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R AGT I M E 6
the professional
Business Publishing
solution

RagTime 6.5-Referenz

RagTime.de Development GmbH


Dieses Handbuch wurde von Jens F. Adam und Stephen Lindenmayer
geschrieben. Deutsche Fassung unter Mitarbeit von Beate Maier.

Das Layout entwarfen H. Erich Fraas und Jens F. Adam unter Verwendung
der Schriften der Meta-Familie (Erik Spiekermann, FontShop). Formeln,
spezielle Zeichen und Tastatursymbole sind in Zapf Dingbats (Hermann
Zapf, International Typeface Corporation), Prestige 12 Pitch (Bitstream
Inc), Zeal (The Font Bureau) und Hilden 95 (Jens F. Adam, RagTime.de
Development GmbH) gesetzt.

Version: 6.5 de (30. März 2009)

Internet: www.ragtime.de
E-Mail: rtinfo@ragtime.de

RagTime ist ein eingetragenes Warenzeichen der RagTime.de


Development GmbH. Alle anderen Warenzeichen gehören ihren
jeweiligen Eigentümern.

© 1996–2009 RagTime.de Development GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


KAPITEL

1
Übersicht
4 Kapitel 1: Übersicht

1.1 WILLKOMMEN - RAGTIME-6-REFERENZ


Die Dokumentation zu RagTime besteht aus mehreren Teilen auf diversen
Medien:

• Erste Schritte mit RagTime (onscreen)


Eine allererste interaktive Einführung, die Ihnen beim ersten Start
von RagTime 6.5 angeboten wird.
• Trainingshandbuch (gedruckt, PDF-Dokument)
Grundlagenwissen und 13 Übungen für RagTime 6.5-Einsteiger.
• RagTime 6.5-Referenz (gedruckt, onscreen, PDF-Dokument)
Übersichten und Hinweise zu Dokumenten und Komponenten sowie
eine Referenz aller Menüs, Befehle, Werkzeuge, Fenster, Dialoge und
deren Tafeln.
• RagTime-Formeln und -Funktionen (onscreen, PDF-Dokument)
Beschreibung und Beispiele der Rechenfunktionen und –Operato-
ren.
• Die RagTime-Webseiten (Internet)
Aktuelle Meldungen, Mail-Listen, Foren und Experten-Seiten rund
um RagTime 6.5. Besuchen Sie uns unter http://www.ragtime.de
(deutsch) oder http://www.ragtime-online.com (englisch).

Die gesamte RagTime 6.5-Dokumentation ist für Microsoft-Windows-


und MacOS-Anwender gleichermaßen geeignet. Wo es Unterschiede zwi-
schen den Betriebssystemen gibt, sind sie jeweils mit speziellen Symbo-
len gekennzeichnet.
Z Windows-typische Funktionen und Verhaltensweisen von RagTime
sind so gekennzeichnet wie dieser Absatz. Bei kürzeren Hinweisen
finden Sie die Symbole auch im Fließtext.
z Auf Funktionen und Befehle, die so ausschließlich am Mac funktio-
nieren, werden Sie durch dieses Symbol hingewiesen.

Die Onscreen-Dokumentation wird mit dem Programm zusammen


installiert. Sie ist zum Nachschlagen gedacht und enthält detaillierte An-
gaben zu Befehlen, Eigenschaften, Funktionen usw. Alle Kapitel sind über
Querverweise verbunden, und es gibt vielseitige Suchmöglichkeiten (In-
dex, Befehls- und Funktionsübersichten, Volltextsuche). Befehle zum Öff-
nen der Onscreen-Dokumentation finden Sie in RagTime im Menü Info
(Z) bzw. Hilfe (z).
1.1: Willkommen - RagTime-6-Referenz 5

Dieses Handbuch ist die gedruckte Fassung der Onscreen-


Dokumentation. Sie finden hier allgemeine Hinweise zu RagTime 6.5-
Dokumenten und deren Bestandteilen sowie den einzelnen Komponen-
ten Zeichnung, Text, Rechenblatt etc.
Das wichtigste Kapitel ist die alphabetische Referenz mit detaillier-
ten Erläuterungen aller Menüs und ihrer Befehle, sämtlicher Dialoge und
Bearbeitungsfenster. Anschließend finden Sie Verzeichnisse aller Werk-
zeugleisten und Paletten sowie der Änderungstasten.
Im Glossar finden Sie Erläuterungen wichtiger Begriffe, die im lau-
fenden Text kursiv gesetzt sind.
Der Index soll die Suche nach bestimmten Informationen erleichtern.
Querverweise, die in der Onscreen-Fassung durch Mausklick einfach
zu verfolgen sind („HyperLinks“), sind hier durch einen kleinen Pfeil und
eine Seitenzahl in eckigen Klammern gekennzeichnet.
6 Kapitel 1: Übersicht

1.2 INHALTSÜBERBLICK

1 Übersicht 3
1.1 Willkommen - RagTime-6-Referenz . . . . . . . . . . 4
1.2 Inhaltsüberblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

2 RagTime-Dokumente 23
2.1 Über Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
2.2 Komponenten erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . 24
2.3 Komponenten installieren . . . . . . . . . . . . . . 25
2.4 Komponenten schachteln . . . . . . . . . . . . . . . 26
2.5 Sichtbarkeit von Komponenten . . . . . . . . . . . . 26
2.6 Komponenten skalieren . . . . . . . . . . . . . . . 27
2.7 Komponenten löschen . . . . . . . . . . . . . . . . 28
2.8 Komponenten automatisch löschen . . . . . . . . . 28
2.9 Komponentenfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.10 Über das Inventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.11 Über Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.12 Über Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.13 Über das Foyer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
2.14 Ordnertafeln im Foyer . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
2.15 Favoritentafeln im Foyer . . . . . . . . . . . . . . . 35
2.16 Über Dokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
2.17 Dokumente erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
2.18 Dokumente öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
2.19 Dokumente sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
2.20 Dokumente schließen . . . . . . . . . . . . . . . . 40
2.21 Über Formularblöcke . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
2.22 Formularblöcke erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . 44
2.23 Formularblöcke öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . 44
2.24 Über Schutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
2.25 Zeichnungsobjekte schützen . . . . . . . . . . . . . 45
2.26 Komponenten schützen . . . . . . . . . . . . . . . 46
2.27 Dokumente sperren und freigeben . . . . . . . . . . 46
2.28 Elemente fixieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

3 Zeichnungsobjekte 49
3.1 Zeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
3.2 Über Zeichnungsobjekte . . . . . . . . . . . . . . . 50
3.3 Zeichnungsobjekte erzeugen . . . . . . . . . . . . . 51
3.4 Vom Mittelpunkt aus zeichnen . . . . . . . . . . . . 52
3.5 Zeichnungsobjekte auswählen . . . . . . . . . . . . 52
1.2: Inhaltsüberblick 7

3.6 Duplizieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
3.7 Text fließt um Zeichnungsobjekte . . . . . . . . . . . 53
3.8 Zeichnungsobjekte ausrichten . . . . . . . . . . . . 54
3.9 Zeichnungsobjekte positionieren . . . . . . . . . . . 54
3.10 Zeichnungsobjekte stapeln . . . . . . . . . . . . . . 55
3.11 Objektart umwandeln . . . . . . . . . . . . . . . . 55
3.12 Größe von Zeichnungsobjekten ändern . . . . . . . . 56
3.13 Polygone und Bézierkurven bearbeiten . . . . . . . . 56
3.14 Kurvenstütz- und Richtungspunkte bearbeiten . . . . 57
3.15 Zeichnungsobjekte kombinieren . . . . . . . . . . . 58
3.16 Linien mit Pfeilspitzen . . . . . . . . . . . . . . . . 59
3.17 Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren . . 59
3.18 Objektränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

4 Layouts und Stammlayouts 63


4.1 Über Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
4.2 Über Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
4.3 Automatische Seitenerzeugung . . . . . . . . . . . . 66
4.4 Über Vorratskammern . . . . . . . . . . . . . . . . 66
4.5 Von der Stammseite abhängige Objekte . . . . . . . 67
4.6 Seiten einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
4.7 Seiten auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
4.8 Seiten numerieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
4.9 Seiten suchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
4.10 Seitengröße ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
4.11 Doppelseitiges Layout . . . . . . . . . . . . . . . . 69
4.12 Stammlayout oder Stammseite wechseln . . . . . . . 69
4.13 Über Pipelines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
4.14 Pipelines erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
4.15 Pipelines zeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
4.16 Pipelines entfernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
4.17 Pipelines und automatische Seitenerzeugung . . . . 72

5 Text 75
5.1 Über Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
5.2 Graphischer Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
5.3 Texteingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
5.4 Text auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
5.5 Fließende Objekte im Text . . . . . . . . . . . . . . 79
5.6 Absatznumerierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
5.7 Spaltenformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
5.8 Grundlinienraster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
8 Kapitel 1: Übersicht

5.9 Fußnoten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82

6 Bilder 85
6.1 Über Bilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
6.2 Bilder auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
6.3 Bilder ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
6.4 Bilder skalieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
6.5 Bilder beschneiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
6.6 Invertierte Bilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6.7 Bilder einfärben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6.8 Scanner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6.9 Rasterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6.10 OPI benutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89

7 Rechenblätter 91
7.1 Über Rechenblätter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
7.2 Daten eingeben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
7.3 Wertearterkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
7.4 Referenznotation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
7.5 Zellen, Zeilen, Spalten oder Lagen einfügen und entfer-
nen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
7.6 Vereinigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
7.7 Lagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
7.8 Daten in Rechenblättern sortieren . . . . . . . . . . 96
7.9 Ausrichtung und Ränder . . . . . . . . . . . . . . . 97
7.10 Spaltenbreite und Zeilenhöhe . . . . . . . . . . . . 97
7.11 Zellränder formatieren . . . . . . . . . . . . . . . . 99
7.12 Zellfüllung formatieren . . . . . . . . . . . . . . . . 99
7.13 Sichtbarkeit des Zellinhalts . . . . . . . . . . . . . . 99
7.14 Orientierung des Zellinhalts . . . . . . . . . . . . . 100
7.15 Zellgitter anzeigen und drucken . . . . . . . . . . . . 100
7.16 Rechenblattelemente auswählen . . . . . . . . . . . 100
7.17 Rechenblattelemente einsetzen . . . . . . . . . . . 102
7.18 Zellen, Formate und Formeln schützen . . . . . . . . 104

8 Infographiken 107
8.1 Über Infographiken . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
8.2 Infographiken erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . 108
8.3 Diagrammart und Reihentyp einstellen . . . . . . . . 109
8.4 Reihendaten manuell eingeben . . . . . . . . . . . . 109
8.5 Rechenblattdaten in einer Infographik benutzen . . . 110
8.6 Rechenblattdaten für Graphiken vorbereiten . . . . . 110
1.2: Inhaltsüberblick 9

8.7 Farbe in Infographikelementen . . . . . . . . . . . . 114


8.8 Text in Infographiken benutzen . . . . . . . . . . . . 115
8.9 Werteformate in Infographiken benutzen . . . . . . . 116
8.10 Diagrammdarstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
8.11 Infographiktitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
8.12 Infographiklegenden . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
8.13 Infographikdimensionen . . . . . . . . . . . . . . . 118
8.14 Rotation, Perspektive und Beleuchtung . . . . . . . . 118
8.15 Eine Reihe bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . 119
8.16 Folge der Reihen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
8.17 Überlagerungsdiagramme . . . . . . . . . . . . . . 120
8.18 Infographikprojektionen . . . . . . . . . . . . . . . 120
8.19 Achsenskalierung und Achsenbereich . . . . . . . . 121
8.20 Achsendarstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
8.21 Achsentitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
8.22 Achsenteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
8.23 Achsenbeschriftung . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
8.24 Achsenmarkierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
8.25 Infographikgitterlinien . . . . . . . . . . . . . . . . 123
8.26 Bearbeiten, Infographiken . . . . . . . . . . . . . . 123

9 Knöpfe 125
9.1 Über Knöpfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
9.2 Knöpfe erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
9.3 Knöpfe auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
9.4 Knöpfe bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
9.5 Einfache Knöpfe benutzen . . . . . . . . . . . . . . 127
9.6 Zellwert mittels Knopf setzen . . . . . . . . . . . . . 128
9.7 Radioknöpfe benutzen . . . . . . . . . . . . . . . . 128
9.8 Einblendmenüs benutzen . . . . . . . . . . . . . . 129
9.9 Ankreuzfelder benutzen . . . . . . . . . . . . . . . 129
9.10 Befehle und Skripte über Knöpfe auslösen . . . . . . 129
9.11 Knöpfe in Rundbriefen benutzen . . . . . . . . . . . 130

10 Töne 133
10.1 Über Ton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
10.2 Töne auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
10.3 Töne hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
10.4 Töne aufnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
10.5 Töne abspielen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
10 Kapitel 1: Übersicht

11 Filme 137
11.1 Über Filme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138

12 Formate 139
12.1 Füllungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
12.2 Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
12.3 Linien und Ränder bearbeiten . . . . . . . . . . . . 141
12.4 Strichelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
12.5 Über Buchstabenformatierung . . . . . . . . . . . . 143
12.6 Schriftstile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
12.7 Buchstabengröße und Zeichensatz . . . . . . . . . . 144
12.8 Unterstreichen und Durchstreichen . . . . . . . . . . 144
12.9 Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
12.10 Buchstabenbreite und Buchstabenabstand . . . . . . 145
12.11 Kapitälchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
12.12 Hoch- und Tiefstellung . . . . . . . . . . . . . . . . 147
12.13 Sonderzeichenformate . . . . . . . . . . . . . . . . 147
12.14 Über Absatzformatierung . . . . . . . . . . . . . . . 147
12.15 Textausrichtung an Rändern . . . . . . . . . . . . . 148
12.16 Ränder einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
12.17 Tabulatoren und Tabulatorfüllungen . . . . . . . . . 149
12.18 Tabulatorarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
12.19 Zeilenabstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
12.20 Absatzumbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
12.21 Hängende Initialen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
12.22 Standardwerte einstellen . . . . . . . . . . . . . . . 154
12.23 Standardwerte, wenn nichts ausgewählt ist . . . . . . 156

13 Vorlagen 157
13.1 Über Vorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
13.2 Vorlagenvererbung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
13.3 Einstellungen erben . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
13.4 Vorlagen bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
13.5 Füllvorlagen benutzen . . . . . . . . . . . . . . . . 160
13.6 Linienvorlagen benutzen . . . . . . . . . . . . . . . 161
13.7 Absatzvorlagen benutzen . . . . . . . . . . . . . . . 162
13.8 Schriftvorlagen benutzen . . . . . . . . . . . . . . . 162

14 Drucken 165
14.1 Über Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
14.2 Farbseparation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
14.3 Zeichnungen drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
1.2: Inhaltsüberblick 11

14.4 Bilder drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168


14.5 Rechenblätter und Seitenumbruch drucken . . . . . . 169
14.6 Infographiken drucken . . . . . . . . . . . . . . . . 169
14.7 Druckreihenfolgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
14.8 Druckerfamilien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170

15 Dokumentdienste 173
15.1 Suchen und ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
15.2 Über Wörterbücher . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
15.3 Wörterbücher mischen . . . . . . . . . . . . . . . . 175
15.4 Silbentrennung im Text . . . . . . . . . . . . . . . . 176
15.5 Trennstriche eingeben . . . . . . . . . . . . . . . . 176
15.6 Rechtschreibprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
15.7 Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
15.8 Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
15.9 Index-Synonyme erzeugen . . . . . . . . . . . . . . 179
15.10 Verknüpfungen (Hyperlinks) . . . . . . . . . . . . . 182

16 Werte und Referenzen 185


16.1 Daten, Zeitspannen und Zahlen eingeben . . . . . . . 186
16.2 Daten und Zeiten eingeben . . . . . . . . . . . . . . 186
16.3 Zeitspannen eingeben . . . . . . . . . . . . . . . . 187
16.4 Zahlen eingeben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
16.5 Automatisches Datum . . . . . . . . . . . . . . . . 188
16.6 Mit Daten, Zeiten und Zahlen rechnen . . . . . . . . 188
16.7 Berechnung mit Formatgenauigkeit . . . . . . . . . . 189
16.8 Über Werteformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
16.9 Werteformate bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . 190
16.10 Füllzeichen in Werteformaten . . . . . . . . . . . . . 191
16.11 Schriftvorlagen in Werteformaten . . . . . . . . . . . 191
16.12 Füllvorlagen in Werteformaten . . . . . . . . . . . . 191
16.13 Kombinierte Werteformate . . . . . . . . . . . . . . 192
16.14 Werteformate anwenden . . . . . . . . . . . . . . . 192
16.15 Werteformate und Schriftvorlagen . . . . . . . . . . 193
16.16 Zahlenformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
16.17 Datums- und Zeitspannenformate . . . . . . . . . . 195
16.18 Über Zellreferenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
16.19 Eine Zellreferenz erzeugen . . . . . . . . . . . . . . 196
16.20 Über absolute und relative Referenzen . . . . . . . . 197
16.21 Referenznotation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
16.22 Referenzen zu anderen Dokumenten . . . . . . . . . 201
16.23 Referenzen mit Formaten . . . . . . . . . . . . . . . 202
12 Kapitel 1: Übersicht

16.24 Referenzen mit Knöpfen . . . . . . . . . . . . . . . 202


16.25 Benannte Referenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 203

17 Datenaustausch 205
17.1 Über Datenaustausch . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
17.2 Über Import und Export . . . . . . . . . . . . . . . . 206
17.3 Über verknüpfte Importe . . . . . . . . . . . . . . . 207
17.4 Ziehen und Ablegen (Drag and Drop) . . . . . . . . . 208
17.5 Datenaustausch, Text . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
17.6 Datenaustausch, Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . 210
17.7 Datenaustausch, Zeichnung . . . . . . . . . . . . . 211
17.8 Datenaustausch, Bilder . . . . . . . . . . . . . . . . 211
17.9 Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
17.10 Fremdkonvertersysteme . . . . . . . . . . . . . . . 213
17.11 Konverter für unformatierten Text . . . . . . . . . . . 214
17.12 RTF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
17.13 Microsoft-Word-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . 215
17.14 Excel-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
17.15 SYLK-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
17.16 dBase-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
17.17 MacPaint-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
17.18 PICT-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
17.19 TIFF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
17.20 EPSF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
17.21 PDF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
17.22 HTML-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
17.23 WMF/EMF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
17.24 JPEG-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
17.25 PNG-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
17.26 BMP-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
17.27 PICT->Zeichnung-Konverter . . . . . . . . . . . . . . 221

18 AppleScript und RagTime 6.5 223


18.1 Über Skripte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
18.2 Skripte in andere Dokumente bewegen . . . . . . . . 225
18.3 Ein Skript aufzeichnen . . . . . . . . . . . . . . . . 225
18.4 Ein Skript schreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
18.5 Ein Skript benutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
1.2: Inhaltsüberblick 13

19 Alphabetische Referenz 227


19.1 3-D-Tafel, Infographikinformation . . . . . . . . . . . 228
19.2 Abgerundetes Rechteck (Werkzeug) . . . . . . . . . . 229
19.3 Absatzformate (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 230
19.4 Absatznummer (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . 230
19.5 Absatzumbruch (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 233
19.6 Absatzvorlage (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 233
19.7 Absatzvorlagen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 233
19.8 Achse (2-D)-Tafel, Infographikinformation . . . . . . . 235
19.9 Achse (3-D)-Tafel, Infographikinformation . . . . . . . 236
19.10 Achsentafel, Infographikinformation . . . . . . . . . 238
19.11 Aktuelle Vorratskammer öffnen (Befehl) . . . . . . . 239
19.12 Alle verknüpften Importe aktualisieren (Befehl) . . . . 239
19.13 Alles auswählen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 240
19.14 Alles rechnen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 240
19.15 Allgemeintafel, Absatzvorlagen . . . . . . . . . . . . 240
19.16 Allgemeintafel, Bildinformation . . . . . . . . . . . . 242
19.17 Allgemeintafel, Drucken Windows . . . . . . . . . . 243
19.18 Allgemeintafel, Infographikinformation . . . . . . . . 245
19.19 Allgemeintafel, Knopfinformation . . . . . . . . . . . 246
19.20 Allgemeintafel, Layoutinformation . . . . . . . . . . 248
19.21 Allgemeintafel, PDF-Export . . . . . . . . . . . . . . 250
19.22 Allgemeintafel, Rechenblattinformation . . . . . . . . 251
19.23 Allgemeintafel, Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . 253
19.24 Allgemeintafel, Textinformation . . . . . . . . . . . . 254
19.25 Allgemeintafel, Zeichnungsinformation . . . . . . . . 256
19.26 Als Verknüpfung markieren (Befehl) . . . . . . . . . 257
19.27 Andere Farbe einstellen (Befehl) . . . . . . . . . . . 258
19.28 Anderes Muster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
19.29 Anordnungstafel, Absatzvorlagen . . . . . . . . . . . 259
19.30 Anordnungstafel, Bildinformation . . . . . . . . . . 260
19.31 Anordnungstafel, Infographikinformation . . . . . . . 262
19.32 Anordnungstafel, Knopfinformation . . . . . . . . . . 264
19.33 Anordnungstafel, Rechenblattinformation . . . . . . 265
19.34 AppleScript (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
19.35 Auflösungstafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . 269
19.36 Auftragstafel, PDF-Export . . . . . . . . . . . . . . . 270
19.37 Ausrichten (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
19.38 Ausrichten (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
19.39 Ausrichtung (Menu) . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
19.40 Ausschneiden (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 276
14 Kapitel 1: Übersicht

19.41 Auswahl suchen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 276


19.42 Autorisierung, Mac OS (Befehl) . . . . . . . . . . . . 276
19.43 Autorisierung, Windows (Befehl) . . . . . . . . . . . 279
19.44 AutoText (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
19.45 AutoText-Einstellungen (Befehl) . . . . . . . . . . . . 281
19.46 Bearbeiten (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
19.47 Beenden (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
19.48 Berechnungstafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . 283
19.49 Berechnungstafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . 284
19.50 Bézierkurven-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . 285
19.51 Bild (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
19.52 Bild an Container anpassen (Befehl) . . . . . . . . . 286
19.53 Bild beschneiden (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 287
19.54 Bild proportional an Container anpassen (Befehl) . . . 287
19.55 Bildskalierwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
19.56 Bildtafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . . 288
19.57 Bildverschiebewerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . 289
19.58 Bildverzeichnis (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 290
19.59 Bogen-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
19.60 Container an Bild anpassen (Befehl) . . . . . . . . . 292
19.61 Container und Inhalt gekoppelt (Befehl) . . . . . . . 293
19.62 Darstellungsmaßstab (Menü) . . . . . . . . . . . . . 293
19.63 Datei/Ablage (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
19.64 Deckkraft (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
19.65 Diagrammart (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
19.66 Dichte (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
19.67 Die RagTime 6.5-Menüleiste . . . . . . . . . . . . . 298
19.68 Diese Komponente rechnen (Befehl) . . . . . . . . . 299
19.69 Dimension (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
19.70 Dokument öffnen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 300
19.71 Dokument schließen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 300
19.72 Dokument sichern (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 301
19.73 Dokumenteinstellungen (Befehl) . . . . . . . . . . . 301
19.74 Dokumenttafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . 302
19.75 Doppelseitige Stammseite (Befehl) . . . . . . . . . . 304
19.76 Drucken (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305
19.77 Druckertafel, Papierformat Windows . . . . . . . . . 307
19.78 Drucktafel, Bildinformation . . . . . . . . . . . . . . 309
19.79 Drucktafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . . 310
19.80 Duplizieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
19.81 Einheiten (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
1.2: Inhaltsüberblick 15

19.82 Einmal drucken (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 313


19.83 Einsetzen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313
19.84 Einzelseitenformat (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 314
19.85 Entwurf (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
19.86 Erneut suchen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 316
19.87 Ersetzen und weitersuchen (Befehl) . . . . . . . . . . 316
19.88 Exportieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
19.89 Extras (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
19.90 Farbe (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318
19.91 Farben (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
19.92 Farbtafel, Drucken Mac OS . . . . . . . . . . . . . . 322
19.93 Farbtafel, Drucken Windows . . . . . . . . . . . . . 324
19.94 Farbtafel, PDF-Exporteinstellungen . . . . . . . . . . 325
19.95 Farbverwaltungstafel, Grundeinstellungen . . . . . . 328
19.96 Favoritentafel xyz, Foyerinformation . . . . . . . . . 330
19.97 Fenster (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
19.98 Fenster nebeneinander anordnen (Befehl) . . . . . . 332
19.99 Fenster übereinander anordnen (Befehl) . . . . . . . 332
19.100 Fenster überlappend stapeln (Befehl) . . . . . . . . . 332
19.101 Filmtafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . . 332
19.102 Filmtafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . . . . 332
19.103 Fließende-Objekte-Tafel, Textinformation . . . . . . . 333
19.104 Format (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
19.105 Foyer (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
19.106 Foyer, Grundeinstellungen und Foyerinformation . . . 336
19.107 Foyer-Kontext (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
19.108 Foyertafel hinzufügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . 339
19.109 Füllformate (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 340
19.110 Füllungstafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . 340
19.111 Füllungstafel, Information . . . . . . . . . . . . . . 341
19.112 Füllvorlage (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 342
19.113 Füllvorlagen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 343
19.114 Funktionen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 347
19.115 Für Index markieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 348
19.116 Fußnote einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 349
19.117 Fußnotentafel, Textinformation . . . . . . . . . . . . 349
19.118 Galerie (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351
19.119 Gehe zu Seite (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 351
19.120 Gehe zur Auswahl (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 351
19.121 Geraden-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352
19.122 Groß-/Kleinschreibung (Befehl) . . . . . . . . . . . . 352
16 Kapitel 1: Übersicht

19.123 Größe (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353


19.124 Grundeinstellungen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 353
19.125 Gruppieren/Gruppe auflösen (Befehl) . . . . . . . . 354
19.126 Hilfe (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355
19.127 HTML exportieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 355
19.128 Importieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 357
19.129 Importverknüpfungstafel, Informationen . . . . . . . 358
19.130 In neuer Layoutkomponente platzieren (Befehl) . . . . 360
19.131 Index erzeugen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 360
19.132 Index-Einträge (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 361
19.133 Info (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362
19.134 Infographik (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
19.135 Infographik-Drehwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . 363
19.136 Infographik-Verschiebe- und Skalierwerkzeug . . . . . 364
19.137 Infographiktafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . 365
19.138 Information, Bild (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 365
19.139 Information, Foyer (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 366
19.140 Information, Infographik (Befehl) . . . . . . . . . . . 367
19.141 Information, Knöpfe (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 370
19.142 Information, Layout- und Stammlayout (Befehl) . . . . 371
19.143 Information, Rechenblatt (Befehl) . . . . . . . . . . . 371
19.144 Information, Text (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 373
19.145 Information, Ton (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 374
19.146 Information, Zeichnung (Befehl) . . . . . . . . . . . 375
19.147 Inhaltsart (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
19.148 Inhaltsverzeichnis erzeugen (Befehl) . . . . . . . . . 378
19.149 Inventar öffnen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 378
19.150 Kategorietafel, Infographikinformation . . . . . . . . 379
19.151 Knopf (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 380
19.152 Komponente öffnen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 380
19.153 Koordinatentafel, Zeichnungsinformation . . . . . . . 381
19.154 Kopieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 383
19.155 Kreisdiagrammtafel, Infographikinformation . . . . . 384
19.156 Kurve geschlossen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 384
19.157 Kurven bearbeiten (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 385
19.158 Kurvenpunkt-Einfügen-Werkzeug . . . . . . . . . . . 385
19.159 Kurvenpunkt-Entfernen-Werkzeug . . . . . . . . . . 386
19.160 Kurvenpunktknickwerkzeug . . . . . . . . . . . . . 386
19.161 Kurvenschneidewerkzeug . . . . . . . . . . . . . . 387
19.162 Lage (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 388
19.163 Lage anhängen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 388
1.2: Inhaltsüberblick 17

19.164 Lage entfernen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 389


19.165 Layout (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
19.166 Layouttafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . 389
19.167 Layouttafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . . . 390
19.168 Lineal- und Rastereinstellungen (Befehl) . . . . . . . 390
19.169 Lineale (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 391
19.170 Lineale und Raster (Menü) . . . . . . . . . . . . . . 392
19.171 Linguistik (Typographietafel, Information) . . . . . . 393
19.172 Linguistiktafel, Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . 394
19.173 Linienformate (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 394
19.174 Linienreihentafel, Infographikinformation . . . . . . 395
19.175 Linienstärke (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 396
19.176 Linientafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . 397
19.177 Linientafel, Infographikinformation . . . . . . . . . . 400
19.178 Linientafel, Information . . . . . . . . . . . . . . . . 402
19.179 Linienvorlage (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 405
19.180 Linienvorlagen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 406
19.181 Linke Stammseite löschen (Befehl) . . . . . . . . . . 407
19.182 Löschen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408
19.183 Lupe (Werkzeug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408
19.184 Mit verknüpfter Datei abgleichen (Befehl) . . . . . . . 409
19.185 Muster (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 409
19.186 Nachbarbuchstaben tauschen (Befehl) . . . . . . . . 410
19.187 Namen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 410
19.188 Neue Komponente (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 411
19.189 Neues Dokument (Die Foyer-Standardaktion, Befehl) . 411
19.190 Objektart (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 412
19.191 Objekte abgleichen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 412
19.192 Objekttafel, Zeichnungsinformation . . . . . . . . . 414
19.193 Ordnertafel xyz, Foyerinformation . . . . . . . . . . . 416
19.194 Oval-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417
19.195 Papierformat (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 417
19.196 PDF exportieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 419
19.197 Pipeline abschneiden (Befehl) . . . . . . . . . . . . 420
19.198 Polygon-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420
19.199 Polygontafel, Zeichnungsinformation . . . . . . . . . 421
19.200 Positionierungstafel, Schriftvorlagen . . . . . . . . . 421
19.201 Programmtafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . 423
19.202 RagTime (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 425
19.203 Rändertafel, Absatzvorlagen . . . . . . . . . . . . . 425
19.204 Rändertafel, Papierformat Mac OS . . . . . . . . . . 426
18 Kapitel 1: Übersicht

19.205 Rechenblatt (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . 427


19.206 Rechenblatttafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . 428
19.207 Rechnen (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 430
19.208 Rechte Stammseite löschen (Befehl) . . . . . . . . . 431
19.209 Rechteck-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . 431
19.210 Rechtschreibung prüfen (Befehl) . . . . . . . . . . . 432
19.211 Referenz umformen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . 433
19.212 Reihe füllen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 434
19.213 Reihe zufügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 437
19.214 Reihendarstellungstafel, Infographikinformation . . . 437
19.215 Reihendatentafel, Infographikinformation . . . . . . 438
19.216 Reihentyp (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 440
19.217 Scanner und Kameras (Menü) . . . . . . . . . . . . 442
19.218 Schließen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 442
19.219 Schriftanordnung (Typographietafel, Information) . . . 442
19.220 Schriftfarbe (Typographietafel, Information) . . . . . 444
19.221 Schriftformate (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 445
19.222 Schriftvorlage (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 446
19.223 Schriftvorlagen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 446
19.224 Schutz (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 448
19.225 Seite einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 449
19.226 Seiten- und Papiermaßtafel, Papierformat Windows . 449
19.227 Seitenformattafel, Papierformat Windows . . . . . . 452
19.228 Seitenformattafel, PDF-Exporteinstellungen . . . . . . 454
19.229 Seitenformattafel, PDF-Exporteinstellungen Layout . . 455
19.230 Seitengrößetafel, Papierformat Mac OS . . . . . . . . 457
19.231 Seitentafel, Layoutinformation . . . . . . . . . . . . 459
19.232 Seitenumbruch einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . 460
19.233 Seitenumbruch entfernen (Befehl) . . . . . . . . . . 460
19.234 Sektor-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 461
19.235 Seriendrucktafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 461
19.236 Serienexport, PDF-Exporteinstellungen . . . . . . . . 462
19.237 Sichern unter (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 464
19.238 Silben trennen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 465
19.239 Skalierung (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466
19.240 Skalierung (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466
19.241 Skriptfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 466
19.242 Sondertext einfügen (Menü) . . . . . . . . . . . . . 467
19.243 Sortieren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 469
19.244 Spalten/Zeilen ein/ausblenden (Befehl) . . . . . . . 470
19.245 Spalten/Zeilen einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . 471
1.2: Inhaltsüberblick 19

19.246 Spalten/Zeilen entfernen (Befehl) . . . . . . . . . . 471


19.247 Spaltenbreiten/Zeilenhöhen optimieren (Befehl) . . . 472
19.248 Sprache (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 472
19.249 Stammseitentafel, Layoutinformation . . . . . . . . . 472
19.250 Stapelung (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 474
19.251 Starten/Stoppen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 474
19.252 Stil (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475
19.253 Stiltafel, Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . 475
19.254 Strichelung (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 476
19.255 Strichelungsfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . 477
19.256 Suchen und ersetzen (Befehl) . . . . . . . . . . . . 478
19.257 Symbol einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 480
19.258 Tabulatorentafel, Absatzvorlagen . . . . . . . . . . . 484
19.259 Tastenkürzel (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 485
19.260 Teile einsetzen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 486
19.261 Text (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 486
19.262 Text-Statistik (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 487
19.263 Textanordnungstafel, Information . . . . . . . . . . . 487
19.264 Texträndertafel, Information . . . . . . . . . . . . . 489
19.265 Texttafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . . 491
19.266 Texttafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . . . . . 493
19.267 Ton (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 494
19.268 Ton aufnehmen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 494
19.269 Ton leeren (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 495
19.270 Ton unterbrechen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . 495
19.271 Tontafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . . . 495
19.272 Transformation (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . 495
19.273 Typographietafeln, Information . . . . . . . . . . . . 496
19.274 Unterschneidung und Positionen (Menü) . . . . . . . 497
19.275 Vereinigen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 498
19.276 Vereinigung auflösen (Befehl) . . . . . . . . . . . . 499
19.277 Verknüpfung zur Datei kappen (Befehl) . . . . . . . . 499
19.278 Verknüpfungsmarkierung entfernen (Befehl) . . . . . 499
19.279 Verknüpfungstafel, Dokumenteinstellungen . . . . . 500
19.280 Verknüpfungstafel, Informationsdialog . . . . . . . . 501
19.281 Vieleck-Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 502
19.282 Vielecktafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . . . 503
19.283 Vielecktafel, Zeichnungsinformationen . . . . . . . . 503
19.284 Vorratskammer bestimmen (Befehl) . . . . . . . . . 503
19.285 Werkzeug für graphischen Text . . . . . . . . . . . . 503
19.286 Werkzeugleiste ein-/ausblenden (Befehl) . . . . . . . 504
20 Kapitel 1: Übersicht

19.287 Werteformat (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 505


19.288 Werteformat (Typographietafel, Information) . . . . . 505
19.289 Werteformate (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . 506
19.290 Weshalb? (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 507
19.291 Widerrufen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 507
19.292 Wörterbücher bearbeiten (Befehl) . . . . . . . . . . 507
19.293 Zeichensatz (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . 509
19.294 Zeichensatz (Typographietafel, Information) . . . . . 511
19.295 Zeichensatztafel, Bildinformation . . . . . . . . . . . 513
19.296 Zeichensatzverzeichnis (Befehl) . . . . . . . . . . . 514
19.297 Zeichnung (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 516
19.298 Zeichnungstafel, Dokumenteinstellungen . . . . . . . 516
19.299 Zeichnungstafel, Grundeinstellungen . . . . . . . . . 517
19.300 Zeigen (Menü) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 518
19.301 Zellen einfügen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 519
19.302 Zellen entfernen (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . 519
19.303 Zellinhaltstafel, Rechenblattinformation . . . . . . . 519
19.304 Zellränder (Befehl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 521

20 Werkzeugleisten und Paletten 525


20.1 Paletten und Werkzeugleisten . . . . . . . . . . . . 526
20.2 Audiosteuerung (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . 527
20.3 Formatierung (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . 527
20.4 Formeln (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 534
20.5 Grundbefehle (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . 535
20.6 Hilfslinien (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 536
20.7 Kurvenbearbeitung (Palette) . . . . . . . . . . . . . 536
20.8 Objektkoordinaten (Palette) . . . . . . . . . . . . . 537
20.9 Rechenblattbefehle (Palette) . . . . . . . . . . . . . 537
20.10 Typographie (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . . 538
20.11 Werkzeuge (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . . 539
20.12 Werkzeugleiste für Bilder . . . . . . . . . . . . . . . 540
20.13 Werkzeugleiste für Infographiken . . . . . . . . . . . 541
20.14 Werkzeugleiste für Layouts, Stammlayouts, Knöpfe . . 541
20.15 Werkzeugleiste für Rechenblätter . . . . . . . . . . . 542
20.16 Werkzeugleiste für Texte . . . . . . . . . . . . . . . 543
20.17 Werkzeugleiste für Töne . . . . . . . . . . . . . . . 544
20.18 Werkzeugleiste für Zeichnungen . . . . . . . . . . . 545
20.19 Zeichnungsbefehle (Palette) . . . . . . . . . . . . . 546
1.2: Inhaltsüberblick 21

21 Fenster 549
21.1 Fenster teilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 550
21.2 Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 551
21.3 Lineale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 551
21.4 Nullpunkt bei Linealen ändern . . . . . . . . . . . . 552
21.5 Raster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 553
21.6 Hilfslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554
21.7 Hierarchische Listen . . . . . . . . . . . . . . . . . 554

22 Änderungstasten 557
22.1 Tasten und Änderungstasten in Rechenblättern . . . . 558
22.2 Änderungstasten in Infographiken . . . . . . . . . . 560
22.3 Änderungstasten und Tasten . . . . . . . . . . . . . 561
22.4 Tasten und Änderungstasten im Layout . . . . . . . . 561
22.5 Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen . . . . . 561
22.6 Änderungstasten in Text . . . . . . . . . . . . . . . 564
22.7 Änderungstasten bei Bildern . . . . . . . . . . . . . 565
22.8 Tasten und Änderungstasten in diversen Befehlen . . 566

Anhang 569

A Legende 569
A.1 Konventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 570
A.2 Tastensymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 571
A.3 Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 572

B Glossar 573

C Literaturhinweise 587
C.1 Business Publishing . . . . . . . . . . . . . . . . . 588

D Index 589
22 Kapitel 1: Übersicht
KAPITEL

2
RagTime-Dokumente
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu RagTime 6.5-Dokumenten, den
Komponenten, aus denen sie aufgebaut sind und dem Inventar, in dem
sie die Komponenten verwalten können.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
24 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

2.1 ÜBER KOMPONENTEN


@ Komponenten sind die Bausteine eines Dokuments. Sie enthalten un-
terschiedliche Arten von Daten, die beim Arbeiten mit Computern zu un-
terscheiden sind. Beispiele dafür sind Text, Layouts, Rechenblätter oder
Bilder. Die meisten Komponenten können in eigenen Fenstern angezeigt
und in anderen Komponenten installiert werden, z. B. ein Rechenblatt in
einem Rechteck in einer Layoutkomponente.
Im @ Inventar werden alle Komponenten eines Dokuments gelistet.
Ein @ Container dient lediglich zur Darstellung von Komponenten.
Daher erhöht sich die Größe eines Dokuments durch Darstellung einer
Komponente in mehreren Containern kaum. Darüber hinaus wirken sich
Änderungen, die Sie an einer Komponente vornehmen, auch auf alle an-
deren Darstellungen dieser Komponente aus.
Sie können ein Dokument mit den meisten Komponenten über das
@ Foyer [S. 335] erzeugen und nach Bedarf andere Komponenten hinzufü-
gen.
Sie können außerdem Komponenten zwischen Dokumenten oder
zwischen einem Dokument und dem Schreibtisch oder einem Dateiord-
ner ziehen und ablegen.
@ Text [S. 75]
@ Rechenblätter [S. 91]
@ Bilder [S. 85]
@ Infographiken [S. 107]
@ Töne [S. 133]
@ Layouts und Stammlayouts [S. 63]
@ Zeichnungen [S. 50]
@ Knöpfe [S. 125]

Siehe auch
@ Komponenten schützen [S. 46]
@ Über das Inventar [S. 29]
@ Fließende Objekte im Text [S. 79]
@ Suchen und ersetzen [S. 174]
@ Über Pipelines [S. 70]
@ Änderungstasten und Tasten [S. 561]

2.2 KOMPONENTEN ERZEUGEN


+ Eine neue Komponente erzeugen
1 • Benutzen Sie den Befehl @ Neue Komponente [S. 411].
2.3: Komponenten installieren 25

Im Inventar erscheint eine neue Komponente. Außerdem er-


scheint ein Fenster, in dem Sie arbeiten können. Einige Kompo-
nenten können nicht in separaten Fenstern dargestellt werden.
Sie werden jedoch in das Inventar aufgenommen.
• @ Installieren Sie eine Komponente [S. 25] in einem Zeichnungs-
objekt, einer Rechenblattzelle oder einem Text.
Auch durch Importieren, Einfügen oder Ziehen von Elementen in ein
RagTime-Dokument wird eine neue Komponente erzeugt.

2.3 KOMPONENTEN INSTALLIEREN


Eine @ Komponente [S. 24] kann in den @ meisten Zeichnungsobjekten,
Rechenblattzellen oder in Text installiert werden. In einem Zeichnungs-
objekt wird eine Referenz zur Komponente erzeugt. Alle in einer Darstel-
lung einer Komponente vorgenommenen Änderungen werden sofort in
der Komponente selbst und allen anderen @ Containern der Komponente
wirksam.
Der Befehl @ Inhaltsart [S. 377] erzeugt eine neue Komponente und
installiert sie im ausgewählten Objekt. Daneben wird die Einstellung
@ Automatisch löschend [S. 28] für mit diesem Befehl erzeugte Kompo-
nenten eingeschaltet.
Sie können eine Komponente in verschiedenen Containern installie-
ren, indem Sie den Namen der Komponente aus dem Inventar dorthin
ziehen. Ein Zeichnungsobjekt oder eine Komponente, die andere Kompo-
nenten enthalten kann, wird markiert, wenn der Zeiger darüber gezogen
wird.
l Duplizieren eines Zeichnungsobjekts mit einer darin installierten
Komponente erzeugt eine zweite Komponente.

+ Eine Komponente in einem Zeichnungsobjekt installieren


1 @ Erzeugen Sie ein Zeichnungsobjekt [S. 51] oder @ wählen Sie ein
vorhandenes Zeichnungsobjekt aus [S. 52].
2 • Wählen Sie eine Komponente aus dem Untermenü des Befehls
@ Inhaltsart [S. 377].
• Benutzen Sie die @ Objekttafel [S. 414] des Informationendia-
logs.

+ Eine Komponente in einer Zelle installieren


1 • Ziehen Sie eine Komponente aus dem Inventar oder einem Con-
tainer in die Zelle.
26 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

• @ Wählen Sie eine Zelle aus [S. 100] und wählen Sie eine Kompo-
nentenart aus dem Untermenü des Befehls @ Inhaltsart [S. 377].
l Sie können eine Zelle, die eine Komponente enthält, nicht
durch direktes Klicken der Zelle auswählen. Wählen Sie eine be-
nachbarte Zelle aus und benutzen Sie die Pfeiltasten.

Siehe auch
@ Rechenblätter [S. 91]
@ Komponenten schachteln [S. 26]

2.4 KOMPONENTEN SCHACHTELN


Sie können in einige Komponenten zum Beispiel Zeichnungsobjekte ein-
fügen. Wenn in einem Zeichnungsobjekt eine Komponente installiert ist,
wird diese Komponente in die erste Komponente „geschachtelt“.

+ Ein Zeichnungsobjekt in einer Komponente installieren


1 Halten Sie ctrl gedrückt, während Sie ein Zeichnungsobjekt über
die Komponente ziehen.
Der @ Container wird markiert.
• Zeichnungskomponenten können mehrere Zeichnungsobjekte ent-
halten, in denen Komponenten installiert sein können.
• Textkomponenten können Objekte enthalten, die im Text @ fließen
[S. 79].
• Rechenblattzellen können ebenfalls Komponenten enthalten. Bitte
beachten Sie, daß es beim Ziehen eines Zeichnungsobjekts über ei-
ne Rechenblattzelle nicht erforderlich ist, ctrl zu drücken.
• Layout- und Stammlayoutkomponenten basieren auf Seiten. Sie
können Zeichnungsobjekte auf einer Seite plazieren, ohne ctrl
zu drücken.

Siehe auch
@ Änderungstasten und Tasten [S. 561]

2.5 SICHTBARKEIT VON KOMPONENTEN


Das Ausblenden von momentan nicht ausgewählten Komponenten er-
höht die Geschwindigkeit der Bildschirmdarstellung. Aus diesem Grund
ist die entsprechende Einstellung nur bei Komponenten verfügbar, bei
denen sich daraus auch tatsächlich Vorteile ergeben. Eine Komponente,
2.6: Komponenten skalieren 27

in der andere Komponenten geschachtelt sind, kann nicht ausgeblendet


werden.
Wenn Sie eine Komponente ausblenden, werden Informationen über
die Komponente im @ Container angezeigt. Wenn Sie in den Container
klicken, wird der Inhalt angezeigt, und Sie können ihn wie gewöhnlich
bearbeiten.

+ Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt


1 Aktivieren Sie die entsprechende Einstellung in der Allgemeintafel
des Informationendialogs bei ausgewählter Komponente.

2.6 KOMPONENTEN SKALIEREN


Sie können @ Rechenblätter [S. 265], @ Bilder [S. 260] oder @ Knöpfe
[S. 264] mit ihren @ Containern koppeln, indem Sie die entsprechende
Einstellung in der Anordnungstafel des Informationendialogs benutzen.
Sind Komponente und Container gekoppelt, können Sie die Komponente
skalieren, indem Sie die Größe des Containers ändern und umgekehrt.

Rechenblattkomponenten
Wird die Größe eines gekoppelten Rechenblattcontainers geändert, so
wirkt sich dies auf die Größe der Zellen, aber nicht auf die Skalierung
seines Inhalts aus.

Knopfkomponenten
Wird die Größe eines Knopf-Containers geändert, so wirkt sich dies nicht
auf die Textgröße, Menüs, Radioknöpfe und Ankreuzfelder aus.

Bildkomponenten
Der Befehl @ Container und Inhalt gekoppelt [S. 293] ist bei Bildern nicht
nur im Informationendialog, sondern zusätzlich auch im Bildmenü vor-
handen.
In der @ Bildertafel [S. 288] des Dialogs Dokumenteinstellungen kön-
nen Sie einstellen, ob Container und Inhalt in neuen Bildcontainern ge-
koppelt werden sollen. Die Skalierung eines Bildes kann auch von ande-
ren @ Skalierungsmethoden [S. 87] beeinflußt werden.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]
@ Skalierung (Befehl) [S. 466]
@ Spaltenbreite und Zeilenhöhe [S. 97]
28 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

2.7 KOMPONENTEN LÖSCHEN


Wenn Sie eine Komponente aus dem Inventar löschen, wird sie aus dem
Dokument und aus allen Zeichnungsobjekten, Texten oder Rechenblatt-
zellen gelöscht, in denen sie installiert ist. Wird eine Komponente aus
dem einzigen Objekt gelöscht, in dem sie installiert ist, oder das Objekt
selbst, bewirkt dies unter Umständen @ die Löschung der Komponente
[S. 28] aus dem Inventar.

+ Eine Komponente aus dem Inventar löschen


1 Siehe @ Über das Inventar [S. 29].

+ Eine Komponente aus einem Zeichnungsobjekt löschen


1 Wählen Sie das Objekt aus.
2 Wählen Sie Kein Inhalt aus dem Untermenü @ Inhaltsart [S. 377].

+ Eine Komponente aus einer Zelle löschen


1 Klicken Sie in eine Rechenblattzelle.
2 Benutzen Sie die Pfeiltasten, um die Zelle auszuwählen, in der die
Komponente enthalten ist.
3 Wählen Sie den Befehl @ Löschen [S. 408] oder Kein Inhalt aus dem
Untermenü des Befehls @ Inhaltsart [S. 377].

+ Ein fließendes Objekt aus einem Text löschen


1 Wählen Sie das Objekt aus.
2 Wählen Sie den Befehl @ Löschen [S. 408] oder drücken Sie die
Löschtaste.

2.8 KOMPONENTEN AUTOMATISCH LÖSCHEN


Im Inventar gibt es eine Einstellung, mit der eine Komponente aus dem
Inventar (und damit aus dem Dokument) gelöscht wird, wenn der letzte
@ Container einer Komponente im Dokument gelöscht wird.
Wenn Sie eine Komponente erzeugen, die in einer anderen Kom-
ponente installiert ist (zum Beispiel auf einer Layoutseite oder in einer
Zeichnungskomponente), schaltet RagTime die Einstellung Automatisch
löschend ein. Wird eine Komponente mit dem Befehl @ Neue Kompo-
nente [S. 411] oder durch Ziehen einer Komponente oder einer Datei ins
Inventar erzeugt, schaltet RagTime diese Einstellung nicht ein.

Siehe auch
@ Über das Inventar [S. 29]
2.9: Komponentenfenster 29

2.9 KOMPONENTENFENSTER
Das Öffnen einer Komponente in einem separaten Fenster ermöglicht es
Ihnen, mit Daten zu arbeiten, die nicht vollständig in einen @ Container
passen, oder Daten zu erzeugen und zu bearbeiten, noch bevor Sie ein
Layout oder eine Zeichnungskomponente erzeugt haben.

+ Ein Komponentenfenster öffnen


1 Wählen Sie eine Komponente in einem Fenster aus und
• benutzen Sie den Befehl @ Komponente öffnen [S. 380].
• doppelklicken Sie die Komponente im Inventar.

+ Ein Komponentenfenster schließen


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Schließen [S. 442].
• Klicken Sie das Schließfeld im Fenstertitel.

Siehe auch
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]
@ Über das Inventar [S. 29]

2.10 ÜBER DAS INVENTAR


Das Inventar ist das zentrale Inhaltsverzeichnis Ihres RagTime 6.5-
Dokuments. In einer hierarchischen Liste (siehe @ Hierarchische Listen
[S. 554]) stehen zuerst alle im Dokument vorhandenen @ Hilfsmittel, und
danach alle @ Komponenten. Den Elementen vorangestellte Symbole er-
leichtern die Orientierung im Inventar.

+ Das Inventar öffnen


1 Benutzen Sie @ Inventar öffnen (Befehl) [S. 378].
Z Das Inventar ist eine Palette mit Einträgen für alle offenen Dokumen-
te.
z Das Inventar ist ein Fenster mit Einträgen für ein Dokument. Für jedes
offene Dokument kann ein Inventar geöffnet werden.

Hilfsmittel
Die @ Hilfsmittel werden immer hierarchisch gelistet, d. h., alle Farben,
Vorlagen, Werteformate etc. sind jeweils in ihrem eigenen „Ordner“, den
Sie auf- oder zuklappen können.
Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inventar
oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entsprechenden Ele-
ment ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag and Drop) [S. 208]).
30 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

l Die Fenster zur Bearbeitung von Hilfsmitteln können Sie durch Dop-
pelklick auf die Hilfsmittelgruppe im Inventar öffnen. Wenn Sie ein
Hilfsmittel im Inventar doppelklicken, so wird das Bearbeitungsfens-
ter geöffnet und das geklickte Hilfsmittel ausgewählt.
l Indexeinträge erscheinen, nachdem Sie etwas für den Index mar-
kiert haben (siehe @ Index [S. 178]).

Komponenten
Alle im Dokument enthaltenen Komponenten (siehe @ Über Komponen-
ten [S. 24]), ob in einem Container installiert oder nicht, sind im Inventar
gelistet. Rechts neben dem Namen der Komponente werden weitere Ei-
genschaften angezeigt:
n Automatisch löschend
Bestimmt, ob die Komponente gelöscht werden soll, wenn sie in kei-
nem Container mehr installiert ist (siehe @ Komponenten automa-
tisch löschen [S. 28]).
l Diese Einstellung gilt nur für installierbare Komponenten, also
nicht für Layouts oder Stammlayouts.
n Komponente geschützt
siehe @ Über Schutz [S. 45], @ Komponenten schützen [S. 46]
Ein offenes Vorhängeschloß bedeutet, daß die Komponente
nicht geschützt ist.
Ein geschlossenes Vorhängeschloß zeigt an, daß die Kompo-
nente geschützt ist, wenn das Dokument gesperrt ist.

Sie können Komponenten vom Inventar aus öffnen (Doppelklick


oder @ Komponente öffnen (Befehl) [S. 380]), sie in andere Dokumente
bringen oder in Containern installieren (siehe @ Komponenten installie-
ren [S. 25]).

+ Komponenten erzeugen
Komponenten können Sie auch über ein Menü oben im Inventar erzeu-
gen.
1 Wählen Sie die gewünschte Komponentenart aus dem Menü @ Neue
Komponente [S. 411].
2 Die Komponente wird mit einem Standardnamen erzeugt. Geben Sie
ihr einen sinnvollen Namen.
2.10: Über das Inventar 31

+ Komponenten im Inventar arrangieren


Die @ Komponenten werden je nach Ihrer Einstellung nach Art oder Namen
sortiert gelistet. Sie können diese Liste beeinflussen durch entsprechen-
de Benennung oder durch zusätzliche Ordner, in die Sie die Komponen-
ten verteilen.
1 Bestimmen Sie, wo der neue Ordner entstehen soll.
• Für einen neuen Ordner auf oberster Ebene wählen Sie nichts
oder eine Komponente aus.
• Für einen neuen Ordner in einem anderen Ordner wählen Sie
den anderen Ordner aus.
2 Klicken Sie P Neuer Ordner.
3 Der Ordner wird mit einem Standardnamen erzeugt. Geben Sie dem
Ordner einen sinnvollen Namen.
4 Schieben Sie Komponenten (oder andere Ordner) in den neuen Ord-
ner.
5 Klappen Sie den Ordner nach Bedarf auf oder zu.
$ Die Verteilung der Komponenten in Ordner dient nur der Übersicht-
lichkeit im Inventar. Wenn Sie z. B. eine Komponente in einer Formel
benutzen wollen, gilt immer der einfache Name der Komponente,
d. h., Sie brauchen keinen Pfad anzugeben falls eine Komponente
in einem Ordner liegt.

+ Ein Element im Inventar umbenennen


Komponenten und Vorlagen werden bei der Erzeugung automatisch be-
nannt, z. B. Texte mit „Text 1“ „Text 2“ usw. Um sich die Orientierung zu
erleichtern, sollten Sie den Elementen sinnvollere Namen geben.
1 Klicken Sie den Elementnamen zweimal (langsam, kein Dop-
pelklick).
2 Bearbeiten Sie den Namen und beenden Sie mit R .

+ Ein Element aus dem Inventar löschen


1 Wählen Sie das Element aus.
2 Benutzen Sie @ Löschen (Befehl) [S. 408].

Siehe auch
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]
@ Über Komponenten [S. 24]
32 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

2.11 ÜBER ZUBEHÖR


Unter „Zubehör“ ist zusätzliche Software zu verstehen, die die Funktiona-
lität von RagTime noch erhöht. Einige Zusatzprogramme erweitern die be-
reits in RagTime vorhandenen Möglichkeiten, zum Beispiel Zeichenwerk-
zeuge, Diagramm- oder Komponentenarten, während andere Verbindun-
gen zwischen RagTime und anderen Programmen herstellen. „Zubehör-
software“ kann auch Funktionen enthalten.
Zubehörsoftware kann die Darstellung in RagTime beeinflussen,
zum Beispiel können neue Menüs in der Menüleiste, zusätzliche Tafeln
in Dialogen oder Knöpfe in Paletten erscheinen. Funktionen erscheinen
im @ Funktionendialog [S. 347].

2.12 ÜBER HILFSMITTEL


Einige @ Hilfsmittel können zur Bearbeitung von Komponenten oder ande-
ren Elementen, zum Beispiel Linealen, benutzt werden. Sie können Hilfs-
mittel individuell nach Ihren Wünschen erzeugen und sie für die Verwen-
dung in späteren Dokumenten speichern.
Hilfsmittel sind
• @ Einheiten [S. 551]
• @ Lineale [S. 551]
• @ Benannte Referenzen [S. 203]
• @ Index [S. 178]
• @ Über Werteformate [S. 189]
• @ Über Skripte [S. 224]
• @ Schriftvorlagen benutzen [S. 162]
• @ Absatzvorlagen benutzen [S. 162]
• @ Linienvorlagen benutzen [S. 161]
• @ Füllvorlagen benutzen [S. 160]
• @ Farben (Befehl) [S. 319]
• @ Über Wörterbücher [S. 174]

Vorlagen
In RagTime können Sie Vorlagen einschließlich Werteformate sowie Li-
neale, Einheiten, Befehle (in Form von AppleScripten) und Benutzerwör-
terbücher erzeugen und gestalten. Im Untermenü @ Hilfsmittel [S. 331]
können Sie Fenster für die Bearbeitung von Vorlagen öffnen. Siehe auch
@ Wörterbücher bearbeiten (Befehl) [S. 507].
Einige Vorlagen können Sie einfach durch Ziehen ihres Namens aus
dem entsprechenden Fenster oder dem Inventar direkt auf ein Element
anwenden.
2.13: Über das Foyer 33

2.13 ÜBER DAS FOYER


Das Foyer ist der Eingangsbereich für RagTime 6.5. Es wird nach dem Pro-
grammstart gezeigt (sofern Sie das nicht abgeschaltet haben) und Sie
können vom Foyer aus Ihre Arbeit mit RagTime 6.5 beginnen. Hier finden
Sie viele Möglichkeiten neue Dokumente zu erzeugen oder von Formular-
blöcken abzureißen, kürzlich benutzte Dokumente erneut zu bearbeiten,
oft benutzte Dokumente zu gruppieren sowie die mitgelieferten Beipiel-
dokumente zu durchstöbern.
Sie können im Foyer aber auch einfach ein beliebiges Dokument öff-
nen oder die @ Foyer-Standardaktion [S. 411] ausführen. Ab Werk ist das
die Erzeugung eines Dokuments mit einer Layoutkomponente, so, wie Sie
es möglicherweise noch aus früheren RagTime-Versionen kennen.

Objekte im Foyer
Im Foyer finden Sie Symbole unterschiedlicher Objekte, die Sie zum Ar-
beiten mit Dokumenten benötigen:
• Komponententypen
Im Foyer erscheinen Symbole aller Komponententypen, mit denen
Sie ein RagTime-Dokument beginnen können. Wenn Sie eine Kom-
ponente klicken, wird ein Dokument mit dieser Komponente begon-
nen.

• RagTime-Dokumente (d *.rtd)
Für RagTime-Dokumente wird eine Miniatur ihres Inhalts angezeigt.
Sie wird aus der Ansicht beim letzten Sichern des Dokuments er-
zeugt. Durch Klicken können Sie das Dokument öffnen.
• RagTime-Formularblöcke (d *.rtt)
Für RagTime-Formularblöcke wird ebenfalls eine Miniatur angezeigt.
Durch den Ort eines Formularblockes im Foyer können Sie bestim-
men, ob beim Klicken der Formularblock zum Bearbeiten geöffnet
oder ob von ihm angerissen wird.
• Andere Dateien
Andere Dateien werden nur angezeigt, wenn RagTime 6.5 sie öffnen
kann, also z. B. d jpg, d txt usw. Wenn Sie eine Datei klicken, wird
34 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

ein RagTime-Dokument mit passender Komponente begonnen und


die Datei importiert.
Im Foyer wird für andere Dokumente das aus dem Z-Explorer oder
z-Finder bekannte Symbol angezeigt.
Zu jedem Symbol in den Foyer-Tafeln gibt es ein @ Kontextmenü
[S. 337], auf das Sie durch ein Dreieck ] hingewiesen werden, während
sich der Mauszeiger über dem Symbol befindet. Wenn der Mauszeiger
eine Weile über einer Datei verweilt, wird der Pfad der Datei zu Ihrer Infor-
mation eingeblendet.

Foyertafeln
Das Angebot im RagTime 6.5-Foyer ist auf verschiedene Tafeln verteilt, die
Sie vielseitig konfigurieren können um das Foyer bestmöglich an Ihre Ar-
beitsgewohnheiten und Projekte anzupassen.
• Neu beginnend mit
Diese Tafel enthält alle die Komponententypen, mit den Sie ein
RagTime-Dokument beginnen können. Als einzige Tafel des Foyers
kann diese Tafel weder konfiguriert noch entfernt werden.
• Kürzlich benutzt
Diese Tafel zeigt Ihnen Dokumente, die Sie kürzlich benutzt haben.
In den @ Foyer-Informationen [S. 366] können Sie bestimmen wie-
viele solcher Dokumente und ob diese Tafel überhaupt angezeigt
werden soll (siehe @ Foyer, Grundeinstellungen und Foyerinformati-
on [S. 336]).
• Ordnertafeln
In @ Ordnertafeln [S. 35] werden Ihnen die Dateien eines Ordners und
seiner Unterordner präsentiert, soweit RagTime 6.5 die Dateien öff-
nen kann.
• Favoritentafeln
2.14: Ordnertafeln im Foyer 35

In @ Favoritentafeln [S. 35] können Sie Komponententypen,


RagTime 6.5-Dokumente, Formularblöcke und kürzlich benutzte
Dokumente gruppieren, egal in welchem Ordner oder auf welchem
Server die Dateien gespeichert sind.

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Information, Foyer (Befehl) [S. 366]

2.14 ORDNERTAFELN IM FOYER


In Ordnertafeln im Foyer wird Ihnen der Inhalt eines Ordners präsentiert.
Enthält dieser Ordner weitere Ordner, wird in der Tafel zusätzlich eine
hierachische Liste dieser Unterordner angezeigt.
Eine Ordnertafel enthält RagTime-Dokumente und Formularblöcke
sowie all die Dateien anderer Art, die RagTime 6.5 öffnen kann.
l Eine Ausnahme bilden PDF-Dateien, die im Foyer gezeigt werden und
bei Bedarf in Ihrem Standard-Programm zur PDF-Anzeige geöffnet
werden. Dies ist praktisch für die Erläuterungen, die vielen der mit-
gelieferten Beispiele als PDF beiliegen.
Ordnertafeln können Sie beliebig @ hinzufügen [S. 339] oder entfer-
nen, z. B. eine Tafel für Ihr Archiv. Ab Werk ist eine Ordnertafel für die
mitgelieferten RagTime 6.5-Beipieldateien im Foyer eingerichtet.
Die Eigenschaften einer Ordnertafel können Sie in den @ Foyer-
Informationen [S. 366] einstellen (siehe @ Ordnertafel xyz, Foyerinforma-
tion [S. 416]).

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Über das Foyer [S. 33]

2.15 FAVORITENTAFELN IM FOYER


In Favoritentafeln im Foyer können Sie Komponententypen, RagTime 6.5-
Dokumente, Formularblöcke und kürzlich benutzte Dokumente gruppie-
ren, egal in welchem Ordner oder auf welchem Server die Dateien gespei-
chert sind.
Favoritentafeln können Sie beliebig @ hinzufügen [S. 339] oder ent-
fernen, z. B. eine Tafel für jedes Ihrer Projekte. Ab Werk ist eine Favoriten-
tafel mit beliebten Komponententypen vorkonfiguriert, die Sie im Laufe
der Zeit an Ihre Arbeitsgewohnheiten anpassen können.
36 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

Eine Favoritentafel präsentiert die Objekte in bis zu vier Gruppen.


Welche dieser Gruppen angezeigt werden sollen können Sie in @ Foyer-
Informationen [S. 366] bestimmen (siehe @ Favoritentafel xyz, Foyerinfor-
mation [S. 330]).
• Neu beginnend mit
Diese Gruppe enthält Komponententypen zur Erzeugung von Doku-
menten, die mit einer Komponente beginnen sollen.
• Dokument öffnen
Hier werden existierende Dokumente gruppiert, die Sie öfters öffnen
wollen. Zur Aufnahme von Dokumenten in diese Gruppe benutzen
Sie das Symbol in der Gruppenüberschrift.
• Vom Formularblock abreißen
Diese Gruppe enthält Formularblöcke zum Abreissen neuer Doku-
mente. Zur Aufnahme von Formularblöcken in diese Gruppe benut-
zen Sie das Symbol in der Gruppenüberschrift.
• Kürzlich benutztes Dokument öffnen
In dieser Gruppe werden die kürzlich benutzten Dokumente zum er-
neuten Öffnen zusammengefasst.
Zum Hinzufügen oder Entfernen der Gruppenobjekte stehen diverse
Methoden zur Wahl:

• +-Knopf hinter der Gruppenüberschrift


Über den üblichen Dateiauswahldialog Ihres Betriebssystems kön-
nen Sie Dateien in eine Gruppe aufnehmen.
• Befehle im Kontextmenü
Im @ Kontextmenü [S. 337] der Objekte im Foyer finden Sie mehrere
Befehle zum Hinzufügen, Verschieben oder Löschen von Objekten.
• Informationsdialog einer Favoritentafel
In den @ Favoritentafelinformationen [S. 330] können Sie einstellen
welche Gruppen oder Komponententypen angezeigt werden sollen.
• Ziehen und Ablegen
Sie können Objekte von einer Gruppe in eine andere ziehen, z. B.
von den kürzlich benutzten Dokumenten in die Dokumente.

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Über das Foyer [S. 33]
2.16: Über Dokumente 37

2.16 ÜBER DOKUMENTE


Ein RagTime 6.5-Dokument besteht aus mindestens einer Komponente.
Eine Komponente kann unterschiedliche Daten enthalten, zum Beispiel
einen Text, ein Bild, ein Rechenblatt oder ein Layout. Alle Komponenten
eines Dokuments sind im Inventar gelistet.
Sie können ein Dokument mit den meisten Komponentenarten be-
ginnen und nach Bedarf weitere hinzufügen. Die meisten Komponenten
können in eigenen Fenstern angezeigt und bearbeitet bzw. aus diesen
Fenstern heraus gedruckt werden. Zum Anordnen und Drucken anderer
Komponenten werden jedoch im allgemeinen Layout- oder Stammlayout-
komponenten benutzt.
RagTime 6.5-Dokumente können als Formularblöcke gespeichert
werden. Ist ein Dokument als Formularblock gespeichert, wird beim Öff-
nen dieses Dokuments eine Kopie davon erzeugt. Das Original bleibt un-
verändert erhalten und kann immer wieder benutzt werden.
l Das Dateiformat der RagTime-Versionen 5.0 und 5.5 ist unterschied-
lich. RagTime 6.5 kann Dokumente der Version 5.0 öffnen. Wenn
Sie diese bearbeiten und wieder speichern wollen, werden Sie ge-
fragt, ob das Dokument in das Format der Version 5.5 gewandelt
werden soll. Nur falls das Dokument auch weiterhin von RagTime-
5.0-Anwendern geöffnet werden soll. sollten Sie es im 5.0-Format si-
chern.
l Neue RagTime 6.5-Dokumente können Sie bei Bedarf auch im 5.0-
Format sichern (siehe @ Sichern unter (Befehl) [S. 464]).
l Beim Sichern von mit RagTime 6.5 bearbeiteten Dokumenten im
5.0-Format gehen einige Informationen, die für die neuen 5.5-
Fähigkeiten benötigt werden, verloren.

Siehe auch
@ Über Komponenten [S. 24]
@ Über das Inventar [S. 29]
@ Über Layout [S. 64]
@ Über Stammlayout [S. 65]
@ Über Formularblöcke [S. 40]
@ Über Schutz [S. 45]

2.17 DOKUMENTE ERZEUGEN


Prinzipiell bietet Ihnen RagTime 6.5 drei Wege zur Erzeugung von Doku-
menten:
38 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

• Leeres Dokument erzeugen


Sie können mit RagTime 6.5 Dokumente erzeugen, die „fast leer“
sind. Einige Informationen sind selbst in solchen Dokumenten vor-
handen:
◦ Jedes neue Dokument enthält mindestens eine Komponente.
Meist wird dies die ab Werk eingestellte Layoutkomponente
sein.
◦ Das @ Dokumentdatum [S. 302] wird auf das aktuelle Datum ge-
setzt.
◦ Aus dem Dokument d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd wer-
den Einstellungen und die nötigen Vorlagen in das neue Doku-
ment übernommen:
“ @ Standardvorlagen [S. 158] für Farben, Füllungen, Linien,
Schrift und Absätze
“ @ Einheiten [S. 551] und @ Lineale [S. 551] für Positionsan-
gaben
“ Einstellungen für Dezimal- und Tausendertrenner sowie Ka-
lendertexte (siehe @ Berechnungstafel, Dokumenteinstel-
lungen [S. 283])
“ @ Werteformate [S. 189]
◦ Viele Einstellungen des neuen Dokuments werden gemäß Ihrer
Angaben im Dialog @ Dokumenteinstellungen [S. 301] gesetzt.
• Öffnen einer Datei eines anderen Programms
Sie können geeignete Dateien anderer Programme, z. B. einen Text
oder ein Bild, in RagTime 6.5 öffnen. Dabei erzeugt RagTime 6.5 zu-
nächst eine leeres Dokument (siehe oben) mit einer entsprechenden
Komponente, und importiert dann die Fremddatei in diese Kompo-
nente (siehe @ Über Datenaustausch [S. 206]).
• Von einem Formularblock abreißen
Für häufig benutzte Dokumentarten, z. B. Briefe, können Sie ein Do-
kument mit den wiederkehrenden Inhalten (Briefkopf) gestalten und
zum @ Formularblock [S. 40] erklären. Von diesem können Sie dann
neue Dokumente zur weiteren Bearbeitung abreißen:
◦ Komponenten werden gemäß Ihrer @ Vorgaben [S. 302] aus dem
Formularblock übernommen.
◦ Das @ Dokumentdatum [S. 302] wird auf das aktuelle Datum ge-
setzt.
◦ Alle anderen Einstellungen und Vorlagen werden aus dem For-
mularblock in das abgerissene Dokument übernommen.
2.18: Dokumente öffnen 39

Methoden zum Erzeugen von Dokumenten


• Das RagTime-Foyer
Im @ Foyer [S. 33] können Sie Dokumente erzeugen, die mit einer be-
stimmten Komponente, z. B. einem Layout, beginnen oder Sie kön-
nen von einem Formularblock abreißen.
• Der Befehl Neu
Ein Dokument können Sie mir dem Befehl @ Neu [S. 411] erzeugen.
Den Befehl finden Sie im Foyer, im Menu @ Datei/Ablage [S. 294]
und in der Palette @ Grundbefehle [S. 535].
• Formularblöcke im Windows Explorer oder Mac-OS-Finder öffnen
Beim Öffnen einer Formularblockdatei im System über einen Befehl
oder über Doppelklick wird gemäß der Einstellungen des Formular-
blocks von ihm abgerissen und ein neues Dokument in RagTime 6.5
angezeigt.

2.18 DOKUMENTE ÖFFNEN


Wenn Sie den Befehl @ Dokument öffnen [S. 300] wählen, erscheint der
Standarddateidialog, in dem Sie das zu öffnende Dokument auswählen
können. Sie können das Dokument auch nur zum Lesen öffnen, so daß es
nicht bearbeitet werden kann. Wenn Sie einen RagTime-@ Formularblock
[S. 40] wählen, wird von ihm abgerissen.
Mit dem Befehl Dokument öffnen können auch andere Dateiforma-
te geöffnet werden, sofern die entsprechenden Konverter verfügbar sind.
Wählen Sie einen Konverter im Einblendmenü des Dateidialogs.

Siehe auch
@ Konverter [S. 212]

2.19 DOKUMENTE SICHERN


Das Sichern eines Dokuments bedeutet, daß der aktuelle Stand des Do-
kuments auf der Festplatte oder einer Diskette gespeichert wird. Sie soll-
ten Ihre Arbeit in regelmäßigen Abständen und vor Änderungen, die Sie
eventuell nicht behalten möchten, abspeichern. Es ist außerdem emp-
fehlenswert, besonders wichtige Dokumente zusätzlich als „Backup“ auf
einer separaten Diskette oder in einem für diesen Zweck reservierten
Server-Ordner zu speichern.
Es gibt in RagTime eine Reihe von Befehlen zum Sichern von Doku-
menten.
40 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

• Mit @ Sichern [S. 301] wird die gerade offene Datei überschrieben,
d. h. die frühere Version wird aktualisiert und die vorgenommenen
Änderungen werden gespeichert.
• Mit dem Befehl @ Sichern unter [S. 464] können Sie ein Dokument un-
ter einem neuen Namen, d. h. als separates zweites Dokument spei-
chern und entscheiden, ob Sie mit dem ursprünglichen oder dem
neuen Dokument weiterarbeiten möchten.

Siehe auch
@ Über Datenaustausch [S. 206]

2.20 DOKUMENTE SCHLIESSEN


Sie können ein Dokument schließen, indem Sie den Befehl @ Dokument
schließen [S. 300] oder @ Schließen [S. 442] benutzen, bis alle zum Doku-
ment gehörenden Fenster - Komponenten und das Inventar - geschlossen
sind. Klicken des Schließfelds hat denselben Effekt.
Wenn Sie seit der letzten Speicherung Änderungen im Dokument
vorgenommen haben, erscheint ein Dialog, in dem Sie entscheiden kön-
nen, ob Sie diese Änderungen sichern möchten.
Mit dem Befehl @ Beenden [S. 282] schließt RagTime ebenfalls alle
Dokumente, und Sie haben die Möglichkeit, Änderungen, die Sie in ei-
nem dieser Dokumente gemacht haben, zu sichern.

2.21 ÜBER FORMULARBLÖCKE


Ein Formularblock spart Ihnen - ähnlich wie bei echten Formularblöcken
- Arbeit bei sich wiederholenden Vorgängen. Sie sollten deshalb einen
Formularblock erzeugen, wenn Sie ein Dokument häufig benötigen: Form-
briefe, Formulare mit Briefkopf, Berichte, Rechnungen, Packlisten und so
weiter.
Ein Formularblock ist ein Dokument, das mit einer speziellen Ein-
stellung gespeichert wird. Wenn Sie ein Dokument normal öffnen, das
als Formularblock gespeichert wurde, öffnet RagTime eine Kopie dieses
Dokuments, das Original bleibt erhalten. Sie brauchen nur die Elemente
einzugeben, die sich von Fall zu Fall ändern.
Bei Dokumenten, die von einem Formularblock abgerissen wurden,
können automatisch Seiten ergänzt werden, vorausgesetzt, es sind zwei
Bedingungen erfüllt:
• Der Formularblock muß auf einer Layout- oder Stammlayoutkompo-
nente basieren.
2.21: Über Formularblöcke 41

• Das Layout oder Stammlayout muß eine Pipeline für die @ automati-
sche Seitenerzeugung [S. 72] enthalten.
Ein auf einem Layout oder Stammlayout basierender Formularblock
kann beliebig viele Seiten mit jeweils unterschiedlicher Gestaltung ha-
ben. Die erste Seite eines Briefs kann einen Briefkopf enthalten, während
die restlichen Seiten anders gestaltet sein können. Eine Zeitung enthält
zum Beispiel eine Titelseite, eine linke und eine rechte Seite.

Formularblöcke für neue Dokumente benutzen


Formularblöcke können Sie über das @ Foyer [S. 33] besonders bequem
zum @ Erzeugen von Dokumenten [S. 37] benutzen. Sie können den Abriß
von einem Formularblock sogar zur Standardaktion des Befehls @ Neu
[S. 411] machen.
z Ein RagTime 6.5-Formularblock ist nicht dasselbe wie der System-
Formularblock. Der wichtigste Unterschied besteht darin, daß es
beim RagTime 6.5-Formularblock möglich ist, nur die erste Seite ei-
nes Dokuments „abzureißen“. Wenn Sie ein RagTime 6.5-Dokument
als Systemformularblock speichern möchten, sehen Sie in Ihrer Sys-
temdokumentation nach, wie dies zu bewerkstelligen ist.

Formularblöcke unter Mac OS X


Durch einen Mangel im Mac OS X wird der Umgang mit RagTime-
Formularblöcken sehr unübersichtlich. Leider kann RagTime nicht um all
die Schwierigkeiten herumarbeiten. Schlimmer noch, die Schwierigkeiten
sind nicht leicht zu verstehen und Sie müssen sich nun durch einen klei-
nen historischen Ausflug kämpfen.

Opa, erzähl nochmal was von früher


RagTime konnte von Anfang an (Version 1 erschien 1986) mit Formularblö-
cken umgehen. Es gab eine besondere Dokumentart für Formularblöcke
mit Einstellungen für den Abriss etc. Kurzum: RagTime-Formularblöcke
funktionierten und sind seitdem bei unseren Anwendern beliebt.
Dann, im Mai 1991, machte Apple den Schritt zu System 7, und führte
Formularblöcke als revolutionäres Konzept ein (n Formularblock in den
Finder-Informationen).
l Als weitere revolutionäre Neuerung wurde in 7.0 Herausgeben und
Abonnieren (Publish and Subscribe) eingeführt, was damals einige
Analysten als Todesstoß für RagTime verstanden. Wer braucht denn
noch integrierte Programme wie RagTime? Jetzt können doch alle
42 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

Spezialprogramme über Publish und Subscribe dasselbe und Besse-


res erreichen. Irgendwie ist dann aber Herausgeben und Abonnieren
doch aus der Mode gekommen und in OS X ausgestorben.
Aus „What’s new in 7.0“:
Stationery pads let you easily create documents with common
elements. For example, you could have a Stationery pad with
the information that you always put at the top of a weekly re-
port. To create a stationery pad, first create a document with the
common elements you want to use in several documents. […] To
convert a document to a stationery pad, select the document’s
icon and choose Get Info from the File menu. Then check the box
labeled “stationery pad”.
Das so zum Formularblock aufgepeppte Dokument bekam ein ande-
res Symbol mit dem Eselsohr unten rechts.
Damit die Formularblockmethode mit allen Programmen funktionier-
te, wurde beim Doppelklick eines solchen Dokumentes vom Finder ein
Duplikat erzeugt und dieses dem Programm zum Öffnen vorgeworfen.
Toll, Formularverwaltung jetzt auch in TeachText (hieß später SimpleText,
jetzt TextEdit).
Und da manche Programme doch etwas Besseres konnten als die
komplette Datei zu duplizieren — z. B. nur die erste Seite abreißen, oder
den Formularblock dem Abriss zuordnen, sodass später weitere Seiten
abgerissen werden können — gab es für Programme wie RagTime eine Re-
source mit der Einstellung „stationery aware“. Bei Programmen mit dieser
Einstellung hielt sich der Finder zurück und ließ sie selbst vom Formular-
block abreißen.
Das ging natürlich alles daneben, wenn man ein im System-7-Finder
zum Formularblock befördertes Dokument auf einen Rechner mit älterer
Systemsoftware bewegte. In der Dokumentation zu RagTime 3.1|7 (eben-
falls 1991) habe ich auf diesen Umstand entsprechend hingewiesen und
empfohlen, dass Formularblöcke besser aus RagTime heraus als Formu-
larblock gesichert werden sollen. Das stimmt auch heute noch.
Inzwischen ist OS X da, und Resourcen werden nicht mehr gerne ge-
sehen. Es wird empfohlen, Programme als „bundle“ auszuliefern, d. h.,
zig Dateien mit Programmbestandteilen sollen in einer komplexen Ord-
nerhierarchie abgelegt werden, die der Finder als ein Objekt behandelt
und auf Doppelklick das enthaltene Programm startet. (Als Benutzer kön-
nen Sie über den Befehl Paketinhalt zeigen in „bundles“ schauen.)
Nur leider kann man nirgendwo in diesem Gebilde die Einstellung
„stationery aware“ so unterbringen, dass sie auch vom System berück-
sichtigt wird. Die OS-X-Entwickler haben offenbar von der Wichtigkeit die-
2.21: Über Formularblöcke 43

ser Information von ihren Vorgängern nichts erfahren und keinen entspre-
chenden Mechanismus eingebaut.
Wenn in den Finder-Informationen einer Datei n Formularblock
angekreuzt ist, erzeugt der Finder beim Öffnen bedenkenlos Duplikate.
Möglicherweise wird dieses Defizit in der nächsten Version von OS X
behoben sein.

RagTime-Formularblock-Szenarien unter OS X
Was passiert bei der Verwendung einer RagTime-Datei mit gesetzter Ein-
stellung n Formularblock…
• …beim Doppelklick im Finder?
Der Finder dupliziert die ganze Datei, und fordert RagTime auf das
Duplikat zu öffnen.
Damit nicht im Laufe der Zeit immer mehr unnütze Duplikate auf
Ihrer Festplatte entstehen, versucht RagTime das Duplikat zu lö-
schen, und reißt anschließend vom eigentlichen Formularblock ab.
Um das Original zu erkennen, berücksichtigt RagTime Dateigröße,
Erzeugungs- und Änderungsdatum sowie interne Charakteristika der
Datei.
• …wenn das Volume schreibgeschütz ist?
Der Finder versucht ein Duplikat zu erzeugen. Dies gelingt auf einem
schreibgeschützten Volume natürlich nicht, und es erscheint eine
Fehlermeldung. Diese Meldung erzeugt der Finder bevor er RagTime
auffordert das Duplikat zu öffnen. Leider können wir nichts tun.
• …beim Öffnen über den RagTime-Befehl Öffnen?
Alles geht wie erwartet. RagTime erkennt den Formularblock und
reißt gemäß der Einstellungen im Formularblock ab.

Empfehlungen für den Umgang mit Formularblöcken unter OS X


• Erzeugen Sie Formularblöcke immer durch Speichern aus RagTime
heraus. So kann ein Formularblock zuverlässig am Inhalt und nicht
nur an Äußerlichkeiten wie einer vom Finder verwalteten Einstellung
erkannt werden.
• Schalten Sie n Formularblock aus und hängen Sie .rtt an den
Dateinamen. Der Finder versucht dann nicht Duplikate zu erzeugen
und kann aufgrund der Namensendung sogar das richtige Symbol
für Formularblöcke anzeigen.
Wir bedauern diese vertrackte Situation und hoffen, das Mac OS X
bald wieder berücksichtigt, dass ein Programm selbst am Besten mit sei-
nen Formularblöcken umgehen kann.
44 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

2.22 FORMULARBLÖCKE ERZEUGEN


+ Einen Formularblock erzeugen
1 Erzeugen Sie ein neues Dokument und richten Sie es so ein, wie es
beim Öffnen auf dem Bildschirm erscheinen soll.
2 Speichern Sie das fertige Dokument (siehe @ Sichern unter (Befehl)
[S. 464]).
Z Wählen Sie den Dateityp RagTime 6.5-Formularblock.
z Kreuzen Sie Als Formularblock an.

+ Festlegen, mit welcher Seite oder Komponente begonnen werden


soll
1 Vergewissern Sie sich, daß die Einstellung Wird vollständig ab-
gerissen aus ist (siehe @ Dokumenttafel, Dokumenteinstellungen
[S. 302]).
2 @ Wählen Sie eine Seite im Layout oder Stammlayout aus [S. 68].
3 Schalten Sie die gewünschten Einstellungen in der @ Allgemeintafel
[S. 248] ein.

+ Eine Komponente in einem vom Formularblock abgerissenen Do-


kument installieren
1 Kreuzen Sie bei ausgewählter Komponente die Einstellung Wird
auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert in der All-
gemeintafel des Informationendialogs an.
Jede Komponente, die irgendwo in einem abgerissenen Teil des For-
mularblocks installiert ist, wird mitabgerissen, auch wenn die Ein-
stellung Abreißen nicht eingeschaltet ist.

2.23 FORMULARBLÖCKE ÖFFNEN


+ Ein Formular zur Benutzung abreißen
1 • Doppelklicken Sie das Dokumentsymbol.
• Benutzen Sie den Befehl @ Dokument öffnen [S. 300].
Der Name des abgerissenen Dokuments enthält neben dem Namen
des Formularblocks auch das aktuelle Datum.
l Ist die Einstellung für das Abreißen einer Seite des Formular-
blocks nicht eingeschaltet, erscheint das Inventar.

+ Einen Formularblock zur Bearbeitung öffnen


1 Benutzen Sie den Befehl Dokument öffnen.
2.24: Über Schutz 45

2 Schalten Sie Formular ändern ein.


Sie können den Formularblock wie jedes andere Dokument bearbei-
ten.

2.24 ÜBER SCHUTZ


Sie können Zeichnungsobjekte, Rechenblattzellen sowie ganze Kompo-
nenten schützen. Geschützte Objekte können weder bearbeitet noch ge-
löscht werden.
Schutz in einem RagTime-Dokument ist ein zweistufiger Vorgang. Zu-
nächst schalten Sie den Schutz für die entsprechenden Objekte ein (in
diesem Stadium können die Objekte noch geändert werden). Dann akti-
vieren Sie den Schutz für das ganze Dokument. Geschützte Objekte kön-
nen nun nicht mehr bearbeitet werden.
Wenn Sie den Schutz des Dokuments wieder aufheben, können alle
Objekte bearbeitet werden.
Beim Aktivieren des Schutzes können Sie ein Kennwort vergeben.

Umfang des Schutzes


Die Einstellung „Schutz“, wie sie in RagTime benutzt wird, soll dazu die-
nen, unabsichtliche Änderungen der Daten zu vermeiden. Die Vergabe
eines Kennworts beim Schützen von Dokumenten bildet ein zusätzliches
Hindernis. Der RagTime-Schutzmechanismus kann nicht benutzt werden,
um jeglichen unbefugten Zugriff auf Ihre Daten zu verhindern. (Bitte mer-
ken Sie sich trotzdem Ihr Kennwort gut, denn RagTime.de Development
GmbH kann es nicht rekonstruieren.)

2.25 ZEICHNUNGSOBJEKTE SCHÜTZEN


Ist der Schutz für ein Dokument eingeschaltet, können die geschützten
Objekte nicht bearbeitet werden.

+ Ein Zeichnungsobjekt schützen


1 Wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus.
2 • Wählen Sie den Befehl @ SchutztGeschützt [S. 448].
• Schalten Sie n Geschützt in der @ Objekttafel [S. 414] des In-
formationendialogs ein.
3 Wählen Sie @ SchutztDokument sperren [S. 448].
46 Kapitel 2: RagTime-Dokumente

2.26 KOMPONENTEN SCHÜTZEN


+ Eine Komponente schützen
1 Klicken Sie das Vorhängeschloß der Komponente im Inventar.
2 Wählen Sie @ SchutztDokument sperren [S. 448].

Siehe auch
@ Inventar öffnen (Befehl) [S. 378]

2.27 DOKUMENTE SPERREN UND FREIGEBEN


Objekte, für die Schutz gewählt ist, sind erst geschützt, wenn die Ein-
stellung Schutz durch Wählen des Befehls Dokument sperren aktiviert
ist. Dabei können Sie ein Kennwort eingeben. Möchten Sie später den
Schutz wieder aufheben, wählen Sie den Befehl Dokument freigeben
und geben Sie das beim Schützen benutzte Kennwort nochmals ein.

+ Schutz ein- und ausschalten


1 Benutzen Sie den Befehl @ SchutztDokument sperren/freigeben
[S. 448].

2.28 ELEMENTE FIXIEREN


Sie können Zeichnungsobjekte, Rechenblätter und Bilder fixieren.
Das Fixieren von Elementen bewirkt, daß sie nicht versehentlich mit
der Maus oder den Pfeiltasten verschoben werden können. Sie können
sie jedoch weiterhin auswählen, kopieren oder löschen oder im Informa-
tionendialog bearbeiten. Fixierte Elemente erkennen Sie an der kleinen
Stecknadel am Mauszeiger.
Alle Zeilen und Spalten von Rechenblättern können innnerhalb des
Containers fixiert werden.
Fixierte Bilder können weder mit dem Skalierwerkzeug noch mit dem
Verschiebewerkzeug bearbeitet werden.
Der Inhalt von fixierten Elementen kann bearbeitet werden.

+ Elemente fixieren/Fixierung aufheben


1 • Benutzen Sie den Befehl @ SchutztFixiert [S. 448].
• Benutzen Sie den Informationendialog. Bei Bildern und Rechen-
blättern finden Sie die entsprechende Einstellung in der Anord-
nungstafel, bei Zeichnungen in der Objekttafel.
2.28: Elemente fixieren 47

l Duplikate und eingesetzte Kopien fixierter Objekte sind nicht


fixiert. Wenn Sie fixierte und unfixierte Objekte gruppieren, ist
die Gruppe fixiert.
48 Kapitel 2: RagTime-Dokumente
KAPITEL

3
Zeichnungsobjekte
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Zeichnungskomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
50 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

3.1 ZEICHNUNGEN
Eine Zeichnungskomponente hat nur eine Oberfläche, in der Sie zeich-
nen können. Sie können @ andere Komponenten in Zeichnungsobjekten
installieren [S. 26].
Immer, wenn Sie eine Zeichnung erzeugen möchten, die hauptsäch-
lich als Illustration verwendet werden soll, sollten Sie zuerst eine Zeich-
nungskomponente erzeugen, dann darin zeichnen und schließlich die
Zeichnung auf einer Seite plazieren.
Eine Zeichnungskomponente bietet eine große Arbeitsfläche (einige
Quadratmeter). Die Rollbalken werden automatisch dem kleinsten um-
schließenden Rechteck angepasst.
Mit der Rollbox kann bis zum Ende der benutzten Zeichnungsgröße
plus eine Extraseite gerollt werden. Klicken des Rollpfeils bewirkt, daß
durch die maximale Größe gerollt wird. Sie können die sichtbare Fläche
mit @ Änderungstasten [S. 566] größer machen.
Wenn Sie @ Zeichnungen im eigenen Fenster drucken [S. 168] möch-
ten, können Sie Schneidemarken und Blattüberlappung einstellen.
In einer Zeichnungskomponente erzeugte Zeichnungsobjekte benut-
zen als Linienvorlage @ Standardlinie [S. 154].

Siehe auch
@ Über Komponenten [S. 24]
@ Zeichnung (Menü) [S. 516]

3.2 ÜBER ZEICHNUNGSOBJEKTE


Sie können Objekte in Zeichnungen, Layouts und Stammlayouts zeich-
nen. Zeichnungsobjekte sind geometrische Figuren, zum Beispiel Gera-
den, Rechtecke, Ovale und Polygone, die Sie mit den Zeichnungswerkzeu-
gen in der Palette @ Werkzeuge [S. 539] und der @ Werkzeugleiste [S. 545]
erzeugen können.
Sie können Komponenten auf einer Seite oder in einer Zeichnung an-
zeigen lassen, indem Sie sie in Zeichnungsobjekten @ installieren [S. 25].
Zu den Zeichnungswerkzeugen gehören auch Bézierkurven und Po-
lygone, die Sie @ bearbeiten, teilen und zusammenfügen [S. 56] können.
Mit dem Befehl @ Objektart [S. 412] können Sie Zeichnungsobjekte einer
Art in eine andere umwandeln.
Die meisten Objektattribute können mit der Maus, durch Ändern der
Werte im @ Informationendialog [S. 375] oder Anwenden von @ Vorlagen
[S. 158] gesetzt werden. Welche Attribute ein Zeichnungsobjekt hat, hängt
3.3: Zeichnungsobjekte erzeugen 51

von der Art des Objekts ab. Im Informationendialog finden Sie eine Über-
sicht über Zeichnungsobjekt-Attribute.
Sie können Objekte und ihren Inhalt transformieren (@ Zeichnungs-
objekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]).
Wenn Sie Objekte auf Layout- oder Stammlayoutseiten zeichnen,
können Sie ein Objekt mit entsprechenden @ Objekten abgleichen
[S. 412], die sich auf anderen Seiten befinden.
Sie können eine @ Strichelung [S. 142] für eine Linie auswählen oder
eine eigene Strichelung erzeugen. Hintergründe und Linien können zwei-
farbige @ Muster und Verläufe [S. 140] haben. Strichelungen sind möglich
für Linien, Ränder, Unter- und Durchstreichungen. Außerdem können Sie
Linien oder Füllungen mit einem Muster versehen (Hintergrund) und Farb-
verläufe in Füllvorlagen vorgeben. Soll der Hintergrund eines Zeichnungs-
objekts oder einer Zelle transparent sein, wählen Sie Transparent aus
dem Untermenü Farbe oder klicken Sie den „N-Knopf“ in der Farbpalet-
te. Sie können durch transparente Objekte hindurchklicken und Elemente
hinter diesen Objekten auswählen.

3.3 ZEICHNUNGSOBJEKTE ERZEUGEN


+ Ein Zeichnungsobjekt erzeugen
1 Wählen Sie die Palette @ Werkzeuge [S. 539] oder @ Werkzeugleiste
[S. 545] aus dem Untermenü @ Paletten [S. 331].
Es erscheint eine Werkzeugpalette.
2 Klicken Sie ein Zeichnungswerkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
3 Positionieren Sie das Fadenkreuz, und ziehen Sie.
Von dem von Ihnen geklickten Punkt aus wird der Umriß des
Objekts gezeichnet. (Das @ Vieleck-Werkzeug [S. 420] und das
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285] verhalten sich anders.)
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Das Objekt ist ausgewählt.
Das zuletzt benutzte Werkzeug wird reaktiviert durch

Z ctrl -Klick.
52 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

z c -Klick.
Sie können bestimmen, ob der zuerst von Ihnen geklickte Punkt eine
Ecke oder der @ Objektmittelpunkt [S. 52] werden soll.
Sie können einstellen, ob ein Text ein Zeichnungsobjekt @ umfließen
[S. 53] soll.

Siehe auch
@ Objekte abgleichen (Befehl) [S. 412]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]

3.4 VOM MITTELPUNKT AUS ZEICHNEN


Wenn Sie die Einstellung Vom Mittelpunkt aus zeichnen angeschaltet
haben, wird der Punkt, den Sie zuerst mit einem Zeichnungswerkzeug
klicken, als Mittelpunkt des Objekts definiert. Sie können den Zeiger in
eine beliebige Richtung ziehen, um das Objekt fertigzustellen.
Sie können Vom Mittelpunkt aus zeichnen in der @ Zeichnungstafel
[S. 517] des Dialogs Grundeinstellungen einschalten.

3.5 ZEICHNUNGSOBJEKTE AUSWÄHLEN


Zeichnungsobjekte werden durch Klicken auf den Rand ausgewählt. Ob-
jekte mit Füllung können überall geklickt werden, sofern keine Kompo-
nente installiert ist.
Durch s -Klicken können Sie weitere Objekte auswählen. Durch
Umschließen können Sie mehrere Objekte auf einmal mit der Maus aus-
wählen einschließlich solcher, die sich überlagern.
Ausgewählte Zeichnungsobjekte werden durch @ „Auswahlgriffe“
markiert. Bei Geraden erscheinen zwei Griffe an den Enden, bei andern
Objektarten erscheint ein @ umschließendes Rechteck mit 8 Griffen als
Markierung. Im Objektmittelpunkt erscheint der @ „Rotiergriff“.

+ Zeichnungsobjekte durch Überstreichen auswählen


1 Achten Sie darauf, daß sich der Zeiger nicht über einem Element be-
findet, das ausgewählt werden kann, und klicken Sie.
Der Zeiger wird zur zeigenden Hand.
2 Ziehen Sie über die Objekte, die Sie auswählen möchten. Um die
Objekte erscheint ein Rechteck. Achten Sie darauf, daß alle Objekte
vollständig vom Rechteck umschlossen sind.
3.6: Duplizieren 53

Z Halten Sie vorm Überstreichen zusätzlich ctrl gedrückt, wer-


den alle beim Überstreichen berührten Objekte ausgewählt.
z Halten Sie vorm Überstreichen zusätzlich o gedrückt, werden
alle beim Überstreichen berührten Objekte ausgewählt.
3 Lassen Sie den Mausknopf los.
Die Objekte sind ausgewählt.

Siehe auch
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

3.6 DUPLIZIEREN
Mit Duplizieren können Sie besonders rasch identische Zeichnungsobjek-
te erzeugen. Ist eine Komponente installiert, wird sie ebenfalls dupliziert.

+ Elemente duplizieren
1 @ Wählen Sie die Objekte aus [S. 52], die Sie duplizieren möchten.
2 Wählen Sie @ Duplizieren [S. 312].
Es erscheint ein neues Objekt. @ Bewegen [S. 54] Sie es auf die ge-
wünschte Position.
Sie können den Versatz für die Anwendung in der @ Zeichnungstafel
[S. 517] des Dialogs Grundeinstellungen einstellen.
Wenn Sie den Befehl Duplizieren wiederholen, wird ein neues Du-
plikat mit dem gleichen Versatz erzeugt.

+ Den Versatzwert genau bestimmen


1 Duplizieren Sie ein Objekt.
2 Öffnen Sie die Palette @ Objektkoordinaten [S. 537], solange das Du-
plikat noch ausgewählt ist.
3 Geben Sie die gewünschte Position in die enstprechenden Eingabe-
felder ein.
4 Wiederholen Sie den Befehl Duplizieren, während das Duplikat
noch ausgewählt ist.

3.7 TEXT FLIESST UM ZEICHNUNGSOBJEKTE


Befindet sich ein Zeichnungsobjekt vor einer Textkomponente, kann der
Textfluß um das Zeichnungsobjekt oder hinter ihm erfolgen. In Layout-
und Stammlayoutkomponenten fließt der Text @ standardmäßig um neue
Objekte herum, in Zeichnungen jedoch nicht.
54 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

Wenn Text ein Objekt umfließt, kann die durch das Zeichnungsobjekt
unterbrochene Zeile auf der anderen Seite des Zeichnungsobjekts fortge-
führt werden.

+ Text umfließt ein Zeichnungsobjekt


1 Wählen Sie eine der Einstellungen in der @ Objekttafel [S. 414] des
Informationendialogs, während das Objekt ausgewählt ist.
In derselben Tafel können Sie auch den Abstand zwischen dem Rand
des Zeichnungsobjekts und dem Text, der es umfließt, eingeben.
Wenn der Text hinter dem vorderen Objekt fließen, jedoch sichtbar
bleiben soll, können Sie das vordere Objekt @ transparent [S. 140] ma-
chen. Sie können dann durch das Objekt hindurchsehen. Der Inhalt des
Vordergrundobjekts ist aber deshalb nicht unbedingt selbst transparent.

Siehe auch
@ Text [S. 75]

3.8 ZEICHNUNGSOBJEKTE AUSRICHTEN


Sie können ausgewählte Zeichnungsobjekte an einer beliebigen Kante
oder mittig ausrichten. Zeichnungsobjekte können auch gleichmäßig zwi-
schen den beiden am weitesten voneinander entfernten Objekten der
Auswahl verteilt werden.

+ Zeichnungsobjekte ausrichten oder verteilen


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Ausrichten [S. 273].
• Benutzen Sie die Palette @ Zeichnungsbefehle [S. 546].

3.9 ZEICHNUNGSOBJEKTE POSITIONIEREN


Die Position von Zeichnungsobjekten kann durch Ziehen mit der Maus,
Drücken der Pfeiltasten oder die Eingabe von Werten in einem Dialog ge-
ändert werden.
Sie können ein Zeichnungsobjekt, in dem eine Komponente instal-
liert ist, auswählen, indem Sie beim Klicken der Komponente eine @ Än-
derungstaste [S. 566] ( ctrl ) gedrückt halten.
l Benutzen Sie @ Änderungstasten [S. 561], wenn Sie ein Objekt in grö-
ßeren Schritten bewegen, Bewegungsmöglichkeiten begrenzen, ein
Objekt in eine geschachtelte Komponente kopieren oder das magne-
tische Raster ein- oder ausschalten möchten.
3.10: Zeichnungsobjekte stapeln 55

+ Position ändern mit der Maus


1 @ Wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus [S. 52], aber halten Sie die
Maustaste weiter gedrückt.
Wenn Sie nun sofort ziehen, erscheint ein Umriß des Objekts,
der bewegt wird. Wenn Sie warten, bis die „offene Hand“ er-
scheint, wird ein Bild des Objekts bewegt.
2 Ziehen Sie das Objekt zur neuen Position.
l Das @ Raster [S. 553] und die @ Hilfslinien [S. 554] erleichtern Ih-
nen die Ausrichtung von Objekten mit der Maus.

+ Position ändern mit den Pfeiltasten


1 Wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus.
2 Drücken Sie 8 , 6 , 2 oder 4 .

+ Position durch Eingabe von Werten ändern


1 Wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus.
2 Geben Sie neue Werte
• in der @ Koordinatentafel [S. 381] des Informationendialogs
• in der Palette @ Objektkoordinaten [S. 537] ein.

3.10 ZEICHNUNGSOBJEKTE STAPELN


Wenn sich mehrere Objekte im gleichen Bereich einer Seite oder Zeich-
nung befinden, überlappen sie sich. Der Begriff „Stapelung“ bezieht sich
darauf, daß jedes von Ihnen erzeugte Objekt vor den anderen Objekten
liegt. Sie können Objekte jedoch relativ zueinander nach vorn oder hinten
verschieben.

+ Reihenfolge der Stapelung ausgewählter Objekte ändern


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Stapelung [S. 474].
• Benutzen Sie die Palette @ Zeichnungsbefehle [S. 546].

Siehe auch
@ Gruppieren/Gruppe auflösen (Befehl) [S. 354]

3.11 OBJEKTART UMWANDELN


Sie können die Art eines Objekts in eine andere umwandeln, zum
Beispiel ein Rechteck in ein Oval oder ein Polygon in einen Bogen.
56 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

RagTime 6.5 versucht, die Form des Ausgangsobjektes zu erhalten, so-


weit es die neue Objektart ermöglicht.
l Zeichnungsobjekte mit installierter Komponente können nicht in Ge-
raden oder Bögen gewandelt werden.

+ Objektart ändern
1 @ Wählen Sie Objekte aus [S. 52].
2 Wählen Sie aus dem Untermenü des Befehls @ Objektart [S. 412] eine
andere Objektart aus.

3.12 GRÖSSE VON ZEICHNUNGSOBJEKTEN ÄNDERN


Wenn Sie mehrere Objekte ausgewählt haben, können Sie deren Größe
mit der Maus proportional ändern oder alle gleich groß machen, indem
Sie entsprechende Werte im Dialog eingeben.

+ Größe mit der Maus ändern


1 @ Wählen Sie die Zeichnungsobjekte aus [S. 52], deren Größe Sie än-
dern möchten.
2 Ziehen Sie einen Griff zur gewünschten Position.
Durch Ziehen eines Seitengriffs ändert sich entweder die Höhe oder
die Breite, durch Ziehen eines Eckgriffs ändert sich beides zugleich.

+ Größe durch Eingabe von Werten ändern


1 @ Wählen Sie die Zeichnungsobjekte aus [S. 52], deren Größe Sie än-
dern möchten.
2 Benutzen Sie
• die @ Koordinatentafel [S. 381] im Informationendialog
• die Palette @ Objektkoordinaten [S. 537].

Siehe auch
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]

3.13 POLYGONE UND BÉZIERKURVEN BEARBEITEN


+ Polygone und Bézierkurven bearbeiten
1 Wählen Sie das Objekt aus (siehe @ Zeichnungsobjekte auswählen
[S. 52]).
3.14: Kurvenstütz- und Richtungspunkte bearbeiten 57

Das @ umschließende Rechteck des Objekts wird auf dem


Bildschirm markiert.
2 Bereiten Sie das Objekt zum Bearbeiten vor (siehe @ Kurven bearbei-
ten (Befehl) [S. 385]).
Die Stützpunkte, bei Bézierkurven auch Richtungspunkte,
werden auf dem Bildschirm markiert.
3 • Ändern Sie den Linienpfad des Objekts (siehe @ Kurvenstütz-
und Richtungspunkte bearbeiten [S. 57]).
• Öffnen oder schließen Sie die Kurve (siehe @ Kurve geschlossen
(Befehl) [S. 384]).
• Zerschneiden Sie die Kurve (siehe @ Kurvenschneidewerkzeug
[S. 387]).
• Verbinden Sie die Kurve (siehe @ Zeichnungsobjekte kombinie-
ren [S. 58]).

Siehe auch
@ Kurvenbearbeitung (Palette) [S. 536]
@ Werkzeuge (Palette) [S. 539]
@ Werkzeugleiste für Zeichnungen [S. 545]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]

3.14 KURVENSTÜTZ- UND RICHTUNGSPUNKTE BEARBEITEN


Zum Ändern des Linienpfades eines Polygons oder einer Bézierkurve kön-
nen Sie deren Stütz- und Richtungspunkte bearbeiten. Dazu muß das Ob-
jekt zunächst zum Bearbeiten vorbereitet werden (siehe @ Kurven bear-
beiten (Befehl) [S. 385]).

+ Einen Stütz- oder Richtungspunkt bewegen


1 Ziehen Sie den Punkt.
l Wenn beide Richtungspunkte den gleichen Abstand vom Stütz-
punkt haben sollen, ctrl -ziehen Sie einen der Richtungs-
punkte.
l Sie können die ausgewählten Stützpunkte auch mit den Pfeil-
tasten bewegen.
l Ist genau ein Stützpunkt ausgewählt, kann mit t der nächste
Stützpunkt und mit s - t der vorige ausgewählt werden.
58 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

+ Ein Segment und seine Stützpunkte bewegen


1 Ziehen Sie das Segment.

l Sie können zusätzliche Stützpunkte und Segmente durch s -


Klick auswählen.
l Sie können die ausgewählten Segmente auch mit den Pfeiltas-
ten bewegen.

+ Einen Punkt hinzufügen


1 @ Kurvenpunkt-Einfügen-Werkzeug [S. 385]

+ Einen Punkt löschen


1 @ Kurvenpunkt-Entfernen-Werkzeug [S. 386]
l Sie können die ausgewählten Stützpunkte und Segmente auch
mit der Löschtaste löschen.

+ Einen gelöschten Richtungspunkt ersetzen


1 @ Kurvenpunkt-Einfügen-Werkzeug [S. 385]

+ Bézierkurven knicken oder glätten


1 @ Kurvenpunktknickwerkzeug [S. 386]

Siehe auch
@ Kurvenbearbeitung (Palette) [S. 536]

3.15 ZEICHNUNGSOBJEKTE KOMBINIEREN


Offene Zeichnugsobjekte, in denen keine Komponente installiert ist, kön-
nen zu einem Objekt verbunden werden. Je nach Art der Ausgangsobjekte
entsteht dabei ein Polygon oder eine Bézierkurve.

+ Zwei Zeichnungsobjekte verbinden


1 Wählen Sie eines der zu kombinierenden Objekte aus.
2 Falls das Objekt ein Polygon oder eine Bézierkurve ist, bereiten Sie
es zum Bearbeiten vor (siehe @ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]).
3 Ziehen Sie einen Endpunkt des Objekts über den Endpunkt des an-
deren Objekts.

Z Halten Sie dabei ctrl - w gedrückt.


z Halten Sie dabei c - o gedrückt.
Sobald die Endpunkte übereinander liegen, werden Sie auf dem
Bildschirm hervorgehoben.
3.16: Linien mit Pfeilspitzen 59

l Füll- und Linienstil des kombinierten Objekts werden von dem


Objekt übernommen, an das ein anderes Objekt angehängt
wird.

Siehe auch
@ Bogen-Werkzeug [S. 291]
@ Geraden-Werkzeug [S. 352]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]

3.16 LINIEN MIT PFEILSPITZEN


Sie können eine @ Linie an einem Ende oder an beiden Enden mit einer
Pfeilspitze versehen.

+ Ausgewählte Linien mit Pfeilspitzen versehen


1 Wählen Sie eine Linie aus.
2 • Wählen Sie die gewünschte Einstellung für die Pfeilspitzen in
der @ Objekttafel [S. 414] des Informationendialogs
• Klicken Sie einen Pfeilspitzenknopf in der Palette @ Zeichnungs-
befehle [S. 546].

n Pfeilspitze vorn
Bestimmt, ob die ausgewählten Linien mit einer Pfeilspit-
ze am Anfang versehen werden. Der Anfang ausgewählter
Linien ist auf dem Bildschirm durch ein kleines „x“ gekenn-
zeichnet.

n Pfeilspitze hinten
Bestimmt, ob die ausgewählten Linien mit einer Pfeilspit-
ze am Ende versehen werden. Der Endpunkt ausgewählter
Linien ist auf dem Bildschirm mit einem ausgefüllten Qua-
drat gekennzeichnet.
l Pfeilspitzen für neue Linien können in der @ Zeichnungstafel
[S. 516] des Dialogs Dokumenteinstellungen eingestellt werden.

3.17 ZEICHNUNGSOBJEKTE SKALIEREN, SCHEREN UND ROTIEREN


Zeichnungsobjekte können skaliert, geschert und rotiert werden. Diese
@ Transformationen beeinflussen sowohl die Form des Objekts als auch
die Darstellung eventuell installierter Komponenten. Die Objektform und
60 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

-Größe kann auch anders beeinflusst werden (@ Größe von Zeichnungs-


objekten ändern [S. 56], @ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]),
dabei wird jedoch die Darstellung installierter Komponenten nicht betrof-
fen; sie haben lediglich mehr oder weniger Platz zur Verfügung.
Sie können die Transformation eines Zeichnungsobjektes unter-
schiedlich bestimmen:
• Geben Sie Werte ein (@ Koordinatentafel, Zeichnungsinformation
[S. 381], @ Objektkoordinaten (Palette) [S. 537]).
• Benutzen Sie Standardtransformationen (@ Zeichnungsbefehle (Pa-
lette) [S. 546], @ Transformation (Menü) [S. 495]).
• Benutzen Sie die Maus.

+ Ein Zeichnungsobjekt skalieren oder scheren


1 Wählen Sie ein Objekt aus (@ Zeichnungsobjekte auswählen [S. 52]).
Das @ umschließende Rechteck des Objekts wird auf dem
Bildschirm markiert.
2 Bewegen Sie den Zeiger über einen Mittelgriff (keinen Eckgriff) und
drücken Sie die
Z ctrl -Taste.
z o -Taste.
Der Zeiger ändert sein Aussehen.
3 Ziehen Sie den Mittelgriff bei gedrückter Änderungstaste. Die Rich-
tung entscheidet über die Art der Transformation:
• Ziehen des Mittelgriffs zur oder weg von der Objektmitte bewirkt
eine Skalierung.
l Ziehen Sie über die Objektmitte hinaus, so wird das Objekt
gespiegelt.
• Ziehen des Mittelgriffs in Richtung eines Eckgriffes bewirkt eine
Scherung.

+ Ein Zeichnungsobjekt rotieren


1 Wählen Sie ein Objekt aus (@ Zeichnungsobjekte auswählen [S. 52]).
Das umschließende Rechteck des Objekts und der Rota-
tionspunkt werden auf dem Bildschirm markiert.
2 Bewegen Sie den Zeiger über den @ Rotationspunkt.
Der Zeiger wird zum Rotationszeiger.
3 Ziehen Sie den Rotationspunkt etwas aus der Objektmitte heraus.
Es erscheint eine Verbindungsline zwischen Zeiger und Objekt-
mitte.
3.18: Objektränder 61

l Je weiter Sie aus der Objektmitte herausziehen, desto feiner


können Sie den Drehwinkel steuern.
4 Ziehen Sie die Linie bis die gewünschte Rotation erreicht ist.
Der Umriß des rotierten Objekts bewegt sich entsprechend.

l Halten Sie dabei s gedrückt, so wird der Drehwinkel auf Viel-


fache von 15° eingeschränkt.
l Sie können das Rotieren abbrechen, indem Sie die Maus zurück
auf den Rotiergriff ziehen.

+ Die Transformation eines Objekts zurücksetzen


1 Wählen Sie ein Objekt aus (@ Zeichnungsobjekte auswählen [S. 52]).
2 Setzen Sie die Transformation zurück (P Standard in @ Objektko-
ordinaten (Palette) [S. 537] oder @ Koordinatentafel, Zeichnungsin-
formation [S. 381], @ Transformation (Menü) [S. 495]).
Die Transformation wird auf die Standardwerte zurückgesetzt: Rotati-
on und Scherung auf 0 und Skalierung auf 100%. Die Art des Objekts
bleibt erhalten, und seine Form und Orientierung wird geändert.

+ Die Transformation eines Objekts entfernen


1 Wählen Sie ein Objekt aus (@ Zeichnungsobjekte auswählen [S. 52]).
2 Setzen Sie die Transformation zurück (@ Transformation (Menü)
[S. 495]).
Die Transformation des Objekts wird entfernt ohne seine Form und
Orientierung zu ändern. Falls erforderlich, wird das Objekt dazu in
ein Polygon oder eine Bézierkurve gewandelt. Eine eventuell instal-
lierte Komponente wird in normaler Orientierung und Größe darge-
stellt.

Siehe auch
@ Komponenten skalieren [S. 27]
@ Bilder skalieren [S. 87]
@ Skalierung (Befehl) [S. 466]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

3.18 OBJEKTRÄNDER
Sie können Ränder in einem Zeichnungsobjekt erzeugen, die den Dar-
stellungsbereich einer installierten Komponente begrenzen. Dabei kön-
nen Sie die horizontalen und vertikalen Abstände getrennt voneinander
in der @ Objekttafel [S. 414] des Informationendialogs einstellen.
62 Kapitel 3: Zeichnungsobjekte

In derselben Tafel können Sie außerdem festlegen, wie groß der Ab-
stand zwischen dem Zeichnungsobjekt und dem @ umfließenden Text
[S. 53] sein soll.
KAPITEL

4
Layouts und
Stammlayouts
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Layout- und
Stammlayoutkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
64 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts

4.1 ÜBER LAYOUT


Sie können eine @ Layoutkomponente benutzen, um ein Dokument zu
entwerfen. Ein Layout besteht aus einer Seite oder mehreren Seiten, auf
denen Sie @ Zeichnungsobjekte erzeugen [S. 51] und Komponenten in-
stallieren können. Sie können @ Objekte [S. 49] und Komponenten auf
einer Layoutseite bearbeiten. Zum Positionieren von Objekten gibt es in
RagTime ein Raster, Lineale und Hilfslinien.
In einem Layout können Seiten mit unterschiedlichen Größen ent-
halten sein. Sie können ein Standard-@ Seitenformat [S. 69] für die ganze
Komponente eingeben und Ausnahmen für einzelne Seiten definieren.
Sie können ein Layout erzeugen, in dem jede Seite individuell ge-
staltet oder in einem bestehenden @ Stammlayout [S. 65] definiert ist.
In Layouts, die auf einem Stammlayout basieren, können Sie Pipe-
lines dazu benutzen, um bei Bedarf @ automatisch neue Seiten zu erzeu-
gen [S. 66]. Auch das @ Einfügen von Leerseiten [S. 67] oder @ Kopieren
oder Ziehen von Seiten [S. 67] aus anderen Dokumenten ist immer mög-
lich. Das letzte Dokument, aus dem Sie Seiten gezogen haben, wird zur
@ Vorratskammer [S. 66].
Sie können innerhalb eines Dokuments unterschiedliche Layouts er-
zeugen. Jedes Layout kann mehrere Komponenten enthalten. Und da die
gleiche Komponente in verschiedenen Layouts enthalten sein kann, wer-
den zum Beispiel Änderungen eines Textes in einem Layout in allen an-
deren Layouts, in denen sie installiert ist, übernommen.

+ Ein Layout erzeugen


1 Wählen Sie Layout aus dem Untermenü des Befehls @ Neue Kompo-
nente [S. 411].
Sind im Dokument Stammlayouts vorhanden, erscheint ein Dialog,
in dem Sie eins davon auswählen können.
Sie können auch ein Dokument mit einem Layout erzeugen über
das @ Foyer [S. 335] erzeugen (siehe @ Neues Dokument (Die Foyer-
Standardaktion, Befehl) [S. 411]).

+ Ein Layout öffnen


1 Doppelklicken Sie die Layoutkomponente im Inventar (siehe @ Inven-
tar öffnen (Befehl) [S. 378]).

Siehe auch
@ Über Formularblöcke [S. 40]
4.2: Über Stammlayout 65

4.2 ÜBER STAMMLAYOUT


Ein Stammlayout ist eine Art Schablone für Layoutseiten und hat dyna-
mische Verbindungen zu allen aus ihm erzeugten Seiten. Ein Dokument
kann aus mehreren Stammlayouts bestehen, Sie können auch mehrere
Layouts aus einem Stammlayout erzeugen. Ein Stammlayout kann eine
Reihe verschieden großer Seiten enthalten.
Wird einem Layout, das auf einem Stammlayout basiert, eine neue
Seite hinzugefügt, bestimmt RagTime auf der Grundlage einer Regel,
die Sie bei ausgewählter Stammlayoutseite in der @ Stammseitentafel
[S. 472] des Informationendialogs einstellen können, welche Seite be-
nutzt werden soll. Sie können die Stammseite und die von einem Layout
benutzte Stammseitenkomponente ändern.
Eine von einer Stammseite abstammende Layoutseite enthält die
Objekte und Pipelines, die auf der Stammseite vorhanden sind. Wenn Sie
Objekte auf Stammseiten ändern, werden auch alle davon abstammen-
den Seiten geändert. Pipelines in einem Stammlayout werden zur @ auto-
matischen Seitenerzeugung [S. 72] in Layoutkomponenten benutzt.
In einem Stammlayout installierte Komponenten können in einer
Layoutkomponente weggelassen, installiert oder als Duplikat installiert
werden. Sie können in der @ Objekttafel [S. 414] des Informationendia-
logs dazu Einstellungen vornehmen, wenn ein Zeichnungsobjekt oder ei-
ne Stammseite ausgewählt ist.
Sie können ein Zeichnungsobjekt auf einer Layoutseite nicht bear-
beiten, solange das @ Objekt [S. 67] von einer Stammseite abhängt. In
einem solchen Fall erscheint ein Dialog, mit dem Sie die Verbindung auf-
heben können. Sie können aber Objekte auf der Layoutseite hinzufügen
und bearbeiten.

+ Stammlayout erzeugen
1 Wählen Sie Stammlayout aus dem Untermenü des Befehls @ Neue
Komponenten [S. 411].
Sie können auch ein Dokument mit einem Stammlayout erzeugen
über das @ Foyer [S. 335] erzeugen (siehe @ Neues Dokument (Die Foyer-
Standardaktion, Befehl) [S. 411]).

+ Stammlayout öffnen
1 Doppelklicken Sie die Stammlayoutkomponente im Inventar (siehe
@ Inventar öffnen (Befehl) [S. 378]).

Siehe auch
@ Über Formularblöcke [S. 40]
66 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts

4.3 AUTOMATISCHE SEITENERZEUGUNG


Die automatische Seitenerzeugung ist eine Einstellung bei Layoutkompo-
nenten, mit der RagTime nach Bedarf von Ihnen vorgefertigte Seiten ein-
fügt, wenn Sie Daten zu Text- oder Rechenblattkomponenten hinzufügen.
Die automatische Seitenerzeugung ist verfügbar, wenn Sie mit ei-
nem Layout arbeiten, das von einem @ Formularblock [S. 40] abgerissen
wurde oder auf einem @ Stammlayout [S. 65] basiert. Die automatische
Seitenerzeugung in Layouts wird über @ Pipelines [S. 72] gesteuert.

4.4 ÜBER VORRATSKAMMERN


Jedem RagTime 6.5-Dokument kann eine Vorratskammer zugeordnet wer-
den, aus der Seiten besonders einfach oder gar automatisch übernom-
men werden können.

+ Vorratskammern zuordnen
1 Jedes RagTime 6.5-Dokument kann als Vorratskammer einem ande-
ren RagTime 6.5-Dokument zugeordnet werden:
• Manuelle Zuordnung mit @ Vorratskammer bestimmen (Befehl)
[S. 503].
• Beim Abreißen von einem Formularblock wird der Block dem ab-
gerissenen Dokument als Vorratskammer zugeordnet.
• Ziehen Sie eine Layoutseite aus einem Dokument in ein ande-
res, so wird das Ursprungsdokument der Seite dem anderen als
Vorratskammer zugeordnet.

+ Vorratskammern benutzen
Für die automatische Übernahme von Seiten werden die Pipelines der
Vorratskammer ausgewertet, zur manuellen Übernahme von Seiten
1 Öffnen Sie die Vorratskammer (siehe @ Aktuelle Vorratskammer öff-
nen (Befehl) [S. 239]).
Die Vorratskammer wird schreibgeschützt geöffnet und in einem
stark verkleinerten Fenster dargestellt.
2 Ziehen Sie eine Seite aus der Vorratskammer in Ihr Dokument.

Siehe auch
@ Automatische Seitenerzeugung [S. 66]
4.5: Von der Stammseite abhängige Objekte 67

4.5 VON DER STAMMSEITE ABHÄNGIGE OBJEKTE


Wenn Sie ein Layout auf einem Stammlayout basieren lassen, so stam-
men die Seiten und ihre Inhalte zunächst von den jeweiligen Stammsei-
ten ab. Sie können deshalb ursprünglich im Stammlayout erzeugte Ob-
jekte nicht auf der abhängigen Layoutseite bearbeiten.

+ Abhängige Objekte von der Stammseite lösen


1 Wählen Sie das Objekt auf der Layoutseite aus.
2 Wählen Sie den Befehl Fixiert aus dem Menü @ Schutz [S. 448].
3 Es erscheint ein Dialog. Klicken Sie den Knopf Lösen.

Stammseiten ändern
Wenn Sie das @ Stammlayout ändern [S. 69], auf dem eine Layoutseite
basiert, ändern sich die Objekte der Stammseite wie folgt:
• Zeichnungsobjekte, in denen Komponenten aus dem Stammlayout
oder gar keine Komponenten installiert sind, werden gelöscht.
• Die Verbindung von Zeichnungsobjekten, in denen Komponenten
aus dem Layout installiert sind, zur ersten Stammseite wird aufge-
hoben, und sie können bearbeitet werden.
• Erscheint ein Zeichnungsobjekt mit einer aus dem ersten Stammlay-
out übernommenen Komponente und befindet sich auf der zweiten
Stammseite ein Zeichnungsobjekt mit demselben Namen, wird das
Objekt aus der ersten Seite gelöscht, das aus der zweiten hinzuge-
fügt und die Komponente darin installiert.

4.6 SEITEN EINFÜGEN


Leerseiten einfügen
Mit dem Befehl @ Seite einfügen [S. 449] können Sie einem Layout oder
Stammlayout eine leere Seite hinzufügen. Wenn Sie einem aus einem
Stammlayout erzeugten Layout eine Seite hinzufügen, findet RagTime
die entsprechende @ Stammseite [S. 65] und benutzt sie. Sonst wird ei-
ne Leerseite eingefügt.

Siehe auch
@ Automatische Seitenerzeugung [S. 66]
@ Über Vorratskammern [S. 66]
68 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts

4.7 SEITEN AUSWÄHLEN

Seiten werden durch Klicken des @ Seitenreiters ausgewählt. s -Klicken


einer anderen Seite bewirkt, daß die Seite und die dazwischenliegenden
Seiten ausgewählt werden. Ausgewählte Seiten werden hervorgehoben.

4.8 SEITEN NUMERIEREN


Seiten haben Index- und Seitennummern.

Seitennummer
Die Seitennummer wird im @ Seitenreiter angezeigt. Wird der Inhalt eines
Dokuments auf verschiedene RagTime-Dateien aufgeteilt, können Sie die
richtige Seitennumerierung sicherstellen, indem Sie für die erste Seite
jeder Datei die entsprechende Seitennummer eingeben.

+ Seitennummer der ersten Seite setzen


1 Öffnen Sie die @ Allgemeintafel [S. 248] des Informationendialogs,
wenn ein Layout oder Stammlayout @ ausgewählt ist.
2 Geben Sie eine Zahl ein.
Die Seitennummer der ersten Seite eines Layouts kann Null oder ei-
ne positive ganze Zahl sein. RagTime numeriert die folgenden Seiten
dann entsprechend. Wird die Seitennummer der ersten Seite geän-
dert, beeinflußt dies den Seitenindex nicht.

Seitenindex
Der Seitenindex gibt an, an welcher Stelle des aktuellen Layouts sich die
Seite befindet.

Siehe auch
@ Graphischer Text [S. 76]
@ Sondertext einfügen (Menü) [S. 467]

4.9 SEITEN SUCHEN


Die Nummer der aktuellen Seite wird oben am vertikalen Rollbalken an-
gezeigt.

+ Eine andere Seite ansehen


1 • Klicken Sie den Rollpfeil nach oben oder unten.
• Ziehen Sie die Rollbox nach oben oder unten.
4.10: Seitengröße ändern 69

• Klicken Sie den Rollbalken über oder unter der Rollbox.


• Benutzen Sie den Befehl @ Gehe zu Seite [S. 351] oder doppelkli-
cken Sie die Seitennummer im Rollbalken.
• Benutzen Sie 9 oder 3 .

4.10 SEITENGRÖSSE ÄNDERN


Sie können mit dem Befehl @ Papierformat [S. 417] die @ Seitengröße für
eine ganze Layout- oder Stammlayoutkomponente und mit @ Einzelsei-
tenformat [S. 314] Ausnahmen für bestimmte Seiten festlegen.

4.11 DOPPELSEITIGES LAYOUT


Doppelseitige Seiten sind für Layouts und Stammlayouts von Dokumen-
ten mit einer linken und rechten Seite gedacht, deren Gestaltung sich un-
terscheidet.
Sie können die Einstellung für Doppelseitige Stammseite bei aus-
gewählten Stammseiten mit dem Befehl @ Doppelseitige Stammseite
[S. 304] vornehmen.
Wenn Sie eine doppelseitige Stammseite erzeugen, wird eine linke
Seite erzeugt, auf der die Positionen der Objekte auf der rechten Seite
auf die linke Seite gespiegelt werden. Layouts, die auf doppelseitigen
Stammseiten basieren, werden zunächst auf „Doppelseitig“ gesetzt. Sie
können diese Einstellung in der @ Allgemeintafel [S. 248] des Informatio-
nendialogs ändern, wenn eine Seite @ ausgewählt ist.

+ Nur die linke oder rechte Seite einer doppelseitigen Stammseite


ziehen
1 s - ctrl -Ziehen Sie den Seitenreiter der einzelnen Seite.

Siehe auch
@ Tasten und Änderungstasten im Layout [S. 561]

4.12 STAMMLAYOUT ODER STAMMSEITE WECHSELN


+ Eine Stammseite wechseln, aus der ein Layout erzeugt wurde
1 Wählen Sie eine @ Layoutseite aus.
2 Öffnen Sie die @ Seitentafel [S. 459] des Informationendialogs.
3 Wählen Sie eine andere Seite aus dem Einblendmenü unter Abstam-
mung.
70 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts

+ Eine Seite eines Stammlayouts wechseln, aus dem ein Layout er-
zeugt wurde
1 Wählen Sie eine @ Layoutseite aus.
2 Öffnen Sie die @ Allgemeintafel [S. 248] des Informationendialogs.
3 Wählen Sie eine andere Stammlayoutkomponente aus dem Ein-
blendmenü Stammlayout.
l Sie können eine Stammseite einfach auf eine Layoutseite zie-
hen, um sie mit der Layoutseite zu verknüpfen.

4.13 ÜBER PIPELINES


Eine „Pipeline“ stellt eine Verbindung zwischen Containern her, zum Bei-
spiel zwischen Zeichnungsobjekten oder Rechenblattzellen.

Bei installierten Komponenten verhalten sich durch eine Pipeline


verbundene Container wie ein Einzelcontainer. So kann zum Beispiel eine
in einem Container installierte Textkomponente zum nächsten Container
„fließen“. Tippen Sie nun Text in den ersten Container und dieser „fließt
über“, springt die Einfügemarke in den nächsten Container. Wenn Sie im
ersten Container etwas einfügen oder löschen, ändert sich der restliche
Text entsprechend.
Pipelines können zwischen mehreren Containern installiert werden,
so daß eine Pipelinekette entsteht.

Vertikale und horizontale Pipelines


Sie können horizontale und vertikale Pipelines verlegen. Vertikale Pipe-
lines sind in Texten oder Rechenblättern und horizontale Pipelines nur in
Rechenblättern möglich. Es können eine horizontale und eine vertikale
Pipeline aus demselben Container herausführen.

Ringpipelines
Ringpipelines können zum Einfügen von @ Seiten [S. 72] benutzt werden.
4.14: Pipelines erzeugen 71

Pipelines in Stammlayouts
Stammlayout-Pipelines verhalten sich anders als Layout-Pipelines. Bei ei-
nem Layout bestimmt die Reihenfolge der Pipelines, in welcher Reihen-
folge Container gefüllt werden. In einem Stammlayout bewirkt das Ver-
binden von zwei Containern mittels Pipeline lediglich, daß zwischen den
beiden ein Inhalt fließen kann, wenn ein auf diesem Stammlayout ba-
sierendes Layout erzeugt wird. Mit einer Regel in der @ Stammseitentafel
[S. 472] des Informationendialogs können Sie festlegen, in welcher Rei-
henfolge Seiten hinzugefügt werden.
l Wenn Sie ein über Pipelines verbundenes Zeichnungsobjekt lö-
schen, fließt die Komponente in die verbleibenden Container. Es ge-
hen keine Daten der installierten Komponente verloren.
@ Pipelines erzeugen [S. 71]
@ Pipelines zeigen [S. 72]
@ Pipelines entfernen [S. 72]
@ Pipelines und automatische Seitenerzeugung [S. 72]

Siehe auch
@ Über Komponenten [S. 24]
@ Text [S. 75]
@ Rechenblätter [S. 91]

4.14 PIPELINES ERZEUGEN


+ Eine Pipeline erzeugen
1 Öffnen Sie die @ Werkzeugleiste [S. 545].
2 Klicken Sie den entsprechenden Knopf für
vertikale Pipeline
oder
horizontale Pipeline.
Der Zeiger wird zum Pipeline-Zeiger.
3 Klicken Sie einen Container, und ziehen Sie ihn auf einen anderen
Container.
Sie können eine Pipeline einfach dadurch einem anderen Container
zuordnen, indem Sie eine neue Pipeline verlegen. Sie können einer
Pipeline an ihrem Anfang, in der Mitte oder am Ende neue Container
hinzufügen.
72 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts

Horizontale Pipelines
Wenn eine Pipeline in ein Zeichnungsobjekt hineinführt, kann jeweils ei-
ne vertikale und eine horizontale Pipeline aus dem Container hinausfüh-
ren. Zur Zeit sind horizontale Pipelines nur in Rechenblättern möglich.

4.15 PIPELINES ZEIGEN


Wenn Sie die Pipelines sehen möchten, wählen Sie Pipelines aus dem
Untermenü @ Zeigen [S. 518].
Über dem Ende einer Pipeline wird der Zeiger zum „Fußgänger“.
Wenn Sie klicken, wird der Container am anderen Ende der Pipeline aus-
gewählt und angezeigt.

4.16 PIPELINES ENTFERNEN


+ Eine Pipeline abschneiden
1 Wählen Sie das Werkzeug Pipeline entfernen in der Werkzeug-
leiste.
Die Pipelines werden sichtbar.
2 Bewegen Sie den Zeiger über die Pipeline, die Sie entfernen möch-
ten.
Der Zeiger wird zur „Axt“.
3 Klicken Sie zum Entfernen der Pipeline.
Die Komponente bleibt im ersten Container erhalten und wird im
zweiten gelöscht.

Siehe auch
@ Werkzeugleiste für Zeichnungen [S. 545]

4.17 PIPELINES UND AUTOMATISCHE SEITENERZEUGUNG


Wenn Sie in ein Rechenblatt oder in eine Textkomponente Daten einge-
ben, ist der im Container zur Verfügung stehende Platz irgendwann ver-
braucht. Die automatische Seitenerzeugung in RagTime ermöglicht das
Einfügen einer Seite durch einen mittels Pipeline verbundenen Container,
so daß Sie weitere Daten hinzufügen können. Es gibt in RagTime zwei
Möglichkeiten, mit Pipelines automatisch Seiten einzufügen. Folgende
Voraussetzungen sind zu beachten:
• RagTime kann Seiten nur bei Layoutkomponenten einfügen.
4.17: Pipelines und automatische Seitenerzeugung 73

• Das Layout muß auf einem @ Formularblock [S. 40] oder einer
@ Stammlayoutkomponente [S. 65] basieren.
• Der Formularblock oder die Stammlayoutkomponente muß eine
Pipeline für die Seitenerzeugung enthalten. Die verschiedenen Mög-
lichkeiten werden im Folgenden erläutert.
• Der @ Container [S. 576], in dem die Pipeline installiert ist, muß über-
fließen.

Formularblock
Pipelines in einer Layoutkomponente legen die Reihenfolge fest, in der
Container gefüllt werden. Wenn Sie einen auf einem Layout basierenden
Formularblock erzeugen, werden Seiten nach Bedarf für die darauf be-
findlichen Container eingefügt.
Ein aus einer Layoutkomponente erzeugter Formularblock muß eine
Ringpipeline enthalten, damit eine unbegrenzte Zahl von Seiten erzeugt
werden kann. Eine Ringpipeline ist eine Pipeline, die zu einem in einer
Pipeline-Kette eingebundenen Container führt oder Anfang und Ende im
selben Container hat.

Das erste Beispiel zeigt eine Ringpipeline von Seite 3 zu Seite 2. Das
zweite Beispiel zeigt eine Ringpipeline, die auf Seite 2 beginnt und endet.
Wenn Sie mehr über das Erzeugen und Bearbeiten von Formularblö-
cken wissen möchten, lesen Sie unter @ Formularblöcke erzeugen [S. 44]
und @ Formularblöcke öffnen [S. 44] nach.

Stammlayout
Durch Pipelines in Stammlayoutkomponenten wird nicht die Reihenfolge
festgelegt, in der in einem Layout Seiten hinzugefügt werden, sondern
nur, wie Container auf aufeinanderfolgenden Seiten des abhängigen Lay-
outs verbunden werden.
Sie können für jede Seite in einer Stammlayoutkomponente @ eine
Regel festlegen [S. 472], bei der eine Seite eingefügt werden soll. RagTime
benutzt die erste Seite, die diese Regel erfüllt.
Hat die eingefügte Seite keinen @ Container [S. 576] für die Pipeline,
fügt RagTime solange Seiten ein, bis eine Seite erscheint, die einen Con-
tainer enthält.

Siehe auch
@ Doppelseitiges Layout [S. 69]
74 Kapitel 4: Layouts und Stammlayouts
KAPITEL

5
Text
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Textkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
76 Kapitel 5: Text

5.1 ÜBER TEXT


RagTime bietet viele Möglichkeiten, Texte zu schreiben und zu formatie-
ren.
Zu den wichtigsten Gestaltungsmöglichkeiten gehören die @ Vorla-
gen [S. 158] für Absätze und Schriften, mit denen Sie dem Text in einem
Arbeitsgang bereits festgelegte Gestaltungsmerkmale zuordnen können.
Eine Vorlage kann praktisch alle Einstellungen enthalten, die für Buchsta-
ben oder Absätze möglich sind.
RagTime kann auch einen @ Index [S. 178] aus Begriffen erzeugen,
die Sie zuvor für den Index markiert haben. Ebenso kann ein @ Inhaltsver-
zeichnis [S. 178] aus Absätzen erzeugt werden, die Sie mit bestimmten
Absatzvorlagen formatiert haben.
Schriftmerkmale enthalten unter anderem die genauen @ horizonta-
len [S. 145] und @ vertikalen Abstände [S. 147] der Buchstaben sowie die
individuelle Buchstabenskalierung einschließlich @ Kapitälchen [S. 146].
In RagTime 6.5 können Sie mit @ Absatzformaten [S. 147] bestimmen,
wo und wie @ Absätze [S. 152] umbrochen werden sollen, und eine Vorla-
ge für den nachfolgenden Absatz festlegen. Außerdem kann RagTime 6.5
@ Spalten [S. 80] in einem einzelnen Container absatzweise definieren
und Spalten am Textende ausgleichen, den Abstand zwischen den Spal-
ten festlegen und „Spaltenlinien“ vorsehen.
Sie können auch @ hängende Initialen [S. 153] erzeugen — das sind
größere Buchstaben am Anfang von Absätzen — und die Zeile, auf der der
Brottext beginnen soll, im Informationendialog des Textmenüs festlegen.
Sie können @ Tabulatoren [S. 149] manuell setzen, die Position, Art
und Füllzeichen eines Tabulators bestimmen und Tabulatoren links- oder
rechtsbündig ausrichten.
Das „magnetische“ @ Grundlinienraster [S. 82] wird benutzt, um den
Text in verschiedenen Containern an der Grundlinie auszurichten, auch
wenn die Container selbst nicht ausgerichtet sind oder andere Objekte
den Zeilenabstand in einem Container unterbrechen.
Am Ende jedes Containers oder einer Textkomponente können Sie
Fußnoten einfügen. RagTime bietet eine automatische fortlaufende Fuß-
notennumerierung, jedoch können auch Symbole als Markierung benutzt
werden. Sie können Fußnoten wie jeden anderen Text bearbeiten und for-
matieren.

5.2 GRAPHISCHER TEXT


RagTime 6.5 benutzt auch „graphischen Text“, ein Instrument, das die
Verwendung von Text außerhalb einer Textkomponente ermöglicht. Gra-
5.3: Texteingabe 77

phischer Text ist für kurze Texte gedacht, die wiederholt in einem Doku-
ment vorkommen können, wie z. B. Überschriften, Fußnoten und Seiten-
nummern. Die Benutzung von graphischem Text für solche Elemente re-
duziert die Größe des Dokuments.
Graphischer Text kann wie eine Textkomponente formatiert werden.
Er erscheint jedoch nicht im @ Inventar [S. 29].
Sie können graphischen Text mit dem Werzeug für graphischen Text
erzeugen (siehe @ Werkzeug für graphischen Text [S. 503]).

+ Seitennummern erzeugen
Für die Seitennumerierung in Layouts oder Stammlayouts benutzen Sie
am besten graphischen Text mit entsprechenden Funktionen.
1 Erzeugen Sie auf der Seite einen @ graphischen Text [S. 503].
Fügen Sie den gewünschten Text hinzu, und setzen Sie die Einfüge-
marke an die Stelle, an der die Seitennummer erscheinen soll.
2 Benutzen Sie einen der Seitennummerbefehle in @ Sondertext ein-
fügen (Menü) [S. 467].
Eine Formel zur Berechnung der Seitennummer wird eingesetzt.

Sie können diese Art der Seitennumerierung für Stammlayouts be-


nutzen, damit die Seitennummern in den darauf basierenden Layouts
korrekt erscheinen. Der graphische Text ist mit der Stammseite verbun-
den, so daß Text- oder Formatänderungen auf der Stammseite auch auf
den von ihr abstammenden Layoutseiten wirken. Die Funktion ergibt je-
weils die Nummer der Seite, auf der sie sich befindet.

Siehe auch
@ Seiten numerieren [S. 68]
@ RagTime-Formeln und -Funktionen

5.3 TEXTEINGABE
Über Text wird der Zeiger zum Einfügezeiger.
Wenn Sie in die Textkomponente klicken, blinkt die @ Einfügemarke im
Container. Hinter der Einfügemarke bereits vorhandener Text verschiebt
sich durch den neu eingegebenen Text weiter nach hinten. Wurde zuvor
ein @ Text ausgewählt [S. 78], wird dieser durch den Eingabetext ersetzt.
l Sie können ein @ Zeichnungsobjekt [S. 52] auswählen und mit dem
Schreiben beginnen. RagTime installiert eine neue Textkomponente.
78 Kapitel 5: Text

Sie können in RagTime fast wie mit einer Schreibmaschine schrei-


ben. Ein wichtiger Unterschied ist dabei jedoch, daß Sie am Ende einer
Zeile nicht r betätigen sollten: Benutzen Sie r nur am Ende eines
Absatzes.
l In den Grundeinstellungen finden Sie die Einstellung
,Anführungszeichen-Paare (siehe @ Programmtafel, Grundein-
stellungen [S. 423]). Ist sie angeschaltet, schreibt RagTime die
Anführungszeichen als runde Häkchen, und zwar auch dann, wenn
Sie gerade Anführungszeichen eintippen.

Werkzeug für graphischen Text


Wenn Sie nur einen kurzen Text schreiben möchten, der nicht ins Inventar
aufgenommen werden soll, können Sie das @ Werkzeug für graphischen
Text [S. 503] benutzen.

Wo Sie Text eingeben können


Sie können Text auch direkt in Titel und Legenden von Infographiken ein-
geben, ebenso in Rechenblattzellen oder Formeln.

Siehe auch
@ Komponenten erzeugen [S. 24]

5.4 TEXT AUSWÄHLEN


Text kann in unterschiedlichen „Stückelungen“ ausgewählt werden.
• Sie können mit der Maus beliebig viele Buchstaben „überstreichen“:
Ziehen Sie dazu vom ersten bis hinter den letzten Buchstaben.
• Wörter können Sie mit Doppelklicken auswählen. Wenn Sie nach
dem zweiten Klick die Maustaste weiter gedrückt halten und über
weitere Wörter ziehen, werden diese auch ausgewählt.
• Absätze können Sie durch Dreifachklicken auswählen. Wenn Sie
nach dem dritten Klick die Maustaste weiter gedrückt halten und
über weitere Absätze bewegen, werden diese auch ausgewählt.

Durch s -Klicken können Sie eine bestehende Auswahl im Text ver-


längern oder verkürzen.

Z ctrl -Klick beginnt den nächsten Abschnitt einer nicht zusam-


menhängenden Auswahl.
z c -Klick beginnt den nächsten Abschnitt einer nicht zusammen-
hängenden Auswahl.
5.5: Fließende Objekte im Text 79

Siehe auch
@ Änderungstasten in Text [S. 564]
@ Fußnoten auswählen [S. 83]
@ Alles auswählen (Befehl) [S. 240]

5.5 FLIESSENDE OBJEKTE IM TEXT


Komponenten, die in einen Text eingefügt werden, werden wie einzelne
Buchstaben behandelt.

+ Ein neues im Text fließendes Objekt erzeugen


1 Bewegen Sie die Einfügemarke an die Stelle, an der das fließende
Objekt erscheinen soll.
2 Wählen Sie eine Inhaltsart aus dem Untermenü @ Inhaltsart [S. 377].
Es erscheint ein fließendes Objekt, in dem eine neue Komponente
der gewählten Art installiert ist.

+ Eine vorhandene Komponente in den Text einfügen


1 Ziehen Sie den Namen aus dem Inventar in den Text.
Wenn Sie den Zeiger über den Text bewegen, wird er zu einer @ Ein-
fügemarke. Wenn Sie die Maustaste loslassen, erscheint die Kompo-
nente in einem mitfließenden Rechteck im Text.
l Einige Dateiarten können Sie auch direkt in den Text ziehen.

+ Ein fließendes Objekt auswählen


1 • Klicken Sie auf den Objektrand, den sie am Formwechsel des
Mauszeigers erkennen.
• Klicken Sie unmittelbar vor oder hinter das Objekt, und über-
streichen Sie es.
• Klicken Sie unmittelbar vor das Objekt, und drücken Sie s -
6.
• Klicken Sie unmittelbar hinter das Objekt, und drücken Sie s -
4.
Die Auswahl wird markiert.

+ Größe eines fließenden Objekts ändern


1 Wählen Sie das fließende Objekt aus.
2 • Bewegen Sie den Zeiger über die untere oder rechte Begren-
zung. Wenn der Zeiger zum Pfeil wird, können Sie die Größe des
Objekts in Pfeilrichtung ändern.
80 Kapitel 5: Text

• Geben Sie die Werte für die Höhe und Breite in der Tafel @ Flie-
ßende Objekte [S. 333] des Informationendialogs ein.

5.6 ABSATZNUMERIERUNG
RagTime bietet eine automatische, hierarchische Absatznumerierung, mit
der Sie z. B. die Hierarchieebenen einer Liste oder Kapitel und Abschnitte
eines Textes numerieren können. Wenn Sie einen Befehl aus dem Me-
nü @ Absatznummer [S. 230] zum Einfügen einer Nummer wählen, weist
RagTime die richtige Absatznummer zu. Wenn Sie eine Nummer zwi-
schen zwei bereits vorhandenen Absatznummern einfügen, aktualisiert
RagTime die folgenden Absatznummern entsprechend.
Absatznummern können, wie auch Ergebnisse von Formeln im Text,
nur in ihrer Gesamtheit gelöscht werden. Einzelne Schriftzeichen können
formatiert werden. Wenn sich die Absatznummer später ändert, gehen
die geänderten Formate einzelner Buchstaben in der Nummer allerdings
verloren.
l Mit dem Befehl @ Berechneten Text zeigen [S. 518] können Sie For-
melergebnisse und Absatznummern im Text markieren lassen.
Möchten Sie eine Absatznummer manuell eingeben, benutzen Sie
den Befehl @ Andere Absatznummer [S. 230] im Untermenü von Absatz-
nummer. Ist z. B. ein längerer Text auf mehrere Dokumente verteilt, kön-
nen Sie die erste Absatznummer jedes Dokuments manuell eingeben, da-
mit die Numerierung der Kapitel insgesamt fortlaufend ist.
Sie können unter Andere Absatznummer arabische Zahlen, römi-
sche Zahlen und Buchstaben wählen oder die Anzeige eines Werts bzw.
mehrerer Werte unterdrücken. Der Unterabschnitt „1.2.3“ zum Beispiel
kann einfach als „3“ angezeigt werden. Ebenso können Sie das Format
der vorhandenen Zahlen bearbeiten. Einzelheiten hierzu finden Sie unter
@ Absatznummer (Menü) [S. 230].

Siehe auch
@ Über Absatzformatierung [S. 147]

5.7 SPALTENFORMAT
Die Anzahl der Spalten in einem Text ist eine Eigenschaft jedes Absatzes
und kann von Absatz zu Absatz verschieden sein.
5.7: Spaltenformat 81

+ Mehrere Spalten erzeugen


1 • Benutzen Sie die Tafel @ Textränder [S. 489] im Informationen-
dialog für die ausgewählten Absätze.
• Für eine Absatzvorlage benutzen Sie die @ Anordnungstafel
[S. 259] des Absatzvorlagenfensters.

Spaltenausgleich am Textende
Wenn Sie Spalten als Absatzeigenschaft erzeugen, können Sie bestim-
men, ob die Spalten im letzten Container, der Text enthält, nacheinander
erscheinen oder ob alle Spalten gleich lang bzw. „ausgeglichen“ sein sol-
len.

+ Spalten im letzten Container ausgleichen


1 Benutzen Sie die @ Allgemeintafel [S. 254] des Informationendialogs.

Spaltenabstand
Spaltenabstände sind Leerräume zwischen den Spalten. Wenn Sie Spal-
ten als Absatzeigenschaft erzeugen, können Sie ihre Abstände ändern.

+ Spaltenabstände ändern
1 Benutzen Sie für die ausgewählten Absätze die Tafel @ Textränder
[S. 489] im Informationendialog.

Spaltenlinien
Spaltenlinien sind Linien zwischen den Textspalten. Wenn Sie Spalten
als Absatzeigenschaft erzeugen, können Sie Linien setzen und eine Lini-
envorlage auswählen.
82 Kapitel 5: Text

+ Spaltenlinien setzen
1 Benutzen Sie für die ausgewählten Absätze die @ Allgemeintafel
[S. 254] des Informationendialogs.

Siehe auch
@ Über Absatzformatierung [S. 147]

5.8 GRUNDLINIENRASTER
Wenn eine Textzeile zum Beispiel einen größeren Buchstaben oder ein
Bild enthält, verschieben sich ihre Grundlinie und die Grundlinien der
nachfolgenden Zeilen nach unten. Dadurch können Textgrundlinien in
anderen Spalten oder Containern nicht mehr entsprechend ausgerichtet
sein. Das gleiche Problem tritt auf, wenn die oberen Begrenzungen von
Textcontainern nicht bündig ausgerichtet sind.
RagTime verfügt deshalb über ein „Grundlinienraster“ zur Ausrich-
tung von Absätzen. Entsprechend eingestellte Absätze rasten dabei so
ein, wie für die Seite festgelegt wurde, so daß Grundlinien in verschiede-
nen Spalten oder Containern weiterhin fluchten.
Abstand und Position des Grundlinienrasters kann für Stammlayout-
und Layoutkomponenten eingestellt werden (siehe @ Allgemeintafel, Lay-
outinformation [S. 248]). Für jeden Textabsatz können Sie einstellen, ob
er das Grundlinienraster berücksichtigen soll (siehe Auf Grundlinien-
raster in @ Texträndertafel, Information [S. 489]).
l Textkomponenten mit Absätzen, deren Zeilen ins Grundlinienraster
rasten sollen, müssen unmittelbar, also nicht geschachtelt, in Zeich-
nungsobjekten auf Layoutseiten installiert sein.

Siehe auch
@ Text [S. 75]

5.9 FUSSNOTEN
Fußnoten werden entweder am Ende eines Containers oder einer Kompo-
nente (Endnoten) gesammelt. Wählen Sie eine der Einstellungen in der
Tafel @ Fußnoten [S. 349] des Informationendialogs. RagTime berechnet
den für die Fußnoten im Container benötigten Platz und steuert den Text-
fluß entsprechend.
5.9: Fußnoten 83

+ Fußnoten einfügen
1 Bewegen Sie die Einfügemarke an die Stelle im Text, an der die Fuß-
notenmarkierung erscheinen soll.
2 Benutzen Sie
• den Befehl @ Fußnote einfügen [S. 349]
• den Knopf Fußnote in der @ Werkzeugleiste [S. 543].
RagTime setzt eine Fußnotenmarkierung in den Brottext, erzeugt ei-
ne neue Fußnote und positioniert die Einfügemarke in der Fußnote.
3 Geben Sie die Fußnote ein, und beenden Sie die Eingabe durch Klick
in den Brottext.

Fußnoten auswählen
Fußnotentext kann genauso wie jeder andere Text zur Bearbeitung ausge-
wählt werden. Wird ein Text, der eine Fußnotenmarkierung enthält, aus-
gewählt, kopiert, ausgeschnitten oder eingefügt, so gilt dies analog für
die Fußnote.
Wenn Sie alle Fußnoten auswählen möchten, muß sich die Einfüge-
marke in einer Fußnote befinden, bevor Sie den Befehl Alles auswählen
benutzen.
Befindet sich die Einfügemarke im Brottext, werden die Fußnoten mit
@ Alles auswählen [S. 240] nicht zur Formatierung ausgewählt.

Fußnoten formatieren
Fußnoten können wie andere Texte mit der Absatzvorlage Fußnoten for-
matiert werden, die Sie im @ Absatzvorlagenfenster [S. 233] ändern kön-
nen.

Fußnotenmarkierung formatieren
RagTime ordnet den Fußnoten Nummern zu und merkt sich Änderungen.
Wenn Sie lieber mit Symbolen arbeiten, können Sie eine Folge von Sym-
bolen festlegen, die RagTime nacheinander benutzt. Sie können auch in-
dividuelle Zeichen für einzelne Fußnoten erzeugen. Zum Setzen automa-
tischer oder individueller Fußnotenmarkierungen benutzen Sie die @ Fuß-
notentafel [S. 349] des Informationendialogs.
l Wenn Sie versuchen, eine Fußnotenmarkierung im Brottext zu erset-
zen, wird die Fußnote gelöscht.

Fußnotentrennlinien
Zwischen den Fußnoten und dem Brottext können Sie eine Trennlinie zie-
hen. Die entsprechenden Einstellungen finden Sie in der Tafel @ Fußnoten
[S. 349] des Informationendialogs.
84 Kapitel 5: Text

In der @ Texttafel [S. 491] des Dialogs Dokumenteinstellungen kön-


nen Sie Einstellungen für neue Fußnoten festlegen.

+ Fußnoten löschen
1 Wählen Sie die Fußnotenmarkierung im Text aus.
2 Löschen Sie sie.
KAPITEL

6
Bilder
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Bildkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
86 Kapitel 6: Bilder

6.1 ÜBER BILDER


Ausrichtung und Skalierung
Zum @ Skalieren [S. 87] oder @ Ausrichten [S. 86] von Bildern gibt es ver-
schiedene Befehle. Dazu genügt ein einziges Werkzeug. Daneben können
Sie Knöpfe in der Werkzeugleiste benutzen, um ein Bild in seinem Con-
tainer auszurichten.

Bilder und Dateien verknüpfen


Bilder können durch Abonnements @ mit Quelldateien verknüpft [S. 211]
sein, zum Beispiel wenn die Größe des Dokuments reduziert werden soll.
Oder Bilder können komplett in das Dokument importiert werden.

Farben bearbeiten
Monochrome Bilder können gefärbt werden.

Siehe auch
@ Bilder einfärben [S. 88] @ Farbverwaltungstafel, Grundeinstellungen
[S. 328]

6.2 BILDER AUSWÄHLEN


Zum Auswählen eines Bilds klicken Sie es. Ausgewählte Bildkomponen-
ten werden durch Ameisen am Containerrand markiert. Durch s -Klicken
können Sie weitere Ansichten derselben Bildkomponente auswählen.

6.3 BILDER AUSRICHTEN


Es gibt diverse Möglichkeiten, Bilder innerhalb eines Containers auszu-
richten:
• @ Bildverschiebewerkzeug [S. 289] in der Werkzeugleiste.

• @ Ausrichten (Menü) [S. 274] in der Werkzeugleiste

oder im Bildmenü.
• @ Anordnungstafel, Bildinformation [S. 260].
• @ Objektkoordinaten (Palette) [S. 537].
• Mit den Pfeiltasten.
6.4: Bilder skalieren 87

Siehe auch
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]
@ Bild (Menü) [S. 285]

6.4 BILDER SKALIEREN


Es gibt diverse Möglichkeiten, Bilder innerhalb eines Containers zu ska-
lieren:
• @ Bildskalierwerkzeug [S. 287] in der Werkzeugleiste.
• @ Anordnungstafel, Bildinformation [S. 260].
• @ Objektkoordinaten (Palette) [S. 537].
• @ Skalierung (Befehl) [S. 466] im Bildmenü.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]
@ Komponenten skalieren [S. 27]
@ Spaltenbreite und Zeilenhöhe [S. 97]
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]
@ Bild (Menü) [S. 285]

6.5 BILDER BESCHNEIDEN


Durch Beschneiden eines Bilds wird der Teil eines Bilds gelöscht, der
nicht im Bildcontainer angezeigt wird. Soll nur ein Teil des Bilds in einem
Container sichtbar sein, reduziert das Beschneiden des Bilds die Doku-
mentgröße.
Das Beschneiden eines Bilds hat Auswirkungen auf die Komponen-
te. Wenn Sie ein Bild in einer Darstellung beschneiden, so gilt dies auch
für alle anderen Darstellungen.

+ Ein Bild beschneiden


1 Das Bild wie gewünscht @ ausrichten [S. 86] und @ skalieren [S. 87].
2 @ Ändern Sie die Containergröße [S. 56], falls erforderlich.
Sie können das Bild und den Container auch @ entkoppeln [S. 293].
Im Container sollte genau der Teil des Bilds sichtbar sein, den Sie
beibehalten möchten.
3 Benutzen Sie
• den Befehl @ Bild beschneiden [S. 287]
• den Knopf Beschneiden in der @ Werkzeugleiste [S. 540].
88 Kapitel 6: Bilder

6.6 INVERTIERTE BILDER


Sie können die Farbkurventafel auch dazu benutzen, ein invertiertes Bild
(„Negativ“) zu erzeugen, in dem niedrige als hohe Werte und umgekehrt
dargestellt werden. Sie können die Einstellung Invertiertes Bild aber
auch in der @ Anordnungstafel [S. 260] des Informationendialogs vorneh-
men. In der @ Bildertafel [S. 288] des Dialogs Dokumenteinstellungen
können Sie die Inversion von Bildern bei neuen Objekten einstellen.

6.7 BILDER EINFÄRBEN


Monochrome und Graustufen-Bilder können eingefärbt werden, zum Bei-
spiel TIFF-Bilder.
Die weißen Pixel in Schwarz-Weiß-Bitmaps sind transparent, wäh-
rend die schwarzen Punkte eingefärbt werden können. Die Pixel in grau-
en Bitmaps sind alle undurchsichtig. Wird eine graue Bitmap eingefärbt,
wird der Grauwert eines Pixels als Dichte auf die Farbe der Bitmap ange-
wendet. Wenn Sie eine transparente Farbe auf eine Bitmap anwenden,
wird sie unsichtbar.

6.8 SCANNER
Sie können mit RagTime Bilder direkt von Scannern, digitalen Kameras
und ähnlichen Quellen übernehmen.
RagTime unterstützt im Betriebssystem installierte TWAIN-Quellen.
Wenn Sie ein Bild holen, übernimmt die Scannersoftware die Steuerung.
Nähere Informationen hierzu finden Sie in der entsprechenden Dokumen-
tation.

Siehe auch
@ Scanner und Kameras (Menü) [S. 442]
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]

6.9 RASTERUNG
Graustufenbilder können für den Druck @ gerastert werden. Dabei werden
normalerweise die Punkte in einem Winkel von 45° angeordnet. Der Ab-
stand zwischen den Punkten wird in RagTime als „Laufweite“ bezeichnet.
Sie wird in Halbtonzellen pro Zentimeter gemessen.
6.10: OPI benutzen 89

Druckerauflösung
Die Anzahl der grauen Punkte eines Bilds, die Laufweite und die Auflö-
sung des Druckers stehen in einer bestimmten Relation zueinander. Die
Halbtonzelle besteht aus einer Reihe von Punkten auf dem Drucker. Ent-
hält eine Zelle 25 Punkte, kann der Drucker 26 Grauschattierungen von
Weiß (kein Punkt) bis Schwarz (25 Punkte) darstellen.
Bei einem 300-dpi-LaserWriter ergibt dies eine Laufweite von 24
Halbtonzellen pro cm, wobei jede Halbtonzelle 5x5 Druckerpunkte ent-
hält. Eine Laufweite von 12 Halbton-Zellen pro cm ergäbe 10x10 Punkte
pro Zelle und 101 Grauwerte.
Durch eine geringere Laufweite erhöht sicht zwar die Anzahl der dar-
stellbaren Grauwerte, jedoch wird die Rasterung sichtbar. Mit einer hohen
Laufweite wird die Darstellung präziser, aber die Anzahl der Graustufen
reduziert sich. Das optimale Ergebnis erreichen Sie, wenn die Rasterlauf-
weite der Auflösung Ihres Halbtonbilds entspricht oder darunter liegt. Sie
können die Bildauflösung in der @ Drucktafel [S. 309] des Informationen-
dialogs einstellen bzw. prüfen.

6.10 OPI BENUTZEN


RagTime 6.5 unterstützt Open Prepress Interface™ von Adobe, mit dem
der Druck von Bildern über einen speziell dafür vorgesehenen Server ge-
steuert wird.
Die Bilddatei muß auf dem OPI-Server verfügbar sein.
RagTime muß den Pfadnamen der Bilddatei kennen (das heißt, wo
genau sie sich befindet). Dazu müssen die Bilder, die über OPI gedruckt
werden sollen, mit ihrer Datei verknüpft sein.
Wenn Sie mit einem OPI-Server arbeiten, sich aber die gewünschte
Bilddatei nicht auf dem Server befindet, kann die Übermittlung der OPI-
Information möglicherweise zu Problemen beim Drucken des Bilds füh-
ren. In einem solchen Fall muß gewährleistet sein, daß die Einstellung
zur Übermittlung der OPI-Information in der @ Bildertafel [S. 288] des Dia-
logs Dokumenteinstellungen nicht eingeschaltet ist.

Siehe auch
@ Über verknüpfte Importe [S. 207]
90 Kapitel 6: Bilder
KAPITEL

7
Rechenblätter
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Rechenblattkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
92 Kapitel 7: Rechenblätter

7.1 ÜBER RECHENBLÄTTER


Rechenblätter oder Tabellenkalkulationen sind flexible Arbeitsinstrumen-
te, mit denen Sie Zahlen und Tabellen bearbeiten und komplexe Rechen-
operationen ausführen können. Daneben sind sie sehr nützlich für Sei-
tenlayouts. Die Anordnung der Zellen eines Rechenblatts beträgt 16.000
Zeilen x 16.000 Spalten. Wenn Sie dreidimensionale Rechenblätter erzeu-
gen möchten, können Sie bis zu 16.000 Lagen anhängen.
Eine Zelle besteht aus 3 Elementen: einem @ Wert, einem @ Format
und einer @ Formel [RagTime-Formeln und -Funktionen].
Sie können in Rechenblattzellen Formeln für ein breites Spektrum
von Rechenoperationen eingeben, die Werte aus anderen Zellen auswer-
ten. @ Formeln [RagTime-Formeln und -Funktionen] können Funktionen
enthalten.
@ Referenzen [S. 196] in Formeln beziehen sich auf Werte in ande-
ren Zellen. Sie können Referenzen zu Zellen in anderen Rechenblättern
oder sogar anderen Dokumenten erzeugen oder aus @ Infographiken her-
aus Referenzen zu Rechenblättern [S. 110] erzeugen. Rechenblätter kön-
nen @ Referenzen zu Knöpfen [S. 202] enthalten und umgekehrt. Wenn Sie
ein Dokument mit Referenzen zu Rechenblättern in anderen Dokumenten
öffnen, prüft RagTime, ob Änderungen vorgenommen wurden, und aktua-
lisiert das Dokument entsprechend.

Lagen
Sie können dreidimensionale Rechenblätter erzeugen, indem Sie einer
Rechenblattkomponente eine @ Lage anhängen [S. 96] und Zellen in
@ zwei oder mehr Lagen [S. 102] auswählen.

Komponentenfenster
Wenn Sie ein Rechenblatt in einem @ Container installieren, ist nur ein
kleiner Teil des gesamten Blattes sichtbar. Wenn Sie das ganze Blatt an-
sehen möchten, müssen Sie die @ Rechenblattkomponente öffnen [S. 29].

Pipelines
Wenn Sie mehrere Contaniner miteinander verbinden möchten, um ein
einzelnes Rechenblatt darzustellen, können Sie dazu @ Pipelines [S. 70]
benutzen. Es können zwei Pipelines aus dem Rechenblatt herausführen,
eine für Zeilen und eine für Spalten.

Komponenten in Zellen installieren


Sie können eine andere @ Komponente [S. 25] und sogar ein anderes Re-
chenblatt in einer Rechenblattzelle installieren.
7.2: Daten eingeben 93

Vereinigen
Sie können eine Gruppe von Zellen auch @ vereinigen [S. 95]. Diese Verei-
nigung verhält sich dann ähnlich wie eine einzige große Zelle.

Elemente einfügen und entfernen


Sie können Zellen, Spalten und Zeilen @ einfügen und entfernen [S. 95].
Beim Einfügen oder Entfernen von Zellen kann RagTime andere Zellen ver-
schieben, um Platz zu schaffen oder Lücken aufzufüllen.

7.2 DATEN EINGEBEN


Sie können Daten in eine @ aktive Zelle eingeben, indem Sie einfach in
die Zelle schreiben. Die Einfügemarke braucht nicht in der Zelle sichtbar
zu sein. Sie können Daten auch durch @ Einsetzen [S. 102], @ Importieren
[S. 357] oder Ziehen eingeben oder mittels einer @ Referenz [S. 196] auf
eine andere Zelle verweisen.
Sie können die Eingabe beenden, indem Sie eine andere Zelle aus-
wählen: Klicken Sie dazu außerhalb der Zelle, oder @ benutzen Sie die
Tastatur [S. 558].

l Während der Eingabe, also bevor Sie die Eingabe mit R oder durch
Wechsel der aktiven Zelle beenden, können Sie mit e den vorhe-
rigen Inhalt der Zelle wiederherstellen.

7.3 WERTEARTERKENNUNG
Der Wert einer Rechenblattzelle kann unterschiedlicher Art sein: Leer,
Zahl, Text, Mehrzeiler, Datum, Zeitspanne oder Fehlerwert. Die Werteart
der aktiven Zelle wird in der Rechenblattwerkzeugleiste angezeigt.

+ Wertearterkennung einstellen
1 Wählen Sie die Zellen aus, für die Sie die Wertearterkennung einstel-
len wollen (siehe @ Rechenblattelemente auswählen [S. 100])
2 • Klicken Sie einen der Knöpfe in der Werkzeugleiste.

X Automatische Erkennung
X Text
X Mehrzeiler
• Nehmen Sie Die gewünschte Einstellung im Informationen-
dialog vor (siehe @ Zellinhaltstafel, Rechenblattinformation
[S. 519]).
94 Kapitel 7: Rechenblätter

l Bei der Umstellung von automatisch auf Text wird der Zellinhalt
unter Anwendung des für die Zelle gültigen Werteformats in Text
gewandelt.
l Bei der Umstellung von Text auf automatisch wird der Zellinhalt
untersucht, wobei Zahlen, Daten und Zeitspannen erkannt wer-
den wie beim Tippen (siehe @ Daten, Zeitspannen und Zahlen
eingeben [S. 186]).

Automatische Wertearterkennung
RagTime 6.5 erkennt die Werteart bei der Eingabe in eine Zelle automa-
tisch. Dabei werden vorhandene Werteformate berücksichtigt. Alle Einga-
ben, die nicht als Zahl, Datum oder Zeitspanne erkannt werden können,
werden als Text erfaßt (siehe @ Daten, Zeitspannen und Zahlen eingeben
[S. 186]).

Vorgegebene Werteart Text


Der Zellinhalt wird auf jeden Fall als Text behandelt, auch wenn er in eine
Zahl, ein Datum oder eine Zeitspanne gewandelt werden könnte. Reicht
der in einer Zelle für einen Text zur Verfügung stehende Platz nicht aus
und sind die Nachbarzellen leer, wird der Text je nach Ausrichtung auf
eine oder beide der leeren Zellen verteilt.

Vorgegebene Werteart Mehrzeiler


Der Zellinhalt wird auf jeden Fall als Text behandelt. Ist der in einem
Mehrzeiler eingegebene Text für die Spaltenbreite zu lang, bricht RagTime
den Text um. In der Zelle werden dazu Zeilen erzeugt und die Höhe der
Rechenblattzeile wird angepasst, sofern die automatische Höhenbestim-
mung nicht abgeschaltet ist (siehe @ Anordnungstafel, Rechenblattinfor-
mation [S. 265]).

l In Mehrzeilern können Sie neue Absätze mit r (nicht mit R !) er-


zeugen.
l Zum Beenden der Eingabe in einem Mehrzeiler können Sie außer-
halb der Zelle klicken oder R drücken.

Siehe auch
@ Daten, Zeitspannen und Zahlen eingeben [S. 186]
@ Werkzeugleiste für Rechenblätter [S. 542]
@ Über Werteformate [S. 189]
@ Typ-Funktion [RagTime-Formeln und -Funktionen]
@ RagTime-Formeln und -Funktionen
7.4: Referenznotation 95

7.4 REFERENZNOTATION
Zeilen und Spalten haben Titel, die zusammen mit den Linealen ange-
zeigt werden können, wenn Sie am Rechenblatt arbeiten.

+ Sichtbarkeit von Zeilen- und Spaltentiteln


1 Wählen Sie Lineale sichtbar aus dem Untermenü des Befehls @ Li-
neale und Raster [S. 392].
Zeilen sind immer numeriert, während Spalten mit Zahlen oder
Buchstaben bezeichnet werden können. In der A1-Notation werden Buch-
staben, bei Z1S1 Zahlen für die Spaltenbezeichnung benutzt. Für alle For-
meln auf Ihrem Rechner wird die gleiche Spaltennotation verwendet. Wird
die Spaltennotation geändert, ändert RagTime auch die Notation in den
Zellreferenzen.

+ Referenznotation festlegen
1 Benutzen Sie die @ Berechnungstafel [S. 284] im Grundeinstellun-
gendialog.

7.5 ZELLEN, ZEILEN, SPALTEN ODER LAGEN EINFÜGEN UND ENTFER-


NEN
Sie können nach Bedarf weitere Zellen, Zeilen, Spalten oder Lagen in ein
Rechenblatt einfügen. Formeln mit Referenzen auf dabei bewegte Zellen
werden entsprechend angepasst.
Befehle zum Einfügen und Entfernen von Zellen, Spalten, Lagen und
Seitenumbrüchen finden Sie im @ Rechenblattmenü [S. 427] und in der
Palette @ Rechenblattbefehle [S. 537].
Wenn Sie eine Auswahl entfernen, werden die Zellen und deren In-
halte gelöscht. Mit den Zellen rechts, darunter oder in den nachfolgenden
Lagen werden die entstehenden Lücken aufgefüllt.

Siehe auch
@ Rechenblattelemente auswählen [S. 100]
@ Kopieren (Befehl) [S. 383]
@ Rechenblattelemente einsetzen [S. 102]

7.6 VEREINIGUNGEN
Sie können aus einem Zellbereich eine einzige „große Zelle“ machen. Die
obere linke Zelle einer Vereinigung ist die „Ankerzelle“ und enthält die
96 Kapitel 7: Rechenblätter

Daten der Vereinigung und die Formate. Der Inhalt der anderen Zellen
wird beim Erzeugen einer Vereinigung gelöscht.
Vereinigungen sind besonders nützlich, wenn Sie größere @ Contai-
ner für Komponenten wie z. B. Bilder brauchen.

+ Eine Vereinigung bilden oder auflösen


1 • Wählen Sie den Befehl @ Vereinigen [S. 498].
• Wählen Sie den Befehl @ Vereinigung auflösen [S. 499].

Siehe auch
@ Eine Vereinigung auswählen [S. 101]

7.7 LAGEN
Eine Lage ist ein einzelnes Blatt aus Zeilen und Spalten. RagTime kann
Rechenblattkomponenten mit gestapelten Lagen erzeugen. Sie können
die in einem Container angezeigte Lage wechseln oder jeweils unter-
schiedliche Lagen in verschiedenen Containern anzeigen lassen. Ebenso
können Sie eine @ dreidimensionale Auswahl [S. 102] erzeugen, d. h., Sie
erhalten dann einen Schnitt durch den ausgewählten Bereich mehrerer
Lagen.

+ Eine Lage an das Rechenblatt anhängen


1 • Wählen Sie den Befehl @ Lage anhängen [S. 388].
• Benutzen Sie die Palette @ Rechenblattbefehle [S. 537].

+ Die sichtbare Lage in einem ausgewählten Rechenblatt ändern


1 • Wählen Sie den Befehl @ Lage [S. 388] im Rechenblattmenü.
• Benutzen Sie das Einblendmenü Lage in der @ Werkzeugleiste
[S. 542].

+ Eine Lage aus dem ausgewählten Rechenblatt entfernen


1 • Wählen Sie den Befehl @ Lage entfernen [S. 389].
• Benutzen Sie die Palette @ Rechenblattbefehle [S. 537].

7.8 DATEN IN RECHENBLÄTTERN SORTIEREN


Sie können Daten in Rechenblättern nach Zeilen oder Spalten sortieren,
wobei jede Zeile oder Spalte separat sortiert werden kann. Sie können
auch Blöcke nach Größe und Format bilden. Die Sortierung kann sowohl
7.9: Ausrichtung und Ränder 97

steigend als auch fallend und mit mehreren Sortierschlüsseln durchge-


führt werden.
Die Daten werden nach @ Wertetyp und Wert [RagTime-Formeln und
-Funktionen] sortiert.

+ Daten in Rechenblättern sortieren


1 Wählen Sie den Bereich aus, der sortiert werden soll.
2 Wählen Sie den Befehl @ Sortieren [S. 469].

7.9 AUSRICHTUNG UND RÄNDER


RagTime bietet viele Möglichkeiten, Daten in Zellen auszurichten. Sie
können sämtliche Arten von Daten am linken oder rechten Rand aus-
richten oder zentrieren. Ebenso können Sie Texte linksbündig und Zahlen
oder Datumsangaben rechtsbündig ausrichten. Sie können auch Zahlen
am Dezimalkomma ausrichten, wobei Text rechtsbündig an der Dezimal-
kommaposition ausgerichtet wird. Sie können außerdem einstellen, ob
der Inhalt am oberen oder unteren Rand, auf der Grundlinie oder vertikal
zentriert plaziert werden soll.
Darüber hinaus können Sie den linken, rechten, oberen und unteren
Rand der Zellen sowie die Position der Grundlinie und des Dezimalkom-
mas festlegen.

+ Ausrichtung einstellen
1 • Benutzen Sie die @ Anordnungstafel [S. 265] im Informationen-
dialog.
• Wählen Sie den Befehl @ Ausrichtung [S. 275].

+ Vertikale und horizontale Ränder, Position der Grundlinie und des


Dezimalzeichens einstellen
1 Benutzen Sie die @ Anordnungstafel [S. 265] im Informationendialog.

7.10 SPALTENBREITE UND ZEILENHÖHE


Die normalen Rechenblatteinstellungen sehen vor, daß die Spaltenbreite
manuell eingestellt und die Zeilenhöhe automatisch angepasst wird. Ist
Automatisch eingeschaltet, richtet RagTime die Zeilenhöhe an der Zelle
mit dem höchsten und die Spaltenbreite an der Breite der Zelle mit dem
breitesten Inhalt aus. Ist Manuell eingeschaltet, können Sie die Spalten-
breite oder die Zeilenhöhe mit der Maus ändern oder einen entsprechen-
den Wert in einem Dialog eingeben.
98 Kapitel 7: Rechenblätter

+ Automatische oder manuelle Größenanpassung


1 Benutzen Sie die @ Anordnungstafel [S. 265] im Informationendialog.
l Änderungen der Zeilenhöhe und Spaltenbreite setzen die Ein-
stellung in der Anordnungstafel auf Manuell.
l Wenn Sie ein Bild in einer Rechenblattzelle fallenlassen, wer-
den Bild und Zelle verbunden. Ändern Sie nun die Bildgröße
mit dem Befehl Skalierung, wird die Höhe und Breite der Zelle
durch das Bild geändert. Die Einstellungen wirken sich auf die
Breite der Spalte bzw. die Höhe der Zeile aus, in der sich die
Zelle mit dem Bild befindet.

+ Breite einer Spalte mit der Maus ändern


1 Machen Sie die @ Lineale sichtbar [S. 392], falls erforderlich.
2 Klicken Sie in das Rechenblatt.
Die Spaltentitel erscheinen bei den Linealen.
3 Ziehen Sie die Trennlinie rechts neben dem Titel der Spalte, die Sie
ändern möchten.
Die Spalten rechts davon werden entsprechend verschoben.

+ Breite mehrerer Spalten mit der Maus ändern


1 • Die Größe aller ausgewählten Spalten ändert sich proportio-
nal, wenn Sie deren äußerste rechte Trennlinie verschieben. Die
Spalten rechts werden entsprechend verschoben.

l o -Ziehen einer der Trennlinien zwischen den ausgewähl-


ten Spalten hat denselben Effekt.
• Ziehen der Trennlinie zwischen ausgewählten Spalten bewirkt,
daß die Spalten links und rechts von der Trennlinie als separate
Gruppen geändert werden, d. h. wenn die linken Spalten breiter
werden, werden die rechten Spalten schmaler. Spalten rechts
der Auswahl verschieben sich nicht.

+ Zeilenhöhe mit der Maus einstellen


1 Die Vorgehensweise ist analog zur Einstellung der Spaltenbreite.
l Wenn Sie eine Trennlinie auf die nächste Trennlinie ziehen, so daß
die entsprechende Spalte oder Zeile nicht mehr sichtbar ist, können
Sie ihren Titel nicht mehr auswählen. Sie können aber eine Zelle in
einer nicht sichtbaren Spalte auswählen, indem Sie die angrenzen-
de Zelle klicken und eine Pfeiltaste drücken. Sie können Daten in die
unsichtbare Zelle eingeben. Wenn Sie jedoch die Spalte oder Zeile
7.11: Zellränder formatieren 99

vergrößern möchten, müssen Sie die Anordnungstafel des Informa-


tionendialogs benutzen.

7.11 ZELLRÄNDER FORMATIEREN


Zum Hervorheben von Zellen können Sie Ränder zwischen den Zellen set-
zen. Zellränder besitzen sämtliche Eigenschaften von Linien.
Haben horizontale oder vertikale Zellränder unterschiedliche Linien-
oder Füllstile, können Sie in der @ Allgemeintafel [S. 251] des Informa-
tionendialogs bestimmen, welche Zellränder vorn erscheinen sollen. Sie
können auch die Linienvorlage festlegen, die für neue Zellränder benutzt
werden soll.
Zellränder können um jede Zellenauswahl gezogen werden. Sie kön-
nen Zellränder um einzelne Zellen ziehen oder mehrere Zellen umrah-
men. Wenn Sie die @ Anzeige der Zellgitter [S. 100] ausschalten, treten
die Ränder um so deutlicher hervor.

+ Zellränder erzeugen oder ändern


1 Wählen Sie eine @ Zelle [S. 101] oder einen @ Zellbereich [S. 101] aus.
2 Wählen Sie den Befehl @ Zellränder [S. 521].
Es erscheint ein Dialog, in dem Sie eine Linienvorlage wählen und
weitere Linieneinstellungen vornehmen können.
l Sie können auch Formate aus Paletten und Vorlagen auf die Zell-
ränder ziehen.

+ Linienvorlage für neue Zellränder setzen


1 Wählen Sie eine Vorlage in der @ Allgemeintafel [S. 251] des Informa-
tionendialogs.

7.12 ZELLFÜLLUNG FORMATIEREN


+ Füllung einer Zelle ändern
1 @ Wählen Sie eine Zelle oder einen Bereich aus [S. 100] .
2 Gehen Sie wie beim @ Füllen [S. 140] von Zeichnungsobjekten vor.

7.13 SICHTBARKEIT DES ZELLINHALTS


Es ist möglich, den Inhalt einer Zelle auf dem Bildschirm oder im Druck
zu verbergen. Bei aktiver Zelle ist der Zellinhalt in der @ Werkzeugleiste
[S. 542] und, falls die Formelpalette offen ist, die Formel sichtbar. Wenn
Sie in die Zelle klicken, ist der Inhalt sichtbar.
100 Kapitel 7: Rechenblätter

+ Zellinhalt verbergen
1 Benutzen Sie die @ Zellinhaltstafel [S. 519] des Informationendia-
logs. Die Sichtbarkeit des Inhalts insgesamt oder nur der Nullen kön-
nen Sie über verschiedene Einstellungen steuern.
l Sie können auch @ Werteformate erzeugen [S. 190], mit denen
Nullwerte (oder positive/negative Werte) nicht angezeigt wer-
den.

7.14 ORIENTIERUNG DES ZELLINHALTS


Sie können den Inhalt einer Zelle in 90°-Schritten drehen. Vertikal ori-
entierte Zellen werden bei der Bestimmung automatischer Zeilenhöhen
analog zu horizontal orientierten bei automatischen Spaltenbreiten be-
rücksichtigt.

+ Zellinhalt orientieren
1 Benutzen Sie den Informationendialog (siehe @ Anordnungstafel, Re-
chenblattinformation [S. 265]).

7.15 ZELLGITTER ANZEIGEN UND DRUCKEN


Die zwischen den Rechenblattzellen erscheinenden Linien des Zellgitters
dienen zur besseren Unterscheidung der Zellen. Im fertigen Dokument
möchten Sie sie wahrscheinlich nicht sehen. Sie können die Sichtbar-
keit der Gitterlinien auf dem Bildschirm oder im Druck separat festlegen.
Möchten Sie dagegen einige Zellen umrahmen und andere nicht, können
Sie für diese Zellen @ Zellränder [S. 99] setzen.

+ Sichtbarkeit von Zellgittern auf dem Bildschirm oder im Druck


1 Benutzen Sie die @ Allgemeintafel [S. 251] des Informationendialogs.

7.16 RECHENBLATTELEMENTE AUSWÄHLEN


Die Daten in einer Zelle können aus drei Elementen bestehen: einem
@ Wert, einem @ Format und einer @ Formel [RagTime-Formeln und -Funk-
tionen], sofern die Zelle eine solche enthält.
Wenn Sie eine Zelle auswählen, wird sie markiert und ist @ aktiv.
Wenn Sie einen Bereich auswählen, wird die Auswahl markiert und eine
der Zellen ist aktiv. Wird eine Zelle ausgewählt, wählen Sie damit auch
den Wert, das Format und die Formel aus.
7.16: Rechenblattelemente auswählen 101

+ Eine einzelne Zelle auswählen


1 • Klicken Sie die Zelle.
• Geben Sie eine Zellreferenz in der @ Werkzeugleiste [S. 542] ein.
Die Zelle wird markiert und „laufende Ameisen“ zeigen, daß die-
se Zelle aktiv ist.
l Sie können eine Zelle, die eine Komponente enthält, nicht einfach
durch Klicken auswählen. Sie müssen dazu vielmehr in eine angren-
zende Zelle klicken und die gewünschte Zelle mit den Pfeiltasten
auswählen. Wenn Sie mit einer Rechenblattkomponente in einem
eigenen Fenster arbeiten, können Sie die Zelle auch durch ctrl -
Klick auswählen.

+ Zellwert auswählen
1 Klicken Sie die aktive Zelle.
Die Einfügemarke erscheint in der Zelle und in einem Eingabefeld in
der @ Werkzeugleiste [S. 542]. Wählen Sie den Inhalt wie bei einem
Text aus. Wenn Sie den @ Zellwert auswählen, wählen Sie damit nicht
das Format oder die Formel aus.

+ Einen Zellbereich auswählen


1 • Klicken Sie eine Eckzelle des gewünschten Bereichs und über-
streichen Sie die Zellen bis zur diagonal gegenüberliegenden
Ecke.
• Wählen Sie eine Eckzelle des gewünschten Bereichs aus, und
s -Klicken Sie die Zelle in der diagonal gegenüberliegende
Ecke.
Der ausgewählte Bereich wird markiert.

+ Einen nicht zusammenhängenden Bereich auswählen


1 Wählen Sie eine Zelle oder einen Bereich wie oben beschrieben aus.
2 Wählen Sie weitere Zellen durch Klicken oder Überstreichen aus und
Z halten Sie dabei ctrl gedrückt.
z halten Sie dabei c gedrückt.
3 Auf die gleiche Weise können Sie weitere @ nicht zusammenhängen-
de Bereiche auswählen.

+ Eine Vereinigung auswählen


1 • Klicken Sie in die Vereinigung.
Durch Ziehen in beliebiger Richtung wählen Sie die zur Vereini-
gung gehörenden Zeilen oder Spalten aus.
102 Kapitel 7: Rechenblätter

• Schließen Sie die @ Ankerzelle [S. 95] in eine Auswahl ein, die
mit einer der hier beschriebenen Methoden getroffen wurde.

+ Zeilen oder Spalten auswählen


1 Die Zeilen- und Spaltennamen müssen sichtbar sein (siehe @ Lineale
und Raster (Menü) [S. 392]).
2 Klicken Sie einen Zeilen- oder Spaltennamen.
Die ausgewählte Zeile oder Spalte wird markiert.
3 Falls gewünscht, wählen Sie bei gedrückter s -Taste weitere Zeilen
oder Spalten aus.
Die zweite Zeile oder Spalte einschließlich aller dazwischen liegen-
den wird ausgewählt.

+ Eine andere Lage auswählen


1 • Wählen Sie eine Lage aus dem Menü @ Lage [S. 388].
• Wählen Sie die Nummer der gewünschten Lage aus dem Ein-
blendmenü in der @ Werkzeugleiste [S. 542].

+ Einen Bereich über mehrere Lagen auswählen


1 Wählen Sie einen Bereich in einer Lage aus.
2 Wählen Sie bei gedrückter s -Taste mit dem Befehl @ Lage [S. 388]
eine zweite Lage oder benutzen Sie das Einblendmenü in der @ Werk-
zeugleiste [S. 542].
l Werden unterschiedliche Lagen des gleichen Rechenblatts in
verschiedenen Containern angezeigt, können Sie zum Erzeugen
einer dreidimensionalen Auswahl eine Zelle in einem Container
und dann bei gedrückter s -Taste eine Zelle im Container mit
der anderen Lage klicken.

+ Das gesamte Rechenblatt auswählen


1 Wählen Sie eine Zelle oder einen Bereich aus.
2 Wählen Sie @ Alles auswählen [S. 240].

Siehe auch
@ Lagen [S. 96]

7.17 RECHENBLATTELEMENTE EINSETZEN


Wenn Sie eine Zelle kopieren, kopieren Sie bis zu drei Elemente: einen
@ Wert, ein @ Format und eine @ Formel [RagTime-Formeln und -Funktio-
7.17: Rechenblattelemente einsetzen 103

nen], falls die Zelle eine solche enthält. Wenn Sie eine Zelle in eine ande-
re Zelle oder in einen anderen Bereich einsetzen, können Sie eine belie-
bige Kombination dieser Elemente wählen.

+ Zellelemente einsetzen
1 @ Wählen Sie die obere linke Zelle des Zielbereichs aus [S. 101].
2 Wählen Sie
• den Befehl @ Einsetzen [S. 313] zum Einsetzen sämtlicher Ele-
mente
• den Befehl @ Teile einsetzen [S. 486], wenn Sie nur einige Ele-
mente einsetzen möchen.

Was Sie besonders beachten sollten


• Mit Einsetzen werden die Daten in den Zellen des Zielbereichs er-
setzt, außer sie sind @ geschützt [S. 104] und das Dokument ist ge-
sperrt. Bevor Sie etwas in eine geschützte Zelle einsetzen können,
müssen Sie den Schutz aufheben.
• Zum Bewegen vorhandener Daten und Erzeugen eines leeren Be-
reichs, in den Sie etwas einsetzen können, können Sie @ Zellen, Zei-
len oder Spalten einfügen [S. 95].
• Durch eine @ Zellreferenz [S. 196] können Sie einen Wert und ein For-
mat in eine Zelle eingeben, während die dynamische Verbindung zu
einer anderen Zelle beibehalten wird.
• Wenn Sie ganze Zeilen oder Spalten kopiert haben, können Sie diese
nur dann einsetzen, wenn Sie eine Zielzeile oder -spalte auswählen,
in die sie eingesetzt werden sollen.
• Wenn Sie einen kleineren Bereich in einen größeren Bereich einset-
zen möchten, werden die Daten aus der Zwischenablage wiederholt
eingesetzt, wodurch möglicherweise nicht ausgewählte Zellen über-
schrieben werden:
1 Kopieren Sie einen Bereich von 3 mal 3 Zellen.
2 Wählen Sie einen Bereich von 4 mal 4 Zellen aus.
3 Setzen Sie ein.
104 Kapitel 7: Rechenblätter

Text in Zellen einsetzen


• Wenn Sie einen Text einsetzen, der Tabulatoren oder Absätze ent-
hält, bewirkt jeder Tabulator, daß der darauffolgende Text in die
nächste Zelle derselben Zeile, und jeder Absatz, daß der darauffol-
gende Text in die nächste Zeile des Rechenblatts eingesetzt wird.
• Wenn Sie den Befehl Einsetzen wählen, werden die Formateinstel-
lungen des Textes benutzt und alle vorhandenen Textformate der Zel-
le gelöscht. Wenn Sie die Formateinstellungen der Zelle beibehalten
und nur die Buchstaben einsetzen möchten, benutzen Sie @ Teile
einsetzen [S. 486], und kreuzen Sie nur Werte einsetzen an.

7.18 ZELLEN, FORMATE UND FORMELN SCHÜTZEN


Zellen können geschützt werden, damit ihr Inhalt nicht versehentlich
überschrieben oder gelöscht wird. Formeln in geschützten Zellen werden
nicht angezeigt. Sie können aber eine geschützte Zelle weiterhin mit der
Maus auswählen. Ist die Bearbeitung einer geschützten Zelle erforderlich,
muß zuerst der Schutz des Dokuments aufgehoben werden.

Geschützte Zellen und Dateneingabe


Wenn Sie zum Auswählen von Zellen @ die Tastatur benutzen [S. 558],
werden geschützte Zellen übersprungen. Sie können ein Rechenblatt so
gestalten, daß ein Benutzer Daten nur in bestimmten Zellen eingeben
kann, ohne daß dadurch dazwischenliegende Zellen mit Formeln beein-
flußt werden, vorausgesetzt, diese Zellen sind geschützt. Ein Benutzer
kann dann mit der Tastatur von einer Zelle zur nächsten springen.

Formatschutz
Vom Formatschutz werden folgende Elemente erfaßt:
• Voreingestellte Art der Zelle
• Ausrichtung des Zellinhalts
• Zellränder
• Füllung
• Sämtliche Einstellungen von für die ganze Zelle eingestellten Schrift-
attributen (Zeichensatz, Größe usw.).

Formelschutz
Wird die Formel geschützt, wird sie auch nicht angezeigt. Außerdem kön-
nen keine Daten in die Zelle eingegeben werden.
7.18: Zellen, Formate und Formeln schützen 105

Zellenschutz
Die Einstellung Zelle geschützt schützt sowohl den Zellinhalt (Wert) als
auch Formate und Formeln.

+ Inhalt, Format und Formel schützen


1 @ Wählen Sie eine Zelle oder einen Zellbereich aus [S. 100].
2 Wählen Sie
• den Schutz in der @ Zellinhaltstafel [S. 519] des Informationen-
dialogs
• eine der Möglichkeiten im Untermenü des Befehls @ Schutz
[S. 448].
3 Wählen Sie @ SchutztDokument sperren [S. 448].

Siehe auch
@ Schutz (Menü) [S. 448]
@ Elemente fixieren [S. 46]
@ Über Schutz [S. 45]
106 Kapitel 7: Rechenblätter
KAPITEL

8
Infographiken
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Infographikkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
108 Kapitel 8: Infographiken

8.1 ÜBER INFOGRAPHIKEN


Diagrammarten und Reihentypen
RagTime bietet eine große Auswahl verschiedener zwei- und dreidi-
mensionaler @ Diagrammarten und Reihentypen [S. 109], zum Beispiel
Kategorie-, Kreis-, x-y-, x-y-z-Graphiken und spezielle Diagrammarten wie
Mehrfachachsen-, Ternär- und Polardiagramme. Je nachdem, welche Dia-
grammart Sie wählen, können Reihen in unterschiedlichster Weise dar-
gestellt werden, unter anderem als Balken, Flächen, Linien, Kerzen und
Fehlerbalken.

3-D-Darstellung
Sie können 3-D-Graphiken um drei Achsen @ rotieren [S. 118] sowie Licht-
quelle und Perspektive ändern.

Galerie
In der @ Galerie [S. 351] finden Sie Tafeln mit Gruppen von vorformatierten
Diagramm- und Reihentypen. Sie sollen es Ihnen erleichtern, die beste
Darstellung für Ihre Daten zu finden. Selbstverständlich können Sie eine
aus einem in der Galerie gefundenen Beispiel erzeugte Infographik nach
Ihren Wünschen umformatieren.

Verbindung zu Rechenblattdaten
Sie können @ Daten aus Rechenblättern [S. 110] kopieren oder ziehen, um
eine Verbindung zwischen der Infographik und dem Rechenblatt herzu-
stellen. Ändern sich die Werte im Rechenblatt, kann RagTime die Infogra-
phik automatisch anpassen.

Siehe auch
@ Über Zubehör [S. 32]

8.2 INFOGRAPHIKEN ERZEUGEN


+ Eine Infographik erzeugen
1 @ Erzeugen Sie eine Infographikkomponente [S. 24].
2 @ Wählen Sie eine Diagrammart [S. 109].
3 Fügen Sie Daten ein.
Sie können Daten @ manuell [S. 109] eingeben oder aus einem @ Re-
chenblatt [S. 110] übernehmen. Bei Daten aus einem Rechenblatt
wird eine Verbindung zur Infographik hergestellt. Die Infographik
wird immer dann angepasst, wenn sich die Werte im zugehörigen
Rechenblatt ändern.
8.3: Diagrammart und Reihentyp einstellen 109

8.3 DIAGRAMMART UND REIHENTYP EINSTELLEN


Sie können Diagrammart und Reihentyp mit den Befehlen @ Diagrammart
[S. 296] und @ Reihentyp [S. 440] bearbeiten. Die Diagrammart bestimmt,
welche Reihentypen verfügbar sind.
Die Anzahl der für die Darstellung einer Reihe erforderlichen Wer-
te hängt sowohl von der Diagrammart als auch dem Reihentyp ab.
So erfordert zum Beispiel eine Balkenreihe in einem Kategoriewert-
Diagramm nur einen Wert pro Kategorie. Für eine Linienreihe in einem
x-y-Werteachsendiagramm sind zwei Werte pro Koordinatenpunkt nötig.
Eine Ballonreihe in einem x-y-z-Werteachsendiagramm erfordert vier, eine
Kerzenreihe sechs Werte usw. Eine Infographik kann Reihen mit verschie-
denen Formaten enthalten.
Für die Wahl der Diagrammart bzw. des Reihentyps kommt es auf die
darzustellenden Daten an. Wenn Sie nicht genau wissen, welche Kombi-
nation von Diagramm und Reihe Ihre Daten sinnvoll darstellt, können Sie
sich in der @ Galerie [S. 351] Anregungen holen.

8.4 REIHENDATEN MANUELL EINGEBEN


Sie können in der @ Formelpalette [S. 534] oder der @ Reihendatentafel
[S. 438] des Informationendialogs manuell neue Daten eingeben oder be-
reits vorhandene Daten bearbeiten. Die Vorgehensweise ist sehr ähnlich.
Die Benutzung der Formelpalette ist nachfolgend beschrieben:

+ Daten für eine Reihe manuell eingeben


1 • Erzeugen Sie eine neue Reihe mit dem Befehl @ Reihe zufü-
gen [S. 437], oder klicken Sie den Knopf Reihe zufügen in der
@ Standard-Werkzeugleiste [S. 541].
RagTime erzeugt eine neue Reihe und öffnet die Formelpalette.
• @ Wählen Sie eine bereits vorhandene Reihe aus [S. 123] und
@ öffnen Sie die Formelpalette [S. 534].
2 Wählen Sie die Art der Werte aus dem Einblendmenü in der Formel-
palette. Die angezeigten Möglichkeiten hängen von der Art der Info-
graphik ab und können Reihennamen, Kategorietitel, x- oder y-Werte
oder sonstige Werte enthalten.
3 Geben Sie @ Werte, eine Referenz oder Formel [RagTime-Formeln und
-Funktionen] ein. Die einzelnen Werte müssen durch Semikolon (;)
getrennt werden.
4 Beenden Sie die Eingabe mit R oder dem Knopf Formeleingabe in
der Formelpalette.
110 Kapitel 8: Infographiken

5 Falls gewünscht, wählen Sie eine andere Werteart aus dem Einblend-
menü Werte und verfahren Sie entsprechend.

8.5 RECHENBLATTDATEN IN EINER INFOGRAPHIK BENUTZEN


Beim Kopieren oder Ziehen von Rechenblattdaten in eine Infographik ver-
bindet RagTime das Rechenblatt mit der Infographik. Ändern sich die
Werte im Rechenblatt, kann RagTime die Infographik automatisch aktua-
lisieren. Sie können dies über @ Nur auf Verlangen neuberechnen [S. 245]
steuern.
@ Prüfen Sie die Anordnung der Rechenblattdaten [S. 110] vor der Ver-
wendung in einer Infographik.

+ Rechenblattdaten in eine Infographik einfügen


1 Ziehen oder kopieren Sie Daten aus einem Rechenblatt in eine Info-
graphik.
Wenn Sie noch keine Diagrammart mit dem Befehl @ Diagrammart
[S. 296] gewählt haben, erscheint der @ Galeriedialog [S. 351].
2 Wählen Sie eine Diagrammart.
3 Es erscheint ein Dialog, in dem Sie verschiedene Einstellungen vor-
nehmen können:
X Reihen in Spalten
X Reihen in Zeilen
Bilden die Werte einer Spalte eine zu einer einzigen Reihe gehörende
Wertefolge (zum Beispiel die x- oder y-Werte), klicken Sie Reihen in
Spalten.
n Reihennamen
n Kategorietitel
Sind in der Rechenblattauswahl Namen enthalten, kreuzen Sie die
entsprechenden Felder an. Namen müssen in der obersten Zeile und
linken Spalte erscheinen. Die Einstellung Kategorietitel erscheint
nur, wenn Sie Daten in ein Kategoriediagramm ziehen.
l Haben Sie mehr als eine Lage ausgewählt, wird nur die vorderste
Lage mit der kleinsten Nummer benutzt.

8.6 RECHENBLATTDATEN FÜR GRAPHIKEN VORBEREITEN


Die Daten für Reihen einer Infographik können Sie in einem Rechenblatt
vorbereiten. Je nach @ Diagrammart und Reihentyp [S. 109] werden unter-
8.6: Rechenblattdaten für Graphiken vorbereiten 111

schiedlich viele Angaben benötigt, die in der folgenden Übersicht zusam-


mengestellt sind.
Wenn Sie in der Infographik-Komponente die @ Formeln der Reihen-
daten manuell [S. 109] aufbauen, ist die Reihenfolge der Angaben im Re-
chenblatt beliebig. Wenn Sie jedoch die Daten des Rechenblatts per Ko-
pieren und Einsetzen oder per Ziehen und Ablegen in die @ Infographik
übertragen [S. 110] wollen, dann müssen Sie die Angaben für jede Reihe
genau in der Sequenz anordnen, in der sie in der folgenden Tabelle ge-
nannt sind, also für ein x-y-z-Diagramm erst x-, dann y- und dann z-Werte.

2D 3D

Kategorie- und Werteachsen mit


Linien- oder Symbolreihen: Reihen-
name, y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen mit


Streifenreihen: Reihenname,
y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen


mit Balkenreihen: Reihenname,
y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen mit


Zylinderreihen: Reihenname,
y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen


mit Stufenreihen: Reihenname,
y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen


mit Flächenreihen: Reihenname,
y-Werte, Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen mit


Pyramidenreihen: Reihenname, y-
Werte, Reihenetiketten

wird fortgesetzt . . .
112 Kapitel 8: Infographiken

. . . Fortsetzung
2D 3D

Kategorie- und Werteachsen mit


Kegelreihen: Reihenname, y-Werte,
Reihenetiketten

Kategorie- und Werteachsen


mit Ballonreihen: Reihenname,
y-Werte, Ballongröße, Reihenetiket-
ten
Kategorie- und Werteachsen mit
Min-Max-Reihen: Reihenname, y-
Werte, Minima, Maxima, Reiheneti-
ketten
Kategorie- und Werteachsen mit
Kerzenreihen: Reihenname, Öff-
nungswerte, Minima, Maxima,
Schließungswerte, Reihenetiketten

x-y-Diagramm mit Linien- oder


Symbolreihen: Reihenname,
x-Werte, y-Werte, Reihenetiketten

x-y-Diagramm mit Flächenreihen:


Reihenname, x-Werte, y-Werte, Rei-
henetiketten

x-y-Diagramm mit Ballonreihen:


Reihenname, x-Werte, y-Werte,
Ballongröße, Reihenetiketten

x-y-Diagramm mit Min-Max-


Reihen: Reihenname, x-Werte,
y-Werte, Minima, Maxima, Reihene-
tiketten
x-y-Diagramm mit Kerzenreihen:
Reihenname, Reihenetiketten

wird fortgesetzt . . .
8.6: Rechenblattdaten für Graphiken vorbereiten 113

. . . Fortsetzung
2D 3D

x-y-z-Diagramm mit Linien- oder


Symbolreihen: Reihenname,
x-Werte, y-Werte, z-Werte, Reihene-
tiketten
x-y-z-Diagramm mit Ballonreihen:
Reihenname, x-Werte, y-Werte, z-
Werte, Ballongröße, Reihenetiket-
ten
x-y-z-Diagramm mit Min-Max-
Reihen: Reihenname, x-Werte,
y-Werte, z-Werte, Minima, Maxima,
Reihenetiketten
x-y-z-Diagramm mit Kerzenreihen:
Reihenname, x-Werte, z-Werte,
Öffnungswerte, Minima, Maxima,
Schließungswerte, Reihenetiketten

Kreisdiagramm: Reihenname,
Kategorietitel, y-Werte, Sektoraus-
rückungen, Reihenetiketten

Ternärdiagramm mit Linien-


oder Symbolreihen: Reihenna-
me, a-Werte, b-Werte, c-Werte,
Reihenetiketten
Ternärdiagramm mit Flächen:
Reihenname, a-Werte, b-Werte,
c-Werte, Reihenetiketten

Polardiagramm mit Linien- oder


Symbolreihen: Reihenname, Win-
kel, Radius, Reihenetiketten

Polardiagramm mit Flächenreihen:


Reihenname, Winkel, Radius, Rei-
henetiketten

wird fortgesetzt . . .
114 Kapitel 8: Infographiken

. . . Fortsetzung
2D 3D

Mehrfache Werteachsen mit Linien-


oder Symbolreihen: Reihenname,
x-Werte, Reihenetiketten

Mehrfache Werteachsen mit Flä-


chenreihen: Reihenname, x-Werte,
Reihenetiketten

Ob Sie die Angaben in Zeilen oder Spalten anordnen, bleibt Ihnen


überlassen, Sie werden bei der @ Übertragung der Daten [S. 110] in die
Infographik danach gefragt. Um z. B. eine Reihe in einer X-Y-Graphik mit
Ballons darzustellen, können Sie die x-Werte, die y-Werte und die Bal-
longrößen in drei aufeinanderfolgenden Zeilen (oberes Rechenblatt) oder
Spalten (unteres Rechenblatt) anordnen.

Die jeweils ausgewählten Zellen können Sie dann als Reihe in die
Infographik übertragen.

8.7 FARBE IN INFOGRAPHIKELEMENTEN


Die meisten Elemente einer Infographik können über die @ Farbpalette
[S. 318] eingefärbt werden. Nach dem @ Abreißen des Farbuntermenüs er-
scheinen die meisten Elemente in einem Einblendmenü. Wählen Sie ei-
nes der Elemente aus, und bestimmen Sie dann die Farbe. Sie können
auch eine Farbe aus der Palette direkt auf das Element ziehen.

Reihenfarbe
Wenn Sie eine neue Reihe erzeugen, sucht RagTime eine neue Farbe aus.
Das Hinzufügen, Umsortieren oder Entfernen von Reihen kann sich auf
8.8: Text in Infographiken benutzen 115

die Farbe der anderen Reihen auswirken. Wird einer Reihe wie oben be-
schrieben eine Farbe zugeteilt, erfolgt bei dieser Reihe keine automati-
sche Einfärbung.
In der @ Infographiktafel [S. 365] des Dialogs Dokumenteinstellun-
gen, der @ Allgemeintafel [S. 245] des Informationendialogs und in der
@ Galerie [S. 351] können Sie einstellen, ob RagTime Farben oder Muster
zur automatischen Reihenunterscheidung benutzt.

8.8 TEXT IN INFOGRAPHIKEN BENUTZEN


Man unterscheidet zwei große Gruppen von Textelementen in Infographi-
ken: Titel und Beschriftungen.

Titel
Zu den „Titeln“ gehören der Infographik-, Legenden- und Achsentitel. Ti-
tel sind Textelemente, die in der Infographik wie Text bearbeitet werden
können. Ausgewählter Text in einem Titel kann über die Menübefehle
oder den Informationendialog formatiert werden.

+ Titel bearbeiten
1 Klicken Sie den Titel.
Es erscheint eine Einfügemarke im Text. Wird der Titel in der Infogra-
phik gedreht, erscheint er zur Bearbeitung vorübergehend in norma-
ler Orientierung.
2 Sie können nun genau wie bei einer Textkomponente auswählen,
eintippen und formatieren.
3 Beenden Sie die Eingabe, oder drücken Sie R .

Beschriftungen
Zu den Beschriftungen gehören die Werte und Namen, die an den Grob-
markierungen entlang der Achsen erscheinen, und die Reihenbeschrif-
tungen direkt an den Daten.
Sie können die Darstellung von Achsenbeschriftungen in der Tafel
@ Achse (2-D) [S. 235] und @ Achse (3-D) [S. 236] des Informationendialogs
einstellen.
Sie können sämtliche Beschriftungen einer Achse oder einer Reihe
in der Text- oder Typographietafel des @ Informationendialogs [S. 367] for-
matieren.
116 Kapitel 8: Infographiken

Siehe auch
@ Infographiktitel [S. 117]
@ Achsentitel [S. 121]
@ Infographiklegenden [S. 117]

8.9 WERTEFORMATE IN INFOGRAPHIKEN BENUTZEN


Sie können ein Werteformat wie bei gewöhnlichem Text auf einen
Infographik-, Legenden- oder Achsentitel anwenden.
Sie können Werteformate für Achsenbeschriftungen in der Tafel
@ Achse (2-D) [S. 235] und @ Achse (3-D) [S. 236] des Informationendia-
logs bearbeiten.
Werteformate für Reihenwerte können Sie in der Tafel @ Reihendaten
[S. 438], Werteformate für Reihenbeschriftungen in der Tafel @ Reihendar-
stellung [S. 437] des Informationendialogs einstellen.

Siehe auch
@ Text in Infographiken benutzen [S. 115]
@ Werteformate anwenden [S. 192]

8.10 DIAGRAMMDARSTELLUNG
Das Diagramm ist der Teil der Infographik, in dem Reihen angezeigt wer-
den. Normalerweise legt RagTime die Größe und Position des Diagramms
abhängig vom verfügbaren Platz fest (Standard in @ Anordnungstafel, In-
fographikinformation [S. 262]). Der verfügbare Platz wird bei installierten
Infographiken vom Container bestimmt, bei Graphiken im eigenen Fens-
ter durch die Papiergröße.

+ Größe oder Position des Diagramms ändern


1 • Benutzen Sie das @ Infographik-Verschiebe- und Skalierwerk-
zeug [S. 364].
• Geben Sie die Position numerisch ein (Spezielle Positionen in
@ Anordnungstafel, Infographikinformation [S. 262]).

Siehe auch
@ Papierformat (Befehl) [S. 417]
8.11: Infographiktitel 117

8.11 INFOGRAPHIKTITEL
+ Einen Titel hinzufügen
1 Kreuzen Sie Titel in der @ Anordnungstafel [S. 262] des Informatio-
nendialogs an.
Das Wort „Titel“ erscheint in einem Feld in der Infographik. RagTime
legt Größe und Position des Infographiktitels fest.
2 Klicken Sie in das Feld.
Es erscheint eine Einfügemarke und Sie können den Namen eintip-
pen.

+ Größe oder Position des Titels ändern


1 • Benutzen Sie das @ Infographik-Verschiebe- und Skalierwerk-
zeug [S. 364].
• Geben Sie die Position numerisch ein (Spezielle Positionen in
@ Anordnungstafel, Infographikinformation [S. 262]).

+ Text von Infographiktiteln bearbeiten


1 Siehe @ Text in Infographiken benutzen [S. 115].

8.12 INFOGRAPHIKLEGENDEN
Eine Legende ist ein Element in einer Infographik, in dem Reihennamen
mit den dazugehörigen Farben und Symbolen dargestellt werden. Sie
können festlegen, ob und wo die Legende erscheint.
In der @ Anordnungtafel [S. 262] des Informationendialogs können
Sie festlegen, ob die Legende sichtbar sein soll oder nicht. Außerdem
können Sie dort Größe und Position der Legende einstellen bzw. bestim-
men, ob RagTime dies für Sie übernehmen soll.

+ Größe oder Position der Legende ändern


1 • Benutzen Sie das @ Infographik-Verschiebe- und Skalierwerk-
zeug [S. 364].
• Geben Sie die Position numerisch ein (Spezielle Positionen in
@ Anordnungstafel, Infographikinformation [S. 262]).

+ Reihennamen bearbeiten
1 • @ Reihendatentafel, Infographikinformation [S. 438].
• @ Formeln (Palette) [S. 534].
• Bei angezeigter Legende können Sie die Reihennamen direkt in
der Legende bearbeiten.
118 Kapitel 8: Infographiken

Siehe auch
@ Text in Infographiken benutzen [S. 115]

8.13 INFOGRAPHIKDIMENSIONEN
RagTime bietet verschiedene zwei- und dreidimensionale Formate für di-
verse Datenarten, wobei deren Verfügbarkeit von der jeweils gewählten
Diagrammart abhängt.

2-D mit Tiefe


Für eine zweidimensionale Infographik mit Tiefe können Sie deren Ver-
satz in der @ 3-D-Tafel [S. 228] des Informationendialogs einstellen.

2-D mit Perspektive / 3-Dimensional


Haben Sie eine zweidimensionale Infographik mit Perspektive oder eine
dreidimensionale Infographik gewählt, können Sie sie @ rotieren sowie
Perspektive und Beleuchtung ändern [S. 118].

+ Dimensionseinstellungen vornehmen
1 Wählen Sie eine @ Diagrammart [S. 296].
2 • Benutzen Sie den Befehl @ Dimension [S. 299].
• Wählen Sie eines der Standardformate aus der @ Galerie
[S. 351].

8.14 ROTATION, PERSPEKTIVE UND BELEUCHTUNG


Werden Graphiken dreidimensional oder zweidimensional mit Perspekti-
ve angezeigt, können Sie die Rotation sowie den Stand- und Lichtpunkt
ändern. Sie können eine Infographik direkt mit der Maus rotieren. Alle
drei Einstellungen können durch die Eingabe von Werten oder durch Zie-
hen des Modells im Informationendialog mit der Maus bearbeitet wer-
den.

+ Eine Infographik manuell rotieren


1 Wählen Sie eine dreidimensionale Infographik oder eine zweidimen-
sionale Infographik mit Perspektive aus.
2 Benutzen Sie das @ Infographik-Drehwerkzeug [S. 363].
8.15: Eine Reihe bearbeiten 119

+ Rotation, Perspektive und Beleuchtung numerisch ändern


1 Wählen Sie eine dreidimensionale Infographik oder eine zweidimen-
sionale Infographik mit Perspektive aus.
2 Öffnen Sie den Informationendialog (siehe @ 3-D-Tafel, Infographik-
information [S. 228])
Geben Sie Werte eine, oder ziehen sie den Modellwürfel, den Blick-

punkt ( ) oder den Lichtpunkt ( ).

Siehe auch
@ Dimension (Befehl) [S. 299]
@ 3-D-Tafel, Infographikinformation [S. 228]
@ Infographik-Drehwerkzeug [S. 363]
@ Werkzeugleiste für Infographiken [S. 541]

8.15 EINE REIHE BEARBEITEN


Bevor Sie eine der unten beschriebenen Aktionen im Informationendialog
ausführen können, müssen Sie eine Reihe auswählen.

+ Eine Reihe benennen


1 • Geben Sie einen Namen als Formel oder in Anführungszeichen
in der @ Reihendatentafel [S. 438] des Informationendialogs
oder der @ Formelpalette [S. 534] ein.
• Wird die Legende angezeigt, können Sie dort @ einen Reihenna-
men [S. 115] bearbeiten.

+ Eine Reihe in das Überlagerungsdiagramm bewegen


1 Siehe @ Überlagerungsdiagramme [S. 120]

+ Reihenbeschriftung anzeigen
1 Nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen für die Beschriftung
in der @ Reihendarstellungstafel [S. 437] des Informationendialogs
vor. Reihen können mit Werten, Reihennamen, Kategorietitel oder
Formeln, die Rechenblattreferenzen enthalten, beschriftet werden.

8.16 FOLGE DER REIHEN


Ist keine Einstellung gewählt, werden Reihen in der Reihenfolge ihrer Er-
zeugung angezeigt. Sie können sie jedoch in umgekehrter Reihenfolge
anzeigen lassen oder die Einstellung SmartSort benutzen, mit der die
120 Kapitel 8: Infographiken

Reihen nach Reihentyp angezeigt werden, d. h. Flächenreihen im Hinter-


grund, Balken, Pyramiden und ähnliche Reihentypen in der Mitte, Linien
und Symbole im Vordergrund.

+ Reihenfolge bestimmen
1 Benutzen Sie die @ Reihendatentafel [S. 438] des Informationendia-
logs.

8.17 ÜBERLAGERUNGSDIAGRAMME
Bei Infographiken mit einem Koordinatensystem kann ein zweites Dia-
gramm desselben Typs über das Hauptdiagramm gelegt werden. Mit die-
ser Einstellung können Sie unterschiedliche Daten in einer Infographik
darstellen. Sie können beliebige Reihen für die Darstellung im Überlage-
rungsdiagramm auswählen.
Das Überlagerungsdiagramm hat eigene Achsen, deren Werte Sie
unabhängig von denen der Hauptgraphikachsen festlegen können. Sämt-
liche Einstellungen der Hauptgraphik können im Überlagerungsdia-
gramm anders eingestellt werden.
Wenn Sie eine Überlagerungsachse formatieren möchten, prüfen
Sie, ob die richtige Achse ausgewählt ist.

+ Ein Überlagerungsdiagramm bearbeiten oder darstellen


1 Benutzen Sie die @ Reihendatentafel [S. 438] des Informationendia-
logs.

8.18 INFOGRAPHIKPROJEKTIONEN
Projektionen erleichtern die Bestimmung des Werts eines Balkens oder
Punkts und sind einer Reihe zugeordnet. Soll eine Projektion erfolgen,
zeigt RagTime jeden Wert auf der ausgewählten Achse durch eine Mar-
kierung Ihrer Wahl an.

+ Projektionen einschalten
1 Wählen Sie eine Reihe aus.
2 Benutzen Sie die Tafel @ Reihendarstellung [S. 437] im Informatio-
nendialog.
8.19: Achsenskalierung und Achsenbereich 121

8.19 ACHSENSKALIERUNG UND ACHSENBEREICH


RagTime bietet verschiedene Skalierungsarten für Infographiken, unter
anderem lineare und logarithmische Skalierung, Daten, Zeitspannen und
verschiedene zirkuläre Skalierungen für Polardiagramme.

+ Achsenskalierung ändern
1 Wählen Sie eine Achse aus.
2 Wählen Sie eine Skalierung aus dem Untermenü des Befehls @ Ska-
lierung [S. 466].
Je nach Achsenart können Sie auch den Minimal- und Maximal-
wert und den Schnittpunkt mit anderen Achsen in der @ Achsentafel
[S. 238] des Informationendialogs festlegen.

8.20 ACHSENDARSTELLUNG
Achsen können in der @ Anordnungstafel [S. 262] des Informationendia-
logs getauscht werden, zum Beispiel wenn senkrechte Balken in waag-
rechte verwandelt werden sollen.
Sie können die Werte einer Achse in der @ Achsentafel [S. 238] des
Informationendialogs umkehren, d. h. den Minimalwert am jeweils ande-
ren Ende einer Achse anzeigen lassen.
In der Tafel @ Achse (2-D) [S. 235] oder @ Achse (3-D) [S. 236] des
Informationendialogs können Sie einstellen, ob und wo eine Achse ge-
zeichnet wird.
In der @ Füllungs- [S. 341] bzw. @ Linientafel [S. 402] des Informatio-
nendialogs können Sie den Füllungs- und Linienstil einer Achse einstel-
len.

8.21 ACHSENTITEL
Sie können Achsentitel im Informationendialog erzeugen und bearbeiten.

+ Einen Achsentitel erzeugen


1 Wählen Sie eine Achse aus.
2 Wählen Sie eine Darstellungsmöglichkeit in der Tafel @ Achse (2-D)
[S. 235] oder @ Achse (3-D) [S. 236].
Das Wort „Titel“ erscheint auf der ausgewählten Achse. Weitere In-
formationen zum Bearbeiten von Titeln finden Sie unter @ Text in In-
fographiken benutzen [S. 115].
122 Kapitel 8: Infographiken

In der gleichen Tafel können Sie den Titel auch drehen. Handelt es
sich um eine dreidimensionale Infographik, können Sie auch die Zei-
chenebene für die Beschriftung einer Achse wählen.

8.22 ACHSENTEILUNG
Intervalle bilden die Grundlage für das Zeichnen von Achsenmarkierun-
gen, Gitterlinien und Werten auf einer Achse.
Grobteilungsweiten werden in den Einheiten der Daten angege-
ben. Unter Feinteilungen geben Sie an, in wieviele Abschnitte eine Grob-
teilung geteilt werden soll. Sie können die jeweiligen Teilungsweiten für
die ausgewählte Achse in der @ Achsentafel [S. 238] einstellen.
Die Markierungen der Grobteilung können @ beschriftet [S. 122] wer-
den. Grob- und Feinteilung können durch @ Gitterlinien [S. 123] und @ Ach-
senmarkierungen [S. 122] gekennzeichnet werden.

8.23 ACHSENBESCHRIFTUNG
Sie können Achsenbeschriftungen im Informationendialog bearbeiten.
Die @ Grobmarkierungen [S. 122] einer Achse können beschriftet wer-
den. Sie können in der @ Achsentafel [S. 238] des Informationendialogs
einstellen, in welchen Abständen Beschriftungen erscheinen sollen, zum
Beispiel bei jeder Markierung oder jeder 10. Markierung.
In der Tafel @ Achse (2-D) [S. 235] oder @ Achse (3-D) [S. 236] des In-
formationendialogs kann eingestellt werden, wie und wo Beschriftungen
gezeichnet oder gedreht werden sollen.
Der Abstand zwischen Achsenmarkierungen und Beschriftungen
kann mit der Einstellung Textabstand in der @ Anordnungstafel [S. 262]
bearbeitet werden.
In der Tafel Text bzw. Typographie des @ Informationendialogs
[S. 367] können Achsenbeschriftungen formatiert werden.
Sie können eine Kategorieachse in der @ Kategorietafel [S. 379] des
Informationendialogs auswählen und ihre Beschriftung bearbeiten.

8.24 ACHSENMARKIERUNGEN
Achsenmarkierungen sind rechtwinklig zu einer Achse angeordnete Stri-
che und markieren die @ Teilungen [S. 122] der ausgewählten Achse.
Sie können die Länge von Grobteilungsmarkierungen sowie die
Länge und Stärke von Feinteilungsmarkierungen in der @ Anordnungs-
tafel [S. 262] des Informationendialogs einstellen.
8.25: Infographikgitterlinien 123

In der Tafel @ Achse (2-D) [S. 235] oder @ Achse (3-D) [S. 236] des In-
formationendialogs können Sie festlegen, wie und wo Achsenmarkierun-
gen gezeichnet werden. Für Achsenmarkierungen werden die Linien- und
Füllungsstile der @ Achse [S. 121] benutzt.

8.25 INFOGRAPHIKGITTERLINIEN
Gitterlinien erleichtern die Bestimmung des Werts eines Balkens oder
Punkts. Sie gehören zu Achsen und können @ Grob- und Feinteilungen
[S. 122] zugeordnet sein.

+ Gitterlinien zeichnen
1 Wählen Sie eine Achse aus.
2 Öffnen Sie die Tafel @ Achse (2-D) [S. 235] oder @ Achse (3-D) [S. 236]
im Informationendialog.
3 Kreuzen Sie die entsprechenden Einstellungen an.

8.26 BEARBEITEN, INFOGRAPHIKEN


Sie können ein Infographikelement mit der Maus oder aus dem Einblend-
menü auswählen.
Einblendmenüs erscheinen in der @ Werkzeugleiste [S. 541], der
@ Formelpalette [S. 534] und im @ Informationendialog [S. 367].
124 Kapitel 8: Infographiken
KAPITEL

9
Knöpfe
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Knopfkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
126 Kapitel 9: Knöpfe

9.1 ÜBER KNÖPFE


Sie können Knopfkomponenten benutzen, um Befehle aufzurufen oder
die Berechnung einer Formel zu veranlassen. Eine Knopfkomponente, die
in einem @ Container installiert sein muß, kann, je nach Anwendung, ein
einfacher Knopf, ein Ankreuzfeld, ein Einblendmenü oder eine Gruppe
Radioknöpfe sein.
Sie können alle Merkmale von Knöpfen im @ Informationendialog
[S. 370] einstellen.

Siehe auch
@ Einfache Knöpfe benutzen [S. 127]
@ Radioknöpfe benutzen [S. 128]
@ Ankreuzfelder benutzen [S. 129]
@ Einblendmenüs benutzen [S. 129]

9.2 KNÖPFE ERZEUGEN


+ Einen Knopf installieren
1 Wählen Sie ein Zeichnungsobjekt oder eine Rechenblattzelle aus,
oder setzen Sie die Einfügemarke in eine Textkomponente.
2 Wählen Sie Knopf aus dem Untermenü @ Inhaltsart [S. 377].
Es wird eine Knopfkomponente mit einem einfachen Knopf erzeugt.
Sie können den @ Knopftyp ändern [S. 246] in Radioknöpfe, in ein
Einblendmenü oder in ein Ankreuzfeld.

+ Eine Knopfkomponente im Inventar erzeugen


1 Verwenden Sie den Befehl @ Neue Komponente [S. 411].
Der Name der Knopfkomponente erscheint im Inventar. Es wird kein
Komponentenfenster geöffnet, da Knöpfe nicht in einem eigenen
Fenster gezeigt werden können.

9.3 KNÖPFE AUSWÄHLEN


Zum Auswählen von Knopfkomponenten klicken Sie die Komponente,
nicht den Knopf. Füllt der Knopf den ganzen Container aus,

Z W -klicken Sie.
z o -klicken Sie.
Ausgewählte Knopfkomponenten werden durch Ameisen am Con-
tainerrand markiert.
9.4: Knöpfe bearbeiten 127

Siehe auch
@ Änderungstasten und Tasten [S. 561]

9.4 KNÖPFE BEARBEITEN


Sie können alle Merkmale eines Knopfes im Informationendialog bear-
beiten.

+ Knopfmerkmale bearbeiten
1 @ Wählen [S. 126] Sie einen Knopf aus.
2 Öffnen Sie den @ Informationendialog [S. 370].
In der @ Allgemein-Tafel [S. 246] werden Knopftyp und Titel festge-
legt. Ändern Sie die Anordnung, die Verfügbarkeit und die Darstellung
der Knöpfe in der @ Anordnungstafel [S. 264]. Die Schriftstile stellen Sie
in den @ Typographietafeln [S. 496] ein.

Name
Der Name der Knopfkomponente ist nicht zu verwechseln mit dem Titel,
der im Knopf oder Einblendmenü oder neben einem Ankreuzfeld oder ei-
nem Radioknopf erscheint. Sie benutzen den Komponentennamen, um
eine @ Referenz [S. 202] auf einen Knopf herzustellen; die Namen des
Knopfes, die Sie im Titel-Bereich in der @ Allgemeintafel [S. 246] bear-
beiten, können in Formeln verwendet werden.

9.5 EINFACHE KNÖPFE BENUTZEN


Eine Knopfkomponente kann nur einen einfachen Knopf enthalten. Die-
ser kann einen @ Befehl oder ein Skript auslösen [S. 129] oder die Formel
berechnen, die in der @ Allgemeintafel [S. 246] des Informationendialo-
ges eingegeben ist. Sie können diese Formel benutzen, um den @ Wert
einer Rechenblattzelle zu setzen [S. 128].

Unsichtbare Knöpfe
Weder der Titel noch der Knopf selbst ist sichbar. Sie können das Aus-
sehen beeinflussen, indem Sie einen unsichtbaren Knopf vor einem Bild
plazieren. Klicken des Bildes löst dann den Knopf aus.

+ Einen einfachen Knopf erzeugen


1 @ Erzeugen Sie eine Knopfkomponente [S. 126].
Alle neuen Knopfkomponenten sind einfache Knöpfe.
2 Öffnen Sie den @ Informationendialog [S. 370].
128 Kapitel 9: Knöpfe

3 Wählen Sie Knopf oder Unsichtbarer Knopf im Einblendmenü Typ.


4 Der Titel des Knopfes kann im Eingabefeld Titel eingegeben werden.
Schalten Sie auf Text, können Sie den eigentlichen Titel eingeben.
Sollten Sie mehrere Zeilen eingegeben haben, wird die erste Zeile
benutzt.
Schalten Sie auf Formel, können Sie eine Formel eingeben, deren
Resultat als Titel benutzt wird.

9.6 ZELLWERT MITTELS KNOPF SETZEN


+ Zellwerte mittels Knopf setzen
1 Öffnen Sie die @ Allgemein [S. 246]-Tafel im Informationendialog.
2 Wählen Sie Knopf aus dem Einblendmenü Typ.
3 Wählen Sie Formel in der Gruppe der Knöpfe.
4 Geben Sie die Funktion SetzeZelle in das Eingabefeld ein.
5 Geben Sie den zu setzenden Wert als erstes und eine Referenz auf
die zu setzende Zelle als zweites Argument ein, z. B. SetzeZelle
(5;Rechenblatt 1!A2)

Siehe auch
@ SetzeZelle [RagTime-Formeln und -Funktionen]

9.7 RADIOKNÖPFE BENUTZEN


Eine Knopfkomponente kann eine Gruppe Radioknöpfe enthalten. Be-
nutzen Sie Radioknöpfe, wenn eine einzige von mehreren Möglichkeiten
auszuwählen ist und all die Möglichkeiten gleichzeitig sichtbar sein sol-
len. Der Zustand der Radioknopfgruppe kann in Formeln benutzt werden.

+ Radioknöpfe erzeugen
1 @ Erzeugen Sie eine Knopfkomponente [S. 126].
2 Öffnen Sie den @ Informationendialog [S. 370].
3 Wählen Sie Radioknopf im Einblendmenü Typ.
4 Die Titel der Radioknöpfe können im Eingabefeld Titel eingegeben
werden.
Schalten Sie auf Text, können Sie den eigentlichen Titel eingeben.
Sollten Sie mehrere Zeilen eingegeben haben, wird für jede Zeile ein
Knopf erzeugt.
Schalten Sie auf Formel, können Sie eine Formel eingeben, deren
Resultat alle Knopftitel bestimmt. Z. B. erzeugt eine Referenz auf 3
Rechenblattzellen 3 Radioknöpfe.
9.8: Einblendmenüs benutzen 129

9.8 EINBLENDMENÜS BENUTZEN


Eine Knopfkomponente kann ein Einblendmenü mit mehreren Einträgen
enthalten. Benutzen Sie Einblendmenüs, wenn eine einzige von mehre-
ren Möglichkeiten auszuwählen ist und all die Möglichkeiten nicht gleich-
zeitig sichtbar sein sollen. Der Zustand des Einblendmenüs kann in For-
meln benutzt werden.

+ Ein Einblendmenü erzeugen


1 @ Erzeugen Sie eine Knopfkomponente [S. 126].
2 Öffnen Sie den @ Informationendialog [S. 370].
3 Wählen Sie Einblendmenü im Einblendmenü Typ.
4 Die Titel des Einblendemenüs können im Eingabefeld Titel eingege-
ben werden.
Schalten Sie auf Text, können Sie den eigentlichen Titel eingeben.
Sollten Sie mehrere Zeilen eingegeben haben, wird für jede Zeile ein
Eintrag im Menü erzeugt.
Schalten Sie auf Formel, können Sie eine Formel eingeben, deren
Resultat alle Knopftitel bestimmt. Z. B. erzeugt eine Referenz auf 3
Rechenblattzellen ein Einblendmenü mit 3 Einträgen.

9.9 ANKREUZFELDER BENUTZEN


Eine Knopfkomponente kann nur ein Ankreuzfeld enthalten. Der jeweilige
Zustand des Ankreuzfelds kann in Formeln benutzt werden.

+ Ein Ankreuzfeld erzeugen


1 @ Erzeugen Sie eine Knopfkomponente [S. 126].
2 Öffnen Sie den @ Informationendialog [S. 370].
3 Wählen Sie Ankreuzfeld im Einblendmenü Typ.
4 Der Titel des Ankreuzfeldes kann im Eingabefeld Titel eingegeben
werden.
Schalten Sie auf Text, können Sie den eigentlichen Titel eingeben.
Sollten Sie mehrere Zeilen eingegeben haben, wird die erste be-
nutzt.
Schalten Sie auf Formel, können Sie eine Formel eingeben, deren
Resultat als Titel benutzt wird.

9.10 BEFEHLE UND SKRIPTE ÜBER KNÖPFE AUSLÖSEN


Befehle oder Skripte können Knöpfen zugeordnet werden. Das Klicken
des Knopfes hat die gleiche Wirkung wie das Wählen des Befehls aus
130 Kapitel 9: Knöpfe

einem Menü oder aus einer Palette.

+ Einen Befehl in einem Knopf installieren


1 @ Erzeugen Sie eine Knopfkomponente [S. 126].
2 • Geben Sie den Namen des Befehls oder Skripts in der @ Allge-
meintafel [S. 246] des Informationendialogs ein.
• Ziehen Sie den Namen eines Befehls aus der @ Befehlsliste
[S. 485] auf den Knopf.
• Ziehen Sie den Namen eines Skripts aus der @ Skriptliste
[S. 268] auf den Knopf.
z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und
wird von RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.

Siehe auch
@ Information, Knöpfe (Befehl) [S. 370]

9.11 KNÖPFE IN RUNDBRIEFEN BENUTZEN


Die potentiellen Einsatzmöglichkeiten für Knöpfe in RagTime Dokumen-
ten sind fast unbeschränkt. Dieser Abschnitt beschreibt zwei Möglichkei-
ten, um Standardtexte in Rundbriefe einzufügen.

+ Ein Einblendemenü für Anredeformen erzeugen


1 Einen Einblendemenü-Knopf erzeugen.
2 Diverse Anredeformen im Titel Eingabefeld aufzählen.
3 Stellen Sie die Option Titel ist Resultat ein.
4 Eine Formel in der ersten Zeile einer Textkomponente für den Haupt-
text erzeugen.
5 Eine Referenz zum Knopf herstellen, indem man die Knopfkompo-
nente klickt.
Die Formel kann so aussehen:
Mein Knopf!X
Die in der Knopfkomponente gewählte Anrede erscheint in der ers-
ten Zeile der Textkomponente.
Sie können längere Texte unkompliziert in Rechenblättern aufbe-
wahren:

+ Text mit Hilfe von Ankreuzfeldern aus Rechenblättern einfügen


1 Einen Knopf mit einem Ankreuzfeld erzeugen.
2 Klicken Sie Index ist Resultat
3 Fügen Sie einen neuen Absatz im Haupttext ein.
9.11: Knöpfe in Rundbriefen benutzen 131

4 Die Formelpalette öffnen.


5 Die @ Wenn-Funktion [RagTime-Formeln und -Funktionen] hinzufü-
gen.
6 Um die Bedingung zu definieren, klicken Sie den Ankreuzfeld-Knopf.
7 Vervollständigen Sie die Bedingung, indem Sie =1 tippen.
8 Das zweite Argument sollte der Text sein den Sie einfügen wollen:
Klicken Sie die Rechenblattzelle, die den Text enthält.
9 Vervollständigen Sie die Formel mit einer geschlossenen Klammer.
Eine vollständige Formal kann wie folgt aussehen:
Wenn(Mein Knopf!X=1;A1)
Wenn Sie nun das Ankreuzfeld klicken, erscheint der Text in der Text-
komponente. Wenn Sie das Feld nicht ankreuzen, wird kein Text ge-
zeigt.

Siehe auch
@ Referenzen mit Knöpfen [S. 202]
132 Kapitel 9: Knöpfe
KAPITEL

10
Töne
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Tonkomponenten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
134 Kapitel 10: Töne

10.1 ÜBER TON


RagTime-Dokumente können Töne enthalten. Töne erkennen Sie am Ton-
knopf.
Wenn Ihr Computer über die erforderliche Hard- und Software
verfügt, können Sie Töne mit RagTime aufnehmen und abspie-
len.

Siehe auch
@ Inhaltsart (Befehl) [S. 377]
@ Information, Ton (Befehl) [S. 374]
@ Audiosteuerung (Palette) [S. 527]

10.2 TÖNE AUSWÄHLEN


Tonkomponenten werden durch Klicken in den Container, jedoch außer-
halb des Symbols, ausgewählt.

Z Falls außerhalb des Symbols kein Platz ist, W -klicken Sie.


z Falls außerhalb des Symbols kein Platz ist, o -klicken Sie.
Eine ausgewählte Tonkomponente wird durch „Ameisen“, d. h. ei-
ne umlaufende durchbrochene Linie, die laufenden Ameisen ähnelt, mar-
kiert.

Siehe auch
@ Änderungstasten und Tasten [S. 561]

10.3 TÖNE HINZUFÜGEN


+ Einen Ton hinzufügen
1 • Ziehen Sie eine Tondatei oder eine Tonkomponente aus einem
anderen Dokument.
• Importieren Sie eine Tondatei.
• Nehmen Sie einen Ton auf (siehe @ Töne aufnehmen [S. 135]).

Siehe auch
@ Audiosteuerung (Palette) [S. 527]
10.4: Töne aufnehmen 135

10.4 TÖNE AUFNEHMEN


+ Einen Ton aufnehmen

1 Sie müssen zunächst eine @ Tonkomponente installieren


[S. 377].
Wenn die Tonkomponente Daten enthält, erscheint ein Tonwiederga-
beknopf.
Sind keine Daten in der Tonkomponente enthalten, erscheint ein
Tonaufnahmeknopf.

2 Wenn die Tonkomponente noch leer ist: Klicken Sie den Auf-
nahmeknopf.

+ Einen vorhandenen Ton ersetzen


1 @ Wählen Sie die Komponente aus [S. 134].
2 Benutzen Sie den Befehl @ Aufnehmen [S. 494].

Aufnahmequalität
RagTime komprimiert Aufnahmen automatisch. Sie können die Qualität
der Aufnahme einstellen. Bei höherer Qualität werden die Daten nicht
so stark komprimiert. Wenn Sie die Aufnahmequalität ändern möchten,
müssen Sie die Aufnahme mit den entsprechend geänderten Einstellun-
gen für die Aufnahmequalität wiederholen.

Siehe auch
@ Audiosteuerung (Palette) [S. 527]
@ Inhaltsart (Befehl) [S. 377]
@ Information, Ton (Befehl) [S. 374]

10.5 TÖNE ABSPIELEN


+ Einen Ton abspielen

1 Klicken Sie den Tonknopf.

2 Während der Ton abgespielt wird, verwandelt sich der Start-


knopf in den Knopf Ton stoppen.

Siehe auch
@ Audiosteuerung (Palette) [S. 527]
136 Kapitel 10: Töne
KAPITEL

11
Filme
l Die bisher nur unter Mac OS verfügbaren Film-Komponenten werden
ab RagTime 6 nur noch soweit unterstützt, wie es für das Öffnen al-
ter Dokumente erforderlich ist. Filme können weder abgespielt noch
bearbeitet sondern lediglich gelöscht werden.
138 Kapitel 11: Filme

11.1 ÜBER FILME


l Die bisher nur unter Mac OS verfügbaren Film-Komponenten werden
ab RagTime 6 nur noch soweit unterstützt, wie es für das Öffnen al-
ter Dokumente erforderlich ist. Filme können weder abgespielt noch
bearbeitet sondern lediglich gelöscht werden.
KAPITEL

12
Formate
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Formaten und deren
Anwendung. Dazu gehören die Füllungen, Linienstile, Schrift- und
Absatzformate.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
140 Kapitel 12: Formate

12.1 FÜLLUNGEN
Eine @ Füllung kann eine einzelne Farbe, ein zweifarbiges Muster oder ein
zweifarbiger Verlauf sein. Linien, einschließlich Zeichnungsobjekt- und
Zellrändern, dürfen keine Verläufe haben.
Sie können eine Einzelfarbe auf eine Füllung oder Linie anwenden
oder sie über den Befehl @ Farbe [S. 318] transparent machen und mit dem
Befehl @ Muster [S. 409] ein Muster auf eine Füllung anwenden. Wenn Sie
die Untermenüs Farbe oder Muster @ abreißen, können Sie den Teil des
Objekts wählen, auf den die Farbe oder das Muster angewendet werden
soll.
Farbverläufe bewirken, daß der Übergang zwischen zwei Farben all-
mählich erfolgt. Sie können normal oder radiär verlaufen. Verläufe kön-
nen in @ Füllvorlagen [S. 160] definiert werden, die Sie im @ Füllvorlagen-
fenster [S. 343] erzeugen oder bearbeiten können.

Siehe auch
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]
@ Farbe [S. 140]
@ Linien und Ränder [S. 154]

12.2 FARBE
Farben können auf fast alle Elemente eines RagTime-Dokuments ange-
wendet werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob es bei einem bestimmten
Element geht, probieren Sie es einfach mit einer der im Folgenden be-
schriebenen Methoden.
Sie können mit dem Befehl Farbe oder der entsprechenden Füllvor-
lage Farben auf ein Element anwenden. Wenn Sie eine Vorlage benutzen,
beachten Sie bitte, daß dies auch Auswirkungen auf andere Eigenschaf-
ten des Elements haben kann.
Der Befehl Farbe öffnet ein Untermenü, das vordefinierte Farben
enthält. Sie können für das ausgewählte Objekt oder eine @ Füllvorlage
[S. 343] auch eine neue Farbe definieren.

Transparent
In der Farbpalette und den Füllvorlagen gibt es eine Einstellung, mit der
Sie Objekte transparent machen können. Transparente Zeichnungsobjek-
te haben keine Füllung. Sie können durch solche Objekte hindurchsehen
und die Objekte dahinter klicken. Wenn Sie ein Objekt transparent ge-
macht haben, können Sie es nur auswählen, indem Sie auf seinen Rand
12.3: Linien und Ränder bearbeiten 141

klicken. Ist ein Container transparent, gilt dies nicht automatisch auch für
seinen Inhalt.

+ Elemente einfärben
1 Wählen Sie die Elemente aus, die eingefärbt werden sollen.
2 Benutzen Sie den Befehl @ Farbe [S. 318], oder wenden Sie eine @ Vor-
lage [S. 158] an.
Oder
1 @ Reißen Sie die @ Farbpalette [S. 318] ab, oder öffnen Sie das @ In-
ventar [S. 378] oder @ Füllvorlagen [S. 343].
2 Ziehen Sie eine Farbe oder Vorlage auf die Elemente, die eingefärbt
werden sollen.

Dichte ändern
Sie können die Farbdichte von ausgewählten Elementen mit dem Befehl
@ Dichte [S. 298] oder in der @ Füllungstafel [S. 341] des Informationendia-
logs einstellen.

Siehe auch
@ Über Komponenten [S. 24]
@ Füllungen [S. 140]
@ Farbe ändern [S. 155]
@ Farbseparation [S. 167]

12.3 LINIEN UND RÄNDER BEARBEITEN


@ Linien und @ Ränder haben Attribute wie zum Beispiel Position, Enden
und Ecken.
Eine Linie kann in den Endpunkten bzw. @ links oder rechts [S. 580]
der von den Koordinaten der Endpunkte definierten Linie zentriert wer-
den.
Sie können Linien mit abgerundeten oder verlängerten Enden verse-
hen.
Die Darstellung von Ecken zwischen Segmenten von Zeichnungsob-
jekten kann durch Änderung der Einstellungen der Enden und der Geh-
rungsgrenze modifiziert werden.
Sie können diese Einstellungen für ausgewählte Zeichnungsobjek-
te in der @ Linientafel [S. 402] des Informationendialogs vornehmen. Für
Linienvorlagen finden Sie sie unter @ Linienvorlagenfenster [S. 406].
142 Kapitel 12: Formate

Strichstärken
Strichstärken können Sie in RagTime 6.5 in jeder Einheit bestimmen, sei
sie mit dem Programm geliefert oder von Ihnen selbst definiert. Die Lini-
en werden dann von RagTime 6.5 auf jedem Ausgabegerät (Monitor, Pro-
jektor, Tintenstrahl- oder Laserdrucker usw.) in der festgelegten Stärke
dargestellt.
Zusätzlich gibt es zwei besondere Strichstärkeneinstellungen für
Haarlinien.

Haarlinie
Die Haarlinie ist prinzipiell die dünnste Linie, die ein Ausgabegerät er-
zeugen kann. Mit anderen Worten: Je feiner die Auflösung des Ausgabe-
geräts, desto kleiner ist der eine Pixel, mit dem die Haarlinie dargestellt
wird.
Bei sehr hoch auflösenden Ausgabegeräten führt dies dazu, dass die
Linie nicht mehr mit dem bloßen Auge sichtbar ist. Um dem vorzubeugen,
werden Haaarlinien für die PostScript-Ausgabe mit einer Mindeststärke
von 0,25 Punkt ausgegeben.
Auf dem Bildschirm wird eine Haarlinie auch bei stark vergrößern-
dem Darstellungsmaßstab nicht stärker als 1 pt.
Bei verkleinerter Darstellung auf dem Bildschirm erscheinen dünne
Linien heller (Antialiasing). So wird der Gesamteindruck der Seite auch
bei Verkleinerung erhalten.

Bildschirmhaarlinie
Die hellere Erscheinung der dünnen Linien bei verkleinerter Bildschirm-
darstellung ist nicht immer günstig, weil die Linien dabei unsichtbar wir-
ken. Für Hilfslinien oder Containerränder stört es besonders, wenn man
ihre Position nicht mehr gut erkennen kann. Für diese Fälle gibt es die
Bildschirmhaarlinie.
Bildschirmhaarlinien verhalten sich wie andere Haarlinien bis auf
die Tatsache, dass sie auch in verkleinerter Darstellung auf dem Bild-
schirm immer mindestens einen Pixel dick gezeichnet werden.

Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing

12.4 STRICHELUNG
Sie können für Linien oder Ränder eine Strichelung einstellen, ebenso für
Unterstreichungen oder Durchstreichungen in Texten.
12.5: Über Buchstabenformatierung 143

+ Strichelung für ausgewählte Linien oder Ränder einstellen


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Strichelung [S. 476].
• Benutzen Sie die @ Linientafel [S. 402] im Informationendialog.

Eine Strichelung kann auch in @ Linienvorlagen [S. 406] gesetzt wer-


den.

+ Strichelung bei Unterstreichungen oder Durchstreichungen ein-


stellen
1 Wählen Sie eine Linienvorlage mit Strichelung (siehe @ Schriftfarbe
(Typographietafel, Information) [S. 444] oder @ Schriftvorlagen (Be-
fehl) [S. 446]).

Strichelung bearbeiten
Sie können die Länge der Segmente und Lücken mit dem Befehl @ Striche-
lung bearbeiten [S. 477] unter @ Strichelung [S. 476] oder @ Linienvorlage
[S. 406] bestimmen.

12.5 ÜBER BUCHSTABENFORMATIERUNG


Ein Buchstabe in einer Text-, Infographik- oder Rechenblattkomponente
oder in einem graphischen Text hat eine Reihe von Eigenschaften, die in
ihrer Gesamtheit sein Format und Aussehen bestimmen. Dazu gehören
zum Beispiel Größe, Zeichensatz, Farbe, Stil, Sprache und Abstand. Im
Formatmenü sind alle Buchstabeneigenschaften gelistet.
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Buchstaben zu formatieren:
Es kommt ganz darauf an, welche Eigenschaft geändert werden soll, bzw.
ob Sie nur eine bestimmte Auswahl oder einen ähnlich formatierten Text
im ganzen Dokument ändern möchten.
Im allgemeinen können Sie die Eigenschaften einer Auswahl mit den
@ Formatmenü-Befehlen [S. 333] oder @ Schriftvorlagen [S. 446] sowie in
der @ Werkzeugleiste [S. 543] oder den @ Typographietafeln [S. 496] des
Informationendialogs ändern.
Sie können das Format für den neuen Text festlegen, indem Sie die
Einfügemarke an die Stelle setzen, wo Sie beginnen möchten, dann die
Eigenschaften wie gewünscht ändern und dann zu schreiben beginnen.

Siehe auch
@ Hängende Initialen [S. 153]
@ Schriftvorlagen benutzen [S. 162]
@ Schriftvorlage (Befehl) [S. 446]
144 Kapitel 12: Formate

@ Werteformate und Schriftvorlagen [S. 193]

12.6 SCHRIFTSTILE
Der Schriftstil enthält Eigenschaften wie Fett, Kursiv oder Unterstri-
chen sowie Größe und Position der Buchstaben. Viele Stile erscheinen
in den Untermenüs des Befehls @ Stil [S. 475]. Sie können in den @ Typo-
graphietafeln [S. 496] des Informationendialogs auch eine Schriftvorlage
auf eine Auswahl anwenden.
Eine @ Vorlage [S. 158] besteht aus verschiedenen Eigenschaften, die
Sie als Gruppe anwenden.

12.7 BUCHSTABENGRÖSSE UND ZEICHENSATZ


+ Zeichensatz und Größe einer Textauswahl festlegen
1 • Wählen Sie die Befehle @ Zeichensatz [S. 509] und @ Größe
[S. 353].
• Benutzen Sie die Typographietafel @ Zeichensatz [S. 511] des In-
formationendialogs.
Wenn Sie eine Schriftgröße wählen, werden die Buchstaben norma-
lerweise in der im Zeichensatz definierten Breite angezeigt. Sie können
@ Breite und Abstand [S. 145] jedoch ändern.
Sie können die Schriftgrößeneinheiten in der @ Dokumenttafel
[S. 302] des Dialogs Dokumenteinstellungen ändern.
Die Anzeige der Zeichensätze im Zeichensatzmenü können Sie än-
dern. Dazu benutzen Sie die @ Programmtafel [S. 423] des Dialogs Grund-
einstellungen.

12.8 UNTERSTREICHEN UND DURCHSTREICHEN


Sie können Linien benutzen, um Buchstaben zu unterstreichen oder
durchzustreichen. Beide Eigenschaften benutzen die gleiche Linienvor-
lage, in der Breite, Farbe, Muster und Strichelung festgelegt sind.
Sie können Text oder Einzelwörter sowohl einfach als auch doppelt
unterstreichen.

+ Textauswahl unterstreichen
1 • Wählen Sie Einfach unterstrichen oder Doppelt unterstri-
chen im Untermenü @ Stil [S. 475].
12.9: Sprache 145

• Wählen Sie die Art der Unterstreichung in der Typographietafel


@ Zeichensatz [S. 511] des Informationendialogs.
• Klicken Sie einen der Unterstrichenknöpfe in der @ Typographie-
palette [S. 538].
Sie können zusätzlich bestimmen, ob die Unterstreichungslinie zwi-
schen den einzelnen Wörtern unterbrochen sein soll, indem Sie
Wörter unterstrichen wählen.
Im gleichen Untermenü bzw. den gleichen Dialogen können Sie die
Einstellung Durchgestrichen für eine Auswahl vornehmen.

12.9 SPRACHE
Jedem Buchstaben ist eine Sprache zugeordnet, deren Regeln RagTime
bei der Rechtschreibprüfung oder Silbentrennung benutzt. Für RagTime
sind Wörterbücher in vielen Sprachen erhältlich, von denen ein einzelner
Text beliebig viele enthalten kann.

+ Sprache für eine Textauswahl bestimmen


1 • Wählen Sie eine Sprache aus dem Untermenü des Befehls
@ Sprache [S. 472].
• Wählen Sie eine Sprache in der Typographietafel @ Linguistik
[S. 393] des Informationendialogs.

12.10 BUCHSTABENBREITE UND BUCHSTABENABSTAND


Ein Zeichensatz bestimmt die Breite eines Buchstabens sowie den Leer-
raum vor und hinter ihm. Sie können jedoch die Buchstabenbreite und
den Buchstabenabstand ändern.

Dehnen
Sie können die Buchstabenbreite einschließlich der Leerstellen durch ho-
rizontale Skalierung ändern, indem Sie die Typographietafel @ Linguistik
[S. 393] des Informationendialogs für die Skalierung der Auswahl benut-
zen.
l Müssen Sie einen Text in einem Container insgesamt vergrößern
oder verkleinern, um den vorhandenen Platz zu füllen, oder nur die
Höhe oder die Breite eines Textes ändern, können Sie den Container
skalieren (siehe @ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotie-
ren [S. 59]). Dies hat keine Auswirkung auf die Anzeige der Kompo-
nente in anderen Containern.
146 Kapitel 12: Formate

Unterschneiden von Buchstaben


Die Einstellung Unterschneiden bezieht sich auf den Abstand zwischen
bestimmten Buchstabenpaaren, z. B. „A“ und „V“. Beim Unterschneiden
werden die Buchstaben näher zusammengerückt, so daß der untere Teil
des Buchstabens „A“ unter den oberen Teil des Buchstabens „V“ rückt.
Im Ergebnis wirkt der Abstand zwischen den beiden Lettern optisch bes-
ser.
Ob und welche Buchstabenpaare als Unterschneidungspaare defi-
niert sind und wie groß der Grad der Unterschneidung ist, ist im Zeichen-
satz festgelegt. Sie können die Unterschneidung für eine Auswahl im Me-
nü @ Stil [S. 475] oder in der Typographietafel @ Schriftanordnung [S. 442]
des Informationendialogs einstellen.

Abstand
Mit Abstand können Sie den Platz zwischen zwei Buchstaben bestim-
men, ohne daß sich dies auf deren Form auswirkt. Sie können einen sehr
weiten Abstand definieren oder ihn so eng wählen, daß sie sich überlap-
pen.
Sie können den Abstand für eine Auswahl mit den Befehlen im Unter-
menü Positionen des Befehls @ Stil [S. 475] oder in der Typographietafel
@ Schriftanordnung [S. 442] des Informationendialogs einstellen. Der Be-
fehl Anderer im Untermenü zu @ Positionen [S. 497] öffnet einen Dialog,
in dem Sie einen Wert eingeben können.
Die Anzeigemaßeinheiten für die Schriftgröße können Sie in der
@ Dokumenttafel [S. 302] des Dialogs Dokumenteinstellungen ändern.

Wortabstände bei Blocksatz


Beim Arbeiten mit Blocksatz können Sie die Feinabstimmung der Abstän-
de wie bei „Abstand“ beschrieben, vornehmen oder es RagTime überlas-
sen, den optimalen Wortabstand zu finden, indem Sie die entsprechen-
den Einstellungen in der @ Textanordnungstafel [S. 487] des Informatio-
nendialogs wählen.

12.11 KAPITÄLCHEN
Mit dem Befehl Kapitälchen im Untermenü des Befehls @ Stil [S. 475] wer-
den klein geschriebene Buchstaben als skalierte Großbuchstaben ange-
zeigt.
Sie können die Skalierungswerte für eine Textauswahl in der Typo-
graphietafel @ Schriftanordnung [S. 442] des Informationendialogs än-
dern. Die Werte werden nur bei Anwendung von Kapitälchen benutzt.
12.12: Hoch- und Tiefstellung 147

12.12 HOCH- UND TIEFSTELLUNG


Die Buchstaben einer Textzeile sind normalerweise an der Grundlinie aus-
gerichtet. Sie können Buchstaben aber auch hoch- oder tiefstellen.
Zum Hoch- und Tiefstellen von Buchstaben benutzen Sie die ent-
sprechenden Befehle im Untermenü von @ Stil [S. 475].
Für die vertikale Verschiebung und die Skalierung können Sie in der
Typographietafel @ Schriftanordnung [S. 442] des Informationendialogs
auch andere Werte eingeben.

12.13 SONDERZEICHENFORMATE
RagTime 6.5 kann den Stil Kuromaru auf japanische Buchstaben anwen-
den, wobei dafür ein geeignetes Schriftsystem installiert sein muß. Sie
können die entsprechende Einstellung für eine Textauswahl in der Ty-
pographietafel @ Zeichensatz [S. 511] des Informationendialogs vorneh-
men.

12.14 ÜBER ABSATZFORMATIERUNG


Ein Absatz in einer Text-, Infographik- oder Rechenblattkomponente oder
in einem graphischen Text hat eine Reihe von Eigenschaften, die in ihrer
Gesamtheit sein Format oder Aussehen bestimmen. Zu den Absatzeigen-
schaften gehören zum Beispiel Zeilenabstand, Ränder, Tabulatoren und
Spaltenanzahl. Im Dialog @ Textinformation [S. 373] werden alle Absatzei-
genschaften angezeigt.
Absätze können auf verschiedene Weise formatiert werden. Es
kommt darauf an, welche Eigenschaften geändert werden sollen und ob
Sie nur eine Textauswahl oder ähnlich formatierten Text im ganzen Doku-
ment ändern möchten.
Einige Eigenschaften einer Auswahl können Sie in der @ Werkzeug-
leiste [S. 543], im Dialog @ Textinformation [S. 373], mit @ Menübefehlen
[S. 333] oder mit @ Absatzvorlagen [S. 233] ändern.
Sie können einen neuen Text formatieren, indem Sie die Einfügemar-
ke an die Stelle bewegen, an der Sie mit der Texteingabe beginnen möch-
ten, die Eigenschaften wie gewünscht ändern und dann zu schreiben be-
ginnen.

Siehe auch
@ Absatznumerierung [S. 80]
@ Spaltenformat [S. 80]
@ Absatzvorlagen benutzen [S. 162]
148 Kapitel 12: Formate

@ Absatzvorlage (Befehl) [S. 233]


@ Text [S. 75]

12.15 TEXTAUSRICHTUNG AN RÄNDERN


„Ausrichtung“ bezieht sich auf die vertikale Anpassung von Textzeilen an
die Ränder. Sie können Text am linken oder am rechten Rand oder an
beiden zugleich ausrichten oder ihn in jeder Zeile zentrieren.

+ Absatzausrichtung ändern
1 @ Wählen Sie einen Absatz oder mehrere Absätze aus [S. 78].
2 • Klicken Sie einen der Ausrichtungsknöpfe in der @ Werkzeuglei-
ste [S. 543].
• Wählen Sie den Befehl @ Ausrichtung [S. 275].
• Benutzen Sie die @ Texträndertafel [S. 489] im Informationen-
dialog.
l Beim Arbeiten mit Blocksatz können Sie RagTime die Anpas-
sung des @ Wortabstands [S. 146] überlassen oder die entspre-
chende Feineinstellung selbst vornehmen.

12.16 RÄNDER EINSTELLEN


Sie können den linken und rechten Rand von Absätzen einstellen. Den
linken Rand können Sie unabhängig für die erste und die restlichen Zeilen
einstellen.
Sie können die Ränder der Textauswahl in der @ Texträndertafel
[S. 489] des Informationendialogs ändern.
Sie können die Ränder auch manuell ändern, wobei das horizontale
Lineal sichtbar sein muß (siehe@ Lineale und Raster (Menü) [S. 392]).

+ Ränder oder Erstzeileneinzug manuell ändern


1 @ Wählen Sie einen Absatz oder mehrere Absätze [S. 78] aus.
Das Lineal ist sichtbar. Darunter wird die Tabulatorleiste mit den
Randstellern und dem Erstzeileneinzug angezeigt.
12.17: Tabulatoren und Tabulatorfüllungen 149

2 Ziehen Sie zum Einstellen der Ränder oder des Erstzeileneinzugs ei-
ne der Randmarkierungen auf die gewünschte Stelle. Die Einrückung
der ersten Zeile kann rechts oder links vom linken Rand beginnen.
Die Markierung für den Erstzeileneinzug ist immer frei beweglich.
Wenn Sie allerdings die Markierung für den linken Rand verschieben,
ändert sich auch die Position des Erstzeileneinzugs, wobei der relati-
ve Abstand zum Rand gleich bleibt. Sie können den linken Randstel-
ler auch separat verschieben, indem Sie ihn bei gedrückter o -Taste
ziehen.

12.17 TABULATOREN UND TABULATORFÜLLUNGEN


Tabulatoren werden zur Ausrichtung von Text in Spalten benutzt. Tabula-
toren können gesetzt werden
• als automatische Tabulatoren
• durch manuelles Einfügen von Tabulatoren
• durch Ändern der Tabulatoren und Füllbuchstaben in der @ Texträn-
dertafel [S. 489] des Informationendialogs.

Tabulatorposition
Meist ist die Position eines Tabulators durch seinen Abstand vom linken
Rand bestimmt. Dies wird im Lineal durch einen nach links weisenden
Winkel unter dem Tabulatorsymbol gekennzeichnet. In der @ Textränder-
tafel [S. 489] sind die Abstände positive Zahlen.
Tabulatoren können jedoch auch durch den Abstand zum rechten
Rand bestimmt werden, sodass sie z. B. bein Ändern einer Container-
breite automatisch entsprechend verschoben werden. Solche Tabulato-
ren sind im Lineal durch einen nach rechts weisenden Winkel gekenn-
zeichnet, die Positionsangabe in der @ Texträndertafel [S. 489] ist eine
negative Zahl.

Automatische Tabulatoren
Automatische Tabulatoren bleiben so lange eingeschaltet, bis sie ausge-
schaltet oder durch manuelle Tabulatoren ersetzt werden. Sie können au-
tomatische Tabulatoren in der Tafel @ Textränder [S. 489] des Informatio-
nendialogs ändern.
Wenn Sie einen manuellen Tabulator setzen, werden die automati-
schen Tabulatoren links von ihm gelöscht. Wird der manuelle Tabulator
gelöscht, stehen die automatischen Tabulatoren wieder zur Verfügung.
150 Kapitel 12: Formate

Manuelle Tabulatoren
Für die Anzeige oder zum manuellen Setzen von Tabulatoren muß das
horizontale Lineal sichtbar (siehe @ Lineale und Raster (Menü) [S. 392])
und die Einfügemarke im Text sein.

+ Tabulatoren manuell setzen


1 @ Wählen Sie einen Absatz oder mehrere Absätze [S. 78] aus.
Wenn die Absätze unterschiedliche Tabulatoreinstellungen haben,
werden die Tabulatoren des ersten ausgewählten Absatzes ange-
zeigt und der Hintergrund der Tabulatorleiste erscheint gemustert.
2 Klicken Sie den Knopf Tabulatorfüllung unter den anderen Tabu-
latorknöpfen in der @ Werkzeugleiste [S. 543], wenn Sie den Abstand
zwischen den Tabulatoren mit einem Buchstaben füllen wollen.
l Sie können den als Füllung benutzten Buchstaben in der @ Tex-
trändertafel [S. 489] des Informationendialogs ändern.
3 Zum Auswählen eines Tabulators klicken Sie einen @ Tabulatorknopf
[S. 151] in der Werkzeugleiste.

4 Zum Einfügen eines Tabulators klicken Sie in die Tabulatorleiste.


Dieser Tabulator wird allen Absätzen der Auswahl zugeordnet. Ha-
ben die Absätze bereits andere Tabulatoreinstellungen, werden die-
se nicht geändert.
Solange der Tabulatorknopf ausgewählt ist, können Sie den gleichen
Tabulator mit Klicken mehrfach setzen.

+ Tabulatoren am linken oder rechten Rand ausrichten


1 Zum Wechseln des Randes halten Sie beim Erzeugen oder Bewegen
des Tabulators
Z w gedrückt.
z o gedrückt.
Ein Winkel unter dem Tabulatorsymbol weist in die Richtung des Ran-
des, relativ zu dem die Tabulatorposition bestimmt ist.

+ Tabulator entfernen
1 Ziehen Sie den Tabulator aus der Tabulatorleiste.
Wenn der Zeiger zum „Papierkorb“ wird, lassen Sie die
Maustaste los.
12.18: Tabulatorarten 151

12.18 TABULATORARTEN
Tabulator links

Tabulator Mitte

Tabulator rechts

Dezimaltabulator

Tabulator Kintou waritsuke

12.19 ZEILENABSTAND
Sie können den @ Zeilenabstand in der @ Texträndertafel [S. 489] des In-
formationendialogs ändern.

Zeilenabstand bearbeiten
In der @ Texträndertafel [S. 489] des Informationendialogs können Sie die
Höhe und Verteilung des Zeilenabstands definieren. Zum Einstellen der
üblichen Zeilenabstände ein-, anderthalb- und zweizeilig können Sie die
Knöpfe in der @ Werkzeugleiste [S. 543] benutzen. Ein weiterer Knopf öff-
net einen Dialog zum Einstellen des Zeilenabstands.
152 Kapitel 12: Formate

Grundlinienraster
Falls die Grundlinien durch Objekte vor dem Text leicht verschoben sein
sollten, können Sie die Textzeilen einer Seite mit Hilfe des @ Grundlinien-
rasters [S. 82] ausrichten.

Abstand zwischen Absätzen


Sie können den Abstand vor oder hinter einem Absatz festlegen. RagTime
kann den Abstand nach einem Absatz und den Abstand vor dem nächsten
Absatz addieren oder nur den größeren der beiden Werte benutzen.
Wählen Sie die entsprechenden Einstellungen
• für ausgewählte Absätze in der @ Allgemeintafel [S. 254] des Infor-
mationendialogs und
• für neue Komponenten in der @ Texttafel [S. 491] des Dialogs Doku-
menteinstellungen.

12.20 ABSATZUMBRUCH
Beim Formatieren des Textes einer Seite kann es vorkommen, daß ein
Absatz nicht mehr ganz auf diese Seite paßt. Dabei sollte im allgemei-
nen eine einzelne Zeile am Anfang oder Ende einer Seite grundsätzlich
vermieden werden, insbesondere dann, wenn es sich um zwei nicht ge-
genüberliegende Seiten handelt. Die gebräuchliche Bezeichnung für die
letzte Zeile eines Absatzes einer Seite, die am Anfang der nächstfolgen-
den Seite steht, ist „Hurenkind“. Die Bezeichnung für die erste, separat
stehende Zeile eines Absatzes auf einer Seite, der auf der nächsten Seite
fortgeführt wird, lautet „Schusterjunge“ oder „vagabundierende Zeile“.
12.21: Hängende Initialen 153

Überschriften und Titel (die normalerweise als einzeilige Absätze


gelten) sollten ebenfalls nicht unten auf einer Seite erscheinen, es sei
denn, es können dort noch zusätzlich mindestens zwei Zeilen des nach-
folgenden Absatzes untergebracht werden.
RagTime kann „Hurenkinder“, „Schusterjungen“ und die nachfol-
genden Absätze als Absatzeigenschaften behandeln. Sie können einstel-
len, wieviele Zeilen für sich allein stehen dürfen und ob der Absatz mit
dem folgenden Absatz verbunden werden muß.
In der @ Textanordnungstafel [S. 487] des Informationendialogs kön-
nen Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

12.21 HÄNGENDE INITIALEN


Hängende Initialen werden als Schmuckelemente für Text benutzt.

Obwohl dadurch Buchstaben beeinflußt werden, handelt es sich um


eine Absatzeigenschaft, die Sie für einen bestimmten Absatz festlegen
können. Sie können die Höhe der Initialen in der Anzahl Zeilen festlegen
und einstellen, wieviele Buchstaben auf diese Weise formatiert werden
sollen. Je nach Zeichensatz kann es vorkommen, daß die Ausrichtung der
Initialenoberkante mit der der Buchstaben in der ersten Textzeile nicht
übereinstimmt. Sie können die Initialen gegebenenfalls dann so skalie-
ren, daß der Platz exakt ausgefüllt wird.
Durch die Angabe, auf welcher Zeile der Text beginnen soll, können
Sie die Initialen tiefer oder höher stellen.
Auch ein Wort mit nur einem Buchstaben kann als hängender Buch-
stabe erscheinen. In einem solchen Fall unterdrückt RagTime die Leer-
stelle nach dem Wort, damit die vertikale Ausrichtung der Zeilen neben
dem hängenden Buchstaben gewährleistet ist. Die Leerstelle wird nicht
154 Kapitel 12: Formate

gelöscht und erscheint wieder, wenn der hängende Buchstabe nicht mehr
benutzt wird.

+ Hängende Initialen erzeugen


1 @ Wählen Sie einen Absatz oder mehrere Absätze aus [S. 78]
2 Ändern Sie die Einstellungen in der @ Textanordnungstafel [S. 487]
des Informationendialogs.

Siehe auch
@ Über Buchstabenformatierung [S. 143]

12.22 STANDARDWERTE EINSTELLEN


Standardeinstellungen sind die Einstellungen, die RagTime für einen Vor-
gang benutzt, wenn Sie nichts anderes einstellen. Der Standardwert für
die Farbe von Text ist beispielsweise Schwarz.
Sie können Standardwerte für neue Dokumente oder neue Elemente
beeinflussen (siehe @ Dokumenteinstellungen (Befehl) [S. 301]).
Wenn @ nichts ausgewählt ist [S. 156], werden einige Standardwerte
für neue Elemente durch die letzten Einstellungen, die in einer Palette
oder im Untermenü eines Befehls vorgenommen wurden, bestimmt.

Linien und Ränder


Alle @ Linien und Ränder von Zeichnungsobjekten, die in einer Zeich-
nungskomponente erzeugt werden, haben die gleichen Standardeinstel-
lungen. Die Ränder von Zeichnungsobjekten, außer Linien, die in einem
Layout oder Stammlayout erzeugt werden, haben andere Standardein-
stellungen. Sie können die Standardeinstellungen für beide in der @ Lini-
entafel [S. 397] der Dokumenteinstellungen bestimmen.
Die meisten der Einstellungen in der Linientafel beeinflussen die ers-
te Gruppe von Objekten. Die Standard-Linienvorlage für Container in ei-
nem Layout oder Stammlayout wird durch das Einblendmenü Container
im Layout erhalten… bestimmt. Wenn Sie den gleichen Linientyp für Ob-
jektränder in einem Layout oder Stammlayout haben wollen, wählen Sie
den Linienstil wie alle anderen.

Andere Objekteigenschaften
Sie können Text umfließt Objekte in der @ Zeichnungstafel [S. 516] der
Dokumenteinstellungen ankreuzen. Wenn Sie diese Einstellung einschal-
ten, können Sie die Trennung von Objekten in der @ Texttafel [S. 491]
12.22: Standardwerte einstellen 155

der Dokumenteinstellungen bestimmen. Sie können weitere Einstellun-


gen für neue Objekte in der @ Zeichnungstafel [S. 516] der Dokumentein-
stellungen bestimmen.

Schrift und Absätze


In RagTime gibt es einige Vorlagen, die für spezielle Zwecke benutzt wer-
den. Sie können alle umbenannt werden, und alle, bis auf eine, können
gelöscht werden. Trotzdem empfehlen wir, daß Sie nur die Definitionen
der folgenden Vorlagen ändern, sie aber nicht löschen oder umbenen-
nen. Falls Sie eine der Vorlagen löschen sollten, können Sie die mitgelie-
ferten Vorlagen wiederherstellen, wenn Sie das Dokument d RagTime-
6-Hilfsmittel.rtd löschen und RagTime neu starten. Bedenken
Sie dabei, daß auch alle anderen Einstellungen in d RagTime-6-
Hilfsmittel.rtd verloren gehen.
Z Die Datei d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd finden Sie im Ord-
ner f Anwendungsdaten\RagTime des Systemordners.
z Die Datei d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd finden Sie im Ord-
ner f ~/Library/Preferences/RagTime im Privatordner.
RagTime benutzt immer die intern definierte Absatzvorlage als Standard-
vorlage. Diese Vorlage heißt Standardabsatz, und RagTime wird sie be-
nutzen, auch wenn Sie ihren Namen ändern. Natürlich können Sie auch
die Einstellungen dieser Vorlage bearbeiten, um eine Standardvorlage für
@ Schriftvorlagen [S. 446] und @ Absatzvorlagen [S. 233] zu erzeugen.
RagTime benutzt die Absatzvorlage Inhaltsverzeichnis beim Erzeu-
gen eines Inhaltsverzeichnisses, die Absatzvorlage Index beim Erzeugen
eines Indexes und die Absatzvorlage Fußnoten für Fußnoten.
Die Überschriften-Vorlagen unterscheiden sich von allen anderen
Vorlagen. Nur sie enthalten eine interne Markierung, die für das Erzeugen
des Inhaltsverzeichnisses nötig ist.

Farbe ändern
Sie können die Farben von neuen Zeilen, Füllung und Schriftzeichen än-
dern, indem Sie die Farbe in der entsprechenden Tafel der Dokumentein-
stellungen bestimmen. Sie können die
• Hilfslinien in der @ Zeichnungstafel [S. 516]
• Füllungsfarbe in der @ Füllungstafel [S. 340]
• Linien in der @ Linientafel [S. 397]
• Zellenfüllung und Linien in der @ Rechenblatt-Tafel [S. 428]
• Spaltenlinien und Fußnotentrenner in der @ Texttafel [S. 491] ändern.
156 Kapitel 12: Formate

12.23 STANDARDWERTE, WENN NICHTS AUSGEWÄHLT IST


Sie können viele Standardwerte ändern, indem Sie die entsprechende
Einstellung bei leerer Auswahl vornehmen. Die Änderungsmöglichkeiten
sind dabei von der jeweils aktiven Komponente abhängig.

Muster
Wenn Sie ein Muster wählen, während keine Auswahl getroffen ist, wird
es als Füllung für neue Objekte benutzt. Davon werden sowohl Layout-
als auch Zeichnungskomponenten beeinflußt.

Farbe
Wenn Sie eine Farbe wählen, während keine Auswahl getroffen ist, wird
diese Farbe als Füllung für neue Objekte in Layout- und Zeichnungskom-
ponenten benutzt oder für Schriftzeichen in einer Textkomponente.

Strichelung
Wenn Sie einen Strichelungstyp wählen, wenn keine Auswahl getroffen
ist, wird die Strichelung für neue Zeilen und die Ränder neuer geschlos-
sener Objekte benutzt. Layout und Zeichnungsobjekte werden davon un-
terschiedlich beeinflußt. Das heißt, wenn Sie eine Strichelung in einem
Layout wählen, haben Objekte, die in Zeichnungskomponenten erzeugt
werden, diese Strichelung nicht.
KAPITEL

13
Vorlagen
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Vorlagen für Füllungen,
Linienstile, Schrift- und Absatzformaten sowie deren Verwendung in
RagTime 6.5.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
158 Kapitel 13: Vorlagen

13.1 ÜBER VORLAGEN


Eine „Vorlage“ ist eine unter einer Bezeichnung zusammengefaßte Liste
miteinander verwandter Eigenschaften. In RagTime gibt es Vorlagen für
@ Schriftzeichen [S. 162], @ Absätze [S. 162], @ Linien [S. 161] und @ Füllun-
gen [S. 160]. Vorlagen ermöglichen es bequem und zuverlässig im gan-
zen Dokument allgemeingültig Änderungen an ähnlichen Elementen vor-
zunehmen. Wenn Sie eine Vorlage auf ein Element anwenden, markiert
RagTime das Element. Wenn Sie später Eigenschaften in einer Vorlage im
Vorlagenfenster ändern, ändert RagTime alle mit der Vorlage markierten
Elemente.
Wenn Sie beispielsweise eine Schriftvorlage mit dem Namen Über-
schrift erzeugen und alle Überschriften im Dokument mit dieser Vorlage
formatieren, können Sie später ohne Probleme Änderungen vornehmen.
Wenn Sie ursprünglich Überschrift mit „Times, fett, 14 Punkt“ definiert
haben und sehen wollen, wie Chicago, Kursiv, 12 Punkt aussieht, müssen
Sie nur die Schriftvorlage öffnen und können die Änderungen dort vor-
nehmen. Alle Textstellen, die die Vorlage Überschrift verwenden, wer-
den entsprechend geändert.
Sie können einzelne Eigenschaften ausgewählter Elemente immer
ändern, indem Sie die entsprechenden Befehle benutzen. RagTime be-
hält diese Änderungen bei, auch wenn Sie die Vorlage ändern. Wenn Sie
aber eine andere Vorlage anwenden oder die gleiche Vorlage nochmals
benutzen, behält die Vorlage vor anderen Änderungen den Vorrang.
Neue Vorlagen erzeugen oder bereits bestehende bearbeiten Sie in
einem der Vorlagenfenster, die im Untermenü @ Hilfsmittel [S. 331] er-
scheinen. Die Vorlagen, die Sie im Vorlagenfenster erzeugen, erscheinen
auch im Inventar und in den Untermenüs diverser Befehle. Sie können
Vorlagen-Familien erzeugen, in denen „Kinder“ Eigenschaften eines El-
ternteils @ erben [S. 158] können.
Sie können mit Vorlagen auch die @ Standardeinstellungen [S. 154]
für neuen Text und Zeichnungsobjekte bestimmen.
Im Vorlagenfenster werden die Vorlagen angezeigt, die sich im ak-
tiven Dokument oder unter d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd in den
Voreinstellungen befinden. Die letzteren stehen für alle Dokumente zur
Verfügung.

13.2 VORLAGENVERERBUNG
Vorlagen erscheinen in @ Hierarchischen Listen [S. 554] in Vorlagenfens-
tern oder im Inventar. Eine Vorlage und die Gruppe der darunter angeord-
neten Vorlagen bilden eine Familie. Die erste Vorlage ist der Elternteil, die
13.3: Einstellungen erben 159

in der Gruppe sind Kinder. Ein Kind kann auch der Elternteil einer neuen
Familie sein. Außerdem kann ein Kind eine Eigenschaft vom Elternteil er-
ben (siehe @ Einstellungen erben [S. 159]). Sie können aber auch neue
Eigenschaften im Vorlagenfenster einstellen.
Nachdem Sie eine Vorlage erzeugt haben, können Sie diese dazu
benutzen, eine Familie von verwandten Vorlagen herzustellen. Wenn Sie
beispielsweise Palatino für die Überschriften in Ihrem Text benutzen wol-
len, können Sie eine „Überschriften“-Vorlage erzeugen, in der Sie den
Zeichensatz „Palatino“ benutzen. Sie können dann auf dieser Vorlage
aufbauend weitere Vorlagen erzeugen, um beispielsweise die Größe zu
ändern oder eine Schrifttype als einfach und eine andere als fett zu defi-
nieren.
Sie können Vorlagen in den hierarchischen Listen bewegen, um ihre
Position innerhalb einer Familie zu ändern. Wenn eine Vorlage, die dazu
bestimmt ist eine Eigenschaft zu erben, in eine andere Gruppe bewegt
wird, erbt die Vorlage die Eigenschaften der neuen Eltern.

13.3 EINSTELLUNGEN ERBEN


Die meisten Einstellungen einer Vorlage können von übergeordneten Vor-
lagen geerbt werden, das heißt, in untergeordneten Vorlagen wird diesel-
be Einstellung wie in der zugehörigen übergeordneten Vorlage benutzt.
Änderungen in der übergeordneten Vorlage wirken in den untergeordne-
ten Vorlagen.
Je nach Art der Einstellung wird das Erben über unterschiedliche
Schalter gesteuert:

Mit diesen Knöpfen schalten Sie das Erben für Einstellungs-


gruppen oder Texteingabefelder ein oder aus (Beispiel: Schriftgröße).
p Geerbt
Die Menüs der Eigenschaften, deren Einstellung Sie aus einer vorge-
gebenen Liste wählen müssen, enthalten den zusätzlichen Eintrag
Geerbt.

13.4 VORLAGEN BEARBEITEN


Die folgenden Schritte treffen für alle Vorlagen zu:

+ Eine Vorlage erzeugen


1 Klicken Sie P Neu.
Der neue Eintrag Ohne Titel erscheint in der Liste.
160 Kapitel 13: Vorlagen

2 Ziehen Sie den neuen Eintrag auf die Vorlage, von der Eigenschaften
@ geerbt [S. 158] werden sollen.
Die „Eltern“-Vorlage wird markiert. Wenn Sie den Mausknopf loslas-
sen, wird die neue Vorlage unter dem Elternteil eingeordnet.

+ Einen Vorlagennamen bearbeiten


1 Doppelklicken Sie auf den Namen.
Der Name ist ausgewählt.
2 Tippen Sie einen neuen Namen.

+ Die Eigenschaften einer Vorlage ändern


1 Erweitern Sie die Vorlagenliste, falls notwendig.
2 Klicken Sie auf die Vorlage, die Sie bearbeiten wollen.
3 In einigen Vorlagenfenstern sind die Eigenschaften in @ Tafeln geglie-
dert.
4 Stellen Sie die gewünschte Option ein.

+ Eine Vorlage löschen


1 Wählen Sie die Vorlage.
2 Klicken Sie P Löschen.

Siehe auch
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]
@ Linienvorlagen benutzen [S. 161]
@ Absatzvorlagen benutzen [S. 162]
@ Schriftvorlagen benutzen [S. 162]

13.5 FÜLLVORLAGEN BENUTZEN


Füllvorlagen haben folgenden Attribute: Farbe, Dichte, Muster und Ver-
lauf. Sie können faktisch überall dort benutzt werden wo Farbe vorkommt.

+ Eine Vorlage erzeugen und bearbeiten


1 Öffnen Sie das @ Füllvorlagenfenster [S. 343].
2 Wählen Sie einen Stil aus der Liste, oder drücken Sie den Knopf Neu.
Neue Füllvorlagen sind einfarbig. Sie können eine Option für ein
Muster oder einen Verlauf einstellen. Die Druckoption bestimmt, ob
die Füllung gedruckt wird oder nicht.
13.6: Linienvorlagen benutzen 161

+ Eine Füllvorlage auf ausgewählte Elemente anwenden


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Füllvorlage [S. 342].
• Wählen Sie eine Füllvorlage aus dem Einblendmenü in der @ Fül-
lungstafel [S. 341] des Informationendialogs, um eine Füllvorla-
ge auf ausgewählte Objekte anzuwenden.
• Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inven-
tar oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entspre-
chenden Element ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag
and Drop) [S. 208], @ Über das Inventar [S. 29] und @ Füllvorla-
gen (Befehl) [S. 343])
Sie können die Füllvorlage für neue Objekte in der @ Füllungstafel
[S. 340] der Dokumenteinstellungen bestimmen.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]

13.6 LINIENVORLAGEN BENUTZEN


Linienvorlagen haben die Eigenschaften Stärke, Position, Enden, Ecken,
Strichelung und Füllvorlage.

+ Eine Linienvorlage erzeugen und bearbeiten


1 Benutzen Sie das @ Linienvorlagenfenster [S. 406].

+ Eine Linienvorlage auf ausgewählte Elemente anwenden


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Linienvorlage [S. 405].
• Wählen Sie eine Vorlage aus dem Einblendmenü in der @ Lini-
entafel [S. 402] des Informationendialogs.
• Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inven-
tar oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entspre-
chenden Element ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag
and Drop) [S. 208], @ Über das Inventar [S. 29] und @ Linienvor-
lagen (Befehl) [S. 406])
Sie können die Linienvorlage für neue Objekte in der @ Linientafel
[S. 397] der Dokumenteinstellungen bestimmen.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
162 Kapitel 13: Vorlagen

13.7 ABSATZVORLAGEN BENUTZEN


Eine Absatzvorlage definiert Randbreite, Ausrichtung an linken und rech-
ten Rändern, Zeilenabstand und Absatzumbruch, Tabulatoreneinstellun-
gen usw.

+ Eine Absatzvorlage erzeugen und bearbeiten


1 Benutzen Sie das @ Absatzvorlagenfenster [S. 233].

+ Eine Vorlage auf ausgewählte Absätze anwenden


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Absatzvorlage [S. 233].
• Wählen Sie eine Absatzvorlage aus dem Einblendmenü in der
@ Textanordnungstafel [S. 487] des Informationendialogs.
• Wählen Sie eine Absatzvorlage aus dem Einblendmenü in der
@ Werkzeugleiste [S. 543].
• Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inven-
tar oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entspre-
chenden Element ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag
and Drop) [S. 208], @ Über das Inventar [S. 29] und @ Absatzvor-
lagen (Befehl) [S. 233])
l Das Ende eines Absatzes ist normalerweise unsichtbar, kann aber
@ gezeigt [S. 518] werden. Wenn Sie das Ende eines Absatzes lö-
schen, wird der folgende Absatz an den vorhergehenden angebun-
den und übernimmt dessen Absatzvorlage.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Über Absatzformatierung [S. 147]

13.8 SCHRIFTVORLAGEN BENUTZEN


Eine Schriftvorlage bestimmt den Zeichensatz, Größe, Ausschmückung,
Sprache usw.

+ Eine Schriftvorlage erzeugen oder bearbeiten


1 Benutzen Sie das @ Schriftvorlagenfenster [S. 446].

+ Eine Schriftvorlage auf ausgewählten Text anwenden


1 • Benutzen Sie den Befehl @ Schriftvorlage [S. 446].
• Wählen Sie eine Schriftvorlage aus dem Einblendmenü in den
@ Typographietafeln [S. 496] des Informationendialogs.
13.8: Schriftvorlagen benutzen 163

• Wählen Sie eine Schriftvorlage aus dem Einblendmenü in


der @ Werkzeugleiste [S. 543] oder der @ Typographiepalette
[S. 538].
• Wählen Sie eine Schriftvorlage aus dem Einblendmenü in der
@ Textanordnungstafel [S. 487] des Informationendialogs, um
die Vorlage in ganzen Absätzen zu ändern.
• Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inven-
tar oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entspre-
chenden Element ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag
and Drop) [S. 208], @ Über das Inventar [S. 29] und @ Schriftvor-
lagen (Befehl) [S. 446])

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Über Buchstabenformatierung [S. 143]
164 Kapitel 13: Vorlagen
KAPITEL

14
Drucken
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Drucken mit RagTime 6.5.
Neben allgemeinen Anmerkungen erhalten Sie Erläuterungen der
Besonderheiten einzelner Komponentenarten.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
Frühere RagTime-Versionen enthielten die HTML-Erweiterung zum
Drucken in Bilddateien für das Internet. Der in RagTime 6.5 neue
@ HTML-Konverter [S. 220] geht weit über die ehemaligen Möglichkeiten
hinaus.
166 Kapitel 14: Drucken

14.1 ÜBER DRUCKEN


Wenn im vordersten Fenster eine RagTime-Komponente gezeigt wird, kön-
nen Sie die Komponente normalerweise drucken (Ausnahmen sind z. B.
Ton- oder Filmkomponenten).
Das Drucken und ähnliche Verfahren wie PDF-Export können Sie im
Wesentlichen über zwei Einstellungsgruppen steuern:

Vor dem Drucken


• Bestimmen Sie Papierformate, Seitengrößen, Blattaufteilungen usw.
(siehe @ Papierformat (Befehl) [S. 417], bei Layoutkomponenten bei
Bedarf für jede Seite getrennt @ Einzelseitenformat (Befehl) [S. 314]).
• Bestimmen Sie, ob und wie RagTime 6.5 Farben für die Darstellung
auf Druckern und Bildschirmen korrigieren soll (siehe @ Farbverwal-
tungstafel, Grundeinstellungen [S. 328]).
• Falls Sie farbseparierte Ausgabe planen, bestimmen Sie die nötigen
Farben und Füllvorlagen (siehe @ Farbseparation [S. 167]).
• Legen Sie mittels des Füllstils fest, ob Elemente wie Flächen, Lini-
en, Buchstaben usw. gedruckt werden sollen (siehe @ Füllungstafel,
Information [S. 341], @ Füllvorlagen (Befehl) [S. 343]).
• Stellen Sie ein, ob Zeichenobjekte einschließlich Inhalt (siehe @ Ob-
jekttafel, Zeichnungsinformation [S. 414]), oder Rechenblattzellen
(siehe @ Zellinhaltstafel, Rechenblattinformation [S. 519]) gedruckt
werden sollen.
• Steuern Sie die Darstellung von Rechenblattgitterlinien (siehe @ All-
gemeintafel, Rechenblattinformation [S. 251]) oder Zellrändern (sie-
he @ Zellränder (Befehl) [S. 521]).
• Steuern Sie Druckraster, Lichter- und Schattenbegrenzung für das
Dokument (siehe @ Drucktafel, Dokumenteinstellungen [S. 310]) oder
Bildkomponenten (siehe @ Drucktafel, Bildinformation [S. 309]).
• Falls Sie Seriendrucke planen, etwa für Serienbriefe oder Monatsplä-
ne, benutzen Sie Formeln mit entsprechenden Funktionen im Doku-
ment (siehe @ Druckfunktionen [RagTime-Formeln und -Funktionen]).
Sie können auch die für den Seriendruck nötigen Daten (z. B. Namen
oder Postleitzahlen) im Rechenblatt auswählen, in den Text ziehen
und dort ablegen. RagTime 6.5 bietet Ihnen dann an, die Formeln für
Sie zu erzeugen.
l Nichtdruckende Elemente, z. B., Containerränder, werden normaler-
weise auf dem Bildschirm gezeigt, um Ihnen die Bearbeitung der Ele-
mente zu erleichtern. Falls Sie einen Eindruck gewinnen wollen, wie
Ihre Komponenten gedruckt wirken, können Sie die Anzeige unter-
drücken (siehe @ Zeigen (Menü) [S. 518]).
14.2: Farbseparation 167

Beim Drucken
• Das eigentliche Drucken steuern sie über die Dialoge, die durch den
Befehl @ Drucken [S. 305] geöffnet werden. Für den PDF-Export fin-
den Sie entsprechende Einstellungen (siehe @ PDF exportieren (Be-
fehl) [S. 419]).
• Zum Drucken mit den zuletzt vorgenommen Einstellungen ohne An-
zeige von Dialogen steht der Befehl @ Einmal drucken [S. 313] zur
Verfügung.

14.2 FARBSEPARATION
RagTime 6.5 unterstützt farbseparierte Ausgabe mit PostScript-Geräten
und beim PDF-Export. Dabei können sowohl die Prozeßfarben Zyan (C),
Magenta (M), Gelb (Y) und Schwarz (K) als auch beliebige Schmuckfar-
ben separat ausgegeben werden.

Farben bestimmen und verwalten


Im RagTime-Dokument ist das Farbfenster (siehe @ Farben (Befehl)
[S. 319]) die zentrale Stelle zum Farben Bestimmen und Verwalten. Dort
können Sie Farben in diversen Farbmodellen definieren, benenen, ihre
Natur (Prozeß- oder Schmuckfarbe), Überdruckeigenschaften usw. ein-
stellen.
Selbstdefinierte Auszüge ermöglichen die Zusammenfassung meh-
rerer Schmuckfarben auf einem Auszug, wodurch z. B. die korrekte Aus-
gabe aus verschiedenen Quellen stammender Bilder ermöglicht wird.

Farben anwenden
Farben können Sie für allerlei Elemente (Zeichnungsobjekte, Buchstaben,
Rechenblattzellen usw.) anwenden (siehe @ Farbe [S. 140]).
Die Anwendung von benannten Farben (siehe @ Farben (Befehl)
[S. 319]) und Füllvorlagen (siehe @ Füllvorlagen (Befehl) [S. 343]) wird be-
sonders für die kontrollierte, hochqualitative und farbseparierte Ausgabe
empfohlen.
Zur realistischen und übereinstimmenden Darstellung der Farben
auf dem Monitor, Probedruckern und Auflagedruckern, auch in Kombina-
tion mit Prozeßfarbseparation, stehen Ihnen die Farbverwaltungsfunktio-
nen zur Verfügung (ICC Color Management, siehe @ Farbverwaltungstafel,
Grundeinstellungen [S. 328]).
168 Kapitel 14: Drucken

Farben ausgeben
Normalerweise werden RagTime-Daten bunt an den Drucker übergeben.
Falls der Drucker nicht mehrfarbig drucken kann, wandelt die Drucker-
software die Farben in Graustufen. Wenn Sie z. B. auf einem Farbdrucker
einfarbig drucken wollen, kann RagTime 6.5 Farben auch in Graustufen
wandeln.
Bei der PostScript-Ausgabe können Sie aber RagTime 6.5 die Farben
auch separiert ausgeben lassen. Dabei können einzelne Farbauszüge un-
terdrückt werden sowie Schmuck- in Prozeßfarben oder Prozeßfarben in
Graustufen gewandelt werden.
Einstellungen zur Farbausgabe finden Sie in den Dialogen zur Druck-
steuerung (siehe @ Farbtafel, Drucken Windows [S. 324], @ Farbtafel, Dru-
cken Mac OS [S. 322]) oder zum PDF-Export (siehe @ Farbtafel, PDF-
Exporteinstellungen [S. 325]).

Siehe auch
@ Drucken (Befehl) [S. 305]
@ PDF-Konverter [S. 219]

14.3 ZEICHNUNGEN DRUCKEN


Druckt RagTime eine Zeichnung, werden die Blattgrenzen durch die Pa-
piergröße bestimmt, die Sie im Dialog @ Papierformat [S. 417] einstellen
können. Benutzen Sie den Befehl @ Blattgrenzen zeigen [S. 518], wenn sie
angezeigt werden sollen.

14.4 BILDER DRUCKEN


Bilder, für die die Einstellung Am Bildschirm nur sichtbar, wenn aus-
gewählt eingeschaltet ist, sind in gedruckten Dokumenten sichtbar.
RagTime unterstützt @ OPI [S. 89].
In einigen Bildern ist Text enthalten. Sollte die gedruckte Schrift ir-
gendwie nicht richtig aussehen, prüfen Sie, ob die Zeichensätze im Dru-
cker verfügbar sind. In der Tafel @ Zeichensätze [S. 513] des Informatio-
nendialogs läßt sich feststellen, welche für das ausgewählte Bild benutzt
werden.
Für einige ältere PostScript-Drucker oder andere Geräte kann 7-bit-
ASCII-Code erforderlich sein. Schalten Sie ihn ein, wenn Sie Daten an eine
solches Gerät schicken.
14.5: Rechenblätter und Seitenumbruch drucken 169

14.5 RECHENBLÄTTER UND SEITENUMBRUCH DRUCKEN


Beim Drucken eines Rechenblatts aus dem Komponentenfenster druckt
RagTime so viele Blätter, wie für den Inhalt des ganzen Rechenblatts oder
den von Ihnen eingestellten Druckbereich nötig sind. Die Blätter werden
auf dem Bildschirm durch gestrichelte Linien markiert.
Sie können manuelle @ Seitenumbrüche [S. 460] in Rechenblät-
tern einfügen, um festzulegen, welcher Teil des Rechenblatts auf einem
Blatt Papier gedruckt werden soll. Mit dem Befehl @ Blattgrenzen zeigen
[S. 518] werden die Blattgrenzen sichtbar.
In der @ Allgemeintafel [S. 251] des Informationendialogs können Sie
einstellen, ob das gesamte Rechenblatt oder nur ein Teil gedruckt werden
soll.

14.6 INFOGRAPHIKEN DRUCKEN


Wird eine Infographik aus dem Komponentenfenster gedruckt, wird sie
automatisch an den bedruckbaren Papierbereich angepasst.

14.7 DRUCKREIHENFOLGEN
Die Abfolge, die zum Drucken der Seiten benutzt wird, ist hauptsächlich
von der Einstellung Ihres Druckers und der Papiersorte abhängig. Außer-
dem ist die Abfolge davon abhängig, ob Sie auf einer Seite oder beiden
Seiten drucken wollen.

Einseitig drucken
Auf einer Seite können Sie in einem Durchgang drucken. Sie können ein-
stellen, ob die Seiten in der Reihenfolge gedruckt werden, in der sie im
Dokument erscheinen (Vorwärts), oder in umgekehrter Reihenfolge (Rück-
wärts).

Beidseitig drucken
Beidseitiges Drucken erfolgt in zwei Schritten: Alle Seiten mit ungeraden
Seitenzahlen werden zuerst gedruckt. Nachdem Sie das Papier wieder
eingelegt haben, werden anschließend die Seiten mit geraden Seiten-
zahlen gedruckt. Sie müssen für beide Schritte bestimmen, ob die Seiten
vorwärts oder rückwärts gedruckt werden sollen.
Bitte beachten Sie, daß es nicht ratsam ist, beidseitig zu drucken,
wenn Ihr Drucker auf Hintergrunddruck eingestellt ist. Dies trifft auch zu,
wenn Sie einen Druckerspooler benutzen oder auf einem Gerät mit trans-
parenten Materialien, mit einer FAX-Verbindung oder ähnlichem drucken.
170 Kapitel 14: Drucken

Empfohlene Druckreihenfolgen
RagTime erkennt gewisse Druckersorten und Marken. Wenn Ihr Drucker
dazugehört, können Sie die von RagTime empfohlene Einstellung benut-
zen.
Wenn Sie einen anderen Drucker benutzen, können Sie die
@ Druckerfamilie [S. 170] bestimmen, zu der Ihr Drucker gehört und die
von RagTime empfohlene Einstellung für diese Familie benutzen.
Für den Fall, daß die Druckerfamilie Ihres Druckers nicht ersichtlich
ist, können Sie die Einstellungen für die Druckreihenfolge manuell be-
stimmen.

14.8 DRUCKERFAMILIEN
Generell können alle Drucker aufgrund ihrer Mechanik und des Wegs, den
das Papier innerhalb des Druckers nimmt, in eine von vier Familien einge-
ordnet werden. Wenn Sie einmal wissen, zu welcher Familie Ihr Drucker
gehört, können Sie die Einstellung für die Druckreihenfolge benutzen, die
von RagTime für diese Familie empfohlen wird. Anhand der folgenden Il-
lustrationen sollten Sie feststellen können, zu welcher Familie Ihr Drucker
gehört.
In den folgenden Illustrationen bewegt sich das Papier vom Papier-
schacht durch den Drucker zum Papierausgabefach. Der Ring auf der Sei-
te jedes Blattes zeigt die Bewegungsrichtung.
Das Papierausgabefach enthält schon die Seiten 1 bis 3. Die dicke
Linie kennzeichnet die Seite, auf die das Pigment aufgetragen wird.
Der Stift zeigt den Druckvorgang, bei dem auf der vierten Seite Pig-
ment aufgetragen wird.
Im Papierschacht liegen die Blätter für Seiten 5 bis 7. Die Strichelung
zeigt die Seite der Blätter, auf die das Pigment gegeben wird.

Druckerfamilie RV
Charakteristisch für diese Familie ist, daß sich Pa-
pierschacht und Papierausgabefach auf dersel-
ben Seite des Druckers befinden: Die Blätter wer-
den im Drucker umgedreht, bzw. der Papierweg
erscheint als spitzer Winkel.
Da die Pigmente auf der Außenkurve des Papierwegs aufgetragen
werden, befinden sich die bedruckten Seiten in umgekehrter Reihenfolge
im Papierausgabefach, d. h. mit der bedruckten Seite nach oben.

Druckerfamilie VR
14.8: Druckerfamilien 171

Charakteristisch für diese Familie ist, daß sich Pa-


pierschacht und Papierausgabefach auf dersel-
ben Seite des Druckers befinden: Die Blätter wer-
den im Drucker umgedreht, bzw. der Papierweg
erscheint als spitzer Winkel.
Da die Pigmente auf der Innenkurve des Papierwegs aufgetragen
werden, befinden sich die bedruckten Seiten in der richtigen Reihenfolge
im Papierausgabefach, d. h. mit der bedruckten Seite nach unten.

Druckerfamilie VV
Charakteristisch für diese Familie ist, daß sich
Papierschacht und Papierausgabefach auf gegen-
überliegenden Seiten des Druckers befinden: Das
Papier bewegt sich mehr oder weniger gerade
durch den Drucker, bzw. der Papierweg ergibt einen stumpfen Winkel.
Da die Pigmente auf der Innenkurve des Papierwegs aufgetragen
werden, befinden sich die bedruckten Seiten in umgekehrter Reihenfolge
im Papierausgabefach, d. h. mit der bedruckten Seite nach oben.

Druckerfamilie RR
Der Befehl druckt ein Exemplar der aktiven Kom-
ponente mit den zuletzt gesetzten Einstellungen
aus dem Druckdialog. Es wird ohne Anzeige eines
Dialogs sofort gedruckt.
Da die Pigmente auf der Außenkurve des Papierwegs aufgetragen
werden, befinden sich die bedruckten Seiten in der richtigen Reihenfolge
im Papierausgabefach, d. h. mit der bedruckten Seite nach unten.
172 Kapitel 14: Drucken
KAPITEL

15
Dokumentdienste
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu Diensten, die Sie
komponentenübergreifend auf RagTime 6.5-Dokumente anwenden
können. Dazu gehören suchen und ersetzen, die Erzeugung von
Inhaltsverzeichnissen und Indizes sowie Silbentrennung und
Rechtschreibprüfung und die Verwaltung der zugehörigen Wörterbücher.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
174 Kapitel 15: Dokumentdienste

15.1 SUCHEN UND ERSETZEN


Suchbegriff
Unter @ Suchbegriff versteht man ein Wort oder einen Satz, nach dem
RagTime sucht. RagTime kann nach einer bestimmten Buchstabenfolge
und nach @ Sonderzeichen suchen.
Sie können außerdem nach Absatz- und Schriftformaten suchen, die
Sie in den Tafeln @ Textanordnung [S. 487], @ Textränder [S. 489] und @ Ty-
pographie [S. 496] einstellen können.

Wo Sie suchen können


Sie können den @ Suchbereich auf die aktuelle Auswahl begrenzen oder
in größeren Bereichen suchen, in denen die Auswahl installiert ist, z. B.
in Komponenten, in Fenstern oder Dokumenten, in denen sie vorkommt,
oder in allen offenen Dokumenten.

Ersatzbegriff
Ein Ersatzbegriff wird genauso erzeugt wie ein Suchbegriff. Er kann die
gleiche Schriftart und auch die gleiche Formatierung enthalten.

+ Wie Sie suchen können


1 Es gibt mehrere Möglichkeiten für eine Suche:
• Der Befehl @ Suchen und ersetzen [S. 478] öffnet einen Dialog,
in dem Sie den zu suchenden Text und wahlweise Sonderzei-
chen und Formatangaben eingeben können. Im gleichen Fens-
ter können Sie einen Ersatzbegriff eingeben. Über die entspre-
chenden Knöpfe im Dialog können Sie den Ablauf von Suchen
und ersetzen steuern.
• Sie können eine Auswahl markieren und den Befehl @ Auswahl
suchen [S. 276] benutzen.

Wurde der Suchbegriff gefunden, können Sie mit dem Befehl @ Er-
neut suchen [S. 316] oder @ Ersetzen und suchen [S. 316] weitersuchen.

Siehe auch
@ Text [S. 75]
@ Rechenblätter [S. 91]

15.2 ÜBER WÖRTERBÜCHER


Für RagTime sind Wörterbücher in vielen Sprachen erhältlich, von denen
ein einzelner Text beliebig viele enthalten kann.
15.3: Wörterbücher mischen 175

Wenn Sie in einer Textauswahl die @ Rechtschreibung prüfen [S. 177],


schlägt RagTime jedes Wort im Wörterbuch @ der gewählten Sprache
[S. 145] nach. Nicht gefundene Wörter werden zur Überprüfung angezeigt.
Natürlich kann ein Wörterbuch nicht sämtliche Wörter einer Spra-
che enthalten, außerdem kann es sein, daß Sie manchmal auch Begriffe
benutzen müssen, die ohnehin in keinem Wörterbuch stehen. RagTime
kann solche Begriffe in ein Benutzerwörterbuch aufnehmen, das Sie zu
diesem Zweck erzeugen. Vor der Rechtschreibprüfung einer Textauswahl
können Sie festlegen, daß RagTime dabei in einem oder mehreren Be-
nutzerwörterbüchern nachschlagen soll. Sie können neu gefundene Wör-
ter in ein Benutzerwörterbuch aufnehmen und Benutzerwörterbücher im
Fenster @ Benutzerwörterbücher [S. 507] ändern.
Vielleicht möchten Sie auch, daß ein bestimmter Begriff in einem
Dokument als richtig betrachtet wird, in einem anderen Dokument aber
nicht. In diesem Falle können Sie für dieses Dokument ein spezielles Be-
nutzerwörterbuch erzeugen. Wenn Sie dann in einem anderen Dokument
arbeiten, entfernen Sie dieses Benutzerwörterbuch einfach aus der Liste.
Sie können während einer Rechtschreibprüfung jederzeit in dem
Fenster @ Rechtschreibprüfung [S. 432] Benutzerwörterbücher erzeugen,
öffnen und schließen.
Sie bearbeiten Benutzerwörterbücher in dem Fenster @ Benutzerwör-
terbücher [S. 507]. Wörter, die in Ihrem Text nicht vorkommen sollen, aber
richtig geschrieben sind, können Sie als unerwünscht markieren. Auch
in diesem Fenster können Sie Benutzerwörterbücher erzeugen, öffnen
und schließen.

15.3 WÖRTERBÜCHER MISCHEN


Sie können zwei RagTime 6.5-Wörterbücher zu einem Wörterbuch
zusammenfassen und RagTime-3-Wörterbücher in RagTime 6.5-
Benutzerwörterbücher übernehmen.
Wörterbücher in RagTime 3 speichern Rechtschreibung und Sil-
bentrennung in verschiedenen Dokumenten: Wenn Sie daher ein
RagTime 6.5-Wörterbuch daraus erzeugen möchten, müssen Sie beide
RagTime-3-Dokumente mischen, wobei zuerst das Rechtschreibdoku-
ment und dann das Silbentrennungsdokument übernommen werden
muß.

+ Benutzerwörterbücher mischen
1 Öffnen Sie @ Wörterbücher bearbeiten [S. 507].
176 Kapitel 15: Dokumentdienste

2 Erzeugen Sie ein neues Benutzerwörterbuch, oder wählen Sie ein


vorhandenes aus.
3 Klicken Sie Mischen aus dem Einblendmenü.
Es erscheint ein Dialog.
4 Wählen Sie das gewünschte Wörterbuch.
Wenn Sie ein RagTime-3-Wörterbuch mischen, wählen Sie zuerst das
Rechtschreibungsdokument.
5 Mischen Sie die Wörterbücher.
Wenn Sie ein RagTime-3-Wörterbuch mischen, wiederholen Sie
Schritt 3 bis 5 mit dem Silbentrennungsdokument. Das Rechtschrei-
bungsdokument muß vor dem Silbentrennungsdokument gemischt
werden, damit letzteres nicht überschrieben wird.

15.4 SILBENTRENNUNG IM TEXT


Die Regeln für die Silbentrennung sind abhängig von der gewählten
@ Sprache [S. 145]. Für RagTime sind Wörterbücher in vielen Sprachen er-
hältlich, von denen ein einzelner Text beliebig viele enthalten kann.
Bevor Sie die Silbentrennung starten, sollten Sie deshalb sicherstel-
len, daß die richtige Sprache eingeschaltet ist. Wählen Sie dazu den Be-
fehl @ Sprache [S. 145] oder benutzen Sie die Typographietafel @ Linguistik
[S. 393] des Informationendialogs.
Befindet sich vor einer Textkomponente ein Objekt, für das die Ein-
stellung @ Text umfließt Objekt [S. 53] gilt, können Sie die Plazierung und
Silbentrennung der Wörter in den entsprechenden Zeilen für die aktuel-
le Auswahl in der @ Allgemeintafel [S. 254] und für neue Komponenten in
der @ Texttafel [S. 491] des Dialogs Dokumenteinstellungen festlegen.
In der Typographietafel @ Linguistik [S. 393] des Informationendia-
logs können Sie darüber hinaus die kürzeste zulässige Silbe für eine
Worttrennung sowie das kürzeste Wort definieren, das getrennt werden
darf.

Siehe auch
@ Trennstriche eingeben [S. 176]

15.5 TRENNSTRICHE EINGEBEN


Soll ein Wort in einer Zeile einmalig in einer bestimmten Weise getrennt
werden, fügen Sie einen weichen Trennstrich ein (siehe @ Sondertext ein-
fügen (Menü) [S. 467]).
15.6: Rechtschreibprüfung 177

Wenn Sie die Art, wie RagTime Silben trennt, durchgängig ändern
möchten, können Sie die Silbentrennung Ihrer Einträge in einem Benut-
zerwörterbuch definieren oder sie für ein Wort ändern, das bereits in ei-
nem RagTime-Wörterbuch vorhanden ist (siehe @ Wörterbücher bearbei-
ten (Befehl) [S. 507]).
Wenn Sie die Silbentrennung eines Worts nach den von RagTime an-
gewandten Regeln nicht wünschen, tragen Sie das Wort in ein Benutzer-
wörterbuch ein und trennen es so, wie Sie es möchten. RagTime kann
z. B. das Wort „Archäopteryx“ nicht richtig trennen: Archäop-te-ryx. Im
Benutzerwörterbuch können Sie dafür die richtige Silbentrennung ange-
ben: „Archäo=pteryx“.
l Die Regeln, nach denen RagTime die Silbentrennung durchführt,
können von denen anderer Programme abweichen. Möglicherweise
wurde die Silbentrennung für ein bestimmtes Wort auch bereits in
einem Benutzerwörterbuch festgelegt. In der @ Texttafel [S. 493] des
Dialogs Grundeinstellungen können Sie festlegen, ob die Silbentren-
nung beim Importieren und Einfügen von Text beibehalten werden
soll. Ist nichts festgelegt, benutzt RagTime seine eigenen Wörterbü-
cher.

Siehe auch
@ Silbentrennung im Text [S. 176]
@ Silben trennen (Befehl) [S. 465]
@ Sondertext einfügen (Menü) [S. 467]

15.6 RECHTSCHREIBPRÜFUNG
RagTime prüft die Rechtschreibung für eine gewählte @ Sprache [S. 145]
anhand der verfügbaren @ Wörterbücher [S. 174].

+ Rechtschreibung prüfen
1 Möchten Sie die Rechtschreibung lediglich in einem bestimmten Be-
reich prüfen, wählen Sie den zu prüfenden Text aus.
2 Stellen Sie sicher, daß die gewünschte Sprache eingeschaltet ist.
Sie können dazu den Befehl @ Sprache [S. 145] benutzen oder in der
Typographietafel @ Linguistik [S. 393] des Informationendialogs die
entsprechende Einstellung vornehmen.
3 Wählen Sie den Befehl @ Rechtschreibung prüfen [S. 432].
Es erscheint ein Dialog, mit dem Sie Benutzerwörterbücher auswäh-
len und bestimmen können, welcher Teil des Dokuments geprüft
178 Kapitel 15: Dokumentdienste

werden soll. Außerdem können Sie die richtige Schreibweise prüfen


und korrigieren.

Siehe auch
@ Rechtschreibung prüfen (Befehl) [S. 432]

15.7 INHALTSVERZEICHNIS
RagTime kann ein Inhaltsverzeichnis erzeugen, das auf den Absatzvor-
lagen beruht. Wenn Sie ein Inhaltsverzeichnis erzeugen, prüft RagTime
die ausgewählten Layouts z. B. nach der @ Überschriftengruppe [S. 155]
der Absatzvorlagen, die Sie zuvor für die Formatierung der Kapitel-,
Unterkapitel- oder Abschnittsüberschriften usw. benutzt haben. RagTime
„sammelt“ komplette, mit diesen Vorlagen formatierte Absätze in einem
Text und formatiert sie mit anderen Vorlagen, die für das Inhaltsverzeich-
nis reserviert sind.

+ Ein Inhaltsverzeichnis erzeugen


1 Markieren Sie die Kapitel, Unterkapitel usw. mit den entsprechen-
den Absatzvorlagen für „Überschrift“.
2 Wählen Sie den Befehl @ Inhaltsverzeichnis erzeugen [S. 378].
Im Inventar erscheint eine Textkomponente mit dem Namen Inhalts-
verzeichnis. Sie können mit dieser Komponente wie mit jeder ande-
ren Textkomponente weiterarbeiten.
l Sie können auch andere Verzeichnisse erzeugen, z. B. ein Abbil-
dungsverzeichnis, indem Sie die Abbildungsunterschriften mit
einer „Überschrift“-Absatzvorlage formatieren, ein Inhaltsver-
zeichnis erzeugen und die anderen Einträge aus der erzeugten
Textkomponente löschen.

Siehe auch
@ Text [S. 75]
@ Rechenblätter [S. 91]

15.8 INDEX
RagTime kann für jedes Layout einen Index erstellen. Index-Begriffe kön-
nen in verschiedenen Komponenten vorkommen, im Indexfenster können
Sie außerdem Synonyme zu den Index-Begriffen erzeugen.
15.9: Index-Synonyme erzeugen 179

+ Index erzeugen
1 Wählen Sie ein Wort aus. Wählen Sie den Befehl @ Für Index markie-
ren [S. 348]. Zum Hinzufügen weiterer Begriffe wiederholen Sie den
Vorgang. Im @ Inventar [S. 29] erscheint Index-Einträge.
2 Wenn Sie möchten, können Sie @ Synonyme [S. 179] im @ Indexfens-
ter [S. 361] erzeugen, die den Index-Einträgen hinzugefügt werden.
3 Wählen Sie den Befehl @ Index erzeugen [S. 360]. Es erscheint ein
Dialog, in dem Sie ein Layout wählen müssen. Im Inventar erscheint
eine neue Textkomponente namens Index.
4 Sie können mit der Indexkomponente arbeiten wie mit anderen Text-
komponenten auch.
l Der Index, den RagTime im Inventar ablegt, ist das statische Er-
gebnis eines Vorgangs. Wenn Sie das Layout ändern und sich
dadurch auch die Seitenverweise ändern oder wenn Sie neue
Begriffe für den Index markieren, müssen Sie den Index erneut
erzeugen. Dabei wird der Inhalt der bereits vorhandenen Index-
Komponente überschrieben; alle manuellen Änderungen gehen
verloren.

Siehe auch
@ Text [S. 75]
@ Rechenblätter [S. 91]

15.9 INDEX-SYNONYME ERZEUGEN


Index-Synonyme sind alternative Begriffe, unter denen ein Eintrag im In-
dex erscheint.
Beispiel: Sie möchten den Begriff „Drucker“ für den Index markieren.
Er soll aber zusätzlich auch unter dem allgemeineren Begriff „Peripherie-
geräte“ erscheinen.

Markiertes Wort Synonym


Drucker Peripheriegeräte

Wenn Sie ein Synonym erzeugen, wird das ursprüngliche Wort nicht
mehr im Index gelistet. Soll der Begriff „Drucker“ aus dem obigen Beispiel
sowohl unter „Drucker“ als auch „Peripheriegeräte“ im Index erscheinen,
müssen Sie „Drucker“ als zweites Synonym erzeugen.
180 Kapitel 15: Dokumentdienste

Markiertes Wort Synonym


Drucker Peripheriegeräte
Drucker Drucker

Im Index erscheint dann der ursprüngliche Begriff mit zwei Einträ-


gen, nämlich unter D („Drucker“) und unter P („Peripheriegeräte“).
• D
◦ Drucker
• P
◦ Peripheriegeräte

+ Ein Synonym erzeugen


1 Öffnen Sie das Fenster @ Index-Einträge [S. 361].
Es erscheint eine @ Liste [S. 554] der für den Index markierten Begrif-
fe.
2 Wählen Sie einen der Begriffe.
3 Klicken Sie P Neues Synonym.
Unter dem ausgewählten Begriff erscheint ein neuer, der schon für
Ihre Eingabe ausgewählt ist.
4 Geben Sie den Synonymbegriff so ein, wie er im Index erscheinen
soll.
l Sie müssen den Befehl @ Index erzeugen [S. 360] noch einmal
wählen, bevor die Synonyme im Index erscheinen.

Einen Index mit zwei Hierarchieebenen erzeugen


Sie können Einträge auch in einer nachgeordneten Rangfolge vornehmen.
Die Einträge dieser zweiten Hierarchieebene werden mit einer anderen
Absatzvorlage formatiert. Beispiel:
• C
◦ Computer
“ Festplatte
“ Prozessor
• F
◦ Festplatte
• P
◦ Prozessor
Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie dieses Beispiel erzeu-
gen:
15.9: Index-Synonyme erzeugen 181

+ Nachgeordnete Listen erzeugen


1 Geben Sie einen Text ein, in dem die Begriffe „Festplatte“ und „Pro-
zessor“ vorkommen, und markieren Sie sie für den Index.
2 Öffnen Sie das Fenster @ Index-Einträge [S. 361].
4 Wählen Sie den Eintrag „Festplatte“ aus.
3 Geben Sie zwei Synonyme dafür ein.
4 Klicken Sie unter die Überschrift „Eingetragen als“ neben dem jewei-
ligen Synonymeintrag.
5 Geben Sie „Computer“ ein.
6 Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für den Eintrag „Prozessor“.
7 Wählen Sie den Befehl @ Index erzeugen [S. 360].

Einen Index mit drei Hierarchieebenen erzeugen


Sie können den Begriff „Festplatte“ auch in einer Unterkategorie zum Be-
griff „Computer“ eintragen:
• C
◦ Computer
“ Hardware
— Festplatte

+ Eine Unterkategorie erzeugen


1 Geben Sie einen Text ein, in dem der Begriff „Festplatte“ vorkommt,
und markieren Sie ihn für den Index.
2 Öffnen Sie das Fenster @ Index-Einträge [S. 361].
3 Wählen Sie den Eintrag „Festplatte“ aus.
4 Erzeugen Sie ein Synonym.
5 Klicken Sie unter die Überschrift „Eingetragen als“ neben dem Syn-
onymeintrag.
6 Geben Sie den Begriff „Computer:Hardware“ ein.
7 Wählen Sie den Befehl @ Index erzeugen [S. 360].
l Unter Index-Eintrag und Eingetragen als können Sie jedem
Begriff einen Sortierschlüssel <in spitzen Klammern> anhängen.
Der Begriff wird dann im Index zwar geschrieben wie angege-
ben, aber an der durch den Schlüssel bestimmten Stelle al-
phabetisch eingeordnet. Zum Beispiel bewirkt der Eintrag „Ω-
Teilchen<Omegateilchen>“ daß „Ω-Teilchen“ dort im Index er-
scheint, wo „Omegateilchen“ erschiene und nicht unter Son-
derzeichen. Ebenso können auf diese Weise japanische Wort-
zeichen nach der Wortaussprache einsortiert werden.
182 Kapitel 15: Dokumentdienste

15.10 VERKNÜPFUNGEN (HYPERLINKS)


Mit Verknüpfungen können Sie eine Stelle in Ihrem RagTime-Dokument
mit einer anderen Stelle verbinden. Die andere Stelle kann im selben Do-
kument oder z. B. im Internet liegen.
$ Verknüpfungen sind ein neues Merkmal ab RagTime 6. Wenn Sie
das Dokument im RagTime-5-Format speichern, geht die Eigenschaft
verloren. Der als Verknüpfung markierte Text wird zu gewöhnlichem
Text.

Was kann man mit Verknüpfungen anfangen?


• Sie können auf Verknüpfungen im RagTime-Dokument klicken. Dar-
aufhin wird das Ziel der Verknüpfung angezeigt.
Bei Verknüpfungen zu einen Namen wird das Ziel in RagTime ange-
zeigt. Falls erforderlich wird dazu der Fensterinhalt enstprechend ge-
rollt oder gar das Fenster einer anderen Komponente geöffnet.
Bei Verknüpfungen zu einer URL wird das für das jeweilige Protokoll
zuständige Standardprogramm aufgerufen, z. B.:
◦ http: Das Ziel wird im Standardbrowser Ihres Rechners gezeigt.
◦ mailto: Eine neue Nachricht wird in Ihrem Standard-E-Mail-
Programm erzeugt.
◦ ftp: Das Ziel wird im Standard-FTP-Programm Ihres Rechners ge-
öffnet.
l Bitte schlagen Sie in der Dokumentation Ihres Betriebssystems
nach, wie Sie die Standardprogramme für die jeweiligen Proto-
kolle einstellen können..
• Beim PDF-Export werden Verknüpfungen in die PDF-Dokumente
übertragen. Sie können dann in den üblichen PDF-Betrachtern auf
die Verknüpfung klicken.
$ Bitte benutzen Sie den PDF-Export über Adobe Distiller oder
Ghostscript. Der Mac-OS-X-eigene PDF-Konverter ignoriert die
Verknüpfungen.
• Beim HTML-Export werden die Verknüpfungen exportiert und können
im HTML-Browser geklickt werden.

+ Verknüpfungen erzeugen
1 Wählen Sie den Text aus, der zu einer Verknüpfung werden soll.
Der Text kann in in einer Textkomponente, einem Graphischen Text
oder einer Mehrzeilerzelle in einer Rechenblattkomponente stehen.
2 Benutzen Sie den Befehl @ Als Verknüpfung markieren [S. 257] aus
dem Menü @ Extras [S. 317] oder dem Kontextmenü.
15.10: Verknüpfungen (Hyperlinks) 183

Falls RagTime den ausgewählten Text als URL interpretie-


ren kann, wird diese URL als Ziel der Verknüpfung benutzt.
(Beispiele: „www.ragtime.de“, „http://www.ragtime.de“, „mail-
to:vertrieb@ragtime.de“)
In anderen Fällen wird die @ Verknüpfungstafel [S. 501] im Informati-
onsdialog geöffnet, in der Sie das Ziel der Verknüpfung eingeben können.

+ Verknüpfungen bearbeiten
1 Wählen Sie als Verknüpfung markierten Text aus.
2 Öffnen Sie den Informationen-Dialog und bearbeiten Sie das Ver-
knüpfungsziel in der @ Verknüpfungstafel [S. 501].

+ Verknüpfungen löschen
1 Wählen Sie als Verknüpfung markierten Text aus.
2 • Benutzen Sie den Befehl @ Verknüpfungsmarkierung entfernen
[S. 499].
• Löschen Sie den Text.

Verknüpfungsdarstellung
Texte, die als Verknüpfung markiert sind, werden zunächst mit den Ei-
genschaften (Zeichensatz, Stil, Farbe etc.) dargestellt, die Sie für den Text
eingestellt haben. Diesen Eigenschaften können Sie eine Farbe oder auch
Unterstreichung „überlagern“. Damit können Sie z. B. erreichen, das Ver-
knüpfungen, wie vielfach üblich, in Blau und unterstrichen dargestellt
werden, egal welche anderen Formatierungen Sie in Ihrem Text vorneh-
men.
Da Verknüpfungen im gedruckten Dokument nicht mehr geklickt wer-
den können, ist es meist sinnvoll sie dort auch nicht hervorzuheben.
Falls Sie Verknüpfungen innerhalb Ihres Dokuments (zu benannten
Objekten) von den in das Internet (zu URLs) unterschiedlich darstellen
lassen wollen, ist auch das möglich.
Stellen Sie die Verknüpfungsdarstellung für Ihr Dokument in der
@ Verknüpfungstafel [S. 500] der Dokumenteinstellungen ein.

Siehe auch
@ Als Verknüpfung markieren (Befehl) [S. 257]
@ Verknüpfungstafel, Informationsdialog [S. 501]
@ Verknüpfungstafel, Dokumenteinstellungen [S. 500]
184 Kapitel 15: Dokumentdienste
KAPITEL

16
Werte und Referenzen
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Wertearten (Zahlen,
Kalenderdaten, Zeitspannen etc.), die RagTime 6.5 unterscheidet, sowie
deren Eingabe, Formatierung und Verarbeitung in Berechnungen mithilfe
von Formeln. Ausführliche Erläuterungen zu den Operatoren und
Funktionen, die Ihnen RagTime 6.5 für Berechnungen anbietet, finden
Sie im Dokument „Formeln und Funktionen“ der
Onscreen-Dokumentation.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
186 Kapitel 16: Werte und Referenzen

16.1 DATEN, ZEITSPANNEN UND ZAHLEN EINGEBEN


RagTime unterscheidet Daten, Zeitspannen und Zahlen, die in Rechen-
blattzellen oder @ Formeln [RagTime-Formeln und -Funktionen] eingege-
ben werden, als spezielle Datentypen.
Ein Datum ist ein Zeitpunkt, bestehend aus einem Kalenderdatum
und einer Uhrzeit, die Sie so eingeben, wie im System spezifiziert ist.
Z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Arbeitsplatz | Sys-
temsteuerung | Ländereinstellungen
z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Systemeinstellun-
gen | Landeseinstellungen.
Eine Zeitspanne ist eine Dauer, die in Tagen [d], Stunden [h], Minu-
ten [m] und Sekunden [s] angegeben wird.
Eine Zahl besteht aus Ziffern (0123456789), Plus- oder Minuszei-
chen, Exponent sowie Dezimal- und Tausendertrenner (normalerweise
Komma und Punkte).

Siehe auch
@ Berechnungstafel, Grundeinstellungen [S. 284]

16.2 DATEN UND ZEITEN EINGEBEN


Sie können ein Datum oder einen Zeitpunkt in eine Formel oder eine
Zelle eingeben. Wenn der Wert kein brauchbares Datum ist, interpretiert
RagTime es als Zahl oder als Text.
Ein Datum besteht aus Tag, Monat und Jahr gefolgt von Stunde, Mi-
nute und Sekunde, z. B. „25. Januar 2001, 11:34:12“. Es ist möglich, nur
einen Teil des Datums zu benutzen: „25. Januar 2001“ oder „11:34“.
l Bei Zeiteingaben in der Formelpalette muss die Zeit vollständig
eingegeben werden. Ergänzen Sie die Sekunden, falls erforderlich:
„11:34:00“.
Wenn Sie nur ein Datum eingeben, setzt RagTime die Zeit auf
„0:00:00“. Wenn Sie nur eine Zeit eingeben, setzt RagTime für den Tag
den 1. Januar 1904.
RagTime erkennt die Schreibweise für Datum und Zeit, die im
Betriebssystem eingestellt ist. Gebräuchliche Schreibweisen sind
Tag.Monat.Jahr (31.12.96) oder Tag/Monat/Jahr (31/12/96).
Z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Arbeitsplatz | Sys-
temsteuerung | Ländereinstellungen
z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Systemeinstellun-
gen | Landeseinstellungen.
16.3: Zeitspannen eingeben 187

Wenn zum Beispiel ein deutsches Format in Gebrauch ist, geben Sie
das Datum 25. Januar 1996 11:34:12 als „25.1.1996 11:34:12“ ein.
Sie können Tage und Monate ein- oder zweistellig („3“ oder „03“),
Jahre zwei- oder vierstellig („97“ oder „1997“) eingeben. Wenn Sie ein
zweistelliges Jahr größer als 25 eingeben, benutzt RagTime 1900 für das
Jahrhundert, sonst 2000.
Datumeingaben mit dem Namen des Monats werden wie Text gele-
sen. Sie können @ Werteformate [S. 192] benutzen, um den Namen des
Monats oder dessen Abkürzungen anzuzeigen.

16.3 ZEITSPANNEN EINGEBEN


Sie können eine Zeitspanne in einer Formel oder Zelle eingeben.
Eine Zeitspanne kann die Einheiten Tage, Stunden, Minuten und Se-
kunden enthalten, zum Beispiel 2 Tage, 4 Stunden, 5 Minuten und 6 Se-
kunden. Da diese Teile auch in Daten vorkommen können, müssen Sie
eine Zeitspanne in einer eindeutigen Form eingeben, damit RagTime sie
als Zeitspanne erkennen kann.
Wenn Sie eine Zeitspanne eingeben, müssen Sie eine Einheit direkt
nach jeder Zahl eingeben; Sie können auch ein Leerzeichen zwischen der
Einheit und der darauffolgenden Zahl eingeben, also z. B.:
•„2d 4h 5m 6s“ oder •„2d4h5m6s“
Sie können ein, zwei, drei oder alle vier Zahlen eingeben. Wenn Sie
nur eine eingeben, müssen Sie dennoch zwei Einheiten benutzen, damit
RagTime die Zeitspanne erkennen kann:
•„4h 0m“ für vier Stunden oder •„0h 5m“ für fünf Minuten

16.4 ZAHLEN EINGEBEN


Da die Schreibweise für Zahlen variiert, benutzt RagTime die Schreibwei-
sen, die im Betriebssystem definiert sind. Zum Beispiel benutzen die
meisten Betriebssysteme ein Dezimalkomma und einen Punkt als Tau-
sendertrenner. Im US-amerikanischen Betriebssystem werden Punkte zur
Trennung von Dezimalstellen und Kommas zur Trennung von Tausender-
stellen benutzt. RagTime folgt den Einstellungen im Kontrollfeld „Zahlen-
format“.
Sie müssen für Dezimalkennung und Tausendertrenner die Zeichen
eingeben , die den Systemeinstellungen entsprechen.
RagTime erkennt auch Exponentialformate, auch wissenschaftliche
Schreibweise genannt, wenn es keine Leerzeichen zwischen den Ziffern
und dem „e“ gibt:
188 Kapitel 16: Werte und Referenzen

„1,234E6“ oder „1,234e6“ für 1.234.000.


Zahlen mit Kürzeln für Währungen oder anderen Einheiten (kg, m)
werden dann als Zahl erkannt, wenn ein passendes Werteformat vorhan-
den ist. Sonst wird die Eingabe als Text erkannt.

Siehe auch
@ Werteformate bearbeiten [S. 190]

16.5 AUTOMATISCHES DATUM


Automatische Daten aktualisiert RagTime 6.5 mithilfe der in Ihrem Com-
puter eingebauten Uhr.

+ Ein automatisches Datum erzeugen


1 Wählen Sie die Stelle aus, an der das Datum erscheinen soll.
2 Benutzen Sie @ Sondertext einfügen (Menü) [S. 467].

Dokumentdatum
Wenn Sie ein Dokument erzeugen, wird es von RagTime mit dem aktu-
ellen Datum versehen. Es erscheint in der @ Dokumenttafel [S. 302] der
Dokumenteinstellungen, in der es auch bearbeitet werden kann. Sie kön-
nen dieses Datum in eine Komponente mit der Funktion @ Dokumentda-
tum [RagTime-Formeln und -Funktionen] einfügen.

Datum aktualisieren
Die Funktion @ Heute [RagTime-Formeln und -Funktionen] setzt das aktu-
elle Datum immer dann ein, wenn das Dokument geöffnet wird.

Daten regelmäßig aktualisieren


Die Funktionen Stunde, Minute und Sekunde werden immer bei Be-
darf neu berechnet.

Siehe auch
@ RagTime-Formeln und -Funktionen

16.6 MIT DATEN, ZEITEN UND ZAHLEN RECHNEN


Daten, Zeiten und Zeitspannen
Mit Daten und Zeitspannen haben Sie viele Möglichkeiten. Sie können:
• die Differenz zwischen zwei Daten als Zeitspanne berechnen.
• eine Zeitspanne zu einem Datum addieren oder davon abziehen.
16.7: Berechnung mit Formatgenauigkeit 189

• Zeitspannen addieren und voneinander subtrahieren.


• Daten und Zeitspannen in Vergleichen wie z. B. „gleich“ oder „größer
als“ benutzen.
In den meisten Ländern wird der Tag der Woche und die Wochen im
Jahr nach dem ISO-Standard bestimmt. In den Vereinigten Staaten wird
ein anderes Schema benutzt. In RagTime gibt es Funktionen für beide
Methoden.
Bei Finanzberechnungen hat jeder Monat des Jahres 30 Tage. In
RagTime gibt es eine Funktion, um die Differenz zwischen zwei Daten ent-
sprechend zu berechnen.

Zahlen
Zahlen werden mit mindestens 13 Dezimalstellen berechnet und gesi-
chert. Der arithmetische Bereich umfaßt -1,1E4932 bis 1,1E 4932. Zahlen
außerhalb dieses Bereichs werden als Text interpretiert.

Siehe auch
@ Datumsfunktionen [RagTime-Formeln und -Funktionen]

16.7 BERECHNUNG MIT FORMATGENAUIGKEIT


Das Werteformat definiert unter anderem die Genauigkeit, mit der ein
Wert angezeigt werden soll. Werte in Rechenblattzellen werden in der
Werkzeugleiste mit bester Genauigkeit angezeigt. In Berechnungen arbei-
tet RagTime normalerweise mit der vollen Genauigkeit. Bei Berechnungen
mit z. B. Geldbeträgen kann es wünschenswert sein, die angezeigte Ge-
nauigkeit zu benutzen.
Sie können diese Einstellung in der @ Zellinhaltstafel [S. 519] des In-
formationendialogs vornehmen.

16.8 ÜBER WERTEFORMATE


Das Werteformat definiert, wie ein Datum, eine Zeit oder Zahl angezeigt
wird. Ein Werteformat ist keine Eigenschaft eines Wertes, sondern der
Stelle, an der ein Wert angezeigt wird.
Zur Definition eines Werteformats gehören die Anzahl der Stellen
vor und nach dem Komma, positive oder negative Vorzeichen, eine Far-
be und Texte wie Währungssymbole. Ein Werteformat beeinflußt das Er-
scheinungsbild von Daten und Zeiten, aber nicht die Art, wie RagTime die
Werte speichert.
190 Kapitel 16: Werte und Referenzen

@ Kombinierte Werteformate [S. 192] können mehrere Formate für


Zahlen und ein Format für Daten und Zeitspannen haben. Für jedes For-
mat können Sie bestimmen, unter welcher Bedingung es benutzt wird.
Wenn ein Werteformat sowohl Zahlen- als auch Datenformate enthält, be-
nutzt RagTime das für den Datentyp passende Format.
Solange Sie kein anderes Werteformat wählen, benutzt RagTime das
Werteformat Standard. Es kann bearbeitet oder umbenannt, jedoch
nicht gelöscht werden. RagTime stellt reichlich Werteformate zu Verfü-
gung, außerdem können Sie neue im Fenster @ Werteformate [S. 506] er-
zeugen.

Siehe auch
@ Werteformate bearbeiten [S. 190]
@ Werteformate anwenden [S. 192]
@ Werteformate und Schriftvorlagen [S. 193]

16.9 WERTEFORMATE BEARBEITEN


Dieser Abschnitt beschreibt die Bearbeitung von Zahlen- und Datumsfor-
maten.

+ Ein Werteformat erzeugen oder ändern


1 Öffnen Sie das @ Werteformatefenster [S. 506].
2 • Klicken Sie P Neu zum Erzeugen eines Formats.
Das neue Format namens „Ohne Titel“ erscheint.
• Klicken Sie das Werteformat, das Sie bearbeiten wollen.
Die Zeile ist jetzt markiert.
3 Klicken Sie den Namen des Formats, wenn Sie ihn bearbeiten wol-
len.
Der Text ist nun in einem Eingabefeld ausgewählt. Tippen Sie einen
neuen Namen.
4 Klicken Sie das Format, wenn Sie es bearbeiten wollen.
Das Format ist in einem Eingabefeld ausgewählt. Sie können ein For-
mat eingeben oder Zeichen für @ Zahlen [S. 193] oder @ Datum und
Zeit [S. 195] aus den Einblendmenüs wählen.
Ein Format kann aus Zeichen bestehen, die RagTime anweisen, wie
Werte zu formatieren sind, und aus Text. Alles was von RagTime als Text
behandelt werden soll, muß in einfachen Anführungszeichen ('Text') ein-
geschlossen werden. RagTime konvertiert doppelte Anführungszeichen
("Text") in einfache.
16.10: Füllzeichen in Werteformaten 191

Wenn Sie keine Anführungszeichen im Format benutzen, prüft


RagTime es nach der Eingabe. Was nicht als Formatzeichen erkannt wird,
wird als Text behandelt. Wenn Sie Ç #.##0,00, tippen ändert RagTime
es in: 'Ç '#.##0,00.

Siehe auch
@ Kombinierte Werteformate [S. 192]

16.10 FÜLLZEICHEN IN WERTEFORMATEN


Sie können ein Zeichen bestimmen, das den leeren Teil einer Zelle füllt.
Das Füllzeichen kann an Stelle des Wertes, vor oder nach dem Wert er-
scheinen. Sie können Füllzeichen für jedes Format in einem gemischten
Werteformat benutzen.

+ Ein Füllzeichen erzeugen


1 Tippen Sie einen Stern (*) gefolgt von dem Zeichen, das Sie wieder-
holen wollen.
Wenn Sie *- in ein Werteformat tippen, wird der freie Teil der Zelle
mit Strichen gefüllt. Sie können Füllzeichen auch in Verbindung mit den
Zahlen- bzw Datumszeichen anwenden, so bewirkt z. B. *.#, daß der
freie Teil vor der Zahl mit Punkten gefüllt wird.

16.11 SCHRIFTVORLAGEN IN WERTEFORMATEN


Sie können eine Schriftvorlage für jedes Werteformat festlegen. Der Name
einer existierenden Schriftvorlage muß in eckigen Klammern am Ende des
Formats eingegeben werden:
#,##[Hervorhebung]

16.12 FÜLLVORLAGEN IN WERTEFORMATEN


Sie können jedem Werteformat eine Farbe geben, indem Sie den Namen
einer existierenden @ Füllvorlage [S. 160] in eckigen Klammern am Ende
des Formats eingegeben:
#,##[Rote Füllung]
192 Kapitel 16: Werte und Referenzen

16.13 KOMBINIERTE WERTEFORMATE


Ein Werteformat kann aus mehreren Zahlenformaten und einem Format
für das Datum oder für eine Zeitspanne bestehen. Die Formate müssen
mit einem Semikolon getrennt sein. Wenn es ein Format für Datum oder
eine Zeitspanne gibt, muß es am Ende eingegeben werden.
Wenn ein Werteformat mehrere Zahlenformate enthält, können Sie
jedem Format eine Bedingung anfügen. Wenn Sie keine Bedingung ein-
geben, nimmt RagTime das erste Format für positive Zahlen, das zweite
für negative Zahlen und das dritte für den Wert Null. Im folgenden Bei-
spiel
#.##0,00'Ç ';-#.##0,00'Ç';'Null'
kann ein positiver Wert so aussehen: „1.000,00 Ç“, ein negativer
Wert so: „–1.000,00 Ç“ und ein Nullwert würde durch das Wort „Null“
dargestellt werden.
Eine Bedingung muß in eckigen Klammern vor dem Format stehen:
[Bedingung]Format. Wenn Sie zum Beispiel nur Werte größer als
zehn anzeigen wollen, können Sie folgendes gemischte Werteformat be-
nutzen:
[>10] #,#;'Achtung'
Für Zahlen ≤10 wird das zweite Format, der Text „Achtung“ benutzt.
l Sie können beliebig viele Formate mit Bedingungen erzeugen, Sie
müssen aber ein Format ohne Bedingungen für den Fall schaffen,
daß keine andere Bedingung erfüllt wird.
RagTime benutzt das erste Format, dessen Bedingung erfüllt ist.
Wenn Sie mehrere Zahlenformate mit Bedingungen in einem Wertefor-
mat benutzen wollen, müssen Sie diese in der Reihenfolge angeben, in
der sie geprüft werden sollen. Wenn Sie beispielsweise alle Werte zwi-
schen 0 und 10 im Format STANDARD anzeigen wollen, können Sie das
folgende gemischte Zahlenformat benutzen:
[>10]'';[>0]STANDARD;
Zahlen >10 werden als leerer Text, Zahlen >0 werden mit STANDARD
dargestellt, alle übrigen Zahlen werden mit leerem Text dargestellt.

16.14 WERTEFORMATE ANWENDEN


Sie können ein Werteformat für ausgewählte Zellen und Text in Textkom-
ponenten oder Infographiken anwenden. Das Format ist eine Eigenschaft
der Stelle, an der ein Wert angezeigt wird, nicht des Werts selbst.
16.15: Werteformate und Schriftvorlagen 193

+ Ein Format für Text oder eine Rechenblattzelle anwenden


1 Wählen Sie Zellen oder Text aus.
2 • Wählen Sie ein Format aus dem Untermenü von @ Werteformate
[S. 505].
• Wählen Sie ein Format @ Werteformatfenster [S. 506] aus, und
klicken Sie P Anwenden.
• Wählen Sie ein Format in der @ Zelleninhaltstafel [S. 519] des
Rechenblatt-Informationendialogs.
• Wählen Sie ein Werteformat in der Typographietafel @ Wertefor-
mat [S. 505] des Informationendialogs.

Siehe auch
@ Werteformate in Infographiken benutzen [S. 116]

16.15 WERTEFORMATE UND SCHRIFTVORLAGEN


Das Werteformat ist eine Schrifteigenschaft. Wenn Sie Schriftvorlagen er-
zeugen, sollten Sie ihre mögliche Verwendung mit Daten, Zeiten und Zah-
len bedenken. Wenn Sie eine Schriftvorlage auf eine Zahl, ein Datum oder
eine Zeit anwenden, wird auch das Werteformat benutzt, das zur Vorlage
gehört.

Siehe auch
@ Werteformate anwenden [S. 192]
@ Über Buchstabenformatierung [S. 143]

16.16 ZAHLENFORMATE
Ziffern
Sie können # oder ? benutzen, um Ziffern anzuzeigen. # zeigt eine Ziffer
an, wenn die Zahl an dieser Stelle eine hat. Eine 0 zeigt eine 0 an, wenn
die Zahl an dieser Stelle keine Ziffer hat. Ein ? in der Formatdefinition
ergibt ein Leerzeichen, wenn es keine Ziffer an der betreffenden Stelle
der Zahl gibt.

Dezimalkomma und Tausenderpunkt


Wenn Sie ein Dezimalkomma oder Tausenderpunkt eingeben, benutzt
RagTime den Trenner, der für das Betriebssystem definiert ist. Wenn das
Dokument auf einem Computer mit anderem Betriebssystem geöffnet
wird, werden die Werte für jedes System richtig angezeigt.
194 Kapitel 16: Werte und Referenzen

Brüche
Mit dem Bruchzeichen / können Sie Brüche formatieren. Dabei können
Sie sowohl echte und unechte Brüche (z. B. π mit Format 00/00 ergibt
22/07) als auch gemischte Zahlen darstellen (z. B. π mit Format 0' '0/0
ergibt 3 1/7) lassen.

Positive und negative Vorzeichen


Wenn Sie + in einem Zahlenformat benutzen, werden alle Zahlen mit Vor-
zeichen angezeigt. Wenn Sie - in einem Format benutzen, werden nur
negative Zahlen mit Vorzeichen angezeigt.

Wissenschaftliche und technische Schreibweisen


Es gibt sowohl wissenschaftliche als auch technische Formate (das Letz-
tere der beiden drückt Exponenten als Vielfache von 3 aus). Sie können
mit E und e die wissenschaftliche, mit F oder f die technische Schreib-
weisen wiedergeben.

Prozente
Wenn Sie das Prozentzeichen (%) benutzen, wird die darzustellende Zahl
mit 100 multipliziert und mit dem %-Zeichen versehen.

Römische Zahlen
Benutzen Sie ein einzelnes großes X, wird die gesamte Zahl römisch mit
Großbuchstaben dargestellt; benutzen Sie ein einzelnes kleines x, wer-
den Kleinbuchstaben verwendet. Nachkommastellen werden gegebenen-
falls ignoriert.
l Nur Beträge kleiner 32.000 können als römischen Zahl dargestellt
werden, anderenfalls erscheint der Fehlerwert BEREICH!.

Leerstelle
Das Unterstreichungszeichen _ erzeugt eine Leerstelle der Breite des un-
mittelbar folgenden Zeichens. _- zum Beispiel erzeugt eine Leerstelle so
breit wie das Minus. Im folgenden Beispiel wird so sichergestellt, daß po-
sitive und in Klammern dargestellte negative Beträge in englischen Pfund
sauber untereinander stehen:
_('£'#.##0,00_);'(£'#.##0,00')'
16.17: Datums- und Zeitspannenformate 195

16.17 DATUMS- UND ZEITSPANNENFORMATE


ISO-Standard und US-Standard
Es gibt zwei gebräuchliche Standards, um den Tag der Woche und die Wo-
che des Jahres zu numerieren, den ISO-Standard und den US-Standard.
RagTime kann beide benutzen. Schreiben Sie die Abkürzung in Groß-
buchstaben für die ISO-Numerierung und in Kleinbuchstaben für die US-
Numerierung.
• TDW/tdw Tag der Woche
• W/w Woche des Jahres

Zeit
RagTime erkennt zwei Arten von Zeiten, einen Zeitpunkt, als Teil von ei-
nem @ Datum, und eine Zeitspanne [S. 186]. RagTime benutzt die gleichen
Formate, um beide Werte anzuzeigen. Vergessen Sie nicht, daß RagTime
Zeitspannen auf die kleinste Einheit, die im Format benutzt wird, rundet.
Bei der Datumsanzeige aber, werden kleinere Einheiten nicht beachtet.
Zum Beispiel zeigt ein Zeitformat, das nur Minuten kennt, den Zeit-
punkt „1 Minute und 30 Sekunden“ als „1 m“ an. Eine Zeitspanne von 1
Minute und 30 Sekunden erscheint als „2 m“, aber eine Zeitspanne von
1 Minute und 29 Sekunden erscheint als „1 m“.
Die Symbole d, h, m und s stehen für Zeitspannen im Bereich von
Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden.
• d:h:m:s zeigt „1d 1h 1m 1s“ als einzelne Ziffern: „1:2:3:4“
• hh:mm:ss fügt Nullen vor einzelne Ziffern in „1d 1h 1m 1s“ ein:
„01:02:03:04“
l Beachten Sie, daß bei Datums- und Zeitzeichen in einigen Fällen
über die Groß-/Kleinschreibung zwischen verschiedenen Formaten
unterschieden wird, so steht z. B. M für Monate und m für Minuten.

Einheiten umwandeln
Sie können eine Zeitspanne, die aus allen möglichen Kombinationen von
Einheiten besteht (Tage, Stunden, Minuten und Sekunden), in einer Ein-
heit ausdrücken. Wenn Sie ein Format erzeugen, das nur Sekunden an-
zeigt, zum Beispiel (s {Sekunden}), berechnet RagTime die Zeit in Sekun-
den:
Eine Minute und 15 Sekunden werden als „75 Sekunden“ formatiert.

12- und 24-Stunden Zeitmessung


Wenn Sie das STANDARD-Format benutzen, zeigt RagTime die Zeit
je nach Systemeinstellung mit Tageshälftenkennung oder 24-Stunden-
Schreibweisen an. Wenn Sie ein Formatzeichen eingeben, werden Zeiten
196 Kapitel 16: Werte und Referenzen

immer so angezeigt, wie Sie es angeben. In RagTime gibt es auch Forma-


te für die besonders in den USA gängigen Abkürzungen „ante meridiem“
und „post meridiem“, AM/PM, am/pm und so weiter.

16.18 ÜBER ZELLREFERENZEN


Eine Zellreferenz bewirkt, daß RagTime einen Wert in einer Zelle mit ei-
ner bestimmten „Adresse“ oder „Koordinate“ nachsieht und ihn in einer
Formel benutzt. Eine Formel in einer Rechenblattzelle kann zum Beispiel
Werte, die aus Referenzen anderer Zellen stammen, einfügen, oder eine
Formel in einer Textkomponente kann eine Referenz enthalten, die forma-
tierte Inhalte einer Zelle in den Text einfügt.
Eine Zellreferenz muß eindeutig sein, das heißt, sie kann sich nicht
auf mehr als eine Zelle beziehen. Da die referierte Zelle und die Formel
sich in verschiedenen Lagen, Komponenten oder Dokumenten befinden
können, muß für die Referenz zu einer Zelle im selben Rechenblatt nur die
Reihe und Spalte angegeben werden, während eine Referenz zu einer Zel-
le in einer anderen Lage die Angabe der Lagennummer usw. erforderlich
macht.
Referenzen können genauso wie die Benennung von Zeilen und
Spalten notiert werden, das heißt als @ A1- oder Z1S1-Notation [S. 95].

Automatische Aktualisierung von Referenzen


RagTime aktualisiert Referenzen,
• wenn Sie Zeilen, Spalten oder Lagen in ein Rechenblatt einfügen
oder entfernen und sich dadurch die Zeile, Spalte oder Lage der re-
ferierten Zelle ändert.
• wenn Sie den Namen des Rechenblatts ändern, in dem sich die refe-
rierte Zelle befindet.

Siehe auch
@ RagTime-Formeln und -Funktionen

16.19 EINE ZELLREFERENZ ERZEUGEN


Sie können eine Zellreferenz in einer Formel erzeugen, indem Sie eine
Zelladresse oder einen Bereich eintippen, eine Zelle klicken oder einen
Bereich überstreichen, während Sie eine Formel erzeugen. Wenn Sie die
zuletzt genannte Methode benutzen, gibt RagTime die entsprechende
Adresse und die Trennzeichen ein.
16.20: Über absolute und relative Referenzen 197

+ Referenz zu einer einzelnen Zelle erzeugen


1 @ Erzeugen Sie eine Formel [RagTime-Formeln und -Funktionen].
2 Während sich die Einfügemarke in der Formel befindet:
• Klicken Sie die Zelle, zu der Sie eine Referenz erzeugen möch-
ten.
• Geben Sie die @ entsprechende Adresse [S. 199] ein.

+ Referenz zu einem Bereich erzeugen


1 @ Erzeugen Sie eine Formel [RagTime-Formeln und -Funktionen].
2 Während sich die Einfügemarke in der Formel befindet:
• Überstreichen Sie einen Bereich, eine Spalte oder Zeile.
• Geben Sie die entsprechende Adresse ein.
Enthält die Rechenblattkomponente mehrere @ Lagen [S. 96], kön-
nen Sie auch eine dreidimensionale Referenz erzeugen.

+ Eine Referenz auf einen dreidimensionalen Bereich erzeugen


1 Geben Sie eine @ Adresse [S. 200] ein.

Siehe auch
@ RagTime-Formeln und -Funktionen

16.20 ÜBER ABSOLUTE UND RELATIVE REFERENZEN


Referenzen können „absolut“ sein, d. h., sich auf eine bestimmte Zelle
beziehen. Sie können aber auch „relativ“ sein, d. h., sich auf eine Zelle
beziehen, die eine bestimmte Anzahl Zeilen und Spalten von der Zelle,
die die Formel enthält, entfernt liegen. Wenn Sie eine absolute Referenz
aus einer Zelle in eine andere einsetzen, bezieht sich die neue Referenz
immer noch auf dieselbe Zelle. Wenn Sie eine relative Referenz aus einer
Zelle in eine andere einsetzen, bezieht sich die neue Referenz auf eine
Zelle mit den gleichen Abständen.
Wenn Sie eine Zelle in demselben Rechenblatt klicken, in dem sich
auch die Zelle mit der Formel befindet, erzeugt RagTime eine relative Re-
ferenz. Klicken einer Zelle in einem anderen Rechenblatt erzeugt eine ab-
solute Referenz. Sie können die @ Referenzart wechseln [S. 433].
Referenzen, die aus Formeln in anderen Komponentenarten erzeugt
wurden, zum Beispiel in Texten oder Infographiken, können nur absolu-
te Referenzen sein. Da es keine Verwechslungsgefahr gibt, wird hier die
Referenzart auch nicht angezeigt.
198 Kapitel 16: Werte und Referenzen

Relative Referenzen in A1-Notation


Im nachfolgenden Beispiel enthält die Formel in Zelle B1 eine relative Re-
ferenz zu A1. Wird die relative Referenz in B2 eingesetzt, bezieht sich die
Formel immer noch auf die Zelle eine Spalte weiter links, d. h. in diesem
Fall auf A2.

Absolute Referenzen in A1-Notation


Im nachfolgenden Beispiel enthält die Formel in Zelle B1 eine absolu-
te Referenz zu A1. Wird die Referenz in B2 eingesetzt, bezieht sich die
Formel ebenfalls auf A1. In A1-Notation zeigt das Dollarzeichen ($) eine
absolute Referenz an.

Relative Referenzen in Z1S1-Notation


Das nachfolgende Beispiel zeigt eine relative Referenz von Z1S2 zu
Z1S1. Wird die relative Referenz in Z2S2 eingesetzt, bezieht sich die For-
mel immer noch auf die Zelle eine Spalte weiter links, d. h. in diesem Fall
auf Z2S1.

Der Verweis auf die Position der referierten Zelle wird relativ zur Zelle
mit der Formel angegeben. Ein relativer Wert muß in eckige Klammern
geschrieben werden. Wenn sich die referierte Zelle und die Formelzelle in
derselben Zeile oder Spalte befinden, kann der Indikator („Z“ oder „S“)
angegeben werden, jedoch jeweils ohne Wert. Befindet sich die referierte
Zelle über oder links von der Formelzelle, ist der Wert negativ.

Absolute Referenzen in Z1S1-Notation


Eine absolute Referenz in Z1S1-Notation enthält die Zeilen- und Spalten-
nummer der Ursprungszelle. Beispiel: Die Zelle in Zeile 4, Spalte 2 wird
mit Z4S2 bezeichnet. Im folgenden Beispiel enthält die Formel in Zelle
Z1S2 eine absolute Referenz zu Zelle Z1S1. Wird die Referenz in eine For-
mel in Z2S2 eingefügt, bezieht sich die neue Formel ebenfalls auf Z1S1.
16.21: Referenznotation 199

16.21 REFERENZNOTATION
Ziel einer Zellreferenz
Die einfachste Form einer Referenz zeigt auf eine Zelle in der selben Lage
des selben Rechenblatts, das die Formel mit der Referenz enthält.
A1
zeigt auf die Zelle A1

Wollen Sie auf eine Zelle im selben Rechenblatt aber einer anderen
Lage verweisen, müssen Sie die Lage in eckigen Klammern voranstellen.
[2]A1
zeigt auf die Zelle A1 in Lage 2

Wollen Sie auf eine Zelle in einer anderen Rechenblattkomponente


im selben Dokument verweisen, müssen Sie den Namen der Komponente
und ein Ausrufezeichen voranstellen.
Rechenblatt 1!A1
zeigt auf die Zelle A1 in Lage 1 des Rechenblatts „Rechenblatt 1“.
Rechenblatt 1![2]A1
zeigt auf die Zelle A1 in Lage 2 des Rechenblatts „Rechenblatt 1“.

Wollen Sie auf eine Zelle in einer anderen Rechenblattkomponente


in einem anderen Dokument verweisen, müssen Sie zusätzlich den Na-
men des Dokuments und ein Ausrufezeichen voranstellen.
l Der Dokumentname muß in Anführungszeichen stehen.
'Name des Dokuments'!Rechenblatt 1!A1
zeigt auf die Zelle A1 in Lage 1 des Rechenblatts „Rechenblatt 1“ im
Dokument d Name des Dokuments.
'Name des Dokuments'!Rechenblatt 1![2]A1
zeigt auf die Zelle A1 in Lage 2 des Rechenblatts „Rechenblatt 1“ im
Dokument d Name des Dokuments.

Referenzen zu Zellen

Notation Gleiche Lage Andere Lage


Relative A1-Notation A1 [2]A1
Absolute A1-Notation (Ein Dollarzei- $A$1 [$1]$A$1
chen ($) vor der Zeile, Spalte oder
Lage macht die Referenz zu einer ab-
soluten Referenz.)
wird fortgesetzt . . .
200 Kapitel 16: Werte und Referenzen

. . . Fortsetzung
Notation Gleiche Lage Andere Lage
Relative Z1S1-Notation (Die Angabe Z[-1]S[-1] L[-1]Z[-
einer Zahl in eckigen Klammern hin- 1]S[-1]
ter „Z“ oder „S“ bewirkt, daß die
Zeilen- oder Spaltenreferenz relativ
wird. Benutzen Sie ein Minuszei-
chen, wenn auf eine Zelle links oder
über der Zelle mit der Formel refe-
riert wird.)
Absolute Z1S1-Notation Z3S5 L1Z3S5

Referenzen zu Bereichen
Eine Bereichsreferenz enthält die mit Doppelpunkt getrennten Namen der
Zelle links oben und rechts unten. Die nachfolgenden Beispiele verdeutli-
chen, wie eine Referenz aus der @ aktiven Zelle zum schraffierten Bereich
bei verschiedenen Notationsarten aussieht.
Eine Referenz kann auf mehrere Lagen verweisen. Eine solche Re-
ferenz wird durch zwei Zellen in jeweils gegenüberliegenden Ecken des
Bereichs definiert. Wenn sich die Zellen auf eine andere Lage beziehen,
geben Sie zusätzlich die Notation der Lage(n) wie beschrieben an.

Notation Gleiche Lage Andere Lage


Relative A1-Notation A1:C3 A1:[3]C3
Absolute A1-Notation $A$1:$C$3 $A$1:[$3]$C$3
Relative Z1S1-Notation ZS[-4]:Z[2]S[- ZS[-
2] 4]:L[2]Z[2]S[-
2]
Absolute Z1S1-Notation Z1S1:Z3S3 Z1S1:L[2]Z3S3

Referenzen zu Spalten oder Zeilen


Eine Referenz zu einem Bereich aus ganzen Spalten enthält die mit Dop-
pelpunkt getrennten Spaltennamen. Die folgenden Notationsbeispiele
basieren auf der Annahme, daß sich in der oberen linken Zelle eines Re-
chenblatts eine Formel befindet, die zu den Spalten 3 bis 5 referiert. Bei
16.22: Referenzen zu anderen Dokumenten 201

Referenzen zu Zeilen wird analog verfahren.

Notation Spalten
Relative A1-Notation C:E
Absolute A1-Notation $C:$E
Relative Z1S1-Notation S[2]:S[4]
Absolute Z1S1-Notation S3:S5

16.22 REFERENZEN ZU ANDEREN DOKUMENTEN


Eine Formel und die Zelle, für die die Formel eine Referenz enthält, kön-
nen sich in verschiedenen Dokumenten befinden. Wird zu einer Zelle re-
feriert, die sich in einem anderen Dokument befindet, können Sie die kor-
rekte @ Referenz [S. 199] angeben, ohne das entsprechende Dokument zu
öffnen. Es ist jedoch empfehlenswert, die Referenz durch Öffnen des Do-
kuments und Klicken der Zelle zu erzeugen, um Tippfehler zu vermeiden.
Sind beide Dokumente geöffnet, wenn sich der Wert der referierten
Zelle ändert, wird das Ergebnis der Formel sofort aktualisiert.
Wenn Sie ein Dokument öffnen, das eine Referenz zu einem nicht
geöffneten Dokument enthält, erscheint ein Dialog, in dem Sie angeben
können, ob diese Formeln neu berechnet werden sollen. Falls ja, muß
RagTime die referierten Dokumente im Hintergrund öffnen.
Daraus ergeben sich verschiedene Konsequenzen: Die Dokumente
sind auf dem Bildschirm nicht sichtbar, verbrauchen jedoch Speicher-
platz. Außerdem können Sie die Dokumente nicht von Ihrer Festplatte
löschen, solange sie offen sind.

+ Ein Dokument im Hintergrund schließen


1 • Öffnen Sie das Dokument mit einem der üblichen Verfahren und
schließen Sie es dann.
• Beenden Sie RagTime.
Referenzen zu nicht geöffneten Dokumenten enthalten den Namen
des zweiten Dokuments, die Namen der Ordner und das Volume, wo das
Dokument gespeichert ist.
Wenn Sie ein Rechenblatt löschen, das eine Zelle enthält, zu der ei-
ne Formel in einer anderen Komponente referiert, ergibt die Formel den
Fehlerwert REF!. Wenn Sie ein neues Rechenblatt mit dem Namen des
alten erzeugen, aktualisiert RagTime die Formel und benutzt die Zelle im
neuen Rechenblatt.
202 Kapitel 16: Werte und Referenzen

16.23 REFERENZEN MIT FORMATEN


Wenn Sie auf Zellen in Formeln referieren, benutzt RagTime normaler-
weise den Inhalt der referierten Zelle. Sie können jedoch festlegen, daß
RagTime auch die Formate der referierten Zelle, wie zum Beispiel Schrift-
stil und Werteformat, übernimmt.

+ Format übernehmen
1 Geben Sie ein Nummernsymbol (#) vor der Zelladresse in der Refe-
renz ein.
• A1-Notation: Rechenblatt 1!#A1
• Z1S1-Notation: Rechenblatt 1!#Z1S1

Beispiele
#A1 + B1
Das Format in Zelle A1 wird auf das Ergebnis angewendet.
A1 + #B1
Das Format in Zelle B1 wird auf das Ergebnis angewendet.
#A1 & #B1
Wenn Sie Zellinhalte verketten, können Sie die Formate verschiede-
ner Zellen benutzen.
Summe (#A1; Pi)
Das Resultat hat das Format von A1.
Wenn (A1 > 0; B1; #B1)
@ ergibt B1 ohne Format, wenn A1 > 0, und B1 mit Format, wenn
A1 ≤ 0.

16.24 REFERENZEN MIT KNÖPFEN


Eine Formel kann eine Referenz zum Wert einer Knopfkomponente ent-
halten, die Sie in der @ Allgemeintafel [S. 246] des Informationendialogs
Knopf einstellen können.

+ Aus einer Formel zu einem Knopf referieren


1 @ Erzeugen Sie eine Formel [RagTime-Formeln und -Funktionen].
2 Klicken Sie die Knopfkomponente, zu der Sie referieren möchten,
während die Einfügemarke sich in der Formel befindet.
RagTime gibt die Referenz ein.
Der Knopf liefert entweder den Titel des Knopfs oder seine Index-
nummer (seine Position in der Titelliste), je nachdem, welche Einstellung
Sie in der @ Allgemeintafel [S. 246] des Informationendialogs vorgenom-
men haben.
16.25: Benannte Referenzen 203

Referenzen eingeben
Es ist im allgemeinen empfehlenswert, die Knopfkomponente zu klicken,
wenn Sie eine Referenz erzeugen möchten. Wenn Sie jedoch die Referenz
selbst eintippen möchten, beachten Sie bitte folgendes:
• Geben Sie den Namen der Knopfkomponente genau so ein, wie sie
im @ Inventar [S. 378] erscheint.
• Hinter dem Namen „Mein Knopf“ muß ein Ausrufezeichen folgen „!“
und der Buchstabe „X“, also zum Beispiel: Mein Knopf!X. Ver-
wenden Sie keine Leerzeichen.

Knöpfe mit Referenzen zu Rechenblattzellen


Sie können Referenzen zu Rechenblattzellen dazu benutzen, um Knopfti-
tel zu erzeugen oder die Verfügbarkeit von Knöpfen ein- und auszuschal-
ten. Siehe unter @ Knöpfe bearbeiten [S. 127].
l Auch wenn die Knopfkomponente in einer Rechenblattkomponente
installiert ist, muß eine im Knopf vorhandene Referenz zu einer Zelle
des Rechenblatts (oder umgekehrt) den Namen der referierten Kom-
ponente enthalten.

Siehe auch
@ Knöpfe [S. 125]
@ RagTime-Formeln und -Funktionen

16.25 BENANNTE REFERENZEN


Sie können für Rechenblattbereiche und eine Textauswahl Namen verge-
ben, die in Formeln benutzt werden können.

Eine Textauswahl oder einen Rechenblattbereich benennen


Benannte Bereiche können sich überlappen, und eine Auswahl kann
mehr als einen Namen haben. Benutzen Sie den Namen genau so, wie
er geschrieben ist. Er braucht nicht in Anführungszeichen zu stehen.

+ Eine benannte Referenz erzeugen


1 Wählen Sie einen Text- oder Rechenblattbereich aus.
2 Öffnen Sie @ Namen [S. 410].
3 Klicken Sie Neu.
Der Namenliste wird ein neues Element hinzugefügt, und seine Defi-
nition wird angezeigt.
204 Kapitel 16: Werte und Referenzen

+ Namen ändern
1 Öffnen Sie @ Namen [S. 410].
2 Klicken Sie den Namen, um ihn auszuwählen.
3 Klicken Sie nochmals, und geben Sie einen neuen Namen ein. (Bitte
nicht doppelklicken.)

+ Definition von Namen ändern


1 Öffnen Sie @ Namen [S. 410].
2 Klicken Sie die Definition, um sie auszuwählen.
3 Klicken Sie nochmals, und geben Sie eine neue Definition ein. (Bitte
nicht doppelklicken.)

Vorsicht bei der Vergabe von Namen


Ein Name enthält eine Folge von Buchstaben, Ziffern und Leerschritten.
Vermeiden Sie Namen, die nur aus Ziffern bestehen.
Wenn Sie den Namen einer Referenz ändern, ändert RagTime ihn
auch in allen Formeln, in denen er vorkommt. Vergeben Sie einen Namen
deshalb nur einmal. RagTime kann Referenznamen zurückverfolgen, aber
die Benutzer eines Dokuments könnten sie verwechseln.

Siehe auch
@ Über Hilfsmittel [S. 32]
KAPITEL

17
Datenaustausch
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Austausch von Daten mit
anderen Programmen.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
206 Kapitel 17: Datenaustausch

17.1 ÜBER DATENAUSTAUSCH


Der Datenaustausch zwischen Dokumenten kann auf verschiedene Weise
erfolgen. Welche die jeweils beste Möglichkeit ist, hängt von der Art der
zu übertragenden Daten ab, wo sie sich befinden und wohin sie transfe-
riert werden sollen.
@ Kopieren [S. 383] und @ Einsetzen [S. 313]: Mit diesen Befehlen kön-
nen Sie Daten zwischen offenen Dokumenten kopieren und einset-
zen.
@ Ziehen und Ablegen (Drag and Drop) [S. 208]: Sie können Daten zwi-
schen offenen Dokumenten oder von und zum Schreibtisch oder ei-
nem Dateiordner ziehen.
@ Importieren und Exportieren [S. 206]: Beim Exportieren von Daten
wird ein neues Dokument erzeugt. Beim Importieren werden Daten
aus einem Dokument in das aktive Dokument übernommen.
@ Importieren mit Verknüpfung [S. 207]: Es wird eine dynamische Ver-
bindung zwischen dem Ursprungsdokument und den importierten
Daten erzeugt.

Siehe auch
@ Konverter [S. 212]
@ Datenaustausch, Text [S. 210]
@ Datenaustausch, Rechenblatt [S. 210]
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]
@ Datenaustausch, Zeichnung [S. 211]

17.2 ÜBER IMPORT UND EXPORT


„Importieren“ bezieht sich auf das Umwandeln und Einfügen von Da-
ten aus Dokumenten in einem RagTime-fremden Format in das aktive
RagTime-Dokument. „Exportieren“ bezieht sich auf das Umwandeln und
Speichern von Daten aus einem aktiven Dokument in einem programm-
fremden Format.
l Zum Importieren oder Exportieren fremder Formate müssen geignete
Konverter zur Verfügung stehen (siehe @ Konverter [S. 212]).

Import
• Mit @ Importieren [S. 357] können Sie Daten in ein offenes RagTime-
Dokument einfügen. Falls nötig, erzeugt RagTime ein neues Zeich-
nungsobjekt und installiert darin die Daten als neue Komponente.
17.3: Über verknüpfte Importe 207

• Ziehen Sie eine Datei vom Schreibtisch oder einem Dateiordner in


das RagTime-Inventar oder in den @ Container. Sie können jede Da-
teiart ziehen, die importiert werden kann.
• Einige Dateitypen können Sie auch öffnen, ohne daß zuvor ein
RagTime-Dokument erzeugt und die Datei dann importiert werden
muß. Wählen Sie @ Öffnen [S. 300], wenn Sie eine mit einem ande-
ren Programm erzeugte Datei öffnen möchten. Es wird ein neues Do-
kument erzeugt.

Export
• Mit @ Exportieren [S. 316] können Sie eine Auswahl oder eine Kom-
ponente in einem fremden Format speichern.

17.3 ÜBER VERKNÜPFTE IMPORTE


Beim Import einer Datei in ein RagTime-Dokument wird normalerwei-
se der Inhalt der Datei nach eventueller Behandlung durch einen Kon-
verter in das Dokument übernommen. Danach wird die externe Datei
nicht mehr benötigt. Die importierten Daten unterscheiden sich innerhalb
des RagTime-Dokuments nicht von denen, die innerhalb des Dokuments
durch Tippen, Zeichnen usw. erzeugt wurden.
Wenn Sie wiederholt Dateien importieren, deren Inhalt oft aktuali-
siert wird, etwa Preislisten, können Sie beim Import eine Verknüpfung
zur Datei erzeugen, die die Aktualisierung erleichtert oder automatisiert.

+ Mit Verknüpfung importieren


1 Wählen Sie den Befehl @ Importieren [S. 357].
Es wird ein Dateiauswahldialog geöffnet.
2 Kreuzen Sie n Mit Datei verknüpft an.
3 Wählen Sie die zu importierende Datei und bestätigen Sie den Dia-
log.
l RagTime 6.5 merkt sich dann Pfad und Namen der importierten Da-
tei sowie Datum und Zeit des Imports. Sie können diese Angaben
im Informationendialog einsehen (siehe @ Importverknüpfungstafel,
Informationen [S. 358]), wenn ein verknüpfter Import ganz oder teil-
weise ausgewählt ist.
l Verknüpfte Importe können auf dem Bildschirm hervorgeoben wer-
den (siehe @ Zeigen (Menü) [S. 518]).
208 Kapitel 17: Datenaustausch

+ Verknüpfte Importe aktualisieren


Für alle verknüpften Importe eines Dokuments benutzen Sie @ Alle ver-
knüpften Importe aktualisieren (Befehl) [S. 239]. Für Einzelfälle gehen Sie
wie folgt vor:
1 Wählen Sie verknüpft importierte Daten teilweise oder ganz aus.
2 Öffnen Sie den Informationendialog (siehe @ Importverknüpfungsta-
fel, Informationen [S. 358]).
3 • Stellen Sie ein, daß RagTime 6.5 beim Öffnen des Dokuments
nach frischen Daten sucht und diese gegebenenfalls importiert
(X Abgleich beim Öffnen des Dokuments).
• Stellen Sie ein, daß Sie sich um die Aktualiserung kümmern
wollen (X Nur auf Verlangen) und führen Sie diese durch mit
P Mit verknüpfter Datei abgleichen.

+ Dateiverknüpfung kappen
Die importierten Daten sind gegen die meisten Änderungen geschützt.
Nur Änderungen, die die importierten Daten insgesamt betreffen, sind
möglich. So wird gewährleistet, daß die Änderungen bei erneutem Im-
port erhalten bleiben können. Wenn Sie die Daten allerdings bearbeiten
müssen, können Sie sie Verknüpfung kappen.
1 Wählen Sie verknüpft importierte Daten teilweise oder ganz aus.
2 Öffnen Sie den Informationendialog (siehe @ Importverknüpfungsta-
fel, Informationen [S. 358]).
3 Klicken Sie P Verknüpfung zur Datei kappen.
l Sehr nützlich sind verknüpfte Importe bei Bildern, besonders in Ver-
bindung mit nur teilweise ins Dokument übernommen Daten (siehe
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]).
l Sie können alle verknüpft importierten Bilder eines Dokumentes
auch im Bildverzeichnis inspizieren und abgleichen (siehe @ Bildver-
zeichnis (Befehl) [S. 290]).

Siehe auch
@ Konverter [S. 212]
@ Importieren (Befehl) [S. 357]

17.4 ZIEHEN UND ABLEGEN (DRAG AND DROP)


„Ziehen und Ablegen“ ist eine intuitive Methode, mit der eine Abfolge von
Aktionen in einem einzigen Schritt ausgeführt werden kann. Sie können
Elemente zwischen Komponenten oder Dokumenten hin- und herziehen
17.4: Ziehen und Ablegen (Drag and Drop) 209

oder auch Elemente zwischen Inventaren unterschiedlicher Dokumente


bewegen. Die „Drag-and-Drop“-Technik ist so umfassend in RagTime inte-
griert, daß hier nur wenige Beispiele beschrieben werden. Wenn Sie nicht
sicher sind, ob Sie in einer bestimmten Situation etwas ziehen können,
dann probieren Sie es einfach aus.
Wenn Sie ein Element ziehen, werden alle anderen Elemente, die mit
ihm interaktiv reagieren können, auf irgendeine Weise markiert. Wenn Sie
zum Beispiel eine Farbe auf ein Zeichnungsobjekt ziehen, wird entwe-
der dessen Füllung oder Rand hervorgehoben, weil diese Elemente farbig
sein können. Wenn Sie eine Komponente auf das Objekt ziehen, wird das
Objekt markiert, weil die Komponente darin installiert werden kann.
Wenn Sie ein Element, z. B. ein Zeichnungsobjekt, einen Text oder
einen Zellbereich innerhalb einer Komponente ziehen, dann ist das so
ähnlich, als ob Sie etwas ausschneiden und an einer anderen Stelle wie-
der einsetzen. Wenn Sie ein Zeichnungsobjekt ziehen, können Sie ei-
ne @ Änderungstaste zum Duplizieren eines Objekts und dessen Inhalt
[S. 561] benutzen.
Wenn Sie ein Element auf eine andere Komponente ziehen, duplizie-
ren Sie das Element (wie bei Kopieren und Einsetzen). In einigen Fällen
wird eine neue Komponente im Inventar erzeugt.
Wenn Sie z. B. den Namen einer @ Komponente aus dem Inventar auf
ein Zeichnungsobjekt ziehen, wird die Komponente im Zeichnungsobjekt
installiert.
Sie können eine entsprechende Datei vom Schreibtisch oder einem
Dateiordner in ein Komponentenfenster, einen Container, das Inventar
oder ein Layout ziehen.
Sie können auch Hilfsmittel innerhalb des gleichen Dokuments oder
zwischen Dokumenten ziehen. Zum Beispiel können Sie eine Vorlage
durch Ziehen auf einen Text oder Zeichnungsobjekte anwenden.

Textauswahl ziehen
Über ausgewähltem Text wird der Zeiger zum Pfeil. Drücken Sie die
Maustaste und ziehen Sie.
Wenn Sie Text in eine Textkomponente ziehen, wird der Text in diese
Komponente eingefügt.
Wenn Sie eine Komponente oder einen Container in eine Textkom-
ponente ziehen, wird ein @ fließendes Objekt [S. 79] eingefügt.

Rechenblattauswahl ziehen
Über dem Rand eines ausgewählten Zellbereichs wird der Zeiger zum
Verschiebezeiger. Drücken Sie die Maustaste, und ziehen Sie.
210 Kapitel 17: Datenaustausch

Wenn Sie einen Zellbereich in eine Infographikkomponente ziehen,


werden die @ Rechenblattdaten in die Infographik eingefügt [S. 110].
Manchmal erscheint beim Ablegen ein Dialog, in dem Sie festlegen
können, wie das abgelegte Material behandelt werden soll. Beim Ziehen
von Rechenblattzellen in Textkomponenten haben Sie z. B. die Wahl zwi-
schen Zellinhalt, Referenzen oder Serienbrief-Formeln.

Siehe auch
@ Über Komponenten [S. 24]

17.5 DATENAUSTAUSCH, TEXT


Wenn Sie Text in einen zu kleinen @ Container importieren, so daß nicht
alle Daten angezeigt werden können, erscheint ein „Überlaufsymbol“ in
der unteren Ecke des Containers.

Sie können den Container vergrößern oder mit einer @ Pipeline


[S. 71] eine Verbindung zu anderen Containern herstellen. Zum Erzeugen
von Dokumenten können Sie auch die @ automatische Seitenerzeugung
[S. 66] benutzen.

17.6 DATENAUSTAUSCH, RECHENBLATT


Rechenblattdaten importieren
Beim Importieren von Daten aus einer tabulatorbegrenzten Datei in ein
Rechenblatt wird die ausgewählte Zelle als obere linke Ecke des zu füllen-
den Bereichs benutzt. Mit t werden die folgenden Daten in der nächste
Zelle rechts eingegeben. r bewirkt die Eingabe der folgenden Daten in
die nächste Zeile. Ist die automatische Wertearterkennung eingeschaltet,
kann RagTime @ erkennen, ob es sich um Zahlen, Datumsangaben, Zeit-
spannen oder Text handelt [S. 93].
Übersteigt die importierte Textdatei die Größe des gesamte Rechen-
blatts, liest RagTime so viele Daten wie möglich ein.
Auf geschützte Zellen hat dies keine Auswirkung, der importierte
Wert geht verloren. Wenn nur Einstellungen und Formeln geschützt sind,
kann RagTime den importierten Wert in die Zelle schreiben.
l Wenn Sie eine SYLK- oder dBase-Datei importieren, beginnt RagTime
mit dem Ausfüllen des Rechenblatts bei der linken oberen Zelle, un-
abhängig davon, welche Zelle ausgewählt ist. Alle im Rechenblatt
bereits vorhandenen Daten werden gelöscht.
17.7: Datenaustausch, Zeichnung 211

Exportieren in eine tabulatorbegrenzte Datei


Wenn Sie einen zusammenhängenden Zellbereich exportieren, werden
die Zellen in einer Zeile durch Tabulatoren und die Zeilen durch Absätze
voneinander getrennt. Enthält die Auswahl Mehrzeilerzellen, werden die
in diesen Zellen vorhandenen Absätze und Tabulatoren durch Leerstellen
ersetzt.
Wenn Sie einen @ nicht zusammenhängenden Zellbereich exportie-
ren, exportiert RagTime die Zellen zeilenweise von links nach rechts und
ignoriert leere Zellen zwischen den Abschnitten des ausgewählten Be-
reichs. Enthält die Auswahl Mehrzeilerzellen, werden die Tabulatoren und
die Absätze in diesen Zellen durch Leerzeichen ersetzt.
Wenn Sie den Inhalt einer Mehrzeilerzelle zum Exportieren auswäh-
len, ist dieser Vorgang ähnlich dem beim Exportieren von Text. Sie kön-
nen das RTF-Format zum Exportieren aus einem Rechenblatt nur benut-
zen, wenn Sie den Inhalt einer Mehrzeilerzelle, nicht aber die Zelle selbst
ausgewählt haben.

17.7 DATENAUSTAUSCH, ZEICHNUNG


Sie können in PICT-Dateien gespeicherte Zeichnungen entweder als Bil-
der oder als Zeichnungen importieren, in denen Sie einzelne Objekte aus-
wählen und bearbeiten können. Ob ein Bild oder eine Zeichnung in Ihr
RagTime-Dokument importiert wird, hängt vom gewählten Konverter ab.
Wenn Sie eine PICT-Datei als Zeichnung importieren möchten, müssen
Sie den @ PICT->Zeichnung-Konverter [S. 221] im Importdialog wählen.
$ PICT war das klassische Bildformat der Apple-QuickDraw-Umgebung
aus der Zeit vor Mac OS X. Da die Unterstützung dieses Formates
durch das Betriebssystem und andere Software immer weiter zurück-
geht, empfehlen wir keine neuen PICT-Bilder mehr zu erzeugen.

17.8 DATENAUSTAUSCH, BILDER


Bilder importieren
Normalerweise werden Bilder wie andere Daten beim Import vollstan-
dig ins RagTime-Dokument übernommen. Wenn Sie jedoch beim Import
bestimmen, daß RagTime 6.5 eine Verknüpfung zur Ursprungsdatei hal-
ten soll, können Sie bestimmen, ob die Bilddaten vollständig oder nur
soweit, wie für die Bildschirmdarstellung nötig, ins RagTime-Dokument
übernommen werden sollen.
Bei einigen Bildformaten macht das für die Dokumentengröße kei-
nen Unterschied. Bei anderen jedoch, wie z. B. @ TIFF [S. 218] oder @ EPSF
212 Kapitel 17: Datenaustausch

[S. 218], kann der Unterschied erheblich sein. Große EPSF- und TIFF-Bilder
belegen viel Speicherplatz, viele der in der Bilddatei enthaltenen Daten
werden jedoch nur für das Drucken benötigt. Wenn Sie ein Dokument
bearbeiten, brauchen Sie nur genügend Daten für die Bildschirmdarstel-
lung. Die Originaldatei wird nur zum Drucken oder für Änderungen in der
Bildschirmdarstellung benutzt. Steht die Originaldatei nicht zur Verfü-
gung, druckt RagTime das Bild unter Verwendung der Daten für die Bild-
schirmdarstellung.
Wenn Sie Bilddateien statt über den Befehl Importieren lieber über
Ziehen und Ablegen importieren, können Sie in der Bildertafel der Doku-
menteinstellungen einstellen, ob dabei Dateiverknüpfungen enststehen
und welche Daten ins Dokument übernommen werden sollen.

Bilder exportieren
Beim Bilderexport können Sie zusätzlich zu den über installierte Konver-
ter unterstützten Formaten den Typ Originalbilddaten wählen. RagTime
exportiert dann die unveränderten Bilddaten so, wie sie importiert wur-
den.

Siehe auch
@ Importieren (Befehl) [S. 357]
@ Bildtafel, Dokumenteinstellungen [S. 288]
@ Konverter [S. 212]

17.9 KONVERTER
Wenn RagTime oder andere Programme Daten speichern, geben sie je-
dem Dokument eine bestimmte Struktur, die als das „eigene Format“ be-
zeichnet wird. Im allgemeinen ist ein eigenes Format komplex und kann
nur von dem Programm geöffnet und gelesen werden, das es erzeugt hat.
Viele Programme können Daten in Dateien auch in „Austauschformaten“
mit standardisierten Strukturen speichern, so daß auch andere Program-
me diese Dateien öffnen können.
RagTime benutzt eingebaute oder als Zubehör installierte Konverter,
um Daten in fremden Formaten zu behandeln.
l Neben eigenen Konvertern unterstützt RagTime 6.5 auch auf Ihrem
Computer installierte Fremdkonvertersysteme. Dadurch kann es vor-
kommen, daß für einen Datentyp mehrere Konverter zur Wahl ste-
hen.
17.10: Fremdkonvertersysteme 213

Layoutkonverter
• @ PDF-Konverter [S. 219]
• @ HTML-Konverter [S. 220]

Textkonverter
• @ Konverter für unformatierten Text [S. 214]
• @ RTF-Konverter [S. 215]
• @ Microsoft-Word-Konverter [S. 215]

Rechenblattkonverter
• @ SYLK-Konverter [S. 216]
• @ Excel-Konverter [S. 216]
• @ dBase-Konverter [S. 217]
Sie können auch die oben erwähnten Textkonverter benutzen.

Bildkonverter
• @ MacPaint-Konverter [S. 217]
• @ TIFF-Konverter [S. 218]
• @ PNG-Konverter [S. 220]
• @ JPEG-Konverter [S. 220]
• @ EPSF-Konverter [S. 218]
• @ PDF-Konverter [S. 219]
• @ PICT-Konverter [S. 217]
• @ WMF/EMF-Konverter [S. 220]
• @ BMP-Konverter [S. 221]

Zeichnungskonverter
• @ PICT->Zeichnung-Konverter [S. 221]

Siehe auch
@ Fremdkonvertersysteme [S. 213]
@ Über Zubehör [S. 32]

17.10 FREMDKONVERTERSYSTEME
Neben eigenen Konvertern unterstützt RagTime 6.5 auch auf Ihrem Com-
puter installierte Fremdkonvertersysteme. Verfügbare Fremdkonverter
werden in entsprechenden Einblendmenüs der Öffnen-, Import- und Ex-
portdialoge gelistet und gekennzeichnet.
214 Kapitel 17: Datenaustausch

RagTime 6.5 greift auf deren Konverter über als Zubehör mitgeliefer-
te Adapter zu, je nach Betriebsystem Ihres Rechners enthält RagTime 6.5
Adapter für unterschiedliche Systeme.
Z CNV-Adapter
Mit CNV-Konvertern können Sie Textdateien gängiger Formate öffnen
oder importieren und in RagTime erzeugte Texte in einem RagTime-
fremden Format exportieren.
Z FLT-Adapter
Mit FLT-Konvertern können Sie Bilddateien in gängigen Formaten wie
etwa „GIF“ öffnen oder importieren.
l Dabei werden die Bilddaten in eine WMF-Repräsentation gewandelt,
wobei es je nach Bildformat zu Abweichungen kommen kann.

Siehe auch
@ Konverter [S. 212]
@ Über Zubehör [S. 32]

17.11 KONVERTER FÜR UNFORMATIERTEN TEXT


Mit dem Konverter für unformatierten Text können Daten in einen Text-
container oder in Rechenblattzellen übernommen werden sowie Text
aus RagTime 6.5 exportiert werden. Unformatierter Text besteht nur aus
druckbaren Buchstaben, Leerstellen, Tabulatoren und Absätzen. ASCII-
Dateien, unformatierte Textdateien und tabulatorbegrenzte Dateien ge-
hören zu dieser Art.
Text kann unterschiedlich kodiert sein, ein bekanntes Beispiel
ist der „American Standard Code for Information Interchange“ (ASCII).
RagTime 6.5 unterstützt jedoch viele andere Kodierungen (siehe @ Kodie-
rungen [RagTime-Formeln und -Funktionen]).
Falls bei der Konvertierung Zweifel über die verwendete Kodierung
auftauchen, zeigt RagTime 6.5 vor der Konvertierung in einem Dialog den
Anfang des zu konvertierenden Textes sowie eine Liste der unterstützten
Kodierungen. Sie können dann eine Kodierung wählen und im Dialog die
Wirkung Ihrer Wahl begutachten.
l Für den Export können Sie eine Kodierung wählen.

Siehe auch
@ Kodierungen [RagTime-Formeln und -Funktionen]
http://www.unicode.org
17.12: RTF-Konverter 215

17.12 RTF-KONVERTER
Ein „Rich Text Format (RTF)“-Konverter wird zum Importieren von Textda-
ten mit Formatangaben in eine Text- oder Rechenblattkomponente be-
nutzt. In RTF-Dateien wird ein Text mit Formatangaben wie Schriftart,
Schriftstil, Größe, Farbe und so weiter gespeichert.

17.13 MICROSOFT-WORD-KONVERTER
Die „Microsoft-Word-Konverter“ von RagTime 6.5 können für den Daten-
austausch mit diversen Versionen von Microsoft Word benutzt werden.

Von Word zu RagTime 6.5


Der Konverter „Microsoft-Word-6/95-Konverter“ wandelt Daten der fol-
genden Word-Versionen um:
• Microsoft Word 6 für Mac OS
• Microsoft Word 6 für Windows
• Microsoft Word 95 für Windows
Der Konverter „Microsoft-Word-Konverter“ wandelt Daten der folgen-
den Word-Versionen um:
• Microsoft Word 97 für Windows
• Microsoft Word 98 für Mac OS
• Microsoft Word 2000 für Windows
• Microsoft Word 2001 für Mac OS
• Microsoft Word 2002 für Windows
• Microsoft Word 2003 für Windows

Von RagTime 6.5 zu Word


Die Ausgabe des Konverters „Microsoft-Word-Konverter“ kann von fol-
genden Word-Versionen verarbeitet werden:
• Microsoft Word 6 für Mac OS
• Microsoft Word 6 für Windows
• Microsoft Word 95 für Windows
• Microsoft Word 97 für Windows
• Microsoft Word 98 für Mac OS
• Microsoft Word 2000 für Windows
• Microsoft Word 2001 für Mac OS
• Microsoft Word 2002 für Windows
• Microsoft Word 2003 für Windows
l Es können auch andere Konverter zum Datenaustauch mit Word ge-
nutzt werden (z. B. @ RTF-Konverter [S. 215]).
216 Kapitel 17: Datenaustausch

l Dies sind die uns momentan bekannten und getesteten Versionen,


neuere Versionen sollten Sie aber auch probieren.

17.14 EXCEL-KONVERTER
Der „Excel-Konverter“ von RagTime 6.5 kann für den Datenaustausch
zwischen diversen Versionen von Microsoft Excel und RagTime 6.5-
Rechenblättern benutzt werden. Die Versionen sind im Folgenden zusam-
mengestellt.
• Microsoft Excel 4 für Mac OS
• Microsoft Excel 4 für Windows
• Microsoft Excel 5 für Mac OS
• Microsoft Excel 5 für Windows
• Microsoft Excel 95 für Windows
• Microsoft Excel 97 für Windows
• Microsoft Excel 98 für Mac OS
• Microsoft Excel 2000 für Windows
• Microsoft Excel 2001 für Mac OS
• Microsoft Excel 2002 für Windows
• Microsoft Excel 2003 für Windows
l Dies sind die uns momentan bekannten und getesteten Versionen,
neuere Versionen sollten Sie aber auch probieren.

17.15 SYLK-KONVERTER
Das „SYmbolic LinK“-Format wird zum Übertragen von Rechenblattdaten
mit Formeln zwischen Anwendungen benutzt. In der Datei werden For-
meln gespeichert, jedoch kann die Anwendung, die die Datei öffnet, nur
solche Formeln erkennen und benutzen, die in der Anwendung selbst vor-
handen sind.
Wenn Sie SYLK-Dateien importieren, interpretiert RagTime Formeln
und Formate, die es nicht erkennt als Text, so daß Sie diese durch ent-
sprechende RagTime-Formeln oder RagTime-Formate ersetzen können.
l Wenn Sie eine SYLK- oder dBase-Datei importieren, beginnt RagTime
mit dem Ausfüllen des Rechenblatts bei der linken oberen Zelle, un-
abhängig davon, welche Zelle ausgewählt ist. Alle im Rechenblatt
bereits vorhandenen Daten werden gelöscht.
17.16: dBase-Konverter 217

17.16 DBASE-KONVERTER
Mit dem dBase-Konverter können dBase-Daten ab Version dBase III
in RagTime 6.5 importiert werden. Rechenblätter können in dBase-III-
Dateien exportiert werden.

Von dBase zu RagTime 6.5


Die Feldnamen der dBase-Datei werden zur ersten importierten Zeile; aus
jedem dBase-Datensatz wird eine weitere Zeile.
l Wenn Sie eine SYLK- oder dBase-Datei importieren, beginnt RagTime
mit dem Ausfüllen des Rechenblatts bei der linken oberen Zelle, un-
abhängig davon, welche Zelle ausgewählt ist. Alle im Rechenblatt
bereits vorhandenen Daten werden gelöscht.

Von RagTime 6.5 zu dBase-III


Die Rechenblattzellen werden als dBase-III-Datei gesichert. Die Zellen der
ersten Zeile werden zu dBase-Feldnamen, die der restlichen Zeilen zu je-
weils einem Datensatz.
l dBase-Feldnamen bestehen aus einem Anfangsbuchstaben (A-Z)
und bis zu 9 weiteren Buchstaben, Ziffern (0-9) oder Unterstrichen
(_). Groß- und Kleinbuchstaben werden nicht unterschieden.

17.17 MACPAINT-KONVERTER
Das „MacPaint“-Format beschreibt ein Bild als monochrome Bitmap.
MacPaint, das älteste Macintosh-Bildformat, ist das eigene Format
des MacPaint-Programms und hat sich im Laufe der Zeit zum Austausch-
format für andere Programme entwickelt.

17.18 PICT-KONVERTER
Das „PICT“-Format ist ein Macintosh-Standardaustauschformat für aller-
lei Bildarten.
$ PICT war das klassische Bildformat der Apple-QuickDraw-Umgebung
aus der Zeit vor Mac OS X. Da die Unterstützung dieses Formates
durch das Betriebssystem und andere Software immer weiter zurück-
geht, empfehlen wir keine neuen PICT-Bilder mehr zu erzeugen.
218 Kapitel 17: Datenaustausch

17.19 TIFF-KONVERTER
Das Tagged-Image-File-Format (TIFF) wird benutzt, um Bilder jeder Größe
und Auflösung zu speichern. Die flexible Struktur gestattet die Speiche-
rung einer ganzen Reihe unterschiedlicher Bildarten. Es gibt mindestens
drei Arten von TIFF-Bildern: Strichzeichnung, Halbton und Farbe.
Strichzeichnungen enthalten Informationen nur in den schwarzen
Teilen eines Bilds. Befindet sich die Strichzeichnung in einem transpa-
renten RagTime-Container, können Sie Objekte hinter dem Bild sehen.
Halbtonbilder können schwarze und weiße Punkte enthalten, so daß hel-
le und dunkle Bereiche entstehen. Farbige TIFF-Bilder enthalten Punkte,
die jeweils eine andere Farbe haben können. Jeder Punkt besitzt einen
Rot-, Grün- und Blauwert, die zusammengenommen eine Farbe ergeben.
Diese Art der Farbdefinition wird oft als „RGB-Modell“ bezeichnet.

17.20 EPSF-KONVERTER
Das Format „Encapsulated PostScript (EPS)“ wurde von Adobe Systems
Incorporated für den Austausch von PostScript-Dateien zwischen Pro-
grammen entwickelt.
Eine EPSF-Datei besteht oft aus zwei Teilen. Der erste Teil ent-
hält die PostScript-Beschreibung des Bildes und wird für den Druck auf
PostScript-Druckern benutzt. Der zweite Teil ist ein Bild mit geringer Auf-
lösung für die Bildschirmdarstellung und zum Drucken auf anderen als
PostScript-Druckern. RagTime 6.5 erkennt die Bildschirmdarstellung (Pre-
view) sowohl im PC- als auch im Mac-OS-Format.
EPS-Bilder können importiert und exportiert werden.
RagTime 6.5 versucht die Qualität der Darstellung von EPS-Bildern
auf Bildschirmen und nicht-PostScript-fähigen Geräten zu verbessern.
Die eventuell im Bild vorhandene Vorschau wird dazu ignoriert, und aus
den PostScript-Daten der Datei wird eine für die Bildskalierung und die
Auflösung des Ausgabegerätes optimierte Darstellung berechnet.
Z Für die Berechnung der Darstellung aus den PostScript-Daten be-
nutzt RagTime die freie Software „Ghostscript“. Nähere Informatio-
nen zu Bezugsquellen und Installation finden Sie auf der RagTime-
Webseite unter www.ragtime.de/go.cgi?info=Ghost.
z Die Bordmittel des Betriebssystems reichen dazu aus.

Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Encapsulated_Postscript
http://www.ghostscript.com
17.21: PDF-Konverter 219

17.21 PDF-KONVERTER
PDF ist ein Dateiformat, mit dem Sie ein Dokument unabhängig von der
Hardware, dem Betriebssystem und der zur Erstellung verwendeten An-
wendungssoftware anzeigen können. Adobe Systems hat das PDF-Format
entwickelt, um die Übertragung und gemeinsame Benutzung von Doku-
menten über Computer-Plattformen hinweg zu ermöglichen.
Falls auf Ihrem Rechner noch keine Software zum Ansehen von PDF-
Dokumenten installiert ist, können Sie sie unter http://www.adobe.com/
acrobat laden. Dort finden Sie auch das „Portable Document Format Re-
ference Manual“ mit detaillierten Informationen.

PDF importieren
Der PDF-Konverter kann einzelne Seiten eines PDF-Dokuments als @ EPS-
Abbildung [S. 218] in eine RagTime 6.5-Bildkomponente übertragen. Im
Falle eines mehrseitigen PDF-Dokuments werden Miniaturen der Seiten
in einem Dialog gezeigt, und Sie können eine der Seiten aussuchen.
l Geschützte und verschlüsselte PDF-Dokumente können nicht be-
nutzt werden.
Z Für die Wandlung von PDF in EPS benutzt RagTime die freie
Software „Ghostscript“. Nähere Informationen zu Bezugsquel-
len und Installation finden Sie auf der RagTime-Webseite unter
www.ragtime.de/go.cgi?info=Ghost.
z Die Bordmittel des Betriebssystems reichen dazu aus.

PDF exportieren
Der PDF-Konverter von RagTime 6.5 kann die Auswahl, einzelne Kompo-
nenten oder komplette Layouts exportieren, dabei werden Farbsepara-
tion und viele weitere Einstellungen unterstützt, die Sie vor dem Export
vornehmen können (siehe @ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]).
Bei der vollautomatischen PDF-Dokumenterzeugung kooperiert der
PDF-Konverter mit weiterer Software, die eventuell auf Ihrem Rechner zu-
sätzlich installiert werden muss.
• Adobe Acrobat Distiller ab der Version 6 (Z und z)
• Ghostscript ab Version 8.10 (Z)
• PostScript-Konverter von Mac OS X (enthalten in z)
RagTime 6.5 kann auch PostScript-Dateien zur späteren Umwand-
lung vorbereiten. Dazu kann der Distiller oder ähnliche Software, z. B.
GhostScript, auf Ihrem Rechner oder einem im Netzwerk erreichbaren
Server installiert sein.
220 Kapitel 17: Datenaustausch

Siehe auch
@ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]
http://www.adobe.com/acrobat
http://www.ghostscript.com

17.22 HTML-KONVERTER
HTML ist das wichtigste Dateiformat im World Wide Web. Der HTML-
Konverter exportiert RagTime 6.5-Dokumente oder -Komponenten in eine
Kollektion von HTML- und CSS-Dateien, die Sie anschließend auf Ihrem
Inter- oder Intranet-Server veröffentlichen können.
Je nach Inhalt Ihres Dokumentes werden außer den HTML- und CSS-
Dateien auch Bilder erzeugt, und zwar für im Dokument enthaltene Bilder
und für Elemente, die sich sonst in HTML nicht beschreiben lassen, z. B.
gedrehte Rechenblätter oder Überlagerungen transparenter Objekte.

Siehe auch
@ HTML exportieren (Befehl) [S. 355]
http://www.w3.org/MarkUp
http://www.selfhtml.org

17.23 WMF/EMF-KONVERTER
Das Windows-Metafile-Format („WMF“) und dessen erweiterte Form
„EMF“ wird unter Windows für den Austausch von Graphikdaten zwischen
Programmen genutzt.

17.24 JPEG-KONVERTER
Das „JPEG“-Format wurde von der Joint Photographic Experts Group ent-
wickelt, um digitale Bilder (Fotos) mit geringen Verlusten kompakt zu
speichern. Es unterstützt neben 24-bit Farbbildern auch 8-bit Graustufen-
bilder.

Siehe auch
http://www.jpeg.org

17.25 PNG-KONVERTER
Das „PNG“-Format wird benutzt, um Bilder jeder Größe, Tiefe und Auflö-
sung verlustfrei zu komprimieren und zu speichern.
17.26: BMP-Konverter 221

Siehe auch
http://www.libpng.org/pub/png/pngintro.html

17.26 BMP-KONVERTER
Das „BMP“-Format ist ein verbreitetes Bildformat unter Windows.

17.27 PICT->ZEICHNUNG-KONVERTER
Der „PICT->Zeichnung-Konverter“ kann PICT-Dateien als Zeichnungen öff-
nen. Die Objekte in der PICT-Datei werden in RagTime-Zeichnungsobjekte
umgewandelt, die Sie bearbeiten können. Die Bitmaps bleiben Bilder.
Wenn Sie eine PICT-Datei öffnen, importieren oder ziehen, die in ei-
nem RagTime-Dokument auch als Zeichnung geöffnet werden kann, er-
scheint ein Dialog, in dem Sie angeben können, ob RagTime die Datei als
Bild oder als Zeichnung importieren soll.
$ PICT war das klassische Bildformat der Apple-QuickDraw-Umgebung
aus der Zeit vor Mac OS X. Da die Unterstützung dieses Formates
durch das Betriebssystem und andere Software immer weiter zurück-
geht, empfehlen wir keine neuen PICT-Bilder mehr zu erzeugen.
222 Kapitel 17: Datenaustausch
KAPITEL

18
AppleScript und
RagTime 6.5
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den
Automatisierungsmöglichkeiten, die Ihnen RagTime 6.5 zusammen mit
AppleScript bietet.
Die detaillierte Beschreibung der hier erwähnten Menüs, Befehle und
Werkzeuge finden Sie im Kapitel „Alphabetische Referenz“.
224 Kapitel 18: AppleScript und RagTime 6.5

18.1 ÜBER SKRIPTE


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Ein Skript besteht aus einer Reihe schriftlicher Anweisungen für die
Ausführung von Befehlen und Aktionen ohne Benutzung der Maus oder
der Tastatur. Man könnte es als einen individuell zusammengestellten
Befehl betrachten.
Sie haben in RagTime 6.5 die Möglichkeit, Skripte zu erstellen, mit
denen Sie Ihre Aktionen aufzeichnen können, oder Sie können neue,
eigene Skripte für die Ausführung komplexer Aktionen schreiben, z. B.
wenn Sie in nur einem Arbeitsschritt neue Dokumente erzeugen und
formatieren oder eine Datenbank öffnen und Daten in ein RagTime 6.5-
Dokument übernehmen möchten.
Skripte können zur automatischen Ausführung sich wiederholender
Aufgaben benutzt werden. Eine ihrer vielleicht wertvollsten Eigenschaften
besteht darin, andere AppleScript unterstützende Anwendungsprogram-
me und RagTime kombinieren zu können, zum Beispiel um Anweisungen
an andere AppleScript unterstützende Programme zu senden oder Daten
mit ihnen auszutauschen. Sie können ein Skript benutzen, um ein Re-
chenblatt zu erzeugen, die Zellgröße festzulegen und Daten aus einem
AppleScript unterstützenden Datenbankprogramm einzufügen oder um
Daten aus einem Rechenblatt in eine Datenbank zu kopieren.
Wenn Sie ein Skript aufgezeichnet oder geschrieben haben, können
Sie es benennen. Der Skriptname erscheint im Skriptmenü. Zur Ausfüh-
rung des Skripts können Sie wie bei einem Befehl den Namen wählen.
Außerdem können Sie ein Skript auch in einem @ Knopf [S. 129] installie-
ren.
Der Text des Beschreibungsfelds des Skriptfensters wird gezeigt,
wenn der Mauszeiger
• über einem Knopf ist, in dem das Skript installiert ist.
• über dem Namen des Skripts im Skript-Menü ist.
Das Fenster zum Bearbeiten von Befehlen und Skripten erscheint im
Menü Extras.

Siehe auch
@ Über Datenaustausch [S. 206]
18.2: Skripte in andere Dokumente bewegen 225

18.2 SKRIPTE IN ANDERE DOKUMENTE BEWEGEN


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Ein Skript wird zunächst im aktiven Dokument gesichert und ist auch
nur dort verfügbar.

+ Ein Skript für alle Dokumente verfügbar machen


1 Öffnen Sie @ Skripte verwalten [S. 268].
2 Klappen Sie das Dreieck vor dem @ Dokumentnamen [S. 554] auf.
3 Ziehen Sie den Namen des Skripts auf d RagTime-6-
Hilfsmittel.rtd.
Das Skript wird im Dokument d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd
gesichert.
Z Die Datei d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd finden Sie im
Ordner f Anwendungsdaten\RagTime des Systemord-
ners.
z Die Datei d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd finden Sie im
Ordner f ~/Library/Preferences/RagTime im Privat-
ordner.

18.3 EIN SKRIPT AUFZEICHNEN


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Ein Skript wird in drei Schritten aufgezeichnet:
• Erzeugen Sie einen Befehl.
• Öffnen Sie das Skriptfenster.
• Zeichnen Sie Ihre Aktionen auf.

+ Einen Befehl erzeugen


1 Wählen Sie den Befehl @ Skripte verwalten [S. 268].
2 Klicken Sie P Neu.
Der Name des neuen Befehls wird unter dem Dokumentnamen
eingetragen. Gegebenenfalls müssen Sie die @ hierarchische Liste
[S. 554] aufklappen.

+ Das Skriptfenster öffnen


1 Wählen Sie einen Skriptnamen aus.
2 Klicken Sie auf Bearbeiten.
Es erscheint das Skriptfenster.
226 Kapitel 18: AppleScript und RagTime 6.5

+ Ein Skript aufzeichnen


1 Klicken Sie den Aufzeichnungsknopf.
2 Führen Sie die Aktionen aus, die Sie aufzeichnen möchten.
3 Klicken Sie den Stoppknopf.
RagTime bereitet das Skript zur Benutzung vor. Sobald dies abge-
schlossen ist, ist der Startknopf verfügbar.
Sie können nun den Befehl durch Klicken des Startknopfs oder Wäh-
len des Befehls im Skriptmenü benutzen.

18.4 EIN SKRIPT SCHREIBEN


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Skripte werden in einer speziellen Sprache, ähnlich einer Program-
miersprache, geschrieben, die jedoch einfacher zu erlernen ist. Falls Sie
sich schon ein wenig mit Programmiersprachen oder Sprachen zum Er-
zeugen von Makros auskennen, ist dies natürlich ganz nützlich, es gibt
aber auch entsprechende Fachliteratur über Skripte.
Wenn Sie bereits Kenntnisse in Programmiersprachen haben, kön-
nen Sie ein Skript schreiben. In diesem Kapitel finden Sie spezielle Infor-
mationen zu RagTime-Skripten, jedoch keine Anleitung für das Schreiben
von Skripten.
Sie können Skripte im RagTime-Skriptfenster schreiben oder Apple-
Script bzw. jede andere Open-Scripting-Architecture-(OSA)-kompatible
Skriptumgebung benutzen.
Das Erzeugen von Skripten ist leicht zu erlernen, wenn Sie Ihre Aktio-
nen mit RagTime aufzeichnen, analysieren und dann das aufgezeichnete
Skript modifizieren.

18.5 EIN SKRIPT BENUTZEN


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Ein Skript kann wie jeder andere Befehl benutzt werden. Wenn Sie
ein Skript erzeugt haben, können Sie es im Untermenü @ AppleScript
[S. 268] auswählen.
KAPITEL

19
Alphabetische
Referenz
In diesem Kapitel finden Sie die detaillierte Beschreibung aller
Werkzeuge, Menüs, Befehle, der zugehörigen Dialoge und Fenster sowie
deren Tafeln. Die Abschnitte sind alphabetisch sortiert, so daß Sie die
Ziele der in diesem Handbuch mit @ gekennzeichneten Verweise schnell
finden können.
228 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.1 3-D-TAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wäh-
len Sie die @ Tafel 3-D. Diese Attributgruppe wirkt sich auf Perspektive,
Lichtpunkt und Rotation einer Infographik aus.
Anordnung
Diese Einstellungen sind verfügbar für 3-D- oder 2-D-Graphiken mit
Perspektive.
é Standpunkt
Gibt den Standpunkt des Betrachters an. Geben Sie Werte ein
oder verschieben Sie das Auge, wenn Sie die Werte ändern
möchten.
é Lichtpunkt
Durch Bewegen des Lichtpunkts können Sie den Schatteneffekt
ändern. Geben Sie Werte ein oder verschieben Sie die Kerze,
wenn Sie die Werte ändern möchten.
é Rotation
Die Infographik kann in alle Richtungen rotiert werden. Geben
Sie Werte ein oder ziehen Sie den Modellwürfel.
P Standard
Klicken des Knopfs Standard setzt die Einstellungen zurück auf
die Standardwerte.

3-D
Diese Einstellungen sind verfügbar für 3-D- oder 2-D-Graphiken mit
Perspektive.
p Wände
Unter Wänden versteht man die äußeren Flächen einer dreidi-
mensionalen Infographik. Sie können durch Wählen einer Ein-
stellung im Einblendmenü angeben, welche Wände angezeigt
werden sollen. Die Einstellung bewirkt, daß RagTime Wände
zeichnet, wenn dadurch die Ansicht der Daten nicht beeinträch-
tigt wird.
n Quadratische Grundebenenteilung
Ankreuzen dieser Einstellung bewirkt, daß die Grundfläche je-
der Säule als Quadrat angezeigt wird und die Grundebene der
19.2: Abgerundetes Rechteck (Werkzeug) 229

Infographik entsprechend dimensioniert wird. Ist die Einstel-


lung aus, wird die Grundebene der Infographik als Quadrat dar-
gestellt und die Grundfläche der Säulen entsprechend dimen-
sioniert.

2-D mit Tiefe


Diese Einstellungen sind für 2-D-Graphiken mit oder ohne Tiefe ver-
fügbar.
i Horizontaler Versatz
i Vertikaler Versatz
Sie können die Tiefe durch Eingabe von Werten für den horizon-
talen oder vertikalen Versatz einstellen. Die Werte werden rela-
tiv zur Grobteilungsweite auf der entsprechenden Achse einge-
geben.

19.2 ABGERUNDETES RECHTECK (WERKZEUG)


+ Ein abgerundetes Rechteck zeichnen
1 Klicken Sie den Knopf für das Werkzeug Abgerundetes Recht-
eck.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo eine der Ecken des
Rechtecks gezeichnet werden soll.
3 Ziehen Sie das Fadenkreuz zur diagonal gegenüberliegenden Ecke.
Es erscheint ein abgerundetes Rechteck, das den Bewegungen des
Fadenkreuzes folgt.
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Das Rechteck ist ausgewählt. Unten rechts am Rechteck erscheint
ein Rundungsgriff.
230 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

+ Eckenrundung ändern
1 Klicken Sie den Rundungsgriff und ziehen Sie.
Ziehen nach unten oder rechts verstärkt die Krümmung, nach oben
oder links bewirkt das Gegenteil.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

19.3 ABSATZFORMATE (BEFEHL)


Der Befehl Absatzformate öffnet einen auf die passenden Tafeln redu-
zierten Informationendialog.

Tafeln
@ Textanordnung [S. 487]
Absatz- und Schriftvorlagen, Absatzumbruch, hängende Initia-
len, Schriftgröße, Abstand
@ Textränder [S. 489]
Absatzvorlage, Ränder, Ausrichtung, Zeilenabstand, auf Grund-
linienraster, Tabulatoren, Spalten

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

19.4 ABSATZNUMMER (MENÜ)


Das Untermenü Absatznummer steht im Textmenü.
Y Absatznummer
c Andere Absatznummer…
19.4: Absatznummer (Menü) 231

c 1 - Arabisch
c x
c x.x
c x.x.x
c x.x.x.x

c I - Römisch
c x
c x.x
c x.x.x
c x.x.x.x

c A - Buchstaben
c x
c x.x
c x.x.x
c x.x.x.x
Absatznummern werden für die Numerierung von Kapiteln und Un-
terkapiteln eines Dokuments benutzt. Die Befehle fügen eine automati-
sche hierarchische Numerierung in den Text ein. Wird eine Absatznum-
mer in eine vorhandene automatische Numerierung eingefügt, numeriert
RagTime die nachfolgenden Absätze neu. Es gibt in RagTime eine stan-
dardmäßige automatische Numerierung mit bis zu vier Hierarchieebenen,
Sie können aber noch zusätzliche Ebenen erzeugen.

+ Automatische Absatznummer einfügen


1 Setzen Sie die Einfügemarke an die Stelle, an der die erste Absatz-
nummer erscheinen soll (1.0).
2 Wählen Sie „1“ oder „X“ im Untermenü Absatznummer.
1 bleibt immer 1.
„X“ erscheint als 1, wenn es sich um die erste Absatznummer han-
delt. Wenn Sie später eine weitere Absatznummer vor „X“ einfügen,
wird „X“ neu numeriert.
3 Positionieren Sie die Einfügemarke an die Stelle, an der die nächste
Nummer erscheinen soll.
4 Wählen Sie „X“ zum Numerieren von Absatz 2 oder „X.x“ zum Erzeu-
gen einer weiteren Hierarchieebene.
232 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Andere Absatznummer
Wählen Sie Andere Absatznummer im Untermenü Absatznummer, er-
scheint ein Fenster, in dem Sie
• eine bestimmte Zahl eingeben,
• vorhandene Zahlen formatieren,
• weitere Hierachieebenen einfügen können.
Das Format wird durch eine Variable definiert (jede Variable muß in
spitze Klammern gesetzt werden):
<n>
arabische Zahlen
<R>
römische Großbuchstaben
<r>
römische Kleinbuchstaben
<A>
Großbuchstaben
<a>
Kleinbuchstaben
Den Variablen können Werte zugewiesen werden. Wird kein Wert zu-
gewiesen, benutzt RagTime den zuletzt benutzten Wert. Wird ein Plus-
zeichen (+) verwendet, fügt RagTime eine fortlaufende Nummer ein. Wird
eine Zahl eingegeben, benutzt RagTime diesen Wert.
<n>
benutzt den zuletzt benutzten Wert für die Ebene.
<n+>
erhöht den zuletzt benutzten Wert um „Eins“.
<n=2>
weist der Stufe den Wert „2“ zu.
Jede Variable definiert eine Ebene. Es sind viele Ebenen möglich.
<n=1><n=2><n=3>
erscheint im Text als „1.2.3“.
Mit leeren Klammerpaaren wird die Anzeige dieser Ebene unter-
drückt, die Numerierung jedoch intern fortgesetzt:
<><><n=3>
erscheint im Text als „3“.

Siehe auch
@ Absatznumerierung [S. 80]
19.5: Absatzumbruch (Befehl) 233

19.5 ABSATZUMBRUCH (BEFEHL)


Der Befehl Absatzumbruch steht im Formatmenü und bestimmt den
Container, in dem ein Absatz beginnen soll. Voraussetzung ist, daß vom
aktuellen Container eine Pipeline zum Container des ausgewählten Zieles
führt.

+ Absatzumbruch benutzen
1 @ Wählen [S. 78] Sie einen oder mehrere Absätze aus.
2 Wählen Sie Absatzumbruch.
Es erscheint ein Untermenü, in dem Sie angeben können, wo der
Absatz beginnen soll.

Siehe auch
@ Über Absatzformatierung [S. 147]

19.6 ABSATZVORLAGE (BEFEHL)


Der Befehl Absatzvorlage steht im Formatmenü und öffnet ein Unterme-
nü, das die im Inventar enthaltenen Absatzvorlagen enthält.

+ Absatzvorlage benutzen
1 @ Wählen [S. 78] Sie einen oder mehrere Absätze aus.
2 Wählen Sie Absatzvorlage.
Es erscheint ein Untermenü.
3 Wählen Sie eine Absatzvorlage aus der Liste aus.
l Sie können Absatzvorlagen im @ Absatzvorlagen-Fenster [S. 233]
erzeugen oder ändern.

Siehe auch
@ Über Absatzformatierung [S. 147]
@ Über Vorlagen [S. 158]

19.7 ABSATZVORLAGEN (BEFEHL)


Der Befehl Absatzvorlagen erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Hier
können Sie Absatzvorlagen erzeugen und bearbeiten. Absatzvorlagen er-
scheinen auch im Untermenü des Befehls @ Absatzvorlage [S. 233] und
können von dort aus benutzt werden.
234 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Die Fenster zur Bearbeitung von Hilfsmitteln können Sie durch Dop-
pelklick auf die Hilfsmittelgruppe im Inventar öffnen. Wenn Sie ein
Hilfsmittel im Inventar doppelklicken, so wird das Bearbeitungsfens-
ter geöffnet und das geklickte Hilfsmittel ausgewählt.
Vorlagen werden in @ hierarchischen Listen [S. 554] angezeigt.
P Neu
Erzeugt eine Vorlage.
P Neu wie Auswahl
Erzeugt eine Vorlage unter Verwendung der Einstellungen der aktu-
ellen Auswahl im Dokument.
P Mit Auswahl überschreiben
Überschreibt die Einstellungen der ausgewählten Vorlage mit denen
der aktuellen Auswahl im Dokument.
P Löschen
Löscht die ausgewählte Vorlage.

Tafeln
@ Allgemein [S. 240]
Absatzumbruch, Schriftvorlage, Wortabstände
@ Anordnung [S. 259]
Spalten, Ausrichtung, hängende Initialen
@ Ränder [S. 425]
Ränder, Einzug, Zeilen-/Absatzabstand, Grundlinienraster
@ Tabulatoren [S. 484]
Art, Lage, Füllzeichen

Beschreibung
Die aktuellen Attribute der ausgewählten Vorlage werden angezeigt.
Falls vorhanden, wird die übergeordnete Vorlage genannt und Ände-
rungen separat aufgeführt.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Vorlagen bearbeiten [S. 159]
@ Absatzvorlagen benutzen [S. 162]
19.8: Achse (2-D)-Tafel, Infographikinformation 235

19.8 ACHSE (2-D)-TAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Achse (2-D).
n Achse zeichnen
Wählen Sie diese Einstellung, wenn die ausgewählte Achse sichtbar
sein soll.
n Achsen und Beschriftungen in bester Position zeichnen
Ankreuzen bewirkt, daß RagTime festlegt, wo die ausgewählte Achse
gezeichnet wird. Achsen in 3-D-Graphiken können in verschiedenen
Positionen gezeichnet werden. Diese Einstellung wirkt sich auf die
Position und Rotation von Beschriftungen in 2-D-Graphiken aus. Ma-
nuelles Ändern einer der Einstellungen schaltet sie aus. Auswählen
der Einstellung setzt manuelle Einstellungen außer Kraft.

Gitter
n Grob- oder Feinteilungsgitter zeichnen
Gitterlinien können wahlweise für die Grob- oder Feinteilung ge-
zeichnet werden (siehe @ Infographikgitterlinien [S. 123]).

Achsenmarkierungen
n Links, Rechts
Durch Ankreuzen der entsprechenden Felder können Sie Grob-
und Feinteilungsschritte nach links oder rechts entlang der aus-
gewählten Achse beliebig kombinieren (siehe @ Achsenmarkie-
rungen [S. 122]).

Achsentitel
Siehe auch @ Achsentitel [S. 121].
p Titel
Wählen Sie eine Einstellung aus dem Einblendmenü, um fest-
zulegen, wo der Titel erscheinen soll.
é Drehung
Geben Sie den Winkel zwischen der Beschriftung und der Achse
ein.
236 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Achsenbeschriftung
Siehe auch @ Achsenbeschriftung [S. 122].
p Beschriftung
Wählen Sie eine Einstellung aus dem Einblendmenü, um fest-
zulegen, wo Beschriftungen erscheinen sollen. Die Angaben
„links“ und „rechts“ sind dabei @ besonders definiert.
é Drehung
Sie können die Beschriftung drehen. Geben Sie den Winkel zwi-
schen der Beschriftung und der Achse ein.
p Werteformat
Das Format zur Darstellung von Zahlen, Daten und Zeit-
spannen (siehe @ Über Werteformate [S. 189]).
l In Textkomponenten wirkt das Werteformat nur auf
über Formeln berechneten Text.

19.9 ACHSE (3-D)-TAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Achse 3-D.
n Achse zeichnen
Wählen Sie diese Einstellung, wenn die ausgewählte Achse in der
Infographik erscheinen soll.
n Achsen und Beschriftungen in bester Position zeichnen
Ankreuzen bewirkt, daß RagTime festlegt, wo die ausgewählte Achse
und Beschriftung gezeichnet wird.

Gitter
n Links, Rechts
Gitterlinien können wahlweise für die Grob- oder Feinteilung ge-
zeichnet werden (siehe @ Infographikgitterlinien [S. 123]).

Achsenmarkierungen
n Links, Rechts, Außen
Durch Ankreuzen der entsprechenden Felder können Sie Grob-
19.9: Achse (3-D)-Tafel, Infographikinformation 237

und Feinteilungsmarkierungen nach links, rechts oder außer-


halb der ausgewählten Achse beliebig kombinieren (siehe
@ Achsenmarkierungen [S. 122]).

Beschriftung
p Zeichenebene
In einer 3-D-Infographik kann die Beschriftung auf jeder der drei
Ebenen erfolgen (siehe @ Achsenbeschriftung [S. 122]).

Titel
Siehe auch @ Infographiktitel [S. 117].
p Achsentitel zeichnen
Soll der Achsentitel in der Infographik erscheinen, wählen
Sie diese Einstellung.
é Drehung
Geben Sie den Winkel zwischen der Beschriftung und der
Achse ein.

Achsenbeschriftung
Siehe auch @ Achsenbeschriftung [S. 122].
p Beschriftungen zeichnen
Sollen für die ausgewählte Achse Beschriftungen in der In-
fographik erscheinen, wählen Sie diese Einstellung.
é Drehung
Sie können die Beschriftung drehen. Geben Sie den Win-
kel zwischen der Beschriftung und der Achse ein.
p Werteformat
Das Format zur Darstellung von Zahlen, Daten und
Zeitspannen (siehe @ Über Werteformate [S. 189]).
l In Textkomponenten wirkt das Werteformat nur
auf über Formeln berechneten Text.
238 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.10 ACHSENTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Achsen. Informationen zur Benutzung, Bearbeitung und
Anzeige von Achsenmarkierungenen und Beschriftungen finden Sie unter
@ Achsenbeschriftung [S. 122] sowie @ Achsenmarkierungen und Achsen-
teilung [S. 122].
i Name
Benennen Sie die Achse durch Eingabe einer Formel oder einer Zell-
referenz, oder geben Sie einen Text in Anführungszeichen ein.
n Umgekehrte Achsenrichtung
Normalerweise nehmen Werte auf der y-Achse nach oben hin, auf
der x-Achse nach rechts und auf der z-Achse in Richtung des Betrach-
ters zu. Ist diese Einstellung gewählt, nehmen die Werte in jeweils
umgekehrter Richtung zu.

Bereich
Diese Einstellungen betreffen das Maximum und Minimum der aus-
gewählten Achse und den Schnittpunkt mit anderen Achsen. Wird
die Einstellung Automatisch gewählt, paßt RagTime den Bereich ge-
nau an das jeweilige Maximum und Minimum der Daten an. Informa-
tionen zum Achsenbereich finden Sie unter @ Achsen [S. 121]. Infor-
mationen zu Teilungsweiten finden Sie unter @ Achsenmarkierungen
und Achsenteilung [S. 122].
i Jede …te Markierung beschriften
Beschriftungen zeigen die Werte an bestimmten Punkten ent-
lang der Achse. Sie können bei jeder n-ten Grobteilungsweite
angezeigt werden. Geben Sie den gewünschten Wert im Einga-
befeld ein.

X Balken und Flächen beginnen an der Achse


X Balken und Flächen beginnen bei Null (soweit sichtbar)
Bestimmen Sie, ob Balken, Flächen oder ähnliche Reihentypen
den Abstand zwischen den Werten und der Position der Katego-
rienachsen ausfüllen. Der Unterschied zeigt sich, falls die Kate-
gorieachse die Werteachse nicht bei Null schneidet.
19.11: Aktuelle Vorratskammer öffnen (Befehl) 239

Wert- und Zeitspannenachsen


i Grobteilungsweite
Geben Sie den Grobteilungsabstand in der Einheit der Werte
der ausgewählten Achse ein.
i Feinteilungsweite
Grobteilungsschritte können in gleichgroße Feinteilungsschritte
unterteilt werden, die mit Feinmarkierungen angezeigt werden
können. Geben Sie die Anzahl der Feinmarkierungen pro Grob-
teilung ein. Wird zum Beispiel der Wert „5“ eingegeben, so wer-
den zwei Grobteilungsmarkierungen mit vier Feinteilungsmar-
kierungen dazwischen angezeigt.

Datumsachsen
i Grobteilungsweite
Geben Sie die durch Grobteilungsschritte angezeigte Zeitspan-
ne auf der ausgewählten Achse ein.
i Feinteilungsweite
Geben Sie die durch Feinteilungsschritte angezeigte Zeitspanne
auf der ausgewählten Achse ein.

19.11 AKTUELLE VORRATSKAMMER ÖFFNEN (BEFEHL)


Der Befehl öffnet das RagTime 6.5-Dokument, das dem aktiven Dokument
als Vorratskammer zugeordnet ist.
Die Vorratskammer wird schreibgeschützt in einem Fenster mit klei-
nem Maßstab geöffnet. Sie können Seiten aus der Vorratskammer in Ihr
Dokument einfügen, indem Sie sie in @ Seitenlücken ziehen.

Siehe auch
@ Über Vorratskammern [S. 66]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.12 ALLE VERKNÜPFTEN IMPORTE AKTUALISIEREN (BEFEHL)


Der Befehl Alle verknüpften Importe aktualisieren erscheint im Ex-
trasmenü und prüft, ob verknüpft importierte Daten noch dem Stand der
Ursprungsdatei entsprechen. Dazu wird das Datum des letzten Imports
240 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

mit dem Änderungsdatum der Ursprungsdatei verglichen. Bei Bedarf wird


der Import erneut ausgeführt.

Siehe auch
@ Importverknüpfungstafel, Informationen [S. 358]
@ Über verknüpfte Importe [S. 207]
@ Mit verknüpfter Datei abgleichen (Befehl) [S. 409]
@ Verknüpfung zur Datei kappen (Befehl) [S. 499]

19.13 ALLES AUSWÄHLEN (BEFEHL)


Der Befehl Alles auswählen erscheint im Bearbeiten-Menü. Seine Wir-
kung hängt vom Umfeld ab:

Alles auswählen
Text, Rechenblatt und Infogra- wählt die ganze Komponente aus.
phik
Zeichnungsobjekte wählt alle Zeichnungsobjekte auf der
Seite oder in der Zeichnungskomponen-
te aus.
Layout und Stammlayout wählt alle Seiten aus.
Eingabefelder in Dialogen und wählt alle Buchstaben im Eingabefeld
Paletten aus.

19.14 ALLES RECHNEN (BEFEHL)


Der Befehl Alles rechnen steht im Untermenü zu @ Rechnen [S. 430].
Hiermit werden alle Formeln in allen Komponenten des Dokuments
berechnet. Sie können Komponenten aus der Berechnung ausschließen.
Dazu klicken Sie Nur auf Verlangen neuberechnen in der Allgemeinta-
fel des Informationendialogs.

19.15 ALLGEMEINTAFEL, ABSATZVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
p Schriftvorlage
Die Schriftvorlage, auf der alle hier verwendeten Schriftformate ba-
sieren.
19.15: Allgemeintafel, Absatzvorlagen 241

n Einzelwortzeilen sperren
Bestimmt, ob Blocksatz in Zeilen ohne Leerzeichen (mit nur einem
Wort) durch Erhöhen des Buchstabenabstands erwirkt werden darf.
l Diese Einstellung beeinflußt nur Absätze, die im Blocksatz aus-
gerichtet werden.
é Wortabstand (Minimum, Optimum, Maximum)
Legen Sie den Spielraum fest, den RagTime beim Verteilen der Wör-
ter auf Zeilen zwischen den Wörtern hat. Die Angaben sind relativ zur
Breite des normalen Leerzeichens der benutzten Schrift.
Vermindern Sie das Minimum, damit in Grenzfällen ein Wort mehr in
eine Zeile paßt. Ändern Sie das Optimum, wenn Ihnen die normale
Leerzeichenbreite nicht gefällt. Erhöhen Sie das Maximum, damit in
Grenzfällen ein Wort weniger in die Zeile paßt und dafür eine Silben-
trennung vermieden werden kann.
l Diese Angaben werden nur für Text im Blocksatz berücksichtigt
(siehe @ Ausrichtung (Menu) [S. 275]).

Absatzumbruch
Mit diesen Einstellungen wird festgelegt, wie Absätze an den Gren-
zen von Seiten und mit @ Pipelines [S. 70] verbundenen Containern
behandelt werden.
p Start
Stellen Sie ein, ob der @ Absatzanfang [S. 233] auf einer neuen
Seite, auf geraden oder ungeraden Seiten usw. liegen soll.
i Mindestanzahl Zeilen für Schusterjungen
Legen Sie fest, wieviele Zeilen am Anfang eines Absatzes min-
destens zusammen bleiben müssen, bevor der Absatz ganz an
die nächste über eine Pipeline erreichbare Stelle kommt.
i Mindestanzahl Zeilen für Hurenkinder
Legen Sie fest, wieviele Zeilen am Ende eines Absatzes mindes-
tens zusammen bleiben müssen, bevor der Absatz ganz an die
nächste über eine Pipeline erreichbare Stelle kommt.
l Wenn Sie beide Mindestzeilenzahlen auf 0 setzen, wird der Ab-
satz nicht getrennt.

p Vorlage des Folgeabsatzes


Definiert die Absatzvorlage, die RagTime benutzt, wenn Sie mittels
r einen neuen Absatz erzeugen.
242 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.16 ALLGEMEINTAFEL, BILDINFORMATION


Wenn eine Bild-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt
Wenn Sie diese Einstellung ankreuzen, wird die Komponente nur an-
gezeigt, während Sie mit ihr arbeiten. Die Unterdrückung der Bild-
schirmanzeige erhöht die Geschwindigkeit beim Rollen oder Neu-
zeichnen des Schirms. Anstelle der Komponente werden am Bild-
schirm kurze Informationen über sie gezeigt.
l Diese Einstellung hat keinen Einfluß auf das Drucken.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.
? Art
? Farbraum
? Speicherbedarf
? Auflösung (horizontal, vertikal)
Art, Farbraum, Speicherbedarf und Auflösung des Bilds werden hier
angezeigt. Einige dieser Angaben sind nicht für alle Bildarten verfüg-
bar.
p ICC-Bildprofil
Das ICC-Farbprofil, das für die Farbverwaltung des ausgewählten Bil-
des verwendet wird. Nehmen Sie eines der mit RagTime 6.5 geliefer-
ten Profile oder eines aus einer externen Profildatei.
Freistellungspfad
Falls das Bild einen Freistellungspfad enthält, werden hier entpre-
chende Angaben gezeigt.
n Freistellungspfad ignorieren
Bestimmt, ob der im Bild vorhandene Freistellungspfad igno-
riert werden soll. Bildbereiche außerhalb des Freistellungspfa-
des sind dann nicht transparent.
19.17: Allgemeintafel, Drucken Windows 243

Siehe auch
@ Bildverzeichnis (Befehl) [S. 290]
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]
@ Über verknüpfte Importe [S. 207] @ Farbverwaltungstafel, Grundein-
stellungen [S. 328]

19.17 ALLGEMEINTAFEL, DRUCKEN WINDOWS

Drucken
X Alle Seiten
Bestimmt, daß alle Seiten ausgegeben werden.
X Von
Bestimmt, daß nur die Seiten ausgegeben werden, die in den
folgenden Feldern angegeben sind.
i Von
Die Nummer der ersten auszugebenden Seite.
i Bis
Die Nummer der letzten auszugebenden Seite.
i Kopien
Die Anzahl der zu druckenden Exemplare.
n Sortierte Kopien
Bestimmt, daß beim Drucken mehrerer Kopien immer erst alle
Seiten eines Exemplars gedruckt werden, dann das zweite Ex-
emplar usw.
Anderenfalls werden erst alle Kopien der ersten Seite gedruckt,
dann die Kopien der zweiten Seite usw.
l Die meisten Drucker können unsortierte Kopien schneller
ausgeben.

n Angepasst
Bestimmt, ob die Seitengröße an die Blattgröße angepasst wer-
den soll. Das Breite/Höhe-Verhältnis der Seiten bleibt erhalten.
n Rückwärts drucken
Bestimmt, ob die Seiten in umgekehrter Reihenfolge gedruckt
werden. Dies ist nützlich für Drucker, die die Blätter mit der be-
druckten Seite nach oben ausgeben.
244 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

n Beidseitig drucken
Bestimmt, ob die Blätter beidseitig bedruckt werden sollen.
l Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise im Abschnitt
@ Druckreihenfolgen [S. 169].

Drucker
p Drucker
Die Liste der auf Ihrem Rechner verfügbaren Drucker.
P Einstellungen
Öffnet den Systemdialog, in dem Sie Einstellungen für den ge-
wählten Drucker vornehmen können. Informationen zu diesen
Einstellungen finden Sie in der Dokumentation des Druckers
und des Druckertreibers.
n Ausdruck in Datei
Bestimmt, ob die Druckausgabe in eine Datei statt zum Drucker
geleitet wird.
n 7-Bit ASCII PostScript
Normalerweise werden platzsparende Binärdaten zum Drucker
übertragen. Dieses Verfahren wird nicht von allen Druckern oder
Spoolern unterstützt. Falls Sie einen dieser Drucker verwenden,
schalten Sie diese Einstellung ein.
? Name
Der Name des Druckers.
? Status
Der Betriebszustand des Druckers (Bereit, Beschäftigt, Ohne
Papier usw.).
? Typ
Der Typ des Druckers.
? Ort
Der Aufstellungsort des Druckers.
? Kommentar
Der Kommentar zum Drucker.
l Ort und Kommentar können nur angezeigt werden, wenn
sie bei der Druckerinstallation angegeben wurden.

Siehe auch
@ Drucken (Befehl) [S. 305]
19.18: Allgemeintafel, Infographikinformation 245

19.18 ALLGEMEINTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt
Wenn Sie diese Einstellung ankreuzen, wird die Komponente nur an-
gezeigt, während Sie mit ihr arbeiten. Die Unterdrückung der Bild-
schirmanzeige erhöht die Geschwindigkeit beim Rollen oder Neu-
zeichnen des Schirms. Anstelle der Komponente werden am Bild-
schirm kurze Informationen über sie gezeigt.
l Diese Einstellung hat keinen Einfluß auf das Drucken.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.
n Nur auf Verlangen neuberechnen
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente nicht automatisch
berechnet werden soll. RagTime berechnet Formeln in der Kompo-
nente nur dann, wenn Sie den Befehl @ Diese Komponente berech-
nen [S. 299] benutzen.
n Über Achsenbereich hinausgehende Daten markiert
Wenn Sie den Achsenbereich in der @ Achsentafel [S. 238] eingestellt
haben und dabei einige Werte den definierten Bereich überschrei-
ten, verkürzt RagTime den Balken. Bei Infographiken mit Tiefe oder
bei dreidimensionalen Graphiken haben Sie die Möglichkeit, zur Ver-
deutlichung der ausreißenden Werte die verkürzten Balken beson-
ders zu kennzeichnen.
n Balkenunterseite markieren
Bei rotierten Graphiken haben Sie die Möglichkeit, die Balkenunter-
seite zu markieren, um zu verdeutlichen, daß die Infographik von
unten gezeigt wird.

Reihenunterscheidung
X Farbige Reihen
246 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Gemusterte Reihen
Diese Einstellung betrifft alle Reihen in einer Infographik. Sie
können farbig oder gemustert dargestellt werden.

Absatzabstände
Sie können den Abstand vor und hinter jedem einzelnen Absatz in
der Tafel @ Textränder [S. 489] im Informationendialog oder in der
Tafel @ Ränder [S. 425] bei Absatzvorlagen einstellen. Hier können
Sie für die ganze Komponente steuern, wie der Abstand zweier Ab-
sätze bestimmt wird.
X Summe
Unterer Abstand des ersten und oberer Abstand des folgenden
Absatzes werden summiert.
X Maximum
Es wird das Maximum des unteren Abstands des ersten und des
oberen Abstands des folgenden Absatzes verwendet.

19.19 ALLGEMEINTAFEL, KNOPFINFORMATION


Wenn eine Knopf-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Nur auf Verlangen neuberechnen
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente nicht automatisch
berechnet werden soll. RagTime berechnet Formeln in der Kompo-
nente nur dann, wenn Sie den Befehl @ Diese Komponente berech-
nen [S. 299] benutzen.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.
19.19: Allgemeintafel, Knopfinformation 247

p Typ
Wählen Sie den gewünschten Knopftyp in diesem Einblendmenü.
Bei der Wahl des Knopftyps muß der Verwendungszweck berücksich-
tigt werden. Siehe dazu auch @ Über Knöpfe [S. 126].

Titel
Hier legen Sie die Titel der Knöpfe fest.

n Formel
Bestimmt, ob RagTime die Eingabe als Formel statt als Text in-
terpretieren soll.
Während der Formelbearbeitung wird der Zeiger mit einem
kleinen ƒ dekoriert, und Sie können Referenzen, z. B. zu
Rechenblattzellen, durch Klicken oder Überstreichen er-
zeugen.
i Titelliste
Geben Sie die Knopftitel in dieses Feld ein. Sie können mehrere
Titelzeilen durch r getrennt eingeben. Für die Titel einfacher
Knöpfe oder Ankreuzfelder benutzt RagTime die erste Zeile der
Liste. Für Radioknöpfe wird pro Zeile ein Knopf, und bei Ein-
blendmenüs wird pro Zeile ein Menüeintrag erzeugt.

P Funktionen
Zum Öffnen des Funktionendialogs und Einfügen einer
Funktion klicken Sie den Funktionsknopf (siehe @ Funktio-
nen (Befehl) [S. 347]).

Knöpfe
Hier legen Sie fest, was beim Klicken eines einfachen oder unsicht-
baren Knopfes geschehen soll.
X Befehl
X Formel
Ein Knopf kann einen Befehl oder auch ein Skript auslösen oder
eine Formel berechnen.
i Befehl oder Formel
Geben Sie hier, je nach Einstellung, den Namen des auszulö-
senden Befehls oder die zu berechnende Formel ein.
l Sie können den Namen eines Befehls oder Skripts aus der
Liste in den @ Tastenkürzeln [S. 485] ziehen und hier able-
gen.
248 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Sie können den Namen eines Skripts aus der Liste der
@ AppleScripts [S. 268] ziehen und hier ablegen.
z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems
und wird von RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS un-
terstützt.
l Das Ergebnis der Formel wird nicht verwendet. Sie können
aber eine Funktion benutzen, um einen @ Wert in eine Re-
chenblattzelle zu setzen [S. 128].

P Funktionen
Zum Öffnen des Funktionendialogs und Einfügen einer Funkti-
on klicken Sie den Funktionsknopf (siehe @ Funktionen (Befehl)
[S. 347]).

Radioknöpfe und Einblendmenüs


X Index ist Resultat
X Titel ist Resultat
Radioknöpfe und Einblendmenüs können als @ Ergebnis entwe-
der ihren Titel oder ihren Index (die Nummer der Position in der
Liste) liefern.

19.20 ALLGEMEINTAFEL, LAYOUTINFORMATION


Wenn Sie diese Tafel ansehen möchten, klicken Sie den @ Seitenreiter,
wählen Sie @ Information [S. 371] (Doppelklicken auf den Reiter hat den-
selben Effekt) und dann die Tafel Allgemein.
Layout
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information ge-
zeigt. Sie können ihn im Inventar bearbeiten.
n Doppelseitig
Wenn Sie linke und rechte Seiten im Layout benötigen, schalten
Sie diese Einstellung ein.
p Stammlayout
Wählen Sie ein Stammlayout, von dem das Layout abstammt.
19.20: Allgemeintafel, Layoutinformation 249

Seitenzahlen
i Nummer der ersten Seite
Sie können eine ganze Zahl oder „0“ eingeben. Sie können die
Nummer auch über eine Formel errechnen lassen, z. B. unter
Verwendung der Endseitennummer eines anderen Layouts
(siehe @ Seiten numerieren [S. 68]).
p Werteformat
Wählen Sie ein @ Werteformat [S. 189] zur Formatierung von Sei-
tennummern in von RagTime generierten @ Inhaltsverzeichnis-
sen [S. 178] oder @ Indexen [S. 178].

Grundlinienraster
Seiten eines Layouts haben ein @ Grundlinienraster [S. 82], mit dem
Sie dafür sorgen können, daß die Textzeilen in verschiedenen auf
einer Seite installierten Komponenten fluchten.
l Textzeilen fallen nur dann auf das Grundlinienraster, wenn Sie
dies in der @ Textträndertafel [S. 489] des Informationendialogs
einschalten.

n Grundlinienraster zeigen
Stellen Sie ein, ob das Grundlinienraster der Layoutkomponen-
te eingeblendet werden soll. (Die Linien werden nicht gedruckt.)
i Abstand von oberer Papierkante
Legen Sie den Abstand der ersten Linie des Rasters zur Papiero-
berkante fest.
i Abstand zwischen Grundlinien
Legen Sie den Abstand zwischen den Linien des Rasters fest.

Vom Formularblock abreißen


Nur verfügbar, wenn Wird auch abgerissen, wenn in keinem Con-
tainer installiert ausgewählt wurde.
X Alle Seiten übernehmen
In Dokumenten, die vom Formularblock abgerissen wurden,
sind alle Seiten enthalten.
X Von/bis
i Erste Seite
250 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

i Letzte Seite
Dokumente, die vom Formularblock abgerissen wurden, begin-
nen mit den angegebenen Seiten. Für eine bestimmte Seite tra-
gen Sie deren Nummer in beiden Feldern ein. Bei Bedarf werden
weitere Seiten eingefügt. Siehe auch @ Automatische Seitener-
zeugung [S. 66].
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert

Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim


Abreißen von einem Formularblock mitgenommen werden soll.
Eine Komponente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann
abgerissen, wenn diese Einstellung aus ist.

19.21 ALLGEMEINTAFEL, PDF-EXPORT


p Exportquelle
Bestimmt welches Element im vordersten Fenster in ein PDF-
Dokument exportiert werden soll.
Die Auswahlmöglichkeiten richten sich nach Auswahl und akti-
ver Komponente (Layout, Rechenblatt usw.) zum Zeitpunkt des
Exportbefehls.
Seiten
X Alle Seiten
Bestimmt, daß alle Seiten ausgegeben werden.
X Von
Bestimmt, daß nur die Seiten ausgegeben werden, die in den
folgenden Feldern angegeben sind.
i Von
Die Nummer der ersten auszugebenden Seite.
i Bis
Die Nummer der letzten auszugebenden Seite.

Zusammenfassung
Eine Übersicht aller Einstellungen für den PDF-Export zu Ihrer Infor-
mation.
19.22: Allgemeintafel, Rechenblattinformation 251

Siehe auch
@ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]

19.22 ALLGEMEINTAFEL, RECHENBLATTINFORMATION


Wenn eine Rechenblatt-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt
Wenn Sie diese Einstellung ankreuzen, wird die Komponente nur an-
gezeigt, während Sie mit ihr arbeiten. Die Unterdrückung der Bild-
schirmanzeige erhöht die Geschwindigkeit beim Rollen oder Neu-
zeichnen des Schirms. Anstelle der Komponente werden am Bild-
schirm kurze Informationen über sie gezeigt.
l Diese Einstellung hat keinen Einfluß auf das Drucken.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.
n Nur auf Verlangen neuberechnen
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente nicht automatisch
berechnet werden soll. RagTime berechnet Formeln in der Kompo-
nente nur dann, wenn Sie den Befehl @ Diese Komponente berech-
nen [S. 299] benutzen.

Zellgitter
n Am Bildschirm: Horizontal
n Am Bildschirm: Vertikal
Kreuzen Sie an, welche Gitterlinien auf dem Bildschirm ange-
zeigt werden sollen.
n Im Druck: Horizontal
n Im Druck: Vertikal
Kreuzen Sie an, welche Gitterlinien gedruckt werden sollen.
252 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Zellränder
X Vordere Linien: Horizontal
X Vordere Linien: Vertikal
Stellen Sie ein, ob beim Zeichnen der Zellränder die horizonta-
len oder vertikalen Linien vorn gezeichnet werden sollen. (Ein
Unterschied ist nur dort zu sehen, wo sich überschneidende
horizontale oder vertikale Linien mit unterschiedlichen Farben
oder Mustern aufeinandertreffen.)

Absatzabstände
Sie können den Abstand vor und hinter jedem einzelnen Absatz in
der Tafel @ Textränder [S. 489] im Informationendialog oder in der
Tafel @ Ränder [S. 425] bei Absatzvorlagen einstellen. Hier können
Sie für die ganze Komponente steuern, wie der Abstand zweier Ab-
sätze bestimmt wird.
l Diese Einstellung bezieht sich auf alle Mehrzeilerzellen im aus-
gewählten Rechenblatt.
X Summe
Unterer Abstand des ersten und oberer Abstand des folgenden
Absatzes werden summiert.
X Maximum
Es wird das Maximum des unteren Abstands des ersten und des
oberen Abstands des folgenden Absatzes verwendet.

Tabellendruck
X Gesamte Tabelle
X Bereich
i Bereich
Sie können das gesamte Rechenblatt oder nur einen Teil davon
ausdrucken, indem Sie den Druckbereich durch Eingabe von
Werten oder Auswählen des Bereichs in der Rechenblattkom-
ponente definieren.
$ Diese Einstellung wird nur wirksam, wenn Sie aus einer
@ offenen Rechenblattkomponente [S. 380] heraus dru-
cken.
19.23: Allgemeintafel, Schriftvorlagen 253

Titel am Anfang über Pipelines verbundener Container


Wenn Rechenblätter über mehrere Container oder Seiten verteilt
sind, kann RagTime die ersten Zeilen und/oder Spalten mit Über-
schriften wiederholen. Ist das Rechenblatt in Containern installiert,
wird am Anfang jedes über Pipeline verbunden Containers wieder-
holt. Wird die Rechenblattkomponente selbst gedruckt, wird am An-
fang jeder gedruckten Seite wiederholt.
X Keine Titelzeilen
Bestimmt, daß keine Zeilen wiederholt werden.
X Zeilen 1 bis
i Zeilenanzahl
Bestimmt, daß und wieviele Zeilen wiederholt werden sollen.
X Keine Titelspalten
Bestimmt, daß keine Spalten wiederholt werden.
X Spalten 1 bis
i Spaltenanzahl
Bestimmt, daß und wieviele Spalten widerholt werden sollen.

Siehe auch
@ Drucken [S. 165]

19.23 ALLGEMEINTAFEL, SCHRIFTVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
Zeichensatz und vorhandene Stile
p Zeichensatz
Bestimmt, welcher der auf ihrem Rechner installierten Zeichen-
sätze verwendet werden soll.
Die Liste zeigt die für die im Einblendmenü gewählten Zeichen-
sätze vorhandenen Stile, also die vom Zeichensatzgestalter ge-
lieferten Stile.
l Sie können zwar Stile, etwa kursiv, auch benutzen, wenn sie
nicht vorhanden sind. Diese werden dann jedoch aus einem
vorhandenen Stil errechnet und sind meist nicht so schön wie
vom Zeichensatzgestalter entworfene Stile.
254 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Stil
Bestimmen Sie, ob der Text mit den Stilen fett, kursiv, konturiert,
schattiert oder Kuromaru dargestellt werden soll.
p Fett
p Kursiv
p Konturiert
p Schattiert
p Kuromaru
Die Einstellung „Kuromaru“ funktioniert nur, wenn Ihr Computer
für die Darstellung japanischer Schriften ausgerüstet ist.

é Schriftgröße
Die Höhe der Buchstaben.
l Die Beziehung von tatsächlicher Höhe und dieser Zahl wird vom
Gestalter der Schrift festgelegt. Meist sind die Buchstaben klei-
ner als hier angegeben, da Platz für Unterlängen oder diakriti-
sche Zeichen reserviert wird.

Siehe auch
@ Über Buchstabenformatierung [S. 143]

19.24 ALLGEMEINTAFEL, TEXTINFORMATION


Wenn eine Text-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt
Wenn Sie diese Einstellung ankreuzen, wird die Komponente nur an-
gezeigt, während Sie mit ihr arbeiten. Die Unterdrückung der Bild-
schirmanzeige erhöht die Geschwindigkeit beim Rollen oder Neu-
zeichnen des Schirms. Anstelle der Komponente werden am Bild-
schirm kurze Informationen über sie gezeigt.
l Diese Einstellung hat keinen Einfluß auf das Drucken.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
19.24: Allgemeintafel, Textinformation 255

von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-


nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.
n Nur auf Verlangen neuberechnen
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente nicht automatisch
berechnet werden soll. RagTime berechnet Formeln in der Kompo-
nente nur dann, wenn Sie den Befehl @ Diese Komponente berech-
nen [S. 299] benutzen.
n Tategaki
Bestimmt, ob der Text in der Textkomponente nach fernöstlichen (ja-
panisch, koreanisch, chinesisch) Regeln fließt, also von oben nach
unten, dann von rechts nach links anstatt von links nach rechts,
dann von oben nach unten wie z. B. lateinischer Text.
Buchstaben folgen einer unter dem anderen, fernöstliche in ihrer üb-
lichen Orientierung, eingesprengte Buchstaben aus anderen Schrift-
systemen (lateinisch, griechisch, kyrillisch usw.) um 90° im Uhrzei-
gersinn gedreht.

Spalten
p Spaltenlinienvorlage
Wählen Sie eine Linienvorlage, wenn zwischen den Spalten Li-
nien gezogen werden sollen.

X Kein Spaltenausgleich am Textende


X Spaltenausgleich am Textende
Bestimmt, ob die Spalten im letzten Container einer Textkompo-
nente die gleiche Höhe haben (siehe @ Spaltenformat [S. 80]).

Zeilenumfluß um Objekte
Mit den Einstellungen dieser Gruppe können Sie bestimmen, wie
Text umbrochen werden soll, wenn er hinter Objekten liegt, für die
@ Text umfließt Objekt [S. 414] eingeschaltet ist.
n Text neben Hindernissen nur im breitestem Bereich
Damit werden Textzeilen an den umflossenen Objekten nicht
auf alle Bereiche verteilt, die nicht vom umflossenen Objekt
überdeckt werden.
X Trennung vor jedem Objekt zulassen
256 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Trennung nur am Ende zulassen


Stellen Sie ein, ob Sie Silbentrennung vor den umflossenen Ob-
jekten oder nur am Ende der Zeile zulassen wollen.

Absatzabstände
Sie können den Abstand vor und hinter jedem einzelnen Absatz in
der Tafel @ Textränder [S. 489] im Informationendialog oder in der
Tafel @ Ränder [S. 425] bei Absatzvorlagen einstellen. Hier können
Sie für die ganze Komponente steuern, wie der Abstand zweier Ab-
sätze bestimmt wird.
X Summe
Unterer Abstand des ersten und oberer Abstand des folgenden
Absatzes werden summiert.
X Maximum
Es wird das Maximum des unteren Abstands des ersten und des
oberen Abstands des folgenden Absatzes verwendet.

n Versetzte Grundlinien am Textanfang


Bestimmt, ob die erste Grundlinie der ausgewählten Komponente
leicht versetzt ist.
RagTime setzt diese Einstellung beim Öffnen von RagTime-3-
Dokumenten automatisch, damit das neue Dokument dem Original
möglichst nahekommt.
Für neue Dokumente sollten Sie diese Einstellung nicht benutzen.

19.25 ALLGEMEINTAFEL, ZEICHNUNGSINFORMATION


Zur Ansicht dieser Tafel wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus, benutzen
den Befehl Information aus dem Zeichnungsmenü, und wählen dann
die @ Tafel Allgemein.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
n Am Bildschirm nur sichtbar, wenn ausgewählt
Wenn Sie diese Einstellung ankreuzen, wird die Komponente nur an-
gezeigt, während Sie mit ihr arbeiten. Die Unterdrückung der Bild-
schirmanzeige erhöht die Geschwindigkeit beim Rollen oder Neu-
19.26: Als Verknüpfung markieren (Befehl) 257

zeichnen des Schirms. Anstelle der Komponente werden am Bild-


schirm kurze Informationen über sie gezeigt.
l Diese Einstellung hat keinen Einfluß auf das Drucken.
n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.

l Die folgenden Einstellungen betreffen graphischen Text.


n Nur auf Verlangen neuberechnen
Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente nicht automatisch
berechnet werden soll. RagTime berechnet Formeln in der Kompo-
nente nur dann, wenn Sie den Befehl @ Diese Komponente berech-
nen [S. 299] benutzen.

Absatzabstände
Sie können den Abstand vor und hinter jedem einzelnen Absatz in
der Tafel @ Textränder [S. 489] im Informationendialog oder in der
Tafel @ Ränder [S. 425] bei Absatzvorlagen einstellen. Hier können
Sie für die ganze Komponente steuern, wie der Abstand zweier Ab-
sätze bestimmt wird.
X Summe
Unterer Abstand des ersten und oberer Abstand des folgenden
Absatzes werden summiert.
X Maximum
Es wird das Maximum des unteren Abstands des ersten und des
oberen Abstands des folgenden Absatzes verwendet.

Siehe auch
@ Information, Zeichnung (Befehl) [S. 375]

19.26 ALS VERKNÜPFUNG MARKIEREN (BEFEHL)


Als Verknüpfung markieren ist verfügbar, wenn ein Stück Text in einer
Textkomponente, einem Graphischen Text oder einer Mehrzeilerzelle in
einer Rechenblattkomponente ausgewählt ist.
258 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Der ausgewählte Text wird als Verknüpfung markiert, und entspre-


chend der @ Verknüpfungstafel [S. 500] der Dokumenteinstellungen for-
matiert.
Falls RagTime den ausgewählten Text als URL interpretie-
ren kann, wird diese URL als Ziel der Verknüpfung benutzt.
(Beispiele: „www.ragtime.de“, „http://www.ragtime.de“, „mail-
to:vertrieb@ragtime.de“)
In anderen Fällen wird die @ Verknüpfungstafel [S. 501] im Informati-
onsdialog geöffnet, in der Sie das Ziel der Verknüpfung eingeben können.

Siehe auch
@ Verknüpfungen (Hyperlinks) [S. 182]
@ Verknüpfungsmarkierung entfernen (Befehl) [S. 499]
@ Verknüpfungstafel, Informationsdialog [S. 501]
@ Verknüpfungstafel, Dokumenteinstellungen [S. 500]

19.27 ANDERE FARBE EINSTELLEN (BEFEHL)


Zur manuellen Einstellung von Farben unterstützt RagTime 6.5 die Far-
beinstellmethoden des Betriebssystems. Einzelheiten dazu finden Sie in
der Dokumentation Ihres Rechners.
Sie können das Farbeinstellfenster immer dort öffnen, wo Farben ge-
setzt werden können:
• Wählen Sie Andere im Farbmenü oder Farbeinblendmenü.
• Klicken Sie ins Farbmuster in der Farbpalette.

CMYK-Farben
Statt der normalerweise verwendeten RGB-Farben können Sie CMYK-
Farben für Ihr RagTime 6.5-Dokument verwenden, die mit dem PostScript-
Befehl „setcmykcolor“ an entsprechende Ausgabegeräte weitergeleitet
werden.
Z Drücken Sie s beim Öffnen des Farbfensters.
z Drücken Sie o beim Öffnen des Farbfensters.
l RagTime 6.5 speichert, ob eine Farbe einmal als CMYK-Farbe spezifi-
ziert wurde. Sie brauchen für diese Farbe beim erneuten Öffnen des
Farbfensters keine Taste mehr zu drücken. Tun Sie es dennoch, wird
die Farbe wieder als normale RGB-Farbe spezifiziert.
l Bitte überlegen Sie, ob Sie manuell eingestellte Farben nur aus-
nahmsweise oder vielfach anwenden wollen. Meist ist es günstig,
eine Füllvorlage mit der gewünschten Farbe zu erzeugen und diese
19.28: Anderes Muster 259

auf die zu färbenden Objekte anzuwenden. Sie sparen sich so die


manuelle Farbeinstellung für jedes einzelne Objekt, und Sie können
der Füllvorlage einen eingängigen Namen geben.

Siehe auch
@ Farbe [S. 140]
@ Farbseparation [S. 167]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]
@ Füllvorlagen (Befehl) [S. 343]

19.28 ANDERES MUSTER


Sie öffnen das Muster-Fenster, indem Sie den Knopf, der das aktuell ge-
wählte Muster zeigt, in der Musterpalette klicken oder Anderes im Unter-
menü zu @ Muster [S. 409] wählen.
Wenn Sie den Zeiger über den Bearbeitungsbereich bewegen, ändert
er sich in einen „Bleistift“.
Wenn Sie auf einzelne Pixels (Bildpunkte) klicken, wird deren Farbe
invertiert (umgekehrt).
P Invertieren
Wenn Sie diesen Knopf klicken, wird die erste und die zweite Farbe
aller Muster umgekehrt (gegeneinander ausgetauscht).

Siehe auch
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]

19.29 ANORDNUNGSTAFEL, ABSATZVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
p Ausrichtung
Stellen Sie ein, wie die Zeilen des Absatzes ausgerichtet werden sol-
len, z. B. linksbündig, rechtsbündig oder zentriert (siehe @ Links und
rechts bei Achsen und Linien [S. 580]).

Spalten
i Anzahl
Legen Sie die Anzahl der Spalten von Absätzen fest.
i Abstand
Legen Sie den Abstand zwischen den Spalten fest.
260 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Hängende Initialen
Informationen über die Verwendung von hängenden Initialen finden
Sie unter @ Hängende Initialen [S. 153].
i Anzahl Buchstaben
Geben Sie ein, wieviele Buchstaben hängen sollen.
i Höhe in Zeilen
Geben Sie die Höhe der Initialen in Zeilen ein.
i Skalierung
Hängende Initialen können skaliert werden, damit ihre Ober-
kante mit der ersten Textzeile fluchtet.
i Textanfang in Zeile
Geben Sie an, in welcher Zeile der Brottext beginnen soll.

19.30 ANORDNUNGSTAFEL, BILDINFORMATION


Wenn eine Bild-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Anordnung.
In dieser Tafel finden Sie Informationen über die Beziehung zwi-
schen einem Bild und dem Container, in dem es sichtbar ist.
n Container und Inhalt gekoppelt
Bestimmt, ob der momentan sichtbare Teil der ausgewählten Kom-
ponente in einem Container entsprechend skaliert wird, wenn die
Containergröße geändert wird.

Position
i Position (horizontal, vertikal)
Wenn Sie den Abstand der linken Containerkante zum linken
oder rechten Bildrand oder zur Bildmitte sehen möchten, kli-
cken Sie einen der Knöpfe in der ersten Gruppe. Wenn Sie den
Abstand der oberen Containerkante zum oberen oder unteren
Bildrand oder zur Bildmitte sehen möchten, klicken Sie einen
der Knöpfe aus der zweiten Gruppe.
n Fixiert
Ankreuzen bewirkt, daß das Bild im Container @ fixiert [S. 46]
wird.
19.30: Anordnungstafel, Bildinformation 261

? Containergröße
Die Größe des Containers wird angezeigt.

Skalierung
Hier finden Sie Angaben zur Skalierung des Bildes. Skalierung und
tatsächliche Größe sind miteinander verknüpft, und das eine wird
angepasst, wenn Sie den anderen Wert ändern.
n Originalseitenverhältnis bewahren
Bestimmt, ob das Breite/Höhe-Verhältnis des Bildes bewahrt
werden soll.
é Skalierung (horizontal, vertikal)
Die Skalierung des Bildes relativ zur Originalgröße.
i Tatsächliche Größe (horizontal, vertikal)
Die tatsächliche Größe des Bildes.

? Originalgröße (horizontal, vertikal)


Es wird die Originalgröße des Bilds angezeigt.

Anzeige
n Invertiertes Bild
Alle Farben des Bildes werden invertiert, so daß ein „Nega-
tiv“ entsteht. Einige Bildarten können mit diesem Schalter nicht
invertiert werden, z. B. EPSF-Bilder. (siehe @ Invertierte Bilder
[S. 88])
é Farbe, Dichte
Farbe und Dichte für das @ Einfärben von Bildern [S. 88] können
hier eingestellt werden.

p Bildschirmdarstellung
Wählen Sie, in welcher @ Farbtiefe Bilder auf dem Bildschirm
dargestellt werden sollen. Auf die Druckqualität hat dies keinen
Einfluß.
— Minimaler Speicherbedarf
Bilder werden einfarbig dargestellt, das heißt in 1-Bit-Tiefe.
262 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

— Reduzierte Farbqualität
Bilder werden in den für den Bildschirm verfügbaren Far-
ben angezeigt, höchstens jedoch in 256 Farben, das heißt
in 8-Bit-Tiefe.
— Beste Darstellung
Bilder werden in allen für den Bildschirm verfügbaren Far-
ben dargestellt.

19.31 ANORDNUNGSTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Anordnung.
Darstellung und Positionen
X Standard Positionen
X Spezielle Positionen
Wenn Sie Standard klicken, können Sie eine der automati-
schen Positionen für Diagramm, Titel und Legende auswählen.
Wenn Sie Spezielle Positionen klicken, können Sie die Posi-
tion des Diagramms, Titels und der Legende individuell gestal-
ten. Lesen Sie dazu die nachfolgenden Erläuterungen.
n Diagramm
Soll die Infographik angezeigt werden, wählen Sie diese Ein-
stellung aus. RagTime berechnet die optimale Größe und Posi-
tion.
n Titel
Wählen Sie diese Einstellung für die Anzeige des Titels. Durch
Klicken eines der Knöpfe können Sie festlegen, ob der Titel über
oder unter dem Diagramm angezeigt wird. RagTime berechnet
die optimale Größe und Position.
n Legende
Für die Anzeige der Legende wählen Sie diese Einstellung. Kli-
cken Sie einen der Knöpfe, um festzulegen, wo die Legende re-
lativ zum Diagramm angezeigt werden soll. RagTime berechnet
die optimale Größe und Position.
19.31: Anordnungstafel, Infographikinformation 263

Die Positionierung von Diagramm, Titel und Legende kann ebenso


individuell eingestellt werden.
i Horizontale Position
Stellen Sie mit den horizontalen Positionsknöpfen ein, ob Sie
die Position der linken Kante, der Mitte oder der rechten Kante
sehen oder bearbeiten wollen.
i Vertikale Position
Stellen Sie mit den vertikalen Positionsknöpfen ein, ob Sie die
Position der Oberkante, der Mitte oder der Unterkante sehen
oder bearbeiten wollen.
Die Eingabe eines anderen Werts für eine Kante bewirkt, daß sich die
Größe des Elements ändert. Wird dagegen der Wert des Mittelpunkts
geändert, bewirkt dies eine Änderung der Position.

Achsen
n Horizontale und vertikale Achsen getauscht
Ankreuzen bewirkt, daß die horizontale Achse vertikal bzw. die
vertikale Achse horizontal angezeigt wird.
i Länge der Grobteilungsmarkierung
Geben Sie einen Wert für die Länge der Grobteilungsmarkierun-
gen ein.
i Textabstand
Geben Sie einen Wert für den Abstand zwischen Grobteilungs-
markierung und Beschriftung ein.
i Länge der Feinteilungsmarkierung
Geben Sie einen Wert für die Länge der Feinteilungsmarkierun-
gen ein, die normalerweise kürzer als die Grobteilungsmarkie-
rungen sein sollten.
i Stärke
Mit dieser Einstellung wird die Stärke der Feinteilungsmarkie-
rungen festgelegt. Geben Sie einen Wert relativ zur Stärke der
Grobteilungsmarkierung ein.
l Sie können die Stärke der Grobteilungsmarkierung ändern, in-
dem Sie eine Achse im Einblendmenü oben im Dialog auswäh-
len und die Linienattribute in der @ Linientafel [S. 402] des Infor-
mationendialogs ändern. Die Anzeige von Achsenmarkierungen
264 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

kann in der Tafel @ Achse 2-D [S. 235] oder @ Achse 3-D [S. 236]
geändert werden.

19.32 ANORDNUNGSTAFEL, KNOPFINFORMATION


Wenn eine Knopf-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Anordnung.
p Anordnung: Felder verteilen über
Hier wird die Anordnung der Radioknöpfe im Container festgelegt.
p Darstellung
RagTime kann Knöpfe dem Mac-OS- oder Windows-Standard ent-
sprechend darstellen. Wählen Sie den Systemstandard, wenn die
Darstellung automatisch dem Betriebssystem entsprechen soll, un-
ter dem Sie das Dokument öffnen.
n Container und Inhalt gekoppelt
Wenn Sie den Inhalt mit dem Container koppeln, zeichnet RagTime
den Knopf so, daß dieser genau in den Container paßt. Diese Einstel-
lung ist für Ankreuzfelder, Radioknöpfe und Einblendmenüs nicht
verfügbar.

Verfügbarkeit
Sie können eine Knopfkomponente verfügbar oder nicht verfügbar
machen. Beim Klicken eines nicht verfügbaren Knopfes geschieht
nichts.
i Formel
Mit dieser Formel steuern Sie die Verfügbarkeit. Ist das Ergebnis
der Formel FALSCH oder gleich 0, ist der Knopf nicht verfügbar.
Ist das Ergebnis WAHR oder irgendeine Zahl ungleich Null, ist
der Knopf verfügbar.

P Funktionen
Zum Öffnen des Funktionendialogs und Einfügen einer Funkti-
on klicken Sie den Funktionsknopf (siehe @ Funktionen (Befehl)
[S. 347]).
19.33: Anordnungstafel, Rechenblattinformation 265

19.33 ANORDNUNGSTAFEL, RECHENBLATTINFORMATION


Wenn eine Rechenblatt-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Anordnung.
Die Tafel zeigt eine Modellzelle mit Eingabefeldern, in die Sie Werte
für die verschiedenen Maße eingeben können. Sie werden in der gleichen
Einheit wie die @ Lineale [S. 392] angezeigt. Sie können jedoch Maße in
allen bekannten Einheiten eingeben.

i Linker Rand A
Die Breite des freien Platzes am linken Rand von Rechenblattspalten
in der Auswahl.
i Dezimalkommaposition B
Der Abstand zwischen Dezimaltrenner und rechtem Spaltenrand.
Diese Einstellung wird in am Dezimalzeichen ausgerichteteten Zel-
len benutzt (siehe @ Ausrichtung (Menu) [S. 275]).
i Rechter Rand C
Die Breite des freien Platzes am rechten Rand von Rechenblattspal-
ten in der Auswahl.
n Ausgeblendet
Bestimmt, ob die Auswahl ausgeblendete Spalten enthält.
i Breite D
Die Einzelbreite der Rechenblattspalten in der Auswahl.
i Total E
Die Gesamtbreite aller Rechenblattspalten in der Auswahl.
? in
Die Anzahl der ausgewählten Spalten.
p Spaltenbreitenbestimmung
Die Methode zur Festlegung der Spaltenbreite in Rechenblättern.
— Manuelle Breite
Die Spaltenbreite durch Eingabe festgelegt.
266 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

— Automatische Breite
Läßt RagTime die Spaltenbreite anhand des breitesten Zellin-
halts festlegen.
— Automatische Breite (Orientierung ignorieren)
Läßt RagTime die Spaltenbreite anhand der des breitesten Zell-
inhalts festlegen, wobei nur Zellen mit Standardorientierung
berücksichtigt werden.
p Horizontale Ausrichtung
Die horizontale Ausrichtung des Inhalts der ausgewählten Rechen-
blattzellen.
— Linksbündig
— zentriert
— rechtsbündig
— Blocksatz
— Blocksatz inklusive der letzten Zeile
— Linksbündig für Text und rechtsbündig für Zahlen
— Am Dezimalzeichen ausgerichtet

i Oberer Rand 1
Die Höhe des freien Platzes am oberen Rand von Rechenblattzeilen
in der Auswahl.
i Grundlinienposition 2
Der Abstand zwischen der Grundlinie des Zellinhalts und dem unte-
ren Rand von Rechenblattzeilen in der Auswahl.
i Unterer Rand 3
Die Höhe des freien Platzes am unteren Rand von Rechenblattzeilen
in der Auswahl.
n Ausgeblendet
Bestimmt, ob die Auswahl ausgeblendete Zeilen enthält.
i Höhe 4
Die Einzelhöhe der Rechenblattzeilen in der Auswahl.
i Total 5
Die Gesamthöhe aller Rechenblattzeilen in der Auswahl.
? in
Die Anzahl der ausgewählten Zeilen.
p Zeilenhöhenbestimmung
Die Methode zur Festlegung der Zeilenhöhe in Rechenblättern.
— Manuelle Höhe
Die Zeilenhöhe wird manuell festgelegt.
19.33: Anordnungstafel, Rechenblattinformation 267

— Automatische Höhe
Läßt RagTime die Zeilenhöhe anhand des höchsten Zellinhalts
festlegen.
— Automatische Höhe (Orientierung ignorieren)
Läßt RagTime die Zeilenhöhe anhand des höchsten Zellinhalts
festlegen, wobei nur Zellen mit Standardorientierung berück-
sichtigt werden.
p Vertikale Ausrichtung
Die vertikale Ausrichtung des Inhalts der ausgewählten Rechenblatt-
zellen.
— Standard
Läßt RagTime die Ausrichtung unter Berücksichtigung der Art,
der Orientierung und des Schriftsystems des Inhalts der ausge-
wählten Zellen wählen.
— Oben
Richtet den Zellinhalt der ausgewählten Zellen am oberen Rand
der Zelle aus.
— Mittig
Richtet den Zellinhalt der ausgewählten Zellen mittig aus.
— Auf der Grundlinie
Richtet den Zellinhalt der ausgewählten Zellen an der Grundli-
nie der Zelle aus.
— Unten
Richtet den Zellinhalt der ausgewählten Zellen am unteren Rand
der Zelle aus.
P Breite berechnen, um Container mit Spalten zu füllen
Berechnet die durchschnittliche Breite, die nötig ist, um den Contai-
ner mit den Spalten der Auswahl zu füllen.
P Höhe berechnen, um Container mit Zeilen zu füllen
Berechnet die durchschnittliche Höhe, die nötig ist, um den Contai-
ner mit den Zeilen der Auswahl zu füllen.

Orientierung

Sie können den Zellinhalt in 90°-Schritten rotieren.


n Tategaki
Bestimmt, ob der Text in Zellen nach fernöstlichen (japanisch,
koreanisch, chinesisch) Regeln fließt, also von oben nach un-
ten, dann von rechts nach links anstatt von links nach rechts,
268 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

dann von oben nach unten wie z. B. lateinischer Text.


Buchstaben folgen einer unter dem anderen, fernöstliche in ih-
rer üblichen Orientierung, eingesprengte Buchstaben aus ande-
ren Schriftsystemen (lateinisch, griechisch, kyrillisch usw.) um
90° im Uhrzeigersinn gedreht.

n Alle Höhen und Breiten fixiert


Ist dieses Feld angekreuzt, kann die Größe der Zellen mit der Maus
nicht mehr geändert werden. Sie bezieht sich auf das gesamte Re-
chenblatt, nicht nur auf die Auswahl. Sie können die Zellgröße den-
noch ändern, indem Sie die Maße in die oben erwähnten Felder ein-
geben.
n Container und Inhalt gekoppelt
Bestimmt, ob der momentan sichtbare Teil der ausgewählten Kom-
ponente in einem Container entsprechend skaliert wird, wenn die
Containergröße geändert wird. Dazu werden Zeilenhöhen und Spal-
tenbreiten angepasst, jedoch nicht der Zellinhalt skaliert.

19.34 APPLESCRIPT (MENÜ)


z „AppleScript“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
Y AppleScript
c Skripte verwalten
Öffnet ein Fenster zum Verwalten, Inspizieren und Bearbeiten
von AppleSkripten.

Skriptliste
Die auf Ihrem Rechner für RagTime 6.5 gespeicherten Skripte.

Skriptliste
Die im aktiven RagTime 6.5-Dokument enthaltenen Skripte.

Skripte verwalten
? Skriptliste
Die vorhandenen Skripte sind in einer @ hierarchischen Liste [S. 554]
zusammengefaßt. Skripte, die für alle RagTime-Dokumente verfüg-
bar sind, erscheinen unter d RagTime-6-Hilfsmittel.rtd.
19.35: Auflösungstafel, Grundeinstellungen 269

Die Skripte, die nur für das aktive Dokument zur Verfügung stehen,
erscheinen unter dem Namen des Dokuments.

Skripterläuterung
Hier erscheint eine kurze Beschreibung des Skripts. Sie können für
das Skript im Skriptfenster eine Erläuterung hinzufügen.

Tastenkürzel
Tastenkürzel für Ihre Skripte können Sie genau so wie für die
RagTime 6.5-Befehle bestimmen (siehe @ Tastenkürzel (Befehl)
[S. 485]).

P Neu
Erzeugt ein leeres Skript und öffnet das @ Skriptfenster [S. 466] zum
@ Aufzeichnen [S. 225] oder @ Schreiben [S. 226] des Skripts.
P Bearbeiten
Öffnet das @ Skriptfenster [S. 466] zum Bearbeiten des in der Na-
mensliste ausgewählten Skripts.
P Löschen
Löscht das in der Namensliste ausgewählte Skript.

19.35 AUFLÖSUNGSTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Auflösung.
Hier können Sie Ihren Bildschirm so eichen, daß RagTime 6.5 Ihre Do-
kumente in der richtigen Größe anzeigt. Sie können dazu Standardwerte
verwenden oder Ihren Bildschirm mit einem Lineal vermessen.
p Einstellung
Zeigt den Ursprung der unter Auflösung und Bildschirmgröße
gezeigten Werte.
— Systemeinstellung
RagTime 6.5 benutzt die Angaben des Betriebssystems Ihres
Rechners.
Z Sie finden die Einstellung unter Arbeitsplatz | System-
steuerung | Anzeige | Einstellungen | ….
— Mac-OS-Standard
RagTime 6.5 basiert die Bildschirmanzeige auf 72 ppi.
270 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

— MS-Windows-Standard
RagTime 6.5 basiert die Bildschirmanzeige auf 96 ppi.
— Eigene Eichung
RagTime 6.5 basiert die Bildschirmanzeige auf Ihrer unter Auf-
lösung und Bildschirmgröße eingegeben Eichung.
i Horizontale Auflösung
i Vertikale Auflösung
Die horizontale und vertikale Auflösung in ppi (Pixel pro Zoll).
i Horizontale Bildschirmgröße
i Vertikale Bildschirmgröße
Die Breite und Höhe der aktiven Fläche Ihres Bildschirms in jeder
RagTime 6.5 bekannten Längeneinheit.
l Auflösung und Bildschirmgröße sind von einander abhängig.
Nachdem Sie in einem der Felder etwas eingegeben haben,
rechnet RagTime 6.5 den andern Wert für Sie aus.

Siehe auch
@ Einheiten [S. 551]

19.36 AUFTRAGSTAFEL, PDF-EXPORT


RagTime 6.5 ist bei der Erzeugung von PDF-Dateien auf zusätzliche Soft-
ware von Drittanbietern angewiesen. Je nach Betriebssystem stehen un-
terschiedliche Methoden zur Auswahl.
p Methode
In dieser Tafel können Sie zunächst eine Methode wählen. Abhängig
von Ihrer Wahl sind dann weitere Einstellungen zur Steuerung des
Ablaufs möglich.

Adobe Distiller
Bestimmt, daß RagTime 6.5 den Acrobat Distiller startet und ihm die Aus-
gabedaten zur Verabeitung übergibt. Die Destillation können Sie mit den
folgenden Einstellungen beeinflussen.
p Auftragseinstellungen
— Wie im Distiller eingestellt
Bestimmt, daß die aktuellen Einstellungen des Distillers be-
nutzt werden sollen.

Die Liste der im Acrobat Distiller definierten Destillationseinstel-


lungen (Job-Option-Dateien).
19.36: Auftragstafel, PDF-Export 271

Benachrichtigung
X Im Fehlerfall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn bei der PDF-Erzeugung etwas
schief gegangen ist.
X In jedem Fall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn die PDF-Erzeugung abgeschlo-
ßen ist.
X PDF-Dokument öffnen
Die erzeugte PDF-Datei wird geöffnet.

Ghostscript (nur Z)
Bestimmt, daß RagTime 6.5 Ghostscript startet und die Ausgabedaten zur
Verabeitung übergibt.
l Dazu muss Ghostscript auf Ihrem Rechner installiert sein. Nähere
Informationen zu Bezugsquellen und Installation finden Sie auf der
RagTime-Webseite unter www.ragtime.de/go.cgi?info=Ghost.

Auftragseinstellungen
Wählen Sie die Einstellungen, gemäß derer die PDF-Datei erzeugt-
werden soll.
X Vorbestimmte Einstellungen
Bestimmt, daß eine der mit Ghostscript gelieferten Einstel-
lungsdateien benutzt werden soll.
p Einstellungen
— Standard
Bestimmt, daß die aktuellen Einstellungen in Ghost-
script benutzt werden sollen.

Die Liste der in Ghostscript definierten Einstellungs-


dateien.
X Einstellungsdatei
Bestimmt, daß eine andere Einstellungsdatei benutzt werden
soll.
P Wählen
Öffnet einen Dialog zur Wahl einer Einstellungsdatei für
Ghostscript.
272 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

? Einstellungsdatei
Der Pfad Ihrer Einstellungsdatei.

Benachrichtigung
X Im Fehlerfall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn bei der PDF-Erzeugung etwas
schief gegangen ist.
X In jedem Fall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn die PDF-Erzeugung abgeschlo-
ßen ist.
X PDF-Dokument öffnen
Die erzeugte PDF-Datei wird geöffnet.

PostScript-Konverter von Mac OS X (nur z)


Bestimmt, daß RagTime 6.5 den PostScript-Konverter von Mac OS X star-
tet und ihm die Ausgabedaten zur Verabeitung übergibt.
Benachrichtigung
X Im Fehlerfall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn bei der PDF-Erzeugung etwas
schief gegangen ist.
X In jedem Fall benachrichtigen
Sie werden benachrichtigt, wenn die PDF-Erzeugung abgeschlo-
ßen ist.
X PDF-Dokument öffnen
Die erzeugte PDF-Datei wird geöffnet.

PostScript-Datei zur späteren Destillation vorbereiten


Bestimmt, daß RagTime 6.5 eine PostScript-Datei mit den Ausgabedaten
erzeugt.
l Sie können diesen Weg benutzen, wenn Sie nicht auf Ihrem Rechner
sondern auf einem Server im Netzwerk destillieren wollen.
l Sie können diesen Weg benutzen, wenn Sie die PDF-Datei mit einer
nicht von RagTime 6.5 unterstützten Software erzeugen wollen.
19.37: Ausrichten (Befehl) 273

Überwachter Ordner
n Vom Distiller überwachten Ordner verwenden
Bestimmt, ob RagTime 6.5 die PostScript-Datei in dem Ordner
ablegen soll, der von Acrobat Distiller überwacht wird. Die Da-
tei wird verarbeitet, sobald der Acrobat Distiller den Ordner das
nächste Mal durchsucht.
P Wählen
Öffnet einen Dialog zur Bestimmung des Ordners, in dem
RagTime 6.5 die PostScript-Datei ablegen soll.
? Eingestellter Ordner
Hier wird der Pfad des Ordners gezeigt, in dem RagTime 6.5 die
PostScript-Datei ablegt.

Siehe auch
@ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]
http://www.adobe.com/acrobat
http://www.ghostscript.com

19.37 AUSRICHTEN (BEFEHL)


Der Befehl Ausrichten erscheint im Zeichnungsmenü. Er ist verfügbar,
wenn mehrere Zeichnungsobjekte ausgewählt sind. Sie können damit die
Objekte horizontal, vertikal oder in beiden Richtungen zugleich ausrich-
ten oder verteilen.

+ Objekte ausrichten
1 @ Wählen Sie zwei oder mehr Objekte [S. 52].
2 Wählen Sie Ausrichten.
Es erscheint ein Dialog.

Die folgenden Einstellungen stehen Ihnen getrennt voneinander für


die horizontale oder vertikale Ausrichtung zur Verfügung. Eine Illustration
im Dialogfeld zeigt, wie sich die geänderten Grundeinstellungen auf die
Anordnung auswirken.
X Nicht ändern
Die Anordnung der Objekte wird nicht geändert.
274 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Ausrichten
Die Objekte werden je nach Einstellung an ihren linken oder rechten
Kanten oder zentriert ausgerichtet. Wenn Sie zum Beispiel die Aus-
richtung an der linken Kante wählen, bleibt das am weitesten links
stehende Objekt an seinem Platz, und RagTime richtet die linke Kan-
te aller anderen Objekte daran aus.
X Verteilen
Wenn Sie Objekte verteilen wählen, bleiben die beiden am weites-
ten außen befindlichen Objekte an ihrem Platz, während alle ande-
ren Objekte gleichmäßig dazwischen verteilt werden. Je nach Einstel-
lung werden die Objekte an ihrer linken oder rechten Kante oder zen-
triert ausgerichtet.
l Wenn Sie X Ausrichten oder X Verteilen klicken, werden die Aus-
richtungsknöpfe verfügbar.

X Links
X Mitte
X Rechts
Bestimmt die Linie Objekts, die für die horizontale Ausrichtung be-
nutzt werden soll.

X Oberkante
X Mitte
X Unterkante
Bestimmt die Linie Objekts, die für die vertikale Ausrichtung benutzt
werden soll.
X Aufreihen
i Abstand
Die Objekte werden in dem Abstand zueinander aufgereiht, der im
Eingabefeld Abstand eingegeben ist.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte positionieren [S. 54]

19.38 AUSRICHTEN (MENÜ)


Das Menü Ausrichten erscheint im Bildmenü und ist verfügbar, wenn
ein Bild ausgewählt ist. Sie können damit ein Bild im zugehörigen Con-
tainer ausrichten. Es erscheint ein Untermenü, in dem mehrere Möglich-
19.39: Ausrichtung (Menu) 275

keiten angegeben sind. Es gibt noch verschiedene andere Varianten, wie


Sie @ Bilder ausrichten [S. 86] können.

+ Bild ausrichten
1 Wählen Sie ein Bild aus.
2 • Wählen Sie eine der Möglichkeiten aus dem Untermenü Aus-
richten.
• Klicken Sie einen der Knöpfe in der Werkzeugleiste.

Siehe auch
@ Skalierung (Befehl) [S. 466]
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]

19.39 AUSRICHTUNG (MENU)


Das Menü Ausrichtung steht im Formatmenü und enthält Einstellungen
für die Ausrichtung von Texten relativ zu den Rändern. Die Einstellung gilt
nur für die ausgewählten Absätze.
Y Ausrichtung
Linksbündig
Zentriert
Rechtsbündig
Blocksatz
Blocksatz inclusive der letzten Zeile
c Text links/Zahlen rechts
(nur in Rechenblättern)
c Dezimalkomma ausrichten
(nur in Rechenblättern)

+ Textausrichtung einstellen
1 @ Wählen [S. 78] Sie einen oder mehrere Absätze aus.
2 Wählen Sie Ausrichtung.
Es erscheint ein Untermenü.
3 Wählen Sie die Art der Ausrichtung.
Die Absätze ändern sich dann entsprechend.
276 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Textausrichtung an Rändern [S. 148]
@ Über Absatzformatierung [S. 147]

19.40 AUSSCHNEIDEN (BEFEHL)

Der Befehl Ausschneiden schneidet die Auswahl aus dem Doku-


ment aus und überträgt sie in die Zwischenablage.

Siehe auch
@ Kopieren (Befehl) [S. 383]
@ Einsetzen (Befehl) [S. 313]
@ Teile einsetzen (Befehl) [S. 486]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Bearbeiten (Menü) [S. 282]

19.41 AUSWAHL SUCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Auswahl suchen erscheint im Bearbeiten-Menü, und sucht
nach dem nächsten Vorkommen der aktuellen Auswahl. Formate werden
bei dieser Suche nicht berücksichtigt.

Siehe auch
@ Suchen und ersetzen [S. 174]

19.42 AUTORISIERUNG, MAC OS (BEFEHL)


Der Befehl Autorisierung ist über den Dialog Über RagTime zugänglich,
den Sie im Menü RagTime (z) finden. Sie erreichen den Befehl auch über
den Startdialog einer RagTime 6.5-Probierversion.
Nach der Installation dürfen Sie RagTime 6.5 ausprobieren, aller-
dings ohne Dokumente speichern zu können. Um eine RagTime 6.5-
Probeinstallation in eine Vollinstallation umzuwandeln, benötigen Sie ei-
ne Autorisierungsnummer und in einigen Fällen einen Benutzernamen.
Wie Sie die Autorisierungsnummer anfordern, erfahren Sie im Dokument
d Bitte lesen.pdf, das Ihnen mit RagTime 6.5 geliefert wurde.
19.42: Autorisierung, Mac OS (Befehl) 277

Autorisierungsdaten
In dieser Tafel erhalten Sie Informationen über die RagTime-
Autorisierung.

$ Wenn RagTime für „Mein Account“ autorisiert ist, wird diese


Autorisierung benutzt. Eine eventuell gleichzeitig vorhandene
Autorisierung für alle Benutzer wird ignoriert.

Für „Mein Account“


? Autorisierungsinformation
Hier werden Informationen zur Autorisierung angezeigt
(Anzahl der Benutzer, Seriennummer usw.).
P Autorisierung aufheben
Geben Sie Ihren Computer oder Ihre Festplatte, auf der
RagTime 6.5 installiert wurde, an jemanden weiter, wün-
schen aber, Ihre Lizenz für RagTime 6.5 zu behalten, müs-
sen Sie die Autorisierung widerrufen. RagTime 6.5 ist nun
wieder eine Probierversion.

Für alle Benutzer


? Autorisierungsinformation
Hier werden Informationen zur Autorisierung angezeigt
(Anzahl der Benutzer, Seriennummer usw.).
P Schloss
Öffnet einen Dialog, in dem Sie sich als Administrator des
Rechners identifizieren können. Ohne Administratorrechte
können Sie die Autorisierung für alle Benutzer nicht aufhe-
ben.
P Autorisierung aufheben
Geben Sie Ihren Computer oder Ihre Festplatte, auf der
RagTime 6.5 installiert wurde, an jemanden weiter, wün-
schen aber, Ihre Lizenz für RagTime 6.5 zu behalten, müs-
sen Sie die Autorisierung widerrufen. RagTime 6.5 ist nun
wieder eine Probierversion.

P Weiter
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog, schließt den Dia-
log, und leitet weiter zum nächsten Schritt.
278 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Autorisierung bearbeiten
In dieser Tafel des Autorisierungsdialogs geben Sie die Daten der
Lizenzurkunde ein. Sie benutzen diese Tafel sowohl für die erste Au-
torisierung als auch für die Änderung nachdem Sie z. B. Lizenzen für
weitere Benutzer erworben haben.
i Benutzername
Geben Sie Ihren Namen ein.
Wenn Ihre Autorisierungsinformationen auch einen Benutzer-
namen enthält, tragen Sie bitte auf jeden Fall diesen ein. Geben
Sie dabei den Namen genau so ein, wie sie ihn erhalten haben.
Klein- und Großschreibung sowie Leerzeichen sind in diesem
Fall bedeutsam.
i Autorisierungsnummer
Geben Sie die Autorisierungsnummer ein. Groß- und Klein-
schreibung wird dabei nicht beachtet.

Autorisierung
Legen Sie fest, für welche Benutzer Ihres Computers die von Ih-
rer Lizenzurkunde eingegebenen Informationen gelten sollen.
X Für „Mein Account“
Nur Sie können RagTime benutzen. Andere Benutzer des
Computers können RagTime nur ausprobieren oder müs-
sen eigene Autorisierungsdaten eingeben.
X Für alle Benutzer
Alle Benutzer des Computers können RagTime benutzen.

$ Wenn RagTime für „Mein Account“ autorisiert ist,


wird diese Autorisierung benutzt. Eine eventuell
gleichzeitig vorhandene Autorisierung für alle Be-
nutzer wird ignoriert.

P Schloss
Öffnet einen Dialog, in dem Sie sich als Administra-
tor des Rechners identifizieren können. Ohne Admi-
nistratorrechte können Sie die Autorisierung für alle
Benutzer nicht bearbeiten.

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht ha-
ben, und schließt den Dialog.
19.43: Autorisierung, Windows (Befehl) 279

P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den
Dialog.

19.43 AUTORISIERUNG, WINDOWS (BEFEHL)


Der Befehl Autorisierung ist über den Dialog Über RagTime zugänglich,
den Sie im Menü Info (Z) finden. Sie erreichen den Befehl auch über
den Startdialog einer RagTime 6.5-Probierversion.
Nach der Installation dürfen Sie RagTime 6.5 ausprobieren, aller-
dings ohne Dokumente speichern zu können. Um eine RagTime 6.5-
Probeinstallation in eine Vollinstallation umzuwandeln, benötigen Sie ei-
ne Autorisierungsnummer und in einigen Fällen einen Benutzernamen.
Wie Sie die Autorisierungsnummer anfordern, erfahren Sie im Dokument
d Bitte lesen.pdf, das Ihnen mit RagTime 6.5 geliefert wurde.
i Benutzername
Geben Sie Ihren Namen ein.
Wenn Ihre Autorisierungsinformationen auch einen Benutzernamen
enthält, tragen Sie bitte auf jeden Fall diesen ein. Geben Sie dabei
den Namen genau so ein, wie sie ihn erhalten haben. Klein- und
Großschreibung sowie Leerzeichen sind in diesem Fall bedeutsam.
i Autorisierungsnummer
Geben Sie die Autorisierungsnummer ein. Groß- und Kleinschrei-
bung wird dabei nicht beachtet.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den
Dialog.Sie werden über die Autorisierungsdaten Ihres RagTime 6.5-
Exemplars informiert.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P Autorisierung aufheben
Geben Sie Ihren Computer oder Ihre Festplatte, auf der RagTime 6.5
installiert wurde, an jemanden weiter, wünschen aber, Ihre Lizenz für
RagTime 6.5 zu behalten, müssen Sie die Autorisierung widerrufen.
RagTime 6.5 ist nun wieder eine Probierversion.
280 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.44 AUTOTEXT (BEFEHL)


Der Befehl AutoText erscheint im Bearbeiten-Menü. Er startet die Ein-
gabe eines AutoText-Kürzels. Geben Sie ein Kürzel ein, und beenden Sie
es mit der Leer- oder der Eingabetaste. Das Kürzel wird dann durch den
langen AutoText ersetzt.
Einige Kürzel/Text-Paare werden mit RagTime 6.5 geliefert, zum Bei-
spiel alle griechischen Buchstaben in groß und klein. Die Kürzel können
Sie unter @ AutoText-Einstellungen [S. 281] durchstöbern, ändern oder er-
gänzen.

+ AutoText verwenden
1 Wählen Sie die Stelle aus, an der Sie AutoText anwenden wollen.
2 Wählen Sie BearbeitentAutoText.
Der Modus für die Kürzeleingabe wird auf dem Bildschirm hervorge-
hoben.
3 Tippen Sie das Kürzel.
Sobald ein gültiges Kürzel erkannt wird, erscheint der vollständige
Text. Falls Kürzel am Anfang übereinstimmen und das noch nicht
das erwünschte Ergebnis ist, tippen Sie einfach weiter (kleines sig-
ma und sigmateliko im Beispiel).
Groß- oder Kleinschreibung werden dabei nur unterschieden, wenn
Kürzel in beiden Varianten existieren (kleines und großes Sigma im
Beispiel).
4 Beenden Sie die Kürzeleingabe.

• Drücken Sie die Taste R oder r .


Die Bildschirmmarkierung der Kürzeleingabe verschwindet, und
Sie können unmittelbar hinter dem eingesetzten Text weitertip-
pen.
• Drücken Sie die Leertaste.
Die Bildschirmmarkierung der Kürzeleingabe verschwindet, das
Leerzeichen wird angehängt, und Sie können weitertippen.
Die Abbildung zeigt in der jeweils oberen Zeile die getippte Eingabe und
darunter die Darstellung auf dem Bildschirm (Erläuterung oben in Schritt
3).
19.45: AutoText-Einstellungen (Befehl) 281

Siehe auch
@ AutoText-Einstellungen (Befehl) [S. 281]
@ Symbol einfügen (Befehl) [S. 480]

19.45 AUTOTEXT-EINSTELLUNGEN (BEFEHL)


Der Befehl AutoText-Einstellungen erscheint im Bearbeiten-Menü. Er
öffnet einen Dialog zum Inspizieren und Bearbeiten von AutoTexten und
ihrer Abkürzungen. Zum Verwenden von AutoText benutzen Sie den @ Au-
toText [S. 280]-Befehl und tippen anschließend ein Kürzel, das dann
durch einen langen Text ersetzt wird.
? Kürzel/Text-Paare
Die Tabelle enthält die existierenden Kürzel/Text-Paare. Wählen Sie
hier ein Paar zur Bearbeitung aus.

P Neu
Erzeugt ein neues Paar und wählt es zu Bearbeitung aus.

P Löschen
Löscht das in der Tabelle ausgewählte Paar.
i Kürzel
Das Kürzel muss eindeutig sein, Groß- und Kleinschreibung werden
unterschieden.
i Text
Der Text, der das Kürzel ersetzen soll. Sie können beliebigen Text
eingeben.
p Spezielle Zeichen
Einige Zeichen, z. B. Neuer Absatz, können nicht unmittelbar in den
Text eingegeben werden. Sie werden durch spezielle Zeichenfolgen
symbolisiert, die Sie bequem aus diesem Menü wählen können.
P Schließen
Schließt den Dialog.
282 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

P Anwenden
Schließt den Dialog und setzt den Text des ausgewählten Paares in
Ihrem Dokument ein.

Siehe auch
@ AutoText (Befehl) [S. 280]
@ Symbol einfügen (Befehl) [S. 480]

19.46 BEARBEITEN (MENÜ)


y Bearbeiten
c @ Widerrufen [S. 507]

c @ Ausschneiden [S. 276]


c @ Kopieren [S. 383]
c @ Einsetzen [S. 313]
c @ Teile einsetzen [S. 486]
c @ Löschen [S. 408]
c @ Nachbarbuchstaben tauschen [S. 410]

Y @ Sondertext einfügen [S. 467] \


c @ Symbol einfügen [S. 480]
c @ AutoText [S. 280]
c @ AutoText-Einstellungen [S. 281]

c @ Alles auswählen [S. 240]


c @ Duplizieren [S. 312]

c @ Suchen und ersetzen [S. 478]


c @ Auswahl suchen [S. 276]
c @ Erneut suchen [S. 316]
c @ Ersetzen und weitersuchen [S. 316]

19.47 BEENDEN (BEFEHL)


Der Befehl Beenden beendet das Programm nach dem Schließen aller
offenen Fenster. Sind nach der letzten Sicherung noch Änderungen an
Dokumenten vorgenommen worden, können Sie sie noch sichern, bevor
RagTime beendet wird.
19.48: Berechnungstafel, Dokumenteinstellungen 283

Siehe auch
@ Dokumente schließen [S. 40]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.48 BERECHNUNGSTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Berechnung.
Berechnung
X Automatische Neuberechnung
Formeln werden bei Bedarf neu berechnet, also wenn Formeln
oder in Formeln referierte Werte geändert werden.
X Neuberechnung auf Verlangen
Formeln werden nur neu berechnet, wenn Sie ,Alles rechnen
oder Diese Komponente rechnen benutzen.

Iteration
X Aus
Formeln werden auch bei wechselseitiger Abhängigkeit nur ein-
mal neu berechnet.
X Ein bis zumindest eine Abbruchbedingung erfüllt ist
Wechselseitig abhängige Formeln werden neu berechnet, bis
eine der folgenden Bedingungen eintritt.
i Anzahl der Zyklen größer als
Die maximal zulässige Anzahl von Neuberechnungen wechsel-
seitig abhängiger Formeln.
i Maximale absolute Änderung kleiner als oder gleich
Die größte absolute Änderung zwischen zwei Neuberechnungs-
zyklen aller wechselseitig abhängigen Formeln.
i Maximale relative Änderung kleiner als oder gleich
Die größte relative Änderung zwischen zwei Neuberechnungs-
zyklen aller wechselseitig abhängigen Formeln.

P Trennzeichen und Kalendertext zurücksetzen Setzt die Dezi-


maltrenner, Tausendertrenner und Kalendertexte (Namen der Mo-
nate und Wochentage) auf die Werte des Betriebssystems zurück.
284 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Diese Angaben werden bei der Erzeugung eines RagTime 6.5-


Dokumentes aus dem System ins Dokument übernommen und
gespeichert.
Z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Arbeitsplatz | Sys-
temsteuerung | Ländereinstellungen
z Sie finden entsprechende Einstellungen unter Systemeinstellun-
gen | Landeseinstellungen.

Siehe auch
@ Alles rechnen (Befehl) [S. 240]
@ Diese Komponente rechnen (Befehl) [S. 299]

19.49 BERECHNUNGSTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Berechnung.
Referenz-Notation
Wählen Sie die @ A1 oder Z1S1 [S. 95] Notation für Rechenblätter.

Dezimal- und Tausendertrenner-Eingabe


Je nach Land wendet die Systemsoftware das Komma und den Punkt
in Zahlen anders an.
X In der Systemsoftware definierte Trenner benutzen
Wenn Sie diese Einstellung wählen, können Sie die Tausender-
und die Dezimaltrenner schreiben, und RagTime interpretiert
diese Eingabe als Zahl.
X ”,“ oder ”.“ als Dezimaltrenner interpretieren
Wenn Sie diese Einstellung wählen, werden Kommas und Punk-
te als Dezimaltrenner interpretiert. Wenn Sie aber einen Tau-
sendertrenner eingeben, dann wird dieser Eintrag als Text in-
terpretiert.

Siehe auch
@ Zahlen eingeben [S. 187]
19.50: Bézierkurven-Werkzeug 285

19.50 BÉZIERKURVEN-WERKZEUG
Ist eine Bézierkurve ausgewählt, erscheint ein @ umschließendes Recht-
eck mit Griffen an den Seiten und Ecken. Sie können offene oder ge-
schlossene Bézierkurven erzeugen.

+ Eine Bézierkurve zeichnen


1 Klicken Sie den Knopf Bézierkurven-Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo ein Endpunkt der Kur-
ve gezeichnet werden soll.
Wenn Sie am ersten Stützpunkt eine Tangente erzeugen möchten,
ziehen Sie mit gedrückter Maustaste.
3 Drücken Sie den Mausknopf dort, wo der nächste Stützpunkt er-
scheinen soll.
Zwischen den beiden Punkten wird eine Linie angezeigt.
4 Zum Zeichnen der Kurve ziehen Sie den Zeiger in eine beliebige Rich-
tung, und lassen Sie ihn dann los.
5 Klicken Sie den nächsten Punkt, an dem sich ein Stützpunkt befin-
den soll, und wiederholen Sie den Vorgang.
6 Mit Doppelklicken erzeugen Sie den Endpunkt. Wenn Sie den An-
fangspunkt klicken, schließt sich die Kurve.
Die Kurve ist ausgewählt.

Siehe auch
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]

19.51 BILD (MENÜ)


y Bild
c @ Information [S. 365]

c @ Bild beschneiden [S. 287]


286 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Y @ Skalierung [S. 466] \


+ @ Container und Inhalt gekoppelt [S. 293]
c @ Bild an Container anpassen [S. 286]
c @ Bild proportional an Container anpassen [S. 287]
c @ Container an Bild anpassen [S. 292]

Y @ Ausrichten [S. 274] \


c @ Mit verknüpfter Datei abgleichen [S. 409]
c @ Verknüpfung zur Datei kappen [S. 499]

c @ Bildverzeichnis [S. 290]

Siehe auch
@ Bilder [S. 85]

19.52 BILD AN CONTAINER ANPASSEN (BEFEHL)


Der Befehl Bild an Container anpassen erscheint im Bildmenü und ist
verfügbar, wenn ein Bild ausgewählt ist.
Das Bild wird so vergrößert oder verkleinert, daß es genau in den
Container paßt.

Siehe auch
@ Bild proportional an Container anpassen (Befehl) [S. 287]
@ Container an Bild anpassen (Befehl) [S. 292]
@ Container und Inhalt gekoppelt (Befehl) [S. 293]
@ Bilder skalieren [S. 87]
19.53: Bild beschneiden (Befehl) 287

19.53 BILD BESCHNEIDEN (BEFEHL)

Mit Bild beschneiden werden alle Bilddaten außerhalb des Con-


tainers gelöscht, in dem sich das Bild befindet. Die Komponen-
te und deren Darstellung in anderen Containern wird ebenfalls entspre-
chend beschnitten. Wenn Sie nur einen Teil eines Bildes in Ihrem Do-
kument benutzen möchten, können Sie die Dokumentgröße durch Be-
schneiden des Bildes reduzieren und so Speicherplatz sparen.

Siehe auch
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]
@ Bild (Menü) [S. 285]

19.54 BILD PROPORTIONAL AN CONTAINER ANPASSEN (BEFEHL)


Der Befehl Bild proportional an Container anpassen erscheint im
Bildmenü und ist verfügbar, wenn ein Bild ausgewählt ist.
Das Bild wird unter Bewahrung seines Breite/Höhen-Verhältnisses
so vergrößert oder verkleinert, daß es in den Container paßt. Falls
Breite/Höhen-Verhältnisse des Bildes und des Containers unterschied-
lich sind, wird das Bild verkleinert und im Container zentriert.

Siehe auch
@ Bild an Container anpassen (Befehl) [S. 286]
@ Container an Bild anpassen (Befehl) [S. 292]
@ Container und Inhalt gekoppelt (Befehl) [S. 293]
@ Bilder skalieren [S. 87]

19.55 BILDSKALIERWERKZEUG
Mit dem Skalierwerkzeug können Sie ein Bild innerhalb seines Contai-
ners skalieren.

+ Ein Bild in seinem Container skalieren


1 Klicken Sie in ein Bild in einem Container.
2 Klicken Sie das Bildskalierwerkzeug.
Über dem Bild wird der Zeiger je nach Position zu einem
Pfeil, der andeutet in welcher Richtung das Bild skaliert
würde. Dabei wird die der Pfeilrichtung gegenüberliegende Seite
oder Ecke als fixer Bezug benutzt.
3 Ziehen Sie das Bild zur gewünschten Größe.
288 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Falls für das Bild n Originalseitenverhältnis bewahren an-


gekreuzt ist (@ Anordnungstafel, Bildinformation [S. 260]), kann
nur in Richtung beider Bilddiagonalen skaliert werden.
l Falls n Originalseitenverhältnis bewahren nicht angekreuzt
ist, können Sie das Verhältnis bewahren, indem Sie s -ziehen.

Siehe auch
@ Änderungstasten bei Bildern [S. 565]
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]
@ Bildverschiebewerkzeug [S. 289]
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]

19.56 BILDTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Bild.
Neue Bilder
n Container und Inhalt gekoppelt
Bestimmt, ob der momentan sichtbare Teil der ausgewählten
Komponente in einem Container entsprechend skaliert wird,
wenn die Containergröße geändert wird.
n Originalseitenverhältnis bewahren
Bestimmt, ob das Breite/Höhe-Verhältnis des Bildes bewahrt
werden soll. Falls nötig, wird dazu das Bild verkleinert und im
Container zentriert.
n Invertiertes Bild
Alle Farben des Bildes werden invertiert, so daß ein „Nega-
tiv“ entsteht. Einige Bildarten können mit diesem Schalter nicht
invertiert werden, z. B. EPSF-Bilder. (siehe @ Invertierte Bilder
[S. 88])
p Bildschirmdarstellung
Wählen Sie, in welcher @ Farbtiefe Bilder auf dem Bildschirm
dargestellt werden sollen. Auf die Druckqualität hat dies keinen
Einfluß.
— Minimaler Speicherbedarf
Bilder werden einfarbig dargestellt, das heißt in 1-Bit-Tiefe.
— Reduzierte Farbqualität
19.57: Bildverschiebewerkzeug 289

Bilder werden in den für den Bildschirm verfügbaren Far-


ben angezeigt, höchstens jedoch in 256 Farben, das heißt
in 8-Bit-Tiefe.
— Beste Darstellung
Bilder werden in allen für den Bildschirm verfügbaren Far-
ben dargestellt.

Bildimport durch Ziehen und Ablegen


n Mit Datei verknüpft
Bestimmt, ob beim Bildimport eine Verknüpfung zur Ur-
sprungsdatei erzeugt werden soll, die Sie zum automati-
schen Aktualisieren des Bildes benutzen können.
X Nur Bildschirmdarstellung im Dokument
Bestimmt, daß mit der Ursprungsdatei verknüpfte Bilder
nicht vollständig, sondern nur soweit für die Darstellung
notwendig im Dokument gespeichert werden.
l Wenn das Bild in anderer Größe dargestellt oder
gedruckt werden soll, wird die Ursprungsdatei zum
Nachladen der Daten benötigt.
X Alle Daten im Dokument
Bestimmt, daß mit der Ursprungsdatei verknüpfte Bilder
vollständig im Dokument gespeichert werden.

n OPI-Kommentare für alle Bilder in diesem Dokument senden


Bestimmt, ob OPI-Bilddateidaten beim Drucken aller Bilder des akti-
ven Dokuments benutzt werden, vorausgesetzt, dass die notwendi-
ge OPI-Hard- und Software verfügbar ist.

Siehe auch
@ Bildverzeichnis (Befehl) [S. 290]
@ OPI benutzen [S. 89]

19.57 BILDVERSCHIEBEWERKZEUG
Mit dem Verschiebewerkzeug können Sie ein Bild innerhalb seines Con-
tainers verschieben.
290 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

+ Ein Bild in seinem Container verschieben


1 Klicken Sie in ein Bild in einem Container.
2 Klicken Sie das Bildverschiebewerkzeug.
Über dem Bild wird der Zeiger zur offenen Hand.
3 Ziehen Sie das Bild in seinem Container.
Während des Ziehens wird der Zeiger zur greifenden Hand.
l Zum Beschränken der Verschiebung auf horizontal und vertikal
s -ziehen Sie das Bild.
l Sie können Bilder auch mit den Pfeiltasten verschieben.

Siehe auch
@ Änderungstasten bei Bildern [S. 565]
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]
@ Bildskalierwerkzeug [S. 287]
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]

19.58 BILDVERZEICHNIS (BEFEHL)


Der Befehl Bildverzeichnis erscheint im Bildmenü sowie unter den Hilfs-
mitteln im Fenstermenü. Er öffnet ein Fenster zum Inspizieren der Ein-
stellungen der Bildkomponenten im aktiven Dokument (Verknüpfung mit
externen Dateien, Farbverwaltung etc.)

P @ Mit verknüpfter Datei abgleichen (Befehl) [S. 409] P @ Ver-


knüpfung zur Datei kappen (Befehl) [S. 499]

Jede Bildkomponente des aktiven Dokumentes erscheint mit min-


destens einer Zeile in einer hierarchischen Liste:

Spalte Inhalt
1 Name der Komponente
2 Kurzangaben zu Verknüpfung und Farbwerwaltung der Komponente
3 Angaben zur Art des Bildes

Ist ein Bild mit seiner Ursprungsdatei oder einer ICC-Profildatei ver-
knüpft, so erscheinen weitere Zeilen, die Sie auf- und zuklappen können
(siehe @ Hierarchische Listen [S. 554]):
19.59: Bogen-Werkzeug 291

Spalte Inhalt
1 Art der externen Datei
2 Pfad und Namen der Datei
3 Angaben zum Zustand der Datei

$ Bilder mit widersprüchlichen Einstellungen, unauffindbaren exter-


nen Dateien oder anderen Problemen werden in der Liste durch ein
Warnsymbol markiert.

Siehe auch
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]
@ Über verknüpfte Importe [S. 207] @ Farbverwaltungstafel, Grundein-
stellungen [S. 328]
@ Hierarchische Listen [S. 554]

19.59 BOGEN-WERKZEUG
Bögen sind Linien und können keine Komponenten enthalten (siehe
@ Sektor-Werkzeug [S. 461]). Ist ein Bogen ausgewählt, erscheint ein
@ umschließendes Rechteck mit Griffen an den Seiten und Ecken.

+ Einen Bogen zeichnen


1 Klicken Sie den Knopf Bogen-Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo eine Ecke des um-
schließenden Rechtecks gezeichnet werden soll.
3 Ziehen Sie das Fadenkreuz zur diagonal gegenüberliegenden Ecke.
Es erscheint ein Bogen, der den Bewegungen des Fadenkreuzes
folgt.
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Der Bogen ist ausgewählt.

+ Anfangspunkt und Länge eines Bogens ändern


1 Klicken Sie den Anfangs- oder Endgriff.
2 Ziehen Sie.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]
292 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.60 CONTAINER AN BILD ANPASSEN (BEFEHL)


Der Befehl Container an Bild anpassen erscheint im Bildmenü und ist
verfügbar, wenn ein Bild ausgewählt ist.
Der Container wird so vergrößert oder verkleinert, daß er genau um
den Inhalt paßt, ohne die Skalierung des Inhaltes zu ändern.
Es wird ein Dialog geöffnet, in dem Sie Einstellungen für die Anpas-
sung vornehmen können. Eine schematische Illustration zeigt die Wir-
kung Ihrer Einstellungen auf den Container.
Container anpassen
X Container an Bildgröße anpassen
Bestimmt, daß die Form des Containers an das @ umschließen-
de Rechteck des Bildes angepasst werden soll.
X Container an Freistellungspfad anpassen
Bestimmt bei im Bild enthaltenen Freistellungspfad, daß die
Form des Containers an den Freistellungspfad angepasst wer-
den soll. Je nach Pfad und Abstand zum Container wird die Ob-
jektart des Containers in Polygon oder Bézierkurve gewandelt
(siehe @ Objektart umwandeln [S. 55]).

Abstand vom Container

i Horizontal/Vertikal
Der Abstand zwischen Bild und Container.

Abstand für Textumfluß

i Horizontal/Vertikal
Der Abstand zwischen Container und den Container umfießen-
den Text.
l Sie können diese Abstände auch in Informationendia-
log einstellen (siehe @ Objekttafel, Zeichnungsinformation
[S. 414]).

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
19.61: Container und Inhalt gekoppelt (Befehl) 293

P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Bild an Container anpassen (Befehl) [S. 286]
@ Bild proportional an Container anpassen (Befehl) [S. 287]
@ Container und Inhalt gekoppelt (Befehl) [S. 293]
@ Bilder skalieren [S. 87]

19.61 CONTAINER UND INHALT GEKOPPELT (BEFEHL)


Der Befehl Container und Inhalt gekoppelt erscheint im Bildmenü und
ist verfügbar, wenn ein Bild ausgewählt ist. Er verbindet eine Bildkompo-
nente mit dem Container. Wird die Größe des Containers geändert, wird
auch das Bild entsprechend neu skaliert und umgekehrt. Die Benutzung
der Skalierungs- und Verschiebeswerkzeuge oder eines Ausrichtebefehls
bei eingeschalteter Kopplung wirkt sich auf das Bild, aber nicht auf den
Container aus. Wird hingegen @ Skalierung [S. 466] benutzt, so wirkt sich
dies auch auf den Container aus.

Siehe auch
@ Bild an Container anpassen (Befehl) [S. 286]
@ Bild proportional an Container anpassen (Befehl) [S. 287]
@ Container an Bild anpassen (Befehl) [S. 292]
@ Bilder skalieren [S. 87]
@ Bildverschiebewerkzeug [S. 289]
@ Bildskalierwerkzeug [S. 287]
@ Ausrichten (Menü) [S. 274]

19.62 DARSTELLUNGSMASSSTAB (MENÜ)


Y Darstellungsmaßstab
c Anderer
Öffnet einen Dialog zur Einstellung des Darstellungsmaßstabs.
c 10 %
… …
c 100 %
… …
c 800 %
Eine Liste gebräuchlicher Maßstäbe zur schnellen Auswahl.
294 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

c DIN A halbiert
Setzt den Maßstab auf 70,7106…%, sodaß eine DIN-A-Seite in
halber Größe gezeigt wird (z. B. wird DIN A3 zu DIN A4).
c DIN A doppelt
Setzt den Maßstab auf 141,421…%, sodaß eine DIN-A-Seite in
doppelter Größe gezeigt wird (z. B. wird DIN A5 zu DIN A4).

c An das Fenster anpassen


Setzt den Darstellungsmaßstab so, dass eine Seite vollständig
ins Fenster passt.
c An die Fensterbreite anpassen
Setzt den Darstellungsmaßstab so, dass die Seitenbreite die
Fensterbreite ausnutzt.
Vergrößern
Verkleinern
Setzt den Darstellungsmaßstab zum nächsthöheren oder -
tieferen Wert aus einer Liste praktischer Maßstäbe.
$ Der maximale Darstellungsmaßstab und die Größe einer offenen
Zeichnung begrenzen sich gegenseitig. Eine Zeichnung mit einer
großen Fläche, die in einem eigenen Fenster angezeigt wird, kann
nicht so stark vergrößert werden wie eine kleinere Zeichnung; eben-
so kann die Fläche einer auf 200 % skalierten Zeichnung nicht mehr
soviel größer gemacht werden wie die einer Zeichnung von 100 %.
l Zur dauerhaften Korrektur des Darstellungsmaßstabs an Ihrem Ar-
beitsplatz können Sie in den Grundeinstellungen Ihren Bildschirm
eichen (siehe @ Auflösungstafel, Grundeinstellungen [S. 269]).

Siehe auch
@ Lupe (Werkzeug) [S. 408]
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]
@ Fenster (Menü) [S. 331]

19.63 DATEI/ABLAGE (MENÜ)


Z Dieses Menü heißt, wie unter Windows üblich, „Datei“.
z Dieses Menü heißt, wie unter Mac OS üblich, „Ablage“.
y Datei/Ablage
c @ Foyer [S. 335]
c @ Neues Dokument [S. 411] (Die Foyer-Standardaktion)
c @ Dokument öffnen [S. 300]
19.64: Deckkraft (Befehl) 295

Y Benutzte Dokumente \
Zuletzt verwendete Dokumente (nur z)
Die Anzahl können Sie einstellen, siehe @ Foyer, Grundein-
stellungen und Foyerinformation [S. 336].
c @ Importieren [S. 357]
Y @ Scanner und Kameras [S. 442] \

c @ Schließen [S. 442]


c @ Dokument schließen [S. 300]
c @ Dokument sichern [S. 301]
c @ Sichern unter [S. 464]

c @ PDF exportieren [S. 419]


c @ HTML exportieren [S. 355]
c @ Exportieren [S. 316]

c @ Vorratskammer bestimmen [S. 503]


c @ Aktuelle Vorratskammer öffnen [S. 239]

c @ Papierformat [S. 417]


c @ Einzelseitenformat [S. 314]
c @ Drucken [S. 305]
c @ Einmal drucken [S. 313]

Zuletzt verwendete Dateien (nur Z)


Die Anzahl können Sie einstellen, siehe @ Foyer, Grundeinstel-
lungen und Foyerinformation [S. 336].

c @ Beenden [S. 282] (nur Z)

19.64 DECKKRAFT (BEFEHL)


Die Deckkraft eines Zeichnungsobjekts bestimmt, wie stark der Hinter-
grund des Objekts durch das Objekt durchscheint. Sie können die Deck-
kraft zwischen 0% (transparent) und 100% (opak) einstellen.
Die Deckkraft wird für das ganze Objekt festgelegt, d.h., für Rand,
Füllung und eventuell installierte Komponenten.

+ Deckkraft ändern
1 Wählen sie ein Zeichnungsobjekt aus.
296 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

2 Wählen Sie Deckkraft.


Es erscheint ein Untermenü, das abgestufte Prozentsätze für die
Deckkraft enthält sowie die Wahlmöglichkeiten Transparent (ent-
spricht 0%), Opak (entspricht 100%) und Andere.
Andere öffnet einen Dialog, in dem Sie einen Wert angeben können,
der nicht in der Liste enthalten ist.

Siehe auch
@ Farbe [S. 140]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]

19.65 DIAGRAMMART (BEFEHL)


Der Befehl Diagrammart erscheint im Infographikmenü und ist verfüg-
bar, wenn eine Infographikkomponente ausgewählt ist. Wird er gewählt,
erscheint ein Untermenü mit den verfügbaren Diagrammarten.

Kategorie- und Werteachsen


Ein Kategoriediagramm hat zwei Achsen, eine mit Zahlen und eine mit
Kategorien. Die Darstellung eines Punkts erfordert einen Wert. Bei einigen
Reihentypen sind zusätzliche Werte erforderlich.
Obwohl Sie beim @ Übertragen von Daten aus einem Rechenblatt
[S. 110] Kategorienamen benutzen können, sind diese tatsächlich ein Teil
der Kategorieachse in einer Infographikkomponente.

+ Kategorienamen einfügen oder bearbeiten


1 Wählen Sie die Kategorieachse.
2 Öffnen Sie die @ Kategorietafel [S. 379] des Informationendialogs.
3 Tippen Sie die Kategorienamen in Anführungszeichen ein und tren-
nen Sie sie durch Semikolon. Sie können neue Kategorien einfach
durch Eintippen einfügen oder Referenzen oder Formeln benutzen.

x-y-Werteachsen
Ein x-y-Diagramm hat zwei numerische Achsen. Die Darstellung eines
Punkts erfordert daher zwei Werte. Bei einigen Reihentypen müssen noch
weitere Werte angegeben werden.

x-y-z-Werteachsen
Ein x-y-z-Diagramm hat drei numerische Achsen. Die Darstellung eines
Punkts erfordert daher drei Werte. Bei einigen Reihentypen müssen zu-
sätzlich weitere Werte angegeben werden.
19.65: Diagrammart (Befehl) 297

Kreisdiagramm
In Kreisdiagrammen wird jeder Wert einer Reihe durch eine einzige Zahl
dargestellt. Im Diagramm werden diese Einzelwerte als Sektoren relativ
zur Summe aller Werte dargestellt.
Sie können die folgenden Einstellungen in der @ Kreisdiagrammtafel
[S. 384] des Informationendialogs ändern:
Enthält eine Infographik mehrere Reihen, benutzt RagTime die erste
Reihe, wenn Sie nichts anderes eingestellt haben.
Wird kein anderer Wert angegeben, beginnt RagTime mit der ersten
Kategorie im Uhrzeigersinn von oben.
Sie können die ausgewählten Sektoren vom übrigen Diagramm ab-
setzen, indem Sie einen dieser Sektoren an seinem Griff weg von der Mit-
te des Diagramms ziehen.
l Wird ein Wert manuell im Infomationendialog oder in der Formelpa-
lette eingegeben, können Sie die Sektoren nicht mit der Maus zie-
hen.

Ternärdiagramm
Ein Ternärdiagramm ist ein gleichschenkliges Dreieck mit drei von 0 bis 1
skalierten Achsen. Der Ort eines Punkts wird durch drei Werte beschrie-
ben. Bei einigen Reihentypen müssen zusätzlich weitere Werte angege-
ben werden.

Polardiagramm
Ein Polardiagramm besitzt zwei Achsen: eine kreisförmige Achse zur Dar-
stellung von Winkeln und eine lineare Achse zur Darstellung von Radien.
Die lineare Skalierung wird in konzentrischen Kreisen dargestellt. Jeder
Wert einer Reihe wird durch zwei Zahlen dargestellt. Bei einigen Reihen-
typen müssen zusätzlich weitere Werte angegeben werden.

Mehrfache Werteachsen
Bei Mehrfach-Werteachsen können beliebig viele Achsen radial um einen
Mittelpunkt angeordnet werden. Jeder Wert einer Reihe wird durch eine
einzige Zahl dargestellt. Bei einigen Reihentypen müssen zusätzlich wei-
tere Werte angegeben werden.

Siehe auch
@ Diagrammart und Reihentyp einstellen [S. 109]
298 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.66 DICHTE (BEFEHL)


Der Befehl Dichte steht im Formatmenü und betrifft den Sättigungsgrad
einer Farbe.

+ Dichte einer Farbe ändern


1 Wählen sie etwas aus.
2 Wählen Sie Dichte.
Es erscheint ein Untermenü, das abgestufte Prozentsätze für die
Dichte enthält sowie die Wahlmöglichkeiten Ohne und Andere.
Die Einstellung Ohne Dichte bewirkt, daß kein neuer Wert für die
Dichte benutzt wird.
Andere öffnet einen Dialog, in dem Sie einen Wert angeben können,
der nicht in der Liste enthalten ist.
l Für viele Elemente können Sie die Dichte auch in den entspre-
chenden Fenstern und Informationstafeln ändern.
l Wenn Sie in einer Füllvorlage Ohne Dichte anwenden, wird die
Dichte des Objekts benutzt.

Siehe auch
@ Farbe [S. 140]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]

19.67 DIE RAGTIME 6.5-MENÜLEISTE


Der Inhalt von RagTime 6.5-Menüs ändert sich nicht, obgleich einige Be-
fehle nur unter bestimmten Bedingungen verfügbar sind. Neben dem For-
matmenü befindet sich das Komponentenmenü, dessen Inhalt und Name
je nach aktiver Komponente wechselt.
Menüleiste
y @ RagTime [S. 425] (nur z)
y @ Datei/Ablage [S. 294]
y @ Bearbeiten [S. 282]
y @ Format [S. 333]

Das folgende Menü wechselt. Es wird der gerade aktiven Kom-


ponente angepasst.
Der erste Befehl in jedem „Komponentenmenü“ ist Informati-
on. Er öffnet einen Dialog mit allen für diese Komponente ver-
fügbaren Einstellungen.
y @ Zeichnung [S. 516]
19.68: Diese Komponente rechnen (Befehl) 299

y @ Layout [S. 389]


y @ Text [S. 486]
y @ Bild [S. 285]
y @ Rechenblatt [S. 427]
y @ Infographik [S. 363]
y @ Knopf [S. 380]
y @ Ton [S. 494]

y @ Extras [S. 317]


y @ Fenster [S. 331]
y @ Info [S. 362] (nur Z)
y @ Hilfe [S. 355] (nur z)

Häkchen und Striche vor Menüeinträgen


Mit einigen Befehlen lassen sich Schalter ein- und ausschalten, wie zum
Beispiel die Sichtbarkeit von Linealen.
• Ein Häkchen (+) vor dem Eintrag zeigt an, daß der entsprechende
Schalter eingeschaltet ist.
• Ein Strich (-) zeigt an, daß der Schalter nur bei einigen der ausge-
wählten Elemente eingeschaltet ist. In diesem Fall bewirkt das Wäh-
len des Befehls, daß die Eigenschaft für die ganze Auswahl einge-
schaltet wird. Erneutes Anwenden des Befehls schaltet die Eigen-
schaft wieder aus.

19.68 DIESE KOMPONENTE RECHNEN (BEFEHL)


Der Befehl Diese Komponente rechnen erscheint im Untermenü zu
@ Rechnen [S. 430].
Dieser Befehl weist RagTime an, alle Formeln in der ausgewählten
Komponente zu berechnen, selbst wenn in der Allgemeintafel des Infor-
mationendialogs Nur auf Verlangen neuberechnen ausgewählt wor-
den ist.

19.69 DIMENSION (BEFEHL)


Der Befehl Dimension erscheint im Infographikmenü, wenn eine Info-
graphik ausgewählt ist. Sie können mit ihm die Anzeige von Kategorie-,
Kreis- und x-y-z-Achsen-Diagrammen ändern.
Wird der Befehl Dimension gewählt, erscheint ein Untermenü, in
dem Sie Dimension, Tiefe und Perspektive einstellen können.
300 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Auch Drehung, Stand- und Lichtpunkt von 2-D-Graphiken mit Per-


spektive oder dreidimensionalen Graphiken können geändert werden.

19.70 DOKUMENT ÖFFNEN (BEFEHL)

Der Befehl öffnet einen Systemdialog zur Auswahl eines Doku-


ments, das geöffnet und in einem aktiven Fenster gezeigt wird.
Sie können RagTime-Dokumente öffnen, von RagTime-Formularblöcken
abreißen und Dokumente in allen anderen Formaten öffnen, für die ein
Konverter verfügbar ist.
Z n Mit Schreibschutz öffnen
z n Nicht änderbar
Wählen Sie diese Einstellung, wenn Sie ein Dokument nur zum An-
sehen öffnen möchten. Sie können dann keine Änderungen im Do-
kument vornehmen.
n Formularblock ändern
Wenn Sie einen Formularblock zum Bearbeiten öffnen möchten,
kreuzen Sie diese Einstellung an. Wenn Sie einen Formularblock aus-
wählen, ohne dieses Feld anzukreuzen, ändert sich P Öffnen in
P Abreißen und RagTime öffnet eine Kopie des Dokuments.
Z p Dateityp
z p Konverter
Bestimmen Sie, welche Dateien in der Liste gezeigt werden sollen.

Siehe auch
@ Dokumente öffnen [S. 39]
@ Formularblöcke öffnen [S. 44]
@ Konverter [S. 212]
@ Über Datenaustausch [S. 206]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.71 DOKUMENT SCHLIESSEN (BEFEHL)


Der Befehl schließt das aktive Dokument und all seine Fenster.
l Enthält das Dokument ungesicherte Änderungen, fragt RagTime, ob
diese Änderungen vor dem Schließen gesichert werden sollen.
19.72: Dokument sichern (Befehl) 301

Siehe auch
@ Dokumente schließen [S. 40]
@ Dokumente sichern [S. 39]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.72 DOKUMENT SICHERN (BEFEHL)

Der Befehl sichert das aktive Dokument.

+ Dokument sichern
1 Wählen Sie Dokument sichern.
Wurde das Dokument noch nie gesichert, wird der Befehl @ Sichern
unter [S. 464] aufgerufen.

Siehe auch
@ Dokumente schließen [S. 40]
@ Dokumente sichern [S. 39]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.73 DOKUMENTEINSTELLUNGEN (BEFEHL)


Dokumenteinstellungen erscheint im Extras-Menü. Sie können eine
Vielzahl von @ Voreinstellungen für RagTime-Dokumente vornehmen. Sie
können unter @ Grundeinstellungen [S. 353] auch Einstellungen setzen,
die sich auf das Programm auswirken.

Tafeln
@ Dokument [S. 302]
Auflagenränder, Texteinheiten, Lineale und Dokumentdatum
@ Füllung [S. 340]
Füllvorlage, Farbe, Dichte, Muster, Drucken
@ Linien [S. 397]
Linienvorlage, Attribute, Linienfüllung
@ Berechnung [S. 283]
Automatische Neuberechnung oder Neuberechnung auf Verlan-
gen, Iteration
302 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Druck [S. 310]


Rasterung und Begrenzung
@ Zeichnung [S. 516]
Darstellung, neue Objekte
@ Infographik [S. 365]
Graphiktyp, Reihenunterscheidung, Farbe
@ Layout [S. 389]
Grundlinienraster, Nummer der ersten Seite
@ Filme [S. 332]
Filmkennzeichen, Film-Poster
@ Bilder [S. 288]
Container und Inhalt gekoppelt, Dateiverknüpfung, Bildschirm-
darstellung, OPI.
@ Ton [S. 495]
Aufnahmequalität
@ Rechenblatt [S. 428]
Zellinhalt, Werte, Zellgitter
@ Text [S. 491]
Spalten, Absatzabstände, Zeilenfluß um Objekte, Fußnoten
@ Vielecke [S. 503]
Eckenanzahl, Anfangswinkel

19.74 DOKUMENTTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Dokument.
n Importverknüpfung auf dem Bildschirm markiert
Bestimmt, ob importierte Daten mit Verknüpfung zu ihrer Ursprungs-
datei auf dem Bildschirm gekennzeichnet werden sollen.
n Zeichensatzmaße im Dokument speichern
Damit wird die Verteilung der Buchstaben auf einer Zeile gespei-
chert. Soll das Dokument auf einem anderen Computer geöffnet wer-
den, der zwar die gleichen Schriften hat, jedoch von anderen Herstel-
lern, oder wenn die Schriften nicht verfügbar sind, dann bleiben die
Zeilenumbrüche erhalten. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht nutzen,
wird die Datei etwas kleiner.
i Dokumentdatum
Wenn Sie ein neues Dokument erzeugen, gibt RagTime das aktuel-
19.74: Dokumenttafel, Dokumenteinstellungen 303

le Datum hier an. Dieses Datum wird von der Funktion Dokument-
datum genutzt. Wenn Sie das Datum ändern wollen, geben Sie im
Eingabefeld ein neues Datum ein.

Standard-Anzeigemaßeinheiten
Stellen Sie ein, welche Längeneinheit für die Anzeige verschiedener
Maße benutzt werden soll.
l Sie können Maße in allen vorhandenen Einheiten eingeben,
diese Einstellung betrifft lediglich die Anzeige.
p Textgrößen
Die Anzeigeeinheit für Schriftgrößen und -abstände.
p Linienstärke
Die Anzeigeeinheit für Linienstärken.
l Die Anzeige anderer Maße, z. B. Breiten oder Höhen von
Bildern, benutzt die Einheiten der im jeweiligen Fenster be-
nutzten Lineale.

Linealvorgabe für neue Fenster


p Horizontal, Vertikal
Wählen Sie die Lineale, die für neue Fenster benutzt werden
sollen.
l Die Einheiten der hier eingestellten Lineale werden auch
für die Anzeige von Längenmaßen in Fenstern ohne eige-
nes Lineal (z. B. Absatzvorlagen) verwendet.

Formularabriss
Diese Einstellungen bestimmen das Verhalten bei der Verwendung
des Dokuments als Formularblock. Sie können das Dokument ent-
weder vollständig abreißen lassen oder das Verhalten für jede
Komponente einzeln einstellen (siehe @ Formularblöcke erzeugen
[S. 44]).
n Wird vollständig abgerissen
Bestimmt, ob sämtliche Komponenten in vom Formularblock
abgerissenen Kopien enthalten sind, auch wenn sie in keinem
Container installiert sind.
Wird das Dokument nicht vollständig abgerissen, müssen Sie
304 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

für jede Komponente einzeln festlegen, ob sie abgerissen wer-


den soll, auch wenn sie in keinem Container installiert ist. Das
können Sie im Informationendialog der jeweiligen Komponente
einstellen oder in der hier folgenden Tabelle aller Komponenten
des Dokuments.
Für Layoutkomponenten können Sie zusätzlich einstellen, wel-
che Seiten beim Abreißen benutzt werden sollen (siehe @ Allge-
meintafel, Layoutinformation [S. 248]).
? Name der Komponente

n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert

n Alle
Bestimmt, dass alle Seiten einer Layoutkomponente abgeris-
sen werden.
i Von
Nummer der ersten abzureißenden Seite einer Layoutkompo-
nente.
i Bis
Nummer der letzten abzureißenden Seite einer Layoutkompo-
nente.

19.75 DOPPELSEITIGE STAMMSEITE (BEFEHL)


Der Befehl Doppelseitige Stammseite erscheint im Layoutmenü und ist
verfügbar, wenn eine Stammseite in einer Stammlayoutkomponente aus-
gewählt wurde.

+ Doppelseitige Stammseite
1 Wählen Sie Doppelseitige Stammseite.
Es wird eine linke Seite angelegt. Objekte aus der Originalseite wer-
den seitenverkehrt angelegt.

Siehe auch
@ Doppelseitiges Layout [S. 69]
19.76: Drucken (Befehl) 305

19.76 DRUCKEN (BEFEHL)


Der Befehl Drucken öffnet einen Dialog zum Setzen von Druckeinstellun-
gen (z. B. wieviele und welche Seiten) und zum Drucken.
Die möglichen Einstellungen richten sich nach den Gegebenheiten
der RagTime 6.5-Komponente, des Betriebssystems und des Druckers.
Weitere Informationen finden Sie auch in den Betriebsanleitungen Ihres
Systems und Ihres Druckers.

Z Es wird ein Dialog mit mehreren Tafeln geöffnet.

Tafeln
@ Seriendruck [S. 461]
Exemplare, Druckaufträge (nur wenn Seriendruckfunktionen
verwendet wurden)
@ Allgemein [S. 243]
Seitenbereich, Skalierung, Drucker
@ Farbe [S. 324]
Farbdruck, Farbseparation

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

z Es wird der Standarddialog Ihres Druckers geöffnet. RagTime 6.5 fügt


diesem Dialog Einstellungen in einer Extratafel oder am unteren
Rand hinzu.
l Falls Sie Seriendruckfunktionen benutzt haben, wird vor dem Stan-
darddruckdialog ein Dialog mit Einstellungen zum Seriendruck ge-
öffnet (siehe @ Seriendrucktafel [S. 461]).
n Angepasst
Bestimmt, ob die Seitengröße an die Blattgröße angepasst werden
soll. Das Breite/Höhe-Verhältnis der Seiten bleibt erhalten.
306 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

n Sortierte Kopien
Bestimmt, daß beim Drucken mehrerer Kopien immer erst alle Seiten
eines Exemplars gedruckt werden, dann das zweite Exemplar usw.
Anderenfalls werden erst alle Kopien der ersten Seite gedruckt, dann
die Kopien der zweiten Seite usw.
l Die meisten Drucker können unsortierte Kopien schneller aus-
geben.
n Rückwärts drucken
Bestimmt, ob die Seiten in umgekehrter Reihenfolge gedruckt wer-
den. Dies ist nützlich für Drucker, die die Blätter mit der bedruckten
Seite nach oben ausgeben.
n Beidseitig drucken
Bestimmt, ob die Blätter beidseitig bedruckt werden sollen.
l Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise im Abschnitt
@ Druckreihenfolgen [S. 169].
n 7-Bit ASCII PostScript
Normalerweise werden platzsparende Binärdaten zum Drucker über-
tragen. Dieses Verfahren wird nicht von allen Druckern oder Spoolern
unterstützt. Falls Sie einen dieser Drucker verwenden, schalten Sie
diese Einstellung ein.

Farbbehandlung
X Bunt
Alle Farben werden so, wie in der zu druckenden Komponen-
te vorhanden, zum Drucker übertragen. Falls der Drucker keine
Farben unterstützt, werden sie von der Druckersoftware in Grau-
töne gewandelt.
X Grau
RagTime 6.5 wandelt alle Farben vor der Ausgabe in Grautöne.
So können Sie auf einem Farbdrucker monochrome Drucke er-
zeugen. Die übertragene Datenmenge wird kleiner, und die Aus-
gabe geht schneller.
X Farbsepariert
Die Farben der auszugebenden Komponente werden in ihre Be-
standteile zerlegt und in Farbauszügen ausgegeben.
l Nur verfügbar für PostScript-Ausgabe.
P Einstellungen
Öffnet einen Dialog (siehe @ Farbtafel, Drucken Mac OS [S. 322])
zum Einstellen der Farbseparation.
19.77: Druckertafel, Papierformat Windows 307

l Nur verfügbar, wenn X Farbsepariert an ist.

Siehe auch
@ Einmal drucken (Befehl) [S. 313]
@ Drucken [S. 165]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.77 DRUCKERTAFEL, PAPIERFORMAT WINDOWS


Z Diese Tafel des Papierformatdialogs steht nur unter Windows zur
Verfügung.

Drucker
p Drucker
Die Liste der auf Ihrem Rechner verfügbaren Drucker.
— Standarddrucker
Bestimmt, daß RagTime 6.5 den Standarddrucker Ihres
Rechners benutzen soll. Mit anderen Worten: Falls Sie
den Standarddrucker Ihres Rechners wechseln oder das
RagTime 6.5-Dokument auf einem anderen Rechner mit ei-
nem anderen Standarddrucker verwenden, so wird der je-
weilige Standarddrucker benutzt.
P Einstellungen
Öffnet den Systemdialog, in dem Sie Einstellungen für den ge-
wählten Drucker vornehmen können. Informationen zu diesen
Einstellungen finden Sie in der Dokumentation des Druckers
und des Druckertreibers.
n Alle in diesem Dialog nicht erwähnten Einstellungen
werden vom gewählten Drucker übernommen
RagTime 6.5 übernimmt normalerweise alle Einstellungen aus
den Standardeinstellungen des Druckers. In den Papierformat-
und Druckdialogen von RagTime 6.5 können Sie bestimmte Ein-
stellungen des Druckers für die aktive RagTime 6.5-Komponente
übersteuern (z. B. Hochformat/Querformat oder die Papierquel-
le).
Wenn Sie andere Einstellung Ihrer Druckersoftware setzen wol-
len, z. B. ein Wasserzeichen oder ein bestimmtes Ausgabefach,
so können Sie dies nicht in den RagTime 6.5-Dialogen, sondern
308 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

nur in den Druckerdialogen, die Sie über den oben erwähnten


Knopf P Einstellungen öffnen.
Wenn dieses Ankreuzfeld aus ist, haben Sie in den Druckersys-
temdialogen Einstellungen vorgenommen, die von den Stan-
dardeinstellungen abweichen. Zukünftige Änderungen der Sys-
temstandards für diesen Drucker würden von RagTime 6.5 für
die aktive Komponente ignoriert.
l Falls Sie die Standardeinstellungen reaktivieren wollen,
kreuzen Sie dieses Feld an.
l RagTime 6.5 warnt Sie, falls Sie in den Druckerdialogen
vom Standard abweichende Einstellungen vornehmen.
l Wenn Sie in den Druckerdialogen Einstellungen ändern,
die auch in den RagTime 6.5-Dialogen erreichbar sind, wer-
den diese Änderungen auf die RagTime 6.5-Einstellungen
übertragen.
Z Sie finden die Standardeinstellungen der auf Ihrem Rech-
ner verfügbaren Drucker unter Start | Einstellungen |
Drucker oder Arbeitsplatz | Systemsteuerung | Dru-
cker.
? Name
Der Name des Druckers.
? Status
Der Betriebszustand des Druckers (Bereit, Beschäftigt, Ohne
Papier usw.).
? Typ
Der Typ des Druckers.
? Ort
Der Aufstellungsort des Druckers.
? Kommentar
Der Kommentar zum Drucker.
l Ort und Kommentar können nur angezeigt werden, wenn
sie bei der Druckerinstallation angegeben wurden.

Siehe auch
@ Papierformat (Befehl) [S. 417]
19.78: Drucktafel, Bildinformation 309

19.78 DRUCKTAFEL, BILDINFORMATION


Wenn eine Bild-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Druck.
Rasterung und Begrenzung
n Wie für dieses Dokument eingestellt
Bestimmt, daß die unter @ Drucktafel, Dokumenteinstellungen
[S. 310] gesetzten Rasterungen und Begrenzungen beim Dru-
cken des ausgewählten Bilds gelten sollen.

Rasterung
Allgemeine Informationen finden Sie unter @ Rasterung [S. 88].
X Standardraster
X Linienraster
X Punktraster
Stellen Sie ein, ob für die Umsetzung von Halbtönen das
Standardverfahren des benutzten Druckers, Punkte oder
Linien verwendet werden sollen.
é Winkel
Legen Sie die Richtung für Punkt- und Linienraster fest.
i Laufweite per cm
Geben Sie hier die Laufweite für Punkt- und Linienraster
ein.
l Einstellungen für Punkt- und Linienraster werden nur
von PostScript- Ausgabegeräten unterstützt, in ande-
ren Fällen wird der Standard des benutzten Gerätes
verwendet.
310 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Begrenzung
Lichter und Tiefen in Halbtonbildern können für die Ausgabe
begrenzt werden, um bei bestimmten Kombinationen von Aus-
gabegerät, Farbstoffen und Papier bessere Ergebnisse zu erhal-
ten.
é Lichter
Legen Sie eine Grenze für die Lichter fest. (Niedrige Werte
liegen dichter bei weiß.)
é Tiefen
Legen Sie eine Grenze für die Tiefen fest. (Hohe Werte lie-
gen dichter bei der vollen Farbintensität.)
l Lichter- und Tiefenbegrenzung werden nur von
PostScript-Ausgabegeräten unterstützt.

19.79 DRUCKTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Druck.
19.79: Drucktafel, Dokumenteinstellungen 311

Rasterung und Begrenzung


Rasterung
Allgemeine Informationen finden Sie unter @ Rasterung [S. 88].
X Standardraster
X Linienraster
X Punktraster
Stellen Sie ein, ob für die Umsetzung von Halbtönen das
Standardverfahren des benutzten Druckers, Punkte oder
Linien verwendet werden sollen.
é Winkel
Legen Sie die Richtung für Punkt- und Linienraster fest.
i Laufweite per cm
Geben Sie hier die Laufweite für Punkt- und Linienraster
ein.
l Einstellungen für Punkt- und Linienraster werden nur
von PostScript- Ausgabegeräten unterstützt, in ande-
ren Fällen wird der Standard des benutzten Gerätes
verwendet.

Begrenzung
Lichter und Tiefen in Halbtonbildern können für die Ausgabe
begrenzt werden, um bei bestimmten Kombinationen von Aus-
gabegerät, Farbstoffen und Papier bessere Ergebnisse zu erhal-
ten.
é Lichter
Legen Sie eine Grenze für die Lichter fest. (Niedrige Werte
liegen dichter bei weiß.)
é Tiefen
Legen Sie eine Grenze für die Tiefen fest. (Hohe Werte lie-
gen dichter bei der vollen Farbintensität.)
l Lichter- und Tiefenbegrenzung werden nur von
PostScript-Ausgabegeräten unterstützt.
312 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.80 DUPLIZIEREN (BEFEHL)


Der Befehl Duplizieren erscheint im Bearbeiten-Menü und ist verfügbar,
wenn Zeichnungsobjekte ausgewählt sind.

+ Duplizieren
1 @ Wählen Sie die Objekte aus [S. 52], die Sie duplizieren möchten.
2 Wählen Sie Duplizieren.
Es erscheint ein neues Objekt versetzt zum Original.
l Sie können den Versatz in der @ Zeichnungstafel [S. 517] des Gr-
undeinstellungendialogs einstellen.
3 Ziehen Sie das Duplikat an eine andere Stelle, oder geben Sie eine
neue Position in der Palette @ Objektkoordinaten [S. 537] ein.
l Wenn Sie das Duplikat verschieben, solange es noch ausge-
wählt ist, merkt sich RagTime den Versatz und benutzt ihn,
wenn Sie es sofort noch einmal duplizieren.
l Ist in einem Zeichnungsobjekt eine @ Komponente [S. 24] instal-
liert, wird diese ebenfalls dupliziert. Die neue Komponente er-
scheint im @ Inventar [S. 29].

19.81 EINHEITEN (BEFEHL)


Einheiten erscheint im Untermenü @ Hilfsmittel [S. 331]. Sie können hier
Maßeinheiten erzeugen und bearbeiten, die in Linealen verwendet wer-
den. Die Maßeinheiten erscheinen auch im Inventar.
Maßeinheiten und ihre Definition stehen in einer Zeile und werden
durch Klicken ausgewählt. Wenn Sie einen der Werte innerhalb einer Zei-
le klicken, können Sie ihn bearbeiten. Einige Einstellungen können aus
Einblendmenüs gewählt werden.
P Neu
Erzeugt ein Element.
P Löschen
Löscht das ausgewählte Element.
i Namen
Die Namen von bereits vorhandenen Einheiten erscheinen in einer
@ hierarchischen Liste [S. 554].
Sie können eine neue Einheit relativ zu einer Basiseinheit definie-
ren, indem Sie angeben, wieviele neue Einheiten wievielen Basis-
einheiten entsprechen sollen.
19.82: Einmal drucken (Befehl) 313

i Neue Einheit
Geben Sie hier die Anzahl der neuen Einheiten und eine Abkürzung
für die neue Einheit in das zweite Feld ein.
é Basiseinheit
Geben Sie hier die der neuen Einheit entsprechende Anzahl Basis-
einheiten ein, und wählen Sie die Basiseinheit aus dem Einblend-
menü.
+ Häkchen
Klicken Sie hinter der Basiseinheit, damit das Einblendmenü Unter-
einheit verfügbar wird. Ein Häkchen zeigt an, daß diese Einstellung
eingeschaltet wurde. Es ist möglich, eine andere Einheit für Bruch-
teile anzugeben, zum Beispiel Fuß und Zoll.
i Untereinheit
Wählen Sie eine Einheit aus dem Einblendmenü.
é Dezimalstellen
Geben Sie die Anzahl der Dezimalstellen ein. Wird keine Unterein-
heit benutzt, erscheint die erste Einheit als Dezimalbruch. Wird eine
Untereinheit benutzt, wird die erste Einheit ganzzahlig angegeben
und ihr gebrochener Anteil in der Untereinheit.

Siehe auch
@ Einheiten [S. 551]

19.82 EINMAL DRUCKEN (BEFEHL)

Der Befehl druckt ein Exemplar der aktiven Komponente mit den
zuletzt gesetzten Einstellungen aus dem Druckdialog. Es wird ohne
Anzeige eines Dialogs sofort gedruckt.

Siehe auch
@ Drucken (Befehl) [S. 305]
@ Drucken [S. 165]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.83 EINSETZEN (BEFEHL)

Der Befehl Einsetzen setzt den Inhalt der Zwischenablage in das


Dokument ein, sofern möglich.
314 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Seiten einsetzen
Seiten werden in den markierten @ Seitenlücke eingefügt. Ist keine Lücke
ausgewählt, wird die Seite am Ende des Dokuments angefügt.

Siehe auch
@ Ausschneiden (Befehl) [S. 276]
@ Kopieren (Befehl) [S. 383]
@ Teile einsetzen (Befehl) [S. 486]
@ Rechenblattdaten in einer Infographik benutzen [S. 110]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Bearbeiten (Menü) [S. 282]

19.84 EINZELSEITENFORMAT (BEFEHL)


Der Befehl Einzelseitenformat steht nur für Layout- und Stammlayout-
komponenten zur Verfügung, in denen Seiten ausgewählt sind. Er ist sehr
ähnlich zu @ Papierformat (Befehl) [S. 417] und erlaubt, für die ausgewähl-
ten Seiten von der Komponente abweichende Formate einzustellen.
l Der @ Seitenreiter wird hervorgehoben, wenn für die Seite individu-
elle Formate eingestellt sind.
Die möglichen Einstellungen richten sich nach den Gegebenheiten
der RagTime 6.5-Komponente, des Betriebssystems und des Druckers.
Weitere Informationen finden Sie auch in den Betriebsanleitungen Ihres
Systems und Ihres Druckers.

Z Es wird ein Dialog geöffnet.

Tafeln
@ Seiten- und Papiermaße [S. 449]

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.
19.85: Entwurf (Befehl) 315

P Einzelseitenformat entfernen
Entfernt das Einzelseitenformat der ausgewählten Seiten. Die Seiten
übernehmen das Papierformat der Komponente.
l Nur verfügbar, wenn zuvor ein Einzelseitenformat gesetzt wur-
de.

z Es wird der Standarddialog Ihres Druckers geöffnet. RagTime 6.5 fügt


diesem Dialog Einstellungen in einer Extratafel oder am unteren
Rand hinzu.
n Seitengröße wie Papiergröße
Bestimmt, ob Papiergröße des Druckers und Seitengröße des Lay-
outs übereinstimmen.
P Seitengröße
Öffnet einen Dialog mit Einstellungen über Seitengrößen, Blattan-
ordnungen, Schneidemarken, Blattüberlappungen usw. (siehe @ Sei-
tengrößetafel, Papierformat Mac OS [S. 457])
l Nur verfügbar, wenn n Seitengröße wie Papiergröße nicht
angekreuzt ist.
P Einzelseitenformat entfernen
Entfernt das Einzelseitenformat der ausgewählten Seiten. Die Seiten
übernehmen das Papierformat der Komponente.
l Nur verfügbar, wenn zuvor ein Einzelseitenformat gesetzt wur-
de.

Siehe auch
@ Seiten auswählen [S. 68]
@ Papierformat (Befehl) [S. 417]
@ Drucken [S. 165]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.85 ENTWURF (BEFEHL)


Entwurf erscheint im Textmenü, das bei aktiver Textkomponente verfüg-
bar ist.
Ist Entwurf eingeschaltet, so wird der Text nur in einer Schrift und
Größe ohne Formatierungen auf dem Bildschirm angezeigt. Zum Bear-
beiten von Text ist dies sehr praktisch: Wenn Sie mit sehr großen Doku-
menten arbeiten oder sehr kleine Schriftgrößen verwenden, kommen Sie
schneller voran.
316 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Die Einstellung wirkt nur auf dem Bildschirm und auch dort nur dann,
wenn Texte in einem eigenen Fenster dargestellt werden.

19.86 ERNEUT SUCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Erneut suchen erscheint im Bearbeiten-Menü und sucht nach
der nächsten Stelle, an der der @ Suchbegriff vorkommt.

Siehe auch
@ Suchen und ersetzen [S. 174]

19.87 ERSETZEN UND WEITERSUCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Ersetzen und weitersuchen erscheint im Bearbeiten-Menü.
Wird er gewählt, ersetzt RagTime die aktuelle Auswahl durch den im Fens-
ter von @ Suchen und ersetzen [S. 478] eingegebenen Ersatzbegriff und
setzt die Suche anschließend fort.

Siehe auch
@ Suchen und ersetzen [S. 174]

19.88 EXPORTIEREN (BEFEHL)


Der Befehl öffnet einen Dialog zum Exportieren der Auswahl in diversen
Datei- und Dokumentformaten.
Im Exportdialog finden Sie die üblichen Listen, Schalter usw. zur Be-
stimmung eines Ordners und des Namens der Datei, die die exportierten
Daten aufnehmen soll. Näheres zur Ordner- und Datei-Auswahl finden Sie
in der Dokumentation Ihres Betriebssystems.
RagTime 6.5 ergänzt den Dialog so, daß Sie bestimmen können in
welches Format und was exportiert werden soll.
p Dateityp
p Exportieren als
Wählen Sie, in welches Format exportiert werden soll. Die Liste der
Möglichkeiten hängt von der Auswahl im RagTime 6.5-Dokument und
den installierten Konvertern ab (siehe @ Konverter [S. 212]).
p Exportieren
Bestimmen Sie, was exportiert werden soll. Die Möglichkeiten hän-
gen von der aktuellen Auswahl im RagTime-Dokument ab: Das ganze
Layout, die aktive Komponente oder auch nur die Auswahl.
19.89: Extras (Menü) 317

P Einstellungen
Öffnet einen Dialog mit Einstellungen des Export-Konverters.
l Manche Konverter benötigen keine weiteren Einstellungen.
? Einstellungen
Zu Ihrer Information werden die Einstellungen des Exportkonverter
zusammengefasst.

Siehe auch
@ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]
@ Über Datenaustausch [S. 206]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.89 EXTRAS (MENÜ)


y Extras
c @ Dokumenteinstellungen [S. 301]
c @ Grundeinstellungen [S. 353]
c @ Tastenkürzel [S. 485]
Y @ AppleScript [S. 268] \ (nur z)

Y @ Schutz [S. 448] \


Y @ Rechnen [S. 430] \
c @ Alle verknüpften Importe aktualisieren [S. 239]

c @ Gehe zur Auswahl [S. 351]


c @ Gehe zu Seite [S. 351]
c @ Seite einfügen [S. 449]
c @ Pipeline abschneiden [S. 420]

c @ Für Index markieren [S. 348]


c @ Index erzeugen [S. 360]
c @ Inhaltsverzeichnis erzeugen [S. 378]

c @ Als Verknüpfung markieren [S. 257]


c @ Verknüpfungsmarkierung entfernen [S. 499]

c @ Rechtschreibung prüfen [S. 432]


c @ Silben trennen [S. 465]
c @ Wörterbücher bearbeiten [S. 507]
318 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

c @ Weshalb? [S. 507]

19.90 FARBE (BEFEHL)


Der Befehl Farbe bietet verschiedene Farben zum Einfärben der Auswahl
in einem hierarchischen Menü.
Am Anfang der Liste erscheinen die benannten Farben, erst
die des aktiven Dokuments, und dann die der d RagTime-6-
Hilfsmittel.rtd. Sie können diese Liste bearbeiten sowie Farben
hinzufügen (siehe @ Farben (Befehl) [S. 319]).
Danach erscheinen gebräuchliche RGB-Standardfarben. Zur Einstel-
lung von Farben unterstützt RagTime 6.5 die Farbeinstellmethoden des
Betriebssystems. Einzelheiten dazu finden Sie in der Dokumentation Ih-
res Rechners. Wählen Sie Andere in Farbmenüs oder klicken Sie ins Farb-
muster in der Farbpalette.
Transparent
Macht die Auswahl durchsichtig.
Zyklisch
Setzt die automatische Farbzuteilung für Reihen in Infographiken
(siehe @ Farbe in Infographikelementen [S. 114]).

Farbpalette
Sie können das Farbmenü @ abreißen und als Palette benutzen. Über die
Farbpalette können Sie Elemente kolorieren, die Sie über das Formatme-
nü nicht ändern können, z. B. die Ränder von Zeichnungsobjekten: Zie-
hen Sie eine Farbe aus der Palette auf das zu färbende Element.
Zusätzlich bietet die Farbpalette Einblendmenüs zur genaueren An-
gabe des Objekts, dessen Farbe in der Palette bearbeitet werden soll:
p Element
Bestimmen Sie das zu färbende Element. Der Inhalt dieses Menüs
hängt vom aktiven Umfeld ab, in einer Textkomponente haben Sie
die Wahl zwischen Text, Spaltenlinien, Fußnotentrenner usw.
p Vorder-/Hintergrund
Bei Elementen mit Verlauf oder Muster können Sie zwischen Vorder-
und Hintergrundfarbe wählen.
é Dichte
Die Dichte der Farbe (siehe @ Dichte (Befehl) [S. 298]).
l Damit die abgerissene Palette nicht so groß wird, werden benannte
und RGB-Standardfarben nicht gleichzeitig dargestellt.
Z Wahlen Sie die entsprechende @ Tafel.
19.91: Farben (Befehl) 319

z Wählen Sie aus dem Einblendmenü.

Siehe auch
@ Farbseparation [S. 167]
@ Farbe [S. 140]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]
@ Füllungstafel, Information [S. 341]
@ Format (Menü) [S. 333]

19.91 FARBEN (BEFEHL)


Der Befehl Farben erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Hier können Sie
Farben erzeugen, benennen und bearbeiten. Farben erscheinen auch im
Untermenü des Befehls @ Farbe [S. 318] und können von dort aus benutzt
werden.
l Die Fenster zur Bearbeitung von Hilfsmitteln können Sie durch Dop-
pelklick auf die Hilfsmittelgruppe im Inventar öffnen. Wenn Sie ein
Hilfsmittel im Inventar doppelklicken, so wird das Bearbeitungsfens-
ter geöffnet und das geklickte Hilfsmittel ausgewählt.
Farben werden in einer @ hierarchischen Liste [S. 554] angezeigt.
Einige Farben sind immer vorhanden und können nicht oder nur sehr
eingeschränkt geändert werden.
• Die vier reinen, im CMYK-Modell definierten Prozeßfarben Zyan,
Magenta, Gelb und Schwarz.
• Die Passermarkenfarbe, die bei farbseparierter Ausgabe auf allen
Auszügen in Schwarz ausgegeben wird.
• Transparent.
Die Liste enthält auch Schmuckfarben, die beim Import von EPS-
Dateien mitgekommen sind. Diese Farben können nicht geändert werden.
Sie können für andere Objekte des Dokuments benutzt und mit anderen
Schmuckfarben in Auszügen kombiniert werden.
Wenn Sie in der Liste eine Farbe ausgewählt haben, können Sie de-
ren Eigenschaften inspizieren und bearbeiten.
Farbart
Jede Farbe gehört zu einer Gruppe, die bestimmt, wie die Farbe bei
der Ausgabe zum Drucker oder in Dateien (z. B. PDF oder EPSF) be-
handelt wird.
320 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Prozeßfarbe
Bestimmt, daß die Farbe bei farbseparierter Ausgabe in ih-
re CMYK-Anteile zerlegt auf separaten Auszügen ausgegeben
wird.
X Schmuckfarbe
Bestimmt, daß die Farbe bei farbseparierter Ausgabe auf einem
eigenen Auszug ausgegeben wird.
X Passermarkenfarbe
Bestimmt, daß die Farbe bei farbseparierter Ausgabe auf jedem
Auszug ausgegeben wird.
X Transparent
Objekte mit dieser „Farbe“ werden nicht gedruckt.
l Transparent ist in jedem Dokument genau einmal vorhan-
den und kann weder bearbeitet noch gelöscht werden.
n Überdruckend
Bestimmt, ob Objekte, die hinter Objekten mit dieser Farbe lie-
gen, bei farbseparierter Ausgabe auch ausgegeben und mit die-
ser Farbe überdruckt werden. Anderenfalls werden von dieser
Farbe bedeckte Bereiche der weiter hinten liegenden Objekte
weiß ausgegeben („freigestellt“).
l Ist für die immer vorhandene und unveränderliche Farbe
„Prozeß-Schwarz“ an. Falls Sie ausnahmsweise ein nicht-
überdruckendes Schwarz benötigen, können Sie ein wei-
teres Schwarz im CMYK-Modell erzeugen.

p Farbe
Eine Liste gebräuchlicher Farben, von denen Sie eine zur Feineinstel-
lung wählen können. Wählen sie aus 256 Feldern mit gebräuchlichen
Farben. Die Farbe der Auswahl ist durch Einrahmung gekennzeich-
net; bei mehreren Farben in der Auswahl sind entsprechend viele
Farbfelder eingerahmt.
Die Farbe und das entsprechende Farbmodell werden aktiviert.
Zur Einstellung von Farben unterstützt RagTime 6.5 die Farbeinstell-
methoden des Betriebssystems. Einzelheiten dazu finden Sie in der Do-
kumentation Ihres Rechners. Wählen Sie Andere in Farbmenüs oder kli-
cken Sie ins Farbmuster in der Farbpalette.
19.91: Farben (Befehl) 321

Farbmodell
Das Modell, in dem die Farbe bestimmt ist. Je nach Modell können
Sie die Farbe über unterschiedliche Anteile bestimmen. Wählen Sie
die Tafel mit dem gewünschten Farbmodell.
$ Beim Wechsel des Farbmodells konvertiert RagTime 6.5 die Far-
be unter Berücksichtigung der Farbverwaltungseinstellungen in
das gewählte Modell. Da nicht jede Farbe in jedem Farbmodell
darstellbar ist, kann es bei der Umrechnung zu Abweichungen
kommen.

Farbmodell CMYK (cyan, magenta, yellow, black)


é Zyan
é Magenta
é Gelb
é Schwarz
Der Anteil der Farbe in Prozent.

Farbmodell Lab
éL
Die Helligkeit der Farbe im @ Intervall [0; 100].
éa
éb
Der a- und b-Anteil der Farbe im @ Intervall [-127; +128].

Farbmodell RGB (rot, grün, blau)


é Rot
é Grün
é Blau
Der Anteil der Farbe in Prozent.

? Vorher
? Nachher
Die bearbeitete Farbe im Ausgangs- und geänderten Zustand.

P Farbe bestätigen
Bestätigt die Änderungen der Farbe.
322 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Falls Sie den Namen der Farbe noch nie geändert hatten,
benennt RagTime 6.5 die Farbe anhand der geänderten Far-
be (Farbmodell und Anteile). Von Ihnen eingegebene Farb-
namen werden niemals geändert.

P Neu
Erzeugt eine neue Farbe. Sie können den Namen der Farbe bearbei-
ten. Falls Sie den Namen nicht ändern, schlägt RagTime 6.5 einen
Namen vor und paßt ihn auch bei zukünftigen Änderungen der Far-
be an. Einmal von Ihnen bearbeitete Namen werden von RagTime 6.5
respektiert.
P Neuer Auszug
Erzeugt einen neuen Farbauszug zur Zusammenführung mehrerer
Schmuckfarben beim farbseparierten Drucken. Sie können vorhan-
dene Schmuckfarben in der Liste per Ziehen und Ablegen in den neu-
en Auszug schieben.
l Die Darstellung der Farbe beim normalen Drucken und auf dem
Bildschirm bleibt ungeändert.
P Dokumentfarben übernehmen
Sammelt alle im Dokument benutzten Farben, generiert einen Na-
men für die Farben und übernimmt sie in die Liste.
P Löschen
Entfernt die ausgewählte Farbe aus der Liste der benannten Farben.
Falls die Farbe im Dokument benutzt wird, bleibt die Farbe der be-
troffenen Objekte unverändert.

Siehe auch
@ Drucken [S. 165]
@ Farbseparation [S. 167]
@ PDF-Konverter [S. 219]
@ Farbverwaltungstafel, Grundeinstellungen [S. 328]
http://www.color.org (International Color Consortium)
http://www.eci.org (European Color Initiative)

19.92 FARBTAFEL, DRUCKEN MAC OS


z Diese Tafel steht nur unter Mac OS und nur für PostScriptausgabe
zur Verfügung.
19.92: Farbtafel, Drucken Mac OS 323

p Empfohlene Raster
Die Liste der Raster, die für den aktiven Drucker empfohlen sind.
RagTime 6.5 entnimmt diese Liste der PPD-Datei des Druckers. Wenn
Sie aus der Liste wählen, werden die entsprechenden Informationen
in die Liste der Farbauszüge übertragen.

Auszüge

Diese Liste enthält Informationen über die zu erzeugenden Farb-


auszüge. Anzahl und Namen der Auszüge ergeben sich aus Anzahl
und Art der im Dokument benutzten Farben (siehe @ Farben (Befehl)
[S. 319]).
n Auszug erzeugen
Bestimmt, ob der jeweilige Auszug tatsächlich ausgegeben
wird. Damit können Sie unerwünschte Auszüge unterdrücken
oder auch einzelne Auszüge erzeugen, falls mal etwas schief
gegangen ist.
? Auszugsname
Der Name des Farbauszugs.
i Rasterwinkel
Der Rasterwinkel des Farbauszugs in Grad. Sie können den aus
der PPD-Datei übernommenen Wert überschreiben.
i Rasterlaufweite Linien/Zoll
Die Rasterlaufweite des Farbauszugs in Linien pro Zoll. Sie kön-
nen den aus der PPD-Datei übernommenen Wert überschrei-
ben.

n Schneidemarken
Schneidemarken und Passermarken sind außerhalb der Seite auf ei-
nem Blatt ausgegebene Markierungen, die das Schneiden und Mon-
tieren von Filmen erleichtern, besonders wenn Farben separat oder
mehrere Blätter pro Seite ausgegeben werden.
l Alle Marken werden in Schwarz ausgegeben und erscheinen bei
farbseparierter Ausgabe auf jedem Auszug.
n Schmuck- in Prozeßfarben wandeln
Bestimmt, ob Schmuckfarben statt in eigenen Auszügen in ihre Be-
standteile zerlegt und in die Prozeßfarbauszüge integriert werden.
n Prozeßfarben in Grau wandeln
Bestimmt, ob die Prozeßfarben entsprechend ihrer Luminanz in ei-
nem Grauwertauszug (Prozeß-Schwarz) zusammengefaßt werden.
324 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Wenn Sie Schmuck- und Prozeßfarben in Grauwerte wandeln


wollen, benutzen Sie nicht die farbseparierte, sondern die Grau-
wertausgabe.

Siehe auch
@ Farben (Befehl) [S. 319]
@ Drucken (Befehl) [S. 305]
@ Farbseparation [S. 167]

19.93 FARBTAFEL, DRUCKEN WINDOWS


Z Diese Tafel steht nur unter Windows und nur für PostScriptausgabe
zur Verfügung.
X Bunt
Alle Farben werden so, wie in der zu druckenden Komponente vor-
handen, zum Drucker übertragen. Falls der Drucker keine Farben un-
terstützt, werden sie von der Druckersoftware in Grautöne gewan-
delt.

X Farbsepariert
Die Farben der auszugebenden Komponente werden in ihre Bestand-
teile zerlegt und in Farbauszügen ausgegeben.
l Nur verfügbar für PostScript-Ausgabe.
p Empfohlene Raster
Die Liste der Raster, die für den aktiven Drucker empfohlen sind.
RagTime 6.5 entnimmt diese Liste der PPD-Datei des Druckers. Wenn
Sie aus der Liste wählen, werden die entsprechenden Informationen
in die Liste der Farbauszüge übertragen.

Auszüge

Diese Liste enthält Informationen über die zu erzeugenden Farb-


auszüge. Anzahl und Namen der Auszüge ergeben sich aus Anzahl
und Art der im Dokument benutzten Farben (siehe @ Farben (Befehl)
[S. 319]).
n Auszug erzeugen
Bestimmt, ob der jeweilige Auszug tatsächlich ausgegeben
wird. Damit können Sie unerwünschte Auszüge unterdrücken
oder auch einzelne Auszüge erzeugen, falls mal etwas schief
gegangen ist.
19.94: Farbtafel, PDF-Exporteinstellungen 325

? Auszugsname
Der Name des Farbauszugs.
i Rasterwinkel
Der Rasterwinkel des Farbauszugs in Grad. Sie können den aus
der PPD-Datei übernommenen Wert überschreiben.
i Rasterlaufweite Linien/Zoll
Die Rasterlaufweite des Farbauszugs in Linien pro Zoll. Sie kön-
nen den aus der PPD-Datei übernommenen Wert überschrei-
ben.

n Schmuck- in Prozeßfarben wandeln


Bestimmt, ob Schmuckfarben statt in eigenen Auszügen in ihre Be-
standteile zerlegt und in die Prozeßfarbauszüge integriert werden.
n Prozeßfarben in Grau wandeln
Bestimmt, ob die Prozeßfarben entsprechend ihrer Luminanz in ei-
nem Grauwertauszug (Prozeß-Schwarz) zusammengefaßt werden.
l Wenn Sie Schmuck- und Prozeßfarben in Grauwerte wandeln
wollen, benutzen Sie nicht die farbseparierte, sondern die Grau-
wertausgabe.

X Grau
RagTime 6.5 wandelt alle Farben vor der Ausgabe in Grautöne. So
können Sie auf einem Farbdrucker monochrome Drucke erzeugen.
Die übertragene Datenmenge wird kleiner, und die Ausgabe geht
schneller.

Siehe auch
@ Farben (Befehl) [S. 319]
@ Drucken (Befehl) [S. 305]
@ Farbseparation [S. 167]

19.94 FARBTAFEL, PDF-EXPORTEINSTELLUNGEN


X Bunt
Alle Farben werden so, wie in der zu druckenden Komponente vor-
handen, zum Drucker übertragen. Falls der Drucker keine Farben un-
terstützt, werden sie von der Druckersoftware in Grautöne gewan-
delt.
326 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Farbsepariert
Die Farben der auszugebenden Komponente werden in ihre Bestand-
teile zerlegt und in Farbauszügen ausgegeben.
l Nur verfügbar für PostScript-Ausgabe.

PostScriptdrucker-Beschreibung (PPD)
? PPD-Datei
Die aktuelle PPD-Datei.
l Ohne Angabe einer PPD-Datei ist kein farbseparierter PDF-
Export möglich.
P Andere
Öffnet einen Dialog zur Bestimmung einer PPD-Datei.
p Empfohlene Raster
Die Liste der Raster, die für den aktiven Drucker empfoh-
len sind. RagTime 6.5 entnimmt diese Liste der PPD-Datei des
Druckers. Wenn Sie aus der Liste wählen, werden die entspre-
chenden Informationen in die Liste der Farbauszüge übertra-
gen.

Auszüge

Diese Liste enthält Informationen über die zu erzeugenden Farb-


auszüge. Anzahl und Namen der Auszüge ergeben sich aus Anzahl
und Art der im Dokument benutzten Farben (siehe @ Farben (Befehl)
[S. 319]).
n Auszug erzeugen
Bestimmt, ob der jeweilige Auszug tatsächlich ausgegeben
wird. Damit können Sie unerwünschte Auszüge unterdrücken
oder auch einzelne Auszüge erzeugen, falls mal etwas schief
gegangen ist.
? Auszugsname
Der Name des Farbauszugs.
i Rasterwinkel
Der Rasterwinkel des Farbauszugs in Grad. Sie können den aus
der PPD-Datei übernommenen Wert überschreiben.
19.94: Farbtafel, PDF-Exporteinstellungen 327

i Rasterlaufweite Linien/Zoll
Die Rasterlaufweite des Farbauszugs in Linien pro Zoll. Sie kön-
nen den aus der PPD-Datei übernommenen Wert überschrei-
ben.

n Schmuck- in Prozeßfarben wandeln


Bestimmt, ob Schmuckfarben statt in eigenen Auszügen in ihre Be-
standteile zerlegt und in die Prozeßfarbauszüge integriert werden.
n Prozeßfarben in Grau wandeln
Bestimmt, ob die Prozeßfarben entsprechend ihrer Luminanz in ei-
nem Grauwertauszug (Prozeß-Schwarz) zusammengefaßt werden.
l Wenn Sie Schmuck- und Prozeßfarben in Grauwerte wandeln
wollen, benutzen Sie nicht die farbseparierte, sondern die Grau-
wertausgabe.

X Grau
RagTime 6.5 wandelt alle Farben vor der Ausgabe in Grautöne. So
können Sie auf einem Farbdrucker monochrome Drucke erzeugen.
Die übertragene Datenmenge wird kleiner, und die Ausgabe geht
schneller.

Farbverwaltung
p Ausgabeprofil
Wählen Sie ein ICC-Ausgabeprofil für die Farbverwaltung.

Mögliche Probleme
Bei farbseparierter Ausgabe schreibt RagTime 6.5 erforderliche Raster-
und Transfermoduseinstellungen in die PostScript-Dateien, die zur Erzeu-
gung der PDF-Dokumente benutzt werden.
• Adobe Acrobat
Diese Einstellungen wirken jedoch nur unter den folgenden Bedin-
gungen:
$ Im Acrobat Distiller muss n Überschreiben der Adobe-PDF-
Einstellungen durch PostScript-Datei zulassen eingeschal-
tet sein.
Der Schalter ist in der Tafel Erweitert in den Adobe-PDF-
Einstellungen.
328 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Näheres finden Sie im Abschnitt „Festlegen der er-


weiterten Einstellungen“ im „Adobe Acrobat Online-
Benutzerhandbuch“.
$ Beim Ausgeben der PDF-Datei mit Adobe Acrobat muss
n Halbtonraster ausgeben unbedingt Ein sein. Der Lieferzu-
stand dieses Schalters ist Aus.
Den Schalter erreichen Sie über den Dialog, den der
Acrobat-Befehl Drucken öffnet, über P Erweitert(Z)
oder P Weitere Optionen(z) in der Gruppe PostScript-
Einstellungen.
l Näheres finden Sie im Kapitel „Drucken von PDF-Dateien“
im „Adobe Acrobat Online-Benutzerhandbuch“.
• Ghostscript
$ Die Versionen bis einschließlich 8.15 ignorieren die Einstellun-
gen. Für farbseparierte Ausgabe müssen Sie eine neuere Versi-
on von Ghostscript benutzen.

Siehe auch
@ PDF exportieren (Befehl) [S. 419]

19.95 FARBVERWALTUNGSTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Farbverwaltung.
n ICC-Farbverwaltung für Rasterbilder
Bestimmt, ob die Anzeige und Ausgabe für Rasterbilder (TIFF, JPEG,
BMP etc.) mittels ICC-Geräteprofilen farbkorrigiert werden.

ICC-Profile
Legen Sie fest, auf welche Weise und mittels welcher Profile die Farb-
korrektur für die verschiedenen Ausgabegeräte erfolgen soll. Wählen
Sie jeweils ein Profil aus einer externen Profildatei oder eines der mit
RagTime 6.5 gelieferten Profile.
l RagTime berücksichtigt immer das Profil für den Hauptbild-
schirm. Auf eventuell vorhandenen weiteren Bildschirmen wird
mit dem Profil des Hauptbildschirms korrigiert.
l Falls die Farbverwaltung ausgeschaltet ist, stehen diese Einstel-
lungen nicht zur Verfügung.
p Monitor (nur Z)
Das ICC-Profil für den Monitor.
19.95: Farbverwaltungstafel, Grundeinstellungen 329

? Systemprofil, Datei (nur z)


Name und Datei des für den Monitor benutzten Systemprofils
werden hier gezeigt.
z Nehmen Sie die Einstellung bitte unter Systemeinstellun-
gen | Monitore | Farben vor.

p Drucker
Das ICC-Profil für den Drucker.
n Druckerfarben auf Bildschirm simulieren
Bestimmt, ob die Farben für die Anzeige auf dem Monitor so
korrigiert werden, daß sie denen der Druckausgabe entspre-
chen.

n Auflagedruckerfarben auf Probedrucker simulieren


Bestimmt, ob die Farben für die Ausgabe auf dem Probedrucker
so korrigiert werden, daß sie denen des Auflagedruckers ent-
sprechen.
p Probedrucker
Das ICC-Profil für den Drucker.

Standard-ICC-Profile für neue Bilder


Legen Sie fest, welche ICC-Profile für neu ins RagTime 6.5-Dokument
aufgenommene Bilder benutzt werden sollen, sofern diese kein Pro-
fil enthalten.
p RGB-Bilder
Das Profil für neue Bilder im Rot-Grün-Blau-Farbmodell. Wählen
Sie ein Profil aus einer externen Profildatei oder eines der mit
RagTime 6.5 gelieferten Profile.
p CMYK-Bilder
Das Profil für neue Bilder im Cyan-Magenta-Gelb-Schwarz-
Farbmodell. Wählen Sie ein Profil aus einer externen Profildatei
oder eines der mit RagTime 6.5 gelieferten Profile.

l Falls Sie Zugang zum Worldwide Web haben, finden Sie wei-
tere Informationen z. B. unter http://de.wikipedia.org/wiki/
Farbmanagement.
330 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Falls Sie ein Buch vorziehen, finden Sie weitere Informationen z. B.


in Jan-Peter Homann (1998): Digitales Colormanagement. Farbe in
der Publishing-Praxis. (Berlin, Springer Verlag)

19.96 FAVORITENTAFEL XYZ, FOYERINFORMATION


In dieser Tafel finden Sie Einstellungen für eine Favoritentafel des Foyers.

i Tafelname
Der Name der Tafel.
In einer Favoritentafel können Dokumente und Komponenten in vier
Gruppen angezeigt werden. Kreuzen Sie die Gruppen an, die in der Tafel
gezeigt werden sollen.
n Neu beginnend mit
Diese Gruppe enthält Komponententypen zur Erzeugung von Doku-
menten, die mit einer Komponente beginnen sollen. Kreuzen Sie die
Typen an, die in der Tafel gezeigt werden sollen.
n Bild
n Film
n Infographik
n Layout
n Rechenblatt
n Stammlayout
n Text
n Zeichnung
n Dokumente
Hier werden existierende Dokumente gruppiert, die Sie öfters öffnen
wollen. Zur Aufnahme von Dokumenten in diese Gruppe benutzen
Sie das Symbol in der Gruppenüberschrift.
n Formularblöcke zum Abreißen
Diese Gruppe enthält Formularblöcke zum Abreissen neuer Doku-
mente. Zur Aufnahme von Formularblöcken in diese Gruppe benut-
zen Sie das Symbol in der Gruppenüberschrift.
n Kürzlich benutzte Dokumente
In dieser Gruppe werden die kürzlich benutzten Dokumente zum er-
neuten Öffnen zusammengefasst.
i Anzahl kürzlich benutzter Dokumente
Die höchste Anzahl kürzlich benutzter Dokumente, die in dieser
Tafel gezeigt werden sollen.
19.97: Fenster (Menü) 331

Siehe auch
@ Foyertafel hinzufügen (Befehl) [S. 339]
@ Information, Foyer (Befehl) [S. 366]

19.97 FENSTER (MENÜ)


y Fenster
Y @ Paletten [S. 526] \
Y Hilfsmittel \
c @ Farben [S. 319]
c @ Füllvorlagen [S. 343]
c @ Linienvorlagen [S. 406]
c @ Einheiten [S. 312]
c @ Lineale [S. 391]
c @ Schriftvorlagen [S. 446]
c @ Absatzvorlagen [S. 233]
c @ Werteformate [S. 506]
c @ Zeichensatzverzeichnis [S. 514]
c @ Index-Einträge [S. 361]
c @ Namen [S. 410]
c @ Bildverzeichnis [S. 290]

Y @ Neue Komponente [S. 411] \


c @ Komponente öffnen [S. 380]
c @ Inventar öffnen [S. 378]

Y @ Darstellungsmaßstab [S. 293] \


Y @ Lineale und Raster [S. 392] \
Y @ Zeigen [S. 518] \
c @ Werkzeugleiste Ein-/Ausblenden [S. 504]

c @ Fenster überlappend stapeln [S. 332]


c @ Fenster übereinander anordnen [S. 332]
c @ Fenster nebeneinander anordnen [S. 332]

Hier erscheint eine Liste aller offenen Fenster


332 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.98 FENSTER NEBENEINANDER ANORDNEN (BEFEHL)


Dieser Befehl ordnet alle Dokumentfenster auf der verfügbaren Bild-
schirmfläche nebeneinander an.
Z Maximierte Fenster werden gegebenenfalls wiederhergestellt.

19.99 FENSTER ÜBEREINANDER ANORDNEN (BEFEHL)


Dieser Befehl ordnet alle Dokumentfenster auf der verfügbaren Bild-
schirmfläche übereinander an.
Z Maximierte Fenster werden gegebenenfalls wiederhergestellt.

19.100 FENSTER ÜBERLAPPEND STAPELN (BEFEHL)


Dieser Befehl ordnet alle Dokumentfenster auf der verfügbaren Bild-
schirmfläche nach rechts unten versetzt übereinander an.
Z Maximierte Fenster werden gegebenenfalls wiederhergestellt.

19.101 FILMTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


l Die bisher nur unter Mac OS verfügbaren Film-Komponenten werden
ab RagTime 6 nur noch soweit unterstützt, wie es für das Öffnen al-
ter Dokumente erforderlich ist. Filme können weder abgespielt noch
bearbeitet sondern lediglich gelöscht werden.
Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstel-
lungen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Film.
n Filmkennzeichen sichtbar im Druck
Das Filmkennzeichen ist ein kleines Symbol, das in Filmen erscheint.
Ankreuzen bewirkt, daß das Filmkennzeichen auch gedruckt wird.
n Film-Poster wird angezeigt, wenn nicht ausgewählt
Das Filmposter ist ein vom Autor des Films bestimmtes (meist das
erste) Einzelbild, das erscheint, wenn der Film nicht abgespielt wird.

19.102 FILMTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


l Die bisher nur unter Mac OS verfügbaren Film-Komponenten werden
ab RagTime 6 nur noch soweit unterstützt, wie es für das Öffnen al-
ter Dokumente erforderlich ist. Filme können weder abgespielt noch
bearbeitet sondern lediglich gelöscht werden.
19.103: Fließende-Objekte-Tafel, Textinformation 333

Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellun-


gen aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Film.
n Alle Filme stumm abspielen
Ankreuzen bewirkt, daß alle Filme stumm abgespielt werden, d. h.
ohne daß deren Toneinstellungen berücksichtigt werden.

19.103 FLIESSENDE-OBJEKTE-TAFEL, TEXTINFORMATION


Wenn eine Text-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Fließende Objekte.
i Größe horizontal
i Größe vertikal
Die Breite und die Höhe des mitfließenden Objekts.
? Name
Es wird der Name der im fließenden Objekt installierten Komponente
angezeigt.
p Hintergrund-Füllvorlage
Wählen Sie eine Vorlage für die Füllung des fließenden Objekts.
p Rand-Linienvorlage
Wählen Sie eine Vorlage für den Rand des fließenden Objekts.

Siehe auch
@ Fließende Objekte im Text [S. 79]

19.104 FORMAT (MENÜ)


Im Formatmenü sind häufig benutzte Befehle zur Formatierung von Objek-
ten, gleich welcher Art oder in welcher Komponente, in den Abschnitten
Schrift, Absätze, Füllungen und Linien gruppiert. Am Ende jeder Gruppe
steht ein Befehl zum Öffnen eines Dialoges mit allen zur jeweiligen Grup-
pe gehörigen Einstellungen. Alle Formateinstellungen sind ebenfalls über
die Informationendialoge der einzelnen Komponenten zugänglich, dort
kombiniert mit allen anderen Einstellungen der Komponente.
y Format
Y @ Zeichensatz [S. 509] \
Y @ Größe [S. 353] \
Y Stil \
334 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

c @ Einfach [S. 475]


c @ Fett [S. 475]
c @ Kursiv [S. 475]

c @ Nicht unterstrichen [S. 144]


c @ Einfach unterstrichen [S. 144]
c @ Doppelt unterstrichen [S. 144]
c @ Wörter unterstrichen [S. 144]
c @ Durchgestrichen [S. 144]

Y @ Groß-/Kleinschreibung [S. 352] \


c @ Kapitälchen [S. 146]
c @ Konturiert [S. 475]
c @ Schattiert [S. 475]
c @ Kuromaru [S. 147]

Y @ Unterschneidung und Positionen [S. 497] \


Y @ Sprache [S. 472] \
Y @ Werteformat [S. 505] \
Y @ Schriftvorlage [S. 446] \
c @ Schriftformate [S. 445]

Y @ Ausrichtung [S. 275] \


Y @ Absatzumbruch [S. 233] \
Y @ Absatzvorlage [S. 233] \
c @ Absatzformate [S. 230]

Y @ Farbe [S. 318] \


Y @ Deckkraft [S. 295] \
Y @ Dichte [S. 298] \
Y @ Muster [S. 409] \
Y @ Füllvorlage [S. 342] \
c @ Füllformate [S. 340]

Y @ Linienstärke [S. 396] \


Y @ Strichelung [S. 476] \
Y @ Linienvorlage [S. 405] \
c @ Linienformate [S. 394]
19.105: Foyer (Befehl) 335

19.105 FOYER (BEFEHL)

Öffnet einen Dialog zum Erzeugen und Öffnen von Dokumenten,


Abreißen von Formularen oder Organisieren Ihrer Lieblingsdoku-
mente. In der Werkseinstellung wird das Foyer unmittelbar nach dem
Start von RagTime 6.5 gezeigt, und Sie können wählen, womit Sie begin-
nen wollen (siehe @ Über das Foyer [S. 33]).

P Foyerinformationen
Öffnet die Informationen der gerade gezeigten Tafel (siehe @ Infor-
mation, Foyer (Befehl) [S. 366]).

P Tafel hinzufügen
Erzeugt eine neue Tafel (siehe @ Foyertafel hinzufügen (Befehl)
[S. 339]).

P Tafel löschen
Löscht die gerade gezeigte Tafel.
l Die Tafel Neu beginnend mit kann nicht gelöscht werden.
l Die hier aufgeführten Tafeln entsprechen der Zusammenstellung ab
Werk. Ihre Zusammenstellung kann durch Hinzufügen oder Entfer-
nen von Tafeln abweichen.

Tafeln
@ Favoriten (Favoritentafel) [S. 35]
Eine Tafel mit häufig benutzten Komponenten und Dokumen-
ten.
Neu beginnend mit
Diese Tafel ist immer vorhanden und zeigt Ihnen alle Kompo-
nentenarten mit denen Sie ein neues RagTime 6.5-Dokument
beginnen können. Weitere Komponenten aller Art können Sie
nach Bedarf ergänzen.
Kürzlich benutzt
Diese Tafel zeigt Ihnen Dokumente, die Sie kürzlich benutzt ha-
ben. Die maximale Anzahl der gezeigten Dokumente und ob
diese Tafel überhaupt gezeigt werden soll, können Sie in der
@ Allgemein [S. 336]-Tafel der @ Foyer-Informationen [S. 366] ein-
stellen.
336 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Beispiele (Ordnertafel) [S. 35]


In dieser Tafel wird der Ordner der mit RagTime 6.5 gelieferten
Beispiele präsentiert.

P Dokument öffnen
Öffnet den üblichen Dateiauswahldialog Ihres Betriebssystems, in
dem Sie eine Datei zum Öffnen in RagTime 6.5 bestimmen können.
P Abbrechen
Schließt das Foyer ohne weitere Aktionen.
P Neues Dokument
Dieser Knopf führt die @ Foyer-Standardaktion [S. 411] aus. In der
Werkseinstellung wird ein Dokument mit Layoutkomponente er-
zeugt, Sie können aber andere Aktionen einstellen. Der Text des
Knopfes wird an die tatsächliche Funktion angepasst.
l Die Aktion dieses Knopfes können Sie auch über das @ Da-
tei/Ablage [S. 294]-Menu ausführen (siehe @ Neues Dokument
(Die Foyer-Standardaktion, Befehl) [S. 411]).

Siehe auch
@ Über das Foyer [S. 33]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.106 FOYER, GRUNDEINSTELLUNGEN UND FOYERINFORMATION


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Foyer. Sie können die-
se Tafel auch über die Foyerinformationen erreichen; wählen Sie dort die
Tafel Allgemein.

Sie können dem Befehl Neu in RagTime 6.5 verschiedene Aufga-


ben zuweisen. Er kann das Foyer öffnen oder eine Standardaktion
ausführen, die Sie zuvor im Foyer festgelegt haben (siehe @ Foyer-Kontext
(Menü) [S. 337]). Je nach Einstellung werden Tastenkürzel und Name des
Befehls @ Neu [S. 411] angepasst (siehe @ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]).
X Der Befehl „Neu“ öffnet das Foyer
Bestimmen Sie zusätzlich, bei welchen Gelegenheiten das Foyer au-
tomatisch gezeigt werden soll:
n Beim Aktivieren von RagTime ohne offenes Dokument
19.107: Foyer-Kontext (Menü) 337

n Beim Schließen des letzten Dokuments


X Der Befehl „Neu“ bewirkt die Standardaktion des Foyers
Bestimmen Sie zusätzlich, bei welchen Gelegenheiten die Standard-
aktion des Foyers automatisch ausgeführt werden soll:
n Beim Aktivieren von RagTime ohne offenes Dokument
n Beim Schließen des letzten Dokuments

Kürzlich benutzte Dokumente


i Höchstanzahl der zu erinnernden Dateien
die kürzlich benutzt wurden
Die Anzahl der Dokumente, die RagTime 6.5 maximal in Listen
solcher Dokumente aufführen soll. Erinnert werden immer die
zuletzt benutzten Dokumente, vorher benutzte werden beim
Überschreiten dieser Anzahl aus der Liste gestrichen.
n Tafel „Kürzlich benutzte Dokumente“ im Foyer zeigen
Bestimmt, ob eine eigene Tafel mit den kürzlich benutzten Do-
kumenten in das Foyer aufgenommen werden soll. Unabhängig
von der Existenz einer eigenen Foyer-Tafel können solche Doku-
mente anderenorts gelistet werden (siehe @ Favoritentafeln im
Foyer [S. 35] und @ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]).

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Information, Foyer (Befehl) [S. 366]
@ Grundeinstellungen (Befehl) [S. 353]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.107 FOYER-KONTEXT (MENÜ)


Dieses Menü können Sie für die Objekte in den Foyer-Tafeln aufrufen. Es
wird an das jeweilige Objekt angepasst und enthält Befehle zum Benut-
zen des Objekts oder zur Konfiguration des Foyers, z. B. zur Bestimmung
der @ Foyer-Standardaktion [S. 411].
Y Datei-Aktionen
Für Dateien stehen einige Aktionen zur Wahl. Eine dieser Aktionen
wird ausgeführt, wenn Sie das Symbol der Datei im Foyer klicken,
sie wird im Menü durch Fettschrift hervorgehoben.
338 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

c Öffnen
Öffnet das Dokument. Wenn es kein RagTime-Dokument ist,
wird ein RagTime-Dokument mit passender Komponente be-
gonnen und die Datei importiert.
c Abreißen
Reißt vom Formularblock ab. Diese Aktion wird auch beim Kli-
cken ausgeführt, wenn Formularblöcke in @ Ordnertafeln [S. 35]
oder der Gruppe Vom Formularblock abreißen einer @ Favo-
ritentafel [S. 35] liegen.
c Formularblock ändern
Öffnet einen Formularblock zum Berabeiten. Diese Aktion wird
auch beim Klicken ausgeführt, wenn Formularblöcke in Gruppe
Dokument öffnen einer @ Favoritentafel [S. 35] oder den Kürz-
lich benutzten Dokumenten liegen.
c Im Explorer/Finder anzeigen
Zeigt die Datei im Dateisystem Ihres Rechners an.
Z Der Windows-Explorer öffnet das entsprechende Verzeich-
nis.
z Der Mac OS-Finder öffnet den entsprechenden Ordner.
Y Dateien
c Entfernen
Entfernt die Datei aus der Favoritentafel. Die Datei selbst wird
nicht gelöscht.
l Nicht in Ordnertafeln.
c Als Standard festlegen
Legt bei Dokumenten das Öffnen und bei Formularblöcken das
Abreißen als @ Foyer-Standardaktion [S. 411] fest.
Y Zur Favoritentafel hinzufügen \
Fügt eine Datei der Favoritentafel hinzu, die Sie aus dieser Liste
der vorhandenen Favoritentafeln wählen.
Y Kürzlich benutzte Dokumente
c Aus der Liste kürzlich benutzter Dokumente entfernen
Entfernt die Datei aus der Liste. Die Datei selbst wird nicht ge-
löscht.
c In Tafel xyz behalten
Nimmt Dateien in die Gruppe Dokument öffnen oder Formular-
blöcke in die Gruppe Vom Formularblock abreißen auf.
Y Zur Favoritentafel hinzufügen \
Fügt eine Datei der Favoritentafel hinzu, die Sie aus dieser Liste
der vorhandenen Favoritentafeln wählen.
19.108: Foyertafel hinzufügen (Befehl) 339

Y Komponententypen
c Als Standard festlegen
Legt die Erzeugung eines Dokumentes beginnend mit diesem
Komponententyp als @ Foyer-Standardaktion [S. 411] fest.
Y Zeigen \
Wählen Sie die Komponententypen, die Sie in der Gruppe Neu-
es Dokument beginnen mit Komponente angezeigt haben
wollen.

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Über das Foyer [S. 33]

19.108 FOYERTAFEL HINZUFÜGEN (BEFEHL)

Mit diesem Befehl können Sie neue Tafeln ins Foyer aufnehmen.
Sie müssen zunächst den Type der neuen Tafel festlegen:
X Tafel mit Favoriten
In Tafeln mit Favoriten können Sie häufig benutzte Dateien, Formu-
larblöcke oder Komponententypen für den schnellen Zugriff zusam-
menfassen.
Im nächsten Schritt wird ein Dialog mit Einstellungen für die neue
Tafel geöffnet (siehe @ Favoritentafel xyz, Foyerinformation [S. 330]).
X Tafel für einen Ordner
Tafeln für Ordner ermöglichen den schnellen Zugang zu allen Doku-
menten in einem Ordner auf Ihrer Festplatte.
Im nachsten Schritt wird der übliche Dateiauswahldialog Ihres Be-
triebssystems geöffnet, in dem Sie einen Ordner für die neue Tafel
bestimmen können.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P Weiter
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog, schließt den Dialog,
und leitet weiter zum nächsten Schritt.

Siehe auch
@ Favoritentafel xyz, Foyerinformation [S. 330]
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
340 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.109 FÜLLFORMATE (BEFEHL)


Der Befehl Füllformate öffnet einen auf die passenden Tafeln reduzier-
ten Informationendialog.

Tafeln
@ Füllung [S. 341]
Vorlage, Farbe, Dichte, Muster

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

19.110 FÜLLUNGSTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Füllung.
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basieren.
n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird sie
nur am Bildschirm gezeigt.

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die erste
oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf beeinflussen
sollen.
l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden diese
Schalter nicht gezeigt.
19.111: Füllungstafel, Information 341

l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell


(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Andere,
wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozentsatz ein
oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozentsatz
ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Muster-
menü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn Sie ein
@ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

19.111 FÜLLUNGSTAFEL, INFORMATION


Wenn Sie diese Tafel ansehen möchten, wählen Sie ein Objekt aus, be-
nutzen Sie den Befehl Information und wählen Sie die Tafel Füllung.
Die aktuellen Einstellungen der Auswahl werden angezeigt.
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basieren.
n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird sie
nur am Bildschirm gezeigt.
342 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die erste
oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf beeinflussen
sollen.
l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden diese
Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Andere,
wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozentsatz ein
oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozentsatz
ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Muster-
menü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn Sie ein
@ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

19.112 FÜLLVORLAGE (BEFEHL)


Der Befehl Füllvorlage steht im Formatmenü und öffnet ein Untermenü,
in dem die @ Füllvorlagen [S. 160] angezeigt werden, die gegenwärtig im
19.113: Füllvorlagen (Befehl) 343

Inventar verfügbar sind. Füllvorlagen können beispielsweise bei Objekt-


füllungen, Linien und Texten angewendet werden.
Füllvorlagen erzeugen oder ändern Sie im @ Füllvorlagen-Fenster
[S. 343].

+ Füllvorlage benutzen
1 Wählen Sie ein Objekt aus.
2 Wählen Sie Füllvorlage.
Es erscheint ein Einblendmenü.
3 Wählen Sie eine Vorlage aus dem Untermenü.

+ Füllvorlagen für Ränder von Zeichnungsobjekten benutzen


1 Sie können Vorlagen anwenden, indem Sie sie aus dem Inventar
oder dem Bearbeitungsfenster ziehen und auf dem entsprechen-
den Element ablegen (siehe @ Ziehen und Ablegen (Drag and Drop)
[S. 208], @ Über das Inventar [S. 29] und @ Füllvorlagen (Befehl)
[S. 343])

19.113 FÜLLVORLAGEN (BEFEHL)


Der Befehl Füllvorlagen erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Sie kön-
nen hier @ Vorlagen [S. 159] für Füllungen erzeugen und bearbeiten. Füll-
vorlagen erscheinen auch im Untermenü des Befehls @ Füllung [S. 342]
und können von dort aus benutzt werden.
l Die Fenster zur Bearbeitung von Hilfsmitteln können Sie durch Dop-
pelklick auf die Hilfsmittelgruppe im Inventar öffnen. Wenn Sie ein
Hilfsmittel im Inventar doppelklicken, so wird das Bearbeitungsfens-
ter geöffnet und das geklickte Hilfsmittel ausgewählt.
Vorlagen werden in @ hierarchischen Listen [S. 554] angezeigt.
P Neu
Erzeugt eine Vorlage.
P Neu wie Auswahl
Erzeugt eine Vorlage unter Verwendung der Einstellungen der aktu-
ellen Auswahl im Dokument.
P Mit Auswahl überschreiben
Überschreibt die Einstellungen der ausgewählten Vorlage mit denen
der aktuellen Auswahl im Dokument.
P Löschen
Löscht die ausgewählte Vorlage.
344 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

siehe @ Einstellungen erben [S. 159].


Einfach
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.

Verlauf
Wählen Sie zunächst normal oder radiär und dann die zweite Far-
be für den Verlauf.

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die
erste oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf
beeinflussen sollen.
l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden
diese Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
19.113: Füllvorlagen (Befehl) 345

[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.

X Ohne
Die Füllung wird einfarbig.
X Normal
i Verlaufsrichtung
Ein normaler Verlauf beginnt mit der ersten Farbe und geht ent-
lang einer Linie nach rechts in die zweite Farbe über. Geben Sie
einen Winkel in Grad für die Verlaufsrichtung ein. Bei 90° er-
folgt der Verlauf zum Beispiel von oben nach unten, bei 180°
von rechts nach links.
X Radial
Bestimmt, dass der Verlauf sich von einem Ausgangspunkt in
der ersten Farbe radial nach außen zur zweiten Farbe ausbrei-
tet.

Ausgangspunkt

Bestimmen Sie den Ausgangspunkt des Verlaufs innerhalb des


schematischen Objekts mit der Maus.
i Ausgangspunkt x
346 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

i Ausgangspunkt y
Die horizontale bzw. vertikale Position des Ausgangspunktes
relativ zur Breite bzw. Höhe des zu füllenden Objekts.

Muster

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die
erste oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf
beeinflussen sollen.
l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden
diese Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


19.114: Funktionen (Befehl) 347

p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Mus-
termenü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn
Sie ein @ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird sie
nur am Bildschirm gezeigt.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]

19.114 FUNKTIONEN (BEFEHL)


Dieser Befehl öffnet einen Dialog, der eine kommentierte Liste aller ver-
fügbaren Funktionen und ihrer Argumentkombinationen enthält. Der Be-
fehl ist nur verfügbar, wenn eine Formel eingegeben werden kann.
p Gruppierung
Die Struktur der Funktionenliste.
— Alle Funktionen
Alle Funktionen in alphabetischer Folge.
— Kategorien
Funktionen in thematisch gegliederten Kategorien.
— Kollektionen
Eingebaute und externe Funktionen.

Erläuterung
Zeigt Erläuterungen zur in der Liste ausgewählten Funktion oder
Funktionengruppe.

Argumente
Zeigt die Argumentkombinationen zur in der Liste ausgewählten
Funktion.
348 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

n Mit Argumenten einsetzen


Bestimmt, ob beim Einsetzen der in der Liste ausgewählten
Funktion außer dem Funktionsnamen auch die Namen der Ar-
gumente als Gedächtnisstütze eingesetzt werden sollen.

P Abbrechen
Schließt die Funktionsliste ohne Übernahme Ihrer Einstellungen.
P Einsetzen
Schließt die Funktionsliste und setzt die ausgewählte Funktion in die
Formel ein.

+ Funktion einsetzen
1 Wählen Sie eine Rechenblattzelle aus, oder setzen Sie die Einfüge-
marke in eine Textkomponente oder in ein Formeleingabefeld einer
Infographik.
2 Wählen Sie Funktionen.
3 Klicken Sie den Namen der Funktion in der Liste.
Um eine Funktion auszuwählen, können Sie auch die ersten Buch-
staben eines Funktionsnamens zügig eingeben. Es wird dann die
Funktion ausgewählt, die mit dieser Buchstabenkombination be-
ginnt.
4 Klicken Sie die gewünschte Variante.
5 Klicken Sie P Einsetzen.

Siehe auch
@ Formeln (Palette) [S. 534]
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]
@ Hierarchische Listen [S. 554]
@ Über Zubehör [S. 32]

19.115 FÜR INDEX MARKIEREN (BEFEHL)


Der Befehl Für Index markieren steht im Extras-Menü. Sie markieren da-
mit Wörter, aus denen später der @ Index [S. 178] erzeugt wird.

+ Ein Wort markieren


1 Wählen Sie das Wort aus
2 Wählen Sie Für Index markieren.
Das Wort wird in den Index übernommen, wenn Sie den nächsten
@ Index erzeugen [S. 360] .
19.116: Fußnote einfügen (Befehl) 349

19.116 FUSSNOTE EINFÜGEN (BEFEHL)

Der Befehl Fußnote einfügen setzt eine Fußnotenmarkierung an


die Stelle im Text, an der sich die Einfügemarke befindet, und er-
zeugt eine Fußnote mit gleicher Markierung am Ende des Containers oder
der Seite. Die Einfügemarke erscheint im Fußnotenbereich.
Die Fußnote kann mit der @ Fußnotenvorlage [S. 155] formatiert und
geändert werden. Sie können aber auch eine andere Vorlage anwenden.
RagTime weist den Fußnoten fortlaufende Zahlen oder Symbole zu.
Wenn Sie Fußnoten einfügen oder löschen, werden die Zahlen oder Sym-
bole in der Textkomponente entsprechend neu zugeordnet. In der @ Text-
tafel [S. 491] des Dialogs Dokumenteinstellungen können Sie Einstellun-
gen für „Fußnoten“, in der Tafel @ Fußnoten [S. 349] des Informationen-
dialogs für eine ausgewählte Fußnote vornehmen.

Siehe auch
@ Fußnoten einfügen [S. 83]
@ Werkzeugleiste für Texte [S. 543]
@ Text (Menü) [S. 486]

19.117 FUSSNOTENTAFEL, TEXTINFORMATION


Wenn eine Text-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Na-
mens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen
Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen Sie die
@ Tafel Fußnoten.
i Markierung
Geben Sie hier den Buchstaben ein, der als Markierung für eine aus-
gewählte Fußnote benutzt werden soll. Diese Einstellung betrifft nur
ausgewählte Fußnoten.

Automatische Markierung
X Numerisch
RagTime numeriert die Fußnoten in der ausgewählten Textkom-
ponente fortlaufend.
X Markierungsliste
i Markierungsliste
Sie können im Texteingabefeld eine Liste mit Fußnotenmarkie-
rungen eingeben. Trennen Sie die Markierungen durch Semi-
kolon. RagTime markiert die Fußnoten dann fortlaufend gemäß
350 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

dieser Liste. Erzeugen Sie mehr Fußnoten, als Markierungen in


der Liste sind, beginnt RagTime wieder am Anfang der Liste.

Numerierung
X Fortlaufend in der Komponente
X Beginnend mit jedem Container
RagTime kann die Fußnoten in der gesamten Komponente fort-
laufend numerieren oder in jedem Container neu mit der Nume-
rierung beginnen.

Position
X Am Containerende
X Am Komponentenende
Fußnoten können am Ende der Seite erscheinen, auf der sich
das markierte Wort befindet. Der Textfluß ändert sich entspre-
chend den Änderungen im Brottext oder in der Fußnote. Fußno-
ten können auch alle am Ende einer Textkomponente stehen.
Die Einstellung wirkt sich auf alle Fußnoten einer Komponente
aus.

Fußnoten-Trennlinie
é Länge (relativ zur Containerbreite)
Zur Trennung von Brottext und Fußnotentext wird eine Linie
über der ersten Fußnote eingefügt. Die Länge dieser Trennlinie
können Sie relativ zur Containerbreite festlegen.
é Freistellung (relativ zur Linienstärke)
Sie können die Linie durch Änderung dieses Werts vertikal po-
sitionieren.
p Linienvorlage
Wählen Sie eine Linienvorlage zur Festlegung der Füllung, Stri-
chelung, Stärke usw. Soll keine Trennlinie eingefügt werden,
wählen Sie Keine Trennlinie.
19.118: Galerie (Befehl) 351

19.118 GALERIE (BEFEHL)


Der Befehl Galerie aus dem Infographikmenü öffnet einen Dialog. Die
Galerie enthält verschiedene Tafeln mit Bildchen, aus denen Sie vorfor-
matierte Infographiken auswählen können. Durch Blättern in der Gale-
rie können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Infogra-
phikart und welcher Reihentyp am besten für die Darstellung Ihrer Daten
geeignet ist.
Wählen Sie eine Tafel, und klicken Sie das gewünschte Bildchen. Sie
können das Diagramm dann auf gewohnte Weise modifizieren.

Siehe auch
@ Diagrammart und Reihentyp einstellen [S. 109]

19.119 GEHE ZU SEITE (BEFEHL)


Der Befehl Gehe zu Seite steht im Extras-Menü. Er öffnet einen Dialog, mit
dem Sie eine bestimmte Seite des aktiven Layouts zur Anzeige bringen
können.
Die Nummer der ersten im Fenster sichtbaren Seite wird oberhalb
des senkrechten Rollbalkens an der rechten Fensterkante angezeigt.

+ Auf eine andere Seite gehen


1 • Wählen Sie Gehe zu Seite.
• Klicken sie die Seitenzahl oberhalb des senkrechten Rollbal-
kens.
Es erscheint ein Dialog.
2 Geben Sie eine @ Seitennummer [S. 68] oder einen Seitennamen ein,
und klicken Sie OK.

+ Seitenweise blättern
1 Klicken Sie die Pfeile ober- oder unterhalb der Seitenzahl über dem
Rollbalken.
Es wird um eine Seite in die geklickte Richtung geblättert.

19.120 GEHE ZUR AUSWAHL (BEFEHL)


Der Befehl Gehe zur Auswahl erscheint im Extras-Menü. Wenn die aktu-
elle Auswahl nicht im aktiven Fenster sichtbar ist, kann sie durch diesen
Befehl angezeigt werden.
352 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.121 GERADEN-WERKZEUG
+ Eine Gerade zeichnen
1 Klicken Sie den Knopf Geraden-Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo sich ein Endpunkt der
Gerade befinden soll.
3 Ziehen Sie das Fadenkreuz zum anderen Geradenendpunkt.
Es erscheint eine Gerade, die den Bewegungen des Fadenkreuzes
folgt.
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Die Gerade ist ausgewählt.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

19.122 GROSS-/KLEINSCHREIBUNG (BEFEHL)


Der Befehl bestimmt eine Regel zum Darstellen von Buchstaben als Groß-
und Kleinbuchstaben.
l Die Speicherung der Buchstaben wird nicht beeinflußt. So können
Sie z. B. beim Suchen und Ersetzen immer noch nach der Original-
schreibweise unterscheiden.
Y Groß-/Kleinschreibung
c Groß/klein wie getippt
Die Buchstaben werden in Groß- und Kleinschreibung wie ge-
tippt dargestellt.
c Großbuchstaben
Alle Buchstaben werden groß geschrieben.
c Kleinbuchstaben
Alle Buchstaben werden klein geschrieben.
c Wortanfänge groß
Der erste Buchstabe jedes Worts wird groß geschrieben, die an-
deren klein.

Siehe auch
@ Kapitälchen [S. 146]
19.123: Größe (Menü) 353

19.123 GRÖSSE (MENÜ)


Das Menü Größe steht im Formatmenü und ändert die Größe des Zei-
chensatzes für den ausgewählten Text oder bestimmt die Größe für neuen
Text.

+ Größe ändern
1 Wählen Sie Größe.
Im Untermenü werden verschiedene übliche Größen angezeigt sowie
weitere Befehle, mit denen Sie eine Schriftgröße wählen können.
2 Wählen Sie eine Größe aus dem Untermenü. Wenn Sie Schrift ver-
größern oder Schrift verkleinern wählen, wird die nächstgröße-
re oder -kleinere Punktgröße benutzt. Andere öffnet einen Dialog, in
dem Sie einen Wert für eine andere Größe angeben können.
l Sie können die @ Voreinstellung [S. 155] für die Schriftgröße
auch ändern.

Siehe auch
@ Über Buchstabenformatierung [S. 143]
@ Schriftvorlagen (Befehl) [S. 446]

19.124 GRUNDEINSTELLUNGEN (BEFEHL)


Im Dialog Grundeinstellungen können Sie eine Reihe von Eigenschaf-
ten für Ihr installiertes RagTime 6.5 einstellen. Die Grundeinstellungen
gelten für Ihren Arbeitsplatz, unabhängig vom gerade bearbeiteten Doku-
ment.
Einstellungen für Dokumente oder @ Voreinstellungen für neue Ob-
jekte und Dokumente können Sie in den @ Dokumenteinstellungen
[S. 301] vornehmen.

Tafeln
@ Programmtafel, Grundeinstellungen [S. 423]
Programmbedienungssprache, Warnungen, Zeichensatzmenü,
Anführungszeichen-Paare, PostScript.
@ Berechnungstafel, Grundeinstellungen [S. 284]
Referenz-Notation, Dezimal- und Tausendertrenner-Eingabe.
@ Auflösungstafel, Grundeinstellungen [S. 269]
Längeneichung des Bildschirms.
354 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Farbverwaltungstafel, Grundeinstellungen [S. 328]


ICC-Profilauswahl für Ein- und Ausgabegeräte und neue Bilder.
@ Foyer, Grundeinstellungen und Foyerinformation [S. 336]
Foyer, Befehl Neu, kürzlich benutzte Dokumente
@ Zeichnungstafel, Grundeinstellungen [S. 517]
Vom Mittelpunkt aus zeichnen, Versatz zum Duplizieren, Öffnen
des Informationendialogs.
@ Filmtafel, Grundeinstellungen [S. 332]
Alle Filme stumm abspielen.
@ Texttafel, Grundeinstellungen [S. 493]
Silbentrennung bei Im- und Export, Symboleingabe.
@ Layouttafel, Grundeinstellungen [S. 390]
Automatische Textrahmen mit Ringpipeline.

19.125 GRUPPIEREN/GRUPPE AUFLÖSEN (BEFEHL)


Die Befehle Gruppieren und Gruppe auflösen erscheinen im Zeich-
nungsmenü und sind verfügbar, wenn ein Layout, Stammlayout oder eine
Zeichnungskomponente aktiv ist.

Gruppieren
Gruppierte Objekte verhalten sich wie ein Einzelobjekt: Ist nur eines der
in der Gruppe enthaltenen Objekte fixiert oder geschützt, ist die Gruppe
ebenfalls fixiert oder geschützt. Sie können die Befehle Gruppieren und
Gruppe auflösen auch mit den entsprechenden Knöpfen in der Palette
@ Zeichnungsbefehle [S. 546] benutzen.

P Gruppieren
P Gruppe auflösen

+ Objekte gruppieren
1 @ Wählen Sie zwei oder mehr Objekte aus [S. 52].
2 Wählen Sie Gruppieren.
Um die ganze Gruppe werden entlang des die Mitgliedsobjekte @ um-
schließenden Rechtecks Griffe angezeigt.
l Wird eine Gruppe skaliert, geschert oder rotiert, können die
Werte der Transformation der Gesamtgruppe nicht in der Palette
@ Objektkoordinaten [S. 537] angezeigt werden.
19.126: Hilfe (Menü) 355

+ Objektgruppe auflösen
1 @ Wählen Sie eine Gruppe aus [S. 52].
Um jede Gruppe erscheinen Griffe.
2 Wählen Sie Gruppe auflösen.
Die einzelnen Objekte und Container werden ausgewählt.
l Sind in einer Gruppe andere Gruppen enthalten, werden diese
durch den Befehl nicht geändert.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]

19.126 HILFE (MENÜ)


z „Das Hilfemenü“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
y Hilfe
c Erste Schritte mit RagTime
Öffnet die RagTime-Einführung „Erste Schritte“.
… Hier erscheint eine Liste mit den Teilen der Onscreen-
Dokumentation zu RagTime 6.5 und eventuell installierten
Erweiterungen.

Y Beispiel-Dateien \
Dieses Menü bietet Zugang zu allen mit RagTime 6.5 oder
RagTime 6.5-Erweiterungen installierten Beispielen. In jedem
der Untermenüs finden Sie außerdem einen Befehl zum Öffnen
des jeweiligen Ordners im Mac-OS-Finder.

c RagTime-Support (Web)
Öffnet die RagTime-Support-Seite in Ihrem Web-Browser.

19.127 HTML EXPORTIEREN (BEFEHL)


Der Befehl öffnet einen Dialog zum Exportieren der Auswahl in eine Grup-
pe von HTML- und CSS-Dateien. In dem Dialog können Sie einige Einstel-
lungen für den Export vornehmen, anschließend bestimmen Sie einen
Ordner, in dem die exportierten Dateien abgelegt werden sollen.
p Exportquelle
Bestimmt welches Element im vordersten Fenster in HTML-Seiten ex-
portiert werden soll.
356 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Die Auswahlmöglichkeiten richten sich nach Auswahl und akti-


ver Komponente (Layout, Rechenblatt usw.) zum Zeitpunkt des
Exportbefehls.

Exportstrategie
Für den HTML-Export stehen unterschiedliche Strategien zur Wahl,
die je nach Inhalt Ihres Dokuments mehr oder weniger gut geeignet
sind. Prüfen Sie die exportierte HTML-Seite und wiederholen Sie den
Export eventuell mit einer anderen Strategie.
X Alles in Bilder wandeln
Alle Seiten werden in JPEG-Bilder gewandelt, das ergibt die bes-
te Übereinstimmung des Aussehens in RagTime und im Export.
X Im Zweifel in Bilder wandeln
Komponenten, die nicht zuverlässig in HTML darstellbar sind,
werden in Bilder gewandelt.
X Möglichst wenig in Bilder wandeln
Komponenten werden, wenn irgend möglich, in HTML darge-
stellt und sonst in Bilder gewandelt. Das Aussehen des Exports
kann vom Aussehen in RagTime abweichen.

Andere Einstellungen
n JPEG- und PNG-Bilder im Originalformat exportieren
Bestimmt, dass Bilder im Originalformat statt in einer auf eine
Auflösung von 72 dpi umgerechneten Fassung exportiert wer-
den. Die umgerechnete Fassung verbraucht meist deutlich we-
niger Speicher und ist sparsamer im Verbrauch von Netzwerk-
leistung.
n Alles in eine einzige HTML-Seite exportieren
Bestimmt, dass nur eine einzelne HTML-Seite erzeugt werden
soll statt mehrerer Seiten, mit Verknüpfungen zur Navigation.
Die Aufteilung der Seiten entspricht der Aufteilung der Aus-
gangskomponente.
p Seitennavigation
Bestimmt, ob und wo Verknüpfungen zur Navigation zwischen
den exportierten HTML-Seiten hinzugefügt werden sollen
— Ohne
Es werden keine Verknüpfungen hinzugefügt.
— Am Kopf der Seite
19.128: Importieren (Befehl) 357

— Am Fuß der Seite


— Am Kopf und am Fuß der Seite
Es werden Verknüpfungen in der angegebenen Position
hinzugefügt.
i Schrift um x Pixel verkleinern
Falls in der HTML-Darstellung der Platz für Text nicht ausreicht,
z. B., weil andere Schriften benutzt werden oder keine Silben-
trennung angewandt wird, können Sie hier die Schrift etwas ver-
kleinern.

P Weiter
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog, schließt den Dialog,
und leitet weiter zum nächsten Schritt.

Siehe auch
@ HTML-Konverter [S. 220]
http://www.w3.org/MarkUp
http://www.selfhtml.org
@ Über Datenaustausch [S. 206]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.128 IMPORTIEREN (BEFEHL)


Der Befehl öffnet einen Systemdialog zur Auswahl einer Datei, deren In-
halt in das aktive RagTime 6.5-Dokument übernommen werden soll.
p Dateityp/Zeigen
Eine Liste der importierbaren Dateitypen, aus der Sie wählen können
welche Dateien angezeigt werden sollen.
Der Inhalt der Liste hängt ab von den installierten Konvertern (siehe
@ Konverter [S. 212]) sowie von der Auswahl im RagTime-Dokument,
sie enthält z. B. nur Bildtypen, wenn eine Bildkomponente ausge-
wählt ist.
— Alle verwendbaren
Es werden Dateien all der Typen angezeigt, die, abhängig von
der Auswahl, importiert werden können.
— Alles als Text
Es werden Dateien aller Typen angezeigt und beim Import be-
handelt, als seien sie Textdateien.
358 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

n Mit Datei verknüpft


Bestimmt, ob RagTime Informationen über die importierte Datei für
zukunftige Aktualisierungen speichern soll (siehe @ Über verknüpfte
Importe [S. 207]).

Für Bildkomponenten
X Nur Bildschirmdarstellung im Dokument
Bestimmt, daß das Bild nicht vollständig, sondern nur soweit
für die Darstellung notwendig im Dokument gespeichert wird.
l Wenn das Bild in anderer Größe dargestellt oder gedruckt
werden soll, wird die Ursprungsdatei zum Nachladen der
Daten benötigt.
X Alle Daten im Dokument
Bestimmt, daß das Bild vollständig im Dokument gespeichert
wird.

Siehe auch
@ Über verknüpfte Importe [S. 207]
@ Importverknüpfungstafel, Informationen [S. 358]
@ Über Datenaustausch [S. 206]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.129 IMPORTVERKNÜPFUNGSTAFEL, INFORMATIONEN


Die @ Tafel Importverknüpfung steht im Informationendialog zur Ver-
fügung, wenn die Auswahl importierte Daten enthält, die mit ihrer Ur-
spungsdatei verknüpft sind (siehe @ Importieren (Befehl) [S. 357]).
Verknüpfte Datei
Hier werden Informationen über die verknüpfte Datei gezeigt.
? Datei
Pfad und Name der verknüpften Datei.
P Verknüpfung zur Datei kappen
Kappt die Verknüpfung zwischen den importierten Daten und
ihrer Ursprungsdatei.
l Der Befehl wirkt sofort, also nicht erst beim Bestätigen
des Informationendialogs. Er kann weder durch Abbre-
chen des Informationendialoges noch durch den normalen
Widerufen-Befehl widerrufen werden.
19.129: Importverknüpfungstafel, Informationen 359

l Für Bildkomponenten, besonders wenn ihre Daten nicht


vollständig im Dokument enthalten sind, muß die Ur-
sprungsdatei beim Kappen der Verbindung zur Verfügung
stehen.

Für verknüpft importierte Bildkompenenten stehen weitere Einstel-


lungen zur Verfügung:
X Nur Bildschirmdarstellung im Dokument
Bestimmt, daß das Bild nicht vollständig, sondern nur soweit
für die Darstellung notwendig im Dokument gespeichert wird.
l Wenn das Bild in anderer Größe dargestellt oder gedruckt
werden soll, wird die Ursprungsdatei zum Nachladen der
Daten benötigt.
X Alle Daten im Dokument
Bestimmt, daß das Bild vollständig im Dokument gespeichert
wird.

Abgleich
Beim Abgleich wird anhand des Datums des letzten Imports und des
Änderungsdatums der verknüpften Datei geprüft, ob die Datei fri-
sche Daten enthält. Gegebenfalls wird die Datei dann erneut impor-
tiert.
X Abgleich beim Öffnen des Dokuments
Bestimmt, daß frische Daten gegebenenfalls beim Öffnen des
RagTime 6.5-Dokuments importiert werden sollen.
X Nur auf Verlangen
Bestimmt, daß ein Abgleich nur auf Verlangen durchgeführt
wird.
P Mit verknüpfter Datei abgleichen
Die verknüpfte Datei wird erneut importiert.
l Der Befehl wirkt sofort, also nicht erst beim Bestätigen
des Informationendialogs. Er kann weder durch Abbre-
chen des Informationendialoges noch durch den normalen
Widerrufen-Befehl widerrufen werden.
? Ursprung geändert am
Datum und Zeit der letzten Änderung der Usrsprungsdatei, wie
es auch das Betriebssystem zeigt.
360 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

? Aktualisiert am
Das Datum des letzten Imports der Ursprungsdatei in RagTime.

Siehe auch
@ Bildverzeichnis (Befehl) [S. 290]

19.130 IN NEUER LAYOUTKOMPONENTE PLATZIEREN (BEFEHL)


Der Befehl erzeugt eine Layout-Komponente mit einem Rechteck und au-
tomatischer Pipeline. Die aktive Komponente wird anschließend in dem
Rechteck installiert.

Siehe auch
@ Rechenblatt (Menü) [S. 427]
@ Text (Menü) [S. 486]

19.131 INDEX ERZEUGEN (BEFEHL)


Der Befehl Index erzeugen steht im Extras-Menü und erzeugt oder ak-
tualisiert einen Index für Ihr Dokument. Ein Index kann Einträge aus ver-
schiedenen Layouts eines Dokuments enthalten.
Bevor Sie einen Index erzeugen, @ markieren Sie die Wörter [S. 348]
im Dokument, die im Index erscheinen sollen.

+ Index erzeugen
1 Wählen Sie Index erzeugen.
Es erscheint ein Dialog, der die Layoutkomponenten im Dokument
auflistet.
2 Wählen Sie ein oder mehrere Layouts.
Wählen Sie ein Layout durch Klicken aus, weitere Layouts durch

Z s -Klick
z c -Klick
l Wenn Sie das erstemal einen Index erzeugen, wird eine neue Text-
komponente mit dem Namen Index erzeugt und ins Inventar aufge-
nommen. Die Einträge werden mit der @ Indexvorlage [S. 155] forma-
tiert.
19.132: Index-Einträge (Befehl) 361

$ Wenn Sie den Befehl erneut wählen, wird der Inhalt der vorhande-
nen Komponente ersetzt. Wenn Sie die vorhandenen Daten sichern
wollen, stellen Sie eine Kopie der Komponente ins Inventar.

Siehe auch
@ Index [S. 178]
@ Über das Inventar [S. 29]

19.132 INDEX-EINTRÄGE (BEFEHL)


Der Befehl Index-Einträge erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Hier
können Sie Begriffe bearbeiten oder hinzufügen, unter denen ein In-
dexeintrag erscheinen soll. Diese neuen Begriffe heißen „Synonyme“. Die
Bearbeitung von Begriffen wird nachfolgend erläutert. Erzeugen von Syn-
onymen siehe auch unter @ Index-Synonyme erzeugen [S. 179].
P Neues Synonym
Klicken Sie diesen Knopf, um ein Synonym für den gewählten Eintrag
zu erzeugen.
P Löschen
Klicken Sie diesen Knopf, um den ausgewählten Eintrag zu löschen.
Durch Löschen des Grundeintrags werden auch alle Synonyme ge-
löscht.
P Quelle anzeigen
Klicken Sie diesen Knopf, um sich die für den ausgewählten In-
dexeintrag markierte Stelle zeigen zu lassen. Falls erforderlich, wird
dazu das Komponentenfenster geöffnet oder nach vorn geholt und
zur entsprechenden Stelle gerollt.
i Index-Eintrag
Die @ hierarchische Liste [S. 554] zeigt die für den Index markierten
Einträge nach Komponenten. Synonyme werden eine Stufe unter den
Index-Einträgen gelistet.
i Eingetragen als
Geben Sie das Wort ein, unter dem der Eintrag im Index erscheinen
soll.
l Unter Index-Eintrag und Eingetragen als können Sie jedem
Begriff einen Sortierschlüssel in <spitzen Klammern> anhängen.
Der Begriff wird dann im Index zwar geschrieben wie angege-
ben, aber an der durch den Schlüssel bestimmten Stelle al-
phabetisch eingeordnet. Zum Beispiel bewirkt der Eintrag „Ω-
Teilchen<Omegateilchen>“ daß „Ω-Teilchen“ dort im Index er-
362 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

scheint, wo „Omegateilchen“ erschiene, und nicht unter Son-


derzeichen. Ebenso können auf diese Weise japanische Wort-
zeichen nach der Wortaussprache einsortiert werden.

Siehe auch
@ Index [S. 178]

19.133 INFO (MENÜ)


Z „Das Infomenü“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird von
RagTime 6.5 daher nur unter Windows unterstützt.
y Info
c Erste Schritte mit RagTime
Öffnet die RagTime-Einführung „Erste Schritte“.
… Hier erscheint eine Liste mit den Teilen der Onscreen-
Dokumentation zu RagTime 6.5 und eventuell installierten
Erweiterungen.

c Direkthilfe
Versetzt das Programm in den durch den Mauszeiger illustrier-
ten Hilfe-Zustand. Klicken Sie anschließend auf z. B. einen
Menüeintrag, wird eine kurze Erklärung dieses Eintrags einge-
blendet.

c RagTime-Support (Web)
Öffnet die RagTime-Support-Seite in Ihrem Web-Browser.

Y Beispiel-Dateien \
Dieses Menü bietet Zugang zu allen mit RagTime 6.5 oder
RagTime 6.5-Erweiterungen installierten Beispielen. In jedem
der Untermenüs finden Sie außerdem einen Befehl zum Öffnen
des jeweiligen Ordners im Windows-Explorer.

c Über RagTime
Öffnet einen Dialog mit Informationen über Ihr RagTime 6.5-
Exemplar (Programmversion, Seriennummer etc.), über den Sie
auch die Autorisierung durchführen können.

Siehe auch
@ Autorisierung, Windows (Befehl) [S. 279]
19.134: Infographik (Menü) 363

19.134 INFOGRAPHIK (MENÜ)


y Infographik
c @ Information [S. 367]

c @ Galerie [S. 351]


c @ Reihe zufügen [S. 437]

Y @ Diagrammart [S. 296] \


Y @ Dimension [S. 299] \
Y @ Reihentyp [S. 440] \
Y @ Skalierung [S. 466] \

Siehe auch
@ Infographiken [S. 107]

19.135 INFOGRAPHIK-DREHWERKZEUG
2-D-Graphiken mit Perspektive oder dreidimensionale Infographiken kön-
nen Sie mit dem Infographik-Drehwerkzeug um die Raumachsen drehen.

+ Eine Infographik drehen


1 Klicken Sie das Infographik-Drehwerkzeug.
Ein Kreis wird in die Infographik eingeblendet.
Über der Infographik wird der Zeiger zum Rotationszeiger.
2 • Ziehen Sie die Graphik außerhalb des eingeblendeten Kreises.
Die Graphik wird um die Achse senkrecht zur Bildschirmebene
gedreht.
• Ziehen Sie die Graphik auf/ab innerhalb des eingeblendeten
Kreises.
Die Graphik wird um die in der Bildschirmebene horizontale
Achse gedreht.
• Ziehen Sie die Graphik links/rechts innerhalb des eingeblende-
ten Kreises.
Die Graphik wird um die in der Bildschirmebene vertikale Achse
gedreht.
l Numerische Angaben zur räumlichen Drehung einer Infographik
finden Sie im Informationendialog. Falls Sie sich verdreht ha-
ben, können Sie dort auch zur Standardeinstellung zurückkeh-
ren.
364 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Dimension (Befehl) [S. 299]
@ 3-D-Tafel, Infographikinformation [S. 228]
@ Infographik-Verschiebe- und Skalierwerkzeug [S. 364]
@ Werkzeugleiste für Infographiken [S. 541]

19.136 INFOGRAPHIK-VERSCHIEBE- UND SKALIERWERKZEUG


Mit dem Verschiebe- und Skalierwerkzeug können Sie die Infographik-
elemente wie Legende, Titel, Achsenfläche etc. relativ zueinander oder
innerhalb des Containers bewegen sowie die Größe der Elemente ändern.

+ Ein Infographikelement verschieben


1 Klicken Sie das Infographik-Verschiebe- und Skalierwerk-
zeug.
2 Klicken Sie das zu verschiebende Element.
Das Element wird durch Auswählgriffe markiert.
Über dem Element wird der Zeiger zur offenen Hand.
3 Ziehen Sie das Element.
Während des Ziehens wird der Zeiger zur greifenden Hand.
l Sie können Infographiken auch mit den Pfeiltasten verschieben.

+ Ein Infographikelement skalieren


1 Klicken Sie das Infographik-Verschiebe- und Skalierwerk-
zeug.
2 Klicken Sie das zu skalierende Element.
Das Element wird durch Auswählgriffe markiert.
Über den Griffen wird der Zeiger zum Fadenkreuz.
3 Ziehen an einem Eck- oder Mittelgriff.
l Numerische Angaben zu Größe und Position der Infographikele-
mente finden Sie in der Objektkoordinatenpalette und im Infor-
mationendialog.

Siehe auch
@ Infographik-Drehwerkzeug [S. 363]
@ Anordnungstafel, Infographikinformation [S. 262]
@ Objektkoordinaten (Palette) [S. 537]
@ Werkzeugleiste für Infographiken [S. 541]
19.137: Infographiktafel, Dokumenteinstellungen 365

19.137 INFOGRAPHIKTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Infographik.
Zyklische Farben
Die Standardfarben zur Reihenunterscheidung in RagTime 6.5 sind
etwas heller und freundlicher als in RagTime 5 und vorher. Um mit
älteren Dokumenten vergleichbare Darstellung zu benutzen, kann es
sinnvoll sein die ältere Farbliste weiter zu benutzen.

n RagTime-5-Farben benutzen
Bestimmt, ob für alle Infographiken im Dokument die Liste zy-
klischer Farben von RagTime 5 benutzt wird.
l Diese Einstellung wird beim Öffnen und Sichern im
RagTime-5-Format automatisch gesetzt.

Typvorgabe für neue Infographiken


P Aus der Galerie wählen
Öffnet die @ Galerie [S. 351] zur Auswahl eines Typs für neue In-
fographiken.

Reihenunterscheidung in neuen Infographiken


X Farbige Reihen
X Gemusterte Reihen
Hier können Sie einstellen, ob sich neue Reihen durch Farben
oder Muster unterscheiden sollen.

19.138 INFORMATION, BILD (BEFEHL)


366 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.

Tafeln
@ Allgemein [S. 242]
Komponentenname, Datei-Information
@ Anordnung [S. 260]
Position, Skalierung, Anzeige
@ Druck [S. 309]
Rasterattribute, Lichter, Tiefen
@ Zeichensätze [S. 513]
Zeichensätze in EPS-Bildern
@ Importverknüpfung [S. 358]
Ursprungsdatei, Abgleichtermine (nur bei verknüpften Impor-
ten in der Auswahl)

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Bilder [S. 540]
@ Bild (Menü) [S. 285]

19.139 INFORMATION, FOYER (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften des Foyers. Wenn im Foyer eine
Favoriten- oder Ordnertafel aktiv ist, sind auch deren Einstellungen hier
zugängig.
19.140: Information, Infographik (Befehl) 367

l Die Tafel Neu beginnend mit ist immer vorhanden und bietet keiner-
lei Einstellmöglichkeiten.

Tafeln
@ Allgemein [S. 336]
Foyer-Grundeinstellungen, Sichtbarkeit der Tafel Kürzlich be-
nutzt (Steht immer zur Verfügung.)
@ Favoritentafel xyz [S. 330]
Einstellungen nur für Favoritentafeln.
@ Ordnertafel xyz [S. 416]
Einstellungen nur für Ordnertafeln.

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Grundeinstellungen (Befehl) [S. 353]

19.140 INFORMATION, INFOGRAPHIK (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.
Einige Tafeln enthalten Einstellungen, die nur für bestimmte Graphi-
ktypen wie 3-D oder Kreisdiagramm zutreffen. Solche Tafeln stehen nur
unter passenden Umständen zur Verfügung.
p Auswahl
p Teil
Mit diesen Einblendmenüs im Dialog können Sie die Auswahl wech-
seln, ohne den Dialog zuerst schließen zu müssen. In Auswahl fin-
den Sie eine Liste der Infographikelemente. Besteht das ausgewähl-
te Element aus Einzelteilen, die separat auswählbar sind, sind diese
im Einblendmenü Teil aufgeführt.
368 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Tafeln

@ Allgemein [S. 245]


Sichtbarkeit, Abreißen, Berechnung, Markierungen, Farbe
@ 3-D [S. 228]
Standpunkt, Lichtpunkt, Rotation, Wände, Grundebene, 2-D mit
Tiefe
@ Anordnung [S. 262]
Positionen, Titel, Legende, Getauschte Achsen, Markierungs-
längen, Textabstand
@ Achsen [S. 238]
Grob- und Feinteilungsabstände, Achsenbereich
@ Achse (2-D) [S. 235]
Gitter, Achsenmarkierungen, Achsenbeschriftung, Achsentitel
@ Achse (3-D) [S. 236]
Gitter, Achsenmarkierungen, Beschriftungsebene, Achsentitel,
Achsenbeschriftung
@ Kategorien [S. 379]
Kategorietitel, Balkenabstand
@ Füllung [S. 341]
Vorlage, Farbe, Dichte, Muster
@ Linienreihen [S. 395]
Linienanzeige, Symbole, Streifendicke, Min-Max-
Reihendarstellung
@ Linien [S. 400]
Linienstärke, Position, Strichelung, Linienart, Linienfüllung
@ Kreisdiagramm [S. 384]
Startwinkel, Reihen, Sektorausrückungen
@ Reihendaten [S. 438]
Reihenname, Werte, Reihenfolge, Überlagerung
@ Reihendarstellung [S. 437]
Fehlwertbehandlung, Reihenbeschriftung, Projektion
@ Textanordnung [S. 487]
Absatz- und Schriftvorlagen, Absatzumbruch, hängende Initia-
len, Schriftgröße, Abstand
@ Textränder [S. 489]
Absatzvorlage, Ränder, Ausrichtung, Zeilenabstand, auf Grund-
linienraster, Tabulatoren, Spalten
@ Zeichensatz [S. 511]
Zeichensatz, Schriftgröße, Stile
19.140: Information, Infographik (Befehl) 369

@ Schriftfarbe [S. 444]


Farbe, Unterstreichungslinien
@ Schriftanordnung [S. 442]
Skalierung (Dehnung, Größe, Kapitälchengröße) und Positio-
nierung (Hoch-/Tiefstellung, Grundlinienversatz, Buchstaben-
abstand, Unterschneidung)
@ Linguistik [S. 393]
Spracheinstellungen für Rechtschreibprüfung und Silbentren-
nung
@ Werteformat [S. 505]
Werteformat für berechnete Texte
@ Importverknüpfung [S. 358]
Ursprungsdatei, Abgleichtermine (nur bei verknüpften Impor-
ten in der Auswahl)

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Infographiken [S. 541]
@ Infographik (Menü) [S. 363]
370 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.141 INFORMATION, KNÖPFE (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.

Tafeln
@ Allgemeintafel, Knopfinformation [S. 246]
Komponente, Knopfart, Titel, Funktionalität
@ Anordnungstafel, Knopfinformation [S. 264]
Anordnung, Darstellung, Verfügbarkeit
@ Zeichensatz [S. 511]
Zeichensatz, Schriftgröße, Stile
@ Schriftfarbe [S. 444]
Farbe, Unterstreichungslinien
@ Schriftanordnung [S. 442]
Skalierung (Dehnung, Größe, Kapitälchengröße) und Positio-
nierung (Hoch-/Tiefstellung, Grundlinienversatz, Buchstaben-
abstand, Unterschneidung)
@ Linguistik [S. 393]
Spracheinstellungen für Rechtschreibprüfung und Silbentren-
nung
@ Werteformat [S. 505]
Werteformat für berechnete Texte

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Layouts, Stammlayouts, Knöpfe [S. 541]
@ Knopf (Menü) [S. 380]
19.142: Information, Layout- und Stammlayout (Befehl) 371

19.142 INFORMATION, LAYOUT- UND STAMMLAYOUT (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.

Tafeln
@ Allgemein [S. 248]
Komponente, Doppelseitig, Seitenzahl, Grundlinienraster, For-
mularblock
@ Stammseiten [S. 472]
Seitenname, Benutzungsangaben
@ Seiten [S. 459]
Seitenname, Seitenzahl, Abstammung

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Layouts, Stammlayouts, Knöpfe [S. 541]
@ Layout (Menü) [S. 389]

19.143 INFORMATION, RECHENBLATT (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.

Tafeln
372 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Allgemein [S. 251]


Darstellung, Berechnung, Anzeige und Druck von Zellgittern und
Zellrändern, Absatzabstand, Druck
@ Anordnung [S. 265]
Ausrichtung und Orientierung des Inhalts, Zeilenhöhe, Spalten-
breite, Ränder, Grundlinie, Dezimaltabulator
@ Füllung [S. 341]
Vorlage, Farbe, Dichte, Muster
@ Zeichensatz [S. 511]
Zeichensatz, Schriftgröße, Stile
@ Schriftfarbe [S. 444]
Farbe, Unterstreichungslinien
@ Schriftanordnung [S. 442]
Skalierung (Dehnung, Größe, Kapitälchengröße) und Positio-
nierung (Hoch-/Tiefstellung, Grundlinienversatz, Buchstaben-
abstand, Unterschneidung)
@ Linguistik [S. 393]
Spracheinstellungen für Rechtschreibprüfung und Silbentren-
nung
@ Werteformat [S. 505]
Werteformat für berechnete Texte
@ Textanordnung [S. 487]
Absatz- und Schriftvorlagen, Absatzumbruch, hängende Initia-
len, Schriftgröße, Abstand
@ Textränder [S. 489]
Absatzvorlage, Ränder, Ausrichtung, Zeilenabstand, auf Grund-
linienraster, Tabulatoren, Spalten
@ Zellinhalt [S. 519]
Zell- und Inhaltsart, Komponentenname, Schutz, Werteart,
Sichtbarkeit auf dem Bildschirm und im Druck
@ Importverknüpfung [S. 358]
Ursprungsdatei, Abgleichtermine (nur bei verknüpften Impor-
ten in der Auswahl)
@ Verknüpfungen [S. 501]
Verknüpfungsart und -ziel

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
19.144: Information, Text (Befehl) 373

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Rechenblätter [S. 542]
@ Rechenblatt (Menü) [S. 427]

19.144 INFORMATION, TEXT (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.

Tafeln
@ Allgemein [S. 254]
Komponentenname, Spalten, Zeilenumbruch, Absatzabstände
@ Fließende Objekte [S. 333]
Größe der Container für fließende Objekte
@ Textanordnung [S. 487]
Absatz- und Schriftvorlagen, Absatzumbruch, hängende Initia-
len, Schriftgröße, Abstand
@ Textränder [S. 489]
Absatzvorlage, Ränder, Ausrichtung, Zeilenabstand, auf Grund-
linienraster, Tabulatoren, Spalten
@ Zeichensatz [S. 511]
Zeichensatz, Schriftgröße, Stile
@ Schriftfarbe [S. 444]
Farbe, Unterstreichungslinien
@ Schriftanordnung [S. 442]
Skalierung (Dehnung, Größe, Kapitälchengröße) und Positio-
nierung (Hoch-/Tiefstellung, Grundlinienversatz, Buchstaben-
abstand, Unterschneidung)
@ Linguistik [S. 393]
Spracheinstellungen für Rechtschreibprüfung und Silbentren-
nung
374 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Werteformat [S. 505]


Werteformat für berechnete Texte
@ Importverknüpfung [S. 358]
Ursprungsdatei, Abgleichtermine (nur bei verknüpften Impor-
ten in der Auswahl)
@ Verknüpfungen [S. 501]
Verknüpfungsart und -ziel
@ Fußnoten [S. 349]
Markierung, Numerierung, Position, Trennlinie

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Texte [S. 543]
@ Text (Menü) [S. 486]

19.145 INFORMATION, TON (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.
? Name
Der Name der Komponente wird hier zu Ihrer Information gezeigt. Sie
können ihn im Inventar bearbeiten.
? Qualität
Die Qualität, mit der der Ton aufgenommen wurde.
? Speicherbedarf Byte
Es wird die Größe der Tonkomponente angezeigt.
19.146: Information, Zeichnung (Befehl) 375

n Wird auch abgerissen, wenn in keinem Container installiert


Kreuzen Sie dieses Feld an, wenn die Komponente beim Abreißen
von einem Formularblock mitgenommen werden soll. Eine Kompo-
nente, die irgendwo installiert ist, wird auch dann abgerissen, wenn
diese Einstellung aus ist.

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Töne aufnehmen [S. 135]
@ Töne [S. 133]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Töne [S. 544]
@ Ton (Menü) [S. 494]

19.146 INFORMATION, ZEICHNUNG (BEFEHL)

Der Befehl Information öffnet einen Dialog zum Inspizieren und


Bearbeiten aller Eigenschaften der Auswahl.
l Doppelklicken der meisten Zeichnungsobjekte öffnet den Informa-
tionendialog. In einigen Fällen, wie zum Beispiel bei Polygonen oder
Bézierkurven, kann das Objekt bearbeitet werden. Im Dialog Grund-
einstellungen können Sie in der Tafel @ Zeichnung [S. 517] festlegen,
daß sich der Informationendialog für alle Objekte mit einem Dop-
pelklick öffnen soll.

Tafeln
376 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Allgemein [S. 256]


Name, Sichtbarkeit, Abreißen, Neuberechnung, Absatzabstän-
de
@ Objekte [S. 414]
Name, Schutz, Druck, Pfeilspitzen, Textumfluß, Komponente-
nart, Abstand vom Container, Abhängigkeit
@ Koordinaten [S. 381]
Größe, Position, Eckenrundung, Bögen, Transformation
@ Füllung [S. 341]
Vorlage, Farbe, Dichte, Muster
@ Linien [S. 402]
Linienvorlage, Stärke, Enden, Ecken, Gehrungsgrenzen, Striche-
lung, Linienfüllung
@ Textanordnung [S. 487]
Absatz- und Schriftvorlagen, Absatzumbruch, hängende Initia-
len, Schriftgröße, Abstand
@ Textränder [S. 489]
Absatzvorlage, Ränder, Ausrichtung, Zeilenabstand, auf Grund-
linienraster, Tabulatoren, Spalten
@ Zeichensatz [S. 511]
Zeichensatz, Schriftgröße, Stile
@ Schriftfarbe [S. 444]
Farbe, Unterstreichungslinien
@ Schriftanordnung [S. 442]
Skalierung (Dehnung, Größe, Kapitälchengröße) und Positio-
nierung (Hoch-/Tiefstellung, Grundlinienversatz, Buchstaben-
abstand, Unterschneidung)
@ Linguistik [S. 393]
Spracheinstellungen für Rechtschreibprüfung und Silbentren-
nung
@ Werteformat [S. 505]
Werteformat für berechnete Texte
@ Vielecke [S. 503]
Eckenanzahl, Anfangswinkel
@ Polygon [S. 421]
Polygonglättung
@ Importverknüpfung [S. 358]
Ursprungsdatei, Abgleichtermine (nur bei verknüpften Impor-
ten in der Auswahl)
19.147: Inhaltsart (Befehl) 377

@ Verknüpfungen [S. 501]


Verknüpfungsart und -ziel

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

Siehe auch
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Werkzeugleiste für Zeichnungen [S. 545]
@ Zeichnung (Menü) [S. 516]

19.147 INHALTSART (BEFEHL)


Der Befehl Inhaltsart in den Menüs Zeichnung, Text oder Rechenblatt
öffnet ein @ abreißbares Untermenü mit Komponentenarten.

+ Inhaltsart festlegen
1 Wählen Sie mindestens ein Zeichnungsobjekt aus.
Ist ein Rechenblatt aktiv, wählen Sie eine oder mehrere Zellen aus.
Ist eine Textkomponente aktiv, bewegen Sie die Einfügemarke dort-
hin, wo das @ fließende Objekt [S. 79] erscheinen soll.
2 Wählen Sie Inhaltsart und die gewünschte Komponentenart aus
dem Untermenü (oder Kein Inhalt, wenn Sie den Inhalt entfernen
wollen).
Es entsteht eine neue Komponente.

Wenn Sie den Inhalt wechseln, wird der aktuelle Inhalt entfernt. Er
kann aber noch im @ Inventar [S. 29] vorhanden sein, je nachdem, welche
Einstellung Sie bei @ automatisch löschend [S. 28] gewählt haben.
l Wenn Sie eine Komponente oder Datei auf ein Zeichnungsobjekt zie-
hen, wird sie in dem Zeichnungsobjekt installiert.
378 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.148 INHALTSVERZEICHNIS ERZEUGEN (BEFEHL)


Der Befehl Inhaltsverzeichnis erzeugen steht im Extras-Menü und er-
zeugt oder aktualisiert das Inhaltsverzeichnis zu Ihrem Dokument. Das
Inhaltsverzeichnis kann Einträge aus mehreren Layouts des Dokuments
haben. Aufgenommen werden Absätze, die in Textkomponenten enthal-
ten und mit der @ Überschriften [S. 155]-Gruppe der Absatzvorlagen mar-
kiert sind.

+ Inhaltsverzeichnis erzeugen
1 Wählen Sie Inhaltsverzeichnis erzeugen.
Es erscheint ein Fenster, in dem Sie ein Layout wählen, für das das
Inhaltsverzeichnis erzeugt werden soll.
2 Wählen Sie ein oder mehrere Layouts aus.
Wählen Sie ein Layout durch Klicken aus, weitere Layouts durch

Z s -Klick
z c -Klick
l Wenn Sie das erstemal ein Inhaltsverzeichnis erzeugen, wird eine
neue Textkomponente mit dem Namen Inhaltsverzeichnis erzeugt
und ins Inventar aufgenommen. Die Einträge werden mit der @ In-
haltsverzeichnisvorlage [S. 155] formatiert.
$ Wenn Sie den Befehl erneut wählen, wird der Inhalt der vorhande-
nen Komponente ersetzt. Wenn Sie die vorhandenen Daten sichern
wollen, stellen Sie eine Kopie der Komponente ins Inventar.

Siehe auch
@ Inhaltsverzeichnis [S. 178]
@ Über das Inventar [S. 29]

19.149 INVENTAR ÖFFNEN (BEFEHL)

Der Befehl öffnet das Inventar.

Z Das Inventar ist eine Palette mit Einträgen für alle offenen Dokumen-
te.
z Das Inventar ist ein Fenster mit Einträgen für ein Dokument. Für jedes
offene Dokument kann ein Inventar geöffnet werden.
19.150: Kategorietafel, Infographikinformation 379

Siehe auch
@ Über das Inventar [S. 29]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]
@ Hierarchische Listen [S. 554]
@ Fenster (Menü) [S. 331]

19.150 KATEGORIETAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Kategorien.
RagTime berechnet immer dann eine neue Balkenbreite, wenn sich
der für Balken zur Verfügung stehende Platz oder die Balkenanzahl än-
dert. Sie können den Balkenabstand und den Abstand zwischen Katego-
rien ändern, indem Sie an den Griffen im Schaubild ziehen oder neue
Werte in die Eingabefelder eingeben. Das Schaubild zeigt die in der Info-
graphik erscheinenden Änderungen.
Kategorietitel
i Kategorietitel
Es erscheinen die Namen der Kategorien. Sie können sie aus-
wählen und bearbeiten. Sind die Daten in der Infographik aus
einem Rechenblatt in die Infographik gezogen oder kopiert wor-
den, erscheint eine Referenz zum entsprechenden Rechenblatt-
bereich. Mit @ Achsenbeschriftung [S. 122] können Sie einstel-
len, ob Kategorietitel gezeichnet werden.

Position
X Position zwischen Markierungen
X Position an Markierungen
Hier können Sie einstellen, ob die Kategorietitel zwischen
oder an den Achsenmarkierungen gezeichnet werden.
380 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Abstände
i Abstände zwischen Kategorien
Es wird ein Wert relativ zur von RagTime errechneten Balken-
breite angegeben.
i Balken
Der Wert wird relativ zur von RagTime errechneten Balkenbreite
angegeben.

Reihenstapelung
n Gestapelte Reihen
Die Reihen einer jeden Kategorie sind in einem einzigen Balken
gestapelt. Die Werte werden in Einheiten auf der y-Werteachse
angegeben.
n Auf 100% gestapelt
Der Bereich der Werteachse beträgt 100%. Jeder gestapelte Bal-
ken entspricht der Höhe des Diagramms, jeder Reihenwert ist
relativ zur Summe aller Werte in der Kategorie angegeben.
n Balkenabstand in gestapelten Diagrammen berücksichtigen

Die Abstände der Balken richten sich nach den in der Einstel-
lung Abstände eingegebenen Werten, wenn die Einstellung
Gestapelte Reihen angekreuzt ist.

19.151 KNOPF (MENÜ)


y Knopf
c @ Knopf-Information [S. 370]

Siehe auch
@ Knöpfe [S. 125]

19.152 KOMPONENTE ÖFFNEN (BEFEHL)

Der Befehl Komponente öffnen öffnet ein separates Fenster für


die ausgewählte oder aktive Komponente.
19.153: Koordinatentafel, Zeichnungsinformation 381

+ Eine Komponente öffnen


1 Wählen Sie die Komponente im Inventar aus.
2 • Benutzen Sie Komponente öffnen.
• Doppelklicken Sie die Komponente.

+ Installierte Komponente öffnen


1 • Klicken Sie in die Komponente, und machen Sie sie dadurch zur
aktiven Komponente.
• Wählen Sie den Container, in dem die Komponente installiert
ist.
2 Benutzen Sie Komponente öffnen.
l Für einige Komponenten (z. B. Töne oder Knöpfe) kann kein ei-
genes Fenster geöffnet werden.

Siehe auch
@ Komponentenfenster [S. 29]
@ Über das Inventar [S. 29]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Paletten und Werkzeugleisten [S. 526]

19.153 KOORDINATENTAFEL, ZEICHNUNGSINFORMATION


Zur Ansicht dieser Tafel wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus, benutzen
den Befehl Information aus dem Zeichnungsmenü, und wählen dann
die @ Tafel Koordinaten.
Koordinaten
Die aktuellen Werte werden angezeigt. Sie können sie durch die Ein-
gabe neuer Werte ändern. Weitere Informationen unter @ Objekte
ausrichten [S. 54] und @ Objektgröße ändern [S. 56].
i Horizontale Position
Stellen Sie mit den horizontalen Positionsknöpfen ein, ob Sie
die Position der linken Kante, der Mitte oder der rechten Kante
sehen oder bearbeiten wollen.
i Vertikale Position
Stellen Sie mit den vertikalen Positionsknöpfen ein, ob Sie die
Position der Oberkante, der Mitte oder der Unterkante sehen
oder bearbeiten wollen.
i Links, Oben
Abstand der linken Kante des Objekts zum linken Seitenrand
382 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

und der oberen Kante des Objekts zum oberen Seitenrand.


Werden diese Werte geändert, ändert sich auch die Breite.
i Rechts, Unten
Abstand der rechten Kante des Objekts zum linken Seitenrand
und der unteren Kante des Objekts zum oberen Seitenrand.
Werden diese Werte geändert, ändert sich auch die Breite.
i Größe (horizontal, vertikal)
Breite und Höhe des Objekts.
Wird die Breite oder Höhe geändert, ändert sich auch die untere
bzw. rechte Kante.

Abgerundete Rechtecke

i Eckenrundung (horizontal, vertikal)


Sie haben die Möglichkeit, für die horizontale oder vertikale
Eckenrundung Werte einzugeben.

Bögen und Sektoren

i Start
Geben Sie den Anfangswinkel ein, oder wählen Sie einen aus
dem Einblendmenü.
Positive Winkel werden im Uhrzeigersinn, negative gegen den
Uhrzeigersinn von oben gemessen.

i Länge
Geben Sie die Bogenlänge ein, oder wählen Sie eine aus dem
Einblendmenü.
Positive Winkel werden im Uhrzeigersinn, negative gegen den
Uhrzeigersinn vom Anfangspunkt gemessen.

Transformation

i Skalierung (horizontal, vertikal)


Die Skalierung kann durch Eingeben eines neuen Werts bei der
horizontalen oder vertikalen Skalierung geändert werden.
Der Wert wird relativ zur ursprünglichen Objektgröße angege-
ben. Negative Werte spiegeln das Objekt und den Objektinhalt.
19.154: Kopieren (Befehl) 383

i Scherung (horizontal, vertikal)


Die Scherung kann durch die Eingabe neuer Werte bei der hori-
zontalen oder vertikalen Scherung geändert werden.
Der Wert wird als Tangens des Eckwinkels angegeben. Bei po-
sitiven Werten verschiebt sich die Oberkante horizontal nach
links bzw. links oben, bei negativen Werten nach rechts bzw.
rechts unten.

i Rotation
Die Rotation kann durch Eingabe eines neuen Werts geändert
werden.
Sie können auch einen der Werte im Einblendmenü wählen. Der
Wert wird in Grad von oben gemessen: positive Werte im Uhrzei-
gersinn, negative gegen den Uhrzeigersinn.
l Scherung und Rotation sind eng miteinander verknüpft.
Wenn Sie einen Wert für die vertikale Scherung eingeben
und P Anwenden oder P OK klicken, setzt RagTime
den vertikalen Scherungswert immer auf Null und berech-
net automatisch, welche horizontale Scherung bzw. Rota-
tion zur gleichen Transformationsmatrix führen würde.
P Standard
Setzt alle Werte auf Null zurück (siehe @ Transformation (Menü)
[S. 495]).

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte skalieren, scheren und rotieren [S. 59]
@ Information, Zeichnung (Befehl) [S. 375]
@ Zeichnungsobjekte positionieren [S. 54]
@ Größe von Zeichnungsobjekten ändern [S. 56]

19.154 KOPIEREN (BEFEHL)

Der Befehl Kopieren überträgt ein Duplikat der Auswahl in die Zwi-
schenablage.

Siehe auch
@ Ausschneiden (Befehl) [S. 276]
@ Einsetzen (Befehl) [S. 313]
384 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Teile einsetzen (Befehl) [S. 486]


@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Bearbeiten (Menü) [S. 282]

19.155 KREISDIAGRAMMTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Kreisdiagramm.
é Startwinkel für 1. Sektor
Der Startwinkel wird in Grad von oben gemessen. Wählen Sie einen
Wert aus dem Einblendmenü oder geben Sie einen in das Eingabe-
feld ein.
é Benutzte Reihe
Geben Sie die Nummer der Reihe ein, die Sie im Kreisdiagramm
benutzen möchten. Wählen Sie einen Wert aus dem Einblendmenü
oder geben Sie einen in das Eingabefeld ein.
i Sektorausrückungen
Mit Sektorausrückungen kann ein Sektor des Kreisdiagramms aus-
gerückt werden. Geben Sie einen Wert oder eine Formel für die
Ausrückung des ausgewählen Sektors ein. Weitere Informationen
über die Ausrückung von Sektoren finden Sie unter @ Kreisdiagramm
[S. 296].

19.156 KURVE GESCHLOSSEN (BEFEHL)

Dieser Befehl bestimmt, ob der letzte und der erste Stüzpunkt der
ausgewählten Polygone oder Bézierkurven mit einem Linienseg-
ment verbunden sind.
l Falls für eine Kurve die Linienposition außen oder innen benutzt
wird, kann es vorkommen, daß die Linie beim Öffnen oder Schließen
der Kurve auf die andere Seite springt (siehe @ Links und rechts bei
Achsen und Linien [S. 580]). Korrigieren Sie ggf. die Einstellungen im
Informationendialog (@ Linientafel, Information [S. 402]).

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]
19.157: Kurven bearbeiten (Befehl) 385

19.157 KURVEN BEARBEITEN (BEFEHL)

Dieser Befehl bestimmt, ob die Stützpunkte von Bézierkurven oder


Polygonen zum Bearbeiten verfügbar sind, also nicht die Griffe des
@ umschließenden Rechtecks, sondern die Griffe der Stütz- und Rich-
tungspunkte zum Manipulieren des Objekts erscheinen.
Sobald die Griffe erscheinen, können Sie die Kurve bzw. das Polygon
bearbeiten.
l Für eine ausgewählte Kurve können Sie den Bearbeitungszustand
auch mit R an- und abschalten.
l Kurven können auch durch Doppelklick zur Bearbeitung verfügbar
gemacht werden; dieses Verhalten können Sie allerdings abschalten
(siehe @ Zeichnungstafel, Grundeinstellungen [S. 517]).

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]

19.158 KURVENPUNKT-EINFÜGEN-WERKZEUG
Mit dem Kurvenpunkt-Einfügen-Werkzeug werden Stützpunkte beim Be-
arbeiten von Polygonen oder Bézierkurven eingefügt. Zum Wiedereinfü-
gen von Richtungspunkten an Bézierkurven-Stützpunkten klicken Sie den
Stützpunkt und ziehen Sie.

+ Einen Stützpunkt einfügen


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zum Plus (+) mit Rähmchen.
2 Bewegen Sie den Zeiger über die Stelle eines Polygon- oder Bézier-
kurvensegmentes, an der Sie einen Stützpunkt einfügen wollen.
Über geeigneten Stellen verschwindet das Rähmchen des Zei-
gers.
3 Zum Einfügen eines Punktes klicken Sie.

+ Einen Richtungspunkt am Bézierkurven-Stützpunkt einfügen


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zum Plus (+) mit Rähmchen.
2 Bewegen Sie den Zeiger über den Bézierkurven-Stützpunkt, an dem
Sie einen Richtungspunkt einfügen wollen.
386 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Über geeigneten Stellen verschwindet das Rähmchen des Zei-


gers.
3 Ziehen Sie den Richtungspunkt aus dem Stüzpunkt heraus.

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]

19.159 KURVENPUNKT-ENTFERNEN-WERKZEUG
Mit dem Kurvenpunkt-Entfernen-Werkzeug werden Stütz- oder Richtungs-
punkte beim Bearbeiten von Polygonen oder Bézierkurven gelöscht.

+ Einen Kurvenpunkt entfernen


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zum Minus (-) mit Rähmchen.
2 Bewegen Sie den Zeiger über den zu entfernenden Stütz- oder Rich-
tungspunkt.
Über geeigneten Stellen verschwindet das Rähmchen des Zei-
gers.
3 Zum Entfernen des Punktes klicken Sie.

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]

19.160 KURVENPUNKTKNICKWERKZEUG
Mit dem Kurvenpunktknickwerkzeug werden ”glatte“ Bézierkurven-
Stützpunkte beim Bearbeiten von Bézierkurven in ”geknickte“ gewan-
delt. Mit anderen Worten: Die Verbindung Richtungspunkt-Stützpunkt-
Richtungspunkt bildet eine Gerade oder einen Winkel.
19.161: Kurvenschneidewerkzeug 387

+ Eine Bézierkurve an einem glatten Stützpunkt knicken


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zur Bézierecke mit Rähmchen.
2 Bewegen Sie den Zeiger über einen der Richtungspunkte des zu wan-
delnden Stützpunktes.
Falls die Richtungspunkte nicht markiert sind, wählen Sie den Stütz-
punkt durch Klick aus.
Über geeigneten Stellen verschwindet das Rähmchen des Zei-
gers.
3 Ziehen Sie einen Richtungspunkt.
Der andere Stützpunkt bleibt unbewegt, und die Bézierkurve wird
geknickt.

+ Eine Bézierkurve an einem geknickten Stützpunkt glätten


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zur Bézierecke mit Rähmchen.
2 Bewegen Sie den Zeiger über einen der Richtungspunkte des zu wan-
delnden Stützpunktes.
Falls die Richtungspunkte nicht markiert sind, wählen Sie den Stütz-
punkt durch Klick aus.
Über geeigneten Stellen verschwindet das Rähmchen des Zei-
gers.
3 Ziehen Sie einen Richtungspunkt.
Der andere Stützpunkt wird so bewegt, daß er zusammen mit dem
Stützpunkt und dem gezogenen Richtungspunkt auf einer Geraden
liegt, und die Bézierkurve ist glatt.

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]

19.161 KURVENSCHNEIDEWERKZEUG
Mit dem Kurvenschneidewerkzeug werden Polygone oder Bézierkurven
an vorhandenen Stützpunkten oder entlang der Segmente aufgeschnit-
ten. Falls nötig, wird dazu die Kurve ausgewählt und zum Bearbeiten vor-
bereitet.
388 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

+ Eine Kurve durchschneiden


1 Klicken Sie den Werkzeugknopf.
Der Zeiger wird zum Messer.
2 Bewegen Sie den Zeiger über die Stelle, an der Sie die Kurve teilen
wollen.
Über geeigneten Stellen wird der Zeiger zum Messer mit einen
kleinen Kreis.
3 Zum Teilen der Kurve klicken Sie.
l Objekte mit installierten Komponenten können nicht zerschnit-
ten werden.

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Kurven bearbeiten (Befehl) [S. 385]
@ Bézierkurven-Werkzeug [S. 285]
@ Polygon-Werkzeug [S. 420]

19.162 LAGE (BEFEHL)


Der Befehl Lage steht im Rechenblattmenü, das bei aktivem Rechenblatt
verfügbar ist. Sie können damit in einer mehrlagigen Rechenblattkompo-
nente zwischen den @ Lagen [S. 96] wechseln.

19.163 LAGE ANHÄNGEN (BEFEHL)

Der Befehl Lage anhängen hängt eine Lage an das aktive Rechen-
blatt an und macht sie sichtbar.
Sie können die sichtbare Lage wechseln (siehe @ Lage (Befehl)
[S. 388]), und unterschiedliche Lagen in verschiedenen Containern dar-
stellen.

Siehe auch
@ Lagen [S. 96]
@ Rechenblattbefehle (Palette) [S. 537]
@ Rechenblatt (Menü) [S. 427]
19.164: Lage entfernen (Befehl) 389

19.164 LAGE ENTFERNEN (BEFEHL)

Der Befehl Lage entfernen löscht die sichtbare Lage des aktiven
Rechenblattes. Der Inhalt der Lage geht verloren.

Siehe auch
@ Lagen [S. 96]
@ Rechenblattbefehle (Palette) [S. 537]
@ Rechenblatt (Menü) [S. 427]

19.165 LAYOUT (MENÜ)


y Layout
c @ Information [S. 371]

c @ Doppelseitige Stammseite [S. 304]


c @ Linke Stammseite löschen [S. 407]
c @ Rechte Stammseite löschen [S. 431]

Siehe auch
@ Layouts und Stammlayouts [S. 63]

19.166 LAYOUTTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Layout.
Grundlinienraster
i Abstand von oberer Papierkante
Legen Sie den Abstand der ersten Linie des Rasters zur Papiero-
berkante fest.
i Abstand zwischen Grundlinien
Legen Sie den Abstand zwischen den Linien des Rasters fest.

i Nummer der ersten Seite


Die Nummer der ersten Seite in neuen Layoutkomponenten.

Siehe auch
@ Seiten numerieren [S. 68]
390 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.167 LAYOUTTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Layout.
Neue Layouts
n Beginnen mit einem Rechteck mit Text und Pipeline
Kreuzen Sie diese Feld an, wenn Sie ein Rechteck mit Text und
Pipeline in neuen Layouts erzeugt haben möchten. Sie können
dann in neuen Layouts sofort mit dem Tippen beginnen, und
die Pipeline bewirkt, daß, sobald nötig, automatisch Seiten an-
gehängt werden.
l Das Rechteck wird benannt („Phönix“), damit es beim Ab-
gleichen der Objekte auf den entstandenen Seiten identi-
fiziert werden kann.
l Falls ein neues Layout auf einem Stammlayout basiert,
wird dieser Rahmen nicht erzeugt.

Siehe auch
@ Automatische Seitenerzeugung [S. 66]
@ Pipelines und automatische Seitenerzeugung [S. 72]
@ Objekte abgleichen (Befehl) [S. 412]
@ Über Stammlayout [S. 65]

19.168 LINEAL- UND RASTEREINSTELLUNGEN (BEFEHL)


Dieser Befehl öffnet einen Dialog mit Einstellungen für Lineale und Raster
im aktiven Fenster.
? Aktives Fenster
Der Name des aktiven Fensters, für das die Einstellungen diese Dia-
loges gelten.

Horizontal/Vertikal
Sie können das horizontale und vertikale Lineal unabhängig vonein-
ander einstellen.
p Lineal
Das Lineal des aktiven Fensters. (Zur Bearbeitung von Linealen
siehe @ Lineale (Befehl) [S. 391]).
19.169: Lineale (Befehl) 391

n Lineal zeigen
Bestimmt, ob Lineale entlang der Kanten des aktiven Fensters
eingeblendet werden.
n Raster zeigen (nicht für Rechenblattfenster)
Bestimmt, ob ein durch die Lineale des aktiven Fensters defi-
niertes Raster eingeblendet wird.
n Titel mit Breitenskala (nur für Rechenblattfenster)
n Titel mit Höhenskala (nur für Rechenblattfenster)
Bestimmt, ob neben den Zeilen- oder Spaltenköpfen auch eine
durch das Lineal bestimmte Längenskala eingeblendet wird.
n Raster magnetisch
Bestimmt, ob die Ränder neuer Objekte in die dem Zeiger am
nächsten liegenden Rasterlinien und beim Ziehen vorhandener
Objekte in die ihnen nächstliegenden einrasten.
i Nullpunkt
Der Abstand zwischen linker oder oberer Seitenkante und dem
Ursprung des Lineals.

Siehe auch
@ Nullpunkt bei Linealen ändern [S. 552]

19.169 LINEALE (BEFEHL)


Lineale erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Auswählen des Fensters
oder Doppelklicken eines Lineals in einem Fenster öffnet einen Dialog,
in dem Sie Lineale erzeugen, bearbeiten und löschen können. Außerdem
können Sie Abstand und Häufigkeit von @ Rasterpunkten [S. 553] festle-
gen. Lineale erscheinen auch im Inventar.
Lineale und ihre Definition stehen in einer Zeile und werden durch
Klicken ausgewählt. Wenn Sie einen der Werte innerhalb einer Zeile kli-
cken, können Sie ihn bearbeiten. Einige Einstellungen können aus Ein-
blendmenüs gewählt werden.
P Neu
Erzeugt ein Element.
P Löschen
Löscht das ausgewählte Element.
392 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

i Lineal-Liste
Vorhandene Lineale erscheinen in einer @ hierarchischen Liste
[S. 554].
é Grobteilungsweite
Dieser Wert gibt den Abstand zwischen den großen, beschrifteten
Abstandsmarkierungen im Lineal an. Wählen Sie die Einheiten aus
dem Einblendmenü. Sie können Einheiten mit dem Befehl @ Einhei-
ten [S. 312] erzeugen und definieren.
i Feine Schritte pro Grobteilung
Dieser Wert gibt die Anzahl der kleinen, unbeschrifteten Abstands-
markierungen in der Grobteilung an. Wird die Anzahl erhöht, erhöht
sich auch die Zahl der Feinunterteilungen, die dann näher beieinan-
derliegen.
i Rasterpunkte pro Grobteilung
Dieser Wert gibt die Anzahl der Rasterpunkte pro Grobteilung an. Sie
können auch einen der Werte aus dem Einblendmenü wählen. Je grö-
ßer die Zahl, desto enger liegen die einzelnen Rasterpunkten beiein-
ander.
i Linie alle n Rasterpunkte
Dieser Wert gibt die Anzahl der Rasterpunkte zwischen Rasterlinien
an. Je kleiner die Zahl, desto kleiner der Abstand zwischen den Ras-
terlinien.

Siehe auch
@ Lineale [S. 551]
@ Lineale und Raster (Menü) [S. 392]
@ Über das Inventar [S. 29]

19.170 LINEALE UND RASTER (MENÜ)


Y Lineale und Raster
c @ Lineal- und Rastereinstellungen [S. 390]
Öffnet einen Dialog mit Einstellungen für Lineale und Raster,
auch unabhängig für das linke und obere Lineal.

+ Lineale sichtbar
Bestimmt, ob Lineale entlang der Kanten des aktiven Fensters
eingeblendet werden.
+ Raster sichtbar
19.171: Linguistik (Typographietafel, Information) 393

Bestimmt, ob das durch die Lineale des aktiven Fensters defi-


nierte Raster eingeblendet wird.
+ Raster magnetisch
Bestimmt, ob die Ränder neuer Objekte in die dem Zeiger am
nächsten liegenden Rasterlinien und beim Ziehen vorhandener
Objekte in die ihnen nächstliegenden einrasten. Das Raster des
aktiven Fensters wird durch die Lineale definiert.

Lineale
Die verfügbaren Lineale des aktiven Dokuments und des Pro-
gramms.

Siehe auch
@ Lineale [S. 551]
@ Raster [S. 553]

19.171 LINGUISTIK (TYPOGRAPHIETAFEL, INFORMATION)


Wenn eine Text–, Rechenblatt–, Infographik–, Zeichnungs– oder Knopf-
Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü gleichen Namens in der Menü-
leiste. Zum Öffnen des Informationendialogs benutzen Sie den Befehl In-
formation aus dem Menü, und dann wählen Sie die @ Tafel Linguistik.

p Schriftvorlage
Die Schriftvorlage, auf der alle hier verwendeten Schriftformate ba-
sieren.
p Sprache
Die Sprache, deren Regeln bei der Rechtschreibprüfung und Silben-
trennung angewendet werden.
n Automatische Silbentrennung
Bestimmt, ob der ausgewählte Text bei der Silbentrennung von
RagTime berücksichtigt wird, sowohl während des Tippens als auch
auf Befehl (@ Silben trennen (Befehl) [S. 465]).
i Kürzestes Wort
Die kürzeste Wortlänge, bei der ein Wort in der Auswahl getrennt
werden darf.
i Kürzeste Silbe
Die kürzeste Silbenlänge, bei der eine Silbe in der Auswahl getrennt
werden darf.
394 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

19.172 LINGUISTIKTAFEL, SCHRIFTVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
p Sprache
Die Sprache, deren Regeln bei der Rechtschreibprüfung und Silben-
trennung angewendet werden.
p Automatische Silbentrennung
Bestimmt, ob der ausgewählte Text bei der Silbentrennung von
RagTime berücksichtigt wird, sowohl während des Tippens als auch
auf Befehl (@ Silben trennen (Befehl) [S. 465]).
i Kürzeste Silbe
Die kürzeste Silbenlänge, bei der eine Silbe getrennt werden darf.
i Kürzestes Wort
Die kürzeste Wortlänge, bei der ein Wort getrennt werden darf.
P Automatische Vorlage erzeugen
Automatische Schriftvorlagen werden benutzt, wenn Sie Text eine
bestimmte Sprache zuordnen; sie können nicht direkt angewendet
werden. Sie sind immer einer normalen Schriftvorlage untergeord-
net, und ihr Name kann nicht geändert werden.
Automatische Schriftvorlagen sind besonders nützlich wenn Sie z. B.
japanischen und englischen Text in einem Dokument haben und mit
jeweils unterschiedlichen Zeichensätzen darstellen wollen.
Beim Erzeugen einer automatischen Schriftvorlage können Sie in ei-
nem Dialog bestimmen, für welche Sprache sie gelten soll, und ob
schon existierender Text mit dieser Spracheinstellung auf die neue
Vorlage umgesetzt werden soll.

19.173 LINIENFORMATE (BEFEHL)


Der Befehl Linienformate öffnet einen auf die passenden Tafeln redu-
zierten Informationendialog.

Tafeln
19.174: Linienreihentafel, Infographikinformation 395

@ Linien [S. 402]


Linienvorlage, Stärke, Enden, Ecken, Gehrungsgrenzen, Striche-
lung, Linienfüllung

P Anwenden
Wendet alle Einstellungen dieses Dialoges auf die Auswahl an, ohne
den Dialog zu schließen. Beachten Sie, daß späteres Abbrechen nur
noch die nach Anwenden gemachten Änderungen verwirft.
P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

19.174 LINIENREIHENTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Linienreihen.
Linien
n Linien der Reihe zeichnen
Wählen Sie diese Einstellung, wenn RagTime zwischen den Da-
tenpunkten einer Reihe Linien zeichnen soll.

Symbole
p Symbol
Symbole dienen zur Markierung der Position eines Datenpunkts
in einer Infographik. Das aktuelle Symbol wird angezeigt. Ankli-
cken öffnet ein Menü, aus dem Sie ein Symbol wählen können.
p Symboldarstellung parallel zur…
Für die Anzeige einer dreidimensionalen Infographik oder einer
zweidimensionalen Infographik mit Perspektive können Sie die
Ebene wählen, auf der Symbole gezeichnet werden.
396 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Streifen
Streifen sind ein Reihentyp, der aus dem Untermenü des Befehls
@ Reihentyp [S. 440] gewählt werden muß, bevor die hier gewählten
Einstellungen wirksam werden können. Streifen verhalten sich weit-
gehend wie Linien, haben aber Höhe und Breite.
n Streifenbreite gleich dick
Die Dicke jedes Streifens kann gleich breit oder entsprechend
seiner Steigung variabel sein.
i Streifendicke relativ zur Kategorienbreite
Geben Sie einen Wert für die Streifendicke relativ zur Breite ein.

Min-Max-Darstellung
Legen Sie fest, wie die Spanne zwischen Minimum und Maximum
einer Min-Max-Reihe dargestellt werden sollen: als Linien oder als
Linien mit ein- oder beidseitigen Markierungen.

Kerzendarstellung
Legen Sie fest, wie die Spanne zwischen Minimum und Maximum
und die Marken einer Kerzenreihe dargestellt werden sollen: als Li-
nien, als Linien mit ein- oder beidseitigen Markierungen, als hohle
oder gefüllte Kerzen oder als Kerzen, deren Füllung vom Vorzeichen
der Werte abhängt.

Siehe auch
@ Reihentyp (Befehl) [S. 440]

19.175 LINIENSTÄRKE (BEFEHL)


Der Befehl Linienstärke steht im Formatmenü und definiert die Stärke
der Linien und Ränder von Objekten und Containern.

+ Linienstärke für den Rand ändern


1 @ Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus [S. 52].
An den ausgewählten Objekten und Containern erscheinen „Griffe“.
2 Wählen Sie Linienstärke.
Es erscheint ein Untermenü.
19.176: Linientafel, Dokumenteinstellungen 397

3 Wählen Sie die Linienstärke aus dem Untermenü aus. Andere öffnet
ein Fenster, in dem Sie eine Linienstärke angeben können, die nicht
in der Liste enthalten ist.

Siehe auch
@ Linien und Ränder bearbeiten [S. 141]
@ Standardwerte einstellen [S. 154]

19.176 LINIENTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Linien.
p Linienvorlage
Wählen Sie eine Linienvorlage zur Festlegung der Füllung, Striche-
lung, Stärke usw.
l Diese Einstellungsmöglichkeit betrifft alle Zeichnungsobjekte,
außer Containern in Layouts.

Stärke
é Linienstärke
Geben Sie hier die Linienstärke ein.

Strichelung
p Strichelung
Wählen Sie eine Strichelung oder Andere, wenn Sie die @ Stri-
chelung bearbeiten [S. 477] wollen.

Position

X Links/außen

X Zentriert
X Rechts/innen
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob Linien in Bezug zu
ihren numerischen Koordinaten links/außen, zentriert oder
rechts/innen gezeichnet werden sollen. Details finden Sie un-
ter @ links/rechts [S. 580].
398 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Enden, Ecken, Gehrungsgrenze

X Abgeflacht
X Abgerundet
X Verlängert
Bestimmen Sie mit Knöpfen, ob Linienenden in Bezug zu den
Koordinaten ihrer Endpunkte abgeflacht, abgerundet oder ver-
längert gezeichnet werden sollen.

X Gehrungsecken
X Abgerundete Ecken
X Abgeflachte Ecken
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob die Polygonecken als Geh-
rungsecken, abgerundet oder abgeflacht gezeichnet werden
sollen.
i Gehrungsgrenze
Treffen zwei dicke Segmente eines Polygons in spitzem Winkel
aufeinander, können die Spitzen manchmal unnötig lang wer-
den. Zur Längenbegrenzung solcher Spitzen können Sie einen
Wert in Prozent der Linienstärke angeben.
l Diese Einstellung wird nur für Gehrungsecken benutzt.

Linienfüllung
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basie-
ren.
n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird
sie nur am Bildschirm gezeigt.

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die
erste oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf
beeinflussen sollen.
19.176: Linientafel, Dokumenteinstellungen 399

l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden


diese Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Mus-
termenü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn
Sie ein @ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

p Container im Layout erhalten


Container sind Zeichnungsobjekte, in denen Sie Komponenten in-
stallieren können. Den Linienstil für den Containerrand in Layouts
wählen Sie aus dem Einblendmenü aus.

Siehe auch
@ Linien und Ränder bearbeiten [S. 141]
400 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

19.177 LINIENTAFEL, INFOGRAPHIKINFORMATION


Wenn eine Infographik-Komponente aktiv ist, erscheint ein Menü glei-
chen Namens in der Menüleiste. Zum Öffnen des Informationendialogs
benutzen Sie den Befehl Information aus dem Menü, und dann wählen
Sie die @ Tafel Linien.
p Rand/Extra
Einige Graphikteile können eine oder zwei Linien haben. Wenn solch
ein Teil ausgewählt ist, wählen Sie die Linie, die Sie ändern möchten.
Wenn zwei Linien verfügbar sind, wird mit Rand die Hauptlinie und
mit Extra die jeweils andere Linie ausgewählt. Beispiel: Eine Balken-
reihe besteht aus zwei Linien. In diesem Fall bezieht sich Rand auf
die Linien um jeden Balken, Extra auf die @ Linienprojektion [S. 437].
p Linienvorlage
Wählen Sie eine Linienvorlage zur Festlegung der Füllung, Striche-
lung, Stärke usw.

Stärke
é Linienstärke
Geben Sie hier die Linienstärke ein.

Strichelung
p Strichelung
Wählen Sie eine Strichelung oder Andere, wenn Sie die @ Stri-
chelung bearbeiten [S. 477] wollen.

Position

X Links/außen

X Zentriert
X Rechts/innen
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob Linien in Bezug zu
ihren numerischen Koordinaten links/außen, zentriert oder
rechts/innen gezeichnet werden sollen. Details finden Sie un-
ter @ links/rechts [S. 580].
19.177: Linientafel, Infographikinformation 401

Enden, Ecken, Gehrungsgrenze

X Abgeflacht
X Abgerundet
X Verlängert
Bestimmen Sie mit Knöpfen, ob Linienenden in Bezug zu den
Koordinaten ihrer Endpunkte abgeflacht, abgerundet oder ver-
längert gezeichnet werden sollen.

X Gehrungsecken
X Abgerundete Ecken
X Abgeflachte Ecken
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob die Polygonecken als Geh-
rungsecken, abgerundet oder abgeflacht gezeichnet werden
sollen.
i Gehrungsgrenze
Treffen zwei dicke Segmente eines Polygons in spitzem Winkel
aufeinander, können die Spitzen manchmal unnötig lang wer-
den. Zur Längenbegrenzung solcher Spitzen können Sie einen
Wert in Prozent der Linienstärke angeben.
l Diese Einstellung wird nur für Gehrungsecken benutzt.

Linienfüllung
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basie-
ren.
n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird
sie nur am Bildschirm gezeigt.

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die
erste oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf
beeinflussen sollen.
402 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden


diese Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Mus-
termenü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn
Sie ein @ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

19.178 LINIENTAFEL, INFORMATION


Wenn Sie diese Tafel ansehen möchten, wählen Sie ein Objekt aus, be-
nutzen Sie den Befehl Information und wählen Sie die Tafel Linien. Die
aktuellen Einstellungen der Auswahl werden angezeigt.
19.178: Linientafel, Information 403

p Linienvorlage
Wählen Sie eine Linienvorlage zur Festlegung der Füllung, Striche-
lung, Stärke usw.

Stärke
é Linienstärke
Geben Sie hier die Linienstärke ein.

Strichelung
p Strichelung
Wählen Sie eine Strichelung oder Andere, wenn Sie die @ Stri-
chelung bearbeiten [S. 477] wollen.

Position

X Links/außen

X Zentriert
X Rechts/innen
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob Linien in Bezug zu
ihren numerischen Koordinaten links/außen, zentriert oder
rechts/innen gezeichnet werden sollen. Details finden Sie un-
ter @ links/rechts [S. 580].

Enden, Ecken, Gehrungsgrenze

X Abgeflacht
X Abgerundet
X Verlängert
Bestimmen Sie mit Knöpfen, ob Linienenden in Bezug zu den
Koordinaten ihrer Endpunkte abgeflacht, abgerundet oder ver-
längert gezeichnet werden sollen.

X Gehrungsecken
X Abgerundete Ecken
404 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

X Abgeflachte Ecken
Bestimmen Sie mit den Knöpfen, ob die Polygonecken als Geh-
rungsecken, abgerundet oder abgeflacht gezeichnet werden
sollen.
i Gehrungsgrenze
Treffen zwei dicke Segmente eines Polygons in spitzem Winkel
aufeinander, können die Spitzen manchmal unnötig lang wer-
den. Zur Längenbegrenzung solcher Spitzen können Sie einen
Wert in Prozent der Linienstärke angeben.
l Diese Einstellung wird nur für Gehrungsecken benutzt.

Linienfüllung
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basie-
ren.
n Druckend
Bestimmt, ob die Füllung der Auswahl gedruckt wird, sonst wird
sie nur am Bildschirm gezeigt.

X Erste Farbe

X Zweite Farbe
Bestimmen Sie, ob die Einstellungen in diesem Abschnitt die
erste oder zweite Farbe einer Füllung mit Muster oder Verlauf
beeinflussen sollen.
l Für einfache Füllungen ohne Muster oder Verlauf werden
diese Schalter nicht gezeigt.
l Erste und zweite Farbe sollten immer im selben Farbmodell
(RGB, CMYK, Lab, siehe @ Andere Farbe einstellen (Befehl)
[S. 258]) angegeben werden.
p Farbe
Die aktuelle Farbe wird gezeigt. Klicken öffnet das @ Farbmenü
[S. 318]. Wählen Sie eine Farbe bzw. Transparent, oder Ande-
re, wenn Sie die Farbe bearbeiten möchten.
é Deckkraft
Die Deckraft der Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.
19.179: Linienvorlage (Befehl) 405

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


é Dichte
Die Dichte für die Farbe der Auswahl. Geben Sie einen Prozent-
satz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.

Bei tieferen Werten ist die Farbe blasser.

Bei höheren Werten ist die Farbe kräftiger.


p Muster
Das Kästchen zeigt das aktuelle Muster. Klicken öffnet das Mus-
termenü. Wählen Sie ein Muster bzw. Keins oder Andere, wenn
Sie ein @ Muster bearbeiten [S. 259] möchten.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

Siehe auch
@ Linien und Ränder bearbeiten [S. 141]

19.179 LINIENVORLAGE (BEFEHL)


Der Befehl Linienvorlage steht im Formatmenü und öffnet ein Unterme-
nü, das die Linienvorlagen enthält, die gegenwärtig im Inventar verfügbar
sind.

+ Linienvorlagen benutzen
1 @ Wählen Sie ein oder mehrere Objekte aus [S. 52].
An den ausgewählten Objekten erscheinen Griffe.
2 Wählen Sie Linienvorlage.
Es erscheint ein Untermenü.
3 Wählen Sie eine Vorlage aus dem Untermenü aus.
l Sie können Linienvorlagen erzeugen oder ändern. Dazu benut-
zen Sie das @ Linienvorlagen-Fenster [S. 406].
406 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Linienvorlagen benutzen [S. 161]
@ Standardwerte einstellen [S. 154]
@ Linien und Ränder bearbeiten [S. 141]

19.180 LINIENVORLAGEN (BEFEHL)


Der Befehl Linienvorlagen erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Hier
können Sie @ Linienvorlagen [S. 159] erzeugen und bearbeiten. Linienvor-
lagen erscheinen auch im Untermenü des Befehls @ Linienvorlage [S. 405]
und können von dort aus benutzt werden.
l Die Fenster zur Bearbeitung von Hilfsmitteln können Sie durch Dop-
pelklick auf die Hilfsmittelgruppe im Inventar öffnen. Wenn Sie ein
Hilfsmittel im Inventar doppelklicken, so wird das Bearbeitungsfens-
ter geöffnet und das geklickte Hilfsmittel ausgewählt.
Linienvorlagen werden in @ hierarchischen Listen [S. 554] angezeigt.
siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
P Neu
Erzeugt eine Vorlage.
P Neu wie Auswahl
Erzeugt eine Vorlage unter Verwendung der Einstellungen der aktu-
ellen Auswahl im Dokument.
P Mit Auswahl überschreiben
Überschreibt die Einstellungen der ausgewählten Vorlage mit denen
der aktuellen Auswahl im Dokument.
P Löschen
Löscht die ausgewählte Vorlage.
é Stärke
Geben Sie hier die Linienstärke ein.
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basieren.
p Position
Wählen Sie im Menü, ob Linien in Bezug zu ihren numerischen Koor-
dinaten links/außen, zentriert oder rechts/innen gezeichnet werden
sollen (siehe @ Links und rechts bei Achsen und Linien [S. 580]).
p Enden
Wählen Sie im Menü, ob Linienenden in Bezug zu den Koordinaten
ihrer Endpunkte abgeflacht, abgerundet oder verlängert gezeichnet
werden sollen.
19.181: Linke Stammseite löschen (Befehl) 407

Ecken
p Ecken
Wählen Sie im Menü, ob Polygonecken als Gehrungsecken, ab-
gerundet oder abgeflacht gezeichnet werden sollen.
i Gehrungsgrenze
Treffen zwei dicke Segmente eines Polygons in spitzem Winkel
aufeinander, können die Spitzen manchmal unnötig lang wer-
den. Zur Längenbegrenzung solcher Spitzen können Sie einen
Wert in Prozent der Linienstärke angeben.
l Diese Einstellung wird nur für Gehrungsecken benutzt.

Strichelung
p Strichelung
Wählen Sie eine Strichelung oder Andere, wenn Sie die @ Stri-
chelung bearbeiten [S. 477] wollen.

Beispiel
Hier wird die Auswirkung der Einstellungen am Beispiel illustriert.

Siehe auch
@ Über Vorlagen [S. 158]
@ Linienvorlagen benutzen [S. 161]
@ Linien und Ränder bearbeiten [S. 141]

19.181 LINKE STAMMSEITE LÖSCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Linke Stammseite löschen erscheint im Layoutmenü und ist
verfügbar, wenn eine doppelseitige Stammseite in einer Stammlayout-
komponente ausgewählt ist.

+ Linken Teil einer doppelseitigen Stammseite löschen


1 Wählen Sie eine doppelseitige Stammseite aus.
2 Wählen Sie Linke Stammseite löschen
Der linke Teil der doppelseitige Stammseite wird gelöscht, und die
Stammseite ist nicht mehr doppelseitig.
408 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Doppelseitiges Layout [S. 69]
@ Rechte Stammseite löschen (Befehl) [S. 431]

19.182 LÖSCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Löschen erscheint im Bearbeiten-Menü und löscht die Aus-
wahl.
Im Rechenblatt werden die Werte und Formeln der ausgewählten Zel-
len gelöscht, die Zellen und deren Formate jedoch bleiben erhalten. Im
Rechenblattmenü finden Sie Befehle zum Entfernen von Zellen, Zeilen,
Spalten oder Lagen aus einem Rechenblatt.

Siehe auch
@ Zellen, Zeilen, Spalten oder Lagen einfügen und entfernen [S. 95]
@ Ton leeren (Befehl) [S. 495]

19.183 LUPE (WERKZEUG)


Mit dem Lupenwerkzeug können Sie die Bildschirmdarstellung vergrö-
ßern und verkleinern.
l Zur dauerhaften Korrektur des Darstellungsmaßstabs an Ihrem Ar-
beitsplatz können Sie in den Grundeinstellungen Ihren Bildschirm
eichen (siehe @ Auflösungstafel, Grundeinstellungen [S. 269]).

+ Die Darstellung vergrößern


1 Klicken Sie den Knopf Lupenwerkzeug.
Der Zeiger wird zur Lupe mit einem Plus.
2 • Klicken Sie an die Stelle, die im Zentrum der vergrößerten Dar-
stellung liegen soll.
Der Darstellungsmaßstab wird auf den nächsthöheren Wert ei-
ner Liste praktischer Maßstäbe gesetzt.
• Umfahren Sie den Bereich, den Sie vergrößert dargestellt haben
wollen.
Beim Umfahren paßt RagTime die Proportion des Umfahrungs-
rechtecks denen des Fensters an.
Der Darstellungsmaßstab wird so gesetzt, dass der umfahrene
Bereich gerade noch in das Fenster passt.
l Zum Verkleinern halten Sie
19.184: Mit verknüpfter Datei abgleichen (Befehl) 409

Z die Taste ctrl gedrückt.

z die Taste o gedrückt.


Der Zeiger wird zur Lupe mit einem Minus.
$ Der maximale Darstellungsmaßstab und die Größe einer offenen
Zeichnung begrenzen sich gegenseitig. Eine Zeichnung mit einer
großen Fläche, die in einem eigenen Fenster angezeigt wird, kann
nicht so stark vergrößert werden wie eine kleinere Zeichnung; eben-
so kann die Fläche einer auf 200 % skalierten Zeichnung nicht mehr
soviel größer gemacht werden wie die einer Zeichnung von 100 %.

Siehe auch
@ Darstellungsmaßstab (Menü) [S. 293]
@ Formatierung (Palette) [S. 527]

19.184 MIT VERKNÜPFTER DATEI ABGLEICHEN (BEFEHL)


Der Befehl Mit verknüpfter Datei abgleichen erscheint im Bildverzeich-
nis und im Bildmenü und ist verfügbar, wenn ein Bild ausgewählt ist, das
mit seiner Ursprungsdatei verknüpft ist. Er prüft, ob der Inhalt der Bild-
komponente noch dem der Datei entspricht, und aktualisiert gegebenen-
falls die Komponente.
l Für diesen Befehl muß die Ursprungsdatei des Bildes zur Verfügung
stehen.

Siehe auch
@ Datenaustausch, Bilder [S. 211]
@ Über verknüpfte Importe [S. 207]

19.185 MUSTER (BEFEHL)


Der Befehl Muster steht im Formatmenü und öffnet ein Untermenü, das
die Standardmuster enthält sowie die Wahlmöglichkeiten Anderes und
Keins.
Wenn ein ausgewähltes Element ein @ Muster [S. 140] annehmen
kann, wird dieses durch den Befehl beeinflußt.
Sie können das Menü auch @ abreißen, um eine Palette zu erzeugen.
p Element
Ist die Palette abgerissen, wird ein Einblendmenü sichtbar. Sie kön-
nen dann ein Element des ausgewählten Objektes wählen, dessen
Muster geändert werden soll.
410 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Aktuelles Muster
Anderes steht als Name im Untermenü und wird in der abgerissenen
Palette durch einen Knopf ersetzt, der die aktuelle Auswahl zeigt.
Durch Klicken öffnen Sie das @ Muster-Fenster [S. 259].
Keins
Keins erscheint als Name im Untermenü und als Knopf in der abge-
rissenen Palette. Hiermit wird das Muster aus der Füllung entfernt.
Ist die Palette abgerissen, können Sie ein Muster auf Objekte ziehen.

Siehe auch
@ Standardwerte einstellen [S. 154]
@ Füllvorlagen benutzen [S. 160]

19.186 NACHBARBUCHSTABEN TAUSCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Nachbarbuchstaben tauschen erscheint im Bearbeiten-
Menü und ist verfügbar, wenn sich die Einfügemarke in Text befindet.
Wird er benutzt, werden die beiden Buchstaben rechts und links der Ein-
fügemarke getauscht.
Befindet sich rechts von der Einfügemarke eine Leerstelle oder er-
scheint die Einfügemarke am Ende der Komponente, werden die beiden
Zeichen links von ihr getauscht.
Sie können diesen Befehl für genau zwei ausgewählte Buchstaben
benutzen.

19.187 NAMEN (BEFEHL)


Namen erscheint im Untermenü Hilfsmittel. Sie können hier einen Text
oder eine Rechenblattauswahl benennen und die Namen als Referenzen
in Formeln verwenden: Mit Doppelklicken wählen Sie die gewünschte Re-
ferenz aus. Falls die Komponente, in der die Referenz enthalten ist, nicht
geöffnet ist, wird sie von RagTime geöffnet. Sie können Namen auch in
AppleScript benutzen.
Mit Doppelklicken eines Namens wird die entsprechende Auswahl
gewählt. Falls erforderlich, wird dabei die entsprechende Komponente
geöffnet.
l Sie können Namen für Zeichnungsobjekte in der @ Objekttafel
[S. 414] des Informationendialogs vergeben.
P Neu
Erzeugt ein Element.
19.188: Neue Komponente (Befehl) 411

P Löschen
Löscht das ausgewählte Element.
Der Knopf Neu ist nur verfügbar, wenn Text oder Zellen ausgewählt sind.
p Zeigen
Die Einstellung Zeigen legt fest, wie Einträge aufgelistet werden. Be-
nutzen Sie Nach Komponente, wenn Sie die Namen der Komponen-
ten sehen möchten, in denen die Auswahl vorkommt.

+ Benennen einer Auswahl


1 Siehe @ Referenznamen für Elemente vergeben [S. 203].

19.188 NEUE KOMPONENTE (BEFEHL)


Der Befehl Neue Komponente erscheint im Fenstermenü. Wenn Sie mit
diesem Befehl eine neue Komponente erzeugen, öffnet RagTime ein neu-
es Fenster und fügt die Komponente ins @ Inventar [S. 29] ein.

+ Neue Komponente erzeugen


1 Wählen Sie Neue Komponente.
Es erscheint ein Untermenü.
2 Wählen Sie die gewünschte Komponentenart aus dem Untermenü.
Es erscheint ein Fenster, in dem Sie die neue Komponente bearbei-
ten können.
l Für einige Komponenten (z. B. Töne oder Knöpfe) kann kein ei-
genes Fenster geöffnet werden.

Siehe auch
@ Komponenten erzeugen [S. 24]
@ Komponenten löschen [S. 28]

19.189 NEUES DOKUMENT (DIE FOYER-STANDARDAKTION, BEFEHL)

In der Werkseinstellung erzeugt dieser Befehl ein neues Dokument


mit einer Layoutkomponente. Da Sie die Funktion dieses Befehls
ändern können, ist die richtigere Beschreibung: Der Befehl führt die im
Foyer festgelegte Standardaktion aus.
Die Foyer-Standardaktion kann neue Dokumente mit einer einstell-
baren Komponente erzeugen, von einem einstellbaren Formularblock ab-
reißen oder auch ein bestimmtes Dokument öffnen. Abhängig von Ihrer
@ Einstellung [S. 337] wechselt die Bezeichnung dieses Befehls, die im
Menü @ Datei/Ablage [S. 294] und im @ Foyer [S. 335] angezeigt wird.
412 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Dokumente erzeugen [S. 37]
@ Über Komponenten [S. 24]
@ Foyer (Befehl) [S. 335]
@ Grundeinstellungen (Befehl) [S. 353]
@ Grundbefehle (Palette) [S. 535]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.190 OBJEKTART (BEFEHL)


Der Befehl Objektart erscheint im Zeichnungsmenü. Sie können mit ihm
ein ausgewähltes Zeichnungsobjekt oder mehrere ausgewählte Zeich-
nungsobjekte in andere Objektarten umwandeln.
Objekte mit Inhalt können nicht in Linien umgewandelt werden. Sie
können sie mit dem Befehl @ Inhaltsart [S. 377] auf Kein Inhalt setzen.

19.191 OBJEKTE ABGLEICHEN (BEFEHL)


Der Befehl Objekte abgleichen erscheint im Zeichnungsmenü. Sie kön-
nen mit ihm die Eigenschaften oder auch die Existenz eines ausge-
wählten Zeichnungsobjektes auf andere Seiten desselben Layouts oder
Stammlayouts verteilen.

+ Objekte abgleichen
1 @ Wählen Sie ein Objekt aus [S. 52].
2 Wählen Sie Objekte abgleichen.
Es erscheint ein Dialog, in dem Sie weitere Angaben zum Objektab-
gleich machen können.

Objektauswahl
Hier bestimmen Sie, wie äquivalente Objekte auf den verschiedenen
Seiten identifiziert werden sollen. Kreuzen Sie mindestens ein Krite-
rium an. Die Angaben für das ausgewählte Objekt werden zu Ihrer
Information gezeigt.
n Name
Die Objektnamen müssen übereinstimmen. Dies ist das si-
cherste Kriterium und wird daher empfohlen.
l Sollte das ausgewählte Objekt unbenannt sein, erscheint
ein Eingabefeld, und Sie müssen einen Namen eingeben.
19.191: Objekte abgleichen (Befehl) 413

n Position
Die Positionen der Objekte müssen übereinstimmen.
n Objektart
Die @ Objektart [S. 412] muß übereinstimmen.
n Inhaltsart
Die @ Inhaltsart [S. 377] der Objekte muß übereinstimmen.
n Installierte Komponente
Es muß dieselbe Komponente in den Objekten installiert sein.

Seitenauswahl
Bestimmen Sie hier, auf welchen Seiten Objekte abgeglichen wer-
den sollen.
X Alle
Objekte sollen auf allen Seiten abgeglichen werden.
X Von/Bis
i Erste Seite
i Letzte Seite
Objekte sollen nur auf einigen Seiten abgeglichen werden. Ge-
ben Sie die Nummern der ersten und letzten Seite in die ent-
sprechenden Felder ein. Für eine bestimmte Seite tragen Sie
deren Nummer in beiden Feldern ein.
n Ohne linke Seiten
n Ohne rechte Seiten
Kreuzen Sie das entsprechende Feld an, wenn Sie auf linken
oder rechten Seiten doppelseitiger Layouts keinen Abgleich
wünschen. Bei Stammlayouts mit gemischt ein- und doppelsei-
tigen Seiten kann es auch sinnvoll sein, beide Felder anzukreu-
zen.

Abgleich
Hier bestimmen Sie, was mit äquivalenten Objekten geschehen soll.
n Objekteigenschaften
Objekteigenschaften wie z. B. Füllung, Linienstil, Größe und Po-
sition sollen angeglichen werden.
n Gegebenenfalls neue Objekte erzeugen
Auf Seiten, auf denen kein äquivalentes Objekt gefunden wird,
soll ein entsprechendes Objekt erzeugt werden.
414 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

p Inhalt
Wählen Sie, was mit dem Inhalt äquivalenter Objekte gesche-
hen soll. Sie können den Inhalt Nicht ändern, Dieselbe Kom-
ponente installieren oder ein Duplikat der Komponente in-
stallieren.

19.192 OBJEKTTAFEL, ZEICHNUNGSINFORMATION


Zur Ansicht dieser Tafel wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus, benutzen
den Befehl Information aus dem Zeichnungsmenü, und wählen dann
die @ Tafel Objekt.
19.192: Objekttafel, Zeichnungsinformation 415

Objekte
i Name
Sie können dem ausgewählten Objekt bzw. der ausgewähl-
ten Gruppe einen Namen geben, der z. B. in @ AppleScripten
[S. 203] benutzt werden kann.
? Art
Die Art des Objekts wird angezeigt und kann mit dem Befehl
@ Objektart [S. 412] geändert werden.
n Fixiert
Ist Fixiert eingeschaltet, kann das Objekt mit der Maus nicht
geändert werden (siehe @ Elemente fixieren [S. 46]).
n Geschützt
Mit dieser Einstellung können Sie das Objekt schützen, wenn
@ Schutz [S. 45] aktiv ist.
n Pfeilspitze am Anfang
n Pfeilspitze am Ende
Wenn Sie @ Linien am Anfang und/oder Ende mit Pfeilspitzen
versehen möchten, kreuzen Sie die gewünschte Einstellung an.
n Objekt wird gedruckt
Bestimmt, ob die ausgewählten Objekte gedruckt werden.
n Tategaki
Bestimmt, ob der Text in graphischem Text nach fernöstlichen
(japanisch, koreanisch, chinesisch) Regeln fließt, also von oben
nach unten, dann von rechts nach links anstatt von links nach
rechts, dann von oben nach unten wie z. B. lateinischer Text.
Buchstaben folgen einer unter dem anderen, fernöstliche in ih-
rer üblichen Orientierung, eingesprengte Buchstaben aus ande-
ren Schriftsystemen (lateinisch, griechisch, kyrillisch usw.) um
90° im Uhrzeigersinn gedreht.
é Deckkraft
Die Deckraft des ausgewählten Objekts. Geben Sie einen Pro-
zentsatz ein oder benutzen Sie den Schieberegler.
l Die Deckraft des Objekts wirkt auf das gesamte Objekt, al-
so gegebenenfalls auch auf installierte Komponenten.

Bei tieferen Werten scheint mehr vom Hintergrund durch.

Bei höheren Werten scheint weniger vom Hintergrund durch.


416 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

n Text umfließt Objekt


Bestimmt, ob Text in Containern hinter den ausgewählten Ob-
jekten diese Objekte umfließt.
i Horizontaler Textumflußabstand
Die Breite des Bereichs den das Objekt umfließender Text auf
der linken oder rechten Seite frei lassen muß.
i Vertikaler Textumflußabstand
Die Höhe des Bereichs, den das Objekt umfließender Text auf
der oberen oder unteren Seite frei lassen muß.

Inhalt
p Art
Anzeige der Inhaltsart, wenn vorhanden. Sie können sie im Ein-
blendmenü ändern.
i Abstand zum Container (horizontal, vertikal)
Bestimmt den horizontalen und vertikalen Abstand zwischen
Containerrand und Inhalt. Die Abstände können unabhängig
von den Texträndern festgelegt werden.
p Abhängigkeit
Nur in Stammlayouts verfügbar. Sie können angeben, ob das
ausgewählte Objekt in abhängigen Layouts dieselbe Kompo-
nente wie das Stammlayout-Objekt, ein Duplikat dieser Kom-
ponente oder gar keine Komponente enthalten soll.

Siehe auch
@ Information, Zeichnung (Befehl) [S. 375]

19.193 ORDNERTAFEL XYZ, FOYERINFORMATION


In dieser Tafel finden Sie Einstellungen für eine Ordnertafel des Foyers.

i Tafelname
Der Name der Tafel. Beim Erzeugen einer Tafel wird hier zunächst der
Name des dargestellten Ordners eingetragen.
? Ordnerpfad
Der Pfad des Ordners, dessen Inhalt in der Tafel zugängig gemacht
wird.
19.194: Oval-Werkzeug 417

P Wechseln
Öffnet den üblichen Dateiauswahldialog Ihres Betriebssystems, in
dem Sie einen Ordner für die Ordnertafel bestimmen können.

Siehe auch
@ Ordnertafeln im Foyer [S. 35]
@ Information, Foyer (Befehl) [S. 366]

19.194 OVAL-WERKZEUG
Wird ein Oval oder Kreis ausgewählt, erscheint ein @ umschließendes
Rechteck mit Griffen an den Seiten und Ecken.

+ Ein Oval zeichnen


1 Klicken Sie den Knopf Oval- Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo eine Ecke des um-
schließenden Rechtecks gezeichnet werden soll.
3 Ziehen Sie das Fadenkreuz zur diagonal gegenüberliegenden Ecke.
Es erscheint ein Oval, das den Bewegungen des Fadenkreuzes folgt.
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Das Oval ist ausgewählt.

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

19.195 PAPIERFORMAT (BEFEHL)


Der Befehl Papierformat öffnet einen Dialog zum Bearbeiten der Seiten-
größen, Papierformate und Druckereinstellungen für die aktive Kompo-
nente.
Die möglichen Einstellungen richten sich nach den Gegebenheiten
der RagTime 6.5-Komponente, des Betriebssystems und des Druckers.
418 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Weitere Informationen finden Sie auch in den Betriebsanleitungen Ihres


Systems und Ihres Druckers.

Z Es wird ein Dialog mit mehreren Tafeln geöffnet.

Tafeln
@ Seiten- und Papiermaße [S. 449]
Nur für Layout- oder Stammlayoutkomponenten
@ Seitenformat [S. 452]
Nicht für Layout- oder Stammlayoutkomponenten
@ Drucker [S. 307]
Für alle Komponentenarten
@ Layout [S. 248]
Nur für Layout- oder Stammlayoutkomponenten

P Abbrechen
Verwirft die Änderungen, die Sie in diesem Dialog gemacht haben,
und schließt den Dialog.
P OK
Bestätigt alle Einstellungen in diesem Dialog und schließt den Dia-
log.

z Es wird der Standarddialog Ihres Druckers geöffnet. RagTime 6.5 fügt


diesem Dialog Einstellungen in einer Extratafel oder am unteren
Rand hinzu.

Layout- oder Stammlayoutkomponenten


n Seitengröße wie Papiergröße
Bestimmt, ob Papiergröße des Druckers und Seitengröße des Lay-
outs übereinstimmen.
P Seitengröße
Öffnet einen Dialog mit Einstellungen über Seitengrößen, Blattan-
ordnungen, Schneidemarken, Blattüberlappungen usw. (siehe @ Sei-
tengrößetafel, Papierformat Mac OS [S. 457])
l Nur verfügbar, wenn n Seitengröße wie Papiergröße nicht
angekreuzt ist.
19.196: PDF exportieren (Befehl) 419

P Mehr
Öffnet einen Dialog mit Layout-Einstellungen (siehe @ Allgemeinta-
fel, Layoutinformation [S. 248]).

Andere Komponenten
P Ränder
Öffnet einen Dialog mit Randeinstellungen (siehe @ Rändertafel, Pa-
pierformat Mac OS [S. 426]).

Siehe auch
@ Einzelseitenformat (Befehl) [S. 314]
@ Drucken [S. 165]
@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.196 PDF EXPORTIEREN (BEFEHL)


In diesem Dialog können Sie Einstellungen für den Export in PDF-
Dokumente vornehmen.

Tafeln
@ Allgemein [S. 250]
Quelle, Seiten, Zusammenfassung
@ Auftrag [S. 270]
Destillationseinstellungen, Fehlerbehandlung
@ Seitenformat [S. 455]
Seitengröße, Ränder, Spiegelung (nur für Layout- oder Stamm-
layoutkomponenten)
@ Seitenformat [S. 454]
Seitengröße, Ränder, Spiegelung (nicht für Layout- oder
Stammlayoutkomponenten)
@ Farbe [S. 325]
Farbausgabe, Farbseparation, Farbverwaltung
@ Serienexport [S. 462]
Exemplaranzahl, Dateibenennung (nur wenn Seriendruckfunk-
tionen verwendet wurden)

Siehe auch
@ PDF-Konverter [S. 219]
@ Druckfunktionen [RagTime-Formeln und -Funktionen]
420 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

@ Über Datenaustausch [S. 206]


@ Datei/Ablage (Menü) [S. 294]

19.197 PIPELINE ABSCHNEIDEN (BEFEHL)


Der Befehl Pipeline abschneiden erscheint im Extras-Menü und ist ver-
fügbar, wenn eine Pipeline vorhanden ist. Wenn Sie Pipeline abschnei-
den wählen, erscheint ein Dialog, in dem Sie eine vertikale oder horizon-
tale Pipeline auswählen können. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie nur,
wenn eine entsprechende Pipeline vorhanden ist. Wählen Sie, was ge-
wünscht wird, und klicken Sie OK. Die Pipeline wird dann abgeschnitten.
l Sie können Pipelines auch abschneiden, indem Sie das Werkzeug
@ Pipeline abschneiden [S. 72] benutzen.

19.198 POLYGON-WERKZEUG
Wird ein Polygon ausgewählt, erscheint ein @ umschließendes Rechteck
mit Griffen an den Seiten und Ecken. Polygone können offen oder ge-
schlossen sein.

+ Ein Polygon zeichnen


1 Klicken Sie den Knopf Polygon-Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, wo sich eine Ecke des
Polygons befinden soll.
3 Klicken Sie einen Punkt, an dem die nächste Ecke gezeichnet werden
soll.
Zwischen den beiden Punkten erscheint eine Gerade.
4 Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Ecke.
5 • Klicken Sie den Anfangspunkt, wenn Sie ein geschlossenes Po-
lygon erzeugen möchten.
• Doppelklicken Sie einen beliebigen Punkt, wenn Sie ein offenes
Polygon beenden möchten.
Das Polygon ist ausgewählt.
19.199: Polygontafel, Zeichnungsinformation 421

Siehe auch
@ Polygone und Bézierkurven bearbeiten [S. 56]
@ Polygontafel, Zeichnungsinformation [S. 421]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]

19.199 POLYGONTAFEL, ZEICHNUNGSINFORMATION


Zur Ansicht dieser Tafel wählen Sie ein Zeichnungsobjekt aus, benutzen
den Befehl Information aus dem Zeichnungsmenü, und wählen dann
die @ Tafel Polygon.
n Geglättetes Polygon
Bestimmt, ob die Ecken der ausgewählten Polygone geglättet wer-
den.

19.200 POSITIONIERUNGSTAFEL, SCHRIFTVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].

é Schriftgröße
Die Höhe der Buchstaben.
l Die Beziehung von tatsächlicher Höhe und dieser Zahl wird vom
Gestalter der Schrift festgelegt. Meist sind die Buchstaben klei-
ner als hier angegeben, da Platz für Unterlängen oder diakriti-
sche Zeichen reserviert wird.

Horizontal

é Buchstabendehnung
Die horizontale Dehnung der Buchstaben relativ zur normalen
Breite.
é Buchstabenabstand
Der Abstand von einem zum nächsten Buchstaben in Prozent
der Buchstabenbreite oder einer anderen verfügbaren Längen-
einheit. Positive Werte vergrößern den Abstand.
p Unterschneidungspaare benutzen
Bestimmt, ob der Abstand zwischen bestimmten Buchstaben-
paaren in der Auswahl entsprechend den im Zeichensatz defi-
nierten Unterschneidungspaaren angepasst wird (siehe @ Un-
terschneiden von Buchstaben [S. 146]).
422 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Das Resultat sieht gedruckt meist besser aus als auf dem Bild-
schirm.

Vertikal
é Vertikale Position (Hoch-/Tiefstellung)
Die vertikale Verschiebung der Buchstaben nach oben (+) oder
unten (-) in jeder verfügbaren Längeneinheit oder in Prozent
der Schriftgröße. Für nicht auf der Grundlinie stehende Zeichen
wird die Skalierung für Hoch-/Tiefstellung angewandt, und au-
tomatische Zeilenabstände werden gegebenenfalls angepasst.

i Skalierung bei Hoch-/Tiefstellung


Der Prozentsatz, mit dem die hoch- oder tiefgestellten Buchsta-
ben skaliert werden.
l Ein eventueller Grundlinienversatz bewirkt nicht die An-
wendung dieser Skalierung.
i Grundlinienversatz
Der Abstand, um den die Grundlinie der Buchstaben tiefer (+)
oder höher (-) geschoben wird. Die Buchstaben werden un-
abhängig von Zeilenabstand, gegebenenfalls Skalierungsfakto-
ren für vertikal versetzte Buchstaben oder Containerränder ver-
schoben.

Groß-/klein
p Groß- und Kleinschreibung
Bestimmt eine Regel zum Darstellen von Buchstaben als Groß-
und Kleinbuchstaben (siehe @ Groß-/Kleinschreibung (Befehl)
[S. 352]).
p Kapitälchen
Bestimmt, ob die ausgewählten Kleinbuchstaben als skalierte
Großbuchstaben dargestellt werden. Der Maßstab wird in ”Ka-
pitälchenskalierung“ eingestellt.

i Horizontale Kapitälchenskalierung
i Vertikale Kapitälchenskalierung
Zur Darstellung von Kapitälchen werden Großbuchstaben mit
diesen Faktoren horizontal und vertikal skaliert.
19.201: Programmtafel, Grundeinstellungen 423

19.201 PROGRAMMTAFEL, GRUNDEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Grundeinstellungen
aus dem Menü Extras und wählen Sie die @ Tafel Programm.
Programmbedienungssprache
Die RagTime-Benutzeroberfläche steht in mehreren Sprachen zur
Verfügung.
Z Wählen Sie eine Sprache aus dem Menü. Nach einem Wechsel
der Sprache müssen Sie RagTime 6.5 beenden und erneut star-
ten.
z RagTime 6.5 richtet sich nach den Systemeinstellungen jedes
Benutzers. Hier wird die aktive Sprache lediglich angezeigt.

Kürzlich benutzte Dokumente


i Höchstanzahl der zu erinnernden Dokumente
Die Anzahl der Dokumente, die RagTime 6.5 maximal in Listen
solcher Dokumente anzeigen soll. Erinnert werden immer die
zuletzt benutzten Dokumente, vorher benutzte werden beim
Überschreiten dieser Anzahl aus der Liste gestrichen.

Warnungen
X Anzeigen
X Nur Warnton
Wählen Sie, ob Sie die Warnungen als Bildschirmanzeige oder
nur als Warnton haben wollen.

In Dokumenten benutzte Zeichensätze


n werden auch oben im Zeichensatzmenü gezeigt
Bestimmt, ob in einem Dokument benutzte Zeichensätze nicht
nur in der Reihe aller Zeichensätze sondern auch am Anfang
von Zeichensatzlisten aufgeführt werden.

Anführungszeichen-Paare
é Ersatz für "
424 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

é Ersatz für '


Diese Grundeinstellungen geben den Ersatz für doppelte oder
einzelne Anführungszeichen-Paare an. Sie wirken sich nur auf
nachfolgend eingegebenen Text aus, die bereits vorhandenen
Anführungszeichen-Paare werden nicht geändert. Einige allge-
mein gebräuchliche Ersatz-Paare finden Sie in den Einblend-
menüs. Sie können aber jedes beliebige Zeichen eingeben.

Drucken
n 7-Bit ASCII PostScript
Normalerweise werden platzsparende Binärdaten zum Drucker
übertragen. Dieses Verfahren wird nicht von allen Druckern oder
Spoolern unterstützt. Falls Sie einen dieser Drucker verwenden,
schalten Sie diese Einstellung ein.

Dateiverdichtung beim Schließen


Während der Bearbeitung eines RagTime-Dokuments können z. B.
durch Löschen von Objekten in den gespeicherten Dateien Lücken
entstehen. Mit anderen Worten, die Datei belegt mehr Platz als nö-
tig. Das Verdichten einer Datei benötigt etwas Zeit und wird daher
nicht bei jedem Speichern erledigt.
é Höchstanteil von Lücken in Dateien
Der Anteil tolerabler Lücken in Dateien. Wird dieser Anteil über-
schritten, werden Dateien beim Schließen verdichtet.

Kontextmenü-Einblendung
z Diese Einstellung ist nur unter Mac OS verfügbar, und sinnvoll
hauptsächlich für Anwender von Ein-Knopf-Mäusen.
X Nur bei ctrl-Klick oder rechtem Mausknopf
Das Kontextmenü erscheint nie, wenn nur der linke oder einzige
Mausknopf gedrückt wird, wie lange auch immer.
X Nachdem der linke Mausknopf x Sekunden gedrückt wurde
Das Kontextmenü erscheint, nachdem der linke oder einzige
Mausknopf eine Weile gedrückt wurde.
19.202: RagTime (Menü) 425

ix
Geben Sie hier die Zeit in Sekunden ein. Gebrochene Zahlen
sind erlaubt.

19.202 RAGTIME (MENÜ)


z „Das RagTime-Menü“ ist Bestandteil des Betriebssystems und wird
von RagTime 6.5 daher nur unter Mac OS unterstützt.
y RagTime
c Über RagTime
Öffnet einen Dialog mit Informationen über Ihr RagTime 6.5-
Exemplar (Programmversion, Seriennummer etc.), über den Sie
auch die Autorisierung durchführen können.
c @ Grundeinstellungen [S. 353]

Alle anderen Einträge dieses Menüs werden von der Mac-OS-


Systemsoftware verwaltet.

c @ Beenden [S. 282]

Siehe auch
@ Autorisierung, Mac OS (Befehl) [S. 276]

19.203 RÄNDERTAFEL, ABSATZVORLAGEN


siehe @ Einstellungen erben [S. 159].
Ränder
i Linker Rand
Der freie Platz links des Absatztextes.
i Erstzeileneinzug
Der freie Platz links der ersten Zeile des Absatzes.
i Rechter Rand
Der freie Platz rechts des Absatztextes.
n Randausgleich für Satzzeichen
Satzzeichen können genau an oder etwas außerhalb von Tex-
trändern plaziert werden. Etwas überstehende Satzzeichen füh-
ren zu optisch ansprechenderen Rändern.
426 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Zeilenposition
Die Zeilen- und Absatzabstände können Sie absolut (z. B.
5 mm) oder relativ (z. B. 150 % = anderthalbzeilig) festlegen. Rela-
tive Angaben beziehen sich auf die „Automatische Zeilenhöhe“, die
durch den höchsten in einer Zeile vorkommenden Buchstaben be-
stimmt wird. Zusätzlich können Sie für jeden Abstand einen absolu-
ten Auf- oder Abschlag festlegen, z. B. Zeilenabstand 150 % ±1 mm.
i Zeilenabstand, ±
Der Zeilenabstand, gemessen von Grundlinie zu Grundlinie.
i Abstand oben, ±
Der freie Platz über dem Absatz.
i Abstand unten, ±
Der freie Platz unter dem Absatz.
l Die Abstände über und unter dem Absatz werden am Anfang
bzw. Ende von Containern ignoriert.
l Zusätzliche Einstellungen zu den Abständen zwischen Ab-
sätzen einer Komponente finden Sie in der @ Allgemeintafel
[S. 254] des Informationendialogs der jeweiligen Komponente.
n Auf Grundlinienraster
Die Grundlinien aller Texte auf einer Layoutseite können in ein
gemeinsames @ Grundlinienraster [S. 82] eingerastet werden.

Siehe auch
@ Allgemeintafel, Layoutinformation [S. 248] (Grundlinienrastereinstel-
lung)

19.204 RÄNDERTAFEL, PAPIERFORMAT MAC OS


z Diese Tafel des Papierformatdialogs steht nur unter Mac OS und
nicht für Layoutkomponenten zur Verfügung.
Die Beziehung zwischen den Seitengrößen, Seitenproportionen,
Rändern usw. wird in einer Abbildung illustriert.
Die Einstellungen, die Sie irgendwo in diesem Dialog vornehmen,
werden in dieser Abbildung schematisch dargestellt.
19.205: Rechenblatt (Menü) 427

Ränder
n Mindestränder übernehmen
Bestimmt, ob die Mindestränder des gewählten Druckers über-
nommen werden sollen. Die meisten Drucker können aus me-
chanischen Gründen nicht bis ganz an die Kanten des Papiers
drucken.

i Rand links/oben
i Rand rechts/unten
Die Breite des Randes entlang der vier Kanten.

Extras
i Maßstab
Der Maßstab für’s Drucken. Werte unter 100% verkleinern (es
paßt mehr auf ein Blatt), Werte darüber vergrößern.
n Angepasst
Bestimmt, ob die Seitengröße an die Blattgröße angepasst wer-
den soll. Das Breite/Höhe-Verhältnis der Seiten bleibt erhalten.
n Schneidemarken
Schneidemarken und Passermarken sind außerhalb der Seite
auf einem Blatt ausgegebene Markierungen, die das Schneiden
und Montieren von Filmen erleichtern, besonders wenn Farben
separat oder mehrere Blätter pro Seite ausgegeben werden.
l Alle Marken werden in Schwarz ausgegeben und erschei-
nen bei farbseparierter Ausgabe auf jedem Auszug.
i Überlappung
Die Überlappung benachbarter Blätter der Ausgabe von Seiten,
die nicht auf ein Blatt passen. Die Überlappung vereinfacht das
Schneiden und Zusammenkleben.

Siehe auch
@ Papierformat (Befehl) [S. 417]

19.205 RECHENBLATT (MENÜ)


y Rechenblatt
428 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

c @ Information [S. 371]


c @ Zellränder [S. 521]
Y @ Inhaltsart [S. 377] \

c @ Sortieren [S. 469]


c @ Reihe füllen [S. 434]

c @ Zellen einfügen [S. 519]


c @ Spalten/Zeilen einfügen [S. 471]

c @ Zellen entfernen [S. 519]


c @ Spalten/Zeilen entfernen [S. 471]

c @ Spaltenbreiten/Zeilenhöhen optimieren [S. 472]

c @ Spalten/Zeilen ausblenden [S. 470]


c @ Spalten/Zeilen einblenden [S. 470]

c @ Vereinigen [S. 498]


c @ Vereinigung auflösen [S. 499]

Y @ Lage [S. 388] \


c @ Lage anhängen [S. 388]
c @ Lage entfernen [S. 389]

c @ Seitenumbruch einfügen [S. 460]


c @ Seitenumbruch entfernen [S. 460]

c @ In neuer Layoutkomponente platzieren [S. 360]

Siehe auch
@ Rechenblätter [S. 91]

19.206 RECHENBLATTTAFEL, DOKUMENTEINSTELLUNGEN


Zum Ansehen dieser Tafel wählen Sie den Befehl Dokumenteinstellun-
gen aus dem Menü Extras, und wählen Sie die @ Tafel Rechenblatt.
19.206: Rechenblatttafel, Dokumenteinstellungen 429

Zellinhalt
p Füllvorlage
Die Füllvorlage, auf der alle hier verwendeten Füllformate basie-
ren.
p Schutz
Stellen Sie ein, welche @ Zellbestandteile [S. 92] geschützt wer-
den sollen (siehe @ Schutz (Menü) [S. 448] und @ Zellen, Forma-
te und Formeln schützen [S. 104]).
— Ungeschützt
Erlaubt die Bearbeitung sämtlicher Zelleigenschaften.
— Formel geschützt
Schützt Zellformeln vor Änderungen, wenn das Dokument
gesperrt ist.
— Format geschützt
Schützt Zellformate vor Änderungen, wenn das Dokument
gesperrt ist.
— Formel und Format geschützt
Schützt Zellformeln und -formate vor Änderungen, wenn
das Dokument gesperrt ist.
— Zelle geschützt
Schützt sämtliche Zelleigenschaften vor Änderungen,
wenn das Dokument gesperrt ist.
n Formel bei Werteingabe erhalten
Wenn Sie nicht möchten, daß die Formel in einer Zelle wie sonst
bei der Eingabe eines Wertes verlorengeht, kreuzen Sie dieses
Feld an.
l Wird die Formel neu berechnet, erscheint wieder ihr Ergeb-
nis in der Zelle.

Werte
p Voreingestellte Art
Wählen Sie, ob RagTime die Art des Zellinhalts automatisch er-
kennen soll (Text, Zahl, Datum usw.), oder wählen Sie Text oder
Mehrzeiler.
p Sichtbarkeit
Geben Sie an, ob und wo der Zellinhalt sichtbar sein soll.
p Werteformat
Das Format zur Darstellung von Zahlen, Daten und Zeitspannen
430 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

(siehe @ Über Werteformate [S. 189]).


l In Textkomponenten wirkt das Werteformat nur auf über
Formeln berechneten Text.
n Genauigkeit wie formatiert
Wenn Sie möchten, daß beim Rechnen mit dem Inhalt einer Zel-
le nur die durch das @ Werteformat [S. 189] vorgegebenen Stel-
len des Werts benutzt werden, schalten Sie diese Einstellung
ein. Andernfalls wird immer mit allen @ vorhandenen Stellen ge-
rechnet [S. 189].
n Nullen verborgen
Der Inhalt der Zelle ist nicht sichtbar, wenn sein Wert gleich „0“
ist.

Zellgitter
p Linienvorlage für neue Ränder
Die Linienvorlage, die für neue @ Ränder [S. 521] benutzt werden
soll.
n Horizontale Zellränder vorn
Stellen Sie ein, ob beim Zeichnen der Zellränder die horizonta-
len oder vertikalen Linien vorn gezeichnet werden sollen. (Ein
Unterschied ist nur dort zu sehen, wo sich überschneidende
horizontale oder vertikale Linien mit unterschiedlichen Farben
oder Mustern aufeinandertreffen.)
n Am Bildschirm: Horizontal
n Am Bildschirm: Vertikal
Kreuzen Sie an, welche Gitterlinien auf dem Bildschirm ange-
zeigt werden sollen.
n Im Druck: Horizontal
n Im Druck: Vertikal
Kreuzen Sie an, welche Gitterlinien gedruckt werden sollen.

19.207 RECHNEN (MENÜ)


Das Menü Rechnen steht im Extras-Menü. Es enthält Befehle zur Eingabe
und Berechnung von Formeln.
Y Rechnen
19.208: Rechte Stammseite löschen (Befehl) 431

c @ Funktionen [S. 347]


c @ Referenz umformen [S. 433]
c @ Alles rechnen [S. 240]
c @ Diese Komponente rechnen [S. 299]

19.208 RECHTE STAMMSEITE LÖSCHEN (BEFEHL)


Der Befehl Rechte Stammseite löschen erscheint im Layoutmenü und
ist verfügbar, wenn eine doppelseitige Stammseite in einer Stammlay-
outkomponente ausgewählt ist.

+ Rechten Teil einer doppelseitigen Stammseite löschen


1 Wählen Sie eine doppelseitige Stammseite aus.
2 Wählen Sie Rechte Stammseite löschen
Der rechte Teil der doppelseitige Stammseite wird gelöscht, und die
Stammseite ist nicht mehr doppelseitig.

Siehe auch
@ Doppelseitiges Layout [S. 69]
@ Linke Stammseite löschen (Befehl) [S. 407]

19.209 RECHTECK-WERKZEUG
+ Ein Rechteck zeichnen
1 Klicken Sie den Knopf Rechteck-Werkzeug.
Der Zeiger wird zum Fadenkreuz.
l Für Zeichenobjekte, die Komponenten aufnehmen können, kön-
nen Sie schon bei der Auswahl des Zeichenwerkzeugs eine
Komponentenart bestimmen. Zum Erzeugen einer Komponen-
te und deren Installation im neuen Zeichenobjekt wählen Sie
eine Komponentenart aus dem Menü, das eingeblendet wird,
nachdem Sie den Werkzeugknopf eine Weile gedrückt halten.
2 Bewegen Sie das Fadenkreuz an die Stelle, an der eine der Ecken
des Rechtecks liegen soll.
3 Ziehen Sie das Fadenkreuz zur diagonal gegenüberliegenden Ecke.
Es erscheint ein Rechteck, das den Bewegungen des Fadenkreuzes
folgt.
4 Lassen Sie den Mausknopf los.
Das Rechteck ist ausgewählt.
432 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

Siehe auch
@ Zeichnungsobjekte [S. 49]
@ Tasten und Änderungstasten in Zeichnungen [S. 561]

19.210 RECHTSCHREIBUNG PRÜFEN (BEFEHL)


Der Befehl Rechtschreibung prüfen steht im Extras-Menü und öffnet
ein Fenster, in dem Sie den Teil des Dokuments auswählen können, der
geprüft werden soll. Sie können hier ein @ Benutzerwörterbuch [S. 174]
wählen und Korrekturen vornehmen. RagTime prüft den angegebenen Be-
reich auf falsch geschriebene Wörter, zeigt diese an und macht Korrektur-
vorschläge, falls es diese in den verfügbaren Wörterbüchern findet.
p Rechtschreibung prüfen in
Sie können einen @ Bereich wählen, der geprüft werden soll. Die
Wahlmöglichkeiten reichen von der aktuellen Auswahl bis zu allen
offenen Dokumenten.
? Status
RagTime zeigt das aktuelle Wort und eine Meldung dazu an.
i Vorschlag
RagTime schlägt eine korrigierte Schreibweise vor oder wiederholt
ein Wort, das es im internen Wörterbuch oder im persönlichen Wör-
terbuch nicht gefunden hat. Eine Korrektur können Sie hier einge-
ben.
? Vorschlagsliste
RagTime listet Vorschläge aus den internen und den persönlichen
Wörterbüchern auf. Sie können einen Vorschlag klicken, der dann
unter Vorschlag erscheint.
P Ändern
Durch Klicken dieses Knopfes ersetzen Sie das im Text gefundene
Wort mit dem Wort, das im Vorschlag-Fenster steht.
P Ändern
P Überspringen
Bevor Sie mit der Rechtschreibprüfung beginnen, heißt der Knopf
Starten. Nach dem Klicken ändert sich der Name des Knopfs in
Überspringen. Klicken Sie Überspringen, wenn Sie nicht wün-
schen, daß RagTime das aktuelle Wort ändert.
P Alle ändern
Klicken dieses Knopfes ändert alle Vorkommen des aktuellen Worts
im Text in das im Vorschlag-Fenster angegebene Wort.
19.211: Referenz umformen (Befehl) 433

P Alle ignorieren
Klicken dieses Knopfes weist RagTime an, das Wort nicht zu ändern
und auch nicht nachzusehen, ob das Wort noch einmal vorkommt.
Diese Anweisung bleibt gültig, bis Sie RagTime beenden.

Benutzerwörterbuch
p Wörterbuch
Dieses Einblendmenü listet alle geöffneten persönlichen Wör-
terbücher und einige Befehle. RagTime benutzt für die Recht-
schreibprüfung und Silbentrennung alle in der Liste enthalte-
nen Wörterbücher, neue Wörter werden jedoch im aktuellen
Wörterbuch eingetragen.
— Sitzungs-Wörterbuch
ist ein temporäres Wörterbuch, das eine Wortliste bis zu
dem Zeitpunkt erhält, an dem Sie RagTime beenden.

— Neues persönliches Wörterbuch


öffnet einen Wörterbuchdialog, in dem Sie ein neues Wör-
terbuch benennen können.
— Persönliches Wörterbuch öffnen
öffnet einen Wörterbuchdialog, in dem Sie zusätzliche
Wörterbücher zum Öffnen auswählen können. RagTime
kann RagTime-Wörterbücher öffnen, die an einer beliebi-
gen Stelle im Netzwerk abgelegt sind, wenn Ihr Computer
an ein solches angeschlossen ist.
— Aktuelles Wörterbuch schließen
schließt das aktuelle Wörterbuch.
P Eintragen
Klicken Sie Eintragen, um das Wort im Vorschlag-Fenster in das
persönliche Wörterbuch, das Sie im Einblendmenü gewählt ha-
ben, aufzunehmen.

Siehe auch
@ Rechtschreibprüfung [S. 177]

19.211 REFERENZ UMFORMEN (BEFEHL)


Der Befehl Referenz umformen steht im Menü @ Rechnen [S. 430]. Sie
benutzen diesen Befehl, um die Referenz zwischen @ relativ oder absolut
434 Kapitel 19: Alphabetische Referenz

[S. 197] zu ändern.

+ Referenz umformen
1 Wählen Sie die Referenz in dem Formeleingabefeld aus.
2 Wählen Sie Referenz umformen.
Die Zeilen- und Spaltenwerte lassen sich zwischen den möglichen
Alternativen „absolut“ und „relativ“ hin- und herschalten.
Werden Referenzen verschiedenen Typs zusammen ausgewählt, wandelt
RagTime alle ausgewählten Referenzen in den Typ der ersten Referenz
um.
l Sie können Lage-Referenzen in A1-Notation transformieren, indem
Sie vor der Lage-Referenz ein Dollarzeichen ($) eingeben oder lö-
schen. Sie können Lage-Referenzen in eine Z1S1-Notation umfor-
men, indem Sie die Referenzen in eckige Klammern ([]) setzen oder
diese aus der Lage-Referenz entfernen. Beispiele dazu finden Sie un-
ter @ Referenz-Notation [S. 199].

Siehe auch
@ Über absolute und relative Referenzen [S. 197]

19.212 REIHE FÜLLEN (BEFEHL)


Der Befehl Reihe füllen öffnet einen Dialog zum Füllen der Zellen des
ausgewählten Zellbereichs mit einer Wertereihe mit oder ohne Formate.
Füllrichtung
Die Richtung, in der die ausgewählten Zellen gefüllt werden sollen.
X Nach unten
Die Zellen der Auswahl werden von oben nach unten gefüllt.
X Nach oben
Die Zellen der Auswahl werden von unten nach oben gefüllt.
l Bei mehreren Spalten in der Auswahl wird jede Spalte für
sich behandelt.
X Nach rechts
Die Zellen der Auswahl werden von links nach rechts gefüllt.
X Nach links
Die Zellen der Auswahl werden von rechts nach links gefüllt.
l Bei mehreren Zeilen in der Auswahl wird jede Zeile für sich
behandelt.
19.212: Reihe füllen (Befehl) 435

Füllungstyp
Die Elemente, die beim Füllen der Zellen berücksichtigt werden sol-
len.
X Zellinhalt und -format
Sowohl Inhalt (Werte und Formeln) als auch Format der gefüll-
ten Zellen werden ersetzt.
X Nur Zellinhalt
Nur der Inhalt (Werte und Formeln) der gefüllten Zellen wird er-
setzt.

Reih