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Betriebsanleitung

00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003

Rosemoun
untt 5600 Se
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Radar-M
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Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Rosemoun
untt 5600 Se rie
Serie
Radar-Messumformer für Füllstand
Radar-Messumformer

Hinweise

Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie mit dem Gerät arbeiten. Um die Sicherheit von Per-
sonen nicht zu gefährden und um die Systemsicherheit und eine optimale Funktion des Gerätes
zu gewährleisten, ist es notwendig, dass Sie den Inhalt dieser Betriebsanleitung verstanden ha-
ben, bevor Sie mit der Installation, dem Gebrauch oder der Wartung des Gerätes beginnen.
Für Service und Dienstleistungen nehmen Sie bitte mit der lokalen Niederlassung von Emerson
Process Management Kontakt auf.

! Achtung

Die in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Produkte sind NICHT für den Einsatz in Nuklearan-
lagen vorgesehen bzw. geeignet.

Die Verwendung von Produkten in Nuklearanlagen, die definitiv nicht für Anwendungen in Nuklear-
anlagen ausgelegt sind, kann zu falschen Messergebnissen führen.
Informationen über zugelassene Geräte von Rosemount für den Einsatz in Nuklearanlagen erhal-
ten Sie von dem für Sie zuständigen Rosemount-Vertriebsbüro.

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Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Inhalts
Inhalts ver zeichnis
altsv

ABSCHNITT 1 Sicherheitshinweise ................................................................................. 1-1


Einführung Überblick ................................................................................................ 1-2
Abschnitt 2: Mechanische Installation ...................................................... 1-2
Abschnitt 3: Elektrische Installation ......................................................... 1-2
Abschnitt 4: Betrieb .............................................................................. 1-2
Abschnitt 5: Einstellungen ..................................................................... 1-2
Abschnitt 6: Service und Fehlersuche ...................................................... 1-2
Anhang A: Technische Daten ................................................................. 1-2
Anhang B: Explosionsschutz .................................................................. 1-2
Anhang C: Zeichnungen ........................................................................ 1-2
Messprinzip ......................................................................................... 1-4
Spezielle FCC Erfordernisse (nur für USA) ................................................... 1-6
Serviceunterstützung ............................................................................... 1-6
Ersatzteile ............................................................................................ 1-6

ABSCHNITT 2 Sicherheitshinweise .............................................................................. 2-1


Mechanische Installation Einleitung ............................................................................................. 2-2
Werkzeuge .......................................................................................... 2-2
Kundenseitiger Flansch ......................................................................... 2-2
Allgemeine Anforderungen an die Installation .......................................... 2-2
Anforderungen an den Stutzen ........................................................ 2-2
Platzbedarf für Montage ................................................................. 2-4
Anforderungen an die Installation einer Hornantenne in einem
Beruhigungsrohr .................................................................................. 2-5
Anforderungen an die Installation einer Hornantenne mit Verlängerung .. 2-6
Strahlbreite .................................................................................... 2-9
Spezielle Antennen und Platzbedarf ............................................... 2-10
Auswahl des Antennentyps und der Abmessungen ................................ 2-11
Montage der Stabantenne ...................................................................... 2-12
Montage der Hornantenne - PTFE Dichtung .............................................. 2-16
Montage der Antenne mit Prozessabdichtung .......................................... 2-19
Vorbereitung ..................................................................................... 2-20
Montage der Hornantenne in einem Bypass oder Beruhigungsrohr ............. 2-22
Montage der Hornantenne mit Verlängerung ........................................... 2-24
Einstellung der Tankanschlusslänge (TCL) ............................................. 2-25
Einstellung des "Hold Off"-Abstandes ................................................... 2-26
Montage der Hornantenne mit Spülanschluss ........................................... 2-27

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INH-1
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ABSCHNITT 3 Sicherheitshinweise ................................................................................. 3-1


Elektrische Installation Systemüberblick ...................................................................................... 3-2
Spannungsversorgung ......................................................................... 3-2
Analoge Ausgänge ............................................................................... 3-2
Digitale Kommunikation ....................................................................... 3-2
Anzeige .............................................................................................. 3-2
Anschlussklemmenbox des Messumformers .......................................... 3-2
Kabel ...................................................................................................... 3-3
Spannungsversorgung ............................................................................. 3-3
Erdung .................................................................................................... 3-4
CENELEC ............................................................................................. 3-4
FM ...................................................................................................... 3-4
Externe Anschlüsse ............................................................................... 3-5
Nicht eigensichere Anschlussklemmenbox - EEx e .................................. 3-5
Eigensichere Anschlussklemmenbox - EEx i ............................................. 3-6
Alternative nicht eigensichere Anschlussklemmenbox ............................. 3-7
Anschluss eines HART-Gerätes .................................................................. 3-7
Aktiver Ausgang (Intern gespeiste Stromschleife) ................................... 3-7
Passiver Ausgang (Extern gespeiste Stromschleife) ................................. 3-8
Randbedingungen für eigensicheren Betrieb des Signalstromkreises ........ 3-8
Randbedingungen für nicht eigensicheren Betrieb .................................. 3-9
Anschluss der Anzeige Modell 2210 ........................................................... 3-9
Anschluss der Anzeige Modell 2210 ..................................................... 3-11
Temperaturmessung .............................................................................. 3-11
Dreileiter-Einzelwiderstandsthermometer ........................................... 3-12
Dreileiter-Widerstandsthermometer mit einem gemeinsamen
Return ............................................................................................... 3-12

INH-2
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ABSCHNITT 4 Sicherheitshinweise ................................................................................. 4-1
Betrieb Überblick ................................................................................................ 4-1
AMS ....................................................................................................... 4-1
PC Software Radar Master ......................................................................... 4-2
Installation ........................................................................................... 4-2
Modell 275 HART Handterminal ................................................................ 4-4
Tastenfolgen für Schnellzugriff .............................................................. 4-6
Einstellen der Regelung auf manuell ....................................................... 4-6
Verbindung und Hardware ................................................................. 4-6
Nutzung eines Handterminals Modell 275 .............................................. 4-6
Konfigurationsbeispiel für Füllstand ....................................................... 4-6
Einstellen der Einheiten ................................................................... 4-6
Einstellen der Referenzhöhe ............................................................ 4-7
Einstellen der Werte für 4 und 20 mA ................................................ 4-7
Anzeige Modell 2210 ................................................................................ 4-8
Betrieb ................................................................................................ 4-9
Einstellen des Kontrastes der Anzeige .............................................. 4-9
Eingeben des Passwortes .............................................................. 4-10
Tasten ......................................................................................... 4-10
Darstellung der Messwerte ........................................................... 4-11
Zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen ............................. 4-11
Eingabe numerischer Werte .......................................................... 4-12
Anzeige der Füllstandsdaten ............................................................... 4-12
Das Menü View ............................................................................ 4-12
User defined ................................................................................ 4-12
Single Value ................................................................................. 4-12
Standardanzeige .......................................................................... 4-13
Temperaturanzeige ...................................................................... 4-13
Einstellen der Anzeige ........................................................................ 4-13
Benutzerdefinierte Anzeige ......................................................... 4-14
Sprache ....................................................................................... 4-14
Einheiten ..................................................................................... 4-14
Passwort ..................................................................................... 4-14
Installation des Messumformers 5600 für Füllstand ............................... 4-14
Geführte Einstellung ..................................................................... 4-15
Kundespezifische Einstellung ........................................................ 4-15

INH-3
Betriebsanleitung
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ABSCHNITT 5 Sicherheitshinweise .............................................................................. 5-1


Einstellungen Überblick ................................................................................................ 5-2
Grundeinstellungen .............................................................................. 5-2
Erweiterte Einstellungen ........................................................................ 5-2
Antenne .................................................................................................. 5-3
Tankgeometrie ........................................................................................ 5-4
Erweiterte Einstellungen zur Tankgeometrie ........................................... 5-5
Analogausgang ........................................................................................ 5-6
Prozessbedingungen ............................................................................... 5-8
Temperaturmessung ................................................................................ 5-8
Volumenberechnung ............................................................................... 5-8
Idealer Tank ......................................................................................... 5-9
Hilfstabelle .......................................................................................... 5-9
Erweiterte Funktionen ............................................................................. 5-10
Behandlung von Störechos ................................................................... 5-10
Behandlung des Echos vom Tankboden ................................................. 5-13
Behandlung eines vollen Tanks ............................................................. 5-13
Behandlung eines leeren Tanks ............................................................ 5-14
Oberflächenverfolgung ....................................................................... 5-14
Filterung ............................................................................................ 5-16

ABSCHNITT 6 Überblick ................................................................................................ 6-1


Service und Fehlersuche Tabelle zur Fehlersuche ............................................................................ 6-2
Wartung unter Nutzung der Anzeige Modell 2210 ...................................... 6-2
Aurüstung im Feld ................................................................................... 6-2
Kennzeichnung ................................................................................... 6-2
Verbindung über die Anschlussbuchse Sensorbus ....................................... 6-3

ANHANG A Technische Daten .................................................................................... A-1


REFERENZINFORMATIONEN Allgemein ........................................................................................... A-1
Leistungsparameter ............................................................................ A-2
Anzeige/Einstellung ............................................................................. A-2
Elektrisch ............................................................................................ A-2
Mechanisch ......................................................................................... A-4
Umgebung ......................................................................................... A-5
Mechanische Abmessungen ..................................................................... A-6
Bestellinformationen ............................................................................... A-9
Zubehör ............................................................................................A-15
Lose Anschweissflansche .....................................................................A-15

ANHANG B Zertifikate für explosionsgefährdete Bereiche ............................................ B-1


PRODUKTZERTIFIKATE Radar-Messumformer 56000 ................................................................ B-1
Anzeige Modell 2210 ........................................................................... B-2

ANHANG C
ZULASSUNGSZEICHNUNGEN

INH-4
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Abschnitt 1 Einführung
Sicherheitshinweise ...................................................................Seite 1-1
Nutzung dieses Handbuches......................................................Seite 1-2
Spezielle FCC Anforderungen (nur für USA)................................Seite 1-6
Serviceunterstützung ................................................................Seite 1-6

SICHERHEITSHINWEISE Schenken Sie den in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren und Sicher-
heitshinweisen erhöhte Aufmerksamkeit, um die Sicherheit des Betriebs-
personals nicht zu gefährden. Informationen, denen Sie eine besondere Auf-
merksamkeit hinsichtlich der Sicherheit von Personen und Anlage schenken soll-
ten, sind mit dem Symbol ( ) gekennzeichnet. Lesen Sie sich die Sicherheits-
hinweise, die bestimmten Handlungen vorangestellt sind, durch, bevor Sie da-
mit beginnen das Gerät zu bedienen.

! Warnung

Explosionen können zum Tod oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Vergewissern Sie sich, dass der Schutzgrad und die Klassifizierung des Gerätes mit den Anforde-
rungen am Installationsort übereinstimmen.
Bevor Sie ein HART Endgerät mit dem Messumformer 3300 in einem explosionsgefährdeten
Bereich verbinden, überprüfen Sie, ob die Signalkreise den Anforderungen für Zone 1 entsprechen
und der Anschluss eines HART Endgerätes erlaubt ist bzw. vorbereitet wurde.

! Warnung

Werden die Richtlinien zur Installation der Geräte fehlerhaft interpretiert, so können
Gefahren für Leben und Gesundheit von Personen entstehen. Beachten Sie deshalb
folgende Punkte:

Vergewissern Sie sich, dass nur qualifiziertes und geschultes Personal die Geräteinstallation
durchführt.
Nutzen Sie die Geräte nur für die in diesem Handbuch spezifizierten Einsatzfälle. Andernfalls
können Gefahren durch den Einsatz dieser Geräte entstehen.

! Warnung

Dieses Produkt ist ein elektrisches Gerät und muss in explosionsgefährdeter Umgebung in
Übereinstimmung mit den Erfordernissen der EC Typprüfungsrichtlinien installiert werden.
Die Installation und Wartung muss in Übereinstimmung mit allen gültigen internationalen,
nationalen und örtlichen Anforderungen an die Regeln und betrieblichen Festlegungen für
eigensicherer Apparate sowie in Übereinstimmung mit den Anweisungen in diesem Handbuch
erfolgen. Der Zugang zu den Schaltkreisen ist während des Betriebes nicht erlaubt.

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Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

ÜBERBLICK ÜBER DIESE Diese Betriebsanleitung liefert alle notwendigen Hinweise zur mechanischen
BETRIEBSANLEITUNG und elektrischen Installation des Radar-Messumformers 5600 für Füllstand. Es
werden auch Informationen zur Inbetriebnahme und zur Konfiguration des
Messumformers geliefert.
Der Bestimmungszweck dieses Handbuches ist der eines Leitfadens für die In-
stallation sowie den Betrieb des Radar-Messumformers 5600 für Füllstand.
Es ist nicht der Bestimmungszweck dieses Handbuches als Anleitung für Service-
zwecke, wie dem Austausch elektronischer Baugruppen und Software, zu die-
nen.

Abschnitt 2: Mechanische Installation


2:Mechanische
z Anweisungen zur mechanischen Installation

Abschnitt 3: Elektrische Installation


3:Elektrische
z Anweisungen zur elektrischen Installation

Abschnitt 4: Betrieb
4:Betrieb
z Betrieb und Wartung für Messumformer mit HART Protokoll

z Für Betrieb und Wartung des Messumformers mit FOUNDATION Fieldbus

Protokoll die Betriebsanleitung 00809-010X-4025 verwenden


Abschnitt 5: Einstellungen
5:Einstellungen
z Inbetriebnahme und Betrieb

z Funktionen der Software

z Einstellungsparameter
z Online Variablen
Abschnitt 6: Service und Fehlersuche
6:Service
z Fehlersuche bei Radar-Messumformer mit HART Protokoll

z Zur Fehlersuche bei Radar-Messumformer mit FOUNDATION Fieldbus

Protokoll die Betriebsanleitung 00809-010X-4025 verwenden


Anhang A: Technische Daten
zSpezifikation
z Mechanische Abmessungen

z Bestellinformationen für Radar-Messumformer 5600 mit HART oder

FOUNDATION Fieldbus Protokoll


Anhang B: Explosionsschutz
z Informationen zur eigensicheren Installation

z Informationen zur europäischen ATEX Direktive

Anhang C: Zeichnungen
z Zeichnungen für HART sowie FOUNDATION Fieldbus Protokoll

Der Radar-Messumformer 5600 für Füllstand ist ein leistungsfähiges Gerät zur
berührungslosen Messung des Füllstandes in Prozesstanks, Lagertanks und an-
deren Tanktypen. Der Aufbau des Messumformers erlaubt eine einfache Instal-
lation sowie einen wartungsfreien Betrieb.
Ein speziell ausgelegtes Softwarepaket mit der Bezeichnung "Radarmaster" be-
inhaltet die Möglichkeit der Konfiguration und der Wartung des Messumfor-
mers. Außerdem sind in der Software Funktionen zur Darstellung der Mess-
werte enthalten.

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Betriebsanleitung
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Wird die HART Technologie verwendet, so kann der Messumformer über ein
Handterminal oder einen PC konfiguriert und überwacht werden.

Abbildung 1-1 Systemintegration


mittels HART Kommunikation 4-20 mA/HART

HART Modem Leitsystem

Anzeige und
Bedieneinheit
(Option)

BILD_1.EPS
Handterminal PC mit
Radar Master Software

Der Radar-Messumformer für Füllstand ist mit einem oder mit zwei analogen
Ausgängen lieferbar. Dies erlaubt beispielsweise die Füllstandsüberwachung per
Prozessleitsystem und bei Bedarf zusätzlich mit einem Personalcomputer.
Als Option kann der Radar-Messumformer 5600 für Füllstand auch mit einer
Anzeige und Bedieneinheit Modell 2210 ausgerüstet werden. Das Modell 2210
erlaubt grundsätzlich die selben Bedienfunktionen, wie das Radar-Master
Softwarepaket.
Vier robuste Tasten ermöglichen den Zugang zu den Konfigurationsroutinen,
den Wartungsfunktionen sowie der Füllstandsüberwachung.
In Tabelle 1-1 finden Sie Angaben dazu, in welcher Betriebsanleitung Sie Infor-
mationen zu den Geräten mit FOUNDATION Fieldbus Protokoll finden.
Diese Betriebsanleitung behandelt den Radar-Messumformer 5600 für Füll-
stand mit HART Protokoll.

Tabelle 1-1 Übersicht über Inhalte und Betriebsanleitungen für den


Radar-Messumformer 5600 für Füllstand
Abschnitt HART FOUNDATION Fieldbus

Installation 00809-010X-4024 00809-010X-4025


Konfiguration 00809-010X-4024 00809-010X-4025
Betrieb und Wartung 00809-010X-4024 00809-010X-4025
Fehlersuche 00809-010X-4024 00809-010X-4025
Technische Daten 00809-010X-4024 00809-010X-4024
Zulassungen 00809-010X-4024 00809-010X-4024

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Messprinzip
Der Füllstand eines Produktes wird durch Radarsignale gemessen, die von ei-
ner an der Tankoberseite angebrachten Antenne ausgesendet werden. Nach-
dem das Radarsignal von der Oberfläche des Produktes im Tank reflektiert wur-
de, wird es von der Antenne empfangen. Da die Signalfrequenz variiert, unter-
scheidet sich die Echofrequenz vom gerade gesendeten Signal. Der Frequenz-
unterschied verhält sich proportional zur Entfernung zwischen Antenne und
Produktoberfläche. Dadurch kann der Abstand exakt berechnet werden. Die-
ses Verfahren wird als FMCW-Methode (Frequency Modulated Continuous
Wave) bezeichnet und kommt bei vielen Hochleistungsradarmessgeräten zum
Einsatz.

Abbildung 1-2 Prinzip des frequenz- Frequenz gesendetes Signal


modulierten kontinuierlichen in GHz reflektiertes Signal
Radarstrahls

Zeit

FMCW.EPS
Die FMCW Methode basiert auf einem kontinuierlichen
Radarsignal mit einer sich ebenfalls kontinuierlich än-
dernden Frequenz

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Der Radar-Messumformer der Serie 5600 für Füllstand sendet ein Mikrowellen-
signal zur Produktoberfläche, dessen Frequenz sich innerhalb bestimmter Gren-
zen kontinuierlich ändert. Wenn das reflektierte Signal zur Antenne zurückkehrt,
wird das in diesem Moment ausgesendete Signal überlagert. Da der Messum-
former kontinuierlich die Frequenz der ausgesendeten Mikrowelle ändert, tritt
eine Differenz in der Frequenz der zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgesen-
deten und empfangenen Mikrowelle auf.
Der Unterschied in der Frequenz kann sehr einfach erfasst werden und führt zu
einer schnellen, zuverlässigen und genauen Messung von Füllständen.
Der Messumformer 5600 nutzt Mikrofrequenzen, um die Empfindlichkeit ge-
genüber Dampf, Schaum und Kontamination der Antenne zu verhindern sowie
den Radarstrahl eng zu bündeln, um den Einfluss von Wänden und störenden
Einbauten zu minimieren.
Der Radar-Messumformer 5600 nutzt die schnelle Fourier-Transformation, die
inzwischen eine allgemein anerkannte Methode der Signalverarbeitung darstellt,
um ein Frequenzspektrum aller Echos aus dem Tank zu erhalten. Aus diesem
Frequenzspektrum wird der Füllstand extrahiert. Zusammen mit dem Echofixer,
erlaubt die Methode der schnellen Furier Transformation FFT Messungen in
Tanks mit Rührwerken, Mixern und anderen störenden Einbauten. Der Echo-
fixer ist ein Softwaremodul, mit dem Füllstandsmessungen trotz starker Stör-
echos von mechanischen Strukturen (z.B. Rührwerke oder Zwischenwände)
durchgeführt werden können, indem Informationen aus vorhergehenden Mes-
sungen zur Auswertung herangezogen werden.

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SPEZIELLE FCC ERFOR- Dieses Gerät stimmt überein mit Teil 15 der FFC Regeln. Der Betrieb des Gerätes
DERNISSE (NUR FÜR USA) unterliegt den beiden folgenden Bedingungen: (1) Das Gerät verursacht keine
gesundheitsschädlichen Interferenzen und (2) dieses Gerät muss mit Störungen
der Umgebung zurechtkommen und zwar auch mit solchen, die zu unerwünsch-
ten Auswirkungen führen.
Das Modell 5600 generiert und benutzt Hochfrequenzenergie. Wird es nicht in
Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers installiert und betrie-
ben, so können die FFC Regeln verletzt werden und es tritt eine Abstrahlung
von Hochfrequenzenergie auf.
Die Installation in nichtmetallischen Tanks, Tanks mit offenen Einstiegsluken und
offenen Tanks ohne Führungsrohre etc. sind nicht in dieses Zertifikat einge-
schlossen und erfordern eine Erlaubnis entsprechend Teil 90. Haben Sie eine
derartige Installation, so nehmen Sie bitte Kontakt mit der für Sie zuständigen
Niederlassung von Emerson Process Management auf, um Unterstützung hin-
sichtlich der notwendigen Erlaubnis zu erhalten.

SERVICEUNTERSTÜTZUNG Sofern Sie über einen Grund verfügen zu glauben, dass der Messumformer Mo-
dell 5600 einer Reparatur bedarf, so nehmen Sie zuvor bitte Kontakt mit der für
Sie zuständigen Niederlassung von Emerson Process Management in Deutsch-
land auf. Unsere Produktspezialisten und Servicemitarbeiter helfen Ihnen dabei
das Gerät möglichst ohne Rücksendung wieder in Betrieb zu setzen.

Hinweis
Die meisten Probleme mit Radar-Messumformern werden durch die Applikati-
on verursacht und können naturgemäß am einfachsten gelöst werden, wenn
der Messumformer installiert ist und sich im messfähigen Zustand befindet.

Unsere Mitarbeiter, die sich um die Rücksendung der Geräte kümmern, fragen
nach dem Gerätemodell und der Seriennummer. Sie erhalten eine RMA-Num-
mer (Return of Material Authorization), über die die Rücksendung des Gerätes
abgewickelt wird. Unsere Mitarbeiter fragen auch nach der Bezeichnung des
Prozessmediums, dem der Messumformer zuletzt ausgesetzt war. Handelt es
sich bei dieser oder bei diesen Substanzen um gesundheitsgefährdende Stoffe, so
müssen die Kunden uns bestätigen, dass das Gerät gereinigt wurde und frei von
diesen chemischen Verbindungen ist.
Derjenige unserer Mitarbeiter, der die Rücksendung des Gerätes arrangiert,
wird alle notwendigen Informationen und Prozeduren liefern, damit die Geräte
die gefährlichen Substanzen ausgesetzt waren, ordnungsgemäß behandelt
werden.
Ersatzteile
Jeglicher Austausch oder Ersatz nicht genehmigter Ersatzteile kann die Sicher-
heit gefährden. Eine eigenmächtige Reparatur sowie gegebenenfalls der Aus-
tausch von Komponenten etc., kann ebenfalls die Sicherheit gefährden und ist
unter keinen Umständen zulässig.

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Abschnitt 2 Mechanische Installation


Montage der Stabantenne ........................................................Seite 2-12
Montage der Hornantenne - PTFE Dichtung ..............................Seite 2-16
Montage der Antenne mit Prozessabdichtung...........................Seite 2-19
Montage der Hornantenne in einem Führungsrohr ...................Seite 2-22
Montage einer Hornantenne mit Verlängerung .........................Seite 2-24
Montage einer Hornantenne mit Spülanschluss .........................Seite 2-27

SICHERHEITSHINWEISE Schenken Sie den in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren und Sicher-
heitshinweisen erhöhte Aufmerksamkeit, um die Sicherheit des Betriebs-
personals nicht zu gefährden. Informationen, denen Sie eine besondere Auf-
merksamkeit hinsichtlich der Sicherheit von Personen und Anlage schenken soll-
ten, sind mit dem Symbol ( ) gekennzeichnet. Lesen Sie sich die Sicherheits-
hinweise, die bestimmten Handlungen vorangestellt sind, durch, bevor Sie da-
mit beginnen das Gerät zu bedienen.

! Warnung

Explosionen können zum Tod oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Vergewissern Sie sich, dass der Schutzgrad und die Klassifizierung des Gerätes mit den Anforde-
rungen am Installationsort übereinstimmen.
Bevor Sie ein HART Endgerät mit dem Messumformer 3300 in einem explosionsgefährdeten
Bereich verbinden, überprüfen Sie, ob die Signalkreise den Anforderungen für Zone 1 entsprechen
und der Anschluss eines HART Endgerätes erlaubt ist bzw. vorbereitet wurde.

! Warnung

Werden die Richtlinien zur Installation der Geräte fehlerhaft interpretiert, so können
Gefahren für Leben und Gesundheit von Personen entstehen. Beachten Sie deshalb
folgende Punkte:

Vergewissern Sie sich, dass nur qualifiziertes und geschultes Personal die Geräteinstallation
durchführt.
Nutzen Sie die Geräte nur für die in diesem Handbuch spezifizierten Einsatzfälle. Andernfalls
können Gefahren durch den Einsatz dieser Geräte entstehen.

! Warnung

Dieses Produkt ist ein elektrisches Gerät und muss in explosionsgefährdeter Umgebung in
Übereinstimmung mit den Erfordernissen der EC Typprüfungsrichtlinien installiert werden.
Die Installation und Wartung muss in Übereinstimmung mit allen gültigen internationalen,
nationalen und örtlichen Anforderungen an die Regeln und betrieblichen Festlegungen für
eigensicherer Apparate sowie in Übereinstimmung mit den Anweisungen in diesem Handbuch
erfolgen. Der Zugang zu den Schaltkreisen ist während des Betriebes nicht erlaubt.

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EINLEITUNG Dieses Kapitel beschreibt die mechanische Installation. Beginnen Sie bitte mit
dem Lesen der generellen Anforderungen an die Installation für Ihre Antenne.
Dies schließt den Montagestutzen sowie die Anforderungen an den Platzbedarf
ein. Wenn Sie eine Hornantenne in einem Bypass oder Führungsrohr oder eine
Hornantenne mit Verlängerung installieren möchten, beachten Sie die zusätzli-
chen Anforderungen für diese Anwendungen. Dieses Kapitel schliesst die genaue
Beschreibung der Montage der verschiedenen Antennentypen ein.

WERKZEUGE Die nachfolgend aufgeführten Werkzeuge sind zur Installation eines Radar-
Messumformers der Serie 5600 für Füllstand notwendig:
z Schraubendreher
z Verstellbarer Gabelschlüssel
z Innensechskantschlüssel

z Montagezange (Sprengringzange)

z Hakenschlüssel

KUNDENSEITIGER FLANSCH Der einfache Aufbau der Verbindung Tank/Antenne ermöglicht die Verwendung
von kundenseitig beigestellten Flanschen. Werden Löcher in Standardblind-
flansche gebohrt, so kann dies Einfluss auf die Druckstufe haben. In solchen
Fällen sollte ein entsprechender Vermerk auf dem Flansch angebracht werden,
aus dem der nunmehr maximal zulässige Prozessdruck hervorgeht.

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN Positionieren Sie den Messumformer so, dass sich die Mikrowellen möglichst
AN DIE INSTALLATION ohne den störenden Einfluss der Tankwände ausbreiten können. Um eine maxi-
male Genauigkeit der Messung zu erreichen, sollten Sie unbedingt folgende
Anforderungen beachten:
z Vermeiden Sie das Vorhandensein von Hindernissen im Radarstrahl
z Montieren Sie den Messumformer entfernt von Zuflüssen, die oft zu ei-
ner turbulenten Oberfläche der Flüssigkeit führen
z Wählen Sie die Antenne so groß wie irgendmöglich, um eine maximale
Genauigkeit zu erzielen
z Zum Erreichen einer hohen Messgenauigkeit sollte sich das Ende der An-
tenne außerhalb des Stutzens befinden (siehe Abbildung 2-2)

Anforderungen an den Stutzen


Um eine ungestörte Ausbreitung der Mikrowellen zu ermöglichen, sollten sich
die Abmessungen des Stutzens an den spezifischen Abmessungen der unter-
schiedlichen Antennen orientieren.

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Abbildung 2-1. Anforderungen an
den Stutzen, siehe Tabelle 2-1

SOCKET_REQUIREMENT.EPS
lmax.

Ømin.

Tabelle 2-1 Anforderungen an den Stutzen


Antenne lmax. in mm Ø min. in mm

Stab 300 42
3 in Horn 245 75
4 in Horn 300 98
6 in Horn 410 146
8 in Horn 525 194
4 in mit Prozessabdichtung 300 100
6 in mit Prozessabdichtung 300 150
3 in Horn mit Verlängerung 495
4 in Horn mit Verlängerung 495
6 in Horn mit Verlängerung 495
4 in Horn mit Spülanschluss
6 in Horn mit Spülanschluss
8 in Horn mit Spülanschluss

Abbildung 2-2. Antennen-Ende


außerhalb des Stutzens
SOCKET_REQ.EPS

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Platzbedarf für die Montage

Abbildung 2-3. Platzbedarf für


die Montage, siehe Tabelle 2-2 A

FREESPACE_V2.EPS
D

Tabelle 2-2 Platzbedarf für die Montage


A. Platzbedarf für Servicezwecke Abmessung in mm

Alle Antennen 550


B. Platzbedarf für Servicezwecke
Antenne Abmessungen in mm

Stab 700
Horn, Horn mit Verlängerung, Horn mit Spülanschluss 650
Antenne mit Prozessabdichtung 800
C. Neigungswinkel Maximale Winkelabweichung
Antenne von der Senkrechten
Stab 3°
Horn 1°
mit Prozessabdichtung 3°
D. Minimaler Abstand zur Tankwand1)
Antenne Abmessungen in mm

Stab 300
Horn 600
mit Prozessabdichtung 600
1)
Eine dichtere Montage an der Wandung ist zulässig, sofern eine geringere Genauigkeit akzeptiert wird.

2-4
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
ANFORDERUNGEN AN DIE Der Radar-Messumformer Serie 5600 für Füllstand eignet sich zur Montage in
INSTALLATION EINER HORN- Bypassrohren. Die große Kapazität zur Signalverarbeitung erlaubt auch Mes-
sungen, wenn mehrere Zuläufe vorhanden sind.
ANTENNE IN EINEM
BERUHIGUNGSROHR

Abbildung 2-4. Beispiel für die Monta-


ge in einem Beruhigungsrohr

20,03.EPS
Die Montage in einem Beruhigungs- oder Bypassrohr ist erforderlich für LPG
Tanks oder anderen Anwendungen, bei denen die Oberflächen der Flüssigkei-
ten extrem turbulent sind. Durch den Bypass werden Schaum und Turbulenzen
verringert.
1. Die 3, 4, 6 und 8 in Antennen sind so bemessen, dass sie in entsprechende
Rohre passen. Der Abstand zwischen der Antenne und der Rohrwand darf
10 mm betragen. In Beruhigungs- oder Bypassrohren mit oder ohne kleine
Zuflussrohre hat der Abstand zur Rohrwand keinen Einfluss auf die Mess-
genauigkeit.

Abbildung 2-5. 3, 4, 6 und 8 in Horn-


antenne - Abstand der Antenne zur
Rohrwand

20,07_max10mm_01.EPS

max. 10 mm

2. In Rohren mit Zuflussleitungen von 3 in bzw. DN 80 und größer oder in Roh-


ren in denen mit starker Verunreinigung zu rechnen ist, sollte die Antenne
den örtlichen Bedingungen angepasst werden, um eine optimale Funktion
zu gewährleisten. In diesem Fall sind folgende Schritte zu tun:
a. Messen Sie den Innendurchmesser des Rohres.
b. Verkürzen Sie die Hornantenne nun so, dass diese exakt in das Rohr passt.
c. Der Abstand der Antenne zur Rohrwand muss kleiner als 1 mm sein.

2-5
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Abbildung 2-6. 3 in oder größere Rohre Maße in mm

mit Zufluss

20,07_MAX1MM.EPS
max. 1 mm

ANFORDERUNGEN AN DIE
INSTALLATION EINER HORN-
ANTENNE MIT VERLÄNGERUNG

Abbildung 2-7. Abmessungen einer 200 Maße in mm

Hornantenne mit Verlängerung für Edel-


stahlflansch

400

500

15°

MS_2BB.EPS
70 (3 in Horn)
93 (4 in Horn)
141 (6 in Horn)

Hinweis
Andere Hornlängen sind auf Anforderung verfügbar. Konsultieren Sie Emerson
Process Management.

Die Hornantenne mit Verlängerung ist für Tanks mit längeren Montagestutzen
oder für Tanks, in denen die Messung in der Nähe des Montagestutzens ver-
mieden werden soll.

2-6
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Verwenden Sie die Hornantenne mit Verlängerung:
z wenn der Stutzen lang ist, wie in Abbildung 2-8 dargestellt.
ANSI 3“ Antenne für Stutzen die Länger als 250 mm,
ANSI 4“ Antenne für Stutzen die Länger als 300 mm und,
ANSI 6“ Antenne für Stutzen die Länger als 400 mm sind.
z wenn sich störende Einbauten in der Nähe der Tanköffnung befinden,
wie in Abbildung 2-9 dargestellt oder
z wenn die innere Oberfläche des Stutzens rau ist oder der Stutzen unter-
schiedlich hoch ist, wie in Abbildung 2-10 dargestellt.

Abbildung 2-8. Beispiel für einen


langen Stutzen

TANK_UNDERGROUND.EPS
Abbildung 2-9. Beispiel für störende
Einbauten in der Nähe des Stutzens

TANK_INSULATED.EPS

2-7
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Abbildung 2-10. Beispiele für proble-


matische Stutzenoberflächen

ROUGH_SURFACES.EPS
Rost oder Ablagerungen Höhendifferenz Schlechte Schweißnaht

1. Messen Sie den Abstand A zwischen dem Flansch und dem höchsten Füll-
stand des Produktes.

Abbildung 2-11. Abstand zwischen


Flansch und Füllstand des Produktes

Minimal 20 mm

15°

20,04.EPS
Minimal 30 mm

Maximaler Füllstand

2. Die Standardlänge der Hornantenne mit Verlängerung beträgt 500 mm.


Wenn A kleiner als 500 mm ist, kürzen Sie die Hornantenne mit Verlänge-
rung so, dass der in Abbildung 2-11 dargestellte minimale Abstand zur
Produktoberfläche nicht unterschritten wird.
Infolge einer schrägen Öffnung der Antenne verändert der Radarstrahl seine
Ausbreitungsrichtung geringfügig in Richtung des kürzeren Endes der Antennen-
öffnung. Sind Objekte vorhanden, die zu störenden Radarechos führen kön-
nen, so richten Sie die Antenne so aus, dass diese Objekte den Radarstrahl nicht
stören können.

2-8
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Strahlbreite

Abbildung 2-12. Ausbreitungswinkel,


siehe Tabelle 2-3

Strahlwinkel

BILD_24.EPS
Tabelle 2-3 Ausbreitungswinkel
Antenne Halbwertwinkel

Hornantenne 3 in 25°
Stabantenne, Hornantenne 4 in, Antenne mit Prozessabdichtung 4 in 21°
Hornantenne 6 in, Antenne mit Prozessabdichtung 6 in 18°
Hornantenne 8 in 15°

Abbildung 2-13. Strahlbreite als Funkti-


on des Abstandes, siehe Tabelle 2-4

5m
Abstand

10 m

15 m

BEAMAREA.EPS
20 m

Tabelle 2-4 Strahlbreite als Funktion des Abstandes


Ø des Radarstrahls bei verschiedenen Abständen in m
Antenne 5m 10 m 15 m 20 m

Hornantenne 3 in 2,2 4,4 6,7 8,9


Stabantenne, Hornantenne 4 in, 1,9 3,7 5,6 7,4
Antenne mit Prozessabdichtung 4 in
Hornantenne 6 in, 1,6 3,1 4,7 6,3
Antenne mit Prozessabdichtung 6 in
Hornantenne 8 in 1,0 2,4 3,9 5,2

2-9
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Spezielle Antennen und Platzbedarf


Rohrmontage
Siehe Seite 2-12, Seite 2-16, Seite 2-19 und Seite 2-22
Installation der Hornantenne mit Verlängerung
Siehe Seite 2-24

2-10
Betriebsanleitung
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AUSWAHL DES ANTENNEN- Die Schaubilder unte zeigen, wie die Messbereiche durch den Typ der Anten-
TYPS UND DER ABMESSUNGEN ne, die Dielektrizitätskonstante der Flüssigkeit (ER) und die Prozessbedin-
gungen beinflusst wird. Um eine optimale Messgenauigkeit zu erreichen, soll-
te der Messbereich innerhalb der Zonen liegen, die in den unteren Diagram-
men jeweils mit dem dunkleren Farbton gekennzeichnet sind. Die Werte sind
nur gültig bei ungehinderter Ausbreitung des Radarstrahls.
Für Flüssigkeiten mit ER-Werten kleiner 1,9, wie zum Beispiel Flüssiggas, ist eine
8 in Antenne bei ungehinderter Ausbreitung des Radarstrahles erforderlich.
In einem solchen Fall beträgt der typische Messbereich bei ruhiger Oberfläche
der Flüssigkeit 15 m.
Um den Messbereich auch in turbulenten Tanks zu vergrößern, kann ein Beruhi-
gungsrohr verwendet werden. Bei Montage des Messumformers 5600 in Beruhi-
gungsrohren liegt der typische Messbereich zwischen 35 und 50 m, auch bei
ER-Werten von kleiner 1,9.

Tabelle 2-5. Einteilung der Flüssigkeiten


a. Öl, Diesel und andere Kohlenwasserstoffe, Petrochemikalien (Dielektrizitätskonstante ER = 1,9...4,0)
b. Alkohole, konzentrierte Säuren, organische Lösungsmittel, Öl/Wasser-Gemische und Aceton (ER = 4,0...10)
c. Leitfähige Flüssigkeiten, wässrige Lösungen, verdünnte Säuren und Basen (Dielektrizitätskonstante ER >10)

Abbildung 1 Lagertanks mit ruhiger Oberfläche(1)


4 in Prozessab- 6 in Prozessab- Stab und
3 in Horn dichtung dichtung 4 in Horn 6 in Horn 8 in Horn

Abbildung 2 Tanks mit langsam laufendem Rührwerk(1)


4 in Prozessab- 6 in Prozessab- Stab und
3 in Horn dichtung dichtung 4 in Horn 6 in Horn 8 in Horn

Abbildung 3 Tanks mit Rührwerken, starke Turbulenzen(1)


4 in Prozessab- 6 in Prozessab- Stab und
3 in Horn dichtung dichtung 4 in Horn 6 in Horn 8 in Horn

(1)
Messbereichsangaben erfolgen in Meter

2-11
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

MONTAGE DER STABANTENNE

Abbildung 2-14. Mechanische Abmes- 200


sungen der Stabantenne für Montage Maße in mm
über einen Flansch

400

ROD_MOUNT_DIMENSIONS.EPS
Inaktive Länge 100
oder 250 mm

400

1. Montieren Sie den Flansch oberhalb der an der Stabantenne befestigten Plat-
te. Vergewissern Sie sich, dass die Unterseite des Flansches und sauber und
trocken ist.

Abbildung 2-15. Flanschmontage

ROD_MOUNT_FLANGE.EPS

2-12
Betriebsanleitung
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2. Sichern Sie den Flansch mit der Sicherungsmutter. Vergewissern Sie sich,
dass die Sicherungsmutter fest auf dem Flansch sitzt.

Abbildung 2-16. Sicherung des Sicherungsmutter


Flansches mit der Sicherungsmutter

ROD_MOUNT_NUT.EPS
3. Montieren Sie den Adapter von oben auf der Verbindungsmuffe.

Abbildung 2-17. Montage des Sicherungsring


Adapters

Adapter

O-Ring
Hohlleiter

Verbindungsmuffe

ROD_MOUNT_ADAPTER.EPS

2-13
Betriebsanleitung
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4. Sichern Sie den Adapter mit dem Klemmring.

Abbildung 2-18. Montage des Klemm-


ringes zur Sicherung des Adapters Klemmring

ROD_MOUNT_RING.EPS
5. Schieben Sie nun die Stabantenne mit dem Flansch vorsichtig in den Tank-
stutzen. Zwischen Tankstutzen und Flansch muss sich eine geeignete Dich-
tung befinden. Montieren Sie die Stabantenne mit Flansch mittels geeigne-
ter Schrauben und Muttern.

Abbildung 2-19. Montage der Staban-


tenne mit Flansch im Tankstutzen

Dichtung ROD_MOUNT.EPS

2-14
Betriebsanleitung
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6. Schieben Sie das Hohlleiterrohr in den oberen Hohlleiter. Vergewissern Sie
sich, dass der O-Ring am unteren Ende des Hohlleiters vorhanden und rich-
tig positioniert ist.

Abbildung 2-20. Montage des Mess-


umformerkopfes

WAVEGUIDE_TUBE.EPS
Oberer Hohlleiter

Hohlleiterrohr
O-Ring

7. Platzieren Sie die Schutzhülse auf dem Flansch. Montieren Sie den Mess-
umformerkopf und ziehen Sie die Mutter fest an. Achten Sie darauf, dass die
Führungsstifte des Adapters in die entsprechenden Bohrungen des oberen
Hohlleiters einrasten.

Abbildung 2-21. Vollständige mechani-


sche Installation

TH40HEAD_NOZZLE.EPS

8. Fahren Sie mit der elektrischen Installation fort.

2-15
Betriebsanleitung
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MONTAGE DER HORN-


ANTENNE - PTFE DICHTUNG

200 Maße in mm
Abbildung 2-22. Mechanische Abmes-
sungen der Hornantenne für Montage
über einen Flansch aus Edelstahl

400

Anschlussklem-
menbox

95 3 in Hornantenne
150 4 in Hornantenne
260 6 in Hornantenne

MS_2.EPS
370 8 in Hornantenne

70 3 in Hornantenne
93 4 in Hornantenne
141 6 in Hornantenne
169 8 in Hornantenne

1. Montieren Sie den Flansch oberhalb der an der Hornantenne befestigten


Platte. Vergewissern Sie sich, dass die Unterseite des Flansches eben, sau-
ber und trocken ist.

Abbildung 2-23. Flanschmontage

FLANGE_MOUNT_PTFE_50%.EPS

2-16
Betriebsanleitung
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2. Sichern Sie den Flansch mit der Sicherungsmutter. Vergewissern Sie sich,
dass die Sicherungsmutter fest auf dem Flansch sitzt.

Abbildung 2-24. Sicherung des Sicherungsmutter


Flansches mit der Sicherungsmutter

Cone_Flange_Assy_PTFE_50%.EPS
3. Montieren Sie den Adapter von oben auf der Verbindungsmuffe.

Abbildung 2-25. Montage des


Adapters
Sicherungsring

Adapter

O-Ring

Hohlleiter
Draufsicht
Adapter Verbindungsmuffe

Adapter_Mount_PTFE.EPS
4. Sichern Sie den Adapter mit dem Klemmring. Adapter_Topview.EPS

Abbildung 2-26. Montage des Klemm- Klemmring


ringes zur Sicherung des Adapters
Adapter_LockRing_PTFE.EPS

2-17
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

5. Schieben Sie nun die Hornantenne mit dem Flansch vorsichtig in den Tank-
stutzen. Zwischen Tankstutzen und Flansch muss sich eine geeignete Dich-
tung befinden.
6. Montieren Sie die Hornantenne mit Flansch mittels geeigneter Schrauben
und Muttern und ziehen Sie diese fest.

Abbildung 2-27. Montage der Hornan-


tenne mit Flansch im Tankstutzen

Dichtung

Conetank_PTFE.EPS
7. Schieben Sie das Hohlleiterrohr in den oberen Hohlleiter. Vergewissern Sie
sich, dass der O-Ring am unteren Ende des Hohlleiters vorhanden und rich-
tig positioniert ist.

Abbildung 2-28. Montage des Mess-


umformerkopfes

WAVEGUIDE_TUBE_A.EPS

Oberer Hohlleiter

Hohlleiterrohr
O-Ring

2-18
Betriebsanleitung
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8. Platzieren Sie die Schutzhülse auf dem Flansch. Montieren Sie den Mess-
umformerkopf und ziehen Sie die Mutter fest an. Achten Sie darauf, dass die
Führungsstifte des Adapters in die entsprechenden Bohrungen des oberen
Hohlleiters einrasten.

Abbildung 2-29. Vollständige mechani-


sche Installation

TH40HEAD_NOZZLE.EPS
9. Fahren Sie mit der elektrischen Installation fort.

MONTAGE DER ANTENNE MIT


PROZESSABDICHTUNG

Abbildung 2-30. Mechanische Abmes- 200 Maße in mm


sungen der Antenne mit Prozessab-
dichtung für Montage über einen galva-
nisierten Kohlenstoff- und Edelstahl-
flansch
400

550 4 in Antenne mit Prozessabdichtung


650 6 in Antenne mit Prozessabdichtung
MS_4.EPS

160 4 in Antenne mit Prozessabdichtung


218 6 in Antenne mit Prozessabdichtung

2-19
Betriebsanleitung
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Vorbereitung:
Es ist sehr wichtig, dass die Oberfläche des Tankflansches eben ist. Abweichun-
gen davon müssen sich innerhalb der hier dargestellten Toleranzen bewegen.

NOZZLE_FL_NOZZLE.EPS
Nozzle_Flatness_Concave_v2.EPS
d

Konkav-Toleranz der Flansch-


oberfläche d< ±0,05 mm

Nozzle_Flatness_Convex_v2.EPS
d

Konvex-Toleranz der Flansch-


oberfläche d< ±0,05 mm

Um die Antenne zu montieren, folgende Anweisungen ausführen:

1. Positionieren Sie eine Dichtung auf dem Flansch des Tankstutzens und mon-
tieren Sie dann die Antenne. Folgende Materialien für die Dichtung sind zu-
lässig:
z Teflon oder
z Graphit für Temperaturen über 250 °C.

Hinweis
Diese Dichtungen sind optimiert für den Einsatz mit Geräten die Mikrowellen
ausstrahlen. Keine anderen als diese Originaldichtungen von Emerson Process
Management dürfen für Antennen mit Prozessabdichtung verwendet werden.

2-20
Betriebsanleitung
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2. Schieben Sie den losen Flansch von oben auf die Antenne.

Abbildung 2-31. Montage des Flan-


sches oberhalb der Antenne

FLANGE_MOUNT_PS.EPS
3. Ziehen Sie den Flansch auf der Antenne mit Schrauben, Scheiben und Mut-
tern fest. Verwenden Sie ein geeignetes und in der Anlage zugelessenes
Schmiermittel, um den Reibungswiderstand beim Festziehen zu minimieren.

Abbildung 2-32. Befestigung des


Flansches

ANTENNA_FLANGE_SCREW_ASSY.EPS

Hinweis
Ziehen Sie die Schrauben vorsichtig entsprechend der in Tabelle 2-6 angege-
benen Drehmomente an. Wie allgemein üblich, die Schrauben kreuzweise an-
ziehen.

2-21
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

4. Schieben Sie das Hohlleiterrohr in den oberen Hohlleiter (siehe dazu Abbil-
dung 2-28 auf Seite 2-18).
5. Montieren Sie den Messumformerkopf auf dem Adapter.
6. Ziehen Sie die Mutter fest an und achten Sie darauf, dass der Messumformer-
kopf fest auf der Antenne montiert wurde.
Drehmomente:
Ziehen Sie die Flanschschrauben mit den folgenden Drehmomenten an:

Tabelle 2-6 Drehmomente für Flanschschrauben


Erforderliche Drehmomente in Nm
PTFE
DIN Flansche DN 16 DN 40
DN 100 11 15
DN 150 15
ANSI Flansche 150 psi 300 psi
4 in 11 15
6 in 15 10

MONTAGE DER HORNANTEN- 1. Montieren Sie die Antenne und den Messumformerkopf in der gleichen Wei-
NE IN EINEM BYPASS ODER se wie die Standardhornantenne (siehe Montage der Hornantenne - PTFE
Dichtung auf Seite 2-16)
BERUHIGUNGSROHR

Abbildung 2-33. Befestigung der An-


tenne und des Messumformerkopfes

Verschraubung

Hohlleiter

Schutzkappe

Adapter

ANTENNA_HEAD_MOUNT.EPS

Dichtung
Antenne

1. Vergewissern Sie sich, dass die Neigung des Messumformers kleiner 1° ist.

2-22
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Abbildung 2-34. Neigung des Mess-
umformers kleiner 1°

20,07_inclination.EPS
3. Um den Einfluss störender Echos von Zufluss- und Abflussrohren zu vermei-
den, ist möglicherweise ein Drehen des Messumformerkopfes um 90 ° not-
wendig.

Abbildung 2-35. Beispiele für das Dre-


hen des Messumformerkopfes

BRIDLE_HEADROTATE.EPS

2-23
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

MONTAGE DER HORNANTEN- 1. Montieren Sie die Antenne und den Messumformerkopf in der gleichen Wei-
NE MIT VERLÄNGERUNG se wie die Standardhornantenne (siehe Montage der Hornantenne - PTFE
Dichtung auf Seite 2-16)

Abbildung 2-36. Befestigung der An-


tenne und des Messumformerkopfes

Verschraubung

Hohlleiter

Schutzkappe

Adapter

ANTENNA_HEAD_MOUNT.EPS
Dichtung
Antenne

2. Wenn der Messumformer montiert wurde, müssen die nachfolgenden An-


tennenparameter unter Benutzung der Konfigurationssoftware eingestellt
werden:
z Tankanschlusslänge (Tank Connection Length = TCL)
z "Hold Off"-Abstand (H)
Auf Seit 2-25 werden mehr Informationen zur Einstellung des "Hold Off"-Ab-
standes und der Tankanschlusslänge für eine Hornantenne mit Verlängerung
gegeben. In Kapitel 5 erfahren Sie mehr über die Konfiguration des Mess-
umformers.

2-24
Betriebsanleitung
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Einstellung der Tankanschlusslänge (TCL)
Um die Tankanschlusslänge einzustellen, wenden Sie bitte für eine Standardan-
tenne sowie eine nicht dem Standard entsprechende verlängerte Antenne die
nachfolgende Prozedur an.
Nicht dem Standard entsprechende verlängerte Antenne
Um den TCL-Wert einzustellen, bitte die nachfolgenden Punkte nach-
einander ausführen:
1. Starten Sie die Master Konfiguration Software.
2. Ausgehend vom der DropDown-Liste Antennentyp (Antenna Type) wäh-
len Sie "User Defined".
3. Geben Sie hier den neuen TCL-Wert ein.
Benutzen Sie die nachfolgende Formel, um den richtigen Wert für die
Tankanschlusslänge (TCL) zu berechnen:
TCLext = TCLHorn + K*(Lext - LAntenne). /1/
Folgende Definitionen sind für die obige Gleichung gültig:
z TCLext = TCL-Wert der Hornantenne mit Verlängerung,
z TCLHorn = TCL-Wert der Standardhornantenne,
z L ext = gemessene Länge der Hornantenne mit Verlängerung,
z L Antenne = Länge der Standardhornantenne,
z K = Konstante, die vom Durchmesser der Antenne abhängt.

Tabelle 2-7 Zur Berechnung der Tankanschlusslänge für die Hornantenne mit
Verlängerung
3 in 4 in 6 in
Antennentyp Ø 68 mm Ø 90 mm 138 mm

K 0,035 0,020 0,008


LAntenne 0,094 0,148 0,261
TCLHorn/PTFE 0,475 0,475 0,475
TCLHorn/Quartz 0,515 0,515 0,515

Tabelle 2-8 Tankanschlusslänge für eine Standardhornantenne mit Verlängerung


3 in 4 in 6 in
Antennentyp Ø 68 mm Ø 90 mm 138 mm
TCLext/PTFE 0,489 0,482 0,477
TCLext/Quartz 0,529 0,522 0,517

2-25
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Einstellung des "Hold Off"-Abstandes


Um den "Hold Off"-Abstand einzustellen, wenden Sie die nachfolgende Proze-
dur an.
1. Starten Sie die Konfigurationssoftware.
2. Im Eingabefeld Hold Off/ New geben Sie bitte den entsprechenden Wert
für den "HolD OFF"-Abstand ein
Benutzen Sie die nachfolgende Formel, um den richtigen Wert für den
"HOLD Off"-Abstand (H) zu berechnen:
H = 0,03 m + Lext. /2/
Folgende Definitionen sind für die obige Gleichung gültig:
z Lext = gemessene Länge der Hornantenne mit Verlängerung.

Abbildung 2-37. Hornantenne mit Ver-


längerung

Hold Off (H) Lext

CONE_EXTENSION_1B.EPS
0,03 m

2-26
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
MONTAGE DER HORNANTEN-
NE MIT SPÜLANSCHLUSS

Abbildung 2-38. Hornantenne mit inte- 200 Maße in mm


griertem Spülanschluss - Abmessungen
für Edelstahlflansch

400

Spülanschluss

130 4 in Hornantenne
240 6 in Hornantenne
355 8 in Hornantenne

MS_2C.EPS
93 4 in Hornantenne
141 6 in Hornantenne
169 8 in Hornantenne

Abbildung 2-39. Montage der Hornan- 1. Der Flansch ist Teil der Antennenbaugruppe und an die Hornantenne
tenne mit Spülanschluss im Stutzen angeschweisst. Montieren Sie die Antennenbaugruppe bitte vorsichtig im
Tankstutzen, nachdem eine passende Dichtung auf dem Tankstutzen mon-
tiert wurde.

Antennenbaugruppe

FLUSHING_CONE_ANTENNA.EPS

Dichtung

2-27
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

2. Schieben Sie das Hohlleiterrohr in den oberen Hohlleiter. Vergewissern Sie


sich, dass der O-Ring am unteren Ende des Hohlleiters vorhanden und rich-
tig positioniert ist.

Abbildung 2-40. Einschub des Hohl-


leiterrohres

WAVEGUIDE_TUBE_A.EPS
Oberer Hohlleiter

Hohlleiterrohr
O-Ring

3. Montieren Sie den Messumformerkopf und ziehen Sie die Mutter fest an.
Achten Sie darauf, dass die Führungsstifte des Adapters in die entsprechen-
den Bohrungen des oberen Hohlleiters einrasten.

Abbildung 2-41. Montage des Mess-


umformerkopfes

Überwurfmutter

Oberer Hohlleiter

Schutzhülse

Führungsstifte
FLUSHING_ANTENNA_HEAD.EPS

2-28
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
4. Schliessen Sie nun die Leitung zu Reinigungs-, Spül- oder Kühlzwecken an.
Verwenden Sie mindestens einen Rohrdurchmesser von 10 mm. Als Spül-
medium können Sie
z Stickstoff,
z Luft,
z Wasser oder
z Dampf
verwenden.

Abbildung 2-42. Anschluss einer Spül-


leitung

Flushing_Antenna_Connect.EPS

2-29
Betriebsanleitung
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2-30
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Abschnitt 3 Elektr
Elektr is
iscche Ins
ktris Insttallati
alla on
tion
Sicherheitshinweise ...................................................................Seite 3-1
Systemüberblick ........................................................................Seite 3-2
Kabel .........................................................................................Seite 3-3
Spannungsversorgung ..............................................................Seite 3-3
Erdung ......................................................................................Seite 3-4
Externe Anschlüsse ....................................................................Seite 3-5

SICHERHEITSHINWEISE Schenken Sie den in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren und Sicher-
heitshinweisen erhöhte Aufmerksamkeit, um die Sicherheit des Betriebs-
personals nicht zu gefährden. Informationen, denen Sie eine besondere Auf-
merksamkeit hinsichtlich der Sicherheit von Personen und Anlage schenken soll-
ten, sind mit dem Symbol ( ) gekennzeichnet. Lesen Sie sich die Sicherheits-
hinweise, die bestimmten Handlungen vorangestellt sind, durch, bevor Sie da-
mit beginnen das Gerät zu bedienen.

! Warnung

Explosionen können zum Tod oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Vergewissern Sie sich, dass der Schutzgrad und die Klassifizierung des Gerätes mit den Anforde-
rungen am Installationsort übereinstimmen.
Bevor Sie ein HART Endgerät mit dem Messumformer 3300 in einem explosionsgefährdeten
Bereich verbinden, überprüfen Sie, ob die Signalkreise den Anforderungen für Zone 1 entsprechen
und der Anschluss eines HART Endgerätes erlaubt ist bzw. vorbereitet wurde.

! Warnung

Werden die Richtlinien zur Installation der Geräte fehlerhaft interpretiert, so können
Gefahren für Leben und Gesundheit von Personen entstehen. Beachten Sie deshalb
folgende Punkte:

Vergewissern Sie sich, dass nur qualifiziertes und geschultes Personal die Geräteinstallation
durchführt.
Nutzen Sie die Geräte nur für die in diesem Handbuch spezifizierten Einsatzfälle. Andernfalls
können Gefahren durch den Einsatz dieser Geräte entstehen.

! Warnung

Dieses Produkt ist ein elektrisches Gerät und muss in explosionsgefährdeter Umgebung in
Übereinstimmung mit den Erfordernissen der EC Typprüfungsrichtlinien installiert werden.
Die Installation und Wartung muss in Übereinstimmung mit allen gültigen internationalen,
nationalen und örtlichen Anforderungen an die Regeln und betrieblichen Festlegungen für
eigensicherer Apparate sowie in Übereinstimmung mit den Anweisungen in diesem Handbuch
erfolgen. Der Zugang zu den Schaltkreisen ist während des Betriebes nicht erlaubt.

http://www.EmersonProcess.de

3-1
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

SYSTEMÜBERBLICK Spannungsversorgung
Schließen Sie die Spannungsversorgung an die Anschlussklemmen 3 und 4 in
der nicht eigensicheren Anschlussklemmenbox (EEx e) an.
Analoge Ausgänge
Der Messumformer verfügt bei entsprechender Ausführung über 2 analoge Aus-
gänge, die aktiv oder passiv (interne oder externe Versorgung) bestellt wer-
den können. Der Radar-Messumformer kann über das HART-Protokoll kommu-
nizieren.
Schließen Sie den primären Ausgang an die Anschlussklemmen 1 und 2 an.
Verwenden Sie die Anschlussklemmenbox mit erhöhter Sicherheit (EEx e) für
nicht eigensichere Anwendungen sowie die eigensichere Anschlussklemmen-
box (EExi) für eigensichere Anwendungen.
Digitale Kommunikation
Der Radar-Messumformer der Serie 5600 für Füllstand kann über das HART Proto-
koll kommunizieren.
Als weitere Option stehen FOUNDATION Fieldbus Varianten des Radar-
Messumformers 5600 mit eigensicherer wie auch mit nicht eigensicherer An-
schlussklemmenbox zur Verfügung.
Der Anschluss des Messumformers an den FOUNDATION Fieldbus erfolgt über
die Anschlussklemmen 1 und 2.
Anzeige
Schließen Sie die eigensichere Anzeige Modell 2210 an die Anschlussklemmen
5, 6, 7 an und erden Sie die Anzeige in der eigensicheren Anschlussklemmen-
box (EExi).
Anschlussklemmenbox des Messumformers
Die Standardversion ist mit einer Anschlussklemmenbox ausgerüstet, die aus
einer nicht eigensicheren sowie einer eigensicheren Anschlusskammer besteht.
Optional ist auch einer Version mit zwei nicht eigensicheren Anschlusskammern
verfügbar.

Abbildung 3-1. Anschlussklemmen-


boxen X1 und X2

explosionsgeschütztes Gehäuse

Anschluss für Anzeige (siehe Seite 3-9)


CENELEC: EEX e
FM: explosionsgeschützt CENELEC EEx i (Optional EEX e)
Primärer Analogausgang oder serielle Kommunikation FM: Eigensicher (Explosionsgeschützt)
TH40HEAD_ED3.EPS

Versorgungsspannung Eigensicherer Analogausgang (oder Kabelein-


führung für nicht eigensicheren Ausgang

3-2
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Abbildung 3-2. Schematische Darstel-
lung der Anschlüsse an den Messum-
former 5600

Anschlussklemmenbox X1 Anschlussklemmenbox X2

HART Interface

Primärer Ausgang,
nicht eigensicher
Sekundärer
Ausgang

Primärer Ausgang

5600_config_examples2_3_4-ED3.EPS
Eigensicher

Optional
EEx e
Sekundärer Ausgang

Klemme 1 und 2 nicht benutzt

KABEL In Abhängigkeit von den lokalen Anforderungen, müssen normale Kabel-


verschraubungen oder explosionsgeschützten Kabeldurchführungen für den
elektrischen Anschluss in der nicht eigensicheren Anschlussklemmenbox (EEx
e) verwendet werden. Für den elektrischen Anschluss in der eigensicheren An-
schlussklemmenbox müssen Kabelverschraubungen für Kabeldurchmesser von
6-12 mm oder Rohre verwendet werden.
Für den Anschluss der analogen Ausgänge bzw. der seriellen Kommunikation,
benutzen Sie Kabel mit einem Querschnitt von mindesten 0,5 mm2 (AWG 20).
Für den Anschluss der Spannungsversorgung benutzen Sie bitte ebenfalls Ka-
bel mit einem Querschnitt von mindesten 0,5 mm2 (AWG 20).

SPANNUNGSVERSORGUNG Sie können sowohl Gleich- wie auch Wechselspannung zur Versorgung des Ra-
dar-Messumformers 5600 benutzen. Dabei müssen folgende Spezifikationen
eingehalten werden:
z 24 bis 240 V
z DC oder AC mit 0 bis 60 Hz
z 10 W
z 15 VA

Die Art der Netzspannung muss nicht gewählt werden. Der Messumformer ver-
fügt über ein Universalnetzteil und adaptiert automatisch die verfügbare Span-
nung in den spezifizierten Bereich.

3-3
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

ERDUNG CENELEC
Das explosionsgeschütze Gehäuse muss an einen zentralen Erdungspunkt, der
Tankaußenhaut oder entsprechend der gültigen nationalen Vorschriften zum
Potenzialausgleich angeschlossen werden.
Diese Erdung ist ebenfalls als elektrische Sicherheitserde zu betrachten. Eine
zusätzliche Verbindung zum Schutzleiteranschluss von X1 in der Anschluss-
klemmenbox mit der Klassifizierung EEx e ist nicht erforderlich, es sei denn, die
nationalen Vorschriften erfordern dies explizit. Dadurch kann aber eine Erd-
schleife entstehen. Studieren Sie dazu die speziellen Sicherheitsinstruktionen.

Abbildung 3-3. Erdungsanschluss

GROUNDING.EPS
FM
Eine Erdung wird durch das Leitungsrohr hergestellt.

3-4
Betriebsanleitung
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EXTERNE ANSCHLÜSSE Nicht eigensichere Anschlussklemmenbox - EEx e
Diese Anschlussklemmenbox ist für die nicht eigensicheren Anschlüsse sowie
für die Spannungsversorgung vorgesehen.

Abbildung 3-4. Nicht eigensichere An-


schlussklemmenbox

JB_EEXE_TH40HEAD_ED4.EPS
1-2 Nichteigensicherer HART/4-20 mA Anaolgausgang sowie nichteigen-
sicherer Anschluss FOUNDATION Fieldbus.
3-4 Spannungsversorgung
A Anschluss für Erdverbindung

Hinweis
Redundante Ausführung des Erdanschlusses, wenn die Erdung des Messum-
formers entsprechend CENELEC durchgeführt wird.

Kabelschirm
Verbinden Sie den Schirm mit den Kabelverschraubungen
Werden Rohranschlüsse verwendet, so wird der Schirm des Anschlusskabels
nicht verwendet.

3-5
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Eigensichere Anschlussklemmenbox - EEx i


Diese Anschlussklemmenbox ist für die eigensicheren Anschlüsse sowie für den
Anschluss der Anzeige vorgesehen.

Abbildung 3-5. Eigensichere Anschluss-


klemmenbox

JB_EEXI_TH40HEAD_ED5.EPS
Optional
nichteigensicher
(EEx e)

1-2 Eigensicherer HART/4-20 mA Analogausgang sowie eigensicherer An-


schluss FOUNDATION Fieldbus.
3-4 Zweiter Analogausgang
5-7 Anzeige
A Anschluss für Erdverbindung

Kabelschirm
Verbinden Sie den Schirm mit den Kabelverschraubungen
Werden Rohranschlüsse verwendet, so wird der Schirm des Anschlusskabels
nicht verwendet.

3-6
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Alternative nicht eigensichere Anschlussklemmenbox
Dies ist die Standardanschlussklemmenbox für eigensicheren Betrieb, jedoch
mit alternativen Anschlüssen für den Anschluss nicht eigensicherer Ausgänge.

Abbildung 3-6. Alternative nicht eigen-


sichere Anschlussklemmenbox

JB_EEXIE_TH40HEAD_ED4.EPS
1-2 unbenutzt
3-4 Zweiter nicht eigensicherer analoger Ausgang
A Anschluss für Erdverbindung (nicht benutzt)

Kabelschirm
Verbinden Sie den Schirm mit den Kabelverschraubungen
Werden Rohranschlüsse verwendet, so wird der Schirm des Anschlusskabels
nicht verwendet.

ANSCHLUSS EINES Aktiver Ausgang (Intern gespeiste Stromschleife)


HART-GERÄTES Bei Messumformern mit aktivem Ausgang kann ein Handterminal oder ein HART-
Modem folgendermaßen angeschlossen werden:

Abbildung 3-7. Typischer Anschluss ei- Anschlussklemmenbox Eingangswiderstand


nes Handterminals an den primären EEx e < 300 Ohm
analogen Ausgang

ANALOGOUT_ACTIVE_ED3.EPS

24...240 V
DC/AC 0-60 Hz
10 W
15 VA

3-7
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Passiver Ausgang (Extern gespeiste Stromschleife)


Ein Handterminal oder ein HART-Modem sollten nicht direkt an eine extern ge-
speiste Stromschleife angeschlossen werden. Der Anschluss sollte über einen
250 Ohm Widerstand erfolgen.
Zulässiger Spannungsbereich
Abbildung 3-8. Typischer Anschluss ei- Anschlussklemmenbox 7-40 Volt
nes HART Handterminals bei passivem EEx e
Ausgang

ANALOGOUT_PASSIVE_V2_ED3.EPS
24...240 V
DC/AC 0-60 Hz
10 W
15 VA

Randbedingungen für eigensicheren Betrieb des Signalstromkreises


Ein Handterminal kann in explosionsgefährdeten Bereichen angeschlossen wer-
den. Ein HART-Interface darf nur über eine Zener-Barriere in nicht explosions-
gefährdeten Bereichen angeschlossen werden. Es ist auch zulässig, ein eigen-
sicheres, für explosionsgefährdete Bereiche klassifiziertes HART-Interface ein-
zusetzen, das über eine eingebaute Zener-Barriere verfügt.

Abbildung 3-9. Typischer Anschluss ei-


nes Handterminals bei eigensicherer
Betriebsweise

Modell 5600
Zener-Barriere HART- Interface

Analoge Anzeige
oder Leitsystem
HART_IS_EXNONEX.EPS

HART Handterminal

3-8
Betriebsanleitung
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Randbedingungen für nicht eigensicheren Betrieb

Abbildung 3-10. Typischer Anschluss


eines HART Handterminals bei nicht
eigensicherem Betrieb
Modell 5600

HART- Interface

Analoge Anzeige

HART_NONIS_EXNONEX.EPS
oder Leitsystem

HART Handterminal

ANSCHLUSS DER ANZEIGE Die Digitalanzeige Modell 2210 kann ab Werk direkt am Gerät montiert sein,
MODELL 2210 oder sie kann beispielsweise am Tank entfernt vom Gerät montiert werden.
Die Anzeige kann zur Konfiguration des Messumformers wie auch zur Anzeige
der Tankdaten verwendet werden (weitere Informationen dazu erhalten Sie in
Kapitel 4).

Abbildung 3-11. Entfernter Anschluss


der Anzeige Modell 2210

PRO_RDU40.EPS

3-9
Betriebsanleitung
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Die Anzeige wird an der eigensicheren Anschlussklemmenbox an der Vorder-


seite des Messumformerkopfes angeschlossen.

Abbildung 3-12. Eigensichere An-


schlussklemmenbox

JB_EEXI_TH40HEAD_ED5.EPS
Eigensichere
Anschlussklemmen-
box (EEx i)

Die Anzeige wird in 3 Versionen angeboten:


z direkt am Messumformer montiert,
z abgesetzt montiert, bis zu einer Entfernung von 100 m
z abgesetzt montiert, mit Option Temperaturkarte eingebaut. Diese Kar-
te erlaubt es, bis zu 6 Temperatursensoren anzuschließen. Siehe dazu
auch "Temperaturmessung" auf Seite 3-11 für Anschluss der Temperatur-
messungen.
Schließen Sie die Anzeige an der Anschlussklemme X2 der eigensicheren An-
schlussklemmenbox mit den folgenden Adern an.
z Ader für die Erde am Erdanschluss,
z Signaldrähte an den Klemmen 6 und 7
z Versorgungsspannung an Klemme 5

Abbildung 3-13. Anschlüsse in der An-


schlussklemmenbox mit und ohne
Temperaturausgänge

mit Temperatur-
ausgang
RDU40_X12_TH_X2.EPS

Transmitterkopf eigensicher
Anschlussklemmenbox (EEx i) ohne Temperatur-
ausgang

3-10
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Anschluss der Anzeige Modell 2210
1. Zur Versorgung mit Spannung verbinden Sie mit einem Draht die Klem-
me 5 von X2 mit Klemme 1 von X12.
2. Zur Herstellung einer Kommunikation verbinden Sie bitte mit zwei Dräh-
ten die Klemme 6 von X2 mit Klemme 2 von X12 sowie die Klemme 7
von X2 mit Klemme 3 von X12.
3. Zum Abschluss muss nun noch die Erdung hergestellt werden. Zu die-
sem Zweck wird die Erdungsschraube in der Anschlussklemmenbox mit
X2 mit der Klemme 4 von X12 verbunden.

TEMPERATURMESSUNG Zur Messung der Temperatur können 1 bis 3 Dreileiter-Einzelwiderstands-


thermometer oder 1 bis 6 Dreileiter-Widerstandsthermometer mit gemeinsa-
mem Return angeschlossen werden. In Abhängigkeit vom Typ des Sensors müs-
sen unterschiedliche Steckbrücken auf den Sockeln X24, X25, X26, X27 und X28
gesetzt werden. Einzelheiten dazu erfahren Sie in den Abbildungen 3-14, 3-15
und 3-16.

Abbildung 3-14. Überblick über die Pla-


tine TP40

RDU40_TP40_A.EPS

3-11
Betriebsanleitung
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Dreileiter-Einzelwiderstandsthermometer

Abbildung 3-15. Anschluss der Sen- X17:2


soren - Einzelelemente
X17:3

X17:4

X17:6

X17:7

X17:8

RDU40_TP40_B.EPS
X18:2

X18:3

X18:4

Einstellungen der Steckbrücken

X24 A, B, C offen
X25 A, B, C geschlossen
X26 Position 1
X27 Position 1
X28 Position 1

Dreileiter-Widerstandsthermometer mit einem gemeinsamen Return

Abbildung 3-16. Anschluss der Senso- X17:2


ren mit einem gemeinsamen Return
X17:6

X18:2

X18:5

X18:6

X18:7 RDU40_TP40_C.EPS

X18:8

X17:4

Einstellungen der Steckbrücken

X24 A, B, C offen
X25 A, B, C geschlossen
X26 Position 2
X27 Position 2
X28 Position 2

3-12
Betriebsanleitung
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Abschnitt 4 B etr
trii eb
Sicherheitshinweise ...................................................................Seite 4-1
Überblick ...................................................................................Seite 4-1
AMS ..........................................................................................Seite 4-1
PC Konfigurationssoftware Radar Master ..................................Seite 4-2
Modell 275 HART Handterminal ................................................Seite 4-4
Anzeige Modell 2210 ................................................................Seite 4-8

SICHERHEITSHINWEISE Schenken Sie den in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren und Sicher-
heitshinweisen erhöhte Aufmerksamkeit, um die Sicherheit des Betriebs-
personals nicht zu gefährden. Informationen, denen Sie eine besondere Auf-
merksamkeit hinsichtlich der Sicherheit von Personen und Anlage schenken soll-
ten, sind mit dem Symbol ( ) gekennzeichnet. Lesen Sie sich die Sicherheits-
hinweise, die bestimmten Handlungen vorangestellt sind, durch, bevor Sie da-
mit beginnen das Gerät zu bedienen.

! Warnung

Explosionen können zum Tod oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Vergewissern Sie sich, dass der Schutzgrad und die Klassifizierung des Gerätes mit den Anforde-
rungen am Installationsort übereinstimmen.
Bevor Sie ein HART Endgerät mit dem Messumformer 3300 in einem explosionsgefährdeten
Bereich verbinden, überprüfen Sie, ob die Signalkreise den Anforderungen für Zone 1 entsprechen
und der Anschluss eines HART Endgerätes erlaubt ist bzw. vorbereitet wurde.

ÜBERBLICK Um den Radar-Messumformer Modell 5600 für Füllstand in vollem Umfang nut-
zen zu können, muss er korrekt konfiguriert sein. Zu diesem Zweck müssen
einzelne Parameter auf die erforderlichen Werte eingestellt werden. Die be-
vorzugte Anwenderschnittstelle für die Konfiguration ist die Radar Master Soft-
ware von Emerson Process Management. Die Einstellungen können aber auch
über die Anzeige Modell 2210, das HART Handterminal Modell 275, die Soft-
ware AMS, DeltaV oder andere Programmierwerkzeuge erfolgen.
Werden andere Programmierwerkzeuge als von Emerson Process Management
benutzt, so kann es sein, dass nicht alle Parameter zur Einstellung verfügbar
sind.

AMS Für den Radar- Messumformer Modell 5600 für Füllstand kann die Software Asset
Management SolutionsTM als ein Konfigurationshilfsmittel benutzt werden. Be-
suchen sie unsere Homepage http://www.emersonprocess.com/ams/ für Lite-
ratur in Bezug auf die Konfiguration des Radar- Messumformers Modell 5600
für Füllstand.

http://www.EmersonProcess.de

4-1
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

PC SOFTWARE RADAR Die Radar Master Software von Emeron Process Management ist ein interakti-
MASTER ves und leistungsfähiges Konfigurationshilfsmittel, das Sie bei der richtigen Ein-
stellung des Radar-Messumformers Modell 5600 für Ihre Anwendung unter-
stützt.
Diese Software wird mit jedem Gerät ausgeliefert und bietet für jeden Kunden,
ob erfahren oder weniger erfahren, hilfreiche Unterstützung bei der Program-
mierung des Modells 5600. Das Installationsprogramm führt Sie durch die
Grundeinstellungen, einschließlich der notwendigen Schritte, um direkt eine
Anwendung einzurichten und zum Funktionieren zu bringen. Andere Bereiche
der Software ermöglichen kundenspezifische Einstellungen und zusätzliche
Funktionen wie:
z eine ausführliche Online-Hilfe, die die Benutzung eines Handbuches
überflüssig machen kann. Diese Online-Hilfe ist nicht nur eine Beschreibung
der Software selbst, sondern zusätzlich auch der Leitfaden zur Einstellung
des Messumformers.
z die "Offline"-Installation für Parametereinstellungen an Messumformern,
die bisher nicht physikalisch installiert oder eingeschaltet wurden.
z Ausdruck eines Tankspektrums zur Beschreibung der momentanen Be-
dingungen und Umstände im Tank, so wie der Messumformer sie er-
kennt.
z LOGGING-Funktion zum Protokollieren von Messdaten sowie
z ADVANCED SETUP zur Unterstützung bei schwierigeren Anwendungen.
Installation
Nach dem Einlegen startet die Installation der Software automatisch. Nach der
Installation ist ein Neustart des Rechners notwendig.
Wizard
Führt Sie durch die Basiseinstellungen wie HART Tag, Antennentyp, Tank-
geometrie, Variablenzuweisung, Volumen, etc.
General
Hier können sie den Variablen die Einheiten zuweisen und zum Beispiel die
HART Tags und Beschreibungen definieren.
Tank
Dieser Ikon erlaubt es, den Antennentyp zu definieren, die geometrischen
Einstellungen für den Tank einzugeben, die Einstellungen für die Umgebung
zu definieren und für das Volumen, soweit notwendig.

Abbildung 4-1. Tankkonfiguration mit


der Radar Master Software
MAINWINDOWS WITH TANKGEOMETRIE.EPS

4-2
Betriebsanleitung
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Ausgänge
Unter Ausgang werden die Analogausgänge abgehandelt, die Variablen zuge-
wiesen sowie die Konfiguration der Temperatursensoren durchgeführt.
Echoabstimmung
Unter Echo Tuning öffnet sich ein Fenster mit der Abbildung des Tankspektrums.
Diese Abbildung kann genutzt werden, um Störechos abzustimmen sowie die
Rauschen-Schwellenwerte zu verändern.

Abbildung 4-2. Radar Master Echo-


abstimmung

ECHO TUNING.EPS

4-3
Betriebsanleitung
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MODELL 275 HART HAND- Die Inbetriebnahme besteht aus dem Funktionstest so-
TERMINAL wie der Überprüfung der Konfiguration des Messum-
formers. Die Inbetriebnahme kann bei dem Modell
5600 entweder vor oder nach der Installation erfolgen.
Um den Messumformer Modell 5600 in Betrieb zu neh-
men, verbinden sie diesen mit dem HART Hand-
terminal.
Vergewissern Sie sich nun, dass das Gerät im Messkreis
entsprechend den Anforderungen für Eigensicherheit
oder Zündsicherheit angeschlossen wurde, bevor es in

0275J01A.EPS
explosionsgefährdeter Atmosphäre an ein HART Hand-
terminal angeschlossen wird.
Der Anschluss des HART Handterminals führt zu einem
zusätzlichen Anschlusspunkt innerhalb des Messkreises.
Um die Kommunikation zu ermöglichen, muss der Mess-
kreis mindestens eine Bürde von 250 Ohm aufweisen. Verwenden Sie beim Mo-
dell 5600 keine induktiv funktionierenden Störschutzvorrichtungen, die ein Über-
schwingen des Analogsignales verhindern.
Wenn beim Verwenden eines HART Handterminals Konfigurationsveränderungen
gemacht wurden, müssen Sie diese an den Messumformer über die Taste
Send
„Send
Send“ (F2) senden. Konfigurationsänderungen in AMS werden ausgeführt, so-
Apply
bald man diese über „Apply
Apply“ bestätigt hat.
Zum Anschluss des HART Handterminal an den Messumformer studieren Sie
bitte die Abbildungen 3-7 und 3-10 auf der Seite 3-9.
Weitere Informationen über das Handterminal Modell 275 HART finden Sie in
der Betriebsanleitung 00275-8026-0002.

4-4
Betriebsanleitung
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Abbildung 4-3. Menübaum HART Handterminal Modell 275 für Radar-Messumformer Serie 5600

4-5
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TASTENFOLGEN FÜR
SCHNELLZUGRIFF
Funktion Tastenfolge

Antennentyp 1, 3, 3, 1
Grundvolumen 1, 3, 3, 7
Geräteindormationen 1, 4, 1
Diagnose 1, 2, 1
Einheit des Abstandes 1, 3, 1, 1
Abfrageadresse 1, 4, 2, 1
Primäre Variable 1, 1, 1, 1
PV Alarmverhalten 1, 3, 4, 1, 4
PV Messanfang 1, 3, 4, 1, 3
PV Messende 1, 3, 4, 1, 2
PV Zuweisung 1, 3, 4, 1, 1
Softwareversion 1, 2, 2, 3
Oberflächensuche 1, 2, 3
Tankhöhe 1, 3, 3, 3
Temperatur 1, 3, 3, 8

EINSTELLEN DER REGELUNG Wenn Sie Daten verschicken oder empfangen, die den Messkreis unterbrechen
AUF MANUELL oder die die Ausgangswerte des Messumformers verändern könnten, stellen
sie die Regelung, in die der 5600 eingebunden ist, auf manuellen Betrieb. Über
das Display des HART Handterminals werden Sie bei Notwendigkeit dazu auf-
gefordert, die Regelung auf manuellen Betrieb einzustellen. Das Bestätigen der
Aufforderung stellt die Regelung nicht automatisch auf manuell um. Die Auffor-
derung stellt nur eine Erinnerung dar. Sie müssen den Regelkreis an der dafür
vorgesehenen Stelle separat auf manuellen Betrieb umstellen.

VERBINDUNG UND Das HART Handterminal tauscht Informationen mit dem Messumformer 5600
HARDWARE aus, wobei das Handterminal an einem beliebigen Punkt im Messkreis ange-
schlossen werden kann. Das Handterminal wird parallel zum Messumformer
angeschlossen, wobei am Handterminal die beiden Messkreis-Anschlüsse auf
der Geräterückseite des Handterminals genutzt werden. Beim Anschluss des
Kabels muss die Polarisation nicht beachtet werden.

In explosionsgefährdeter Umgebung niemals eine Verbindung über den seriel-


len Port herstellen und niemals das Ladegerät für den NiCd-Akku anschließen.

NUTZUNG EINES HANDTER- Hinweis


MINALS MODELL 275 Beachten Sie bei der Benutzung eines Handterminals, dass Sie die Daten sen-
den müssen, um die Konfigurationsänderungen in das Gerät zu übertragen.

KONFIGURATIONSBEISPIEL Um das Modell 5600 für Füllstand einzustellen (Analogsignal ist linear zum Füll-
FÜR FÜLLSTAND stand), schließen Sie den Messumformer so an, wie auf Seite 3-7 dargestellt.
Einstellen der Einheiten

HART Comm 1, 3, 2, 1

Einheiten
z ft
z m
z in
z cm
z mm

4-6
Betriebsanleitung
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Einstellen der Referenzhöhe

HART Comm 1, 3, 4

Beachten Sie beim Einstellen der Referenzhöhe des Messumformers bitte, dass
dieser Wert für alle Messungen vom Modell 5600 benutzt wird.
Einstellen der Werte für 4 und 20 mA

HART Comm 1, 3, §

Beim Einstellen der Bereichswerte ist es möglich diese direkt einzugeben oder
die aktuell programmierten Werte zu nutzen.

Hinweis
Die erste Variable muss auf Füllstand/Level eingestellt sein (Werkseinstellung).

4-7
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ANZEIGE MODELL 2210

Abbildung 4-4. Menüstruktur der Anzeige Modell 2210

4-8
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BETRIEB Die Anzeige Modell 2210 kann für die Konfiguration wie auch für das Einsehen
von Tankdaten genutzt werden. Die vier Tasten erlauben es, in den Menüs zu
navigieren und verschiedene Funktionen für die Wartung und die Einstellung
des Messumformers auszuwählen. (Siehe dazu auch Abschnitt 2: Mechanische
Installation für Informationen darüber, wie die Anzeige Modell 2210 angeschlos-
sen wird)
Verbleibt die Anzeige im Service- oder Einstellmodus und wird 10 Minuten lang
keine Taste gedrückt (benutzerdefiniert einstellbar), so schaltet diese automa-
tisch in den Anzeigemodus um. Es werden dann die Variablen angezeigt, wie
beim letzten Einschalten des Anzeigemodus.
Das Hauptmenü beinhaltet folgende Auswahlmöglichkeiten:

Abbildung 4-5. Hauptmenü

MAINMENU.EPS
z Die Option View ermöglicht es, die Füllstandsdaten und Signalstärke ein-
zusehen.
z Die Option Service ermöglicht es, den Konfigurationsstatus einzusehen,
Halteregister zu editieren oder die Werkseinstellungen zu laden, ein Soft-
ware-Reset durchzuführen oder nach einem Oberflächenecho zu suchen.
z Die Option Setup erlaubt es, einen Messumformer 5600 zu konfigurie-
ren.
z Die Option Display Panel ermöglicht die Einstellung der Einheiten für
die Prozessvariablen, die Bestimmung der Sprache sowie die Änderung
des Benutzerpasswortes.
Einstellen des Kontrastes der Anzeige
Der Kontrast der Anzeige kann durch gleichzeitiges Drücken der beider Tasten
auf der rechten Seite erhöht werden. Durch Drücken der beiden linken Tasten
wird der Kontrast verringert. Es dauert etwa 10 Sekunden, um den Kontrast der
Anzeige vom Minimum auf das Maximum zu stellen.

4-9
Betriebsanleitung
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Eingeben des Passwortes


Einige Anzeigen können durch ein Passwort geschützt werden. Das Passwort wird
eingegeben, indem man die drei Tasten ohne Software-Belegung auf der Anzei-
ge in einer bestimmten Reihenfolge drückt (maximal sind 12 Stellen für ein Pass-
wort möglich). Jede Stelle bezieht sich auf eine bestimmte Taste, wie gezeigt wird.
Die Anfangseinstellung ist ohne Passwort, das heißt die Menüs sind durch blo-
ßes Drücken der Taste OK zugänglich. Um den Passwortschutz zu aktivieren,
müssen Sie das Passwort einstellen, wie im folgenden gezeigt wird.

Abbildung 4-6. Aufforderung zur Einga-


be des Passwortes

PASSWORD.EPS
Beispiel: Soll das Passwort „231“ lauten, so drücken Sie zuerst die zweite Taste,
dann die dritte und schließlich die erste. Sie können das Passwort jederzeit
Display Panel
durch Offnen des Menus "Display Panel" ändern.

Durch Software belegte Tastenfunktionen


Die Tasten haben, in Abhängigkeit davon welches Fenster geöffnet ist, ein un-
terschiedliche Bedeutung. Benutzen sie die Pfeiltasten um den Cursor nach oben
und unten (oder in manchen Fenstern seitwärts) zu bewegen. Diese Tasten wer-
den ebenfalls zur Eingabe numerischer Werte benötigt.

Abbildung 4-7. Menü View (Anzeige)

VIEWMENU_43.EPS

Zurück zum Bewegt den Cursor nach oben Öffnet das ge


vorhergehen oder nach unten wählte Unter
den Menü menü

4-10
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Darstellung der Messwerte
Benutzen Sie die Tasten, um zwischen den verschiedenen Ansichten und Vari-
ablen zu wählen. Es gibt außerdem Statusanzeiger die Sie darüber in Kenntnis
setzen, ob die Messungen gültig oder ungültig ist.

Indikator der
Abbildung 4-8. Messwertanzeige gemessene Variable
Messung

Einheit der
Variablen

zurück zum Änderung des

VIEWDISP_43.EPS
Menü View Anzeigemodus

Änderung der
angezeigten Variable

Zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen


Wenn Sie das Modell 5600 konfigurieren, werden den Tasten per Software Befeh-
le zugewiesen. Diese Befehle erlauben es Ihnen bestimmte Punkte auszuwählen
und aktuelle Einstellungen zu sichern.
Hat der Cursor den letzten Punkt erreicht, springt der Cursor bei Betätigen der
Taste zurück zum ersten Punkt.

Abbildung 4-9. Einstellen des Typs der


Antenne

ANTTYPE.EPS

4-11
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Eingabe numerischer Werte


Verwenden Sie die Taste mit dem Pfeil nach oben, um den erwünschten Wert
einzugeben. Jeder Klick vergrößert den digitalen Wert um einen Schritt von
Null bis Neun und zurück zur Null.
Die mit dem Rechtspfeil belegte Taste bewegt den Cursor zur nächsten Positi-
on nach rechts. Wenn der Cursor die letzte Position erreicht hat, gelangt der
Cursor beim Betätigen der Taste mit dem Pfeil nach rechts wieder zur ersten
Dezimalposition.

Abbildung 4-10. Eingabe des Start-


kodes

STARTCODE.EPS
ANZEIGE DER FÜLLSTANDS- Das Menü View
DATEN Das Menü View beinhaltet verschiedene Optionen, um Daten bezogen auf den
Tank oder den Messumformer einsehen zu können:

Abbildung 4-11. Das Menü View

VIEWMENU_43.EPS

z Drücken Sie Back


Back, um zum Hauptmenü zurückzukehren.
z Nutzen Sie die Pfeiltasten, um den Cursor auf oder ab zu bewegen
z Drücken Sie Next
Next, um das ausgewählte Untermenü zu öffnen

User Defined (Vom Benutzer bestimmt)


Wählen sie User Defined
Defined, um die gemessenen Daten bezüglich der definierten
Einstellungen zu betrachten. Wenn Sie das Untermenü das erste Mal aufrufen
werden Sie aufgefordert, Ihre bevorzugten Einstellungen zu bestimmen.

Single Value
Wählen sie Single Value um die gemessenen Daten einzusehen.

4-12
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Drücken Sie Item um zwischen folgenden Anzeigen zu wählen:
z dem Füllstand (level)
z dem Abstand zum Füllstand (ullage)
z der Änderungsgeschwindigkeit des Füllstandes (level rate)
z der Signalstärke (signal strength)
z dem Volumen (volume)
Um zwischen den folgenden Anzeigetypen zu wechseln, wählen Sie GRPH
GRPH:
z numerisch (numerical) – der gemessene Wert wird als Zahlenwert prä-
sentiert.
z Balkendiagramm (Bar graph) – der gemessene Wert wird als Balken-
diagramm dargestellt.

Standardanzeige
Wählen sie Standart View aus dem Menü View
View, um eine Liste der gemessenen
Variablen zu betrachten.

Abbildung 4-12. Menü Standard View

VIEWSTANDARD_43.EPS
Temperaturanzeige
Wählen Sie Temperature View aus dem Menü View
View, um die durch die ange-
schlossene Widerstandsthermometer gemessenen Temperaturen zu betrach-
ten.

EINSTELLEN DER ANZEIGE Dieses Menü wird benötigt, um die Einheiten der Messwertpräsentation, die
Sprache und das Passwort zu bestimmen. Falls Sie die Voreinstellungen nicht
ändern wollen, überspringen Sie diesen Schritt und gehen sie zum Custom
Setup (Kundenspezifischen Einstellungen). Um die Anzeige zu konfigurieren,
rufen Sie das Fenster Display Setup auf, indem Sie die Option Display Panel
des Hauptmenüs wählen und Next drücken.

4-13
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Benutzerdefinierte Anzeige
1. Wählen Sie User Defined und drücken Sie Next
2. Die Anzahl der obigen Auswahl entscheidet, ob in der nächsten Auswahl
Typ oder Modus zu wählen ist. Wurde ein Punkt ausgewählt, nehmen
Sie type und drücken Sie Next
Next. Wurden zwei oder mehrere Punkt aus-
gewählt, nehmen Sie mode und drücken Sie NextNext. Wählen Sie für den
Umschaltmodus auch aus, wie lange die einzelnen Anzeigen stehen blei-
ben sollen und drücken Sie Next
Next.
3. Wählen Sie die Einheiten für die ausgewählten Punkte aus und drücken
Sie Next
Next.
4. Geben Sie den Wert für Time out für die Anzeige in Minuten an, nach
deren Ablauf zur ursprünglichen Anzeige zurückgekehrt werden soll und
drücken Sie Save
Save.

Sprache
1. Wählen Sie Language an und drücken Sie Next
Next.
2. Bewegen Sie ihren Cursor zur gewünschten Sprache und drücken Sie
Mark
Mark.
3. Indem Sie Save drücken, sichern Sie ihre Wahl. Die Anzeige kehrt nun in
den Anzeigemodus zurück.

Einheiten
1. Wählen Sie das Menü Units an und drücken Sie Next
Next.
2. Wählen Sie Länge (Length), Geschwindigkeit (Velocity), Volumen (Volume)
oder Temperatur (Temperature) und drücken Sie NextNext. Wählen sie nun
die Einheit der zur Präsentation der Daten gewählten Messgröße und
und drücken Sie die Taste Save
Save.

Passwort
Um ihr Passwort zu ändern, wählen Sie Password aus und drücken Sie die Tas-
te. Das Passwort muss eingegeben werden, damit Sie in der Lage sind die Ein-
stellungen des Messumformers zu ändern. Befolgen Sie dazu die Prozedur der
Eingabe eines Passwortes.

INSTALLATION DES MESSUM- 1. Wählen Sie Setup aus dem Hauptmenü und suchen Sie sich eine der
FORMERS MODELL 5600 FÜR Optionen zur Konfiguration des Messumformers aus.
FÜLLSTAND
Hinweis
Der Dialog zur Installation wird automatisch geöffnet, wenn der Messumformer
zum ersten Mal eingeschaltet wird.

Geführte Einstellung
Die Option für die geführte Einstellung beinhaltet die Basisschritte für die Konfi-
guration des Radar- Messumformers Modell 5600 für Füllstand.

Kundenspezifische Einstellung
Benutzen Sie die kundenspezifische Einstellungsoption, wenn Sie zum Beispiel
Optionen für die Volumenberechnung und für den Umgang mit Störechos ein-
stellen möchten.

4-14
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Geführte Einstellung
Die geführte Einstellung beinhaltet die notwendigen Basisschritte um den Mess-
umformer zu starten. Diese Option führt Schritt für Schritt durch eine Abfolge von
Fenstern zur Einstellung des Messumformers. Die Fenster werden automatisch
in einer bestimmten Reihenfolge geöffnet. Wenn Sie die geführte Einstellung
für die Einstellung eines RadarMessumformers nutzen möchten, führen Sie fol-
gende Schritte aus:
1. Wählen Sie im Hauptmenü den Menüpunkt Setup
Setup.
2. Geben Sie ihr Passwort ein und drücken Sie die Taste. Das Passwort ist
durch das Drücken der ersten drei Tasten in einer gegebenen Reihenfol-
ge bestimmt. Für jede gedrückte Taste wird ein Sternchen gezeigt.
3. Wählen Sie „Guided...“ im Menü Setup und drücken Sie Next
Next.
4. Bestimmen des Antennentyps.
Drücken Sie eine Taste und bewegen Sie den Cursor zum verwendeten
Antennentyp. Drücken Sie Mark
Mark, um diesen Antennentyp auszuwählen.
Std Standard
P Dichtung aus PTFE
Q Dichtung aus Quartz
C Keramik

Schließen Sie diese Routine durch das Drücken der Taste ab. Bedenken
Sie, dass Sie mit den Pfeiltasten scrollen müssen, um alle verfügbaren
Antennentypen in der Liste zu finden.
5. Einstellen des Parameters Abstandsversatz (Distance Offset, G).
Der Parameter Abstandsversatz wird als der Abstand zwischen dem
oberen Referenzpunkt und dem Flansch definiert (der Flansch wird als
Bezugspunkt des Messumformers verwendet). Sie können den Parame-
ter Abstandsversatz benutzen, um ihren eigenen Referenzpunkt an der
Tankoberseite anzugeben. Stellen Sie den Parameter Abstandsversatz
auf Null, wenn Sie den Flansch als oberen Referenzpunkt angeben wol-
len. Der Parameter Abstandsversatz ist positiv definiert, wenn Sie als
oberen Referenzpunkt einen Punkt oberhalb des Referenzpunktes des Mess-
umformers verwenden. Der Parameter Abstandsversatz wird verwen-
det, um den aktuellen durch den Messumformer ermittelte Messwert
mit einer manuellen Messung in Übereinstimmung zu bringen. Schlie-
ßen Sie diese Einstellung durch das Drücken von Save ab.
6. Kalibrieren des Parameters Tankhöhe (Tank Heigth, R).
Die Tankhöhe ist definiert als der Abstand zwischen dem oberen
Referenzpunkt (spezifiziert durch den Abstandsversatz G) und dem un-
teren Referenzpunkt. Beenden Sie diese Einstellung durch das Drücken
von Save
Save.

Hinweis
Einstellungen
Im Kapitel 5 "Einstellungen
Einstellungen" erhalten Sie weitere Informationen darüber, wie
man die Parameter zur Geometrie des Tanks einstellt.

Kundenspezifische Einstellungen
Wenn Sie die Option kundenspezifische Einstellungen (Custom Setup) zur
Konfiguration des Messumformers nutzen, führen Sie folgenden Schritte durch:
1. Wählen Sie Setup im Hauptmenü.
2. Geben Sie ihr Passwort ein und drücken Sie OK
OK.
3. Wählen Sie Custom aus dem Setup
Setup-Menü und drücken Sie Next
Next.

4-15
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

4. Wählen Sie die Option Start Radar im Menü Custom Setup


Setup.
a. Wählen Sie die Option Antenna Type aus dem Start Radar Menü. Die
folgenden Antennentypen sind verfügbar: Stabantenne, Hornantenne,
Hornantenne mit Verlängerung, Hornantenne mit integriertem Spülan-
schluss und die Antenne mit Prozessabdichtung.
b. Wählen Sie den Typ der Antenne, die am Messumformer montiert ist
und drücken Sie Save
Save, um das Menü Start Radar zu öffnen.
c. Wählen Sie die Option Tankumgebung (Tank Environment). Wählen Sie
die gegebenen Oberflächenbedingungen. Markieren Sie die Optionen,
die die Bedingungen im Tank beschreiben, indem Sie mit Mark auswäh-
len.

Hinweis
Sie sollten nicht mehr als zwei Optionen für beste Messergebnisse auswählen.

d. Drücken Sie Save um die aktuellen Einstellungen zu speichern.


e. Wählen Sie die Option Product DC DC. Die Dielektrizitätskonstante des Pro-
duktes gibt an, wie gut das Produkt Mikrowellen reflektieren kann. Exak-
te Werte für die Einstellung finden Sie im Produktdatenblatt (00813-0105-
4024). Markieren Sie den entsprechenden Bereich und drücken Sie die
Taste. Wird die Einstellung unbekannte Substanz verwendet, so kann der
Messumformer nicht für das unbekannte Produkt optimiert werden.
f. Wählen Sie die Option Start Code
Code. Bestätigen Sie ihren Start Code in-
dem Sie mit Save quittieren. Der Messumformer wird mit einem Start-
kode geliefert, der die bestellten Softwareoptionen aktiviert. Falls Sie
die Zusammenstellungen der verfügbaren Optionen ändern möchten,
kontaktieren Sie eines unserer technischen Büros, um einen neuen Start-
kode zu erhalten. Prüfen Sie die Liste ihrer freigegebenen Optionen. Kon-
taktieren Sie eines unserer technischen Büros, falls Sie eine oder mehre-
re Softwareoption hinzufügen wollen. Ist die Liste der Softwareoptionen
korrekt, so bestätigen Sie dies mit OK
OK.
Back, um zum Menü Custom Setup zurückzukehren. Die
g. Drücken Sie Back
erweiterte Option ermöglicht es Ihnen, weitere Einstellungen von den
Tankparametern vorzunehmen, die die Tankumgebung betreffen (nur
für geübtes Personal).
5. Wählen Sie die Option Geometry im Menü Custom Setup.
a. Wählen Sie Tank Type und drücken Sie Next Next. Wählen Sie die Option
Tankform und drücken Sie Save
Save.
b. Wählen Sie Tank Height (Tankhöhe) und drücken Sie Next Next. Die Tank-
höhe (R) ist definiert als die Distanz zwischen dem oberen Referenz-
punkt und dem unteren Referenzpunkt. Geben Sie die Tankhöhe ein und
drücken Sie Save
Save.
c. Wählen Sie Bottom Type (Bodentyp) und drücken Sie Next Next. Wählen Sie
nun die Art des Tankbodens aus und drücken Sie Save
Save.
d. Der Parameter Calibration Distance (Kalibrierabstand) ist in der Grund-
einstellung Null. Dieser Parameter wird genutzt, um den Messumformer
mit einer manuellen Messung des Füllstandes abzugleichen. Unter nor-
malen Umständen sind nur kleinere Korrekturen notwendig. Dies kann
zum Beispiel daran liegen, dass sich die tatsächliche Tankhöhe von der
programmierten Tankhöhe unterscheidet. Stellen Sie den Parameter
Calibration Distance ein und drücken Sie Save
Save.

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Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Hinweis
Sie finden unter „Tankgeometrie“ auf der Seite 5-3 weitere Informationen über
die Einstellung der Parameter für die Tankgeometrie

e. Wählen Sie das Menü Advanced und drücken Sie Next Next. Geben Sie den
Parameter Abstandsversatz (Distance Offset,, G) ein. Der Abstands-
versatz ist definiert als der Abstand zwischen dem oberen Referenzpunkt
und dem Flansch (der Flansch wird als Referenzpunkt für den Messum-
former genutzt). Der Abstandsversatz kann dazu genutzt werden, einen
anwenderseitig definierten Referenzpunkt am oberen Ende des Tanks
zu schaffen. Der Parameter Abstandsversatz ist als positiver Wert defi-
niert, wenn Sie einen oberen Referenzpunkt verwenden, der oberhalb
des Referenzpunktes des Messumformers liegt. Der Abstandsversatz
wird immer dann genutzt, wenn der gemessene Füllstand mit einem ma-
nuell ermittelten Füllstand in Übereinstimmung gebracht werden soll.
f. Einstellen des Mindestfüllstandsversatzes (Minimum Level Offset, C).
Der Mindestfüllstandsversatz definiert eine untere Nullzone, die den
Messbereich unter den Tankfüllstandsreferenzpunkt in Richtung Tankboden
ausweitet. Der untere Füllstandsversatz ist definiert als der Abstand zwi-
schen Tankfüllstandsreferenzpunkt sowie dem minimal akzeptierten Füll-
stand und dem Tankboden. Stellen Sie den Mindestfüllstandsversatz auf
Null ein, wenn Sie den Tankboden als Tankfüllstandsreferenzpunkt ver-
wenden möchten. Ist der Tankboden nicht als Tankfüllstandsreferenz-
punkt definiert, sondern ein Punkt oberhalb des Tankbodens, so müssen
Sie den Mindestfüllstandsversatz definieren. Beachten Sie, dass der Min-
destfüllstandsversatz nicht negativ sein kann.
g. Einstellen der Tankanschlusslänge (Tank Connection Length, TCL). Der
Parameter Tankanschlusslänge muss nur eingegeben werden, wenn ein
vom Anwender spezifizierter Antennentyp programmiert wurde. Für
Standardantennen wird dieser Parameter automatisch eingestellt.
1. Wählen Sie die Option Analog Out 1 aus dem Menü Custom Setup (Optio-
nal). Wenn der Messumformer mit einem Analogausgang ausgestattet ist,
wird der Messbereich des Ausganges automatisch eingestellt, um mit der
Tankkalibrierung (Abstandsversatz und Tankhöhe) übereinzustimmen. Falls
Sie diese Einstellung ändern wollen, gehen Sie wie folgt vor:
a. Geben Sie Source ein. Die verfügbaren Optionen sind: Füllstand, Ab-
stand, Änderungsgeschwindigkeit des Füllstandes, die Signalstärke und
das Volumen (Temperatur T1 bis T6 und Durchschnittswert daraus)
b. Geben Sie die Füllstandswerte ein, die 4 mA bzw. 20 mA entsprechen
sollen.
c. Wählen Sie Alarm Mode (siehe Abschnitt 5 für die Beschreibung): Nied-
riger Strom, Hoher Strom, Eingefroren, Binär Niedrig, Binär Hoch
d. D/A Trim. Nutzen Sie diese Option, um den Digital/Analog-Wandler zu
kalibrieren und auf die Nominalwerte von 4 mA und 20 mA abzuglei-
chen.

Hinweis
Der analoge Ausgang ist während des Einstellvorganges auf Festwert eingestellt.

4-17
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Um den Digital/Analog-Wandler abzugleichen, tun Sie bitte folgendes:


a. Wählen Sie die Option D/A Trim
Trim.
b. Drücken Sie die OK Taste, wenn sie fortfahren wollen (oder drücken Sie
CNCL
CNCL, um den Vorgang abzubrechen).
c. Geben Sie den gemessenen Wert ein, der der Einstellung 4 mA entspre-
chen soll, ein.
d. Drücken Sie die Taste DONE
DONE.
e. Geben Sie den gemessenen Wert ein, der der Einstellung 20 mA ent-
sprechen soll, ein.
f. Drücken Sie die Taste DONE
DONE. Die Kalibrierung des D/A-Wandlers ist nun
beendet. Der analoge Ausgang befindet sich nicht mehr auf auf Festwert.
7. Wählen Sie die Option Analog Output 2 aus dem Menü Custom Setup (op-
tional). Ist der Messumformer mit einem zweiten analogen Ausgang ausge-
stattet, so befolgen Sie die Einstellungsprozeduren, wie bereits für den Ana-
logausgang 1 beschrieben wurden.
8. Wählen Sie die Option False Echo aus dem Menü Custom Setup (optional).
Bei normalem Betrieb vergleicht der Messumformer die detektierten Echos
mit einer Liste registrierter Störechos, um zu entscheiden welches detek-
tierte Echo der aktuellen Produktoberfläche zuzuordnen ist. Um die Liste
erkannter Echos einzusehen, wählen Sie die Option Tank Echoes Echoes.
Wählen Sie Echos aus der Liste und fügen Sie diese der Liste von registrier-
ten Echos bei. Nur registrierte Störechos können als durch Objekte hervor-
gerufene Echos identifiziert werden. Um ein Störecho zu registrieren, tun
Sie bitte folgendes:
a. Bewegen Sie ihren Cursor zu dem Echo, dass Sie der Liste hinzufügen
wollen.
b. Drücken Sie Edit
Edit.
c. Bewegen Sie ihren Cursor zu Add to list list, und drücken Sie Mark
Mark.
d. Drücken Sie Save
Save,um das markierte Echo zu registrieren.
e. Wiederholen Sie die Schritte a bis d, falls weitere Störechos registriert
werden sollen. Die Option Set as surface erlaubt es, ein Echo als das der
Produktoberfläche zuzurechnende Echo zu definieren. Markieren Sie die
Option Add new falsefalse, falls Sie Echos manuell hinzufügen wollen. Dies
kann eine nützliche Option sein, falls es zum Beispiel bekannte Störechos
unterhalb der Produktoberfläche gibt, die vom Messumformer bei der
Inbetriebnahme nicht zu erkennen waren, weil sie sich unter der Oberflä-
che befunden haben.
f. Drücken Sie CNCLCNCL,um zum Menü False Echo zurückzukehren. Um die
aktuelle Liste der registrierten Störechos einsehen zu können, wählen
Sie Reg. False Echoes
Echoes.
g. Um ein registriertes Störecho zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor:
- Bewegen Sie ihren Cursor zum Echo, das Sie entfernen wollen.
- Drücken Sie Edit
Edit.
- Wählen Sie die Remove Echo Option und drücken Sie Mark Mark.
- Drücken Sie die Taste, um das ausgewählte Echo zu entfernen. Mar-
kieren Sie die Option Add new false false, falls Sie manuell ein falsches
Echo zu der Liste der registrierten Störechos hinzufügen wollen. Mar-
kieren Sie die Option Clear list
list, falls Sie die komplette Liste der regis-
trierten Störechos entfernen wollen. Diese Option kann nützlich sein,
wenn Sie eine ganz neue Liste erstellen wollen.

4-18
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
9. Wählen Sie die Option Volume aus dem Menü Custom Setup. Die Option
Volume ermöglicht es Ihnen, den Messumformer für Volumenberechnung
einzustellen. Sie können entweder zwischen vordefinierten Tankformen wie
einer Kugel oder einem horizontalen oder vertikalen Zylinder wählen oder
auch Füllstand und Volumen in die Strappingtabelle eingeben.
a. Wählen Sie Shape und drücken Sie Edit
Edit. Wählen Sie die Tankgeometrie,
die für die Volumenberechnung genutzt werden soll und drücken Sie
Save
Save.
b. Wählen Sie Diam und drücken Sie Edit
Edit. Geben Sie den Tankdurchmesser
ein und drücken Sie Save
Save.
c. Wählen Sie das Zero Level Offset und drücken Sie Edit
Edit. Geben Sie den
Abstand vom unteren Referenzpunkt bis zum Tankboden ein und drücken
Sie Save
Save.
d. Wählen Sie Volume Offset und drücken Sie Edit
Edit. Geben Sie hier den
Volumenversatz ein und drücken Sie Save
Save.
e. Wählen Sie Volume Control und drücken Sie Edit
Edit. Markieren Sie die Op-
tion NegVolDisabled und drücken Sie Save
Save.

4-19
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

4-20
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Abschnitt 5 Eins
insttellunge
llunge n
gen
Antennen ..................................................................................Seite 5-3
Tankgeometrie ..........................................................................Seite 5-4
Analogausgang .........................................................................Seite 5-6
Prozessbedingungen .................................................................Seite 5-8
Temperaturmessung .................................................................Seite 5-8
Volumenberechnung ................................................................Seite 5-8
Weitere Funktionen ..................................................................Seite 5-10

SICHERHEITSHINWEISE Schenken Sie den in diesem Handbuch beschriebenen Prozeduren und Sicher-
heitshinweisen erhöhte Aufmerksamkeit, um die Sicherheit des Betriebs-
personals nicht zu gefährden. Informationen, denen Sie eine besondere Auf-
merksamkeit hinsichtlich der Sicherheit von Personen und Anlage schenken soll-
ten, sind mit dem Symbol ( ) gekennzeichnet. Lesen Sie sich die Sicherheits-
hinweise, die bestimmten Handlungen vorangestellt sind, durch, bevor Sie da-
mit beginnen das Gerät zu bedienen.

! Warnung

Explosionen können zum Tod oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

Vergewissern Sie sich, dass der Schutzgrad und die Klassifizierung des Gerätes mit den Anforde-
rungen am Installationsort übereinstimmen.

Bevor Sie ein HART Endgerät mit dem Messumformer 3300 in einem explosionsgefährdeten
Bereich verbinden, überprüfen Sie, ob die Signalkreise den Anforderungen für Zone 1 entsprechen
und der Anschluss eines HART Endgerätes erlaubt ist bzw. vorbereitet wurde.

http://www.EmersonProcess.de

5-1
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

ÜBERBLICK Um die Möglichkeiten des Radar-Messumformers 5600 in vollem Umfang nut-


zen zu können, muss dieser richtig eingestellt sein. Die Einstellungen am
Messumformer werden durch die Zuweisung bestimmter Werte zu den Para-
metern vorgenommen. In diesem Abschnitt finden Sie Angaben über die ein-
zelnen Parameter und wie diese Ihre Anwendung beeinflussen. Die bevorzugte
Anwenderschnittstelle zur Einstellung des Messumformers ist die Radar Master
Software von Emerson Process Management. Die Einstellungen können auch
über die Anzeige Modell 2210, über ein HART Handterminal, über AMS Softwa-
re, über DeltaV oder andere Möglichkeiten vorgenommen werden. Werden
andere Schnittstellen zur Einstellung des Messumformers genutzt als die von
Emerson Process Management zur Verfügung gestellten, so kann es zu Ein-
schränkungen bei der Einstellung einzelner Parameter kommen.

GRUNDEINSTELLUNGEN Die Parameter sind in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt, wie unten aufge-
listet. Die Einstellungen am Messumformer schließen die Spezifikation der Pa-
rameter für:
z die Antenne auf Seite 5-3,
z die Tankgeometrie auf Seite 5-4,
z den Analogausgang auf Seite 5-6
z die Prozessbedingungen auf Seite 5-8
z die Temperaturmessung auf Seite 5-8 sowie
z die Volumenberechnung auf Seite 5-8 ein.

ERWEITERTE EINSTELLUNGEN Wurden diese grundlegenden Parameter eingestellt, so ist der Messumformer
für Ihre Anwendung optimiert. Dennoch kann es in einigen Fällen notwendig
sein, den Messumformer über weiterführende Funktionen speziell zu program-
mieren (es kann sein, dass bereits eingestellte Parameter erneut programmiert
werden müssen). Dazu dient der Abschnitt „Weiterführende Funktionen ab Seite
5-10“.

5-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
ANTENNE Für die Antenne sind einige Wahlmöglichkeiten verfügbar. Der Typ der Anten-
ne wird immer ausgewählt und sofern eingesetzt, auch der entsprechende Typ
der verwendeten Tankdichtung.Die Einstellung User defined ist nur bei Anten-
nen zu verwenden, die nicht dem Standard entsprechen.
Folgende Parameter werden verwendet:

Hold Off Abstand Die obere Nullzone (UNZ) definiert, wie nahe am Referenzpunkt
ein Füllstandswert vom Messumformer akzeptiert wird.
Normalerweise wird der Hold Off Abstand automatisch eingestellt
und muss nicht verändert werden. Treten Störechos im oberen
Bereich des Tanks auf, zum Beispiel vom Tankstutzen, so können
Sie den Wert für den Parameter Hold Off Abstand vergrößern, um
eine Füllstandmessung im Bereich nahe an der Antenne zu verhin-
dern.

HoldOff Distance.EPS
Hold Off Abstand (UNZ)

Innerer Rohr-Ø Diese Kennzahl wird verwendet, um die niedrigere Ausbreitungs-


geschwindigkeit der Mikrowellen in einem Rohr zu kompensie-
ren. Ein falscher Wert an dieser Stelle führt zu einem Umrechnungs-
fehler. Diese Kennzahl ist nur gültig für Rohr- oder Hornantennen
bei bauseits vorhandenen Beruhigungsrohren. Die von Emerson
gelieferten Beruhigungsrohre mit einer Größe von 2in weisen
Innendurchmesser von 56 mm und die mit einer Größe von 1in
28 mm Innendurchmesser auf. Werden die Beruhigungsrohre
bauseits beigestellt, bitte vor dem Einbau den genauen Innen-
durchmesser notieren.
Tankverbindungslänge Der Parameter Tankverbindungslänge (TCL) wird bei Eingabe des
Antennentyps automatisch gesetzt und muss nur bei User defined
manuell eingegeben werden. Für die 500 mm Hornantenne mit
Verlängerung können nachfolgende TCLext-Werte verwendet wer-
den:
Dichtung 3in Horn 4in Horn 6in Horn

PTFE (0,489) (0,482) (0,477)


Quarz (0,529) (0,522) (0,517)

5-3
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

TANKGEOMETRIE Zur Beschreibung der Tankgeometrie müssen die nachfolgenden Grundein-


stellungen vorgenommen werden:

Tankhöhe (R) Die Tankhöhe ist definiert als die Distanz zwischen dem oberen
Referenzpunkt und dem unteren Referenzpunkt.

Referenzpunkt des
Messumformers

Tankhöhe (R)

Bild_5_0.EPS
Füllstand Null

Tanktyp Werden der Tanktyp und der Tankbodentyp definiert, so werden


Tankbodentyp Grundeinstellungen für einige Parameter vorgenommen. Dadurch
wird der Messumformer für die spezifische Kombination von Tank-
typ und Tankbodentyp optimiert. Bei den Tanktypen vertikaler
Zylindertank und kubische Tank sind alle Tankbodentypen zuläs-
sig. Bei den Tanktypen horizontaler Zylindertank und sphärischer
Tank wird der Parameter Tankbodentyp nicht verwendet.
Wählen Sie Tankbodentyp geneigt, wenn die Neigung des Tankbodens
zwischen 10° und 30° liegt. Ist die Neigung kleiner als 10° und befin-
den sich störende Einbauten auf dem Tankboden (wie Heizschlan-
gen etc.) befinden, kann diese Auswahl ebenfalls genutzt werden.

Die nachfolgenden Kombinationen von Tank- und Tankbodentyp sind gültig:

Table 5-1. Tankboden


Tanktyp Tankboden

Vertikaler Zylinder Flach, kuppelförmig, konisch, flach geneigt


Horizontaler Zylinder nicht anwendbar
Kugeltank nicht anwendbar
Kubischer Tank Flach, kuppelförmig, konisch, flach geneigt
5600_C_01A.EPS

flach kuppelförmig flach geneigt konisch kugelförmig kugelförmig

5-4
Betriebsanleitung
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ERWEITERTE EINSTELLUNGEN Erweiterte Einstellungen zur Tankgeometrie werden durch die Programmie-
ZUR TANKGEOMETRIE rung folgender Parameter vorgenommen:

Abstandsversatz (G) Der Abstandsversatz ist definiert als Abstand zwischen dem obe-
(Distance Offset) ren Referenzpunkt und dem Flansch (der Flansch wird als Referenz-
punkt für den Messumformer genutzt). Der Abstandsversatz wird
meist genutzt, um einen anwenderdefinierten Referenzpunkt am
oberen Ende des Tanks zu schaffen. Der Parameter Abstandsversatz
ist positiv definiert, wenn Sie einen oberen Referenzpunkt ver-
wenden, der oberhalb des Referenzpunktes des Messumformers
liegt. Der Abstandsversatz wird immer dann genutzt, wenn der
gemessene Füllstand mit einem manuell ermittelten Füllstand in
Übereinstimmung gebracht werden soll.
Mindestfüllstands- Der Mindestfüllstandsversatz definiert eine untere Nullzone, die
versatz (C) den Messbereich unter dem Tankfüllstandsreferenzpunkt in Rich-
(Minimum Level Offset) tung Tankboden ausweitet. Der untere Füllstandsversatz ist defi-
niert als der Abstand zwischen Tankfüllstandsreferenzpunkt sowie
dem minimal akzeptierten Füllstand und dem Tankboden. Stellen
Sie den Mindestfüllstandsversatz auf Null ein, wenn Sie den Tank-
boden als Tankfüllstandsreferenzpunkt verwenden möchten. Ist der
Tankboden nicht als Tankfüllstandsreferenzpunkt definiert, son-
dern ein Punkt oberhalb des Tankbodens, so müssen Sie den
Mindestfüllstandsversatz definieren.
Hinweis: Der Mindestfüllstandsversatz kann nicht negativ sein.
Kalibrierabstand Die Kalibrierdistanz ist in der Grundeinstellung Null. Dieser Para-
(Calibration Distance) meter wird benötigt, um den Messumformer mit einem manuell
ermittelten Füllstand in Übereinstimmung zu bringen. Unter nor-
malen Umständen sind nur kleinere Korrekturen notwendig. Dies
kann zum Beispiel daran liegen, dass sich die tatsächliche Tank-
höhe von der programmierten Tankhöhe unterscheidet.
Zeige negative Werte Aktivieren Sie diesen Parameter, wenn Füllstände unter dem Referenz-
als Null punkt am Tankboden als Null gezeigt werden sollen. Stellen Sie dazu
auch den Mindestfüllstandsversatz unter Tankgeometrie ein.

Abstandsversatz (G)

Hold Off Abstand (UNZ)

Tankhöhe (R)
11GEOMETRIEADVANCED.EPS

Mindestfüll-
standsversatz (C)

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ANALOGAUSGANG Das Modell 5600 verfügt über die Möglichkeit, dem Anwender zwei analoge
Ausgänge mit separater Einstellung zur Verfügung zu stellen.
Ist Ihr Messumformer mit einem primären 4-20 mA HART Ausgang ausgerüs-
tet, so müssen Sie den analogen Ausgang 1 nutzen (Analogausgang 1 ist nicht
verfügbar als primärer Ausgang, wenn andere Bus-Kommunikationsprotokolle
als HART verwendet werden).

Ausgangsquelle Wählt die Quelle für das Analogsignal


(Output Source)
Messbereichsende Eingabe der Messbereichswerte für 4 und 20 mA. Sie können alle
Messbereichsanfang Werte eingeben, solange das Messbereichsende größer als der
(Upper Range Value) Messbereichsanfang ist. Verlässt die Prozessvariable den spezifi-
(Lower Range Value) zierten Bereich, so geht der Messumformer in den Alarmzustand
über.
Alarmverhalten Wählen Sie den gewünschten Alarmmodus. Der Alarmmodus de-
(Alarm Mode) finiert den Zustand des analogen Ausgangssignals während eines
Fehlerzustandes oder beim Über- bzw. Unterschreiten der Mess-
bereichsgrenzen
Hoch: Das Analogsignal geht auf 22 mA.
Niedrig: Das Analogsignal geht auf 3.8 mA.
Einfrieren: Der Analogausgang wird auf den letzten Messwert
vor dem Auftreten des Fehlers eingefroren.
Binär Hoch: Der Analogausgang ist unter normalen Bedingun-
gen 4 mA. Liegt ein Messfehler vor oder der Mess-
wert befindet sich außerhalb des spezifizierten Be-
reiches, so steigt der Analogwert auf 20 mA.
Binär Niedrig: Der Analogausgang ist unter normalen Bedingun-
gen 20 mA. Liegt ein Messfehler vor oder der Mess-
wert befindet sich außerhalb des spezifizierten Be-
reiches, so fällt der Analogwert auf 4 mA.
Alarm inaktiv, wenn Ist dieser Parameter aktiviert, so wird der Alarmmodus unterdrückt,
Messwert außerhalb wenn sich der Messwert außerhalb des spezifizierten Messberei-
Messbereich ches befindet.

5-6
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Abbildung 5-1 illustriert, wie der Analogwert mit dem aktuell gemessenen Füll-
stand des Produktes sowie den spezifizierten oberen und unteren Messbe-
reichsgrenzen in Beziehung steht. Übersteigt der aktuelle Messwert das obere
Messbereichsende oder fällt der aktuelle Messwert unter das untere Messbe-
reichsende, so verhält sich das Analogsignal entsprechend der Einstellungen
unter Alarm Mode.
Ist der Messumformer mit einem optionalen zweiten Analogausgang (Analog
Out 2) ausgerüstet, so stellen Sie diesen bitte so ein, wie bereits für den primä-
ren Ausgang 1 beschrieben wurde.

Abbildung 5-1 Einstellungen


Alarmmodus
Füllstand des Produktes

Alarmverhalten
fallend

Alarmverhalten
steigend

Alarmverhalten
Messwert einfrieren

Alarmmodus
Binär hoch

Alarmmodus
5600_C_02A.EPS

Binär niedrig

Analoger Ausgangswert als Funktion des Füllstandes bei unterschiedlichem Alarm-


verhalten. Der schattierte Bereich zeigt an, dass sich der Analogausgang im
Alarmmodus befindet. Die Beispiele gelten, für den Fall, dass "Alarm inaktiv
wenn Messwert ausserhalb Messbereich" nicht aktiviert ist.

5-7
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

PROZESSBEDINGUNGEN Dieser Parameter beschreibt die Bedingungen im Tank. Nur auswählen wenn
wirklich zutreffend. Niemals mehr als zwei Optionen gleichzeitig auswählen.

Schnelle Füllstands- Hier optimieren Sie den Messumformer für Bedingungen, bei de-
änderungen nen sich der Füllstand aufgrund einer Befüllung oder Entleerung
schnell ändert. In der Grundeinstellung ist es dem Messumformer
möglich, Füllstandsänderungen von bis zu 100 mm/s zu verfolgen.
Ist das Ankreuzfeld für schnelle Füllstandsänderungen aktiviert, so
können Füllstandsänderungen von 200 mm/s verfolgt werden.
Turbulente Oberfläche Dieser Parameter wird aktiviert, wenn sich die Oberfläche des Pro-
duktes als turbulent erweist. Turbulenzen können durch Befül-
lungen, Rührwerke, Mixer oder ein kochendes Produkt entstehen.
Meist sind Wellen in einem Tank schmal und führen daher zu
schnellen Füllstandsänderungen. Durch Setzen dieses Parameters
erkennt der Messumformer kleine und schnelle Änderungen der
Amplitude und des Füllstandes als unruhige Oberfläche.
Schaum Das Setzen dieses Parameters optimiert den Messumformer für
Bedingungen mit schwachen und variierenden Oberflächenechos,
die typisch für Schaum sind.
Feststoffe Das Setzen dieses Parameters optimiert den Messumformer für
Feststoffe, die nicht durchlässig für Radarstrahlen sind. Dieser Para-
meter kann benutzt werden, wenn zum Beispiel ein Silo befüllt wird
und das Produkt sich in unterschiedlichsten Formen ablagern könnte.

TEMPERATURMESSUNG Maximal 6 Widerstandsthermometer können an die Anzeige Modell 2210 ange-


schlossen werden. Sie können 1 bis 3 Einzelelemente oder 1 bis 6 Widerstands-
thermometer in Parallelschaltung verwenden, wobei die Temperatursensoren
vom gleichen Typ sein müssen, zum Beispiel Pt 100 oder Cu 90. Sehen Sie dazu
auch Abschnitt 3 „Temperaturmessung“ auf Seite 3-11 für Informationen
darüber, wie man die Temperatursensoren anschließt. Verwenden Sie bitte eine
der nachfolgend aufgeführten Einstellungen für die Temperaturmessung:
z Pt100
z Cu90
z Anwenderseitige Linearisierungstabelle. Die Sensorcharakteristik wird
durch eine Tabelle mit Wertepaaren Widerstand/Temperatur festgelegt.
z Anwenderseitig definierte Formel: R=R0 *(1+AT+BT2), wobei R den Wi-
derstand bei der Temperatur T, R0 den Widerstand bei 0 °C und A und B
Konstanten darstellen.

Montage der Wider- Geben Sie die Höhe (ausgehend vom Tankboden) an, auf der je-
standsthermometer der Sensor montiert wurde. Der erste Sensor sollte der am nächs-
ten zum Tankboden montierte Sensor sein, der nächste darüber usw.
Anzahl der Wider- Geben Sie die Anzahl der Widerstandsthermometer an, die an die
standsthermometer Anzeige Modell 2210 angeschlossen wurden. Sie können maximal
6 Widerstandsthermometer anschließen. Falls Sie Null auswäh-
len, ist die Temperaturmessung deaktiviert.

VOLUMENBERECHNUNG Die Volumenberechnung kann durch die Anwendung einer von zwei möglichen
Methoden durchgeführt werden: durch eine vordefinierte Tankform oder durch
eine Strappingtabelle. Die Strappingtabelle stellt eine Option dar. Sollten Sie die-
se Option benötigen, so setzen Sie sich mit der Ihnen am nächsten gelegenen
Niederlassung von Emerson Process Management in Verbindung.

5-8
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Um den Messumformer Modell 5600 für die Volumenberechnung einzustellen,
müssen Sie eine Methode zur Volumenberechnung wählen.
Wählen Sie eine der Methoden zur Volumenberechnung. Die erste Option be-
steht darin, eine der vordefinierten idealen Tankformen zu wählen, wenn Ihr
Tank einer der vordefinierten Formen ungefähr entspricht und eine ausreichen-
de Genauigkeit liefert. Als zweite Option kann eine Hilfstabelle für eine beliebi-
ge Tankform benutzt werden. Sie können hier Füllstände und zugehörige
Volumina eingeben, um möglichst eine gute Übereinstimmung zwischen dem
aktuellen und dem berechneten Volumen zu erzielen. Diese Option sollte dann
genutzt werden, wenn die aktuelle Tankform signifikant von einer der vor-
definierten idealen Tankformen abweicht oder eine bessere Genauigkeit ge-
wünscht wird.

Hinweis
Der Messumformer wird mit einen Code ausgeliefert, der die bestellten
Softwareoptionen einschließlich der Hilfstabelle aktiviert. Sofern Sie diese Op-
tionen ändern oder erweitern möchten, setzen Sie sich mit der nächsten Nie-
derlassung von Emerson Process Management in Verbindung.

Idealer Tank
Verwenden Sie diese Option wenn eine Näherung des zu messenden Tanks an
die ideale Tankform (ohne gewölbte Enden) ein genügend genaues Ergebnis
liefern kann. Geben Sie die folgenden Parameter ein:
z Tankdurchmesser (und die Tanklänge, wenn es sich um einen horizonta-
len Tank handelt).
z Volumenversatz: Ein Parameter, der verhindert, dass der Wert von Null
Volumen und Null Füllstand zusammen vorkommen können. (wenn zum
Beispiel das Volumen unterhalb des unteren Referenzpunktes mit in den
Volumenwert eingeschlossen werden soll.
Hilfstabelle
z Geben Sie jeweils den Füllstand und das zugehörige Volumen ein. Be-
ginnen Sie damit in der Nähe des Tankbodens. Diese Werte können
normalerweise aus Zeichnungsunterlagen berechnet oder direkt beim
Hersteller des Tanks erfragt werden. Sofern die Füllstand/Volumen-Ta-
belle auf einem anderen als Ihren Referenzpunkt basiert, so können Sie
die Parameter Füllstandsversatz oder Volumenversatz zum Angleichen
verwenden. Der Volumenversatz wird zu jedem Wert in der zugehöri-
gen Reihe addiert.
z Wählen Sie nun die Interpolationsmethode aus, mit der unter Nutzung
der Werte in der Hilfstabelle das Volumen berechnet werden soll. Be-
vorzugt wird die lineare Interpolation verwendet. Bei Kugeltanks kann
die quadratische Interpolation zu geringeren Fehlern führen. Wird die
lineare Interpolation genutzt, so kann durch eine ausreichende Anzahl
von Wertepaaren der Fehler auf ein Minimum reduziert werden.

5-9
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

ERWEITERTE FUNKTIONEN In einigen Anwendungen muss der Messumformer zusätzlich über erweiterte
Funktionen eingestellt werden. Beachten Sie bitte, dass dadurch die vorher ge-
troffenen Grundeinstellung beeinflusst werden können, indem Parameterein-
gaben automatisch durch den Messumformer verändert werden, um der er-
weiterten Funktionalität zu entsprechen.

DIE BEHANDLUNG VON Es sind 3 Methoden verfügbar, um Störechos zu behandeln:


STÖRECHOS z allgemeiner Amplitudenschwellenwert
z individuelle Schwellenwerttabelle für Störsignale sowie
z die Registrierung falscher Echos
Es existieren Regeln darüber, wann ein falsches Echo registriert werden sollte
und was die automatische Einstellung bewirkt.

Abbildung 5-2 Störechos

Störende Objekte

Echo eines Störobjektes


Oberfläche des Produktes

5600_C_03A.EPS
Echo der Produktoberfläche

Die Funktion False Echo (Falsches Echo) wird verwendet, um die Leistungsfä-
higkeit des Messumformers zu verbessern, wenn sich der Füllstand in der Nähe
der horizontalen Oberfläche von Tankeinbauten befindet. Dieses Objekt führt
zu einem Echo, wenn es sich oberhalb des Füllstandes befindet. Wenn die Echos
von der Oberfläche des Produktes und des eingebauten Objektes dicht zusam-
menliegen beeinflussen sie sich gegenseitig und die Qualität der Messung
nimmt ab.
Es ist jedoch möglich, die exakte Position eines störenden Objektes im Messum-
former zu speichern. Bewegt sich nun die Produktoberfläche in der Nähe die-
ses Störobjektes, kann der Messumformer dann mit einer größeren Zuverläs-
sigkeit arbeiten, wenn die Position des Objektes registriert ist.
Nutzen Sie den Ausdruck eines Spektrums, um Störechos zu finden. Nutzen Sie
die Ausdrucke mehrerer Tankspektren, um ein exaktes Bild über die Gesamt-
heit der Störsignale zu erhalten. Sie dürfen niemals die Registrierung von Stör-
echos nur am Ausdruck eines einzelnen Tankspektrums festmachen (siehe dazu
Abbildung 5-3).

5-10
Betriebsanleitung
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Abbildung 5-3 Ausdruck eines Tank-
spektrums bei ruhiger Oberfläche

SPEKTRUM.EPS
A: Allgemeiner Amplitudenschwellenwert
B: Amplitudenschwellenwert Punkt (ATP)
C: Hold Off Anstand (UNZ)
D: Echokurve

Allgemeiner Amplitu- Echos mit einer Amplitude unter dem allgemeinen Amplituden-
denschwellenwert schwellenwert werden nicht berücksichtigt. Erforderliche Schwel-
(General Amplitude lenwerte sind:
Threshold) z bei ruhigen Oberflächenbedingungen, wenn keine Turbulen-
zen, kein Schaum und keine Kondensation des Produktes auf-
tritt, ungefähr 20% der Amplitude des Echos von der Produkt-
oberfläche,
z bei Schaum, Rührwerken oder einer kleinen Dielektrizitätskon-
stante des Produktes kann das Signalecho von der Produkt-
oberfläche auf einen Wert von 200 bis 300 mV fallen. In die-
sem Fall sollte ein Amplitudenschwellenwert von 150 mV ein-
gestellt werden.
Hinweis:
Diese Werte sind Schätzwerte. In einigen Anwendungen können sig-
nifikant andere Werte Verwendung finden.
Einige weitere Überlegungen sind:
z Wurde ein Wassertest durchgeführt, bevor das Produkt in den
Tank gefüllt wurde, so sind Unterschiede in der Signal-
amplitude möglich. Verwenden Sie die Signalamplitude des
Produktes, um den Amplitudengrenzwert einzustellen.
z Eine sich bewegende Oberfläche kann zu einer kleineren
Signalamplitude führen.

5-11
Betriebsanleitung
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Kundenspezifische Nachlaufende Störechos lassen sich durch eine Tabelle mit Störschwel-
Tabelle mit Stör- lenwerten herausfiltern. Diese Technik sollte nur in speziellen Situatio-
schwellenwerten nen eingesetzt werden, zum Beispiel wenn in der Nähe des Tankbodens
(ATP-Tabelle) schwache Störechos auftreten. Die Einstellung eines Störschwellenwertes
in diesem Bereich gewährleistet, dass der Messumformer der Produkt-
oberfläche folgt, wenn der Tank erneut gefüllt wird. Das Echo von der
Produktoberfläche muss stärker sein als der eingestellte Störschwellen-
wert (siehe dazu Abbildung 5-4). Diese Funktion kann auch für Regionen
angewendet werden, in denen gelegentlich stärkere Störechos vorhan-
den sind. Für solche Bereiche nur die Registrierung eines falschen Echos
vorzunehmen, ist oft nicht ausreichend. Darüber hinaus kann die ATP-
Tabelle genutzt werden, um den Einfluss von Tankstutzen oder Zuflüssen
in Beruhigungsrohren auf ein Minimum zu reduzieren. Der Hold Off Ab-
stand (UNZ) kann natürlich auch zu diesem Zweck verwendet werden. Setzen
Sie keine Störschwellenwerte im Falle von Echos fest, die bereits als Stör-
signale registriert wurden. Der Allgemeine Amplitudenschwellenwert ist
die untere Grenze für die Tabelle mit Störschwellenwerten (siehe dazu
Abbildung 5-4).
Registrieren Die Funktion False Echo erlaubt es, Störechos im Messumformer zu spei-
falscher Echos chern, die durch Objekte im Tank hervorgerufen werden. Dadurch kann
der Füllstand auch dann exakt gemessen werden, wenn das Echo von der
Produktoberfläche schwächer ist als das Störecho eines Objektes im Tank.
Hinweis: Die Registrierung von Störechos ist nur dann möglich, wenn die
„Echofixer“-Software aktiviert wurde.
Wann sollte eine Registrierung vorgenommen werden?
Nachfolgend einige Vorschläge, die vor der Registrierung von Störechos
beachtet werden sollten:
z Der korrekte Amplitudenschwellenwert muss eingestellt sein, bevor
Störechos registriert werden. Sehen Sie dazu die Beschreibung im
Spectra/Threshold Window
Window.
z Die Anzahl registrierter Störechos auf ein Minimum reduzieren.
z Vergleichen Sie die Liste der Störechos mit den realen Gegebenhei-
ten im Tank mittels einer Zeichnung oder durch eine visuelle Inspek-
tion. Notieren Sie die Objekte, die zu Störechos führen könnten, wie
Eisenträger, Heizschlangen, Rührwerke usw. und prüfen Sie, ob die
Lage der Objekte mit den gefundenen Störechos übereinstimmt.
Registrieren Sie nur Echos, die klar durch Objekte im Tank verursacht
werden.
z Der Füllstand darf sich nicht ändern, wenn Sie ein Störecho registrie-
ren. Ein sich ändernder Füllstand kann zu temporären Störungen füh-
ren, die nicht durch Einbauten im Tank verursacht werden.
z Registrieren Sie kein Störecho, deren Amplitude signifikant kleiner
ist als die Amplitude des Echos von der Produktoberfläche, wenn sich
die Oberfläche des Produktes auf gleicher Höhe als die Störung befin-
det (in einigen Fällen können schwache Störechos durch die Tabelle
mit Störschwellenwerten gefiltert werden.
z Es kann auch die Registrierung weiterer Echos zu einem späteren Zeit-
punkt notwendig sein, wenn weitere Einbauten durch einen fallenden
Füllstand sichtbar werden.

Abbildung 5-4 Schwellenwerte


für Rauschen
5600_C_05A.EPS

5-12
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BEHANDLUNG DES ECHOS
VOM TANKBODEN

Sichtbares Bodenecho Dieser Parameter wird automatisch mit der Eingabe des Tank-
(Bottom Echo Visible) bodentyps eingestellt. Durch Aktivieren dieses Parameters wird
das Tankbodenecho als Störecho interpretiert, um auch in der Nähe
des Tankbodens eine ungestörte Messung des Füllstandes zu ge-
währleisten. Ist dieser Parameter nicht aktiviert, so wird die Suche
nach einem verlorenen Oberflächenecho nur in unmittelbarer Nähe
des Tankbodens durchgeführt. Setzen Sie diesen Parameter nur,
wenn das Tankbodenecho tatsächlich angezeigt wird. Die Abbil-
dung zeigt Szenarien, bei denen das Bodenecho sichtbar ist. Über-
prüfen Sie immer, ob der Messumformer tatsachlich einen leeren
Tank anzeigt, bevor Sie diesen Parameter über das Ankreuzfeld
aktivieren.
Nur bei flachen Tanks ist dieses Ankreuzfeld schon in der Grund-
einstellung aktiviert. Eingestellt wird dieser Parameter unter
Advanced Service
Service.
Wurde die Behandlung eines leeren Tanks automatisch eingestellt,
so wurde zusammen mit der Auswahl des Tankbodentyps auch die
Einstellung des Parameters Bottom Echo Visible durchgeführt.
Bei flachen Tankböden wird der Parameter Bottom Echo Visible
automatisch gesetzt. Wurde die Funktion zur Behandlung eines
leeren Tanks nicht automatisch eingestellt, so muss der Parame-
ter Bottom Echo Visible manuell für alle Tanktypen eingestellt
werden. Wie auch immer, bei flachem Tankboden muss der Para-
meter Bottom Echo Visible über das Ankreuzfeld aktiviert sein.

5600_C_06A.EPS
Alarm "Füllstand ungültig" wird Wurde das Oberflächenecho in der Nähe des Tankbodens verloren, so
nicht gegeben, wenn der Tank wird durch das Setzen dieses Parameters eine Anzeige "ungültig" un-
leer ist terdrückt.

BEHANDLUNG EINES VOLLEN


TANKS

Alarm "Füllstand un- Wurde das Oberflächenecho im oberen Tankbereich verloren, so


gültig" wird nicht ge- wird normalerweise der Füllstandswert als ungültig dargestellt. Set-
geben, wenn der zen Sie diesen Parameter, um den Alarm „Füllstand ungültig“ zu
Tank voll ist: unterdrücken.
Hinweis: Wird dieser Parameter gesetzt, so geht der Analogaus-
gang nicht in den Alarmmodus bei ungültigen Füllständen in der
Nähe des Tankbodens oder in der Nähe der Antenne.

5-13
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BEHANDLUNG EINES
LEEREN TANKS Erkennungsgebiet Die Funktion Empty Tank Handling ist zur Behandlung von Situationen
„Leerer Tank“ gedacht, in denen in der Nähe des Tankbodens das Oberflächenecho ver-
loren gehen kann. Wird das Oberflächenecho verloren, so gibt der
Messumformer als Ausgangssignal Füllstand = Null aus. Ein Alarm wird
ausgegeben, außer der Alarm wurde blockiert.
Diese Funktion ist in der Grundeinstellung aktiviert, sofern Sie eine der
folgenden Tankbodentypen gewählt haben: konisch, kuppelförmig, flach
geneigt oder unbekannt. Diese Funktion erfordert auch, dass das Ankreuz-
feld des Parameters Buttom Echo Visible nicht aktiviert ist. Eine
Aktivierung des Parameters Buttom Echo Visible führt zur Deaktivierung
der Funktion Empty Tank Handling
Handling.
Der Messumformer sucht das Oberflächenecho im Erkennungsgebiet „Lee-
rer Tank“ (Empty Tank Detection Area). Das Erkennungsgebiet „Leerer
Tank“ berechnet sich aus der Summe der Tankhöhe (R) und dem unteren
Füllstandsversatz (C), abzüglich des Abstandversatzes (G). Der untere
Grenzwert für das Erkennungsgebiet „Leerer Tank“ beträgt 400 mm und
der obere Grenzwert 1000 mm. Das eingestellte Erkennungsgebiet „Lee-
rer Tank“ wird unter Advanced Setup gezeigt und kann auch manuell
eingestellt werden. Wenn der Messumformer das Oberflächenecho im
Erkennungsgebiet „Leerer Tank“ sucht, ist es wichtig, dass sich dort keine
störenden Einbauten befinden. Befinden sich dort störenden Einbauten,
so müssen diese zunächst herausgefiltert werden (siehe dazu auch „Die
Behandlung von Störechos“ auf Seite 5-10 und Tankgeometrie auf Seite
5-4).

OBERFLÄCHENVER-
FOLGUNG Eingeschränkte Suche Dieser Parameter regelt, wie nach Oberfläche gesucht wird, wenn diese
(Slow Search) verloren wurde. Wurde dieser Parameter gesetzt, so beginnt der
Messumformer mit der Suche an der zuletzt gemessenen Positionen und
weitet den Suchbereich dann langsam aus, bis die Oberfläche wieder ge-
funden wurde. Wird dieser Parameter nicht aktiviert, so sucht der
Messumformer im gesamten Tank nach der Produktoberfläche. Dieser Pa-
rameter wird meist dann aktiviert, wenn in Tanks mit turbulenter Oberflä-
che gemessen wird.
Geschwindigkeit der Wurde das Oberflächenecho verloren, so beginnt der Messumformer mit
eingeschränkten Suche der Suche um den letzten bekannten Wert herum. Dieser Parameter gibt
(Slow Search Speed) an, wie schnell das Suchgebiet ausgeweitet werden soll.
Doppelte Oberfläche Zeigt an, dass zwei Flüssigkeiten oder Schaum im Tank zu zwei reflektie-
(Double Surface) renden Oberflächen führt. Die obere flüssige Schicht oder der Schaum
muss für Radarstrahlen zumindest teilweise durchlässig sein. Wurde die-
se Funktion aktiviert, so können Sie durch Anwendung des Parameters
Select Lower Surface bestimmen, welche Oberfläche detektiert wird.
Dielektrizitätskonstante Dies ist die Dielektrizitätskonstante des oberen Produktes. Ein präziseres
des oberen Produktes Messergebnis für den unteren Füllstand erhält man, wenn an dieser Stelle
(Upper Product DC) die Dielektrizitätskonstante exakt eingegeben wird.
Füllstand oberhalb des Wurde das Oberflächenecho in der Nähe der Antenne verloren, so ist dies
minimalen ein Zeichen für einen gefüllten Tank. Die Oberfläche wird auf einen Be-
Abstandes möglich reich in der Nähe der Antenne beschränkt.
Wahl der unteren Dieser Parameter sollte nur dann benutzt werden, wenn der Parameter
Oberfläche Double Surface aktiviert wurde. Wurde dieser Parameter aktiviert, so
(Select Lower Surface) wird die untere Oberfläche als Produktoberfläche erkannt. Wenn nicht,
wird die obere Oberfläche als Produktoberfläche genommen.

5-14
Betriebsanleitung
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Doppelreflexion möglich Die Radarwellen werden gegen die Tankdecke reflektiert und zu-
(Double Bounce Possible) rück zur Oberfläche des Produktes geworfen, bevor sie durch den
Messumformer erfasst werden. Unter normalen Umständen haben
diese Signale eine sehr kleine Amplitude und werden durch den
Messumformer vernachlässigt. Im Falle sphärischer und zylinder-
förmiger Tanks kann die Amplitude in einigen Fällen jedoch so groß
sein, dass der Messumformer sie als Echo von der Produktoberfläche
interpretieren könnte. Durch Setzen des Parameters Double
Bounce wird diese Messsituation besser kontrolliert. Diese Funkti-
on sollte nur genutzt werden, wenn ein derartiges Problem nicht
durch Veränderung der Montageposition gelöst werden kann.

Aktueller Füllstand

Virtueller Füllstand. Nachdem


das Signal an der Produkt-
oberfläche und dem Tankdek-
kel gespiegelt wurde, könnte
dieser Füllstand als der aktuel-
le gedeutet werden.

5600_C_07A.EPS
Versatz Doppelreflexion Wenden Sie diesen Parameter an, um den Abstand zwischen er-
(Double Bounce Offset) kannten Doppelreflexionen festzulegen.
Um den Versatz der Doppelreflexion zu bestimmen, müssen Sie
das Spektrum der Signalamplitude gegen den Abstand der Echos
überprüfen oder die erkannten Echos über die Anzeige auslesen.
Der Abstand zwischen den Doppelreflexionen ist konstant. Durch
Abzug der doppelten Distanz zum Füllstand (2A) vom Abstand zur
ersten Doppelreflexionsbande (B), erhalten Sie rechnerisch den Ver-
satz der Doppelreflexion.
Der Versatz der Doppelreflexion ist negativ, wenn sich der
Reflexionspunkt (normalerweise die Tankdecke) unter dem
Referenzpunkt des Messumformers befindet.

Referenzpunkt des Messumformers Tankdeckel

DBO
Doppelreflexionsversatz
negativ, wie hier gezeigt)
A
Abstand zur Oberfläche
5600_C_08A.EPS

B
Abstand zur ersten Doppelreflexion

5-15
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FILTERUNG
Abstandsfilterfaktor Dieser Parameter bestimmt, wie der Füllstandswert gedämpft wer-
(Distance Filter Factor) den soll. Ein niedriger Faktor erzeugt den neuen Füllstandswert, in-
dem ein geringer Teil der Füllstandsänderung (ca. 1%) zum vorherge-
henden Wert addiert wird. Die Einstellung eines hohen Faktors be-
wirkt, dass praktisch die letzte Messung als der aktuelle Wert des Füll-
standes präsentiert wird. Dies führt dazu, dass bei einem niedrigen
Faktor der Füllstand stabiler ist und der Messumformer langsamer auf
Füllstandsänderungen reagiert. Ein hoher Faktor führt zu einer schnel-
len Anzeige des neuen Füllstandes, wobei es jedoch zu sprunghaften
Änderungen kommen kann.
Sprungfilter aktivieren Wurde das Oberflächenecho verloren und es wurde ein neues
(Activate Jump Filter) Oberflächenecho gefunden, so teilt der Sprungfilter dem Messum-
former mit, noch einige Zeit zu warten, bis zum neuen Echo gesprun-
gen wird.
Während dieser Zeitspanne muss sich das neue Echo als gültig erwei-
sen. Der Sprungfilter nutzt nicht den Abstandsfilterfaktor und kann
parallel zum Filter der kleinsten Quadrate oder dem adaptiven Filter
verwendet werden. Der Sprungfilter wird typischerweise in Anwen-
dungen mit turbulenter Oberfläche verwendet und macht die Verfol-
gung des Füllstandes problemloser, wenn der Füllstand zum Beispiel
Rührwerke passiert.
Filter der kleinsten Dieser Filter berechnet den neuen Wert des Füllstandes entsprechend
Quadrate aktivieren der Methode der kleinsten Quadrate und erhöht dadurch die Genauig-
(Activate Least Square keit in leeren oder sich langsam füllenden Tanks. Der Füllstand folgt
Filter) der Oberfläche mit sehr hoher Genauigkeit und ohne Verzögerung,
wenn sich der Füllstand ändert.
Wenn sich der Füllstand auf ein bestimmtes Niveau stabilisiert, so führt
der Filter der kleinsten Quadrate dazu, dass die Füllstandsanzeige leicht
überschwingt, bevor sie den tatsächlichen Wert anzeigt.
Adaptiver Filter Der adaptive Filter folgt den Füllstandsänderungen und passt die Filter-
stufe der jeweiligen Situation an. Dieser Filter wird vorzugsweise in
Tanks angewendet, in denen eine schnelle Verfolgung von Füllstands-
änderungen wichtig ist, wo jedoch auch durch Turbulenzen unstabile
Füllstandswerte entstehen können.
Echo Timeout Dieser Parameter gibt die Zeit in Sekunden an, bevor der Mess-
umformer ein Oberflächenecho zu suchen beginnt, nachdem er die-
ses verloren hat. Nachdem ein Echo verloren wurde, wird der
Messumformer vor Ablauf dieser Zeit nicht mit der Suche beginnen
und auch keinen ungültigen Füllstand herausgeben.
Nahbereichsfenster Dieser Parameter definiert ein Fenster auf der aktuellen Oberfläche,
(Close Distance Window) in dem Oberflächenechos ausgewählt werden dürfen. Die Größe die-
ses Fensters wird durch den Parameter ±CloseDist bestimmt.
Echos außerhalb dieses Fensters werden nicht als Oberflächenechos
interpretiert. Der Messumformer springt ohne Verzögerung zu dem
stärksten Echo in diesem Fenster. Sind schnelle Füllstandsänderungen
im Tank zu erwarten, so kann der Wert des Parameters Close Distance
Window vergrößert werden. Andererseits kann durch ein zu großes
Fenster anstatt dem Oberflächenecho auch die Auswahl eines ungül-
tigen Echos erfolgen.

5-16
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Abschnitt 6 Se
Serr vi
vicce und FFe
und ehle
hlerr su
sucche
Überblick ..................................................................................Seite 6-1
Tabelle zur Fehlersuche .............................................................Seite 6-1
Wartung unter Nutzung der Anzeige Modell 2210 ....................Seite 6-2
Aufrüstung im Feld ....................................................................Seite 6-2
Verbindung über die Anschlussbuchse Sensorbus ......................Seite 6-3

ÜBERBLICK Dieser Abschnitt beinhaltet Informationen zur Fehlersuche am Modell 5600


HART. Wenn Sie glauben, der Messumformer weist eine Fehlfunktion auf, ob-
wohl keine Diagnosemeldung auf dem HART Handterminal oder einem ande-
ren Werkzeug zur Einstellung des Messumformers angezeigt wird, befolgen
Sie die hier beschriebenen Prozeduren um sich von der einwandfreien Funktion
der Gerätehardware und der Montage zu überzeugen. Beginnen Sie immer mit
den wahrscheinlichsten Fehlerursachen.

TABELLE ZUR FEHLERSUCHE Tabelle 6-1 ist eine Zusammenstellung der gebräuchlichsten Ratschläge zur
Fehlersuche. Die meisten Probleme sollten sich hiermit beheben lassen. Infor-
mationen über den Radar-Messumformer Modell 5600 mit FOUNDATION™
Fieldbus Kommunikation erhalten Sie im Handbuch 00809-010X-4025.

Tabelle 6-1 Fehlersuche Radar-Messumformer Modell 5600


Symptom Aktion

Keine Füllstandsanzeige Überprüfen Sie die Spannungsversorgung.


Überprüfen Sie die seriellen Kabel zur Kommunikation

Falsche Füllstandsanzeige Überprüfen Sie die Kalibrierung des Messumformers


Überprüfen Sie, dass sich der Messumformer nicht auf ein Störobjekt fixiert hat.
Überprüfen Sie die mechanische Installation des Messumformers.
Serielle Kommunikation ist fehlgeschlagen Überprüfen Sie die Einstellungen für die serielle Schnittstelle in der Software Radar Master
Überprüfen Sie, ob der richtige Port für die serielle Kommunikation gewählt wurde.
Überprüfen Sie das Kabel und ob das korrekte Kabel benutzt wird.
Überprüfen sie, ob das serielle Modem ausreichend mit Spannung versorgt wird.
keine Anzeige Überprüfen Sie die Spannungsversorgung.

Schlechter Kontrast der Anzeige. Erhöhen Sie mit den beiden rechten Tasten den Kontrast der Flüssigkristallanzeige.

http://www.EmersonProcess.de

6-1
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

WARTUNG UNTER NUTZUNG Das Menü Service erlaubt es Ihnen, sich den Status der Einstellungen anzuse-
DER ANZEIGE MODELL 2210 hen, die Halteregister zu editieren, die Halteregister auf die Werkseinstellungen
zurückzusetzen, einen Neustart der Software durchzuführen oder die Suche
nach dem Oberflächenecho zu starten. Informationen über den Antennentyp,
die Revision der Software, der Betriebszeit, des Fehlerstatus sowie des Geräte-
kodes sind außerdem verfügbar. Sie können auch die Suche nach dem
Oberflächenecho starten oder einige der Halteregister auf die Werksein-
stellungen zurücksetzen.
Die erweiterten Wartungsfunktionen sollten nur benutzt werden, wenn Sie sich
mit den erweiterten Funktionen des Radar-Messumformers Modell 5600 aus-
kennen.

Erweiterte Funktionen Verwendungszweck

Konfigurationsreport Zeigt Informationen über den Antennentyp, die Revision der


(Config Report) Software, die Hard- und Softwareeinstellungen, der Betriebszeit
und den Gerätekode.
Echosuche (Echo Search) Startet die Suche nach dem Oberflächenecho.
Werkseinstellungen Setzt die ausgewählten Halteregister auf die Werkseinstellungen
(Factory Settings) zurück.

Neustart der Software Verwenden Sie diese Option, um einen Neustart der Software
(Software Reset) auszulösen.
Supertest (Super Test) Schaltet für eine Woche alle Softwareoptionen frei. Wenden Sie
diese Option an, um Optionen zu testen, die in Ihrer Software-
version nicht freigeschaltet sind.
Überfüllalarm (Overfill Alarm) Verwenden Sie dieses Menü, um der Überfüllalarm zu aktivieren
oder zu deaktivieren.

Erweiterte Wartung Wenden Sie diese Option an, um Eingangsregister und Halteregis-
(Advanced Service) ter zu betrachten bzw. Halteregister zu editieren. Das Fenster
Advance Service ist durch ein Passwort geschützt, das nur für
dieses Fenster gültig ist. Sofern Sie Zugang zu diesem Fenster
wünschen, setzen Sie sich mit der nächsten Niederlassung von
Emerson Process Management in Verbindung.

AUFRÜSTUNG IM FELD Kennzeichnung


Jeder Radar-Messumformer ist individuell gekennzeichnet, so dass es zwingend
erforderlich ist, dass durch die Aufrüstung im Feld keine Zulassungen des Gerä-
tes beeinflusst werden. Das Typenschild auf dem Radar-Messumformer zeigt
den Gerätekode für die Ersatzbeschaffung eines kompletten Gerätes. Das Typen-
schild am Gehäuse zeigt nur die Zulassungen sowie die Art des verwendeten
Kommunikationsprotokolls.

Abbildung 6-1 Beispiel für eine Kenn-


zeichnung des Modell 5600
HARTLABEL.EPS

6-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
VERBINDUNG ÜBER DIE AN- Zusätzlich zu den HART oder FOUNDATION Fieldbus Anschlüssen zur Kommu-
SCHLUSSBUCHSE SENSORBUS nikation, ist ein weiterer Anschluss (Sensorbus) verfügbar. Dieser Anschluss wird
meistens nur zur Aufrüstung der Firmware oder für die Software Radar Master
in Kombination mit einem Messumformer mit FOUNDATION Fieldbus Proto-
koll benutzt. Um diesen Anschluss zu nutzen, benötigen Sie ein RS485 Modem,
das an den Anschlüssen 6 und 7 auf der Seite der eigensicheren Anschluss-
klemmenbox des Messumformers angeschlossen wird. Werden die Anschluss-
klemmen 6 und 7 durch die Anzeige 2210 benutzt, so muss diese zunächst
abgeklemmt werden. Für mehr Informationen über den Anschluss des Sensor-
bus benutzen Sie bitte die Online-Hilfe der Software Radar Master oder kontak-
tieren Sie einer der Niederlassungen von Emerson Process Management.

6-3
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

6-4
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Anhang A Referenzin
zinffor
ormmati one
tione n
onen
Technische Daten .....................................................................Seite A-1
Mechanische Abmessungen ......................................................Seite A-6
Bestellinformationen .................................................................Seite A-9

TECHNISCHE DATEN
Allgemein Produktbezeichnung
Radar-Messumformer Modell 5600

Messprinzip
10GHz FMCW Radar

Strahlwinkel
siehe Abbildung 2-12 und Tabelle 2-3 auf Seite 2-9

Ausgangsleistung der Mikrowelle


max. 1,0 mW

Interne Kalibrierung
Interne digitale Referenz für automatische Kompensation der Radarabtastung

Signalverarbeitung
Leistungsfähige und moderne digitale Signalverarbeitung nach dem FFT-Ver-
fahren sowie moderner Software zur Behandlung der Radarechos

Temperaturmessung
1 bis 3 Einzelwiderstandsthermometer Pt 100 oder Cu 100 oder 1 bis 6 Wider-
standsthermometer mit einem gemeinsamen Return.
Eingangsgenauigkeit: ±0,5 °C

http://www.EmersonProcess.de

A-1
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

LEISTUNGSPARAMETER Gerätegenauigkeit (Unter Referenzbedingungen)


±5 mm)

Auflösung
1 mm

Wiederholbarkeit
±1 mm

Messbereich
0-50 m

Aktualisierungszeit
100 ms

Prozessor
32 Bit gleitende digitale Signalverarbeitung (DSP)

ANZEIGE/EINSTELLUNG Anzeige (Werksseitig am Messumformer montiert)


Schutzgrad IP67
Wetter- und staubgeschützte Ausführung; graphische Flüssigkristallanzeige 128
x 64 Pixel mit 4 Funktionstasten und 7 Zeilen mit 16 Stellen für Anzeige und
Einstellung.

Anzeige (abgesetzt montiert)


Wie oben, jedoch in separatem Gehäuse montiert; Schutzgrad IP67; maximale
Kabellänge Anzeige Radar-Messumformer: 100 m; Kabeltyp: 4-adrig abge-
schirmt, mindestens 0,5 mm2

Anzeige mit Eingängen für Widerstandsthermometer (abgesetzt montiert)


Wie oben, jedoch in separatem Gehäuse montiert; Schutzgrad IP67; maximale
Kabellänge Anzeige Radar-Messumformer: 100 m; Kabeltyp: 4-adrig abge-
schirmt, mindestens 0,5 mm2
Temperaturmessung 1 bis Einzelwiderstandsthermometer Pt 100 oder Cu 100
oder 6 Einzelwiderstandsthermometer mit zusammengefassten Returns

HART Geräte
HART Handterminal Modell 275
Asset Management Solutions™ (AMS) Software
PC(1)
(Hinweis: HART Modem erforderlich, siehe dazu auch Seite A-15)
Radar Master Software, leistungsfähiges, auf der Windows-Technik basierende
Konfigurationssoftware

ELEKTRISCH Netzspannung
Netzteil mit weitem Eingangsbereich von 24 bis 240 VAC oder VDC mit 0 bis 60
Hz

Leistungsaufnahme
Maximal 10 W, Nominal 5 W

(1)
Erforderliche Hardware: Taktfrequenz 1 GHz und mehr, Speicher 128 MB RAM, Betriebssystem Windows NT or
Windows 2000.

A-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Ausgänge

Primärer Ausgang:
Alternative 1: HART und 4-20 mA (Messkreis eigensicher oder nicht eigen-
sicher)
Alternative 2: FOUNDATION Fieldbus (optional in eigensicherer Ausführung)

Sekundärer Ausgang:
Analog 4-20 mA, aktiv oder passiv (Messkreis eigensicher oder nicht eigen-
sicher)

Charakteristik der analogen Ausgänge

Typ
Analog 4-20 mA, aktiv (mit) oder passiv (ohne Messkreiseinspeisung)

Galvanische Trennung
> 1500 V RMS oder DC

Charakteristik der analogen Ausgänge


Siehe dazu „Zulassungen für explosionsgefährdete Bereiche“ auf Seite B-1

Bereich
4-20 mA

Alarmwerte
3.8 mA, 22 mA oder letzter Prozesswert; NAMUR oder gerätespezifische
Alarmwerte verfügbar

Linearität
±0.01%

Temperaturgang
±50 ppm/ °C

Ausgangsimpedanz
>10 M:

Spannungsbelastbarkeit
7-30 V (passiver Ausgang)

Externer Widerstand des Messkreises


< 700 : (passiver Ausgang mit 24 V externer Spannungsversorgung)
< 300 : (aktiver Ausgang)

Kabel für Analogausgang


Verdrillte und abgeschirmte Paare; minimal 0,5 mm2

Kabeldurchführungen
3 x ½ in NPT; fur Kabelverschraubungen Rohreingänge
Option: Satz Kabelverschraubungen mit 3 x EEx e zugelassenen (CENELEC) ½ in
NPT Kabelverschraubungen
Option: 3 x EEx e zugelassene (CENELEC) Adapter von ½ in NPT auf M20

A-3
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Charakteristik der Ausgänge der Anzeige

Mit Temperaturausgang
Siehe dazu „Zulassungen für explosionsgefährdete Bereiche“ auf Seite B-1

Ohne Temperaturausgang
Siehe dazu „Zulassungen für explosionsgefährdete Bereiche“ auf Seite B-1

MECHANISCH Gehäuse/Kapselung
Widerstandsfähiges Gehäuse aus Aluminiumguss, verchromt und pulver-
beschichtet

Flansche
Nach ANSI oder DIN Standard,
Material: Edelstahl 1.4404 (316L)
Optional: Heiss galvanisierter C-Stahl

Gewicht ohne Flansch


8 kg

Höhe über Flansch


400 mm

Abmessungen der Antennen


Hornantenne: Siehe Abbildung A-2 auf Seite A-6
Stabantenne: Siehe Abbildung A-1 auf Seite A-6
Antenne mit Prozessdichtung: Siehe Abbildung A-3 und Tabelle A-2 auf Seite A-7
Hornantenne mit Verlängerung: Siehe Abbildung A-4 auf Seite A-8
Hornantenne mit integriertem Spülanschluss: Siehe Abbildung A-5 auf Seite A-8

Tabelle A-1 Antennenmaterial und O-Ringauswahl auswählbar,


z - nicht auswahlbar

Antenne mit Hornantenne Hornantenne mit


Stabantenne Hornantenne Prozessabdichtung mit Verlängerung integ. Spülanschluss
Material:
-
Edelstahl 316L (1.4404) z(1) z z z
- - - -
Hastelloy® C22 z
- - - -
Tantal z
- - - -
Monel® 400 z
(1) - - -
PTFE z z
Tankdichtung:
- -
PTFE z z z
O-Ringe:
- -
Viton z z z
- -
Kalrez z z z
- -
EPDM z z z
- -
Buna-N z z z
- - - -
FEP z

A-4
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
UMGEBUNG Umgebungstemperaturen
-40 bis 70 °C

Temperaturgrenzen der Tankdichtungen mit unterschiedlichen O-Ringen


(siehe dazu die Abbildungen A-1 bis A-5)

Material O-Ringe Minimale Temperatur in Luft Maximale Temperatur in Luft

Viton -15 °C 200 °C


EPDM -40 °C 130 °C
Kalrez 6375 -20 °C 200 °C
Buna-N -35 °C 110 °C
FEP -40 °C 200 °C

Zulassungen zur Abstrahlung


FCC: K8CPRO, K8CPROX
R&TTE: E813268O-CC

Luftfeuchtigkeit
IEC 60068-2-3

Klima- und Korrosionsklasse


IEC 68-2-1, IEC 60068-2-52 Test KB Stufe 2

Schutzklasse
IP66, NEMA 4

Vibrationstest
IEC 721-3-4 Klasse 4M4

UV Schutz
ISO 4892-2

Elektromagnetische Verträglichkeit
EN61326, Störempfindlichkeit EN 50081-2, Abstrahlung EN50081-1

Blitzschutz
EN61326, EN61000-4-5, IEC801-5, Stufe 2 kV

Schwankung der Netzspannung


IEC 92 Part 504 sec. 3.5

A-5
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

MECHANISCHE ABMESSUNGEN

Abbildung A-1 Stabantenne

200

40

Druck in bar
400

er
Le
Inaktive Länge 100 mm
Inaktive Länge 250 mm

5600_A-1A.EPS; 5600_A-1B.EPS
400
0
-0,5
Maße in mm -40 Temperatur in °C 200

Abbildung A-2 Hornantenne

200

Hornantenne, PTFE Tankdichtung

10 bar bei 100 °C


10
400
5 bar bei 200 °C
Druck in bar

5600_A-2A.EPS; 5600_A-2B.EPS
0
-1 bar bei 200 °C
95 (3 in Hornantenne) -1
150 (4 in Hornantenne)
260 (6 in Hornantenne)
-40 0 100 200
370 (8 in Hornantenne)
Temperatur in °C

70 (3 in Hornantenne)
93 (4 in Hornantenne)
141 (6 in Hornantenne)
189 (8 in Hornantenne) Maße in mm

A-6
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Abbildung A-3 Antenne mit Prozessabdichtung

200
Maße in mm
6 in PTFE
4 in PTFE

Druck in bar
2
550 (4 in mit Prozessabdichtung)
650 (6 in mit Prozessabdichtung)
0

-1

0 100 150 200

-40 Temperatur in °C

160 (4 in mit Prozessabdichtung)


218 (6 in mit Prozessabdichtung)

5 x 45°
+20
F-1
Gebiet für Kennzeichnung

DS±1

Di±1
Dh±1 Maße in mm
D±1,5

Tabelle A-2 Abmessung der Prozessdichtung für Flansch aus galvanisiertem C-Stahl oder aus Edelstahl
Flansch Di D Dh DS F
ANSI 4 in Class 150 96 mm 229 mm 191 mm 22 mm 22 mm
ANSI 6 in Class 150 125,5 mm 279 mm 241 mm 22 mm 22 mm
DN100 PN16 96 mm 220 mm 180 mm 18 mm 22 mm
DN150 PN16 125,5 mm 285 mm 240 mm 22 mm 22 mm

A-7
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Abbildung A-4 Verlängerte Hornantenne mit Flansch aus Edelstahl

200

Hornantenne, PTFE Tankdichtung


400
10 bar bei 100 °C
10

5 bar bei 200 °C

Druck in bar
0
500 -1 bar bei 200 °C
-1

5600_A-4A.EPS; 5600_A-2B.EPS
Maße in mm -40 0 100 200
Temperatur in °C
70 (3 in Hornantenne)
93 (4 in Hornantenne)
141 (6 in Hornantenne)

Abbildung A-5 Hornantenne mit integriertem Spülanschluss, Abmessungen für Flansch aus Edelstahl

200

Druck/Temperaturspezifikation:
max. 10 bar bei 200 °C
400

Anschluss für Rohr oder Schlauch

130 (4 in Hornantenne)
240 (6 in Hornantenne)
355 (8 in Hornantenne)
5600_A-5A.EPS

93 (4 in Hornantenne)
141 (6 in Hornantenne)
Maße in mm
189 (8 in Hornantenne)

A-8
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
BESTELLINFORMATIONEN

Tabelle A-3 Auswahlmöglichkeiten für Radar-Messumformer Modell 5600


Modell Produktbeschreibung
5601 Radar-Messumformer für Füllstand für industrielle Anwendungen
Code Frequenzband
U Nur für den US Markt (10 GHz)
S Nur für die Schweiz (10 GHz)
A Alle anderen Länder (10 GHz)
Code Zulassungen
NA Ohne
E1 CENELEC/ATEX
E5 FM
Code Netzspannung
P 24-240 VDC/VAC, 0-60 Hz
Code Primärer Analogausgang
5A 4-20 mA mit HART Kommunikation, Passiver Ausgang
5B 4-20 mA mit HART Kommunikation, Passiver Ausgang, Eigensicher
5C 4-20 mA mit HART Kommunikation, Aktiver Ausgang
5D 4-20 mA mit HART Kommunikation, Aktiver Ausgang, Eigensicher
7A FOUNDATION Fieldbus
7B FOUNDATION Fieldbus, Eigensicher
Code Sekundärer Analogausgang
0 Ohne
1 4-20 mA, Passiver Ausgang(1)
2 4-20 mA, Passiver Ausgang, Eigensicher
3 4-20 mA, Aktiver Ausgang(1)
4 4-20 mA, Aktiver Ausgang, Eigensicher
Code Anzeige Sondenlänge
N Ohne
P LOI, werksseitig am Messumformer montiert
R LOI, abgesetzt montiert
T LOI, abgesetzt montiert mit Eingängen für Temperatur (1-6 Einzelwiderstandsthermometer mit gemeinsamem Return)
Code Volumenberechnung
E Standardberechnungsmethode
V Wertetabelle mit max. 100 Punkten
Typische Modellnummer: 5601 S E1 P 5A 0 P E Antennenauswahl(2)
1)
Nicht zulässig in Kombination mit Anzeigekode P, R oder T.
2)
Wählen Sie den Antennentyp und andere Optionen aus Tabelle A-4, Tabelle 1, Tabelle 2, Tabelle 3 und Tabelle 4.

A-9
Betriebsanleitung
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Tabelle A-4 Stabantenne


Code Antennentyp Antennengröße Antennenmaterial Hinweis
Stabantenne
11S 1,5 in Gewinde SST 316L und PTFE Inaktive Länge 100 mm
12S 2 in (DN50) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 100 mm
13S 3 in (DN80) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 100 mm
14S 4 in (DN100) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 100 mm
11L 1,5 in Gewinde SST 316L und PTFE Inaktive Länge 250 mm
12L 2 in (DN50) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 250 mm
13L 2 in (DN80) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 250 mm
14L 2 in (DN100) Stutzen SST 316L und PTFE Inaktive Länge 250 mm
1XX Stabantenne und Material kundenspezifisch Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Tankdichtung
N Nicht anwendbar
Code O-Ringmatierial
F FEP (Fluoriertes Ethylpropylen)
Code Prozessanschluss
NR Antennenausführung mit Flanschscheibe
Hinweis: Kundenseitig beigestellter Flansch oder siehe Tabelle A-6 auf Seite A-15 für Flanschoptionen
XX Spezieller Prozessanschluss Konsultieren Sie Emerson Process Management
Einschraubversion
TN 1,5 in NPT Gewinde
TB 1,5 in BSPT Gewinde
Code Optionen
Q8 Materialzeugnis nach EN 10204 3.1.B
Typische Modellnummer: Wählen Sie den Code aus Tabelle A-3 auf Seite A-9 11S N F TN

A-10
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Tabelle 1 Hornantenne
Code Antennentyp Antennengröße Antennenmaterial Hinweis
Hornantenne
23S 3 in (DN50) Stutzen SST 316L Nur für Rohrinstallation
24S 4 in (DN100) Stutzen SST 316L Freie Ausbreitung oder 4 in Rohr
26S 6 in (DN150) Stutzen SST 316L Freie Ausbreitung oder 6 in Rohr
28S 8 in (DN200) Stutzen SST 316L Freie Ausbreitung erforderlich
23H 3 in (DN50) Stutzen Hastelloy C22 Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
24H 4 in (DN100) Stutzen Hastelloy C22 Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
26H 6 in (DN150) Stutzen Hastelloy C22 Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
28H 8 in (DN200) Stutzen Hastelloy C22 Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
23Z 3 in (DN50) Stutzen Tantal Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
24Z 4 in (DN100) Stutzen Tantal Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
26Z 6 in (DN150) Stutzen Tantal Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
28Z 8 in (DN200) Stutzen Tantal Längere Lieferzeit, Emerson Process Management konsultieren
2XX Hornantenne und Material kundenspezifisch Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Tankdichtung
P PTFE
Code O-Ringmatierial
V Viton
K Kalrez 6375
E EPDM
B Buna-N
Code Prozessanschluss
NR Antennenausführung mit Flanschscheibe
Hinweis: Kundenseitig beigestellter Flansch oder siehe Tabelle A-6 auf Seite A-15 für Flanschoptionen
XX Spezieller Prozessanschluss Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Optionen
Q8 Materialzeugnis nach EN 10204 3.1.B
Typische Modellnummer: Wählen Sie den Code aus Tabelle A-3 auf Seite A-9 24S V P NR

A-11
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Tabelle 2 Antenne mit Prozessabdichtung


Code Antennentyp Antennengröße Antennenmaterial Hinweis
Mit Prozessabdichtung
34S 4 in (DN100) Stutzen PTFE
36S 6 in (DN150) Stutzen PTFE
Code Tankdichtung
P PTFE
Code O-Ringmatierial
N Nicht anwendbar
Code Prozessanschluss
NF Ohne, vorbereitet für Flansch
XX Spezieller Prozessanschluss Konsultieren Sie Emerson Process Management
Flansch aus C-Stahl, galvanisiert
CC 4 in ANSI 150 lbs
DC 6 in ANSI 150 lbs
JC DN100 PN16
KC DN150 PN16
Flansch aus Edelstahl
CA 4 in ANSI 150 lbs
DA 6 in ANSI 150 lbs
JA DN100 PN16
KA DN100 PN16
Code Option
Q8 Materialzeugnis nach EN 10204 3.1.B
Typische Modellnummer: Wählen Sie den Code aus Tabelle A-3 auf Seite A-9 34S P N JA

A-12
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Tabelle 3 Hornantenne mit Verlängerung
Code Antennentyp Antennengröße Antennenmaterial Hinweis
Hornantenne mit Verlängerung
73S 3 in (DN100) Stutzen SST 316L
74S 4 in (DN100) Stutzen SST 316L
76S 6 in (DN150) Stutzen SST 316L
7XX Hornantenne und Material kundenspezifisch Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Tankdichtung
P PTFE
Code O-Ringmatierial
V Viton
K Kalrez 6375
E EPDM
B Buna-N
Code Prozessanschluss
NR Antennenausführung mit Flanschscheibe
Hinweis: Kundenseitig beigestellter Flansch oder siehe Tabelle A-6 auf Seite A-15 für Flanschoptionen
XX Spezieller Prozessanschluss Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Optionen
Q8 Materialzeugnis nach EN 10204 3.1.B
Typische Modellnummer: Wählen Sie den Code aus Tabelle A-3 auf Seite A-9 76S P V NR

A-13
Betriebsanleitung
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Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Tabelle 4 Hornantenne mit Spülanschluss


Code Antennentyp Antennengröße Antennenmaterial Hinweis
Hornantenne mit
Spülanschluss
94S 4 in (DN100) Stutzen SST 316L Konsultieren Sie Emerson Process Management
96S 6 in (DN150) Stutzen SST 316L Konsultieren Sie Emerson Process Management
98S 6 in (DN150) Stutzen SST 316L Konsultieren Sie Emerson Process Management
Code Tankdichtung
P PTFE
Code O-Ringmatierial
V Viton
K Kalrez 6375
E EPDM
B Buna-N
Code Prozessanschluss
XX Spezieller Prozessanschluss Konsultieren Sie Emerson Process Management
Flansch aus Edelstahl, an der Antenne angeschweißt
CL 4 in ANSI 150 lbs max. 7 bar bei 200 °C
DL 6 in ANSI 150 lbs max. 10 bar bei 200 °C
FL 8 in ANSI 150 lbs max. 10 bar bei 200 °C
JL DN100 PN16 max. 5 bar bei 200 °C
KL DN150 PN16 max. 6 bar bei 200 °C
LL DN200 PN16 max. 6 bar bei 200 °C
Code Optionen
Q8 Materialzeugnis nach EN 10204 3.1.B
Typische Modellnummer: Wählen Sie den Code aus Tabelle A-3 auf Seite A-9 94S P K KL

Tabelle 5 Optionen Messumformer (Mehrfachauswahl erlaubt)


Code Optionen
Kalibrierzertifikat
Q4 Zertifikat mit Kalibrierdaten
Softwareeinstellungen
C1 Softwareeinstellungen nach Kundenvorgaben (Konfigurationsdatenblatt bei Bestellung erforderlich)
Alarmgrenzen
C4 NAMUR Alarmwerte, Hochalarm
C8 Niedrigalarm (Rosemount Standard)
Kabelverschraubungen
1
G1 /2 in NPT Verschraubungen
Spezielle Tests
P1 Tankdichtung
Hydrostatischer TestTankdichtung

Tabelle 6 Beispiele für typische Modellnummern


5601 A E5 P 5A 0 P E 24S P V NR
FM Zertifikat, passiver primärer Analogausgang mit HART-Protokoll, Anzeige am Messumformer, Standardberechnungsmethode für Volumen,
4 in Hornantenne aus Edelstahl mit PFTE-Dichtung und O-Ringen aus Viton, keine weiteren Optionen
5601 U NA P 7A 2 T V 94S P K CL C1
kein Zertifikat für explosionsgefährdete Bereiche, FOUNDATION Fieldbus, Anzeige abgesetzt montiert mit Temperatureingängen und sekundärem
Analogausgang 4-20 mA, passiv und eigensicher, Volumentabelle mit 100 Wertepaaren, 4 in Hornantenne mit integriertem Spülanschluss, PTFE
Dichtung und O-Ringe aus Kalrez für hohe Temperaturen und Drücke, Flansch 4 in ANSI 150 lbs aus Edelstahl, Softwareeinstellung nach Kundenvorgabe

A-14
Betriebsanleitung
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Februar 2003 Rosemount Serie 5600
Tabelle A-5 Zubehör
Teilenummer Beschreibung
Tankdichtung
HART Modem und KabelTankdichtung

Tabelle A-6 Lose Anschweissflansche


Flansche aus Edelstahl
Teilenummer Flanschgröße Standard Material
05600-1811-0211 ANSI 2 in 150 lbs ANSI B16.5 SST 316L (1)
05600-1811-0231 ANSI 2 in 300 lbs ANSI B16.5 SST 316L (1)
05600-1811-0311 ANSI 3 in 150 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1811-0331 ANSI 3 in 300 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1811-0411 ANSI 4 in 150 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1811-0431 ANSI 4 in 300 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1811-0611 ANSI 6 in 150 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1811-0811 ANSI 8 in 150 lbs ANSI B16.5 SST 316L
05600-1810-0231 DN50 PN40 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0311 DN80 PN16 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0331 DN80 PN40 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0411 DN100 PN16 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0431 DN100 PN40 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0611 DN150 PN16 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
05600-1810-0811 DN200 PN16 EN 1092-1 EN 1.4404 (2)
Flansche aus C-Stahl, galvanisiert
Teilenummer Flanschgröße Standard Material
05600-1811-0210 ANSI 2 in 150 lbs ANSI B16.5 CS (1)
05600-1811-0230 ANSI 2 in 300 lbs ANSI B16.5 CS (1)
05600-1811-0330 ANSI 3 in 150 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1811-0410 ANSI 3 in 300 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1811-0430 ANSI 4 in 150 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1811-0610 ANSI 4 in 300 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1811-0630 ANSI 6 in 150 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1811-0830 ANSI 8 in 150 lbs ANSI B16.5 CS
05600-1810-0230 DN50 PN40 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0310 DN80 PN16 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0330 DN80 PN40 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0410 DN100 PN16 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0430 DN100 PN40 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0610 DN150 PN16 EN 1092-1 CS (2)
05600-1810-0810 DN200 PN16 EN 1092-1 CS (2)
1)
Verwenden Sie eine Dichtung des Typs Ia
2)
Typ der Dichtung in Übereinstimmung mit der EN 1514-1 sowie Bolzen und Muttern in Übereinstimmung mit der EN1515-2

A-15
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

A-16
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Anhang B Produkt-Z
Produkt-Z er ti
odukt-Ze fi
tifi
fikk ate
Zertifikate für explosionsgefährdete Bereiche............................Seite B-1
Bereiche............................Seite

ZERTIFKATE FÜR EXPLOSIONS-


GEFÄHRDETE BEREICHE

Radar-Messumformer 5600 SIRA/CENELEC Zulassungen zur Errichtung in explosionsgefährdeten Bereichen


Zertifikat: SIRA EX97D1028
E1 Mit eigensicheren Ausgängen
(gültig für alle unten aufgelisteten Versionen)
EEx de [ib/ia] IIC T6, (-40 °C < Tamb < 70 °C)
E1 Mit Anzeige Kode P:
EEx de [ib/ia] IIC T4, (-40 °C < Tamb < 70 °C)
E1 Mit zweitem Ausgang Kode 1 oder 3:
EEx de [ib/ia] IIC T6, (-40 °C < Tamb < 70 °C)

Factory Mutual (FM) Zulassungen


Zertifikat: J.I. 4D5A9.AX
E5 Mit eigensicheren Ausgängen
(gültig für alle unten aufgelisteten Versionen)
Explosionsgeschützt mit eigensicheren Ausgängen für explosionsgefährdete
Bereiche
Class I, Division 1, Group A, B, C und D,
Maximal zulässige Betriebstemperatur 70 °C
Stromleiter verwenden, die mindestens bis 85 °C zugelassen sind.
Installation muss in Übereinstimmung mit der Systemkontrollzeichnung
9150074-994 erfolgen.
E5 Mit zweitem Ausgang Kode 1 oder 3:
Explosionsgeschützt
Class I, Division 1, Group A, B, C und D,
Maximal zulässige Betriebstemperatur 70 °C
Stromleiter verwenden, die mindestens bis 85 °C zugelassen sind.

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B-1
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Anzeige Modell 2210 SIRA/ ATEX Zulassung über Eigensicherheit.


Gerätegruppe II, Kategorie 2 (1) G
Zertifikat: SIRA 00ATEX2062
E1 Mit Anzeige Kode P oder R:
EEx iB IIC T4, (-40 °C < Tamb < 70 °C)
E1 Mit Anzeige Kode T:
EEx ib [ia] IIC T4, (-40 °C < Tamb < 70 °C)

Factory Mutual (FM) Zulassungen


Zertifikat: J.I. 4D5A9.AX
E5 Mit Anzeige Kode P oder R oder T
Eigensicher für explosionsgefährdete Bereiche
Class I, Division 1, Group A, B, C und D T4,
Maximal zulässige Betriebstemperatur 70 °C
Installation muss in Übereinstimmung mit der Systemkontrollzeichnung
9150074-997 erfolgen.

B-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Anhang C Zulassun
ula sunggszei chn
sze un
hnun ge
unge n
gen

5600_Approval_01.eps

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C-1
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

5600_Approval_02.eps

C-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

5600_Approval_03.eps

C-3
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

5600_Approval_04.eps

C-4
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600

Index
A
Abstandsfilterfaktor........................................... 5-15 Ausgangsquelle.............................................. 5-6
Abstandsversatz.................................................. 5-5 Alarm inaktiv .................................................. 5-6
Adaptiver Filter.................................................. 5-16 Alarm inaktiv, wenn Messwert außerhalb
Allgemeiner Amplitudenschwellenwert 5-11 Messbereich .................................................. 5-6
Analogausgang Messbereichsanfang........................................5-6
Alarmverhalten............................................... 5-6 Messbereichsende.......................................... 5-6
Ausgangsquelle.............................................. 5-6
Ausschalten des Grenzwertalarms.....................5-6 B
Messbereichsanfang........................................5-6 Behandlung des Echos vom Tankboden................ 5-13
Messbereichsende.......................................... 5-6 Füllstandsalarm wird nicht erzeugt,
Antenne wenn der Tank leer ist.................................... 5-13
Hold Off Abstand.............................................5-3 Sichtbares Bodenecho................................... 5-13
Innerer Rohr-Ø................................................ 5-3 Behandlung eines leeren Tanks
Tankverbindungslänge.................................... 5-3 Erkennungsgebiet „Leerer Tank“..................... 5-14
Anzahl der Widerstandsthermometer.................... 5-8 Behandlung eines vollen Tanks
Anzeige Füllstandsalarm wird nicht erzeugt,
Menüstruktur..................................................4-8 wenn der Tank leer ist.................................... 5-13
Anzeige der Füllstandsdaten Behandlung von Störechos
Menü View................................................... 4-12 Allgemeiner Amplitudenschwellenwert........... 5-11
Single Value..................................................4-12 Doppelreflexion möglich............................... 5-15
Standardanzeige........................................... 4-13 Doppelte Oberfläche..................................... 5-14
Temperaturanzeige.......................................4-13 Kundenspezifische Tabelle mit
User Defined.................................................4-12 Störschwellenwerten.....................................5-12
Anzeige Modell 2210 Registrieren falscher Echos............................. 5-12
Benutzerdefinierte Anzeige............................ 4-14 Versatz Doppelreflexion................................ 5-15
Eingabe numerischer Werte............................4-12 Benutzerdefinierte Anzeige.................................4-14
Eingeben des Passwortes............................... 4-10 Betrieb
Einheiten...................................................... 4-14 Modell 2210................................................... 4-9
Einstellen der Anzeige....................................4-13
Menüstruktur..................................................4-8 D
Passwort...................................................... 4-14 Darstellung der Messwerte
Sprache........................................................4-14 Modell 2210..................................................4-11
Aufrüstung im Feld Dielektrizitätskonstante des oberen Produktes......5-14
Kennzeichnung............................................... 6-2
Ausgänge
Alarmverhalten............................................... 5-6
Analogausgang............................................... 5-6

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Index-1
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

E F
Echo Timeout.................................................... 5-16 FCC Anforderungen..............................................1-6
Eingabe numerischer Werte Fehlersuche
Modell 2210................................................. 4-12 Tabelle zur Fehlersuche....................................6-1
Eingeben des Passwortes Feststoffe............................................................5-8
Modell 2210..................................................4-10 Filter
Eingeschränkte Suche......................................... 5-14 Abstandsfilterfaktor.......................................5-16
Einheiten...........................................................4-14 Adaptiven Filter aktivieren.............................. 5-16
Einstellen der Anzeige Echo Timeout................................................5-16
Modell 2210..................................................4-13 Filter der kleinsten Quadrate aktivieren............ 5-16
Einstellen der Regelung auf manuell Nahbereichsfenster....................................... 5-16
HART Handterminal.........................................4-6 Sprungfilter aktivieren................................... 5-16
Einstellen des Kontrastes der Anzeige Filter der kleinsten Quadrate................................5-16
Anzeige Modell 2210....................................... 4-9 Füllstand oberhalb des minimalen
Einstellungen Abstandes möglich.............................................5-14
Erweiterte Einstellungen.................................. 5-5 Füllstandsalarm wird nicht erzeugt,
Tankgeometrie............................................... 5-4 wenn der Tank leer ist......................................... 5-13
Erkennungsgebiet „Leerer Tank“..........................5-14
Erweiterte Einstellungen....................................... 5-5 G
Erweiterte Einstellungen Geführte Einstellungen
Abstandsversatz..............................................5-5 Modell 2210..................................................4-15
Alarmmodus...................................................5-6
Analogausgang............................................... 5-6 H
Anzahl der Widerstandsthermometer............... 5-8 HART Handterminal
Ausgangsquelle.............................................. 5-6 Einstellen der Regelung auf manuell.................. 4-6
Ausschalten des Grenzwertalarms.....................5-6 Inbetriebnahme.............................................. 4-4
Behandlung des Echos vom Tankboden............5-13 Konfigurationsbeispiel für Füllstand...................4-6
Behandlung eines leeren Tanks........................5-14 Verbindungen und Hardware........................... 4-6
Behandlung eines vollen Tanks........................ 5-13 HART Tastenfolge................................................ 4-6
Behandlung von Störechos............................. 5-10 Hilfstabelle
Feststoffe....................................................... 5-8 Volumenberechnung.......................................5-9
Filter............................................................ 5-16 Hold Off Abstand................................................. 5-3
Kalibrierabstand..............................................5-5
Messbereichsanfang........................................5-6 I
Messbereichsende.......................................... 5-6 Idealer Tank
Mindestfüllstandsversatz..................................5-5 Modell 2210..................................................4-14
Montage der Widerstandsthermometer............5-8 Volumenberechnung.......................................5-9
Oberflächenverfolgung..................................5-14 Inbetriebnahme
Prozessbedingungen.......................................5-8 HART Handterminal.........................................4-4
Schaum..........................................................5-8 Innerer Rohrdurchmesser..................................... 5-3
Schnelle Füllstandsänderungen.........................5-8 Installation des Messumformers 5600 für Füllstand
Temperaturmessung.......................................5-8 Geführte Einstellungen...................................4-15
Turbulente Oberfläche.....................................5-8 Kundenspezifische Einstellungen.....................4-15
Volumenberechnung.......................................5-8
Zeige negative Werte als Null........................... 5-5

Index-2
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Februar 2003 Rosemount Serie 5600
K P
Kalibrierabstand.................................................. 5-5 Passwort
Kennzeichnung....................................................6-2 Modell 2210..................................................4-14
Konfigurationsbeispiel für Füllstand PC Software Radar Master..................................... 4-3
HART Handterminal.........................................4-6 Prozessbedingungen
Kundenseitiges Setup Anzahl der Widerstandsthermometer............... 5-8
Anzeige Modell 2210....................................... 4-8 Feststoffe....................................................... 5-8
Kundenspezifische Einstellungen......................... 4-15 Montage der Widerstandsthermometer........... 5-8
Kundenspezifische Tabelle mit Schaum..........................................................5-8
Störschwellenwerten......................................... 5-12 Schnelle Füllstandsänderungen.........................5-8
Turbulente Oberfläche.....................................5-8
M
Menü Standard View R
Anzeige Modell 2210..................................... 4-13 Radar Master....................................................... 4-2
Menü View Registrieren falscher Echos..................................5-12
Modell 2210..................................................4-12
Menübaum HART Handterminal............................ 4-5 S
Menüstruktur Schaum.............................................................. 5-8
Anzeige Modell 2210....................................... 4-8 Schnelle Füllstandsänderungen............................. 5-8
HART Handterminal.........................................4-5 Sicherheitshinweise........................................1-1,2-1
Messprinzip........................................................ 1-4 Sichtbares Bodenecho........................................ 5-13
Mindestfüllstandsversatz...................................... 5-5 Single Value
Montage der Widerstandsthermometer.................5-8 Anzeige Modell 2210..................................... 4-12
Spezielle FCC Anforderungen................................ 1-6
N Sprache
Nahbereichsfenster............................................ 5-16 Modell 2210................................................. 4-14
Sprungfilter.......................................................5-16
O Symptom
Oberflächenverfolgung Tabelle zur Fehlersuche....................................6-1
Dielektrizitätskonstante des oberen
Produktes.....................................................5-14 T
Doppelreflexion möglich............................... 5-15 Tankbodentyp..................................................... 5-4
Doppelte Oberfläche..................................... 5-15 Tankgeometrie
Eingeschränkte Suche.................................... 5-14 Tankbodentyp................................................ 5-4
Füllstand oberhalb des minimalen Tankhöhe....................................................... 5-4
Abstandes möglich........................................5-14 Tanktyp..........................................................5-4
Geschwindigkeit der eingeschränkten Suche....5-14 Tankhöhe............................................................5-4
Versatz Doppelreflexion................................ 5-15 Tanktyp...............................................................5-4
Tankverbindungslänge......................................... 5-3
Tasten
HART............................................................. 4-6
Modell 2210..................................................4-10
Temperaturanzeige
Modell 2210..................................................4-13

Index-3
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA
Rosemount Serie 5600 Februar 2003

Temperaturmessung............................................5-8
Turbulente Oberfläche..........................................5-8

U
User Defined
Modell 2210..................................................4-12

V
Verbindungen und Hardware
HART Handterminal.........................................4-6
Volumenberechnung
Hilfstabelle..................................................... 5-9
Idealer Tank.................................................... 5-9

W
Wartung
Anzeige Modell 2210....................................... 6-2
Ersatzteile...................................................... 1-6
Serviceunterstützung...................................... 1-6

Z
Zeige negative Werte als Null................................ 5-5
Zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen
Modell 2210..................................................4-11

Index-4
Betriebsanleitung
00809-0105-4024, Rev AA Rosemount Serie 5600
Februar 2003

Emerson Process Management GmbH & Co. OHG


Argelsrieder Feld 3
82234 Weßling
Deutschland
Tel. +49(0)8153 939 0
Fax +49(0)8153 939 172
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Emerson Process Management AG Emerson Process Management AG


IZ-NÖ Süd, Straße 2A, Obj.M29 Blegistrasse 21
2351 Wr.Neudorf 6341 Baar
Österreich Schweiz
Tel. +43(0)2236 607 Tel. +41(0)41 768 61 11
Fax +43(0)2236 607 44 Fax +41(0)41 761 87 40
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00809-0105-4024 Rev. AA, Februar 2003


Technische Änderungen vorbehalten