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Die wichtigsten Floskeln & Redewendungen Was die Sprachführer der Kauderwelsch-Reihe auszeichnet,

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Das hebräische Alphabet
steht auf Seite 5 dieses Buches.
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führer,
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Hebräisch - Wort für Wort


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(Vielen) Dank.
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mit de kritische Ver
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das Ler lgserlebnisse.
Zu diesem Buch ist ein s (stimmhaft)
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schalom! Hallo!, Tschüß!
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bwf rqwb ht auch auf Audio-CD erhältlich f t r
verspric ftsreise n, die r
bóker tov! Guten Morgen! ä h w eiterhelfe en, ISBN 3-8317-6115-9 y j c sch
c h lic b
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Guten Morgen! (Antwort) „... Sp d u en m k t
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Guten Abend! kömm
wo her
érev tov! Zahlen
bwf hlyl die
Brigitt
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Gute Nacht! v o r r ag ender d eutlich
,
lájla tov!
c h t in her a tik s oweit . ...”
0 éfeß 21 eßrim ve'echad
abh ]wrb „... m a mm ist
er Gra is nötig 1 achat 22 eßrim veschtájim
züge d ständn
baruch haba! Herzlich Willkommen! Grund ra c h v e r 2 schtájim (usw.)
axmnh ]wrb zum Sp ichnet,
wie es e ausze
3 schalosch 30 schloschim
il e ih e
baruch hanimza! Gesegnet sei der Anwesende! Prom o b
er d e r R perfekt 4 arba 40 arba'im

Kauderwelsch Band 37
twarthl a s a ll e Büch tag, der Mut, , 5 chamesch 50 chamischim
„... W um All en
zustreb wei-
lehitra’ot! Auf Wiedersehen! Nähe z erst an
6 schesch 60 schischim
]mwlc hm ist ihre gar n ic h t
jeden S at zz
7 schéva 70 schiv'im
m a tik fa ll , und
ma schlomch/a? Wie geht es dir(m/w)? Gram ß a r tige E in
k te s D eutsch - 8 schmóne 80 schmonim
rg ro orr e n über
hdwt ,(dwam) bwf und de ersetzen: in k b isweile 9 téscha 90 tisch'im
ü b hm a n ss rd e
tov (meod), toda. (Sehr) gut, danke. mal zu o r t, wodurc hl für den Flu 10 éßer 100 mea
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}wbaytb Wort fü chnell ein G 11 achat eßre 200 matájim
Guten Appetit! sch e n ds e k o m mt.” 12 schtem eßre 300 schlosch me'ot
bete’avon! ra
n S p rache b e Zeitung
fremde
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rter All 17 schva eßre 1000 elef
lechájim! Prost! Frankfu
?yl rwzul rcpa 18 schmone eßre 2000 alpájim
REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump GmbH 19 tscha eßre 3000 schlóschet alafim
efschar la’asor li? Können Sie mir helfen?
ISBN 3-89416-002-0 ⁄ 7,90 [D] 20 eßrim 4000 arba'at alafim
Die wichtigsten Floskeln & Redewendungen Was die Sprachführer der Kauderwelsch-Reihe auszeichnet,
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Kauderwelsch Band 37
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REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump GmbH 19 tscha eßre 3000 schlóschet alafim
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ISBN 3-89416-002-0 ⁄ 7,90 [D] 20 eßrim 4000 arba'at alafim
Lautschrift Nichts verstanden? – Weiterlernen! Die wichtigsten Fragewörter Die wichtigsten Fragen

ch immer rauh wie „ch” in „Bach” tyrbu txq qr trbdm / rbdm yna ?hpya éfo? wo? ?ym mi? wer? In die folgenden Fragen und Sätze kann man sinnvolle
e offenes „e“ wie in „nett“ ani medaber /medaberet rak kzat ivrit. ?}yam meajin? woher? ?hmk káma? wieviel? Hauptwörter aus den einzelnen Kapiteln einsetzen. Hat man
h wird immer gesprochen ich spreche(m/w) nur etwas Hebräisch ?}al le’an? wohin? ?ytm mataj? wann? die gewünschte Buchseite und die Klappe aufgeschlagen,
j wie „j“ in „Jäger“ Ich spreche nur ein bisschen Hebräisch. (sagt Mann/Frau) ?}ya ech? wie? ?hm ma? was? braucht man nur noch zu kombinieren.
o offenes „o“ wie in „Koch“ ?}mz hmk káma sman? wie lange? ? h m l láma? warum?
r Gaumen-r wie im deutschen „Rudi“ ?trma hm \wlk ytnbh al , hjyls ?huch hm ma hascha’a? wie spät? ? u w d m madua? warum? ?... (hp) cy (hpya)
ß stimmloses „s“ wie in „Bus“ ma amart/-a? slicha, lo hevanti klum.
(éfo) jesch (po) ... ? (Wo) gibt es (hier) ... ?
s immer stimmhaft wie „s“ in „Sonne“ was (du-)sagtest(m/w) Entschuldigung, nicht (ich-)verstand nichts
Wie bitte? Entschuldigung, ich habe nichts verstanden. Die wichtigsten Richtungsangaben ?... ]l cy
sch stimmlos wie „sch“ in „Schule“
jesch lecha / lach ... Haben Sie(m/w) ...
v stimmhaft wie „w“ in „Wasser“
?tytprx / tylgna / tynmrg rbdm hp whcym ymy — lamc jamin — ßmol rechts — links cy ,}k
z wie „z“ in „Zimmer“
míschehu po medanar germanit / anglit /zarfatit? rcy — hrzjb jaschar — bechasara geradeaus — zurück ken, jesch. Ja, gibt es.
‘ Stimmabsatz wie in „be’achten“
jemand hier spricht(m) Deutsch / Englisch / Französisch lwm mul gegenüber }ya ,al
Spricht hier jemand Deutsch / Englisch / Französisch? qwjr — bwrq rachok — karov weit — nah
lo, en. Nein, gibt es nicht.
... l bwrq karov le- ... nahe bei ...
Abkürzungen
tmwx — rwzmr Kreuzung — Ampel ... ]yrx / cpjm yna
?tyrbub hzl \yarwq ]ya ?tyrbub ... \yrmwa ]ya zomet — ramzor
ech kor’im lese be’ivrit? ech omrim ... be’ivrit? ryul {wjm michuz la’ir außerhalb der Stadt ani mechapeß / zarich ... Ich suche(m) / brauche(m) ...
m männlich w weiblich ... hxwr yna
wie nennen dem-dies in-Hebräisch wie (man-)sagt ... in-Hebräisch zkrmb bamerkas im Zentrum
Wie heißt das auf Hebräisch? Was heißt ... auf Hebräisch? hp — \c po — scham hier — dort ani roze / roza ... Ich will(m/w) ...
}wpx — \wrd zafon — darom Norden — Süden ... ta hcqbb yl }t
Ländernamen
fal rtwy yrbdt / rbdt \up dwu rcpa \a jrzm — brum misrach — maarav Osten — Westen ten / tni li bevakascha et ... Geben Sie(m/w) mir bitte ...
(te)daber / (te)dabri joter le’at! im efschar od paam. ?... twnql rcpa hpya
germánia Deutschland sprich(m/w) mehr langsam wenn möglich noch langsam
germanit Deutsch (Sprache) Die wichtigsten Zeitangaben éfo efschar liknot ... ? Wo kann man ... kaufen?
Sprich langsamer! Wenn es geht, noch einmal.
óstrija Österreich (zum Mann / zur Frau) ?hlwu hz hmk
schweiz/schwetzária Schweiz lwmta etmol gestern káma se ole? Wie viel kostet das?
hólland Niederlande ?hz ta yl ayrqhl / bwtkl hlwky ta / lwky hta \wyh hajom heute ?... hpya
jarden Jordanien rjm machar morgen
ata jachol / at jechola lichtov / lehakri li et se? éfo? Wo ist ... ?
zarfat Frankreich du(m) kannst(m) / du(w) kannst(w) aufschreiben / vorlesen mir den das \yytrjm mochrotájim übermorgen
?... l uygm yna ]ya
ánglia England Können Sie mir das aufschreiben / vorlesen? rqwbb baboker morgens
\yyrhxb bazohorájim mittags ech ani magí’a le ...? Wie komme ich zu / nach ...?
ánglit Englisch
brub ba’erev abends ?... l uygm swbwfwa hzya
arzot habrit Vereinigte Staaten ?yl \grtl hlwky ta / lwky hta
mizrájim Ägypten ata jachol / at jechola letargem li? ymwy \wy jom jomi täglich éjse ótobus magí’a le ...? Welcher Bus fährt nach ... ?
jißrael Israel du(m) kannst(m) / du(w) kannst(w) übersetzen mir \dqwm — rjwam mukdam — me’uchar früher — später hcqbb ... l ytwa jq
Können Sie mir übersetzen? wycku — fum dwu achschav — od me’at jetzt — bald kach oti le ... bevakascha. Bringen Sie mich bitte nach ...
Lautschrift Nichts verstanden? – Weiterlernen! Die wichtigsten Fragewörter Die wichtigsten Fragen

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Wie bitte? Entschuldigung, ich habe nichts verstanden. Die wichtigsten Richtungsangaben ?... ]l cy
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v stimmhaft wie „w“ in „Wasser“
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wie nennen dem-dies in-Hebräisch wie (man-)sagt ... in-Hebräisch zkrmb bamerkas im Zentrum
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Kauderwelsch

Roberto Strauss
Hebräisch
Wort für Wort
Impressum
Kauderwelsch - digital
Hebräisch — Wort für Wort
basiert auf der Buchausgabe des Kauderwelsch-Bandes
Roberto Strauss, Hebräisch — Wort für Wort
7. Auflage 2005 (ISBN 3-89416-002-0)
erschienen im
REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump GmbH
Osnabrücker Str. 79, D-33649 Bielefeld

Der auf dieser CD-ROM enthaltene Audio-AusspracheTrainer


ist auch separat erhältlich:
Kauderwelsch - AusspracheTrainer
Hebräisch — Wort für Wort (ISBN 3-8317-6115-9)

© REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump GmbH


Alle Rechte vorbehalten.

Bearbeitung Klaus Werner


Cover-Design Günter Pawlak, FaktorZwo! Bielefeld
Fotos Roberto Strauss & Hans-Günter Semsek

Tonaufnahme Tone-Bar Torsten Rosendahl, Halle/Westf.


Gesamtherstellung WK Schallplatten, Enger

ISBN 3-8317-6161-2
Produced in Germany

Diese CD ist erhältlich in jeder Buchhandlung Deutschlands,


Österreichs, der Schweiz und der Benelux-Staaten. Bitte
informieren Sie Ihren Buchhändler über folgende
Bezugsadressen:
Deutschland Prolit GmbH, Postfach 9, 35461 Fernwald (Annerod)
sowie alle Barsortimente
Schweiz AVA-buch 2000, Postfach 27, CH-8910 Affoltern
Österreich Mohr Morawa Buchvertrieb GmbH,
Sulzengasse 2, A-1230 Wien
Belgien & Niederlande Willems Adventure, Postbus 403, NL-3140 AK Maassluis
direkt Wer im Buchhandel kein Glück hat, bekommt unsere Publika-
tionen auch über unseren Internet-Shop:
www.reise-know-how.de

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Aktuelle Reisetipps
und Neuigkeiten,
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rund ums Reisen
Kauderwelsch-Sprechführer sind anders!

W arum? Weil sie Sie in die


Lage versetzen, wirklich zu spre-
Die Autorinnen und Autoren
der Reihe sind Globetrotter, die
chen und die Leute zu verstehen. die Sprache im Land selbst ge-
Wie wird das gemacht? Abgese- lernt haben. Sie wissen daher ge-
hen von dem, was jedes Sprach- nau, wie und was die Leute auf
buch bietet, nämlich Vokabeln, der Straße sprechen. Deren Aus-
Beispielsätze etc., zeichnen sich drucksweise ist nämlich häufig
die Bände der Kauderwelsch- viel einfacher und direkter als
Reihe durch folgende Besonder- z. B. die Sprache der Literatur
heiten aus: oder des Fernsehens.
Die Grammatik wird in einfa- Besonders wichtig sind im Rei-
cher Sprache so weit erklärt, dass seland Körpersprache, Gesten,
es möglich wird, ohne viel Pau- Zeichen und Verhaltensregeln,
kerei mit dem Sprechen zu be- ohne die auch Sprachkundige
ginnen, wenn auch nicht gerade kaum mit Menschen in guten
druckreif. Kontakt kommen. In allen Bän-
Alle Beispielsätze werden dop- den der Kauderwelsch-Reihe
pelt ins Deutsche übertragen: wird darum besonders auf diese
zum einen Wort-für-Wort, zum Art der nonverbalen Kommuni-
anderen in „ordentliches“ Hoch- kation eingegangen.
deutsch. So wird das fremde Kauderwelsch-Sprechführer
Sprachsystem sehr gut durch- sind keine Lehrbücher, aber
schaubar. Denn in einer fremden viel mehr als Sprachführer!
Sprache unterscheiden sich z. B. Wenn Sie ein wenig Zeit investie-
Satzbau und Ausdrucksweise ren und einige Vokabeln lernen,
recht stark vom Deutschen. Oh- werden Sie mit ihrer Hilfe in kür-
ne diese Übersetzungsart ist es so zester Zeit schon Informationen
gut wie unmöglich, schnell ein- bekommen und Erfahrungen
zelne Wörter in einem Satz aus- machen, die „taubstummen“
zutauschen. Reisenden verborgen bleiben.
Inhalt
Inhalt
I-V Das Wichtigste vorab
9 Vorwort
10 Hinweise zur Benutzung
13 Über die Sprache
14 Das hebräische Alphabet
17 Aussprache
19 Drei Wörter zum Warmwerden

Grammatik
21 Artikel und Hauptwörter
24 Eigenschaftswörter (Adjektive)
27 Umstandswörter (Adverbien)
27 Fürwörter (Pronomen)
30 Sein? oder Haben?
32 Verneinung
33 Fragen, Fragewörter
35 Die Fälle
36 Verben und Zeiten
47 Verhältniswörter (Präpositionen)
50 Bindewörter (Konjunktionen
51 Dieses & Jenes / Hier & Dort
52 Zahlen & Zählen
55 Die Zeit

Konversation
59 Begrüßen, Redewendungen
63 Handzeichen
64 Unterwegs ...
71 Wohnen, Übernachten
73 Essen und Trinken
Inhalt

78 Einkaufen
83 Haus und Familie
84 Im Kibbutz
86 Religion
88 Bürokratisches
89 Post, Bank, Telefon
91 Krank sein
94 Umgangssprache, Jiddisch
95 Liebesgeflüster
97 Schimpfen & Fluchen

Anhang

99 Bücher zum Weiterlernen


100 Beugungs-Schema
102 Programmübersicht
104 Wörterliste Deutsch-Hebräisch
116 Wörterliste Hebräisch-Deutsch
128 Der Autor
8 schmóne
Vorwort

Vorwort
I srael – klein zwar an Ausdehnung, aber un-
verhältnismäßig größer ist der Platz, den es
in den Medien einnimmt. Hier gibt es wahr-
scheinlich die größte Anzahl von Korre-
spondenten pro Quadratmeter auf der Welt.
Trotzdem ist für die meisten die Lage alles
andere als klar. Wer aber mit offenen Augen
und Ohren hier herkommt, dem wird sich
ein ganz anderes Bild darbieten. Vielleicht
wird er seine Ansichten verändern, vielleicht
wird er auch völlig verwirrt sein, jedenfalls
aber wird er sein Bild verfeinern und diffe-
renzieren. Und vielleicht wird er etwas be-
kommen, etwas, das eigentlich das Ziel jeder
Reise ist: Verständnis.
Und genau dabei kann Hebräisch enorm
weiterhelfen. Zwar kommt man auch mit
Englisch überall recht oder schlecht durch,
aber man ist und bleibt ein Tourist. Gibt
man sich aber Mühe, die Sprache zu spre-
chen (wenn auch nicht perfekt), so wird das
viele Türen öffnen: Man wird als Gast gese-
hen, und nicht nur als Tourist.
Der Kauderwelsch-Band „Hebräisch“ ver-
mittelt die wichtigsten Grammatikkennt-
nisse übersichtlich und einfach erklärt. Auf
überf lüssigen Grammatikballast wurde
weitgehend verzichtet. Ziel ist es, mit Hilfe
der Wort-für-Wort-Übersetzung selbständig
neue Sätze zu bilden. Mit ein wenig Mut und
téscha 9
Hinweise zur Benutzung
Phantasie kann man damit schon kleinere
Gespräche führen. Wenn auch die Sätze
grammatikalisch nicht einwandfrei sind, so
kommt es doch auf die Verständigung an. Der
Konversationsteil ist nach wichtigen (touri-
stischen) Alltagssituationen geordnet. Hilf-
reiche Tips und nützliche Ratschläge ergän-
zen die einzelnen Kapitel.

Hinweise zur Benutzung


D er Kauderwelsch-Band „Hebräisch“ ist in
drei wichtige Abschnitte gegliedert:
Grammatik Die Grammatik beschränkt sich auf das We-
sentliche und ist so einfach wie möglich ge-
halten. Deshalb sind auch nicht sämtliche
Ausnahmen und Unregelmäßigkeiten der
Sprache erklärt. Natürlich kann man die
Grammatik auch überspringen und sofort
Konversation mit dem Konversationsteil beginnen. Wenn
dann Fragen auftauchen, kann man immer
noch in der Grammatik nachsehen.
In diesem Teil finden Sie Sätze aus dem All-
tagsgespräch, die Ihnen einen ersten Ein-
druck vermitteln sollen, wie die hebräische
Sprache „funktioniert“, und Sie auf das vor-
bereiten sollen, was Sie später in Israel hören
werden.
Wort-für-Wort- Jede Sprache hat ein typisches Satzbaumu-
Übersetzung ster. Um die sich vom Deutschen unterschei-
dende Wortfolge hebräischer Sätze zu verste-
hen, ist die Wort-für-Wort-Übersetzung in
10 éßer
Hinweise zur Benutzung
kursiver Schrift gedacht. Jedem hebräischen
Wort entspricht ein Wort in der Wort-für-
Wort-Übersetzung. Wird ein hebräisches Wort
im Deutschen durch zwei Wörter übersetzt,
werden diese zwei Wörter in der Wort-für-Wort-
Übersetzung mit einem Bindestrich verbunden.
Werden in einem Satz mehrere Wörter angege-
ben, die man untereinander austauschen kann,
steht ein Schrägstrich zwischen diesen:

hamiß'ada ptucha / ßgura.


das-Restaurant offen / zu
Das Restaurant ist geöffnet / geschlossen.

Mit Hilfe der Wort-für-Wort-Übersetzung


können Sie bald eigene Sätze bilden. Sie kön-
nen die Beispielsätze als Fundus von Satz-
schablonen und -mustern benutzen, die Sie
selbst Ihren Bedürfnissen anpassen. Um Ih-
nen das zu erleichtern, ist ein erheblicher Teil
der Beispielsätze nach allgemeinen Kriterien
geordnet („begrüßen“, „verabschieden“, „bit-
ten“, „danken“ usw.). Mit einem kleinen biss-
chen Kreativität und Mut können Sie sich
neue Sätze „zusammenbauen“, auch wenn
das Ergebnis nicht immer grammatikalisch
perfekt ausfällt.
Die Wörterlisten am Ende des Buches hel- Wörterlisten
fen Ihnen beim Erlernen der Sprache. Sie ent-
halten einen Grundwortschatz von je ca. 1000
Wörtern Deutsch-Hebräisch und Hebräisch-
Deutsch, mit denen man schon eine ganze
Menge anfangen kann.
achat eßre 11
Hinweise zur Benutzung
Umschlagklappe Die Umschlagklappe hilft, die wichtigsten
Sätze und Formulierungen stets parat zu ha-
ben. Hier finden sich außerdem die wichtig-
sten Angaben zur Aussprache, und die Ab-
kürzungen, die in der Wort-für-Wort-Überset-
zung und in den Wörterlisten verwendet wer-
den; weiterhin eine kleine Liste der wichtig-
sten Fragewörter, Richtungs- und Zeitanga-
ben. – Wer ist nicht schon einmal aufgrund
missverstandener Gesten im fremden Land
auf die falsche Fährte gelockt worden?
Aufgeklappt ist der Umschlag eine wesentli-
che Erleichterung, da nun die gewünschte
Satzkonstruktion mit dem entsprechenden
Vokabular aus den einzelnen Kapiteln kom-
biniert werden kann.
Wenn alles nicht mehr weiterhilft, dann ist
vielleicht das Kapitel „Nichts verstanden? –
Weiterlernen!“ der richtige Tip. Es befindet
sich ebenfalls im Umschlag, stets bereit, mit
der richtigen Formulierung für z. B. „Ich ver-
stehe leider nicht.“ oder „Können Sie das bit-
te wiederholen?“ auszuhelfen.

Zahlen

Um den Umgang mit


Zahlen zu erleichtern,
wird auf jeder
Kauderwelsch-Seite
die Seitenzahl auch auf
hebräisch gezählt!
12 schtem eßre
Über die Sprache

Über die Sprache


H ebräisch ist vielleicht die älteste heute
noch gesprochene Sprache der Welt. Die Bibel
wurde ungefähr im 13. Jahrhundert vor unse-
rer Zeitrechnung geschrieben. Die ältesten
Funde von hebräischen Inschriften stammen
aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert. Spä-
ter wurde Hebräisch allerdings für lange Zeit
nicht mehr gesprochen, sondern nur in reli-
giösen Schriften gebraucht.
Erst vor etwa 100 Jahren wurde diese Spra-
che wiederbelebt: Mit der zunehmenden Ein-
wanderung von Juden aus allen Teilen der
Welt ins heutige Israel benötigte man eine ge-
meinsame Sprache, und Hebräisch eignete
sich am besten dazu. Dies aber machte eine
„Modernisierung“ dieser bisher rein religiö-
sen Sprache nötig – schließlich kann man im
Stil einer Kirchenpredigt kein Bier bestellen!
Heute ist das moderne Hebräisch die offiziel-
le Landessprache Israels.
Hebräisch ist als semitische Sprache dem
Arabischen am ähnlichsten. Viele Worte glei-
chen sich, und auch die grammatische Struk-
tur stimmt oft überein. Wenn man außerdem
auch Arabisch lernen will (ich empfehle hier
die Arabisch-Bände der Kauderwelsch-Rei-
he!), um mit den israelischen Arabern zu
kommunizieren oder um einen Ausf lug in
arabische Länder zu machen, so können He-
bräisch-Kenntnisse recht nützlich sein.
schlosch eßre 13
Das hebräische Alphabet

Das hebräische Alphabet


Name Buchstabe Wortende Aussprache, Umschrift

alef a Stummlaut
bet b b
vet b v, stimmhaftes w
gimel g g
daled d d
hej h h (immer gesprochen)
vav w v, stimmhaftes w,
als Selbstlaut: o oder u
sajin z stimmhaftes s
chet j ch (rauh wie in „ach“)
tet f t
jud y j (wie in „Jäger“)
als Selbstlaut: i
kaf k k
chaf k ] ch (rauh wie in „ach“)
lamed l l
mem m \ m
nun n } n
ßamech s ß (scharf wie in „Bus“)
ajin u Stummlaut
pe p p
fe p f
zadik x { z (wie in „Zeit“)
kuf q k
resch r r (wie im Deutschen)
schin c sch (wie in „Schule“)
sin c ß, scharfes s
tav t t
14 arba eßre
Das hebräische Alphabet
Um das Lernen nicht unnötig zu verkompli-
zieren, werden die hebräischen Wörter in die-
sem Buch sämtlich in einer Umschrift mit la-
teinischen Buchstaben geschrieben. Falls man
sich dennoch auch für die Schrift interessiert,
so kann die obenstehende Liste helfen, he-
bräisch geschriebene Wörter zu lesen.
Um Hinweisschilder usw. zu entziffern,
muss man folgendes beachten:
Die hebräische Schrift wird von rechts nach
links geschrieben.
Es gibt keine Großbuchstaben am Anfang
des Wortes. Jedoch verändern sich die folgen-
den Buchstaben, wenn sie am Ende eines Wor-
tes stehen (s. obige Liste):

chaf (ch) mem (m) nun (n) fe (f) zadik (z)

Für Selbstlaute gibt es – mit Ausnahmen –


keine Buchstaben. Das Wort „Glatzkopf“ sähe
dann z. B. so aus: „gltzkpf“. Ausnahmen bil-
den manchmal die folgenden Selbstlaute:

vav steht auch für o oder u


yud steht auch für i

Nun scheint es im Moment vielleicht so, als


ob das Lesen ein fröhliches Rätselraten wäre.
Aber wenn man die Sprache erst einmal
spricht, so ist das kein Problem mehr.
Wer nun glaubt, die oben abgebildete
Schrift sei die einzige, den muss ich enttäu-
schen. Es gibt außerdem auch noch eine
chamesch eßre 15
Das hebräische Alphabet
Schreibschrift, die zudem natürlich noch sehr
individuell (sprich schwer leserlich) ausfällt.
Da viele damit auch nach jahrelanger Übung
Mühe haben, lasse ich sie hier aus.
Der Umstand, dass die hebräische Schrift ei-
ne „Hilfslautschrift“ ist, wirkt sich auch auf
die Sprache aus: Die Hilfslaute – damit sind
die Mitlaute gemeint – spiegeln die Grundbe-
deutung eines Wortes oder einer Wortfamilie
wider. Die verschiedenen grammatikalischen
Bedeutungen oder verwandte Wörter werden
durch die Selbstlaute bestimmt.

Hier ein Beispiel mit den Mitlauten k - t - v:

Dies erleichtert nicht kotev schreibe, schreibst, schreibt


nur das Lernen, ktav Schrift
sondern es hilft auch, ktovet Anschrift
unbekannte Wörter katava Artikel
dank einem hitkatvut Briefwechsel
verwandten, michtav Brief
bekannten Wort
zu erkennen. Es gibt drei Buchstaben, welche jeweils auf
zwei verschiedene Arten ausgesprochen wer-
den können:

b (bet) oder v (vet)


k (kaf) oder ch (chaf)
p (pe) oder f (fe)

Bei dem obigen Beispiel mit den Mitlauten k


- t - v passiert z. B. so eine Änderung (siehe:
16 schesch eßre
Aussprache
michtav = Brief). Aber davon braucht man
sich nicht verwirren zu lassen. Das Prinzip
bleibt das gleiche (es wird ja das gleiche Zei-
chen geschrieben).

Aussprache
W ie man sieht, gibt es ein paar Schriftzei-
chen, die auf die gleiche Weise ausgesprochen
werden (alef, ajin und chet, chaf). Früher ein-
mal gab es für diese Zeichen zweierlei Aus-
sprachen, und auch heute hört man oft Israe-
lis orientalischer Herkunft die Buchstaben
chet (ch) mehr aus der Kehle und das ajin wie
ein Würgen (ebenfalls aus der Kehle) ausspre-
chen.
Beide Laute sind jedoch für europäische
Kehlen fast unmöglich zu bilden. Zu unserem
Glück kamen die Erneuerer der modernen he-
bräischen Sprache aus Europa und waren
ebenfalls außerstande, diese Laute zu formen.
Im Laufe der Zeit wurde dieser „Sprachfeh-
ler“ legalisiert, was einem Lernenden die Aus-
sprache entscheidend erleichtert.
Mit Ausnahme der folgenden Beispielen
werden alle Buchstaben wie im Deutschen
ausgesprochen:

v ist immer stimmhaft wie „w“ in „Wasser“


s stimmhaftes „s“, etwa wie in „Sonne“
ßscharfes „s“ wie in „fassen“
e offenes „e“ wie in „nett“
o offenes „o“ wie in „Koch“
schva eßre 17
Aussprache
Apostroph

Im Text benütze ich ein Apostroph, wenn ein


Stimmabsatz nötig ist. Im Deutschen würde
ich es beispielsweise beim Wort „ge'arbeitet“
einbauen.

Bindestrich

Manchmal genügt ein hebräisches Wort, wenn


man im Deutschen zwei oder drei Wörter
braucht. In solchen Fällen steht in der Wort-
für-Wort-Übersetzung ein Bindestrich, z. B.:

jeled (m) Kind Kind


hajeled (m) das-Kind das Kind

Betonung

Was die Betonung betrifft, so wird fast immer


die letzte Silbe betont. In Ausnahmefällen
werde ich es mit einem Akzent über der zu be-
tonenden Silbe anzeigen (z. B. káma).

Satzstellung

Es gibt im Hebräisch eine festere Satzstellung


als im Deutschen. Die folgende Reihenfolge
wird fast immer eingehalten:
Satzgegenstand Satzaussage Satzergänzung
(Subjekt) (Prädikat) (Objekt)
18 schmone eßre
Drei Wörter zum Warmwerden
Also zum Beispiel: „Ich schreibe dir“. Auch in
Fällen, wo im Deutschen die Folge umgekehrt
wird (z. B. in einer Frage), verändert sie sich
im Hebräischen nicht!
Soweit die Hauptregel. Es gibt auch noch
Unterschiede betreffend einzelner Wortarten.
Eigenschaftswörter stehen z. B. immer hin-
ter dem Hauptwort, auf das sie sich beziehen,
also „Haus schön“ anstatt „schönes Haus“.
Bestimmte Artikel sind Vorsilben und daher
zwangsläufig immer unmittelbar vor dem
Hauptwort zu finden.
Auch Bindewörter stehen immer vor dem zu
verbindenden Teil.
Auf diese Regeln wird in den verschiedenen
Kapiteln noch ausführlich eingegangen.

Drei Wörter zum Warmwerden

jesch ...? Gibt es ...?

jesch (po) ... Gibt es (hier) ...

... óchel? Essen ... Essen?


... ótobuß le ... ?Bus nach ... einen Bus nach ...?
... chéder? Zimmer ... ein Zimmer?

Die Antworten darauf lauten möglicherweise:


tscha eßre 19
Drei Wörter zum Warmwerden
ken, jesch. lo, en.
ja, es-gibt nein, es-gibt-nicht
Ja, gibt es. Nein, gibt es nicht.

éfo ...? Wo ...?

éfo ... Wo ...

... jesch bet malon? ... rechov jáfo?


es-gibt ein Hotel ist die-Jafostraße
... gibt es ein Hotel? ... ist die Jafostraße?

jamin rechts
ßmol links

ani roze (sagen Männer) Ich möchte / will ...


ani roza (sagen Frauen)

ani roze / roza ...


ich möchte(m/w)
Ich möchte ...

... kartiß. Fahrkarte ... eine Fahrkarte.


... chéder. Zimmer ... ein Zimmer.
... lehasmin. ... bestellen.
... et se. ... das da.

20 eßrim
Artikel und Hauptwörter

Artikel und Hauptwörter


U nbestimmte Artikel gibt es nicht, der be-
stimmte Artikel wird durch die Vorsilbe ha-
ausgedrückt. Verschiedene Geschlechter (der,
die, das) werden nicht unterschieden:

ir Stadt, eine Stadt


ha'ir die Stadt
óchel Essen, ein Essen
ha'óchel das Essen

Geschlecht

Weibliche Hauptwörter erkennt man mei-


stens an der Endung -a oder -t. Wörter mit an-
deren Endungen sind männlich. Achtung: Es
gibt sehr viele Hauptwörter, bei denen sich
das Geschlecht vom Deutschen unterschei-
det! Weibliche Hauptwörter sind z. B.:

ischa Frau tochnit Plan


chanut Geschäft któvet Adresse

Mehrzahl

Die Mehrzahl (abgekürzt: Mz) wird durch ei-


ne Endung bezeichnet. In der Regel erhalten
männliche Hauptwörter die Endung -im,
weibliche die Endung -ot:

eßrim ve’echad 21
Artikel und Hauptwörter
iton Zeitung itonim Zeitungen
scha'a Stunde scha'ot Stunden
ótobuß Autobus otobúßim Autobusse
miß'ada Restaurant miß'adot Restaurants

Leider hat diese Regel viele Ausnahmen, die


man nicht ohne weiteres erklären kann. Man
sollte sich zunächst an diese Regel halten und
nach und nach die Ausnahmen lernen. Mer-
ken sollte man sich nur die wichtigsten:

isch Mann ischa Frau


anaschim Männer, Leute naschim Frauen

Bei manchen Hauptwörtern verändern sich


die Selbstlaute in der Mehrzahl. Wenn man
sich die folgenden Muster merkst, liegt man
fast immer richtig (P steht hier für einen be-
liebigen Mitlaut):

PePeP wird zu PPaPim (männlich)


PaPePet wird zu PaPaPot (weiblich)

Ein paar Beispiele zur Verdeutlichung:

gever Mann rakévet Zug


gvarim Männer rakavot Züge
schekel (israelische tajéret Touristin
schkalim Währung) tajarot Touristinnen

Die Wörter der ersten Gruppe sind aus-


schließlich männlich, die der zweiten weib-
lich.
22 eßrim veschtájim
Artikel und Hauptwörter
Zweiheiten: Die Mehrzahlendung -ájim wird
verwendet, wenn es sich um eine natürliche
Zweiheit handelt. Zum Beispiel
- bei doppelt vorhandenen Körperteilen:

jad Hand régel Fuß


jadájim Hände raglájim Füße

- bei Zeitangaben:

jom Tag schavú'a Woche


jomájim 2 Tage schvu'ájim 2 Wochen

- und sogar bei Gegenständen in der Einzahl,


die in sich irgendeine Doppelheit bergen:

mischkafájim Brille
michnaßájim Hose
ofanájim Fahrrad
Hauptwörter können
aber auch aus einem
zusammengesetzte Hauptwörter Haupt- und einem
Eigenschaftswort
Zusammengesetzte Hauptwörter werden im zusammengesetzt sein.
Hebräischen andersherum als im Deutschen In diesem Falle steht
zusammengesetzt, stehen ansonsten aber ein- im Hebräischen das
zeln, z. B. gan jeladim („Garten Kinder“) = Eigenschaftswort vor
Kindergarten. Reihenfolge. Eselsbrücke: dem Hauptwort.
„Garten (der) Kinder“. Aus „Zentralstation“
wird also „zentrale
kartiß tißa kadur régel Station“.
Karte Flug Ball Fuß Mehr darüber im
Flugbillet Fußball nächsten Kapitel.
eßrim veschalosch 23
Eigenschaftswörter (Adjektive)

Eigenschaftswörter (Adjektive)
E igenschaftswörter sind dem Hauptwort,
auf das sie sich beziehen, immer nachgestellt
und richten sich nach diesem in Geschlecht
und Zahl. Das Hilfsverb „sein“ wird nur in
Vergangenheit und Zukunft (s. S. 36) ge-
braucht, in der Gegenwart entfällt es:

ha'isch chacham. ha'ischa chachama.


der-Mann gescheit(m) die-Frau gescheit(w)
Der Mann ist gescheit. Die Frau ist gescheit.

Weibliche Eigenschaftswörter (abgekürzt: w)


enden immer auf -a. Ist der letzte Buchstabe
des männlichen Eigenschaftswortes (ab-
gekürzt: m) ein Mitaut, hängt man das -a ein-
fach an. Ist er ein Selbstlaut, so wird dieser
durch -a ersetzt:

hajéled jafe. hajalda jafa.


der-Junge schön(m) das-Mädchen schön(w)
Der Junge ist schön. Das Mädchen ist schön.

In der Mehrzahl wird an die männliche Ein-


zahlform (!) ein -im für männlich und ein -ot
für weiblich angehängt. Das -a der weiblichen
Einzahlform entfällt also.

habatim gdolim. hamechoniot gdolot.


die-Häuser große(m,Mz) die-Autos große(w,Mz)
Die Häuser sind groß. Die Autos sind groß.
24 eßrim ve’arba
Eigenschaftswörter (Adjektive)
Fast immer entfällt der erste Selbstlaut, wenn
die weibliche oder die Mehrzahlform gebildet
wird: So wird aus gadol (groß) gdola (w,Ez),
gdolim (m,Mz) bzw. gdolot (w,Mz). Bei zwei-
silbigen Eigenschaftswörtern solltet man sich
immer an diese Regel halten.

einige wichtige Eigenschaftswörter (männliche Form)

aroch lang kazar kurz


gadol groß katan klein
jakar teuer sol billig
chadasch neu jaschan alt (Ding)
jafe schön me'cho'ar hässlich
kaved schwer kal leicht
kasche hart, schwierig mag'il widerlich
cham heiß, warm kar kalt
saken alt (Mensch) za'ir jung
chasak stark chalasch schwach
tov gut ra schlecht
ta'im gut (Essen) nachon richtig

Steht der bestimmte Artikel auch vor dem Ei-


genschaftswort, erhält man eine andere Be-
deutung:

haneßi'a aruka. aber: haneßi'a ha'aruka


die-Fahrt lang die-Fahrt die-lange
Die Fahrt ist lang. die lange Fahrt

ha'óchel ta'im. aber: ha'óchel hata'im


das-Essen gut das-Essen das-gute
Das Essen ist gut. das gute Essen
eßrim vechamesch 25
Eigenschaftswörter (Adjektive)
Nun ist man eigentlich schon in der Lage, sel-
ber die ersten Sätze zusammenzustellen. Su-
chen Sie sich einfach Eigenschaftswörter aus
der obigen Liste heraus, verbinden Sie sie mit
passenden Hauptwörtern aus der Liste im An-
hang des Buches, und schon kann man be-
reits zu den meisten Dingen seinen Kommen-
tar abgeben.

steigern

Gesteigert wird mit joter (mehr) und mit be-


joter (am meisten). Ersteres wird vor, letzteres
hinter das Eigenschaftswort gesetzt.

habéged hase chadasch.


das-Kleid dieses neu
Dieses Kleid ist neu.

habéged hase joter chadasch.


das-Kleid dieses mehr neu
Dieses Kleid ist neuer.

habéged hachadasch bejoter.


das-Kleid neu am-meisten
Dieses Kleid ist am neuesten.

26 eßrim veschesch
Umstandswörter (Adverbien)

Umstandswörter (Adverbien)
E igenschaftswörter können auch wie ein
Umstandswort gebraucht werden. Manche
verändern sich dabei leicht, andere nicht. Im
Zweifelsfalle benutzt einfach das Eigen-
schaftswort, das wird verstanden.

hesber aroch hu hisbir aroch.


Erklärung lange er erklärte lange
eine lange Erklärung Er erklärte lange.

nißuj chadasch nißínu michadasch.


Versuch neu wir-versuchten von-neuem
ein neuer Versuch Wir versuchten es von neuem.

óchel tov hu margisch tov.


Essen gut er fühlt-sich gut
ein gutes Essen Er fühlt sich gut.

jéled ra hu hitnaheg ra.


Junge schlecht er benahm-sich schlecht
ein schlechter Junge Er benahm sich schlecht.

Fürwörter (Pronomen)
B eachte: Das Hebräische macht einen Un-
terschied zwischen weiblich und männlich in
der 2. und 3. Person, Einzahl und Mehrzahl.
Die persönlichen Fürwörter, z. B. ani, werden
sowohl für „ich“ als auch für „ich bin“
benützt. Ein Verb „sein“ braucht man nicht.
eßrim veschéva 27
Fürwörter (Pronomen)
ich & du

ani ich anáchnu wir


ata du (männlich)atem ihr (männlich)
at du (weiblich) aten ihr (weiblich)
hu er hem sie (männlich)
hi sie hen sie (weiblich)

ata tajar. at tajéret.


du Tourist du Touristin
Du bist Tourist. Du bist Touristin

anáchnu miSchweiz. hi jafa.


mir von-Schweiz sie schön
Wir sind aus der Schweiz. Sie ist schön.

mir & dir

li mir lánu uns


lecha dir (männlich)lachem euch (männlich)
lach dir (weiblich) lachen euch (weiblich)
lo ihm lahem ihnen (männlich)
la ihr lahen ihnen (weiblich)

Es lohnt sich, sich diese Formen zu merken.


man benötigt sie zur Bildung aller möglicher
Personenangaben in gleicher oder sehr ähnli-
cher Form wie im Deutschen. Zum Beispiel:
ani-li (ich-mir); ata-lecha/at-lach (du-dir,m/w);
anáchnu-lánu (wir-uns)

28 eßrim veschmóne
Fürwörter (Pronomen)
mein & dein

Besitzanzeigende Fürwörter werden mit Hilfe


des Wortes schel (von) und der passenden
persönlichen Endung gebildet. Man sagt also
wörtlich „von mir“, „von dir“ usw.

scheli von-mir mein


schelcha von-dir dein (männlich)
schelach von-dir dein (weiblich)
schelo von-ihm sein
schela von-ihr ihr
schelánu von-uns unser
schelachem von-euch euer (männlich)
schelachen von-euch euer (weiblich)
schelahem von-ihnen ihr (männlich)
schelahen von-ihnen ihr (weiblich)

haßéfer schelcha se haßvéder schela.


das-Buch von-dir das der-Pullover von-ihr
dein Buch Das ist ihr Pullover.

hator scheli.
die-Reihe von-mir
Ich bin an der Reihe.

Darüber hinaus kann die Besitzanzeige durch


ein Anhängsel des Hauptwortes angezeigt
werden. Die Endung ist die wohlbekannte
„mir/dir-Form“. Eine Ausnahme bildet nur
die 3. Person Mehrzahl.
Diese Ausdrucksform ist jedoch eher litera-

eßrim vetéscha 29
Sein? oder Haben?
risch. Dennoch kann sie des öfteren in der ge-
sprochenen Sprache vorkommen. Es lohnt
sich also, sie wenigstens zu kennen. Sie wird
besonders bei kurzen Eigenschaftswörtern
lieber benützt, z. B.: tori („Reihe-mir“) anstel-
le von hator scheli („die-Reihe von-mir“).

kol Stimme
koli meine Stimme
kolénu unsere Stimmen
kolcha deine (m) Stimme
kolchem eure (m) Stimmen
kolech deine (w) Stimme
kolchen eure (w) Stimmen
kolo seine Stimme
kolam ihre (m) Stimmen
kola ihre Stimme
kolan ihre (w) Stimmen

kola hajafe darkénu ha'aruka


Stimme-ihre die-schöne Weg-unser der-lange
ihre schöne Stimme unser langer Weg

Sein? oder Haben?


G anz im Sinne Erich Fromms gibt es im
Hebräischen kein Verb „haben“. „Ich habe“
wird mit jesch („ist, es-gibt“) und den ge-
beugten persönlichen Fürwörtern („mir, dir“
usw.) gebildet (s.S. 22).

30 schloschim
Sein? oder Haben?

jesch

li (ist mir) ich habe


lecha (ist dir) du (m) hast
lach (ist dir) du (w) hast
lo (ist ihm) er hat
la (ist ihr) sie hat
lánu (ist uns) wir haben
lachem (ist euch) ihr (m) habt
lachen (ist euch) ihr (w) habt
lahem (ist ihnen) sie (m) haben
lahen (ist ihnen) sie (w) haben

jesch li bírra. jesch lánu kartißim. jesch lachem harbe tmunot?


ist mir Bier ist uns Karten ist euch viele Bilder
Ich habe Bier. Wir haben Tickets. Habt ihr viele Bilder?

Das Gegenteil von jesch ist en („nicht-sein“)


und wird nach dem gleichen Schema verwen-
det. Statt jesch sag man ganz einfach en.

en lahem sman. en la harbe kéßef.


ist-nicht ihnen Zeit ist-nicht ihr viel Geld
Sie haben keine Zeit. Sie hat nicht viel Geld.

Will man die Vergangenheit bilden, benutzt


man haja (war):

haja li chófesch. haja lachem masal.


war mir Ferien war euch Glück
Ich hatte Ferien. Ihr hattet Glück.

schloschim ve’echad 31
Verneinung

Verneinung
D ie Wörter für „nicht“ und „nein“ sind
identisch: lo. Das lo steht immer vor dem Verb
(Tätigkeitswort):

ata ba laßéret ha'érev?


nein, ich nicht komme (m/w)
Kommst du ins Kino heute abend?

lo, ani lo ba/ba'a.


du kommst zu-Film der-Abend
Nein, ich komme nicht.

sot hamisvada scheli.


dies nicht der-Koffer von-mir
Dies ist nicht mein Koffer.

sot lo hamisvada scheli.


dies der-Koffer von-mir
Dies ist mein Koffer.

Ausnahme: Bei der Befehlsform wird anstatt


lo das Wort al benutzt.

tikne ßvéder tov, al tikne ßtam ßmartut


kaufe (m) Pullover gut, nicht kaufe (m) nur Lumpen
Kaufe einen guten Pullover, kaufe nicht nur einen Lumpen!

al tisch'al!/al tisch'ali! al tafría li!/al tafri'i!


nicht frag (m/w) nicht stör mich (m/w)
Frag nicht! Stör mich nicht!
32 schloschim veschtájim
Fragen, Fragewörter

Fragen, Fragewörter
B ei der Entscheidungsfrage (als Antwort ist nur
„ja“ oder „nein“ möglich) ändert sich nur die Be-
tonung, ansonsten bleibt die Satzstellung des
Aussagesatzes erhalten.

ata holech/at holechet habáita.


du gehst (m/w) heim
Du gehst nach Hause.

ata holech habáita?


du gehst (m) heim
Gehst du nach Hause?

In Ergänzungsfragen steht am Satzanfang ein

Fragewort:

wo: éfo nimza hakolnóa?


wo befindet-sich das-Kino
Wo ist das Kino?
woher: meaijin ata ba?/... at ba'a?
woher du kommst (m/w)
Woher kommst du?
wohin: le'an movil hakvisch hase?
wohin führt die-Straße diese
Wohin führt diese Straße?
wann: mataj ata holech/
at holechet habáita?
wann du gehst (m/w) heim
Wann gehst du nach Hause?
schloschim veschalosch 33
Fragen, Fragewörter
was: ma ata roze/ at roza liknot?
was du willst (m/w) kaufen
Was willst du kaufen?
warum: láma ata lo mitkascher?/
... at lo mitkascheret?
warum du nicht anrufst (m/w)
Warum rufst du nicht an?
wofür: bischwil ma se tov?
für was dies gut
Wofür ist dies gut?
welcher: éjse ótobuß magí'a
lejeruschalájim?
welcher Bus ankommt nach-Jerusalem
Welcher Bus fährt nach Jerusalem?
wie: ech kor'im lese be'ivrit?
wie nennen dem-dies in-Hebräisch
Wie heißt das auf hebräisch?
wie alt: Beim Fragen nach dem Alter hat
sich noch eine altertümliche
Formulierung gehalten. Man fragt:
„Sohn wieviel bist du?“, und man
sagt „Ich bin Sohn X Jahre.“

ben káma ata? bat káma at?


Sohn wieviel du Tochter wieviel du
Wie alt bist du? Wie alt bist du?
(zum Mann) (zur Frau)

ani ben eßrim. ani bat eßrim.


ich Sohn zwanzig ich Tochter zwanzig
Ich bin 20 Jahre alt. Ich bin 20 Jahre alt.
(sagt Mann) (sagt Frau)

34 schloschim ve’arba
Die Fälle

Die Fälle
D ie Fälle werden durch ein zusätzliches
Wort angezeigt. Beim Wesfall (Genitiv) ist es
schel, beim Wemfall (Dativ) le und beim Wen-
fall (Akkusativ) et. Das Hauptwort bleibt da-
bei immer unverändert.

wer:

mi oved po? ha'isch im hamischkafájim


wer arbeitet hier der-Mann mit die-Brille
Wer arbeitet hier? Der Mann mit der Brille.

wessen:

schel mi hatik hase? hu schel habachura scham.


von wer die-Tasche diese er von das-Mädchen dort
Wessen Tasche ist dies? Sie gehört dem Mädchen dort.

wem:

lemi ata kotev? lechaver scheli begermánia.


dem-wer du schreibst dem-Freund von-mir in-Deutschland
Wem schreibst du? Meinem Freund in Deutschland.

wen:

et mi ata ohev bejoter? et hadúbi scheli.


den wer du liebst am-meisten den der-Teddybär mein
Wen magst du am liebsten? Meinen Teddybär.

schloschim vechamesch 35
Verben und Zeiten

Verben und Zeiten


D ie Grundform des hebräischen Verbs (d.
h. die Form, aus der alle anderen Formen her-
geleitet werden und die auch im Wörterbuch
steht) ist die 3. Person Einzahl, männlich, Ver-
gangenheit. Auf Deutsch z. B.: achal (er aß),
lakach (er nahm). Diese Form nennt man den
Wortstamm, da durch Anhängen entspre-
chender Endungen nun jedes Verb in der Ver-
gangenheit gebeugt werden kann:

Vergangenheit

lakáchti (ich) nahm


lakáchnu (wir) nahmen
lakáchta (du, m) nahmst
lakáchtem (ihr, m) nahmt
lakácht (du, w) nahmst
lakáchten (ihr, w) nahmt
lakách (er) nahm
lakchu (sie) nahmen
lakcha (sie) nahm

lakáchti ota lamiß'ada.


(ich-)nahm sie in-Restaurant
Ich nahm sie mit ins Restaurant.

lakáchta et ha'ótobuß.
(du-)nahmst der-Bus
Du nahmst den Bus.
36 schloschim veschesch
Verben und Zeiten
lakáchtem et kol hadvarim.
(ihr-)nahmt alle Sachen
Ihr nahmt alles.

Da die Person durch das Verb bereits ausge-


drückt ist, kann das persönliche Fürwort ent-
fallen.
In der 3. Person weiblich Einzahl und Mehr-
zahl wird der zweite Selbstlaut des Stammes
„unterschlagen“. Noch ein Beispiel dafür, dass
im Hebräischen die Selbstlaute nicht so wich-
tig sind.

Die Endungen der Vergangenheit lauten also:

-ti (ich) -nu (wir)


-ta (du, m) -tem (ihr, m)
-t (du, w) -ten (ihr, w)
- (er) -u (sie, Mz)
-a (sie)

haláchti la'ir. achálnu séndwitsch.


(ich-)ging in-Stadt (wir-)aßen Sandwich
Ich ging in die Stadt. Wir aßen ein Sandwich.

machru et haréchev vekanu chadasch


(sie-)verkauften den der-Wagen und-kauften neuen
Sie verkauften den Wagen und kauften einen
neuen.

Diese Endungen sind bei fast allen Verben die


gleichen. Was aber nicht immer gleich bleibt,
schloschim veschéva 37
Verben und Zeiten
das ist der Wortstamm. Im ganzen gibt es sie-
ben verschiedene Gruppen von Verben. Wenn
man sich davon nur zwei merken kann, ist man
schon für die allermeisten Fälle gewappnet.
Diese beiden Gruppen lassen sich sehr leicht
voneinander unterscheiden, und zwar nach
dem Aufbau des Stammes.
Die erste und weitaus häufigste Gruppe ha-
ben wir gerade kennengelernt. Sie ist nach
dem Muster GaGaG aufgebaut. G steht hier
für einen beliebigen Mitlaut, a für den Selbst-
laut a. Die oben erwähnten Verben (achal, la-
kach) gehören zu dieser Gruppe.
Die andere Gruppe hat das Muster GiGeG (i
steht für den Selbstlaut i, und e steht für den
Selbstlaut e). Zu ihr gehören z. B. die Verben:

nischek (er) küsste


diber (er) sprach

Die Beugung der GiGeG-Verben funktioniert


folgendermaßen:

dibárti (ich) sprach


dibárta (du, m) sprachst
dibart (du, w) sprachst
dibárnu (wir) sprachen
dibártem (ihr, m) spracht
dibárten (ihr, w) spracht
diber (er) sprach
dibru (sie) sprachen
dibra (sie) sprach
38 schloschim veschmóne
Verben und Zeiten
Die Endungen sind die gleichen wie bei den
GaGaG-Verben. Man braucht lediglich darauf
zu achten, dass nur in der 3. Person Einzahl
der zweite Selbstlaut e statt a lautet.

einige wichtige Verben


avad (er) arbeitete chaschav (er) dachte
amar (er) sagte kara (er) passierte
halach (er) ging za'ak (er) schrie
ra'a (er) sah jada (er) wusste
lakach (er) nahm bachar (er) wählte
aßa (er) machte achal (er) aß
ahav (er) liebte schata (er) trank
asav (er) verließ rachaz (er) wusch
katav (er) schrieb kana (er) kaufte
chasar (er) kehrte zurück machar (er) verkaufte
diber (er) sprach hevi (er) brachte
nischek (er) küsste hismin (er) lud ein
tiken (er) reparierte chika (er) wartete
zilem (er) fotografierte hißbir (er) erklärte
biker (er) besuchte her'a (er) zeigte

Im ersten Teil stehen nur GaGaG-Verben; die-


se machen die größte Verbgruppe aus. Im
zweiten Abschnitt in der linken Spalte stehen
GiGeG-Verben, und der Rest besteht aus allen
möglichen anderen Gruppen, die zu lernen
aber viel zu mühsam wäre. Sollte man einmal
auf ein solches Wort stoßen, kann man es ein-
fach wie eines der oben gelernten behandeln.
In den meisten Fällen wird man gar nicht so
falsch liegen. Auf jeden Fall aber wird man
verstanden werden.
schloschim vetéscha 39
Verben und Zeiten
Gegenwart

Es gibt nur vier verschiedene Formen für alle


Personen in der Gegenwart, und zwar wird
nur zwischen männlich, weiblich, Ein- und
Mehrzahl unterschieden. Allerdings wird
auch wieder zwischen den verschiedenen Ver-
bgruppen (GaGaG und GiGeG) unterschieden.

Zunächst einmal zu den GaGaG-Verben:

katav (schrieb) männlich weiblich


Einzahl kotev kotévet
Mehrzahl kotvim kotvot

halach (ging) männlich weiblich


Einzahl holech holéchet
Mehrzahl holchim holchot

achal (aß) männlich weiblich


Einzahl ochel ochélet
Mehrzahl ochlim ochlot

„Ich(m) / du(m) / er arbeitet“ heißt z. B. ani /


ata / hu oved; das Verb verändert sich also
diesmal nicht nach der Person, sondern un-
terscheidet lediglich, ob eine Frau oder ein
Mann von sich spricht („ich“), eine Frau oder
ein Mann angesprochen wird („du“) etc.
Ausnahme: Endet ein Wortstamm auf einem
Selbstlaut, so ist die weibliche Einzahlendung
in der Gegenwart -a und nicht -et.

40 arba’im
Verben und Zeiten
schata (trank) schote (m,Ez)schota (w,Ez)
kana (kaufte) kone (m,Ez) kona (w,Ez)
ra'a (sah) ro'e (m,Ez) ro'a (w,Ez)

Die Gegenwart der GiGeG-Verben sieht wie


folgt aus:

diber (sprach) männlich weiblich


Einzahl medaber medaberet
Mehrzahl medabrim medabrot

tiken (reparierte) männlich weiblich


Einzahl metaken metakénet
Mehrzahl metaknim metaknot

Die Endungen der Gegenwart für beide Verb-


gruppen lauten also:

männlich weiblich
Einzahl - -et bzw. -a
Mehrzahl -im -ot

Außerdem bekommt der Stamm der GaGaG-


Verben die Selbstlaute o und e, bei den GiGeG-
Verben a und e.

hu oved harbe. hem korim iton.


Er arbeitet viel. Sie lesen Zeitung.
ani kone jerakot. hi schota kafe.
Ich kaufe Gemüse. Sie trinkt Kaffee.
anachnu medabrim ivrit. at mezalémet otánu.
Wir sprechen hebräisch. Du fotografierst uns.

arba’im ve’echad 41
Verben und Zeiten
Zukunft

Das Zukunftsverb besteht aus einer Vorsilbe


und evtl. einer Nachsilbe, welche die Person
anzeigen, sowie einem Stamm, der aus der Ge-
genwartsform Einzahl männlich gebildet
wird. Demzufolge auch hier die Unterschei-
dung zwischen GaGaG- und GiGeG-Verben.
GaGaG-Verben werden in der Zukunft fol-
gendermaßen gebeugt:
Vom Stamm der Gegenwartsform (für das fol-
gende Beispiel katev) wird der erste Selbstlaut
gestrichen (also -a-). Der zweite Selbstlaut
wird durch -o- immer dann ausgetauscht,
wenn die gebeugte Form keine Nachsilbe hat.
Außerdem wird im folgenden Beispiel das k
durch seine Aussprachevariante ch ausge-
tauscht.

kotev schreibt
echtov ich werde schreiben
tichtov du(m) wirst schreiben
tichtevi du(w) wirst schreiben
jichtov er wird schreiben
tichtov sie wird schreiben
nichtov wir werden schreiben
tichtevu ihr werdet schreiben
jichtevu sie werden schreiben

echtov lecha michtav bekarov.


ich-werde-schreiben dir Brief bald
Ich werde dir bald einen Brief schreiben.

42 arba’im veschtájim
Verben und Zeiten
machar tikra ßéfer.
morgen du-wirst-lesen Buch
Morgen wirst du ein Buch lesen.

hem jiknu tapusim.


sie werden-kaufen Orangen
Sie werden Orangen kaufen.

Dummerweise gibt es hier eine ganze Menge


von Ausnahmen, die höchstens einen echten
Grammatikfreak begeistern würden. Aber all
diese Fälle sind sich so ähnlich, nur die Selbst-
laute der Vorsilben verändern sich, z. B.
te-, ta-, so dass man mit dem hier gezeigten
Beugungsmuster keinerlei Verständigungs-
schwierigkeiten haben dürfte.
Die GiGeG-Verben sehen um einiges leichter
aus: Die Vorsilbe me- der Gegenwartsform
Einzahl männlich wird durch die Vorsilben
der Zukunft ersetzt. Aus medaber wird zuerst
einmal daber und dann:

medaber spricht

adaber ich werde sprechen


tedaber du(m) wirst sprechen
tedabri du(w) wirst sprechen
jedaber er wird sprechen
tedaber sie wird sprechen
nedaber wir werden sprechen
tedabru ihr werdet sprechen
jedabru sie werden sprechen

arba’im veschalosch 43
Verben und Zeiten
efgosch otcha.
ich-werde-treffen dich
Ich werde dich treffen.

machar nedaber al habe'ajot schelcha.


morgen wir-werden-sprechen über die-Probleme deine
Morgen werden wir deine Probleme besprechen.

Befehlsform

Wenn man die Zukunftsformen gelernt hat,


stellt die Befehlsform keine Probleme mehr dar.
Beide Formen sind sehr ähnlich. Man muss nur
die erste Silbe weglassen:

telech (m) du wirst gehen


lech! (m) geh!
titni (w) du wirst geben
tni! (w) gib!
tiknu (MZ) ihr werdet kaufen
knu! (MZ) kauft!

Da sich beide Formen so ähneln, wird in der Um-


gangssprache häufig die Zukunftsform auch als
Befehlsform verwendet: z.B. tar'é (m), „du wirst
zeigen“ heißt dann auch „Zeig!“
Die verneinte Befehlsform: Will man jemanden
etwas verbieten, stellt man einfach das Wort al
(nicht) vor die Zukunftsform:

Al tiga bi !
nicht-du wirst berühren-mich(m)
Fass mich nicht an!
44 arba’im ve’arba
Verben und Zeiten
Al ta'is!
nicht-du wirst wagen (m)
Wag es nicht!

Das Hilfsverb „sein“

Gegenwart

„Sein“ wird nur in der Vergangenheit und in


der Zukunft gebraucht, in der Gegenwart
wird es einfach ausgelassen. Für „du bist
schön“ sagt man im Hebräischen wörtlich
„du schön“.

ani raev. se jakar. hajom cham.


ich hungrig dies teuer heute heiß
Ich bin hungrig. Dies ist teuer. Heute ist es heiß.

Vergangenheit

hajíti ich war


hajíta du (m) warst
hajít du (w) warst
haja er war
hajta sie war
hajínu wir waren
hajítem ihr (m) wart
hajíten ihr (w) wart
haju sie waren

arba’im vechamesch 45
Verben und Zeiten
Zukunft

eheje ich werde sein


tihije du (m) wirst sein
tihiji du (w) wirst sein
jihije er wird sein
tihije sie wird sein
nihije wir werden sein
tihiju ihr werdet sein
jihiju sie werden sein

hajínu bejeruschalájim. hajíti chole.


(wir-)waren in-Jerusalem (ich-)war krank
Wir waren in Jerusalem. Ich war krank.

ech haja? haja tov. jihije tov


wie (es-)war (es-)war gut wird gut
Wie war es? Es war gut. Alles wird gut.
(Redewendung)

tihije ajef machar.


du-wirst-sein müde morgen
Du wirst morgen müde sein.

harofe jihije po.


der-Arzt wird-sein hier
Der Arzt wird hier sein.

46 arba’im veschesch
Verhältniswörter (Präpositionen)

Verhältniswörter (Präpositionen)
E inige Verhältniswörter sind im Hebräi-
schen lediglich Vorsilben des Wortes, auf das
sie sich beziehen. Es gibt drei solcher Vorsil-
ben, welche allerdings im Deutschen mehr als
eine Bedeutung haben können (s. nächste Sei-
te).

be- in, an (unbestimmt) zeigen einen


ba- im, am (bestimmt) Ort an

bejißrael cham. hu nimza bachof.


in-Israel heiß er befindet-sich am-Strand
In Israel ist es heiß. Er ist (befindet sich) am
Strand.

kol hajom hi nischéret bamita.


ganze der-Tag sie bleibt im-Bett
Den ganzen Tag bleibt sie im Bett.

le- nach, zu, in ein (unbestimmt) zeigen eine


la- nach, zu, in das (bestimmt) Richtung an

hu naßa lemizrájim.
er fuhr nach-Ägypten
Er fuhr nach Ägypten.

bo itánu lamiß'ada.
komm mit-uns in-das-Restaurant
Komm mit uns ins Restaurant.

arba’im veschéva 47
Verhältniswörter (Präpositionen)
mi- von, aus, seit

ani ba mijeruschalájim.
ich komme aus-Jerusalem
Ich komme aus Jerusalem.

hatabá'at misahav. schamáti et se midália.


der-Ring aus-Gold ich-hörte den dies von-Dalia
Der Ring ist aus Gold. Ich hörte dies
von Dalia.

mimachar ad ßof hachódesch ani becho-


fesch.
von-Morgen bis Ende der-Monat ich in-den-Ferien
Von morgen bis Ende des Monats bin ich in
den Ferien.

„normale“ Verhältniswörter

al auf
acharej nach, nachher, hinter
meál über
al jad neben
táchat unter
ben zwischen
mitáchat unterhalb
biglál wegen
betóch in, drin
ad bis
ezél bei
karov nahe
lifnej vor, vorher
rachok weit, fern
48 arba’im veschmóne
Verhältniswörter (Präpositionen)
hu gar ezél hahorim.
er wohnt bei die-Eltern
Er wohnt bei den Eltern.

amádeti acharej haknißa.


ich-stand hinter der-Eingang
Ich stand hinter dem Eingang.

biglal hagéschem hameßiba lo hitkajma.


wegen der-Regen das-Fest nicht stattfand
Wegen des Regens fand das Fest nicht statt.

Beziehen sich Verhältniswörter auf ein Für-


wort, so verschmelzen sie mit diesem zu ei-
nem Wort. Das Fürwort bildet nach dem be-
kannten Muster (siehe Fürwörter auf S. 22)
die Endung des Verhältniswortes. Vgl. dazu
die folgenden Sätze mit den obigen:

hu gar ezlam.
er wohnt bei-ihnen
Er wohnt bei ihnen.

amádeti acharécha.
ich-stand hinter-dir
Ich stand hinter dir.

biglalo hameßiba lo hitkajma.


wegen-ihm das-Fest nicht stattfand
Wegen ihm fand das Fest nicht statt.

arba’im vetéscha 49
Bindewörter (Konjunktionen)

Bindewörter (Konjunktionen)
Z wei Bindewörter kommen als Vorsilben
vor:

ve- und
sche- dass

te vekafe hem medabrim vezochakim.


Tee und-Kaffee sie reden und-lachen
Tee und Kaffee Sie reden und lachen.

se nachon schehi neßu'a?


dies wahr dass-sie verheiratet
Ist es wahr, dass sie verheiratet ist?

weitere Bindewörter

o oder rak nur


aval aber éla sondern
ki denn, weil kedej um zu
Bindewörter stehenkmo wie im ob
immer vor dem gam auch
Satzteil, der
verbunden wird: hem holchim, aval anáchnu nischárim.
sie gehen, aber wir bleiben
Sie gehen, aber wir bleiben.

hu lo rak schar, éla hu gam menagén.


er nicht nur singt, sondern er auch musiziert
Er singt nicht nur, sondern er musiziert auch.
50 chamischim
Dieses & Jenes / Hier & Dort

Dieses & Jenes / Hier & Dort


„D ieses“ und „jenes“ werden wie Eigen-
schaftswörter dem Hauptwort nachgestellt
und richten sich nach diesem in Geschlecht
und Zahl:

dieses & jenes

hase dieser (m) hahu jener (m)


hasot diese (w) hahi jene (w)
ha'éle diese (Mz) hahem jene (m,Mz)
hahen jene (w,Mz)

ata ohev et haßéret hase?


du(m) magst den der-Film dieser
Magst du diesen Film?

lo, aval haßéret hahu haja mamasch tov.


nein, aber der-Film jener war wirklich gut
Nein, aber jener Film war wirklich gut.

hier & dort „Hier“ und „dort“


werden wie im
po, kan hier Deutschen verwendet.
scham dort

kan lo modi'in.
hier nicht Auskunft
Hier ist keine Auskunft.
chamischim ve’echad 51
Zahlen und zählen
scham jesch miß'ada tova.
dort ist Restaurant gut
Dort gibt es ein gutes Restaurant.

po vescham haju beajot.


hier und-dort waren Probleme
Hier und dort gab es Probleme.

Zahlen und zählen


Grundzahlen (Kardinalzahlen)

0 éfeß
1 achat 6 schesch
2 schtájim 7 schéva
3 schalosch 8 schmóne
4 arba 9 téscha
5 chamesch 10 éßer

11 achat eßre
12 schtem eßre
13 schlosch eßre
14 arba eßre
15 chamesch eßre
16 schesch eßre
17 schva eßre
18 schmone eßre
19 tscha eßre

20 eßrim 60 schischim
30 schloschim 70 schiv'im
40 arba'im 80 schmonim
50 chamischim 90 tisch'im
52 chamischim veschtájim
Zahlen und zählen
21 eßrim ve'echad (zwanzig und-eins)
22 eßrim veschtájim (zwanzig und-zwei)
35 schloschim vechamesch
(dreißig und-fünf)
73 schiv'im veschalosch (siebzig und-drei)

100 mea
200 matájim
300 schlosch me'ot
400 arba me'ot

... weiter immer mit Grundzahl + me'ot:

700 schva meot


800 schmona meot
900 tscha meot

1000 elef
2000 alpájim
3000 schlóschet alafim
4000 arba'at alafim
5000 chameschet alafim
6000 schéschet alafim
7000 schvat alafim Von hier an geht's
8000 schmónat alafim wieder normaler zu,
9000 tschat alafim und zwar nach dem
10000 aßéret alafim gleichen Muster wie im
Deutschen:
11.000 achat eßre elef (elf tausend)
12.000 schtem eßre elef (zwölf tausend)
20.000 eßrim elef (zwanzig tausend)
100.000 mea elef (hundert tausend)
chamischim veschalosch 53
Zahlen und zählen
eßrim veschesch be'april, elef tscha me'ot
schmonim vescheva.
zwanzig und-sechs im-April, tausend neun
hundert achtzig und-sieben
26. April 1987

Ordnungszahlen (Ordinalzahlen)

rischon/-a erster/erste
scheni/schnija zweiter/zweite
schlischi/-t dritter/dritte
revi'i/-t vierter/vierte
chamischi/-t fünfter/fünfte
schischi/-t sechster/sechste
schvi'i/-t siebter/siebte
schmini/-t achter/achte
tschi'i/-t neunter/neunte
aßiri/-t zehnter/zehnte
acharon/-a letzter/letzte

hapaam harischona hatango ha'acharon


das-Mal das-erste der-Tango der-letzte
das erste Mal der letzte Tango

hajom haschvi'i
der-Tag der-siebte
der siebte Tag

54 chamischim ve’arba
Die Zeit

Die Zeit
Uhr- und Tageszeit

ma hascha'a? hascha'a schéva vachézi.


was die-Stunde die-Stunde sieben und-halb
Wie spät ist es? Es ist halb acht.

hascha'a schalosch. hascha'a réva letéscha.


die-Stunde drei die-Stunde viertel zu-neun
Es ist drei Uhr. Es ist viertel vor neun.

hascha'a éßer varéva. chamesch dakot leschtájim echad ve'aßara


die-Stunde zehn und-viertel fünf Minuten zu-zwei eins und-zehn
Es ist viertel nach zehn. fünf Minuten vor zwei zehn nach eins

schéva babóker schtem eßre bazohorájim


sieben in-Morgen zwölf in-Mittag
sieben Uhr morgens zwölf Uhr mittags

schalosch acharej hazohorájim schesch ba'érev achad eßre baláila


drei nach der-Mittag sechs in-Abend elf in-Nacht
drei Uhr nachmittags sechs Uhr abends elf Uhr nachts

mißpar Nummer, Zahl


jom Tag
be'érech ungefähr
schavú'a Woche
mechir Preis
chódesch Monat
joter mehr
schana Jahr
pachot weniger
chamischim vechamesch 55
Die Zeit
ta'arich Datum
achschav jetzt
lachuz in Eile
ad achschav bis jetzt
sman Zeit
schnija Sekunde
schilschom vorgestern
daka Minute
etmol gestern
scha'a Stunde
hajom heute
od me'at bald
machar morgen
mukdam früh
mochrotájim übermorgen
me'uchar spät
scha'on Uhr

Wochentage

Die Wochentage sind im Hebräischen nume-


riert. Die Woche beginnt allerdings mit dem
Sonntag: „Sonntag“ heißt also „erster Tag“,
„Montag“ ist der „zweite Tag“ usw.

jom rischon Sonntag


jom scheni Montag
jom schlischi Dienstag
jom revi'i Mittwoch
jom chamischi Donnerstag
jom schischi Freitag
schabat Samstag
56 chamischim veschesch
Die Zeit

Ländernamen

germánia Deutschland
germáni/germánia Deutscher/-e
germanit Deutsch (Sprache)
óstrija Österreich
óstri Österreicher/-in
schweiz/schwetzária Schweiz
schwezári/-t Schweizer/-in
hólland Niederlande
hollándi/hollándit Niederländer/-in
zarfat Frankreich
zarfatit Französisch
ánglia England
anglit Englisch
arzot habrit Vereinigte Staaten
amerikai Amerikaner
mizrájim Ägypten
mízri Ägypter
jißrael Israel
jarden Jordanien
chamischim veschéva 57
58 chamischim veschmóne
Begrüßen, Redewendungen

Begrüßen, Redewendungen
begrüßen

2 bóker tov!
morgen gut
Einen guten Morgen!

2 Antwort: bóker or!


Morgen Licht
Einen erleuchteten Morgen!

2 érev tov! lájla tov!


Abend gut Nacht gut
Guten Abend! Gute Nacht!

schalom

bedeutet „Friede“. Es wird sowohl zur Be-


grüßung als auch zum Abschied benutzt. Es
ist wahrscheinlich das bekannteste Wort des
Hebräischen und wurde sozusagen zum
„Markenzeichen“ von Israel.

2 ma schlomcha? Wie geht es dir? (m)


2 ma schlomech? Wie geht es dir? (w)
2 ma schlomchem? Wie geht es euch?
2 ma nischma? Wie geht's?

Die letzte Frage ist meistens als Floskel ge-


meint, um ein Gespräch einzuleiten. Somit
muss man seinen Gesprächspartner nicht
chamischim vetéscha 59
Begrüßen, Redewendungen
gleich mit seiner ganzen Leidensgeschichte
aufwarten. Die kann noch eine Minute ruhen.
Die möglichen Antworten lauten also:

hakol beßéder. tov meod. kácha kácha. 2


alles in-Ordnung gut sehr so so
Alles in Ordnung.Sehr gut. Es geht so.

60 schischim
Begrüßen, Redewendungen
2 ech kor'im lecha? ech kor'im lach? ech kor'im lachem?
wie nennen dich(m) wie nennen dich(w) wie nennen euch(m,Mz)
Wie heißt du? Wie heißt du? Wie heißt ihr?
(zum Mann) (zu einer Frau) (zu mehreren Personen)

2 kor'im li Jossi. na'im meod.


nennen mich Jossi angenehm sehr
Ich heiße Jossi. Sehr angenehm.

2 kama sman ata kvar ba'árez? schloscha schvu'ot.


wieviel Zeit du schon im-Land (m) drei Wochen
Wie lange bist du schon im Lande? Drei Wochen.

2 ata meruze/at meruza po? ken, so érez jafa meod.


du zufrieden (m/w) hier ja, dies Land schön sehr
Bist du zufrieden hier? Ja, dies ist ein sehr schönes Land.

verabschieden

2Lehitra'ot vetijul na'im.


wiedersehen und-Ausflug angenehm
Auf Wiedersehen und einen angenehmen Ausflug.

Wem lehitra'ot zu lang ist, kann auch lehit sa-


gen, was eher umgangssprachlich ist, und sich
vielleicht mit „bis dann“ übersetzen lässt. Die
importierten Ausdrücke bye und tschau sind
ebenfalls weit verbreitet. Zum Abschied be-
nutzt man auch das schon erwähnte schalom.
Wenn man jetzt frisch und frei seine ersten
Sätze an den Mann bringt, wird sich sicher je-
der denken, dass man die Sprache bestens
schischim ve’echad 61
Begrüßen, Redewendungen
beherrscht. Als Antwort wird dann ein Rede-
schwall über einen hereinbrechen, den man
kaum verstehen wird. In solchen Fällen kann
der folgende Satz nützlich sein:

(te)daber joter le'at. 2


sprich mehr langsam
Sprich langsamer.

die höfliche „Sie-Form“

Die höf liche „Sie-Form“ gibt es im Hebräi-


schen nicht, so wie überhaupt formale Ver-
haltensnormen kaum existieren. Das geht so
weit, dass die chuzpa jißraelit (die „israelische
Frechheit“) zum Nationalcharakter geworden
ist, genau wie etwa Deutsche als arbeitsam
und Schweizer als pünktlich gelten.
Jedenfalls gibt es keine „Sie-Form“, jeder
wird mit „du“ angesprochen. Außerdem
nennt man normalerweise auch fremde Leute
beim Vornamen; auf Bankschaltern und auf
Ämtern steht jeweils nur der Vorname auf den
Namensschildern.
Will man trotzdem besonders höflich sein,
spricht man die Leute mit adoni (mein Herr)
oder mit gvirti (meine Dame) an. Trifft man sich
mit dem Ministerpräsidenten zum Kaffee, viel-
leicht auch mit älteren Menschen, die aus
Deutschland oder Österreich stammen, so kann
man die mit mar (Herr) soundso bzw. gevéret
(Frau) soundso betiteln. Aber wie gesagt, diese
Form ist unter gewöhnlichen Leuten unüblich.
62 schischim veschtájim
Handzeichen

Handzeichen
D en Handrücken nach unten halten und
die Fingerspitzen nach oben zusammen-
drücken bedeutet rega (Augenblick), im Sin-
ne von „warte einen Augenblick“. Erfah-
rungsgemäß kann das aber alles zwischen we-
nigen Sekunden und einigen Stunden bedeu-
ten ...

In einem anderen Zusammenhang kann die-


ses Zeichen auch leat leat (langsam langsam)
heißen, „stress nicht so“, oder auch in einer
hitzigen Diskussion „Augenblick, lass mich
mal reden.“
Anstatt „nein“ zu sagen, wird oft nur mit der
Zunge geschnalzt. Die Zungenstellung ist da-
bei die gleiche wie beim Aussprechen von „z“.
Achten Sie darauf, wenn Sie z. B. auf der
Straße Leute etwas fragen.
Eine andere Geste, vor allem bei Jugendli-
chen, ist das möglichst lautstarke Einsaugen
von Luft durch den gespitzten Mund (bei ei-
nem vorbeigehenden Mädchen). Dies ent-
spricht etwa dem hiesigen „nachpfeifen“.
schischim veschalosch 63
Unterwegs ...

Unterwegs ...
D as wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in
Israel ist der Bus. Das Verkehrsnetz ist recht
gut ausgebaut. Jeder größere Ort hat einen
Busbahnhof (tachana merkasit), von wo aus
Busse in alle Richtungen fahren. Studenten
bekommen 10% Ermäßigung auf längeren
Strecken. Achtung: Am Samstag (schabat),
dem offiziellen Ruhetag, fahren (außer in
Haifa) keine Busse. Dies gilt von Freitag- bis
Samstagabend. Züge gibt es praktisch nicht.
Auf vielbefahrenen Strecken verkehren auch
Sammeltaxis (scherut), welche erst losfahren,
sobald sie voll sind, und nur weniges mehr ko-
sten als die Busse.
Am Flugplatz kann jeder Englisch, und beim
Zoll ist es sogar ratsam, nicht hebräisch zu
sprechen.

... im Autobus

ótobuß Autobus
tachana Haltestelle
kupa Schalter
modi'in Information
kartiß Fahrkarte
hanacha Ermäßigung
la'alot einsteigen
mechir Preis
jaschir direkt
makom Platz
64 schischim ve’arba
Unterwegs ...
tafuß/-a besetzt (m/w)
jezi'a Abfahrt
male/me'lea voll (m/w)
rek/-a leer (m/w)
neßi'a Reise
tor Schlange
razif Bahnsteig
ichur Verspätung
luach smanim Fahrplan
kivun Richtung
karov/krova nah (m/w)
rachok/rechoka fern (m/w)
knißa Eingang
magi'a kommt an (m)

2 matai joze ha'ótobuß harischon / ha'acharon le'elat?


wann ausgeht der-Bus der-erste / der-letzte nach-Elat
Wann fährt der erste / letzte Bus nach Elat?

2 esje ótobuß magí'a le'elat?


welcher Bus ankommt nach-Elat
Welcher Bus fährt nach Elat?

2 efo efschar liknot kartiß?


wo möglich kaufen Ticket
Wo kann ich ein Ticket kaufen?

(efschar heißt sowohl „möglich“ als auch „können“.)

2 éfo hakupa?
wo der-Schalter
Wo ist der Schalter?

schischim vechamesch 65
Unterwegs ...
schnej kartißim haloch vaschov lejeruschalájim. 2
zwei Tickets hin und-zurück nach-Jerusalem
Zwei Retourtickets nach Jerusalem.

jesch hanacha leßtudéntim? 2


ist Ermäßigung für-Studenten
Gibt es Studentenermäßigung?

káma sman lokéach mi-... le-... ? 2


wieviel Zeit nimmt von-... nach-...
Wie lange geht es von ... nach ... ?

se haótobuß hajaschir? mischehu joschev kan? 2


dies der-Bus der-direkte jemand sitzt hier
Ist das der direkte Bus? Sitzt hier jemand?

efschar lehagid li, éfo larédet? 2


möglich sagen mir, wo heruntergehen
Übrigens, Wörter wie Kannst du mir sagen, wo ich aussteigen muss?
„bitte“, „danke“,
„Entschuldigung“
werden nur sehr Tipp:
spärlich gebraucht.
Einmal bedankte ich Wann immer man etwas wissen will, sollte
mich nach Erhalt des man möglichst kurz fragen. In Israel läuft das
Rückgeldes bei einem Leben mit ziemlich viel Stress ab, und nie-
Busfahrer. Daraufhin mand hat die Geduld, langen Fragen zu-
wurde ich nur sehr zuhören. Und Busfahrer sind die schlimm-
erstaunt angeschaut sten. Bevor man Zeit hatte zu fragen „Ent-
und bekam ein schuldigung, könnten Sie mir vielleicht sagen
„Was willst du von ...“, ist der Bus schon abgefahren. Deshalb, je
mir?“ zu hören. kürzer man fragt, desto besser.

66 schischim veschesch
Unterwegs ...
... mit dem Taxi

Im Taxi hingegen empfiehlt es sich, He-


bräischkenntnisse zu demonstrieren und
überhaupt zu zeigen, dass man sich auskennt
und sich nicht übers Ohr hauen lässt. Gleich
beim Einsteigen sollte man verlangen: „taf'il
et hamone!“ (Schalte den Zähler ein!). Aller-
dings muss man dann auch darauf gefasst
sein, dass der Fahrer droht, einen gar nicht
mitzunehmen. In einem solchen Fall kann
man nicht viel machen. Man sollte dann aber
eine Quittung verlangen, am besten aber erst,
wenn man schon fährt. Vom Gesetz her ist je-
der Taxifahrer verpf lichtet, den Zähler ein-
und eine Quittung auszustellen. Bei inkor-
rektem Verhalten kann man den Fahrer unter
Angabe der Nummer auf dem Taxischild bei
der zuständigen Behörde (mißrad hatachbu-
ra, mefakeach al hatáavura; gibt es in Jerusa-
lem, Tel Aviv und Haifa) anzeigen. Die Andro-
hung hierzu reicht oft aus, um zu seinem
Recht zu kommen.

2 táxi, lenmal teufa! ani zarich le-...


Taxi, zu-Hafen Flug ich muss nach-...
Taxi, zum Flughafen! Ich muss nach ...

2 har'é li et reschimat hamechirim.


zeig mir die Liste die-Preise
Zeig mir die Preisliste.

schischim veschéva 67
Unterwegs ...
ani efne lamefakeach al hatáavura. 2
ich werde-wenden zum Überwacher auf der-Verkehr
Ich werde mich an die Verkehrsüberwachungs-
behörde wenden.

(ti)ßa joter maher / leat. (ta')azor po! 2


fahr mehr schnell / langsam halte-an hier
Fahr schneller / langsamer. Halte hier an!

táxi, monit Taxi namal te'ufaFlugplatz


mone Zähler tißa Flug
maher schnell namal Hafen
le'at langsam ßfina, onija Schiff
óto, mechonitAuto ir Stadt
lißkor mieten kfar Dorf
delek Benzin moschav Siedlung
mussach Werkstatt jamin rechts
mapa Karte ßmol links

... mit dem Auto

efo tachanat hadelek hakrova? 2


wo Station die-Benzin die-nahe
Wo ist die nächste Tankstelle?

Achtung: temale bevakascha. 2


Kontrollieren Sie, füll bitte
ob der Zähler an Bitte volltanken.
der Zapfsäule auf
Null steht! Jesch li pántscher. kar'á li te'una. 2
ist mir Panne geschah mir Unfall
Ich habe eine Panne. Ich hatte einen Unfall.

68 schischim veschmóne
Unterwegs ...
2 efschar la'asor li?
möglich helfen mir
Kannst du mir helfen?

kleine Pannenhilfe

Wasserschlauch zinor majim


Zündung ma'aréchet hazata
Loch im Reifen pántscher
der Motor kocht hamanoa roteach
Anlasser stárter
Auspuff exost
Bremsen bréksim
Handbremse hándbreks
Kupplung klatsch
elektrischer Schaden defekt elektróni
Lichtanlage ma'aréchet orot
Getriebe ma'aréchet galgalim
Lenkrad hége
Lenkung ma'aréchet higúi
Motor manóa
Scheibenwischer wíscherim
Hupe zofar
Zündkerze plag
Keilriemen gumiot
Batterie bateria
Pedal davscha
Vergaser karborátor
Öl (Motor-) schémen
Benzin bensin, delek
Wasser májim

schischim vetéscha 69
Unterwegs ...
Hammer patisch
Zange plájer
Schraubenzieher mavreg
Schraube bóreg
Gabelschlüssel maftéach schvédi
Überbrückungskabel kabel chaschmali
Kanister tschérikan
Abschleppseil kábel grira
Pannen-Dreieck meschulasch adom
Ersatzrad galgal resérvi
Wagenheber dschek
Fahrausweis rischajon nehiga
Fahrzeugschein rischajon óto

Dies ist sicher die leichteste Liste zum Lernen,


da die meisten Ausdrücke direkt dem Engli-
schen entnommen sind. Dennoch sollte man
versuchen, sie mit möglichst hebräischem Ak-
zent auszusprechen; bei zu reinem Englisch
könnte es sonst zu Verständigungsproblemen
kommen.

trampen ...

Das Trampen ist in Israel weit verbreitet, vor


allem bei Soldaten. Es gilt als moralisch gut,
Soldaten mitzunehmen, und deshalb werden
die meisten Autofahrer eher diese als Touri-
sten mitnehmen. Das bekannte Autostopzei-
chen ist in Israel unüblich. Statt dessen zeigt
man mit dem Zeigefinger auf die Straße.

70 schiv’im
Wohnen, Übernachten

Wohnen, Übernachten
ßlicha, éfo malon schefer?
2 Entschuldigung, wo Hotel Schefer
Entschuldigung, wo ist das Hotel Schefer?

jaschar, kódem jamina veachar kach ßmóla.


2 geradeaus, zuerst nach-rechts, und-danach nach-links
Geradeaus, zuerst nach rechts, und danach nach
links.

schalom, jesch po chéder panuj?


2 guten-Tag, ist hier Zimmer frei
Guten Tag, haben Sie ein Zimmer frei?

jesch po chéder sugi / jachid?


2 ist hier Zimmer paar / einzel
Gibt es hier ein Doppel- / Einzelzimmer?

efschar lir'ot et hachéder?


2 möglich sehen das-Zimmer
Kann ich das Zimmer sehen?

hamechir kolel aruchat bóker?


2 der-Preis einschließt Essen Morgen
Ist das Frühstück im Preis inbegriffen?

bevakascha ta'aße nikajon / ßéder!


2 bevakascha ta'aßi nikajon / ßéder! (zu einem Mann)
2 bitte mache Sauberkeit / Ordnung (zu einer Frau)
Bitte mach sauber / Ordnung!

schiv’im ve’echad 71
Wohnen, Übernachten
machar e'esov. 2
morgen ich-werde-verlassen
Morgen reise ich ab.

malon Hotel
chenjon Camping
chéder (jachid) (Einzel-)zimmer
chéder sugi Doppelzimmer
misug avir Klimaanlage
maftéach Schlüssel
or Licht
panuj/pnuja frei (m/w)
tafuß/tfußa besetzt (m/w)
leha'ir wecken

\yrbg auf dem Klo

d scherutim Toilette
gvarim niagára Spülung
Herren niar tualet WC-Papier
májim Wasser
ambátja Badewanne
mikláchat Dusche
cham heiß
kar kalt

éfo jesch po sherutim? 2


\ycn / twrbg wo ist hier Toiletten
Wo gibt es hier eine Toilette?
c
gvarot, naschim meod dachuf!!!
Damen sehr dringend
Sehr dringend!!!
72 schiv’im veschtájim
Essen und Trinken

Essen und Trinken


ani ra'ev / zame. (sagt Mann)
2 ani re'eva / zme'a. (sagt Frau)
ich hungrig / durstig
Ich bin hungrig / durstig.

jesch po baßviva miß'ada?


2 ist hier in-Umgebung Restaurant
Gibt es hier in der Nähe ein Restaurant?

hamiß'ada ptucha / ßgura.


2 das-Restaurant offen / zu
Das Restaurant ist geöffnet / geschlossen.

mataj atem potchim / ßogrim?


2 wann ihr aufmacht / zumacht
Wann macht ihr auf / zu?

jesch schischlik?
2 ist Spießchen
Gibt es hier Spießchen?

ani roze schnítzel im óres wehi rak roza miz


2 tapusim.
ich will(m) Schnitzel mit Reis und-sie nur will(w) Saft Orangen
Ich möchte ein Schnitzel mit Reis,
und sie möchte nur einen Orangensaft.

bevakascha, tavi li koß chadasch, hase meluchlach.


2 mit-Bitte, bring mir Glas neu, das-dieses schmutzig
Bring mir bitte ein neues Glas, dieses ist schmutzig.

schiv’im veschalosch 73
Essen und Trinken
od máschehu? lo, séhu. 2
noch etwas nein, das-ist-es
Noch etwas? Nein, das ist alles.

ken, ani roze / roza od ...


schnej kafe bevakascha. 2
ja, ich will(m/w) noch ... zwei Kaffee bitte
Ja ich hätte gern noch ... zwei Kaffee bitte.

ha'óchel haja me'ule. 2


das-Essen war ausgezeichnet
Das Essen war ausgezeichnet.

efschar leschalem? 2
möglich zahlen
Kann ich bitte zahlen?

se bischvilcha. (zu einem Mann) 2


se bischvilech. (zu einer Frau) 2
dies für-dich
Das (Trinkgeld) ist für dich.

bete'avon! 2
mit-Appetit
Guten Appetit!

typische Gerichte

Chúmus: (wörtl. „Kichererbsen“) Sauce aus


zerstoßenen Kichererbsen
Tchína: Sauce aus zerstoßenen Sesamkör-
nern
74 schiv’im ve’arba
Essen und Trinken
Pítta: Was für einen Mac-Donald's-Fan das
Sesambrötchen, das ist für einen Israeli die
Pítta: ein flaches, innen hohles Brot, in wel-
ches alles mögliche Essen hineingestopft
wird.
Faláfel: Eine Pítta mit Kügelchen aus Ki-
chererbsen, Salat, Salzgurken u.a. darin, dar-
über Tchína sowie eine rote, höllisch scharfe
Sauce (Vorsicht!).
Gar'inim: Kerne, welche bei jeder Gelegen-
heit geknabbert werden: auf der Straße, zu
Hause, bei Freunden, oder im Kino. Es gibt
die weißen Kürbiskerne (levanim) und die
schwarzen Sonnenblumenkerne (schchorim).
Man steckt den Kern in den Mund, öffnet die
Schale mit den Zähnen, und mit der Zunge
wird der Kern herausgeholt. Das ist nicht
ganz einfach, aber mit einiger Übung schafft
man's schon. Die Schalen werden – je nach
Umgebung – ausgespuckt oder dezent in ein
Tellerchen gelegt.

chem'a Butter
margarína Margarine
riba Konfitüre
gvina zehuba Käse
gvina levana Quark
bejza Ei
chamuzim eingemachtes Gemüse
baßar Fleisch (Kalb, Rind)
of Huhn
schíschlik Spießchen
dag Fisch
schiv’im vechamesch 75
Essen und Trinken
marak Suppe
itriot Nudeln
tschips Pommes frites
óres Reis
jerakot Gemüse
sche'u'it Bohnen
agvaniot Tomaten
kischu'in Zucchini
chazilim Aubergine
tapuchej adama Kartoffeln

sejtim Oliven
bazal Zwiebeln
cháßa Kopfsalat
schémen Öl
mélach Salz
pílpel Pfeffer
sukar Zucker
tapus Orange
tapuach Apfel
banána Banane
afarßémon Khaki
limon Zitrone
melafefon Gurke
pilpel Paprika
geser Möhre
botnim Erdnüsse
gar'inim Kerne
milon Melone
avatíach Wassermelone
lechem Brot
lachmanja Brötchen
uga Kuchen
76 schiv’im veschesch
Essen und Trinken
ugia Kekse
glída Speiseeis
chalav Milch

miz Saft
bírra Bier
jájin Wein
adom -roter
lavan -weißer

miß'ada Restaurant
hasmana Bestellung
hismin bestellte
tafrit Speisekarte
melzar/it Kellner/in
cheschbon Rechnung
tip Trinkgeld

óchel Essen aruchat bóker Frühstück


schtija Getränk aruchat zohorájim Mittagessen
achal aß (m) aruchat érev Abendessen
schata trank (m) charif scharf
ra'ev hungrig (m) matok süß
zame durstig (m) chamuz sauer

ßakin Messer koß Glas


kaf Löffel ßéfel Tasse
masleg Gabel zaláchat Teller
kapit Löffelchen mapit Serviette

ßakum heißt „Besteck“ und ist eine Verkür-


zung der Wörter ßakin, kaf, umasleg (Messer,
Löffel, Gabel).
schiv’im veschéva 77
Einkaufen

Einkaufen
I n den größeren Städten gibt es Märkte
(schuk). Dort erhält man die größte Auswahl,
die billigsten Preise und die schönsten Früch-
te. Es gibt alles: Esswaren, Weine, Küchenge-
schirr, Kleider und vieles mehr. Diese Märkte
sind noch völlig vom Touristenstrom, der die
arabischen Märkte überflutet, verschont ge-
blieben. Aus diesem Grunde wird man auch
vergeblich nach Reiseandenken suchen. Dafür
findet man hier aber das „andere Israel“ – Leu-
te vorwiegend orientalischer Abstammung.
Wenn man bisher den Eindruck hatte, Israel
sei ein mehr oder weniger westliches Land, so
wird man hier eines besseren belehrt: ein Ge-
dränge und Geschrei, jeder Gemüsehändler
versucht, die Käufer durch lauteres Rufen von
seinem Nachbarn abzuziehen.
Hier muss man wohl oder übel sein He-
bräisch anwenden, mit Englisch kommt man
keinen Meter weit. Handeln ist, besonders bei
Esswaren, eher unüblich. Aber die Preise ge-
hen Freitag nachmittag kurz vor Geschäfts-
schluss mächtig runter.
Ansonsten gibt es kleinere Lebensmittellä-
den (makólet) und natürlich die großen Su-
permärkte. Im makólet lernt man schnell den
Besitzer kennen und kommt mit ihm auch
leicht ins Gespräch, die Supermärkte sind
größer und weniger persönlich, dafür aber
auch billiger.
78 schiv’im veschmóne
Einkaufen
2 éfo efschar liknot bgadim? ani roze liknot chulza.
wo möglich kaufen Kleider ich will(m) kaufen Hemd
Wo kann man Kleider kaufen? Ich will ein Hemd kaufen.

2 káma se ole? bevakascha har'e/har'i li, ma jesch.


wieviel dies kostet bitte zeig (m/w) mir, was ist
Wieviel kostet das? Bitte zeig mir, was es alles gibt.

michnaßájim Hose
chulza Hemd, Leibchen
gufija Unterleibchen
tachtonim Unterhosen
garbájim Socken
na'alájim Schuhe
sandalim Sandalen
beged jam Badehosen
me'il Mantel, Jacke
kova Hut
chanut Laden
makólet Lebensmittelgeschäft
schuk Markt
chanut ßfarim Buchladen
kazav Metzgerei
ßandlar Schuhmacher
bet mirkáchat Apotheke
jakar teuer
sol billig
jafe schön
mekulkal kaputt
hißtakel schaute an (m)
hismin bestellte (m)
kana kaufte (m)
mechir Preis
schiv’im vetéscha 79
Einkaufen
hanacha Ermäßigung
kéßef Geld
ódef Rückgeld
kufßa Schachtel
ßakit Tüte, Plastiktüte
patuach geöffnet
ßagur geschlossen
jezi'a Ausgang
knißa Eingang

V (Verkäufer) Gespräch im Laden


T (Tourist/in)
V: bóker tov, ma schlomech? 2
morgen gut, was Zustand-dein
Guten Morgen, wie geht es dir?

T: tov toda, ma nischma? 2


Gut danke, wie geht's?

V: hakol beßéder, ma at lokáchat? 2


alles in-Ordnung, was du nimmst
Alles in Ordnung, was nimmst du?

T: léchem echad, schnej lében, gvina levana


ve'arba bezim. 2
Brot eins, zwei Dickmilch, Käse weißen (Quark)
und-vier Eier.
Ein Brot, zwei Dickmilch, Quark und 4 Eier.

káma se ole? 2
Wieviel dies kostet
Wieviel kostet das?

80 schmonim
Einkaufen
2 V: schloscha vechézi schkalim.
tagidi li, káma sman at kvar ba'árez?
drei und-halb Schekel. sag mir, wieviel Zeit du schon im-Lande
3 ½ Schekel. Sag mir, wie lange bist du schon im Lande?

2 T: chodschájim.
zwei-Monate
Zwei Monate.

2 V: at joda'at, ha'ivrit schelach tova meod.


du weißt, das-Hebräisch von-dir gut sehr
Weißt du, dein Hebräisch ist sehr gut.

2 T: toda, ani gam lomédet mißéfer me'ule.


danke, ich auch lerne aus-Buch ausgezeichnet
Danke, ich lerne auch aus einem ausgezeichneten Buch.

2 V: baat levad lepo?


(du-)kamst allein nach-hier
Kamst du allein hierher?

2 T: ken, aval hikárti kvar hamon anaschim po.


ja, aber (ich-)kannte schon viel Leute hier
Ja, aber ich habe hier schon viele Leute kennengelernt.

2 V: ma, as at od lo neßua? bat káma at?


was, dann du noch nicht verheiratet? Tochter wieviel du
Was, dann bist du noch nicht verheiratet? Wie alt bist du?

2 T: ani bat eßrim veschéva.


ich Tochter zwanzig und-sieben
Ich bin siebenundzwanzig.

schmonim ve’echad 81
Einkaufen
V: bagil hase ischti jalda et hajéled hascheni. 2
im-Alter dieses meine-Frau gebar das-Kind das-zweite
In diesem Alter gebar meine Frau das zweite Kind.

T: li jesch od sman bischvil se. 2


mir ist noch Zeit für dieses
Ich habe noch Zeit dafür.

V: at zodéket, ta'amini li, im ani ro'e otach ani miztaer


schekvar hitchatánti. 2
du recht, glaub mir, wenn ich sehe dich ich leidtut dass-
schon (ich-)heiratete
Du hast recht. Glaube mir, wenn ich dich sehe tut
es mir leid, dass ich schon geheiratet habe.

T: jálla, ani zricha laléchet. 2


Los, ich muss gehen.

V/T: lehitra'ot. Schalom. 2


Wiedersehen. Friede.

82 schmonim veschtájim
Haus und Familie

Haus und Familie


2ata tavo/at tavo'i levaker oti?
du wirst-kommen (m/w) besuchen mich
Kommst du mich besuchen?

2éfo ata gar?/ at gara?


wo du wohnst (m/w)
Wo wohnst du?

2baruch haba, schev./ brucha haba'a schvi.


gelobt der-kommt, sitz (m/w)
Willkommen, setz dich.

2ata schote/at schota máschehu kar o cham?


du trinkst (m/w) etwas kalt oder warm
Trinkst du etwas Kaltes oder Warmes?

2éle hahorim scheli vesot achoti.


diese die-Eltern von-mir und-diese meine-Schwester
Das sind meine Eltern, und diese ist meine
Schwester.

2toda raba, ha'óchel haja joze mihaklal.


danke viel, das-Essen war außerordentlich
Vielen Dank, das Essen war ausgezeichnet.

mischpacha Familie
krovim Verwandte
schchenim Nachbarn
chaver/a Freund/in
jedid/a
schmonim veschalosch 83
Im Kibbutz
ába Vater
íma Mutter
ßába Großvater
ßavta Großmutter
ben Sohn
bat Tochter
jéled Kind (m)
jalda Kind (w)
ach Bruder
chot Schwester
bájit Haus
dira Wohnung
rechov Straße
chéder Zimmer
chadar óchel Esszimmer
chadar schena Schlafzimmer
salon Wohnzimmer
scherutim Toilette
mitbach Küche
kiße Stuhl
mita Bett
schulchan Tisch
mekarer Kühlschrank
tanur Ofen

Im Kibbutz
W er vorhat, in einem Kibbutz zu arbeiten,
benötigt einige zusätzliche Wörter, die man
sonst kaum braucht. Die folgende Liste bein-
haltet die häufigsten Arbeiten in Kibbutzim,
sowie einige besonders wichtige Ausdrücke.
84 schmonim ve’arba
Im Kibbutz
fálcha Getreidefeld
réfet Kuhstall
lul Hühnerstall
kutna Baumwolle / Baumwollfeld
mata Plantage von Bäumen
mitbach Küche
schtifat kelim Geschirrabwasch
mif'al Fabrik
machbeßa Wäscherei
bet tinokot Babyhaus
gan jeladim Kindergarten
mirpa'a Krankenstation
chadar óchel Esszimmer
magasch Tablett
sadran avoda Arbeitszuteiler
schomer Wächter
toranut Arbeitsturnus
méschek Landwirtschaftlicher Betrieb
kól-bo Kibbutzladen
kibuznik Kibbutzmitglied
mitnadev/-et Freiwilliger/e

2 ani (lo) roze la'avod be ...


ich (nicht) will(m) arbeiten in ...
lch will (nicht) im ... arbeiten.

2 ma oßim po? ech oßim et se?


was machen hier wie machen den-dies
Was macht man hier? Wie macht man das?

2 machar ekach jom chófesch.


morgen ich-werde-nehmen Tag frei
Morgen werde ich einen freien Tag nehmen.
schmonim vechamesch 85
Religion

Religion
B esucht man religiöse Orte (egal welcher
Religion), so sollte man „anständig“ gekleidet
sein. Das heißt für Frauen: einen Rock, der
über die Knie geht, und Ärmel, die über die
Ellenbogen hinausreichen, außerdem kein
freizügiger Ausschnitt. Für Männer heißt das:
lange Hosen.

dat Religion
dati/datija religiös (m/w)
charedi ultrareligiös
chiloni/chilonit unreligiös (m/w)
jehudi/jehudija Jude/Jüdin
nozri/nozrija Christ/Christin
musslemi/-t Moslem/Moslemin
rav Rabbiner
komer Priester
bet kneßet Synagoge
kneßija Kirche
mißgad Moschee
chag Fest, Feiertag
kippa Käppchen
esrat naschim Frauenabteilung
hakotel hama'aravi Klagemauer
kneßijat hakéver Grabeskirche
mißgad haßéla Felsendom

In Synagogen sollten Männer eine Kopfbe-


deckung tragen. An vielbesuchten Orten sind
Käppchen am Eingang erhältlich.
86 schmonim veschesch
Religion
Außerdem gibt es beim jüdischen und musle-
mischen Gottesdienst unterschiedliche „Ab-
teilungen“ für männliche und weibliche Teil-
nehmer. Achten Sie darauf, um sich unange-
nehme Situationen zu ersparen.
Denken Sie daran, dass der offizielle Ruhe-
tag in Israel der Samstag ist. Er beginnt Frei-
tag abend vor der Dämmerung und endet
Samstag abend, wenn es dunkel ist. Nicht nur
die Geschäfte sind zu, es fahren auch keine
Busse, und viele Restaurants sind geschlos-
sen.
In Wohngegenden von ultraorthodoxen Ju-
den sollten Frauen und Männer die oben ge-
nannten Bekleidungsregeln befolgen. Außer-
dem werden dort an Samstagen und an Fest-
en die Straßen für den Verkehr abgesperrt.

2 efschar lehikaneß lebet hakneßet /


lamißgad / lakneßija?
möglich eintreten in-Synagoge /
in-Moschee / in-Kirche
Darf ich in die Synagoge / Moschee / Kirche
eintreten?

2 éfo esrat hanaschim?


wo Abteilung die-Frauen
Wo ist die Frauenabteilung?

2 mataj matchila hatfila?


wann beginnt der-Gottesdienst
Wann beginnt der Gottesdienst?
schmonim veschéva 87
Bürokratisches

Bürokratisches
M it der Bürokratie ist es nicht einfach. Ei-
gentlich müsste es gar nicht so kompliziert
sein, wenn man nur das Glück hätte, an einen
Beamten zu geraten, der auch bereit ist, einen
Finger zu rühren. Dies ist aber leider eher sel-
ten der Fall. Vielleicht können folgende Rat-
schläge helfen:
Gehen Sie persönlich hin, telefonisch be-
kommt man von vielen prinzipiell keine Aus-
kunft.
Sprechen Sie immer freundlich und be-
stimmt.
Kommt man nicht weiter und hat man das
Gefühl, es ist nicht die eigene Schuld, verlan-
gen Sie, mit dem Vorgesetzten zu sprechen.
Das hilft oft.
Versuchen Sie irgendwie, die Beamten per-
sönlich zu „fassen“. Dadurch werden sie auch
Sie als Person und nicht als Nummer anse-
hen, und Sie werden ganz anders behandelt.
Auch ein gelungener Witz oder Scherz am An-
fang kann sehr hilfreich sein.
Auf allen Ämtern, mit denen man als Tourist
zu tun haben könnte, wird Englisch gespro-
chen. Stößt man trotzdem mal auf Verständi-
gungsschwierigkeiten, so kann man fragen:

míschehu po medaber anglit? 2


jemand hier spricht Englisch
Spricht hier jemand Englisch?
88 schmonim veschmóne
Post, Bank, Telefon
mißrad hapnim Innenministerium
mißrad Büro, Ministerium
schagrirut Botschaft
konßúlia Konsulat
mischtara Polizei
darkon Pass
pakid Beamter
modi'in Information

Post, Bank, Telefon


doar Post
michtav Brief
mivrak Telegramm
doar avir Luftpost
chavila Paket
gluja Postkarte
bul/bulim Briefmarke/-n
mécheß Zoll
raschum eingeschrieben
któvet Adresse
ta dóar Briefkasten

2káma ole michtav le'ejrópa?


wieviel kostet Brief nach-Europa
Wieviel kostet ein Brief nach Europa?

ani roze lischlóach oto éxpreß / raschum.


ich will(m) schicken ihn Expreß / eingeschrieben
Ich will ihn per Express / eingeschrieben schicken.
schmonim vetéscha 89
Post, Bank, Telefon
In Banken sprechen Telefon
eigentlich alle Englisch.
Meist gibt es auch télefon ziburi öffentliches Telefon
spezielle Schalter mißpar télefon Telefonnummer
für ausländische kidómet Vorwahl
Währung. aßimon Telefonmünze
(gibt es nicht mehr)

efschar letalfen po? 2


möglich telefonieren hier
Ist es möglich, hier zu telefonieren?

efschar lischloach kan imail?


möglich schicken hier Email?
Kann ich von hier eine Email verschicken?

efo yesch internet-café?


wo gibt-es Internet-Café?
Wo gibt es ein Internet-Café?

ani roze lehadpis maschehu.


ich möchte ausdrucken etwas
Ich möchte etwas ausdrucken.

Ein häufig zu hörender Satz ist:

kol hakavim bekivun schechijágta tfußim. 2


alle Leitungen in-Richtung die-(du-)wähltest besetzt
Alle Leitungen in der von dir gewählten
Richtung sind besetzt.

90 tisch’im
Krank sein

Krank sein

I st man krank, wendet man sich an eine der


kuppat cholim (Krankenstationen). Die Inan-
spruchnahme ist zwar für Bürger mit einer
obligatorischen Versicherung verbunden,
aber gegen Bezahlung werden auch Touristen
behandelt. Bei Unfällen, an Samstagen oder
in sonstigen dringenden Fällen wendet man
sich an den magen david adom (Erste-Hilfe-
Dienst) oder direkt an ein Krankenhaus. Die
Ärzte sprechen alle Englisch, trotzdem kön-
nen einem bei den Krankenschwestern He-
bräischkenntnisse nützlich sein.

2 ani chole / chola. hajta li te'una.


ich krank (m/w) war mir Unfall
Ich bin krank. Ich hatte einen Unfall.

2 lechaver scheli hajta te'una.


Freund von-mir war Unfall
Mein Freund hatte einen Unfall.

2 kir'u le'ambulanß. schavárti et haregel.


ruft den-Krankenwagen ich-brach den der-Fuß
Ruft den Krankenwagen. Ich brach mir den Fuß.

2 (ti)kach oti maher lebet cholim.


bring mich schnell ins-Hospital
Bring mich schnell ins Hospital.

tisch’im ve’echad 91
Krank sein
Welche Apotheke an efschar lekabel kabala bischvil habituach? 2
Samstagen geöffnet ist, möglich bekommen Quittung für die-Versicherung
kann man in der Kann ich eine Quittung für die Versicherung
englischen bekommen?
Tageszeitung
Jerusalem Post ma ko'ev lecha / lach? 2
nachlesen. Was schmerzt dich (m/w)?

ko'ev li ha-... ko'evet li ha ... 2


mich schmerzt der/die/das-... mich schmerzt die ...
Mir tut der / das ... weh. Mir tut die ... weh.

rosch (m) Kopf béten (w) Bauch


ájin (w) Auge keva (w) Magen
ósen (w) Ohr jad (w) Hand, Arm
garon (m) Kehle ezba (w) Finger
zavar (m) Hals bérech (w) Knie
gav (m) Rücken régel (w) Fuß, Bein

koev li po. 2
schmerzt mich hier
Hier tut es weh.

Krankheiten

náselet Schnupfen
chom Fieber
schilschul Durchfall
bechila Übelkeit
ßcharchóret Schwindel
haka'a Erbrechen
schi'ul Husten
akiza Stich
92 tisch’im veschtájim
Krank sein
neschicha Biss
pricha Ausschlag
alérgia Allergie
péza Wunde
hit'alfut Ohnmacht
makat schémesch Sonnenstich
hitjabschut Austrocknung
schéver Bruch
neki'a Verstauchung
kvija Verbrennung
kilkul keva verdorbener Magen
schapá'at Grippe
angina Angina
daléket Entzündung
daléket re'ot Lungenentzündung
zahevet Gelbsucht
bet cholim Krankenhaus
chadar miun Ambulanzstation
mirpa'a Krankenstation
rofe Arzt
achot Krankenschwester
bet mirkáchat Apotheke
trufa Medizin
glula, kadur Pille
glulot neged herajon Antibaby-Pillen
kondom Kondom
akamol wie Aspirin
mischcha Salbe
madchom Fieberthermometer

2 tihje bari!/tihiji bri'a!


sei gesund (m/w)
Gute Besserung!
tisch’im veschalosch 93
Umgangssprache, Jiddisch

Umgangssprache, Jiddisch
I srael ist ein Einwanderungsland, und jede
Gruppe von Neueinwanderern führt auch aus
ihrer Sprache ein paar neue Wörter ein. Dies
war umso nötiger, da doch das Hebräisch erst
vor etwa 100 Jahren von einer Religionsspra-
che in eine gesprochene Sprache umgewan-
delt wurde. Kein Wunder, dass es zunächst
einmal an allem möglichen fehlte. Besonders
bei den Schimpfwörtern machte sich da
schnell ein Mangel bemerkbar. Doch keine
Sorge, bis heute wurde dieser mit Hilfe des
Jiddischen, Arabischen und Englischen
gründlich behoben.
Aber es gibt auch andere Ausdrücke aus die-
sen Sprachen. Besonders die jiddischen kön-
nen eine Verständigungshilfe sein.
Hat man z. B. in der Wüste Durst und sieht
man jemanden mit einer kalten Coca-Cola, so
sagen Sie einfach „ten li schluck“ („gib mir
Schluck“), und jeder Israeli wird einen verste-
hen. (Das gleiche mit biß).
Ist man ein Rucksacktramper, so hat man
sein pecklech auf dem Rücken, und wenn
man ihn darüber hinaus noch prall gefüllt
hat, ist das ein schlepp.
Ist einem mal was schiefgegangen, dann war
das ein broch.
Lassen Sie sich auf keinen Fall von jeman-
dem ausnutzen, denn sonst ist man ein freier.

94 tisch’im ve’arba
Liebesgeflüster
Und regt Sie jemand mal echt auf, so ist die-
ser ein schwanz oder ein schmock.
Ein nettes Mädchen kann einen Jungen ru-
hig einmal mit mami anreden. Das heißt
nicht „Mutter“, sondern soviel wie „Schätz-
chen“. In fortgeschrittenerer Beziehung kann
er sie dann auch sisse nennen.

Liebesgeflüster
U m mit dem anderen Geschlecht in Kon-
takt zu kommen, ist eigentlich jede Gelegen-
heit gut. Es ist absolut in Ordnung, mit frem-
den Leuten auf der Straße ein Gespräch an-
zufangen. Humor und vielleicht auch noch
ein Hauch Frechheit helfen oft, die Barrieren
zu brechen.
Ansprechort Nummer eins ist der Strand.
Ein Mädchen bleibt dort kaum lange alleine:
nach spätestens zwei Minuten hat auch schon
ein Junge sein Handtuch mit einem Abstand
von 1 Zentimeter an ihres gelegt und beginnt,
mit ihr zu flirten. Wer wirklich nur sonnen
oder baden will, sollte am besten männliche
Begleitung mitbringen.
Discos gibt es natürlich auch, wenn auch
weniger als in Europa. Vor allem findet man
sie in großen Städten oder an Touristenorten.

tisch’im vechamesch 95
Liebesgeflüster
Wer auf typisch israelische Art jemanden ken-
nenlernen will, dem kann ich die Volkstänze
empfehlen (rikudej am). Die sind in Israel spe-
ziell bei jungen Leuten enorm beliebt, wenn
auch nicht ganz einfach. Jedoch beginnt man
immer mit leichteren Tänzen für die Anfän-
ger. In fast allen Orten gibt es so etwas. Es gibt
Einzel- und Paartänze. Bei den letzteren ist es
völlig üblich, irgend jemand wildfremden auf-
zufordern.

Hier das Mindestvokabular:

zu einem Mann: ata roze lirkod iti? 2


zu einer Frau: at roza lirkod iti? 2
du willst tanzen mit-mir
Willst du mit mir tanzen?

zu einem Mann: ata roked jafe meod.


zu einer Frau: at rokedet jafe meod.
du tanzt schön sehr
Du tanzt sehr schön.

zu einem Mann: ata mukar li miéjse makom.


zu einer Frau: at mukeret li miéjse makom.
du bekannt mir von-einem Ort
Du bist mir von irgendwo bekannt.

netajel kzat? 2
wir-werden-spazieren ein-bißchen
Wollen wir ein bisschen spazieren?

96 tisch’im veschesch
Schimpfen und Fluchen
2bo nelech lischtot od maschehu.
2boi nelech lischtot od maschehu.
Komm wir-werden-gehen trinken noch etwas
Komm, wir gehen noch was trinken.

2ata roze lavo elaj?


2at roza lavo elaj?
du willst kommen zu-mir
Willst du zu mir kommen?

ata jafe.
at jafa.
du schön
Du bist schön.

ani ohev otach.


ani ohevet otcha.
ich liebe dich
Ich liebe dich.

Schimpfen und Fluchen


S eien Sie sich darüber im klaren, dass es in
den wenigsten Fällen etwas nützt, jemanden
anzufluchen, da es sicher niemanden von sei-
nen Fehlern überzeugt. Will man jemanden
zurechtweisen, so hat man hingegen viel mehr
Erfolg, wenn man klar und sachlich argu-
mentiert. Dennoch ist es wichtig, Flüche als
solche zu erkennen, um darauf richtig reagie-
ren zu können, deshalb die folgende Liste.

tisch’im veschéva 97
Schimpfen und Fluchen
(Mit einem * gekennzeichnete Wörter sollte
man nur anwenden, wenn man sowieso gera-
de ins Krankenhaus will!).

ben sona*, Hurensohn


ben scharmúta*
mániak, Verrückter
meschuga

kuß úmmak* kuß (weibliche Genitalien)


ummak (deine Mutter)
idiot Idiot
chára Scheiße (über eine Sache)
chatichat chára Stück Scheiße
schakran; ganav Lügner; Dieb
nudnik Nervensäge

Wird man ungerechtfertigt angeschrien, so


fragt man:

láma ata zo'ek/at zo'eket alaj?


warum du schreist (m/w) auf-mich
Warum schreist du mich an?

láma ata mekalel/at mekalelet oti?


warum du fluchst (m/w) mich
Warum fluchst du mich an?

Wird man betrogen, spürt man eine fremde


Hand in seiner Tasche oder als Frau an seinem
Hinterteil, so ist es immer gut, ein paar pas-
sende Ausdrücke bereit zu haben:

98 tisch’im veschmóne
Bücher zum Weiterlernen
asov/isvi oti! uf/ufi mipo!
verlaß (m/w) mich flieg (m/w) von-hier
Lass mich in Ruhe! Hau ab!

al tiga/tig'i bi! ani ekra lamischtara!


nicht berühre (m/w) mich ich werde-rufen zur-Polizei
Berühr mich nicht! Ich werde die Polizei rufen!

ten/tni et ha'odef! tachsir/tachsiri li et hakéßef!


gib (m/w) den das-Rückgeld zurückgeb (m/w) mir den das-Geld
Gib mir das Wechselgeld! Gib mir das Geld zurück!

Bücher zum Weiterlernen

H ebräisch für Sie, Elieser Tirkel, Achiasaf Lehrbücher


Verlag (Das meines Erachtens weitaus beste
Lehrbuch, eignet sich auch gut zum Selbst-
studium. Dazu gibt es auch Sprachkassetten.)
Tausend Worte Hebräisch, Aharon Rosen,
Achiasaf Verlag Tel Aviv, 260 Seiten
Hebräisch durch Selbstunterricht, Aharon
Rosen, Achiasaf Verlag Tel Aviv, 80 Seiten
(Dieses Buch besteht vor allem aus Lesetex-
ten, zu denen das Vokabular erklärt wird.
Man muss die Schrift bereits beherrschen.)
Vergeblich habe ich ein Wörterbuch mit la- Wörterbücher
teinischer Umschrift des Hebräischen gesucht.
Beherrscht man einmal die Schrift, so ist das
beste das Langenscheidt-Handwörterbuch.
tisch’im vetéscha 99
Bücher zum Weiterlernen
Warum sie es „Hand“ nennen, ist mir aller-
dings schleierhaft, sind es doch immerhin
zwei mittelschwere Bände.
Ein echtes Handwörterbuch ist folgendes:
Neues Handwörterbuch, Zack Verlag, Jerusa-
lem.
Land und Leute Israel verstehen, gegen Voreinsendung eines
Verrechnungsschecks erhältlich beim „Studi-
enkreis für Tourismus und Entwicklung e.V.“,
Kapellenweg 3, D-82541 Ammerland/Starn-
berger See, bietet auf rund 50 Seiten viele Hin-
tergrundinformationen.

Beugungs-Schema
Vergangenheit

Subjekt Prädikat Objekt


schrieb
ich ani katávti li mir
du (m) ata katávta lecha dir (m)
du (w) at katavt lach dir (w)
er hu katav lo ihm
sie hi katva la ihr
wir anáchnu katávnu lánu uns
ihr (m) atem katávtem lachem euch (m)
ihr (w) aten katávten lachen euch (w)
sie (m) hem katvu lahem ihnen (m)
sie (w) hen katvu lahen ihnen (w)

100 mea
Beugungs-Schema
Gegenwart

Subjekt Prädikat Objekt


männlich schreibe
ich ani kotev li mir
du (m) ata kotev lecha dir (m)
er hu kotev lo ihm
wir anáchnu kotvim lanu uns
ihr (m) atem kotvim lachem euch (m)
sie (m) hem kotvim lahem ihnen (m)

weiblich schreibe
ich ani kotevet li mir
du (w) at kotevet lach dir (w)
sie hi kotevet la ihr
wir anáchnu kotvot lánu uns
ihr (w) aten kotvot lachen euch (w)
sie (w) hen kotvot lahen ihnen (w)

Zukunft

Subjekt Prädikat Objekt


werde schreiben
ich ani echtov li mir
du (m) ata tichtov lecha dir (m)
du (w) at tichtevi lach dir (w)
er hu jichtov lo ihm
sie hi tichtov la ihr
wir anáchnu nichtov lánu uns
ihr (m) atem tichtevu lachem euch (m)
ihr (w) aten tichtevu lachen euch (w)
sie (m) hem jichtevu lahem ihnen (m)
sie (w) hen jichtevu lahen ihnen (w)

mea achat 101


Programmübersicht

Kauderwelsch-Sprechführer
Leute kennen lernen und einfach loslegen: sprechen
«Wort-für-Wort»
Einen ersten Einblick in die Sprache gewinnen, um
die wichtigsten Situationen meistern zu können.

«Slang»:
Die authentische Umgangssprache kennen lernen.

«Dialekt»:
heimische Mundarten von Platt bis Bairisch, von
Wienerisch bis Schwiizertüütsch.

«Deutsch für Ausländer»:


Das einfache Kauderwelsch-System auch für
unsere Gäste.

«AusspracheTrainer» auf Audio-CD gibt es


zu vielen Sprachführern. Sie werden die „Begleit-
kassetten“ in den nächsten Jahren ablösen.

«Kauderwelsch DIGITAL»
Komplett digitalisierte Kauderwelsch-Bände zum
Lernen am PC. Alle fremdsprachigen Wörter
werden auf Mausklick vorgesprochen, Bonus auf
der CD-ROM: der AusspracheTrainer – auch für
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www.reise-know-how.de

102 mea schtájim


Programmübersicht

Unser komplettes Landkarten-,


Reise- und Sprachführer-Programm
finden Sie im Internet
unter
http://www.reise-know-how.de/

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lieferbaren Kauderwelsch-Bände
finden Sie im Internet
unter
http://www.reise-know-how.de/buecher/sprachindex.html

alle lieferbaren AusspracheTrainer


finden Sie im Internet
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http://www.reise-know-how.de/buecher/trainerindex.html

alle lieferbaren Kauderwelsch Digital-Ausgaben


finden Sie im Internet
unter
http://www.reise-know-how.de/buecher/digitalindex.html

mea schalosch 103


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
A Arbeit avoda, avodot (f)
arbeiten la’avod, avad
aber aval Arbeiter oved, ovdim
abhängig von talul be .. Armband zamid (m)
Ablehnung hitnagdut, arm, besitzlos ani
hitnagdujot (f) Armee zava (m)
Abschied preda (f) arm, elend misken
absolvieren Arzt rofe, rof’im (m)
leßajem, ßijem Arztrezept
allmählich leat leat mirscham (m)
also dann im ken auch gam
alt (Ding) jaschan auf al
alt (Mensch) saken Aufenthalt schehija (f)
anbieten lehazía, hizía aufhören
andauernd, fest kavú’a lehafßik, hifßik
andere, r aufstellen
acherim, acher lehakim, hikim
anfangen Auge ájin, ejnájim (f)
lehatchil, hitchil Augenblick rega (m)
Angestellter Augentropfen
Die Wörterlisten mu’aßak (m) tipot ejnájim
enthalten einen Grund- Anhöhe giv’a (f) Auseinandersetzung
wortschatz Anstrengung riv (m)
von ca. 1000 Wörtern. ma’amaz (m) ausführen
Hauptwörter werden Antibabypille levazé’a, bizé’a
mit „(m)“ für glula (f) néged herajon Ausführung bizú’a (m)
„männlich“ und „(f)“ Antwort tschuva (f) ausgezeichnet
für „weiblich“ gekenn- Anzeige tluna (f) mezujan
zeichnet. Bei Eigen- anziehen lehitlabesch, außen bachuz
schaftswörtern wird das hitlabesch außer chuz
Geschlecht mit „(m)“ Anzug chalifa (f) außerdem chuz mise
bzw. „(w)” gekenn- Apotheke außerhalb bachuz
zeichnet. bet merkachat (m) aussteigen
Apotheker rokéach (m) larédet, jarad

104 mea arba


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Ausstellung schichrur (m) lehasmin, hismin
ta’arucha (f) begehen, verüben Bestellung
Aussteuer nedúnja (f) la’aßot, aßa hasmana (f)
auswendig be’al pe beginnen Besuch bikur (m)
Auto mechonit lehatchil, hitchil Besucher mevaker
Auto oto (m) behandeln betrunken schikor
letapel, tipel Bett mita (f)
B beherrschen beurteilen
lischlot, schalat leha’arich, he’erich
Backgammon bei ézel Bewegung tnu’a (f)
schéschbesch (m) Bein régel, raglajim (f) beweisen
Bahnhof Bekleidung lehochiach, hochiach
tachanat rakévet (f) Iibusch, bigud (m) bezahlen
Balkon belästigen leschalem, schilem
mirpéßet, mirpaßot (f) lehafría, hifría Bibliothek ßifria (f)
Banane banána(f) beleuchten lehair, he’ir Bier bírra
bauen livnot, bana benötigt zarich Bildung haßkala (f)
Bauer ikar (m) bereit, fertlg muchan bis ad
Baum ez (m) Berg har (m) bis jetzt ad achschav
beabsichtigen Bericht bitten
lechaven, kiven divúach, divuchim (m) levakesch, bikesch
beantworten la’anot, beruhigen bitter mar
ana lehiraga, hiraga Blatt daf, dapim (m)
Becher koß (f) Beruhigungsmittel blau kachol
bedienen kadur harga’a (m) blind iver
lescharet, schiret beschädigt mekulkal Blume
bedrohen le’ajem, ijem Beschäftigung pérach, prachim (m)
beenden ißuk, ißukim (m) Bohnen sche’uit (m)
leßajem, ßijem beschuldigen Botschafter
beendigt, fertig gamur leha’aschim, he’eschim schagrir(m)
Befehl zav (m) Beschwerde tluna (f) Botschaft, Mitteilung
befreien Besitzer báal(m) meßer, meßarim (m)
leschachrer, schichrer besser als adif mi ... Botschaft schagrirut,
Befreiung bestellen schagrirujat (f)

mea chamesch 105


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Bräutigam chatan (m) das heisst sot oméret drehen leßovev,ßavar
braun chum denken lachschov, Dummheiten
Braut kala (f) chaschav schtujot (f)
Briefmarke denn biglal dumm metumtam
bul, bulim (m) denn ki Durcheinander
Brief michtav (m) desinfizieren balagan (m)
bringen lehavi, hevi lechate, chita Durchfall schilschul(m)
Brot léchem (m) Deutsche Botschaft durstig zame (m),
Bruder ach (m) schagrirut germanit (f) zme’a (w)
Brunnen be’er (f) Deutsche germania
Buch ßéfer, ßfarim (m) Deutscher germani E
Bürgermeister deutsch germanit
rosch ha’ir (m) Deutschland Ehefrau ischa (f)
Büro mißrad (m) germánia (f) Ehemann báal (m)
Bus ótobuß (m) Dialekt niv (m) Ehe nißuim (rn, plural)
Dieb ganav (m) Ehre kavod (m)
C dienen ehren lechaved, chibed
lescharet, schiret Ei bejza, bejzim (f)
Chauffeur nehag (m) Dienstag Eigenschaft tchuna (f)
Cholera chólera jom schlischi (m) eilig dachuf
Christ nozri (m) Dienst scherut (f) Einfluss haschpa’a (f)
Cousin ben dod (m) dieser se Einkauf knija, knijot (f)
Cousine bat dóda (f) diese sot einladen
Ding davar (m) lehasmin, hismin
D direkt jaschir einmal, mal páam (m)
Dokument einmal paam
damals as mißmach (m) Einreisevisum
Dame geveret Donnerstag aschrat knißa (f)
danach acharej se jom chamischi (m) einverstanden sein
danke toda Doppelzimmer lehaßkim, hißkim
dann acharkach chéder sugi (m) einwickeln la’atof, ataf
dann im ken Dorf kfar (m) Eisenbahn rakévet (f)
das gefällt mir se moze dort scham Eisen barsel (m)
chen be’ejnai Dose kufßa (f) Eis kerach (m)

106 mea schesch


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Ende ßof (m) hanacha(f) faul azlani
endgültig ßofi erster rischon Fehler begehen
Engländer angli Erzählung ßipur (m) lit’ot, ta’a
Engländerin anglia Erziehung haßkala (f) Feld ßade (f)
England ánglia (f) Esel chamor (m) Ferien chufscha
Ente barvas (m) es gibt jesch fertig, beendigt gamur
entlassen lefater, piter Essen arucha (f) fertig, bereit muchan
Entschädigung essen le’echol, achal fest, andauernd kavú’a
pizui (m) Essen ochel(m) Fest chag (m)
entschuldigen Etage koma, komot (f) fest chasak
lißloach, ßalach etwas maschehu Feuer esch (m)
Entschuldigung ßlicha Europa ejropa (f) Feuerzeug mezit (m)
entsprechend mat’im exakt, ganau medujak Fieber chom (m)
entweder oder o ... o ... Examen, Prüfung finden limzo, maza
entzünden mivchan (m) Firma fírma (f)
lehidalek, nidlak Experte múmche (m) Fisch dag (m)
Entzündung daléket (f) Fleisch baßar (m)
Erde adama (f) F Fliege svuv, svuvim (m)
Erdnüsse botnim (m) fliehen livróach, barach
erfolglos lelo haziacha Fabrik Fluggesellschaft
erfolgreich mazlíach bet charóschet (m) chevrat te’ufa (f)
erfreuen Fachmann Flughafen
leßameach, ßimeach múmche (m) nemal te’ufa (m)
Erinnerung fahren linßóa, naßa Flugzeug matoß (m)
sikaron, sichronot (f) Fahrplan Fluss nahar (f)
erklären lúach smanim (f) Formular tófeß (m)
lehasbir, hisbir Fahrpreis fotografieren
Erklärung hesber(m) mechir neßia (m) lezalem, zilem
erlauben Fahrrad fragen lischol, scha’al
leharschot, hirscha ofanájim (f, plural) Frage sche’ela (f)
erlaubst du? Fahrt neßia (f) Frankreich zarfat (f)
ata marsche? Fakultät fakúlta (f) Franzose zarfati (m)
ermäßigt behanacha Familie mischpacha (f) Frau geveret (f)
Ermäßigung fasten lazum, zam Frau ischa (f)

mea schéva 107


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Frechheft chuzpa (f) Gedränge ómeß (m) gibt es jesch
Freitag gefährlich meßukan Glas koß (f)
jom schischi (m) gefallen limzo chen, ma- glaubwürdig ne’eman
Fremder sar (m) za chen gleichzeitig bo smani
fremd sar gefüllt memule glücklich me’uschar
Freund Geheimriis Glück masal (m)
jedid, chaver (m) ßod, ßodot (f) Gold sahav (m)
Freundschaft gehen lalechet, halach gratis bechinam
chaverut (f) Gehirn grau afor
Frieden schalom (m) moach, mochot (f) Grippe schapá’at
fröhlich alis gehörend schajach gross gadol
früh mukdam Geist ruach (m) Grossmutter ßávta
Frühstück geizig kamzan Grossvater ßába (m)
aruchat boker gekocht mevuschal grosszügig adiv
fühlen gelb zahov grün jarok
lehargisch, hirgisch Geld keßef (m) Grund ßiba (f)
für bischvil Geld wechseln Gruppe kvuza (f)
Fuß kaf régel (m) lehamir, himir keßef Gürtel chagura (f)
Gemüse gute Nacht lájla (f) tov
G jerakot (f, plural) gut tov
genau,exakt medujak
Gabel masleg (m) genau, perfekt bedijuk H
Gans avas, avasim (m) genau, perfekt bul
Garlen gan (m) genehmigen hässlich mag’il
Gebäude binjan (m) le’ascher, ischer Halsschmerzen ke’evej
geben latet, natan genug daj (m) zavar
Gebirge har (m) genug maßpik Hals zavar (f)
gebraten zalui geradeaus jaschar handeln lißchor, ßachar
gebrochener Arm Geschäft éßek (m) Hand kaf jad (m)
jad (f) schvura Gespräch ßicha (f) Hauptbusstation
gebrochenes Bein gestern etmol tachana merkasit (f)
régel (m) schvura gesund bari Hauptpost
gebrochen Gesundheft briut (f) doar merkasi (m)
schavur, schvura Gewissen mazpun (m) Hauptstadt bira (f)

108 mea schmóne


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Haus bájit (m) I K
heilig kadosch
heiss cham immer noch adájin Kälte kor (m)
helfen la’asor, asar immer tamid Käse gvina (f)
Hemd chulza (f) impfen Kaffee kafe (m)
herausgehen lechaßen, chißun kalt kar
lazet, jaza in be ... Kamel gamal (m)
Herbst ßtav (m) industriell ta’aßiati Kameradschaft
Herr mar(m) Ingenieur jedidut (f)
Herz lev (f) mehandeß (m) Kanne kankan (m)
heute hajom Injektion srika (f) Kartoffeln
hier po inmitten betoch tapuchej adama (m)
Hilfe esra (f) innen bifnim kein en
Hilfe! hazílu! Innenministerium kennen lehakir, hikir
Himmel mißrad hapnim (m) Kind jéled (m)
schamájim (m, plural) in Ordnung beßéder Kino kolnóa (m)
hinter me’achorej Insel i (m) Kleid béged (m)
hin und zurück intelligent intelligénti klein katan
haloch vaschov klug chacham
Hochzeit chatuna (f) J Knie bérech (f)
Hoffnung tikva (f) kochen
Holz ez (m) Jahr schana(f) levaschel, bischel
Hose michnaßájim ja ken Kochrezept matkon (m)
(m, plural) jemand mischehu (f) Körper guf (m)
Hotel bet malon (m) jetzt achschav Kohle pecham (m)
hübsch jafe Jordanien jarden (f) kommen lavo, ba
Hügel giv’a Jordan jarden (f) komm her bó hena
Hütte bikta (f) Jugendlicher Konferenz ve’ida (f)
Huhn of (f) bachur (m) Konkurrent
Huhn tarnegol (f) Junge jéled, ná’ar (m) mitchare (m)
hundertprozentig Konsulat konßúlla (f)
mea achus Kopf rosch (m)
Hund kelev (m) Kopfschmerzen
hungrig ra’ev, re’eva

mea téscha 109


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
ke’evej rosch (m) leer rek ke’evej beten (m)
korrupt muschchat lehren lelamed, limed Mahlzeit arucha (f)
krank chole Lehrer more (m) Mahlzeit ochel (m)
Krankenhaus leicht kal mal, einmal páam (m)
bet cholim (m) leichtsinnig kal da’at manchmal Iif’amim
Krankenschwester Lektion schiur (m) Mann isch (m)
achot (f) lernen Iilmod, lamad Markt
Krieg milchama (f) lesen likro, kara schuk, schvakim (m)
Küche midbach (m) letzter acharon Maschine mechona (f)
Kühlschrank Leute anaschim (m) Maus achbar (m)
mekarer (m) Liebe ahava (f) Medizin trufa (f)
küssen lieben le’ehov, ahav Meer jam (m)
lenaschek, nischek links ßmol Mehrheit rov (m)
Kugelschreiber et (m) Lizenz rischajon (f) mehr joter
Kuss neschika Lob bracha (f) Meinung dea, deot (f)
Löffel kaf (m) Melone milon (m)
L Löwe arie (m) Mensch ben adam (m)
Lohn maßkóret (f) Menschen
lachen lizchok, zachak Lohn ßachar (m) anaschim (m)
Laden chanut (f) lügen Messer ßakin (m)
lächeln leschaker, schiker Methode schita (f)
lechajech, chijech Lüge schéker (m) Miete ßchirut (f)
Lampe menora Lügner schakran (m) Milch chalav (m)
Land erez (f) Luft avir (m) Minister ßar (m)
Landkarte mapa (f) Luftpost doar avir (m) Minute daka, dakot (f)
Landwirtschaft mit im
chakla’ut (f) M Mittag
lang aroch zohorajim (m, plural)
langsam le’at machen, tun la’aßot Mitte emza (m)
Laune mazav ruach (m) mächtig azum Mitteilung meßer, meßa-
Lebensmittelladen ma- Mädchen bat (f) rim (m)
kolet (f) männlich sachar Mittel emzai (m)
Leber kaved (m) Magen keva (f) Mittelmeer
Leder or (m) Magenschmerzen jam tichon (m)

110 mea éßer


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Mitternacht chazot (f) nein lo
Mittwoch jom revi’i (m) Nerven azabim (m) P&Q
möglich efschari nervös azbani
Moment rega (m) neu chadasch Paar sug (m)
Monat chodesch (m) nicht lo Partei miflaga
Mond jareach (m) nie af paam perfekt, genau bedijuk
Montag jom scheni (m) noch adájin perfekt, genau bul
Morgen boker (m) noch od Periode tkufa (m)
morgen machar nördlich zafóna persönlich ischi
morgens bavoker Norden zafon (m) Pfarrer komer (m)
Moschee mißgad (m) Nudeln itrijot (e Pfeffer pílpel(m)
Mücken jetuschim (m) Nummer mißpar (m) Pferd ßuß (m)
müde ajef nur rak Pflanze
Mühe ma’amaz (m) zémach, zmachim (m)
Mund pe (m) 0 Pilger zaljan (m),
Museum museon (m) ole regel (m)
Muskel schrir (m) oben lemala Pille glula (f)
Mutter oberhalb lemala pflanzen lisroa, sar’a
em (ima), imahot (f) oder o Platz makom, mekomot
OK beßéder (m)
N öffnen liftoach, patach plaudern
Öffnung pticha (f) lefatpet, pitpet
nach acharej Öl schemen (m) Politik mediniut (f)
Nachbar schachen (m) Österreich óßtria (f) Politik politika (f)
Nachbarschaft Ofen tanur (m) Polizei mischtara
schchuna (f) offen patuach Polizeistation
nachdenken Offizier kazin (m) tachanat mischtara
lachschov, chaschav ohne bli Post doar (m)
Nacht lájla, lejlot (f) Ohr osen, osnajim (f) Postkarte gluja (f)
nahe bei karov le ... Oliven sejtim (m) Preis mechir (m)
natürlich kamuvan Onkel dod (m) Priester komer (m)
neben al jad Operation nitúach (m) Problem be’aja (f)
nehmen Orangen tapusim (m) Produkt muzar (in)
lakáchat, iakach Osten misrach (m) Prostitutierte sona (f)

mea achat eßre 111


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
prüfen livdok, badak Restaurant miß’ada (f) hitbadeach
Prüfung, Examen Rezept matkon (m) schicken lischlóach,
mivchan (m) richtig nachon schalach
Prüfung, Untersuchung Röntgenaufnahme Schicksal goral
bdika zilum réntgen (m) Schiff onija
Quittung kabala rosa varod Schild schélet (m)
Rosen Schild schlatim (m)
R schoschanim (m) schlafen lischon,
Rosen vradim (m) jaschan
Rabbiner rav (m) rot adom schlagen lehakot, hika
Rätsel chidon (m) Rücken gav (m) Schlange nachasch,
Rat ejza (f) ruhig schaked nechaschim (m)
Ratte chulda (f) Schlange, Reihe
Rechnung S tor (m)
cheschbon (m) schlecht ra
recht haben (sein) Saal ulam, ulamot (m) schlecht, verdorben
Iihiot zedek Sache davar(m) mekulkal (m),
rechts jamin Sack ßak (f) mekulkélet (f)
Rede ne’um (m) Säckchen ßakit (f) schleppen lißchov,
reden ledaber, diber Saft miz (m) ßachav
Regen géschem (m) sagen amar, le’emor Schlüssel mafteach,
registrieren sagen lehagid, higid maftechot (m)
lirschom, rascham Salz mélach (m) Schmerzen ke’evim (m)
Reihe, Schlange tor Samstag schabat (f) Schnee schéleg (m)
reinigen lenakot, nika Satz mischpat (m) Schneider chajat (m)
Reisender noßé’a (m) Sauberkeft nikajon (m) schnell maher
Reise neßija (f) Schach schachmat (m) Schönheit jófi (m)
Reisepass darkon (m) Schaden nesek (m) schön jafe
Reise tiul (m) Schaf kéveß (m) Schrank aron (f)
Reis óres (m) Schande buscha(f) schreiben lichtov, katav
religiös dati Schaufenster Schuhe na’alájim (f)
Religion dat (m) chalon raava Schule bet ßefer,
Republik repúblika (f) Schock tschek (m) batej ßefer (m)
Respekt kavod (m) scherzen lehitbadeach, schwach chalasch

112 mea schtem eßre


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
schwanger beherajon so kach Strqm chaschmal (m)
Schwarzmarkt schuk solange bentájim Studentenwohnheim
schachor (m) Soldat chajal (m) me’onot studéntim (f)
schwarz schachor Soldatin chajélet (f) Student student (m)
schwarzweiß Sommer kájiz (m) studieren lilmod, lamad
schachor lavan Sonne schémesch (f) Stück chaticha
Schweden schvédia (f) Sonntag jom rischon (m) Stuhl kiße (f)
schweigen lischtok, so oder so ben ko vacho Stunde scha’a (f)
schatak sozialistisch sozialísti suchen lechapeß,
schwer kaved spaßen lehitbadeach, chipeß
Schwester hitbadeach Süden darom (m)
achot, achajot (f) Speisekarte tafrit (m) Sünde chet,
schwierig kasche Spinne akavisch (m) chata’im (m)
Schwindler ramai (m) Spital bet cholim,
See agam (m) batej cholim (m) T
See Genezaret Sprache ßafa (f)
jam kinéret (m) sprechen ledaber, diber Tablette glula (f)
Seele neschama (f) Spritze srika (f) Tablett magasch (m)
sehen lir’ot, ra’a Spuren ikvot (f) Tag jom (m)
sehr me’od Staat medina (f) Tanz rikud (m)
Seife ßabon(m) Stall réfet (f) Taschentuch
Sekretärin maskira (f) stark chasak ßmartut (f)
Sekretär maskir (m) stehen la’amod, amad Tasche tik (m)
selber azmo (m) stehlen lignov, ganav Tasse ßefel, ßfalim (m)
seltsam musar still schaked taub chéresch (m)
senden lischlóach, Stimme kol (m) Tee te (m)
schalach Stimmung avira (f) Telefongespräch
Sendung mischloach, Strand chof (m) ßichat télefon (f)
mischlochim (m) Strasse kvisch (m) telefonieren
sicher betach Strasse rechov (f) letalfen, tilfen
silber keßef (m) Streichhölzer Telefon télefon (m)
Skorpion akrav (m) gafrurim (m) Telegramm
sofort mijad Streik schvita (f) telegráma (f)
sogar afílu streken lariv, rav Teller zaláchat (f)

mea schlosch eßre 113


Wörterliste Deutsch – Hebräisch
Teppich schatíach (m) mochrotájim verkehrt hafuch
Teppich schtichim (m) überzeugt meschuchna verlängem leha’arich,
Termin moed (m) Übung nißajon (f) he’erich
teuer jakar Uhr scha’on (m) verlassen la’asov, asav
tief amok umsonst bechinam verletzt pazúa
Tier chaja, chajot (f) unachtsam mefusar (m), verrückt maschuga
Tisch schulchan (f) mefusdret (f) verrückt werden
Tochter bat (f) und ve- lehischtagéa, hischtagéa
Tod mavet (m) Unfall te’una (f) Versammlung aßefa (f)
Toilette scherutim (m) ungefähr be’erech Verspätung ichur (m)
Totes Meer Unglück aßon (f) versteckt muchba
jam hamélach (m) Universftät unvérsita (f) vereehen lehavin, hevin
tot niftar unmöglich i efschschar Verstopfung ßtima (m)
Touristin tajéret (f) unschuldig chaf vomtarben niftar
Tourist tajar (m) mepéscha versuchen lenaßot, nißa
tragen (Kleider) untauglich paßul Verwaltung hanhala (f)
lilbosch, lavasch unten lemáta Verwandte krovim (m)
tragen laßet, naßa unterhalb mitáchat verweigern leßarev, ßirev
Traktor tráktor (m) unterrichten lelamed, verwirrt mebulbal (m)
Trennung prejda (f) timed verwirrt melbulbetet
Treppe madregot (f) Unterricht schiur (m) Verwirrung bilbul (m)
treu ne’eman Untersuchung, Prüfung verzeihen lißloach, ßalach
trinken lischtot, schata bdika (f) Verzeihung ßlicha (f)
Trinkgeld tip (m) verzichten levater, viter
Tür delet, dlatot (f) V viel harbe
Tüte ßakit (f) vielleicht ulaj
tun, machen la’aßot Vater av, aba (m) Vogel zipor (m)
Turm migdal (m) verantwortlich achrai Volk am (m)
verboten aßur voll male
U Verbrecher poschea (m) von mi
verdorben, schlecht vorher lifnéjchen
über al mekulkal, mekulkélet Vorlesung harza’a (f)
überall bechol makom vergessen lischkoach, vor lifnej
übermorgen schachach Vorsichtsmaßnahme

114 mea arba eßre


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
emzaej bitachon (m) wer mi Z
Vortrag harza’a (f) wert erech (m)
vorziehen leha’adif, wertlos chaßar erech Zahl mißpar (m)
he’edif wertvoll báal erech Zeichen ßiman (m)
Westen ma’arav (m) zeigen leharot, her’a
W Weste schaket (m) zeig mir tare li
westlich ma’aráva Zeitraum
wählen Iivchor, bachar Wetter méseg avir (m) méschech sman (m)
während bemeschech Wettkampf tascharut, Zeit sman (m)
Waffe neschek (m) tacharujot (f) Zeitung iton (m)
Wald já’ar (m) wichtig chaschuv zerstören laharoß, haraß
Wand kir (f) wiederholen lachsor, Zeuge ed (m)
wann mataj chasar Zimmer cheder(m)
warm cham wieder schuv Zitrone limon (m)
warten lechakot, chika wie ech Zollbeamter pakid
warum láma wie lange? kama sman? mécheß (m)
waschen lischtof, wie spät? ma hascha’a? Zoll mecheß (m)
schataf wieviel kama Zorn ká’aß (m)
was ist das? ma se? Wind ruach (f) Zucker ßukar (m)
Wasser májim (m, plural) wissen lada’at, jada zuerst kódem
wechseln lehachlif, Woche schavú’a, zufrieden meruze
hichlif schvu’ot (m) zu Fuss barégel
Weg derech, arachim (f) wo efo Zunge laschon (f)
weich rach Wörterbuch milon (m) zurückkehren lachsor,
weit biglal woher me’efo chasar
Wein jajin, jejnot (m) wohln le’an zusammen bejáchad
weiss lavan wohnen lagur, gar Zustand mazav (m)
welche éjso Wohnung dira (f) zustimmen lehaßkim,
welcher éjse Wolf seev (m) hißkim
Welt olam (f) Würde kavod (m) zweifellos lelo ßafek
weniger pachot Wüste midbar (m) Zweifel ßafek, ßfekot (f)
wenig kzat Wunde peza (m) Zwiebel bazal (m)
wenn im Wut ká’aß (m) zwischen ... und ...
werfen lisrok, sarak ben ... uben ...
mea chamesch eßre 115
Wörterliste Hebräisch – Deutsch

Wörterliste Hebräisch – Deutsch


A al auf avoda, avodot (f) Arbeit
al über azabim (m) Nerven
ach (m) Bruder al jad neben azbani nervös
acharej nach alis fröhlich azlani faul
acharej se danach am (m) Volk azmo (m) selber
acharkach dann amar, le’emor sagen azum mächtig
acharon letzter amok tief
achbar (m) Maus anaschim (m) Leute B
acherim, acher andere, r anaschim (m) Menschen
achot (f) angli Engländer báal (m) Ehemann
Krankenschwester anglia Engländerin báal erech wertvoll
achot, achajot (f) ánglia (f) England báal(m) Besitzer
Schwester ani arm, besitzlos bachur (m) Jugendlicher
achrai verantwortlich arie (m) Löwe bachuz außen
achschav jetzt aroch lang bachuz außerhalb
ad bis aron (f) Schrank bájit (m) Haus
ad achschav bis jetzt arucha (f) Essen balagan (m)
adájin immer noch arucha (f) Mahlzeit Durcheinander
adájin noch aruchat boker Frühstück banána (f) Banane
adama (f) Erde as damals barégel zu Fuss
adif mi ... besser als aschrat knißa (f) bari gesund
adiv grosszügig Einreisevisum barsel (m) Eisen
adom rot aßefa (f) Versammlung barvas (m) Ente
af paam nie aßon (f) Unglück baßar (m) Fleisch
afílu sogar aßur verboten bat (f) Mädchen
afor grau ata marsche? bat (f) Tochter
agam (m) See erlaubst du? bat dóda (f) Cousine
ahava (f) Liebe av, aba (m) Vater batej ... (m) Apotheke
ajef müde aval aber bavoker morgens
ájin, ejnájim (f) Auge avas, avasim (m) Gans bazal (m) Zwiebel
akavisch (m) Spinne avir (m) Luft bdika (f)
akrav (m) Skorpion avira (f) Stimmung Untersuchung, Prüfung

116 mea schesch eßre


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
be ... in bet ßefer, batej ßefer unschuldig
be’aja (f) Problem (m) chag (m) Fest
be’al pe auswendig Schule chagura (f) Gürtel
bechinam gratis betach sicher chaja, chajot (f) Tier
bechinam umsonst betoch inmitten chajal (m) Soldat
bechol makom überall bifnim innen chajat (m) Schneider
bedijuk genau, perfekt biglal denn chajélet (f) Soldatin
bedijuk perfekt, genau biglal weit chakla’ut (f)
be’er (f) Brunnen bikta (f) Hütte Landwirtschaft
be’erech ungefähr bikur (m) Besuch chalasch schwach
béged (m) Kleid bilbul (m) Verwirrung chalav (m) Milch
behanacha ermäßigt binjan (m) Gebäude chalifa (f) Anzug
beherajon schwanger bira (f) Hauptstadt chalon raava Schaufen-
bejáchad zusammen bírra Bier ster
bejza, bejzim (f) Ei bischvil für cham heiss
bemeschech während bizú’a (m) Ausführung cham warm
ben ... uben ... bli ohne chamor (m) Esel
zwischen ... und ... bó hena komm her chanut (f) Laden
ben adam (m) Mensch bo smani gleichzeitig chasak fest
ben dod (m) Cousin boker (m) Morgen chasak stark
ben ko vacho so oder so botnim (m) Erdnüsse chaschmal (m) Strqm
bentájim solange bracha (f) Lob chaschuv wichtig
bérech (f) Knie briut (f) Gesundheft chaßar erech wertlos
beßéder in Ordnung bul genau, perfekt chatan (m) Bräutigam
beßéder OK bul perfekt, genau chaticha Stück
bet charóschet (m) Fa- bul, bulim (m) Briefmar- chatuna (f) Hochzeit
brik ke chaverut (f) Freund-
bet cholim (m) buscha(f) Schande schaft
Krankenhaus chazot (f) Mitternacht
bet cholim, batej cholim C chéder sugi (m)
(m) Spital Doppelzimmer
bet malon (m) Hotel chacham klug cheder(m) Zimmer
bet merkachat (m) chadasch neu chéresch (m) taub
Apotheke chaf mepéscha cheschbon (m) Rech-

mea schva eßre 117


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
nung delet, dlatot (f) Tür etmol gestern
chet, chata’im (m) derech, arachim (f) Weg ez (m) Baum
Sünde dira (f) Wohnung ez (m) Holz
chevrat te’ufa (f) divúach, divuchim (m) ézel bei
Fluggesellschaft Bericht
chidon (m) Rätsel doar (m) Post F
chodesch (m) Monat doar avir (m) Luftpost
chof (m) Strand doar merkasi (m) fakúlta (f) Fakultät
chole krank Hauptpost fírma (f) Firma
chólera Cholera dod (m) Onkel
chom (m) Fieber G
chufscha Ferien E
chulda (f) Ratte gadol gross
chulza (f) Hemd ech wie gafrurim (m) Streichhöl-
chum braun ed (m) Zeuge zer
chuz außer efo wo gam auch
chuz mise außerdem efschari möglich gamal (m) Kamel
chuzpa(f) Frechheft ejropa (f) Europa gamur beendigt, fertig
éjse welcher gamur fertig, beendigt
D éjso welche gan (m) Garlen
ejza (f) Rat ganav (m) Dieb
dachuf eilig em (ima), imahot (f) gav (m) Rücken
daf, dapim (m) Blatt Mutter germani Deutscher
dag (m) Fisch emza (m) Mitte germania Deutsche
daj genug emzaej bitachon (m) germánia (f) Deutsch-
daka, dakot (f) Minute Vorsichtsmaßnahme land
daléket (f) Entzündung emzai (m) Mittel germanit deutsch
darkon (m) Reisepass en kein géschem (m) Regen
darom (m) Süden erech (m) wert geveret Dame
dat (m) Religion erez (f) Land geveret (f) Frau
dati religiös esch (m) Feuer giv’a Hügel
davar (m) Ding esra (f) Hilfe giv’a (f) Anhöhe
davar(m) Sache éßek (m) Geschäft gluja (f) Postkarte
dea, deot (f) Meinung et (m) Kugelschreiber glula (f) Pille

118 mea schmone eßre


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
glula (f) Tablette ichur (m) Verspätung jam (m) Meer
glula (f) néged herajon Iibusch, bigud (m) jam hamélach (m)
Antibabypille Bekleidung Totes Meer
goral Schicksal Iif’amim manchmal jam kinéret (m)
guf (m) Körper Iihiot zedek See Genezaret
gvina (f) Käse recht haben (sein) jam tichon (m) Mittel-
Iilmod, lamad lernen meer
H Iivchor, bachar wählen jamin rechts
ikar (m) Bauer jarden (f) Jordanien
hafuch verkehrt ikvot (f) Spuren jarden (f) Jordan
hajom heute im mit jareach (m) Mond
haloch vaschov im wenn jarok grün
hin und zurück im ken also dann jaschan alt (Ding)
hanacha(f) Ermäßigung im ken dann jaschar geradeaus
hanhala (f) Verwaltung intelligénti intelligent jaschir direkt
har (m) Berg isch (m) Mann jedid, chaver (m) Freund
har (m) Gebirge ischa (f) Ehefrau jedidut (f) Kamerad-
harbe viel ischa (f) Frau schaft
harza’a (f) Vorlesung ischi persönlich jéled (m) Kind
harza’a (f) Vortrag ißuk, ißukim (m) jéled, ná’ar (m) Junge
haschpa’a (f) Einfluss Beschäftigung jerakot (f, plural) Gemü-
hasmana (f) Bestellung iton (m) Zeitung se
haßkala (f) Bildung itrijot (f) Nudeln jesch es gibt
haßkala (f) Erziehung iver blind jesch gibt es
hazílu! Hilfe! jetuschim (m) Mücken
hesber(m) Erklärung J jófi (m) Schönheit
hitnagdut, hitnagdujot jom (m) Tag
(f) já’ar (m) Wald jom chamischi (m)
Ablehnung jad (f) schvura Donnerstag
gebrochener Arm jom revi’i (m) Mittwoch
I jafe hübsch jom rischon (m) Sonntag
jafe schön jom scheni (m) Montag
i (m) Insel jajin, jejnot (m) Wein jom schischi (m) Freitag
i efschschar unmöglich jakar teuer jom schlischi (m)

mea tscha eßre 119


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
Dienstag kavod (m) Würde kufßa (f) Dose
joter mehr kavú’a andauernd, fest kvisch (m) Strasse
kavú’a fest, andauernd kvuza (f) Gruppe
K kazin (m) Offizier kzat wenig
ke’evej (m) zavar
ká’aß (m) Wut Halsschmerzen L
ká’aß (m) Zorn ke’evej beten (m)
kabala Quittung Magenschmerzen la’amod, amad stehen
kach so ke’evej rosch (m) la’anot, ana
kachol blau Kopfschmerzen beantworten
kadosch heilig ke’evim (m) Schmerzen la’asor, asar helfen
kadur harga’a (m) kelev (m) Hund la’asov, asav verlassen
Beruhigungsmittel ken ja la’aßot machen, tun
kaf (m) Löffel kerach (m) Eis la’aßot tun, machen
kaf jad (m) Hand keßef (m) Geld la’aßot, aßa
kaf régel (m) Fuß keßef (m) silber begehen, verüben
kafe (m) Kaffee keva (f) Magen la’atof, ataf einwickeln
kájiz (m) Sommer kéveß (m) Schaf la’avod, avad arbeiten
kal leicht kfar (m) Dorf lachschov, chaschav
kal da’at leichtsinnig ki denn denken
kala (f) Braut kir (f) Wand lachschov, chaschav
kama wieviel kiße (f) Stuhl nachdenken
kama sman? wie lange? knija, knijot (f) Einkauf lachsor, chasar
kamuvan natürlich kódem zuerst wiederholen
kamzan geizig kol (m) Stimme lachsor, chasar
kankan (m) Kanne kolnóa (m) Kino zurückkehren
kar kalt koma, komot (f) Etage lada’at, jada wissen
karov le ... nahe bei komer (m) Priester lagur, gar wohnen
kasche schwierig komer (m) Pfarrer laharoß, haraß zerstören
katan klein konßúlla (f) Konsulat lájla (f) tov gute Nacht
kaved schwer kor (m) Kälte lájla, lejlot (f) Nacht
kaved (m) Leber koß (f) Becher lakáchat, iakach neh-
kavod (m) Ehre koß(f) Glas men
kavod (m) Respekt krovim (m) Verwandte lalechet, halach gehen

120 mea eßrim


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
láma warum lefater, piter entlassen lehaßkim, hißkim
larédet, jarad ausstei- lefatpet, pitpet plaudern einverstanden sein
gen leha’adif, he’edif lehaßkim, hißkim
lariv, rav streken vorziehen zustimmen
laschon (f) Zunge leha’arich, he’erich lehatchil, hitchil
laßet, naßa tragen beurteilen anfangen
latet, natan geben leha’arich, he’erich lehatchil, hitchil
lavan weiss verlängern beginnen
lavo, ba kommen leha’aschim, he’eschim lehavi, hevi bringen
lazet, jaza herausgehen beschuldigen lehavin, hevin vereehen
lazum, zam fasten lehachlif, hichlif lehazía, hizía anbieten
le’ajem, ijem bedrohen wechseln lehidalek, nidlak
le’an wohln lehafría, hifría entzünden
le’ascher, ischer belästigen lehiraga, hiraga beruhi-
genehmigen lehafßik, hifßik auf- gen
le’at langsam hören lehischtagéa, hisch-
leat leat allmählich lehagid, higid sagen tagéa
lechajech, chijech lehair, he’ir beleuchten verrückt werden
lächeln lehakim, hikim lehitbadeach,
lechakot, chika warten aufstellen hitbadeach scherzen
lechapeß, chipeß lehakir, hikir kennen lehitbadeach, hitba-
suchen lehakot, hika schlagen deach
lechaßen, chißun lehamir, himir keßef spaßen
impfen Geld wechseln lehitlabesch, hitlabesch
lechate, chita lehargisch, hirgisch anziehen
desinfizieren fühlen lehochiach, hochiach
lechaved, chibed ehren leharot, her’a zeigen beweisen
lechaven, kiven leharschot, hirscha lelamed, limed lehren
beabsichtigen erlauben lelamed, timed
léchem (m) Brot lehasbir, hisbir erklären unterrichten
ledaber, diber reden lehasmin, hismin lelo haziacha erfolglos
ledaber, diber sprechen bestellen lelo ßafek zweifellos
le’echol, achal essen lehasmin, hismin lemala oben
le’ehov, ahav lieben einladen lemala oberhalb

mea eßrim ve’echad 121


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
lemáta unten fotografieren lisroa, sar’a pflanzen
lenakot, nika reinigen lichtov, katav schreiben lisrok, sarak werfen
lenaschek, nischek lifnej vor lißchor, ßachar handeln
küssen lifnéjchen vorher lißchov, ßachav
lenaßot, nißa versuchen liftoach, patach öffnen schleppen
leschachrer, schichrer lignov, ganav stehlen lißloach, ßalach
befreien likro, kara lesen entschuldigen
leschaker, schiker lügen lilbosch, lavasch lißloach, ßalach
leschalem, schilem tragen (Kleider) verzeihen
bezahlen lilmod, lamad studieren lit’ot, ta’a
lescharet, schiret limon (m) Zitrone Fehler begehen
bedienen limzo chen, maza chen livdok, badak prüfen
lescharet, schiret die- gefallen livnot, bana bauen
nen limzo, maza finden livróach, barach fliehen
leßajem, ßijem linßóa, naßa fahren lizchok, zachak lachen
absolvieren lir’ot, ra’a sehen lo nein
leßajem, ßijem beenden lirschom, rascham lo nicht
leßameach, ßimeach registrieren lúach smanim (f)
erfreuen lischkoach, schachach Fahrplan
leßarev, ßirev vergessen
verweigern lischlóach, schalach M
leßovev,ßavar drehen schicken
letalfen, tilfen lischlóach, schalach ma hascha’a? wie spät?
telefonieren senden ma se? was ist das?
letapel, tipel behandeln lischlot, schalat ma’amaz (m)
lev (f) Herz beherrschen Anstrengung
levakesch, bikesch lischol, scha’al fragen ma’amaz (m) Mühe
bitten lischon, jaschan ma’arav (m) Westen
levaschel, bischel schlafen ma’aráva westlich
kochen lischtof, schataf machar morgen
levater, viter verzichten waschen madregot (f) Treppe
levazé’a, bizé’a lischtok, schatak mafteach, maftechot
ausführen schweigen (m) Schlüssel
lezalem, zilem lischtot, schata trinken magasch (m) Tablett

122 mea eßrim veschtájim


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
mag’il hässlich mecheß (m) Zoll meßer, meßarim (m)
maher schnell mechir (m) Preis Botschaft, Mitteilung
májim (m, plural) mechir neßia (m) meßukan gefährlich
Wasser Fahrpreis metumtam dumm
makolet (f) mechona (f) Maschine me’uschar glücklich
Lebensmittelladen mechonit Auto mevaker Besucher
makom, mekomot (m) medina (f) Staat mevuschal gekocht
Platz mediniut (f) Politik mezit (m) Feuerzeug
male voll medujak exakt, ganau mezujan ausgezeichnet
mapa (f) Landkarte medujak genau,exakt mi von
mar bitter me’efo woher mi wer
mar(m) Herr mefusar (m) unachtsam michnaßájim (m, plural)
masal (m) Glück mefusdret (f) unacht- Hose
maschehu etwas sam michtav (m) Brief
maschuga verrückt mehandeß (m) Ingenieur midbach (m) Küche
maskir (m) Sekretär mekarer (m) midbar (m) Wüste
maskira (f) Sekretärin Kühlschrank miflaga Partei
masleg (m) Gabel mekulkal (m) migdal (m) Turm
maßkóret (f) Lohn beschädigt, schlecht, mijad sofort
maßpik genug verdorben milchama (f) Krieg
mataj wann mekulkélet (f) schlecht, milon (m) Melone
mat’im entsprechend verdorben milon (m) Wörterbuch
matkon (m) Kochrezept mélach (m) Salz mirpéßet, mirpaßot (f)
matkon (m) Rezept melbulbetet verwirrt Balkon
matoß (m) Flugzeug memule gefüllt mirscham (m) Arztrezept
mavet (m) Tod menora Lampe mischehu (f) jemand
mazav (m) Zustand me’od sehr mischloach,
mazav ruach (m) Laune me’onot studéntim (f) mischlochim (m)
mazlíach erfolgreich Studentenwohnheim Sendung
mazpun (m) Gewissen meruze zufrieden mischpacha (f) Familie
mea achus méschech sman (m) mischpat (m) Satz
hundertprozentig Zeitraum mischtara Polizei
me’achorej hinter meschuchna überzeugt misken arm, elend
mebulbal (m) verwirrt méseg avir (m) Wetter misrach (m) Osten

mea eßrim veschalosch 123


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
miß’ada (f) Restaurant na’alájim (f) Schuhe ochel(m) Mahlzeit
mißgad (m) Moschee nachasch, nechaschim od noch
mißmach (m) Dokument (m) Schlange of (f) Huhn
mißpar (m) Nummer nachon richtig ofanájim (f, plural)
mißpar (m) Zahl nahar (f) Fluss Fahrrad
mißrad (m) Büro nedúnja (f) Aussteuer olam (f) Welt
mißrad hapnim (m) ne’eman glaubwürdig ómeß (m) Gedränge
Innenministerium ne’eman treu onija Schiff
mita (f) Bett nehag (m) Chauffeur or (m) Leder
mitáchat unterhalb nemal te’ufa (m) óres (m) Reis
mitchare (m) Konkurrent Flughafen osen, osnajim (f) Ohr
mivchan (m) neschama (f) Seele óßtria (f) Österreich
Examen, Prüfung neschek (m) Waffe oto (m) Auto
miz (m) Saft neschika Kuss ótobuß (m) Bus
moach, mochot (f) nesek (m) Schaden oved, ovdim Arbeiter
Gehirn neßia (f) Fahrt
mochrotájim neßija (f) Reise P
übermorgen ne’um (m) Rede
moed (m) Termin niftar tot paam einmal
more (m) Lehrer niftar vomtarben páam (m) einmal, mal
mu’aßak (m) nikajon (m) Sauberkeit páam (m) mal, einmal
Angestellter nißajon (f) Übung pachot weniger
muchan bereit, fertig nißuim (rn, plural) Ehe pakid mécheß (m)
muchba versteckt nitúach (m) Operation Zollbeamter
mukdam früh niv (m) Dialekt paßul untauglich
múmche (m) Experte, noßé’a (m) Reisender patuach offen
Fachmann nozri (m) Christ pazúa verletzt
musar seltsam pe (m) Mund
muschchat korrupt pecham (m) Kohle
museon (m) Museum O pérach, prachim (m)
muzar (in) Produkt Blume
o oder peza (m) Wunde
N o ... o ... entweder oder pílpel(m) Pfeffer
ochel(m) Essen pizui (m) Entschädigung

124 mea eßrim ve’arba


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
po hier Bürgermeister scha’on (m) Uhr
politika (f) Politik rov (m) Mehrheit schapá’at Grippe
poschea (m) Verbrecher ruach (f) Wind schatíach (m) Teppich
preda (f) Abschied ruach (m) Geist schavú’a, schvu’ot (m)
prejda (e Trennung Woche
pticha (f) Öffnung S schavur, schvura
gebrochen
R sachar männlich schchuna (f)
sahav (m) Gold Nachbarschaft
ra schlecht saken alt (Mensch) sche’ela (f) Frage
rach weich sar fremd schehija (f) Aufenthalt
ra’ev, re’eva hungrig sar (m) Fremder schéker(m) Lüge
rak nur scha’a (f) Stunde schéleg (m) Schnee
rakévet (f) Eisenbahn schabat (f) Samstag schélet (m) Schild
ramai (m) Schwindler schachen (m) Nachbar schemen (m) Öl
rav (m) Rabbiner schachmat (m) Schach schémesch (f) Sonne
rechov (f) Strasse schachor schwarz scherut (f) Dienst
réfet (f) Stall schachor lavan scherutim (m) Toilette
rega (m) Augenblick schwarzweiß schéschbesch (m)
rega (m) Moment schagrir (m) Botschafter Backgammon
régel (m) schvura schagrirut germanit (f) sche’uit (m) Bohnen
gebrochenes Bein Deutsche Botschaft schichrur (m) Befreiung
régel, raglajim (f) Bein schagrirut, schagrirujat schikor betrunken
rek leer (f) Botschaft schilschul(m) Durchfall
repúblika (f) Republik schajach gehörend schita (f) Methode
rikud (m) Tanz schaked ruhig schiur (m) Lektion
rischajon (f) Lizenz schaked still schiur (m) Unterricht
rischon erster schaket (m) Weste schlatim (m) Schild
riv (m) schakran (m) Lügner schoschanim (m) Rosen
Auseinandersetzung schalom (m) Frieden schrir (m) Muskel
rofe, rof’im (m) Arzt scham dort schtichim (m) Teppich
rokéach (m) Apotheker schamájim (m, plural) schtujot (f) Dummheiten
rosch (m) Kopf Himmel schuk schachor (m)
rosch ha’ir (m) schana(f) Jahr Schwarzmarkt

mea eßrim vechamesch 125


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
schuk, schvakim (m) ßéfer, ßfarim (m) Buch tafrit (m) Speisekarte
Markt ßiba (f) Grund tajar (m) Tourist
schulchan (f) Tisch ßicha (f) Gespräch tajéret (f) Touristin
schuv wieder ßichat télefon (f) talul be.. abhängig von
schvédia (f) Schweden Telefongespräch tamid immer
schvita (f) Streik ßifria (f) Bibliothek tanur (m) Ofen
se dieser ßiman (m) Zeichen tapuchej adama (m)
se moze chen be’ejnai ßipur (m) Erzählung Kartoffeln
das gefällt mir ßlicha Entschuldigung tapusim (m) Orangen
seev (m) Wolf ßlicha (f) Verzeihung tare li zeig mir
sejtim (m) Oliven ßmartut (f) Taschentuch tarnegol (f) Huhn
sikaron, sichronot (f) ßmol links tascharut, tacharujot (f)
Erinnerung ßod, ßodot (f) Wettkampf
sman (m) Zeit Geheimnis tchuna (f) Eigenschaft
sona (f) Prostitutierte ßof (m) Ende te (m) Tee
sot diese ßofi endgültig télefon (m) Telefon
sot oméret das heisst ßtav (m) Herbst telegráma (f) Telegramm
sozialísti sozialistisch ßtima (m) Verstopfung te’una (f) Unfall
srika (f) Injektion ßukar (m) Zucker tik (m) Tasche
srika (f) Spritze ßuß (m) Pferd tikva (f) Hoffnung
ßába (m) Grossvater student (m) Student tip (m) Trinkgeld
ßabon(m) Seife sug (m) Paar tipot ejnájim
ßachar (m) Lohn svuv, svuvim (m) Fliege Augentropfen
ßade (f) Feld tiul (m) Reise
ßafa (f) Sprache T tkufa (m) Periode
ßafek, ßfekot (f) Zweifel tluna (f) Anzeige
ßak (f) Sack ta’arucha (f) Ausstellung tluna (f) Beschwerde
ßakin (m) Messer ta’aßiati industriell tnu’a (f) Bewegung
ßakit (f) Säckchen tachana merkasit (f) toda danke
ßakit (f) Tüte Hauptbusstation tófeß (m) Formular
ßar (m) Minister tachanat mischtara tor Reihe, Schlange
ßávta Grossmutter Polizeistation tor (m) Schlange, Reihe
ßchirut (f) Miete tachanat rakévet (f) tov gut
ßefel, ßfalim (m) Tasse Bahnhof tráktor (m) Traktor

126 mea eßrim veschesch


Wörterliste Hebräisch – Deutsch
trufa (f) Medizin
tschek (m) Schock
tschuva (f) Antwort
ulaj vielleicht
ulam, ulamot (m) Saal
unvérsita (f) Universität
varod rosa
ve- und
ve’ida (f) Konferenz
vradim (m) Rosen
zafon (m) Norden
zafóna nördlich
zahov gelb
zaláchat (f) Teller
zaljan (m), ole regel (m)
Pilger
zalui gebraten
zame (m), zme’a (w)
durstig
zamid (m) Armband
zarfat (f) Frankreich
zarfati (m) Franzose
zarich benötigt
zav (m) Befehl
zava (m) Armee
zavar (f) Hals
zémach, zmachim (m)
Pflanze
zilum réntgen (m)
Röntgenaufnahme
zipor (m) Vogel
zohorajim (m, plural)
Mittag

mea eßrim veschéva 127


Der Autor

Der Autor

I ch bin 1962 in der Schweiz geboren und


lebte dort bis zum Alter von 19 Jahren. Nach
dem Schulabschluss übersiedelte ich nach Is-
rael. Damals sprach ich noch fast kein Wort
Hebräisch. Einen kleinen Grundwortschatz
lernte ich in einem Sprachkurs, aber richtig
zu sprechen lernte ich eigentlich nur durch
den täglichen Gebrauch.
Ursprünglich wollte ich nur ein Jahr blei-
ben, aber aus einem wurden zwei, und inzwi-
schen bin ich schon zehn Jahre hier und habe
ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen.
Was mich aber schon immer interessierte,
ist das Reisen und Kennenlernen fremder
Länder, und deswegen ist es gut möglich, dass
ich demnächst wieder einmal mein Gastland
wechsle.

128 mea eßrim veschmóne