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TELNET @dsl 104+

ADSL Router mit ADSL-Modem,


4-Port-Ethernet-Switch und
USB-Anschluss

Installation und Bedienung


INFO:
Ab Seite 23 finden Sie die wichtigsten Einstellungen für die Schnellkonfigu-
ration des Routers. Die erweiterte Konfiguration wird ab Seite 28 beschrie-
ben.
Bei Störungen oder Problemen schlagen Sie auf Seite 38 nach oder kontak-
tieren Sie unsere Hotline (s. Seite 49)

INFO Onlinekosten:
Beachten Sie die Hinweise unter „WAN“ und „Verbindung trennen“ im Kapitel
4 „Konfiguration“ auf den Seiten 24 bis 26, um unbeabsichtigte Onlinekosten
zu vermeiden.

Hersteller:

Telebau GmbH
Am Krähenberg 1
34513 Waldeck-Sachsenhausen
www.telebau.com
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
1.1 Wegweiser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
1.2 Produkt-INFO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
1.4 Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
1.5 Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6
1.6 Netzwerktechnologie - Einführung und Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
2 Das Gerät im Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
2.1 Front: LEDs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
2.2 Rückseite: Schalter und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
3 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
3.1 Anschlussbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
3.2 Anschlüsse vornehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
3.3 USB-Treiber installieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13
3.4 USB-Treiber deinstallieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
4 Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
4.1 IP-Adressen einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
4.2 IP-Adressen überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
4.3 Verbindung Client-TELNET @dsl 104+ überprüfen . . . . . . . . . . . . . . .18
4.4 Internet-Browser: Konfiguration überprüfen / einstellen . . . . . . . . . . . .19
4.5 Den TELNET @dsl 104+ konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
4.5.1 Schnellkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
4.5.2 Erweiterte Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
5 Reset (Werkseinstellung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .37
6 Probleme? Hier finden Sie Hilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38
7 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
8 Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .40
9 Fachwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41
10 Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46
11 Gewährleistungsbestimmungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .48
12 Service; Hotline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49
13 EG-Konformität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 3


1 Allgemeines, Hinweise, Sicherheit

1 Allgemeines
1.1 Wegweiser
In dieser Anleitung finden Sie die grundlegenden Hinweise zu Installation,
Inbetriebnahme und Bedienung des ADSL-Routers TELNET @dsl 104+.
Gehen Sie nach diesem Handbuch vor, um Ihr Gerät optimal einrichten und
in Betrieb nehmen zu können sowie Schäden durch eine falsche Vorgehens-
weise zu vermeiden.

Nähere Erläuterungen zu Fachbegriffen finden Sie im Abkürzungs- sowie im


Fachwortverzeichnis.

Beachten Sie besonders die Anmerkungen, die durch Fettdruck oder eines der
nachfolgend aufgeführten Hinweisfelder hervorgehoben sind:

Weiterführender Hinweis, Erläuterung oder Ergänzung


HINWEIS

Zur Verdeutlichung einer Funktion wird ein Beispiel


BEISPIEL angeführt

Die unter diesem Stichwort gegebene Anmerkung hat direkte


WICHTIG Auswirkungen auf die Funktion bzw. warnt vor einer mögli-
chen Fehlbedienung

Das Achtung-Symbol warnt vor möglichen Gefahren


ACHTUNG für das Produkt oder den Nutzer

Sollten Sie trotz sorgfältigen Studiums der Bedienungsan-


Hotline leitung einmal nicht weiter kommen, kontaktieren Sie
unsere Hotline (s. Kap. 12 Service / Hotline).

www Weitere Infos, Software-Updates etc. finden Sie im Internet


unter www.telebau.com

4 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


1 Allgemeines, Hinweise, Sicherheit

1.2 Produkt-INFO
TELNET @dsl 104+ ist ein ADSL-Router,
in den bereits ein ADSL-Modem und ein
4-Port-Ethernet-Switch integriert sind.
In kleinen Netzwerken müssen die PCs
also lediglich mit einer Netzwerkkarte
ausgestattet werden und 4 Teilnehmer
können gleichzeitig den schnellen Internetzugang über z. B. T-DSL nutzen.
Ein fünfter PC kann den Zugang über die USB-Schnittstelle erhalten.
Ein zusätzliches ADSL-Modem ist nicht erforderlich, da es beim TELNET @dsl
104+ bereits eingebaut ist. Der Router wird direkt mit dem Splitter (z. B. BBAE
der Telekom) verbunden.
TELNET @dsl 104+ verfügt über einen eingebauten http-Server, so dass die
Konfiguration mit einem Web-Browser in kürzester Zeit vorgenommen werden
kann. Über den eingebauten DHCP-Server können die LAN-IP-Adressen
automatisch vergeben werden.
Die integrierte Firewall (NAT, Network Address Translation) schützt Ihr
Netzwerk vor Angriffen aus dem Internet (das lokale Netzwerk bleibt nach
außen unsichtbar).
In größeren Netzwerken wird der Router mit dem vorhandenen Ethernet-
Switch und / oder weiteren Switches verbunden und stellt den Internetzugang
dann auch weiteren Rechnern zur Verfügung.

1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung


Der TELNET @dsl 104+-Router ermöglicht Ihnen den Anschluss von bis zu
5 PCs bzw. Notebooks bei gleichzeitiger Verbindung zum Internet, wobei
schnelle Verbindungen - bis zu 8 MBit/s (Download vom Internet) bzw.
1 MBit/s (Upload zum Internet) möglich sind. Die Geschwindigkeit wird
möglicherweise durch Ihren Provider eingeschränkt.
Jede andere Nutzung des Routers ist nicht bestimmungsgemäß und somit
unzulässig.

1.4 Lieferumfang

Prüfen Sie die Vollständigkeit des Lieferumfangs:


 @dsl 104+ Router  1 Verbindungskabel
 Handbuch „Installation und Bedienung“ zum Splitter
 CD-ROM  1 USB-Kabel
 1 Cat 5 Ethernetkabel  Netzteil

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 5


1 Allgemeines, Hinweise, Sicherheit

1.5 Sicherheitshinweise
Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handha-
bung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden,
übernehmen wir keine Haftung. In solchen Fällen erlischt jeder Gewähr-
leistungsanspruch. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung!

 Lassen Sie Servicearbeiten nur von einem Fachmann ausführen.


Öffnen Sie das Gerät in keinem Fall selbst.

 Verwenden Sie zur Stromversorgung ausschließlich das zugehörige


Netzteil und schließen Sie es nur an eine 230 V-Steckdose an.
Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, wenn es längere Zeit nicht
benutzt wird.

 Bei Wechsel von einem sehr kalten in einen warmen Raum entsteht
Kondenswasser, das zu Defekten führen kann. Warten Sie daher
einige Stunden, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

 Berühren Sie die Steckerkontakte und -buchsen nicht mit spitzen,


metallischen oder feuchten Gegenständen.

 Vor Reinigungsarbeiten Netzteil von der Steckdose trennen, dabei


nicht am Kabel ziehen. Netzteil nicht mit nassen Händen berühren.

 Setzen Sie das Gerät nicht ständiger Sonneneinstrahlung aus.


Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen aufstellen.

 Schützen Sie das Gerät vor Nässe, starkem Staub, aggressiven


Flüssigkeiten und Dämpfen.

 Halten Sie Abstand zu Geräten, die elektromagnetische Störungen


verursachen könnten. In einem solchen Fall können die Geräte-
funktionen beeinträchtigt werden.

 Schließen Sie die Anschlusskabel des Gerätes nur an die dafür


bestimmten Steckdosen an. Wechseln Sie die Stecker der Anschluss-
kabel nicht aus. Überspannungsschutz: Steckernetzteile sollten Sie
über eine Verlängerungsleitung (mind. 1,5 m) an eine entsprechende
Schutzeinrichtung anschließen, ansonsten ist u. U. ein ausreichender
Schutz nicht gewährleistet.

 Tragen Sie das Gerät nicht an den Anschlusskabeln. Vermeiden Sie


ein Knicken oder Quetschen der Kabel bei der Installation und verle-

6 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


1 Allgemeines, Hinweise, Sicherheit

gen Sie Kabel immer knickfrei. Kabel nie mit Nägeln o. ä. an der
Wand befestigen. Schadhafte Kabel, besonders Netzkabel müssen
fachgerecht ersetzt werden.

 Reinigen Sie das Gerät nur mit einem weichen, leicht feuchten oder
antistatischen Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungsmittel und keine
chemischen Substanzen.

 Elektrische Geräte gehören nicht in Kinderhände. Bei Einführen von


elektrisch leitfähigen Gegenständen in Gehäuseöffnungen besteht die
Gefahr eines elektrischen Schlages.

 Bei Fragen wenden Sie sich an einen TELNET-Fachhändler oder an


unsere Hotline (Tel: 0190-887744/ 1,86 Euro/min, s. Kapitel 12).

1.6 Netzwerktechnologie - Einführung und Begriffe


Der TELNET ADSL-Router regelt die Kommunikation der angeschlossenen
PCs bzw. Notebooks innerhalb eines Computernetzwerks (LAN, häufig auch
Ethernet genannt, s. Fachwortverzeichnis) sowie die Verbindung zu anderen
Netzwerken, die über entsprechende Schnittstellen wie Gateways oder wei-
tere Router erreicht werden können.

Über den vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellten Splitter stellt das
integrierte ADSL-Modem allen angeschlossenen Clients eine Verbindung zum
Internet bereit.

Dabei spielt das Internet Protokoll (IP) eine entscheidende Rolle, denn
dieses Protokoll ist zum weltweiten Standard geworden, was bedeutet, dass
Installation und Kommunikation innerhalb dieses Standards überall gleich
sind.

Die PCs bzw. Notebooks werden mit Netzwerkkabeln (Cat. 5) an den inter-
nen oder einen weiteren Switch angeschlossen. Ein Switch ist ein Verteiler,
an den mehrere Netzwerkkomponenten angeschlossen werden.

Jedes Gerät innerhalb eines Netzwerkes besitzt eine werksseitig vergebene


MAC-Adresse, die unveränderbar und eindeutig ist.

Die IP-Adresse identifiziert das Gerät im Netzwerk, wird automatisch (DHCP)


oder manuell vergeben und ist veränderbar.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 7


2 Überblick

2 Das Gerät im Überblick

2.1 Front: LEDs

Abb. 1: Der TELNET @dsl 104+, Front: die Leuchtanzeigen

1 Betriebsanzeige („PWR“)
Die LED leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet wird

2 Leuchtanzeige ADSL („LINK“)


Die LED leuchtet bei bestehender ADSL-Verbindung und blinkt bei
gestörter oder gar keiner ADSL-Verbindung und flackert (unregelmäßig) bei
Datenübertragung

3 Leuchtanzeigen Port 1 bis Port 4


Die LEDs leuchten, wenn ein Gerät mit dem jeweiligen Port verbunden ist,
sie blinken bei Datenverkehr.

8 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


2 Überblick

2.2 Rückseite: Schalter und Anschlüsse

Abb. 2: Die Geräte-Rückseite: Schalter und Anschlüsse

4 ADSL-Buchse
Zur Verbindung mit der ADSL-Buchse des Splitters

5 USB-Anschluss
Zum Anschluss eines PCs über das mitgelieferte USB-Kabel

6 LAN-Anschlüsse
4 Buchsen zur Verbindung mit jeweils einem PC oder Notebook bzw. einem
Hub oder Switch

7 Resetknopf
Zur Wiederherstellung der Werkseinstellungen (s. Kap. 5)

8 Stromversorgung
Anschluss für das Netzteil

9 Ein-/Aus-Schalter

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 9


3 Installation

3 Installation
3.1 Anschlussbeispiele
Sie können jeden PC bzw. jedes Notebook an den TELNET @dsl 104+
anschließen, der/das mit einer Ethernet -10/100MBit-Netzwerkkarte
ausgerüstet ist.
Während im ersten Beispiel insgesamt 5 PCs bzw. Notebooks an den Router
angeschlossen werden können, lassen sich im zweiten Beispiel durch den
Anschluss eines oder mehrerer Switches erheblich mehr PCs integrieren.

Beispiel 1

Abb. 3: Anschluss von 5 PCs oder Notebooks

10 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


3 Installation

Beispiel 2

Abb. 4: Anschluss von 4 PCs oder Notebooks, 1 Switch

Werden an den Switch ein oder mehrere weitere Switches angeschlossen,


kann eine Vielzahl weiterer PCs oder Notebooks integriert werden, die dann
jeweils über die Netzwerkstruktur einen Internet-Zugriff über das ADSL-
Modem bekommen.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 11


3 Installation

3.2 Anschlüsse vornehmen


Für Kabelstecker mit Rastnase:
WICHTIG
Die Stecker müssen jeweils hörbar in den Buchsen einrasten.

 Verbinden Sie die Buchse der Ethernet-Netzwerkkarte eines PCs mit


einer der 4 Ethernetbuchsen des TELNET @dsl 104+. Verwenden Sie das
mitgelieferte Netzwerkkabel (Cat5). Alternativ/zusätzlich: Verbinden Sie einen
weiteren PC über einen USB-Port mit der PC-Buchse des TELNET @dsl 104+.
Verwenden Sie dazu das mitgelieferte USB-Kabel.

 Verbinden Sie alle weiteren PCs, die Sie anschließen möchten, in gleicher
Weise mit dem TELNET @dsl 104+.

Verbindung mit dem Splitter


 Verbinden Sie die ADSL-Buchse des TELNET @dsl 104+ mit der ADSL-
Buchse des Splitters, verwenden Sie das zweite Ethernet-Netzwerkkabel.

Anschluss des Netzteils


 Schließen Sie das Netzteil an die 9 V-Buchse des TELNET @dsl 104+ an
und verbinden Sie das Netzteil mit dem 230 V-Netz.

Installation: Anschlüsse

Abb. 5: Übersicht: Anschlüsse des TELNET @dsl 104+

12 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


3 Installation

Prüfen Sie die korrekte Installation der Stecker:


Ethernet- und ADSL-Stecker dürfen sich ohne Drücken der Rastnase nicht
aus der jeweiligen Buchse ziehen lassen. Kontrolle der Stromversorgung:
nach Drücken des Ein/Aus-Schalters muss die Betriebs-LED leuchten (s. Kap.
2.1 „Front: LEDs“).

Geräte einschalten

 Schalten Sie den TELNET @dsl 104+ ein.


 Schalten Sie alle angeschlossenen PCs / Notebooks und Switches ein
und prüfen Sie die korrekte Funktion.

3.3 USB-Treiber installieren


Für die Verbindung eines PCs über die USB-Schnittstelle muss zunächst der
USB-Treiber installiert werden. Nach Einschalten des über das USB-Kabel
mit dem Router verbundenen PCs wird der Router als neue Hardware erkannt
und Sie werden aufgefordert, die CD einzulegen.
Wenn es bei Windows 2000 bzw. Windows xp zu Fehlermeldungen
kommt (z.B. solche, die sich auf digitale Signaturen beziehen), muss die
Installation trotzdem fortgesetzt werden.
Halten Sie die CD-ROM Ihres Betriebssystems bereit, falls sie für die
Fertigstellung der Hardware-Installation benötigt wird.

 Klicken Sie auf „Weiter“.

 Wählen Sie im nächsten Fenster die


Option „Nach dem besten Treiber suchen...“
und klicken Sie auf „Weiter“.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 13


3 Installation

 Klicken Sie auf den Button „Durchsu-


chen...“ und klicken Sie einmal auf den
Ordner „USB driver“ auf der Installations-CD.
Der Ordner erscheint wie oben gezeigt in der
Auswahlzeile. Klicken Sie auf „Weiter“.

 Bestätigen Sie im folgenden Fenster


ebenfalls mit „Weiter“.

Der Treiber für die USB-Schnittstelle (Inter-


face) wird nun installiert.

 Klicken Sie auf „Fertigstellen“.

Direkt im Anschluss erfolgt die Installation des USB-Gerätetreibers. Warten


Sie daher, bis das System die Installation fortsetzt.

14 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


3 Installation

 Klicken Sie auf „Weiter“.

 Wählen Sie im nächsten Fenster die


Option „Nach dem besten Treiber suchen...“
und klicken Sie auf „Weiter“.

 Klicken Sie auf den Button „Durchsu-


chen...“ und klicken Sie einmal auf den
Ordner „USB driver“ auf der Installations-CD.
Der Ordner erscheint wie oben gezeigt in der
Auswahlzeile. Klicken Sie auf „Weiter“.

 Bestätigen Sie im folgenden Fenster


ebenfalls mit „Weiter“.

Der Treiber für die USB-Schnittstelle (Inter-


face) wird nun installiert.

Nach Abschluss der Installation („Fertigstellen“) muss der PC


WICHTIG
neu gestartet werden.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 15


3 Installation

3.4 USB-Treiber deinstallieren


Um die Treibersoftware von Ihrem Rechner zu entfernen, muss sie vollständig
deinstalliert werden. Dazu sollte das Gerät per USB-Kabel mit dem Rechner
verbunden sein.

Die Deinstallation wird unter „Arbeitsplatz / Systemsteuerung / Software“ vor-


genommen:

 Markieren Sie den Eintrag „TELNET


@dsl 104+ USB Network Interface“ und
klicken Sie auf den Button „Hinzufügen/
Entfernen...“.
Folgen Sie den Anweisungen des Deinstalla-
tionsprogramms.

 Starten Sie den Rechner neu, wenn


Sie dazu aufgefordert werden.

16 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

4 Konfiguration
Die Konfiguration des TELNET @dsl 104+ lässt sich einfach und komfortabel
mit dem integrierten Web-Server durchführen. Die Beispielkonfiguration wird
mit den Einstellungen und Screenshots von Windows 2000 erläutert. Je nach
Betriebssystem können die Ansichten variieren.

4.1 IP-Adressen einstellen


Am einfachsten ist es, wenn Sie den DHCP-Server des TELNET @dsl 104+
nutzen, der automatisch an alle angeschlossenen Clients (PCs, Notebooks,
Switches...) jeweils eine IP-Adresse vergibt.
Sollen die IP-Adressen innerhalb des jeweiligen Netzwerks nicht automatisch
vergeben werden, muss die vom Netzwerkadministrator für jeden Client ver-
gebene Adresse manuell eingestellt werden.
Für beide Fälle wird die Einstellung im Windows-Menü „Eigenschaften der
LAN-Verbindung“ unter „DFÜ-Verbindungen“ vorgenommen:

Rufen Sie die Systemsteuerung Ihres PCs auf (Start / Einstellungen / System-
steuerung). Öffnen Sie das Menü „Netzwerk und DFÜ-Verbindungen“.
Öffnen Sie die Eigenschaften der „LAN-Verbindung“ (rechte Maustaste) und
suchen Sie in dem Fenster nach der Komponente „Internetprotokoll (TCP/IP)“.
Prüfen Sie, ob das Protokoll aktiviert ist (). Klicken Sie auf den Eintrag und
dann auf den Button „Eigenschaften“. Für dieses Beispiel wird die Konfigu-
ration mit eingeschaltetem DHCP-Server gezeigt. Bei manueller Vergabe
wenden Sie sich bitte an Ihren Netzwerkadministrator.

Im Fenster unter „Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP)“ müssen nun


die Punkte „IP-Adresse automatisch beziehen“ und „DNS-Serveradresse auto-
matisch beziehen“ aktiviert sein. Sollte das nicht der Fall sein,
 klicken Sie jeweils einmal auf den Eintrag, um die Funktion zu aktivieren.
 Schließen Sie nun das Fenster durch Klicken auf „OK“, sowie in gleicher
Weise alle anderen Fenster.

4.2 IP-Adressen überprüfen


 Rufen Sie nun die MS-DOS-Eingabeaufforderung auf (Start / Ausführen/
command bzw. cmd / Enter drücken).
 Schreiben Sie den DOS-Befehl: ipconfig und drücken Sie „Enter“. Im
DOS-Menü wird die IP-Konfiguration des PCs angezeigt. Sie können erken-
nen, ob eine IP-Adresse vom DHCP-Server des Routers vergeben wurde.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 17


4 Konfiguration

Abb. 6: IP-Konfiguration, prüfen der IP-Adresse

4.3 Verbindung Client-TELNET @dsl 104+ überprüfen


Mit dem DOS-Befehl „ping“ prüfen Sie jetzt die Verbindung der angeschlosse-
nen Clients zum TELNET @dsl 104+ und umgekehrt.
 Schreiben Sie den DOS-Befehl „ping“, drücken Sie einmal die Leer-
taste und geben Sie die IP-Adresse des TELNET @dsl 104+ ein, z. B. ping
192.168.1.1 (Standard-IP)  Drücken Sie „Enter“.

Abb. 7: IP-Konfiguration, prüfen der Verbindung TELNET @dsl 104+-PC(s)

18 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Aus der DOS-Anzeige ist ersichtlich, dass die gesendeten Datenpakete den
TELNET @dsl 104+ erreicht haben und dass er geantwortet hat. Dabei sind
keine Daten verloren gegangen (Anzeige: 0% Verlust). Die bidirektionale Kom-
munikation zwischen Client und TELNET @dsl 104+ ist somit in Ordnung.
Nach gleichem Muster überprüfen Sie nun die Verbindung aller angeschlosse-
nen Clients zum TELNET @dsl 104+.

4.4 Internet-Browser: Konfiguration überprüfen / einstellen


Sie müssen sicher stellen, dass Ihr Internetbrowser (z. B. Microsoft Internet
Explorer oder Netscape Navigator) sich nicht über eine DFÜ-Verbindung, son-
dern über das LAN ins Internet einwählt.

Überprüfen Sie die Einstellungen (Beispiel: Internet Explorer):

 Starten Sie den Internet Explorer und


rufen Sie das Menü Extras / Internetoptionen
auf.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 19


4 Konfiguration

 Klicken Sie auf die Registerkarte „Verbin-


dungen“ und dann auf „Setup“.

Der „Assistent für den Internetzugang“ wird gestartet.

Menü
„Quickstart“

 Wählen Sie die Option „Manuelle Einrich-


tung der Internetverbindung oder Verbindung
über ein lokales Netzwerk (LAN)“ aus und
klicken Sie auf „Weiter“.

20 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

 Wählen Sie „Internetzugang über ein


lokales Netzwerk (LAN)“ aus und
klicken Sie auf „Weiter“.

 Im Fenster „Proxykonfiguration“ müssen


alle Punkte deaktiviert werden.

 Klicken Sie auf „Weiter“.

 Das Angebot, ein E-Mail-Konto zu erstel-


len, beantworten Sie mit „Nein“.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 21


4 Konfiguration

 Klicken Sie auf „Weiter“.


Die Konfiguration ist beendet.
 Klicken Sie auf „Fertig stellen“.

Ihr Internetbrowser ist nun für die Verbindung über das lokale Netzwerk (LAN)
konfiguriert.

22 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

4.5 Den TELNET @dsl 104+ konfigurieren


4.5.1 Schnellkonfiguration
Um die Verbindung zum Internet herstellen zu können, tragen Sie bitte
zunächst die ADSL-Zugangsdaten ein.
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
 Starten Sie den Webbrowser.
 Geben Sie in der Adresszeile die
IP-Adresse (Standard: 192.168.1.1) ein.

 Geben Sie Ihren Benutzernamen und


das Kennwort ein, Benutzername: admin
Kennwort: telnetdsl (Grundeinstellung),
um die Konfigurationsseiten aufzurufen.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 23


4 Konfiguration

Menü „Grundlagen“

Unter-Menü „Schnellkonfiguration“

LAN

IP-Adresse
 Tragen Sie ggf. eine andere IP-Adresse
ein, die zum Adressbereich Ihres Netzwerks
passt.

Subnetz Maske
Die Einstellung bezieht sich auf die Netzwerk-
größe und muss nur verändert werden, wenn
die Zahl der Teilnehmer im lokalen Netzwerk
254 übersteigt.

WAN
Service Name
 Hier können Sie eine Bezeichnung für
die ADSL-Verbindung eingeben, fragen Sie
ggf. Ihren Service Provider, ob die Eingabe
erforderlich ist.

Benutzername / Passwort
 Geben Sie den Benutzernamen und
das Passwort ein, das Sie von Ihrem ADSL-
Diensteanbieter erhalten haben.
Bei Fragen oder Problemen finden Sie
unter www.telebau.com im Menü Support
weitere Informationen zu diesen Einträgen.

Abwahl nach
Geben Sie einen Zeitwert in Sekunden an,
nach dem der Router die Verbindung bei Inak-
tivität trennen soll.

WICHTIG
Wenn Sie hier keinen Zeit-
wert eingeben, erfolgt keine automatische
Abwahl. Dies kann u. U. unbeabsichtigter-
weise Onlinekosten verursachen. Die Tren-
nung erfolgt auch nicht mit Herunterfahren
des PCs, wenn sie nicht manuell oder durch
automatische Abwahl erfolgt ist! Sie soll-
ten daher entweder den Router nach jeder

24 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Onlineverbindung manuell trennen oder einen


Zeitwert eingeben, nach dem die Trennung
automatisch erfolgen soll.

WAN-Typ

Tragen Sie die Kapselung ein.


Bei den meisten Providern in Deutschland
gelten folgende Einstellungen:
PPPoE LLC für den Routerbetrieb bzw.
1483 Bridged IP LLC für den Betrieb als
Bridge-Modem.

VC-Einstellungen

VC = Virtual Connection
VCs sind virtuelle Verbindungen, wobei zwi-
schen gewählten und permanenten virtuellen
„Circuits“ unterschieden wird.
VC 0 enthält die Parameter der Grundeinstel-
lung (s. Kap. 5). Sie können bis zu 7 weitere
Verbindungsprofile einrichten, s. Kap. 4.5.2
Menü „WAN“.

VPI / VCI
Die Parameter für VPI und VCI erfahren Sie
ggf. von Ihrem ADSL-Provider.

Statische IP-Adresse, Subnet-Maske,


Standardgateway
Wenn Ihnen von Ihrem Provider eine stati-
sche IP-Adresse zugewiesen wurde, tragen
Sie hier die Parameter ein.

Bridge

Modus
In der Bridge-Einstellung kann der Router
auch als reines ADSL-Modem für einen
Arbeitsplatz betrieben werden. Die Zugangs-
daten müssen dann im Rechner eingetragen
werden (DFÜ-Verbindung bzw. Zugangssoft-
ware Ihres Internet-Providers).

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 25


4 Konfiguration

Einstellungen sichern

Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, müssen


WICHTIG
diese gesichert und der Router neu gestartet werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
 Klicken Sie auf den Button „Sichern“.
 Klicken Sie links unten in der Menüspalte
auf das Feld „Einstellungen speichern und
neu starten“.
 Klicken Sie im nächsten Fenster auf den
Button „Ausführen“ und warten Sie, bis der
Router den Neustart durchgeführt hat (Dauer
ca. 30 Sekunden).

Verbindung aufbauen
Bauen Sie eine Verbindung auf, um die kor-
rekte Funktion nach diesen Einstellungen zu
prüfen. Gehen Sie wie folgt vor:
 Klicken Sie im Menü „Schnellkonfigura-
tion“ auf den Button „Verbinden“ oder
 stellen Sie im Menü „Status/PPP Status“
das untere Fenster auf den Eintrag „Verbin-
dung aufbauen“ und klicken Sie auf „Ausfüh-
ren“.

WICHTIG
Wenn Sie bereits weitere Verbindungsprofile
eingerichtet haben, achten Sie darauf, dass
Sie im Fenster „#“ die richtige Profilnummer
eingegeben haben.

Verbindung trennen
A Eine Verbindung wird jeweils automatisch
nach einem vom Nutzer eingetragenen Zeit-
wert getrennt. Dieser Wert wird in der Zeile
„Abwahl nach...“ unter „WAN“ im Unter-Menü
„Schnellkonfiguration“ eingetragen.
B Sie können eine Verbindung im Unter-Menü
„Schnellkonfiguration“ oder unter „PPP“ im
Menü „Status“ manuell trennen.

26 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Menü „Status“
Im „Status“-Menü werden die eingestellten
Parameter und Betriebszustände des Routers
angezeigt.

Unter-Menü „Router“

Homepage

Anzeige der Firmware-Version.

WAN

Hier werden die Parameter Ihrer aktuellen


Verbindung angezeigt.

LAN

Hier werden Informationen über die einge-


stellte IP-Adresse, die Subnet Maske sowie
die MAC-Adresse des Routers gezeigt. Wei-
terhin erhalten Sie Informationen zum lokalen
Netzwerk:
- Anzahl der LAN-Schnittstellen
- Mit dem DHCP-Server verbundene Geräte

Unter-Menü „ADSL“
In diesem Untermenü werden eingestellte
ADSL-Parameter, Verbindungsdaten und
Informationen über gesendete Daten sowie
Verbindungszeiten angezeigt.

Unter-Menü „PPP“
Neben den angezeigten Parametern kann
hier eine Verbindung manuell aufgebaut
oder eine bestehende Verbindung manuell
getrennt werden.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 27


4 Konfiguration

4.5.2 Erweiterte Einstellungen


Sie sollten die Einstellungen in diesem Bereich nur verändern,
ACHTUNG
wenn Sie über die nötigen Kenntnisse verfügen. Es werden
nachfolgend nur die wichtigsten Informationen zu den Einstel-
lungen gegeben.

Beachten Sie die Hinweise in Kap. 4.5.1 „Einstellungen sichern“. Sichern Sie
Änderungen im erweiterten Modus nur, wenn Sie sich über die Funktion bzw.
Auswirkung der Änderung im Klaren sind.

„Erweiterte
Einstellungen“

Menü „Administration“
Im Menü „Administration“ erfolgt die Konfigu-
ration der Verbindungsparameter sowie der
Datenübertragung.

Unter-Menü „WAN“

VC-Einstellungen

Die Werte für VPI (1) und VCI (32) sollten nur
verändert werden, wenn sie von den Vorga-
ben Ihres Providers abweichen.

28 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

ATM

ATM = Asynchronous Transfer Mode


UBR = Unspecified Bit Rate
CBR = Constant Bit Rate

Kapselung

Grundeinstellung: PPPoE LLC


Bei den meisten Providern in Deutschland
gelten folgende Einstellungen:
PPPoE LLC für den Routerbetrieb bzw.
1483 Bridged IP LLC für den Betrieb als
Bridge-Modem.

Bridge

In der Bridge-Einstellung kann der Router


auch als reines ADSL-Modem für einen
Arbeitsplatz betrieben werden. Die Zugangs-
daten müssen dann im Rechner eingetragen
werden (DFÜ-Verbindung bzw. Zugangssoft-
ware Ihres Internet-Providers).

PPP

Zeitspanne für Verbindungsabbau = Sie


können einen Zeitwert (in Sekunden) eintra-
gen, nach dem die Verbindung bei Inaktivität
getrennt werden soll. Dadurch wird verhindert,
dass eine angewählte Verbindung unnötig
lange aufrechterhalten bleibt (Kosten!), sollten
Sie vergessen, die Verbindung zu beenden.

MRU = Maximum Receive Unit


MTU = Maximum Transmission Unit
MSS = Maximum Segment Size
MRU, MTU und MSS beziehen sich auf die
Größe der Datenpakete.

Automatische Wiederverbindung = Wenn


die Verbindung durch den Provider oder durch
einen Timeout beendet wird, erfolgt eine auto-
matische Wiederanwahl, wenn Sie z. B. eine
Internetseite aufrufen.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 29


4 Konfiguration

DHCP

Bitte aktivieren Sie diese Funktion, wenn


Ihnen von Ihrem Provider bei der Einwahl
eine dynamische IP-Adresse zugewiesen
werden soll.

Host Name
Hier können Sie einen Namen für Ihren
Router vergeben.

Virtuelle Verbindung

Im VC 0 sind die Werkseinstellungen gespei-


chert. Wenn Sie Änderungen vornehmen
möchten, können Sie dafür einen anderen VC
einstellen, z. B. VC 1. Die Einstellungen des
VC 0 bleiben dann erhalten und Sie können je
nach Bedarf zwischen diesen (oder weiteren
konfigurierten) VCs wechseln.

Wenn Sie Parameter geändert haben, entscheiden Sie vor


WICHTIG
dem Sichern, unter welchem VC diese gespeichert werden
sollen.

Unter-Menü „LAN/DHCP“

IP Adresse / Subnet Maske

Die Werte haben Sie bereits eingetragen (s.


Kap. 4.5.1).

DHCP Server

Wenn die Vergabe der IP-Adresse vom


DHCP-Server des Routers vorgenommen
werden soll, aktivieren Sie die Funktion.

Vom System zugewiesen


Der Adressen-Pool besteht aus 12 IP-Adres-
sen, die auf die Router-IP-Adresse folgen.

Benutzerdefiniert
Sie können den Adress-Pool selbst wählen,
wobei max. 253 Adressen möglich sind (255
minus Standard IP-Adresse minus eine

30 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Broadcast IP).

DHCP Gateway-Auswahl
Wenn Sie die IP-Adresse eines bestimmten
DHCP-Servers auswählen möchten, wählen
Sie „Benutzerdefiniert“ und tragen die IP-
Adresse ein, ansonsten lassen Sie die Ein-
stellung auf „Automatisch“.

Lease-Zeit
Die Zeit der Gültigkeit einer vom DHCP-
Server vergebenen IP-Adresse.

Unter-Menü „DNS“

DNS-Konfiguration

DNS = Domain Name System


Auf verschiedenen im Internet verteilten Ser-
vern werden Datenbanken für Domainnamen
verwaltet.

DNS Proxy Auswahl


Sie können wählen zwischen automatischer
und benutzerdefinierter Auswahl.

Benutzerkonfiguration
Hier können Sie die IP-Adressen für einen
bevorzugten sowie einen alternativen Name-
Server eintragen.

Unter-Menü „NAT“

NAT

NAT = Network Address Translation


NAPT = Network Address Port Translation

NAT ist ein Verfahren, bei dem ein interner


Bereich von privaten IP-Adressen auf einen
externen Bereich von im Internet zur Verfü-
gung stehenden IP-Adressen abgebildet wird.
Da die privaten Adressen nach außen nicht
sichtbar sind, erfüllt das Verfahren eine Art
Firewall-Funktion.

NAPT ist ein Akronym für Network Address


Port Translation, besser bekannt als Masque-
rading. Mehrere Hosts mit unterschiedlichen

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 31


4 Konfiguration

(meist privaten) IP-Adressen teilen sich hier


eine (meist öffentliche) einzige IP-Adresse.
Die Grundeinstellung „Dynamisches NAPT“
sollte nicht verändert werden, ansonsten
müssen die benötigten Parameter für (stati-
sches) NAT eingegeben werden.

Unter-Menü „Port-Weiterleitung“
Mit diesen Einstellungen konfigurieren Sie
virtuelle Server, Sie können damit also Hosts
Ihres privaten Netzwerkes nach außen sicht-
bar machen.
Wenn Sie z. B. bei „öffentlicher Port“ 5000
(Wert sollte zwischen 1025 und 65535 liegen),
bei „privater Port“ 80 und bei der IP-Adresse
einen Rechner Ihres lokalen Netzwerkes mit
aktivem Webserver eintragen, kann dieser
Webserver unter Ihrer öffentlichen IP-Adresse
am Port 5000 erreicht werden.

Unter-Menü „ADSL-Konfiguration“

Trellis

Die Trellis Code-Funktion sollte eingeschaltet


sein.

Unter-Menü „RIP-Konfiguration“
RIP = Router Information Protocol
Das gebräuchlichste Interior Gateway Proto-
koll (IGP) zum Autausch von Routinginforma-
tionen zwischen Netzknoten im Internet.

Unter-Menü „Diagnose“
Die Diagnose startet unmittelbar, nachdem
das Feld angeklickt wurde und läuft automa-
tisch ab. Der Vorgang kann bis zu einer
Minute dauern, warten Sie daher, bis dieser
beendet ist.

32 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Unter-Menü „Routingtabelle“

Routen-Konfiguration

Hier können Sie manuell Routen zu anderen


Subnetzen definieren. Geben Sie dazu die
IP-Adresse des Zielnetzes bzw. -rechners,
die Subnet-Maske sowie die IP-Adresse des
Gateways oder die Schnittstelle des Routers
an, über die der Rechner bzw. das Netzwerk
erreicht werden kann.

Unter-Menü „MAC-Filter“
Hier können Sie einstellen, ob Datenpakete
für bzw. von bestimmten MAC-Adressen blo-
ckiert oder weitergeleitet werden sollen.

Menü „Sicherheit“
Im Menü „Sicherheit“ können Passwörter ein-
gerichtet bzw. geändert werden; Sie können
weiterhin Zugriffsrechte einrichten und die
Firmware des Routers updaten.

Unter-Menü „Admin-Passwort“
Durch Eintrag eines Admin-Passworts wird
das Standard-Passwort (telnetdsl) geändert.
Das Admin-Passwort wird bei Aufruf der
Konfiguratonsseiten abgefragt (Benutzer-
name: admin, Kennwort: Ihr Passwort).

Unter-Menü „User-Passwort“
Als Administrator können Sie ein User-Pass-
wort einrichten, dadurch werden kritische
Einstellungen vor unberechtigtem Zugriff
geschützt. Das admin-Passwort bleibt davon
unberührt. Der User muss bei Aufruf der Kon-
figuratonsseiten als Benutzernamen „user“
und als Kennwort das hier eingerichtete
Passwort eingeben.

Unter-Menü „Diverses“
HTTP-Server Verbindung
Sie können einstellen, über welche

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 33


4 Konfiguration

Schnittstelle(n) bzw. IP-Adresse die HTML-


Konfigurationsseiten des Routers aufgerufen
werden können.
FTP-Server / TFTP-Server
Sie können hier den FTP- bzw. TFTP-Server
des Routers aktivieren bzw. deaktivieren.
Wenn Sie den FTP-Server aus dem WAN
erreichen möchten, stellen Sie bitte sicher,
dass für den Port 21 keine Weiterleitung
definiert ist.
DMZ
DMZ = Demilitarisierte Zone
Separates Netzwerk zwischen LAN und
Internet für Dienste, die vom Internet aus kon-
taktiert werden sollen, z. B. FTP-Server oder
Webserver. Eine DMZ befindet sich hinter der
Firewall, damit das interne Netzwerk (LAN)
geschützt wird.

Wiederaufbau der Verbindung bei WAN-


Zugriff
Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird auto-
matisch eine Verbindung zum Internet herge-
stellt, wenn ein für das Internet bestimmtes
Datenpaket vom Router empfangen wird oder
eine Internetseite angewählt wird.

34 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


4 Konfiguration

Menü „Upgrade“
Im Menü „Upgrade“ können Sie die Firmware
des Routers updaten oder den Router auf
Werkseinstellung zurücksetzen (s. Kap. 5
„Reset“).

Unter-Menü „Firmware-Update“
Das Menü „Upgrade“ ermöglicht Ihnen, die
Firmware des TELNET @dsl 104+ zu aktuali-
sieren. Gehen Sie folgendermaßen vor:
ACHTUNG

Klicken Sie erst dann  Firmware von der TELEBAU-Homepage


herunterladen (www.telebau.com / Menüpunkt
auf den Button „Image „Support“) und auf der Festplatte des mit
Download“, wenn Sie dem TELNET @dsl 104+ verbundenen PCs
eine aktuelle Firmware speichern.
verfügbar haben.
 Auf den Button „Image Download“
Bei Auswahl einer klicken. Über den Button „Durchsuchen“
falschen oder ungül- den Ordner anklicken, der die Firmware ent-
tigen Datei kann es hält. Mit „OK“ bestätigen.
zum Geräteausfall
kommen.  Auf „Aktualisieren“ klicken.
Der TELNET @dsl 104+ darf während des
Ladevorgangs nicht ausgeschaltet werden,
dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.

Unter-Menü „Werkseinstellungen“
Bei Problemen oder unklarer Konfiguration
kann der Router auf Werkseinstellung zurück-
gesetzt werden. Die Parameter der Standard-
konfiguration sind in Kapitel 5 aufgelistet.

WICHTIG
Notieren Sie wichtige Einstellungen,
bevor Sie die Konfiguration zurücksetzen.
Sämtliche vorgenommenen Einstellungen
werden gelöscht!

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 35


4 Konfiguration

Menü „Status“
Im Menü „Status“ werden die eingestellten
Parameter und Betriebszustände des Routers
angezeigt. Die Untermenüs „Router“, „ADSL“
und „PPP“ wurden bereits im Kapitel 4.5.1
erläutert.

Unter-Menü „LAN“
Hier werden Informationen über die einge-
stellte IP-Adresse, die Subnet-Maske sowie
die MAC-Adresse des Routers gezeigt. Wei-
terhin erhalten Sie Informationen zum lokalen
Netzwerk:
- Anzahl der LAN-Schnittstellen
- Mit dem DHCP-Server verbundene Geräte
- Ethernet und USB-Verbindungen

Unter-Menü „WAN“
Hier werden die Parameter Ihrer aktuellen
Verbindung angezeigt

Unter-Menü „ATM“
ATM = Asynchronous Transfer Mode
Zeigt eine Statistik über gesendete und emp-
fangene Datenpakete.

Unter-Menü „TCP-Verbindungen“
TCP = Transmission Control Protocol
Hier werden Daten über Verbindungen und
Datensendungen gezeigt.

36 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


5 Reset - Werkseinstellung

5 Reset (Werkseinstellung)
Nach Durchführung eines Resets sind alle Einstellungen des
ACHTUNG
TELNET @dsl 104+ gelöscht. Um wichtige Parameter wieder
eintragen zu können, sollten Sie diese vorher notieren.

Mit der Resetfunktion können Sie die Einstellungen, die Sie vorgenommen
haben, löschen und die werksseitige Standardkonfiguration des TELNET
@dsl 104+ wieder herstellen.

Reset; Werkseinstellung wieder herstellen:

 Den ADSL-Router einschalten.

 Drücken Sie den Resetknopf (s. Kap. 2.2) mit einer Büroklammer o. ä. für
5 Sekunden ein.

 Warten Sie 20 Sekunden, damit die Resetfunktion vom TELNET @dsl


104+ ausgeführt werden kann.

Die Standardkonfiguration ist jetzt wieder eingestellt.

Standardkonfiguration (Werkseinstellung):

IP-Adresse 192.168.1.1
Subnet-Maske 255.255.255.0
DHCP EIN
PVC 0 (enthält diese Standard-Werte)
Kapselung PPPoE LLC
VPI 1
VCI 32
NAT Dynamisches NAPT
Admin-Passwort:
- Benutzername admin
- Kennwort telnetdsl
Verbindungsprofile (VCs) 1 Profil vordefiniert
(s. Kap. 4.5.2 „Virtuelle Verbindung“)
7 weitere Profile konfigurierbar

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 37


6 Problembehandlung

6 Probleme? Hier finden Sie Hilfe


Störung Mögl. Ursache Abhilfe Bemerkungen
Keine Funktion,  Keine Stromver-  Netzteil prüfen:
LEDs leuchten nicht sorgung Korrekt mit 230V-
 Verbindung zum Steckdose verbun-
Netzteil nicht korrekt den? Steckverbin-
dung des Kabels
zum Router in
Ordnung?
LED „LINK“ blinkt  Störung der Ver-  Sämtliche Es dauert u. U.
oder bleibt dunkel bindung zum Splitter Kabelverbindun- einige Minuten, bis
bzw. zum Telefon- gen prüfen die Verbindung nach
netz Einschalten des
TELNET @dsl 104+
bzw. Einstecken aller
Kabel synchronisiert
ist.

 Anschluss nicht  Informationen


UR-2-fähig über Anschluss
einholen (Deut-
sche Telekom,
Tel.Nr. 0800-
3302000)
Die Link/Act-LEDs  Keine Verbindung  Kabelverbin-
leuchten nicht zu den angeschlos- dungen/Kabel
senen PCs/ prüfen und ggf.
Notebooks austauschen
Keine Verbindung  TELNET @dsl  IP-Adressen
zum TELNET @dsl 104+ und PC befin- bzw. Subnet-
104+ nach Eingabe den sich nicht im Masken anpassen
der IP-Adresse im
gleichen Subnetz  Fragen Sie
Webbrowser Ihren Netzwerk-
administrator oder
unsere Hotline
Nach Änderung  Einstellungen nicht  s. Hinweise in Nach dem Speicher-
von Einstellungen gesichert Kap. 4.5.1 vorgang evtl. kurz
erscheinen beim die Menüs wechseln,
nächsten Aufrufen damit die aktuali-
des Browsers die sierte Ansicht gezeigt
alten Einstellungen wird.

Wenn Ihr Problem anhand dieser Liste nicht zu beheben ist,


HINWEIS
kontaktieren Sie bitte unsere Hotline (s. Kap. 12).
Auf unserer Homepage (www.telebau.com) finden Sie im Bereich „Support“
eine Liste häufig gestellter Fragen (FAQ) zum Thema ADSL.

38 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


7 Technische Daten

7 Technische Daten
TELNET @dsl 104+:

Anschlüsse (Ethernet,
USB, ADSL): 4 Ethernetbuchsen
1 USB-Buchse
1 ADSL-Buchse

Leuchtanzeigen: 1 LED „Betrieb“ (PWR)


4 LEDs LAN-Status“ (LAN 1 bis LAN 4)
1 LED „ADSL-Verbindung“ (LINK)

Temperaturbereich: Betrieb: 0° bis 40° C


Lagerung: -25° bis 70° C

Rel. Luftfeuchte: 30% bis 90%, keine Betauung

Abmessungen: 170 x 140 x 28 mm (BxTxH)


Gewicht: 312 g

Netzteil:

Schutzklasse: II
Spannungsversorgung: 230 V / 50 Hz
Ausgang: 9 V= / 800 mA

Netzwerk (LAN):

Protokoll: TCP/IP

Technische Änderungen vorbehalten.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 39


8 Abkürzungen

8 Abkürzungen
ARP Address Resolution Protocol
ATM Asynchronous Transfer Mode
DHCP Dynamic Host Configuration Protocol
E-DSS1 European Digital Subscriber Signalling System 1
Europäischer ISDN-Protokollstandard; D-Kanal-Protokoll
IAE ISDN-Anschluss-Einheit
IP Internet Protocol, Internationaler Netzwerkstandard
ISDN Integrated Services Digital Network
Diensteintegrierendes digitales Netz
LAN Local Area Network
LLC Logical Link Control
MAC (ID) Media Access Control (Identification)
NAT Network Address Translation
NT / NTBA Network Terminator Basic Access
Hausübergabepunkt des Netzbetreibers
PC Personal Computer
PIN Persönliche IdentifikationsNummer
PPPoE Point to Point Protocol over Ethernet
RS232 Serielle Schnittstelle (Verbindung zum PC)
SSID Service Set IDentifier
TAE Telekommunikations-Anschluss-Einheit
TK-Anlage Telekommunikations-Anlage
TLN Teilnehmer
UAE Universal-Anschluss-Einheit
V.24 Serielle Schnittstelle (Verbindung zum PC)
VC Virtual Channel
VCI Virtual Channel Identifier
VoIP Voice over Internet Protocol
Telefonieren über das Internet Protokoll
VPI Virtual Path Identifier
WAN Wide Area Network
WLAN Wireless Local Area Network
WEP Wired Equivalent Privacy

Erläuterung der meisten Abkürzungen: s. Kap. 9 „Fachwortverzeichnis“

40 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


9 Fachwortverzeichnis

9 Fachwörter
Wichtige in diesem Handbuch verwendete Fachausdrücke sind nachstehend
erklärt. In unserem „Lexikon der Telekommunikation“ finden Sie eine Fülle
weiterer Erläuterungen. Sie können das Lexikon über unsere Homepage
(www.telebau.com) als pdf-Datei herunterladen.

A
Administrator
Netzwerkadministrator, Netzwerkverwalter, zuständig für die Installation und Wartung
eines Netzwerkes.
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line. Asynchroner digitaler Teilnehmeranschluss. Nut-
zung der herkömmlichen Telefonleitung für schnelle Datenübertragung (im Download
bis zu 8 Mbit/s).
ARP
Protokoll zur Umsetzung von IP-Adressen zwischen Adressierungsräumen verschie-
dener Standards. Mit Hilfe eines statischen ARP-Eintrages können Sie einer MAC-
Adresse eine IP-Adresse zuordnen.
ATM
Asynchronous Transfer Mode. Hochgeschwindigkeits-Datenübermittlungstechnik, die
die Vorteile von paketorientierten und leitungsvermittelnden Techniken kombiniert.

B
BBAE
Breitband-Anschlusseinheit
Bezeichnung des Splitters der Deutschen Telekom AG.

C
Cat 5
Kategorie 5. Qualitätsstandard für Ethernet-Netzwerkkabel.
Client
Benutzer von Netzwerkdiensten bzw. -ressourcen.

D
Day/Time-Server
Netzwerkdienst, der Uhrzeit und Datum zur Verfügung stellt.
DFÜ
Datenfernübertragung
Übertragung von Computerdaten (digital) über Telekommunikationsnetze. Unter

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 41


9 Fachwortverzeichnis

Windows können mit dem Tool „DFÜ-Verbindungen“ Internetzugänge eingerichtet oder


Rechner miteinander verbunden werden.
DHCP-Server
Netzwerkdienst, der automatisch IP-Adressen aus einem definierten Pool an die Cli-
ents vergibt.
Dying Gasp
Technologie, die einen kontrollierten Verbindungsabbau bei nicht behebbaren Übertra-
gungsproblemen bewirkt.
Download
Herunterladen von Daten z. B. aus dem Internet, die dann gewöhnlich auf der Fest-
platte des PCs gespeichert werden.

E
Ethernet
Führendes Netzwerkzugriffsprotokoll und Verkabelungssystem für LAN. Älteste phy-
sische Netzwerkvariante (1972). Wird verbreitet (fälschlicherweise) mit LAN gleichge-
setzt.

G
Gateway
Schnittstelle, die verschiedene Netzwerke verbindet.

H
H.323
Netzwerkstandard für Audio- und Video-Datenübertragung.
Host
(Zentraler) Rechner, auf den die angeschlossenen Nutzer (im Gegensatz zum Server)
permanent zugreifen. Im Prinzip ist jeder im Netzwerk verfügbare Rechner ein Host.
Hub
Verteiler für den Anschluss von Netzwerkkomponenten.

I
Internet Protocol (IP)
Protokollstandard zur Informationsübermittlung im Internet, der aber auch häufig in
lokalen Netzen genutzt wird.
IP-Adresse
Adresse, die einen Host (Rechner oder andere Netzwerkkomponente) eindeutig iden-
tifiziert. Die IP-Adresse besteht aus vier Zahlenwerten zwischen 0 und 255, die durch
Punkte getrennt sind, z. B. 170.253.123.15.
IP-Mapping
Stellt fremden H.323-Clients die Verbindung über Netznummern zur Verfügung.

42 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


9 Fachwortverzeichnis

ITU-T
International Telecommunication Union (ITU-T) ist die neue Bezeichnung für das ehe-
malige International Telegraph and Telephone Consultative Committee (CCITT).

L
LAN
Local Area Network. Lokales Netzwerk, meistens Netzwerkstruktur innerhalb eines
Unternehmens.
LLC
Logical Link Control. Verbindungskontrolle; Adressierung und Fehlerprüfung der zu
sendenden bzw. der ankommenden Datenblöcke.

M
MAC-Adresse (MAC-ID)
Physikalische Adresse einer Netzwerkkomponente, die werksseitig vergeben wird und
nicht verändert werden kann. Beispiel für eine MAC-ID: 00-09-24-20-00-FC.
Modem
MOdulator/DEModulator. Ein Modem wandelt die digitalen Signale des Computers in
analoge Wellen um, die dann über das Telefonnetz übertragen werden können.

N
NAT
Network Address Translation. Verfahren, das IP-Adressen zwischen privaten Adress-
räumen (Intranets) und dem öffentlichen Netzwerk (Internet) „übersetzt“. NAT erfüllt
eine gewisse Schutzfunktion (Firewall-Funktion): die interne IP-Adresse wird nach
außen in eine andere IP-Adresse übersetzt, d. h. es erscheint nach außen nicht die
eigentliche IP-Adresse des Rechners, sondern die des Routers. Somit lässt sich der
Absender von außen nicht identifizieren. Eine solche externe IP-Adresse wechselt mit
jeder neuen Verbindung.

P
Ping
DOS-Befehl zum Testen der IP-Verbindung zwischen zwei Hosts. Dient auch zur Feh-
lerermittlung von IP-Verbindungen.
PPPoE
Point to Point Protocol over Ethernet
Datentransferprotokoll der TCP/IP-Familie, bei dem eine Wählverbindung über eine
„Festverbindung“ simuliert wird, für serielle Datenübertragung über Wählverbindungen,
hier für Verbindungen über Ethernet/LAN.
Protokoll
Steuert und regelt den Ablauf einer Datenkommunikation auf den verschiedenen
Ebenen bei Dekodierung, Adressierung und Wegewahl im Netz.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 43


9 Fachwortverzeichnis

R
RFC
Request for Comments. Standard im Bereich des Internets.
RJ45
Stecker- bzw. Buchsen-Ausführung für maximal 8 Adern, internationale Norm, eher
bekannt für den Anschluss von digitalen ISDN-Endgeräten, hier der Standard für die
Ausführung der Stecker für die Verbindung innerhalb eines Ethernet-Netzwerkes.

S
Server
Stellt einen oder mehrere Dienste bzw. Ressourcen im Netzwerk zur Verfügung, auf
die angeschlossene Nutzer bei Bedarf zugreifen.

SSID
Eine allgemeine Identifizierung, die alle Computer im selben W-LAN teilen. Hierüber
kann der Nutzer einstellen, ob er automatisch mit jedem verfügbaren oder nur mit
bestimmten W-LANs verbunden werden möchte.

Splitter
Passiver Verteiler eines Eingangssignals auf zwei oder mehrere Ausgangssignale.
Trennt beim DSL die Telefonsignale (ISDN oder analog) von den Internetsignalen
(TCP/IP).
Standard Gateway
Gateway (Router), das die Verbindung zu netzfremden IP-Adressen herstellt.
Subnet Mask
Eine „Schablone“, die die Größe des eigenen Netzwerkes definiert.
Switch
Netzwerkverteiler, der Datenverkehr zielgerichtet verteilt.
Systemadministrator
s. Administrator

T
TP
Twisted Pair
Standard für Netzwerkkabel mit jeweils 4 paarig verdrillten Adern.
Trellis Coding
Für die DSL-Übertragung verwendetes Kodierungsverfahren.

U
Upload
Datenübertragung vom Client (PC) zum Internet-Server.

44 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


9 Fachwortverzeichnis

U-R2
Standard für ADSL-Modems in Deutschland.
USB
Universal Serial Bus. Multifunktionale Bus-Schnittstelle für PCs, bei der Geräte im
laufenden Betrieb an- und abgesteckt werden können („Hot Plug”).
User
Nutzer

V
VCI
Virtual Channel Identifier. Kennzeichnung der virtuellen Kanäle der ATM-Technologie.
Voice over IP
Sprachübertragung über das Internet-Protokoll.
VPI
Virtual Path Identifier. Kennzeichnet einen bestimmten Weg innerhalb der virtuellen
Kanäle der ATM-Technologie.

W
WLAN
Wireless Local Area Network.
Technologie, die einen Netzwerkzugang über Funk ermöglicht.
WEP
Die primäre Verschlüsselungsform in einem WLAN ist WEP (Wired Equivalent Privacy).
WEP kann mit 64bit oder 128bit verschlüsselt werden.

Weitere Erläuterungen zu Begriffen der Telekommunikation finden Sie in unse-


rem Lexikon unter www.telebau.com.

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 45


10 Stichwortverzeichnis

10 Index - einstellen 17
- überprüfen 17
A K
Abkürzungen 40 Kapselung 29
Abwahl nach 24 Konfiguration 17
ADSL-Passwort 24 - Internet-Browser 19
ADSL-Zugangsdaten 23 - IP-Adressen 17
Anschlüsse 12 - Router 23
B Konformität (CE) 50
Bestimmungsgemäße Verwendung 5 L
Bridge-Einstellung 25, 29 LAN 5, 7, 43
C Lease-Zeit 31
LEDs 8
Client 18, 41
Leuchtanzeigen 8, 39
Clients 17
Lieferumfang 5
D
M
DHCP-Server 17
MAC-Adresse 7, 40, 43
DHCP Server 30
Menüs:
DNS-Konfiguration 31
- Admin-Passwort 33
DNS Proxy 31
- Administration 28
Download 5
- ADSL 27
E - ADSL-Konfiguration 32
EG-Konformität (CE) 50 - Diagnose 32
Einstellungen sichern 25 - Diverses 33
Erweiterte Einstellungen 28 - DNS 31
F - Firmware-Update 35
- Grundlagen 24
Fachwörter 41
- LAN/DHCP 30
Firewall 5
- MAC-Filter 33
FTP-Server 34
- NAT 31
G - Port-Weiterleitung 32
Garantiebestimmungen 48 - PPP 27
Gerät im Überblick 8 - RIP-Konfiguration 32
- Router 26
H
- Routingtabelle 33
Hilfe 38, 49 - Schnellkonfiguration 24
Hotline 49 - Sicherheit 33
I - Status 26, 36
Internet-Browser konfigurieren 19 - Status/ATM 36
IP-Adresse 7, 17, 18, 23 - Status/LAN 36
- Status/TCP-Verbindungen 36

46 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


10 Stichwortverzeichnis

- Status/WAN 36 W
- Upgrade 35 Wegweiser 4
- User-Passwort 33 Werkseinstellung 37
- WAN 28 Wiederverbindung 29
- Werkseinstellungen 35
Z
N
Zielnetz 33
NAPT 31 Zugangssoftware 25, 29
NAT 31, 40, 43
Netzwerktechnologie 7
P
ping 18
Problembehandlung 38
Produkt-INFO 5
Provider 5
R
Reset 9, 37
Resetknopf 9
S
Schnellkonfiguration 23
Service 49
Sicherheitshinweise 6
Splitter 7, 12, 44
Standardkonfiguration 37
Stecker 13
T
Technische Daten 39
Timeout 29
U
Upgrade 35
Upload 5
USB-Anschluss 9
USB-Port 12
USB-Treiber 13
V
VC-Einstellungen 25, 28
Verbindungsabbau 29
Verbindungsprofile 25
Verbindung aufbauen 26
Verbindung Client-Router 18
Virtuelle Verbindung 30

T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router 47


11 Gewährleistung

11 Gewährleistungsbestimmungen
Die Telebau Elektro- und Fernmeldetechnik GmbH
gewährt für dieses Produkt 24 Monate Gewährleistung
ab Kaufdatum. Die Gewährleistung bezieht sich auf
Material- und Fertigungsfehler. Während der
Zeit der Gewährleistung entdeckte Mängel sind
unverzüglich mitzuteilen. Sollte der Mangel nicht
unverzüglich mitgeteilt werden, so besteht kein
Gewährleistungsanspruch.
Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind
insbesondere Schäden, die durch unsachgemäße
Behandlung, Fehlbedienung, Blitz-/Überspannungs-
schäden, äußere Einflüsse, Missbrauch, Veränderungen
des Gerätes oder Anbauten entstehen. Ausgeschlossen sind
ebenfalls Transportschäden, Folgeschäden und Kosten für Ausfall- und
Wegezeiten. Ferner sind von der Gewährleistung Verschleißteile sowie durch
Verschleißteile entstandene Schäden ausgeschlossen. Auch bei Reparaturen
durch nicht autorisierte Stellen erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Der Anspruch muss durch Vorlage eines eindeutigen Kaufbeleges nachgewie-
sen werden. Grundsätzlich behält sich Telebau die Entscheidung vor, ob ein
defektes Gerät instandgesetzt oder ausgetauscht wird.
Sollten im Betrieb Störungen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Fach-
händler oder unsere Hotline (Tel. 0190/887744 / 1,86 EUR/min). Zunächst
versucht Ihr Fachhändler oder der Mitarbeiter unserer Hotline, das Problem
durch persönliche oder telefonische Anweisungen zu beheben.
Sollte Ihr Problem auf diesem Wege nicht behoben werden können, kann in
Absprache mit unserer Hotline eine Austauschplatine oder ein Austausch-
gerät versandt werden. Nach erfolgter Absprache kommt das Austauschteil
unverzüglich zum Versand. Wird diese Absprache bis 12.00 Uhr eines Tages
getroffen, so wird das Austauschteil in der Regel noch am selben Tag zum
Versand kommen. Sie senden das defekte Teil bitte innerhalb einer Woche an
uns zurück, andernfalls müssen wir Ihnen das Austauschteil berechnen.
Wenn auch das Austauschteil in Ihrer Konfiguration nicht funktioniert, kann
nach erneuter Rücksprache mit unserer Hotline der Kundendienst beauftragt
werden. Telebau wird so schnell wie möglich - vertreten durch den Service-
Partner - zur Verfügung stehen. Die genaue Reaktionszeit sowie die Form
der Leistungen werden dem Kunden zum Zeitpunkt der Serviceanforderung
unter Berücksichtigung des Kundenwunsches sowie der dem Service-Partner
zur Verfügung stehenden Ressourcen mitgeteilt (in der Regel innerhalb 24
Stunden). Für die Übernahme der Kosten des Vor-Ort-Service gilt das Ver-
ursacherprinzip. Wenn die Störung nicht auf Material- oder Fertigungsfehler
zurückzuführen ist, trägt der Kunde die anfallenden Kosten.
Die Gewährleistung wird nach Reparatur oder Ersatz von Teilen nicht
verlängert.

48 T·E·L·N·E·T @dsl 104+ Router


12 Service

12 Service; Hotline

Sollten Sie trotz aufmerksamen Lesens der Anleitungen noch Fragen haben,
wenden Sie sich an Ihren TELNET-Fachhändler oder rufen Sie die Mitarbeiter
unserer Hotline an:
Tel.: 0190/ 88 77 44 (1,86 €/min)

Erreichbar von Montags bis Donnerstags von 08.00 - 18.00 Uhr


und Freitags von 08.00 - 16.30 Uhr

Nach einer statistischen Auswertung unserer Hotline-Anrufe ist die Erreichbar-


keit unserer Hotline zwischen 09.00 Uhr und 11.00 Uhr besonders gut.

Bitte halten Sie folgende Informationen für Nachfragen bereit:


 Welche Einstellungen haben Sie vorgenommen?
 Struktur Ihres Netzwerks
 Welche Clients sind an den TELNET @dsl 104+ angeschlossen?
 Genaue Beschreibung der Fehlfunktion

13 EG-Konformität

Dieses Gerät erfüllt die


Anforderungen der EU-Richtlinien:
89/336/EWG Elektromagnetische Verträglichkeit
73/23/EWG Niederspannungsrichtlinie
1999/5/EG Funkanlagen und Telekommunikations-
endeinrichtungen (R&TTE-Direktive)
In Übereinstimmung mit diesen Richtlinien wurde das CE-Zeichen angebracht.
Die Konformitätserklärung ist beim Hersteller hinterlegt.

______________________________________________________________
Weitergabe und Vervielfältigung dieser Bedienungsanleitung sowie Verwer-
tung und Mitteilung ihres Inhalts sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrück-
lich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadensersatz. Alle
Rechte vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patenterteilung oder GM-
Eintragung. Technische Änderungen vorbehalten.

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