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Freiheit
Freiheit

Nr. 3/2017

13. Jahrgang

Freiheit Nr. 3/2017 13. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung! Bereits
Freiheit Nr. 3/2017 13. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung! Bereits
Freiheit Nr. 3/2017 13. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung! Bereits
Freiheit Nr. 3/2017 13. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung! Bereits
Freiheit Nr. 3/2017 13. Jahrgang Mitgliederinformation der Freiheitlichen Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung! Bereits

Mitgliederinformation der Freiheitlichen

Wir Freiheitliche werden 25 Jahre jung!

Bereits ein Vierteljahrhundert gibt es uns Südtiroler Freiheitliche und es ist uns ge- lungen in
Bereits ein Vierteljahrhundert gibt es uns
Südtiroler Freiheitliche und es ist uns ge-
lungen in dieser Zeit zur zweitstärksten
politischen Kraft heranzuwachsen. Er-
folgsgeschichten, Höhepunkte und auch
Krisen haben unsere Gemeinschaft zu-
sammengeschweißt und geprägt. Unser
freiheitlicher Einsatz und unsere The-
men sind notwendiger denn je und auch
wenn die politische Arbeit eine ernste
und verantwortungsvolle Aufgabe ist,
konnte sich unsere Partei bis heute ihren
Schwung und jugendlichen Elan erhal-
ten. Das haben wir Euch Mitgliedern, den
engagierten Funktionären und unserer
freiheitlichen Lebensfreude zu verdan-
ken, weshalb wir alle gemeinsam den
Geburtstag unserer Partei gebührend fei-
ern wollen!
Ihr alle seid herzlich eingeladen, am
Donnerstag, den 7. Dezember 2017, im
Ansitz Lahnerhof in Marling den 25. Ge-
burtstag unserer Partei zu feiern. Neben
dem Festvortrag von Prof. Lothar Höbelt
erwarten Euch ein Filmrückblick auf un-
sere Parteigeschichte und eine Geburts-
tagsparty im historischen Weinkeller des
Lahnerhofs.
Mit freiheitlichem „Glückauf“,
Andreas Andreas Leiter Leiter Reber
Landesparteiobmann
Poste I taliane s.p.a. – Versand im Postabonnement – 70% – Bozen

Festprogramm

18.30

Uhr Eintre en auf dem Lahnerhof

19.00

Uhr Festakt

- Filmrückblick 25 Jahre „Die Freiheitlichen“

- Festvortrag von Prof. Lothar Höbelt *

- Grußworte

- Festansprache durch Parteiobmann Andreas Leiter Reber

- Absingen der Tiroler Landeshymne

21.00

Uhr Geburtstagsparty im „Blauen Keller“

- Fliegendes Bu et

- Anschnitt der Geburtstagstorte

- Tanz und Unterhaltung mit „TiWi“ - Tirolerwind

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung und Platzreservierung bitte innerhalb

+39 366 3801891

1. Dezember via Email oder SMS an: info@die-freiheitlichen.com

* Lothar Höbelt (Jahrgang 1956) promovierte 1981 mit dem Thema Studien zu den Voraussetzungen der britischen Appeasement-Politik 1937–1939 bei Heinrich Lutz und Adam Wandruszka mit der in Österreich höchstmöglichen Auszeichnung „Sub auspiciis Praesidentis“. Höbelt habilitierte sich 1991 mit der Schrift Kornblume und Kaiseradler, einer Arbeit über die deutschfreiheitlichen Parteien Altösterreichs 1882–1918. Parallel zu seinem Lehrauftrag an der Universität Wien nahm und nimmt Höbelt weitere Lehraufträge an in- und ausländischen Institutionen wahr. Seit 2001 ist Höbelt auch Vortragender an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Höbelt wurde 1984 Mitglied und 1999 Mitglied der Direktion der International Commission for the History of Representative and Parliamentary Institutions. Seit 1985 gehört er der Commission Autrichienne d‘Histoire Mi- litaire und seit 1997 der Vereinigung für Verfassungsgeschichte in Hofgeismar an. Er ist einer der Vizepräsidenten der Internationalen Kommission zur Geschichte des Ständewesens und der Parlamente und Beiratsmitglied der wissenschaftlichen Fachzeitschriften International History Review und War in History. Überdies wurde er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Museums des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock/Dosse.

25 Jahr-Feier DIE FREIHEITLICHEN JAHRE 1992 - 2017 Donnerstag, den 7. Dezember 2017 Beginn ab
25 Jahr-Feier
DIE FREIHEITLICHEN
JAHRE
1992 - 2017
Donnerstag, den 7. Dezember 2017
Beginn ab 19.00 Uhr
Ansitz Lahnerhof - Marling
www.die-freiheitlichen.com
Termin vormerken!
25 Jahre Die Freiheitlichen Die Ergebnisse der Landtagswahlen und die Parteivorsitzenden im Überblick 1993 6,06
25 Jahre Die Freiheitlichen
25 Jahre
Die Freiheitlichen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen und die Parteivorsitzenden im Überblick

1993

6,06 %

2 Mandate

1998 2,5 % 1 Mandat
1998
2,5 %
1 Mandat
im Überblick 1993 6,06 % 2 Mandate 1998 2,5 % 1 Mandat 1992 1993 1994 1998
1992 1993 1994 1998 Christian Pius Obmann / Obfrau Waldner Leitner Rainer Sigmar Generalsekretär/in Kirchler
1992 1993
1994 1998
Christian
Pius
Obmann / Obfrau
Waldner
Leitner
Rainer
Sigmar
Generalsekretär/in
Kirchler
Stocker

2001

Rainer Sigmar Generalsekretär/in Kirchler Stocker 2001 Ulli Mair www.die-freiheitlichen.com

Ulli

Mair

www.die-freiheitlichen.com

www.die-freiheitlichen.com

Sigmar Generalsekretär/in Kirchler Stocker 2001 Ulli Mair www.die-freiheitlichen.com www.die-freiheitlichen.com
Sigmar Generalsekretär/in Kirchler Stocker 2001 Ulli Mair www.die-freiheitlichen.com www.die-freiheitlichen.com
Sigmar Generalsekretär/in Kirchler Stocker 2001 Ulli Mair www.die-freiheitlichen.com www.die-freiheitlichen.com

2013

17,9 % 6 Mandate 2008 14,3 % 5 Mandate 2003 5 % 2 Mandate
17,9 %
6 Mandate
2008
14,3 %
5 Mandate
2003
5 %
2 Mandate

2003

2008 2012 2013 2014 2017 Andreas Ulli Walter Leiter Mair Blaas Reber Michael Simon Florian
2008
2012 2013
2014
2017
Andreas
Ulli
Walter
Leiter
Mair
Blaas
Reber
Michael
Simon
Florian
Demanega
Auer
von Ach
JAHRE 1992 - 2017
JAHRE
1992 - 2017

25 Jahre Die Freiheitlichen

Der Gründung der Freiheitlichen am 7. Dezember 1992 gingen bewegte Jahre voraus. Mit dem Paketabschluss en- dete in Südtirol eine Ära, die geprägt war von ethnischen Auseinanderset- zungen und Kämpfen um mehr Au- tonomie bzw. um deren Absicherung. In den 80er Jahren kam es zu einem Aufstieg der Neofaschisten, der von ei- ner höchst mysteriösen Attentatswelle zwischen 1986 und 1988 begleitet und gefördert wurde. An einer Aufklärung und an den Drahtziehern im Hinter- grund hatte die italienische Justiz of- fensichtlich kein besonderes Interesse. Diese Attentate, die klar einen Stem- pel zur Diskriminierung der Südti- roler trugen, zwangen die Südtiroler auf die Anklagebank der ö entlichen Meinung, wobei sich italienische und linke Medien besonders hervortaten. Sie waren, zusammen mit der Radika- lisierung der Italiener, ein wesentlicher Grund dafür, dass das Paket mit erheb- lichen politischen Zugeständnissen ab- geschlossen wurde. Innerhalb der Südtiroler Volkspartei (SVP) formierte sich Widerstand gegen den Paketabschluss, da weder eine in- ternationale Absicherung noch eine Abscha ung der Ausrichtungs- und Ko- ordinierungsbefugnis seitens des ita- lienischen Staates garantiert werden konnte. Die Initiative „Paketabschluss – so nicht!“ unter Federführung von Alt- Landeshauptmannstellvertreter und Au- tonomieexperten Alfons Benedikter leis- tete landauf landab eine umfangreiche Aufklärung. 1989 war innerhalb der SVP jeglicher innerparteiliche Dialog vertrocknet. Doch genau zu diesem Zeitpunkt voll- zog sich eine historische Wende welt- geschichtlichen Ausmaßes. Hinter dem eisernen Vorhang begann die Revoluti- on für Freiheit und Demokratie, welche die kommunistischen Regime wegfegte. Freudiger Höhepunkt war dabei der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands. Der Zusammenhang zwi- schen dem geteilten Tirol und den bei- den deutschen Staaten konnte einfach hergestellt werden. Bis 1989 wurden all jene, die auf den Fall der Mauer geho t hatten, stets als Unverbesserliche und Utopisten bezeichnet. Gleichzeitig kamen mit Christian Wald- ner und mit Pius Leitner (Mitglied des SVP-Parteiausschusses) zwei Männer an die Spitze der Jungen Generation und

zwei Männer an die Spitze der Jungen Generation und des Schützenbundes, welche diese Ent- wicklung aufgri

des Schützenbundes, welche diese Ent- wicklung aufgri en und mit ihren Orga- nisationen Druck machten. Mit diesem Zangengri geriet die Parteiführung zwar unter Druck, suchte jedoch nach Ausflüchten, wieso eine entsprechende Lösung auf Südtirol nicht übertragbar sei. Das Ziel der neuen Gruppe in der SVP, aus der die „Durchsichtigen“ her- vorgingen, war die Befreiung vom ein- seitigen Denken der „Paketmanie“. In der Diskussion taten sich zudem ganz neue Perspektiven auf. In Italien war zu dieser Zeit das alte Parteiensystem infol- ge von Korruptionsskandalen zusam- mengebrochen. Besonders schwer traf es dabei die Christdemokraten (Democrazia Cristiana), über lange Jahre hindurch der Hauptansprechpartner der SVP in Rom. Durch diese Ereignisse wurde auch der Ruf nach einer Verfassungsreform laut, die Italien in einen Bundesstaat um- gliedern sollte – mit einem Bundesland Südtirol. In Italien war es insbesondere die Lega Nord, die eine Föderalisierung des Staates vorantrieb. Den Höhepunkt der Diskussion stellte wohl die Brennerkundgebung „Nach- denken über Tirol“ im September 1991 dar. Diese Großveranstaltung wurde von einem Promotorenkomitee organisiert, unter Federführung von Christian Wald- ner (JG) sowie Pius Leitner und Stefan Gutweniger (Landeskommandant und Bundesmajor der Schützen). Obwohl die Veranstaltung im Vorfeld massiv diskre- ditiert wurde, gaben rund 10.000 Teil- nehmer ein klares Bekenntnis zu Tirol ab. Christian Waldner und die Gruppe

um ihn herum hatten der gesamten SVP- Führung ein Thema aufgezwungen, das für erhebliche parteiinterne Turbulenzen sorgte. Die Folge war, dass alle Hebel in Bewegung gesetzt wurden, um ihn von der JG-Spitze abzusetzen, was schließ- lich auch gelang. Diese Vorfälle und der überhastete Paketabschluss unter SVP- Obmann Roland Riz veranlassten die Gruppe, aus der SVP auszutreten und mit bisher zumeist parteilosen Mitstrei- tern die freiheitliche Partei zu gründen. Pius Leitner trat anlässlich des Bezirks- schützenfestes in Tramin, bei welchem Jörg Haider die Festrede hielt, ö entlich- wirksam aus der SVP aus. Die neue Partei sah sich als Gesamtti- roler Partei und wollte damit gegen den Partikularismus in Nord und Süd ein Zeichen setzen. Zusätzlich war es Ziel, sich als Alternative im bürgerlichen La- ger mit deutschfreiheitlicher Tradition zu etablieren. Bekanntlich war der letz- te deutsche Bürgermeister von Bozen, Julius Perathoner, Vertreter dieses La- gers. In bewährter FPÖ-Manier gelang es den Südtiroler Freiheitlichen sowohl bei Sachthemen als auch im Auftreten schnell zu punkten. Bei der Gründung der Freiheitlichen Südtirols auf dem Reichriegler Hof stand Jörg Haider Pate und eine Reihe weiterer FPÖ-Amtsträ- ger bekundeten ihre Unterstützung. Die neue Gruppierung beteiligte sich im No- vember 1993 bei den Landtagswahlen, erreichte auf Anhieb 6,1% der Stimmen und zog mit zwei Mandataren in den Landtag ein. Ein solches Ergebnis war vorher keiner deutschen Oppositions- partei gelungen.

Pius Leitner

Ehrenobmann

Impressum „Freiheit“ 03/2017 Eigentümer & Herausgeber: Die Freiheitlichen Presserechtlich verantwortlich:
Impressum „Freiheit“ 03/2017
Eigentümer & Herausgeber:
Die Freiheitlichen
Presserechtlich verantwortlich:
Andreas Leiter Reber
Ermächtigung Landesgericht
Bozen Nr. 02/2005 –
Erscheint dreimonatlich
Druck: Dialogwerkstatt/Satzzentrum, Brixen
Freiheitliche Partei Südtirols
Kirchgasse 62 - 39018 Terlan (BZ)
Tel.: +39 366 3801891
E-Mail: info@die-freiheitlichen.com
Web: www.die-freiheitlichen.com
Fotos: Archiv die Freiheitlichen