entrückt [...] Gefragt, wer ich sei, antwortete ich, ich sei ein Christ. „Du lügst“, sprach der Weltrichter, „du bist ein
Ciceronianer, kein Christ.“
2528<j5> A [7] B Weltrichter. „Wer
2530<e13> Ciceronianer] Verehrer von Marcus Tullius Cicero (106-43), dessen in formvollendetem
Latein überlieferten Reden und Schriften offenbar eine derartige Versuchung darstellten, dass ihre Lek-
türe vom Studium theologischer Literatur abhielt.
2530<e14> Paraphrase auf Hieronymus: Epistula XXII. Ad Eustochium 30,3-4. – Diese Passage ist bei
Barbeyrac nicht zitiert.
2531<w68> BD Preise
2531f<v103> ideelle Werthgestalt] F apparence idéale
bis
2539-41<d3> Lang Börse.] M Assai bene è trascorsa / d’esta moneta già la lega e ’l peso ; / ma
dimmi se tu l’hai ne la tua borsa. | F enthält in der dazugehörigen Note eine französische Prosaübersetzung.
2541<u8> Dante Alighieri: Commedia. Buch 3 (Paradiso), Gesang 24, Vers 83-85.
bis
2543-5<v104> Andrerseits umtreibt.] A [7] Die Preisbestimmung der Waaren hat andrerseits eine im Aus-
tauschprozess befindliche Waare, das Gold, bereits zu Geld gemacht.
2544<w53> B Werthmass
bis 2
2544<v105> bereits als] aus V’71 [MEGA II/6: 5110-11] F analog V’71: déjà sur le marché à titre de | BCD
bereits im Austauschprocess als
2545<w54> A [7] B Mass
2545<v106> das harte Geld] F les espèces sonnantes

2546-2908<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.2a)

2546f<v1> Überschriften] A B. Circulationsmittel. abs a) bis Waaren. | F 2) Moyen de circulation. abs a) La méta-
morphose des marchandises. | Im Inhaltsverzeichnis von B folgt noch in Klammern (Kreislauf W – G – W S. 83. –
Verkauf: W – G S. 85. – Kauf: G – W S. 89. Gesammtmetamorphose einer Waare S. 90. – Waarencirkulation
S. 91. – Unterschied zwischen Waarencirculation und Produktenaustausch S. 91.)
2548<w1> A Austauschprozess
2549<v2> A einschloss

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2549<e1> Vgl. in Kap. I Z. 230-372, 638-69, 923-1015, 1176-207 u. 1363-78.
bis
2549-51<v3> Seine auf,] analog F: Son développement qui fait apparaître la marchandise comme chose à
double face, valeur d’usage et valeur d’échange, ne fait pas disparaître ces contradictions, | M Die Entwick-
lung der Waare hebt [A Waare, die wir eben betrachtet, hebt] diese Widersprüche nicht auf,
2551<v4> schafft aber] A aber sie schafft
2552<g1> Es] B Est
2553<w2> A andern
bis
2556-9<v5> Soweit andren.] F L’échange fait passer les marchandises des mains dans lesquelles elles
sont de non-valeurs d’usage aux mains dans lesquelles elles servent de valeurs d’usage. Le produit d’un
travail util remplace le produit d’un autre travail utile. C’est la circulation sociale des matières. | also Um-
stellung
bis
2556<v6> Austauschprocess aus] A Austauschprozess der Waaren sie aus
2557<g2> D Gebraucheswerthe
2559<w3> A andern
bis
2559f<v7> als in] A als Gebrauchswerth gilt, dient die Waare als Gebrauchsgegenstand oder fällt in
2560<w4> A Consumtion
bis
2561-3<v8> Letztre vermittelt.] F Mais cette circulation matérielle ne s’accomplit que par une série de
changements de forme ou une métamorphose de la marchandise que nous avons maintenant à étudier.
2561<w5> A Prozess
bis
2564f<v9> Die dass] F Ce côté morphologique du mouvement est un peu difficile à saisir, puisque
2564<v10> Formwechsels ist] A Formwechsels, der Funktionen des Geldes, der daraus entspringenden
verschiednen Formbestimmtheiten, die das Geld aus seinen verschiednen Funktionen schöpft, ist | A (DV)
(S.) 63 (Z.) 6 v. u. wegzulassen: daraus entspringenden. | AK (blei) 6331 iT <daraus entspringenden> | Ra | ϕ
bis
2566f<v11> sich Geldwaare.] A sich im bis Waaren, der Waare und der Geldwaare, darstellt.
bis
2566-75<v12> Waaren gegenüber.] F marchandises. Une marchandise dépouille, par exemple, sa forme
usuelle pour revêtir sa forme monnaie. Comment cela arrive-t-il ? Par son échange avec l’or. Simple
échange de deux marchandises, voilà le fait palpable ; mais il faut y regarder de plus près. abs L’or occupe
un pôle, tous les articles utiles le pôle opposé.
2568<v13> mit] A und
bis
2569-71<v14> dass Gold beziehn.] A dass die Bestimmung des Goldes als Geld bereits eine Formbestim-
mung ist, die ihm nicht als blosser Waare gehört, dass die andern Waaren sich in ihren Preisen selbst auf
bis
das Gold beziehn, und dass es seinerseits nur die allgemeine unmittelbare Aequivalentform erhält, weil
die Waaren überhaupt sich eine allgemeine relative Werthform geben müssen.
2573<g3> A ist, den
2573<w6> A Austauschprozess
2573<w7> A produzirt
2573<v15> die] D eine
2574<g4> AB ein äusserer Gegensatz | B (DV) (Seite) 83. (Zeile) 10 (von unten:) ein äusserer
Gegensatz, lies: einen äusseren Gegensatz. | BK 8327 (blei) iT ein| äußere<r>| | Ra |en |n
2575<v16> Werth] A Tauschwerth
2578<v17> Werth] F valeur d’échange
bis
2579f<v18> und dar.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2580f<v19> Die bezieht.] F La forme usuelle de la marchandise en est la forme réelle, tandis que sa
valeur d’échange n’est exprimée qu’idéalement, en or imaginé, par son prix.

- 96 -
2580<v20> Werthsein] A Werthdasein
bis bis
2581<b1> sie Werthgestalt] AK 6419 Ri ||, | Die Passage als Werthgestalt sollte wohl in Kommata
eingeschlossen werden.
bis
2582f<v21> Umgekehrt Gebrauchswerth] F La forme naturelle, métallique de l’or est au contraire sa
forme d’échangeabilité générale, sa forme valeur, tandis que sa valeur d’usage
2582<g5> A Werthmateriatur Geld | A (DV) (S.) 64 (Z.) 17 v. u. Komma nach Werthmateriatur.
2582f<v22> daher Tauschwerth.] A daher allgemeines Aequivalent, Tauschwerth.
bis
2583-7<v23> in Austauschprocesses.] F dans la série des marchandises qui figurent comme ces équiva-
lents. Or, quand une marchandise s’échange contre de l’or, elle change du même coup sa forme usuelle en
forme valeur. Quand l’or s’échange contre une marchandise, il change de même sa forme valeur en forme
usuelle.
2586f<w8> A Austauschprozesses
bis
2588f<v24> Begleiten Waarenmarkt.] F Après ces remarques préliminaires, transportons-nous mainte-
nant sur le théâtre de l’action - le marché. - Nous y accompagnons un échangiste quelconque, notre vieille
connaissance le tisserand, par exemple.
2588<w9> A unsern
2589<w10> A Austauschprozesses
2594<w11> A andere
2596<a1> Der] Absatz analog F. M ohne Absatz.
2596<w12> A Austauschprozess
2598<z1> Waare in A mit Note 50) | in BCD mit Note 65)
bis
2599f<x1> „Alles wird.“] M „Ἐκ [Q [...] ἐκ] δὲ τοῦ ... πυρός ᾀνταμείβεσθαι [recte: πυρός τ᾿ ᾀντα-
μείβεσθαι] πάντα, ϕησὶν ὀ Ἡράκλειτος, καὶ πῦρ ᾀπάντων, ὣσπερ χρυσοῦ χρήματα καὶ χρημά-
των χρυσός.“ (F. Lassalle: „Die Philosophie Herakleitos des Dunkeln. Berlin 1858“, Bd. I, p. 222.)
bis
2599f<k2> Alles wird.] Lassalle zit. wohl aus Plutarch (de Et ap. Delph. p. 388, p. 591. ed. Wyttenbach); In
Bd. 2, p. 52, gibt er eine eigene Übers.: „Alles wird gegengewandelt (umgewechselt) gegen Feuer und
Feuer gegen Alles, wie gegen Gold die Dinge und die Dinge gegen Gold.“ Marx bemerkt in einem Brief
an Engels vom 1. 2. 1858, in Lassalles Buch komme ein Spruch des „Heracleitos des Dunklen“ vor, wo
er, um das Umschlagen aller Dinge in ihr Gegentheil klar zu machen, sagt: „So verwandelt sich Gold
in alle Dinge, u. alle Dinge verwandeln sich in Gold“. [MEGA2 III/9: Br. 3273-76; MEW 29: 275). | F enthält
eine analoge Übers.: Le feu, comme dit Héraclite, se convertit en tout, et tout se convertit en feu, de
même que les marchandises en or et l’or en marchandises. | Die Übers. im edierten Text orientiert sich an
Die Vorsokratiker. Die Fragmente und Quellenberichte, übers. u. m. e. Einl. vers. v. W. Capelle. Berlin 1961,
pp. 142/43: Alles ist Austausch des Feuers und das Feuer Austausch von allem, gerade wie für Gold
Waren und für Waren Gold eingetauscht wird.
2600<n1> Lassalle: Die Philosophie Herakleitos des Dunkeln von Ephesos. Nach einer neuen
Sammlung seiner Bruchstücke und der Zeugnisse der Alten dargestellt. Bd. 1, Berlin 1858, p. 222.
bis
2600f<v25> Lassalle’s Werthzeichen.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2601<m1> Stelle erklärt] M Stelle, p. 224, n. 3, erklärt
bis
2601<q1> erklärt Werthzeichen.] Q [...] so ist also das Geld als solches [...] nur der ideelle Re-
präsentant der umlaufenden reellen Producte, das Werthzeichen derselben, das nur sie bedeutet.
2601<n2> Lassalle: Die Philosophie ...,, p. 224 Note 3.
2603<j1> A Geld, Kauf
2607<v26> andren] A verschiednen | AK (blei) 6511 iT |<verschiednen> | Ra |andren

- 97 -
2609<v27> Process nur] A Prozess, die Geldwerdung der Leinwand und die Waarenwerdung des Geldes,
Verkauf und Kauf, nur
2611<w13> A Austauschprozess
2612<g6> C Waare – Geld – Waare [ohne Punkt]
2616<w14> A Prozess
bis
2617f<v28> Wir muss.] analog F: Nous aurons maintenant à examiner à part chacune des deux méta-
morphoses successives que la marchandise doit traverser. | In M fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2619<t1> analog F kursiv als ungezählte Überschrift. In M nicht kursiv.
2619f<j2> A Verkauf: Das
2620<a2> Das] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
bis
2621<v29> wie bezeichnet,] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2
2621<u1> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 66 [MEGA II/2: 15919-23 bzw. MEW 13: 71].
2624<v30> Tauschwerth.] A Tauschwerth, allgemeines Aequivalent. | F valeur d’échange ou d’équivalent
général.
bis
2625<v31> Allgemeine Aequivalentform] F cette forme
2625<j3> CD Allgemeine gesellschaftlich
2625f<j4> ABC Geld und
bis
2626-30<s1> das Geld natur-wüchsiger] BK 8516-20 Ra geschweifte Klammer { (blei)
bis
2636f<w15> CD verselbständigt selbständige
bis
2637-40<s2> Um-stände Produkten-art] BK 8530-32 Ra geschweifte Klammer { (blei)
2638<w16> A Scheidungsprozess
2638<a3> Das] F analog mit Absatz.
bis
2641-6<s3> Leinwebers ge-schenkten] BK 8534-36 + 861-3 Ra Anstreichungen (blei) [stilisierte Tilgungszeichen ϕ]
2644<w17> AB Mass
bis
2646f<v32> Einem machen.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2646<e2> Einem Maul] Altes Sprichwort.
bis
2647-50<s4> den Exponenten] BK 865-8 Ra Anstreichung in Form einer geschweiften Klammer { (blei)
bis
2649f<s5> Die Werthgrösse] BK 867-9 Unterstreichung (blei)
2651<v33> sofort objektiv] F sans pitié
2651<w18> A objectiv
2652f<s6> girt bis Preis] BK 8611-12 Ra Anstreichung in Form einer spitzen Klammer < (blei)
korri-

2652<w19> A corrigirt
bis
2652f<v34> den Arbeitszeit] F le temps socialement nécessaire
bis
2653-5<s7> der hinter] BK 8613-14 Ra Anstreichung (blei)
bis
2654<v35> des Arbeit] F du quantum de travail qu’exige en moyenne tout article de la même sorte
2655f<v36> geriethen [...] in Gährung] F ont été mis sens dessus dessous
2656-8<s8> Produk- tionsbedingungen bis eif-rigst] BK 8616-18 Ra Anstreichung in
Form einer geschweiften Klammer { (blei)
bis
2660-4<s9> Welt Gesammtquantum] BK 8621-24 Ra Anstreichung in
Form einer geschweiften Klammer { (blei)
bis
2661-3<s10> Gesetzt enthalten] BK 8621-24 Ra Unterstreichung (blei)
2661<a4> Gesetzt] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
bis
2664-7<s11> Leinwand als die] BK 8625-28 Ra durch Radieren getilgte Anstreichung (blei)

- 98 -
bis
2665-70<s12> dass aliquoter] BK 8626-32 Unterstreichung (blei)
bis
2666-71<s13> Wirkung individuellen] BK 8628-32 Ra Anstreichung (blei)
2668<v37> Hier heißt’s] F C’est le cas de dire ici, selon le proverbe allemand
2669<e3> Mitgefangen, mitgehangen.] Deutsches Sprichwort.
bis
2670-2<v38> Und Arbeitsquantums.] Der im Brief von Marx an Nikolaj F. Danielson vom 28. 11. 1878 vorge-
bis
nommenen Kor. entsprechend: Und Arbeitsquantums. | British Library. Manuscript Department. Add MS 38075
bis
[MEW 34: 362]. | M Und Materiatur desselben gesellschaftlich bestimmten Quantums gleichartiger
menschlicher Arbeit. | BK 8633 (blei) iT Materiatur <desselben gesellschaftlich bestimmten> Quantums | Ra
mit Fortsetzung Ru eines Teils des im Gesammtquantum der Ellen verausgabten gesellschaftlichen Arbeits-
quantums. | Die Eintragung stammt weder von Marx noch von Engels, sondern (nach 1908) von fremder Hand. | In F
fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2673-8<s14> Man dass] BK 8635-36 + 871-3 Ri Anstreichung (blei)
bis
2673f<d1> nie glatt] M the course of true love runs never [D never does run] smooth [Q never did
run smooth; [...]]. | F enthält in Note 1 eine französische Übersetzung.
2674<u2> Shakespeare: A midsummer night’s dream (Ein Sommernachtstraum). 1. Akt, 1. Szene, Vers
134. Vgl. die Ed. v. R. A. Foakes in The New Cambridge Shakespeare. Cambridge 1984 (Übers. Maik
Hamburger).
bis bis
2674-7<v39> Ebenso betrachtet.] Komb. aus B u. F. | M Ebenso Produktionsorganismus, der seine
membra disjecta im System der Theilung der Arbeit darstellt. | Die Anstreichung 2678-82<s15> in BK beginnt
bei der Arbeit darstellt. | F L’organisme social de production, dont les membres disjoints – membra disjecta
– naissent de la division du travail, porte l’empreinte de la spontanéité et du hasard, que l’on considère ou
les fonctions mêmes de ses membres ou leurs rapports de proportionnalité.
2676<q2> membra disjecta] Q disiecta membra poetae [die zerstreuten Glieder des Dichters]
2676<e4> Anspielung auf die Satiren des Horaz, Buch 1, Kap. 4, Vers 62.
bis
2678-82<s15> Unsre ergänzt.] BK 873-8 Ra Anstreichung (blei) | zu ihrem Beginn vgl. 2674-7<v39>
2678<w20> A Unsere
bis
2679f<w21> A Produktionsprozess Prozess
bis
2681f<v40> sich ergänzt.] F trouve son complément obligé en un système de dépendance réciproque,
imposée par les choses.
bis
2688f<v41> obgleich mag.] F quelque [recte: quel que] soit son prix de vente.
bis
2690f<v42> Dem Gold.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2690<w22> A andern
bis bis
2693f<v43> Mit Aequivalent.] Komb. aus B u. F. | M Mit Werthgestalt. | F Avec sa forme de valeur
d’échange ou d’équivalent général.
2694<w23> A besondern
2700<a5> Die] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
bis
2703<w24> A Prozess Prozess,
2705<z2> G ― W in A mit Note 51). | in BCD mit Note 66).
bis
2706f<x2> „Jeder Kaufen.“] M „Toute [Q [...] que toute] vente est achat“ (Dr. Quesnay: „Dialogues
sur le Commerce et les Travaux des Artisans“. Physiocrates, [BCD Physiocrates.] ed. [recte: éd.] Daire,
I. Partie, Paris 1846, [C 1846.] p. 170), oder, bis seinen „Maximes Générales“ sagt: „Vendre est acheter.“
2706<n3> François Quesnay: Dialogues sur le Commerce et les Travaux des Artisans. In: Physio-
crates ..., p. 170. | Exz. in einem Brüsseler Heft, Heft VII (London 1859/63) u. Beiheft C, Ex. in Marx’
2
Privatbibliothek (Daniels-Liste), zit. in MEGA II/3.6: 233818.

- 99 -
2706f<q3> Verkaufen ist Kaufen.] Q (Dupont) Acheter c’est vendre, et vendre c’est acheter.
2707<u3> Überliefert bei Pierre Samuel Dupont de Nemours: Maximes du docteur Quesnay, ou résu-
mé de ses principes d’économie sociale. In: Physiocrates ..., p. 392. Exz. in einem Brüsseler Heft, Heft
2
VII (London 1859/63) u. Beiheft C, Ex. in Marx’ Privatbibliothek (Daniels-Liste), vollst. zit. in MEGA
II/3.6: 233819-20. | <e> Bei Quesnay: Maximes générales du gouvernement économique d’un royaume
agricole, et notes sur ces maximes. In: Physiocrates ..., pp. 81-104, ist die Wendung selbst nicht ent-
halten.
bis
2708f<v44> kein dem] aus A | F (nahezu analog A) d’autre rapport économique entre les hommes que celui
| BCD kein ökonomisches Verhältniss der Menschen ausser dem
bis
2713f<v45> sich hat.] analog F: a déjà changé de peau, elle a été vendue, et par cela même elle a dépouillé
sa forme primitive. | M sich bereits gehäutet und bis hat.
2717<w25> A anderm
2717<a6> Aber] F analog mit Absatz.
bis
2718<v46> Augenblick vor] A Augenblick funktionirt es nur als wirkliches Geld, weil es beständig reali-
sirter Waarenpreis ist
2718<z3> A ist mit Note 52). | BCD vor mit Note 67).
bis
2719<x4> „Der werden.“] M „Le [Q [...] que le] prix d’une marchandise ne pouvant être [1] payé que
par le prix d’une autre marchandise. [recte: ...]“ (Mercier de la Rivière: „L'Ordre naturel et essentiel
des sociétés politiques“. Physiocrates, ed. [recte: éd.] Daire, II. Partie, p. 554.) | [1] A pouvant pas être |
52
AK (tinte) 68 Note )1 iT pouvant <pas> être | auf dem getilgten Wort nochmals (mit blei) ein Kreuz +
2719<n4> [Paul Pierre] Mercier de la Rivière: L’ordre naturel et essentiel des sociétés politiques. In:
Physiocrates ..., p. 554. Auszüge in Beiheft E.
2720<w26> BC Productionsquelle
bis
2721f<v47> die Waare] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2723<z4> W ― G in A mit Note 53). | in BCD mit Note 68).
bis
2724<x5> „Um haben.“] M „Pour [Q [...] mais pour] avoir cet argent, il faut avoir vendu.“ (l. c.
p. 543.)
2724<n5> Mercier de la Rivière: L’ordre naturel ..., p. 543.
2725<w27> AB Werthmass
2726<v48><w28> maßen] F exprimaient | AB massen
bis
2726f<v49> so Werthgestalt] A so vorstellungsweise zu ihrer entäusserten Gebrauchsgestalt oder Werthge-
stalt
2730f<w29> A besondern
bis
2734f<v50> Eine andre.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2736<a7> Wir] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
2736<e5> Goldfüchse – salopp für: Goldmünzen.
2739<w30> A Prozess
2742<v51> diese] A die
bis
2743-6<w31> A andern andern
2747<z5> Waare in A mit Note 54). | in BCD mit Note 69).
2748<e6> Vgl. Z. 2720-23.
2750<t2> analog F kursiv als ungezählte Überschrift. In M nicht kursiv.
2750<j5> A Waare. Kauf
2751<a8> Weil] Absatz analog F. | M ohne Absatz.

- 100 -
2751<w32> A andern
bis
2754<v52> seiner Waarenwerdung] F pour qu’il devienne valeur d’usage lui-même
2755<e7> Wohl Anspielung erstens auf das Gedicht Liebesaugen von Achim v. Arnim, zweitens auf die
Verszeile Ja, winken mit den Äugelein, aus dem Volkslied Wenn alle Brünnlein fließen.
2758<e8> Non olet (Es stinkt nicht) – so der römische Kaiser Vespasian (69-79) über das Geld, als
ihm sein Sohn die Besteuerung der Bedürfnisanstalten vorwarf. Vgl. Sueton: Vespasianus, Kap. 23.3.
bis
2758f<v53> Wenn Waaren] A Als entäusserte Gestalt steht es den Waaren, ihm als der absolut veräusser-
lichen Waarengestalt steht die Waarenwelt gegenüber
2759<z6> A gegenüber mit Note 55). | BCD Waaren mit Note 70).
bis
2760f<x6> „Wenn haben.“] M „Si [Q [...] si] l’argent représente, dans nos mains, les choses que nous
pouvons désirer d’acheter, il y représente aussi les choses que nous avons [BC avous] vendues pour
cet [Q pour avoir cet] argent.“ (Mercier de la Rivière l. c. p. 586.) | Im MS 1861/63 ohne Auslassung zit.
2
[MEGA II/3.6: 237218].
2761<n6> Mercier de la Rivière: L’ordre naturel ..., p. 586. | Auszüge in Beiheft E.
2762<j6> ABC G ― W, der [D G ― W der] Kauf ist zugleich Verkauf, W – G, die [D W ― G; die]
2763<w33> A andern
2764<w34> A unsern
2765<v54> Bibelverkäufer] A ursprüngliche Bibelbesitzer
2765f<w35> D Leinweber
2766<g7> A um, G ― W | A (DV) (S.) 70 (Z.) 19 v. o. Punkt nach um.
2766<a9> G ― W] F analog mit Absatz.
bis
2768-70<v55> Da liefert,] Komb. aus B u. F | M Da der Waarenproducent [A Waarenproduzent] nur ein
einseitiges Produkt liefert, | F La division sociale du travail restreint chaque producteur-échangiste à la
confection d’un article spécial
2768<a10> Da] F analog mit Absatz.
bis
2772f<v56> Ein Käufe] Komb. aus B u. F | M Ein Verkauf mündet daher in viele Käufe verschiedner
Waaren. | F Une seule vente devient le point de départ d’achats divers
bis
2776-82<v57> Gesammtmetamorphose Käufer.] F métamorphose complète, l’ensemble des deux mouve-
ments M. ― A. et A. ― M. Ils s’accomplissent par deux transactions inverses de l’échangiste, la vente et
l’achat, qui lui impriment le double caractère de vendeur et d’acheteur.
bis
2778f<v58> Diese vollziehn] A Die zwei entgegengesetzten Wandlungen vollziehn
2780<w36> A Prozessen
bis
2784f<v59> so gegenüber] F de même dans chaque transaction de vente et d’achat les deux formes de
l’échangiste, vendeur et acheteur se font face
2786<v60> successiv] F alternativement
2788<w37> ABC diess
bis
2788f<v61> sondern beständig] A sondern im Tauschprozess der Waaren beständig
bis
2791-6<v62> vier Als] F quatre termes. Marchandise et argent, possesseur de marchandise et possesseur
d’argent, voilà les deux extrêmes qui se font face deux fois. Cependant un des échangistes intervient
d’abord dans son rôle de vendeur, possesseur de marchandise, et ensuite dans son rôle d’acheteur, posses-
seur d’argent. Il n’y a donc que trois personæ dramatis 1. Comme | Note 1 ist identisch mit der gegenüber B ver-
schobenen Note 71).
2791<y1> dramatis personae] M Personae dramatis | Umstellung analog Z. 5069.
2792<v63><w38> Werthgestalt] A entäusserte Gestalt | BCD Werth-Gestalt

- 101 -
2795<w39> A andern
bis
2797<v64> So Käufer] A So der Verkäufer im ersten Act Käufer
2798<z7> gegenübertritt in A mit Note 56). | in BCD mit Note 71). | Zu F vgl. 2691-6<v62>
bis
2799f<x7> „Es eingreift.“] M „Il y a donc quatre [1] termes et trois contractants, dont l’un intervient
deux fois.“ (Le Trosne l. c. p. 908 [recte: p. 909].) | [1]: Q donc, pour aboutir à la consommation qui est
l’objet ultérieur, au moins quatre | Im MS 1861/63 ohne Auslassung zit. [MEGA2 II/3.6: 237121-23].
2800<n7> Le Trosne: De l’interêt social ..., p. 909.
bis
2802<v65> Auslöschung Geld] analog F: effacement de cette forme dans l’argent | M Abstreifung der
Waarenform
bis bis
2803-8<v66> Allerdings muss.] Komb. aus B u. F. | M Allerdings bestimmt. Am Ausgangspunkt ist sie
1 bis
Nicht-Gebrauchswerth [ ], am Besitzer. So erscheint das Geld erst als der feste Werthkrystall, worin sich
die Waare verwandelt [ ], um hinterher als ihre bloße Aequivalentform zu zerrinnen. | [1]: A bestimmt, am
2

2
Ausgangspunkt Nicht-Gebrauchswerth | [ ]: A Besitzer, wie das Geld die Waare erst als festen Werth-
krystall darstellt, | F Ce cercle commence et finit par la forme marchandise. Au point de départ, elle s’at-
tache à un produit qui est non-valeur d’usage pour son possesseur, au point de retour à un autre produit
qui lui sert de valeur d’usage. Remarquons encore que l’argent aussi joue là un double rôle. Dans la
première métamorphose, il se pose en face de la marchandise, comme la figure de sa valeur qui possède
ailleurs, dans la poche d’autrui, une réalité dure et sonnante. Dès que la marchandise est changée en chry-
salide d’argent, l’argent cesse d’être un cristal solide. Il n’est plus que la forme transitoire de la marchan-
dise, sa forme équivalente qui doit s’évanouir et se convertir en valeur d’usage.
2803<a11> Allerdings] F analog mit Absatz.
bis bis
2809-18<v67> Die dritten Waare.] Die erste Passage [Die Geld).] fehlt in M und ist übersetzt aus F: La
première métamorphose de la toile par exemple (toile-argent), est la seconde et dernière métamorphose du
froment (froment-argent-toile). La dernière métamorphose de la toile (argent-bible) est la première méta-
morphose de la bible (bible-argent). | Das Analogon zur zweiten Passage [Dieselbe bis Waare.] fehlt in F.
2809<a12> Die] F analog mit Absatz.
2815<w40> A andern
2819<v68> beschreibt] A bildet | F analog A: forme
bis
2820f<v69> Die die] analog F: L’ensemble de tous ces cercles constitue la | M Der Gesammtprocess [A Ge-
sammtprozess] stellt sich dar als
bis
2821f<w41> A Waarencirculation Waarencirculation
bis
2822<v70> nicht sondern] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2822<b2> wesentlich] BK 9122 Ra (am Zeilenende) ein Kreuz × (blau)
2824<w42> A Leineweber
2825<w43> AB diess
2827<w44> D Leinweber
2828<a13> Die] F analog mit Absatz.
2831f<w45> A Waarencirculation
bis
2832-5<v71> Einerseits entwickelt.] Komb. aus B u. F. | M Einerseits sieht man hier, wie der Waarenaus-
tausch die individuellen und lokalen Schranken des unmittelbaren Produktenaustausches [C Produkten-
austauschs] durchbricht und den Stoffwechsel der menschlichen Arbeit entwickelt. | F La circulation élargit
au contraire la sphère de la permutation matérielle du travail social, en émancipant les producteurs des li-
mites locales et individuelles, inséparables de l’échange immédiat de leurs produits.
2836<w46> A uncontrolirbarer

- 102 -
bis
2841-5<w47> A Circulationsprozess Circulationsstelle
2844<f1> Es] C Er
bis
2846f<w48> A Circulation Circulation
bis
2847-52(oN)<s16> ihre aus.] BK 9217-19 Ri zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blau)
2849<z8> BCD hängen mit Note 72).
2850f<v72> In F fehlt das Analogon zu der Note.
2850<m2> So] BCD Note zur 2. Ausg. So
2850<w49> BC diess
2852<w50> A Circulation
2853<w51> A Waarencirculation
2858<w52> A Act
bis
2858f<v73> Wechselbeziehung Geldbesitzer.] A Wechselbeziehung zweier polarisch entgegengesetzer Perso-
nen, des Waarenbesitzers und des Geldbesitzers.
2859<g8> und dem] B und den
2862<w53> A Circulation
bis
2862f<v74> nicht verkaufen.] analog F: n’en sort pas argent. Si l’un n’achète pas, l’autre ne peut vendre. |
bis
M nicht herauskommt, nicht vom Waarenbesitzer verkauft, also vom Geldbesitzer gekauft wird.
bis
2864-7<w54> A Prozess Theilprozess bis Prozess
2864<g9> B Ruhepunkt; einen
bis
2868<v75> Waare bewahrt,] F marchandise douée d’une forme qui la rend toujours la bienvenue au
marché,
2868<w55> A circulationsfähige
2871<a14> Die] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
2871<w56> A Circulation
2872<w57> D Produktenaustausches
bis bis
2874-80<v76> Ich bewegt.] Die erste Passage [Ich ist.] fehlt in M und ist übersetzt aus F: Après avoir
vendu, je ne suis forcé d’acheter ni au même lieu, ni au même temps, ni de la même personne à laquelle j’ai
vendu. Il est vrai que l’achat est le complément obligé de la vente, mais il n’est pas moins vrai que leur
unité est l’unité de contraires. | Das Analogon zur zweiten Passage [Dass bis bewegt.] fehlt in F.
2878<w58> D selbständig
2879<w59> A Prozesse
bis
2881<w60> D Verselbständigung Unselbständigen
2884<v77> Werth] A Tauschwerth | F (analog A) valeur échangeable
bis
2886f<v78> von Personen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2887f<v79> diese Bewegungsformen.] Komb. aus F u. B. | M dieser immanente Widerspruch erhält in den
Gegensätzen der Waarenmetamorphose seine entwickelten Bewegungsformen. | F: ces contradictions
immanentes à la nature de la marchandise acquièrent dans la circulation leurs formes de mouvement
2891f<w61> A Waarencirculation
2892<z9> existiren in A mit Note 57). | in BCD mit Note 73).
2893<m3> Mill.] M Mill: „Zur Kritik etc.“ p. 74–76.
2
2893<n8> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 74-76 [MEGA II/2: 165f. bzw. MEW 13: 77-79].
2895<w62> A Waarencirculation
2897<w63> A Produktionsprozesses

- 103 -
bis
2898f<w64> A Waarencirculation Waarencirculation
2903<w65> A Waarencirculation
bis bis
2903f<v80> keiner Wichtigthuerei] A keiner andern Wissenschaft herrscht ähnliche Wichtigthuerei
2905<e9> über die Krisen abzuurtheilen - wohl ironisch gemeint, da Say in seinem Buch (zumin-
dest in der von Marx stets benutzten dritten Aufl.) den Terminus crise überhaupt nicht verwendet hat.
2906<u4> Vgl. Jean Baptiste Say: Traité d'économie politique, ou simple exposition de la manière dont
se forment, se distribuent et se consomment les richesses. 3. éd., T. 2, Paris 1817, p. 459. | Im Exz. in
2
den Pariser Heften von 1844: Marchandise: produit acheté pour être revendu. [MEGA IV/2: 32126]
bis
2907f<v81> Als Cirkulationsmittels.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2907f<w66> A Waarencirculation Circulationsmittels

2909-3285<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.2b)

Im Inhaltsverzeichnis von B folgt der Überschrift in Klammern (Waarenmetamorphose und Geldumlauf


S. 94. – Doppelter Stellenwechsel des Geldes S. 96. – Quantität des umlaufenden Geldes S. 97. – Um-
laufsgeschwindigkeit S. 99. – Fluss und Stockung des Umlaufs S. 101. – Faktoren, welche die Masse
des umlaufenden Geldes bestimmen S. 102.)
bis
2910-5<v1> Die demselben.] Komb. aus B u. F. | M Der Formwechsel, worin sich der Stoffwechsel der
Arbeitsprodukte vollzieht, W ― G ― W, bedingt, dass derselbe Werth als Waare den Ausgangspunkt des
Processes [A Prozesses] bildet und zu demselben Punkt zurückkehrt als Waare. Diese Bewegung der
Waaren ist daher Kreislauf. Andrerseits schließt dieselbe Form den Kreislauf des Geldes aus. Ihr Resultat
ist beständige Entfernung des Geldes von seinem Ausgangspunkt, nicht Rückkehr zu demselben. | F Le
mouvement M ― A ― M, ou la métamorphose complète d’une marchandise, est circulatoire en ce sens
qu’une même valeur, après avoir subi des changements de forme, revient à sa forme première, celle de
marchandise. Sa forme argent disparaît au contraire dès que le cours de sa circulation est achevé.
2917<w1> A Circulationshälfte
2918<w2> A Prozess
bis bis
2918-21<v2> so kreisförmig.] Komb. aus B u. F. | M so entfernt. | F [in umgekehrter Reihenfolge] Le
mouvement imprimé à l’argent par la circulation des marchandises n’est donc pas circulatoire. Elle
l’éloigne de la main de son possesseur sans jamais l’y ramener.
bis
2921f<v3> nachdem gekauft,] F après avoir vendu 20 mètres de toile et puis acheté la bible,
2923<v4> die Cirkulation] A den Circulationsprozess
bis
2923-5<v5> Leinwand ist.] A Leinwand. Er hat es vielmehr aus den Händen des Leinwebers in die des
Bibelverkäufers entfernt. | F toile.
2926<w3> A Circulationsprozesses | C Circulationsprocesses
bis
2926f<v6> endet Resultat.] F se termine par le même résultat qu'auparavant.
2927<w4> A Waarencirculation
2929<w5> A andern
2932<w6> A Prozesses
2935<v7> die Hand des] A die des
2936<w7> A Prozess
2936f<w8> A andern
2937<a1> Dass] F analog mit Absatz.
2938<v8> ist verhüllt] F ne paraît pas
bis
2939-43<w9> A Waarencirculation Circulationshälfte bis Circulation
2944<z1><w10> A Consumtion mit Note 58). | BCD Konsumtion mit Note 74).

- 104 -
2945-8<v9> In F fehlt das Analogon zu der Note.
2946f<w11> A Circulation
2947<w12> A Consumtion
2949<w13> A Circulationshälfte
bis
2952f<w14> A Prozesse Prozess
bis
2954-6<w15> A Waarencirculation Circulationsmittel
2957<w16> A circulirt
bis
2959f<w17> A Circulationssphäre Circulationsstelle
bis
2962f<w18> A Waarencirculation Waarencirculation
2963<z2> Geldbewegung in A mit Note 59 ). | in BCD mit Note 75).
bis
2964<x1> „Es vorgegebne.“] M „Il (l’argent) n’a [Q [...] puisqu’il n’a] d’autre mouvement que celui
qui est [CD qui lui est] imprimé par les productions.“ (Le Trosne l. c. p. 885.)
2
2964<n1> Le Trosne: De l’interêt social ..., p. 885. | zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 237030-31]
bis
2965-7<w19> A Circulationsmittels Circulationsmittel
bis
2966<v10> der Waaren] A die verselbstständigte Werthgestalt der Waaren | F la forme valeur des mar-
chandises réalisée
2966<w20> CD verselbständigte
bis
2968-72<v11> Der betrachten.] In F ist das Analogon zu dieser Passage verschoben [vgl. 2987f<v15>]; stattdes-
sen folgt die Wendung C’est aussi ce qui arrive. | In D ist die Passage analog F verschoben und übersetzt: In der
häufigen Wiederholung des Stellenwechsels derselben Geldstücke spiegelt sich wieder, nicht nur die
bis
Metamorphosenreihe einer einzigen Waare, sondern auch die Verschlingung Metamorphosen der
Waarenwelt überhaupt.
2971-89<s1> losen bis ihrem] BK 9611-30 Ra legere Anstreichung (tinte). Sie betrifft wohl die in V’77
zahl-

angegebene Passage. Die Markierungen in BK sind verzeichnet in 2977<b2> u. 2979-83<v14>.


bis
2972-83<b1> Die Richtung.] V'77a In Umlauf d. Geldes p. 96 Zeile 11 von oben bis 23, beginnend
mit: „Dieselben Geldstücke kommen als entäusserte Gestalt d. Waare etc.“ u. endend mit d. Satz: „Es
ist doppelter Stellenwechsel ..... negativer bei seiner Ausgabe.“ Zu ersetzen d[ur]ch Passus d. fzös.
Ausgabe (p. 48 I u. II. Beginnend: „La toile, par exemple etc.“ endend mit „des mêmes pièces de
monnaie“). Dann nach d. deutschen Text (p. 96 Zeile 23 v. oben) f[or]tzufahren, beginnend: „Finden
dagegen nur einseitige Waarenmetamorphosen statt etc.“ | V'77b p. 96, Zeile 11 v. oben „Dieselben
Geldstücke“ bis Zeile 23 v. oben, endend mit d. Worten: „bei seiner Ausgabe“ zu ersetzen d[ur]ch
Passus aus d. frzs. Ausg. p. 48 (I) Zeile 10 v. unten, beginnend von „La toile“ u. endend mit p. 48 (II)
Zeile 8 v. oben. | V'77c p. 96, Zeile 11 v. oben „Dieselben Geldstücke“ bis Zeile 23 v. oben, endend
„bei seiner Ausgabe“ zu ersetzen aus der fzs. Ausg. p. 48 (I) Zeile 10 v. unten, beginnend v. „La
toile“ bis p. 48 (II) Zeile 8 v. oben. | Unter p. 96 Zusatz von Engels’ Hand 88 [die auf C verweisende Seiten-
zahl].
bis
2972-5<v12> Die Stellenwechsel.] analog F: La toile, par exemple, change d’abord sa forme marchandise
en sa forme monnaie. Le dernier terme de sa première métamorphose (M – A), la forme monnaie, est le
premier terme de sa dernière métamorphose, sa reconversion en marchandise usuelle, en bible (A – M).
Mais chacun de ces changements de forme s’accomplit par un échange entre marchandise et monnaie ou
bis
par leur déplacement réciproque. | D analog F: So verwandelt z.B. die Leinwand zuerst Metamorphose
bis
W ― G, die Metamorphose G ― W, ihrer Rückverwandlung in die Bibel. Aber jeder dieser zwei Form-
wechsel bis Geld, durch ihren bis Stellenwechsel.
bis
2977-9<v13> Dieselben Waare.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
2977<b2> BK (tinte) 9611 iT Geldstücke × | Ri Zeilenzähler 11)

- 105 -
2978<j1> D Verkäufers, und
bis
2979-83<v14> Sie Richtung.] analog F: Elles sont déplacées deux fois. La première métamorphose de la
toile les fait entrer dans la poche du tisserand et la deuxième métamorphose les en fait sortir. Les deux
changements de forme inverses que la même marchandise subit, se reflètent donc dans le double change-
ment de place, en direction opposée, des mêmes pièces de monnaie. | BC Beidemal wirkt das Geld in
gleicher Weise, als Kaufmittel erst einer, dann der andren Waare. Aber der innere Zusammenhang beider
Processe für dieselbe Waare erscheint in der doppelten und gegensätzlichen Bewegung, die denselben
Geldstücken aufgedrückt wird. Dieselben 2 Pfd. St., die beim Verkauf der Leinwand aus der Tasche des
Weizenbauers in die Tasche des Leinwebers einwandern, wandern von ihr aus beim Kauf der Bibel [BK
9620 (tinte) iT Bibel. ×]. Es ist doppelter Stellenwechsel, und die Leinwand oder ihren Repräsentanten als
Centrum betrachtet, in entgegengesetzter Richtung, positiver bei Einnahme des Geldes, negativer bei
seiner Ausgabe [BK 9623 (tinte) iT Ausgabe * mit Linie zum Ra, wo der Stern stilisiert wiederholt ist.]. | In A der
Anfang variant zu B: Das Geld wirkt in derselben Weise als Kaufmittel, jedesmal gegenüber andrer Waare, in
beiden Prozessen. Aber ihr innerer Zusammenhang, oder die doppelte Formbestimmtheit, die es in beiden
bis bis bis
Prozessen für dieselbe Waare hat, erscheint Richtung. | D analog F: Sie Stelle. Die erste Metamor-
phose der Leinwand bringt diese Geldstücke in die Tasche des Webers, die zweite holt sie wieder heraus.
bis bis
Die Formwechsel derselben Waare spiegeln im zweimaligen Stellenwechsel des Geldes in entgegen-
gesetzter Richtung.
2984<a2> Finden] D analog F mit Absatz.
bis
2987f<v15> ihre gilt.] F le retour qu’elle fait de sa forme monnaie à une forme usuelle. | Dem Satz folgt das
bis
Analogon des gegenüber B verschobenen Satzes Der betrachten. [vgl. 2968-72<v11>], der in F mit Note 1 ab-
bis
schließt. Die Note enthält das Analogon zu Es versteht gilt. | D ist Komb. aus B u. F insofern, als zwar die erwähn-
te Verschiebung übernommen wurde, aber der übrige Text unverändert blieb.
2988<w21> ABC diess
2988<w22> A Waarencirculation
2989<v16><g1> Cirkulation, bei ihrem] A Circulation, ihrem | BC Circulation bei ihrem
bis bis
2990f<v17> fällt werden.] Komb. aus B u. F. | M fällt heraus, in welche stets neue Waare eintritt [A
heraus, während stets neue Waare in sie eintritt]. | F en disparaît pour y être sans cesse remplacée par
d’autres.
bis
2990-2<w23> A Circulation Circulationsmittel bis Circulationssphäre
bis
2994-6<v18> gehn andern.] A geht jeden Tag gleichzeitig, daher räumlich neben einander, eine unge-
heure Zahl einseitiger Waarenmetamorphosen vor, oder eine zahllose Masse zersplitterter Verkäufe, wel-
che die von einander unabhängigen Waarenbesitzer vollziehen. | F il se fait chaque jour simultanément et à
côté les unes des autres des ventes plus ou moins nombreuses ou des métamorphoses partielles de diverses
marchandises.
bis
2995f<w24> D anderen andren
bis bis
2996-8<v19> Der gleichgesetzt] Komb. aus B u. F. | M In ihren Preisen sind die Waaren bereits gleichge-
setzt. | F La valeur de ces marchandises est exprimée par leurs prix, c’est-à-dire en sommes d’or imaginé.
bis
2998-3000<v20> Da Kaufs,] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
2999-3002<w25> A Circulationsform Circulationsprozess bis Circulationsmitteln
3001-3<s2> Cirkulations- mitteln bis Waaren] BK 9712-13 Ra Anstreichung (blei)
3006f<w26> ABC verhältnissmässig
3007<e1> Vgl. in Kap. III.1 Z. 2350-65.
3008<w27> A circulirenden
bis
3008-13<s3> gleichmäßig dasselbe] BK 9720-25 Ra Anstreichung (blei)

- 106 -
3008<w28> ABC gleichmässig
bis
3009-11<w29> A Circulationsmittel Circulationsmittel
3011<w30> AB Werthmass
bis
3011-3<s4> Der Waaren.] BK 9723-25 Unterstreichung (blei)
[an den Zeilenanfängen gekehrt u. Cirkulationsmi nicht mehr erkennbar]
bis
3011f<v21> Der dann] F Dans de pareils cas il y a d’abord des changements dans la valeur de la mon-
naie. Puis le prix des marchandises varie en raison inverse de la valeur de la monnaie, et enfin
3013<w31> A Circulationsmittel
bis
30013-20<v22> Ganz dient.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
3015f<w32> AB Werthmass Werthmasses
3017<w33> A circuliren
3017<w34> A andern
bis
3018-21<s5> Fällen Cirkula-tionssphäre] BK 9731-34 Ra Anstreichung (blei)
3019<w35> AB Mass
3020<w36> A circulirenden
3021<a3> Man] Absatz analog F. M ohne Absatz.
3021<w37> A Circulationssphäre
3021<v23> eine Pforte] analog F: une porte | M ein Loch
bis
3022-4<v24> Waare Preisbestimmung.] F marchandise. Avant de fonctionner comme mesure des va-
leurs, sa propre valeur est donc déterminée.
3023<e2> Vgl. in Kap. II Z. 2161-3.
bis
3023-7<s6> Werth ist Ihre] BK 981-5 Ra Anstreichung (blei); zu ihrem Ende vgl. 3027-31<v25>
bis
3023f<w38> AB Werthmass Werthmasses
3025<w39> ABC diess
bis
3027-31<v25> Ihre jedoch] Komb. aus B u. F. | M Namentlich in minder entwickelten Zuständen der bür-
bis bis
gerlichen Gesellschaft wird ein grosser andren [A andern] Wertmasses [CD Werthmaßes] geschätzt
werden. Indess | In BK endet die Anstreichung 3023-7<s6> mit entwickelten | F Leurs prix monteront tandis
que beaucoup d’autres marchandises continueront à être estimées dans la valeur passée et devenue illu-
soire du métal-monnaie. Cet état de choses peut durer plus ou moins longtemps selon le degré de dévelop-
pement du marché universel. Peu à peu cependant
bis
3031<v26> steckt Werthverhältniss] A inficirt eine Waare die andre durch ihr relatives Werthverhältniss
bis
3031-7<s7> die eine In] BK 989-15 Ri Anstreichung (blei)
3032<w40> A allmählig
3034<w41> B Geldmetalles
3035<w42> A Ausgleichungsprozess
3037<w43> AB Mass
bis bis
3038-41<v27> verallgemeinert vorhanden.] Komb. aus B u. F. | M verallgemeinert, oder gemäss [D ge-
bis
mäß] geschätzt werden, ist auch bereits seine zu Mehrmasse vorhanden. | F se généralise et qu’il y a par
conséquent hausse générale des prix, le surcroît de métal qu’exige leur réalisation, se trouve aussi déjà
disponible sur le marché.
bis
3043-5<s8> verleitete Cir-kulationsmittel] BK 9822-23 Ri Anstreichung (blei)
bis
3045-8<w44> A Circulationsmittel Circulationsmittel
bis
3048-52<s9> Unter dass] BK 9827-31 Ra Anstreichung in Form einer geschweiften Klammer { (blei)

- 107 -
3050<s10> Preis jeder Waarenart] BK 9829 Unterstreichung (blei)
3050<s11> Preissumme der Waaren] BK 9830 Unterstreichung (blei)
3051<w45> A Circulation
3051<s12> Waarenmasse] BK 9830-31 Unterstreichung (blei)
bis
3056-9<s13> Die keineswegs] BK 9835-36 + 991-2 Ri Anstreichung (blei)
3056<s14> Die Waarenmasse] BK 9835 Unterstreichung (blei)
bis
3056-62<w46> A circulirenden circulirenden
3061<w47> A andern
bis
3061-3<v28> um setzen.] F pour influer sur la somme totale des prix à réaliser.
bis
3061-5<s15> zu realisirende dieselbe.] BK 996-10 Ri Anstreichung (blei)
bis
3063-5<w48> A Circulation Circulationsmittel
3067<v29> laufender] A fallender
3068<g2> 1 Quarter] A 2 Quarter | A (DV) (S.) 79 (Z.) 19 v. o. 1 Quarter Weizen statt 2 Quarters [!].
3070<w49> A Circulation
bis
3073-8<s16> so Cirkula-tionsstadien] BK 9920-25 Ra Anstreichung (blei)
bis
3073f<v30> so indem] Komb. aus A u. B analog F: alors les mêmes 2 l. st. font circuler dans l'ordre indiqué
ces marchandises diverses, en | A so circuliren dieselben 2 Pfd. St. die verschiedenen Waaren der Reihe nach,
indem | BCD so machen 2 Pfd. St. die verschiedenen Waaren der Reihe nach circuliren, indem | evtl. Auslas-
sungsfehler
3075<j2> A 8 Pfd. St. realisiren
3076<s17> vier Umläufe] BK 9923 Unterstreichung (blei)
bis
3076-9<v31> Dieser Waaren] F Le déplacement quatre fois répété des 2 l. st. résulte des métamorphoses
complètes, entrelacées les unes dans les autres, du froment, de la toile et de la bible, qui finissent par la pre-
mière métamorphose de l’eau-de-vie
3076<a4> Dieser] F analog mit Absatz
3078<w50> A Circulationsstadien
3079<z3> Waaren in A mit Note 60). | in BCD mit Note 76).
bis
3080-3<x2><s18> „Es aufzuhalten.“] M „Ce [Q [...] mais ce] sont les productions qui le (l’argent)
mettent en mouvement et le font circuler ... La célérité de son mouvement (sc. de l’argent) supplée à
sa quantité. Lorsqu’il en est besoin, il ne fait que glisser d’une main dans l’autre sans s’arrêter un
instant.“ (Le Trosne l. c. p. 915, 916.) | BK 99 Ri Anstreichung (blei).
3083<n2> Le Trosne: De l’interêt social ..., pp. 915/16.
3084<w51> A Prozess
bis
3085<s19> nicht einander] BK 9928 Unterstreichung (blei)
bis
3085-9<s20> fallen gemessen.] BK 9929-31 Ra Anstreichung (blei)
3085<s21> zeitlich] BK 9929 Unterstreichung (blei)
bis
3086-9<v32> Sie gemessen.] Komb. aus B u. F. | M Zeitabschnitte bis Mass [AB Maß] seiner Dauer, oder die
bis
Anzahl Zeit misst die Geschwindigkeit des Geldumlaufs. | F Il leur faut plus ou moins de temps pour
s’accomplir. La vitesse du cours de la monnaie se mesure donc par le nombre de tours des mêmes pièces de
monnaie dans un temps donné.
3089<w52> A Circulationsprozess
3090<v33> beträgt] A ist
3091<v34> derselben Geldstücke] A desselben Geldstücks | F de chaque pièce

- 108 -
3091f<w53> A circulirenden
bis
3092f<v35> 2 Pfd. St. Cirkulationsprocesses:] F 2 l. st. et nous aurons donc:
3092f<w54> A Circulationsprozesses
3094f<t1> In F als gesonderter Absatz, in M als Formel (mit Bruchstrich und Gleichheitszeichen) im Text.
3094f<v36> gleichnamiger Geldstücke] A eines Geldstücks | AK (blei) 8011 iT <eines> | Ra |des
3095<w55> A Circulationsmittel
3096<a5> Dies] Absatz analog F. M ohne Absatz.
3096<w56> A Circulationsprozess
bis bis bis
3103-8<v37> Der Geldumlaufs.] Komb. aus F u. B. | M Die Gesammtzahl Cirkulation [A Circulation]
bis
Geldstücke ergiebt jedoch die Durchschnittsanzahl Geldumlaufs. | F Les pièces particulières dont se
compose la somme totale de la monnaie en circulation fonctionnent donc à des degrés d’activité très-
divers, mais le total des pièces de chaque dénomination réalise, pendant une période donnée, une certaine
somme de prix. Il s’établit donc une vitesse moyenne du cours de la monnaie.
bis
3105-9<s22> Cirkulation Geldmasse, die] BK 10016-18 Ra Anstreichung (blei)
3109<a6> Die] Absatz analog F. M ohne Absatz.
bis
3109f<v38> die z.B. ist,] analog F: qui, par exemple, est jetée dans la circulation à un moment donné | M
die bei Beginn z.B. des täglichen Cirkulationsprocesses [A Circulationsprozesses] in ihn hineingeworfen
wird,
bis
3110f<v39> den Waaren.] analog F: le prix total des marchandises vendues à côté les unes des autres. | M
die Preissumme der gleichzeitig und räumlich neben einander cirkulirenden [A circulirenden] Waaren.
3111<w57> A Prozesses
3113<w58> A andern
bis
3114-9<w59> A Circulationssphäre circulirende bis Circulationsmittel
bis
3116-22<s23> der zu Kunststück.] BK 10027-34 Ra Anstreichung (blei)
bis
3123-6<v40> So die] Komb. aus B u. F. | M Wie im Geldumlauf überhaupt nur der Cirkulationsprocess [A
bis
Circulationsprozess] der Waaren, d. h. Metamorphosen erscheint [A Waaren erscheint], so in der Ge-
schwindigkeit des Geldumlaufs die | F De même que le cours de la monnaie en général reçoit son impul-
sion et sa direction de la circulation des marchandises, de même la rapidité de son mouvement ne reflète
que
bis
3125-9<s24> erscheint ebenso] BK 1011-4 Ra Anstreichung (blei)
bis
3127f<v41> die Stoffwechsels] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3128<w60> A Circulationssphäre
3129<f1> Beschleunigung] M Geschwindigkeit | Kor. analog F: le cours accéléré de la monnaie u.
Substantivierung analog Verlangsamung bzw. ralentissement im folgenden Satz.
bis
3132-4<v42> oder Akten.] analog F: ou l’unité de la vente et de l’achat comme deux actes alternativement
exécutés par les mêmes échangistes. | M oder der beiden Processe [A Prozesse] des Verkaufs und Kaufs. | In
BK beginnt die erste Zeile von 3134-6<s25> mit der beiden
bis
3134-6<s25> Umgekehrt Formwechsels] BK 1019-11 Ra Anstreichung (blei)
| zum Anfang vgl. 3132-4<v42>.
3135<w61> CD Verselbständigung
3135<w62> A Prozesse
3137<w63> A Circulation
bis
3138<v43> Der welche] F Quant au vulgaire qui
bis
3139-41<w64> A Circulationsperipherie Circulationsmittel

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3140<j3> A nah das
bis
3140f<s26> nomen
Phä- deuten] BK Ra 10117 Anstreichung (blei)
3141<z4> deuten in A mit Note 61). | in BCD mit Note 77).
bis
3142-58<x3> „Da wechseln.“] M „Money being ... the [Q being thus the] common measure of
buying and selling, every body who has anything [Q hath any thing] to sell, and cannot procure
chapmen for it, is presently apt to think, that want of money in the kingdom, or country, is [Q
Country is] the cause why his goods do not go off; and so, want of money is the common cry; which
is a great mistake ... What do these people want, who cry out for money? ... The Farmer complains ...
he thinks that were more money in the country, he should have a price for his goods ... Then [Q
goods. ‖ Then] it seems money is not his want, but a Price for his corn and cattle, which he would
sell, but cannot ... why cannot he get [Q why he cannot get] a price? ... 1) Either there is too much
corn and cattle in the country, so that most who come to market have need of selling, as he has, and
few of buying: or, 2) There wants the usual vent abroad by Transportation ... [Q Transportation, as in
time of War, when Trade is unsafe, or not permitted.] Or, 3) The consumption fails, as when men, by
reason of poverty, do not spend so much in their houses as formerly they did; wherefore [CD did,
wherefore] it is not the increase of specifick money, which would at all advance the farmer’s goods,
but the removal of any of these three causes, which do truly keep down the market ... The [Q market.
The] merchant and shopkeeper want money in the same manner, that is, they want a vent for the
goods they deal in, by reason that the markets fail ... a nation [1] never thrives better, than when [2]
riches are tost from hand to hand.“ (Sir Dudley North: „Discourses upon Trade. Lond. 1691“, p. 11–
15 passim.) | [1]: A fail ... in a nation | A (DV) (S.) 82 Note Z. 1 wegzulassen in vor a nation. | AK (blei) iT
2
<in> | Ra |ϕ | [ ]: Q fail [...] [p. 15] [...] the growth of Wealth in the Nation [...]; for that never thrives
better, then when
3158<n3> [Dudley North:] Discourses upon trade: principally directed to the cases of the interest,
2
coynage, clipping, increase of money. London 1691, pp. 11/12 u. 15. | teilw. zit. im MS 1861/63 [MEGA
II/3.6: 231924-29 mit Verweis auf Beiheft C, pp. 12, 13].
bis
3159-65<s27> Herrenschwand’s kann.] BK 101-2 N20-21+1-6 Ra Anstreichung (blei)
3159<a7> Herrenschwand’s] analog F mit Absatz. M ohne Absatz.
bis
3159-61<q4> dass können] Q (p. 174) Par le commerce intérieur une nation augmente sa richesse
réelle, par le commerce extérieur elle augmente sa richesse nominale, mais necessairement aux de-
pens de sa richesse réelle [...] (pp. 175/76) L’erreur, qui a porté les hommes si universellement à regar-
der le commerce extérieur comme le plus puissant moyen d’avancer l’industrie nationale & pour
ainsi dire comme l’objet final de toute l’Économie moderne, a son fondement ‖ dans une opinion
également contraire à la raison & à l’expérience. On s’est persuadé, que l’industrie d’une nation ne
pouvoit s’accroitre qu’en proportion des pièces de metal, qui circuloient chez elle ; sur cette fausse
idée les hommes d’État ont cru n’avoir autre chose à faire, our avancer la prospérité des nations, que
de chercher à multiplier ces pièces de métal ; le commerce extérieur, à défaut de mines d’or ou d’ar-
gent, s’est présenté comme la ressource la plus naturelle & la plus certaine ; [...] (pp. 177-9) La ri-
chesse, qui en définitif circule dans tout commerce, est incontestablement la richesse réelle, c’est à
dire, ce sont les productions de la terre & les manufactures & la richesse nominale ou les pieces de
métal ne doivent être considérées, que comme de machines, avec le secours desquelles les produc-
tions de la terre & les manufactures sont mises en mouvement avec plus de célérité & de facilité,
qu’elles ne pourroient l’être autrement. Or comme dans les principes de la mécanique ce n’est pas en
raison de leurs volumes, mais en raison de leur perfection, que les machines deviennent capable de
mettre en mouvement des masses plus ou moins grandes des productions de la terre & des manufac-
tures. ‖ On peut distinguer les machines de circulation en deux especes, en machines de circulation
simple & et en machines de circulation composées ; les machines de circulation simples sont celles,

- 110 -
qui ne sont formées que d’un seul rouage, de celui des pieces de métal, & leur perfection ou plutôt
leur imperfection est en raison directe des quantités de pieces de métal, qui forme leur rouage, c’est à
dire, la machine ne devient capable d’opérer une grande circulation, qu’au moyen d’une grande
quantité de pieces de métal. Les machines de circulation composées sont celles, qui sont formées de
deux rouages, de celui des pieces de métal, & de celui du crédit & leur perfection est an raison com-
posée des quantités de pieces de métal & de la grandeur du crédit, qui forment leurs deux rouages,
c’est a dire, la machine devient capable d’opérer une grande circulation avec peu de pieces de métal.
‖ Plus le rouage du crédit est grand dans la machine de circulations composée, moins le rouage des
pieces de métal a besoin de l’être pour opérer la même circulation ; c’est ainsi que l’Angleterre cir-
cule son immense commerce & en quelque façon encore son énorme dette avec le quart seulement
des pieces de métal, qui circulent en France & cette circulation de l’Angleterre est bien loin encore de
celle, que la machine de circulation composée seroit capable d’opérer, si elle etaoit portée à la perfec-
tion, dont j’espere un jour la démontrer susceptible.
bis
3160f<w65> A Waarencirculation Circulationsmittel
bis
3161-4<s28> kön-nen z.B. in] BK 102 N2-4 Ra (zweite) Anstreichung (blei)
3161<u1> Vgl. [Johann Daniel Caspar Herrenschwand:] De l'économie politique moderne. Discours
fondamental sur la population. Londres 1786, pp. 174-79 (über „zusammengesetzte Cirkulationsmaschi-
nen“).
3162<w66> A Circulationsprozesses
bis
3162-4<w94> A Circulationsmitteln Circulationsmitteln
bis
3163f<s29> wirklicher Cirkulationsmitteln] BK 102 N4 Unterstreichung (blei)
bis
3164f<v44> z.B. Geldumlaufs“] F provenant de limitations législatives
3164f<d1> Regulirung des Geldumlaufs] M regulation of currency
3166-71<s30> Cirkulations- mittel bis Waaren] BK 1022-6 Ra Anstreichung (blei)
3166<w68> A Circulationsmittel
3166f<w69> A functionirenden
3167<s31> Preissumme] BK 1023 Unterstreichung (blei)
3167f<w70> D cirkulirenden
bis
3168-70<v45> andrerseits kann.] F de l’autre par la vitesse relative de leurs métamorphoses.
bis
3168f<s32> langsamren Cirkulationsprocesse] BK 1023-4 Unterstreichung (blei)
3168<w71> A langsamern oder raschern | D langsameren oder rascheren
3169<w72> A Circulationsprozesse
3170f<s33> Die Preissumme der Waaren] BK 1026 Unterstreichung (blei)
bis
3171<s34> von der jeder] BK 1027 Unterstreichung (blei)
bis
3171-4<s35> Waaren- art wechseln, die] BK 1028-10 Ra Anstreichung (blei)
3172<v46> Diese] analog F: Ces | M Die
3172<s36> drei Faktoren] BK 1028 Unterstreichung (blei)
bis
3172f<v47> Faktoren können] aus D analog F. | ABC Faktoren der Preisbewegung, der cirkulirenden [A
circulirenden] Waarenmasse und endlich der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes können | In BK 1028-9
Unterstreichungen (blei) von Preisbewegung | cirkulirenden Waarenmasse | der Umlaufsgeschwindigkeit des
Geldes
3175<w73> A Circulationsmittel
3176<w74> A Combinationen
3176<v48> durchmachen] AB untergehn | untergehn ist Anglizismus für durchmachen, englisch undergo

- 111 -
bis
3178f<w75> A Circulationsmittel circulirenden
bis
3181f<w76> A Circulationsmittel Circulationsgeschwindigkeit
bis
3183-6<w77> A Circulationsmittel circulirenden bis circulirende
3187<w78> A constant
bis
3187-94<w79> A Circulationsmittel Circulationsmittel bis Circulationsgeschwindigkeit
3196<w80> D verschiednen
bis
3196-8<w81> A compensiren constant
bis
3198-200<s37> also Durchschnitts-niveau] BK 1037-12 Ri Anstreichung (blei)
bis
3198-200<w82> A circulirende circulirenden
bis
3199-201<s38> bei mit] BK Ri 1038-9 Anstreichung (blei)
bis
3200f<v49> ein und] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3200<w83> A constanteres
bis
3201f<v50> starker selten] Komb. aus B u. F. | M starker Perturbationen, die periodisch aus den
Produktions- und Handelskrisen, seltner | F fortes perturbations périodiques qui proviennent presque
toujours de crises industrielles et commerciales, et exceptionellement
bis
3203<v51> im selbst] analog F: dans la valeur même des métaux précieux | M im Geldwerth selbst
bis
3205-36(oN)<s39> Das durch die] BK 10314-16 Ri + 1041-4 Ra Anstreichung (blei)
bis
3205f<w120> A Circulationsmittel circulirenden
3207<z5> Geldumlaufs in A mit Note 62), | in BCD mit Note 78),
bis
3208-17<x4> „Es entnehmen.“] M „There is a certain measure, and proportion of money requisite
to drive the trade of a nation, more or less than [Q then] which, would [Q which would] prejudice the
same. Just as there is a certain proportion of farthings necessary in a small retail Trade, to change
silver money, and to even such reckonings as cannot be adjusted with the smallest silver pieces ...
Now as the proportion of the number of farthings requisite in commerce is to be taken from the
number of people, the frequency of their exchanges; as [D exchanges, as] also, and principally, from
the value of the smallest silver pieces of money; so in like manner, the proportion of money (gold
62
and silver specie [QA species | AK (blei) 83 Note )9 iT specie<s>]) requisite to our trade, is to be
likewise taken from the frequency of commutations, and from the bigness of payments [Q of the
payments [...]].“ (William Petty: „A Treatise on [Q of] Taxes and Contributions. Lond. 1667“, p. 17
bis
[recte 17, 18].) | Die Einfügung (gold specie[s]) basiert auf dem vorangehenden, von Marx nicht zitierten
Satz.
3217<n4> [Petty:] A treatise of taxes and contributions ..., pp. 17/18.
3218<a8> Die] analog F mit Absatz. M ohne Absatz.
3218<u2> Vgl. David Hume: Essays and treatises on several subjects. Vol. 1, London 1777, pp. 299-
2
312. | Ausz. in den Londoner Heften, H. VIII [MEGA IV/7: 49664-49811].
bis
3218<v52> James andre] analog F: James Steuart et d’autres | M J. Steuart u. A.
3218<u3> Vgl. James Steuart: An inquiry into the principles of political oeconomy: being an essay on
the science of domestic policy in free nations. Vol. 2, Dublin 1770, pp. 394-403. | Ausz. in den Londoner
2
Heften, H. VIII [MEGA IV/8: 34024-34716].
bis
3219f<x5> seiner Geldmenge.] M seiner „Political Arithmetic. Lond. 1774“, wo ein eignes Kapitel:
„Prices depend on quantity of money“, p. 112 sqq.
3220<n5> Arthur Young: Political arithmetic. Containing observations on the present state of Great
Britain; and the principles of her policy in the encouragement of agriculture. London 1774, pp. 112-21. |
Ausz. in Heft VII von 1859/63.

- 112 -
bis
3220<m4> bemerke Kritik:] M bemerke „Zur Kritik etc. p. 149“:
bis
3220-2<v53> „Die behandelt.“] In F indirekte Rede, verändert und verkürzt: qu’Adam Smith passa sous
silence cette question de la quantité de la monnaie courante.
3220<w85> A circulirenden
2
3222<n6> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 149 [MEGA II/2: 22816-18 bzw. MEW 13: 142f.].
3222<w86> ABC Diess
3223<v54> der Politischen Oekonomie] analog F: d’économie politique | M der Pol. Oekon.
bis
3224-9<x6> „Die mehr.“] M „The [Q [...] that the] quantity of coin in every country is regulated by
the value of the commodities which are to be circulated [Q circultated [!]] by it ... The value of goods
annually bought and sold in any country requires a certain quantity of money to circulate and
distribute them to their proper consumers, and can give employment to no more. The channel of
circulation necessarily draws to itself a sum sufficient to fill it, and never admits any more.“ (Wealth
of Nations, l. IV, ch. I.)
3229<u4> Smith: An inquiry ..., pp. 286 u. 287.
3229<a9> Aehnlich] F analog mit Absatz.
3230<g3> B Apeothose
3230<u5> Vgl. Smith: An inquiry ..., p. 13.
bis
3231f<v55> reproducirt Denunciation der] F il reproduit les observations de A. Ferguson, son maître,
contre la
3232<u6> Vgl. Smith: An inquiry ..., p. 516, sowie Adam Ferguson: An essay on the history of civil
society. Edinburgh 1767, pp. 279-81. | Marx hat an allen andern Stellen stets nach der französischen
Ausgabe zitiert; dort findet sich die Stelle in Ferguson: Essai sur l’histoire de la société civile. Ouvrage
trad. de l’anglois par Bergier. T. 2, Paris 1783, pp. 134-36, auch zit. in Marx: Misère ..., pp. 122/23 [MEW
2
4: 146/47] u. im Handexemplar mit Anstreichungen versehen [MEGA IV/32: p. 267 N° 420].
3235<v56> Geldes oder des] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3236f<w87> A Circulationsmittel
3238<z6> werden in A mit Note 63), | in BCD mit Note 79),
bis
3239-42<x7> „Die fallen.“] M „The [Q [...] that the] prices of things will certainly rise in every
nation, as the gold and silver increase amongst the people ; and, consequently, where [Q conse-
quently, that where] the gold and silver decrease in any nation, the prices of all things must fall
proportionably to such decrease of money [Q Money, [...]].“ (Jacob Vanderlint: „Money answers all
Things“. Lond. 1734, p. 5.)
3242<n7> Jacob Vanderlint: Money answers all things: or, an essay to make money sufficiently plentiful
amongst all ranks of people, and increase our foreign and domestick trade ; ... London 1734, p. 5. | Ausz.
im Beiheft E.
3242<t2> M Hume’s „Essays“ lässt
3242<u7> Vgl. Hume: Essays ..., pp. 299-312.
3243<v57> Vanderlint’s] analog F: de Vanderlint | M V.’s
3243<v58> A übrigens sehr bedeutende
2
3244<e3> Vgl. Marx’ Notizen und Vorarbeiten zu Engels’ Anti-Dühring [MEGA I/27: 13316-1373, 1565-
2 2
15822, 192-196] und deren Verarbeitung in der 1. Aufl. [MEGA I/27: 41515-31] bzw. der 3. Aufl. [MEGA
I/27: 50721-51140 bzw. MEW 20: 221-225] sowie seine Bemerkungen in Beiheft E von 1863.
3244<w88> A Circulationsmittel
3245<u8> Vgl. Barbon: A Discourse ..., pp. 12-34 (Abschnitt Of Money, and the Par of the several

- 113 -
Coins).
bis
3245<h1> und Schriftstellern] Welche Autoren hier konkret gemeint waren, konnte nicht ermittelt werden.
bis
3245-51<x8> „Kein zurückholt.“] M „No [Q But no] inconvenience“, sagt Vanderlint, „can arise by an
unrestrained trade, but very great advantage ... since, if [Q advantage ; since if] the cash of the nation be
decreased by it, which prohibitions are designed to prevent, those nations that get the cash will certainly
find every thing advance in price, as the cash increases amongst them. And ... our manufactures and every
‖ thing else, will soon become so moderate as to turn the balance of trade in our favour, and thereby fetch
the money back again.“ (l. c. p. 44 [recte: p. 43, 44].)
3251<n8> Vanderlint: Money answers all things ..., pp. 43/44.
bis
3252-4<s40> Hypothese des] BK 1048-9 Ra Anstreichung (blei)
3253<w89> A Circulationsprozess
3255<z7> austausche in A mit Note 64). | in BCD mit Note 80).
3256f<w90> A circulirenden
3257<w91> A incommensurable
bis
3261f<y1> Centner Centner] M Ctr. bis Ctr.
3262<g4> derselbe aliquote Theil] A demselben aliquoten Theil |
64
AK (tinte) 85 Note )8 iT de|<m>selbe|<n> aliquote|<n> | Ra |r |ϕ |ϕ
3262<w92> ABC Diess
bis
3263-70<x9> „Wenn Geldzeichen.“] M Si l’on compare la masse de l’or et de l’argent qui est dans
le monde, avec la somme des marchandises qui y sont, il est certain que chaque denrée ou marchan-
dise, en particulier, pourra être comparée à une certaine portion de [Q portion [...] de] l’autre. Suppo-
sons qu’il n’y ait qu’une seule denrée ou marchandise dans le monde, ou qu’il n’y ait [Q n’y en ait]
qu’une seule qui s’achète, et qu’elle se divise comme l’argent: cette [Q l’argent ; cette] partie de cette
marchandise répondra à une partie de la masse de l’argent; la moitié du total de l’une à [Q l’une, à] la
moitié du total de l’autre etc. ... l’établissement [Q l’autre [...] ‖ [...] l’établissement] du prix des choses
dépend toujours fondamentalement de la raison du total des choses au total des signes.“ (Montes-
quieu, l. c. t. III, p. 12, 13.)
3270<n9> Montesquieu: De l’esprit des loix ..., T. 3, pp. 12/13.
bis
3272<m5> vgl. Kritik.] M vgl. „Zur Kritik u.s.w.“ [CD Kritik“ u.s.w.] p. 140–146 u. p. 150 seqq.
2
3272<n10> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 140-46 u. 150-70 [MEGA II/2: 219-24 u. 228-45 bzw. MEW 13:
134-40 u. 143-60.].
bis
3274<v59> Compendiums mit] analog F: traité : Principes d’économie politique avec | M Compendiums:
„Princ. of Pol. Econ.“ mit
bis
3275<q5> worin ankündet] Q The design of the book is different from that of any treatise on
Political Economy which has been produced in England since the work of Adam Smith.
3275<u9> Vgl. John Stuart Mill: Principles of political economy with some of their applications to social
2
philosophy. Vol. 1, London 1848, p. IV. | Nicht im Exz. in den Londoner Heften, H. I [MEGA IV/6: 39-41].
- Dort vermerkt Mill aber lediglich: The design of the book is different from that of any treatise on
Political Economy which has been produced in England since the work of Adam Smith
3277<e4> in den Kauf nahm – der alte kaufmännische Terminus ist wohl zu unterscheiden von der
neueren, pejorativ gebrauchten Wendung in Kauf nehmen; er wurde (wie im englischen noch heute
into the bargain) auch im übertragenen Sinne gebraucht: gratis, obendrein, noch dazu.
3278<e5> Arthur Wellington (1769-1852) befehligte von 1808 bis 1815 erfolgreich die britischen Trup-
pen gegen Napoleon, wogegen der englische General Sir William Fenwick Williams, 1st Baronet, of Kars
(1800-83) im Krimkrieg gezwungen war, die Stadt Kars, deren Verteidigung er leitete, am 27. 11. 1855

- 114 -
den russischen Truppen zu übergeben. Zu letzterem vgl. Marx: The fall of Kars. In: The People’s Paper.
The champion of political justice and universal right (London), Nr. 205-208 v. 5., 12., 19. u. 26. April 1856
[MEW 11: 603-35].
3279f<v60> der Politischen Oekonomie] analog F: de l’économie politique | M der Pol. Oek.
bis
3281<t3> Schriftchen: „Some Economy“.
3281<u10> Vgl. J. St. Mill: Essays on some unsettled questions of political economy. London 1844.
bis
3282f<v61> zwischen Quantität] Komb. aus B u. F. | M zwischen bis durch Quantität | F entre sa théorie de
la non-valeur des métaux précieux et la détermination de leur valeur par leur seule quantité
bis
3283-5<x10> „Die Quantität.“] M Mankind having [Q For mankind, having] consented to put an
imaginary value upon gold and silver ... the intrinsick [D intrinsic] value, regarded in these metals, is
[Q metals, [...] is] nothing but the quantity [Q quantity, [...]].“ „Some Considerations etc. 1691“. Works
ed. [D 1691“, Works, ed.] 1777, vol. II, p. 15.
3285<n11> Locke: Some considerations of the consequences of the lowering of interest ..., p. 15.

3286-3459<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.2c)

Im Inhaltsverzeichnis von B: Die Münze, das Werthzeichen (Münze und Barren, Verschleiss der Münze
S. 105. – Werthzeichen S. 106. – Silber- und Kupfermarken S. 107. – Papiergeld S. 108. Gesetz der Pa-
piercirkulation mit Zwangskurs S. 108.)
bis
3286f<s1> Aus Waaren] BK 1052-3 Ra Anstreichung (blau)
bis
3287-9<w1> A Circulationsmittel Circulation
bis
3288f<v1> Der muss] F Les poids d’or, par exemple, exprimés selon l’étalon officiel dans les prix où
[recte: ou] les noms monétaires des marchandises doivent
3290<w2> AB Massstabs
3291<w3> D verschiednen
3293f<w4> A Waarencirculation
bis
3294<v2> ihrer Weltmarktssphäre] F la sphère générale | evtl. Auslassungsfehler.
3296<z1> verwandelbar in A mit Note 65). | in BCD mit Note 81).
3297<e1> Schlagschatz (auch Seigniorage oder Münzgewinn) – Gebühr zur Deckung der Kosten für
das Prägen vollwertiger Münzen.
bis
3298f<q1> der münzt“,] Q […] England, wo die Regierung mit einer großmüthigen Liberalität un-
entgeltlich münzt, wo sie keinen Schlagschatz nimmt und jedermann für seinen Barren eine genau
eben so viel werthe Summe in geprägtem Gelde zurück erhält, wo das Parliament die Kosten der
Münze bezahlt, […]
3299<u1> Quasi-Zitat aus Adam Heinrich Müller: Die Elemente der Staatskunst. Öffentliche Vorlesun-
gen. T. 2, Berlin 1809, p. 280. | Auszüge in einem Londoner Heft von 1858. Korrekt zit. in den Grundris-
2 2
sen [MEGA II/1.2: 67516-18 bzw. MEW 42: 700], variant zit. in: Zur Kritik ..., H. 1, pp. 49/50. [MEGA II/2:
**
14630 bzw. MEW 13: 56 Note ].
bis
3300-10<x1><i1> „Silber behalten.“] M „Silver and gold, like other commodities, have their
ebbings and flowings. Upon [Q flowings: Upon] the arrival of quantities from Spain ... it is carried
into the Tower, and coined. Not [1] long after there will come a demand for bullion, to be exported
again. If [Q again: If] there is none, but all happens to be in coin, what then? Melt it down again;
there’s no loss in it, for the coining costs the owner [Q cost the owners] nothing. Thus the nation has
bis
been abused, and made to pay for the twisting of straw, for asses to eat. If the merchant (North
Zeit) had to pay [Q merchant were made to pay] the price of the coinage, he would not have sent his
silver to the Tower without consideration; and coined money would always keep a value above un-

- 115 -
coined silver.“ (North l. c. p. 18.) | [1]: Q Spain, the Mint commonly gives the best price; that is, coyned
Silver, for uncoyned Silver, weight for weight. Wherefore is it carried into the Tower, and coyned?
not | Der im edierten Text aus dem Zitat herausgenommene Satz entspricht nicht dem Sinn der North’schen
Darstellung. | E analog C.
3310<n1> [North:] Discourses upon trade ..., p. 18.
bis
3311-6<s2> Goldmünzen weicht] BK 1063-6 Ra Anstreichung (blau)
3311<v3> Goldmünzen] F monnaies d’or ou d’argent
bis
3311-3<v4> Bei Benennung.] analog F: A chaque pas qu’une guinée, par exemple, fait dans sa route, elle
perd quelque chose de son poids tout en conservant sa dénomination. | In M fehlt das Analogon zu dieser Pas-
sage.
3314<w5> A Scheidungsprozess
3315f<w6> A Circulationsmittel
3316<w7> AB Massstab
3316f<j1> A auf wirkliches
bis
3319-23<s3> des demonetisirt.] BK 10611-14 Ra Anstreichung (blei)
3319<w8> A Circulationsprozesses
bis
3320-2<b1> die des] BK 10612-13 Ra neben 3219-23<s3> ein Kreuz × (blau)
3324<b2> Nominalgehalt] BK Ri 10614 ein Kreuz × (blau)
bis
3325-7<s4> so ersetzen.] BK 10616-17 Ri Anstreichung (blau + blei)
bis
3325f<v5> enthält Möglichkeit,] Komb. aus B u. F. | M enthält er die Möglichkeit latent, | F implique déjà,
sous forme latente, la possibilité
bis
3326f<v6> durch Symbole] F par des jetons de billon, etc.
bis
3329f<v7> ursprünglich Silbers,] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3330<w9> AB Werthmass
3331<w10> A circuliren
3331<v8> bis zu dem] analog F: jusqu’au | M im
bis
3332-6<s5> historisch Tra-banten] BK 1071-5 Ri Anstreichung (blei)
bis
3332<s6> historisch Substituten der] BK 1071 Ra Anstreichung (blau)
bis
3332f<v9> die Goldmünze.] F leur rôle de monnaie symbolique.
3332<v10> BCD Substituten
3333-7<s7> Waarencirkula- tion bis an] BK 1073-7 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blau)
bis
3333f<w11> A Waarencirculation circulirt
bis
3334<v11> und abnutzt] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3335<w12> AB Massstab
3337<v12> sehr niedrigen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3338<w15> A besondern
bis
3339-42<s8> in Auswechslung] BK 10710-12 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blau)
bis
3339-41<s9> Scheidemünze Goldmünze] BK 10710-11 Unterstreichung (blau)
3341<w14> A Detailcirculation
3342<f1> D Abwechslung
3342<z2> herausgeworfen in A mit Note 66). | in BCD mit Note 82).
bis
3343-51<x2> „Wenn anhäufen.“] M „If silver never exceed what is wanted for the smaller pay-
ments, it cannot be collected in sufficient quantities for the larger payments ... the use of gold in the

- 116 -
main payments necessarily implies also its use in the retail trade: those who have gold coin offering
[Q coins offering | CD coin, offering] them for small purchases, and receiving with the commodity
purchased a balance of silver in return; by which means the surplus of silver that would otherwise
encumber the retail dealer, is drawn off and dispersed into general circulation. But if there is as
much silver as will transact the small payments independent [Q payments, independent] of gold, the
retail dealer must then receive silver for small purchases; and it must of necessity accumulate in his
hands.“ (David Buchanan: „Inquiry into the Taxation and Commercial Policy of Great Britain. Edin-
burgh 1844“, p. 248, 249.)
3351<n2> David Buchanan: Inquiry into the Taxation and Commercial Policy of Great Britain; with
observations on the principles of currency, and of exchangeable value. Edinburgh 1844, pp. 248/49. |
Auszüge in Beiheft B.
bis
3352f<s10> Der rascher] BK Ra 10714-15 zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blau)
3352<w15> D willkürlich
bis
3354-61<s11> unabhängig sieht] BK 10717-22 Ra Anstreichung (blei)
bis
3355-60<v13> Nichtsdestoweniger werden.] analog F: Néanmoins, et c’est le point important, ils conti-
nuent de fonctionner comme remplaçants des espèces d’or. La fonction numéraire de l’or entièrement dé-
tachée de sa valeur métallique est donc un phénomène produit par les frottements de sa circulation même.
Il peut donc être remplacé dans cette fonction par des choses relativement sans valeur aucune, telles que
des billets de papier. | M Das Münzdasein des Goldes scheidet sich völlig von seiner Werthsubstanz. Rela-
tiv werthlose Dinge, Papierzettel, können können also an seiner Statt als Münze funktioniren. | BK 10719-20
Unterstreichung (blei): als Münze
3355<a1> Nichtsdestoweniger] F analog mit Absatz.
bis
3360f<s12> den versteckt] BK 10720-21 Unterstreichung (blau)
3361<w16> ABC einigermassen
3361<j2> analog F. M versteckt. Im
3361<s13> Papiergeld] BK 10721 Unterstreichung (blau)
3361<v14> unzweideutig] analog F: sans équivoque | M augenscheinlich
bis
3362<d1> Aller schwer.] M F ce n’est que le premier pas qui coûte.
3362<e2> Marx verwendet die französische Version des deutschen Sprichworts: ce n’est que le
premier pas qui coûte, wörtlich: Nur der erste Schritt kostet.
bis
3363f<s14> Es Kre-ditgeld] BK 10724-25 Ra Anstreichung (blei)
bis
3364-7<w17> A Circulation Waarencirculation bis Circulationsmittel
bis
3364-8<w18> A Creditgeld Creditgeld
bis
3366-9<s15> Vor -beigehn besitzt] BK 1083-5 Ra Anstreichung (blei)
3369<z3> besitzt in A mit Note 67). | in BCD mit Note 83).
3370<g1> A Finanzmandarine
3370<e3> Sohn des Himmels - offizieller Titel des Kaisers von China, damals (1851-61): Wenzong.
3372<w19> A convertible
3372<w20> A Assignaten-Comités
3374<w21> wie Q u. A. | BCD Komité
bis
3374-6<q2> hat ist.] Q hat sein Project bis daß Alles bis Nichts bis ist.
3376<m1> ist.“] M ist.“ („Arbeiten der Kaiserlich Russischen Gesandtschaft zu Peking über China.
Aus dem Russischen von Dr. K. Abel [recte: Dr. C. Abel] und F. A. Mecklenburg. Erster Band, Berlin
1858“, p. 47 sq. [recte: p. 54.]) | Mit p. 47 beginnt der Bericht des Assignaten-Comité’s, das Zitat befindet sich

- 117 -
auf p. 54.
3376<n3> Arbeiten der Kaiserlich Russischen Gesandtschaft zu Peking über China, sein Volk, seine
Religion, seine Institutionen, socialen Verhältnisse etc. Aus d. Russ. nach d. in St. Petersburg 1852-57
veröff. Orig. v. C. Abel u. F. A. Mecklenburg. Bd. 1, Berlin 1858, p. 54.
bis
3377<y1> Gouverneur England] M „Governor“ der Bank of England
3378<e4> „House of Lords’ Committee“ – Komité des Oberhauses [des britischen Parlaments]
3378<y2> Bankgesetze] M „Bankacts“
bis
3378-81<q3><r1> Jedes drehn.] Q 429. Are there many that are light now? abs A great Number ;
every Year there is a fresh Class. The Class which pass full Weight one Year by the Wear and Tear of
bis
the next Year lose sufficient to make the Scale turn against it. | M „Jedes Verschleiss hinreichend,
bis
um das nächste Jahr die drehn.“ | Der erste Satz ist nicht Zitat, sondern aus der Frage und dem ersten
Teil der Antwort zusammengezogen. | E analog C.
3379<w22> ABC diess
3379<e5> Damals nämlich bezeichnete Sovereign im englischen nicht nur den Monarch (den
Souverän), sondern auch eine Goldmünze im Werte von ein Pfd. St.
3381<m2> drehn.“] M drehn.“ (H. o. Lords’ Committee 1848, n. 429.)
3381<n4> Report from the Secret Committee of the House of Lords appointed to inquire into the
causes of the distress which has for some time prevailed among the commercial classes, and how far it
has been affected by the laws for regulating the issue of bank notes payable on demand. Together with
the minutes of evidence, and an app. Ordered, by the House of Commons, to be printed, 28 July 1848.
[London 1848], p. 52 (n. 429).
3383<w23> A Circulationsprozess
bis
3384-9<w24> A circuliren circuliren
bis
3385-7<s16> die entspringen] BK 10810-11 Ri Anstreichung (blei) | Zum Ende vgl. 3386f<v16>.
3385<v15> Geldumlaufs selbst] F cours de la monnaie réelle
3385<w25> A spezifisches
bis
3386-90<w26> A Papiercirculation Circulationssphäre
bis
3386f<v16> aus Silber] analog F: de son rôle de représentant de l’or ou de l’argent | M aus ihrem Reprä-
sentationsverhältniss zum Gold | Mit Repräsentationsverhältniss endet 3385-7<s16>.
3387<w27> ABC diess
3391f<w28> A circulirenden
3393<w29> ABC erfahrungsmässig
3394<w30> CD andren
3395<w31> A constanten
bis
3395-7<w32> A Circulationssphäre Circulationskanäle
bis
3396<v17> Nichts ersetzen.] analog F: Rien n’empêche donc de la remplacer par des symboles de papier.
| M Sie kann daher durch Papiersymbole ersetzt werden.
bis bis
3396-9<v18> Werden lassen.] Komb. aus B u. F. | M Werden Cirkulationskanäle [A Circulationskanäle]
bis
zum vollen Grad ihrer Geldabsorptionsfähigkeit mit so können sie in Folge der Schwankungen der Waa-
rencirkulation [A Waarencirculation] morgen übervoll sein. | F Si au contraire les canaux de la circulation se
remplissent de papier-monnaie jusqu’à la limite de leur faculté d’absorption pour le métal précieux, alors
la moindre oscillation dans le prix des marchandises pourra les faire déborder.
bis
3399f<w33> AB Mass Mass
3400<a2> Ueberschreitet] Absatz analog F. | M ohne Absatz.

- 118 -
bis
3400f<v19> Maß könnte] F proportion légitime
3400-2<s17> Gold- münze bis der] BK 1099-10 Ri Anstreichung (blei)
3401<w34> A circuliren
bis
3401f<s18> von abgesehn] BK 10910 Unterstreichung (blei)
3401<v20> der Gefahr] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3402<w35> A Discreditirung
3402<v21> Waarencirkulation] analog F: circulation des marchandises | M Waarenwelt
bis
3404-6<v22> Ist Unze.] analog F: Si, par exemple, la masse totale du papier est le double de ce qu’elle
devrait être, un billet de 1 l. st., qui représentait ¼ once d’or, n’en représentera plus que ⅛. | M Stellt die
Papierzettelmasse z.B. je 2 Unzen Gold statt [A Gold, statt] je 1 Unze dar, so wird faktisch 1 Pfd. St. z.B. zum
Geldnamen sage etwa von ⅛ Unze statt von ¼ Unze [A so werden ihre Geldnamen faktisch, sage etwa von
1 Pfd. St. per ¼ Unze, zu Namen von ⅛ Unzen herabgeseÜt].
bis
3405-7<s19> statt Dieselben] BK 10915-16 Ra Anstreichung (blei)
3406<w36> AB Mass
bis
3407f<v23> Dieselben aus.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
3409-13<s20> Das Werthquanta] BK 10919-23 Ra Anstreichung (blei)
bis
3409<s21> Das Geldzeichen.] BK 10919 Unterstreichung (blei)
3410<w37> CD Goldquantis
3412<w38> A andern
bis
3413-24<v24> Werthzeichen überflüssig!] AK (tinte) iT 8932 Werthzeichen. {(67a)} | Ru 89-90 67a) 1 Die
<Conf[usion]> {große} Unklarheit selbst der besten Schriftsteller über Geldwesen mit Bezug auf die ver-
schiednen Funktionen d. Gelds zeigt folgende Stelle aus Fullarton: 2 {Wie} <Die große> Unklar<heit> [!]
selbst <der>{die} besten bis Geldwesen <mit>{in} Bezug auf bis Gelds {sind,} zeigt bis Fullarton: abs „That, as far
as concerns our domestic exchanges, all the monetary functions which are usually performed by gold and
silver coins, may be performed as effectually by a circulation of inconvertible notes, having no value but
that factitious and conventional value they derive from the law, is a fact, which admits, I conceive, of no
denial. Value of this description may be ‖ made to answer all the purposes of intrinsic value, and super-
sede even the necessity for a standard, provided only the quantity of issues be kept under due limitation.“
(Fullarton: „Regulation of Currencies“ 2nd ed. Lond. 1845, p. 21) Also weil die Geldwaare durch {bloß[e]}
Werthzeichen in der Cirkulation ersetzt werden kann, <ist> {wird} sie selbst als Maß der Werthe u. Maß-
stab der Preise überflüßig!
3413<z4> BCD Werthzeichen mit Note 84).
3414<m3> Wie] BCD Note zur 2. Ausgabe. Wie
3414<w48> D verschiednen
bis
3415-22<x3> „Dass wird.“] BCD „That, as far as concerns our domestic exchanges, all the monetar-
y functions which are usually performed by gold and silver coins, may be performed as effectually
by a circulation of inconvertible notes, having no value but that factitious and conventional value
they [Q value which they] derive from the law, is a fact, which admits, I conceive, of no denial. Value
of this description may be made to answer all the purposes of intrinsic value, and supersede even
the necessity for a standard, provided only the quantity of issues [Q of the issues] be kept under due
limitation.“ (Fullarton, Regulation [BC Fullarton; Regulation] of Currencies, 2. ed. London 1845,
p. 21.).
3422<n5> John Fullarton: On the regulation of currencies; being an examination of the principles, on
which it is proposed to restrict, within certain fixed limits, the future issues on credit of the Bank of Eng-
land, and of the other banking establishments troughout the country. 2. ed. with corr. and add. London

- 119 -
2
1845, p. 21. Das Zitat befindet sich nicht im Exz. von 1851 [vgl. MEGA IV/8: 979-16]
bis
3422-4<s22> Also Maß-stab] BK 109 N11-12 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
| beginnt in 3415-22<x3> mit London
bis
3423f<w40> AB Mass Massstab
bis
3425-8<s23> Es die] BK 1101-4 Ra Anstreichung (blei)
bis
3425<v25> Es warum] F On demandera peut-être pourquoi
bis
3427-9<w41> A Circulationsmittel Fortcirculiren
bis
3427f<w42> CD verselbständigt Verselbständigung
3428<e6> Vgl. oben Z. 3324-62.
bis
3430-4<w43> A Circulationsmittel Circulationssphäre bis Circulationsmittel
3436<w44> A Prozesse
bis
3438f<v26> Die Moment.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3438<w45> CD selbständige
bis
3438-53(oN)<s24> der Nur] BK 11017-25 Ra Anstreichung (blei)
3439<w46> A andere
3440<w47> A Prozess
3444<z5> werden in A mit Note 68). | in BCD mit Note 85).
3445f<w48> A Circulationsmittel
3446<g2> D Nicolas
bis
3447<d2> den erhöhn] M to raise money
3448<w49> D grösseren
bis
3449-52<x4> „Geld macht.“] M „Money [Q For, Money] does wear and grow lighter by often telling
over ... It is the denomination and currency of the money that men regard in bargaining, and not the
quantity of silver ... ’Tis the publick authority upon the metal that makes it money.“ (N. Barbon l. c.
p. 29, 30, 25.)
2
3452<n6> Barbon: A Discourse ..., pp. 29, 30 u. 25. | Satz 1 zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232716],
das übrige offenbar in Beiheft E.
bis
3455-7<w50> A Circulationssphäre Circulationsmittel
bis
3457-9<s25> Münze er-halten] BK 1112-3 Ra Anstreichung (blei)

3460-3640<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.3a)

3460<v1> A C. Geld | F 3. La monnaie ou l’argent.


bis
3461-72<v2> Die Münze.] Komb. aus B u. F. | M Die bis Werthmass [CD Werthmaß] bis leiblich [A persönlich]
bis bis bis
oder Cirkulationsmittel [A Circulationsmittel] daher Geld. Als Geld funktionirt es, einerseits wo es
erscheinen muss, daher als Geldwaare, also weder bloß ideell, wie im Werthmaß [AB Werthmass], noch
repräsentationsfähig, wie im Cirkulationsmittel [A Circulationsmittel]; andrerseits wo [A andrerseits, wo]
bis
seine Funktion, ob es selbe nun in eigner Person oder durch Stellvertreter vollziehe, es als alleinige
bis
Tauschwerths allen andren [A andern] Waaren als bloßen fixirt. | F Jusqu’ici nous avons considéré le mé-
tal précieux sous le double aspect de mesure des valeurs et d’instrument de circulation. Il remplit la pre-
mière fonction comme monnaie idéale, il peut être représenté dans la deuxième par des symboles. Mais il y
a des fonctions où il doit se présenter dans son corps métallique comme équivalent réel des marchandises
ou comme marchandise monnaie. Il y a une autre fonction encore qu’il peut remplir ou en personne ou par
des suppléants, mais où il se dresse toujours en face des marchandises usuelles comme l’unique incarna-
tion adéquate de leur valeur. Dans tous ces cas, nous dirons qu’il fonctionne comme monnaie ou argent

- 120 -
proprement dit par opposition à ses fonctions de mesure des valeurs et de numéraire.
3473<v3> Schatzbildung] F Thésaurisation.
3474<w1> A continuirliche
3476<w2> A Circulation
3477<g1> M Boisguillebert
bis
3477f<d1><q1> aus Unbewegliches] M aus meuble in immeuble | Q Enfin, le corps de la France
souffre lorsque l’argent n’est pas dans un mouvement continuel, ce qui ne peut être que tant qu’il est
meuble, et entre les mains du peuple; mais sitôt qu’il devient immeuble, ne pouvant cesser de l’être [...]
3478<u1> Vgl. [Pierre Le Pesant de] Boisguillebert [recte: Boisguilbert]: Le détail de la France, la cause
de la diminution de ses biens, et la facilité du remède, en fournissant en un mois tout l’argent dont le roi
a besoin, et enrichissant tout le monde. In: Économistes Financiers du XVIII. siècle ..., p. 213. | Exz. in d.
2 2
Pariser Heften [MEGA IV/3: 4125-28], variant zit. in Zur Kritik ... [Urtext] [MEGA II/2: 3710-12].
3480<w3> A Waarencirculation
3482<z1> festzuhalten in A mit Note 69). | in BCD mit Note 86).
bis
3483-5<x1> „Reichthum hat.“] M „Une [Q [...] car une] richesse en argent n’est que ... richesse [Q que
l’effet d’une richesse] en productions, converties en argent [Q argent par le moyen des échanges].“ (Mercier
de la Rivière l. c. p. 557 [recte: p. 573].) „Une [Q [...] qu’une valeur en argent n’est au fonds qu’une] va-
leur en productions n’a [Q productions qui n’a] fait que changer de forme [Q forme [...]].“ (ib. p. 486.) |
Wohl Auslassungsfehler.
3483<n1> Mercier de la Rivière: L’ordre naturel ..., p. 573.
2
3485<n2> Mercier de la Rivière: L’ordre naturel ..., p. 486. | Korrekt zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6:
237139-40].
bis
3486<v4> nicht um] analog F: non-seulement pour en acheter d’autres, mais aussi pour | M nicht um
Waare zu kaufen, sondern um
bis
3487-90<v5> Aus versteinert] F La monnaie arrêtée à dessein dans sa circulation se pétrifie,
3492<w4> A Waarencirculation
bis
3492f<v6> tauscht Geld] analog F: qu’on n’échange que le superflu en valeurs d’usage contre la mar-
chandise monnaie | M verwandelt sich nur der Ueberschuss an Gebrauchswerthen in Geld
bis
3497<v7> Dort Schätze.] analog F: Il y a peu de circulation et beaucoup de trésors. | In M fehlt das Analogon
zu dieser Passage.
bis
3498-502<q2> der kamen.] Q [94/95] [...] the Practice of the East-Indians, who [...] carry this Matter so
far, as to bury the Money they get by Trade ; as E. Phillips, ‖ Esq ; Page 7. also says, that they have
since the year 1602, buried above 150 Millions of Silver, which hath been brought into Europe*.
3499<v8> Goldes und Silbers] F des métaux précieux
3502<z2> kamen in A mit Note 70). | in BCD mit Note 87).
3502<u2> Vgl. Vanderlint: Money answers all things ..., pp. 94/95.
bis
3503<x2> „Auf wohlfeil.“] M „’Tis [BC ohne Anführungszeichen] by this practice they keep all their
goods and manufactures at such low rates [Q Rates, [...]].“ (Vanderlint l. c. p. 95, 96 [recte: 94-96].)
3503<n3> Vanderlint: Money answers all things ..., p. 96.
3504<w5> 1856 bis 1866] M 1856-1866
3507<u3> Vgl. wohl Statistical Abstract for the United Kingdom in each of the last fifteen years, from
1852 to 1866. Fourteenth Number. London 1867 (i. F.: Statistical Abstract ..., gefolgt von Nummer und
Erscheinungsjahr), pp. 80 (Goldimporte) u. 83 (Silberexporte). | <e> Nach diesen Daten war Australien
der Hauptlieferant, sein Anteil am gesamten Goldimport betrug in den Jahren 1858-66 rund 35 %. Die

- 121 -
Daten für den Silberexport hat Marx wohl anhand der Daten für die über Ägypten nach Indien und China
laufenden Exporte geschätzt. Der Gesamtexport betrug hiernach in den Jahren 1852-66 ca. 118 Millio-
nen Pfd. St., in den Jahren 1856-66 dagegen nur knapp 105 Millionen. Vielleicht hatte er bei seiner
Rechnung versehentlich die Daten für die Jahre 1852-55 dazu gezählt.
bis
3508-10<v9> sich Faustpfand“] Komb. aus B u. F. | M sich den nexus rerum, das „gesellschaftliche Faust-
pfand“ sichern | F faire provision d’argent. C’est alors le « gage social », le nervus rerum, le nerf des choses
bis
3509f<q3> der Faustpfand“] Wohl in Anlehnung an Büsch: Bei dem allem aber soll mir das Geld […]
für ein Faustpfand gelten, aber nicht als ein besonderes, sondern als ein allgemeines Faust‖pfand,
nicht blos zwischen den Mitgliedern Einer bürgerlichen Gesellschaft, sondern zwischen mehrern
bürgerlichen Gesellschaften. Im Exz. in den Londoner Heften, H. IV ist dazu vermerkt: Geld allgemeines
Faustpfand der bürgerlichen Gesellschaft. (p. 299) [MEGA2 IV/7: 28416-17]. Der Satz wurde nach Bullion.
2
Das vollendete Geldsystem übernommen [MEGA IV/8: 4837] und wenig später so kommentiert: Die Bande
müssen als politische, religiöse etc. organisiert sein, solange die Geldmacht nicht der nexus rerum et
hominum ist. [MEGA2 IV/8: 5539-40].
3510<z3> Faustpfand“] sichern in A mit Note 71) | in BCD mit Note 88)
3510<u4> Vgl. Johann Georg Büsch: Abhandlung von dem Geldumlauf in anhaltender Rücksicht auf
die Staatswirtschaft und Handlung. 2. verm. u. verb. Auflage, T. 1, Hamburg u. Kiel 1800, pp. 298/99.
bis
3511<x4> „Geld Pfand.“] M „Money is [Q Mony [...] is] a pledge.“ (John Bellers, „Essays about the
Poor, Manufactures, Trade, Plantations, and Immorality. Lond. 1699 [D 1669]“, p. 13.)
3511<n4> John Bellers: Essays About the Poor, Manufactures, Trade, Plantations, & Immorality, And
[...] London 1699, p. 13.

3519<z4> statt in A mit Note 72). | in BCD mit Note 89).


bis
3520-2<v10> in Waare.] Komb. aus B u. F. | M nämlich Gold oder Silber schon als verwandelte Gestalt der
Waare, oder als Produkt des Verkaufs | F en effet que l’or ou l’argent dans les mains de l’échangiste pro-
viennent, non pas directement de son industrie, mais de la vente de sa marchandise.
3525<v11> Gold- und Silbervorräthe] analog F: des réserves d'or et d'argent | M Gold- und Silberschätze
3527<w6> A Waarencirculation
bis
3529-31<q4> Gold lassen.] Q [...] el oro es excelentísimo : del oro se hace tesoro, y con él, quien lo
tiene, hace cuanto quiere en el mundo, y llega á que echa las animas al paraiso [...]
3531<u5> Vgl. Coleccion de los viages y descubrimientos, que hicieron por mar los Españoles desde
fines del siglo XV. Coord. é ilustr. p. M. Fernandez de Navarrete. T. 1, Madrid 1825, p. 309. | <e> Zitat
und Klammerbemerkung hatte Marx im Handexemplar von Zur Kritik ..., H. 1, nachgetragen, allerdings
2
ohne Quellenangabe [MEGA II/2: 372 Var. 21721 bzw. MEW 13: 133 Note *].
3532<a1> Da] Absatz analog F. | M ohne Absatz.
3533<w7> A Circulation
3535<w8> A widerstehen
3537<z5> hominum in A mit Note 73). | in BCD mit Note 90).
bis
3537<e1> res hominum] geheiligte, außerhalb des Handels der Menschen gelegene Dinge.
bis
3538f<q5> Heinrich versilbern.] In Bullion ... [MEGA2 IV/8: 3033-34] ist zu Augier vermerkt: Henri III
handelte mit Reliquien (os des morts) die er in den Kirchen stahl. (p. 118) Die Seitenangabe bezieht
sich auf ein 1846/47 gefertigtes Exz. aus Augier, von dem jedoch die ersten beiden Seiten (pp. 117/18) nicht
2
erhalten geblieben sind [vgl. MEGA IV/6: 939-44 sowie 1001/2 u. 1186 Erl. zu 9391].
3539<u6> Vgl. Marie Augier: Du crédit public et de son histoire depuis les temps anciens jusqu'à nos
jours. Paris 1842, pp. 107/8.
bis
3539-45<h1> Man opferten.] Die Quelle für diese Aussage konnte nicht ermittelt werden.

- 122 -
3540<w9> CD Phokäer
bis bis 90
3543f<v12> welche den] aus BK | M die sich an Liebesgöttin den | BK 113 N )7-8 (blei) iT <die sich> | Ra
bis
|welche | iT an Liebesgöttin |den | Ri |sich
3547<e2> Leveller – vgl. in Kap. II Anm. 1932<e5> bzw. Fußnote 104.
3547<z6> aus in A mit Note 74). | in BCD mit Note 91).
bis
3548-61<x4> Gold mankind.] M „Gold! yellow, glittering precious gold! / Thus much of this, will
make black white; foul, fair; / Wrong, right; base, noble; old, young; coward, valiant; [1] / ... What
this, you gods! Why this / Will lug your priests and servants from your sides; / Pluck stout men’s
pillows from below their heads. / This yellow slave / Will knit and break religions; bless the accurs’d;
/ Make the hoar leprosy ador’d; place thieves / And give them title, knee and approbation / With
senators of the bench; this is it, / That makes the wappen’d widow wed again / ... Come damned
earth, / Thou common whore of mankind.“ // (Shakespeare, Timon of Athens.) | [1] B Wrong right;
base noble; bis valiant abs | B (DV) (Seite) 113. (Zeile) 7 (von unten) zu lesen: Wrong, right; base, noble;
old, young; coward, valiant; | BK 113 N 91)3 (blei) iT Wrong| right; base{,} noble; bis valiant| | Ri |, |, | Ra |;
| A valiant | CD valiant.
Q Timon: [...] Gold? Yellow, glittering, precious Gold? / [...] Thus much of this will make / Black,
white ; fowl, fair ; wrong, right ; / Base, noble ; old, young ; coward, valiant. / [...] What this, you
gods? Why, this / Will lug your priests and servants from your sides ; / Pluck stout men’s pillows
from below their heads. / This yellow slave / Will knit and break religions; bless th’accurst, / Make
the hoar leprosy ador’d; place thieves, / And give them title, knee, and approbation / With senators
on the bench. This is it / That makes the wappened widow wed again ; / [...] Come damned earth, /
Thou common whore of mankind, [...]
3561<u7> Shakespeare: Timon of Athens (Timon von Athen), 4. Akt, 3. Szene, Vers 26-43. | Zit. in Zur
2
Kritik ... [Urtext] [MEGA II/2: 3835l-3912l]. | Vgl. die Ed. v. K. Klein in: The New Cambridge Shakespeare.
Cambridge 2001 (Übers. F. Günther).
bis
3562f<v13> ein kann] F une chose qui peut tomber sous les mains de qui que ce soit
bis bis
3564-6<v14> als Auflösung] Komb. aus B u. F. | M als Ordnung | F comme l’agent subversif, comme le
dissolvant le plus actif de son organisation économique et de ses mœurs populaires
3564<e3> Scheidemünze - zu Zeiten des Edelmetallgeldes verbreiteter Name für Münzen, deren tat-
sächlicher Metallwert geringer war als der in ihrer Benennung ausgedrückte; hier im metaphorischen
Sinne gebraucht, sowohl als Zeichen gesellschaftlicher Scheidung (der Verschärfung ihrer Gegensätze)
als auch gesellschaftlichen Verfalls.
3566<z7> Auflösung] Ordnung in A mit Note 75). | in BCD mit Note 92).
bis
3567-73<x5> „Die Weg.“]
M „Οὐδὲν γὰρ ἀνθρώποισιν οἶον ἄγρυρος
1
Κακὸν νόμισμ̉ [A νόμισμα] ἔβλαστε̉ [] τοῦτο καὶ πόλεις
Πορθεῖ, τόδ᾿ ἄνδρα ἐξανίστησιν δόμων.
Τόδ᾿ ἐκδιδάσκει καὶ παραλλάσσει ϕρένας
2
Χρηστὰς πρὸς αἰσχρὰ [] ἀνθρώποις ἔχειν,
Καὶ παντὸς, ἔργου δυσσέβειαν εἰδέναι.“
(Sophocles, Antigone.)
1 92
[ ] B (DV) (S.) 114. (Z.) 8 (von unten:) ἔβλαστε̉ ein Wort. | BK 114 N )2 (blei) iT ἔβΥλαστε̉ | Ra Υ
2
[ ] Q αἰσχρὰ πράγμαθ᾿ ἵστασθαι βροτῶν. Πανουργίας δ᾿ ἔδειξεν ἀνθρώποις – wohl Auslassungs-
2
fehler, der auch schon in Marx: Zur Kritik ... [Urtext] [MEGA II/2: 3825-26]. In F ist die Prosaübersetzung voll-
ständig: Rien n’a, comme l’argent, suscité parmi les hommes de mauvaises lois et de mauvaises
mœurs ; c’est lui qui met la discussion dans les villes et chasse les habitants de leurs demeures ; c’est
lui qui détourne les âmes les plus belles vers tous ce qu’il y a de honteux et de funeste à l’homme et

- 123 -
leur apprend à extraire de chaque chose le mal et l’impiété.
3573<u8> Sophokles: Antigone, Vers 295-301 (Übers. R. Schottländer). | Zit. in Zur Kritik ... [Urtext]
2
[MEGA II/2: 3821-27].
3574<a2> Die] F analog mit Absatz.
3575<x6> herauszieht, begrüßt] M herauszieht 93) [A herauszieht 76)], begrüsst mit Note 93) [A 76 )]
„Ἐλπιζούσης [Q […] ἐλπιζούσης] τῆς πλεονεξίας ἀνάξειν ἐκ τῶν μυχῶν τῆς γῆς αὐτὸν τὸν
Πλούτωνα.“ (Athen. Deipnos.) | F analog B, aber mit dem Nachsatz (Traduit dans le texte.)
3575<u9> Athenaeus: Deipnosophistai, l. VI, 23e, zit. nach: Deipnosophistarum ..., p. 397.
3576<w10> A Incarnation
3576<w11> A Lebensprinzips
3582<v15> seines Gold- und Silbervorraths] analog F: de sa réserve d'or et d'argent | M des Gold- und
Silberschatzes
3584<w12> ABC Diess
3588<w13> A Incarnation
3589<w14> AB maßlos
bis bis bis
3589-91<v16> Form weil] Komb. aus B u. F. | M Form Geld schrankenlos, d. h. allgemeiner Reich-
thums, weil | F de la forme, comme représentant universel de la richesse matérielle, l'argent est sans limite
parce qu'il
3595<v17> der Akkumulation.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3595<w15> A Accumulation
bis
3598-601<w16> A circuliren Circulation
bis
3603f<v18> Kardinaltugenden Oekonomie] analog F vertus cardinales ; beaucoup vendre, peu acheter,
telle est la somme de son économie politique | M Kardinaltugenden, viel bis kaufen, die bis Oekonomie
3604<z8> Oekonomie in A mit Note 77). | in BCD mit Note 94).
bis
3605-7<x7> „Die drehn.“] M „Accrescere quanto più si può il numero de’venditori d’ogni merce,
diminuire quanto [C diminuire, quanto] più si può il numero dei compratori, questi sono i cardini sui
quali si raggirano tutte le operazioni di economia politica.“ (Verri l. c. p. 52 [recte: 52, 53].)
3607<n5> Verri: Meditazioni sulla Economia Politica ..., pp. 52/53.
3609f<v19> gesellschaftlichen Reichthum] analog F: richesse sociale | M Reichthum der bürgerlichen Gesell-
schaft
bis
3610<d2><q6> Lasst erscheinen.] M „Soyons riches ou paraissons riches.“ (Diderot.) | In Q mit der
Feststellung: De ce jour, voici le mot, le mot funeste qui retentit d'un bout à l'autre de la société :
Soyons, ou paraissons riches. [Heutzutage gibt es das Wort, das verhängnisvolle Wort, das von einem Ende
der Gesellschaft zum andern ertönt: ...]
3610<u10> Vgl. Denis Diderot: Satire contre le luxe. A la manière de Perse. In: Le salon de 1767, à
mon ami M. Grimm = Œuvres. Salons. T. 2, Paris 1821, p. 147.
bis
3611f<v20> unabhängig Geldfunktionen] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
3614-22<v21> der metallischen Sätti-gungsgrad] BK 11523-29 iT diese Zeilen mit einem senkrechten Strich (rot) ge-
bis
tilgt, also eventuell gültig für die vier Sätze Die nächste repellirt werden. | vielleicht aber auch ein Versehen.
bis
3615-7<w17> A Circulation Waarencirculation
3617<g2> in] B im
3618<e4> Vgl. im Gliederungspunkt III. 2b Z. 2965-3255.
3618<w18> A Contraktion
bis bis bis
3619-21<v22> Bald eintreten.] Komb. aus B u. F. | M Bald attrahirt, bald werden. | F Tantôt une partie

- 124 -
de la monnaie doit sortir de la circulation, tantôt elle y doit rentrer.
3619<a3> Bald] F analog mit Absatz.
3622<w19> A Circulationssphäre
3626<z9> überfüllt in A mit Note 78). | in BCD mit Note 95).
bis
3627-32<x8> „Für eingeschmolzen.“] M „There is required for carrying on the trade of the nation,
a determinate sum of specifick Money, which varies, and is sometimes more, sometimes less, as the
circumstances we are in require [Q requires] ... This ebbing and flowing of money, supplies and ac-
commodates itself, without any aid of Politicians ... The [Q Thus the] buckets work alternately; when
money is scarce, bullion is coined; when bullion is scarce, money is melted.“ (Sir D. North [BCD Sir.
D. North] l. c. p. 22 [recte: Postscript p. III].)
3632<n6> [North:] Discourses upon trade ..., p. III [vom Postscript].
3632<e5> Die Ostindische Kompanie (East India Company) war eine britische Handelsgesellschaft, die
von 1600 bis 1858 bestand, lange Zeit über das Handelsmonopol mit Indien verfügte und die wichtigsten
Verwaltungsfunktionen im Lande in der Hand hatte; nach dem Aufstand von 1857 wurde sie aufgelöst.
bis
3633<q7> dass funktionirt.] Q [p. 186] 2084. [...] A large portion of whatever increase of wealth
comes into the hands of a native of India, he usually either hoards, or if he expends it, he expends it
in ornaments, which are generally silver ornaments, and hoards it in that shape.
3633<w20> A functionirt
bis
3634f<x9> Die fällt.“] M Die „silver ornaments are brought out and coined when there is a high
rate of interest, and go back again when the rate of interest falls.“ (J. St. Mill’s Evidence. Repts. on
[AB Repts on] Bankacts 1857, n. 2084 [recte: n. 2084, 2101].) | In M sind Frage und Antwort zu einem Satz
zusammengezogen: Q [pp. 187/88] 2101. [...] Do you recollect the circumstance that a period ‖ of great
commercial distress in Madras the natives sent in their silver ornaments to be coined? – I believe
such things have happened. Money which goes into the form of ornaments, and is hoarded in that
form, is brought out when bis and goes back bis falls.
3635<n7> Vgl. J. St. Mill’s Evidence in: Report from the select committee on bank acts; together with
the proceedings of the committee, minutes of evidence, app. and index. Pt. 1: Report and evidence.
Ordered, by the House of Commons, to be printed, 30 July 1857. [London 1858], pp. 186-88 (n. 2084 u.
2101).
3636<w23> A Document
3636<g3> M und Export
3640<u11> Vgl. East India (Bullion). Return to an address of the Honourable The House of Commons,
dated 8 February 1864. Ordered, by the House of Commons, to be printed, 16 March 1864. [London
1864], p. 3. | Die Angabe für 1863 ist der Spalte Returns entnommen, die für die Jahre 1856-63 Resultat
von Marx’ eigner Addition und die für dieses Jahrhundert (d. h. 1801-63) gegenüber dem Original
234,353,686 abgerundet.

3641-3916<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.3b)

3644<w1> A Contakt
bis
3646f<b1> sich die] BK 11610-11 Ra ein Kreuz × (blei)
bis
3647-9<s1> einfachsten Produktion.] BK 11612-13 Ra Anstreichung (blei)
bis
3648-53<s2> erheischt Bei] BK 11613-17 Ra Anstreichung in Form einer geschweiften Klammer { (blei)
bis
3649-51<b2> Die die] BK 11614-15 Ra ein Kreuz × (blei)
bis
3651-3<b3> andre Bei] BK 11616-17 Ra ein Kreuz × (blei)

- 125 -
bis
3653-6<s3> steter verkauft.] BK 11618-21 Ra Anstreichung in Form einer geschweiften Klammer { (blei)
bis
3653f<b4> steter Produk-tionsbedingungen] BK 11618-19 Ri ein Kreuz † (blei)
3653<w2> A Transactionen
bis
3655-8<v1> Andrerseits zahlt.] In A fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
3656-60<s4> Erst Schuldner.] BK 1171-5 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3656<v2> Ablauf] aus CD analog F: l’expiration | AB Abschluss
bis
3659<s5> Repräsentant von Geld Gelde] BK 1174-5 Ra Unterstreichung (blei)
bis
3661<v3> oder Werthform] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3661<v4> Geld] A Gold
3662<z1> Zahlungsmittel in A mit Note 79). | in BCD mit Note 96).
3663-5<v5> Note] In F fehlt die Note.
bis
3663-5<x1> „Machest kann.“] In M ist die Orthographie teilweise modernisiert; auf das Zitat folgt noch:
(Martin Luther: „An die Pfarrherrn, wider den Wucher zu predigen. Wittenberg 1540.“) | Q [...]
machstu mir einen Zwilling aus dem schadewacht / das ich hie nicht bezalen / vnd dort nicht
keuffen kann / vnd also zu beiden teilen mus schaden leiden / [...]
3664<e1> Schadewacht war der Familienname eines zeitgenössischen Wucherers und ist hier offen-
bar als Symbol des Wucherers überhaupt gebraucht (so wie auch in einem Einschub von 1582 zu
Kap. 27 von Johann Fischart: Geschichtklitterung (Gargantua). Synopt. Abdr. d. Fassungen v. 1575,
1582 u. 1590, hrsg. v. H. Schnabel. Halle 1969, p. 287: O Schadewacht […]: Ist dann dein gelt
Hasenart, welche zugleich geberen, andere jünger auffziehen, unnd sich wider belauffen, so
hetz dich der Lucifer.) Jemandem einen Zwilling aus dem Schadewacht zu machen, hieße also,
ihn gleichzeitig doppelt zu schädigen.
3665<n1> Martin Luther: An die Pfarrherrn. Wider den Wucher zu predigen. Vermanung. Wittemberg
r 2
1540. fol. C [i] [= p. 17]. | Ausz. in Heft VII (London 1857-63), zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.4: 153429-
30 bzw. MEW 26.3: 523].
bis
3666-8<s6> Der sind] BK 1179-11 Ri zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3668f<g1> B wechselweiss
3671<z2> fähig in A mit Note 80). | in BCD mit Note 97).
bis
3673-5<x2> „Unter ist.“] M „Such [Q [...] for such] a spirit of cruelty reigns here in England among
the men of trade, that is not to be met with in any other society of men, nor in any other kingdom of
the world.“ („An [BC (An] Essay on Credit and the Bankrupt Act. Lond. 1707“, p. 2.)
3675<n2> An essay on credit and the Bankrupt Act. With some reflections on the Escape-Act. London
2
1707, p. 2. | Ausz. in Beiheft E, zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 232537-39] mit Abw.
3676-80<s7> kön- nen bis mit] BK 11716-21 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3676<w3> A Waarencirculation
bis
3681-3<v6> Indess wieder.] Komb. aus B u. F. | M Indess spiegelt die Geldform – und das Verhältniss von
Gläubiger und Schuldner besitzt die Form eines Geldverhältnisses – hier nur den Antagonismus tiefer lie-
gender ökonomischer Lebensbedingungen wieder. | F Cependant ce rapport monétaire de créancier à débi-
teur ne fait à ces deux époques que réfléchir à la surface des antagonismes plus profonds.
3684<w4> A Waarencirculation
bis
3685-9<s8> Polen schuldet.] BK 1181-4 Ra Anstreichung in Form einer geschweiften Klammer { (blei)
3685f<w5> A Verkaufsprozesses
3686<s9> erstens als Werthmass] BK 1182 Unterstreichung (blei)
3686<w6> AB Werthmass

- 126 -
bis
3689f<s10> Es Händewechsel] BK 1185-6 Ra verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3689<a1> Es] F analog mit Absatz.
bis
3689<s11> zweitens Kaufmittel] BK 1185 Unterstreichung (blei)
bis
3691f<v7> tritt ein] Komb. aus B u. F. | M tritt das Zahlungsmittel wirklich in Cirkulation | F qu’il entre,
comme moyen de payement, dans la circulation
bis
3692f<w7> A Circulation Circulationsmittel
3693f<w8> A Circulationsprozess
bis
3694f<v8> oder wurde] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
bis
3694-9<s12> Waare Bedürfniss] AK 9723-27 Ri Anstreichung (blei)
bis
3695<w9> A Circulation Circulation
bis
3695-8<s13> Zahlungsmittel verwandelte Waare] BK 11812-15 Ra zur Anstreichung
verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3696-8<v9> Das Waare.] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3696f<s14> vermittelt nicht mehr] BK 11816 Unterstreichung (blei)
3697<w10> A Prozess
bis
3697<s15> schliesst ab] BK 11817 Unterstreichung (blei)
3697<w11> CD selbständig
bis
3698<s16> Tauschwerths Waare.] BK 11818 Unterstreichung (blei)
bis
3700<v10> in präserviren] F conserver sous forme d’équivalent général
bis
3701-5<b5> seiner Verkaufs.] BK 11822-25 Ra Anstreichung in Form einer
geschweiften Klammer { sowie ein Kreuz × (blei) | vgl. auch 3701-5<v11>
bis
3701-5<v11> Die Verkaufs.] Komb. aus B u. F. | M Die Werthgestalt der Waare, Geld, wird also jetzt zum
Selbstzweck des Verkaufs durch eine den Verhältnissen des Cirkulationsprocesses [A Circulationsprozes-
ses] selbst entspringende, gesellschaftliche Nothwendigkeit. | In AK 981-3 Ri Anstreichung (blei) der Passage ab
der Waare, | In BK 11822-25 Unterstreichung (blei) der ganzen Passage. | vgl. auch 3701-5<b5> | F La conversion de
la marchandise en sa figure valeur, en monnaie, devient ainsi une nécessité sociale qui s’impose au produc-
teur échangiste indépendamment de ses besoins et de ses fantaisies personnelles.
bis
3706-20<v12> Angenommen nachträglich] Komb. aus B u. F. | M Der Käufer verwandelt Geld zurück in
Waare, bevor er Waare in Geld verwandelt hat, oder vollzieht die zweite bis ersten. Die Waare des Verkäu-
fers cirkulirt [A circulirt], realisirt ihren Preis bis Geld. Sie bis Gebrauchswerth, bevor bis hat. Die Vollziehung
ihrer ersten Metamorphose folgt erst nachträglich | In BK 11832-33 Ra verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei) am
bis
letzten Satz [hat. Die nachträglich] | F Supposons que le paysan achète du tisserand 20 mètres de toile au
prix de 2 liv. st., qui est aussi le prix d’un quart de froment, et qu’il les paye un mois après. Le paysan
transforme son froment en toile avant de l’avoir transformé en monnaie. Il accomplit donc la dernière
métamorphose de sa marchandise avant la première. Ensuite il vend du froment pour 2 liv. st., qu’il fait
passer au tisserand au terme convenu. La monnaie réelle ne lui sert plus ici d’intermédiaire pour substituer
la toile au froment. C’est déjà fait. Pour lui la monnaie est au contraire le dernier mot de la transaction en
tant qu’elle est la forme absolue de la valeur qu’il doit fournir, la marchandise universelle. Quant au tisse-
rand, sa marchandise a circulé et a réalisé son prix, mais seulement au moyen d’un titre qui ressortit du
droit civil. Elle est entrée dans la consommation d’autrui avant d’être transformée en monnaie. La première
métamorphose de sa toile reste donc suspendue et ne s’accomplit que plus tard, au terme d’échéance de la
dette du paysan
3720<z3> nachträglich in BCD mit Note 98).
3721<m1> Aus] BCD Note zur 2. Ausg. Aus
bis
3722-5<s17> eine Oder in] BK 118 N 98)3-6 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)

- 127 -
bis
3726<q2><i1> Indien So] Q Indien, oder in Rußland ansässige fremde Kaufleute großenteils russi-
sche Landeserzeugnisse kaufen. So | M Indien kauft ... So
bis
3726-9<s18> So Cirkulation] BK 119 N1-3 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3728<q3> Q avancirt [...] dieser
3729<m2> BCD Cirkulation.“ (Zur Kritik etc. p. 119, 120.)
2
3729<n3> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 119/20 [MEGA II/2: 2015-12+39-41 bzw. MEW 13: 117; die
bis
Passage Kapital Cirkulation aus der dazugehörigen Note 1)].
bis
3730-4<s19> In Ver-kettung] BK 1191--5 Ri zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3730<w12> A Circulationsprozesses
3733<s20> Umlaufsgeschwindigkeit der Zahlungsmittel] BK 1194-5 Unterstreichung (blei)
bis
3733-7<s21> der verschiednen] BK 1195-8 Ra Anstreichung (blei)
bis bis
3734-6<v13> Umstände Zeitlänge] M Umstände: die Verkettung u.s.w. - und die Zeitlänge | Einfügung
bis
der Numerierung analog F: 1° l’enchaînement et ainsi de suite ; 2° l’intervalle de temps |
bis
3734f<s22> Umstände Schuldner,] BK 1195-6 Unterstreichung (blei)
bis
3736f<s23> Zeitlänge Zahlungsterminen] BK 1198-9 Unterstreichung (blei)
bis
3737<v14> Die oder] F La série des payements consécutifs ou
3737<w13> A prozessirende
bis
3738-42<s24> früher vorhandnen] BK 11911-15 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3739<e2> Vgl. im Gliederungspunkt III.2b Z. 3066-141.
3739<a2> Im] F analog mit Absatz.
3739<w14> A Circulationsmittels
bis
3741-3<s25> in aus.] AK 9823-25 Ri Anstreichung (mit einem sehr dünnen Bleistift).
bis
3741-3<s26> Dagegen aus.] BK 11914-16 Unterstreichung (blei)
bis
3744-7<s27> Gleichzeitigkeit Mit] BK 11917-19 Ri zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3744-7<s28> Gleichzeitigkeit Zahlungsmittel] BK 11917-19 Unterstreichung (blei)
bis
3744-6<v15> Verkäufe einen] Komb. aus B u. F. | M Verkäufe beschränken den Ersatz der Münzmasse
durch Umlaufsgeschwindigkeit. Sie bilden umgekehrt einen | F ventes (ou achats), qui fait que la quantité
des moyens de circulation ne peut plus être compensée par la vitesse de leur cours, forme un
3747<w15> A Concentration
3749<s29> virements im mittelaltrigen] BK 11922 Unterstreichung (blei)
3750<w16> A confrontirt
bis
3751-4<s30> po -sitive Zahlungsmittel.] BK 11925-28 Ri zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3752-4<s31> aufzuheben Zahlungsmittel.] AK 9834-36 Ri Anstreichung (blei)
bis
3753f<s32> Koncentration Zahlungsmittel] BK 11926-28 Unterstreichung (blei)
3753<w17> A Concentration
3754<w18> A circulirenden
bis
3755-7<b6> Die So-weit] BK 11929-31 Ri Anstreichung (blei) u. ein Kreuz † (blau)
3756f<j1> Analog F: idéal, comme | M ideell als
3757<w19> AB Mass
bis
3757-70(oN)<s33> So- weit dieses] BK 1201-8 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3758<w20> A Circulationsmittel
3759<w21> A Incarnation
3760<w22> CD selbständiges

- 128 -
3762<z4> heisst in A mit Note 81). | in BCD mit Note 99).
bis
3763-7<v16> Die Sphäre.] aus BK analog F: Il faut distinguer la crise monétaire dont nous parlons ici, et
qui est une phase de n'importe quelle crise, de cette espèce de crise particulière, à laquelle on donne le
même nom, mais qui peut former néanmoins un phénomène indépendant, de telle sorte que son action
n'influe que par contre-coup sur l'industrie et le commerce. Les crises de ce genre ont pour pivot le capital-
argent et leur sphère immédiate est aussi celle de ce capital, - la Banque, la Bourse et la Finance. | AB Die
bis
Geldkrise, wie sie im Text bestimmt wird [A bestimmt ist], als Phase jeder Krise, ist der besondren [A
bis bis
besondern] Krisenart, die nennt, die aber ein ganz selbstständiges Phänomen bilden kann, sind diess
bis
[B diese | B (DV) (Seite) 120. (Zeile) 13 (von unten:) diese, lies: diess.] Krisen, und deren unmittelbare
Sphäre daher auch die Sphäre der Haupt- und Staatsaktionen des Geldkapitals, Bank, Börse, Finanz. |
BK 120 N 99) (blei) iT1 Die Geldkrise, wie |<sie> {bestimmt} im Text <bestimmt> |<wird,> als {besondre}
Phase <jeder> {<einer> <der> allgemeiner Productions- und Handel[s-]} Krise, ist | Ra |ϕ |ϕ |
bis
iT2 T wohl der <besondren> {eignen} {Sorte <von>} Krise<nart>, die bis Geldkrise | Ri ϕ |
bis
iT3 nennt, |<die> aber |<ein ganz> selbstständig<es Phänomen bilden> T kann auf | Ra auftreten | Ra |ϕ
|ϕ |ϕ |
Ri3-6 eine geschweifte Klammer { sowie |ϕ [nicht zuordenbar]
bis
iT4-5 Industrie sind <diese> <{andr[e]}> Krisen bis und <deren unmittelbare Sphäre> daher <auch>
iT6 <die Sphäre der Haupt- und Staatsaktionen des Geldkapitals,> Bank, Börse, Finanz. T | Ru T ihre
unmittelbare Sphäre.
| CD Die Geldkrise, wie im Text bestimmt als besondere [D besondre] Phase jeder allgemeinen Produktions-
bis bis
und Handelskrise, ist der speciellen Sorte der Krise, die nennt, die aber selbständig auftreten kann,
bis bis bis
sodass sie sind dies [D diess] Krisen das Geld-Kapital Sphäre. (Note von M. zur 3. Aufl.) | Der Zusatz
von Engels bezieht sich also nur auf die Überarbeitung, nicht auf die Note selbst.
bis
3768f<s34> Sie sind] BK 1206-8 Unterstreichung (blei)
3768<a3> Sie] F analog mit Absatz.
3768<w23> A prozessirende
bis
3771f<v17> unvermittelt um.] D unvermittelt um aus bis Geld.
3775<q4> leeren Wahn] Q Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn,
3775<e3> Anspielung auf Friedrich v. Schiller: Die Bürgschaft, Vers 137.
bis
3775f<s35> Nur so] BK 12015-16 Ra verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3776f<q5> Wie Geld,] Q Wie bis Hirsch schreyet nach bis so schreyet meine Seele, Gott, nach dir.
3777<e4> Anspielung auf Die Bibel. Das Alte Testament. Der Psalter, Psalm 42, Vers 2.
3777<z5> Reichthum in A mit Note 82). | in BCD mit Note 100).
bis bis bis bis
3778-80<q6> Dieses Verhältnisse.] Q Dies Umschlagen des Kreditsystems in panic, und
eigenen Verhältnisse.
3779<w24> A Circulationsagenten
3780<w25> C eigenen
3780<m3> M Verhältnisse.“ (Karl Marx l. c. p. 126.)
2
3780<n4> Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 126 [MEGA II/2: 20819-22 bzw. MEW 13: 123].
bis
3780-4<x3> „Die Geld.“] M „The [Q […] and the] Poor stand still, because the Rich have no Money
to employ them, though they have the same land and hands to provide victuals and cloaths, as ever
they had; which is the true Riches of a Nation, and not the Money [Q Money in it; […]].“ (John Bellers:
„Proposals for raising a Colledge of Industry. Lond. 1696“, p. 3 [recte: p. 3, 4].)
3784<n5> Bellers: Proposals for raising a colledge of industry of all useful trades and husbandry, with
profit for the rich, a plentiful living for the poor, and a good education for youth. London 1696, pp. 3/4.

- 129 -
bis
3785-8<s36> Krise ist] BK 12018-22 Ra Anstreichung (blei)
bis
3786<v18> auf getrieben] analog F: poussée à l’outrance | M bis zum absoluten Widerspruch gesteigert
3787f<w26> A Creditgeld
3788<z6> ist in A mit Note 83). | in BCD mit Note 101).
bis
3789<v19> von commerce“] F là
3789<e5> „amis du commerce“ - wörtlich: „Freunde des Handels“, zugleich aber wohl ironische An-
spielung auf den Titel des Werks L’ami des hommes, ou traité de la population. Avignon 1756, dessen
anonymer Verfasser, der Physiokrat Victor de Riqueti, Marquis de Mirabeau (Mirabeau-père = der
Ältere), deshalb von Zeitgenossen „der Menschenfreund“ genannt wurde.
bis
3789-94<x4> „Bei würden.“] M „On [Q […] on] one occasion (1839) an old grasping banker (der
City) in his private room, raised [BCD room raised] the lid of the desk he sat over, and displayed to a
friend rolls of banknotes [Q bank-notes], saying with intense glee there were 600,000 £ [Q 600,000l.] of
them, they were held to make money tight, and would all be let out after three o’clock on the same
day.“ („The Theory of the Exchanges. The Bank Charter Act of 1844. Lond. 1864“, p. 81.)
3790<e6> City - Stadt- und zugleich das Bankenviertel von London.
3794<n6> [Henry Roy:] The theory of the exchanges. The bank charter act of 1844. The abuse of the
metallic principle to depreciation. Parliament mirrored in debate, supplemental to “The stock exchange
and the repeal of Sir J. Barnard’s Act.” London 1864, p. 81.
3794<t1> M Organ, „The Observer“, bemerkt
bis
3795-8<x5> „Einige verdient.“] M „Some very curious rumours are current of the means which
have been resorted to in order to create a scarcity of Banknotes [OQ Bank notes] ... Questionable as
[AB at] it would seem, to [OQ seem to] suppose that any trick of the kind would be adopted, the
report has been so universal that it really deserves mention.“
3798<n7> Vgl. die Notiz in The Observer (London), Nr. 3806 vom 24. 4. 1864, p. 4A (The funds. – City,
Saturday, April 23), zit. nach [Roy:] The theory of the exchanges ..., p. 236.
bis
3799-808<v20><b7> Betrachten u.s.w.] (variant) aus B (NT) mit dem Hinweis 1) ad Kapitel III, b, p. 121 ist der
bis bis
erste Satz, wie folgt, zu vervollständigen: „Betrachten kauft nun eine Bibel u.s.w. | vgl. 3807<v21> | AB
bis
Betrachten ausgleichenden Zahlungen. | CD analog B (NT) | vgl. 3665<v21> | V'77a p. 121 f. ersten Satz d.
Seite zu setzen Textänderung (dtsche Ausgabe 1. ad. Kapit. III. p. 121) | V'77b+c enthalten diese Anweisung
nicht, statt dessen gleich eingangs die Hinweise V'77b Es versteht sich von selbst, dass der Nachtrag in der
deutschen Ausgabe als solcher wegfällt, d. h. dass die dort gemachten Textänderungen wie zusätzliche No-
ten in das Corpus des Buchs aufzunehmen bzw. V'77c Die im Nachtrag d. deutschen Ausgabe gegebnen
Textänderungen sind natürlich in das Corpus der deutschen Ausgabe aufzunehmen
bis
3799f<s37> Gesammtsumme Geldes] BK 1211-2 Unterstreichung (blei)
bis
3799f<w27> A gegebenen gegebener
bis
3800-2<s38> gegebner ausgleichenden Zahlungen.] BK 1212-5 Unterstreichung (blei)
3802-11<s39> Zah- lungen minus bis läuft] BK 1215-8 Ra zur Anstreichung verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
[ohne den Einschub aus B (NT)]
bis
3807<v21> kauft Bibel] analog F: achète avec elles une bible, | B (NT) kauft nun eine Bibel | CD kauft nun
eine Bibel gegen baar,
3808<w28> B (NT) neuem
3808<a4> Selbst] F analog mit Absatz.
bis
3808-11<s40> Preise Waarenmasse] BK 1215-8 Unterstreichung (blei)
bis
3812f<s41> scheint
er- Grössen] BK 12111-12 Ra verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3812f<w29> A contrahirten incommensurable

- 130 -
3814<z7> Grössen in A mit Note 84). | in BCD mit Note 102).
bis
3815-25<x6><s42> „Die aufblähen.“] M „The [Q [...] that the] amount of sales [Q purchases] or con-
tracts entered upon during the course of any given day, will not affect the quantity of money afloat
on that particular day, but, in the vast majority of cases, will resolve themselves into multifarious
drafts upon the quantity of money which may be afloat at subsequent dates more or less distant ...
The bills granted or [Q granted, or] credits opened, to day [Q to-day], need have no resemblance
whatever, either in quantity, amount or duration, to those granted or entered upon to-morrow [B to
morrow] or next day; nay [Q day : nay], many of to-day’s bills, and [QD bills and] credits, when [Q
credits may, when] due, fall in with a mass of liabilities whose origins traverse a range of antecedent
dates altogether indefinite, bills at 12, 6, 3 months or 1 often [Q at twelve, six, three months, or one
often] aggregating together to swell the common liabilities of one particular day ... [Q day.]“ („The
Currency Question [recte: Theory] Reviewed; a letter to the Scotch people. By a Banker in England.
Edinburgh 1845“, p. 29, 30 passim.) | In BK 121 N 102)6-10 Ra Anstreichung (blei) der Passage no resem-
blance bis day ...“
3825<n8> [George Rae:] The currency theory reviewed; in a letter to the Scottish people on the
menaced interference by government with the existing system of banking in Scotland. By a banker in
2
England. Edinburgh 1845, pp. 29/30. | Exz. in den Londoner Heften, H. VII [MEGA IV/8: 17037-17110],
mit demselben Fehler im Titel | vgl. 3815-25<x6>.
bis
3826-32<s43> Das wird] BK 12113-17 Ri + 1221-3 Ra zu Anstreichungen verlängerte Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3836-8<s44> Das Andrerseits] AK 1011-3 Ri Anstreichung (mit einem sehr dünnen Bleistift).
3826<s45> Das Kreditgeld] BK 12113 Unterstreichung (blei)
bis
3826-9<w30> A Creditgeld Creditwesen
bis
3826-8<s46> Funktion cirkuliren] BK 12113-15 Unterstreichung (blei)
3827<w31> A Schuldcertificate
3828<w32> A circuliren
3832<z8> wird in A mit Note 85). | in BCD mit Note 103).
bis
3833-48<q7> Als verkürzt.] Q [...] Mr. Slater (of the firm of Morrison, Dillon & Co., Forestreet,
whose transactions are among the largest of the metropolis) [...] abs “’To prove how little,’ says Mr.
Slater, ‘of real money, that is, of Bank of England notes and gold, enters into the operations of trade,
it may be interesting, as well as conclusive on that point, to refer to the analysis of a continuous
course of commercial transactions, extending over several millions yearly, and which may be consid-
ered as a fair example of the general trade of the country. The proportions of receipts and payments
are reduced to the scale of 1,000,000 l. only, during the year 1856, and are as under, viz.: [folgt Tab.
analog 3837-48<q8>]
bis
3834<v22> Handelshäuser über] ABC Handelshäuser über | Einfügung in D analog Q.
3836<w33> ABC Massstab
3836-48<t2> M Die Einheit Pf. St. steht vor jeder Einnahme bzw. Ausgabe, der Tab. folgt die Quellenangabe:
(Report from the Select Committee on the Bankacts. July [BC Bankacts July] 1858, p. LXXI.).
3848<n9> Vgl. Report from the select committee on the bank acts; together with the proceedings of the
committee, minutes of evidence, app. and index. Ordered, by the House of Commons, to be printed,
2
1 July 1858. [London 1858], p. LXXI. | Zit. in Zur Kritik ... [Urtext] [MEGA II/2: 2122-45].
3837-48<q8> Q Receipts: £. £.
In bankers’ drafts and mercantile bills of exchange,
payable after date 533,596
In cheques on bankers, &c. payable on demand 357,715

- 131 -
In country bankers’ notes 9,627
---------- 900,938
In Bank of England notes 68,554
In gold 28,089
In silver and copper 1,486
In Post office orders 933
--------- 99,062
₤. 1,000,000
Payments:
By bills of exchange payable after date 302,674
By cheques on London bankers 663,672
---------- 966,346
By Bank of England notes 22,743
By gold 9,427
By silver and copper 1,484
---------- 33,654
₤ 1,000,000

3847<v23> Postanweisungen] analog F: Mandats de poste | M Post Office Orders


bis
3849-52<s47> Je Kontrakte] BK 1224-6 Ra eine geschweifte Klammer { und ein Strich — (blei)
bis
3849-51<v24> Je hinaus.] Komb. aus B u. F. | M Bei gewissem Höhegrad und Umfang der Waarenproduk-
bis
tion greift die Funktion Zahlungsmittel über die Sphäre der Waarencirkulation hinaus. | F Plus la pro-
duction marchande se développe et s'étend, moins la fonction de la monnaie comme moyen de payement
est restreinte à la sphère de la circulation des produits.
bis
3850-6(oN)<s48> Funktion Renten] BK 1224-7 Unterstreichung (blei)
3850f<w34> A Waarencirculation
3862<z9><w35> A Contrakte mit Note 86). | BCD Kontrakte mit Note 104).
bis
3863-5<x7><s49> „Sobald bestimmt.“] M „The Course of Trade being thus turned, from exchang-
ing of goods for goods, or delivering and taking, to selling and paying, all the bargains ... are now
stated upon the foot of a Price in Money [Q Money ; [...]].“ („An Essay upon Publick Credit. 3. ed. [AB
3ed.] Lond. 1710“, p. 8.) | In BK 122 Ra eine geschweifte Klammer { u. N 104)2-3 Unterstreichung (blei) der
bis
Passage all Money
3855<n10> [Defoe:] An essay upon publick credit; being an enquiry how the publick credit commes to
depend upon the change of the ministry, or the dissolutions of parlaiments ; and whether it does so or
2
no. 3. ed. London 1710, p. 8. | Exz. in Beiheft E, zit. im MS 1861/63 [MEGA II/3.6: 23263-5].
bis
3856<s50> Renten in] BK 1227 Ra Anstreichung (blei)
bis
3857f<s51> Umwandlung wird] BK 1228-9 Unterstreichung (blei)
bis
3857-9<s52> des Geld] BK 1229-10 Ra verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3837f<w36> A Produktionsprozesses
bis
3858f<h1> der erheben.] Die Quelle für diese Aussage konnte nicht ermittelt werden.
3860<g2> M Boisguillebert
3860<u1> Vgl. Boisguillebert [recte: Boisguilbert]: Dissertation sur la nature des richesses, de l’argent
et des tributs, ou l’on découvre la fausse idée qui règne dans le monde à l’égard de ces trois articles. In:
Économistes Financiers du XVIII. siècle ..., pp. 408-11.
3860<u2> Vgl. [Sébastien le Pestre de] Vauban: Projet d'une dixme royale qui suprimant la taille, les

- 132 -
aydes, les douanes d’une province à l’autre, les décimes du clergé, les affaires extraordinaires ; et tous
impôts onereux et non volontaires. [o. O.] 1707, pp. 4-9. | Offenbar kein Exz. aus Économistes Finan-
ciers du XVIII. siècle vorhanden.
bis
3862-73(oN)<s53> der Verwandlung ökonomischen] BK 1231-9 Ra zur Anstreichung
verlängertes Tilgungszeichen ϕ (blei)
3862<z10> Geldsteuer in A mit Note 87) | in BCD mit Note 105)
bis
3863-6<x8> „Das Krieg.“] M „L’argent est [Q [...] l’argent [...] est] devenu le bourreau de toutes les
bis
choses [Q toutes choses [...] ].“ Die ist das „alambic qui a [Q [...] qu’un malheureux alambic a] fait
évaporer une quantité effroyable [AB effrayable] de biens et de denrées pour faire ce [Q pour former
ce] fatal précis [Q précis au maître [...]].“„L’argent déclare la guerre à [Q Mais il y a de l’argent
criminel, parce qu’il a voulu être un dieu au lieu d’un esclave, qui, après avoir déclaré la guerre aux
particuliers ou plustôt à] tout le genre humain.“ (Boisguillebert [!]: „Dissertation sur la nature des
richesses, de l’argent et des tributs“, edit. [recte: édit.] Daire, „Économistes financiers.“ Paris [AB
financiers. Paris] 1843, t. I, p. 413, 419, 417.) [recte: p. 413, 419, 417, 418.)] | Zu Zit. 1: Exz. in den Pariser
2 2
Heften [MEGA IV/3: 513], zit. in Zur Kritik ... [Urtext] [MEGA II/2: 3739-40]. | Zu Zit. 2: Das Exz. in den Pariser
2
Heften [MEGA IV/3: 5226-30] ist mit erläuternden Zusätzen versehen, alambic (Destillirkolben. Boisguille-
bert [!] vergleicht d. Financiers d. Alchymisten, die alle angewandte Materie, um Gold zu machen, in
Rauch aufgehn lassen) und précis (= d. Gold u. Silbersatz, d. bleibt) | In Bullion [MEGA2 IV/8: 3926-28] ist
der erste Zusatz (ohne Zitat) verwendet: Vergleicht die Financiers mit den Alchymisten, die alle ange-
wandte Materie, um Gold zu machen, in Rauch aufgehn lassen. | In Zur Kritik ... [Urtext]: Er vergleicht
die Finanzkünste, um Geld zu machen dem « alambic qui a fait bis pour faire ce fatal précis ». [MEGA2
2 bis
II/2: 3740-381]. | Zu Zit. 3: Das Exz. in den Pariser Heften [MEGA IV/3: 5220-21]: « Il y a esclave qui ... dé-
bis 2
clare la guerre à tout humain. » | Übers. in Bullion [MEGA IV/8: 3925-26]: Es giebt de l’argent criminel,
weil es ein Gott statt eines Sklaven sein wollte, der den Krieg dem ganzen Menschengeschlecht er-
klärt. | Zit. in Zur Kritik ... [Urtext] [MEGA2 II/2: 383-4].
3866<n11> Boisguilbert: Dissertation sur la nature des richesses ..., pp. 413, 419, 417/18.
bis
3868f<v25> dort reproduciren,] F repose là sur des rapports de production stationnaires,
bis
3871-3<q9> Zieht geschehn.] Q (p. 425) [...] der Ackerbauer die Rente seines Grundstückes nicht in
Geld, sondern in einem Procentsatz seines Naturalertrages an seinen Verpächter oder Lehnsherrn
abtragen muß [...] (p. 432) [...] es ist nichts Extravagantes in dem Anblick japanischer Ernten; was sie
aber werthvoll von den unsrigen auszeichnet, ist ihre Sicherheit und ihre Gleichmäßigkeit seit Jahrtausenden.
Erst Durchschnitt ist Rente.
3872<v26> Freihandel] analog F: libre commerce | M auswärtige Handel
3972<f1> Geldrente] CD Goldrente
bis bis
3873-5<v27> so auflösen.] Komb. aus B u. F. | M so Ihre engen ökonomischen Existenzbedingungen
werden sich auflösen. | F et c’en est fait de son agriculture modèle[,] soumise à des conditions économiques
trop étroites pour résister à une telle révolution. | F (DV) (page) 58 (colonne II) (ligne) 12, d’en haut : mettez
une virgule après « modèle »
3873<u3> Vgl. H[ermann] Maron: Bericht an den Herrn Minister für die landwirthschaftlichen Ange-
legenheiten über die japanische Landwirthschaft. In: Annalen der Landwirthschaft in den Königlich
Preußischen Staaten [Monatshefte] (Berlin), Jg. 20, Bd. 39, von Januar 1862, pp. 44 u. 50, zit. nach:
Justus von Liebig: Die Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie. 7. Aufl. Th. 2,
2
Braunschweig 1862, pp. 425 u. 432. | Exz. v. p. 425 in IISG-MEN B 105, p. 123 [erscheint in MEGA
IV/18].
bis
3876<s54> In Zahlungstermine] BK 12311 Ra Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3876<s55> gewisse Zahlungstermine] BK 12311 Unterstreichung (blei)

- 133 -
bis bis
3876-9<v28> fest auf] Komb. aus B u. F. | M fest. Sie beruhn theilweis, von auf | F s’établit [...] où les
payements se font sur une grande échelle. Si quelques-uns de ces termes sont de pure convention, ils
reposent en général sur
bis
3878f<s56> von abgesehn] BK 12312-13 Unterstreichung (blei)
bis
3879f<s57> abgesehn Naturbedingun-gen] BK 12313 Ra Tilgungszeichen ϕ (blei)
bis
3879f<s58> Wechsel Produktion] BK 12313-14 Unterstreichung (blei)
3881<w37> A Waarencirculation
bis
3881f<v29> Steuern u.s.w.] F de la rente, du loyer, des impôts, etc.
3881f<g3> die zu] B (DV) (Seite) 123. (Zeile) 16 (von) oben: dies, lies: die.
| BK 12316 (blei) iT die<s> | Ra |ϕ
bis
3884<v30> in Zahlungsmittel] In F fehlt das Analogon zu dieser Passage.
3884<z11> Zahlungsmittel in A mit Note 88). | in BCD mit Note 106).
bis bis bis
3885-96<f2> „Pfingstmontag ausliefen.“] ABC „Pfingstmontag gewechselt.“ Obgleich auslie-
fen.“ | Nach den später üblichen Interpunktionsregeln wäre die Erzählung Craigs (Pfingstmontag 1824 war bis
gewechselt.) in ‚einfache Anführungszeichen’ zu setzen; das nach den damals üblichen mögliche Missver-
ständnis bewirkte durch die Weglassung der Ausführungsstriche in D, dass Fullartons Kommentar nicht als Zitat
bis
erscheint: „Pfingstmontag gewechselt.“ Obgleich bis ausliefen.
bis
3885-96<q10> Pfingstmontag ausliefen.] Q „At Whitsuntide, 1824,“ Mr. Craig says, „there was
such an immense demand for notes upon the banks of Edinburgh, that by eleven o’clock they had
not a note in their custody; they sent round to all the different banks to borrow, but could not get
them, and many of the transactions were adjusted by slips of paper only; yet by three o’clock the
whole of the notes were returned into the banks from which they had issued! It was a mere transfer
from hand to hand.“ [...] although the average effective circulation of bank-notes in Scotland falls
short of three millions sterling, there occure several occasions yearly when every note in the posses-
sion of the bankers, amounting in all to about seven millions, is called into activity. On those occa-
sions the notes have a single and special office to perform, and, that office fulfilled, they flow back
again into the respective banks from which they issued.
bis
3885f<i2> <dem 1826>] der erläuternde Zusatz fehlt in Q und wurde daher in Marx’sche Klammern gesetzt.
3886<g3> M Edinburg
bis
3886f<r1> dass sandten] M dass wir um 11 Uhr keine einzige Note mehr in unsrem Verwahrsam
hatten. Wir sandten | E analog Q.
3889<d1> Papierzettel] M slips of paper
3891f<w38> A Durchschnittscirculation
3896<m4> M ausliefen.“ [D ausliefen.] (John Fullarton, „Regulation of Currencies. 2nd ed. Lond.
1845“ p. 86 [recte: pp. 86, 87] Nte.) Zum
3896<n12> Fullarton: On the regulation of currencies ..., pp. 86/87, Note. | In den Exz. in den Londoner
2
Heften [MEGA IV/7: 42-51 u. IV/8: 95-112] nicht enthalten; in Engels’ Handex. des Buches sind nur An-
2
streichungen von fremder Hand [vgl. MEGA IV/32: 279 N° 454].
bis
3897f<q11> dass wurden.] Q In operating on his current account, it is not the general practice in
Scotland for a customer to draw cheques on the bank for his individual payments, nor to accept bills
payable at the bank. If he has to make twenty payments in the course of the day he will go to the
bank in the morning, and draw out in one sum a sufficient amount of notes to make all these pay-
ments. | Exz. in den Londoner Heften, H. III: [...] allgemeiner Gebrauch in Schottland für einen Customer,
weder cheques auf die bank für seine individual payments zu ziehn, noch bills zu accept payable at
the bank. [MEGA2 IV/7: 1442-4].

- 134 -
bis bis
3897f<v31> Schottland wurden.] A Schottland nicht ausgegeben werden. | AK 103 Note 88)7 (blei) iT
Schottland × nicht | Ru (blei) × <{noch}> zur Zeit jener Schrift {noch}
3898<d2> Bankeinlagen] M Deposits
3898<u4> Vgl. James William Gilbart: A practical treatise on banking. 5. ed. London 1849, Vol. 2,
p. 552.
3899<a5> Aus] F analog mit Absatz.
bis
3899-902<s59> Umlaufs- geschwindigkeit steht] BK 1241-4 Ra eine Klammer { (blei)
bis
3900-2<s60> die Zahlungsperioden] BK 1242-4 Unterstreichung (blei)
3901<e7> umgekehrtem - vielmehr in direktem, denn aus der oben (vgl. Z. 3094/95) gegebenen
Formel für die Bestimmung der Masse des als Zirkulationsmittel funktionierenden Geldes wie auch aus
den in der nachfolgenden Note zitierten Betrachtungen Petty’s ergibt sich, dass notwendige Masse der
Zahlungsmittel und Länge der Zahlungsperioden nicht im umgekehrten, sondern im direkten (geraden)
Verhältnis stehen: Je kürzer die Zahlungsperioden, desto geringer die Masse der notwendigen Zah-
lungsmittel.
3902<z12> steht in A mit Note 89). | in BCD mit Note 107).
bis
3903-12<x9> „ob haben.“] M „if there were occasion to raise 40 millions [Q mit Df. 4 Millions] p. a. [Q
per. ann.], whether the same 6 millions (Gold) would [Q millions, (which we hope we have), would]
bis
suffice for such revolutions and circulations thereof as trade requires?“, antwortet Meisterschaft:
„I answer yes: for the expense being 40 millions, if the revolutions were in such short circles, viz.
[BCD viz,] weekly, as happens among poor artizans and labourers, who receive and pay every Satur-
day, then 40/52 parts of 1 million of money would answer these [Q those] ends; but if the circles be
quarterly, according to our custom of paying rent, and gathering taxes, then 10 millions were re-
quisite. Wherefore supposing payments in general to be of a mixed circle between one week and 13
1
[ ], then add 10 millions to / , the half of the which will be 5½, so as if we have 5½ mill., we have
40 52

enough.” (William Petty: „Political Anatomy of Ireland. 1672“, edit. Lond. 1691, p. 13, 14.) | [1] A (DV)
(S.) 103 (Z.) 4 v. u. setze 13 statt 12. | AK (blei) 103 Note 89)10 iT 1<2> u. Ra | 3
3905<v32> gewohnten] A gewöhnlichen
3912<n13> Petty: The political anatomy of Ireland with the establishment for that Kingdom when the
late Duke of Ormond was Lord Lieutenant. Taken from records. To which is added: Verbum sapienti, or
an accout of the wealth and expences of England, and the method of raising taxes in the most equal
manner. (i. F.: Petty: Verbum sapienti) London 1691, pp. 13/14 [mit getrennter Paginierung]. | Exzerpt
wohl in Beiheft A.
bis
3913-6<s61> Die Zahlungs-mittel] BK 1245-9 Ra eine geschweifte Klammer { (blei)
3913<w39> A Geldaccumulationen
3914<w40> CD Verfalltermine
3915<w41> CD selbständige
bis
3915f<v33> verschwindet Form] analog F: éliminant [...], le progrès de la société bourgeoise la développe
sous la forme | M verschwindet mit dem Fortschritt der bürgerlichen Gesellschaft, wächst sie umgekehrt
mit demselben in der Form

3017-4023<k1> Anmerkungen zu Gliederungspunkt III.3c)

3917<v1> Weltgeld.] F La monnaie universelle.


3918<w1> A Circulationssphäre
3919<g1> A (DV) (S.) 103 Z. 13 v. o. setze von statt vom. | AK (blei) 10313 iT vo<m> | Ra |n
3919<w2> AB Massstab

- 135 -
bis
3920-4<v2> Ihre sagte.] Komb. aus B u. F. | M Ihre selbstständige [CD selbständige] bis Weltgeld. | F C’est là
aussi que leur figure valeur leur fait vis-à-vis, sous l’aspect de monnaie universelle – monnaie du monde
(money of the world), comme l’appelle James Steuart, monnaie de la grande république commerçante,
comme disait après lui Adam Smith.
bis
3922-7<s1> Werthgestalt adäquat.] BK 12417-21 Ra eine Klammer { (blei)
bis
3923<q1> Geld Handelsrepublik] Q […] there is in all great commercial countries a good deal of
bullion alternately imported and exported for the purposes of foreign trade. This bullion, as it circu-
lates among dfferent commercial countries in the same manner as the national coin circulates in
every particular country, may be considered as the money of the great mercantile republic.
3924<u1> Vgl. Smith: An inquiry ..., p. 289. Zu Steuart vgl. Anm. 3987<u5> bzw. Fußnote 290.
bis
3924<v3> Erst funktionirt] Komb. aus B u. F. | M Erst auf dem Weltmarkt funktionirt | F C’est sur le
marché du monde et là seulement que
bis bis
3928<v4> In Raum,] Komb. aus B u. F. | M In Cirkulationssphäre | F Dans l’enceinte nationale de la
circulation,
bis
3929f<w3> AB Werthmass Werthmass
3930<z1> Silber in A mit Note 90). | in BCD mit Note 108).
bis bis
3931-9<p1> Daher p. 136 sq.] Reihenfolge analog AK u. F. | zu AK vgl. 3933-8<v6> | A Daher
bis bis
bekannt. Ueber p. 136 sq. | BC wie A, ergänzt um Zusatz zur 2. Ausgabe: Sir Markt. | D wie BC,
ergänzt um: {Zur 4. Auflage. – Wir befinden uns wieder in einer Epoche starken relativen Werth-
wechsels von Gold und Silber. Vor etwa 25 Jahren war das Werthverhältniss des Goldes zum Sil-
ber = 15½ : 1, jetzt ist es ungefähr = 22 : 1, und Silber fällt noch fortwährend gegen Gold. Diess ist
wesentlich Folge einer Umwälzung in der Produktionsweise beider Metalle. Früher wurde Gold fast
nur durch Auswaschen goldhaltiger Alluvialschichten, der Verwitterungsprodukte goldhaltiger
Gesteine, gewonnen. Jetzt reicht diese Methode nicht mehr aus und ist in den Hintergrund gedrängt
durch die früher nur in zweiter Linie betriebne, obwohl schon den Alten (Diodor III, 12–14) wohl-
bekannte Bearbeitung der goldhaltigen Quarzgänge selbst. Andrerseits wurden nicht nur im Westen
der amerikanischen Felsengebirge ungeheure neue Silberlager entdeckt, sondern diese und die mexi-
kanischen Silbergruben durch Eisenbahnen erschlossen, die Zufuhr von moderner Maschinerie und
von Brennstoff, und dadurch Silbergewinnung auf grösstem Maßstab und mit geringeren Kosten
ermöglicht. Es besteht aber ein grosser Unterschied in der Art, wie beide Metalle in den Erzgängen
vorkommen. Das Gold ist meist gediegen, aber dafür in winzig kleinen Mengen im Quarz zerstreut;
die ganze Gangart muss daher zerstampft und das Gold ausgewaschen, resp. durch Quecksilber
ausgezogen werden. Auf 1 000 000 Gramm Quarz kommt dann oft kaum 1–3, sehr selten 30–60
Gramm Gold. Silber kommt selten gediegen, dafür aber in eignen, verhältnismässig leicht von der
Gangart zu trennenden Erzen vor, die meist von 40–90 Procent Silber enthalten; oder aber es ist in
geringeren Mengen enthalten in den, an sich schon Bearbeitung lohnenden Erzen von Kupfer, Blei
etc. Schon hieraus geht hervor, dass, während die Produktionsarbeit des Goldes sich eher vermehrt,
die des Silbers sich entschieden vermindert hat, der Werthfall des letztren sich also ganz natürlich
erklärt. Dieser Werthfall würde sich in noch grössrem Preisfall ausdrücken, würde nicht der Silber-
preis auch jetzt noch durch künstliche Mittel hoch gehalten. Die Silberschätze von Amerika sind
aber erst zum kleinen Theil zugänglich gemacht, und so ist alle Aussicht vorhanden, dass der Silber-
werth noch längere Zeit am Sinken bleibt. Hierzu muss noch mehr beitragen die relative Abnahme
des Silberbedarfs für Gebrauchs- und Luxusartikel, sein Ersatz durch plättirte Waaren, Aluminium
etc. Danach ermesse man den Utopismus der bimetallistischen Vorstellung, ein internationaler
Zwangskurs werde das Silber auf das alte Werthverhältniss von 1 : 15½ wieder hinaufschrauben.
Eher dürfte das Silber auch auf dem Weltmarkt seine Geldqualität mehr und mehr einbüssen. – F. E.}

- 136 -
2
| Zum Fragment eines handschriftlichen Entwurfs dieser Ergänzung vgl. das Variantenverzeichnis in MEGA
II/10: 714-17. | Zu (Diodor III, 12–14) vgl. Diodor von Sicilien: Historische Bibliothek. Übers. v. J. F. Wurm.
Bd. 2, Stuttgart 1828, pp. 258-61.
3933<w6> D selbstgeschaffnen
3933<v5> „holden Hindernisse“] F difficultés
bis
3933-8<v6> Hindernisse“ Markt.] AK 104 Note 90)3-4 1 (blei) iT Hindernisse“ <der Bank von England z.B.
sind bekannt.> | die Tilgung <der> erfolgte durch ein Kreuz × | Ru <× Bankact> abs | 2 iT (blei) <der Bank von
England sind bekannt.> × | die Wiederherstellung erfolgte mittels Unterstreichung, das neue Kreuz × mit Tinte. | Ru
(tinte) × Sir Robert Peel suchte {im [!] {seinem} Bankakt v. 1844} dem Mißstand dadurch abzuhelfen, daß er
der Bank v. England erlaubt Noten auf Silberbullion auszugeben <mit>, <jed[och]> <zum> so daß jedoch
<d.> {ihr} Silbervorrath nie ein Viertel ihres Goldvorraths überschreiten darf. Der Werth des Silbers wird
{dabei} geschätzt nach s. {Londoner} Marktpreis <zu London>{, verglichen} mit Gold.
3933<e1> „holden Hindernisse“ – kein Zitat, sondern wohl ein deutsch-englisches Wortspiel mit
hold und holding (Bankguthaben)
3934<y1> Bankgesetz] ABC Bankakt | D Bankact
3934<e2> Vgl. den Bank Charter Act (Vict. 7 & 8, c. 32) von 1844.
3934<g2> C Misstand
3935<j1> BC erlaubte Noten
bis
3935f<v7> auszugeben dass der] analog F: d’émettre [...], à la condition cependant que | BCD auszugeben,
so dass jedoch der
bis
3936f<v8> Goldvorraths darf.] aus AK | vgl. 3933-8<v6> | BCD Goldvorraths. | F analog AK: ne dépasserait
jamais d’un quart
3939<f1> und] A in | A (DV) (S.) 104 Note 90, Z. 5 v. o. lies: Gold und Silber. | AK 10419 1 (blei) iT <in> |

Ra |und | 2a+b (tinte) <und> [die Tilgung wurde also wieder rückgängig gemacht]
3939<g3> M p. 136 sq.
2
3939<n1> Vgl. Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 136-38 [MEGA II/2: 216/17 bzw. MEW 13: 131/32].
bis
3940<v9> erfüllt als] Komb. aus B u. F. | M funktionirt als | F remplit les trois fonctions de
3941<v10> und gesellschaftliche] M und absolut gesellschaftliche | In F fehlt das Analogon zu dem Wort
absolut
3941-3<s2> thums bis in-ternationalen] BK 1256-8 Ra eine Klammer { (blei)
Reich-

bis
3942f<s3> Die herrscht] BK 1256-7 Unterstreichung (blei)
3944<s4> Handelsbilanz] BK 1258 Unterstreichung (blei)
3944<z2> Handelsbilanz in A mit Note 91)! | in BCD mit Note 109)!
bis
3945-7<s5> Die falsche] BK 125 N 109)1-3 Ri eine Klammer { (blei)
3948<w5> A Circulationsmittel
3950<m1> M nachgewiesen. (l. c. [D nachgewiesen (l. c.] p. 150 sqq.)
2
3950<n2> Marx: Zur Kritik ... H. 1, pp. 150 ff. [MEGA II/2: 22923-23733 bzw. MEW 13: 143-53].
bis
3950-2<x1> „Eine Bilanz“] M „An unfavourable balance of trade never arises but from a redun-
dant currency ... The exportation of the coin is caused by its cheapness, and is not the effect, but the
cause of an unfavourable balance“
3852<u2> Vgl. Ricardo: The high price of bullion, a proof of the depreciation of bank notes. 4. ed.
2
London 1811, pp. 11/12 u. 14. | Vgl. das Exz. in den Londoner Heften [MEGA IV/8: 1932-3+12-13] und das
1 2 2 * **
Zit. in Marx: Zur Kritik ... H. 1, p. 158 Noten u. [MEGA II/2: 23535-89 bzw. MEW 13: 150 Noten u. ].
bis
3953-5<s6> findet Ländern.“] BK 125 N 109)10-12 Ri eine spitze Klammer < (blei)

- 137 -
bis
3953-5<x2> „Nicht Ländern.“] M „The Balance of Trade, if there be one, is [Q That the Balance of
Trade (if there be one) is] not the cause of sending away the money out of a nation: but that proceeds
from the difference of the value of Bullion in every country [Q in several Countries].“ (N. Barbon l. c.
p. 59, 60 [recte: p. 59].)
3955<n3> Barbon: A Discourse ..., p. 59.
bis
3955-60<w6> ABC Mac Culloch Mac Culloch
3955f<t1> M in „The Literature [A Litterature] of Political Economy, a classified catalogue. Lond. 1845“ belobt
bis
3956-8<q2> belobt erwähnen.] Q In this tract Barbon has pointed out sundry errors into which
Locke had fallen, and he has the further merit of having demonstrated the fallacy of the then preva-
lent opinions with respect to the balance of trade, and of having shown that bullion is never sent
abroad in payment of an unfavourable balance unless it be at the time the cheapest and most profita-
ble article of export. But although Barbon showed that the circumstances which determine the value
of bullion, and which regulate its importation and exportation, differ in no respect from those appli-
cable to other commodities, he contended that the value of coins (or of bullion in the shape of coin),
depended on the stamp affixed to them by government; and consequently, that “money will be of as
good value to all intents and purposes when it is coined lighter.” This gross and unaccountable error
destroyed the influence of Barbon’s tract; and was most probably the cause of the oblivion into
which it very soon fell, and of its never having attracted that attention to which, on other accounts, it
was entitled.
3958<e3> Das currency principle war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine in England weit
verbreitete Geldtheorie, die von der Quantitätstheorie des Geldes ausging. Vgl. hierzu Marx: Zur Kritik ...,
2
H. 1, pp. 165-70 [MEGA II/2: 240-45 bzw. MEW 13: 156-60].
3958<u3> John Ramsay MacCulloch: The literature of political economy: a classified catalogue of
select publications in the different departments of that science, with historical, critical, and biographical
notices. London 1845, p. 157. | Wahrscheinl. Exz. in den Londoner Heften, H. XXI
bis
3961<q3> den nennt] Q Mr. Palmer’s pamphlet [J. Horsley Palmer: The Causes and Consequences of
the Pressure upon the Money Market […] London 1837] elicited various replies, of which the ablest and
by far the best was that of Mr. Loyd, argentariorum sui saculi [recte: saeculi] facile princeps, who made
his first appearance as a writer on currency on this occasion.
3961<e4> facile princeps argentariorum - den anerkannten Fürsten des Geldwesens
3961<u4> MacCulloch: The literature ..., p. 181.
3962f<s7> in- ternationalen bis Nationen] BK 1259-10 Ri eine spitze Klammer < (blei)
3963<g4> B her kömmliche
3964<v11> absolut gesellschaftliche Materiatur] F forme absolue
bis
3964-8<s8> des wird] BK 1262-6 Ra eine geschweifte Klammer { (blei)
3966<w7> A andern
3967<w8> A Conjunkturen | D Konjunkturen
3968<z3> wird in A mit Note 92). | in BCD mit Note 110).
3969<w9> ABC Geldanleihn
3969<w10> BCD Kriegführung
bis
3971f<s9> Wie Schätze] BK 1267-8 Ra eine spitze Klammer < (blei)
bis
3971-3<w11> A Circulation Weltmarktscirculation bis Circulations–
bis
3972<v12> dieser Reserven] Komb. aus B u. F. | M der Schä