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SS 2017 Übung 11

Übungen zur Vorlesung


Experimentalphysik II
Prof. Dr. W. Daum, Dr. G. Lilienkamp

24. Parallelschwingkreis

a) Berechnen Sie den komplexen Gesamtwiderstand des dargestellten Parallelschwingkreises.


Alle eingetragenen Größen können als gegeben angesehen werden.
b) Geben Sie mit Hilfe des in a) berechneten Widerstandes die Amplitude der Stromstärke 𝐼0 und
die Phasenverschiebung 𝜑 zwischen Strom und Spannung an.
c) Bei welcher Kreisfrequenz  wird die Gesamtstromstärke maximal, bei welcher minimal?
Skizzieren Sie den Frequenzverlauf der Stromamplitude für den Gesamtstrom und für den
Strom durch die drei Bauelemente.
d) Geben Sie einen Ausdruck für die in der Schaltung verbrauchte Wirkleistung an.

25. Elektrischer Tiefpass

R C
UE UA

a) Berechnen Sie Amplitude und Phasenverschiebung der Ausgangsspannung U A (t ) der obigen


Schaltung bei einer Eingangsspannung U E (t )  U 0 cos t und skizzieren Sie die beiden
berechneten Größen als Funktion der Kreisfrequenz  . Warum nennt man diese Schaltung
SS 2017 Übung 11

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Experimentalphysik II
Prof. Dr. W. Daum, Dr. G. Lilienkamp
„Tiefpass“? Hinweis: Diese Aufgabe lässt sich wenig aufwändig mit Hilfe von komplexen
Wechselstromwiderständen lösen. Beachten Sie dabei auch, dass Widerstand und

Kondensator einen Spannungsteiler bilden. D.h. die Spannungen an den einzelnen


Bauelementen verhalten sich zur Eingangsspannung wie die komplexen Widerstände der
einzelnen Bauelemente zum komplexen Gesamtwiderstand beider hintereinandergeschalteter
Bauelemente.

U0
b) Bei welcher Kreisfrequenz ist die Amplitude der Ausgangsspannung auf abgesunken?
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Welche Phasenverschiebung besteht dann zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung? Die
zugehörige Frequenz nennt man Grenzfrequenz der Schaltung.