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Raumlufttechnik für Schwimmbäder

Raumlufttechnik für Schwimmbäder

Anwendungsbereiche | 1

Erfolgsfaktor

Raumlufttechnik.

Gerade in Schwimmbädern ist die richtige Aufbereitung

der Raumluft für den Erfolg entscheidend. Leistung, Qualität

und Know-how zahlen sich hier besonders aus.

Der Wohlfühlfaktor ist in Schwimm-

bädern erfolgsentscheidend. Frische, kon- ditionierte Raumluft schafft ein angenehmes Raumklima und steigert das Wohlbefinden. Der Besuch wird auch dadurch zum Erlebnis. Badegäste bleiben länger und kommen öfter, um das angenehme Erlebnis zu wiederholen.

Der Baukörper wird ebenso durch ein gutes Raumklima positiv beeinflusst. Die Qualität der Bausubstanz bleibt länger erhalten. Dagegen kann mangelhafte Luftkonditionie- rung gravierende Schäden an Baukörper und Einrichtung verursachen. Die frühzeitige Modernisierung einer alten oder ineffizienten Raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage) lohnt sich deshalb doppelt.

Schwimmbäder gehören zu den Gebäuden mit dem größten Energiebedarf überhaupt. Träger und Betreiber von öffentlichen wie privaten Einrichtungen stehen unter enormen Kosten- druck. Die Betriebskosten steigen. Wasser, Abwasser, Wärme und Strom werden stetig teurer. Dies kann in der Regel nicht komplett

über die Eintrittspreise kompensiert werden. Energieeffiziente Raumlufttechnik verbessert die Komfortbedingungen und sorgt gleichzeitig für geringere Betriebs- kosten.

Die Anforderungen an RLT-Anlagen in Schwimmbädern sind hoch und komplex:

Eine Vielzahl an unterschiedlichen Betriebs- zuständen muss energieeffizient bewältigt werden. Außerdem werden die Bauteile der RLT-Anlage durch korrosive Medien zum Teil stark beansprucht.

Moderne RLT-Geräte sind „multifunktional“. Die Funktionen Lufttemperaturregelung, Luftfeuchtigkeitsregelung und Wärmerück- gewinnung werden bedarfsgerecht kombiniert und mit der Abführung geruchsaktiver oder schädlicher Substanzen kombiniert. Vom sicheren und energieeffizienten Betrieb profi- tiert der Anlagenbetreiber. Der Badegast ist sich der Raumlufttechnik und deren Nutzen meist gar nicht bewusst. Er genießt einfach den ungetrübten Badespaß.

Raumluftqualität steigert die Besucherzahlen.

Modernisierung senkt Betriebskosten.

Zeitgemäße Anlagen sind multifunktional.

2 | Allgemeine Anforderungen

Zusammenhänge klar erkennen.

Raumlufttechnik beeinflusst maßgeblich die Behaglichkeit

und die Betriebsparameter des Schwimmbades.

Schwimmbad-Art beeinflusst die Verdunstungsmenge.

Raumtemperatur der Schwimmhalle ca. 2 bis 4 Kelvin über Beckenwasser- temperatur.

Raumluftfeuchte für Behaglichkeit und Gebäudeschutz entscheidend.

Schadstoff-Abfuhr steigert Behaglichkeit und reduziert den Schwimmbadgeruch.

Faktoren, die sich gegenseitig beein- flussen, gibt es in Schwimmbädern besonders viele. Die Wechselwirkung zwischen Luft und Wasser ist komplex.

Die Raumluftbedingungen sind von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. Bestimmend sind die Art des Wassers (Standard-, Sole- oder Meerwasser) und die Art des Schwimm- bades (Kur-, Schul-, Schwimm- oder Erlebnis- bad). Während die Art des Wassers haupt- sächlich die zu verwendenden Materialien bestimmt, hat die Art des Bades insbesondere Einfluss auf die Menge des Beckenwassers, die verdunstet. Beispielsweise verdampft durch Wasserattraktionen eine erhebliche Menge Wasser zusätzlich. Wo sich gegen- läufige Wellen auf der Wasseroberfläche überlagern – wie zum Beispiel die Wellen von Wasserattraktionen und Badegästen – wird die Verdunstung des Beckenwassers weiter gesteigert. Wenn die Wasserverdunstung in der Planung nicht angemessen berücksichtigt wird, kann schnell die Schwülegrenze in der Schwimmhalle überschritten werden. Wird darauf mit einer höheren Entfeuchtung (zu trockener Zuluft) reagiert, steigt die Becken- wasserverdunstung aufgrund der damit steigenden Differenz der Wasserdampf-Partial- drücke weiter an. Damit sind erhöhter Bedarf an Energie und Nachfüllwasser verbunden.

Oberflächen-Temperatur In Schwimmbädern ist eine gleichmäßige Oberflächentemperatur der Raumum- schließungsflächen in mehrfacher Hinsicht wichtig: Der menschliche Körper steht in ständigem Strahlungsaustausch mit seiner Umgebung. Weil die Badegäste weitgehend unbekleidet sind (Bekleidungs-Wärmeleit- widerstand clo = 0), werden Temperatur- differenzen unmittelbar als unbehaglich empfunden. Zugleich wird einer Taupunkt- unterschreitung vorgebeugt.

Raumluft-Temperatur Ist der kaum bekleidete Badegast nass, wird ihm durch Verdunstung des anhaftenden Wasserfilms Wärmeenergie entzogen. Eine um 2 bis 4 K über der Beckenwassertempe- ratur liegende Raumlufttemperatur begrenzt diesen Wärmestrom und schafft thermische Behaglichkeit.

Raumluft-Feuchte Eine hohe Raumluftfeuchte begrenzt auch die Verdunstung. Zu hohe Feuchte kann jedoch zu Taupunktunterschreitung an kalten Ober- flächen und damit zu Schimmel, Korrosion und Bauschäden führen. Die Richtlinienreihe VDI 2089 „Technische Gebäudeausrüstung von Schwimmbädern“ definiert eine absolute Feuchte von 14,3 g/kg als Grenzwert.

Allgemeine Anforderungen | 3

Allgemeine Anforderungen | 3 Luftaustausch Chlor reagiert im Badewasser mit organischen Substanzen wie Schweiß,

Luftaustausch Chlor reagiert im Badewasser mit organischen Substanzen wie Schweiß, Hautschuppen und Urin. Als Nebenprodukt entsteht „gebundenes Chlor“ (hauptsächlich Chloramine und Trihalo- genmethane). Gebundenes Chlor riecht intensiv und ist für den typischen Schwimm- badgeruch verantwortlich.

Auch Chloroform gehört zur Gruppe der Triha- logenmethane. Es ist schwerer als Luft und konzentriert sich auf der Wasseroberfläche. Besonders für Kinder und Jugendliche, die sich häufig und lange im Wasser aufhalten, ist Chloroform gefährlich. Die geregelte Außen- luftzufuhr ist auch deshalb eine entscheidende Größe für Behaglichkeit. Freigesetzte Geruchs- und Schadstoffe müssen abgeführt werden.

Wichtige Normen und Richtlinien für Schwimmbäder

 

Anforderungen an Gebäude

Anforderungen an RLT-Anlagen

Anforderungen an RLT-Geräte

Energie-Einsparungs-Gesetz (EnEG) Einsparung von Energie in Gebäuden

DIN EN 13779 Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderungen für Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme

DIN EN 13053 Leistungskenndaten für Geräte, Komponenten und Baueinheiten

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich

DIN EN 15251 Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden

DIN EN 1886 Zentrale RLT-Geräte – Mechanische Eigenschaften und Messverfahren

Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) Energiesparender Wärmeschutz und energie- sparende Anlagentechnik bei Gebäuden

DIN EN 12599 Lüftung von Gebäuden – Prüf- und Messverfahren für die Übergabe eingebauter RLT-Anlagen

VDI 3803 Bauliche und technische Anforderungen an zentrale RLT-Anlagen

DIN V 18599 Energetische Bewertung von Gebäuden

VDI 2089, Blatt 1 Technische Gebäudeausrüstung von Schwimm- bädern – Hallenbäder

VDI 6022 Hygiene-Anforderungen an RLT-Anlagen

DIN 19643-1 Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser Allgemeine Anforderungen

VDI 2089, Blatt 2 Technische Gebäudeausrüstung von Schwimmbädern – Effizienter Einsatz von Energie und Wasser

RLT-Richtlinie 01 |2 Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. – Allgemeine Anforderungen an RLT-Geräte

KOK-Richtlinien Allgemein gültige Richtlinien für den Bäderbau des Koordinierungskreises Bäder |1

LüAR Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Lüftungsanlagen

FGK-Statusreport 13 |3 Ehrenkodex Instandhaltung und Reinigung von RLT-Anlagen

Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (VStättVO) Versammlungsstättenverordnung

TA-Lärm Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm

Energie-Effizienzklassen von zertifizierten Herstellern (nur echt mit Logo) nach RLT-Herstellerverband und/oder EUROVENT

VDI 2050, Blatt 1– 5 Anforderungen an Technikzentralen (Grundlagen, Sanitärtechnik, Raumlufttechnik, etc.)

Merkblatt 60.07 – Instandhaltung technischer Anlagen in Bädern Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V.

|1 umfassende und komprimierte Planungshilfe für Planer und Betreiber, sowie Nachschlagewerk.

 

|2 http://www.rlt-geraete.de

|3 http://www.fgk.de/home

http://www.baederportal.com/index.php?id=138

4 | Konzeptionelle Anforderungen

Einsparpotentiale

komplett

erschließen.

Hallenbäder sind energieintensive Gebäude. Eine kluge

Anlagenkonzeption und Mehrfachnutzung der Luft reduziert

den Energiebedarf und schützt die Bausubstanz.

Luftverteilsystem beeinflusst den Energiebedarf.

Standortspezifische Wetterdaten sind wichtig für die Systemwahl.

Messdaten-Kontrolle kann Betriebskosten einsparen.

Das Konzept des Luftverteilsystems richtet sich in erster Linie nach dem Gebäude- grundriss und dessen Raumanordnung. Aller- dings beeinflusst diese Konzeption bereits den Energiebedarf für Luftförderung und Luft- konditionierung. Eine Planung des Luftver- teilsystems, in dem diese Zusammenhänge berücksichtigt sind, ist der erste Schritt zur energieeffizienten RLT-Anlage. Weitere Einsparpotentiale liegen in der richtigen Bewertung der Betriebszeiten und standort- spezifischen Wetterdaten, der Soll-Raumluft- feuchte, sowie der RLT-Geräte-Systemwahl für die jeweils unterschiedlichen Bereiche eines Schwimmbades.

Luft mehrfach nutzen Zeitgemäße Raumlufttechnik setzt auf eine Mehrfachnutzung der Luft. Ist zum Beispiel die Luft in der Eingangshalle frei von geruchs- aktiven Substanzen, kann sie zur Belüftung von angrenzenden Räumen genutzt werden. Auch kann ein Teilstrom der Abluft aus der Schwimmhalle als Zuluft für die Duschen ge- nutzt werden. Der hohe Feuchtegehalt des Ge- samt-Abluftvolumenstroms ist dabei nützlich:

Die Luft beinhaltet damit mehr latente und sensible Wärme, die der Wärmerückgewinnung (WRG) zugeführt wird.

Bereiche trennen Aus energetischer und raumklimatischer Sicht hat sich eine Trennung des Luftverteilsystems nach den vorhandenen Feuchtelasten bewährt. Damit kann den „Nassbereichen“ ein RLT- Gerät mit „rekuperativer“ WRG (z. B. Platten- wärmeübertrager), Entfeuchtungseinrichtung und besonderem Korrosionsschutz zugeordnet werden. Ein leichter Unterdruck im Nassbe- reich dient dem Schutz der Bausubstanz an- grenzender Bereiche. Die „Trockenbereiche“ profitieren durch den Einsatz „regenerativer“ WRG (z. B. Rotorwärmeübertrager) mit sorptiver Beschichtung. Diese gewährleistet eine angenehme Luftfeuchte im Winter und geringere Kühllast im Sommer.

Massenströme ermitteln Der richtlinienkonform zu dimensionierende Auslegungsmassenstrom der Außenluft ist unabhängig vom RLT-Gerät. Man geht davon aus, dass bei einer Außenluftfeuchte von x ODA = 9 g/kg eine maximale Hallenfeuchte von x IDA =14,3 g/kg eingehalten werden kann. Erst darüber darf die absolute Feuchte im Hallenbereich über die „Schwülegrenze“ von x IDA =14,3 g/kg ansteigen. Eine mechanische Entfeuchtung ist damit längst nicht in jedem Schwimmbad notwendig.

Konzeptionelle Anforderungen | 5

50 1,10 Trockenkugeltemperatur t [°C] 45 Dry bulb temperature t [°C] [kg/m 3 1,12 Dichte
50
1,10
Trockenkugeltemperatur t [°C]
45
Dry bulb temperature t [°C]
[kg/m
3
1,12 Dichte
]
Density
[kg/m ]
3
40
1,14
35
1,16
30
1,18
60
25
1,20
20
50
1,22
15
1,24
10
Enthalpie h [kJ/kg]
h [kJ/kg] - 40
Enthalpy
1,26
5
1,28
50%
30
100%
0
30%
60%
40%
-5
20
90% 80% 70%
-10
10
-15
Absolute Feuchte x [g/kg]
Absolute humidity x [g/kg]
20%
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1 0
11
12
13
14
15
16
17
18
19
-20
0
-10
10%

Wetterdatensatz

Berlin

Optimaler Bereich

Schwimmhallenluft

Zulässiger Bereich Schwimmbad (VDI 2089)

Außenluftfeuchte, ab der ein Anstieg über die Schwülegrenze zulässig ist

Schwülegrenze

Schwimmhallenluft

Wetterdaten differenzieren Die zu erwartenden Überschreitungsstunden mit x ODA > 9 g/kg sind standortspezifischen Wetterdaten zu entnehmen. Eine nach Be- triebszeiten differenzierte Betrachtung mag überraschen: In nur 6 – 9 % aller Betriebsstun- den wird voraussichtlich die Schwülegrenze der Hallenluft überschritten, wenn mit einer Betriebszeit von 9 – 20 Uhr geplant wird. Bei einem ganzjährigen 24-Stunden-Betrieb sind es hingegen 10 –16 % (Tabelle rechts).

Noch weniger Überschreitungsstunden er- geben sich bei kürzeren Betriebszeiten, bzw. wenn die Anlage im Sommer nicht durch- gehend betrieben wird. Die kombinierte Be- trachtung von standortspezifischen Wetter- daten und zu erwartenden Betriebszeiten liefert wertvolle Daten für die zu erwartenden Raumluftbedingungen.

Raumluftfeuchte bewerten Das verdunstende Beckenwasser wirkt als regulatives Element in der Schwimmhalle, denn mit steigender Luftfeuchtigkeit sinkt die Differenz des Wasserdampf-Partialdrucks. Der Anstieg über die Schwülegrenze fällt somit geringer aus als zunächst vermutet. Im Um- kehrschluss bedeutet dies aber: Je niedriger die Raumluftfeuchte, desto höher ist die Ver- dunstungsmenge.

Messdaten abgleichen Sollwerte zu überprüfen und Sensoren regel- mäßig zu kalibrieren kann in Schwimmhallen Energie sparen. In der Praxis weicht oftmals der erfasste Abluftfeuchtewert im Laufe des Betriebs ab. Das RLT-Gerät regelt dann auf eine fehlerhafte Raumluftfeuchte. Es empfiehlt sich daher, den erfassten Abluftfeuchtewert nach der Inbetriebnahme regelmäßig durch manuelle Messungen zu überprüfen.

Überschreitungsstunden

 

(x ODA > 9 g/kg) bei Vollbetrieb (365 d/a)

 

Standort

0 – 24 Uhr [h/a]

9 – 20 Uhr [h/a]

Berlin |1

11

%

989

6

%

488

Bremen |1

14

%

1261

8

%

717

Chemnitz |2

10

%

857

5

%

453

Düsseldorf |1

15

%

1258

7

%

648

Frankfurt a. M. |1

15

%

1298

7

%

641

Hamburg |1

12

%

1046

7

%

575

Köln |1

16

%

1411

9

%

775

Mannheim |1

16

%

1382

8

%

687

München |1

11

%

986

6

%

537

Rostock |2

14

%

1242

8

%

667

Stuttgart |1

11

%

975

6

%

564

|1 basierend auf IWEC-Wetterdatensatz Deutschland; Zeitraum 1982 – 1992 |2 basierend auf TRY-Wetterdatensatz Deutschland; Zeitraum 1961–1990

6 | Umsetzung in die Praxis

Rahmen-

bedingungen bereits in der Vorplanung klären.

Erfahrungswerte vereint mit den Regeln der Technik erleichtern die Planung.

Die Planung. Grundstein zum Erfolg.

Projekte lösungsorientiert und

zielstrebig realisieren.

Projekte lösungsorientiert und zielstrebig realisieren. Planungshinweise | 1 A l l g e m e i

Planungshinweise |1

Allgemein

RLT-Anlage

• Wichtigste Auslegungs-Parameter (siehe S. 16)

• Ansaugbedingungen hinsichtlich

- Beckenfläche, -tiefe (t ≥ 1,35 m oder t < 1,35 m)

- Hauptwetterrichtung

- Wassertemperatur

- Schneehöhe

- Lufttemperatur und Luftfeuchte

- Laub

- Art und Anzahl der Attraktionen

- Schall

- Betriebszeiten

- Anderer Emissionsquellen und

- Nutzungsart

- Position des Fortluftauslasses beurteilen

• Auswertung Wetterdatensatz bei Systemwahl berücksichtigen

• Entwässerungs- und Reinigungsöffnungen im Außenluftkanal vorsehen

• Zwischendeckenbereiche nicht als Abluftkanal benutzen (hohe Korrosionsgefahr)

• Nassbereiche im Unterdruck zu Trocken- bereichen betreiben

• Mehrfachnutzung der Luft (VDI 2089) anwenden

• Bei Ansaug über Gebäudedach:

Abstand des Ansaugs zum Gebäudedach mindestens 1,5 x Schneehöhe

• Zum Schutz des Kanalsystems müssen gemäß VDI 2089 gewichtsbelastete Überdruckklappen vorgesehen werden

• Rauchmelder im Abluft- und Zuluft-Kanal vorsehen, um Ventilatoren bei Alarm automatisch abzuschalten

• Regelung in Abhängigkeit der Raumtemperatur und Raumfeuchte; Raumtemperatur in Abhängigkeit der Beckenwassertemperatur, mit Priorität vor Raumfeuchte

• Technikräume müssen nach DIN 19643-1 ausreichend belüftet werden

• Luftverteilsystem muss Luftaustausch in der Aufenthaltszone sicherstellen

• Abluftfeuchte in regelmäßigen Abständen mit Handmessgerät abgleichen; falsche Messgrößen können hohe Energiekosten verursachen

• Wartungsmanagement zur Energiekosten-

senkung (z. B. Filterdruckverluste) planen und mit Betreiber vereinbaren

• Überwachung des Korrosionsschutz und RLT-Anlagenreinigung durch den Anlagenbetreiber mindestens einmal monatlich

• Überwachung des Gerätezustands und Wartungsarbeiten mindestens zweimal jährlich

• Absolute Feuchte von 14,3 g/kg nur bei Außenluftfeuchten > 9 g/kg überschreiten

• Reduzierung Mindest-Außenluft-Volumenstrom von 30 % auf 15 % zulässig, wenn Trihalogenmethane im Beckenwasser dauerhaft < 0,020 mg/l

• Belüftung des Zwischendeckenhohlraums zur Senkung der relativen Feuchte unter 60 % (Korrosionsschutzmaßnahme) vorsehen

• Chlorgas-Warnmelder im Dosierraum vorsehen

• Wartungs- und Reinigungsarbeiten sind im Betriebsbuch zu dokumentieren

• Mindest-Platzbedarf für Revision anderer Komponenten bei Kanalführung berücksichtigen

• Bedienung und Wartung der einzelnen Komponenten bereits in der Planung berücksichtigen

• Statik und Einbringöffnungen frühzeitig prüfen

Umsetzung in die Praxis | 7

Umsetzung in die Praxis | 7 Auslegungsparameter | 1 Außen Innen Temperatur Winter -16 °C bis

Auslegungsparameter |1

Außen

Innen

Temperatur

Winter

-16 °C bis -12 °C

Sommer

28 °C bis

35 °C

Feuchte

Sommer

Station

Tempe-

Relative

Ent-

ratur |2

Feuchte |2

halpie |2

[-]

[°C]

[%]

[kJ/kg]

1 Bremerhaven

30

53

65,9

2 Rostock-Warnemünde

28

59

63,8

3 Hamburg-Fuhlsbüttel

32

44

65,4

4 Potsdam

33

41

66,4

5 Essen

32

44

65,4

6 Bad Marienberg

29

48

59,8

7 Kassel

33

38

63,9

8 Braunlage

29

48

59,8

9 Chemnitz

30

49

63,4

10 Hof

30

45

60,8

11 Fichtelberg

24

64

54,6

12 Mannheim

35

37

68,5

13 Passau

32

44

65,4

14 Stötte

29

52

62,3

15 Garmisch-Partenkirchen

30

53

65,9

Schalldruckpegel (TA-Lärm) Tags (6 – 22 Uhr)

Reine Wohngebiete

50 dB (A)

Wohngebiete allgemein

55 dB (A)

Mischgebiete

60 dB (A)

Nachts (22 – 6 Uhr) Reine Wohngebiete Wohngebiete allgemein Mischgebiete

35 dB (A) 40 dB (A) 45 dB (A)

Raumtemperatur |3 Schwimmhalle Umkleideräume Dusch- und Sanitärbereiche

max. 30 °C bis 34 °C 22 °C bis 28 °C 26 °C bis 34 °C

min.

Schwimmmeister-, Personal- und Sanitätsräume Eingangsbereich Nebenräume Treppenhäuser

22 °C bis 26 °C ≥ 20 °C ≥ 20 °C ≥ 18 °C

Raumtemperatur der Nassbereiche (Badegast

mit unbekleidetem Körper) um 2 bis 4 K über der

Beckenwasser-Temperatur (max. 34°C)

Beckenwassertemperatur |4

Nichtschwimmer-, Schwimmer-,

Sprung- und Wellenbecken Freizeitbecken

28 °C 28 °C bis 32 °C

Plansch- und

Bewegungsbecken

32 °C

Therapie- und

Warmsprudelbecken

36 °C

Becken in Schwitzbädern,

Warmbecken

35 °C

Kaltbecken

15 °C

Raumluftfeuchte |5

Schwimmhalleninnenraum

40 % – 64 % r.F.

Volumenströme Mindest-Außenluftanteil |6 Zuluft-Schwimmhalle

30 % – 100 % gleich dem maximalen Außenluft-Volumenstrom nach VDI 2089

Eingangsbereich 5 m 3 /hm 2

15 m 3 /hm 2 20 m 3 /hm 2 25 m 3 /hm 2 25 m 3 /hm 2 100 m 3 /h 220 m 3 /h

Einzel-Umkleide Sammel-Umkleide Aufsichtsräume Erste Hilfe Toiletten (pro Sitz o. Stand) Duschen (pro Dusche)

|1

|2

|3

|4

|5

|6

Weitere Informationen, auch zur Planung von Gebäuden und zur Nutzung von RLT-Anlagen, sind der DIN EN 13779 und der VDI 2089 zu entnehmen. Quelle: Prof. Dr.-Ing. Karl-Josef Albers, Hochschule Esslingen, KI 04/07 Statistisch ermittelte Werte. Extremwerte können höher liegen! Angegebene Temperaturen gelten für die Auslegung, soweit keine anderen Werte ausdrücklich durch den Auftraggeber gefordert werden. Von den Beckenwassertemperaturen kann in Abstimmung mit dem Betreiber abgewichen werden. Die Auslegung weiterer technischer Anlagen hat auf Grundlage der höchsten Betriebs- temperatur des jeweiligen Beckens zu erfolgen. Dieser Bereich dient zugleich als Schutz von Metall- und Holzbauteilen. Die Schwülegrenze von x IDA = 14,3 g/kg sollte nur bei Außenluftfeuchten von x ODA > 9 g/kg überschritten werden. Während der Betriebszeit unabhängig vom Feuchtegehalt der Hallenluft einzuhalten. Kann auf 15 % ODA-Anteil reduziert werden, wenn Trihalogen- methane dauerhaft < 0,02 mg/l sind.

8 | Lösungen von robatherm

Optimiert und variabel. Lösungen von robatherm.

Speziell für den Anwendungsfall angepasste RLT-Geräte

auf Grundlage effizienter Gerätekonzepte.

Individuell für die Anwendung optimiert.

Flexibel durch variierbare Gerätekonzepte.

Qualitativ durch hohen Hygiene- standard und beste Wärmebrückenklasse.

Die Flexibilität individueller, dem speziellen Anwendungsfall angepasster RLT-Geräte verbindet robatherm mit einer industriellen Fertigung. Diese gewährleistet, dass die individuellen RLT-Geräte prozess- sicher mit konstant hoher Produktqualität hergestellt werden.

Vorkonfigurierte Gerätekonzepte Gerätekonzepte erleichtern dem Fachplaner die Auswahl des RLT-Systems. Die Planungs- unterstützung mit gut dokumentierten und bewährten Konzepten vereint Flexibilität mit schneller Geräteauswahl und bietet Planungs- sicherheit. Die Variationsmöglichkeiten und die Vielzahl der Anwendungskonzepte gewähr- leisten, dass für jeden Fall die optimale Anlage realisierbar ist. Die Konzepte lassen sich den individuellen Bedürfnissen anpassen. Bereits bei der Projektplanung stehen die kompletten Gerätedaten zur Verfügung.

Montagefreundlichkeit Die Modul-Bauweise und die Integration von MSR- und Kältetechnik stehen für ein Minimum an auf der Baustelle zu montieren- den Bauteilen. Stabile Gehäuseverbindungen erleichtern die Montage zusätzlich.

Beste Effizienzklassen robatherm ist sowohl durch den Herstellerver- band Raumlufttechnische Geräte e. V. als auch durch die europäischen Zertifizierungsgesell- schaft EUROVENT zertifiziert. In beiden Ver- fahren werden die Leistungsdaten vom TÜV geprüft und bestätigt.

Bewährte Gehäusequalität Durch die eigenstabile Gehäusekonstruktion wird der bauseitige Aufwand zur Geräteauf- stellung maßgeblich reduziert. Lediglich Längs- träger sind bei der Unterkonstruktion erforder- lich. Der standardmäßige Korrosionsschutz aus pulverbeschichtetem, verzinktem Stahl- blech, wird durch zahlreiche Optionen noch gesteigert. Zweifachbeschichtung, antimikro- bielle Pulverbeschichtung oder Edelstahl sind drei dieser Optionen.

Hervorragende Hygiene Dauerhafte Dichtungen aus geschlossenpori- gem, nicht verstoffwechselbarem Dichtstoff vermeiden das Eindringen von Luft und Wasser. Auf flüssige Fugendichtstoffe kann weitestgehend verzichtet werden. Alle Geräte- komponenten sind gut zugänglich und leicht zu reinigen. Dies gewährleistet nachhaltig Hygiene und Energieeffizienz.

Lösungen von robatherm | 9

Lösungen von robatherm | 9 Integrierte Regelungs- und Kältetechnik Anschlussfertig verdrahtet sparen RLT-Geräte

Integrierte Regelungs- und Kältetechnik Anschlussfertig verdrahtet sparen RLT-Geräte Montagezeit auf der Baustelle. Diese Option steht für werkseitig abgestimmte Komponen- ten und Regelprozesse und damit für optimale Funktion und unkomplizierte Inbetriebnahme. Entsprechende Vorteile bietet die integrierte Kälte-/Wärmepumpen-Technik. Das ist ins- besonders bei RLT-Geräten für Schwimmbäder multifunktionaler Betriebsweise ein großes Plus.

CenterParcs, Hattigny, Frankreich

Die physikalischen Eigenschaften des Gerätegehäuses nach DIN EN 1886:

• Wärmedurchgang:

Klasse T2

• Wärmebrücken:

Klasse TB1

• Gehäuseleckage:

Klasse L1 (M), L2 (R)

• Filter-Bypass-Leckage:

Klasse F9

• Gehäuse-Durchbiegung:

Klasse D1/D2

Thermische Entkoppelung robatherm bietet RLT-Geräte der besten Wärmebrückenklassen. Und dies standard- mäßig und über alle Baureihen hinweg. Die Kondensationsneigung der RLT-Geräte ist damit minimal. Das ist insbesondere in Schwimmbädern mit ihren feuchten, warmen

TB-Klassen und Kondensationsgefahr Aufstellung: Innenraum Betriebsart: Winter

Aufstellbedingungen ein wichtiges Kriterium

Außenlufttemperatur:

-12 °C

hinsichtlich Lebensdauer und Hygiene. Kon-

Raumtemperatur: 24 °C

densation auf der Gehäuseoberfläche tritt um ein Vielfaches seltener auf als bei RLT-Geräten

Kondensationsbeginn bei

mit schlechteren TB-Klassen. Nebenstehendes

TB4 (k b = 0,30):

24 °C, 18 % r. F.

Praxisbeispiel von Kondensationsgrenzwerten

TB3 (k b = 0,45):

24 °C, 28 % r. F.

verschiedener Gehäusequalitäten verdeutlicht

TB2 (k b = 0,60):

24 °C, 40 % r. F.

die großen Unterschiede.

TB1 (k b = 0,75):

24 °C, 57 % r. F.

10 | Systemvarianten

Multifunktionaler Betrieb reduziert den Energiebedarf.

Behagliches Raumklima und effizienter Betrieb setzen die

richtige Systemwahl und die stets richtige Betriebsart voraus.

Systemwahl

projektspezifisch

treffen.

Wärmepumpe reduziert Nachheiz- energie massiv.

Geräteauswahl nach Optimierungs- merkmalen.

MSR-Technik stellt multifunktionalen Betrieb sicher.

Die Systemwahl von RLT-Geräten lässt zahlreiche Varianten und Optionen zu und muss projektspezifisch jedes Mal neu getroffen werden. Das erste Unterscheidungs- merkmal bei Schwimmbad-Geräten ist die Art und Weise der Zuluftkonditionierung.

Beim Einsatz einer Wärmepumpe kann meist auf eine konventionelle Nacherwärmung während des Badebetriebs völlig verzichtet werden. Bei großen Luftmengen kann die in- stallierte Heizleistung der Wärmeversorgung des Gebäudes entsprechend kleiner dimensio- niert werden.

Die Zuluftkonditionierung ohne Nutzung einer Wärmepumpe zeichnet sich durch geringere Investitionskosten aus, erfordert aber zusätz- liche Heizenergie zur Nacherwärmung.

Mit Wärmepumpe

• Multifunktionaler Betrieb

• Geringere Nachheizleistung

• Nutzung von Synergieeffekten (z. B. Zuheizung des Beckenwassers)

Ohne Wärmepumpe

• Günstige Investitionskosten

• Hohe Betriebssicherheit

• Geringerer Platzbedarf

• Einfachere Wartung

Geräte mit mechanischer Entfeuchtung Bei der mechanischen Entfeuchtung kommen ein effizientes Wärmerückgewinnungssystem und eine zusätzliche Wärmepumpe zum Ein- satz. Durch die Wärmepumpe kann die Abluft weiter entfeuchtet werden. Entsprechende Regelparameter und die abgestimmte Folge der Betriebsarten stellen die Raumluftkonditio- nierung während des Badebetriebs ganz ohne zusätzliche Heizenergie sicher. Die Regelung ist neben der korrekten RLT-Gerätedimensio- nierung das entscheidende Element für einen energieeffizienten Betrieb und behagliche Raumluftzustände. Integrierte MSR-Technik von robatherm bietet hier bewährte Lösungen aus einer Hand.

Geräte ohne mechanische Entfeuchtung Anlagen mit Umluftbeimischung halten den Zuluftstrom konstant. Variiert wird der Anteil der Außenluft. Die Entfeuchtungslast wird mit der Abluft abgeführt. RLT-Geräte ohne Umluft- beimischung sind in Schwimmbädern raumkli- matisch nicht sinnvoll. Zwar haben diese durch den geringeren Luftvolumenstrom deutlich weniger Leistungsaufnahme, die Raumdurch- strömung kann jedoch bei variablem Volumen- strom nicht aufrecht erhalten werden. An kalten Außenflächen besteht dann die Gefahr der Kondensatbildung.

Systemvarianten | 11

Ruhebetrieb ohne Entfeuchtung

• Wärmerückgewinnung inaktiv

• Umluftbetrieb mit Mindest-Volumenstrom

• Wärmepumpe inaktiv

• Nachheiz-Wärmeübertrager freigegeben

ETA (min.) SUP (min.)
ETA (min.)
SUP
(min.)

Ruhebetrieb mit Entfeuchtung

 

• Wärmerückgewinnung aktiv

• Umluftbetrieb mit Mindest-Volumenstrom

ETA (min.)

ETA (min.) SUP (min.)

SUP

(min.)

ETA (min.) SUP (min.)

• Wärmepumpe aktiv

• Nachheiz-Wärmeübertrager freigegeben

 
Badebetrieb mit Entfeuchtung (Winter) ODA (min.) ETA • Wärmerückgewinnung aktiv • Mischluft mit erforderlichem
Badebetrieb mit Entfeuchtung (Winter)
ODA (min.)
ETA
• Wärmerückgewinnung aktiv
• Mischluft mit erforderlichem Außenluftanteil
• Wärmepumpe aktiv
• Nachheiz-Wärmeübertrager freigegeben
MIA
RCA
EHA (min.)
SUP
Badebetrieb mit Entfeuchtung (Übergangszeit) ODA ETA • Wärmerückgewinnung aktiv • Mischluft mit erforderlichem
Badebetrieb mit Entfeuchtung
(Übergangszeit)
ODA
ETA
• Wärmerückgewinnung aktiv
• Mischluft mit erforderlichem Außenluftanteil
MIA
RCA
• Wärmepumpe freigegeben
EHA
SUP
• Nachheiz-Wärmeübertrager inaktiv
Badebetrieb mit Entfeuchtung (Sommer) ODA ETA • Wärmerückgewinnung inaktiv (Bypass-Betrieb) • Maximaler
Badebetrieb mit Entfeuchtung (Sommer)
ODA
ETA
• Wärmerückgewinnung inaktiv
(Bypass-Betrieb)
• Maximaler Außenluftanteil
• Wärmepumpe inaktiv
EHA
SUP
• Nachheiz-Wärmeübertrager inaktiv

Bezeichnungen für Luftarten (nach DIN EN 13779): ODA=Außenluft, SUP=Zuluft, ETA=Abluft, EHA=Fortluft, RCA=Umluft, MIA=Mischluft

12 | Bewährte Gerätekonzepte

Langjährige Erfahrung. Bewährte Gerätekonzepte.

Nutzen Sie unser Know-how auch bei Schwimmbädern.

Wir bieten speziell für Schwimmbäder optimierte Gerätekonzepte, die den aktuellen Normen und Richtlinien entsprechen. Mit Hilfe der Gerätekonzepte erhalten Sie schnelle, konkrete und kompetente Informationen über die Geräteausführung und deren Leistungs-

Ausstattungs-Merkmale

Gerät für Außenaufstellung (wetterfest)und deren Leistungs- Ausstattungs-Merkmale Rotor-Wärmerückgewinnung Platten-Wärmerückgewinnung

Rotor-WärmerückgewinnungGerät für Außenaufstellung (wetterfest) Platten-Wärmerückgewinnung

Platten-WärmerückgewinnungAußenaufstellung (wetterfest) Rotor-Wärmerückgewinnung Kreislaufverbund-Wärmerückgewinnung Freilaufendes

Kreislaufverbund-WärmerückgewinnungRotor-Wärmerückgewinnung Platten-Wärmerückgewinnung Freilaufendes Ventilatorrad Hocheffizienter Elektromotor IE

Freilaufendes VentilatorradKreislaufverbund-Wärmerückgewinnung Hocheffizienter Elektromotor IE 2 / IE 3

Hocheffizienter Elektromotor IE 2 / IE 3Freilaufendes Ventilatorrad Optimierungs-Merkmale Geringe Investitionskosten Reduzierte

Optimierungs-Merkmale

Geringe InvestitionskostenElektromotor IE 2 / IE 3 Optimierungs-Merkmale Reduzierte Betriebskosten Hohe Energieeffizienz daten –

Reduzierte BetriebskostenIE 2 / IE 3 Optimierungs-Merkmale Geringe Investitionskosten Hohe Energieeffizienz daten – leistungsoptimiert,

Hohe EnergieeffizienzGeringe Investitionskosten Reduzierte Betriebskosten daten – leistungsoptimiert, funktionsoptimiert,

daten – leistungsoptimiert, funktionsoptimiert, preisoptimiert. Und das abgestimmt auf Ihre individuellen Anforderungen. Sie benötigen weitere Detailinformationen oder einen TrueBlue Effizienznachweis? Wir freuen uns, Sie kompetent beraten zu dürfen!

MSR-Technik im Gerät integriertWir freuen uns, Sie kompetent beraten zu dürfen! Direktkälte im Gerät integriert Wärmepumpe im Gerät

Direktkälte im Gerät integriertberaten zu dürfen! MSR-Technik im Gerät integriert Wärmepumpe im Gerät integriert Hydraulische Regelgruppe im

Wärmepumpe im Gerät integriertim Gerät integriert Direktkälte im Gerät integriert Hydraulische Regelgruppe im Gerät integriert

Hydraulische Regelgruppe im Gerät integriertim Gerät integriert Wärmepumpe im Gerät integriert Dampfbefeuchter im Gerät integriert Schalldämpfer im

Dampfbefeuchter im Gerät integriertintegriert Hydraulische Regelgruppe im Gerät integriert Schalldämpfer im Gerät integriert Kompakte Bauweise

Schalldämpfer im Gerät integriertim Gerät integriert Dampfbefeuchter im Gerät integriert Kompakte Bauweise Leichte Installation Einfache Wartung

Kompakte Bauweiseintegriert Dampfbefeuchter im Gerät integriert Schalldämpfer im Gerät integriert Leichte Installation Einfache Wartung

Leichte Installationintegriert Dampfbefeuchter im Gerät integriert Schalldämpfer im Gerät integriert Kompakte Bauweise Einfache Wartung

Einfache Wartungintegriert Dampfbefeuchter im Gerät integriert Schalldämpfer im Gerät integriert Kompakte Bauweise Leichte Installation

Bewährte Gerätekonzepte | 13

Navigator

Ausstattungs-Merkmale

 

Optimierungs-Merkmale

 
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA MIA RCA SUP EHA

Anlagenschema

 
ODA ETA MIA RCA SUP EHA Option: Beckenwasser- Kondensator
ODA
ETA
MIA
RCA
SUP
EHA
Option:
Beckenwasser-
Kondensator
 

Geräteskizze

 
ODA

ODA

 

ETA

Geräteskizze   ODA   ETA
 

EHA

MIA RCA
MIA
RCA

SUP

  ODA   ETA   EHA MIA RCA SUP   Vorderansicht Geräteausstattung Ausführung:
  ODA   ETA   EHA MIA RCA SUP   Vorderansicht Geräteausstattung Ausführung:
 

Vorderansicht

Geräteausstattung

Ausführung:

 

WRG:

Innenraum-Ausführung mit 2-Schicht-Pulverlackierung Stutzen:

 

Kreuzstrom-Platten-WRG inklusive Bypass zur Leistungsregulierung Erhitzer:

Schallentkoppelt und beschichtet Klappen:

t E = 22 °C, t A = 35°C Kondensator: R407c t C ≈ 45 °C Nacherhitzer: PWW t VL/RL = 70/50 °C Zubehör:

 

Außenluft:

Stahl verzinkt, Dichtheitsklasse 2 Aluminium, Dichtheitsklasse 2 Aluminium, Dichtheitsklasse 2

Umluft:

Fortluft:

Filterdrucküberwachung

 

Filter:

Frequenzumformer inklusive Reparaturschalter Optionen:

Außenluft:

G4 Flachfilter F5 Biostat-Taschenfilter F7 Taschenfilter F7 Taschenfilter

Individuell erweiterbar mit z. B.:

 

Zuluft:

– Abweichenden Geräteanschlüssen

 

Abluft:

– Beckenwasser-Kondensator

 
 

– Überdruckklappe, etc.

 

Gerätebeschreibung

Gerätekonzept für mittlere und große Luftmengen.

Endständige Filterstufe für höchste Luftreinheit.

Geringe Betriebskosten durch Einsatz einer Wärmepumpe (Reduzierung der Nachheizenergie).

Wärmepumpen-Modul außerhalb des Luftstroms verbessert Wartungsfreundlichkeit.

Multifunktionaler Betrieb mit Feuchteregelung für optimale Zuluftfeuchte und Schutz vor zu großer Beckenwasserverdunstung.

Einfache Installation durch werkseitige Komplettierung und geringe Anzahl an Lieferein- heiten. Optimale Zugänglichkeit und Reinigbarkeit (VDI 6022).

Konstant-Volumenstrom-System für optimale Raum- durchströmung ohne Tot-Zonen, inklusive Volumen- strom-Kompensation für Filterverschmutzung. Drehzahlregelung ermöglicht abgesenkten Betrieb.

Wirtschaftlicher Betrieb durch effiziente Wärme- rückgewinnung mit geringen Druckverlusten und hohen Rückwärmzahlen.

Bezeichnungen für Luftarten (nach DIN EN 13779): ODA=Außenluft, SUP=Zuluft, ETA=Abluft, EHA=Fortluft, RCA=Umluft, MIA=Mischluft

14 | Bewährte Gerätekonzepte

Navigator Ausstattungs-Merkmale Optimierungs-Merkmale Anlagenschema ODA ETA MIA RCA SUP EHA Option:
Navigator
Ausstattungs-Merkmale
Optimierungs-Merkmale
Anlagenschema
ODA
ETA
MIA
RCA
SUP
EHA
Option:
Beckenwasser-
Kondensator
Geräteskizze
ETA
ODA
MIA
SUP
EHA
RCA
Vorderansicht
Geräteausstattung
Ausführung:
WRG:
Innenraum-Ausführung
mit 2-Schicht-Pulverlackierung
Stutzen:
Kreuzstrom-Platten-WRG
inklusive Bypass zur Leistungsregulierung
Erhitzer:
Schallentkoppelt und beschichtet
Klappen:
Außenluft:
Umluft:
Fortluft:
Stahl verzinkt, Dichtheitsklasse 2
Aluminium, Dichtheitsklasse 2
Aluminium, Dichtheitsklasse 2
t E = 22 °C, t A = 35°C
Kondensator: R407c t C ≈ 45 °C
Nacherhitzer: PWW t VL/RL = 70/50 °C
Zubehör:
Filterdrucküberwachung
Filter:
Außenluft:
G4 Flachfilter
F7 Biostat-Taschenfilter
F7 Taschenfilter (optional)
Frequenzumformer inklusive Reparaturschalter
Optionen:
Individuell erweiterbar mit z. B.:
Zuluft:
– Abweichenden Geräteanschlüssen
– Beckenwasser-Kondensator
– Überdruckklappe, etc.
Gerätebeschreibung
Gerätekonzept für mittlere und große Luftmengen.
Kompakte Bauweise für beengte Platzverhältnisse.
Geringe Betriebskosten durch Einsatz einer
Wärmepumpe (Reduzierung der Nachheizenergie).
Wärmepumpen-Modul außerhalb des Luftstroms
verbessert Wartungsfreundlichkeit.
Multifunktionaler Betrieb mit Feuchteregelung für
optimale Zuluftfeuchte und Schutz vor zu großer
Beckenwasserverdunstung.
Einfache Installation durch werkseitige Komplet-
tierung und geringe Anzahl an Liefereinheiten.
Konstant-Volumenstrom-System für optimale
Raumdurchströmung ohne Tot-Zonen. Drehzahl-
regelung ermöglicht abgesenkten Betrieb.
Wirtschaftlicher Betrieb durch effiziente Wärme-
rückgewinnung mit geringen Druckverlusten und
hohen Rückwärmzahlen.

Bezeichnungen für Luftarten (nach DIN EN 13779): ODA=Außenluft, SUP=Zuluft, ETA=Abluft, EHA=Fortluft, RCA=Umluft, MIA=Mischluft

Bewährte Gerätekonzepte | 15

Navigator

Ausstattungs-Merkmale

 

Optimierungs-Merkmale

 
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  
  Optimierungs-Merkmale   Anlagenschema   ODA ETA RCA EHA SUP  

Anlagenschema

 
ODA ETA RCA EHA SUP
ODA
ETA
RCA
EHA
SUP
 

Geräteskizze

 

ODA

RCA
RCA

ETA

SUP   Geräteskizze   ODA RCA ETA EHA SUP     Vorderansicht Geräteausstattung
SUP   Geräteskizze   ODA RCA ETA EHA SUP     Vorderansicht Geräteausstattung

EHA

SUP

Geräteskizze   ODA RCA ETA EHA SUP     Vorderansicht Geräteausstattung
Geräteskizze   ODA RCA ETA EHA SUP     Vorderansicht Geräteausstattung
   

Vorderansicht

Geräteausstattung

Ausführung:

 

WRG:

Innenraum-Ausführung

 

Kreuzstrom-Platten-WRG inklusive Bypass zur Leistungsregulierung Erhitzer:

mit 2-Schicht-Pulverlackierung Stutzen:

Schallentkoppelt und beschichtet Klappen:

t E = 22 °C, t A = 35 °C Nacherhitzer: PWW t VL/RL = 70/50 °C Zubehör:

 

Außenluft:

Stahl verzinkt, Dichtheitsklasse 2 Aluminium, Dichtheitsklasse 2 Aluminium, Dichtheitsklasse 2

Umluft:

Filterdrucküberwachung

 

Fortluft:

Frequenzumformer inklusive Reparaturschalter Optionen:

Filter:

Außenluft:

G4 Flachfilter F7 Biostat-Taschenfilter F7 Taschenfilter (optional)

Individuell erweiterbar mit z. B.:

 

– Abweichenden Geräteanschlüssen

Zuluft:

– zusätzlicher Filterstufe

 

– Überdruckklappe, etc.

 

Gerätebeschreibung

Gerätekonzept für kleine bis mittlere Luftmengen.

Kompakte Bauweise für beengte Platzverhältnisse.

Investitionskosten optimiertes Gerät mit hervorragendem Preis.

Wirtschaftlicher Betrieb durch effiziente Wärme- rückgewinnung mit geringen Druckverlusten.

Optimale Zuluftfeuchte und Schutz vor zu großer Beckenwasserverdunstung durch Zuluft- Feuchteregelung.

Einfache Installation durch geringe Anzahl von Bauteilen. Optimale Zugänglichkeit und Reinigbarkeit (VDI 6022).

Konstant-Volumenstrom-System für optimale Raumdurchströmung ohne Tot-Zonen. Drehzahl- regelung ermöglicht abgesenkten Betrieb.

Hohe Betriebssicherheit durch freilaufende Ventilatoren und servicefreundlichen Platten- Wärmeübertrager.

Bezeichnungen für Luftarten (nach DIN EN 13779): ODA=Außenluft, SUP=Zuluft, ETA=Abluft, EHA=Fortluft, RCA=Umluft, MIA=Mischluft

Planungsunterstützung

Bitte  senden  Sie   die  Projektdaten  |1  a n   robatherm.  Sie   erhalten   eine   individuell   passende   RLT-Geräteauslegung.   Senden   an:  schwimmbad @ robatherm.com   oder   Fax:   +49  8222   999  222

Projekt:

Firma:

Ansprechpartner:

Telefonnummer:

E-Mail:

Becken I:

                 

Becken II:

               

Beckenfläche:

   

[m

2 ]

Beckenfläche:

   

[m

2 ]

 

Wassertemperatur: |2

[°C]

 

Wassertemperatur: |2

[°C]

 
                                         

Lufttemperatur:|2,3

 

[°C]

 

Lufttemperatur:|2,3

 

[°C]

 

Raumluftfeuchte: |2,4

[%

r. F.]

Raumluftfeuchte: |2,4

[%

r. F.]

                                         

Beckenabdeckung:

         

Beckenabdeckung:

         

Beckenart:

         

Ja

(

u = 0,7)

Nein u = 7)

(

Beckenart:

       

Ja

(

u = 0,7)

Nein u = 7)

(

                         

Privat,

 

Öffentlich

 

Öffentlich

Rutsche,

Privat,

(

Attraktionen: |5

Öffentlich

 

Öffentlich

Rutsche,

 

t < 1,35 m

 

t > 1,35 m

Wellenbad

Hotel

t < 1,35 m

 

t > 1,35 m

Wellenbad

Hotel b = 21)

(

Attraktionen: |5

(

b = 40)

   

(

b = 28)

(

b = 50)

b = 21)

(

b = 40)

   

(

b = 28)

(

b = 50)

Anzahl

 

Anzahl

 

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Anzahl

 

Anzahl

Anzahl

Strömungs-

 

Wasserpilz |6

 

Nacken-

Boden-

Strömungs-

Wasserpilz |6

 

Nacken-

Boden-

kanal

 

St.

 

dusche

(

Anzahl

sprudler

(

Anzahl

(

kanal

St.

 

dusche

(

Anzahl

sprudler

(

Anzahl

(

(

St.

Anzahl

 

mit U =

m

St.

St.

(

St.

Anzahl

mit U =

m

St.

St.

A = 30)

 

(

A = 5 x U)

Anzahl

(

 

A = 6)

A = 4)

A = 30)

(

A = 5 x U)

Anzahl

(

 

A = 6)

A = 4)

Massage-

 

Brodelberg,

 

Kinder-

Liege-,

Massage-

Brodelberg,

 

Kinder-

Liege-,

platz

 

Geysir

 

rutsche |7

(

Sitzplatz

platz

 

Geysir

 

rutsche |7

(

Sitzplatz

(

St.

 

St.

 

St.

St.

(

St.

St.

 

St.

St.

A = 30)

 

A = 3)

 

A = 3)

A = 2)

A = 30)

A = 3)

 

A = 3)

A = 2)

Belüftungsmassen-

 

[kg/h]

Belüftungsmassen-

 

[kg/h]

strom: |8

                 

strom: |8

               

Wasserrutsche: |9

             

Wasserrutsche: |9

             

Länge Wasserstrom:

 

[m]

 

Länge Wasserstrom:

 

[m]

 

Breite Wasserstrom:

 

[m]

 

Breite Wasserstrom:

 

[m]

 

|1

|2

|3

In Anlehnung an VDI 2089, Blatt 1; Stand Januar 2010.

|4

Relative Luftfeuchte bei x = 14,3 g/kg:

       

Diese Richtlinie dient als Planungs- und Entscheidungsgrundlage.

28 °C

60 %, 30 °C

54 %, 32 °C

48 %.

     

Sie enthält Auslegungswerte und praxisbezogene Hinweise.

|5

Maßgebend sind nur Attraktionen, welche gleichzeitig betrieben werden.

robatherm übernimmt keine Haftung für Richtigkeit oder Vollständigkeit

|6

Feldverstärkung

A gilt je Meter des Pilzumfangs. Bitte Pilzumfang angeben.

des Berechnungsverfahrens.

|7

Feldverstärkung

b gilt bis 10 m Länge der Kinderrutsche.

|8

|9

Luftmassenstrom für belüftete Attraktionen, wie z. B. Sprudelbecken.

Berechnung erfolgt auf Grundlage der Soll-Werte. Raumlufttemperatur ca. 2 – 4 K über Beckenwassertemperatur.

Gilt nicht für (Klein-) Kinderrutschen. Siehe hierfür „Attraktionen“.

robatherm übernimmt keine Gewährleistung und Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieser Unterlage. Abbildungen und Beschreibungen enthalten teilweise über die Standardausführung hinausgehendes Zubehör. Technische Änderungen vorbehalten. Ausgabe 03/2011. © Copyright by robatherm.

robatherm · Industriestrasse 26 · 89331 Burgau Tel. +49 8222 999-0 · Fax +49 8222