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OPEL Antara

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 20
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 36
Stauraum ..................................... 59
Instrumente, Bedienelemente ...... 77
Beleuchtung ............................... 111
Klimatisierung ............................ 120
Fahren und Bedienung .............. 128
Fahrzeugwartung ....................... 159
Service und Wartung ................. 208
Technische Daten ...................... 211
Kundeninformation ..................... 223
Stichwortverzeichnis .................. 226
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den Sonderausstattungen oder


Angaben in dieser Betriebsanleitung Zubehör auf Ihr Fahrzeug
Daten abweichen. möglicherweise nicht zu.
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt ten Sie einen ersten Überblick.
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ der Betriebsanleitung und in den
schnitten „Service und Wartung“ und chen. einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich
„Technische Daten“ sowie auf dem
Die Opel Service Partner bieten erst‐ rasch zu orientieren.
Typschild zu finden.
klassigen Service zu angemessenen ■ Spezielle Informationen finden Sie
Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐
Einführung schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐
am schnellsten über das Stichwort‐
verzeichnis.
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ zifischen Vorschriften von Opel.
bindung von zukunftsweisender ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Die Kundendokumente sind immer Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ griffbereit im Fahrzeug aufzubewah‐
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. der linken Seite dargestellt. Die Be‐
ren. dienung ist bei Fahrzeugen mit
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten dem Lenkrad auf der rechten Seite
Sie alle Informationen, die Sie für den Benutzung dieser vergleichbar.
sicheren und effizienten Betrieb Ihres
Fahrzeugs benötigen. Betriebsanleitung ■ In der Betriebsanleitung werden die
■ In dieser Betriebsanleitung werden werkseitigen Motorbezeichnungen
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über verwendet. Die zugehörigen Ver‐
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ alle für dieses Modell erhältlichen
Optionen und Ausstattungen be‐ kaufsbezeichnungen finden Sie im
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ Kapitel „Technische Daten“.
brauch des Fahrzeugs. schrieben. Einige Beschreibungen,
einschließlich der für Display- und ■ Richtungsangaben wie z. B. links
Sie sind verpflichtet, sich immer an Menüfunktionen, treffen aufgrund oder rechts bzw. vorn oder hinten
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ der Modellvariante, beziehen sich immer auf die Fahrt‐
ten des Landes zu halten, in dem Sie länderspezifischer richtung.
Besonderheiten,
4 Einführung

■ Die Anzeigedisplays unterstützen


möglicherweise nicht Ihre Sprache. Achtung
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ Mit Achtung gekennzeichnete
tungen im Innenraum sind in Texte weisen auf mögliche Be‐
fetten Buchstaben angegeben. schädigungen am Fahrzeug hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
Gefahr, Warnung, Achtung gen kann zu Schäden am Fahr‐
zeug führen.
9 Gefahr
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete
Symbole
Texte weisen auf die Gefahr Seitenverweise werden durch 3 ge‐
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
beachtung der Beschreibungen Seite“.
kann zu Lebensgefahr führen. Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Ihnen Ihre.
9 Warnung Adam Opel AG

Mit 9 Warnung gekennzeichnete


Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Sitzeinstellung


Sitzposition einstellen
Informationen für die
erste Fahrt

Taste q drücken, um Türen und La‐


deraum zu entriegeln. Türen durch
Ziehen an den Griffen öffnen. Zum Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
Öffnen der Hecktür den Knopf über loslassen.
dem Kennzeichen betätigen. Sitzposition 3 37, Sitzeinstellung
Funkfernbedienung 3 20, Zentral‐ 3 38.
verriegelung 3 22, Laderaum
3 24. 9 Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.
Kurz und bündig 7

Rückenlehnen Sitzhöhe Elektrische Sitzeinstellung

Griff ziehen, Neigung verstellen und Pumpbewegung des Hebels Schalter betätigen.
Griff loslassen. Die Rückenlehne nach oben = Sitz höher
muss hörbar einrasten. Beim Einstel‐ nach unten = Sitz niedriger
len nicht an der Rückenlehne anleh‐
nen. Sitzposition 3 37, Sitzeinstellung
3 38.
Sitzposition 3 37, Sitzeinstellung
3 38, Sitzlehne vorklappen 3 40.
8 Kurz und bündig

Position = vorderen Schalter Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt


einstellen nach vorne/hinten
bewegen
Sitzhöhe vorne = vorderen Teil des
vorderen Schal‐
ters nach oben/un‐
ten bewegen
Sitzhöhe hinten = hinterer Teil des
vorderen Schal‐
ters nach oben/un‐
ten bewegen
Sitzhöhe = gesamten vorde‐
gesamt ren Schalter nach
oben/unten bewe‐
gen
Entriegelungsknopf drücken, Höhe Sicherheitsgurt herausziehen und im
Rückenlehne = oberen Teil des
einstellen und einrasten lassen. Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐
hinteren Schalters
Kopfstützen 3 36. heitsgurt muss unverdreht und eng
nach vorne/hinten
am Körper anliegen. Die Rücken‐
bewegen
lehne darf nicht zu weit nach hinten
Sitzposition 3 37, Elektrische Sitz‐ geneigt sein (maximal ca. 25°).
einstellung 3 40. Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
schloss drücken.
Sitzposition 3 37, Sicherheitsgurte
3 43, Airbag-System 3 47.
Kurz und bündig 9

Spiegeleinstellung Außenspiegel Lenkradeinstellung


Innenspiegel

Entsprechenden Außenspiegel aus‐ Griff entriegeln, Lenkrad einstellen,


wählen und einstellen. Griff einrasten und darauf achten,
Zur Reduzierung der Blendwirkung Konvexe Außenspiegel 3 29, Elek‐ dass er komplett verriegelt ist.
Hebel an der Unterseite des Spiegel‐ trisches Einstellen 3 29, Klappen Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug
gehäuses verstellen. der Außenspiegel 3 29, Heizbare und gelöster Lenkradsperre einstel‐
Innenspiegel 3 31, Automatisches Außenspiegel 3 30. len.
Abblenden 3 31. Airbag-System 3 47, Zündschloss‐
stellungen 3 129.
10 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 11

1 Seitliche Belüftungsdüsen . 125 8 Info-Display ........................ 100 13 Status-LEDs für Beifahrer-


2 Starre Belüftungsdüsen ..... 126 Airbag ................................... 52
Check-Control,
3 Fernlicht ............................. 112 Reifendruck- Kontrollleuchte für
Kontrollsystem ................... 188 Beifahrer-Sicherheitsgurt ..... 44
Lichthupe ........................... 112
Bordcomputer .................... 106 14 Handschuhfach .................... 60
Blinker ................................ 113 15 Sicherungskasten .............. 181
9 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 125
Ausstiegsbeleuchtung ........ 118 10 Warnblinker ........................ 113 16 Klimatisierungssystem ....... 120
Parklicht ............................. 115 17 Zündschloss mit
Einparkhilfe ........................ 149 Lenkradsperre .................... 129
Geschwindigkeitsregler ........ 96 Elektronische Stabilitäts‐ 18 Gaspedal ............................ 129
4 Funkfernbedienung am regelung ............................. 145 19 Fahrer-Airbag ....................... 50
Lenkrad ................................ 77
Bergabfahrassistent ........... 146 20 Bremspedal ........................ 143
Bordcomputer .................... 106
Status-LED für Diebstahl‐ 21 Kupplungspedal ................. 128
5 Hupe .................................... 78 warnanlage .......................... 26 22 Lenkradeinstellung ............... 77
6 Instrumente .......................... 84
Einklappbare 23 Motorhaubenentriegelung . . 161
7 Scheibenwischer und - Außenspiegel ....................... 29 24 Münzfach ............................. 59
waschanlage, Scheinwer‐
ferwaschanlage .................... 78 ECO-Taste für Stopp- 25 Kartenhalter ......................... 59
Start-System ....................... 130 26 Lichtschalter ....................... 111
Heckscheibenwischer und
Heckscheibenwasch‐ 11 Infotainment-System ............ 10 Automatisches Fahrlicht ..... 111
anlage .................................. 80 12 Beifahrer-Airbag ................... 50
Instrumentenbeleuchtung . . 116
Nebelschlussleuchte .......... 114
12 Kurz und bündig

Nebelscheinwerfer ............. 114 Außenbeleuchtung Taste drücken:


Leuchtweitenregulierung .... 112 > = Nebelscheinwerfer
r = Nebelschlussleuchte
Beleuchtung 3 111.

Lichtschalter drehen:
AUTO = Automatisches Fahrlicht:
Scheinwerfer werden ab‐
hängig vom Umgebungs‐
licht automatisch ein- und
ausgeschaltet.
7 = Aus (oder Deaktivierung
des automatischen Fahr‐
lichts)
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
Kurz und bündig 13

Lichthupe, Fernlicht und Blinker Warnblinker


Abblendlicht

rechts = Hebel nach oben Betätigung mit Taste ¨.


Lichthupe = Hebel ziehen links = Hebel nach unten Warnblinker 3 113.
Fernlicht = Hebel drücken
Blinker 3 113, Parklicht 3 115.
Abblendlicht = Hebel zum Lenk‐
rad zurückziehen
Automatisches Fahrlicht 3 111,
Fernlicht 3 112, Lichthupe 3 112.
14 Kurz und bündig

Hupe Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage und


Waschanlage Scheinwerferwaschanlage

Scheibenwischer

j drücken.
Hebel ziehen.
Scheibenwaschanlage und Schein‐
& = schnell werferwaschanlage 3 78, Wasch‐
% = langsam flüssigkeit 3 164.
$ = Intervallschaltung bzw. auto‐
matisches Wischen mit Regen‐
sensor
§ = aus
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐
schaltetem Scheibenwischer den He‐
bel nach unten drücken.
Scheibenwischer 3 78, Scheiben‐
wischerwechsel 3 169.
Kurz und bündig 15

Heckscheibenwischer und Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der


Heckscheibenwaschanlage Scheiben
Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel

Wischer ein = Hebel drücken Luftverteilung auf V (oder l).


Wischer aus = Hebel ziehen Die Kühlung A/C (oder n) und Umluft
Waschen = Taste drücken und Die Heizung wird durch Drücken der 4 werden automatisch eingeschal‐
halten Taste RÜ eingeschaltet. tet, um die Enteisungsleistung zu ver‐
Heckscheibenwischer und Heck‐ Heckscheibenheizung 3 34, heiz‐ bessern (die Umluft 4 wird automa‐
scheibenwaschanlage 3 80, Schei‐ bare Außenspiegel 3 30. tisch bei Fahrzeugen mit elektroni‐
benwischerwechsel 3 169, Wasch‐ scher Klimatisierung ausgeschaltet).
flüssigkeit 3 164. Temperatur auf die höchste Stufe
stellen.
Gebläsegeschwindigkeit auf die
höchste Stufe stellen.
Heizbare Heckscheibe RÜ einschal‐
ten.
16 Kurz und bündig

Schließen Sie die mittleren Belüf‐ Getriebe Automatikgetriebe


tungsdüsen, öffnen Sie die seitlichen
Belüftungsdüsen und richten Sie Schaltgetriebe
diese auf die Seitenscheiben.
Klimatisierungssystem 3 120.

P = Parkstellung
R = Rückwärtsgang
Rückwärtsgang: Bei stehendem N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
Fahrzeug nach dem Treten des D = Fahrposition
Kupplungspedals 3 Sekunden warten
und dann den Gang einlegen. Manuell-Modus: Wählhebel von D
nach links bewegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
den Wählhebel in Leerlaufstellung < = höherer Gang
führen, das Kupplungspedal loslas‐ ] = niedrigerer Gang
sen und wieder betätigen. Nochmals Der Wählhebel kann nur aus der Stel‐
schalten. lung P bewegt werden, wenn die Zün‐
Schaltgetriebe 3 139. dung eingeschaltet ist und das
Kurz und bündig 17

Bremspedal betätigt wird. Zum Einle‐ Losfahren Motor anlassen


gen von P oder R Entriegelungsknopf
drücken. Vor dem Losfahren prüfen
Automatikgetriebe 3 135. ■ Reifendruck und -zustand 3 187,
3 222.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 161.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten
3 29, 3 37, 3 44. ■ Schlüssel in Stellung ACC drehen
■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ ■ Um die Lenkradsperre zu lösen,
schwindigkeit, besonders bei Lenkrad etwas bewegen
feuchten Bremsen. ■ Schaltgetriebe in Leerlaufstellung
■ Kupplungs- und Bremspedal betä‐
tigen
■ Automatikgetriebe auf P oder N
■ Kein Gas geben
■ Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐
glühen auf ON drehen und warten,
bis Kontrollleuchte ! erlischt
■ Schlüssel in Stellung START dre‐
hen und loslassen
18 Kurz und bündig

Motor anlassen 3 129. Stopp-Start-Automatik Abstellen


9 Warnung
■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐
ren Oberflächen abstellen. Die
hohe Temperatur des Abgas‐
systems kann zu einem Entzün‐
den der Oberfläche führen.
■ Immer die elektrische Park‐
bremse betätigen.
Schalter m ziehen.
Wenn die Kontrollleuchte m
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit aufleuchtet, ist die elektrische
oder im Stillstand lässt sich der Parkbremse aktiviert 3 91.
Autostop unter bestimmten Bedin‐ Für maximale Bremskraft, z. B.
gungen folgendermaßen aktivieren: beim Parken mit Anhänger oder
■ Kupplungspedal betätigen auf Abhängen, Schalter m
■ Wählhebel auf N stellen zweimal ziehen.
■ Kupplungspedal loslassen ■ Den Motor abstellen und den
Ein Autostop wird auf dem Drehzahl‐ Zündschlüssel in Stellung
messer angezeigt, indem die Nadel LOCK drehen, Schlüssel ins
auf der Position AUTOSTOP steht. Zündschloss drücken und ab‐
ziehen.
Kupplungspedal erneut betätigen, um
den Motor wieder zu starten. Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐
sperre spürbar einrastet.
Stopp-Start-Automatik 3 130.
Kurz und bündig 19

Bei Fahrzeugen mit Automatik‐ ■ Diebstahlwarnanlage aktivieren


getriebe die Fußbremse betäti‐ 3 26.
gen und Wählhebel auf P stel‐ ■ Motorkühlgebläse können auch
len, bevor Sie den Schlüssel ins nach Abstellen des Motors laufen
Zündschloss drücken und ab‐ 3 160.
ziehen. ■ Nach Fahren mit hohen Motordreh‐
■ Wenn das Fahrzeug auf einer zahlen bzw. hoher Motorbelastung
ebenen Fläche oder an einer den Motor zur Schonung des Tur‐
Steigung steht, vor dem Aus‐ boladers vor dem Abstellen kurz‐
schalten der Zündung den ers‐ zeitig mit niedriger Belastung bzw.
ten Gang einlegen oder den ca. 1 oder 2 Minuten im Leerlauf
Wählhebel auf P stellen. An laufen lassen.
einer Steigung zusätzlich Vor‐ Schlüssel, Verriegelung 3 20, Fahr‐
derräder vom Bordstein weg‐ zeug für längeren Zeitraum abstellen
drehen. 3 159.
Wenn das Fahrzeug bergab
steht, vor dem Ausschalten der
Zündung den Rückwärtsgang
einlegen oder den Wählhebel
auf P stellen. Zusätzlich Vorder‐
räder zum Bordstein hindrehen.

■ Fenster und Schiebedach schlie‐


ßen.
■ Fahrzeug mit Taste p auf der
Funkfernbedienung verriegeln
3 22.
20 Schlüssel, Türen, Fenster

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Drücken Sie, um den Schlüssel aus‐


zufahren. Zum Einklappen zuerst auf
Fenster Schlüssel den Knopf drücken.

Ersatz von Schlüsseln Car Pass


Schlüssel, Verriegelung ............... 20 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass Der Car Pass enthält sicherheits‐
Türen ........................................... 24 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐ relevante Fahrzeugdaten und sollte
ger angegeben. sicher aufbewahrt werden.
Fahrzeugsicherung ...................... 26
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐ Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
Außenspiegel ............................... 29 sels muss die Schlüsselnummer an‐ statt werden diese Daten zur Durch‐
Innenspiegel ................................ 31 gegeben werden, da diese ein Be‐ führung bestimmter Arbeiten benö‐
Fenster ......................................... 32 standteil der Wegfahrsperre ist. tigt.
Dach ............................................ 35 Schlösser 3 205.

Schlüssel mit klappbarem Funkfernbedienung


Schlüsselbart
Schlüssel, Türen, Fenster 21

Für die Bedienung von programmierung erforderlich ist. Schlüssel mit klappbarem
■ Zentralverriegelung Hilfe einer Werkstatt in Anspruch Schlüsselbart
nehmen.
■ Diebstahlsicherung
■ Überlastung des Zentralverriege‐
■ Diebstahlwarnanlage lungssystems durch häufige Betä‐
Die Funkfernbedienung hat eine tigung in kurzen Abständen und da‐
Reichweite von ca. 6 Metern. Diese her Unterbrechung der Stromver‐
Reichweite kann durch äußere Ein‐ sorgung für kurze Zeit.
flüsse beeinträchtig werden. Die ■ Überlagerung der Funkwellen
Warnblinker bestätigen die Betäti‐ durch externe Funkanlagen mit hö‐
gung. herer Leistung.
Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Entriegeln 3 22.
keit und hohen Temperaturen schüt‐
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ Batterie der Funkfernbedienung
den. wechseln Schlüsselbart ausklappen und die
Störung Die Batterie wechseln, sobald sich Funkfernbedienung öffnen. Batterie
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ die Reichweite verringert. austauschen (Batterietyp CR2032).
gelung mit der Funkfernbedienung Die neue Batterie richtig einsetzen.
nicht möglich, können folgende Ur‐ Die Einheit schließen.
sachen vorliegen:
Schlüssel mit festem
■ Reichweite überschritten.
Schlüsselbart
■ Batteriespannung zu gering. Einen kleinen Schraubendreher an
■ Häufige, wiederholte Betätigung der Kerbe in der Abdeckung ansetzen
der Funkfernbedienung außerhalb Batterien gehören nicht in den Haus‐ und die Einheit öffnen. Batterie aus‐
der Reichweite, wonach eine Neu‐ müll. Sie müssen über entspre‐ tauschen (Batterietyp CR2032). Die
chende Sammelstellen entsorgt wer‐ neue Batterie richtig einsetzen. Die
den. Einheit schließen.
22 Schlüssel, Türen, Fenster

Zentralverriegelung Hinweis Die Zentralverriegelung kann bei ge‐


Wird innerhalb von 5 Minuten nach öffneten Fenstern aktiviert werden.
Ent- und verriegelt Türen, Laderaum dem Entriegeln keine Tür geöffnet,
und Tankklappe. Hinweis
so wird das Fahrzeug automatisch Aus Sicherheitsgründen kann das
Durch Ziehen am Innentürgriff wird wieder verriegelt (und die Diebstahl‐ Fahrzeug nicht über die Fernbedie‐
die entsprechende Tür entriegelt. warnanlage wird wieder aktiviert). nung ver-/entriegelt werden (und die
Durch nochmaliges Ziehen am Griff
Beim Drücken der Taste q leuchtet Diebstahlwarnanlage wird nicht ak‐
wird die Tür geöffnet.
die Instrumententafel für ca. tiviert), wenn der Schlüssel im Zünd‐
Hinweis 30 Sekunden bzw. bis der Zünd‐ schloss steckt.
Bei einem Unfall mit Airbag- oder schlüssel auf ACC gedreht wird. Bei nicht richtig geschlossener Fah‐
Gurtstrafferauslösung wird das
Verriegeln rertür verriegelt die Zentralverriege‐
Fahrzeug automatisch entriegelt.
lung nicht.
Türen, Laderaum, Tankklappe, Mo‐
Entriegeln torhaube, Fenster und Schiebedach Hecktür entriegeln
schließen.

Taste q drücken.
Taste q drücken.
Taste p drücken.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Die Hecktür wird gemeinsam mit den Befindet sich der Schlüssel im Zünd‐ Kindersicherung
Türen entriegelt. schloss, ist ein Verriegeln nur mög‐
Bei laufendem Motor entriegelt sich lich, wenn alle Türen geschlossen
die Hecktür nur, wenn die elektrische sind.
Parkbremse angezogen ist oder das
Automatikgetriebe auf P steht.
Störung im
Funkfernbedienungssystem
Zentralverriegelungstasten
Verriegelt bzw. entriegelt alle Türen, Entriegeln
den Laderaum und die Tankklappe Die Fahrertür durch Drehen des
vom Fahrgastraum aus. Schlüssels im Schloss von Hand ent‐
riegeln. Zündung einschalten und auf
den linken Teil des Zentralverriege‐
lungsschalters m drücken, um alle
Türen, den Laderaum und die Tank‐
klappe zu entriegeln. 9 Warnung
Verriegeln Kindersicherung immer verwen‐
Die Fahrertür durch Drehen des den, wenn Kinder auf den hinteren
Schlüssels im Schloss von Hand ver‐ Sitzen mitfahren.
riegeln.
Den Knopf am Schloss der Hintertür
mit einem Schlüssel oder einem ge‐
eigneten Schraubendreher in die
Zum Verriegeln auf den linken Teil waagerechte Stellung drehen. Jetzt
des Schalters m drücken. lässt sich die Tür nicht mehr von in‐
nen öffnen.
Zum Entriegeln auf den rechten Teil
des Schalters m drücken.
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Zur Deaktivierung die Kinder‐


sicherung in die senkrechte Position
Türen Schließen

drehen.
Laderaum
Hecktür
Öffnen

Griff auf der Innenseite verwenden.


Beim Schließen der Hecktür den
Knopf über dem Kennzeichen nicht
betätigen, da die Hecktür sonst er‐
neut entriegelt wird.
Zentralverriegelung 3 22.
Den Knopf über dem Kennzeichen
betätigen und die Hecktür anheben.
Wenn die Hecktür bei eingeschalteter
Zündung offen ist, leuchtet die Kon‐
trollleuchte 1 im Instrument
3 97.
Zentralverriegelung 3 22.
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Störung Allgemeine Hinweise für die Hinweis


Betätigung der Hecktür Die Montage bestimmter schwerer
Zubehörteile an der Heckklappe
9 Warnung kann dazu führen, dass die Heck‐
klappe nicht offen bleibt.
Nicht mit offener oder angelehnter
Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase, die weder
zu sehen noch zu riechen sind, in
das Fahrzeug gelangen. Dies
kann zu Bewusstlosigkeit und so‐
gar zum Tod führen.
Bei einem Ausfall der Elektrik kann
die Hecktür wie folgt geöffnet werden: Achtung
Die Innenverkleidung von der mittle‐
ren Verriegelung abnehmen und Um eine Beschädigung der Heck‐
dann den Hebel mit einem geeigne‐ tür zu vermeiden, vor Öffnen der
ten Werkzeug nach unten drücken. Hecktür prüfen, ob sich im oberen
Öffnungsbereich keine Hinder‐
nisse wie etwa ein Garagentor be‐
finden. Den Bewegungsbereich
über und hinter der Hecktür stets
prüfen.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Fahrzeugsicherung Aktivierung Überwacht werden:


■ Türen, Hecktür, Motorhaube
Diebstahlsicherung ■ Fahrgastraum einschließlich ange‐
schlossener Laderaum
9 Warnung ■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es
angehoben wird
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
■ Stromversorgung der Alarmsirene
sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
riegeln von innen ist nicht möglich. ■ Zündung
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wer‐
Das System sichert alle Türen. Damit den beide Systeme gleichzeitig deak‐
das System aktiviert werden kann, tiviert.
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet, Aktivierung
Taste p auf der Funkfernbedienung
muss die Fahrertür einmal geöffnet zweimal innerhalb von 3 Sekunden
und geschlossen werden, damit das drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Wahlweise können Sie auch inner‐
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird halb von 3 Sekunden nach dem Ver‐
die mechanische Diebstahlsicherung riegeln den Schlüssel in der Fahrertür
ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐ erneut Richtung Fahrzeugheck dre‐
gelungstaste ist dies nicht möglich. hen.

Diebstahlwarnanlage
Die Diebstahlwarnanlage ist mit der
Diebstahlsicherung gekoppelt.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Sicherstellen, dass Türen, Hecktür, Einschalten ohne Überwachung 1. Hecktür, Motorhaube, Fenster
Tankklappe, Motorhaube, Fenster des Fahrzeuginnenraums und und Schiebedach schließen.
und Schiebedach geschlossen sind. der Fahrzeugneigung 2. Taste o drücken. Kontroll‐
Taste p auf der Funkfernbedienung leuchte o leuchtet gelb am In‐
drücken oder die Fahrertür manuell strument.
verriegeln. 3. Türen schließen.
Das System wird aktiviert: 4. Diebstahlwarnanlage aktivieren.
■ Automatisch 30 Sekunden nach Zur Deaktivierung erneut auf Taste
Verriegeln des Fahrzeugs (Initiali‐ o drücken. Kontrollleuchte o er‐
sierung des Systems) lischt.
■ Direkt durch erneutes Drücken von
p auf der Funkfernbedienung nach Status-LED
dem Verriegeln
Wenn die Warnblinker beim Einschal‐
ten nicht einmal aufleuchten oder die
Kontrollleuchte schnell blinkt, kann Die Überwachung des Fahrzeugin‐
dies bedeuten, dass eine Tür, die nenraums und der Fahrzeugneigung
Hecktür oder die Motorhaube nicht ausschalten, wenn Personen oder
richtig geschlossen ist. Tiere im Fahrzeug bleiben, da durch
Hinweis Bewegung verursachte Ultraschall‐
Veränderungen im Fahrzeuginnen‐ signale die Alarmanlage auslösen.
raum, z. B. das Anbringen von Sitz‐ Auch auf Fähren oder Zügen aus‐
bezügen sowie offene Fenster oder schalten.
ein offenes Schiebedach, können
die Funktion der Innenraumüber‐ Die Status-LED befindet sich in der
wachung beeinträchtigen. Mittelkonsole.
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Status während der ersten Wird innerhalb von 30 Sekunden Wegfahrsperre


30 Sekunden nach Einschalten der nach dem Entriegeln keine Tür geöff‐
Diebstahlwarnanlage: net bzw. der Motor nicht gestartet,
LED leuchtet = Test, Aktivi‐ wird das Fahrzeug automatisch wie‐
erungsverzöge‐ der verriegelt und die Diebstahlwarn‐
rung. anlage wieder aktiviert.
LED blinkt = Türen, Hecktür Wurde der Alarm ausgelöst, blinken
schnell oder Motorhaube die Warnblinker beim Ausschalten
nicht komplett ge‐ der Diebstahlwarnanlage nicht.
schlossen oder
Systemfehler. Alarm
Wird er ausgelöst, ertönt der Alarm
Status nach Aktivierung des Sys‐ über eine von einer separaten Batte‐
tems: rie versorgte Hupe und gleichzeitig
LED blinkt = System ist akti‐ blinken die Warnblinker. Anzahl und Das System ist Teil des Zündschal‐
langsam viert. Dauer der Alarmsignale sind gesetz‐ ters und überprüft, ob das Fahrzeug
LED blinkt nach = System ist nicht lich vorgeschrieben. mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
dem Entriegeln aktiviert. Der Alarm kann durch Drücken einer startet werden darf.
3 Mal schnell beliebigen Taste auf der Funkfernbe‐ Die Wegfahrsperre wird nach dem
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in dienung oder durch manuelles Ent‐ Abziehen des Schlüssels aus dem
Anspruch nehmen. riegeln der Fahrertür mit dem Zünd‐ Zündschloss automatisch aktiviert.
schlüssel gestoppt werden. Damit
wird gleichzeitig auch die Diebstahl‐ Beim Einschalten der Zündung leuch‐
Deaktivierung tet die Kontrollleuchte d am Instru‐
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird warnanlage ausgeschaltet.
ment auf und erlischt dann. Wenn d
die Diebstahlwarnanlage deaktiviert. bei eingeschalteter Zündung weiter‐
Die Warnblinker blinken bei der Deak‐ hin leuchtet, liegt eine Störung des
tivierung zweimal. Systems vor. Der Motor kann nicht
Schlüssel, Türen, Fenster 29

gestartet werden. Die Zündung aus‐


schalten und den Schlüssel abzie‐
Außenspiegel Gewünschten Außenspiegel durch
Drehen des Schalters nach links (L)
hen. Ca. 2 Sekunden warten und bzw. rechts (R) wählen. Danach das
dann den Startversuch wiederholen.
Asphärische Wölbung Bedienelement schwenken, um den
Leuchtet die Kontrollleuchte weiter‐ Der konvexe Außenspiegel verfügt Spiegel einzustellen.
hin, versuchen, den Motor mit dem über einen asphärischen Bereich und
verkleinert den toten Winkel. Die
Zweitschlüssel zu starten, und Hilfe
Form des Spiegels lässt Gegen‐ Klappbare Spiegel
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
stände kleiner erscheinen. Dies er‐
Hinweis schwert das Abschätzen von Entfer‐
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht nungen.
die Türen. Fahrzeug deshalb nach
Verlassen immer verriegeln und
Diebstahlwarnanlage 3 22, 3 26 ein‐ Elektrisches Einstellen
schalten.
Kontrollleuchte d 3 95.

Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐


pen die Außenspiegel bei Anstoßen
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
gehäuse wieder einrasten.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Manuelles Einklappen nur der andere Spiegel elektrisch Die Heizung nur bei laufendem Motor
Zum Einklappen der Außenspiegel ausgeklappt. Durch Drücken der verwenden, um ein Entladen der Bat‐
leicht außen auf das Spiegelgehäuse Taste n werden beide Spiegel wie‐ terie zu verhindern. Nicht einschalten,
drücken. der eingeklappt. wenn Sie den Motor gerade starten
Klappen Sie die Spiegel vor dem Fah‐ oder die Außenspiegel mit Schnee
Elektrisches Einklappen ren wieder in Fahrposition. oder Eis bedeckt sind.
Verwenden Sie keine scharfen Instru‐
mente oder scheuernden Reini‐
Beheizbare Spiegel gungsmittel auf den Außenspiegeln
und achten Sie darauf, dass die Heiz‐
elemente nicht zerkratzt oder beschä‐
digt werden.

Automatisches Abblenden

Bei Zündung auf ACC oder ON die


Taste n drücken. Beide Außenspie‐
gel werden eingeklappt.
Betätigung durch Drücken der Taste
Taste n nochmal drücken, beide Au‐ RÜ. Eine LED leuchtet in der Taste
ßenspiegel schwenken in ihre Aus‐ auf.
gangsposition zurück.
Die Heizung funktioniert bei Zündung
Wurde ein elektrisch eingeklappter in Stellung ACC oder ON und wird
Spiegel manuell ausgeklappt, wird nach kurzer Zeit automatisch abge‐
durch Hinunterdrücken der Taste n schaltet.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Zur Verringerung der Blendung ver‐


dunkeln sich die Außenspiegel auf
Innenspiegel Automatisches Abblenden
der Fahrerseite automatisch in Ver‐
bindung mit dem automatisch ab‐
Manuelles Abblenden
blendenden Innenspiegel 3 31.

Zur Aktivierung der Funktion die


Taste auf dem Spiegelgehäuse
Zur Reduzierung der Blendwirkung drücken. Die Taste leuchtet auf und
Hebel an der Unterseite des Spiegel‐ die Blendung durch nachfolgende
gehäuses verstellen. Fahrzeuge bei Nacht wird automa‐
tisch reduziert. Zum Ausschalten der
Funktion erneut auf die Taste
drücken.
Im Spiegelgehäuse befinden sich
zwei Helligkeitssensoren. Um Interfe‐
renzen und Funktionsausfälle zu ver‐
meiden, die Sensoren nicht verde‐
cken und keine Gegenstände an den
Spiegel hängen.
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Fenster gespart. Geräte für die elektronische


Datenerfassung und Abgabenzah‐
Befinden sich Kinder auf den
Rücksitzen, die Kindersicherung
lungen müssen in diesen Bereichen
Windschutzscheibe angebracht werden. Ansonsten kann
für die elektrische Fensterbetäti‐
gung einschalten.
Hitzereflektierende es zu Fehlfunktionen in der Datener‐
fassung kommen. Fenster nur unter Beobachtung
Windschutzscheibe des Schließbereiches schließen.
Die hitzereflektierende Windschutz‐ Aufkleber auf der Sicherstellen, dass nichts einge‐
scheibe ist mit einer Beschichtung Windschutzscheibe klemmt werden kann.
versehen, die das Sonnenlicht zu‐ Windschutzscheibenaufkleber wie
rückwirft. Es können auch Datensig‐ etwa Autobahnvignetten o.ä. nicht im Die elektrische Fensterbetätigung ist
nale, z.B. von Mautstellen reflektiert Bereich des Innenspiegels anbrin‐ funktionsfähig:
werden. gen. Andernfalls kann der Erfas‐ ■ bei eingeschalteter Zündung,
sungsbereich des Sensors einge‐ ■ in den ersten 10 Minuten nach Aus‐
schränkt werden. schalten der Zündung.
Nach dem Ausschalten der Zündung
Elektrische werden die Fensterheber deaktiviert,
Fensterbetätigung sobald die Fahrertür geöffnet wird.

9 Warnung
Vorsicht bei Betätigung der elek‐
trischen Fensterbetätigung. Ver‐
letzungsgefahr, vor allem für Kin‐
der.
Die markierten Bereiche der Wind‐
schutzscheibe hinter dem Innenspie‐
gel sind von der Beschichtung aus‐
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Zusätzliche Schalter befinden sich in Kindersicherung für hintere


der Beifahrertür und in den hinteren Fenster
Türen. Die hinteren Fenster lassen
sich nicht ganz öffnen.

Schutzfunktion
Trifft die Scheibe während der auto‐
matischen Schließbewegung ober‐
halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
derstand, wird sie sofort gestoppt und
wieder geöffnet.

Schutzfunktion umgehen
Schalter für das betreffende Fenster Bei Schwergängigkeit, z. B. durch
betätigen, indem er zum Öffnen ge‐ Frost, den Schalter des betreffenden
drückt bzw. zum Schließen gezogen Fensters mehrmals ziehen, bis
wird. Scheibe geschlossen ist. Die Scheibe Schalter z drücken, um die elektri‐
bewegt sich mit deaktivierter Schutz‐ sche Fensterbetätigung hinten zu
Für einen stufenweisen Betrieb:
funktion nach oben. deaktivieren. Zur Reaktivierung er‐
Schalter kurz drücken oder ziehen.
neut auf z drücken.
Zum automatischen Öffnen oder
Schließen: Schalter länger drücken Bei aktiver Kindersicherung können
oder ziehen. Das Fenster bewegt sich die hinteren Fenster nur mit den
automatisch nach oben bzw. unten, Schaltern in der Fahrertür betätigt
wobei die Schutzfunktion aktiv ist. werden.
Zum Anhalten den Schalter noch ein‐
mal in die gleiche Richtung bewegen.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Überlastung Die Heizung nur bei laufendem Motor Die Sonnenblenden lassen sich zum
Wenn die Fensterheber in einer kur‐ verwenden, um ein Entladen der Bat‐ Schutz vor blendendem Licht herun‐
zen Zeitspanne wiederholt betätigt terie zu verhindern. Nicht einschalten, terklappen und zur Seite schwenken.
werden, werden sie für eine be‐ wenn Sie den Motor gerade starten Die Sonnenblenden verfügen über
stimmte Zeit deaktiviert. oder die hinteren Fenster mit Schnee Make-up-Spiegel und einen Ticket‐
oder Eis bedeckt sind. halter auf der Rückseite. Beim Öffnen
Verwenden Sie keine scharfen Instru‐ der Abdeckungen der Make-up-Spie‐
Heckscheibenheizung mente oder scheuernden Reini‐ gel leuchtet die Sonnenblenden‐
gungsmittel auf den hinteren Fen‐ leuchte auf.
stern und achten Sie darauf, dass die Die Spiegelabdeckungen sollten
Heizelemente nicht zerkratzt oder be‐ während der Fahrt geschlossen blei‐
schädigt werden. ben.

Sonnenblenden

Betätigung durch Drücken der Taste


RÜ. Eine LED leuchtet in der Taste
auf.
Die Heizung funktioniert bei Zündung
in Stellung ACC oder ON und wird
nach kurzer Zeit automatisch abge‐
schaltet.
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Dach Für einen stufenweisen Betrieb den


Schalter kurz in die gewünschte Rich‐
Um das Schiebedach wieder in seine
ursprüngliche Position zu bewegen,
tung drücken. Zum automatischen den Schalter lange nach unten zie‐
Schiebedach Öffnen oder Schließen den Schalter hen. Schalter loslassen, wenn das
lange gedrückt halten. Schiebedach die gewünschte Stel‐
9 Warnung lung erreicht hat.
Öffnen
Vorsicht bei Betätigen des Schie‐ Drücken Sie den Schalter nach hin‐ Allgemeine Hinweise
bedachs. Verletzungsgefahr, vor ten; es öffnet automatisch, wenn der
allem für Kinder. Schalter nicht erneut in eine andere Funktions-Standby
Bei Betätigung die beweglichen Richtung gedrückt oder losgelassen Das Schiebedach ist funktionsfähig:
Teile genau beobachten. Sicher‐ wird. ■ bei eingeschalteter Zündung,
stellen, dass nichts eingeklemmt Hinweis ■ innerhalb von 10 Minuten nach
werden kann. Bei nassem Dach Schiebedach an‐ Ausschalten der Zündung,
kippen, Wasser ablaufen lassen und Nach dem Ausschalten der Zündung
Schiebe-/Hebedach das Schiebedach erst dann öffnen. wird das elektrische Schiebedach
Schließen deaktiviert, sobald die Fahrertür ge‐
Den Schalter nach vorne drücken und öffnet wird.
gedrückt halten. Schalter loslassen,
wenn das Schiebedach die ge‐
wünschte Stellung erreicht hat.
Anheben
Den Schalter nach oben drücken und
gedrückt halten. Schalter loslassen,
wenn das Schiebedach die ge‐
wünschte Stellung erreicht hat.
36 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitze, Kopfstützen Höheneinstellung


Rückhaltesysteme
Position

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 36
Vordersitze ................................... 37 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Rücksitze ..................................... 42 stütze fahren.
Sicherheitsgurte ........................... 43
Airbag-System ............................. 47
Kinderrückhaltesysteme .............. 54

Entriegelungsknopf drücken, Höhe


einstellen und einrasten lassen.
Zum Anheben die Kopfstütze nach
oben ziehen. Um die Kopfstütze nied‐
riger zu stellen, den Entriegelungs‐
knopf drücken und die Kopfstütze
nach unten drücken.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
Sitze, Rückhaltesysteme 37

Ausbau Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur ange‐
Vordersitze
Auf der Manschette ohne Entriege‐
bracht werden, wenn der Sitz nicht
lungsknopf seitlich in die kleine Öff‐
verwendet wird.
Sitzposition
nung ein geeignetes Werkzeug ein‐
führen und die Verriegelung hinunter‐ 9 Warnung
drücken. Den Entriegelungsknopf auf
der anderen Manschette drücken und Nur mit richtig eingestelltem Sitz
die Kopfstütze nach oben ziehen. fahren.
Kopfstützen sicher im Laderaum ver‐
stauen.

Aktive Kopfstützen
Bei einem Heckaufprall kippen die ak‐
tiven Kopfstützen automatisch nach
vorne. Dadurch wird der Kopf abge‐
stützt und die Gefahr eines Schleu‐
dertraumas verringert.
Hinweis
Befestigen Sie keine Gegenstände
oder Teile an den Kopfstützen, die
für Ihr Fahrzeug nicht genehmigt
sind. Diese beeinträchtigen die ■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐
Schutzwirkung der Kopfstützen und ten an der Rückenlehne sitzen.
können unkontrolliert durch das Den Abstand zwischen Sitz und
Fahrzeug geschleudert werden, Pedalen so einstellen, dass die
wenn der Fahrer scharf bremst oder Beine beim Treten der Pedale
in einen Unfall verwickelt wird.
38 Sitze, Rückhaltesysteme

leicht angewinkelt sind. Den Bei‐ ■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐ Sitzposition einstellen
fahrersitz möglichst weit nach len 3 44.
hinten schieben. ■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
■ Mit den Schultern möglichst weit len, dass sie die natürliche Form
hinten an der Rückenlehne sitzen. der Wirbelsäule unterstützt.
Die Neigung der Rückenlehne so
einstellen, dass das Lenkrad mit
leicht angewinkelten Armen gut er‐ Sitzeinstellung
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen 9 Gefahr
Rückenlehne und Schultern erhal‐
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐ Mindestens 25 cm vom Lenkrad
fen nicht zu weit nach hinten ge‐ entfernt sitzen, um ein sicheres
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐ Auslösen des Airbags zu ermögli‐
ximale Neigung von ca. 25°. chen. Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
■ Lenkrad einstellen 3 77. loslassen.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐ 9 Warnung
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die Display-In‐ Sitze niemals während der Fahrt
strumente haben. Der Abstand zwi‐ einstellen. Sie könnten sich un‐
schen Kopf und Dachrahmen sollte kontrolliert bewegen.
mindestens eine Handbreite betra‐
gen. Ihre Oberschenkel sollten Nur mit eingerasteten Sitzen und ein‐
leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne gerasteten Rückenlehnen fahren.
hineingedrückt zu werden.
■ Kopfstütze einstellen 3 36.
Sitze, Rückhaltesysteme 39

Rückenlehnen Sitzhöhe Lendenwirbelstütze

Griff ziehen, Neigung verstellen und Pumpbewegung des Hebels Stellen Sie die Lendenwirbelstütze
Griff loslassen. Die Rückenlehne nach oben = Sitz höher mit dem Hebel Ihren Wünschen ent‐
muss hörbar einrasten. nach unten = Sitz niedriger sprechend ein.
Beim Einstellen nicht an der Rücken‐ Bewegen Sie den Hebel nach vorne
lehne anlehnen. bzw. hinten, um die Lendenwirbel‐
stütze stärker bzw. schwächer zu ma‐
chen.
40 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzlehne vorklappen Entriegelungshebel anheben und Die Sitze während der Einstellung
Lehne auf die Sitzfläche umklappen. immer im Auge behalten. Mitfahrer
Hebel absenken. Die Lehne rastet in
Achtung darauf aufmerksam machen, dass
nach vorn geklappter Stellung ein. Sie gerade die Sitze verstellen.
Wenn die Sitzhöhe auf die Sitz nach vorn schieben.
höchste Stellung eingestellt ist, Um die Lehne wieder in ihre ur‐
vor dem Umklappen der Rücken‐ sprüngliche Position zu bringen, Sitz
lehne die Kopfstützen hinunter‐ ganz nach hinten schieben, Entriege‐
drücken und die Sonnenblenden lungshebel anheben, Lehne aufrich‐
anheben. ten, Hebel absenken und Lehne ein‐
rasten lassen.
Das Vorklappen der Sitzlehne ist nur
aus aufrechter Lehnenposition mög‐
lich.
Bei nach vorn geklappter Sitzlehne
den Verstellhebel der Lendenwirbel‐
stütze nicht betätigen.
Sitz Längsposition
Elektrische Sitzeinstellung Vorderen Schalter nach vorne/hinten
bewegen.
9 Warnung Sitzhöhe
Vorderen Teil des Schalters nach
Kopfstütze ganz nach unten schie‐ Vorsicht bei der Betätigung der
oben/unten bewegen, um die Höhe
ben. elektrisch verstellbaren Sitze. Es
des vorderen Teils der Sitzfläche zu
besteht Verletzungsgefahr, vor al‐
Sitz ganz nach hinten schieben. verstellen.
lem für Kinder. Gegenstände
könnten eingeklemmt werden.
Sitze, Rückhaltesysteme 41

Hinteren Teil des Schalters nach Heizung Wenn die Temperatur weiter ansteigt,
oben/unten bewegen, um die Höhe Heizung ausschalten und Hilfe einer
des hinteren Teils der Sitzfläche zu Werkstatt in Anspruch nehmen.
verstellen.
Vorderen und hinteren Teil des
Schalters nach oben/unten bewegen,
um die Höhe der gesamten Sitzfläche
zu verstellen.

Rückenlehnen

Je nach gewünschter Heizleistung


bei Zündung auf ACC oder ON die
Taste ß für den jeweiligen Sitz ein-
oder mehrmals drücken. Die Kontroll‐
leuchten in der Taste zeigen die Ein‐
stellungen an.
Zum Ausschalten der Heizung diese
auf die niedrigste Stufe stellen und
Taste ß drücken. Die Kontrollleuchte
Oberen Teil des hinteren Schalters
in der Taste erlischt.
nach vorne/hinten bewegen.
Für Personen mit empfindlicher Haut
Die Rückenlehnen dürfen nicht zu
wird ein längerer Einsatz der höchs‐
weit nach hinten geneigt sein (emp‐
ten Einstellung nicht empfohlen.
fohlener maximaler Neigungswinkel
ca. 25°).
42 Sitze, Rückhaltesysteme

Rücksitze 9 Warnung
Schieben Sie die Kopfstütze ganz
nach unten, heben Sie den Entriege‐
lungshebel der Rückenlehne an und
Rückenlehnen Sitze niemals während der Fahrt klappen Sie die Rückenlehne nach
einstellen. Sie könnten sich un‐ vorn auf die Sitzfläche.
kontrolliert bewegen.
Lassen Sie keine Fahrgäste auf einer
Sitzlehne vorklappen umgeklappten Rückenlehne Platz
nehmen und legen Sie dort keine un‐
befestigten Gegenstände ab.
Um sie wieder in ihre ursprüngliche
Position zu bringen, die Rückenlehne
anheben und fest einrasten lassen.

Armlehne

Heben Sie zum Einstellen der


Rückenlehnen den Entriegelungshe‐
bel oben auf der Rückenlehne an und
bringen Sie die Rückenlehne nach
vorne/hinten in die gewünschte Posi‐ Der Laderaum kann durch Umklap‐
tion. pen der Rückenlehnen auf die Sitz‐
flächen vergrößert werden.
Beim Einstellen nicht an der Rücken‐
lehne anlehnen. Lösen Sie zum separaten Umklappen
der Rückenlehnen alle drei hinteren
Stellen Sie vor dem Umklappen der Sicherheitsgurte und achten Sie da‐
Rückenlehnen sicher, dass die Si‐ rauf, dass die Vordersitzlehnen nicht
cherheitsgurte nicht eingerastet sind. geneigt sind.
Sitze, Rückhaltesysteme 43

Armlehne nach unten klappen. In der


Armlehne befinden sich Getränkehal‐
Sicherheitsgurte 9 Warnung
ter und ein Staufach.
Sicherheitsgurt Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐
legen.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen
Fahrzeuginsassen und sich
selbst.

Die Sicherheitsgurte sind für jeweils


nur eine Person bestimmt.
Kindersicherheitssystem 3 54.
Alle Teile des Gurtsystems regel‐
mäßig auf Beschädigungen und ord‐
nungsgemäße Funktion überprüfen.
Bei starker Beschleunigung oder Ver‐ Beschädigte Teile ersetzen lassen.
zögerung des Fahrzeugs blockieren Nach einem Unfall Gurte und ausge‐
die Sicherheitsgurte, um die Insassen löste Gurtstraffer in einer Werkstatt
in Sitzposition zu halten. Dadurch ersetzen lassen.
wird die Verletzungsgefahr deutlich
verringert. Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht
durch Schuhe oder scharfkantige
Gegenstände beschädigt oder ein‐
geklemmt werden. Darauf achten,
dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
ler gelangt.
44 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherheitsgurt-Kontrollleuchte Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet Dreipunkt-Sicherheitsgurt


Vordersitze sind mit einer Sicher‐ die Kontrollleuchte v auf 3 89.
heitsgurtwarnung für den Fahrersitz Ausgelöste Gurtstraffer in einer Anlegen
durch die Kontrollleuchte X im Instru‐ Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
ment 3 89 und für den Beifahrersitz straffer lösen nur einmal aus.
durch die Kontrollleuchte k auf der
Hinweis
Beifahrerseite der Instrumententafel
Keine Zubehörteile oder andere Ge‐
3 44 ausgestattet.
genstände anbringen oder ein‐
Gurtkraftbegrenzer bauen, die die Funktion der Gurt‐
straffer behindern könnten. Am
Auf den Vordersitzen installiert. Die
Gurtstraffer-System keine Änderun‐
Belastung des Körpers wird durch die
gen vornehmen, da sonst die Be‐
kontrollierte Freigabe des Gurtes
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
während einer Kollision reduziert.
lischt.
Gurtstraffer
Bei einem Frontal- oder Seitenauf‐ Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐
prall ab einer bestimmten Aufprall‐ ziehen, unverdreht über den Körper
stärke werden die Gurte der Vorder‐ legen und die Schlosszunge in das
sitze gestrafft. Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐
rastet. Den Beckengurt während der
9 Warnung Fahrt durch Ziehen am Schultergurt
regelmäßig spannen.
Unsachgemäßer Umgang (z. B.
Aus- oder Einbau der Gurte) kann Sicherheitsgurt anlegen X 3 89.
zum Auslösen der Gurtstraffer füh‐
ren.
Sitze, Rückhaltesysteme 45

Höheneinstellung

Auftragende Kleidung beeinträchtigt Höhe so einstellen, dass der Gurt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐ über die Schulter läuft. Er darf nicht
1. Entriegelungsknöpfe zusammen‐ über Hals oder Oberarm laufen.
genstände wie z. B. Handtaschen
drücken.
oder Mobiltelefone zwischen Gurt Nicht während der Fahrt einstellen.
und Körper platzieren. 2. Versteller nach oben oder unten
schieben.
9 Warnung 3. Sicherstellen, dass der Versteller
in seiner Position einrastet.
Gurt nicht über harte oder zer‐
brechliche Gegenstände in den
Taschen der Kleidung führen.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

Ablegen Benutzung des Sicherheitsgurts Kontrollleuchte Beifahrer-


während der Schwangerschaft Sicherheitsgurt

Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐


schloss drücken. Bei laufendem Motor blinkt die Kon‐
9 Warnung trollleuchte k und leuchtet dann
durchgehend, wenn der Beifahrersitz
Der Beckengurt muss möglichst belegt, der Gurt aber nicht angelegt
tief über das Becken verlaufen, ist.
um Druck auf den Unterleib zu ver‐
meiden. Bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit
von mehr als 22 km/h blinkt k
100 Sekunden lang und leuchtet
dann durchgehend, bis der Gurt an‐
gelegt wird. Gleichzeitig ertönt ein
Warnton.
Leuchtet beim Einschalten der Zün‐
dung kurz auf.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Kontrollleuchte X für den Fahrer-Si‐


cherheitsgurt 3 89.
Airbag-System Jeder Airbag löst nur einmal aus.
Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
statt austauschen lassen. Zusätzlich
Das Airbag-System besteht aus einer
müssen eventuell das Lenkrad, die
Reihe von einzelnen Systemen, je
Instrumententafel, Teile der Verklei‐
nach Ausstattungsumfang.
dung, die Abdichtung der Türen, die
Wenn die Airbags auslösen, werden Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐
sie innerhalb von Millisekunden auf‐ den.
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
Am Airbag-System keine Änderun‐
schnell, so dass dies während einer
gen vornehmen, da sonst die Be‐
Kollision oft nicht bemerkt wird.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
lischt.
9 Warnung
Beim Auslösen der Airbags können
Bei unsachgemäßem Hantieren Verbrennungen durch entweichende
können die Airbag-Systeme ex‐ heiße Gase entstehen.
plosionsartig ausgelöst werden. Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme
3 89.
Hinweis
Die Steuerungselektronik der Kindersicherheitssysteme auf
Airbag-Systeme und Gurtstraffer be‐ Beifahrersitzen mit Airbag-
findet sich im Bereich der Mittelkon‐ Systeme
sole. In diesem Bereich keine mag‐ Warnung gemäß ECE R94.02:
netischen Gegenstände ablegen.
Abdeckungen der Airbags nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
48 Sitze, Rückhaltesysteme

peine d'infliger des BLESSURES DA: Brug ALDRIG en bagudvendt au‐


GRAVES, voire MORTELLES à l'EN‐ tostol på et forsæde med AKTIV AIR‐
FANT. BAG, BARNET kan komme I LIVS‐
ES: NUNCA utilice un sistema de re‐ FARE eller komme ALVORLIGT TIL
tención infantil orientado hacia atrás SKADE.
en un asiento protegido por un AIR‐ SV: Använd ALDRIG en bakåtvänd
BAG FRONTAL ACTIVO. Peligro de barnstol på ett säte som skyddas med
MUERTE o LESIONES GRAVES en framförvarande AKTIV AIRBAG.
para el NIÑO. DÖDSFALL eller ALLVARLIGA SKA‐
RU: ЗАПРЕЩАЕТСЯ DOR kan drabba BARNET.
устанавливать детское FI: ÄLÄ KOSKAAN sijoita taaksepäin
удерживающее устройство лицом suunnattua lasten turvaistuinta istui‐
EN: NEVER use a rear-facing child назад на сиденье автомобиля, melle, jonka edessä on AKTIIVINEN
restraint system on a seat protected оборудованном фронтальной TURVATYYNY, LAPSI VOI KUOLLA
by an ACTIVE AIRBAG in front of it, подушкой безопасности, если tai VAMMAUTUA VAKAVASTI.
DEATH or SERIOUS INJURY to the ПОДУШКА НЕ ОТКЛЮЧЕНА! Это NO: Bakovervendt barnesikringsuts‐
CHILD can occur. может привести к СМЕРТИ или tyr må ALDRI brukes på et sete med
DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐ СЕРЬЕЗНЫМ ТРАВМАМ AKTIV KOLLISJONSPUTE foran, da
sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐ РЕБЕНКА. det kan føre til at BARNET utsettes for
wenden, der durch einen davor be‐ NL: Gebruik NOOIT een achterwaarts LIVSFARE og fare for ALVORLIGE
findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐ gericht kinderzitje op een stoel met SKADER.
schützt ist, da dies den TOD oder een ACTIEVE AIRBAG ervoor, om PT: NUNCA use um sistema de re‐
SCHWERE VERLETZUNGEN DES DODELIJK of ERNSTIG LETSEL van tenção para crianças voltado para
KINDES zur Folge haben kann. het KIND te voorkomen. trás num banco protegido com um
FR: NE JAMAIS utiliser un siège d'en‐ AIRBAG ACTIVO na frente do
fant orienté vers l'arrière sur un siège mesmo, poderá ocorrer a PERDA DE
protégé par un COUSSIN GONF‐ VIDA ou FERIMENTOS GRAVES na
LABLE ACTIF placé devant lui, sous CRIANÇA.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

IT: Non usare mai un sistema di sicu‐ UK: НІКОЛИ не використовуйте SR: NIKADA ne koristiti bezbednosni
rezza per bambini rivolto all'indietro систему безпеки для дітей, що sistem za decu u kome su deca okre‐
su un sedile protetto da AIRBAG AT‐ встановлюється обличчям назад, nuta unazad na sedištu sa AKTIVNIM
TIVO di fronte ad esso: pericolo di на сидінні з УВІМКНЕНОЮ VAZDUŠNIM JASTUKOM ispred se‐
MORTE o LESIONI GRAVI per il ПОДУШКОЮ БЕЗПЕКИ, інакше це dišta zato što DETE može da NAST‐
BAMBINO! може призвести до СМЕРТІ чи RADA ili da se TEŠKO POVREDI.
EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό СЕРЙОЗНОГО ТРАВМУВАННЯ MK: НИКОГАШ не користете детско
κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα ДИТИНИ. седиште свртено наназад на
πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται HU: SOHA ne használjon hátrafelé седиште заштитено со АКТИВНО
από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ, néző biztonsági gyerekülést előlről ВОЗДУШНО ПЕРНИЧЕ пред него,
διότι το παιδί μπορεί να υποστεί AKTÍV LÉGZSÁKKAL védett ülésen, затоа што детето може ДА ЗАГИНЕ
ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ mert a GYERMEK HALÁLÁT vagy или да биде ТЕШКО ПОВРЕДЕНО.
ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ. KOMOLY SÉRÜLÉSÉT okozhatja. BG: НИКОГА не използвайте
PL: NIE WOLNO montować fotelika HR: NIKADA nemojte koristiti sustav детска седалка, гледаща назад,
dziecięcego zwróconego tyłem do zadržavanja za djecu okrenut prema върху седалка, която е защитена
kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐ natrag na sjedalu s AKTIVNIM ZRAČ‐ чрез АКТИВНА ВЪЗДУШНА
rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐ NIM JASTUKOM ispred njega, to bi ВЪЗГЛАВНИЦА пред нея - може да
DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐ moglo dovesti do SMRTI ili OZBILJN‐ се стигне до СМЪРТ или
sowanie się do tego zalecenia może JIH OZLJEDA za DIJETE. СЕРИОЗНО НАРАНЯВАНЕ на
być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐ SL: NIKOLI ne nameščajte otroškega ДЕТЕТО.
NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA. varnostnega sedeža, obrnjenega v RO: Nu utilizaţi NICIODATĂ un scaun
TR: Arkaya bakan bir çocuk emniyet nasprotni smeri vožnje, na sedež z pentru copil îndreptat spre partea din
sistemini KESİNLİKLE önünde bir AKTIVNO ČELNO ZRAČNO BLA‐ spate a maşinii pe un scaun protejat
AKTİF HAVA YASTIĞI ile korun‐ ZINO, saj pri tem obstaja nevarnost de un AIRBAG ACTIV în faţa sa;
makta olan bir koltukta kullanmayınız. RESNIH ali SMRTNIH POŠKODB za acest lucru poate duce la DECESUL
ÇOCUK ÖLEBİLİR veya AĞIR ŞE‐ OTROKA. sau VĂTĂMAREA GRAVĂ a COPI‐
KİLDE YARALANABİLİR. LULUI.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

CS: NIKDY nepoužívejte dětský kaitstud iste, sest see võib põhjus‐ Front-Airbag
zádržný systém instalovaný proti tada LAPSE SURMA või TÕSISE VI‐
směru jízdy na sedadle, které je chrá‐ GASTUSE. Das Front-Airbag-System besteht
něno před sedadlem AKTIVNÍM AIR‐ aus einem Airbag im Lenkrad und
MT: QATT tuża trażżin għat-tfal li jħa‐ einem in der Instrumententafel auf
BAGEM. Mohlo by dojít k VÁŽNÉMU res lejn in-naħa ta’ wara fuq sit protett
PORANĚNÍ nebo ÚMRTÍ DÍTĚTE. der Beifahrerseite. Diese Stellen sind
b’AIRBAG ATTIV quddiemu; dan mit dem Wort AIRBAG gekennzeich‐
SK: NIKDY nepoužívajte detskú se‐ jista’ jikkawża l-MEWT jew ĠRIEĦI net.
dačku otočenú vzad na sedadle chrá‐ SERJI lit-TFAL.
nenom AKTÍVNYM AIRBAGOM, pre‐ Neben dem durch die Norm
tože môže dôjsť k SMRTI alebo VÁŽ‐ ECE R94.02 vorgeschriebenen
NYM ZRANENIAM DIEŤAŤA. Warnhinweis darf ein nach vorn ge‐
LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal richtetes Kinderrückhaltesystem nur
atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos so wie in den Anweisungen und Ein‐
sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI schränkungen der Tabelle 3 55 ver‐
ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI wendet werden.
ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI. Der Airbag-Aufkleber kann an beiden
LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐ Seiten der Sonnenblende am Beifah‐
jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐ rersitz angebracht sein.
klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar
tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐ 9 Gefahr
ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐ Das Warnschild erinnert Sie daran,
jumā BĒRNS var gūt SMAGAS Auf dem Beifahrersitz bei aktivem dass auf dem Beifahrersitz keine Kin‐
TRAUMAS vai IET BOJĀ. Front-Airbag kein Kindersicher‐ dersicherheitssysteme mit Blickrich‐
ET: ÄRGE kasutage tahapoole suu‐ heitssystem verwenden. tung nach hinten angebracht werden
natud lapseturvaistet istmel, mille ees dürfen. Dies könnte tödliche Verlet‐
on AKTIIVSE TURVAPADJAGA Airbag-Deaktivierung 3 52. zungen zur Folge haben.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Das Front-Airbag-System wird bei Das Seiten-Airbag-System besteht


einem Frontalaufprall ab einer be‐ 9 Warnung aus einem Airbag in der Rückenlehne
stimmten Unfallschwere ausgelöst. jedes Vordersitzes. Diese Stellen
Die Zündung muss eingeschaltet Ein optimaler Schutz ist nur bei sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐
sein. richtiger Sitzposition gegeben zeichnet.
3 37.
Das Seiten-Airbag-System wird bei
Den Ausdehnungsbereich der Air‐ einem Seitenaufprall ab einer be‐
bags frei von Hindernissen halten. stimmten Unfallschwere ausgelöst.
Sicherheitsgurt ordnungsgemäß Die Zündung muss eingeschaltet
anlegen und einrasten lassen. Nur sein.
dann kann der Airbag schützen.

Seiten-Airbag

Die entfalteten Airbags dämpfen den


Aufprall und verringern damit für die
Insassen auf den Vordersitzen erheb‐
lich die Gefahr von Verletzungen im
Oberkörper- und Kopfbereich.
Der aufgeblähte Airbag dämpft den
Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
fahr für den Oberkörper und das Be‐
cken bei einem Seitenaufprall deut‐
lich verringert wird.
52 Sitze, Rückhaltesysteme

9 Warnung Airbagabschaltung
Das Beifahrer-Airbag-System muss
Den Ausdehnungsbereich der Air‐ deaktiviert werden, wenn auf diesem
bags frei von Hindernissen halten. Sitz ein Kindersicherheitssystem an‐
gebracht werden soll. Die Gurtstraffer
Hinweis und sämtliche Fahrer-Airbag-
Nur Schonbezüge verwenden, die Systeme bleiben aktiv.
für das Fahrzeug zugelassen sind.
Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
zudecken.
Kopf-Airbag
Das Kopf-Airbag-System besteht aus Der aufgeblähte Airbag dämpft den
je einem Airbag an jeder Seite des Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
Dachrahmens. Diese Stellen sind fahr für den Kopf bei einem Seiten‐
durch das Wort AIRBAG an den aufprall deutlich verringert wird.
Dachsäulen gekennzeichnet.
Das Kopf-Airbag-System wird bei 9 Warnung
einem Seitenaufprall ab einer be‐
stimmten Unfallschwere ausgelöst. Den Ausdehnungsbereich der Air‐
Die Zündung muss eingeschaltet bags frei von Hindernissen halten. Das Beifahrer-Airbag-System kann
sein. Die Haken an den Griffen im mit dem Schlüssel über einen Schal‐
Dachrahmen eignen sich nur zum ter an der rechten Seite der Instru‐
Aufhängen leichter Kleidungsstü‐ mententafel deaktiviert werden.
cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐
genstände in diesen Kleidungs‐
stücken lassen.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Die Stellung mit Hilfe des Zünd‐ Bei deaktiviertem Airbag besteht Der Zustand bleibt bis zur nächsten
schlüssels wählen: für einen Erwachsenen auf dem Änderung erhalten.
* = Beifahrer-Airbag-Systeme Beifahrersitz tödliche Verlet‐ Kontrollleuchte V für den Beifahrer-
OFF sind abgeschaltet und wer‐ zungsgefahr. Airbag 3 86.
den bei einer Kollision nicht
aufgeblasen. Kontrollleuchte
* auf der Beifahrerseite der
Instrumententafel leuchtet
durchgehend. Es kann ein
Kindersicherheitssystem ge‐
mäß Tabelle Befestigungs‐
plätze des Kindersicherheits‐
systems eingebaut werden
3 55. Keine erwachsene
Person darf auf dem Beifah‐
rersitz Platz nehmen.
V = Beifahrer-Airbag-Systeme
ON sind eingeschaltet. Ein Kin‐
dersicherheitssystem darf Die Kontrollleuchten für das Beifah‐
nicht installiert werden. rer-Airbag-System befinden sich auf
der Beifahrerseite in der Instrumen‐
tentafel.
9 Gefahr
Solange die Kontrollleuchte nicht
Bei aktiviertem Airbag besteht für leuchtet, wird das Beifahrer-Airbag-
ein Kind in einem Kinderrückhal‐ System bei einer Kollision ausgelöst.
tesystem auf dem Beifahrersitz Status nur bei abgestelltem Fahrzeug
tödliche Verletzungsgefahr. mit ausgeschalteter Zündung ändern.
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Kinderrückhaltesys‐ werden; andernfalls besteht bei Gesetze und Vorschriften zum ver‐
pflichtenden Einsatz von Kindersi‐
teme Auslösen des Airbags Lebensge‐
fahr für das Kind. cherheitssystemen.
Sicherstellen, dass das montierte
Kindersicherheitssystem Dies ist vor allem dann der Fall,
Kindersicherheitssystem für den
wenn auf dem Beifahrersitz Kin‐
Wir empfehlen das Opel Kindersi‐ dersicherheitssysteme verwendet Fahrzeugtyp ausgelegt ist.
cherheitssystem, das speziell auf das werden, mit denen das Kind mit Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
Fahrzeug abgestimmt ist. Blickrichtung nach hinten beför‐ heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
Wird ein Kindersicherheitssystem dert wird. tigen Stelle eingebaut wird, siehe fol‐
verwendet, sind die folgenden Ge‐ gende Tabelle.
brauchs- und Montageanweisungen Airbag-Deaktivierung 3 52. Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
sowie die dem Kindersicherheitssys‐ kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
Airbag-Aufkleber 3 47.
tem beiliegenden Anweisungen zu und aussteigen lassen.
beachten. Wahl des richtigen Systems Wird das Kindersicherheitssystem
Halten Sie immer lokale oder natio‐ Die Rücksitze sind am besten für die nicht verwendet, den Sitz mit einem
nale Vorschriften ein. In manchen Befestigung eines Kindersicherheits‐ Sicherheitsgurt sichern oder aus dem
Ländern ist die Benutzung von Kin‐ systems geeignet. Fahrzeug nehmen.
dersicherheitssystemen auf be‐
Kinder sollten so lange wie möglich Hinweis
stimmten Sitzplätzen verboten.
mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ Kindersicherheitssysteme nicht be‐
zeug befördert werden. Dadurch wird kleben und nicht mit anderen Mate‐
9 Warnung gewährleistet, dass bei einem Unfall rialien überziehen.
die noch schwache Wirbelsäule des
Wenn ein Kindersicherheitssys‐ Kindes weniger stark belastet wird. Nach einem Unfall muss das bean‐
tem auf dem Beifahrersitz verwen‐ spruchte Kindersicherheitssystem
det wird, muss das Airbag-System Geeignet sind Sicherheitssysteme, ausgetauscht werden.
für den Beifahrersitz deaktiviert die die geltenden UN ECE-Anforde‐
rungen erfüllen. Beachten Sie örtliche
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für Kindersicherheitssysteme
Auf dem Beifahrersitz
Auf dem mittleren
Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Auf den äußeren Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U, < X
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U, < X
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U, < X
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg X X U X
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X X U X
oder ca. 6 bis 12 Jahre
56 Sitze, Rückhaltesysteme

1 = Das Kindersicherheitssystem muss mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt fixiert werden. Maximale Sitzhöhe einstellen
und sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt von der oberen Verankerung nach vorne verläuft. Die Rückenlehne so weit
wie erforderlich in die aufrechte Position bringen, um zu gewährleisten, dass der Sicherheitsgurt an der Gurtschloss‐
seite fest anliegt.
< = Fahrzeugsitz mit ISOFIX-Befestigung verfügbar. Bei der Montage mittels ISOFIX dürfen nur ISOFIX-Kindersicher‐
heitssysteme verwendet werden, die für das Fahrzeug zugelassen sind.
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichts- und Altersklasse zulässig.

Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für ISOFIX Kindersicherheitssysteme


Auf den Auf dem
Auf dem äußeren mittleren
Gewichts- bzw. Altersklasse Größenklasse Befestigung Beifahrersitz Rücksitzen Rücksitz
Gruppe 0: bis 10 kg bzw. ca. 10 Monate E ISO/R1 X IL X
Gruppe 0+: bis 13 kg bzw. ca. 2 Jahre E ISO/R1 X IL X
D ISO/R2 X IL X
C ISO/R3 X IL X
Gruppe I: 9 bis 18 kg bzw. ca. 8 Monate bis D ISO/R2 X IL X
4 Jahre
C ISO/R3 X IL X
B ISO/F2 X IUF X
B1 ISO/F2X X IUF X
A ISO/F3 X IUF X
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Auf den Auf dem


Auf dem äußeren mittleren
Gewichts- bzw. Altersklasse Größenklasse Befestigung Beifahrersitz Rücksitzen Rücksitz
Gruppe II: 15 bis 25 kg X IL X
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X IL X
oder ca. 6 bis 12 Jahre

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX-Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder


„halbuniversal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX-Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorne, die für die
Verwendung in dieser Gewichts- und Altersklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichts- und Altersklasse zulässig.

ISOFIX Größenklasse und Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 18 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
18 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
58 Sitze, Rückhaltesysteme

ISOFIX Die ISOFIX-Befestigungsbügel sind Für die Verwendung von ISOFIX- und
durch einen Aufkleber auf der Rü‐ Top-Tether-Befestigungen können
Kindersicherheitssysteme ckenlehne gekennzeichnet. Universal-ISOFIX-Kindersicherheits‐
systeme benutzt werden. Die zuläs‐
sigen Einbaupositionen sind in der
Top-Tether Tabelle mit IUF gekennzeichnet.
Befestigungsösen

Für das Fahrzeug zugelassene


ISOFIX Kindersicherheitssysteme an
ISOFIX Befestigungsbügeln befesti‐
gen.
Die zulässigen Einbaupositionen des Die Top-Tether-Verankerungen be‐
ISOFIX-Kindersicherheitssystems für finden sich auf der Rückseite der
das jeweilige Fahrzeug sind in der Ta‐ Rückenlehnen und sind nur zur Fixie‐
belle mit IL gekennzeichnet. rung von Kindersicherheitssystemen
Auf den Rücksitzen können bis zu bestimmt, die mit Befestigungen für
zwei ISOFIX-Kindersicherheitssys‐ Top-Tether-Verankerungen ausge‐
teme gleichzeitig angebracht werden, stattet sind. Folgen Sie den dem
allerdings nicht auf dem mittleren Top-Tether-Kindersicherheitssystem
Rücksitz. beiliegenden Anweisungen.
Stauraum 59

Stauraum Ablagefächer Ablage in der


Instrumententafel
9 Warnung Konsolennetz
Ablagefächer ................................ 59
Laderaum ..................................... 72 Keine schweren oder scharfkanti‐
gen Gegenstände in den Ablage‐
Dachgepäckträger ....................... 75
fächern aufbewahren. Ansonsten
Beladungshinweise ...................... 75 könnte sich bei scharfem Brem‐
sen, plötzlichen Lenkmanövern
oder Unfällen die Insassen könn‐
ten durch herumfliegende Gegen‐
stände verletzt werden.

Befindet sich im Fußraum des Beifah‐


rers.
60 Stauraum

Münzfach Handschuhfach Getränkehalter


Vorn in der Mittelkonsole befinden
sich Getränkehalter.
Die Getränkehalter sind flexibel, so
dass Getränkebehälter unterschiedli‐
cher Größe gehalten werden können.
Weitere Getränkehalter befinden sich
in der Armlehne des mittleren Rück‐
sitzes. Die Armlehne herunterklap‐
pen, um die Getränkehalter zu benut‐
zen.

Zum Öffnen am Griff ziehen. Zum Brillenfach


Das Handschuhfach wird beim Öff‐
Schließen die Klappe fest zudrücken. nen beleuchtet.
Kartenhalter Die Unterteilung des Handschuh‐
Befindet sich über dem Münzfach. In fachs kann aus ihrer Einkerbung he‐
dem Schlitz kann bequem eine Karte rausgenommen werden. Verstauen
aufbewahrt werden, um sie immer zur Sie die Unterteilung in der Einker‐
Hand zu haben. bung ganz links im Handschuhfach.
Während der Fahrt sollte das Hand‐
schuhfach geschlossen sein.

Verschließbares
Handschuhfach
Das Handschuhfach lässt sich mit
dem Schlüssel ver- und entriegeln.
Stauraum 61

Zum Öffnen auf den hinteren Teil der Das Fach am vorderen Ende nach Ablagefach in der
Abdeckung drücken. oben und dann nach vorne ziehen.
Zum Schließen die Abdeckung nach Das Fach zum Sitz hin drücken, um Mittelkonsole
oben ziehen und bis zum Einrasten es wieder in seine ursprüngliche Po‐ Den Getränkehaltereinsatz nach hin‐
daraufdrücken. sition zu bringen. ten schieben, um Zugriff auf das
Staufach, die Zubehörsteckdose und
Nicht zum Aufbewahren schwerer den AUX-Eingang zu erhalten.
Gegenstände verwenden. Ablagefach in der
Zubehörsteckdosen 3 83.
Armlehne
AUX-Eingang: weitere Informationen
Ablagefach unter dem Sitz
Staufach in Vorderarmlehne können der Bedienungsanleitung des
Schubfach unter dem Infotainment Systems entnommen
werden.
Beifahrersitz
Heckträgersystem

Öffnen: Ziehen Sie den Hebel hoch


und öffnen Sie den Deckel.
Schließen: Senken Sie den Deckel ab
und drücken Sie ihn bis zum Einras‐
ten nach unten.
62 Stauraum

Das Heckträgersystem (Flex-Fix-


System) bietet die Möglichkeit, Fahr‐ Achtung
räder auf einem in den Fahrzeugbo‐
den integrierten herausziehbaren Bei erweitertem Heckträgersys‐
Träger zu befestigen. Der Transport tem und voll beladenem Fahrzeug
anderer Gegenstände ist nicht zuläs‐ wird die Bodenfreiheit verringert.
sig. Auf steilen Straßen und beim Fah‐
Die Höchstlast des Heckträgersys‐ ren über Rampen, Bodenwellen
tems beträgt 40 kg. Das maximale usw. äußerst vorsichtig fahren.
Gewicht pro Fahrrad liegt bei 20 kg.
Der Achsabstand des Fahrrades darf Achtung
maximal 1,15 Meter betragen. An‐
dernfalls ist kein sicheres Befestigen Fahrräder mit Karbontretkurbeln Entriegelungshebel anheben. Das
des Fahrrads möglich. nicht an Fahrradträgern befesti‐ System rastet aus und fährt schnell
Bei Nichtgebrauch muss das Träger‐ gen. Die Fahrräder könnten be‐ aus dem Stoßfänger.
system in den Fahrzeugboden zu‐ schädigt werden.
rückgeschoben werden.
Als Zubehör für das Heckträgersys‐ Ausfahren
tem wird eine Multifunktionsbox an‐ Die Hecktür öffnen.
geboten.
9 Warnung
An den Fahrrädern dürfen sich keine
Gegenstände befinden, die sich
Es darf sich niemand im Ausfahr‐
während des Transports lösen könn‐
bereich des Heckträgersystems
ten.
aufhalten, Verletzungsgefahr.
Stauraum 63

Das Heckträgersystem vollständig Die Rückleuchten montieren


bis zum hörbaren Einrasten heraus‐
ziehen.
Sicherstellen, dass ein Einschieben
des Heckträgersystems ohne erneu‐
tes Ziehen des Entriegelungshebels
nicht möglich ist.

9 Warnung
Lasten dürfen nur dann am Heck‐
trägersystem befestigt werden,
wenn das System ordnungsge‐ Ziehen Sie den Kennzeichenhalter
mäß eingerastet ist. Ist das Heck‐ nach oben und führen Sie die Halter
trägersystem nicht ordnungsge‐ ganz in die Aufnahmen ein. Zuerst die hintere (1), dann die vor‐
mäß eingerastet, keine Lasten am dere (2) Rückleuchte aus den Abla‐
System befestigen und das Sys‐ gemulden entnehmen.
tem zurückschieben. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
64 Stauraum

Auf den Klemmhebel drücken und Das Heckträgersystem


den Leuchtenhalter bis zum Anschlag arretieren
in die Aufnahme schieben.
Diesen Vorgang für beide Rückleuch‐
ten durchführen.

Den Leuchtenhalter an der Rückseite


der Rückleuchte vollständig ausklap‐
pen.
Zuerst den linken Spannhebel (1), da‐
nach den rechten Spannhebel (2) bis
zum Anschlag nach hinten schwen‐
Position von Kabel und Leuchte prü‐ ken. Beide Spannhebel müssen nach
fen, um sicherzustellen, dass sie kor‐ hinten zeigen, weil sonst keine si‐
rekt montiert sind und fest sitzen. chere Funktion gewährleistet ist.
Hinweis
Die Hecktür schließen.
Stauraum 65

Tretkurbelaufnahmen Einstellen des


ausklappen Heckträgersystems auf ein
Fahrrad

Die Tretkurbelfixierungen aus den


Tretkurbelaufnahmen nehmen.

Eine oder beide Tretkurbelaufnah‐


men nach oben klappen, bis die dia‐ Mit dem Drehgriff an der Tretkurbel‐
gonale Stütze einrastet. aufnahme die verstellbare Tretkurbel‐
anlage grob an die Kröpfung der Tret‐
kurbel anpassen.
Bei geraden Tretkurbeln am Fahrrad
Tretkurbelanlage vollständig heraus‐
drehen (Position 5).
66 Stauraum

Den Entriegelungshebel drücken und Fahrrad zur Befestigung


die Radaufnahmen herausziehen. vorbereiten

Bei gekrümmten Tretkurbeln am


Fahrrad Tretkurbelanlage vollständig
hineindrehen (Position 1).
Den Entriegelungshebel am Spann‐ Hinweis
band drücken und das Spannband Die maximale Breite für die Tretkur‐
herausziehen. belaufnahme beträgt 38,3 mm und
die maximale Tiefe 14,4 mm.
Das linke Pedal (ohne Kettenblatt)
senkrecht nach unten drehen. Das
Pedal an der linken Tretkurbel muss
waagerecht stehen.
Das vordere Fahrrad muss mit dem
Vorderrad nach links stehen.
Das hintere Fahrrad muss mit dem
Vorderrad nach rechts stehen.
Stauraum 67

Fahrrad am Heckträgersystem Die Tretkurbel durch Drehen der


befestigen Klemmschraube an der Tretkurbelfi‐
xierung festklemmen.

Tretkurbelfixierung von oben in die je‐


weils äußere Schiene der Tretkurbel‐
aufnahme einführen und bis zum An‐
Das Fahrrad aufsetzen. Dabei muss schlag nach unten schieben.
die Tretkurbel wie in der Abbildung Die Radaufnahmen so einstellen,
dargestellt in den Schacht der Tret‐ dass das Fahrrad ungefähr waage‐
kurbelaufnahme gesetzt werden. recht steht. Der Abstand zwischen
den Pedalen und der Hecktür sollte
Achtung dabei mindestens 5 cm betragen.
Beide Fahrradreifen müssen in den
Darauf achten, dass das Pedal Radaufnahmen stehen.
nicht die Oberfläche des Heckträ‐
gersystems berührt. Andernfalls
könnte die Kurbelgarnitur des
Fahrrads während des Transports
beschädigt werden.
68 Stauraum

Das Fahrrad in Fahrzeuglängsrich‐ Die Klemmschraube der Tretlagerfi‐


Achtung tung ausrichten: Die Tretlagerfixie‐ xierung bis zum Maximalpunkt von
rung etwas lösen. Hand festziehen.
Achten Sie darauf, die Radaufnah‐
men so weit wie erforderlich he‐ Mit dem Drehgriff an der Tretkurbel‐ Beide Fahrradreifen mit Spannbän‐
rauszuziehen, damit beide Fahr‐ aufnahme das Fahrrad senkrecht dern an den Radaufnahmen sichern.
radreifen in den Aussparungen stellen. Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.
positioniert werden können. Eine Wenn sich die beiden Fahrräder ge‐
horizontale Befestigung des Fahr‐ genseitig behindern, kann die Posi‐ Achtung
rads kann andernfalls nicht ge‐ tion der Fahrräder zueinander durch
währleistet werden. Ein Missach‐ Verstellen der Radaufnahmen sowie Der Spalt zwischen Fahrrad und
ten dieser Anweisung kann dazu des Drehgriffs an der Tretkurbelauf‐ Fahrzeug muss mindestens 5 cm
führen, dass die Fahrradräder nahme so weit verändert werden, betragen. Ggf. Lenker lockern und
durch heiße Abgase beschädigt dass sich die Fahrräder nicht mehr zur Seite drehen.
werden. berühren. Dabei auf genügend Ab‐
stand zum Fahrzeug achten. Die Einstellwerte an den Radaufnah‐
men und am Drehgriff an der Tretkur‐
belaufnahme sollten für jedes Fahr‐
rad notiert und aufbewahrt werden.
Eine korrekte Voreinstellung erleich‐
tert die erneute Anbringung des Fahr‐
rads.
Stauraum 69

Fahrrad vom Heckträgersystem Heckträgersystem einfahren


abnehmen

Hinweis
Für eine bessere Sichtbarkeit wird
empfohlen, am äußersten Fahrrad Dabei die Tretkurbelfixierung wie in
ein Warnschild anzubringen. Spannbänder an beiden Fahrradrei‐ der Abbildung dargestellt in die Tret‐
fen lösen. kurbelaufnahme schieben.
Das Fahrrad festhalten, die Klemm‐
schraube der Tretlagerfixierung lösen
und die Tretlagerfixierung nach oben
herausnehmen.
70 Stauraum

Entriegelungshebel drücken und


Radaufnahmen vollständig bis zum
Anschlag einschieben.

Das Spannband einführen und so Zuerst den rechten Spannhebel (1),


weit wie möglich nach unten festzie‐ danach den linken Spannhebel (2)
hen. nach vorn schwenken, bis sie in ihrer
jeweiligen Aufnahme einrasten.
Den Arretierungshebel an der diago‐
nalen Stütze ausrasten und beide
Tretkurbelaufnahmen nach unten
klappen.

9 Warnung
Einklemmgefahr.
Stauraum 71

Den Klemmhebel nach unten drücken Den Hebel anheben und halten. Das
und beide Leuchten aus den Aufnah‐ System leicht anheben und in den
men ziehen. Stoßfänger drücken, bis es einrastet.
Der Entriegelungshebel muss in die
Ausgangslage zurückkehren.

9 Warnung
Wenn das System nicht ordnungs‐
gemäß einrastet, Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen.

Ziehen Sie den Kennzeichenhalter


nach oben und klappen Sie ihn in
waagerechte Position.
Die Leuchtenhalter an der Rückseite
der Rückleuchten einklappen.
Erst die vordere Rückleuchte (1),
dann die hintere Rückleuchte (2) in
die Ablagemulden legen und ganz
nach unten drücken. Kabel vollstän‐
dig in alle Führungen drücken, um
Beschädigungen zu vermeiden.

Die Hecktür öffnen.


72 Stauraum

Laderaum Abdeckung schließen Abdeckung entfernen

Staufächer im Laderaum

Laderaumabdeckung am Griff nach Laderaumabdeckung öffnen. Ziehen


hinten ziehen und Halter in die Halte‐ Sie die Muffe auf einer Seite der Ab‐
rungen auf beiden Seiten des Lade‐ deckung zur Fahrzeugmitte, heben
Es gibt Staufächer auf beiden Seiten raums einsetzen. Sie die Abdeckung an und lösen Sie
des Laderaumbodens. diese von den seitlichen Führungen.
Abdeckung öffnen Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Laderaumabdeckung aus den seitli‐
Laderaumabdeckung chen Halterungen nehmen. Die Ab‐
Keine Gegenstände auf der Abde‐ deckung wird automatisch aufgerollt.
ckung ablegen.
Stauraum 73

Bodenabdeckung

Um Zugang zum Staufach unter der Den Haken, sofern vorhanden, am


Bodenabdeckung zu erhalten, die oberen Teil der Hecktüröffnung ein‐
Um die Ablagefächer im Boden hin‐ beiden Bodenhebel zum Griff hin hängen.
ten freizulegen, den Griff der Boden‐ drücken und die Abdeckung mit dem
abdeckung nach oben ziehen. Griff anheben (modellabhängig). Achtung
Den Haken nur zum Einhängen
der Bodenabdeckung und der hö‐
henverstellbaren Abdeckung ver‐
wenden.
74 Stauraum

Achtung
Die Verzurrösen sind dafür ausge‐ Feuerlöscher
legt, Gegenstände vor dem Verrut‐
schen zu sichern, z. B. durch Verwen‐ Verstauen Sie den Feuerlöscher si‐
Gegenstände dürfen nicht aus dung von Zurrgurten oder einem Ge‐ cher im Laderaum.
dem Staufach im Laderaumboden päckbodennetz.
herausstehen, um eine Beschädi‐
gung des Staufachs und des La‐ Vor den Rücksitzen befinden sich
deraumbodens zu vermeiden. zwei zusätzliche Verzurrösen.
Ein nur für den Transport von kleinen,
Wagenheber und Wagenwerkzeug leichten Gegenständen ausgelegtes
3 184. Gepäckbodennetz verhindert das
Reifenreparaturset 3 193. Verrutschen der Gegenstände in
scharfen Kurven oder bei schnellem
Notrad 3 199. Anfahren und Abbremsen.
Einbau: Befestigen Sie die vier Netz‐
Verzurrösen haken an den Verzurrösen auf dem
Laderaumboden.

Warndreieck
Das Warndreieck wird unter der Ab‐
deckung des Laderaumbodens unter‐
gebracht.

Verbandstasche
Die Verbandstasche wird unter der
Abdeckung des Laderaumbodens
untergebracht.
Stauraum 75

Dachgepäckträger Beladungshinweise ■ Auf der Laderaumabdeckung bzw.


der Instrumententafel keine Ge‐
genstände ablegen und den Sen‐
Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐ ■ Schwere Gegenstände sollten
sor oben auf der Instrumententafel
meidung von Dachbeschädigungen möglichst weit vorn in den Lade‐
nicht abdecken.
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug raum gelegt und die Ladung sollte
zugelassene Dachgepäckträgersys‐ gleichmäßig verteilt werden. Da‐ ■ Die Ladung darf die Bedienung der
tem zu verwenden. Weitere Informa‐ rauf achten, dass die Rücken‐ Pedale, der elektrischen Park‐
tionen erhalten Sie in einer Werkstatt. lehnen ordnungsgemäß eingeras‐ bremse und der Schaltung sowie
tet sind. Bei stapelbaren Gegen‐ die Bewegungsfreiheit des Fahrers
Befestigen Sie den Dachgepäckträ‐
ständen schwerere nach unten le‐ nicht behindern. Keine ungesicher‐
ger an der Dachreling gemäß der mit‐
gen. ten Gegenstände im Innenraum ab‐
gelieferten Anleitung und achten Sie
legen.
auf eine gleichmäßige Verteilung der Bei umgeklappten Rücksitzen dür‐
Last über die Längs- und Querträger. fen Gegenstände nicht über die ■ Nicht mit geöffnetem Laderaum
Höhe der Sitzlehnen hinaus gesta‐ fahren.
Die Lasten dürfen nicht auf dem Dach
aufliegen. Prüfen Sie häufig die si‐ pelt werden.
chere Befestigung der Dachlasten, ■ Gegenstände mit Verzurrgurten an 9 Warnung
um Schäden oder Verlust zu verhin‐ Verzurrösen sichern 3 74.
dern. Immer dafür sorgen, dass die La‐
■ Lose Gegenstände im Laderaum dung sicher im Fahrzeug verstaut
Beim Fahren mit Dachlasten verän‐ vor dem Verrutschen sichern, z. B. ist. Ansonsten können Teile der
dert sich der Schwerpunkt des Fahr‐ mit einem Gepäckbodennetz. Ladung durch den Fahrzeug‐
zeugs; fahren Sie vorsichtig bei Sei‐ ■ Beim Transport von Gegenständen innenraum geschleudert werden
tenwind und vermeiden Sie hohe Ge‐ im Laderaum dürfen die Rücken‐ und Verletzungen bzw. Schäden
schwindigkeiten. lehnen der Rücksitze nicht nach an der Ladung oder am Fahrzeug
Dachgepäckträger abnehmen, wenn vorn geneigt sein. verursachen.
er nicht in Verwendung ist. ■ Ladung nicht über die Oberkante
der Rückenlehnen hinausragen
lassen.
76 Stauraum

■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐ Die zulässige Dachlast beträgt
schen dem zulässigen Gesamtge‐ 100 kg. Die Dachlast setzt sich aus
wicht (siehe Typschild 3 212) und dem Gewicht des Dachgepäckträ‐
dem EU-Leergewicht. gers und der Ladung zusammen.
Zur Berechnung des EU-Leerge‐
wichts die Daten für Ihr Fahrzeug in
die Gewichtstabelle am Anfang die‐
ser Betriebsanleitung eintragen.
Das EU-Leergewicht schließt das
Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
Sonderausstattungen und Zubehör
erhöhen das Leergewicht.
■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
empfindlichkeit des Fahrzeugs und
verschlechtert das Fahrverhalten
durch einen höheren Fahrzeug‐
schwerpunkt. Last gleichmäßig
verteilen und mit Befestigungsgur‐
ten rutschsicher und fest verzurren.
Reifendruck und Fahrzeugge‐
schwindigkeit dem Beladungszu‐
stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
nen.
Nicht schneller als 120 km/h fah‐
ren.
Instrumente, Bedienelemente 77

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 77
Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............... 84
Info-Displays ................................ 97
Fahrzeugmeldungen .................. 105
Bordcomputer ............................ 106

Mit den Bedienelementen am Lenk‐


Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, rad können Sie as Infotainment-Sys‐
Hebel einrasten und darauf achten, tem steuern und ein angeschlosse‐
dass er komplett verriegelt ist. nes Mobiltelefon betreiben.
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug Weitere Informationen können der
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ Bedienungsanleitung für das Infotain‐
len. ment-System entnommen werden.
78 Instrumente, Bedienelemente

Hupe Scheibenwischer und In Waschanlagen ausschalten.


Waschanlage Einstellbares Wischintervall
Scheibenwischer

j drücken.
Wischintervall auf einen Wert zwi‐
schen 1 und 10 Sekunden einstellen:
& = schnell
■ Zündung einschalten.
% = langsam
$ = Intervallschaltung bzw. auto‐ ■ Hebel aus Position § nach unten
matisches Wischen mit Regen‐ drücken.
sensor ■ Warten, bis die Wischfrequenz das
§ = aus gewünschte Intervall erreicht.
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ ■ Hebel auf Position $ stellen.
schaltetem Scheibenwischer den He‐
bel nach unten drücken.
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐
schalten.
Instrumente, Bedienelemente 79

Das Intervall bleibt bis zur nächsten Der Regensensor erkennt die Was‐ Scheibenwaschanlage und
Änderung bzw. dem Ausschalten der sermenge auf der Windschutz‐ Scheinwerferwaschanlage
Zündung gespeichert. Wenn die Zün‐ scheibe und steuert automatisch die
dung eingeschaltet und der Hebel auf Frequenz des Scheibenwischers.
$ gestellt wird, wird das Intervall auf Der Scheibenwischer führt zur Sys‐
3,5 Sekunden gesetzt. temprüfung einen Wischzyklus durch,
In diesem Modus variiert die Fre‐ wenn der Zündschlüssel in die Stel‐
quenz der Scheibenwischer je nach lung ACC gedreht wird.
Fahrzeuggeschwindigkeit. Bei höhe‐ Bewegen Sie den Hebel zum Aus‐
rer Fahrzeuggeschwindigkeit steigt schalten des Scheibenwischers in die
auch die Wischfrequenz. Stellung §.
Wischautomatik mit Regensensor

Hebel ziehen. Waschflüssigkeit wird


auf die Windschutzscheibe gesprüht.
Wird der Hebel länger gehalten, so
führt der Scheibenwischer direkt nach
dem Loslassen des Hebels sowie
nach weiteren 3 Sekunden zwei
Wischzyklen durch.

Halten Sie den Bereich des Regens‐


ensors durch Betätigung der Schei‐
$ = Wischautomatik mit Regen‐
benwaschanlage sauber.
sensor
80 Instrumente, Bedienelemente

Bei eingeschalteten Scheinwerfern Heckscheibenwischer und Nicht bei vereisten Scheiben ein‐
spritzt zusätzlich Waschflüssigkeit schalten.
auf die Scheinwerfer. Die Scheinwer‐ Waschanlage In Waschanlagen ausschalten.
ferwaschanlage kann erst nach kur‐
zer Verzögerung wieder betätigt wer‐
den. Bei niedrigem Außentemperatur
Waschflüssigkeitsstand verlängert
sich diese Zeitverzögerung.
Wenn der Waschflüssigkeitsstand
niedrig ist, leuchtet Kontrollleuchte
G am Instrument auf.

Wischeraktivierte Beleuchtung
Wenn der Scheibenwischer in Licht‐
schalterstellung AUTO für 8 oder
mehr Zyklen betätigt wird, schaltet
sich die Außenbeleuchtung automa‐ Hebelbewegungen zur Aktivierung
tisch ein. des Heckscheibenwischers:
Hebel drücken = Wischer ein
Hebel ziehen = Wischer aus Sinkende Temperatur wird sofort an‐
gezeigt, steigende mit Verzögerung.
Zur Aktivierung der Heckscheiben‐
Sinkt die Außentemperatur auf 3 °C
waschanlage den Knopf am Hebel‐
ab, erscheint zur Warnung vor vereis‐
ende drücken und halten. Beim Los‐
lassen des Knopfes wird Waschflüs‐ ter Fahrbahn das Symbol : auf dem
sigkeit auf die Heckscheibe gespritzt Board-Info-Display. : leuchtet so
und der Scheibenwischer fährt einige lange, bis die Außentemperatur min‐
Male über die Scheibe. destens 5 °C erreicht hat.
Instrumente, Bedienelemente 81

Uhr

Bei Fahrzeugen mit Graphic-Info-Display,


Graphic-Info-Display oder Colour-Info-Display 3 100.
Colour-Info-Display erscheint zur Uhrzeit und Datum werden im
Warnung vor vereister Fahrbahn eine Info-Display angezeigt.
Warnmeldung auf dem Display. Unter Board-Info-Display 3 97.
-5 °C erscheint keine Meldung.

9 Warnung
Bei einer Anzeige von wenigen
Grad über 0 °C kann die Fahrbahn
bereits vereist sein.
82 Instrumente, Bedienelemente

Automatische Die automatische Zeitsynchronisa‐ Graphic-Info-Display, Colour-Info-


Zeitsynchronisation tion mit den Pfeiltasten des Infotain‐ Display
ment-Systems aus- (Clock Sync.Off)
Board-Info-Display bzw. einschalten (Clock Sync.On).
Zur manuellen Datums- und Uhrzeit‐
einstellung im Menü Settings den Me‐
nüpunkt für die Zeit- und Datumsein‐
stellung wählen und die gewünschte
Einstellung vornehmen. Der einzu‐
stellende Wert wird durch Pfeile mar‐
kiert. Gewünschte Einstellung mit den
Pfeiltasten vornehmen. Einstellung
wird bei Verlassen des Menüpunktes
gespeichert.
Zur Korrektur mit Hilfe von RDS im
Menü Settings den Menüpunkt für die Bei vorhandenem Navigationssystem
Zeitsynchronisation auswählen und werden Datum und Uhrzeit nach
Das RDS-Signal (Radio Data Sys‐ die gewünschte Einstellung vorneh‐ Empfang eines GPS-Satellitensig‐
tem) der meisten UKW-Sender stellt men. nals automatisch eingestellt. Wenn
automatisch die Uhrzeit ein, erkenn‐ die angezeigte Zeit nicht der Ortszeit
bar durch } auf dem Display. Board-Info-Display 3 97. entspricht, kann sie manuell bzw. au‐
Einige RDS-Sender strahlen kein kor‐ tomatisch durch Empfang eines RDS-
rektes Zeitsignal aus. In diesen Fällen Zeitsignals korrigiert werden.
können Sie die automatische Zeitsyn‐ Einige RDS-Sender strahlen kein kor‐
chronisation deaktivieren und die Zeit rektes Zeitsignal aus. In diesen Fällen
manuell einstellen. können Sie die automatische Zeitsyn‐
chronisation deaktivieren und die Zeit
manuell einstellen.
Instrumente, Bedienelemente 83

Zur manuellen Datums- und Uhrzeit‐


einstellung den Menüpunkt Uhr,
Datum im Menü Settings wählen. Das
Menü wird angezeigt. Die entspre‐
chenden Menüpunkte auswählen und
die gewünschte Einstellung vorneh‐
men.
Zur Zeitkorrektur mit Hilfe von RDS
den Menüpunkt Autom. Zeit
Synchronisation aus dem Menü Uhr,
Datum auswählen. Im Kästchen vor
Autom. Zeit Synchronisation ist ein
Häkchen zu sehen. 12-Volt-Zubehörsteckdosen befinden Zur Benutzung der Zubehörsteck‐
Graphic-Info-Display, sich unter dem Getränkehalter in der dose die Kappe abziehen. Bei Nicht‐
Colour-Info-Display 3 100. vorderen Mittelkonsole, in der hinte‐ benutzung die Kappe wieder anbrin‐
ren Mittelkonsole und rechts im La‐ gen.
deraum.
Zubehörsteckdosen Die maximale Leistungsaufnahme
darf 120 Watt nicht überschreiten.
Die Steckdosen dienen dem An‐
schließen elektrischer Zubehörge‐ In Zündschlossstellung ACC oder
räte. ON betriebsbereit. Die Benutzung der
Zubehörsteckdosen bei abgestelltem
Motor entlädt die Batterie. Bei niedri‐
ger Spannung der Fahrzeugbatterie
werden die Zubehörsteckdosen
deaktiviert.
84 Instrumente, Bedienelemente

Angeschlossenes elektrisches Zube‐


hör muss bezüglich der elektromag‐
Warnleuchten, Kilometerzähler
netischen Verträglichkeit der Anzeige-Instrumente, Der Kilometerzähler befindet sich in
DIN VDE 40 839 entsprechen. Kontrollleuchten der Mitte des Instruments.

Achtung Instrument
Kein Strom abgebendes Zubehör Bei einigen Ausführungen drehen
wie z. B. Ladegeräte oder Batte‐ sich die Zeiger der Instrumente bei
rien anschließen. Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.
Steckdose nicht durch ungeeig‐
nete Stecker beschädigen.
Tachometer
Stopp-Start-Automatik 3 130.

Anzeige der gefahrenen Entfernung


in km in der unteren Zeile.

Tageskilometerzähler
Anzeige der gefahrenen Entfernung
seit Nullstellung in der oberen Zeile.
Es gibt zwei voneinander unabhän‐
gige Tageskilometerzähler. Zum Um‐
Anzeige der Geschwindigkeit. schalten zwischen Trip A und Trip B
einmal auf die Tageskilometerzähler-
Taste drücken.
Instrumente, Bedienelemente 85

Zum Zurücksetzen bei eingeschalte‐ Tank nie leer fahren. Unregelmäßige


ter Zündung die Taste des Tageski‐ Achtung Kraftstoffversorgung kann zu Überhit‐
lometerzählers drücken und einige zung des Katalysators führen 3 135.
Sekunden gedrückt halten. Befindet sich der Zeiger im roten
Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐ Dieselmotoren: Wenn der Tank leer‐
drehzahl überschritten. Gefahr für gefahren wurde, muss das Kraftstoff‐
Drehzahlmesser den Motor. system entlüftet werden 3 168.
Da noch eine gewisse Restmenge im
Kraftstoffanzeige Kraftstofftank vorhanden ist, kann die
Nachfüllmenge geringer sein als der
angegebene Nenninhalt des Kraft‐
stofftanks 3 221.

Serviceanzeige
Das System für die Lebensdauer des
Motoröls meldet, wenn Motoröl und
Filter gewechselt werden müssen.
Abhängig von den Fahrbedingungen
kann das Intervall, in dem ein Öl- und
Anzeige der Motordrehzahl. Filterwechsel angezeigt wird, stark
schwanken.
Nach Möglichkeit in jedem Gang im
niedrigen Drehzahlbereich fahren. Zeigt den Kraftstoffstand im Tank an. Motoröl wechseln 3 94.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Serviceinformationen 3 208.
Kontrollleuchte Y. Sofort tanken
3 152.
86 Instrumente, Bedienelemente

Getriebe-Display strumentenausführungen. Je nach Kontrollleuchten in der


Ausstattung können die Kontroll‐ Instrumententafel
leuchten unterschiedlich positioniert
sein.
Beim Einschalten der Zündung leuch‐
ten die meisten Kontrollleuchten als
Funktionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten be‐
deuten:
Rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
Gelb = Warnung, Hinweis, Störung
Grün = Einschaltbestätigung
Blau = Einschaltbestätigung
Weiß = Einschaltbestätigung
Zeigt den Modus bzw. eingelegten
Gang bei Automatikgetrieben an. k leuchtet rot.
P = Parkstellung Kontrollleuchte Beifahrer-Sicher‐
R = Rückwärtsgang heitsgurt 3 44.
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung * leuchtet gelb.
D = Fahrstellung (Automatik-Mo‐
dus) Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert
1-6 = gewählter Gang im Manuell- 3 52.
Modus

Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
Instrumente, Bedienelemente 87

9 Gefahr
Gefahr von tödlichen Verletzun‐
gen für ein Kind bei Verwendung
eines Kindersicherheitssystems
zusammen mit einem aktivierten
Beifahrer-Airbag.
Gefahr von tödlichen Verletzun‐
gen für einen Erwachsenen bei
deaktiviertem Beifahrer-Airbag.
88 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten am Instrument
Instrumente, Bedienelemente 89

Blinker 100 Sekunden lang und leuchtet Bei Auslösen der Gurtstraffer oder
dann bis zum Anlegen des Sicher‐ Airbags leuchtet die Kontrollleuchte
O leuchtet oder blinkt grün. heitsgurtes durchgehend. v kontinuierlich auf.
Die jeweilige Kontrollleuchte blinkt bei Bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit
eingeschaltetem Blinker 3 113. von mehr als 22 km/h blinkt die Kon‐ 9 Warnung
Schnelles Blinken: Störung einer trollleuchte 100 Sekunden lang und
Blinkleuchte oder der dazugehörigen leuchtet dann durchgehend, bis der Störungsursache umgehend von
Sicherung, oder Störung eines Blink‐ Gurt angelegt wird. Gleichzeitig ertönt einer Werkstatt beheben lassen.
ers am Anhänger. ein Warnton.
Gurtstraffer, Airbag-System 3 43,
Wenn die Warnblinker aktiv sind, blin‐ Sicherheitsgurt anlegen 3 43.
3 47.
ken beide Kontrollleuchten 3 113. Kontrollleuchte Beifahrer-Sicher‐
Glühlampen auswechseln 3 169, Si‐ heitsgurt k 3 44.
cherungen 3 176. Generator
p leuchtet rot.
Blinker 3 113. Airbag-System,
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Gurtstraffer dung auf und erlischt kurz nach Star‐
Sicherheitsgurt anlegen v leuchtet rot. ten des Motors. Sollte die Leuchte
Sicherheitsgurt anlegen für Beim Einschalten der Zündung blinkt nicht aufleuchten, Hilfe einer Werk‐
v kurz. Wenn die Leuchte nicht blinkt statt in Anspruch nehmen.
Vordersitze
X für den Fahrersitz leuchtet auf oder oder weiterhin leuchtet oder während
der Fahrt blinkt, liegt eine Störung im Leuchten bei laufendem Motor
blinkt rot. Fahrzeug anhalten und Motor abstel‐
Airbag-System vor. Hilfe einer Werk‐
k für den Beifahrersitz leuchtet auf statt in Anspruch nehmen. Die Air‐ len. Batterie wird nicht geladen. Mo‐
oder blinkt rot, wenn der Sitz belegt bags und Gurtstraffer lösen bei einem torkühlung kann unterbrochen sein.
ist. Unfall möglicherweise nicht aus. Die Wirkung des Bremskraftverstär‐
Wenn der Fahrersicherheitsgurt bei kers kann aussetzen.
laufendem Motor nicht angelegt ist,
blinkt die Kontrollleuchte
90 Instrumente, Bedienelemente

Unterbrechen Sie Ihre Fahrt sofort. Kontrollleuchte Z leuchtet auch bei In manchen Fällen lässt sich die Stö‐
Ziehen Sie den Schlüssel ab und einer Störung des Diesel-Partikelfil‐ rung durch Abstellen und erneutes
überprüfen Sie Zustand und Span‐ ters 3 134 oder des Automatikgetrie‐ Starten des Motors beheben. Leuch‐
nung des Antriebsriemens, bevor Sie bes 3 138 auf. So bald wie möglich tet g nach einem Motorneustart
eine Werkstatt aufsuchen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ wieder auf, muss das Fahrzeug unter
men. Umständen in die Werkstatt gebracht
werden.
Abgas Sicherstellen, dass der Tankdeckel
gut zugeschraubt ist 3 152. Lassen Sie die Störungsursache um‐
Z leuchtet oder blinkt gelb.
gehend von einer Werkstatt beheben.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Blinken bei laufendem Motor
dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Störung, die zur Beschädigung des
ten des Motors. Sollte die Leuchte Katalysators führen kann 3 135. Gas
Bremssystem
nicht aufleuchten, Hilfe einer Werk‐ zurücknehmen, bis das Blinken en‐ R leuchtet rot.
statt in Anspruch nehmen. det. Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐ Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Kann während der Fahrt kurz auf‐ spruch nehmen. dung auf und erlischt kurz nach Star‐
leuchten; dies ist normal und zeigt ten des Motors. Sollte die Leuchte
keine Systemstörung an. Fehlfunktion, Service nicht aufleuchten, anhalten und Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Leuchten bei laufendem Motor g leuchtet gelb.
Leuchtet sie bei laufendem Motor
Störung in der Abgasreinigungs‐ Leuchtet bei laufendem Motor auf, weiterhin, verhalten sich die Bremsen
anlage. Die zulässigen Abgaswerte um eine Störung der Motor- oder Ge‐ nicht wie gewohnt oder werden Un‐
können überschritten werden. Dies triebeelektronik anzuzeigen. Die dichtigkeiten im Bremssystem festge‐
könnte den Kraftstoffverbrauch und Elektronik wechselt in ein Notlaufpro‐ stellt, darf das Fahrzeug unter keinen
das Fahrverhalten des Fahrzeugs be‐ gramm. Dies kann zu erhöhtem Kraft‐ Umständen gefahren werden. Das
einträchtigen. Sofort Hilfe einer Werk‐ stoffverbrauch führen und das Fahr‐ Fahrzeug abschleppen und von einer
statt in Anspruch nehmen. verhalten beeinträchtigen. Werkstatt untersuchen und reparie‐
ren lassen.
Instrumente, Bedienelemente 91

9 Warnung
Zündung einschalten, Bremspedal Antiblockiersystem
treten und durch Lösen und erneuter
Betätigung der elektrischen Park‐ u leuchtet gelb.
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. bremse versuchen, das System zu‐ Das System ist nach Erlöschen der
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch rückzusetzen. Kontrollleuchte betriebsbereit.
nehmen.
Wenn m weiterhin blinkt, Fahrzeug Wenn die Kontrollleuchte beim Ein‐
Leuchtet bei laufendem Motor auf, nicht fahren und Hilfe einer Werkstatt schalten der Zündung nicht aufleuch‐
wenn der Flüssigkeitsstand im Hyd‐ in Anspruch nehmen. tet oder weiterhin leuchtet bzw.
rauliksystem der Bremse zu niedrig während der Fahrt aufleuchtet, liegt
ein Fehler im ABS vor. Das Brems‐
ist 3 164. Störung der elektrischen system ist weiterhin funktionsfähig,
Bremssystem 3 143. Parkbremse allerdings ohne ABS-Regelung.
j leuchtet gelb. Leuchtet die Kontrollleuchte u
Elektrische Parkbremse Beim Einschalten der Zündung leuch‐ während der Fahrt gemeinsam mit
m leuchtet oder blinkt rot. tet j kurz auf. Sollte die Leuchte nicht der Bremssystem-Kontrollleuchte R
aufleuchten, Hilfe einer Werkstatt in auf, liegt eine schwere Störung des
Beim Starten des Motors leuchtet m Bremssystems vor. Lassen Sie das
kurz auf. Sollte die Leuchte nicht auf‐ Anspruch nehmen.
System umgehend von einer Werk‐
leuchten, Hilfe einer Werkstatt in An‐ statt untersuchen.
spruch nehmen. Leuchten
Die elektrische Parkbremse funktio‐ Antiblockiersystem 3 143.
Leuchten niert mit verminderter Leistung
3 144.
Elektrische Parkbremse ist angezo‐ Hochschalten
gen 3 144.
9 Warnung [ leuchtet grün.
Blinken Hochschalten wird empfohlen, um
Elektrische Parkbremse ist nicht voll Störungsursache umgehend von Kraftstoff zu sparen.
angezogen oder gelöst. einer Werkstatt beheben lassen.
92 Instrumente, Bedienelemente

Allradantrieb Blinkt während der Fahrt, wenn das Ultraschall-Einparkhilfe


System nach Drücken der Taste u
B leuchtet oder blinkt gelb. aktiv ist. r leuchtet gelb.
Leuchtet beim Einschalten der Zün‐ Störung im System
dung kurz auf. Sollte die Leuchte Gelb oder
nicht aufleuchten, Hilfe einer Werk‐ Blinkt, um anzuzeigen, dass das Sys‐
statt in Anspruch nehmen. tem nicht betriebsbereit ist. Störung durch verschmutzte oder mit
Eis oder Schnee verdeckte Sensoren
Leuchtet auf, um eine Störung im
Kurzes Blinken bei laufendem System zu melden. oder
Motor Störungen durch externe Ultraschall‐
Wenn die Leuchte während der Fahrt
Das System ist vorübergehend deak‐ quellen. Besteht die Störung nicht
blinkt oder aufleuchtet, müssen die
tiviert. mehr, arbeitet das System wie ge‐
Bremskomponenten abkühlen: Fah‐
ren Sie so weit wie möglich ohne zu wohnt.
Ständiges Blinken bei
bremsen. Ursache der Systemstörung umge‐
laufendem Motor hend von einer Werkstatt beheben
Systemstörung. Sofort Hilfe einer Bergabfahrassistent 3 146.
lassen.
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Ultraschall-Einparkhilfe 3 149.
Allradantrieb 3 140. Lenkunterstützung
2 leuchtet gelb.
Elektronische
Bergabfahrassistent Beim Einschalten der Zündung leuch‐
tet 2 kurz auf. Wenn die Leuchte Stabilitätsregelung
u leuchtet gelb und/oder grün.
nicht aufleuchtet oder weiterhin b leuchtet oder blinkt gelb.
Beim Einschalten der Zündung leuch‐ leuchtet bzw. während der Fahrt auf‐
tet sowohl die gelbe als auch die Beim Starten des Motors leuchtet b
leuchtet, liegt eine Störung im System kurz auf. Sollte die Leuchte nicht auf‐
grüne Kontrollleuchte kurz auf. vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch leuchten, Hilfe einer Werkstatt in An‐
Grün nehmen. spruch nehmen.
Leuchtet auf, wenn das System be‐ Servolenkung 3 128.
triebsbereit ist.
Instrumente, Bedienelemente 93

Leuchten Leuchtet, wenn die elektronische Vorglühen


Störung im System. Weiterfahrt ist Stabilitätsregelung (ESC) durch
Drücken der Taste t auf der Mittel‐ ! leuchtet gelb.
möglich. Die Fahrstabilität kann sich
jedoch je nach Fahrbahnbeschaffen‐ konsole manuell ausgeschaltet Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich
heit verschlechtern. wurde. nur bei tiefen Außentemperaturen
Elektronische Stabilitätsregelung ein.
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen. 3 145. Wenn es während der Fahrt aufleuch‐
tet oder der Motor nicht gestartet wer‐
Blinken Kühlmitteltemperatur den kann, so bald wie möglich eine
Das System greift aktiv ein. Die Mo‐ Werkstatt aufsuchen.
torleistung kann reduziert und das W leuchtet rot. Motor anlassen 3 129.
Fahrzeug automatisch etwas abge‐ Beim Starten des Motors leuchtet W
bremst werden. kurz auf. Sollte die Leuchte nicht auf‐
leuchten, Hilfe einer Werkstatt in An‐ Diesel-Partikelfilter
Elektronische Stabilitätsregelung
3 145. spruch nehmen. % leuchtet oder blinkt gelb.
Der Diesel-Partikelfilter muss gerei‐
Leuchten bei laufendem Motor nigt werden.
Elektronische Fahrzeug anhalten und Motor abstel‐
So lange fahren, bis % erlischt.
Stabilitätsregelung len.
ausgeschaltet Achtung
Aufleuchten während der Fahrt
t leuchtet gelb. Die Kontrollleuchte % leuchtet auf
Kühlmitteltemperatur zu hoch. und es ertönt ein Warnton, wenn der
Beim Einschalten der Zündung leuch‐ Diesel-Partikelfilter voll ist. Den Rei‐
tet t kurz auf. Sollte die Leuchte nicht nigungsvorgang so bald wie möglich
aufleuchten, Hilfe einer Werkstatt in Kühlmittelstand kontrollieren 3 162.
beginnen.
Anspruch nehmen. Wenn genügend Kühlmittel vorhan‐
den ist, Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.
94 Instrumente, Bedienelemente

Blinken während der Fahrt leuchte durchgehend. Es wird auch 3. Den fließenden Verkehr möglichst
Die Kontrollleuchte % blinkt, wenn eine entsprechende Meldung am rasch verlassen, ohne andere
der maximale Füllstand des Filters er‐ Info-Display angezeigt. Fahrzeuge zu behindern.
reicht ist. Sofort mit dem Reinigungs‐ Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ 4. Zündung ausschalten.
vorgang beginnen, um Motorschäden men.
zu vermeiden. Alle 3 Minuten erklingt Reifendruck-Kontrollsystem 3 188. 9 Warnung
ein Warnton, bis der Reinigungspro‐
zess abgeschlossen ist. Bei ausgeschaltetem Motor sind
Diesel-Partikelfilter 3 134, Stopp-
Motoröldruck für das Bremsen und Lenken be‐
Start-Automatik 3 130. I leuchtet rot. deutend höhere Kräfte erforder‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ lich. Bei einem Autostop ist der
Bremskraftverstärker weiterhin
Reifendruck- dung auf und erlischt kurz nach Star‐
funktionsfähig.
ten des Motors. Sollte die Leuchte
Kontrollsystem nicht aufleuchten, Hilfe einer Werk‐ Zündschlüssel erst abziehen,
w leuchtet oder blinkt gelb. statt in Anspruch nehmen. wenn das Fahrzeug stillsteht; an‐
sonsten könnte die Lenkradsperre
Leuchten Leuchten bei laufendem Motor unerwartet aktiviert werden.
Reifendruckverlust. Sofort anhalten
und Reifendruck überprüfen. Achtung Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt
den Ölstand prüfen 3 161.
Es wird auch eine entsprechende
Meldung am Info-Display angezeigt Motorschmierung kann unterbro‐
chen sein. Dies kann zu Motor‐
3 97.
schaden bzw. zum Blockieren der
Motoröl wechslen
Blinken Antriebsräder führen. C leuchtet gelb.
Störung im System bzw. Montage Beim Starten des Motors leuchtet
eines Reifens ohne Drucksensor 1. Kupplung treten. C kurz auf. Sollte die Leuchte nicht
(z. B. Reserverad). Nach rund 2. In Leerlauf schalten, Wählhebel aufleuchten, Hilfe einer Werkstatt in
einer Minute leuchtet die Kontroll‐ auf N stellen. Anspruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente 95

Die Motoröl-Lebensdaueranzeige Aufleuchten während der Fahrt Tankkapazität 3 221.


meldet, wenn das Motoröl gewechselt Zu niedriger Ölstand: Öl bis zum vor‐ Katalysator 3 135.
werden muss. Kontrollleuchte C geschriebenen Stand auffüllen
leuchtet auf, um anzuzeigen, dass 3 161.
das Motoröl zu alt ist und gewechselt Kraftstofffilter entwässern
werden muss. U leuchtet gelb.
Abhängig von den Fahrbedingungen
Kraftstoffsparmodus
Leuchtet, wenn der Wasserstand im
kann das Intervall, in dem ein Öl‐ s leuchtet grün. Diesel-Kraftstofffilter einen bestimm‐
wechsel gemeldet wird, stark Leuchtet beim Einschalten des Kraft‐ ten Wert überschreitet.
schwanken. stoffsparmodus auf 3 137. Im Diesel-Kraftstofffilter vorhandenes
Führen Sie innerhalb der nächsten Restwasser muss abgelassen wer‐
1000 km einen Ölwechsel durch. Die Kraftstoffmangel den 3 168. So bald wie möglich Hilfe
Motorleistung kann sich verringern. einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Y leuchtet gelb.
Nachdem das Motoröl gewechselt
wurde 3 161, muss die Motoröl-Le‐ Beim Starten des Motors leuchtet Y
bensdaueranzeige zurückgesetzt kurz auf. Sollte die Leuchte nicht auf‐ Wegfahrsperre
werden. Hilfe einer Werkstatt in An‐ leuchten, Hilfe einer Werkstatt in An‐ d leuchtet rot.
spruch nehmen. spruch nehmen. Beim Starten des Motors leuchtet d
Leuchtet während der Fahrt auf, kurz auf. Sollte die Leuchte nicht auf‐
wenn der Kraftstoffstand zu niedrig
Motorölstand ist. Sofort tanken 3 152.
leuchten, Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.
S leuchtet gelb.
Tank nie leer fahren. Unregelmäßige Leuchtet, um eine Störung der Weg‐
Beim Einschalten der Zündung leuch‐ Kraftstoffversorgung kann zu Überhit‐ fahrsperre anzuzeigen. Der Motor
tet S kurz auf. Sollte die Leuchte zung des Katalysators führen 3 135. lässt sich nicht mehr starten.
nicht aufleuchten, Hilfe einer Werk‐
Dieselmotoren: Wenn der Tank leer‐ Elektronische Wegfahrsperre 3 28.
statt in Anspruch nehmen.
gefahren wurde, muss das Kraftstoff‐
system entlüftet werden 3 168.
96 Instrumente, Bedienelemente

Reduzierte Motorleistung Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐ Geschwindigkeitsregler


licht und bei Lichthupe 3 112.
# leuchtet gelb. m leuchtet gelb oder grün.
Wenn sie zusammen mit der Kontroll‐
leuchte g aufleuchtet, muss das
Automatische Leuchtet gelb
Fahrzeug gewartet werden. Verlas‐ Leuchtweitenregulierung Das System ist betriebsbereit.
sen Sie so schnell wie möglich den q leuchtet gelb Leuchtet grün
Straßenverkehr, ohne andere Fahr‐
Leuchtet während der Fahrt auf, um Eine bestimmte Geschwindigkeit ist
zeuge zu behindern, stoppen Sie den
auf einen Fehler hinzuweisen, der so‐ gespeichert.
Motor stoppen und starten Sie ihn
fort behoben werden muss. So bald Geschwindigkeitsregler 3 148.
wieder nach 10 Sekunden.
wie möglich Hilfe einer Werkstatt in
Die Motorleistung ist begrenzt. Hilfe Anspruch nehmen.
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Automatische Leuchtweitenregulie‐ Geschwindigkeitswarnung
rung 3 112. à leuchtet gelb.
Fußbremse betätigen Bei Fahrzeugen mit Geschwindig‐
- leuchtet gelb. Nebelscheinwerfer keitswarnung blinkt die Kontroll‐
Zum Lösen der elektrischen Park‐ leuchte à, wenn die Fahrzeugge‐
> leuchtet grün. schwindigkeit 120 km/h überschrei‐
bremse muss das Bremspedal betä‐
Leuchtet beim Einschalten der Nebel‐ tet. Gleichzeitig ertönt ein Warnton,
tigt werden 3 144.
scheinwerfer auf 3 114. um den Fahrer darauf aufmerksam zu
Zum erneuten Starten des Motors machen, dass er die Geschwindigkeit
muss das Kupplungspedal betätigt entsprechend reduzieren muss.
werden. Nebelschlussleuchte
Stopp-Start-Automatik 3 130. r leuchtet gelb.
Leuchtet beim Einschalten der Nebel‐
Anhänger
schlussleuchte auf 3 114. á leuchtet grün.
Fernlicht
Leuchtet, wenn ein Anhänger an das
C leuchtet blau. Fahrzeug angehängt ist 3 154.
Instrumente, Bedienelemente 97

Motorhaube offen Info-Displays F auf dem Display zeigt eine Störung


an. Störungsursache umgehend von
/ leuchtet rot. einer Werkstatt beheben lassen.
Leuchtet, wenn die Motorhaube offen
Board Info Display
Bordcomputer, Board-Info-Display
ist. Das Info-Display befindet sich in der 3 106.
Stopp-Start-Automatik 3 130. Instrumententafel über dem Infotain‐
ment-System. Auswahl von Funktionen
Der Zugriff auf Funktionen und Ein‐
Tür offen stellungen des Infotainment-Systems
( leuchtet rot. erfolgt über das Info-Display.
Leuchtet, wenn eine Tür offen oder Funktionen werden im Menü auf dem
nicht richtig eingerastet ist. Display mit den Pfeiltasten des Info‐
tainment-Systems oder dem linken
Stellrad am Lenkrad ausgewählt und
Hecktür offen ausgeführt.
1 leuchtet rot.
Erscheint eine Check-Control-Warn‐
Leuchtet, wenn die Hecktür offen meldung auf dem Info-Display, so ist
oder nicht richtig eingerastet ist 3 24. das Display für andere Funktionen
gesperrt. Bestätigen Sie die Meldung
Diebstahlwarnanlage Das Info-Display zeigt an: durch Drücken der Taste OK oder des
linken Stellrades. Wenn es mehrere
a leuchtet gelb. ■ Uhrzeit 3 81
Warnmeldungen gibt, müssen diese
Leuchtet, wenn die Überwachung des ■ Außentemperatur 3 80 einzeln bestätigt werden.
Fahrzeuginnenraums und der Fahr‐ ■ Datum 3 81 Check-Control 3 105.
zeugneigung durch die Warnanlage ■ Infotainment-System – siehe Anlei‐
mit der Taste a in der Dachkonsole tung für das Infotainment-System
ausgeschaltet wurde.
Diebstahlwarnanlage 3 26.
98 Instrumente, Bedienelemente

Auswahl mit den Tasten des Auswahl mit dem linken Stellrad am Systemeinstellungen
Infotainment-Systems Lenkrad

Taste Settings des Infotainment-Sys‐


Im Menü Settings wird die ge‐ Durch Drehen des Stellrads wird die tems drücken. Der Menüpunkt Audio
wünschte Funktion mit der Taste OK gewünschte Funktion aufgerufen. wird angezeigt.
aufgerufen. Mit den Pfeiltasten wer‐ Drücken Sie auf das Stellrad, um das Mit der linken Pfeiltaste System auf‐
den die Einstellungen geändert. Menü BC zu öffnen, markierte Ob‐ rufen und mit der Taste OK auswäh‐
Im Menü BC wird die gewünschte jekte auszuwählen und Befehle zu len.
Funktion mit der Taste OK aufgeru‐ bestätigen. Im Menü BC wird die
Die erste Funktion des Menüs
fen. Mit der Taste OK wird die Stopp‐ Stoppuhr bedient bzw. die Messung
System wird hervorgehoben. Einige
uhr bedient bzw. die Messung und und Berechnung neu gestartet.
Funktionen erscheinen im Display in
Berechnung neu gestartet.
abgekürzter Form.
Instrumente, Bedienelemente 99

Die Funktionen werden in folgender Das RDS-Signal (Radio Data Sys‐ Zur manuellen Datums- und Uhrzeit‐
Reihenfolge angezeigt: tem) der meisten UKW-Sender stellt einstellung den Menüpunkt für die
■ Zeitsynchronisation automatisch die Uhrzeit ein, erkenn‐ Zeit- und Datumseinstellung wählen
bar durch } auf dem Display. und die gewünschte Einstellung vor‐
■ Uhrzeit, Stunden einstellen nehmen.
Einige Sender strahlen kein korrektes
■ Uhrzeit, Minuten einstellen Zeitsignal aus. In diesen Fällen kön‐ Der einzustellende Wert wird durch
■ Datum, Tag einstellen nen Sie die automatische Zeitsyn‐ Pfeile markiert. Gewünschte Einstel‐
■ Datum, Monat einstellen chronisation deaktivieren und die Zeit lung mit den Pfeiltasten vornehmen.
manuell einstellen. Einstellung wird bei Verlassen des
■ Datum, Jahr einstellen
Automatische Zeitsynchronisation Menüpunktes gespeichert.
■ Zündlogik
mit den Pfeiltasten aus- (Clock
■ Sprache einstellen Zündlogik
Sync.Off) bzw. einschalten (Clock
Sync.On). Siehe Anleitung für das Infotainment-
■ Maßeinheiten einstellen
System.
Automatische Zeitsynchronisation Uhrzeit und Datum einstellen
Sprache einstellen
100 Instrumente, Bedienelemente

Die Sprache der Textanzeigen eini‐ Colour-Info-Display ausgestattet. Auf dem Graphic-Info-Display wer‐
ger Funktionen kann ausgewählt wer‐ Das Info-Display befindet sich in der den die Informationen in Schwarz-
den. Instrumententafel über dem Infotain‐ Weiß angezeigt. Auf dem
Gewünschte Sprache mit den Pfeil‐ ment-System. Colour-Info-Display werden die Infor‐
tasten auswählen. mationen farbig angezeigt.
Die Art der Informationen und ihre
Maßeinheiten einstellen Darstellung hängt von der Fahrzeug‐
ausstattung und den Einstellungen
von Bordcomputer und Infotainment-
System ab. Einige Anzeigen erschei‐
nen im Display in abgekürzter
Schreibweise.
F auf dem Display zeigt eine Störung
an. Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.
Bordcomputer, Graphic-Info-Display,
Das Info-Display zeigt an: Colour-Info-Display 3 108.
■ Uhrzeit 3 81 Auswahl von Funktionen
■ Außentemperatur 3 80 Der Zugriff auf die Funktionen und
Gewünschte Maßeinheiten mit den
Pfeiltasten auswählen. ■ Datum 3 81 Einstellungen des Infotainment-Sys‐
tems erfolgt über das Info-Display.
■ Infotainment- und Navigationssys‐
Funktionen werden im Menü auf dem
Graphic Info Display, teme: siehe Anleitung für das Info‐
Display mit den Pfeiltasten und dem
tainment-System
Colour Info Display ■ Systemeinstellungen
mittleren Multifunktionsknopf des In‐
Je nach Fahrzeugkonfiguration ist fotainment-Systems oder dem linken
das Fahrzeug mit einem Stellrad am Lenkrad ausgewählt und
Graphic-Info-Display oder einem ausgeführt.
Instrumente, Bedienelemente 101

Erscheint eine Check-Control-Warn‐ Wählen Sie mit den Pfeiltasten des Auswahl mit dem linken Stellrad
meldung auf dem Info-Display, so ist Infotainment-Systems eine Funktion am Lenkrad
das Display für andere Funktionen aus. Das Menü der gewählten Funk‐
gesperrt. Bestätigen Sie die Meldung tion wird angezeigt.
durch Drücken einer Pfeiltaste, des
Multifunktionsknopfes oder des lin‐ Auswahl über den
ken Stellrades. Wenn es mehrere Multifunktionsknopf
Warnmeldungen gibt, müssen diese Der Multifunktionsknopf ist das zen‐
einzeln bestätigt werden. trale Bedienungselement für die Me‐
Check-Control 3 105. nüs:
Drehen
Auswahl mit den Tasten des
■ Zum Markieren einer Menüoption
Infotainment-Systems
■ Zum Einstellen eines numerischen
Wertes oder zur Anzeige einer
Menüoption
Durch Drehen des Stellrads wird die
Drücken gewünschte Funktion aufgerufen.
■ Zur Auswahl oder Aktivierung der Drücken Sie auf das Stellrad, um
markierten Option markierte Objekte auszuwählen und
■ Zum Bestätigen eines eingestellten Befehle zu bestätigen. Durch
Wertes Drücken wird auch die Stoppuhr be‐
■ Zum Ein-/Ausschalten einer Sys‐ dient bzw. die Messung und Berech‐
temfunktion nung neu gestartet.
Zum Verlassen eines Menüs Multi‐ Bordcomputer 3 108.
funktionsknopf links oder rechts he‐
rum auf Zurück oder Main drehen und
auswählen.
102 Instrumente, Bedienelemente

Funktionsbereiche Systemeinstellungen ■ Einheiten


■ Kontrast
■ Tag / Nacht
■ Zündlogik
Uhrzeit und Datum einstellen

Für jeden Funktionsbereich gibt es Die Einstellungen werden im Menü


eine Hauptseite („Main“), die ganz Settings vorgenommen. Zum Aufru‐
oben auf dem Display gewählt wird: fen der Hauptanzeige die Taste
■ Audio, Main (nicht bei allen Infotainment-
Systemen vorhanden) auf dem Info‐
■ Navigation, tainment-System drücken. Taste
■ Telefon, Bei vorhandenem Navigationssystem
Settings drücken. Beim Infotainment-
werden Datum und Uhrzeit nach
■ Bordcomputer. System CD 30 sicherstellen, dass
Empfang eines GPS-Satellitensig‐
kein Menü ausgewählt wurde. Das
Weitere Informationen können der nals automatisch eingestellt. Wenn
Menü Settings wird angezeigt.
Bedienungsanleitung des Infotain‐ die angezeigte Zeit nicht der Ortszeit
ment-Systems entnommen werden. Die Funktionen werden in folgender entspricht, kann sie manuell bzw. au‐
Reihenfolge angezeigt: tomatisch durch Empfang eines RDS-
■ Uhr, Datum Zeitsignals korrigiert werden.
■ Sprache
Instrumente, Bedienelemente 103

Einige RDS-Sender strahlen kein kor‐ Sprache einstellen


rektes Zeitsignal aus. In diesen Fällen
können Sie die automatische Zeitsyn‐
chronisation deaktivieren und die Zeit
manuell einstellen.
Zur manuellen Datums- und Uhrzeit‐
einstellung den Menüpunkt Uhr,
Datum im Menü Settings wählen. Das
Menü wird angezeigt. Die entspre‐
chenden Menüpunkte auswählen und
die gewünschte Einstellung vorneh‐
men.
Zur Zeitkorrektur mit Hilfe von RDS Gewünschte Sprache auswählen.
den Menüpunkt Autom. Zeit Die Auswahl wird durch ein 6 vor dem
Synchronisation aus dem Menü Uhr, Die Sprache der Textanzeigen eini‐
Menüpunkt angezeigt.
Datum auswählen. Im Kästchen vor ger Funktionen kann ausgewählt wer‐
den. Menüpunkt Sprache im Menü In Systemen mit Sprachausgabe fragt
Autom. Zeit Synchronisation ist ein das System beim Ändern der Sprach‐
Häkchen zu sehen. Settings auswählen. Die verfügbaren
Sprachen werden angezeigt. einstellung des Displays, ob die An‐
sagesprache ebenfalls geändert wer‐
den soll – siehe Anleitung für das In‐
fotainment-System.
104 Instrumente, Bedienelemente

Maßeinheiten einstellen Kontrast einstellen Immer Tag Design; schwarzer bzw.


(Graphic-Info-Display) farbiger Text auf hellem Hintergrund.
Immer Nacht Design; weißer bzw.
farbiger Text auf dunklem Hinter‐
grund.
Die Auswahl wird durch ein o vor dem
Menüpunkt angezeigt.
Zündlogik
Siehe Anleitung für das Infotainment-
System.

Menüpunkt Einheiten im Menü


Settings auswählen. Die möglichen Menüpunkt Kontrast im Menü
Einheiten werden dargestellt. Ge‐ Settings auswählen. Das Menü wird
wünschte Einheit auswählen. angezeigt. Gewünschte Einstellung
Die Auswahl wird durch ein o vor dem bestätigen.
Menüpunkt angezeigt.
Display-Modus einstellen
Das Display kann an die jeweilige
Umgebungshelligkeit angepasst wer‐
den:
Menüpunkt Tag / Nacht im Menü
Settings auswählen. Die Möglichkei‐
ten werden dargestellt.
Automatisch; Anpassung abhängig
von der Fahrzeugbeleuchtung.
Instrumente, Bedienelemente 105

Fahrzeugmeldungen ■ Während der automatischen


Selbstreinigung des Diesel-Parti‐
Reifendruck
kelfilters 3 134. Check-Control
Warn- und Signaltöne
■ Bei Fahrzeugen mit Geschwindig‐
Beim Starten des Motors bzw. keitswarnung: bei einer Fahrzeug‐
während der Fahrt geschwindigkeit über 120 km/h
Es wird immer nur ein Warn- oder 3 96.
Signalton gleichzeitig ausgegeben.
Beim Abstellen des Fahrzeugs
Der Warnton für nicht angelegte Si‐ und/oder Öffnen der Fahrertür
cherheitsgurte hat Vorrang vor allen
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
anderen Warn- und Signaltönen.
■ Bei eingeschalteter Außen‐
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐
beleuchtung.
gurt.
■ Bei Betätigung der Blinker.
■ Wenn das Fahrzeug mit angezoge‐
ner elektrischer Parkbremse gefah‐ Wenn in Fahrzeugen mit Reifen‐
ren wird 3 144. druck-Kontrollsystem ein zu niedriger
Reifendruck festgestellt wird, werden
■ Beim Lösen der elektrischen Park‐ die entsprechenden Informationen
bremse ohne Betätigung des auf dem Info-Display angezeigt.
Bremspedals 3 96.
Geschwindigkeit verringern, Reifen‐
■ Bei einer Störung im Bremssystem druck bei nächster Gelegenheit über‐
3 90. prüfen.
■ Bei Erfassung eines Objekts durch Reifendruck-Kontrollsystem 3 188.
die Einparkhilfe 3 149.
Reifendruck prüfen 3 187, 3 222.
106 Instrumente, Bedienelemente

Bordcomputer ■ Reichweite
■ Stoppuhr
Bordcomputer im Board Board-Info-Display 3 97.
Info Display Momentanverbrauch
Der Bordcomputer informiert über
Fahrdaten, die kontinuierlich aufge‐
zeichnet und elektronisch ausgewer‐
tet werden. Zur Anzeige der Fahr‐
zeugdaten des Bordcomputers die
BC-Taste des Infotainment-Systems
oder das linke Stellrad am Lenkrad
Bei erheblichem Reifendruckverlust drücken.
erscheint eine entsprechende An‐ Einige Funktionen erscheinen im Dis‐
zeige mit Angabe des betroffenen play in abgekürzter Form. Nach An‐
Reifens. wählen einer Funktion werden die
Den fließenden Verkehr möglichst nachfolgenden Zeilen der Bordcom‐
rasch verlassen, ohne andere Fahr‐ puter-Funktion angezeigt.
zeuge zu gefährden. Anhalten und Die Funktionen werden in folgender Anzeige des Momentanverbrauchs.
Reifen überprüfen. Reserverad mon‐ Reihenfolge angezeigt: Anzeige wechselt geschwindigkeits‐
tieren 3 196, 3 199. ■ Momentanverbrauch abhängig:
Reifendruck-Kontrollsystem 3 188. ■ Durchschnittsverbrauch Anzeige in l/h = unter 13 km/h
Anzeige in = über 13 km/h
■ Absolutverbrauch
l/100 km
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Wegstrecke
Instrumente, Bedienelemente 107

Durchschnittsverbrauch Nach dem Auftanken wird die Reich‐ Stoppuhr


Anzeige des Durchschnittsver‐ weite nach kurzer Zeit automatisch
brauchs. Die Messung kann jederzeit aktualisiert.
neu gestartet werden. Wenn der Tankinhalt nur für weniger
als 50 km reicht, erscheint die Warn‐
Absolutverbrauch meldung „Reichweite“ auf dem Dis‐
Anzeige der verbrauchten Kraftstoff‐ play.
menge. Die Messung kann jederzeit Wenn der Tankinhalt nur für weniger
neu gestartet werden. als 30 km reicht, erscheint die Warn‐
Durchschnittsgeschwindigkeit meldung „Bitte tanken!“ auf dem Dis‐
play.
Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐
digkeit. Die Messung kann jederzeit Den Menüpunkt bestätigen 3 97.
neu gestartet werden.
Zurücksetzen der
Fahrtunterbrechungen mit ausge‐ Bedienung mit den Pfeiltasten:
Bordcomputerinformationen
schalteter Zündung werden nicht mit‐ Zum Starten linke Pfeiltaste drücken
gerechnet. Die gewünschten Bordcomputerinfor‐
mationen durch Drücken des linken und Menüpunkt Start auswählen.
Stellrades am Lenkrad bzw. der Zum Starten/Stoppen Taste OK
Wegstrecke drücken. Zur Nullstellung linke Pfeil‐
Anzeige der zurückgelegten Strecke. Taste OK des Infotainment-Systems
auswählen und zurücksetzen. taste drücken, Menüpunkt Reset aus‐
Die Messung kann jederzeit neu ge‐ wählen und Taste OK drücken.
startet werden.
Bedienung mit dem linken Stellrad
Reichweite am Lenkrad:
Die Reichweite wird aus dem aktuel‐ Zum Starten Menüpunkt Start aus‐
len Tankinhalt und dem Momentan‐ wählen und zum Starten/Stoppen
verbrauch errechnet. Die Anzeige er‐ drücken. Zur Nullstellung Menüpunkt
folgt mit gemittelten Werten. Reset auswählen und Befehl durch
Drücken bestätigen.
108 Instrumente, Bedienelemente

Stromunterbrechung computers bietet Informationen zu Reichweite


Wenn die Stromzufuhr unterbrochen Reichweite, Durchschnittsverbrauch
wurde oder wenn die Batteriespan‐ und Momentanverbrauch.
nung zu niedrig war, gehen die im Zur Anzeige anderer Daten des Bord‐
Bordcomputer gespeicherten Daten computers drücken Sie die Taste BC
verloren. des Infotainment-Systems und wäh‐
len Sie auf dem Display das Menü
„Bordcomputer“ aus.
Bordcomputer im Graphic
Die Informationen beider Bordcom‐
Info Display bzw. Colour puter können separat zurückgesetzt
Info Display werden und bieten somit die Möglich‐
keit, verschiedene Fahrtentfernun‐
gen anzuzeigen.
Graphic-Info-Display,
Die Reichweite wird aus dem aktuel‐
Colour-Info-Display 3 100.
len Tankinhalt und dem Momentan‐
verbrauch errechnet. Die Anzeige er‐
folgt mit gemittelten Werten.
Nach dem Auftanken wird die Reich‐
weite nach kurzer Zeit automatisch
aktualisiert.

Die Bordcomputer informieren über


Fahrdaten, die kontinuierlich aufge‐
nommen und elektronisch ausgewer‐
tet werden. Die Hauptseite des Bord‐
Instrumente, Bedienelemente 109

Anzeige wechselt geschwindigkeits‐ Zurücksetzen der


abhängig: Bordcomputerinformationen
Anzeige in l/h = unter 13 km/h
Anzeige in = über 13 km/h
l/100 km

Wegstrecke
Anzeige der zurückgelegten Strecke.
Die Messung kann jederzeit neu ge‐
startet werden.

Durchschnittsgeschwindigkeit
Wenn der Tankinhalt nur für weniger Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐
als 50 km reicht, erscheint die Warn‐ digkeit. Die Messung kann jederzeit
meldung „Reichweite“ auf dem Dis‐ neu gestartet werden.
play. Fahrtunterbrechungen mit ausge‐ Im Bordcomputer-Menü BC 1 oder
Wenn der Tankinhalt nur für weniger schalteter Zündung werden nicht mit‐ BC 2 auswählen.
als 30 km reicht, erscheint die Warn‐ gerechnet. Die gewünschten Bordcomputerinfor‐
meldung „Bitte tanken!“ auf dem Dis‐ mationen durch Drücken des linken
Absolutverbrauch Stellrades am Lenkrad bzw. der
play.
Anzeige der verbrauchten Kraftstoff‐ Taste OK des Infotainment-Systems
Den Menüpunkt bestätigen 3 100. menge. Die Messung kann jederzeit auswählen und zurücksetzen.
neu gestartet werden.
Momentanverbrauch
Anzeige des Momentanverbrauchs. Durchschnittsverbrauch
Anzeige des Durchschnittsver‐
brauchs. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
110 Instrumente, Bedienelemente

Stoppuhr Fahrzeit mit Standzeiten: Es wird die


Zeit erfasst, in der das Fahrzeug in
Bewegung ist. Die Zeit, in der das
Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zünd‐
schloss stillsteht, wird einberechnet.
Reisezeit: Es wird die Zeit zwischen
dem manuellen Einschalten mittels
Start und dem manuellen Ausschal‐
ten mittels Reset gemessen.

Stromunterbrechung
Wenn die Stromzufuhr unterbrochen
Um alle Informationen eines Bord‐ wurde oder wenn die Batteriespan‐
computers zurückzusetzen, Menü‐ nung zu niedrig war, gehen die im
punkt Alle Werte auswählen. Nach Menüpunkt Timer im Menü Board Bordcomputer gespeicherten Daten
dem Zurücksetzen wird für die aus‐ Computer auswählen. Das Menü verloren.
gewählten Bordcomputerinformatio‐ Timer wird angezeigt.
nen "- - -" angezeigt. Die neu berech‐ Zum Starten Menüpunkt Start aus‐
neten Werte werden nach kurzer Ver‐ wählen. Zum Zurücksetzen den Me‐
zögerung angezeigt. nüpunkt Reset auswählen.
Im Menü Optionen kann die ge‐
wünschte Anzeige für die Stoppuhr
ausgewählt werden:
Fahrzeit ohne Standzeiten: Es wird
die Zeit erfasst, in der das Fahrzeug
in Bewegung ist. Standzeiten werden
nicht berücksichtigt.
Beleuchtung 111

Beleuchtung Außenbeleuchtung Rückleuchten


Die Rückleuchten werden gemein‐
Lichtschalter sam mit dem Abblend-/Fernlicht und
dem Standlicht eingeschaltet.
Außenbeleuchtung .................... 111
Innenbeleuchtung ...................... 116 Automatisches Fahrlicht
Lichtfunktionen .......................... 118

Lichtschalter drehen:
AUTO = Automatisches Fahrlicht:
Scheinwerfer werden ab‐
hängig vom Umgebungs‐ Wenn das automatische Fahrlicht
licht automatisch ein- und eingeschaltet ist und der Motor läuft,
ausgeschaltet. wird das Abblendlicht abhängig von
7 = Aus (oder Deaktivierung den äußeren Lichtverhältnissen auto‐
des automatischen Fahr‐ matisch eingeschaltet.
lichts). Aus Sicherheitsgründen sollte der
8 = Standlicht Lichtschalter immer in Position
9 = Scheinwerfer AUTO bleiben.
Kontrollleuchte C 3 96.
112 Beleuchtung

Decken Sie den Helligkeitssensor Zum Umschalten von Abblendlicht Leuchtweite der Scheinwerfer bei ein‐
oben auf der Instrumententafel nicht auf Fernlicht Hebel nach vorne geschaltetem Abblendlicht der Fahr‐
ab, um eine einwandfreie Funktion drücken. zeugbeladung anpassen. Eine rich‐
des automatischen Fahrlichts zu ge‐ Zum Einschalten des Abblendlichts tige Scheinwerfereinstellung vermin‐
währleisten. Hebel wieder nach hinten ziehen. dert die Blendung anderer Verkehrs‐
Auslandsfahrt 3 113. teilnehmer.
Kontrollleuchte C 3 96.
Wischeraktivierte Beleuchtung Fahrzeuge ohne automatische
Lichthupe Niveauregulierung
Wenn der Scheibenwischer in Licht‐
schalterstellung AUTO für 8 oder Einstellrad ? in die entsprechende
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel Stellung drehen:
mehr Zyklen betätigt wird, schaltet zum Lenkrad ziehen.
sich die Außenbeleuchtung automa‐ 0 = Vordersitze belegt
tisch ein. 1 = Alle Sitze belegt
Leuchtweitenregulierung 2 = Alle Sitze besetzt und Laderaum
beladen
Fernlicht Manuelle 3 = Fahrersitz besetzt und Laderaum
Leuchtweitenregulierung ? beladen
Fahrzeuge mit automatischer
Niveauregulierung
Einstellrad in die entsprechende Stel‐
lung drehen:
0 = Vordersitze belegt
1 = Alle Sitze belegt
1 = Alle Sitze besetzt und Laderaum
beladen
2 = Fahrersitz besetzt und Laderaum
beladen
Beleuchtung 113

Automatische Niveauregulierung Tagesfahrlicht Blinker


3 147.
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐
Automatische keit des Fahrzeugs bei Tag.
Leuchtweitenregulierung Es wird beim Einschalten der Zün‐
Bei Fahrzeugen mit Xenon-Schein‐ dung automatisch eingeschaltet.
werfern wird die Leuchtweite abhän‐ Automatisches Fahrlicht 3 111.
gig von der Fahrzeugbeladung auto‐
matisch angepasst.
Warnblinker
Wenn die Kontrollleuchte q am In‐
strument während der Fahrt aufleuch‐
tet, ist eine Störung aufgetreten. Stö‐
rungsursache sofort von einer Werk‐
statt beheben lassen.
Kontrollleuchte q 3 96. Hebel nach = Blinker rechts
oben
Hebel nach = Blinker links
Scheinwerfer bei unten
Auslandsfahrt Bei Betätigung über den Druckpunkt
Der asymmetrische Lichtstrahl des hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐
Scheinwerfers erweitert die Sicht am geschaltet.
Fahrbahnrand auf der Beifahrerseite. Sobald das Lenkrad zurückgedreht
In Ländern, in denen auf der entge‐ Betätigung mit Taste ¨. wird, schaltet sich der Blinker auto‐
gengesetzten Straßenseite gefahren Bei einem Unfall mit Airbagauslösung matisch aus. Dies geschieht nicht bei
wird, müssen die Scheinwerfer um‐ wird der Warnblinker automatisch geringem Lenkradeinschlag, z. B. bei
gestellt werden, um ein Blenden des eingeschaltet. einem Spurwechsel.
Gegenverkehrs zu vermeiden. Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
114 Beleuchtung

Für dreimaliges Blinken, z. B. zum Betätigung mit Taste >. Kontroll‐ Nebelschlussleuchte
Spurwechsel, Hebel bis zum Druck‐ leuchte > am Instrument leuchtet
punkt drücken und loslassen. Für län‐ beim Einschalten der Nebelschein‐
geres Blinken Hebel bis zum Druck‐ werfer auf.
punkt drücken und halten. Die Nebelscheinwerfer lassen sich
Die Lautstärke des akustischen Sig‐ nur bei eingeschalteter Zündung und
nals der Blinker hängt von der Fahr‐ eingeschalteten Abblendlicht/Fern‐
zeuggeschwindigkeit ab. licht oder Standlicht einschalten.
Durch Bewegen des Hebels in seine Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim
Ausgangslage kann der Blinker ma‐ Einschalten der Nebelscheinwerfer
nuell ausgeschaltet werden. werden Abblend- und Standlicht au‐
Kontrollleuchten O 3 89. tomatisch eingeschaltet.
Beachten Sie die länderspezifischen
Vorschriften für die Verwendung der
Nebelscheinwerfer Nebelscheinwerfer. Betätigung mit Taste r.
Kontrollleuchte r am Instrument
leuchtet beim Einschalten der Nebel‐
schlussleuchte auf.
Die Nebelschlussleuchte kann nur
eingeschaltet werden, wenn die Zün‐
dung eingeschaltet ist und der Licht‐
schalter in Stellung 9 steht, oder
wenn die Nebelscheinwerfer einge‐
schaltet sind und der Lichtschalter in
Stellung 8 steht.
Beleuchtung 115

Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim Beim Parken des Fahrzeugs kann auf Beschlagene
Einschalten der Nebelschlussleuchte einer Seite ein Parklicht eingeschaltet
werden Abblend- und Standlicht au‐ werden: Leuchtenabdeckungen
tomatisch eingeschaltet. 1. Lichtschalter auf 7 oder AUTO. Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐ ses kann bei schlechten, nasskalten
2. Zündung ausschalten. Witterungsverhältnissen, starkem
zeugs wird bei Anhängerbetrieb
deaktiviert. 3. Blinkerhebel ganz nach oben Regen oder nach der Wagenwäsche
(Parklicht rechts) bzw. nach unten kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
(Parklicht links). verschwindet nach kurzer Zeit von
Parklicht Bestätigung durch Signalton und die selbst, zur Unterstützung die Schein‐
entsprechende Blinkerkontroll‐ werfer einschalten.
leuchte.
Zum Ausschalten die Zündung ein‐
schalten oder den Blinkerhebel in die
entgegengesetzte Richtung bewe‐
gen.

Rückfahrlicht
Die Rückfahrlichter leuchten bei ein‐
geschalteter Zündung und eingeleg‐
tem Rückwärtsgang.

Dritte Bremsleuchte
Leuchtet bei Betätigung der Bremse
auf und dient als dritte Bremsleuchte
zur Ergänzung der anderen beiden
Bremsleuchten.
116 Beleuchtung

Innenbeleuchtung Wird die Fahrertür geöffnet oder q


auf der Fernbedienung gedrückt, so
Vordere Innenleuchte
wird die Instrumententafel automa‐
Instrumententafelbeleuch‐ tisch 30 Sekunden lang beleuchtet,
tung bis die Zündung auf ACC gedreht
wird.
Anzeigemodus 3 100.

Innenlicht
Die vordere und hintere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus.
Hinweis Das vordere und hintere Leselicht
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐ und die Laderaumbeleuchtung die‐
sung wird die Innenbeleuchtung au‐ nen zur Innenbeleuchtung und leuch‐
tomatisch eingeschaltet. ten beim Öffnen der Türen oder der
Bei eingeschalteter Außen‐ Hecktür auf.
beleuchtung kann die Helligkeit fol‐
Werden die Türen oder die Hecktür
gender Leuchten eingestellt werden:
offen gelassen, so bleibt die Beleuch‐
■ Instrumententafelbeleuchtung tung 10 Minuten lang eingeschaltet.
■ Info-Display Sobald alle Türen und die Hecktür ge‐
■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐ schlossen sind, schaltet sich die In‐
elemente nenbeleuchtung nach 10 Sekunden
allmählich aus.
Einstellrad k nach rechts oder links
drehen, bis die gewünschte Helligkeit
erreicht ist.
Beleuchtung 117

Durch Drücken der Taste d in der Handschuhfachbeleuchtung Leselicht


Dachkonsole leuchtet sowohl das Leuchtet auf, wenn das Handschuh‐
vordere als auch das hintere Lese‐ fach geöffnet wird. Vorderes Leselicht
licht auf. Zum Ausschalten erneut
drücken.
Laderaumbeleuchtung

Betätigung mit den Tasten L und


M.
Die Innenbeleuchtung kann sofort
durch Drücken der Taste K ausge‐ Leuchtet auf, wenn eine Tür oder die Schalten Sie das vordere Leselicht
schaltet werden. Hecktür geöffnet wird. beim Fahren in der Dunkelheit nicht
ein, da es die Sicht des Fahrers be‐
Zündschlossbeleuchtung einträchtigen kann.
Leuchtet beim Öffnen einer Tür auf.
Sie kann durch Drücken der Taste
K in der Dachkonsole sofort ausge‐
schaltet werden.
118 Beleuchtung

Hinteres Leselicht Lichtfunktionen Einschalten

Beleuchtung beim
Einsteigen
Willkommensbeleuchtung
Je nach den äußeren Lichtverhältnis‐
sen blinken die Warnblinker beim
Entriegeln des Fahrzeugs mit der
Fernbedienung zweimal und die Au‐
ßen- und Innenbeleuchtung leuchtet
20 Sekunden lang auf. Diese Funk‐
tion erleichtert das Wiederfinden des
Das linke und rechte hintere Leselicht Fahrzeugs im Dunkeln. 1. Zündung ausschalten.
lassen sich unabhängig voneinander 2. Zündschlüssel abziehen.
bedienen. Zum Ein- und Ausschalten Beleuchtung beim 3. Fahrertür öffnen.
drücken.
Aussteigen 4. Blinkerhebel ziehen.
Abblend- und Rückfahrlicht leuchten
Beleuchtung in den nach dem Aussteigen des Fahrers
5. Fahrertür schließen.
Sonnenblenden und Schließen der Fahrertür ca. Wird die Fahrertür nicht geschlossen,
30 Sekunden lang. schaltet sich das Licht nach zwei Mi‐
Leuchtet auf, wenn die Abdeckung nuten aus.
des Make-up-Spiegels geöffnet wird
Durch Einstecken des Schlüssels in
3 34.
das Zündschloss oder nochmaliges
Ziehen des Blinkerhebels bei geöff‐
neter Fahrertür wird die Ausstiegsbe‐
leuchtung vorzeitig ausgeschaltet.
Beleuchtung 119

Batterieentladeschutz
Um ein Entladen der Batterie zu ver‐
hindern, schaltet sich die Außen‐
beleuchtung ca. 10 Minuten nach
dem Ausschalten der Zündung auto‐
matisch aus.
Der Batterieentladeschutz funktio‐
niert nicht, wenn die Leuchten
10 Minuten nach dem Ausschalten
der Zündung eingeschaltet werden;
der Schlüssel kann erst aus dem
Zündschloss abgezogen werden, so‐
bald die Batterie wieder aufgeladen
ist.
120 Klimatisierung

Klimatisierung Klimatisierungssysteme Die Heizleistung setzt erst voll ein,


wenn der Motor die normale Betriebs‐
temperatur erreicht hat.
Heizung und Belüftung
Klimatisierungssysteme ............. 120 Luftverteilung
M = zum Kopfbereich über verstell‐
Belüftungsdüsen ........................ 125
bare Belüftungsdüsen
Wartung ..................................... 126 L = zum Kopfraum über regelbare
Belüftungsdüsen und zum Fuß‐
raum
K = zum Fußraum
J = zu Windschutzscheibe, Vorder‐
türscheiben und Fußraum
l = zu Windschutzscheibe, Vorder‐
türscheiben und Kopfraum über
regelbare Belüftungsdüsen

Regler für: Alle Kombinationen sind möglich.


■ Temperatur Gebläsegeschwindigkeit
■ Luftverteilung Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
■ Gebläsegeschwindigkeit bläses auf die gewünschte Ge‐
■ Entfeuchtung und Enteisung schwindigkeit einstellen.
Heckscheibenheizung Ü 3 34. x = aus
1 = Mindestgeschwindigkeit
Sitzheizung ß 3 41. 4 = Höchstgeschwindigkeit
Temperatur
Rot = warm
Blau = kalt
Klimatisierung 121

Entfeuchtung und Enteisung Kühlung n liegt. Daher kann sich Kondenswas‐


■ Luftverteilungsschalter auf l oder ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐
J stellen seite austritt.
■ Temperaturregler auf die wärmste Wenn keine Kühlung oder Trocknung
Stufe stellen gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
■ Gebläse auf die höchste Stufe stel‐ ten. Eine aktivierte Kühlung kann Au‐
len tostopps verhindern.
■ Schließen Sie die mittleren Belüf‐
tungsdüsen Umluftsystem 4
■ Seitliche Belüftungsdüsen öffnen Zum Einschalten des Umluftbetriebs
und auf die Seitenscheiben richten Taste 4 drücken. Die Betätigung
wird durch die LED auf der Taste an‐
Heckscheibenheizung Ü 3 34.
gezeigt.
Taste n drücken, um die Kühlung Taste 4 erneut drücken, um den
Klimaanlage einzuschalten. Die Betätigung wird Umluftbetrieb auszuschalten.
Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ durch die LED auf der Taste ange‐
tungssystem verfügt die Klimaanlage zeigt. Die Kühlung ist nur bei laufen‐ 9 Warnung
über folgende Bedienelemente: dem Motor und eingeschaltetem Ge‐
bläse der Klimatisierung funktions‐ Das eingeschaltete Umluftsystem
n = Kühlung fähig.
4 = Umluftbetrieb vermindert den Luftaustausch.
Ü = Entfeuchtung und Enteisung Taste n erneut drücken, um die Küh‐ Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
lung auszuschalten. die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
Sitzheizung ß 3 41. Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ ben können von innen beschla‐
tet (trocknet), sobald die Außentem‐ gen. Die Qualität der Innenraum‐
peratur etwas über dem Gefrierpunkt luft nimmt mit der Zeit ab, dies
122 Klimatisierung

kann bei den Fahrzeuginsassen Entfeuchtung und Enteisung Klimaanlage n und Umluftbetrieb
zu Ermüdungserscheinungen füh‐ 4 werden automatisch eingeschal‐
ren. tet, um die Enteisung zu beschleuni‐
gen, wenn Stellung l oder J ge‐
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐ wählt wurde.
bungsluft kann sich die Windschutz‐
scheibe außen beschlagen, wenn Elektronische Klimatisie‐
kalte Luft darauf gerichtet wird. Wenn
sich die Windschutzscheibe außen
rungsautomatik
beschlägt, Scheibenwischer ein‐ Die Zwei-Zonen-Klimatisierung er‐
schalten und l deaktivieren. möglicht verschiedene Klimatisie‐
rungstemperaturen für die Fahrer-
Maximale Kühlung und die Beifahrerseite.
Fenster und Schiebedach kurz öff‐
nen, damit die erhitzte Luft schnell ■ Luftverteilungsschalter auf l oder
entweichen kann. J stellen.
■ Zum Einschalten der Klimaanlage ■ Temperaturregler auf die wärmste
Taste n drücken. Stufe stellen.
■ Zum Einschalten des Umluftbet‐ ■ Gebläse auf die höchste Stufe stel‐
riebs Taste 4 drücken. len.
■ Luftverteilungsschalter auf M stel‐ ■ Schließen Sie die mittleren Belüf‐
len. tungsdüsen.
■ Temperaturregler auf die kälteste ■ Seitliche Belüftungsdüsen öffnen
Stufe stellen. und auf die Seitenscheiben richten.
■ Gebläse auf die höchste Stufe stel‐ ■ Heizbare Heckscheibe Ü 3 34 ein‐
len. schalten.
■ Alle Düsen öffnen.
Klimatisierung 123

Regler für: Temperaturvorwahl


■ Temperatur auf Fahrerseite Die empfohlene Komforteinstellung
■ Luftverteilung ist 22 °C. Zwischenstufen sind eben‐
falls möglich.
■ Gebläsegeschwindigkeit
Die Taste SYNC drücken, um die
■ Temperatur auf Beifahrerseite Temperatur der Beifahrerseite auto‐
AUTO = Automatikbetrieb matisch auf die aktuelle Temperatur
t = Automatischer Umluftbe‐ der Fahrerseite einzustellen. Die Be‐
trieb tätigung wird durch die LED auf der
V = Entfeuchtung und Ent‐ Taste angezeigt.
eisung Wenn Fahrer- und Beifahrerseite eine
Kühlung A/C, Umluft 4 3 121. unterschiedliche die Temperaturein‐
■ Die Taste AUTO drücken. Die Küh‐ stellung haben, erlischt die LED in der
Hinweis lung A/C wird eingeschaltet und die Taste SYNC.
Bedecken Sie nicht den Innentem‐ Luftverteilung und Gebläsege‐
peratursensor (neben dem Gebläse‐ schwindigkeit werden automatisch Manuelle Einstellungen
schalter) oder den Sonnenlichtsen‐ geregelt.
sor (vor den Enteiseröffnungen der ■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
Windschutzscheibe), da sonst das
■ Temperaturvoreinstellungen für
System möglicherweise nicht richtig
Fahrer- und Beifahrerseite über lin‐
funktioniert.
ken und rechten Drehknopf festle‐
Heckscheibenheizung RÜ 3 34, Sitz‐ gen.
heizung ß 3 41.
Hinweis
Automatikbetrieb AUTO Im Automatikbetrieb werden alle Be‐
lüftungsdüsen automatisch betätigt.
Grundeinstellung für höchsten Kom‐
Deshalb müssen die Belüftungsdü‐
fort:
sen immer geöffnet sein.
124 Klimatisierung

Die Klimatisierungseinstellungen M = zum Kopfbereich über verstell‐


können durch Drücken der Taste bare Belüftungsdüsen
A/C bzw. durch Verstellen des Geblä‐ L = zum Kopfraum über regelbare
segeschwindigkeits- oder Luftvertei‐ Belüftungsdüsen und zum Fuß‐
lungsschalters geändert werden. raum
Durch Ändern einer Einstellung wird K = zum Fußraum
der Automatikbetrieb deaktiviert. J = zu Windschutzscheibe, Vorder‐
Rückkehr in den Automatikbetrieb: türscheiben und Fußraum
Taste AUTO drücken. V = zu Windschutzscheibe, Vorder‐
türscheiben und Kopfraum über
Kühlung A/C 3 121. regelbare Belüftungsdüsen
Gebläsegeschwindigkeit x Alle Kombinationen sind möglich.
Um den Automatikbetrieb zu deakti‐ Rückkehr in den Automatikbetrieb: Betätigung mit Taste t. Die Betäti‐
vieren, die Gebläsegeschwindigkeit Taste AUTO drücken. gung wird durch die LED auf der
manuell ändern oder das Gebläse Taste angezeigt.
ausschalten x. Automatischer Umluftbetrieb t Der automatische Umluftbetrieb funk‐
Rückkehr in den Automatikbetrieb: Das automatische Umluftsystem ver‐ tioniert nur bei laufendem Motor.
Gebläse einschalten und die Taste fügt über einen Luftgütesensor, der
AUTO drücken. das System automatisch aktiviert,
falls schädliche Gase in der Luft fest‐
Luftverteilung gestellt werden.
Entsprechende Taste für die ge‐
wünschte Einstellung drücken. Die
Betätigung wird durch die LED auf der
Taste angezeigt.
Klimatisierung 125

Entfeuchtung und Enteisung AUTO drücken und den Gebläsege‐


schwindigkeits- oder Luftverteilungs‐
Belüftungsdüsen
schalter wie gewünscht einstellen.
Verstellbare
Belüftungsdüsen
Bei eingeschalteter Kühlung A/C
muss mindestens eine Belüftungs‐
düse geöffnet sein.

■ Taste V drücken. Die Betätigung


wird durch die LED auf der Taste
angezeigt.
■ Gebläse auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit stellen.
Der Umluftbetrieb 4 wird auto‐
matisch ausgeschaltet. Die Küh‐
Zum Öffnen oder Schließen der Be‐
lung A/C wird eingeschaltet.
lüftungsdüsen das waagerechte
■ Heizbare Heckscheibe RÜ ein‐ Stellrad nach rechts oder links dre‐
schalten. hen.
Zum Ausschalten der Entfeuchtung Die Belüftungsdüsen öffnen, wenn
und Enteisung der Scheiben die der Luftverteilungsschalter auf M
Taste V erneut drücken, die Taste oder L steht.
126 Klimatisierung

Zur Erhöhung der Luftzufuhr das Ge‐


bläse einschalten. 9 Warnung Wartung
Die Lufttemperatur an den seitlichen Keine Gegenstände an den La‐ Lufteinlass
Belüftungsdüsen wird über den Tem‐ mellen der Belüftungsdüsen an‐
peraturregler geregelt. bringen. Gefahr von Beschädi‐
gung und Verletzung bei einem
Unfall.

Starre Belüftungsdüsen
Weitere Belüftungsdüsen befinden
sich unterhalb der Windschutz‐
scheibe, der Seitenscheiben sowie im
Fußraum vorne und hinten.
Der Bereich unter den Vordersitzen
muss freigehalten werden, damit Luft
zum hinteren Fußraum strömen kann. Die Lufteinlässe im Motorraum außen
vor der Windschutzscheibe müssen
Richtung des Luftstroms durch Kip‐ zur Luftzufuhr frei sein. Gegebenen‐
pen und Schwenken der Lamellen falls Laub, Schmutz oder Schnee ent‐
einstellen. fernen.

Innenraumluftfilter
Innenraumluftfilterung
Ein Innenraumluftfilter reinigt die In‐
nenraumluft von Staub, Ruß, Pollen
und Sporen.
Klimatisierung 127

Aktivkohlefilter ■ Ablauf von Kondensator und Ver‐


Zusätzlich zum Innenraumluftfilter dampfer reinigen
verringert der Aktivkohlefilter Gerü‐ ■ Leistungskontrolle
che.

Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion
zu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal in der Woche unabhängig von
Witterung und Jahreszeit einige Mi‐
nuten lang eingeschaltet werden. Bei
zu niedriger Außentemperatur ist ein
Betrieb mit Kühlung nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, die Klimaanlage ab dem
3. Jahr nach der Erstzulassung des
Fahrzeugs jährlich kontrollieren zu
lassen. Das schließt Folgendes ein:
■ Funktions- und Drucktest
■ Funktion der Heizung
■ Dichtheitsprüfung
■ Kontrolle der Antriebsriemen
128 Fahren und Bedienung

Fahren und Fahrhinweise Lenken


Bedienung Kontrolle über das Achtung
Fahrzeug Das Lenkrad bei stehendem Fahr‐
Fahrhinweise ............................. 128 Fahrzeug niemals mit zeug niemals im Volleinschlag las‐
sen, da sonst die Servolenkpumpe
Starten ....................................... 129 abgestelltem Motor rollen beschädigt wird.
Motorabgase .............................. 134 lassen (außer bei einem
Automatikgetriebe ...................... 135 Autostop) Bei ausgefallener Lenkunterstützung
Schaltgetriebe ............................ 139 Viele Systeme funktionieren dann durch eine Motorabschaltung oder
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ eine Systemstörung kann das Fahr‐
Antriebssysteme ........................ 140 volenkung). Sie gefährden sich und zeug gelenkt werden, allerdings mit
Bremsen .................................... 143 andere. Bei einem Autostop funktio‐ höherem Kraftaufwand.
Fahrsysteme .............................. 145 nieren alle Systeme, aber die Lenk‐ Kontrollleuchte 2 3 92.
unterstützung wird kontrolliert redu‐
Fahrerassistenzsysteme ............ 148 ziert und die Fahrzeuggeschwindig‐
Kraftstoffe .................................. 151 keit verringert.
Anhängerzugvorrichtung ........... 154 Stopp-Start-Automatik 3 130.

Pedale
Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
leisten, dürfen im Bereich der Pedale
keine Fußmatten liegen.
Fahren und Bedienung 129

Starten Zündschlossstellungen Motor anlassen


Einfahren
Während der ersten Fahrten nicht un‐
nötig scharf bremsen.
Während der ersten Fahrt kann es zu
Rauchentwicklung kommen, da
Wachs und Öl aus der Abgasanlage
verdampft. Das Fahrzeug nach der
ersten Fahrt im Freien abstellen und
Dämpfe nicht einatmen.
Während des Einfahrens kann der
Kraftstoff- und Motorölverbrauch et‐
was höher sein und der Reinigungs‐ LOCK = Zündung aus Schaltgetriebe: Kupplungs- und
prozess des Diesel-Partikelfilters ACC = Lenkradsperre gelöst, Bremspedal betätigen.
kann öfter stattfinden. Ein Autostop Zündung aus Automatikgetriebe: Bremspedal betä‐
wird möglicherweise nicht zugelas‐ ON = Zündung ein, bei Diesel‐ tigen und Wählhebel auf P oder N
sen, um das Laden der Batterie zu er‐ motor: Vorglühen stellen.
möglichen. START = Anlassen
Gaspedal nicht betätigen.
Diesel-Partikelfilter 3 134.
Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐
glühen in Stellung ON drehen, bis die
Kontrollleuchte ! erlischt 3 93.
Schlüssel kurz in Stellung START
drehen und loslassen. Der Schlüssel
kehrt automatisch in Stellung ON zu‐
rück.
130 Fahren und Bedienung

Vor neuem Startversuch oder zum Schlüssel auf START drehen und so Stopp-Start-System
Abstellen des Motors Schlüssel auf lange halten, bis der Motor anspringt.
LOCK zurückdrehen. Startversuche dürfen nicht länger als Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
30 Sekunden dauern. Falls der Motor stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
Startversuche dürfen nicht länger als duzieren. Unter passenden Bedin‐
15 Sekunden dauern. Falls der Motor nicht anspringt, 10 Sekunden vor
dem nächsten Anlassversuch warten. gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
nicht anspringt, 10 Sekunden vor bald das Fahrzeug langsam fährt
dem nächsten Anlassversuch warten. Stellen Sie sicher, dass das Motoröl oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
Die zunächst erhöhte Motordrehzahl die korrekte Viskosität aufweist, dass oder in einem Stau. Sie startet den
geht mit steigender Kühlmitteltempe‐ der korrekte Kraftstoff verwendet Motor automatisch, sobald das Kupp‐
ratur automatisch auf die normale wird, dass das Fahrzeug regelmäßig lungspedal betätigt wird. Ein Sensor
Leerlaufdrehzahl zurück. Fahren Sie zum Service gebracht wird und dass an der Fahrzeugbatterie sorgt dafür,
mit mäßiger Geschwindigkeit, vor al‐ die Batterie ausreichend geladen ist. dass nur dann ein Autostopp erfolgt,
lem bei Kälte, bis der Motor seine nor‐ wenn die Fahrzeugbatterie für einen
male Betriebstemperatur erreicht hat.
Aufwärmen des Turbomotors
Neustart ausreichend geladen ist.
Beim Anfahren kann die Motordreh‐
Bei einem Autostop lässt sich der Mo‐ zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
tor durch Betätigen des Kupplungs‐ Aktivierung
besondere wenn der Motor kalt ist. Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
pedals starten. Durch diese Begrenzung kann das bar, sobald der Motor eingeschaltet
Stopp-Start-Automatik 3 130. Schmiersystem zunächst den Motor ist, das Fahrzeug losfährt und die im
vollständig schützen. weiteren Verlauf dieses Abschnitts
Das Fahrzeug bei niedrigen
beschriebenen Bedingungen erfüllt
Temperaturen starten
Bei äußerst niedrigen Temperaturen,
Schubabschaltung sind.
d. h. unter -20 °C, muss der Anlasser Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
unter Umständen bis zu Fahrzeug mit eingelegtem Gang,
30 Sekunden lang betätigt werden, aber ohne Betätigung des Gaspedals
bevor der Motor startet. gefahren wird, wird die Kraftstoffzu‐
fuhr automatisch abgeschaltet.
Fahren und Bedienung 131

Deaktivierung Der Motor wird bei eingeschalteter


Achtung
Zündung abgeschaltet.
Bei einem Autostopp ist die Lenk‐
unterstützung möglicherweise
eingeschränkt.

Bedingungen für einen Autostopp


Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob
alle folgenden Bedingungen erfüllt
sind.
■ die Stopp-Start-Automatik ist nicht
manuell deaktiviert
■ die Motorhaube ist ganz geschlos‐
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich sen
durch Drücken der Taste eco manuell Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
■ die Fahrertür ist geschlossen oder
deaktivieren. Die Deaktivierung wird zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐
durch das Erlöschen der LED in der del auf der Position AUTOSTOP
gelegt
Taste angezeigt. steht.
■ die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐
Bei einem Autostop bleiben Heizung,
Autostopp chend geladen und funktionstüch‐
Lenkunterstützung und Bremsleis‐
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit tig
tung erhalten.
oder im Stillstand lässt sich folgen‐ ■ der Motor ist warm
Abhängig von der Kühlleistung setzt
dermaßen ein Autostop aktivieren: ■ die Kühlmitteltemperatur ist nicht
die Klimaanlage das Stopp-Start-
■ Kupplungspedal betätigen System unter Umständen außer zu hoch und nicht zu niedrig
■ Wählhebel auf Neutral stellen Kraft. ■ die Motorabgastemperatur ist nicht
■ Kupplungspedal loslassen zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit
hoher Motorbelastung
132 Fahren und Bedienung

■ die Umgebungstemperatur ist nicht Batterieentladeschutz der Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐
zu niedrig Fahrzeugbatterie genden Bedingungen ein, wird der
■ die Enteisungsfunktion ist nicht ak‐ Um einen zuverlässigen Motorneu‐ Motor vom Stopp-Start-System auto‐
tiviert start zu gewährleisten, verfügt die matisch wieder gestartet.
Stopp-Start-Automatik über verschie‐ ■ die Stopp-Start-Automatik wird ma‐
■ das Klimatisierungssystem verhin‐
dene Schutzfunktionen gegen eine nuell deaktiviert
dert den Motorstopp nicht
Entladung der Fahrzeugbatterie.
■ es besteht ein ausreichendes ■ die Motorhaube wird geöffnet
Bremsvakuum Neustart des Motors durch den ■ der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐
■ die Selbstreinigungsfunktion des Fahrer löst und die Fahrertür wird geöffnet
Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv Kupplungspedal betätigen, um den ■ die Motortemperatur ist zu niedrig
■ das Fahrzeug hat sich seit dem Motor wieder zu starten. ■ die Ladung der Fahrzeugbatterie
letzten Autostopp bewegt Der Motorstart wird auf dem Dreh‐ liegt unter einem bestimmten Wert
Andernfalls ist kein Autostopp mög‐ zahlmesser durch die Nadel in der ■ es besteht kein ausreichendes
lich. Leerlaufposition angezeigt. Bremsvakuum
Bestimmte Klimatisierungseinstellun‐ Wird der Wählhebel ohne vorherige ■ das Fahrzeug wird mind. mit
gen können einen Autostopp verhin‐ Betätigung der Kupplung aus der Schrittgeschwindigkeit gefahren
dern. Weitere Informationen finden Neutralstellung entfernt, so leuchtet
die Kontrollleuchte - auf. ■ die Enteisungsfunktion ist aktiviert
Sie im Kapitel zur Klimatisierung
3 122. Kontrollleuchte - 3 96. ■ das Klimatisierungssystem erfor‐
dert einen Motorstart
Direkt nach einer Autobahnfahrt ist
unter Umständen kein Autostopp Neustart des Motors durch die ■ die Klimatisierung wird manuell ein‐
möglich. Stopp-Start-Automatik geschaltet
Einfahren 3 129. Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐ Bei an Zubehörsteckdosen ange‐
hen, damit ein automatischer Neu‐ schlossenen Elektrogeräten wie
start möglich ist. z. B. einem tragbaren CD-Player
kann es bei einem Neustart zu einem
kurzen Leistungsabfall kommen.
Fahren und Bedienung 133

Fahrzeug abstellen Bei Fahrzeugen mit Automatik‐ Diebstahlwarnanlage aktivieren


getriebe die Fußbremse betäti‐ 3 26.
9 Warnung gen und Wählhebel auf P stel‐
len, bevor Sie den Schlüssel ins
■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐ Zündschloss drücken und ab‐
ren Oberflächen abstellen. Die ziehen.
hohe Temperatur des Abgas‐ ■ Wenn das Fahrzeug auf einer
systems kann zu einem Entzün‐ ebenen Fläche oder an einer
den der Oberfläche führen. Steigung steht, vor dem Aus‐
■ Immer die elektrische Park‐ schalten der Zündung den ers‐
bremse betätigen. ten Gang einlegen oder den
Schalter m ziehen. Wählhebel auf P stellen. An
einer Steigung zusätzlich Vor‐
Wenn die Kontrollleuchte m derräder vom Bordstein weg‐
aufleuchtet, ist die elektrische drehen.
Parkbremse aktiviert 3 91.
Wenn das Fahrzeug bergab
Für maximale Bremskraft, z. B. steht, vor dem Ausschalten der
beim Parken mit Anhänger oder Zündung den Rückwärtsgang
auf Abhängen, Schalter m einlegen oder den Wählhebel
zweimal ziehen. auf P stellen. Zusätzlich Vorder‐
■ Den Motor abstellen und den räder zum Bordstein hindrehen.
Zündschlüssel in Stellung
LOCK drehen, Schlüssel ins ■ Fenster und Schiebedach schlie‐
Zündschloss drücken und ab‐ ßen.
ziehen. ■ Fahrzeug mit Taste p auf der
Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐ Funkfernbedienung verriegeln
sperre spürbar einrastet. 3 22.
134 Fahren und Bedienung

Motorabgase Der Filter wird von Zeit zu Zeit durch


Verbrennen der zurückgehaltenen
Wenn der Filter gereinigt werden
muss, eine automatische Reinigung
Rußpartikel bei hoher Temperatur ge‐ aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
9 Gefahr reinigt. Dieser Vorgang läuft automa‐ gungen nicht möglich war, wird dies
tisch bei bestimmten Fahrbedingun‐ durch die Kontrollleuchte % ange‐
Motorabgase enthalten giftiges gen ab und kann länger als zeigt 3 93.
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist 15 Minuten dauern. Währenddessen % leuchtet auf und es ertönt ein
farb- und geruchlos und kann ist kein Autostopp möglich und der Warnton, wenn der Diesel-Partikelfil‐
beim Einatmen lebensgefährlich Kraftstoffverbrauch kann etwas höher ter voll ist. Den Reinigungsvorgang
sein. sein. Die dabei auftretende Geruchs- so bald wie möglich beginnen.
und Rauchentwicklung ist normal.
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐ % blinkt, wenn der Diesel-Partikelfil‐
innere gelangen, Fenster öffnen. ter seinen maximalen Füllstand er‐
Störungsursache von einer Werk‐ reicht hat. Sofort mit dem Reinigungs‐
statt beheben lassen. vorgang beginnen, um Motorschäden
Nicht mit offenem Laderaum fah‐ zu vermeiden. Alle 3 Minuten erklingt
ren, weil sonst Abgase in das ein Warnton, bis der Reinigungspro‐
Fahrzeug eindringen können. zess abgeschlossen ist.

Abgas 3 90. Reinigungsvorgang


Zur Aktivierung des Reinigungsvor‐
gangs weiterfahren und die Motor‐
Diesel-Partikelfilter drehzahl über
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert 2000 Umdrehungen pro Minute hal‐
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ ten. Wenn nötig zurückschalten. Da‐
Unter bestimmten Fahrbedingungen,
torabgasen. Das System verfügt über durch wird die Reinigung des Diesel-
z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
eine Selbstreinigungsfunktion, die Partikelfilters ausgelöst.
das System nicht automatisch reini‐
während der Fahrt ohne einen Hin‐ gen.
weis automatisch abläuft.
Fahren und Bedienung 135

Falls außerdem bei laufendem Motor


die Kontrollleuchte Z am Instrument Achtung Automatikgetriebe
aufleuchtet, könnte dies auf eine Stö‐
Andere als die auf den Seiten Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
rung des Diesel-Partikelfilters hindeu‐
3 151, 3 216 aufgeführten Kraft‐ automatisches Schalten (Automatik-
ten 3 90. Eine Reinigung ist nicht
stoffsorten können den Katalysa‐ Modus) oder ein manuelles Schalten
möglich. Suchen Sie sofort eine
tor oder Teile der Elektronik be‐ (Manuell-Modus).
Werkstatt auf.
schädigen.
Achtung Unverbrannter Kraftstoff überhitzt Getriebe-Display
und beschädigt den Katalysator.
Wenn der Reinigungsvorgang un‐ Übermäßigen Gebrauch des An‐
terbrochen wird, können schwere lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
Motorschäden hervorgerufen wer‐ tanks und Anlassen des Motors
den. durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.
Die Reinigung erfolgt am raschesten
bei hoher Motordrehzahl und Last. Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
Stellen Sie den Motor erst ab, wenn
anderen ungewöhnlichen Problemen
der Reinigungsvorgang abgeschlos‐
Störungsursache möglichst bald in
sen ist. Dies wird durch das Verlö‐
einer Werkstatt beheben lassen. In
schen der Kontrollleuchte % ange‐
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
zeigt.
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐ Im Getriebe-Display werden Modus
zahl fortgesetzt werden. oder gewählter Gang angezeigt.
Katalysator Abgas 3 90. P = Parkstellung
Der Katalysator verringert die Menge R = Rückwärtsgang
an Schadstoffen in den Abgasen. N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
136 Fahren und Bedienung

D = Fahrstellung (Automatik-Mo‐ In Stellung P und N ist der Wählhebel Die Verwendung der Motorbremswir‐
dus) gesperrt und kann nur bewegt wer‐ kung kann, im Gegensatz zur Benut‐
1-6 = gewählter Gang im Manuell- den, wenn die Zündung eingeschaltet zung der Fußbremse bei Bergabfahrt,
Modus ist und das Bremspedal betätigt wird. die Lebensdauer der Bremsen ver‐
Zum Einlegen von P oder R Entriege‐ längern.
Wählhebel lungsknopf drücken.
Herausschaukeln
Schalten Sie nie in P oder R, solange Ein Schaukeln ist nur zulässig, wenn
sich das Fahrzeug noch bewegt. das Fahrzeug in Wasser, Eis, Sand,
Der Motor kann nur gestartet werden, Schlamm, Schnee oder einer Mulde
wenn der Wählhebel in Stellung P steckt. Schalten Sie den Wählhebel
oder N ist. Vor dem Starten das wiederholt zwischen D und R hin und
Bremspedal oder die elektrische her und geben Sie dabei leicht Gas,
Parkbremse betätigen. wenn ein Gang eingelegt ist. Motor
Während des Schaltens nicht be‐ nicht hochdrehen und plötzliche Be‐
schleunigen. Gas- und Bremspedal schleunigung vermeiden.
nie gleichzeitig betätigen. Falls das Fahrzeug nach mehrmali‐
Mit eingelegtem Gang und freigege‐ gem Schaukeln nicht befreit werden
benem Bremspedal fährt das Fahr‐ kann, muss es möglicherweise frei‐
zeug langsam an. geschleppt werden 3 203.
P = Parkstellung, Räder sind blo‐
ckiert, nur bei stillstehendem Fahrzeug abstellen
Fahrzeug und betätigter elektri‐ Bremsunterstützung des Motors
Um die Motorbremswirkung zu nut‐ Elektrische Parkbremse betätigen
scher Parkbremse einlegen
zen, beim Bergabfahren rechtzeitig und P einlegen.
R = Rückwärtsgang, nur bei stillste‐
hendem Fahrzeug einlegen einen niedrigeren Gang wählen – Der Zündschlüssel lässt sich nur in
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung siehe Manuell-Modus. Wählhebelstellung P abziehen.
D = Fahrstellung (Automatik-Modus
mit allen Gängen)
Fahren und Bedienung 137

Manuell-Modus einen niedrigeren Gang, auch im Ma‐ Elektronisch gesteuerte


nuell-Modus. Dies verhindert ein Ab‐
würgen des Motors. Fahrprogramme
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ ■ Das Betriebstemperaturprogramm
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐ bringt den Katalysator nach einem
gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐ Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐
digkeit gewählt, wird nicht geschaltet. zahl schnell auf die erforderliche
Temperatur.
Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen
Motordrehzahlen kein automatisches Kickdown
Hochschalten. Wenn das Gaspedal ganz durchge‐
Gänge können durch wiederholtes drückt wird, schaltet das Getriebe so‐
Drücken des Wählhebels in kurzen wohl im Automatik- als auch im Ma‐
Abständen übersprungen werden. nuell-Modus abhängig von der Motor‐
Nach dem Anhalten wird der drehzahl in einen niedrigeren Gang.
Wählhebel aus Stellung D nach links
1. Gang automatisch eingelegt. Für eine Beschleunigung steht die
und dann nach vorn oder hinten be‐
Drücken Sie den Wählhebel beim An‐ volle Motorleistung zur Verfügung.
wegen.
fahren auf rutschigen Untergrund
< = Schalten in einen höheren Gang. leicht nach vorn, um den 2. Gang ein‐
] = Schalten in einen niedrigeren zulegen.
Gang. Bewegen Sie den Wählhebel nach
rechts, um wieder in D zu gelangen.
Wählhebel leicht in die gewünschte
Richtung drücken. Er kehrt dann zur
Mittelposition zurück.
Das Schalten im Manuell-Modus
kann beim Gasgeben erfolgen. Wenn
die Motordrehzahl zu niedrig ist,
schaltet das Getriebe automatisch in
138 Fahren und Bedienung

Kraftstoffsparmodus Die Einstellungen bestimmter Elekt‐ Störung


roniksysteme werden zur Reduzie‐
rung des Kraftstoffverbrauchs ange‐ Im Falle einer Störung des Automa‐
passt: tikgetriebes leuchtet die Kontroll‐
leuchte Z am Instrument auf 3 90.
■ Der Motor reagiert weniger schnell Das automatische Schalten kann här‐
auf das Gaspedal. ter als normal sein oder bei einem
■ Das automatische Hochschalten schweren Fehler ganz ausfallen. Stö‐
findet früher und das automatische rungsursache umgehend von einer
Herunterschalten später statt. Werkstatt beheben lassen.
■ Bei gleichmäßiger Fahrgeschwin‐ Falls die Kontrollleuchte g am In‐
digkeit wird das Getriebe am Motor strument bei laufendem Motor auf‐
fixiert, um den Wirkungsgrad des leuchtet, könnte dies auf eine Störung
Motors zu erhöhen und die Leis‐ der Getriebeelektronik hindeuten
Der Kraftstoffsparmodus senkt den tung und das Drehmoment zu sen‐ 3 90. Die Elektronik wechselt in das
Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs, ken. Notlaufprogramm. Dies kann zu er‐
indem das Getriebe eine Anpassung ■ Wenn das Fahrzeug abbremst, höhtem Kraftstoffverbrauch führen
der Schaltmuster vornimmt. wird die Kraftstoffzufuhr früher ab‐ und das Fahrverhalten beeinträchti‐
geschaltet. Schubabschaltung gen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
Aktivierung 3 130. nehmen.
Im Automatik-Modus Taste s Der Kraftstoffsparmodus darf nicht
drücken; Kontrollleuchte s am In‐ verwendet werden, wenn z. B. ein An‐ Stromunterbrechung
strument leuchtet auf 3 95. hänger gezogen wird. Die Kupplung wird nicht geöffnet,
Deaktivierung wenn die Batterie entladen und ein
Gang eingelegt ist. Das Fahrzeug
Der Kraftstoffsparmodus wird durch
kann nicht bewegt werden. Der Wähl‐
erneutes Drücken von s deakti‐
hebel lässt sich nicht aus Stellung P
viert; Kontrollleuchte s am Instru‐
bzw. N bewegen.
ment erlischt.
Fahren und Bedienung 139

Bei entladener Batterie Starthilfe


durchführen 3 201.
Schaltgetriebe
Wenn die Batterie nicht die Ursache
der Störung ist, den Wählhebel wie
folgt lösen:
1. Schalten Sie die Zündung aus
und ziehen Sie den Schlüssel ab.
2. Treten und halten Sie die Fuß‐
bremse.

4. Drücken Sie auf den Entriege‐


lungsknopf der Schaltsperre und
halten Sie ihn gedrückt.
5. Schalten Sie in Neutralstellung Zum Einlegen des Rückwärtsgangs
(N). bei stehendem Fahrzeug nach dem
Treten des Kupplungspedals
6. Bringen Sie die Verkleidung wie‐ 3 Sekunden warten und dann den
der an. Gang einlegen.
7. Starten Sie den Motor und schal‐ Lässt sich der Gang nicht einlegen,
ten Sie in den gewünschten den Wählhebel in Leerlaufstellung
3. Nehmen Sie die Verkleidung ab. Gang. führen, das Kupplungspedal loslas‐
Ursache für die Stromunterbrechung sen und wieder betätigen. Nochmals
von einer Werkstatt beheben lassen. schalten.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen
lassen!
140 Fahren und Bedienung

Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


voll durchtreten. Pedal nicht als Fuß‐
Antriebssysteme Stellen Sie sicher, dass die Reifen
(einschließlich Reserverad) den kor‐
stütze verwenden. rekten Luftdruck aufweisen 3 222
Allradantrieb und für die vorherrschenden Fahr‐
Achtung Beim Allradantrieb handelt es sich um bahnbedingungen geeignet sind. Um
ein bei Bedarf aktiviertes System, das eine optimale Leistung des Systems
Es wird davon abgeraten, mit ohne Zutun des Fahrers automatisch zu ermöglichen, sollten die Reifen
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ eingreift. Abhängig von den Fahrbe‐ des Fahrzeugs keinen unterschiedli‐
ren. dingungen schaltet das Fahrzeug chen Verschleißgrad aufweisen.
zwischen Zwei- und Vierradantrieb Leuchtet die Kontrollleuchte B am In‐
um, um ggf. Traktion und Stabilität zu
strument während der Fahrt auf, so ist
erhöhen.
der Allradantrieb vorübergehend
Wenn die Vorderräder durchzudre‐ deaktiviert. Wenn B ständig blinkt,
hen beginnen, treiben die Hinterräder liegt ein Fehler im System vor; Hilfe
das Fahrzeug wie benötigt automa‐ einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
tisch an. Mehr Drehmoment wird an
Kontrollleuchte Allradantrieb B 3 92.
die Räder mit der meisten Traktion
übertragen, so dass das Fahrzeug je‐ Fahren auf der Straße
derzeit optimalen Grip hat. Beim har‐
Die verbesserte Traktion dank dem
ten Einsatz kann ein leichtes Ein‐
Allradantrieb gibt dem Fahrer mehr
schaltgeräusch hörbar sein.
Kontrolle über das Fahrzeug – insbe‐
Außer dem Fahren im Off-Road-Be‐ sondere bei widrigen Straßenverhält‐
reich ermöglicht das System das Fah‐ nissen wie etwa viel Schnee oder Eis.
ren auf normalen Straßen ohne über‐ Allradfahrzeuge sind allerdings nicht
höhten Verschleiß an Reifen und An‐ „rutschfest“ und der Bremsweg wird
trieb und ohne Verschlechterung der durch den Allradantrieb nicht ver‐
Fahrzeugkontrolle. kürzt.
Fahren und Bedienung 141

Bei Allradfahrzeugen liegt der Bodenfreiheit, Rampenwinkel, Bö‐ Winkel zur Fließrichtung zu fahren, so
Schwerpunkt höher als in herkömmli‐ schungswinkel vorn und hinten sowie dass die vordere Fahrzeugecke dabei
chen Fahrzeugen. Fahren Sie immer Wattiefe müssen beachtet werden, hilft, das Wasser vom Motorraum ab‐
mit einer der Situation angepassten besonders unter hügeligen Bedin‐ zulenken. Vermeiden Sie ein Aufsprit‐
Geschwindigkeit in Kurven hinein. Mit gungen und beim Durchfahren von zen des Wassers - wenn die Zündan‐
Allradfahrzeugen sollten Kurven nicht Wasser, um ein Hängenbleiben des lage nass wird, kann der Motor aus‐
so schnell wie mit herkömmlichen Fahrzeugs und mögliche Beschädi‐ gehen.
Fahrzeugen durchfahren werden. gungen zu verhindern. Vermeiden Sie ein Eindringen des
Starker Seitenwind kann die normale Fahrzeugabmessungen 3 219. Wassers in das Luftansaugsystem.
Lenkung des Fahrzeugs beeinflus‐ Wenn Wasser in das Luftansaugsys‐
sen. Fahren Sie bei starkem Seiten‐ Eigenes Fahrzeug abschleppen
3 203. tem gelangt, kann es zum Festsitzen
wind langsamer. des Motors mit schweren kostspieli‐
Fahren durch Wasser gen Schäden kommen.
Fahren im Off-Road-Bereich
■ Meiden Sie vorstehende Hinder‐ Überschreiten Sie nicht die maximale Testen Sie die Bremsen nach dem
nisse (wie Felsbrocken oder Wattiefe 3 219. Verlassen des Wassers - nasse
Baumstümpfe), die den Unterbo‐ Prüfen Sie die Wassertiefe: wählen Bremsen haben eine geringere
den und die Reifen des Fahrzeugs Sie vor dem Hindurchfahren den Bremsleistung als trockene. Führen
beschädigen könnten. niedrigsten Einstiegs- und Ausstiegs‐ Sie die Servicearbeiten nach Wasser‐
winkel. Behalten Sie eine gleichmä‐ durchfahrt, einschließlich der Prüfun‐
■ Testen Sie die Bremsen nach Fah‐ gen auf Wasserverunreinigung, so
ren in Schlamm, um den Schmutz ßige Motordrehzahl bei, damit kein
Wasser in das Abgassystem eindrin‐ bald wie möglich durch.
von den Bremsflächen zu entfer‐
nen. gen kann, aber fahren Sie nicht
schneller als 5 km/h, um Wassersprit‐
■ Halten Sie das Lenkrad beim Fah‐ zer zu vermeiden.
ren durch unebenes Gelände gut
fest. Die schwierigen Untergrund‐ Fahren Sie wenn möglich in Fließrich‐
bedingungen können zu schnellen tung, nicht gegen die Strömung.
und unerwarteten Bewegungen Wenn Sie gegen die Strömung fahren
des Lenkrads führen. müssen, versuchen Sie, in einem
142 Fahren und Bedienung

Serviceprüfungen nach nische Bauteile schwer behindert ■ Kraftstoffbehälter und Schutzabde‐


Wasserdurchfahrt werden und zu lokaler Überhitzung ckung
Prüfen Sie nach einer Wasserdurch‐ und zum Ausfall von Bauteilen füh‐ ■ Entlüftungen, Achsen und Kraft‐
fahrt folgende Bauteile auf Wasser‐ ren, besonders im Motorraum. stoffbehälter
eintritt: Achten Sie darauf, dass der Kühler ■ Lastabhängiges Bremskraftregel‐
■ Bremsflüssigkeitsbehälter und der Bereich zwischen Kühler und ventil
■ Luftfiltereinsatz Ladeluftkühler/Ölkühler (falls vorhan‐
den) gereinigt wird, um den kühlen‐ ■ Verteilergetriebe und Schutzabde‐
■ Motor den Luftstrom aufrecht zu erhalten. ckung
■ Getriebe Prüfen Sie Kühler und Wärmetau‐ ■ Motorölwanne und Schutzabde‐
■ Achsen scher auf Blockaden (Sand, Schlamm ckung
usw.). Beachten Sie folgende Hinweise:
■ Fahrzeuginnenraum
Prüfen Sie die Reifenlaufflächen. ■ Richten Sie Hochdruckwasser
Erneuern Sie alle Schmieröle und
Hydraulikflüssigkeiten, die ein milchi‐ Reinigen und prüfen Sie die mecha‐ nicht direkt auf die Fahrzeugdich‐
ges Aussehen haben, ein Hinweis auf nischen Teile des Fahrzeugs, insbe‐ tungen
Verunreinigung durch Wasser. sondere die folgenden Bereiche: ■ Die Räder müssen zum Reinigen
■ Antriebswellen, einschließlich Fal‐ der Bremssättel von Schmutz und
Reinigung tenbälge Steinen und zum Prüfen des
Reinigen Sie das Fahrzeug gründlich ■ Vorderbremssättel, -beläge und - Bremsbelagverschleißes abgebaut
und so bald wie möglich nach einem scheiben werden
Off-Road-Einsatz. ■ Die Bereiche auf der Oberseite der
■ Vorderachsfederung
Lassen Sie den Schmutz auf keinem Schutzabdeckungen müssen von
Teil des Fahrzeugs trocknen, da er ■ Faltenbalg der Kupplungsgabel Steinen gereinigt werden, um die
scheuernd wirkt und Lackierung, ■ Hinterbremssättel, -beläge und - Ölwanne und den Kraftstoffbehäl‐
Glas, Dichtungen, Lager und Brem‐ scheiben ter vor Schäden zu schützen
sen beschädigen kann. Wenn sich ■ Hinterachsfederung
eine Schmutzschicht aufbaut, kann
der Luftstrom durch und über mecha‐
Fahren und Bedienung 143

Bremsen Antiblockiersystem Störung


Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ hindert, dass die Räder blockieren. 9 Warnung
der unabhängige Bremskreise.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, Liegt eine Störung im ABS vor,
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann regelt das ABS den Bremsdruck des können die Räder bei starkem
das Fahrzeug immer noch mit dem entsprechenden Rades. So bleibt das Bremsen zum Blockieren neigen.
anderen Bremskreis gebremst wer‐ Fahrzeug auch bei Vollbremsungen Die Vorteile des ABS bestehen
den. Eine Bremswirkung wird aller‐ lenkbar. nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei
dings nur erzielt, wenn das Brems‐ Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
Die ABS-Regelung macht sich durch
pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐ bar und kann ausbrechen.
Pulsieren des Bremspedals und ein
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
Regelgeräusch bemerkbar.
lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Um eine optimale Bremswirkung zu Sie können vorausschauend und vor‐
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐
erreichen, Bremspedal während des sichtig die Fahrt fortsetzen. Störungs‐
statt in Anspruch nehmen.
gesamten Bremsvorgangs trotz des ursache umgehend von einer Werk‐
Bei abgestelltem Motor endet die Un‐ statt beheben lassen.
pulsierenden Pedals voll durchtreten.
terstützung durch den Bremskraftver‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
stärker, sobald das Bremspedal ein‐
dern.
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, Nach dem Losfahren führt das Sys‐
der Bremsvorgang erfordert jedoch tem einen Selbsttest durch, der hör‐
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies bare Geräusche verursachen kann.
muss vor allem beim Abschleppen Kontrollleuchte u 3 91.
beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 90.
144 Fahren und Bedienung

Parkbremse Die elektrische Parkbremse nicht zu Diese Funktion hilft auch beim Anfah‐
oft bei abgestelltem Motor betätigen, ren auf Steigungen.
Elektrische Parkbremse da dadurch die Batterie entladen Unsanftes Losfahren kann die Le‐
wird. bensdauer der Verschleißteile verrin‐
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs gern.
den Status der elektrischen Park‐
bremse überprüfen. Dynamisches Bremsen im fahrenden
Fahrzeug
Kontrollleuchte m 3 91.
Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist
Lösen und Schalter m lange gezogen wird,
Zündung einschalten. Bremspedal ertönt ein Warnton und die elektri‐
treten und halten, und dann Schalter sche Parkbremse bremst das Fahr‐
m drücken. zeug ab, ohne dass sie statisch betä‐
tigt wird.
Wird das Bremspedal beim Lösen der
elektrischen Parkbremse nicht betä‐ Sobald Schalter m losgelassen wird,
tigt, so ertönt ein Warnton und die hört der dynamische Bremsvorgang
Bei stillstehendem Fahrzeug Kontrollleuchte - am Instrument auf.
betätigen leuchtet auf 3 96.
Schalter m ziehen, die elektrische Störung
Parkbremse wird selbsttätig mit ge‐ Wegfahrfunktion Ein Fehlverhalten der elektrischen
eigneter Betätigungskraft angezo‐ Wenn bei laufendem Motor ein Vor‐ Parkbremse wird durch die Kontroll‐
gen. Für maximale Bremskraft, z. B. wärtsgang (Schaltgetriebe) bzw. D leuchte j angezeigt 3 91.
beim Parken mit Anhänger oder auf (Automatikgetriebe) eingelegt und Im Falle einer Störung kann die elek‐
Abhängen, Schalter m zweimal zie‐ dann das Gaspedal betätigt wird, wird trische Parkbremse durch Ziehen und
hen. die elektrische Parkbremse automa‐ Halten des Schalters m für einige Se‐
Die elektrische Parkbremse kann im‐ tisch gelöst. Dies ist nicht möglich, kunden angezogen werden. Wenn
mer betätigt werden, auch bei ausge‐ wenn gleichzeitig der Schalter m be‐
schalteter Zündung. tätigt wird.
Fahren und Bedienung 145

die Kontrollleuchte m aufleuchtet,


wurde die elektrische Parkbremse
Bremsassistent Fahrsysteme
erfolgreich angezogen. Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
ten des Bremspedals wird automa‐ Elektronische
Elektrische Parkbremse lösen: Schal‐
ter m drücken und einige Sekunden
tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐ Stabilitätsregelung
bremsung) gebremst.
halten. Wenn die Kontrollleuchte m Die elektronische Stabilitätsregelung
Während der gesamten Vollbrem‐ (ESC) verbessert bei Bedarf die Fahr‐
erlischt, wurde die elektrische Park‐
sung gleichmäßig starken Druck auf stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bremse erfolgreich gelöst.
das Bremspedal ausüben. Die maxi‐ bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
Kontrollleuchte m blinkt: Die elektri‐ male Bremskraft verringert sich auto‐ keit der Reifen. Außerdem verhindert
sche Parkbremse ist nicht ganz an‐ matisch, sobald das Bremspedal frei‐ es ein Durchdrehen der Räder.
gezogen oder gelöst. Wenn m stän‐ gegeben wird.
dig blinkt, bei eingeschalteter Zün‐ Sobald das Fahrzeug auszubrechen
dung Bremspedal betätigen, elektri‐ droht (Untersteuern, Übersteuern),
sche Parkbremse lösen und versu‐ Berg-Anfahr-Assistent wird die Motorleistung reduziert und
chen, sie erneut anzuziehen. Das System verhindert beim Anfah‐ die Räder werden separat abge‐
ren auf Steigungen ein ungewolltes bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
Falls m weiterhin blinkt, das Fahr‐ tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
zeug nicht fahren. Ggf. Keile o. ä. vor Zurückrollen des Fahrzeugs.
Fahrbahn wesentlich verbessert.
und hinter den Rädern anbringen, da‐ Wenn Sie auf einer Steigung ange‐
mit das Fahrzeug nicht wegrollen halten haben und das Bremspedal Die elektronische Stabilitätsregelung
kann. Zur Behebung der Störungsur‐ wieder lösen, bleibt die Bremse für (ESC) ist betriebsbereit, sobald die
sache Hilfe einer Werkstatt in An‐ weitere 2 Sekunden betätigt. Die Kontrollleuchten b und t am Instru‐
spruch zu nehmen. Bremse wird automatisch gelöst, so‐ ment nach Einschalten der Zündung
bald sich die Fahrzeuggeschwindig‐ erloschen sind.
keit erhöht. Bei aktiver ESC blinkt b 3 92.
146 Fahren und Bedienung

ten des Gaspedals unter Umständen Anhänger-Stabilitäts-Assistent


9 Warnung nicht. Das Fahrzeug bewegt sich Erkennt das System eine starke
möglicherweise nicht. Schlingerbewegung, wird die Motor‐
Lassen Sie sich nicht aufgrund
dieses besonderen Sicherheitsan‐ Zur Deaktivierung der ESC-Funktion leistung reduziert und das Gespann
gebotes zu einem risikoreichen kurz auf t drücken, sodass die Mo‐ gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
Fahrstil verleiten. tordrehzahl erhöht werden kann. gern aufhört. Lenkrad so ruhig wie
Kontrollleuchte t leuchtet im Instru‐ möglich halten, während das System
Geschwindigkeit den Straßenver‐ aktiv ist.
ment.
hältnissen anpassen.
Die ESC wird durch erneutes
Deaktivierung Drücken der Taste t wieder einge‐ Bergabfahrassistent
schaltet. Die Kontrollleuchte erlischt. Der Bergabfahrassistent (DCS) er‐
Kontrollleuchte t 3 93. möglicht ein Fahren mit niedriger Ge‐
schwindigkeit ohne Betätigung der
Hydraulischer Bremsassistent Fußbremse. Das Fahrzeug verlang‐
(HBA) samt automatisch auf eine niedrige
Wenn die ESC-Funktion eingreift und Geschwindigkeit und behält diese
eine Notsituation erkennt, die ein har‐ bei, wenn das System aktiviert ist. Bei
tes Bremsen erfordert, wird der aktivem DCS können Geräusche
Bremsdruck an den Rädern automa‐ oder Vibrationen des Bremssystems
tisch verstärkt. auftreten.

Überschlagschutz (ARP) Achtung


Wenn sich das Fahrzeug instabil be‐
Wenn die Räder bei aktiver ESC- wegt, hilft diese Funktion, die normale Nur beim steilen Bergabfahren im
Funktion auf nasser, verschneiter Stabilität aufrechtzuerhalten. Gelände und nicht auf normalen
oder vereister Fahrbahn rutschen, er‐ Straßen verwenden. Ein unnötiger
höht sich die Motordrehzahl beim Tre‐ Einsatz der DCS-Funktion, etwa
Fahren und Bedienung 147

auf normalen Straßen, kann das Deaktivierung Das Blinken oder Aufleuchten der
Bremssystem und die elektroni‐ Drücken Sie die Taste u erneut. Die gelben Kontrollleuchte u erinnert den
sche Stabilitätsregelung (ESC) grüne Kontrollleuchte u erlischt. Fahrer daran, dass die Bremskompo‐
beschädigen. Auch durch Treten des Brems- oder nenten abkühlen müssen: Fahren Sie
Gaspedals wird der Bergabfahrassis‐ so weit wie möglich ohne zu bremsen.
tent deaktiviert. Wenn die Kontrollleuchte nicht er‐
Aktivierung lischt, lassen Sie die Fehlerursache
Störung von einer Werkstatt beheben.
Die gelbe Kontrollleuchte u blinkt, um DSC-Kontrollleuchten u 3 92.
anzuzeigen, dass das System auf‐
grund der hohen Temperatur (ca.
350–400 °C) der Bremskomponenten Automatische
durch starkes oder wiederholtes Niveauregulierung
Bremsen nicht betriebsbereit ist. Sie Die Höhe des Fahrzeughecks wird
erlischt, wenn die Temperatur unter während der Fahrt automatisch an
350 °C sinkt. die Beladung angepasst. Aufhän‐
Die gelbe Kontrollleuchte u leuchtet gung und Bodenfreiheit werden er‐
auf, wenn aufgrund der extrem hohen höht, wodurch sich das Fahrverhalten
Temperatur (über 400 °C) der Brems‐ verbessert.
Bei einer Geschwindigkeit unter ca. komponenten durch starkes oder wie‐ Die automatische Niveauregulierung
50 km/h Taste u drücken. Die grüne derholtes Bremsen eine Fehlfunktion wird nach einer gewissen Strecke je
Kontrollleuchte u am Instrument im System vorliegt. Sie erlischt, wenn nach Fahrzeugbeladung und Stra‐
blinkt, um den DCS-Eingriff anzuzei‐ die Temperatur unter 350 °C sinkt. ßenbeschaffenheit aktiviert.
gen. Bei Geschwindigkeiten über Diese Temperaturen können je nach
Bei Störung nicht mit maximal zuläs‐
50 km/h schaltet sich der Bergabfahr‐ Fahrzeug- und Außenbedingungen
siger Zuladung fahren. Störungsursa‐
assistent nicht ein, selbst wenn die variieren.
che umgehend von einer Werkstatt
Taste gedrückt wird. beheben lassen.
Leuchtweitenregulierung 3 112.
148 Fahren und Bedienung

Fahrerassistenzsys‐ Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐


schwindigkeitsregler erst nach ein‐
Aktivierung
Taste e drücken; Kontroll‐
teme maligem Betätigen der Fußbremse leuchte m am Instrument leuchtet
aktiviert werden. gelb auf. Auf die gewünschte Ge‐
9 Warnung schwindigkeit beschleunigen, Taste
- SET drücken und wieder loslassen.
Fahrerassistenzsysteme wurden Die aktuelle Geschwindigkeit wird ge‐
zur Unterstützung der Fahrer ent‐ speichert und konstant gehalten.
wickelt, können deren Aufmerk‐ Kontrollleuchte m leuchtet grün. Gas‐
samkeit aber nicht ersetzen. pedal kann gelöst werden.
Der Fahrer übernimmt beim Füh‐ Beschleunigen durch Gas geben ist
ren des Fahrzeugs die volle Ver‐ möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
antwortung. dals wird die gespeicherte Geschwin‐
digkeit wieder eingestellt.
Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
tenzsystemen stets die aktuelle Geschwindigkeit erhöhen
Verkehrssituation berücksichti‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
gen. Geschwindigkeitsregler nicht ein‐
Taste + RES lange drücken bzw. wie‐
schalten, wenn eine gleichbleibende
derholt auf + RES drücken: Die Ge‐
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Geschwindigkeitsregler schwindigkeit wird kontinuierlich bzw.
Bei Automatikgetriebe Geschwindig‐ in kleinen Schritten erhöht.
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
keitsregler nur im automatischen Mo‐
schwindigkeiten über 40 km/h spei‐ Wahlweise können Sie auch auf die
dus aktivieren.
chern und konstant halten. Auf Stei‐ gewünschte Geschwindigkeit be‐
gungen und im Gefälle sind Abwei‐ Kontrollleuchte m 3 96. schleunigen und diese durch Drücken
chungen von der gespeicherten Ge‐ von - SET speichern.
schwindigkeit möglich.
Fahren und Bedienung 149

Geschwindigkeit verringern Gespeicherte Geschwindigkeit Das System besteht aus je vier Ultra‐
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler löschen schall-Parksensoren im vorderen und
Taste - SET lange drücken bzw. wie‐ Durch Drücken der Taste e hinteren Stoßfänger.
derholt auf - SET drücken: Die Ge‐ oder Ausschalten der Zündung wird Kontrollleuchte r 3 92.
schwindigkeit wird kontinuierlich bzw. die gespeicherte Geschwindigkeit ge‐
in kleinen Schritten reduziert. löscht. Aktivierung
Deaktivierung
Taste e drücken; Kontroll‐ Einparkhilfe
leuchte m erlischt und die Fahrzeug‐
geschwindigkeit wird langsam verrin‐
gert.
Automatisches Ausschalten:
■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca.
45 km/h,
■ Betätigung des Bremspedals,
■ Betätigung des Kupplungspedals,
■ Wählhebel in N,
Das System muss bei eingeschalteter
■ die elektronische Stabilitäts‐ Zündung manuell aktiviert werden.
regelung ist aktiv.
Taste r auf der Instrumententafel
Die Einparkhilfe erleichtert das Par‐
Zur gespeicherten drücken. Die LED in der Taste leuch‐
ken, indem sie die Entfernung zwi‐
Geschwindigkeit zurückkehren tet auf. Das System wird aktiviert, so‐
schen dem Fahrzeug und Hindernis‐
bald ein Vorwärts- oder der Rück‐
Bei einer Geschwindigkeit von mehr sen davor und dahinter misst und
wärtsgang eingelegt und die elektri‐
als 45 km/h die Taste + RES drücken. diese durch akustische Signale an‐
sche Parkbremse gelöst wird.
Das Fahrzeug kehrt zur gespeicher‐ gibt. Dennoch trägt der Fahrer beim
ten Geschwindigkeit zurück. Einparken die volle Verantwortung.
150 Fahren und Bedienung

Ein Hindernis wird durch ein akusti‐ Störung Achtung


sches Signal gemeldet. Das Intervall Im Falle einer Systemstörung leuch‐
zwischen den Signaltönen wird kür‐ tet die Kontrollleuchte r am Instru‐
zer, je näher das Fahrzeug dem Hin‐ Die Funktion des Systems kann
ment auf. eingeschränkt sein, wenn die Sen‐
dernis kommt. Bei einem Abstand
von weniger als 30 cm wird ein Dau‐ Wenn das akustische Signal 3 Mal soren verdeckt sind, z. B. durch
erton ausgegeben. Das akustische nacheinander ertönt, obwohl sich Eis oder Schnee.
Signal kann je nach Art des erkannten kein Hindernis in der Nähe des vor‐ Die Leistung des Einparkhilfesys‐
Gegenstands unterschiedlich sein. deren oder hinteren Stoßfängers be‐ tems kann durch hohe Lasten be‐
findet, dann liegt ein Fehler im Sys‐ einträchtigt sein.
Deaktivierung tem vor. Störungsursache umgehend
von einer Werkstatt beheben lassen. Besondere Bedingungen gelten,
Zur Deaktivierung erneut auf die wenn größere Fahrzeuge in der
Taste drücken. Die LED in der Taste Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
Wichtige Hinweise für die
erlischt. Kontrollleuchte r am In‐ zeuge, Minivans, Lieferwagen).
strument leuchtet so lange, bis die Verwendung der Einparkhilfe
Die Erkennung von Hindernissen
Fahrzeuggeschwindigkeit 25 km/h und korrekte Abstandsanzeige im
überschreitet. 9 Warnung
oberen Bereich solcher Fahr‐
Das System wird bei einer Fahrzeug‐ Unterschiedlich reflektierende zeuge kann nicht garantiert wer‐
geschwindigkeit ab 8 km/h bzw. bei Oberflächen von Gegenständen den.
Einlegen des Leerlaufs (Automatik‐ oder Kleidung sowie externe Gegenstände mit einer sehr klei‐
getriebe auf N oder P) automatisch Schallquellen können unter be‐ nen reflektierenden Fläche, wie
deaktiviert. sonderen Umständen zur Nicht‐ schmale Gegenstände oder wei‐
Bei erneutem Drücken der Taste b erkennung von Hindernissen che Materialien, werden vom Sys‐
erlischt die LED in der Taste. Das durch das System führen. tem möglicherweise nicht erkannt.
System wird wieder aktiviert, sobald Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐ Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐
ein Vorwärts- oder der Rückwärts‐ gen Gegenständen, die den unte‐ jekte außerhalb ihres Erfassungs‐
gang eingelegt und die elektrische ren Teil des Stoßfängers beschä‐ bereichs.
Parkbremse gelöst wird. digen können.
Fahren und Bedienung 151

Kraftstoffe stoffzusätze auf Manganbasis. Kraftstoff für Ethanol-taugliche


Dies kann zu Motorschäden füh‐ Motoren (E85)
Kraftstoffe für Otto- ren. Bei unzureichender Verfügbarkeit
von E85 kann Kraftstoff mit einem an‐
Motoren deren Ethanolgehalt oder normaler
Nur bleifreien Kraftstoff verwenden, Achtung bleifreier Kraftstoff (ROZ 95) getankt
der Europanorm EN 228 oder werden. Das Motorsteuerungs-Ma‐
E DIN 51626-1 oder einer gleichwer‐ Die Verwendung von Kraftstoff, nagementsystem wird automatisch
tigen Bestimmung entspricht. der nicht EN 228, E DIN 51626-1 an den Ethanolgehalt des Kraftstoffs
oder gleichartigen Spezifikationen angepasst.
Der Motor kann mit E10-Kraftstoff be‐
entspricht, kann zu Ablagerungen
trieben werden, der diese Normen er‐ E85-Kraftstoff muss die Standards
oder Schäden am Motor führen
füllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu CWA 15293 oder SS 155480 erfüllen.
und Ihre Garantieansprüche ein‐
10 % Bioethanol.
schränken. Bei Temperaturen um oder unter
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐ -10 °C sollte ein höherer Benzinanteil
tanzahl verwenden 3 216. Wird verwendet werden. Bei niedrigen
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ Achtung Temperaturen kann E85 dazu führen,
zahl verwendet, kann dies die Motor‐ dass sich das Fahrzeug schwerer
leistung und das Drehmoment beein‐ Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl starten lässt. Ein etwas höherer Ben‐
trächtigen, und der Kraftstoffver‐ kann zu unkontrollierter Verbren‐ zinanteil verbessert die Kaltstartei‐
brauch erhöht sich geringfügig. nung und zu Schäden am Motor genschaften erheblich.
führen.
In der Aufwärmphase des Motors
Achtung (unter +50 °C) ist das Motordrehmo‐
Hinweis
Bleifreies Superbenzin darf nur in ment begrenzt, wenn der Kraftstoff
Verwenden Sie keine Kraftstoffe einen Ethanolanteil enthält.
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐ folgenden Ländern verwendet wer‐
verbindungen enthalten, wie Kraft‐ den: Ethanol enthält weniger Energie pro
Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Liter als Benzin, daher erhöht sich der
Moldawien. Kraftstoffverbrauch, wenn man mit
E85 fährt anstatt mit Benzin. Daher
152 Fahren und Bedienung

kann man mit einem Tank voll E85 Beim Tanken die Bedienungs- und
nicht so weit fahren, wie mit einem Achtung
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
Tank voll Benzin. stelle beachten.
Die Verwendung von Kraftstoff,
der nicht EN 590 oder gleicharti‐
Achtung
gen Spezifikationen entspricht,
9 Gefahr
kann zu Leistungsverlust des Mo‐
Bestimmte Additive im Benzin
tors, erhöhtem Verschleiß oder Kraftstoff ist brennbar und explo‐
können in Kombination mit Etha‐
Schäden am Motor und Garantie‐ siv. Nicht rauchen. Kein offenes
nol das Fahrverhalten beeinträch‐
verlust führen. Feuer oder Funken.
tigen. Aus diesem Grund alle
10.000 km einen Tank komplett Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch
mit Benzin füllen. Vor dem nächs‐ Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle,
Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐ auf, Ursache sofort von einer
ten Tanken, den Tankinhalt größ‐ Werkstatt beheben lassen.
tenteils verbrauchen. ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐
det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐
selkraftstoffe zur Verdünnung mit Achtung
Kraftstoffe für Diesel- Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐
Motoren mischen. Bei falscher Betankung nicht die
Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590 Zündung einschalten.
verwenden. Tanken
In Ländern außerhalb der Europä‐ Die Tankklappe befindet sich auf der
ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff 9 Gefahr linken Fahrzeugseite.
mit einem Schwefelgehalt unter 50 Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
ppm verwenden. Vor dem Tanken Motor abstellen riegeltem Fahrzeug öffnen 3 22.
und etwaige externe Heizungen Tankklappe durch Drücken der
mit Brennkammern ausschalten. Klappe lösen.
Mobiltelefon abschalten.
Fahren und Bedienung 153

Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt


Achtung zwischen 255 und 167 g/km.
Übergelaufenen Kraftstoff sofort Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte
abwischen. finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐
fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐
Setzen Sie den Tankdeckel nach zeugs enthalten ist oder in anderen
dem Tanken wieder auf und drehen nationalen Zulassungspapieren.
Sie ihn im Uhrzeigersinn, bis Sie
mehrere Klickgeräusche hören. Der Allgemeine Informationen
Deckel muss ganz zugeschraubt wer‐ Die genannten Angaben zum Kraft‐
den; andernfalls kann die Kontroll‐ stoffverbrauch und spezifischen CO2-
leuchte Z am Instrument aufleuch‐ Ausstoß beziehen sich auf das EU-
Tankdeckel entriegeln: Drehen Sie ten 3 90. Basismodell mit Standardausrüs‐
ihn gegen den Uhrzeigersinn. Falls Tankklappe schließen. tung.
ein Zischen zu hören ist, den Deckel Die Daten für Kraftstoffverbrauch und
erst vollständig abschrauben, nach‐ Tankdeckel CO2-Emissionen wurden gemäß der
dem das Zischen aufgehört hat. Nur ein Original-Tankdeckel garan‐ Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der
Der Tankdeckel kann in die Halterung tiert uneingeschränktes Funktionie‐ jeweils neuesten geltenden Fassung)
auf der Innenseite der Tankklappe ren. Fahrzeuge mit Dieselmotoren ermittelt und beziehen sich auf das
eingehängt werden. haben spezielle Tankdeckel. Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten
Zum Tanken die Zapfpistole bis zum Zustand, wie in der Verordnung an‐
gegeben.
Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐ Kraftstoffverbrauch, CO2-
ren und betätigen. Die Angaben dienen lediglich dem
Nach dem automatischen Abschalten Emission Vergleich verschiedener Fahrzeug‐
können noch maximal zwei Portionen Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) varianten und dürfen nicht als Garan‐
Kraftstoff in den Tank hinzugefügt des Modells Opel Antara liegt im Be‐ tie für den tatsächlichen Kraftstoffver‐
werden. reich von 10,9 bis 6,3 l/100 km. brauch eines bestimmten Fahrzeugs
betrachtet werden. Zusätzliche
154 Fahren und Bedienung

Ausrüstung kann zu Werten leicht


über dem genannten Kraftstoffver‐
Anhängerzugvorrich‐ Wenn es keine Öse gibt, kann das
Seil um die Kugelstange geschlungen
brauch bzw. CO2-Ausstoß führen. tung werden. Achten Sie darauf, dass das
Der Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐ Abreißseil zur Abstützung unter der
hend vom persönlichen Fahrstil sowie Allgemeine Informationen Kupplung verläuft, damit der Anhän‐
von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐ Die Kugelstange wird in einem Beutel ger vorne nicht auf den Boden fallen
sen ab. aufbewahrt, mit einem Gurt befestigt kann, wenn er von der Zugvorrich‐
und unter der Abdeckung des Lade‐ tung getrennt wird. Das Seil darf nicht
raumbodens verstaut. auf dem Boden schleifen und muss
immer genug Durchhang für eine voll‐
Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐ ständige Wende aufweisen. Befolgen
sene Anhängerzugvorrichtung ver‐ Sie die mit der Zugvorrichtung mitge‐
wenden. Den nachträglichen Einbau lieferten Anweisungen.
von einer Werkstatt durchführen las‐
sen. Gegebenenfalls müssen Ände‐ Vor Montage eines Anhängers die
rungen am Fahrzeug, die die Küh‐ Kugel der Anhängerkupplung
lung, Hitzeschutzschilde oder andere schmieren. Nicht jedoch, wenn zur
Aggregate betreffen, durchgeführt Verringerung der Schlingerbewe‐
werden. gung des Anhängers ein Stabilisator
verwendet wird, der auf den Kugel‐
Kontrollleuchte á am Instrument kopf wirkt. Für Anhänger mit geringer
leuchtet beim Anhängen eines An‐ Fahrstabilität wird die Verwendung
hängers an das Fahrzeug auf 3 96. eines Gleitstabilisators dringend
empfohlen.
Fahrverhalten, Fahren Sie auch in Ländern, in denen
Fahrhinweise höhere Geschwindigkeiten als
80 km/h erlaubt sind, möglichst nicht
Befestigen Sie bei gebremsten An‐ schneller. Fahren Sie bergauf nicht
hängern das Abreißseil an der Öse schneller als 30 km/h im 1. Gang bzw.
und nicht an der Kugelstange. 50 km/h im 2. Gang.
Fahren und Bedienung 155

Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ Die zulässige Anhängelast ist in den durch Veränderung der Gewichtsver‐
ginnen, langsamer fahren, nicht Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐ teilung beim Beladen des Anhängers
gegenlenken, notfalls scharf brem‐ ser Wert gilt in der Regel für Steigun‐ verändert werden.
sen. gen bis max. 12 %. Die höchstzulässige Stützlast
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ Die zulässige Anhängelast gilt bis zur (80 kg) ist auf dem Typschild der An‐
gen wie bei entsprechender Bergauf‐ angegebenen Steigung und bis zu hängerzugvorrichtung und in den
fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ einer Höhe von 1000 Metern über Fahrzeugpapieren angegeben. Stre‐
keit fahren. dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐ ben Sie immer die höchstzulässige
Reifendruck auf den Wert für die volle torleistung wegen der dünner wer‐ Last an, vor allem bei schweren An‐
Zuladung erhöhen 3 222. denden Luft bei zunehmender Höhe hängern. Die Stützlast sollte nie unter
verringert und sich dadurch die Steig‐ 25 kg sinken.
fähigkeit verschlechtert, sinkt auch Stellen Sie beim Messen der Stütz‐
Anhängerbetrieb das zulässige Zuggesamtgewicht um last sicher, dass sich die Kupplungs‐
10 % pro 1000 Meter zusätzlicher stange des beladenen Anhängers auf
Anhängelast Höhe. Auf Straßen mit leichten An‐ gleicher Höhe wie im an das bela‐
Die zulässigen Anhängelasten sind stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf dene Zugfahrzeug angehängten Zu‐
fahrzeug- und motorabhängige Autobahnen) muss das Zuggesamt‐ stand befindet. Dies ist speziell bei
Höchstwerte und dürfen nicht über‐ gewicht nicht verringert werden. Doppelachsanhängern von Bedeu‐
schritten werden. Die tatsächliche Das zulässige Zuggesamtgewicht tung.
Anhängelast ist die Differenz zwi‐ darf nicht überschritten werden. Das
schen dem tatsächlichen Gesamtge‐ zulässige Zuggesamtgewicht ist auf Hinterachslast
wicht des Anhängers und der tatsäch‐ dem Typschild angegeben 3 212. Bei Anhängerbetrieb und voll belade‐
lichen Stützlast mit Anhänger. nem Zugfahrzeug (einschließlich aller
Zur Überprüfung der Anhängelast Stützlast Insassen) darf die zulässige Hinter‐
dürfen daher nur die Anhängeräder – Die Stützlast ist die Last, die vom An‐ achslast (siehe Typschild oder Fahr‐
und nicht das Bugrad – auf der hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐ zeugpapiere) nicht überschritten wer‐
Waage stehen. gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann den.
156 Fahren und Bedienung

Länderspezifische Bestimmungen Montage der Kugelstange


hinsichtlich der Höchstgeschwindig‐
keit beim Anhängerbetrieb müssen
eingehalten werden.

Zugvorrichtung
Achtung
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die
Kugelstange zu demontieren.

Zugvorrichtung mit Prüfen Sie, dass die Farbmarkierung


abnehmbarer Kugelstange am Hebel rot ist.
Entfernen Sie den Verschlussstopfen
Die Kugelstange wird in einem Beutel aus der Aufnahmeöffnung für die Ku‐ Einsetzen der Kugelstange
aufbewahrt, mit einem Gurt befestigt gelstange und bewahren Sie diese im
und unter der Abdeckung des Lade‐ Laderaum auf.
raumbodens verstaut.
Fahren und Bedienung 157

Führen Sie die Kugelstange in das Kontrollieren Sie die richtige Montage Demontage der Kugelstange
Kupplungsgehäuse ein und drücken der Kugelstange:
Sie kräftig nach unten, bis die Kugel‐ ■ Die grüne Markierung muss am He‐
stange hörbar einrastet. Wenn sie bel sichtbar sein.
nicht einrastet, wiederholen Sie den
Vorgang. ■ Kugelstange sitzt fest im Kupp‐
lungsgehäuse.
Schwenken Sie die Kugelstange nicht
nach links oder rechts oder nach Kugelstange ist abgeschlossen und
oben und unten, um die korrekte Be‐ Schlüssel ist abgezogen.
festigung nicht zu trennen.
9 Warnung
Anhängerbetrieb ist nur zulässig,
wenn die Kugelstange richtig mon‐
tiert ist. Wenn die Kugelstange Entriegeln Sie die Kugelstange und
nicht korrekt befestigt werden ziehen Sie den Schlüssel ab. Ziehen
kann, Hilfe einer Werkstatt in An‐ Sie den Hebel nach links, in Richtung
spruch nehmen. Kugelstange, und drehen Sie ihn
nach unten. Ziehen Sie die Kugel‐
Öse für Abreißseil stange aus dem Kupplungsgehäuse
Befestigen Sie bei gebremsten An‐ heraus.
hängern das Abreißseil an der Öse Entfernen Sie etwaigen Rost oder
und nicht an der Kugelstange. Schmutz vom Bereich um das Kupp‐
Verriegeln Sie die Kugelstange durch lungsgehäuse und den Anschluss der
Drehen des mitgelieferten Schlüssels Kugelstange, bevor Sie den Ver‐
im Schließzylinder der Kugelstange. schlussstopfen in die Öffnung einset‐
Ziehen Sie den Schlüssel ab. zen.
158 Fahren und Bedienung

Legen Sie die Kugelstange in den mit‐


gelieferten Beutel, befestigen Sie sie
mit dem Gurt und verstauen Sie sie
unter der Abdeckung des Laderaum‐
bodens.
Verwenden Sie zum Reinigen der Ku‐
gelstange keine Dampfstrahler oder
Hochdruckreiniger.

Anhänger-Stabilitäts-
Assistent
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
leistung reduziert und das Gespann
gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
gern aufhört. Lenkrad so ruhig wie
möglich halten, während das System
aktiv ist.
Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent
(TSA) ist eine Funktion der elektroni‐
schen Stabilitätsregelung 3 145.
Fahrzeugwartung 159

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 159 Zubehör und Änderungen Wenn das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 160 am Fahrzeug nate eingelagert werden muss:
Glühlampen auswechseln ......... 169 Wir empfehlen die Verwendung von ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Elektrische Anlage ..................... 176 Originalteilen und -zubehör und von ren.
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp ■ Konservierung im Motorraum und
Wagenwerkzeug ........................ 184 werkseitig zugelassenen Teilen. An‐ am Unterboden überprüfen lassen.
Räder und Reifen ...................... 186 dere Produkte können wir nicht be‐
werten und auch nicht für ihre Zuver‐ ■ Die Dichtgummis reinigen und im‐
Starthilfe ..................................... 201
lässigkeit haften - auch wenn sie über prägnieren.
Abschleppen .............................. 203
eine behördliche oder sonstige Zulas‐ ■ Motorölwechsel durchführen.
Fahrzeugpflege .......................... 205 sung verfügen. ■ Den Scheibenwaschbehälter ent‐
Keine Veränderungen an elektri‐ leeren.
schen Systemen vornehmen, z. B. ■ Den Frost- und Korrosionsschutz
Eingriff in elektronische Steuergeräte im Kühlmittel überprüfen.
(Chip-Tuning).
■ Reifendruck auf den Wert für die
volle Zuladung erhöhen.
Achtung
■ Das Fahrzeug an einem trockenen,
Beim Transportieren des Fahr‐ gut belüfteten Ort abstellen. Den
zeugs auf einem Zug oder einem ersten oder den Rückwärtsgang
Bergungsfahrzeug können die einlegen oder den Wählhebel auf
Schmutzfänger beschädigt wer‐ P stellen. Verhindern, dass das
den. Fahrzeug losrollt.
160 Fahrzeugwartung

■ Die elektrische Parkbremse nicht


anziehen.
Altfahrzeugrücknahme Fahrzeugüberprüfun‐
■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen
Informationen über Altfahrzeug- gen
Rücknahmestellen und die Wieder‐
schließen und das Fahrzeug ver‐
riegeln.
verwertung von Altfahrzeugen sind, Durchführung von Arbeiten
sofern gesetzlich vorgeschrieben, auf
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ unserer Website verfügbar. Nur offi‐ 9 Warnung
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ ziell anerkannte Recyclingstellen mit
stellen, dass sämtliche Systeme dieser Aufgabe betrauen. Kontrollen im Motorraum nur bei
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐
ausgeschalteter Zündung durch‐
warnanlage.
führen.
Neuerliche Inbetriebnahme des Das Kühlgebläse kann auch bei
Fahrzeugs ausgeschalteter Zündung laufen.
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird: 9 Gefahr
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐ Zündanlage und Xenon-Schein‐
nik der elektrischen Fensterbetäti‐ werfer arbeiten mit sehr hoher
gung aktivieren. Spannung. Nicht berühren.
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Motorölstand kontrollieren.
■ Kühlmittelstand kontrollieren.
■ Gegebenenfalls Kennzeichen
montieren.
Fahrzeugwartung 161

Motorhaube Schließen
Motorhaube absenken und bei gerin‐
Öffnen ger Höhe (20–25 cm) in die Verriege‐
lung fallen lassen. Sicherstellen, dass
die Motorhaube eingerastet ist.

Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu ver‐
meiden.

Den Schnappriegel links in der Mitte Motoröl


der Motorhaubenunterseite ausfindig
Den Motorölstand regelmäßig von
machen, nach oben drücken und die
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
Motorhaube vorsichtig anheben.
Entriegelungshebel ziehen und in die den zu verhindern.
Die Motorhaube wird automatisch
Ausgangsposition zurückführen. Sicherstellen, dass die richtige Ölspe‐
offen gehalten.
zifikation verwendet wird. Empfoh‐
Wird bei einem Autostopp die Motor‐ lene Flüssigkeiten und Betriebsstoffe
haube geöffnet, so wird der Motor aus 3 209.
Sicherheitsgründen automatisch wie‐
Prüfung nur bei waagerecht stehen‐
der gestartet.
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
Lufteinlass 3 126. triebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
162 Fahrzeugwartung

Ölmessstab herausziehen, abwi‐ Verschlussdeckel gerade ansetzen


schen, bis zur Anschlagfläche am und festdrehen.
Griff einstecken, erneut herausziehen Kontrollleuchten für Motoröldruck I
und Motorölstand ablesen. 3 94, Motoröllebensdauer C 3 94
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche und niedrigen Motorölstand S 3 95.
am Griff einstecken und eine halbe Nachdem das Motoröl gewechselt
Umdrehung durchführen. wurde, muss die Motoröl-Lebensdau‐
eranzeige zurückgesetzt werden.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men.

Es wird empfohlen, Motoröl von der‐ Kühlmittel


selben Qualität wie beim letzten Öl‐ Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis
wechsel zu verwenden. ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in
Der Motorölstand darf die obere denen es sehr kalt wird, bietet das
Marke MAX am Messstab nicht über‐ werkseitig eingefüllte Kühlmittel
schreiten. Frostschutz bis ca. -37 °C.

Achtung Achtung
Je nach Motor werden verschiedene
Ölmessstäbe verwendet. Nur zugelassene Frostschutzmit‐
Zuviel eingefülltes Motoröl muss
Wenn der Motorölstand in den Be‐ abgelassen oder abgesaugt wer‐ tel verwenden.
reich der Nachfüllmarke MIN abge‐ den.
sunken ist, Motoröl nachfüllen.
Füllmengen 3 221, Motorölqualität/
Viskosität 3 209.
Fahrzeugwartung 163

Kühlmittelspiegel
9 Warnung Lenkunterstützungsflüs‐
Achtung
sigkeit
Vor Öffnen des Verschlussde‐
ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐ Achtung
Zu niedriger Kühlmittelstand kann schlussdeckel vorsichtig öffnen
zu Motorschaden führen. damit der Überdruck langsam ent‐ Bereits geringste Verschmutzun‐
weicht. gen können Schäden am Lenk‐
system verursachen und das ord‐
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus nungsgemäße Funktionieren ver‐
freigegebenem Kühlmittelkonzentrat hindern. Achten Sie darauf, dass
und sauberem Leitungswasser ver‐ keine Verschmutzungen an die In‐
wenden. Wenn kein Kühlmittelkon‐ nenseite des Ölbehälterdeckels,
zentrat verfügbar ist, nur sauberes an den Messstab oder in den Öl‐
Leitungswasser verwenden. Den behälter gelangen.
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen
lassen und die Ursache für den Kühl‐
mittelverlust in einer Werkstatt behe‐
ben lassen.
Bei kaltem Kühlsystem muss der Kontrollleuchte Kühlmitteltemperatur
Kühlmittelspiegel zwischen den Mar‐ W 3 93.
kierungen MIN und MAX liegen. Bei
zu niedrigem Füllstand auffüllen.
164 Fahrzeugwartung

Den Deckel öffnen und entfernen. Mit einem Gemisch aus sauberem Bremsen
Den Messstab trocken wischen und Wasser und einer geeigneten Menge
die Kappe im Behälter drehen. Den frostschutzmittelhaltiger Waschflüs‐ Wenn die Mindestdicke der Brems‐
Deckel wieder öffnen und den Füll‐ sigkeit auffüllen. Das richtige Mi‐ beläge erreicht ist, ist während des
stand der Lenkunterstützungsflüssig‐ schungsverhältnis ist auf dem Behäl‐ Bremsens ein Quietschgeräusch zu
keit ablesen. ter der Waschflüssigkeit angegeben. hören.
Der Stand der Lenkunterstützungs‐ Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge
flüssigkeit muss zwischen MIN/ Achtung jedoch möglichst bald austauschen
COLD und MAX/HOT liegen. lassen.
Nur Waschwasser mit einem aus‐ Sobald neue Bremsbeläge montiert
Bei niedrigem Flüssigkeitsstand Hilfe
reichenden Anteil Frostschutzmit‐ sind, während der ersten Fahrten
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
tel bietet bei niedrigen Tempera‐ nicht unnötig scharf bremsen.
turen oder einem plötzlichen Tem‐
Waschflüssigkeit peratursturz ausreichenden
Schutz. Bremsflüssigkeit
Sprühen Sie bei Frost keine Wasch‐ 9 Warnung
flüssigkeit auf die Windschutz‐
scheibe, um die Bildung von Eis und Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐
eine Verschlechterung der Sicht zu zend. Kontakt mit Augen, Haut,
vermeiden. Gewebe und lackierten Flächen
vermeiden.
Füllen Sie bei Kälte den Waschflüs‐
sigkeitsbehälter nur zu drei Viertel.
Dann kann sich die Flüssigkeit beim
Gefrieren ausdehnen und der Behäl‐
ter wird nicht beschädigt.
Fahrzeugwartung 165

Achtung
Verwenden Sie nur für das Fahr‐
zeug zugelassene Hochleistungs-
Bremsflüssigkeit.
Bremsflüssigkeit 3 209.

Kontrollleuchte Bremsflüssigkeits‐
stand R 3 90.

Kupplungsflüssigkeit
Der Bremsflüssigkeitsstand muss Wenn der Flüssigkeitsstand im Vor‐
zwischen MIN und MAX liegen. 9 Warnung ratsbehälter unter die Markierung
Beim Nachfüllen auf äußerste Sau‐ MIN sinkt, Hilfe einer Werkstatt in An‐
berkeit achten, da eine Verunreini‐ Kupplungsflüssigkeit ist giftig und spruch nehmen.
gung der Bremsflüssigkeit zu Funk‐ ätzend. Kontakt mit Augen, Haut, Kupplungsflüssigkeit 3 209.
tionsstörungen der Bremsanlage füh‐ Gewebe und lackierten Flächen
ren kann. Ursache für den Verlust von vermeiden.
Bremsflüssigkeit von einer Werkstatt Fahrzeugbatterie
beheben lassen. Fahrzeuge ohne Stopp-Start-System
sind mit einem herkömmlichen Blei‐
akkumulator ausgestattet. Fahrzeuge
mit Stopp-Start-System sind mit einer
AGM-Fahrzeugbatterie ausgestattet.
166 Fahrzeugwartung

Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, Nachträglich eingebautes elektri‐ Fahrzeugbatterie ersetzen


sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐ sches oder elektronisches Zubehör
chende Aufladung der Batterie zu‐ kann die Fahrzeugbatterie zusätzlich Hinweis
lässt. Kurze Strecken und häufige belasten oder sogar entladen. Erkun‐ Jede Abweichung von den in diesem
Motorstarts können die Fahrzeug‐ digen Sie sich bei einer Werkstatt, Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
batterie entladen. Nicht benötigte welche technischen Möglichkeiten es gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
Stromverbraucher ausschalten. gibt (etwa den Einbau einer stärkeren tivierung der Stopp-Start-Automatik
Batterie). führen.
Vor dem erneuten Anklemmen der Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie
Fahrzeugbatterie sicherstellen, dass unbedingt darauf achten, dass sich
die Zündung ausgeschaltet ist. Da‐ im Bereich des Pluspols keine geö‐
nach folgende Schritte ausführen: ffneten Entlüftungsbohrungen befin‐
den. Falls in diesem Bereich eine Ent‐
1. Datum und Uhrzeit am Info-Dis‐
lüftungsbohrung geöffnet ist, muss
play einstellen 3 81.
Batterien gehören nicht in den Haus‐ diese mit einem Blinddeckel ver‐
müll. Sie müssen über entspre‐ 2. Ggf. die elektrische Fensterbetä‐ schlossen werden und die Entlüftung
chende Sammelstellen entsorgt wer‐ tigung und das Schiebedach akti‐ muss im Bereich des Minuspols ge‐
den. vieren 3 32, 3 35. öffnet werden.
Wird das Fahrzeug länger als Um die Fahrzeugbatterie vor dem Nur Batterien verwenden, die die Be‐
6 Wochen abgestellt, kann sich die Entladen zu schützen, schalten sich festigung des Sicherungskastens
Batterie entladen. Polklemme am Mi‐ einige Verbraucher (z. B. die Innen‐ über der Fahrzeugbatterie ermögli‐
nuspol der Fahrzeugbatterie abklem‐ beleuchtung) nach einer Verzöge‐ chen.
men. rung automatisch ab. Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-Sys‐
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐ Laden Sie eine abgeklemmte Fahr‐ tem ist die AGM-Fahrzeugbatterie
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐ zeugbatterie alle 6 Wochen nach. (Vliesakku) unbedingt wieder durch
dung. Fahrzeugbatterieentladeschutz eine AGM-Fahrzeugbatterie zu erset‐
3 119. zen.
Fahrzeugwartung 167

Fahrzeugbatterie laden Bedeutung der Symbole:


■ Funken, offene Flammen oder
9 Warnung Rauch vermeiden.
■ Augen immer schützen. Explosive
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start- Gase können zu Erblindung oder
Automatik darauf achten, dass die Verletzungen führen.
Ladespannung bei Einsatz eines
Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht ■ Die Fahrzeugbatterie außerhalb
übersteigt. Andernfalls kann die der Reichweite von Kindern aufbe‐
Fahrzeugbatterie beschädigt wer‐ wahren.
den. ■ Die Fahrzeugbatterie enthält
Schwefelsäure, die zu Erblindung
AGM-Batterien sind am Label an der Starthilfe 3 201. oder ernsten Verätzungen führen
Batterie zu erkennen. Wir empfehlen kann.
den Einsatz einer original Opel-Bat‐
Warnschild ■ Für weitere Informationen siehe
terie. Betriebsanleitung.
Hinweis ■ Rund um die Fahrzeugbatterie kön‐
Der Einsatz einer anderen AGM- nen explosive Gase auftreten.
Fahrzeugbatterie als der original
Opel-Fahrzeugbatterie kann die
Leistung des Stopp-Start-Systems
beeinträchtigen.
Wir empfehlen, den Austausch der
Fahrzeugbatterie von einer Werkstatt
durchführen zu lassen.
Stopp-Start-Automatik 3 130.
168 Fahrzeugwartung

Diesel-Kraftstofffilter Bei abgestelltem Motor die Zündung Diesel-Kraftstoffsystem


auf ON stellen, ca. 5 Sekunden war‐
ten und dann zum Einspritzen von entlüften
Anlasskraftstoff den Schlüssel auf Wenn der Kraftstofftank leer gefahren
LOCK drehen. Diesen Vorgang mind. wurde, muss das Diesel-Kraftstoff‐
3 Mal wiederholen. Der Motor darf da‐ system entlüftet werden. Zündung
bei nicht laufen, damit keine Luft in die dreimal für jeweils 15 Sekunden ein‐
Kraftstoffleitung eindringen kann. schalten. Dann den Motor höchstens
Bei erschwerten Betriebsbedingun‐ 40 Sekunden lang drehen lassen.
gen den Diesel-Kraftstofffilter in kür‐ Wenn der Motor nicht anspringt, vor
zeren Intervallen prüfen. dem nächsten Startversuch mind.
10 Sekunden warten. Wenn der Mo‐
Bei Wasser im Diesel-Kraftstofffilter tor nicht startet, Hilfe einer Werkstatt
leuchtet die Kontrollleuchte U am In‐ in Anspruch nehmen.
strument auf 3 95. Das Wasser sofort
Bei jedem Motorölwechsel Restwas‐ ablassen.
ser aus dem Diesel-Kraftstofffilter ab‐
lassen.
Einen Behälter unter das Filterge‐
häuse stellen. Ablassstopfen mit
einem geeigneten Schraubenschlüs‐
sel gegen den Uhrzeigersinn drehen,
um das Wasser abzulassen.
Der Vorgang ist beendet, sobald Die‐
selkraftstoff aus der Öffnung austritt.
Den Ablassstopfen durch Drehen im
Uhrzeigersinn wieder anziehen.
Fahrzeugwartung 169

Scheibenwischerwechsel Glühlampen
Wischerblätter an der auswechseln
Windschutzscheibe
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten! Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im 1. Schalten Sie die Zündung und die
Motorraum austauschen. Scheinwerfer aus.
2. Öffnen Sie die Motorhaube, lösen
Lampenkontrolle Sie die 11 Halter und entfernen
Nach dem Auswechseln einer Glüh‐ Sie die Kühlerabdeckung.
Heben Sie den Wischerarm an, lampe Zündung einschalten, Licht be‐ 3. Entfernen Sie die 3 Schrauben
drücken Sie den Halteclip und ziehen tätigen und dieses kontrollieren. und nehmen Sie den Scheinwer‐
Sie das Wischerblatt ab.
fer heraus.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am
Wischerarm ansetzen und drücken,
Scheinwerfer 4. Drücken Sie auf die Laschen der
Kabelsatzstecker und ziehen Sie
bis es einrastet. Scheinwerfer ausbauen die Scheinwerferstecker ab.
Den Wischerarm vorsichtig nach un‐ Zum Lampenwechsel muss zunächst 5. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐
ten lassen. die Scheinwerfereinheit ausgebaut heit heraus.
werden.
170 Fahrzeugwartung

Die Scheinwerfereinheit wird in der Abblend- und Fernlicht 4. Achten Sie beim Einsetzen einer
umgekehrten Reihenfolge des Aus‐ neuen Glühlampe darauf, dass
baus eingebaut - achten Sie darauf, die Lappen ordnungsgemäß in
dass der Positionierstift in seiner Auf‐ den Vertiefungen auf dem Reflek‐
nahme sitzt. Ziehen Sie Schrauben tor einrasten.
oder Halter nicht zu fest an. 5. Setzen Sie die Haltefeder der
Glühlampe ein und bringen Sie
Halogen-Scheinwerfer die Scheinwerferabdeckkappe
wieder an.
6. Setzen Sie die Scheinwerferein‐
heit wieder ein.

Vordere Blinkleuchte
Halogen-Scheinwerfer haben ge‐
trennte Systeme für Fernlicht 1 (in‐
nere Lampen) und Abblendlicht 2 (äu‐
ßere Lampen).
1. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐
heit heraus 3 169.
2. Entfernen Sie die Scheinwerfer‐
Halogen-Scheinwerfer A unterschei‐ abdeckkappe.
den sich von Xenon-Scheinwerfern
3. Lösen Sie die Haltefeder der
B durch die Form der Streuscheibe.
Glühlampe und nehmen Sie die
Glühlampe auf dem Reflektorge‐
häuse heraus.
Fahrzeugwartung 171

1. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐ Standlicht 5. Setzen Sie den Glühlampenhalter


heit heraus 3 169. in die Leuchteneinheit ein und
2. Drehen Sie den Glühlampenhal‐ bringen Sie die Scheinwerferab‐
ter gegen den Uhrzeigersinn und deckkappe wieder an.
ziehen Sie den Glühlampenhalter 6. Setzen Sie die Scheinwerferein‐
von der Leuchteneinheit ab. heit wieder ein.
3. Drücken und drehen Sie die Glüh‐
lampe zum Herausnehmen gegen Xenon-Scheinwerfer
den Uhrzeigersinn aus dem Lam‐
penhalter.
4. Setzen Sie die neue Glühlampe
durch Drücken und Drehen im
Uhrzeigersinn in den Lampenhal‐
ter ein. 1. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐
5. Setzen Sie den Glühlampenhalter heit heraus 3 169.
durch Drehen im Uhrzeigersinn in 2. Entfernen Sie die Scheinwerfer‐
die Leuchteneinheit ein. abdeckkappe und ziehen Sie den
6. Setzen Sie die Scheinwerferein‐ Glühlampenhalter (neben der
heit wieder ein. Fernlichtglühlampe) von der
Leuchteneinheit ab.
3. Ziehen Sie die Glühlampe gerade Xenon-Scheinwerfer B unterschei‐
aus dem Lampenhalter heraus. den sich von Halogen-Scheinwerfern
4. Setzen Sie die neue Glühlampe A durch die Form der Streuscheibe.
ein und verwenden Sie dabei zum
Halten der Glühlampe ein nicht fa‐
serndes Tuch.
172 Fahrzeugwartung

Abblend- und Fernlicht 1. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐ Standlicht


heit heraus 3 169.
9 Gefahr 2. Drehen Sie den Glühlampenhal‐
ter gegen den Uhrzeigersinn und
Xenon-Scheinwerfer arbeiten ziehen Sie den Glühlampenhalter
unter sehr hoher Spannung. Nicht von der Leuchteneinheit ab.
berühren. Lampenwechsel von 3. Drücken und drehen Sie die Glüh‐
einer Werkstatt durchführen las‐ lampe zum Herausnehmen gegen
sen. den Uhrzeigersinn aus dem Lam‐
penhalter.
Vordere Blinkleuchte 4. Setzen Sie die neue Glühlampe
durch Drücken und Drehen im
Uhrzeigersinn in den Lampenhal‐
ter ein. 1. Nehmen Sie die Scheinwerferein‐
5. Setzen Sie den Glühlampenhalter heit heraus 3 169.
durch Drehen im Uhrzeigersinn in 2. Drehen Sie den Glühlampenhal‐
die Leuchteneinheit ein. ter gegen den Uhrzeigersinn und
6. Setzen Sie die Scheinwerferein‐ ziehen Sie den Glühlampenhalter
heit wieder ein. von der Leuchteneinheit ab.
3. Ziehen Sie die Glühlampe gerade
aus dem Lampenhalter heraus.
4. Setzen Sie die neue Glühlampe
ein und verwenden Sie dabei zum
Halten der Glühlampe ein nicht fa‐
serndes Tuch.
Fahrzeugwartung 173

5. Setzen Sie den Glühlampenhalter 2. Ziehen Sie den Kabelsatzstecker Rückleuchten


durch Drehen im Uhrzeigersinn in vom Glühlampenhalter ab und
die Leuchteneinheit ein. drehen Sie den Glühlampenhalter Brems-, Rück-, Blink-,
6. Setzen Sie die Scheinwerferein‐ gegen den Uhrzeigersinn. Rückfahr- und
heit wieder ein. 3. Entfernen Sie den Glühlampen‐ Nebelschlussleuchte
halter von der Leuchteneinheit
und drehen Sie die Glühlampe ge‐
Nebelscheinwerfer gen den Uhrzeigersinn aus dem
Glühlampenhalter heraus.
4. Setzen Sie die neue Glühlampe
durch Drehen im Uhrzeigersinn in
den Lampenhalter ein.
5. Setzen Sie den Glühlampenhalter
in die Leuchteneinheit ein und ste‐
cken Sie den Kabelsatzstecker
wieder an.
6. Bringen Sie die Verkleidung auf
der Fahrzeugunterseite mit den 1. Öffnen Sie die Hecktür und ent‐
2 zuvor ausgebauten Schrauben fernen Sie 2 Schrauben und die
wieder an. Leuchteneinheit.
1. Entfernen Sie 2 Schrauben von
der Verkleidung auf der Fahr‐ 2. Nehmen Sie den Glühlampenhal‐
zeugunterseite unter den Nebel‐ ter durch Drehen gegen den Uhr‐
scheinwerfern und nehmen Sie zeigersinn heraus.
die Verkleidung ab.
174 Fahrzeugwartung

3. Nehmen Sie die Glühlampe aus 6. Setzen Sie die Leuchteneinheit 3. Ziehen Sie die Glühlampe gerade
dem Glühlampenhalter, indem wieder ein, indem Sie die Füh‐ aus dem Lampenhalter heraus.
Sie die Lampe nach innen rungslappen in die dazugehöri‐ 4. Setzen Sie die neue Glühlampe in
drücken und gegen den Uhrzei‐ gen Öffnungen schieben. den Glühlampenhalter ein, indem
gersinn drehen. 7. Setzen Sie die 2 zuvor ausgebau‐ Sie diese nach innen drücken und
4. Setzen Sie die neue Lampe in den ten Schrauben wieder ein und den Lampenhalter im Uhrzeiger‐
Glühlampenhalter ein. schließen Sie die Hecktür. sinn drehen.
5. Setzen Sie den Glühlampenhalter 5. Drücken Sie die Leuchte wieder in
wieder in die Leuchteneinheit ein. Seitliche Blinkleuchten ihre Öffnung.
Drehen Sie den Glühlampenhal‐
ter im Uhrzeigersinn gut fest.
Dritte Bremsleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Kennzeichenleuchte

1. Hebeln Sie die Leuchte mit einem


Schraubendreher aus dem Kotflü‐
gel.
2. Drehen Sie den Glühlampenhal‐
ter gegen den Uhrzeigersinn.
Fahrzeugwartung 175

1. Lösen Sie die 4 Schrauben (Pfeil) Innenleuchten Hinteres Leselicht


und entfernen Sie die Leuchten‐
abdeckungen. Vorderes Leselicht
2. Nehmen Sie den Glühlampenhal‐
ter durch Drehen gegen den Uhr‐
zeigersinn aus der Leuchtenein‐
heit heraus.
3. Ziehen Sie die Glühlampe gerade
aus dem Lampenhalter heraus.
4. Neue Lampe einsetzen.
5. Setzen Sie den Glühlampenhalter
in die Leuchteneinheit ein, drehen
Sie den Glühlampenhalter im Uhr‐
zeigersinn und achten Sie auf fes‐ 1. Hebeln Sie die Streuscheibe der
ten Sitz. Leuchte mit einem Schraubendre‐
6. Bringen Sie die Leuchtenab‐ 1. Hebeln Sie die Streuscheibe der her aus der Dachkonsole.
deckungen mit den 4 zuvor aus‐ Leuchte mit einem Schraubendre‐ 2. Nehmen Sie die Glühlampe he‐
gebauten Schrauben wieder an. her aus der Dachkonsole. raus.
2. Nehmen Sie die Glühlampe he‐ 3. Neue Lampe einsetzen.
raus.
4. Bringen Sie die Streuscheibe wie‐
3. Neue Lampe einsetzen. der in der Dachkonsole an.
4. Bringen Sie die Streuscheibe wie‐
der in der Dachkonsole an.
176 Fahrzeugwartung

Laderaumleuchte Instrumententafelbeleuch‐ Elektrische Anlage


tung
Lampenwechsel von einer Werkstatt
Sicherungen
durchführen lassen. Ersatz entsprechend der Beschrif‐
tung auf der defekten Sicherung
durchführen.
Das Fahrzeug verfügt über zwei Si‐
cherungskästen:
■ im Motorraum neben dem Kühlmit‐
telbehälter,
■ in der Instrumententafel auf der lin‐
ken Seite des Beifahrerfußraums
1. Lösen Sie die Streuscheibe mit bzw. in Rechtslenkern auf der lin‐
einem Schraubendreher von der ken Seite des Fahrerfußraums.
Leuchteneinheit. Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
2. Nehmen Sie die Glühlampe he‐ treffenden Schalter und Zündung
raus. ausschalten.
3. Neue Lampe einsetzen. Eine defekte Sicherung ist am durch‐
gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
4. Bringen Sie die Streuscheibe wie‐ bar. Sicherung nur dann ersetzen,
der an der Lampeneinheit an. wenn die Ursache für die Störung be‐
hoben wurde.
Handschuhfachbeleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt Einige Funktionen können durch
durchführen lassen. mehrere Sicherungen abgesichert
sein. Sicherungen können auch ohne
Vorhandensein einer Funktion einge‐
steckt sein.
Fahrzeugwartung 177

Hinweis
Möglicherweise gelten nicht alle Be‐
schreibungen des Sicherungskas‐
ten in dieser Betriebsanleitung für
Ihr Fahrzeug.
Beachten Sie beim Überprüfen des
Sicherungskasten die Beschriftung
des Kastens.
Es empfiehlt sich, stets einen kom‐
pletten Satz an Reservesicherungen
mitzuführen. Reservesicherungen
können im Sicherungskasten im Mo‐
torraum aufbewahrt werden. Sicherungszieher
Ein Sicherungszieher ist unter Um‐
ständen im Sicherungskasten im Mo‐
torraum zu finden.
178 Fahrzeugwartung

Sicherungskasten im
Motorraum

Sicherungszieher von oben oder seit‐


lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
cherung herausziehen. Der Sicherungskasten befindet sich
neben dem Kühlmittelbehälter im Mo‐
torraum.
Lösen Sie zum Öffnen den Deckel
und schwenken Sie ihn nach oben.
Fahrzeugwartung 179
180 Fahrzeugwartung

Sicherung Stromkreis Sicherung Stromkreis Sicherung Stromkreis


ABS Antiblockier‐ FAN1 Kühlgebläse LO BEAM LH Abblendlicht
system (links)
FAN3 Kühlgebläse
A/C Klimatisierung, LO BEAM RH Abblendlicht
Klimaanlage FRT FOG Nebelschein‐ (rechts)
werfer
BATT1 Sicherungskasten PRK LP LH Parklicht (links)
in der Instrumen‐ FRT WPR Vorderer Schei‐
tentafel benwischer PRK LP RH Parklicht (rechts)

BATT2 Sicherungskasten FUEL/VAC Kraftstoffpumpe, PWM FAN PWM-Gebläse


in der Instrumen‐ Unterdruckpumpe (Pulsweitenmodu‐
tentafel lation)
HDLP WASHER Scheinwerfer‐
BATT3 Sicherungskasten waschanlage REAR DEFOG Heckscheibenhei‐
in der Instrumen‐ zung
HI BEAM LH Fernlicht (links)
tentafel REAR WPR Heckscheiben‐
HI BEAM RH Fernlicht (rechts) wischer
BCM Karosserie-Elekt‐
ronikmodul HORN Hupe SPARE –
ECM Motorsteuergerät HTD WASH/MIR Heizelemente STOP LAMP Bremslicht
Waschflüssigkeit,
ECM PWR TRN Motorsteuergerät, Außenspiegel STRTR Anlasser
Antriebsstrang
IGN COIL A Zündspule TCM Getriebe-Steuer‐
ENG SNSR Motorsensoren gerät
IGN COIL B Zündspule
EPB Elektrische Park‐ TRLR PRL LP Anhänger-Park‐
bremse licht
Fahrzeugwartung 181

Nach dem Wechsel fehlerhafter Si‐ Zum Öffnen der Abdeckung den Rie‐
cherungen Deckel des Sicherungs‐ gel lösen.
kastens schließen und andrücken, bis
er einrastet.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.

Sicherungskasten in der
Instrumententafel

Der Sicherungskasten befindet sich


auf der linken Seite des Beifahrerfuß‐
raums bzw. in Rechtslenkern auf der
linken Seite des Fahrerfußraums.
182 Fahrzeugwartung
Fahrzeugwartung 183

Sicherung Stromkreis Sicherung Stromkreis Sicherung Stromkreis


AMP Verstärker CIM Communications HEATING MAT Schalter Heiz‐
Integration SW matte
APO JACK Zubehörsteck‐ Module
(CONSOLE) dose (Mittelkon‐ HTD SEAT PWR Sitzheizung
sole) CLSTR Instrumentenein‐
heit HVAC BLWR Klimatisierung,
APO JACK Zubehörsteck‐ Klimaanlagen‐
(REAR CARGO) dose (Laderaum) DRL Tagfahrlicht lüfter
AWD/VENT Allradantrieb, DR/LCK Fahrertürschloss IPC Instrumententafel
Lüftung
DRVR PWR Elektrische ISRVM/RCM Innenspiegel,
BCM (CTSY) Innenbeleuchtung SEAT Fahrersitzeinstel‐ Remote Compass
lung Module
BCM (DIMMER) Instrumenten‐
beleuchtung DRV/PWR Elektrische Fens‐ KEY CAPTURE Schlüsselerfas‐
WNDW terbetätigung sung
BCM (INT Innenleuchten, Fahrer
LIGHT TRLR Anhänger-Nebel‐ L/GATE Hecktür
FOG) schlussleuchte F/DOOR LOCK Tankklappe
LOGISTIC Logistikmodus
BCM (PRK/ Parklicht, Blinker FRT WSR Vordere Wasch‐ MODE
TRN) anlage
OSRVM Außenspiegel
BCM (STOP) Bremslicht FSCM Kraftstoffsystem
PASS PWR Elektrische Fens‐
BCM (TRN SIG) Blinker FSCM/VENT Kraftstoffsystem, WNDW terbetätigung
SOL Entlüftungsmag‐ Beifahrer
BCM (VBATT) Batteriespannung netventil
PWR DIODE Leistungsdiode
184 Fahrzeugwartung

Sicherung Stromkreis Sicherung Stromkreis Wagenwerkzeug


PWR MODING Leistungsmodula‐ SSPS Servolenkung
tion (Power
STR/WHL SW Lenkrad
Fahrzeuge mit Reserverad
Moding)
RADIO Radio TRLR Anhänger

RR FOG Heckscheibenhei‐ TRLR BATT Anhängerbatterie


zung XBCM Karosserieelekt‐
RUN 2 Batterieversor‐ ronikmodul Export
gung Schlüssel XM/HVAC/DLC XM-Satelliten‐
auf Run radio, Klimatisie‐
RUN/CRNK Anlasserversor‐ rung, Diagnose‐
gung anschluss

SDM (BATT) Safety Diagnosis Nach dem Wechsel fehlerhafter Si‐


Module (Batterie) cherungen Deckel des Sicherungs‐ Fahrzeuge mit Reserverad verfügen
kastens schließen und andrücken, bis über Wagenheber und Werkzeug‐
SDM (IGN 1) Safety Diagnosis er einrastet.
Module satz.
(Zündung) Bei nicht einwandfrei geschlossenem Wagenheber und Wagenwerkzeug
Sicherungskasten kann es zu Funk‐ sind speziell für Ihr Fahrzeug entwi‐
SPARE – tionsstörungen kommen. ckelt und dürfen nur an diesem ein‐
S/ROOF Schiebedach gesetzt werden. Benutzen Sie den
Wagenheber nur zum Radwechsel.
S/ROOF BATT Schiebedachbat‐
terie
Fahrzeugwartung 185

Wagenheber und Wagenwerkzeug Die Flügelschraube des Wagenhe‐


befinden sich in einem Staufach unter bers gegen den Uhrzeigersinn ab‐
der Abdeckung des schrauben und den Wagenheber und
Laderaumbodens. das Täschchen mit dem Radschrau‐
Zum Herausnehmen von Wagenhe‐ benschlüssel herausnehmen. Die
ber und Wagenwerkzeug die Hecktür Gurte, mit denen das Täschchen des
öffnen. Radschraubenschlüssels fixiert ist,
entfernen. Den Radschrauben‐
schlüssel aus dem Täschchen neh‐
men.
Radwechsel 3 196.
Reserverad 3 199.
Den Haken, sofern vorhanden, am
oberen Teil der Hecktüröffnung ein‐ Fahrzeuge mit
hängen. Reifenreparaturset

Beide Hebel in der Bodenabdeckung


zum Griff hin drücken und die Abde‐
ckung mit dem Griff anheben.
186 Fahrzeugwartung

Fahrzeuge mit Reifenreparaturset


besitzen unter Umständen keinen Achtung Räder und Reifen
Wagenheber und keinen Werkzeug‐
satz. Gegenstände dürfen nicht aus Reifenzustand, Felgenzustand
dem Staufach im Laderaumboden
Das Reifenreparaturset befindet sich Über Kanten langsam und möglichst
herausstehen, um eine Beschädi‐
in einem Staufach unter der Abde‐ im rechten Winkel fahren. Das Über‐
gung des Staufachs und des La‐
ckung des Laderaumbodens. fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐
deraumbodens zu vermeiden.
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐
fen beim Parken nicht am Bordstein
Reifenreparaturset 3 193.
einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.

Winterreifen
Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
cherheit bei Temperaturen unter
Um das Reifenreparaturset zu ent‐ 7 °C und sollten deshalb auf allen Rä‐
nehmen, die Hecktür öffnen und den dern montiert werden.
Griff der Bodenabdeckung nach oben Reifen der Größe 215/70 R 16 wer‐
ziehen 3 73. den als Winterreifen empfohlen.
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß
Landesvorschrift im Blickfeld des
Fahrers anbringen.
Fahrzeugwartung 187

Wenn die montierten Winterreifen 104 = Tragfähigkeits-Kennzahl, z. B. Die Reifendruckangaben beziehen


nicht für Ihr Fahrzeug zugelassen 91 entspricht 618 kg sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐
sind, könnte dies die Leistung der H = Geschwindigkeits-Kennbuch‐ mer- und Winterreifen.
elektronischen Stabilitätsregelung stabe Reservereifen immer mit dem Reifen‐
(ESC) beeinträchtigen 3 145. Neh‐ druck für volle Belastung befüllen.
men Sie die Hilfe einer Werkstatt in Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
Anspruch, um Informationen zur Ver‐ Q = bis 160 km/h Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
fügbarkeit zugelassener Winterreifen S = bis 180 km/h reichen eines möglichst geringen
zu erhalten. T = bis 190 km/h Kraftstoffverbrauchs.
Bei Verwendung von Winterreifen H = bis 210 km/h Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
kann das Notrad trotzdem mit einem V = bis 240 km/h tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
Sommerreifen montiert werden. Das W = bis 270 km/h komfort und Kraftstoffverbrauch und
Fahrverhalten des Fahrzeugs, insbe‐ erhöht den Reifenverschleiß.
sondere auf rutschigen Straßen, Reifendruck Der empfohlene Reifendruck variiert
könnte dabei beeinträchtigt werden. je nach den Bedingungen. Ermitteln
Reifendruck mindestens alle Sie den richtigen Reifendruckwert an‐
Reserverad 3 199.
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt hand der folgenden Schritte:
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐
Reifenbezeichnungen verad nicht vergessen. Dies gilt auch 1. Motoridentifikationsnummer er‐
bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Kon‐ mitteln. Motordaten 3 216.
z. B. 235/65 R 17 104 H
trollsystem. 2. Entsprechenden Reifen ermitteln.
235 = Reifenbreite, in mm
65 = Querschnittsverhältnis (Rei‐ Mit dem Ventilkappenschlüssel las‐ Die Reifendrucktabellen zeigen alle
fenhöhe zu Reifenbreite) in % sen sich die Ventilkappen leichter ab‐ möglichen Reifenkombinationen
R = Gürtelbauart: Radial schrauben. Der Ventilkappenschlüs‐ 3 222.
RF = Bauart: RunFlat sel befindet sich innen an der Tank‐
17 = Felgendurchmesser, in Zoll klappe.
Reifendruck 3 222.
188 Fahrzeugwartung

Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifendruck- Die TPMS-Sensoren überwachen


Reifen finden Sie im EEG-Konformi‐ den Fülldruck der Reifen und senden
tätszertifikat, das im Lieferumfang Ih‐ Kontrollsystem die gemessenen Reifendruckwerte
res Fahrzeugs enthalten ist, oder in Das Reifendruck-Kontrollsystem an einen im Fahrzeug befindlichen
anderen nationalen Zulassungspa‐ überprüft den Druck aller vier Reifen Empfänger.
pieren. einmal pro Minute, sobald die Fahr‐ Sie sollten monatlich alle Reifen ein‐
Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐ zeuggeschwindigkeit einen bestimm‐ schließlich Reserverad im kalten Zu‐
sung des Reifendrucks verantwort‐ ten Grenzwert überschreitet. stand prüfen und mit dem empfohle‐
lich. nen Reifendruck befüllen 3 222.
Achtung
9 Warnung Zu niedriger Reifendruck
Das Reifendruck-Kontrollsystem
Ein zu geringer Reifendruck kann warnt lediglich vor niedrigem Rei‐
zu starker Reifenerwärmung, in‐ fendruck und stellt keinen Ersatz
neren Beschädigungen und da‐ für die regelmäßige Reifenwar‐
durch bei hohen Geschwindigkei‐ tung durch den Fahrer dar.
ten zur Laufflächenablösung und
sogar zum Platzen des Reifens Alle Räder müssen mit Drucksenso‐
führen. ren ausgestattet sein und die Reifen
müssen den vorgeschriebenen Rei‐
Wenn der Reifendruck an einem fendruck aufweisen. Bei Rädern ohne
Fahrzeug mit Reifendruck-Kontroll‐ Sensoren funktioniert das Reifen‐
system verringert oder erhöht werden druck-Kontrollsystem nicht.
muss, Zündung ausschalten. Hinweis
In Ländern, in denen das Reifen‐ Wenn niedriger Reifendruck erkannt
druck-Kontrollsystem gesetzlich wird, wird dies durch die Kontroll‐
vorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐ leuchte w gemeldet 3 94.
dung von Rädern ohne Drucksenso‐
ren die Typgenehmigung ungültig.
Fahrzeugwartung 189

Wenn w aufleuchtet, so bald wie Der aktuelle Reifendruck kann unter Eine Grafik, die auf den linken Hinter‐
möglich anhalten und Reifen auf den dem Menüpunkt Reifen im Menü reifen verweist, wird gemeinsam mit
empfohlenen Druck befüllen 3 222. Board Computer angezeigt werden. dem aktuellen Reifendruck ange‐
Wenn das System eine Funktionsstö‐ Die Taste BC des Infotainment-Sys‐ zeigt; leichte Druckabweichung.
rung erfasst hat, blinkt w zunächst ca. tems drücken und den Menüpunkt Geschwindigkeit verringern. Der Rei‐
eine Minute und bleibt danach stän‐ auswählen. fendruck ist bei nächster Gelegenheit
dig eingeschaltet. Diese Abfolge wird Das Reifendruck-Kontrollsystem er‐ mit einem geeigneten Druckmesser
bei jedem nachfolgenden Fahrzeug‐ fasst die Fahrzeugbeladung automa‐ zu überprüfen und ggf. zu korrigieren.
start wiederholt, solange die Störung tisch. Am Info-Display kann eine Mel‐ Bei Colour-Info-Display erscheint
nicht behoben wird. dung angezeigt werden, falls nicht diese Meldung in Gelb.
Wenn w leuchtet, kann das System übereinstimmende Reifendrücke
zu niedrigen Reifendruck möglicher‐ festgestellt werden. In manchen Ver‐
weise nicht wie vorgesehen erkennen sionen wird die Meldung in abgekürz‐
oder signalisieren. ter Form dargestellt.
Es können z. B. folgende Meldungen
Reifendrücke im Info-Display erscheinen:

Eine Grafik, die auf den linken Vor‐


derreifen verweist, wird gemeinsam
mit dem aktuellen Reifendruck ange‐
zeigt; beträchtliche Druckabwei‐
chung oder direkter Druckverlust.
190 Fahrzeugwartung

Den fließenden Verkehr möglichst Allgemeine Informationen gen. Die Kontrollleuchte w und die
rasch verlassen, ohne andere Fahr‐ Der Gebrauch im Handel erhältlicher Warnmeldung sollten beim nächsten
zeuge zu gefährden. Anhalten und flüssiger Reifenreparatursets kann zu Einschalten der Zündung erlöschen.
Reifen überprüfen. Montieren Sie ge‐ Funktionsstörungen des Systems Die Sensoren werden mit einem
gebenenfalls das Reserverad 3 196. führen. Es dürfen vom Hersteller ge‐ TPMS-Anlernwerkzeug in der folgen‐
Bei Colour-Info-Display erscheint nehmigte Reifenreparatursätze ver‐ den Reihenfolge auf die Rad-/Reifen‐
diese Meldung in Rot. wendet werden. positionen abgeglichen:
Bestätigung von Warnmeldungen Reifenreparaturset 3 193. ■ linker Vorderreifen
3 97, 3 100. Das TPMS kann durch externe Hoch‐ ■ rechter Vorderreifen
Fahrzeugmeldungen 3 105. leistungssendeanlagen gestört wer‐ ■ rechter Hinterreifen
Wenn der Reifendruck verringert oder den.
■ linker Hinterreifen
erhöht werden soll, die Zündung aus‐ Die Ventilkerne und Dichtringe des
schalten. Reifendrücke 3 187, Reifendruck-Kontrollsystems müs‐ Wenden Sie sich zwecks Wartung
sen bei jedem Reifenwechsel ausge‐ oder Erwerb eines Anlernwerkzeugs
3 222.
tauscht werden. an Ihre Werkstatt.
Temperaturabhängigkeit Die Abstimmung der ersten Reifen-/
Der Reifendruck ist von der Tempe‐ TPMS-Sensorabgleich Radposition dauert zwei Minuten, die
ratur des Reifens abhängig. Während Jeder TPMS-Sensor hat einen ein‐ Abstimmung aller vier Reifen-/Rad‐
der Fahrt erhöhen sich Reifentempe‐ deutigen Identifizierungscode. Der positionen insgesamt fünf Minuten.
ratur und Reifendruck. Identifizierungscode muss nach dem Wenn der Vorgang länger dauert,
Der im Info-Display angezeigte Rei‐ Umsetzen der Räder oder dem Aus‐ wird die Abstimmung abgebrochen
fendruckwert ist der tatsächliche Rei‐ tausch eines oder mehrerer TPMS- und Sie müssen wieder von vorne be‐
fendruck. Daher ist es wichtig, den Sensoren auf die neue Reifen-/Rad‐ ginnen.
Reifendruck mit kalten Reifen zu position abgestimmt werden.
überprüfen. Der TPMS-Sensorabgleich sollte au‐
ßerdem nach dem Austausch des
Reserverads gegen einen normalen
Reifen mit einem TPMS-Sensor erfol‐
Fahrzeugwartung 191

So wird der TPMS-Sensorabgleich zu aktivieren. Ein Hupsignalton Reifen sollten bei einer Profiltiefe von
durchgeführt: bestätigt, dass der Identifizie‐ 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) aus
1. Die elektrische Parkbremse betä‐ rungscode des Sensors auf diese Sicherheitsgründen ausgetauscht
tigen 3 144; bei Fahrzeugen mit Reifen- und Radposition abge‐ werden.
Automatikgetriebe den stimmt wurde. Der nächste rele‐ Aus Sicherheitsgründen wird emp‐
Wählhebel auf P stellen. vante Blinker leuchtet. fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen
2. Zündung einschalten 3 129. 6. Zum rechten Vorderreifen gehen einer Achse um nicht mehr als 2 mm
und den Vorgang in Schritt 5 wie‐ variiert.
3. Den TPMS-Anlernmodus durch derholen.
gleichzeitiges Drücken der Tasten
p und q an der Funkfernbedie‐ 7. Zum rechten Hinterreifen gehen
nung starten, und den Vorgang in Schritt 5 wie‐
derholen.
- oder -
8. Zum linken Hinterreifen gehen
Die Taste INFO am Infotainment- und den Vorgang in Schritt 5 wie‐
System drücken, bis die Meldung derholen. Zwei Huptöne melden,
„Reifen anlernen“ am Info-Display dass der Identifizierungscode ab‐
angezeigt wird. Die Taste OK ge‐ gestimmt und der TPMS-Senso‐
drückt halten. rabgleich abgeschlossen wurde.
Die Hupe ertönt zweimal, und es 9. Zündung ausschalten.
leuchtet auch der linke vordere
Blinker als Bestätigung, dass der 10. Alle vier Reifen auf den empfoh‐
Anlernmodus aktiviert wurde. lenen Fülldruck befüllen 3 222. Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
4. Beim linken Vorderreifen begin‐
Profiltiefe Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
nen.
ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
5. Das Anlernwerkzeug in der Nähe Profiltiefe regelmäßig kontrollieren. gefahren ist. Seine Lage wird durch
des Ventilschafts gegen die Rei‐ Markierungen an der Reifenflanke
fenflanke halten. Dann die Taste angezeigt.
drücken, um den TPMS-Sensor
192 Fahrzeugwartung

Sollte der Verschleiß vorn größer sein Beim Einbau von Felgen eines ande‐ Schneeketten
als hinten, Vorderräder gegen Hinter‐ ren Typs müssen die Radmuttern
räder tauschen. Sicherstellen, dass ebenfalls ersetzt werden. Wir emp‐
die Richtung der Raddrehung unver‐ fehlen, eine Werkstatt aufzusuchen.
ändert ist.
Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ Radabdeckungen
fahren werden. Wir empfehlen, die
Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen. Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
zeug werksseitig freigegebene Rad‐
abdeckungen und Reifen verwendet
Reifenumrüstung werden, die allen relevanten Anforde‐
Bei Verwendung anderer als den rungen für die jeweiligen Rad- und
werkseitig montierten Reifengrößen Reifenkombinationen entsprechen.
müssen gegebenenfalls der Tacho‐ Werden keine werkseitig zugelasse‐
meter und der Nenndruck umpro‐ nen Radabdeckungen und Reifen
grammiert und Änderungen am Fahr‐ verwendet, dürfen die Reifen keinen Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐
zeug vorgenommen werden. Felgenschutzwulst aufweisen. derrädern verwendet werden.
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐ Radabdeckungen dürfen die Kühlung Um einen guten Rundlauf zu gewähr‐
größen Aufkleber für Reifendrücke der Bremsen nicht beeinträchtigen. leisten, müssen sie symmetrisch an
ersetzen lassen. den Reifen befestigt werden.
9 Warnung Immer engmaschige Schneeketten
9 Warnung verwenden, die an der Lauffläche und
Bei Verwendung nicht geeigneter an den Reifeninnenseiten (ein‐
Der Gebrauch nicht geeigneter Reifen oder Radabdeckungen schließlich Kettenschloss) maximal
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ kann es zu plötzlichem Druckver‐ 15 mm auftragen.
len und zum Erlöschen der Be‐ lust und in der Folge zu Unfällen
triebserlaubnis führen. kommen.
Fahrzeugwartung 193

Schäden am Reifen, die größer als Zum Herausnehmen des Reifenrepa‐


9 Warnung 4 mm sind oder sich an der Seiten‐ ratursets die Hecktür öffnen.
wand in der Nähe der Felge befinden, Den Griff der Bodenabdeckung nach
Beschädigungen können zum können mit dem Reifenreparaturset
Platzen des Reifens führen. oben ziehen 3 73.
nicht repariert werden.
Wagenwerkzeug 3 184.
Schneeketten dürfen nur auf Fahrzeuge mit Reifenreparaturset
besitzen unter Umständen keinen
16-Zoll-Rädern verwendet werden. Achtung
Wir empfehlen, eine Werkstatt aufzu‐ Wagenheber und keinen Werkzeug‐
suchen. satz. Gegenstände dürfen nicht aus
Wenn nach einer Panne eines Vor‐ Wagenwerkzeug 3 184. dem Staufach im Laderaumboden
derrads Schneeketten montiert wer‐ Notrad 3 199. herausstehen, um eine Beschädi‐
den müssen, das Notrad auf der Hin‐ gung des Staufachs und des La‐
terachse und eines der Hinterräder 9 Warnung deraumbodens zu vermeiden.
auf der Vorderachse montieren.
Allgemeine Informationen Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Auf dem Reserverad ist die Verwen‐ Nicht über einen längeren Zeit‐
dung von Schneeketten nicht zuläs‐ raum verwenden.
sig. Lenkung und Fahrverhalten kön‐
nen beeinträchtigt werden.
Reifenreparaturset
Bei einer Reifenpanne:
Kleinere Schäden an der Lauffläche
und der Flanke des Reifens können Elektrische Parkbremse anziehen
mit dem Reifenreparaturset behoben 3 144, ersten Gang oder Rückwärts‐
werden. gang bzw. P einlegen.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen Das Reifenreparaturset befindet sich
entfernen. in einem Staufach unter der Abde‐ 1. Den Dichtmitteleinfüllschlauch 1
ckung des Laderaumbodens. und den Stecker 2 lösen.
194 Fahrzeugwartung

2. Ventilkappe des defekten Reifens nerhalb von 10 Minuten erreicht


abschrauben. werden 3 222. Sobald der rich‐
Den Dichtmitteleinfüllschlauch tige Reifendruck erreicht wurde,
am Reifenventil anschrauben. Kompressor ausschalten.
3. Den Stecker an der Steckdose Wird der vorgeschriebene Reifen‐
anschließen. Alle Geräte von den druck nicht innerhalb von
anderen Zubehörsteckdosen aus‐ 10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐
stecken. raturset entfernen. Das Fahrzeug
um eine Reifenumdrehung bewe‐
4. Zündung einschalten. Um eine gen. Das Reifenreparaturset wie‐
Entladung der Batterie zu vermei‐ der anschließen und Füllvorgang
den, empfehlen wir, den Motor 10 Minuten fortsetzen. Wird der
laufen zu lassen. vorgeschriebene Reifendruck da‐
6. Zum Einschalten des Reifenrepa‐
ratursets die Taste on/off nach immer noch nicht erreicht, ist
drücken. Der Reifen wird mit der Reifen zu stark beschädigt.
Dichtmittel gefüllt. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
Beim Entleeren des Dichtmittelka‐ nehmen.
nisters zeigt der Druckmesser Übermäßigen Reifendruck mit
kurz einen hohen Druck an. Da‐ dem Knopf neben dem Druck‐
nach sinkt der Druck wieder ab. messer ablassen.
Das Dichtmittel wird vollständig in Den Kompressor nicht länger als
den Reifen gepumpt. Anschlie‐ 10 Minuten laufen lassen.
ßend wird der Reifen mit Luft be‐ 8. Das Reifenreparaturset abschlie‐
füllt. ßen und die Ventilkappe wieder
7. Den Reifen mit Hilfe des Druck‐ aufsetzen.
5. Den Wahlschalter gegen den Uhr‐
zeigersinn auf die Position messers bis zum empfohlenen 9. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
sealant + air (Dichtmittel + Luft) Reifendruck befüllen. Der vorge‐ tel mit einem Lappen entfernen.
drehen. schriebene Reifendruck sollte in‐
Fahrzeugwartung 195

Wenn der Reifendruck um mehr


als 68 kPa (0,68 bar) gesunken
ist, darf nicht weitergefahren wer‐
den. Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.

10. Den Aufkleber des Dichtmittelka‐ 13. Den Wahlschalter im Uhrzeiger‐


nisters mit der maximal zulässi‐ sinn auf die Position air only (nur
gen Geschwindigkeit im Blickfeld Luft) drehen. Den Kompressor
des Fahrers anbringen. einschalten, um den Reifen nur
11. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐ mit Luft zu befüllen.
mit sich das Dichtmittel im Reifen 12. Zur Anpassung des Reifendrucks Hinweis
gleichmäßig verteilt. Nach ca. den Luftschlauch des Kompres‐ Die Fahreigenschaften des reparier‐
10 km Fahrstrecke (spätestens je‐ sors (mit Pfeil gekennzeichnet) di‐ ten Reifens sind stark beeinträchtigt;
doch nach 10 Minuten) anhalten rekt auf das Reifenventil auf‐ diesen Reifen deshalb ersetzen.
und Reifendruck kontrollieren. schrauben.
Bei ungewöhnlichen Geräuschen
Wenn der Reifendruck leicht ge‐ oder starker Aufheizung des Kom‐
sunken ist, auf den richtigen Wert pressors diesen für mindestens
korrigieren. Vorgang wiederho‐ 30 Minuten ausgeschaltet lassen.
len, bis kein Druckverlust mehr
auftritt.
196 Fahrzeugwartung

Verfallsdatum des Reparatursets Folgende Vorbereitungen treffen und ■ Heben Sie das Fahrzeug nicht
beachten. Nach diesem Datum ist Hinweise beachten: höher als für den Radwechsel not‐
die Dichtwirkung nicht mehr garan‐ ■ Das Fahrzeug auf waagerechtem, wendig an.
tiert. Haltbarkeitsangaben auf dem ebenem, festem und rutschsiche‐ ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
Dichtmittelkanister beachten. rem Untergrund parken. Vorder‐ sich keine Personen oder Tiere auf‐
Gebrauchten Dichtmittelkanister er‐ räder gerade stellen. halten.
setzen. Zum Herausnehmen des ■ Elektrische Parkbremse anziehen ■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
Dichtmittelkanisters Dichtmittelein‐ 3 144, ersten Gang oder Rück‐ zeug kriechen.
füll- und Luftschlauch lösen, Kanis‐ wärtsgang bzw. P einlegen.
ter aus dem Gehäuse herausschie‐ ■ Motor im angehobenen Fahrzeug
ben und Schlauch vom Kanister ab‐ ■ Reserverad herausnehmen 3 199. nicht starten.
schrauben. Den Kanister entspre‐ ■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐ ■ Vor dem Montieren des Rades
chend den jeweiligen gesetzlichen tig wechseln. Radmuttern und Gewinde reinigen.
Vorschriften entsorgen. ■ Blockieren Sie das dem zu wech‐
Der beiliegende Zubehöradapter selnden Rad diagonal gegenüber‐ 9 Warnung
kann zum Aufpumpen anderer Ge‐ liegende Rad, indem Sie Keile oder
genstände wie z. B. Bällen, Luftmat‐ dergleichen vor und hinter dem Radschraube, Radmutter und Ke‐
ratzen oder Schlauchbooten ver‐ Rad unterlegen. gel der Radmutter nicht mit Fett
wendet werden. Der Adapter befin‐ schmieren.
■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
det sich auf der Unterseite des Rei‐ fenpanne verwenden; nicht beim
fenreparatursets. Reifenwechsel von Winter- auf
Sommerreifen oder umgekehrt.
Radwechsel
■ Die maximale Belastung des Wa‐
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem genhebers (900 kg) darf nicht über‐
Reserverad mit einem Reifenrepara‐ schritten werden.
turset ausgestattet 3 193.
■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
unter den Wagenheber legen.
Fahrzeugwartung 197

4. Drehen Sie den Wagenheber vor


dem Ansetzen von Hand auf die
erforderliche Höhe.
Wagenheber an dem Ansatz‐
punkt, der dem betreffenden Rad
am nächsten liegt, so ansetzen,
dass die Wagenheberklaue den
senkrechten Steg umfasst. Da‐
rauf achten, dass der Wagenhe‐
ber richtig positioniert ist.
Der Wagenheberfuß muss senk‐
recht unter dem Ansatzpunkt
1. Die Radabdeckung abziehen. 3. Kerben an der unteren Karosse‐ rutschfest auf dem Boden stehen.
2. Radschraubenschlüssel anset‐ riekante unter den Türen zeigen
zen und sicherstellen, dass er gut die Ansatzstellen des Wagenhe‐
sitzt. Jede Radmutter mit einer bers vorn und hinten an.
Drehung gegen den Uhrzeiger‐
sinn lockern.

5. Radschraubenschlüssel am Loch
der Gewindestange anbringen
198 Fahrzeugwartung

und zum Anheben des Fahrzeugs Ansatzpunkte für Hebebühne


im Uhrzeigersinn drehen.
Sollte während des Anhebens der
Wagenheberfuß nicht senkrecht
unter dem Ansatzpunkt stehen,
Fahrzeug sofort vorsichtig ablas‐
sen und Ansetzen wiederholen.
Heben Sie das Fahrzeug an, bis
die Räder vom Boden frei sind.
6. Die Radmuttern komplett heraus‐
drehen und mit einem Tuch sau‐
berwischen.
Die Gewinde nicht einfetten. Le‐ 10. Radschraubenschlüssel anset‐
gen Sie die Radmuttern so ab, zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Radmuttern über Kreuz Position des hinteren Arms der He‐
dass die Gewinde nicht ver‐ bebühne mittig unter der Aussparung
schmutzt werden. festziehen. Das Anzugsdrehmo‐
ment beträgt 140 Nm. im Schweller.
7. Rad wechseln. Hinweise zum Re‐
serverad 3 199. 11. Abmontiertes Rad 3 199 und Wa‐
genwerkzeug verstauen 3 184.
8. Die Radmuttern aufschrauben
und leicht von Hand im Uhrzeiger‐ 12. Den Reifendruck des montierten
sinn anziehen, bis das Rad an der Reifens so bald wie möglich prü‐
Nabe anliegt. fen.
9. Den Schraubenschlüssel gegen Der defekte Reifen bzw. das Notrad
den Uhrzeigersinn drehen, um ist umgehend durch ein spezifikati‐
das Fahrzeug auf den Boden ab‐ onsgemäßes Rad zu ersetzen.
zusenken.
Fahrzeugwartung 199

die entsprechenden Geschwindig‐


keitsbeschränkungen eingehalten
werden, auch wenn am Rad kein ent‐
sprechender Hinweis angebracht ist.
Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐
statt auf, um Informationen zur an‐
wendbaren Geschwindigkeitsbe‐
schränkung zu erhalten.
Der Einsatz des Notrades kann das
Fahrverhalten – insbesondere bei
Verwendung von Winterreifen – be‐
einträchtigen. Der defekte Reifen ist
Position des vorderen Arms der He‐ so bald wie möglich zu ersetzen. Das Das Notrad befindet sich im Lade‐
bebühne mittig unter der Aussparung Rad muss ausgewuchtet und korrekt raum unter der Bodenabdeckung und
im Schweller. am Fahrzeug montiert werden. ist durch eine Schraubhalterung be‐
festigt.
Achtung
Reserverad Beide Hebel in der Bodenabdeckung
zum Griff hin drücken und die Abde‐
Die Verwendung eines Reserve‐
Notrad rads zusammen mit Winterreifen
ckung mit dem Griff anheben. Den
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem Haken am oberen Teil der Hecktür‐
oder eines Reserverads, das klei‐
Reserverad mit einem Reifenrepara‐ öffnung einhängen.
ner ist als die anderen Räder,
turset ausgestattet. kann das Fahrverhalten beein‐ Wagenwerkzeug 3 184.
Das Notrad ist nur zur Verwendung trächtigen. Den defekten Reifen Die Halterung gegen den Uhrzeige‐
an Ihrem Fahrzeug bestimmt. möglichst bald austauschen. sinn abschrauben und das Notrad
Bei der Montage eines Reserverads, aus der Reserveradmulde nehmen.
das sich von den anderen Rädern un‐
terscheidet, ist dieses Reserverad als
Notrad zu betrachten und es müssen
200 Fahrzeugwartung

Nur ein Notrad montieren. Nicht Das Rad muss ausgewuchtet und Das defekte Rad immer im Lade‐
schneller als 80 km/h fahren. Kurven korrekt am Fahrzeug montiert wer‐ raum transportieren und dabei mit
langsam fahren. Kein Dauereinsatz. den. der Schraubhalterung in der Re‐
Bei montiertem Notrad darf das Fahr‐ ■ Nicht schneller als 80 km/h fahren. serveradmulde fixieren.
zeug nicht durch eine automatische ■ Bei Nässe und Schnee besonders
Waschstraße mit Führungsschienen vorsichtig fahren.
gefahren werden. Das Notrad kann
sich in den Schienen verfangen und 9 Warnung
den Reifen, das Rad und andere
Fahrzeugteile beschädigen. Im Laderaum aufbewahrte Ge‐
Auf dem Reserverad ist die Verwen‐ genstände wie Wagenheber, Rad
dung von Schneeketten nicht zuläs‐ und andere Ausrüstung können zu
sig. Verletzungen führen, wenn sie
Schneeketten 3 192. nicht ordnungsgemäß gesichert
werden. Beim plötzlichen Brem‐
Reifen mit vorgeschriebener sen oder im Falle einer Kollision
Laufrichtung können herumfliegende Gegen‐
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐ stände Körperverletzungen oder
richtung so montieren, dass sie in Schäden am Fahrzeug verursa‐
Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐ chen.
tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) Wagenheber und Wagenwerk‐
an der Reifenflanke erkennbar. zeug immer in den dazugehörigen
Bei entgegen der Laufrichtung mon‐ Staufächern unterbringen und
tierten Rädern gilt: ordnungsgemäß fixieren.
■ Das Fahrverhalten kann beein‐
trächtigt sein. Der defekte Reifen ist
so bald wie möglich zu ersetzen.
Fahrzeugwartung 201

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐


schalten. Das Infotainment-System
gen und Sachschäden verursa‐
chen kann. könnte beschädigt werden, falls es
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐
während des Starthilfevorgangs
sen.
■ Keine Funken oder offenen Flam‐ eingeschaltet ist.
Bei entladener Batterie Motor mit
men in Batterienähe. ■ Während des gesamten Vorgangs
Starthilfekabeln und der Batterie
■ Eine entladene Batterie kann be‐ nicht über die Batterie beugen.
eines anderen Fahrzeugs starten.
reits bei einer Temperatur von ■ Die Polklemmen des einen Kabels
9 Warnung 0 °C gefrieren. Die gefrorene Bat‐ dürfen die des anderen Kabels
terie vor dem Anklemmen von nicht berühren.
Das Anlassen mit Starthilfekabeln Starthilfekabeln auftauen. ■ Die Fahrzeuge dürfen sich
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐ während der Starthilfe nicht berüh‐
schehen. Jede Abweichung von genschutz und Schutzkleidung tra‐ ren.
der folgenden Anleitung kann zu gen. ■ Elektrische Parkbremse anziehen
Verletzungen oder Beschädigun‐ ■ Als Starthilfebatterie eine Batterie 3 144, Getriebe in Leerlaufstellung,
gen durch Explosion der Batterien mit derselben Spannung verwen‐ Automatikgetriebe in P.
und zu Beschädigung der elektri‐ den (12 Volt). Die Kapazität (Ah)
schen Anlagen an beiden Fahr‐ ■ Die Schutzkappen für den Pluspol
dieser Batterie darf nicht viel nied‐ an beiden Batterien öffnen.
zeugen führen. riger sein als die Kapazität der ent‐
ladenen Batterie.
9 Warnung ■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
klemmen und einem Querschnitt
Berührung der Batterie mit Augen, von mindestens 16 mm2
Haut, Textilien und lackierten (bei Dieselmotoren 25 mm2) ver‐
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐ wenden.
terie enthält Schwefelsäure, die ■ Entladene Batterie nicht vom Bord‐
netz trennen.
202 Fahrzeugwartung

schließen. So weit wie möglich 5. Das Fahrzeug mit der entladenen


von der entladenen Batterie ent‐ Batterie ca. 20 Minuten lang zum
fernt anschließen, jedoch mindes‐ Aufladen fahren.
tens 60 cm. 6. Das Abnehmen der Kabel muss
Die Kabel so führen, dass sie nicht genau in umgekehrter Reihen‐
von sich drehenden Teilen im Motor‐ folge erfolgen.
raum erfasst werden können.
Starten des Motors:
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
Reihenfolge für das Anschließen der tor anlassen. Startversuche soll‐
Kabel: ten nicht länger als 15 Sekunden
dauern und in Intervallen von
1. Rotes Kabel am positiven Pol 1 1 Minute durchgeführt werden.
der Starthilfebatterie anschließen.
3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
2. Das andere Ende des roten Ka‐ nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
bels am positiven Pol 2 der entla‐ lauf laufen lassen.
denen Batterie anschließen.
4. Elektrische Verbraucher (z. B.
3. Schwarzes Kabel am negativen Scheinwerfer, heizbare Heck‐
Pol 3 der Starthilfebatterie an‐ scheibe) am Starthilfe erhalten‐
schließen. den Fahrzeug einschalten.
4. Das andere Ende des schwarzen
Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den
Motorblock 4 oder eine Befesti‐
gungsschraube des Motors an‐
Fahrzeugwartung 203

Abschleppen Getriebe in Leerlaufstellung.


Den Zündschlüssel auf ACC drehen
Eigenes Fahrzeug und vor dem Abschleppen des Fahr‐
zeugs die elektrische Parkbremse lö‐
abschleppen sen.

Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.
Abschleppöse bis zum Anschlag in
waagerechter Stellung einschrauben. Bei ausgeschaltetem Motor sind für
das Bremsen und Lenken bedeutend
Ein Abschleppseil – oder noch besser
höhere Kräfte erforderlich.
eine Abschleppstange – an der vor‐
deren Abschleppöse befestigen; auf Halten Sie das Abschleppseil vom
Die Spoilerlippe von der linken Fahr‐ keinen Fall am Stoßfänger oder an vorderen Stoßfänger weg und verge‐
zeugseite abnehmen. Dazu die Bauteilen der Vorderradaufhängung. wissern Sie sich, dass es an beiden
sechs Schrauben an der Fahrzeug‐ Enden korrekt an den Abschleppösen
Fahrzeug nicht von hinten abschlep‐
unterseite lösen. Dann die Ab‐ befestigt ist. Ziehen Sie zum Prüfen
pen. Die vordere Abschleppöse darf
schleppöse befestigen. am Seil.
nur zum Abschleppen und nicht zum
Die Abschleppöse befindet sich beim Bergen eines Fahrzeugs verwendet Umluftsystem 3 121 einschalten und
Wagenwerkzeug 3 184. werden. Fenster schließen, damit keine Ab‐
Die Zündung einschalten, um die gase des Zugfahrzeugs in den Innen‐
Lenkradsperre zu lösen und Brems‐ raum eindringen können.
leuchten, Hupe und Scheibenwischer
betätigen zu können.
204 Fahrzeugwartung

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Das Anderes Fahrzeug Befestigen Sie ein Abschleppseil –
Fahrzeug muss nach vorne schauend noch besser eine Abschleppstange –
abgeschleppt werden. Die maximale abschleppen an der hinteren Abschleppöse.
Geschwindigkeit beträgt 88 km/h. In Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
allen anderen Fällen und bei defek‐ schleppen und nicht zum Bergen
tem Getriebe muss die Vorderachse eines Fahrzeugs verwendet werden.
angehoben werden.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Achtung
Das Fahrzeug nicht mit der Ab‐
schleppöse abschleppen. Das Ab‐ Langsam fahren. Nicht ruckartig
schleppen mit einem Abschleppseil fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kann das Getriebe schwer beschädi‐ kräfte können das Fahrzeug be‐
gen. Verwenden Sie zum Abschlep‐ schädigen.
pen eines Fahrzeugs mit Automatik‐
getriebe ein Plateaufahrzeug oder Ziehen Sie das Abschleppseil nicht
eine Abschleppbrille. zu plötzlich stramm, um Schäden zu
Entfernen Sie die Abdeckung am hin‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ verhindern.
teren Stoßfänger durch Drücken auf
men. den unteren Teil der Abdeckung. Schrauben Sie die hintere Ab‐
Nach dem Abschleppen die Ab‐ schleppöse nach dem Abschleppen
Die hintere Abschleppöse befindet
schleppöse abschrauben und die im Uhrzeigersinn ab und bringen Sie
sich unter der Abdeckung des Lade‐
Spoilerlippe wieder anbringen. Die die Abdeckung wieder an.
raumbodens.
abschleppöse im Ablagefach unter
der Bodenabdeckung im Laderaum Drehen Sie die hintere Abschleppöse
verstauen. mit einem geeigneten Schraubendre‐
her gegen den Uhrzeigersinn, bis sie
Wagenwerkzeug 3 184. fest sitzt und horizontal steht.
Fahrzeugwartung 205

Fahrzeugpflege Bei Benutzung von Waschanlagen


die Anweisungen der Hersteller der
Beim Reinigen mit einem Hochdruck‐
strahler im Bereich der Hecktür einen
Waschanlagen befolgen. Der Schei‐ Mindestabstand von 30 cm einhalten,
Außenpflege benwischer für Windschutzscheibe um versehentliches Entriegeln zu ver‐
Schlösser und Heckscheibe muss ausgeschal‐ meiden.
tet sein. Antenne und außen am Fahr‐ Fahrzeug sorgfältig spülen und able‐
Die Schlösser sind werkseitig mit
zeug montiertes Zubehör wie zum dern. Leder häufig ausspülen. Für
einem hochwertigen Schließzylinder‐
Beispiel Dachgepäckträger usw. ent‐ lackierte Flächen und Glas separate
fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
fernen. Leder verwenden: Wachsrückstände
verwenden, wenn unbedingt nötig, da
es entfettend wirkt und die Schließ‐ Beim Waschen von Hand auch die In‐ auf den Scheiben beeinträchtigen die
funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐ nenbereiche der Radkästen gründlich Sicht.
brauch eines Enteisungsmittels ausspülen. Teerflecken nicht mit harten Gegen‐
Schlösser in einer Werkstatt wieder Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐
einfetten lassen. ren und Motorhaube sowie von die‐ chen Teerentferner-Spray verwen‐
sen verdeckte Bereiche reinigen. den.
Waschen
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐ Achtung Außenbeleuchtung
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug Die Abdeckungen von Scheinwerfern
regelmäßig waschen und wachsen. Immer ein Reinigungsmittel mit und anderen Leuchten sind aus
Wählen Sie bei Benutzung von einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐
Waschanlagen ein Programm mit wenden. zenden oder aggressiven Mittel und
Wachskonservierung. keine Eiskratzer verwenden. Nicht
Reinigungsmittel nicht auf heißen
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Oberflächen verwenden. trocken säubern.
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile ent‐ Polieren und Konservieren
Scharniere aller Türen von einer
halten, die Lackschäden verursachen Fahrzeug regelmäßig wachsen (spä‐
Werkstatt einfetten lassen.
können. testens, wenn das Wasser nicht mehr
Motorraum nicht mit Dampf- oder abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
Hochdruckstrahler reinigen.
206 Fahrzeugwartung

Polieren ist nur dann erforderlich, Schiebedach Unterboden nach der Unterbodenwä‐
wenn die Lackierung matt und unan‐ Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ sche kontrollieren und gegebenen‐
sehnlich geworden ist oder sich Ab‐ mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ falls wachsen lassen.
lagerungen gebildet haben. teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐
Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐ gen Lösungen usw.), säurehaltigen nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐
weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐ oder stark alkalischen Mitteln bzw. beiten am Unterboden von einer
servieren erübrigt. Scheuerschwämmen reinigen. Kein Werkstatt durchführen lassen.
Karosserieteile aus Kunststoff dürfen Wachs oder Poliermittel auf dem Unterboden am besten vor und nach
nicht mit Wachs oder Politur behan‐ Schiebedach auftragen. dem Winter waschen und Schutz‐
delt werden. wachsschicht prüfen lassen.
Räder und Reifen
Scheiben und Wischerblätter Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. Zugvorrichtung
Mit weichem, nicht faserndem Lap‐ Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐ Kugelstange nicht mit Dampf- oder
pen oder mit Fensterleder unter Ver‐ ger reinigen. Hochdruckstrahler reinigen.
wendung von Scheibenreiniger und Felgen sind lackiert und können mit
Insektenentferner reinigen. den gleichen Mitteln gepflegt werden Heckträgersystem
Beim Reinigen der Heckscheibe da‐ wie die Karosserie. Heckträgersystem mindestens ein‐
rauf achten, dass das Heizelement in‐ mal im Jahr mit einem Dampfstrahl-
nen nicht beschädigt wird. Lackschäden oder Hochdruckreiniger reinigen.
Zur mechanischen Eisentfernung Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ Das Heckträgersystem hin und wie‐
scharfkantigen Eiskratzer verwen‐ stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. der betreiben, wenn es nicht regel‐
den. Eiskratzer fest auf die Scheibe Größere Lackschäden bzw. Rost von mäßig verwendet wird, insbesondere
drücken, damit kein Schmutz unter einer Werkstatt beseitigen lassen. im Winter.
den Eiskratzer gelangen und die Unterboden
Scheibe zerkratzen kann.
Der Unterboden hat teilweise einen
Schmierende Wischerblätter mit PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐
einem weichen Tuch und Scheiben‐ schen Bereichen eine dauerhafte
reiniger reinigen. Schutzwachsschicht.
Fahrzeugwartung 207

Innenraumpflege Achtung
Innenraum und Polsterung Klettverschlüsse schließen, da of‐
Innenraum einschließlich Instrumen‐ fene Klettverschlüsse an der Klei‐
tenabdeckung und Verkleidungen nur dung die Sitzbezüge beschädigen
mit trockenem Lappen oder mit In‐ können.
nenreiniger säubern.
Das Gleiche gilt für Kleidung mit
Lederbezüge mit klarem Wasser und scharfkantigen Gegenständen wie
einem weichen Tuch reinigen. Bei Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐
starker Verschmutzung Lederpflege‐ ten an Jeans.
mittel verwenden.
Instrument und Anzeigen nur mit Kunststoff- und Gummiteile
feuchtem weichem Tuch reinigen. Bei Kunststoff- und Gummiteile können
Bedarf ist eine sanfte Seifenlösung mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
verwenden. den wie die Karosserie. Gegebenen‐
Stoffpolsterung mit Staubsauger und falls Innenreiniger verwenden. Keine
Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐ anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
reiniger entfernen. dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
Textilien sind unter Umständen nicht meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
farbecht. Dies könnte zu sichtbaren reinigen.
Verfärbungen führen, vor allem auf
hellfarbiger Polsterung. Entfernbare
Flecken und Verfärbungen so schnell
wie möglich beseitigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Wasser oder Innenreiniger reinigen.
208 Service und Wartung

Service und Wartung Allgemeine Die europäischen Serviceintervalle


gelten für folgende Länder:
Informationen Andorra, Belgien, Bosnien-Herzego‐
wina, Bulgarien, Dänemark, Deutsch‐
Allgemeine Informationen .......... 208 Serviceinformationen land, Estland, Finnland, Frankreich,
Empfohlene Flüssigkeiten, Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ Griechenland, Großbritannien, Grön‐
Schmierstoffe und Teile ............. 209 heit sowie die Werterhaltung Ihres land, Irland, Island, Italien, Kroatien,
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta,
Wartungsarbeiten in den vorge‐ Mazedonien, Montenegro, Nieder‐
schriebenen Intervallen durchgeführt lande, Norwegen, Polen, Portugal,
werden. Rumänien, Schweden, Schweiz, Ser‐
Der detaillierte, aktualisierte Service‐ bien, Slowakei, Slowenien, Spanien,
plan für das Fahrzeug ist in der Werk‐ Tschechische Republik, Ungarn, Zy‐
statt erhältlich. pern, Österreich.
Serviceanzeige 3 85. Serviceanzeige 3 85.

Europäische Serviceintervalle Internationale Serviceintervalle


Hauptinspektion Hauptinspektion
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
30.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je 15.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je
nachdem, was zuerst eintritt, sofern nachdem, was zuerst eintritt, sofern
die Serviceanzeige nichts anderes die Serviceanzeige nichts anderes
anzeigt. anzeigt.
Ein kürzeres Service-Interval kann für Die internationalen Serviceintervalle
ein stark beanspruchendes Fahrver‐ gelten für Länder, die nicht unter den
halten gelten, z. B. für Taxis und Po‐ europäischen Serviceintervallen auf‐
lizeifahrzeuge. geführt sind.
Service und Wartung 209

Serviceanzeige 3 85. Empfohlene Viskosität. Die Ölqualität gewährleis‐


tet beispielsweise die Sauberkeit des
Bestätigungen Flüssigkeiten, Motors, Schutz vor Verschleiß und
Durchgeführte Servicearbeiten wer‐ Schmierstoffe und Teile verzögerte Alterung des Öls. Die Vis‐
den im Service- und Garantieheft be‐ kosität gibt das Fließvermögen des
stätigt. Datum und Kilometerstand Empfohlene Flüssigkeiten Öls in einem bestimmten Tempera‐
werden durch Stempel und Unter‐ turbereich an.
schrift der jeweiligen Werkstatt er‐ und Schmierstoffe Dexos ist ein neues Qualitätsmotoröl,
gänzt. Nur Produkte verwenden, die den das Benzin- und Dieselmotoren be‐
Achten Sie darauf, dass das Service- empfohlenen Spezifikationen ent‐ sonders gut schützt. Falls es nicht
und Garantieheft richtig ausgefüllt sprechen. Schäden, die durch die verfügbar ist, müssen Motoröle der
wird, denn ein lückenloser Service- Verwendung von Produkten verur‐ anderen aufgeführten Qualitäten ver‐
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐ sacht werden, die diesen Spezifikati‐ wendet werden. Die Empfehlungen
lanzfällen von entscheidender Be‐ onen nicht entsprechen, sind nicht für Otto-Motoren gelten auch für mit
deutung, aber auch ein Vorteil beim durch die Garantie gedeckt. Ethanol (E85) betriebene Motoren.
Verkauf des Fahrzeugs. Wählen Sie das geeignete Motoröl
9 Warnung nach Qualität und niedrigster Umge‐
Serviceintervall bei bungstemperatur aus 3 213.
verbleibender Lebensdauer des Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
Motoröls und können giftig sein. Vorsicht Motoröl auffüllen
Das Serviceintervall wird je nach Nut‐ beim Umgang mit diesen Stoffen. Motoröle unterschiedlicher Hersteller
zung von mehreren Parametern be‐ Informationen auf den Behältern und Marken können gemischt wer‐
stimmt. beachten. den, sofern die erforderlichen Motor‐
Die Serviceanzeige gibt an, wann ein ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐
Motoröl gehalten werden.
Ölwechsel fällig ist.
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ Die Verwendung von Motoröl einer
Serviceanzeige 3 85. sität klassifiziert. Bei der Entschei‐ Qualität von lediglich ACEA A1/B1
dung, welches Motoröl verwendet oder A5/B5 ist verboten, da dies unter
werden soll, ist Qualität wichtiger als
210 Service und Wartung

bestimmten Betriebsbedingungen Alle empfohlenen Viskositätsgrade Brems- und


langfristig zu schweren Motorschä‐ sind für hohe Umgebungstemperatu‐ Kupplungsflüssigkeit
den führen kann. ren geeignet. Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
Wählen Sie das geeignete Motoröl keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
nach Qualität und niedrigster Umge‐
Kühlmittel und Frostschutz
Bremsleistung verringert wird. Die
bungstemperatur aus 3 213. Nur silikatfreies Long Life Kühlmittel
Bremsflüssigkeit muss daher in den
(LLC) mit Frostschutz verwenden.
angegebenen Intervallen gewechselt
Zusätzliche Motoröladditive Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
werden.
Die Verwendung von zusätzlichen men.
Motoröladditiven kann Schäden ver‐ Das System wird werkseitig mit für
ursachen und zum Verlust der Garan‐ ausgezeichneten Korrosionsschutz
tie führen. und Frostschutz bis ca. -28 °C be‐
stimmtem Kühlmittel befüllt. In nördli‐
Motorölviskosität chen Ländern, in denen es sehr kalt
Die SAE Viskositätsklassen geben wird, bietet das werkseitig eingefüllte
Aufschluss über die Zähflüssigkeit Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
des Öls. Diese Konzentration sollte das ganze
Mehrbereichsöl ist durch zwei Ziffern Jahr über beibehalten werden. Die
gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30. Verwendung von zusätzlichen Kühl‐
Die erste Ziffer, auf die ein W folgt, mittelzusätzen für zusätzlichen Kor‐
gibt die Viskosität bei niedrigen Tem‐ rosionsschutz und für die Abdichtung
peraturen an und die zweite Ziffer die kleinerer Leckagen kann zu Funk‐
Viskosität bei hohen Temperaturen. tionsstörungen führen. Für die Folgen
Wählen Sie die geeignete der Verwendung von zusätzlichen
Viskositätsklasse in Abhängigkeit von Kühlmittelzusätzen wird keine Haf‐
der Mindestumgebungstemperatur tung übernommen.
aus 3 213.
Technische Daten 211

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung


Fahrzeug-
Fahrzeugidentifizierung ............. 211 Identifizierungsnummer
Fahrzeugdaten .......................... 213

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist auch oben rechts in der Spritz‐
wand nahe der Mitte der Motortrenn‐
wand eingraviert.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist durch die Windschutzscheibe
sichtbar.
212 Technische Daten

Typschild Angaben auf dem Typschild: Motorenidentifizierung


1 = Hersteller Die Tabellen mit den technischen Da‐
2 = Genehmigungsnummer ten enthalten die Motorkennzeich‐
3 = Fahrzeug- nung. Motordaten 3 216.
Identifizierungsnummer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in kg Die Motorkennzeichnung finden Sie
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht im EEG-Konformitätszertifikat, das im
in kg Lieferumfang Ihres Fahrzeugs ent‐
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐ halten ist, oder in anderen nationalen
last in kg Zulassungspapieren.
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
derspezifische Angaben
Das Typschild befindet sich am linken Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
Vordertürrahmen. sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-Nor‐
men ermittelt. Änderungen vorbehal‐
ten. Angaben in den Fahrzeugpapie‐
ren haben stets Vorrang gegenüber
Angaben in der Betriebsanleitung.
Technische Daten 213

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Staaten
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland) Nur Israel
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. E85) (einschl. E85)
dexos 1 – – ✔ –
dexos 2 ✔ ✔ – ✔

Falls kein Dexos-Motoröl verfügbar ist, kann einmal zwischen jedem Ölwechsel bis zu 1 Liter Motoröl der Qualität
ACEA C3 verwendet werden.
Viskositätsklassen für Motoröl
Alle europäischen Staaten und Israel
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland)
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
214 Technische Daten

Internationaler Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. E85) (einschl. E85)
dexos 1 ✔ – – –
dexos 2 – ✔ ✔ ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. E85) (einschl. E85)
GM-LL-A-025 ✔ – ✔ –
GM-LL-B-025 – ✔ – ✔
Technische Daten 215

Alle nicht europäischen Staaten


außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschl. E85) (einschl. E85)
ACEA A3/B3 ✔ – ✔ –
ACEA A3/B4 ✔ ✔ ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔ ✔ ✔
API SM ✔ – ✔ –
API SN Erhaltung von Ressourcen ✔ – ✔ –

Viskositätsklassen für Motoröl


Alle nicht europäischen Staaten (außer Israel),
einschließlich Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
nicht unter –20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
216 Technische Daten

Motordaten
Verkaufsbezeichnung 2.4 3.0 V6 2.2 CDTI 2.2 CDTI
Motorkennzeichnung A 24 XF A 30 XF A 22 DM A 22 DMH
Zylinderzahl 4 6 4 4
Hubraum [cm3] 2384 2997 2231 2231
Motorleistung [kW] 123 190 120 135
bei U/min 5600 6900 3800 3800
Drehmoment [Nm] 217 287 350 400
bei U/min 4500 5400 2000 2000
Kraftstoffart Benzin Benzin Dieselkraftstoff Dieselkraftstoff
schwefelfrei schwefelfrei
Cetanbedarf [CN] – – 49 (D) 49 (D)
Oktanzahl [ROZ],
empfohlen Super schwefelfrei (95) Super schwefelfrei (95) – –
möglich Super Plus schwefelfrei Super Plus schwefelfrei – –
(98) (98)
Benzin schwefelfrei Benzin schwefelfrei
(91)2) (91)2)
Technische Daten 217

Verkaufsbezeichnung 2.4 3.0 V6 2.2 CDTI 2.2 CDTI


Motorkennzeichnung A 24 XF A 30 XF A 22 DM A 22 DMH
Zusätzliche Kraftstoffart E85 E85 – –
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 0,6

2) Die Verwendung von 91 ROZ hat weniger Leistung und Drehmoment zur Folge. Falls keine unverbleiten Superkraftstoffe verfügbar sind, ist unter Ver‐
meidung von hoher Motorlast oder Volllast sowie Bergfahrten mit Anhängelast oder hoher Zuladung die Verwendung von 91 ROZ möglich.
218 Technische Daten

Fahrwerte
Allradantrieb
Motor A 24 XF A 30 XF A 22 DM A 22 DMH
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 186 – 188 200
Automatikgetriebe 175 198 182 191

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Vorderradantrieb
Motor A 24 XF A 30 XF A 22 DM A 22 DMH
Höchstgeschwindigkeit3) [km/h]
Schaltgetriebe 190 – 189 –
Automatikgetriebe – – 184 –

3) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Technische Daten 219

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Schaltgetriebe / Automatikgetriebe.
Motor Allradantrieb Vorderradantrieb
A 24 XF 1825-1885 / 1845-1905 1750-1810 / -
A 30 XF - / 1875-1935 -/-
A 22 DM 1911-1971 / 1936-1996 1836-1896 / 1861-1921
A 22 DMH 1911-1971 / 1936-1996 -/-

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 75.
Abmessungen
Länge [mm] 4596
Breite [mm] 1850
Höhe mit Dachreling [mm] 1761
Höhe ohne Dachreling [mm] 1717
Radstand [mm] 2707
Spurweite [mm] 1569
vorn
220 Technische Daten

hinten 1576
Wendekreisdurchmesser [m] 12,78
Spurkreisdurchmesser [m] 11,87
Maximale Wattiefe [mm] 450
(bei 5 km/h)
Böschungswinkel vorn 20°
Rampenwinkel 18°
Böschungswinkel hinten 24°
Technische Daten 221

Füllmengen
Motoröl
Motor A 24 XF A 30 XF A 22 DM A 22 DMH
einschl. Filter [l] 4,7 5,7 5,6 5,6
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nenninhalt [l] 65
222 Technische Daten

Reifendrücke
Bis Vollbeladung Bis Vollbeladung ECO Anhängerbetrieb
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi])
Alle 215/70 R 164), 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
235/65 R 17,
235/55 R 18,
235/50 R 19
T 155/90 R 165) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) – – 420/4,2 (60) 420/4,2 (60)
(Notrad)

4) Reserverad oder Winterreifen.


5) Nur Reserverad.
Kundeninformation 223

Kundeninformation Kundeninformation Angewandte technische Normen:


GMW 14337 = Standardwagen‐
Konformitätserklärung heber - Hardware-
Tests
Kundeninformation .................... 223 Getriebesysteme GMW15005 = Standardwagen‐
Aufzeichnung und Datenschutz Dieses Fahrzeug ist mit Systemen heber und Reser‐
der Fahrzeugdaten .................... 224 ausgerüstet, die Funkwellen übertra‐ vereifen, Fahr‐
gen und/oder empfangen und der zeugtest
Richtlinie 1999/5/EG unterliegen. Die Die für das Zusammenzustellen der
Systeme erfüllen die Anforderungen technischen Unterlagen befugte Per‐
und relevanten Regelungen der son ist
Richtlinie 1999/5/EG. Eine Kopie der Hans-Peter Metzger
Original-Konformitätserklärung kön‐
nen Sie über unsere Website bean‐ Engineering Group Manager - Fahr‐
tragen. gestell und Struktur
Adam Opel AG
Wagenheber D-65423 Rüsselsheim
Übersetzung der Original- Unterzeichnet von
Konformitätserklärung Daehyeok An
Konformitätserklärung gemäß EG- Engineering Group Manager Reifen-/
Richtlinie 2006/42/EG Radsysteme
Wir erklären, dass das Produkt: GM Korea
Produktbezeichnung: Wagenheber Bupyung, Incheon, 403-714, Korea
Typ/GM-Teilenummer: 13590195 Incheon, Südkorea, 4. April 2014
die Bestimmungen der Richtlinie
2006/42/EG erfüllt.
224 Kundeninformation

Aufzeichnung und ■ Fahrzeugreaktionen auf besondere


Fahrsituationen (z. B. Auslösen
werden die verknüpften Daten aus
dem Fehlerspeichermodul gelöscht
Datenschutz der eines Airbags, Aktivierung des Sta‐ oder dauerhaft überschrieben.
Fahrzeugdaten bilitätsregulierungssystems) Beim Gebrauch des Fahrzeugs kön‐
■ Umgebungsbedingungen (z. B. nen Situationen auftreten, bei denen
Ereignisdatenschreiber Temperatur) diese technischen Daten in Verbin‐
Es handelt sich dabei ausschließlich dung mit anderen Daten (Unfallbe‐
Datenspeichermodule im um technische Daten, die zur Fehler‐ richt, Schäden am Fahrzeug, Zeu‐
Fahrzeug suche und -behebung und zur Opti‐ genaussagen usw.) in Zusammen‐
Ihr Fahrzeug ist mit einer Vielzahl mierung der Fahrzeugfunktionen ge‐ hang mit einer Person gebracht wer‐
elektronischer Komponenten mit Da‐ nutzt werden. den können, möglicherweise mit der
tenspeichermodulen ausgestattet, Hilfe eines Experten.
Bewegungsprofile, die Informationen
die technische Informationen zum Zu‐ zu zurückgelegten Strecken enthal‐ Zusätzliche, vertraglich mit dem Kun‐
stand des Fahrzeugs, Ereignisse und ten, können mit diesen Informationen den vereinbarte Funktionen (z. B. zur
Fehler vorübergehend oder dauerhaft nicht angelegt werden. Fahrzeugstandorterkennung in Not‐
speichern. Im Allgemeinen geben fällen) ermöglichen die Übertragung
diese Daten Auskunft über den Zu‐ Bei Servicearbeiten (z. B. Instandset‐ bestimmter Fahrzeugdaten.
stand von Bauteilen, Modulen, Sys‐ zungen, Servicevorgänge, Garantie‐
temen oder Umgebungen: fälle, Qualitätssicherung) können die
Mitarbeiter des Servicenetzes (ein‐
■ Betriebsbedingungen von System‐ schließlich Hersteller) diese techni‐
komponenten (z. B. Füllstände) schen Daten aus den Ereignis- und
■ Statusmeldungen des Fahrzeugs Fehlerdatenspeichermodulen mit
und seiner einzelnen Bauteile speziellen Diagnosegeräten ausle‐
(z. B. Radumdrehungen, Drehzahl, sen. Bei Bedarf erhalten Sie weitere
Abbremsen, Querbeschleunigung) Informationen von Ihrer Werkstatt.
■ Funktionsstörungen und Defekte Nach dem Beheben eines Fehlers
an wichtigen Systemkomponenten
Kundeninformation 225

Radiofrequenz-
Identifikation
Die RFID-Technik wird in einigen
Fahrzeugen für Funktionen wie Rei‐
fendrucküberwachung und Zündan‐
lagensicherheit eingesetzt. Außer‐
dem kommt sie in Komfortanwendun‐
gen wie Funkfernbedienungen zum
Ver- bzw. Entriegeln der Türen und
zum Starten sowie in eingebauten
Sendern zum Öffnen von Garagento‐
ren zum Einsatz. Die in Opel-Fahr‐
zeugen eingesetzte RFID-Technik
verwendet und speichert keine per‐
sonenbezogenen Daten und ist auch
mit keinem anderen Opel-System,
das personenbezogene Daten ent‐
hält, verbunden.
226

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 90
Aufzeichnung von
Fahrzeugdaten und
Abgase....................................... 134 Datenschutz............................ 224
Ablagefächer................................ 59 Außenbeleuchtung .............. 12, 111
Ablagefach in der Armlehne ........ 61 Außenpflege .............................. 205
Ablagefach in der Mittelkonsole . . 61 Außenspiegel................................ 29
Ablagefach unter dem Sitz .......... 61 Außentemperatur ......................... 80
Ablage in der Instrumententafel. . . 59 Automatikgetriebe................ 90, 135
Abmessungen ............................ 219 Automatische
Abstellen ...................................... 18 Leuchtweitenregulierung........... 96
Airbagabschaltung ....................... 52 Automatische
Airbag-Aufkleber........................... 47 Niveauregulierung........... 112, 147
Airbag-System ............................. 47 Automatisches Abblenden ..... 30, 31
Airbag-System, Gurtstraffer ......... 89 Automatisches Fahrlicht ............ 111
Aktive Kopfstützen.................. 36, 37 AUX-Eingang................................ 61
Allgemeine Informationen .......... 154
Allradantrieb ........................ 92, 140
B
Altfahrzeugrücknahme .............. 160 Batterie......................................... 89
Anderes Fahrzeug abschleppen 204 Batterieentladeschutz ................ 119
Anhänger ..................................... 96 Batterie, Starthilfe....................... 201
Anhängerbetrieb......................... 155 Bedienelemente........................... 77
Anhängerkupplung..................... 154 Bedienungselemente am Lenkrad 77
Anhänger-Stabilitäts-Assistent . . 158 Befestigungsplätze des Kinder‐
Anhängerzugvorrichtung.... 154, 203 sicherheitssystems ................... 55
Antiblockiersystem ............... 91, 143 Beheizbare Spiegel ..................... 30
Anzeigen....................................... 84 Beladungshinweise ..................... 75
Armlehne...................................... 42 Beleuchtung............................... 111
Asphärische Wölbung .................. 29 Beleuchtung beim Aussteigen ... 118
Beleuchtung beim Einsteigen .... 118
227

Beleuchtung in den D Elektronische


Sonnenblenden ...................... 118 Dach............................................. 35 Stabilitätsregelung
Belüftungsdüsen......................... 125 Dachgepäckträger ....................... 75 ausgeschaltet ........................... 93
Benutzung dieser Dachlast........................................ 75 Elektronisch gesteuerte
Betriebsanleitung ....................... 3 Diebstahlsicherung ...................... 26 Fahrprogramme ..................... 137
Bergabfahrassistent ............ 92, 146 Diebstahlwarnanlage ............. 26, 97 Empfohlene Flüssigkeiten und
Berg-Anfahr-Assistent ............... 145 Diesel-Kraftstofffilter .................. 168 Schmierstoffe ................. 209, 213
Beschlagene Diesel-Kraftstoffsystem Ereignisdatenschreiber............... 224
Leuchtenabdeckungen ........... 115 entlüften ................................. 168 Erfassungssysteme.................... 149
Blinker .................................. 89, 113 Diesel-Partikelfilter.......... 90, 93, 134
Board Info Display ....................... 97 Drehzahlmesser .......................... 85
F
Bodenabdeckung ........................ 73 Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 44 Fahrerassistenzsysteme............. 148
Bordcomputer im Board Info Dritte Bremsleuchte............ 115, 174 Fahrhinweise.............................. 128
Display ................................... 106 Durchführung von Arbeiten ....... 160 Fahrradträger................................ 61
Bordcomputer im Graphic Info Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 154
Display bzw. Colour Info E Fahrwerte .................................. 218
Display ................................... 108 Eigenes Fahrzeug abschleppen 203 Fahrzeug abstellen .................... 133
Bremsassistent .......................... 145 Einfahren ................................... 129 Fahrzeugbatterie ....................... 165
Bremsen ............................ 143, 164 Einführung ..................................... 3 Fahrzeugdaten........................... 213
Bremsflüssigkeit ........................ 164 Einparkhilfe ................................ 149 Fahrzeugeinlagerung................. 159
Bremssystem ............................... 90 Elektrische Anlage...................... 176 Fahrzeug entriegeln ....................... 6
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 209 Elektrische Fensterbetätigung ..... 32 Fahrzeuggewicht ....................... 219
Brillenfach .................................... 60 Elektrische Parkbremse ....... 91, 144 Fahrzeug-
Elektrisches Einstellen ................. 29 Identifizierungsnummer........... 211
C Elektrische Sitzeinstellung............ 40 Fahrzeugpflege.......................... 205
Car Pass ...................................... 20 Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeugprüfungen.................... 160
CD-Fach....................................... 59 automatik ................................ 122 Fahrzeug reinigen...................... 205
Check-Control............................. 105 Elektronische Fahrzeugsicherung....................... 26
Stabilitätsregelung ........... 92, 145 Fahrzeugspezifische Daten ........... 3
Fahrzeug waschen..................... 205
228

Fehlfunktion, Service ................... 90 Heckscheibenheizung ................. 34 Kickdown.................................... 137


Fenster......................................... 32 Heckscheibenwischer und Kilometerzähler ............................ 84
Fernbedienung............................. 20 Waschanlage ........................... 80 Kindersicherheitssystem .............. 54
Fernbedienung am Lenkrad ........ 77 Heckträgersystem......................... 61 Kindersicherheitssysteme............. 54
Fernlicht ............................... 96, 112 Hecktür......................................... 24 Kindersicherung ........................... 23
Feuerlöscher................................. 74 Hecktür offen ............................... 97 Klappbare Spiegel ....................... 29
Flex-Fix-System............................ 61 Heizung ....................................... 41 Klimaanlage ............................... 121
Front-Airbag ................................. 50 Heizung und Belüftung .............. 120 Klimatisierung .............................. 15
Füllmengen ................................ 221 Hochschalten ............................... 91 Klimatisierungssysteme.............. 120
Funkfernbedienung ..................... 20 Hupe ...................................... 14, 78 Konformitätserklärung................ 223
Fußbremse betätigen .................. 96 Konsolennetz................................ 59
I Kontrolle über das Fahrzeug ..... 128
G Info-Displays................................. 97 Kontrollleuchten............................ 86
Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4 Informationen für die erste Fahrt.... 6 Kopf-Airbag .................................. 52
Generator .................................... 89 Innenbeleuchtung....................... 116 Kopfstützen .................................. 36
Geschwindigkeitsregler ....... 96, 148 Innenleuchten ............................ 175 Kopfstützeneinstellung .................. 8
Geschwindigkeitswarnung............ 96 Innenlicht ................................... 116 Kraftstoffanzeige .......................... 85
Getränkehalter.............................. 60 Innenraumluftfilter ...................... 126 Kraftstoffe................................... 151
Getriebe ....................................... 16 Innenraumpflege ....................... 207 Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 152
Getriebe-Display .................. 86, 135 Innenspiegel................................. 31 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 151
Glühlampen auswechseln ......... 169 Instrument .................................... 84 Kraftstofffilter entwässern ............ 95
Graphic Info Display, Colour Info Instrumententafelbeleuchtung . . Kraftstoffmangel .......................... 95
Display ................................... 100 ........................................ 116, 176 Kraftstoffsparmodus .................... 95
Gurte............................................. 43 Instrumententafelübersicht .......... 10 Kraftstoffverbrauch, CO2-
Gurtstraffer................................... 43 ISOFIX Kindersicherheitssysteme 58 Emission ................................. 153
H K Kugelstange............................... 156
Halogen-Scheinwerfer ............... 170 Kartenhalter.................................. 59 Kühlmittel ................................... 162
Handbremse............................... 144 Katalysator............................ 90, 135 Kühlmitteltemperatur ................... 93
Handschuhfach ............................ 60 Kennzeichenleuchte .................. 174
229

Kühlmittel und Frostschutz......... 209 Motorhaube ............................... 161 Radwechsel ............................... 196
Kupplungsflüssigkeit .................. 165 Motorhaube offen......................... 97 Reduzierte Motorleistung.............. 96
Motoröl ...................... 161, 209, 213 Regelmäßiger Betrieb ................ 127
L Motoröldruck ................................ 94 Regensensor................................ 78
Laderaum .............................. 24, 72 Motoröl-Lebensdaueranzeige....... 94 Reifenbezeichnungen ................ 187
Laderaumabdeckung ................... 72 Motorölstand ................................ 95 Reifendruck ....................... 105, 187
Laderaumbeleuchtung ............... 117 Motoröl wechslen ......................... 94 Reifendrücke ............................. 222
Leergewicht.......................... 75, 219 Münzfach...................................... 59 Reifendruck-Kontrollsystem......
Lenken........................................ 128 .................................. 94, 105, 188
Lenkradeinstellung .................. 9, 77 N Reifenpanne............................... 196
Lenkunterstützung ....................... 92 Nebelscheinwerfer ....... 96, 114, 173 Reifenreparaturset ..................... 193
Lenkunterstützungsflüssigkeit.... 163 Nebelschlussleuchte ........... 96, 114 Reifenumrüstung ....................... 192
Leselicht .................................... 117 Reifen und Felgengröße,
Leuchtenabdeckungen, O
Oktanzahl................................... 216 Wechsel.................................. 192
beschlagen.............................. 115 Reifenwechsel............................ 196
Leuchtweitenregulierung ........... 112 Öl................................................ 161
Öl, Motor............................. 209, 213 Reserverad ................................ 199
Lichtfunktionen........................... 118 Rückfahrlicht .............................. 115
Lichthupe ................................... 112 P Rückleuchten ............................. 173
Lichtschalter .............................. 111 Panne......................................... 203 Rücksitze ..................................... 42
Losfahren ..................................... 17 Parkbremse.......................... 91, 144
Lufteinlass ................................. 126 Parklicht ..................................... 115
S
Lüftung........................................ 120 Partikelfilter................................. 134 Schaltgetriebe ............................ 139
Polsterung, Reinigung................ 207 Scheibenwischer und
M Waschanlage ..................... 14, 78
Manuelles Abblenden .................. 31 Profiltiefe .................................... 191
Scheibenwischerwechsel .......... 169
Manuell-Modus .......................... 137 R Scheinwerfer.............. 111, 112, 169
Motorabgase .............................. 134 Radabdeckungen ...................... 192 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 113
Motor anlassen .......................... 129 Räder und Reifen ...................... 186 Scheinwerferwaschanlage........... 78
Motordaten ................................ 216 Radiofrequenz-Identifikation....... 225 Schiebedach ................................ 35
Motorenidentifizierung................ 212 Schlüssel ..................................... 20
230

Schlüssel, Verriegelung................ 20 Staufach....................................... 61 Vordersitze................................... 37


Schneeketten ............................ 192 Staufächer im Laderaum.............. 72 Vorglühen .................................... 93
Schubabschaltung ..................... 130 Stauraum...................................... 59
Schubfach unter dem Stopp-Start-System.................... 130 W
Beifahrersitz.............................. 61 Störung ...................................... 138 Wagenheber............................... 184
Seiten-Airbag ............................... 51 Störung der elektrischen Wagenwerkzeug ........................ 184
Seitliche Blinkleuchten .............. 174 Parkbremse .............................. 91 Wählhebel .................................. 136
Service ............................... 127, 208 Stromunterbrechung .................. 138 Warnblinker ............................... 113
Serviceanzeige ...................... 85, 94 Symbole ......................................... 4 Warndreieck ................................ 74
Serviceinformationen ................. 208 Warnleuchten............................... 84
Sicherheitsgurt ......................... 8, 43 T Warn- und Signaltöne ................ 105
Sicherheitsgurt anlegen ............... 89 Tachometer ................................. 84 Waschflüssigkeit ........................ 164
Sicherheitsgurte............................ 43 Tagesfahrlicht ............................ 113 Wegfahrsperre ....................... 28, 95
Sicherheitsgurt-Kontrollleuchte.... 44 Tageskilometerzähler .................. 84 Willkommensbeleuchtung........... 118
Sicherungen .............................. 176 Tankdeckel................................... 90 Windschutzscheibe....................... 32
Sicherungskasten im Motorraum 178 Tanken ....................................... 152 Winterreifen ............................... 186
Sicherungskasten in der Technische Daten....................... 216
Top-Tether Befestigungsösen ..... 58 X
Instrumententafel ................... 181 Xenon-Scheinwerfer .................. 171
Sitzeinstellung ......................... 6, 38 Türen............................................ 24
Sitzheizung................................... 41 Tür offen ...................................... 97 Z
Sitzlehne vorklappen ................... 40 Typschild ................................... 212 Zentralverriegelung ...................... 22
Sitzposition .................................. 37 U Zubehörsteckdosen................ 61, 83
Sonnenblenden ........................... 34 Uhr ............................................... 81 Zubehör und Änderungen am
Spiegel.................................... 29, 31 Ultraschall-Einparkhilfe ........ 92, 149 Fahrzeug ................................ 159
Spiegeleinstellung ......................... 9 Zugvorrichtung ........................... 156
Standlicht.................................... 111 V Zündschlossstellungen .............. 129
Starre Belüftungsdüsen ............. 126 Verbandstasche ........................... 74
Starten........................................ 129 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 125
Starthilfe .................................... 201 Verzurrösen ................................. 74
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Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
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Stand: Juli 2014, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2648/9-de 07/2014

*KTA-2648/9-DE*