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73 73 Veranstaltungswirtschaft • Medien- & Veranstaltungstechnik Nr. Nr. 73 73 · · April April

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Veranstaltungswirtschaft • Medien- & Veranstaltungstechnik

Nr.Nr. 7373 ·· AprilApril 20152015

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HELGE LEINEMANN VPLT-Vorstandsmitglied helge.leinemann@vplt.org Ein Hotspot für die ganze Branche Ein persönliches

HELGE LEINEMANN

VPLT-Vorstandsmitglied

helge.leinemann@vplt.org

Ein Hotspot für die ganze Branche

Ein persönliches Gespräch mit einem Experten kann keine Website ersetzen, kein Telefonat und keine Hochglanz- broschüre. Denn als Menschen suchen wir immer auch den Kontakt zu anderen Menschen.

W ir tauschen uns aus, lernen voneinander geben uns Tipps und Unterstützung und suchen gemeinsam nach Lösungen für die Herausforderungen, die uns in unserem täglichen Arbeitsleben begegnen.

Aus diesem Grund haben die Menschen vor Jahrhunderten angefangen, sich Messen zu organi-

sieren. Diese entwickelten sich zu Treffpunkten für Gleichgesinnte, zu Podien für neue Ideen und innovative Produkte. Heute hat jede Branche und jedes Interessensgebiet ihre Leitmesse, die all- jährlich den Zustand des jeweiligen Gewerbes klar definiert, die zeigt, welche Themen wichtig sind und welche Entwicklungen die nächsten großen Schübe bringen werden, die das Geschäft für im- mer verändern können.

Kein Wunder, dass gestandene Unternehmer im Vorfeld zu einer Leitmes- se auf einmal so aufgeregt sind wie kleine Kinder vor Weihnachten. Denn eine gelungene Präsentation der eigenen Leistung vor einem kritischen, fä-

higen und interessierten Publikum kann die Zukunft eines Unternehmens wesentlich beeinflussen. Diese Vorfreude und Spannung kennen wir beim VPLT natürlich auch. Schließlich haben wir mit der Prolight + Sound einmal im Jahr eine Leitmesse, die wie wenige andere Events eine Moment- aufnahme der Entertainment-Technologie-Branche bietet, aber auch einen Einblick in die Zukunft gibt: Neue Technologien, hoch entwickelte Dienstleistungen, kreative Lösungen, Innovationen im Entertainment, Bildungsmöglichkeiten – an den Ständen, in den Podiumsgesprächen und den zahl- reichen Einzelevents zeigen sich die Vertreter der Branche von ihrer besten Seite. Frankfurt am Main wird so für wenige Tage zum Zentrum für uns alle. Auch der VPLT wird als Partner der Messe Frankfurt wieder einen eigenen Stand haben und mit zahlreichen Vertretern vor Ort sein. Dabei haben Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich einmal mit den Vertretern aus der Geschäftsstelle persönlich zu unterhalten. Auch die Mitglieder des Vorstandes werden für alle Interessierten ein offenes Ohr haben. Nutzen Sie diese Möglichkeit und sprechen Sie uns an. Denn nur im Austausch können wir gemeinsam unsere Branche weiter bringen. Aus diesem Grund freuen wir uns auch auf die Vertreter der internationalen Partnerorganisatio- nen wie PLASA aus den USA und Großbritannien, AKTOM aus Russland sowie CETA aus China. Allein diese Präsenz zeigt, dass die Prolight + Sound das lebhaft schlagende Herz der ganzen Bran- che ist. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird.

Editorial

Viel Freude und Erkenntnisse beim Lesen wünscht,

HELGE LEINEMANN

PS Auch das Team vom VPLT-Magazin wird in voller Besetzung die gesamte Messezeit über in Frankfurt weilen – die Chance, uns am VPLT-Stand zu treffen ist also ebenso gegeben. Oder vereinbaren Sie ein Treffen unter vplt@kwie.de

gegeben. Oder vereinbaren Sie ein Treffen unter vplt@kwie.de WWW.CHAINMASTER.DE Frankfurt 15. - 18. April 2015 •
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V.Minhalt

V.M inhalt 4 VPLT. Magazin.73 BUSINESS UNTERNEHMEN & MÄRKTE Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik PRG
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4 VPLT.Magazin.73

BUSINESS

UNTERNEHMEN & MÄRKTE Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik PRG gründet „Music Group“ Bildung Europa – ECVAEt-Kurzinterview mit Peter Sommerauer Christie übernimmt Coolux Stimmungsbericht: „Wir brauchen eigene Frequenzen“ Osram und TU Braunschweig eröffnen Halbleiterkompetenzzentrum 70 Jahre Sennheiser: The Pursuit of Perfect Sound

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LEUTE

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Das Personenkarussell der Branche

PORTRAIT

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Eyevis

KNOWLEDGE

RECHT

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Stellungnahme der BG zu Elektrofachkräften Unfallversicherung im Job Musterverordnung für Versammlungsstätten: Was ändert sich?

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AUS- & WEITERBILDUNG Informationen der Deutschen Event Akademie (DEAplus) Kurznachrichten der DEAplus Seminarübersicht DEAplus 2014

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KNOWLEDGE

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Traversen in der Veranstaltungstechnik nach Eurocode (1) Wer zahlt die Künstlersozialabgabe für wen und wer profitiert davon?

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SPECIAL

PROLIGHT+SOUND 2015 Informationen rund um die führende Branchenmesse

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EQUIPMENT

AUSZEICHNUNGEN

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Aktuelle Preise, Ehrungen und Awards Concrete Audio, Publitec und Videlco

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TON

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Aktuelle Hersteller-Informationen

AV-MEDIENTECHNIK

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Aktuelle Hersteller-Informationen

LICHT

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Aktuelle Hersteller-Informationen

MIX

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Aktuelle Hersteller-Informationen

ACCESS

ALL

AREAS

M ESSEN & EVENTS Rückblick auf sehenswerte Veranstaltungen Best of Events: Wachwechsel Volles Haus beim HighTecDay ATKOM trifft sich in Samara CEN/TC 433-Tagung:

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INSTALLATIONEN Die interessantesten Festeinbauten des Quartals ASC und Lightpower: Stage Theater an der Elbe, Hamburg Meyer Sound: Fosnavåg Kulturzentrum, Norwegen Maritim Hotels mit Kuchem und Brähler Cinema 8 mit Fohhn Sixtinische Kapelle mit Osram Congress Center Hamburg mit Sennheiser

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AV-MEDIENTECHNIK Neues aus der medial vernetzten Welt ACT: Bayerische Landesärztekammer Barco: Museum of Modern Art, New York

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RENTAL Was wurde wann wie eingesetzt, mit Blick über den „Tellerrand“ Martin Professional: Kylie Minogue Meyer Sound: Violetta live Lightpower: Peter Maffay Heidepark Soltau mit Adam Hall Lenny Kravitz/Super Bowl XLIX mit Audio-Technica Shadowland mit ETC Kraftwerk mit Gerriets Air & Style mit Stageco Rouhrtriennale mit Think Abele

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GUIDE

 

EDITORIAL

 

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WHO

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TERMINE

 

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STELLENMARKT/ANGEBOTE

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IMPRESSUM

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inhaltV.M

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V.Mwho is who

who is who

Margrit Harting Am 3. Februar 2015 vollendete Margrit Harting, kreativ- gestaltender Kopf der Harting Technologiegruppe,

Margrit Harting

Am 3. Februar 2015 vollendete Margrit Harting, kreativ- gestaltender Kopf der Harting Technologiegruppe, ihr 70. Lebensjahr. Eine unternehmerische Karriere war für die im lippischen Schötmar geborene Diplom-Handels- lehrerin, die 1964, beim Abitur am Herforder Königin- Mathilde-Gymnasium, noch Ozeanografin als Berufsziel nannte, eigentlich „kein Thema“, wie sie sagt. Nicht ein- mal nach der Heirat mit Dietmar Harting im Jahr 1971. Erst 1987, nach einer schweren Erkrankung seiner Mutter,

holte Dietmar Harting seine Frau als Geschäftsführerin ins Unternehmen. Seit 1996 ist Margrit Harting General- bevollmächtigte Gesellschafterin.

Schnell fand die zweifache Mutter – Sohn Philip Harting und Tochter Maresa Harting-Hertz sind seit Ende 2013 persönlich haftende Gesellschafter – ihr Metier. Sie formt und prägt die Darstellung und das Image des Konzerns innen wie außen, von der Architektur (Margrit Harting ist treibende Kraft beim Mindener Botta-Bau) über Mes- sepräsentationen und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Unternehmensphilosophie und Betriebskultur sowie dem firmeneigenen Neuen Ausbildungszentrum Harting (NAZ- HA).

Gut ein Vierteljahrhundert leitete das Ehepaar gemeinsam die Technologiegruppe. Dietmar Harting bescheinigt sei- ner Frau ein „exzellentes Händchen für Design und Ästhe- tik“ und sagt außerdem: „Sie ist mein wichtigstes Korrek- tiv, meine Antreiberin und Mahnerin. Ohne sie gäbe es ein Riesenloch, es würde eine große Menge fehlen.“

Zielstrebig und schwungvoll geht es auch in Margrit Har- tings Freizeit zu: Dem Tanzen ist die Espelkamper Eh- renbürgerin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, IHK-Vizepräsidentin und achtfache Großmutter seit ihren Schultagen zugetan.

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230V-Netzteil, in Stahlgehäusen mit spezieller Laser-Beschriftung gibt’s nur bei www.vitecco.de | Tel. 0511-22007050

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!
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Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!

Für wen?

Dienstleister, Entwickler, Vertriebe, Hersteller, Systemintegratoren und die Auszubildenden und Studenten der Medien- und Veranstaltungstechnik

Warum?

Der VPLT steht seit über 25 Jahren an der Seite der Menschen und Unternehmen, die die Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information.

Wir fördern die Aus- und Fortbildungdie Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information. Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir

Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinienund Information. Wir fördern die Aus- und Fortbildung Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und

Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und MessenWir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir

Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreisesind die Interessenvertretung gegenüber Medien und Messen Wir liefern Informationen über technische Neuerungen Wir

Wir liefern Informationen über technische NeuerungenMessen Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir betreiben Imagepfl ege durch intensive

Wir betreiben Imagepflege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit

Wir vermitteln Kontakte und knüpfen NetzwerkeImagepfl ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen

Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle freut sich über
Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft?
Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle
freut sich über Ihre Kontaktaufnahme:
0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org

www.vplt.org

DPVT.

Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org www.vplt.org DPVT . Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

V.Mtermine

Vom 5. bis 8. Mai 2015 feiert die FMX, Europas einflussreichste Konfe- renz für digitales Entertainment, im Haus der Wirtschaft in Stuttgart ihre 20. Jubi- läumsausgabe. Die FMX, die 1994 als deutschsprachige, lokale Expertenkon- ferenz ins Leben gerufen wurde (FMX ist die Abkürzung für Film und Media Ex- change), hat sich in den Jahren seit ihrer Gründung zum internationalen Event für Professionals entwickelt, bei dem Ent- scheidungsträger aus den Bereichen Kunst, Technologie und Business aufein- andertreffen. Dieses Jahr finden speziel- le Veranstaltungen mit Jubiläumsbezug statt, die in das Programm mit Präsenta- tionen, Workshops und Diskussionen eingebunden sind.

www.fmx.de

Nach dem Erfolg der Erstauflage 2014, bei der 1.120 Beiträge aus 76 Ländern eingereicht wurden, findet Rø- des internationaler Kurzfilmwettbewerb My Røde Reel auch im Jahr 2015 wie- der statt. Der Gesamtwert der Sachprei- se (darunter Equipment von Atomos, Freefly, BlackMagic, Carl Zeiss, Miller, RedRock Micro, Kessler, Small HD, Te- radek, ThinkTank, Event, G-Technology, Adobe und RedGiant sowie Røde-Mikro- fone und Zubehör) hat sich mit über 200.000 $ gegenüber dem Vorjahr ver- dreifacht. An der Teilnahme interessierte Filmer sind aufgefordert, einen maximal 3 Minuten langen Kurzfilm zu drehen und die Dreharbeiten zusätzlich mit ei- nem Making-Of-Video zu dokumentie- ren. In letzterem müssen die dabei ver- wendeten Røde-Geräte zu sehen sein. Die fertigen Beiträge können auf YouTu- be hochgeladen werden, Einsende- schluss ist der 1. Juni 2015 (4 Uhr). www.rodemic.com

Die Kramer Germany GmbH setzt ih- re Seminarreihe zum Thema „Digitales Video" unter der Bezeichnung Advan- ced Digital System Design fort. Im Rahmen von zweitägigen Technik-Schu- lungen wird Know-How für den Einsatz der digitalen Signalübertragung im Be- reich der professionellen Audio/Video- Technik vermittelt. Ein Themenschwer- punkt des Seminars liegt auf der Ver- mittlung von Kenntnissen zur Analyse

und gezielten Modifikation von EDID-Da- ten (Enhanced Display Identification Da- ta). Weitere Themen sind u.a. die Be- rechnung der Bandbreite in digitalen In- stallationen, 3D, DeepColor, Hotplug- Detect, Displayport, Embedding + DeEmbedding digitaler Tonsignale und Digitale Cat-Übertragung. Auch Entwik- klungen wie 4K Ultra-HD werden ange- sprochen. Auf Basis der vermittelten Kenntnisse wird abschließend ein Leitfa- den zum Systemdesign und praxisnahen Troubleshooting im modernen AV-Sy- stem erarbeitet. Das Seminar richtet sich ausschließlich an erfahrene Techniker und Projektleiter sowie an technisch orientierte Verkäufer und Planer und fin- det vom 20. bis 21. Mai 2015 bei der CSB System AG (An Fürthenrode 9-15, 52511 Geilenkirchen) statt. Seminarbe- ginn ist um 10:30 Uhr, das Ende ist am zweiten Tag für etwa 16 Uhr geplant. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. www.kramergermany.com

Harting zeigt in zwei eintägigen RFID-Seminaren, wie Unternehmen im Zusammenhang mit der Integrated Indu- stry individuelle, bezahlbare Produkte in Losgröße 1 fertigen und zudem neue Services bieten können. Es wird ver- deutlicht, wie Unternehmer, Werksleiter und Produktionsplaner mit Ansätzen der Integrated Industry den Weg der Verän- derung mitgehen. Am Beispiel einer ima- ginären Fahrradproduktion werden be- triebswirtschaftliche Anforderungen wie Individualisierung, Flexibilisierung, Stei- gerung der Ressourceneffizienz, Ergono- mie in der Mensch-Maschine-Kommuni- kation und Lebenszyklus-Management anschaulich gemacht. Die Teilnehmer lernen die Bausteine der Industrie 4.0 zu verstehen, von der Integration der ver- schiedenen IT-Systeme über Auto-ID- Lösungen bis hin zur digitalisierten Kom- missionierung und Auslieferung. Das Se- minar wird am 7. Mai 2015 in Dortmund sowie am 18. Juni 2015 in Mannheim angeboten. Zusätzlich gibt es im An- schluss die Möglichkeit einer Führung durch das Westfalenstadion (Signal-Idu- na-Park) in Dortmund bzw. die Trakto- renproduktion in den Mannheimer John- Deere-Werken.

www.harting.com

Vom 9. bis 11. Juni 2015 findet die Stage|Set|Scenery in Berlin statt. Die internationale Fachmesse und der internationale Kongress bringt Aussteller und Fachbesucher aus allen Bereichen zusammen, die für eine Produktion wichtig sind: Theaterfachplanung, Archi- tektur, Film, Eventservices, Bühnen-, Licht-, Ton-, Video- und Medientechnik sowie Maske, Kostümdesign und Deko- rationsbau, Akustik, Studio-, Ausstel- lungs- und Museumstechnik. Insgesamt werden rund 250 Aussteller und 7.500 Fachbesucher auf dem Berliner Messe- gelände erwartet. Mit der Stage|Set|Scenery haben sich die Veranstalter Messe Berlin und DTHG das Ziel gesetzt, verstärkt internationale Zukunftsmärkte der Branche anzuspre- chen. Die dreitägige International Stage Technology Conference wird integrativer Bestandteil der Stage|Set|Scenery sein. Das Symposium findet in Halle 4.2 im Forum I statt und steht unter dem Motto „Theater & Kulturräume – Urbane Stadt- zentren und deren kontinuierliche Meta- morphose und kulturelle Anpassung im 21. Jahrhundert“. Weitere Vorträge, Workshops und Prä- sentationen finden zu den Themen Sze- nographie/Gestaltung, Internationale Projekte, Medientechnik und Nachhal- tigkeit, Bühnentechnik sowie Lichttech- nik statt. Die Veranstaltungen der Inter- national Stage Technology Conference werden simultan in Deutsch und Eng- lisch übersetzt. Insgesamt umfasst der internationale Kongress rund 140 Ver- anstaltungen. Eines der wichtigen The- men ist das der Veranstaltungs- und Besuchersicherheit, das auf der „Safety in Action“-Bühne in Halle 3.2 behandelt wird. Anhand einer klassischen Abend- veranstaltung werden beispielhaft die verschiedenen Arbeitsabläufe mit den damit verbundenen Sicherheitsfrage- stellungen thematisiert. Ergänzend wird es Vorträge rund um die Themen Si- cherheit, Pyrotechnik, Laser, Rigging, Statik, Brandschutz und Dekorations- bau geben. Die Stage|Set|Scenery bie- tet drei Veranstaltungen für Inspizienten:

das Treffen der Inspizienten am 10. und 11. Juni 2015 (jeweils von 10:30 bis 13:30 Uhr) und die Veranstaltung „Moderne Inspizientenpulte – So vielfäl-

Kalender

2015

24.04. Radio Regenbogen Award, Rust

26.04.–29.04. Musexpo, Los Angeles

29.04. International Music Industry Awards, Hollywood

30.04.-04.05. Grazer Musikmesse, Graz

30.04. Mayday – Making Friends, Dortmund

30.04.-03.05. The Spot Festival & Conference, Aarhus (Dänemark)

01.05.-10.05. Canadian Music Week, Toronto

03.05.-05.05. Lightfair International, New York

05.05.-07.05. GEMA- Mitgliederversammlung, München

11.05.-12.05. INTHEGA, Gifhorn

09.06.–11.06. Stage Set Scenery, Berlin

10.09.–12.09. NAMM Russia, Moskau

04.10.–06.10. PLASA Show, London

14.10.–17.10. Prolight + Sound Shanghai, Shanghai

Termine melden an: vplt@kwie.de

tig wie die Kunst, der sie dienen“ am 11. Juni von 16:30 bis 17:15 Uhr im Fo- rum II in Halle 4.2. Im SoundLab in der Halle 3.2 dreht sich alles um das Thema Audio, Akustik und Beschallungstech- nik: Fachbesucher können sich dort live vom Klang moderner Audiotechnologien überzeugen. Neue Entwicklungen und Lösungen werden unter Live-Bedingun- gen vorgeführt und können mit Experten diskutiert werden. www.stage-set-scenery.de

mit Experten diskutiert werden. www.stage-set-scenery.de 8 VPLT. Magazin.73 Für Show, Event, TV und Messebau Tel

8 VPLT.Magazin.73

Für Show, Event, TV und Messebau Tel (040) 71 00 83 85 · Fax (040)
Für Show, Event, TV und Messebau
Tel (040) 71 00 83 85 · Fax (040) 71 00 83 86
8 VPLT. Magazin.73 Für Show, Event, TV und Messebau Tel (040) 71 00 83 85 ·
FRANKFURT April 2016, Frankfurt, Germany 10 – 12. 9. 2015, Moscow, Russia
FRANKFURT
April 2016, Frankfurt, Germany
10 – 12. 9. 2015, Moscow, Russia

SHANGHAI

14 – 17. 10. 2015, Shanghai, China

GUANGZHOU
GUANGZHOU
10 – 12. 9. 2015, Moscow, Russia SHANGHAI 14 – 17. 10. 2015, Shanghai, China GUANGZHOU

Spring 2016, Guangzhou, China

10 – 12. 9. 2015, Moscow, Russia SHANGHAI 14 – 17. 10. 2015, Shanghai, China GUANGZHOU

PRG gründet „Music Group“

Der weltweit führende Anbieter von Veranstaltungs- dienstleistungen investiert 45 Millionen Euro in Videotechnik.

vest i e r t 45 M illi o n e n E ur o in
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Die Production Resource Group LLC, (PRG) will verschiedene Geschäftsbereiche von PRG zur „Music Group“ zusammenfassen. Die neue Abteilung wird von Mickey Curbish- ley, CEO PRG Music Group, geleitet und wird sich auf die Bereitstellung von integrierten Vi- deo- und Beleuchtungssystemen für Touren, Festivals und Konzerte auf der ganzen Welt fo- kussieren. „Wir bringen die führenden Branchen- und Technikexperten und das operative Know-how von PRG Concert Touring, PRG Nocturne und Chaos Visual Productions in eine zusammen- hängende Organisation“, sagt Curbishley. „Die PRG Music Group soll als Production Compa- ny für alle Kunden aus dem internationalen Musikgeschäft etabliert werden“. Neben der Integration der drei Teams, tä- tigt PRG eine Investition in aktuelle Video- technik. „Wir investieren über 45 Millionen Euro in neues Equipment“, führt Curbishley fort, „so kann unser neu zusammengestelltes

Team auf deutlich mehr aktuelles Material zugreifen“. Bob Brigham, Präsident von PRG Nocturne USA: „Wir machen eine Großinvestition in neue State-of-the-Art Videotechnik. Dazu ge- hören neben der Investition in unsere eigenen Nocturne Produkte zum Beispiel: HD Flypacks und Kameras sowie neueste Technologien von Grass Valley, Ross Video und Fujinon. John Wiseman, Senior Vice President von PRG Nocturne: „Die neuen HD Systeme von PRG Nocturne werden unsere führende Posi- tion in der Branche vertiefen. Seit Jahren hat PRG Nocturne den Stand der Technik für Tour- neeproduktionen definiert und Videotechnik für Künstler wie Paul McCartney, Bruno Mars, Kiss, Linkin Park, Bon Jovi, Katy Perry und viele andere gestellt. Die neuen HD Systeme in Kombination mit unserem neuen V-12-transpa- rent LED-System und unsere hochqualifizier- ten Mitarbeiter sollen den Standard im Musik- geschäft setzen.“

Markenimage stärken

Die Agentur Insglück richtet vier Events für die Airbus Group, Europas größten Luft- und Raumfahrtfahrtkonzern, aus.

L uf t - und Ra umf a hr t f a hr t k o

Vom Parlamentarischen Abend über einen Empfang zur Internationalen Luft- und Raum- fahrtausstellung (ILA) bis zur Übergabe der Airbus A380 an verschiedene Airlines – im vergangenen Jahr konnte die Insglück Gesell- schaft für Markeninszenierung mbH ihren Neukunden, die Airbus Group, bereits mit der Konzeption und Umsetzung von sehr unter- schiedlichen Veranstaltungsformaten überzeu- gen. Im Mittelpunkt standen der neue Markenauf- tritt des Luftfahrtkonzerns, der bis zum Jahres- wechsel 2013/2014 unter EADS firmierte, so- wie die Präsentation des neuen Slogans „We make it fly“, der die gebündelte Kompetenz der Unternehmenssparten Airbus, Airbus Defence and Space sowie Airbus Helicopters aufzeigt. Am 18. Februar 2014 startete die Airbus Group gemeinsam mit dem Forum Luft- und Raumfahrt e. V. und der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt des Deutschen Bundes-

tags einen Parlamentarischen Abend im E- Werk Berlin. Unter den 450 geladenen Gästen waren prominente Vertreter aus Politik, Admi- nistration und Wirtschaft. Neben Brigitte Zy- pries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, nahmen zahl- reiche Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen an dem Event teil. insglück setzte den neuen Markenauftritt der Airbus Group nachhaltig in Szene. Bei einem abendlichen Empfang mit 800 Gästen, den die Airbus Group anlässlich der Eröffnung der diesjährigen ILA im Kronprin- zenpalais Berlin veranstaltete, konnte sich ins- glück in einem Pitch gegen andere Mitanbieter durchsetzen. Der Kreativspezialist gewann den Wettbewerb mit einer beeindruckenden Präsen- tation der Airbus Group und ihrem neuen Mot- to „We make it fly“.

Bildung Europa – Warum ist das für die Branche so wichtig?

EC VAET – Ein Kurzinterview mit Peter Sommerauer

In allen Ländern sollte es aus Sicht der Promo- ter qualifiziertes Personal geben, Dienstleister, Auftraggeber, wo kommen unsere Fachkräfte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten her? ECVAET – Der länderübergreifende Fach- kräfteaustausch in der Veranstaltungstechnik – Möglichkeiten und Herausforderungen

Was genau wird in den Projekten ECVAET bzw. ECVAET 2 erarbeitet? In Europa verschwinden die Grenzen für länderübergreifende Kooperationen in der Ver- anstaltungstechnik. Der Zugang zu einem ge- samteuropäischen Arbeitsmarkt erfordert im- mer häufiger eine genauere Prüfung der in ei- nem Veranstaltungsprojekt eingesetzten Fach- kräfte und deren fachliche Qualifikation. Im Projekt ECVAET und ECVAET 2 – EC- Vet in der Veranstaltungstechnik – arbeiten Ex- perten aus der Veranstaltungstechnik mit Aus- bildern und Bildungsexperten aus den deutsch- sprachigen Ländern Europas daran, eine Grundlage für den länderübergreifenden Fach- kräfteaustausch zu entwickeln. Mit Hilfe von Analysewerkzeugen wurden Stufen der Kom- petenzentwicklung formuliert und die erforder- lichen Fertigkeiten der Veranstaltungsfachkraft identifiziert.

Gibt es Unterschiede zwischen den Ländern? Wo kann man mehr erfahren? Welche unterschiedlichen Schwerpunkte da- bei im Ländervergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz festgestellt wur- den, wird im Rahmen des Fachvortrages darge- stellt. In der anschließenden Podiumsdiskus-

sion sollen Fragen erörtert werden, wie sich z.B. ein konkreter Fachkräfteaustausch über die Ländergrenzen hinweg realisieren lässt. Mehr Informationen und direkten Austausch bietet sich Ihnen auf der Prolight + Sound 2015. Im Rahmen des VPLT-Seminarpro- gramms hält Peter Sommerauer am 15.04.2015 um 10.00 Uhr einen Vortrag zu diesem Thema und im Anschluss können Interessierte sich weiter intensiv austauschen. Das Seminarpro- gramm findet im Raum Logos-Genius in Halle 9.1 statt. Das komplette Seminarprogramm mit allen Referenten und Vorträgen finden sich im Prolight + Sound-Sonderteil in dieser Ausgabe (ab Seite 32)

www.ecvaet.eu, www.ecvaet2.eu

dieser Ausgabe (ab Seite 32) www.ecvaet.eu, www.ecvaet2.eu Peter Sommerauer ist Initiator und Projekt- leiter der

Peter Sommerauer ist

Initiator und Projekt- leiter der ECVAET- Projektserie für die

Veranstaltungstech-

nik und seit vielen Jahren als Bildungs- forscher und Unter- nehmer tätig. Im Jahr 2013 erhielt er für seine Verdienste in der Bildungsforschung im europäischen Rahmen den nationalen „Life- long Learning Award“ verliehen. Seine For- schungsinteressen umfassen neben den forma- len auch die non-formalen und informellen Aspekte des Lernens, multimedia-basiertes und kollaboratives Lernen, sowie Lernprozessma- nagement und -analytik.

Christie übernimmt Coolux

Coolux’ „Pandoras Box“ ergänzt fortan den Christie Spyder

Christie, das weltweit führende Unterneh- men im Bereich visueller Displays und Audio- technologien, hat kürzlich verkündet, dass es das in Köln ansässige Unternehmen Coolux übernommen hat. Coolux ist bekannt als Ent- wickler und Hersteller von 3D Compositing- und Rendersystemen, wozu auch die „Pandoras Box“-Produktfamilie gehört. Coolux wird in das Global Market Solutions-Team von Chri- stie integriert. Das Büro in Köln, Deutschland, bleibt erhalten. Jennifer Smith, Executive Vice President für Global Market Solutions erklärte: „Christie möchte seine Marktführerschaft durch die Be- reitstellung eines umfassenden Angebots an fortgeschrittenen Anwendungen wie Projection Mapping, Broadcastanwendungen und allen Arten von großformatigen digitalen Projek- tionskreationen weiter ausbauen. Unsere Pro- dukte und Dienstleistungen passen ideal zu den

Produkten von Coolux und stellen eine logi- sche Verbindung her. Die Übernahme stellt ei- nen definitiven Mehrgewinn für alle Kunden dar, die Multi-Display-Technologien benöti- gen, um sowohl zusammenhängende als auch nicht zusammenhängende digitale Leinwände zu erschaffen. Der wichtigste Punkt diesbezüg- lich ist allerdings die Fähigkeit, den für diese Leinwände bestimmten Inhalt zu erschaffen und auch zu steuern“. Coolux-Geschäftsführer Jan Huewel, der in seiner neuen Position als Senior Director für Processing Solutions Jennifer Smith unterstellt sein wird, erklärte: „Heutzutage genießt das Arrangement und die synchronisierte Liefe- rung von Inhalten für den Kunden die höchste Priorität. Christie erwirbt mit Coolux erneut ei- ne hochmoderne Produktlinie und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“

und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /
und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /
und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /

02630 / 96525-0

und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /
und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /
und das dazuge- hörige Entwicklungsteam und sichert so seine Zukunft als Vorreiter der Branche“ 02630 /

V.Munternehmen & m ä rkte

kurz notiert Amptown System Company kann im Jahr 2015 auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Firmengeschichte
kurz notiert
Amptown System Company kann im Jahr
2015 auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche
Firmengeschichte zurückblicken. 1990 in
Hamburg gegründet hat das ASC Manage-
ment sein Faible für das professionelle Mu-
sikgeschäft mit der Kompetenz der Betreu-
ung und Installation komplexer Beschal-
lungsanlagen vereint. Seit dieser Zeit hat
ASC als Systemhaus für Medientechnik die
Geschäftsfelder Entertainment, Maritime Pro-
jekte, Digital Cinema, Info- und Edutainment,
Corporate & Public Projects, Hotels, Events
& Gastronomie und Service erobert. Zudem
werden in der hauseigenen Manufaktur
elektromechanische Speziallösungen kreiert
und produziert. Mittlerweile arbeiten 145 Mit-
arbeiter in den Standorten Hamburg, Berlin,
Mörfelden bei Frankfurt am Main und Hohen-
stein im Großraum Stuttgart. Pünktlich zur
Prolight + Sound starten bei ASC die Akti-
vitäten zum 25. Geburtstag – in der Halle 9.0
am Stand C28.
Audio Pro aus Heilbronn wurde dieses Jahr
erneut mit dem „Harman Distributor of
the Year Award“ ausgezeichnet. Die Verlei-
hung der Auszeichnung fand im Rahmen der
jährlichen Harman Business & Technology
Conference (BTC) statt. Freudestrahlend
nahm man den Award im Beverly Hilton in
Hollywood in Empfang. Zusätzlich zu dem
exklusiven Titel bekam die Crew aus Heil-
bronn auch noch den „Signal Processing Di-
stributor of the Year Award“ verliehen.
Die Niederlassung von Neumann & Müller
Veranstaltungstechnik in Köln ist Mitte
Februar in neue Büroräume im Stadtteil Mül-
heim umgezogen. Das Areal der heutigen
„Seiler Höfe“ ist ein ausgedehnter Hallen-
komplex, der 1912 errichtet und in den
1960er Jahren erweitert wurde. 300 Quadrat-
meter „Seiler Höfe“ hat das N&M-Team nun
am Karnevalswochenende bezogen. Sieben
Kolleginnen und Kollegen werden in den mo-
dern ausgestatteten Büros fest tätig sein.

12 VPLT.Magazin.73

„Wir brauchen eigene Frequenzen“

Im Sommer will die Bundesregierung die Funkfrequenzen versteigern. Für die Entertainment-Technologie-Branche ist das ein Problem: Wird jetzt ein gro ßer Teil der Funktechnologie überflüssig? Und wie reagieren die Produzenten? Im Auftrag des V P LT sprach Constantin Alexander u.a. mit APWPT-Präsident Matthias Fehr.

Die Vertreter der Entertainment-Technologie- Branche bekommen zurzeit präsentiert, welchen Stellenwert ihre Bedürfnisse in der Bundespoli- tik haben. Denn als die Bundesnetzagentur (BNetzA) Anfang des Jahres wie beiläufig mit- teilte, dass im Sommer die Funkfrequenzen in den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1.800 MHz sowie 1,5 GHz versteigert werden, blieben die Einsprüche von Herstellern und Dienstleistern abseits von Telekommunikation weitestgehend ungehört. Viele in der Kreativwirtschaft sind deshalb enttäuscht von der Bundesregierung. So wie Matthias Fehr, Präsident des Verban- des für professionelle funkbasierte Produktions- technologien (APWPT): „Die Bundesnetzagen- tur hat unter hohem politischem Druck Doku- mente veröffentlicht, die zeigen sollen, dass der Verkauf der Funkfrequenzen technisch machbar und sinnvoll ist.“ Aber die angeführten Argu- mente seien technisch überhaupt nicht haltbar. Mehrere Briefe und Anrufe des APWPT, in dem auch der VPLT Mitglied ist, an das Bundes- ministerium, blieben unbeantwortet. Auf den Hinweis gegenüber der Bundesnetzagentur, dass die Versteigerung auf falschen Annahmen ba- siert und der Branche schadet, antwortete ein Mitarbeiter nur lapidar: „Wir sind von allen Sei- ten massiv kritisiert worden, also gehen wir da- von aus, dass wir genau in der Mitte liegen und damit niemand bevorzugen.“ Für Fehr ist das vor allem ein Statement des Scheiterns. Wolfgang Bilz von Shure geht die Einschät- zung sogar nicht weit genug: „Die Versteigerung der Funkfrequenzen kommt einer Enteignung gleich.“ Bilz und seine Kollegen könnten die Ar- gumente für die Entscheidung nicht nachvollzie- hen. „Mehr noch, es werden Frequenzen verstei- gert, obwohl das vorhandene Spektrum noch nicht effizient genutzt wird.“ Auch Wolfgang Ernst von Beyerdynamics sieht das ähnlich: „Es ist sehr ärgerlich dass genau dieser Frequenzbe- reich jetzt wieder wegfällt.“ Zuvor waren Verlei- her und Musiker in den vergangenen Jahren in den 700 MHz gedrängt worden und mussten neu investieren. „Jetzt beginnt das Ganze von vor- ne.“ Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Bundesnetzagentur vom zuständigen Bundesmi- nisterium für Verkehr und digitale Infrastruktur gedrängt wurde, damit die Versteigerung, Digi- tale Dividende II genannt, organisiert wird. Mi- nister Alexander Dobrindt (CSU) gilt als Freund der Privatisierung, und gleichzeitig rechnet Bundesfinanzminister Wolfang Schäuble (CDU) mit den Erlösen für den Bundeshaushalt. Auch will die Bundesregierung mit der Versteigerung dafür sorgen, dass der Ausbau von schnellem Internet – gerade auf dem Land – an Fahrt ge- winnt. Die Folgen für die Hersteller von Funk- technologie im Eventbereich, die Dienstleister, die Veranstaltungen planen und durchführen und

auch die Medienproduzenten sind noch nicht ab- sehbar. Laut APWPT endet die Erlaubnis, in den Bereichen 790 bis 814 MHz und 838 bis 862 Mhz zu funken, am 31. Dezember 2015. Eine Al- ternative ist bislang nicht sichtbar. Aus Sicht von Wolfgang Ernst von Beyerdynamics bleibt den Vertretern der Branche nur eins, um mit den Her- ausforderungen umzugehen: Flexibilität. „Wir ra- ten unseren Kunden derzeit, sich sehr genau zu informieren und in jedem Fall die Möglichkeiten von Ausgleichzahlungen seitens der Länder zu beanspruchen.“ Doch eine Ausgleichzahlung steht nur den Unternehmen zu, die ihr Equipment auch regelkonform angemeldet haben. Norbert Hilbich, Head of Application Engi- neering beim Hersteller Sennheiser, empfiehlt neben Flexibilität und der Anmeldung der Tech- nik auch Ruhe zu bewahren: „Für die Anwender gibt es zurzeit noch keinen Grund zur Panik und für überhastete Entscheidungen, da die Umset- zung der Digitalen Dividende II noch Zeit in An- spruch nimmt. Noch können die vorhandenen Geräte weiter genutzt werden. „Doch auch er sieht das Handeln der Bundesregierung kritisch. Die Politik sollte aus seiner Sicht dafür sor- gen, dass der Entertainment-Technologie-Bran- che verlässliche Frequenzen für ihre Arbeit zur Verfügung stehen, sonst könnte es zu Problemen kommen: „Stehen für eine Veranstaltung nicht genug Frequenzen zur Verfügung, werden sie auf ihnen nicht zugewiesene Kanäle auswei- chen“, so Hilbich. Die Entscheider über die Ver- steigerung des 700 MHz und des L-Bandes in Deutschland machten es sich aus Hilbichs Sicht leicht: „Die Auswirkungen auf die Produktionen im Kultur- und Kreativbereich werden erst 2020 richtig spürbar.“ Dann sind laut Plan der Bundesregierung alle TV-Sender auf digital um- gestellt, und das 700 MHz-Band wird vom Mo- bilfunk genutzt. „Die Verantwortlichen wären dann aber nicht mehr in ihren Ämtern, und ihre Nachfolger sind nicht verantwortlich.“ Er sieht daher eine große Notwendigkeit, sich in Zukunft enger mit der Politik über solche Her- ausforderungen auszutauschen. „Damit es keine Digitale Dividende III gibt, ist jeder Nutzer ge- fordert, sich schon jetzt für ein festes Spektrum für die Funktechnologie einzusetzen.“ Auch soll- ten die Nutzer ihre Geräte immer anmelden, denn nur so könnte gegenüber der Politik auch bewiesen werden, wie wichtig die Frequenzen für die Branche sind. Auch Matthias Fehr vom APWPT möchte in Zukunft die Zusammenarbeit mit der Politik in- tensivieren. „Wir wollen keinen Krawall, son- dern langfristige Planungssicherheit für unsere Mitglieder.“ Es müsse sicher sein, dass die Unternehmen die Technik auch noch in zehn Jahren benutzen können. „Wir brauchen eigene Frequenzen für unsere Technologie.“

epitaxy competence center ec 2 Osram und TU Braunschweig eröffnen Halbleiterkompetenzzentrum ec 2 bringt

epitaxy competence center ec 2

Osram und TU Braunschweig eröffnen Halbleiterkompetenzzentrum

ec 2 bringt industrielle Produktion und wis- senschaftliche Forschung enger zusammen. Mit der kürzlichen Eröffnung des „epitaxy competence center ec 2 “ beschreiten Osram Op- to Semiconductors und das Institut für Halblei- tertechnik der TU Braunschweig neue Wege der Zusammenarbeit. Um schnelleren techni- schen Fortschritt zu erreichen, bündelt ec 2 uni- versitäre Grundlagenforschung und produkto- rientierte, industrielle Forschung und Entwik- klung. Das Zentrum – als „Gallium Nitride Re- search Center“ angelegt – möchte die Bedeu- tung der Gallium-Nitrid-Technologie (GaN) in Deutschland vergrößern. Ziel des ec 2 ist es, die GaN-Technologie in Deutschland voranzubringen. In der Halbleiter- technologie erzeugt diese Materialkombination beispielsweise blaues Licht, das als Basis für weiße Leuchtdioden (LED) dient, kann aber

auch in weiteren Anwendungsfeldern einge- setzt werden: von der Opto- über die Lei- stungselektronik bis hin zur Sensorik.

Förderung durch das Land Niedersachsen

Das Niedersächsische Ministerium für Wis- senschaft und Kultur, das Institut für Halblei- tertechnik, die TU Braunschweig und Osram Opto Semiconductors engagieren sich gemein- sam für das „epitaxy competence center ec 2 “. Die Investitionen des Landes Niedersachsen und Osram lagen bei etwa zwei Millionen Eu- ro. Der Startschuss für das ec 2 fiel Anfang 2014 und nach Fertigstellung der Labore im Mai be- gann bereits der Epitaxie-Betrieb.

www.ec2.tu-bs.de

unternehmen & m ä rkteV.M

kurz notiert Neben der Auszeichnung zum „Analog Way Authorized Training Center“ bietet die Lang Academy
kurz notiert
Neben der Auszeichnung zum „Analog Way
Authorized Training Center“ bietet die Lang
Academy erstmals auch zertifizierte Schu-
lungen des namhaften Herstellers aus Bel-
gien an. Sowohl im Bereich der Barco 3
Chip DLP Projektoren, als auch im Bereich
des Barco E2 – 4k Screen Management Sy-
stems, haben die Schulungsteilnehmer im
Rahmen des neuen Sommerschulungspro-
gramms der Lang Academy die Möglichkeit,
eine Prüfung zum Barco Certified Operator
abzulegen. Des Weiteren liegt der Schu-
lungsschwerpunkt 2015 auf aktuellen 4k La-
ser Technologien sowie 4k Event Switchern,
drahtlos Kamerasystemen und High-Resolu-
tion Indoor LED Produkten.
Aufgrund des kontinuierlich und stark wach-
senden Materialpools wird Neumann &
Müller Veranstaltungstechnik ein neues La-
ger in Leipzig aufbauen. 2015 wird N&M des-
halb die heutigen Lager in Berlin und Dres-
den am neuen Standort zusammenführen.
Von dort aus werden dann die Niederlassun-
gen in Berlin, Dresden, Erfurt und Leipzig
versorgt. N&M hat den Mitarbeitern in den
bisherigen Lagern angeboten, mit an den
neuen Leipziger Standort zu wechseln. Alle
Angestellten haben sich dafür entschieden,
den Schritt mitzugehen. Darüber hinaus soll
die Zahl der Logistik-Mitarbeiter für das neue
Leipziger Lager nach aktuellen Plänen noch
einmal wachsen.
Begeisterung für Licht. Leidenschaft für Bühnentechnik. GREENGO INTERCOM & CUE LIGHT ES BRAUCHT NICHT MEHR
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V.Minvestitionen

Investitionen Christie-Partner Publitec holt zu einem kräftigen Schlag aus und erweitert seinen Vermietpark um 40
Investitionen
Christie-Partner Publitec holt zu einem
kräftigen Schlag aus und erweitert seinen
Vermietpark um 40 Christie Boxer 4K30. Da-
mit will der AV-Distributor und Veranstal-
tungstechnik-Dienstleister aus Herdecke
neue Maßstäbe im Bereich der Vermietung
setzen. Der Christie Boxer 4K30 gehört mit
seinen Leistungsdaten trotz seines Mittelge-
wichts eindeutig in die Königsklasse: Satte
30.000 Lumen, eine native 4K (4096 x 2160)
Auflösung und die Qualität der 3DLP Techno-
logie bei einem Gewicht von nur 68 kg.
Mateco setzt das Investment aus dem Jahr
2014, bei dem bereits in über 1000 Neu- und
Ersatz-Maschinen investiert wurde, auch im
Jahr 2015 mit der Erweiterung um nochmali-
ge ca. 1100 Arbeitsbühnen fort. Damit zählt
die gesamte Mietflotte der Mateco Gruppe
ca. 7000 Arbeitsbühnen, was Mateco zu ei-
nem der größten Arbeitsbühnenvermieter in
Deutschland macht. Eine moderne und junge
Mietflotte hat für uns obersten Stellenwert,
so Geschäftsführer Armin Rappen.
Ton Direkt, Full-Service-Anbieter für Veran-
staltungs- und Medientechnik aus Kassel,
hat seinen Materialbestand um ein weiteres
professionelles Tool erweitert und in 24 x
Philips Varilite VL4000 Spot investiert. Diese
Investition folgt den kürzlich erworbenen 24 x
Clay Paky B-EYE K10, 4x MA VPU plus
MK2 (Video Processing Unit) sowie weiteren
grandMA2 light. Seit über 14 Jahren betreut-
Ton Direkt nationale und internationale Kun-
den weltweitund übersetzt kreative Ideen in
produktive technische und gestalterische Lö-
sungen, mit eigenem Equipment, Technikern
und Spezialisten für Licht, Ton, Video, Büh-
nenbau, Dekoration und Spezialeffekte sowie
mit eigenem Fuhrpark. Geschäftsführer
Sebastian Schulze-von Hanxleden:
„Der Philips Varilite VL4000 hat uns mit sei-
nen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, dem
enorme Output und Zoom-Bereich sowie der
brillanten Farbgebung und Abbildungsschär-
fe sofort überzeugt.

14 VPLT.Magazin.73

Großzügig zum 20-jährigen

E vent Media Concept Enjoy in vestiert in P R Lighting,

Expolite und Expotruss.

Event-Spezialist Enjoy aus Olbernhau rüste- te jüngst zum 20-jährigen Firmenjubiläum großzügig sein Portfolio professioneller Veran- staltungstechnik weiter auf. Das Team um Ge- schäftsführer Thomas Reichel ist deutschland- weit für Tourneen, Festivals und Galaveranstal- tungen unterwegs, bei denen hochwertige tech- nische Komponenten im Vordergrund stehen. „Es ist für uns wichtig, unseren Kunden Technik anbieten zu dürfen, welches qualitativ auf höchstem Niveau spielt. Nach durchweg positiven Erfahrungen mit dem XR 200 Beam fiel die Entscheidung leicht, auch weiterhin auf Geräte des professionellen Herstellers PR Lighting zu setzten.“ so Thomas Reichel. Im Vermietpark der Firma Enjoy steht neben dem PR Lighting XR 200 Beam nun auch eine re- präsentable Menge XR 330 Spot sowie eine große Stückzahl an Expolite TourLED 42 CM zur Verfügung. „Insbesondere mit der Anschaffung der XR 330 Spots sind wir nun gerüstet, Veranstaltun- gen jeder Art zu bedienen. Ein gutes Preis-Lei-

gen jeder Art zu bedienen. Ein gutes Preis-Lei- stungsverhältnis, sowie Qualitat und Effizienz machen den

stungsverhältnis, sowie Qualitat und Effizienz machen den XR 330 Spot zum geeigneten Be- leuchtungswerkzeug für uns und unsere Kun- den. Gleiches gilt für die Erweiterung des Be- standes an TourLED 42ern, die im Markt weit verbreitet sind. Ebenso wurde der Bestand an Traversen des Expotruss X4K-30 Systems stark erweitert, so dass der professionelle Event-Dienstleiter aus Olbernhau eine Vielzahl an Großprojekten zeit- gleich realisieren kann.

www.focon-showtechnic.com

Neues LED-Videowand-System

L &S investiert in Bildwände von V:LED

L &S in v estiert in Bildwände v on V : L ED L&S Veranstaltungs- und

L&S Veranstaltungs- und Messetechnik aus Hörstel-Riesenbeck investiert in ein neues LED-Videowand-System von V:LED. Das LED-Panel sB3 mit einem Pixelabstand von le- diglich 3,75 Millimetern ermöglicht sowohl ei- nen sehr geringen Betrachtungsabstand und bietet sich andererseits auch optimal für die Er- stellung von kleineren Bildwänden an. Die V:LED sB3 LED-Wand zeichnet sich durch hochwertige Black Face SMD-LEDs aus, die für ein Höchstmaß an Kontrast und ein tiefes Schwarz sowie eine natürliche Bilddar- stellung mit einer hohen Farb- und Detailtreue

sorgen. Die einzelnen Elemente haben ein For- mat von 480 x 480 Millimetern bei einem Ge- wicht von nur 8,3 Kilogramm. Durch ein inte- griertes Verbindungssystem lassen sich auch große Flächen schnell auf- und wieder abbau- en. L&S hat sich für das 3-Millimeter-System entschieden, um ihrer Kundenklientel eine ak- tuelle LED-Wand bieten zu können, die perfekt sowohl für Veranstaltungen als auch für den Messebau eingesetzt werden kann.

www.lmp.de

Neues Logistikzentrum

Kalle Krause realisiert für die Hazet – Hermann Zerver GmbH & Co. KG ein großes Mitarbeiterevent.

& Co . K G e in gr oßes M i ta rb e i te

Kalle Krause hat für den Neukunden Hazet – Hermann Zerver GmbH & Co. KG ein großes Mitarbeiterevent konzipiert und umgesetzt. Anlass war die Eröffnung des neuen Logistik- Zentrums am Standort Heinsberg. Hazet ist ei- ner der führenden Hersteller von Qualitäts- werkzeugen und Werkstatteinrichtungen. Mit dem neuen Lager verdoppelt das Unternehmen seine Lagerkapazität auf mehr als 11.000 qm. Vom neuen Logistik-Zentrum und seinen Vorteilen überzeugten sich die über 500 Mitar- beiter bei einem von Kalle Krause inszenierten Event. Die Bestandteile waren der Garant für eine durchweg gelungene Veranstaltung. So wurden die Feierlichkeiten bewusst im neuen Lager in Szene gesetzt.

Als verbindendes Element zwischen den Mitarbeitern führten Kollegen aus Lager und Versand die Werksführungen durch. Für ein ge- nerationenübergreifendes, multikulturelles Miteinander und eine große Authentizität sorg- ten das ausgefeilte Bühnenprogramm ebenso wie das Buffet mit seinen internationalen Köst- lichkeiten. Die „Moderatorin“ kam ebenfalls aus der Hazet Belegschaft und wurde für ihre Aufgabe auf der Bühne im Vorfeld professionell geco- acht. Zum Abschluss feierte die Belegschaft von Hazet zur Live-Musik bis in den späten Abend.

www.kallekrause.de

agentuVren.M

Agenturen Zur Bau 2015 auf dem Messegelände Mün- chen gestaltete die Agentur für Markent- räume
Agenturen
Zur Bau 2015 auf dem Messegelände Mün-
chen gestaltete die Agentur für Markent-
räume den kompletten GEZE Messeauftritt.
Auf insgesamt knapp 514 qm entstanden auf
Basis eines komplexen Anforderungskatalo-
ges ein Block- und ein Reihenstand, der das
Messemotto „GEZE. We care about solu-
tions.“ und die Imagewerte des Unterneh-
mens eindrucksvoll inszenierte.
Die Berliner Agentur Conference & Tou-
ring (C+T) hat im Rahmen ihres 25. Geburts-
tags ein ganz besonderes Projekt begleitet:
Gemeinsam mit dem buildOn Berlin Chapter
halfen C+T Mitarbeiter und MICE-Experten
beim Bau einer Schule in Malawi. Schon vor
rund 20 Jahren hat Jim Ziolowski die
wohltätige Stiftung „buildOn“ gegründet. Das
Ziel dabei war, ärmere Kommunen Afrikas bei
der Errichtung von Schulen zu unterstützen.
„buildOn“ gegründet. Das Ziel dabei war, ärmere Kommunen Afrikas bei der Errichtung von Schulen zu unterstützen.
„buildOn“ gegründet. Das Ziel dabei war, ärmere Kommunen Afrikas bei der Errichtung von Schulen zu unterstützen.
„buildOn“ gegründet. Das Ziel dabei war, ärmere Kommunen Afrikas bei der Errichtung von Schulen zu unterstützen.

V.Munternehmen & m ä rkte

Kooperationen Die AV-Solution Partner, führende Koope- ration unabhängiger AV-Systemhäuser und Systemintegratoren in
Kooperationen
Die AV-Solution Partner, führende Koope-
ration unabhängiger AV-Systemhäuser und
Systemintegratoren in den DACH-Ländern,
und die Bene AG, Waidhofen/Österreich,
Experte für zukunftsweisende Bürolösungen,
arbeiten zukünftig zusammen. Die Koopera-
tionsvereinbarung sieht den Vertrieb der Be-
ne Parcs-Möbelserie durch die AV-Solution
Partner vor, die Lieferung der AV-Technik, de-
ren Installation, Wartung und Service bei
neuen Kunden sowie die technische Betreu-
ung bestehender Raumsysteme.
Feiner Lichttechnik nimmt ab sofort alle
Philips Showline Produkte in das Vertriebs-
programm auf. Im Wesentlichen liefert Philips
mit den Showline Produkten hochwertige
und extrem stabil verarbeitete LED-Schein-
werfer und LED-Rampenleuchten für die En-
tertainment-Industrie, Theater und Fernse-
hen.
Die Fohhn Audio AG und Optopcore ga-
ben auf der Integrated Systems 2015 in Am-
sterdam ihre Zusammenarbeit bekannt. Op-
tocore stattet Fohhn mit digitaler Konnekti-
vität und zusätzlicher Flexibilität für ihre
Flaggschiff Focus Linienstrahler aus. Zum
Hintergrund dieser Partnerschaft sagt Da-
niela Bohl, Fohhns PR und Marketing Ma-
nager: „Wir haben nach einer Lösung, ein Di-
gitalsignal und Kontrolldaten an unsere Laut-
sprecher zu senden, gesucht; bisher hatten
wir nur eine analoge Lösung.“
Meyer Sound verstärkt die Unterstützung
für Systemintegratoren mit dem Beitritt zu
Crestrons Integrated Partner Program. Das
Ergebnis ist die Entwicklung einer Reihe von
Crestron Modulen, mit Hilfe derer Kunden
Meyer Sound self-powered Lautsprechersy-
steme nahtlos in Umgebungen implementie-
ren können, die von Crestron Produkten ge-
steuert werden. Die Crestron Integrated Part-
ner Module werden Integratoren einen direk-
ten Zugang zu Meyer Sounds Galileo und
Galileo Callisto Lautsprecher Management
Systemen bieten, einschließlich Funktionen
wie Snapshot Recall, Lautstärkeregelung,
Stummschaltung und vielem mehr. Die von
Crestron entwickelten und getesteten Modu-
le werden Steuerungssysteme der Crestron
3-Series über eine Ethernet-Verbindung
unterstützen.

16 VPLT.Magazin.73

Prof. Dr. Jörg Sennheiser, Alannah Sennheiser, Daniel Sennheiser, Prof. Dr. Fritz Sennheiser, Dr. Andreas Sennheiser, Karin Sennheiser (v. r.)

The Pursuit of Perfect Sound

Sennheiser feiert Geburtstag: 70 Jahre Innovation

Der Name Sennheiser steht seit Jahrzehn- ten für Qualitätsprodukte, exzellenten Klang und für Innovationen, die neue Maßstäbe in der Audiotechnik setzen. In diesem Jahr feiert der Audiospezialist sein 70-jähriges Firmenjubi- läum. Sennheiser ist nach wie vor in Familien- besitz. Mittlerweile leitet mit Daniel und Dr. Andreas Sennheiser, den Enkeln des Firmen- gründers Prof Dr. Fritz Sennheiser, bereits die dritte Sennheiser-Generation das Familien- unternehmen. Die Liste der Produktinnovationen aus dem Hause Sennheiser ist lang. Vom ersten of- fenen Kopfhörer der Welt, dem HD 414, über das Funkmikrofonsystem Digital 9000 bis hin- zu Mobile Connect, einer inklusiven Audio- Streaming-Lösung für Hör- und Sehgeschädig- te: Sennheiser hat die Audiotechnik in den ver- gangenen 70 Jahren entscheidend weiterent- wickelt. Zahlreiche Patente und Auszeichnungen - darunter der Emmy Award, ein Grammy, der Scientific and Engineering Award der Acade- my of Motion Picture Arts and Sciences sowie der Philo T. Farnsworth Awardsind der Beweis für die einzigartige Innovationskraft des Unter- nehmens. „In der Vergangenheit haben wir mit unseren Produkten immer wieder für Furore in der Audiowelt gesorgt. Warum? Weil sie über den aktuellen Standard hinausgingen und daher niemand mit ihnen gerechnet hat“, sagt Dr. An- dreas Sennheiser, der das Unternehmen ge- meinsam mit seinem Bruder Daniel verantwor- tet.

Die Anfänge

Gegründet wurde das Unternehmen am 1. Juni 1945 als „Laboratorium Wennebostel“ oder kurz „Labor W“ von Elektroingenieur Prof. Dr. Fritz Sennheiser in Wennebostel, nahe

Hannover. Der junge Betrieb produzierte zu- nächst Röhrenvoltmeter, für die er schnell Ab- nehmer fand. Fritz Sennheiser reichte das nicht: Getrieben von der Idee, bestehende Pro- dukte noch besser zu machen und neue Tech- nologien voranzutreiben, entwickelte Labor W kontinuierlich neue Lösungen. 1947 brachte Sennheiser das erste eigenentwickelte Mikro- fon auf den Markt. 1956 folgte das erste Richt- rohrmikrofon und im darauffolgenden Jahr stellte das Unternehmen bereits 100 verschie- dene Produkttypen her. Anfang 1958 wurde Labor W in Sennheiser electronic umbenannt und löste zehn Jahre später mit der Entwik- klung des ersten offenen Kopfhörers der Welt einen wahren Boom aus.

2. und 3. Generation

Im Mai 1982 vollzog sich bei Sennheiser ein erster Generationswechsel. Prof. Dr. Jörg Sennheiser, der Sohn von Prof. Dr. Fritz Senn- heiser, wurde Geschäftsführer, sein Vater Kom- manditist. Prof. Dr. Jörg Sennheiser moderni- sierte und internationalisierte über die Jahre behutsam die Unternehmensstruktur und mach- te Sennheiser im Zuge dessen zu einer GmbH und Co. KG. Moderne Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen der Akustik, aber auch Vertriebsstandorte weltweit folgten in ei- ner ungeahnten Dynamik. Sennheiser eröffnete ein weiteres Werk in Tullamore, Irland, und eine Außenstelle für Forschung und Entwicklung in den USA. Es folgten ein Werk in Albuquerque, USA, und ein Joint Venture mit der dänischen William Demant Holding, aus welchem 2003 die Senn- heiser Communications A/S entstand. Im Juli 2013 übernahmen Daniel und Dr. Andreas Sennheiser, die Söhne von Prof. Dr. Jörg Sennheiser, als CEOs die Gesamtverant-

wortung für die Sennheiser electronic GmbH und Co. KG. Beide fühlen sich dem unterneh- merischen

wortung für die Sennheiser electronic GmbH und Co. KG. Beide fühlen sich dem unterneh- merischen Antrieb ihres Großvaters und ihres Vaters verpflichtet, die Audiobranche mit einer lebendigen Innovationskultur und der Leiden- schaft für Exzellenz mitzugestalten. So ist aus dem „Labor W“ in einem Fach- werkhaus in Wennebostel bei Hannover ein globales Unternehmen gewachsen, das seinen Umsatz über die Jahre nachhaltig und kontinu-

ierlich steigern konnte. Heute beschäftigt Sennheiser mehr als 2.700 Mitarbeiter, etwa die Hälfte davon in Deutschland. 2013 erzielte das Familienunternehmen, dessen Führung auch weiterhin auf die Unabhängigkeit großen Wert legt, einen Umsatz von 590,4 Millionen Euro. Als innovationsgetriebenes Unternehmen wird Sennheiser den Audiomarkt auch in Zu- kunft aktiv mitgestalten. Der neue Innovation Campus schafft dafür die notwendigen Freiräu- me. „Dort, aber auch in unseren weltweiten In- novationszentren, werden wir teamübergrei- fend beispielsweise an Lösungen arbeiten, um Audioinhalte stärker zu individualisieren“, so Daniel Sennheiser. „Wir werden unsere Produktentwicklung künftig noch stärker an konkreten Kundenbe- dürfnissen orientieren, immer im Streben nach dem perfekten Klang. Sei es auf Livebühnen, bei professionellen Studioproduktionen, im Büro oder einfach beim entspannten Musikhö- ren.“ Mit flexiblen und zunehmend smarten Produkten wird Sennheiser auch in Zukunft Lösungen entwickeln, die Audiotechnik neu definieren. Während des Jubiläumjahres präsentiert das Online-Magazin „Bluestage“ jeden Mo- nat spannende Hintergrundstories rund um die Produkte und die Geschichte von Senn- heiser.

http://de-de.sennheiser.com/bluestage-magazin

unternehmen & m ä rkteV.M

Investitionen Die Satis + Fy AG hat ab sofort mit der SK- UHD4000 von Hitachi
Investitionen
Die Satis + Fy AG hat ab sofort mit der SK-
UHD4000 von Hitachi eine kompakte Bro-
adcast-4k Kamera im Vermietpark, die als er-
ste weltweit verfügbare native 2/3-Zoll-Ka-
mera in der Lage ist, 4k/UHD Bilder mit bis
zu 60 Vollbildern pro Sekunde zu produzie-
ren. Durch spezielle Techniken benötigt die
Kamera für gestochen scharfe Bilder weder
besondere Optiken noch besonders viel
Licht. „Die Kamera ist vorbestimmt für den
Einsatz im 4k-Live-Produktionsbetrieb“, er-
läutert Francesco Elsing, Satis + Fy Head
of Video Department, die Investitionsent-
scheidung. Die Kamera, die mit neu ent-
wickelten 2/3-Zoll-CMOS-Bildwandlern be-
stückt ist, sei darüber hinaus in der Lage,
HD- und 4k/UHD-Signale separat auszuge-
ben. Man ist bei Satis + Fy sehr stolz, als er-
ster Dienstleister im deutschen Rental Markt
die Kamerazüge anbieten zu können.
deutschen Rental Markt die Kamerazüge anbieten zu können. p wer Halle 8.0 Stand F40 GRAVIS Die

p wer

Halle 8.0 Stand F40
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GRAVIS

Die Fullrangesysteme mit maximaler Performance und geringem Gewicht. Vielseitigkeit in der Anwendung durch multifunktionale Bauweise. Leistung – wo immer sie gebraucht wird.

Features

• GRAVIS 8, GRAVIS 12+ und GRAVIS 15 Fullrange Systeme

• Neu: 110° x 50° als GRAVIS 12+ XW und GRAVIS 15 XW

• Zwei Monitorwinkel mit 35° und 55°

• Gutes Handling und geringes Gewicht

• Verschiedene Abstrahlcharakteristiken

Kling & Freitag GmbH | Phone + 49 (0)511-96 99 70 | www.kling-freitag.de

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V.Mleute

V.M leute Martin Glaser Martin Glaser übernimmt ab dem 1. April 2015 den SGM Vertriebsaußen- dienst
V.M leute Martin Glaser Martin Glaser übernimmt ab dem 1. April 2015 den SGM Vertriebsaußen- dienst
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V.M leute Martin Glaser Martin Glaser übernimmt ab dem 1. April 2015 den SGM Vertriebsaußen- dienst

Martin Glaser

Martin Glaser übernimmt ab dem 1. April 2015 den SGM Vertriebsaußen- dienst für Süddeutschland, Postleitge- biete 5 bis 9. Neben der intensiven Be- treuung des professionellen Marktes wird Martin Glaser der zentrale An- sprechpartner für alle technischen Fra- gen in diesem Gebiet. Durch seine bis- herige Erfahrung als Vertriebsmitarbeiter in der Lichtbranche bringt er hierfür alle Voraussetzungen mit.

Steve Hamann

Seit dem 15. Januar 2015 verstärkt Ste- ve Hamann das Marketingteam von Kling & Freitag als neuer Marketing- mitarbeiter. In dieser Rolle wird Hamann vorrangig im digitalen Bereich des Mar- ketings in verschiedenen Bereichen tä- tig werden. Hamann hat bereits bei Quadral aus Hannover sowie Shure Distribution aus Eppingen im Marke- ting verschiedenste Projekte begleitet und durchgeführt.

Adone Kheirallah

Mit Adone Kheirallah stößt ein preisge- krönter und international erfahrener Kre- ativer und Stratege als neuer geschäfts- führender Gesellschafter zu Stagg & Friends. Der 43-Jährige verantwortet ab sofort den Ausbau der Bereiche Strategie und Kreation. Zudem über- nimmt er das Qualitätsmanagement und wird Impulse für das Geschäftsfeld Brand Experience setzen. Kheirallah kommt von der TBWA-Tochter Do It!

Thomas Khöber

Seit Januar 2015 ist Thomas Khöber für Cast unterwegs – vorrangig in Süd- deutschland und schwerpunktmäßig im Produktbereich Traversen, Hebezeuge und Lastmessung Nachdem die Proly- te Group ihr Vertriebssystem komplett auf Distributoren umgestellt hat, folgt als logische Konsequenz die Verpflich- tung von Khöber Dadurch bliebe dem Markt vor Ort ein kompetenter und be- kannter Ansprechpartner erhalten.

Moritz Poensgen

Mit Wirkung zum 16.01.2015 hat Moritz Poensgen die Position des Niederlas- sungsleiters bei Gahrens + Batter- mann in Ratingen übernommen. Der 32-jährige Kölner verfügt über langjähri- ge medientechnische Erfahrung und bringt als Int. Diplom Tourismus- und Event-Manager technische sowie kauf- männische Kompetenzen für die Aufga- be mit. Poensgen löst Michael Ter- wint ab, der das Unternehmen verlässt.

Francois Rousies

Francois Rousies übernimmt im Rah- men eines Management-buy-out den deutschen Kabelhersteller Cordial als alleiniger Inhaber. Cordial wurde vor 20 Jahren von Neutrik-Partner Heinz Schneckenaichner gegründet und ist heute weltweit mit einem breiten Sorti- ment hochwertiger Kabel aus den Be- reichen Audio/Video/Licht vertreten. Rousies wurde bereits 2005 zum Ge- schäftsführer bei Cordial berufen.

Daniel Schröfel

Seit dem 1. Dezember 2014 verstärkt Daniel Schröfel das Vertriebsteam von Shure Distribution als neuer Sales Manager für die Region Nord/Nord- West Deutschland. In dieser Rolle zeichnet Schröfel unter anderem für den Vertrieb des gesamten Markenportfolios bei Shure verantwortlich. Zuvor arbei- tete Schröfel als Account Manager bei Riedel Communications im Event & Entertainment Segment.

Hartmut Tribensky

Hartmut Tribensky verstärkt seit Anfang Januar das Team von AMX. Als Busi- ness Development Manager für Planer und Architekten berichtet er direkt an den General Manager Reiner Pes. Tribensky bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der audiovisuellen Medientechnik in das Unternehmen ein und war zuvor bei Herstellern und Systemintegratoren der AV-Branche tätig.

Herstellern und Systemintegratoren der AV-Branche tätig. Die Innovation für mobile Bühnen: smartStage mit
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EYEVIS

p p o o r r t t r r V a a i i t

Ob Display- Installationen, V ideo-Hot-Spots für Messestände, Ev ents und Showrooms oder v ielfältige A V -Technik: Das alles bietet Eye v is seit nunmehr 20 Jahren für A nwender aus der Medien-, V eranstaltungs- und E v enttechnik. Ein R ück- und Ausblick.

V.Mpp oo rr tt rr aa ii tt

V . M p p o o r r t t r r a a i

Christian Massmann, Daniel Meindl, Heiko Schaich (v.l.)

Ob nun LCD-Displays, Omnishapes-Rückprojektions-Module, hochauflösende LED-Module oder IP-Signalübertragungs-Tech- nik: Kundeorientierung, Innovationsstärke und Kompetenz in Pro- duktentwicklung, Vertrieb und Service waren seit jeher der Antrieb für das Team von Eyevis, um Anwendern „Perfect Visual Solu- tions“ mit Mehrwert zu bieten.

Vom Vertrieb zum Innovationsführer

„Das Streben nach kundenorientierten Lösungen war über die Jahre hinweg nicht nur stetiger Innovationstreiber, es war auch der Grund, warum Eyevis überhaupt erst entstanden ist“, erinnert sich Heiko Schaich, Firmenmitgründer und CTO von Eyevis. 1995 übernahmen er und Michael Schuster den D-A-CH-Ver- trieb für Rückprojektions-Cubes und Grafik-Rechner der französi- schen Firma Synelec. Nach drei Jahren zählte das Unternehmen bereits zwölf Mitarbeiter. Um die Produkt- und Service-Qualität langfristig zu verbes- sern, entschieden sich Schuster und Schaich im Jahr 2000 Syn- elec im Zuge eines Management-Buyouts zu übernehmen: Eye- vis war geboren. „Motivation war hier der Wunsch, eigene Pro- dukte und Lösungen im Bereich Rückprojektion zu entwickeln, was wir dann auch direkt mit der Controller-Serie Netpix und der Eyecon-Wallmanagement-Software umgesetzt haben“, erläutert Schaich. 2004 kamen die ersten eigenständig entwickelten Cubes hinzu. Mit den LCD-Displays, übrigens bereits damals schon mit 4K/Ultra HD-Auflösung, brachte Eyevis im Jahr 2006 erste Lö- sungen für den Veranstaltungsbereich heraus.

erste Lö- sungen für den Veranstaltungsbereich heraus. 20 VPLT. Magazin.73 Omnishapes 2011 entwickelte Eyevis mit

20 VPLT.Magazin.73

für den Veranstaltungsbereich heraus. 20 VPLT. Magazin.73 Omnishapes 2011 entwickelte Eyevis mit den Omnishapes die

Omnishapes

2011 entwickelte Eyevis mit den Omnishapes die weltweit er- sten Bildschirmeinheiten, die sowohl in konkaven als auch konve- xen Videowand-Installation aufgebaut werden können. Zudem können die Omnishapes mit unterschiedlichen Displayformen aus- gestattet werden, beispielsweise sechseckigen oder den sogenann- ten „Corner-cut-off“-Screens. So ermöglichen sie den Aufbau von kreativen und aufsehenerregenden Videowänden. Von dieser Vielseitigkeit als publikumswirksamer Hot-Spot pro- fitierte bereits Volkswagen: 250 der Omnishapes dienten 2011 auf dem VW-Stand auf der Internationalen Autoausstellung in ver- schiedenen Videowand-Anordnungen als Eyecatcher für Neuhei- ten und Produktinformation. Der französische Hersteller von Tennisbedarf Babolat nutzte ei- ne Omnishapes-Anordnung in Form eines Tennisschlägers für die Einführung eines neuen Schlägermodells auf den French Open 2013. Im Bereich Festinstallationen stattete der amerikanische TV- Sender Fox News 2014 das Studio einer seiner Haupt-Nachrich- tensendungen mit einer gebogenen Videowand aus 144 Omnisha- pes aus.

Weiteres Wachstum und Ausbau des Lösungsportfolios

2012 übernahm der Frankfurter Finanzinvestor Brockhaus Private Equity die Mehrheitsanteile von Eyevis und legte so die fi- nanzielle Grundlage für den weiteren Wachstum. Im Zuge dessen übernahm Eyevis 2014 die beiden Unternehmen Teracue und Sti- no. Teracue Eyevis ist Hersteller von IPTV- und Broadcast-Lösun-

Eyevis 2014 die beiden Unternehmen Teracue und Sti- no. Teracue Eyevis ist Hersteller von IPTV- und
French Open gen. STino Eyevis ist ein Hersteller von Digital Signage-Software. Durch die Übernahmen konnte

French Open

gen. STino Eyevis ist ein Hersteller von Digital Signage-Software. Durch die Übernahmen konnte Eyevis sein Know-how erweitern, um direkt auf die Anwender-Bedürfnisse zugeschnittene Kom- plettlösungen anbieten zu können. Als einer von wenigen Anbietern ist man heute in der Lage, für Anwender aus der Medien-, Veranstaltungs- und Eventtechnik komplette Systeme aus einer Hand anzubieten. Das Produktportfo- lio beinhaltet Displaylösungen, Grafik-Controller, IPTV und AV- Streaming-Systeme und Softwareanwendungen. Dazu gehören zu- sätzlich zu den kreativen Omnishapes auch Multitouch-Displays und 4K-LCDs in Größen bis 98 Zoll, hochauflösende high-quality LED-Module sowie auch Lösungen für die Signalübertragung über IP-Netzwerke. Dabei verstehen es die Ingenieure, mit ihrem schwäbischen Erfindergeist mit jeder Lösung Zusatznutzen zu generieren, der Anwendern die Arbeit erleichtert. Beispielsweise installiert Eye- vis derzeit die erste hochauflösende LED-Videowand in einem deutschen TV-Studio. Das ausgefeilte mechanische Konzept der LED-Module ermöglicht es dabei, die Wand so zu installieren, dass der Eindruck entsteht, sie würde schweben. Der weltweit

pp oo rr tt rrVaa ii tt.M

Der weltweit p p o o r r t t r r V a a i

GoPro IPSO München

einmalige Front-Support erlaubt zudem den vorderseitigen Zu- gang zu den einzelnen Elektronik-Komponenten der Module. Da so kein rückseitiger Servicebereich benötigt wird, können die LED-Module nur wenige Zentimeter vor der Studiowand instal- liert werden. Die Set-Designer erhielten so mehr Freiheit bei der Studiogestaltung. Seit Oktober 2014 steht Eyevis unter der Leitung der neuen Geschäftsführer Christian Massmann und Daniel Meindl. Ge- meinsam mit Heiko Schaich gehen sie den Weg der kundenorien- tierten Innovationen unbeirrt weiter: „Unsere Innovationen müs- sen Kundenprobleme lösen und die Arbeit unserer Kunden er- folgreicher machen. Das ist die Philosophie, die hinter unseren Lösungen steckt. Und diese werden wir weitertragen“, betont Massmann. Passend zu diesem Credo wird Eyevis auf der Prolight + Sound, genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten Lösungen präsen- tieren. Dazu gehören die beschriebenen LED-Module sowie groß- formatige Touch-Displays und 4K/Ultra HD-Displays.

www.eyevis.de

LED-Module sowie groß- formatige Touch-Displays und 4K/Ultra HD-Displays. www.eyevis.de VPLT. Magazin.73 21

V.Mknowledge

Stellungnahme der BG zu Elektrofachkräften

Anforderungen an die Qualifikation von Personen, die elektrotechnische Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik durchführen

Bei der Beschäftigung/Beauftragung von Personal, das elektrotechnische Ar- beiten durchführt, hat der Unternehmer/die Unternehmerin eine besondere Aus- wahlverantwortung. Dabei hat er bzw. sie zu berücksichtigen, ob dieses Personal befähigt ist, die für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu beachtenden Regeln und Normen einzuhalten. Bei den elektrotechnischen Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktions- technik handelt es sich um sicherheitsrelevante Tätigkeiten, von denen Gefahren für den Ausführenden selbst und - bei nicht fachgerechter Ausführung - für Dritte bestehen. Aus diesem Grund muss der Unternehmer/die Unternehmerin im Rah- men der Auswahlverantwortung strenge Maßstäbe anwenden.

Auswahlverantwortung des Unternehmers/der Unternehmerin „Bei der Übertragung von Aufgaben auf Versicherte hat der Unternehmer je nach Art der Tätigkeiten zu berücksichtigen, ob die Versicherten befähigt sind, die für die Si- cherheit und den Gesundheitsschutz bei der Aufgabenerfüllung zu beachtenden Bestimmungen und Maßnahmen einzuhalten. Der Unternehmer hat die für be- stimmte Tätigkeiten festgelegten Qualifizierungsanforderungen zu berücksichti- gen.“ (DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“, § 7 Absatz 1) Bestandteil der Qualifizierungsanforderungen sind alle Aus- und Weiterbil- dungsmaßnahmen, die die Versicherten in die Lage versetzen, sich entsprechend dem Schutzkonzept für ihren Arbeitsplatz und ihre Arbeitsaufgabe unter den vor- hersehbaren Bedingungen zu verhalten. Je größer das Gefährdungspotenzial der auszuführenden Arbeiten ist, desto höher sind die Anforderungen an die Befähi- gung der Versicherten. Liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass ein Versi- cherter oder eine Versicherte nicht in der Lage ist, die ihm oder ihr zugewiesenen Tätigkeiten zu erbringen, ohne sich selbst oder andere zu gefährden, so darf er oder sie diese Tätigkeiten nicht ausführen. Für sicherheitsrelevante Tätigkeiten ist bei der Beurteilung der Befähigung unter Berücksichtigung der Eigenart des Betriebes und der ausgeübten Tätigkeit ein strenger Maßstab anzulegen. Sicher- heitsrelevante Tätigkeiten sind z. B. Elektroarbeiten. Hierzu siehe auch DGUV Regel 100-001 „Grundsätze der Prävention“, DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ und DGUV Regel 115-002 „Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung“. Der Unternehmer/die Unternehmerin hat somit sicherzustellen, dass elektrotechnische Arbeiten nur von Personen durchgeführt werden, die die dafür erforderliche Qualifikation vollumfänglich besitzen. Als Elektrofachkraft gilt, wer aufgrund von

- fachlicher Ausbildung

- Kenntnissen und Erfahrungen sowie

- Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen

Pressemitteilung der IGVW zur Elektrofachkraft

An die Verantwortung der Unternehmer bei der Auswahl von Fachkräf- ten sind insbesondere bei den Elektrofachkräften hohe Anforderungen gestellt. Da es sich insbesondere bei den elektrotechnischen Arbeiten um sicherheitsrelevante Tätigkeiten handelt, sollte dieser Verantwortung auch nachgekommen werden. Elektrofachkräfte müssen über eine fachliche Ausbildung verfügen, Kenntnisse und Erfahrungen haben und die einschlägigen Bestimmun- gen kennen. Die IGVW hat zusammen mit den Unfallversicherungsträgern und dem Arbeitskreis der Sicherheitsingenieure zur Konkretisierung dieser Forde- rungen für die Veranstaltungswirtschaft den Standard SQ Q1 erarbeitet. Dieser beschreibt die Mindestqualifikationen, die für Arbeiten an mobilen elektrischen Anlagen in der Veranstaltungsbranche (nach SQ P4) not- wendig sind. Wichtig ist aber auch eine konsequente Wiederholungsun- terweisung der Elektrofachkräfte. Achten Sie also darauf, dass Ihr elektrotechnisches Personal in diesem Bereich mindestens vollständig nach aktuellem SQ Q1 ausgebildet wur- de. Eine Ausbildung nach veralteten Standards (z.B. SR4.0) oder in An- lehnung an die SQ Q1 (mit verminderten Inhalten oder Ausbildungszei- ten) reicht in der Regel als fachliche Ausbildung nicht aus.

22 VPLT.Magazin.73

die übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann und durch den Unternehmer/ die Unternehmerin beauftragt wird. Eine Elektrofach- kraft kann nur in denjenigen Teilgebieten der Elektrotechnik Fachverantwortung tragen und elektrotechnische Arbeiten ausführen, für die sie die oben genannten Anforderungen erfüllt. Als Leitfaden zur Wahrnehmung der Auswahlverantwortung des Unterneh- mers/der Unternehmerin kann der IGVW Standard SQ Q1 „Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik“ herangezogen werden. Der im IGVW SQ Q1 beschriebe- ne Qualifikationsumfang stellt ein Minimum dessen dar, mit dem die Qualifika- tion „Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik“ erreicht wird. Die diesbezüglichen elektrotechnischen Arbeiten in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik sind in den IGVW Branchenstandards SQ Q1 und SQ P4 „Mobile elektrische Anlagen in der Veranstaltungstechnik“ umfassend beschrie- ben.

Insbesondere folgende Tätigkeiten liegen in der Verantwortung der Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik:

- Leitung und Aufsicht bei elektrotechnischen Arbeiten an mobilen elek- trischen Anlagen und Betriebsmitteln in der Veranstaltungs- und Pro- duktionstechnik

- Unterweisung von elektrotechnischen Laien (z.B. „Hands“/Helfer) über elektrische Gefährdungen und über sicherheitsgerechtes Verhalten so- wie die einzuhaltenden Schutzmaßnahmen

- Errichtung von mobilen elektrischen Anlagen in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik, z. B. fachgerechte Bemessung von Leitungs- längen und -querschnitten, Einsatz von geeigneten elektrischen Be- triebsmitteln, Sicherstellen der Funktion von Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag

- Instandhaltung/Reparaturen von mobilen elektrischen Anlagen und Be- triebsmitteln in der Veranstaltungs- und Produktionstechnik

- Prüfung von Übergabepunkten (Speisepunkten) und von errichteten mobilen elektrischen Anlagen in der Veranstaltungs- und Produktions- technik sowie Prüfung gegen elektrische Gefährdungen von veranstal- tungstechnischen Arbeitsmitteln. Die Prüfung beinhalten das Messen und Bewerten von sicherheitsrelevanten elektrischen Größen (z. B. Ab- schaltzeiten, Ableitströme, Schutzleiterwiderstand, Isolationswider- stand, Erdungswiderstand).

- Personal, das wegen nicht ausreichender Qualifikation nicht als Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik bezeichnet/benannt/beauf- tragt werden kann, darf aufgrund geltender Arbeitsschutzbestimmun- gen die vorstehend genannten Tätigkeiten nicht eigenverantwortlich durchführen. Dies bedeutet, dass dann eine Elektrofachkraft hinzuge- zogen werden muss, um der Fach- und Aufsichtsverantwortung ge- recht zu werden. Derrechtliche Rahmen hierfür ergibt sich aus der Un- fallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (DGUV Vorschrift 3) und, was die Prüfung von Arbeitsmitteln angeht, auch aus der Betriebssicherheitsverordnung.

In der Vergangenheit ist es zu Elektrounfällen mit Personenschäden in der Ver- anstaltungs- und Produktionstechnik und in Verbindung damit zu Sanktionen durch Behörden gekommen. Nur mit einer konsequenten Einhaltung der im IGVW SQ Q1/SQ P4 beschriebenen Mindestanforderungen an die elektrotechni- sche Qualifikation und dem Einsatz der Elektrofachkräfte für Veranstaltungs- technik ist die Betriebssicherheit zu garantieren und ein rechtskonformer Betrieb möglich. Um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen, sind die Unternehmen, die Bil- dungsträger und die Verbände der Branche ausdrücklich dazu aufgefordert, in ih- rer Zuständigkeit zur Beseitigung von Defiziten beizutragen. Die bisher gültige Ausbildungsordnung der Fachkräfte für Veranstaltungstech- nik bildet die Qualifikationsanforderungen nach IGVW SQ Q1 nicht vollum- fänglich ab. Nur mit dem darin beschriebenen, vollen Qualifikationsumfang kann

die Fachkraft für Veranstaltungstechnik auch als Elektrofachkraft für Veranstal- tungstechnik angesehen werden. Der Ausbildungsberuf befindet sich derzeit in der Novellierung, so dass zukünftig eine vollständige Abbildung der Inhalte des SQ Q1 Ziel sein muss. Dies bleibt aber noch abzuwarten. Aus den genannten Gründen sind, um der beschriebenen Auswahlverantwor- tung des Unternehmers/der Unternehmerin gerecht zu werden, gegebenenfalls vorhandene Qualifikationslücken des Personals, das elektrotechnische Arbeiten durchführt, durch geeignete Weiterbildungen zu schließen.

Informationen und Rechtsquellen

- DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ und dazu DGUV Regel

100-001

- DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“

- DGUV Vorschrift 17 „Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szeni- sche Darstellung“ und dazu DGUV Regel 115-002

- Betriebssicherheitsverordnung

- IGVW SQ Q1 „Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik“

- IGVW SQ P4 „Mobile elektrische Anlagen in der Veranstaltungstech- nik“

DGUV Fachbereich Verwaltung, Sachgebiet Bühnen und Studios, VBG, Isaac-Fulda-Allee 3, 55124 Mainz Dipl.-Ing. Johannes Heinz, johannes.heinz@vbg.de Dipl.-Ing. Jörg Braeutigam, joerg.braeutigam@vbg.de

DGUV Fachbereich ETEM, Sachgebiet Elektrotechnik und Feinme- chanik, BG ETEM, Gustav-Heinemann-Ufer 130, 50968 Köln Dipl.-Ing. Wolfgang Pechoc, pechoc.wolfgang@bgetem.de Dipl.-Ing. Hans-Peter Steimel, steimel.hans-peter@bgetem.de

DEAplus: Weiterbildung Veranstaltungsleiter bcsd

Anmeldeschluss ist der 28.05.2015

Der Sicherheit bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum kommt bei der Organisation und Durchführung auch von Stadtfesten eine immer größere Bedeutung zu. Veranstaltungsleiter fühlen sich oft durch die Vielzahl an Vorschriften verunsichert. Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) möchte dem mit der Weiterbil- dung „Veranstaltungsleiter bcsd“ entgegen wirken und zur Qualifikation und Kompetenz der Veranstaltungsleiter vor Ort beitragen. Dieses Semi- nar basiert auf der Weiterbildung zur „Aufsicht führenden Person“ und richtet dabei zusätzlich einen Schwerpunkt auf Veranstaltungen und Events im öffentlichen Raum. Als versiertes Dozenten-Team konnte wiederum Dipl. Ing (FH) Anke Lohmann von der DEAplus und Thomas Severin, Geschäftsführer der Peine Marketing GmbH, gewonnen wer- den. Der Lehrgang findet vom 23.-26. Juni 2015 in Peine statt. Infos und Anmeldungen unter www.bcsd.de/files/veranstaltungsleiter_und_auf-

sichtfuehrende_person_juni_2015_programm_und_anmeldung.pdf.

Neu an der DEAplus:

Brandschutz- und Evakuierungshelfer

Neu an der DEAplus: Brandschutz- und Evakuierungshelfer Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, eine ausreichende

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, eine ausreichende Anzahl an geeigneten Personen für Aufgaben der Brandbekämpfung und Evakuierung bereit zu stellen. Der Brandschutz- und Evakuie- rungshelfer soll den Brandschutz- Verantwortlichen eines Betriebes in allen Fragen des vorbeugenden, abwehrenden und organisatorischen Brandschutzes beraten und ihn auch bei Übungen und Präventionsmaßnahmen unterstützen. Der Lehrgang der DEAplus vermittelt den Teilnehmern in Theorie und Praxis das not- wendige know-how für die erfolgreiche Erfüllung ihrer Aufgaben, von Brandentstehung und -risiken über Brandverhütungsmaßnahmen im Be- trieb bis hin zu weiteren möglichen Räumungs-/Evakuierungsanlässen

knowledgeV.M

und befähigt sie, ihrer Tätigkeit rechtssicher nachzukommen. Infos und Anmeldungen unter www.deaplus.org
und befähigt sie, ihrer Tätigkeit rechtssicher nachzukommen. Infos und
Anmeldungen unter www.deaplus.org

Light & Grip Messe in Hamburg

Der Bundesverband Beleuchtung und Bühne e.V. veranstaltete erstmalig am

14.02.2014 seine eigene Messe Studio Hamburg. Die DEAplus gehörten zu dem

erlauchten Kreis der Aussteller und die Geschäftsführerin Frau Lohmann hielt

auch einen Vortrag über Weiterbildung in der Medien- und Veranstaltungstech- nik. Weitere Photos auf der BVB Seite www.bvb-verband.de/de/news/bilder-

light-grip-messe-2015

Letztes Mal: Der Meister für Veranstaltungs- technik nach alter Prüfungsordnung

Nur noch einmal werden fachspezifischer und fächerübergreifender Teil des Meisters für Veranstaltungstechnik nach der alten Prüfungsordnung an der DEAplus angeboten. Gleiches gilt für das Aufbaumodul zum Meister für Veran- staltungstechnik. Achtung: Anmeldeschluss bei der Kammer für den FÜT: 1. Au- gust 2015, für den FST: 1. Oktober 2015. Danach wird die DEAplus voll auf den nahe an der Praxis angesiedelten Meister für Veranstaltungstechnik nach neuer Prüfungsordnung setzen. Um ihr Klientel besser auf die stetig wachsenden An- forderungen und Verantwortungen eines Meisters vorbereiten zu können, wird hier anhand von lebensnahen Aufgabenstellungen unterrichtet. Auf diese Weise sollen die in der gegenwärtigen Realität erforderlichen Kenntnisse und Fähigkei- ten erworben werden. Die Qualifizierungsmaßnahme wird von den führenden Branchenverbänden EVVC, AUMA, FAMAB und VPLT unterstützt. Alle Infos und Anmeldungen zum Meister unter www.deaplus.org

Sachkunde Schallpegelmessung an der DEAplus

Seminar der DEAplus am 27.-28. April 2015

Jeder vierte Bundesbürger zwischen 18 und 24 Jahren leidet heute bereits un- ter lärmbedingten Hörschäden. In jüngster Zeit wurden daher die Richtlinien für eine Schallpegelbegrenzung von Veranstaltungen aller Art deutlich verschärft, und Betreiber und Veranstalter laufen bei Unkenntnis der aktuellen Gesetzeslage in die Gefahr, gerichtlich durchgesetzte Schadensersatzansprüche bedienen zu müssen. In diesem Seminar werden die wichtigsten Normen und Gesetze ver- mittelt, wie die TA Lärm, DIN 15905-5 sowie die Lärm- und Vibrations-Arbeits- schutzverordnung und die aktuell gängigen Möglichkeiten der Schallpegelmes- sung sowie deren gerichtsfeste Dokumentation in der Praxis demonstriert. Einen (möglichst angepassten) Gehörschutz sollten die Teilnehmer mitbringen. Infos und Anmeldungen unter www.deaplus.org

Jubiläum der Sommer Uni

In der Woche vom 06.-10.07.2015 veranstaltet die DEAplus in Langenhagen zum 10. Mal ihre alljährliche Sommer Uni. Das Angebot hält für alle Interessier- ten der Branche eine Vielzahl vonTagesseminaren aus dem veranstaltungstechni- schen und - wirtschaftlichen Themenpool zum Freundschaftspreis von 111 Eu- ro/Tag bereit: Neben Klassikern, wie Beiträge zur VStättV, Gefährdungsbeurtei- lung und dem Dauerbrenner Stromversorgung wird das Angebot durch extrava- gantere Themen wie „Als verdeckter Ermittler unterwegs in einem Firmenkri-

“oder mi

mit sogenannten weichen Themen, wie z.B. Situative Schlagfertigkeit oder Kritik

– nein Danke. Ritualisiert ist, neben dem Meistergrillen am Mittwoch während der Sommer Uni, die Präsentation des gesamten, noch druckwarmen Sommer Uni Programms auf der Prolight + Sound im April. Zum Stand GAL.0 A10 kommen und mitnehmen lautet die Devise. Wer die Messe verpasst, wendet sich einfach per E-mail mit dem Stichwort „Interessentenliste Sommer Uni“ an info@deaplus.org und erhält dann automatisch weitere Informationen.

einem Seminar Stilkunde und Zeitgeschichte ergänzt und abgerundet

V.Mknowledge

Unfallversicherung im Job Sind Sie selbstständig oder freiberuflich tätig?

6500 Unfälle allein 2013 verzeichnete die gesetzliche Unfall versicherung VBG im Bereich Büh- nen und Studios. Das Unfallrisiko ist höher als in vielen anderen Branchen. Was viele nicht wis- sen: Es gibt bei der gesetzlichen Unfall versicherung auch eine Versicherungsmöglichkeit für Selbstständige und Freiberufler in der Veranstaltungswirtschaft (z. B.: E vent-Manager, Event- Veranstalter, Journalisten, Technische Projektplaner, Licht- und Tondesigner, Discjockey, Künst- ler, Bühnenbildner, Moderatoren, Redakteure, Stuntleute, Artisten).

Ein Arbeitsunfall ist schnell passiert – so geschehen bei Arbeiten eines Regisseurs auf einer Theaterbühne eines Kulturzentrums. Der erfahrene Mitarbeiter übersah, dass versehent- lich eine Versenkeinrichtung abgesenkt wurde. Er stürzte in die so entstandene Öffnung im Bühnenboden und verletzte sich beim Aufprall in drei Meter Tiefe schwer. Die Unfallfolgen waren gravierend: komplizierte Knochenbrü- che erforderten eine aufwändige medizinische Behandlung in Spezialkliniken, eine langwieri- ge Rehabilitation und eine entsprechend lange Arbeitsunfähigkeit. Nach einem Arbeits- oder Wegeunfall und bei einer Berufskrankheit erbringt die VBG al-

le Leistungen für eine möglichst schnelle Ge- sundung sowie die Rückkehr in den Beruf und das gesellschaftliche Leben. Dabei steuert die VBG aktiv die gesamte Rehabilitation, von der Behandlung im Krankenhaus bis zur Wieder- eingliederung am Arbeitsplatz. Mit ihrem Re- habilitationsmanagement sorgt die VBG ge- meinsam mit einem Netzwerk von Ärzten so- wie Unfall- und Rehabilitationskliniken für ei- ne zielgenaue und zeitgerechte Abfolge der Leistungen. Diese umfassen die sofort einset- zende notfallmedizinische Erstversorgung, die unfallmedizinisch qualifizierte, ambulante und stationäre ärztliche Behandlung, die ambulante oder stationäre Rehabilitation, orthopädische

Bei Tod durch Versicherungsfall wird ein Sterbegeld von 1/7 der jeweils geltenden Bezugsgröße gewährt. (1)
Bei Tod durch Versicherungsfall wird ein Sterbegeld von 1/7 der jeweils geltenden Bezugsgröße gewährt.
(1) Die Versicherungssumme muss für 2015 mindestens 34.020,00 Euro (Mindestversicherungssumme) betragen und darf 96.000,0
Euro nicht überschreiten.
Kommende Umfragen
(2) Grundsätzlich ab dem 22. Tag der aufgrund von Unfallfolgen festgestellten Arbeitsunfähigkeit, es sei denn, der oder die Versichert
hat bei einer gesetzlichen Krankenkasse Anspruch auf Krankengeld. Wird aufgrund eines Versicherungsfalls die stationäre Behandlung i
Krankenhäusern, und Rehabilitationseinrichtungen erforderlich, wird Verletztengeld für die Dauer dieses Aufenthalts gezahlt (§ 20 Abs.
der Satzung der VBG).

24 VPLT.Magazin.73

und andere Hilfsmittel sowie Belastungserpro- bungen und Arbeitstherapien. Alle unfallbe- dingten Rehabilitationsleistungen werden ohne zeitliche Begrenzung und ohne Zuzahlung durch die Versicherten erbracht. Die Kosten der Heilbehandlung rechnen Ärzte, Kranken- häuser und Rehabilitationszentren direkt mit der VBG ab. Sind die Unfallfolgen so schwer, dass trotz optimaler medizinischer Rehabilitation ei- ne Rückkehr in die selbstständige Tätigkeit nicht möglich ist, sorgt die VBG mit ihren Netzwerkpartnern der beruflichen Rehabilita- tion mit der Ermöglichung einer anderen ange- messenen Tätigkeit für eine nachhaltige Wiedereingliederung in das Arbeitsleben. Sind auch das Alltagsleben und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wegen der Folgen des Unfalles oder der Berufskrankheit wesent- lich eingeschränkt, stellt die VBG alle indivi- duell bedarfsgerechten Leistungen für ein selbstbestimmtes Leben zur Verfügung. Im Falle einer Querschnittlähmung wären dies vor allem eine behinderungsgerechte Wohnung und die Mobilität mit einem entsprechend an- gepasstem Auto, im Falle der Erblindung ins- besondere alle Zusatzkomponenten für die Kommunikationsgeräte. Auch Pflege, entweder als Pflegegeld oder als Sachleistung, gehört zum Leistungsangebot der VBG. Und: Anders als in der Pflegeversicherung ist die Leistung nicht auf einen Höchstbetrag begrenzt; gelei- stet wird ohne Zuzahlung die Pflege, die wegen der Unfallfolgen erforderlich ist. Erleidet ein freiwillig Versicherter bei der Ausübung der selbstständigen Tätigkeit oder auf einer Dienstreise einen Unfall, besteht Ver- sicherungsschutz über die VBG, wenn die Tä- tigkeit dem Unternehmen und nicht privaten Zwecken gedient hat. Versichert sind auch Wegeunfälle. Dabei handelt es sich um Unfälle, die auf dem direk- ten Weg zur Arbeit oder zurück passieren. In der Regel beginnt dieser Weg mit dem Verlas- sen des Wohnhauses und endet mit dem Errei- chen der Arbeitsstätte. Auch Berufskrankheiten sind versichert. Hierbei handelt es sich um Er- krankungen, die man als Versicherter infolge einer versicherten Tätigkeit erleidet. Welche Krankheit als Berufskrankheit anerkannt ist, regelt eine Verordnung der Bundesregierung. Der Versicherungsschutz besteht grundsätz- lich auch bei Auslandseinsätzen. Dies setzt allerdings voraus, dass der Auslandsaufenthalt im Voraus zeitlich befristet ist und die selbst- ständige Tätigkeit in Deutschland weiterge-

führt wird. Freiwillig versichern können sich selbstständig Tätige auch, wenn sie als Unter- nehmerinnen und Unternehmer nur nebenbe- ruflich arbeiten. Der Jahresbeitrag für die frei- willige Versicherung hängt von der Versiche- rungssumme und dem Unternehmensgegen- stand ab. Bei einer gewählten Versicherungs- summe von 40.000 Euro bewegt sich der Jah- resbeitrag zwischen ca. 155 Euro und ca. 680 Euro. Ab 2015 beträgt die Mindestversiche- rungssumme 34.020 Euro, die Höchstversiche- rungssumme 96.000 Euro. Alle Fragen dazu beantwortet gerne die Unternehmensbetreuung der zuständigen VBG-Bezirksverwaltung (www.vbg.de/standorte). Es empfiehlt sich, die Versicherungssumme entsprechend dem in etwa zu erwartenden, jährlichen Bruttoeinkommen zu wählen, da sich auf deren Grundlage die Geldleistungen errechnen. Mit diesem Geld könnten im Versi- cherungsfall zum Beispiel die laufenden Ko- sten gedeckt werden. Bei Abschluss einer frei- willigen Versicherung mit der Mindestversi- cherungssumme ergibt sich nach Vorliegen der Voraussetzungen ein monatliches Verletzten- geld von 2268 Euro, bis hin zu 6400 Euro, bei Abschluss mit der Höchstversicherungssum- me. Sind Sie freiwillig bei der VBG versichert, beraten wir Sie in allen Fragen der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Wir prüfen be- triebliche Einrichtungen vor Ort und helfen Ih- nen, mögliche gesundheitliche Belastungen zu beurteilen. Wir bieten Ihnen praxisgerechte In- formationsmedien und für alle Versicherten ko- sten freie Seminare.

Wie wird der Jahresbeitrag berechnet?

Der Beitrag berechnet sich nach der gewähl- ten Versicherungssumme, den aktuellen Bei- tragsfüßen und der Gefahrklasse, zu der das Unternehmen nach unserem Gefahrtarif (Ver- zeichnis der Unternehmensarten und deren Ge- fahrenklassen) veranlagt wird. Einige Beispiele zur Beitragsberechnung freiwillig Versicherter auf Basis der Beitrags- sätze 2013 in Euro pro Jahr sind in der Tabelle links aufgeführt.

knowledgeV.M

Kampagne für die freiwillige Versicherung von Selbstständigen in der Veranstaltungswirtschaft Sehr geehrte Damen und
Kampagne für die freiwillige Versicherung von Selbstständigen
in der Veranstaltungswirtschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des VPLT
die VBG ist eine Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung und damit Teil der Sozialversicherung. Sie
bietet Ihnen eine günstige Absicherung gegen die mit Ihrer beruflichen Tätigkeit verbundenen Risiken
für Ihre Gesundheit an: Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Versichert sind auch Wegeunfälle. Hierbei
handelt es sich um Unfälle, die Sie auf dem direkten Weg zur Arbeit oder zurück erleiden. Im Falle eines
Falles können Sie umfangreiche Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten. Dieses
Angebot möchte die VBG in der Branche der Veranstaltungswirtschaft, zu der auch Sie zählen, bekannt
machen.
Damit die VBG Selbstständigen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die in der Planung, Konzep-
tion und Durchführung von Freizeit-, Kunst- und Kulturereignissen tätig sind, möglichst passende Dienst-
leistungen und Produkte anbieten kann, wird eine Online-Befragung durchgeführt. Es ist wichtig, Ihren
Bedarf bezüglich einer Unfallversicherung zu erfassen, damit die vorhandenen Angebote für Sie opti-
miert und weitere praxistaugliche Unterstützungsangebote entwickelt werden können. Der Online-Frage-
bogen richtet sich an Selbstständige sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Befragung dauert
ca. 3 Minuten. Bitte nehmen Sie sich diese Zeit.
Hier können Sie die Fragen bis zum 30.04.2015 beantworten.
Anonymität und Datenschutz
Um möglichst genaue Ergebnisse zu erlangen, bitten wir Sie, alle Fragen zu beantworten. Ihre Angaben
bleiben anonym. Ein Rückschluss auf Ihre Person ist nicht möglich. Die gewonnenen Ergebnisse können
nur als Durchschnittswerte dargestellt werden. Durch dieses Verfahren werden die Datenschutzbestim-
mungen eingehalten.
Da zum Ende der Kampagne eine weitere Befragung durchgeführt werden soll, geben Sie bitte zu Beginn
der Befragung, einen persönlichen Code an, der einen Vorher-Nachher-Vergleich ermöglicht.
Die Daten aus dieser Befragung werden in anonymisierter Form für Veröffentlichungen und Präsentati-
onen der VBG genutzt.
https://befragungen.dguv.de/evasys/indexstud.php?typ=html&user_tan=Kreativ
Vielen Freundliche Dank Grüße für Ihre Teilnahme und Ihre Unterstützung!
VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung
Freundliche Grüße
VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung
PS: Übrigens, vielleicht haben Sie ja schon von der VBG
gehört? Die Kampagne für sicheres Arbeiten am Rigg:
„Lock it!” stammt von der VBG.

Autor Volker Zieten ist in der Prävention der VBG-Bezirksverwaltung Mainz tätig. Die ge- setzliche Unfallversicherung VBG mit rund 36 Millionen Versicherungsverhältnissen ist Teil der deutschen Sozialversicherung. Sie ver-

sichert auch Beschäftigte der Medien- und Ver- anstaltungstechnik sowie der Bereiche Event, Bühnen und Studios.

Kontakt: volker.zieten@vbg.de

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Weitreichende Folgen

Was ändert sich mit der no vellierten Muster verordnung für Versammlungsstätten?

V iele Veranstaltungen finden in Versammlungsstätten statt, so dass oftmals die hierfür

verbindlichen Regelungen für Sonderbauten zur Anwendung kommen.

Eine besondere Rolle kommt dabei der jeweiligen Versammlungsstättenver- ordnung zu, welche neben den Bauvorschriften auch relevante Betriebsvorschrif- ten enthält. Nun existiert seit dem letzten Jahr eine novellierte Muster-Versamm- lungsstättenverordnung (MVStättVO), bei der sich einige Parameter verändert haben.

Musterverordnung? Rechtsverbindlich sind die Landesverordnungen

Die Landesbauordnungen werden, ebenso wie die auf ihnen basierenden Ver- sammlungsstättenverordnungen, nicht vom Bund, sondern von den Bundeslän- dern verabschiedet. Damit sich diese nicht zu sehr voneinander unterscheiden, wird in einer Arbeitsgemeinschaft der Länder (ArGeBau) ein Muster verfasst, das als Vorschlag an die Bundesländer zu verstehen ist. Diese können die Musterverordnung nun vollständig umsetzen, in Teilen ab- weichen oder die Mustertexte auch vollständig ignorieren. Rechtsverbindlich sind nur die jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften. Der Begriff „MVStättVO“ bezieht sich somit auf den neuen Mustertext, wo hingegen „VStättV“ die rechtskräftige Versammlungsstättenverordnung eines Bundeslandes meint. Für 2015 ist nun in vielen Bundesländern die Umsetzung der Musterverord- nung ganz oder teilweise in Landesrecht zu erwarten. So hat Schleswig-Holstein seine VStättV bereits novelliert und Bayern hat den Anwendungsbereich seiner Verordnung bereits 2012 angepasst. Im Folgenden werden einige relevante Änderungen der MVStättVO darge- stellt

Geänderter Anwendungsbereich mit Folgen

Es ist zwar nur eine kleine textliche Änderung, diese hat für Versammlungs- stätten im Freien aber weitreichende Folgen. Eine Versammlungsstätte im Freien musste bisher aus einer baulichen Anlage bestehen und zudem eine Szenenfläche und einen Besucherbereich für mehr als 1000 Besucher aufweisen. Für den Besucherbereich der baulichen Anlage erläuterte die ArGeBau, dass dieses Kriterium bereits erfüllt wird, wenn der Besucherbereich durch Abschran- kungen eingegrenzt wird und somit der Zugang und Ausgang gesteuert werden kann. Das allgemeine Vorhandensein baulicher Anlagen, wie Einfriedungen ist nun nicht mehr relevant. Stattdessen müssen neuerdings Tribünen, die keine Fliegen- den Bauten sind vorhanden sein. Lediglich Veranstaltungsstätten mit vorhande- nen und ortsfesten Tribünen sind fortan noch Versammlungsstätten im Sinne der Verordnung. Denn: Bei temporärenVeranstaltungen, handelt es sich bei vorhan- den Tribünen in der Regel um Fliegende Bauten, denn sie werden an verschiede- nen Orten wiederholt aufgestellt. Somit fallen wohl die meisten temporären Veranstaltungen im Freien künftig nicht mehr in den unmittelbaren Anwendungsbereich der Verordnung. Die Inter- essengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft (IGVW), der auch der VPLT an- gehört, hat in Ihrem Positionspapier bereits deutlich gemacht, dass die so entste- hende Regelungslücke ohne Ersatzregelungen nicht zielführend ist. Der bdv unterstützt dieses Positionspapier.

Bemessung der Besucheranzahl und Räumungskonzept

Neben den altbekannten Bemessungsformeln für die Besucheranzahl in Abhängigkeit zur Grundfläche, wird diesbezüglich nun explizit auch auf die Bauvorlagen verwiesen. Dort kann also nun auch eine höhere Besucheranzahl festgelegt sein. Allerdings müssen im (auch bisher schon) notwendigen Brand- schutzkonzept die schnelle und sichere Erreichbarkeit der Ausgänge ins Freie und die Möglichkeit zur Durchführung wirksamer Lösch- und Rettungsmaßnah- men gesondert dargestellt werden. Ergänzend sind bei der Bemessung der Besucherzahl zudem auch die Anfor-

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derungen an Rettungswege und die Lüftung zu beachten. Ein Räumungskonzept ist im Übrigen bei Versammlungsstätten mir mehr als 1000 Besucherplätzen nun immer zu erstellen, wenn diese Maßnahmen nicht be- reits Bestandteil eines Sicherheitskonzeptes sind. Da Forderung eines Räu- mungskonzeptes Teil der Betriebsvorschriften ist, greift hier kein Bestands- schutz, allerdings gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren.

Flucht- und Rettungswege

Bei der Frage, ob einzelnen Versammlungsräumen mindestens einen oder zwei bauliche Rettungswege aufweisen müssen, ist nun nicht mehr allein die Grund- fläche von 100 qm relevant. Stattdessen müssen nun auch Versammlungsräume die für mehr als 100 Besucher bestimmt sind zwei Rettungswege aufweisen. Auch bei der Bemessung der Rettungswege hat sich eine kleine aber sehr praxisrelevante Änderung ergeben. Wie auch bisher muss (bis auf wenige Ausnahmen) die lichte Breite eines Rettungswegs mindestens 1,20 m je 200 Per- sonen (im Freien 600 Personen) betragen. Die bisherige Staffelung von 0,60 m- Schritten hingegen ist entfallen, somit sind proportionale Zwischenwerte nun ex- plizit zulässig. Konnten beispielsweise bisher für einen Hallen-Notausgang mit einer Breite von 1,5 m lediglich 200 Personen angerechnet werden, so ist nun die Zuordnung von 250 Personen möglich. Bei bestehenden Versammlungsstätten muss hier aber ggf. das Brandschutzkonzept angepasst sowie Bestuhlungs- und Rettungswegpläne erstellt und genehmigt werden. Neu ist auch die eindeutige Anforderung, dass die notwendige Gesamtbreite möglichst gleichmäßig auf alle Ausgänge verteilt wird.

Weitere Änderungen bei Toiletten und Rauchableitungen

Wesentlich geändert haben sich auch die Staffelungen zu den notwendigen Toilettenräumen. Als Begründung verweist die ArGeBau explizit auf die Gleich- berechtigung von Damen und Herren. Zudem wird bei den Toiletten als auch bei den KFZ-Stellplätzen, von Barrierefreiheit gesprochen und nicht mehr nur von Rollstuhlbenutzern. Die massivsten Änderungen sind bei den Rauchableitungen zu ver- zeichnen, hier gilt aber ein umfassender Bestandsschutz. Besonders beachtens- wert sind die Anforderungen also bei Umbauten oder der Errichtung neuer Ver- sammlungsstätten. Bei vielen anderen Anforderungen sind Detailänderungen vorhanden. Was bedeutet das für die Praxis? Man muss nun beobachten, ob und in welcher Form die Musterverordnung in den Bundesländern umgesetzt wird. Un- mittelbar rechtverbindlich sind dann die in den Länderverordnungen formulier- ten Anforderungen. Die geänderten baulichen Anforderungen an Rauchableitun- gen haben im Wesentlichen für die Betreiber zukünftiger Versammlungsstätten eine Relevanz. Der Wegfall der 60 cm-Staffelung bei den Rettungswegen birgt Möglichkeiten, setzt aber eine individuelle und sorgfältige Risikoabschätzung voraus. Gleiches gilt bezüglich der Aufweichung bei der Bemessung der Besu- cherzahl, insbesondere, da nun nicht mehr zwingend der formale Weg über eine Abweichung nach MBO genommen werden muss. Wichtig ist aber insbesondere, dass geeignete rechtliche Mittel gefunden werden, die Sicherheit bei Veranstaltungen im Freien weiterhin zu gewährleisten, wenn diese nicht mehr erfasst werden. Aber vielleicht birgt das formale Heraus- fallen aus der VStättV und somit aus dem föderalen Baurecht mit den bedenkens- werten Auswirkungen ja auch die Möglichkeit einer zukünftigen bundeseinheit- lichen Rechtsgrundlage, auch wenn die Chancen hier wohl sehr gering sind.

Autor Ralf Stroetmann ist Bereichsleiter Politik National beim VPLT, dem Ver- band für Medien- und Veranstaltungstechnik. Als Meister für Veranstaltungstech- nik und Fachkraft für Arbeitssicherheit verfügt er über langjährige Erfahrungen in der Veranstaltungswirtschaft. Er engagiert sich seit einigen Jahren als Prüfer im Bildungswesen und ist für den VPLT unter anderem als Sachverständiger bei der Neuordnung des Ausbildungsberufes tätig.

Seminarübersicht 2015

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Seminarübersicht 2015 knowledge V.M Kurstitel Dauer Preis Ort     Meister/in für

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Traversen in der Veranstaltungs- technik nach Eurocode

Aluminium-Tra versen in der Veranstaltungstechnik werden vor allem als L astaufnahme- mittel über Personen oder als tragendes Bauteil in bauaufsichtlich geregelten Bereichen (z.B. Fliegende Bauten) eingesetzt.

Der Einsatz in diesen Bereichen erfordert, dass Traversen unter Ein- haltung von Qualitätsstandards gefertigt und die Tragfähigkeit über eine statische Berechnung belegt wird. Maßstab hierfür sind mittlerweile die folgenden europäischen Normen:

EN-1999-1-1 Eurocode 9: Bemessung und Konstruktion von Alumini- umtragwerken Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln EN-1090-3 Technische Regeln für die Ausführung von Aluminiumtrag- werken Diese Normen geben die allgemein anerkannten Regeln der Technik für die Bemessung und Herstellung von Traversen wieder. Sowohl in den Listen der technisch eingeführten Baubestimmungen der Bundesländer, als auch in den Branchenstandards SQP1 und BGI 810-3 finden sich Ver- weise auf diese Normen wieder. Die früher in diesem Zusammenhang re- levanten Normen DIN 4113 Teil 1 – 3 sind nach einer Übergangsrege- lung nun definitiv nicht mehr gültig. Als Qualitätsmerkmal, dass Traversen diesen Standards genügen hat sich in der Veranstaltungstechnik die Bauart-Zertifizierung durch einen Technischen Überwachungsverein etabliert. Hierbei werden in der Regel der Schweißeignungsnachweis des Hersteller-Betriebs und die veröffent- lichten Belastungstabellen kontrolliert. Mit der Umstellung der Norm müssen demnach auch diese Bauart-Zertifizierungen aktualisiert werden und die Werte in den Belastungstabellen bei allen Traversentypen und Herstellern werden sich zumindest geringfügig ändern. Hinweis: Für eine Anwendung in bauaufsichtlich geregelten Bereichen hatte und hat diese Zertifizierung allerdings keine Bedeutung. Der Ein- satz muss für jeden Einzelfall geprüft werden wobei auch hier nach den gleichen Normen geprüft wird. In dieser Artikelserie soll im ersten Teil auf die Änderungen im Rah- men der Umstellung von DIN 4113 auf Eurocode 9 eingegangen werden und in einem zweiten Teil generelle Hintergründe zur Anwendung und Anwendbarkeit der Belastungstabellen gegeben werden.

Was hat sich mit der Einführung des Euroco- des geändert bzw. was ist gleich geblieben?

Eines vorweg: Die Qualitäten der verwendeten Aluminiumlegierungen und die Befähigung des Schweißers haben sich mit der Einführung des Eurocodes 9 nicht geändert. Das heißt eine Traverse, die vor Einführung des Eurocodes hergestellt wurde, hat erst einmal keine bessere oder schlechtere Qualität als eine, die nach Einführung des Eurocode 9 herge- stellt wurde. Was sich geändert hat sind das grundlegende Sicherheitskonzept (nicht das Sicherheitsniveau) und die Berechnungsgrundsätze zur Ermittlung der Tragfähigkeit. Daher können und werden die neuen Belastungstabel- len Unterschiede zu den alten aufweisen.

Sicherheitskonzept

Die nicht mehr gültige DIN 4113 war eine der letzten Normen, die noch auf einem Sicherheitskonzept mit globalen Sicherheitsbeiwerten basierte. Dabei wurden pauschal alle zu berücksichtigenden Sicherheiten auf der Materialseite angesetzt - sprich die vorhandenem Materialkenn- werte wie Zugfestigkeit oder Steckgrenze der verwendeten Aluminium- legierung wurden um einen globalen Sicherheitsbeiwert reduziert. Alle neuen Normenreihen und so auch der Eurocode 9 wenden dage- gen ein Sicherheitskonzept mit Teilsicherheitsbeiwerten an. Dabei wird unterschieden zwischen Unsicherheiten auf der Einwirkungsseite (La- sten) und Unsicherheiten auf Seite des Materialwiderstands. Praktisch führt das dazu, dass für einen rechnerischen Nachweis die vorhandene

oder die tatsächlich zu erwartende Belastung, die sogenannten charakte- ristischen Lasten, um einen Sicherheitsbeiwert erhöht werden und der Tragwiderstand der Aluminiumbauteile mit einem eigenen zusätzlichen Sicherheitsbeiwert ermittelt wird. Der nach der alten DIN 4113 ermittel- te Tragwiderstand eines Trägers ist daher nicht direkt mit dem Trag- widerstand nach Eurocode 9 zu vergleichen. Erst unter Einbeziehung der Sicherheitsbeiwerte auf der Lastseite können hier Vergleiche angestellt werden.

auf der Lastseite können hier Vergleiche angestellt werden. Die Sicherheitsbeiwerte auf der Einwirkungsseite sind nicht

Die Sicherheitsbeiwerte auf der Einwirkungsseite sind nicht in der Aluminium - Norm geregelt sondern in den Normen für Lastannahmen. Das sind zum Beispiel für fliegende Bauten die Normen EN 13814 und EN 13782, oder für den allgemeinen Hochbau die EN-1990 und EN- 1991. In der Regel spricht man hier von Sicherheitsbeiwerten in einer Größenordnung von 1,35 bis 1,5 je nach dem um was für eine Last und Bauart es sich handelt. Im Fall des Zusammenwirkens mehrerer Lasten mit unterschiedlicher Ursache werden diese Sicherheitsbeiwerte noch durch Kombinationsfaktoren angepasst. Dabei kommt es im Rahmen der Veranstaltungstechnik jetzt zu dem Fall, dass Nutzlasten z.B. durch Beleuchtung oder Beschallung bei flie- genden Bauten mit einem geringeren Sicherheitsbeiwert beaufschlagt werden als bei Installationen in Messe- oder Veranstaltungshallen (siehe hierzu auch letzter Abschnitt des Artikels). Die Unsicherheit auf der Materialseite bei metallischen Werkstoffen ist kleiner als auf der Einwirkungsseite, da man durch moderne Herstel- lungsverfahren und Qualitätsüberwachung in der Regel von gesicherten Materialeigenschaften ausgehen kann. Bei Aluminiumkonstruktionen werden Sicherheitsbeiwerte von 1,1 bis 1,25 angewendet. Voraussetzung ist, dass Rohrprofile mit einer CE-Kennzeichnung zum Einsatz kommen. Durch die Aufteilung der Sicherheiten muss jetzt allerdings der Nutzer genauer darauf achten welche Werte er vergleicht. Die zulässige Bela- stung einer Aluminiumtraverse kann jetzt theoretisch ohne Berücksichti- gung der Teilsicherheitsbeiwerte auf der Lastseite erfolgen oder mit Be- rücksichtigung dieser Sicherheitsbeiwerte. Wir empfehlen in diesem Zu- sammenhang, dass in den Belastungstabellen immer ein Sicherheitsbei- wert von 1,5 für die Nutzlast berücksichtigt sein sollte und dieser auch ausgewiesen ist. Ein Vergleich der zulässigen Belastungsdaten nach der alten DIN 4113 mit den Belastungsdaten nach Eurocode 9 macht wie schon gesagt nur Sinn, wenn bei den Belastungsdaten nach Eurocode 9 der Teilsicherheits- beiwert auf der Lastseite berücksichtigt wurde. Zu diesem Punkt auch noch später mehr.

Berechnungsgrundsätze

Vereinfacht kann man sagen dass nach der alten DIN 4113 die Schweißnaht als schwächster Punkt angesehen wurde. Die Höhe des Tragwiderstands wurde in der alten Norm in der Regel richtig ermittelt, allerdings haben Zugversuche die Versagensursache in den meisten Fäl- len nicht bestätigt. In der Regel ist das Aluminiumbauteil unmittelbar ne-

28 VPLT.Magazin.73

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ben der Schweißnaht in der sogenannten Wärme-Einfluss-Zone (kurz WEZ) das schwächere Glied. Um diese Eigenschaft richtig zu erfassen sind nach Eurocode 9 differenzierte Betrachtungen in Abhängigkeit der Umfangs- und Längenausdehnung der WEZ erforderlich. Eine genaue Erläuterung hierzu würde den Umfang sprengen, man kann aber für überschlägige Betrachtungen davon ausgehen, dass sich der resultieren- de Tragwiderstand eines Gurtrohrs in der Größenordnung eines vollstän- dig wärmebeeinflussten Querschnitts bei Ansatz der Zugfestigkeit der verwendeten Aluminiumlegierung befindet. Ein Hinweis für interessierte Leser die die Norm einmal selber anwenden wollen: beachten sie die Fußnote 4 in Tab 3.2b. Der Nachweis knickgefährdeter Bauteile hat sich formal verändert, es sind allerdings keine neueren Erkenntnisse eingeflossen und die Ergeb- nisse daher mit der alten DIN 4113 vergleichbar. Bei verschraubten oder gesplinteten Verbindungen kann jetzt nach Eu- rocode der Einfluss der Rand- und Schraubenabstände differenzierter be- rücksichtigt werden, was bei günstigen Verhältnissen zu deutlich höhe- ren aufnehmbaren Kräften führen kann. Bei Traversen mit gesplinteten Verbindungen sind allerdings in der Regel andere Bereiche maßgebend, so dass dieser Effekt hier nicht zum Tragen kommt.

Schweißeignungsnachweis des Herstellers

Die handwerklichen Anforderungen an den Schweißer nach der jetzt zu berücksichtigenden Norm EN 1090-3 sind grob gesagt vergleichbar mit denen nach der alten DIN 4113-3. Der formale Schweißeignungs- nachweis allerdings nicht, da in der neuen Norm ein größeres Augen- merk auf die Arbeitsvorbereitung (Erstellung von Schweißplänen) und die Überprüfung der Schweißqualität gelegt wird.

Statische Berechnung einer Traverse und Ermittlung der Tragfähigkeiten/Widerstände gemäß DIN EN 1999 Die Berech- nung beinhaltet alle Bauteile einer Traverse, d.h. Gurtrohre, Diagonalen, Schweißnähte, Verbinder, Schrauben oder Pins usw. Für alle diese Bau- teile werden die Bemessungswerte der Tragfähigkeit ermittelt.

werden die Bemessungswerte der Tragfähigkeit ermittelt. Soll zum Beispiel der Biegewiderstand einer Traverse

Soll zum Beispiel der Biegewiderstand einer Traverse ermittelt wer- den, ist dafür zunächst der maximale Zug- und Druckwiderstand eines Gurtes zu bestimmen. Da das maßgebende Bauteil nicht im Vorfeld be- stimmt werden kann müssen alle Einzelpunkte betrachtet werden. Dies sind für das Gurtrohr einer Traverse mit Konus- oder Gabelver- bindung folgende Werte:

- Zug- und Druckbelastung Gabelverbinder/Konusverbinder

NRd,Konus

- Lochleibungskräfte Gabelverbinder/Konusverbinder

Fb,Rd,Konus

- Abscheren/Biegung Bolzen/Pin (entspricht der Normalkraftrichtung des Gurtes)

Va,Rd,Bolzen

- Zug- und Druckbelastung Gurtrohr Schweißnaht/WEZ

NRd,WEZ/W

- Druckbelastung Gurtrohr zwischen den Diagonalen auf Knicken

NRd,Gurt

Im Fall einer gesplinteten Kupplung:

- Abscheren Rollpins (entspricht der Normalkraftrichtung des Gurtes)

VRd,Rollpin

- Lochleibungskräfte Gurtrohr bei Rollpins

Fb,Rd,Gurt

Index R = Resistance = Widerstand Index d = design = Bemessung

Der kleinste Absolutwert dieser ermittelten Widerstände ist der Druck- bzw. Zugwiderstand NRd,Gurtrohr mit Verbinder des gesamten Gurtrohres.

Das maßgebende Bemessungswiderstandsmoment einer Gesamttra- verse (4-Gurt) ergibt sich damit zu: My,Rd = 2 x NRd,Gurtrohr mit Verbinder x h

Außerdem wird die Tragfähigkeit der Gurtrohre auf Biegung sowie die Tragfähigkeit der Diagonalen auf Zug und Druck ermittelt. Aus diesen Werten ergeben sich die Bemessungswiderstände der Traversen VRd, MRd und NRd.

Wenn keine Stückelung vorgegeben und somit die Lage der Kupplun- gen beliebig ist, sind zusätzliche Betrachtungen an der Kupplung erfor- derlich. Da an diesen Stellen das Fachwerk unterbrochen ist, werden die Gurtstäbe auf Biegung beansprucht. Deshalb wird unter Umständen die Interaktion von Normalkraft und Moment für das Gurtrohr maßgebend. Gemäß DIN EN 1999 handelt es sich hierbei um Bemessungswerte, es erfolgt eine Berechnung auf Streckgrenzen bzw. Bruchspannungsniveau. Auf Grundlage dieser ermittelten Bemessungswerte können dann die Belastungstabellen erstellt werden. Dabei ist wie oben beschrieben auf die berücksichtigten Sicherheiten auf der Lastseite zu achten. Dem Thema Anwendung und Interpretation von Belastungstabellen widmet sich dann der 2. Teil dieser Artikelserie. Dazu haben die Inge- nieurbüros Krasenbrink + Bastians und vom Felde + Keppler ein Falt- blatt entwickelt, um eine seriöse Abschätzung bzw. Vorbemessung eines Systems zu ermöglichen. Hiermit können Sie für unterschiedlichste Tra- versentypen zulässige Belastungen für Einfeld-, Zweifeld- und Mehr- feldträger ermitteln. Das Faltblatt kann vorab bei den Büros angefordert werden.

Das Faltblatt kann vorab bei den Büros angefordert werden. 30 VPLT. Magazin.73 Autoren: Frank Bastians, Stefan

30 VPLT.Magazin.73

Autoren:

Frank Bastians, Stefan Krasenbrink, Jan Keppler, Ralf-Harald vom Felde.

Weitere Informationen gibt es von den Autoren unter www.krasenbrink-bastians.de sowie www.vom-felde.de

oder per Mail an

info@krasenbrink-bastians.de

buero@vom-felde.de

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Wer zahlt die Künstlersozialabgabe für wen und wer profitiert davon?

Was Sie schon immer über die Künstlersozialabgabe wissen wollten

Generell gilt in Deutschland folgendes Prinzip: Wer ist versichert und wer muss zahlen? Freiberufliche tätige Künstler und Publizisten (das sind zum Beispiel Journali- sten, Grafikdesigner, Autoren), die mit ihrer künstlerischen oder publizistischen Tätig- keit maßgeblich ihren Lebensunterhalt verdienen, müssen gemäß Künstlersozialversi- cherungsgesetz der gesetzlichen Sozialversicherung beitreten. Die Beiträge zur Ren- ten-, Kranken- und Pflegeversicherung fließen an die Künstlersozialkasse (KSK) und von dort aus an die Träger der gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung). Die KSK bringt dabei ca. die Hälfte der Beiträge auf, indem sie die Verwerter der Leistungen der Künstler mit einer speziellen Abgabe belastet, der Künstlersozialabgabe (KSA). Den Betrag, der über diesen Weg nicht zusammen- kommt, trägt der Bund. Die andere Hälfte tragen die Künstler selbst bei. Dieses Ver- fahren ähnelt der Lastenteilung, wie sie zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im

Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Sozialversicherung gilt. Allerdings tritt die KSK nur als Mittlerin zwischen die Beteiligten. Der Vorteil für die versicherten Künstler und Publizisten ist, dass sie nur ca. 50 % der Sozialversicherungsbeiträge selbst aufbrin- gen müssen, ähnlich wie fest angestellte Arbeitnehmer. Der Nachteil für die Verwerter als Auftraggeber der Künstler ist, dass sie eine Künstlersozialabgabe, das heißt eine Art indirekten „Arbeitgeberanteils“, zahlen müssen. Unternehmen, die Werke und Lei- stungen von Künstlern und Publizisten gegen Entgelt verwerten, das heißt Dritten zu- gänglich machen, zahlen eine (sich jährlich verändernde) Künstlersozialabgabe in Hö- he von 5,2 % (Stand 2014). Dieser Satz ist auf die Netto-Honorare aufzuschlagen, die in einem Jahr an freiberufliche Künstler und Publizisten gegen Rechnung gezahlt wur- den, und unaufgefordert an die Künstlersozialkasse zu überweisen. Wer gilt als Verwerter? Generell sind alle Institutionen, die Leistungen von Künstlern verwerten, zur Zahlung der Künstlersozialabgaben verpflichtet, Privatpersonen jedoch nicht. Also alle privatwirtschaftlichen Unternehmen und Betriebe, alle öffentlich-recht- lichen Körperschaften und Anstalten, Kulturämter, eingetragene Vereine (e. V.) und an- dere Personen- sowie Kapitalgesellschaften. Auch die steuerrechtlich anerkannte Ge- meinnützigkeit ändert nichts daran, dass die Künstlersozialabgabe gezahlt werden muss. Unterschieden wird dabei allerdings zwischen Unternehmen, die typischerweise als Verwerter künstlerischer oder publizistischer Werke oder Leistungen tätig werden, zum Beispiel

- professionelle Theater (ausgenommen Kinos), Orchester und Chöre,

- Veranstalter, Theater-, Konzert- und Gastspieldirektionen,

- Rundfunk- und Fernsehanbieter,

- Hersteller von Bild- und Tonträgern,

- Werbeagenturen, Varieté- und Zirkusunternehmen.

Zur Künstlersozialabgabe sind darüber hinaus auch Unternehmen verpflichtet, die für eigene Zwecke Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit betreiben und dazu nicht nur gele- gentlich Aufträge an selbstständige Künstler oder Publizisten erteilen. Dies geht aus der Generalklausel in § 24 des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) hervor. Damit gehören praktisch alle verkaufsorientierten Unternehmen zu den Abgabepflich- tigen nach dem KSVG. Es müssen im Jahr mindestens viermal selbstständige künstle- rische oder einmal jährlich publizistische Leistungen für erlösorientierte Zwecke des Unternehmens in Anspruch genommen werden oder es muss eine andere Regelmä- ßigkeit vorliegen, beispielsweise eine jährlich wiederkehrende Inanspruchnahme. Dann muss eine KSA gezahlt werden. Wir wird abgerechnet und bezahlt? Zur Berechnung der Abgabenlast müssen alle

Zahlungen (ohne Umsatzsteuer), die ein Verwerter im Lauf eines Jahres an selbststän- dige Künstler und Publizisten leistet, aufgezeichnet und addiert und mit dem jeweils geltenden Abgabesatz multipliziert werden. Das Ergebnis ist die für das jeweilige Jahr zu zahlende Künstlersozialabgabe. Sämtliche Nebenkosten, die einem Künstler oder Publizisten gegen Rechnung erstattet werden (zum Beispiel Materialkosten, Transport- kosten, nachgewiesene Reisekosten), müssen in diese Berechnung einbezogen wer- den. Zahlungen an Nichtversicherte sind dabei ebenso aufzuzeichnen und zu melden wie etwa Zahlungen an ausländische Künstler und Publizisten. Ein abgabepflichtiger Unternehmer ist nur dann nicht abgabepflichtig, wenn er an eine juristische Person zahlt, beispielsweise eine GmbH oder einen e.V In diesem Fall muss die juristische Person selbst die Abgabe leisten, wenn sie Künstler unter Vertrag hat. Die Künstlersozialabgabe wird aufgrund der erstmaligen Meldung des abgabenpflich- tigen Unternehmens bei der KSK erhoben. Zunächst entscheidet die KSK dabei über die Abgabepflicht. Bestand schon vor der Meldung die Pflicht zur Zahlung der Abga- be, so droht eine Nachbelastung für die der Meldung vorausgegangenen fünf Jahre. Sodann hat das abgabepflichtige Unternehmen jährlich die im abgelaufenen Jahr an selbstständige Künstler/Publizisten gezahlten Entgelte bis zum 31. März an die KSK zu melden. Übersteigt die Künstlersozialabgabe eine gewisse Höhe, so hat das Unter- nehmen monatliche Vorauszahlungen zu leisten.

Zusammenfassung: Die 12 Regeln zur Künstlersozialabgabe

1. Die Künstlersozialabgabe zahlt immer derjenige Verwerter, der in direkter vertrag- licher Beziehung mit dem Künstler oder dem Publizisten steht.

2. Der Verwerter zahlt die Künstlersozialabgabe auf all diejenigen Nettobeträge, die an den Künstler oder Publizisten gegen Rechnung ausgezahlt werden, also auf die Ga- ge und etwaige vom Künstler in Rechnung gestellte Nebenkosten.

3. Typische Verwerter zahlen die Künstlersozialabgabe immer.

4. Sonstige Verwerter zahlen laut § 24 KSVG (der sogenannten Generalklausel) nur dann die Künstlersozialabgabe, wenn sie regelmäßig oder mindestens vier Mal im Jahr Künstler engagieren. Bei Publizisten reicht ein Engagement pro Jahr.

5. Künstlersozialabgabe wird nur bei öffentlichen Veranstaltungen fällig. Rein betriebs- interne Veranstaltungen fallen nicht unter die Abgabepflicht.

6. Zahlungen an Körperschaften oder Kapitalgesellschaften sind abgabenfrei.

7. Für die Abgabepflicht ist es unerheblich, ob der Künstler oder Publizist selbst Mit- glied der Künstlersozialkasse oder Ausländer ist - Die Künstlereigenschaft wird be- steuert, nicht die Mitgliedschaft in der KSK.

8. Auch die Ausländersteuer einschließlich Solidaritätszuschlag ist abgabepflichtig

9. Der Künstler ist für sich selbst nie künstlersozialabgabepflichtig; allerdings muss er Künstlersozialabgabe für freberufliche Künstler zahlen, die er gegen Honorar ver- pflichtet.

10. Die Künstlersozialabgabe darf nicht an den Künstler gezahlt werden; der Verwerter muss sie an die KSK überweisen.

11. Ausnahme 1 von der Abgabepflicht: Pauschal erstattete und ausgewiesene Steu- erfreibeträge (zum Beispiel Verpflegungsmehraufwand/Kilometerpauschale) sind

abgabefrei (Achtung: ausschließlich die gesetzlich festgelegten Steuerfreibeträge).

12. Ausnahme 2 von der Abgabepflicht: Ein Vertreter ist nur ausnahmsweise zur Künst- lersozialabgabe verpflichtet, und zwar dann, wenn der Vertragspartner des

Künstlers nicht selbst abgabepflichtig ist.

Quelle: PRG

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V.Mprolight+sound 2015

V.M prolight+sound 2015 32 VPLT. Magazin.73

32 VPLT.Magazin.73

prolight+sound 2015V.M

Jubiläum in Frankfurt

Seit 20 Jahren ist die Prolight + Sound der Treffpunkt für Unternehmen und Fachbesucher aus Veranstaltungs- technik, Systemintegration und AV-Medientechnik sowie Studiotechnik und Broadcast.

Die Prolight + Sound in Frankfurt geht vom 15. bis 18. April 2015 bereits in ihr zwanzig- stes Jahr. Zum Jubiläum punktet die wichtigste internationale Messe für Veranstaltungen, In- stallation und Produktion mit einem breit gefä- cherten Spektrum an Produkten und Technolo- gien, einem umfangreichen Rahmenprogramm sowie mit renommierten Preisverleihungen. Der bereits jetzt sehr hohe Anmeldestand, eine hohe Rückbucherquote sowie die große Anzahl an Erstausstellern bei der Veranstaltung 2015 unterstreichen den hohen Stellenwert der Pro- light + Sound für die Branche. 2015 bietet die Prolight + Sound einen eige- nen Themenschwerpunkt für die Theaterbran- che und begrüßt zahlreiche neue Unternehmen aus diesem Segment.

Prolight + Sound Conference

Information, Weiterbildung, Fachqualifika- tion - die Prolight + Sound Conference bündelt zahlreiche Vorträge und Präsentationen, die im Rahmen der Messe angeboten werden. Die Re- ferenten der Konferenz vermitteln Fachwissen, praktische Ratschläge und Brancheneinblicke und klären zu technologischen Trends auf. Die Konferenz teilt sich in vier Sparten:

- Das Prolight + Sound Forum stellt aktuelle Entwicklungen und Anwen- dungsmöglichkeiten in der Veranstal- tungstechnik vor und unterstützt den interdisziplinären Austausch. - Media Systems setzt den Schwerpunkt auf Systemintegration und AV-Medientechnik. - Mit der VDT Academy hält der Verband Deutscher Tonmeister eine bedeutende Infor- mationsveranstaltung für die professionelle Audio-Branche ab. - Zudem bildet das Theater- und Film-Kollo- quium 2015 eine eigene Sparte der Prolight + Sound Conference für den Bereich Theater-, Bühnen- und Filmtechnik.

Eventplaza Conference

Ein weiterer Bestandteil des umfangreichen Weiterbildungsprogramms ist die dreitägige Eventplaza Conference, bei der renommierte Referenten aus der Praxis Trends und Strate- gien sowie neue Ideen und Impulse für die Ver- anstaltungsbranche vermitteln. Das Programm richtet sich vor allem an Event- und Incentive-Manager, Verantwortli- che aus den Bereichen Marketing, Kommuni- kation und Human Resources sowie an Veran- stalter von Kongressen und Tagungen. Erst- mals setzt jeder der drei Kongresstage einen in- haltlichen Schwerpunkt. Der Mittwoch (15.

Produktbereiche und Hallenbelegung

Die Hallenbelegung bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Aussteller aus dem Be- reich Audio und Beschallung präsentieren sich in Halle 8.0. In Halle 9.0 finden Besucher alles rund um Licht- und Bühnentechnik, darunter auch The- ater- und Studiotechnik sowie Traversen, Di- splay- und Video-Systeme. Hersteller aus dem asiatischen Raum sind in Halle 9.1 mit einem breiten Produktportfolio vertreten, das von Licht über Beschallung bis hin zu Bühnen und Traversen sowie Netzwerksystemen reicht. Neuheiten und Innovationen aus den Berei- chen Laser und Effekte, Show- und Bühnen- licht sowie Objekteinrichtung und Traversen sind in Halle 11.0 in Aktion zu erleben. Im Por- talhaus findet die Eventplaza Conference statt. Verbände und Verlage stellen sich in Galleria 0 und Galleria 1 vor.

Treffen der VPLT-AM auf der Prolight+Sound Die Herausforderungen in einer besonderen Branche In der aktuellen
Treffen der VPLT-AM
auf der Prolight+Sound
Die Herausforderungen in
einer besonderen Branche
In der aktuellen Situation, in der der Staat,
die Rentenversicherung aber auch die Kun-
den immer stärkere Anforderungen an uns
als Unternehmer oder Arbeitnehmer stellen,
sind der Zusammenhalt und die Gemeinsam-
keit wichtiger denn je. Der VPLT gibt seinen
Mitgliedern diese Plattform zum Austausch,
zum Erfahrungen sammeln, aber auch zum
Klären von Fragen und Nöten. Daher der
Apell der AM-Sprecher, Andreas Müller,
Tobias Schnitzler und Falco Zanini (von
links):
„Wir müssen Herausragendes leisten, jeden
Tag neue Herausforderungen punktgenau-
meistern und gleichzeitig Unternehmer sein,
rechtskonform agieren, alle Wiederholungs-
unterweisungenin der Tasche haben und ho-
he Verantwortung tragen. Als Angestellter
muss ich meine Grenzen kennen und diese
auch meinem Arbeitgeber aufzeigen – jeder-
zeit wissen, was und wie ich die Forderungen
der Kunden umsetzen kann – und dies im-
Rahmen des ArbZG.
Kommt am 15. April 2015 um 17 Uhr im
Rahmen der Prolight + Sound in Frankfurt zu
unserem jährlichen AM-Treffen im Raum „Lo-
gos-Genius“ in Halle 9.1.“
Um Anmeldung wird gebeten:
https://vplt.doodle.com/da5qi6pq2qyw8xxw
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V.Mprolight+sound 2015

V.M prolight+sound 2015 34 VPLT. Magazin.73

34 VPLT.Magazin.73

April 2015) steht ganz im Zeichen der Event- Sicherheit, wenn die International Event Safety Conference (I-ESC) das Thema „Verantwor- tung übernehmen und übertragen“ behandelt. Die moderne Inszenierung von Produkten und Events steht am Donnerstag (16. April 2015) im Fokus. Die Referenten des dritten Konferenztages (17. April 2015) widmen sich der Personalentwicklung im Veranstaltungsbe- reich. Die neue Networking Lounge bietet Ge- legenheit zum Informationsaustausch und zum Knüpfen von Business-Kontakten. Die Eventplaza Conference findet im Portal- haus statt, südlich der Halle 11.0. Darüber hin- aus finden Besucher aus der Eventbranche in den Ausstellungshallen alles für gelungene Veranstaltungen - einen Überblick über diese Produktgruppe bieten die Broschüre „Evenpla- za Quickfinder“ sowie ein Special-Interest-Be- reich in der Online-Ausstellersuche. www. eventplaza-conference.com

Umfangreiches Angebot im Bereich Theatertechnik

Mit dem neuen Themenschwerpunkt „Stagery“ erweitert die Prolight + Sound ihr Angebot für Fachbesucher aus dem Bereich der Theatertechnik und Theaterplanung und er- wartet zahlreiche neue Aussteller aus diesem Segment. So gibt es mit dem Theater- und Film-Kolloquium ein umfangreiches Seminar- programm für die Branche sowie ein spezielles

Kundenprogramm mit vielen exklusiven Vor- teilen für Theaterplaner. Von Bühnenlicht, Traversen, Rigging und Hebetechnik bis hin zu Vorhangsystemen, Showtextilien und Bestuhlung: Die Produkte und Dienstleistungen aus der Theaterindustrie sind erstmals in einer eigenen Broschüre, dem „Stagery Quickfinder“, sowie in einem Speci- al-Interest-Bereich der Online-Ausstellersuche übersichtlich zusammengefasst, um Fachbesu- chern eine noch bessere Orientierung zu ge- währleisten.

Systemintegration und AV-Medientechnik

Optimales Zusammenwirken von professio- neller Audio-, Video- und Kommunikations- technik: Der Themenfokus „Media Systems“ auf der Prolight + Sound bildet den wachs- tumsstarken Markt der Systemintegration und AV-Medientechnik ab. In der Broschüre „Me- dia Systems Quickfinder“ sowie in der Online- Suche sind alle Aussteller dieser Produktgrup- pe aufgelistet. Zudem gibt es zahlreiche Vorträ- ge und Präsentationen für Besucher aus diesem Segment auf der Prolight + Sound Conference.

Broadcast, Production & Recording

Die Themen Broadcast, Production und Re- cording werden durch die veränderten Produk-

prolight+sound 2015V.M

DPVT – der Zeit voraus auf dem richtigen Weg Die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungs-Tech- nik,
DPVT – der Zeit voraus auf
dem richtigen Weg
Die Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungs-Tech-
nik, kurz: DPVT arbeitet als unabhängige Zertifizie-
rungsstelle für die Veranstaltungsbranche und wird
von den beiden führenden Branchenverbänden
EVVC und VPLT getragen. Ihre Hauptaufgabe ist
die Etablierung von brancheneigenen Qualitäts-
standards und die Zertifizierung von Produkten
und Unternehmen aus der Veranstaltungswirt-
schaft, welche planerische, organisatorische und
technische Leistungen für die Durchführung von
Veranstaltungsproduktionen oder die Ausrichtung
von Veranstaltungsstätten erbringen.
Ihre Audits und Prüfungen gehen explizit auf die
besonderen Bedürfnisse der Branche ein und er-
möglichen die Qualitätsbewertung mit einem
Höchstmaß an Objektivität. Zudem ist die DPVT
Beratungs- und Schlichtungsstelle für alle Unter-
nehmen der Veranstaltungswirtschaft und berät
und unterstützt sie bei der Bewertung von Sicher-
heitskonzepten und Ausschreibungen.
Die DPVT wächst - deshalb suchen wir SIE!
Sie sind bestens vernetzt in die Zielgruppe der
DPVT: Veranstaltungstechnik-Dienstleister, die pla-
nerische, organisatorische und technische Leistun-
gen für die Durchführung von Veranstaltungspro-
duktion sowie die Ausstattung von Veranstaltungs-
stätten erbringen.
Wer sich sich inhaltlich und emotional mit der
DPVT identifiziert und diese in Zukunft lenken, lei-
ten, gestalten und repräsentieren möchte, kann
sich während der gesamten Prolight + Sound auf
dem Stand des VPLT (Galeria 0 zwischen Hallen 8
und 9) melden.
Eventüberdachungssystem bis 35 m Durchmesser. www.paragu.de Welzel Anlagen GmbH Vördener Str. 111, 49565 Bramsche
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Telefon 05468 938390, info@paragu.de
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V.Mprolight+sound 2015

V.M prolight+sound 2015 36 VPLT. Magazin.73

36 VPLT.Magazin.73

Education + Events Galleria Halle 9.T, 9.1, Galleria 1 Prolight + Sound Conference Prolight +
Education + Events
Galleria
Halle 9.T, 9.1, Galleria 1
Prolight + Sound Conference
Prolight + Sound
Conference
15. – 17. 4. 2015
Messeturm
Eingang
Freigelände
Concert Sound Arena
Galleria
Showtech
Musikbiz Lounge & Congress
goes Prolight
Live Sound Arena
Eingang
Mobile Bühnen und Zeltsysteme
Torhaus
Congress Center
Portalhaus
Eventplaza Conference
Fachforum für Eventmanagement
15. – 17. 4.
Mobile Bühnen
und Zeltsysteme
Torhaus
Festhalle
Music4Kids
Service-Center
Torhaus
PRG/LEA Stage
B2B-Area
Agora Stage
Live
Sound Arena
Eingang
City
Eventplaza
Concert Sound Arena
Eingang
Portalhaus
Eingang
Dependance
Halle 3
Hallen 3.0, 3.1, 4.0, 4.1, 5.0, 5.1,
Forum 0, Festhalle
Musikmesse
Internationale Messe für Musikinstrumente und Noten,
Musikproduktion und -vermarktung
Cargo Center
Acoustic Stage

tionsbedingungen für immer größere Anwenderkreise interessant. Qualitativ hochwertige Computer, Soft- ware und Hardware (Konsolen, Mikrofone, Kameras usw.) werden immer leichter bedienbar, können einfa- cher transportiert werden und sind, je nach Anspruch, bezahlbar geworden. Zudem sind die Produktions- werkzeuge und Publizierungskanäle durch das Inter- net, z. B. via Youtube, Facebook oder MySpace, für immer mehr Menschen nutzbar. Die Produkte und Dienstleistungen der Bereiche Broadcast, Production und Recording, die zuvor nur Profis vorbehalten waren, werden nun auch von Se- miprofessionellen und Laien genutzt. Diese Entwik- klung spiegelt sich auch in der Präsenz dieser Pro- duktgruppen auf der Musikmesse wider. Grund genug, die Aussteller in diesen Segmenten mit einem eigenen Logo hervorzuheben. Zu den Messen Musikmessse und Prolight + Sound sind die Produktgruppen Broad- cast, Production, und Recording mit einem eigenen Quickfinder präsent. Aussteller im Segment Produc- tion, Broadcast und Recording finden Sie auf der Pro- light + Sound in den Hallen 8.0, 9.0, 9.1 und 11.0.

Freigelände

Die Prolight + Sound stellt Veranstaltungstechnik nicht nur aus - sondern macht sie wie kaum eine ande- re Messe unter praxisnahen Bedingungen erlebbar. Auf der Live Sound Arena und der Concert Sound Arena präsentieren Hersteller kleinere und größere Beschallungsanlagen bis hin zu komplexen Line-Ar- ray-Systemen. Ebenso bietet das Freigelände einen Open Air Showroom für mobile Bühnen und Zeltsy- steme sowie für große, portable Displays.

Preisverleihungen

Im Rahmen der Prolight + Sound zeichnet der „Opus – Deutscher Bühnenpreis“ herausragende Lei- stungen im Bereich der Bühnenproduktion aus. Der „Sinus – Systems Integration Award“ prämiert den kreativen Einsatz von AV-Medientechnik und System-

integration in komplexen Projekten. Zudem trifft sich die internationale Riege der Fachjournalisten in Frankfurt, um den Prolight + Sound International Press Award (PIPA) für die besten Produkte im Be- reich der professionellen Audio- und Videoindustrie zu verleihen.

Media Systems

Systemintegration bedeutet, dass diese verschiede- nen Komponenten als Festinstallation, z. B. in einem Konferenzraum oder einer Hotel-Lobby, gemeinsam zum Einsatz kommen und optimal aufeinander abge- stimmt werden. Diesem Wachstumsmarkt ist der The- menfokus Media Systems der Prolight + Sound ge- schuldet, der alle Produkte und Lösungen der Audio-, Video-, Licht- sowie Steuer- und Regeltechnik für Sy- steme und Netzwerke zusammenfasst. Die Messestän- de des Ausstellungsangebots Media Systems sind ge- kennzeichnet. Außerdem werden in einem zur Messe erscheinenden Quickfinder alle Aussteller der Media Systems aufgelistet. Architekten, Objektplaner, medientechnische In- stallateure, technische Ausstatter von Gebäuden und Veranstaltungsstätten bekommen in den Hallen 8, 9 und 11 ein umfangreiches Produktangebot und Lösun- gen für die Festinstallationen von Display-, Video-, Audio- und Lichttechnik geboten.

Eventplaza

Events sind in der Kommunikation nicht mehr weg- zudenken und werden von einer professionellen Bran- che geplant und veranstaltet. Die Eventplaza bietet ei- nen Treffpunkt zum Ideenaustausch und Networking. Dabei werden alle Bereiche der Eventbranche ange- sprochen, seien es Consumer-, Corporate-, Exhibition- oder Mitarbeiter-Events. Die Eventplaza ist eine drei- tägige Konferenz, die Trends und Strategien, Know- how, Ideen und Impulse von Referenten aus der Praxis vermittelt. Die Konferenz wird von Ausstellern aus der Eventbranche mit ihren Produkten und Dienstlei-

15.-18.4.2015, Frankfurt est. 2002 !Halle 9.0, Stand E58! V.M SPEED UP YOUR BUSINESS
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