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trainerakademie köln Newsletter Juli 2010 der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes Ehrenkolloquium

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trainerakademie köln Newsletter Juli 2010 der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes Ehrenkolloquium
trainerakademie köln Newsletter Juli 2010 der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes Ehrenkolloquium

Newsletter Juli 2010

der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes

Ehrenkolloquium Digel

Kölner Erklärung zum Hochleistungssport in Deutschland Prof. Digel zu Trainer-Beirat und Funktionärskompetenz

Kurz und Knapp

UK Sport zu Besuch an der Trainerakademie Köln Ricco Groß wird Weltcup-Disziplintrainer Wieland Speer neuer BundestrainerTischtennis beim Deutschen Behindertensportverband Leipolds Freistilringer überzeugen Bechmann verteidigt mit RW Köln den Meistertitel

Absolventenfortbildung „Führungskompetenz“ Trainertagung Top am Tag X

Fortbildung

Kreatin – Wahrheit und Mythen eines Wundermittels!

trainerakademie köln Ehrenkolloquium zur Emeritierung von Prof. Dr. Helmut Digel Unter dem Thema „Der

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Ehrenkolloquium zur Emeritierung von Prof. Dr. Helmut Digel

Unter dem Thema „Der Hochleistungssport in Deutschland – Aktuelle Standortbestimmung, Erfordernisse für Gegenwart und Zukunft fand vom 16. bis 17. Juni ein Ehrenkolloquium für Prof. Digel anlässlich seiner Emeritierung an der Trainerakademie Köln des DOSB statt.

Digel, bis zu seinem Ausscheiden Pro- fessor am Institut für Sportwissen- schaft der Eberhard Karls Universität Tübingen, hat als Council-Mitglied im Leichtathletik-Weltverband weiterhin Einfluss auf die internationale Sport- politik und ist auch in Deutschland ein nach wie vor konstruktiv kritischer Be- gleiter des organisierten Sports.

In seiner Laudatio würdigte der Ehren- präsident des Deutschen Leichtathletik- Verbandes, Theo Rous, das Wirken des emeritierten Wissenschaftlers als Funk- tionär in nationalen und internationalen Gremien. Das „Gesamtkunstwerk Digel“ habe, stets unter Beachtung demokra- tischer Regeln und mit hohem emotio- nalem Engagement, „unauslöschliche Spuren“ hinterlassen. Anschliessend äusserte sich Thomas Sinsel (DOSB) zu den Zielen des deut- schen Leistungssports. Veerle de Bosscher (Vrije Universiteit Brussel) zeigte Ergebnisse einer Ver- gleichsstudie der verschiedenen Leis- tungssportsysteme Europas. Sie stellte Schlüsselfaktoren vor, die sich auf den Erfolg oder Misserfolg der verschiede- nen Systeme auswirken. Deutschland hat sich bisher noch nicht an dieser Stu-

Deutschland hat sich bisher noch nicht an dieser Stu- Veerle de Bosscher (Vrije Universiteit Brussel) vergleicht

Veerle de Bosscher (Vrije Universiteit Brussel) vergleicht in ihrer Forschungsarbeit Spitzen- sportsysteme.

vergleicht in ihrer Forschungsarbeit Spitzen- sportsysteme. Der Ehrenpräsident des Deutschen Leichtathletik Verbandes

Der Ehrenpräsident des Deutschen Leichtathletik Verbandes Theo Rous würdigte in seiner Laudatio das Wirken Digels.

Newsletter Juli 2010 | Ehrenkolloquium Digel

Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes · Guts-Muths-Weg 1 · 50933 Köln · Fon (+49) 2 21. 9 48 75 - 0 · Fax (+49) 2 21. 9 48 75 - 20 · info@trainerakademie-koeln.de · www.trainerakademie-koeln.de

die beteiligt, es wäre jedoch sicher- lich interessant zu sehen, wie das deutsche Leistungssportsystem im Vergleich zu anderen Topnationen aussieht. Prof. Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld) beleuchtete die Probleme des Spitzensports aus soziologischer Sicht bevor die Sprecherin der Kon- ferenz der Spitzenverbände und Prä- sidentin des Deutschen Schwimm- Verbandes, Dr. Christa Thiel und der Sprecher der Konferenz der Landessportbünde und LSB Berlin- Präsident, Klaus Böger, über Schwie- rigkeiten und Lösungsmöglichkeiten des Dilemmas „Zentrale Steuerung – dezentrale Umsetzung“ aus der Sicht eines Spitzenverbandes bzw. eines Landessportbundes sprachen.

Nach interessanten Gesprächen und Diskussionen am „Kölschen Abend“ begann der zweite Tag mit dem Vor- trag des Direktors des Instituts für AngewandteTrainingswissenschaft Prof. Dr. Arndt Pfützner, der deutlich zeigen konnte, wie wichtig die wis- senschaftliche Beratung und Betreu- ung des IATs für den deutschen Spit- zensport ist. Anschliessend sprachen

die wis- senschaftliche Beratung und Betreu- ung des IATs für den deutschen Spit- zensport ist. Anschliessend
trainerakademie köln Prof. Dr. Manfred Muckenhaupt (Universität Tübingen) über die Informationsversorgung im

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trainerakademie köln Prof. Dr. Manfred Muckenhaupt (Universität Tübingen) über die Informationsversorgung im

Prof. Dr. Manfred Muckenhaupt (Universität Tübingen) über die Informationsversorgung im Spitzensport und das neue Projekt „Wissensmanagement im wissen- schaftlichen Verbundsystem Leistungssport“ und Prof. Dr. Elk Franke (Humboldt-Universität Berlin) über ethi- sche Grundlagen und Aspekte des Spitzensports.

Der frühere Bundestrainer des Deutschen Leichtath- letik Verbandes auf der Mittelstrecke, Paul Schmidt stellte die Forderung nach einer Berufsvereinigung für Trainerinnen und Trainer im deutschen Spitzensport an die Spitze seines Beitrags. Diese Forderung erscheint durchaus plausibel, betrachtet man die aktuellen ar- beitsrechtlichen Grundlagen und Spezifika der Trainer- tätigkeit, die durch den Vortrag von Dr. Christoph Wü- terich herausgearbeitet wurden. Hier scheint es jede Menge an Optimierungsbedarf zu geben. Dr. Verena Burk (Universität Tübingen) schloss mit ih- rem Beitrag zur Verantwortung der Sportberichterstat- tung im Spitzensport die Vortragsreihe ab.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden die vorher aufgezeigten Probleme diskutiert, vor allem aber Empfehlungen ausgesprochen, wie die Wettbe- werbsfähigkeit des deutschen Hochleistungssports er- halten und gesteigert werden kann, damit Deutschland seinen vorderen Platz unter den führenden Sportnatio- nen auch zukünftig sichern kann.

Die wesentlichen Ergebnisse des Kolloquiums wurden zusammengefasst in der nun folgenden

Kölner Erklärung zum Hochleistungssport in Deutschland

Der deutsche Hochleistungssport wurde und wird bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaf- ten durch herausragende Athletinnen und Athleten äußerst erfolgreich repräsentiert. Der Wettkampfsport kann sich dabei durch eine außergewöhnliche kulturel- le Bedeutung für unsere Gesellschaft auszeichnen. Mindestens seit den Olympischen Spielen 2000 von Sydney zeigt sich jedoch, dass die internationale Rolle des deutschen Hochleistungssports nur noch mit gro- ßer Mühe gesichert werden kann. Er bedarf einer stän- digen Erneuerung und muss intelligente Antworten auf die Fragen finden, die sich bei der Entwicklung des in- ternationalen Hochleistungssports stellen. Angesichts der noch immer wachsenden Probleme, deren Lösung dringend angeraten ist, ergeben sich folgende Empfehlungen an die Verantwortlichen des deutschen Hochleistungssports:

1. Die Trainerinnen und Trainer benötigen eine be- rufständige Organisation. Zwischen den Sportverbän-

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den als Arbeitgeber und den Trainerinnen und Trainern als Arbeitnehmer bedarf es tarifvertraglicher Regelun- gen. Rechtswidrig angelegte Arbeitsverhältnisse sind auf ein sicheres arbeitsrechtliches Fundament zu stel- len.

2. Die Mitbestimmung der Trainerinnen und Trainer

muss entschieden verbessert werden; dafür ist ein Trai- nerbeirat einzurichten.

3. Die ehrenamtlichen Führungskräfte im deutschen

Hochleistungssport sind auf eine kontinuierliche Wei- terbildung zwingend angewiesen. Wie das hauptamt- liche Personal bedürfen auch die ehrenamtlichen Füh- rungskräfte einer kontinuierlichen Über-wachung der

erforderlichen Kompetenzen. Auch für ehrenamtliche Aufgaben sollte zukünftig das Instrument der Zielver- einbarung zur Anwendung kommen.

4. Ein professionelles Wissensmanagement in und

zwischen den Sportverbänden muss möglichst schnell

etabliert werden. Das bereits geplante „CoachNet“ sollte dabei höchste Priorität erhalten und dauerhaft etabliert werden.

5. Die derzeit bestehenden unübersichtlichen und

wenig effizienten Zuständigkeitsstrukturen im deut- schen Hochleistungssport bedürfen dringend einer Vereinfachung und Straffung. In Fragen des Hochleis- tungssports muss die Richtlinienkompetenz der natio- nalen Spitzenverbände gestärkt werden. Die föderalen

Strukturen müssen auf die Belange des internationalen Hochleistungssports ausgerichtet sein. Alle Förder- strukturen bedingen eine kontinuierliche Evaluation.

6. Die Trainerakademie bedarf einer gesellschaftspo-

litischen Aufwertung. Der Diplom-Trainer-Abschluss ist als Bachelor-Abschluss anzuerkennen.

7. Will der deutsche Hochleistungssport konkurrenz-

fähig bleiben, müssen der Trainerberuf und dessen Professionalität konsequent weiterentwickelt werden. Hierzu bedarf es genauer Bedarfsanalysen durch die Spitzenfachverbände. Diese Analysen müssen Bedin- gung für zukünftige Förderung sein.

8. Die Spitzenverbände sind aufzufordern, ihre Orga-

nisationsstrukturen den Anforderungen des internati- onalen Hochleistungssports anzupassen. Redundante und ineffiziente Kommunikations- und Entscheidungs- strukturen zwischen Landesverbänden und nationalen Spitzenverbänden sind aufzuheben.

9. Dem Steuerungsmodell für den Hochleistungssport

des Deutschen Olympischen Sportbunds, das nach in- nen gerichtet ist, fehlt eine Entsprechung gegenüber dem IOC und den übrigen Weltsportorganisationen. Nur auf diese Weise kann den Veranstaltungsauswüch- sen, dem überfüllten Sportkalender und der ständig wachsenden Überbelastung der Athletinnen und Ath- leten entgegengetreten werden. 10. Der Hochleistungssport benötigt dringend eine qualifizierte, an den Erfordernissen der Leistungssport- praxis orientierte wissenschaftliche Begleitung. Mit den im Forschungs- und Serviceverbund Leistungssport zusammengeführten Institionen (IAT, FES, TA, OSP) existieren sehr gute Voraussetzungen, die gesichert und ausgebaut werden müssen. Es bedarf zudem einer engeren Verbindung zwischen der prozessbegleitenden Forschung einerseits und einer auf die Schaffung wis- senschaftlichen Vorlaufs ausgerichteten anwendungs- orientierten Grundlagenforschung. Hierzu muss in den Verbänden die Position des Wissenschaftskoordinators geschaffen oder gestärkt werden und mit ausreichen- den Kompetenzen ausgestattet sein. Mit Unterstüt- zung der Wissenschaftskoordinatoren muss eine For- schungsagenda festgelegt werden, die den Belangen der Praxis der Hochleistungssportler, der Athletinnen und Athleten entspricht.

Prof. Digel zu Trainer-Beirat und Funktionärskompetenz

Prof. Digel zu Trainer-Beirat und Funktionärskompetenz Der Deutschlandfunk nutzte das Ehrenkolloquium um Prof.

Der Deutschlandfunk nutzte das Ehrenkolloquium um Prof. Digel zur aktuellen Situation der Trainer im deut- schen Leistungssport zu befragen.

Das Gespräch können Sie bis mindestens 1. Dezember 2010 als Audio-on-demand unter folgender Internet- adresse abrufen:

Audio-on-demand unter folgender Internet- adresse abrufen: Prof. Digel zu Trainer-Beirat und Funktionärskompetenz

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trainerakademie köln Kurz und Knapp Meldungen rund um die Trainerakademie Köln des DOSB Von links

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Kurz und Knapp

Meldungen rund um die Trainerakademie Köln des DOSB

Knapp Meldungen rund um die Trainerakademie Köln des DOSB Von links nach rechts: Dr. Pat Duffy,

Von links nach rechts: Dr. Pat Duffy, Graham Taylor und Prof. Dr. Lutz Nordmann

UK Sport zu Besuch an der Trainerakademie Köln

Graham Taylor, Chef der Trainerausbildung von UK Sport besuchte am vergangenen Freitag gemeinsam mit Dr. Pat Duffy, dem ehemaligen Direktor von Sports Coach UK, die Trainerakademie Köln des DOSB . In einem rund dreistündigen Gespräch wurden aktuelle Informa- tionen und Standpunkte über die Trainerausbildungen in Deutschland und Großbritannien ausgetauscht und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert.

Ricco Groß wird Weltcup-Disziplintrainer

Der frischgebackene Diplom-Trainer Ricco Groß, der im April sein 3-jähriges Diplom-Trainer-Studium an der Trainerakademie Köln erfolgreich abschloss, wird in der kommenden Saison Weltcup-Disziplintrainer Biathlon der Damen. Dies gab der DSV nach Abschluss seiner DSV Klausur bekannt. Der bisherige Damen-Bundestrai- ner Uwe Müssiggang wird zukünftig alleinverantwort-

licher Biathlon-Bundestrainer der Herren und Damen. Neben Ricco Groß wird Gerald Hönig dem Bundes- trainer als zweiter Weltcup-Disziplintrainer für die Damen-Mannschaft zur Seite stehen. Bei den Herren komplettieren die Diplom-Trainer Mark Kirchner und Fritz Fischer als neue Weltcup-Disziplintrainer das DSV- Trainerteam.

Wieland Speer ist der neue Bundestrainer Tischtennis beim Deutschen Behindertensportverband

Am 1. Juni übernimmt der Cheftrainer und Sportliche Leiter des TTC Zugbrücke Grenzau, Wieland Speer, die Position des Bundestrainers Tischtennis im Deutschen Behindertensportverband (DBS). Der 47-jährige Diplom- trainer (Studiengang K 3) beendet seine Tätigkeit beim Westerwälder Spitzenclub offiziell zum 31. Mai 2010.

beim Westerwälder Spitzenclub offiziell zum 31. Mai 2010. Wieland Speer absolvierte sein Diplom-Trainer-Studium

Wieland Speer absolvierte sein Diplom-Trainer-Studium zwischen 1988 und 1990 an der Trainerakademie Köln des DOSB.

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trainerakademie köln Bundestrainer und Diplom-Trainer Alexander Leipold (li) freut sich mit seinem Athleten und dem

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trainerakademie köln Bundestrainer und Diplom-Trainer Alexander Leipold (li) freut sich mit seinem Athleten und dem

Bundestrainer und Diplom-Trainer Alexander Leipold (li) freut sich mit seinem Athleten und dem Trainerteam über die gewonnene Bronzemedaille bei der Bild: Jörg Richter

In Speers Trainerteam beim DBS wird auch der bisheri- ge Bundesligatrainer Michele Comparato als Co-Trainer auf Honorarbasis arbeiten. Beide haben gemeinsam in Grenzau den TTC wieder in die Playoffs und die Cham- pionsleague geführt. Nun wollen sie ihre Erfahrungen aus dem Spitzensport auch im Behindertensport ein- bringen und das Nationalteam des DBS auf die Welt- meisterschaften Ende Oktober in Südkorea vorberei- ten.

Speer wird neben dieser Halbtagsstelle beim DBS zu- nächst auch seine Tätigkeit beim Deutschen Tischten- nis-Bund (DTTB) als Ligamanager fortsetzen.

Leipolds Freistilringer überzeugen

Mit einer Bronzemedaille durch Marcel Ewald (55 kg/SV Weingarten) und einem 5. Rang durch Georg Harth (74 kg/TKSV Bonn-Duisdorf) kehren die Freistilspezialisten des Deutschen Ringer- Bundes von der Europameister- schaft in Baku nach Deutschland zurück.

Zufriedene Miene auch bei Bundestrainer Alexander Leipold, der nach seiner Berufung zum Männertrainer

seine erste große Meisterschaft auf der Trainerbank dieses Altersbereiches bestritt, nachdem er sich bis- lang für den Nachwuchs verantwortlich zeigte. Seine ‚Jungen Wilden‘ nahm er auch mit nach Baku und die Youngster dankten es ihm mit starken Kämpfen.

Bechmann verteidigt mit RW Köln den Meistertitel

Rot-Weiss Köln hat den Titel verteidigt! In einem er- neut dramatischen und extrem hochklassigen Endspiel setzten sich die Domstädter gegen den UHC Hamburg mit 4:2 (1:2). Damit geht der Blaue Meisterwimpel zum fünften Mal an Rot-Weiss, während die Hanseaten wei- ter auf den ersten nationalen Feld-Titel der Vereins- geschichte warten müssen. „Unser Ziel war klar: Wir wollten Deutscher Meister werden“, sagte Diplom-Trai- ner-Student und Meistercoach Christoph Bechmann. „Wir haben zwar in der ersten Hälfte schlecht gespielt und dem UHC viel zu viel Raum gelassen, aber mit der Leistung im zweiten Durchgang haben wir uns den Sieg wirklich verdient.“

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trainerakademie köln Absolventenfortbildung „Führungskompetenz“ Bei der zweiten Fortbildung für Absolventen im Jahr

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Absolventenfortbildung

„Führungskompetenz“

Bei der zweiten Fortbildung für Absolventen im Jahr 2010 ging es schwer- punktmässig um das Führungsverhalten und Beziehungsmanagement von Trainerinnen und Trainern.

Als Führungskraft (Trainer, Coach und Leader) erlebt man tagtäglich die Bedeutung eines guten Beziehungs- managements. Positive Beziehungen zwischen Athle- ten und Teams aufzubauen ist ein wichtiger Bestand- teil der Trainerarbeit, ebenso wie auf Konflikte flexibel und situationsgerecht zu reagieren.

Unter der Leitung von Diplom-Trainer Olaf Kort- mann und Diplom-Psychologe Lothar Linz fand vom 21. -23.06.2010 die zweite Absolventenfortbildung der

Trainerakademie Köln in diesem Jahr statt. Die Fort- bildung war lange vor Anmeldeschluss bereits ausge- bucht und so gingen alle Teilnehmerinnen und Teilneh- mer mit hohen Erwartungen in das Seminar. Und diese sollten nicht enttäuscht werden.

Olaf Kortmann behandelte zunächst die Anforderungen, die an Führungskräfte gestellt werden, den so genann- ten Managementregelkreis und die sieben Führungsin- strumente (Ziele vereinbaren, Informieren, Delegieren, Kontrollieren, Feedback geben, Zusammenarbeit fördern und Mitarbeiter fördern).

Die Führungsinstrumente dienen dazu Mitarbeiter (Ath- leten) einzubeziehen und sie durch Übertragen der Verant- wortung zu motivieren.

Weiter ging es über ein Plan- spiel in Kleingruppen zum Thema Führung, zu den The- men Führung unter Stress und Gerechtigkeit beim Führen, die Lothar Linz in Theorie und Pra- xis gemeinsam mit den Teil- nehmern erarbeitete.

Nach 3 Tagen waren sich die Teilnehmer einig: Eine gelun- gene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht!

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 12 verschiedenen Sportarten nahmen an der Absolventenfortbildung „Führungskompetenz“ teil.

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trainerakademie köln Top am Tag X Vom 02.-03.06.2010 fand in Magglingen (Schweiz) die Trainertagung „Van-

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Top am Tag X

Vom 02.-03.06.2010 fand in Magglingen (Schweiz) die Trainertagung „Van- couver 2010 - Top am Tag X“ statt. Ein Bericht von Frank Wieneke.

Vom 02.-03.06.2010 fand in Magglingen (Schweiz) die Trainertagung „Vancouver 2010 - Top am Tag X“ statt. Wie bereits letztes Jahr war die Trainerakademie mit Markus Finck und Frank Wieneke als Gäste eingeladen. Wir konnten eine sehr interessante Tagung erleben, die unter dem Motto „Emotionen erleben, Wissen erwei- tern, Erfahrungen reflektieren, Beziehungen pflegen“ stand.

Erfahrungen reflektieren, Beziehungen pflegen“ stand. Im Fokus der Trainertagung stand die Auswertung der

Im Fokus der Trainertagung stand die Auswertung der Olympischen Spiele in Vancouver. Delegationsverant- wortliche, Funktionäre, Wissenschaftler, Spitzentrainer und Ihre Athleten referierten über ihre Vorbereitungen auf den Tag X. Gemeinsam wurden Erfolg und Misser- folg evaluiert und Schlüsse für die Zukunft gezogen.

Für uns sehr Interessant, waren die Beiträge aus Sicht der Trainer und Athleten. Sehr offen wurde über die Gründe von Erfolg aber auch Misserfolg gesprochen. Der Blick auf Norwegen und Schweden, bezüglich Ein- wohnerzahl vergleichbare Länder, brachte Erstaunliches zutage. Während jeder 16.Schweizer Teilnehmer eine Medaille gewann, gelang dies jedem achten Schweden und jedem vierten Norweger.

Ohne große Umschweife wurden konkrete Gründe aufgezeigt, warum es bei einigen Schweizern nicht zu

der erhofften Medaille gekommen ist. Es wurde deut- lich, dass die schweizer Trainer und Athleten sehr gut zusammen Arbeiten und offen und ehrlich die Fehler ansprachen, um aus ihnen zu lernen. Es wurden aber auch Lösungen vorgestellt, um bei den nächsten Wettkämpfen besser abzuschneiden und er- folgreich zu sein.

Veranstaltungshinweis

und er- folgreich zu sein. Veranstaltungshinweis Durch Klicken auf den Flyer oder unter

Durch Klicken auf den Flyer oder unter www.sportkonferenz2010.org gelangen Sie zum gesamten Veranstaltungsprogramm.

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trainerakademie köln Bundestrainer-Forum Kreatin - Wahrheit und Mythen eines „Wundermittels“! 06.09. - 08.09.2010 in

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Bundestrainer-Forum

Kreatin - Wahrheit und Mythen eines „Wundermittels“! 06.09. - 08.09.2010 in Köln

Dozent: Dr. Thorsten Schulz, Dr. Martin Schönfelder Teilnahmegebühr pro Person inkl. Übernachtung/Ver- pflegung im EZ: 225,- € Anmeldeschluss: 06. August 2010, danach auf Anfrage http://trainerakademie-koeln.de/bundestrainer.htm

Details: Je mehr Creatin desto besser - Creatin ist schädlich für die Leber und die Nieren - Crea- tin verursacht starke Wasserein- lagerungen - Creatin verursacht Muskelkrämpfe - Creatin muss zusammen mit Traubensaft ein- genommen werden - Creatin in flüssiger Form wirkt besser - Alle Creatin Arten sind gleich - Neue Creatinformen wirken besser - Creatin hat einen Effekt auf die körpereigene Hormon Funktion - Eine Creatinnutzung ist 100% sicher - Creatin muss zu einer bestimmten Zeit eingenommen werden - Eine Einnahme in Kurform bringt bessere Re- sultate - Man nimmt ausreichend Creatin über die nor- male Ernährung auf.

Wer kennt sie nicht, die Mythen und (Halb)Wahrheiten um das Wundermittel Creatin. Wenn der Erfolg des Verkaufs recht behält, dann muss Creatin eine hohe wirkungsbreite erzielen. Für ca. $250 Millionen wurden im Jahr 2006 Creatin-Produkte verkauft und ist damit das bestverkaufte Sporternährungs Produkt aller Zei- ten. Im Rahmen der Fortbildung sollen die neuesten Erkenntnisse zur Wirkung und Nebenwirkung einer Creatin-Supplementierung dargestellt werden. Beispie- le aus der Praxis werden den Empfehlungen von Ernäh- rungswissenschaftlern gegenübergestellt.

von Ernäh- rungswissenschaftlern gegenübergestellt. Impressum Herausgeber Trainerakademie Köln des DOSB
von Ernäh- rungswissenschaftlern gegenübergestellt. Impressum Herausgeber Trainerakademie Köln des DOSB

Impressum

Herausgeber Trainerakademie Köln des DOSB Guts-Muths-Weg 1 50933 Köln Tel: 0221 94875 0 Fax: 0221 94875 20 www.trainerakademie-koeln.de

Redaktion Christoph Dolch e-Mail: dolch(at)trainerakademie-koeln(.)de Tel. 0221/94875-12 Fax. 0221/94875-20

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