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00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002

Da s M ode
Mode ll 3051S aau
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Produkthandbuch
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Inh altsv
Inhaltsv erzeichnis
altsve
ABSCHNITT 1 Leitfaden zur dieser Betriebsanleitung ................................................ Seite 1-1
Modellübersicht ................................................................................. Seite 1-2
Einleitung Serviceunterstützung...................................................................... Seite 1-3

ABSCHNITT 2 Überblick ............................................................................................ Seite 2-1


Sicherheitsrichtlinien...........................................................................Seite 2-1
Installation Warnungen .....................................................................................Seite 2-1
Allgemeine Informationen .................................................................. Seite 2-3
Kennzeichnung ...............................................................................Seite 2-3
Mechanische Informationen ................................................................Seite 2-4
Informationen zur Messstellenumgebung ........................................... Seite 2-4
Installationsanweisungen ....................................................................Seite 2-7
Montage des Messumformers .........................................................Seite 2-7
Prozessanschlüsse ...........................................................................Seite 2-11
Gehäuse drehen ..............................................................................Seite 2-12
Schalter und Steckbrücken setzen ...................................................Seite 2-12
Alarmrichtung konfigurieren ...........................................................Seite 2-14
Verdrahtung und Spannungsversorgung .........................................Seite 2-14
Verdrahtung und Spannungsanschluss externe Anzeigeeinheit ........Seite 2-18
Ex-Bereiche .........................................................................................Seite 2-19
Erdung des Messumformergehäuses ...............................................Seite 2-19
Installation der Digitalanzeige .............................................................Seite 2-20
Modelle 305 und 306 integrierte Ventilblöcke ......................................Seite 2-21
Modell 305, integrierter Ventilblock Installationsanweisung ............Seite 2-21
Modell 306, integrierter Ventilblock Installationsanweisung ............Seite 2-21

ABSCHNITT 3 Überblick ............................................................................................ Seite 3-1


Sicherheitsrichtlinien...........................................................................Seite 3-1
Konfiguration Warnungen ......................................................................................Seite 3-1
Vorbereitung zur Inbetriebnahme (HART Ausführung) ........................ Seite 3-2
Messkreis auf Handbetrieb schalten ................................................ Seite 3-2
Elektrisches Anschlussdiagramm .....................................................Seite 3-3
Modell 275 HART Handterminal ..........................................................Seite 3-4
Konfigurationsdaten überprüfen .........................................................Seite 3-5
Ausgang prüfen ...................................................................................Seite 3-6
Prozessvariablen .............................................................................Seite 3-6
Sensor Temperatur ..........................................................................Seite 3-6
Grundeinstellungen ............................................................................ Seite 3-7
Einheiten der Prozessvariablen einstellen .........................................Seite 3-7

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Modell 3051S Januar 2002

Ausgang einstellen
(Übertragungsfunktion) ...................................................................Seite 3-7
Neueinstellung ................................................................................Seite 3-8
Dämpfung .......................................................................................Seite 3-10
Digitalanzeige ..................................................................................Seite 3-10
Komplette Einstellung ..........................................................................Seite 3-11
Diagnosealarm und Sättigung ..........................................................Seite 3-11
Konfiguration von Alarm- und Sättigungspegel ................................Seite 3-12
Burst Modus für Alarm- und Sättigungspegel ...................................Seite 3-13
Alarm- und Sättigungspegel für die Multidrop-Betriebsart ...............Seite 3-13
Alarmpegel Überprüfung .................................................................Seite 3-14
Prozessalarme .................................................................................Seite 3-14
Konfiguration skalierter Variable ......................................................Seite 3-15
Neuzuordung
(Prozessvariablen) ...........................................................................Seite 3-18
Sensortemperatureinheit ................................................................Seite 3-18
Diagnose und Service ..........................................................................Seite 3-19
Messumformertest ..........................................................................Seite 3-19
Messkreistest ..................................................................................Seite 3-19
Weitere Funktionen für das HART Protokoll ..........................................Seite 3-20
Sichern, aufrufen und duplizieren von Konfigurationsdateien ............Seite 3-20
Burst Betriebsart .............................................................................Seite 3-22
Multidrop Kommunikation ..................................................................Seite 3-23
Messsumformeradresse ändern .......................................................Seite 3-25
Kommunikation mit einem Messumformer in der Multidrop
Betriebsart ......................................................................................Seite 3-25
Abfrage des Messumformers in der Multidrop Betriebsart ...............Seite 3-25

ABSCHNITT 4 Überblick ............................................................................................ Seite 4-1


Einstellmöglichkeiten - Ausführung mit HART Protokoll - .....................Seite 4-1
Betrieb und Wartung Übersicht Einstellmöglichkeiten ......................................................Seite 4-2
Einstellintervalle festlegen .............................................................. Seite 4-4
Abgleichvorgang auswählen ........................................................... Seite 4-5
Sensorabgleich ............................................................................... Seite 4-5
Nullpunktabgleich ............................................................................Seite 4-6
Vollabgleich ....................................................................................Seite 4-6
Zurücksetzen auf Werksabgleich .....................................................Seite 4-7
Zurücksetzen auf Werksabgleich - Sensorabgleich - .........................Seite 4-7
Zurücksetzen auf Werksabgleich - Ausgangsabgleich - .....................Seite 4-8
Abgleich Analogausgang .................................................................Seite 4-8
Digital/ Analog Abgleich ..................................................................Seite 4-8
Digital/ Analog Abgleich (andere Skalierung) ...................................Seite 4-9
Kompensation des statischen Drucks ................................................Seite 4-10
Diagnose Meldungen ......................................................................Seite 4-12
Aufrüstmöglichkeiten ......................................................................... Seite 4-14
Kennzeichnung ...............................................................................Seite 4-14
Aufrüstung, Funktionsplatinen ........................................................Seite 4-14

ABSCHNITT 5 Überblick ............................................................................................ Seite 5-1


Sicherheitshinweise ............................................................................ Seite 5-1
Störungssuche und Warnungen .....................................................................................Seite 5-1
-behebung Demontageverfahren ..........................................................................Seite 5-3
Ausser Berieb nehmen .....................................................................Seite 5-3
Anschlussklemenblock demontieren ................................................Seite 5-3

Inhalt-2
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Januar 2002 Modell 3051S

Interfaceeinheit demontieren ..........................................................Seite 5-4


SuperModule vom Gehäuse demontieren ........................................Seite 5-4
Montageverfahren ...............................................................................Seite 5-5
SuperModule an das Gehäuse montieren .........................................Seite 5-5
Interfaces im PlantWeb Gehäuse montieren ....................................Seite 5-5
Anschlussklemenblock montieren ...................................................Seite 5-5
Montage des Prozesssensors ...........................................................Seite 5-6

ANHANG A Leistungsdaten ....................................................................................Seite A-1


Referenzgenauigkeit .......................................................................Seite A-1
Produktdaten Gesamtgenauigkeit .........................................................................Seite A-2
Langzeitstabilität ............................................................................ Seite A-2
Dynamische Genauigkeit .................................................................Seite A-2
Einfluss der Umgebungstemperatur ................................................Seite A-2
Einfluss des statischen Drucks ......................................................... Seite A-3
Einfluss der Einbaulage ....................................................................Seite A-3
Einfluss von Vibrationen ..................................................................Seite A-3
Einfluss der Spannungsversorgung ...................................................Seite A-3
Einfluss durch Frequenzen (RFI Effekt) ..............................................Seite A-3
Überspannungsschutz (Option T1) ..................................................Seite A-4
Funktionsbeschreibung .......................................................................Seite A-4
Messbereichs- und Sensorgrenzen .................................................. Seite A-4
Service ............................................................................................Seite A-5
Ausgangssignal 4-20 mA (Code A) ...................................................Seite A-5
FOUNDATION Feldbus (Code F) .......................................................Seite A-5
Überlastgrenzen für den Druck ........................................................Seite A-6
Statische Druckgrenzen .................................................................. Seite A-6
Berstdruck ...................................................................................... Seite A-6
Temperaturgrenzen ........................................................................Seite A-7
Feuchte ...........................................................................................Seite A-7
Betriebsbereitschaft ........................................................................Seite A-7
Verdrängungsvolumen ................................................................... Seite A-7
Dämpfung .......................................................................................Seite A-7
Alarmverhalten ................................................................................Seite A-8
Geräteausführungen ............................................................................Seite A-8
Elektrische Anschlüsse .....................................................................Seite A-8
Prozessanschlüsse ...........................................................................Seite A-8
Prozessmediumberührende Teile .....................................................Seite A-9
Modell 3051S_L prozessmediumberührende Teile .......................... Seite A-9
nicht-mediumberührende Teile .......................................................Seite A-10
Übliche örtliche Zulassungen ...........................................................Seite A-10
Versandgewichte für das Modell 3051S ...........................................Seite A-10
Maßzeichnungen .................................................................................Seite A-12
Bestellinformationen ...........................................................................Seite A-20
Modellreihe 3051S Coplanar ...........................................................Seite A-20
Modellreihe 3051S In-Line ...............................................................Seite A-24
Modellreihe 3051S Füllstand ...........................................................Seite A-26
Dichtungsoptionen .........................................................................Seite A-27
Weitere Messumformewr Optionen .................................................Seite A-29
Modellserie 300S Gehäuse-“Kit“- .....................................................Seite A-31
Ersatzteile ...........................................................................................Seite A-33
Modellserie 3051S HART Konfigurationsdatenblatt .............................Seite A-38

Inhalt-3
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Modell 3051S Januar 2002

ANHANGB Übersicht ............................................................................................Seite B-1


Ex-Zulassungen ...................................................................................Seite B-1
Zulassungen Bescheinigungen nach FM (Factory Mutual) .................................... Seite B-1
BASEEFA/ CENELEC ..........................................................................Seite B-1
KEMA/ CENELEC ..............................................................................Seite B-2
Japanischer Industriestandard .........................................................Seite B-2
Canadian Standad Association (CSA) Zulassung ...............................Seite B-2
Standards Association of Australia (SAA) ......................................... Seite B-2
Zulassungskombinationen ...............................................................Seite B-2
Zulassungszeichnungen ......................................................................Seite B-3
FM (Factory Mutual) .........................................................................Seite B-3
Canadian Standads Association (CSA) ..............................................Seite B-14
KEMA ..............................................................................................Seite B-22
Informationen zur europäischen ATEX-Vorschrift ................................ Seite B-25
CENELEC/ BASEEFA ..........................................................................Seite B-25

Inhalt-4
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Mod
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llseerie 3051S
Druckm
Druckm
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sumfoormer
INFORMA
NFO TI
RMATION
TIO
Lesen Sie diese Betriebsanleitung bevor sie mit dem Produkt arbeiten. Bevor Sie das Pro-
dukt installieren, in Betrieb nehmen oder warten, sollten Sie über ein entsprechendes
Produktwissen verfügen um somit eine optimale Produktleistung zu erzielen, sowie zur
Sicherheit von Personen und Anlagen.

Innerhalb Deutschlands erhalten Sie technische Unterstützung, Angebote und Informati-


onen zu Aufträgen unter:

Emerson Process Management GmbH & Co. OHG


Argelsrieder Feld 3
82234 Wessling
Tel: 49 (8153) 939 0
Fax: 49 (8153) 939 172

sowie in unseren regionalen Vertriebsbüros.

Weltweit erhalten Sie Unterstützung unter:

Europe/ Middle East/ Africa 49 (8153) 9390


United States 1-800-999-9307 (7:00 am to 7:00 pm CST)
North America / Canada 1-800-654-7768 (24 hours)
Asia Pacific 65 777 8211

L ACHTUNG
Die in diesem Dokument beschriebenen Produkte sind NICHT für nukleare- Applikati-
onen qualifiziert und ausgelegt. Werden Produkte oder Hardware, die nicht für den
nuklearen Bereich qualifiziert sind, im nuklearen Bereich eingesetzt, kann das zu un-
genauen Messungen führen.

Informationen zu nuklear-qualifizierte Rosemount Produkten, erhalten Sie von dem


für Sie zuständigen Vertriebsbüro.

Der Rosemount Druckmessumformer der Modellreihe 3051S kann durch eines oder mehrere der folgenden U.S.
Patente. 4,370,890; 4,466,290; 4,612,812; 4,791,352; 4,798,089; 4,818,994; 4,833,922; 4,866,435; 4,926,340;
4,988,990; and 5,028,746 oder. Mexiko Patent. 154,961 geschützt sein, abhängig vom Modell. Weitere ausländi-
sche Patente sind erteilt oder beantragt.

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Januar 2002 Modell 3051S

Abschnitt 1 Einleitun
inleitung
itung
LEITFADEN ZU DIESER Die Abschnitte in dieser Betriebsanleitung liefern Ihnen die Informationen um
BETRIEBSANLEITUNG den Rosemount Druckmessumformer der Modellreihe 3051S zu installieren, zu
betreiben und zu warten. Diese Betriebanleitung bezieht sich auf die
Kommunikationsprotokolle HART® und Foundation Feldbus (nachfolgend „Feld-
bus“ genannt). Die Abschnitte sind wie folgt eingeteilt:
 A bschnitt 2: Ins
Instt allati
alla on
on,, enthält Anweisungen zur mechanischen und
tion
elektrischen Installation, sowie Informationen über die Verwendung von
HART®- und Feldbus-Protokollen.
 A bschnitt 3: Kon
Kon fi
onfi gur
figur
guraati on
on,, liefert Anweisungen zur Inbetriebnahme und
tion
zum Betrieb des Messumformers der Modellreihe 3051S. Informationen
über Softwarefunktionen, Konfigurationsparameter und Online-Variablen
sind ebenfalls enthalten. Dieser Abschnitt deckt nur das HART-Protokoll ab.
Für die Feldbus spezifische Konfiguration verwenden Sie das Dokument
Modellreihe 3051S Feldbus Ergänzung mit der Nummer 00809-0200-
4801.
 A bschnitt 4: Betr
Be triieb undW
und ar
War tun
artun g, enthält Bedienungs- und Wartungs-
tung
verfahren für den Einsatz mit dem HART-Protokoll. Für Feldbus spezifische
Hinweise verwenden Sie das Dokument Modellreihe 3051S Feldbus
Ergänzung mit der Nummer 00809-0200-4801.
 A bschnitt 5: SStör
törun
törun gssu
ung sucche un
undd -behe
-behebun
heb g, liefert Methoden zur
ung
Störungsbeseitigung allgemeiner Probleme, die während des Betriebes
auftreten können (nur für HART-Protokoll). Bei Feldbus spezifischen
Problemen verwenden Sie das Dokument Modellreihe 3051S Feldbus
Ergänzung mit der Nummer 00809-0200-4801.
 Anhan
Anhan g A: Pr
ang odukt
Produkt
oduktddaten , beinhaltet die produktspezifischen Daten
ebenso wie Bestellinformationen für die HART- und Feldbus-Protokolle.
 Anh an
Anhan
angg B: Zul
Zulassun
ula ge
sunge n , enthält Informationen über Zulassungen, euro-
gen
päische Ex-Bescheinigungen nach ATEX, sowie Zeichnungen und Informati-
onen über Geräte mit HART- und Feldbus-Protokollen.

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Modell 3051S Januar 2002

MODELLÜBERSICHT Tabelle 1-1 zeigt Ihnen, wo Sie Informationen über Geräte mit HART- und Feld-
bus-Protokoll finden. Diese Betriebsanleitung deckt im wesentlichen beide Proto-
kolle ab. Für ausführlichere Feldbus Informationen verwenden Sie bitte das Doku-
ment Modellreihe 3051S Feldbus Ergänzung mit der Nummer 00809-0200-4801.

Tabelle 1-1: Wo finden Sie HART- und Feldbus-Informationen


Abschnitt HART Feldbus
Installation Betriebsanleitung Betriebsanleitung
(00809-0100-4801) (00809-0100-4801)

Konfiguration Betriebsanleitung Betriebsanleitung


(00809-0100-4801) (00809-0200-4801)

Betrieb und Wartung Betriebsanleitung Betriebsanleitung


(00809-0100-4801) (00809-0200-4801)

Störungssuche und Betriebsanleitung Betriebsanleitung


-behebung (00809-0100-4801) (00809-0200-4801)

Produktdaten Betriebsanleitung Betriebsanleitung


(00809-0100-4801) (00809-0100-4801)

Zulassungen Betriebsanleitung Betriebsanleitung


(00809-0100-4801) (00809-0100-4801)

Diese Betriebsanleitung umfasst die Druckmessumformer der Modellreihe 3051S


sowie das Gehäuse Kit Modell 300S.

Modell 3051S Coplanar™ Ausführung

Messart

Leistungsklasse Differenzdruck Überdruck Absolutdruck


Ultra X X X
Classic X X X

Modell 3051S In-Line Ausführung

Messart

Leistungsklasse Differenzdruck Überdruck Absolutdruck


Ultra - X X
Classic - X X

Modell 3051S für Füllstand

Messart

Leistungsklasse Differenzdruck Überdruck Absolutdruck


Classic X X X

Modell 300S, Gehäuse Kit

Gehäuse Kit‘s sind für alle Ausführungen der Modellreihe 3051S verfügbar.

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SERVICEUNTERSTÜTZUNG Innerhalb Deutschlands oder den europäischen Ländern setzen Sie sich be-
züglich Service Unterstützung sowie Reparatur bitte mit folgender Nummer
oder Adresse in Verbindung:

Emerson Process Management GmbH & Co. OHG


Argelsrieder Feld 3
82234 Wessling
Tel: 49 (8153) 939 0
Fax: 49 (8153) 939 172

Innerhalb der US Staaten setzen Sie sich bitte mit folgender Nummer in Ver-
bindung:
1-800-654-RSMT (7768) toll-free Nummer (24 h)

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Abschnitt 2 Ins
Insttallati
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egriier te V enti
Ve lb
tilb löck
lblöck
löckeeM ode
Mode
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Seit e 2-21
ite

ÜBERSICHT In diesem Abschnitt finden Sie Informationen über die Installation von Geräten
mit HART- und Feldbus-Protokoll. Eine Kurzbetriebsanleitung für Geräte mit HART-
Protokoll (Dokument Nr. 00825-0100-4801) liegt jeder Messumformer Lieferung
bei und beschreibt den mechanischen sowie den elektrischen Anschluss bei der
Erstinstallation. Masszeichnungen für jede Variante und Montageart der Modell-
reihe 3051S ist hier im Anhang A „Produktdaten“ enthalten.
Die Konfiguration führen Sie gemäss den Anweisungen für das HART Handterminal
und AMS durch. Zur Erleichterung ist die Tastenfolge („fast key“) für das HART
Handterminal bei jeder Softwarefunktion mit angegeben.

SICHERHEITSHINWEISE Zur Sicherheit für den Bediener können Verfahren und Anweisungen in diesem
Abschnitt besondere Vorsorge erfordern. Informationen, die eine erhöhte Sicher-
heit erfordern sind mit einem Warnsymbol (²%) markiert. Lesen Sie den entspre-
chenden Sicherheitshinweis bevor Sie einen mit diesem Symbol markierten Ar-
beitsvorgang ausführen.

Warnungen
L ACHTUNG
Explosionen können ernsthafte Verletzung hervorrufen oder tödlich sein.

 In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zündschutzart


„Druckfeste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand geöffnet werden.

 Sorgen Sie dafür, dass beide Deckel des Messumformers völlig geschossen sind, um
den Ex-Schutz Anforderungen zu entsprechen.

 Bevor Sie ein Kommunikationsgerät in einer explosiven Atmosphäre anschliessen,


vergewissern Sie sich, dass die Geräte im Stromkreis in Übereinstimmung mit den
eigensicheren oder den örtlich geltenden Ex-Vorschriften installiert sind.

 Prüfen Sie, ob die Ex-Zulassung des Messumformers zu der umgebenden Betriebs-


atmosphäre passt.

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L ACHTUNG
Ein elektrischer Schlag kann ernsthafte Verletzung hervorrufen oder tödlich sein.
 Meiden Sie den Kontakt mit Kabel und Anschlussklemmen.

L ACHTUNG
Prozessleckagen können ernsthafte Verletzung hervorrufen oder tödlich sein.

 Installieren und ziehen Sie alle vier Flanschschrauben fest an bevor Sie das Gerät mit
Druck beaufschlagen.

 Versuchen Sie nicht die Flanschschrauben zu lockern oder zu entfernen während der
Messumformer in Betrieb ist.

L ACHTUNG
Ersatzausrüstungen oder Ersatzteile die nicht durch Rosemount zugelassen sind, kön-
nen die Druckfestigkeit des Messumformers reduzieren so dass das Gerät ein Gefahren-
potential darstellt.
 Verwenden Sie ausschließlich Schrauben die von Rosemount geliefert oder als
Ersatzteile verkaufte wurden.

L ACHTUNG
Unsachgemäße Montage von Ventilblöcken an Anpassungsflansche kann das
SuperModulTM beschädigen.
 Für eine sichere Montage von Ventilblöcken an Anpassungsflansche, müssen die
Schrauben über das Gehäuse des Moduls hinausragen, dürfen aber das Modul-
gehäuse nicht berühren.

L ACHTUNG
Neue Geräte-Kennzeichnungen müssen exakt mit den Ex-Zulassungen übereinstim-
men.
 Bei einer Aufwertung ist es unbedingt erforderlich, dass die Zulassungen zwischen
SuperModul und Gehäuse übereinstimmen.

2-2
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ALLGEMEINE Die Messgenauigkeit hängt von der richtigen Installation des Messumformers
INFORMATIONEN und der Impulsleitung ab. Montieren Sie den Messumformer nahe zum Pro-
zess und halten Sie die Impulsleitungen möglichst kurz, um so eine hohe Ge-
nauigkeit zu erreichen. Berücksichtigen Sie ebenso einen leichten Zugang, die
Sicherheit für Personen, eine einfache Feldkalibrierung und eine geeignete
Umgebung für den Messumformer. Montieren Sie den Messumformer so, dass
er möglichst geringen Vibrations- und Stoßeinflüssen sowie Temperatur-
schwankungen ausgesetzt ist.

WICHTIG
Montieren Sie den beiliegenden Verschlussstopfen (siehe Verpackung), in die
unbenutzte Kabeldurchführung, mit mindestens fünf Gewindegängen um den
Ex-Vorschriften gerecht zu werden.

Kennzeichnung Kennzeichnung (Anhänger) zur Inbetriebnahme in einem Feldbus-Segment

Wenn mehr als ein Gerät in einem Feldbus- Segment in Betrieb genommen
wird, kann es schwierig sein den jeweiligen Standort dieser Geräte zu identifi-
zieren. Ein abnehmbarer Anhänger, der zusammen mit dem Messumformer
geliefert wird, hilft in diesem Fall die Geräte-ID und den Standort zu verknüp-
fen. Die Geräte-ID ist ein einmaliger Code, der das spezielle Gerät auch bei
fehlender Gerätekennzeichnung identifiziert. Die Gerätekennzeichnung wird
vom Kunden zur Identifizierung eines Gerätes im Betrieb verwendet und re-
sultiert üblicherweise aus dem Rohrleitungs- und Instrumentierungs-Diagramm
(P & ID).

Der Monteur sollte den Standort auf beiden Teilen des abnehmbaren Anhän-
gers notieren und den unteren Teil abtrennen. Dies sollte für jedes Gerät in
dem jeweiligen Segment durchgeführt werden. Der untere Teil des Anhän-
gers kann zur Inbetriebnahme des Segments im Leitsystem verwendet wer-
den und liefert dann die direkte Beziehung zwischen der Geräte-ID und dem
Standort.

COMMISSIONIG TAG
Device ID:
0011513051010001440-121698091725

PD Tag:
PT-101

Revision: 7.2
Support files available at
www.rosemount.com
Tear Here
Revision: 7.2
Support files available at
www.rosemount.com

Device Serial Number


XXXXXXXXXX

Device ID:
0011513051010001440-121698091725

PD Tag:
PT-101

2-3
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MECHANISCHE ANMERKUNG
INFORMATIONEN Bei Anwendungen mit Dampf, sowie bei Prozesstemperaturen die über den
Temperaturgrenzen des Messumformers liegen, die Impulsleitungen nicht in
Richtung Messumformer ausblasen. Blasen Sie die Impulsleitungen mit ge-
schlossenen Absperrventilen (Ventilblock) aus und füllen Sie die Impuls-
leitungen danach neu mit Wasser bevor Sie die Messung fortsetzen.

ANMERKUNG
Zur besseren Entlüftung und Entwässerung montieren Sie den Messumformer
mit Coplanar-Flansch seitlich zur Prozessleitung. Montieren Sie den Flansch
wie in Abb. 2-3 auf Seite 2-10 gezeigt. Bei Anwendungen mit Gas ordnen Sie
die Entlüftungs-/ Entwässerungsventile nach unten an, bei Anwendungen mit
Flüssigkeiten nach oben.

INFORMATIONEN ZUR Die Einhaltung der Installationshinweise und die Montage der Deckel, siehe
MESSSTELLENUMGEBUNG Seite 2-7, können dazu beitragen die Leistungsdaten des Messumformers zu
optimieren. Montieren Sie den Messumformer so, dass er möglichst geringen
Vibrations- und Stoßeinflüssen sowie Temperaturschwankungen ausgesetzt
ist und vermeiden Sie äusserlich den Kontakt mit korrosiven Werkstoffen. Sie-
he Anhang A, Produktdaten, Grenzen für die Betriebstemperatur.

2-4
Produkthandbuch
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Abb. 2-1. Flussdiagramm,
4-20 mA Installation (HART)

Beginn

Werkstatt-
Nein Installation vor
kalibrierung
Ort

Ja
Prüfung Schalter
und Steckbrücken
Konfiguration
Prüfung (Seite 2-12)
Abschnitt 2

Messumformer-
Einheiten- Messumformer-
montage
festlegen konfiguration
(Seite 2-7)
bestätigen (Seite
3-19)
Messbereichs-
Messumformer
punkte einstellen
verdrahtung
Druck
(Seite 2-15...2-19)
beaufschlagen
Ausgangsart
bestimmen
Spannungsver-
Inner-
sorgung einschal-
halb der Spezi- Ja ten(Seite 2-15)
Dämpfung fikationen?
einstellen

Nein Prüfung der


Prozessanschlüsse
(Seite 2-12)
Störungs-
behandlung
siehe Abschnitt 4
Bestätigung
Messumformer-
konfiguration
(Seite 3-19)

Messumformerab-
gleich bezüglich
Montageeffekte
(Seite 4-5)

Ende

2-5
Produkthandbuch
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Abb. 2-2. Flussdiagramm,


Feldbusinstallation

Beginn

Werkstatt-
Nein Installation vor
kalibrierung
Ort

Ja
Prüfung Schalter
und Steckbrücken
Konfiguration siehe
Prüfung (Seite 2-12)
Feldbusergänzung
00809-0200-4801

Messumformer-
Druck
montage
Konfiguration beaufschlagen
(Seite 2-7)
Transducer Block

Inner-
Messumformer
Konfiguration halb der Spezi-
Ja verdrahtung
AI Block fikationen?
(Seite 2-16)

Konfiguration Nein
Spannungsver-
optionale Blöcke
sorgung einschal-
Störungsbehandlung
ten(Seite 2-15)
siehe Feldbusergänzung
00809-0200-4801

Prüfung der
Prozessanschlüsse
(Seite 2-12)

Bestätigung
Messumformer-
konfiguration

Messumformerab-
gleich bezüglich
Montageeffekte
(Seite 4-5)

Ende

2-6
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S

INSTALLATIONS- Maßzeichnungen siehe Anhang A: Produktdaten, Seite A-12


ANWEISUNGEN
Ausrichtung Prozessflansch

Montieren Sie die Prozessflansche mit ausreichendem Freiraum für die Prozess-
anschlüsse. Aus Sicherheitsgründen montieren Sie die Entwässerungs-/
Entlüftungsventile so, dass wenn die Ventile geöffnet werden, das Prozess-
medium nicht mit dem Menschen in Kontakt kommt. Denken Sie auch an
einen Prüf- oder Kalibrieranschluss.

Gehäuse drehen

Siehe „Gehäuse drehen“, Seite 2-12.

Elektronikgehäuse, Seite mit dem Anschlussklemmenblock

Montieren Sie den Messumformer so, dass die Seite mit dem Anschluss-
klemmenblock zugänglich ist. Zum Öffnen des Gehäusedeckels wird ein Frei-
raum von 19 mm benötigt. Verwenden Sie den Verschlussstopfen für die un-
benutzte Kabeldurchführung.

Elektronikgehäuse, Seite mit den Platinenbaugruppen

Bei einem Messumformer ohne Digitalanzeiger wird zum Öffnen des Gehäuse-
deckels ein Freiraum von 19 mm benötigt. Ein Freiraum von 77 mm wird be-
nötigt, wenn ein Digitalanzeiger installiert ist.

Montage der Gehäusedeckel

Stellen Sie immer sicher, dass bei der Montage die Gehäusedeckel vollständig
eingeschraubt werden, so dass sich Deckel- und Gehäuserand berühren. Ver-
wenden Sie O-Ringe von Rosemount.

Montage des Messumformers Montagehalterungen

Einfache Montage des Messumformers an ein 2"-Rohr oder einer Wand. Die
Montagehalterung (Edelstahl), Option B4 ist standardmäßig für die Ausfüh-
rungen Coplanar und In-Line vorgesehen. Die Montage zusammen mit dem
Coplanar Flansch sowie Abmessungen und Anordnungen der B4 Option fin-
den Sie auf Seite A-13.

Die Option B1 bis B3 und B7 bis B9 sind robuste Montagehalterungen mit


Epoxid-Polyesterbeschichtung für Anwendungen mit dem Anpassungsflansch.
Die Montagehalterungen Option B1 bis B3 haben Schrauben aus Kohlenstoff-
stahl, während die B7 bis B9 über Edelstahlschrauben verfügen. Bei Option BA
und BC sind Montagehalterung und Schrauben aus Edelstahl. Die B1/B7/BA
und B3/B9/BC Montagehalterungen sind für die 2"-Rohrmontage und die B2/
B8 Montagehalterungen für die Wandmontage.
ANMERKUNG
Die meisten Messumformer werden in der horizontalen Position eingestellt.
Wird der Messumformer in einer anderen Position montiert, verschiebt sich
der Nullpunkt um den gleichen Betrag wie die darüber liegende Flüssigkeits-
säule, verursacht durch die andere Montageposition. Zum Nullpunktabgleich,
siehe Sensorabgleich auf Seite 4-5.

2-7
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Montageschrauben
Die Modellreihe 3051S wird mit einem, von vier 45 mm Flanschschrauben,
montierten Coplanar Flansch geliefert. „Coplanar Flanschmontage“ siehe Sei-
te A-13, zeigt die Montageschrauben und die Anordnung. Von Rosemount
gelieferte Edelstahlschrauben werden zur besseren Montage mit einem Gleit-
mittel versehen. Kohlenstoff Stahlschrauben benötigen kein Gleitmittel. Ver-
wenden Sie kein zusätzliches Gleitmittel wenn Sie einen dieser Schrauben mon-
tieren. Von Rosemount gelieferte Schrauben können durch ihre Markierung
am Schraubenkopf identifiziert werden

B7M Kohlenstoffstahl (CS) Markierung

Edelstahl (SST) Markierung


316 B8M F593_*
* Die letzte Stelle bei der F593_ Markierung

kann jeder Buchstabe zwischen A und M sein.

Schraubenmontage
L Verwenden Sie nur die mit der Modellreihe 3051S mitgelieferte oder die
von Rosemount als Ersatzteil gelieferte Schrauben. Wenn der
Messumformer an eine der optionalen Montagehalterungen montiert wird
ziehen, Sie die Schrauben mit einem Drehmoment von 0,9 Nm (125 inlb)
an. Montieren Sie die Schrauben wie folgt:
1. Schrauben handfest anziehen.

2. Schrauben nacheinander, kreuzweise mit dem Anfangsdrehmoment


anziehen.

3. Schrauben nacheinander, kreuzweise (wie vorher) mit dem Drehmo-


ment Endwert anziehen.

Drehmomentwerte für Flansch- und Ventilblock-Montage:


Schr
Schr aube
hra nw
benw erks
nwe ksttoff An
Anff an
anggsdrehm
sdre ome
hmome
omennt En
Endd dr
dreehm ome
hmome nt
omen
Kohlenstoffstahl 34 Nm 74 Nm
Edelstahl 17 Nm 34 Nm

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

2-8
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Impulsleitungen
Um genaue Messungen zu erreichen, müssen die Leitungen zwischen der
Prozessleitung und dem Messumformer den Druck exakt übertragen. Es gibt
fünf mögliche Störungsursachen: Druckübertragung, Leckagen, Reibungsver-
luste (speziell beim Ausblasen), Gaseinschlüsse bei Flüssigkeiten, Flüssigkeit
in Gasen und Dichteabweichungen zwischen den beiden Impulsleitungen.

Die beste Anordnung des Messumformers zur Prozessleitung ist Abhängig vom
Prozess selbst. Verwenden Sie nachfolgende Richtlinien um Messumformer
und Impulsleitungen richtig Anzuordnen:
 Halten Sie die Impulsleitungen so kurz wie möglich.
 Bei Flüssigkeitsanwendungen verlegen Sie die Impulsleitungen vom
Messumformer aus mit einer Steigung von mindestens 8 cm pro m nach
oben zum Prozessanschluss.
 Bei Gasanwendungen verlegen Sie die Impulsleitungen vom
Messumformer aus mit einer Neigung von mindestens 8 cm pro m nach
unten zum Prozessanschluss.
 Vermeiden Sie hoch liegende Punkte bei Flüssigkeitsleitungen und niedrig
liegende bei Gasleitungen.
 Stellen Sie sicher, dass beide Impulsleitungen die gleiche Temperatur
haben.
 Verwenden Sie Impulsleitungen die groß genug sind um ein Verstopfen
sowie ein Einfrieren zu verhindern.
 Entlüften Sie alles Gas aus den mit Flüssigkeit gefüllten Impulsleitungen.
 Wenn Sie eine Sperrflüssigkeit verwenden, befüllen Sie beide Impuls-
leitungen auf das gleiche Niveau.
 Zum Ausblasen setzen Sie die Ausblasanschlüsse möglichst nahe an die
Prozessentnahmestutzen und blasen Sie mittels gleich langen und gleichem
Rohrdurchmesser aus. Vermeiden Sie das Ausblasen über den
Messumformer.
 Bringen Sie korrosive oder heiße Prozessmedien (über 121°C) nicht in
direkten Kontakt mit dem SuperModule und den Flanschen.
 Verhindern Sie Ablagerungen in den Impulsleitungen.
 Halten Sie den Flüssigkeitsspiegel in beiden Impulsleitungen auf gleichem
Niveau.
 Vermeiden Sie Betriebsbedingungen die das Einfrieren der Prozess-
flüssigkeit bis hin zu den Prozessflanschen ermöglichen.

2-9
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Montage Anforderungen
Siehe hierzu Abb. 2-3 als Beispiele für die folgenden Anordnungen:

Durchflussmessung von Flüssigkeiten


 Plazieren Sie die Druckentnahmen seitlich an der Prozessleitung um
Ablagerungen an den Trennmembranen vorzubeugen.
 Montieren Sie den Messumformer auf gleichem Niveau oder unterhalb
der Druckentnahmen so dass Gase in die Prozessleitung zurückströmen
können.
 Zur Entlüftung montieren Sie die Ablass-/ Entlüftungsventile nach
oben.

Durchflussmessung von Gas


 Plazieren Sie die Druckentnahmen oberhalb oder seitlich an der
Prozessleitung
 Montieren Sie den Messumformer auf gleichem Niveau oder oberhalb
der Druckentnahmen so dass Flüssigkeit in die Prozessleitung abfließen
kann.

Durchflussmessung von Dämpfen


 Plazieren Sie die Druckentnahmen seitlich an der Prozessleitung.
 Montieren Sie den Messumformer unterhalb der Druckentnahmen so
dass die Impulsleitungen mit dem erforderlichen Kondensat gefüllt
sind.
 Füllen Sie die Impulsleitungen mit Wasser um so zu verhindern, dass
Dampf direkt an den Messumformer kommt und eine korrekte Mes-
sung von der Inbetriebnahme an erfolgen kann.

ANMERKUNG
Bei Dampf oder anderen Anwendungen mit ebenso hohen Temperaturen ist
es wichtig, dass bei einem Messumformer mit Silikonölfüllung die Tempera-
tur am Coplanar Prozessflansch 121 °C und bei inertem Füllmedium 85 °C
nicht überschreitet. Bei Vakuum Anwendungen sind die Temperaturgrenzen
reduziert auf 104 °C bei Silikonölfüllung und 71°C bei inertem Füllmedium.

Abb. 2-3: Installationsbeispiele


GAS- ODER FLÜSSIGKEITSANWENDUNG GASANWENDUNG DAMPFANWENDUNG
3151_D03A; 3151_A405C; 3151_C03A

ng
htu
ssric
Flu

g
tun
ch
ussri
Fl

ng
htu
ssric
Flu

2-10
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Januar 2002 Modell 3051S

Prozessanschlüsse Die Modellreihe 3051S verfügt über einen Prozessflansch mit ¼-18 NPT An-
schlüssen. Ovaladapter mit ½ -14 NPT Anschlüssen sind unter der Option D2
erhältlich. Für die Installation verwenden Sie Gleitmittel oder Dichtmittel die
für Ihre Anlage zugelassen sind. Die Anschlüsse am Prozessflansch haben ei-
nen Bohrungsabstand von 54 mm zur direkten Montage an einen 3-fach oder
5-fach Ventilblock. Um einen Bohrungsabstand von 51 mm oder 57 mm zu
erhalten drehen Sie einen oder beide Ovaladapter.
L Um Leckagen zu verhindern, montieren und ziehen Sie alle vier Flansch-
schrauben an bevor Sie das Gerät mit Druck beaufschlagen. Bei richtiger In-
stallation stehen die Flanschschrauben über das Gehäuse des SuperModule
hinaus. Versuchen Sie nicht die Flanschschrauben während des Betriebs zu
lösen oder zu entfernen.
Zu Installation von Ovaladaptern an einen Coplanar Flansch gehen Sie folgt
vor:
1. Entfernen Sie die Prozessflanschschrauben.
2. Belassen Sie den Coplanar Flansch und positionieren die Ovaladapter
einschließlich O-Ringe.
3. Befestigen Sie die Ovaladapter und den Coplanar Flansch an der Messzelle
mit den mitgelieferten längeren Schrauben.
4. Ziehen Sie die Schrauben fest. Siehe hierzu Drehmomentwerte auf
Seite 2-8, Schraubenmontage.

L ACHTUNG
Fehler bei der Installation der richtigen O-Ringe für die Ovaladapter können zu Leckagen
führen und somit ernsthafte Verletzung hervorrufen oder tödlich sein.

Die verschiedenen Ovaladapter unterscheiden sich durch eine besondere O-Ring Nut.
Verwenden Sie für die unterschiedlichen Ovaladapter nur den dafür speziell ausgelegten
O-Ring, wie unten gezeigt.

MODELLE 3051S/ 3051/3001/3095/2024


Flanschadapter

O-Ring

Modell 3051S 3051C 2024 Teflon basierend


Elastomer
MODELL 1151
Flanschadapter
O-Ring

Teflon basierend
Elastomer
Siehe Anhang A, Ersatzteilliste: Hier finden Sie die korrekten Teilenummern für die ge-
wünschten Ovaladapter und O-Ringe der Modellreihe 3051S.

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

2-11
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Immer wenn Sie die Flansche oder Ovaladapter demontieren, inspizieren Sie
visuell die Teflon® O-Ringe. Sollten Sie Beschädigungen wie Risse oder Kerben
feststellen, tauschen Sie den O-Ring grundsätzlich aus. Nach dem Sie die O-
Ringe ausgetauscht haben, müssen die Flanschschrauben nach erfolgter Mon-
tage nochmals nachgezogen werden, um die Kaltflusseigenschaft der O-Rin-
ge auszugleichen. Siehe hierzu Abschnitt 4, Betrieb und Wartung /
Messumformer Gehäusemontage.
Gehäuse drehen Um einen besseren Zugang zum Gerät zu haben oder um die optionale Anzei-
ge besser ablesen zu können, kann das Elektronikgehäuse in beiden Richtun-
gen um je 180° gedreht werden. Gehen Sie wie folgt vor:

PlantW
antWeb ® G
tWe Geehäu
häusse Ans
Anscchlu
hlusssgehäu
häusse
gehäu

Gehäuse drehen
Sicherungsschraube (3/32 Inbus)

1. Lösen Sie die Sicherungsschraube mit einem 3/32" Inbus Schlüssel.


2. Drehen Sie das Gehäuse von der Ausgangsposition aus um bis zu 180° nach
links oder rechts. Überdrehen beschädigt den Messumformer.
3. Ziehen Sie die Sicherungsschraube wieder fest.
Zusätzlich zur Drehung des Gehäuses kann die optionale Anzeige in 90° Schrit-
ten gedreht werden, drücken Sie hierzu die beiden Schnappverschlüsse zu-
sammen, heben die Anzeige ab, drehen und setzen sie wieder ein.
Schalter und Steck- Sicherheitseinstellung (Schreibschutz)
brücken setzen Mit dem Schiebeschalter „Security“ im PlantWeb Gehäuse und der Steckbrücke
„Security“ im Anschlussgehäuse, können Änderungen der Messumformer
Konfigurationsdaten verhindert werden. Die Sicherheitseinstellung „Security“
(Schreibschutz) wird durch den Schalter / die Steckbrücke die sich auf der
Hardware Justiereinheit oder am Anschlussklemmenblock befinden vorgenom-
men. Um unbeabsichtigtes oder vorsätzliches Ändern der Konfiguration zu
verhindern setzen Sie den Schalter / die Steckbrücke in die Stellung „ON“.
Befindet sich der Schreibschutz Schalter / die Steckbrücke auf „ON“, akzep-
tiert der Messumformer kein Be- oder Überschreiben seines Speichers.
Konfigurationsänderungen wie digitaler Abgleich, Messbereichsänderungen,
usw. sind gesperrt.
Zum Zurücksetzen des Schalters / der Steckbrücke gehen sie wie unten
beschrieben vor (Alarm = HART Protokoll, Simulation = Feldbus Protokoll)

1. Wenn der Messumformer in einem Messkreis installiert ist, setzen Sie den
Messkreis auf Handbetrieb und schalten die Spannungsversorgung ab.
2. Entfernen Sie den Deckel des Elektronikgehäuses, beim PlantWeb Gehäuse
L gegenüber der Seite der Anschlussklemmen, beim Anschlussgehäuse auf
der Seite des Anschlussklemmenblocks. In explosionsgefährdeten Berei-
chen dürfen Messumformer der Zündschutzart „Druckfeste Kapselung“ nur
im spannungslosen Zustand geöffnet werden.
3. Zum Zurücksetzen des Schalters / der Steckbrücke gehen Sie gemäß den
Anweisungen Abb. 2-4 vor, je nach Gehäuseausführung.
4. Montieren Sie die Gehäusedeckel. Bei Messumformern der Zündschutzart
L „Druckfeste Kapselung“ sind die Gehäusedeckel fest einzuschrauben und
mit der Deckelsicherung zu sichern.

2-12
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Januar 2002 Modell 3051S
Abb. 2-4: Konfuguration von
Schalter und Steckbrücke
PlantW
antW eb ® G
tWe Geehäu
häusse Ans
Anscchlu
hlusssgehäu
häusse
gehäu
Sc
Schhalter
alte Steckb rück
eckbrück
rückeen

Sicherheit Alarm
Sicherheit Alarm/ Simulation

Schieben Sie den Schalter „Security“ und Um die Sicherheitseinstellung


„Alarm/Simulate“ mit einem kleinen (Security) und den Alarm zu set-
Schraubenzieher in die gewünschte Positi- zen, ziehen Sie die Steckbrücke
on. ab und drehen diese um 90° in
die gewünschte Position.
Um die Schalterstellung zu aktivieren, muss
ein Digitalanzeiger oder eine Steckbrücken- ANMERKUNG:
platte (Hardware Adjustment Module) ge- Feldbus Protokoll ist nicht mit einem An-
steckt sein. schlussgehäuse verfügbar.

ANMERKUNG
Sind keine Alarm- und Sicherheitseinstellungen gesetzt, arbeitet der
Messumformer im normalen Modus mit der Vorgabe Hochalarm und der
Sicherheitseinstellungen AUS. Die Vorgabe für die Simulation beim Feldbus
Protokoll ist ausgeschaltet

HART Handterminal
Funktions-
1, 3, 4, 5
tasten

Hinweis
Das HART Handterminal kann für die Konfiguration der Sicherheitsein-
stellungen EIN / AUS verwendet werden. Wenn der Messumformer mit der
D1 Option ausgestattet ist überschreiben Schalter / Steckbrücke, die Soft-
ware Konfiguration.

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, „Device Configuration (Geräte
Konfiguration)“ dann „Config Write Protect (Konfig Schreibschutz)“ aus dem
Menü auswählen.
1. Eingabe Schreibschutz Einstellungen und klicken auf N e x t (Weit
(We er).
ite
2. Klicken Sie Ne x t (Weit
(We er) zum Bestätigen, dass die Einstellungen geändert
ite
wurden. Sind Hardware Einstellungen aktiviert, klicken Sie auf Ne x t (Wei-
(We
ter) um den Bildschirm „Switch option detected, function disabled, write
protect unchanged (Schalter Option erkannt, Funktion ausgeschaltet,
Schreibschutz ungeändert)“ zu bestätigen. Wenn die Hardware Einstellun-
gen aktiviert sind, wird der Schreibschutz nicht konfiguriert.
3. Wählen Sie F inish (Ende) zum bestätigen dass die Eingabe komplett ist.
(Ende)

2-13
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Konfiguration der Alarm- Die Alarmrichtung des Messumformers wird durch den Schalter im PlantWeb
richtung Gehäuse oder mit der Steckbrücke im Anschlussgehäuse eingestellt . Sind
Schalter / Steckbrücke in der HI Stellung geht der Messumformer im Störungs-
fall auf Hochalarm, in der LOW Stellung auf Niedrigalarm.
HART Handterminal
Funktions-
1, 3, 4, 5
tasten

Hinweis
Das HART Handterminal kann für die Konfiguration der Alarmrichtung HI
(Hoch) oder LO (Tief) verwendet werden. Wenn der Messumformer mit
der D1 Option ausgestattet ist, überschreiben Schalter / Steckbrücke die
HART Handterminal Konfiguration.

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, „Device Configuration (Geräte
Konfiguration)“ dann „Alarm/Saturation Levels (Alarm / Sättigungspegel)“ dann
„Alarm Direction (Alarmrichtung)“ aus dem Menü auswählen.
1. Eingabe gewünschter Alarmrichtung und klicken auf N ex t (Weit
(We er).
ite
2. Klicken Sie N ex t (Weit
(We er) zum bestätigen dass die Einstellungen geändert
ite
wurden. Sind Hardware Einstellungen aktiviert, klicken Sie auf Ne x t (Wei-
(We
ter) um den Bildschirm „Switch option detected, function disabled, alarm
direction unchanged (Schalter Option erkannt, Funktion ausgeschaltet,
Alarmrichtung ungeändert)“ zu bestätigen. Wenn die Hardware Einstellun-
gen aktiviert sind, wird der Schreibschutz nicht konfiguriert.
3. Wählen Sie F inish (Ende) zum bestätigen dass die Eingabe komplett ist
(Ende)

Verdrahtung und ANMERKUNG


Spannungsversorgung Für eine gute Kommunikation verwenden Sie paarweise verdrehte und abge-
schirmte Leitungen sowie einen Leitungsquerschnitt von 0,2 mm² (24 AWG)
oder größer und überschreiten die Leitungslänge von 1500 m nicht.

2-14
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Abb. 2-5: HART Anschluss-
klemmblock
PlantW
antWeb ®
tWe Ans
Anscchlu
hlusssbo
boxx

3151_B20B; 3151_A20B
Bei der Verdrahtung gehen Sie wie folgt vor:
L 1. Entfernen Sie den Gehäusedeckel des Anschlussklemmenraums. In
explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zündschutz-
art „Druckfeste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand geöffnet
werden. Die Signalverdrahtungen zum Messumformer sind alle
spannungsführend.
L 2. Legen Sie den positiven Anschlussdraht an der Klemme mit der Bezeich-
nung (+) auf und den negativen Anschlussdraht an (pwr/comm -). Vermei-
den Sie den Kontakt mit den Anschlussdrähten und den Klemmen. Schlie-
ßen Sie keine unter Spannung stehenden Anschlussdrähte an die Test-
klemmen an, dies kann die interne Testdiode zerstören.
3. Um Feuchtigkeitsansammlungen im Anschlussgehäuse zu vermeiden
Verschließen und Dichten Sie die nicht benötigten Kabeldurchführungen
ab. Verlegen Sie die Leitungen mit einer Abtropfschleife so dass das unters-
te Niveau tiefer liegt als die Kabeldurchführungen.
Induktive Überspannungsschutzeinrichtungen, wie auch das Modell 470 von
Rosemount, können das 4-20 mA Ausgangssignal der Modellreihe 3051S un-
günstig beeinflussen. Verwenden Sie für die Modellreihe 3051S nicht den Über-
spannungsschutz Modell 470. Wenn Ihre Applikation einen Überspannungs-
schutz erfordert setzen Sie einen Anschlussklemmenblock mit einem Über-
spannungsschutz (Option) ein.

Erdung der Signalleitungen


Verlegen Sie keine Signalleitungen zusammen mit Stromleitungen in einer
offenen Kabeltraverse oder einem Schutzrohr und führen diese nicht nahe an
Starkstromgeräten vorbei. Erden Sie die Signalleitungen an irgendeinem Punkt
im Stromkreis oder nehmen Sie keine Erdung vor. Die negative Klemme der
Spannungsversorgung ist ein empfehlenswerter Erdungspunkt.

Spannungsversorgung des 4-20 mA Messumformers


Die DC Spannungsversorgung sollte eine Spannung mit weniger als 2 %
Restwelligkeit liefern. Die Gesamtbürde ist die Summe der Einzelbürden von
Leitung, Regler, Anzeiger oder ähnlichen Geräten. Bei Verwendung von eigen-
sicheren Barrieren muss diese Bürde ebenfalls dazugerechnet werden.

ANMERKUNG
Für die Kommunikation mit dem HART Handterminal ist eine Bürde von mind.
250 Ohm erforderlich. Wird eine Spannungsversorgung für mehr als ein Mo-
dell 3051S verwendet und die Messumformer gemeinsam verdrahtet, darf die
Impedanz bei 1200 Hz nicht größer als 20 Ohm sein.

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

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Abb. 2-6: Bürdegrenzen;


4-20 mA Messumformer
Maximale Messkreisbürde = 43,5 x (Speisespannung - 10,5 V)

Bürde (ohm)

0103B
Arbeits-
bereich

Speisespannung (VDC)

Die Kommunikation erfordert eine Messkreisbürde von min. 250 Ohm

Verdrahtung - Ausführung mit Feldbus Protokoll


L 1. Entfernen Sie den Gehäusedeckel des Anschlussklemmenraums In
explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zündschutz-
art „Druckfeste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand geöffnet
werden. Die Signalverdrahtungen zum Messumformer sind alle
spannungsführend.
L 2. Legen Sie die Spannungsversorgung an den Klemme mit der Bezeichnung
“FIELDBUS WIRING“ auf, wie in Abb. 2-7 dargestellt. Die Polarität ist ohne
Bedeutung.
3. Um Feuchtigkeitsansammlungen im Anschlussgehäuse zu vermeiden
Verschließen und Dichten Sie die nicht benötigten Kabeldurchführungen
ab. Verlegen Sie die Leitungen mit einer Abtropfschleife so dass das
unterste Niveau tiefer liegt als die Kabeldurchführungen.

ANMERKUNG
Legen Sie keine hohen Spannungen (z. B. AC Netzspannung) an die Anschluss-
klemmen des Messumformers an. Unüblich hohe Spannung kann den
Messumformer beschädigen. Die Messumformer Klemmenspannung ist be-
grenzt auf 32 VDC.

Abb. 2-7: Anschluss-


klemmblock
3151_A21A

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

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Informationen zur elektrischen Installation
Um Störungen vorzubeugen, die z. B. durch falsche Erdung oder Rauschen
verursacht werden, ist eine korrekte elektrische Installation erforderlich. In ei-
ner Umgebung mit elektrischen Feldern sollten Sie paarweise verdrehtes, ab-
geschirmtes Kabel verwenden. Für eine FOUNDATION® Feldbus Installation wird
der Kabeltyp A empfohlen.

Spannungsversorgung
Für den Betrieb sowie der vollen Funktionalität benötigt der Messumformer
zwischen 9 und 32 VDC (für FISCO 9 bis 15 VDC). Die DC Spannungsversorgung
sollte eine Spannung mit einer Restwelligkeit von weniger als 2 % liefern.

Netzgerät
Ein Feldbus Segment benötigt ein eigenes Netzgerät zur getrennten
Spannungsversorgung, Filterung und Entkopplung von anderen Segmenten
die ebenfalls an der gleichen Spannungsquelle hängen.

Erdung
Die Verdrahtung des Feldbus Segmentes kann nicht geerdet werden. Die Er-
dung nur eines Signals führt zum Totalausfall des gesamten Feldbus Segments.

Erdung des Kabelschirms


Um das Feldbus Segment vor Rauschen zu schützen, wird der Kabelschirm an
nur einem Punkt geerdet um somit einen Erdungskreis zu vermeiden.
Normalerweise ist der Erdungspunkt an der Spannungsversorgung.

Abb. 2-8: Feldbus Messumformer;


Feldverdrahtung max. 1900 m
(abhängig von der Kabelcharakteristik)

In
Inttegr
egrii er te s Bus-
N etzt ei l un
tzte und d FFiilt
lteer abschlussstecker

Spannungs-
versorgung
Spur
Spur

FOUNDATION Signal-
Feldbus kabel
Konfigurations
Tool

(Die Spannungsversorgung, Filter,


erster Bus Abschlussstecker und
Konfigurations-Tools sind normaler-
weise in der Warte installiert) Feldbus Gerät
im Segment

*Bei eigensicheren Installationen kann es sein, dass aufgrund von Strombegrenzungen weniger Geräte pro eigen-
sicherer Barriere installiert werden können.

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Überspannungen / Einschaltspitzen
Der Messumformer verträgt elektrische Überspannungen mit einem Energie-
pegel wie sie gewöhnlich bei statischen Entladungen oder Schaltspitzen auf-
treten. Hoch energiereiche Überspannungen wie bei einem nahen Blitzein-
schlag in das Kabelsystem können den Messumformer beschädigen.

Optionaler Anschlussklemmenblock mit Überspannungsschutz


Der Anschlussklemmenblock mit Überspannungsschutz kann unter dem Op-
tions-Code T1 mit dem Messumformer bestellt werden oder als Ersatzteil
zum Nachrüsten vorhandener Messumformer der Modellreihe 3051S bezo-
gen werden. Die Ersatzteilnummer lautet 03031-0332-2002. Ist ein An-
schlussklemmenblock mit Überspannungsschutz vorhanden, wird dieser
durch ein Blitz Symbol gekennzeichnet.

ANMERKUNG
Die Feldbus „physical layer“ Spezifikation ermöglicht die Messumformer Kom-
munikation auch bei extremen Betriebsbedingungen von bis zu 250 V rms für
das gemeinsame Signal. Die Anschlussklemme mit Überspannungsschutz ist
ausgelegt um die gemeinsame Signalspannung auf 90 V zu begrenzen und
kann somit nicht für diese extremen Betriebsbedingungen eingesetzt werden.

Die Einheit des externen Anzeigers besteht aus einem Messumformer und
einer extern montierten Anzeigeeinheit. Der Messumformer der Modellreihe
3051S verfügt über ein Anschlussgehäuse mit einem 3-fach Anschluss-
klemmenblock und ist direkt auf das SuperModule montiert . Die externe An-
zeigeeinheit besteht aus dem Zweikammer PlantWeb Gehäuse und dem 7-
fach Anschlussklemmenblock. Siehe hierzu Verdrahtung der externen Anzei-
geeinheit auf Seite 2-19. Nachfolgend finden Sie einige Informationen speziell
für die Verdrahtung der externen Anzeigeinheit:
 Jeder Anschlussklemmenblock in dieser Einheit ist einzigartig.
 Ein am PlantWeb-Gehäuse der Anzeigeinheit permanent montierter
Edelstahladapter, dient als Träger des Montagwinkels sowie der exter-
nen Erdung.
 Das Kabel für die Verdrahtung von Messumformer und externer Anzei-
geeinheit wird mitgeliefert. Die Kabellänge ist auf 30m begrenzt

L WICHTIG
Legen Sie keine Spannung an die Anschlussklemmen des Datenbusses (Remote
Comm) an. Beachten Sie die Verdrahtungshinweise um Beschädigungen an
den Systemkomponenten vorzubeugen.

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

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Abb. 2-9: Verdrahtung der
externen Anzeigeeinheit
Ans
Anscchlu
hlusssgehäu
häusse
gehäu e x ter ne An
Anzzeigeeinhe
geeinhe it
inheit

4-20 mA

3151_G104A
EX-BEREICHE Die Modellreihe 3051S verfügt über Gehäuse sowie Elektroniken mit den ver-
schiedensten Ex-Zulassungen. Jeder Messumformer wird deutlich mit dem
Messstellenkennzeichen und seiner Zulassung gekennzeichnet. Siehe Anhang
B: Zulassungs-Informationen für die Installationszeichnung.

WICHTIG
Ist ein Gerät installiert, das mit einer mehrfachen Zulassung gekennzeichnet
ist, sollte dieses nicht mit einer anderen Zulassung(en) wieder installiert wer-
den. Nicht verwendete Zulassungen auf dem Zulassungsschild sind perma-
nent auszukratzen oder unleserlich zu machen.

Erdung des Messumformer- Erden Sie das Messumformergehäuse immer in Übereinstimmung mit den
gehäuses nationalen und örtlichen elektrischen Vorschriften. Die beste Gehäuseerdung
ist die kürzeste Verbindung zur Erde mit minimaler Impedanz. Folgende Er-
dungsmethoden sind möglich:
 In
Intterne Erdun
Erdun gs ans
dung anscchlu
hlusss: Die interne Erdungsschraube befindet sich
auf der Seite des Anschlussklemmenblocks im Innern des Elektronik-
gehäuses. Die Schraube ist mit dem Erdungssymbol (I) gekennzeichnet
und ist Standard bei allen Messumformern der Modellreihe 3051S.

 Ex
Extter ne Erdun
Erdun gseinhe
dung it
it:: Diese Erdungseinheit ist bei dem Anschluss-
inheit
klemmenblock mit Überspannungsschutz (Option Code T1), der Ex-
Zulassung KEMA/ATEX druckfeste Kapselung (Option Code E8), der
eigensicheren Zulassung BASEEFA/ATEX (Option Code I1) und bei der
Ex-Zulassung BASEEFA/ATEX Typ n (Option Code N1) bereits enthalten.
Die externe Erdungseinheit kann aber ebenso mit dem Messumformer
bestellt werden (Option Code D4) oder als Ersatzteil unter der Nummer
(03051-9060-0001).

2-19
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

ANMERKUNG
Eine eventuelle Erdung nur über das Leitungseinführungsgewinde, kann unzu-
reichend sein. Der Anschlussklemmenblock mit Überspannungsschutz (Opti-
on Code T1) kann einen Überspannungsschutz nur bei richtiger Erdung er-
möglichen. Erden Sie das Messumformergehäuse gemäß den obigen Richtli-
nien. Verlegen Sie die Überspannungsschutz Erdungsleitung nicht mit den
Signalleitungen, da die Erdungsleitung bei einem möglichen Blitzschlag einen
zu hohen Strom übertragen kann.

INSTALLATION DER
DIGITALANZEIGE
Digitalanzeige
Abb. 2-10: optionale
Digitalanzeige

3151_h100a
Gehäusedeckel

Wird der Messumformer mit Digitalanzeige bestellt, ist diese bei der Liefe-
rung installiert. Der Digitalanzeiger benötigt ein PlantWeb Gehäuse. Zur Mon-
tage der Digitalanzeige an einen vorhandenen Messumformer der Modellreihe
3051S benötigen Sie einen kleinen Schraubenzieher und den Anzeiger Bau-
satz.

Zusätzlich zur Drehung des Gehäuses kann der optionale Digitalanzeiger in


90° Schritten gedreht werden. Zusammendrücken der beiden Schnapp-
verschlüsse, abheben der Anzeige, drehen und wieder einsetzen.

Zur Montage des Digitalanzeigers gehen Sie wie folgt vor (siehe auch
Abb. 2-10):
1. Wenn der Messumformer in einem Messkreis installiert ist, setzen Sie
den Messkreis auf Handbetrieb und schalten die Spannungsversorgung
ab.
L 2. Entfernen Sie den Deckel des Elektronikgehäuses, gegenüber der Seite
des Anschlussklemmenblocks. In explosionsgefährdeten Bereichen
dürfen Messumformer der Zündschutzart „Druckfeste Kapselung“ nur
im spannungslosen Zustand geöffnet werden.
3. Entfernen Sie die Steckbrückenplatte (Hardware Adjustment Module),
sofern installiert. Stecken Sie den Digitalanzeiger auf die 4 Pins und
lassen ihn einschnappen.

Beachten Sie folgende Temperaturgrenzen für den Digitalanzeiger:


Betrieb
Betrieb: -20 bis 80 °C
Lagerung
Lagerung: -40 bis 85 °C

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

2-20
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
MODELLE 305 UND 306 Das Modell 305 ist in zwei Ausführungen erhältlich: mit Anpassungs- und
INTEGRIERTE VENTILBLÖCKE Coplanarflansch. Mit den Ovaladaptern kann die Ausführung Anpassungs-
flansch des Modells 305 an die meisten auf dem Markt befindlichen Primär-
elemente montiert werden. Um die Funktionen von Absperr- und Entlüftungs-
ventil, bis 690 bar, zu realisieren wird das Modell 306 für In-line Messumformer
verwendet.

Abb. 2-11: Integrierte


Ventilblöcke

AUSFÜHRUNG COPLANAR AUSFÜHRUNG ANPASSUNGS- AUSFÜHRUNG


FLANSCH IN-LINE

Modell 305, integrierter Installation eines integrierten Ventilblocks Modell 305 an einen Messumformer
Ventilblock Modellreihe 3051S:
Installationsanweisung L 1. Inspizieren Sie die Teflon O-Ringe des SuperModule. Ist der O-Ring
ohne Beschädigung kann er weiter verwendet werden. Weist der O-
Ring Beschädigungen wie z. B. Risse oder Kerben auf, muss er erneuert
werden.

WICHTIG
Achten Sie darauf, dass die O-Ringnut und die Trennmembran beim Austausch
defekter O-Ringe nicht verkratzt oder beschädigt werden.

2. Montieren Sie den integrierten Ventilblock an das SuperModule.


Verwenden Sie die vier 57 mm Schrauben zur Zentrierung. Ziehen Sie
die Schrauben handfest an, dann schrittweise über Kreuz bis Sie den
Drehmomentendwert erreicht haben. Für weitere Informationen und
Drehmomente, siehe Seite 2-8 „Schraubenmontage“. Wenn die
Schrauben ganz angezogen sind sollten sie über das SuperModule
Gehäuse hinausstehen.

3. Sollten Sie die SuperModule Teflon O-Ringe ausgetauscht haben,


müssen die Flanschschrauben nach erfolgter Montage nochmals
nachgezogen werden, um die Kaltflusseigenschaften der O-Ringe
auszugleichen.

ANMERKUNG
Um Montageeffekte zu vermeiden führen Sie nach der Installation immer ei-
nen Nullpunktabgleich an der Messumformer-/ Ventilblock-Einheit durch.

Modell 306, integrierter Der Ventilblock Modell 306 wird nur mit der In-line Ausführung der Modell-
Ventilblock reihe 3051S verwendet.
Installationsanweisung L Montieren Sie Ventilblock Modell 306 und In-line Ausführung der Modellreihe
3051S nur unter Verwendung eines Gewinde-Dichtmittels.

L Vollständige Warnungen, siehe Seite 2-1 „Sicherheitshinweise“

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Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

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Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Abschnitt 3 Konfi
onfi gur
figurati
gura on
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ur In be
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betr ahme ............................ Se
bnahme Seitite 3-2
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Kon
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rüfeen .............................. Se
Seitite 3-5
ite
Prüf un
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ung g de
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gänge ge ............................................. Se
Seitite 3-6
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Grun
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insttellun
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Seitite 3-7
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Kom
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lett
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genn ....................................... Se it
Seit e 3-11
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Diagno
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Seit e 3-19
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Weit ere FFunkti
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HART T Pr
Prootok oll ............ Se
okoll it
Seit e 3-20
ite
Multi
Multidr dr
droop K omm
Komm
ommuni uni
unik kati on .................................... Se
tion it
Seit e 3-23
ite

ÜBERSICHT Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Inbetriebnahme sowie Arbeiten die
vor der Installation vorgenommen werden sollten. In diesem Abschnitt finden Sie
nur Informationen für die HART Version der Modellreihe 3051S. Informationen
zur Feldbus Version der Modellreihe 3051S Feldbus finden Sie in der Ergänzung
(Dokument-Nr. 00809-0200-4801).
Die Konfiguration führen Sie gemäss den Anweisungen für das HART Handterminal
und AMS durch. Zur Erleichterung ist die „Funktionstastenfolge“ für das HART
Handterminal bei jeder Softwarefunktion mit angegeben.

SICHERHEITSHINWEISE Zur Sicherheit für den Bediener können Verfahren und Anweisungen in diesem
Abschnitt besondere Vorsorge erfordern. Informationen, die eine erhöhte Sicher-
heit erfordern sind mit einem Warnsymbol (L) markiert. Lesen Sie den entspre-
chenden Sicherheitshinweis bevor Sie einen mit diesem Symbol markierten Ar-
beitsvorgang ausführen.

Warnungen L ACHTUNG
Explosionen können ernste Verletzung hervorrufen oder tödlich sein.
 In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zünd-
schutzart „Druckfeste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand
geöffnet werden.

 Sorgen Sie dafür, dass beide Deckel des Messumformers völlig ge-
schossen sind, um den Ex -Schutz Anforderungen zu entsprechen.

 Bevor Sie ein Kommunikationsgerät in einer explosiven Atmosphäre


anschliessen, vergewissern Sie sich, dass die Geräte im Messkreis in
Übereinstimmung mit den eigensicheren oder den örtlich geltenden
Ex-Vorschriften installiert sind.

L ACHTUNG
Ein elektrischer Schlag kann ernste Verletzung hervorrufen oder töd-
lich sein.
 Meiden Sie den Kontakt mit Kabel und Anschlussklemmen.

http://www.EmersonProcess.de
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

VORBEREITUNGEN ZUR IN- Die Inbetriebnahme des Messumformers besteht aus dem Test und der Über-
BERIEBNAHME (HART prüfung der Konfigurationsdaten. Der Messumformer 3051S kann vor oder
nach der Installation für die Inbetriebnahme vorbereitet werden. Die Inbetrieb-
AUSFÜHRUNG) nahme des Messumformers mit einem 275 HART Handterminal oder AMS vor
der Installation stellt sicher, dass alle Messumformerkomponenten betriebsbe-
reit sind.
L Zur Inbetriebnahme vor der Installation schliessen Sie den Messumformer an
das HART Handterminal oder AMS gemäss Abb. 3-1 oder 3-2 an. Bevor Sie ein
Kommunikationsgerät in einer explosiven Atmosphäre anschliessen vergewis-
sern Sie sich, dass die Geräte im Messkreis in Übereinstimmung mit den eigen-
sicheren oder den örtlich geltenden Ex-Vorschriften installiert sind. Die An-
schlussleitungen des HART Handterminal können mit jedem Anschlusspunkt im
Messkreis verbunden werden, am besten an den Anschlussklemmen mit der Be-
zeichnung „COMM“. Mit dem Anschluss über die „TEST“ Klemmen erhalten Sie
keine Kommunikation. Vermeiden Sie es die Mess-umformerelektronik der
Betriebsatmosphäre auszusetzen indem Sie alle Steckbrücken bereits vor der
Installation im Labor/Werkbank setzen.
Für einen 4-20 mA Messumformer benötigen Sie eine Hilfsenergie mit einer
Ausgangsspannung von 10,5 bis 42,2 VDC und ein Strommessgerät. Zur fehler-
freien Kommunikation mit dem HART Handterminal muss ein Widerstand von
mind. 250 Ohm zwischen Handterminal und Spannungsversorgung vorhanden
sein. Verwenden Sie keinen induktiven Überspannungsschutz zusammen mit
der Modellreihe 3051S.
Bei Verwendung des HART Handterminals müssen alle Änderungen der Konfi-
guration mit der Taste „SENDE“ (F2) an den Messumformer übermittelt wer-
den. Bei Verwendung von AMS werden diese Änderungen mit einem klick auf
die Funktion „ausführen“ übermittelt.
Weitere Informationen über das HART Handterminal finden Sie in dem Doku-
ment 00275-8026-0002. Bei AMS können Sie Unterstützung durch die „On-line
Hilfe“ des AMS Systems erhalten.

Messkreis auf Handbetrieb Immer wenn Sie Daten senden/empfangen oder den Ausgang des Mess-
schalten umformers ändern, kann das den Messkreis stören, setzen Sie hierfür den
Messkreis auf Handbetrieb. Sollte dies notwendig sein, werden Sie durch das
HART Handterminal oder AMS aufgefordert den Messkreis auf Handbetrieb zu
setzten. Die Bestätigung dieser Aufforderung setzt den Messkreis nicht auto-
matisch auf Handbetrieb, sondern dient nur zur Erinnerung, den Messkreis in ei-
nem eigenen Arbeitschritt auf Handbetrieb zu setzen.

3-2
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
ELEKTRISCHES ANSCHLUSS- Vor der Installation
DIAGRAMM Schliessen Sie die Geräte gemäss Abb. 3-1 oder 3-2 an und schalten das HART
Handterminal mit der Taste I/O an oder loggen sich in die AMS-Software ein.
Das HART Handterminal oder AMS sucht ein HART kompatibles Gerät und zeigt
dann die hergestellte Verbindung an. Konnte keine Verbindung hergestellt
werden, so erfolgt die Anzeige, dass kein Gerät gefunden wurde.
Ist dies der Fall, siehe Abschnitt 5 Störungssuche und -behebung.

Nach der Installation


Abb. 3-1 oder 3-2 zeigen den Anschluss im Feld mit einem HART Handterminal
oder AMS. Die Signalleitungen können an einem beliebigen Punkt im Messkreis
geerdet werden oder ungeerdet bleiben.
Abb. 3-1: Verdrahtung PlantWeb-Ge-
häuse (4-20 mA)

3031G02C
Abb. 3-2: Verdrahtung Anschluss-Ge-
häuse (4-20 mA)

3031G02D

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Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

MODELL 275 HART Die nachfolgende Tabelle zeigt die Funktionstastenfolge für die gemeinsamen
HANDTERMINAL Funktionen. Den kompletten Menübaum des Modells 275 finden Sie unter
www.rosemount.com.

Drehmomentwerte für Flansch- und Ventilblock-Montage:


Funktion HART Funktionstastenfolge
Alarmpegel konfiguieren 1,4,2,7,7
Alarm- und Sättigungspegel 1,4,2,7
Alarmrichtung, Analogausgang 1,4,2,7,6
Abgleich Analogausgang 1,2,3,2
Burst-Modus, Ein/ Aus 1,4,3,3,3
Burst Option 1,4,3,3,4
Dämpfung 1,3,6
Datum 1,3,4,1
Beschreibung 1,3,4,2
D/A Abgleich (4-20 mA Ausgang) 1,2,3,2,1
Feldgeräte Information 1,4,4,1
Messkreistest 1,2,2
Unterer Sensorabgleich 1,2,3,3,2
Nachricht 1,3,4,3
Konfiguration Digitalanzeige 1,3,7
Anzahl benötigter Einleitungen 1,4,3,3,2
Konfiguration Drucküberwachung 1,4,3,5,3
Abfrageadresse 1,4,3,3,1
Messumformer im Multidropmodus Linker Pfeil 4,1,1
Neuzuordnung (Prozessvariablen) 1,4,3,6,4
Neueinstellung (Tastatureingabe) 1,2,3,1,1
Sättigungspegel konfiguieren 1,4,2,7,8
Skalierter D/A Abgleich 1,2,3,2,2
Konfiguration skalierte Variable 1,4,3,4,7
Selbsttest (Messumformer) 1,2,1,1
Sensorinformation 1,4,4,2
Sensortemperatur 1,1,4
Sensorabgleich 1,2,3,3
Sensorabgleichpunkte 1,2,3,3,5
Status 1,2,1,2
Messstellenkennzeichnung 1,3,1
Konfiguration Temperaturüberwachung 1,4,3,5,4
Übertragungsfunktion 1,3,5
Schreibschutz Messumformer 1,3,4,5
Einheiten (Prozessvariable) 1,3,2
Oberer Sensorabgleich 1,2,3,3,3
Nullpunktabgleich 1,2,3,3,1

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Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
KONFIGURATIONSDATEN ANMERKUNG
ÜBERPRÜFEN Die Informationen und Vorgehensweisen in diesem Abschnitt, dienen der Ver-
wendung der Funktionstastenfolge des HART Handterminals sowie AMS und
Tastenfolge 1,5 setzen voraus, dass Messumformer und Kommunikationsgerät angeschlossen
sind, Versorgungsspannung vorhanden ist und die Geräte richtig funktionieren.

HART Handterminal
Bevor Sie mit dem Messumformer in Betrieb gehen, prüfen Sie die folgenden
Messumformer Konfigurationsdaten, die werkseitig eingestellt wurden.
Drehmomentwerte für Flansch- und Ventilblock-Montage:

Hersteller „Rosemount“ O-Ring Material


Messumformermodell Material Ablaß-/ Entlüftungsventil
Art der Messung Anzahl der Druckmittler
Bauart der Messzelle Druckmittlertyp
Messbereich Membranwerkstoff Druckmittler
PV Einheit Füllmedium Druckmittler
PV untere Sensorgrenze (LSL) Messstellenkennzeichnung
PV obere Sensorgrenze (USL) Datum
PV Messanfang (LRV) Beschreibung
PV Messende (URV) Nachricht
PV minimale Messspanne Schreibschutz
Unterer Sensorabgleichpunkt Anzeigertyp
Oberer Sensorabgleichpunkt Vororttasten
Sensorabgleich, Kalibrierart Universalrevision
Übertragungsfunktion Feldgeräterevision
Dämpfung Softwarerevision
Alarmrichtung Hardwarerevision
Hochalarm (Wert) Signalcode
Niedrigalarm (Wert) Werksnummer
Hohe Sättigung Geräteidentitätsnummer
Niedrige Sättigung Burst-Betriebsart
Alarm- und Sättigungsart Burst Option
Sensorseriennummer Abfrageadresse
Isolationsmaterial Anzahl der Einleitungen
Füllmedium Gerät mit Multisensor
Prozessanschluß Command #39 (werksseitige Verwendung)
Wekstoff Prozessanschluß Händler

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties
(Eigenschaften konfigurieren)“ vom Menü auswählen. Wählen Sie die jeweilige
Liste mit den Parametern um die Messumformerkonfiguration zu überprüfen.

3-5
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

AUSGANG PRÜFEN Bevor Sie andere Messumformer On-Line Operationen ausführen überprüfen
Sie die Ausgangsparameter damit Sie sicher sein können, dass der
Messumformer korrekt arbeitet und für die richtige Prozessvariable konfigu-
riert ist.
Prozessvariablen Die Prozessvariable der Modellreihe 3051S liefert den Messumformerausgang
Tastenfolge 1,1
und wird kontinuierlich upgedated. Der Druck, sowohl in technischen Einheiten
wie auch in Prozent vom Messbereich, wird kontinuierlich vom unteren bis zum
oberen Grenzwert des SuperModules erfasst, auch wenn die Drücke ausserhalb
des festgelegten Messbereichs liegen.

HART Handterminal
Das Menü Prozessvariablen zeigt folgende Prozessvariablen an:
 Druck
 Prozent vom Messbereich
 Analogausgang
 Sensortemperatur
 Skalierte Variable (SV)

ANMERKUNG
Ungeachtet des eingestellten Messbereichs misst und meldet die Modellreihe
3051S alle erfassten Daten innerhalb der digitalen Grenzen des Sensors. Zum
Beispiel, wenn der 4 und der 20 mA Wert als 0 und 250 mmH2O definiert sind,
der Messumformer aber einen Druck von 625 mmH2O misst, wird der digitale
Ausgang die 625 mmH2O und 250 % Messpanne ausgeben. Möglicherweise kann
damit ein Fehler von bis zu ± 5,0 % verbunden sein, da sich die Messung
ausserhalb des eingestellten Messbereichs befindet.

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Process Variables...
(Prozessvariablen ...)“ vom Menü auswählen. Dieser Bildschirm zeigt dann fol-
gende Prozessvariablen an:
 Pressure (Druck)
 Percent of range (Prozent vom Messbereich)
 Analog output (Analogausgang)
 Sensor temperature (Sensortemperatur)
 Scaled Variable (SV) (Skalierte Variable)

Sensortemperatur Die Modellreihe 3051S verfügt über einen Temperatursensor nahe dem Druck-
Tastenfolge 1,1,4 sensor innerhalb des SuperModule. Wenn Sie diese Temperatur ablesen seien
Sie sich bewusst, dass diese nicht der Prozesstemperatur entspricht.
HART Handterminal
Um die Sensor Temperatur abzulesen geben Sie die entsprechende
Funktionstastenfolge ein.

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Process Variables...
(Prozessvariablen ...)“ vom Menü auswählen.
„Snsr Temp“ ist dann die gemessene Sensor Temperatur.

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Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
GRUNDEINSTELLUNGEN
Einheiten der Prozessvariablen Die Eingabe der Prozessvariableneinheit setzt die Einheiten so, dass Sie Ihren
einstellen Prozess mit den zugehörigen Einheiten angezeigt bekommen.
Tastenfolge 1,1 HART Handterminal
Geben Sie die entsprechende Funktionstastenfolge ein. Wählen Sie aus den fol-
genden technischen Einheiten aus.

 inH2O  bar  torr


 inHg  mbar  atm
 ftH2O  g/cm2  MPa
 mmH2O  kg/cm2  inH2O bei 4 °C
 mmHg  Pa  mmH2O bei 4 °C
 psi  kPa

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties
(Eigenschaften konfigurieren)“ vom Menü auswählen. In der Liste Grundein-
stellungen das Drop down Menü „Unit (Einheit)“ wählen, um die Einheiten aus-
zuwählen.
Ausgang einstellen Die Modellreihe 3051S hat zwei Einstellungen für das Ausganssignal: Linear und
(Übertragungsfunktion) Radiziert. Aktivieren Sie die Radizierung um ein Durchflussproportionales – Aus-
gangssignal (analog) zu erhalten. Wenn der Eingang sich dem Wert Null nähert
Tastenfolge 1,3,5 schaltet der Messumformer der Modellreihe 3051S automatisch auf linear um,
um somit ein besseres und stabileres Ausgangssignal im Bereich von Null zu be-
kommen (siehe Abb. 3-3).
Von 0 bis 0,6 % der eingestellten Messspanne (Druck) ist die Steigung gleich 1 :
1 (y = x). Das ermöglicht eine präzise Kalibrierung im Nullpunkt-Bereich.
Grössere Steigungen haben bei kleineren Änderungen im Eingang, stärkere
Auswirkungen auf den Ausgang zur Folge. Um einen kontinuierliche Übergang
von linear zu radiziert zu erreichen, ist die Kurvensteigung im Bereich von 0,6
bis 0,8 Prozent 1 : 42 (y = 42x).
ANMERKUNG
Ist die skalierte Variable der Primär-Variablen zugeordnet und die Betriebsart
„Radiziert“ gewünscht, wählen Sie den Radiziermodus bei der Konfiguration
der Skalierten Variable oder bei der Konfiguration des Ausgangssignals. Vermei-
den Sie dass die Radizierfunktion zweimal gewählt wird.

HART Handterminal
Geben Sie die entsprechende Funktionstastenfolge ein.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties
(Eigenschaften konfigurieren)“ vom Menü auswählen.
1. In der Liste Grundeinstellungen das Drop down Menü „Xfer fnctn“
verwenden um den Ausgang auszuwählen, klicken auf A ppl y (a usf
(au üh-
sfüh-
ren)
2. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification (Parameter Modifikation
ausführen)“ erscheint, geben Sie die gewünschte Information ein und
klicken auf OK
OK.
3. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK
OK.

3-7
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Abb. 3-3: Radiziertes/ lineares Aus-


gangssignal; Umschaltpunkt

Radizierter
Bereich
Ausgangs- Durchfluss-
endwert endwert
(mA DC) % Umschaltpunkt
Radizierter Linearer Bereich
Bereich
Umschaltpunkt

Anstieg = 42

Anstieg = 1

Neueinstellung Der Befehl Messbereichswerte ordnet dem 4 und dem 20 mA Punkt die ent-
sprechenden Werten zu (unterer und oberer Messbereichsendwert). In der
Praxis können diese Werte, je nach Änderung der Prozessbedingungen, so oft
wie nötig neu eingestellt werden. Änderungen des unteren oder oberen Wer-
tes führen zu einer Änderung der Messspanne.
ANMERKUNG
Messumformer die von Rosemount geliefert wurden, sind vollständig gemäss
den Kundenvorgaben oder gemäss Werksvorgabe (Messzellenendwert) einge-
stellt.

Verwenden Sie eine der nachfolgenden Methoden zur Neueinstellung des


Messumformers. Jede Methode kann für sich alleine angewandt werden. Prüfen
Sie alle Möglichkeiten genau, bevor Sie sich für die für Sie beste Methode ent-
scheiden.
 Neueinstellung nur mit dem HART Handterminal
 Neueinstellung mit einem Drucknormal und dem HART Handterminal
 Neueinstellung mit einem Drucknormal sowie den Tasten Nullpunkt und
Messspanne (Option D1)
 Neueinstellung nur mit der AMS-Software
 Neueinstellung mit einem Drucknormal und der AMS-Software

ANMERKUNG
Wenn die Steckbrücke/der Schalter „Security“ des Messumformers auf ON
steht, kann keine Justierung von Nullpunkt und Messspanne vorgenommen wer-
den. Siehe „Schalter und Steckbrücken setzen“ Seite 2-12, Informationen zur
Sicherheit.

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Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
Neueinstellung nur mit dem HART Handterminal
Tastenfolge 1,2,3,1,1

Die Neueinstellung nur mit dem HART Handterminal ist die einfachste und ge-
bräuchlichste Methode. Unabhängig von einer Druckvorgabe werden bei dieser
Methode die analogen Werte der 4 und der 20 mA Punkte geändert.
Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende Funktionstastenfolge
ein.
1. Über das Tastenfeld wählen Sie 1 und geben den Wert für den
Messanfang ein.
2. Über das Tastenfeld wählen Sie 2 und geben den Wert für das Messende
ein.
Neueinstellung mit einem Drucknormal dem HART Hand-
terminal
Tastenfolge 1,2,3,1,2
Sollten die Werte für den 4 bzw. 20 mA Punkt nicht bekannt sein, kann die Neu-
einstellung des Messumformers mit dem HART Handterminal und einem Druck-
normal bzw. dem Prozessdruck durchgeführt werden.
ANMERKUNG
Die Messspanne bleibt bei der Einstellung des 4 mA Punktes erhalten. Sie än-
dert sich jedoch sobald der 20 mA Punkt eingestellt wird. Ist der Messanfang auf
einen Wert gesetzt so dass das Messende die Sensorgrenze überschreitet, wird
das Messende automatisch auf die Sensorgrenze gesetzt und die Messspanne
entsprechend justiert.
1. Um Messanfang und Messende neu einzustellen geben Sie vom HOME
Bildschirm aus die entsprechende Funktionstastenfolge ein und folgen
Sie den Online Anweisungen.
Neueinstellung mit einem Drucknormal sowie den Tasten Nullpunkt und
Messspanne (Option D1)
Eine weitere Methode ist die Neueinstellung des Messumformers mittels den
Nullpunkt- und Messspannetasten (Zero/Span) und eines Drucknormales.
1. Verwenden Sie eine Druckquelle die 3 bis 10 mal genauer ist als die
gewünschte Einstellgenauigkeit. Legen Sie einen dem Messanfang
entsprechenden Druck an die +-Seite (H-Seite) des Messumformers an.
2. Drücken und halten Sie die Nullpunkt (Zero) Taste für mind. 2 jedoch
max. 10 Sekunden.
3. Legen Sie einen dem Messende entsprechenden Druck an die +-Seite (H-
Seite) des Messumformers an.
4. Drücken und halten Sie die Messspannen (Span) Taste für mind. 2 jedoch
max. 10 Sekunden.

PlantWeb® Gehäuse Anschlussgehäuse


Nullpunkt Messspanne
Nullpunkt Messspanne

3-9
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Neueinstellung nur mit der AMS-Software


Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties “
vom Menü auswählen. In der Liste Grundeinstellungen das Feld „Analog Out-
put“ wählen und wie folgt vorgehen:
1. Geben Sie den Messanfang (LRV) und das Messende (URV) in die dafür
vorgesehenen Felder ein und klicken auf A pply.
2. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification “ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
3. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen Sie
OK
Neueinstellung mit Drucknormal und der AMS-Software
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate “ danach „Apply
Values“ vom Menü auswählen.
1. Drücken Sie Next nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt ist.
2. Vom Menü „ Apply Values “ folgen Sie den Online Anweisungen um
Messanfang und Messende zu konfigurieren.
3. Drücken Sie Exit , um den Bildschirm „ Apply Values “ zu verlassen.
4. Drücken Sie Next, um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
5. Wählen Sie Finish, um zu bestätigen, dass die Neueinstellung fertig ist.

Dämpfung Der Befehl Dämpfung verzögert die Signalverarbeitung was zu einer Erhöhung
der Ansprechzeit des Messumformers führt. Das Ausgangssignal, welches durch
Tastenfolge 1,3,6 schnelle Sprünge im Eingang beeinflusst wird, kann somit geglättet werden.
Stellen Sie eine entsprechende Dämpfung ein, die der geforderten
Ansprechzeit, Signalstabilität sowie weiterer Anforderungen an die
Messkreisdynamik gerecht wird. Der werksseitig eingestellte Dämpfungswert
ist 0,4 Sekunden und kann jederzeit im Bereich von 0 bis 60 Sekunden vom An-
wender verändert werden.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties “
vom Menü auswählen.
1. In der Liste „Basic Setup“ geben Sie im Feld „Damp“ den Dämpfungswert
ein und klicken auf Apply .
2. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification “ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
3. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen Sie
OK
OK.

Digitalanzeige Die Digitalanzeige sitzt direkt auf der Interfaceplatine, welche eine direkte Ver-
bindung zu den Anschlussklemmen herstellt. Die Anzeige stellt das Ausgangs-
signal sowie abgekürzte Diagnosemeldungen dar. Ein entsprechender Gehäuse-
deckel für die Anzeige wird mitgeliefert.
Die Digitalanzeige verfügt über ein 4-zeiliges Display sowie eine 0-100 % Balken-
anzeige. Die erste Zeile mit fünf Zeichen, zeigt welche Variable angezeigt wird;
die zweite Zeile mit sieben Zeichen, zeigt den aktuellen Wert; die dritte Zeile
mit sechs Zeichen, zeigt die Einheiten und die vierte Zeile zeigt „Error“ an,
wenn am Messumformer ein Alarm ansteht. Ebenso können Diagnose-
meldungen angezeigt werden.

3-10
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Konfiguration der Digitalanzeige
Tastenfolge 1,3,7

Diese Option dient einer kundenspezifischen Einstellung. Die Digitalanzeige


zeigt alternierend die ausgewählten Informationen an. Konfigurieren Sie das
Display so dass Sie die benötigten Informationen, gemäss Ihren Anforderungen,
angezeigt bekommen.
 Technische Einheiten
 Prozent des Messbereichs
 Skalierte Variable
 Temperatur
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties “
vom Menü auswählen.
1. In der Liste „Device (Gerät)“, dann in „ LCD Display Configuration (LCD-
Display Konfiguration)“ die gewünschten Optionen gemäss Ihrer Anfor-
derungen auswählen und auf Apply klicken..
2. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification (Parameter Modifikation
ausführen)“ erscheint, geben Sie die gewünschte Information ein und
klicken auf OK.
3. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK
OK.
KOMPLETTE EINSTELLUNGEN
Diagnosealarm und Der Messumformer 3051S führt automatisch und fortlaufend Selbstdiagnose-
Stromsättigung Routinen durch. Wenn die Selbstdiagnose eine Störung entdeckt, wird vom
Messumformer der Ausgang auf die konfigurierten Alarmwerte gesetzt.
Der Messumformer setzt ebenso das Ausgangsignal auf die konfigurierten
Sättigungswerte, sobald der anstehende Druck die 4 bzw. 20mA
Messbereichswerte über- oder unterschreitet.
Der Messumformer setzt den Ausgang auf den niedrigen oder hohen Wert, je
nachdem welche Stellung die Steckbrücke/der Schalter für den Diagnosealarm
haben, siehe „Schalter und Steckbrücken setzen“ Seite 2-12.

ANMERKUNG
Die Richtung des Diagnosealarmes kann ebenfalls mit dem HART Handterminal
oder mit AMS konfiguriert werden.

Die Modellreihe 3051S bietet drei Optionen für die Konfiguration des Diagnose-
alarmes und des Stromsättigungspegels:
 Rosemount (Standard), siehe Tabelle 3-1
 NAMUR, siehe Tabelle 3-2
 Kundenspezifisch, siehe Tabelle 3-3

3-11
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Tabelle 3-1: Rosemount (Standard)


Alarm- und Sättigungswerte Pegel 4-20 mA Sättigung 4-20 mA Alarm

Niedrig 3,9 mA ≤ 3,75 mA

Hoch 20,8 mA ≥ 21,75 mA

Tabelle 3-2: Alarm- und Sättigungs- Pegel 4-20 mA Sättigung 4-20 mA Alarm
werte nach NAMUR
Niedrig 3,8 mA ≤ 3,6 mA

Hoch 20,5 mA ≥ 22,5 mA

Tabelle 3-3: Kundenspezifische Pegel 4-20 mA Sättigung 4-20 mA Alarm


Alarm- und Sättigungswerte
Niedrig 3,7 mA - 3,9 mA 3,6 mA - 3,8 mA

Hoch 20,1 mA - 21,5 mA 20,2 mA - 23,0 mA

Diagnosealarm- und Stromsättigungspegel können mittels HART Handterminal


oder AMS konfiguriert werden, siehe „ Konfiguration Alarm- und Sättigungs-
pegel „ Seite 3-12. Gemäss Tabelle 3-3, „Kundenspezifische Alarm- und
Sättigungswerte“, können diese für den niedrigen Bereich von 3,6 mA bis 3,9
mA und für den hohen Bereich von 20,1 mA bis 23,0 mA konfiguriert werden.
Die kundenspezifischen Werte sind wie folgt limitiert:
 Der niedrige Alarmwert muss niedriger sein als der niedrige Sättigungs-
wert
 Der hohe Alarmwert muss höher sein als der hohe Sättigungswert
 Der hohe Sättigungswert darf 21,5 mA nicht überschreiten
 Alarm- und Sättigungswerte müssen mindestens 0,1 mA auseinander
liegen
Das HART Handterminal oder AMS geben eine Fehlermeldung aus wenn eine
Konfigurationsrichtlinie verletzt wurde.

Zur Konfiguration von Alarm- und Sättigungspegel mit dem HART Handterminal
oder AMS folgen sie diesen Anweisungen:
Konfiguration der Alarm- und HART Handterminal
Sättigungswerte 1. Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende
Tastenfolge 1,4,2,7 Funktionstastenfolge ein.
2. Wählen Sie 7, Config. Alarm Level (Alarmpegel konfigurieren).
3. Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben.
4. Drücken Sie OK um die derzeitigen Einstellungen zu bestätigen.
5. Wählen Sie die gewünschte Einstellung, wenn Sie „OTHER (ANDERE)“
gewählt haben geben Sie den niedrigen und den hohen Wert ein.
6. Drücken Sie OK um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatik-
betrieb zurückgesetzt werden kann.
7. Wählen Sie 8, Config. Sat. Levels (Sättigungspegel konfigurieren).
8. Wiederholen Sie Schritt 3 - 6 um die Sättigungspegel zu konfigurieren.

3-12
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Device Configuration (Ge-
räte Konfiguration)“, dann „Alarm-/Sättigungspegel“, dann „Alarm Pegel“ vom
Menü auswählen.
1. Klicken Sie Next (Weiter), nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb
gesetzt haben.
2. Klicken Sie Next (Weiter), um die derzeitigen Einstellungen zu bestätigen.
3. Wählen Sie die gewünschte Einstellung: NAMUR, Rosemount oder Andere.
4. Wenn Sie „Other (ANDERE)“ gewählt haben geben Sie den niedrigen und
den hohen Wert ein.
5. Klicken Sie Next (Weiter), um die neuen Alarmpegel zu bestätigen.
6. Klicken Sie Next (Weiter), um zu bestätigen, dass der Messkreis auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
7. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.
8. Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „ Device Configuration
(Geräte Konfiguration)“, dann „ Alarm/Saturation Levels (Alarm-/Sättigungs-
pegel)“, dann „ Alarm Levels (Alarm Pegel)“ vom Menü auswählen.
9. Wählen Sie Saturation Levels (Sättigungspegel).
10.Wiederholen Sie Schritt 2 - 8 um die Sättigungspegel zu konfigurieren.

Wird der Messumformer im Burst Modus betrieben werden die Sättigungs- und
Burst Modus für Diagnosealarm- Alarmzustände anders gehandhabt.
und Stromsättigungspegel
Alarm Zustände:
 Analogausgang schaltet auf Alarmwert
 Primärvariable wird mit gesetztem Statusbit übertragen
 Prozent vom Messbereich folgt der Primärvariablen
 Temperatur wird mit gesetztem Statusbit übertragen

Sättigung
Sättigung:
 Analogausgang schaltet auf Sättigungswert
 Primärvariable wird normal übertragen
 Temperatur wird normal übertragen

Diagnosealarm- und Strom- Wird der Messumformer im Multidrop Modus betrieben werden die Sättigungs-
und Alarmzustände anders gehandhabt.
sättigungspegel für den
Multidrop-Modus Alarm Zustände:
 Primärvariable wird mit gesetztem Statusbit übertragen
 Prozent vom Messbereich folgt der Primärvariablen
 Temperatur wird mit gesetztem Statusbit übertragen

Sättigung
Sättigung:
 Primärvariable wird normal übertragen
 Temperatur wird normal übertragen

3-13
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Alarmpegelüberprüfung Wenn die Platine der Messumformerelektronik oder die Digitalanzeige repa-
riert oder ausgetauscht wurde, überprüfen Sie die Alarmpegel bevor Sie den
Messumformer wieder in Betrieb nehmen. Ebenso können Sie so auch das Ver-
halten des Leitsystems überprüfen wenn sich ein Messumformer im Alarmzu-
stand befindet. Um die Alarmpegel des Messumformers zu überprüfen führen
Sie einen Messkreistest durch und setzen dabei den Messumformerausgang auf
die Alarmwerte (siehe Tabellen 3-1 und 3-2 auf Seite 3-12, sowie
„Messkreistest“ auf Seite 3-19).
Prozessalarme Die Prozessalarme erlauben dem Anwender den Messumformer so zu konfigu-
rieren, dass eine HART Nachricht ausgegeben wird sobald ein Wert überschrit-
Tastenfolge 1,4,3,5
ten wurde. Die Prozessalarme können für Druck, Temperatur oder für beides
eingestellt werden. Ein Prozessalarm wird kontinuierlich übertragen solange
Druck oder Temperatur die Grenzwerte überschreiten und der Alarm-modus
auf ON gesetzt ist. Ein Prozessalarm wird am HART Handterminal, auf dem AMS
Status-Bildschirm oder auf der Digitalanzeige des Messumformers angezeigt.
Der Prozessalarm wird nur zurückgesetzt wenn der Wert wieder innerhalb des
zulässigen Bereiches liegt.
ANMERKUNG
Der obere Prozessalarmwert muss höher sein als der untere. Beide Alarmwerte
müssen innerhalb der Druck- und Temperaturgrenzen des Messumformers lie-
gen.
HART Handterminal
Zum Konfigurieren der Prozessalarme mit dem HART Handterminal gehen Sie
folgt vor:
Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende Funktionstastenfolge
ein.
1. Wählen Sie 3, „Config Press Alert“ oder
2. wählen Sie 4, „Config Temp Alert“.
3. Pfeiltaste rechts, um obere (HI) und untere (LO) Alarmwerte zu konfigu-
rieren.
4. Pfeiltaste links, zurück zum Menü Prozessalarm;
Wählen Sie 1, „Press Alert Mode“ konfigurieren oder
Wählen Sie 2, „Temp Alert Mode“ konfigurieren.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Config. Properties“ vom
Menü auswählen.
1. In der Liste „Analog Output (Analogausgang)“ wählen Sie „Configuration
Pressure Alerts (Prozessalarm Druck konfigurieren)“ dann „Press Hi Alert
Val und „Press Lo Alert Val“ eingeben.
2. Im Pull down Menü den „Press Alert Modus (Druck Prozessalarm Mo-
dus)“ auf „ON“ oder „OFF“ setzen.
3. Im „Configuration Temperature Alerts“ den „Temp Hi Alert Val“ und
„Temp Lo Alert Val eingeben.
4. Im Pull down Menü den „Temp Alert Mode“ auf „EIN“ oder „AUS“
setzen“ dann auf Apply klicken.
5. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification“ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
6. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK
OK.

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Januar 2002 Modell 3051S
Konfiguration skalierte Die Konfiguration einer skalierten Variablen ermöglicht dem Anwender eine
Variable Umrechnung des Druckmesswertes in kundenspezifische Einheiten.
Tastenfolge 1,4,3,4,7 Die Konfiguration einer skalierten Variablen definiert folgende Elemente:
 Einheiten der skalierten Variablen - kundenspezifische Einheiten werden
angezeigt.
 Skalierte Daten Optionen - definiert für diese Anwendung die
Übertragungsart
a) linear
b) radiziert
 Druckwert Position 1 - bekannter niedriger Wert (evtl. 4 mA Punkt) mit
einem möglichen linearen Offset.
 Skalierte Variable Druckwert 1 - kundenspezifischer äquivalenter Wert
zum bekannten unteren Wert (dies kann, muss aber nicht der 4 mA
Punkt sein).
 Druckwert Position 2 - oberen Wert (evtl. 20 mA Punkt).
 Skalierte Variable Druckwert 2 - kundenspezifischer äquivalenter Wert
zum bekannten oberen Wert (dies kann, muss aber nicht der 20 mA
Punkt sein).
 Linearer Offset - der gewünschte Wert im Bezug zum Nullpunkt der
ohne anstehenden Druck angezeigt wird.
 Schleichmengenabschaltung - Ausgangswerte unterhalb dieses Punktes
werden auf Null gesetzt um Prozessrauschen zu eliminieren.
ANMERKUNG
Ist die skalierte Variable die Primärvariable und der Radiziermodus ist ge-
wünscht, wählen Sie den Radiziermodus bei der Konfiguration der skalierten
Variablen oder bei der Ausgangskonfiguration. Vermeiden Sie dass die Radizier-
funktion zweimal gewählt wird.

3-15
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Modell 3051S Januar 2002

HART Handterminal
Zum Konfigurieren der skalierten Variablen mit dem HART Handterminal gehen
Sie wie folgt vor:
1. Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende Funktionstasten-
folge ein.
2. Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt haben.
3. Geben Sie die Einheit der skalierten Variablen ein.
a) Die Einheit kann bis zu 6 Zeichen lang sein, A - Z, 0 - 9, –, /,%, und *.
b) Das erste Zeichen ist immer ein Sternzeichen (*) welches anzeigt dass es
sich bei der Einheit um eine skalierte Variable handelt.
4. Wählen Sie Daten Optionen.
a) wählen Sie linear wenn die Funktion der Prozessvariablen zur skalierten
Variable linear ist, es werden Werte für zwei Punkte abgefragt.
b) wählen Sie radiziert wenn die Funktion der Prozessvariablen zur
skalierten Variable quadratisch ist (Durchfluss Applikationen), es wird der
Werte für einen Punkt nachgefragt.
5. Geben Sie den Druckwert für Position 1 ein. Der Wert muss innerhalb des
Messumformer Messbereiches liegen.
a) Wenn Sie eine lineare Funktion programmieren geben Sie den bekann-
ten unteren Wert sowie einem möglichen linearen Offset ein.
b) Wenn Sie eine quadratische Funktion programmieren, wählen Sie OK
um Druck und skalierte Variable auf Null zu setzen dann geben Sie den
bekannten oberen Wert ein.
6. Geben Sie Position 1 der skalierten Variablen ein.
a) Wenn Sie eine lineare Funktion programmieren, geben Sie den bekann-
ten unteren Wert ein, der nicht länger als 7 Zeichen sein darf.
b) Wenn Sie eine quadratische Funktion programmieren, geben Sie die
kundenspezifische Einheit zu dem Wert in Schritt 5b ein, nicht länger als 7
Zeichen und gehen Sie zu Schritt 10.
7. Geben Sie den Druckwert für Position 2 ein. Der Wert muss innerhalb des
Messumformer Messbereiches liegen.
a) Wenn Sie eine lineare Funktion programmieren geben Sie den bekann-
ten oberen Wert ein.
8. Geben Sie Position 2 der skalierten Variablen ein.
a) Wenn Sie eine lineare Funktion programmieren, geben Sie die kunden-
spezifische Einheit zu dem bekannten oberen Wert ein, nicht länger als 7
Zeichen.
9. Wenn Sie eine lineare Funktion programmieren geben Sie den linearen
Offset ein und gehen zu Schritt 11.
10.Wenn Sie eine quadratische Funktion programmieren geben Sie den
Modus für die Schleichmengenabschaltung ein.
a) Wählen Sie AUS wenn keine Schleichmengenabschaltung gewünscht ist.
b) Wählen Sie EIN wenn eine Schleichmengenabschaltung gewünscht ist
und geben den Wert im nächsten Bildschirm ein.
11.Drücken Sie OK um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatikbetrieb
zurückgesetzt werden kann.

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AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Device Configuration (Ge-
räte konfigurieren)“ und wählen „SV Config“ vom Menü aus.
1. Klicken Sie Next, nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben
2. Geben Sie die gewünschte Einheit der skalierten Variablen ein und
klicken auf Next.
3. Wählen Sie Daten Optionen: Linear (Linear) oder Square Root (radiziert)
und klicken auf Next. Wenn Sie eine quadratische Funktion programmie-
ren gehen Sie zu Schritt 9.
4. Geben Sie den Druckwert für Position 1 ein und klicken auf Next.
5. Geben Sie Position 1 der skalierten Variable ein und klicken auf Ne x t .
6. Geben Sie den Druckwert für Position 2 ein und klicken auf Next.
7. Geben Sie Position 2 der skalierten Variable ein und klicken auf Ne x t .
8. Geben Sie den linearen Offset ein, klicken auf Next und gehen zu Schritt
14.
9. Wählen Sie Nex t um zu bestätigen dass „Pressure and Scaled Variable
values for position 0 set to 0 (Druck und skalierte Variable für Position 0
auf 0 gesetzt wird).“
10. Geben Sie den Druckwert für Position 1 ein und klicken auf Next.
11. Geben Sie Position 1 der skalierten Variable ein und klicken auf N ex t .
12. Geben Sie den low flow cutoff mode (Modus der Schleichmengenab-
schaltung) ein: Aus oder Ein, wenn Aus gewählt wurde gehen Sie zu
Schritt 14.
13. Geben Sie den low flow cutoff value (Wert für die Schleichmengenab-
schaltung) ein und klicken auf Next.
14. Klicken Sie Next, um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatik-
betrieb zurückgesetzt werden kann.
15. Wählen Sie Finish um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig ist.
Nehmen Sie das folgende Beispiel als ergänzende Information für die Konfigura-
tion einer skalierbaren Variablen.

Beispiel
Ein Differenzdruck-Messumformer wird für eine Füllstandsapplikation einge-
setzt bei der die Messspanne 188" H2O (200", * 0,94sg) beträgt. Nach der Instal-
Abb. 3-4: Beispieltank lation am leeren Tank und Entlüften der Anschlüsse wird eine Prozessvariable
von -209,43" H2O angezeigt. Die angezeigte Prozessvariable wird erzeugt durch
die Flüssigkeit in der Kapillarleitung. Gemäss Abb. 3-4 ergibt sich die Konfigura-
20 mA tion der skalierten Variablen wie folgt:

Einheiten der skalierten Variable: inch


Optionen der skalierten Variable: linear
230 in. Druckwert Position 1: 0 inH2O
0,94 sg
200 in. Skalierte Variable Position 1: 12 in.
Druckwert Position 2: 188 inH2O
Skalierte Variable Position 2: 212 in.
Linearer Offset: 209,43 inH2O
4 mA
12 in.

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Neuzuordnung Die Funktion der Neuzuordnung ermöglicht es die Primär-, Sekundär- und
Tastenfolge 1,4,3,6,4 Tertiärvariablen des Messumformers wunschgemäss zu konfigurieren. Der
Messumformer verfügt über folgende Voreinstellung:
Primär Variable = Druck
Sekundär Variable = Temperatur
Tertiär Variable = skalierte Variable
ANMERKUNG
Die Variable die als Primär Variable definiert ist bildet den 4-20 mA Analogaus-
gang. Die skalierte Variable kann, wenn gewünscht, als Primär Variable neu zu-
geordnet werden.
HART Handterminal
Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende Funktionstastenfolge
ein.
1. Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben (siehe Messkreis auf Handbetrieb setzen, Seite 3-2).
2. Wählen Sie die gewünschte Primärvariable und drücken E in
inggabe
be..
3. Wählen Sie die gewünschte Sekundärvariable und drücken Eingabe
ing be..
4. Drücken Sie O K um die Einstellung der Tertiärvariable zu bestätigen.
5. Drücken Sie OK um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatik-
betrieb zurückgesetzt werden kann.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „ Device Configuration“ und
wählen „ Re-mapping“ vom Menü aus.
1. Klicken Sie Next, nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben.
2. Wählen Sie die gewünschte Primärvariable und klicken auf Ne x t.
3. Wählen Sie die gewünschte Sekundärvariable und klicken auf Nex t.
4. Klicken Sie Ne x t, um die Einstellung der Tertiärvariable zu bestätigen.
5. Klicken Sie Next, um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatik-
betrieb zurückgesetzt werden kann.
6. Wählen Sie Finish um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig ist.
Sensortemperatureinheit Mit dem Befehl „Sensor Temperature Unit (Sensortemperatur Einheit)“ kann
gewählt werden ob die Sensortemperatur in Celsius oder Fahrenheit ausgege-
Tastenfolge 1,4,1,2,2 ben werden soll. Auf die Sensortemperatur kann nur von HART aus zugegriffen
werden.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties“
vom Menü auswählen.
1. In der Liste „ Process Input“ wählen Sie im Pull down Menü „Snsr Temp
Einheiten“, wählen Sie F für Fahrenheit oder C für Celsius und klicken
dann auf Apply.
2. Klicken Sie Next, um die Warnmeldung senden zu bestätigen.
3. Wählen Sie Sie Finish um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.
4. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification“ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
5. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK
OK.

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Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
DIAGNOSE UND SERVICE Die nachfolgend aufgeführten Diagnose- und Servicefunktionen werden übli-
cher weise nach der Feldmontage durchgeführt. Der Messumformer Test dient
zur Überprüfung der korrekten Messumformerfunktion und kann sowohl vor als
auch nach der Feldmontage durchgeführt werden. Der Messkreistest dient zur
Überprüfung der richtigen Verdrahtung und dem Messumformerausgang und
sollte nur nach der Feldmontage erfolgen.
Messumformertest Der Befehl Messumformer Test startet eine viel umfangreichere Diagnose-
routine als sie kontinuierlich durch den Messumformer durchgeführt wird. Die
Tastenfolge 1,2,1,1 Testroutine erkennt schnell entsprechende Elektronikprobleme. Wird ein Pro-
blem entdeckt, werden Nachrichten über die Fehlerquelle des Problems auf
dem HART Handterminal Display angezeigt.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „ Diagnostics and Test (Dia-
gnose und Test)“ und „ Self test (Selbsttest)“ vom Menü auswählen.
1. Klicken Sie N e x t , um die Testergebnisse zu bestätigen.
2. Wählen Sie F inish um zu bestätigen dass der Test fertig ist.

Messkreistest Der Messkreistest überprüft den Messumformerausgang, ob der Messkreis ge-


schlossen ist sowie die Betriebsbereitschaft anderer Geräte die im Messkreis in-
Tastenfolge 1,2,2 stalliert sind.
HART Handterminal
Um den Messkreistest zu starten gehen Sie folgt vor:
1. Schliessen Sie einen Referenzanzeiger entweder an die Testklemmen
des Anschlussklemmenblocks oder parallel an einen Punkt im Messkreis
an.
2. Vom HO ME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende Funktions-
tastenfolge ein um den Messumformerausgang zu überprüfen.
3. Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben (siehe Messkreis auf Handbetrieb setzen, Seite 3-2).
4. Mit Wert Analogausgang wählen geben Sie dem
Messumformerausgang einen konstanten mA Wert vor, 1 für 4 mA, 2 für
20 mA und 3 für einen anderen manuell einzugebenden Wert.
a. Wenn Sie mit dem Messkreistest den Messumformerausgang
überprüfen wollen geben Sie einen Wert zwischen 4 und 20 mA ein.
b. Wenn Sie mit dem Messkreistest die Alarmpegel überprüfen
wollen geben Sie einen mA Werte gemäss dem Alarmstatus ein
(siehe Tabelle 3-1, 3-3, und 3-2 auf Seite 3-12).
5. Prüfen Sie am Referenzanzeiger ob der vorgegebene Ausgangswert
angezeigt wird.
a. Stimmen die Werte überein, sind Messumformer und Messkreis
richtig konfiguriert und arbeiten korrekt.
b. Stimmen die Werte nicht überein, ist der Referenzanzeiger
eventuell durch einen Verdrahtungsfehler im falschen Messkreis
installiert, der Messumformerausgang muss abgeglichen werden
oder der Referenzanzeiger kann gestört sein.
Nachdem die Testprozedur durchlaufen ist springt der Bildschirm zurück auf
„Wert Analogausgang wählen“ wo Sie dann einen neuen Ausgangswert vorge-
ben können oder den Messkreistest beenden.

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AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „ Diagnostics and Test“ und
„ Loop test“ vom Menü auswählen.
1. Klicken Sie Next, nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben.
2. Wählen Sie den gewünschten Analogausgangswert und klicken auf Next .
3. Klicken Sie Next, um zu bestätigen dass der Ausgang auf den gewünsch-
ten Wert gesetzt ist.
4. Prüfen Sie am Referenzanzeiger ob der vorgegebene Ausgangswert
angezeigt wird.
a. Stimmen die Werte überein, sind Messumformer und Messkreis
richtig konfiguriert und arbeiten gut.
b. Stimmen die Werte nicht überein, ist der Referenzanzeiger
eventuell durch einen Verdrahtungsfehler im falschen Messkreis
installiert, der Messumformerausgang muss abgeglichen werden
oder der Referenzanzeiger kann gestört sein.
Nachdem die Testprozedur durchlaufen ist springt der Bildschirm zurück auf
„Wert Analogausgang wählen“ wo Sie dann einen neuen Ausgangswert vorge-
ben können oder den Messkreistest beenden.
5. Wählen Sie Finish und klicken Sie auf Next um den Messkreistest zu
beenden.
6. Klicken Sie Next, um zu bestätigen, dass der Messkreis auf Automatik-
betrieb zurückgesetzt werden kann.
7. Wählen Sie Finish um zu bestätigen dass die Überprüfung fertig ist.
WEITERE FUNKTIONEN FÜR Verwenden Sie beim HART Handterminal die Funktion duplizieren oder bei
DAS HART PROTOKOLL AMS „Anwender Konfiguration“ um mehrere Messumformer der Modellreihe
3051S ähnlich zu konfigurieren. Duplizieren umfasst die Messumformer Konfi-
Sichern, aufrufen und guration, sichern der Konfigurationsdaten und das Sender der duplizierten Da-
dublizieren von ten an einen anderen Messumformer. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum
Konfigurationsdaten Speichern, Aufrufen und Duplizieren von Konfigurationsdaten. Ausführliche In-
formationen finden Sie für das HART Handterminal in der Betriebsanleitung (Nr.
Tastenfolge Linker Pfeil,1,2 00809-0100-4275) und für AMS in den Online Hinweisen.
HART Handterminal
1. Führen Sie die komplette Konfiguration des ersten Messumformers
durch.
2. Speichern Sie die Konfigurationsdaten.
a. Wählen Sie F2 Sichern vom HART Handterminal Bildschirm
HOME/ONLINE.
b. Stellen Sie sicher dass der Ort zum Daten sichern auf Modul
gesetzt ist. Wenn das nicht der Fall ist, wählen Sie 1 um den Ort für
die Datensicherung auf Modul zu setzen.
c. Wählen Sie 2, um den Konfigurationsdaten einen Namen zu geben.
Die Messumformer Messstellenkennzeichnung ist die Standardvor-
gabe.
d. Stellen Sie sicher dass die Datenart auf Standard gesetzt ist.
Wenn das nicht der Fall ist, wählen Sie 3 um die Datenart auf St an-
dard zu setzen.
e. Wählen Sie F2 Sichern.
3. Schliessen Sie den zu konfigurierenden Messumformer und das HART
Handterminal an und schalten die Spannungsversorgung ein.

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4. Im HOME/ONLINE Bildschirm drücken Sie Pfeil zurück. Das HART
Handterminal Menü erscheint.
5. Wählen Sie 1 für Offline dann 2 für gesicherte Konfiguration dann 1 für
Modul Inhalt um in das Menü Modul Inhalt zu gelangen.
6. Mit dem Pfeil abwärts blättern Sie durch die Liste der Konfigurationen
im Modul, mit dem Pfeil rechts wählen Sie die gewünschte Konfigurati-
on aus.
7. Wählen Sie 1: Edit (Bearbeiten).
8. Wählen Sie 1: Mark All (Alles markieren).
9. Wählen Sie F2 Sichern.
10.Mit dem Pfeil abwärts blättern Sie durch die Liste der Konfigurationen
im Speichermodul, mit dem Pfeil rechts wählen Sie die Konfiguration
nochmals aus.
11.Wählen Sie 3: Senden um ein download der Konfiguration auf den
Messumformer auszuführen.
12.Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
haben.
13.Nachdem die Konfiguration gesendet wurde drücken Sie OK um zu
bestätigen, dass der Messkreis auf Automatikbetrieb zurückgesetzt
werden kann.
Wenn der Vorgang beendet ist informiert Sie das HART Handterminal über den
Status. Wiederholen Sie Schritt 3 bis 13 um weitere Messumformer zu konfigu-
rieren.
ANMERKUNG
Der Messumformer der die duplizierten Daten erhält muss über die gleiche
Softwarerevision (oder höher) verfügen wie der original Messumformer.
AMS erstellt eine wiederverwendbare Kopie
Um eine wieder verwendbare Kopie einer Konfiguration zu erstellen gehen Sie
wie folgt vor:
1. Wählen Sie View dann User Configuration View von der Menüleiste
(oder klicken Sie auf die Taste toolbar).
2. Im „User Configuration window“, rechter Mausklick und wählen „New“
aus dem Kontextmenü aus.
3. Im Fenster „New“ wählen Sie ein Gerät aus der Musterliste aus und
klicken auf OK.
4. Das Muster ist mit markierter Messstellenkennzeichnung in das Fenster
Anwender Konfiguration kopiert worden, vergeben Sie die zugehörige
Messstellenkennzeichnung und drücken Eingabe
Eingabe.
ANMERKUNG
Von einem Mustergerät oder einem anderen Gerätesymbol kann vom AMS Ex-
plorer oder der Ansicht angeschlossene Geräte im Fenster Anwender Konfigu-
ration, mit drag and drop ein Gerätesymbol kopiert werden.
Das Fenster „Compare Configurations“ erscheint und zeigt auf der einen Seite
die derzeitigen Werte des kopierten Gerätes und auf der anderen Seite (An-
wender Konfiguration) die meist leeren Felder.
5. Übertragen Sie die zutreffenden Werte aus der derzeitigen Konfigurati-
on auf die Anwender Konfiguration oder geben Sie die Werte in die
möglichen Felder ein.
6. Klicken Sie auf Apply (ausführen) oder klicken Sie auf OK zum Ausführen
und Schließen des Fensters.

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Anwender Konfiguration mit AMS ausführen


Für eine Applikation kann eine beliebige Anzahl Anwender Konfigurationen er-
stellt werden. Diese können gespeichert, sowie auf Geräte aus der Geräteliste
oder der Datenbank angewendet werden.

ANMERKUNG
Wenn Sie die AMS Revision 6.0 oder höher verwenden muss das Gerät auf das
die Konfiguration angewandt wird gleich dem Modelltyp in der Anwender Kon-
figurationen sein. Wenn Sie eine AMS Revision 5.0 oder niedriger verwenden
müssen Modelltyp und Revision identisch sein.
Um eine Anwender Konfigurationen auszuführen gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie die gewünschte Anwender Konfigurationen aus dem Fenster
Anwender Konfigurationen aus.
2. Ziehen Sie das Symbol auf das gewünschte Gerät im AMS Explorer oder
der Ansicht angeschlossener Geräte. Das Fenster „Konfigurations-
Vergleich“ öffnet sich und zeigt auf der einen Seite die Parameter des
Zielgerätes und die der Anwender Konfigurationen auf der anderen
Seite.
3. Übertragen Sie die Parameter von der Anwender Konfigurationen auf
das gewünschte Zielgeräte, klicken Sie auf OK zum ausführen und
schliessen des Fensters.

Burst Betriebsart Wenn die Burst Betriebsart aktiviert ist verfügt die Modellreihe 3051S über
eine schnellere digitale Kommunikation vom Messumformer zum Leitsystem,
Tastenfolge 1,4,3,3,3 da die Zeiten zur Abfrage vom Leitsystem an den Messumformer entfallen. Die
Burst Betriebsart ist kompatibel zum Analogsignal. Das HART Protokoll kann
gleichzeitig digitale wie auch analoge Daten übertragen, somit kann das Analog-
signal ein Gerät im Messkreis ansteuern während das digitale Signal auf das
Leitsystem geht. Die Burst Betriebsart kann nur für die Übertragung dynami-
scher Daten verwendet werden (Druck und Temperatur in technischen Einhei-
ten, Druck in Prozent vom Messbereich und /oder Analogausgang) und sie be-
einflusst nicht den Datenfluss anderer angeschlossener Messumformer.
Zugriff auf andere, nicht dynamische Messumformerdaten, haben Sie mit der
normalen Abfrage/Antwort Art der HART Kommunikation. Eine Abfrage von
normalen, verfügbaren Daten über das HART Handterminal, AMS oder das
Leitsystem ist möglich. Zwischen jeder Nachricht die der Messumformer sendet
gibt es eine kurze Pause die es dem HART Handterminal, AMS oder dem
Steuerungssystem ermöglicht eine Abfrage zu starten. Der Messumformer
empfängt die Abfrage, antwortet mit einer Nachricht und setzt dann mit dem
Datentransfer in der Burst Betriebsart fort, ca. 3 mal pro Sekunde.
HART Handterminal
Um den Messumformer auf die Burst Betriebsart zu konfigurieren gehen Sie
wie folgt vor:
1. Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende
Funktionstastenfolge ein.

3-22
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Januar 2002 Modell 3051S
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties“
vom Menü auswählen.
1. In der „HART“ Liste setzen Sie mit dem pull down Menü „ Burst Mode
(Burst Betriebsart) EIN / AUS.“ Aus „Burst Option“ wählen Sie die ge-
wünschten Eigenschaften aus:
 PV
 % Messbereich/Strom
 Prozess vars/crnt
 Prozessvariable
2. Nachdem Sie die Option ausgewählt haben klicken Sie auf Apply
3. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification“ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
4. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK.

MULTIDROP Messumformer in der Multidrop Art anzuschliessen, erfolgt wie das


KOMMUNIKATION Anschliessen mehrere Messumformer über eine Kommunikationsleitung. Die
Kommunikation zwischen dem Host-Rechner und dem Messumformer erfolgt
digital über den deaktivierten Analogausgang. Mittels dem intelligenten
Kommunikationsprotokoll können bis zu fünfzehn Messumformer über eine
paarweise verdrillte Leitung oder über eine gemietete Telefonleitung ange-
schlossen werden.
Bei einer Multidrop Installation müssen die erforderliche Update Rate für jeden
Messumformer, die Kombination verschiedener Messumformermodelle sowie
die Länge der Übertragungsleitung berücksichtigt werden. Die Kommunikation
kann mit Bell 202 Modems und einem Host-Rechner mit installiertem HART Pro-
tokoll erfolgen. Jeder Messumformer verfügt über eine individuelle Adresse (1-
15) und antwortet auf die Befehle die im HART Protokoll definiert sind. Das
HART Handterminal und AMS können Messumformer für die Multidrop Installa-
tion konfigurieren und testen genau so wie bei einem Messumformer für eine
standardmässige Einzelinstallation.
Abbildung 3-5 zeigt eine typische Multidrop Installation (Kein Installations-
diagramm).

ANMERKUNG
Bei einem Messumformer im Multidrop Modus ist der Analogausgang auf 4 mA
fixiert. Wenn ein Anzeiger an einen Messumformer im Multidrop Modus ange-
schlossen ist zeigt das Display alternierend „fixierter Stomausgang“ sowie die
spezifizierte Anzeige.

3-23
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Abb. 3-5: Typisches Multidrop-Netz-


werk
RS-232-C

Bell 202 Modem

Spannungs-

3051-0087A, 3151_E101A
versorgung

Die Modellreihe 3051S ist werksseitig auf die Adresse Null (0) eingestellt, die
für eine standardmässige Einzelinstallation mit 4-20 mA Ausgangssignal benötigt
wird. Um die Multidrop Kommunikation zu aktivieren muss die
Messumformeradresse in eine Zahl von 1-15 geändert werden. Diese Änderung
deaktiviert den 4-20 mA Analogausgang und setzt ihn auf 4 mA. Ebenso wird
der Diagnosealarm, Einstellung über Schalter/Steckbrücke für aufwärts/abwärts
ausser Funktion gesetzt. Störmeldungen von Messumformern in einer Multi-
drop Installation werden über HART Nachrichten kommuniziert.

3-24
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Januar 2002 Modell 3051S
Messumformeradresse Um eine Multidrop Kommunikation zu aktivieren, muss die Abfrageadresse auf
ändern eine Zahl zwischen 1 bis 15 gesetzt werden, wobei jeder Messumformer seine
individuelle Adresse haben muss.
Tastenfolge 1,4,3,3,1
HART Handterminal
1. Vom HO ME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende
Funktionstastenfolge ein.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Configuration Properties“
vom Menü auswählen.
1. In der „HART“ Liste, im „ID“ Fenster geben Sie die Abfrageadresse im
Feld „Poll addr“ ein und klicken auf a ppl y.
2. Der Bildschirm „Apply Parameter Modification“ erscheint, geben Sie die
gewünschte Information ein und klicken auf OK.
3. Nachdem Sie sorgfältig die angezeigte Warnung gelesen haben, wählen
Sie OK.
Kommunikation mit einem HART Handterminal
Messumformer im Multidrop- Um mit einem Multidrop Messumformer zu kommunizieren konfigurieren Sie
Modus das HART Handterminal auf die Abfrage einer Adresse ungleich Null.
Tastenfolge Linker Pfeil,4,1,1 1. Vom HOME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende
Funktionstastenfolge ein.
2. Im Abfrage Menü blättern Sie abwärts und wählen „Digital Poll“. In
diesem Modus fragt das HART Handterminal automatisch nur Geräte mit
der Adresse 1 bis 15 an.
AMS
Klicken Sie auf das HART-Modem Symbol und wählen „Scan All Devices.“

Abfrage Messumformer im Die Abfrage eines Multidrop Messkreises ermittelt das Modell, die Adresse und
Multidrop-Modus die Anzahl der im Messkreis befindlichen Messumformer.
Tastenfolge Linker Pfeil,4,1 HART Handterminal
1. Vom HO ME Bildschirm aus, geben Sie die entsprechende
Funktionstastenfolge ein.
AMS
Klicken Sie auf das HART-Modem Symbol und wählen „Scan All Devices“.

3-25
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Januar 2002 Modell 3051S

Abschnitt 4 Betr
triieb undW
und ar
War tun
artun g
tung
Einstellmöglichkeiten - Ausführung mit HART-Protokoll ............ Seite 4-1
Aufrüstmöglichkeiten ............................................................... Seite 4-14

ÜBERSICHT Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Inbetriebnahme und dem Betrieb
des Druckmessumformers der Modellreihe 3051S. Hier werden Arbeiten be-
schrieben die vor der Installation erfolgen sollten. In diesem Abschnitt finden
Sie nur Informationen für die HART Version der Modellreihe 3051S. Informatio-
nen zur Feldbus Version der Modellreihe 3051S Feldbus finden Sie in der Ergän-
zung (Dokument- Nr. 00809-0200-4801).

Die Konfiguration führen Sie gemäss den Anweisungen für das HART Hand-
terminal und AMS durch. Zur Erleichterung ist die „Funktionstastenfolge“ für
das HART Handterminal bei jeder Softwarefunktion mit angegeben.

Einstellmöglickeiten - Aus- Die Einstellung des Druckmessumformers der Modellreihe 3051S kann folgen-
führung mit Hart-Protokoll de Verfahren enthalten:
z Neueinstellung: 4 und 20 mA Werte auf gewünschten Druck einstellen.
z Sensorabgleich: Justieren der werksseitig eingestellten Kennlinie um die
Leistungsdaten für den spezifizierten Druckbereich zu optimieren oder um
Einflüssen auf Grund der Einbaulage auszugleichen.
z Analogausgang abgleichen: Justieren des Analogausgangs passend zum An-
lagenstandard oder des Regelkreises.

Das SuperModule der Modellreihe 3051S verwendet einen Mikroprozessor der


über Informationen von sensorspezifischen Eigenschaften in Abhängigkeit von
Druck- und Temperatureingang verfügt. Der intelligente Messumformer kom-
pensiert diese Änderungen im Sensor. Die Generierung des Sensor- Leistungs-
profils wird Werkscharakterisierung genannt. Die Werkscharakterisierung bie-
tet ebenso die Möglichkeit der Neujustierung der 4 und 20 mA Werte ohne
dass der Messumformer mit Druck beaufschlagt ist.
Die Funktionen Abgleich und Neueinstellung sind unterschiedlich. Bei der Neu-
einstellung wird der Analogausgang auf die gewählten oberen und unteren
Messbereichswerte gesetzt, das kann sowohl mit als auch ohne Druck-
beaufschlagung ausgeführt werden. Eine Neueinstellung verändert nicht die
Werkscharakterisierung, deren Kennlinie im Mikroprozessor gespeichert ist. Der
Sensorabgleich erfordert einen sehr genauen Eingangsdruck und führt eine zu-
sätzliche Kompensation durch, welche die Lage der Kennlinie der
Werkscharakterisierung einstellt, um die Leistungsdaten für einen spezifischen
Druckbereich zu optimieren.

ANMERKUNG
Der Sensorabgleich justiert die Lage der Kennlinie der Werkscharakterisierung.
Wenn der Abgleich nicht korrekt oder mit ungenauen Betriebsmitteln ausge-
führt wird, kann die Messumformerleistung verschlechtert werden.

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Tabelle 4-1 empfohlene


Einstellvorgänge

Messumformer Einstellung vor der Feldmontage Einstellung nach der Feldmontage


Modell 3051S_CD 1. Parameter der Ausgangskonfiguration setzen: 1. Neukonfiguration erforderlich
Modell 3051S_CG a. Messbereichswerte setzen 2. Nullpunktabgleich des Messumformers zur
Modell 3051S_L b. Einheit des Ausgangs setzen Kompensation von Montageeffekten oder Effekte
c. Ausgangsart setzen durch den statischen Druck.
d. Dämpfungswert setzen
2. Optional: Vollabgleich durchführen
(Genaue Druckquelle erford.)
Optional: Abgleich des Analogausgangs durchführen
(Genaues Multimeter erford.)

Modell 3051S_CA 1. Parameter der Ausgangskonfiguration setzen: 1. Neukonfiguration erforderlich


Modell 3051S_TA a. Messbereichswerte setzen 2. Unteren Wert des Abgleichbereichs vom Vollabgleich
Modell 3051S_TG b. Ausgangseinheit setzen ausführen, um Montageeffekte zu korrigieren.
c. Ausgangsart setzen
d. Dämpfungswert setzen
2. Optional: Vollabgleich durchführen, wenn die Betriebs-
mittel verfügbar sind. (Genaue abs. Druckquelle
erforderlich) oder unteren Wert des Abgleichbereichs
vom Vollabgleich ausführen.
Optional: Abgleich des Analogausgangs durchführen
(Genaues Multimeter erforderlich)

Übersicht Die komplette Einstellung des Druckmessumformers Modellreihe 3051S um-


Einstellmöglichkeiten fasst folgende Punkte:
Ausgangsparameter konfigurieren
z Einheiten der Prozessvariablen setzen (Seite 3-6)
z Ausgangsart setzen (Seite 3-7)
z Neuer Messbereich (Seite 3-8)
z Dämpfung setzen (Seite 3-10)
Sensor einstellen
z Vollabgleich (Seite 4-6)
z Nullpunktabgleich (Seite 4-6)
4-20 mA Ausgang einstellen
z 4-20 mA Ausgangsabgleich (Seite 4-8) oder
z 4-20 mA skalierter Ausgangsabgleich (Seite 4-9)

4-2
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Abb. 4-1 auf Seite 4-3 stellt den Datenfluss des Messumformers der Modell-
reihe 3051S dar. Der Datenfluss kann in vier Hauptschritte zusammengefasst
werden:
z Eine Druckänderung wird durch eine Änderung des Sensorausgangs (Sensor-
signal) dargestellt.
z Das Sensorsignal wird in ein digitales Signal umgewandelt das der Mikro-
prozessor versteht (analog - digital Signalumwandlung).
z Korrekturen werden im Mikroprozessor durchgeführt um so eine digitale
Darstellung des Prozesseingangs zu erhalten (digitale PV).
z Die digitale PV wird umgewandelt zu einem analogen Wert (digital - analog
Signalumwandlung).
Abb. 4-1 zeigt ebenso die ungefähre Messumformer Positionierung für den ein-
zelnen Einstellvorgang. Der Datenfluss verläuft von links nach rechts, eine Än-
derung eines Parameters betrifft alle Werte die rechts vom geänderten Para-
meter liegen.
Nicht alle Kalibriervorgänge können bei jedem Messumformer der Modellreihe
3051S durchgeführt werden. Ebenso können einige Vorgänge nur vor der Feld-
inbetriebnahme durchgeführt werden und sollten nicht während dieser erfol-
gen. Tabelle 4-1 zeigt die empfohlenen Einstellvorgänge für jeden
Messumformer der Modellreihe 3051S, vor oder nach der Feldinbetriebnahme.

Abb. 4-1 Messumformer


Datenfluss mit Einstelloptionen Messumformer eingestellt auf 0 bis 0,25 bar

C/D Mikro- D/A


prozessor
0,25 bar

20.00 mA
3051S: LT-8793
Online
1 Geräte Einstellung

CALIBRATON.EPS
2 PV 0,25 bar
3 AO 20,00 mA
4 LRV 0,00 bar
5 URV 0,25 bar
SAVE
ANMERKUNG
Der PV Wert sollte gleich dem Ein-
gangsdruck sein. Der AO Wert soll-
te gleich der Anzeige des Geräte-
ausgangs sein.

4-3
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Einstellintervalle Die Einstellintervalle können stark voneinander abweichen, je nach Applikation,


festlegen erforderlicher Genauigkeit sowie Prozessbedingungen. Um den Anforderun-
gen Ihrer Applikation gerecht zu werden legen Sie die Einstellintervalle wie folgt
fest:
1. Festlegen der erforderlichen Genauigkeit für Ihre Applikation.
2. Feststellen der Betriebsbedingungen.
3. Berechnung des wahrscheinlichen Gesamtfehlers (TPE = Total Probable
Error).
4. Berechnung der Stabilität pro Monat.
5. Berechnung der Einstellintervalle.
Berechnungsbeispiel
Schritt 1: Festlegen der erforderlichen Genauigkeit für Ihre Applikation
Erforderliche Genauigkeit: 0,30 % der eingestellten Messspanne
Schritt 2: Feststellen der Betriebsbedingungen.
Messumformer: Modell 3051S_CD, Bereich 2A (URL = 250 inH2O),
Ausführung Classic
Eingestellte Messspanne: 150 inH2O
Schwankungen Umgebungstemperatur: ± 50 °F
Auslegungsdruck: 500 psig
Schritt 3: Berechnung des wahrscheinlichen Gesamtfehlers (TPE)

TPE = (Referenzgenauigkeit)2 +(Temperatureffekt)2 + (Stat. Druck)2 = 0,117% d. einge. Messspanne


Werte:
Referenzgenauigkeit = ± 0.065% der eingestellten Messspanne
Einfluss Umgebungstemperatur =

± 0,0125 x URL + 0,0625 pro 50 °F = ± 0,0833 % d. einge. Messspanne


Messspanne

Stat. Druckeffekt(1) =
0,1 % pro 1000 psi = + 0,05 d. eingest. Messspanne bei max. Wert
(1)
Der Einfluss auf den Nullpunkt kann durch die Nullpunktabgleich bei stat. Druck kompensiert werden.

Schritt 4: Berechnung der Stabilität pro Monat.


0,125 x URL % der Messspanne für 5 Jahre = ±0,0035% der einge. Messspanne pro Monat
Stabilität = ±
Messspanne

Schritt 5: Berechnung der Einstellintervalle.


(Erforderliche Genauigkeit - TPE) (0,3% -0,177%)
Einstellintervalle = = = 52 Monate
Stabilität pro Monat 0,0035%

4-4
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Januar 2002 Modell 3051S
Abgleichvorgang Um zu entscheiden welche Vorgehensweise für die Abgleich anzuwenden ist
auswählen muss zuerst festgelegt werden ob der analog/digital Bereich oder der digital/
analoge Bereich der Messumformerelektronik eingestellt werden soll. Siehe
Abb. 4-1 und führen Sie den folgenden Vorgang aus:
1. Legen Sie an den Messumformer einen Druck an und schliessen das HART
Handterminal oder AMS sowie ein Digitalmultimeter an.
2. Bauen Sie die Kommunikation zwischen Messumformer und HART Hand-
terminal auf.
3. Legen Sie einen Druck an, der dem oberen Messbereichswert entspricht.
4. Vergleichen Sie den angezeigten Druck mit der Prozessvariablen (PV) im
Online Menü am HART Handterminal oder dem Bildschirm Primärvariable in AMS.
a. Wenn die Anzeige der PV nicht mit dem Druckeingang (hoch genaues
Betriebsmittel) übereinstimmt führen Sie einen Sensorabgleich durch.
5. Vergleichen Sie den Analogausgang am HART Handterminal oder im AMS
mit der Anzeige des Digitalmultimeters.
a. Wenn der Analogausgang nicht mit der Digitalanzeige (hoch genaues Be-
triebsmittel) übereinstimmt, führen Sie einen Abgleich des Ausgangs durch.

Sensorabgleich Ein Sensorabgleich kann sowohl als Vollabgleich oder als Nullpunktabgleich er-
folgen. Die Abgleichfunktionen sind unterschiedlich komplex, je nach Anwen-
dung. Beide Abgleichfunktionen verändern die Interpretation des Messum-
formers bezogen auf das Eingangssignals.
Der Nullpunktabgleich ist eine Einpunkteinstellung. Diese ist sinnvoll um
Montageeffekte zu kompensieren und sollte erst dann ausgeführt werden wenn
der Messumformer in seiner endgültigen Lage installiert ist. Da diese Korrektur
die Steigung der Kennlinie beibehält, sollte sie nicht an Stelle eines Vollabgleichs
über den gesamten Messbereich verwendet werden.
Wenn Sie einen Nullpunktabgleich durchführen, stellen Sie sicher, dass das Aus-
gleichsventil geöffnet ist und die Impulsleitungen auf das korrekte Niveau befüllt
sind.

Anmerkung
Führen Sie keinen Nullpunkabgleich an einem Absolutdruckmessumformer
der Modellreihe 3051S durch
durch. Der Nullpunktabgleich bezieht sich auf den 0
Druckwert, der Absolutdruckmessumformer bezieht sich jedoch auf den abso-
luten 0 Druckwert. Um Montageeffekte bei einem Absolutdruckmessumformer
der Modellreihe 3051S zu korrigieren führen Sie eine Abgleich des unteren Wer-
tes innerhalb des Vollabgleichs durch. Der Abgleich des unteren Wertes führt
eine Nullpunktkorrektur, ähnlich der eines Nullpunktabgleichs durch, benötigt
jedoch keinen Eingangswert für den Nullpunktswert.
3151_C03A.EPS; 3051_18A.EPS

20 mA 20 mA
g
tun
4 mA 4 mA sr ich
lus
3051_18A19A.EPS

Nicht auf Nullpunkt bezogene Auf Nullpunkt bezogene Auf Nullpunkt bezogene
Füllstandsanwendung Füllstandsanwendung Durchflussanwendung

4-5
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Eine Vollabgleich ist eine Zweipunkteinstellung des Sensors wobei die beiden
Druckendwerte eingestellt und alle dazwischen liegenden Ausgangswerte
linearisiert werden. Immer zuerst den unteren Abgleichwert justieren um den
korrekten Offset festzulegen. Die Justierung des oberen Abgleichwertes korri-
giert die Steigung der Kennlinie basierend auf dem unteren Abgleichwert. Die
werksseitig festgelegte Kennlinie wird durch diesen Vorgang nicht verändert.
Die Abgleichwerte ermöglichen Ihnen eine Leistungsoptimierung über den spe-
zifizierten Messbereich bei Einstelltemperatur.

Nullpunktabgleich Anmerkung
Für einen Nullpunkabgleich muss der Messumformer innerhalb drei Prozent des
Tastenfolge 1, 2, 3, 3, 1 tatsächlichen (wahren) Nullpunktes liegen.

HART Handterminal
Zur Einstellung des Sensors mit dem HART Handterminal gehen Sie wie folgt vor:
1. Entlüften Sie den Messumformer und schalten Sie das HART Handterminal
in den Messkreis ein.
2. Vom HOME Bildschirm aus verwenden Sie die entsprechende Tastenfolge.
3. Folgen Sie den Anweisungen des HART Handterminals um den Nullpunkt-
abgleich auszuführen.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „Zero trim (Nullpunktabgleich)“ vom Menü auswählen.
1. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
2. Drücken Sie Next (Weiter) um die Warnung zu bestätigen.
3. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem Sie den Sensor mit dem entsprechen-
den Druck beaufschlagt haben.
4. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
5. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.

Vollabgleich Anmerkung
Verwenden Sie ein Drucknormal das mindestens 3 mal genauer ist als der
Tastenfolge 1, 2, 3, 3 Messumformer selbst. Bevor sie einen Wert eingeben warten Sie 10 Sekunden
damit sich der Druck stabilisieren kann.

HART Handterminal
Zur Einstellung des Sensors mit dem HART Handterminal gehen Sie wie folgt vor:
1. Alle Kalibriereinrichtungen anschliessen und mit Spannung versorgen, inklu-
sive eines HART Handterminal, Spannungsversorgung, Drucknormal und An-
zeiger.
2. Vom HOME Bildschirm aus verwenden Sie die entsprechende Tastenfolge.
3. Wählen Sie 2: Unterer Sensorabgleich.

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ANMERKUNG
Wählen Sie die Druckeingangswerte so, dass der untere und obere Wert gleich
dem 4 und 20 mA Punkt entsprechen oder ausserhalb des Bereichs liegen. Ver-
suchen Sie nicht einen reversen Ausgang zu erzeugen in dem Sie den unteren
und oberen Punkt vertauschen. Der Messumformer erlaubt cirka fünf Prozent
Abweichung des oberen Wertes zur werksseitig festgelegten Kennlinie.

4. Folgen Sie den Anweisungen des HART Handterminals um den Abgleich des
unteren Wertes zu vollenden.
5. Wiederholen Sie diesen Vorgang für den oberen Wert und wählen Sie statt
der 2 die 3:Oberer Sensorabgleich.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „Sensor trim (Sensorabgleich)“ vom Menü auswählen.
1. Wählen Sie „ Lower sensor trim (Unterer Sensorabgleich)“.
2. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
3. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem Sie den Sensor mit dem entsprechen-
den Druck beaufschlagt haben.
4. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
5. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.
6. Rechter Mausklick auf Geräte, dann „Calibrate (Einstellung)“, dann „(Sensor
trim (Sensorabgleich)“ vom Menü auswählen.
7. Wählen Sie „Upper sensor trim (Oberer Sensortrim)“ und wiederholen Sie
Schritt 2 bis 5.

Zurücksetzen auf Die Befehle Zurücksetzen auf Werksabgleich erlauben Ihnen das Zurücksetzen
Werksabgleich des Sensor- und Ausgangsabgleichs auf die werksseitigen Einstellungen.

Zurücksetzen auf Werksab- Dieser Befehl setzt den Sensorabgleich des Messumformers auf die werks-
gleich - Sensorabgleich seitigen Einstellungen zurück. Der Befehl Zurücksetzen auf Werksabgleich - Sen-
sorabgleich kann nützlich sein wenn ein unzulässiger Nullpunktabgleich eines
Tastenfolge 1, 2, 3, 4, 1 Absolutdruckmessumformers durchgeführt wurde oder ein ungenaues Druck-
normal verwendet wurde.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „Recall Factory Trim (Zurücksetzen auf Werksabgleich)“ vom Menü aus-
wählen.
1. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
2. Wählen Sie „Sensor trim (Sensorabgleich)“, unter „Trim to recall (Abgleich
zurücksetzen)“ und klicken Sie Next (Weiter).
3. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass das Zurücksetzen der
Abgleichwerte komplett ist.
4. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
5. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.

4-7
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Zurücksetzen auf Werksab- Dieser Befehl setzt den Ausgangsabgleich des Messumformers auf die werks-
gleich - Ausgangsabgleich seitigen Einstellungen zurück. Der Befehl Zurücksetzen auf Werksabgleich - Aus-
gangsabgleich kann nützlich sein zum Zurücksetzen von einem unzulässigen
Tastenfolge 1, 2, 3, 4, 2 Abgleich, falschen Betriebsdaten oder einer gestörten Anzeige.
AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „Recall Factory Trim (Zurücksetzen auf Werksabgleich)“ vom Menü aus-
wählen.
1. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
2. Wählen Sie „Analog output trim (Analogausgangsabgleich)“, unter „Trim to
recall (Abgleich zurücksetzen)“ und klicken Sie Next (Weiter).
3. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass das Zurücksetzen der
Abgleichwerte komplett ist.
4. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
5. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.

Abgleich Analogausgang Der Befehl Abgleich Analogausgang ermöglicht Ihnen die derzeitigen 4 und 20
mA Punkte des Messumformerausgangs auf die Anlagenparameter zu justie-
ren. Dieser Befehl justiert die digital/analog Umwandlung (siehe Abb. 4-1 auf
Seite 4-3).

Digital/Analog-Abgleich HART Handterminal


Um einen Digital/Analog Abgleich mit dem HART Handterminal durchzuführen
Tastenfolge 1, 2, 3, 2, 1
gehen Sie wie folgt vor:
1. Vom HOME Bildschirm aus verwenden Sie die entsprechende Tastenfolge.
Drücken Sie OK nachdem Sie den Messkreis auf Handbetrieb gesetzt ha-
ben, siehe hierzu Seite 3-2.
2. Schliessen Sie ein genaues Strommessgerät an den Klemmen im Anschluss-
raum des Messumformers an. Positive auf die positive Klemme und negativ
auf die Testklemme oder schliessen es parallel an einem Punkt im Messkreis
an.
3. Drücken Sie OK nachdem Sie das Strommessgerät angeschlossen haben.
4. Drücken Sie OK bei der Aufforderung SETTING FLD DEV OUTPUT TO 4 MA MA.
Der Messumformer gibt 4,0 mA aus.
5. Halten Sie den aktuellen Wert des Strommessgerätes fest und geben ihn
bei der Aufforderung ENTER METER VALUE ein. Das HART Handterminal
fordert Sie auf zu überprüfen ob der Ausgangswert gleich ist mit dem Wert
des Strommessgerätes.
6. Wählen Sie 1: Ja, wenn der Wert des Strommessgerätes gleich dem Aus-
gangswert ist; oder 2: Nein, sie nicht gleich sind.
a. Bei 1: Ja , gehen Sie zu Schritt 7.
b. Bei 2: Nein, wiederholen Sie Schritt 5.
7. Drücken Sie OK bei der Aufforderung SETTING FLD DEV OUTPUT TO 20
M A und wiederholen die Schritte 5 und 6 bis der Wert des Strom-
messgerätes gleich dem Ausgangswert ist.
8. Drücken Sie OK, nachdem der Messkreis auf Automatikbetrieb zurückge-
setzt ist.

4-8
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AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „D/A Trim (D/A Abgleich)“ vom Menü auswählen.
1. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
2. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem das Strommessgerät angeschlossen
ist.
3. Drücken Sie Next (Weiter) bei dem „Setting fld dev output to 4 mA“ Bild-
schirm.
4. Halten Sie den aktuellen Wert des Strommessgerätes fest, geben ihn bei
„Enter meter value“ ein und klicken Sie Next (Weiter).
5. Wählen Sie Ja, wenn der Wert des Strommessgerätes gleich dem Ausgangs-
wert ist; oder Nein, sie nicht gleich sind und klicken Sie Next (Weiter).
a. Bei Ja , gehen Sie zu Schritt 6.
b. Bei Nein, wiederholen Sie Schritt 4.
6. Drücken Sie Next (Weiter) bei dem „Setting fld dev output to 20 mA“ Bild-
schirm.
7. Wiederholen Sie die Schritte 4 und 5 bis der Wert des Strommessgerätes
gleich dem Ausgangswert ist.
8. Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
9. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.

Digital/Analog Abgleich Der Befehl skalierter D/A Abgleich setzt den 4 und 20 mA Punkt auf eine vom
Andere Skalierung Anwender wählbaren Skalierung (nicht 4 und 20 mA), so z. B. 1-5 V über einen
250 Ohm Widerstand oder 0 bis 100 % von einem Leitsystem. Um einen
Tastenfolge 1, 2, 3, 2, 2 skalierten D/A Abgleich auszuführen schliessen Sie einen genauen Anzeiger an
den Messumformer an und gleichen das Ausgangssignal an die Skala an, wie im
Vorgang Abgleich Analogausgang beschrieben.

Anmerkung
Für eine höchst mögliche Genauigkeit verwenden Sie einen Präzisions-
widerstand. Wenn Sie einen Widerstand in den Messkreis einfügen vergewis-
sern Sie sich, dass die Spannungsversorgung ausreicht den Messumformer mit
zusätzlichem Widerstand auf 20 mA zu bringen.

4-9
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Modell 3051S Januar 2002

AMS
Rechter Mausklick auf das ausgewählte Gerät, dann „Calibrate (Einstellung)“,
dann „Scaled D/A trim (Skalierter D/A Abgleich)“ vom Menü auswählen.
1. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem der Messkreis auf Handbetrieb gesetzt
ist.
2. Wählen Sie Change (Ändern) um die Skalierung zu ändern.
3. Geben Sie den unteren Skalenausgangswert ein und klicken Sie Next (Wei-
ter).
4. Geben Sie den oberen Skalenausgangswert ein und klicken Sie Next (Wei-
ter).
5. Drücken Sie Next (Weiter) um den Abgleich auszuführen.
6. Drücken Sie Next (Weiter) nachdem das Strommessgerät angeschlossen
ist.
7. Drücken Sie Next (Weiter) bei dem „Setting fld dev output to 4 mA“ Bild-
schirm.
8. Halten Sie den aktuellen Wert des Strommessgerätes fest, geben ihn bei
„Enter meter value“ ein und klicken Sie Next (Weiter).
9. Wählen Sie Ja, wenn der Wert des Strommessgerätes gleich dem Ausgangs-
wert ist; oder Nein, sie nicht gleich sind und klicken Sie Next (Weiter).
a. Bei Ja , gehen Sie zu Schritt 10.
b. Bei Nein, wiederholen Sie Schritt 8.
10.Drücken Sie Next (Weiter) bei dem „Setting fld dev output to 20 mA“ Bild-
schirm.
11.Wiederholen Sie die Schritte 8 und 9 bis der Wert des Strommessgerätes
gleich dem Ausgangswert ist.
12.Drücken Sie Next (Weiter) um zu bestätigen dass der Messkreis wieder auf
Automatikbetrieb zurückgesetzt werden kann.
13. Wählen Sie Finish (Ende) um zu bestätigen dass die Neueinstellung fertig
ist.

Kompensation des Wenn der Druckmessumformer der Modellreihe 3051S Bereich 4 und 5 in einer
statischen Druckes Differenzdruckanwendung eingesetzt ist, wird ein spezieller Kalibriervorgang
erforderlich. Mit dieser Vorgehensweise wird durch Reduzierung des statischen
Druckeffektes die Messumformergenauigkeit optimiert.
Differenzdruckmessumformer der Modellreihe 3051S Bereich 1, 2 und 3 benö-
tigen diese Vorgehensweise nicht, weil die Optimierung im Sensor vorgenom-
men wird.
Wird der Druckmessumformer der Modellreihe 3051S Bereich 4 und 5 mit ho-
hem statischem Druck beaufschlagt ergibt sich eine systematische Verschie-
bung des Ausgangs. Diese Verschiebung ist linear zum statischen Druck und
kann mit einem kompletten Abgleich korrigiert werden, siehe Seite 2-18.
Die folgenden Spezifikationen zeigen den Effekt des statischen Druckes für ei-
nen Messumformer der Modellreihe 3051S Bereich 4 und 5 in einer Differenz-
druck- Anwendung.
Nullpunkt Einfluss
± 0,1 % vom Messende pro 69 bar bei einem statischen Druck von 0 bis 138 bar.
± 0,2 % vom Messende pro 69 bar bei einem statischen Druck über 138 bar.
Messspannen Einfluss
Korrigierbar auf ± 0,2 % vom Messwert pro 69 bar bei einem statischen Druck
von 0 bis 250 bar.

4-10
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Januar 2002 Modell 3051S
Bei Anwendungen mit statischem Betriebsdrücken beträgt die systematische
Messspannenverschiebung -1,00 % vom Messwert pro 69 bar beim
Messumformer mit Bereich 4 und -1,25 % vom Messwert pro 69 bar beim
Messumformer mit Bereich 5.
Verwenden Sie folgendes Beispiel zur Berechnung korrigierter Eingangswerte.
Beispiel
Ein Messumformer mit der Modellnummer 3051S_CD4 wird in einer
Differenzdruckapplikation eingesetzt bei der der statische Betriebsdruck
1200 psi (83 bar) beträgt. Der Messumformerausgang ist eingestellt auf 4
mA bei 500 inH2O (1,2 bar) und 20 mA bei 1500 inH2O (3,7 bar).

Um den systematischen Fehler durch den hohen statischen Betriebsdruck


zu korrigieren berechnen Sie zuerst den unteren und oberen korrigierten
Wert für den Abgleich mit folgenden Formeln.

LT = LRV + S (LRV) P
Mit: LT = korrigierter unteren Abgleichwert
LRV = Messanfang
S= –(Messspannenverschiebung gem. Spezifikation)
P= statischer Betriebsdruck

HT = URV + S (URV) P
Mit: HT = korrigierter oberen Abgleichwert
URV = Messende
S= –( Messspannenverschiebung gem. Spezifikation)
P= statischer Betriebsdruck

Werte in diesem Beispiel:


URV = 1500 inH2O
LRV = 500 inH2O
P= 1200 psi
S= ± 0,01/1000

Berechnung des unteren Abgleichwertes (LT):


LT = 500 + (0,01/1000)(500)(1200)
LT = 506 inH2O

Berechnung des oberen Abgleichwertes (HT):


HT = 1500 + (0.01/1000)(1500)(1200)
HT = 1518 inH2O

Um einen Vollabgleich der Modellreihe 3051S auszuführen geben Sie den kor-
rigierten unteren Abgleichwert (LT) und den oberen Abgleichwert (HT) ein, sie-
he hierzu „Vollabgleich“ Seite 4-6.
Geben Sie die korrigierten Eingabewerte für den unteren und oberen Abgleich-
wert über die Tastatur des HART Handterminals ein, nachdem Sie den Druck-
wert als Messumformereingang eingegeben haben.

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ANMERKUNG
Nach der Einstellung des Messumformers der Modellreihe 3051S Bereich 4 und
5, für Applikationen mit hohen Differenzdrücken, justieren Sie die 4 und 20 mA
Punkte mit dem HART Handterminal um so die Korrektur für den statischen
Betriebsdruck beizubehalten. Justieren Sie nach der Installation den Nullpunkt
bei Betriebsdruck (4 mA Punkt) mit der Nullpunkttaste, dies hat keine Auswir-
kungen auf die komplette Einstellung.

Diagnose Meldungen Zusätzlich zur Ausgangsanzeige gibt die Anzeige Betriebsstörungen sowie Warn-
meldungen zur Störungssuche und -behebung in abgekürzter Form aus. Mel-
dungen werden gemäss Ihrer Priorität nacheinander angezeigt, normale
Betriebsmeldungen zuletzt. Um die Ursache der Meldung ausfindig zu machen
fragen Sie mit dem HART Handterminal oder AMS den Messumformer ab. Eine
Beschreibung jeder Diagnosemeldung finden Sie nachfolgend.
Error Indicator (Fehleranzeige)
Fehlermeldungen erscheinen auf der Digitalanzeige um Sie über mögliche Pro-
bleme die den Messumformerbetrieb betreffen zu informieren. Die Fehlermel-
dung steht solange an, bis der Fehler beseitigt ist und der Analogausgang den
spezifizierten Alarmpegel erreicht hat. Während des Alarmzustandes werden
keine anderen Informationen angezeigt.
FAIL MODULE (Modul Störung)
Das SuperModule ist ausgefallen, mögliche Ursachen der Probleme können sein:
z Druck- oder Temperatur- Updates sind nicht im SuperModule eingegangen.
z Bei einer Routineprüfung wurde ein Fehler im nicht flüchtigen Speicher ei-
nes Speichemoduls entdeckt, der den Messumformerbetrieb beeinflusst.
Einige Fehler des nicht flüchtigen Speichers können durch den Anwender repa-
riert werden. Mit der HART Handterminal oder AMS Diagnose machen Sie den
Fehler ausfindig und prüfen ob er reparabel ist. Einige Fehlermeldungen die mit
„Factory“ enden sind nicht reparabel, in diesem Fall ersetzen Sie das
SuperModule (siehe Demontage auf Seite 5-3).
FAIL CONFIG ((Störung
Störung der Konfiguration
Konfiguration))
In einem für den Anwender zugänglichen Bereich wurde ein Speicherfehler ent-
deckt der den Messumformerbetrieb beeinflussen kann. Zur Fehlerbehebung
verwenden Sie das HART Handterminal oder AMS, fragen Sie den entsprechen-
den Speicherbereich des Messumformers ab und konfigurieren ihn neu.
Warnungen
Warnungen die auf der Anzeige erscheinen, sollen Sie auf reparable Probleme
des Messumformers oder des Messumformerbetriebs aufmerksam machen.
Warnungen erscheinen alternierend mit anderen Messumformerinformationen
bis die Bedingung der Warnung korrigiert ist oder der Messumformer beendet
den Betriebzustand der die Warnmeldung ausgelöst hat.
PV Limit
Die Prozessvariable am Messumformereingang ist außerhalb des Mess-
umformerbereiches.

NONPV LIMIT
Eine Sekundärvariable am Messumformereingang ist ausserhalb des
Messumformerbereichs.

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CURR SAT (Stromausgang auf Sättigungspegel)
Der Druck am Moduleingang ist ausserhalb des spezifizierten Bereichs und der
Analogausgang ist auf den Sättigungspegel hochgefahren.
LOOP TEST (Messkreistest)
Ein Messkreistest läuft. Während des Messkreistests oder einem 4-20 mA Ab-
gleich wird der Analogausgang auf einen festen Wert gesetzt. Die Anzeige zeigt
alternierend den derzeitig gewählten mA Wert sowie „LOOP TEST“ an.
XMTR INFO (Messumformerinformation)
Bei einer Routineprüfung wurde ein Fehler im nicht flüchtigen Speicher des
Messumformerspeichers entdeckt. Der Fehler befindet sich in einem Speicher-
bereich der Messumformerinformationen enthält. Zur Fehlerbehebung verwen-
den Sie das HART Handterminal oder AMS, fragen Sie den entsprechenden
Speicherbereich des Messumformers ab und konfigurieren ihn neu. Diese War-
nung hat keinen Einfluss auf den Messumformerbetrieb. Wenn Sie Unterstüt-
zung benötigen wenden Sie sich an Ihr zuständiges Vertriebsbüro.
PRESS ALERT
Ein Überwachungsalarm (HART) erfolgt, wenn der Eingang der Prozessvariablen
am Messumformer ausserhalb der vom Anwender definierten Überwachungs-
grenze liegt.
TEMP ALERT
Ein Überwachungsalarm (HART) erfolgt, wenn der Eingang der Sekundärvariable
Temperatur am Messumformer ausserhalb der vom Anwender definierten
Überwachungsgrenze liegt.
Operation (Betriebszustand)
Normale Betriebsmeldungen werden angezeigt um über Funktionen oder
Messumformerstatus zu informieren. Betriebsmeldungen werden mit anderen
Messumformerinformationen zusammen angezeigt und erfordern keine Kor-
rektur oder Änderung der Messumformereinstellungen.
ZERO PASS (Nullpunkt OK)
Der Nullpunktswert, justiert mit der Nullpunkttaste am Gerät, wurde vom
Messumformer angenommen und der Ausgang sollte auf 4 mA gehen.
ZERO FAIL (Nullpunktfehler)
Der Nullpunktswert, justiert mit der Nullpunkttaste am Gerät, überschreitet das
max. zulässige Messspannenverhältnis, das für einen speziellen Bereich erlaubt
ist, oder der vom Messumformer gemessene Druck überschreitet die Sensor-
grenzen.
SPAN PASS (Messspanne OK)
Die Messspanne, justiert mit der Messspannentaste am Gerät, wurde vom
Messumformer angenommen und der Ausgang sollte auf 20 mA gehen.

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SPAN FAIL (Messspannenfehler)


Die Messspanne, justiert mit der Messspannentaste am Gerät, überschreitet
das max. zulässige Messspannenverhältnis, das für einen speziellen Bereich er-
laubt ist, oder das vom Messumformer überprüfte Drucksignal überschreitet
die Sensorgrenzen.
KEYS DISABL (Vororttasten deaktiviert)
Diese Meldung erscheint während der Neueinstellung mittels Nullpunkttaste
und Messspannentaste, sie zeigt an, dass Nullpunkt- und Messspannen- Einstel-
lung des Messumformers inaktiviert sind. Diese Einstellungen wurden durch
HART Handterminal oder AMS softwaremässig inaktiviert. Die Tasten werden
nicht erkannt wenn durch die Steckbrücke der Schreibschutz aktiviert ist, siehe
Schreibschutz Seite 2-12, Informationen über Softwaresperrung.
STUCK KEY
Die Nullpunkttaste oder die Messspannentaste sitzt in der gedrückten Stellung
fest oder wurde zu lange gedrückt gehalten.

AUFRÜSTMÖGLICHKEITEN

Kennzeichnung Jedes Gehäuse und jedes SuperModule verfügt über eine individuelle Kennzeich-
nung, es ist unbedingt sicher zu stellen, dass der Zulassungscode jedes neuen
Gerätes genau zu den vorhandenen passt. Zur Wiederbeschaffung von
zusammenmontierten Einheit finden Sie den Modellcode des auszutauschen-
den Gerätes auf der Kennzeichnung des SuperModule. Die Gehäusekenn-
zeichnung zeigt die Zulassungen und das Kommunikationsprotokoll des Gerä-
tes.

Aufrüstung und Das PlantWeb Gehäuse ermöglicht die Nachrüstung mit Funktionsplatinen. Die
Funktionsplatinen Platinen sind mit unterschiedlichen Protokollen erhältlich und können zur Nach-
rüstung einfach getauscht werden. Mittels kodierter Stecker sind die Platinen
immer richtig placiert und werden mit zwei Schrauben gesichert.

Mit der D1 Option können Einstellungen Vorort vorgenommen werden. Diese


Option ist für beide Ausführungen PlantWeb und Anschlussgehäuse erhältlich.
Um Vorort über die Funktionen Nullpunkt, Messspanne, Alarm und Sicherheit
zu verfügen, ersetzen Sie das Standardinterface durch das Justierinterface (Nr.
03151-9017-0001) und stecken Sie dann den Digitalanzeiger oder die Steck-
brückenplatte (hardware adjustment modulel) auf.

Siehe hierzu „Demontageanweisungen“ Seite 5-3, Informationen zur Montage

4-14
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Januar 2002 Modell 3051S

Abschnitt 5 Stör un
törun
unggssu
sucche und -be
und he
-behebun
heb g
ung
Demontageverfahren ............................................................... Seite 5-3
Montageverfahren ................................................................... Seite 5-5

ÜBERSICHT Tabelle 5-1 liefert Ihnen eine Zusammenfassung an Vorschlägen für die War-
tung und Störungssuche der üblichen Probleme während des Betriebs. Dieser
Abschnitt enthält nur die Störungssuche für die Modellreihe 3051S in der HART
Version. Informationen zur Feldbus Version der Modellreihe 3051S finden Sie
in der Ergänzung (Dokument- Nr. 00809-0200-4801).

Wenn Sie Störungen vermuten obwohl keine Diagnosemeldungen am HART


Handterminal anstehen folgen Sie den hier beschriebenen Verfahren um die
Messumformerhardware und die Prozessanschlüsse auf den korrekten Betrieb
zu überprüfen. Beginnen Sie immer zuerst mit dem wahrscheinlichsten Prüf-
schritt.

SICHERHEITSHINWEISE Zur Sicherheit für den Bediener können Verfahren und Anweisungen in diesem
Abschnitt besondere Vorsorge erfordern. Informationen, die eine erhöhte Si-
cherheit erfordern sind mit einem Warnsymbol ( ! ) markiert. Lesen Sie den
entsprechenden Sicherheitshinweis bevor Sie einen mit diesem Symbol mar-
kierten Arbeitsvorgang ausführen.

Warnungen ( ! ) ! WARNUNG
Exp lo
Explo si
losi one
sionen könne
onen ne
können errns th
nsth af te V
tha erle
Ve tz
letz un
tzun
ungg he
herr vor
orrr ufen ode
oderr tödli
tödlicch sse
ein
in..
z In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zündschutzart „Druck-
feste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand geöffnet werden.
z Sorgen Sie dafür, dass beide Deckel des Messumformers völlig geschossen sind, um den Ex
-Schutz Anforderungen zu entsprechen.
z Bevor Sie ein Kommunikationsgerät in einer explosiven Atmosphäre anschliessen,
vergewissern Sie sich, dass die Geräte im Stromkreis in Übereinstimmung mit den
eigensicheren oder den örtlich geltenden Ex- Vorschriften installiert sind.

! ACHTUNG
Statische Aufladungen können empfindlich Komponenten beschädigen.
z Treffen Sie entsprechende Vorsorge beim Umgang mit Komponenten die empfindlich für
statische Aufladungen sind.

http://www.EmersonProcess.de
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Tabelle 5-1 Modell 3051S


Störungssuche

Symtome Massnahmen zur Abhilfe

Messumformer mA Ausgang ist Null Überprüfen ob die Versorgungsspannung an den Klemmen anliegtPrüfen auf richtige Polarität der Adern von
der VersorgungsspannungÜberprüfen ob die Klemmenspannung zwischen 10,5 und 42,4 VDC liegt. Prüfen,
ob eine offene Diode über den Testklemmen liegt.
Messumformer hat keine Kommuni- Überprüfen ob der Ausgang zwischen 4 und 20 mA oder auf Sättigungspegel liegtÜberprüfen auf saubere
kation mit dem HART Handterminal Messumformer DC- Versorgung (Welligkeit max. 0,2 Vss) Prüfen ob der Messkreiswiderstand min. 250 Ohm
beträgt (Spannungsversorgung - Messumformer Spannung/mA)Prüfen auf die richtige Adresse des Gerätes.
Messumformer mA Ausgang steht Überprüfen des anstehenden DruckesÜberprüfen der 4 und 20 mA WerteÜberprüfen ob für den Ausgang
auf niedrig oder hoch keine Alarmbedingungen anstehen. Überprüfen, ob ein 4 - 20 mA Ausgangsabgleich erforderlich ist

Messumformer regiert nicht auf Prüfen der TestausrüstungenPrüfen ob Impulsleitungen oder Ventilblock verstopft sindÜberprüfen ob der
Änderungen des anstehenden Druckes anstehende Druck zwischen den gesetzten 4 und 20 mA Punkten liegtÜberprüfen ob für den Ausgang keine
Alarmbedingungen anstehen. Überprüfen, ob der Messumformer nicht im Messkreis Test Modus ist.
Digitale Ausgang für die Druckvariable Prüfen der Testausrüstungen (Genauigkeit)Prüfen ob Impulsleitungen verstopft oder nicht genügend mit
steht auf niedrig oder hoch Flüssigkeit gefüllt sindÜberprüfen ob der Messumformer richtig kalibriert ist. Überprüfen der Druck-
berechnung für die Applikation
Digitale Ausgang für die Druckvariable Prüfen der Anwendung auf fehlerhafte Ausrüstungen im DruckbereichÜberprüfen warum der Messumformer
ist instabil nicht direkt auf EIN/AUS einer Ausrüstung reagiert. Überprüfen, ob die Dämpfung für diese Anwendung
richtig gesetzt ist

mA Ausgang ist instabil Überprüfen der Messumformer Spannungsversorgung auf die richtigen Spannungs- und StromwertePrüfen
auf externe elektrische Störungen. Überprüfen, ob der Messumformer richtig geerdet istÜberprüfen ob die
Abschirmung des verdrehten Adernpaares nur an einem Ende geerdet ist

5-2
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DEMONTAGEVERFAHREN !
In explosionsgefährdeten Bereichen dürfen Messumformer der Zündschutzart
„Druckfeste Kapselung“ nur im spannungslosen Zustand geöffnet werden.
Ausser Betrieb nehmen Beachten Sie Folgendes:
z Alle Sicherheitsregeln und -vorschriften sind einzuhalten.
z Schliessen Sie die Absperrventile und entlüften die Impulsleitungen bevor
Sie den Messumformer vom Prozess trennen.
z Klemmen Sie alle elektrischen Anschlüsse ab und entfernen das Schutzrohr.
z Nehmen Sie den Prozessflansch ab, indem Sie die vier Flanschschrauben und
die zwei Zentrierschrauben lösen.
z Die Trennmembrane nicht verkratzen, durchstechen oder verdrücken.
z Reinigen Sie die Trennmembrane mit einem weichen Tuch und einer mil-
den Reinigungsflüssigkeit und spülen sie mit klarem Wasser.
z Immer wenn Sie den Prozessflansch oder die Ovaladapter demontieren kon-
trollieren Sie die Teflon O-Ringe. Ersetzen Sie die O-Ringe wenn Sie Anzei-
chen von Beschädigungen wie Kerben oder Risse entdecken. Sind die O-
Ringe unbeschädigt können sie wiederverwendet werden.
Der Messumformer der Modellreihe 3051S ist mittels vier Schrauben und zwei
Schrauben am Prozessanschluss montiert. Entfernen Sie die Schrauben und neh-
men den Messumformer vom Prozessanschluss. Belassen Sie den Prozessan-
schluss für die Neuinstallation in seiner Position.
Der In-line Messumformer der Modellreihe 3051S ist mittels einer
Sechskantmutter am Prozessanschluss montiert. Lösen Sie die Sechskantmutter
um den Messumformer vom Prozessanschluss zu demontieren.
Anschlussklemmenblock Die elektrischen Anschlüsse befinden sich auf dem Anschlussklemmenblock im
demontieren Gehäuseanschlussraum mit der Bezeichnung „FIELD TERMINALS“.
PlantWeb Gehäuse
Lösen Sie die zwei kleinen Schrauben in der 10 Uhr und der 4 Uhr Position und
ziehen den Anschlussklemmenblock ab.
Anschlussgehäuse
Lösen Sie die zwei kleinen Schrauben in der 8 Uhr und der 4 Uhr Position und
ziehen den Anschlussklemmenblock ab. Dieser Vorgang macht die Anschlüsse
des SuperModule sichtbar, siehe Abb. 5-1.

PlantWeb Gehäuse Anschlussgehäuse

! Vollständige Warnungen, siehe Seite 5-1 „Sicherheitshinweise“

5-3
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Interfaceeinheit Im PlantWeb Gehäuse befindet sich die Standardinterface- oder Justierinterface-


demontieren Einheit in der dem Gehäuseanschlussraum gegenüberliegenden Gehäuseseite.
Um eine Interfaceeinheit zu demontieren gehen Sie wie folgt vor:

1. Entfernen Sie den Gehäusedeckel auf der dem Gehäuseanschlussraum ge-


genüberliegenden Gehäuseseite.
2. Entfernen Sie den Digitalanzeiger oder die Steckbrückenplatte indem Sie
die beiden Clips zusammendrücken und das Modul rausziehen. Jetzt erken-
nen Sie die beiden Schrauben auf dem Standardinterface oder dem Justier-
interface.
3. Lösen Sie die zwei kleinen Schrauben in der 8 Uhr und der 2 Uhr Position.
4. Wenn Sie das Interface herausziehen sehen Sie den Anschluss vom
SuperModule.
5. Fassen Sie den SuperModule Anschluss und ziehen Ihn nach oben hin ab (zie-
hen Sie nicht am Kabel).

Abb. 5-1 Ansicht Anschluss PlantWeb-Gehäuse Anschlussgehäuse


SuperModule

SuperModule vom WICHTIG


Gehäuse demontieren Um Beschädigungen am SuperModule Kabel vorzubeugen entfernen Sie den
SuperModule Anschluss vom PlantWeb- oder Anschlussgehäuse bevor sie das
SuperModule vom Gehäuse demontieren.

1. Lösen Sie die Gehäuse Sicherungsschraube mit einem 3/32" Inbusschlüssel


und drehen dann eine volle Umdrehung auf.
2. Schrauben Sie das Gehäuse vom SuperModule ab.

Gehäuse drehen
Sicherungsschraube (3/32 Inbus)

! Vollständige Warnungen, siehe Seite 5-1 „Sicherheitshinweise“

5-4
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MONTAGEVERFAHREN

SuperModule an das WICHTIG


Gehäuse montieren Die V-Dichtung muss am Boden des Gehäuses aufliegen.

1. SuperModule Gewinde und O-Ring mit etwas temperiertem Silikon einfet-


ten.
! 2. Schrauben Sie das Gehäuse ganz auf das SuperModule auf. Um die Ex- Vor-
schriften zu erfüllen darf das Gehäuse nicht mehr als eine volle Umdrehung
vom bündigen schliessen mit dem SuperModule entfernt sein.
3. Ziehen Sie die Gehäuse Sicherungsschraube mit einem 3/32" Inbusschlüssel
an.

Interfaces im PlantWeb 1. SuperModule Anschluss mit etwas temperiertem Silikon einfetten.


Gehäuse montieren 2. Setzen Sie den SuperModule Anschluss von oben auf das SuperModule auf.
3. Fügen Sie das Interface in das Gehäuse ein und stellen dabei sicher, dass die
Pins des PlantWeb Gehäuses richtig in die Buchsen des Interfaces eingesteckt
sind.
4. Ziehen Sie die beiden Befestigungsschrauben an.
! 5. Um die Ex- Vorschriften zu erfüllen, schrauben Sie den PlantWeb Gehäuse-
deckel soweit ein, dass sich Deckel- und Gehäuserand berühren.

Anschlussklemmenblock PlantWeb Gehäuse


montieren 1. Fügen Sie den Anschlussklemmenblock in das Gehäuse ein und stellen dabei
sicher, dass die Pins des PlantWeb Gehäuses richtig in die Buchsen des An-
schlussklemmenblocks eingesteckt sind.
2. Ziehen Sie die beiden Befestigungsschrauben an.
! 3. Um die Ex- Vorschriften zu erfüllen, schrauben Sie den PlantWeb Gehäuse-
deckel soweit ein, dass sich Deckel- und Gehäuserand berühren.
Anschlussgehäuse
1. SuperModule Anschluss mit etwas temperiertem Silikon einfetten.
2. Setzen Sie den SuperModule Anschluss von oben auf das SuperModule auf.
3. Fügen Sie den Anschlussklemmenblock in das Gehäuse ein und positionie-
ren ihn mit den Schrauben
4. Ziehen Sie die beiden Befestigungsschrauben an.
! 5. Um die Ex- Vorschriften zu erfüllen, schrauben Sie den PlantWeb Gehäuse-
deckel soweit ein, dass sich Deckel- und Gehäuserand berühren.

! Vollständige Warnungen, siehe Seite 5-1 „Sicherheitshinweise“

5-5
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Montage des Prozesssensors 1. Prüfen Sie die SuperModule O-Ringe. Sind die O-Ringe unbeschädigt kön-
nen diese wiederverwendet werden. Ersetzen Sie die O-Ringe wenn Sie An-
zeichen von Beschädigungen wie Kerben oder Risse entdecken sowie bei
entsprechender Abnutzung.

ANMERKUNG
Achten Sie darauf, dass die O-Ringnut und die Trennmembran beim Austausch
defekter O-Ringe nicht verkratzt oder beschädigt werden.

2. Montieren Sie den Prozessflansch an das SuperModule. Zur Positionierung


des Prozessflansches drehen Sie die Schrauben zur Ausrichtung handfest ein
(Schrauben sind nicht drucktragend). Ziehen Sie die Schrauben nicht zu fest
an, da dies die Ausrichtung von SuperModule zum Flansch beeinflusst.

3. Montieren Sie die passenden Flanschschrauben.


a. Bei Montage mit 1/4-18 NPT, verwenden Sie die vier 44 mm Flansch-
schrauben und gehen zu Schritt f.
b. Bei Montage mit 1/2-14 NPT, verwenden Sie die vier 73 mm Prozess-
flansch/Ovaladapter Schrauben. Bei der Konfiguration für Überdruck ver-
wenden Sie zwei 73 mm und zwei 44 mm Schrauben und gehen zu Schritt d
d.
c. Bei der Montage mit einem 3-fach Ventilblock (nur für Differenzdruck
Anwendungen) verwenden Sie die vier 57 mm Schrauben für den Ventil-
block und gehen zu Schritt e
e.
d. Fixieren Sie Ovaladapter und O-Ringe indem Sie die Schrauben handfest
anziehen und gehen zu Schritt g
g.
e. Richten Sie Prozessflansch und 3-fach Ventilblock aus.
f. Schrauben handfest anziehen.
g. Ziehen Sie die Schrauben kreuzweise gemäss dem angegebenen Anfangs-
drehmoment in Tabelle 5-2 an.
h. Ziehen Sie die Schrauben kreuzweise gemäss dem angegebenen End-
drehmoment in Tabelle 5-2 an. Bei richtiger Installation stehen die
Flanschschrauben über das Gehäuse des SuperModule hinaus.
i. Bei Montage mit einem 3-fach Ventilblock, installieren Sie die Ovaladapter
zur Prozessseite des Ventilblocks, unter Verwendung der mit dem
Messumformer mitgelieferten 44 mm Flanschschrauben.

5-6
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Tabelle 5-2, Schraubenmontage
Drehmomentwerte
Schraubenwerkstoff Anfangsdrehmoment Enddrehmoment

CS-ASTM-A445 Standard 34 Nm 73 Nm
316 SST - Option L4 17 Nm 34 Nm
ASTM-A-193-B7M - OptionL5 34 Nm 73 Nm
Monel® - Option L6 34 Nm 73 Nm

4. Nach dem Sie die SuperModule Teflon O-Ringe ausgetauscht haben ziehen
Sie die Flanschschrauben wieder so an, dass eine Kompensation der O-Ring
Kaltflusseigenschaft erreicht wird.

5. Montieren Sie die Entlüftungs-/ Entwässerungsventile


a. Verwenden Sie Dichtband für das Gewinde des Ventilsitzes. Fangen Sie
am unteren Gewindeende des Ventils an (das zum Monteur zeigt) und
bringen Sie zwei Lagen Dichtband im Uhrzeigersinn auf.
b. Achten Sie bei dem Ventilauslass darauf, dass bei geöffnetem Ventil das
Prozessmedium zum Boden hin und weg vom Menschen ausbläst.
c. Ziehen Sie Entlüftungs-/ Entwässerungsventile mit 28,25 Nm fest.

ANMERKUNG
Nachdem Sie die O-Ringe eines Messumformers mit dem Bereich 1 ausge-
tauscht und die Prozessflansche wieder montiert haben, setzen Sie den
Messumformer für zwei Stunden einer Temperatur von 85 °C aus. Danach zie-
hen Sie die Flanschschrauben nochmals kreuzweise mit dem entsprechenden
Drehmoment an und setzen den Messumformer nochmals für zwei Stunden
einer Temperatur von 85 °C aus, bevor Sie ihn kalibrieren.

5-7
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5-8
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Anhang A Pr odukt
Produkt da t en
oduktd
Leistungsdaten ...................................................................... Seite A-1
Funktionsbeschreibung ......................................................... Seite A-4
Geräteausführungen .............................................................. Seite A-8
Maßzeichnungen ................................................................... Seite A-12
Bestellinformationen ............................................................... Seite A-20
Ersatzteile ................................................................................ Seite A-33
Modellreihe 3051S HART Konfigurationsdatenblatt ................ Seite A-36

LEISTUNGSDATEN Messpanne mit Nullpunkt zur Basis, Referenzbedingungen, Silikonölfüllung, Trenn-


membran aus Edelstahl, Coplanarflansch (Modell 3051S_C) oder ½“-18 NPT (Mo-
dell 3051S_T) Prozessanschlüsse, Messanfang und Messende digital abgeglichen.
Übereinstimmung mit der Spezifikation (± 3 Sigma)
Technologieführerschaft, fortschrittliche Fertigungstechniken und statistische
Produktionsüberwachung garantieren eine Übereinstimmung mit der Spezifi-
kation von mindestens ± 3 Sigma.

Referenzgenauigkeit
Ultra(1),(2) Classic(1),(2)

Modell 3051S_CD ±0,04 % der Messspanne, für Messspannen kleiner 10 : 1 gilt: ±0,065 % der Messspanne, für Messpannen kleiner 10 : 1 gilt:
Modell 3051S_CG URL URL
± 0,005 + 0,0035 % der Messspanne ± 0,015 + 0,005 % der Messspanne
Messspanne Messspanne

Messbereich 1: ±0,09 % der Messspanne, für Messspannen Messbereich 1: ±0,10 % der Messspanne, für Messspannen
kleiner 15 : 1 gilt: kleiner 15 : 1 gilt:
URL URL
± 0,015 + 0,005 % der Messspanne ± 0,025 + 0,005 % der Messspanne
Messspanne Messspanne

Messbereich 0: ±0,09 % der Messspanne, für Messspannen Messbereich 0: ±0,10 % der Messspanne, für Messspannen
kleiner 2 : 1 gilt: ±0,045 % von URL kleiner 2 : 1 gilt: ±0,05 % von URL

Modell 3051S_T ±0,04 % der Messspanne, für Messpannen kleiner 10 : 1 gilt: ±0,065 % der Messspanne, für Messspannen kleiner 10 : 1 gilt:
URL URL
± 0,004 % der Messspanne ± 0,0065 % der Messspanne
Messspanne Messspanne

Modell 3051S_CA ±0,04 % der Messspanne, für Messpannen kleiner 10 : 1 gilt: ±0,065 % der Messspanne, für Messpannen kleiner 10 : 1 gilt:
URL URL
± 0,004 % der Messspanne ± 0,0065 % der Messspanne
Messspanne Messspanne

Messbereich 0: ±0,075 % der Messspanne, für Messspannen Messbereich 0: ±0,075 % der Messspanne, für Messspannen
kleiner 5 : 1 gilt: kleiner 5 : 1 gilt:
URL URL
± 0,025 + 0,01 % der Messspanne ± 0,025 + 0,01 % der Messspanne
Messspanne Messspanne

Modell 3051S_L Nicht verfügbar ±0,065 % der Messspanne, für Messpannen kleiner 10 : 1 gilt:
URL
± 0,015 + 0,005 % der Messspanne
Messspanne
(1)
Die angegebenen Genauigkeiten beinhalten die Linearität, Hysterese und die Reproduzierbarkeit.
(2)
Bei FOUNDATION Feldbus Ausführungen nehmen Sie den kalibrierten Messbereich anstatt der Messspanne.

http://www.EmersonProcess.de

A-1
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Gesamtgenauigkeit
Ultra(1) Classic(1)

Modell 3051S_C ±0,125 % der Messpanne, bei 28 °C Temperaturänderung, ±0,15 % der Messpanne bei 28 °C Temperaturänderung,
CD Bereich 2-3 und 0-100 % relative Luftfeuchtigkeit, bis zu 68,9 bar statischem 0-100 % relative Luftfeuchtigkeit, bis zu 68,9 bar statischem
CG Bereich 2-5 Druck (nur CD) und einem Messspannenverhältnis von 1:1 bis 5:1 Druck (nur CD) und einem Messspannenverhältnis von 1:1 bis 5:1
(1)
Die Gesamtgenauigkeit errechnet sich aus der Kombination der Messgenauigkeit, der Umgebungstemperatur und dem Einfluss des statischen Druck.

Langzeitstabilität
Ultra Classic

Modell 3051S_C ±0,20 % der oberen Messbereichsgrenze (URL), auf 10 Jahre ±0,125 % der oberen Messbereichsgrenze (URL), auf 10 Jahre
CD Bereich 2-3 und bei 28 °C Temperaturänderung, 0-100 % relative Luftfeuchtig- bei 28 °C Temperaturänderung, 0-100 % relative Luftfeuchtig-
CG Bereich 2-5 keit, bis zu 68,9 bar statischem Druck (nur CD) keit, bis zu 68,9 bar statischem Druck (nur CD)
(1)
Die Gesamtgenauigkeit errechnet sich aus der Kombination der Messgenauigkeit, der Umgebungstemperatur und dem Einfluss des statischen Druck.

Dynamische Genauigkeit
4-20 mA (HART Protokoll)(1) Feldbus Protokoll (3) Übliche Ansprechzeitzeit
(2)
Gesamtansprechzeit (Td + Tc) :
Modell 3051S_C Messbereich 2-5: 100 ms 152 ms Zeitverhalten des Ausganges
Messbereich 1: 255 ms 307 ms Td = Totzeit
Messbereich 0: 700 ms 752 ms Tc = Zeitkonstante

Modell 3051S_T: 100 ms 152 ms Gesamtansprechzeit = Td + Tc

Modell 3051S_L: auf Anfrage auf Anfrage

3051_17A
Totzeit (Td): 45 ms (nominal) 97 ms
Update-Rate: 22/s 22/s
(1)
Totzeit und Update-Rategelten für alle Modelle und Messbereiche, jeweils nur für den Analogausgang.
(2)
Die nominale Gesamtansprechzeit gilt für die Referenzbedingung von 24 °C.
(3)
Beim Ausgang der Feldbus-Ausführung ist der Makrozyklus nicht enthalten.

Gesamtgenauigkeit
Ultra Classic

Modell 3051S_CD ± (0,009 % URL + 0,04 % EMS) von 1:1 bis 10:1 ± (0,0125 % URL + 0,0625 % EMS) von 1:1 bis 5:1
Modell 3051S_CG ± (0,018 % URL + 0,08 % EMS) von 10:1 bis 200:1 ± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 5:1 bis 100:1
Messbereich 0: ± (0,25 % URL + 0,05 % EMS) Messbereich 0: ± (0,25 % URL + 0,05 % EMS)
Messbereich 1: ± (0,1 % URL + 0,25 % EMS) Messbereich 1: ± (0,1 % URL + 0,25 % EMS)
Modell 3051S_T ± (0,0125 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 10:1 ± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 30:1
± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 10:1 bis 200:1 ± (0,035 % URL + 0,125 % EMS) von 30:1 bis 100:1
Messbereich 1: Messbereich 1:
± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 10:1 ± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 10:1
± (0,05 % URL + 0,125 % EMS) von 10:1 bis 200:1 ± (0,05 % URL + 0,125 % EMS) von 10:1 bis 100:1
Messbereich 5: ± (0,1 % URL + 0,15 % EMS) Messbereich 5: ± (0,1 % URL + 0,15 % EMS)
Modell 3051S_CA ± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 30:1 ± (0,025 % URL + 0,125 % EMS) von 1:1 bis 30:1
± (0,035 % URL + 0,125 % EMS) von 30:1 bis 200:1 ± (0,035 % URL + 0,125 % EMS) von 30:1 bis 100:1
Messbereich 0: ± (0,1 % URL + 0,25 % EMS) Messbereich 0: ± (0,1 % URL + 0,25 % EMS)
Modell 3051S_L Nicht Verfügbar Siehe Rosemount Toolkit

A-2
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Gesamtgenauigkeit
Ultra Classic
(1)
Modell 3051S_CD Nullpunktfehler Nullpunktfehler(1)
±0,035 % URL bei einem statischen Druck von 0 bis 137,9 bar ±0,05 % URL bei einem statischen Druck von 0 bis 137,9 bar
pro 69 bar pro 69 bar
Messbereich 0: ±0,125 % URL pro 6,89 bar Messbereich 0: ±0,125 % URL pro 6,89 bar
Messbereich 1: ±0,25 % URL pro 69 bar Messbereich 1: ±0,25 % URL pro 69 bar
Messspannenfehler Messspannenfehler
±0,1 % des angezeigten Wertes pro 69 bar ±0,1 % des angezeigten Wertes pro 69 bar
Messbereich 0: ±0,15 % angez. Wertes pro 6,89 bar Messbereich 0: ±0,15 % angez. Wertes pro 6,89 bar
Messbereich 1: ±0,4 % angez. Wertes pro 69 bar Messbereich 1: ±0,4 % angez. Wertes pro 69 bar
(1)
Der Nullpunktfehler kann durch Kalibrierung eliminiert werden.

Einfluss der Einbaulage


Ultra und Classic

Modell 3051S_C Nullpunktverschiebung bis zu +3,11 mbar, die durch Kalibrierung eliminiert werden kann. Kein Einfluss auf die Messspanne.
Modell 3051S_L Druckmittler in vertikaler Position: Nullpunktverschiebung bis zu 25,4 mm H2O. Druckmittler in horizontaler Position:
Nullpunktverschiebung bis zu 127 mm H2O plus Länge des Membranvorbaus in der entsprechendenEinheit. Alle Nullpunkt-
verschiebungen können durch Kalibrierung eliminiert werden. Kein Einflussauf die Messspanne.
Modell 3051S_T und Nullpunktverschiebung bis zu 63,5 mm H2O, die durch Kalibrierung eliminiert werden kann. Kein Einfluss auf die Messspanne.
Modell 3051S_CA

Einfluss von Vibrationen Alle Modelle


Geringer als +0,1 % URL, geprüft nach den IEC 60770-1 Vorschriften im Feld
oder bei hohen Rohrleitungsvibrationen (10-60 Hz, 0,21 Amplitudess und 60-
2000 Hz mit 3 g).
Option Code 1J, 1K, 1L
Geringer als ±0,1 % URL, geprüft nach den IEC 60770-1 Vorschriften im Feld bei
normalen Anwendungen oder geringen Rohrleitungsvibrationen (10-60 Hz, 0,15
Amplitudess und 60-2000 Hz mit 2 g).

Einfluss der Spannungs- Alle Modelle


versorgung Geringer als ±0,005 % der eingestellten Messspanne pro Volt.

Einfluss durch Frequenzen Alle Modelle


(RFI Effekt) Weniger als ±0,1 % der Messspanne zwischen 20 MHz und 1000 MHz und für
Feldstärken bis zu 30 V/m.

A-3
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Überspannungsschutz Alle Modelle


(Option1) Entspricht IEEE-Norm 587 Kategorie B
1 kV Spannungsspitze (10 x 1000 ms)
3 kV Spannungsspitze (8 x 20 ms)
6 kV Spannungsspitze (12 x 50 ms)
Entspricht IEEE-Norm 472, Spitzenspannungsfestigkeit (SWC)
2,5 kV Spannungsspitze, 1 MHz wellenförmig
Allgemeine Spezifikationen:
Ansprechzeit < 1 ns
Spitzenstrom 5000 A zum Gehäuse
Überspannungsspitze 100 VDC
Messkreisimpedanz < 25 Ohm
Zutreffende Standards ICE 801-4, IEC 801-5

Anmerkung:
Kalibrierung bei 20 °C gemäss ASME Z210.1 (ANSI)

FUNKTIONSBESCHREIBUNG

Messbereichs- und Sensorgrenzen


Minimale Messspanne 3051S
Bereich

Obere Messbe- Untere Messbereichsgrenze (LRL)


Ultra Classic reichsgrenze (URL) Modell 3051S_CD Modell 3051S_CG Modell 3051S_LD

0 0,25 mbar 0,25 mbar 7,5 mbar -7,5 mbar NA NA


1 1,24 mbar 1,24 mbar 62,3 mbar -62,3 mbar -62,3 mbar -62,3 mbar
2 3,11 mbar 6,23 mbar 0,62 bar -0,62 bar -0,62 bar -0,62 bar
3 12,4 mbar 24,9 mbar 2,49 bar -2,49 bar 34,5 mbar -2,49 bar
4 103,4 mbar 206,8 mbar 20,7 bar -20,7 bar 34,5 mbar -20,7 bar
5 689,5 mbar 1,38 bar 137,9 bar -137,9 bar 34,5 mbar -137,9 bar

Messbereichs- und Sensorgrenzen Modell 3051S_CA


Minimale Messspanne
Obere Messbereichsgrenze (URL) Untere Messbereichsgrenze (LRL)
Bereich Ultra Classic

0 11,5 mbar 11,5 mbar 0,34 bar 0 bar


1 20,7 mbar 20,7 mbar 2,07 bar 0 bar
2 51,7 mbar 0,103 bar 10,34 bar 0 bar
3 275,8 mbar 0,55 bar 55,16 bar 0 bar
4 1,38 bar 2,76 bar 275,8 bar 0 bar

A-4
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Messbereichs- und Sensorgrenzen Modell 3051S_T
Minimale Messspanne Obere Messbereichs- Untere Messbereichs- Untere Messbereichs-
Bereich Ultra Classic grenze(1) (LRL) (über)
grenze (URL) grenze (LRL) (Abs.)
1 10,3 mbar 20,7 mbar 2,07 bar 0 bar -1,01 bar
2 51,7 mbar 0,103 bar 10,34 bar 0 bar -1,01 bar
3 275,8 mbar 0,55 bar 55,16 bar 0 bar -1,01 bar
4 1,38 bar 2,76 bar 275,8 bar 0 bar -1,01 bar
5 68,9 bar 137,9 bar 689,5 bar 0 bar -1,01 bar
(1)
Angenommener Atmosphärendruck 1,01 bar

Einsatzbereich Flüssigkeiten, Gase und dampfförmige Medien.

Ausgangssignal 4-20 mA Nullpunkt- und Messspannen-Einstellung


(Code A) Die Werte für Nullpunkt und Messspanne können innerhalb des Messbereiches
beliebig gesetzt werden. Die Messspanne muss grösser oder gleich der mini-
malen Messspanne sein.
Ausgang
Zweileiter, 4-20 mA Signal, linear oder radiziert, wählbar durch den Anwender.
Der Wert der Prozessvariablen ist als digitales Signal dem 4-20 mA Signal über-
lagert und kann von einem Host Rechner mit HART Protokoll empfangen wer-
den.
Spannungsversorgung
Es ist eine externe Spannungsversorgung notwendig. Standard Messumformer
(4-20 mA) können mit einer Spannungsversorgung zwischen 10,5 und 42,4 VDC
betrieben werden.
Bürdengrenzen
Die maximal zulässige Bürde des Messkreises ist abhängig von der externen
Speisespannung und lässt sich wie folgt bestimmen:
Maximale Bürde = 43,5 (Speisespannung - 10,5)
Bürde in Ohm

Arbeitsbereich

Spannung (VDC)
Die Kommunikation erfordert eine Messkreisbürde von min. 250 Ohm.

FOUNDATIONTM Fieldbus Spannungsversorgung


(Ausgangs Code F) Es ist eine externe Spannungsversorgung notwendig. Der Messumformer kann
mit einer Spannungsversorgung zwischen 9,0 und 32,0 VDC betrieben werden.
Stromaufnahme
Für alle Konfigurationen 17,5 mA, inklusive Digitalanzeige.

A-5
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Überlastgrenzen für Folgende Druckgrenzwerte übersteht der Messumformer ohne Beschädigung:


den Druck Modell 3051S_CD/CG
Messbereich 0: 51,7 bar Überdruck
Messbereich 1: 137,9 bar Überdruck
Messbereich 2-5: 250 bar Überdruck, mit Options-Code P9: 310,3 bar
Modell 3051S_CA
Messbereich 0: 4,13 bar abs.
Messbereich 1: 8,3 bar abs.
Messbereich 2: 20,7 bar abs.
Messbereich 3: 110,3 bar abs.
Messbereich 4: 413,7 bar abs.
Modell 3051S_TG/TA
Messbereich 1: 51,7 bar Überdruck
Messbereich 2: 103,4 bar Überdruck
Messbereich 3: 110,3 bar Überdruck
Messbereich 4: 413,7 bar Überdruck
Messbereich 5: 1034,2 bar Überdruck
Modell 3051S_LD, LG
Die Überlastgrenze liegt zwischen 0 bar abs. und der Druckstufe des Flansches
oder des Sensors, der niedrigere Wert ist heranzuziehen (siehe nachfolgende
Tabelle).

Standard Typ max. Druck für Stahl max. Druck für Edelstahl

ANSI/ASME Class 150 19 bar 19 bar


ANSI/ASME Class 300 51 bar 49 bar
ANSI/ASME Class 600 102 bar 99 bar
Bezugstemperatur 38 °C, mit steigender Temperatur sinkt der zulässige max. Druck.
DIN PN 10-40 40 bar 40 bar
DIN PN 10/16 16 bar 16 bar
DIN PN 25/40 40 bar 40 bar
Bezugstemperatur 120 °C, mit steigender Temperatur sinkt der zulässige max. Druck.

Statische Druckgrenzen Nur Modell 3051S_CD


Der Messumformer arbeitet innerhalb der Spezifikation, bei einem statischen
Druck zwischen 0,035 bar abs. und 250 bar (310 bar bei Code P9).
Messbereich 0: 0,035 bar abs. bis 51,71 bar
Messbereich 1: 0,035 bar abs. bis 137,9 bar
Berstdruck Der Berstdruck für Coplanar- oder Prozessflansch beträgt 689,5 bar.
Berstdruck für Modell 3051S_T:
Messbereich 1-4: 758,4 bar
Messbereich 5: 1792,64 bar

A-6
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
Temperaturgrenzen Umgebungstemperatur
-40 bis 85 °C
mit Digitalanzeige: -20 bis 80 °C
Lagerungstemperatur
-46 bis 110 °C
mit Digitalanzeige: -40 bis 85 °C
Prozesstemperatur
Bei Atmosphärendruck und darüber.

Modell 3051S_C Coplanar


(1)
Sensor-Füllmedium Silikonöl
mit Coplanar-Flansch -40 bis 121 °C(2)
mit Anpassungsflansch -40 bis 149 °C(2)
mit Flansch für Füllstand -40 bis 149 °C(2)
mit Modell 305 integrierter Ventilblock -40 bis 149 °C(2)
Sensor-Füllmedium inert(1) -18 bis 85 °C(3)(4)
Modell 3051S_T In-Line

Sensor-Füllmedium Silikonöl(1) -40 bis 121 °C(2)


Sensor-Füllmedium inert(1) -30 bis 121 °C(2)
Modell 3051S_L-Seite, Niederdruckseite
Sensor-Füllmedium Silikonöl(1) -40 bis 121 °C(2)
Sensor-Füllmedium inert(1) -18 bis 85 °C(2)
Modell 3051S_H-Seite, Hochdruckseite

Syltherm® XLT -73 bis 149 °C


D.C. ® Silikonöl 704(5) 15 bis 205 °C
D.C. ® Silikonöl 200 -40 bis 205 °C
Inertes Füllmedium -45 bis 177 °C
Glyzerin und Wasser -18 bis 93 °C
Neobee M-20® (Pflanzenöl) -18 bis 205 °C
Propylenglykol und Wasser -18 bis 93 °C
(1)
Bei einer Prozesstemperatur über 85 °C reduziert sich die zulässige Umgebungstemperatur im Verhältnis 1,5:1.
(2)
Bei Betrieb im Vakuum beträgt die maximale Temperatur 104 °C, unterhalb von 35 mbar abs. maximal 54 °C.
(3)
Bei Betrieb im Vakuum beträgt die maximale Temperatur 71 °C.
(4)
Nicht lieferbar für Modell 3051S_CA.
(5)
Die obere Grenztemperatur von 315 °C wird mit dem Modell 1199 erreicht, mit einer vom Messumformer, mittels Kapillare, entfernt
montierten Membraneinheit. Bei direkter Montage bis zu 260 °C.

Feuchte 0-100% relative Luftfeuchte

Betriebsbereitschaft Max. 2 Sekunden nach dem Einschalten arbeitet der Messumformer innerhalb
seiner Spezifikation.

Verdrängungsvolumen Kleiner als 0,08 cm³

Dämpfung Die Dämpfung des Analogausgangs kann zwischen 0 und 60 Sekunden vom
Anwender eingestellt werden. Diese softwaremässige Dämpfung ist zur
Ansprechzeit des Sensors hinzu zu addieren.

A-7
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Alarmverhalten 4-20 mA/HART (Ausgang Code A)


Wird bei der ständigen Selbstüberwachung eine Störung des Messumformers
erkannt, so wird das Ausgangssignal auf einen Wert ausserhalb des Messbereichs
gesetzt um so den Anwender zu alarmieren. Gemäss nachfolgender Tabelle
kann zwischen Rosemount Standard, NAMUR und kundenspezifischer Einstel-
lung gewählt werden. Hochalarm oder Niedrigalarm kann softwaremässig oder
über die Hardware, optionaler Schalter D1, gewählt werden.

Hochalarm Niedrigalarm

Rosemount > 21,75 mA < 3,75 mA


nach NAMUR(1) > 22,5 mA < 3,6 mA
Kundenspezifisch(2) 20,2 - 23,0 mA 3,6 - 3,8 mA
(1)
Analog Ausgangswerte entsprechen der NAMUR Regel NE 43 vom 27. Juni 1996
(2)
Der Niedrigalarm muss 0,1 mA unterhalb der niedrigen Sättigung und der Hochalarm muss 0,1 mA oberhalb der hohen Sättigung liegen.

FOUNDATION Feldbus (Ausgang Code F)


Der AI Block ermöglicht dem Anwender Hoch-Hoch, Hoch, Niedrig, Niedrig-
Niedrig Alarme zu programmieren.

GERÄTEAUSFÜHRUNGEN

Elektrischer Anschluss ½-14 NPT und M20 x 1,5 (CM20) Leitungseinführungsgewinde. Der Anschluss
der HART-Signals (Ausgangs Option A) erfolgt über den Klemmenblock.

Prozessanschlüsse Modell 3051S_C


¼-18 NPT mit 54,0 mm Bohrungsabstand
½-14 NPT und RC ½ mit 50,8 mm, 54,0 mm der 57,2 mm Bohrungsabstand der
Ovaladapter
Modell 3051S_T
½-14 NPT- Innengewinde, Instrumentenflansch ohne Gewinde, verfügbar in
Edelstahl, nur für Messumformer Messbereiche 1-4
G½ A DIN 16288 Aussengewinde, verfügbar in Edelstahl, nur für Messumformer
Messbereiche 1-4
Autoklave-Type F-250-C, druckfreie 9/16-18 Gewinde
¼ OD Hochdruckrohr mit 60° Konus, verfügbar in Edelstahl, nur für
Messumformer Messbereich 5
Modell 3051S_L
Hochdruckseite:
Flansch nach ASME B16.5 (ANSI) 2, 3, 4 inch, Class 150, 300, 600
oder DIN 2501 DN50, 80, 100, PN40 und PN10/16
Niederdruckseite:
¼-18 NPT am Flansch, ½-14 NPT im Ovaladapter

A-8
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
Prozessmediumberührte Teile Werkstoffe der Trennmembran

Modell 3051S_
Werkstoff Trennmembran CD,CG T CA L

Edelstahl 316L • • •

siehe unten
Hastelloy® C-276® • • •
Monel 400 • •
Tantal •
Monel, vergoldet • •
Edelstahl 316L, vergoldet • •

Werkstoffe der Ventile


Edelstahl 1.4401 (316SST), Hastelloy C-276 oder Monel 400
(Monel ist für das Modell 3051S_L nicht lieferbar).
Werkstoffe der Flansche und Adapter
Kohlenstoffstahl, CF-8M ist die Gussausführung des Edelstahls 1.4401 (316 SST)
gemäss ASTM-A743, CW-12MW ist die Gussausführung des Hastelloy C-276
gemäss ASTM-A494 und, M-30C ist die Gussausführung des Monel 400 gemäss
ASTM-A494.
Werkstoffe der O-Ringe
Glasgefülltes TFE, (Graphitgefülltes TFE bei Trennmembrane Option Code C6).

Modell 3051S_L
Prozessmediumberührte Teile Flanschanschluss, Messumformer Hochdruckseite
Trennmembran und Dichtungsoberfläche
1.4404 (316L SST), Hastelloy C-276 oder Tantal
Membranvorbau
CF-3M ist die Gussausführung des Edelstahls 1.4404 (316L SST) gemäss
ASTM-A743, CW-12MW ist die Gussausführung des Hastelloy C gemäss ASTM-
A494 passend für Rohrleitung Schedule 40 und 80.
Prozessflansch
Kohlenstoffstahl mit Zink-Kobald Galvanisierung oder Edelstahl 1.4401 (316
SST)
Referenzanschluss, Messumformer Niederdruckseite
Trennmembran
4404 (316L SST) oder Hastelloy C-276
Referenzflansch und Adapter
CF-3M ist die Gussausführung des Edelstahls 1.4404 (316L SST) gemäss
ASTM-A743.

A-9
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Werkstoffe, Elektronikgehäuse
nicht mediumberührt Aluminiumgehäuse oder CF-3M, die Gussausführung des Edelstahls 1.4404
(316L SST) gemäss ASTM-A743, NEMA 4X, IP 65, IP 66
Coplanar-Sensorgehäuse
CF-3M, die Gussausführung des Edelstahls 1.4404 (316L SST) gemäss ASTM-
A743.
Schrauben
Kohlenstoffstahl galvanisiert nach ASTM A449 Typ 1: Edelstahl 1.4401 (316 SST)
nach ASME B16.5 (ANSI)/ASTM-A-193-B7M oder Monel.
Sensorfüllmedium
Silikon oder inertes Halocarbon (inerte Füllung für Modell 3051S_CA nicht lie-
ferbar).
In-Line Serie benötigt Fluorinert FC-43.
Füllmedium am Prozessanschluss (nur Flüssigkeit)
Modell 3051S_L: Syltherm XLT, D.C. Silikonöl 704, D.C. Silikonöl 200, inertes
Füllmedium, Glycerin und
Wasser, Neobee M-20, Propylenglykol und Wasser.
Lackierung
Polyurethan
O-Ring am Gehäuse
Buna-N

Übliche örtliche Zulassungen Die Konstruktion des Messumformers ist standardmässig untersucht und ge-
testet. Sie entspricht elektrisch, mechanisch sowie in Bezug auf Ex-Schutz, den
Anforderungen nach FM, einem national anerkannten Prüflabor (NRTL), zuge-
lassen durch“ Federal Occupational Safty and Health Administration (OSHA)“.

Versandgewichte für
Modell 3051S

Tabelle A-1: SuperModule SuperModule Gewicht in kg


(1)
Coplanar 1,4
In-Line 0,64
(1)
Ohne Flansche und Schrauben.

Tabelle A-2: Messumformer ohne Kompletter Messumformer(1) Mehr-Gewicht in kg


Optionen
Modell 3051S_C mit Anschlussgehäuse 3,1
Modell 3051S_T mit Anschlussgehäuse 1,5
Modell 3051S_C mit PlantWeb Gehäuse 3,3
Modell 3051S_T mit PlantWeb Gehäuse 1,6
(1)
Voll funktionsfähiger Messumformer mit Anschlussklemmenblock, Deckel und Edelstahlflansche.

A-10
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Tabelle A-3: Modell 3051S_L ohne Optionen

Flansche Membranvorbau
ohne 50 mm 100 mm 150 mm
kg kg kg kg
2-in., 150 5,7 — — —
3-in., 150 7,9 8,8 9,3 9,7
4-in., 150 10,7 12,0 12,9 13,8
2-in., 300 7,9 — — —
3-in., 300 10,2 11,1 11,6 12,0
4-in., 300 14,7 16,1 17,0 17,9
2-in., 600 6,9 — — —
3-in., 600 11,4 12,3 12,8 13,2
DN 50 / PN 40 6,2 — — —
DN 80 / PN 40 8,8 9,7 10,2 10,6
DN 100 / PN 10/16 8,1 9,0 9,5 9,9
DN 100 / PN 40 10,5 11,5 11,9 12,3

Tabelle A-4: Messumformer Optionen


Code Option Mehr-Gewicht kg

1J, 1K, 1L Edelstahl PlantWeb Gehäuse 1,5


2A, 2B, 2C Aluminium Anschlussgehäuse 5,4
1A, 1B, 1C Aluminium PlantWeb Gehäuse 5,4
M5 Digitalanzeiger für Aluminium PlantWeb Gehäuse(1) 0,4
Digitalanzeiger für Edelstahl PlantWeb Gehäuse(1) 0,8
B4 Edelstahl Montagewinkel für Coplanar Flansch 0,3
B1, B2, B3 Montagewinkel für Anpassungsflansche 1,0
B7, B8, B9 Montagewinkel für Anpassungsflansche mit Edelstahl Schrauben 1,0
BA, BC Edelstahl Montagewinkel für Anpassungsflansche 1,0
F12, F22 Edelstahl Anpassungsflansche(2) 1,5
F13, F23 Anpassungsflansche (Hastelloy) 1,2
E12, E22 Edelstahl Coplanar Flansch(2) 8,6
F14, F24 Anpassungsflansche (Monel) 1,2
F15, F25 Anpassungsflansche (Edelstahl mit Hastelloy D/V) 1,1
G21 Flanschanschluss (senkrecht), 3 in. Class 150 4,9
G22 Flanschanschluss (senkrecht), 3 in. Class 300 6,5
G11 Flanschanschluss (senkrecht), 2 in. Class 150 4,8
G12 Flanschanschluss (senkrecht), 2 in. Class 300 6,3
G31 Flanschanschluss (senkrecht), DN 50 PN 40 3,8
G41 Flanschanschluss (senkrecht), DN 80 PN 40 6,2
(1)
Inklusive Anschlussplatine für Digitalanzeiger und Deckel
(2)
Inklusive Montageschrauben

Position Gewicht kg

Standard Aluminiumdeckel 0,2


Standard Edelstahldeckel 0,6
Aluminiumdeckel für Digitalanzeiger 0,3
Edelstahldeckel für Digitalanzeiger 0,7
Digitalanzeiger(1) 0,1
Anschlussklemmenblock für Anschlussgehäuse 0,2
Anschlussklemmenblock PlantWeb Gehäuse 0,1
(1)
nur Digitalanzeiger

A-11
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Maßzeichnungen Maßangaben in mm. Prozessadapter (Option D2) und Modell 305 (Integralventilblock) müs-
sen mit dem Messumformer zusammen bestellt werden.

PlantWeb Gehäuse mit Coplanar SuperModule


und Modell 305 Coplanar Integralventilblock

132
107
116

196

230

3151_A01A; 3151_A01B
1
/2-14 NPT

max. 230 max. 124 max. 124

Alle Abmessungen in mm

PlantWeb Gehäuse mit Coplanar SuperModule und Coplanar Flansch

107 115

217

245
3151_C101A; 3151_C200A

Alle Abmessungen in mm 154

A-12
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Anschlussgehäuse mit Coplanar SuperModule und Coplanar Flansch

107 88

217

245

3151_B200A; 3151_C200A
Alle Abmessungen in mm 154

Montageart mit Coplanar Flansch


Rohrmontage Wandmontage

66 88

49 3151_F101A; 3151_G101A; 3151_H101A

156
71
159

120

90
Alle Abmessungen in mm

A-13
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

PlantWeb Gehäuse mit Coplanar SuperModule


und Modell 305, integrierter Ventilblock (Anpassungsflanschdesign)

½-14 NPT
Ovaladapter

41

max. 15
Ablass-/ ¼-18 NPT

3151_A01D; 3151_A01C
Spülventil Ventilblock

27 86 28

max. 173 69
Alle Abmessungen in mm max. 246

PlantWeb Gehäuse mit Coplanar SuperModule und Anpassungsflansch

235

3151_B102A; 3151_A102A

86 28

Alle Abmessungen in mm

A-14
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Montageart mit Anpassungsflansch


Rohrmontage Modell 305 Integralventilblock Wandmontage

208 max. 90 272


67

27

87

67

196

3151_A01E; 3151_F519A
24

330
123

max. 90

28

87

49

196 135

Alle Abmessungen in mm

A-15
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Montageart mit externem Digitalanzeiger


Rohrmontage Wandmontage

120

67
120
120

46

159 120

175

3151_C104A; 3151_D104A; 3151_E104A


120

78

Alle Abmessungen in mm

PlantWeb Gehäuse und Anschlussgehäuse mit In-Line SuperModule

107
116 88
3151_A203A; 3151_B203A; 3151_A103A

202
202

Alle Abmessungen in mm

A-16
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

In-Line Montageart mit optionalem Montagewinkel


Rohrmontage Wandmontage

66 116

156
71
159

120

175

3151_G103A; 3151_F103A; 3151_E103A

78

Alle Abmessungen in mm

A-17
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Modell 3051S_L
2-INCH FLANSCHMONTAGE 3- UND 4- INCH FLANSCHMONTAGE
(OHNE MEMBRANVORBAU)

105

Dichtfläche
25

E
D
F
E

Unterteil Prozessanschluss
½-14 NPT Membranvorbau
A A
im Ovaladapter 51, 102, 152 mm
Dichtung 158
Optionaler Spülring
(UNTERTEIL)
Deckel für Digital-
Leitungseinführung anzeiger (optional)
½-14 NPT 158
Elektronikseite
(20 mm Raum für
116
Klemmenseite, Deckelmontage)
(20 mm Raum für
Deckelmontage)

Spülanschluss 180
Dichtung
217
Druckmittlereinheit
mit Montageflansch 245

B C Unterteil

Ablass-/
Spülventil

A-18
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Flansch- Membran- Dicht- Prozess-


dicke Lochkreis-Ø Außen-Ø Anzahl der Loch-Ø vorbau-Ø leisten-Ø seite-Ø
Druckstufe Nennweite A B C Schrauben D E F
ASME B 16.5 2“ 28 121 152 4 19 NA 92 54
(ANSI) 150 3" 33 152 191 4 19 66 127 89
4“ 33 191 229 8 19 89 158 114

ASME B 16.5 2" 32 127 165 8 19 NA 92 54


(ANSI) 300 3" 38 168 210 8 22 66 127 89
4" 41 200 254 8 22 89 158 114
ASME B 16.5 2" 28 127 165 8 19 NA 92 54
(ANSI) 600 3" 35 168 168 8 22 66 127 89
DIN 2501 DN 50 26 125 165 4 18 NA 102 63
PN 10-40

DIN 2501 DN 80 30 160 200 8 18 65 138 94


PN 25/40 DN 100 30 190 235 8 22 89 158 114
DIN 2501 DN 100 26 180 220 8 18 89 158 114
PN 10/16
(1)
Toleranzen 1,02 - 0,51 mm

A-19
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

BESTELLANGABEN

Modellreihe 3051S Coplanar

Modell Messumformertyp
3051S Skalierbarer Druck- Messumformer
Code Leistungsklasse
1 Ultra: 0,04 % Genauigkeit, 200:1 Messspannenverhältnis, 10-Jahresstabilität, begrenzte lebenslange Gewährleistung
2 Classic: 0,065 % Genauigkeit, 100:1 Messspannenverhältnis, 5-Jahresstabilität
Code Anschlussart
C Coplanar
Code Messart
D Differenzdruck
G Überdruck
A Absolutdruck
Druckbereich
Code Differenzdruck Überdruck Absolutdruck
0A -7,47 bis 7,47 mbar — 0 bis 0,34 bar
1A -62,2 bis 62,2 mbar -62,2 bis 62,2 mbar 0 bis 2,06 bar
2A -623 bis 623 mbar -623 bis 623 mbar 0 bis 10,34 bar
3A -2,5 bis 2,5 bar -1,0 bis 2,5 bar 0 bis 55,2 bar
4A -20,7 bis 20,7 bar -1,0 bis 20,7 bar 0 bis 275,8 bar
5A -137,9 bis 137,9 bar -1,0 bis 137,9 bar —
Code Werkstoff Trennmembrane
2 Edelstahl 1.4404 (316L SST)(1)
3 Hastelloy C-276(1)
4 Monel 400(1)
5 Tantal (nicht für Modell 3051S_CA lieferbar)
6 Monel 400 vergoldet (erfordert graphitgefüllten TFE O-Ring)
7 Edelstahl 1.4404 (316L SST) vergoldet
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-20
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S

Werkstoffe(2)
Code Prozessanschluss Anschlussgröße Flansch Ventil(e) Gewinde
000 Ohne (Code für beigestellten Prozessanschluss oder für SuperModule)
A11 Anbau eines Ventilblocks Modell 305
B11 Anbau eines Druckmittlers, nur in Verbindung mit Leistungsklasse Code 2
B12 Anbau von 2 Druckmittlern, nur in Verbindung mit Leistungsklasse Code 2
C11 Anbau einer Kompaktblende Modell 405P
E11 Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT CS 1.4401 (316 SST)
E12 Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST)
E13(1) Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT Hastelloy Hastelloy
E14(1) Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT Monel 400 Monel 400
E15(1) Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) Hastelloy
E16(1) Coplanar-Flansch ¼ - 18 NPT CS Hastelloy
E21 Coplanar-Flansch RC ¼ CS 1.4401 (316 SST)
E22 Coplanar-Flansch RC ¼ 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST)
E23(1) Coplanar-Flansch RC ¼ Hastelloy Hastelloy
E24(1) Coplanar-Flansch RC ¼ Monel 400 Monel 400
E25(1) Coplanar-Flansch RC ¼ 1.4401 (316 SST) Hastelloy
E26(1) Coplanar-Flansch RC ¼ CS Hastelloy
F12 Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST)
F13(1) Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT Hastelloy Hastelloy
F14(1) Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT Monel 400 Monel 400
F15(1) Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) Hastelloy
F22 Anpassungsflansch RC ¼ 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST)
F23(1) Anpassungsflansch RC ¼ Hastelloy Hastelloy
F24(1) Anpassungsflansch RC ¼ Monel 400 Monel 400
F25(1) Anpassungsflansch RC ¼ 1.4401 (316 SST) Hastelloy
F32 Bodenentlüftung - Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST)
F52 DIN Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST) 7/16-in.
F62 DIN Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST) M10
F72 DIN Anpassungsflansch ¼ - 18 NPT 1.4401 (316 SST) 1.4401 (316 SST) M12
G11(1) Flanschanschluss (senkrecht) 2-in. ANSI Class 150 1.4401 (316 SST)
G12(1) Flanschanschluss (senkrecht) 2-in. ANSI Class 300 1.4401 (316 SST)
G14(1) Flanschanschluss (senkrecht) 2-in. ANSI Class 150 Hastelloy
G15(1) Flanschanschluss (senkrecht) 2-in. ANSI Class 300 Hastelloy
G21(1) Flanschanschluss (senkrecht) 3-in. ANSI Class 150 1.4401 (316 SST)
G22(1) Flanschanschluss (senkrecht) 3-in. ANSI Class 300 1.4401 (316 SST)
G24(1) Flanschanschluss (senkrecht) 3-in. ANSI Class 150 Hastelloy
G25(1) Flanschanschluss (senkrecht) 3-in. ANSI Class 300 Hastelloy
G31(1) Flanschanschluss (senkrecht) DIN DN 50 PN 40 1.4401 (316 SST)
G41(1) Flanschanschluss (senkrecht) DIN DN 80 PN 40 1.4401 (316 SST)
Code Ausgang
A 4 - 20 mA mit Digitalsignal gemäss HART-Protokoll
F FOUNDATION Feldbus (nur AI-Block); nur in Verbindung mit PlantWeb-Gehäuse
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-21
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Code Gehäuseart Werkstoff(2) Kabeleinführung


00 Kein Gehäuse, (elektrischer Anschluss durch den Kunden oder als Ersatzteil für SuperModule)
1A PlantWeb-Gehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
1B PlantWeb-Gehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
1C PlantWeb-Gehäuse Aluminium G½
1J PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) ½ -14 NPT
1K PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) M20 x 1,5 (CM20)
1L PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) G½
2A Anschlussgehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
2B Anschlussgehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2C Anschlussgehäuse Aluminium G½
2E Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium ½ - 14 NPT
2F Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2G Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium G½
OPTIONEN
Code PlantWeb Funktionalität
A01 PID Reglereinheit, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
D01 Erweiterte Diagnose, verstopfte Impulsleitungen und SPM Diagnose, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
Code Montagehilfen
B4 Coplanar- Montagewinkel für DN50/2-in. Rohr- oder Wandmontage, komplett Edelstahl
B1 Montagewinkel für DN50/2-in. Rohrmontage, Kohlenstoffstahlschrauben
B2 Montagewinkel für Wandmontage, Kohlenstoffstahlschrauben
B3 Montagewinkel für DN50/2-in. Rohrmontage, Kohlenstoffstahlschrauben
B7 B1 Montagewinkel, Edelstahlschrauben
B8 B2 Montagewinkel, Edelstahlschrauben
B9 B3 Montagewinkel, Edelstahlschrauben
BA B1 Montagewinkel alles Edelstahlschrauben
BC B3 Montagewinkel alles Edelstahlschrauben
Code Sonderkonfiguration (Software)
C1(3) Konfiguration nach Bestellangabe (Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C3 Nur Modell 3051S_CA4: Einstellung als Messumformer für Überdruck
C4(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben
C5(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten
C6(3) Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C7(3) Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C8(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel gemäss Rosemount- Standard, Ausfallinformation unten
Code Sonderkonfiguration Hardware
D1(3) Justiermodul für Messanfang und -ende, Alarm und Schreibschutz
D2 ½ -14 NPT Ovaladapter
D4 Externe Erdungsschraube
D5 Ohne Ventile (mit Verschlussstopfen)
D7 Coplanar- Flansch ohne Ventile
D8 Ventile mit Keramikkugel als Dichtelement
D9 RC ½ Prozessadapter
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-22
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Code Explosionsschutz-Zulassungen
E1 ATEX druckfeste Kapselung
I1 ATEX Eigensicherheit
IA ATEX FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
N1 ATEX Typ N
K1 ATEX druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E1, I1 und N1)
ND ATEX Staub-Explosionsschutz
E4 JIS druckfeste Kapselung
I4 JIS Eigensicherheit
K4 JIS druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination von E4 und I4)
E5 FM Explosionsschutz
I5 FM Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IE FM FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K5 FM Explosionsschutz, Eigensicherheit (Kombination E5 und I5)
E6 CSA Explosionsschutz
I6 CSA Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IF CSA FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K6 CSA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E6 und I6)
E7 SAA druckfeste Kapselung
I7 SAA Eigensicherheit
N7 SAA Typ N
K7 SAA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit, Typ N (Kombination E7, I7 und N7)
KA ATEX und CSA, druckfeste Kapselung und Eigensicherheit (Kombination E1, I1, E6 und I6)
KB FM und CSA, Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E6, I5 und I6)
KC FM und ATEX Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E1, I5 und I1)
Code Weitere Werkstoff Optionen
L1 Inertes Füllmedium (nur Differenz- und Überdruck)
L2 Graphitgefüllter TFE O-Ring
L4 Edelstahlschrauben 1.4401 (316 SST)
L5 ANSI/ASTM-A-193-B7M Schrauben
L6 Schrauben aus Monel
L7 Schrauben der Güteklasse 660, ASTM A453
Code Digitalanzeiger
M5 Digitalanzeiger eingebaut (nur mit PlantWeb- Gehäuse)
M8(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 15 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
M9(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 30 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
Code Sonstige Optionen
P1 Druckprobe
P2 Erhöhte Sauberkeitsstufe
P3 Reinigung für weniger als 1 ppm Chlorine/Fluorine
P9 310 bar max. statischer Druck (nur Modell 3051S_CD)
Code Dokumente
Q4 Prüfprotokoll
Q8 Werkstoffzeugnisse 3.1B gemäss EN 10204
Code Klemmenblock
T1 Klemmenblock mit Überspannungsschutz
Typische Modellnummer: 3051S1CD 2 A 2 E12 A 1A B4
(1)
Die Werkstoffe entsprechen den Materialempfehlungen der NACE gemäss MR 01 - 75. Sind Sie sehr Vorsicht wenn Sie eine Edelstahl Trennmembranen (1.4404 / 316L SST) in Sauergas einsetzen wollen. Obwohl
die NACE- Empfehlung eine Edelstahlmembran zulässt kann diese durch Chloranteile angegriffen werden, die in Sauergas häufig vorhanden sind.
(2)
Die äquivalente Gussversionen der angegebenen Werkstoffe: CF-8M ist die Gussversion von 1.4401 (316 SST), CF-3M ist die Gussversion von Edelstahl 1.4404 (316L SST), CW-12MW ist die Gussversion von
Hastelloy C-276. M-30C ist die Gussversion von Monel 400. Das Gehäuse ist aus Aluminium mit Polyurethan Beschichtung.
(3)
Nicht mit Feldbusausgang lieferbar.
Ende der Geräteauswahl

A-23
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Modellreihe 3051S in-Line

Modell Messumformertyp
3051S Skalierbarer Druck- Messumformer
Code Leistungsklasse
1 Ultra: 0,04 % Genauigkeit, 200:1 Messspannenverhältnis, 10-Jahresstabilität, begrenzte lebenslange Gewährleistung
2 Classic: 0,065 % Genauigkeit, 100:1 Messspannenverhältnis, 5-Jahresstabilität
Code Anschlussart
T In-Line
Code Messart
G Überdruck
A Absolutdruck
Druckbereich
Code Überdruck Absolutdruck
1A -1,0 bis 2,1 bar 0 bis 2,1 bar abs.
2A -1,0 bis 10,3 bar 0 bis 10,3 bar abs.
3A -1,0 bis 55 bar 0 bis 55 bar abs.
4A -1,0 bis 276 bar 0 bis 276 bar abs.
5A -1,0 bis 689 bar 0 bis 689 bar abs.
Code Werkstoff Trennmembrane und Prozessanschluss
2 Edelstahl 1.4404 (316L SST)(1)
3 Hastelloy C-276(1)
Code Prozessanschluss
A11 Anbau eines integrierten Ventilblocks
B11 Anbau eines Druckmittlers, nur mit Code 2 der Leistungsklasse erhältlich
E11 ½ - 14 NPT Innengewinde
F11 Instrumentenflansch ohne Gewinde (I-Flansch) nur Messbereichscodes 1A - 4A
G11 G ½ A DIN 16288 Aussengewinde, nur Messbereichscodes 1A - 4A
H11 Konisch mit Gewinde, entsprechend Autoklave-Typ F-250-C nur Messbereichscode 5A
Code Ausgang
A 4 - 20 mA mit Digitalsignal gemäss HART-Protokoll
F FOUNDATION Feldbus, nur mit PlantWeb- Gehäuse
Code Gehäuseart Werkstoff(2) Kabeleinführung
00 Kein Gehäuse; (elektrischer Anschluss durch den Kunden oder als Ersatzteil für SuperModule)
1A PlantWeb-Gehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
1B PlantWeb-Gehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
1C PlantWeb-Gehäuse Aluminium G½
1J PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) ½ - 14 NPT
1K PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) M20 x 1,5 (CM20)
1L PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) G½
2A Anschlussgehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
2B Anschlussgehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2C Anschlussgehäuse Aluminium G½
2E Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium ½ - 14 NPT
2F Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2G Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium G½
OPTIONEN
Code PlantWeb-Funktionalität
A01 PID Reglereinheit, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
D01 Erweiterte Diagnose, verstopfte Impulsleitungen und SPM Diagnose, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
Code Montagehilfe
B4 Montagewinkel zur DN50/2-in.Rohr- oder zur Wandmontage, komplett Edelstahl
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-24
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Modell Spezialkonfiguration (Software)
C1(3) Konfiguration nach Bestellangabe (Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C4(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben
C5(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten
C6(3) Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C7(3) Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C8(3) Alarm- und Sättigungssignalpegel gemäss Rosemount- Standard, Ausfallinformation unten
Code Spezialkonfiguration (Hardware)
D1(3) Justiermodul für Messanfang und -ende, Alarm und Schreibschutz
D2 ½ -14 NPT Ovaladapter für Prozessanschlusscode F11 (I-Flansch)
D4 Externe Erdungsschraube
D9 RC ½ Prozessadapter für Prozessanschlusscode F11 (I-Flansch)
Code Explosionsschutz-Zulassungen
E1 ATEX druckfeste Kapselung
I1 ATEX Eigensicherheit
IA ATEX FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
N1 ATEX Typ N
K1 ATEX druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E1, I1 und N1)
ND ATEX Staub-Explosionsschutz
E4 JIS druckfeste Kapselung
I4 JIS Eigensicherheit
K4 JIS druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination von E4 und I4)
E5 FM Explosionsschutz
I5 FM Eigensicherheit nicht funkenschlagend
IE FM FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K5 FM Explosionsschutz , Eigensicherheit (Kombination E5 und I5)
E6 CSA Explosionsschutz
I6 CSA Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IF CSA FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K6 CSA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E6 und I6)
E7 SAA druckfeste Kapselung
I7 SAA Eigensicherheit
N7 SAA Typ N
K7 SAA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit, Typ N (Kombination E7, I7 und N7)
KA ATEX und CSA, druckfeste Kapselung und Eigensicherheit (Kombination E1, I1, E6 und I6)
KB FM und CSA, Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E6, I5 und I6)
KC FM und ATEX Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E1, I5 und I1)
Code Weitere Werkstoff Optionen
L1 Inertes Füllmedium (nur Differenz- und Überdruck)
L4 Edelstahlschrauben 1.4401 (316 SST) für Prozessanschlusscode F11, I-Flansch
Code Digitalanzeiger
M5 Digitalanzeiger eingebaut (nur mit PlantWeb- Gehäuse)
M8(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 15 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
M9(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 30 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
Code Sonstige Optionen
P1 Druckprobe
P2 Erhöhte Sauberkeitsstufe
P3 Reinigung für weniger als 1 ppm Chlorine/Fluorine
Code Dokumente
Q4 Prüfprotokoll
Q8 Werkstoffzeugnisse 3.1B gemäss EN 10204
Code Klemmenblock
T1 Klemmenblock mit Überspannungsschutz
Typische Modellnummer: 3051S1TG 2 A 2 E11 A 1A B4
(1)
Die Werkstoffe entsprechen den Materialempfehlungen der NACE gemäss MR 01 - 75. Sind Sie sehr Vorsicht wenn Sie eine Edelstahl Trennmembranen (1.4404 / 316L SST) in Sauergas einsetzen wollen. Obwohl
die NACE- Empfehlung eine Edelstahlmembran zulässt kann diese durch Chloranteile angegriffen werden, die in Sauergas häufig vorhanden sind.
(2)
Die äquivalente Gussversionen der angegebenen Werkstoffe: CF-3M ist die Gussversion von 1.4401 (316 SST), CF-3M ist die Gussversion von Edelstahl 1.4404 (316L SST), CW-12MW ist die Gussversion von
Hastelloy C-276. M-30C ist die Gussversion von Monel 400. Das Gehäuse ist aus Aluminium mit Polyurethan Beschichtung.
(3)
Nicht mit Feldbusausgang lieferbar.
Ende der Geräteauswahl A-25
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Modellreihe 3051S - Füllstand Sie müssen zuerst die Druckmittlerausführung bestimmen, entweder FF für
frontbündige Membrane (Seite A27) oder EF für Membranvorbau (Seite A-28)
bevor Sie dann die weiteren Optionen wählen.

Modell Messumformertyp
3051S Skalierbarer Druck- Messumformer
Code Leistungsklasse
2 Classic: 0,065 % Genauigkeit, 100:1 Messspannenverhältnis, 5-Jahresstabilität
Code Anschlussart
L Füllstand
Code Messart
D Differenzdruck
G Überdruck
A Absolutdruck
Code Differenzdruck Überdruck Absolutdruck
1A -62,2 bis 62,2 mbar -62,2 bis 62,2 mbar 0 bis 2,06 bar
2A -623 bis 623 mbar -623 bis 623 mbar 0 bis 10,34 bar
3A -2,5 bis 2,5 bar -1,0 bis 2,5 bar 0 bis 55,2 bar
4A -20,7 bis 20,7 bar -1,0 bis 20,7 bar 0 bis 275,8 bar
5A -137,9 bis 137,9 bar -1,0 bis 137,9 bar —
Code Ausgang
A 4 - 20 mA mit Digitalsignal gemäss HART-Protokoll
F FOUNDATION Feldbus (nur AI-Block); nur in Verbindung mit PlantWeb-Gehäuse
Code Gehäuseart Werkstoff(1) Kabeleinführung
00 Kein Gehäuse, (elektrischer Anschluss durch den Kunden oder als Ersatzteil für SuperModule)
1A PlantWeb-Gehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
1B PlantWeb-Gehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
1C PlantWeb-Gehäuse Aluminium G½
1J PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) ½ -14 NPT
1K PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) M20 x 1,5 (CM20)
1L PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) G½
2A Anschlussgehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
2B Anschlussgehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2C Anschlussgehäuse Aluminium G½
2E Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium ½ - 14 NPT
2F Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2G Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium G½
Code Druckmittleranbau
1 Direktanbau eines Druckmittlers
Code Druckmittler an der Hochdruckseite
0 ohne, Direktanbau
Code Prozessanschluss an der Niederdruckseite
1 Druckmittler über Kapillare angebaut (Druckmittler- Ausführung gemäss Datenblatt für Modell 1199)
2 Trennmembrane 1.4404 (316L SST), MU-Flansch 1.4401 (316 SST) (Kein Druckmittler)
3 Trennmembrane Hastelloy C-276, MU-Flansch 1.4401 (316 SST) (Kein Druckmittler)
Code Kapillarlänge
0 NA
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

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A-26
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Modell Messumformertyp
3051S Skalierbarer Druck- Messumformer
Code Füllmedium
A Syltherm XLT
C D. C. Silikon 704
D D. C. Silikon 200
H Inert (Halocarbon)
G Glyzerin und Wasser
N Neobee M-20
P Propylenglykol und Wasser
Anschliessend entweder FF für frontbündige Membrane oder EF für Membranvorbau (Seite A28) wählen
(1)
Die äquivalente Gussversionen von 1.4401 (316 SST) ist CF-3M. Das Gehäuse ist aus Aluminium mit Polyurethan Beschichtung.

Flanschdruckmittler ohne Membranvorbau


Code Druckmittlerausführung
FF Mit frontbündiger Membrane, Dichtfläche Ra 3,2 bis 6,3 µm
Code Nennweite Prozessanschluss (H-Seite)
G 2-in./DN 50
7 3-in.
J DN 80
9 4-in./DN 100
Code Druckstufe Flansch (H-Seite)
1 Class 150
2 Class 300
4 Class 600
G PN 40
E PN 10/16; nur für DN 100
Code Membranwerkstoff Flanschwerkstoff (H-Seite)
CA Edelstahl 1.4404 (316L SST) CS
DA Edelstahl 1.4404 (316L SST) 1.4401 (316 SST)
CB Hastelloy C-276 CS
DB Hastelloy C-276 1.4401 (316 SST)
CC Tantal (1) CS
DC Tantal (1) 1.4401 (316 SST)
Code Werkstoff Unterteil (H-Seite) (2)
0 Ohne Unterteil
A 1.4401 (316 SST)
B Hastelloy
Code Spülbohrungen (Unterteil der H-Seite), Anzahl, Anschluss
0 Keine
1 1 (¼ - in.)
3 2 (¼ - in.)
7 1 (½ - in.)
9 2 (½ - in.)
Code Dichtungswerkstoff - Unterteil
SJ PTFE
SK Gylon
SN Grafoil™
Code Weitere Optionen
ST Werkstoffe gemäss NACE- Empfehlung MR 01-75
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite
(1)
Die Verwendung von metallischen Spiraldichtungen wird nicht empfohlen. Siehe Druckmittler-Datenblätter Modell 1199 für weitere Ausführungen.
(2)
Die Standarddichtung für das Unterteil besteht aus einem asbestfreien Faserverbund.

A-27
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Flanschdruckmittler mit Membranvorbau

Code Druckmittlerausführung
EF Mit Membranvorbau, Dichtfläche Ra 3,2 bis 6,3 µm
Code Nennweite Prozessanschluss (H-Seite)
7 DN 80/3-in. (wirksamer Membrandurchmesser 66 mm)
9 DN 100/4-in. (wirksamer Membrandurchmesser 89 mm)
Code Flanschdruckstufe (H-Seite)
1 Class 150
2 Class 300
4 Class 600
G PN 40
E PN 10/16; nur für DN 100
Code Werkstoff Mebrane und Vorbau Flanschwerkstoff (H-Seite)
CA Edelstahl 1.4404 (316L SST) CS
DA Edelstahl 1.4404 (316L SST) 1.4401 (316 SST)
CB Hastelloy C-276 CS
DB Hastelloy C-276 1.4401 (316 SST)
Code Membranvorbaulänge (H-Seite)
2 2-in./50 mm
4 4-in./100 mm
6 6-in./150 mm
Code Membranvorbaulänge zusätzlich
0 0-in./0 mm
Fortsetzung mit Messumformer Optionen nächsten Seite

A-28
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S
Messumformer Optionen ( X = geeignet, — = nicht geeignet)

Code PlantWeb-Funktionalität
A01 PID Reglereinheit, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
D01 Erweiterte Diagnose, verstopfte Impulsleitungen und SPM Diagnose, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
Code Sonderkonfiguration (Software)
C1(1) Konfiguration nach Bestellangabe (Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C3 Nur Modell 3051S_CA4: Einstellung als Messumformer für Überdruck
C4 Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben
C5 Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten
C6 Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation oben, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C7 Kundenspezifische Alarm- und Sättigungssignalpegel, Ausfallinformation unten, nur mit Code C1
(Konfigurationsdatenblatt wird benötigt, siehe Seite A-36)
C8 Alarm- und Sättigungssignalpegel gemäss Rosemount- Standard, Ausfallinformation unten
Code Spezialkonfiguration (Hardware) LD LG LA
D1 Justiermodul für Messanfang und -ende, Alarm und Schreibschutz X X X
D2 ½ -14 NPT Ovaladapter X — —
D4 Externe Erdungsschraube X X X
D5 Ohne Ventile (mit Verschlussstopfen) X — —
D8 Ventile mit Keramikkugel als Dichtelement X — —
D9 RC ½ Prozessadapter X — —
Code Explosionsschutz-Zulassungen
E1 ATEX druckfeste Kapselung
I1 ATEX Eigensicherheit
IA ATEX FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
N1 ATEX Typ N
K1 ATEX druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E1, I1 und N1)
ND ATEX Staub-Explosionsschutz
E4 JIS druckfeste Kapselung
I4 JIS Eigensicherheit
K4 JIS druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination von E4 und I4)
E5 FM Explosionsschutz
I5 FM Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IE FM FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K5 FM Explosionsschutz, Eigensicherheit (Kombination E5 und I5)
E6 CSA Explosionsschutz
I6 CSA Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IF CSA FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K6 CSA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E6 und I6)
E7 SAA druckfeste Kapselung
I7 SAA Eigensicherheit
N7 SAA Typ N
K7 SAA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit, Typ N (Kombination E7, I7 und N7)
KA ATEX und CSA, druckfeste Kapselung und Eigensicherheit (Kombination E1, I1, E6 und I6)
KB FM und CSA, Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E6, I5 und I6)
KC FM und ATEX Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E1, I5 und I1)
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-29
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Code Weitere Werkstoff Optionen


L1 Inertes Füllmedium (nur Differenz- und Überdruck)
L2 Graphitgefüllter TFE O-Ring
L4 Edelstahlschrauben 1.4401 (316 SST)
L5 ANSI/ASTM-A-193-B7M Schrauben
L6 Schrauben aus Monel
L7 Schrauben der Güteklasse 660, ASTM A453
Code Digitalanzeiger
M5 Digitalanzeiger eingebaut (nur mit PlantWeb- Gehäuse)
M8(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 15 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
M9(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 30 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
Code Sonderoptionen
P1 Druckprobe
P2 Erhöhte Sauberkeitsstufe
P3 Reinigung für weniger als 1 ppm Chlorine/Fluorine
Code Zertifikate
Q4 Prüfprotokoll
Q8 Werkstoffzeugnisse 3.1B gemäss EN 10204
Code Klemmenblock
T1 Klemmenblock mit Überspannungsschutz
Typische Modellnummer ohne Membranvorbau: 3051S 2 LD 2 A A 1A 1 0 2 0 D FF 7 1 DA 0 0
Typische Modellnummer mit Membranvorbau: 3051S2 LD 2 A A 1A 1 0 2 0 D EF 7 1 DA 2 0
(1)
Nicht mit Feldbusprotokoll lieferbar
Ende der Geräteauswahl Modellreihe 3051S

A-30
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Januar 2002 Modell 3051S
Gehäusesatz Modell 300S

Modell
300S Gehäusesatz für Messumfomer Modell 3051S
Code Gehäuseart Werkstoffe (1) Kabeleinführung
1A PlantWeb-Gehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
1B PlantWeb-Gehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
1C PlantWeb-Gehäuse Aluminium G½
1J PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) ½ - 14 NPT
1K PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) M20 x 1,5 (CM20)
1L PlantWeb-Gehäuse Edelstahl 1.4404 (316L SST) G½
2A Anschlussgehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
2B Anschlussgehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2C Anschlussgehäuse Aluminium G½
2E Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium ½ - 14 NPT
2F Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
2G Anschlussgehäuse mit Digitalanzeiger Aluminium G½
1A PlantWeb-Gehäuse Aluminium ½ - 14 NPT
1B PlantWeb-Gehäuse Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
3A Anschlussgehäuse für externen Digitalanzeiger Aluminium ½ - 14 NPT
3B Anschlussgehäuse für externen Digitalanzeiger Aluminium M20 x 1,5 (CM20)
3C Anschlussgehäuse für externen Digitalanzeiger Aluminium G½
Code Ausgang
A 4 - 20 mA mit Digitalsignal gemäss HART-Protokoll
F FOUNDATION Feldbus, nur mit PlantWeb- Gehäuse
Code PlantWeb-Funktionalität
A01 PID Reglereinheit, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
D01 Erweiterte Diagnose, verstopfte Impulsleitungen und SPM Diagnose, nur mit PlantWeb- Gehäuse und FOUNDATION Feldbus
Code Spezialkonfiguration (Hardware)
D1 Justiermodul für Messanfang und -ende, Alarm und Schreibschutz (2)
D4 Externe Erdungsschraube
Fortsetzung der Tabelle auf der nächsten Seite

A-31
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Code Explosionsschutz-Zulassungen
E1 ATEX druckfeste Kapselung
I1 ATEX Eigensicherheit
IA ATEX FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
N1 ATEX Typ N
K1 ATEX druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E1, I1 und N1)
ND ATEX Staub-Explosionsschutz
E4 JIS druckfeste Kapselung
I4 JIS Eigensicherheit
K4 JIS druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination von E4 und I4)
E5 FM Explosionsschutz
I5 FM Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IE FM FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K5 FM Explosionsschutz, Eigensicherheit (Kombination E5 und I5)
E6 CSA Explosionsschutz
I6 CSA Eigensicherheit, nicht funkenschlagend
IF CSA FISCO Eigensicherheit, nur für FOUNDATION Feldbus
K6 CSA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit (Kombination E6 und I6)
E7 SAA druckfeste Kapselung
I7 SAA Eigensicherheit
N7 SAA Typ N
K7 SAA druckfeste Kapselung, Eigensicherheit, Typ N (Kombination E7, I7 und N7)
KA ATEX und CSA, druckfeste Kapselung und Eigensicherheit (Kombination E1, I1, E6 und I6)
KB FM und CSA, Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E6, I5 und I6)
KC FM und ATEX Explosionsschutz und Eigensicherheit (Kombination E5, E1, I5 und I1)
Code Digitalanzeiger
M5 Digitalanzeiger eingebaut (nur mit PlantWeb- Gehäuse)
M8(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 15 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
M9(3) Externe Anzeigeeinheit, Aluminiumgehäuse, SST-Halterung, 30 m Kabel, nur mit Ausgang 4-20 mA / HART-Protokoll
Code Klemmenblock
T1 Überspannungsschutz(2)
Typische Modellnummer: 300S 1A A E5
(1)
Die äquivalente Gussversionen von 1.4401 (316 SST) ist CF-3M. Das Gehäuse ist aus Aluminium mit Polyurethan Beschichtung.
(2)
Nicht mit Gehäuseart Option 3A, 3B und 3C lieferbar

Ende der Geräteauswahl

A-32
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
Ersatzteile

O-Ringe, Packungsinhalt 12 Stück Teile-Nummer


Prozessflansch, Glasgefülltes Teflon 03151-9042-0001
Prozessflansch, Graphitgefülltes Teflon 03151-9042-0002
Ovaladapter, Glasgefülltes Teflon 03151-9043-0001
Ovaladapter, Graphitgefülltes Teflon 03151-9043-0002
Flansche Teile-Nummer
Differenzdruck Coplanar Flansche
Kohlenstoffstahl vernickelt 03151-9200-0025
1.4401 (316 SST) 03151-9200-0022
Hastelloy C 03151-9200-0023
Monel 03151-9200-0024
Druck-/Absolutdruck Coplanar Flansche
Kohlenstoffstahl vernickelt 03151-9200-1025
1.4401 (316 SST) 03151-9200-1022
Hastelloy C 03151-9200-1023
Monel 03151-9200-1024
Fixierschraube für Coplanar Flansch (Inhalt 12 Stück) 03151-9202-0001
Anpassungsflansch
1.4401 (316 SST) 03151-9203-0002
Hastelloy C 03151-9203-0003
Monel 03151-9203-0004
Flanschanschluss (senkrecht)
2-in. ANSI Class 150, SST 03151-9205-0221
2 in. ANSI Class 300, SST 03151-9205-0222
3 in. ANSI Class 150, SST 03151-9205-0231
3 in. ANSI Class 300, SST 03151-9205-0232
DIN DN 50, PN 40 03151-9205-1002
DIN DN 80, PN 40 03151-9205-1012
Ovaladapter Teile-Nummer
Kohlenstoffstahl vernickelt 03151-9259-0005
1.4401 (316 SST) 03151-9259-0002
Hastelloy C 03151-9259-0003
Monel 03151-9259-0004
Entlüftungs-/ Ablassventil Satz
(jeder Satz enthält die Teile für einen Messumformer) Teile-Nummer
Differenzdruck Entlüftungs-/ Ablassventil Satz
1.4401 (316 SST) Spindel und Körper 03151-9268-0022
Hastelloy C Spindel und Körper 03151-9268-0023
Monel Spindel und Körper 03151-9268-0024
1.4401 (316 SST) Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9258-0122
Hastelloy C Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9268-0123
Monel Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9268-0124
Druck-/Absolutdruck Entlüftungs-/ Ablassventil Satz
316 SST Spindel und Körper 03151-9268-0012
Hastelloy C Spindel und Körper 03151-9268-0013
Monel Spindel und Körper 03151-9268-0014
1.4401 (316 SST) Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9268-0112
Hastelloy C Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9268-0113
Monel Ventilsatz mit Keramikkugel und -sitz 03151-9268-0114

A-33
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

Montagewinkel Teile-Nummer
Montagewinkel-Satz für Coplanar Flansch
B4 Montagewinkel, 1.4401 (316 SST) für 2-in. Rohr, Edelstahlschrauben 03151-9270-0001
Montagewinkel-Satz für In-line Ausführung
B4 Montagewinkel, 1.4401 (316 SST) für 2-in. Rohr, Edelstahlschrauben 03151-9270-0002
Montagewinkel-Satz für Anpassungsflansch
B1 Montagewinkel für 2-in. Rohr, Kohlenstoffstahlschrauben 03151-9272-0001
B2 Montagewinkel für Wandmontage, Kohlenstoffstahlschrauben 03151-9272-0002
B3 Montagewinkel für 2-in. Rohr (längs mont.) Kohlenstoffstahlschrauben 03151-9272-0003
B7 (B1 Montagewinkel mit Edelstahlschrauben) 03151-9272-0007
B8 (B2 Montagewinkel mit Edelstahlschrauben) 03151-9272-0008
B9 (B3 Montagewinkel mit Edelstahlschrauben) 03151-9272-0009
BA (B1 Montagewinkel alles Edelstahlschrauben) 03151-9272-0011
BC (B3 Montagewinkel alles Edelstahlschrauben) 03151-9272-0013
Schraubensätze Teile-Nummer
COPLANAR FLANSCH
Schraubensatz für Flansch (44 mm)
Kohlenstoffstahl, 4 Stück 03151-9280-0001
1.4401 (316 SST), 4 Stück 03151-9280-0002
ANSI/ASTM-A-193-B7M 03151-9280-0003
Monel 03151-9280-0004
Schraubensatz für Ovaladapter/Flansch (73 mm)
Kohlenstoffstahl, 4 Stück 03151-9281-0001
1.4401 (316 SST), 4 Stück 03151-9281-0002
ANSI/ASTM-A-193-B7M 03151-9281-0003
Monel 03151-9281-0004
Schraubensatz für Ventilblock/Flansch (57 mm)
Kohlenstoffstahl, 4 Stück 03151-9282-0001
1.4401 (316 SST), 4 Stück 03151-9282-0002
ANSI/ASTM-A-193-B7M 03151-9282-0003
Monel 03151-9282-0004
ANPASSUNGSFLANSCH
Differenzdruck, Flansch- und Adapter- Schraubensatz (44 mm)
Kohlenstoffstahl, 8 Stück 03151-9283-0001
1.4401 (316 SST), 8 Stück 03151-9283-0002
ANSI/ASTM-A-193-B7M 03151-9283-0003
Monel 03151-9283-0004
Druck-/Absolutdruck, Flansch- und Adapter- Schraubensatz
Kohlenstoffstahl, 6 Stück 03151-9283-1001
1.4401 (316 SST), 6 Stück 03151-9283-1002
ANSI/ASTM-A-193-B7M 03151-9283-1003
Monel 03151-9283-1004
Ventilblock/Anpassungsflansch Schrauben
Kohlenstoffstahl, mit dem Ventilblock mitgelieferte Schrauben verwenden
1.4401 (316 SST), mit dem Ventilblock mitgelieferte Schrauben verwenden
FLANSCHANSCHLUSS SENKRECHT
Flansch Schraubensatz (jeder Satz enthält die Teile für einen Messumformer)
Kohlenstoffstahl, 4 Stück 03151-9285-0001
1.4401 (316 SST), 4 Stück 03151-9285-0002
O-Ringe, Packungsinhalt 12 Stück Teile-Nummer
Elektronikgehäuse, Deckel (Standard und mit Digitalanzeiger) 03151-9040-0001
Elektronikgehäuse, Module 03151-9041-0001

A-34
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S

Deckel Teile-Nummer
Aluminium, Elektronik-Gehäusedeckel mit O-Ring 03151-9030-0001
1.4401 (316 SST), Elektronik-Gehäusedeckel mit O-Ring 03151-9030-0002
Verschiedenes Teile-Nummer
Externe Erdungsschraube (Option D4) mit U-Scheibe und Klemme 03151-9060-0001
V-Dichtung für PlantWeb- und Anschlussgehäuse 03151-9061-0001

Anschlussklemmenblock Teile-Nummer
PlantWeb Gehäuse, Anschlussklemmenblock 4-20 mA/HART
Standard, Zweikammer-Anschlussklemmenblock 03151-9005-0001
Überspannungsschutz, Zweikammer-Anschlussklemmenblock (Option T1) 03151-9005-0002
PlantWeb Gehäuse, Anschlussklemmenblock Feldbus
Standard, Zweikammer-Anschlussklemmenblock 03151-9005-0021
Überspannungsschutz, Zweikammer-Anschlussklemmenblock (Option T1) 03151-9005-0022
FISCO, Zweikammer-Anschlussklemmenblock (Option F) 03151-9005-0023
Anschlussgehäuse, Anschlussklemmenblock 4-20 mA/HART
Standard, Anschlussklemmenblock 03151-9000-1001
Überspannungsschutz, Anschlussklemmenblock 03151-9000-1002
Anschlussgehäuse Anschlussklemmenblock 4-20 mA/HART mit Schalter
Standard, Anschlussklemmenblock mit Schalter 03151-9000-2001
Überspannungsschutz, Anschlussklemmenblock(Option T1), mit Schalter 03151-9000-2002
Alarm-/Sicherheits-Steckbrücken mit O-Ring 03151-9001-0001
Externe Digitalanzeige, Anschlussklemmenblock
Plantweb Gehäuse, externe 7-fach Anschlussklemmenblock für Komm. 03151-9006-0101
Anschlussgehäuse, externe Anschlussklemmenblock für Komm. 03151-9000-1010
Anschlussgehäuse externe Überspannungsschutz Anschlussklemmenblock 03151-9000-1011

Elektronikbords für Plantweb Gehäuse Teile-Nummer


Digitalanzeiger/Gehäuse Interfaceeinheit für 4-20 mA/HART Ausgang
Standardinterface 03151-9010-0001
Justierinterface(1) 03151-9017-0001
Steckbrückenplatte 03151-9019-0001
Externer Digitalanzeiger Interface 03151-9023-0001
Alternative Ausgänge
FOUNDATION Feldbus 03151-9020-0001
Verschiedenes
PlantWeb Gehäuse Sockel, Kabel, O-Ring (12 Stück) 03151-9011-0001
(1)
Für die Nullpunkt-, Messspanne- und Sicherheits-Einstellung ist die Installation der Digitalanzeige Nr. 03151-
9193-0002 oder der Steckbrückenplatte Nr. 03151-9019-0001 erforderlich

Digitalanzeiger Teile-Nummer
Digitalanzeiger für Plantweb Aluminium Gehäuse
Digitalanzeiger Satz: Digitalanzeiger, 4-Pin Verbindungsstecker und
Aluminium Gehäusedeckeleinheit für Digitalanzeiger 03151-9193-0001
Digitalanzeiger: Digitalanzeiger und 4-Pin Verbindungsstecker 03151-9193-0002
Gehäusedeckel Satz: Aluminium Gehäusedeckeleinheit für Digitalanzeiger 03151-9193-0003
Digitalanzeiger für PlantWeb Edelstahlgehäuse
Digitalanzeiger Satz: Digitalanzeiger, 4-Pin Verbindungsstecker und Edelstahl 03151-9193-0004
Gehäusedeckeleinheit für Digitalanzeiger 03151-9193-0002
Digitalanzeiger: Digitalanzeiger und 4-Pin Verbindungsstecker 03151-9193-0005

A-35
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Modellreihe 3051S HART Ausführung * = Werkseinstellung


Konfigurationsdatenblatt

KONFIGURATIONSDATENBLATT
Kunde: Auftragsnummer:
Modellnummer: Position:

INFORMATIONEN ZUM AUSGANG (über Software programmierbar)


Einheiten = InH2O *(2) psi(2) Pa ftH2O MPa
inHg bar kPa g/cm2
mbar Torr mmH2O inH2O bei 4 °C
Atm kg/cm2 mmHg mmH2O bei 4 °C
Ausgang = Linear* Radiziert (nur für Differenzdruckmessumformer)
Messumformer Temperatureinheiten = °C °F
Messanfang/ -ende : 4 mA = (0)* 20 mA= (URL)*

Dämpfung (1) (0-60 sec): . (0,4 Sek.)*

INFORMATIONEN ZUR MESSSTELLENKENNZEICHNUNG

Anhänger (5 Zeilen zu je 17 Zeichen)

Schild (3 Zeilen zu je 40 Zeichen)

Standard Software Kennzeichnung (Max. die ersten 8 Zeichen vom Anhänger oder Schild)

INFORMATIONEN ZUM MESSUMFORMER(1)

Beschreibung:
16 Zeichen

Nachricht:
32 Zeichen

Datum: / /
Tag Monat Jahr

(1)
Nur mit Optionscode C1
(2)
H2O Bereich 0-3
(3)
psi Messbereich 4-5 und alle Modelle 3051S_T

A-36
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

INFORMATIONEN ZUM DIGITALANZEIGER (Eine oder mehrere aufgeführten Variablen können gewählt und angezeigt werden.)
Einheiten*
% vom Messspanne
Skalierte Variable
Sensortemperatur

SIGNALAUSWAHL (1)

4-20 mA mit überlagertem digitalem HART Signal*


Prozessvariable im HART Burst Modus
Burst Modus Optionen:
Primärvariable Primärvariable in % vom Messspanne und mA
Alle dynamischen Variablen mit Einheiten Alle dynamischen Variablen mit Einheiten und
der mA Wert der Primärvariablen
Multidrop Kommunikation Messumformer Adresse (1-15): (Werkseinstellung =1)

INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT (1)

Schreibschutz: Ein Aus* Vorort Nullpunkt / Messspanne: aktiv* gesperrt

ANALOGAUSGANGS ALARME UND SÄTTIGUNGSPEGEL(1)

Für eine kundenspezifische Konfiguration müssen alle Daten komplett vorliegen. Die Werte für eine Kalibrierung nach Rosemount Standard oder
NAMUR NE 43 werden gemäss dem Optionscode gewählt.
Kunden Kalibrierung (mit Option C6 oder C7) = Unterer Alarm: (< . mA), Wert muss zwischen 3,8 und 3,6 liegen
Untere Sättigung: ( . mA), Wert muss zwischen 3,9 und 3,7 liegen
*Unterer Alarm muss 0,1 mA unter der unteren Sättigung liegen

Oberer Alarm: (> . mA), Wert muss zwischen 20,2 und 23,0 liegen
Obere Sättigung: ( . mA), Wert muss zwischen 20,1 und 21,5 liegen
*Oberer Alarm muss mindestens 0,1 mA höher liegen als die obere Sättigung

Hinweis:
Alarmwerte: mA Werte des Messumformerausgangs wenn eine schwere Störung erkannt wird.
Sättigungswert: mA Werte des Messumformerausgangs wenn der anstehende Druck 4-20 mA Bereich überschreitet
Standard* = Unterer Alarm: < 3,75 mA Untere Sättigung: 3,9 mA
Oberer Alarm: > 21,75 mA Obere Sättigung: 20,8 mA
NAMUR (Option C4 oder C5) = Unterer Alarm: < 3,6 mA Untere Sättigung: 3,8 mA
Oberer Alarm: > 22,5 mA Obere Sättigung: 20,5 mA

ZUWEISUNG DER PROZESSVARIABLEN AUSGÄNGE(1)

Primär Variable Gemessener Druck* Skalierte Variable


Sekundär Variable Gemessener Druck Skalierte Variable Gerätetemperatur*
Tertiär Variable Gemessener Druck Skalierte Variable* Gerätetemperatur*

(1)
Nur mit Optionscode C1

A-37
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

INFORMATIONEN ZUR SKALIERTEN VARIABLE (1)

Einheiten der Skalierung = (max. 5 Zeichen, 0-9, A-Z, /, %, - und *)

Übertragungsfunktion =

Linear* Radiziert
Skalierte, lineare Variable (nur mit linearer Funktion) Skalierte, radizierte Variable (nur mit radizierter Funktion)

Niedriger Druckwert: (Einheiten) Niedriger Druckwert: 0 (Einheiten)

Oberer Druckwert: (Einheiten) Oberer Druckwert: (Einheiten)

Niedriger skalierter Wert: (skal. Einheiten) Niedriger skalierter Wert: 0 (skal. Einheiten)

Oberer skalierter Wert: (skal. Einheiten) Oberer skalierter Wert: (skal. Einheiten)

Linearer Offset
Offset: (Einheiten) Schleichmengenabschaltung Ein Aus* (skal. Einheiten)

Messbereichswerte müssen für beide Funktionen komplett vorhanden sein.


(Wird benötigt, wenn die skalierte Variable der Primärvariablen zugeordnet ist.)

LRV (skal. Einheiten) URV (skal. Einheiten)


(max. 7 Zeichen) (max. 7 Zeichen)

EINSTELLUNGEN DER PROZESSALARME (1)

Die Prozessalarmwerte werden vom Anwender gesetzt. Der Messumformer gibt eine HART Nachricht und der Digitalanzeiger eine Information aus,
wenn der anstehende Druck den festgelegten Bereich überschreitet. Der Druckwert ist begrenzt auf den Messumformerbereich.
Druck Prozessalarm (nur HART Signal) Temperatur Prozessalarm (nur HART Signal)
Ein Aus* Ein Aus*

Unterer Alarmwert (Einheiten) Unterer Alarmwert (Temp. Einheiten -40 °C)


(LRL < Unterer Alarmwert < Oberer Alarmwert < URL) (-40 °C < Unterer Alarmwert < *Oberer Alarmwert < 85 °C)
*mind. 5 °C Differenz

Oberer Alarmwert (Einheiten) Oberer Alarmwert (Temp. Einheiten 85 °C)

A-38
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S

Anhang B Zulassun
ula ge
sunge n
gen
Ex-Zulassungen ......................................................................... Seite B-1
Zulassungszeichnungen ............................................................ Seite B-3

ÜBERSICHT Dieser Anhang enthält die Ex-Zulassungen für die Modellreihe 3051S in HART
nd Feldbus Protokoll.

EX-ZULASSUNGEN

Bescheinigungen nach FM E5 Ex-Schutz nach Class I, Division 1, Groups B, C und D; Staub Ex-Schutz für
(Factory Mutual) Class II und Class III, Division 1, Groups E, F und G; Gehäuseschutzart 4X,
Kabelschutzrohr nicht erforderlich wenn die Installation gemäss Rose-
mount Zeichnung 03151-1003 erfolgt.
I5/IE Eigensicher nach Class I, Division 1, Groups A, B, C und D; Temperatur-
code T4/T5; nicht funkenschlagend für Class I, Division 2, Groups A, B, C
und D; Gehäuseschutzart 4X, wenn die Installation gemäss Rosemount
Zeichnung 03151-1006 erfolgt. Weitere Details siehe Zeichnung 03151-
1006.

BASEEFA/ATEX Eigensichere Zulassung


Zulassungs-Nr. BAS 01ATEX 1303X
ATEX Kennzeichnung: II 1G
I1/IA EEx ia IIC T4/T5
Weitere Parameter und spezielle Bedingungen für eine sichere Anwendung fin-
den Sie in der Zulassung.
Typ nL Zulassung (nicht funkenschlagend)
Zulassungs-Nr. BAS 01ATEX 3304X
ATEX Kennzeichnung: II 3G
N1 EEx nL IIC T5 (Tamb = -40 bis +70 °C)
Spezielle Bedingungen für eine sichere Anwendung finden Sie in der Zulassung.
Staub Zulassung
Zulassungs-Nr. BAS 01ATEX 1374X
ND ATEX Kennzeichnung: II 1D T105, (Tamb = -20 bis +70 °C)
Spezielle Bedingungen für eine sichere Anwendung finden Sie in der Zulassung.

http://www.EmersonProcess.de
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

KEMA/ATEX Druckfeste Kapselung Zulassung


Zulassungs-Nr. KEMA 00ATEX 2143X
ATEX Kennzeichnung: II 1/2G
E1 EEx d IIC T6 (-50 °C < Tamb < 65 °C)
EEx d IIC T5 (-50 °C < Tamb < 80 °C)

SPEZIELLE BEDINGUNGEN FÜR EINE SICHERE ANWENDUNG


Dieses Gerät verfügt über eine dünnwandige Membran. Bei Installation, Betrieb und Wartung sind die
Umgebungsbedingungen zu berücksichtigen denen die Membran ausgesetzt ist. Die Installations- und
Wartungs-Anweisungen des Herstellers sind genau einzuhalten, um so die Sicherheit während der
erwarteten Lebensdauer sicherzustellen. Der Druckmessumformer Modell 3051S ist mit einem Gehäuse
des Modells 300S zu einem SuperModule Modellreihe 3051S zusammen montiert, gemäss Rosemount
Zeichnung 03151-1023.

Japan Industrie Standard (JIS) Druckfeste Kapselung Zulassung


Abhängig von der Zulassung, setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung.
E4 EEx d IIC T5
I4 EEx ia IIC T4/T5

Canadische Standard E6 Ex-Schutz nach Class I, Division 1, Groups B, C, und D; Staub Ex-Schutz nach
Assoziation (CSA) Zulassung Class II und Class III, Division 1, Groups E, F, und G; passend für Class I, Divisi-
on 2, Groups A, B, C, und D, wenn die Installation gemäss Rosemount Zeich-
nung 03151-1013 erfolgt, CSA Gehäuseschutzart 4X; Kabelschutzrohr nicht
erforderlich.
I6 Eigensicher nach Class I, Division 1, Groups A, B, C, und D wenn die Installati-
on gemäss Rosemount Zeichnung 03151-1016 erfolgt; Temperaturcode
T3C. Weitere Details siehe Zeichnung 03151-1016

Standard Assoziation Abhängig von der Zulassung, setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung.
von Australien (SAA) Eigensichere Zulassung
I7 Ex ia IIC
Druckfeste Kapselung Zulassung
E7 Ex d IIC
Typ N Zulassung (nicht funkenschlagend)
N7
N7Ex n IIC

Zulassungs-Kombinationen K1 Kombination von E1, I1 und N1


K4 Kombination von E4 und I4
K5 Kombination von E5 und I5
K6 Kombination von E6 und I6
K7 Kombination von E7, I7 und N7
KA Kombination von E1, I1,E6 und I6
KB Kombination von E5, I5,I6 und E6
KC Kombination von E5, E1,I5 und I1

B-2
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
ZULASSUNGSZEICHNUNGEN
Bescheinigungen nach FM
(Factory Mutual)

B-3

Electronic Master - PRINTED COPIES ARE UNCONTROLLED - Rosemount Proprietary


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Modell 3051S Januar 2002

B-4
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

Electronic Master - PRINTED COPIES ARE UNCONTROLLED - Rosemount Proprietary

B-5
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Modell 3051S Januar 2002

B-6
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Januar 2002 Modell 3051S

B-7
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B-8
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Januar 2002 Modell 3051S

B-9
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B-10
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Januar 2002 Modell 3051S

B-11
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B-12
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B-13
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Modell 3051S Januar 2002

Canadische Standard
Assoziation (CSA)

B-14
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Januar 2002 Modell 3051S

B-15
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

B-16
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

B-17
Produkthandbuch
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Modell 3051S Januar 2002

B-18
Produkthandbuch
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Januar 2002 Modell 3051S

B-19
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Modell 3051S Januar 2002

B-20
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Januar 2002 Modell 3051S

B-21
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Modell 3051S Januar 2002

KEMA

B-22
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Januar 2002 Modell 3051S

B-23
Produkthandbuch
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B-24
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00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
INFORMATIONEN ZUR
EUROPÄISCHEN ATEX
VORSCHRIFT

ATEX/BASEEFA Rosemount Druckmessumformer der Modellreihe 3051S, die über das folgen-
de Typenschild verfügen, sind zugelassen nach den Vorschriften 94/9/EC des
Europaparlamentes wie im offiziellen Journal des europäischen Komitees mit
der Nr. L 100/1 vom 19. April 1994 veröffentlicht.

3151_B3301A.EPS
Die folgenden Informationen sind Voraussetzungen für die Messumformer
Kennzeichnung.
Name und Adresse des Herstellers (eine der folgenden):
z Rosemount USA

z Rosemount Deutschland

z Rosemount Singapore

0600

z Komplette Modellnummer (siehe Produktdaten Seite A-1)


z Seriennummer des Gerätes
z Herstellungsjahr
z Kennzeichnung der Ex-Zulassung: II 1 G
EEx ia IIC T5 (Tamb = -60 °C bis 40 °C)
EEx ia IIC T4 (Tamb = -60 °C bis 70 °C)
Ui = 30 VDC, Ii = 300 mA, Pi = 1,0 W, Ci = 0,030 µF, Li = 0 mH
BASEEFA ATEX Zulassungs-Nr.: BAS01ATEX1303X

Gehäuse-Kennzeichnung, Eigensichere Ausführung

3151-3302_A1032A.EPS

z Kennzeichnung der Ex-Zulassung:


EEx ia IIC T5 (siehe Zulassung) II 1 G
EEx ia IIC T4 (siehe Zulassung)
BASEEFA ATEX Zulassungs-Nr.: BAS01ATEX1303X

B-25
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

Gehäuse-Kennzeichnung, Typ N Ausführung

3151-3302_A1033A.EPS
z Kennzeichnung der Ex-Zulassung:
EEx nL IIC T5 (-40 °C < Tamb < 70 °C) II 3 G
Ui = 45 VDC max.
BASEEFA ATEX Zulassungs-Nr.: BAS01ATEX3304X

Gehäuse-Kennzeichnung, Staub Ausführung

3151-3302_A1034A.EPS
z Kennzeichnung der Ex-Zulassung:
EEx nL IIC T5 (-40 °C < Tamb < 85 °C) II 1 D
T 100 °C
IP66
V = 42,4 V max.
A = 24 mA
BASEEFA ATEX Zulassungs-Nr.: BAS01ATEX - - - - X

B-26
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S
ATEX/KEMA Rosemount Druckmessumformer der Modellreihe 3051S und 300S, die über
Druckfeste Kapselung das folgende Typenschild verfügen, sind zugelassen nach den Vorschriften 94/
9/EC des Europaparlamentes wie im offiziellen Journal des europäischen Komi-
tees mit der Nr. L 100/1 vom 19. April 1994 veröffentlicht.

3151_A3301A.EPS
Die folgenden Informationen sind Voraussetzungen für die Messumformer
Kennzeichnung.

Name und Adresse des Herstellers (eine der folgenden):


z Rosemount USA

z Rosemount Deutschland

z Rosemount Singapore

0600

z Komplette Modellnummer (siehe Produktdaten Seite A-1)


z Seriennummer des Gerätes
z Herstellungsjahr
z Kennzeichnung der Ex-Zulassung: II 1/2 G
EEx d IIC T6 (Tamb = -50 °C bis 65 °C)
EEx d IIC T5 (Tamb = -50 °C bis 80 °C)
ATEX Zulassungs-Nr.: KEMA00ATEX2143X

Gehäuse-Kennzeichnung

3151-3302_A1041A.EPS
z Kennzeichnung der Ex-Zulassung:
EEx d IIC T6 (Tamb = -50 °C bis 65 °C) II 1/2 G
EEx d IIC T5 (Tamb = -50 °C bis 80 °C)
ATEX Zulassungs-Nr.: KEMA00ATEX2143X

B-27
Produkthandbuch
00809-0105-4801, Rev AA
Modell 3051S Januar 2002

B-28
Produkth
Produkth an
odukthan db
andb
dbuu ch
00809-0105-4801, Rev AA
Januar 2002 Modell 3051S

Rosemount und das Rosemount Logo sind eingetragene Warenzeichen der Rosemount Inc..
PlantWeb ist ein eingetragenes Warenzeichen der Emerson Process Management Gruppe.
HART ist ein eingetragenes Warenzeichen der HART Communication Foundation.
Teflon, VITON und Kalrez sind eingetragene Warenzeichen der der E.I. du Pont de Nemours & Co..
FOUNDATION ist ein Warenzeichen der Fieldbus Foundation.
DeltaV ist ein Warenzeichen der Emerson Process Management Gruppe.
Hastelloy unf Hastelloy C-22 ist ein eingetragenes Warenzeichen der Haynes International.
Monel ist ein eingetragenes Warenzeichen der International Nickel Co..
Alle anderen Schutzmarken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.

Eme
Emerr son Proc
Proc ess M
oce an
Manage
ana me
gement
men

Eme
Emerr son Proc
Proc e ss M
oce an
Man age
ana me
gement GmbH & C
men o. O
Co HG
OHG
Argelsrieder Feld 3
82234 Weßling
Deutschland

Tel.: +49 (0)8153 939 0


Fax: +49 (0) 8153 939 172
www.emersonprocess.de

Eme
Emerr son Proc
Proc ess M
oce age
ana
Man
an me
gement A
men G
AG Eme
Emerr son Proc
Proc es s M
oce an
Man age
ana me
gement A
men G
AG
IZ-NÖ Süd, Straße 2A, Obj.M29 Blegistrasse 21
2351 Wr.Neudorf 6341 Baar
Österreich Schweiz

Tel.+43(0)2236 607 Tel.+41(0)41 768 61 11


Fax+43(0)2236 60744 Fax+41(0)41 761 87 40
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