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15.3.

2018 Nowitschok – Wikipedia

Nowitschok

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Nowitschok (russisch Новичок; dt. Neuling, in englischer Transkription Novichok) ist eine Gruppe stark wirksamer
Nervengifte bzw. -Kampfstoffe der vierten Generation, die ab den 1970er Jahren in der Sowjetunion entwickelt und
mindestens bis in die 1990er Jahre in Russland weiter erforscht wurden.[1][2] Von dem Nervengift sind rund 100
Varianten bekannt.[3] Es handelt sich um binäre Kampfstoffe,[4] deren Existenz bis zum Oktober 1991 geheim war,
dann aber durch den beteiligten Wissenschaftler Mirsajanow bekannt gemacht wurde.

Das Nervengift zählt zur Gruppe der Acetylcholinesterase-Hemmer, Acetylcholinesterase ist ein Enzym, welches
normalerweise den Neurotransmitter Acetylcholin in den Synapsen abbaut. Das Nervengift blockiert das aktive
Zentrum des Enzyms und führt durch eine Dauererregung zur Kontraktion aller Muskeln. Die Opfer sterben in der
Regel durch die Hemmung der Atmung und des Herzmuskels. Als mäßig wirksame Gegenmittel können Atropin sowie
andere Anticholinergika und diverse Oxime eingesetzt werden, die jedoch allenfalls in einem frühen Stadium helfen
könnten.[5]

Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Entwicklung
Enthüllung
Wirkstoffe
Prominente Vergiftungsfälle
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise

Geschichte

Entwicklung
Im Mai 1971 beschlossen der Ministerrat der UdSSR und das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei einen
neuen Anlauf zur Schaffung von chemischen Waffen der vierten Generation. Chemische Waffen aus dem Ersten
Weltkrieg wie Phosgen und Senfgas zählen zur ersten Generation, die G-Reihe gehört zur zweiten Generation und

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Gifte aus der V-Reihe bilden die dritte Generation. Das Ziel war die Herstellung einer neuen Klasse von
Nervenkampfstoffen mit größerer Toxizität, Stabilität, Persistenz, und einfacherer Produktion. Dieses streng geheime
Forschungs- und Entwicklungsprogramm erhielt den Tarnnamen „Foliant“. Mit dem Programm wurde das Staatliche
Forschungsinstitut für Organische Chemie und Technologie beauftragt, welches dem Ministerium für Chemische
Industrie unterstand. Das Forschungsinstitut hatte seinen Hauptsitz in Moskau und betrieb zudem drei regionale
Ableger in Schichany, Wolgograd und Nowotscheboksarsk.[1]

Nowitschok wurde 1973 vom Chemiker Pjotr Petrowitsch Kirpitschow


entwickelt, der im Staatlichen Forschungsinstitut für Organische Chemie
und Technologie in Schichany, Ortsteil Wolsk-17, arbeitete.[1] Die Substanz
wurde so konzipiert, dass sie sich mit den Methoden der damaligen Zeit
nicht nachweisen ließ.[7] Einige der Giftstoffvarianten werden als fünf bis Vorschläge für die Strukturformeln
acht Mal tödlicher als das Nervengift VX eingeschätzt und lassen sich von Mitgliedern der Novichok-Gruppe
von Nervenkampfstoffen nach
insgesamt schlechter nachweisen als andere Nervengifte.[7] Kirpitschow
Gupta.[6] Rechts: Mirzayanovs
griff auf die Ideen anderer sowjetischer Militärchemiker zurück und Formel für A 232.
synthetisierte einen stickstoffhaltigen phosphororganischen
Nervenkampfstoff, der ursprünglich als K-84 bezeichnet und später in A-
230 umbenannt wurde. Die chemische Verbindung war hochgradig giftig und stabil, militärisch bei niedrigen
Temperaturen jedoch nur eingeschränkt einsetzbar, weil die zähe Flüssigkeit bei −10° Celsius kristallisierte. Ein
weiterer Chemiker, Wladimir Iwanowitsch Uglew, schloss sich 1975 Kirpitschows Forschungsgruppe an. In den
darauffolgenden Jahren entwickelten Kirpitschow, Uglew und ihre Kollegen über hundert Strukturvarianten von A-
230 und testeten sie in Labor- und Feldexperimenten an Tieren. Die meisten Analoga waren so instabil, dass sie
schnell an Wirksamkeit verloren, aber fünf waren ausreichend toxisch und stabil, um von potentiellem militärischem
Interesse zu sein. Diese Verbindungen wurden daher intensiven Studien unterzogen, zunächst in Schichany und später
in einer speziellen Testbasis des sowjetischen Militärs in der Nähe von Nukus, Usbekistan. Als das
meistversprechende Gift erwies sich A-232.[1][8][9]

Ab 1983 trieb die Sowjetunion die Entwicklung binärer Kampfstoffe voran. Entsprechend wurden aus den unitären
Verbindungen A-230, A-232 und A-234 binäre Nowitschok-Gifte entwickelt.[10] Binäre Nervenkampfstoffe entfalten
ihre Wirkung erst dadurch, dass zwei oder mehrere im Vergleich zum Endstoff relativ ungefährliche Substanzen bei
Gebrauch miteinander vermischt werden. Da die Komponenten der binären Kampfstoffe weniger giftig waren und
gewöhnlichen Industriechemikalien ähnelten, konnten sie den Listen der Chemiewaffenkonvention entgehen, die
Ende der 1980er Jahre gerade verhandelt wurde. In Moskau entwickelten Igor Wasiliew und Andrei Schelesnjakow
eine binäre Version von A-232, die sie Nowitschok-5 nannten. Da Nowitschok-5 im Unterschied zum unitären A-232
erst bei der Anwendung synthetisiert wird und bis dahin in zwei Komponenten aufgeteilt ist, ist Nowitschok-5 stabiler
und lässt sich länger lagern als die unitären Strukturvarianten. Die binären Vorläuferchemikalien hatten einen
legitimen industriellen Verwendungszweck und waren relativ ungiftig. Bei der Produktion konnten sie unter dem
Deckmantel von Düngemitteln und Pestiziden verschleiert werden.[1]

Im April 1987 erklärte der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow öffentlich, dass die Sowjetunion die
Produktion chemischer Waffen einstellen und ihre bestehenden chemischen Militäreinrichtungen fortan auf zivile
Zwecke umstellen werde. Trotz Gorbatschows Versprechen setzte sich die geheime Entwicklung und Erprobung der
binären Nowitschok-Kampfstoffe fort. 1989 und 1990 fanden Freiluftversuche mit Nowitschok-5 am Ustjurt-Plateau
statt. Auch nachdem das Programm Anfang der 1990er Jahre bekannt geworden war, wurde die Nowitschok-Serie
weiterentwickelt. Im Herbst 1993 entdeckte der Chemiker Georgi Droscht eine neue chemische Verbindung, die er als
Nowitschok-7 bezeichnete, und die zehnmal tödlicher war als Soman. Mehrere Tonnen Nowitschok-7 wurden
hergestellt und in Schichany und bei Nukus getestet. Zwei weitere binäre Nowitschok-Versionen, Nowitschok-8 und
Nowitschok-9, wurden entwickelt und standen zur Produktion bereit.[1]

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Uzbekistan erfuhr erst nach seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion vom Chemiewaffenprogramm. 1993 verließen
die letzten russischen Wissenschaftler die Versuchsanlage in Nukus im Norden des Landes. Auch auf dem nahe
gelegen Ustyurt-Plateau war Nowitschok unter Missachtung der von Moskau unterzeichneten Chemiewaffenverträge
getestet worden. Uzbekistan verhandelte daraufhin mit den Vereinigten Staaten, um Hilfe beim Abbau und bei der
Dekontamination zu erhalten. 1999 waren amerikanische Spezialisten daran beteiligt, die Anlage in Nukus zu
dekontaminieren.[11][12]

Enthüllung
Im Laufe der bilateralen Verhandlungen zum Chemiewaffenübereinkommen zwischen den Vereinigten Staaten und
Russland wurde die Nowitschok-Serie sowie ihre Weiterentwicklung zum binären Kampfstoff geheim gehalten. Die
Existenz des neuartigen Nervengifts wurde erst Anfang der 1990er Jahre vom russischen Chemiker Wil Sultanowitsch
Mirsajanow (englische Transkription: Vil Sultanovich Mirzayanov) enthüllt. Mirsajanow arbeitete im Moskauer
Hauptquartier des Staatlichen Forschungsinstituts für Organische Chemie und Technologie, welches mit der
Durchführung des „Foliant“-Programms beauftragt war. Er überwachte toxische Emissionen aus dem Labor in
Moskaus Luft und Gewässern. Später wurde er zum Chef der Abteilung für technische Spionageabwehr befördert und
stellte sicher, dass ausländische Spione keine Produktionsspuren entdecken konnten. Im Frühling 1990 stellte er bei
seinen Messungen außerhalb der Einrichtungen fest, dass die Konzentration von tödlichen Substanzen 50 bis 100 mal
höher war als die maximal zulässige Konzentration. Mirsajanow berichtete mehreren Vorgesetzten, dass die
Kontamination rund um die Forschungsanlagen eine große Gefahrenquelle für die örtliche Bevölkerung und
Wissenschaftler darstelle. Ihm wurde jedoch gedroht, das Thema ruhen zu lassen.[1]

1991 ging Mirsajanow an die Öffentlichkeit. Er war überzeugt, dass der Kreml die Existenz des sowjetischen
Waffenprogramms weiterhin verbergen würde, damit es im Rahmen des künftigen Chemiewaffenübereinkommens
nicht deklariert und beseitigt werden muss. Im Oktober 1991 schrieb er in einer Moskauer Zeitung, dass die
Sowjetunion im Geheimen eine neue Klasse von außerordentlich toxischen Nervenkampfstoffen entwickelt habe –
trotz der Behauptung Gorbatschows, 1987 die Herstellung chemischer Waffen eingestellt zu haben. Mirsajanow wurde
daraufhin gekündigt, sein Artikel wurde sonst aber wenig beachtet. Am 12. September 1992 veröffentlichte er
zusammen mit dem Chemiker Lew Fedorow einen zweiten Artikel mit dem Titel „Eine vergiftete Politik“ in der
Zeitung Moskowskije Nowosti. Am 22. September 1992 wurde Mirsajanow vom russischen Inlandsgeheimdienst
festgenommen, im Lefortowo-Gefängnis inhaftiert und später unter Hausarrest gestellt. Obwohl er keine technischen
Details über das „Foliant“-Programm verraten hatte, wurde ihm die Preisgabe von Staatsgeheimnissen vorgeworfen.
Fedorow wurde ebenfalls festgenommen, aber wieder freigelassen.[1]

Wladimir Uglew, der zusammen mit Pjotr Kirpitschow den Kampfstoff Nowitschok entwickelt hatte, gab am 4.
Februar 1993 der Zeitschrift Nowoje wremja ein Interview. Darin bestätigte er Mirsajanows Schilderungen und
enthüllte seine eigene Beteiligung am Chemiewaffenprogramm. Da er zu dem Zeitpunkt ein politisches Amt innehatte,
genoss er Immunität vor Strafverfolgung. Mirsajanow wurde am 24. Januar 1994 in Moskau angeklagt, aber das
Verfahren wurde am 11. Mai 1994 aus Mangel an Beweisen eingestellt. 1995 emigrierte er in die Vereinigten Staaten.[1]
Westlichen Geheimdiensten war vor den Enthüllungen von Mirsajanow die Existenz der Nowitschok-Reihe unbekannt
gewesen.[13]

Wirkstoffe
Nowitschok-Kampfstoffe basieren auf Phosphorsäureester. Die Wirkstoffe der Gruppe wurden von der Substanz A-
230 abgeleitet. Sie ist fünf bis acht mal wirksamer als VX. Ausgehend von A-230 wurde unter anderem A-232
entwickelt, das heute unter der Bezeichnung Nowitschok 5 bekannt ist. Die Wirkstoffe der Nowitschok-Gruppe
kommen vermutlich in fester und flüssiger Form vor und können durch Injektion, Inhalation oder transdermale
Applikation in den Körper gelangen. A-230 und A-232 durchdringen die Blut-Hirn-Schranke und gelangen schnell
vom Blutkreislauf in das Zentralnervensystem. Innerhalb weniger Minuten kommt es zu einer irreversiblen Hemmung

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von Cholinesterasen.[1] Die Molekülstruktur von A-232 bzw. Nowitschok-5 ist sehr ähnlich zu der von A-230, mit dem
wichtigen Unterschied, dass A-230 eine direkte Kohlenstoff-Phosphor-Bindung besitzt, wohingegen beim A-232 das
Kohlenstoff- mit dem Phosphoratom über ein Sauerstoffatom verbunden ist. Weil die Vorläufersubstanzen und
Abbauprodukte von A-232 keine direkte Kohlenstoff-Phosphorbindung enthalten, versagen einige Nachweismethoden
für Nervengifte und die Produktion von A-232 lässt sich besser vor Waffenkontrollinspektoren und ausländischen
Geheimdiensten verbergen. A-232 hat jedoch aus militärischer Sicht den Nachteil gegenüber A-230, dass es zwei- bis
dreimal weniger toxisch als A-230 ist und sich bei Kontakt mit Flüssigkeit schnell zersetzt.[1]

Die Komponenten werden als Pulver gelagert und gelten daher als gut haltbar. Da diese aus Grundstoffen bestehen,
die auch in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen, waren die Waffenprogramme relativ einfach zu verschleiern.
Laut Mirsajanow war das Forschungsprogramm „so ausgerichtet, dass man die Produktion der Chemikalien unter
dem Deckmantel einer legitimen, kommerziellen Produktion verbergen konnte.“[14]

Prominente Vergiftungsfälle
Der russische Chemiker Andrei Schelesnjakow experimentierte im Mai 1987 im Moskauer Staatlichen
Forschungsinstitut für Organische Chemie und Technologie mit einem Vorläufer von Nowitschok-5. Dabei entwich
eine kleine Menge des Wirkstoffs in die Luft. Schelesnjakow zeigte sofort Symptome wie Schwindel, Ohrensausen,
Hautausschläge und Halluzinationen, bevor er kollabierte. Erst nach zehn Tagen erlangte er wieder das Bewusstsein.
Trotz umgehender und intensiver Behandlung verlor er dauerhaft die Fähigkeit zu gehen, entwickelte eine chronische
Schwächung der Arme, eine Hepatitis mit folgender Leberzirrhose, Epilepsie, Depression und Unfähigkeit zu lesen
oder sich zu konzentrieren. Schelesnjakow erholte sich nicht mehr und starb 1992 aufgrund seines sich allgemein
verschlechternden Gesundheitszustandes.[1]

Nach Angaben der britischen Regierung wurde ein Wirkstoff der Nowitschok-Gruppe beim Anschlag am 4. März 2018
auf den russischen Überläufer und Agenten Sergei Skripal und seine Tochter Julija Skripal benutzt.[15]
Premierministerin May beschuldigte Russland, entweder hinter der Tat zu stehen oder seine militärischen
Kampfstoffe nicht mehr unter Kontrolle zu haben.[16] In diesem Zusammenhang erlangte die Substanzgruppe große
internationale Aufmerksamkeit.[17]

Der russische Chemiker Wil Mirsajanow, der das Nowitschok-Programm Anfang der 1990er Jahre enthüllt hatte,
sagte am 13. März 2018 in den USA, dass Russland seinen Nowitschok-Vorrat streng kontrolliere und dass die
Verwendung des Kampfstoffs als Waffe für nicht-staatliche Akteure zu komplex sei. Als Verantwortlicher komme
seiner Ansicht nach nur Russland in Frage.[18]

Literatur
Steven L. Hoenig: Compendium of Chemical Warfare Agents. Springer, New York 2007, ISBN 978-0-387-69260-9,
S. 79ff. (eingeschränkte Vorschau (https://books.google.de/books?id=y2FwGRVMW5kC&pg=PA79#v=onepage)
in der Google-Buchsuche)
Mark Peplow: Nerve agent attack on spy used ‘Novichok’ poison (https://cen.acs.org/articles/96/i12/Nerve-agent-att
ack-on-spy-used-Novichok-poison.html) , Chemical and Engineering News, Band 96, Heft 12, 2018, S. 3
Vil S. Mirzayanov: State Secrets. An Insider's Chronicle of the Russian Chemical Weapons Program. Outskirts
Press, Denver 2009, ISBN 978-1-4327-2566-2.[19]

Weblinks
Commons: Novichok agents (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Novi
chok_agents?uselang=de) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Lev Fedorov: Chemical Weapons in Russia: History, Ecology, Politics (http://www.fas.org/nuke/guide/russia/cbw/jpt
ac008_l94001.htm) . Moscow, Center of Ecological Policy of Russia, 27. Juli 1994.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nowitschok 4/6
15.3.2018 Nowitschok – Wikipedia

Vil Mirzayanov: Dismantling the Soviet/Russian Chemical Weapons Complex: An Insider's View (https://web.archiv
e.org/web/20150824060701/www.stimson.org/images/uploads/research-pdfs/Report17.pdf) . In Chemical
Weapons Disarmament in Russia: Problems and Prospects, Henry L. Stimson Center, 1995.
Russian chemical weapons (http://www.fas.org/nuke/guide/russia/cbw/cw.htm) , Federation of American
Scientists.

Einzelnachweise
1. Jonathan B. Tucker: War of nerves: chemical warfare from World War I to al-Qaeda. Anchor Books, New York 2007,
ISBN 978-1-4000-3233-4. Vollständiger Text (https://archive.org/stream/B-001-000-016/B-001-000-016_djvu.txt)
bei Archive.org.
2. Stephanie Fitzpatrick: Novichok. In Eric A. Cody, James J. Wirtz, Jeffrey A. Larsen (Hrsg.): Weapons of Mass
Destruction: An Encyclopedia of Worldwide Policy, Technology, and History. ABC Clio, Santa Barbara 2005, ISBN
978-1-85109-490-5, S. 201f. (https://books.google.ca/books?id=ZzlNgS70OHAC&pg=PA201)
3. Die Welt: Nowitschok-Nervenkampfstoffe. In: Die Welt. 12. März 2018 (welt.de (https://www.welt.de/newsticker/dpa
_nt/afxline/topthemen/hintergruende/article174486724/Nowitschok-Nervenkampfstoffe.html) [abgerufen am
13. März 2018]).
4. Giftanschlag auf Ex-Spion: Fall Skripal - Moskau wehrt sich (http://www.tagesschau.de/ausland/skripal-reaktionen-1
01.html) . In: Tagesschau, 13. März 2018.
5. Lars Fischer: 6 Antworten zu Nowitschok-Kampfstoffen (http://www.spektrum.de/wissen/6-antworten-zu-nowitschok-
kampfstoffen/1551364) , Spektrum.de vom 13. März 2018, abgerufen am 14. März 2018
6. Ramesh Gupta (Hrsg.) Handbook of Toxicology of Chemical Warfare Agents, Academic Press 2015, S. 340. Die
Formel rechts entspricht der, die Mirzayanov in seinem Buch 2009 angegeben hat. Die Formel links ist ein
Vorschlag für A 232 in einem älteren Buch von Steven Hoenig, Compendium of chemical warfare agents. Springer,
New York 2007, S. 83.
7. Attentat auf Ex-Spion Skripal: Was ist das Nervengift Nowitschok? In: Spiegel Online. 13. März 2018 (spiegel.de (ht
tp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fall-sergei-skripal-was-ist-das-nervengift-nowitschok-a-1197789.html)
[abgerufen am 13. März 2018]).
8. Vadim J. Birstein: The perversion of knowledge: the true story of Soviet science. Westview, Boulder 2004, ISBN
978-0-8133-4280-1, S. 95 (eingeschränkte Vorschau (https://books.google.de/books?id=lQg5DgAAQBAJ&pg=PT95)
in der Google-Buchsuche)
9. Bei Hoenig, Compendium of Chemical warfare agents, 2007, S. 79, werden mit Novichok-5, Novichok-7 u.a.
dagegen die Komponenten bezeichnet, aus denen sich die A-Serie bildet, im Fall von A 232 ist das Novichok 5.
10. Steven L. Hoenig: Compendium of chemical warfare agents. Springer, New York 2007, ISBN 978-0-387-69260-9, S.
79ff. (eingeschränkte Vorschau (https://books.google.de/books?id=y2FwGRVMW5kC&pg=PA79#v=onepage) in
der Google-Buchsuche)
11. World: Asia-Pacific US dismantles chemical weapons. 9. August 1999 (bbc.co.uk (http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-p
acific/415742.stm) [abgerufen am 15. März 2018]).
12. Judith Miller: U.S. and Uzbeks Agree on Chemical Arms Plant Cleanup (http://www.nytimes.com/1999/05/25/world/u
s-and-uzbeks-agree-on-chemical-arms-plant-cleanup.html) . In: The New York Times, 25. Mai 1999.
13. Mirzayanov, The (agent) fate of Novichok, CBRNe World, Sommer 2009, S. 28
14. Ivo Mijnssen: Die Sowjetunion entwickelte einst das Nervengift Nowitschok. Dessen Spur bleibt bis heute mysteriös
(https://www.nzz.ch/international/nowitschok-das-phantom-unter-den-nervengiften-ld.1365424) , NZZ.ch vom 13.
März 2018, abgerufen am 15. März 2018
15. Attentat auf Ex-Spion Skripal: Was ist das Nervengift Nowitschok? In: Spiegel Online. 13. März 2018 (spiegel.de (ht
tp://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fall-sergei-skripal-was-ist-das-nervengift-nowitschok-a-1197789.html)
[abgerufen am 14. März 2018]).
16. Attentat auf Ex-Spion Skripal: Auch der US-Außenminister beschuldigt Russland. In: Spiegel Online. 13. März 2018
(spiegel.de (http://www.spiegel.de/politik/ausland/sergej-skripal-rex-tillerson-haelt-beteiligung-von-russland-fuer-wahr
scheinlich-a-1197757.html) [abgerufen am 14. März 2018]).
17. May macht Russland für Anschlag verantwortlich (http://faz.net/aktuell/politik/ausland/anschlag-auf-spion-in-england
-theresa-may-beschuldigt-russland-15490803.html) . In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 2018.
18. Joseph Ax: Only Russia could be behind U.K. poison attack: toxin's co-developer (https://www.reuters.com/article/u
s-britain-russia-scientist/only-russia-could-be-behind-u-k-poison-attack-toxins-co-developer-idUSKCN1GP2ZK) .
In: Reuters, 13. März 2018. Mit Video (1:17) des Interviews und aus der Produktion von Nowitschok.

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15.3.2018 Nowitschok – Wikipedia

19. Verlagsinformation zum Buch von Mirzayanov (https://outskirtspress.com/StateSecrets_aninsiderschronicle) .

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Diese Seite wurde zuletzt am 15. März 2018 um 19:47 Uhr bearbeitet.

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