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Nr. 4/2016 12. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen
Nr. 4/2016
12. Jahrgang
Mitgliederinformation der Freiheitlichen

NEIN-Sieg verhindert Unheil für Südtirol

Freiheitlichen NEIN-Sieg verhindert Unheil für Südtirol Italien und Südtirol haben über die neue Verfassung
Italien und Südtirol haben über die neue Verfassung abgestimmt und die Ergebnisse könnten unter- schiedlicher
Italien und Südtirol haben über
die neue Verfassung abgestimmt
und die Ergebnisse könnten unter-
schiedlicher nicht sein. Während
Italien mit einem klaren „NEIN“ zur
Inhalt
1 NEIN-Sieg verhindert Unheil für
Südtirol
2 Vorwort des
Landesparteiobmannes
Gewalt, Einbrüche und
Eigentumsdelikte umrahmen
Südtirols Sicherheitsproblem
3 Wiedereinsetzung des
Notarztdienstes in Gröden
4 SVP-Mehrheit und Grüne haben
kein Interesse am Sanktionsende
gegenüber Russland
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Renzireform auftrat, konnte sich in Südtirol das „JA“ zum Zentralismus und zur Romtreue durchsetzen.

Das gesamtstaatliche Ergebnis ist er- freulich und war angesichts der po- litischen Lage zu erwarten. Die Ab- lehnung der Machtkonzentration, des Zentralismus und der Aushöh- lung der Demokratie war ein wich- tiges Signal. Auch Südtirol wurde damit Unheil erspart. Als dennoch bedauerlich muss das mehrheitliche Ergebnis für das „JA“ in Südtirol an- gesehen werden. Die Werte der Au- tonomie, der Eigenständigkeit und des Selbstbewusstseins konnten sich dieses Mal nicht durchsetzen.

Die Freiheitlichen haben mit einer landesweiten Werbekampagne in

Form von Plakaten für das „NEIN“

zur zentralistischen Verfassung ge-

worben.

Der massive Widerstand gegen die

Freiheitliche NEIN-Kampagne in

den letzten Wochen vor der Abstim-

mung ist auf die Generalmobilisie-

rung von SVP und PD zurückzufüh-

ren. Mit allen erdenklichen Mitteln

bis hin zu Fotomontagen wurde das

Engagement zum Schutz der Hei-

mat torpediert.

Die Mehrheit der Wähler hat die

zentralistische Entwicklung des

Staates aufgehalten und den Weg

für Neues geebnet.

Vorwort Liebe Freiheitliche Mitglieder und Sympathisanten, ein politisch sehr intensives Jahr geht zu Ende. Nach
Vorwort
Liebe Freiheitliche Mitglieder
und Sympathisanten,
ein politisch sehr intensives Jahr
geht zu Ende. Nach dem Flugha-
fenreferendum im Juni, fand nun
das Verfassungsreferendum statt.
Gleichzeitig war das Jahr geprägt
von der Bundespräsidentenwahl
in Österreich. Die Würfel sind ge-
fallen. Nicht jeder war mit dem
Ausgang zufrieden. Es gilt aber
die demokratisch erzielten Wahl-
ergebnisse zu respektieren und
den Blick nach vorne zu richten.
Wir treffen uns am 21. Jänner
2017 im Kolpinghaus in Bozen
zum traditionellen Neujahrstref-
fen mit Beginn um 15:00 Uhr.
Vorzumerken ist auch der Termin
des Landesparteitages am 20. Mai
2017 in Neustift mit der Neuwahl
der gesamten Parteispitze und
des Vorstandes. Allen Mitgliedern
ein herzliches Dankeschön für die
entgegengebrachte Treue. Fro-
he Weihnachten und ein gesun-
des und erfolgreiches Jahr 2017
wünscht Euch
Euer Walter Blaas
Landesparteiobmann

Südtiroler sind gefährdet

Gewalt, Einbrüche und Eigentumsdelikte umrahmen Südtirols Sicherheitsproblem.

und Eigentumsdelikte umrahmen Südtirols Sicherheitsproblem. Der Freiheitliche Landesparteiob- mann und

Der Freiheitliche Landesparteiob- mann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas reagiert ungehalten auf den jüngsten Übergriff auf eine Schwangere in Bozen und die Ein- bruchswelle durch Ausländer. Der feige Überfall auf eine schwan- gere Frau in Bozen ist das Ergebnis der Politik der offenen Grenzen und der naiven Willkommenskultur“, hält der Freiheitliche Landespartei- obmann fest. „In Südtirols Städten und größeren Ortschaften wuchern Parallelgesellschaften, die kein In- teresse an der Assimilierung haben, die das Faustrecht praktizieren und die Gesetze nicht fürchten brau- chen“, unterstreicht Blaas. „So manche Szenen in Bozen erin- nern eher an die Bronx als an Südti- rol“, kritisiert der Freiheitliche Lan- desparteiobmann erneut. „Etliche Teile der Bevölkerung in Südtirol leben in Furcht vor Übergriffen, die zu jeder Tageszeit geschehen kön- nen. Unser Land muss all die negati- ven Begleiterscheinungen der Will- kommenskultur und der illegalen Masseneinwanderung ausbaden. Dazu gesellt sich das Ohnmachts- gefühl angesichts der laschen Ge- setze, denn die ausländischen Täter wissen, dass sie kaum etwas zu be- fürchten haben. Übergriffe, Einbrü-

che, terrorisierte Mehrfamilienhäu- ser und Gewalt sind das Ergebnis der geförderten Masseneinwande- rung und der Parallelgesellschaften in unserem Land“, so Blaas.

„Es waren wir Freiheitlichen, die von Anfang an vor den Folgen dieser blinden Politik gewarnt haben, die nun zusehends auf die Bevölkerung zurückfällt. Aus den verharmlosten ‚Einzelfällen‘ wurde Alltag in Süd- tirol und die Entscheidungsträger schauen dieser Entwicklung weiter zu. Es wurde gewarnt, aber nichts unternommen“, hält der Freiheitli- che Landtagsabgeordnete fest.

„Wir Freiheitliche unterstreichen er- neut unsere Forderungen, um dem Chaos Herr zu werden“, betont der Obmann und verweist auf die fol- genden Maßnahmen:

Schutz der Außengrenzen;

Abschiebung der illegalen Einwanderer;

Verschärfung des Asylrechts;

Ausweisung von kriminellen Ausländern;

Einheimische zuerst!

L. Abg. Walter Blaas

Wiedereinsetzung des Notarztdienstes in Gröden – Freiheitlicher Beschlussantrag

Der Freiheitliche Gemeinderat in St. Ulrich, Manuel Kasslatter, fordert in einem Beschlussantrag die Wieder- einsetzung des Notarztdienstes. Der Antrag soll auch im Gemeinderat von Wolkenstein, St. Christina und Kas- telruth behandelt werden, damit die Notwendigkeit des Dienstes erkannt und einer Problemlösung zugeführt wird.

„Der eingereichte Freiheitliche Be- schlussantrag sieht vor, dass der Bür- germeister und die zuständige Re- ferentin beauftragt werden sollen, sämtliche notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den notärztlichen Dienst in Gröden wieder von den Hausärzten mit einer Notarztausbil- dung zu gewährleisten“, umreißt der Freiheitliche Gemeinderat Manuel Kasslatter die Forderung des Beschlus- santrages. Die Umsetzung soll in en- ger Zusammenarbeit mit den Bürger- meistern der anderen Gemeinden in Gröden und den zuständigen Stellen der Landesverwaltung sowie der Lan- desrätin erfolgen. Kasslatter hat be- reits die Räte der anderen Gemeinden kontaktiert, damit auch dort der An- trag eingebracht und behandelt wird. „Das Ziel ist eine breite politische Be- kundung zur Notwendigkeit des Not- arztdienstes in Gröden“, hält der Frei- heitliche Gemeinderat fest.

„Bis August 2015 war der notärzt- liche Dienst in Gröden durch drei Hausärzte mit Notarztausbildung im Tal gedeckt“, beschreibt Kasslatter die ehemalige Situation. „Der Dienst hat immer einwandfrei funktioniert und stellte einen Mehrwert für die Bürger und Touristen in Gröden dar. Seit über einem Jahr hat das Land

Touristen in Gröden dar. Seit über einem Jahr hat das Land Südtirol per Dekret diesen Dienst

Südtirol per Dekret diesen Dienst un- terbunden, seitdem müssen Notärzte aus den naheliegenden Krankenhäu- sern angefordert werden“, stellt der Freiheitliche Gemeinderat die herr- schenden Umstände dar.

„Tagsüber und bei Schönwetterlage ist dies im Regelfall kein Problem, nachts und bei schlechtem Wetter hin- gegen ist die Anreise eines Notarztes aus Brixen oder Bozen in angemesse- ner Zeit (die Hilfsfrist ist allgemein auf 15 Minuten begrenzt) nicht möglich“, unterstreicht Kasslatter.

„Aus Kostengründen wurde dieser Dienst sicherlich nicht abgeschafft, zumal der Einsatz eines Hubschrau- bers um ein Vielfaches teurer ist als der Einsatz eines Notarztes vor Ort mit einem PKW“, gibt Manuel Kass- latter zu bedenken und verweist auch auf die hohe Anzahl von Touristen.

„Das Tourismusgebiet Gröden be- herbergt insbesondere während der touristischen Saisonen zehntausende Menschen und hat deshalb hinsicht- lich einer notärztlichen Versorgung besondere Bedürfnisse.“

einer notärztlichen Versorgung besondere Bedürfnisse.“ Mitglieds- beitrag 2017 Der Landesparteivorstand hat bei
Mitglieds- beitrag 2017 Der Landesparteivorstand hat bei der vergangenen Oktobersitzung den Mitgliedsbeitrag für das
Mitglieds-
beitrag 2017
Der Landesparteivorstand
hat bei der vergangenen
Oktobersitzung den
Mitgliedsbeitrag für das
kommende Jahr 2017 in
der Höhe von 15 Euro bzw.
von 10 Euro für Jugendliche
unter 18 Jahren festgelegt.
Für Mitglieder aus dem
Ausland beträgt der
Mitgliedsbeitrag 30 Euro.
Wir bedanken uns bei Euch
für die treue Unterstützung,
die unsere Arbeit für das
Land Südtirol ermöglicht.
Der Mitgliedsbeitrag kann
direkt im Landesbüro
beglichen werden oder
durch Überweisung auf
folgendes Konto:
Raiffeisenkasse
Landesbank Bozen
IBAN: IT
89 L 03493
11600 000300202223
Danke!

SVP-Mehrheit und Grüne haben kein Interesse am Sanktionsende gegenüber Russland

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas präsentierte einen Begehrensantrag im Südtiroler Landtag, der an die Ent- scheidungsträger in Rom gerichtet war, damit sie sich im Europäischen Rat da- für einsetzen, die seit dem Jahr 2014 verhängten Sanktionen gegenüber der Russländischen Föderation aufzuheben. Die SVP-Mehrheit und die Grünen im Südtiroler Landtag lehnten den Antrag ab. Besonders die Obstlandwirtschaft ist von den Sanktionen betroffen.

„Die Wirtschafts- und Handelsbeziehun- gen mit Russland sollten wieder norma- lisiert und reaktiviert werden“, erörtert der Erstunterzeichner des Antrages, Walter Blaas, in einer Aussendung ein- leitend. Besonders die Südtiroler Land- wirtschaft wurde durch das Sanktionsre- gime getroffen. „Zwischen den Jahren 2009 und 2013 habe es eine kontinuier- liche Steigerung der Exporte nach Russ- land gegeben. Gemäß einer Auskunft des Landeshauptmannes konnte das Ex- portvolumen von 25 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro verdreifacht werden. Im Jahr 2014 sei erstmals ein Rückgang von 11 Prozent verzeichnet worden. Vorwiegend gehe der Rückgang auf den Importstopp für Äpfel aus Südtirol zurück“, entnimmt Blaas aus vorliegen- den Berichten.

„Mit März 2014 hat der Europäische Rat erste diplomatische Schritte aufgrund der Ukrainekrise gegen Russland in die Wege geleitet.

Im Juli 2014 wurden schließlich wirt- schaftliche Sanktionen vonseiten der EU gegen Russland beschlossen, welche im September 2014 ein weiteres Mal ver- schärft wurden. Im darauffolgenden März 2015 hat der Europäische Rat die Dauer des Sanktionsregimes von der vollständigen Umsetzung des Abkom- mens von Minsk abhängig gemacht“, erklärt Blaas die Hintergründe.

„Im Gegenzug hat die Russländische Föderation unter anderem einen Im- portstopp für Agrarwaren aus der EU verhängt. Damit wurde Südtirol aus wirtschaftlicher Sicht besonders hart getroffen“, führt der Freiheitliche Land- tagsabgeordnete weiter aus.

„Aus den jüngst veröffentlichten ASTAT- Daten zum Außenhandel geht hervor, dass im Jahr 2015 Waren im Wert von über 4.358,3 Millionen Euro aus Südtirol ausgeführt wurden. Dabei führten die Äpfel als Erzeugnis der Südtiroler Land- wirtschaft die Rangliste der Exportgüter mit einem Wert von 531,3 Millionen Euro klar an. Erstmals konnten Äpfel, Birnen und Quitten als Exportprodukt Nummer Eins die Exportmarke von 500 Millionen Euro übersteigen“, so Blaas mit Blick auf die veröffentlichten Infor- mationen.

„Es ist deshalb nahliegend, dem Haup- texportgut „Apfel“ den ehemaligen Ausfuhrmarkt Russland erneut zu er- schließen. Für Südtirol wäre dies allemal ein wirtschaftlicher Vorteil gewesen. Die Südtiroler Politik wäre nun am Zug

gewesen, um bei der verantwortlichen Regierung in Rom Druck auszuüben, da- mit ein baldiges Sanktionsende gegen- über Russland herbeigeführt würde“, unterstreicht Landesparteiobmann Wal- ter Blaas seine Intention. „Das Ansinnen Märkte zu reaktivieren, Arbeitsplätze zu sichern und den Wirtschaftsstandort Südtirol zu garantieren scheint noch nicht bei allen Politikern in Südtirol angekommen zu sein. Während eine Nordtiroler Wirtschaftsdelegation un- ter der Führung von Landeshauptmann Platter versucht Kontakte in Russland aufzubauen, verwehrt sich Südtirol weiterhin“, unterstreicht Blaas abschlie- ßend.

L. Abg. Walter Blaas

Impressum „Freiheit“ 04/2016 Eigentümer & Herausgeber: Die Freiheitlichen Presserechtlich verantwortlich:
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Die Freiheitlichen
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Walter Blaas
Ermächtigung Landesgericht
Bozen Nr. 02/2005 –
Erscheint dreimonatlich
Druck: Dialogwerkstatt/Satzzentrum, Brixen
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Kirchgasse 62
39018 Terlan (BZ)
Tel.: +39 366 3801891
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