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R AGT I M E 6
the professional
Business Publishing
solution

RagTime 6.5-
Trainingshandbuch

RagTime.de Development GmbH


Dieses Handbuch wurde von Sibylle Mühlke (www.pangramm.de)
geschrieben.

Das Layout entwarfen H. Erich Fraas und Jens F. Adam unter Verwendung
der Schriften der Meta-Familie (Erik Spiekermann, FontShop). Formeln,
spezielle Zeichen und Tastatursymbole sind in Zapf Dingbats (Hermann
Zapf, International Typeface Corporation), Prestige 12 Pitch (Bitstream
Inc), Zeal (The Font Bureau) und Hilden 95 (Jens F. Adam, RagTime.de
Development GmbH) gesetzt.

Version: 6.5 de (30. März 2009)

Internet: www.ragtime.de
E-Mail: rtinfo@ragtime.de

RagTime ist ein eingetragenes Warenzeichen der RagTime.de


Development GmbH. Alle anderen Warenzeichen gehören ihren
jeweiligen Eigentümern.

© 1996–2009 RagTime.de Development GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


KAPITEL

1
Übersicht
4 Kapitel 1: Übersicht

1.1 WILLKOMMEN - RAGTIME-6-TRAINING


Die Dokumentation zu RagTime besteht aus mehreren Teilen auf diversen
Medien:

• Erste Schritte mit RagTime (onscreen)


Eine allererste interaktive Einführung, die Ihnen beim ersten Start
von RagTime 6.5 angeboten wird.
• Trainingshandbuch (gedruckt, PDF-Dokument)
Grundlagenwissen und 13 Übungen für RagTime 6.5-Einsteiger.
• RagTime 6.5-Referenz (gedruckt, onscreen, PDF-Dokument)
Übersichten und Hinweise zu Dokumenten und Komponenten sowie
eine Referenz aller Menüs, Befehle, Werkzeuge, Fenster, Dialoge und
deren Tafeln.
• RagTime-Formeln und -Funktionen (onscreen, PDF-Dokument)
Beschreibung und Beispiele der Rechenfunktionen und –Operato-
ren.
• Die RagTime-Webseiten (Internet)
Aktuelle Meldungen, Mail-Listen, Foren und Experten-Seiten rund
um RagTime 6.5. Besuchen Sie uns unter http://www.ragtime.de
(deutsch) oder http://www.ragtime-online.com (englisch).

Die gesamte RagTime 6.5-Dokumentation ist für Microsoft-Windows-


und MacOS-Anwender gleichermaßen geeignet. Wo es Unterschiede zwi-
schen den Betriebssystemen gibt, sind sie jeweils mit speziellen Symbo-
len gekennzeichnet.
Z Windows-typische Funktionen und Verhaltensweisen von RagTime
sind so gekennzeichnet wie dieser Absatz. Bei kürzeren Hinweisen
finden Sie die Symbole auch im Fließtext.
z Auf Funktionen und Befehle, die so ausschließlich am Mac funktio-
nieren, werden Sie durch dieses Symbol hingewiesen.

Die Onscreen-Dokumentation wird mit dem Programm zusammen


installiert. Sie ist zum Nachschlagen gedacht und enthält detaillierte An-
gaben zu Befehlen, Eigenschaften, Funktionen usw. Alle Kapitel sind über
Querverweise verbunden, und es gibt vielseitige Suchmöglichkeiten (In-
dex, Befehls- und Funktionsübersichten, Volltextsuche). Befehle zum Öff-
nen der Onscreen-Dokumentation finden Sie in RagTime im Menü Info
(Z) bzw. Hilfe (z).
1.1: Willkommen - RagTime-6-Training 5

RagTime 6.5-Trainingshandbuch
Das Trainingshandbuch, das Sie gerade lesen, ermöglicht Ihnen einen
schnellen Einstieg in die Arbeit mit RagTime 6.5, so dass Sie das Pro-
gramm bald produktiv für Ihre tägliche Arbeit einsetzen können und Lö-
sungen für eigene Aufgabenstellungen finden. Es richtet sich an Compu-
teranwender, die RagTime bisher noch nicht oder noch nicht gut kennen.
Im Kapitel @ RagTime im Überblick [S. 21] erhalten Sie grundle-
gende Informationen über RagTime 6.5. Sie lesen, welche Fähigkeiten
RagTime 6.5 mitbringt, um das Zusammenstellen, Gestalten und Publi-
zieren verschiedenster Daten und Informationen effektiv zu erledigen. So
erhalten Sie eine Vorstellung, was mit RagTime 6.5 möglich ist. Außerdem
macht Sie der erste Teil mit den wichtigsten Konzepten und Funktionswei-
sen vertraut und vermittelt Ihnen RagTime 6.5-Fachbegriffe, auf die leider
nicht ganz verzichtet werden kann. Der Einblick in RagTimes „Betriebs-
grundlagen“ erleichtert Ihnen später die praktische Arbeit mit den Übun-
gen dieses Handbuches ungemein!
Im nächsten Teil, @ RagTime-Basiswissen [S. 37], lernen Sie Ihr künf-
tiges Handwerkszeug, die Arbeitsoberfläche von RagTime 6.5, näher ken-
nen. Außerdem machen Sie Bekanntschaft mit den wichtigsten allgemei-
nen Befehlen zum Erzeugen, Suchen, Öffnen und Sichern von Dateien,
die in der Praxis unentbehrlich sind.
Der umfangreichste und wichtigste Teil des Buches sind die prak-
tischen Übungen. RagTime ermöglicht Ihnen drei unterschiedliche Her-
angehensweisen an neue Dokumente, mit unterschiedlich hohem Pla-
nungsaufwand und mehr oder weniger Komfort und Zeitersparnis bei spä-
teren Änderungen oder häufiger Verwendung. Dem entsprechend sind
auch die 13 Übungen in drei Kapiteln angeordnet:
• @ Der schnelle Einstieg: Werkzeuge, Funktionen, Arbeitstechniken
[S. 53]: Anhand von typischen Aufgabenstellungen wie zum Bei-
spiel Schreiben und Layouten eines Geschäftsbriefes, Anwenden
der Serienbrief-Funktion oder Erstellen einer Preisliste lernen Sie al-
le wichtigen Funktionen und Befehle von RagTime kennen. Die Doku-
mente, die Sie dabei Schritt für Schritt aufbauen, können Sie sofort
nutzen!
• @ Der RagTime-Formularblock: Vorlagen für oft genutzte Dokumen-
te [S. 171]: Formulare und Formularblöcke können Sie nutzen, wenn
Sie ein bestimmtes Dokument immer wieder verwenden wollen, oh-
ne es jedes Mal neu zu erzeugen. Geschäftsbriefe, Memos und Pro-
tokolle oder Rechnungen sind typische Einsatzgebiete für Formula-
re. RagTime-Formulare liefern nicht nur beliebig viele unabhängige
Kopien eines einmal erstellten Dokuments, sie verfügen auch über
6 Kapitel 1: Übersicht

eine „mitdenkende“ Seiten-Anfüg-Automatik. So hat Ihr Dokument


immer genau so viele Seiten, wie Sie tatsächlich brauchen. Im zwei-
ten Übungsblock lernen Sie diese zeitsparenden Dokumente näher
kennen.
• @ Das RagTime-Stammlayout: Komplexe Dokumente [S. 217]: Das
RagTime-Stammlayout kommt zum Einsatz, wenn Sie umfangreiche
Dokumente nach und nach aufbauen und Änderungen einfach hand-
haben wollen. Mit Stammlayoutkomponenten können Sie beliebig
komplexe Layouts systematisch aufbauen. Auch in sehr großen Do-
kumenten lassen sich Änderungen leicht an zentraler Stelle durch-
führen. Sie können außerdem detailierte Einstellungen für das auto-
matische Seiten-Anfügen ans Dokument vornehmen. Sie tauschen
einen geringen Planungsaufwand gegen mehr Arbeitskomfort.
In jeder Übung finden Sie zunächst einen kurzen Überblick über In-
halte und Ziele, danach können Sie sich mit einer detailierten Schritt-für-
Schritt-Anleitung durch den Lernstoff klicken. Bei einigen Übungen sind
noch zusätzliche Abschnitte eingefügt, in denen eine neue Arbeitstech-
nik oder eine neues Konzept grundlegend erklärt wird.
Damit Sie die Übungen so nachvollziehen können wie beschrie-
ben, werden die dafür erforderlichen Dateien in RagTime 6.5 mitgeliefert.
Wenn Sie Dateien aus diesem Ordner brauchen, werden Sie in den Übun-
gen gesondert darauf hingewiesen.
Im Anschluß an den Übungsteil finden Sie Informationen zur Aus-
gabe von RagTime 6.5-Dokumenten im Druck, als HTML- oder PDF-Export
(@ RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei [S. 253]).
Im Anhang finden Sie eine Liste mit häufig gestellten Fragen – und
den passenden Antworten dazu (@ Häufige Fragen - und die Antworten
[S. 271]).
Die @ Legende [S. 279] informiert Sie über die typographischen Ge-
pflogenheiten dieses Buches und erläutert die benutzten Symbole.
Den Abschluss bilden das @ Glossar [S. 283] mit Erläuterungen spe-
zieller Begriffe und der ausführliche @ Index [S. 297].

Dieses Trainingshandbuch ist eine Einführung in RagTime 6.5. Es


vermittelt Ihnen die Ideen und grundlegenden Konzepte, die hinter
RagTime 6.5 stecken und anhand Schritt für Schritt erklärter Übungen
machen Sie sich mit allen wichtigen Werkzeugen vertraut und lernen
RagTimes Funktionsprinzipien in der Praxis kennen. Allerdings können
nicht alle Funktionen erschöpfend erklärt oder akute Fragestellungen in
einer bestimmten Arbeitssituation vorweggenommen werden – dazu wä-
re wohl ein mehrbändiges Werk notwendig. Sollte das Trainingshand-
1.1: Willkommen - RagTime-6-Training 7

buch Ihre Fragen einmal nicht beantworten, konsultieren Sie die anderen
Teile der @ RagTime 6.5-Dokumentation [S. 4].
8 Kapitel 1: Übersicht

1.2 INHALT

1 Übersicht 3
1.1 Willkommen - RagTime-6-Training . . . . . . . . . . . 4
1.2 Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
1.3 Abbildungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1.4 Tipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

2 RagTime im Überblick 21
2.1 Inhalts-Vielfalt im Griff: Business Publishing mit RagTime 22
2.2 Die Konzepte hinter RagTime . . . . . . . . . . . . . 23
2.2.1 Planungsaufwand und Bearbeitungskomfort . . . . . 24
2.2.2 Effektiv formatieren mit Vorlagen . . . . . . . . . . . 25
2.2.3 Vielfältiger Inhalt: Komponenten . . . . . . . . . . . 27
2.2.4 Unentbehrlich fürs Layout: Container . . . . . . . . . 31
2.2.5 Anfangen, wo Sie wollen . . . . . . . . . . . . . . . 34
2.2.6 Datenimport, Datenexport . . . . . . . . . . . . . . 34

3 RagTime-Basiswissen 37
3.1 Die RagTime-Arbeitsfläche . . . . . . . . . . . . . . 38
3.1.1 Menüs, Leisten und Paletten unter Windows . . . . . 39
3.1.2 Menüs, Leisten und Paletten unter Mac OS . . . . . . 42
3.1.3 Alle Komponenten im Blick: das Inventar . . . . . . . 44
3.2 Der Umgang mit Dateien . . . . . . . . . . . . . . . 47
3.2.1 Dateien wiederfinden und erzeugen: Das RagTime Foyer 47
3.2.2 Fremde Dateiformate: Dateien importieren . . . . . . 49
3.2.3 Dateien sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
3.2.4 Dateien drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
3.2.5 Dateien schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

4 Der schnelle Einstieg: Werkzeuge, Funktionen, Arbeitstechniken 53


4.1 Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern . . . . . . . 54
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
4.2 Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsauto-
matik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
4.3 Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit
Pipelines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
1.2: Inhalt 9

4.4 Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen . . . . . . . . 98


4.4.1 Aufbau, Fachbegriffe, Werkzeuge . . . . . . . . . . . 98
4.4.2 Rechenblätter erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . 100
4.4.3 Tipps zur Dateneingabe . . . . . . . . . . . . . . . 100
4.4.4 Navigieren im Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . 103
4.4.5 Auswahlen in Zellen und Tabellen . . . . . . . . . . 104
4.4.6 Berechnungen und Formeln . . . . . . . . . . . . . . 106
4.5 Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt . . . . 109
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
4.6 Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt . . . . . 124
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
4.7 Übung 6: Serienbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
4.8 Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen . . . . . . . . 150
4.8.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten . . . . . . . . . 150
4.8.2 Zeichnungskomponente beginnen . . . . . . . . . . 150
4.8.3 Werkzeuge für geschlossene Formen . . . . . . . . . 151
4.8.4 Werkzeuge für Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
4.8.5 Polygon- und Bézierwerkzeug . . . . . . . . . . . . . 151
4.8.6 Zeichnungsobjekte bearbeiten . . . . . . . . . . . . 153
4.8.7 Polygone und Bézierobjekte verändern . . . . . . . . 158
4.9 Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-
Hülle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161

5 Der RagTime-Formularblock: Vorlagen für oft genutzte Dokumen-


te 171
5.1 Was kann ein Formularblock? . . . . . . . . . . . . . 172
5.2 Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll . . 173
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
5.3 Übung 9: Brief-Formularblock mit mehreren Seiten . . 182
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
5.4 Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folge-
seiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
10 Kapitel 1: Übersicht

Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191


5.5 Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock . . . . . 200
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200

6 Das RagTime-Stammlayout: Komplexe Dokumente 217


6.1 Was können Stammlayouts? . . . . . . . . . . . . . 218
6.2 Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout . . 221
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
6.3 Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und
Schlussseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Worum gehts? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Schritt für Schritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238

7 RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei 253


7.1 Als PDF exportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
7.2 RagTime-Dokumente als HTML-Dateien . . . . . . . . 262

Anhang 265

A Checkliste — Wann welche Dokumentart? 265


A.1 Wann welche Dokumentart? . . . . . . . . . . . . . 266

B Häufige Fragen - und die Antworten 271


B.1 Pannenhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
B.2 Flüssiger arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
B.3 Der Umgang mit Seiten . . . . . . . . . . . . . . . . 276
B.4 Vermischtes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278

C Legende 279
C.1 Konventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
C.2 Tastensymbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
C.3 Bedienelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282

D Glossar 283

E Index 297
1.3: Abbildungen 11

1.3 ABBILDUNGEN

1 Die Infographik-Galerie enthält zahlreiche fertige Layouts


für Infographiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2 Ein mit RagTime erzeugtes Dokument sieht im Druck zum
Beispiel so aus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3 Die Bildschirmansicht eines RagTime-Dokuments. . . . . 33

4 Die RagTime-Arbeitsfläche unter Windows mit einer Lay-


outkomponente, darin ein noch leerer Textcontainer. . . 39
5 Abreißen eine Untermenüs . . . . . . . . . . . . . . . 41
6 Ein abgerissenes Untermenü als frei schwebende Palette. 41
7 Die Arbeitsfläche mit einer Layoutkomponente, darin ein
noch leerer Textcontainer. . . . . . . . . . . . . . . . . 42
8 Abreißen eines Untermenüs, damit es als Palette genutzt
werden kann. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
9 Das Palettendock dient als Platz sparendes Zwischenlager. 44
10 Inventar unter Windows . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
11 Inventar unter Mac OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
12 Das Foyer ist die komfortable Schaltzentrale für das Auf-
finden bereits gesicherter Dokumente und zum Erzeugen
neuer Dateien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
13 Importierbare Dateitypen . . . . . . . . . . . . . . . . 50

14 Die geplanten Resultate der ersten Übung. . . . . . . . 54


15 Blick aufs Foyer: Wie wollen Sie ein neues Dokument be-
ginnen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
16 Eine neue Layoutkomponente mit den RagTime-
Standardeigenschaften. . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
17 Zeichenobjekt auswählen: richtige Mauszeigerform be-
achten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
18 Ausgewähltes Zeichenobjekt. . . . . . . . . . . . . . . 58
19 Layoutseite mit eingeblendetem Raster. . . . . . . . . . 58
20 Zeichnen von Rechtecken (und ähnlichen Objekten). . . 60
21 Verkleinern eines Rechtecks. . . . . . . . . . . . . . . 62
22 Vergrößern des Rechteckes unter Beibehaltung der ur-
sprünglichen Proportionen. . . . . . . . . . . . . . . . 62
23 Verbreitern eines Rechtecks. . . . . . . . . . . . . . . . 63
24 Ein Rechteck ist bereit, um verschoben zu werden. . . . 63
25 Verschieben von Zeichenobjekten: die Objektkontur wan-
dert mit, der Mauszeiger ändert sich. . . . . . . . . . . 64
26 Ablegen eines verschobenen Zeichenobjekts am neuen Ort. 64
12 Kapitel 1: Übersicht

27 Zwischenstand Übung 1: Drei ausgerichtete Rechtecke. . 65


28 Transfer einer Bilddatei per Drag and Drop in ein Zeich-
nungsobjekt (Windows). . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
29 Transfer einer Bilddatei per Drag and Drop in ein Zeich-
nungsobjekt (Mac OS). . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
30 Mit dem Skalierungswerkzeug können Sie Bilder stufen-
los verkleinern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
31 Vergrößern eines Bildes mit dem Skalierungswerkzeug. . 69
32 Graphischen Text nachträglich formatieren. . . . . . . . 71
33 Graphischen Text verschieben. . . . . . . . . . . . . . 71
34 Auswählen einzelner Zeichen im Graphischen Text. . . . 71
35 Ändern des Textwortlautes in Graphischem Text. . . . . . 71
36 Geplantes Resultat für Übung 2: Geschäftsbrief. . . . . . 73
37 Festlegen der Inhaltsart von Containern per Menü. . . . . 74
38 Die Tafel Koordinaten im Dialog Zeichnungsinformation 75
39 Inhaltsart eines Zeichnungsobjekts vor dem Zeichnen
festlegen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
40 Eine leere Bildkomponente ist durch zwei diagonale Lini-
en (X-Form) gekennzeichnet. . . . . . . . . . . . . . . . 77
41 Die Hilfslinie wird aus dem Lineal „herausgezogen“. . . . 78
42 Die Hilfslinienposition wird angezeigt, während die Hilfs-
linie mit der Maus bewegt wird. . . . . . . . . . . . . . 78
43 Dialog für die Feineinstellungen einer Hilfsline. . . . . . 79
44 Übung 2: Das Firmenlogo wurde positioniert. . . . . . . 80
45 Die Typographie-Werkzeuge in der Typographie-Palette. . 80
46 Werkzeugleiste: Einstellungen für Zeilenabstand,
Textausrichtung, Tabulatoren und ein Extra-Knopf für
Fußnoten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
47 Der Briefkopf in Nahaufnahme . . . . . . . . . . . . . . 81
48 Eingeblendete Sonderzeichen . . . . . . . . . . . . . . 82
49 Verändern der Text-Einrückung per Maus und Randsteller 83
50 Die Tafel Textränder des Informationendialogs . . . . . 84
51 Zwischenstand Übung 2: Die Bezugszeichenzeilen, mit
Tabulatoren in vier Blöcke aufgeteilt. . . . . . . . . . . 84
52 Auf dem Bildschirm markierter berechneter Text . . . . . 86
53 Zwischenstand Übung 2: Die Geschäftsangaben lassen
sich mit Standard-Tabs nicht ausrichten. . . . . . . . . . 86
54 Verändern der Tabulatorpositionen mit der Maus. . . . . 87
55 Die fertig ausgerichteten Geschäftsangaben . . . . . . . 87
56 Geplantes Ergebnis für Übung 3: Layout mit Pipelines rea-
lisiert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
1.3: Abbildungen 13

57 Übung 3: mögliche Containeranordnung, erstes Beispiel. 90


58 Übung 3: mögliche Containeranordnung, zweites Beispiel. 91
59 Übung 3: mögliche Containeranordnung, drittes Beispiel. 91
60 Zwischenstand Übung 3: Layoutseite mit Containern, Bild
und eingefügtem Text. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
61 Verlegen einer Pipeline – der Ausgangscontainer. . . . . 94
62 Die Pipeline kommt im Zielcontainer an. . . . . . . . . . 95
63 Pipelines lassen sich auch über „unbeteiligte“ Container
hinweg verlegen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
64 Die Rechenblatt-Werkzeuge . . . . . . . . . . . . . . . 99
65 Sie können lostippen. Eine solche Auswahl kann auch auf
mehrere Zellen ausgedehnt werden. Sie ist Grundlage für
manche Formatierungen und Eingabehilfen. . . . . . . . 101
66 Korrekte Zahleneingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
67 Wenn die Zelle so aussieht, können Sie bestehende In-
halte verändern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
68 Wenn die Zelle so aussieht, werden bestehende Inhalte
durch die neuen Eingaben ersetzt. . . . . . . . . . . . . 104
69 Mit einem Klick auf Spalten- bzw. Zeilenleiste lassen sich
komplette Spalten oder Zeilen wählen. . . . . . . . . . 105
70 Die Auswahl eines gesamten Rechenblatts . . . . . . . 105
71 Nichtzusammenhängende Rechenblattbereiche auswählen 106
72 Die Formelpalette und das Funktionenfenster . . . . . . 108
73 Eine solche Rechnung werden Sie in dieser Übung erzeugen. 109
74 Einstellen der Eigenschaften von Zellrändern. . . . . . . 111
75 Die fertige erste Zeile. Lassen Sie sich bei der Einga-
be nicht durch die (wegen der geringen Zellgröße) über-
schneidend angezeigten Textzeilen irritieren. . . . . . . 111
76 Zellen automatisch Füllen . . . . . . . . . . . . . . . . 112
77 Eine komplettierte Zahlenreihe. . . . . . . . . . . . . . 112
78 Die fertig eingegebenen Artikelbezeichnungen. . . . . . 113
79 Die fertig ausgerichteten Spalten . . . . . . . . . . . . 114
80 Die Tafel Anordnung im Rechenblatt-Informationsdialog 115
81 Auswahl im Rechenblatt: Nicht zusammenhängende Zellen. 117
82 Füllen der Nachbarzellen. . . . . . . . . . . . . . . . . 120
83 Eine Formel wurde im Rechenblatt auf Nachbarzellen
übertragen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
84 Das Fenster Funktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . 122
85 Das Ergebnis von Übung 5: Rechenblatt und Infographik,
angeordnet auf einer Layoutseite. . . . . . . . . . . . . 125
86 Anpassen der Tabellenbreite an die Containerbreite. . . . 126
14 Kapitel 1: Übersicht

87 Rechenblatt: Übertragen von Zellinhalten in Nachbarzellen. 127


88 Sortieren im Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . 131
89 Das Fenster für Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . . 133
90 Vorlage bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
91 Das Fenster Schriftvorlagen, Einstellungen der neu ge-
stalteten Vorlage Überschrift. . . . . . . . . . . . . . 137
92 Vorlagen zuweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
93 Dokument mit Rechenblatt und (noch) leerer Infographik-
komponente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
94 Ein Balkendiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
95 Eingefügte Infographik. Darstellungsdetails können in
Abhängigkeit von der Containergröße variieren. . . . . . 141
96 Beispiel für eine Infographik mit eingefügten Daten. . . . 141
97 Die richtige Mausposition, um Adressen in einen Serien-
brief einzufügen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
98 Falsche Mausposition: So klappt das Einfügen von Adres-
sen in einen Serienbrief nicht! . . . . . . . . . . . . . . 145
99 Dialog Ablageeinstellungen: Notwendige Optionen für
Serienbriefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
100 Adressbestandteile in einem Rechenblatt, die für Serien-
briefe genutzt werden sollen. . . . . . . . . . . . . . . 146
101 Der Druckdialog für den Seriendruck unter Windows. . . 148
102 Einstellungen für den Seriendruck unter Mac OS. . . . . 148
103 Zeichnen eines Polygons: Für jede Richtungsänderung
muss ein Klick erfolgen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
104 Polygone werden immer als geschlossene Objekte behan-
delt – auch, wenn die Konturlinie nicht geschlossen ist. . 153
105 Beispiele für verschiedene Zeichenobjekte, die ausge-
wählt sind. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
106 Verändern eines Kreisbogens per Maus . . . . . . . . . 155
107 Verändern der „Eckenrundung“ beim gerundeten Rechteck. 155
108 Drei Textcontainer im Vergleich: unbearbeitet, vergrößer-
ter, transformiert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
109 Drehen eines Quadrats mit der Maus. . . . . . . . . . . 157
110 Scheren eines Quadrats mit der Maus. . . . . . . . . . 157
111 Polygon bearbeiten: Ausgewählter Stützpunkt. . . . . . 159
112 Polygon bearbeiten: Der Stützpunkt wird verschoben. . . 159
113 Polygon bearbeiten: gleichzeitige Auswahl von zwei
Stützpunkten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
114 Bézierkurven bearbeiten: Tangentenlinien helfen beim
Formen der Kurve. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
1.3: Abbildungen 15

115 Die Palette Kurvenbearbeitung. . . . . . . . . . . . . 160


116 Das angestrebte Resultat der siebten Übung: CD-Hüllen-
„Bauplan“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
117 Übung 7, Zwischenstand: Die zwei Quadrate sind die
wichtigsten Elemente der geplanten CD-Hülle. . . . . . . 163
118 Klebelasche, Schritt eins: die erste Linie des trapezförmi-
gen Zeichenobjekts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
119 Trapez zeichnen, Schritt zwei: die erste Schräge. . . . . 164
120 Um die zweite schräge Linie zu zeichnen, wird der erste
Haltepunkt aktiviert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
121 Trapez zeichnen, Schritt vier: Zeichnen der zweiten Schräge. 164
122 Trapez zeichnen – fertig! . . . . . . . . . . . . . . . . 164
123 Das fertige Trapez wird ausgewählt. . . . . . . . . . . . 165
124 CD-Schutzhülle mit zwei Klebelaschen – fast fertig! . . . 165
125 Die fertige Zeichnung für die CD-Hülle, ohne Beschriftung. 166
126 Der Dialog Seitenauswahl für die PDF-Platzierung. . . 167
127 CD-Hülle, Zwischenstand: Ausrichten von zwei Quadraten
aneinander. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
128 Faltvorlage für eine CD-Hülle mit eingefügtem Text (Be-
schriftung) und Grafik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
129 Im Dialog Zeichnungsinformation stellen Sie auch ein,
wie Objekte von Text umflossen werden. . . . . . . . . . 169

130 Das geplante Resultat der Übung 8: Formularblock für ein


Protokoll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
131 Im Dialog Objekte ausrichten richten Sie Zeichenobjek-
te aneinander aus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
132 Zuweisen einer Linienvorlage in der Formatierungspalette. 175
133 Ausschnitt aus der Tafel Objekte im Informationendialog 176
134 Übung 8, Zwischenstand: Der obere Teil des späteren
Protokoll-Formularblocks. . . . . . . . . . . . . . . . . 177
135 Sichern eines Dokuments als Formularblock unter Windows. 178
136 Sichern eines Dokuments als Formularblock unter Mac OS. 179
137 Favoritentafel im Foyer . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
138 Seiten anfügen mit Formularblöcken . . . . . . . . . . . 182
139 Setzen eines Tabulators für die exakte rechtsbündige
Ausrichtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
140 Verlegen der Ringpipeline . . . . . . . . . . . . . . . . 187
141 Verlegen der Ringpipeline . . . . . . . . . . . . . . . . 188
142 Verschiedene Pipelines und ihre Darstellung . . . . . . 188
16 Kapitel 1: Übersicht

143 In den Dokumenteinstellungen legen Sie die Abrissein-


stellungen für Formularblöcke fest. . . . . . . . . . . . 189
144 Doppelseitiger Formularblock mit unterschiedlichen rech-
ten und linken Folgeseiten. . . . . . . . . . . . . . . . 191
145 Ausrichten des Titel-Rechtecks . . . . . . . . . . . . . 193
146 Größe und Position eines Zeichenobjekts in der
Ojektkoordinaten-Palette. . . . . . . . . . . . . . . . 194
147 Die Hilfslinienpalette . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
148 Vergrößern des Darstellungsmaßstabes erleichtert die
Bearbeitung kleiner Objekte. . . . . . . . . . . . . . . 195
149 Mit einem Klick wird aus einem einfachen ein doppelsei-
tiges Layout. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
150 Sie erkennen ein doppelseitiges Layout an der Seitenan-
ordnung und den Seitenreitern. . . . . . . . . . . . . . 197
151 Pipelines für zweispaltigen Satz verlegen. . . . . . . . . 199
152 Das geplante Resultat der Übung 11: eine Rechnung aus
einem Rechenblatt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
153 Schriftgröße per Hand eintippen . . . . . . . . . . . . . 202
154 Die Formatierungspalette . . . . . . . . . . . . . . . . 204
155 Palette Formatierung: Namen für eine neue Vorlage ver-
geben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
156 Dialog Rechenblattinformation: Einstellungen für die
Ausrichtung des Zellinhaltes. . . . . . . . . . . . . . . 209
157 Zwischenstand Übung 11: Auswahl fürs Zentrieren von
Zellinhalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
158 Dialog Rechenblattinformation: Einstellungen fürs
Zentrieren des Zellinhaltes. . . . . . . . . . . . . . . . 211
159 Zwischenstand Übung 11: Auswahl für das vergeben des
Werteformats. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
160 Aus der Vorratskammer wird gerade eine Seite ins Haupt-
dokument herübergezogen. . . . . . . . . . . . . . . . 215

161 Schematische Übersicht des Zusammenwirkens von Do-


kument, Stammlayout- und Layoutkomponenten. . . . . 219
162 Ein solches Dokument mit Titel- und einfacher Folgeseite
erzeugen Sie in der Übung 12. . . . . . . . . . . . . . . 221
163 Zwischenstand Übung 12: Die zwei Stammseiten mit
Hilfsliniengerüst und Rechtecken. . . . . . . . . . . . . 224
164 „Gestapelte“ Container: Text- über Bildcontainer. . . . . 225
165 Festlegen der Benutzungsregeln für eine Stammseite. . . 227
1.3: Abbildungen 17

166 Im Dialog Neues Layout legen Sie die Abhängigkeit neuer


Layoutkomponenten von Stammlayoutkomponenten fest. 230
167 Verändern von Zellenhöhe und Position des Zellinhaltes. 232
168 Verschieben von Vorlagen in andere Dokumente . . . . . 234
169 Die Wirkung der Einstellungen Farbe, Deckkraft und
Dichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
170 Ein solches Dokument soll in Übung 13 entstehen: Titel-
seite, doppelseitiges Layout, Schlussseite. . . . . . . . 237
171 Zwischenstand Übung 13: Das Grundgerüst des Stamm-
layouts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
172 Detailansicht des fertigen Dokuments: eine punktierte Li-
nie als Gestaltungselement. . . . . . . . . . . . . . . . 242
173 Auswahl einer Nicht-Standard-Farbe . . . . . . . . . . . 243
174 Der Dialog zum Festlegen eigener Farben (Windows) . . . 243
175 Der Dialog zum Festlegen eigener Farben (Mac OS) . . . 245
176 Der Dialog Linienvorlagen: Einstellungen für die punk-
tierte Linie aus Übung 13. . . . . . . . . . . . . . . . . 246
177 Übung 13 (Dokumentdetail): Text- und Bildkomponenten
im Kopf der ersten Seite. . . . . . . . . . . . . . . . . 246
178 Übung 13, Detail der zweiten Seite: Aufgelockertes Gestal-
tungsraster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
179 Detail der dritten Seite aus Übung 13. . . . . . . . . . . 248
180 Verlegen der Pipelines in Übung 13. . . . . . . . . . . . 249
181 Dialog Container an Bild anpassen. . . . . . . . . . . 251

182 Dialog PDF-Export, Tafel Allgemein. . . . . . . . . . . 255


183 PDF-Export-Tafel Auftragseinstellungen . . . . . . . . 256
184 Dialog PDF-Export, Tafel Seitenformat für Dokumente
mit Layoutkomponente. . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
185 Dialog PDF-Export, Tafel Seitenformat für Dokumente
ohne Layoutkomponente. . . . . . . . . . . . . . . . . 258
186 CMYK-Farben bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . 260
187 Der Dialog HTML-Exporteinstellungen. . . . . . . . . 263

188 Teilen des Fensters, so dass nicht zusammenhängende


Bereiche eines Dokumentes gleichzeitig betrachtet wer-
den können. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
18 Kapitel 1: Übersicht

1.4 TIPPS
Tipps sind Kästen mit weiterführenden Informationen, die beim ersten
Lesen übersprungen werden können.

Seitendarstellung und Druckseiten . . . . . . . . . . . . . . . . 30

RagTime-Arbeitsfläche zurücksetzen . . . . . . . . . . . . . . . 38
Foyer anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Andere Komponenten als Standard für die Dokumenterzeugung . 55


Arbeiten mit Rasterlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Kreise und Quadrate zeichnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Schritte zurücknehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Bildgröße, Bildposition und Containergröße ändern . . . . . . . 68
Hintergrundwissen: Container und Inhaltsart . . . . . . . . . . . 74
Mit Hilfslinien arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Mehrere Zellen mit dem gleichem Inhalt füllen . . . . . . . . . . 112
Exakte Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Andere Rechenarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Rechenblattkomponenten alleine ausdrucken . . . . . . . . . . 123
Rechenblätter in andere Komponenten einfügen . . . . . . . . . 124
Andere Möglichkeiten der Formeleingabe . . . . . . . . . . . . . 129
Namensvergabe für Vorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Vorlagen neu anordnen und global verfügbar machen . . . . . . 136
Infographiken anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Arbeit mit mehreren Fenstern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Daten aus fremden Anwendungen als Adressenquelle . . . . . . 147
Aus Linien Pfeile machen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Objektart ändern, um die Form zu ändern . . . . . . . . . . . . . 155

Formularblöcke effektiv im Foyer verwalten . . . . . . . . . . . . 180


Tabulatoren am linken oder rechten Rand ausrichten . . . . . . . 186
Doppelseitiges Dokument mit zweispaltigem Seitenlayout . . . . 198
Schriftgrößen und -maße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Symbole einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Vorratskammer: Seiten aus bestehenden Dokumenten übernehmen 214

Kurz zusammengefasst: Die Schritte zum Stammlayout . . . . . . 221


Stammseiten-Benutzung im Überblick . . . . . . . . . . . . . . 228
Füllvorlagen in andere Dokumente übertragen . . . . . . . . . . 233
Hilfslinienposition ermitteln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
1.4: Tipps 19

Layoutentwicklung im Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . 241

Welche PDF-Eigenschaften werden umgesetzt? . . . . . . . . . . 254


Wozu Farbverwaltung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
20 Kapitel 1: Übersicht
KAPITEL

2
RagTime im Überblick
22 Kapitel 2: RagTime im Überblick

2.1 INHALTS-VIELFALT IM GRIFF: BUSINESS PUBLISHING MIT


RAGTIME
Was ist eigentlich „Business Publishing“? Auch wenn der Begriff selbst
nicht so bekannt ist – das „geschäftliche Publizieren“ hat längst seinen
festen Platz im beruflichen Alltag. Zusammentragen, Bearbeiten, Gestal-
ten und Weitergeben von Daten verschiedenster Art spielt in nahezu je-
der Branche, in Unternehmen und Institutionen jeder Größe eine wichti-
ge Rolle und beansprucht einen nicht unerheblichen Teil der Arbeitszeit.
Texte werden als Rundschreiben, Protokoll, Memo oder Brief in Form ge-
bracht und dienen der externen oder firmeninternen Kommunikation. An-
gebote, Rechnungen und Stundenzettel kombinieren Zahlen mit etwas
Text und enthalten Berechnungen, die möglichst automatisiert ausge-
führt werden sollen. Produktflyer, Broschüren, Kataloge und Produktlis-
ten umfassen oft Texte, Bilder und Preisangaben. In Form von Diagram-
men oder Tabellen tauchen Zahlen und Berechnungen in auch Statisti-
ken, Analysen, Exposés und viele anderen Dokumenten auf.
All diese Daten sollen möglichst ansprechend gestaltet werden. Wei-
tergegeben werden sie dann in ganz unterschiedlicher Form: Gedruckt
vom büroeigenen Desktop-Drucker oder bei höheren Auflagen und Qua-
litätsansprüchen von der Druckerei, als PDF-Dateien, die leicht zwischen
verschiedenen Rechnern ausgetauscht werden können und dabei sicher
und mit allen Systemen kompatibel sind, als HTML-Seite fürs Inter- oder
Intranet oder als illustrierende „Diaschau“ während einer Präsentation.
Mit RagTime bearbeiten Sie verschiedenartige Inhalte wie Text, Zah-
len, Tabellen und Berechnungen, Diagramme und Bilder – und noch ei-
nige andere – in einem Programm, in einem Dokument und in der Regel
immer im selben Dateiformat. RagTime benimmt sich dabei auf Wunsch
wie eine Textverarbeitung, es bietet Rechenblattfunktionen wie ein Tabel-
lenkalkulationsprogramm, dazu kommen spezielle Funktionen wie die In-
fographik, die auf Wunsch Zahlen vom Rechenblatt in anschauliche Dia-
gramme übersetzt. Bilder, aber auch Töne und interaktive Elemente wie
Knöpfe und Ähnliches können in RagTime-Dokumente integriert und teil-
weise auch bearbeitet werden. Kurzum: RagTime kann komplexe Doku-
mente mit ganz unterschiedlichen Inhaltsarten erzeugen. Dabei bietet es
immer die Werkzeuge an, die Sie brauchen, um die betreffenden Inhalte
zu verändern oder anzupassen.
Beherrschbar werden die unterschiedlichen Inhaltsarten eines
RagTime-Dokuments mit RagTimes Layoutfähigkeiten. So können Sie ver-
schiedenartige Daten in einem Dokument zusammenbringen, für die Ge-
staltung von Dokumenten stehen professionelle Funktionen zur Verfü-
gung, die auch die Umsetzung umfangreicher und komplexer Vorhaben
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 23

ermöglichen. So können Sie Texte, Rechenblatt-Tabellen, Zeichnungen,


Bilder, Diagramme und vieles mehr auf komfortable Weise in Form brin-
gen – egal, auf welche Weise die Daten später ausgegeben werden sol-
len. Zudem können Sie mit RagTime den Einsatz häufig gebrauchter Do-
kumente zeitsparend automatisieren und auch umfangreiche Dokumente
effektiv ändern und bearbeiten.
RagTime-Dokumente sind jedoch mehr als die gut gestaltete Zusam-
menstellung verschiedenartiger Inhalte: RagTime-Dokumente sind „le-
bendig“. Das heißt, zwischen den unterschiedlichen Informationen, die
RagTime bearbeiten kann, können dynamische Verbindungen hergestellt
werden. Beispielsweise können Daten aus einem Rechenblatt in Form ei-
ner Infographik dargestellt werden, die in ein Dokument eingebettet sein
kann, das auch noch Text und weitere Bilder enthält. Ändern sich nun die
Rechenblatt-Daten, wird die Infographik automatisch aktualisiert.
Für die Weitergabe und Reproduktion Ihrer Daten stehen Ihnen
mit RagTime viele Wege offen: Selbstverständlich lassen sich RagTime-
Dokumente auf einem Desktop-Drucker ausdrucken, sie können aber
auch fachgerecht für die Ausgabe in der Druckerei vorbereitet werden und
lassen sich als PDF- oder HTML-Datei portieren. Das in RagTime eingebau-
te Zusatzmodul SlideTime ermöglicht auch das Erstellen und einfache Ab-
spielen von Präsentationen direkt aus RagTime. So ersparen Sie sich die
Verwaltung und aufwendige Aktualisierung paralleler Dateiversionen für
die unterschiedlichen Ausgabearten.
RagTime ist also gleichzeitig Produktivwerkzeug und der Ort, an dem
Sie unterschiedliche Inhaltsarten zusammenführen, gestalten und für die
Ausgabe in unterschiedlichen Medien vorbereiten. Die Vorzüge des von
RagTime konsequent angewandten Prinzips „alles in einem Dokument“
liegen auf der Hand: Das Zusammentragen von Daten aus unterschied-
lichen Quellen in einem externen Layout-Werkzeug ist nicht mehr nötig,
und es gibt nur noch eine Datenquelle – das RagTime-Dokument – die als
Grundlage der Reproduktion in ganz verschiedenen Medien dient. Damit
entfallen die parallele Verwaltung unterschiedlicher Dateien für die ver-
schiedenen Reproduktionsarten und der damit verbundene Aktualisie-
rungsaufwand.

2.2 DIE KONZEPTE HINTER RAGTIME


Wie aber funktioniert das Business Publishing mit RagTime konkret? Wel-
ches sind die tragenden Konzepte, wie „tickt“ RagTime? Wer die Grund-
prinzipien eines Programms kennt, bekommt rasch die Übersicht über
wesentliche Arbeitsschritte und kann auch Funktionsdetails besser be-
24 Kapitel 2: RagTime im Überblick

greifen – erlernt die Bedienung also insgesamt schneller. Deshalb hier


einige Worte zu den Ideen und Konzepten, die RagTime ausmachen.

2.2.1 PLANUNGSAUFWAND UND BEARBEITUNGSKOMFORT


Sie haben bereits gelesen, dass RagTime ganz unterschiedliche Inhalte in
einem Dokument zusammenbringt und dafür im Wesentlichen mit einem
Dateiformat auskommt (.rtd für „RagTime-Dokument“). So sind Sie nicht
an verschiedene Dokumenttypen gebunden und können sehr flexibel ar-
beiten. Dennoch gibt es bei RagTime-Dokumenten Unterschiede. Neben
den schnell erzeugten „normalen“ RagTime-Dokumenten bietet RagTime
Funktionen für oft benutzte Dokumente und für umfangreiche, bearbei-
tungsintensive Dokumente an. Ein höherer Aufwand bei der Vorbereitung
und Konzeption des Dokuments wird durch mehr Komfort bei der Bear-
beitung belohnt. Nicht immer ist dieser Mehraufwand jedoch nötig, und
auch die einfachen RagTime-Dokumente lassen sich recht gut bearbeiten.
Brauchen Sie möglichst schnell ein fertiges Dokument? Oder eine
Vorlage, die oftmals wiederverwendet werden soll? Handelt es sich um
ein komplexeres Schriftstück, das erst nach und nach entwickelt wird?
Ist mit einer längeren Bearbeitungsphase oder häufigen Änderungen zu
rechnen? Klären Sie diese Fragen, dann finden Sie auch schnell die rich-
tige Arbeitsweise!
• Sie können ohne weitere Vorbereitungen direkt anfangen zu arbeiten
und erzeugen ein einzelnes, vollwertiges Dokument, das sich auf je-
de gewünschte Art weiterverarbeiten lässt. Anhand dieser „Einfach-
dokumente“ für den schnellen Einsatz lernen Sie im ersten Übungs-
block (@ Der schnelle Einstieg: Werkzeuge, Funktionen, Arbeitstech-
niken [S. 53]) fast alle wichtigen Funktionen und Arbeitstechniken
von RagTime kennen.
l Wenn Sie diesen Übungsblock durchgearbeitet haben, können
Sie dringende Aufgaben, die auf Erledigung warten, bereits mit
RagTime bearbeiten!
• Für die effiziente Mehrfach-Verwendung können Sie ein Dokument
als so genannten Formularblock speichern. Sie können ein norma-
les Dokument auch nachträglich zu einem Formularblock machen.
Formularblöcke erkennen Sie an der speziellen Dateiendung „.rtt“.
Ein Formularblock dient als Muster für beliebig viele weitere Doku-
mente („Formulare“). Spätere Änderungen am Formularblock haben
keine Auswirkungen auf zuvor daraus erzeugte Dokumente.
Trotz ihres „amtlichen“ Namens eignen sich Formularblöcke nicht
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 25

nur für Formblätter und Ähnliches. Alle häufig verwendeten Doku-


mente lassen sich als Formularblock speichern, vom einfachen Me-
mo bis zur umfangreichen illustrierten Warenliste. Eine dabei be-
sonders nützliche Funktion des Formularblocks ist seine intelligen-
te Seitenverwaltung: Ein vom Formularblock „abgerissenes“ Doku-
ment hat immer nur so viele Seiten, wie Sie gerade brauchen. Neue
Seiten werden erst bei Bedarf angefügt. Sogar unterschiedlich aus-
sehende Folgeseiten lassen sich im Voraus festlegen. Im Abschnitt
@ Der RagTime-Formularblock: Vorlagen für oft genutzte Dokumente
[S. 171] lernen Sie die Tricks rund ums Erstellen und den Einsatz der
RagTime-Formularblöcke.
• Für komplexere Dokumente bietet sich die Arbeit mit dem Stamm-
layout an. Wie der Name schon sagt, eignet es sich vor allem für die
effektive Organisation anspruchsvoller Layouts. Stammlayouts sind
Vorlagen für andere Layouts innerhalb desselben Dokuments. Ein
Dokument kann eines oder mehrere Stammlayouts enthalten (oder
auch gar keines). Jedes Layout, das von einem Stammlayout ab-
stammt, weist alle Eigenschaften das Stammlayouts auf, kann aber
auch eigene Elemente enthalten. Seiten, die auf ein Stammlayout
zurückgehen, bleiben immer mit diesem verbunden. Das erleichtert
späteres Bearbeiten: Anstatt ein Dokument vollständig durchzuar-
beiten, um Änderungen einzugeben, führen Sie Änderungen nur ein-
mal an zentraler Stelle durch. Übungen zum Stammlayout finden Sie
im dritten Übungsabschnitt @ Das RagTime-Stammlayout: Komplexe
Dokumente [S. 217].
l Zum Weiterlesen: Im Anhang des Trainingshandbuchs finden Sie ei-
ne Checkliste mit allen Eigenschaften von normalen Dokumenten,
Formularblöcken und Stammlayouts (siehe @ Checkliste — Wann wel-
che Dokumentart? [S. 265]).

2.2.2 EFFEKTIV FORMATIEREN MIT VORLAGEN


Im Dienst bequemer und zeitsparender Änderungen am Dokument ste-
hen auch RagTimes Vorlagen. Mithilfe von Vorlagen können Sie zahlrei-
che Dokumenteigenschaften zentral verwalten. RagTime enthält einige
vorgefertige Vorlagen, Sie können aber auch eigene Vorlagen definieren.
In jedem Fall vereinfachen Vorlagen das Formatieren von Dokumenten
und das Bearbeiten von Formaten. Auch, wenn gewährleistet werden soll,
dass exakt dieselben Formate in mehreren Dokumenten verwendet wer-
den – zum Beispiel bei allen Schriftstücken einer Firma – ist die Arbeit
mit Vorlagen zu empfehlen.
26 Kapitel 2: RagTime im Überblick

Es gibt Vorlagen für Schriftzeichen, Absätze, Farben, Linien und Fül-


lungen, aber auch für Arbeitshilfen wie Lineale und Einheiten sowie für
Werteformate, die vor allem in Rechenblättern genutzt werden. Zwischen
manchen der Vorlagen können Beziehungen geschaffen werden. So ist
es zum Beispiel möglich, ein bestimmtes Blau etwa als Farbvorlage „Fir-
menblau“ zu definieren und dann eine Schriftvorlage - etwa mit dem Na-
men „Logoschrift“ - zu erzeugen, die neben anderen Eigenschaften wie
Schriftart und Schriftstil auch die Farbe der Schrift festlegt und dazu auf
die Farbvorlage „Firmenblau“ zurückgreift. Die wichtigsten Vorlagen im
Überblick:
• Absatzvorlagen definieren Schrifteigenschaften, die nicht auf einzel-
ne Zeichen, sondern auf ganze Absätze zutreffen. Dazu gehören un-
ter anderem Zeilenabstände, Textausrichtung, Tabulatoren, Umbrü-
che und Einzüge.
• Farbvorlagen kommen in mehreren anderen Vorlagen vor, hängen
aber selbst von keiner anderen Vorlage ab. In Farbvorlagen können
Sie nicht nur die Farben festlegen, sondern auch unterschiedliche
Farbräume – je nachdem, wie das Dokument später reproduziert
werden soll.
• Füllvorlagen können praktisch überall dort angewendet werden, wo
auch Farbe vorkommt, sie umfassen jedoch mehr Eigenschaften als
nur die Farbe selbst. In Füllvorlagen werden Farben mit Mustern,
Transparenz und Dichte kombiniert.
l Farbe, Dichte und Transparenz: @ Abb. 169 [S. 235] zeigt an-
schaulich den Unterschied der Eigenschaften Farbe, Dichte und
Transparenz.
• Linienvorlagen greifen auf die Füllvorlage zu, zusätzlich definieren
Sie Stärke, Position, Enden, Ecken und Strichelung von Linien.
• Mit Schriftvorlagen können Sie die typischen Schriftformate wie etwa
Zeichensatz, Stil und Schriftgröße festlegen. Die Schriftfarbe kann
mithilfe von eigenen Farbvorlagen oder ohne Vorlage festgelegt wer-
den. Dazu kommen noch Einstellungen zur Linguistik wie Sprache
und Silbentrennung und zum Werteformat, das sich z. B. auf die
Schreibweise von Zahlenwerten oder Währungsangaben auswirkt.
Den geringen Mehraufwand, den Vorlagen bedeuten, machen sie
schnell wieder wett – auch schon in kleineren Dokumenten: Wenn Sie je-
den Text, Absatz, oder alle Linien eines Dokuments einzeln formatieren,
ist oft schon das „Zusammenklicken“ der gewünschten Formatierungen
ziemlich langwierig. Um zum Beispiel eine Schrift einzustellen, müssen
vier oder mehr Eigenschaften verändert werden. Ist eine passende Vorla-
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 27

ge einmal erzeugt, genügt nur noch ein Klick, um sie auf Dokumentteile
anzuwenden. Und Änderungen lassen sich mit Vorlagen schnell an zen-
traler Stelle durchführen, ohne dass das Dokument erneut durchkämmt
und Stück für Stück neu formatiert werden muss.
Das Funktionsprinzip von Vorlagen ist einfach. Sie weisen beispiels-
weise Textelementen, die als Überschrift dienen, nicht einfach das For-
mat „Arial, 14 Punkt, fett“ zu, sondern zum Beispiel eine Vorlage „Kapi-
telüberschrift“, die sich zuvor mit den gewünschten Eigenschaften „Ari-
al, 14 Pt, fett“ erzeugt haben. Wenn Sie nun später feststellen, dass die
Kapitelüberschriften in der Schrift „Times, 16 Punkt, fett“ besser ausse-
hen, ändern Sie lediglich die Vorlage. Alle Textstellen des Dokuments,
die die Vorlage „Kapitelüberschrift“ verwenden, werden umgehend ge-
ändert. Elemente, die mit Vorlagen formatiert wurden, können jedoch je-
derzeit immer noch direkt – ohne den Umweg über die Vorlage – verän-
dert werden. Solche Änderungen behält RagTime auch dann bei, wenn
die Vorlagen verändert werden.
Sie müssen nicht jede einzelne Vorlage, die Sie brauchen, von Grund
auf neu erstellen. RagTime beherrscht das Prinzip der Vererbung von For-
mateigenschaften. Sie können mit wenigen Klicks aus einer Vorlage eine
ganze Familie ähnlicher Vorlagen erzeugen und durch Bearbeiten des „Fa-
milienoberhaupts“ – der hierarchisch übergeordneten Vorlage – schnell
ändern.

2.2.3 VIELFÄLTIGER INHALT: KOMPONENTEN


Komponenten und Container sind die Instanzen, die das freie Kombi-
nieren verschiedenartigster Daten und Inhalte innerhalb eines RagTime-
Dokuments ermöglichen. Kenntnisse über ihr Zusammenwirken sind für
die Arbeit mit RagTime unverzichtbar.
„Komponente“ ist der Sammelbegriff für wichtige Inhaltsbausteine
von RagTime-Dokumenten, wie zum Beispiel Text, Bild oder Rechenblatt.
Doch Komponenten haben auch Gestaltungsfunktionen: Die Komponen-
ten Layout und Stammlayout bilden die Basis für die Anordnung weiterer
Komponenten im Dokument.
RagTime kennt mehrere unterschiedliche Komponentenarten. Einige
Komponenten lassen sich mit RagTime erzeugen und umfassend bearbei-
ten (beispielsweise Text und Rechenblatt), andere Komponenten können
lediglich nach RagTime importiert und dort gar nicht oder nur in geringem
Umfang verändert werden (so zum Beispiel Bilder und Töne). Manche
Komponenten werden Sie in RagTime vermutlich sehr oft benutzen (bei-
spielsweise die Komponenten Layout, Text oder Bild), andere (wie Knopf-
28 Kapitel 2: RagTime im Überblick

oder Tonkomponente) kommen eher bei speziellen Aufgaben zum Ein-


satz. Alle Komponententypen können beliebig oft in ein Dokument ein-
gebaut werden. Die Komponenten im Einzelnen:
• Text können Sie in einem Container oder auch in einem eigenen
Fenster schreiben und bearbeiten und erstellen so Textkomponen-
ten. RagTime verfügt über zahlreiche Werkzeuge, um Text zu for-
matieren und zu gestalten. Neben den Einstellungen für Schriftart,
Schriftgrad und anderen typografischen Parametern haben Sie auch
differenzierte Möglichkeiten für den Satz von Spalten und die Arbeit
mit Grundlinienrastern, Fußnoten und Absatznummerierung. Auch
wenn dies keine typische Anwendung ist, können Sie in Textkom-
ponenten andere Komponenten wie zum Beispiel Bilder einfügen.
• Rechenblattkomponenten bieten vergleichbare Möglichkeiten wie
Textkomponenten: Sie können in Containern oder eigenen Fenstern
angelegt und bearbeitet werden. Zahlreiche verschiedene Funktio-
nen und Werkzeuge stehen für die Arbeit mit Rechenblättern zur
Verfügung. Sie können Daten eingeben, berechnen und sortieren,
Zeilen- und Spaltentitel festlegen, Elemente der Tabelle ein- und aus-
blenden und haben natürlich auch vielfältige Gestaltungsmöglich-
keiten für die Tabelle. In den Zellen eines Rechenblatts können Sie
andere Komponenten oder auch weitere Rechenblattkomponenten
installieren.
• Infographikkomponenten erzeugen Sie in RagTime aus einer Galerie
(@ Abb. 1 [S. 29]) mit vorbereiteten verschiedenen Diagramm- und
Reihentypen.
Die erforderlichen Daten können Sie manuell einspeisen oder aber
die Infographik mit einer Rechenblattkomponente verbinden. Um
die Infographik anzupassen, gibt es spezialisierte Werkzeuge und
Befehle. Sie können auf alle Parameter Einfluss nehmen, von der
Beschriftung über Ausrichtung und Lichteinfall und Dimensionsein-
stellungen bis zur Darstellung der Achsen.
• Eine Zeichnungskomponente hat eine theoretisch mehrere Quadrat-
meter große Oberfläche, auf der Sie zeichnen können. RagTime-
Zeichnungen eignen sich zum Beispiel gut für die Darstellung von
Organigrammen und Ähnlichem. Für die praktische Arbeit hat es sich
bewährt, Zeichnungskomponenten für Illustrationen zunächst in ei-
nem eigenen Fenster anzufertigen und diese dann an ihren vorgese-
henen Ort in einem Dokument zu platzieren. Wie die vorgenannten
Komponenten auch können Zeichnungskomponenten mit RagTime
erzeugt und verändert werden. Zeichnungsobjekte können außer-
dem als „Behälter“ – so genannte Container – für andere Kompo-
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 29

Abb. 1: RagTimes Infographik-Galerie bietet vorformatierte


Diagramme und Reihen verschiedener Art an, so können
Sie leicht die beste Darstellungsart für Ihre Daten finden.

nenten dienen und spielen so eine wichtige Rolle für das Layout von
Dokumenten.
• Eine Sonderstellung innerhalb von RagTime haben die Layoutkom-
ponente und die eng verwandte Stammlayoutkomponente. Sie sind
konstituierend für Dokumentseiten und Grundlage für die Anord-
nung anderer Komponenten innerhalb von Dokumenten. Es ist zwar
auch möglich, Komponenten in Text- oder Rechenblattkomponenten
zu installieren, in der täglichen Praxis sind es jedoch meist die Kom-
ponenten Layout oder Stammlayout, die die Basis eines Dokuments
und seiner Gestaltung bilden.
Layout und Stammlayout ähneln von allen Komponenten dem, was
wir als „Seite“ auffassen, am stärksten und haben auch eine ähnli-
che Funktion: Man kann sich die anderen Komponenten als Collage-
Elemente vorstellen, die auf der Layout-Seite verteilt werden und
RagTimes Werkzeuge, Befehle und Funktionen als „Werkzeugsorti-
ment“, das zum Erstellen der Collage benutzt wird.
• Bildkomponenten wie beispielsweise in ein Dokument eingefügte
Fotos werden nicht mit RagTime erstellt, sondern aus anderen Quel-
len nach RagTime importiert. Sie können dabei Bilder aus dem Fun-
dus Ihrer Festplatte nach RagTime hinüberziehen oder direkt aus
einem Scanner oder einer digitalen Kamera importieren. Die Bear-
30 Kapitel 2: RagTime im Überblick

beitungsfunktionen für Bildkomponenten beziehen sich vor allem


auf dessen Größe, Position und den Druck. Graustufenbilder können
eingefärbt werden.

Ö Seitendarstellung und Druckseiten


Übrigens – die Seiten, die in RagTime angezeigt werden, wenn Sie
mit Layout- oder Stammlayoutkomponenten arbeiten, entsprechen
genau den späteren Druckseiten. Die Eigenschaften des Druckers,
der in Ihrem System als Standarddrucker definiert ist, werden bei der
Darstellung berücksichtigt. Dadurch haben Sie Ihre späteren Druck-
ergebnisse, schon während Sie das Dokument erstellen, immer im
Blick. Eine eigene Druckvorschau ist daher in RagTime überflüssig!
Unter Fenster t Zeigen finden Sie Befehle, um Arbeits- und Ori-
entierungshilfen, die nicht mit gedruckt werden, aus der Seitendar-
stellung auszublenden. So bekommen Sie eine noch bessere Vor-
stellung von der späteren Druckseite.

• Tonkomponenten (Töne) können – ähnlich wie Bilder – in RagTime


importiert und in Dokumente eingefügt werden. Entsprechende
Hard- und Softwareausstattung vorausgesetzt, können sie auch mit
RagTime aufgenommen werden. Tonkomponenten können immer
nur im Zusammenhang mit einer Dokumentseite bearbeitet werden,
nicht im eigenen Fenster.
• Als Knopfkomponenten (Knöpfe) werden in RagTime interaktive
Elemente wie Knöpfe, Ankreuzfelder, Einblendmenüs (Drop-down-
Listen) oder Radioknöpfe bezeichnet. Knopfkomponenten sind vor
allem als Arbeitserleichterung für Sie konzipiert. Sie lassen sich mit
häufig benutzten Formeln und Befehlen koppeln und dienen dann
der Automatisierung von Dokumenten. Das bietet sich insbesondere
dann an, wenn Sie mit Stammlayouts (s. o.) oder Formularen arbei-
ten, also ein Dokument mehrfach verwenden wollen. Eine typische
Anwendung ist es zum Beispiel, in Rechenblattkomponenten Be-
rechnungen per „Knopfdruck“ auszulösen. Hier (@ Abb. 3 [S. 33]) wur-
de oben im Dokument eine Knopfkomponente vom Typ Einblend-
menü eingesetzt. Damit kann das Exposé leicht für verschiedene
Absender personalisiert werden: die Einstellung im Einblendmenü
beeinflusst den Absendernamen weiter unten im Dokument. Knopf-
komponenten werden in der Regel nicht mit gedruckt.
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 31

2.2.4 UNENTBEHRLICH FÜRS LAYOUT: CONTAINER


l Musterdokumente: Um ein typisches RagTime-Dokument mit
Layoutkomponente, Containern und anderen Inhaltskomponen-
ten genauer unter die Lupe zu nehmen, können Sie die Datei
d Kurzexposé.rtd aus dem Trainingsordner nutzen. Dasselbe
Dokument sehen Sie auch in den Abbildungen @ Abb. 2 [S. 32] und
@ Abb. 3 [S. 33].
Viele der wichtigeren Komponentenarten lassen sich auch ohne Lay-
outkomponente erzeugen, verändern und als eigenständiges Dokument
sichern. Für ansprechend gestaltete Dokumente und um mehrere Kom-
ponentenarten innerhalb eines Dokuments zu kombinieren, benutzt man
jedoch fast immer eine Layout- oder Stammlayoutkomponente. Und um
darin andere Komponenten einzufügen, anzuordnen und zu gestalten,
braucht man Container. Container sind „Behälter“ für Komponenten.
Oder, genauer gesagt: Container sind Rahmen, die innerhalb einer Lay-
outkomponente die Orte markieren, an denen weitere Komponenten in-
stalliert werden können.
l Ausnahme Rechenblatt: Die Zellen eines Rechenblattes haben auto-
matisch Containereigenschaften und können andere Komponenten
ohne Weiteres aufnehmen.
Sie können Container an jeder Stelle eines Dokuments erzeugen,
ihre Größe und Position beliebig verändern und sie mit unterschiedlichen
Inhalten füllen. Container und Komponenten können beliebig ineinander
verschachtelt werden. So lassen sich Dokumente beliebiger Komplexität
erzeugen. Bei der Gestaltung von Dokumenten können Sie jedem Contai-
ner individuelle Eigenschaften geben. Es ist aber auch möglich, contai-
nerübergreifend zu arbeiten. Dokumentdienste wie die Rechtschreibprü-
fung oder der Befehl Suchen und Ersetzen, aber auch Formatierungs-
befehle und Vorlagen für bestimmte Schrift-, Absatz- Linien und Füllungs-
stile können auf das gesamte Dokument angewandt werden. Außerdem
können Container durch sogenannte Pipelines verbunden werden, was
die gleichmäßige Verteilung von Inhalten auf mehrere Container stark
vereinfacht. So fließt ein längerer Text einfach durch die Pipeline in den
nächsten Container weiter, wenn der erste Container zu klein ist, um alle
Zeichen aufzunehmen.
l Darstellung der Container am Bildschirm: Standardmäßig werden
die Containergrenzen in RagTime immer angezeigt. Sollten Sie sie
vermissen, schauen Sie unter Fenster t Zeigen nach. Beim Menü-
befehl Nicht druckende Elemente sollte ein Häkchen stehen, dann
werden die „Kästchen“ wieder eingeblendet. Für die Darstellung der
32 Kapitel 2: RagTime im Überblick

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Abb. 2: Was sich als gedruckte Seite etwa so präsentieren würde…


2.2: Die Konzepte hinter RagTime 33

Abb. 3: …offenbart in RagTime so ein Gerüst. Die Layout-


komponente wird als „Blatt Papier“ mit einem nummerier-
ten Seitenreiter dargestellt. Die mit feinen blauen Linien
dargestellten Rechtecke sind die Container, deren Inhalt
die darin installierten Komponenten (hier zu sehen: Text,
Bild und Rechenblatt).
34 Kapitel 2: RagTime im Überblick

Container ist eine blaue Haarlinie als Standard vorgegeben, so wie


auch in der Musterdatei d Kurzexposé.rtd zu sehen. Andere
Darstellungsweisen können jedoch eingestellt werden. Es kann also
passieren, dass Sie RagTime-Dokumenten begegnen, in denen die
Containergrenzen ein anderes Aussehen haben als gewohnt.

2.2.5 ANFANGEN, WO SIE WOLLEN


Das durch Komponenten und Container ermöglichte Schachtelprinzip ge-
statten es, Tabellen und Text, Berechnungen und Bilder, Diagramme und
Zeichnungen und andere Komponenten gleichzeitig und nahezu gleich-
berechtigt in einem RagTime-Dokument zu verwenden. Bei so viel Fle-
xibilität haben Sie auch fast freie Auswahl, wie Sie ein neues RagTime-
Dokument beginnen, denn die diversen Inhalte eines Dokuments (die
verschiedenen Komponenten) sind ja nicht an unterschiedliche Dateifor-
mate gebunden.
Sie können ein Dokument mit einer Layoutkomponente beginnen
und dort die gewünschten Komponenten in Container installieren. Sie ar-
beiten dann seitenorientiert, denn eine Layoutkomponente konstituiert
immer auch eine Dokumentseite. Diese Arbeitsweise ist sehr gebräuch-
lich. Für Einstieger ist sie zu empfehlen, weil die Seitenlogik gut nachvoll-
ziehbar ist. Außerdem behalten Sie leichter die Übersicht. Zwingend ist
dieses Vorgehen nicht. Mit Ausnahme der Komponenten Ton und Knopf
können Sie ein Dokument mit jeder beliebigen Komponente beginnen
(benutzen Sie dafür das Foyer (siehe @ Dateien wiederfinden und erzeu-
gen: Das RagTime Foyer [S. 47]). Sie können ein Dokument auch nach-
träglich durch eine Layoutkomponente ergänzen und schon bestehende
Komponenten dort einfügen.

2.2.6 DATENIMPORT, DATENEXPORT


Die Beschränkung auf ein Arbeits-Dateiformat („.rtd“ – mit dem For-
mat „.rtt“ für den Sonderfall „Formularblock“) bedeutet jedoch kei-
ne RagTime-Monokultur. RagTime bietet zahlreiche Möglichkeiten zum
Datei- bzw. Datenaustausch mit anderen Programmen. Um fremde Da-
teien in RagTime einzufügen, nutzen Sie entweder die in RagTime allge-
genwärtige Arbeitstechnik „Drag and Drop“, das „Ziehen und Ablegen“
mit der Maus, Kopieren und Einfügen per Zwischenablage, den Menübe-
fehl Importieren oder den Direktimport aus Scanner oder Kamera. Um
RagTime-Dateien für andere Anwendungen nutzbar zu machen, stehen
2.2: Die Konzepte hinter RagTime 35

Ihnen der spezialisierte PDF- und HTML-Export sowie der Befehl Expor-
tieren zur Verfügung.
Die Möglichkeiten für den Datenimport und -export im Detail:
• Sie können RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei exportie-
ren. Die benötigten Befehle PDF exportieren und HTML exportie-
ren finden Sie im Menü Datei (Z)/Ablage (z).
• Alle gängigen Bild-Dateiformate wie TIFF, EPS, BMP, JPEG, PICT, PNG,
EMF oder WMF lassen sich in RagTime-Dokumente integrieren (per
Drag and Drop oder Zwischenablage). Auch der direkte Import von
Bildern aus Scannern oder Digitalkameras ist möglich (Menü Da-
tei (Z)/Ablage (z) t Scanner und Kameras).
• Microsoft Excel-Tabellen können problemlos importiert werden, da-
bei können Sie sich aussuchen, ob Sie nur Formeln, nur Formate
oder beides konvertieren möchten (Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t
Importieren).
• Dokumente aus Microsoft Word lassen sich ebenfalls in RagTime im-
portieren. Sie können festlegen, wie mit den bestehenden Formatie-
rungen umgegangen werden soll.
• Durch Erweiterungen, die zusätzlich installiert werden können, ist
auch der Zugriff auf bestehende Datenbanken möglich.
36 Kapitel 2: RagTime im Überblick
KAPITEL

3
RagTime-Basiswissen
38 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

3.1 DIE RAGTIME-ARBEITSFLÄCHE


$ Die Abbildungen und Erläuterungen im Trainingshandbuch beziehen
sich auf die Standardeinstellungen von RagTime. Um den Erklärun-
gen leichter folgen zu können, sollten Sie an diesen Einstellungen
zunächst nichts verändern!
Die Arbeitsoberfläche von RagTime ist variabel. Das Programm bie-
tet automatisch die Werkzeuge an, die Sie in der aktuellen Arbeits-
konstellation brauchen – je nachdem, welche Komponente und wel-
ches Element gerade aktiv ist. Außerdem können Nutzer die RagTime-
Programmoberfläche an die eigene Arbeitsweise anpassen. Der Grund-
aufbau der Arbeitsfläche ist jedoch immer derselbe, so dass Sie sich
schnell mit Ihrem Handwerkszeug vertraut machen können.

Ö RagTime-Arbeitsfläche zurücksetzen
Sie haben Änderungen an der Arbeitsfläche vorgenommen und
möchten den „Werkszustand“ wieder herstellen? Der schnellste Weg
ist das Löschen der Dateien, in denen RagTime die Informationen
über die Arbeitsflächen-Einstellungen ablegt.
Z Dies sind die Dateien d RagTime-Einstellungen.xml
und d RagTime-Einstellungen.ini, zu finden im Ord-
ner f Anwendungsdaten\RagTime\. Je nach Installati-
on kann die Lage des Ordners f Anwendungsdaten un-
terschiedlich sein. Bei der Standardinstallation befindet er
sich unter f C:\Dokumente und Einstellungen\hIhr
Anmeldenamei\.
Hinweis: Der Ordner f Anwendungsdaten ist standardmä-
ßig ein versteckter Ordner. Sie müssen ihn (z. B. über die
Arbeitsplatz-Ordneroptionen) einblenden, um Änderungen vor-
nehmen zu können.
z Dies sind die Dateien d RagTime-Einstellungen.xml
und d RagTime-Einstellungen im Ordner
f /Users/hIhr Kurznamei/Library/Preferences/
RagTime/, abgekürzte Schreibweise: f hPrivatordneri/
Library/Preferences/RagTime/
Wenn RagTime dann das nächste Mal geöffnet wird, sind Ihre
individuellen Einstellungen entfernt. Sie können jederzeit neue ei-
gene Einstellungen vornehmen.
3.1: Die RagTime-Arbeitsfläche 39

3.1.1 MENÜS, LEISTEN UND PALETTEN UNTER WINDOWS

Abb. 4: Die RagTime-Arbeitsfläche unter Windows mit einer


Layoutkomponente, darin ein noch leerer Textcontainer.

Auch wenn sie wandelbar ist: die wichtigsten Elemente der Arbeits-
fläche bleiben immer dieselben. Im Überblick (vgl. @ Abb. 4 [S. 39]):
• Ganz oben finden Sie die Programm-Titelleiste 1 . Sie gibt Ihnen Aus-
kunft, welches Ihrer geöffneten Dokumente gerade aktiv ist. Wenn
Sie mehrere RagTime-Dokumente parallel bearbeiten, kann das ei-
ne gute Orientierung sein. RagTime-Fenster weisen außerdem die
betriebssystem-typischen Knöpfe zum Minimieren, Maximieren und
Schließen 2 von Dokumenten oder Programmen auf.
• Darunter sehen Sie die Menüleiste 3 . In Menüs und den Untermenüs
finden Sie die wichtigsten Befehle für die Arbeit mit RagTime. Im Bild
sehen Sie exemplarisch das Menü Fenster 4 mit dem aufgeklapp-
ten Untermenü Paletten.
• Viele der gängigen Menübefehle werden außerdem zum schnelleren
Zugriff in Kontextmenüs angeboten, die Sie per Rechtsklick aufrufen
können. Kontextmenüs sind kontextsensitiv – testen Sie einfach ein
wenig in unterschiedlichen Arbeitssituationen, um sie zu finden.
• Unterhalb der Menüleiste befinden sich Leisten mit unterschiedli-
chen Werkzeugen. Die in der Abbildung gezeigten Leisten Grundbe-
fehle und Werkzeugleiste ( 5 und 6 , teilweise verdeckt) sind stan-
dardmäßig immer eingeblendet, weil sie so häufig gebraucht wer-
den. Insbesondere die Werkzeugleiste passt sich an die aktuelle Ar-
40 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

beitssituation an und kann ganz unterschiedliche Werkzeuge zeigen.


Zuweilen sind einzelne Werkzeuge oder ganze Werkzeugleisten in-
aktiv (hellgraue Darstellung), wenn in der aktuellen Arbeitssituation
die Anwendung der jeweiligen Befehle nicht sinnvoll bzw. möglich
ist.
Sie lernen die einzelnen Werkzeuge im Übungsteil genauer kennen!
• Wenn Sie sich über die Funktion eines Werkzeuges im Unklaren sind,
bewegen Sie die Maus auf den jeweiligen Knopf. Es wird dann ein
kleines „Info-Banner“ (Tool-Tip) eingeblendet. Ausführlichere Infor-
mationen erhalten Sie über den Befehl Info t Direkthilfe und an-
schließendes Klicken des Werkzeugknopfes, zu dem Sie mehr wis-
sen möchten. Am unteren Rand des Programmfensters werden eben-
falls kurze Funktionshinweise eingeblendet 7 .
• Frei schwebend auf der Arbeitsfläche sehen Sie unten im Bild
(@ Abb. 4 [S. 39]) eine Palette 8 . Paletten müssen eigens eingeblen-
det werden – mehr dazu unten.
Paletten sind eine wichtige Hilfe für flüssige Arbeitsabläufe. Sie kön-
nen bei Bedarf über Fenster t Paletten aufgerufen und als frei schwe-
bende Fenster an einer beliebigen Stelle der Arbeitsfläche abgelegt wer-
den. Paletten enthalten Zusammenstellungen von Werkzeugen und Be-
fehlen für verschiedene Aufgaben, so dass Sie sie schnell zur Hand ha-
ben. Viele dieser Befehle sind zwar auch in den Menüs zu finden, die Ar-
beit mit den Paletten geht jedoch oft schneller. Wenn Sie sie nicht mehr
brauchen, können Sie eine Palette einfach wieder schließen und gewin-
nen so Platz auf der Arbeitsfläche.
Auch hinter manchem Untermenü versteckt sich eine Palette. Durch
Abreißen mit der Maus (@ Abb. 5 [S. 41] und @ Abb. 6 [S. 41]) können Sie
die Palette aus dem Menü befreien und auf der Arbeitsfläche ablegen.
Dort können Sie die Palette weiter anpassen:
• Sie können eine Palette an der Titelleiste anfassen und hin- und her-
schieben.
• Indem Sie an der unteren rechten Ecke ziehen, verändern Sie die
Größe der Palette.
• Unter Windows haben Paletten außerdem die Eigenschaft, sich ma-
gnetisch an Kanten des Programmfensters zu heften und dabei
auch Ihre Form zu verändern. So kann eine Palette in Form einer
„Werkzeugleiste“ beispielsweise unterhalb der Menüleiste positio-
niert sein oder frei schwebend als kleines Fenster irgendwo auf der
Arbeitsfläche liegen.
• Die zuletzt benutzte Palettenkonstellation ist wieder aktiv, wenn Sie
das Programm erneut starten.
3.1: Die RagTime-Arbeitsfläche 41

Abb. 5: Die meisten Untermenüs lassen sich aus dem Me-


nü herausziehen und können dann als Palette abgelegt
werden.

Abb. 6: Das bisherige Untermenü Absatzvorlage als frei


schwebende Palette.
42 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

3.1.2 MENÜS, LEISTEN UND PALETTEN UNTER MAC OS

Abb. 7: Die Arbeitsfläche mit einer Layoutkomponente,


darin ein noch leerer Textcontainer.

Auch wenn sie flexibel ist: die Hauptelemente der Arbeitsfläche blei-
ben immer dieselben. Im Überblick (vgl. @ Abb. 7 [S. 42]):
• Am oberen Rand des Bildschirms finden Sie die Menüleiste 1 .
Die ersten Menüs sind wie üblich q und der Name des laufenden
Programms. Ablage und Bearbeiten kennen Sie vermutlich schon
von anderen Programmen, daneben finden Sie RagTime-spezifische
Menütitel. In der Abbildung sehen Sie exemplarisch den Inhalt des
Menüs Fenster 2 mit dem aufgeklappten Untermenü Paletten.
• Viele der gängigen Menübefehle werden außerdem zum schnelle-
ren Zugriff in Kontextmenüs angeboten, die Sie per ctrl -Klick
oder, falls vorhanden, mittels der rechten Maustaste aufrufen kön-
nen. Kontextmenüs sind kontextsensitiv – testen Sie einfach ein we-
nig in unterschiedlichen Arbeitssituationen, um sie zu finden.
• Standardmäßig finden Sie unterhalb der Menüleiste die Werkzeug-
leiste 3 mit den wichtigsten Funktionen. Je nachdem, welche Kom-
ponente oder welches Element gerade aktiv ist, erscheinen hier an-
dere Werkzeuge.
• Die Dokument-Titelleiste 4 enthält Informationen zum Dateinamen
und Dateiformat sowie die betriebssystem-typischen Knöpfe zum
Schließen, Verkleinern und Erweitern des Fensters.
• Frei schwebend auf der Arbeitsfläche sehen Sie unten im Bild
3.1: Die RagTime-Arbeitsfläche 43

(@ Abb. 7 [S. 42]) eine Palette 5 . Paletten müssen eigens eingeblen-


det werden – mehr dazu unten.
• Wenn Sie sich über die Funktion eines Werkzeuges im Unklaren sind,
können Sie die Maus auf den Werkzeugknopf fahren. Es wird dann
ein kleines „Info-Banner“ (Tool-Tip) eingeblendet. Etwas ausführli-
chere Informationen erscheinen, wenn Sie zusätzlich c drücken.
Paletten sind eine wichtige Hilfe für flüssige Arbeitsabläufe. Sie kön-
nen bei Bedarf über Fenster t Paletten aufgerufen und als frei schwe-
bende Fenster an einer beliebigen Stelle der Arbeitsfläche abgelegt wer-
den. Paletten enthalten Zusammenstellungen von Werkzeugen und Be-
fehlen für verschiedene Aufgaben, so dass Sie sie schnell zur Hand ha-
ben. Viele dieser Befehle sind zwar auch in den Menüs zu finden, die Ar-
beit mit den Paletten geht jedoch oft schneller. Wenn Sie sie nicht mehr
brauchen, können Sie eine Palette einfach wieder schließen und gewin-
nen so Platz auf der Arbeitsfläche.
Auch hinter manchem Untermenü versteckt sich eine Palette. Durch
Abreißen mit der Maus (@ Abb. 8 [S. 43]) können Sie die Palette aus dem
Menü befreien und auf der Arbeitsfläche ablegen. Dort können Sie die
Palette weiter anpassen:

Abb. 8: Abreißen eines Untermenüs, damit es als Palette


genutzt werden kann.
44 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

• Sie können eine Palette an der Titelleiste anfassen und hin- und her-
schieben.
• Indem Sie an der unteren rechten Ecke ziehen, verändern Sie die
Größe der Palette.
• Unter Mac OS gibt es ein Palettendock, das selbst als Palette über
der Arbeitsfläche schwebt. Klicken Sie den grünen Knopf im Title ei-
ner Palette, so wird sie dort abgelegt. Aber auch, wenn ein neues
Fenster geöffnet wird und die Palette im Weg liegt, wandert sie ins
Palettendock. Das Palettendock finden Sie in keinem Menü, es wird
bei Bedarf automatisch von RagTime geöffnet und bestückt. Klicks
auf den Namen einer Palette im Palettendock öffnen diese wieder.

Abb. 9: Das Palettendock dient als Platz sparendes Zwischenlager.

• Die zuletzt benutzte Palettenkonstellation ist beim erneuten Starten


des Programms wieder aktiv.

3.1.3 ALLE KOMPONENTEN IM BLICK: DAS INVENTAR


Sie wissen bereits, dass Komponenten eine wichtige Instanz innerhalb
der RagTime-Dokumente sind. Komponenten sind die eigentlichen Doku-
mentinhalte, Layout- und Stammlayoutkomponente sind die fast unent-
behrliche Basis für die Dokumentgestaltung, zusammen mit Containern
ist die Anordnung der verschiedenen Komponenten maßgeblich für das
Aussehen des Dokuments. Um die Komponenten zu verwalten und ratio-
nell zu bearbeiten, ist das Inventar unentbehrlich.
Sie rufen das Inventar am schnellsten über den „Eichhörnchen“-
Knopf aus der Werkzeugleiste auf; alternativ können Sie den Be-
fehl Fenster t Paletten t Inventar (Z) oder Fenster t Inventar öff-
nen (z) verwenden. Das Inventarfenster unterscheidet sich unter Win-
dows und Mac OS ein wenig.
Z Unter Windows werden die Inventarlisten aller geöffneten Dokumen-
te in einem Fenster untereinander aufgeführt. Im Inventarfenster
finden Sie die verschiedenen Dokumentnamen, darunter alle Kom-
ponenten des jeweiligen Dokuments in alphabetischer Reihenfolge
3.1: Die RagTime-Arbeitsfläche 45

(@ Abb. 10 [S. 45]). Es ist auch möglich, innerhalb des Inventars Ord-
ner für Komponenten zu erzeugen. Damit behalten Sie auch in um-
fangreicheren Dokumenten die Übersicht.

Abb. 10: Inventar unter Windows: Hier sehen Sie das Inven-
tarfenster, in dem alle verwendeten Komponenten der ver-
schiedenen aktuell geöffneten Dokumente aufgeführt wer-
den. Oben sehen Sie den Knopf fürs Erzeugen von Kompo-
nentenordnern.

z Mac OS hat für jedes geöffnete Dokument ein eigenes Inventarfens-


ter. In alphabetischer Sortierung werden im jeweiligen Inventarfens-
ter alle Komponenten des Dokuments aufgelistet. Es ist auch mög-
46 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

lich, innerhalb eines Inventars Ordner für Komponenten zu erzeu-


gen. Damit behalten Sie auch in umfangreicheren Dokumenten die
Übersicht.

Abb. 11: Inventar unter Mac OS: Mehrere Inventarfenster


für die verschiedenen geöffneten Dokumente. Oben links
der Knopf fürs Erzeugen von Komponentenordnern.

Ein Doppelklick auf einen der Komponententitel im Inventar öffnet


diese Komponente in einem eigenen Bearbeitungsfenster– manchmal ist
es angenehmer, eine Komponente separat zu bearbeiten als im Layoutzu-
sammenhang. Mit der Maus können Sie Komponenten aus dem Inventar
3.2: Der Umgang mit Dateien 47

in Container ziehen – beispielsweise, um eine schon vorhandene Kom-


ponente an anderer Stelle erneut im Dokument zu verwenden – oder in
andere Dokumente kopieren.
Neben den Komponenten versammelt das Inventar außerdem alle
Hilfsmittel (z. B. zu Maßeinheiten) und Formatierungs-Vorlagen eines Do-
kuments.
l Hilfsmittel im Menü: Auch über das Menü Fenster t Hilfsmittel
können Sie sich die Einstellungen zu Vorlagen und anderen Hilfsmit-
teln aufrufen.
l Zum Weiterlesen: Mehr über Vorlagen lesen Sie unter anderem in
@ Effektiv formatieren mit Vorlagen [S. 25] @ + Schriftvorlagen fürs
Formatieren erzeugen [S. 132].

3.2 DER UMGANG MIT DATEIEN


Dateien öffnen, die Festplatte nach einem bestimmten Ordner durchsu-
chen, Dateien sichern und schließen – in RagTime stehen dazu die Be-
fehle im Menü Datei (Z)/Ablage (z) und eine Reihe von Knöpfen in der
Grundbefehle-Leiste zur Verfügung. Außerdem gibt es mit dem Foyer eine
effektive „Verwaltungszentrale“, die Ihnen viele Klicks und langwieriges
Herumnavigieren im Ordnersystem Ihres Rechners erspart.

3.2.1 DATEIEN WIEDERFINDEN UND ERZEUGEN: DAS RAGTIME FOYER


Das Foyer wird automatisch geöffnet, wenn Sie RagTime starten.
Sie können das Foyer auch unabhängig vom Programmstart öff-
nen. Dazu genügt ein Klick auf den Knopf in der Werkzeugleiste.
Das Foyer ist ein Dialog, in dem Sie schnell neue Dokumente erstel-
len, zuletzt bearbeitete Dokumente erneut öffnen oder zügig bestimmte
Ordner Ihres Rechners ansteuern können. Zwar enthält auch der Menü-
punkt Datei (Z)/Ablage (z) alle wichtigen Befehle zum Öffnen, Sichern
und Erzeugen von Dateien – das Foyer ist jedoch meist handlicher.
Welche Funktionen bietet das Foyer (@ Abb. 12 [S. 48])?
• Die Tafel Favoriten ist dazu gedacht, alle für Sie wichtigsten We-
ge zum Erstellen neuer und Öffnen bestehender Dokumente für den
schnellen Zugriff zu versammeln. In den Favoriten brauchen nur die
von Ihnen am häufigsten genutzten Funktionen zu liegen, die sel-
tener gebrauchten finden Sie nochmals an anderer Stelle im Foyer!
48 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

Abb. 12: Das Foyer ist die komfortable Schaltzentrale für


das Auffinden bereits gesicherter Dokumente und zum Er-
zeugen neuer Dateien.

In einer ganz neuen RagTime-Installation sind lediglich unter Neu-


es Dokument beginnen mit Komponente drei verschiedene Kom-
ponenten zu sehen. Unter Dokument öffnen und Formularblock
abreißen können Sie eigene Listen oft benutzter Dokumente oder
Formularblöcke anlegen. Unter Kürzlich benutztes Dokument öff-
nen werden die zuletzt benutzten RagTime-Dokumente automatisch
eingetragen.
• Unter Neu beginnend mit sind noch einmal alle Befehle versam-
melt, die ein neues Dokument mit einer bestimmten Komponente
starten.
• Kürzlich benutzt führt die von Ihnen zuletzt benutzten Dateien auf,
standardmäßig die letzten sechs. Die Zahl lässt sich auch erhöhen.
• Die Tafel Beispiele ist ein Serviceangebot an Sie. Hier finden Sie ver-
schiedene fertige RagTime-Dateien, als Demonstration für das, was
mit RagTime möglich ist oder zum Modifizieren für eigene Zwecke.
Auch Übungsdateien für die Lektionen dieses Buches können Sie
dort unter f Training aufrufen.
3.2: Der Umgang mit Dateien 49

Ö Foyer anpassen
Um die Eigenschaften des Foyers zu verändern, haben Sie verschie-
dene Möglichkeiten. Bei allen Veränderungen des Foyers gilt: Sie lö-
schen oder verschieben nicht Dateien, sondern bearbeiten nur de-
ren Präsenz oder Anordnung im Foyer.
• Mit dem gelben Knopf i rufen Sie einen Dialog auf, in dem Sie
allgemeine Eigenschaften des Foyers festlegen können, auch
für einige der Tafeln wie die Favoriten oder Beispiele können
Sie auf diese Weise Einstellungen vornehmen (was wird einge-
blendet, wo liegt der Beispielordner und Ähnliches).
• Ein Klick auf Plus- und Minuszeichen fügt dem Foyer neue Tafeln
hinzu oder entfernt – nach einer kurzen Sicherheitsabfrage –
die jeweils aktive (oben liegende) Tafel.
• Weitere Einstellungsmöglichkeiten verbergen sich oft auch im
Kontextmenü der einzelnen Elemente im Foyer. So können Sie
zum Beispiel auf der Tafel Favoriten die unter Neues Doku-
ment beginnen mit Komponente aufgelisteten Komponenten
ganz einfach ändern. Rufen Sie dazu als erstes eines der Kon-
textmenüs auf. Unter Zeigen können Sie einzelne Komponen-
ten ins Foyer hereinholen oder ausschließen, Als Standard
festlegen kürzt den Weg zu Ihrer „Lieblingskomponente“ oder
auch einem bestimmten Formular (also einer Dokumentvorla-
ge) entschieden ab. Was Sie hier als Standard festlegen, be-
kommt innerhalb des Foyers einen eigenen Knopf. Die Einstel-
lung „Layoutkomponente als Standard“ bewährt sich in der Pra-
xis jedoch meist sehr gut.

3.2.2 FREMDE DATEIFORMATE: DATEIEN IMPORTIEREN


Sie können, wie erwähnt, per Importbefehl auch Informationen aus
RagTime-fremden Dateiformaten in RagTime-Dokumente übernehmen
und so weiterhin produktiv nutzen. Der Befehl Importieren im Menü Da-
tei (Z)/Ablage (z) öffnet einen Dialog, mit dem Sie zu der Datei navi-
gieren können, die importiert werden soll. Dem Dialog können Sie auch
entnehmen, welche Dateiformate RagTime importieren kann @ Abb. 13
[S. 50]).
Der Importdialog wirft ansonsten wenige Fragen auf. Beachten soll-
ten Sie die Option Mit Datei verknüpft. Sie bewirkt, dass spätere Ände-
50 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

Abb. 13: Im Dialog Import finden Sie ein Einblendmenü


(Dateityp (Z), Aktivieren (z)) mit importierbaren Datei-
typen – Sie können aus zahlreichen verschiedenen Datei-
typen wählen.

rungen am Original der Datei in den Import (also das RagTime-Dokument)


übernommen werden. Speziell für Bilddateien können Sie noch festle-
gen, ob tatsächlich das ganze Bild vollständig im Dokument gespeichert
werden soll (Alle Daten im Dokument) oder ob nur der für die Dokument-
ansicht notwendige Bildteil im Dokument gespeichert wird (Nur Bild-
schirmdarstellung im Dokument). Der Import mit dieser Option er-
zeugt „schlankere“ Dateien, macht es jedoch auch erforderlich, dass die
Ursprungsdatei zum Nachladen vorhanden ist, wenn das Bild in anderer
Größe dargestellt oder gedruckt werden soll.

3.2.3 DATEIEN SICHERN


In RagTime gibt es im Menü Datei (Z)/Ablage (z) zwei verschiedene
Befehle zum Sichern von Dateien.
• Dokument sichern: Dieser Befehl sichert die aktuelle Version des
gerade aktiven Dokuments. Er eignet sich hervorragend zum Zwi-
3.2: Der Umgang mit Dateien 51

schenspeichern. Ist das Dokument zuvor noch nie gespeichert wor-


den, wird automatisch Sichern unter aufgerufen.
• Sichern unter bringt Sie zu einem Dialog, in dem Sie Speicher-
ort, Dateinamen, Dateityp (normales Dokument oder Formularblock)
festlegen können. Dieser Befehl eignet sich auch gut dazu, um Kopi-
en einer Datei anzulegen. Sie können dann schon im Speicherdialog
festlegen, ob Sie mit dem neuen (eben unter einem eigenen Namen
gesicherten) oder dem bisherigen Dokument weiterarbeiten wollen.

3.2.4 DATEIEN DRUCKEN


Um ein Dokument auf dem Desktop-Drucker im Büro oder zu Hause zu re-
produzieren, wählen Sie Drucken im Menü Datei (Z)/Ablage (z). Der
Dialog, den Sie dann sehen, ist weitestgehend von dem bei Ihnen instal-
lierten Drucker abhängig und sollte Ihnen keine Schwierigkeiten bereiten.
Der Befehl Einmal drucken im Menü Datei (Z)/Ablage (z) druckt
das Dokument ohne weitere Nachfragen mit den zuletzt von Ihnen be-
nutzten Einstellungen, der Druckdialog wird gar nicht gezeigt. Wenn Sie
noch nie etwas aus RagTime gedruckt haben, funktioniert der Befehl nicht
– es gibt dann keine Einstellungen, auf die zurückgegriffen werden kann.
l Wovon das Druckergebnis abhängt: Zahlreiche Dokumenteinstellun-
gen beeinflussen das Druckergebnis (z. B. eingestelltes Papierfor-
mat, Füllungen von Linien, eigene Druckeinstellungen für Bildkom-
ponenten, spezielle Darstellungsoptionen…). Eine Übersicht dar-
über finden Sie unter @ Über Drucken [RagTime-Referenz].
l Zum Weiterlesen: Im Kapitel @ RagTime-Dokumente als PDF- oder
HTML-Datei [S. 253] wird die Vorbereitung von Dateien für die Drucke-
rei ausführlicher erklärt. Dort erfahren Sie auch, wie Sie ein RagTime-
Dokument als HTML-Seite ausgeben lassen.
Weitere Drucktipps erhalten Sie an passender Stelle in den Praxis-
übungen unter @ Der schnelle Einstieg: Werkzeuge, Funktionen, Ar-
beitstechniken [S. 53].

3.2.5 DATEIEN SCHLIESSEN


Über diesen Befehl braucht man nicht viele Worte zu machen. Hervorhe-
benswert ist, dass es in RagTime mehrere Varianten des Befehls gibt:
• Dokument schließen schließt (erwartungsgemäß) das aktive Do-
kument.
52 Kapitel 3: RagTime-Basiswissen

• Schließen hilft Ihnen, wenn Sie viele Fenster eines Dokuments


oder mehrere Dokumente gleichzeitig geöffnet haben. Der Befehl
schließt nur das jeweils vordere Fenster. Falls Sie nur ein Dokument-
fenster geöffnet haben, wird das gesamte Dokument geschlossen.
• Beenden beendet das Programm.
l Sicherheitsabfrage: Wenn Sie eine Datei verändert, aber nicht gesi-
chert haben, werden Sie von RagTime vor dem Schließen der Datei
oder des Programms gefragt, ob Sie Änderungen übernehmen möch-
ten.
KAPITEL

4
Der schnelle Einstieg:
Werkzeuge,
Funktionen,
Arbeitstechniken
54 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.1 ÜBUNG 1: FLEXIBLES LAYOUT MIT TEXT UND BILDERN: EINE


GRUSSKARTE
Ihre erste praktische Übung mit RagTime macht Sie mit einem der wich-
tigsten Arbeitsmittel vertraut, den Containern. Sie werden Container
zeichnen und ihre Größe und Position ändern. Sie lernen ein paar Tricks
kennen, um Container in einer Layoutkomponente auszurichten und er-
fahren, wie sich zeitsparend mehrere identische Container erzeugen las-
sen. Schließlich zeigen wir Ihnen, wie Sie Bilder in Container bugsie-
ren können. Außerdem lernen Sie verschiedene Methoden zum Erzeugen
neuer Layoutkomponenten kennen und machen Bekanntschaft mit gra-
phischem Text, der besonders für kurze Textabschnitte gut geeignet ist.

Abb. 14: Anhand dieser einfachen Komposition lernen Sie


die wichtigsten RagTime-Arbeitstechniken kennen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Datei mit Layoutkomponente anfangen
Nach dem Programmstart empfängt Sie RagTime mit geöffnetem Foyer,
dahinter liegt die in der Regel leere Arbeitsfläche. Wenn Sie ein neues
Dokument erzeugen wollen, müssen Sie entscheiden, mit welcher Kom-
ponentenart Sie anfangen wollen. Ihre Wahl richtet sich danach, welche
Art von Informationen das Dokument zunächst aufnehmen soll. Später
können Sie ein RagTime-Dokument jederzeit in verschiedene Richtungen
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 55

ausbauen, um weitere Komponenten ergänzen oder es in ein weiteres Do-


kument einfügen. Auf diese Weise sind flexible Schachtel-Layouts mög-
lich.
l Zum Weiterlesen: Mehr über Eigenschaften und Leistungsumfang
der einzelnen Komponentenarten lesen Sie im Kapitel @ Vielfältiger
Inhalt: Komponenten [S. 27].
Technisch kann ein neues Dokument mit jeder Komponentenart be-
gonnen werden, die sich eigenständig bearbeiten lässt (Layout, Stamm-
layout, Text, Rechenblatt, Bild, Infographik oder Zeichnung). In vielen
Fällen sind jedoch Layoutkomponenten die Grundlage neuer Dokumen-
te. Sie sind speziell darauf zugeschnitten, weitere Komponenten unter-
schiedlicher Art aufzunehmen. Ein als Layout begonnenes Dokument
dient gewissermaßen als der Montagetisch, auf dem andere Dokumen-
tenbestandteile angeordnet werden können.
Wegen der häufigen Verwendung von Layoutkomponenten für neue
Dokumente gibt es gleich mehrere Wege, um so anzufangen. Entscheiden
Sie sich für eine der Möglichkeiten und erzeugen Sie eine neue Datei.
• Im Foyer finden Sie auf der Tafel Neu beginnend mit auch einen
Knopf Layout.
• Am unteren Rand des Foyers gibt es zudem einen Knopf Neues Do-
kument mit Layout beginnen.
• Sie können den Menübefehl Neues Dokument mit Layout begin-
nen im Menü Datei (Z)/Ablage (z)nutzen.
• In der Werkzeugleiste Grundbefehle finden Sie einen Knopf, der ein
neues Dokument mit einer Layoutkomponente startet (er erinnert an
ein leeres Blatt Papier).

Ö Andere Komponenten als Standard für die Dokumenterzeugung


Dass die Funktion Neues Dokument mit Layout beginnen auf der
Arbeitsfläche so oft vorkommt, ist eine Voreinstellung von RagTime.
Wenn Sie künftig neue Dateien häufiger mit anderen Komponente-
narten beginnen, können Sie diese Voreinstellung im Foyer ändern.
Dazu rufen Sie auf der Tafel Neu beginnend mit das Kontextme-
nü für die Komponente auf, die Sie als Standard für neue Dateien
festlegen wollen und klicken dort dann Als Standard festlegen
(@ Abb. 15 [S. 56]). Die Einstellung wirkt sich auf den Werkzeugleis-
tenknopf, den zusätzlichen Knopf im Foyer und den Eintrag im Menü
Datei (Z)/Ablage (z) aus.
56 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 15: Neue Dokumente müssen nicht mit Layoutkom-


ponenten beginnen: Bestimmen Sie im Foyer einen blie-
bigen Komponententyp als Standard für die Dokumenter-
zeugung.

+ Standardcontainer löschen
Die neue Layoutkomponente ist nicht ganz leer. Auf dem weißen „Blatt
Papier“ sehen Sie einen hellgrauen Rahmen und ein mit einer feinen
blauen Linie dargestelltes Rechteck. Der graue Rahmen zeigt den nicht-
bedruckbaren Bereich der Layoutseite an. Seine Größe ist abhängig von
dem bei Ihnen installierten Drucker. Das feine blaue Rechteck enthält ei-
ne vorgefertige Textkomponente. Diesen Text-Container liefert RagTime
automatisch mit, denn das Einfügen von Text in Layoutkomponenten ist
einer der häufigsten Arbeitsschritte.
Für diese Übung wird der Standardcontainer nicht gebraucht. Um ihn
zu löschen, müssen Sie ihn zuerst auswählen. Klicken Sie dazu genau auf
die Umrißlinie des Rechtecks. Kleine schwarze Quadrate auf der Umrißli-
nie signalisieren dann, dass der Container bearbeitet werden kann. Zum
Löschen drücken Sie dann einfach > (Z) oder < (z).
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 57

Abb. 16: Die neue Layoutkomponente mit ihrer Standardausstattung.

Abb. 17: Genau hinsehen lohnt! Die wechselnden Mauszei-


gerformen bieten gute Orientierung bei der Arbeit mit Zei-
chenobjekten. Wenn der Mauszeiger korrekt über der Um-
risslinie positioniert wurde, wird er zu einem großen „X“
mit Pfeilspitzen.

+ Papierformat festlegen
Ziel der Übung ist es, eine Grußkarte zu erstellen. Das voreingestellte Pa-
pierformat A4 ist zu groß für diesen Zweck, deshalb muss das Papierfor-
mat verändert werden. Ein etwas kleineres Querformat ist passender!
Dazu wählen Sie den Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t Papierfor-
mat und stellen dort unter Seiten- und Papiermaße eine passende Grö-
ße ein.
58 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 18: Dieses Zeichenobjekt ist ausgewählt, wie die klei-


nen Quadrate auf den Umrissen zeigen.

Sie können sich ein Dokument nah heranzoomen, um


Details besser zu sehen, oder verkleinert darstellen
lassen, um das Gesamtdokument besser im Blick zu
behalten. Um den Darstellungsmaßstab zu verändern, nutzen Sie ent-
weder die Befehle unter Fenster t Darstellungsmaßstab (dort fin-
den Sie auch das nützliche An das Fenster anpassen!) oder die kleinen
Knöpfe am unteren linken Rand des Dokumentfensters.

Abb. 19: Layoutseite mit eingeblendetem Raster.


4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 59

+ Raster einblenden, ersten Container zeichnen


Nun soll der erste eigene Container angelegt werden. Sie können hier frei
nach Augenmaß arbeiten, oder für mehr Genauigkeit via Fenster t Li-
neale und Raster t Raster sichtbar Rasterlinien einblenden.

Ö Arbeiten mit Rasterlinien


Maßeinheiten ändern: Standardmäßig werden die Größen gezeich-
neter Objekte von RagTime in Zentimetern angezeigt. Wenn Sie je-
doch die Maßeinheit unter Fenster t Lineale und Raster Lineal-
und Rastereinstellungen umstellen, wirkt sich dies auch auf das
Gitter, die Darstellung der Lineale, die Größenanzeige beim Zeich-
nen und auf die voreingestellete Maßeinheit bei einigen Eingabefel-
dern von Dialogen aus.
Magnetisches Raster: Unter Fenster t Lineale und Raster
finden Sie auch den Befehl Raster magnetisch. Ein magnetisches
Raster bewirkt, dass gezeichnete Objekte sich genau an den Ras-
terlinien ausrichten – und zwar nur an diesen. Diese Rastereigen-
schaft bereitet jedoch manchmal auch Schwierigkeiten, denn es ist
nicht möglich, Objekte zwischen magnetischen Rasterlinien zu po-
sitionieren. Um den Magnetismus des Rasters wieder abzuschalten,
entfernen Sie einfach im Menü das Häkchen vor dem Befehl Raster
magnetisch. Achten Sie darauf, dass Sie nicht irrtümlich das ma-
gnetische Raster einschalten, ohne es auch sichtbar zu machen!

Das Zeichnen von Containern unterscheidet sich nicht vom Zeichnen


von Objekten. Sie benutzen dieselben Werkzeuge und Verfahrensweisen
– erst das weitere Vorgehen entscheidet, ob ein Grafikobjekt oder ein
Container entsteht, der dann andere Komponenten aufnehmen kann.
Sie arbeiten mit einem Zeichenwerkzeug, dem Rechteckwerkzeug.
Rufen Sie es auf, indem Sie es kurz in der Werkzeugleiste ankli-
cken.
Mit gedrückter linker Maustaste können Sie dann ein Rechteck auf-
ziehen. Am Mauszeiger wird die aktuelle Größe des Rechtecks angezeigt
(@ Abb. 20 [S. 60]). Für diese Übung müssen Sie nicht völlig exakt arbei-
ten. Es genügt, wenn Sie nach Augenmaß ein Hochformat aufziehen, von
dem später drei nebeneinander auf die „Seite“ passen. Die Rechtecke für
das Beispielbild (@ Abb. 14 [S. 54]) hatten die Maße 4 × 5,5 cm. Sobald
Sie die dann Maus loslassen, ist das erste Rechteck fertig.
60 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 20: Bewegen Sie den kreuzförmigen Mauszeiger dia-


gonal über die Seite, um Rechtecke oder andere Zeichen-
objekte aufzuziehen.

Ö Kreise und Quadrate zeichnen


Wenn Sie ein exaktes Quadrat zeichen möchten, halten Sie einfach
beim Aufziehen des Rechtecks s gedrückt, um ein Objekt mit ge-
nau gleichlangen Seiten zu erzeugen. Dieser Tastaturbefehl funktio-
niert auch im Zusammenspiel mit vielen anderen Werkzeugen, bei-
spielsweise, wenn Sie mit dem Ovalwerkzeug genaue Kreise zeichen
wollen.

+ Zwischen Werkzeugen umschalten


Für die weiteren zwei Rechtecke, die noch gezeichnet werden müssen,
brauchen Sie wieder das Rechteckwerkzeug. Auch, wenn dies das von
Ihnen zuletzt benutzte Werkzeug war, müssen Sie es wieder in der Werk-
zeugleiste anklicken. Es bleibt nicht aktiv, denn nach dem Gebrauch an-
derer Werkzeuge springt RagTime automatisch immer wieder auf das Aus-
wahlwerkzeug zurück. Wenn Sie ein anderes Werkzeug als das Auswahl-
werkzeug benutzen wollen, müssen Sie es also erneut aktivieren. Sie ha-
ben mehrere Möglichkeiten:
• Klicken Sie auf das gewünschte Werkzeug in der Werkzeugleiste.
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 61

• Ein Klick mit ctrl (Z) beziehungsweise c (z) aktiviert das zu-
letzt gebrauchte Werkzeug erneut.
• Wenn Sie ein Zeichenwerkzeug mehrfach hintereinander nutzen wol-
len, halten Sie ctrl (Z) oder c (z) gedrückt, während Sie das
Zeichnen des nächsten Objekts mit Klick beginnen.

Sind die Zeichenwerkzeuge ganz verschwunden? Dann haben Sie


vermutlich zwischenzeitlich auf die graue Arbeitsfläche geklickt.
Ein Klick auf den stilisierten Werkzeugkasten oder an eine neutrale Stelle
Ihrer „Papierseite“ blendet die Werkzeuge sofort wieder ein.

+ Rechteck anpassen
Wenn Sie das zweite Rechteck zeichnen, schaffen Sie es vermutlich nicht
auf Anhieb, die gewünschte Größe und Position hinzubekommen. Das ist
kein Problem: Nachträgliche Änderungen der Größe, Position, des Sei-
tenverhältnisses oder sogar der Drehung von Zeichenobjekten sind ohne
weiteres möglich. Dazu muss das Rechteck, das Sie bearbeiten wollen,
ausgewählt werden, wenn es das nicht schon ist.
l Weitere Tricks zum Auswählen: Sie können auch mehrere Objekte
auf einmal auswählen, um sie dann zum Beispiel gemeinsam zu ver-
schieben oder alle zusammen zu löschen. Dazu halten Sie beim Aus-
wählen (Anklicken) der Zeichenobjekte s gedrückt. Durch Klicken
in den leeren Bereich der Seite oder Arbeitsfläche heben Sie alle
Auswahlen eines Dokuments auf. Klicken mit s auf die Umrißlinie
hebt die Auswahl einzelner Zeichenobjekte aus einer Gruppe ausge-
wählter Objekte auf.
Die kleinen Quadrate auf den Umrisslinien und der Punkt in der Mit-
te eines Zeichenobjekts zeigen nicht nur an, dass dieses ausgewählt ist.
Es handelt sich dabei um „Griffe“, mit denen sich das Zeichenobjekt
per Maus verändern lässt. Für das Verändern der Objektgröße sind die
kleinen Quadrate interessant. Sie dienen als „Anfasser“, die Sie mit der
Maus anklicken und ziehen können.
• Anfassen und Ziehen an den Griffen der Rechteckseiten ermöglicht
es, entweder die Breite oder die Höhe des Objektes zu verkleinern
oder zu vergrößern @ Abb. 21 [S. 62].
• Anfassen an den Eckgriffen erlaubt es, gleichzeitig Breite und Höhe
von gezeichneten Objekten zu modifizieren @ Abb. 22 [S. 62].
• Wenn Sie beim Ziehen an den Eckgriffen s gedrückt halten, bleibt
das ursprüngliche Seitenverhältnis des Objekts erhalten @ Abb. 23
[S. 63].
62 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 21: Das Rechteck wird verkleinert.

Abb. 22: Vergrößern des Rechteckes unter Beibehaltung


der ursprünglichen Proportionen.

Für unser Beispiel sollten Sie auf diese Weise ein Rechteck erzeu-
gen, das in etwa dieselben Maße hat wie das erste von ihnen gezeich-
nete Objekt. Um dann auch noch die Objektposition zu ändern, bedie-
nen Sie sich des bewährten Prinzips Ziehen und Fallenlassen (Drag and
Drop). Klicken Sie einfach in die Fläche des schon aktivierten Objekts. Der
Mauszeiger ist dabei zunächst das schon bekannte große „X“ mit Pfeilen
(@ Abb. 24 [S. 63]). Halten Sie dann die Maustaste gedrückt und ziehen
Sie das Objekt in die gewünschte Richtung. Der Mauszeiger wird dabei
zu einem Pfeil mit einem Miniaturrechteck daran, eine zweite, schwarze
Objektkontur erscheint und zeigt die neue Position an (@ Abb. 25 [S. 64]).
Sobald Sie den Mauszeiger loslassen, liegt das Objekt an seinem neuen
Platz (@ Abb. 26 [S. 64]).
Beim Positionieren von Objekten kommt es häufig auf Genauigkeit
an.
• Um Objekte genau vertikal oder exakt horizontal zu verschieben,
müssen Sie keine Maus-Präzisionsarbeit leisten. Drücken Sie ein-
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 63

Abb. 23: Dieses Rechteck wird gerade verbreitert.

Abb. 24: Das Rechteck kann jetzt verschoben werden.

fach beim Verschieben des Objekts s . Diese Taste schränkt die Be-
wegungsrichtung auf die Senkrechte oder Waagerechte ein. Wichtig
ist allerdings hier die Reihenfolge, in der Sie Maus und Zusatztaste
drücken: Klicken Sie „erst“ mit der Maus und drücken „dann“ s .
Andernfalls heben Sie mit s lediglich die Auswahl des Objektes
auf!
• Präziser als mit der Maus arbeiten Sie oft, wenn Sie ein markiertes
Objekt mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur bewegen.
• Sie können auch mehrere Zeichenobjekte gemeinsam verschieben.

Ö Schritte zurücknehmen
Wenn Ihnen einmal ein Bearbeitungsschritt daneben gegangen ist,
können Sie ihn mit ctrl +Z (Z) oder c -Z (z) wieder zurückneh-
men. Das gilt nicht nur für das Verändern von Zeichnungen, sondern
für die Arbeit mit RagTime allgemein.
64 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 25: Während des Verschiebens wandert die Objekt-


kontur mit. Der Mauszeiger verändert sich.

Abb. 26: Wenn Sie die Maustaste loslassen, rastet das Ob-
jekt an seinem neuen Ort ein.

+ Zeichenobjekt per Duplikat erzeugen


Duplikate sind eine besonders schnelle Möglichkeit, um „identische“ Ko-
pien bestehender Zeichenobjekte zu erzeugen. Diese Arbeitstechnik soll-
ten Sie am dritten noch zu zeichnenden Rechteck ausprobieren. RagTime
bietet dazu wieder mehrere Vorgehensweisen an.
• Der Menübefehl Bearbeiten t Duplizieren erzeugt umgehend ei-
ne Kopie des Zeichenobjekts, das Sie zuvor ausgewählt haben. Sie
können das Duplikat dann mit der Maus an die gewünschte Stelle
ziehen.
• Ganz genau so wirkt das Tastaturkürzel ctrl +D (Z) oder c -D
(z)
• Sie können aber auch direkt mit der Maus arbeiten. Wählen Sie
wiederum zunächst das Zeichenobjekt aus, drücken als erstes die
Maustaste und dann zusätzlich ctrl (Z) oder o (z). Ziehen
Sie dann mit der Maus am ursprünglichen Objekt: Ein Duplikat ent-
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 65

steht, Sie können es beliebig positionieren.


Für das Verschieben solcher Duplikate können Sie die schon be-
kannten Befehle und Funktionen benutzen, daneben gibt es noch mehre-
re spezielle Funktionen für das gleichmäßige und gerade Ausrichten meh-
rerer Duplikate.
• Wenn Sie ein Zeichenobjekt duplizieren und verschieben, merkt sich
RagTime Strecke und Richtung der Verschiebung. Erstellen Sie nun
vom Duplikat eine weitere Kopie, wird sie um genau denselben Be-
trag und in die gleiche Richtung verschoben wie die erste Kopie. Das
klappt allerdings nur, wenn Sie zwischendurch keine weiteren Ob-
jekte ausgewählt oder andere Arbeitsschritte erledigt haben!
• Um ein Duplikat genau senkrecht oder waagerecht zum Ausgangsob-
jekt zu verschieben, wählen Sie das Objekt aus, halten die Maustas-
te gedrückt und drücken dann s .
• Wenn Sie eine ganze Kette gleicher Objekte mit gleichmäßigem Ab-
stand aufreihen wollen, können Sie deren Abstand millimetergenau
unter Extras t Grundeinstellungen und dort auf der Tafel Zeich-
nung festlegen. Unter Versatz beim Duplizieren können Sie hori-
zontalen und vertikalen Versatz festlegen. Gezählt wird immer rela-
tiv zum zuletzt erzeugten Duplikat. Wenn Sie nun beispielsweise per

Abb. 27: Wie auch immer Sie beim Anlegen und Ausrich-
ten der Container genau vorgehen: irgendwann sollte Ihr
Übungsdokument ungefähr aussehen wie dieses hier.
66 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Tastenkürzel duplizieren, werden die neu eingefügten Duplikate au-


tomatisch mit dem zuvor festgelegten Abstand eingefügt.
• Noch mehr Möglichkeiten bietet Ihnen der Befehl Zeichnung t Aus-
richten. Er funktioniert allerdings nur, wenn mindestens zwei Ob-
jekte ausgewählt sind.
Da sich Zeichenobjekte problemlos löschen lassen, können Sie hier
ein wenig herumexperimentieren und sich mit RagTimes Zeichenfunktio-
nen vertraut machen. Sie brauchen sie ständig: Nehmen Sie sich jetzt
die Zeit, um Handgriffe und Tastenkürzel zu lernen – Sie erleichtern sich
damit Ihr künftiges Leben als RagTime-Nutzer sehr.

+ Zeichenobjekte als Container: Bilder einfügen


Wenn Sie mit den drei Containern fertig sind, können die Fotos einge-
fügt werden. Die drei in der Layoutkomponente angeordneten Rechtecke
haben streng genommen immer noch den Status von Zeichenobjekten
– es sind noch keine Container. Um aus einem Zeichnungsobjekt einen
Bildcontainer zu machen, genügt es, dort eine Bilddatei einzufügen. Die
Arbeitstechnik Ziehen und Ablegen funktioniert mit RagTime auch pro-
grammübergreifend reibungslos. So können Sie Bilddateien aus dem Da-
teiordner oder vom Schreibtisch direkt in das Zeichnungsobjekt ziehen,
in dem das Bild installiert werden soll.
Z Dateien einfügen unter Windows: Der RagTime-Trainingsordner ent-
hält die Musterbilder, die Sie für diese Übung brauchen. Es
handelt sich um die Dateien d Hanguk.jpg, d Roma.jpg und
d Potsdam.jpg.
Wählen Sie Info t Beispiel-Dateien t Training t Ordner „Trai-
ning“ öffnen. Der Trainingsordner wird im Dateibrowser geöffnet.
Richten Sie Programmfenster des Dateibrowsers so auf dem Bild-
schirm aus, dass Sie den Ordnerinhalt und das RagTime-Dokument
gleichzeitig im Blick haben. Fassen Sie dann die gewünschte Datei
mit der Maus und ziehen Sie sie über das Zeichenobjekt. Eine graue
Markierung zeigt an, dass das Bild hier positioniert werden kann
(@ Abb. 28 [S. 67]). Sie können die Maustaste loslassen.
So gehen Sie nacheinander mit allen drei Containern vor, um Bilder
einzufügen.
Wenn Sie dann das Inventar öffnen (kürzester Weg ist der
Eichhörnchen-Knopf!), können Sie sehen, dass dort drei neue Bild-
komponenten aufgeführt werden. Die Dateinamen der Bilder wurden
als Titel für die Komponenten übernommen.
z Dateien einfügen unter Mac OS: Der RagTime-Trainingsordner ent-
hält die Musterbilder, die Sie für diese Übung brauchen. Es
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 67

Abb. 28: Transfer einer Bilddatei per Drag and Drop in ein
Zeichnungsobjekt (Windows).

handelt sich um die Dateien d Hanguk.jpg, d Roma.jpg und


d Potsdam.jpg.
Wählen Sie Hilfe t Beispiel-Dateien t Training t Ordner „Trai-
ning“ öffnen. Der Ordner wird im Finder geöffnet, er enthält alle
Dateien, die Sie für die Übungen benötigen. Richten Sie das Ordner-

Abb. 29: Transfer einer Bilddatei per Drag and Drop in ein
Zeichnungsobjekt (Mac OS).
68 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

fenster des Finders so auf dem Bildschirm aus, dass Sie den Ordne-
rinhalt und das RagTime-Dokument gleichzeitig im Blick haben. Fas-
sen Sie dann die gewünschte Datei mit der Maus und ziehen Sie sie
über das Zeichenobjekt. Eine graue Markierung zeigt an, dass das
Bild hier positioniert werden kann (@ Abb. 29 [S. 67]). Sie können die
Maustaste loslassen.
So gehen Sie nacheinander mit allen drei Containern vor, um die Bil-
der einzufügen.
Wenn Sie dann das Inventar öffnen (kürzester Weg ist der
Eichhörnchen-Knopf!), können Sie sehen, dass dort drei neue Bild-
komponenten aufgeführt werden. Die Dateinamen der Bilder wurden
als Titel für die Komponenten übernommen.

Ö Bildgröße, Bildposition und Containergröße ändern


In der Übung sollten sich die Bilder reibungslos an die Containergrö-
ße angepasst haben. Das klappt jedoch nicht immer, denn manch-
mal entsprechen die Bildproportionen nicht dem Format des Contai-
ners. In der Werkzeugleiste finden Sie eine Reihe von Funktionen,
um ein Bild innerhalb des Containers zu verschieben oder um es an-
zupassen.
Auch hier gilt, dass das Objekt, das Sie bearbeiten wollen (also
das Bild) ausgewählt sein muss. Erst dann erscheinen die passen-
den Werkzeuge in der Werkzeugleiste. Sie wählen ein Bild aus, in-
dem Sie darauf klicken. Klicken Sie nicht auf die Bildränder, sonst
wählen Sie anstelle des Bildes den Bildcontainer aus. Ein ausge-
wähltes Bild ist an der bewegten Strichellinie („Ameisenlinie“) zu
erkennen, die es umgibt.
Um ein Bild innerhalb des Containers per Maus zu bewegen,
nutzen Sie das Verschiebewerkzeug. Die Pfeiltasten (auf der
Tastatur) ermöglichen zudem ein Verschieben Pixel für Pixel.
Verschiedene Knöpfe in
der Werkzeugleiste hel-
fen Ihnen beim automatischen Ausrichten von Bildern in Containern.
Die Position des blauen Quadrats auf dem jeweiligen Knopf symbo-
lisiert die Bildposition im Container.
Eine andere Möglichkeit, um ein Bild an einen Container an-
zupassen, ist das Ändern der Bildgröße („skalieren“). Aktivie-
ren Sie das Skalierungswerkzeug und bewegen Sie die Maus mit ge-
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 69

drückter Maustaste ins Bild. Das Bild lässt sich nun an den Kanten
oder Ecken „anfassen“ und kleiner oder größer ziehen (siehe auch
Abbildungen unten).
Weitere Befehle, um das Verhältnis von Bild und Container zu
beeinflussen, finden Sie auch im Kontextmenü von Bildern und im
Dialog Bildinformation (erreichbar über den i– Knopf der Werk-
zeugleiste oder unter Bild t Information).

Abb. 30: Mit dem Skalierungswerkzeug können Sie Bilder


stufenlos verkleinern.

Abb. 31: Das Vergrößern klappt auch über die Containergrenzen hinaus.

+ Graphischen Text schreiben und formatieren


Neben den im Einführungskapitel bereits vorgestellten Textkomponenten
bietet RagTime eine weitere Möglichkeit, um Text in Dateien einzufügen:
70 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

den so genannten graphischen Text. Graphischer Text eignet sich vor al-
lem für kurze Texte, die voraussichtlich nicht mehr verändert werden müs-
sen. Graphischer Text wird nicht im Inventar gelistet. Bei umfangreichen
Dokumenten kann seine Verwendung helfen, die Dokumentgröße zu re-
duzieren. Typisch ist der Einsatz von graphischem Text für Elemente wie
Überschriften, Fußnoten oder Seitennummern. Aber auch der kurze Text
der Übungspostkarte lässt sich auf diese Weise gut ins Dokument brin-
gen.
Um graphischen Text einzufügen, klicken Sie aufs Textwerkzeug in
der Werkzeugpalette.
Z Die Typographiepalette wird automatisch aktiviert.
z Blenden Sie die Typographiepalette über Fenster t Paletten t Ty-
pographie ein.
In der Typographie-Palette können Sie dann Ihre Einstellungen zu
Schriftart, Schriftgröße oder Stil vornehmen. Im Beispiel wurde mit einer
fetten 16 Punkt „Times New Roman“ gearbeitet. Nehmen Sie die Einstel-
lungen vor und bewegen Sie die Maus dorthin, wo Sie schreiben möch-
ten.
Der Mauszeiger nimmt die Form dieser Texteinfügemarke an. Kli-
cken Sie und schreiben Sie nun den Text. Die Zeile sollte in etwa
so breit sein wie die drei Bilder.
Nachträgliche Anpassungen eines graphischen Textes sind jederzeit
möglich. Ein wenig aufpassen müssen Sie beim Auswählen des Textes für
Änderungen. Je nachdem, ob Sie den gesamten Text oder nur Teile ändern
wollen, gehen Sie unterschiedlich vor.
• Um den gesamten Text nachträglich zu formatieren, genügt ein Klick
irgendwo in den Text. Sobald die „Anfasser“ erscheinen, können Sie
die Änderungen in der Typographie-Palette vornehmen (@ Abb. 32
[S. 71]).
• Mithilfe des Positionsrahmens rund um den Textblock können Sie
den Text auch verschieben (mit dem Auswahlwerkzeug) (@ Abb. 33
[S. 71]).
• Um das Format einzelner Zeichen zu ändern, aktivieren Sie erneut
das Textwerkzeug und wählen die Zeichen durch Überstreichen mit
der Maus aus (@ Abb. 34 [S. 71]).
• Um den Text-Wortlaut zu ändern, aktivieren Sie erneut das Textwerk-
zeug und klicken in die Textzeile. Wenn der blinkende Cursor er-
scheint, können Sie schreiben (@ Abb. 35 [S. 71]).
4.1: Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern 71

Abb. 32: Gesamten Text nachträglich formatieren.

Abb. 33: Graphischen Text verschieben.

Abb. 34: Auswählen einzelner Zeichen im Graphischen


Text, um sie zu bearbeiten.

Abb. 35: Ändern des Textwortlautes in Graphischem Text.

Wenn Sie den graphischen Text richtig positioniert und formatiert ha-
ben, ist Ihre erste RagTime-Datei fertig. Sie müssen sie nur noch sichern
und können sie – wenn Sie wollen – drucken.
72 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.2 ÜBUNG 2: GESCHÄFTSBRIEF, FORMVOLLENDET UND MIT DA-


TUMSAUTOMATIK
Die zweite Übung ist bereits richtig praxisnah: Sie lernen, wie Sie mit
RagTime einen formal korrekten Geschäftsbrief anlegen, mitsamt Brief-
kopf, Adressfeld, Bezugszeichen- und Fußzeile. Hauptschwerpunkte der
Übung sind das Anlegen einer komplexeren Layoutstruktur aus verschie-
denen Elementen und das Gestalten von Text. Im Einzelnen: Mithilfe
verschiedener Container konstruieren Sie millimetergenau die formale
Struktur des Briefes, Sie füllen die Container mit Bildern und Text und
erfahren, wie Sie Schrift formatieren und ausrichten und wie Sie mit Tabu-
latoren arbeiten. Und Sie setzen eine Formel ein, um eine automatische
Datumsangabe zu erzeugen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Neue Layoutkomponente anlegen
Wieder beginnen Sie eine neue Datei mit der Komponente Layout. Die
neue Layoutkomponente hat automatisch das Seitenformat A4, das hier
benötigt wird.
$ Sie brauchen diesen oder einen vergleichbaren Brief noch für die
Übungen 5 und 6. Sichern Sie ihn am besten sofort!

+ Ersten Container anpassen


Wie Sie bereits in der ersten Übung gesehen haben, ist in einer auf die-
se Weise erzeugten Layoutkomponente der erste Container bereits vor-
handen. Als Inhaltsart ist Text vorgegeben. So liefert RagTime mit einem
Knopfdruck ein „schreibfertiges“ Dokument, in das Sie sofort Text einge-
ben können. Für den Übungsbrief sollen jedoch zunächst alle Container
erzeugt und positioniert werden, um die Struktur des Dokuments festzu-
legen. Der mitgelieferte Textcontainer kann später den eigentlichen Brief-
text aufnehmen, dazu muss er nur ein wenig verändert werden. Die Breite
kann unverändert bleiben, aber oben und unten muss er etwas zusam-
mengeschoben werden, damit Platz für weitere Layoutelemente ist. Dazu
gehen Sie vor wie auch in Übung 1 beschrieben. Wählen Sie den Con-
tainer aus und ziehen Sie mit der Maus an den Anfassern, so dass der
Container etwa nur noch die halbe Höhe hat, und verschieben Sie ihn so,
dass darunter noch Platz für die Geschäftsdaten ist.

+ Container für das Adressfeld


Ziehen Sie dann einen Container auf, der ungefähr die richtige Größe
und Position für die Empfängeradresse hat. Lassen Sie diesen Container
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 73

Abb. 36: Einen alltagstauglichen Geschäftsbrief erzeugen


Sie in der zweiten Übung.

gleich ausgewählt. In der Werkzeugleiste finden Sie rechts die Einstel-


lung Inhaltsart. Damit legen Sie fest, welche Komponentenart ensteht.
Die aktuelle Einstellung für Ihren frisch erzeugten Container müsste Kein
Inhalt sein. Da der Container für die Aufnahme der Empfängeradresse
bestimmt ist, soll eine Textkomponente entstehen. Klappen Sie die Liste
aus und wählen Sie Text (@ Abb. 37 [S. 74]).
74 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 37: Das Menü in der Werkzeugleiste dient zum Fest-


legen der Inhaltsart. Sie können damit aber auch prüfen,
welche Inhaltsart ein Container hat, die aktuelle Einstel-
lung eines ausgewählten Containers wird immer hier an-
gezeigt.

Ö Hintergrundwissen: Container und Inhaltsart


Sie haben bereits gesehen, dass ein gezeichnetes Objekt zum Con-
tainer wird, indem eine Komponente darin installiert wird, beispiels-
weise, wenn Sie ein Bild in ein gezeichnetes Rechteck ziehen.
Es gibt noch eine weitere Methode, um aus Zeichenobjek-
ten Container zu machen, nämlich durch Festlegen der Inhaltsart.
RagTime kennt die Inhaltsarten Bild, Infographik, Knopf, Rechen-
blatt, Text, Ton, Zeichnung und „Kein Inhalt“ (die Einstellung für
Zeichnungsobjekte, denen noch keine Inhaltsart zugewiesen wur-
de).
Um Containern eine bestimmte Inhaltsart zuzuordnen, gibt es
verschiedene Wege. Sie können die Inhaltsart festlegen, bevor Sie
den Container aufziehen oder sie nachträglich zuweisen oder än-
dern. Wenn Sie eine Komponente oder Datei auf ein Zeichnungsob-
jekt ziehen, wird die Inhaltsart automatisch ohne Ihr Zutun festge-
legt.
Sobald für ein Zeichnungsobjekt die Inhaltsart bestimmt ist, gilt
der Inhalt als Komponente – unabhängig davon, ob es bereits ge-
füllt ist oder nicht. Sie können sich davon überzeugen, wenn Sie die
Komponentenliste im Inventar beobachten, während Sie ein wenig
mit der Einstellung Inhaltsart experimentieren.
Bei Layouts mit zahlreichen Zeichnungsobjekten, die mit ver-
schiedenen Inhalten gefüllt werden sollen, ist es in jedem Fall emp-
fehlenswert, die Inhaltsart schon im Voraus, vor dem Füllen der Con-
tainer, festzulegen. Es ist dann einfacher, sich zu orientieren.
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 75

Nun müssen die Position und die Maße des Adressfeld-Containers


genau eingestellt werden (der Container sollte immer noch ausgewählt
sein!). Da die Empfängeradresse später genau in das Sichtfenster eines
Kuverts passen soll, genügt es diesmal nicht, nur nach Augenmaß zu ar-
beiten. Sie brauchen den Dialog Information. In dieser mächtigen Dia-
logbox können Sie alle Eigenschaften des aktuell ausgewählten Objekts
kontrollieren und verändern.
Der schnellste Weg, um den Informationsdialog zu starten, ist der
i-Knopf. Der Befehl Zeichnung t Information ruft den Dialog
ebenfalls auf. Auch ein Doppelklick auf die Containergrenze führt zu den
Informationen. Wechseln Sie im Infodialog zur Kategorie Koordinaten.
l Palette Objektkoordinaten als Alternative: Diese Palette enthält
weitestgehend dieselben Eingabefelder wie die Tafel Koordinaten
im Dialog Zeichnungsinformation. Sie können auch mit der Palet-
te arbeiten.

Abb. 38: Die Tafel Koordinaten im Dialog Zeichnungs-


information. Übertragen Sie die Maße aus dieser Ab-
bildung in Ihr eigenes Dokument, dann erhalten Sie ein
Adressfeld, das genau ins Fenster eines DIN-Kuverts passt
(richtiges Falten des Briefes vorausgesetzt).

Sie brauchen auf der Koordinaten-Tafel nur die Werte un-


ter Position und Größe zu verstellen, der Rest ergibt sich von alleine.
76 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Dabei arbeiten Sie am Besten von oben nach unten. Dabei müssen Sie
allerdings genau hinsehen: Die Icons unter Position (links sehen Sie ei-
ne der beiden Icon-Gruppen) sind Knöpfe, mit denen Sie festlegen, ob Sie
die Position der linken, rechten, oberen oder unteren Kante oder der Mitte
des Containers bearbeiten. Die violette Markierung der Knöpfe steht für
die jeweiligen Kanten. Für das Adressfeld müssen die linke und die obere
Kante verändert werden. Klicken Sie erst den jeweiligen Knopf, bevor Sie
die Werte in die Felder eintragen.
Der Container für die Empfängeradresse ist der einzige, dessen
Maße ganz genau passen müssen. Deshalb empfiehlt es sich, ihn
zu fixieren, damit er nicht unbeabsichtigt verschoben werden kann. Wäh-
len Sie dazu den Befehl Extras t Schutz t Fixiert oder die Einstellung
Fixiert in der Kategorie Objekte des Dialogs Information. Sie können
fixierte Objekte leicht erkennen, wenn sie die Maus in ihre Nähe bringen:
der Mauszeiger nimmt dann die Form einer stilisierten Stecknadel an.

+ Übrige Container erzeugen


Als nächstes soll oben rechts der Absender-Briefkopf positioniert wer-
den. Dazu brauchen Sie zwei Container, einen für den Firmennamen, den
anderen für das Logo. Sie können auch schon vor dem Aufziehen die In-
haltsart eines Containers festlegen. Klicken Sie auf das Rechteckwerk-
zeug und halten Sie mit den Mausknopf eine Weile gedrückt. Dann er-
scheint ein Menü mit den bekannten Inhaltsarten (@ Abb. 39 [S. 76]).

Abb. 39: Inhaltsart eines Zeichnungsobjekts vor dem


Zeichnen festlegen.

Wählen Sie die gewünschte Inhaltsart aus und zeichnen Sie dann
den Container. Erzeugen Sie je eine Text- und eine Bildkomponente
(@ Abb. 40 [S. 77]), die in etwa so angeordnet und positioniert sind wie
in @ Abb. 36 [S. 73] zu sehen. Die „Füllung“ ist später dran!
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 77

Abb. 40: Eine Bildkomponente, in der noch kein Bild in-


stalliert wurde („leerer Container“ mit der Inhaltsart Bild)
ist durch zwei diagonale Linien (X-Form) gekennzeichnet.

Ö Mit Hilfslinien arbeiten


Ein weiteres nützliches „Helferlein“ beim Zeichnen und paßgenau-
en Ausrichten von Zeichenobjekten und Containern sind Hilfslinien.
Hilfslinien können in Layout-, Stammlayout und Zeichnungskompo-
nenten eingesetzt werden (immer, wenn die Bildschirmlineale sicht-
bar sind). Hilfslinien sind „magnetisch“: Wenn Sie beispielsweise
einen Container in die Nähe der Hilfslinie ziehen, rastet er dort ein.
Um eine Hilfslinie zu erzeugen, klicken Sie einfach mit der Maus
in eines der Lineale (das horizontale Lineal für horizontale Hilfslini-
en, das vertikale Lineal für vertikale Hilfslinien), halten die Maustas-
te gedrückt und ziehen die dann erscheinende Linie langsam zur ge-
wünschten Stelle (@ Abb. 41 [S. 78]). Wenn Sie die Maus loslassen,
wird die Hilfslinie abgelegt. Oberhalb des Mauszeigers können Sie
während des Ziehens die Position der Hilfslinie (gerechnet vom lin-
ken bzw. oberen Seitenrand) ablesen (@ Abb. 42 [S. 78]).
Durch Doppelklick auf die Hilfslinie öffnen Sie einen kleinen
Dialog (@ Abb. 43 [S. 79]), in dem Sie die ganz genaue Position und
Farbe der Hilfslinie festlegen können (wenn die Hilfslinie teilweise
über einer Komponente, z. B. einem Layoutcontainer, liegt, achten
Sie darauf, den Doppelklick auf ein Stück der Hilfslinie zu setzen,
das über die Komponente hinwegragt). Auch durch erneutes Ziehen
mit der Maus lässt sich die Position einer Hilfslinie ändern.
Um eine Hilfslinie zu löschen, ziehen Sie sie einfach aus dem
Dokument heraus, bis der Mauszeiger die Form eines Müllei-
mers annimmt.
Mithilfe der Palette Hilfslinien (unter Fenster t Paletten zu
finden) lassen sich Hilfslinien ebenfalls genau positionieren, hier
78 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

können Sie auch alle Hilfslinien auf einmal löschen.


Wenn Sie im Beispiel-Geschäftsbrief je eine Hilfslinie oberhalb
und links des fixierten Empfängeradressen-Containers legen, kön-
nen Sie andere Seitenelemente daran ausrichten und sparen sich
das zeitaufwendigere Einstellen der Randabstände per Dialog Zeich-
nungsinformation t Koordinaten bzw. der Palette Objektko-
ordinaten.

Abb. 41: Die Hilfslinie wird aus dem Lineal „herausgezogen“.

Abb. 42: Am Mauszeiger können Sie die Position (gerech-


net vom meist am linken bzw. oberen Seitenrand liegen-
den Lineal-Nullpunkt) ablesen.
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 79

Abb. 43: Eingeblendeter Dialog für die Feineinstellungen einer Hilfsline.

Unterhalb des Adressfeldes müssen nun zwei identische, lange


schmale Container entstehen, in die später die Bezugszeichenzeilen ein-
gefügt werden sollen. Die obere Textkomponente soll den „festen Text“,
die untere die aktuellen Angaben enthalten. Hier können Sie wieder mit
dem bereits in Übung 1 gelernten Trick arbeiten: Erzeugen Sie einen Con-
tainer und duplizieren und verschieben sie ihn.
Die Inhaltsart für beide Bezugszichen-Container ist wiederum Text.
Versuchen Sie auch einmal, die Inhaltsart eines Containers nachträglich
zu ändern. Aktivieren Sie den Container durch Anklicken und wählen Sie
dann in der Leiste mit den Zeichenwerkzeugen eine andere Inhaltsart aus
(@ Abb. 37 [S. 74]).
Jetzt fehlt nur noch ein weiterer Container am unteren Blattrand, dar-
in sollen später die Geschäftsangaben (Adresse, Bankverbindung u. Ä.)
untergebracht werden. Sie können dafür ein weiteres Duplikat der schma-
len, langen Bezugszeichen-Container erzeugen und nach unten verschie-
ben oder einfach einen neuen Container aufziehen. Inhaltsart sollte auch
hier Text sein.

+ Briefkopf gestalten
Als nächstes sollen Grafik und Firmenname in die beiden Container
oben rechts eingefügt werden. Als Grafik brauchen Sie die Datei d Logo
1.tif aus dem dem Trainingsordner. Um das Bild in die Bildkomponen-
te einzufügen, gehen Sie genau so vor wie schon in Übung 1 beschrieben.
l Bilder zunächst ins Inventar ziehen: Es ist auch möglich, per Drag
and Drop Bilder (und andere Komponenten) zunächst ins Inventar
zu ziehen und sie von dort in einem weiteren Schritt auf die Con-
tainer des Dokuments zu verteilen – ebenfalls durch Ziehen mit der
80 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Maus. Das ist besonders sinnvoll, wenn eine Abbildung mehrfach im


Dokument wiedergegeben werden soll oder wenn Sie zahlreiche Ab-
bildungen in einem umfangreicheren Dokument verteilen müssen.

Abb. 44: Die eingefügte Logographik.

Nun soll die Firmenbezeichnung in die Textkomponente neben das


Bild eingefügt werden. Sie können einfach in den Container klicken und
losschreiben. Drücken von r erzeugt einen Zeilenumbruch. Mit jedem
manuellen Zeilenumbruch wird gleichzeitig ein neuer Absatz angefangen.
Dieses Detail hat für das Formatieren von Text praktische Bedeutung,
denn RagTime unterscheidet zwischen Zeichenformaten (die einzelnen
Zeichen zugewiesen werden) und Absatzformaten (die nur für komplet-
te Absätze vergeben werden können).
l Zeichenformate (wie z. B. Schriftart, -größe oder Schriftstil) können
für jedes Zeichen einzeln vergeben werden. So kann ein Absatz, ein
Satz oder Wort rein technisch mehrere unterschiedliche Schriftarten
enthalten. Um ein Zeichenformat zu vergeben, müssen die Zeichen,
die dieses Format bekommen sollen, vorher durch „Überstreichen“
mit der Maus aktiviert werden. Die Befehle, um Zeichenformate zu
vergeben, sind in der Typographie-Palette leicht zugänglich. Wer lie-
ber mit dem Menü arbeitet, findet alle Befehle unter Format versam-
melt. Der Dialog Schriftformate bündelt alle wichtigen Befehle auf
fünf übersichtlichen Tafeln.

Abb. 45: Die Symbole der Typographie-Werkzeuge sind


recht eindeutig, man kann mit der Typographie-Palette
(bzw. -leiste) intuitiv arbeiten.

l Absatzformate (wie beispielsweise Ausrichtung oder Zeilenabstand)


werden absatzweise, nicht auf einzelne Zeilen, Sätze oder Wörter an-
gewandt. Innerhalb eines Absatzes kann es nicht mehrere Arten der
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 81

Ausrichtung oder unterschiedliche Zeilenabstand-Einstellungen ge-


ben. Um einem Absatz ein Absatzformat zuzuweisen, genügt es, vor-
her den Mauszeiger in den Absatz zu setzen, also einmal in den Text
zu klicken. Um mehrere Absätze gleichzeitig zu bearbeiten, müssen
diese allerdings wiederum aktiviert (angestrichen) werden. Die Be-
fehle für Absatzformate sind zu finden in der Werkzeugleiste oder
unter Format. Unter Format t Absatzformate finden Sie die wich-
tigen Befehle wiederum in handlicher Zusammenfassung.

Abb. 46: Einstellungen für Zeilenabstand, Textausrichtung,


Tabulatoren und ein Extra-Knopf für Fußnoten in der Werk-
zeugleiste.

In unserem Beispiel werden zunächst Zeile für Zeile die Zeichenfor-


mate, also Schriftart, Schriftgröße und -stil vergeben. Die erste Zeile wur-
de in „Times New Roman“, 14 Punkt, Fett, die zweite Zeile in „Times New
Roman“, 14 Punkt, Regular, die dritte Zeile in „Times New Roman“, 12
Punkt, Fett formatiert.
Dann stellen Sie den Zeilenabstand ein. Der Zeilen-
abstand der ersten zwei Zeilen bleibt unverändert,
um den Abstand der dritten Zeile etwas zu vergrö-
ßern, setzen Sie den Cursor in die Zeile. In der Werkzeugleiste erschei-
nen die Knöpfe, die Sie brauchen. Klicken Sie dann auf den mittleren
Zeilenabstands-Knopf (Abbildung) für einen erweiterten Zeilenabstand.

Abb. 47: Der Briefkopf in Nahaufnahme. Beim Formatie-


ren von Text-Bild-Kombinationen dieser Art ist es ratsam,
gelegentlich die Containergrenzen auszublenden, um die
Wirkung der Schrift besser einschätzen zu können (Befehl
Fenster t Zeigen, Häkchen bei Nicht druckende Ele-
mente entfernen).
82 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Durch Verändern der Containergröße oder -position können Sie die


Firmenbezeichnung bei Bedarf weiter an die Logographik anpassen.

+ Adressfeld ausfüllen
Nun soll die Empfängeradresse eingefügt werden. Klicken Sie dazu in den
schon vorbereiteten Container. Durch mehrfaches Drücken von r er-
zeugen Sie Leerzeilen, so dass der Text nicht direkt am oberen Rand des
Containers klebt. Geben Sie dann die Adresse ein. Auch hier wurde die
„Times New Roman“, 12 Punkt verwendet.

Abb. 48: Der Befehl Fenster t Zeigen t Sonderzeichen


blendet Zeilenumbrüche und andere (nicht druckende!) ty-
pografische Merkmale auf dem Bildschirm ein.

Nun soll die Empfängeradresse auch noch ein wenig nach rechts ge-
rückt werden, damit sie später im Fenster des Briefumschlages besser zu
sehen ist. Dazu arbeiten Sie mit den Randstellern. Das sind die kleinen
dreieckigen „Pfeile“ an den Rändern der grauen Leiste, die sich passend
zum jeweils aktiven Container am oberen Bildschirmrand zeigt (@ Abb. 49
[S. 83]). Wie Zeilenabstand und Textausrichtung ist auch der Texteinzug
ein Absatzformat. Das heißt, wenn mehrere durch Umbrüche getrennte
Zeilen – technisch eigene Absätze – gleichzeitig bearbeitet werden sol-
len, müssen sie zusammen ausgewählt werden. Hier können Sie auch
einmal den Befehl Bearbeiten t Alles auswählen ausprobieren.
$ Genau hinsehen und exakt klicken: Der linke Randsteller ist zweige-
teilt, und ob Sie mit dem oberen oder am unteren „Dreieck“ han-
tieren, ist ein gravierender Unterschied. Ziehen am oberen Dreick
verändert den linken Einzug der ersten Zeile eines Absatzes – und
zwar nur der ersten Zeile. Ziehen am unteren Dreieck bewegt das
obere Dreieck mit und verändert den linken Rand aller Zeilen eines
Absatzes. Wenn Sie das untere Dreieck separat bewegen wollen, oh-
ne dass das obere Dreieck sich verändert, halten Sie die w -Taste
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 83

gedrückt.
Nähern Sie dann den Mauszeiger auf den linken, unteren Randstel-
ler, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Maus ein wenig
nach rechts. Eine Orientierungslinie deutet die neue Position des Text-
blocks an. Sobald Sie die Maus loslassen, rastet der Text an seiner neuen
Position ein.

Abb. 49: Verändern der Text-Einrückung per Maus und


Randsteller. Bisweilen ist es schwierig, auf diese Art mil-
limetergenau zu arbeiten; benutzen Sie dann die numeri-
sche Eingabe der Position (@ Abb. 50 [S. 84]).

Die Empfängeradresse ist nun fertig.

+ Bezugszeichenzeilen eingeben und ausrichten


Die Bezugszeichenzeile ist in zwei Container unterteilt. In den oberen
Container sollen die Daten geschrieben werden, die sich nicht mehr än-
dern können, in den unteren die aktuellen Bezüge. Diese Trennung macht
es später leichter, den Brief für andere Zwecke erneut zu verwenden. Die
vier Textblöcke werden mithilfe von Tabulatoren eingeteilt.
l Tabulatoren sparen Arbeit: Das Ausrichten mit Tabulatoren ist ge-
nauer und weniger fehleranfällig als mit Leerzeichen. Per Leerzei-
chen „ausgerichtete“ Texte müssen meist nach Änderungen der
Schriftart nachbearbeitet werden und können auch beim Drucken für
unliebsame Überraschungen sorgen. Der Arbeit mit Tabulatoren ist
also unbedingt der Vorzug zu geben!
RagTime hat Standard-Tabulatoren, es lassen sich aber bei Bedarf
auch eigene festlegen. Für die Bezugszeichenzeilen verwendet man sinn-
voller Weise eine etwas kleinere Schrift, im Beispielbrief eine „Times New
84 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 50: Die Tafel Textränder des Informationendia-


logs (auch über Format t Absatzformate zu öffnen).
Hier können Sie die Position der Absatzränder numerisch
eingeben, wenn Ihnen die Positionierung mit der Maus
(@ Abb. 49 [S. 83]) zu ungenau ist.

Roman“ in 10 Punkt. Auch hier sind eingeblendete „Sonderzeichen“ sehr


hilfreich (einem blanken Text sieht man zunächst nicht an, ob er mit
Leerzeichen oder Tabulatoren strukturiert wurde). Sie können hier mit
den Standard-Tabulatoren arbeiten. Geben Sie den Text so ein, so wie
in @ Abb. 51 [S. 84] zu sehen. Jeder der kleinen Pfeile, die Sie in der Abbil-
dung sehen, entspricht einem Druck auf die Tabulatortaste ( t ).

Abb. 51: Die Bezugszeichenzeilen, mit Tabulatoren in vier


Blöcke aufgeteilt.
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 85

l Das Rechenblatt als Alternative zur Arbeit mit Tabulatoren: Für auf-
wändigere Konstruktionen mit zahlreichen Zeilen oder Spalten ist
meist ein Rechenblatt die bessere Lösung. Rechenblätter sind ein
hervorragendes Hilfsmittel für den Tabellensatz, selbst wenn Sie
nicht rechnen wollen. Sie lassen sich leicht ändern und können gut
formatiert werden.

+ Datumsformel einsetzen
Bisher bestehen ihre Texte ausschließlich aus Text. Sie können jedoch
auch Formeln – eigentlich ein klassisches Rechenblatt-Element – in Tex-
te einbauen. Solche Formeln machen sich beispielsweise für Datumsan-
gaben oder die Nummerierung von Seiten nützlich. Unter Bearbeiten t
Sondertext einfügen finden Sie die im Zusammenhang mit Text am häu-
figsten gebrauchten Formeln.
Die Bedeutung von Seitennummer, Nummer der Folgeseite und
Seitenanzahl sollte klar sein. Etwas mehr Erklärungsbedarf besteht bei
den Datumsformeln.
• Das Dokumentdatum ist das Datum, an dem das Dokument ange-
legt (oder bei Formularen: vom Formularblock abgerissen) wurde. Es
kann zwar in den Dokumenteinstellungen Extras t Dokumentein-
stellungen t Dokument manuell verändert werden, verstellt sich
jedoch nicht mit wechselnem Tagesdatum.
• Automatisches Datum ist immer das Tagesdatum. Dieses Datum
wird bei jedem Öffnen des Dokuments aktualisiert.
• Immer aktuell bleibt auch Automatische Uhrzeit, diese Angabe
wird jede Minute aktualisiert.
• Konstant hingegen bleiben Datumsstempel und Uhrzeitstempel,
sie fügen den aktuellen Zeitpunkt ein.
• Bei den Datumsangaben haben Sie außerdem noch die Wahl zwi-
schen langer (z. B. Mittwoch, den 8. März 2006) und kurzer Anzeige
(z. B. 8.3.2006).

Prinzipiell lässt sich jede beliebige Formel in Text einsetzen. Wenn


Ihnen die Varianten unter Bearbeiten t Sondertext einfügen
nicht genügen, öffnen Sie die Formelpalette mit einem Klick auf das
Abakus-Symbol in der Werkzeugleiste. Ein weiterer Klick auf das ƒ-Symbol
(für „Funktion“) innerhalb der Palette öffnet eine Liste aller verfügba-
ren Funktionen. Mehr über Formeln erfahren Sie in den Rechenblatt-
Übungen!
Nun soll die unterste Bezugszeichenzeile noch ein Datum bekom-
men. Klicken Sie dazu an die richtige Stelle und wählen Sie dann Bear-
beiten t Sondertext einfügen t Dokumentdatum (kurz).
86 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 52: Der Befehl Fenster t Zeigen t Berechneter


Text macht Textteile, hinter denen eine Formel steckt,
durch eine punktierte Umrandung kenntlich. Um sich die
Formel anzeigen zu lassen, müssen Sie den entsprechen-
den Textteil zunächst auswählen, dann wählen Sie Fens-
ter t Paletten t Formeln.

+ Fußzeile füllen
Jetzt muss nur noch der untere Container mit den Geschäftsangaben ge-
füllt werden. Auch dabei wird mit Tabulatoren gearbeitet.

Abb. 53: Hier wurde das Dokumentfenster zusammenge-


schoben, um Textlineal und Dokumenttext gleichzeitig im
Blick zu haben. Wie die Abbildung zeigt, reichen die Stan-
dardtabs nicht aus, um die Geschäftsangaben auszurich-
ten.

Da die Standard-Tabulatoren nicht geeignet sind, um die Firmenan-


gaben auszurichten, müssen eigene Tabulatoren erzeugt werden. Wich-
tigstes Hilfsmittel ist das Textlineal – Sie kennen es bereits vom Ein-
rücken der Empfängeradresse. Neben den schon bekannten Randstellern
können Sie weitere kleine Dreiecke erkennen, die in regelmäßigen Ab-
ständen auf dem Textlineal verteilt sind. Dies sind die Standardtabula-
toren, deren Sie sich (ohne es zu wissen) schon beim Schreiben der Be-
zugszeichenzeilen bedient haben. Zusätzlich dazu können Sie auch ei-
gene Tabulatoren definieren oder bestehende Tabulatoren verschieben.
Ihre wichtigsten Instrumente sind die Maus und die Tabulatoren-Knöpfe
in der Werkzeugleiste. Wer ganz präzise arbeiten möchte, sollte den Dia-
log Format t Absatzformate benutzen.
Schreiben Sie zunächst den Text in den Container und trennen Sie
die einzelnen Blöcke jeweils durch einmaliges Drücken von t . Zwi-
schen dem Firmennamen („Roderich S. Eichhorn, Kerne, Früchte, Nüsse“)
und „Bankverbindung“ drücken Sie zweimal t . Markieren Sie dann den
4.2: Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik 87

gesamten Text – es geht hier ja wieder um Absatzformate, die drei ver-


schiedenen Absätzen (den drei Zeilen) zusammen zugewiesen werden
sollen. Klicken Sie dann in das Textlineal (unterhalb des „normalen Li-
neals“) und ziehen Sie die Maus nach rechts. Der zweite und der dritte
Textblock wandern mit. Eine Orientierungslinie zeigt Text- und Mauspo-
sition an. Sie können hier nach Augenmaß vorgehen. Auch nachträgli-
ches Korrigieren ist kein Problem. Lassen Sie die Maustaste los, wenn
die Orientierungslinie etwas links von in der Mitte des Containers steht
(@ Abb. 54 [S. 87]).

Abb. 54: Verändern der Tabulatorpositionen mit der Maus.

Bei weiterhin markiertem Text klicken Sie erneut ins Textlineal, um


auch den dritten Textblock an den rechten Containerrand zu rücken. Kor-
rigieren Sie bei Bedarf beide neue Tabulatoren noch einmal nach. Ihr Do-
kument sollte etwa so aussehen wie in @ Abb. 55 [S. 87] gezeigt.

Abb. 55: Die fertig ausgerichteten Geschäftsangaben. Zur


Orientierung wurde auch hier wieder Sonderzeichen ein-
geblendet.

+ Briefinhalt einfügen
Um den größten Container des Dokuments zu füllen, können Sie selbst
einen Text eingeben oder die vorbereitete Datei d Blindtext.txt aus
dem Trainingsordner nutzen. Wählen Sie zunächst den Container, in den
der Text eingesetzt werden soll.
Datei importieren:Um den Blindtext in Ihr Dokument zu übertragen,
wählen Sie Datei (Z)/Ablage (z) t Importieren. In dem Dialog, der
sich dann öffnet, navigieren Sie zu dem RagTime-Trainingsordner auf Ih-
rer Festplatte.
88 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Z Bei einer Standardinstallation finden Sie den Ordner f Training


hier: f C:\ Dokumente und Einstellungen\hIhr
Anmeldenamei\ Anwendungsdaten \ RagTime \
RagTime-6-Beispiele (de)\ Training.
z Bei einer Standardinstallation finden Sie den Ordner
f Training hier: f /Library/Application Support/
RagTime/Samples6.localized/Deutsch/Training.
l Alternative zum Befehl Importieren: Sie können einen Text, den Sie
in RagTime verwenden wollen, auch einfach aus einer anderen An-
wendung mithilfe der Zwischenablage und der Technik Kopieren und
Einsetzen übertragen. Beachten Sie, dass vor dem Einsetzen in den
Container die Inhaltsart Text eingestellt sein muss!
Der Geschäftsbrief ist fertig!
4.3: Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines 89

4.3 ÜBUNG 3: SCHNELL GEMACHTER FLYER: TEXTCONTAINER MIT


PIPELINES
Bisher haben Sie nur mit kleineren Textmengen gearbeitet, die sich be-
quem in einem Container unterbringen lassen. Was aber passiert, wenn
man einen längeren Text hat, der aus gestalterischen Gründen auf mehre-
re Container verteilt werden soll? In solchen Fällen können Sie zwischen

Abb. 56: Solche Text-Bild-Kombinationen lassen sich ohne


Pipelines kaum realisieren.
90 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Containern „Pipelines“ legen, so dass aus einzelnen kommunizieren-


de Container werden. Auch bei Rechenblättern funktionieren Pipelines.
Durch Pipelines verbundene Container verhalten sich wie ein zusammen-
hängender Container: Der Inhalt fließt in den nächsten weiter, sobald der
erste Container voll ist. Textkürzungen oder Kappen einer Pipeline oder
Löschen eines Containers bewirken sofort eine neue Anordnung des Tex-
tes über alle Container. Auf diese Art lassen sich alle Inhalte miteinander
verbinden, die fließen können.
In dieser Übung machen Sie erste Bekanntschaft mit dieser wich-
tigen Funktion. Alle anderen Arbeitstechniken dieser Übung kennen Sie
nun schon: Eine neue Datei mit Layout beginnen, Container erzeugen,
ausrichten und sie schließlich mit Text und Bildern füllen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Datei mit Layoutkomponente erzeugen, Container verteilen
Auch hier wird wieder eine Layoutkomponente benötigt, in der Sie vor-
bereitend mehrere Container anordnen müssen. Sie können für diese
Übung die Standard-Layoutkomponente verwenden und modifizieren.
Sie brauchen drei Text- und einen Bildcontainer, der Bildcontainer sollte
idealerweise quadratisch sein, damit das vorgesehene Beispielbild gut
passt.

Abb. 57: Um die Übung 3 zu absolvieren, haben Sie etwas


Gestaltungsfreiheit bei der Containeranordnung.
4.3: Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines 91

Abb. 58: Inzwischen sollte Ihnen die Arbeit mit dem Recht-
eckwerkzeug schon vertraut sein…

Abb. 59: … so dass es hier sicherlich keine Schwierigkeiten gibt.

Der jeweils mit dem „X“ gekennzeichnete Container ist die Bildkom-
ponente, die anderen Container sind für den Text vorgesehen. Nutzen Sie
alle schon vorgestellten Tricks und Funktionen, um die Container zu er-
zeugen und auszurichten.
92 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Container füllen
Fügen Sie nun in den ersten Textcontainer einen längeren Text ein. Sie
können dazu den Text aus der Datei d Langer Blindtext.txt aus
dem Übungsordner nehmen. Der Text ist so lang, dass er nicht vollständig
in dem Container angezeigt werden kann.
Beachten Sie die untere rechte Containerecke. Immer dann, wenn
ein eingefügter Text zu umfangreich ist, um ihn vollständig im Con-
tainer anzuzeigen, weist ein „Überlaufsymbol“ darauf hin. Sie könnten
nun den Container vergrößern, den Text kürzen, die Schrift verkleinern
oder – mit Pipelines eine Verbindung zu anderen Containern legen, da-
mit der Text weiterfließen kann.
Zunächst sollte jedoch auch noch das Bild in den dafür vor-
gesehenen Container eingefügt werden. Nutzen Sie die Datei
d Ammonshorn.tif aus dem Trainingsordner!
$ Maustaste im richtigen Moment loslassen: Beachten Sie auch hier
wieder die dunkle Färbung des Zielcontainers. Sie signalisiert, dass
Sie mit der Maus richtig getroffen haben und die Maustaste loslas-
sen können.

+ Pipeline legen
Nun soll die Pipeline verlegt werden. Pipelines zwischen Containern zu
installieren, ist wirklich ganz einfach. Bevor Sie anfangen, mit Pipelines
zu arbeiten, sollten Sie zur besseren Kontrolle die Anzeige von Pipelines
anschalten. Wählen Sie dazu den Befehl Fenster t Zeigen t Pipelines.
Gerade, wenn Sie mit Pipelines noch nicht so vertraut sind, ist das sehr
hilfreich.
l Pipelines in leere Container: Sie können übrigens auch leere Contai-
ner mit einer Pipeline verbinden, bevor der Inhalt eingefügt wird.
Sobald Sie einen Container wählen, so dass er die charakteristi-
schen quadratischen Anfasser auf seiner Umrißlinie zeigt, tauchen in der
Werkzeugleiste auch die drei unterschiedlichen Pipeline-Werkzeuge auf.
Das Vertikale Pipeline-Werkzeug ist das Werkzeug, das Sie immer
benutzen, um zwischen Textcontainern Pipelines zu legen, gleich-
gültig, ob sie vertikal, horizontal oder gar diagonal verlaufen.
Nur, wenn Sie in Rechenblättern arbeiten, benötigen Sie gelegent-
lich auch das Horizontale Pipeline-Werkzeug.
Das Pipelineschnittwerkzeug kappt bestehende Pipeline-
Verbindungen.
4.3: Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines 93

Abb. 60: So ungefähr müßte Ihre Datei nun aussehen.

Generell sollten Sie beachten, dass die Reihenfolge, in der Pipelines


von Container zu Container verlegt werden, bestimmt, in welcher Ord-
nung die Container mit dem überfließenden Text gefüllt werden (das gilt
für Layoutkomponenten, in Stammlayouts wird anders gearbeitet; siehe
@ Das RagTime-Stammlayout: Komplexe Dokumente [S. 217]).
Klicken Sie das Vertikale Pipeline-Werkzeug. Setzen Sie die Maus an
einer beliebigen Stelle in den Container, in dem die Pipeline beginnen
soll, der Mauszeiger verändert dann seine Form (@ Abb. 61 [S. 94]) Mit ge-
94 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

drückter Maustaste ziehen Sie dann die Maus in den Container, in dem
die Pipeline enden soll . Die Grauschattierung eines Containers beim Zie-
hen der Maus signalisiert, dass genau dieser Container als Start oder Ziel
der Pipeline registriert wurde. Nun können Sie die Maus wieder loslassen
(@ Abb. 62 [S. 95]).

Abb. 61: Start der Pipeline.

Der Text fließt in den zweiten Container herüber. Sofern Sie die An-
zeige von Pipelines eingestellt haben, ist die Pipeline jetzt auch als Li-
nie erkennbar. Nun soll noch der unterste Container gefüllt werden, dazu
4.3: Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines 95

Abb. 62: Die Pipeline kommt im Zielcontainer an.

wird die Pipeline in diesen Container verlängert. Das Vorgehen ist genau
dasselbe wie bei der ersten Pipeline: Klicken Sie das Vertikale Pipeline-
Werkzeug. Setzen Sie die Maus an einer beliebigen Stelle in den Contai-
ner, in dem die Pipeline beginnen soll und ziehen Sie die Maus zum unte-
ren Container. Über den Bildcontainer (oder beliebige andere Container,
die nicht verbunden werden sollen) können sie die Pipeline einfach hin-
weg ziehen. Sie endet ja erst dort, wo Sie die Maustaste loslassen. Ihre
Datei ist nun fertig.
96 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 63: Pipelines lassen sich auch über „unbeteiligte“


Container hinweg verlegen.

Bestehende Pipelineverläufe können auch nachträglich verändert


werden.
• Um einen Container aus einer bestehenden Pipeline zu entfernen,
verlegen Sie eine Pipeline um ihn herum.
• Wenn Sie einen Container löschen, der in einer Pipeline liegt, wird
der Text umgeleitet. Er fließt dann in den nächsten Container der Pi-
4.3: Übung 3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines 97

pelinestrecke.
• Sie können auch neue Container in schon fertige Pipelinestrecken
aufnehmen. Dazu verlegen Sie von dem Container, der direkt vor
dem neuen Container liegt, eine Pipeline in den neuen Container –
den Rest erledigt RagTime automatisch!
Nutzen Sie die Gelegenheit, um ein wenig mit den Pipeline-
Werkzeugen zu experimentieren. Wechseln Sie zum Pipelineschnittwerk-
zeug und kappen Sie die Verbindungen wieder. Beobachten Sie, wie sich
dabei der Text verhält. Probieren Sie auch die Tipps zum Modifizieren be-
stehender Pipelines aus.
l Zielcontainer wiederfinden: Pipelines dürfen sich auch überkreuzen
oder können in umfangreicheren Dokumenten über mehrere Seiten
verlegt werden. Dabei verliert man unter Umständen die Übersicht,
wo welche Pipeline endet. Wenn Sie den Mauszeiger bei sichtbaren
Pipelines (Fenster t Zeigen t Pipelines) ans Ende einer Pipeline
bringen, wird der Mauszeiger zu einem „Fußgänger“. Ein Klick zeigt
Ihnen dann den Container am anderen Ende der Pipeline an und
wählt ihn aus.
98 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.4 VORBEREITUNG: RECHENBLATT-GRUNDLAGEN


Hinter der Bezeichnung Rechenblatt verbirgt sich ein mächtiges und fle-
xibles Instrument für die Tabellenkalkulation, mit dem Sie komplexe Be-
rechnungen anstellen können – und ganz einfache natürlich auch. Auch
für Layoutaufgaben – beispielsweise den Tabellensatz – kann ein Re-
chenblatt mit Gewinn eingesetzt werden. Rechenblätter funktionieren so-
lo oder können in Layout- und Stammlayoutkomponenten installiert wer-
den. Die Rechenblattkomponente ist geradezu gespickt mit vielen im All-
tag sehr hilfreichen Funktionen, bei der Bedienung kommt es aufs Detail
an. Es gibt also viel zu erklären – daher hier ein Abschnitt zur Vorberei-
tung auf die folgenden Übungen.

4.4.1 AUFBAU, FACHBEGRIFFE, WERKZEUGE


Ein Rechenblatt ist grob gesagt eine Tabelle, die rechnen kann. Gelegent-
lich wird „Tabelle“ auch als Synonym für „Rechenblatt“ benutzt. Außer-
dem sind Tabellenzellen vollwertige Container, in die andere Komponen-
ten installiert werden können. Denkbar wäre es zum Beispiel, eine Knopf-
komponente einzubauen, die eine Berechnung auslösen kann oder in ei-
ner Produktliste Bilder mit Produktbeschreibungen und Preisen zu kom-
binieren.
Welche Elemente und Funktionen sind innerhalb von RagTime-
Rechenblättern von Bedeutung? Wie werden sie bezeichnet? Einige der
Fachbegriffe, die für die Elemente der Tabelle benutzt werden, sind Ihnen
womöglich schon an anderer Stelle begegnet:
• Ein einzelnes „Kästchen“ innerhalb der Tabelle nennt man Zelle. Das
RagTime-Tabellenraster hat 16000 × 16000 Zellen.
• Eine horizontale Reihe von Tabellenzellen ist eine Zeile.
• Eine vertikale Reihe von Zellen ist eine Spalte.
• Jede Zelle hat eine eigene Adresse, denn für alle Berechnungen
ist die eindeutige Bezeichnung der Zellen notwendig. Aus diesem
Grund werden in RagTime die Spalten standardmäßig mit Buchsta-
ben und die Zeilen durch Zahlen gekennzeichnet. So kann die Adres-
se einer Zelle beispielsweise D2 oder S121 lauten.
• In RagTime kommt zu Zeilen und Spalten noch eine Besonderheit
hinzu, die sogenannten Lagen, die hintereinander angeordnet sind.
Eine Lage ist mehr als nur ein zusätzliches Tabellenblatt: Mit Lagen
erstrecken sich Rechenblätter in die dritte Dimension. Solche kom-
plexen Rechenblätter sind z. B. sinnvoll für eine Aufstellung von Mo-
natsumsätzen, die zum Schluss auf einfache Weise summiert wer-
den sollen.
4.4: Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen 99

• Die Begrenzungen der Zelle heißen Zellränder. Standardmäßig wer-


den die Zellränder auf dem Bildschirm hellgrau dargestellt und sind
nicht druckend. Änderungen dieser Eigenschaft sind leicht möglich
(in @ Abb. 73 [S. 109] sind z. B. einige schwarze Linien zu erkennen).
• Die Inhalte einer Zelle werden in RagTime auch Werte genannt. Ein
Wert kann eine Zahl, ein Datum oder eine Zeitspanne oder Text sein.
Mehrzeiliger Text innerhalb einer Zelle ist in RagTime möglich und
wird dann als Mehrzeiler bezeichnet. Eine Zelle ohne Inhalt be-
kommt in RagTime den Wert Leer. In Zellen eingefügte Komponenten
sind keine Werte.
• Den Werten können verschiedene Werteformate zugewiesen wer-
den. So kann eine Zahl einfach als Zahl notiert werden („8“), als
Preis in Euro (hier gibt es noch weitere Differenzierungen, z. B. „8,00
Ç“ oder „8,00 EUR“) oder im Exponentialformat mit zwei Dezimal-
stellen („8,00E00“). Ein Datum kann beispielsweise „20.04.2006“
lauten oder „20. Apr 06“ – oder auch ganz anders.

Abb. 64: Die Rechenblatt-Werkzeuge. Zahlreiche weitere


Funktionen zum Bearbeiten von Rechenblättern sind im
Menü unter Rechenblatt sowie in der Palette Rechen-
blattbefehle (zu finden unter Fenster t Paletten) unter-
gebracht.

Die Werkzeugleiste (@ Abb. 64 [S. 99]) ist Ihr wichtigstes Arbeitsin-


strument im Umgang mit Tabellen. Sie ermöglicht Ihnen die Kontrolle
über wichtige Rechenblatt-Parameter und enthält einige häufig gebrauch-
te Funktionen.
• Der Eintrag unter 1 zeigt an, welche Lage des Rechenblattes gerade
am Bildschirm sichtbar ist. Bei Rechenblättern mit mehreren Lagen
können Sie hierüber auch von Lage zu Lage springen.
• Unter 2 sehen Sie die Adresse der aktuell gewählten Zelle. Sie kön-
nen hier auch Adressen eintippen, um gezielt zu Zellen zu springen
(Bestätigen der Eingabe mit r nicht vergessen!).
• Ob in einer Zelle ein Text oder eine Zahl, ein Datum, eine Zeitspan-
ne oder gar ein Fehlerwert (Ergebnis einer fehlerhaften, undefiner-
ten oder nicht erlaubten Berechnung) steht, ob die Zelle leer ist oder
mehrzeilig beschrieben, ist für die Funktionsweise des Rechenblatts
nicht unwichtig. RagTime erkennt Unterschiede dieser sogenannten
100 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Werteart selbstständig – zumindest, wenn Sie beim Eingeben kei-


nen Fehler gemacht haben. Der Eintrag unter 3 gibt Ihnen Auskunft,
welches die Werteart der gewählten Zelle ist.
• Die Knöpfe 4 , 5 und 6 beziehen sich ebenfalls auf die Werteart.
Ist der Knopf mit dem kleinen Auto 4 gewählt, erkennt RagTime die
Werteart der aktiven Zelle automatisch.
Mit dem Knopf 5 können Sie einer Zelle die Werteart Text zuweisen.
Dazu wählen Sie die betreffende Zelle und klicken auf den Knopf.
Diese Funktion brauchen Sie, wenn die Werteart einer Eingabe für
RagTime nicht eindeutig zu erkennen ist oder falsch erkannt wird. So
würde RagTime zum Beispiel ein Football-Spielergebnis von „21:30“
bei eingeschalteter Typerkennung zunächst als Zeitspanne klassifi-
zieren – die Werteart Text müsste manuell festgelegt werden.
Knopf 6 legt für eine ausgewählte Zelle die Werteart Mehrzeiler
fest. In Mehrzeiler-Zellen wird eingegebener Text umgebrochen, die
Zelle wächst mit dem Text mit. Besonders für Tabellensatz ist dies
eine hilfreiche Funktion!
• Der Summenknopf 7 addiert die Zahlen in zuvor ausgewählten Zel-
len.
• Ganz rechts sehen Sie ein Feld, in dem der Inhalt der aktuell gewähl-
ten Zelle angezeigt wird. Sie können durch Eingaben in diesem Feld
auch Zellinhalte ändern oder erzeugen.

4.4.2 RECHENBLÄTTER ERZEUGEN


In dieser Übung soll zunächst nur mit der Komponente Rechenblatt gear-
beitet werden, nicht mit einem Rechenblatt im Layout. Wie Sie Rechen-
blätter in Layoutkomponenten unterbringen, erfahren Sie in der folgen-
den @ Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt [S. 124].
Der schnellste Weg zur Rechenblattkomponente führt über die Tafel
Neu beginnend mit des Foyers, klicken Sie dort auf Rechenblatt.

4.4.3 TIPPS ZUR DATENEINGABE


Der intuitivste Weg, um Daten in eine Tabelle hinein zu bekommen, ist
die Eingabe per Tastatur. Ein Klick in eine Zelle, tippen, fertig. So einfach
ist es – jedenfalls fast. Ein Tippfehler ist im „intelligenten“ Rechenblatt
mehr als nur falsche Rechtschreibung. Falsche Eingaben in der Tabelle
oder der Formelpalette können Fehlfunktionen produzieren, deren Ursa-
che oft nur mühsam aufzuspüren ist. Es lohnt sich also, sich ein wenig
mit dem Thema zu beschäftigen.
4.4: Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen 101

Abb. 65: Sie können lostippen. Eine solche Auswahl


kann auch auf mehrere Zellen ausgedehnt werden. Sie ist
Grundlage für manche Formatierungen und Eingabehilfen.

Wie Sie schon wissen, unterscheidet RagTime bei Zellinhalten zwi-


schen verschiedenen Wertearten, und zwar meist automatisch. Das hat
Konsequenzen: So kann mit Text natürlich nicht addiert oder multipliziert
werden, dafür lässt sich aber zum Beispiel eine Liste mit Monatsnamen
automatisch vervollständigen. Zahlen müssen eindeutig als Zahlen er-
kennbar sein, damit z. B. das Rechnen oder Zuweisen von Werteformaten
einwandfrei funktioniert. Die folgenden Wertearten erkennt RagTime. Sie
sollten genau so eingegeben werden wie hier beschrieben, um „unerklär-
liche“ Fehler zu vermeiden.
• Zahleneingaben dürfen ausschließlich aus den Ziffern 0 bis 9, Vor-
zeichen (+ -) Trennern für Dezimalstellen und Tausender (. ,)
und den Exponentialzeichen (e E) bestehen. Achten Sie darauf,
dass sich kein Buchstabe „o“ oder „O“ oder Leerzeichen vor oder
nach der Zahl in der Zelle befinden.
• Sie können Zahlen Kürzel für Währungen, Maße oder Mengenanga-
ben (EUR, kg, m…) hinzufügen, die Schreibweise muss jedoch mit
einem der Werteformate übereinstimmen, die Sie vorher definiert
haben. Unter Rechenblatt t Information t Werteformat kön-
nen Sie nachschauen. Wenn Sie falsche Kürzel eingeben, z. B. statt
„EUR“ „EUr“ werden die Zahlenangaben von RagTime als Text klas-
sifiziert und bei Berechnungen nicht berücksichtigt!
l Tippfehler verhindern: Besonders, wenn Sie wenig Erfahrung
mit den Werteformaten haben, ist es günstiger, Währungs– und
andere Kürzel nicht einzutippen, sondern nur die reinen Zah-
lenwerte zu schreiben und den Zellen dann ein bestimmtes
Werteformat zuzuweisen. Das richtige Kürzel bzw. die richtige
Schreibweise (Kommata, Dezimaltrenner u. A.) wird dann auto-
matisch ergänzt. Wie Sie Werteformate vergeben, lesen Sie wei-
ter unten in dieser Übung.
• Die von RagTime als korrekt akzeptierte Schreibung von Kalenderda-
ten und der Uhrzeit ist auch von den Standard-Systemeinstellungen
Ihres Rechners abhängig. Sie verwenden hier natürlich ebenfalls
102 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Ziffern. Daten, die Sie ohne Jahrhundert eingeben, werden von


RagTime automatisch ergänzt.
Z Um festzustellen, welche weiteren Zeichen zulässig sind,
schauen Sie unter Start t Einstellungen t Systemsteue-
rung t Datum/ Uhrzeit.
z Um festzustellen, welche weiteren Zeichen zulässig sind,
schauen Sie im Kontrollfeld Datum & Uhrzeit nach.
• Zeitspannen können in Tabellenzellen und Formeln vorkommen,
deswegen sollten Sie auch hier die richtige Schreibweise penibel
einhalten. Neben den Ziffern kennt RagTime hier d für Tage (vom
lateinischen „Dies“), h für Stunden („hora“) m für Minuten und s
für Sekunden. Immer mindestens zwei dieser Kürzel müssen in ei-
ner Eingabe vorkommen. Um beispielsweise „zwei Stunden“ einzu-
geben, schreiben Sie 2h 0m oder 0d 2h.
• Alle anderen Eingaben, auf die keine der oben angeführten Regeln
zutrifft, werden als Text eingruppiert.
Sie sehen, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um beim Füllen von Ta-
bellen oder Schreiben von Formeln kleine, aber entscheidende Fehler zu
machen. Sie sollten daher alle Möglichkeiten nutzen, um falsche Einga-
ben frühzeitig zu erkennen.
• Eine Hilfe, um Text– von Zahleneingaben zu unterscheiden, ist die
voreingestellte Ausrichtung der eingegebenen Zeichen innerhalb der
Zelle. Text wird standardmäßig immer linksbündig, Zahlen immer
rechtsbündig angeordnet (vergleiche @ Abb. 66 [S. 102]).
Wenn Sie die Tabelle gestalten, können Sie diese Einstellung än-
dern (im Informationsdialog unter Anordnung). Solange Sie noch
mit dem Füllen der Tabelle beschäftigt sind, sollten Sie daran besser
noch nichts verstellen!

Abb. 66: Korrekt und falsch eingegebene Zahl. Oben die


richtig getippte Jahreszahl, darunter wurden die Nullen
durch kleine „o“ ersetzt. RagTime kann diese Zahl nicht
mehr als Zahl erkennen und ordnet sie, wie normalen Text,
links in der Zelle an.
4.4: Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen 103

• Werfen Sie öfters einen Blick auf die Anzeige der Werteart in der
Werkzeugleiste!
• Lassen Sie sich die Sonderzeichen anzeigen, um irrtümlich getippte
Leerzeichen erkennen zu können (Fenster t Zeigen t Sonderzei-
chen).
$ Warnung bei zu langen Zahlwerten: Wenn in einer Zelle mit Zahlen-
werten Doppelkreuze dieser Art „# # #“ auftauchen, ist das keine
Fehlfunktion oder falsche Eingabe, sondern ein Hinweis darauf, dass
nicht alle Stellen der Zahl ausgeschrieben werden können, weil die
Zelle zu klein ist.

4.4.4 NAVIGIEREN IM RECHENBLATT


Das Navigieren innerhalb einer Tabelle, Sprünge von Zelle zu Zelle, lässt
sich mit der Maus durch Klicken der Zelle erledigen. Bei dieser häufig ge-
brauchten Funktion wird der Griff zur Maus jedoch von vielen Anwendern
als Arbeitsbremse empfunden. Es geht oft viel schneller, sich mithilfe der
Tastatur durch Tabellen zu bewegen.

• R schließt die Eingabe ab, die aktive Zelle bleibt ausgewählt.


• r schließt die Eingabe ab und wählt die nächste Zelle unter der
bisher aktiven Zelle aus.
$ Bitte beachten Sie, dass die Tasten R und r unterschiedli-
che Wirkung haben.

• Halten Sie zusätzlich zum Druck auf r auch noch die Umschalt-
taste ( s ) gedrückt, springt die Markierung auf die nächst höhere
Nachbarzelle.
• Mit einem Druck auf t springen Sie zur rechten Nachbarzelle.
• Wenn Sie t und gleichzeitig s drücken, bewegt sich die Auswahl
nach links.
• e bricht die Eingabe ab und stellt den Inhalt der Zelle vor der Ein-
gabe wieder her.
$ Zeilenumbruch bei Mehrzeilern: In Zellen mit der Werteart Mehr-
zeiler kann r nicht für den Sprung zur Nachbarzelle genutzt wer-
den. Sie fangen damit eine neue Zeile innerhalb der Zelle an. Benut-
zen Sie w und r , um aus Mehrzeiler-Zellen zur Nachbarzelle zu
wechseln.
104 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.4.5 AUSWAHLEN IN ZELLEN UND TABELLEN


Der Grundsatz „nur was ausgewählt ist, wird auch bearbeitet“ gilt auch
bei Tabellen. Zum Auswählen der Zellen gibt es mehrere Methoden, die
verschiedene Resultate zeigen.
• Um lediglich den Textwortlaut (Zahlen, Beträge o. Ä.) zu ändern,
müssen Sie zwei Mal in die Zelle klicken. Die Zelle sollte nicht blau
hinterlegt, sondern weiß mit einem blauen Rand angezeigt werden.
Dann lassen sich die Eingaben korrigieren, wie Sie es von der norma-
len Texteingabe kennen (Cursor in den Text setzen, Text auswählen,
löschen, überschreiben, ergänzen…) (@ Abb. 67 [S. 104]).

Abb. 67: Wenn die Zelle so aussieht, können Sie bestehen-


de Inhalte verändern.

• Ist eine bereits gefüllte Zelle blau markiert, während Sie versuchen,
Änderungen einzugeben, würde der bestehende Inhalt durch die
neue Eingabe vollständig ersetzt werden (@ Abb. 68 [S. 104]).

Abb. 68: Wenn die Zelle so aussieht, werden bestehende


Inhalte durch die neuen Eingaben ersetzt.

• In jedem Fall schließt Drücken von R oder der Sprung zu einer an-
deren Zelle die Eingabe der Änderungen ab. Berechnungen werden
dann, falls notwendig, aktualisiert
l Fehler korrigieren: Der Befehl Bearbeiten t Widerrufen nimmt
den jeweils letzten Arbeitsschritt zurück. Funktioniert nicht nur bei
Tabellen, sondern überall in RagTime!
Speziell für Zahlen- und Buchstabendreher empfiehlt sich der Befehl
Bearbeiten t Nachbarbuchstaben tauschen. Er funktioniert auch
bei Ziffern. Um ihn anzuwenden, müssen die betreffenden Zeichen
zuvor ausgewählt oder die Einfügemarke zwischen sie gesetzt wer-
den.
4.4: Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen 105

Um Auswahlen zu erzeugen, die sich über mehrere Zellen erstrecken,


können Sie die Zellen einfach mit der Maus überstreichen. Dazu wäh-
len Sie als erstes eine der Eckzellen des gewünschten Auswahlbereichs
aus und bewegen die Maus dann mit gedrückter Maustaste in diagonaler
Richtung bis zur gegenüberliegenden Ecke.
Ganze Zeilen oder ganze Spalten wählen Sie aus, indem Sie auf
den betreffenden Buchstaben oder die Zahl in den Leisten oberhalb oder
links des Rechenblattes klicken (@ Abb. 69 [S. 105]). Um ein Rechen-
blatt vollständig auszuwählen, benutzen Sie entweder das Tastaturkürzel
ctrl +A (Z) bzw. c -A (z) oder klicken auf die Ecke, in der Spalten-
und Zeilenleiste aneinanderstoßen (@ Abb. 70 [S. 105]).

Abb. 69: Mit einem Klick auf Spalten- bzw. Zeilenleiste las-
sen sich komplette Spalten oder Zeilen wählen.

Abb. 70: Die Auswahl des gesamten Rechenblatts über Kli-


cken in die Ecke der Spalten- und Zeilenköpfe. Der Befehl
Bearbeiten t Alles auswählen hat dieselbe Wirkung.

Wenn Sie nicht zusammenhängende Zellen, Spalten oder Zeilen aus-


wählen möchten, halten Sie ctrl (Z) bzw. c (z) gedrückt, wäh-
106 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

rend Sie die Bereiche nacheinander auswählen (@ Abb. 71 [S. 106]).

Abb. 71: Die gleichzeitige Auswahl verschiedener, nicht zu-


sammenhängender Bereiche der Tabelle ist auch möglich.
Diese Funktion ist nützlich, um z. B. nur jede zweite Spalte
farbig zu hinterlegen.

4.4.6 BERECHNUNGEN UND FORMELN


Berechnungen in Tabellen sind möglich durch Formeln. Doch nicht nur
in der klassischen Tabellenkalkulation, auch in anderen Komponenten
(Text, Infographik, Knopf) sind Formeln wirksam. Auch einige Dialoge in
RagTime ermöglichen die Arbeit mit Formeln (Sie erkennen solche Fälle
am Abakus-Symbol). Von der Seitennummerierung über Kalenderfunktio-
nen bis zum Serienbrief – zahlreiche verschiedene Operationen basieren
auf Formeln. Sofern Sie nicht eine Abkürzung wie den schon bekannten
Befehl Bearbeiten t Sondertext einfügen (siehe @ Übung 2: Förmlicher
Geschäftsbrief mit Datumsautomatik [S. 72]) benutzen, ist die Formelpa-
lette Ihr wichtigstes Arbeitsinstrument. Sie gibt Formeln in Rechenblätter,
Textkomponenten oder Infographiken ein und hilft Ihnen, Sie korrekt zu
schreiben.
Obwohl Formeln ein vielseitiges und mächtiges Arbeitsmittel sind,
ist die Arbeit mit der Formelpalette einfach. Um zu verstehen, wie sie
funktioniert, müssen Sie zunächst den Aufbau einer Formel kennen.
Eine Formel sieht zum Beispiel so aus wie hier. Sie be-
steht aus einer Funktion – hier Summe – mit einem Ar-
gument, das ist hier der Bereich der Zellen, die summiert werden sollen,
also (D2:D9). Einige Funktionen kommen auch ohne Argumente aus
(zum Beispiel Heute, eine Funktion, die das Tagesdatum liefert).
4.4: Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen 107

Formeln sind nichts anderes als Rechenanweisungen, die ihr Ergeb-


nis dort abliefern, wo sie stehen: in einer Rechenblattzelle (so wie in die-
ser Übung), in einem Text (erinnern Sie sich zum Beispiel an das Datum
im Geschäftsbrief der zweiten Übung) oder auch in Eingabefeldern von
Dialogen (solche Fälle lernen Sie später kennen).
Formeln können feste Werte (z. B. einen Zahlenwert oder ein Datum),
Bezüge auf Zellen oder Bereiche eines Rechenblattes (z. B. Zelladressen)
oder Bezüge auf benannte Textabschnitte enthalten. Diese festen Werte
und Bezüge können mit Operatoren wie +, -, / oder * verbunden wer-
den und auch die Argumente von Funktionen bilden. Einige Beispiele für
gültige Formeln:
• B5/6 – der Wert der Zelle B5 dividiert durch 6.
• Summe(A1:C50) – die Summe aller Rechenblattzellen von Zelle A1
bis C50.
• Heute + 21 – das Datum in drei Wochen von heute gerechnet,
• 24.12.2008 - 1.11.2008 – die Anzahl der Tage zwischen die-
sen beiden Daten.
• KlOstersonntag(2008) – liefert das Datum des Ostersonntags
2008.

Um eine Formel in eine Rechenblattzelle einzufügen, brauchen Sie


meist die Formelpalette. Sie öffnen sie per Klick auf den Abakus-
Knopf in der Werkzeugleiste. Dort können Sie die Formel, die Sie brau-
chen, direkt in ein Eingabefeld eintippen und die benötigten Argumente
einsetzen. Viele Formeln und Funktionen sind jedoch komplizierter als
beispielsweise ein schlichtes Datum. Sich alle zu merken und dann auch
noch in korrekter Schreibweise einzutippen, ist schwierig. Deswegen gibt
es noch ein zusätzliches Funktionenfenster, das Listen aller verfügbaren
Funktionen (sortiert nach Alphabet, Kategorien oder Verwendungszweck)
enthält.
Funktionen in Formeln einsetzen: Ein Klick auf das ƒ-Symbol öffnet
das Funktionenfenster. Klicken Sie auf die Funktion, die Sie brau-
chen. Unter Erläuterung wird als Gedächtnisstütze eine Erklärung der
Funktion eingeblendet. Um die gewünschte Funktion schnell zu finden,
können Sie die Funktionen in unterschiedlicher Sortierung (wahlweise al-
phabetisch, nach Kategorie oder Verwendungszweck) anzeigen lassen.
Die Funktion wird durch Klicken auf Einsetzen in die Auswahl der For-
melpalette übertragen. Dort können Sie noch Argumente hinzufügen. Ein
Klick auf das grüne Häkchen fügt die Formel dann an der gewünschten
Stelle ein, Klicken aufs rote Kreuz („X“) bricht die Formelbearbeitung ab
(@ Abb. 72 [S. 108]).
108 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 72: Die Formelpalette, im Hintergrund ist das Funktio-


nenfenster zu sehen, in dem Sie die vorbereiteten Funktio-
nen durchstöbern und zur Verwendung in die Formelpalet-
te übernehmen können.
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 109

4.5 ÜBUNG 4: EINE RECHNUNG MIT DEM RECHENBLATT


Der vorige Abschnitt @ Vorbereitung: Rechenblatt-Grundlagen [S. 98] ver-
mittelte Ihnen das Wissen, das Sie brauchen, um überhaupt mit Rechen-
blättern (und dieser Übung!) arbeiten zu können. Sie haben die wichtigs-
ten Elemente des Rechenblatts (und deren Bezeichnung) kennengelernt,
einen Überblick über Werkzeuge und Konzepte der Rechenblattkompo-
nenten erhalten, und erfahren, wie Sie sich in Rechenblättern bewegen
und was Sie beim Auswählen beachten müssen. Hier haben Sie nun Gele-
genheit, selbst Hand anzulegen, Tabellen auszufüllen und verschiedene
Berechnungen durchzuführen.
Wenn Sie den vorangehenden Abschnitt aufmerksam gelesen ha-
ben, haben Sie nun genug Vorwissen, um das erste eigene Rechenblatt
zu bearbeiten. Ziel ist es, eine Rechnung zu erzeugen wie in @ Abb. 73
[S. 109] zu sehen.

Abb. 73: Eine solche Rechnung werden Sie in dieser Übung erzeugen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Tabelle erzeugen
Benutzen Sie zum Erzeugen einer neuen Rechenblattkomponente das
Foyer und speichern Sie die Datei am besten gleich mit einem eindeu-
tigen Namen ab. Sie können sie später verwenden, um Rechenblätter
paßgenau in Layouts einzufügen (siehe @ Übung 5: Umsatzauswertung
im Rechenblatt [S. 124]).
l Schneller Weg zum Rechenblatt: Um in einer neuen Layoutkompo-
nente ein neues Rechenblatt zu installieren, genügt es, die Inhalts-
110 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

art für den mitgelieferten Standard-Textcontainer auf Rechenblatt


umzustellen. Die Tabellenfunktionen sind dieselben wie in der Kom-
ponentenansicht.

+ Erste Zeile füllen und formatieren


In die erste Zeile geben Sie die Texte ein, die als Spaltenüberschriften
fungieren sollen. Um die Beispieltabelle (@ Abb. 73 [S. 109]) nachzubau-
en, gehen Sie so vor:
• Zelle A1 bleibt leer.
• Wechseln Sie (per Mausklick oder t ) zu B1 und schreiben Sie „Ar-
tikel“.
• Wählen Sie C1 und tippen „Anzahl Gebinde“.
• In D1 schreiben Sie „Einzelpreis“.
• Und fügen in in E1 „Gesamtpreis“ ein.
Die erste Tabellenzeile stellt die Titelzeile dar. Um sie hervorzuhe-
ben, wird der Text gefettet. Eine Linie unterhalb der Titelzeile sorgt für
Abgrenzung zum übrigen Inhalt der Tabelle.
Um die erste Tabellenzeile vollständig auszuwählen, klicken Sie auf
den kleinen grauen Knopf mit der Zeilennummer „1“.
Ein weiterer Klick auf den Knopf B in der Typographieleiste macht die
Schrift fett. Lassen Sie die Zeile weiterhin markiert, um gleich die Trenn-
linie einzufügen. Mit dem Befehl Rechenblatt t Zellränder rufen Sie
den Dialog auf, in dem Sie die Umrandungen für Zellen, Spalten und Zei-
len festlegen können (@ Abb. 74 [S. 111]).
$ Auswahl vor dem Aufrufen des Dialogs: Die Einstellungen unter Zell-
ränder beziehen sich immer auf den ausgewählten Teil der Tabelle.
Die Zellen müssen Sie auswählen, bevor Sie den Zellränder-Dialog
aufrufen.

• Legen Sie zunächst fest, welcher Rand verändert werden soll ( 1 in


@ Abb. 74 [S. 111]). Setzen Sie dazu entsprechend Häkchen in der Lis-
te links oben im Dialog. Für die Übungstabelle klicken Sie bei Unte-
rer Rand, so dass dort ein kleines Häkchen zu sehen ist.
• Im rechten Bereich des Dialoges können Sie nun Ihre Einstellungen
zu Stärke, Strichelung, Farbe und Position der Linie, eventuell ver-
wendeten Füllvorlagen und anderen Eigenschaften vornehmen 2 .
Unter Beispiel sehen Sie eine Vorschau der Linie 3 . Für die Übung
brauchen Sie eine durchgehende schwarze Linie mit 0,25 Punkt Stär-
ke.
• Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Anwenden, um weitere Einstellun-
gen vorzunehmen oder mit OK, um den Dialog zu schließen.
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 111

Abb. 74: Einstellen der Eigenschaften von Zellrändern.

Abb. 75: Die fertige erste Zeile. Lassen Sie sich bei der Ein-
gabe nicht durch die (wegen der geringen Zellgröße) über-
schneidend angezeigten Textzeilen irritieren.

+ Erste Spalte füllen


Nun sollten Sie die Spalte A mit den Zahlen 1 bis 8 füllen. Um solche Rei-
hen zu füllen gibt es in RagTime einen nützlichen Automatismus. Tippen
Sie zunächst nur in die Zelle A2 eine „1“, in die Zelle A3 eine „2“. Wählen
Sie dann beide beschriebene Zellen durch Überstreichen mit der Maus.
Ziehen Sie dann die Auswahl am unteren Anfasser herunter, bis die
markierte Fläche bis zur Zelle A9 reicht. Die Nummerierung wird automa-
tisch weitergeführt (@ Abb. 76 [S. 112] und @ Abb. 77 [S. 112]).
l Alternative Arbeitsweise: Sie können auch den Dialog unter Rechen-
blatt t Reihe füllen nutzen.
112 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 76: Hat der Mauszeiger die Gestalt eines doppelten


Plus (kleines und großes Pluszeichen), ist die Automatik
zum Zellenfüllen wirksam. Eine mitlaufende Anzeige (im
Bild ist gerade die Zahl 8 zu sehen) liefert eine Vorschau

Abb. 77: Eine komplettierte Zahlenreihe.

Ö Mehrere Zellen mit dem gleichem Inhalt füllen


Die „automatische Zellenfüllung“ funktioniert auch, wenn Sie in
mehrere benachbarte Zellen denselben Inhalt einfügen wollen. Dazu
geben Sie den Inhalt in eine Zelle ein, dann ziehen Sie die Auswahl-
markierung an den Anfassern über alle weiteren Zellen, die gefüllt
werden sollen (auch hier wieder Mauszeigerform beachten). Fertig!

+ Artikelbezeichnungen eintippen
Nun sollen die einzelnen Posten der Rechnung, die Warenbezeichnungen
eingegeben werden. Wählen Sie dazu wieder Zelle für Zelle aus und ge-
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 113

ben Sie die Texte ein. Dies sind die Artikelbezeichnungen, die auch in der
Beispieldatei verwendet wurden (siehe auch @ Abb. 78 [S. 113]):
• In Zelle B2: „Haselnüsse, ganz, feinste Qualität“
• In Zelle B3: „Haselnußkerne, geröstet“
• In Zelle B4: „Pistazien, ganz, ungesalzen“
• In Zelle B5: „Pistazien, geröstet und gesalzen“
• In Zelle B6: „Pinienkerne“
• In Zelle B7: „Haselnüsse, grob gehackt“
• In Zelle B8: „Lieferpauschale“
• In Zelle B9: „Probierpaket Knabbernuß-Sortiment (gratis!)“
Sie können sich natürlich auch eigene Beispielartikel ausdenken,
sollten aber darauf achten, dass die Texte ungefähr so lang sind wie die
Beispielartikel. Es ist dann einfacher, die folgenden Erklärungen nachzu-
vollziehen.

Abb. 78: Die fertig eingegebenen Artikelbezeichnungen.

+ Spaltenbreite ändern
Durch die langen Artikelbezeichnungen wird die Tabelle mit den Stan-
dardspalten langsam unübersichtlich! Die intuitivste und schnelleste
Möglichkeit für das Verändern der Spaltenbreite ist das Ziehen mit der
Maus. Auch die Zeilenhöhe können Sie auf die hier beschriebene Weise
verändern. Dazu brauchen Sie die Spalte oder Zeile, die Sie verändern
wollen, nicht eigens auswählen. Bewegen Sie die Maus auf der Titelleiste
zu der Spalte (oder Zeile), deren Begrenzung Sie verändern wollen. Hier
wäre es die „Fuge“ zwischen den Spalten B und C.
Der Mauszeiger verändert seine Form und wird zu einer kleinen
senkrechten Linie mit einem Doppelpfeil. Der Mauszeiger darf
nicht die Pluszeichen-Form annehmen und in der Tabelle braucht durch
114 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Ihre Mausmanöver nichts markiert werden – in diesem Fall sind Sie ver-
mutlich einige Millimeter zu tief gerutscht oder haben nicht genau die
Fuge getroffen.
Dann können Sie klicken und die Trennung der Spalten an eine an-
dere Stelle ziehen, in diesem Fall weiter nach rechts, um die Artikelspalte
zu verbreitern. Verändern Sie auch noch die Spalten C, D und E, so dass
alle Spaltentitel gut lesbar sind. Die Spalte A mit den Zahlen kann etwas
schmaler werden (@ Abb. 79 [S. 114]).

Abb. 79: Die fertig ausgerichteten Spalten. Die Spalten C,


D und E sind gleich breit.

l Mehrere Spalten oder Zeilen auf einmal verschieben: Sie können mit
der Maus auch mehrere Spalten oder Zeilen auf einmal bearbeiten.
Wählen Sie dazu zunächst die Spalten oder Zeilen, die Sie bearbei-
ten wollen, durch Überstreichen mit der Maus aus.
◦ Gesamtmaß aller ausgewählten Zeilen oder Spalten erhalten:
Wenn Sie an einer Spalten- oder Zeilengrenze ziehen, die im
Inneren des ausgewählten Bereichs liegt, verschieben sich zwar
die Proportionen, die gesamte Größe der ausgewählten Zeilen
oder Spalten ändert sich jedoch nicht.
◦ Änderung proportional auf alle Zeilen oder Spalten verteilen:
Wenn Sie an einer Spalten- oder Zeilengrenze ziehen, die an ei-
ner der Kanten des ausgewählten Bereichs liegt, verändert sich
zwar die Gesamtbreite der Spalten bzw. Gesamthöhe der aus-
gewählten Zeilen. Die Proportionen der einzelnen Zeilen oder
Spalten zueinander bleiben jedoch gleich.

Ö Exakte Änderungen
Wenn Sie Spalten- oder Zeilengrößen einmal nicht nach Augenmaß,
sondern millimetergenau einstellen wollen, rufen Sie den Informati-
onsdialog fürs Rechenblatt auf (Rechenblatt t Information oder
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 115

i-Knopf). Auf der Tafel Anordnung können Sie Spalten- und Zeilen-
größen einstellen. Anhand einer Modellzelle sind auch detailierte
Einstellungen möglich, z. B. der Abstand des Zellinhalts zu den Rän-
dern oder die Dezimalkommaposition (@ Abb. 80 [S. 115]).
Alternativ können Sie auch die Palette Objektkoordinaten nut-
zen, um Spalten- oder Zeilenmaße einzustellen.

Abb. 80: Die Tafel Anordnung im Rechenblatt-Informa-


tionsdialog. Um mehrere Spalten oder Zeilen auf genau
gleiches Maß zu bringen, müssen diese zuvor gewählt wer-
den. Dann trägt man die gewünschte Höhe oder Breite
ein. So wurde für Spalten C:E der Beispieltabelle die Brei-
te 2,9 cm festgelegt.

+ Zeilen für Gesamtpreis und Mehrwertsteuer


Für eine Rechnung braucht man nicht nur eine Liste mit den einzelnen
Artikeln, sondern auch einen Gesamtpreis, dazu Angaben zur Mehrwert-
steuer. Diese Angaben sollen weiter unten in die Tabelle eingefügt wer-
den. Um das Beispiel genau nachzubauen, gehen Sie so vor:
• In Zelle C23 schreiben Sie „Zwischensumme“. Das Wort soll in
Fettschrift erscheinen. Dazu wählen Sie die ganze Zelle durch kli-
cken oder das Wort, indem Sie es mit der Maus überstreichen,
116 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

dann stellen Sie den Schriftstil ein (per Menü Format t Stil oder
Werkzeugleisten-Knopf). Oberhalb des Wortes „Zwischensumme“
soll eine Linie eingefügt werden, dazu wählen Sie die Zeile 23 und
benutzen dann die Einstellungen unter Zellränder, wie schon bei
der Titelzeile.
• In Zelle C24 wird eingefügt „16 % MwSt“.
• In Zelle C25 soll stehen „Zu zahlen“, auch wieder in Fettschrift. Die-
se Zeile muss unterstrichen werden, dazu klicken Sie dann in den
Zellränder-Einstellungen Unterer Rand und legen dann wieder die
Linieneinstellungen fest.
• Die Beträge in den Zellen E23:E25 werden später per Formel er-
rechnet und eingefügt, hier tippen Sie nichts ein.

+ Hinweis zum Zahlungsziel – langer Text in vereinigten Zellen


Auch ein konkretes Zahlungsziel ist wichtig. Dazu soll der Satz „Bitte
überweisen Sie uns den fälligen Betrag ohne Abzüge spätestens bis zum“
in Zeile 27 untergebracht werden, dahinter erscheint später ein automa-
tisch generiertes Datum als Zahlungsziel. Doch wohin mit dem langen
Satz? Wird er in die breite Zelle B27 eingefügt, ist er zwar vollständig
sichtbar, weil die Nachbarzellen C27 und D27 leer sind und er darüber
hinausragen kann. Eine elegante Lösung ist das allerdings nicht! Au-
ßerdem besteht die Gefahr, dass der Satz bei späteren Änderungen an
der Tabelle doch noch hinter anderen Zellinhalten verschwinden könn-
te. Zwar könnte man für die Zelle B27 die Werteart Mehrzeiler einstellen
(per Knopf in der Werkzeugleiste), dann bricht der Text um. Fürs geplante
Gesamtlayout der Tabelle wäre eine lange Zeile ohne Umbruch allerdings
schöner.
Für solche und ähnliche Fälle hat RagTime die Funktion Vereinigen,
mit der sich mehrere zusammenhängende Zellen zu einer Zelle verbinden
lassen. Um sie zu nutzen, wählen Sie alle Zellen, die vereinigt werden
sollen, durch diagonales Überstreichen mit der Maus aus. Für die Übung
sollten das die Zellen B27:D27 sein. Bringen Sie dann die Maus über
die der Auswahl und rufen Sie das Kontextmenü auf. Dort wählen Sie den
Befehl Vereinigen. Die zuvor gewählten Zellen werden verbunden, das
Tabellengitter ist an dieser Stelle unterbrochen. Sie können den Text nun
eingeben.
l Weitere Befehle für vereinigte Zellen: Der Befehl Vereinigung auf-
lösen stellt das reguläre Zellengitter bei Bedarf wieder her.
Sie finden die Befehle fürs Vereinigen von Zellen übrigens auch un-
ter dem Menüpunkt Rechenblatt. Die Arbeit mit dem Kontextmenü
geht jedoch schneller!
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 117

+ Mengen und Preise eingeben, Werteformat festlegen


Nun müssen noch die Spalten C („Anzahl Gebinde“) und D („Preis“) aus-
gefüllt werden. Sie können sich dazu selbst Zahlen ausdenken. Geben
Sie nur die Beträge, keine Währungszeichen ein! Die sollen über die
Werteformat-Einstellung erzeugt werden. Dazu wählen Sie alle Zellen aus,
in denen Euro-Beträge stehen und auch gleich die Zellen weiter unten, in
denen später Euro-Beträge stehen sollen. Im Beispiel sind es die Zellen
D2:E9 und E23:E25 (@ Abb. 81 [S. 117]). Zur Erinnerung: Zum Auswäh-
len mehrerer unzusammenhängender Bereiche benutzen Sie ctrl (Z)
bzw. c (z) und die Maus.

Abb. 81: Die nicht zusammenhängenden Zellen, die zur Zu-


weisung des Werteformats ausgewählt sind.

Um den Werten der ausgewählten Bereiche nun ein bestimmtes Wer-


teformat zuzuordnen, können Sie die Tafel Werteformat im Rechenblatt-
Informationsdialog und die Befehle unter Format t Werteformat be-
118 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

nutzen. Wählen Sie dort die Einstellung für ein Währungsformat. Die be-
reits eingegebenen Zahlenwerte nehmen automatisch das vorgegebene
Format ein. Aber auch den bislang leeren Zellen ist das Werteformat jetzt
zugeordnet und wirkt sich aus, sobald dort Werte eingetragen werden.
l Alternative Arbeitstechnik: Sie können auch den Menübefehl For-
mat t Werteformat nutzen.

+ Multiplizieren: Vom Einzelpreis zum Gesamtpreis


Jetzt soll die Spalte „Gesamtpreis“ gefüllt werden. Es muss also für je-
den Artikel das Produkt aus Anzahl und Einzelpreis gebildet werden. Fürs
Multiplizieren (und einige andere Operationen) brauchen Sie keine Funk-
tionen, sondern arbeiten nur in der Formelpalette. Als erstes müssen Sie
bestimmen, an welcher Stelle das Formelergebnis ausgegeben werden
soll. Das tun Sie im Rechenblatt, indem Sie die Zelle, in die das Ergebnis
eingefügt werden soll, auswählen. In unserem Fall ist das die Zelle E2.
Öffnen Sie dann die Formelpalette durch Klick auf den Abakus-
Knopf in der Werkzeugleiste. Als nächstes müssen Sie festlegen,
mit welchen Werten der Tabelle überhaupt gerechnet werden soll. Das
geschieht durch Angeben der Zelladresse. Sie können die Zelladresse in
die Formelpalette tippen. Klicken Sie in das Eingabefeld und schreiben
Sie C2. Nun gilt es, den Operator einzugeben, der bestimmt, welche Be-
rechnung durchgeführt wird. Für die Multiplikation ist das ein * (benutzen
Sie die Taste * , auf manchen Ziffernblöcken mit × beschriftet). Dann
fügen Sie die zweite Zelladresse (D2) hinzu und klicken aufs grüne Häk-
chen (oder drücken R ), um den Vorgang abzuschließen. In die Zelle, die
Sie zuvor gewählt haben, wird nun das Ergebnis eingetragen.
Die Formelpalette können Sie offen lassen, um gleich den Gesamt-
preis des nächsten Artikels zu berechnen. Dazu gehen Sie ein wenig an-
ders vor als eben, es gibt nämlich noch eine andere Methode um Zell-
adressen in die Formelpalette zu übernehmen. Zunächst müssen Sie je-
doch wieder die Zelle wählen, in die das Ergebnis eingetragen werden soll
(E3). Dann klicken Sie einmal ins Eingabefeld der Formelpalette, so dass
dort die blinkende Einfügemarke zu sehen ist. Dieser Schritt ist wichtig,
um die bereits offene Formelpalette erneut für die Eingabe auszuwäh-
len! Klicken Sie dann in die Zelle, deren Adresse als erstes in die Formel
eingetragen werden soll (C3). Die Adresse wird in die Formelpalette über-
nommen. Fügen Sie wieder den * hinzu und klicken Sie dann die zwei-
te Zelle (D3). Deren Adresse erscheint ebenfalls in der Formelpalette, so
dass dort nun C3*E3 steht. Schließen Sie die Eingabe ab.
l Kleinschreibung bei Zelladressen erlaubt: Auch wenn Sie sich beim
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 119

Eintippen von Formeln und Funktionen nicht verschreiben dürfen:


Bei der Groß- und Kleinschreibung von Zelladressen ist RagTime to-
lerant. Sie können sowohl C2 als auch c2 schreiben. Beide Einga-
ben werden verstanden, die Kleinschreibung wird nach der Eingabe
automatisch korrigiert.
Aber Achtung, diese Regelung gilt nur für die Zelladressen und Funk-
tionen. Sonstiger in Formeln enthaltener Text muss exakt so einge-
geben werden wie vorgesehen.

Ö Andere Rechenarten
Nach derselben Methode können Sie auch andere Rechenarten in
Tabellen anwenden. Beachten müssen Sie dabei die spezielle Nota-
tion für die Rechenzeichen (die sogenannten Operatoren).
• Für Subtraktionen benutzen Sie das Minuszeichen (wahlwei-
se aus Ziffernblock oder Standardtasten). Eine solche Formel
könnte also zum Beispiel so aussehen: E8-E9.
• Um Zellinhalte zu addieren, können Sie das Pluszeichen (Zif-
fernblock oder Standardtasten) benutzen (Beispiel: E8+E9). Es
gibt für diese häufige Rechenart auch noch weitere Möglichkei-
ten der Eingabe, die Sie im folgenden noch kennenlernen wer-
den.
• Für die Division geben Sie / ein, zum Beispiel so: E8/E9. Be-
nutzen Sie die Taste / (auf manchen Ziffernblöcken mit ÷
beschriftet).
• Für die Potenzrechnung sind verschiedene Schreibweisen mög-
lich. Benannt wird immer zuerst die Zelle, die den Wert für die
Basis enthält, dann die Zelle mit dem Wert für den Exponenten.
Als Operatoren sind ** oder ^ möglich (also E8**E9 oder E8^
E9).
Bitte beachten: Das Zeichen Zirkumflex ist ein Akzent. Um ihn
solo einzugeben, müssen Sie erst die Taste ^ und dann ein
Leerzeichen tippen.

+ Formeln auf andere Zellen übertragen


Nun wäre es sehr umständlich, dasselbe Eingabeprozedere für die Zellen
E4:E9 zu wiederholen. Das müssen Sie auch nicht: Auch Formeln lassen
sich in solchen Fällen einfach in weitere Zellen kopieren. Dazu wählen Sie
120 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

die untere der beiden schon ausgefüllten und mit einer Formel versehe-
nen Zellen (also E3) oder beide schon fertige Zellen (E2 und E3). Dann
fassen Sie den unteren Anfasser der Markierung an und erweitern den
Auswahlbereich nach unten. Beachten Sie dabei wiederum die Form des
Mauszeigers. Die Maus wird zu einem Pluszeichen mit einem weiteren,
etwas kleineren Pluszeichen darunter, als Hinweis darauf, dass der Aus-
wahlbereich nun erweitert wird (@ Abb. 82 [S. 120]). Sobald Sie die Maus
loslassen, wird die Formel in alle Zellen des erweiterten Auswahlbereichs
übertragen, die Ergebnisse automatisch eingesetzt. Die Spalte „Gesamt-
preis“ ist nun fertig.

Abb. 82: In die obersten beiden Zellen ist bereits eine For-
mel eingetragen worden. Ziehen Sie an dem Griff in der un-
teren Mitte der Auswahl, um die darunterliegenden Zellen
mit den entsprechenden Formeln zu füllen. Beachten Sie
die Mauszeigerform (großes und kleines Plus) über dem
Griff.

+ Zwischensumme bilden
Da Summen sehr oft berechnet werden müssen, gibt es dafür eine
Abkürzung: den Summenknopf.
Setzen Sie die Maus in die Zelle E23, klicken Sie den Knopf – die
Berechnung wurde durchgeführt.
$ Was soll addiert werden? Der Summenknopf kann nur dann korrek-
te Ergebnisse liefern, wenn eindeutig ist, aus welchen Zellen eine
Summe gebildet werden soll. Befinden sich beispielsweise mit Zah-
lenwerten gefüllte Zellen oberhalb und links neben der Zelle, in die
das Ergebnis eingefügt werden soll, ist unklar, welche Werte addiert
werden sollen.
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 121

Abb. 83: Sobald Sie die Maustaste loslassen, wird gerech-


net (Standardeinstellung).

In solchen Fällen sollten Sie ein anderes Verfahren benutzen oder


die Zellen, deren Werte addiert werden sollen, zuvor auswählen.
Weitere Techniken zur Summenbildung mit mehr Kontrolle über die
Rechnung, die ausgeführt wird, lernen Sie in @ Übung 6: Serienbrief
[S. 143] kennen!

+ Mehrwertsteuer und Endsumme berechnen


Als nächstes soll die Mehrwertsteuer berechnet werden. Dazu wählen Sie
die Zelle E24, öffnen die Formelpalette und klicken in deren Formelfeld.
Dann können Sie wieder mit einer Multiplikation arbeiten und schreiben
E23*0,16.Aber auch E23*16% funktioniert. Eingefügt wird in beiden
Fällen der Betrag, der 16% der in E23 eingetragenen Zwischensumme
entspricht.
Nun muss noch die Endsumme berechnet werden, der Betrag, der
hinter dem „Zu zahlen“ erscheinen soll. Dazu könnten Sie einfach aus
der Zwischensumme und dem Mehrwertsteuerbetrag eine Summe bil-
den. Das funktioniert sogar mit dem Summenknopf, weil hier der Abstand
zu den Artikelpreisen weiter oben groß genug ist.
Es gibt jedoch noch eine andere Lösung, die nur eine Zelle referen-
ziert. Sie wählen wiederum als erstes die Zelle, in die der Betrag einge-
fügt werden soll (E25) und öffnen die Formelpalette (oder klicken Sie
deren Formelfeld, falls sie noch offen sein sollte). Dort geben Sie ein:
E23+16%. Diese Formel errechnet einen Prozentwert eines referenzier-
ten Wertes (hier 16% des Wertes, der in der Zelle E23 steht) und addiert
ihn gleich dazu.
122 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Zahlungsziel mit Datumsautomatik


Fürs Zahlungsziel wurde bereits eine entsprechende Formulierung einge-
setzt, was noch fehlt, ist das Datum. Hier bietet es sich an, mit einer Da-
tumsautomatik zu arbeiten.
Direkt hinter den Satz („Bitte überweisen Sie uns…“) kann das Da-
tum nicht eingefügt werden, denn berechnete Werte vertragen sich nicht
mit der Werteart Text in dieser Zelle. Wählen Sie also die Nachbarzelle
E30 und wenden Sie sich dann der Formelpalette zu.
Um ein automatisches Datum fürs Zahlungsziel zu generieren,
brauchen Sie eine Funktion. Ein Klick aufs ƒ-Symbol öffnet das
Funktionenfenster (@ Abb. 84 [S. 122]). Ordnen Sie es so neben der For-
melpalette an, dass Sie beide im Blick haben.

Abb. 84: Das Fenster Funktionen.

Stellen Sie im Funktionenfenster (@ Abb. 84 [S. 122]) als Sortierungs-


art Kategorien 1 ein, im Fenster darunter öffnen Sie dann den Verzeich-
nisbaum der Datumsfunktionen. Aus dieser Liste können Sie nun eine
passende Datumsfunktion aussuchen. Der Tag, an dem das Dokument er-
zeugt und erstmals gesichert wurde, bietet sich an. Klicken Sie dazu auf
Dokumentdatum 2 und dann Einsetzen 3 . Die Funktion wird dann in
die Formelpalette eingetragen. Dieses Datum allein reicht natürlich nicht
aus, es soll ja eine Frist ab diesem Tag genannt werden. Dazu können
Sie ganz einfach mit einem Pluszeichen die Anzahl Tage addieren, die
der Länge der Zahlungsfrist entspricht. Soll die Rechnung in drei Wochen
bezahlt werden, benutzen Sie die Formel Dokumentdatum+21.
4.5: Übung 4: Eine Rechnung mit dem Rechenblatt 123

Ö Rechenblattkomponenten alleine ausdrucken


Ein Rechenblatt ist sehr groß: 16000 × 16000 Zellen umfasst es.
Auch wenn meist nicht alle gefüllt sind, ergeben sich daraus für den
Druck von Rechenblättern besondere Anforderungen – besonders,
wenn sie nicht in eine Layoutkomponente eingebaut sind. Diese drei
Funktionen helfen Ihnen weiter:
• Sie können genau festlegen, welcher Bereich des Rechenblat-
tes gedruckt werden soll. Wählen Sie dazu im Rechenblatt-
Informationsdialog die Tafel Allgemein und dort unter Tabel-
lendruck die Einstellung Bereich. Dann können Sie in ge-
wohnter Weise durch Überstreichen mit der Maus die Bereiche
auswählen, die gedruckt werden sollen.
• Wenn Sie den zu druckenden Bereich nicht eigens festlegen,
wird der Rechenblatt-Bereich zwischen Zelle A1 (oben links) bis
zur am weitesten unten rechts liegenden benutzten Zelle ge-
druckt.
• Auf der Tafel Allgemein des Rechenblatt-Infodialogs finden Sie
auch die Optionen für das Drucken des Tabellenrasters. Stan-
dardmäßig werden die hellgrauen Zellen im Druck nicht wieder-
gegeben. Unter Zellgitter können Sie festlegen, dass horizon-
tale oder vertikale Gitterlinien oder das gesamte Gitternetz mit
gedruckt werden.
• Rechenblätter werden schnell so groß, dass sie nicht mehr auf
eine Seite passen. Im Layout lässt sich die Verteilung auf meh-
rere Seiten per Pipeline regeln. Wenn Sie das Rechenblatt als
eigenständige Komponente drucken, können Sie die Umbrüche
manuell ändern. Als gestrichelte Linie werden die Standardum-
brüche für das aktuell eingestelle Papierformat angezeigt. Um
sie zu ändern, klicken Sie im Zeilen- oder Spaltenkopf auf die
Stelle, an der der zusätzliche Umbruch eingefügt oder ein be-
stehender Umbruch entfernt werden soll, so dass der Trenn-
strich zwischen den Zellen hervorgehoben angezeigt wird. Wäh-
len Sie dann im Kontextmenü Seitenumbruch einfügen oder
Seitenumbruch entfernen.
124 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.6 ÜBUNG 5: UMSATZZAHLEN MIT AUSWERTUNG: FORTGESCHRIT-


TENE RECHENBLATT-FUNKTIONEN
In der fünften Übung sollen die Kenntnisse über die Arbeit mit Rechen-
blättern erweitert und vertieft werden. Sie wenden einige der Funktio-
nen, die Sie schon in der vierten Übung kennengelernt haben, erneut an
und lernen neue Befehle und Funktionen kennen. Sie erfahren, wie Sie
Rechenblätter in Layoutkomponenten erzeugen und bearbeiten, wie Sie
Vorlagen fürs Formatieren erzeugen und einsetzen und wie Sie Rechen-
blattdaten anschaulich als Infographik darstellen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Rechenblatt im Layout erzeugen
In dieser Übung soll ein Rechenblatt direkt in einer Layoutkomponente er-
zeugt und bearbeitet werden. Erzeugen Sie per Befehl Neues Dokument
mit Layout beginnen eine Layoutkomponente und legen Sie als Inhalts-
art des automatisch mitgelieferten Containers Rechenblatt fest. Wählen
Sie dazu den Container aus; in der Werkzeugleiste stellen Sie dann mit-
hilfe des Drop-down-Menüs die Inhaltsart von Text auf Rechenblatt um.
Sofort sehen Sie das graue Rechenblatt-Gitternetz.

Ö Rechenblätter in andere Komponenten einfügen


Natürlich können auch bereits bestehende Rechenblattkomponen-
ten in neue Layoutkomponenten eingefügt werden.
• Schnell und ohne Mausakrobatik geht es mit dem Befehl Re-
chenblatt t In neuer Layoutkomponente platzieren.
• Sie können Rechenblattkomponenten mithilfe der Technik Drag
and Drop und des Inventars in Layoutkomponenten hineinzie-
hen. Wenn Sie das Rechenblatt in einem vorbereiteten Contai-
ner installieren wollen, sollte dieser die Inhaltsart Kein Inhalt
haben. Sie müssen jedoch nicht zwingend zunächst einen Con-
tainer erzeugen, um ein Rechenblatt in ein Layout einzufügen.
Wenn keiner vorhanden ist, wird ein passender Container beim
Ablegen automatisch erzeugt.
• Wenn Sie eine Rechenblattkomponente in eine Textkomponen-
te ziehen, wird das Rechenblatt in einem eigenen Container
installiert und fließt mit dem Text mit. So verhalten sich übri-
gens auch andere Komponenten, wenn sie in einen Text gezo-
gen werden.
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 125

Abb. 85: So soll das Übungsergebnis ungefähr aussehen:


eine Rechenblattkomponente im Layout, darunter die Dar-
stellung von Werten aus dem Rechenblatt als Infographik.
126 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

• Geschachtelte Rechenblätter: Da Rechenblattzellen auch als


Container fungieren können, ist es möglich, eine Rechenblatt-
komponente in der Zelle eines anderen Rechenblattes zu instal-
lieren. Ziehen Sie dazu die Komponente aus dem Inventar über
die Zelle, in der sie installiert werden soll.
• Um lediglich die Inhalte von einem Rechenblatt in ein ande-
res zu übertragen, sollten Sie entweder mit Kopieren und Ein-
fügen (Copy and Paste; die passenden Befehle finden Sie im
Menü Bearbeiten) arbeiten oder den Befehl Bearbeiten t Tei-
le einsetzen nutzen. Sie haben dann die Wahl, ob Sie Werte
(also den eigentlichen, lesbaren Zellinhalt), Formate oder For-
meln übertragen.

+ Spalten mit Namen versehen, Spaltenbreite anpassen


Nun soll die Tabelle nach und nach gefüllt werden. Dazu passen Sie als
erstes die Breite der Spalten an. Sie können hier wieder mit der Tafel
Anordnung im Infodialog arbeiten. Es gibt jedoch noch eine schnelle-
re Methode, mit der Sie Spalten gleichmäßig auf die Breite eines Contai-
ners verteilen können. Wählen Sie dazu zunächst die Spalten aus, die Sie
fürs Rechenblatt brauchen. Setzen Sie den Mauszeiger in eine beliebige
Rechenblattzelle, um die Spaltenleiste mit den Spaltennummern einzu-
blenden. Überstreichen Sie dann in der Spaltenleiste die Spaltentitel A
bis E, um die ersten fünf Spalten zu wählen. Setzen Sie dann die Maus
auf die Fuge zwischen den Spalten E und F und bewegen Sie die Maus
mit gehaltener Maustaste bis zur rechten Containergrenze, dort lassen sie
die Maus wieder los (@ Abb. 86 [S. 126]). Die Spalten werden dann gleich-
mäßig so verteilt, dass Sie den Container ausfüllen. Dasselbe Verfahren
funktioniert auch für Zeilen.

Abb. 86: Anpassen der Tabellenbreite an die Containerbreite.

l Bedienungsalternative ohne Maus: Wer ungern mit der Maus han-


tiert, kann die Befehle Breite berechnen, um Container mit Spal-
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 127

ten zu füllen oder Höhe berechnen, um Container mit Zeilen zu


füllen benutzen (im Dialog Rechenblattinformation auf der Tafel
Anordnung). Voraussetzung, damit die Befehle korrekt funktionie-
ren, ist wiederum eine Auswahl.
Tragen Sie dann in der ersten Zeile die Vertreternamen ein:
• Zelle A1 bleibt frei. in diese Spalte werden später die Monate einge-
fügt.
• In Zelle B1 schreiben Sie „Müller, Lieschen“.
• In Zelle C1 fügen Sie den Namen „Mustermann, Gabi“ ein.
• In Zelle D1 wird „Schweizer, Hans“ eingetragen.
• In die Zelle E1 „Maier, Max“.
Sie können natürlich auch andere Namen verwenden. Wichtig ist,
dass die Namen zunächst nicht alphabetisch sortiert sind - das Sortieren
soll später automatisch erledigt werden.

+ Zeile mit Währungskürzeln


In einer Aufstellung wie der hier geplanten stört es beim Lesen, wenn
hinter jeder Umsatzzahl das Währungszeichen steht. Trotzdem darf eine
Angabe zur Währung nicht fehlen. Sie wird in die zweite Zeile, unterhalb
der Vertreternamen, eingefügt.
Schreiben Sie einfach „EUR“ in die Zelle B2. Nähern Sie die Maus
dem rechten Anfasser des Rahmens, der die eben bearbeitete Zelle um-
gibt. Ziehen Sie an dem Rahmen, bis er über die Zelle E2 reicht. Die Wäh-
rungsbezeichnung „EUR“ wird dann automatisch in die Zellen C2 bis E2
eingetragen (@ Abb. 87 [S. 127]).

Abb. 87: Füllen der Nachbarzellen durch Ziehen des Griffs


an der Ausgangszelle.

+ Monate einfügen
Nun sollen in der ersten Spalte die Monatsnamen eingefügt werden.
Schreiben Sie in die Zelle A3 Januar, darunter (A4) Februar. Mehr müs-
sen Sie nicht tippen. Wählen Sie beide Zellen und erweitern Sie den Aus-
wahlbereich bis zur Zelle A14 nach unten. Auch hier ist die Mauszeiger-
form (Doppelplus) wichtig! Die übrigen Monatsnamen werden automa-
tisch eingefügt.
128 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Umsatzzahlen eingeben und Werteformat festlegen


Als nächstes müssen in die Spalten unterhalb der Namen Beträge einge-
geben werden. Hier gibt es leider keine hilfreiche Automatik, Sie müssen
selbst tippen (ohne Kommata, Tausenderpunkte und Währungskürzel).
Die Zahlen sind beliebig. Jeder der vier imaginären Vertreter sollte in je-
dem Kalendermonat einen bestimmten Umsatz erwirtschaftet haben (das
heißt, die Zellen B3 bis E14 müssen gefüllt werden).
Durch Zuweisen eines geeigneten Werteformats werden Kommata
und Tausendertrenner automatisch ergänzt: Wählen Sie die Zellen B3 bis
E18 aus (die unteren vier Zeilen werden nicht von Hand ausgefüllt, son-
dern später mithilfe von Funktionen, benötigen aber dasselbe Wertefor-
mat). Unter Format t Werteformat stellen Sie nun 1.234,56 ein. Sie
können alternativ zum Menübefehl auch die Tafel Werteformat im Infor-
mationsdialog verwenden.

+ Formeln zur Auswertung der Umsätze


Die unteren Zeilen jeder Spalte sollen ein paar Angaben zur statisti-
schen Auswertung der Vertreterumsätze liefern. Ermittelt werden sollen
die Summe der eingetragenen Umsätze, der höchste und der niedrigste
Wert und der Umsatzdurchschnitt für jeden Vertreter.
Als erstes schreiben Sie in die erste Spalte zur Orientierung die pas-
senden Bezeichnungen. Formatieren Sie diese Zeilen noch nicht, das soll
später mit Vorlagen erledigt werden!
• In die Zelle A15 tippen Sie „Summe“.
• In die Zelle A16 „Umsatzminimum“.
• „Umsatzmaximum“ in Zelle A17.
• Und in die Zelle A18 schreiben Sie „Durchschnitt“.
Wählen Sie dann die Zelle aus, in der das erste Ergebnis eingetra-
gen werden soll, hier die Zelle B15 für die Summe. Diesmal soll nicht
mit dem Summenknopf, sondern mit Formeln und Funktionen gearbeitet
werden. Öffnen Sie also die Formelpalette und von dort aus das Fenster
Funktionen (ƒ-Knopf). Lassen Sie sich die Funktionen am besten in der
Ansicht Kategorien anzeigen, sie ist für diese Zwecke am übersichtlichs-
ten. Klicken Sie in der Kategorie Arithmetische Funktionen die Funktion
Summe. Im Vorschaufeld erscheint dann der Eintrag Summe (Liste).
Klicken Sie Einsetzen.
$ Der Funktionsname wurde ohne Argumente eingesetzt? Im Fenster
Funktionen sehen Sie die Option Mit Argumenten einsetzen. Sie
sollte angekreuzt sein, damit beim Einsetzen der Funktion in die For-
melpalette außer dem Funktionsnamen (z. B. Summe) auch die Platz-
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 129

halter der Argumente (z. B. Liste) eingesetzt werden, die Ihnen als
Gedächtnisstütze dienen.

Wenn Sie die Maus jetzt über das Eingabefeld der Formelpalette
setzen, sehen Sie, dass der Cursor wieder eine besondere Form
hat: eine Einfügemarke mit dem kleinen geschwungenen Formel-ƒ daran.
Das ist ein Hinweis darauf, dass Sie die Maus benutzen können, um den
Klammerinhalt der Formel (das Argument) direkt in der Tabelle auszuwäh-
len.
Der Begriff Liste in einer Formel ist immer nur ein Platzhalter und
ein Hinweis darauf, dass hier noch eine Liste der zu berechnenden Zellen
fehlt. Überstreichen Sie mit der Maus alle Zellen, die summiert werden
sollen, also die Zellen B3:B14. In der Formelpalette müsste jetzt stehen:
Summe(B3:B14). Ein Klick aufs grüne Häkchen der Formelpalette fügt
die Formel im Dokument ein. Die Summe aus den Zellen B3:B14 wird in
der Tabelle eingetragen.

Ö Andere Möglichkeiten der Formeleingabe


Nicht nur die Summenfunktion braucht eine Liste, um zu funktionie-
ren, es gibt noch andere Funktionen dieser Art. Das Auswählen der
Zellen per Maus erlaubt es, Tabellenbereiche, mit denen gerechnet
werden soll, schnell und ohne Tippfehler in die Formel der Formel-
palette zu übernehmen. Es gibt jedoch auch noch andere Möglich-
keiten, um diese festzulegen.
• Sie können Zellbereiche nach dem Rezept Zelladresse-
Doppelpunkt-Zelladresse (z. B. B3:B14) auch von Hand in die
Formel tippen. Löschen Sie dazu das Wort Liste und geben
Sie stattdessen die Zelladressen ein.
Nicht nur Zeilen oder Spalten, auch größere Tabellenbereiche
können so bezeichnet werden. Man schreibt immer die Adres-
se der Zelle oben links und die der Zelle unten rechts. Also zum
Beispiel B3:E14, um in der Übungstabelle den Bereich mit den
Umsatzzahlen zu kennzeichnen. Das klappt bei allen Funktio-
nen mit dem Argument (Liste).
• Um Summen zu bilden, können Sie auch Zelladressen mit ei-
nem Pluszeichen verbunden eintippen: B3+B4+B5+B6…

Nun soll das Umsatzminimum von „Lieschen Müller“, des ersten


Vertreters in der Tabelle, ermittelt werden. Wählen Sie dazu die Zelle
130 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

B16 und wenden sich wieder dem Funktionenfenster zu. In der Katego-
rie Suchfunktionen finden Sie die Funktion, die Sie brauchen: Min. Sie
sucht den kleinsten Wert aus einer Liste. Setzen Sie die Funktion in die
Formelpalette ein (Knopf Einsetzen im Funktionenfenster) und überstrei-
chen Sie wieder die Zellen B3 bis E14 mit der Maus. Passen Sie auf, dass
Sie dabei nicht irrtümlich die Zelle, in die zuvor schon die Summe einge-
tragen wurde, mit auswählen! Bestätigen Sie die Anwendung der Formel
durchs Klick aufs Häkchen.
Die Suche nach dem umsatzstärksten Monat funktioniert ganz ähn-
lich. Sie verwenden hier allerdings die Funktion Max. Das Ergebnis sollte
in die Zelle B17 eingetragen werden.
Bleibt noch die Bildung des Durchschnittswertes, der in die Zelle
B18 eingetragen werden soll. Das ist eine echte Statistikfunktion. Im
Funktionenfenster finden Sie in der Kategorie Statistische Funktionen
die Funktion MittelW. Fahren Sie fort, wie bereits beschrieben: Funkti-
on einfügen, Liste der zu berechnenden Zellen per Maus festlegen, For-
meleingabe bestätigen – fertig.

+ Formeln übertragen
Die fertigen Formeln sollen nun auch in die benachbarten Spalten über-
tragen werden, um die Umsätze der anderen Vertreter auszuwerten. Zum
Übertragen der Formeln gehen Sie vor wie schon in @ + Formeln auf an-
dere Zellen übertragen [S. 119] beschrieben: Wählen Sie die Zellen B15
bis B18 aus. Erweitern Sie dann den Auswahlbereich durch Ziehen mit
der Maus (Mauszeigerform beachten!) so, dass er bis zur Spalte E reicht.
Die Formeln werden automatisch übertragen, die Werte eingefügt.

+ Spalten sortieren
Nun sollen noch die Spalten der einzelnen Vertreter in die richtige, alpha-
betische Reihenfolge gebracht werden. Als erstes müssen die betreffen-
den Rechenblattbereiche (hier die Spalten B bis E) ausgewählt werden.
Wählen Sie dann Rechenblatt t Sortieren. Im Dialog, der sich dann
öffnet, haben Sie differenzierte Steuerungsmöglichkeiten für die Sortie-
rung (@ Abb. 88 [S. 131]).
Hier sind drei Einstellungen wichtig.
• Unter Sortieren muss Spaltenweise aktiv sein.
• Der Sortierschlüssel legt fest, welche Zellen für das Sortieren
maßgeblich sind. Es genügt, wenn hier eine Zellenadresse aus der
Spalte bzw. Zeile, nach der Sie sortieren möchten, eingetragen ist.
Standardmäßig ist das die linke, obere Eckzelle des Auswahlbe-
reichs, manuelle Änderungen des Eintrags sind möglich, hier zum
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 131

Abb. 88: Mit dem Befehl Sortieren lassen sich Rechen-


blattspalten und -zeilen in eine andere Ordnung bringen.

Beispiel A3.
Sie können auch noch einen zweiten und dritten Sortierschlüssel
festlegen; RagTime greift darauf zu, wenn sich beim Sortieren mit
dem ersten Schlüssel kein eindeutiges Ergebnis erzielen lässt.
• Neben dem Eingabefeld für den Sortierschlüssel finden Sie zwei
Knöpfe, um die Sortierreihenfolge festzulegen. Drücken Sie den lin-
ken für Sortierung von A bis Z. Bestätigen Sie mit OK.
Die Spalten werden neu sortiert.

+ Zusätzliche Zeilen einfügen


Der Tabelle fehlt eine Überschrift. Dazu muss eine neue Zeile eingefügt
werden. Und um etwas mehr Übersichtlichkeit in die Tabelle zu bringen,
wären außerdem einige leere Zeilen sinnvoll.
Für das Einfügen von Zeilen oder Spalten gibt es verschiedene Mög-
lichkeiten. Bedingung ist immer, dass entweder die Zeile oder Spalte, in
deren Nachbarschaft etwas eingefügt werden soll, oder eine Trennlinie
zwischen Zeilen oder Spalten ausgewählt ist.
• Wenn mehrere Spalten oder Zeilen eingefügt werden sollen, bietet
sich die Arbeit mit dem Menübefehlen unter Rechenblatt an (Spal-
ten einfügen und Zeilen einfügen). Sie können dann die Anzahl
der einzufügenden Elemente in einem kleinen Dialog festlegen.
In manchen Fällen wird außerdem abgefragt, wohin der bestehende
Tabelleninhalt verschoben werden soll, z. B. wenn die Auswahl nur
Teile von Zeilen oder Spalten umfasst.
132 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

• Wenn es schnell gehen und nur einzelne Zeilen oder Spalten einge-
fügt werden sollen, nutzen Sie das Kontextmenü.
Im Menü und dem Kontextmenü finden Sie auch Befehle, um (zuvor
ausgewählte!) Spalten oder Zeilen zu löschen.
• Die Palette Rechenblattbefehle (aufzurufen via Fenster t Palet-
ten t Rechenblattbefehle) enthält eine Reihe von Knöpfen fürs
Einfügen und Löschen von Spalten und Zeilen.
Fügen Sie nun ganz oben in der Tabelle zwei Zeilen ein. In die ers-
te Zeile soll die Überschrift eingefügt werden, die Zeile darunter soll leer
bleiben. Je eine Leerzeile nach den Vertreternamen und vor der Auswer-
tung der Umsätze sorgen für bessere Lesbarkeit der Tabelle, fügen Sie
auch hier noch je eine leere Zeile ein. Probieren Sie verschiedene Metho-
den fürs Einsetzen von Leerzeilen aus!
Vergessen Sie nicht, in die neue erste Zeile auch eine Tabellenüber-
schrift (zum Beispiel „Auswertung der Vertreterumsätze 2005“) einzuge-
ben!

+ Schriftvorlagen fürs Formatieren erzeugen


l Die hier beschriebene Arbeitsweise funktioniert in ähnlicher Weise
bei allen Vorlagentypen und auch in anderen Komponenten – ist al-
so nicht spezifisch für Rechenblätter.
Die Namen der Vertreter und die Statistikzeilen sowie die Tabellen-
überschrift sollen mit besonderen Formaten hervorgehoben werden. Da-
zu werden zwei unterschiedliche Vorlagen definiert. Die Vorlage für die
Hervorhebung von Vertreternamen und Statistikzeilen soll von der Stan-
dardschriftart abhängig sein, so dass eine Änderung der Standardschrift-
art auch die Vorlage für die Hervorhebungen beeinflußt. Die Schriftvorla-
ge für die Überschrift soll eigenständig sein und sich nicht mit der Stan-
dardschriftart ändern.
Zunächst ein kurzer Überblick über die Funktionsweise der
Schriftvorlagen-Dialoge. Klicken Sie Fenster t Hilfsmittel t Schrift-
vorlagen, um das Fenster zum Bearbeiten der Schriftvorlagen aufzurufen
(@ Abb. 89 [S. 133]). Alternativ können Sie auch im Inventar unter Hilfs-
mittel auf Schriftvorlagen doppelklicken, um das Bearbeitungsfenster
zu öffnen.
Die grundlegende Organisation der Dialogfenster ist für alle Vorla-
genarten gleich: Rechts können Sie die Einstellungen vornehmen, links
sehen Sie ein Baumdiagramm mit den bereits vorhandenen Vorlagen. Es
dient nicht nur Ihrer Information, sondern auch der Auswahl der Vorlagen.
Unter dem Eintrag RagTime-6-Hilfsmittel.rtd finden Sie alle Vor-
lagen, die an Ihrem Arbeitsplatz für alle RagTime-Dokumente verfügbar
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 133

Abb. 89: Das Fenster für Schriftvorlagen, die Sie hier erzeu-
gen, inspizieren und bearbeiten können.

sind. Unter dem Namen des aktuellen Dokuments sehen Sie Vorlagen,
die für dieses Dokument definiert worden sind. Auch wenn Sie selbst
noch keine Änderungen an den Vorlagen vorgenommen haben, erscheint
dort immer die Vorlage „Standardschrift“.
Um nun eine neue Schriftvorlage für ein Dokument zu erzeugen, gibt
es zwei Möglichkeiten.
• Sie klicken den Knopf Neu im Dialog Schriftvorlagen. In der
Verzeichnisbaum-Anzeige wird unter den Schriftvorlagen des Doku-
ments die neue Vorlage hinzugefügt, und zwar so, dass Sie gleich
einen neuen Namen eingeben können. Die neue Vorlage wird hierar-
chisch unterhalb der ausgewählten Vorlage angeordnet – nicht nur
in der grafischen Darstellung, sondern tatsächlich. Dann können Sie
rechts die gewünschten Einstellungen vornehmen.
• Sie können zuerst die Bereiche des Dokuments, denen die neue Vor-
lage zugeordnet werden soll, markieren und dort mithilfe der Typo-
graphieleiste oder der Palette Formatierung die Eigenschaften fest-
legen, die die neue Vorlage haben soll. Rufen Sie dann den Dialog
134 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Schriftvorlagen auf und klicken Sie dort Neu wie Auswahl. Ge-
ben Sie der Vorlage einen Namen. Diese Arbeitsweise macht es ein
wenig einfacher, zu kontrollieren, wie die Formatänderungen im Do-
kument wirken.
Erzeugen Sie mit einer der beiden Methoden je eine Vorlage namens
„Überschrift“ (für die Tabellenüberschrift) und eine Vorlage „Hervorhe-
bung“, mit der die Spaltentitel (Vertreternamen) und die statistischen
Zahlen deutlicher hervorgehoben werden können. Um die Eigenschaften
der Vorlagen geht es dann im nächsten Schritt!

Ö Namensvergabe für Vorlagen


Für die spätere Praxistauglichkeit von Vorlagen ist es entscheidend,
dass Sie mit eindeutigen Namen belegt werden. Wenn man sich ein-
mal an die Arbeit mit Vorlagen gewöhnt hat, werden die Listen ver-
wendeter Vorlagen schnell sehr lang. Wenn Sie dann Vorlagen mit
Namen wie „meine überschrift“, „meine neue überschrift“, „Rote-
Überschrift“ und Ähnlich auseinanderhalten und durch Ausprobie-
ren identifizieren müssen, ist die Effektivität der Vorlagen schnell
dahin. Gewöhnen Sie sich also an, neue Vorlagen gleich wiederer-
kennbar zu benennen.
In der Regel ist es günstiger, Vorlagen nicht nach ihren Eigen-
schaften (wie z. B. „Times groß fett“) zu benennen – sonst müssen
die Vorlagentitel nach Änderungen der Vorlageneigenschaften eben-
falls angepasst werden! Besser ist es, Vorlagen nach Ihrem Zweck zu
benennen: „Überschrift 1“, „Überschrift 2“, „Zitat“ oder „Faxschrift“
sind geeignete Vorlagentitel.

+ Eigenschaften und Abhängigkeiten von Vorlagen


Die Vorlage „Überschrift“ soll immer die Eigenschaften Arial, 12 Punkt,
Fett haben, die Vorlage „Hervorhebung“ soll immer eine gefettete Ver-
sion der Standardschriftart liefern, und sich ebenfalls ändern, wenn die
Vorlage für die Standardschriftart geändert wird. Wie können Sie das be-
einflussen?
Wenn Sie die Vorlagen erzeugt haben und die Vorlagennamen im
Verzeichnis wählen, sehen Sie unter Beschreibung im unteren Bereich
des Dialoges nochmals eine Zusammenfassung der Eigenschaften dieser
Vorlage. Diese Zusammenfassung enthält auch wichtige Hinweise auf die
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 135

Vererbung von Eigenschaften, also zur Abhängigkeit von übergeordneten


Vorlagen (hier der Standardschriftart).
Kontrollieren Sie zunächst die Eigenschaften für die Vorlage „Hervor-
hebung“. Dort sollte nun unter Beschreibung stehen: Standardschrift +
Stil: <Fett>. Das bedeutet, die Vorlage „Hervorhebung“ bezieht die meis-
ten Informationen von der Vorlage „Standardschrift“ und ergänzt diese
Eigenschaften um den Stil Fett.
Je nachdem, wie Sie die die Vorlage erzeugt haben, können hier je-
doch auch andere Einträge stehen, zum Beispiel: Standardschrift + Zei-
chensatz Times New Roman Bold; Stil <Fett>. Das bedeutet, dass die
Vorlage „Hervorhebung“ in jedem Fall den Zeichensatz Times New Ro-
man verwendet, selbst dann, wenn der Zeichensatz der übergeordneten
Vorlage „Standardschriftart“ geändert würde.
Um die Vererbung einzelner Eigenschaften detailiert festzulegen,
gibt es in den Vorlagendialogen mehrere kleine, aber wirkungsmächti-
ge Knöpfe. Auf der Zeichensatz-Tafel finden Sie sie oberhalb der Einstel-
lungen von Zeichensatz, Größe, über den einzelnen Stilknöpfen und ne-
ben der Liste zum Festlegen der Groß-/Kleinschreibung. Die Knöpfe sind
Schalter, das heißt, Klicken wechselt zwischen den beiden Vererbungs-
Modi.
Der kleine Pfeil signalisiert, dass eine so gekennzeichnete Eigen-
schaft direkt von der übergeordneten Vorlage übernommen wird,
sich also auch mit Änderungen der übergeordneten Vorlage verändert.
Mit dem kleinen Rechtecksymbol gekennzeichnete Eigenschaften
werden nicht von übergeordneten Vorlagen übernommen. Sie sind
unabhängig von späteren Änderungen an der übergeordneten Vorlage.
Bei Bedarf können solche Eigenschaften jedoch später an weitere, unter-
geordnete Vorlagen weitervererbt werden.
Im Fall der Vorlage „Hervorhebung“ sollen alle Eigenschaften mit
Ausnahme des Stils Fett von der übergeordneten Vorlage „Standard-
schrift“ übernommen werden. Fast alle „Vererbungsschalter“ sollten also
das Pfeilsymbol zeigen. Lediglich der Knopf über dem B sollte das Recht-
ecksymbol zeigen. Ändern Sie die Einstellungen für die Vorlage „Hervor-
hebung“ entsprechend (@ Abb. 90 [S. 136]).
Kontrollieren Sie dann die Einstellungen der Vorlage „Überschrift“
und passen Sie sie durch Klicken der Vererbungsknöpfe an. Sie sollten in
der Beschreibung sehen: Standardschrift + Zeichensatz Arial Bold;
Größe 12 Pt; Stil <Fett>. Damit ist gewährleistet, dass in mit „Über-
schrift“ formatierten Textabschnitten die Schriftart, die Größe und der Stil
(Fett) erhalten bleiben, wenn die Vorlage „Standardschrift“ geändert wird
(@ Abb. 91 [S. 137]).
136 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 90: Eigenschaften der Vorlage „Hervorhebung“. Be-


achten Sie die „Vererbungsschalter“ bei den verschiede-
nen Formateinstellungen.

Ihre Vorlagen sind fertig.

Ö Vorlagen neu anordnen und global verfügbar machen


Vorlagen lassen sich innerhalb des Verzeichnisbaums durch Ziehen
und Ablegen einfach bewegen. So können Schriftvorlagen zum Bei-
spiel vollständig aus ihrer Abhängigkeit von der Standardschriftart
gelöst werden oder sogar global verfügbar gemacht werden, indem
Sie sie unter den Eintrag RagTime-6-Hilfsmittel.rtd ziehen.
Allerdings können Sie auch so mit einem Handgriff komplexe
Vererbungsgefüge durcheinanderbringen, so dass schlimmstenfalls
mehr als eine Vorlage nicht mehr die gewünschten Ergebnisse lie-
fert.
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 137

Abb. 91: Eigenschaften der Vorlage Überschrift.

+ Vorlagen anwenden
Die neu definierten Vorlagen tauchen nicht nur im Vorlagenverzeichnis
des Vorlagenfensters und des Inventars auf, sondern auch an anderen
Stellen im Programm. Schriftvorlagen finden Sie zum Beispiel der Typo-
graphieleiste (@ Abb. 92 [S. 138]), im Menü unter Format t Schriftvor-
lage oder in der Palette Formatierung.
Effektiver Formatierungshelfer: Die Palette Formatierung ver-
sammelt verschiedene Formatierungsbefehle und Vorlagen (nicht
nur Schriftvorlagen). Auch häufig gebrauchte Einstellungen zur Doku-
mentanzeige (Darstellungsmaßstab, Anzeige nicht druckender Elemente
u. Ä.) sind in der Palette abgelegt – eben alles, was man für das zügige
Formatieren von Dokumenten braucht.
Sie erreichen die Palette mit dem Befehl Fenster t Paletten t For-
matierung oder mit dem „Taschenmesser“-Knopf.
Falls es noch nicht beim Erzeugen der Vorlagen (per Befehl: Neu
wie Auswahl) geschehen ist, müssen Sie nun die entsprechenden Do-
kumentteile mithilfe der Vorlagen formatieren. Wählen Sie die Tabellen-
überschrift aus und wählen Sie „Überschrift“ im Einblendmenü (@ Abb. 92
138 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 92: Sind sie einmal definiert, geht das Zuweisen von
Vorlagen schnell, zum Beispiel mit der Vorlagenliste in der
Palette Typographie (Abbildung) oder der Palette Forma-
tierung.

[S. 138]). Wählen Sie dann die Zeile mit den Vertreternamen aus und wäh-
len Sie „Hervorhebung“ im Einblendmenü. Weisen Sie auf diese Art auch
den Statistikangaben die Vorlage „Hervorhebung“ zu.

+ Platz schaffen für die Infographik


Unterhalb der Tabelle soll nun eine einfache Infographik entstehen, die
die Umsatzwert-Statistik eines jeden Vertreters in einem Diagramm dar-
stellt. Dazu wird als erstes Platz auf der Layoutkomponente benötigt.
Schieben Sie den unteren Containerrand der Rechenblattkomponente
nach oben, so dass die Rechenblattkomponente nicht mehr den gesam-
ten Platz ausfüllt.

+ Infographikkomponente erzeugen
Zeichnen Sie nun unterhalb des Rechenblattes einen Container, der et-
wa genau so groß sein soll wie der Container des Rechenblattes. Mit-
hilfe der Tafel Koordinaten im Informationsdialog oder der Palette Ob-
jektkoordinaten können Sie den neuen Container ausrichten. Legen Sie
als Inhaltsart für den neuen Container Infographik fest. Im Container er-
scheint dann das Grundgerüst der Infographik, zwei zunächst leere Ach-
sen.

+ Quelldaten in Infographik einfügen, Graphiktyp auswählen


Nun müssen Sie festlegen, welche Rechenblattdaten in der Infographik
dargestellt werden sollen. Wählen Sie als erstes die Zellen B22 bis E22
(Durchschnittsumsätze) im Rechenblatt aus und klicken Sie Bearbei-
ten t Kopieren. Klicken Sie dann in die Infographik (nicht auf deren
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 139

Abb. 93: So ungefähr sollte das Dokument aussehen,


nachdem die Infographikkomponente hinzugefügt wurde.

Containerrand), so dass die Infographikwerkzeuge in der Werkzeuglei-


ste sichtbar werden. Wählen Sie dann Bearbeiten t Einsetzen. Es er-
scheint die Infographikgalerie (@ Abb. 94 [S. 140]), aus der Sie nun einen
Diagrammtyp auswählen können. Das Balkendiagramm aus der Katego-
rie Standarddiagramme ist für den geplanten Zweck ideal.
Den folgenden Dialog Neue Kategorienreihen brauchen Sie nur mit
140 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 94: Das Balkendiagramm ist anschaulich und außer-


dem leicht zu bearbeiten.

OK zu bestätigen. Die Infographik wird erzeugt, zunächst nur mit einer


Balkenreihe.

+ Weitere Daten einfügen, mehr Balken erzeugen


Sie können Daten aus dem Rechenblatt auch direkt in die Infographik
herüberziehen. Wählen Sie dazu alle Summenwerte in der Tabelle (Zellen
B19 bis E19).
Setzen Sie den Mauszeiger über die Grenze der Markierung, so
dass er eine „X“-Form mit Pfeilspitzen annimmt. Ziehen Sie die
Maus dann über die Infographik und lassen Sie die Taste los. Den
Kategoriereihen-Dialog können Sie wieder einfach mit OK quittieren. In
der Infographik werden neue Balken hinzugegefügt.
Dasselbe lässt sich auch mit mehreren Tabellenzeilen (oder Spalten)
auf einmal durchführen. So können Quelldaten schneller in Infographi-
ken übertragen werden. Wählen Sie jetzt in der Tabelle die Zeilen „Um-
satzminimum“ und „Umsatzmaximum“ (Zelle B20 bis E21) und ziehen
Sie sie auf dieselbe Weise ins Diagramm.

+ Kategorietitel einfügen
Als letztes sollen die einzelnen Balken„gruppen“, die sogenannten Kate-
gorien, noch mit den Namen der jeweiligen Vertreter untertitelt werden.
Rufen Sie den Informationendialog und dort die Tafel Kategorien auf.
4.6: Übung 5: Umsatzauswertung im Rechenblatt 141

Abb. 95: Je nachdem, wie groß der von Ihnen erzeugte Con-
tainer für die Infographik ist, variiert die Darstellung der
Graphik. Insbesondere werden Unterteilung und Beschrif-
tung der Werteachsen an den verfügbaren Platz angepasst.

Abb. 96: Ungefähr so müsste Ihre Grafik nach dem Einfü-


gen aller Daten aussehen: vier Kategorien (je eine pro Ver-
treter) mit jeweils vier Balken für die Datenreihen.

Interessant ist nun das Eingabefeld Kategorietitel. Klicken Sie es ein-


mal an. Sie merken, dass der Mauszeiger die Form der Einfügemarke mit
dem kleinen ƒ annimmt – ein Zeichen, dass Formeln durch Überstreichen
von Tabellenbereichen vervollständigt werden können. Überstreichen Sie
nun die Zellen mit den Vertreternamen (B3 bis E3) und klicken Anwen-
den oder OK. In der Infographik werden unterhalb der Balkensäulen die
Namen eingesetzt. Ihre Infographik ist jetzt fertig.
142 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

l Das hier demonstrierte Vorgehen mit den Arbeitsschritten


◦ Infographikkomponente erzeugen,
◦ Werte im Rechenblatt kopieren,
◦ Diagrammtyp aussuchen,
◦ Werte kopieren
◦ und Infographik einfügen
ist immer, auch bei viel komplexeren Grafiken, gültig!

Ö Infographiken anpassen
Es gibt zahllose Möglichkeiten, um das Erscheinungsbild von Info-
graphiken weiter zu bearbeiten, die hier nicht alle im Detail genannt
werden können. Daher hier nur einige allgemeine Tipps:
• Das bekannte Prinzip „Auswählen, was bearbeitet werden soll“
gilt meist auch für Infographiken. Zahlreiche Elemente von Info-
graphiken sind klick- und auswählbar.
• Mithilfe des gut bestückten Informationendialogs können fast
alle Elemente der Infographik modifiziert werden.
• In komplexeren Infographiken ist es manchmal schwierig, das
gewünschte Element mit der Maus zu treffen. Deswegen gibt es
in der Infographik-Werkzeugleiste eine eigene Drop-down-Liste,
aus der Sie ebenfalls die verschiedenen Bereiche der Infogra-
phik zur Bearbeitung wählen können.
4.7: Übung 6: Serienbrief 143

4.7 ÜBUNG 6: PERSONALISIERTE BRIEFE FÜR VIELE EMPFÄNGER: SE-


RIENBRIEF
In der sechsten Übung erfahren Sie, wie Sie einen Serienbrief erstellen.
Ein Serienbrief ist ein automatisch erzeugtes, an mehrere Adressaten ge-
richtetes Schreiben mit personalisierter Anschrift und Anrede (auch an-
dere Elemente des Briefes können für verschiedene Empfänger variiert
werden). Grundlage eines Serienbriefes ist ein Briefdokument und ein
Rechenblatt als Quelle für die Daten, die personalisiert werden sollen.
Erst beim Ausdruck geht der Brief in die „Serienproduktion“. Sie lernen
hier das kontrollierte Übertragen von Adressen und anderen Elementen
in den Brief, so dass sie für die Serienbrief-Funktion nutzbar sind. Außer-
dem gibt es einige Tipps zum Drucken.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Vorbereitungen: Dateien öffnen, Fenster anordnen
Grundlage des Serienbriefes ist der Geschäftsbrief aus Übung 2. Löschen
Sie dort die bereits vorhandene Adresse und auch die Anrede im Brief-
text. Sie können das Dokument vorher unter einem neuen Namen si-
chern. Als Quelle für Adressen und Anrede nutzen Sie ein schon vorberei-
tetes Rechenblatt. Öffnen Sie Ihren Übungs-Geschäftsbrief. Im Trainings-
ordner finden Sie die Datei d Adressenliste.rtd, die Sie ebenfalls
öffnen sollten. Beide Dokumentfenster müssen so auf der Arbeitsfläche
angeordnet werden, dass Sie Sie deren wesentlichen Elemente im Blick
haben. In dem Brief sind vor allem das Anschriftenfeld und die Anrede
im Brieftext wichtig. In jedem Fall brauchen Sie Spaltentitelleiste des Re-
chenblattes, um die benötigten Spalten auszuwählen, mit der horizon-
talen Bildlaufleiste können Sie sich die jeweils benötigten Spalten ins
Sichtfeld holen.

Ö Arbeit mit mehreren Fenstern


Wenn Sie mehrere Dokumentfenster in RagTime geöffnet haben, las-
sen sich ganze oder teilweise Überlappungen meist nicht vermei-
den. Hier einige Tipps, wie Sie das jeweils benötigte Fenster nach
vorne holen und wie sich Fenster aktivieren lassen.
• Bei nur teilweise überlappenden Fenstern holt ein Klick auf die
Titelleiste ein Fenster vollständig nach vorne.
144 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

• Sie können auch das Inventar nutzen: ein Doppelklick auf


Fenster- oder Komponententitel genügt, um das Fenster oder
die Komponente in den Vordergrund zu bringen.
• Im Menü Fenster finden Sie eine Liste aller aktuell geöffne-
ten Fenster. Zur besseren Orientierung setzen sich die Titel
aus Dokument- und Komponentennamen zusammen (Beispiel
Adressenliste.rtd, Rechenblatt 1). Ein Klick auf den Namen
bringt das jeweilige Fenster nach vorne.
• Die Befehl Fenster t Fenster übereinander anordnen und
Fenster t Fenster nebeneinander anordnen helfen ihnen,
mehrere Fenster auf der Arbeitsfläche zu verteilen.

+ Ersten Adressbestandteil in den Brief ziehen


Um Informationen aus einem Rechenblatt in den späteren Serienbrief
zu übernehmen, wird die Arbeitstechnik Ziehen und Ablegen (Drag and
Drop) benutzt. Tabellenbereiche werden ausgewählt und mit der Maus in
den Brief herübergezogen.
$ Die richtige Inhaltsart für Serienbrief-Daten: Sie können Serienbrief-
Daten mit der hier beschriebenen Methode nur in Container mit der
Inhaltsart Text einfügen. In allen anderen Fällen werden die Informa-
tionen als Rechenblatt mitsamt eigenem Container eingefügt.
Wählen Sie im Übungs-Rechenblatt die Spalte A mit den Firmenna-
men aus ziehen Sie sie ins Adressfeld hinüber. Achten Sie darauf, dass
beim Ziehen der „X“-Mauszeiger mit den Pfeilspitzen (keines der Pluszei-
chen!) zu sehen ist (so wie in (@ Abb. 100 [S. 146]) erkennbar). Wichtig ist
auch, wann Sie die Maustaste wieder loslassen. Die Maus sollte tatsäch-
lich genau über dem vorgesehenen Container sein (@ Abb. 97 [S. 145] und
@ Abb. 98 [S. 145].
Sobald Sie die Maustaste loslassen, öffnet sich ein Fenster mit Op-
tionen zum Einsetzen der Rechenblattdaten (@ Abb. 99 [S. 145]). Hier wäh-
len Sie Als Serienbriefformel. Wenn die Formate aus dem Rechenblatt
übernommen werden sollen, muss auch dies angekreuzt werden. Sobald
Sie die Maus loslassen, wird der erste Adressbestandteil eingefügt.

+ Namen und Straßennamen einfügen


Klicken Sie ins Adressenfeld hinter den neu eingesetzten Firmennamen
und drücken Sie einmal r , um eine neue Zeile zu erzeugen. In der neu-
en Zeile muss der Cursor blinken. Jetzt sollen Vor- und Nachname und
4.7: Übung 6: Serienbrief 145

Abb. 97: So ist es richtig: Die Maus ist genau über dem
Textcontainer. Der Rahmen, der den herübergezogenen
Spalteninhalt symbolisiert, ist nur ausschnittsweise zu se-
hen.

Abb. 98: Die Maus ist nicht genau über dem Container,
der zur Aufnahme der Adressen vorgesehen ist. Sie sehen
den Rahmen, der den herübergezogenen Spalteninhalt an-
deutet, vollständig. Wenn Sie die Maustaste jetzt loslas-
sen, werden die Rechenblattinformationen in einem eige-
nen Container eingefügt.

Abb. 99: Um Serienbriefadressen zu generieren, müssen


Sie Als Serienbriefformel ankreuzen.

eventuelle Titel der Adressaten ins Adressfeld übertragen werden – bzw.


die Formeln, die dafür sorgen, dass beim Druck die Namen (oder andere
Adressbestandteile) in den Brief eingesetzt werden.
l Serienbrief-Elemente sichtbar machen: Wenn Sie Fenster t Zei-
gen t Berechneter Text wählen, können Sie Serienbrief-Elemente
durch die gestrichelte Umrandung leichter von „normal“ eingegebe-
146 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

nem Text unterscheiden.


Um die drei Spalten mit Titeln, Vornamen und Nachnamen auszu-
wählen, gehen Sie ein etwas anders vor als Sie es bisher von Rechen-
blättern gewohnt sind. Die drei Spalten oder Spaltentitel werden nicht
zusammen mit der Maus überstrichen. Stattdessen klicken Sie die Spal-
tentitel einzeln nacheinander an und halten dabei ctrl (Z) bzw. c
(z) gedrückt. Sie klicken also zunächst auf den Spaltentitel für akade-
mische Grade (Spalte B), danach auf den Spaltentitel für die Vornamen
(Spalte C) und Nachnamen (Spalte D). Sie sehen dann drei nebeneinan-
derliegende, aber durch Rahmen deutlich getrennte Auswahlmarkierun-
gen, die sich leicht überlappen (@ Abb. 100 [S. 146]). Ziehen Sie die drei
ausgewählten Spalten ebenfalls über das Adressfeld.

Abb. 100: Im Rechenblatt muss für jeden Adressbestand-


teil ein eigener Auswahlbereich festgelegt werden, damit
im Brief an den richtigen Stellen Leerzeichen erscheinen.
Der Mauszeiger ist an der richtigen Position am Rand der
Auswahl, seine Form signalisiert die Funktion „Bewegen“.

Fügen Sie dort eine weitere neue Zeile ein. Verfahren Sie dann mit
den Straßennamen ebenso wie mit den Firmennamen: neue Zeile im Brief
erzeugen, die Spalte (E) im Rechenblatt wählen, herüberziehen, Ablage-
einstellungen festlegen – fertig.
l Nicht immer zeigt die Adressvorschau alle Felder: Im Brief wird der
jeweils erste Eintrag jeder „herübergezogenen Spalte“ zur Kontrolle
angezeigt. In der Beispieldatei ist in der Spalte B an erster Stelle
4.7: Übung 6: Serienbrief 147

kein akademischer Titel vorhanden, deshalb ist im Brief auch keiner


zu sehen. Beim Drucken der Serienbriefe werden die akademischen
Grade (wenn vorhanden) jedoch wie vorgesehen ausgegeben.

+ Postleitzahl und Ort einsetzen


Im Rechenblatt sind die Spalten für Postleitzahl und Ort so angeordnet,
dass der Ort vorne steht, gefolgt von der Postleitzahl – unüblich für hie-
sige Adressen. Sie müssen jedoch nicht die Tabelle neu sortieren. In wel-
cher Ordnung die Einträge in den Serienbrief eingefügt werden, steuern
Sie über die Reihenfolge, in der Sie die Spalten im Rechenblatt auswäh-
len.
Erzeugen Sie im Adressfeld des Briefs wiederum eine neue Zeile und
wählen Sie danach im Rechenblatt zuerst die Spalte mit den Postleitzah-
len (Spalte G) und danach die Orts-Spalte (Spalte F). Ziehen Sie die Dop-
pelauswahl in den Brief herüber. In der richtigen Abfolge werden Postleit-
zahl und Name eingefügt.

+ Anrede einfügen
Nun muss noch die Anrede ergänzt werden. Dazu finden Sie in der Tabel-
le eine vorbereitete Spalte (Spalte I). Setzen Sie den Mauszeiger an die
passende Stelle im Brieftext. Dann wechseln Sie zum Rechenblatt, mar-
kieren dort die richtige Spalte und ziehen sie herüber. Das Rechenblatt
wird danach nicht mehr benötigt, Sie können es schließen.

Ö Daten aus fremden Anwendungen als Adressenquelle


Sie können als Quelle für die Adressen auch Dateien verwenden, die
nicht aus RagTime stammt, z. B. Excel-Dateien (.xls). Damit sie für
den Serienbrief verfügbar sind, müssen die Daten in ein RagTime-
Rechenblatt importiert werden. Dazu klicken Sie in die linke, obe-
re Zelle eines leeren Rechenblattes und wählen den Befehl Impor-
tieren (unter Datei (Z)/Ablage (z)). Suchen Sie im sich dann
öffnenden Fenster die gewünschte Datei. Je nach Dateityp können
Sie dann zwischen verschiedenen Importoptionen wählen. Bei der
Excel-Konvertierung ist Formate konvertieren die richtige Wahl.
Das so erzeugte Rechenblatt wird dann verwendet wie in der Übung
beschrieben.
148 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Sichern und drucken


Vor dem Drucken sollten Sie die Briefdatei sichern.
Wählen Sie dann den Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t Drucken.
Z Der bekannte Druckdialog ist um eine weitere Tafel ergänzt worden
(@ Abb. 101 [S. 148]).

Abb. 101: Der Druckdialog für den Seriendruck unter Windows.

z Vor dem gewohnten Druckdialog erscheint ein Dialog, in dem Sie die
Seriendruck-Einstellungen vornehmen können (@ Abb. 102 [S. 148]).

Abb. 102: Einstellungen für den Seriendruck unter Mac OS.

Sie können festlegen, ob Sie die gesamte Serie drucken wollen (Al-
le Exemplare) oder nur Teile davon. Wenn Sie nicht alle Briefe drucken
möchten, geben Sie in den Eingabefeldern Von… bis… die Nummern des
ersten und des letzten zu druckenden Exemplars an.
l Probedruck bei hohen Auflagen: Besonders, wenn Sie eine umfang-
reiche Serie drucken wollen, empfiehlt es sich, zunächst mit weni-
gen Exemplaren einen Testdruck durchzuführen, um zu überprüfen,
ob alle Felder aus dem Rechenblatt korrekt übernommen werden.
4.7: Übung 6: Serienbrief 149

Die Option Getrennte Druckaufträge legt fest, ob der Serienbrief


als ein zusammenhängender Druckauftrag oder als zahlreiche verschie-
dene Druckjobs behandelt wird. Für umfangreiche Seriendrucke kann es
sinnvoll sein, diese Option zu verwenden.
150 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

4.8 VORBEREITUNG: ZEICHNUNGS-GRUNDLAGEN


Bisher haben Sie die Zeichenwerkzeuge nur dazu genutzt, um auf Lay-
outseiten Rechtecke zu zeichnen, die Sie als Container eingesetzt haben.
Hier lernen Sie weiterführende Zeichentechniken, neue Werkzeuge und
das Zeichnen in der Zeichenkomponente kennen. Dieser einführende Ab-
schnitt macht Sie mit den neuen Werkzeugen vertraut, die Sie in der fol-
genden Übung anwenden können.

4.8.1 UNTERSCHIEDE UND GEMEINSAMKEITEN


Vieles in dieser Übung wird Ihnen aus den vorhergehenden Übungen be-
kannt vorkommen. Tatsächlich benutzen Sie immer die selben Werkzeu-
ge und die gleichen Arbeitstechniken. Handwerklich und technisch unter-
scheidet sich das Zeichnen in der Zeichnungskomponente nicht wesent-
lich vom Zeichnen in der Layoutkomponente. RagTime unterstellt nur un-
terschiedliche Nutzungsabsichten, daher gibt es unterschiedliche Stan-
dardeinstellungen.
Beim Zeichnen im Layout geht RagTime davon aus, dass Sie einen
Container erzeugen wollen. Deshalb ist Objektkonturen beim Zeichnen
im Layout standardmäßig die Vorlage Containerrand zugeordnet. Diese
Vorlage bewirkt, dass die Ränder am Bildschirm in Blau angezeigt werden
und beim Drucken nicht erscheinen. Das Zeichnen in Komponenten dient
meist dazu, illustrierende Zeichnungen anzufertigen. Deswegen ist die
Standardvorlage für Objektkonturen beim Zeichnen in der Zeichnungs-
komponente Standardlinie. Diese Vorlage erzeugt eine feine, schwarze,
druckende Linie als Objektkontur. Natürlich lassen sich den Zeichnungs-
rändern bei Bedarf auch andere Vorlagen zuweisen (für einzelne Zeiche-
nobjekte z. B. über den Informationendialog oder unter Format t Lini-
enformate).
Auch im Zusammenspiel mit anderen Komponenten gibt es wenig
Unterschiede: Geeignete Zeichenobjekte lassen sich als Container einset-
zen – gleichgültig, ob Sie in der Zeichnungs- oder der Layoutkomponen-
te erzeugt wurden. Zeichnungskomponenten können außerdem selbst in
Layoutkomponenten installiert werden (so, wie Sie es schon mit Text-,
Bild- und Rechenblattkomponenten getan haben).

4.8.2 ZEICHNUNGSKOMPONENTE BEGINNEN


Um eine neue Zeichnungskomponente zu erzeugen, nutzen Sie am bes-
ten den Weg übers Foyer und wählen dort Neues Dokument beginnen
mit Komponente t Zeichnung. Während das Zeichnen im Layout durch
4.8: Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen 151

Papierformat und bedruckbaren Seitenbereich räumlich begrenzt ist, ste-


hen in einer Zeichnungskomponente theoretisch mehrere Quadratmeter-
zur Verfügung. Wenn die Zeichnungskomponente später in einem Lay-
out installiert werden soll, sollten Sie natürlich auf dessen Dimensionen
Rücksicht nehmen.

4.8.3 WERKZEUGE FÜR GESCHLOSSENE FORMEN


Mit dem Rechteckwerkzeug haben Sie in den vorhergehenden Übungen
schon einige Erfahrungen gesammelt. RagTime bietet noch eine Reihe
weiterer Werkzeuge für unterschiedliche Zeichenobjekte.
Nach demselben Prinzip wie das Rechteckwerk-
zeug funktionieren auch das Abgerundete-Rechteck-
Werkzeug, das Ovalwerkzeug, das Sektorwerkzeug („Kuchenstück“) und
das Vieleckwerkzeug: Sie aktivieren das Werkzeug und ziehen dann die
Form mit gehaltener Maustaste auf. Das gezeichnete Objekt umfasst eine
bestimmte Fläche (und ist somit ein potenzieller Container). Eine mitlau-
fende Zahl neben dem Mauszeiger zeigt während des Zeichnens die ak-
tuelle Größe an. Bearbeitungsmöglichkeiten und Tastaturkürzel sind für
diese Zeichenobjekte ähnlich wie beim Rechteck.

4.8.4 WERKZEUGE FÜR LINIEN


Nicht nur geschlossene Objekte, auch Linien können Sie mit RagTime
zeichnen.
Mit dem Bogen- und dem Geradenwerkzeug erzeugen Sie ge-
rade oder gebogene Linien – wiederum ganz einfach durch Zie-
hen mit der Maus.

4.8.5 POLYGON- UND BÉZIERWERKZEUG

Eine ganz andere Arbeitstechnik als bei Rechteck, Oval und


Co. wenden Sie an, wenn Sie mit dem Polygon- oder dem
Bézierwerkzeug arbeiten. Mit dem Bézierwerkzeug lassen sich Geraden
und Bögen kombinieren, das Polygonwerkzeuge zeichnet nur gerade Li-
nien. Mit beiden Werkzeugen arbeiten Sie Punkt für Punkt, Klick für Klick
aus. So können Sie geschlossene oder offene Objekte mit beliebig vielen
Eckpunkten und Verbindungssegmenten zeichnen. Deren Form lässt sich
auch nachträglich noch verändern.
152 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Ö Aus Linien Pfeile machen


Aus nicht-geschlossenen Zeichenobjekten, also Linien, Kreisbogen
und offenen Polygonen und Bézierkurven können Sie auch Pfeile
machen. Dazu brauchen Sie die Palette Zeichnungsbefehle (unter
Fenster t Paletten).
Klicks auf die Knöpfe fügen einem nicht-geschlossenen
Zeichenobjekt eine Pfeilspitze am vorderen oder hinte-
ren Ende (oder an beiden Seiten) hinzu. Erneutes Klicken entfernt
die Pfeilspitzen wieder.

Das Vorgehen ist einfach: Ein Klick startet die Zeichnung und setzt
den ersten Stützpunkt. Vor jeder Richtungsänderung klicken Sie erneut,
um einen Stützpunkt zu erzeugen. Dann bewegen Sie die Maus dort-
hin, wo der nächste Stützpunkt entstehen soll und klicken dort erneut
(@ Abb. 103 [S. 153]). Die Verbindungslinie erscheint automatisch. Halten
der Maustaste während des Zeichnens ist nicht nötig. Der erste (und letz-
te) Polygonpunkt ist etwas magnetisch, was es Ihnen erleichtert, Kontu-
ren richtig zu schließen. Eine Polygonform muss jedoch nicht zwingend
eine vollständig geschlossene Konturlinie haben, um vollständig zu sein
(@ Abb. 104 [S. 153]).
Bei der Arbeit mit dem Polygonwerkzeug erzeugt jede Mausbewe-
gung ein Liniensegment, jeder Klick verankert das letzte Segment. Damit
ein Polygon auf diese Weise nicht unendlich fortgesetzt wird, muss es
beendet werden – zumindest, wenn Sie in derselben Zeichnungskom-
ponente mehrere Polygone zeichnen wollen. Zum Beenden genügt ein
Doppelklick beim Zeichnen des letzten Haltepunktes oder der Wechsel
zu einem anderen Werkzeug. Sie können auch ein so „abgeschlossenes“
Polygon später jederzeit erneut aktivieren und bearbeiten.
l Saubere Winkel, gerade Linien: Um beim Zeichnen mit Polygonwerk-
zeug exakte horizontale oder vertikale Linien und saubere Winkel zu
zeichnen, halten Sie die Taste s gedrückt. Winkel sind dann nur
noch als ein Vielfaches von 15° möglich. So lassen sich häufig ge-
brauchte Winkelmaße wie 45° oder 90° schnell erzeugen.
Das Vorgehen beim Zeichnen von Bézierobjekten ist ähnlich: Klicken
setzt einen Punkt, Ziehen mit der Maus erzeugt Verbindungen. Hier kön-
nen die Verbindungen jedoch auch Kurven sein. Die Richtung, in der die
Kurve durch den Punkt läuft, steuern Sie, indem Sie die Maus beim Set-
zen des Punktes die Maus mit gedrückter Taste in die gewünschte Rich-
tung ziehen.
4.8: Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen 153

Abb. 103: Zeichnen eines Polygons: Für jede Richtungs-


änderung muss ein Klick erfolgen. Die kleinen Quadrate
an den Ecken symbolisieren die Stützpunkte. Sie können
auch nachträglich geändert werden.

Abb. 104: Auch wenn die Konturlinie nicht geschlossen ist


– RagTime behandelt Polygone (und Bézierkurven) immer
als geschlossene Objekte, die gefüllt werden und auch als
Container genutzt werden können. Eine Füllung wie hier
der Verlauf macht sichtbar, dass es eine gedachte Begren-
zungslinie gibt.

4.8.6 ZEICHNUNGSOBJEKTE BEARBEITEN


Wichtigste Bedingung zum Verändern eines Zeichenobjekts ist, dass es
ausgewählt ist.
• Dient ein Zeichenobjekt als Container, müssen Sie immer auf dessen
Kontur klicken, um es auszuwählen. Bei einem einfachen Zeichenob-
jekt können Sie auch hinein klicken, um es auszuwählen.
• Klicks bei gehaltener Taste s ermöglichen das gleichzeitige Aus-
154 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

wählen mehrerer Objekte.


• Auch um einzelne Objekte aus einer Auswahl von mehreren Zeiche-
nobjekten wieder zu entfernen, ist ein Klick mit gehaltener Taste s
der schnellste Weg.
• Das Überstreichen von Zeichenobjekten mit der Maus ist eine weite-
re mögliche Auswahltechnik. Auf diese Weise können Sie auch meh-
rere Objekte auf einmal aktivieren.
Die so ausgewählten Objekte lassen sich verschieben, transformie-
ren, vergrößern oder verkleinern, drehen, spiegeln oder scheren. Die
Techniken lassen sich auf Zeichenobjekte im Layout und in Komponen-
ten anwenden. Die wichtigsten Arbeitsmittel sind die „Anfasser“ an den
Zeichnungen (@ Abb. 105 [S. 154]) und für genaues Arbeiten Eingabefel-
der. Sie können sowohl die Tafel Koordinaten des Infodialogs als auch
die Palette Objektkoordinaten nutzen. Ob Sie mit der Maus und Griff
oder der Zahleneingabe arbeiten, hängt von Ihren Vorlieben und der ge-
forderten Genauigkeit ab.

Abb. 105: Drei Zeichenobjekte, die beiden äußeren sind


ausgewählt. Die charakteristischen Griffe (kleine Quadra-
te) befinden sich nicht bei allen Formen direkt auf der Um-
rißlinie, funktionieren aber genauso wie vom Rechteck ge-
wohnt.

Das Verschieben und Duplizieren eines Zeichnungsobjekts haben


Sie bereits in früheren Übungen gelernt, ebenso das Verändern der Größe
oder Proportionen mithilfe von Griffen und genauer Eingabe.
Für Kreisbögen und Sektorformen gibt es zusätzlich zu den schon be-
kannten Griffen noch zwei weitere „Anfasser“, die Sie nutzen können, um
den Winkel des Kreisausschnitt zu verändern (@ Abb. 106 [S. 155]). Auch
Rechtecke mit gerundeten Ecken haben zusätzliche Griffe, mit denen sich
die Eckenrundung verändern lässt (@ Abb. 107 [S. 155]). Beide Werkzeuge
lassen sich intuitiv anwenden – probieren Sie es aus.
4.8: Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen 155

Abb. 106: Verändern eines Kreisbogens per Maus (Maus-


zeiger als Kreuz, oben links zu sehen). Für ganz genaue
Einstellungen nutzen Sie die Tafel oder Palette Koordina-
ten.

Abb. 107: Per Maus lassen sich die „Ecken“ des gerunde-
ten Rechtecks verändern. Auch hier können Sie unter Ko-
ordinaten genaue Werte eintragen, wenn das Augenmaß
nicht genügt.

Ö Objektart ändern, um die Form zu ändern


Weitergehende Veränderungen ermöglicht der Befehl Zeichnung t
Objektart. So können Sie zum Beispiel aus einem normalen ein ge-
rundetes Rechteck machen, aus einem Polygon ein Bézierobjekt und
Ähnliches.

Drehen, Spiegeln oder Scheren von Zeichnungsobjekten sind Trans-


formationen. Sie können – wie fast alle Bearbeitungsschritte – auf nor-
male Zeichenobjekte und auf Container angewendet werden, wirken im
156 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Layout ebenso wie bei der Arbeit in der Zeichnungskomponente. Die Be-
sonderheit: Sie verändern nicht nur die Objektkontur, eventuell installier-
te Komponenten werden beim Transformieren ebenfalls umgeformt.

Abb. 108: Transformationen betreffen auch den Inhalt von


Zeichnungsobjekten. Die Beispiele machen es deutlich:
Ganz links das Ausgangsobjekt. In der Mitte wurde ledig-
lich die Zeichnung (die hier als Textcontainer fungiert) per
Anfasser größer aufgezogen. Rechts sehen Sie das Ergeb-
nis einer Skalierung. Der Text ist deutlich verzerrt.

Häufig gebrauchte Transformationsbefehle finden Sie unter Zeich-


nung t Transformation. Schneller lässt sich aber oft mit den Knöpfen
der Palette Zeichnungsbefehle (wie alle Paletten unter Fenster t Pa-
letten zu finden) oder der Maus arbeiten. Wenn Sie ganz genau arbeiten
müssen, helfen Ihnen außerdem die Transformationseinstellungen auf
der Tafel Koordinaten im Informationsdialog oder in der Palette Objekt-
koordinaten.
• Um ein Objekt zu drehen, nähern Sie die Maus dem Mittelpunkt,
bis der Mauszeiger zu einem rund gebogenen Doppelpfeil wird
(@ Abb. 109 [S. 157]). Klicken Sie, halten Sie die Maustaste gedrückt
und ziehen Sie weg vom Mittelpunkt bis zwischen Mauszeiger und
Objektmittelpunkt eine Verbindungslinie eingeblendet wird. Zum
Drehen des Objekts ziehen Sie nun mit der Maus um den Mittel-
punkt. Je weiter Sie vom Objektmittelpunkt wegziehen, desto genau-
er können Sie den Drehwinkel bestimmen. Gleichzeitiges Drücken
von s schränkt auch hier die Bewegung auf 15°-Schritte ein.
• Um ein Objekt zu skalieren (vergrößern) oder zu scheren (als Paral-
lelogramm verzerren), setzen Sie die Maus auf einen der seitlichen
Griffe (nicht auf einen Eckgriff!), drücken ctrl und s (Z) bzw.
o und s (z) und dann die Maustaste. Der Mauszeiger wird dann
4.8: Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen 157

Abb. 109: Drehen eines Quadrats mit der Maus.

zu einem auffälligen Doppelpfeil (@ Abb. 110 [S. 157]). Nun können


Sie das Objekt durch Bewegen der Maus skalieren oder scheren.

Abb. 110: Scheren eines Quadrats. Beachten Sie die Form


des Mauszeigers! Eine Mausbewegung nach unten würde
dieses Quadrat skalieren.

Mißratene Transformationen lassen sich mit Zeichnung t Trans-


formation t Transformation rücksetzen löschen.
$ Ähnlich lautende Befehle mit entgegengesetzter Wirkung: Verwech-
seln Sie den Befehl Transformation rücksetzen nicht mit seinem
Nachbarn, dem Befehl Transformation entfernen. Letzterer „ver-
formt“ ein Objekt dauerhaft! Diese auf den ersten Blick irritieren-
de Bennenung kommt so zustande: Eine Transformation macht nicht
einfach das Objekt (samt Inhalt) größer, kleiner oder schief. Transfor-
mierte Objekte „merken“ sich ihre Originalmaße und -koordinaten.
Daher kann eine Transformation leicht rückgängig gemacht werden.
Erst wenn Sie die Transformation vom Objekt entfernen, werden die
neuen Koordinaten und Maße endgültig aufs Objekt übertragen, die
158 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Informationen zum ursprünglichen Zustand werden gelöscht. Eine


eventuell installierte Komponente wird wieder in den Originalzu-
stand versetzt.

4.8.7 POLYGONE UND BÉZIEROBJEKTE VERÄNDERN


Polygone und auch Bézierobjekte können nicht nur auf die bisher be-
schriebene Art verändert werden. Es lassen sich auch die einzelnen Hal-
tepunkte bearbeiten. Dazu muss das Objekt aktiv sein. Nicht jedoch das
normale Auswählen ist gefragt, Sie müssen das Objekt in den Bearbei-
tungsmodus versetzen. Dazu haben Sie mehrere Möglichkeiten.
• Klicken Sie doppelt auf das Objekt. Falls im Objekt eine Komponente
installiert ist, müssen Sie genau auf der Umrißlinie doppelklicken.
• Wählen Sie das Objekt mit einer der bekannten Methoden aus und
klicken dann den Befehl Zeichnung t Kurve bearbeiten.
Einen Schalter, um Kurven in den Bearbeitungsmodus zu versetzten,
finden Sie in der Werkzeugleiste und der Palette Kurvenbearbei-
tung. Das Objekt muss zunächst (normal) ausgewählt sein, damit
der Schalter wirkt.
Ist das Polygon dann im Bearbeitungsmodus, werden die Stützpunk-
te, dargestellt durch kleine Quadrate, sichtbar. Diese Stützpunkte können
ausgewählt und verändert werden. Sie benutzen dazu das gewohnte Aus-
wahlwerkzeug aus der Werkzeugleiste. Sie können einen, mehrere oder
alle Stützpunkte auswählen. Die nicht ausgewählten – schwarz gefüllt
dargestellten – Stützpunkte sind dabei starr, die gewählten – als kleine
Quadratkontur angezeigten – lassen sich per Maus oder durch Eingeben
neuer Objektkoordinaten (in der Palette oder im Informationendialog) be-
wegen. Dadurch sind zahlreiche Varianten möglich, um einem Polygon
eine ganz neue Gestalt zu geben oder auch nur Details zu ändern (Bei-
spiele: @ Abb. 111 [S. 159], @ Abb. 112 [S. 159] und @ Abb. 113 [S. 159]).
• Ein Klick auf einen Stützpunkt wählt ihn aus. Der Mauszeiger muss
dabei genau über dem jeweiligen Punkt stehen und sollte die Form
eines Kreuzes haben. Wenn Sie nicht genau auf den Stützpunkt kli-
cken, wird stattdessen das nächstliegende Liniensegment mit zwei
Stützpunkten gewählt.
• Wenn Sie während des Klickens s drücken, können Sie mehrere
Punkte aus- und auch wieder abwählen.
• Klicks auf ein Liniensegment wählen dieses und aktivieren die be-
grenzenden Stützpunkte.
4.8: Vorbereitung: Zeichnungs-Grundlagen 159

• Überstreichen mit der Maus in diagonaler Richtung ist eine gute Me-
thode, um alle Stützpunkte auf einmal oder auch mehrere Polygone
gleichzeitig auszuwählen.

Abb. 111: Hier wurde ein Stützpunkt ausgewählt. Durch Be-


wegen der Maus kann er nun verschoben werden. Die üb-
rigen Punkte bleiben an ihrem Ort.

Abb. 112: Der zuvor ausgewählte Stützpunkt wird verscho-


ben. Die Gestalt des Polygons ändert sich. Mitlaufende
Zahlen und eine „Orientierungslinie“ helfen, die neue Po-
sition zu finden.

Abb. 113: Zwei ausgewählte Polygonstützpunkte: Sie kön-


nen an den Punkten oder der Linie anfassen und das Poly-
gonsegment verschieben.
160 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 114: Während der Bearbeitung von Bézierkurven wer-


den für die ausgewählten Stützpunkte (hohle Quadrate)
Tangentenlinien eingeblendet. Durch Ziehen an den Tan-
gentenenden (gefüllte Kreise) lässt sich die Kurvenform
ändern.

l Weitere Werkzeuge: Die Palette Kurvenbearbeitung (wie immer:


Fenster t Paletten) hält weitere Werkzeuge fürs Bearbeiten von
Polygon- und Bézierobjekten bereit. Dort steht nicht nur das Aus-
wahlwerkzeug zum schnellen Zugriff bereit, sondern auch ein Kur-
venschneidewerkzeug, mit dem sich Polygon- und Bézierobjekte zer-
legen lassen, je ein Werkzeug zum nachträglichen Hinzufügen oder
Entfernen von Stützpunkten und das Kurvenpunktknickwerkzeug,
mit dem Sie Bézierkurven zu Ecken machen können. Ein Schalter
zum Schließen offener Formen entfernt das letzte Segment oder
fügt eines hinzu, der Kurve-bearbeiten-Schalter bringt ein bereits
gewähltes Polygon- oder Bézierobjekt in den Bearbeitungsmodus
(@ Abb. 115 [S. 160]).

Abb. 115: Wichtige Werkzeuge schnell zur Hand: die Palette


Kurvenbearbeitung.
4.9: Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle 161

4.9 ÜBUNG 7: ARBEITEN IN DER ZEICHNUNGSKOMPONENTE - EINE


CD-HÜLLE AUS PAPIER
Im vorigen Abschnitt haben Sie die vielseitigen Zeichenmethoden in
RagTime kennengelernt, die Sie nun in dieser Übung anwenden können,
indem Sie den Bauplan für eine CD-Hülle aus Papier zeichnen. Fürs Be-
schriften der Hülle platzieren sie eine Seite aus einem mehrseitigen PDF
in einem Rechteck und lernen außerdem, wie Sie eine von Text umflosse-
ne Abbildung erzeugen.

Abb. 116: Einen solchen „Bauplan“ für eine CD-Hülle zei-


chen Sie in dieser Übung.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Neue Zeichnung beginnen, Format anpassen
Nutzen Sie das Foyer, um eine neue Zeichnung zu erzeugen (Neu be-
ginnend mit t Zeichnung). Die Zeichenkomponente ist sehr groß und
bietet nahezu unbegrenzten Platz. Auf mögliche Papierformate (wenn ein
Ausdruck geplant ist) und das Layout, wenn eine Einbindung der Zeich-
nungskomponente in ein Layout vorgesehen ist, muss natürlich Rücksicht
genommen werden. Auf der leeren Komponente signalisieren gestrichelte
Linien die Grenzen des aktuell eingestellten Papierformats.
Für die geplante CD-Hülle ist das Papierformat A4 ausreichend. Das
Querformat ist dabei etwas angenehmer zu bearbeiten als das Hochfor-
mat. Ändern Sie die Einstellung unter Datei (Z)/Ablage (z) t Seiten-
format entsprechend.
162 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Erstes Rechteck zeichnen


Der erste wichtige Zeichnungsbestandteil ist ein Quadrat, die Kanten
sollen jeweils 12,5 cm lang sein. Um es zu erzeugen, nutzen Sie das
Rechteckwerkzeug. Zur Erinnerung: Wenn Sie während des Zeichnens s
drücken, werden die Rechteckseiten exakt gleichlang. Um genau das ge-
wünschte Maß von 12,5 cm zu erhalten, können Sie die neben dem Maus-
zeiger mitlaufende Zahlenanzeige nutzen – dazu brauchen Sie allerdings
ein wenig „Mausgefühl“. Alternativ können Sie die Einstellung Koordi-
naten nutzen.

+ Zweites Rechteck erzeugen und positionieren


Das zweite Rechteck ist mit dem ersten identisch, Sie können also ein-
fach ein Duplikat erzeugen. Nutzen Sie dafür eine der in Übung 1 vorge-
stellten Arbeitsweisen. Schieben Sie es dann direkt neben das erste Qua-
drat, so dass beide auf gleicher Höhe sind und fast aneinander anstoßen.
Zwischen den zwei Quadraten sollte ein kleiner Abstand bleiben (0,1 cm
oder weniger), damit das Papier dort später geknickt werden kann. Für
eine grobe Ausrichtung des Quadrates können Sie mit der Maus arbei-
ten, die Feinjustierung lässt sich am besten mit den Pfeiltasten erledigen
(@ Abb. 117 [S. 163]).
l Duplizieren und gerade verschieben: Wenn Sie beim Verschieben ei-
nes Objekts ctrl (Z) bzw. o (z) drücken, so wird das Objekt
dupliziert. Wen Sie während der Bewegung zusätzlich s drücken,
wird das Duplikats in gerader Linie verschoben.

+ Erste Lasche zeichnen


Um die Papier-Schutzhülle später zusammenkleben zu können, sind an
den Seiten eines Quadrats zwei Laschen vorgesehen, eine dritte, etwas
größere Lasche dient zum Verschließen der Hülle. Leicht abgeschräg-
te Seiten erleichtern die saubere Verarbeitung und die Benutzung der
Lasche als Verschluss. Die Klebelaschen sollen 1,5 cm × 12,5 cm groß
sein, die Verschlusslasche soll 2,5 × 12,5 cm (die längere Seite entspricht
jeweils der Seitenlänge der Quadrate).
Exakte Maße und auch die Position der gezeichneten Laschen sind
aber zunächst zweitrangig, sie können später mithilfe des Dialogs Zeich-
nungsinformation (Tafel Koordinaten) oder der Palette Objektkoordi-
naten genau angepasst werden. Lediglich die Winkel der kurzen Seiten
müssen genau stimmen. Gezeichnet wird mit dem Polygon-Werkzeug, für
die abgeschrägten Seiten der Zeichenobjekte nutzen Sie die „Winkelau-
tomatik“ ( s ) während des Zeichnens.
4.9: Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle 163

Abb. 117: Ungefähr so sollte Ihre Zeichnung nach dem


Zeichnen der zwei Quadrate aussehen.

Am besten, Sie zeichnen die Lasche an einer freien Stelle der Zei-
chenoberfläche. Zwei parallele Hilfslinien erleichtern Ihnen die Arbeit.
Wechseln Sie dann zum Polygonwerkzeug und klicken Sie irgendwo auf
die obere Hilfslinie, um den ersten Haltepunkt zu erzeugen. Setzen Sie
die Maus weiter rechts erneut auf die Hilfslinie und klicken Sie bei gehal-
tener s -Taste, um eine gerade Linie zu erzeugen (@ Abb. 118 [S. 163]).

Abb. 118: Erster Teil des Trapez’ (Ausschnitt): Linienseg-


ment mit zwei Haltepunkten. Der rechte (als kleine Qua-
drat„kontur“ dargestellt) ist aktiv.

Fahren Sie mit dem Zeichnen des kurzen abgeschrägten Schenkels


fort. Halten Sie wieder s gedrückt, um den Winkel auf 15° einzuschrän-
ken (@ Abb. 119 [S. 164]).
Aktivieren Sie dann den ersten Haltepunkt, um dort weiter zu zeich-
nen (@ Abb. 120 [S. 164]). Wenn Sie den Haltepunkt beim Klicken nicht
ganz genau treffen, wird das Polygon zu einer Dreiecksform geschlossen.
Das ist allerdings keine Panne: ctrl +Z (Z) bzw. c -Z (z) nimmt den
164 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Abb. 119: Ihre Zeichnung sollte nun ungefähr so aussehen.

letzten Arbeitsschritt zurück. Erzeugen Sie die zweite kurze Seite, indem
Sie wieder mit gehaltener Taste s schräg unterhalb des Haltepunktes
klicken (@ Abb. 121 [S. 164]), so dass der Winkel bei 15° einrastet.

Abb. 120: Aktivieren des ersten Haltepunktes. Treffgenau-


igkeit mit der Maus ist wichtig!

Abb. 121: Die dritte Seite der Lasche wird gezeichnet.

Schließen Sie nun die offene Seite. Um eine saubere Horizontale


zu erzeugen, zeichnen Sie wieder mit gehaltener Taste s (@ Abb. 122
[S. 164]).

Abb. 122: Die fertige Lasche.

Um nun die Maße der Lasche zu überprüfen und anzupassen, rufen


Sie die Palette Objektkoordinaten oder die Koordinatentafel im Infodia-
log auf. Unter Größe geben Sie 12,5 cm für die Breite und 1,5 cm für die
Höhe des Objekts ein.
4.9: Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle 165

+ Lasche positionieren
Die Lasche soll nun so an das rechte Quadrat geschoben werden, dass
deren lange Seite ans Quadrat angrenzt, wieder mit einem geringen
Abstand für den Falz. Um Zeichenobjekte zu verschieben, müssen Sie
vom Bearbeiten-Modus in eine normale Auswahl wechseln. Dazu kli-
cken Sie einfach einmal an eine freie Stelle der Zeichenkomponente und
dann (einfach, kein Doppelklick!) in das Trapez oder auf dessen Kontur
(@ Abb. 123 [S. 165]).

Abb. 123: Das positionierte Trapez. Die Anfasser außen am


Zeichenobjekt signalisieren, dass es ausgewählt – nicht
im Bearbeitungsmodus – ist.

+ Lasche duplizieren, spiegeln und verschieben


Erzeugen Sie von der ersten Lasche ein Duplikat für die gegenüberlie-
gende Seite des Quadrats. Der Befehl Zeichnung t Transformation t
Oben < – > Unten spiegeln spiegelt das Zeichenobjekt horizontal. Nun
müssen Sie es nur noch so verschieben, dass es oben ans Quadrat an-
schließt (@ Abb. 124 [S. 165]).

Abb. 124: Ihre Zeichnung müsste jetzt in etwa so aussehen.


166 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

+ Verschlusslasche erzeugen
Für die Verschlusslasche kann eine der beiden Klebelaschen als Grundla-
ge dienen. Stellen Sie ein Duplikat her. Der Befehl Zeichnung t Trans-
formation t 90° rechts drehen dreht es so, das es an die letzte noch
freie Quadratseite (rechts) geschoben werden kann. Passen Sie die Größe
an: Die Höhe dieses Objekts sollte 2,5 cm betragen, die Breite (12,5 cm)
bleibt unverändert. Zum Verändern der Position leisten wieder die Maus
und für die Feinabstimmung die Pfeiltasten gute Dienste. Vergessen Sie
nicht, auch hier ein wenig Platz für den Falz zu lassen. Die Zeichnung ist
weitestgehend fertig (@ Abb. 125 [S. 166]).

Abb. 125: Die Zeichnung ist fast fertig. Es fehlen nur noch
Informationen zum späteren Inhalt der CD-Hülle!

In den folgenden Schritten geht es ums Anbringen dekorativer und


informativer Elemente.

+ CD-Hülle beschriften: Eine Seite aus einem PDF platzieren


Nun soll die Hülle noch mit einem Hinweis auf den Inhalt der CD versehen
werden. Eine Textbeschriftung wäre dazu ausreichend, dekorativer ist je-
doch ein Bild. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie sie eine einzelne
PDF-Seite in einem Container platzieren können.
Aus der Datei d Entertainer.pdf soll eine Seite eingefügt wer-
den. Sie finden die Datei im RagTime-Trainingsordner.
Z RagTimes Funktionsumfang erweitern: Damit RagTime unter Win-
dows PDF verarbeiten kann, muss das zusätzliche (kostenlose!)
Softwarepaket Ghostscript auf ihrem Rechner vorhanden sein.
Mithilfe von Ghostscript kann RagTime PDF platzieren, impor-
tieren und exportieren. Auch für den Umgang mit EPS-Bildern
4.9: Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle 167

ist Ghostscript hilfreich. Nähere Informationen zu Bezugsquel-


len und Installation finden Sie auf der RagTime-Webseite unter
www.ragtime.de/go.cgi?info=Ghost.
Wählen Sie in der Zeichnungskomponente das rechte Rechteck aus.
Klicken Sie dann den Befehl Importieren und suchen Sie die Datei
d Entertainer.pdf im Trainingsordner auf Ihrer Festplatte.
l Wo liegt der Ordner f Training? Im Kapitel @ Übung 2: Förmlicher
Geschäftsbrief mit Datumsautomatik [S. 72] ist beschrieben, wie Sie
zum Trainingsordner navigieren.
Klicken Sie auf Öffnen. Aus dem mehrseitigen PDF-Dokument kön-
nen Sie in einem übersichtlichen Dialog mit Vorschau die Seite auswäh-
len, die platziert werden soll (@ Abb. 126 [S. 167]). Es kann einige Sekun-
den dauern, bis die Vorschaubilder fertig geladen sind.

Abb. 126: Die Pfeile und der „Schieberegler“ unterhalb der


Vorschau helfen bei der Auswahl der geeigeneten Seite.
Sie können aber auch das Eingabefeld nutzen, um zu ei-
ner Seite zu navigieren. Platzieren fügt die PDF-Seite am
vorgesehenen Ort ein.

+ Variante: Bild von Text umflossen


Auch Kombinationen eines Bildes mit Text eignen sich als Beschriftung
für die CD-Hülle. Nicht nur bei diesem Beispiel, für viele Layouts sind von
Text umflossene Abbildungen sehr reizvoll. Dafür werden zwei Container
gebraucht: einen, der das Bild aufnimmt und einen für den umgebenden
Text. Zeichnen Sie ein kleineres Quadrat mitten in das schon vorhandene
große Quadrat.
168 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg

Um das kleine Quadrat genau in der Mitte des größeren zu positio-


nieren, wählen Sie beide (mit s ) aus. Die Palette Zeichnungsbe-
fehle bietet zahlreiche Knöpfe zum Ausrichten von Zeichnungsobjekten
aneinander, die sich intuitiv bedienen lassen. Rufen Sie die Palette auf
(via Fenster t Paletten). Ein Klick auf den Knopf „Mittig ausrichten“
(Abbildung) zentriert das kleine Quadrat im großen.

Abb. 127: Großes und kleines Quadrat, aneinander ausgerichtet.

Platzieren Sie eine PDF-Seite wie im vorangehenden Schritt beschrie-


ben im kleinen Quadrat. Nun soll noch ein Text im größeren Quadrat un-
tergebracht werden. Sie können dort selbst einen Text eingeben oder her-
einkopieren oder importieren. Wenn Sie mit Kopieren und Einfügen (Co-
py and Paste) arbeiten wollen, müssen Sie in jedem Fall als Inhaltsart für
das äußere Quadrat Text festlegen. Sie können einen Textschnipsel aus
einem der schon bekannten Blindtexte oder aus d Lorem ipsum.txt
(ebenfalls im Trainingsordner) verwenden (@ Abb. 128 [S. 169]).
l Feineinstellungen für umfließenden Text: Im Dialog Zeichnungsin-
formation finden Sie auf der Tafel Objekte weitere Einstellungen für
umfließenden Text. In jedem Fall sollte Text umfließt Objekt aktiv
sein. Direkt unterhalb dieser Option können Sie auch einen größeren
Abstand zum Bild einstellen (@ Abb. 129 [S. 169]).
4.9: Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle 169

Abb. 128: So ungefähr sollte Ihr Dokument nach dem Ein-


fügen von Text und Abbildung aussehen.

Abb. 129: Die Einstellung Abstand regelt den Abstand des


Textes zum Containerrand des „eingebetteten“ Bildes. Die
Option Text umfließt Objekt bewirkt, dass Text um Bilder
herumfließt (sie ist standardmäßig aktiv).
170 Kapitel 4: Der schnelle Einstieg
KAPITEL

5
Der RagTime-
Formularblock:
Vorlagen für oft
genutzte Dokumente
172 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

5.1 WAS KANN EIN FORMULARBLOCK?


Sie haben in den vorangehenden Übungen schon viele Werkzeuge, Be-
fehle und Komponenten von RagTime kennengelernt, aber bisher immer
nur mit „Einfachdokumenten“ gearbeitet, also Dateien, die sich relativ
schnell ohne weitere Planung erzeugen und einsetzen lassen. In den fol-
genden Übungen lernen Sie nun den Formularblock und die davon „ab-
gerissenen“ Dokumente kennen.
Ein Formularblock ist eine Dokumentvorlage. Der Einsatz lohnt sich
bei allen Dokumenten, die Sie immer wieder verwenden – beispielswei-
se Geschäftsbriefe, Rechnungen, Gesprächsnotizen oder Protokolle. Sie
erzeugen Formularblöcke auf dieselbe Art und Weise wie gewöhnliche
RagTime-Dokumente – erst beim Sichern legen Sie fest, dass das Do-
kument als Formularblock gespeichert werden soll. Danach können Sie
beliebig viele unabhängige Kopien des Formularblocks erzeugen, das so-
genannte „Abreißen von Dokumenten“. Vom Formularblock abgerissene
Dokumente lassen sich auf gewohnte Weise weiterbearbeiten.
Das Besondere an Formularblöcken ist jedoch die intelligente Sei-
tenverwaltung. Ist die erste Seite voll, werden Folgeseiten auf Wunsch au-
tomatisch angefügt. Es ist möglich, Formularblöcke für Dokumente mit ei-
ner abweichend gestalteten ersten Seite zu erzeugen. Auch unterschied-
lich aussehende Folgeseiten können im Formularblock definiert werden.
Auf Wunsch entsteht beim Abreißen vom Formularblock zunächst nur ein
einseitiges Dokument. Erst wenn die erste Seite voll ist, wird automatisch
die Folgeseite ans Dokument angehängt. Und weitere Folgeseiten eben-
falls nach Bedarf – so hat das abgerissene Dokument immer exakt den
Umfang, den sie wirklich benötigen. Das Löschen nicht gebrauchter Leer-
seiten entfällt.
l Zum Nachlesen: Im einführenden Kapitel @ Planungsaufwand und
Bearbeitungskomfort [S. 24] finden Sie einen Überblick über „Ein-
fachdokumente“, Formularblöcke und Stammlayouts – unterschied-
liche Arten der Organisation von Dokumenten mit mehr oder weniger
Aufwand beim Erstellen und Bearbeiten.
5.2: Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll 173

5.2 ÜBUNG 8: EINFACHER FORMULARBLOCK FÜR EIN PROTOKOLL


In dieser Übung lernen Sie Grundlegendes für den Umgang mit Formular-
blöcken. Sie werden mit den vertrauten Werkzeugen ein einfaches Doku-
ment erzeugen, dieses als Formularblock sichern und davon Dokumente
abreißen – also Kopien erzeugen, die Sie dann weiterbearbeiten können.
Außerdem erfahren Sie, wie Sie Änderungen am Formularblock vorneh-
men.

Abb. 130: Ein solches Dokument soll Grundlage Ihres ers-


ten Formularblocks werden.
174 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Dokument beginnen, Container erzeugen
Beginnen Sie ein neues Dokument mit einer Layoutkomponente. Das auf
der neuen Layoutkomponente bereits vorhandene Rechteck würde bei
dieser Übung stören, denn er enthält bereits einen eigenen Mechanis-
mus zum Erzeugen neuer Seiten. Wählen Sie den Standardcontainer aus
und löschen Sie ihn.
Wechseln Sie zum Gerundeten-Rechteck-Werkzeug. Zeichnen Sie im
oberen Viertels des Dokuments einen Container, der die Seitenbreite fast
ausfüllt und rücken Sie ihn – für späteres Abheften der ausgedruckten
Seiten – ein wenig an den rechten Seitenrand, so wie in @ Abb. 130 [S. 173]
zu sehen. Zeichnen Sie darunter mit ein wenig Abstand einen zweiten
Container, der den Rest der Seite ausfüllt.
Die genaue Größe der Container ist für die Übung zweitrangig. Wenn
Sie exakt arbeiten wollen, nutzen Sie die Tafel Koordinaten im Dialog
Zeichnungsinformation oder die Palette Objektkoordinaten. Anein-
ander ausrichten lassen sich die Rechtecke mit dem Befehl Zeichnung t
Ausrichten (@ Abb. 131 [S. 174]). Sie müssen zuvor beide ausgewählt wer-
den (Klicken mit s ).

Abb. 131: Mit diesen Einstellungen richten Sie mehrere (zu-


vor ausgewählte) Zeichenobjekte aneinander aus.

+ Eigenschaften für Containerränder einstellen


Die Rechtecke sollen in diesem Dokument nicht nur unauffällige Lay-
outhilfen, sondern auch Gestaltungselement sein: Ihre Konturen werden
sichtbar gemacht. Wählen Sie die beiden Rechtecke aus.
5.2: Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll 175

Damit das Gestalten des Dokuments zügig von der Hand geht, soll
diesmal mit der Palette Formatierung gearbeitet werden (wie alle Palet-
ten zu finden unter Fenster t Paletten. Rufen Sie sie auf. Die Palette
Formatierung ist relativ umfangreich. Deswegen verfügt sie über meh-
rere Abteilungen, die ein- und ausgeklappt werden können, so dass die
Palette nicht zu viel Raum auf der Arbeitsfläche beansprucht. Klicken Sie
in der Palette auf den hellgrauen Schalter Füll- und Linienvorlage, um
an die jetzt benötigten Befehle heranzukommen. Dann wählen Sie als Li-
nienvorlage statt Containerrand die Vorlage Standardlinie. Damit be-
kommen die Container eine dünne schwarze (druckende) Umrandung.

Abb. 132: Zuweisen einer Linienvorlage in der Formatierungspalette.

l Alternative zu Vorlagen: Sie können auch mit den Einstellungen un-


ter Füllung und Linien arbeiten, falls ihnen keine der Vorlagen ge-
fällt und Sie die Mühe scheuen, eine eigene Linienvorlage zu er-
zeugen. Wenn Sie mit Vorlagen arbeiten, können spätere Format-
Änderungen jedoch in der Regel schneller umgesetzt werden.
l Zum Nachlesen: Am Beispiel von Schriftvorlagen wird in der @ Übung
5: Umsatzauswertung im Rechenblatt [S. 124] exemplarisch gezeigt,
wie Vorlagen erstellt und angewendet werden (siehe v. a. den Ab-
schnitt @ + Schriftvorlagen fürs Formatieren erzeugen [S. 132]).
l Zum Weiterlesen: In der @ Übung 11: Ein Rechenblatt als Formular-
block [S. 200] erfahren Sie mehr über Linienvorlagen.
Geben Sie nun für beide Container als Inhaltsart Text an. Da die Con-
tainergrenze jetzt als sichtbarer Textrahmen dient, muss zwischen Text
und Containerrand ein größerer Abstand eingestellt werden. Den stellen
Sie unter Zeichnungsinformation (erreichbar per i-Knopf oder Zeich-
nung t Information) auf der Tafel Objekte ein (die im Beispiel verwen-
deten Maße sehen Sie in @ Abb. 133 [S. 176]).
176 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 133: Wenn ein Containerrand als Textrahmen einge-


setzt wird, muss der Abstand zwischen Text und Rahmen
vergrößert werden (Ausschnitt aus der Tafel Objekte im In-
formationendialog, Einstellungen der Übungsdatei).

+ Text eingeben
Tippen Sie in den oberen, kleineren Container den Text ein, der in jeder
Kopie der Vorlage – also in jedem vom Formularblock abgerissenen Do-
kument – erscheinen soll:
• In die erste Zeile schreiben Sie „Projektbesprechung – Protokoll“.
• Darunter soll das Datum erscheinen. Sie können eine Formel benut-
zen, die Sie am schnellsten über Bearbeiten t Sondertext einfü-
gen einsetzen. Hier wurde Dokumentdatum verwendet.
• In der nächsten Zeile schreiben Sie „Protokollführer:“.
• Darunter „Anwesend:“.
• Und in die letzte Zeile „Themen:“.
• Vor jeder der drei letzten Textzeilen sollte eine Leerzeile stehen. Nut-
zen Sie zur besseren Kontrolle auch die Funktion Fenster t Zei-
gen t Sonderzeichen!

+ Text formatieren
Rufen Sie wenn nötig erneut die Palette Formatierung auf und klicken
Sie dort auf den grauen Knopf Text, um die benötigte Abteilung aufzu-
klappen. Darin finden Sie alle Befehle, um Schriftart, Stile, Ausrichtung
und Zeilenabstand festzulegen. Die Knöpfe und Befehle kennen Sie be-
reits von Werkzeugleiste und Typographiepalette (siehe @ Übung 2: Förm-
licher Geschäftsbrief mit Datumsautomatik [S. 72]).
• Die Schriftart Arial in der Größe 11 Punkt eignet sich gut für ge-
schäftliche Schriftstücke wie so ein Protokoll. Wählen Sie den ge-
samten Text und stellen Sie die Schrift und die Schriftgröße um.
• Die erste Zeile dient als Überschrift und sollte hervorgehoben wer-
den. Vergrößern Sie die Schrift auf 14 Punkt und stellen Sie Fett-
schrift ein.
Die ersten beiden Zeilen sollten zentriert werden. Wählen Sie beide
5.2: Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll 177

aus und drücken Sie in der Palette den Knopf für zentrierte Ausrich-
tung.
Fetten Sie auch die drei Wörter an den Zeilenanfängen („Protokoll-
führer:“, „Anwesend:“ und „Themen:“).
Stellen Sie für die Datumszeile einen erweiterten Zeilenabstand ein.

Abb. 134: Der obere Teil des späteren Protokoll-


Formularblocks. Die nicht-druckenden Sonderzeichen
zur Kennzeichnung von Umbrüchen, Leerzeichen u. Ä. sind
hier eingeblendet.

Damit Sie später möglichst wenig Arbeit beim Benutzen der abgeris-
senen Dokumente haben, sollten Sie jetzt auch noch die Schriftart des
größeren Containers einstellen. Setzen Sie dazu den Cursor in den Con-
tainer (einmal hineinklicken) und stellen dann als Schriftart Arial in 11
Punkt ein.

+ Dokument als Formularblock sichern


l Zum Nachlesen: Grundlegende Informationen zum Sichern von Do-
kumenten finden Sie in @ Dateien sichern [S. 50].
Das Dokument ist jetzt fertig und kann als Formularblock gesichert
werden.
Rufen Sie mit dem Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t Dokument si-
chern den bekannten Speicherdialog auf. Legen Sie den gewünschten
Speicherort fest und geben Sie dem Dokument einen möglichst aussage-
kräftigen Namen, zum Beispiel „Protokoll“.
Z Im Einblendmenü Dateityp wählen Sie RagTime-6-Formularblock
(*.rtt) und klicken Sichern (@ Abb. 135 [S. 178]).

z Aktivieren Sie die Option Als Formularblock und klicken Sie dann
auf Sichern (@ Abb. 136 [S. 179]).
178 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 135: Sichern eines Dokuments als Formularblock unter Windows.

Das Dokument wird als Formularblock auf Ihrer Festplatte gespei-


chert. Sie erkennen Formularblock-Dateien an der Endung „*.rtt“ (das
Kürzel steht für „RagTime-Template“ – Template ist eine andere Bezeich-
nung für Vorlage).
l Normale Dokumente als Formularblock sichern: Auch Dokumente,
die schon einmal als gewöhnliches RagTime-Dokument (mit der Da-
teiendung „.rtd“) gesichert wurden, können zum Formularblock wer-
den. Wählen Sie Datei (Z)/Ablage (z) t Sichern unter und ge-
hen Sie dann vor wie hier beschrieben. Passen Sie das Dokument
wenn nötig vorher an und achten Sie darauf, dass Sie alle Doku-
mentbestandteile, die nicht in allen abgerissenen Dokumenten er-
scheinen sollen, löschen.

+ Kopie vom Formularblock abreißen


l Zum Nachlesen: Grundlegende Informationen zum Öffnen von Do-
kumenten finden Sie in @ Dateien wiederfinden und erzeugen: Das
RagTime Foyer [S. 47].
5.2: Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll 179

Abb. 136: Sichern eines Dokuments als Formularblock unter Mac OS.

Das Abreißen von Dokumenten vom Formularblock unterscheidet


sich nur geringfügig vom Öffnen eines „normalen“ Dokuments. Mit dem
Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t Dokument öffnen rufen Sie den jeweils
systemtypische Dialog auf, mit dem Sie zum gewünschten Formularblock
navigieren können. Wenn Sie aus der Dateiliste einen Formularblock aus-
wählen (z. B. die eben von Ihnen gesicherte Datei „Protokoll.rtt“), verän-
dert sich der typische Öffnen-Knopf und heißt nun Abreißen. Wenn Sie
Abreißen klicken, öffnet sich eine Kopie des Formularblocks als neues
Dokument. Der Name des abgerissenen Dokuments wird durch Anhängen
des Datums aus dem Namen des Formularblocks gebildet. Sie können
Formularblock und abgerissenes Dokument auch an der Dateiendung un-
terscheiden „.rtd“ für die abgerissenen Dokumente (und für alle anderen
RagTime-Dokumente auch), „*.rtt“ für Formularblöcke.
l Dokumente abreißen im Foyer: Sie können auch das Foyer nutzen,
um Formulare von Formularblöcken abzureißen. Mehr dazu in der
Box „Formulare effektiv im Foyer verwalten“ weiter unten im Text.

+ Formularblock öffnen, um Änderungen durchzuführen


Bisweilen ist es notwenig, fertige Formularblöcke zu ändern. Mit den Be-
fehlen Dokument öffnen und Abreißen kommen Sie an den Formu-
larblock nicht heran – damit erzeugen Sie ja immer nur Formulare, also
Kopien des Formularblocks. Ein zusätzlicher Klick ist notwendig, um den
Formularblock selbst zu öffnen. Im Dialog Öffnen finden Sie die Option
Formularblock ändern: Dort müssen Sie ein durch Klick ein Häkchen
setzen. Wenn Sie danach Öffnen wählen, wird der ursprüngliche Formu-
180 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

larblock (z. B. „Protokoll.rtt“) geöffnet. Nach dem Durchführen Ihrer Än-


derungen sichern und schließen Sie den Formularblock wie ein gewöhn-
liches Dokument.
l Formularblöcke per Foyer zum Bearbeiten öffnen: Sie können auch
das Foyer nutzen, um Formularblöcke zur Bearbeitung zu öffnen.
Mehr dazu in der Box „Formulare effektiv im Foyer verwalten“.

Ö Formularblöcke effektiv im Foyer verwalten


Sie können Formularblöcke bequem im Foyer verwalten. Unabhän-
gig vom tatsächlichen Speicherort lassen sich dort Ihre wichtigsten
Formularblöcke bündeln, Sie können im Foyer veranlassen, dass ein
Dokument abgerissen wird und von dort aus auch Formularblöcke
z. B. für Änderungen öffnen (@ Abb. 137 [S. 181]).
Wählen Sie im Foyer die Tafel Favoriten und scrollen Sie ein
wenig herunter, dann bekommen Sie den für Formularblöcke vorge-
sehenen Teil in den Blick (unter Formularblock abreißen).
Ein Klick aufs gelbe Pluszeichen ruft einen Dialog auf, mit dem
Sie zu Ihren bereits fertigen Formularblöcken navigieren und sie
mit dem Foyer verknüpfen können. Der Dialog ähnelt den typi-
schen Dokument öffnen-Dialogen, seine Bedienung sollte Ih-
nen keine Schwierigkeiten machen. Die Formularblöcke bleiben
an Ihrem ursprünglichen Speicherort – im Foyer wird lediglich
eine Verknüpfung hergestellt.
• Klicken auf einen Formularblock im Foyer reißt ein Dokument ab
(erzeugt also eine Kopie des Formularblocks).
• Das Kontextmenü bietet weitere Möglichkeiten. Sie können
über das Kontextmenü zum Beispiel einen Formularblock öff-
nen (nicht: ein Dokument abreißen), wenn Änderungen daran
notwendig werden.
5.2: Übung 8: Einfacher Formularblock für ein Protokoll 181

Abb. 137: Auf der Tafel Favoriten im Foyer finden Sie auch
Funktionen für das zeitsparende Verwalten von Formular-
blöcken.
182 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

5.3 ÜBUNG 9: BRIEF-FORMULARBLOCK MIT MEHREREN SEITEN


In der letzten Übung haben Sie die Formularblock-Grundlagen am Bei-
spiel eines einseitigen Dokuments kennengelernt. In der Übung 9 geht
es nun um Formularblöcke mit mehr als einer Seite. Sie werden den Ge-
schäftsbrief aus @ Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsauto-
matik [S. 72] als Basis für einen mehrseitigen Formularblock nutzen. Eine
zweite, anders aussehende Seite soll erst nach Bedarf – also wenn die
erste Seite gefüllt ist – automatisch angefügt werden. Weitere Folgesei-
ten (mit dem gleichen Aussehen wie die zweite Seite) sollen angehängt
werden, wenn sie gebraucht werden. Sie lernen eine neue Art der Pipe-
line kennen – die Ringpipeline – die dazu dient, Seiten anzufügen und
erfahren, wie Sie in den Dokumenteinstellungen das Verhalten des ab-
gerissenen Dokuments steuern.

Abb. 138: In Übung 9 soll ein Formularblock für einen Ge-


schäftsbrief mit einer Anfangs- und einer Folgeseite er-
zeugt werden. Im abgerissenen Dokument wird die Folge-
seite erst angefügt, wenn die erste Seite voll ist. Sie kann
beliebig oft angefügt werden (die Darstellung in der Abbil-
dung ist schematisch, sie entspricht nicht der Bildschirm-
darstellung).
5.3: Übung 9: Brief-Formularblock mit mehreren Seiten 183

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Geschäftsbrief vorbereiten
Öffnen Sie den in @ Übung 2: Förmlicher Geschäftsbrief mit Datumsauto-
matik [S. 72] erzeugten Geschäftsbrief. Löschen Sie alle Inhalte, die nicht
in den Formularblock und abgerissene Dokumente übernommen werden
sollen, also den eigentlichen Brief-(Blind)text, die Empfängeradresse und
den Eintrag unter „Datum und Zeichen Ihres Schreibens“ in der Bezugs-
zeichenzeile.
l Verhalten der Formel Dokumentdatum in abgerissenen Dokumen-
ten: Wenn Sie in der Übung 2 genau so vorgegangen sind wie be-
schrieben, sollte in der Bezugszeichenzeile unter dem Eintrag „Nuß-
hain“ eine Datumsfunktion stehen, die an dieser Stelle das Doku-
mentdatum (Datum, an dem das Dokument erzeugt wurde) einsetzt.
Wird das Dokument als Formularblock gesichert, tragen die davon
abgerissenen Dokumente nicht mehr das Dokumentdatum des For-
mularblocks, sondern das Datum des Tages, an dem sie abgerissen
wurden. Unter Extras t Dokumenteinstellungen t Dokument
können Sie das Dokumentdatum auch jederzeit manuell einstellen.

+ Zweite Seite anfügen


Mit dem Befehl Extras t Seite einfügen bekommt das Dokument ei-
ne zweite Seite. Wie Sie sehen, hat die zweite Seite den großen Text-
container von der ersten Seite übernommen. Wenn Sie die Anzeige von
Pipelines einschalten (Fenster t Zeigen t Pipelines) können Sie fest-
stellen, dass eine Pipeline die beiden identischen Container verbindet –
obwohl Sie in diesem Dokument noch keine Pipelines verlegt haben. Bei-
des, das von der ersten Seite geerbte Rechteck und die Pipeline, gehen
auf einen Mechanismus zum Seiten-Anfügen zurück, der standardmäßig
in jedem neuen, mit einem Layout begonnenen Dokument enthalten ist.
l Sie vermissen das Rechteck auf der angefügten Seite und die Pipe-
line fehlt? Dann sind Sie in der Übung 2 vermutlich nicht ganz ex-
akt nach Plan vorgegangen. Das ist jedoch kein Problem, mit etwas
Handarbeit schaffen Sie schnell Ersatz für die fehlenden Elemente.
Zeichnen Sie auf der zweiten Seite ein Rechteck, das die Breite und
Position des Brieftext-Rechtecks auf Seite 1 hat. Die Höhe des neu-
en Rechtecks wird in den folgenden Schritten noch angepasst. Ver-
binden Sie die beiden für den Brieftext vorgesehenen Rechtecke mit
einer Pipeline. Fahren Sie dann fort wie in den nächsten Übungs-
schritten beschrieben.
Zum nachlesen: Mehr über den Gebrauch von Zeichenwerkzeugen
können Sie unter anderem in @ Übung 1: Grußkarte mit Text und Bil-
184 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

dern [S. 54] und @ Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente:


CD-Hülle [S. 161] lesen, mehr über Pipelines erfahren Sie in @ Übung
3: Schnell gemachter Flyer: Textcontainer mit Pipelines [S. 89].

+ Zweite Seite einrichten


Zeichnen Sie am oberen Rand der Seite ein 1 cm hohes Rechteck. Brei-
te und Abstand vom linken Seitenrand sollten den Containern der ersten
Seite entsprechen. Das zweite (von der ersten Seite geerbte bzw. nach-
träglich eingefügte) Rechteck sollten Sie vergrößern, so dass es sich voll-
ständig über die Seite erstreckt und oben direkt an das schmale Rechteck
anschließt. Benutzen Sie Maus und Anfasser und die Einstellung Koor-
dinaten (unter Zeichnungsinformation oder der Palette Objektkoordi-
naten), um Größe und Position der Container präzise festzulegen.
$ Überfülltes Inventar: Bei Formularblöcken, die als Grundlage für um-
fangreiche Dokumente vorgesehen sind, sollten Sie darauf verzich-
ten, kleine, sich auf jeder Seite wiederholende Elemente (Seitenzah-
len, Datum u. Ä.) in eigenen Containern unterzubringen. Auf diese
Art kommt nämlich im Inventar schnell eine beachtliche Zahl von
Komponenten zusammen, die es schnell unbrauchbar machen. Bes-
ser ist es, wenn Sie in solchen Fällen mit grafischem Text arbeiten.
Zum Nach- und Weiterlesen: Mehr über das Textwerkzeug lesen Sie
in @ Übung 1: Grußkarte mit Text und Bildern [S. 54], mehr über die
Verwendung von grafischem Text in Formularblöcken in @ Übung 10:
Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten [S. 191].

+ Informationen für den Seitenkopf


Im oberen kleinen Rechteck sollen Informationen zum Absender und
Empfänger des Briefes und die Seitennummerierung untergebracht wer-
den. Für die Seitenzahlen wird zweckmäßigerweise eine Zählautomatik
eingesetzt. Klicken Sie ins kleine, obere Rechteck und schreiben Sie „Ro-
derich S. Eichhorn, Kerne, Früchte, Nüsse“ und darunter „Empfänger:“.
Einen Empfängernamen fügen Sie dort natürlich erst später ein, wenn Sie
Dokumente von diesem Formularblock abgerissen haben und den Brief
schreiben.
Um die Seitenzahl und -anzahl einzusetzen, bringen Sie den Cursor
wieder in die erste Zeile. Schreiben Sie hinter die Firmenbezeichnung
„Seite“. Wählen Sie dann Bearbeiten t Sondertext einfügen t Sei-
tennummer. Tippen Sie hinter die Seitenzahl „von“ und wählen dann
Bearbeiten t Sondertext einfügen t Seitenanzahl. Zu Lesen ist jetzt
„Seite 2 von 2“.
5.3: Übung 9: Brief-Formularblock mit mehreren Seiten 185

l Seitennummerierung per Formel erzeugen: Sie können auch For-


meln über die Formelpalette verwenden, um Seitenzahlen und Ähn-
liches in Dokumente einzubauen – die verwendeten Formeln sind
exakt dieselben, Sondertext einfügen ist nur eine bequemere Ein-
gabemethode für häufig benutzte Formeln.
Nutzen Sie im Funktionenfenster die Sortierung Kollektionen. Un-
ter Layout-Funktionen finden Sie verschiedene Funktionen für Sei-
tenangaben. Die Angaben unter Erläuterung helfen Ihnen, sich zu
orientieren.
Die Angaben zur Seitenzahl müssen noch rechtsbündig ausgerich-
tet werden. Mit den Standard-Tabulatoren und wiederholtem Drücken von
t klappt das in diesem Fall nicht. Entweder die Seitenangaben brechen
in eine neue Zeile um oder sie sind nicht vollständig an den Rand gerückt.
Um einen eigenen Tab zu setzen, klicken Sie mit der Maus im Text vor die
Seitenangaben und drücken t .

In der Reihe mit den Tabulator-Knöpfen in der Werk-


zeugleiste klicken Sie (einmal!) den dritten von
links, um einen rechtsbündigen Tabulator zu wählen. Der neue Tabulator
soll genau über dem rechten Randsteller (das kleine schwarze Dreieck)
liegen. Es ist jedoch nicht möglich, Tabulatoren per Mausklick exakt über
dem Randsteller zu positionieren. Klicken Sie also zunächst in die graue
Leiste links neben den dreickigen Randsteller, dann ziehen Sie das „Tab-
Häkchen“ mit der Maus weiter nach rechts, bis es mit dem Dreieckssym-
bol deckungsgleich und die Seitenangabe rechtsbündig ist (@ Abb. 139
[S. 185]).

Abb. 139: Der Tabulator für rechtsbündige Ausrichtung der


Seitennummerierung wird zunächst durch Klicken in die
graue Leiste gesetzt und dann exakt über den rechten
Randsteller-Pfeil gezogen.
186 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Ö Tabulatoren am linken oder rechten Rand ausrichten


Meist ist die Position eines Tabulators durch seinen Abstand vom
linken Rand bestimmt. Dies wird im Lineal durch einen nach links
weisenden Winkel unter dem Tabulatorsymbol gekennzeichnet. In
der @ Texträndertafel [RagTime-Referenz] sind die Abstände positive
Zahlen.
Tabulatoren können jedoch auch durch den Abstand zum rech-
ten Rand bestimmt werden, sodass sie z. B. bein Ändern einer Con-
tainerbreite automatisch entsprechend verschoben werden. Solche
Tabulatoren sind im Lineal durch einen nach rechts weisenden Win-
kel gekennzeichnet, die Positionsangabe in der @ Texträndertafel
[RagTime-Referenz] ist eine negative Zahl.
Zum Wechseln des Randes halten Sie beim Erzeugen oder Be-
wegen des Tabulators w (Z) oder o (z) gedrückt.

+ Ringpipeline erzeugen
Ringpipelines im Zusammenspiel mit Containern und Layoutkomponen-
ten ermöglichen bei Formularblöcken das automatische Einfügen neuer
Seiten im abgerissenen Dokument.
l Zum Weiterlesen: Mehr zu Stammlayouts unter @ Das RagTime-
Stammlayout: Komplexe Dokumente [S. 217].
Eine Pipeline, die den Textfluss innerhalb der zwei vorhandenen
Rechtecke regelt, sollte jetzt bereits im Dokument enthalten sein. Sie soll
zur Ringpipeline ergänzt werden, die das automatische Anfügen von Sei-
ten bewirkt. Aktivieren Sie das Vertikale Pipeline-Werkzeug in der Werk-
zeugleiste und ziehen Sie eine Pipeline, Bleiben Sie dabei aber innerhalb
des großen Rechtecks auf der zweiten Seite (@ Abb. 140 [S. 187]). Es folgt
ein kleiner Dialog, in dem Sie gefragt werden, ob Sie wirklich eine Ring-
pipeline erzeugen wollen (@ Abb. 141 [S. 188]). Die Frage bejahen Sie mit
Klick auf Erzeugen.
l Pipeline-Darstellung: Um sich in komplexeren Layouts mit Pipelines
und Ringpipelines zurecht zu finden, ist es hilfreich, die unterschied-
lichen Darstellungsweisen zu kennen (@ Abb. 142 [S. 188]).

+ Einstellungen zum Abreißen des Dokuments


Sie haben jetzt ein Dokument, den späteren Formularblock, mit zwei Sei-
ten und einem Mechanismus, der jeweils neue Seiten anfügt, wenn die
5.3: Übung 9: Brief-Formularblock mit mehreren Seiten 187

Abb. 140: Verlegen der Ringpipeline. Ziehen Sie einfach


bei aktivem Pipelinewerkzeug mit der Maus eine kurze
Strecke innerhalb desselben Rechtecks auf. In der Abbil-
dung erkennen Sie außerdem die ankommende Pipeline
von der ersten Dokumentseite.
188 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 141: Diese Frage wird gestellt um sicherzugehen, dass


Sie wirklich eine Ringpipeline erzeugen wollen, und um Sie
zu informieren, dass eine Ringpipeline im aktuellen Doku-
ment noch nichts bewirkt.

Abb. 142: Verschiedene Pipelines und ihre Darstellung.


Rechteck 1 zeigt eine abgehende Pipeline. Rechteck 2
enthält eine ankommende und eine abgehende Pipeline.
In Rechteck 3 können Sie eine ankommende Pipeline se-
hen. So wie in Rechteck 4 werden Ringpipelines darge-
stellt. Ringpipelines erkennen Sie ausschließlich am klei-
nen Ringsymbol, eine verlegte Pipelinestrecke, wie Sie sie
von anderen Pipelines kennen, ist nicht zu sehen. Hier
müssen Sie also genau hinsehen.

für den eigentlichen Brieftext vorgesehenen Container der ersten und


dann der zweiten Seite voll sind.
Nun gilt es, Feineinstellungen für die Seitenautomatik vorzuneh-
men. Das tun Sie in dem Dialog Extras t Dokumenteinstellungen. Auf
der Tafel Dokument finden Sie die Optionen für den Formularabriss
(@ Abb. 143 [S. 189]).
• Kontrollieren Sie unter Einstellungen für, ob sich die Einstellun-
gen aufs aktuelle Dokument oder alle neuen Dokumente auswirken
sollen. Die Einstellung Dokument „hDer aktuelle Dokumentnamei“
ist voreingestellt und sollte nicht verändert werden.
• Die voreingestellte Standardoption für das Abreißen von Dokumen-
ten ist Wird vollständig abgerissen. Das heißt, beim Abreißen
vom Formularblock wird eine vollständige Kopie des Formularblocks
5.3: Übung 9: Brief-Formularblock mit mehreren Seiten 189

Abb. 143: Die Formularabriss-Einstellungen. Unter Formu-


larabriss sind die Namen der im Dokument enthaltenen
Komponenten gelistet. Je nachdem, ob und wie Sie die
Komponenten in Ihrem Übungsdokument benannt haben,
kann der Inhalt dieser Liste variieren.

erzeugt – mit allen Seiten und deren Inhalt. Ein wichtiges Merk-
mal des Formularblock-Konzeptes bleibt dann jedoch ungenutzt: das
Hinzufügen von Seiten erst nach Bedarf. Seiten, die bei kürzeren
Briefen überflüssig wären, müssten aus jedem abgerissenen Doku-
ment von Hand gelöscht werden.
Um differenziertere Abreißeigenschaften einzustellen und festzule-
gen, dass das abgerissene Dokument zunächst nur die erste Seite
enthält, entfernen Sie unter Formularabriss das Häkchen bei der
Option Wird vollständig abgerissen.
• Danach werden weitere Optionen zur Bearbeitung frei gegeben,
nämlich die Abreißeigenschaften einzelner Komponenten.
In fast allen Fällen genügt es, die Komponentenliste so zu lassen,
wie sie ist: mit einem Häkchen bei der Layoutkomponente „Layout 1“
werden im Dokument installierte Komponenten beim Abreißen und
späteren automatischen Einfügen von Folgeseiten automatisch „mit-
genommen“.
190 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

l Wann ist es sinnvoll, einzelne Komponenten in der Liste per Häk-


chen zu aktivieren? Gelegentlich kommt es vor, dass ein Doku-
ment Komponenten enthält, die nicht in einem Container installiert,
aber dennoch wichtig sind. Nicht-installierte Komponenten sehen
Sie dann nicht auf der Layoutseite, wohl aber im Inventar und zum
Beispiel auch in der Komponentenliste unter Abrisseinstellungen.
Solche Komponenten müssen in der Liste eigens aktiviert werden,
wenn Sie beim Abreißen des Dokuments berücksichtigt werden sol-
len. Die konsequente Vergabe von wiedererkennbaren, prägnanten
Komponentennamen zahlt sich auch hier aus!

+ Sichern des Formularblocks


Nun ist das Dokument fertig und kann als Formularblock gesichert wer-
den. Das Verfahren ist dasselbe wie in Übung 9 demonstriert. Wählen
Sie Dokument sichern im Menü Datei (Z)/Ablage (z). Bestimmen Sie
im Speicherdialog einen Speicherort und einen Namen für den Formu-
larblock. Legen Sie fest, dass das Dokument nicht als normale RagTime-
Datei, sondern als Formularblock gesichert wird.
Z Als Dateityp wählen Sie RagTime-6-Formularblock (*.rtt) und kli-
cken Sichern (@ Abb. 135 [S. 178]).
z Setzen Sie bei der Option Als Formularblock ein Häkchen und kli-
cken Sie dann auf Sichern (siehe @ Abb. 136 [S. 179])
l Testlauf: Wenn Sie von diesem Formularblock nun ein Dokument
abreißen, sollte es eine Seite enthalten, die erste Seite des Ge-
schäftsbriefs. Machen Sie die Probe aufs Exempel und füllen Sie
den für den Brieftext vorgesehenen Container mit einem beliebigen
Text – nutzen Sie z. B. einen der Blindtexte aus dem Trainingsordner
(d Blindtext.txt, d Langer Blindtext.txt oder d Lorem
ipsum.txt). Nachdem die erste Seite gefüllt ist, müsste eine an-
ders aussehende zweite Seite erzeugt werden. Wird noch mehr Text
eingefügt, müssen weitere Folgeseiten entstehen. Wenn das nicht
klappt, müssen Sie nochmals den Formularblock zur Bearbeitung
öffnen und nach Ursachen fahnden. Wiederholen Sie gegebenenfalls
das Verlegen der Ringpipeline und kontrollieren Sie unter Extras t
Dokumenteinstellungen t Dokument die Abrisseinstellungen.
5.4: Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten 191

5.4 ÜBUNG 10: EIN FORMULARBLOCK MIT ZWEI UNTERSCHIEDLI-


CHEN FOLGESEITEN
In der letzten Übung wurde ein Formularblock mit einer ersten Seite und
einer Folgeseite erzeugt. Die Folgeseite wird bei Bedarf automatisch an-
gefügt und bei Bedarf mehrfach wiederholt. Manchmal werden jedoch
auch unterschiedlich gestaltete Folgeseiten benötigt, die abwechselnd
ans Dokument angefügt werden. Das ist fast immer der Fall, wenn ein
Dokument doppelseitig gedruckt und gebunden werden soll.
Am Beispiel eines Formularblocks, der als Vorlage für einfache Me-
moranden, wissenschaftliche Aufsätze und Ähnliches geeignet ist, erfah-
ren Sie, wie Sie solche doppelseitigen Layouts erzeugen. Der Formular-
block hat drei Ausgangsseiten: eine Titelseite und zwei unterschiedliche
(spiegelbildlich gestaltete) Folgeseiten.

Abb. 144: Formularblöcke ermöglichen auch doppelsei-


tige Layouts, bei denen abwechselnd unterschiedliche
rechte und linke Seiten angefügt werden (schematische
Abbildung, gibt nicht die Situation auf der RagTime-
Arbeitsfläche wieder).

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Dokument und benötigte Seiten erzeugen
l Hilfreiche Abkürzung: Im ersten Übungsschritt machen Sie sich den
Mechanismus zunutze, mit dem Dokumente, die mit einer Layout-
komponente begonnen wurden, standardmäßig ausgerüstet sind. Er
192 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

sorgt unter anderem dafür, dass das Rechteck der ersten Seite an
alle Folgeseiten „vererbt“ wird. So enthalten alle drei von Ihnen er-
zeugten Seiten bereits ein Rechteck mit der gewünschten Inhalts-
art, Text. Sie sparen sich das Zeichnen der Rechtecke von Hand und
müssen sie nur noch ein wenig anpassen.
Sie können jedoch auch das mitgelieferte Rechteck in der neuen
Layotkomponente löschen, dann die neuen Seiten anfügen und alle
Rechtecke selbst zeichnen.
Beginnen Sie ein neues Dokument mit einer Layoutkomponente. Fü-
gen Sie mit dem Befehl Extras t Seite einfügen zwei neue Seiten hin-
zu, so dass das Dokument nun insgesamt drei Seiten umfasst. Lassen
Sie sich nun die Pipelines anzeigen (Fenster t Zeigen t Pipelines.
Rufen Sie dann das Pipeline-Schnittwerkzeug auf und kappen Sie alle
bestehenden, automatisch angelegten Pipelines. Eine Pipeline zwischen
der späteren Titelseite und den Folgeseiten wird ohnehin nicht benötigt.
Außerdem haben Sie bessere Kontrolle beim Anlegen der Ringpipeline,
wenn Sie alles manuell erledigen.

+ Ersten Container anpassen und füllen


Die erste Seite soll die von allen anderen Inhaltsseiten abweichende Ti-
telseite werden. Es wird nur ein sehr kleines Rechteck gebraucht, das zur
Aufnahme der Titelinformationen bestimmt ist. Schieben Sie das vorhan-
dene Rechteck zusammen und positionieren Sie es mittig im oberen Drit-
tel der Seite (@ Abb. 144 [S. 191]). Um das Rechteck genau auf der Mittel-
achse der Seite anzuordnen, können Sie wieder die Tafel Koordinaten
im Dialog Zeichnungsinformation oder die Palette Objektkoordinaten
nutzen. Klicken Sie in der Knopf-Reihe für die horizontale Ausrichtung den
mittleren Knopf. Geben Sie dann im Eingabefeld darinter den Wert „10,5“
ein – bei A4-Seiten (Format: 21 cm × 29,7 cm) ist das genau die Mitte der
kurzen Seite (@ Abb. 145 [S. 193]).
Einen konkreten Titel für das Memo sollten Sie im Formularblock na-
türlich noch nicht eintippen, er würde dann ja in jedem abgerissenen Do-
kument wiederholt. Es kann jedoch sinnvoll sein, in Formularblöcken –
besonders bei komplexeren Dokumenten, die von verschiedenen Anwen-
dern genutzt werden sollen – kleine Hinweistexte als Gedächtnisstützen
einzubauen. Schreiben Sie also in das Titelrechteck: „Achtung: Bitte die-
sen Text löschen und hier den vollständigen Titel einfügen!“.

+ Zweite und dritte Seite einrichten


Die bestehenden Container müssen ein wenig verkleinert und nach un-
ten geschoben werden, um für den geplanten Seitenkopf (Seitenzahl und
5.4: Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten 193

Abb. 145: Ausrichten des Titel-Rechtecks. Klicken Sie auf


den Knopf Mitte (siehe Mausposition in der Abbildung)
und geben Sie im Eingabefeld darunter „10,5 cm“ ein. Die
Höhe des Rechtecks können Sie nach Augenmaß festle-
gen.

Kurztitel) Platz zu schaffen. Ändern Sie zunächst die Höhe des Rechtecks
auf der zweiten Seite. Die Höhe sollte 24,88 cm betragen (Standardwert:
26,88 cm). Der Abstand vom oberen Seitenrand muss von 1,41 cm auf
3,41 cm erhöht werden (zur Eingabe siehe @ Abb. 146 [S. 194]). Gehen Sie
ebenso für die dritte Dokumentseite vor.

+ Seitenzahl und Kurztitel eingeben


Die Folgeseiten sollen über dem eigentlichen Inhaltsbereich eine Seiten-
zahl und den Kurztitel des Memorandums enthalten. Die Seitenzahl soll
dabei immer Außen (am Seitenrand), der Kurztitel immer Innen (dort, wo
nach dem Drucken und Binden der Falz ist) stehen. Zweckmäßigerweise
werden für den Kurztitel im Formularblock Platzhaltertexte eingesetzt, die
Seitenzahlen sollen als Sondertext (Formel) eingefügt werden.
Beide Elemente können nicht im schon bestehenden Container un-
tergebracht werden – hier soll ja der später eingegebene Text fließen.
Die Seitenzahlen und Kurztitel in einem eigenen Container anzulegen,
ist auch ungünstig. Jede neue Seite würde das Dokument unnötig um
eine weitere Komponente anschwellen lassen, das Inventar wäre dann
bald unbrauchbar. Deswegen sollen die sich wiederholenden Elemente
als graphischer Text eingegeben werden. Graphischer Text kommt ohne
Container aus und ist keine eigene Komponente.
Beim Ausrichten des graphischen Textes können Hilfslinien gute
194 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 146: Das Zusammenspiel der Eingaben zu Größe


und Position eines Zeichenobjekts ist anfangs ein we-
nig schwierig zu durchschauen. Geben Sie zuerst die ge-
wünschte Größe an und dann die Position.

Dienste leisten. Um die Hilfslinien exakt zu positionieren, nutzen Sie die


Hilfslinienpalette (Fenster t Paletten t Hilfslinien). Ein Klick auf Neu
(horizontal) oder Neu (vertikal) erzeugt eine neue Hilfslinie. Um deren
Position zu ändern, klicken Sie in der Palette auf die numerische Positi-
onsangabe der jeweiligen Linie, Sie können dann einen neuen Wert ein-
tippen (@ Abb. 147 [S. 194]). Für das Beispieldokument brauchen Sie:
• Erste vertikale Hilfslinie: „1,41 cm“
• Zweite vertikale Hilfslinie: „19,59 cm“
• Horizontale Hilfslinie: „2 cm“

Abb. 147: Die Hilfslinienpalette. Die horizontale Hilfslinie


befindet sich gerade im Bearbeitungsmodus. Wenn Sie auf
einen der kleinen Pfeile (dort, wo der Mauszeiger zu sehen
ist) klicken, können Sie übrigens auch die Hilfslinienfarbe
ändern.
5.4: Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten 195

Wechseln Sie dann zum Textwerkzeug in der Werkzeugleiste. Kli-


cken Sie auf der zweiten Dokumentseite in die linke obere Ecke,
so dass der Texteingabecursor dort blinkt. Nutzen Sie dabei die Hilfsli-
nien als grobe Orientierung. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten t
Sondertext einfügen t Seitennummer. Wählen Sie dann die soeben
eingefügte Seitennummer aus, um Sie weiter zu bearbeiten.
$ Auswahl bei grafischem Text: Beachten Sie, dass Sie bei grafischem
Text sowohl den Text selbst zum Editieren als auch das gesamte gra-
fische Textobjekt auswählen können. Zu den Unterschieden siehe
auch die Abbildungen am Ende der @ Übung 1: Grußkarte mit Text
und Bildern [S. 54].
Klicken Sie dazu genau auf die Zahl. Wegen der geringen Größe
kann das etwas kniffelig sein. Vergrößern Sie den Darstellungsmaßstab
des Dokuments (mit den Symbolen am unteren Programmrand oder per
Menübefehl Fenster t Darstellungsmaßstab. Stellen Sie den Stil
Fett ein und richten Sie die Seitenzahl mithilfe der Pfeiltasten exakt an
den Hilfslinien aus (wie hier zu sehen: @ Abb. 148 [S. 195]) Wiederholen
Sie das Ganze für die rechte obere Ecke der dritten Seite.)

Abb. 148: Das Bearbeiten kleiner Objekte wie zum Beispiel


einer Seitennummer (graphischer Text) ist in vergrößertem
Darstellungsmaßstab einfacher.

Als Platzhalter für den späteren Seitentitel soll jeweils den Seiten-
zahlen gegenüber ein kurzer Text eingetragen werden. Dazu nutzen Sie
wieder das Textwerkzeug. Klicken Sie auf der zweiten Seite in die rechte
obere Ecke. Schreiben Sie einen kurzen Hinweistext, z. B. „Bitte hier den
Kurztitel einfügen!“. Richten Sie den Text an den Hilfslinien aus. Verfah-
196 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

ren Sie analog mit der linken oberen Ecke der dritten Seite, so dass die
zweite und dritte Seite genau spiegelbildlich gestaltet sind.

+ Doppelseitiges Layout einstellen


Um ein doppelseitiges Layout zu erzeugen, nutzen Sie den Informations-
dialog. Vermutlich ist Ihnen schon längst aufgefallen, dass der Informati-
onsdialog an immer die jeweils aktive Komponente angepasst wird. Sie
müssen also die Layoutkomponente wählen, um an den Dialog Layout-
information heranzukommen. Dazu klicken Sie auf einen der numme-
rierten Seitenreiter. Die Seite, deren Reiter Sie geklickt haben, wird farbig
markiert angezeigt. Im Menü können Sie dann Layout t Information
wählen. Im Dialog Layoutinformation brauchen Sie die Tafel Allgemein,
dort setzen Sie ein Häkchen bei der Option Doppelseitig (@ Abb. 149
[S. 196]).

Abb. 149: Mit einem Klick wird aus einem einfachen ein
doppelseitiges Layout. Doppelseitige Layouts gestatten Ih-
nen, unterschiedliche Eigenschaften für rechte und linke
Seiten festzulegen.

Sie werden feststellen, dass sich die Darstellung der Seiten auf Ih-
rer Arbeitsfläche verschoben hat (@ Abb. 150 [S. 197]). Sie sind nicht mehr
untereinander, sondern versetzt angeordnet. Auch die Position der Sei-
tenreiter hat sich verändert.
5.4: Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten 197

Abb. 150: Sie erkennen ein doppelseitiges Layout an der


Anordnung der Seiten auf der Arbeitsfläche und an den ab-
wechselnd rechts und links positionierten Seitenreitern.
198 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

+ Pipeline verlegen, Dokument sichern


Verkleinern Sie den Darstellungsmaßstab so, dass Sie zweite und dritte
Dokumentseite gleichzeitig im Blick haben. Die Pipeline-Anzeige sollte
noch aktiv sein. Klicken Sie auf das Vertikale Pipelinewerkzeug. Ziehen
Sie eine Pipeline vom Rechteck der zweiten Seite zum Rechteck der drit-
ten Seite. Die Ringpipeline wird nun nicht – wie in der vorangehenden
Übung – nur auf der letzten Seite aufgezogen. Ziehen Sie eine Pipeline
von Seite 3 zu Seite 2 zurück. Das Ringpipeline-Symbol erscheint.
Da hier von vorneherein davon ausgegangen werden kann, dass
nach dem Formularabriss ein längeres Dokument mit mindestens drei
Seiten benötigt wird, brauchen Sie keine besonderen Einstellungen zum
Dokumentabriss vornehmen. Das Dokument kann vollständig vom For-
mularblock abgerissen werden.
Die Memorandum-Vorlage ist fertig! Sichern Sie das Dokument nach
dem nun schon bekannten Verfahren als Formularblock.

Ö Doppelseitiges Dokument mit zweispaltigem Seitenlayout


Die Pipelineführung in einem doppelseitigen, einspaltig gesetzten
Dokument wie dem Memorandum aus der Übung 10 ist noch recht
übersichtlich. Komplizierter wird es, wenn zweispaltiger Satz ins
Spiel kommt – keine Seltenheit bei Büchern, Broschüren und Ähnli-
chem.
Die einzelnen Spalten werden wieder als Container realisiert.
Damit der Text ohne Pannen fließen kann und auch das Seiten-
Anfügen klappt, müssen zunächst alle Rechtecke mit einer Pipeline
verbunden werden, danach legt man vom letzten zum ersten Recht-
eck eine Pipeline zurück. In @ Abb. 151 [S. 199] finden Sie eine sche-
matische Darstellung des Pipelineverlaufs.)
5.4: Übung 10: Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten 199

Abb. 151: So werden die Pipelines für einen zweispaltigen,


doppelseitigen Formularblock verlegt (die Seitenanord-
nung in der Abbildung ist schematisch und entspricht nicht
der normalen Situation auf der RagTime-Arbeitsfläche).
200 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

5.5 ÜBUNG 11: EIN RECHENBLATT ALS FORMULARBLOCK


Ihre bisherigen Formularblöcke basierten auf Layout- und Textkomponen-
ten, in dieser Übung bearbeiten Sie ein Rechenblatt. Sie erzeugen einen
Formularblock für eine Rechnung. Viele der hier gezeigten Arbeitstech-
niken können Sie auch in anderem Zusammenhang anwenden, sie sind
nicht ausschließlich für Formularblöcke gedacht. Sie erfahren, wie Sie ein
Rechenblatt für den Einsatz als Formularblock sachgerecht vorbereiten
und lernen viele Tricks für effektives und zeitsparendes Arbeiten kennen.
Ganz nebenbei ist dieser Formularblock ein gutes Beispiel, wie sich Ta-
bellensatz mit Rechenblättern bewältigen lässt.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Dokument beginnen, Schriftart einstellen
Öffnen Sie das Foyer. Auf der Favoriten-Tafel unter Neues Dokument be-
ginnen mit Komponente klicken Sie Rechenblatt.
Damit möglichst viel Inhalt ins Rechenblatt hineinpasst und den-
noch gut lesbar ist, sollten Sie die Standardschrift verändern. Das geht
am einfachsten, indem Sie die Schriftvorlage verändern. Dazu wählen Sie
Fenster t Hilfsmittel t Schriftvorlagen. Klicken Sie im Verzeichnis-
baum auf den Eintrag Standardschrift unterhalb des aktuellen Doku-
mentnamens. Unter Größe stellen Sie 9 Punkt ein, als Schriftart legen
Sie Arial fest. Die Schrift passt auch gut zum sachlichen Charakter des
Dokuments. Verlassen Sie den Dialog durch Klick auf den Knopf Schlie-
ßen.

+ Dokument mit Inhalt füllen


In den folgenden Arbeitsschritten soll das Dokument zunächst mit Inhalt
gefüllt und grob gestaltet werden, Feinheiten des Layouts werden erle-
digt, wenn die Eingaben vollständig sind. Im folgenden finden Sie noch-
mals alle Angaben einschließlich der jeweiligen Zelladresse.
$ Zelladressen genau einhalten: Das Eingeben der Inhalte Zelle für Zel-
le ist ein wenig ermüdend, und man ist leicht verführt, „freihändig“
zu arbeiten. Für das Funktionieren der Formeln in dieser Übung ist es
jedoch unabdingbar, dass die Zelladressen genau mit den Angaben
in der Übung übereinstimmen. Für Sie lohnt sich der Einsatz, weil Sie
nochmals genauen Einblick in die Funktionsweise von Formeln und
Zellreferenzierungen bekommen.
• In die Zelle A1 schreiben Sie „Roderich S. Eichhorn“.
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 201

Abb. 152: Ein solches Rechnungsformular lässt sich mit


dem Rechenblatt, ganz ohne Textkomponente, gestalten
(Ansicht ohne die nichtdruckenden Elemente).
202 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

• Darunter, in Zelle A2, schreiben Sie „Kerne, Früchte, Nüsse – Groß-


handel & Einzelhandel“. Die Nachbarzellen von A1 und A2 bleiben
leer, daher können die längeren Textzeilen ohne Probleme angezeigt
werden. Es ist nicht notwendig, Zellen zuvor zu vereinigen.
• Die Zelle A6 nimmt Absenderinformationen auf. Tippen Sie „R.S.
Eichhorn, Nußbaumallee 12, 34567 Musterhausen“. Diese Zeile kön-
nen Sie gleich verkleinern und mit dem Stil Einfach unterstrichen
versehen.
l Gewünschte Schriftgröße oder Maßeinheit nicht in der Aus-
wahlliste? Im Beispiel wurde eine Schrift in der Größe 6 Punkt
verwendet. In den Schriftgrösse-Listen in der Palette Typo-
graphie oder der Palette Formatierung ist diese Größe nicht
vorgegeben, dort finden sich nur die gängigsten Maße. Andere
Größen können Sie von Hand eingeben (@ Abb. 153 [S. 202] und
Tipp @ Schriftgrößen und -maße [S. 203]).
Unter Dokumenteinstellungen finden Sie auf der Tafel Do-
kument die Option Standardmaßeinheiten. Dort können Sie
festlegen, ob Textgrößen in der typographischen Maßeinheit
Punkt (pt), in Pixeln (px) oder anderen Einheiten angezeigt wer-
den. Diese Einstellung wirkt auf alle Schriftgrößen-Angaben im
Programm, gilt aber nur für das jeweilige Dokument.

Abb. 153: Schriftgröße per Hand eintippen in zwei Schrit-


ten (hier am Beispiel der Palette Formatierung): 1 Wäh-
len und Löschen des bisherigen Wertes, 2 Eingeben einer
eigenen Schriftgröße.

• In die untereinander liegenden Zellen A8, A9, A10 und A11 sollen
später die jeweiligen Adressaten der Rechnung eingetragen werden.
Sie arbeiten auch hier wieder mit Platzhaltertexten – als Hinweis für
spätere Nutzung, als Layouthilfe und um verwendete Formeln zu tes-
ten. Fügen Sie hier also eine beliebige Musteradresse ein, zum Bei-
spiel (jeweils in eine eigene Zeile) „Frau“, „Erika Mustermann“, „Hei-
destraße 17“ und „12345 München“.
• In Zelle A18 schreiben Sie „Rechnung“.
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 203

• In die Zelle A20 „Bitte bei Zahlungen und Schriftverkehr immer ange-
ben:“ und dahinter, in die Zelle E20 „Kunden-Nr.“. In die Zelle F20
fügen Sie eine beliebige Zahl als Platzhalter ein. Im nächsten Schritt
werden die Platzhalter-Texte noch gefärbt, so dass man sie auf kei-
nen Fall übersehen kann.
• Es fehlen noch die Angaben zu Rechnungsdatum. In Zelle E21
schreiben Sie „Rechnungsdatum“, in die benachbarte Zelle F21 fü-
gen Sie mit Bearbeiten t Sondertext einfügen t Dokumentda-
tum (kurz) ein sich automatisch beim Abreißen aktualisierendes
Datum ein.
• In Zelle E23 tippen Sie nun „Mehrwertsteuer“, daneben, in F23
„16 %“. Beachten Sie, wie RagTime dieses Werteformat eigenstän-
dig erkennt und die Eingabe umformt zu „16,0 %“!

Ö Schriftgrößen und -maße


Wenn Sie die Schriftgröße manuell eingeben, müssen Sie Ihre
bevorzugte Maßeinheit nicht unbedingt dazuschreiben. Im Dia-
log Extras t Dokumenteinstellungen auf der Tafel Dokument
unter Standard-Anzeigemaßeinheiten können Sie die Standard-
Maßeinheit für Textgrößen festlegen.
Wenn Sie einmal eine andere als die Standard-Maßeinheit
brauchen, können Sie sie jederzeit auch von Hand eingeben. Da-
bei zeigt sich RagTime relativ fehlertolerant, akzeptiert Groß- und
Kleinschreibung und verträgt es auch, wenn man ein Leerzeichen
vergisst.

+ Schriftvorlagen festlegen und anwenden


l Zum Nachlesen: Am Beispiel von Schriftvorlagen wird in Übung 5 ex-
emplarisch gezeigt, wie Vorlagen erstellt und angewendet werden
(siehe dort v. a. den Abschnitt @ + Schriftvorlagen fürs Formatieren
erzeugen [S. 132]).
Nachdem die Standardschriftvorlage für dieses Dokument bereits
geändert wurde, benötigen Sie nun noch eine etwas größere Schrift als
Überschrift und eine Hervorhebung für die Platzhalter-Texte – um sicher
zu gehen, dass diese nicht versehentlich anstelle der richtigen Eingaben
im Dokument stehen bleiben.
204 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Um eine Vorlage für die Überschriften zu erzeugen, wählen Sie den


Inhalt der Zelle A1, den Firmennamen „Roderich S. Eichhorn“. Vergrößern
Sie die Schrift auf 12 Punkt und stellen Sie den Schriftstil Fett (bzw.
Bold) ein. Wählen Sie dann Fenster t Hilfsmittel t Schriftvorlagen
und klicken dort auf den Knopf Neu wie Auswahl. Vergeben Sie für die
neu erscheinende Schriftvorlage einen sinnvollen Namen, zum Beispiel
„Überschrift“. Der Schrift in Zelle A1 ist die Vorlage zugeweisen worden.
Das Dialogfenster kann geöffnet bleiben.
Um eine Schriftvorlage für den Platzhaltertext zu erstellen, können
Sie eine Arbeitsvariante mit der Palette Formatierung ausprobieren. Öff-
nen Sie die Palette durch Klick aufs „Taschenmesser“-Symbol. Wählen
Sie einen Textteil aus, der als Platzhalter dient, z. B. die Kundennum-
mer. Verändern Sie in der Palette Formatierung unter Text die Schriftfar-
be. Stellen Sie zum Beispiel ein kräftiges Rot als Schriftfarbe ein. Heben
Sie die Auswahl nicht auf. Wechseln Sie in der PaletteFormatierung zur
„Abteilung“ Schrift- und Absatzvorlage. Ein Klick auf das gelbe Plus-
zeichen (@ Abb. 154 [S. 204]) ruft einen kleinen Dialog auf (@ Abb. 155
[S. 205]), in dem Sie der neuen Vorlage einen Namen geben können.

Abb. 154: Sie können Schrifteigenschaften auch über die


Palette Formatierung ändern und als Vorlage festlegen.
Ein Klick auf das gelbe Pluszeichen ruft einen Dialog auf…

Beide neuen Schriftvorlagen erscheinen nun in den Schriftvorlagen-


Auswahllisten. Die Schriftvorlage „Platzhalter“ sollte dem Platzhaltertext
und der Adresse zugewiesen werden (die Kundennummer hat nun schon
dieses Format). Dazu genügt es, die betreffenden Zellen auszuwählen
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 205

Abb. 155: … in dem Sie einen Namen für die neue Vorlage vergeben.

und Vorlage in der Liste zu klicken (in der Palette Typographie oder
Formatierung). Versehen Sie auf ähnliche Weise die Überschrift „Rech-
nung“ mit der Vorlage „Überschrift“.

+ Die „Tabellentitelzeile“ beschriften und formatieren


Auch wenn das gesamte Dokument eine Tabelle ist und die folgende Zeile
streng genommen allenfalls ein Zwischentitel ist – im Ausdruck wird die
Zeile als Tabellentitel wahrgenommen.
Füllen Sie die Zellen A25 bis F25 nacheinander mit folgendem In-
halt:
• „Pos.“
• „Menge“
• „Art.-Nr.“
• „Bezeichnung“
• „Einzelpreis“
• „Betrag“
Wählen Sie dann die Zellen A25 bis G25. Um die Zellen grau zu hin-
terlegen, erzeugen Sie wieder eine Vorlage, nämlich eine eigene Füllvor-
lage. Als erstes stellen Sie unter Format t Farbe eine neue Farbe für die
gewählten Zellen ein, ein helles Grau. Rufen Sie den Dialog Füllvorlagen
auf (Fenster t Hilfsmittel). Klicken Sie dort einmal in die Vorlagenliste,
diesmal auf den Dokumentnamen, um die neue Vorlage richtig einzuord-
nen, und dann den Knopf Neu wie Auswahl. Die neue Auswahl nennen
Sie „Hinterlegte Zellen“. Schließen Sie das Fenster und lassen Sie die
Zellen gewählt: Sie können hier gleich noch Fettschrift einstellen.
l Vorlagen kombinieren: Es ist auch ohne weiteres möglich, un-
terschiedliche Vorlagen zu kombinieren, also beispielsweise eine
Schriftvorlage zum Fetten der Tabellen-Zwischentitel zu definieren
und auf die Zellen anzuwenden, denen eben die Füllvorlage zuge-
wiesen wurde. Für das aktuelle Vorhaben wäre dies aber ein unange-
messen hoher Aufwand – insbesondere, da der B-Knopf so einfach
zu bedienen ist.
206 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

+ Artikel und Preise eingeben, Spalten einrichten


Jetzt geht es ans Eingeben der Artikel und Preise. Da es sich hier in jedem
Fall um Platzhalter handelt, haben Sie hier freie Hand. Für die laufenden
Nummern unter „Pos.“ können Sie das automatische Reihenfüllen nutzen
(wie in Übung 4 unter @ + Formeln auf andere Zellen übertragen [S. 119]
beschrieben). Die Angaben unter „Betrag“ werden per Formel errechnet.
Formeln und Werteformate werden im nächsten Schritt vergeben,
deshalb brauchen Sie hier keine Kommata, Währungszeichen und Ähn-
liches eintippen.
Vergeben Sie an die Platzhaltertexte wiederum die Vorlage „Platz-
halter“. Die Inhalte der Spalte F („Betrag“), die erst später durch Formeln
errechnet und eingefügt werden, sind jedoch kein Platzhalter.

Ö Symbole einfügen
Wenn Sie sich das Beispielbild (@ Abb. 152 [S. 201]) genau angese-
hen haben, ist Ihnen in der Warenliste vielleicht eine Besonderheit
aufgefallen: das Produkt „EichhornSpezial®“. Solche Zeichen, und
viele andere Symbole, können Sie mit dem Befehl Bearbeiten t
Symbol einfügen einsetzen. Welche Zeichen zur Verfügung stehen,
hängt von den auf Ihrem Rechner vorhandenen Schriften ab. Der Dia-
log Symbole hat drei Tafeln:
• Unicode ist eine Norm, die die Zeichen der meisten Schriftsys-
teme weltweit (moderne und alte Schriften) in eine einheitliche
Kodierung einordnet. Die Tafel Unicode-Zeichen zeigt alle Zei-
chen, die auf Ihrem Rechner in installierten Schriftarten vorhan-
den sind (sofern die Datei, die die Schrift enthält, einen moder-
nen, normkonformen Aufbau hat).
• Die Tafel Glyphen bietet eine Auswahl aller verfügbarer Schrift-
zeichen nach Schriftart sortiert.
l Erläuterungen zu Glyphen finden Sie z. B. in der Wi-
kipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichensatz,
http://de.wikipedia.org/wiki/Glyphe) oder beim Unicode-
Konsortium (http://www.unicode.org/reports/tr17/ im
Abschnitt Characters vs. Glyphs).
• Unter Favoriten können Sie häufig gebrauchte Zeichen ablegen
und dafür auch Tastenkürzel festlegen.
Um ein Symbol einzusetzen, wählen Sie es auf einer der drei Ta-
feln aus. Dann klicken Sie Symbol einfügen. Der Befehl Als Favorit
merken fügt ein Zeichen der Favoritentafel hinzu.
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 207

+ Spalten einrichten, Zellinhalt ausrichten


l Zum Nachlesen: Spalten- oder Zeilengröße ändern Mehr über das
Verfahren lesen Sie in der vierten Übung, im Abschnitt @ + Spalten-
breite ändern [S. 113].
Spätestens jetzt ist es an der Zeit, die Breite der Spalten einzurich-
ten. Durch Ziehen an den Markierungen für die Spaltengrenzen in der
grauen Spaltentitelleiste können Sie die Spaltenbreite an den Spaltenin-
halt anpassen. Genaue Eingaben erlaubt die Tafel Anordnung im Dialog
Rechenblattinformation oder auch die Palette Objektkoordinaten. Im
Beispieldokument wurden folgende Maße verwendet:
• Spalte A: 2,09 cm (das Standardmaß)
• Spalte B: 2,09 cm
• Spalte C: 2,09 cm
• Spalte D: 3,95 cm
• Spalte E: 2,67 cm
• Spalte F: 1,9 cm
• Spalte G: 3,6 cm
• Zusätzlich wurde die Zeilenhöhe der Zeile 26 manuell etwas vergrö-
ßert, um einen kleinen Abstand zur „Titelzeile“ zu erzeugen.
l Spalten oder Zeilen automatisch verteilen: Neben dem manuellen
Anpassen gibt es noch ein anderes Verfahren: Sie wählen die Spal-
ten oder Zeilen, die verändert werden sollen, aus und klicken Re-
chenblatt t Spaltenbreiten / Zeilenhöhen optimieren. Oder Sie
nutzen im Dialog Rechenblattinformation auf der Tafel Anord-
nung die Knöpfe Breite berechnen, um Container mit Spalten zu
füllen bzw. Höhe berechnen, um Container mit Zeilen zu füllen.
Mit beiden Methoden sind die Ergebnisse jedoch schwer vorherzu-
sagen – für spezielle Layoutwünsche müssen Sie doch Handarbeit
leisten.

+ Rechnungssumme und Zahlungsziel


Es fehlen noch die Angaben zum Zahlungsziel und der Rechungssumme,
die in den unteren Bereich der Tabelle sollen.
• In die Zelle E56 schreiben Sie „Bruttowarenwert“.
• Darunter (E57) „10 % Rabatt“.
• Dann (E58) „Nettobetrag“.
• In Zelle E59 „Mehrwertsteuer“.
• In Zelle E60 „Summe“ (fett).
• In Zelle E65 schreiben Sie „Zahlbar bis:“.
208 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

• In Zelle F65 wird das Zahlungsziel eingefügt. Nutzen Sie dazu eine
Formel. Wählen Sie die Zelle, öffnen Sie die Formelpalette und kli-
cken Sie ins Eingabefeld, so dass dort die Einfügemarke blinkt. Tip-
pen Sie die Adresse der Zelle mit dem Datum ein (F21) oder klicken
Sie auf diese Zelle, um die Adresse in die Formel zu übernehmen.
Tippen Sie + 30 für ein dreißigtägiges Zahlungsziel dazu. Schlie-
ßen Sie die Eingabe mit Klicken aufs grüne Häkchen ab. Fetten Sie
die beiden Einträge.
Die Felder hinter den Angaben zu den Beträgen werden später per
Formel gefüllt.

+ Zellinhalte ausrichten
Nun sollen die Inhalte der Zellen noch innerhalb der Zellen ausgerichtet
werden. Die Beschreibung liest sich länger, als das Ausrichten tatsächlich
ist. Die Tabelle profitiert davon, sie wird lesbarer und sieht besser aus!
Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Wenn Sie in einer Tabel-
le arbeiten, zeigt die Werkzeugleiste immer die typischen Tabellenwerk-
zeuge und -kontrollfelder. Die Funktionen, die Sie zur Absatzgestaltung
in Textkomponenten nutzen konnten, werden nicht angezeigt. Sie kön-
nen sich hier behelfen, indem Sie die Palette Formatierung nutzen. Es
gibt allerdings auch eine spezielle Einstellungsmöglichkeit für Tabellen,
zu finden in der Tafel Anordnung der Rechenblattinformation. Dort
können Sie Zellinhalte nicht nur zentrieren, sondern auch die Position re-
lativ zur Zellenhöhe anpassen. Außerdem ist es möglich, auf dieser Tafel
die Abstände der Zellinhalte zu den Zellrändern einzustellen. Von dieser
Möglichkeit sollten Sie immer dann Gebrauch machen, wenn Sie mit dru-
ckenden Zellrändern arbeiten. Sie verhindern damit, dass der Zellinhalt
zu nah an den Zellbegrenzungen klebt.
Für das vorliegende Dokument wird nicht überall die gleiche Ausrich-
tung genutzt, Sie müssen also hintereinander mehrere unterschiedliche
Auswahlen anlegen und jeweils die richtigen Einstellungen auf der An-
ordnung-Tafel vornehmen.
• Wählen Sie die gesamte Tabelle (z. B. mit dem Befehl Bearbeiten t
Alles auswählen). Stellen Sie in der Tafel Anordnung die vertikale
Ausrichtung und die Abstände zum Zellrand ein (so wie in @ Abb. 156
[S. 209] zu sehen).
• Wählen Sie die Zellen aus, deren Inhalt (horizontal) zentriert werden
soll. Überstreichen Sie die Zelle A25 bis F53 diagonal, um einen
größeren Auswahlblock zu erzeugen. Drücken Sie dann ctrl (Z)
bzw. c (z), um zusätzliche Bereiche auszuwählen. Wählen Sie
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 209

die Zellen E25 und E24 („Einzelpreis“ und „Betrag“), die Zellen F20
und F21 („Kundennummer“ und „Datum“ und die Zellen mit den
Angaben zur Mehrwertsteuer (E23, F23).
Rufen Sie dann wieder die Rechenblattinformation und dort die
Anordnung-Tafel auf und zentrieren Sie die Zellinhalte (@ Abb. 156
[S. 209]).

Abb. 156: Einstellungen für die Ausrichtung des Zellinhal-


tes in der Zelle (unten) und die Abstände vom rechten und
linken Zellenrand (oben).

+ Formeln einsetzen und kopieren


Es fehlen nun noch die Formeln. Berechnet werden müssen die Angaben
unter „Betrag“.
• Klicken Sie in die Zelle unterhalb von „Betrag“ (F26) und öffnen Sie
die Formelpalette, dort klicken Sie einmal ins Eingabefeld. Gefordert
wird eine Multiplikation des Wertes unter „Menge“ mit dem Wert
„Einzelpreis“. Sie tippen also B26*E26 und bestätigen die Einga-
be.
• Diese Formel wird in die darunterliegenden Zellen kopiert, und zwar
nicht nur in die Zellen, die Sie bereits mit Platzhaltertexten ausge-
füllt haben, sondern in alle, die im abgerissenen Dokument mögli-
cherweise ausgefüllt werden. Es sind ja auch längere Rechnungen
210 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 157: Welche Zellinhalte werden zentriert?

möglich. Wählen Sie die Zelle mit dem Ergebnis, F26, und ziehen
Sie den Auswahlbereich größer, herunter über die ganze Spalte bis
zur Zelle F53. Achten Sie dabei sorgfältig auf die Mauszeigerform,
das Doppelplus.
• Da Sie im Umgang mit der Formelpalette mittlerweile sicher gewor-
den sein sollten (im Zweifelsfall blättern Sie zurück zu @ Vorbe-
reitung: Rechenblatt-Grundlagen [S. 98]), werden nun nur noch die
benötigten Formeln für die jeweilige Zelle angegeben. In die Zelle
rechts neben „Bruttowarenwert“ muss nun eine Formel eingefügt
werden, die die Summe aller Werte der Zellen darüber (F26:F56)
bildet. Die Formel Summe(F26:F53) bringt Sie weiter.
$ Stimmen alle Zelladressen überein? Die Formeln enthalten Zell-
adressen, und die funktionieren nur, wenn Sie bisher alle Anga-
ben zur Eingabe penibel befolgt haben. Gegebenenfalls müs-
sen Sie die Zelladressen in den Formeln korrigieren, wenn der
Tabellenaufbau Ihres Beispiels etwas abweicht.
• Für den Rabattbetrag nutzen Sie die Formel F56*10/100.
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 211

Abb. 158: Zellinhalte zentrieren.

• Der Nettobetrag wird z. B. mit F56-F57 (Bruttowarenwert minus Ra-


batt) errechnet.
• Die Mehrwertsteuer bezieht sich auf den oben angegebenen Steuer-
satz. Bei Änderungen müssen Sie dann nur eine Stelle im Formular-
block korrigieren. Die Formel lautet: F58*F23 (16 % des Nettobetra-
ges).
• Zur Summe addieren Sie Nettobetrag und Mehrwertsteuer mit der
Formel F58+F59.

+ Werteformat festlegen, Nullen verbergen und Genauigkeit festle-


gen
Wieder wird eine etwas komplexere Auswahl gebraucht. Orientieren Sie
sich an der @ Abb. 159 [S. 212].
Stellen Sie dann das Werteformat um auf Euro – Ç.
Es ist möglich, dass nun in manchen Zellen nun der Eintrag „0,00
Ç“ erscheint. In diese Zellen wurde eine Formel kopiert, deren Referenz-
zellen (die Angaben unter „Menge“ und „Einzelpreis“) sind jedoch noch
leer. Diese Nullen würden in abgerissenen Dokumenten natürlich stören.
Sie müssen die Formeln jedoch nicht in jedem abgerissenen Dokument
von Hand löschen, um die Nullen loszuwerden – Sie haben sie ja gera-
de eingefügt, um bei der Benutzung des Dokuments einen Arbeitsschritt
(nämlich das Übertragen der Formeln) zu sparen. Wählen Sie die Zellen
212 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

Abb. 159: Die Zellen sind ausgewählt, das Werteformat


kann verändert werden.

mit überflüssigen Nullen aus und rufen den Dialog Rechenblattinfor-


mation auf. Auf der Tafel Zellinhalt setzen Sie ein Häkchen bei Nullen
verbergen.
An derselben Stelle können Sie festlegen, dass in der Rechnung ge-
nau kaufmännisch gerundet wird. Aktivieren Sie dazu die Option Genau-
igkeit wie formatiert.
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 213

+ Geschäftsangaben und Logobild


Wählen Sie die unteren drei Zeilen und vereinigen Sie sie zu einer Zelle
(z. B. mit dem Kontextmenü-Befehl Vereinigen). Um sich Arbeit zu spa-
ren, können Sie die Geschäftsangaben aus dem Brief der zweiten Übung
einfach kopieren. Rufen Sie das Dokument auf, wählen Sie den Text aus
und wenden Sie den Menübefehl Bearbeiten t Kopieren an. Schließen
Sie das Briefdokument. Mit Bearbeiten t Einsetzen setzen Sie den ko-
pierten Text in die vereinigte Zelle ein. Stellen Sie die Zelle auf die Wer-
teart Mehrzeiler um, damit der mehrzeilige Text korrekt angezeigt wird
(mit dem entsprechenden Knopf in der Werkzeugleiste).
Wie bereits erwähnt, können auch Rechenblattzellen als Container
fungieren und so andere Komponenten wie z. B. Bilder aufnehmen. Wäh-
len Sie die Zellen G1:G9 und vereinigen Sie sie. Dort soll das Bild d Logo
2.png eingesetzt werden, Sie finden es im Trainingsordner.

+ Zellränder gestalten
Einige Zellränder in der Tabelle sollen der besseren Übersichtlichkeit hal-
ber mit einem druckenden Rand versehen werden. Dazu soll als erstes ei-
ne Linienvorlage definiert werden. Das Vorgehen unterscheidet sich nicht
wesentlich von dem, was Sie von Schrift- und Füllvorlagen kennen. Wäh-
len Sie Fenster t Hilfsmittel Linienvorlage. Klicken Sie dort kurz auf
den Dokumentnamen und dann den Knopf Neu. Der neuen Vorlage ge-
ben Sie gleich einen aussagekräftigen Namen, z. B. „Rechnungsränder“.
Dann nehmen Sie die Einstellungen vor. Verändert wurde im Beispieldo-
kument die Strichelung, anstatt einer durchgezogenen Linie soll eine
punktierte Linie erscheinen. Schließen Sie den Dialog mit Schließen.
Die neue Vorlage müsste nun in allen Dialogen auftauchen, in denen Sie
auf Linienvorlagen zugreifen können.
Ein solcher Dialog ist Zellränder (unter Rechenblatt), Sie kennen
die Funktion bereits (@ + Erste Zeile füllen und formatieren [S. 110]). Stel-
len Sie damit die Ränder ein wie in @ Abb. 152 [S. 201] zu sehen.
l Zellgitter ausblenden: Wenn Sie das Zellgitter beim Gestalten der
Linien stört oder wenn Sie es dauerhaft aus dem Dokument aus-
blenden wollen, können Sie dies auf der Tafel Allgemein im Dialog
Rechenblattinformation tun. Nutzen Sie die Optionen unter Zell-
gitter. Im Gegensatz zum pauschalen Ausblenden nicht druckender
Elemente (Fenster t Zeigen t Nicht druckende Elemente) kön-
nen sie hier differenzieren, ob Sie vertikale oder horizontale Gitterli-
nien (oder beide) ausblenden.
Übrigens: Die Einstellungen Vordere Linien, die Sie dort finden,
sind nur dann interessant, wenn horizontale und vertikale Linien un-
214 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke

terschiedliche Farben haben. Bei schwarzen und eher feinen Linien


wirken sie sich nicht aus.

+ Formularblock sichern
Sichern Sie das Dokument nach dem bekannten Verfahren als Formular-
block. Testweise eingetragene Zellinhalte, die nicht in den Formularblock
übernommen werden sollen, müssen Sie zuvor löschen.

Ö Vorratskammer: Seiten aus bestehenden Dokumenten


übernehmen
Formularblock und Stammlayout erlauben das automatische Anfü-
gen vorbereiteter Seiten. Daneben bietet RagTime auch eine Mög-
lichkeit, um fertig gestaltete Seiten per Hand in ein Dokument ein-
zufügen: die sogenannte Vorratskammer. Jedes RagTime-Dokument
kann Vorratskammer für ein anderes RagTime-Dokument sein. Sie
können jedes beliebige Dokument als Vorratskammer für ein ande-
res bestimmen – so lassen sich layoutete Seiten aus bereits beste-
henden Dokumenten erneut nutzen.
Die Vorgehensweise ist recht einfach: Ihr Hauptdokument muss
geöffnet sein. Mit dem Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t Vorrats-
kammer bestimmen rufen Sie einen Dialog auf, der dem bekannten
Öffnen-Dialog ähnelt. Dann können Sie zu dem Dokument navigie-
ren, das Sie als Vorratskammer nutzen wollen, ein Klick auf Öff-
nen legt es als Vorratskammer für das Hauptdokument fest. Das
Vorratskammer-Dokument wird anschließend in stark verkleinerter
Form in einem separaten Fenster geöffnet. Von dort können Sie ein-
zelne Seiten per Drag and Drop ins Hauptdokument herüberziehen
(@ Abb. 160 [S. 215]).
Die Verbindung Hauptdokument – Vorratskammer bleibt so lan-
ge bestehen, bis ein anderes Dokument als Vorratskammer festge-
legt wird. Wenn die eingefügte Vorratskammer-Seite eine Pipeline
zu einer weiteren Seite des Vorratskammer-Dokuments hat, funktio-
niert diese auch im Hauptdokument und fügt Folgeseiten aus dem
Vorratskammer-Dokument automatisch im Hauptdokument an.
$ Zielgenau „fallenlassen“: Wichtig ist, dass Sie beim Transfer
der Vorratskammer-Seite ins Hauptdokument richtig zielen: Sie
müssen die Vorratskammer-Seiten genau über dem hellgrauen
Bereich neben oder zwischen den Seiten des Hauptdokuments
fallen lassen. Dieser Bereich färbt sich dunkler, wenn die Maus
5.5: Übung 11: Ein Rechenblatt als Formularblock 215

in der richtigen Position ist. Die eingefügte Seite aus der Vor-
ratskammer können Sie dann wie gewohnt bearbeiten.
Wenn es Ihnen im Weg ist, können Sie das Vorratskammer-
Fenster auch schließen. Mit dem Befehl Datei (Z)/Ablage (z) t
Aktuelle Vorratskammer öffnen rufen Sie es erneut auf.

Abb. 160: Aus der Vorratskammer wird gerade eine Seite


ins Hauptdokument herübergezogen.
216 Kapitel 5: RagTime-Formularblöcke
KAPITEL

6
Das RagTime-
Stammlayout:
Komplexe Dokumente
218 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

6.1 WAS KÖNNEN STAMMLAYOUTS?


Auf den ersten Blick sind die Aufgaben, die Formularblock und Stamm-
layout erfüllen, sehr ähnlich. Beide sollen Seiten in einem zuvor von Ih-
nen festgelegten Layout auf einfache Weise bereitstellen und im nach
und nach wachsenden Dokument neue Seiten automatisch anfügen. Das
Funktionsprinzip der beiden Instrumente ist jedoch sehr verschieden –
und daraus ergeben sich unterschiedliche Einsatzbereiche.
Ein von einem Formularblock abgerissenes Dokument ist zwar eine
Kopie dieses Formularblocks, ansonsten jedoch ein eigenständiges Do-
kument. Verfügt das abgerissene Dokument über Einstellungen zum „au-
tomatischen“ Seiten-Anfügen, bleibt eine Verbindung zum Formularblock
weiter bestehen: Das abgerissene Dokument holt sich Informationen zu
den Seiten, die angefügt werden, vom Formularblock ab. Ansonsten sind
Formularblock und abgerissenes Dokument unverbunden: Änderungen
am Formularblock beeinflussen die zuvor abgerissenen Dokumente nicht
mehr.
Die Beziehung vom Stammlayout zu dem Dokument, dessen Erschei-
nungsbild es prägt, ist wesentlich anders. Das Stammlayout ist eine Kom-
ponente und als solche Bestandteil des Dokuments. Während aus ei-
nem Formularblock beliebig viele Kopien generiert werden können, wir-
ken Stammlayoutkomponenten immer nur auf das Dokument, dessen
Teil sie sind. Stammlayouts können allerdings, wie andere Komponenten
auch, in weitere Dokumente übernommen werden. Ein Dokument kann
keine, eine oder mehrere Stammlayoutkomponenten haben.
l Dokumente mit Stammlayouts als Formularblock: Stammlayout und
Formularblock sind keine völlig unvereinbaren Konzepte. Es ist auch
möglich, ein Dokument mit Stammlayout als Formularblock zu si-
chern, wenn man sich die Merkmale des Formularblocks (z. B. Er-
zeugen einer Kopie auf Doppelklick im Windows-Explorer (Z) bzw.
Finder (z) oder Initialisieren des Dokumentdatums) zu Nutze ma-
chen will.
In Stammlayoutkomponenten kann eine Vielzahl unterschiedlich ge-
stalteter Seiten erzeugt werden – weit mehr, als mit Formularblöcken
möglich ist. Diese Stammlayoutseiten (oft auch als „Stammseiten“ be-
zeichnet) prägen das Aussehen der abhängigen Layoutseiten. Die Folge,
in der Seiten angefügt werden, kann detailiert gesteuert werden.
Sie bearbeiten ein Dokument dann gewissermaßen von zwei Sei-
ten: die Stammlayoutkomponente enthält das Layoutgerüst und Vorga-
ben zum Anfügen der unterschiedlich gestalteten Seiten, in der Layout-
komponente ergänzen Sie dieses Layoutgerüst und füllen es nach und
nach mit Inhalt.
6.1: Was können Stammlayouts? 219

Abb. 161: Das Stammlayout prägt das Aussehen der


Layoutseiten. Wie die unterschiedlichen Seitentypen des
Stammlayouts im Layout verwendet werden, können Sie
detailiert steuern. Stammlayout- und Layoutseiten kön-
nen verschiedene Komponenten beinhalten. Container
von Stammseiten erscheinen in Layoutseiten fixiert.

Stammlayoutkomponente und Layoutkomponente bleiben mitein-


ander verbunden. Änderungen am Stammlayout schlagen sofort auf alle
abhängigen Layoutseiten durch.
Wegen dieser Eigenschaften lassen sich Stammlayoutkomponenten
in folgenden Situationen mit Gewinn einsetzen.
• Für Dokumente, deren Gestaltung schrittweise entwickelt wird:
Während ein Formularblock ganz fertig sein sollte, bevor Doku-
mente abgerissen werden, erlauben Stammlayoutkomponenten das
schrittweise Entwickeln von Layouts. Mithilfe der Stammlayoutkom-
ponente sind Änderungen in der Entwurfsphase besonders einfach,
die Gestaltung eines wachsenden Dokuments kann kontinuierlich
angepasst werden. Auch nachträgliche Änderungen an fertigen Lay-
outs sind schnell gemacht.
• Für umfangreichere Dokumente, in denen zahlreiche unterschiedli-
che Seitentypen gebraucht werden: Stammlayoutkomponenten er-
lauben das Definieren beliebig vieler unterschiedlicher Seitentypen
220 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

und stellen Befehle bereit, mit denen sich deren Verwendung diffe-
renziert regeln lässt.
• Für anspruchsvolle Layouts, die effektiv verwaltet und eingesetzt
werden sollen: Auch mit Einfachdokumenten und Formularblöcken
können Sie umfangreiche Dokumente mit aufwändigen Layouts er-
zeugen. Der Arbeitsaufwand ist unter Umständen jedoch ungleich
größer als bei Verwendung von Stammlayoutkomponenten. Die
gut geplante Arbeit mit Stammlayouts spart viele Handgriffe und
Mausklicks und damit Zeit. Die Verwaltung der Layoutinformatio-
nen in Stammlayoutkomponenten hilft außerdem, Fehler zu vermei-
den: Wenn dasselbe Detail an 30 Dokumentseiten geändert wer-
den muss, wird es schnell irgendwo übersehen. Bei der Arbeit mit
Stammlayouts erfolgen Änderungen zentral an einer Stelle und wer-
den an alle abstammenden Seiten automatisch weitergegeben.
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 221

6.2 ÜBUNG 12: ILLUSTRIERTE ARTIKELLISTE MIT STAMMLAYOUT


In der ersten praktischen Stammlayout-Übung erzeugen Sie ein vergleich-
weise einfaches Dokument mit nur zwei unterschiedlichen Stammseiten.
Dennoch lernen Sie hier alle wichtigen Schritte für die Arbeit mit Stamm-
layouts kennen.

Abb. 162: Ein solches Dokument mit Titel- und einfa-


cher Folgeseite erzeugen Sie in Ihrer ersten Stammlayout-
Übung.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Dokument mit Stammlayout beginnen
Öffnen Sie das Foyer und beginnen Sie ein neues Dokument mit der Kom-
ponente Stammlayout. Die neuen Stammseiten sind gänzlich leer, oh-
ne Rechteck. Der Seitenreiter steht in der Mitte – für Sie ein wichtiger
Hinweis, um in Dokumenten, die Layout- und Stammlayoutkomponen-
ten enthalten, die normalen Layoutseiten von den Stammseiten zu un-
terscheiden. In der Werkzeugleiste sehen Sie die gewohnten Layoutwerk-
zeuge.

Ö Kurz zusammengefasst: Die Schritte zum Stammlayout


Gleichgültig, wie komplex Ihr Dokument werden soll, wie anspruchs-
voll das (Stamm)layout ist: die Schritte sind im Großen und Ganzen
immer dieselben.
• Beginnen Sie ein Dokument mit einer Stammlayoutkomponen-
te. Es ist zwar auch möglich, bestehenden Dokumenten ei-
ne Stammlayoutkomponente hinzuzufügen, jedoch ist es recht
222 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

aufwändig, bereits vorhandene Layoutkomponenten nachträg-


lich mit dem neu hinzugekommenen Stammlayout zu verbin-
den. Es ist also günstiger, mit der Stammlayoutkomponente zu
beginnen.
• Überlegen Sie sich, wie viele unterschiedlich gestaltete Seiten
Sie brauchen und erzeugen Sie die benötigte Anzahl Seiten.
Falls Ihr Layout doppelseitig sein soll, müssen Sie dazu nicht
eigens eine rechte und eine linke Seite gestalten – das macht
das Stammlayout auf Wunsch automatisch. Es genügt, wenn
Sie eine Hälfte der Doppelseite erzeugen und gestalten (siehe
@ Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schluss-
seite [S. 237]).
• Gestalten Sie die Seiten nach Ihren Anforderungen. Container
und Hilfslinien für die Seitenaufteilung, Gestaltungselemente
wie Linien, Seitenzahlen (als @ graphischer Text [S. 226]) und
Texte und andere Elemente, die nicht mehr verändert werden
sollen, können hier sinnvoll untergebracht werden.
• Legen Sie Benutzungsregeln für die Stammlayoutkomponenten
fest.
• Legen Sie bei Bedarf fest, welche Seiten doppelseitig sein sol-
len.
• Verlegen Sie Pipelines, um den Fluß der Inhalte von Container
zu Container zu regeln.
• Erzeugen Sie eine Layoutkomponente unter Verwendung der
Stammlayoutkomponente.
• Bestimmen Sie für die vorhandenen Container die Inhaltsart.
• Bearbeiten Sie die Layoutseiten. Installieren Sie Komponenten
in den Container, ergänzen Sie weitere Container, fügen Sie Sei-
ten an (die Abfolge der angefügten Seiten erfolgt so wie in den
Benutzungsregeln festgelegt) und bringen Sie die Inhalte ins
Dokument.

+ Rechtecke zeichnen
Da das Dokument zwei verschiedene Seitentypen – die Titelseite und die
nachfolgende Seite – enthalten soll, braucht die Stammlayoutkomponen-
te zwei Seiten. Mit dem schon bekannten Befehl Extras t Seite einfü-
gen erzeugen Sie eine zweite Seite in der Stammlayoutkomponente.
Auf diese Seiten sollen nun drei Rechtecke gezeichnet werden. Die
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 223

Arbeit mit Hilfslinien bietet sich hier an, für die Feinabstimmung können
Sie auch die Palette Objektkoordinaten oder den Infodialog nutzen.
l Zum Nachlesen: Mehr über die Palette Hilfslinien finden Sie im Ab-
schnitt @ + Seitenzahl und Kurztitel eingeben [S. 193] der Übung 10.
Mit der Palette Hilfslinien sind die notwendigen Hilfslinien schnell
gemacht: einfach den entsprechenden Neu-Knopf in der Palette klicken,
Maß anpassen, fertig. Die im Beispieldokument verwendeten Hilfslinien
auf der ersten Seite (Aufschrift im Seitenreiter: Standard) hatten die Po-
sitionen:
• Vertikal: 2 cm
• Vertikal: 10,5 cm
• Vertikal: 19 cm
• Horizontal: 1,5 cm
• Horizontal: 5,5 cm
• Horizontal: 6,5 cm
• Horizontal: 27,7 cm
• Horizontal: 28,7 cm
Und auf der zweiten Seite (Stammseite 1 – zur Funktion dieser Be-
nennung später) sind folgende Hilfslinien vorhanden:
• Vertikal: 2 cm
• Vertikal: 10,5 cm
• Vertikal: 19 cm
• Horizontal: 1,5 cm
• Horizontal: 27,7 cm
• Horizontal: 28,7 cm
l Hilfslinien im Stammlayout: Hilfslinien sind natürlich nicht nur im
Stammlayout eine gute Layouthilfe. Hilfslinien einer Stammlayout-
komponente erscheinen auch in allen abhängigen Layoutkompo-
nenten. So können Sie zum Beispiel im Stammlayout den Satzspie-
gel, Spalten u. Ä. markieren. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie
planen, auch im Layout selbst noch Container und andere Elemente
einzusetzen.
Nun können Sie das Rechteckwerkzeug aktivieren und innerhalb des
Hilfsliniengitters auf der ersten Seite zwei Rechtecke (ein schmales oben,
ein größeres darunter) und auf der zweiten Seite ein großes Rechteck
zeichnen (@ Abb. 163 [S. 224]).
$ Container-Inhaltsart in Stammlayouts: Ist die Inhaltsart für einen
Container im Stammlayout festgelegt, kann Sie auf den abhängi-
gen Layoutseiten nicht mehr ohne weiteres verändert werden. Daher
224 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

ist es meist günstiger, die Inhaltsart erst auf den Layoutseiten fest-
zulegen. Zwar können Container im Layout auch nachträglich vom
Stammlayout unabhängig gemacht werden. Ihnen geht dann aller-
dings der größte Vorteil des Konzepts Stammlayout verloren: das be-
treffende Element wird vollständig vom Stammlayout abgekoppelt
und Änderungen des Stammlayouts wirken sich nicht mehr darauf
aus.

Abb. 163: Die zwei Stammseiten mit Hilfsliniengerüst und


Rechtecken (zur besseren Sichtbarkeit sind die Container-
grenzen in der Abbildung kräftiger dargestellt als auf der
RagTime-Arbeitsfläche standardmäßig zu sehen).

+ Titelinformationen eingeben
Das kleinere Rechteck der ersten Seite soll Titelinformationen enthalten.
Wählen Sie das Rechteck und stellen Sie mithilfe der Werkzeugleiste oder
des Befehls Zeichnung t Inhaltsart t Text die Inhaltsart um. Geben
Sie einen Titel für die geplante Artikelliste ein. Im Beispieldokument wird
dieser Text verwendet:
• Erste Zeile: „Müller & Mustermann Obstanbau“
• Darunter: „Artikelliste“.
• Beide Zeilen wurden in einer 20-Punkt-Schrift geschrieben und zen-
triert, die untere Zeile zusätzlich gefettet.
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 225

Abb. 164: Container können auch übereinander gestapelt


werden. Hier wurde ein Bild- unter einen Textcontainer ge-
schoben.

+ Bild hinter Text legen


Container lassen sich übereinander legen und die „Stapelreihenfolge“
kann verändert werden. Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, Text
mit Bildern zu hinterlegen, wie im Übungsdokument im Titelbereich zu
sehen. Das Vorgehen ist recht einfach, die einzige Schwierigkeit besteht
darin, dass sich im Stapel unten liegende Container schlecht auswählen
lassen, wenn sie kleiner oder genauso groß sind wie der Container dar-
über.

+ Das Vorgehen in fünf Schritten


1 Zeichnen Sie einen Container, der das Bild aufnehmen soll. Die Posi-
tion im Dokument ist zunächst gleichgültig, Verschieben ist jederzeit
möglich. Wenn Sie den fürs Bild bestimmten Container etwas höher
oder breiter machen als der Container, unter dem er später liegen
soll, erleichtern Sie sich das Auswählen des Bildcontainers für spä-
tere Änderungen (der Bildcontainer im Übungsdokument ist 4 cm ×
4,5 cm groß).
2 Positionieren Sie ein Bild darin. Nutzen Sie die Grafik d Logo
3.eps aus dem Trainingsordner.
3 Schieben Sie den Bildcontainer an die gewünschte Position, idea-
lerweise so, dass er an einer Stelle etwas über den Textcontainer
herüberragt (@ Abb. 164 [S. 225]).
4 Die Befehle zur Containerstapelung finden Sie im Menü unter Zeich-
nung t Stapelung und im Kontextmenü (Mausklick nahe am Con-
tainerrand). Wählen Sie dort den Befehl Eine Ebene zurück oder
Nach hinten bringen.
l Ganz oder einen Schritt nach hinten bringen: Da hier nur zwei
Container im Spiel sind, haben beide Befehle die gleiche Wir-
226 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

kung. Bei Stapeln mit mehr als zwei Containern unterschei-


den Sie sich jedoch durchaus. Eine Ebene zurück bringt den
gewählten Container nur einen Schritt zurück, also unter den
nächst unteren Container des Stapels. Nach hinten bringen
setzt einen Container an die unterste Stelle eines Containersta-
pels. Die Befehle, um Container nach vorne zu holen, funktio-
nieren ähnlich.
5 Sie werden feststellen, dass das Bild jetzt durch den Textcontainer
größtenteils verdeckt ist. Wählen Sie den Textcontainer aus. Weisen
Sie ihm mit Format t Füllvorlage t Transparent anstelle der de-
ckenden Standardfüllung eine transparente Füllung zu.
Das Bild wird nun wieder sichtbar.

+ Pipeline verlegen
In Stammlayouts kommen Sie ohne Ringpipeline aus, weil das Anfügen
der verschiedenen Seiten anders geregelt wird (dazu mehr weiter un-
ten). Pipelines werden aber trotzdem gebraucht, um den Textfluß zwi-
schen den einzelnen Containern zu regeln. Wählen Sie also das Vertikale
Pipeline-Werkzeug und verbinden Sie das bisher leere Rechteck der ers-
ten Seite mit dem leeren Rechteck der zweiten Seite durch eine Pipeline.

+ Seitenzahlen einfügen
l Zum Nachlesen: Das Einsetzen von Seitenzahlen ist in @ Übung 10:
Formularblock mit unterschiedlichen Folgeseiten [S. 191] ausführlich
beschrieben.
Im Formularblock empfiehlt es sich, für Seitenzahlen das Graphi-
sche Textwerkzeug zu verwenden, bei Stammlayouts müssen Seitenzah-
len zwingend als Graphischer Text angelegt sein, damit die automatische
Nummerierung funktionieren kann. Wechseln Sie zum Graphischen Text-
werkzeug und nutzen Sie die Befehle Bearbeiten t Sondertext einfü-
gen t Seitennummer und Seitenanzahl um die Seitennummerierung
einzufügen. Mithilfe der Hilfslinien können sie sie ausrichten.
l Hilfslinien schnell loswerden: Die Hilfslinien werden nicht mehr wei-
ter benötigt. Der schnellste Weg, um sie zu löschen, ist der Knopf
Alle löschen in der Palette Hilfslinien. Dieser Befehl löscht alle
Hilfslinien der aktiven Seite.

+ Regeln zur Verwendung der Seiten festlegen


Das Stammlayout steht. Nun müssen Sie noch festlegen, wann welcher
Seitentyp des Stammlayouts in den Seiten der Layoutkomponente ver-
wendet werden soll. Die erste Stammseite (Seitenreiter Standard) soll
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 227

im Layout die Titelseite darstellen, wird also nur als erste Seite einge-
setzt, die zweite Stammseite (Seitenreiter Stammseite 1) soll das Muster
für alle weiteren Seiten werden.
Wählen Sie die erste Stammseite (Seitenreiter Standard) durch
Klick auf den Seitenreiter. Rufen Sie den Informationsdialog mit dem
i-Knopf oder per Layout t Information auf. Wechseln Sie zur Tafel
Stammseiten (@ Abb. 165 [S. 227]).

Abb. 165: Festlegen der Benutzung einer Stammseite. Wie


Sie am Abakus-Knopf und dem ƒ erkennen, ist auch die
Eingabe von Formeln und Funktionen möglich. Die Form
des Mauszeigers zeigt, dass Sie in den Formeln auch Bezü-
ge zu Rechenblattzellen durch Klicken oder Überstreichen
eingeben können. Fürs Übungsdokument genügt jedoch
eine simple getippte „1“.

Aktivieren Sie unter Benutzung die Option Diese Stammseite wird


benutzt für Seiten mit gegebenem, von vorn gezähltem Index und
tippen Sie ins Eingabefeld darunter eine „1“.
l Erste Seite: Sie können die Einstellung Diese Stammseite wird be-
nutzt für Seiten mit gegebener Nummer wählen und dann „1“ ein-
tippen – für das aktuelle Beispieldokument hätte diese Option die
gleiche Wirkung wie mit gegebenem, von vorn gezähltem Index.
In Dokumenten mit mehreren Layoutkomponenten, die vom selben
Stammlayout abstammen, z. B. mehrere Kapitel eine Buches, begin-
228 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

nen die Layoutkomponenten nicht alle mit Seite Nummer 1. In der


Tafel Allgemein der Layoutinformation für ein Layout können Sie
festlegen, mit welcher Seitennummer es beginnt. In solchen Fällen
haben die Optionen Diese Stammseite wird benutzt für Seiten
mit gegebener Nummer und mit gegebenem, von vorn gezähltem
Index unterschiedliche Wirkung.
Sie können auch den Titel der Seite noch ändern, wenn Sie ins kleine
Eingabefeld anstelle von „Standard“ eine andere Bezeichnung eingeben.
Der neue Titel erscheint dann auch im Seitenreiter. Das ist besonders
dann hilfreich, wenn Sie mit Dokumenten arbeiten, die zahlreiche ver-
schiedene Stammseiten enthalten. Quittieren Sie den Vorgang mit OK.
Wählen Sie die zweite Seite aus und rufen Sie erneut den Dialog auf.
Aktivieren Sie die Einstellung Diese Stammseite wird benutzt für Sei-
ten auf die keine besondere Regel zutrifft. Ändern Sie auch den Titel
(z. B. in „Allgemein“) und bestätigen Sie mit OK.
l Namen der Stammlayoutkomponente ändern: An verschiedenen
Stellen im Programm wird auch der Name von Stammlayoutkompo-
nenten genutzt, z. B. wenn Sie dem Dokument eine neue Layout-
komponente hinzufügen. Ist nur ein Stammlayout im Dokument vor-
handen, genügt der Standardname „Stammlayout 1“. Wenn ein Do-
kument jedoch unterschiedliche Stammlayouts enthält, sind klarere
Namen sehr hilfreich.
Ändern können Sie den Namen eines Stammlayouts – wie bei al-
len anderen Komponenten auch – im Inventar. Die Änderung wirkt
sich auf die Anzeige an allen anderen Stellen im Programm aus.
Probieren Sie es einmal aus und benennen Sie das Stammlayout
in „Stammlayout Artikelliste“. Dazu müssen Sie zweimal hinterein-
ander (nicht doppelt!) auf den Komponentennamen im Inventar kli-
cken. Der Name verwandelt sich dann in ein kleines Eingabefeld.

Ö Stammseiten-Benutzung im Überblick
Neben den zwei Benutzungsarten für Stammseiten, die in dieser
Übung zum Einsatz kommen, stehen noch eine ganze Reihe anderer
Optionen zur Verfügung, mit denen Sie die Verwendung einzelner
Stammseiten als Muster für Layoutseiten detailiert festlegen kön-
nen.
• Die Einstellung auf die keine besondere Regel zutrifft soll-
ten Sie nutzen, um eine Standardseite zu definieren, eine Do-
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 229

kumentseite, die immer dann eingesetzt wird, wenn keiner der


durch andere Optionen festgelegten Fälle eintritt.
Es sollte immer genau eine Seite des Stammlayouts diese Ein-
stellung haben. Wenn Pipelines benutzt werden, sollte sich ein
Container mit der Pipeline auf der Seite mit dieser Benutzungs-
regel befinden.
• Mit der Option mit gegebener Nummer können Sie eine abso-
lute Seitennummern festlegen, die Sie im Eingabefeld eintra-
gen. Ist im Dokument die festgelegte Seitenzahl erreicht, wird
die hier definierte Seite benutzt. Wenn die Seitenzahl im Do-
kument nicht erreicht wird, wird die so definierte Stammseite
nicht benutzt.
• Die Einstellung mit gegebenem, von vorn gezähltem Index
wirkt ähnlich, allerdings werden nicht absolute Seitennummern
berücksichtigt, sondern Seiten werden innerhalb des Layouts
von vorne gezählt.
• Um Seiten als letzte Seiten an ein Layout anzufügen, nutzen
Sie die Option mit gegebenem, von hinten gezähltem Index.
Eigenschaften sonst wie bei mit gegebenem, von vorn gezähl-
tem Index.
• Mit Formeln und Funktionen können Sie bekanntlich weit mehr
machen als nur Seitenzahlen ausgeben. Die Option wenn die
gegebene Formel den Wert WAHR liefert kommt immer dann
zum Einsatz, wenn Sie etwas komplexere Formeln benutzen
wollen. Die so gekennzeichneten Seiten werden immer dann
eingesetzt, wenn die benutzte Formel den @ Wahrheitswert
Wahr als Ergebnis liefert.
Wenn mehrere Seiten die festgelegten Bedingungen erfüllen,
nutzt RagTime die erste gefundene Seite. Seiten mit der Einstellung
mit gegebenem, von vorn gezähltem Index und mit gegebenem,
von hinten gezähltem Index werden bevorzugt.

$ Denselben von vorn oder hinten gezählten Index nur für jeweils
eine Seite eintragen: Wenn Sie denselben von vorne oder von
hinten gezählten Index (also dieselbe Zahl) für mehrere Seiten
eintragen, wird später im Dokument nur eine dieser Seiten auf-
tauchen. Sie können also z. B. nicht mit gegebenem, von hin-
ten gezähltem Index: „1“ für mehr als eine Seite angeben.
Wenn ein von einem Stammlayout abgeleitetes Layout nicht so
funktioniert wie erwartet, lohnt es sich immer zu prüfen, ob in
230 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

den Benutzungsregeln eventuell Widersprüche versteckt sind!


Eine zweite häufige Ursache für Fehlfunktionen sind falsch ver-
legte Pipelines.

+ Layoutkomponente hinzufügen
Das Dokument enthält bisher nur die Stammseiten. Klicken Sie Fens-
ter t Neue Komponente t Layout, um das Dokument um eine Lay-
outkomponente zu erweitern. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie gefragt
werden, ob und von welcher Stammlayoutkomponente die neue Layout-
komponente abhängig sein soll (@ Abb. 166 [S. 230]).

Abb. 166: Wenn das Dokument Stammlayoutkomponen-


ten enthält, können Sie beim Erzeugen neuer Layoutkom-
ponenten festlegen, von welcher Stammlayoutkomponen-
te sie abhängig sein sollen.

Aktivieren Sie den Namen der Stammlayoutkomponente und klicken


Sie Wählen. Wenn Sie das Inventar öffnen, sehen Sie, dass das Doku-
ment nun auch eine Layoutkomponente hat. Und auch an den Seitenrei-
tern ist es gut zu erkennen: Sie haben nun nicht mehr die Stammseiten,
sondern Layoutseiten vor sich. Wenn Sie beim Festlegen der Nutzungs-
bedingungen der Seiten im Stammlayout alles richtig gemacht haben, er-
scheint die Layoutkomponente zunächst mit einer, der Titelseite.

+ Rechenblattkomponente erzeugen und anpassen


Sie arbeiten auf der eben entstandenen ersten Layoutseite weiter. Ak-
tivieren Sie das leere Rechteck und ändern Sie die Inhaltsart (mit dem
Befehl Zeichnung t Inhaltsart t Rechenblatt oder der Auswahlliste
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 231

in der Werkzeugleiste). Sofort erscheint das charakteristische Gitternetz.


Für die geplanten Zwecke ist das Standard-Zellgitter zu eng. Mit ein paar
Handgriffen lässt sich das ändern.
$ Rechenblatt verändern: Durch die Konstruktion des Stammlayouts –
zwei Rechtecke, durch eine Pipeline verbunden – wird das Rechen-
blatt im Rechteck der zweiten Seite fortgesetzt, sobald Sie sie im
Layout anfügen. Die Darstellung in zwei unterschiedlichen Rechte-
cken und auf zwei verschiedenen Seiten verführt zu der Annahme,
dass es sich um zwei Rechenblätter handeln muss. Das ist falsch –
es handelt sich um die Fortsetzung ein und desselben Rechenblattes
über mehrere Container.
Daran müssen Sie denken, wenn Sie nun Einstellungen für das Re-
chenblatt vornehmen. Für Änderungen, die sich auf das gesamte Re-
chenblatt auswirken sollen, genügt es nicht, lediglich die Zellen aus-
zuwählen, die im Rechteck zu sehen sind! Nutzen Sie für Auswahlen
im Rechenblatt Menübefehle wie z. B. Bearbeiten t Alles auswäh-
len und die Spalten- und Zeilentitelleisten.
Wählen Sie nun die gesamte Tabelle aus, um die Zellenhöhe und
Ausrichtung der Inhalte festzulegen. Rufen Sie die Tafel Anordnung in
der Rechenblattinformation auf. Die Höhe der Zellen sollte 4,9 cm sein,
die Zellinhalte sollen zentriert (mittig) in der Zelle positioniert werden
(@ Abb. 167 [S. 232]). Lassen Sie die Tabelle ausgewählt und klicken Sie
Rechenblatt t Zellränder. Dann setzen Sie je ein Häkchen bei Äuße-
re Ränder und Innere Vertikalen.
Die Höhe der ersten Zeile sollte jetzt noch manuell verringert werden.
Ziehen Sie dazu an der „Fuge“ zwischen den Zeilenköpfen 1 und 2, bis
die Zeile 1 genau 1,5 cm hoch ist oder wählen Sie die Zeile und nutzen die
Tafel Anordnung.
Auch die Spaltenbreite muss spaltenweise von Hand festgelegt wer-
den, deren Breite ist unterschiedlich. Im Einzelnen:
• Wählen Sie Spalte A durch Klick auf die Spaltentitelleiste und stellen
Sie als Breite 1,6 cm ein.
• Wählen Sie die Spalten B, D und E (mit Klicks in die Spaltentitel bei
gehaltener s -Taste) und stellen Sie als Breite 3,5 cm ein.
• Spalte C wird 4,9 cm breit (die Zellen sind dann quadratisch).
l Schneller arbeiten: Sie können auch die Palette Objektkoordina-
ten auch für das Verändern der Tabellenspalten verwenden. Sie
kann geöffnet auf der Arbeitsfläche liegen bleiben, während Sie die
Spalten nacheinander auswählen und die Breite einstellen.
232 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Abb. 167: Verändern von Zellenhöhe und Position des Zellinhaltes.

+ Titelzeile erzeugen
Als nächstes soll die Titelzeile gefüllt werden. Schreiben Sie in die ersten
fünf Zellen der oberen Zeile, von links nach rechts:
• „Art.-Nr.“
• „Artikel-Bezeichnung“
• „Artikel-Abbildung“
• „Gebinde“
• „Preis“

Damit die längeren Eingaben auch richtig umbrechen, muss die


Werteart noch auf Mehrzeiler gesetzt werden.
Fetten Sie die Schrift und unterlegen Sie sie hellgrau. Dazu können
Sie den Befehl Format t Farbe nutzen und aus der Farbtabelle einen
hellen Grauton wählen. Es ist natürlich auch möglich, hier mit einer Füll-
vorlage zu arbeiten.
Die Zeile 1 ist fast fertig und erfüllt Ihre Funktion als Titelzeile schon
ganz gut – allerdings bisher nur auf der ersten Dokumentseite. Damit sie
automatisch auch auf den Folgeseiten des Dokuments erscheint, müs-
sen Sie ihr in RagTime auch den Status einer Titelzeile geben – es genügt
nicht, dass sie wie eine Titelzeile gestaltet ist. Wählen Sie die gesamte
Zeile aus und setzen Sie die Maus auf die Zeile. Rufen Sie das Kontextme-
nü auf und wählen Sie dort den Befehl Als Titelzeilen/Spalten benut-
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 233

zen. Unter der Zeile erscheint eine feine Linie (sie wird nicht gedruckt),
die Beschriftung im Zeilenknopf verändert sich.

Ö Füllvorlagen in andere Dokumente übertragen


In Übung 11 haben Sie bereits einmal eine hellgraue Hervorhebung
für Tabellenzellen erzeugt und mit dem Dokument gespeichert. Es
bietet sich an, sie hier erneut zu verwenden. Dazu gibt es zwei ver-
schiedene Möglichkeiten.
• Füllvorlage in ein anderes Dokument übertragen: Öffnen Sie
das Dokument, das die Füllvorlage enthält und das, in das die
Füllvorlage eingefügt werden soll. Im Inventar (unter Hilfsmit-
tel) finden Sie alle Füllvorlagen. Mit der Maus können Sie sie
einfach ins Inventar des zweiten Dokuments ziehen. Dabei ent-
steht eine Kopie der Füllvorlage, sie verschwindet also nicht aus
dem ersten Dokument!
• Füllvorlage global nutzbar machen: Um eine Füllvorlage in al-
len RagTime-Dokumenten nutzbar zu machen, öffnen Sie das
Dokument, das die Vorlage enthält und den Dialog Füllvorla-
gen (via Fenster t Hilfsmittel). In der Übersichtsliste sehen
Sie, dass die Vorlage unter dem Dokumentnamen angeordnet
ist. Fassen Sie sie an und ziehen Sie sie zu den Vorlagen unter
RagTime-6-Hilfsmittel.rtd (@ Abb. 168 [S. 234]). Die Position
der Füllvorlage bestimmt auch hier wieder über hierarchische
Abhängigkeiten.

+ Funktioniert alles?
An von Formularblöcken abgerissene Dokumente werden neue Seiten nur
dann angefügt, wenn die Container der aktuellen Seite gefüllt werden und
„überlaufen“. Hier können Sie zum Anfügen neuer Seiten jedoch ganz
einfach den Befehl Extras t Seite einfügen benutzen. Probieren Sie
aus, ob das Seitenanfügen und Einsetzen der Rechenblatt-Titelzeile plan-
gemäß funktionieren. Zum Weiterarbeiten sollte Ihr Dokument dann ins-
gesamt drei Seiten umfassen: die Anfangs- und zwei Folgeseiten.
l Seiten löschen: Nicht benötigte Seiten werden Sie schnell wieder
los, indem Sie sie durch Klick auf den Seitenreiter auswählen und
dann Bearbeiten t Löschen wählen. Auch > (Z) bzw. < (z)
funktionieren fürs Seiten-Löschen.
234 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Abb. 168: Vorlagen, die zunächst nur für ein einzelnes


Dokument bestimmt waren, können ohne Weiteres glo-
bal verfügbar gemacht werden (Ausschnitt aus dem Dialog
Füllvorlagen).

+ Zellen füllen
Nun können Sie die Zellen mit Inhalt füllen. Sie haben hier weitestgehend
freie Hand. Nutzen Sie für längere Einträge wieder die Zellinhaltsvorein-
stellung Mehrzeiler, für die letzte Spalte mit den Preisen ein geeignetes
Werteformat. Je nach Länge der eingegebenen Texte kann es auch ratsam
sein, die Textausrichtung zu verändern – längere Eingaben sehen links-
bündig besser aus und sind lesbarer – oder den Abstand des Zellinhaltes
zum Zellrand zu verändern (Tafel Anordnung im Dialog Rechenblattin-
formation).
Im Trainingsordner liegen verschiedene JPG-Dateien mit Abbildun-
gen von Früchten, die Sie für die Spalte „Artikel-Abbildung“ nutzen kön-
nen (Sie erkennen sie leicht an den Dateinamen: d 12 Erdbeere.jpg,
d 12 Zitrone.jpg usw.). Nutzen Sie wieder die Technik Drag and
Drop aus dem Explorer (Z), Finder (z) oder z. B. einem Bildverwaltungs-
programm, um die Bilder ins Dokument zu ziehen.
6.2: Übung 12: Illustrierte Artikelliste mit Stammlayout 235

+ Änderungen im Stammlayout
Wechseln Sie zurück zu den Stammlayoutseiten, um dort eine Änderung
anzubringen. Klicken Sie im Inventar doppelt auf den Titel der Stamm-
layoutkomponente. Wenn die Stammlayoutkomponente im Hintergrund
noch geöffnet ist, können Sie auch das Menü Fenster nutzen. An dessen
unterem Rand werden alle aktuell geöffneten Fenster aufgelistet.
Wie Sie sehen, hat sich trotz der zahlreichen Veränderungen, die Sie
in der Layoutkomponente durchgeführt haben, am Stammlayout nichts
verändert. Nun soll auf den „allgemeinen“ Seiten, also der zweiten Seite
des Stammlayouts, eine diagonale Textzeile hinzugefügt werden – nütz-
lich ist so etwas zum Beispiel, um ein Dokument als Entwurf, Kopie oder
Ähnliches zu kennzeichnen.
Sie arbeiten mit dem Graphischen Textwerkzeug. Klicken Sie unge-
fähr in die Mitte der zweiten Seite und geben Sie den gewünschten Begriff
ein. Lassen Sie das Textobjekt markiert. Vergrößern Sie die Schriftart und
ändern Sie Farbe, Deckkraft oder Dichte (alle Einstellungen finden Sie
unter Format) – die Schrift soll in einem hellen Grauton sein, damit sie
nicht zu stark dominiert (zu den Unterschieden siehe @ Abb. 169 [S. 235]).
Entscheiden Sie selbst, welche Einstellung die Beste ist.

Abb. 169: Die Wirkung der Einstellungen Farbe, Deckkraft


und Dichte: 1 Hier wurde die Farbe geändert, Deckkraft
und Dichte 100%. 2 Die Schriftfarbe ist schwarz, Deckkraft
40%, Dichte 100%. 3 Schwarze Schrift, Deckkraft 100%,
Dichte 40%.

Um den Text in die Diagonale zu bringen, brauchen Sie entweder


die Tafel Koordinaten des Zeichnungsdialogs oder die Palette Objekt-
koordinaten. Stellen Sie eine Rotation von -45°ein, um den Text so zu
kippen, wie in @ Abb. 162 [S. 221] zu sehen. Sie können natürlich auch
nach Augenmaß arbeiten und den Text drehen, indem Sie die Maus nahe
des Rotationspunktes ansetzen – der Mauszeiger verwandelt sich in ein
Drehsymbol – und ziehen.
236 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

l Exakte drehungen per Maus: Drücken von s , während Sie mit der
Maus am Drehpunkt ziehen, schränkt die Rotation in 15°-Schritten
ein, damit sind 45° schnell und genau zu erreichen.

Bleibt als letzter Schritt das Ausrichten des Textes in der Recht-
eckmitte. Dazu wählen Sie beide Objekte aus ( s halten während
des Klickens). Der Dialog Objekte ausrichten (via Zeichnung t Aus-
richten) oder der Mittig ausrichten-Knopf (Bild) in der Palette Zeich-
nungsbefehle bringen Sie weiter.
Wechseln Sie erneut zur Layoutkomponente. Der eben eingefügte
Text erscheint nun in allen Seiten, die von der zweiten Stammlayoutseite
abstammen.
Ihr erstes Dokument mit Stammlayout ist fertig und kann gesichert
werden.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 237

6.3 ÜBUNG 13: DOPPELSEITIGES STAMMLAYOUT MIT TITEL UND


SCHLUSSSEITE
In dieser Übung werden Sie ein Dokument mit einer eigenen Titelseite
und einer Schlussseite, die jeweils nur einmal vorkommen, und einer be-
liebig oft wiederholbaren Doppelseite für den fortlaufenden Text erzeu-
gen (@ Abb. 170 [S. 237]). Als Beispiel dienen Seminarunterlagen für eine
Kochschule. Dokumente dieser Art werden in der Praxis jedoch recht häu-

Abb. 170: So ein Dokument soll in dieser Übung entstehen


(schematische Darstellung): Titelseite, doppelseitiges Lay-
out, Schlussseite.
238 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

fig gebraucht, Sie können das Gelernte sicherlich bald auch in anderen
Dokumenten umsetzen.

SCHRITT FÜR SCHRITT


+ Neues Dokument beginnen und vorbereiten
Beginnen Sie ein neues Dokument mit der Komponente Stammlayout.
Für das geplante Layout werden drei unterschiedliche Seiten benötigt.
Die zweite Seite des Stammlayouts soll eine Doppelseite werden. Sie
müssen dazu jedoch nicht zwei spiegelbildliche Seiten konstruieren.
Doppelseiten können im Stammlayout automatisch aus einer Seite ge-
neriert werden. Ergänzen Sie also die Stammlayoutkomponente um zwei
weitere Seiten (mit Extras t Seite einfügen).
In den folgenden Schritten erfahren Sie zunächst, wie Sie das Grund-
gerüst des Stammlayouts konstruieren. Nutzen Sie dazu die @ Abb. 171
[S. 239] als Vorlage. Alle wesentlichen Elemente des Stammlayouts sind
dort anschaulich dargestellt.

+ Hilfslinien erzeugen
Hilfslinien sind schnell gemacht und helfen Ihnen bei der Seitenauftei-
lung. Die geplanten Seitenränder und folglich auch die Hilfslinien für die
erste und zweite!!§dritte Seite sind gleich, die mittlere Stammlayoutseite
(die zweite im Dokument) ist eine Variation.

Ö Hilfslinienposition ermitteln
Um mit Hilfslinien die Position von Containern und damit gleichzei-
tig die Größe der Seitenränder festzulegen, müssen Sie das Seiten-
format kennen und ein wenig rechnen, denn die Position der Hilfsli-
nien wird in der Palette Hilfslinien und allen anderen Dialogen im-
mer vom oberen bzw. linken Seitenrand aus angegeben. Im Dialog
Papierformat können Sie die Maße Ihres aktuellen Seitenformats
nachsehen.
Ein A4-Blatt ist 29,7 cm × 21 cm groß. Um nun eine Hilfslinie
beispielsweise auf einem DIN A4-Hochformat 4 cm vom unteren Sei-
tenrand entfernt zu positionieren, rechnen Sie:
29,7 cm - 4 cm = 25,7 cm
Die horizontale Hilfslinie müsste also bei 25,7 cm positioniert
werden, um 4 cm vom unteren Seitenrand entfernt zu sein.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 239

Abb. 171: Das Grundgerüst des Stammlayouts. Nutzen Sie


diese Abbildung als Orientierung für das Stammseitenlay-
out (Darstellung mit besonders hervorgehobenen Contai-
nergrenzen und Gestaltungselementen).
240 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Für die erste und dritte Seite des Stammlayouts werden folgende
Hilfslinien gebraucht:
• Erste horizontale Hilfslinie 4,2 cm vom oberen Seitenrand entfernt,
also bei 4,2 cm. Diese Linie markiert die Position der gestrichelten
Linie am Seitenkopf.
• Zweite horizontale Hilfslinie 4 cm vom unteren Seitenrand entfernt,
also bei 25,7 cm. Diese und die folgenden Linien sind als Orientie-
rung für das große Rechteck vorgesehen, das später den Text auf-
nehmen soll.
• Erste vertikale Hilfslinie 2,5 cm vom linken Seitenrand entfernt, also
bei 2,5 cm.
• Zweite vertikale Hilfslinie 2,5 cm vom rechten Seitenrand entfernt,
also mit der Position 18,5 cm.
Die zweite Seite soll Grundlage für ein doppelseitiges Layout sein,
bei dem rechte und linke Seiten spiegelbildlich gestaltet sind. Die Sei-
tenelemente sollen etwas nach außen gerückt werden, um Platz für die
spätere Bindung oder Heftung des ausgedruckten Dokuments zu lassen.
Entsprechend ist die Anordnung der Hilfslinien.
• Erste horizontale Hilfslinie 2,5 cm vom oberen Seitenrand entfernt,
also bei 2,5 cm. Diese Linie markiert die Position der gestrichelten
Linie am Seitenkopf, die bei den normalen Textseiten höher liegt als
bei Titel- und Schlussseite.
• Zweite horizontale Hilfslinie 4 cm vom unteren Seitenrand entfernt,
also bei 25,7 cm.
• Erste vertikale Hilfslinie 2 cm vom linken Seitenrand entfernt, also
bei 2 cm.
• Zweite vertikale Hilfslinie 3 cm vom rechten Seitenrand entfernt, also
mit der Position 18 cm.
Nutzen Sie wieder die Palette Hilfslinien, um schnell und präzise
zu arbeiten.

+ Spätere Textcontainer zeichnen


Wechseln Sie zum Rechteckwerkzeug und zeichnen Sie die Container, die
für den späteren Text bestimmt sind. Legen Sie noch nicht die Inhaltsart
fest, um bei der Arbeit auf den späteren Layoutseiten flexibler zu blei-
ben. Nutzen Sie die eben erzeugten Hilfslinien und wieder die @ Abb. 171
[S. 239]. Die Maße aus der Beispieldatei:
• Das große Rechteck auf der ersten Seite ist 16 cm breit und 15,7 cm
hoch. Die Position ist durch die Hilfslinien markiert.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 241

• Das große Rechteck auf der zweiten Seite ist 16 cm breit und 21 cm
hoch.
• Das große Rechteck auf der dritten Seite ist 16 cm breit und 18,8 cm
hoch.

Ö Layoutentwicklung im Stammlayout
Bei der Entwicklung eines Layouts sollten die Maße und Position der
späteren Textblöcke auf die übrigen Elemente der Seite abgestimmt
werden. Während der Entwicklungsphase im Stammlayout kann es
hilfreich sein, die Container mit Blindtext zu füllen, um die Wirkung
zu überprüfen. Anschließend stellt man wieder Inhaltsart: Keine
ein.
Die hier genannten Maße können Sie so in Ihr Dokument über-
nehmen. In der Praxis müssen Sie jedoch damit rechnen, dass es
nicht immer gelingt, in diesem frühen Entwurfsstadium endgültige
Containermaße und Hilfslinienpositionen festzulegen, die zu einem
harmonischen, ansprechenden Layout führen.

+ Linien für den Seitenkopf zeichnen


Als nächstes sollen die Linien gezeichnet werden, die die Seite gliedern
und akzentuieren. Die Liniengestaltung können Sie zunächst vernachläs-
sigen, sie wird in den nächsten Schritten erledigt.
Die jeweils obere horizontale Hilfslinie markiert die gewünschte Po-
sition der Linie auf der Seite. Wechseln Sie zum Linienwerkzeug. Setzen
Sie es am linken Rand der ersten Seite in Höhe der oberen Hilfslinie an
und ziehen Sie mit der Maus nach rechts. Drücken Sie s , um eine exakt
horizontale Linie zu zeichnen. Verfahren Sie ebenso für die zweite und
dritte Seite.

+ Linien gestalten: Farbvorlage


Die Linien sollen als punktierte Linien erscheinen, in einem Grünton, der
dem Grün der Logografik entspricht (so wie in @ Abb. 172 [S. 242] zu se-
hen). Dafür sind zwei Arbeitsschritte nötig: Sie müssen eine Farbe exakt
diesem Grün definieren (es ist auf der Standard-Farbpalette nicht vorhan-
den) und Sie müssen die Linieneigenschaften wie Stärke, Punktierung
und Farbe (das zuvor festgelegte Grün!) einstellen.
Wenn Sie sich schon die Mühe machen, eine eigene Farbe zu definie-
ren, sollte diese auch für andere Elemente verfügbar sein, zum Beispiel
242 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Abb. 172: Punktierte grüne Linie als Gestaltungselement


(Detailansicht des fertigen Dokuments).

als Schriftfarbe, als Linienfarbe für druckende Ränder von Zeichnungs-


elementen und Ähnliches. Sie ändern also nicht einfach die Farbe einer
Linie, sondern erzeugen eine Füllvorlage mit dieser Farbe. Da die grünen
punktierten Linien ein wiederkehrendes Gestaltungselement in diesem
Dokument sind – und wer weiß, vielleicht braucht die „Küchenakademie“
ja bald noch andere Schriftstücke? –, lohnt es sich, zudem eine eigene Li-
nienvorlage zu definieren. Diese kann dann auf die zuvor erzeugten Füll-
vorlage für die Linienfarbe zugreifen.
Wählen Sie Fenster t Hilfsmittel t Füllvorlagen, um den schon
bekannten Dialog fürs Erzeugen von Füllvorlagen aufzurufen. Da die Füll-
vorlage, die Sie jetzt erzeugen, auch für andere eventuelle Dokumen-
te der „Küchenakademie“ zur Verfügung stehen soll, klicken Sie in der
Füllvorlagen-Übersicht des Dialogs auf RagTime-6-Hilfsmittel.rtd, so
dass dieser Begriff markiert ist. Die neue Vorlage wird dann gleich so ab-
gelegt, dass sie auch in anderen Dokumenten nutzbar ist. Klicken Sie Neu
und geben Sie der Vorlage einen Namen, zum Beispiel „Grün Küchen-
akademie“. Klappen Sie die Liste mit den Farbfeldern aus (@ Abb. 173
[S. 243]). In der Liste klicken Sie Andere.
Z Farbe einstellen: Es öffnet sich das Fenster Farbe, in dem Sie neue
Farben festlegen können. Wenn Sie in Ihrer Version des Farbe-
Dialogs Einstellungsmöglichkeiten vermissen, klicken Sie auf den
Knopf Farben definieren, um den Dialog zu erweitern. Sie haben
mehrere Möglichkeiten zum Einstellen einer neuen Farbe (@ Abb. 174
[S. 243]):
◦ Sie können die Maus über das Farbspektrum bewegen. In ei-
nem kleinen Vorschaufenster sehen Sie die aktuelle Farbe. Kli-
cken wählt diese Farbe aus.
◦ Sie können durch Zahleneingabe Farben ganz exakt festle-
gen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei verschiedenen
Farb(beschreibungs)systemen: Sie können die Werte entweder
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 243

Abb. 173: Klicken Sie Andere, wenn Sie eine Farbe als Füll-
vorlage festlegen wollen, die in der Standard-Farbpalette
nicht enthalten ist.

Abb. 174: Der Dialog zum Festlegen eigener Farben ist sys-
temabhängig. Hier die Windows-Version.

mithilfe der Eingabefelder Farbt., Sätt. und Helligk. (also Farb-


ton, Sättigung und Helligkeit) oder durch Eingaben unter Rot,
Grün und Blau (RGB-System) festlegen.
Für das „Küchenakademie“-Grün sind die RGB-Werte bekannt, tra-
244 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

gen Sie sie in die entsprechenden Eingabefelder ein:


◦ R(ot): 152
◦ G(rün): 203
◦ B(lau): 0
Klicken Sie OK, um zurück zum Fenster Füllvorlagen zu gelangen.
Unter Farbe wird dann das eben eingestellte Grün als Eigenschaft
der neuen Füllvorlage angezeigt.
z Farbe einstellen: Es öffnet sich das Fenster Farben, in dem Sie neue
Farben festlegen können. Wechseln Sie zur Ansicht Farbregler und
dann zu den Einstellungen der RGB-Farbwerte (@ Abb. 175 [S. 245]).
Dort können Sie die gewünschten Werte direkt in die Eingabefelder
eintippen oder die Farbe durch Ziehen an den Reglern verändern.
Für das „Küchenakademie“-Grün tragen Sie sie die folgenden Werte
in die entsprechenden Eingabefelder ein:
◦ R(ot): 152
◦ G(rün): 203
◦ B(lau): 0
Klicken Sie OK, um zurück zum Fenster Füllvorlagen zu gelangen.
Unter Farbe wird dann das eben eingestellte Grün als Eigenschaft
der neuen Füllvorlage angezeigt.

+ Linien gestalten: Linienvorlage


Nun brauchen Sie noch eine Linienvorlage, die von der eben festgeleg-
ten Farbe Gebrauch macht und für die Punktierung sorgt. Rufen Sie den
Dialog Linienvorlagen auf (über Fenster t Hilfsmittel oder mithilfe
des Inventars). Da die Linienvorlage auch in anderen Dokumenten verfüg-
bar sein soll, klicken Sie in der Linienvorlagen-Übersicht des Dialogs auf
RagTime-6-Hilfsmittel.rtd, so dass dieser Begriff markiert ist. Klicken
Sie Neu und geben Sie der Vorlage einen Namen, zum Beispiel „Layout-
linie Küchenakademie“. Stellen Sie die Stärke, Füllvorlage (das eben
definierte Grün!) und die Strichelung ein (@ Abb. 176 [S. 246]).

+ Linienvorlage zuweisen
Nun müssen Sie die neue Linienvorlage den Linien des Dokuments auch
noch zuordnen, damit sich deren Aussehen ändert. Wählen Sie die ers-
te der Linien aus und klicken Sie Format t Linienvorlage. In der dann
erscheinenden Liste müssten Sie auch Ihre neue Linienvorlage finden.
Klicken sie auf deren Namen.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 245

Abb. 175: Der Dialog zum Festlegen eigener Farben ist sys-
temabhängig. Hier die Mac OS-Version. Hier müssen Sie
zunächst die richtige Ansicht 1 und das Farbsystem 2 ein-
stellen, um RGB-Werte eintragen zu können.

l Andere Wege, um Linienvorlagen zu vergeben: Sie können alterna-


tiv auch die Palette Formatierung (Abschnitt Füll- und Linienvor-
lage) oder den Befehl Format t Linienformate nutzen. Die Arbeit
mit dem Dialog Linienformate lohnt sich vor allem dann, wenn Sie
neue Linieneigenschaften festlegen, also zum Beispiel für einzelne
Linien die Eigenschaften bestehender Vorlagen abwandeln wollen.
Sie ändern hier jedoch nicht die Vorlage selbst, sondern nur die Ei-
genschaften einer Linie.

+ Übrige Container der ersten Seite


Die für den Textblock bestimmten Rechtecke sind bereits gezeichnet, es
fehlen die übrigen Container im oberen Bereich der Seite.
Da diese Elemente mit Sicherheit nicht mehr geändert werden, kön-
nen Sie bereits im Stammlayout die Text- und Bildkomponenten instal-
lieren. Sie können sich an der @ Abb. 177 [S. 246] orientieren und nach
Augenmaß arbeiten.
Wenn Sie die Vorlage ganz exakt nachbauen wollen, nutzen Sie fol-
246 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Abb. 176: Einstellungen für die „Küchenakademie“-Linie.

Abb. 177: Eine Grafik und zwei Textelemente müssen noch


auf der ersten Seite untergebracht werden (Ausschnitt aus
dem fertigen Dokument).

gende Maße und Koordinaten:


• Container für die Bildkomponente: 2,85 cm breit, 3,5 cm hoch. Ab-
stand vom linken Seitenrand 2,35 cm, Abstand vom oberen Rand 1,5
cm.
• Container für Firmenbezeichnung („Die Küchenakademie…“): 7 cm
breit, 1,46 cm hoch. Abstand vom linken Seitenrand 11 cm, Abstand
vom oberen Rand 2,5 cm.
• Container für Seminartitel („Meeresfrüchte…“): 8 cm breit, 3,28 cm
hoch. Abstand vom linken Seitenrand 10 cm, Abstand vom oberen
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 247

Rand 5,52 cm.


Die Textkomponenten sind rechtsbündig aneinander ausgerichtet
(beide wählen und unter Zeichnung t Ausrichten einstellen).
Füllen Sie die Container, so wie in der Vorlage zu sehen. Die benö-
tigte Grafik finden Sie im Trainingsordner (d kochei.jpg). Als Schrift
wurde die Arial in 14 und 18 Punkt Größe verwendet, teilweise gefettet.

+ Zweite Seite ergänzen


Auch auf der zweiten Seite fehlen noch einige Elemente, nämlich die
Seitenzahl – die Sie natürlich wieder per Formel einbinden – und ein
Seminar-Kurztitel. Die beiden Elemente sollen als graphischer Text ein-
gesetzt werden. Nutzen Sie @ Abb. 178 [S. 247] als Vorlage.

Abb. 178: Um das Gestaltungsraster nicht zu starr werden


zu lassen, sind Titelzeile und Seitenzahl im Verhältnis zum
späteren Textblock 0,5 cm nach Rechts gerückt.

+ Dritte Seite ergänzen


Auf der dritten Seite des Stammlayouts, die als Schlussseite des Doku-
ments vorgesehen ist, müssen ebenfalls noch einige Textelemente er-
gänzt werden. Wegen der Kürze der Texte eignet sich wieder Graphischer
Text sehr gut. In @ Abb. 178 [S. 247] sehen Sie, wie diese Aufgabe in der
Vorlage gelöst wurde.
Auf der späteren Schlussseite des Dokuments sollen die „Allgemei-
nen Geschäftsbedingungen“ der Küchenakademie eingefügt werden. Das
kann schon zum jetzigen Zeitpunkt im Stammlayout geschehen, denn
dieser Textabschnitt soll vom übrigen Text unabhängig bleiben (keine
Pipeline-Verbindung!). Setzen Sie Blindtext ein, nutzen Sie dafür eine der
Blindtext-Dateien aus dem Trainingsordner.
Die Gestaltung der Stammseiten ist damit abgeschlossen.
248 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

Abb. 179: Zentrierter Graphischer Text auf der dritten Seite.

+ Benutzung der Stammseiten einstellen


Im nächsten Schritt müssen die Benutzungsregeln für die Stammseiten
festgelegt werden. Dazu gehen Sie so vor, wie auch schon in der voran-
gehenden Übung beschrieben.
• Wählen Sie die erste Stammseite durch Klick auf den Seitenreiter
aus und rufen Sie den Dialog Layoutinformation auf. Geben Sie
der Stammseite einen Namen, zum Beispiel „Titel“. Aktivieren Sie
die Option mit gegebenem, von vorn gezähltem Index und fügen
Sie ins Eingabefeld eine „1“ ein.
• Wählen Sie die zweite Stammseite durch Klick auf den Seitenreiter.
Öffnen Sie den Dialog Layoutinformation. Vergeben Sie einen Na-
men, zum Beispiel „Seminartext“. Unter Benutzung legen Sie fest,
dass die Stammseite im Layout benutzt wird für Seiten auf die keine
besondere Regel zutrifft.
• Dasselbe für die dritte Stammseite: Auswählen, Infodialog öffnen,
Titel (zum Beispiel „AGB“) vergeben. Als Benutzungsregel wählen
Sie mit gegebenem, von hinten gezähltem Index und tippen ins
Eingabefeld eine „1“. Diese Stammseite wird dann immer als letzte
im Dokument verwendet – gleichgültig, wie viele Seiten das Doku-
ment hat.

+ Stammseite als doppelseitig definieren


Das Layout der zweiten Stammseite „Seminartext“ soll doppelseitig sein.
Wählen Sie sie aus und wählen Sie den Befehl Layout t Doppelseiti-
ge Stammseite – das ist schon alles. Auf Ihrer Arbeitsfläche verschiebt
sich die Seitenanordnung, die zweite Stammlayoutseite ist in gespiegel-
ter Version nun zweifach vorhanden. Beide Häften der Doppelseite folgen
den zuvor festgelegten Benutzungsregeln.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 249

+ Pipelines verlegen
Nun müssen noch die Pipelines verlegt werden, die den Textfluss im
Dokument organisieren. Die letzte Seite („AGB“) soll nicht verbunden
werden, für die übrigen Seiten ordnen Sie die Pipelines so an wie in
@ Abb. 180 [S. 249] gezeigt.

Abb. 180: Zwei Pipeline-Teilstücke genügen für dieses Dokument.


250 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten

+ Layoutkomponente erzeugen
Mit dem Befehl Fenster t Neue Komponente t Layout wird eine Layout-
komponente erzeugt. Achten Sie darauf, das eben erzeugte Stammlayout
als „Muster“ auszuwählen. Mit dem Befehl Seite einfügen können Sie
einige neue Seiten erzeugen, um zu prüfen, ob alles wie geplant funktio-
niert. Zum Testen der Pipelines füllen Sie die Container mit Blindtext.

+ Text folgt Bildkontur


Hier erfahren Sie, wie Sie eine Grafik so in einen Text einbinden, dass
der Text der Bildkontur folgt, so wie auf der letzten Dokumentseite zu
sehen (@ Abb. 170 [S. 237]). Das ist nicht viel komplizierter als schon in
@ Übung 7: Arbeiten in der Zeichnungskomponente: CD-Hülle [S. 161] be-
schrieben, allerdings brauchen Sie dazu eine speziell vorbereitete Bild-
datei, die mit einem Beschneidungspfad versehen ist, der angibt, wel-
chen Konturen der Text folgen soll. Die Datei d kochei.jpg ist bereits
mit einem solchen Pfad versehen.
Füllen Sie zunächst das Rechteck mit Text. Sie können eine der
Blindtext-Dateien aus dem Trainingsordner verwenden. Zeichnen Sie
dann an einer beliebigen Stelle der Seite ein Rechteck. Öffnen Sie das
Inventar und ziehen Sie die Bildkomponente „Kochei“ in das Rechteck.
Positionieren Sie das Rechteck an der gewünschten Stelle im Textcontai-
ner und passen Sie die Größe des Containers an, wenn dies nötig ist.
Wählen sie das Bild (nicht den Container – das Bild muss von der ty-
pischen „Ameisenlinie“ umflossen werden). Halten Sie die Maus in der
Nähe der Bildkomponente und rufen Sie das Kontextmenü auf. Wählen
Sie dort den Befehl Container an Bild anpassen. Ein Dialogfenster er-
scheint (@ Abb. 181 [S. 251]):
• Die Option Freistellungspfad muss aktiv sein.
• Der Befehl Container an Bild anpassen bewirkt, dass sich die bis-
her rechteckige Containerkontur in ein Polygon oder Bézierobjekt
verwandelt und an die Form des vorbereiteten Beschneidungspfa-
des im Bild anpasst. Die Option Abstand vom Container legt fest,
wie groß der Abstand des veränderten Containers zu den Konturen
des Freistellpfades ist. Da der Beschneidungspfad in der Musterda-
tei bereits einen gewissen Abstand zum Bildobjekt hält, können Sie
diesen Wert so lassen, wie er ist.
• Mit Abstand für Textumfluss stellen Sie ein, wie groß die Distanz
zwischen umfließendem Text und Bildcontainer ist. Bei sehr detail-
reichen Objekten kann es notwendig sein, diesen Wert hochzuset-
zen, damit der sich an eine verschlungene Kontur anpassende Text
nicht zu unleserlich wird.
6.3: Übung 13: Doppelseitiges Stammlayout mit Titel und Schlussseite 251

Abb. 181: Dialog Container an Bild anpassen: Details für


den Textumfluss.

• l Abstände nachträglich einstellen: Sie können diese Abstände


auch nachträglich unter Zeichnungsinformation (Tafel Objek-
te) anpassen. Dort finden Sie auch noch einige weitere Optio-
nen für den Textumfluss, die Sie nutzen können, wenn der Text
durch das eingebettete Bild zu stark zerrissen wird.
Das Dokument ist fertig, die letzte Praxisübung dieses Buches ist
geschafft!
252 Kapitel 6: Stammlayoutkomponenten
KAPITEL

7
RagTime-Dokumente
als PDF- oder
HTML-Datei
254 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

7.1 ALS PDF EXPORTIEREN


Das Dateiformat PDF ist der Spezialist für den Austausch gestalteter Do-
kumente. Das PDF-Format funktioniert plattformunabhängig: Dokumen-
te werden auf jedem Rechner im Originallayout gezeigt, unerwünschte
Abweichungen treten nicht auf. Zudem ist Software, um PDF-Dokumente
anzusehen, auf nahezu jedem Rechner installiert. Auf Wunsch lassen
sich PDF-Dateien auch sehr „schlank“ gestalten, so daß sie problemlos
übers Internet getauscht werden können. PDF-Dokumente eignen sich
zur Weitergabe digitaler Produktblätter, Broschüren und Ähnlichem, kön-
nen aber auch genutzt werden, um in laufenden Projekten schnell Da-
ten auszutauschen – zum Beispiel, wenn nicht alle Beteiligten originale
RagTime-Dateien öffnen können.
RagTime bietet eine PDF-Exportfunktion mit zahlreichen Einstel-
lungsmöglichkeiten, so dass sie auch RagTime-Dokumente ins PDF-
Format bringen können. Dazu ist weitere Software nötig, die RagTime zum
Teil direkt ansteuern kann. Dazu gehört z. B. Adobe Distiller (Acrobat).
Z Unter Windows kann RagTime Ghostscript oder Adobe Distiller an-
steuern.
Auf der RagTime-Website finden Sie aktuelle Informationen und
Links zu Ghostscript: http://www.ragtime.de/go.cgi?info=Ghost
z Unter Mac OS kann RagTime den Adobe Distiller und den zum Sys-
tem gehörenden PDF-Konverter ansteuern. Der Weg über den Mac-
OS-Druckbefehl ist ebenfalls möglich aber nicht empfehlenswert.

Ö Welche PDF-Eigenschaften werden umgesetzt?


Das Dateiformat PDF ist vielseitig und ermöglicht z. B. Verknüp-
fungen (Hyperlinks). Einige Erzeugungsmethoden unterstützen zu-
dem die automatische Reduktion der Auflösung von Bildern.
Hier können Sie sich orientieren, welcher Methode welche Ei-
genschaften unterstützt.
Mac-Post- Mac-
Adobe Ghost- script- Druck-
Distiller script Konverter Befehl
Zz Z (z) z z
Hyperlinks werden erhal- ja ja nein nein
ten
Auflösung von Bildern re- ja ja nein nein
duzieren
7.1: Als PDF exportieren 255

Über Datei (Z)/Ablage (z) t PDF exportieren gelangen Sie zum


Dialog PDF-Export.
Auf insgesamt vier Tafeln können Sie die Einstellungen für den PDF-
Export vornehmen. Einige Details und Optionen des PDF-Export-Dialogs
hängen davon ab, wie Ihr Dokument strukturiert ist, welche Komponente
aktiv war oder ob eine Auswahl bestand, als der Befehl PDF exportieren
gewählt wurde und welche Software zur PDF-Erzeugung auf dem Rechner
installiert ist.
• Auf der Tafel Allgemein können Sie festlegen, ob Sie das gesamte
Dokument oder nur Teile als PDF exportieren wollen. Außerdem fin-
den Sie hier eine Zusammenfassung aller Einstellungen, die Sie auf
den vier Dialog-Tafeln vornehmen (@ Abb. 182 [S. 255]).
• Auf der Tafel Auftrag (@ Abb. 183 [S. 256]) unter Methode können
Sie auswählen, welche Software zur PDF-Erzeugung verwendet wer-

Abb. 182: Bei umfangreichen Dokumenten kann der PDF-


Export eine Weile dauern. Deswegen sollten Sie sich die
Zusammenfassung in jedem Fall einmal durchsehen, be-
vor Sie den Export starten.
256 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

Abb. 183: Die Wahl der Methode ist die wichtigste Opti-
on. Der Inhalt des Einblendmenüs variiert, je nachdem,
welche PDF-Werkzeuge auf Ihrem Rechner vorhanden sind.
Die Optionen unter Auftragseinstellungen sind von der
gewählten Methode abhängig.

den soll. Je nachdem, welche PDF-Generatoren auf Ihrem Rechner in-


stalliert sind, stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl. Mit
der Methode PostScript-Datei zur späteren Destillation vor-
bereiten können Sie außerdem eine Ragtime-Datei so vorbereiten,
dass Sie auch von einem PDF-Tool verarbeitet werden kann, das
nicht direkt von RagTime unterstützt wird.
Unter Benachrichtigung legen Sie fest, was nach dem PDF-Export
passieren soll: Sie können sich benachrichtigen oder über eventuell
aufgetretene Fehler informieren oder das neue PDF-Dokument öff-
nen lassen.
l PDF-Dateien anzeigen lassen: RagTime kann PDF-Dateien in
RagTime-Dokumente importieren (siehe @ Übung 7: Arbeiten in
der Zeichnungskomponente: CD-Hülle [S. 161] ) oder RagTime-
7.1: Als PDF exportieren 257

Dokumente als PDF exportieren. Um PDF-Dateien anzusehen,


benötigen Sie spezielle Software. Falls auf Ihrem Rechner noch
kein Programm zum Ansehen von PDF-Dokumenten installiert
ist, können Sie es z. B. unter http://www.adobe.com/acrobat
laden.
Weitere Optionen der Tafel Auftrag variieren in Abhängigkeit von
der gewählten Methode.
• Tafel Seitenformat für Layout- oder Stammlayoutkomponenten
(@ Abb. 184 [S. 257], siehe unten für andere Komponenten)
Hier können Sie mithilfe einer Grafik und verschiedener Optionen
die Größe der Layoutseiten des Dokuments auf die Papiergrößen des
Druckers, den Sie später benutzen wollen, abstimmen – die Layout-
seitengröße stimmt ja nicht zwangsläufig mit Papierformaten Ihres
Druckers überein.
Ist die Einstellung Automatisch aktiv, erzeugt RagTime pro Layout-

Abb. 184: Seitenformat für Layout- und Stammlayout-


komponenten: Auf welchem Papierformat soll die Layout-
seite gedruckt werden? Die Grafik hilft bei der Anpassung.
258 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

seite eine PDF-Seite, deren Größe auf eventuelle Einzelseitenformate


und eventuell zugeschaltete Extras abgestimmt ist.
Wählen Sie die Option Wie Layoutseitengröße, werden die Papier-
formateinstellungen des Layouts übernommen. Wenn nötig, werden
dann auch mehrere PDF-Seiten pro Layoutseite erzeugt.
Die Extras, insbesondere Schneidemarken sind vor allem in-
teressant, wenn die PDF-Dateien mit professionellen Vierfarb-
Druckmaschinen reproduziert werden sollen.

Abb. 185: Seitenformat für Komponenten ohne Layout-


und Stammlayoutkomponenten: Die Grafik verdeutlicht,
wie Ihre Einstellungen wirken.

• Tafel Seitenformat für andere Komponenten (nicht Layout,


@ Abb. 185 [S. 258], siehe oben für Layoutkomponenten)
Wenn die Option Seitenformat übernehmen aktiv ist, werden al-
le Informationen zur Größe der PDF-Seiten aus den Seitenforma-
teinstellungen des Dokuments übernommen. Alle übrigen Optionen
sind dann blockiert.
Erst wenn Sie das Häkchen bei Seitenformat übernehmen entfer-
7.1: Als PDF exportieren 259

nen, können Sie weitere Einstellungen zur Blattgröße, Rändern


und Extras vornehmen. Die Einstellung Blattgröße t Nach Be-
darf legt fest, dass RagTime die PDF-Seitengröße anhand der im
Dokument enthaltenen Objekte bestimmt. Andere Größe gestat-
tet Ihnen eigene Eingaben.
• Auf der Tafel Farben legen Sie den Umgang mit den Dokumentfarben
fest: Für die meisten Fälle ist die Farboption Bunt die beste Wahl. Mit
dieser Einstellung erzeugte PDF-Dokumente können Sie als digitale
Flyer oder Broschüren weitergeben, im Internet publizieren oder an
professionelle Druckereien geben.
$ Von Anfang an im richtigen Farbraum arbeiten: Soll ihr Do-
kument auf einer professionellen Druckmaschine ausgegeben
werden, klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Dienstleister, in wel-
chem Farbmodell die Farben des PDF vorliegen soll. Meist ist
das CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz), da im Vierfarb-
druck die Buntheit eines Dokuments durch Übereinanderdru-
cken dieser Farben erzeugt wird. Sie müssen das RagTime-
Dokument von Anfang entsprechend anlegen, da beim PDF-
Composite-Export das Farbmodell des RagTime-Dokuments
nicht umgestellt wird. Das bedeutet:
“ Alle Bilder, die im Dokument verwendet werden, müssen
CMYK-Bilder sein. Bilder aus Digitalkameras und von vielen
Scannern liegen üblicherweise im RGB-Farbmodell vor und
müssen gegebenenfalls mit einer Bildbearbeitungssoftwa-
re vorbereitet werden.
“ Alle Farben, die Sie im RagTime-Dokument für Schriften,
Füllungen, Linien usw. nutzen, müssen ebenfalls von An-
fang an CMYK-Farben sein (@ Abb. 186 [S. 260]).
Wenn Sie Ihr Dokument auf einem Farbdrucker einfarbig ausgeben
wollen, können Sie Grau aktivieren. Um farbige Dokumente auf ei-
nem Graustufendrucker auszugeben, ist es nicht notwendig, die Op-
tion zu aktivieren – in der Regel übernimmt dann die Druckersoftwa-
re die Umsetzung.
Wenn Sie in Ihrem Produktionsprozess mit Farbprofilen arbeiten,
können Sie unter Farbverwaltung ein passendes Farbprofil wählen.
Ist die Option Farbsepariert aktivieren, wird ein PDF erzeugt, in dem
die bisherigen Dokumentfarben in vier (oder mehr) Farbauszüge auf-
geteilt werden. Sie können dann auch Änderungen an der Rasterung
der einzelnen Auszüge vornehmen und den Umgang mit Schmuck-
farben festlegen. Sie benötigen dazu in jedem Fall auch eine PPD-
Datei, in der die Druckereigenschaften Ihres Dienstleisters festgehal-
260 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

Abb. 186: Unter Fenster t Hilfsmittel t Farben können


Sie auch CMYK-Farben für die Verwendung im Dokument
festlegen.

ten werden. Klären Sie in jedem Fall vor der PDF-Erzeugung, ob Ihre
Druckerei farbseparierte PDF verarbeitet!

Ö Wozu Farbverwaltung?
Die Farben eines Dokuments durchlaufen zahlreiche Stationen: Fo-
tos werden digital aufgenommen oder gescannt, unter Umständen
weiterbearbeitet und dann in RagTime importiert. Dazu kommen Far-
ben, die Sie in RagTime selbst festlegen und in Dokumenten nutzen.
All das soll dann auf Papier möglichst ebenso aussehen wie am Mo-
nitor. Das ist nicht ganz einfach: Farben mit möglichst geringen Ab-
weichungen zu reproduzieren, gehört zu den größten Herausforde-
rungen im Publikationsprozess.
Farben werden am Monitor – Ihrem wichtigsten Kontroll- und
Arbeitswerkzeug – ganz anders erzeugt als Farben auf Papier. Ein
Monitor arbeitet mit Lichtfarben aus den Grundfarben Rot, Grün
und Blau. Druckerfarbe besteht aus stofflichen Farbpigmenten (so-
genannte „Körperfarben“) und wird aus Cyan, Magenta, Gelb und
Schwarz gemischt. Verständlicherweise können Lichtfarben nicht
ganz naturgetreu mit Körperfarben wiedergegeben werden. Das mit
Druckfarben darstellbare Farbenspektrum (Farbraum) ist kleiner als
7.1: Als PDF exportieren 261

der Farbraum der Lichtfarben. Dazu kommt, dass jedes individuel-


le Gerät die Farbanweisungen, die in einer Datei vorkommen, ein
wenig anders interpretiert. Wer sich einmal dasselbe Bild auf meh-
reren Monitoren nebeneinander angesehen hat, kennt den Effekt.
Ähnliches gilt für Drucker, hier kommen unterschiedliche Papierei-
genschaften noch dazu.
Um die system- und gerätebedingten Unterschiede in der Farb-
darstellung zu korrigieren und eine konsistentere Farbdarstellung in
allen Stationen des Publikationsprozesses zu ermöglichen, wurden
Farbprofile entwickelt. Farbprofile enthalten Informationen über die
Farbdarstellung beteiligter Geräte.
Das „ICC“ (International Color Consortium) hat erfolgreich Stan-
dards für die Farbverwaltung etabliert. ICC-Farbprofile werden häu-
fig zu Geräten und Software mitgeliefert, auch auf den Webseiten
von Druckereien und nicht zuletzt beim ICC selbst lassen sich gülti-
ge Farbprofile beschaffen.
262 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

7.2 RAGTIME-DOKUMENTE ALS HTML-DATEIEN


Sie können RagTime-Dokumente als HTML/CSS-Dateien exportieren. Bro-
schüren, Flyer oder ähnliche Dokumente können Sie so mit wenigen
Handgriffen in Ihren Web-Auftritt übernehmen.
RagTime erzeugt aus Ihrem Dokument eine Kombination aus HTML-
und CSS-Dateien. Bilder im Dokument werden wahlweise im Originalfor-
mat oder in für Webseiten optimierter Qualität ausgegeben, Rechenblät-
ter werden in echte HTML-Tabellen gewandelt, und Infographiken sowie
Zeichnungen werden in Bilder gewandelt. So wird eine optimale Über-
einstimmung von Druckbild und Webansicht gewährleistet ohne durch
generelle Umwandlung in Bilder unnötig große Dateien für das Web zu
erzeugen.
Die folgenden Tipps helfen Ihnen die Übereinstimmung von Druck-
bild und Webansicht noch weiter zu verbessern:
• Schriften: Sie sollten im Dokument die auf allen Rechnern vorhan-
denen Standardschriften wie zum Beispiel Arial, Times New Ro-
man oder Verdana verwenden. Wenn sie andere Schriften einset-
zen, kann es passieren, dass das Aussehen der HTML-Seite auf an-
deren als dem „Produktions“-Rechner stark vom Originaldokument
abweicht, weil die Schriften auf anderen Rechnern fehlen.
• Zeilenumbrüche: Die Zeilenumbrüche im Browser sind anders
als in RagTime. Insbesondere fehlende Trennungen führen da-
zu, dass Text im Browser meist mehr Zeilen ergibt. Die HTML-
Exporteinstellungen ermöglichen es, den Schriftgrad zu verklei-
nern. Damit können Sie diesem Effekt entgegenwirken.
• Absatzeigenschaften: Nicht alle Absatzeigenschaften, die in
RagTime möglich sind, können ins HTML-Dokument übernommen
werden. Mehrspaltige Dokumente müssen immer mit mehreren Con-
tainern realisiert werden, wenn sie für den HTML-Export vorgesehen
sind.
• Rotierte (Text-)Objekte: Rotierte Objekte können nur als Bild expor-
tiert werden. Das Aussehen kann dann vom normalen Text stark ab-
weichen. Besonders längere Texte sollten nicht auf diese Weise be-
arbeitet werden, wenn späterer HTML-Export geplant ist.
Sie finden den Befehl unter Datei (Z)/Ablage (z) t HTML expor-
tieren.
• Sie können eine ganze Layoutkomponente oder eine Auswahl expor-
tieren.
• Ihre Exportstrategie richtet sich vor allem nach dem Inhalt des
Dokuments und Ihrer Zielsetzung. Alles in Bilder wandeln ergibt
7.2: RagTime-Dokumente als HTML-Dateien 263

Abb. 187: Einstellungen, um eine RagTime-Datei als HTML-


Datei auszugeben.

schnell recht große Dateien, die für den Austausch im Internet nicht
unbedingt geeignet sind, jedoch das originale RagTime-Dokument
sehr genau abbilden. Für Intranet und andere Verbreitungswege, bei
denen die Übertragungsdauer keine Rolle spielt, können Sie die-
se Option nutzen. Möglichst wenig in Bilder wandeln produziert
schlankere Dateien, es kann aber zu Abweichungen gegenüber dem
Original-Layout kommen. Im Zweifel in Bilder wandeln ist der Mit-
telweg. Hier müssen Sie ein wenig experimentieren, um die beste
Strategie herauszufinden!
• Ist JPEG- und PNG-Bilder im Originalformat exportieren aktiv,
unterbleibt die Umrechnung auf die Web-freundliche Bildauflösung
von 72 ppi. Dateien werden dadurch unter Umständen sehr groß.
• Alles in eine HTML-Seite exportieren fasst auch Dokumente mit
mehreren Layoutseiten in einer HTML-Datei zusammen.
• Hyperlinks, um in mehrseitigen HTML-Dateien vor- und zurück zu
navigieren, brauchen Sie nur bei mehrseitigen HTML-Dateien. Unter
Seitennavigation legen Sie die Position fest.
• Schrift lässt sich auf Wunsch mit Schrift um …Pixel verkleinern
kleiner machen, um den im Browser oft ungünstigeren Zeilenum-
bruch zu kompensieren. Zu klein sollten Sie Bildschirmschriften je-
doch nicht wählen.
Ein Klick auf Weiter bringt Sie zu einem Dialog, in dem Sie den Spei-
264 Kapitel 7: RagTime-Dokumente als PDF- oder HTML-Datei

cherort für den HTML-Export festlegen können. Da dabei immer eine gan-
ze Gruppe von Dateien erzeugt wird, müssen Sie einen Ordner bestim-
men, in dem diese Dateien abgelegt werden.
ANHANG

A
Checkliste — Wann
welche Dokumentart?
266 Anhang A: Checkliste — Wann welche Dokumentart?

A.1 WANN WELCHE DOKUMENTART?


Je nach Verwendungszweck und möglichem Zeit- und Planungsaufwand
können Sie RagTime-Dokumente auf unterschiedliche Weise anlegen: als
schnell verfügbares „Einfachdokument“ (siehe die Übungen im Kapitel
@ Der schnelle Einstieg: Werkzeuge, Funktionen, Arbeitstechniken [S. 53]),
als Formularblock für die unkomplizierte Mehrfachnutzung (Übungen un-
ter @ Der RagTime-Formularblock: Vorlagen für oft genutzte Dokumente
[S. 171]) oder mit einer Stammlayoutkomponente, die sich insbesondere
für komplexere Vorhaben eignet (@ Das RagTime-Stammlayout: Komplexe
Dokumente [S. 217]).
Die folgende Übersicht fasst noch einmal die wichtigsten Informa-
tionen zu Merkmalen, typischen Einsatzgebieten und Arbeitsabläufen für
die drei Arten von RagTime-Dokumenten zusammen.
l Dokumentarten kombinieren und variieren: RagTime ist ein flexibles
Arbeitsinstrument, das Ihnen in vielen Fällen mehrere Wege zum
Ziel anbietet. Sie können also die hier dargestellten Arbeitsroutinen
auch variieren.
Die Grenzen zwischen den drei „Dokumentarten“ sind außerdem
fließend. Ein bewährtes „Einfachdokument“ kann meist mit wenigen
Änderungen als Formularblock gesichert werden, bestehende Doku-
mente können auch nachträglich um eine Stammlayoutkomponen-
te ergänzt werden und in manchen Fällen ist es sogar sinnvoll, eine
Stammlayoutkomponente in einen Formularblock zu integrieren.
A.1: Wann welche Dokumentart? 267

Diese Seite bleibt absichtlich leer, damit Sie die folgende Übersicht auf
gegenüberliegenden Seiten studieren können ohne vor- und zurückblät-
tern zu müssen.
268 Anhang A: Checkliste — Wann welche Dokumentart?

Eigenschaften

„Einfachdokument“
• Automatik zum Anfügen von Seiten (mit Standard-Textcontainer)
wird beim Beginn eines Dokuments mit Layoutkomponente mit-
geliefert
• jede Seite muss von Hand gestaltet werden
• für einmalige Verwendung vorgesehen
• Aufwand
Dokument kann ohne weitere Planung sofort erzeugt und ge-
nutzt werden, Änderungen können aufwändig sein
Formularblock

• Formularblock muß einmal angelegt werden, davon können Ko-


pien „abgerissen“ werden
• Bei Bedarf können Formularblöcke mit einer intelligenten Ver-
waltung für Folgeseiten ausgestattet werden, die Seiten im vor-
her festgelegten Layout bei Bedarf automatisch anfügt
• Verschiedene Seitentypen je Dokument sind möglich, z.B. Titel-
seite, rechte und linke Folgeseite
• Dokumentdatum wird beim Abriss aktualisiert
• Aufwand
Einmaliges Anlegen des Formularblocks etwas aufwändiger, Erz-
eugen von Kopien ganz einfach
Stammlayoutkomponente

• Stammlayoutkomponenten ermöglichen das automatisierte An-


fügen zahlreicher unterschiedlicher Seitentypen an Dokumente
• Mit detailierten Regeln legen Sie fest, wann welcher zuvor er-
zeugter Seitentyp verwendet wird
• Layout-Änderungen sind leicht an zentraler Stelle möglich
• In der Stammlayoutkomponente legen Sie die Grundstruktur des
Dokuments fest, in der vom Stammlayout abhängigen Layout-
komponente können Sie Inhalte einfügen und das Layout ergän-
zen
• Aufwand
Ein höherer Planungsaufwand wird durch intelligente Mechanis-
men zum Anfügen neuer, vorbereiteter Dokumentseiten und
schnelles Ändern wett gemacht
A.1: Wann welche Dokumentart? 269

Anwendung Arbeitsschritte

Einfache Dokumente mit gerin- • Layoutkomponente erzeugen


gem Umfang, die schnell erstellt (neues Dokument mit Layout be-
und nur einmal verwendet wer- ginnen)
den sollen, z.B.
• Seite gestalten (Rechtecke u.a.
• Memos Zeichenobjekte als Container)
• eilige Briefe • Inhaltsarten bestimmen
• Angebote • Container füllen
• Statistiken mit graphischer Aus- • Dokument sichern, ausgeben
wertung, z.B. für Präsentationen

Einseitige und umfangreichere • Layoutkomponente erzeugen


Dokumente, die mit gleichem
• Seiten anhängen
Grundaufbau und geringem Ar-
beitsaufwand immer wieder ver- • Seiten gestalten
wendet werden („Vordrucke“),
• Inhaltsarten bestimmen
z.B.
• Pipelines verlegen
• Briefvorlage mit einem bestimm-
ten Briefkopf • Als Formularblock sichern (.rtt-
Format)
• Rechnungen
• Dokumente vom Formularblock
• Protokolle
„abreißen“, nutzen, sichern, aus-
• Standardisierte Schrifstücke, geben
z.B. Verträge, Mahnungen und
Ähnliches

Dokumente mit Stammlayout- • Stammlayoutkomponente erzeu-


komponenten können bleibig gen
komplex und sehr umfangreich
• Seiten anhängen und gestalten
sein. Wegen der schnellen Ände-
rung besonders für Dokumente • Pipelines verlegen
geeignet, die nach und nach auf-
• Verwendung der Stammseiten
gebaut werden, z.B.
festlegen
• Kataloge
• Layoutkomponente unter Ver-
• Schulungsskripte wendung des Stammlayouts er-
zeugen
• Broschüren
• Inhaltsarten bestimmen
• Kundendienstunterlagen
• Dokument nutzen (füllen), bei
• Preislisten
Bedarf Stammlayout modifizie-
• Hochschulpublikationen ren oder weitere Stammlayout-
und Layoutkomponenten anfü-
• Bücher
gen
• Dokument sichern, ausgeben
270 Anhang A: Checkliste — Wann welche Dokumentart?
ANHANG

B
Häufige Fragen - und
die Antworten
Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die sich bei der praktischen Arbeit
mit RagTime häufig stellen.
l Danke! Einen herzlichen Dank auch an die Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer der RagTime-Mailingliste von http://www.macnews.de, de-
ren Diskussionen wir viele Anregungen für diese Liste mit typischen
Fragen und Tipps entnehmen konnten!
272 Anhang B: Häufige Fragen - und die Antworten

B.1 PANNENHILFE

Ich hab mehrere Text-Container mit einer Pipeline verbunden, der Text
fließt aber nicht vom ersten in die folgenden Container weiter.
Haben Sie das richtige Pipeline-Werkzeug benutzt? Lassen Sie sich die
Pipelines anzeigen (Fenster t Zeigen t Pipelines). In der Mitte der
verbundenen Container erscheint ein kleines, schwarzes Viereck, das
Pipeline-Symbol. Gehen die Verbindungslinien seitlich aus dem Viereck
heraus oder nach oben oder unten?
Wenn die Pipelines an den Seiten aus dem kleinen Pipeline-Symbol
herauskommen, haben Sie das Werkzeug für horizontale Pipelines be-
nutzt. Dieses Werkzeug hat nur eine Funktion für Tabellen. Textcontainer
müssen immer mit dem Werkzeug für vertikale Pipelines verbunden wer-
den.

Hilfe, die Seiten von meinem Dokument sind verschwunden!


Sehen Sie sich genau die Liste im Inventar an. Falls das Inventar nicht of-
fen ist, klicken Sie auf den „Eichhörnchen“-Knopf in der Werkzeugleiste.
Im Inventar sollte es einen Eintrag geben, der eine kleine, stilisierte Seite
als Symbol hat (meist ist der Name „Layout 1“). Öffnen Sie das Fenster
mit den Seiten durch einen Doppelklick auf diesen Eintrag im Inventar.

Ich will einen Text im Format MSWord exportieren, kann aber nur Bild-
formate im Exportdialog wählen, woran liegt das?
Wahrscheinlich haben Sie in Ihrem Dokument einen Container ausge-
wählt. Klicken Sie zuerst direkt in den Text hinein und rufen dann den
Exportdialog auf. RagTime richtet sich nach der aktuellen Auswahl im Do-
kument, um zu bestimmen, welche Dateiformate sinnvollerweise zum Ex-
port angeboten werden.

Ich will als Schriftfarbe von Rechenblattzellen Rot einstellen. Es wird


aber immer nur der Zellen-Hintergrund rot.
Benutzen Sie die Palette Formatierung (Klick auf den Knopf „Ta-
schenmesser“ in der Werkzeugleiste). Wählen Sie die Farbe dort in
der Abteilung „Text“.
Oder öffnen Sie die Farbpalette unter Fenster t Paletten t Farbe.
Im oberen Teil der Palette können Sie in einem Menü wählen, ob Ihre
Farbeinstellungen auf die Füllung, den Text oder die Linien wirken sollen.
B.2: Flüssiger arbeiten 273

Ich will ein Bild hinter einer Tabelle durchscheinen lassen. Weshalb
passiert nichts, wenn ich „Transparent“ wähle?
Sowohl der Container als auch die einzelnen Zellen eines Rechenblatts
sind standardmäßig weiß gefüllt. Sie müssen beides transparent schal-
ten.
• Klicken Sie den Container an und rufen Format t Farbe t Transpa-
rent auf.
• Klicken Sie in die Tabelle hinein und rufen zuerst Bearbeiten t
Alles auswählen auf. Rufen Sie dann wieder Format t Farbe t
Transparent auf.

Ich habe englischen Text geschrieben. RagTime benutzt aber immer


das falsche (z. B. deutsche) Wörterbuch.
Wurde der Text auf Englisch gesetzt? Die Sprache von Text ist in RagTime
eine Eigenschaft von Wörtern, so wie Farbe oder Schriftart. Klicken Sie
irgendwo in den Text und öffnen Sie das Menü Format t Sprache. Be-
findet sich der Haken wirklich bei Englisch (UK) oder Englisch (US)? Um
den Text auf Englisch umzuschalten, wählen Sie ihn zuerst aus, beispiels-
weise mit Bearbeiten t Alles auswählen. Dann öffnen Sie wieder das
Menü Format t Sprache und setzen den Haken bei der gewünschten
Englisch-Variante.
l Wird der Text mit der Einstellung „Deutsch“ getippt, werden auch al-
le möglichen Worttrennungen nach deutschen Regeln gesetzt. Rufen
Sie nach dem Umstellen der Sprache auch noch Extras t Silben
trennen auf, um die englischen Trennungsregeln anzuwenden.

B.2 FLÜSSIGER ARBEITEN

Das Foyer zeigt immer nur die sechs zuletzt benutzten Dokumente an.
Kann man das ändern?
Klicken Sie den Info-Knopf im Foyer. Im dann erscheinenden Dia-
log können Sie in der Tafel Allgemein festlegen, wie viele zuletzt
benutzte Dokumente sich RagTime merken soll. Erhöhen Sie den Wert
im Feld Höchstzahl der zu erinnernden Dokumente. In der Foyer-Tafel
Kürzlich benutzt werden zukünftig mehr Dokumente angezeigt.
l Beachten Sie, dass Favoriten-Tafeln zusätzlich eine Einstellung ha-
ben, wie viele der unter Allgemein eingestellten Anzahl erinnerter
Dokumente in der jeweiligen Tafel gezeigt werden.
274 Anhang B: Häufige Fragen - und die Antworten

Weshalb haben manche Befehle wie z. B. Fenster nebeneinander an-


ordnen kein Tastenkürzel?
RagTime kennt viel mehr Befehle als Tasten zur Verfügung stehen. Da je-
der Nutzer andere Kürzel für seine Arbeitsweise braucht, bietet RagTime
Ihnen die Möglichkeit, Tastenkürzel selbst festzulegen.
Öffnen Sie Extras t Tastenkürzel. In der Liste links sehen Sie die
Gruppen der in RagTime vorhandenen Befehle. Klappen Sie z. B. die Fens-
terbefehle auf. Dort finden Sie auch Fenster nebeneinander anord-
nen. Klicken Sie den Befehl an und dann rechts unter Tastenkürzel auf
Neu. Danach tippen Sie einfach die Tastenkombination, die Sie für den
Befehl einrichten wollen.

Wie kann ich z. B. ein Copyright-Zeichen und andere Symbole tippen?


Wie kann ich häufig genutzte Textfloskeln verwalten?
Sowohl unter Mac OS als auch unter Windows ist die Eingabe solcher
Symbole über die Tastatur möglich, mit einem kleinen Umweg:
Z Tippen Sie bei gehaltener w -Taste die Zahl 0169 auf dem Ziffern-
block Ihrer Tastatur, um ein Copyright-Zeichen zu erzeugen.
z Tippen Sie o -G, um ein Copyright-Zeichen zu erzeugen.
Allerdings ist es schwierig, sich die Tastenkürzel für alle Symbole zu
merken. Deshalb bietet RagTime eine weitere Möglichkeit:
Z Drücken Sie F3, um die Eingabe von Autotext zu starten.
z Drücken Sie c -Ä, um die Eingabe von Autotext zu starten.
Tippen Sie dann „(C)“ und ein Leerzeichen ein. Im Text erscheint
dann das Copyright-Symbol.
Dasselbe klappt mit „(R)“ und „(TM)“ für die Warenzeichen-Symbole
oder „alpha“, „beta“, „gamma“… für die griechischen Buchstaben.
Sie können auch eigene „Abkürzungen“ für häufig genutzte Symbo-
le einrichten. Dazu öffnen Sie Bearbeiten t AutoText-Einstellungen.
Dann können Sie die vordefinierte Liste dieser Eingabemöglichkeiten an-
sehen und eigene Kürzel einrichten.
l Die Funktion AutoText kann auch benutzt werden, um sich Kürzel für
Standardfloskeln einzurichten. Einige Textbausteine sind auch vor-
definiert, z. B. „mfg“ für „Mit freundlichen Grüßen“.

Ich möchte einen Text aus einem Dokument kopieren und an anderer
Stelle einsetzen, ohne dass vorhandene Stile übernommen werden.
Geht das?
Ja. Benutzen Sie Bearbeiten t Teile einsetzen. Im dann folgenden Dia-
log können Sie festlegen, ob Stil-Informationen mit übertragen werden.
B.2: Flüssiger arbeiten 275

Wie kann ich die Standardschrift und andere Standard-


Voreinstellungen von RagTime ändern?
Es gibt drei Bereiche, die für Voreinstellungen wichtig sind: vordefinierte
Vorlagen, die RagTime-Grundeinstellungen und die Dokumenteinstellun-
gen für neue Dokumente.
Vorlagen ändern am Beispiel der Schriftvorlagen (analog können Sie
mit anderen Vorlagenarten vorgehen): Die Standardschrift, die RagTime
für neue Dokumente benutzt, wird durch die Vorlage „Standardschrift“
festgelegt. Um diese zu ändern, führen Sie folgende Schritte aus:
• Öffnen Sie den Dialog Fenster t Hilfsmittel t Schriftvorlagen.
• Klappen Sie in der Liste der Vorlagen den Eintrag RagTime-6-
Hilfsmittel.rtd auf.
• Wählen Sie darunter den Eintrag Standardschrift aus.
• Klicken Sie auf die Tafel Zeichensatz.
• Legen Sie Ihre bevorzugte Schriftart und -größe fest. Falls Sie auch
Trennregeln ändern wollen: Wechseln Sie zur Tafel Linguistik und
nehmen dort die gewünschten Änderungen vor.
$ Die Änderungen an Vorlagen betreffen nicht die bereits bestehen-
den Dokumente oder Formulare! Nur neue Dokumente benutzen die
geänderten Vorlagen.
Neben den Formatvorlagen haben Dokumente eine Reihe von Ein-
stellungen, die mit den Dokumenten gesichert werden. Sie finden Sie
im Dialog Extras t Dokumenteinstellungen. In dem Dialog gibt es ein
Auswahlmenü Einstellungen für. Wählen Sie hier Neue Dokumente.
Anschließend können Sie die Standards für neu angelegte Dokumente
ändern. Einige Beispiele:
• Tafel Dokument, Option Linealvorgabe für neue Fenster: Hier
wählen Sie das Fensterlineal, mit dem Sie am besten arbeiten kön-
nen.
• Tafel Bilder, Einstellung Bildimport durch Ziehen und Ablegen:
Bilder können importiert werden, indem Sie sie aus dem Explorer
(Z) bzw. Finder (z) in einen RagTime-Container ziehen. Hier legen
Sie auch fest, ob die Bilddaten vollständig in das Dokument aufge-
nommen werden (führt zu größeren Dateien) oder ob RagTime nur
die Bildschirmdarstellung ins Dokument aufnimmt (dann müssen
die Bilddateien für den späteren Druck vorhanden sein).
• Tafel Verknüpfungen: Hier legen Sie fest, wie Hyperlinks in dem
RagTime-Dokument am Bildschirm und im Druck erscheinen sollen.
$ Die Änderungen unter Dokumenteinstellungen wirkt sich nicht auf
bestehende Dokumente aus. Auf diesem Weg werden lediglich die
276 Anhang B: Häufige Fragen - und die Antworten

Vorgaben für neue Dokumente geändert.


„Allgemeine Programmeinstellungen“ für Ihre Arbeit mit RagTime fin-
den Sie in Extras t Grundeinstellungen. Einstellungen, die Sie hier
vornehmen, sind nicht Dokumentspezifisch, sondern gelten in RagTime
global, für jedes Dokument. Einige Punkte, die für die tägliche Arbeit be-
sonders interessant sind:
• Die „Anführungszeichen“, die Sie auf Ihrer Tastatur finden, sind in
Wirklichkeit Zollzeichen ("). RagTime kann diese Zeichen während
der Eingabe in typographisch korrekte Anführungszeichen („“) wan-
deln. Das müssen Sie in der Tafel Programm der Grundeinstellun-
gen einstellen, welche Anführungszeichen-Paare für Ihre Sprache
korrekt sind (z. B. „“ oder »«).
• Tafel Programm, Option Dateiverdichtung beim Schließen: Wer-
den im Verlauf der Arbeit an einem RagTime-Dokument immer wie-
der Elemente hinzugefügt und gelöscht, entstehen im Datenbestand
des Dokuments „Lücken“ die unbenutzte Daten enthalten und die
Datei aufblähen. RagTime kann solche Dokumente beim Schließen
wieder verdichten, d. h. die Lücken entfernten. Hier legen Sie fest,
ab welchem Schwellwert RagTime dies automatisch erledigen soll.

B.3 DER UMGANG MIT SEITEN

Wie kann man Seiten im Dokument an eine andere Stelle bewegen?


Oben links an jeder Seite eines Layouts befindet sich ein kleiner „Sei-
tenreiter“. Klicken Sie ihn an, um die Seite als ganzes auszuwählen. Nun
können Sie die Seite kopieren Bearbeiten t Kopieren oder ausschnei-
den Bearbeiten t Ausschneiden.
Um eine kopierte oder ausgeschnittene Seite an anderer Stelle wie-
der einzusetzen, klicken Sie zuerst in den grauen Bereich oberhalb bzw.
unterhalb einer Seite. Wenn der Bereich dunkel hervorgehoben ist, kön-
nen Sie die Seite einsetzen Bearbeiten t Einsetzen.
Seiten können auch direkt mit der Maus bewegt werden. Dies ist
praktisch, wenn Sie das Layout zwecks Übersicht in sehr kleiner Darstel-
lung (10% zum Beispiel) bearbeiten. Fassen Sie eine Seite am Karteikar-
tenreiter mit der Maus an und ziehen Sie sie zwischen zwei andere Sei-
ten.
Es können auch mehrere Seiten zugleich ausgeschnitten oder ko-
piert werden: Klicken Sie den Seitenreiter einer Seite an und dann mit
gedrückter s -Taste den Reiter einer weiteren Seite. Es werden dadurch
B.3: Der Umgang mit Seiten 277

beide Seiten und alle dazwischen liegenden ausgewählt. Mit den Befeh-
len Kopieren und Einsetzen können Sie so ganze Sequenzen von Seiten
zusammen bewegen.

Kann ich in einem umfangreichen Dokument mehrere, nicht benach-


barte Seiten (z. B. Seite 1 und Seite 10) gleichzeitig ansehen?
Ja. Benutzen Sie den Fensterteiler! Über dem senkrechten Rollbal-
ken (@ Abb. 188 [S. 277]), noch über dem kleinen Aufwärtspfeil zum
Rückwärts-Blättern befindet sich ein kleines Rechteck, das Sie mit der
Maus anfassen und nach unten ziehen können. Das Fenster wird damit in
zwei Abschnitte geteilt, in denen Sie unabhängig vor- und zurück blättern
können.

Abb. 188: Teilen des Fensters, so dass nicht zusammen-


hängende Bereiche eines Dokumentes gleichzeitig be-
trachtet werden können.

l Links des unteren Rollbalkens befindet sich ein entsprechendes


Rechteck, mit dem Sie das Fenster vertikal teilen können – beson-
ders nützlich bei Tabellen, wenn Sie die erste und die hundertste
Spalte gleichzeitig brauchen.

Kann ich mitten im Layout Leerseiten einfügen?


Kein Problem. Klicken Sie in den grauen Bereich zwischen zwei Seiten. Er
wird dann dunkel hervorgehoben. Die Anweisung Extras t Seite einfü-
gen fügt jetzt an diesem Seitenzwischenraum eine leere Seite ein.
278 Anhang B: Häufige Fragen - und die Antworten

B.4 VERMISCHTES

Kann man Komponenten im Inventar duplizieren?


Ja. Klicken Sie die Komponente an und verschieben Sie sie innerhalb des
Inventars mit gedrückter ctrl -Taste (Z) bzw. o -Taste (z).

Kann ich die Containerränder eigentlich ausdrucken?


Ja. Es ist nur eine Stileigenschaft der Containerränder, dass sie nicht
mitgedruckt werden. Öffnen Sie Fenster t Hilfsmittel t Füllvorla-
gen. Wählen Sie in der Liste links die „Nichtdruckende Füllung“ aus. Im
Einstellungsbereich des Dialogs finden Sie das Ankreuzfeld Druckend.
Wenn Sie die Option einschalten, sind alle Containerränder druckend.

Wie kann ich den grauen Rand an den Seitenrändern (nicht bedruck-
barer Bereich der Seite) ändern?
In RagTime: gar nicht. Aber vielleicht in den Druckereinstellungen. Dieser
graue Rand ist nur eine Information über den nicht mehr bedruckbaren
Bereich der Seite. RagTime stellt Ihnen so grafisch da, was der Drucker-
treiber als Zahlen mitteilt. Falls Ihr Drucker einen größeren Bereich bedru-
cken kann als in der RagTime-Seitendarstellung angezeigt, schlagen Sie
bitte in der Dokumentation des Druckers nach, wie man die Einstellung
ändert.
ANHANG

C
Legende
Die in der RagTime-Dokumentation verwendeten Schriften, Stile,
Symbole und Farben sind hier zusammengestellt.
280 Anhang C: Legende

C.1 KONVENTIONEN
Zeichensätze und Stile
Befehle, Knopfnamen und alle anderen Namen, die in Menüs, Dialo-
gen, Fenstern, Palletten usw. vorkommen, werden in dieser Schrift
dargestellt.
Formeln, Werteformate und Ähnliches werden in
dieser Schrift dargestellt.

Diverse Symbole
Z Windows
z Mac OS X
Diese Symbole kennzeichnen Abschnitte, die auf Unterschie-
de zwischen den RagTime-Varianten für Windows- und Mac-
Betriebssysteme hinweisen.
l Anmerkung
Der eingerückte, punktierte Pfeil verweist auf Tipps und zusätzliche
Informationen, die schnell umgesetzt werden können und die Ihnen
die praktische Arbeit mit RagTime erleichtern.
$ Warnung
Das kleine Warndreieck bedeutet für Sie, dass Sie genau hinsehen
und lesen sollten, es weist Sie auf typische Fehlerquellen oder prak-
tische Details hin, bei denen leicht etwas schief gehen kann.
+ Arbeitsschritte
Überschriften für Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind mit dieses Sym-
bol gekennzeichnet.
Ö Tipp
Dieses Symbol steht vor weiterführenden Tipps für Anwender, die
RagTime schon ein wenig kennen. Oft sind Tipps zusätzlich in einem
Kasten eingerahmt und können, besonders beim ersten Lesen des
Trainingshandbuchs, übersprungen werden.

Verweise, Verknüpfungen, Hyperlinks


Verweise auf andere Stellen der Dokumentation sind, wenn möglich, un-
terstrichen und/oder durch farbigen Text gekennzeichnet.
l Wenn Sie die Dokumentation am Bildschirm lesen, können sie den
markierten Text anklicken und die entsprechende Stelle der Doku-
mentation wird angezeigt. Dies gilt selbstverständlich für die On-
Screen-Dokumentation, aber auch für die PDF-Dokumente.
@ Verweis [S. 999]
In gedruckten Fassungen oder PDF-Dokumenten wird dieses Symbol
vor einem Verweis benutzt und hinter dem Verweis die entsprechen-
C.2: Tastensymbole 281

de Seitenzahl oder das entsprechende Dokument angegeben. Ver-


weise ohne Angabe einer Seitenzahl oder eines Dokuments kenn-
zeichnen im Glossar erläuterte Begriffe.

Formeln und Funktionen


ƒ Funktion
Dieses Symbol kennzeichnet die Namen der Rechenfunktionen.
Argument Verlangtes Funktionsargument
So werden in Funktionsbeschreibungen Argumente dargestellt, die
angegeben werden müssen.
Argument Optionales Funktionsargument
So werden in Funktionsbeschreibungen Argumente dargestellt, die
ausgelassen werden können.
" ' Primitive Anführungszeichen
Diese Anführungszeichen werden nur zur Kennzeichnung von Texten
in Formeln verwendet.
Leerzeichen
Besonders wichtige Leerzeichen werden mit diesem Symbol darge-
stellt.

C.2 TASTENSYMBOLE
r Return, Wagenrücklauf, Zeilenschaltung
R Eingabe, Enter
Bitte beachten Sie, dass Return und Eingabe in RagTime unter-
schiedliche Wirkung haben.
t Tabulator
e Escape
8 Pfeil hoch
2 Pfeil runter
4 Pfeil links
6 Pfeil rechts
9 Bild hoch, PgUp
3 Bild runter, PgDn

Änderungstasten
Änderungstasten wirken nur in Kombination mit anderen Tasten oder
Mausklicks.
Z w Alt
Z W AltGr
z c Befehl, Apfel
282 Anhang C: Legende

z o Wahl, Option
k Control, Strg
s Umschalt, Shift

C.3 BEDIENELEMENTE
P Knopf, Schaltfläche
kennzeichnet Knöpfe, die eine unmittelbare Aktion auslösen.
X Radioknopf, Optionsfeld
kennzeichnet eine Gruppe von Schaltern, von denen nur einer akti-
viert sein kann.
n Ankreuzfeld, Kontrollkästchen
kennzeichnet einen Schalter, der nur an oder aus sein kann.
y Menü
kennzeichnet ein gewöhnliches Menü (Pull-down-Menü).
Y Untermenü
kennzeichnet ein hierarchisches Menü.
\ Untermenütitel
kennzeichnet den Titel eines hierarchischen Menüs.
c Menübefehl
kennzeichnet einen gewöhnlichen Menübefehl.
+ Häkchen
Das Häkchen kennzeichnet die gültige Einstellung in Menüs oder Pa-
letten.
] Menü
kennzeichnet Menüs, die an Werkzeugknöpfe gekoppelt sind.
p Einblendmenü
kennzeichnet ein Einblendmenü (Aufklappmenü).
? Anzeigefeld
kennzeichnet Anzeigefelder mit Informationen, die nicht unmittelbar
geändert werden können.
i Eingabefeld
kennzeichnet ein Eingabefeld.
é Eingabefeld mit Menü, Kombobox
kennzeichnet ein Eingabefeld, in das Sie mittels eines Einblend-
menüs schnell häufig benutzt Werte eingeben können.
\ ] Mehr/Weniger
kennzeichnet einen Schalter, mit dem Sie die in einem Dialog oder
Fenster bestimmen können, ob seltener benötigte Elemente gezeigt
werden sollen.
ANHANG

D
Glossar
Im Glossar werden Begriffe erläutert, die in RagTime oder der
zugehörigen Dokumentation häufig benutzt werden.
284 Bereich

Alt-Taste
w Die Alt-Taste.

AltGr-Taste
W Die AltGr-Taste.

Anwendungsbereich
Der Anwendungsbereich ist der Bereich, in dem bestimmte Operationen,
z. B. Suchen und ersetzen oder die Rechtschreibprüfung, ausgeführt wer-
den. Mögliche Anwendungsbereiche sind Komponenten, Layouts, Fens-
ter, alle offenen Dokumente usw.

Anzahl
Siehe Zahl.

Argument
Ein Argument ist ein Wert, der einer Funktion als Grundlage für ihre Be-
rechnungen übergeben wird. Argumente folgen nach dem Namen der
Funktion und müssen zwischen Klammern gesetzt werden. Wenn eine
Funktion zwei oder mehrere Argumente benötigt, müssen sie mit Semi-
kolons getrennt werden: Summe (2; 3; 4). Ein Argument kann zum
Beispiel eine Zahl, eine Konstante, eine Referenz oder eine Formel sein.

Auswahlgriffe
Auswahlgriffe sind kleine schwarze Quadrate, die an den Rändern von
Zeichnungsobjekten, umschließenden Rechtecken oder am Linienende
erscheinen, wenn ein Objekt ausgewählt ist. Wenn Sie die Form oder Grö-
ße eines Objektes ändern möchten, ziehen Sie die Griffe.

Befehlstaste
c Die Macintosh-Befehlstaste, bei einigen Tastaturen auch mit einem
Apfel beschriftet.

Bereich
Ein Bereich ist eine zusammenhängende rechteckige Gruppe mehrerer
Rechenblattzellen. In Formeln wird ein Bereich durch die Angabe seiner
linken oberen und rechten unteren Zelle notiert, die durch Doppelpunkt
getrennt werden (z. B. B2:C4, Z2S2:Z4S3 oder [1]A1:[3]D4).
BEREICH! (Fehlerwert) 285

BEREICH! (Fehlerwert)
Ein Wert liegt außerhalb des erlaubten Bereichs. (@ Fehlerwert)

Bézierkurve
Eine Bézierkurve besteht aus Liniensegmenten, die durch End- und Kon-
trollpunkte definiert sind. Die Kontrollpunkte bestimmen die Tangente ei-
nes Liniensegments an den Endpunkten.

Bild-hoch-Taste
9 Die Bild-hoch-Taste. Sie ist bei einigen Tastaturen mit „Bild Rauf“ oder
„Page Up“ beschriftet.

Bild-runter-Taste
3 Die Bild-runter-Taste. Sie ist bei einigen Tastaturen mit „Bild Runter“
oder „Page Down“ beschriftet.

Bit-Tiefe
Unter Bit-Tiefe versteht man die Anzahl Bits, die für die Definition der Far-
be eines einzelnen Pixelpunkts benutzt wird. Mit einer größeren Bit-Tiefe
können mehr Farben dargestellt werden, jedoch wird mehr Speicherplatz
benötigt, und die Datei wird größer.

CIRC! (Fehlerwert)
Eine Formel enthält eine Referenz auf sich selbst oder ist in einer For-
melkette, die sich am „Ende“ selbst referiert. Dieser Fehlerwert erscheint
nicht, wenn Iteration eingeschaltet ist. (@ Fehlerwert)

Container
Ein Container ist ein Bereich, z. B. ein Zeichnungsobjekt, in dem ei-
ne Komponente, z. B. Text, installiert, angezeigt und bearbeitet werden
kann.

Controltaste
k Die Controltaste. Sie ist bei einigen Tastaturen mit „Ctrl“ oder „Strg“
beschriftet.
286 Einfügemarke

Datei
Unter Dateien versteht man Daten, die unter einem bestimmten Namen
auf einer Festplatte oder externen Datenträgern (z. B. Disketten) abgelegt
sind. Mit RagTime erzeugte Dokumente sind zum Beispiel auch Dateien.

Daten
Daten sind Informationen, die Sie in Ihren Computer eingeben. Daten
können z. B. Wörter, Zahlen, Datumsangaben, Bilder, Graphiken usw.
sein.

Datum
Ein Datum ist ein ganz bestimmter Zeitpunkt. In RagTime besteht ein Da-
tum aus den Bestandteilen Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute und Sekun-
de. Ein Datum kann so formatiert werden, dass nur einige dieser Bestand-
teile angezeigt werden (3.4.1995 9:30:04; 3. April 1995;
03.04.95; 9:30; 9:30:04).
Gültige Daten liegen im Bereich vom 1.1.0001 bis zum 31.12.29999.
Wenn Sie Daten außerhalb dieses Bereichs verwenden, wird ein Fehler-
wert angezeigt.
Da der Gregorianische Kalender, der den Datumsfunktionen von
RagTime zugrundeliegt, erst 1582 eingeführt wurde, sind Berechnungen
mit früheren Daten nur eingeschränkt sinnvoll. Beachten Sie auch, dass
einige Länder den Gregorianischen Kalender noch deutlich später einge-
führt haben.

DATUM! (Fehlerwert)
Ein Datum liegt außerhalb des unterstützten Bereichs oder ein Datumsteil
hat einen ungültigen Wert, z. B. 13 als Monat. (@ Fehlerwert)

DIV/0! (Fehlerwert)
Es wurde versucht, durch Null zu dividieren. (@ Fehlerwert)

Einfügemarke
Die Einfügemarke ist eine blinkende Linie, die anzeigt, wo Text in ein Do-
kument eingefügt werden kann. Sie können die Einfügemarke positionie-
ren, indem Sie mit dem Zeiger in Text klicken.
Eingabetaste 287

Eingabetaste
R Die Eingabetaste, auch Enter genannt. Sie wird oft mit der Returntaste
(r) verwechselt. In RagTime haben diese Tasten jedoch oft unterschied-
liche Wirkungen.

Ergebnis
Wenn Sie eine Funktion oder eine Formel berechnen, erhalten Sie einen
Wert. Die Funktion oder Formel „liefert“ diesen Wert, der dann z. B. in ei-
nem Rechenblatt erscheinen oder zur Berechnung einer anderen Funktion
oder Formel benutzt werden kann.

Escapetaste
e Die Escapetaste.

EVAL! (Fehlerwert)
In der Formel wird das Ergebnis einer Berechnung benutzt, die den Feh-
lerwert CIRC! ergeben hat. (@ Fehlerwert)

Export
„Exportieren“ bedeutet, eine Auswahl in einer Austauschformatdatei zu
sichern, z. B. als einfacher Text, damit andere Programme sie öffnen kön-
nen.

FEHLER! (Fehlerwert)
Ein Fehler, der in keine der anderen Kategorien passt. (@ Fehlerwert)

Fehlerwert
Ein Fehlerwert ist das Ergebnis einer fehlerhaften, undefinerten oder
nicht erlaubten Berechnung. Fehlerwerte pflanzen sich fort im Ergebnis
aller Formeln, in denen ein Fehlerwert als Operand oder Funktionsargu-
ment benutzt wird. Fehlerwerte werden immer mit Großbuchstaben und
einem Ausrufezeichen dargestellt.

Formel
Eine „Formel“ ist eine Regel, um einen Wert zu berechnen. Formeln, die
Sie in der Formelpalette eingeben, können in verschieden Komponenten
benutzt werden. Eine Formel kann komplex oder einfach, wie eine Zellen-
referenz oder 1+1, sein. Formeln können, müssen aber keine Funktionen
enthalten.
288 Inhalt

Füllung
Die Füllung ist die Fläche eines Zeichnungsobjekts, einer Rechenblattzel-
le oder eines Infographiketiketts oder -titels, die eine Farbe, ein Muster
oder einen Verlauf haben oder transparent sein kann.

Funktion
Eine Funktion ist eine fest definierte Gruppe von Handlungen, die Berech-
nungen mit den an sie übergebenen Werten durchführen.
Funktionen können in Formeln eingegeben werden, um mathema-
tische, Text-, Daten-, Such-, Druck- oder andere Anweisungen auszufüh-
ren.

Gemischt
Wenn eine Einstellung für mehrere Objekte der Auswahl unterschiedlich
ist, ist diese Einstellung „gemischt“. Ist z. B. gemeinsam ausgewählter
Text in den Schriften „Chicago“ und „Geneva“ gesetzt, so ist die Eigen-
schaft „Schrift“ in der Auswahl gemischt.

Hilfsmittel
Ein Hilfsmittel ist ein Teil eines RagTime-Dokuments, das im Inventar er-
scheint und andere Elemente auf unterschiedliche Art und Weise beein-
flußt. Sie können Hilfsmittel in Bearbeitungsfenstern erzeugen, modifi-
zieren und löschen.

Hochpfeiltaste
8 Die Taste mit dem nach oben weisenden Pfeil.

ILLEGAL! (Fehlerwert)
In einer Formel wird eine Funktion benutzt, die nicht installiert ist. (@ Feh-
lerwert)

Import/Importieren
„Importieren“ bedeutet, die Daten eines Dokuments in ein anderes ein-
zufügen.

Inhalt
Der Begriff „Inhalt“ bezieht sich auf eine in einem Container installierte
Komponente.
Intervall 289

Intervall
Ein Intervall beschreibt einen begrenzten Wertevorrat. Unter- und Ober-
grenze werden in eckigen Klammern dargestellt: [-1; +1].
Zeigt die Öffnung der Klammer vom Wert weg, ist dieser Wert nicht
im Intervall enthalten. Zum Beispiel enthält [0; 1[ alle Zahlen von ein-
schließlich 0 bis ausschließlich 1.

Inventar
Das Inventar ist eine Liste von in einem Dokument enthaltenen Kompo-
nenten, Vorlagen und anderen Elementen, wie z. B. Lineale und Einhei-
ten. Sie können Komponenten und Vorlagenfenster öffnen, indem Sie
den Namen im Inventar doppelklicken oder Sie können Elemente auf Do-
kumentseiten oder in andere Dokumente ziehen.

KOMPLEX! (Fehlerwert)
Die Formel ist zu komplex, sie enthält zu viele Klammerebenen oder ver-
schachtelte Aufrufe von Unterfunktionen. (@ Fehlerwert)

Komponente
Komponenten sind Layouts, Stammlayouts, Text, Rechenblätter, Infogra-
phiken, Zeichnungen, Bilder, Ton, Filme und Knöpfe. Eine Liste der Kom-
ponenten eines Dokumentes erscheint im Inventar. Komponenten er-
scheinen in Fenstern oder können in verschiedenen Objekten installiert
sein.

Konverter
Ein Konverter ist ein Dokument, das Informationen zum Importieren von
Dokumenten enthält, die mit anderen Programmen erzeugt wurden. Kon-
verter können nicht geöffnet werden.

Linien
Gerade Linien und Bögen sind Linien und können daher keine Komponen-
ten enthalten. Offene Polygone sind einerseits Linien, da sie Pfeilspitzen
an ihren Enden haben können, andererseits nicht, da sie Komponenten
enthalten können.

Links und rechts bei Achsen und Linien


Da Linien und Infographikachsen rotiert werden können, wird „links“
bzw. „rechts“ in der Laufrichtung definiert. Bei Linien verläuft sie vom
Linienanfang zum Linienende, bei Werteachsen in Richtung steigender
Werte und bei Kategorienachsen in der Reihenfolge der Kategorien.
290 Nicht zusammenhängender Zellbereich

Bei geschlossenen Zeichnungsobjekten bedeutet „links“ außen und


„rechts“ innen. Wenn Sie ein Polygon oder eine Bézierkurve öffnen oder
schließen, kann deshalb die Linie in anderer Position gezeichnet werden.

Linkspfeiltaste
4 Die Taste mit dem nach links weisenden Pfeil.

Liste
Eine Liste besteht aus einem oder mehreren Werten (Konstante oder Re-
ferenzen, auch Referenzen auf Bereiche). In Formeln werden die Elemen-
te einer Liste durch Semikolon (;) getrennt (z. B. 47; 11; 8; 15 oder
A1; B7; C1:D3 oder Z1S1; Z7S2; Z1S3:Z3S4)

Magnetisches Raster
Das magnetische Raster dient dazu, Objekte auf einer Seite präzise zu
plazieren oder auszurichten. Wenn Sie ein Objekt erzeugen oder ziehen,
richten sich seine Ränder an den nächstliegenden Rasterlinien aus. Sie
können das magnetische Raster auch benutzen, wenn es nicht auf dem
Bildschirm sichtbar ist.

Mehrzeiler
Mehrzeiliger Text wird am Ende einer Zeile in einer Rechenblattzelle um-
brochen.

Menüs abreißen
Wenn Sie eine Palette durch Abreißen eines Untermenüs erzeugen möch-
ten, bewegen Sie den Zeiger durch das Untermenü nach oben, unten oder
rechts.

NAME! (Fehlerwert)
Dieser Fehler wird von RagTime nie erzeugt und kann nur bei Rechenblät-
tern auftreten, die aus Excel importiert wurden. Er wird unterstützt, um
die Kompatibilität mit Excel zu gewährleisten. (@ Fehlerwert)

Nicht zusammenhängender Zellbereich


Ein nicht zusammenhängender Zellbereich besteht aus zwei oder mehr
Zellen ohne einen gemeinsamen Rand.
NULL! (Fehlerwert) 291

NULL! (Fehlerwert)
Dieser Fehler wird von RagTime nie erzeugt und kann nur bei Rechenblät-
tern auftreten, die aus Excel importiert wurden. Er wird unterstützt, um
die Kompatibilität mit Excel zu gewährleisten. Die Adressbuchfunktionen
oder RagTime Connect liefern diesen Fehlerwert für Datenbankfelder, die
keine Daten enthalten. (@ Fehlerwert)

NUM! (Fehlerwert)
Es wurde eine undefinierte Operation versucht, oder das Ergebnis liegt
außerhalb des in RagTime möglichen Zahlenbereichs. (@ Fehlerwert)

Nummer
Siehe Zahl.

NV! (Fehlerwert)
Ein Wert ist nicht verfügbar, weil er z. B. beim Durchsuchen einer Tabel-
le nicht gefunden wurde oder weil ein Operand oder Funktionsargument
den konstanten Wert „NV“ hat. (@ Fehlerwert)

Objekt
Ein Objekt ist ganz allgemein jedes Element, das ausgewählt werden
kann. Die Bezeichnung „Objekt“ wird oft als Kurzform für „Zeichnungs-
objekt“ benutzt, z. B. für Linien, Rechtecke usw.

Operand
Operanden sind Werte, auf die Berechnungen in einer Formel angewandt
werden. In der Gleichung 1+2 = 3 sind „1“ und „2“ Operanden.

Operatoren
Operatoren sind Symbole, die in einer Formel benutzt werden, um den
Vorgang in der Formel zu beschreiben, zum Beispiel „+“ für Addition.

Palette
Eine Palette ist ein Fenster, das sich immer vor anderen Fenstern befindet.
Mit Werkzeugpaletten stehen Ihnen häufig benutzte Befehle schnell zur
Verfügung. Einige Untermenüs könen Sie abreißen. Die entsprechenden
Paletten bleiben dann geöffnet, während Sie in einem Dokument arbei-
ten. Unter Paletten im Fenstermenü finden Sie verschiedene Werkzeug-
paletten.
292 Seitengröße

Rand
Ein Rand ist die Linie, mit der die Kanten eines Zeichnungsobjekts defi-
niert werden.

Rasterung
Beim Drucken von Bildern auf einem Schwarzweißdrucker, auf dem Grau-
töne durch ein Muster aus schwarzen Punkten oder Linien auf weißem
Papier dargestellt werden, spricht man von Rasterung. Sind die Punkte
sehr klein, erscheinen sie bei normalem Betrachtungsabstand grau.

Rechtspfeiltaste
6 Die Taste mit dem nach rechts weisenden Pfeil.

REF! (Fehlerwert)
In einer Formel wird eine Referenz auf ein nicht existierendes Objekt ver-
wendet. Meist wurde das referierte Objekt gelöscht, nachdem die Formel
eingegeben wurde. (@ Fehlerwert)

Returntaste
r Die Returntaste, auch Wagenrücklauf oder altertümlich Zeilenschal-
tung genannt. Sie wird oft mit der Eingabetaste (R) verwechselt. In
RagTime haben diese Tasten jedoch oft unterschiedliche Wirkungen. Be-
nutzen Sie diese Taste in Texten nicht am Ende von Zeilen, sondern nur
am Ende von Absätzen.

Rotationspunkt
Der Rotationspunkt wird als ein kleiner Kreis im Mittelpunkt eines gewähl-
ten Zeichnungsobjekts angezeigt. Wird der Zeiger darüber bewegt, wird er
zum Rotationszeiger.

Runterpfeiltaste
2 Die Taste mit dem nach unten weisenden Pfeil.

Seitengröße
Die Seitengröße ist der für jede Seite eines Dokuments definierte Bereich.
Dokumentseiten, die größer als die verfügbare Blattgröße sind, können
auf mehreren Blättern gedruckt werden.
Seitenlücke 293

Seitenlücke
Die Seitenlücke ist der Bereich über der ersten Seite, zwischen den Seiten
und nach der letzten Seite eines Dokuments.

Klicken Sie in die Lücke, wenn Sie sie auswählen möchten. Sie kön-
nen dann eine neue Seite in dieser Stelle hinzufügen oder anhängen oder
eine kopierte Seite einfügen.
Sie können auch Seiten aus anderen Dokumenten in die Lücke zie-
hen.

Seitenreiter
Der Seitenreiter sitzt auf der oberen Kante der Seite. In ihm wird die Sei-
tenzahl und gegebenenfalls der Name angezeigt. Zum Auswählen der ge-
samten Seite und Aktivieren der Layoutkomponente klicken Sie darauf.

Skript
Ein Skript ist eine Befehlsfolge, die mit einem einzigen Befehl aufgeru-
fen werden kann. Sie können Skripte dazu benutzen, häufig gebrauchte
Vorgänge zu automatisieren. Skripte können von vielen Programmen in-
terpretiert werden und den Datenaustausch erleichtern.

Sonderzeichen
Sonderzeichen sind normalerweise nicht sichtbar, sondern nehmen auf
andere Weise Einfluß auf das Erscheinungsbild von Texten. Zu den Son-
derzeichen gehören z. B. Leerzeichen, Tabulatoren oder Absatzenden.

Standardwert
Ein Standardwert ist ein Wert, eine Aktion oder eine Einstellung, die
RagTime solange benutzt, wie sie nicht geändert werden. Standardwer-
te werden auch „Voreinstellungen“ genannt. Sie können sie im Dialog
Dokumenteinstellungen oder Grundeinstellungen eingeben.
294 Umschließendes Rechteck

Suchbegriff
Unter einem Suchbegriff versteht man die Buchstaben, Wörter oder Son-
derzeichen, die mit dem Befehl Suchen gesucht werden sollen. Beim Su-
chen können auch Formate berücksichtigt werden.

Tabulatortaste
t Die Tabulatortaste.

Tafel
Tafeln dienen der Unterteilung umfangreicher Dialoge oder Fenster. In ih-
nen werden zusammengehörende Einstellungen gruppiert.
Z Tafelnamen erscheinen in Karteikartenreitern über den Tafeln.
z Tafelnamen erscheinen in einer Liste links der Tafeln.

Text
Ein Text ist eine Kette von beliebigen Buchstaben und anderen Zeichen.
In Formeln muss Text in einfachen oder doppelten Anführungszei-
chen eingeschlossen werden. (z. B. 'Dies ist ein Text' oder "Oh
nein!*2$%&#@")

Transformation
Die Transformation eines Zeichnungsobjekts bezeichnet die Kombination
aller auf das Objekt angewandten Drehungen, Skalierungen und Scherun-
gen. Sie beinflusst sowohl die Form des Objektes als auch die Darstellung
im Objekt installierter Komponenten.

Transformieren
„Transformieren“ bedeutet, ein Objekt durch Rotieren, Scheren oder Ska-
lieren zu ändern.

Umschalttaste
s Die Umschalttaste, auch Shift genannt.

Umschließendes Rechteck
Ein umschließendes Rechteck ist ein Rechteck mit Griffen und umschließt
Kurven sowie gekrümmte, transformierte oder ungleichmäßig geformte
Objekte. Wenn Sie ein umschließendes Rechteck bewegen oder seine
Größe ändern, wird das umschlossene Objekt entsprechend bewegt oder
skaliert.
Wahltaste 295

Wahltaste
o Die Wahltaste, auch Option genannt.

Wahrheitswert
Ein Wahrheitswert ist entweder Wahr oder Falsch.
Bei Umwandlungen in numerische Werte entspricht Falsch der Null
und Wahr der Eins. Werden Zahlen in Wahrheitswerte gewandelt, wird 0
zu Falsch und alle Zahlen ≠ 0 werden zu Wahr.

Wert
Ein Wert ist eine Zahl, ein Text, eine Referenz, ein Datum, ein Wahrheits-
wert oder ein Fehlerwert. Dieser Ausdruck umfasst mit anderen Worten
alle möglichen Arten von Funktionsargumenten, die RagTime unterstützt.

WERT! (Fehlerwert)
Ein Operand oder Funktionsargument hat den falschen Typ, z. B. ein Da-
tum statt einer Zahl. (@ Fehlerwert)

Zahl
Eine Zahl ist eine numerische Größe. RagTime kann mit positiven und
negativen ganzen Zahlen und Dezimalbrüchen arbeiten. Außer der üb-
lichen Schreibweise unterstützt RagTime auch die Exponentialschreib-
weise und Tausendertrenner. (42; -4711; 123,45; -2.987,65;
1,41e8).

Zeilenabstand
Der Zeilenabstand ist der von Grundlinie zu Grundlinie gemessene Ab-
stand zwischen Textzeilen.

Zeitspanne
Eine Zeitspanne ist eine Länge in der Zeit.
In Formeln kann sie in den Einheiten Tag [d], Stunde [h], Minute [m],
und Sekunde [s] angegeben werden (z. B. 3d 5h 2m 28s).
Es müssen immer zwei Einheiten angegeben werden, damit eine
Zeitspanne erkannt wird. Füllen Sie bei Bedarf mit einer 0 auf: 5h 0m.

Zirkuläre Referenz
Eine zirkuläre Referenz in einer Formel ist eine Referenz, die sich direkt
oder indirekt auf die Zelle bezieht, in der sich die Formel, die die Referenz
enthält, befindet.
296 Zubehör

Zubehör
Unter „Zubehör“ versteht man eine externe Datei, die die Funktionalität
von RagTime erweitert. Zubehör kann z. B. Funktionen oder die Eigen-
schaften von Komponenten erweitern oder sogar ganz neue Komponen-
tenarten liefern.
ANHANG

E
Index
298 Index: A

Allgemeine Stichworteinträge verweisen in der Regel auf einen Abschnitt, d. h., die ange-
gebene Seitenzahl bezieht sich auf eine Abschnittsüberschrift (helle Schrift auf dunklem
Grund). Falls ein Abschnitt durch eine Seitengrenze geteilt ist, kann das Stichwort auch
auf der Folgeseite vorkommen.
Viele Stichworte sind sowohl im Alphabet als auch unter den Rubriken Befehle,
Definitionen, Dokumenteinstellungen, Eingabefelder, Funktionen, Grundeinstellungen,
Knöpfe, Menüs, Paletten, Tafeln, Übersichten, Vorlagen, Werkzeuge und Werkzeugleisten
aufgeführt.

SYMBOLE i Abstand für Textumfluss . . . . . . 250


.rtd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24, 178 i Abstand vom Container . . . . . . . 250
.rtt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24, 178 Abstand zwischen Text und Containerrand
175
Adobe Distiller (PDF) . . . . . . . . . . . . . . . . 254
ZIFFERN Adressen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . 98, 118
Adressfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
c 90° rechts drehen . . . . . . . . . . . . . . 166
p Aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
c Aktuelle Vorratskammer öffnen 215
X Alle Daten im Dokument . . . . . . . . . . 50
A
X Alle Exemplare . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Abakus P Alle löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Werkzeugleiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 c Alles auswählen . . . 82, 105, 208, 231,
Abakus-Symbol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 273
y Ablage . . . . . . . . . . . . . 35, 42, 47, 49–51, X Alles in Bilder wandeln . . . . . . . . . 262
55, 57, 87, 147, 148, 161, 177–179, n Alles in eine HTML-Seite exportieren
190, 214, 215, 255, 262 263
Ablageeinstellungen Allgemein (Tafel) 123, 196, 213, 228, 255,
Serienbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 273
P Abreißen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 Allgemeine Programmeinstellungen . . 276
Abreißen von Dokumenten . . . . . . . . . . 172 P Als Favorit merken . . . . . . . . . . . . 206
Absatz n Als Formularblock . . . . . . . . . 177, 190
Vorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 X Als Serienbriefformel . . . . . . . . . . 144
Absatzformate P Als Standard festlegen . . . . . . . . . 55
Dialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Alt-Taste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Textränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Alternative zu Tabulatoren (Rechenblatt)
c Absatzformate . . . . . . . . . . . . . . . 84, 86 85
Y Absatzformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 AltGr-Taste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 284
Absatzvorlage Ameisenlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 c An das Fenster anpassen . . . . . . . . . 58
Y Absatzvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 c Andere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242, 243
Index: B 299

Andere Komponenten als Standard für die Auto (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100


Dokumenterzeugung (Tipp) . . . . 55 X Automatisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Andere Möglichkeiten der Formeleingabe Automatische Folgeseiten . . . . . . . . . . . 172
(Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 c Automatische Uhrzeit . . . . . . . . . . . . 85
Andere Rechenarten (Tipp). . . . . . . . . . .119 c Automatisches Datum . . . . . . . . . . . . 85
Änderungen c AutoText-Einstellungen . . . . . . . . . 274
im Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Anführungszeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Ankreuzfelder . . . . . . . . . . . . . siehe Knöpfe B
Anordnung (Tafel) . . . 102, 115, 126, 127, Bearbeiten
207–209, 231, 234 Bézierkurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
P Anwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . 110, 141 Duplizieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64
Anwendungsbereich (Definition) . . . . . 284 Polygone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Anzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . siehe Zahl Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Apfeltaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 284 Sondertext einfügen . . . . . . . . . . . . . . . 85
Arbeit mit mehreren Fenstern (Tipp) . . 143 Teile einsetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Arbeiten mit Rasterlinien (Tipp) . . . . . . . 59 Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Arbeitsfläche zurücksetzen . . . . . . . . . . . 38 y Bearbeiten . . . 42, 64, 82, 85, 104–106,
Arbeitsschritte (Infographik) . . . . . . . . . 142 126, 138, 139, 176, 184, 195, 203,
Argument (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 284 206, 208, 213, 226, 231, 233, 273,
Argumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 274, 276
Artikelliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 Bearbeitungsfenster
n Äußere Ränder . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 für Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
X auf die keine besondere Regel zu- Bearbeitungsmodus
trifft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228, Kurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
248 c Beenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Aufbau von Formeln. . . . . . . . . . . . . . . . .106 Befehle
Auftrag (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . 255, 257 c 90° rechts drehen . . . . . . . . . . . . 166
Auftragseinstellungen (Tafel) . . . . . 256 c Absatzformate . . . . . . . . . . . . . 84, 86
Aus Linien Pfeile machen (Tipp) . . . . . . 152 c Aktuelle Vorratskammer öffnen
Ausrichten 215
Duplikate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 c Alles auswählen 82, 105, 208, 231,
Zeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 273
c Ausrichten . . . . . . . . . 66, 174, 236, 247 c An das Fenster anpassen . . . . . . . 58
c Ausschneiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 c Andere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242, 243
Auswählen c Ausrichten . . . . . . . 66, 174, 236, 247
Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 c Ausschneiden . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Stützpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 c Automatische Uhrzeit . . . . . . . . . . 85
Tricks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 c Automatisches Datum . . . . . . . . . . 85
Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 c AutoText-Einstellungen . . . . . . . 274
Auswahlgriffe (Definition) . . . . . . . . . . . 284 c Beenden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .52
300 Index: B

c Berechneter Text . . . . . . . . . . 86, 145 c Inventar. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44


c Breite berechnen, um Container c Inventar öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . 44
mit Spalten zu füllen . . . . . . . 127 c Kopieren . . . . . . . . 138, 213, 276, 277
c Container an Bild anpassen. . . 250 c Kurve bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . 158
c Datumsstempel . . . . . . . . . . . . . . . . 85 c Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230, 250
c Direkthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 c Lineal- und Rastereinstellungen
c Dokument öffnen . . . . . . . . . . . . . 179 59
c Dokument schließen . . . . . . . . . . 51 c Linienformate . . . . . . . . . . . . 150, 245
c Dokument sichern . . . . 50, 177, 190 c Linienvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
c Dokumentdatum . . . . . . . . . . . 85, 176 c Löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
c Dokumentdatum (kurz) . . . . 85, 203 c Nach hinten bringen . . . . . 225, 226
c Dokumenteinstellungen . . 85, 183, c Nachbarbuchstaben tauschen 104
188, 190, 202, 203, 275 c Neu wie Auswahl . . . . . . . . . . . . . . 137
c Doppelseitige Stammseite . . . . . 248 c Neues Dokument mit Layout begin-
c Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 148 nen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55,
c Duplizieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 124
c Eine Ebene zurück . . . . . . . 225, 226 c Nicht druckende Elemente . 31, 81,
c Einmal drucken . . . . . . . . . . . . . . . . 51 213
c Einsetzen. . . . . . . .139, 213, 276, 277 c Nummer der Folgeseite . . . . . . . . 85
c Exportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 c Oben < – > Unten spiegeln . . . . . 165
c Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 c Ordner „Training“ öffnen . . 66, 67
c Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 c Papierformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
c Fenster nebeneinander anordnen c PDF exportieren . . . . . . . . . . . 35, 255
144, 274 c Pipelines . . . . . 92, 97, 183, 192, 272
c Fenster übereinander anordnen c Raster magnetisch . . . . . . . . . . . . . 59
144 c Raster sichtbar . . . . . . . . . . . . . . . . 59
c Fixiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 c Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
c Formatierung . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 c Rechenblattbefehle . . . . . . . . . . . 132
c Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 c Reihe füllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
c Füllvorlagen. . . . . . . . . . . . .242, 278 c Schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
c Grundeinstellungen . . . . . . 65, 276 c Schriftvorlagen132, 200, 204, 275
c Hilfslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 c Seite einfügen . . 183, 192, 222, 233,
c Höhe berechnen, um Container 238, 250, 277
mit Zeilen zu füllen . . . . . . . . . 127 c Seitenanzahl . . . . . . . . . 85, 184, 226
c HTML exportieren . . . . . . . . . 35, 262 c Seitenformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
c Importieren 34, 35, 49, 87, 88, 147, c Seitennummer . . . 85, 184, 195, 226
167 c Seitenumbruch einfügen . . . . . . 123
c In neuer Layoutkomponente plat- c Seitenumbruch entfernen . . . . . 123
zieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 c Sichern unter. . . . . . . . . . . . . .51, 178
c Information . . 69, 75, 101, 114, 175, c Silben trennen . . . . . . . . . . . . . . . 273
196, 227 c Sonderzeichen . . . . . . . . 82, 103, 176
Index: C 301

c Sortieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 130, 131 Bezüge auf Zellen in Formeln . . . . . . . . 107


c Spalten einfügen . . . . . . . . . . . . . . 131 Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
c Spaltenbreiten / Zeilenhöhen op- Bild
timieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 Dateiformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
c Suchen und Ersetzen . . . . . . . . . . . 31 einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
c Symbol einfügen. . . . . . . . . . . . . .206 Größe ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
c Tastenkürzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274 hinter Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
c Teile einsetzen . . . . . . . . . . . . 126, 274 Position ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
c Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 Text vor Bildern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
c Transformation entfernen . . . . 157 von Text umflossen . . . . . . . . . . . . . . . 167
c Transformation rücksetzen . . . 157 Bild-hoch-Taste (Definition). . . . . . . . . .285
c Transparent. . . . . . . . . . . . . .226, 273 Bild (Komponente) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
c Typographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 y Bild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
c Uhrzeitstempel. . . . . . . . . . . . . . . . .85 Bild-runter-Taste (Definition). . . . . . . . .285
c Vereinigen . . . . . . . . . . . . . . . . 116, 213 Bild von Text umflossen
c Vereinigung auflösen . . . . . . . . . 116 Feineinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . 168
c Vorratskammer bestimmen. . . .214 Bilder (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
c Widerrufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Bildgröße, Bildposition und Containergrö-
c Zeilen einfügen. . . . . . . . . . . . . . . .131 ße ändern (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . 68
c Zellränder . . . . . . . 110, 116, 213, 231 Bildinformation (Dialog) . . . . . . . . . . . . 69
Befehlstaste (Definition) . . . . . . . . . . . . 284 Bit-Tiefe (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Y Beispiel-Dateien . . . . . . . . . . . . . . . 66, 67 Boolescher Wert (Definition) . . . . . . . . . 295
Beispiele (Tafel). . . . . . . . . . . . . . . . . .48, 49 c Breite berechnen, um Container mit
Benutzung der Stammseiten (Stammlay- Spalten zu füllen . . . . . . . . . . . 127
out) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 P Breite berechnen, um Container
c Berechneter Text . . . . . . . . . . . . 86, 145 mit Spalten zu füllen . . . . . . . 207
Berechnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98, 106 i Breite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
X Bereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Brief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Bereich (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . 284 Briefkopf gestalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
BEREICH! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 285 X Bunt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Beschneidungspfad. . . . . . . . . . . . . . . . .250 Business Publishing . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Betriebssystem
Unterschiede . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Beziehung zum Dokument (Stammlayout) C
218 CIRC! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Bézier (Werkzeug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 CMYK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Bézierkurve (Definition) . . . . . . . . . . . . . 285 Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 31, 54
Bézierkurven an Bild anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Bézierobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Grenzen auszublenden . . . . . . . . . . . . . 81
Bezüge auf Bereiche in Formeln . . . . . . 107 Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
302 Index: D

c Container an Bild anpassen . . . . . 250 lang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85


Container (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 285 Datum (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Container-Inhaltsart (Stammlayout) . . 223 DATUM! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Containerdarstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Datumsfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Containerrand c Datumsstempel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Definitionen
Eigenschaften einstellen . . . . . . . . . . 174 Alt-Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Controltaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . 285 AltGr-Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 Anwendungsbereich . . . . . . . . . . . . . . 284
Apfeltaste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .284
Argument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
D Auswahlgriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Darstellung der Container . . . . . . . . . . . . . 31 Befehlstaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Y Darstellungsmaßstab . . . . . . 58, 195 Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Datei BEREICH! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Einfügen (Mac OS) . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Bézierkurve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Einfügen (Windows) . . . . . . . . . . . . . . . 66 Bild-hoch-Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Bild-runter-Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Datei (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 Bit-Tiefe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .285
y Datei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35, 47, 49–51, Boolescher Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
55, 57, 87, 147, 148, 161, 177–179, CIRC! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
190, 214, 215, 255, 262 Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Dateien anzeigen (PDF) . . . . . . . . . . . . . 256 Controltaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 285
Dateiformate Datei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Bild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Excel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Datum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
fremde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 DATUM! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Word . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 DIV/0! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
p Dateityp . . . . . . . . . . . . . . . 50, 177, 190 Drehpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Dateiverdichtung beim Schließen . . . . 276 Einfügemarke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Daten aus fremden Anwendungen als Eingabetaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Adressenquelle (Tipp) . . . . . . . . 147 Entertaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Daten (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Datenaustausch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Escapetaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Datenbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 EVAL! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Dateneingabe (Rechenblatt) . . . . . . . . . 100 Export . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Datenexport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 FEHLER! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Datenimport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Fehlerwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Datum Formel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
einsetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Füllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
kurz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Index: D 303

Gemischt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Sonderzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293


Halbtonraster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Standardwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Suchbegriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
ILLEGAL! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Tabulatortaste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .294
Import/Importieren. . . . . . . . . . . . . . .288 Tafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
Intervall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Transformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
Inventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Transformieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
KOMPLEX! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Umschalttaste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .294
Komponente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Umschließendes Rechteck . . . . . . . . 294
Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Wagenrücklauftaste . . . . . . . . . . . . . . 292
Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289 Wahltaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Links bei Achsen und Linien . . . . . . 289 Wahrheitswert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Liste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Logischer Wert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295 WERT!. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .295
Magnetisches Raster . . . . . . . . . . . . . 290 Zahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Mehrzeiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 Zeilenanbstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Menüs abreißen. . . . . . . . . . . . . . . . . .290 Zeitpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
NAME! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 Zeitspanne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Nicht zusammenhängender Zellbereich Zellbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
290 Zirkuläre Referenz . . . . . . . . . . . . . . . . 295
NULL! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
NUM! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Diagonaler Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
NV! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Diagramm . . . . . . . . . . . . . siehe Infographik
Objekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Diagrammtyp (Infographik) . . . . . . . . . . 139
Operand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Dialoge
Operatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Absatzformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Optionstaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295 Bildinformation . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Palette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Füllvorlagen . . . . . . . . . . 205, 233, 234
Pfeiltaste . . . . . . . . . . . . . . 288, 290, 292 Import. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
Rand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Information . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75, 76
Rasterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Layoutinformation . . . . . . . . . 196, 248
Rechts bei Achsen und Linien . . . . . 289 Linienformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
REF! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Linienvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Returntaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Neue Kategorienreihen . . . . . . . . . . 139
Rotationspunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Objekte ausrichten. . . . . . . . . . . . . .236
Seitengröße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179, 214
Seitenlücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 Papierformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238
Seitenreiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 PDF-Export . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
Shifttaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 Rechenblattinformation . . . . . . . . 127,
Skript . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 207–209, 212, 213, 231, 234
304 Index: E

Schriftformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Drop-Down-Liste . . . . . . . . . . . . siehe Menü


Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . 133, 134 Druckbereich (Rechenblatt) . . . . . . . . . . 123
Symbole. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .206 c Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 148
Zeichenformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 n Druckend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
Zeichnungsinformation . 75, 78, 162, Druckvorschau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
168, 174, 192 Duplikate
c Direkthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
DIV/0! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 c Duplizieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .64
c Dokument öffnen . . . . . . . . . . . . . . . 179
c Dokument schließen . . . . . . . . . . . . . 51
c Dokument sichern. . . . . . .50, 177, 190 E
Dokument (Tafel).85, 183, 188, 190, 202, Eichhörnchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
203, 275 Eigenschaften einstellen
Dokumentation Containerrand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
Onscreen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 c Eine Ebene zurück . . . . . . . . . . 225, 226
RagTime . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Einfügemarke (Definition) . . . . . . . . . . . 286
Dokumentdatum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Eingabefelder
in abgerissenen Dokumenten . . . . . 183 i Abstand für Textumfluss. . . .250
c Dokumentdatum . . . . . . . . . . . . . 85, 176 i Abstand vom Container . . . . . 250
ƒ Dokumentdatum. . . . . . . . . . . . . . . . .183 i Breite. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
c Dokumentdatum (kurz) . . . . . . 85, 203 i Größe . . . . . . . . . . . . . . 75, 164, 200
Dokumente i Höchstzahl der zu erinnernden
Abreißen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .172, 178 Dokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
als Formularblock sichern . . . . . . . . . 177 i Höhe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .115
lebendige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 i Kategorietitel . . . . . . . . . . . . . . . 141
c Dokumenteinstellungen85, 183, 188, i Position . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75, 76
190, 202, 203, 275 i Schrift um …Pixel verkleinern
Dokumentvorlagen siehe Formularblöcke, 263
siehe Stammlayout i Versatz beim Duplizieren . . . . . 65
Doppelseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 i Von… bis… . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Doppelseitig Eingabetaste (Definition) . . . . . . . . . . . . 287
Dokument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 c Einmal drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
n Doppelseitig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 c Einsetzen . . . . . . . . . . 139, 213, 276, 277
c Doppelseitige Stammseite . . . . . . . 248 P Einsetzen . . . . . . . . 107, 122, 128, 130
Doppelseitiges Dokument mit zweispalti- p Einstellungen für . . . . . . . . 188, 275
gem Seitenlayout (Tipp) . . . . . . 198 Einzug
Drehen links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Entertaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 287
Drehpunkt (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 292 Entwurfsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .219
Dritte Dimension (Rechenblatt) . . . . . . . 98 Ergebnis (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Index: F 305

Erzeugen (Infographik) . . . . . . . . . . . . . . 138 y Fenster . . . . . . . . . . . . 30, 31, 39, 40, 42–


P Erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 44, 47, 58, 59, 70, 77, 81, 82, 86,
Escapetaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . 287 92, 97, 99, 103, 132, 137, 144, 145,
EVAL! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 152, 156, 160, 168, 175, 176, 183,
Exakte Änderungen (Tipp) . . . . . . . . . . . 114 192, 194, 195, 200, 204, 205, 213,
Excel-Dateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 230, 233, 235, 242, 244, 250, 260,
Export 272, 275, 278
HTML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 c Fenster nebeneinander anordnen
PDF . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 144, 274
Export als HTML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 c Fenster übereinander anordnen 144
Export (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 Fensterteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
c Exportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Fixieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
y Extras . . 65, 76, 85, 183, 188, 190, 192, c Fixiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
203, 222, 233, 238, 273–277 n Fixiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
y Format . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80,
81, 84, 86, 116–118, 128, 137, 150,
F 205, 226, 232, 235, 244, 245, 273
Fachbegriffe (Rechenblatt). . . . . . . . . . . .98 n Formate konvertieren . . . . . . . . . . . 147
Farbe Formatieren
auswählen (Mac OS) . . . . . . . . . . . . . . 244 mit Schriftvorlagen. . . . . . . . . . . . . . . .132
auswählen (Windows) . . . . . . . . . . . . 242 c Formatierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Füllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 Formatierung (Palette). . . .133, 137, 138,
Hintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 175, 176, 202, 204, 205, 208, 245,
Linien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .272 272
Schrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 Formel (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Vorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Zellhintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 Aufbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .106
c Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 Bezüge auf Bereiche . . . . . . . . . . . . . . 107
Y Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205, 232, 273 Bezüge auf Zellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
c Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Farben (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 im Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Farbprofile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259, 261 Operatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107, 119
Farbraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 übertragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
X Farbsepariert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 c Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Favoriten (Tafel) . . 47, 49, 180, 181, 200, Formeln (Palette) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
206 Formularabriss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
FEHLER! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 n Formularblock ändern . . . . . . . . . . 179
Fehlerwert (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 287 Formularblöcke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Fenster Abreißen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .172, 178
Darstellungsmaßstab . . . . . . . . . . . . . . 58 als Formularblock sichern . . . . . . . . . 177
ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
306 Index: H

Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 Funktionen in Formeln . . . . . . . . . . . . . . . 107


Grundlegendes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 Funktionenfenster . . . . . . . . . . . . . . 107, 122
Hinweistexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
im Foyer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
mehrseitig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 G
mit Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . 218 Galerie (Infographik) . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Öffnen zum Ändern . . . . . . . . . . . . . . . 179 Gemischt (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 288
Seitenverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 n Genauigkeit wie formatiert . . . . . . 212
unterschiedliche Folgeseiten . . . . . . 191 Geschäftsbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Formularblöcke effektiv im Foyer verwal- geschlossene Formen (Werkzeug) . . . . 151
ten (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 n Getrennte Druckaufträge . . . . . . . 149
Foyer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Ghostscript (PDF) . . . . . . . . . . . . . . 166, 254
Als Standard festlegen . . . . . . . . . 49, 55 Gitterlinien (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . 123
Dokument öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Glyphen (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Graphiktyp auswählen (Infographik) . 138
Favoriten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Graphischer Text . . . . . . . . . . . . 69, 184, 193
Formularblock abreißen . . . . . . . . . . . . 47 Anpassungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .70
Kontextmenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 X Grau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Kürzlich benutzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Grauer Rahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Kürzlich benutztes Dokument öffnen 47 i Größe . . . . . . . . . . . . . . . . 75, 164, 200
Neu beginnend mit . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Grundeinstellungen
Zuletzt benutzte Dokumente . . . . . . 273 Standardschrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
Foyer anpassen (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . 49 c Grundeinstellungen . . . . . . . . 65, 276
n Freistellungspfad. . . . . . . . . . . . . . .250 Grundlagen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . 98
Füllung (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Grünes Häkchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Füllungen
transparent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Vorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 H
Y Füllvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Halbtonraster (Definition) . . . . . . . . . . . 292
Füllvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
y Hilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
c Füllvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . 242, 278
Hilfslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Füllvorlagen (Dialog). . . . .205, 233, 234
Alle löschen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .226
Füllvorlagen in andere Dokumente über-
Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
tragen (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
im Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Funktion (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 288
c Hilfslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106, 128
Hilfslinien (Palette) . . 77, 223, 226, 238,
ƒ Dokumentdatum . . . . . . . . . . . . . . 183
240
ƒ Max . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Hilfslinienposition ermitteln (Tipp) . . . 238
ƒ Min . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Hilfsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
ƒ MittelW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Hilfsmittel (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 288
ƒ Summe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Index: J 307

Y Hilfsmittel . . . . 47, 132, 200, 204, 205, Werkzeugleiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142


213, 233, 242, 244, 260, 275, 278 Infographik (Komponente). . . . . . . . . . . .28
Hintergrundwissen: Container und In- Infographiken anpassen (Tipp) . . . . . . 142
haltsart (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 c Information 69, 75, 101, 114, 175, 196,
i Höchstzahl der zu erinnernden 227
Dokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 Information (Dialog) . . . . . . . . . . . . . 75, 76
c Höhe berechnen, um Container mit Inhalt (Definition). . . . . . . . . . . . . . . . . . .288
Zeilen zu füllen . . . . . . . . . . . . . 127 Inhalte
P Höhe berechnen, um Container mit übertragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Zeilen zu füllen . . . . . . . . . . . . 207 p Inhaltsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
i Höhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Y Inhaltsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224, 230
Horizontale Pipeline (Werkzeug) . . . . . . 92 n Innere Vertikalen. . . . . . . . . . . . . . . .231
HTML-Export . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34, 262 Intervall (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 289
Absatzeigenschaften . . . . . . . . . . . . . 262 Inventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 272
Rotierte Objekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 c Inventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Schriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 Inventar (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 289
Zeilenumbrüche . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 c Inventar öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
c HTML exportieren. . . . . . . . . . . .35, 262
Hyperlink . . . . . . . . . . . . . . . . . 254, 263, 275
J
n JPEG- und PNG-Bilder im Original-
I format exportieren . . . . . . . . . 263
ICC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
ICC-Farbprofile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
ILLEGAL! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 288 K
X Im Zweifel in Bilder wandeln . . . . 263 Kalenderdaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Import (Dialog) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Kategorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Import/Importieren (Definition) . . . . . 288 Kategorien (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
c Importieren . . . 34, 35, 49, 87, 88, 147, i Kategorietitel . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
167 Kategorietitel (Infographik) . . . . . . . . . . 140
c In neuer Layoutkomponente platzie- Kaufmännische Rundung . . . . . . . . . . . . 212
ren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 Knopf (Komponente) . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
y Info. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .66 Knöpfe
Infographik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 P Abreißen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
Arbeitsschritte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 X Alle Daten im Dokument . . . . . . . 50
Diagrammtyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 X Alle Exemplare . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 P Alle löschen . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Galerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 X Alles in Bilder wandeln . . . . . . 262
Graphiktyp auswählen . . . . . . . . . . . . 138 n Alles in eine HTML-Seite exportie-
Kategorietitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 ren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
Quelldaten einfügen . . . . . . . . . . . . . . 138 P Als Favorit merken. . . . . . . . . .206
308 Index: K

n Als Formularblock . . . . . . . 177, 190 P Mittig ausrichten . . . . . . . . . . . 236


X Als Serienbriefformel . . . . . . . . 144 X Möglichst wenig in Bilder wan-
P Als Standard festlegen . . . . . . 55 deln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
P Anwenden . . . . . . . . . . . . . . . 110, 141 P Neu . . 133, 213, 223, 242, 244, 274
n Äußere Ränder . . . . . . . . . . . . . . . 231 P Neu (horizontal) . . . . . . . . . . . . 194
X auf die keine besondere Regel zu- P Neu (vertikal) . . . . . . . . . . . . . . . 194
trifft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228, P Neu wie Auswahl . . . 134, 204, 205
248 P Neues Dokument mit Layout be-
X Automatisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257 ginnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
X Bereich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 n Nullen verbergen . . . . . . . . . . . . . 212
P Breite berechnen, um Container X Nur Bildschirmdarstellung im
mit Spalten zu füllen . . . . . . . 207 Dokument. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
X Bunt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 P Öffnen . . . . . . . . . . . . . 167, 179, 214
n Doppelseitig . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 P OK . . . . 110, 131, 140, 141, 228, 244
n Druckend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 P Schließen . . . . . . . . . . . . . 200, 213
P Einsetzen . . . . . . 107, 122, 128, 130 n Schneidemarken . . . . . . . . . . . . . . 258
P Erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 n Seitenformat übernehmen . . . . 258
X Farbsepariert . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 P Sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . 177, 190
n Fixiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 X Spaltenweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
n Formate konvertieren . . . . . . . . . 147 P Symbol einfügen . . . . . . . . . . . . 206
n Formularblock ändern. . . . . . . .179 n Text umfließt Objekt . . . . . . . . . 168
n Freistellungspfad . . . . . . . . . . . . 250 n Unterer Rand . . . . . . . . . . . . . 110, 116
n Genauigkeit wie formatiert . . . 212 P Weiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
n Getrennte Druckaufträge . . . . . 149 X wenn die gegebene Formel den
X Grau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Wert WAHR liefert . . . . . . . . . . 229
P Höhe berechnen, um Container X Wie Layoutseitengröße . . . . . . 258
mit Zeilen zu füllen. . . . . . . . .207 n Wird vollständig abgerissen.188,
X Im Zweifel in Bilder wandeln . . 263 189
n Innere Vertikalen . . . . . . . . . . . . . 231 KOMPLEX! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 289
n JPEG- und PNG-Bilder im Original- Komponente (Definition) . . . . . . . . . . . . 289
format exportieren . . . . . . . . . 263 Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
n Mit Argumenten einsetzen . . . . 128 Bearbeitungsfenster . . . . . . . . . . . . . . . 46
n Mit Datei verknüpft . . . . . . . . . . . . 49 Bild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
X mit gegebenem, von hinten gezähl- duplizieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .278
tem Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229, Infographik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28, 138
248 Knopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
X mit gegebenem, von vorn gezähl- Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
tem Index . . . . . . . . . . . . . 227–229, Layoutkomponente . . . . . . . . . . . . . . . . 54
248 Namen ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
X mit gegebener Nummer . . 227–229 Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28, 98
P Mitte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Index: M 309

Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Lineal
Ton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Vorgabe für neue Fenster . . . . . . . . . . 275
Zeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28, 150 c Lineal- und Rastereinstellungen . 59
Kontrollkästchen . . . . . . . . . . . siehe Knöpfe Y Lineale und Raster . . . . . . . . . . . . . . . 59
Konverter (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 289 Linguistik (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
Koordinaten Linien
Zeichnungsinformation . . . . . . . . . . . . . 75 gestalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Koordinaten (Palette) . . . . . . . . . . . . . . 155 horizontale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Koordinaten (Tafel) 75, 78, 138, 154, 156, vertikale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
162, 174, 184, 192, 235 Vorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kopie vom Formularblock abreißen . . . 178 zeichnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
c Kopieren . . . . . . . . . . . 138, 213, 276, 277 Linien (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289
Kreisbögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 Linien (Werkzeug) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Kreise und Quadrate zeichnen (Tipp) . . 60 c Linienformate . . . . . . . . . . . . . . 150, 245
c Kurve bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . 158 Linienformate (Dialog) . . . . . . . . . . . . . 245
Kurven c Linienvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Bearbeitungsmodus . . . . . . . . . . . . . . 158 Y Linienvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Stützpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 Linienvorlagen
Kurvenbearbeitung (Palette). . .158, 160 anwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Kurvenpunktknicken (Werkzeug) . . . . . 160 definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Kurvenschneiden (Werkzeug) . . . . . . . . 160 erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Kurz zusammengefasst: Die Schritte zum zuweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Stammlayout (Tipp) . . . . . . . . . . 221 Linienvorlagen (Dialog) . . . . . . . . . . . . 244
Kürzlich benutzt (Tafel) . . . . . . . . 48, 273 Linker Einzug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Linker Rand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Links bei Achsen und Linien (Definition)
L 289
Lagen (Rechenblatt). . . . . . . . . . . . . . . . . .98 Liste
c Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230, 250 Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Layout (Komponente) . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Liste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
y Layout. . . . . . . . . . . . . . . . . .196, 227, 248 Logischer Wert (Definition) . . . . . . . . . . 295
Layoutentwicklung im Stammlayout c Löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
(Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Layoutinformation (Dialog) . . . 196, 248
Layoutkomponente M
erste Seitennummer . . . . . . . . . . . . . . 228 Maßeinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59, 202
erzeugen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .250 Mac OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
hinzufügen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .230 Magnetisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Layoutkomponente (Komponente) . . . . 54 Magnetisches Raster . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
lebendige Dokumente . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Magnetisches Raster (Definition) . . . . 290
Leer (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 ƒ Max . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
310 Index: M

Mehrere Zellen mit dem gleichem Inhalt 213, 233, 242, 244, 260, 275, 278
füllen (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 y Info . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Mehrzeiler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .99 p Inhaltsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Zeilenumbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Y Inhaltsart . . . . . . . . . . . . . . . . 224, 230
Mehrzeiler (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 290 y Layout . . . . . . . . . . . . . . . 196, 227, 248
Mehrzeiliger Text (Rechenblatt) . . . . . . . 99 Y Lineale und Raster . . . . . . . . . . . . . 59
Menüs Y Linienvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
y Ablage . . . . . . . . . . . 35, 42, 47, 49–51, p Methode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
55, 57, 87, 147, 148, 161, 177–179, Y Neue Komponente . . . . . . . . 230, 250
190, 214, 215, 255, 262 Y Objektart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Y Absatzformate . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Y Paletten . . . . . . . . 39, 40, 42–44, 70,
Y Absatzvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 77, 86, 99, 132, 137, 152, 156, 160,
p Aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 168, 175, 194, 272
y Bearbeiten.42, 64, 82, 85, 104–106, y Rechenblatt . . 99, 101, 110, 111, 114,
126, 138, 139, 176, 184, 195, 203, 116, 124, 130, 131, 207, 213, 231
206, 208, 213, 226, 231, 233, 273, Y Scanner und Kameras . . . . . . . . . . 35
274, 276 Y Schriftvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Y Beispiel-Dateien. . . . . . . . . . . . .66, 67 Y Schutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
y Bild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 p Seitennavigation . . . . . . . . . . . . 263
Y Darstellungsmaßstab . . . . 58, 195 Y Sondertext einfügen . 85, 106, 176,
y Datei. . . . . . . . . . . . . . . . .35, 47, 49–51, 184, 185, 195, 203, 226
55, 57, 87, 147, 148, 161, 177–179, Y Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
190, 214, 215, 255, 262 Y Stapelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
p Dateityp . . . . . . . . . . . . . 50, 177, 190 Y Stil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
p Einstellungen für . . . . . . 188, 275 Y Training . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66, 67
y Extras 65, 76, 85, 183, 188, 190, 192, Y Transformation . 156, 157, 165, 166
203, 222, 233, 238, 273–277 Y Werteformat . . . . . . . . . 117, 118, 128
Y Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . 205, 232, 273 y Zeichnung66, 75, 155–158, 165, 166,
y Fenster . . . . . . . . . 30, 31, 39, 40, 42– 174, 175, 224, 225, 230, 236, 247
44, 47, 58, 59, 70, 77, 81, 82, 86, Y Zeigen . . . . 30, 31, 81, 82, 86, 92, 97,
92, 97, 99, 103, 132, 137, 144, 145, 103, 145, 176, 183, 192, 213, 272
152, 156, 160, 168, 175, 176, 183, Menüs abreißen (Definition) . . . . . . . . 290
192, 194, 195, 200, 204, 205, 213, p Methode. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .255
230, 233, 235, 242, 244, 250, 260, ƒ Min . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
272, 275, 278 n Mit Argumenten einsetzen . . . . . . 128
y Format . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80, n Mit Datei verknüpft . . . . . . . . . . . . . . 49
81, 84, 86, 116–118, 128, 137, 150, X mit gegebenem, von hinten gezähl-
205, 226, 232, 235, 244, 245, 273 tem Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229,
Y Füllvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 248
y Hilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 X mit gegebenem, von vorn gezähltem
Y Hilfsmittel . 47, 132, 200, 204, 205, Index . . . . . . . . . . . . . 227–229, 248
Index: O 311

X mit gegebener Nummer . . . . 227–229 NUM! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291


Mit Hilfslinien arbeiten (Tipp) . . . . . . . . . 77 Nummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . siehe Zahl
Mitfließende Objekte. . . . . . . . . . . . . . . .124 c Nummer der Folgeseite . . . . . . . . . . . 85
P Mitte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 X Nur Bildschirmdarstellung im Do-
ƒ MittelW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 kument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
P Mittig ausrichten . . . . . . . . . . . . . 236 NV! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
X Möglichst wenig in Bilder wandeln
263
Monatsnamen eingefügen . . . . . . . . . . . 127 O
c Oben < – > Unten spiegeln . . . . . . . . 165
Objekt (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
N Objektart ändern, um die Form zu ändern
c Nach hinten bringen . . . . . . . 225, 226 (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
c Nachbarbuchstaben tauschen. . .104 Y Objektart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
NAME! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 Objekte ausrichten (Dialog) . . . . . . . . 236
Namen ändern Objekte (Tafel) . . . . . 76, 168, 175, 176, 251
Komponenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 Objektkoordinaten (Palette) 75, 78, 115,
Namensvergabe für Vorlagen (Tipp) . . 134 138, 154, 156, 162, 164, 174, 184,
Navigieren (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . 103 192, 207, 223, 231, 235
Neu Öffnen (Dialog) . . . . . . . . . . . . . . . . 179, 214
Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 P Öffnen . . . . . . . . . . . . . . . 167, 179, 214
Neu beginnend mit (Tafel) . . 48, 55, 100, P OK . . . . . . 110, 131, 140, 141, 228, 244
161 Onscreen-Dokumentation . . . . . . . . . . . . . 4
P Neu (horizontal) . . . . . . . . . . . . . . 194 Operand (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 291
P Neu. . . . .133, 213, 223, 242, 244, 274 Operatoren (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 291
P Neu (vertikal) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 Operatoren in Formeln . . . . . . . . . . 107, 119
c Neu wie Auswahl. . . . . . . . . . . . . . . . .137 Optionsfelder . . . . . . . . . . . . . . siehe Knöpfe
P Neu wie Auswahl . . . . . 134, 204, 205 Optionstaste (Definition) . . . . . . . . . . . . 295
Neue Kategorienreihen (Dialog) . . . . 139 c Ordner „Training“ öffnen . . . . 66, 67
Y Neue Komponente . . . . . . . . . . . 230, 250
Neues Dokument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
c Neues Dokument mit Layout begin- P
nen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55, Palette (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
124 Paletten
P Neues Dokument mit Layout begin- Formatierung . 133, 137, 138, 175, 176,
nen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 202, 204, 205, 208, 245, 272
c Nicht druckende Elemente 31, 81, 213 Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Nicht zusammenhängender Zellbereich Formelpalette . . . . . . . . . . . . 85, 107, 118
(Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290 Hilfslinien . . . . 77, 223, 226, 238, 240
NULL! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 Koordinaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
n Nullen verbergen . . . . . . . . . . . . . . . 212 Kurvenbearbeitung . . . . . . . . . . . . . . . 160
312 Index: R

Kurvenbearbeitung . . . . . . . . . 158, 160 Ringpipeline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186


Mac OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Schnittwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Objektkoordinaten . . 75, 78, 115, 138, Stammlayout. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .226
154, 156, 162, 164, 174, 184, 192, Vertikales Werkzeug . . . . . . . . . . . . . . . 92
207, 223, 231, 235 c Pipelines . . . . . . . . 92, 97, 183, 192, 272
Rechenblattbefehle. . . . . . . . . .99, 132 Pipelines verlegen (Stammlayout) . . . 249
Typographie. . . . . . . . . . . .138, 202, 205 Pipelineschnittwerkzeug (Werkzeug) . 92,
Windows . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 192
Zeichnungsbefehle 152, 156, 168, 236 Polygon
Y Paletten . . . . . . . . . . . 39, 40, 42–44, 70, Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
77, 86, 99, 132, 137, 152, 156, 160, Polygon (Werkzeug) . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
168, 175, 194, 272 i Position . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75, 76
Palettendock Positionieren
Mac OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Genauigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
c Papierformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 PostScript-Datei zur späteren Destillation
Papierformat (Dialog) . . . . . . . . . . . . . . 238 vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Papierformat festlegen . . . . . . . . . . . . . . . 57 Programm (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
PDF
Adobe Distiller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Dateien anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 Q
eine Seite platzieren . . . . . . . . . . . . . . 166 Quelldaten einfügen (Infographik) . . . 138
Ghostscript . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166, 254
PDF-Konverter (Mac OS) . . . . . . . . . . . 254
und RagTime (Mac OS) . . . . . . . . . . . . 254 R
und RagTime (Windows) . . . . . . . . . . 254
Radioknöpfe . . . . . . . . . . . . . . . siehe Knöpfe
unterstütze Eigenschaften. . . . . . . . .254
RagTime-Arbeitsfläche zurücksetzen
PDF-Export . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
(Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
PDF-Export (Dialog) . . . . . . . . . . . . . . . . 255
Rand
c PDF exportieren . . . . . . . . . . . . . 35, 255
links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
PDF-Konverter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Rand (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Pfeile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Randsteller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Pfeiltaste (Definition) . . . . . 288, 290, 292
c Raster magnetisch . . . . . . . . . . . . . . . 59
Pipelines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 89
c Raster sichtbar . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Rasterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
Darstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
Rasterung (Definition) . . . . . . . . . . . . . . .292
entfernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Rechenarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
für Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . 98, 109, 230
Horizontales Werkzeug. . . . . . . . . . . . .92
Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98, 118
im Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Alternative zu Tabulatoren . . . . . . . . . . 85
legen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Auswahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
neue Container aufnehmen. . . . . . . . .97
Auto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Index: R 313

Dateneingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Zahleneingaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101


Dritte Dimension . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Zeilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Druckbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Zeilen einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Fachbegriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Zeilen löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Fehlerwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Zeilenhöhe manuell ändern . . . . . . . 231
Gitterlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Zelladressen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .118
Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Zellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
im Layout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 Zellen hinterlegen . . . . . . . . . . . . . . . . 205
in neuer Layoutkomponente platzieren Zellränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
124 c Rechenblatt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .230
Lagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Rechenblatt (Komponente) . . . . . . . 28, 98
Leer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 y Rechenblatt 99, 101, 110, 111, 114, 116,
Mehrzeiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 124, 130, 131, 207, 213, 231
Mehrzeiliger Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Rechenblatt (Werkzeug). . . . . .98, 99, 109
mit Pipeline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 c Rechenblattbefehle . . . . . . . . . . . . . 132
Navigieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Rechenblattbefehle (Palette) . . . 99, 132
Neu beginnend mit . . . . . . . . . . . . . . . 100 Rechenblätter in andere Komponenten
Objektkoordinaten-Palette . . . . . . . . 231 einfügen (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . 124
Operatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119 Rechenblattinformation
Reihen füllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Anordnung . . . . . . . . . . . . . . 114, 127, 208
Schneller Weg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Werteformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Seitemumbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Rechenblattinformation (Dialog) . . 127,
Sortieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 207–209, 212, 213, 231, 234
Spalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Rechenblattkomponenten alleine ausdru-
Spalten einfügen. . . . . . . . . . . . . . . . . .131 cken (Tipp). . . . . . . . . . . . . . . . . . .123
Spalten löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Rechenblattzellen als Container . . . . . . 213
Summenknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Rechenzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Tastatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Rechteck
Teile einsetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Tipps zur Dateneingabe . . . . . . . . . . . 100 mit gerundeten Ecken . . . . . . . . . . . . . 154
Titelspalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 Rechteckwerkzeug (Werkzeug) . . . . . . . . 59
Titelzeilen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 Rechts bei Achsen und Linien (Definition)
Vereinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 289
Vereinigung auflösen. . . . . . . . . . . . . .116 Rechtsbündiger Tabulator . . . . . . . . . . . 185
Werkzeuge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 REF! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Werkzeugleiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Regeln zur Seitenverwendung (Stammlay-
Werte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 out) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226,
Werteart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 248
Werteart Mehrzeiler . . . . . . . . . . . . . . . 100 c Reihe füllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Werteart Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Reihen füllen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . 111
Werteformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Returntaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . 292
314 Index: S

Ringpipeline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 bewegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276


in Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 kopieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Rotationspunkt (Definition). . . . . . . . . .292 löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Rotes Kreuz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 verschieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Rundung Seitenansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Kaufmännische . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 c Seitenanzahl . . . . . . . . . . . 85, 184, 226
Seitenautomatik
Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
S Seitendarstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Y Scanner und Kameras . . . . . . . . . . . . 35 Seitendarstellung und Druckseiten (Tipp)
Schaltflächen . . . . . . . . . . . . . . siehe Knöpfe 30
Scheren c Seitenformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Seitenformat (Tafel) . . . . . . . . . . . 257, 258
c Schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 n Seitenformat übernehmen . . . . . . 258
P Schließen. . . . . . . . . . . . . . . .200, 213 Seitengröße (Definition). . . . . . . . . . . . .292
Schlussseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 Seitenlücke (Definition) . . . . . . . . . . . . . 293
Schmuckfarben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 p Seitennavigation . . . . . . . . . . . . . . 263
n Schneidemarken . . . . . . . . . . . . . . . . 258 c Seitennummer . . . . . . 85, 184, 195, 226
Schneller Weg (Rechenblatt) . . . . . . . . . 109 Seitennummerierung. . . . . . . . . . . . . . . .184
Schrift Stammlayout. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .226
Vorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Seitenreiter (Definition) . . . . . . . . . . . . . 293
i Schrift um …Pixel verkleinern 263 Seitenreiter in der Mitte . . . . . . . . . . . . . 221
Schriftformate (Dialog) . . . . . . . . . . . . . 80 Seitentitel (Stammlayout) . . . . . . . . . . . 228
Schriftgröße c Seitenumbruch einfügen . . . . . . . . 123
per Hand eingeben . . . . . . . . . . . . . . . 202 c Seitenumbruch entfernen . . . . . . . 123
Schriftgrößen und -maße (Tipp) . . . . . . 203 Seitenverwaltung
Y Schriftvorlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Formularblöcke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Schriftvorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Seitenzahlen (Stammlayout) . . . . . . . . 226
Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132 Sektorformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 Serienbrief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Neu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133 Ablageeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . 144
c Schriftvorlagen . . 132, 200, 204, 275 Anrede einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Schriftvorlagen (Dialog) . . . . . . 133, 134 Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Schritte zurücknehmen (Tipp). . . . . . . . .63 Elemente sichtbar machen . . . . . . . . 145
Y Schutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Kontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
c Seite einfügen . . . . 183, 192, 222, 233, Seriendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
238, 250, 277 Shifttaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 294
Seitemumbruch (Rechenblatt) . . . . . . . 123 Sichern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .50
Seiten P Sichern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177, 190
automatisch anfügen (Stammlayout) c Sichern unter . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 178
218 c Silben trennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Index: S 315

Skalierungswerkzeug (Werkzeug) . . . . . 68 Schritte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221


Skript (Definition). . . . . . . . . . . . . . . . . . .293 Seiten löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
SlideTime . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Seitennummerierung . . . . . . . . . . . . . 226
Y Sondertext einfügen . . . 85, 106, 176, Seitentitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
184, 185, 195, 203, 226 Seitenzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Sonderzeichen anzeigen . . . . . . . . . . . . 103 Szenarien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
c Sonderzeichen . . . . . . . . . . 82, 103, 176 Stammlayout (Komponente) . . . . . . . . . . 29
Sonderzeichen (Definition) . . . . . . . . . . 293 Stammlayouts . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217, 218
Sortieren Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Sortierreihenfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 Seiten automatisch anfügen. . . . . . .218
Sortierschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Stammlayoutseiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
Spaltenweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Stammseiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
c Sortieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130, 131 doppelseitig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Sortierreihenfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 Stammseiten-Benutzung im Überblick
Sortierschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
c Spalten einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . 131 Stammseiten (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Spalten löschen (Rechenblatt) . . . . . . . 132 Standarddiagramme (Tafel) . . . . . . . . 139
Spalten (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Standardmaßeinheiten . . . . . . . . . . . . . 202
Spaltenbreite Standardschrift
anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
verändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Standardtabulatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
c Spaltenbreiten / Zeilenhöhen opti- Standardwert (Definition) . . . . . . . . . . . 293
mieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 Stapelreihenfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Spaltenweise Y Stapelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Sortieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Y Stil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
X Spaltenweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Stützpunkte
Spiegeln Auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Oben < – > Unten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 Kurven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Stützpunkte entfernen (Werkzeug) . . . 160
Y Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 Stützpunkte hinzufügen (Werkzeug) . 160
Stammlayout . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Suchbegriff (Definition) . . . . . . . . . . . . . 294
als Formularblock. . . . . . . . . . . . . . . . .218 c Suchen und Ersetzen . . . . . . . . . . . . . 31
Benutzung der Stammseiten . . . . . . 248 ƒ Summe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Beziehung zum Dokument . . . . . . . . 218 Summenknopf . . . . . . . . . . . . . . . . . 100, 120
Container-Inhaltsart . . . . . . . . . . . . . . 223 c Symbol einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Hilfslinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 P Symbol einfügen . . . . . . . . . . . . . . 206
Layoutkomponente hinzufügen. . . .230 Symbole (Dialog) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Pipelines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 Symbole einfügen (Tipp) . . . . . . . . . . . . 206
Pipelines verlegen . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Szenarien (Stammlayout) . . . . . . . . . . . . 219
Regeln zur Seitenverwendung 226, 248
Ringpipeline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
316 Index: T

T Werteformat . . . . . . . . . . . 101, 117, 128


Tabelle . . . . . . . . . . . . . . . siehe Rechenblatt Zeichensatz . . . . . . . . . . . . . . . . . 135, 275
Tabellenkalkulation . . . siehe Rechenblatt Zeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Tabellenraster Zellinhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Zellränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Tabellensatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98, 200 Tastatur (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . 103
Tabulatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 c Tastenkürzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
eigene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 c Teile einsetzen . . . . . . . . . . . . . . 126, 274
rechtsbündig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 Text
Standard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 berechneter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Tabulatoren am linken oder rechten Rand exportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
ausrichten (Tipp) . . . . . . . . . . . . . 186 folgt Bildkontur. . . . . . . . . . . . . . . . . . .250
Tabulatortaste (Definition) . . . . . . . . . . 294 graphischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Tafel (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 mitfließende Objekte . . . . . . . . . . . . . 124
Tafeln vor Bildern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Allgemein 123, 196, 213, 228, 255, 273 c Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
Anordnung. . . . . . . .102, 115, 126, 127, Text-Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
207–209, 231, 234 Text (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
Auftrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255, 257 Text (Komponente) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Auftragseinstellungen . . . . . . . . . 256 n Text umfließt Objekt . . . . . . . . . . . 168
Beispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48, 49 Textbausteine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
Bilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 Textfluss um Bilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Dokument 85, 183, 188, 190, 202, 203, Feineinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . 168
275 Textinformation
Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Textränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Favoriten . . 47, 49, 180, 181, 200, 206 Textlineal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Glyphen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 Textränder
Kategorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 Absatzformate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .84
Koordinaten . . . . 75, 78, 138, 154, 156, Textränder (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
162, 174, 184, 192, 235 Textwerkzeug (Werkzeug) . . . . . . . . . . . . . 70
Kürzlich benutzt . . . . . . . . . . . . 48, 273 Tipps
Linguistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 Andere Komponenten als Standard für
Neu beginnend mit . . . 48, 55, 100, 161 die Dokumenterzeugung . . . . . . . 55
Objekte . . . . . . . . . 76, 168, 175, 176, 251 Andere Möglichkeiten der Formeleinga-
Programm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 be. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .129
Seitenformat . . . . . . . . . . . . . . . 257, 258 Andere Rechenarten . . . . . . . . . . . . . . 119
Stammseiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227 Arbeit mit mehreren Fenstern . . . . . . 143
Standarddiagramme . . . . . . . . . . . . . 139 Arbeiten mit Rasterlinien . . . . . . . . . . . 59
Textränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Aus Linien Pfeile machen . . . . . . . . . . 152
Unicode-Zeichen . . . . . . . . . . . . . . . . 206 Bildgröße, Bildposition und Container-
Verknüpfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 größe ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Index: U 317

Daten aus fremden Anwendungen als Welche PDF-Eigenschaften werden um-


Adressenquelle . . . . . . . . . . . . . . 147 gesetzt? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Doppelseitiges Dokument mit zwei- Wozu Farbverwaltung? . . . . . . . . . . . . 260
spaltigem Seitenlayout . . . . . . . 198 Tipps zur Dateneingabe (Rechenblatt)100
Exakte Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . 114 Titelseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Formularblöcke effektiv im Foyer ver- Titelspalten (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . 232
walten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 Titelzeilen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . 232
Foyer anpassen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49 Ton (Komponente) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Füllvorlagen in andere Dokumente Y Training . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66, 67
übertragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233 Transformation
Hilfslinienposition ermitteln . . . . . . 238 entfernen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .157
Hintergrundwissen: Container und In- rücksetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
haltsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 Zeichenobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
Infographiken anpassen . . . . . . . . . . 142 Transformation (Definition) . . . . . . . . . . 294
Kreise und Quadrate zeichnen . . . . . . 60 c Transformation entfernen . . . . . . 157
Kurz zusammengefasst: Die Schritte Y Transformation . . . . 156, 157, 165, 166
zum Stammlayout . . . . . . . . . . . . 221 c Transformation rücksetzen . . . . . 157
Layoutentwicklung im Stammlayout241 Transformieren (Definition) . . . . . . . . . . 294
Mehrere Zellen mit dem gleichem Inhalt c Transparent . . . . . . . . . . . . . . . . 226, 273
füllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 c Typographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Mit Hilfslinien arbeiten . . . . . . . . . . . . . 77 Typographie (Palette) . . . . . 138, 202, 205
Namensvergabe für Vorlagen . . . . . . 134
Objektart ändern, um die Form zu än-
dern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 U
RagTime-Arbeitsfläche zurücksetzen 38 Überlaufsymbol. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .92
Rechenblätter in andere Komponenten Uhrzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 c Uhrzeitstempel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Rechenblattkomponenten alleine aus- Umschalttaste (Definition) . . . . . . . . . . 294
drucken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Umschließendes Rechteck (Definition)
Schriftgrößen und -maße . . . . . . . . . 203 294
Schritte zurücknehmen . . . . . . . . . . . . 63 Unicode-Zeichen (Tafel) . . . . . . . . . . . . 206
Seitendarstellung und Druckseiten . 30 n Unterer Rand . . . . . . . . . . . . . . . 110, 116
Stammseiten-Benutzung im Überblick unterstütze Eigenschaften (PDF) . . . . . 254
228
Symbole einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Tabulatoren am linken oder rechten V
Rand ausrichten . . . . . . . . . . . . . 186
c Vereinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116, 213
Vorlagen neu anordnen und global ver-
Vereinigte Zellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
fügbar machen . . . . . . . . . . . . . . . 136
c Vereinigung auflösen . . . . . . . . . . . 116
Vorratskammer: Seiten aus bestehen-
Vererbung
den Dokumenten übernehmen214
Vorlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
318 Index: W

Vererbungsschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 Werkzeuge


Verknüpfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 Bézier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Verknüpfungen (Tafel) . . . . . . . . . . . . . 275 geschlossene Formen . . . . . . . . . . . . . 151
i Versatz beim Duplizieren . . . . . . . 65 Horizontale Pipeline . . . . . . . . . . . . . . . 92
Verschiebewerkzeug (Werkzeug) . . . . . . 68 Kurvenpunktknicken . . . . . . . . . . . . . . 160
Vertikale Pipeline (Werkzeug) . . . . . . . . . 92 Kurvenschneiden . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
i Von… bis… . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Vordere Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 Pipelineschnittwerkzeug . . . . . . 92, 192
Vorlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25 Polygon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Abhängigkeiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . .134 Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . 98, 99, 109
Absatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Rechteckwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
anwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Skalierungswerkzeug . . . . . . . . . . . . . . 68
Eigenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Stützpunkte entfernen . . . . . . . . . . . . 160
erzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 Stützpunkte hinzufügen . . . . . . . . . . 160
Farbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Textwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Füllung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Verschiebewerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . 68
global nutzbar machen . . . . . . . . . . . 233 Vertikale Pipeline . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Linien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Werkzeugleiste
Namensvergabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Abakus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Schrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Mac OS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Vererbung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .134, 135 Rechenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Vorlagen neu anordnen und global verfüg- Windows . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
bar machen (Tipp) . . . . . . . . . . . . 136 Werkzeugleiste (Infographik) . . . . . . . . 142
Vorratskammer: Seiten aus bestehenden Wert (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Dokumenten übernehmen (Tipp) WERT! (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
214 Werte (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
c Vorratskammer bestimmen . . . . . . 214 Werteart Mehrzeiler (Rechenblatt) . . . 100
Werteart (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . 99
Werteart Text (Rechenblatt) . . . . . . . . . . 100
W Werteformat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Wagenrücklauftaste (Definition) . . . . . 292 Y Werteformat . . . . . . . . . . . . 117, 118, 128
Wahltaste (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 295 Werteformat (Tafel) . . . . . . . 101, 117, 128
Wahrheitswert (Definition) . . . . . . . . . . 295 c Widerrufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
P Weiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 X Wie Layoutseitengröße . . . . . . . . . 258
Welche PDF-Eigenschaften werden umge- Windows . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
setzt? (Tipp) . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 Winkel
X wenn die gegebene Formel den Wert exakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
WAHR liefert . . . . . . . . . . . . . . . 229 n Wird vollständig abgerissen . . . 188,
Werkzeug 189
umschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Word-Dateien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Verschwunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Wozu Farbverwaltung? (Tipp) . . . . . . . . 260
Index: Z 319

Z Zeilenabstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Zahl (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295 Zeilenanbstand (Definition) . . . . . . . . . 295
Zahleneingaben (Rechenblatt) . . . . . . . 101 Zeilenhöhe
Zahlwerte verändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113, 231
zu lange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Zeilenumbruch bei Mehrzeilern . . . . . . 103
Zeichenformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Zeitpunkt (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . 286
Zeichenobjekte Zeitspanne (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 295
als Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Zeitspannen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 Zelladressen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . 118
Bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61, 153 Zellbereich (Definition) . . . . . . . . . . . . . . 284
Drehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Zellbereiche
Positionieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 in Formeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Scheren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Zellen
Spiegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 als Container . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Transformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 Anordnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .208
Transformation entfernen. . . . . . . . . .157 hinterlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Transformation rücksetzen . . . . . . . . 157 Vereinigte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Zeichensatz (Tafel) . . . . . . . . . . . . . 135, 275 Zellen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Zeichnen Zellgitter ausblenden . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Bézierobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Zellinhalt (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Layoutkomponente . . . . . . . . . . . 150, 161 Zellinhalte
Zeichnungskomponente . . . . . . 150, 161 Abstände zu den Zellrändern. . . . . .208
Zeichnung Vertikale Position . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Ausrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Zellränder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Format anpassen . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 c Zellränder . . . . . . . . . 110, 116, 213, 231
Zeichnung (Komponente) . . . . . . . . . . . . . 28 Zellränder (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
y Zeichnung . . 66, 75, 155–158, 165, 166, Zirkuläre Referenz (Definition) . . . . . . . 295
174, 175, 224, 225, 230, 236, 247 Zubehör (Definition) . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Zeichnung (Tafel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Zuletzt benutzte Dokumente . . . . . . . . . 273
Zeichnungsbefehle (Palette) . . 152, 156, Zurücksetzen
168, 236 Arbeitsfläche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Zeichnungsinformation
Koordinaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Zeichnungsinformation (Dialog) 75, 78,
162, 168, 174, 192
Zeichnungskomponenten . . . . . . . . . . . 150
Y Zeigen. .30, 31, 81, 82, 86, 92, 97, 103,
145, 176, 183, 192, 213, 272
c Zeilen einfügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Zeilen löschen (Rechenblatt) . . . . . . . . . 132
Zeilen (Rechenblatt) . . . . . . . . . . . . . . . . . 98