Sie sind auf Seite 1von 271

OPEL CASCADA

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 21
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 47
Stauraum ..................................... 72
Instrumente, Bedienelemente ...... 81
Beleuchtung ............................... 115
Klimatisierung ............................ 129
Fahren und Bedienung .............. 139
Fahrzeugwartung ....................... 195
Service und Wartung ................. 242
Technische Daten ...................... 245
Kundeninformation ..................... 258
Stichwortverzeichnis .................. 264
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den Sonderausstattungen oder


Angaben in dieser Betriebsanleitung Zubehör auf Ihr Fahrzeug
Daten abweichen. möglicherweise nicht zu.
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf ■ Im Kapitel “Kurz und bündig“ erhal‐
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt ten Sie einen ersten Überblick.
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ der Betriebsanleitung und in den
schnitten „Service und Wartung“ und chen. einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich
„Technische Daten“ sowie auf dem
Die Opel Service Partner bieten erst‐ rasch zu orientieren.
Typschild zu finden.
klassigen Service zu angemessenen ■ Spezielle Informationen finden Sie
Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐
Einführung schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐
am schnellsten über das Stichwort‐
verzeichnis.
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ zifischen Vorschriften von Opel.
bindung von zukunftsweisender ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Die Kundenliteratur ist immer griffbe‐ Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ reit im Fahrzeug aufzubewahren.
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. der linken Seite dargestellt. Die Be‐
dienung ist bei Fahrzeugen mit
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten Benutzung dieser Lenkrad auf der rechten Seite ver‐
Sie alle Informationen, die Sie für den
sicheren und effizienten Betrieb Ihres Betriebsanleitung gleichbar.
Fahrzeugs benötigen. ■ In dieser Betriebsanleitung werden ■ In der Betriebsanleitung werden die
alle für dieses Modell erhältlichen werkseitigen Motorbezeichnungen
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über verwendet. Die zugehörigen Ver‐
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ Optionen und Ausstattungen be‐
schrieben. Einige Beschreibungen, kaufsbezeichnungen finden Sie im
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ Kapitel „Technische Daten“.
brauch des Fahrzeugs. einschließlich der für Display- und
Menüfunktionen, treffen aufgrund ■ Richtungsangaben, wie z. B. links
Sie sind verpflichtet, sich immer an der Modellvariante, oder rechts bzw. vorn oder hinten
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ länderspezifischer beziehen sich immer auf die Fahrt‐
ten des Landes zu halten, in dem Sie Besonderheiten, richtung.
4 Einführung

■ Die Anzeigedisplays unterstützen


möglicherweise nicht Ihre Sprache. Achtung
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ Mit Achtung gekennzeichnete
tungen im Innenraum sind in Texte weisen auf mögliche Be‐
fetten Buchstaben angegeben. schädigungen am Fahrzeug hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
Gefahr, Warnung, Achtung gen kann zu Schäden am Fahr‐
zeug führen.
9 Gefahr
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete
Symbole
Texte weisen auf die Gefahr Seitenverweise werden durch 3 ge‐
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
beachtung der Beschreibungen Seite“.
kann zu Lebensgefahr führen. Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Ihnen Ihre.
9 Warnung Adam Opel AG

Mit 9 Warnung gekennzeichnete


Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln

Informationen für die


erste Fahrt

Zum Öffnen des Kofferraumdeckels


auf die untere Hälfte des Markenemb‐
c kurz drücken, um die Türen und den lems drücken.
Kofferraumdeckel zu entriegeln. Tü‐ Durch Drücken auf x wird nur der
ren durch Ziehen an den Griffen öff‐ Kofferraumdeckel entriegelt,
nen. während die Fahrzeugtüren verriegelt
Verdeck 3 36, Fenster 3 33. bleiben.
Funkfernbedienung 3 22, Zentral‐
verriegelung 3 23, Laderaum
3 26.
Kurz und bündig 7

Sitzeinstellung 9 Gefahr
Rückenlehnen
Sitz in der Längsrichtung Mindestens 25 cm vom Lenkrad
verschieben entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.

Hebel nach hinten bewegen, Neigung


einstellen und Hebel loslassen. Sitz
muss hörbar einrasten.
Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff Sitzposition 3 49, Sitzeinstellung
loslassen. Versuchen, den Sitz nach 3 50, Sitzlehne vorklappen 3 52.
hinten und vorn zu verstellen, um si‐
cherzustellen, dass der Sitz richtig
verriegelt ist.
Sitzposition 3 49, Sitzeinstellung
3 50.
8 Kurz und bündig

Sitzhöhe Elektrische Sitzeinstellung Kopfstützeneinstellung

Pumpbewegung des Hebels Schalter 1 betätigen: Entriegelungsknopf drücken, Höhe


nach oben = Sitz höher vorwärts/ = Längsverstellung einstellen, einrasten.
nach unten = Sitz niedriger rückwärts Kopfstützen 3 47.
oben/unten = Höheneinstellung
Sitzposition 3 49, Sitzeinstellung vordere Sitz‐ = Neigungseinstel‐
3 50. kante lung
aufwärts/abwärts
Schalter 2 betätigen:
vorwärts/ = Rückenlehneneinstel‐
rückwärts lung
Elektrische Sitzeinstellung 3 53,
Sitzlehne vorklappen 3 52.
Kurz und bündig 9

Sicherheitsgurt Spiegeleinstellung
Innenspiegel

Bei Nacht wird die Blendwirkung


durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
Sicherheitsgurt herausziehen und im matisch reduziert.
Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐ Automatisch abblendbarer Innen‐
heitsgurt muss unverdreht und eng Zur Reduzierung der Blendwirkung spiegel 3 32.
am Körper anliegen. Die Rücken‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
lehne darf nicht zu weit nach hinten gehäuses verstellen.
geneigt sein (maximal ca. 25 °). Innenspiegel 3 32.
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
schloss drücken. Automatisches Abblenden
Sitzposition 3 49, Sicherheitsgurte Je nach Ausstattungsvariante gibt es
3 56, Gurtbringer 3 56, Airbag- einen automatisch abblendbaren In‐
System 3 59. nenspiegel.
10 Kurz und bündig

Außenspiegel Lenkradeinstellung

Entsprechenden Außenspiegel aus‐ Den Griff entriegeln, das Lenkrad ein‐


wählen und einstellen. stellen, den Griff einrasten und darauf
Konvexe Außenspiegel 3 31, Elek‐ achten, dass er komplett verriegelt ist.
trisches Einstellen 3 31, Klappen Das Lenkrad nur bei stehendem
der Außenspiegel 3 31, Heizbare Fahrzeug und gelöster Lenkrad‐
Außenspiegel 3 32. sperre einstellen.
Airbag-System 3 59, Zündschloss‐
stellungen 3 140.
Kurz und bündig 11

Instrumententafelübersicht
12 Kurz und bündig

1 Elektrische 10 Sport-Modus ...................... 160 17 AUX-Eingang, USB‑Eingang 11


Fensterbetätigung ................. 33 18 Steckdose ............................. 87
Zentralverriegelung ............... 23
2 Außenspiegel ........................ 31 19 Bedienschalter Verdeck ....... 36
3 Geschwindigkeitsregler ...... 162 Warnblinker ........................ 122
Zentraler Fensterschalter ..... 33
Geschwindigkeitsbe‐ Kontrollleuchte für
Airbagabschaltung ............... 95 20 Wählhebel, Getriebe
grenzer ................................ 164
21 Parkbremse, manueller
Auffahrwarnung .................. 165 Kontrollleuchte für oder elektrischer Betrieb ..... 155
4 Seitliche Belüftungsdüsen . . 137 Beifahrer-Sicherheitsgurt ..... 94
22 Zündschloss mit
5 Blinker, Lichthupe, Tour-Modus ........................ 160 Lenkradsperre .................... 140
Abblendlicht und Fernlicht, 11 Info-Display ........................ 105 23 Hupe .................................... 82
Fernlichtassistent ................ 123
12 Status-LED der Diebstahl‐ Fahrer-Airbag ....................... 63
Beleuchtung beim warnanlage .......................... 28
Aussteigen ......................... 126 24 Entriegelungsgriff der
13 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 137 Motorhaube ........................ 197
Standlicht ............................ 124 14 Handschuhfach, 25 Ablagefach ........................... 73
abschließbar ......................... 72
Tasten für Driver Sicherungskasten .............. 214
Information Center (DIC) ..... 100 15 Traktionskontrolle (TC) ....... 158
26 Lenkradeinstellung ............... 81
6 Instrumente .......................... 88 Elektronische Stabilitäts‐
regelung (ESC) ................... 159 27 Lichtschalter ....................... 115
7 Fernbedienung am
Lenkrad ................................ 81 Einparkhilfe ......................... 169 Nebelschlussleuchte .......... 123
8 Driver Information Center Spurhalteassistent ............. 184 Instrumentenbeleuchtung . . 124
(DIC) ................................... 100
Eco-Taste für Stopp-Start- Leuchtweitenregulierung .... 118
9 Scheibenwischer, Schei‐ System ................................ 142 Nebelscheinwerfer ............. 123
benwaschanlage, Schein‐
16 Klimatisierungssysteme ...... 129
werferwaschanlage ............... 83
Kurz und bündig 13

Außenbeleuchtung Lichtschalter mit r = Nebelschlussleuchte


automatischem Fahrlicht Beleuchtung 3 115.
Lichtschalter

AUTO = Automatisches Fahrlicht:


Lichtschalter drehen: Scheinwerfer werden auto‐
matisch ein- und ausge‐
7 = Beleuchtung aus
schaltet
8 = Standlicht
m = Aktivierung oder Deaktivie‐
9 = Scheinwerfer
rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer

Nebelscheinwerfer
Lichtschalter drücken:
> = Nebelscheinwerfer
14 Kurz und bündig

Lichthupe, Fernlicht und Blinker Warnblinker


Abblendlicht

Hebel nach = Blinker rechts Betätigung mit Taste ¨.


Lichthupe = Hebel ziehen oben Warnblinker 3 122.
Fernlicht = Hebel drücken Hebel nach = Blinker links
Abblendlicht = Hebel ziehen unten

Fernlicht 3 116, Lichthupe 3 117. Blinker 3 123, Parklicht 3 124.


Automatisches Fahrlicht 3 116,
Fernlichtassistent 3 117, Adaptives
Fahrlicht 3 119.
Kurz und bündig 15

Hupe Scheibenwischer und Zum einmaligen Wischen bei ausge‐


schaltetem Scheibenwischer den He‐
Waschanlage bel nach unten auf die Position 1x
drücken.
Scheibenwischer
Scheibenwischer 3 83.

j drücken.

HI = schnell
LO = langsam
INT = Intervallwischen
oder
Wischautomatik mit Regen‐
sensor
OFF = Aus
16 Kurz und bündig

Scheibenwaschanlage und Klimatisierung Entfeuchten der Fenster,


Scheinwerferwaschanlage Klimaanlage
Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel

Hebel ziehen. Taste V drücken.


Scheibenwaschanlage und Schein‐ Den Temperaturregler auf die
werferwaschanlage 3 83, Wasch‐ Die Heizung wird durch Drücken der höchste Stufe stellen.
flüssigkeit 3 199. Taste Ü bedient.
Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
Heckscheibenheizung 3 36. ten.
Klimaanlage 3 130.
Kurz und bündig 17

Entfeuchten der Fenster, Getriebe Automatikgetriebe


elektronische Klimatisierung
Schaltgetriebe

P =
Parkstellung
Taste V drücken. R =
Rückwärtsgang
Rückwärtsgang: Bei stehendem N =
Neutral- bzw. Leerlaufstellung
Temperatur und Luftverteilung stellen
Fahrzeug das Kupplungspedal tre‐ D =
Automatikbetrieb
sich automatisch ein; das Gebläse
ten, den Entriegelungsknopf am M =
Manuell-Modus: Wählhebel von
läuft auf einer hohen Stufe.
Wählhebel drücken und Gang einle‐ D nach links bewegen.
Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ gen. < = Hochschalten im Manuell-Mo‐
ten. dus
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
Elektronische Klimatisierung 3 132. Wählhebel in Leerlaufstellung führen, ] = Herunterschalten im Manuell-
Kupplungspedal loslassen und wie‐ Modus
der betätigen. Nochmals schalten.
Schaltgetriebe 3 154.
18 Kurz und bündig

Der Wählhebel kann nur aus Stellung Losfahren Motor anlassen


P bewegt werden, wenn die Zündung
eingeschaltet ist und das Bremspedal Vor dem Losfahren prüfen
betätigt wird. Zum Einlegen von P ■ Reifendruck und -zustand 3 219,
oder R Entriegelungsknopf betätigen. 3 257.
Automatikgetriebe 3 150. ■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 197.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten
3 31, 3 49, 3 58. ■ Schlüssel in Stellung 1 drehen.
■ Das Verdeck muss vollständig ge‐ ■ Lenkrad zum Lösen der Lenkrad‐
öffnet oder geschlossen sein sperre leicht bewegen.
3 36. ■ Schaltgetriebe: Kupplung und
■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ Bremspedal betätigen.
schwindigkeit, besonders bei Automatikgetriebe: Bremspedal
feuchten Bremsen. betätigen und den Wählhebel auf
P oder N stellen.
■ Gaspedal nicht betätigen.
Kurz und bündig 19

■ Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐ Stopp-Start-Automatik Kupplungspedal erneut betätigen, um


glühen in Stellung 2 drehen und den Motor wieder zu starten.
warten, bis Kontrollleuchte ! er‐ Stopp-Start-Automatik 3 142.
lischt.
■ Schlüssel auf 3 drehen und loslas‐
sen.
Motor anlassen 3 141.

Bei geringer Fahrgeschwindigkeit


oder im Stillstand lässt sich der Auto‐
stopp unter bestimmten Bedingungen
folgendermaßen aktivieren:
■ Kupplungspedal betätigen.
■ Schalthebel in die Leerlaufstellung
(Neutral) bringen.
■ Kupplungspedal loslassen.
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
del auf der Position AUTOSTOP
steht.
20 Kurz und bündig

Abstellen ■ Wenn das Fahrzeug auf einer Diebstahlwarnanlage aktivieren


ebenen Fläche oder bergauf 3 28.
9 Warnung steht, vor dem Abziehen des ■ Motorkühlgebläse können auch
Zündschlüssels den ersten nach Abstellen des Motors laufen
■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐ Gang einlegen bzw. den Wähl‐ 3 196.
ren Oberflächen abstellen. Die hebel auf P stellen. An einer
hohe Temperatur des Abgas‐ Steigung zusätzlich Vorder‐ Achtung
systems kann zu einem Entzün‐ räder vom Bordstein wegdre‐
den der Oberfläche führen. hen. Nach Fahren mit hohen Motor‐
■ Die Parkbremse immer anzie‐ Wenn das Fahrzeug auf einem drehzahlen bzw. hoher Motorbe‐
hen. Die manuelle Parkbremse Gefälle steht, vor dem Abziehen lastung Motor zum Schutz des
ohne Drücken des Entriege‐ des Zündschlüssels den Rück‐ Turboladers vor dem Abstellen
lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ wärtsgang einlegen bzw. den kurzzeitig mit niedriger Belastung
fälle oder an einer Steigung so Wählhebel auf P stellen. Zusätz‐ bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf
fest wie möglich anziehen. lich Vorderräder zum Bordstein laufen lassen.
Gleichzeitig Fußbremse betäti‐ hindrehen.
gen, um die Betätigungskräfte Schlüssel, Verriegelung 3 21, Fahr‐
■ Fenster und Verdeck schließen.
der Parkbremse zu verringern. zeug für längeren Zeitraum abstellen
■ Den Zündschlüssel abziehen. 3 195.
Bei Fahrzeugen mit elektrischer Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐
Parkbremse Schalter m ca. sperre spürbar einrastet.
eine Sekunde lang ziehen.
Bei Fahrzeugen mit Automatik‐
Wenn die Kontrollleuchte m getriebe lässt sich der Schlüssel
aufleuchtet, ist die elektrische nur in Wählhebelstellung P ab‐
Parkbremse aktiviert 3 95. ziehen.
■ Den Motor ausschalten.
■ Fahrzeug durch Drücken auf e an
der Funkfernbedienung verriegeln.
Schlüssel, Türen, Fenster 21

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Schlüssel, Verriegelung ............... 21 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Türen ........................................... 26 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 27
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 31 sels muss die Schlüsselnummer an‐
Innenspiegel ................................ 32 gegeben werden, da dieser ein Be‐
Fenster ......................................... 33 standteil der Wegfahrsperre ist.
Dach ............................................ 36 Schlösser 3 238.
Die Codenummer des Adapters für
die Felgenschlösser ist auf einer Zum Ausklappen auf den Knopf
Karte angegeben. Sie muss beim Be‐ drücken. Zum Einklappen zuerst auf
stellen eines Ersatzadapters angege‐ den Knopf drücken.
ben werden.
Radwechsel 3 228. Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.
22 Schlüssel, Türen, Fenster

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Grundeinstellungen


keit und hohen Temperaturen schüt‐ Einige Einstellungen können im Menü
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ „Systemeinstellungen“ im
den. Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 110.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ Batterie der Funkfernbedienung
gelung mit der Funkfernbedienung wechseln
nicht möglich, können folgende Ur‐ Die Batterie wechseln, sobald sich
sachen vorliegen: die Reichweite verringert.
■ Die Reichweite ist überschritten.
■ Die Batteriespannung ist zu niedrig.
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen
der Funkfernbedienung außerhalb
Für die Bedienung von der Reichweite, wonach eine
■ Zentralverriegelung neuerliche Synchronisierung erfor‐
■ Diebstahlsicherung derlich ist.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
■ Diebstahlwarnanlage ■ Überlastung des Zentralverriege‐ müll. Sie müssen über entspre‐
lungssystems durch häufige Betä‐ chende Sammelstellen recycelt wer‐
■ Verdeck tigung in kurzen Abständen und da‐ den.
■ Elektrische Fensterheber her Unterbrechung der Stromver‐
Die Funkfernbedienung hat eine sorgung für kurze Zeit.
Reichweite von 20 Metern. Sie kann ■ Überlagerung der Funkwellen
durch äußere Einflüsse verringert durch externe Funkanlagen mit hö‐
werden. Die Warnblinker bestätigen herer Leistung.
die Betätigung. Entriegeln 3 23.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Schlüssel mit klappbarem Gespeicherte Die Personalisierung wird dauerhaft


Schlüsselbart aktiviert.
Einstellungen Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
Beim Abziehen des Schlüssels aus
dem Zündschloss werden die folgen‐
den Einstellungen automatisch vom Zentralverriegelung
Schlüssel gespeichert: Ent- und verriegelt Türen, Laderaum
■ Beleuchtung und Tankklappe.
■ Voreinstellungen für das Infotain‐ Durch Ziehen am Innentürgriff wird
ment System die entsprechende Tür entriegelt.
Durch nochmaliges Ziehen am Griff
■ Zentralverriegelung
wird die Tür geöffnet.
■ Einstellungen Sport-Modus
Hinweis
■ Komforteinstellungen Bei einem Unfall mit Airbag- oder
Beim nächsten Einstecken des ge‐ Gurtstrafferauslösung wird das
Schlüsselbart ausklappen und die
speicherten Schlüssels in das Zünd‐ Fahrzeug automatisch entriegelt.
Funkfernbedienung seitlich öffnen.
schloss und Drehen auf Position 1
Batterie austauschen (Batterietyp Hinweis
werden die gespeicherten Einstellun‐
CR 2032). Die neue Batterie richtig Kurz nach dem Entriegeln mit der
gen automatisch verwendet 3 140.
einsetzen. Funkfernbedienung Funkfernbedienung werden die Tü‐
schließen und synchronisieren. Graphic-Info-Display ren automatisch wieder verriegelt,
Vorbedingung ist, dass wenn keine Tür geöffnet wurde.
Funkfernbedienung Personalisieren durch Fahrer in den
synchronisieren persönlichen Einstellungen aktiviert
Nach dem Batteriewechsel Tür mit ist. Dies muss für jeden verwendeten
Schlüssel im Türschloss der Fahrer‐ Schlüssel eingestellt werden.
tür entriegeln. Die Funkfernbedie‐ Colour-Info-Display
nung wird beim Einschalten der Zün‐
dung synchronisiert.
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Entriegeln Die Einstellung kann im Menü „Sys‐ Bei nicht richtig geschlossener Fah‐
temeinstellungen“ im Info-Display ge‐ rertür verriegelt die Zentralverriege‐
ändert werden. Fahrzeugpersonali‐ lung nicht.
sierung 3 110. e erneut gedrückt halten, um das Ver‐
Die Einstellung kann für den aktuell deck und die Fenster zu schließen
verwendeten Schlüssel gespeichert 3 33.
werden. Gespeicherte Einstellungen
3 23. Zentralverriegelungstasten
Kofferraumdeckel entriegeln und öff‐ Verriegelt bzw. entriegelt beide Tü‐
nen 3 26. ren, den Laderaum und die Tank‐
klappe vom Fahrgastraum aus.
Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen.
c drücken.
Zwei Einstellungen sind wählbar:
■ c einmal kurz drücken, um beide
Türen, den Laderaum und die
Tankklappe zu entriegeln.
c erneut drücken und halten, um
die Fenster und das Verdeck zu öff‐
nen 3 33.
■ c einmal kurz drücken, um nur die
Fahrertür, den Laderaum und die e zum Verriegeln drücken.
Tankklappe zu entriegeln. Zum c zum Entriegeln drücken.
Entriegeln des gesamten Fahr‐
zeugs zweimal c drücken. e kurz drücken.
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Störung im Verriegeln Automatische Betätigung


Funkfernbedienungssystem Die Fahrertür durch Drehen des
Schlüssels im Schloss von Hand ver‐ der Zentralverriegelung
Entriegeln riegeln. Diese Sicherheitsfunktion kann so
konfiguriert werden, dass nach Über‐
Störung der Zentralverriegelung schreiten einer bestimmten Fahrge‐
schwindigkeit die Türen, der Lade‐
Entriegeln raum und die Tankklappe verriegelt
Die Fahrertür durch Drehen des werden.
Schlüssels im Schloss von Hand ent‐
Darüber hinaus kann eingestellt wer‐
riegeln. Die Beifahrertür lässt sich
den, dass nach Ausschalten der Zün‐
durch zweimaliges Ziehen am inne‐
dung und Abziehen des Zündschlüs‐
ren Türgriff öffnen. Laderaum und
sels (Schaltgetriebe) bzw. Bewegen
Tankklappe können nicht geöffnet
des Wählhebels auf P (Automatikge‐
werden.
triebe) die Fahrertür bzw. beide Türen
Zur Deaktivierung der Diebstahlsi‐ entriegelt werden.
cherung Zündung einschalten
Die Einstellungen können im Menü
Die Fahrertür durch Drehen des 3 28.
„Systemeinstellungen“ im
Schlüssels im Schloss von Hand ent‐ Info-Display geändert werden. Fahr‐
riegeln. Zündung einschalten und Verriegeln
Verriegelungsknopf innen an der Bei‐ zeugpersonalisierung 3 110.
Zentralverriegelungstaste c drücken,
um Beifahrertür, Laderaum und Tank‐ fahrertür drücken. Dann die Fahrertür Die Einstellungen können für den ver‐
klappe zu entriegeln. schließen und sie von außen mit dem wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
Schlüssel verriegeln. Tankklappe und den 3 23.
Durch Einschalten der Zündung wird Hecktür können nicht verriegelt wer‐
die Diebstahlsicherung deaktiviert. den.
Manuelles Schließen des Verdecks
3 36.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Türen Schließen

Laderaum
Kofferraumdeckel
Öffnen

Durch Drücken auf x wird nur der


Kofferraumdeckel entriegelt,
Griff auf der Innenseite verwenden.
während die Fahrzeugtüren verriegelt
bleiben. Beim Schließen das Markenemblem
nicht berühren, da der Kofferraumde‐
Zentralverriegelung 3 23.
ckel sonst möglicherweise erneut ent‐
Laderaum 3 75. riegelt wird.
Zentralverriegelung 3 23.
x an der Funkfernbedienung oder
nach dem Entriegeln das Marken‐ Sperre des Laderaumdeckels
emblem an der unteren Kofferraum‐ Der Kofferraumdeckel kann nur ge‐
deckelhälfte drücken, um den Koffer‐ öffnet werden, wenn das Verdeck
raum zu öffnen. vollständig geöffnet oder geschlos‐
sen ist. Das Verdeck muss geschlos‐
sen sein.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Manuelles Schließen des Verdecks


3 36.
ckels prüfen, ob sich im oberen Fahrzeugsicherung
Öffnungsbereich keine Hinder‐
Verdecksperre nisse wie etwa ein Garagentor be‐ Diebstahlsicherung
finden. Immer den Freiraum über
Das Verdeck kann nur betrieben wer‐
und hinter dem Kofferraumdeckel 9 Warnung
den, wenn der Kofferraumdeckel ge‐
prüfen.
schlossen ist.
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
Allgemeine Hinweise zum Hinweis sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
Wenn auf dem Kofferraumdeckel riegeln von innen ist nicht möglich.
Betrieb des Kofferraumdeckels schwere Zubehörteile angebracht
werden, kann er unter Umständen Das System sichert die Türen. Damit
9 Gefahr nicht offen gehalten werden. das System aktiviert werden kann,
Nicht mit offenem oder angele‐ müssen die Türen geschlossen sein.
hntem Kofferraumdeckel fahren, War die Zündung eingeschaltet,
z. B. beim Transport sperriger Ge‐ muss die Fahrertür einmal geöffnet
genstände. Dabei könnten giftige und geschlossen werden, damit das
Abgase, die weder zu sehen noch Fahrzeug gesichert werden kann.
zu riechen sind, in das Fahrzeug Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
gelangen. Dies kann zu Bewusst‐ die mechanische Diebstahlsicherung
losigkeit und sogar zum Tod füh‐ ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐
ren. gelungstaste ist dies nicht möglich.

Achtung
Um eine Beschädigung des Kof‐
ferraumdeckels zu vermeiden, vor
dem Öffnen des Kofferraumde‐
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Einschalten Überwacht werden: Einschalten ohne Überwachung


■ Türen, Kofferraumdeckel, Motor‐ des Fahrzeuginnenraums und
haube der Fahrzeugneigung
■ Fahrgastraum einschließlich ange‐
schlossener Laderaum
■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es
angehoben wird
■ Zündung

Einschalten
■ Selbstaktiviert 30 Sekunden nach
dem Verriegeln des Fahrzeugs
durch einmaliges Drücken auf e.
e auf der Funkfernbedienung zwei‐ ■ Direkt durch zweimaliges kurzes
mal innerhalb von 15 Sekunden kurz Drücken auf e innerhalb von fünf
drücken. Durch ein langes Drücken Sekunden. Durch ein langes Wenn Tiere im Fahrzeug zurückge‐
wird das Schließen des Verdecks ak‐ Drücken wird das Schließen des lassen werden, muss die Überwa‐
tiviert. Verdecks aktiviert. chung des Fahrzeuginnenraums und
Hinweis der Fahrzeugneigung abgeschaltet
Diebstahlwarnanlage Veränderungen des Fahrzeugin‐ werden, weil laute Ultraschallsignale
nenraums wie Sitzauflagen oder of‐ oder Bewegungen den Alarm auslö‐
Die Diebstahlwarnanlage ist mit der
fene Fenster können die Überwa‐ sen. Auch ausschalten, wenn das
Diebstahlsicherung gekoppelt.
chung der Fahrgastzelle beeinträch‐ Fahrzeug auf einer Fähre oder einem
tigen. Zug transportiert wird.
Schlüssel, Türen, Fenster 29

1. Kofferraumdeckel, Motorhaube, Status-LED Status während der ersten


Fenster und Verdeck schließen. 30 Sekunden nach Einschalten der
2. o drücken. Die LED in der Taste Diebstahlwarnanlage:
o leuchtet maximal 10 Minuten LED leuchtet = Test, Aktivi‐
lang auf. erungsverzöge‐
3. Türen schließen. rung
LED blinkt = Türen, Koffer‐
4. Diebstahlwarnanlage aktivieren. schnell raumdeckel, Ver‐
Um Fehlalarme zu verhindern, wird deck oder Motor‐
die Überwachung des Fahrgast‐ haube nicht voll‐
raums bei geöffnetem Verdeck deak‐ ständig geschlos‐
tiviert. Die LED in der Taste o sen oder System‐
leuchtet nicht auf. störung
Wenn nur die Fenster geöffnet sind, Status nach Aktivierung des Sys‐
arbeitet die Überwachung des Fahr‐ Die Status-LED ist in den Sensor
oben auf der Instrumententafel inte‐ tems:
gastraums im eingeschränkten Be‐
trieb und die LED in der Taste o griert. LED blinkt = System ist aktiviert
leuchtet auf. langsam
Eine Statusmeldung wird im Driver In‐ Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in
formation Center (DIC) angezeigt. Anspruch nehmen.

Ausschalten
Beim Entriegeln des Fahrzeugs durch
Drücken der Taste c wird auch die
Diebstahlwarnanlage deaktiviert.
Durch ein langes Drücken wird das
Öffnen des Verdecks aktiviert.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Das System wird beim Entriegeln der Fahrzeugmeldungen 3 107. Hinweis


Fahrertür mit dem Schlüssel oder die Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
Zentralverriegelungstaste im Fahr‐ die Türen. Das Fahrzeug nach dem
gastraum nicht deaktiviert. Wegfahrsperre Verlassen nach Möglichkeit immer
Das System ist Teil des Zündschal‐ verriegeln.
Alarm ters und überprüft, ob das Fahrzeug Die Diebstahlwarnanlage einschal‐
Bei Auslösung ertönt die Hupe, mit dem verwendeten Schlüssel ge‐ ten 3 23, 3 28.
gleichzeitig blinken die Warnblinker. startet werden darf.
Anzahl und Dauer der Alarmsignale Die Wegfahrsperre wird nach dem Kontrollleuchte d 3 99.
sind durch die gesetzlichen Bestim‐ Abziehen des Schlüssels aus dem
mungen geregelt. Zündschloss automatisch aktiviert.
Der Alarm kann durch Drücken einer Wenn die Kontrollleuchte d bei ein‐
beliebigen Taste der Funkfernbedie‐ geschalteter Zündung blinkt, liegt
nung oder Einschalten der Zündung eine Störung des Systems vor. Der
abgebrochen werden. Motor kann nicht gestartet werden.
Die Diebstahlwarnanlage kann nur Zündung ausschalten und Startver‐
durch Drücken der Taste c oder Ein‐ such wiederholen.
schalten der Zündung deaktiviert wer‐ Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐
den. suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
Ein ausgelöster Alarm, der nicht vom dung des Zweitschlüssels zu starten
Fahrer abgebrochen wurde, wird spä‐ und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐
ter durch die Warnblinker angezeigt. statt in Anspruch.
Beim nächsten Entriegeln des Fahr‐
zeugs mit der Funkfernbedienung
blinken sie dreimal schnell. Außer‐
dem wird nach dem Einschalten der
Zündung eine Warnmeldung im DIC
angezeigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Außenspiegel Gewünschten Außenspiegel durch


Drehen des Bedienelements nach
Elektrisches Einklappen
links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐
Asphärische Wölbung nach das Bedienelement schwenken,
Der konvexe Außenspiegel verfügt um den Spiegel einzustellen.
über einen asphärischen Bereich und In Stellung 0 ist kein Spiegel ausge‐
verkleinert den toten Winkel. Die wählt.
Form des Spiegels lässt Gegen‐
stände kleiner erscheinen. Dies er‐
schwert das Abschätzen von Entfer‐ Klappbare Spiegel
nungen.

Elektrisches Einstellen
Bedienelement auf 0 drehen und
dann hinunterdrücken. Beide Außen‐
spiegel werden eingeklappt.
Bedienelement erneut hinunter‐
drücken: Beide Außenspiegel kehren
in ihre Ausgangslage zurück.
Wurde ein elektrisch eingeklappter
Spiegel manuell ausgeklappt, wird
Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐ bei Drücken des Bedienelements nur
pen die Außenspiegel bei Anstoßen der andere Spiegel elektrisch ausge‐
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel klappt.
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
gehäuse wieder einrasten.
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Beheizbare Spiegel Innenspiegel Automatisches Abblenden


Manuelles Abblenden

Wird durch Drücken von Ü bedient. Bei Nacht wird die Blendwirkung
Die LED an der Taste zeigt die Akti‐ durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
vierung an. Zur Reduzierung der Blendwirkung matisch reduziert.
Die Heizung ist bei laufendem Motor Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐ gehäuses verstellen.
matisch abgeschaltet.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Fenster Die markierten Bereiche auf der


Windschutzscheibe sind nicht be‐
Elektrische
schichtet. Geräte für das Aufzeichnen Fensterbetätigung
Windschutzscheibe von elektronischen Daten bzw. für die
Gebührenbezahlung müssen in die‐ 9 Warnung
Hitzereflektierende
sen Bereichen befestigt werden. An‐
Windschutzscheibe dernfalls treten möglicherweise Stö‐ Vorsicht bei Betätigung der elek‐
Die hitzereflektierende Windschutz‐ rungen beim Aufzeichnen der Daten trischen Fensterbetätigung. Ver‐
scheibe verfügt über eine Beschich‐ auf. letzungsgefahr, vor allem für Kin‐
tung, die die Sonneneinstrahlung re‐ der.
flektiert. Datensignale, beispiels‐ Aufkleber auf der Fenster nur unter Beobachtung
weise an Mautstellen, können durch Windschutzscheibe des Schließbereiches schließen.
die Beschichtung ebenfalls reflektiert Windschutzscheibenaufkleber wie Sicherstellen, dass nichts einge‐
werden. etwa Autobahnvignetten o.ä. nicht im klemmt werden kann.
Bereich des Innenspiegels anbrin‐
gen. Andernfalls könnten die Abtast‐ Kann mit Zündschalter in Position 1
zone des Sensors und der Sichtbe‐ oder 2 (Zündung ein) betätigt werden
reich der Kamera im Spiegelgehäuse 3 140.
beeinträchtigt werden. Spannungsreserve aus 3 141.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Zentraler Schalter , Schutzfunktion umgehen


Im Falle von Schließschwierigkeiten
aufgrund von Frost o.ä. die Zündung
einschalten und dann den Schalter
zum ersten Einrastpunkt ziehen und
halten. Die Scheibe bewegt sich mit
deaktivierter Schutzfunktion nach
oben. Zum Anhalten Schalter loslas‐
sen.

Komfortbetrieb mit der


Fernbedienung
Schalter für das betreffende Fenster Die Fenster und das Verdeck können
betätigen, indem er zum Öffnen ge‐ mit der Fernbedienung von außerhalb
drückt bzw. zum Schließen gezogen Schalter in der Mittelkonsole zur Be‐ des Fahrzeugs aus betätigt werden.
wird. tätigung aller Fenster.
Leichtes Drücken bzw. Ziehen bis Schalter , kurz drücken, um alle
zum ersten Einrastpunkt: Fenster be‐ Fenster automatisch zu öffnen.
wegt sich so lange nach oben bzw. Schalter , kurz ziehen, um alle
unten, wie der Schalter betätigt wird. Fenster automatisch zu schließen.
Stärkeres Drücken bzw. Ziehen bis
zum zweiten Einrastpunkt und dann
Schutzfunktion
loslassen: Fenster bewegt sich auto‐ Trifft die Scheibe während der auto‐
matisch mit aktiver Schutzfunktion matischen Schließbewegung ober‐
nach oben bzw. unten. Zum Anhalten halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
den Schalter noch einmal in die derstand, wird sie sofort gestoppt und
gleiche Richtung bewegen. wieder geöffnet.
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Öffnen Taste wird die Schließbewegung Fensterelektronik der Fenster wie


■ c einmal kurz drücken: Die Türen fortgesetzt. folgt einzeln aktivieren, beginnend mit
werden entriegelt. ■ Wenn das Verdeck bereits ge‐ den hinteren Fenstern:
■ c länger als 2 Sekunden gedrückt schlossen ist, aber die Fenster ge‐ 1. Das Verdeck muss geschlossen
halten: Die Fenster werden auto‐ öffnet sind: e zwei Sekunden lang sein.
matisch geöffnet. c länger gedrückt gedrückt halten, um die Fenster zu 2. Türen schließen.
halten: Das Verdeck wird geöffnet. schließen.
3. Zündung einschalten.
Taste gedrückt halten, bis das Ver‐
deck vollständig geöffnet ist. Bestätigung 4. Schalter bis zur zweiten Rastung
Das vollständige Öffnen oder Schlie‐ ziehen, bis das Fenster zu schlie‐
Taste loslassen, während das Ver‐
ßen des Verdecks wird durch das ßen beginnt, und weitere
deck geöffnet wird: Die Bewegung
Aufleuchten der Warnblinker ange‐ 4 Sekunden halten.
wird für 10 Sekunden angehalten.
zeigt. 5. Schalter bis zur zweiten Rastung
Beim erneuten Drücken der Taste
wird die Bewegung fortgesetzt. drücken, bis das Fenster automa‐
Überlastung tisch zu öffnen beginnt.
Schließen Werden die Fenster wiederholt kurz
hintereinander betätigt, schaltet sich 6. Vorgang für jedes Fenster wieder‐
■ e einmal kurz drücken: Die Türen holen.
die Fensterheberfunktion für einige
werden verriegelt.
Zeit aus.
■ e länger gedrückt halten: Das Ver‐
deck und die Fenster werden ge‐ Elektrische Fensterbetätigung
schlossen. Taste gedrückt halten, initialisieren
bis das Verdeck vollständig ge‐ Wenn die Fenster nicht automatisch
schlossen ist. geschlossen werden können (z. B.
Taste loslassen, während das Ver‐ nach dem Trennen der Fahrzeug‐
deck geschlossen wird: Die Bewe‐ batterie), wird im Driver Information
gung wird für 10 Sekunden ange‐ Center eine Warnmeldung angezeigt.
halten. Beim erneuten Drücken der Fahrzeugmeldungen 3 107.
36 Schlüssel, Türen, Fenster

Heckscheibenheizung Sonnenblenden Dach


Die Sonnenblenden lassen sich zum
Schutz vor blendendem Licht herun‐ Verdeck
terklappen und zur Seite schwenken.
Bei Sonnenblenden mit integrierten 9 Warnung
Spiegeln sollten die Spiegelabde‐
ckungen während der Fahrt ge‐ Beim Betrieb des Verdecks mit
schlossen sein. Vorsicht vorgehen. Verletzungs‐
gefahr. Verdeck nur unter Be‐
Auf der Rückseite der Sonnenblende obachtung des Bewegungsbe‐
befindet sich eine Halterung für Park‐ reichs über, seitlich und hinter
scheine. dem Fahrzeug betätigen.
Sicherstellen, dass keine Körper‐
teile oder Gegenstände einge‐
Wird durch Drücken der Taste Ü ein- klemmt oder gequetscht werden
bzw. ausgeschaltet. können. Sicherstellen, dass sich
Die LED an der Taste zeigt die Akti‐ keine Personen im Bewegungsbe‐
vierung an. reich des Verdecks oder der Ver‐
Die Heizung ist bei laufendem Motor deckabdeckung befinden. Verlet‐
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐ zungsgefahr.
matisch abgeschaltet. Vor Betätigung des Verdecks die
Bei geöffnetem Verdeck wird die zur Verfügung stehende Höhe,
Heckscheibenheizung deaktiviert. Länge und Breite beachten, z. B.
in Garagen, Parkhäusern oder bei
montiertem Fahrradträger.
Fahrzeuginsassen entsprechend
informieren.
Schlüssel, Türen, Fenster 37

Vor dem Verlassen des Fahr‐ Verdeck öffnen Verdeck schließen


zeugs den Zündschlüssel abzie‐
hen, um eine unbefugte Betäti‐
gung der Fenster und des Ver‐
decks zu verhindern.

Betätigung mit dem Schalter in


der Mittelkonsole
Kann mit Zündschalter in Position 1
oder 2 (Zündung ein) betätigt werden
3 140.
Das Verdeck kann beim Fahren mit
einer Geschwindigkeit von bis zu
50 km/h geöffnet und geschlossen Schalter gezogen halten, bis das Ver‐ Schalter gedrückt halten, bis das Ver‐
werden. deck vollständig geöffnet und die Ver‐ deck und die Verdeckabdeckung voll‐
deckabdeckung geschlossen ist. Bei ständig geschlossen sind. Wenn die
diesem Vorgang werden alle Fenster Fensterbewegung gestartet wird, den
geöffnet. Schalter loslassen. Die Fenster wer‐
Um alle Fenster zu schließen, den automatisch geschlossen.
Taste , ziehen. Bei diesem Vorgang werden zu‐
nächst alle Fenster geöffnet.
Bestätigung des Betriebs
Das vollständige Öffnen oder Schlie‐
ßen des Verdecks über den Schalter
in der Mittelkonsole wird mit einem
akustischen Signal bestätigt.
38 Schlüssel, Türen, Fenster

Betätigung mit Fernbedienung Verdeck schließen Sicherheitsunterbrechung


Die Taste an der Fernbedienung bzw.
Verdeck öffnen der Schalter in der Mittelkonsole
muss betätigt werden, bis das Ver‐
deck die Endposition erreicht hat.
Wenn die Taste oder der Schalter
während des Betriebs losgelassen
wird, wird die Bewegung des Ver‐
decks sofort unterbrochen. Das Ver‐
deck bleibt nur vorübergehend in der
Zwischenposition. Nach einer festge‐
legten Zeit ertönt ein Warnton, der
Hydraulikdruck im System wird redu‐
ziert und eine Verdeckbewegung
e gedrückt halten, bis das Verdeck, kann einsetzen. Durch erneutes Be‐
die Verdeckabdeckung und die Fens‐ tätigen der Taste oder des Schalters
c gedrückt halten, bis das Verdeck ter vollständig geschlossen sind. Bei wird der Betrieb fortgesetzt.
vollständig geöffnet und die Verde‐ diesem Vorgang werden zunächst
ckabdeckung geschlossen ist. Bei alle Fenster geöffnet. Voraussetzungen für den
diesem Vorgang werden alle Fenster Betrieb
geöffnet. Bestätigung des Betriebs ■ Das Fahrzeug ist abgestellt oder
Das vollständige Öffnen oder Schlie‐ die Fahrgeschwindigkeit liegt unter
ßen des Verdecks mit der Fernbedie‐ 50 km/h.
nung wird durch das Aufleuchten der
Warnblinker angezeigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 39

5 vollständige, aufeinanderfol‐ nuell schließen. Siehe nachfolgende


gende Zyklen). Anweisungen unter „Manuelles
Schließen bei einer Systemstörung“.

Allgemeine Hinweise
Hinweis
■ Den Bedienschalter immer so
lange betätigen, bis das Warnsig‐
nal ertönt oder die Warnblinker
aufleuchten, um sicherzustellen,
dass das Verdeck vollständig ge‐
öffnet oder geschlossen ist.
■ Laderaumunterteilung ausge‐ ■ Das Verdeck kann in einer Zwi‐
klappt, Durchreichklappe geschlos‐ schenposition gehalten werden,
sen 3 75. Ist eine dieser Voraussetzungen um das Säubern von Zwischen‐
nicht erfüllt, ertönt ein Warnsignal räumen und Dichtungen zu er‐
■ Die Verdeckabdeckung ist in der
und im Driver Information Center leichtern. Den Schalter in der Mit‐
geschlossenen Position eingeras‐
(DIC) wird eine Meldung angezeigt, telkonsole während des Betriebs
tet.
wenn der Schalter betätigt wird. loslassen, um das Verdeck in der
■ Laderaumdeckel vollständig ge‐ Das Verdeck wird nicht geöffnet Zwischenposition zu halten. Das
schlossen ist. oder geschlossen. Verdeck wird maximal 7 Minuten
■ Die Außentemperatur liegt über ■ Vor der Heckscheibe und im lang bei eingeschalteter Zündung
-7 °C (Öffnen des Verdecks) bzw. Schwenkbereich des Verdecks und in der Position gehalten. Nach
-10 °C (Schließen des Verdecks). der Verdeckabdeckung dürfen sich dem Ablauf dieser Zeit ertönt ein
■ Die Spannung der Fahrzeug‐ keine Gegenstände befinden. Warnsignal, der Hydraulikdruck
batterie ist ausreichend. Wenn das Verdeck geöffnet und die im System sinkt ab und es kann
automatische Schließfunktion nicht unter Umständen zu einer Bewe‐
■ Das System ist nicht durch wieder‐
funktionsfähig ist, das Verdeck ma‐ gung des Verdecks kommen.
holten Betrieb überlastet (maximal
40 Schlüssel, Türen, Fenster

■ Das Verdeck nicht öffnen, wenn


es nass, gefroren oder schmutzig Achtung
ist.
Wir empfehlen dringend, das Ver‐
■ Ein Betrieb des Verdecks auf un‐ deck mit zwei Personen zu schlie‐
ebenem Untergrund kann zu ßen.
Funktionsstörungen und Schäden
führen. Das Verdeck darf manuell nur ge‐
schlossen werden. Ein manuelles
■ Fahrzeugwartung 3 238. Öffnen des Verdecks ist nicht zu‐
Manuelles Schließen bei einer lässig.
Systemsteuerung Lesen Sie die folgenden Anwei‐
Bei einer Störung des elektrohydrau‐ sungen vollständig durch, bevor
lischen Betriebs kann das Verdeck Sie mit dem Betrieb beginnen. ■ Inbusschlüssel mit
manuell geschlossen werden. Das Verdeck nicht manuell schlie‐ 4-mm-Sechskant an der langen
ßen, wenn das Fahrzeug an und 6-mm-Sechskant an der kur‐
einem Gefälle abgestellt ist. zen Seite (im Handschuhfach)
Vor dem Betrieb das große Wind‐ ■ 2 Schnüre (im Handschuhfach)
schott entfernen. ■ Schraubendreher (im Werkzeug‐
Das Verdeck nach dem manuellen kasten im Laderaum) 3 217
Schließen in einer Werkstatt in‐ 1. Zündung ausschalten.
stand setzen lassen.
2. Kofferraumdeckel öffnen und den
Bereiten Sie folgende Werkzeuge Schraubendreher aus dem Werk‐
vor, die für den manuellen Betrieb er‐ zeugkasten entnehmen.
forderlich sind:

Es ertönt ein Warnsignal und im DIC


wird eine Meldung angezeigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 41

4. Laderaumdeckel schließen. 6. Den 4-mm-Inbusschlüssel in die


markierte Position an der Klap‐
penantriebseinheit einführen.
Den Inbusschlüssel im Uhrzeiger‐
sinn bis zum Anschlag drehen, bis
die seitlichen Klappen einge‐
schwenkt sind.
7. Die Verdeckabdeckung vollstän‐
dig (bis zum Anschlag) öffnen.

3. Auf der Innenseite der oberen La‐


deraumkante befindet sich ein 5. Verdeckabdeckung gleichzeitig
Hebel zum Lösen der Verdeckab‐ an beiden Seiten etwa bis in die
deckung. Zum Entriegeln den He‐ mittlere Stellung anheben.
bel nach unten schwenken.
Hinweis
Ab dem nächsten Schritt kann der
Kofferraumdeckel nicht mehr geöff‐
net werden.
Den Schraubendreher für den wei‐ 8. Kunststoffabdeckungen an bei‐
teren Vorgang aus dem Werkzeug‐ den Seiten drücken und nach hin‐
kasten nehmen. Der Laderaum kann ten schieben, um sie zu entfer‐
möglicherweise erst wieder in einer nen. Siehe Abbildung.
Werkstatt geöffnet werden. Entneh‐
men Sie deshalb alle benötigten Ge‐
genstände aus dem Laderaum.
42 Schlüssel, Türen, Fenster

10. Die befestigten Schnüre um die


markierten Positionen am Schar‐
nier auf beiden Seiten festziehen
und das Schnurende durch die
Schlaufe ziehen. Siehe Abbil‐
dung.

9. An den Scharnieren auf beiden 12. Verdeck am vorderen Bügel (1)


Seiten befinden sich Sichtmarkie‐ anheben und gleichzeitig mit dem
rungen. Spannbügel (2) auf der anderen
Seite herausziehen.

11. Die Schnurenden nach vorne le‐


gen.
Schlüssel, Türen, Fenster 43

13. Den vorderen Bügel (1) am Wind‐ ren werden. Das Verdeck ist nicht
schutzscheibenrahmen bewe‐ vollständig wasserdicht und hinten
gen. nicht eingerastet.
14. Die kleine Abdeckung in der Ver‐ Gehen Sie folgendermaßen vor, um
kleidung des Windschutzschei‐ das Verdeck zu verriegeln.
benrahmens mit einem Schrau‐
bendreher entfernen, der in die
Vertiefung der Abdeckung einge‐
führt wird.

16. Den Spannbügel (2) des Ver‐


decks auf beiden Seiten anheben.
Die Verdeckabdeckung langsam
etwa bis in die mittlere Position
drücken und dann in die geschlos‐
sene Stellung gleiten lassen.
18. Den Spannbügel auf beiden Sei‐
17. Den Spannbügel (2) des Ver‐ ten fest nach unten drücken.
decks absenken. Gleichzeitig die Schnur mit einem
Hinweis Schraubendreher in der Schlaufe
15. Den 6-mm-Inbusschlüssel in den In dieser Position kann das Fahr‐ langsam und stetig nach vorne
Verschluss einführen und die zeug für die Instandsetzung des ziehen. Sich gegebenenfalls mit
Rastung verriegeln, indem der In‐ Verdecks zu einer Werkstatt gefah‐ der anderen Hand am Türrahmen
busschlüssel im Uhrzeigersinn bis abstützen. Diesen Vorgang auf
zum Anschlag gedreht wird. beiden Seiten ausführen, um das
Verdeck hinten zu verriegeln.
44 Schlüssel, Türen, Fenster

Nach dem letzten Schritt kann der ■ Das kleine Windschott kann zwi‐ ■ Die Abdeckung von der Führung
Kofferraumdeckel wieder geöffnet schen den hinteren Kopfstützen po‐ zwischen den hinteren Kopfstützen
werden. Die Schnüre in einer Werk‐ sitioniert werden. abnehmen, indem sie seitlich zur
statt entfernen lassen. ■ Das große Windschott kann hinter linken Fahrzeugseite hin bewegt
Das Verdeck darf nicht mit befestig‐ den Vordersitzen positioniert wer‐ wird.
ten Schnüren geöffnet werden. den.
Keine Gegenstände auf das Wind‐
Windschott schott legen.
Zum Einsetzen der Windschotts
muss das Verdeck geöffnet sein.

Einsetzen des kleinen


Windschotts
■ Linke Rücksitzlehne herunterklap‐
pen 3 75.

■ Den Adapter des Windschotts mit


der Erhöhung in die gegenüberlie‐
gende Vertiefung der Führung ein‐
setzen.
In einer Tasche hinter den Rücksitz‐ ■ Windschott in der Führung zur
lehnen befinden sich zwei Wind‐ rechten Fahrzeugseite hin schie‐
schotts. Die Rücksitzlehnen herunter‐ ben, bis es einrastet.
klappen 3 75, die Klettverschlüsse ■ Rücksitzlehne anheben.
öffnen und die Tasche aus der Ver‐
tiefung entnehmen. Zum Ausbau des Windschotts in um‐
gekehrter Reihenfolge vorgehen.
Schlüssel, Türen, Fenster 45

Einsetzen des großen


Windschotts
■ Windschott aus der Tasche neh‐
men.

■ Die Scharniere hinter den Vorder‐ ■ Den oberen Teil in die senkrechte
sitzen positionieren und die Verrie‐ Position klappen.
gelungsstifte auf der rechten Seite Bei montiertem großem Windschott
in die Vertiefungen der rechten Ver‐ dürfen keine Personen auf den hinte‐
kleidung in der Nähe des Rücksit‐ ren Sitzplätzen befördert werden.
■ Die vier Verriegelungsstifte des zes einführen. Das Windschott in
Windschotts herausziehen: Die der Mitte etwas falten und die Ver‐ Der senkrechte Teil des Windschotts
oberen Stifte sind federbelastet und riegelungsstifte der linken Seite in kann bei Nichtgebrauch herunterge‐
springen heraus, wenn sie auf bei‐ die Vertiefungen in der linken Ver‐ klappt werden.
den Seiten aus der Halterung ge‐ kleidung einführen. Sicherstellen, Das Windschott kann auch bei ge‐
dreht werden. Die unteren Stifte dass alle Stifte richtig eingerastet schlossenem Verdeck montiert blei‐
springen heraus, wenn die Rastun‐ sind. Windschott in der Mitte nach ben.
gen an den Gleitstücken auf beiden unten drücken. Zum Ausbau den senkrechten Teil
Seiten angehoben werden.
des Windschotts herunterklappen.
■ Windschott auseinanderklappen. Windschott in der Mitte etwas anhe‐
ben und aus den Vertiefungen auf
beiden Seiten entfernen.
46 Schlüssel, Türen, Fenster

Windschott verstauen Seiten mit dem Klettband an den Ver‐ kunden automatisch nach oben. Sie
Zum Verstauen des Windschotts die zurrösen befestigen. Rücksitzlehnen lösen auch zusammen mit den Front-
hinteren Verriegelungsstifte nach hin‐ anheben. und Seiten-Airbag-Systemen aus.
ten drücken und in die Halterungen Hinweis
drehen. Die Gleitstücke der vorderen Überschlagschutzsystem Keine Gegenstände auf den Abde‐
Verriegelungsstifte nach hinten ckungen der Überrollbügel hinter
drücken, bis sie einrasten. Das Wind‐ Das Überschlagschutzsystem be‐
steht aus einem verstärkten Wind‐ den Kopfstützen ablegen.
schott einschwenken und in der Ta‐
sche verstauen. schutzscheibenrahmen und verdeck‐ Bei ausgelösten Überrollbügeln
ten Überrollbügeln hinter den hinte‐ leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte v
ren Kopfstützen. auf.
Das System löst bei geöffnetem oder
geschlossenem Verdeck aus.
Bei ausgelösten Überrollbügeln darf
das Verdeck nicht betätigt werden. Es
ertönt ein dauerhafter Warnton und
im Driver Information Center wird eine
Meldung angezeigt, wenn der Schal‐
ter betätigt wird.

Rücksitzlehnen herunterklappen. Die


feste Taschenabdeckung mit dem La‐
deraum ausrichten. Die Tasche von Bei einem Überschlag des Fahr‐
unten her an der seitlichen Führung in zeugs, einem Frontalaufprall oder
der Vertiefung des oberen Rahmens einem seitlichem Aufprall fahren die
positionieren. Die Tasche an beiden Überrollbügel innerhalb von Millise‐
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Sitze, Kopfstützen Einstellung


Rückhaltesysteme Kopfstützen der Vordersitze
Position

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 47
Vordersitze ................................... 49 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Sicherheitsgurte ........................... 56 stütze fahren.
Airbag-System ............................. 59
Kinderrückhaltesysteme .............. 66

Höheneinstellung
Entriegelungsknopf drücken, Höhe
einstellen, einrasten.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Horizontale Einstellung Kopfstützen der Rücksitze

Beide Verriegelungen drücken, die


Kopfstütze nach oben ziehen und ab‐
Kopfstützenpolster langsam nach Höheneinstellung nehmen.
vorne ziehen. Sie rastet in verschie‐ Kopfstütze nach oben ziehen und ein‐
denen Positionen ein. Kopfstütze in einer Netztasche ver‐
rasten lassen. Zum Absenken auf die stauen und die Unterseite der Tasche
Zum Zurückstellen in die hintere Po‐ Verriegelung drücken und die Kopf‐ mit den Klettbändern am Laderaum‐
sition die Kopfstütze ganz nach vorn stütze nach unten drücken. boden sichern. Eine geeignete Netz‐
ziehen und loslassen. tasche erhalten Sie bei Ihrem Händ‐
Ausbau der hinteren Kopfstütze
ler.
Beispielsweise bei Verwendung
eines Kindersicherheitssystems
3 66. Aktive Kopfstützen
Bei einem Heckaufprall rücken die
vorderen Teile der aktiven Kopfstüt‐
zen etwas nach vorn. Dadurch wird
der Kopf abgestützt und die Gefahr
eines Schleudertraumas verringert.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur ange‐
Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐
fahrersitz möglichst weit nach hin‐
bracht werden, wenn der Sitz nicht ten schieben.
verwendet wird.
Sitzposition
■ Mit den Schultern möglichst weit
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen.
Die Neigung der Rückenlehne so
Nur mit richtig eingestelltem Sitz einstellen, dass das Lenkrad mit
fahren. leicht angewinkelten Armen gut er‐
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Rückenlehne und Schultern
erhalten bleiben. Die Rücken‐
lehnen dürfen nicht zu weit nach
hinten geneigt sein. Wir empfehlen
eine maximale Neigung von
ca. 25°.
■ Lenkrad einstellen 3 81.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die
Display-Instrumente haben. Der
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ Abstand zwischen Kopf und Dach‐
ten an der Rückenlehne sitzen. rahmen sollte mindestens eine
Den Abstand zwischen Sitz und Handbreite betragen. Ihre Ober‐
Pedalen so einstellen, dass die schenkel sollten leicht auf dem Sitz
Beine beim Treten der Pedale aufliegen, ohne hineingedrückt zu
werden.
■ Kopfstütze einstellen 3 47.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

■ Die Oberschenkelauflage so ein‐ Sitz in der Längsrichtung Rückenlehne


stellen, dass zwischen Sitzkante verschieben
und Kniekehle ein Abstand von
zwei Fingerbreit besteht.
■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
len, dass sie die natürliche Form
der Wirbelsäule unterstützt.

Sitzeinstellung
9 Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres Hebel nach hinten bewegen, Neigung
Auslösen des Airbags zu ermögli‐ einstellen und Hebel loslassen. Die
Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
chen. Rückenlehne muss hörbar einrasten.
loslassen. Versuchen, den Sitz nach
hinten und vorn zu verstellen, um si‐
9 Warnung cherzustellen, dass der Sitz richtig
verriegelt ist.
Sitze niemals während der Fahrt
einstellen. Sie könnten sich un‐
kontrolliert bewegen.

Nur mit eingerasteten Sitzen und ein‐


gerasteten Rückenlehnen fahren.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Sitzhöhe Sitzneigung Lendenwirbelstütze

Pumpbewegung des Hebels Pumpbewegung des Hebels Lendenwirbelstütze mit dem Vier-
nach oben = Sitz höher nach oben = Vorderteil höher Wege-Schalter an die persönlichen
nach unten = Sitz niedriger nach unten = Vorderteil niedri‐ Bedürfnisse anpassen.
ger Stütze nach oben und unten bewe‐
gen: Schalter nach oben bzw. unten
drücken.
Stütze verstärken und verringern:
Schalter nach vorn bzw. hinten
drücken.
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Verstellbare Achtung
Entriegelungshebel anheben und Rü‐
Oberschenkelauflage ckenlehne vorklappen, danach Sitz
bis zum Anschlag nach vorne schie‐
Wenn die Sitzhöhe auf die ben.
höchste Stellung eingestellt ist,
vor dem Umklappen der Rücken‐ Zum Wiederaufrichten den Sitz bis
lehne die Kopfstützen hinunter‐ zum Anschlag nach hinten schieben.
drücken und die Sonnenblenden Rückenlehne ohne Betätigung eines
anheben. Hebels senkrecht stellen. Rücken‐
lehne einrasten lassen.
Sitzlehne bei Sitzen mit
9 Warnung
manueller Einstellung
vorklappen Nach dem Hochklappen sicher‐
stellen, dass der Sitz sicher einge‐
rastet ist, bevor Sie losfahren. Ein
Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐ nicht eingerasteter Sitz stellt bei
lage verschieben. heftigem Bremsen oder bei einer
Kollision eine erhöhte Körperver‐
letzungsgefahr dar.
Sitzlehne vorklappen
Nach dem vollständigen Einrasten
9 Warnung befindet sich der Sitz wieder in der ur‐
sprünglichen Position.
Fahrgäste auf den Rücksitzen
müssen darauf achten, nicht vom Griff für die Lehnenneigung nicht bei
Einstellmechanismus einge‐ nach vorn geklappter Sitzlehne betä‐
klemmt zu werden, wenn der Sitz tigen.
in die ursprüngliche Position zu‐
rückbewegt wird.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Sitzlehne bei Sitzen mit Wenn die Kopfstütze der umgeklapp‐ Überlastung
elektrischer Verstellung ten Sitzlehne vom oberen Wind‐ Wenn die Funktion zum Vorklappen
vorklappen schutzscheibenrahmen blockiert der Rückenlehne elektrisch überlas‐
wird, den Sitz leicht nach vorne oder tet ist, wird die Stromversorgung au‐
hinten gleiten lassen 3 53 oder die tomatisch für kurze Zeit unterbro‐
Kopfstütze in die niedrigste Position chen.
bringen 3 47.

Schutzfunktion Elektrische Sitzeinstellung


Wenn die Sitzbewegung beim Ver‐
schieben nach vorne oder hinten auf 9 Warnung
einen Widerstand stößt, wird die Sitz‐
verstellung sofort beendet und der Vorsicht bei der Betätigung der
Sitz in die entgegengesetzte Rich‐ elektrisch verstellbaren Sitze. Es
tung bewegt. besteht Verletzungsgefahr, vor al‐
lem für Kinder. Gegenstände kön‐
Hinweis nen eingeklemmt werden.
Entriegelungshebel anheben und Beim Verschieben darf niemand auf
dem Sitz sitzen. Die Sitze während der Einstellung
Sitzlehne nach vorn klappen. Der Sitz genau im Auge behalten. Fahr‐
wird automatisch bis zum Anschlag Deaktivierung der elektrischen zeuginsassen entsprechend infor‐
nach vorne verschoben. Sitzverstellung mieren.
Zum Wiederherstellen der ursprüngli‐ Wenn der Sitz bei geöffneter Tür
chen Position die Rückenlehne in die mehr als 10 Minuten lang in der vor‐
aufrechte Position bringen und ein‐ deren Stellung verbleibt, wird die
rasten lassen. Der Sitz wird automa‐ elektrische Sitzeinstellung deakti‐
tisch bis zur ursprünglichen Position viert. Schließen und öffnen Sie in die‐
nach hinten verschoben. sem Fall die Tür oder schalten Sie die
Zündung ein und betätigen Sie erneut
die elektrische Sitzverstellung.
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitz in der Längsrichtung Sitzhöhe Vorderen Teil des Schalters nach


verschieben oben/unten bewegen.

Rückenlehnen

Schalter nach oben/unten bewegen.


Schalter nach vorne/hinten bewegen.
Sitzneigung
Schalter nach vorne/hinten drehen.
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Lendenwirbelstütze Verstellbare Armlehne


Oberschenkelauflage

Lendenwirbelstütze mit dem Vier- Die Armlehne kann um 10 cm nach


Wege-Schalter an die persönlichen Hebel ziehen und Oberschenkelauf‐ vorn verschoben werden. Unter der
Bedürfnisse anpassen. lage verschieben. Armlehne befindet sich ein Staufach.
Stütze nach oben und unten bewe‐ Ablagefach in der Armlehne 3 74.
gen: Schalter nach oben bzw. unten
drücken.
Stütze verstärken und verringern:
Schalter nach vorn bzw. hinten
drücken.
Hinweis
Wenn die Sitzeinstellung elektrisch
überlastet ist, wird die Spannungs‐
versorgung automatisch für eine
kurze Zeit unterbrochen.
56 Sitze, Rückhaltesysteme

Heizung Belüftung Sicherheitsgurte


Sicherheitsgurt

Je nach gewünschter Heizleistung Je nach gewünschter Belüftungsleis‐


Taste ß für den jeweiligen Sitz ein- tung Taste A für den jeweiligen Sitz
oder mehrmals drücken. Die leuch‐ ein- oder mehrmals drücken. Bei starker Beschleunigung oder Ver‐
tenden LEDs in der Taste zeigen die Die leuchtenden LEDs in der Taste zögerung des Fahrzeugs blockieren
Einstellungen an. zeigen die Einstellungen an. die Sicherheitsgurte, um die Insassen
Für Personen mit empfindlicher Haut Die Sitzbelüftung funktioniert bei ein‐ in Sitzposition zu halten. Dadurch
wird ein längerer Einsatz der höchs‐ geschalteter Zündung. wird die Verletzungsgefahr deutlich
ten Einstellung nicht empfohlen. verringert.
Die Sitzbelüftung funktioniert
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem während eines Autostopps.
Motor aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 142.
Während eines Autostopps ist auch
die Sitzheizung in Betrieb.
Stopp-Start-Automatik 3 142.
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Gurtbringer Unter folgenden Bedingungen wird


9 Warnung der Gurtbringer eingefahren:
Der Gurtbringer ist eine Komfortfunk‐
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐ tion, die den Personen auf den Vor‐ ■ Die entsprechende Tür wird erneut
legen. dersitzen ein leichteres Anlegen des geöffnet.
Sicherheitsgurts ermöglicht. ■ Der Schlüssel wird aus dem Zünd‐
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen schloss abgezogen.
Fahrzeuginsassen und sich ■ Die Schlosszunge wird in das
selbst. Schloss eingeführt.
■ Die Zeitüberschreitung von
Die Sicherheitsgurte sind für jeweils 45 Sekunden ist verstrichen.
nur eine Person bestimmt. Kindersi‐
■ Das Fahrzeug wird mehr als
cherheitssystem 3 66.
15 Sekunden lang mit einer Ge‐
Alle Teile des Gurtsystems regel‐ schwindigkeit über 6 km/h gefah‐
mäßig auf Beschädigungen, Verun‐ ren.
reinigungen und korrekte Funktion
Wenn der Gurtbringer nicht automa‐
überprüfen.
tisch eingefahren wird, drücken Sie
Beschädigte Teile ersetzen lassen. ihn leicht zurück.
Nach einem Unfall Gurte und ausge‐ Der Gurtbringer wird in folgenden Fäl‐
löste Gurtstraffer in einer Werkstatt len aktiviert: Sicherheitsgurt anlegen
ersetzen lassen. ■ Die entsprechende Tür wird ge‐ Die Vordersitze sind mit einer Sicher‐
Hinweis schlossen und die Zündung einge‐ heitsgurtwarnung ausgestattet, die
Sicherstellen, dass die Gurte nicht schaltet. für den Fahrersitz durch die Kontroll‐
durch Schuhe oder scharfkantige ■ Die Zündung ist eingeschaltet und leuchte X im Tacho 3 94 und für
Gegenstände beschädigt oder ein‐ die Tür wird geschlossen. den Beifahrersitz in der Mittelkonsole
geklemmt werden. Darauf achten, 3 91 angezeigt wird.
dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
ler gelangt.
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Gurtkraftbegrenzer straffer behindern könnten. Am


Auf allen Sitzen wird die Belastung Gurtstraffer-System keine Änderun‐
des Körpers durch die kontrollierte gen vornehmen, da sonst die Be‐
Freigabe des Gurtes während einer triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
Kollision reduziert. lischt.

Gurtstraffer Dreipunkt-Sicherheitsgurt
Bei Frontal- oder Heckkollisionen
Anlegen
werden die Sicherheitsgurte ab einer
bestimmten Unfallschwere gestrafft.

9 Warnung
Auftragende Kleidung beeinträchtigt
Unsachgemäßer Umgang (z. B. den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐
Aus- oder Einbau der Gurte) kann genstände wie z. B. Handtaschen
zum Auslösen der Gurtstraffer füh‐ oder Mobiltelefone zwischen Gurt
ren. und Körper platzieren.
Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet 9 Warnung
die Kontrollleuchte v ununterbrochen
3 94. Gurt nicht über harte oder zer‐
Ausgelöste Gurtstraffer in einer Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐ brechliche Gegenstände in den
Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐ ziehen, unverdreht über den Körper Taschen der Kleidung führen.
straffer lösen nur einmal aus. legen und die Schlosszunge in das
Hinweis Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐ Sicherheitsgurt anlegen X 3 94.
Keine Zubehörteile oder andere Ge‐ rastet. Den Beckengurt während der
genstände anbringen oder ein‐ Fahrt durch Ziehen am Schultergurt
bauen, die die Funktion der Gurt‐ regelmäßig spannen.
Sitze, Rückhaltesysteme 59

Ausbau Benutzung des Sicherheitsgurts Airbag-System


während der Schwangerschaft
Das Airbag-System besteht aus einer
Reihe von einzelnen Systemen, je
nach Ausstattungsumfang.
Wenn die Airbags auslösen, werden
sie innerhalb von Millisekunden auf‐
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
schnell, so dass dies während einer
Kollision oft nicht bemerkt wird.

9 Warnung

Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ Bei unsachgemäßem Hantieren


schloss drücken. können die Airbag-Systeme ex‐
9 Warnung plosionsartig ausgelöst werden.

Der Beckengurt muss möglichst Hinweis


tief über das Becken verlaufen, Die Steuerungselektronik der Air‐
um Druck auf den Unterleib zu ver‐ bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐
meiden. det sich im Bereich der Mittelkon‐
sole. In diesem Bereich keine mag‐
netischen Gegenstände ablegen.
Die Abdeckungen der Airbags nicht
bekleben und nicht mit anderen Ma‐
terialien überziehen!
60 Sitze, Rückhaltesysteme

Jeder Airbag löst nur einmal aus. Kindersicherheitssysteme auf schützt ist, da dies den TOD oder
Ausgelöste Airbags in einer Werk‐ Beifahrersitzen mit Airbag- SCHWERE VERLETZUNGEN DES
statt austauschen lassen. Zusätzlich Systeme KINDES zur Folge haben kann.
müssen eventuell das Lenkrad, die FR: NE JAMAIS utiliser un siège d'en‐
Instrumententafel, Teile der Verklei‐ Warnung gemäß ECE R94.02:
fant orienté vers l'arrière sur un siège
dung, die Abdichtung der Türen, die protégé par un COUSSIN GONF‐
Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐ LABLE ACTIF placé devant lui, sous
den. peine d'infliger des BLESSURES
Am Airbag-System keine Änderun‐ GRAVES, voire MORTELLES à l'EN‐
gen vornehmen, da sonst die Be‐ FANT.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐ ES: NUNCA utilice un sistema de re‐
lischt. tención infantil orientado hacia atrás
Wenn die Airbags aufgeblasen wer‐ en un asiento protegido por un AIR‐
den, können entweichende heiße BAG FRONTAL ACTIVO. Peligro de
Gase Verbrennungen verursachen. MUERTE o LESIONES GRAVES
para el NIÑO.
Störung RU: ЗАПРЕЩАЕТСЯ
Im Falle einer Störung des Airbag- EN: NEVER use a rearward-facing устанавливать детское
Systems leuchtet die Kontrollleuchte child restraint on a seat protected by удерживающее устройство лицом
v auf und im Driver Information Cen‐ an ACTIVE AIRBAG in front of it, назад на сиденье автомобиля,
ter wird eine Meldung oder ein Warn‐ DEATH or SERIOUS INJURY to the оборудованном фронтальной
code angezeigt. Das System ist nicht CHILD can occur. подушкой безопасности, если
funktionsfähig. DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐ ПОДУШКА НЕ ОТКЛЮЧЕНА! Это
Störungsursache von einer Werkstatt sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐ может привести к СМЕРТИ или
beheben lassen. wenden, der durch einen davor be‐ СЕРЬЕЗНЫМ ТРАВМАМ
Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐ РЕБЕНКА.
3 94.
Sitze, Rückhaltesysteme 61

NL: Gebruik NOOIT een achterwaarts PT: NUNCA use um sistema de re‐ TR: Arkaya bakan bir çocuk emniyet
gericht kinderzitje op een stoel met tenção para crianças voltado para sistemini KESİNLİKLE önünde bir
een ACTIEVE AIRBAG ervoor, om trás num banco protegido com um AKTİF HAVA YASTIĞI ile korun‐
DODELIJK of ERNSTIG LETSEL van AIRBAG ACTIVO na frente do makta olan bir koltukta kullanmayınız.
het KIND te voorkomen. mesmo, poderá ocorrer a PERDA DE ÇOCUK ÖLEBİLİR veya AĞIR ŞE‐
DA: Brug ALDRIG en bagudvendt au‐ VIDA ou FERIMENTOS GRAVES na KİLDE YARALANABİLİR.
tostol på et forsæde med AKTIV AIR‐ CRIANÇA. UK: НІКОЛИ не використовуйте
BAG, BARNET kan komme i LIVS‐ IT: Non usare mai un sistema di sicu‐ систему безпеки для дітей, що
FARE eller komme ALVORLIGT TIL rezza per bambini rivolto all'indietro встановлюється обличчям назад,
SKADE. su un sedile protetto da AIRBAG AT‐ на сидінні з УВІМКНЕНОЮ
SV: Använd ALDRIG en bakåtvänd TIVO di fronte ad esso: pericolo di ПОДУШКОЮ БЕЗПЕКИ, інакше це
barnstol på ett säte som skyddas med MORTE o LESIONI GRAVI per il може призвести до СМЕРТІ чи
en framförvarande AKTIV AIRBAG. BAMBINO! СЕРЙОЗНОГО ТРАВМУВАННЯ
DÖDSFALL eller ALLVARLIGA SKA‐ EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό ДИТИНИ.
DOR kan drabba BARNET. κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα HU: SOHA ne használjon hátrafelé
FI: ÄLÄ KOSKAAN sijoita taaksepäin πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται néző biztonsági gyerekülést előlről
suunnattua lasten turvaistuinta istui‐ από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ, AKTÍV LÉGZSÁKKAL védett ülésen,
melle, jonka edessä on AKTIIVINEN διότι το παιδί μπορεί να υποστεί mert a GYERMEK HALÁLÁT vagy
TURVATYYNY, LAPSI VOI KUOLLA ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ KOMOLY SÉRÜLÉSÉT okozhatja.
tai VAMMAUTUA VAKAVASTI. ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ. HR: NIKADA nemojte koristiti sustav
NO: Bakovervendt barnesikringsuts‐ PL: NIE WOLNO montować fotelika zadržavanja za djecu okrenut prema
tyr må ALDRI brukes på et sete med dziecięcego zwróconego tyłem do natrag na sjedalu s AKTIVNIM ZRAČ‐
AKTIV KOLLISJONSPUTE foran, da kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐ NIM JASTUKOM ispred njega, to bi
det kan føre til at BARNET utsettes for rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐ moglo dovesti do SMRTI ili OZBILJN‐
LIVSFARE og fare for ALVORLIGE DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐ JIH OZLJEDA za DIJETE.
SKADER. sowanie się do tego zalecenia może SL: NIKOLI ne nameščajte otroškega
być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐ varnostnega sedeža, obrnjenega v
NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA. nasprotni smeri vožnje, na sedež z
62 Sitze, Rückhaltesysteme

AKTIVNO ČELNO ZRAČNO BLA‐ acest lucru poate duce la DECESUL ET: ÄRGE kasutage tahapoole suu‐
ZINO, saj pri tem obstaja nevarnost sau VĂTĂMAREA GRAVĂ a COPI‐ natud lapseturvaistet istmel, mille ees
RESNIH ali SMRTNIH POŠKODB za LULUI. on AKTIIVSE TURVAPADJAGA
OTROKA. CS: NIKDY nepoužívejte dětský kaitstud iste, sest see võib põhjus‐
SR: NIKADA ne koristiti bezbednosni zádržný systém instalovaný proti tada LAPSE SURMA või TÕSISE VI‐
sistem za decu u kome su deca okre‐ směru jízdy na sedadle, které je chrá‐ GASTUSE.
nuta unazad na sedištu sa AKTIVNIM něno před sedadlem AKTIVNÍM AIR‐ MT: QATT tuża trażżin għat-tfal li jħa‐
VAZDUŠNIM JASTUKOM ispred se‐ BAGEM. Mohlo by dojít k VÁŽNÉMU res lejn in-naħa ta’ wara fuq sit protett
dišta zato što DETE može da NAST‐ PORANĚNÍ nebo ÚMRTÍ DÍTĚTE. b’AIRBAG ATTIV quddiemu; dan
RADA ili da se TEŠKO POVREDI. SK: NIKDY nepoužívajte detskú se‐ jista’ jikkawża l-MEWT jew ĠRIEĦI
MK: НИКОГАШ не користете детско dačku otočenú vzad na sedadle chrá‐ SERJI lit-TFAL.
седиште свртено наназад на nenom AKTÍVNYM AIRBAGOM, pre‐ Über die von der ECE‑Regelung
седиште заштитено со АКТИВНО tože môže dôjsť k SMRTI alebo VÁŽ‐ R94.02 vorgeschriebene Warnung hi‐
ВОЗДУШНО ПЕРНИЧЕ пред него, NYM ZRANENIAM DIEŤAŤA. nausgehend sollten vorwärtsgerich‐
затоа што детето може ДА ЗАГИНЕ LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal tete Kindersicherheitssysteme aus
или да биде ТЕШКО ПОВРЕДЕНО. atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos Sicherheitsgründen niemals auf dem
BG: НИКОГА не използвайте sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI Beifahrersitz verwendet werden,
детска седалка, гледаща назад, ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI wenn der Front-Airbag aktiv ist.
върху седалка, която е защитена ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI.
чрез АКТИВНА ВЪЗДУШНА LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐
9 Gefahr
ВЪЗГЛАВНИЦА пред нея - може да jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐
се стигне до СМЪРТ или Auf dem Beifahrersitz bei aktivem
klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar
СЕРИОЗНО НАРАНЯВАНЕ на Front-Airbag kein Kindersicher‐
tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐
ДЕТЕТО. heitssystem verwenden.
ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐
RO: Nu utilizaţi NICIODATĂ un scaun jumā BĒRNS var gūt SMAGAS
Der Airbag-Aufkleber ist an beiden
pentru copil îndreptat spre partea din TRAUMAS vai IET BOJĀ.
Seiten der Sonnenblende Beifahrer‐
spate a maşinii pe un scaun protejat
sitz angebracht.
de un AIRBAG ACTIV în faţa sa;
Sitze, Rückhaltesysteme 63

Airbag-Deaktivierung 3 64. Das Front-Airbag-System wird bei


einem Frontalaufprall ab einer be‐ 9 Warnung
stimmten Unfallschwere ausgelöst.
Front-Airbag Die Zündung muss eingeschaltet Ein optimaler Schutz ist nur bei
Das Front-Airbag-System besteht sein. richtiger Sitzposition gegeben.
aus einem Airbag im Lenkrad und Sitzposition 3 49.
einem in der Instrumententafel auf Den Ausdehnungsbereich der Air‐
der Beifahrerseite. Diese Stellen sind bags frei von Hindernissen halten.
mit dem Wort AIRBAG gekennzeich‐
net. Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
anlegen und einrasten lassen. Nur
dann kann der Airbag schützen.

Seiten-Airbag

Die aufgeblähten Airbags dämpfen


den Aufprall, wodurch die Verlet‐
zungsgefahr für Oberkörper und Kopf
bei einem Frontalaufprall deutlich ver‐
ringert wird.
Außerdem gibt es einen Warnaufkle‐
ber seitlich an der Instrumententafel,
welcher bei geöffneter Beifahrertür
sichtbar ist, bzw. an der Sonnen‐
blende des Beifahrers.
64 Sitze, Rückhaltesysteme

Das Seiten-Airbag-System besteht


aus einem Airbag in der Rückenlehne 9 Warnung
jedes Vordersitzes. Diese Stellen
sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐ Den Ausdehnungsbereich der Air‐
zeichnet. bags frei von Hindernissen halten.
Das Seiten-Airbag-System wird bei Hinweis
einem Seitenaufprall ab einer be‐ Nur Schonbezüge verwenden, die
stimmten Unfallschwere ausgelöst. für das Fahrzeug zugelassen sind.
Die Zündung muss eingeschaltet Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
sein. zudecken.
Airbagabschaltung
Das Beifahrer-Airbag-System muss Das Beifahrer-Airbag-System kann
deaktiviert werden, wenn auf diesem mit dem Schlüssel über einen Schal‐
Sitz ein Kindersicherheitssystem an‐ ter an der rechten Seite der Instru‐
gebracht werden soll. Die Seiten-Air‐ mententafel deaktiviert werden.
bags, die Gurtstraffer und alle Fahrer-
Airbag-Systeme bleiben weiterhin ak‐
tiv.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den


Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
fahr für Kopf und Oberkörper bei
einem Seitenaufprall deutlich verrin‐
gert wird.
Sitze, Rückhaltesysteme 65

Die Stellung mit Hilfe des Zünd‐ Bei deaktiviertem Airbag besteht Status nur bei stehendem Fahrzeug
schlüssels wählen: für einen Erwachsenen auf dem mit ausgeschalteter Zündung ändern.
*OFF = Beifahrer-Airbag ist deakti‐ Beifahrersitz tödliche Verlet‐ Der Zustand bleibt bis zur nächsten
viert und löst bei einer Kol‐ zungsgefahr. Änderung erhalten.
lision nicht aus. Die Kon‐ Kontrollleuchte für Airbag‐
trollleuchte *OFF leuchtet abschaltung 3 95.
dauerhaft in der Mittelkon‐
sole. Es kann ein Kindersi‐
cherheitssystem gemäß
Tabelle Befestigungsplätze
des Kindersicherheitssys‐
tems eingebaut werden
3 68. Keine erwachsene
Person darf auf dem Bei‐
fahrersitz Platz nehmen.
VON = Beifahrer-Airbag ist akti‐
viert. Ein Kindersicherheits‐
system darf nicht installiert
werden. Wenn die Kontrollleuchte V nach
Einschalten der Zündung für ca.
60 Sekunden aufleuchtet, löst der
9 Gefahr Beifahrer-Airbag bei einem Unfall
aus.
Bei aktiviertem Airbag besteht für
ein Kind in einem Kinderrückhal‐ Wenn beide Kontrollleuchten gleich‐
tesystem auf dem Beifahrersitz zeitig aufleuchten, liegt ein System‐
tödliche Verletzungsgefahr. fehler vor. Der Systemstatus ist nicht
erkennbar, deshalb darf niemand auf
dem Beifahrersitz Platz nehmen. Um‐
gehend eine Werkstatt kontaktieren.
66 Sitze, Rückhaltesysteme

Kinderrückhaltesys‐ Halten Sie immer lokale oder natio‐


nale Vorschriften ein. In manchen 9 Warnung
teme Ländern ist die Benutzung von Kin‐
dersicherheitssystemen auf be‐ Bei der Verwendung von Kinder‐
Kindersicherheitssystem stimmten Sitzplätzen verboten. rückhaltesystemen auf den Rück‐
sitzen sicherstellen, dass die Sitz‐
Wir empfehlen die folgenden Kinder‐ lehnen sicher in der aufrechten
sicherheitssysteme, die speziell auf 9 Warnung
Position eingerastet sind.
das Fahrzeug abgestimmt sind:
Wenn ein Kindersicherheitssys‐
■ Gruppe 0, Gruppe 0+ Wahl des richtigen Systems
tem auf dem Beifahrersitz verwen‐
OPEL Kindersicherheitswiege, mit det wird, muss das Airbag-System Die Rücksitze sind am besten für die
oder ohne ISOFIX-Grundplatte, für für den Beifahrersitz deaktiviert Befestigung eines Kindersicherheits‐
Kinder mit bis zu 13 kg werden; andernfalls besteht bei systems geeignet.
■ Gruppe I Auslösen des Airbags Lebensge‐ Kinder sollten so lange wie möglich
OPEL Duo, Britax Römer King, für fahr für das Kind. mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐
Kinder von 9 kg bis 18 kg Dies ist vor allem dann der Fall, zeug befördert werden. Dadurch wird
wenn auf dem Beifahrersitz Kin‐ gewährleistet, dass bei einem Unfall
■ Gruppe II, Gruppe III die noch schwache Wirbelsäule des
dersicherheitssysteme verwendet
OPEL Kid, OPEL Kidfix, für Kinder werden, mit denen das Kind mit Kindes weniger stark belastet wird.
zwischen 15 kg und 36 kg Blickrichtung nach hinten beför‐ Geeignet sind Sicherheitssysteme,
Wird ein Kindersicherheitssystem dert wird. die die geltenden UN ECE-Anforde‐
verwendet, sind die folgenden Ge‐ rungen erfüllen. Beachten Sie örtliche
brauchs- und Montageanweisungen Airbag-Deaktivierung 3 64. Gesetze und Vorschriften zum ver‐
sowie die dem Kindersicherheitssys‐ Airbag-Aufkleber 3 59. pflichtenden Einsatz von Kindersi‐
tem beiliegenden Anweisungen zu cherheitssystemen.
beachten. Sicherstellen, dass das montierte
Kindersicherheitssystem für den
Fahrzeugtyp ausgelegt ist.
Sitze, Rückhaltesysteme 67

Sicherstellen, dass das Kindersicher‐


heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
tigen Stelle eingebaut wird, siehe fol‐
gende Tabelle.
Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
und aussteigen lassen.
Wird das Kindersicherheitssystem
nicht verwendet, den Sitz mit einem
Sicherheitsgurt sichern oder aus dem
Fahrzeug nehmen.
Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das bean‐
spruchte Kindersicherheitssystem
ausgetauscht werden.
68 Sitze, Rückhaltesysteme

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für Kindersicherheitssysteme
Auf dem Beifahrersitz
Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Auf den Rücksitzen
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U2
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg X X U
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X X U
oder ca. 6 bis 12 Jahre

1 = Wenn das Kinderrückhaltesystem mit einem Dreipunktgurt gesichert wird, den Sitz in den hinteren Einstellbereich
bewegen und die Sitzhöhe auf die oberste Position einstellen. Die Rückenlehne so weit wie erforderlich in die aufrechte
Position bringen, um zu gewährleisten, dass der Sicherheitsgurt an der Gurtschlossseite fest anliegt.
2 = Bei Verwendung von Kindersicherheitssystemen dieser Gewichtsklasse die hintere Kopfstütze abnehmen 3 47.

U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.


X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.
Sitze, Rückhaltesysteme 69

Zulässige Möglichkeiten zur Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems


Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Auf dem Beifahrersitz Auf den Rücksitzen
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL *
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL *
oder ca. 2 Jahre D ISO/R2 X IL *
C ISO/R3 X IL *
Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL *
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre C ISO/R3 X IL *
B ISO/F2 X IL, IUF**
B1 ISO/F2X X IL, IUF**
A ISO/F3 X IL, IUF**
Gruppe II: 15 bis 25 kg X IL
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X IL
oder ca. 6 bis 12 Jahre
70 Sitze, Rückhaltesysteme

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halb‐
universal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.
* = Den betreffenden Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem in eine der vordersten Einstellungspositionen schie‐
ben.
** = Bei Verwendung von Kindersicherheitssystemen dieser Klasse die entsprechende hintere Kopfstütze abnehmen.
3 47.

ISOFIX-Größenklasse und -Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 18 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
18 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
Sitze, Rückhaltesysteme 71

ISOFIX Kindersicherheits‐ Die ISOFIX-Befestigungsbügel sind sen sichern, die sich hinten an den
durch ein ISOFIX-Logo auf der Sitz‐ Rücksitzlehnen befinden. Rücksitz‐
systeme lehne gekennzeichnet. lehnen umklappen 3 75.
Für das Fahrzeug zugelassene Vor dem Einbau eines Kinderrückhal‐
ISOFIX Kindersicherheitssysteme an
ISOFIX Befestigungsbügeln befesti‐
Top-Tether tesystems das Windschott 3 44 und
je nach Bedarf die hintere Kopfstütze
gen. Die speziellen Positionen für Befestigungsösen entfernen 3 68.
ISOFIX Kindersicherheitssysteme Hinten an den Rücksitzlehnen sind
sind in der Tabelle mit IL gekenn‐ Die Positionen für ISOFIX Kindersi‐
zwei Befestigungsösen angebracht. cherheitssysteme der universellen
zeichnet 3 68.
Top-Tether Befestigungsösen sind Kategorie sind in der Tabelle mit IUF
mit dem Symbol : für einen Kinder‐ gekennzeichnet 3 68.
sitz gekennzeichnet.

Vor dem Einbau eines Kinderrückhal‐


tesystems das Windschott 3 44 und
je nach Bedarf die hintere Kopfstütze
Zusätzlich zur ISOFIX-Befestigung
entfernen 3 68.
das Top-Tether-Befestigungsband
an den Top-Tether-Befestigungsö‐
72 Stauraum

Stauraum Ablagefächer Im Handschuhfach befinden sich ein


Stifthalter, ein Kreditkartenhalter, ein
Münzenhalter und ein Adapter für die
9 Warnung Felgenschlösser.
Ablagefächer ................................ 72
Laderaum ..................................... 75 Keine schweren oder scharfkanti‐
gen Gegenstände in den Ablage‐
Beladungshinweise ...................... 79
fächern aufbewahren. Ansonsten
könnte sich bei scharfem Brem‐
sen, plötzlichen Lenkmanövern
oder Unfällen die Stauraumabde‐
ckung öffnen und die Insassen
könnten durch herumfliegende
Gegenstände verletzt werden.

Handschuhfach
Handschuhfach während der Fahrt
geschlossen halten. Das Handschuh‐
fach kann mit dem Fahrzeugschlüs‐
sel verriegelt werden.
Stauraum 73

Getränkehalter Je nach Version befinden sich Ge‐ Vorderes Ablagefach


tränkehalter unter einer Abdeckung in
der Mittelkonsole.
Abdeckung nach hinten schieben. Bei
hochgeklappter Mittelablage können
Flaschen abgestellt werden 3 74.

Getränkehalter befinden sich in der Ein Staufach befindet sich neben


Mittelkonsole. dem Lenkrad.

Weitere Getränkehalter befinden sich


zwischen den Rücksitzen.
74 Stauraum

Ablagefach in der Ablagefach in der


Armlehne Mittelkonsole
Ablagefach unter der vorderen Vordere Konsole
Armlehne Je nach Version befindet sich ein
Staufach unter einer Abdeckung.
Abdeckung nach hinten schieben.

Ein weiteres Staufach befindet sich


unterhalb der Mittelablage. Die Mittel‐
ablage hochklappen und in senkrech‐
ter Position fixieren. Der Rahmen des
Getränkehalters kann wieder einge‐
setzt werden, um stehende Flaschen
Knopf drücken, um die Armlehne zu sichern.
hochzuklappen. Die Armlehne muss
sich in der hintersten Position befin‐ Knopf drücken, um den Rahmen des
den. Getränkehalters herauszunehmen.
Der Rahmen kann im Handschuhfach
verstaut werden.
Stauraum 75

Hintere Konsole Laderaum


Laderaumvergrößerung
Faltbare Laderaumunterteilung
Um den Laderaum bei geschlosse‐
nem Verdeck zu vergrößern, kann die
Laderaumunterteilung gefaltet wer‐
den.
■ Verdeck schließen 3 36.
■ Kofferraumdeckel öffnen 3 26.
■ Zum Ausklappen der Laderaumun‐
terteilung den Gurt nach unten und
Das Schubfach herausziehen. hinten ziehen. Die Durchreich‐
klappe muss in senkrechter Posi‐
Achtung tion mit dem Klettband geschlossen
werden.
Nicht für Asche oder andere glüh‐ Die Laderaumunterteilung darf nicht
ende Objekte verwenden. ausgeklammert werden, wenn das
Verdeck betätigt wird oder geöffnet
ist.

■ Zum Einklappen die Laderaumun‐


terteilung im Bereich der Schlaufen
nach oben und innen drücken.
76 Stauraum

9 Warnung
Beim Bedienen der elektrisch um‐
klappbaren Rücksitze Vorsicht
walten lassen. Die Rückenlehne
wird mit erheblicher Kraft umge‐
klappt. Verletzungsgefahr, vor al‐
lem für Kinder.
Prüfen, dass nichts an den Rück‐
sitzen befestigt ist oder auf dem
Sitz liegt.
Wenn der Schalter zum Öffnen des ■ Den Entriegelungsschalter p auf
■ Sofern montiert Windschott entfer‐
Verdecks betätigt wird und die Lade‐ nen 3 44. einer oder beiden Seiten des Lade‐
raumunterteilung inklusive Durch‐ raums ziehen und die Sitzlehnen
reichklappe hinter den Rücksitzen ■ Auf die Verriegelungen drücken auf die Sitzfläche umklappen.
nicht vollständig ausgeklappt ist, er‐ und die Kopfstützen nach unten
■ Zum Hochklappen die Sitzlehne
tönt ein Warnsignal und im Driver In‐ drücken 3 47.
anheben und in eine aufrechte Po‐
formation Center wird eine Meldung sition führen, bis sie hörbar einras‐
angezeigt. tet.
Rücksitzlehnen umklappen
9 Warnung
Um den Laderaum weiter zu vergrö‐
ßern oder um Zugriff auf die Tasche Nach dem Hochklappen sicher‐
mit dem Windschott zu erhalten, kön‐ stellen, dass die Sitzlehnen sicher
nen beide Rücksitzlehnen umge‐ eingerastet sind, bevor Sie losfah‐
klappt werden. ren. Andernfalls könnten bei
scharfem Bremsen oder bei einer
Stauraum 77

Kollision Personen verletzt oder ■ Die Laderaumunterteilung im Be‐ Zum Öffnen des Verdecks die Lade‐
die Ladung oder das Fahrzeug be‐ reich der Schlaufen nach oben und raumunterteilung an der Schlaufe
schädigt werden. innen drücken 3 75. nach unten und hinten ziehen, um sie
auszuklappen. Die Durchreichklappe
Durchreichklappe hinter den muss in senkrechter Position ge‐
Rücksitzen schlossen werden.

Hinteres Ablagefach
Haken für Tragetaschen

■ Die Klappe nach oben in die hori‐


zontale Position schwenken, um
die Durchreiche zu öffnen. Die
Durchreiche wird in offener und ge‐
Für den Transport von langen Gegen‐ schlossener Position mit einem
ständen kann die Durchreichklappe Klettband befestigt.
zwischen Laderaum und Fahrgas‐
■ Verriegelungsschalter p im Lade‐
traum geöffnet werden:
raum ziehen, um die Rücksitzleh‐ Die Haken am oberen Rand des La‐
■ Das große Windschott bzw. die Ta‐ nen umzuklappen.
sche mit den verstauten Wind‐ deraums können für Tragetaschen
schotts hinter den Rücksitzen ent‐ ■ Zum Schließen der Durchreiche die verwendet werden. Maximales Trag‐
fernen 3 44. Klappe nach unten schwenken und vermögen: 5 kg.
in senkrechter Position mit dem
■ Verdeck schließen 3 36. Klettband befestigen.
78 Stauraum

Bodenabdeckung Verzurrösen Warndreieck


Hintere Bodenabdeckung

Verzurrösen dienen zum Sichern von Das Warndreieck ist an der Innen‐
Gegenständen gegen Verrutschen seite des Kofferraumdeckels verstaut
Die hintere Bodenabdeckung kann z. B. mit Verzurrgurten oder einem und mit Bändern gesichert.
angehoben und entfernt werden. Gepäcknetz.
Unter der Abdeckung befinden sich
das Reserverad, das Wagenwerk‐
zeug oder das Reifenreparaturset.
Stauraum 79

Verbandstasche Beladungshinweise ■ Die Ladung darf nicht die Bedie‐


nung der Pedale, der Parkbremse
und des Wählhebels behindern
■ Schwere Gegenstände sollten
oder die Bewegungsfreiheit des
möglichst weit vorn in den Lade‐
Fahrers einschränken. Keine unge‐
raum gelegt werden. Darauf ach‐
sicherten Gegenstände im Innen‐
ten, dass die Rückenlehnen ord‐
raum ablegen.
nungsgemäß eingerastet sind. Bei
stapelbaren Gegenständen die ■ Keine Gegenstände auf den Abde‐
schwereren nach unten legen. ckungen der Überrollbügel hinter
den Kopfstützen ablegen.
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an
den Verzurrösen sichern 3 78. ■ Nicht mit geöffnetem Laderaum
fahren.
■ Im Laderaum finden sich Haken
zum Aufhängen von Tragetaschen
3 77. Maximale Traglast: 5 kg pro 9 Warnung
Die Verbandstasche befindet sich auf
der rechten Seite im Laderaum und Haken.
Immer dafür sorgen, dass die La‐
ist mit einem Band gesichert. ■ Lose Gegenstände im Laderaum dung sicher im Fahrzeug verstaut
gegen Verrutschen sichern. ist. Ansonsten können Teile der
■ Beim Transport von Gegenständen Ladung durch den Fahrzeug‐
im Laderaum dürfen die Rücken‐ innenraum geschleudert werden
lehnen der Rücksitze nicht nach und Verletzungen bzw. Schäden
vorn geneigt sein. an der Ladung oder am Fahrzeug
■ Auf der Instrumententafel keine verursachen.
Gegenstände ablegen und den
■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐
Sensor oben auf der Instrumenten‐
schen dem zulässigen Gesamtge‐
tafel nicht abdecken.
wicht (siehe Typschild 3 245) und
dem EU-Leergewicht.
80 Stauraum

Zum Berechnen der Zuladung die


Fahrzeugdaten in die Gewichtsta‐
belle am Anfang dieser Bedie‐
nungsanleitung eingeben.
Das EU-Leergewicht schließt das
Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
Sonderausstattungen und Zubehör
erhöhen das Leergewicht.
Instrumente, Bedienelemente 81

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 81
Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............... 88
Info-Displays .............................. 100
Fahrzeugmeldungen .................. 107
Personalisierung ........................ 110

Das Infotainment-System, bestimmte


Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, Fahrerassistenzsysteme und ein an‐
Hebel einrasten und darauf achten, geschlossenes Mobiltelefon können
dass er komplett verriegelt ist. mit den Lenkradelementen bedient
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug werden.
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ Weitere Hinweise finden Sie in der
len. Anleitung für das Infotainmentsys‐
tem.
Fahrerassistenzsysteme 3 162.
82 Instrumente, Bedienelemente

Lenkradheizung Hupe

Die markierten Griffbereiche des


Lenkrads werden schneller und auf
Die Heizung durch Drücken der eine höhere Temperatur als die an‐ j drücken.
Taste * einschalten. Die Betätigung deren Bereiche geheizt.
wird durch die LED auf der Taste an‐ Die Heizung ist nur bei laufendem
gezeigt. Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 142.
Instrumente, Bedienelemente 83

Scheibenwischer und Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ Zum Anpassen des gewünschten
schaltetem Scheibenwischer den He‐ Wischintervalls Einstellrädchen dre‐
Waschanlage bel nach unten auf die Position 1x hen:
drücken. kurzes Intervall = Einstellrädchen
Scheibenwischer
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐ nach oben drehen
schalten. langes Intervall = Einstellrädchen
In Waschanlagen ausschalten. nach unten drehen

Einstellbares Wischintervall Wischautomatik mit Regensensor

HI = schnell
LO = langsam
INT = Intervallwischen
oder
Wischautomatik mit Regen‐ Wischerhebel in Position INT. INT = Wischautomatik mit Regen‐
sensor sensor
OFF = Aus
Der Regensensor erkennt die Was‐
sermenge auf der Windschutz‐
scheibe und steuert automatisch die
Frequenz des Scheibenwischers.
84 Instrumente, Bedienelemente

Bei einer Wischfrequenz über Scheibenwaschanlage und


20 Sekunden bewegt sich der Wi‐ Scheinwerferwaschanlage
scherarm leicht nach unten in die Ru‐
hestellung.
Einstellbare Empfindlichkeit des
Regensensors

Sensor frei von Staub, Schmutz und


Eis halten.

Hebel ziehen. Waschflüssigkeit


spritzt auf die Windschutzscheibe
und der Wischer wird für einige
Wischbewegungen eingeschaltet.
Zum Anpassen der Empfindlichkeit Bei eingeschalteten Scheinwerfern
Einstellrädchen drehen: wird außerdem Waschflüssigkeit auf
die Scheinwerfer gespritzt, sofern der
geringe = Einstellrädchen
Hebel lang genug gezogen wird. Da‐
Empfindlichkeit nach unten drehen
nach ist die Scheinwerferwaschan‐
hohe Empfind‐ = Einstellrädchen
lage für 5 Waschzyklen bzw. bis zum
lichkeit nach oben drehen
Aus- und Wiedereinschalten des Mo‐
tors oder der Scheinwerfer inaktiv.
Instrumente, Bedienelemente 85

Außentemperatur Wenn die Außentemperatur auf 3 °C


sinkt, wird im Driver Information Cen‐
Ein Temperaturabfall wird sofort an‐ ter eine Warnmeldung angezeigt.
gezeigt, ein Temperaturanstieg mit
Verzögerung. 9 Warnung
Bei einer Anzeige von wenigen
Grad über 0 °C kann die Fahrbahn
bereits vereist sein.

Uhr
Uhrzeit und Datum werden im
Abbildung zeigt Colour-Info-Display Info Display angezeigt.

Uhrzeit und Datum einstellen


CD 400plus/CD 400/CD 300
Taste CONFIG drücken. Menü
Abbildung zeigt Graphic-Info-Display Einstellungen wird angezeigt.
Uhrzeit & Datum wählen.
86 Instrumente, Bedienelemente

■ Uhrzeit anzeigen: Schaltet die An‐


zeige der Uhrzeit im Display ein/
aus.
■ RDS-Zeit-Synchronisation: Das
RDS-Signal der meisten UKW-
Sender stellt automatisch die Uhr‐
zeit ein. Die RDS-Zeitsynchronisa‐
tion kann einige Minuten dauern.
Einige Sender strahlen kein korrek‐
tes Zeitsignal aus. In solchen Fäl‐
len ist es empfohlen, die automati‐
sche Zeitsynchronisation auszu‐
Wählbare Einstellungsoptionen: schalten. Hinweis
■ Zeit einstellen:: Ändert die auf dem Fahrzeugpersonalisierung 3 110. Ist RDS-Zeit-Synchronisation akti‐
Display angezeigte Uhrzeit. viert, werden Uhrzeit und Datum au‐
Uhrzeit und Datum einstellen tomatisch vom System eingestellt.
■ Datum einstellen:: Ändert das auf Navi 950/Navi 650/CD 600
dem Display angezeigte Datum. Weitere Informationen siehe Bedie‐
Taste Config drücken und die Menü‐ nungsanleitung für das Infotainment
■ Zeitformat einstellen: Ändert die option Datum und Uhrzeit auswählen, System.
Anzeige der Stunden zwischen 12 um das betreffende Untermenü anzu‐
h und 24 h. Uhrzeit einstellen
zeigen.
■ Datumsformat einstellen: Ändert Zum Einstellen der Uhrzeit die Menü‐
die Anzeige des Datums zwischen option Zeit einstellen auswählen.
MM/TT/JJJJ und TT.MM.JJJJ. Multifunktionsknopf drehen, um die
erste Einstellung zu ändern.
Instrumente, Bedienelemente 87

Den Multifunktionsknopf drücken, um Zubehörsteckdosen Eine weitere 12-Volt-Zubehörsteck‐


die Eingabe zu bestätigen. Der far‐ dose befindet sich in der hinteren
bige Hintergrund springt zur nächsten Konsole. Die Abdeckung nach unten
Einstellung. klappen.
Alle Systemeinstellungen anpassen. Die maximale Leistungsaufnahme
darf 120 Watt nicht überschreiten.
Datum einstellen
Bei ausgeschalteter Zündung sind die
Zum Einstellen der Uhrzeit die Menü‐ Zubehörsteckdosen deaktiviert. Auch
option Datum einstellen auswählen. bei niedriger Spannung der Fahr‐
Multifunktionsknopf drehen, um die zeugbatterie werden die Zubehörs‐
erste Einstellung zu ändern. teckdosen deaktiviert.
Den Multifunktionsknopf drücken, um Angeschlossenes elektrisches Zube‐
die Eingabe zu bestätigen. Der far‐ hör muss bezüglich der elektromag‐
bige Hintergrund springt zur nächsten netischen Verträglichkeit der
Einstellung. Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐ DIN VDE 40 839 entsprechen.
Alle Systemeinstellungen anpassen. findet sich in der vorderen Konsole.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie
Uhrzeitformat z. B. Ladegeräte oder Batterien an‐
schließen.
Zur Auswahl des gewünschten Zeit‐
formats Zeitformat einstellen aus‐ Die Steckdose nicht durch ungeeig‐
wählen. 12 Stunden oder 24 nete Stecker beschädigen.
Stunden aktivieren. Stopp-Start-Automatik 3 142.
Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
88 Instrumente, Bedienelemente

Zigarettenanzünder Warnleuchten,
Anzeige-Instrumente,
Kontrollleuchten
Instrument
Bei einigen Ausführungen drehen
sich die Zeiger der Instrumente bei
Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.

Die Ascherdose kann in die Geträn‐ Tachometer


kehalter eingesetzt werden.
Der Zigarettenanzünder befindet sich
in der vorderen Konsole.
Zigarettenanzünder hineindrücken.
Er schaltet sich automatisch ab, wenn
die Wendel glüht. Zigarettenanzün‐
der herausziehen.

Ascher
Achtung
Nur für Asche, nicht für brennbare Anzeige der Geschwindigkeit.
Abfälle.
Instrumente, Bedienelemente 89

Kilometerzähler Tageskilometerzähler Der Tageskilometerzähler zählt bis


maximal 2000 km und kehrt dann zu
0 zurück.
Fahrerinformationszentrum 3 100.

Drehzahlmesser

Anzeige der gefahrenen Entfernung W zeigt die Fahrleistung seit der


in km in der unteren Zeile. letzten Rückstellung an.
Es stehen zwei Tageskilometerzähler
zur Verfügung. Das Einstellrad am
Blinkerhebel drehen, um zwischen
Seite W1 und Seite W2 auszu‐ Anzeige der Motordrehzahl.
wählen. Aus Gründen der Kraftstoffersparnis
Die Tageskilometerzähler können bei nach Möglichkeit in jedem Gang im
eingeschalteter Zündung einzeln zu‐ niedrigen Drehzahlbereich fahren.
rückgesetzt werden: Die entspre‐
chende Seite auswählen, dann die
Rückstelltaste einige Sekunden lang
gedrückt halten oder die Taste
SET/CLR am Blinkerhebel drücken.
90 Instrumente, Bedienelemente

Wegen des im Tank vorhandenen


Achtung Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐ Achtung
menge geringer sein als der angege‐
Befindet sich der Zeiger im roten bene Nenninhalt des Kraftstofftanks. Wenn die Kühlmitteltemperatur zu
Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐ hoch ist, Fahrzeug anhalten und
drehzahl überschritten. Gefahr für Motor abstellen. Gefahr eines Mo‐
den Motor. Kühlmitteltemperaturan‐ torschadens. Kühlmittelstand
zeige überprüfen.
Kraftstoffanzeige
Serviceanzeige
Das System für die Lebensdauer des
Motoröls meldet, wenn Motoröl und
Filter gewechselt werden müssen.
Abhängig von den Fahrbedingungen
kann das Intervall, in dem ein Öl- und
Filterwechsel angezeigt wird, stark
schwanken.
Die verbleibende Öllebensdauer
kann mit den Tasten am Blinkerhebel
angezeigt werden:
Zeigt die Kühlmitteltemperatur an.
Zeigt den Kraftstoffstand im Tank an. links = Motor noch nicht auf Be‐
Bei geringem Füllstand leuchtet die triebstemperatur
Kontrollleuchte i. Bei blinkender mittig = normale Betriebstemperatur
Kontrollleuchte umgehend tanken. rechts = Temperatur zu hoch
Tank nie leer fahren.
Instrumente, Bedienelemente 91

Nächster Service
Wenn das System eine geringe Öl‐
lebensdauer berechnet hat, wird im
Driver Information Center eine Warn‐
meldung angezeigt. Motoröl und Fil‐
ter innerhalb von einer Woche oder
nach spätestens 500 km in einer
Werkstatt wechseln lassen (je nach‐
dem, was zuerst der Fall ist).
Fahrerinformationszentrum 3 100.
Serviceinformationen 3 242.
Taste MENU drücken, um das Die verbleibende Motoröl-Lebens‐
Fahrzeug Informationsmenü X zu dauer wird als Prozentwert im Driver Kontrollleuchten
wählen. Information Center angegeben. Die beschriebenen Kontrollleuchten
Das Einstellrad auf Restliche sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
Lebensdauer Öl drehen.
Zurücksetzen ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
Zum Zurücksetzen mehrere Sekun‐ strumentenausführungen. Je nach
den lang auf die Taste SET/CLR am Ausstattung können die Kontroll‐
Blinkerhebel drücken. Die Seite „Ver‐ leuchten unterschiedlich positioniert
bleibende Öllebensdauer“ muss aktiv sein. Beim Einschalten der Zündung
sein. Bei ausgeschaltetem Motor leuchten die meisten Kontrollleuchten
Zündung einschalten. als Funktionstest kurz auf.
Damit das System richtig funktioniert, Die Farben der Kontrollleuchten be‐
muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐ deuten:
gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt
rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
in Anspruch nehmen.
gelb = Warnung, Hinweis, Störung
grün = Einschaltbestätigung
92 Instrumente, Bedienelemente

blau = Einschaltbestätigung
weiß = Einschaltbestätigung
Instrumente, Bedienelemente 93

Kontrollleuchten am Instrument
94 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten in der Schnelles Blinken: Defekt eines Airbag-System,


Mittelkonsole Blinkers oder der dazugehörigen Si‐
cherung, Defekt eines Blinkers am Gurtstraffer, Überrollbügel
Anhänger. v leuchtet rot.
Glühlampen auswechseln 3 203, Si‐ Bei Einschalten der Zündung leuchtet
cherungen 3 211. die Kontrollleuchte für ca.
Blinker 3 123. 4 Sekunden. Wenn die Leuchte nicht
aufleuchtet, nach 4 Sekunden nicht
erlischt oder während der Fahrt auf‐
Sicherheitsgurt anlegen leuchtet, liegt eine Störung des Air‐
bag-Systems, der Gurtstraffer oder
Sicherheitsgurt anlegen auf der Überrollbügel vor. Die Airbags,
Vordersitzen Gurtstraffer und Überrollbügel lösen
X für den Fahrersitz leuchtet auf oder sich in diesem Fall bei einem Unfall
blinkt rot. möglicherweise nicht aus.
k für den Beifahrersitz leuchtet auf Das Auslösen von Gurtstraffern, Air‐
Blinker oder blinkt rot, wenn der Sitz belegt bags oder ausfahrbaren Überrollbü‐
O leuchtet oder blinkt grün. ist. geln wird durch kontinuierliches
Leuchten von v angezeigt.
Leuchtet kurz Leuchtet
Das Parklicht ist eingeschaltet. Nach Einschalten der Zündung, bis 9 Warnung
der Sicherheitsgurt angelegt wurde.
Blinken Störungsursache umgehend von
Ein Blinker bzw. der Warnblinker ist Blinken einer Werkstatt beheben lassen.
eingeschaltet. Nach dem Starten des Motors für ma‐
ximal 100 Sekunden, bis der Sicher‐ Airbag-System, Gurtstraffer 3 59,
heitsgurt angelegt wurde. 3 56.
Überschlagschutz-System 3 46.
Instrumente, Bedienelemente 95

Airbagabschaltung Leuchten bei laufendem Motor Bremssystem,


V leuchtet gelb. Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐ Kupplungssystem
batterie wird nicht geladen. Motorküh‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ lung kann unterbrochen sein. Die Wir‐ R leuchtet rot.
dung etwa 60 Sekunden lang. Der kung des Bremskraftverstärkers kann Der Stand der Brems- und Kupp‐
Beifahrer-Airbag ist aktiviert. aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in lungsflüssigkeit ist zu niedrig 3 200.
* leuchtet gelb. Anspruch nehmen.
Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert 9 Warnung
3 64. Abgas
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen.
Z leuchtet oder blinkt gelb. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
9 Gefahr
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ nehmen.
Gefahr von tödlichen Verletzun‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐
gen für ein Kind bei Verwendung ten des Motors. Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
eines Kindersicherheitssystems dung auf, wenn die manuelle Park‐
zusammen mit einem aktivierten
Leuchten bei laufendem Motor bremse angezogen ist 3 155.
Beifahrer-Airbag. Störung in der Abgasreinigungs‐
anlage. Die zulässigen Abgaswerte
Gefahr von tödlichen Verletzun‐ können überschritten werden. Sofort Pedal betätigen
gen für einen Erwachsenen bei Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ - leuchtet oder blinkt gelb.
deaktiviertem Beifahrer-Airbag. men.
Leuchtet
Generator Blinken bei laufendem Motor Zum Lösen der elektrischen Park‐
p leuchtet rot. Störung, die zur Beschädigung des bremse muss das Bremspedal betä‐
Katalysators führen kann. Weniger tigt werden 3 155.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Gas geben, bis das Blinken aufhört.
dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Um dem Motor im Autostopp-Modus
Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐ zu starten, muss das Kupplungspedal
ten des Motors. spruch nehmen. betätigt werden. Stopp-Start-Auto‐
matik 3 142.
96 Instrumente, Bedienelemente

Blinken Störung der elektrischen Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach


Für den Hauptstart des Motors muss wenigen Sekunden oder leuchtet sie
das Kupplungspedal betätigt werden
Parkbremse während der Fahrt, liegt eine Störung
3 18, 3 141. j leuchtet oder blinkt gelb. mit dem ABS vor. Das Bremssystem
ist weiterhin funktionsfähig, aber
Bei bestimmten Ausführungen wird Leuchtet ohne ABS-Regelung.
die Meldung „Pedal betätigen“ im Dri‐
Die elektrische Parkbremse funktio‐ Antiblockiersystem 3 155.
ver Information Center (DIC) ange‐
niert mit verminderter Leistung
zeigt 3 107.
3 155.
Hochschalten
Elektrische Parkbremse Blinken Wenn aus Gründen der Kraftstoffer‐
m leuchtet oder blinkt rot. Die elektrische Parkbremse ist im sparnis ein Hochschalten empfohlen
Servicemodus. Fahrzeug anhalten, wird, wird im Driver Information Cen‐
Leuchtet elektrische Parkbremse zum Rück‐ ter R mit der Nummer des nächsthö‐
Elektrische Parkbremse ist angezo‐ setzen betätigen und lösen. heren Gangs angezeigt bzw. als Voll‐
gen 3 155. bild-Popup eingeblendet.
9 Warnung EcoFlex-Fahrassistent 3 100.
Blinken
Elektrische Parkbremse ist nicht voll Störungsursache umgehend von
angezogen oder gelöst. Zündung ein‐ einer Werkstatt beheben lassen. Lenkunterstützung
schalten, Bremspedal treten und c leuchtet gelb.
durch Lösen sowie anschließende Antiblockiersystem
Betätigung der elektrischen Park‐ u leuchtet gelb.
Leuchtet bei reduzierter
bremse versuchen, das System zu‐ Lenkunterstützung
rückzusetzen. Wenn m weiterhin Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Die Lenkunterstützung ist durch eine
blinkt, Fahrzeug nicht fahren und dung für einige Sekunden. Das Sys‐
Überhitzung des Systems reduziert.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
Die Kontrollleuchte erlischt, wenn das
men. leuchte betriebsbereit.
System abgekühlt ist.
Instrumente, Bedienelemente 97

Stopp-Start-Automatik 3 142. Elektronische Traktionskontrolle


Leuchtet bei deaktivierter Stabilitätsregelung und ausgeschaltet
Lenkunterstützung Traktionskontrolle k leuchtet gelb.
Störung in der Lenkunterstützung b leuchtet oder blinkt gelb. Das System ist deaktiviert.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men. Blinken
Das System greift aktiv ein. Die Mo‐
Vorglühen
Spurhalteassistent torleistung kann reduziert und das ! leuchtet gelb.
Fahrzeug automatisch etwas abge‐ Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich
) leuchtet grün oder blinkt gelb. bremst werden. nur bei tiefer Außentemperatur ein.
Leuchtet grün Leuchtet
System ist eingeschaltet und einsatz‐ Es liegt eine Störung im System vor. Diesel-Partikelfilter
bereit. Eine Warnmeldung wird im Driver In‐ % leuchtet oder blinkt gelb.
formation Center (DIC) angezeigt.
Blinkt gelb Der Diesel-Partikelfilter muss gerei‐
Weiterfahrt ist möglich. Das System nigt werden.
Das System hat einen unbeabsichtig‐ ist nicht funktionsfähig. Die Fahrsta‐
ten Spurwechsel erkannt. bilität kann sich jedoch je nach Fahr‐ So lange fahren, bis % erlischt. Die
bahnbeschaffenheit verschlechtern. Motordrehzahl möglichst nicht unter
Elektronische Störungsursache von einer Werkstatt
2000 U/min sinken lassen.
Stabilitätsregelung beheben lassen. Leuchtet
ausgeschaltet Elektronische Stabilitätsregelung Der Diesel-Partikelfilter ist voll. Den
(ESC) 3 159, Traktionskontrolle (TC) Reinigungsvorgang so bald wie mög‐
n leuchtet gelb. 3 158. lich beginnen.
Das System ist deaktiviert.
98 Instrumente, Bedienelemente

Blinken Blinken 3. Den fließenden Verkehr möglichst


Der maximale Füllstand des Filters ist Störung im System bzw. Montage rasch verlassen, ohne andere
erreicht. Sofort mit dem Reinigungs‐ eines Reifens ohne Drucksensor Fahrzeuge zu behindern.
vorgang beginnen, um Motorschäden (z. B. Reserverad). Nach 60–90 Se‐ 4. Zündung ausschalten.
zu vermeiden. kunden leuchtet die Kontrollleuchte
Diesel-Partikelfilter 3 146, Stopp- dauerhaft. Hilfe einer Werkstatt in An‐ 9 Warnung
Start-Automatik 3 142. spruch nehmen.
Reifendruck-Kontrollsystem 3 220. Bei ausgeschaltetem Motor sind
für das Bremsen und Lenken be‐
AdBlue deutend höhere Kräfte erforder‐
Y blinkt gelb. Motoröldruck lich. Bei einem Autostopp ist der
Geringer AdBlue-Füllstand. AdBlue I leuchtet rot. Bremskraftverstärker weiterhin
möglichst bald nachfüllen, um Pro‐ Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ funktionsfähig.
bleme beim Motorstart zu vermeiden. dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Zündschlüssel erst abziehen,
AdBlue 3 147. ten des Motors. wenn das Fahrzeug stillsteht; an‐
sonsten könnte die Lenkradsperre
Leuchten bei laufendem Motor unerwartet aktiviert werden.
Reifendruck-
Kontrollsystem Achtung Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt
den Ölstand prüfen 3 197.
w leuchtet oder blinkt gelb. Motorschmierung kann unterbro‐
chen sein. Dies kann zu Motor‐
Leuchtet schaden bzw. zum Blockieren der Kraftstoffmangel
Reifendruckverlust. Sofort anhalten Antriebsräder führen. i leuchtet oder blinkt gelb.
und Reifendruck überprüfen.
1. Kupplung treten. Leuchtet
2. In Leerlauf schalten, Wählhebel in Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu
N stellen. niedrig.
Instrumente, Bedienelemente 99

Blinken Fernlichtassistent Die Nebelscheinwerfer sind einge‐


Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort schaltet 3 123.
l leuchtet grün.
tanken. Tank nie leer fahren.
Der Fernlichtassistent oder die intelli‐
Katalysator 3 147.
gente Leuchtweitenregulierung ist ak‐
Nebelschlussleuchte
Entlüftung der Dieselkraftstoffanlage tiviert 3 117, 3 119. r leuchtet gelb.
3 202. Die Nebelschlussleuchte ist einge‐
Adaptives Fahrlicht schaltet 3 123.
Wegfahrsperre f leuchtet oder blinkt gelb.
d blinkt gelb. Geschwindigkeitsregler
Störung der Wegfahrsperre. Der Mo‐ Leuchtet m leuchtet weiß oder grün.
tor lässt sich nicht mehr starten. Störung im System.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Leuchtet weiß
men. Das System ist aktiviert.
Außenbeleuchtung
8 leuchtet grün. Blinken Leuchtet grün
Die Außenbeleuchtung ist einge‐ System auf symmetrisches Abblend‐ Der Geschwindigkeitsregler ist akti‐
schaltet 3 115. licht umgestellt. viert.
Ein Blinken der Kontrollleuchte f für Geschwindigkeitsregler 3 162.
Fernlicht ca. 4 Sekunden nach Einschalten der
C leuchtet blau.
Zündung erinnert daran, dass das Erkennung
System aktiviert wurde 3 118.
Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐ Automatisches Fahrlicht 3 116.
vorausfahrendes
licht und bei Betätigung der Lichthupe Fahrzeug
3 116 oder bei eingeschaltetem A leuchtet grün.
Fernlicht mit Fernlichtassistent oder Nebelscheinwerfer
intelligenter Leuchtweitenregulierung > leuchtet grün. Auf der gleichen Spur wurde ein vo‐
3 119. rausfahrendes Fahrzeug erkannt.
100 Instrumente, Bedienelemente

Auffahrwarnung 3 165. Info-Displays ■ Fahrzeug Informationsmenü X


■ Bordcomputer Informations‐
Tür offen Driver Information Center menüW
Wenn eine Tür oder der Kofferraum‐ Das Driver Information Center (DIC) ■ ECO-Informationsmenü s
deckel geöffnet ist, wird im Driver In‐ befindet sich im Instrument zwischen Manche der angezeigten Funktionen
formation Center das Symbol h an‐ dem Tachometer und dem Drehzahl‐ ändern sich je nachdem, ob das Fahr‐
gezeigt. messer. zeug gerade gefahren wird oder still‐
Die nachfolgend aufgeführten Haupt‐ steht. Manche Funktionen sind nur
menüs können durch Drücken der während der Fahrt verfügbar.
Taste MENU am Blinkerhebel im Dis‐ Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
play angezeigt werden. Die Menü‐ Gespeicherte Einstellungen 3 23.
symbole sind in der obersten Display‐
zeile zu sehen: Menüs und Funktionen
auswählen
Die Menüs und Funktionen können
über die Tasten am Blinkerhebel aus‐
gewählt werden.
Instrumente, Bedienelemente 101

Einstellrädchen drehen, um eine Die in den Untermenüs gegebenen


Menüoption zu markieren oder einen Anweisungen befolgen.
numerischen Wert festzulegen. Abhängig vom Modell können fol‐
gende Untermenüs verfügbar sein:
■ Einheit: angezeigte Einheiten kön‐
nen geändert werden
■ Reifendruck: prüft während der
Fahrt den Luftdruck aller Reifen
3 220
■ Reifenbelastung: Auswahl der Rei‐
fendruckkategorie abhängig vom
Taste MENU drücken, um zwischen tatsächlichen Reifendruck 3 220
Menüs umzuschalten oder von einem
Untermenü in das nächsthöhere
Menü zurückzukehren.
Taste SET/CLR drücken, um eine
Funktion auszuwählen oder eine Mel‐
dung zu bestätigen.

Fahrzeug Informations‐
menü X
Taste MENU drücken, um X aus‐
zuwählen.
Zum Auswählen eines Untermenüs
das Einstellrädchen drehen. Zur Be‐ ■ Restliche Lebensdauer Öl: zeigt
stätigung Taste SET/CLR drücken. an, wann Motoröl und Filter ge‐
wechselt werden müssen 3 90
102 Instrumente, Bedienelemente

Zum Auswählen einer Seite das Ein‐


stellrädchen drehen:

■ Geschwindigkeits-\warnung: bei Seite 2:


Überschreiten der voreingestellten ■ Tageskilometerzähler 2
Geschwindigkeit ertönt ein Warn‐
ton Seite 1: ■ Durchschnittsverbrauch 2
■ Verkehrszeichen-Assistent: zeigt ■ Tageskilometerzähler 1 ■ Durchschnittsgeschwindigkeit 2
für den aktuellen Routenabschnitt ■ Durchschnittsverbrauch 1
erkannte Verkehrszeichen an ■ Durchschnittsgeschwindigkeit 1
3 181
■ Folgeabstand: zeigt den Abstand
zu einem vorausfahrenden Fahr‐
zeug an 3 168

Bordcomputer Informations‐
menüW
Taste MENU drücken, um W aus‐
zuwählen.
Instrumente, Bedienelemente 103

Durchschnittsverbrauch 1
oder 2
Anzeige des Durchschnittsver‐
brauchs. Die Messung kann jederzeit
auf null gestellt werden und beginnt
mit einem voreingestellten Wert.
Zum Zurücksetzen die Taste
SET/CLR einzeln für die ausgewählte
Seite 1 oder 2 einige Sekunden lang
gedrückt halten.

Durchschnittsgeschwindigkeit 1
Seite 3: Tageskilometerzähler 1 oder 2 oder 2
■ Digitale Geschwindigkeit Der Tageskilometerzähler zeigt die Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐
■ Reichweite aufgezeichnete Strecke seit dem letz‐ digkeit. Die Messung kann jederzeit
ten Zurücksetzen. neu gestartet werden.
■ Momentanverbrauch
Der Tageskilometerzähler zählt bis Zum Zurücksetzen die Taste
Die Daten der Seiten 1 und 2 zu Kilo‐ SET/CLR einzeln für die ausgewählte
maximal 2.000 km und kehrt dann zu
meterzähler, Durchschnittsverbrauch Seite 1 oder 2 einige Sekunden lang
0 zurück.
und Durchschnittsgeschwindigkeit gedrückt halten.
können separat zurückgesetzt wer‐ Zum Zurücksetzen des Tageskilo‐
den. So können Informationen zu meterzählers die Taste SET/CLR am Digitale Geschwindigkeit
zwei verschiedenen Strecken ange‐ Blinkerhebel einige Sekunden lang
Digitale Anzeige der aktuellen Ge‐
zeigt werden. Zur Auswahl der Seiten gedrückt halten oder die Rückstell‐
schwindigkeit.
das Einstellrädchen am Blinkerhebel taste in der Nähe des Tachometers
drehen. einzeln für die ausgewählte Seite 1
oder 2 drücken.
104 Instrumente, Bedienelemente

Reichweite Zum Auswählen einer Seite das Ein‐ der Wert für den aktuellen Ver‐
Die Reichweite wird aus dem momen‐ stellrädchen drehen: brauch angezeigt.
tanen Tankinhalt und dem Momen‐
tanverbrauch errechnet. Die Anzeige
erfolgt mit gemittelten Werten.
Nach dem Auftanken wird die Reich‐
weite nach kurzer Zeit automatisch
aktualisiert.
Bei niedrigem Kraftstoffstand wird im
Display eine Meldung angezeigt.
Wenn sofort nachgetankt werden
muss, wird eine Warnmeldung ange‐
zeigt.
Darüber hinaus leuchtet die Kontroll‐ ■ Schaltempfehlung: Der aktuelle ■ Hauptverbraucher: Listet die größ‐
leuchte i in der Kraftstoffanzeige Gang wird von einem Pfeil umran‐ ten Verbraucher unter den derzeit
auf oder blinkt 3 98. det angezeigt. Die Ziffer darüber eingeschalteten Komfortfunktionen
empfiehlt ein Hochschalten aus in absteigender Reihenfolge auf.
Momentanverbrauch Gründen der Kraftstoffersparnis. Die mögliche Kraftstoffersparnis
Anzeige des Momentanverbrauchs. wird angezeigt. Wird ein Verbrau‐
Eco-Indexanzeige: Der aktuelle
Kraftstoffverbrauch wird in Balken‐ cher ausgeschaltet, so wird er aus
ECO-Informationsmenü s der Liste gelöscht und der Ver‐
Taste MENU drücken, um s aus‐ form angezeigt. Für einen mög‐
lichst geringen Kraftstoffverbrauch brauchswert wird aktualisiert.
zuwählen.
den Fahrstil so anpassen, dass die Beim Fahren mit vielen Unterbre‐
ausgefüllten Balken innerhalb des chungen wird automatisch die
Eco-Bereichs bleiben. Je mehr Bal‐ Heckscheibenheizung aktiviert, um
ken voll sind, desto höher der Kraft‐
stoffverbrauch. Gleichzeitig wird
Instrumente, Bedienelemente 105

die Motorlast zu erhöhen. In die‐ Graphic Info Display,


sem Fall wird die Heckscheibenhei‐
zung als ein Spitzenverbraucher Colour Info Display
angezeigt, ohne dass sie vom Fah‐ Je nach Konfiguration ist das Fahr‐
rer aktiviert wurde. zeug mit einem Graphic-Info-Display
oder einem Colour-Info-Display aus‐
gestattet.
Das Info-Display befindet sich in der
Instrumententafel über dem Infotain‐
ment-System.

Graphic-Info-Display
Das Graphic-Info-Display zeigt an:
■ Uhrzeit 3 85
■ Außentemperatur 3 85
■ Datum 3 85
■ Verbrauchstrend: Zeigt die Ent‐ ■ Einstellungen der elektronischen
wicklung des Durchschnittsver‐ Klimatisierungsautomatik 3 132
brauchs über eine Entfernung von ■ Infotainment-System, siehe die Be‐
50 km an. Die vollen Balken zeigen schreibung in der Bedienungsanlei‐
den Verbrauch in 5-km-Schritten an tung des Infotainment-Systems
und verdeutlichen die Auswirkun‐
gen des Geländes oder des Fahr‐ ■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐
verhaltens auf den Kraftstoffver‐ nalisierung 3 110
brauch. Je nach Infotainment System ist das
Graphic-Info-Display in zwei Varian‐
ten verfügbar.
106 Instrumente, Bedienelemente

Colour-Info-Display ■ Navigation, siehe die Beschreibung


in der Bedienungsanleitung des In‐
fotainment-Systems
■ Systemeinstellungen
■ Fahrzeugmeldungen 3 107
■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐
nalisierung 3 110
Die angezeigten Informationen und
deren Darstellung hängen von der
Ausstattung des Fahrzeugs und von
den Einstellungen ab.
Taste CONFIG drücken: Die Menü‐
Menüs und Einstellungen seite Einstellungen wird angezeigt.
Das Colour-Info-Display zeigt in auswählen
Multifunktionsknopf drehen, um
Farbe an: Auf Menüs und Einstellungen wird
über das Display zugegriffen. ■ eine Einstellung oder einen Wert
■ Uhrzeit 3 85
auszuwählen;
■ Außentemperatur 3 85
■ eine Menüoption anzuzeigen.
■ Datum 3 85
Multifunktionsknopf drücken, um
■ Einstellungen der elektronischen ■ eine Einstellung oder einen Wert zu
Klimatisierungsautomatik 3 132 bestätigen;
■ Rückfahrkamera 3 178 ■ die markierte Option auszuwählen
■ Infotainment-System, siehe die Be‐ oder zu aktivieren;
schreibung in der Bedienungsanlei‐ ■ eine Systemfunktion ein- oder aus‐
tung des Infotainment-Systems zuschalten.
Instrumente, Bedienelemente 107

Auf BACK drücken, um: Gespeicherte Einstellungen 3 23. Fahrzeugmeldungen


■ ein Menü oder eine Einstellung
ohne Änderungen zu verlassen; Meldungen werden im Driver Infor‐
■ von einem Untermenü auf eine hö‐ mation Center (DIC) angezeigt; in ei‐
here Menüebene zurückzukehren; nigen Fällen zusammen mit einem
■ das letzte Zeichen in einer Zeichen‐ Warn- und Signalton.
folge zu löschen; BACK drücken
und einige Sekunden halten, um
den gesamten Eintrag zu löschen.

Taste SET/CLR oder Taste MENU


drücken, oder Einstellrädchen dre‐
hen, um eine Meldung zu bestätigen.
Zum Verlassen des Menüs
Einstellungen wiederholt die Taste
BACK drücken oder nach Bestätigen
der Änderungen die Taste CONFIG
drücken.
Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
108 Instrumente, Bedienelemente

Meldungen im Driver ■ Geschwindigkeitsregler Meldungen im


Information Center ■ Geschwindigkeitsbegrenzer Colour-Info-Display
■ Auffahrwarnung Einige wichtige Meldungen können
zusätzlich im Colour-Info-Display an‐
■ Einparkhilfe
gezeigt werden. Zum Bestätigen
■ Fahrzeugbeleuchtung, Glüh‐ einer Meldung den Multifunktions‐
lampen auswechseln knopf drücken. Einige Meldungen
■ Wisch-/Waschanlage werden nur wenige Sekunden lang
■ Türen, Fenster angezeigt.
■ Verdeck
■ Laderaum, Kofferraumdeckel
Warn- und Signaltöne
■ Toter-Winkel-Warnung Beim Starten des Motors bzw.
■ Verkehrszeichen-Assistent während der Fahrt
Die Fahrzeugmeldungen werden als ■ Spurhalteassistent Es wird immer nur ein Warn- oder
Text angezeigt. Die in den Meldun‐ Signalton gleichzeitig ausgegeben.
■ Funkfernbedienung
gen gegebenen Anweisungen sind zu Der Warnton für nicht angelegte Si‐
■ Sicherheitsgurte
befolgen. cherheitsgurte hat Vorrang vor allen
■ Airbag-Systeme anderen Warn- und Signaltönen.
Das System zeigt Meldungen zu den
folgenden Themen an: ■ Motor und Getriebe ■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐
■ Servicemeldungen ■ Reifendruck gurt.
■ Flüssigkeitsstände ■ Diesel-Partikelfilter ■ Wenn beim Losfahren die Türen
■ Status der Fahrzeugbatterie oder der Kofferraumdeckel nicht
■ Diebstahlwarnanlage richtig geschlossenen sind.
■ Bremsen ■ selektive katalytische Reduktion,
Dieselabgasflüssigkeit (DEF), ■ Wenn das Verdeck nicht vollstän‐
■ Fahrsysteme AdBlue 3 147 dig geöffnet oder geschlossen ist.
■ Fahrerassistenzsysteme
Instrumente, Bedienelemente 109

■ Wenn die Verdeckabdeckung nicht Beim Abstellen des Fahrzeugs Die Warnmeldung verschwindet,
vollständig geschlossen ist. und/oder Öffnen der Fahrertür nachdem der Motor zweimal hinterei‐
■ Wenn beim Betrieb des Verdecks ■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss. nander ohne Spannungsabfall ge‐
die Laderaumunterteilung nicht ein‐ startet wurde.
■ Bei eingeschalteter Außen‐
geklappt ist. beleuchtung. Wenn die Fahrzeugbatterie nicht auf‐
■ Bei betätigter Parkbremse ab einer geladen werden kann, die Störungs‐
bestimmten Geschwindigkeit. Während eines Autostopps ursache von einer Werkstatt beheben
■ Bei Öffnen der Fahrertür. lassen.
■ Wenn beim Betrieb des Verdecks
eine gewisse Fahrgeschwindigkeit
überschritten wird. Batteriespannung
■ Beim Überschreiten einer program‐ Bei zu niedriger Spannung der Fahr‐
mierten Geschwindigkeit bzw. Ge‐ zeugbatterie wird eine Warnmeldung
schwindigkeitsbegrenzung. im Driver Information Center (DIC)
■ Bei Anzeige einer Warnmeldung im angezeigt.
Driver Information Center. 1. Sofort alle elektrischen Verbrau‐
■ Bei Erfassung eines Objekts durch cher ausschalten, die nicht zur
die Einparkhilfe. Fahrsicherheit beitragen, wie
■ Bei unbeabsichtigtem Spurwech‐ Sitzheizung, Heckscheibenhei‐
sel. zung oder andere Hauptverbrau‐
cher.
■ Wenn der Diesel-Partikelfilter sei‐
nen maximalen Füllstand erreicht 2. Die Fahrzeugbatterie durch län‐
hat. geres ununterbrochenes Fahren
oder mithilfe eines Ladegeräts
■ Wenn AdBlue nachgefüllt werden aufladen.
muss.
110 Instrumente, Bedienelemente

Personalisierung Die folgenden Einstellungen können


durch Drehen und Drücken des Multi‐
funktionsknopfs ausgewählt werden:
Fahrzeugpersonalisierung
■ Sport-Modus Einstellungen
Das Verhalten des Fahrzeugs kann
durch Ändern der Einstellungen im ■ Sprachen (Languages)
Info Display personalisiert werden. ■ Uhrzeit & Datum
Einige der persönlichen Einstellun‐ ■ Radioeinstellungen
gen mehrerer Fahrer können indivi‐ ■ Telefoneinstellungen
duell für jeden Fahrzeugschlüssel ge‐
speichert werden. Gespeicherte Ein‐ ■ Fahrzeugeinstellungen
stellungen 3 23. In den dazugehörigen Untermenüs
Je nach Fahrzeugausstattung und können die folgenden Einstellungen
Taste CONFIG drücken. Menü
länderspezifischen Vorschriften sind geändert werden:
Einstellungen wird angezeigt.
manche der nachfolgend beschriebe‐ Sport-Modus Einstellungen
nen Funktionen unter Umständen
Der Fahrer kann die im Sport-Modus
nicht verfügbar.
aktivierten Funktionen wählen
Einige Funktionen werden nur bei 3 160.
laufendem Motor angezeigt oder ak‐
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐
tiviert.
fung wird härter.
Persönliche Einstellungen im ■ Sportliche Motorleistung: Gaspedal
Graphic-Info-Display und Schaltung sprechen schneller
CD 400plus/CD 400/CD 300 an.
Instrumente, Bedienelemente 111

■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ Fahrzeugeinstellungen


stützung wird reduziert.
■ Farbwechsel Instrumentenbel.: Än‐
dert die Beleuchtungsfarbe des In‐
struments.
Sprachen (Languages)
Auswahl der gewünschten Sprache.
Uhrzeit & Datum
Siehe „Uhr“ 3 85.

Radioeinstellungen
■ Komforteinstellungen
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment ■ Klima- und Luftqualität Lautstärke Signaltöne: Ändert die
System. Lautstärke von Warn- und Signal‐
Autom. Gebläse: Ändert den Luft‐ tönen.
Telefoneinstellungen strom, der im Automatikmodus der
Klimatisierung in den Fahrgas‐ Personalisieren durch Fahrer:
Weitere Informationen siehe Bedie‐ Schaltet die Personalisierungs‐
nungsanleitung für das Infotainment traum strömt.
funktion ein oder aus.
System. Klimaanlagenbetrieb: Kontrolliert
beim Starten des Fahrzeugs den ■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung
Zustand des Klimakompressors. Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐
Letzte Einstellung (empfohlen) schallsensoren ein oder aus. Die
oder bei Fahrzeugstart ist entweder Aktivierung kann mit oder ohne an‐
immer EIN oder immer AUS. gebrachte Anhängerkupplung aus‐
Autom. Heckscheibenheizung: Ak‐ gewählt werden.
tiviert automatisch die Heckschei‐
benheizung.
112 Instrumente, Bedienelemente

Toter-Winkel-Alarm: Ändert die Signal Fern-Entriegelung: Schaltet drücken (Navi 950 / Navi 650: äuße‐
Einstellungen für die Toter-Winkel- die Rückmeldung der Warnblinker ren Ring drücken), um eine Menü‐
Warnung. beim Entriegeln ein oder aus. option auszuwählen.
■ Wegausleuchtung Türfernentriegelung: Ändert die
Dauer nach Verriegeln: Schaltet die Konfiguration so, dass beim Entrie‐
Beleuchtung beim Aussteigen ein geln nur die Fahrertür oder das
oder aus bzw. ändert die Einschalt‐ ganze Fahrzeug entriegelt wird.
dauer. Türen autom. wiederverr.: Schaltet
Beleuchtung mit Entriegelung: die automatische erneute Türver‐
Schaltet die Willkommensbeleuch‐ riegelung ein oder aus, nachdem
tung ein oder aus. das Fahrzeug entriegelt, aber nicht
geöffnet wurde.
■ Elektrische Türverriegelung
■ Werkseinst. wiederherstellen
Autom. Tür-Verriegelung: Schaltet
die automatische Türentriegelung Werkseinst. wiederherstellen:
nach dem Ausschalten der Zün‐ Setzt alle Einstellungen auf die
dung ein bzw. aus. Schaltet die au‐ Standard-Einstellungen zurück. ■ Sportprofil
tomatische Türverriegelung nach ■ Sprachen (Languages)
dem Losfahren ein bzw. aus.
Einstellungen im Colour-Info-
Display ■ Datum und Uhrzeit
Verri. offene Tür vermeiden: Schal‐ ■ Radioeinstellungen
Navi 950/Navi 650/CD 600
tet die automatische Türverriege‐
lung bei geöffneter Tür ein bzw. Taste CONFIG an der Blende des In‐ ■ Telefoneinstellung
aus. fotainment-Systems drücken, um das ■ Navigationseinstellungen
Konfigurationsmenü aufzurufen. ■ Anzeigeeinstellungen
Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
tet die verzögerte Türverriegelung Zum Blättern nach oben oder unten in ■ Fahrzeugeinstellungen
ein bzw. aus. der Liste den Multifunktionsknopf dre‐
hen. Auf den Multifunktionsknopf In den dazugehörigen Untermenüs
■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start können die folgenden Einstellungen
geändert werden:
Instrumente, Bedienelemente 113

Sportprofil Telefoneinstellung Fahrzeugeinstellungen


■ Sportliche Motorleistung: Weitere Informationen siehe Bedie‐ ■ Klima- und Luftqualität
Gaspedal und Schaltung sprechen nungsanleitung für das Infotainment Autom. Gebläse: Ändert den Luft‐
schneller an. System. strom, der im Automatikmodus der
■ Farbwechsel Instrumentenbel.: Klimatisierung in den Fahrgas‐
Navigationseinstellungen
traum strömt.
Ändert die Beleuchtungsfarbe des Weitere Informationen siehe Bedie‐
Instruments. nungsanleitung für das Infotainment Klimaanlagensteuerung: Kontrol‐
System. liert beim Starten des Fahrzeugs
■ Sportliches Fahrwerk: Die Dämp‐ den Zustand des Klimakompres‐
fung wird härter. sors. Letzte Einstellung (empfoh‐
Anzeigeeinstellungen
■ Sportliche Lenkung: Die Lenkunter‐ ■ Homepage-Menü: len) oder bei Fahrzeugstart ist ent‐
stützung wird reduziert. weder immer EIN oder immer AUS.
Weitere Informationen siehe Bedie‐
Sprachen (Languages) nungsanleitung für das Infotain‐ Autom. Heckscheibenheizung: Ak‐
ment System. tiviert automatisch die Heckschei‐
Auswahl der gewünschten Sprache.
benheizung.
■ Rückfahrkameraoptionen:
Datum und Uhrzeit ■ Komforteinstellungen
Drücken, um die Heckkameraopti‐
Weitere Informationen siehe Bedie‐ onen zu ändern 3 178. Signaltonlautstärke: Ändert die
nungsanleitung für das Infotainment Lautstärke von Warn- und Signal‐
System. ■ Display aus:
tönen.
Weitere Informationen siehe Bedie‐
Radioeinstellungen Personalisieren durch Fahrer:
nungsanleitung für das Infotain‐
Weitere Informationen siehe Bedie‐ Schaltet die Personalisierungs‐
ment System.
nungsanleitung für das Infotainment funktion ein oder aus.
■ Karteneinstellungen:
System. ■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung
Weitere Informationen siehe Bedie‐
Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐
nungsanleitung für das Infotain‐
schallsensoren ein oder aus. Die
ment System.
114 Instrumente, Bedienelemente

Aktivierung kann mit oder ohne an‐ Rückmeldung Fernverriegelung:


gebrachte Anhängerkupplung Schaltet die Rückmeldung der
ausgewählt werden. Warnblinker beim Verriegeln ein
Toter-Winkel-Alarm: Schaltet das oder aus.
Toter-Winkel-Warnsystem ein oder Rückmeldung Fernentriegelung:
aus. Schaltet die Rückmeldung der
■ Beleuchtung Warnblinker beim Entriegeln ein
oder aus.
Beleuchtung mit Entriegelung:
Schaltet die Beleuchtung beim Ein‐ Fernentriegelung der Türen: Ändert
steigen ein oder aus. die Konfiguration so, dass beim
Entriegeln nur die Fahrertür oder
Wegelicht: Schaltet die Beleuch‐ das ganze Fahrzeug entriegelt
tung beim Aussteigen ein oder aus wird.
bzw. ändert die Einschaltdauer.
FernentriegelteTüren wieder
■ Elektrische Türverriegelung verriegeln: Schaltet die automati‐
Tür-Aussperrsicherung: Schaltet sche erneute Türverriegelung ein
die automatische Türverriegelung oder aus, nachdem das Fahrzeug
bei geöffneter Tür ein bzw. aus. entriegelt, aber nicht geöffnet
Autom. Türverriegelung: Schaltet wurde.
die automatische Türentriegelung ■ Werkseinstellungen wiederherstel‐
nach dem Ausschalten der Zün‐ len?: Setzt alle Einstellungen auf
dung ein bzw. aus. Schaltet die au‐ die Standard-Einstellungen zurück.
tomatische Türverriegelung nach
dem Losfahren ein bzw. aus.
Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
tet die verzögerte Türverriegelung
ein bzw. aus.
■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start
Beleuchtung 115

Beleuchtung Außenbeleuchtung Lichtschalter mit


automatischem Fahrlicht
Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 115
Innenbeleuchtung ...................... 124
Lichtfunktionen .......................... 126

Lichtschalter drehen:
Lichtschalter drehen: AUTO = Automatisches Fahrlicht:
Scheinwerfer werden ab‐
7 = Beleuchtung aus
hängig vom Umgebungs‐
8 = Standlicht
licht automatisch ein- und
9 = Scheinwerfer
ausgeschaltet.
Kontrollleuchte 8 3 99. m = Aktivierung oder Deaktivie‐
rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht. Schalter
stellt sich auf AUTO zurück.
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
116 Beleuchtung

Der aktuelle Status des automati‐ Automatisches Fahrlicht Ferner werden die Scheinwerfer ein‐
schen Fahrlichts wird im Driver Infor‐ geschaltet, falls die Scheibenwischer
mation Center (DIC) angezeigt. mehrere Wischzyklen lang einge‐
Beim Einschalten der Zündung ist schaltet sind.
das automatische Fahrlicht aktiv.
Tunnelerkennung
Bei eingeschalteten Scheinwerfern Beim Einfahren in einen Tunnel wer‐
leuchtet 8. Kontrollleuchte 8 3 99. den sofort die Scheinwerfer einge‐
schaltet.
Rückleuchten
Die Rückleuchten werden zusammen Adaptives Fahrlicht 3 119.
mit Scheinwerfern und Standlicht ein‐
geschaltet. Fernlicht
Zusätzliche Leuchten im Rahmen des
Kofferraumdeckels Bei aktiviertem automatischem Fahr‐
Zusätzliche Rückleuchteneinheiten, licht und laufendem Motor schaltet
bestehend aus Rückleuchten und das System abhängig von den Licht‐
Warnblinkerleuchten, befinden sich verhältnissen und den Informationen
im Rahmen des Kofferraumdeckels. des Regensensors zwischen Tag‐
Sie leuchten, wenn die Beleuchtung fahrlicht und Scheinwerfern automa‐
eingeschaltet und der Kofferraumde‐ tisch um.
ckel geöffnet ist. Die zusätzlichen Tagfahrlicht 3 119.
Rückleuchten dienen nur als Positi‐
onsleuchten bei geöffnetem Koffer‐ Automatische
raumdeckel. Sie sind nicht beim Fah‐ Scheinwerferaktivierung
ren zu verwenden.
Bei schwachem Umgebungslicht wird Zum Umschalten von Abblendlicht
das Abblendlicht eingeschaltet. auf Fernlicht Hebel nach vorne
drücken.
Beleuchtung 117

Zum Umschalten auf Abblendlicht Einschalten Ausschalten


Hebel nochmals nach vorne drücken Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐
oder ziehen. ber hinaus wird die Funktion deakti‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer
Fernlichtassistent eingeschaltet werden.
Beschreibung für Ausführung mit Ha‐ Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐
logen-Scheinwerfer. Fernlichtassis‐ geschaltetem Fernlicht deaktiviert
tent mit adaptivem Fahrlicht 3 119. den Fernlichtassistenten.
Durch diese Funktion kann das Fern‐ Beim Betätigen der Lichthupe bei
licht bei Nacht und bei einer Fahr‐ ausgeschaltetem Fernlicht bleibt der
zeuggeschwindigkeit von mehr als Fernlichtassistent aktiviert.
40 km/h als Hauptfahrlicht fungieren. Beim Wiedereinschalten der Zün‐
In folgenden Fällen wird automatisch dung bleibt die letzte Einstellung des
auf Abblendlicht umgeschaltet: Der Fernlichtassistent wird aktiviert, Fernlichtassistenten erhalten.
wenn bei einer Geschwindigkeit über
■ Der Sensor erkennt das Licht ent‐
40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐ Lichthupe
gegenkommender oder voraus‐
drückt wird.
fahrender Fahrzeuge. Zum Betätigen der Lichthupe Hebel
Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet zum Lenkrad ziehen.
■ Die Fahrgeschwindigkeit sinkt
unter 20 km/h. ständig, wenn der Assistent aktiviert
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei
■ Bei Nebel oder Schnee. eingeschaltetem Fernlicht.
■ Bei Fahrten im Stadtgebiet. Kontrollleuchte l 3 99.
Wenn keine beschränkenden Bedin‐
gungen erkannt werden, schaltet das
System wieder auf Fernlicht um.
118 Beleuchtung

Leuchtweitenregulierung Dynamische automatische Leucht‐ Fahrzeuge mit Xenon-


weitenregulierung 3 119. Scheinwerfersystem
Manuelle
Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei
Auslandsfahrt
Der asymmetrische Lichtstrahl des
Scheinwerfers erweitert die Sicht am
Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern, in denen auf der anderen
Straßenseite gefahren wird, müssen
die Scheinwerfer umgestellt werden,
um ein Blenden des Gegenverkehrs
zu vermeiden.

Fahrzeuge mit Halogen- 1. Schlüssel in Zündschloss.


Scheinwerfersystem 2. Blinkerhebel ziehen und halten
Zur Anpassung der Leuchtweite an Die Scheinwerfer müssen nicht ein‐ (Lichthupe).
die Fahrzeugbeladung, um Blendwir‐ gestellt werden. 3. Zündung einschalten.
kung zu reduzieren: Daumenrad ? in
die gewünschte Stellung drehen. 4. Nach ca. 5 Sekunden beginnt die
Kontrollleuchte f zu blinken und
0 = Vordersitze belegt
1 = Alle Sitze belegt ein akustisches Signal ertönt.
2 = Alle Sitze besetzt und Laderaum Kontrollleuchte f 3 99.
beladen Bei jedem Einschalten der Zündung
3 = Fahrersitz besetzt und Laderaum blinkt f für ca. 4 Sekunden zur Erin‐
beladen nerung.
Beleuchtung 119

Zur Deaktivierung den oben beschrie‐ Wenn der Lichtschalter in Stellung Außerortslicht
benen Vorgang wiederholen. Die AUTO ist, sind alle Fahrzeugbeleuch‐ Wird in einem Geschwindigkeitsbe‐
Kontrollleuchte f blinkt nicht, wenn tungsfunktionen verfügbar. reich zwischen ca. 55 und 115 km/h
die Funktion deaktiviert ist. Mit dem Lichtschalter in Stellung 9 automatisch eingeschaltet. Der linke
sind außerdem folgende Funktionen und der rechte Lichtstrahl weisen
Tagesfahrlicht verfügbar: eine andere Form und Helligkeit auf.
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐ ■ Dynamisches Kurvenlicht
Autobahnlicht
keit des Fahrzeugs bei Tag. ■ Abbiegelicht Wird automatisch bei einer Ge‐
Es wird beim Einschalten der Zün‐ ■ Rückfahrfunktion schwindigkeit von über ca. 115 km/h
dung automatisch eingeschaltet. ■ Dynamische automatische Leucht‐ und minimalen Lenkbewegungen ein‐
Wenn das Fahrzeug mit automati‐ weitenregulierung geschaltet. Es wird bei starker Be‐
schem Fahrlicht ausgerüstet ist, schleunigung des Fahrzeugs sofort
schaltet das System abhängig von Spielstraßenlicht oder mit Verzögerung aktiviert. Der
den Lichtverhältnissen und den Infor‐ Wird automatisch bei niedrigen Ge‐ Lichtstrahl ist länger und heller.
mationen des Regensensors zwi‐ schwindigkeiten bis zu ca. 30 km/h
schen Tagfahrlicht und Abblendlicht/ eingeschaltet. Der Lichtkegel wird in Schlechtwetterlicht
Fernlicht automatisch um. Automati‐ einem Winkel von 8° zum Straßen‐ Wird automatisch bei einer Ge‐
sches Fahrlicht 3 116. rand gedreht. schwindigkeit von bis zu ca. 70 km/h
eingeschaltet, wenn der Regen‐
Stadtlicht sensor Kondensation erkennt oder
Adaptives Fahrlicht Wird automatisch in einem Ge‐ der Scheibenwischer in Dauerbetrieb
Die Funktionen des adaptiven Fahr‐ schwindigkeitsbereich von ca. 40 bis ist. Leuchtweite, Verteilung und Licht‐
lichts sind nur bei Bi-Xenon-Schein‐ 55 km/h eingeschaltet und wenn vom stärke werden variabel in Abhängig‐
werfern verfügbar. Leuchtweite, Lichtsensor eine Straßenbeleuch‐ keit von der Sicht reguliert.
Lichtverteilung und Lichtstärke sind tung erfasst wird. Die Leuchtweite
variabel und von den Lichtverhältnis‐ wird zugunsten einer größeren Licht‐
sen, dem Wetter und der Art der verteilung verringert.
Straße abhängig.
120 Beleuchtung

Dynamisches Kurvenlicht zur Fahrtrichtung ausleuchtet. Er wird ■ Die Fahrgeschwindigkeit sinkt


bei Geschwindigkeiten von bis zu unter 20 km/h.
40 km/h aktiviert. ■ Bei Nebel oder Schnee.
Kontrollleuchte f 3 99. ■ Bei Fahrten im Stadtgebiet.
Rückfahrfunktion Wenn keine beschränkenden Bedin‐
Wenn die Scheinwerfer eingeschaltet gungen erkannt werden, schaltet das
sind und der Rückwärtsgang einge‐ System wieder auf Fernlicht um.
Der Lichtstrahl wird auf Basis des legt wird, werden beide Abbiege‐ Einschalten
Lenkradwinkels und der Geschwin‐ leuchten eingeschaltet. Sie leuchten
digkeit geschwenkt, was die Aus‐ für weitere 20 Sekunden nach Ver‐
leuchtung von Kurven verbessert. lassen des Rückwärtsgangs bzw. bis
Kontrollleuchte f 3 99. beim Vorwärtsfahren eine Geschwin‐
digkeit von mehr als 17 km/h erreicht
Abbiegelicht wird.

Fernlichtassistent
Diese Funktion ermöglicht das Fah‐
ren mit dem Fernlicht als Hauptlicht
bei Nacht und bei einer Fahrzeugge‐
schwindigkeit von mehr als 40 km/h.
In folgenden Fällen wird automatisch
In engen Kurven oder beim Abbiegen auf Abblendlicht umgeschaltet: Der Fernlichtassistent wird aktiviert,
wird abhängig vom Lenkwinkel oder ■ Die Kamera in der Windschutz‐ wenn bei einer Geschwindigkeit über
dem Blinkersignal links oder rechts scheibe erkennt die Lichter von ent‐ 40 km/h zweimal der Blinkerhebel ge‐
ein zusätzlicher Reflektor eingeschal‐ gegenkommenden oder voraus‐ drückt wird.
tet, der die Straße im rechten Winkel fahrenden Fahrzeugen.
Beleuchtung 121

Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet 400 m zu verlängern, und aktiviert au‐ weise den Unterschied zwischen her‐
ständig, wenn der Assistent aktiviert ßerdem automatisch das Fernlicht, kömmlichem Abblend- und Fernlicht,
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei ohne entgegenkommende oder vo‐ ohne sprunghafte Änderungen der
eingeschaltetem Fernlicht. rausfahrende Verkehrsteilnehmer zu Leuchtweite, -verteilung und -stärke.
Kontrollleuchte l 3 99. blenden.
Das Fernlicht wird ausgeschaltet und
Ausschalten die Leuchtweite des Abblendlichts so
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ reduziert, dass es nicht blendet, sollte
ber hinaus wird die Funktion deakti‐ die Frontkamera in der Windschutz‐
viert, wenn die Nebelscheinwerfer scheibe eine der folgenden Be‐
eingeschaltet werden. schränkungen erfassen:
Das Betätigen der Lichthupe bei ein‐ ■ Vorausfahrendes Fahrzeug.
geschaltetem Fernlicht deaktiviert ■ Entgegenkommendes Fahrzeug.
den Fernlichtassistenten.
■ Sie fahren ins Stadtgebiet ein.
Wenn die Lichthupe bei ausgeschal‐
tetem Fernlicht betätigt wird, bleibt ■ Bei Nebel oder Schnee.
der Fernlichtassistent aktiviert. Wenn keine beschränkenden Bedin‐ Eine spezielle topografische Bewer‐
Der Fernlichtassistent ist nach dem gungen erkannt werden, schaltet das tungsfunktion erkennt vorausfah‐
Einschalten der Zündung immer akti‐ System wieder auf Fernlicht um. rende Fahrzeuge an Steigungen oder
viert. Bei aktivem System überwacht die Gefällen, indem es die Bewegung der
Frontkamera den Bereich vor dem Rückleuchten auswertet. Das System
Intelligente Fahrzeug und sorgt für eine optimale passt die Leuchtweitenhöhe so an,
Leuchtweitenregulierung mit Lichtverteilung, sodass der Fahrer dass die Straße optimal ausgeleuch‐
automatischem Fernlicht unter so gut wie allen Bedingungen tet wird, ohne andere Verkehrsteil‐
Die intelligente Leuchtweitenregulie‐ maximale Sicht hat. nehmer zu blenden.
rung nutzt die Eigenschaften der Bi- Die automatische Leuchtweitenregu‐
Xenon-Scheinwerfer, um die Leucht‐ lierung mit automatischem Fernlicht
weite des Abblendlichts auf bis zu verringert durch diese Funktions‐
122 Beleuchtung

Einschalten Die grüne Kontrollleuchte l leuchtet Fehler beim adaptiven Fahrlicht


ständig, wenn die Funktion aktiviert Wenn das System eine Störung im
ist; die blaue Leuchte 7 leuchtet bei adaptiven Fahrlicht feststellt, bewegt
automatisch eingeschaltetem Fern‐ es die Scheinwerfer in eine voreinge‐
licht. stellte Position, um ein Blenden des
entgegenkommenden Verkehrs zu
Ausschalten verhindern. Wenn dies nicht möglich
Blinkerhebel einmal drücken. Darü‐ ist, wird der entsprechende Schein‐
ber hinaus wird die Funktion deakti‐ werfer automatisch ausgeschaltet. In
viert, wenn die Nebelscheinwerfer jedem Fall bleibt ein Scheinwerfer
eingeschaltet werden. eingeschaltet. Eine Warnmeldung
wird im Driver Information Center
Dynamische automatische (DIC) angezeigt.
Leuchtweitenregulierung
Durch zweimaliges Drücken des Um entgegenkommenden Verkehr
Blinkerhebels werden die intelligente nicht zu blenden, wird die Leucht‐ Warnblinker
Leuchtweitenregulierung und das au‐ weite der Scheinwerfer auf Basis der
tomatische Fernlicht eingeschaltet. von der Vorder- und Hinterachse ge‐
Sie können bei eingeschalteter Zün‐ messenen Neigungswerte, der Be‐
dung eingeschaltet werden. schleunigung bzw. Verzögerung und
Das automatische Fernlicht ist ab der Fahrzeuggeschwindigkeit auto‐
einer Geschwindigkeit von 40 km/h matisch angepasst.
aktiv und wird bei weniger als
20 km/h deaktiviert. Die intelligente
Leuchtweitenregulierung ist ab
55 km/h aktiv.
Beleuchtung 123

Betätigung mit Taste ¨. Für dreimaliges Blinken, z. B. zum Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim
Bei einem Unfall mit Airbagauslösung Spurwechsel, Hebel bis zum Druck‐ Einschalten der Nebelscheinwerfer
wird der Warnblinker automatisch punkt drücken und loslassen. werden die Scheinwerfer automa‐
eingeschaltet. Im Anhängerbetrieb leuchtet der Blin‐ tisch eingeschaltet.
ker sechsmal auf, wenn der Hebel bis
Blinker zum Druckpunkt gedrückt und dann Nebelschlusslicht
losgelassen wird.
Für längeres Blinken Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und halten.
Durch Bewegen des Hebels in seine
Ausgangslage kann der Blinker ma‐
nuell ausgeschaltet werden.

Nebelscheinwerfer

Hebel nach = Blinker rechts Betätigung mit Taste r.


oben Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim
Hebel nach = Blinker links Einschalten der Nebelschlussleuchte
unten werden die Scheinwerfer automa‐
tisch eingeschaltet.
Bei Betätigung über den Druckpunkt
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐ Lichtschalter in Stellung 8: Nebel‐
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐ schlussleuchte kann nur gemeinsam
rückgedreht wird, schaltet sich der mit Nebelscheinwerfern eingeschal‐
Blinker automatisch aus. Betätigung mit Taste >. tet werden.
124 Beleuchtung

Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐


zeugs wird bei Anhängerbetrieb
Rückfahrlicht Innenbeleuchtung
deaktiviert. Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem Instrumententafelbeleuch‐
Parklicht
Rückwärtsgang. tung
Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐
ses kann bei schlechten, nasskalten
Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche
kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
verschwindet nach kurzer Zeit von
selbst, zur Unterstützung die Schein‐
werfer einschalten.

Bei eingeschalteter Außen‐


Beim Parken des Fahrzeugs kann auf beleuchtung kann die Helligkeit fol‐
einer Seite das Parklicht eingeschal‐ gender Leuchten eingestellt werden:
tet werden:
■ Instrumententafelbeleuchtung
1. Zündung ausschalten.
■ Ambientebeleuchtung
2. Blinkerhebel ganz nach oben
(Standlicht rechts) bzw. nach un‐ ■ Deckenleuchte
ten (Standlicht links). ■ Info-Display
Bestätigung durch Signalton und die ■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐
entsprechende Blinkerkontroll‐ elemente
leuchte.
Beleuchtung 125

Daumenrad A drehen und bis zum Vordere Innenleuchte Die Ambientebeleuchtung lässt sich
Erreichen der gewünschten Helligkeit mit dem Daumenrad A gemeinsam
halten. mit der Instrumententafelbeleuchtung
Bei Fahrzeugen mit Lichtsensor lässt verdunkeln 3 124.
sich die Helligkeit nur einstellen, Sie wird außerdem gemeinsam mit
wenn die Außenbeleuchtung einge‐ der Beleuchtung beim Einsteigen
schaltet ist und der Lichtsensor 3 126 und der Beleuchtung beim
nächtliche Bedingungen erkennt. Aussteigen 3 126 aktiviert.

Innenlicht Leselicht
Die vordere und hintere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und dann mit Ver‐
zögerung aus. Wippschalter betätigen:
Hinweis w = automatisches Ein-
Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐ und Ausschalten
sung wird die Innenbeleuchtung au‐ u drücken = ein
tomatisch eingeschaltet. v drücken = aus

Deckenleuchte
Beim Einschalten der Scheinwerfer
leuchtet der Spot in der Innenleuchte.

Ambientebeleuchtung Betätigung über die Tasten s und


Die Ambientebeleuchtung umfasst in‐ t der Komfortleuchten.
direkte Leuchten in den Türen und im
Bereich des Wählhebels.
126 Beleuchtung

Beleuchtung in den Lichtfunktionen Beim Öffnen der Fahrertür werden


darüber hinaus folgende Leuchten
Sonnenblenden eingeschaltet:
Leuchtet auf, wenn die Abdeckung
Beleuchtung beim
■ Alle Schalter
geöffnet wird. Einsteigen
■ Driver Information Center
Willkommensbeleuchtung ■ Türfachleuchten
Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit ■ Konsolenbeleuchtung
der Funkfernbedienung werden fol‐
gende Leuchten kurzzeitig einge‐ Aktivierung, Deaktivierung und Dauer
schaltet: dieser Funktion lassen sich über das
Info-Display ändern. Fahrzeugperso‐
■ Scheinwerfer nalisierung 3 110.
■ Rückleuchten Die Einstellungen können für den ver‐
■ Kennzeichenleuchte wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
■ Instrumententafelbeleuchtung den 3 23.
■ Innenbeleuchtung
■ Ausstiegsleuchten Beleuchtung beim
Manche Funktionen sind nur bei Dun‐ Aussteigen
kelheit verfügbar und erleichtern es, Die folgenden Leuchten werden beim
das Fahrzeug zu finden. Abziehen des Schlüssels aus dem
Die Beleuchtung wird automatisch Zündschloss eingeschaltet:
ausgeschaltet, wenn der Zündschlüs‐ ■ Innenbeleuchtung
sel in Stellung 1 gedreht wird 3 140. ■ Instrumententafelbeleuchtung (nur
bei Dunkelheit)
■ Tür- und Konsolenbeleuchtung
■ Ausstiegsleuchten
Beleuchtung 127

Nach einer gewissen Zeit werden sie Einschalten Aktivierung, Deaktivierung und Dauer
automatisch ausgeschaltet und beim dieser Funktion lassen sich über das
Öffnen der Fahrertür wieder einge‐ Info-Display ändern. Fahrzeugperso‐
schaltet. nalisierung 3 110.
Scheinwerfer, Rückleuchten und Die Einstellungen können für den ver‐
Kennzeichenleuchte beleuchten für wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
eine einstellbare Zeit nach dem Ver‐ den 3 23.
lassen des Fahrzeugs die Umge‐
bung.
Batterieentladeschutz
Wegausleuchtung
Scheinwerfer, Rückleuchten und
Funktion Fahrzeugbatterie-
Kennzeichenleuchte beleuchten für Ladezustand
eine einstellbare Zeit nach dem Ver‐ Diese Funktion garantiert über einen
lassen des Fahrzeugs die Umge‐ 1. Zündung ausschalten Generator mit steuerbarer Leistungs‐
bung. 2. Zündschlüssel abziehen abgabe und optimierter Leistungsver‐
teilung die längstmögliche Lebens‐
3. Fahrertür öffnen dauer der Fahrzeugbatterie.
4. Blinkerhebel ziehen Um ein Entladen der Fahrzeug‐
5. Fahrertür schließen batterie während der Fahrt zu vermei‐
Wird die Fahrertür nicht geschlossen, den, werden folgende Systeme auto‐
schaltet sich das Licht nach matisch in zwei Stufen herunter- und
zwei Minuten aus. letztendlich abgeschaltet:
Durch Ziehen des Blinkerhebels bei ■ Zuheizer
geöffneter Fahrertür wird die Be‐ ■ Heckscheibenheizung und be‐
leuchtung beim Aussteigen sofort heizte Spiegel
ausgeschaltet. ■ Automatische Sitzheizung
■ Gebläse
128 Beleuchtung

In der zweiten Stufe wird im Driver In‐


formation Center eine Meldung ange‐
zeigt, die die Aktivierung des Batte‐
rieentladeschutzes für die Fahrzeug‐
batterie bestätigt.

Leuchten ausschalten
Um ein Entladen der Fahrzeug‐
batterie bei ausgeschalteter Zündung
zu verhindern, werden einige Innen‐
leuchten nach einer bestimmten Zeit
automatisch ausgeschaltet.
Klimatisierung 129

Klimatisierung Klimatisierungssysteme Die Heizleistung setzt erst voll ein,


wenn der Motor die normale Betriebs‐
temperatur erreicht hat.
Heizung und Belüftung
Klimatisierungssysteme ............. 129 Luftverteilung
s = zur Windschutzscheibe und zu
Belüftungsdüsen ........................ 137
den vorderen Seitenscheiben
Wartung ..................................... 138 M = zum Kopfbereich über verstell‐
bare Belüftungsdüsen
K = zum Fußraum
Alle Kombinationen sind möglich.

Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.
Regler für:
■ Temperatur
■ Luftverteilung
■ Gebläsegeschwindigkeit
■ Entfeuchtung und Enteisung
Heckscheibenheizung Ü 3 36.

Temperatur
rot = warm
blau = kalt
130 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung Klimaanlage Kühlung n

■ Taste V drücken: Gebläse schal‐ Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ Taste n drücken, um die Kühlung
tet automatisch auf eine höhere tungssystem verfügt die Klimaanlage einzuschalten. Die Aktivierung wird
Drehzahl, die Luftverteilung wird über folgende Bedienelemente: durch das Leuchten der LED auf der
auf die Windschutzscheibe gerich‐ Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur
n = Kühlung
tet. bei laufendem Motor und eingeschal‐
4 = Umluftbetrieb
■ Temperaturregler auf die wärmste tetem Gebläse der Klimatisierung
Stufe stellen. Sitzheizung ß 3 56, Lenkradheizung funktionsfähig.
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ * 3 82. Taste n erneut drücken, um die Küh‐
ten. lung auszuschalten.
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ tet (trocknet), sobald die Außentem‐
scheiben richten. peratur knapp über dem Gefrierpunkt
Klimatisierung 131

liegt. Daher kann sich Kondenswas‐ Maximale Kühlung


ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐ 9 Warnung
seite austritt.
Das eingeschaltete Umluftsystem
Wenn keine Kühlung oder Trocknung vermindert den Luftaustausch.
gewünscht wird, die Kühlung aus Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐ die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
schalten. Eine aktivierte Kühlung ben können von innen beschla‐
kann Autostopps verhindern. gen. Die Qualität der Innenraum‐
luft nimmt mit der Zeit ab, dies
Umluftsystem 4 kann bei den Fahrzeuginsassen
zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ren.

Bei warmer und sehr feuchter Umge‐


bungsluft kann die Windschutz‐ Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
scheibe von außen beschlagen, Luft schnell entweichen kann.
wenn kalte Luft darauf gerichtet wird. ■ Kühlung n einschalten.
Wenn sich die Windschutzscheibe ■ Umluftsystem 4 eingeschaltet.
außen beschlägt, Scheibenwischer
einschalten und s deaktivieren. ■ Luftverteilungsschalter M drücken.
■ Temperaturregler auf die kälteste
Stufe stellen.
■ Gebläsegeschwindigkeit auf die
Zum Einschalten des Umluftbetriebs
höchste Stufe stellen.
Taste 4 drücken. Die Betätigung
wird durch die LED auf der Taste an‐ ■ Alle Düsen öffnen.
gezeigt.
Taste 4 erneut drücken, um den
Umluftbetrieb auszuschalten.
132 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der Hinweis Im Automatikmodus werden die Tem‐


Scheiben V Wird bei laufendem Motor die Taste peratur, die Gebläsegeschwindigkeit
V gedrückt, so kann kein Auto‐ und die Luftverteilung automatisch
stopp durchgeführt werden, bis die geregelt.
Taste V erneut gedrückt wird.
Wird bei eingeschaltetem Gebläse
und laufendem Motor die Taste s
gedrückt, so wird der Autostopp ver‐
hindert, bis die Taste s erneut ge‐
drückt oder das Gebläse ausge‐
schaltet wird.
Wird die Taste V während eines
Autostopps gedrückt, so wird der
Motor automatisch wieder gestartet.
Wird die Taste s bei laufendem Ge‐
■ Taste V drücken: Gebläse schal‐
bläse während eines Autostopps ge‐
tet automatisch auf eine höhere drückt, so wird der Motor automa‐
Drehzahl, die Luftverteilung wird Regler für:
tisch wieder gestartet.
auf die Windschutzscheibe gerich‐ ■ Temperatur auf Fahrerseite
tet. Stopp-Start-Automatik 3 142. ■ Luftverteilung
■ Temperaturregler auf die wärmste ■ Gebläsegeschwindigkeit
Stufe stellen. Elektronische Klimatisie‐ ■ Temperatur auf Beifahrerseite
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ rungsautomatik n = Kühlung
ten.
Die Zwei-Zonen-Klimatisierung er‐ AUTO = Automatikbetrieb
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach möglicht unterschiedliche Tempera‐ 4 = Manueller Umluftbetrieb
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ tureinstellungen für die Fahrer- und V = Entfeuchtung und Ent‐
scheiben richten. die Beifahrerseite. eisung
Klimatisierung 133

Heckscheibenheizung Ü 3 36, Sitz‐ Automatikbetrieb AUTO ■ n drücken, um optimale Kühlung


heizung ß 3 56, Sitzbelüftung 3 56, und Gebläse einzuschalten. Die
Lenkradheizung * 3 82. Aktivierung wird durch das Leuch‐
ten der LED auf der Taste ange‐
zeigt.
■ Temperaturvoreinstellungen für
Fahrer und Beifahrer über linken
und rechten Drehknopf festlegen.
Die empfohlene Temperatur be‐
trägt 22 °C.
Bei geöffnetem Verdeck passt die Kli‐
matisierung den Automatikmodus an
die veränderten Umgebungsbedin‐
gungen an.
Grundeinstellung für höchsten Kom‐
Die Regulierung der Gebläsege‐
fort:
schwindigkeit im Automatikbetrieb
Die Klimatisierungseinstellungen ■ AUTO-Taste drücken, um die Luft‐ kann im Menü „Systemeinstellungen“
sind im Graphic-Info-Display bzw. je verteilung und die Gebläsege‐ geändert werden.
nach Ausführung im Colour-Info-Dis‐ schwindigkeit automatisch zu re‐
play zu sehen. Einstellungsänderun‐ Fahrzeugpersonalisierung 3 110.
geln.
gen werden auf beiden Displays kurz‐
zeitig über dem aktuellen Menü ein‐ ■ Im Automatikmodus alle Belüf‐ Temperaturvorwahl
geblendet. tungsdüsen öffnen, um die Luftver‐ Temperatur auf den gewünschten
teilung zu optimieren. Wert einstellen.
Die elektronische Klimatisierungsau‐
tomatik ist nur bei laufendem Motor
voll betriebsbereit.
134 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der Die Einstellung der automatischen


Scheiben V Heckscheibenheizung kann im Menü
„Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 110.
Hinweis
Wird bei laufendem Motor die Taste
V gedrückt, so kann kein Auto‐
stopp durchgeführt werden, bis die
Taste V erneut gedrückt wird.
Wird bei eingeschaltetem Gebläse
und laufendem Motor die Taste s
Ist die Mindesttemperatur Lo einge‐ gedrückt, so wird der Autostopp ver‐
stellt, läuft die Klimaanlage mit maxi‐ hindert, bis die Taste s erneut ge‐
maler Kühlung, sofern die Kühlung drückt oder das Gebläse ausge‐
n eingeschaltet ist. ■ Taste V drücken. Die Aktivierung schaltet wird.
Bei Einstellung der Höchsttemperatur wird durch das Leuchten der LED
auf der Taste angezeigt. Wird die Taste V während eines
Hi arbeitet die Klimaanlage mit maxi‐ Autostopps gedrückt, so wird der
maler Heizleistung. ■ Temperatur und Luftverteilung stel‐ Motor automatisch wieder gestartet.
len sich automatisch ein; das Ge‐
Hinweis bläse läuft auf einer hohen Stufe. Wird die Taste s bei laufendem Ge‐
Wenn n eingeschalten ist, kann bläse während eines Autostopps ge‐
eine Verringerung der eingestellten ■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ drückt, so wird der Motor automa‐
Kabinentemperatur dazu führen, ten. tisch wieder gestartet.
dass der Motor aus einem automa‐ ■ Um in den vorherigen Modus zu‐
Stopp-Start-Automatik 3 142.
tischen Stopp wieder startet oder ein rückzukehren, Taste V drücken.
automatischer Stopp verhindert Um in den Automatikmodus zu‐
wird. rückzukehren, Taste AUTO
drücken.
Klimatisierung 135

Manuelle Einstellungen Längeres Drücken der unteren Taste: s = zur Windschutzscheibe und zu
Die Klimatisierungseinstellungen Gebläse und Kühlung werden ausge‐ den vorderen Seitenfenstern
können wie folgt über Betätigung der schaltet. (Klimaanlage ist im Hintergrund
Tasten und Drehknöpfe geändert Längeres Drücken der oberen Taste: aktiviert, um zu verhindern, dass
werden. Durch Ändern einer Einstel‐ Das Gebläse läuft mit maximaler sich die Fenster beschlagen)
lung wird der Automatikbetrieb deak‐ Drehzahl. M = zum Kopfbereich über verstell‐
tiviert. bare Belüftungsdüsen
Rückkehr in den Automatikbetrieb: K = zum Fußraum
Taste AUTO drücken.
Gebläsegeschwindigkeit Z
Alle Kombinationen sind möglich.
Luftverteilung s, M, K Zur automatischen Luftverteilung zu‐
rückkehren: Taste AUTO drücken.

Kühlung n

Wie abgebildet untere Taste zum


Senken und obere Taste zum Erhö‐ Entsprechende Taste für die ge‐
hen der Gebläsegeschwindigkeit wünschte Einstellung drücken. Die
drücken. Die Gebläsegeschwindig‐ Aktivierung wird durch das Leuchten
keit ist anhand der Anzahl der Seg‐ der LED auf der Taste angezeigt.
mente auf dem Display erkennbar.
136 Klimatisierung

Taste n drücken, um die Kühlung Die Aktivierung bzw. Deaktivierung


einzuschalten. Die Aktivierung wird der Kühlung nach dem Motorstart 9 Warnung
durch das Leuchten der LED auf der kann im Menü „Systemeinstellungen“
Taste angezeigt. Die Kühlung ist nur im Info-Display geändert werden. Das eingeschaltete Umluftsystem
bei laufendem Motor und eingeschal‐ Fahrzeugpersonalisierung 3 110. vermindert den Luftaustausch.
tetem Gebläse der Klimatisierung Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
funktionsfähig. Umluftbetrieb 4 die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ben können von innen beschla‐
Taste n erneut drücken, um die Küh‐ gen. Die Qualität der Innenraum‐
lung auszuschalten. luft nimmt mit der Zeit ab, dies
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ kann bei den Fahrzeuginsassen
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ ren.
denswasser bilden, das an der Fahr‐
zeugunterseite austritt. Bei warmer und sehr feuchter Umge‐
Wenn keine Kühlung oder Trocknung bungsluft kann die Windschutz‐
gewünscht wird, die Kühlung aus scheibe von außen beschlagen,
Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐ wenn ein kühler Luftstrom darauf ge‐
schalten. Bei ausgeschalteter Küh‐ richtet wird. Wenn sich die Wind‐
lung muss der Motor bei einem Auto‐ schutzscheibe außen beschlägt,
stopp für das Klimatisierungssystem Zum Einschalten des Umluftbetriebs Scheibenwischer einschalten und s
nicht neu gestartet werden. Aus‐ Taste 4 drücken. Die Aktivierung deaktivieren.
nahme: Die Enteisung ist eingeschal‐ wird durch das Leuchten der LED auf
tet und eine Außentemperatur von Grundeinstellungen
der Taste angezeigt.
über 0 °C erfordert einen Neustart. Einige Einstellungen können im Menü
Taste 4 erneut drücken, um den „Systemeinstellungen“ im
Bei eingeschalteter Kühlung zeigt das Umluftbetrieb auszuschalten. Info-Display geändert werden. Fahr‐
Display ACON (Klimaanlage ein) und zeugpersonalisierung 3 110.
bei ausgeschalteter Kühlung ACOFF
(Klimaanlage aus) an.
Klimatisierung 137

Zuheizer Belüftungsdüsen
Elektrische Zusatzheizung Verstellbare
Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐ Belüftungsdüsen
tomatisch schneller aufgeheizt wer‐ Bei eingeschalteter Kühlung muss
den kann. mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
öffnet sein.

Richtung des Luftstroms durch Kip‐


pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.
Zum Schließen der Düse das Einstell‐
rädchen zum kleineren Symbol W dre‐
hen.

9 Warnung
Zum Öffnen der Düse das Einstell‐
rädchen zum größeren Symbol W dre‐ Keine Gegenstände an den La‐
hen. Durch Drehen am Einstellrad die mellen der Belüftungsdüsen an‐
Luftmenge an der Düse einstellen. bringen. Gefahr von Beschädi‐
gung und Verletzung bei einem
Unfall.
138 Klimatisierung

Starre Belüftungsdüsen Wartung Regelmäßiger Betrieb


Weitere Belüftungsdüsen befinden Um eine gleichbleibend gute Funktion
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass zu gewährleisten, muss die Kühlung
scheibe und Seitenscheiben sowie im einmal im Monat unabhängig von Wit‐
Fußraum. terung und Jahreszeit einige Minuten
eingeschaltet werden. Bei zu niedri‐
ger Außentemperatur ist ein Betrieb
mit Kühlung nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐
ren. Das schließt Folgendes ein:
Der Lufteinlass im Motorraum außen ■ Funktions- und Drucktest
vor der Windschutzscheibe muss zur ■ Funktion der Heizung
Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls
Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐ ■ Dichtheitsprüfung
nen. ■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
Innenraumluftfilter dampfer reinigen
Der Innenraumfilter reinigt die von au‐ ■ Leistungskontrolle
ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.
Fahren und Bedienung 139

Fahren und Fahrhinweise Leerlaufanhebung


Wenn die Batterie aufgrund des Bat‐
Bedienung Kontrolle über das teriezustands geladen werden muss,
erfordert dies eine erhöhte Leistungs‐
Fahrzeug abgabe der Lichtmaschine. Dies wird
durch eine Leerlaufanhebung er‐
Fahrhinweise ............................. 139 Fahrzeug niemals mit reicht, die hörbare Geräusche verur‐
Starten ....................................... 140 abgestelltem Motor rollen sachen kann. Eine Meldung wird im
Motorabgase .............................. 146 lassen (außer bei einem Driver Information Center (DIC) an‐
Automatikgetriebe ...................... 150 Autostopp) gezeigt.
Schaltgetriebe ............................ 154 Viele Systeme funktionieren dann
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ Pedale
Bremsen .................................... 154 volenkung). Sie gefährden sich und Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
Fahrsysteme .............................. 158 andere. Bei einem Autostopp funktio‐ leisten, dürfen im Bereich der Pedale
nieren alle Systeme, aber die Lenk‐ keine Fußmatten liegen.
Fahrerassistenzsysteme ............ 162
unterstützung wird kontrolliert redu‐
Kraftstoffe .................................. 185
Anhängerzugvorrichtung ........... 189
ziert und die Fahrzeuggeschwindig‐ Lenken
keit verringert.
Bei ausgefallener Lenkunterstützung
Stopp-Start-Automatik 3 142. durch eine Motorabschaltung oder
eine Systemstörung kann das Fahr‐
zeug gelenkt werden, allerdings mit
höherem Kraftaufwand.
Kontrollleuchte c 3 96.
140 Fahren und Bedienung

Achtung Starten Zündschlossstellungen


Fahrzeuge mit hydraulischer Einfahren
Lenkunterstützung: Während der ersten Fahrten nicht un‐
Wenn das Lenkrad bis in die End‐ nötig scharf bremsen.
position gedreht und länger als Während der ersten Fahrt kann es zu
15 Sekunden in dieser Position Rauchentwicklung kommen, da
gehalten wird, kann die Lenkun‐ Wachs und Öl aus der Abgasanlage
terstützung beschädigt werden verdampft. Das Fahrzeug nach der
und keine Lenkunterstützung ersten Fahrt im Freien abstellen und
mehr leisten. Dämpfe nicht einatmen.
Während des Einfahrens kann der
Bodenfreiheit Kraftstoff- und Motorölverbrauch et‐
Wegen der verringerten Bodenfrei‐ was höher sein und der Reinigungs‐ 0 = Zündung aus
heit kann das Fahrzeug abhängig prozess des Diesel-Partikelfilters 1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung
vom Beladungszustand des Fahr‐ kann öfter stattfinden. Ein Autostopp aus
zeugs und der Bodenbeschaffenheit wird unter Umständen unterbunden, 2 = Zündung ein, bei Dieselmotor:
beschädigt werden. Auf steilen Auf‐ damit sich die Fahrzeugbatterie auf‐ Vorglühen
fahrten, Ein- oder Ausfahren von laden kann. 3 = Anlassen
Parkhäusern, hohen Bordsteinen und Diesel-Partikelfilter 3 146.
auf unebenem Untergrund besonders
langsam und vorsichtig fahren. Bord‐
steine oder Unebenheiten nach Mög‐
lichkeit diagonal mit einem Reifen
nach dem anderen überfahren.
Fahren und Bedienung 141

Verzögerte Motor anlassen matisch betätigt, bis der Motor läuft;


siehe „Automatische Anlassersteue‐
Stromabschaltung rung“.
Folgende Elektroniksysteme können Vor neuem Startversuch oder zum
bis zum Öffnen der Fahrertür bzw. bis Abstellen des Motors den Schlüssel
spätestens 10 Minuten nach dem auf Position 0 zurückdrehen.
Ausschalten der Zündung aktiv blei‐
Bei einem Autostopp lässt sich der
ben:
Motor durch Betätigen des Kupp‐
■ Elektrische Fensterheber lungspedals starten.
■ Zubehörsteckdosen
Das Infotainment-System wird unab‐
Das Fahrzeug bei niedrigen
hängig davon, ob eine Tür geöffnet Temperaturen starten
wird, weitere 30 Minuten lang bzw. bis Der Motor lässt sich bei Dieselmoto‐
zum Abziehen des Schlüssels aus ren bis -25 °C und bei Benzinmotoren
dem Zündschloss mit Strom versorgt. Schaltgetriebe: Kupplung betätigen. bis -30 °C ohne Zusatzheizung star‐
Automatikgetriebe: Bremse betätigen ten. Dazu sind ein Motoröl mit der
und den Wählhebel auf P oder N stel‐ passenden Viskosität, der richtige
len. Kraftstoff, ein gut gewartetes Fahr‐
zeug und eine ausreichend geladene
Gaspedal nicht betätigen.
Fahrzeugbatterie erforderlich. Bei
Dieselmotor: Schlüssel zum Vorglü‐ Temperaturen unter -30 °C benötigt
hen in Stellung 2 drehen, bis die Kon‐ das Automatikgetriebe eine Auf‐
trollleuchte ! erlischt. wärmphase von etwa 5 Minuten. Der
Den Schlüssel kurz in Stellung 3 dre‐ Wählhebel muss sich in Stellung P
hen und loslassen: Der Anlasser wird befinden.
nach einer kurzen Verzögerung auto‐
142 Fahren und Bedienung

Automatische Schubabschaltung Einschalten


Anlassersteuerung Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
Diese Funktion steuert das Anlassen Fahrzeug mit eingelegtem Gang, bar, sobald der Motor eingeschaltet
des Motors. Der Fahrer muss den aber ohne Betätigung des Gaspedals ist, das Fahrzeug losfährt und die im
Schlüssel nicht in Stellung 3 halten. gefahren wird, wird die Kraftstoffzu‐ weiteren Verlauf dieses Abschnitts
Nach Betätigung lässt das System fuhr automatisch abgeschaltet. beschriebenen Bedingungen erfüllt
den Motor automatisch an, bis er sind.
läuft. Da bestimmte Bedingungen
überprüft werden müssen, wird der Stopp-Start-System Ausschalten
Motor mit einer kurzen Verzögerung Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
gestartet. stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
Wenn der Motor nicht anspringt, sind duzieren. Unter passenden Bedin‐
folgende Ursachen denkbar: gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
bald das Fahrzeug langsam fährt
■ Keine Betätigung des Kupplungs‐
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
pedals (Schaltgetriebe).
oder in einem Stau. Sie startet den
■ Keine Betätigung des Bremspedals Motor automatisch, sobald das Kupp‐
oder Wählhebel nicht in P oder N lungspedal betätigt wird. Ein Sensor
(Automatikgetriebe). an der Fahrzeugbatterie sorgt dafür,
■ Zeitüberschreitung. dass nur dann ein Autostopp erfolgt,
wenn die Fahrzeugbatterie für einen
Aufwärmen des Turbomotors Neustart ausreichend geladen ist.
Beim Anfahren kann die Motordreh‐ Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐ durch Drücken der Taste eco manuell
besondere wenn der Motor kalt ist. deaktivieren. Die Deaktivierung wird
Durch diese Begrenzung kann das durch das Erlöschen der LED in der
Schmiersystem zunächst den Motor Taste angezeigt.
vollständig schützen.
Fahren und Bedienung 143

Autostopp Bei einem Autostopp bleiben Heiz‐ ■ Die Motorabgastemperatur ist nicht
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit leistung und Bremskraft erhalten. zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit
oder im Stillstand lässt sich folgen‐ hoher Motorbelastung.
dermaßen ein Autostopp aktivieren: Achtung ■ Die Außentemperatur liegt über
■ Kupplungspedal betätigen. -5 °C.
Bei einem Autostopp ist die Lenk‐
■ Schalthebel in die Leerlaufstellung ■ Das Klimatisierungssystem erlaubt
unterstützung möglicherweise
(Neutral) bringen. Autostopp.
eingeschränkt.
■ Kupplungspedal loslassen. ■ Es besteht ein ausreichendes
Bedingungen für einen Autostopp Bremsvakuum.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet. Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob ■ Die Selbstreinigungsfunktion des
alle folgenden Bedingungen erfüllt Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv.
sind: ■ Das Fahrzeug wurde seit dem letz‐
■ Die Stopp-Start-Automatik ist nicht ten Autostopp mind. mit Schrittge‐
manuell deaktiviert. schwindigkeit gefahren.
■ Die Motorhaube ist ganz geschlos‐ Andernfalls ist kein Autostopp mög‐
sen. lich.
■ Die Fahrertür ist geschlossen oder Bestimmte Klimatisierungseinstellun‐
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐ gen können einen Autostopp verhin‐
gelegt. dern. Weitere Informationen finden
■ Die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐ Sie im Kapitel „Klimatisierung“ 3 132.
chend geladen und funktionstüch‐ Direkt nach einer Autobahnfahrt ist
tig. unter Umständen kein Autostopp
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐ ■ Der Motor ist warm. möglich.
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐ ■ Die Kühlmitteltemperatur ist nicht Einfahren 3 140.
del auf der Position AUTOSTOP zu hoch.
steht.
144 Fahren und Bedienung

Batterieentladeschutz die Kontrollleuchte - oder im Driver ■ Das Klimatisierungssystem erfor‐


Um einen zuverlässigen Motorneu‐ Information Center (DIC) wird ein ent‐ dert einen Motorstart.
start zu gewährleisten, verfügt die sprechendes Symbol angezeigt. ■ Die Klimatisierung wird manuell
Stopp-Start-Automatik über verschie‐ Kontrollleuchte - 3 95. eingeschaltet.
dene Schutzfunktionen gegen Batte‐
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐
rieentladung. Neustart des Motors durch die haube wird im DIC eine Warnmel‐
Stromsparmaßnahmen
Stopp-Start-Automatik dung angezeigt.
Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐ Bei an Zubehörsteckdosen ange‐
Bei einem Autostopp sind bestimmte
hen, damit ein automatischer Neu‐ schlossenen Elektrogeräten wie etwa
elektrische Funktionen wie z. B. der
start möglich ist. einem tragbaren CD-Player kann es
Zuheizer oder die Heckscheibenhei‐
zung nicht oder nur im Stromsparbe‐ Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐ bei einem Neustart zu einem kurzen
trieb verfügbar. Die Gebläsege‐ genden Bedingungen ein, wird der Leistungsabfall kommen.
schwindigkeit der Klimatisierungsau‐ Motor von der Stopp-Start-Automatik
tomatik wird aus Stromspargründen automatisch wieder gestartet:
reduziert.
Fahrzeug abstellen
■ Die Stopp-Start-Automatik wird
manuell deaktiviert.
Neustart des Motors durch den 9 Warnung
■ Die Motorhaube wird geöffnet.
Fahrer
■ Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐ ■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐
Kupplungspedal betätigen, um den
löst und die Fahrertür wird geöffnet. ren Oberflächen abstellen. Die
Motor wieder zu starten.
■ Die Motortemperatur ist zu niedrig. hohe Temperatur des Abgas‐
Der Motorstart wird auf dem Dreh‐ systems kann zu einem Entzün‐
zahlmesser durch die Nadel in der ■ Die Ladung der Fahrzeugbatterie den der Oberfläche führen.
Leerlaufposition angezeigt. liegt unter einem bestimmten Wert.
■ Die Parkbremse immer anzie‐
Wenn der Wählhebel aus der Neu‐ ■ Es besteht kein ausreichendes hen. Die manuelle Parkbremse
tralstellung bewegt wird, ohne vorher Bremsvakuum.
die Kupplung zu betätigen, leuchtet ■ Das Fahrzeug wird mind. mit
Schrittgeschwindigkeit gefahren.
Fahren und Bedienung 145

ohne Drücken des Entriege‐ wärtsgang einlegen bzw. den kurzzeitig mit niedriger Belastung
lungsknopfes anziehen. Im Ge‐ Wählhebel auf P stellen. Zusätz‐ bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf
fälle oder an einer Steigung so lich Vorderräder zum Bordstein laufen lassen.
fest wie möglich anziehen. hindrehen.
Gleichzeitig Fußbremse betäti‐ ■ Fenster und Verdeck schließen. Hinweis
gen, um die Betätigungskräfte Wenn bei einem Unfall die Airbags
der Parkbremse zu verringern. ■ Den Zündschlüssel abziehen. auslösen, wird der Motor automa‐
Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐ tisch abgestellt, sofern das Fahr‐
Bei Fahrzeugen mit elektrischer sperre spürbar einrastet.
Parkbremse Schalter m ca. zeug innerhalb einer vorgegebenen
eine Sekunde lang ziehen. Bei Fahrzeugen mit Automatik‐ Zeitspanne zum Stillstand kommt.
getriebe lässt sich der Schlüssel
Wenn die Kontrollleuchte m nur in Wählhebelstellung P ab‐
aufleuchtet, ist die elektrische ziehen.
Parkbremse aktiviert 3 95.
■ Den Motor ausschalten. ■ Verriegeln Sie das Fahrzeug.
■ Wenn das Fahrzeug auf einer ■ Diebstahlwarnanlage aktivieren.
ebenen Fläche oder bergauf ■ Motorkühlgebläse können auch
steht, vor dem Abziehen des nach Abstellen des Motors laufen
Zündschlüssels den ersten 3 196.
Gang einlegen bzw. den Wähl‐
hebel auf P stellen. An einer Achtung
Steigung zusätzlich Vorder‐
räder vom Bordstein wegdre‐ Nach Fahren mit hohen Motor‐
hen. drehzahlen bzw. hoher Motorbe‐
Wenn das Fahrzeug auf einem lastung Motor zum Schutz des
Gefälle steht, vor dem Abziehen Turboladers vor dem Abstellen
des Zündschlüssels den Rück‐
146 Fahren und Bedienung

Motorabgase Dieser Vorgang läuft automatisch bei


bestimmten Fahrbedingungen ab und
gungen nicht möglich war, wird dies
durch die Kontrollleuchte % ange‐
kann bis zu 25 Minuten dauern. In der zeigt. Gleichzeitig wird im Driver In‐
9 Gefahr Regel benötigt er zwischen formation Center (DIC) Dieselparti‐
7 und 12 Minuten. Währenddessen kelfilter ist voll Fahrt fortsetzen ange‐
Motorabgase enthalten giftiges ist kein Autostopp möglich und der zeigt.
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist Kraftstoffverbrauch kann etwas höher % leuchtet, wenn der Diesel-Partikel‐
farb- und geruchlos und kann sein. Die dabei auftretende Geruchs- filter voll ist. Den Reinigungsvorgang
beim Einatmen lebensgefährlich und Rauchentwicklung ist normal. so bald wie möglich beginnen.
sein. % blinkt, wenn der Diesel-Partikelfil‐
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐ ter seinen maximalen Füllstand er‐
innere gelangen, Fenster öffnen. reicht hat. Sofort mit dem Reinigungs‐
Störungsursache von einer Werk‐ vorgang beginnen, um Motorschäden
statt beheben lassen. zu vermeiden.
Nicht mit offenem Laderaum fah‐
ren, weil sonst Abgase in das Reinigungsvorgang
Fahrzeug eindringen können. Zur Aktivierung des Reinigungsvor‐
gangs weiterfahren und die Motor‐
drehzahl über 2000 Umdrehungen
Diesel-Partikelfilter pro Minute halten. Wenn nötig zu‐
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert rückschalten. Dadurch wird die Reini‐
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ gung des Diesel-Partikelfilters ausge‐
torabgasen. Das System verfügt über Unter bestimmten Fahrbedingungen,
löst.
eine Selbstreinigungsfunktion, die z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
das System nicht automatisch reini‐ Wenn im DIC gleichzeitig die Mel‐
während der Fahrt ohne einen Hin‐ dung angezeigt wird, dass eine Rei‐
weis automatisch abläuft. Der Filter gen.
nigung nicht möglich ist, wenden Sie
wird von Zeit zu Zeit durch Verbren‐ Wenn der Filter gereinigt werden
sich an eine Werkstatt.
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐ muss, eine automatische Reinigung
kel bei hoher Temperatur gereinigt. aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
Fahren und Bedienung 147

Achtung Achtung AdBlue


Wenn der Reinigungsvorgang un‐ Andere als die auf den Seiten Allgemeine Informationen
terbrochen wird, können schwere 3 185, 3 250 aufgeführten Kraft‐ Die selektive katalytische Reduktion
Motorschäden hervorgerufen wer‐ stoffsorten können den Katalysa‐ (BlueInjection) ist ein Verfahren, mit
den. tor oder Teile der Elektronik be‐ dem der Stickoxidanteil im Abgas er‐
schädigen. heblich verringert wird. Dazu wird
Die Reinigung erfolgt am raschesten eine Dieselabgasflüssigkeit (DEF) in
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt die Abgasanlage eingespritzt.
bei hoher Motordrehzahl und Last. und beschädigt den Katalysator.
Kontrollleuchte % erlischt, sobald die Übermäßigen Gebrauch des An‐ Der hierfür verwendete Stoff ist ein
Selbstreinigung abgeschlossen ist. lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐ DEF mit der Bezeichnung
tanks und Anlassen des Motors AdBlueⓇ1). Dabei handelt es sich um
durch Anschleppen oder Anschie‐ eine ungiftige, nicht brennbare, farb-
Katalysator ben deshalb unterlassen. und geruchlose Flüssigkeit, die aus
Der Katalysator verringert die Menge 32 % Harnstoff und 68 % Wasser be‐
an Schadstoffen in den Abgasen. Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐ steht.
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
anderen ungewöhnlichen Problemen 9 Warnung
Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In Augen- und Hautkontakt mit
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei AdBlue vermeiden.
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐ Bei einem Augen- und Hautkon‐
zahl fortgesetzt werden. takt betroffene Körperteile mit
Wasser abspülen.

1) Eingetragenes Warenzeichen des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA).


148 Fahren und Bedienung

Das Fahrzeug kann ohne Einschrän‐ Bevor die Verhinderung eines Motor‐
Achtung kungen gefahren werden. starts aktiviert wird, werden folgende
Wenn AdBlue nicht innerhalb einer Warnmeldungen:
Lackierungen vor AdBlue schüt‐
zen. bestimmten Fahrstrecke nachgefüllt ■ AdBlue Leer! Jetzt auffüllen
wird, werden, abhängig vom aktuel‐ ■ Motor startet nicht mehr
Bei Kontakt mit Wasser abspülen. len AdBlue-Füllstand, weitere Füll‐
standswarnungen im DIC angezeigt. abwechselnd im DIC angezeigt.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur Später werden die Aufforderung zum Außerdem blinkt die Kontrollleuchte
von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit Auffüllen von AdBlue und schließlich Y dauerhaft und es erklingen
einer AdBlue-Heizung ausgestattet die Ankündigung angezeigt, dass ein vier Warntöne alle drei Minuten.
ist, wird eine Schadstoffreduzierung Motorstart verhindert wird. Diese Ein‐
auch bei tiefen Temperaturen ge‐ Nach der Verhinderung des Motor‐
schränkungen sind gesetzlich vorge‐ starts wird folgende Meldung ange‐
währleistet. Die AdBlue-Heizung schrieben.
funktioniert automatisch. zeigt:
Bei einer AdBlue-Reichweite von Zum Starten des Fahrzeugs AdBlue
Füllstandswarnungen 900 km werden folgende Warnmel‐ nachfüllen
Der AdBlue-Verbrauch beträgt ca. dungen abwechselnd im DIC ange‐
angezeigt.
0,7 Liter pro 1000 km und hängt vom zeigt:
Um den Motor neu starten zu können,
Fahrverhalten ab. ■ AdBluefüllstand niedrig. Jetzt
muss der Tank mit AdBlue gefüllt wer‐
Wenn der AdBlue-Füllstand unter auffüllen
den.
einen bestimmten Wert fällt, wird eine ■ Motorstartverhinderung in 900 km
Füllstandswarnung AdBlue Außerdem blinkt die Kontrollleuchte Warnmeldungen über zu hohe
Reichweite: 2400 km im Driver Infor‐ Y dauerhaft und es erklingen Emissionswerte
mation Center (DIC) angezeigt. vier Warntöne alle drei Minuten. Wenn die Abgasemissionswerte
Es müssen möglichst bald mindes‐ einen bestimmten Wert überschrei‐
tens 5 Liter AdBlue nachgefüllt wer‐ ten, werden ähnliche Warnmeldun‐
den. gen wie die oben beschriebenen
Fahren und Bedienung 149

Warnmeldungen zur Reichweite im Hinweis Hinweis


Driver Information Center (DIC) an‐ Nur die vorgesehenen AdBlue-Be‐ Beim Abschrauben der Schutz‐
gezeigt. hälter zum Nachfüllen verwenden, kappe vom Einfüllstutzen können
Es werden Aufforderung zum Prüfen um zu verhindern, dass zu viel Ammoniakdämpfe entweichen.
der Abgasanlage und schließlich die AdBlue nachgefüllt wird. Außerdem Nicht einatmen, da die Dämpfe
Ankündigung angezeigt, dass ein Mo‐ werden die Dämpfe aus dem Tank einen stechenden Geruch haben.
torstart verhindert wird. Diese Ein‐ im Behälter aufgefangen und kön‐ Das Einatmen der Dämpfe ist nicht
schränkungen sind gesetzlich vorge‐ nen so nicht entweichen. gesundheitsschädlich.
schrieben. Da die Haltbarkeit von AdBlue be‐ Das Fahrzeug muss auf einer ebe‐
Wenden Sie sich an Ihre Werkstatt. grenzt ist, das Verfalldatum vor dem nen, geraden Fläche abgestellt wer‐
Nachfüllen überprüfen. den.
AdBlue nachfüllen Hinweis Der Einfüllstutzen für AdBlue befindet
Beim Nachfüllen müssen mindes‐ sich hinter der Tankklappe.
Achtung tens 5 Liter AdBlue eingefüllt wer‐ Die Tankklappe befindet sich auf der
den. Andernfalls wird das Nachfüllen rechten Seite des Fahrzeugs.
Nur AdBlue verwenden, das die von AdBlue möglicherweise nicht
europäischen Normen vom System erkannt. Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
DIN 70 070 und ISO 22241-1 er‐ riegeltem Fahrzeug öffnen.
Wenn AdBlue bei Temperaturen
füllt. 1. Zündschlüssel aus dem Zünd‐
unter -11 °C nachgefüllt werden
Keine Zusätze verwenden. muss, wird das Nachfüllen von schloss abziehen.
AdBlue nicht verdünnen. AdBlue möglicherweise nicht vom 2. Alle Türen schließen, um ein Ein‐
System erkannt. In diesem Fall das dringen von Ammoniakdämpfen
Andernfalls kann das selektive ka‐
Fahrzeug in einem Bereich mit einer in den Innenraum zu verhindern.
talytische Reduktionssystem be‐
schädigt werden. höheren Umgebungstemperatur ab‐ 3. Die Tankklappe an der Ausspa‐
stellen, bis sich AdBlue verflüssigt rung ziehen und öffnen 3 186.
hat.
150 Fahren und Bedienung

Hinweis
AdBlue-Behälter und Schlauch ge‐
Automatikgetriebe
mäß geltenden Umweltvorschriften
Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
entsorgen.
automatisches Schalten (Automatik-
AdBlue wechseln Modus) oder ein manuelles Schalten
Wenn in den letzten 2 Jahren weniger (Manuell-Modus).
als 5 Liter AdBlue nachgefüllt wurden, Im Manuell-Modus kann manuell
sollte die verbleibende Flüssigkeit er‐ durch Tippen des Wählhebels
setzt werden, da AdBlue nur eine be‐ 3 152 geschaltet werden.
grenzte Lebensdauer hat.

Achtung Getriebe-Display
4. Die Schutzkappe vom Einfüllstut‐
zen abschrauben. Das Nichtbeachten dieser Anwei‐
5. Den AdBlue-Behälter öffnen. sung kann zu Schäden am Sys‐
6. Ein Ende des Schlauchs am Be‐ tem der selektiven katalytischen
hälter anbringen und das andere Reduktion führen.
Ende auf den Einfüllstutzen auf‐
schrauben.
7. Den Behälter anheben, bis er leer
ist.
8. Den Schlauch vom Einfüllstutzen
abschrauben.
9. Die Schutzkappe anbringen und
nach rechts drehen, bis sie ein‐ Im Getriebe-Display werden Modus
rastet. oder gewählter Gang angezeigt.
Fahren und Bedienung 151

Im Automatikbetrieb wird das Fahr‐ P = Parkstellung, Freigabetaste


programm durch D im Driver Informa‐ drücken, Räder sind blockiert;
tion Center (DIC) angezeigt. nur bei stillstehendem Fahrzeug
Im Manuell-Modus werden M und die und betätigter Parkbremse ein‐
Nummer des ausgewählten Gangs legen
angezeigt. R = Rückwärtsgang, Freigabetaste
drücken, nur bei Fahrzeug im
R zeigt den Rückwärtsgang an. Stillstand einlegen
N zeigt die Neutral- bzw. Leerlauf‐ N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
stellung an. D = Automatikbetrieb
P zeigt die Parkstellung an. M = Manuell-Modus: Wählhebel von
D nach links bewegen.
< = Hochschalten im Manuell-Mo‐
Wählhebel dus: Wählhebel in Position M Bei nicht betätigtem Bremspedal
bringen und nach oben tippen leuchtet die Kontrollleuchte j auf.
] = Herunterschalten im Manuell- Wenn der Wählhebel bei Ausschalten
Modus: Wählhebel in Position der Zündung nicht in Stellung P ist,
M bringen und nach unten tippen blinken die Kontrollleuchten j und
P.
Der Wählhebel ist in P gesperrt und
kann nur bewegt werden, wenn die Zum Einlegen von P oder R Entriege‐
Zündung eingeschaltet ist und das lungsknopf drücken.
Bremspedal betätigt wird. Der Motor kann nur gestartet werden,
wenn der Wählhebel in Stellung P
oder N ist. Wenn N gewählt ist, vor
dem Starten das Bremspedal
drücken oder die Parkbremse betäti‐
gen.
152 Fahren und Bedienung

Während des Schaltens nicht be‐ Manuell-Modus digkeit gewählt, wird nicht geschaltet.
schleunigen. Gas- und Bremspedal Dies kann zu einer Meldung im Driver
nie gleichzeitig betätigen. Information Center führen.
Mit eingelegtem Gang und gelöster Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen
Bremse fährt das Fahrzeug langsam Motordrehzahlen kein automatisches
an. Hochschalten.

Bremsunterstützung des Motors


Um die Motorbremswirkung zu nut‐ Elektronisch gesteuerte
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen Fahrprogramme
niedrigeren Gang wählen, siehe Ma‐ ■ Das Betriebstemperaturprogramm
nuell-Modus. bringt den Katalysator nach einem
Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐
Herausschaukeln zahl schnell auf die erforderliche
Schaukeln ist nur zulässig, wenn das Wählhebel aus Stellung D nach links Temperatur.
Fahrzeug in Sand, Schlamm oder drücken, um den Manuell-Modus M
Schnee steckt. Wählhebel wiederholt ■ Die automatische Neutralschaltung
auszuwählen. schaltet selbsttätig in den Leerlauf,
zwischen D und R hin- und herbewe‐
gen. Motor nicht hochdrehen und Wählhebel antippen wenn bei eingelegtem Vorwärts‐
plötzliche Beschleunigung vermei‐ nach vorne = Schalten in einen gang angehalten und das Brems‐
den. < höheren Gang pedal gedrückt wird.
■ Bei eingeschaltetem SPORT-Mo‐
Fahrzeug abstellen nach = Schalten in einen dus wird bei höheren Motordreh‐
Parkbremse betätigen und P einle‐ hinten ] niedrigeren Gang zahlen geschaltet (außer bei einge‐
gen. Der eingelegte Gang wird im Instru‐ schaltetem Geschwindigkeitsreg‐
Der Zündschlüssel lässt sich nur in ment angezeigt. ler). SPORT-Modus 3 160.
Wählhebelstellung P abziehen. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ ■ Spezielle Programme passen die
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐ Schaltpunkte bei Bergauf- oder
gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐ Bergabfahren automatisch an.
Fahren und Bedienung 153

Kickdown Stromunterbrechung 2. Die Wählhebelverkleidung vorn


Wenn im Automatikmodus das Gas‐ von der Mittelkonsole lösen, nach
Bei einer Stromunterbrechung lässt oben klappen und nach links dre‐
pedal vollständig durchgetreten wird, sich der Wählhebel nicht aus Stellung
schaltet das Getriebe abhängig von hen.
P bewegen. Der Zündschlüssel kann
der Motordrehzahl einen Gang herun‐ nicht aus dem Zündschalter gezogen
ter. werden.
Bei entladener Fahrzeugbatterie
Störung Starthilfe durchführen 3 235.
Im Falle einer Störung wird im Driver Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die
Information Center (DIC) eine Fahr‐ Ursache der Störung ist, den Wähl‐
zeugmeldung angezeigt. Fahrzeug‐ hebel lösen.
meldungen 3 107.
1. Die Parkbremse anziehen.
Das Getriebe schaltet nicht mehr au‐
tomatisch. Weiterfahrt ist mit manuel‐
lem Schalten möglich.
Nur höchster Gang verfügbar. Je 3. Schraubendreher so weit wie
nach Störung kann auch der möglich in die Öffnung einführen
2. Gang im Manuell-Modus verfügbar und den Wählhebel aus der Stel‐
sein. Nur bei stehendem Fahrzeug lung P bzw. N bewegen. Wenn P
schalten. bzw. N wieder eingelegt wird, wird
Störungsursache von einer Werkstatt der Wählhebel wieder in dieser
beheben lassen. Stellung gesperrt. Ursache der
Stromunterbrechung von einer
Werkstatt beheben lassen.
4. Die Wählhebelverkleidung wieder
an der Mittelkonsole anbringen.
154 Fahren und Bedienung

Schaltgetriebe Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


ganz durchtreten. Pedal nicht als
Bremsen
Fußstütze verwenden.
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐
der unabhängige Bremskreise.
Achtung
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
Es wird davon abgeraten, mit das Fahrzeug immer noch mit dem
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ anderen Bremskreis gebremst wer‐
ren. den. Eine Bremswirkung wird aller‐
dings nur erzielt, wenn das Brems‐
Empfehlung zum Hochschalten 3 96. pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐
statt in Anspruch nehmen.
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
bei stehendem Fahrzeug das Kupp‐ terstützung durch den Bremskraftver‐
lungspedal treten, den Entriegelungs‐ stärker, sobald das Bremspedal ein‐
knopf am Wählhebel drücken und mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Gang einlegen. Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt,
der Bremsvorgang erfordert jedoch
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
deutlich mehr Krafteinsatz. Dies
Wählhebel in Leerlaufstellung führen,
muss vor allem beim Abschleppen
Kupplungspedal loslassen und wie‐
beachtet werden.
der betätigen. Nochmals schalten.
Kontrollleuchte R 3 95.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen
lassen!
Fahren und Bedienung 155

Antiblockiersystem nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei


Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐ Vollbremsungen nicht mehr lenk‐
hindert, dass die Räder blockieren. bar und kann ausbrechen.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, Störungsursache von einer Werkstatt
regelt das ABS den Bremsdruck des beheben lassen.
entsprechenden Rades. So bleibt das
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
lenkbar. Parkbremse
Die ABS-Regelung macht sich durch
Pulsieren des Bremspedals und ein Manuelle Parkbremse
Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu Kontrollleuchte u 3 96.
erreichen, Bremspedal während des
gesamten Bremsvorgangs trotz des Adaptives Bremslicht
pulsierenden Pedals voll durchtreten. Bei einer Vollbremsung blinken alle
Druck auf das Pedal nicht vermin‐ drei Bremsleuchten für die Dauer des
dern. ABS-Eingriffs.
Nach dem Losfahren führt das Sys‐
tem einen Selbsttest durch, der hör‐
Störung
bare Geräusche verursachen kann.
9 Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor,
können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen
156 Fahren und Bedienung

Elektrische Parkbremse Parken mit Anhänger oder auf Ab‐


9 Warnung
hängen, Schalter m zweimal zie‐
Parkbremse immer ohne Betäti‐ hen.
gung des Entriegelungsknopfes Wenn die Kontrollleuchte m auf‐
fest anziehen; bei Gefälle oder leuchtet, ist die elektrische Park‐
Steigung so fest wie möglich an‐ bremse aktiviert 3 96.
ziehen.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel Die elektrische Parkbremse kann im‐
etwas anheben, Entriegelungs‐ mer betätigt werden, auch bei ausge‐
knopf drücken, Hebel ganz sen‐ schalteter Zündung.
ken. Die elektrische Parkbremse nicht zu
Um die Betätigungskräfte der oft bei abgestelltem Motor betätigen,
Parkbremse zu verringern, gleich‐ da dadurch die Fahrzeugbatterie ent‐
zeitig Fußbremse betätigen. Bei stillstehendem Fahrzeug laden wird.
betätigen Vor dem Verlassen des Fahrzeugs
Kontrollleuchte R 3 95. den Status der elektrischen Park‐
9 Warnung bremse überprüfen. Kontrollleuchte
m 3 96.
Schalter m ca. eine Sekunde lang
ziehen. Die elektrische Park‐ Lösen
bremse wird automatisch mit ent‐ Zündung einschalten. Bremspedal
sprechender Kraft betätigt. Für treten und halten, und dann Schalter
maximale Bremskraft, z. B. beim m drücken.

Wegfahrfunktion
Durch Treten des Kupplungspedals
(Schaltgetriebe) bzw. Schalten in
Fahrposition (Automatikgetriebe) und
Fahren und Bedienung 157

nachfolgender Betätigung des Gas‐ Elektrische Parkbremse anziehen: Berg-Anfahr-Assistent


pedals wird die elektrische Park‐ Schalter m ziehen und länger als
bremse automatisch gelöst. Dies ist 5 Sekunden halten. Wenn die Kon‐ Das System verhindert beim Anfah‐
nicht möglich, wenn gleichzeitig der trollleuchte m aufleuchtet, ist die ren auf Steigungen ein ungewolltes
Schalter gezogen wird. elektrische Parkbremse angezogen. Zurückrollen des Fahrzeugs.
Diese Funktion hilft auch beim Anfah‐ Elektrische Parkbremse lösen: Schal‐ Beim Lösen der Fußbremse nach
ren auf Steigungen. ter m drücken und länger als dem Anhalten an einer Steigung
bleibt die Bremse noch weitere
Unsanftes Losfahren kann die Le‐ 2 Sekunden halten. Wenn die Kon‐
zwei Sekunden angezogen. Die
bensdauer der Verschleißteile verrin‐ trollleuchte m erlischt, ist die elektri‐
Bremse wird automatisch gelöst, so‐
gern. sche Parkbremse gelöst.
bald sich die Fahrzeuggeschwindig‐
Kontrollleuchte m blinkt: Elektrische keit erhöht.
Dynamisches Bremsen im fahrenden Parkbremse ist nicht voll angezogen
Fahrzeug Bei einem Autostopp ist der Berg-An‐
bzw. gelöst. Bei Dauerblinken elektri‐ fahr-Assistent nicht aktiv.
Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist sche Parkbremse lösen und versu‐
und Schalter m gezogen und gehal‐ chen, sie erneut zu betätigen.
ten wird, bremst die elektrische Park‐
bremse das Fahrzeug ab, ohne dass
sie statisch betätigt wird. Bremsassistent
Sobald Schalter m losgelassen wird, Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
hört der dynamische Bremsvorgang ten des Bremspedals wird automa‐
auf. tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐
bremsung) gebremst.
Störung Während der gesamten Vollbrem‐
Eine Störung der elektrischen Park‐ sung gleichmäßig starken Druck auf
bremse wird über die Kontrollleuchte das Bremspedal ausüben. Die maxi‐
j und durch eine Fahrzeugmeldung male Bremskraft verringert sich auto‐
im Driver Information Center (DIC) matisch, sobald das Bremspedal frei‐
angezeigt. gegeben wird.
158 Fahren und Bedienung

Fahrsysteme Ausschalten

Traktionskontrolle
Die Traktionskontrolle ist eine Kom‐
ponente der Elektronischen
Stabilitätsregelung 3 159.
TC verbessert bei Bedarf die Fahr‐
stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
keit der Reifen, indem sie ein Durch‐
drehen der Antriebsräder verhindert.
Sobald die Antriebsräder durchzudre‐ Die Traktionskontrolle ist nach jedem
hen beginnen, wird die Motorleistung Motorstart funktionsfähig, sobald die
reduziert und das am meisten durch‐ Kontrollleuchte b erlischt. Die Traktionskontrolle kann ausge‐
drehende Rad wird einzeln abge‐ schaltet werden, wenn ein Durchdre‐
Wenn die Traktionskontrolle eingreift, hen der Antriebsräder erwünscht ist:
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐ blinkt b.
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger b kurz drücken, um die Traktionskon‐
Fahrbahn wesentlich verbessert. trolle zu deaktivieren. k leuchtet auf.
9 Warnung
Die Deaktivierung wird durch eine
Lassen Sie sich nicht aufgrund Statusmeldung im Driver Information
dieses besonderen Sicherheitsan‐ Center (DIC) bestätigt.
gebotes zu einem risikoreichen Die Traktionskontrolle wird durch er‐
Fahrstil verleiten. neutes Drücken der Taste b wieder
Geschwindigkeit den Straßenver‐ eingeschaltet.
hältnissen anpassen. Darüber hinaus wird die Traktions‐
kontrolle beim nächsten Einschalten
Kontrollleuchte b 3 97. der Zündung wieder aktiviert.
Fahren und Bedienung 159

Elektronische Kontrollleuchte b 3 97.


Stabilitätsregelung Ausschalten
Die elektronische Stabilitätsregelung
(ESC) verbessert bei Bedarf die Fahr‐
stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
keit der Reifen. Sie verhindert außer‐
dem ein Durchdrehen der Antriebs‐
räder. Die elektronische Stabilitäts‐
regelung arbeitet in Verbindung mit
der Traktionskontrolle 3 158.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen Die elektronische Stabilitätsregelung
droht (Untersteuern, Übersteuern), ist nach jedem Motorstart funktions‐
wird die Motorleistung reduziert und fähig, sobald die Kontrollleuchte b er‐
die Räder werden separat abge‐ lischt.
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐ Für ein sportlicheres Fahrverhalten
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger Wenn die elektronische Stabilitäts‐ können die elektronische Stabilitäts‐
Fahrbahn wesentlich verbessert. regelung eingreift, blinkt b. regelung und die Traktionskontrolle
separat deaktiviert werden:
9 Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund
dieses besonderen Sicherheitsan‐
gebotes zu einem risikoreichen
Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenver‐
hältnissen anpassen.
160 Fahren und Bedienung

■ b kurz drücken: Die Traktionskon‐ Interaktives Dynamisches ■ Antiblockiersystem (ABS) mit Cor‐
trolle wird deaktiviert, die elektroni‐ nering Brake Control (CBC).
sche Stabilitätsregelung bleibt akti‐ Fahrsystem ■ Automatikgetriebe.
viert. k leuchtet auf.
Flex Ride SPORT-Modus
■ Taste b mindestens 5 Sekunden Das Fahrsystem Flex Ride ermöglicht
lang gedrückt halten: Die Traktions‐ es dem Fahrer, zwischen drei Fahr‐
kontrolle und die elektronische modi zu wählen:
Stabilitätsregelung werden deakti‐
viert. k und n leuchten auf. ■ SPORT-Modus: Taste SPORT
drücken, LED leuchtet auf.
Zusätzlich wird der ausgewählte Mo‐
■ TOUR-Modus: Taste TOUR
dus als Statusmeldung im Driver In‐
drücken, LED leuchtet auf.
formation Center (DIC) angezeigt.
■ Modus NORMAL: weder Taste
Wenn das Fahrzeug bei deaktivierter
SPORT noch Taste TOUR ist ge‐
elektronischer Stabilitätsregelung
drückt; keine LED leuchtet auf.
eine Grenzsituation erreicht, wird die
elektronische Stabilitätsregelung Durch erneutes Drücken der entspre‐
durch einmaliges Drücken des chenden Taste wird der SPORT-
Bremspedals für die Dauer der Modus bzw. der TOUR-Modus deak‐ Die Systemeinstellungen werden an
Grenzsituation erneut aktiviert. tiviert. einen sportlicheren Fahrstil ange‐
ESC wird durch erneutes Drücken der In jedem Fahrmodus beeinflusst passt:
Taste b wieder eingeschaltet. Wenn Flex Ride die folgenden elektroni‐ ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐
TC zuvor deaktiviert wurde, werden schen Systeme: agiert härter, um einen besseren
sowohl TC als auch ESC wieder ein‐ ■ Elektronische Dämpferregelung. Kontakt mit der Fahrbahn zu er‐
geschaltet. ■ Gaspedalsteuerung. möglichen.
Darüber hinaus wird ESC beim ■ Lenksteuerung. ■ Der Motor reagiert rascher auf das
nächsten Einschalten der Zündung Gaspedal.
wieder aktiviert. ■ Elektronische Stabilitätsregelung
(ESC).
Fahren und Bedienung 161

■ Die Lenkunterstützung wird verrin‐ Die Systemeinstellungen werden an Steuergerät automatisch die Einstel‐
gert. einen bequemeren Fahrstil ange‐ lungen innerhalb des gewählten
■ Das Schalten des Automatikgetrie‐ passt: Fahrmodus. Werden größere Abwei‐
bes erfolgt später (bei höherer ■ Die Dämpfung der Stoßdämpfer re‐ chungen erkannt, wird der Fahrmo‐
Drehzahl). agiert weicher. dus für die Dauer der Abweichung ge‐
ändert.
■ Bei aktiviertem SPORT-Modus än‐ ■ Das Gaspedal reagiert mit den
dert sich die Beleuchtung der Standardeinstellungen. Wenn beispielsweise der NORMAL-
Hauptinstrumente von weiß auf rot. Modus ausgewählt wurde und die
■ Die Lenkunterstützung erfolgt im Fahrmodussteuerung ein sportliches
Standard-Modus. Fahrverhalten erkennt, ändert das
TOUR-Modus
■ Die Schaltpunkte des Automatikge‐ DMC-Steuergerät einige Einstellun‐
triebes folgen einem Komfortmo‐ gen des Normal-Modus auf Sport-
dus. Einstellungen. Bei einem sehr sport‐
■ Die Beleuchtung der Hauptinstru‐ lichen Fahrverhalten wechselt die
mente ist weiß. Fahrmodussteuerung in den SPORT-
Modus.
Modus NORMAL Ein weiteres Beispiel: Wenn der
Alle Systemeinstellungen werden an TOUR-Modus ausgewählt wurde und
die Standardwerte angepasst. beim Fahren auf einer kurvigen
Straße plötzlich eine harte Bremsung
Fahrmodussteuerung erforderlich ist, erfasst das DMC-
In jedem manuell gewählten Fahrmo‐ Steuergerät den Bewegungszustand
dus (SPORT, TOUR oder NORMAL) des Fahrzeugs und ändert die Ein‐
erfasst und analysiert die Fahrmo‐ stellungen für die Federung auf den
dussteuerung (DMC) kontinuierlich SPORT-Modus, um die Fahrzeugsta‐
das tatsächliche Fahrverhalten, die bilität zu erhöhen.
Reaktionen des Fahrers und den ak‐
tiven Bewegungszustand des Fahr‐
zeugs. Bei Bedarf ändert das DMC-
162 Fahren und Bedienung

Kehren das Fahrverhalten bzw. der


Bewegungszustand des Fahrzeugs
Fahrerassistenzsys‐ Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐
schwindigkeitsregler erst nach ein‐
wieder in den ursprünglichen Zustand teme maligem Betätigen der Fußbremse
zurück, setzt die Fahrmodussteue‐ aktiviert werden. Eine Aktivierung im
rung die Einstellungen auf den zuvor ersten Gang ist nicht möglich.
gewählten Fahrmodus zurück. 9 Warnung

Personalisierte Einstellungen Fahrerassistenzsysteme wurden


im SPORT-Modus zur Unterstützung der Fahrer ent‐
Durch Drücken der Taste SPORT wickelt, können deren Aufmerk‐
kann der Fahrer den SPORT-Modus samkeit aber nicht ersetzen.
wählen. Diese Einstellungen können Der Fahrer übernimmt beim Füh‐
im Menü „Systemeinstellungen“ im ren des Fahrzeugs die volle Ver‐
Info-Display geändert werden. Fahr‐ antwortung.
zeugpersonalisierung 3 110. Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
tenzsystemen stets die aktuelle
Verkehrssituation berücksichti‐
gen.
Geschwindigkeitsregler nicht ein‐
schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeitsregler Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
Bei Automatikgetriebe Geschwindig‐
schwindigkeiten von ca. 30 bis
keitsregler nur im automatischen Mo‐
200 km/h speichern und konstant hal‐
dus aktivieren.
ten. An Steigungen und im Gefälle ist
ein Abweichen von der gespeicherten Kontrollleuchte m 3 99.
Geschwindigkeit möglich.
Fahren und Bedienung 163

Einschalten Wahlweise auf gewünschte Ge‐ deaktiviert. Die zuletzt gespeicherte


m drücken. Die Kontrollleuchte m schwindigkeit beschleunigen und Geschwindigkeit bleibt im Speicher,
leuchtet weiß in der Instrumententafel diese durch Drehen auf SET/- spei‐ um sie später abrufen zu können.
auf. chern. Automatisches Ausschalten:
■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca.
Einschalten 30 km/h.
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
beschleunigen und das Daumenräd‐ ■ Die Fahrgeschwindigkeit liegt über
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle ca. 200 km/h.
Geschwindigkeit wird gespeichert ■ Das Bremspedal ist betätigt.
und gehalten. Die Kontrollanzeige m ■ Die Kupplung wird einige Sekun‐
leuchtet grün in der Instrumententafel den lang betätigt.
auf. Gaspedal kann gelöst werden.
■ Der Wählhebel ist in Stellung N.
Beschleunigen durch Gas geben ist
■ Die Motordrehzahl ist sehr niedrig.
möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
dals wird die gespeicherte Geschwin‐ ■ Die Traktionskontrolle (TC) oder
digkeit wieder eingestellt. die elektronische Stabilitäts‐
Der Geschwindigkeitsregler bleibt Geschwindigkeit verringern regelung (ESC) ist aktiv.
während des Gangschaltens akti‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
Daumenrädchen auf SET/- halten Zur gespeicherten
viert.
oder wiederholt kurz auf SET/- dre‐ Geschwindigkeit zurückkehren
Geschwindigkeit erhöhen hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐ Bei einer Geschwindigkeit von über
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler lich bzw. in kleinen Schritten verrin‐ 30 km/h Daumenrädchen auf RES/+
Daumenrädchen auf RES/+ halten gert. drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐
oder wiederholt kurz auf RES/+ dre‐ speicherten Geschwindigkeit zurück.
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐ Ausschalten
lich bzw. in kleinen Schritten erhöht. Taste y drücken. Die Kontrollan‐
zeige m im Kombiinstrument leuchtet
weiß auf. Geschwindigkeitsregler ist
164 Fahren und Bedienung

Ausschalten Wenn das System aktiv ist, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung


m drücken. Die Kontrollleuchte m in eingestellte Höchstgeschwindigkeit festlegen
der Instrumententafel erlischt. Die ge‐ in der obersten Zeile des Driver Infor‐
speicherte Geschwindigkeit wird ge‐ mation Center (DIC) angezeigt.
löscht.
Einschalten
Der Geschwindigkeitsregler wird au‐
ßerdem ausgeschaltet und die ge‐
speicherte Geschwindigkeit gelöscht,
wenn L zum Einschalten des Ge‐
schwindigkeitsbegrenzers gedrückt
oder die Zündung ausgeschaltet wird.

Geschwindigkeitsbegren‐
zer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ver‐ Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
hindert, dass das Fahrzeug eine ein‐ grenzer das Daumenrad in Position
gestellte Höchstgeschwindigkeit RES/+ gedreht halten oder wiederholt
überschreitet. in Position RES/+ drehen, bis die ge‐
Taste L drücken. Wenn zuvor der
wünschte Höchstgeschwindigkeit im
Die festgelegte Höchstgeschwindig‐ Geschwindigkeitsregler aktiv war,
DIC angezeigt wird.
keit muss mindestens 25 km/h betra‐ wird dieser beim Aktivieren des Ge‐
gen. schwindigkeitsbegrenzers ausge‐ Alternativ auf die gewünschte Ge‐
schaltet. Die Kontrollleuchte m er‐ schwindigkeit beschleunigen und das
Der Fahrer kann nur bis zur einge‐ Daumenrad kurz in die Position
stellten Geschwindigkeit beschleuni‐ lischt.
gen. Beim Befahren eines Gefälles
kann die Höchstgeschwindigkeit
überschritten werden.
Fahren und Bedienung 165

SET/- drehen. Die aktuelle Geschwin‐ Überschreiten der Geschwin‐ Höchstgeschwindigkeit wieder
digkeit wird als Höchstgeschwindig‐ digkeitsbegrenzung aufnehmen
keit gespeichert. Die Geschwindig‐ Im Notfall kann die eingestellte Daumenrad auf Position RES/+ dre‐
keitsbegrenzung wird im DIC ange‐ Höchstgeschwindigkeit überschritten hen. Das Fahrzeug kehrt zur gespei‐
zeigt. werden, indem ein fester Druck auf cherten Höchstgeschwindigkeit zu‐
das Gaspedal (über den Widerstand rück.
hinaus) ausgeübt wird.
In diesem Fall blinkt die Höchstge‐
Ausschalten
schwindigkeit im DIC. Je nach Fahr‐ Taste L drücken. Die Anzeige der
zeug ertönt außerdem ein Signalton. Geschwindigkeitsbegrenzung im DIC
erlischt. Die gespeicherte Geschwin‐
Den Fuß vom Gaspedal nehmen: Die digkeit wird gelöscht.
Geschwindigkeitsbegrenzungsfunk‐
tion wird wieder aktiviert, sobald eine Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird
Geschwindigkeit unter der Höchstge‐ ebenfalls deaktiviert und die gespei‐
schwindigkeit erreicht ist. cherte Geschwindigkeit gelöscht,
wenn die Taste m zum Aktivieren des
Ausschalten Geschwindigkeitsreglers gedrückt
Taste y drücken: Der Geschwindig‐ oder die Zündung ausgeschaltet wird.
Geschwindigkeitsbegrenzung
keitsbegrenzer wird deaktiviert und
ändern
Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
das Fahrzeug kann ohne Begrenzung Auffahrwarnung
gefahren werden.
grenzer das Daumenrad auf Position Die Auffahrwarnung trägt dazu bei,
RES/+ drehen, um die Geschwindig‐ Die Höchstgeschwindigkeit wird ge‐ Auffahrunfälle zu vermeiden bzw. da‐
keitsbegrenzung zu erhöhen, bzw. speichert und im DIC erscheint eine bei entstehende Schäden zu reduzie‐
auf SET/-, um die Geschwindigkeits‐ entsprechende Meldung. ren.
begrenzung herabzusetzen.
166 Fahren und Bedienung

Mit Hilfe der Frontkamera in der Auswahl der


Windschutzscheibe erkennt das Auf‐ Warnempfindlichkeit
fahrwarnsystem Fahrzeuge direkt vor Die Warnempfindlichkeit kann auf
Ihnen (in derselben Spur) in einem „nah“, „mittel“ oder „weit“ eingestellt
Abstand von bis zu 60 m. werden.

Bei einer zu schnellen Annäherung


an ein vorausfahrendes Fahrzeug er‐
tönt ein Signalton und es erscheint
eine Meldung im Driver Information
Center (DIC).
Ein vorausfahrendes Fahrzeug wird Voraussetzung ist, dass die Auffahr‐
warnung nicht durch Drücken der Taste V drücken. Die aktuelle Ein‐
durch die Kontrollleuchte A ange‐
Taste V deaktiviert wurde. stellung wird im DIC angezeigt. Er‐
zeigt.
neut V drücken, um die Warnmel‐
Einschalten dungsempfindlichkeit zu ändern.
Die Auffahrwarnung wird ab einer Ge‐
schwindigkeit von 40 km/h automa‐
tisch aktiviert, sofern sie nicht über
die Taste V deaktiviert wurde (siehe
unten).
Fahren und Bedienung 167

Warnung des Fahrers Wenn der Abstand zu einem voraus‐ Allgemeine Informationen
Wenn das System ein vorausfahren‐ fahrenden Fahrzeug zu gering wird
des Fahrzeug in der Fahrspur er‐ oder Sie sich einem anderen Fahr‐ 9 Warnung
kennt, leuchtet die Kontrollleuchte für zeug zu schnell nähern, wird im DIC
ein erkanntes vorausfahrendes Fahr‐ das Kollisionswarnsymbol angezeigt. Die Auffahrwarnung stellt lediglich
zeug A grün im Instrument auf. Gleichzeitig ertönt ein Signalton. Das ein Warnsystem dar und wendet
Bremspedal betätigen, falls es die Si‐ keine Bremskraft an. Beim zu
tuation erfordert.

Ausschalten
Das System kann deaktiviert werden.
Taste V wiederholt drücken, bis fol‐
gende Meldung im DIC angezeigt
wird.
168 Fahren und Bedienung

schnellen Annähern an ein Fahr‐ ■ auf kurvigen Strecken menü X auszuwählen. Drehen Sie
zeug lässt es Ihnen möglicher‐ ■ bei witterungsbedingter schlechter das Daumenrad, um die Seite für die
weise nicht ausreichend Zeit, um Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Abstandswarnung auszuwählen.
eine Kollision zu vermeiden. Schneefall
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ ■ wenn der Sensor durch Schnee,
wortung für die Einhaltung des je Eis, Schneematsch, Schlamm oder
nach Verkehrs-, Witterungs- und Schmutz verdeckt ist bzw. bei
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐ Schäden an der Windschutz‐
cherheitsabstands. scheibe
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers Abstandswarnung
erforderlich. Der Fahrer muss
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐
stets bereit sein, zu handeln und
stand zu einem vorausfahrenden
die Bremse zu betätigen.
Fahrzeug an. Mit der Frontkamera in
der Windschutzscheibe wird der Ab‐
Systemgrenzen Der kleinste angezeigte Abstand be‐
stand zu dem Fahrzeug gemessen,
Das System ist daraufhin ausgelegt, das auf der gleichen Spur vor dem ei‐ trägt 0,5 Sekunden.
nur vor anderen Fahrzeugen zu war‐ genen Fahrzeug fährt. Sie wird ab Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐
nen. Andere Objekte können jedoch einer Geschwindigkeit von 40 km/h zeug erkannt wird bzw. sich kein
ebenfalls eine Systemreaktion auslö‐ aktiviert. Fahrzeug im berücksichtigten Be‐
sen. reich befindet, werden zwei Striche
Wurde ein vorausfahrendes Fahr‐
Unter folgenden Umständen erkennt zeug erkannt, so wird der Abstand in angezeigt: -.- s.
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐ Sekunden im Driver Information Cen‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise ter (DIC) angezeigt 3 100. Taste
nicht oder ist die Sensorleistung be‐ MENU am Blinkerhebel drücken, um
einträchtigt: den Eintrag Fahrzeug Informations‐
Fahren und Bedienung 169

Einparkhilfe schen den Signaltönen wird kürzer, je


näher das Fahrzeug diesem Hinder‐
Heck-Einparkhilfe nis kommt. Bei einem Abstand von
rund 30 cm oder darunter wird ein
9 Warnung Dauerton ausgegeben.
Darüber hinaus kann der Abstand zu
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ einem Hindernis im Driver Informa‐
wortung für das Einparkmanöver. tion Center (DIC) angezeigt werden.
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
Ausschalten
zen der Einparkhilfe stets den Be‐
reich um das Fahrzeug herum prü‐
fen und im Auge behalten.
Das System besteht aus vier Ultra‐
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das schall-Parksensoren im hinteren
Einparken, indem sie den Abstand Stoßfänger.
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐
nissen hinter dem Fahrzeug misst. Einschalten
Sie informiert und warnt den Fahrer Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
mit Hilfe akustischer Signale. wird das System automatisch akti‐
viert.
Wenn die LED in der Einparkhilfe-
Taste r leuchtet, ist das System
betriebsbereit. Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
Funktionsweise gangs wird das System automatisch
ausgeschaltet.
Das System warnt den Fahrer mit
akustischen Signalen vor möglicher‐ Um das System wieder einzuschal‐
weise gefährlichen Hindernissen hin‐ ten, legen Sie den Rückwärtsgang
ter dem Fahrzeug. Das Intervall zwi‐ ein.
170 Fahren und Bedienung

Es lässt sich außerdem durch Front-Heck-Einparkhilfe


Drücken der Einparkhilfe-Taste r
manuell deaktivieren. 9 Warnung
Bei ausgeschaltetem System geht die
LED in der Taste aus. Der Fahrer trägt die volle Verant‐
Außerdem wird Parkassistent wortung für das Einparkmanöver.
ausgeschaltet im DIC angezeigt, Während der Nutzung der Ein‐
wenn das System manuell ausge‐ parkhilfe beim Vor- oder Rück‐
schaltet wird. wärtsfahren stets den Bereich um
das Fahrzeug herum überprüfen
Störung und im Auge behalten.
Bei einer Störung des Systems bzw.
wenn das System aufgrund vorüber‐ Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Das System besteht aus jeweils vier
gehender Umstände, beispielsweise Entfernung zwischen dem Fahrzeug Ultraschall-Parksensoren im vorde‐
eisbedeckter Sensoren, nicht funktio‐ und Hindernissen vor und hinter dem ren und hinteren Stoßfänger.
niert, wird eine Meldung im DIC an‐ Fahrzeug. Das System gibt akusti‐ Es verwendet zwei verschiedene
gezeigt. sche Signale aus und zeigt Meldun‐ Warntöne für den vorderen und hin‐
Fahrzeugmeldungen 3 107. gen auf dem Display an. teren Erkennungsbereich, jeweils mit
einer anderen Tonfrequenz. Das Sig‐
nal für Hindernisse an der Front wird
über die Frontlautsprecher und für
Hindernisse am Heck von der Rück‐
seite des Fahrzeugs ausgegeben.
Fahren und Bedienung 171

Taste Einparkhilfe und Durch langes Drücken der Taste D Einschalten


Operationslogik (etwa eine Sekunde) wird die erwei‐ Beim Einlegen des Rückwärtsgangs
terte Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐ wird die Front- und Heck-Einparkhilfe
schaltet. aktiviert.
Mit der Taste werden die Systeme Die Front-Einparkhilfe wird auch au‐
wie folgt betrieben: tomatisch bei einer Geschwindigkeit
■ Wenn die Front-Heck-Einparkhilfe bis zu 11 km/h aktiviert.
aktiv ist, wird durch kurzes Drücken Wenn die LED in der Einparkhilfe-
die Front-Heck-Einparkhilfe deakti‐ Taste r oder D leuchtet, ist das
viert. System betriebsbereit.
■ Front-Heck-Einparkhilfe aktiviert: Wenn das Fahrzeug eine Geschwin‐
Durch ein langes Drücken wird die digkeit von 11 km/h überschreitet,
erweiterte Einparkhilfe eingeschal‐ wird die die Front-Einparkhilfe ausge‐
tet, wenn ein Vorwärtsgang einge‐ schaltet. Die Front-Einparkhilfe wird
Die Front-Heck-Einparkhilfe wird mit legt ist. grundsätzlich wieder aktiviert, wenn
der Taste r betätigt. Wenn das ■ Wenn die erweiterte aktiv ist, wird die Geschwindigkeit unter 11 km/h
Fahrzeug zusätzlich mit der erweiter‐ durch kurzes Drücken die Front- sinkt.
ten Einparkhilfe ausgestattet ist Heck-Einparkhilfe aktiviert.
(siehe nachfolgende Beschreibung), Funktionsweise
■ Wenn die erweiterte Einparkhilfe Das System warnt den Fahrer mit
enthält das System die Taste D. In aktiv ist, wird durch langes Drücken
diesem Fall werden beide Systeme akustischen Signalen vor möglicher‐
die erweiterte Einparkhilfe deakti‐ weise gefährlichen Hindernissen hin‐
über die Taste D bedient. viert. ter oder vor dem Fahrzeug. Der
Durch kurzes Drücken der Taste ■ Die erweiterte Einparkhilfe und Warnton im Fahrzeug wird auf der
r oder D wird die Front-Einpark‐ Front-Heck-Einparkhilfe sind akti‐ Seite wiedergegeben, auf der das
hilfe aus- bzw. eingeschaltet. viert: durch ein kurzes Drücken Fahrzeug dem Hindernis am nächs‐
werden beide Systeme ausge‐ ten ist. Das Intervall zwischen den
schaltet. Signaltönen wird kürzer, je näher das
172 Fahren und Bedienung

Fahrzeug diesem Hindernis kommt. Hindernisse an der Front werden zu‐


Bei einem Abstand von rund 30 cm erst optisch angezeigt. Bei einem Ab‐
oder darunter wird ein Dauerton aus‐ stand von unter 80 cm wird außerdem
gegeben. ein Tonsignal ausgegeben.
Darüber hinaus wird der Abstand zu Die Abstandsanzeige im DIC kann
einem Hindernis im DIC 3 100 ange‐ durch Fahrzeugmeldungen mit höhe‐
zeigt. rer Priorität unterdrückt werden.
Nachdem die Meldung durch
Drücken der Taste SET/CLR auf dem
Blinkerhebel bestätigt wurde, wird der
Abstand wieder angezeigt.
Ausschalten
Das System kann durch kurzes
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐ Drücken der Einparkhilfe-Taste r
gangs wird die Heck-Einparkhilfe au‐ oder D manuell deaktiviert werden.
tomatisch ausgeschaltet.
Bei ausgeschaltetem System geht die
Die Front-Einparkhilfe wird auch au‐
LED in der Taste aus.
tomatisch bei einer Geschwindigkeit
über 11 km/h ausgeschaltet. Außerdem wird Parkassistent
ausgeschaltet im DIC angezeigt,
Der Abstand zu einem Hindernis wenn das System manuell ausge‐
nach vorne oder hinten wird durch schaltet wird.
veränderliche Distanzlinien um das Nach einer manuellen Deaktivierung
Fahrzeug angezeigt. wird die Front-Einparkhilfe wieder ak‐
Hindernisse am Heck werden gleich‐ tiviert, wenn die Einparkhilfe-Taste
zeitig akustisch und optisch ange‐ r oder D gedrückt oder der Rück‐
zeigt. wärtsgang eingelegt wird.
Fahren und Bedienung 173

Störung Taste D und die Funktionslogik


Bei einer Störung des Systems bzw. Die erweiterte Einparkhilfe und die
wenn das System aufgrund vorüber‐ Front-Heck-Einparkhilfe (siehe Be‐
gehender Umstände, z. B. eisbedeck‐ schreibung oben) werden beide
ter Sensoren, nicht funktioniert, wird durch Drücken auf die Taste D be‐
eine Meldung im DIC angezeigt. dient.
Fahrzeugmeldungen 3 107. Durch kurzes Drücken auf D wird
die Front-Einparkhilfe aus- bzw. ein‐
Erweiterte Einparkhilfe geschaltet.
Durch langes Drücken auf D (etwa
9 Warnung eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐ Die erweiterte Einparkhilfe führt den
wortung für das Akzeptieren der Fahrer durch Anweisungen im DIC Mit der Taste werden die Systeme
vom System vorgeschlagenen und akustische Signale in eine Park‐ wie folgt betrieben:
Parklücke und für das Einparkma‐ lücke. Der Fahrer muss selbst be‐ ■ Wenn die Front-Heck-Einparkhilfe
növer. schleunigen, bremsen, lenken und aktiv ist, wird durch kurzes Drücken
Beim Nutzen der erweiterten Ein‐ schalten. die Front-Heck-Einparkhilfe deakti‐
parkhilfe stets die gesamte Fahr‐ Das System nutzt neben den Senso‐ viert.
zeugumgebung überprüfen und ren der Front-Heck-Einparkhilfe zwei ■ Front-Heck-Einparkhilfe aktiviert:
im Auge behalten. zusätzliche Sensoren an beiden Sei‐ Durch ein langes Drücken wird die
ten des vorderen und des hinteren erweiterte Einparkhilfe eingeschal‐
Stoßfängers. tet, wenn ein Vorwärtsgang einge‐
legt ist.
■ Wenn die erweiterte aktiv ist, wird
durch kurzes Drücken die Front-
Heck-Einparkhilfe aktiviert.
174 Fahren und Bedienung

■ Wenn die erweiterte Einparkhilfe Das System kann nur bei einer Ge‐ eignete Parklücke erkannt wird, wird
aktiv ist, wird durch langes Drücken schwindigkeit unter 30 km/h einge‐ im DIC eine visuelle Rückmeldung
die erweiterte Einparkhilfe deakti‐ schaltet werden und sucht nur bei angezeigt und es ertönt ein Signalton.
viert. einer Geschwindigkeit unter 30 km/h Wenn der Fahrer nicht innerhalb von
■ Die erweiterte Einparkhilfe und nach einer Parklücke. 10 Metern nach dem Vorschlag einer
Front-Heck-Einparkhilfe sind akti‐ Der maximal zulässige seitliche Ab‐ Parklücke anhält, beginnt das System
viert: durch ein kurzes Drücken stand zwischen dem eigenen Fahr‐ nach einer anderen geeigneten Park‐
werden beide Systeme ausge‐ zeug und einer Reihe geparkter Fahr‐ lücke zu suchen.
schaltet. zeuge beträgt 1,8 Meter.
Einschalten Funktionen

Die vom System vorgeschlagene


Parklücke wird angenommen, wenn
der Fahrer das Fahrzeug spätestens
Zur Suche nach einer Parklücke Wenn das Fahrzeug bei aktiviertem 10 Meter nach Anzeige der Stopp-
muss das System aktiviert werden, System an einer Reihe geparkter Au‐ Meldung anhält. Das System berech‐
indem die Taste D etwa tos vorbeifährt, beginnt die erweiterte net die optimale Route in die Parklü‐
eine Sekunde lang gedrückt gehalten Einparkhilfe nach einer geeigneten cke. Dann führt es den Fahrer durch
wird. Parklücke zu suchen. Wenn eine ge‐ detaillierte Anweisungen in die Lücke.
Fahren und Bedienung 175

chen, für die Dauer der Suche den


Blinker zur Fahrerseite hin einschal‐
ten.
Sobald der Blinker ausgeschaltet
wird, sucht das System wieder nach
Parklücken auf der Beifahrerseite.
Anzeigeprioritäten
Nach der Aktivierung der erweiterten
Einparkhilfe wird im DIC eine Mel‐
dung angezeigt. Die Anzeige der er‐
weiterten Einparkhilfe im DIC kann
durch Fahrzeugmeldungen mit höhe‐
Die Anweisungen auf dem Display Ein erfolgreiches Einparkmanöver
rer Priorität verhindert werden. Nach‐
zeigen Folgendes an: wird durch das Endpositionssymbol
dem die Meldung durch Drücken der
■ Einen Hinweis beim Fahren mit angezeigt.
Taste SET/CLR auf dem Blinkerhebel
mehr als 30 km/h. Achten Sie stets auf die Signaltöne bestätigt wurde, werden wieder die
■ Die Anweisung zum Anhalten, der Front-Heck-Einparkhilfe! Ein Anweisungen der erweiterten Ein‐
wenn eine Parklücke entdeckt wird. Dauerton bedeutet, dass der Abstand parkhilfe angezeigt und das Einpark‐
zu einem Hindernis rund 30 cm oder manöver kann fortgesetzt werden.
■ Die Fahrtrichtung während des Ein‐ weniger beträgt.
parkmanövers. Ausschalten
■ Die Lenkradstellung beim Einpar‐ Seite der Parkplatzsuche ändern Das System wird deaktiviert durch:
ken. Das System ist standardmäßig darauf
■ kurzes Drücken auf D, wenn die
■ Ein Fortschrittsbalken bei einigen konfiguriert, nach Parklücken auf der
Beifahrerseite zu suchen. Um nach erweiterte Einparkhilfe und Front-
der Anweisungen. Heck-Einparkhilfe aktiviert sind
Parklücken auf der Fahrerseite zu su‐
■ langes Drücken auf D, wenn die
erweiterte Einparkhilfe aktiviert ist
176 Fahren und Bedienung

■ erfolgreiches Beenden des Ein‐ eine Sekunde lang drücken, um das Die Leistung des Einparkhilfesys‐
parkmanövers System zu aktivieren und nach einer tems kann durch hohe Lasten be‐
■ Fahren mit mehr als 30 km/h neuen Parklücke zu suchen. einträchtigt sein.
■ Ausschalten der Zündung Grundlegende Hinweise zu Besondere Bedingungen gelten,
Eine Deaktivierung durch den Fahrer Einparkhilfesystemen wenn größere Fahrzeuge in der
oder das System während des Ein‐ Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
parkmanövers wird im DIC mit 9 Warnung zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Parkvorgang abgebrochen ange‐ Die Erkennung von Hindernissen
zeigt. Unterschiedlich reflektierende und korrekte Abstandsanzeige im
Oberflächen von Gegenständen oberen Bereich solcher Fahr‐
Störung oder Kleidung sowie externe zeuge kann nicht garantiert wer‐
Unter folgenden Umständen wird im Schallquellen können unter be‐ den.
DIC eine Meldung angezeigt: sonderen Umständen zur Nicht‐ Gegenstände mit einer sehr klei‐
■ eine Störung im System vorliegt, erkennung von Hindernissen nen reflektierenden Fläche, wie
■ der Fahrer das Einparkmanöver durch das System führen. schmale Gegenstände oder wei‐
nicht erfolgreich abgeschlossen Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐ che Materialien, werden vom Sys‐
hat, gen Gegenständen, die den unte‐ tem möglicherweise nicht erkannt.
■ das System nicht funktionsfähig ist. ren Teil des Stoßfängers beschä‐ Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐
digen können. jekte außerhalb ihres Erfassungs‐
Während der Einparkanweisungen bereichs.
wurde ein Objekt erkannt. Im DIC wird
Stop angezeigt. Nach dem Beseitigen Achtung Hinweis
des Gegenstands wird das Einpark‐ Die Einparkhilfe kann durch Ändern
manöver fortgesetzt. Das System Die Funktion des Systems kann der Einstellungen im Info-Display
wird deaktiviert, wenn der Gegen‐ eingeschränkt sein, wenn die Sen‐ aktiviert und deaktiviert werden.
stand nicht entfernt wird. D etwa soren verdeckt sind, z. B. durch
Eis oder Schnee.
Fahren und Bedienung 177

Falls eine Anhängerkupplung ange‐ Fahrleistung von etwa 35 km auf ■ Fahrzeuge, die sich außerhalb
bracht ist, muss diese im Menü aus‐ einer Strecke mit einigen Kurven er‐ des toten Winkels befinden und
gewählt werden. forderlich. sich möglicherweise schnell nä‐
Fahrzeugpersonalisierung 3 110. hern
Toter-Winkel-Warnung
Hinweis Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ ■ Fußgänger, Fahrradfahrer und
Das Einparkhilfesystem erkennt au‐ nung“ erkennt Objekte, die sich Tiere
tomatisch eine werkseitig montierte rechts oder links vom Fahrzeug im to‐ Vor dem Spurwechsel immer alle
Anhängerzugvorrichtung. Beim Ein‐ ten Winkel befinden. Das System gibt Außenspiegel überprüfen, nach
stecken des Steckers wird es deak‐ in den beiden Außenspiegeln eine vi‐ hinten blicken und den Blinker ver‐
tiviert. suelle Warnung aus, wenn Objekte wenden.
Es ist möglich, dass der Sensor erkannt werden, die in den Innen-
einen nicht existierenden Gegen‐ oder Außenspiegeln möglicherweise Wenn das System bei einem Über‐
stand zu erkennen meint, wenn äu‐ nicht sichtbar sind. holvorgang ein Fahrzeug im toten
ßere akustische oder mechanische Die Sensoren des Systems befinden Winkel erkennt, leuchtet im entspre‐
Störungen auftreten (Echostörung). sich im Stoßfänger auf der linken und chenden Außenspiegel das orange
Nach dem Einleiten eines parallelen rechten Fahrzeugseite. Warnsymbol B auf. Wenn der Fahrer
Einparkmanövers reagiert die erwei‐ daraufhin den Blinker aktiviert, blinkt
terte Einparkhilfe möglicherweise das Warnsymbol B orange, um den
9 Warnung
nicht auf Änderungen in der Parklü‐ Fahrer vor einem Spurwechsel zu
cke. Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt warnen.
Hinweis nicht den Blick des Fahrers. Hinweis
Nach der Verwendung muss die er‐ Folgendes erkennt das System Wenn das überholende Fahrzeug
weiterte Einparkhilfe kalibriert wer‐ nicht: mindestens 10 km/h schneller fährt
den. Um eine optimale Einparkfüh‐ als das überholte Fahrzeug, leuchtet
rung zu gewährleisten, ist zuvor eine das Warnsymbol B im jeweiligen
Außenspiegel nicht auf.
178 Fahren und Bedienung

Beim Starten des Fahrzeugs leuchten nicht berücksichtigt werden. Par‐


die Anzeigen in beiden Außenspie‐ kende oder entgegenkommende
geln kurz auf, um den Betrieb des Fahrzeuge werden nicht erkannt.
Systems anzuzeigen.
Das System kann im Menü
Störung
Einstellungen im Info-Display aktiviert Gelegentliche Fehlalarme im norma‐
oder deaktiviert werden. Fahrzeug‐ len Betrieb sind normal.
personalisierung 3 110. Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
Die Deaktivierung wird durch eine nicht, wenn die linke oder rechte Ecke
Meldung im Driver Information Center des Heckstoßfängers mit Schlamm,
(DIC) angezeigt. Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist. Reinigungshin‐
Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ Erkennungsbereich weise 3 238.
nung“ ist bei Geschwindigkeiten zwi‐ Der Sensor des Systems deckt einen Bei einer Störung des Systems oder
schen 10 km/h und 140 km/h aktiv. Bereich von etwa 3 m auf beiden wenn das System aufgrund vorüber‐
Bei Geschwindigkeiten über Fahrzeugseiten ab. Dieser Bereich gehender Umstände nicht funktio‐
140 km/h wird das System deaktiviert. beginnt beim jeweiligen Außenspie‐ niert, wird im DIC eine Meldung an‐
Dies wird in beiden Außenspiegeln gel und reicht etwa 3 m nach hinten. gezeigt. Wenden Sie sich bei einem
durch die Warnsymbole B angezeigt. Höhenmäßig wird ein Bereich zwi‐ Fortbestehen des Problems an eine
Wird die Geschwindigkeit erneut re‐ schen etwa 0,5 m und 2 m über dem Werkstatt.
duziert, erlöschen die Warnsymbole. Boden abgedeckt.
Wird daraufhin ein Fahrzeug im toten
Winkel erkannt, leuchten die Warn‐
Das System wird beim Ziehen eines Rückfahrkamera
Anhängers deaktiviert.
symbole B wie üblich auf der entspre‐ Die Rückfahrkamera unterstützt den
Die Toter-Winkel-Warnung ist so aus‐ Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem
chenden Seite auf.
gelegt, dass nicht bewegliche Gegen‐ sie auf dem Display eine Ansicht des
stände wie Leitplanken, Pfosten, Bereichs hinter dem Fahrzeug an‐
Bordkanten, Mauern oder Balken zeigt.
Fahren und Bedienung 179

Die Kameraansicht wird im Colour- Funktionen


Info-Display angezeigt.

9 Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht
den Blick des Fahrers. Beachten
Sie, dass Gegenstände, die sich
außerhalb des Kamerasichtfelds
bzw. des Erkennungsbereichs des
Sensors der erweiterten Einpark‐
hilfe befinden, nicht angezeigt
werden. Dies gilt beispielsweise
Es wird ein begrenzter Bereich auf
für Objekte unterhalb des Stoßfän‐
dem Display angezeigt. Die auf dem
gers oder unter dem Fahrzeug. Die Kamera ist zwischen den Kenn‐ Display angezeigten Abstände wei‐
Schauen Sie beim Rückwärtsfah‐ zeichenleuchten integriert und ver‐ chen von den tatsächlichen Abstän‐
ren nicht ausschließlich auf das fügt über einen Blickwinkel von 130°. den ab.
Info-Display und überprüfen Sie
die Umgebung hinter dem Fahr‐ Führungslinien
zeug und um das Fahrzeug he‐ Im Bild werden horizontale dynami‐
rum, bevor Sie rückwärtsfahren. sche Führungslinien eingeblendet,
die jeweils eine Entfernung von 1 m
Einschalten darstellen und so den Abstand zu an‐
Die Rückfahrkamera wird beim Einle‐ gezeigten Objekten verdeutlichen.
gen des Rückwärtsgangs automa‐
tisch eingeschaltet.
180 Fahren und Bedienung

Zusätzlich wird in der obersten Zeile CD 600: Die Helligkeit kann durch
des Info-Displays 9 mit einer War‐ Drücken und anschließendes Drehen
nung zur Überprüfung der Fahrzeu‐ des Multifunktionsknopfs eingestellt
gumgebung angezeigt. werden.
Die oberste Displayzeile kann durch
Drücken des Multifunktionsknopfs
Ausschalten
gelöscht werden. Die Kamera wird deaktiviert, wenn
eine gewisse Vorwärtsgeschwindig‐
Anzeige-Einstellungen keit überschritten wird oder wenn der
Rückwärtsgang etwa 10 Sekunden
lang nicht eingelegt wurde.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
Die Fahrzeugspur wird entsprechend der Rückfahrkamera kann im Menü
des Lenkwinkels angezeigt. „Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
Die Funktion kann im Menü „System‐ zeugpersonalisierung 3 110.
einstellungen“ im Info-Display ausge‐
schaltet werden. Fahrzeugpersonali‐ Störung
sierung 3 110. Störungsmeldungen werden zusam‐
Warnsymbole men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
Warnsymbole werden als Dreiecke
zeigt.
9 im Bild dargestellt und repräsentie‐ Navi 650/Navi 950: Zum Einstellen
ren Objekte, die von den Hecksenso‐ der Helligkeit den Multifunktionsknopf
ren der erweiterten Einparkhilfe er‐ drücken und dann am äußeren Ring
kannt wurden. des Knopfes drehen.
Fahren und Bedienung 181

Unter folgenden Umständen arbeitet Zusätzliche Schilder


die Rückfahrkamera möglicherweise ■ Zusätzliche Hinweise zu Verkehrs‐
nicht ordnungsgemäß: schildern
■ Geringe Umgebungshelligkeit. ■ Anhängerbeschränkungen
■ Die Sonne oder ein Scheinwerfer‐ ■ Einschränkungen im Zugbetrieb
strahl sind direkt auf das Objektiv ■ Warnung bei Straßennässe
gerichtet.
■ Warnung vor Glatteis
■ Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der
Kameralinse. Objektiv reinigen, mit ■ Richtungspfeile
Wasser abspülen und mit einem Geschwindigkeitsbegrenzungen und
weichen Tuch abwischen. Überholverbote werden im DIC ange‐
■ Unfallschäden am Fahrzeugheck. zeigt, bis eine neue Geschwindig‐
Folgende Verkehrszeichen werden keitsbegrenzung oder ein Ende der
■ Extreme Temperaturschwankun‐ erkannt: Geschwindigkeitsbegrenzung er‐
gen. Geschwindigkeitsbegrenzungen und kannt wird oder bis eine festgelegte
Überholverbote Zeit abgelaufen ist.
Verkehrszeichen- ■ Geschwindigkeitsbegrenzung
Assistent ■ Überholverbot
■ Ende der Geschwindigkeitsbegren‐
Funktionen zung
Der Verkehrszeichen-Assistent er‐ ■ Ende des Überholverbots
kennt über eine Frontkamera be‐
stimmte Verkehrszeichen und zeigt Straßenarten
sie im Driver Information Center (DIC) Beginn und Ende von:
an. ■ Autobahnen
■ Kraftfahrstraßen
■ Verkehrsberuhigten Bereichen
182 Fahren und Bedienung

Auf dem Display können mehrere kehrszeichenseite gelöscht. Die Verkehrszeichenerkennung aufgeru‐
Verkehrszeichen angezeigt werden. nächste erkannte Geschwindigkeits‐ fen, so wird das zuletzt erkannte Ver‐
angabe wird angezeigt. kehrszeichen angezeigt.

Displayanzeige Warnfunktion
Verkehrszeichen werden auf der
Seite Verkehrszeichenerkennung im
DIC angezeigt.

Ein Ausrufezeichen in einem Rahmen


weist darauf hin, dass ein zusätzli‐
ches Schild entdeckt wurde, das vom
System nicht erkannt wird. Sofern aktiviert, werden Geschwin‐
Das System ist je nach Umgebungs‐ digkeitsbegrenzungen und Überhol‐
helligkeit bis zu einer Fahrgeschwin‐ verbote als Popupmeldungen im DIC
digkeit von 200 km/h aktiv. In der Einstellung X auswählen, indem angezeigt.
Nacht ist das System bis zu einer Ge‐ Sie auf MENU drücken und mit dem
schwindigkeit von 160 km/h aktiv. Einstellrad am Blinkerhebel
Verkehrszeichenerkennung auswäh‐
Sobald die Geschwindigkeit unter
len 3 100.
55 km/h absinkt, beispielsweise an
einem Ortseingang, wird das Display War eine andere Seite im Menü des
zurückgesetzt und der Inhalt der Ver‐ Driver Information Center ausgewählt
und wird dann erneut die Seite
Fahren und Bedienung 183

drückt halten. Das erfolgreiche Zu‐


rücksetzen wird durch einen Signal‐
ton bestätigt, und es wird das fol‐
gende Zeichen angezeigt, bis das
nächste Verkehrszeichen erkannt
wird.

Die Warnfunktion kann im Einstel‐ Wenn die Einstellungsseite angezeigt


lungsmenü der Seite „Verkehrszei‐ wird, Aus auswählen, um die Warn‐
chen-Assistent“ durch Drücken der funktion zu deaktivieren. Durch Aus‐
Taste SET/CLR am Blinkerhebel ak‐ wahl von An wird sie wieder einge‐
tiviert und deaktiviert werden. schaltet.
Beim Einschalten der Zündung wird
die Warnfunktion ausgeschaltet. In bestimmten Fällen wird der Inhalt
Der Popup-Hinweis wird ca. des Verkehrszeichen-Assistenten
8 Sekunden lang im DIC angezeigt. automatisch gelöscht.

Zurücksetzen des Systems


Um den Inhalt des Verkehrszeichen‐
speichers zu löschen, das Einstel‐
lungsmenü der Seite „Verkehrszei‐
chen-Assistent“ aufrufen und am
Blinkerhebel die Taste SET/CLR ge‐
184 Fahren und Bedienung

Störung Verkehrszeichen zu erkennen. Fahrer bei einem unbeabsichtigten


Das Verkehrszeichen-Assistenzsys‐ Verkehrszeichen, die das System Spurwechsel durch optische und
tem funktioniert in folgenden Fällen nicht anzeigt, dürfen nicht ignoriert akustische Signale.
nicht einwandfrei: werden. Kriterien für das Erkennen eines un‐
■ Die Windschutzscheibe ist im Be‐ Das System erkennt ausschließ‐ beabsichtigten Spurwechsels sind:
reich der Frontkamera nicht sau‐ lich jene üblichen Verkehrszei‐ ■ keine Betätigung des Blinkers
ber. chen, die den Anfang oder das ■ keine Betätigung der Bremse
■ Verkehrszeichen sind ganz oder Ende eines Tempolimits anzei‐
■ keine aktive Gaspedalbetätigung
teilweise verdeckt oder schwer zu gen.
bzw. Beschleunigung
erkennen. Lassen Sie sich nicht aufgrund
■ kein aktives Lenken
■ Es herrschen widrige Außenbedin‐ dieser besonderen Funktion zu
gungen wie starker Regen, einem risikoreichen Fahrstil verlei‐ Wenn der Fahrer diese Aktionen aus‐
Schneefall, direktes Sonnenlicht ten. führt, wird keine Warnung ausgege‐
oder Schatten. In diesem Fall wird ben.
Die Fahrgeschwindigkeit immer
TSM Fehler schlechtes Wetter im den Straßenverhältnissen anpas‐
Display angezeigt.
Einschalten
sen.
■ Verkehrszeichen sind falsch aufge‐ Die Fahrerassistenzsysteme ent‐
stellt oder beschädigt. heben den Lenker nicht von seiner
■ Die Verkehrsschilder entsprechen umfassenden Verantwortung für
nicht dem Wiener Übereinkommen den sicheren Fahrbetrieb.
über Straßenverkehrszeichen.
Spurhalteassistent
Achtung Der Spurhalteassistent beobachtet
über eine Frontkamera die Markie‐
Das System soll dem Fahrer dabei
rungen der Fahrspur, in der sich das
helfen, in einem festgelegten Ge‐
Fahrzeug befindet. Das System er‐
schwindigkeitsbereich bestimmte
kennt Spurwechsel und warnt den
Fahren und Bedienung 185

Der Spurhalteassistent wird durch


Drücken der Taste ) aktiviert. Die er‐
Ausschalten Kraftstoffe
Durch Drücken der Taste ) wird das
leuchtete LED in der Taste zeigt an,
dass das System eingeschaltet ist.
System deaktiviert. Die LED an der Kraftstoffe für Otto-
Taste erlischt.
Wenn die Kontrollleuchte ) im Instru‐ Motoren
Bei Geschwindigkeiten unter
ment grün leuchtet, ist das System Nur bleifreien Kraftstoff verwenden,
56 km/h ist das System außer Funk‐
betriebsbereit. der Europanorm EN 228 oder
tion.
Das System arbeitet nur bei Fahrge‐ E DIN 51626-1 oder einer gleichwer‐
schwindigkeiten von mehr als Störung tigen Bestimmung entspricht.
56 km/h, wenn Spurmarkierungen Der Spurhalteassistent kann unter Der Motor kann mit E10-Kraftstoff be‐
vorhanden sind. folgenden Bedingungen nicht ein‐ trieben werden, der diese Normen er‐
Wenn das System einen unbeabsich‐ wandfrei arbeiten: füllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu
tigten Spurwechsel erkennt, schaltet ■ Die Windschutzscheibe ist nicht 10 % Bioethanol.
die Kontrollleuchte ) auf gelb und sauber Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐
blinkt. Gleichzeitig wird ein Warnton ■ Es herrschen widrige äußere Be‐ tanzahl verwenden 3 250. Wird
aktiviert. dingungen wie starker Regen, Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐
Schneefall, direktes Sonnenlicht zahl verwendet, kann dies die Motor‐
oder Schatten leistung und das Drehmoment beein‐
trächtigen, und der Kraftstoffver‐
Wenn keine Fahrspurmarkierung er‐ brauch erhöht sich geringfügig.
kannt wird, ist das System nicht funk‐
tionsfähig.
186 Fahren und Bedienung

Achtung Kraftstoffe für Diesel- Tanken


Motoren
Verwenden Sie keine Kraftstoffe Nur unverbleite Dieselkraftstoffe ge‐
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐ mäß EN 590 verwenden!
verbindungen enthalten, wie Kraft‐
stoffzusätze auf Manganbasis. In Ländern außerhalb der Europä‐
Dies kann zu Motorschäden ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff
führen. mit einem Schwefelgehalt unter
50 ppm verwenden.

Achtung Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff, Die Verwendung von Kraftstoff,
der nicht EN 228, E DIN 51626-1 der nicht EN 590 oder gleicharti‐
oder gleichartigen Spezifikationen gen Spezifikationen entspricht,
entspricht, kann zu Ablagerungen kann zu Leistungsverlust des Mo‐ 9 Gefahr
oder Schäden am Motor führen tors, erhöhtem Verschleiß oder
und Ihre Garantieansprüche ein‐ Schäden am Motor führen und Vor dem Tanken Motor abstellen
schränken. Ihre Garantieansprüche ein‐ und etwaige externe Heizungen
schränken. mit Brennkammern ausschalten.
Mobiltelefon abschalten.
Achtung Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle, Beim Tanken die Bedienungs- und
Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐ Sicherheitsvorschriften der Tank‐
Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl
ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐ stelle beachten.
kann zu unkontrollierter Verbren‐
det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐
nung und zu Schäden am Motor
selkraftstoffe zur Verdünnung mit
führen.
Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐
mischen.
Fahren und Bedienung 187

9 Gefahr
Kraftstoff ist brennbar und explo‐
siv. Das Rauchen beim Tanken ist
daher untersagt. Auch der Um‐
gang mit offenem Feuer und Fun‐
ken ist untersagt.
Wenn Sie Kraftstoffgeruch in Ih‐
rem Fahrzeug feststellen, lassen
Sie die Ursache unverzüglich in
einer Werkstatt beheben.
Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ Der Tankdeckel kann in die Halterung
Achtung riegeltem Fahrzeug öffnen. Tank‐ auf der Tankklappe eingehängt wer‐
klappe durch Drücken der Klappe lö‐ den.
Bei falscher Betankung nicht die sen. Zum Tanken die Zapfpistole bis zum
Zündung einschalten. Zum Öffnen den Deckel langsam Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐
nach links drehen. ren und betätigen.
Die Tankklappe befindet sich an der
rechten Fahrzeugseite. Nach dem automatischen Abschalten
können noch maximal zwei Portionen
Kraftstoff hinzugefügt werden.

Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort
abwischen.
188 Fahren und Bedienung

Zum Schließen den Tankdeckel nach Bei einer Notbetankung mit einem
rechts drehen, bis er einrastet. Kanister muss mit einem Trichter die
Klappe schließen und einrasten las‐ Kappe des Einfüllstutzens geöffnet
sen. werden.

Fahrzeuge mit
Fehlbetankungsschutz

9 Warnung
Bei Fahrzeugen mit Fehlbetan‐
kungsschutz nicht versuchen, die
Klappe des Kraftstoffeinfüllstut‐ Der Fehlbetankungsschutz garan‐
zens per Hand zu öffnen. tiert, dass die Klappe des Einfüllstut‐
Ein Nichtbeachten dieser Anwei‐ zens nur mit einer Tankdüse für Die‐
sung kann zum Einklemmen von selkraftstoff oder einem Trichter für
Fingern führen. eine Notfallbetankung geöffnet wer‐
den kann. Der Trichter befindet sich im Lade‐
raum.
Fahrzeuge mit einem selektiven ka‐ Den Tankverschluss langsam nach
talytischen Reduktionssystem sind links drehen. Den Trichter gerade am Einfüllstut‐
mit einem Fehlbetankungsschutz zen ansetzen und mit geringem Kraft‐
Der Tankdeckel kann in die Halterung aufwand einstecken.
ausgestattet.
auf der Tankklappe eingehängt wer‐
den. Mit dem Trichter Dieselkraftstoff in
den Einfüllstutzen füllen.
Die Tankdüse gerade am Einfüllstut‐
zen ansetzen und mit geringem Kraft‐ Nach dem Auffüllen den Trichter in
aufwand einstecken. die Kunststofftüte verpackt in das
Staufach legen.
Fahren und Bedienung 189

Selektives katalytisches Reduktions‐


system 3 147.
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und
CO2-Ausstoß wurden gemäß der Ver‐
Anhängerzugvorrich‐
ordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der je‐ tung
Tankdeckel weils aktuellsten geltenden Fassung)
Nur Original-Tankdeckel verwenden. ermittelt und beziehen sich auf das Allgemeine Informationen
Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
spezielle Tankdeckel. Zustand, wie in der Verordnung an‐ sene Anhängerzugvorrichtung ver‐
gegeben. wenden. Den nachträglichen Einbau
Kraftstoffverbrauch, CO2- Die Ziffern dienen lediglich als Ver‐ von einer Werkstatt durchführen las‐
gleichsdaten zwischen verschiede‐ sen. Gegebenenfalls müssen Ände‐
Emission nen Fahrzeugvarianten und dürfen rungen am Fahrzeug, die die Küh‐
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) nicht als Garantie für den tatsächli‐ lung, Hitzeschutzschilde oder andere
liegt zwischen 7,3 und 5,2 l/100 km. chen Kraftstoffverbrauch eines be‐ Aggregate betreffen, durchgeführt
stimmten Fahrzeugs herangezogen werden.
Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt
zwischen 172 und 138 g/km. werden. Zusatzausrüstungen können Die Funktion zur Erkennung einer
zu etwas höheren Ergebnissen füh‐ ausgefallenen Leuchte kann für die
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte ren als die genannten Daten für Ver‐ Anhängerbremsleuchten keinen teil‐
finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐ brauch und CO2-Emissionen. Der weisen Leuchtenausfall erkennen.
fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐ Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐ Bei vier 5-W-Leuchten wird beispiels‐
zeugs enthalten ist, oder in anderen hend vom persönlichen Fahrstil sowie weise erst dann ein Ausfall erkannt,
nationalen Zulassungspapieren. von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐ wenn nur noch eine oder keine der
Allgemeine Informationen sen ab. 5-W-Leuchten funktioniert.
Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐ Bei Montage einer Anhängerzugvor‐
brauch und CO2-Emissionen bezie‐ richtung kann die Öffnung der Ab‐
hen sich auf das EU-Basismodell mit schleppöse verdeckt werden. Wenn
serienmäßiger Ausstattung. dies der Fall ist, die Kugelstange zum
Abschleppen verwenden. Die Kugel‐
stange immer im Fahrzeug mitführen.
190 Fahren und Bedienung

Fahrverhalten, Anhängerbetrieb stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf


Autobahnen) muss das Zuggesamt‐
Fahrhinweise Anhängelast gewicht nicht verringert werden.
Vor Montage eines Anhängers die Die zulässigen Anhängelasten sind Das zulässige Zuggesamtgewicht
Kugel der Anhängerkupplung fahrzeug- und motorabhängige darf nicht überschritten werden. Das
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Höchstwerte und dürfen nicht über‐ zulässige Zuggesamtgewicht ist auf
Verringerung der Pendelbewegung schritten werden. Die tatsächliche dem Typschild angegeben 3 245.
des Anhängers ein Stabilisator ver‐ Anhängelast ist die Differenz zwi‐
wendet wird, der auf den Kugelkopf schen dem tatsächlichen Gesamtge‐ Stützlast
wirkt. wicht des Anhängers und der tatsäch‐ Die Stützlast ist die Last, die vom An‐
Für Anhänger mit einer geringen lichen Stützlast mit Anhänger. hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐
Fahrstabilität und Wohnwagen mit Die zulässige Anhängelast ist in den gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann
einem zulässigen Gesamtgewicht Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐ durch Veränderung der Gewichtsver‐
von mehr als 1200 kg wird für Ge‐ ser Wert gilt in der Regel für Steigun‐ teilung beim Beladen des Anhängers
schwindigkeiten über 80 km/h die gen bis max. 12 %. verändert werden.
Verwendung eines Stabilisators drin‐ Die höchstzulässige Stützlast
gend empfohlen. Die zulässige Anhängelast gilt bis zur
angegebenen Steigung und bis zu (75 kg) ist auf dem Typschild der An‐
Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ einer Höhe von 1000 Metern über hängerzugvorrichtung und in den
ginnen, langsamer fahren, nicht dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐ Fahrzeugpapieren angegeben. Stre‐
gegenlenken, notfalls scharf brem‐ torleistung wegen der dünner wer‐ ben Sie immer die höchstzulässige
sen. denden Luft bei zunehmender Höhe Last an, vor allem bei schweren An‐
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ verringert und sich dadurch die Steig‐ hängern. Die Stützlast sollte nie unter
gen wie bei entsprechender Bergauf‐ fähigkeit verschlechtert, sinkt auch 25 kg sinken.
fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ das zulässige Zuggesamtgewicht pro
keit fahren. 1000 Meter zusätzlicher Höhe um
Reifendruck auf den Wert für die volle 10 %. Auf Straßen mit leichten An‐
Zuladung einstellen 3 257.
Fahren und Bedienung 191

Hinterachslast Fahrzeug mit Reserverad Fahrzeuge mit Reifenreparaturset


Wenn ein Anhänger montiert und das
Zugfahrzeug voll beladen ist, dürfen
die zulässige Hinterachslast (siehe
Typschild oder Fahrzeugpapiere) um
100 kg und das zulässige Gesamtge‐
wicht um 100 kg überschritten wer‐
den. Wird die zulässige Hinterachs‐
last überschritten, gilt eine Höchstge‐
schwindigkeit von 100 km/h.

Zugvorrichtung
Achtung Die Tasche mit der Kupplungskugel‐
Die Tasche mit der Kupplungskugel‐
stange befindet sich in der Nähe des
stange befindet sich in der Nähe des
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die Reifenreparatursets unter der Lade‐
Reserverads unter der Laderaumab‐
Kugelstange zu demontieren. raumabdeckung.
deckung.
Das Band um die Gewindeschraube
Das Band durch die Felge und um
Verstauen der Kugelstange unter dem Reifenreparaturset führen.
das Rad führen, dann um die Kupp‐
Die Kupplungskugelstange ist in einer Das Band um die Kupplungskugel‐
lungskugelstange wickeln und fest‐
Tasche verstaut und muss im Lade‐ stange wickeln und festziehen, um
ziehen, um die Tasche zu sichern.
raum gesichert werden. die Tasche zu sichern.
192 Fahren und Bedienung

Fahrzeuge mit flachem Montage der Kugelstange Spannstellung der Kugelstange


Laderaumboden kontrollieren

Steckdose ausrasten und nach unten


Die Tasche mit der Kupplungskugel‐ klappen. Verschlussstopfen von der ■ Die rote Markierung am Drehgriff
stange ist auf der rechten Seite des Öffnung für die Kugelstange entfer‐ muss zur grünen Markierung an der
Laderaumbodens verstaut. nen und verstauen. Kugelstange zeigen.
Das Band durch die hintere rechte ■ Der Spalt zwischen dem Drehgriff
Verzurröse führen, zweimal um die und der Kugelstange muss ca.
Kupplungskugelstange wickeln und 6 mm betragen.
festziehen, um die Tasche zu sichern. ■ Der Schlüssel muss auf Position c
stehen.
Andernfalls muss die Kugelstange
vor Einsetzen gespannt werden:
■ Kugelstange entriegeln, dazu
Schlüssel in Position c drehen.
Fahren und Bedienung 193

Gespannte Kugelstange in die Auf‐ Öse für Abreißseil


nahmeöffnung einführen und kräftig
bis zum hörbaren Einrasten nach
oben drücken.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die
Ausgangsposition zurück und liegt
ohne Spalt an der Kugelstange an.

9 Warnung
Drehgriff beim Einsetzen nicht be‐
rühren.
■ Drehgriff herausziehen und bis zum
Anschlag nach rechts drehen. Zum Verriegeln der Kugelstange den
Schlüssel in Position e drehen. Abreißseil an der Öse einhängen.
Einsetzen der Kugelstange Schlüssel abziehen und Schutz‐
Richtige Montage der Kugelstange
klappe schließen.
kontrollieren
■ Die grüne Markierung am Drehgriff
muss zur grünen Markierung an der
Kugelstange zeigen.
■ Zwischen Drehgriff und Kugel‐
stange darf kein Spalt sein.
■ Die Kugelstange muss fest in der
Aufnahmeöffnung eingerastet sein.
■ Die Kugelstange muss verriegelt
und der Schlüssel abgezogen sein.
194 Fahren und Bedienung

Verschlussstopfen in Aufnahmeöff‐
9 Warnung nung einsetzen. Steckdose einklap‐
pen.
Anhängerbetrieb ist nur zulässig,
wenn die Kugelstange richtig mon‐ Die Kupplungskugelstange wie oben
tiert ist. Wenn die Kugelstange beschrieben verstauen und sichern.
nicht richtig einrastet, Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.

Demontage der Kugelstange

Die Schutzklappe öffnen und zum


Entriegeln der Kugelstange den
Schlüssel in Position c drehen.
Drehgriff herausziehen und bis zum
Anschlag nach rechts drehen. Kugel‐
stange nach unten herausziehen.
Fahrzeugwartung 195

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 195 Zubehör und Änderungen Wenn das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 196 am Fahrzeug nate eingelagert werden muss:
Glühlampen auswechseln ......... 203 Wir empfehlen die Verwendung von ■ Fahrzeug waschen. Lackierte
Elektrische Anlage ..................... 211 Originalteilen und -zubehör und von Fahrzeugteile mit Wachs schützen.
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp Außenpflege 3 238.
Wagenwerkzeug ........................ 217 werkseitig zugelassenen Teilen. Die
■ Konservierung im Motorraum und
Räder und Reifen ...................... 218 Zuverlässigkeit anderer Produkte
am Unterboden überprüfen lassen.
Starthilfe ..................................... 235 können wir nicht bewerten und auch
nicht dafür garantieren – auch wenn ■ Die Dichtgummis reinigen und im‐
Abschleppen .............................. 236 prägnieren.
sie über eine behördliche oder sons‐
Fahrzeugpflege .......................... 238 tige Zulassung verfügen. ■ Den Kraftstofftank vollständig auf‐
Keine Veränderungen an elektri‐ füllen.
schen Systemen vornehmen, z.B. ■ Motorölwechsel durchführen.
Eingriff in elektronische Steuergeräte ■ Den Scheibenwaschbehälter ent‐
(Chip-Tuning). leeren.
Achtung ■ Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
Beim Transportieren des Fahr‐ ■ Reifendruck auf den Wert für die
zeugs auf einem Zug oder einem volle Zuladung erhöhen.
Bergungsfahrzeug können die
Schmutzfänger beschädigt wer‐
den.
196 Fahrzeugwartung

■ Das Fahrzeug an einem trockenen,


gut belüfteten Ort abstellen. Ersten
Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugüberprüfun‐
Fahrzeugs gen
Gang oder Rückwärtsgang einle‐ Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
gen oder Wählhebel in P stellen. genommen wird:
Beachten, dass das Fahrzeug nicht Durchführung von Arbeiten
wegrollen kann. ■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐
■ Die Parkbremse nicht anziehen. nik der elektrischen Fensterbetäti‐
■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen gung aktivieren.
schließen und das Fahrzeug ver‐ ■ Reifendruck prüfen.
riegeln.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Das Verdeck schließen.
■ Motorölstand kontrollieren.
■ Das Verdeck abdecken, um Schä‐
den durch Außeneinwirkungen zu ■ Kühlmittelstand kontrollieren.
verhindern. ■ Gegebenenfalls Kennzeichen
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ montieren.
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐
stellen, dass sämtliche Systeme Altfahrzeugrücknahme
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ 9 Warnung
warnanlage. Informationen über Altfahrzeug-
Rücknahmestellen und die Wieder‐
verwertung von Altfahrzeugen sind, Kontrollen im Motorraum nur bei
sofern gesetzlich vorgeschrieben, auf ausgeschalteter Zündung durch‐
unserer Website verfügbar. Nur offi‐ führen.
ziell anerkannte Recyclingstellen mit Das Kühlgebläse kann auch bei
dieser Aufgabe betrauen. ausgeschalteter Zündung laufen.
Fahrzeugwartung 197

Wird bei einem Autostopp die Motor‐


9 Gefahr haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch wie‐
Zündanlage und Xenon-Schein‐ der gestartet.
werfer arbeiten mit sehr hoher
Spannung. Nicht berühren. Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
Motorhaube die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube schließen und aus gerin‐
Öffnen ger Höhe (20-25 cm) ins Schloss fal‐
len lassen. Sicherstellen, dass die
Motorhaube eingerastet ist.
Den Sicherungshaken zur linken
Fahrzeugseite drücken und die Mo‐ Achtung
torhaube öffnen.
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu ver‐
meiden.

Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
Entriegelungshebel ziehen und in die den zu verhindern. Sicherstellen,
Ausgangsposition zurückführen. dass die richtige Ölspezifikation ver‐
wendet wird. Empfohlene Flüssigkei‐
ten und Betriebsstoffe 3 243.

Motorhaube abstützen.
198 Fahrzeugwartung

Prüfung nur bei waagerecht stehen‐ Wir empfehlen, möglichst diejenige


dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐ Motorölklasse verwenden, die beim
triebswarm und mindestens seit vorangegangenen Ölwechsel einge‐
5 Minuten abgestellt sein. füllt wurde.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe
Umdrehung durchführen.

Wenn der Motorölstand in den Be‐


reich der Nachfüllmarke MIN abge‐
sunken ist, Motoröl nachfüllen.

Der Motorölstand darf die obere


Marke MAX am Messstab nicht über‐
schreiten.

Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss
abgelassen oder abgesaugt wer‐
Je nach Motor werden verschiedene den.
Ölmessstäbe verwendet.
Füllmengen 3 256.
Fahrzeugwartung 199

Verschlussdeckel gerade ansetzen zentrat verfügbar ist, nur sauberes


und festdrehen. Leitungswasser verwenden. Den
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen
Kühlmittel lassen und die Ursache für den Kühl‐
Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis mittelverlust in einer Werkstatt behe‐
ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in ben lassen.
denen es sehr kalt wird, bietet das
werkseitig eingefüllte Kühlmittel
Frostschutz bis ca. -37 °C. Waschflüssigkeit
Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmit‐ Bei kaltem Kühlsystem muss der
tel verwenden. Kühlmittelspiegel über der Fülllinien‐
markierung liegen. Bei zu niedrigem
Füllstand auffüllen.
Kühlmittelstand
9 Warnung
Achtung
Vor Öffnen des Verschlussde‐
Zu niedriger Kühlmittelstand kann ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐
zu Motorschaden führen. schlussdeckel vorsichtig öffnen
damit der Überdruck langsam ent‐ Mit einem Gemisch aus sauberem
weicht. Wasser und einer geeigneten Menge
zugelassener frostschutzmittelhalti‐
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus ger Scheibenwaschflüssigkeit auffül‐
freigegebenem Kühlmittelkonzentrat len.
und sauberem Leitungswasser ver‐
wenden. Wenn kein Kühlmittelkon‐
200 Fahrzeugwartung

Achtung Bremsflüssigkeit Fahrzeugbatterie


Fahrzeuge ohne Stopp-Start-System
Nur Waschwasser mit einem aus‐ 9 Warnung sind mit einem herkömmlichen Blei‐
reichenden Anteil Frostschutzmit‐ akkumulator ausgestattet. Fahrzeuge
tel bietet bei niedrigen Tempera‐ Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐ mit Stopp-Start-System sind mit einer
turen oder einem plötzlichen Tem‐ zend. Kontakt mit Augen, Haut, AGM-Batterie ausgestattet.
peratursturz ausreichenden Gewebe und lackierten Flächen
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei,
Schutz. vermeiden.
sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
Waschflüssigkeit mit Isopropanol chende Aufladung der Batterie zu‐
kann die Außenlampen beschädi‐ lässt. Kurze Strecken und häufige
gen. Motorstarts können die Batterie ent‐
laden. Nicht benötigte Verbraucher
Bremsen ausschalten.
Wenn die Mindestdicke der Brems‐
beläge erreicht ist, ist während des
Bremsens ein Quietschgeräusch zu
hören.
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge
jedoch möglichst bald austauschen
lassen. Batterien gehören nicht in den Haus‐
Sobald neue Bremsbeläge montiert Der Bremsflüssigkeitsstand muss müll. Sie müssen über entspre‐
sind, während der ersten Fahrten zwischen MIN und MAX liegen. chende Sammelstellen recycelt wer‐
nicht unnötig scharf bremsen. Wenn der Flüssigkeitsstand unter die den.
MIN-Markierung gefallen ist, die Hilfe
einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
3 243.
Fahrzeugwartung 201

Wird das Fahrzeug länger als Nur Fahrzeugbatterien verwenden, Hinweis


4 Wochen abgestellt, kann sich die die die Befestigung des Sicherungs‐ Der Einsatz einer anderen AGM-
Batterie entladen. Polklemme am Mi‐ kastens über der Fahrzeugbatterie Fahrzeugbatterie als der original
nuspol der Fahrzeugbatterie ermöglichen. Opel-Fahrzeugbatterie kann die
abklemmen. Stellen Sie bei Fahrzeugen mit Leistung des Stopp-Start-Systems
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐ Stopp-Start-System sicher, dass die beeinträchtigen.
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐ AGM-Batterie (Absorptionsglas) Wir empfehlen, den Austausch der
dung. durch eine andere AGM-Batterie er‐ Fahrzeugbatterie von einer Werkstatt
Batterieentladeschutz der Fahrzeug‐ setzt wird. durchführen zu lassen.
batterie 3 127. Stopp-Start-Automatik 3 142.
Fahrzeugbatterie ersetzen Fahrzeugbatterie laden
Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem 9 Warnung
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐ Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-
tivierung der Stopp-Start-Automatik Automatik darauf achten, dass die
führen. Ladespannung bei Einsatz eines
Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie übersteigt. Andernfalls kann die
unbedingt darauf achten, dass sich Fahrzeugbatterie beschädigt wer‐
im Bereich des Pluspols keine geö‐ den.
ffneten Entlüftungsbohrungen befin‐ AGM-Batterien sind am entsprechen‐
den. Falls in diesem Bereich eine Ent‐ den Batterieschild zu erkennen. Wir Starthilfe 3 235.
lüftungsbohrung geöffnet ist, muss empfehlen den Einsatz einer original
diese mit einem Blinddeckel ver‐ Opel-Fahrzeugbatterie.
schlossen werden und die Entlüftung
muss im Bereich des Minuspols ge‐
öffnet werden.
202 Fahrzeugwartung

Warnschild ■ Für weitere Informationen siehe Scheibenwischerwechsel


Betriebsanleitung.
■ Rund um die Fahrzeugbatterie kön‐
nen explosive Gase auftreten.

Diesel-Kraftstoffsystem
entlüften
Wenn der Tank leer gefahren wurde,
muss das Diesel-Kraftstoffsystem
entlüftet werden. Zündung dreimal für
jeweils 15 Sekunden einschalten.
Dann den Motor höchstens
40 Sekunden lang drehen lassen.
Bedeutung der Symbole: Diesen Vorgang frühestens nach Wischerarm anheben, bis er von
■ Funken, offene Flammen oder 5 Sekunden wiederholen. Wenn der selbst steht, Taste zum Lösen des
Rauch vermeiden. Motor nicht startet, Hilfe einer Werk‐ Wischerblattes drücken und Wischer‐
■ Augen immer schützen. Explosive statt in Anspruch nehmen. blatt abnehmen.
Gase können zu Erblindung oder Wischerblatt leicht abgewinkelt am
Verletzungen führen. Wischerarm ansetzen und drücken,
■ Fahrzeugbatterie außerhalb der bis es einrastet.
Reichweite von Kindern halten. Wischerarm vorsichtig absenken.
■ Die Fahrzeugbatterie enthält
Schwefelsäure, die zu Erblindung
oder ernsten Verätzungen führen
kann.
Fahrzeugwartung 203

Glühlampen Halogen-Scheinwerfer Abblend-/Fernlicht (1)


auswechseln
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten. Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im
Motorraum austauschen. 1. Die Kappe (1) nach links drehen
Bi-Halogen-Scheinwerfer (1) mit
und abnehmen.
Lampenkontrolle einer Lampe für Abblend- und Fern‐
Nach dem Auswechseln einer Glüh‐ licht.
lampe Zündung einschalten, Licht be‐ Standlicht/Tagfahrlicht (2).
tätigen und dieses kontrollieren.
204 Fahrzeugwartung

2. Die Lampenfassung durch Dre‐ Standlicht/Tagfahrlicht (2) 2. Lampe aus der Lampenfassung
hen nach links lösen. Lampenfas‐ ziehen.
sung aus dem Reflektor ziehen. 3. Austauschen und neue Lampe in
die Fassung einsetzen.
4. Die Lampenfassung in den Re‐
flektor setzen und nach rechts
drehen.

Adaptives Fahrlicht
9 Gefahr
Das adaptive Fahrlicht verwendet
1. Lampenfassung (2) durch Drehen Xenon-Scheinwerfer.
nach links ausrasten. Lampenfas‐ Xenon-Scheinwerfer arbeiten mit
3. Die Lampenfassung durch sung aus dem Reflektor ziehen.
Drücken der Haltenase vom Ste‐ besonders starker elektrischer
cker lösen. Spannung. Nicht berühren. Glüh‐
lampen von einer Werkstatt wech‐
4. Lampe austauschen und die Lam‐
seln lassen.
penfassung mit dem Stecker ver‐
binden. Die Lampen für den vorderen Blin‐
ker und das Abbiegelicht können
5. Lampenfassung einsetzen, die
ausgetauscht werden.
beiden Nasen im Reflektor einras‐
ten und zum Verriegeln nach
Das Stand- und Tagfahrlicht wird mit
rechts drehen.
LEDs betrieben, die nicht ausge‐
6. Die Kappe einsetzen und nach tauscht werden können.
rechts drehen.
Fahrzeugwartung 205

Abbiegelicht 2. Die Lampenfassung durch Dre‐ Nebelscheinwerfer


hen nach links lösen. Lampenfas‐
sung aus dem Reflektor ziehen. Die Lampen sind von der Fahrzeug‐
unterseite her zugänglich.

1. Die Kappe nach links drehen und


abnehmen.
3. Die Lampe vom Stecker abzie‐
hen. 1. Die Lampenfassung nach links
drehen und aus dem Reflektor he‐
4. Lampe austauschen und die Lam‐ rausnehmen.
penfassung mit dem Stecker ver‐
binden.
5. Lampenfassung einsetzen, die
beiden Nasen im Reflektor einras‐
ten und zum Verriegeln nach
rechts drehen.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
206 Fahrzeugwartung

Vordere Blinkleuchte 2. Die Abbildung zeigt die Ausfüh‐


rung mit Halogen-Scheinwerfern.

2. Die Lampenfassung durch


Drücken der Haltenase vom Ste‐
cker lösen. 1. Kappe (1) nach links drehen und Die Abbildung zeigt die Ausfüh‐
3. Lampenfassung mit Lampe aus‐ abnehmen. rung mit adaptivem Fahrlicht.
bauen und ersetzen. Stecker an‐ Lampenfassung gegen den Uhr‐
bringen. zeigersinn drehen, um sie auszu‐
4. Lampenfassung durch Drehen rasten und aus dem Reflektor zu
nach rechts in den Reflektor ein‐ entnehmen.
setzen und einrasten lassen.
Fahrzeugwartung 207

Rückleuchten

Die Glühlampenfassung nach


3. Lampe durch Drehen gegen den
links drehen, um sie zu entfernen.
Uhrzeigersinn aus der Lampen‐
fassung nehmen. 1. Die Abdeckung an der Innenseite Blinkleuchten (1)
4. Austauschen und neue Lampe im des Kofferraumdeckels öffnen Rückfahrlicht (2)
Uhrzeigersinn in die Fassung dre‐ und entfernen, indem Sie die
hen. Schraube mit einer Münze lösen.
5. Die Lampenfassung in den Re‐ 2. Bremsleuchten, Rückleuchten
flektor setzen und nach rechts und Nebelscheinwerfer verwen‐
drehen. den LEDs und können nicht aus‐
getauscht werden.
6. Die Kappe einsetzen und nach
rechts drehen.
208 Fahrzeugwartung

3. Lampe ausbauen und ersetzen. Blinkleuchten (1)


4. Lampenfassung in den Rück‐ Rückleuchten (2)
leuchtenzusammenbau einset‐
zen und im Uhrzeigersinn drehen.

2. Abdeckung in Seitenverkleidung
lösen und herausnehmen.
4. Lampe ausbauen und ersetzen.
5. Lampenfassung in das Gehäuse
5. Die Abdeckung schließen, indem einsetzen und im Uhrzeigersinn
sie zuerst die Befestigungsclips drehen.
einsetzen. Mit einer Münze die
Schraube im Uhrzeigersinn dre‐ 6. Seitliche Abdeckung befestigen.
hen, um die Abdeckung zu verrie‐
geln.

Zusätzliche Leuchten im
Rahmen des
Kofferraumdeckels
1. Kofferraumdeckel öffnen. 3. Die Glühlampenfassung nach
links drehen, um sie zu entfernen.
Fahrzeugwartung 209

Seitliche Blinkleuchten 3. Die Lampe aus der Fassung zie‐


hen und ersetzen.
Zum Ersetzen der Lampe das Lam‐
pengehäuse entfernen: 4. Lampenfassung einsetzen und
nach rechts drehen.
5. Die linke Seite der Lampe einset‐
zen, die Lampe nach links schie‐
ben und die rechte Seite einset‐
zen.

Kennzeichenleuchte
2. Lampenfassung nach links dre‐
hen, um sie aus dem Gehäuse zu
entfernen.

1. Lampe nach links schieben und


an der rechten Seite entfernen.

1. Schraubendreher in die Ausspa‐


rung der Abdeckung einführen,
zur Seite drücken und die Feder
lösen.
210 Fahrzeugwartung

2. Lampe nach unten herausneh‐ Laderaumleuchte


men, dabei nicht am Kabel zie‐ Lampenwechsel von einer Werkstatt
hen. durchführen lassen.

Instrumententafelbeleuch‐
tung
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

4. Die Lampe aus der Fassung zie‐


hen und ersetzen.
5. Die Lampenfassung in das Lam‐
3. Die Lampenfassung nach links pengehäuse einsetzen und nach
drehen, um sie aus dem Lampen‐ rechts drehen.
gehäuse zu entfernen. 6. Die Lampe in den Stoßfänger ein‐
setzen und einrasten lassen.

Innenleuchten
Innenleuchte, Leseleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
Fahrzeugwartung 211

Elektrische Anlage Einige Funktionen können durch


mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen
Sicherungen können auch ohne Vor‐
Ersatz entsprechend der Beschrif‐ handensein einer Funktion einge‐
tung auf der defekten Sicherung steckt sein.
durchführen.
Das Fahrzeug verfügt über drei Si‐
cherungskästen:
■ im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums,
■ in Linkslenkern im Innenraum hin‐
ter dem Staufach bzw. in Rechts‐ Sicherungszieher
lenkern hinter dem Handschuh‐ Im Sicherungskasten des Motor‐
fach, raums kann ein Sicherungszieher un‐
■ unter einer Abdeckung auf der lin‐ tergebracht sein.
ken Seite im Laderaum.
Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
treffenden Schalter und Zündung
ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist am durch‐
gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
bar. Sicherung nur dann ersetzen,
wenn die Ursache für die Störung be‐
hoben wurde.
212 Fahrzeugwartung

Sicherungskasten im
Motorraum

Sicherungszieher von oben oder seit‐


lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
cherung herausziehen. Der Sicherungskasten befindet sich
im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums.
Die Abdeckung entriegeln und bis
zum Anschlag nach oben klappen.
Die Abdeckung senkrecht nach oben
entfernen.
Fahrzeugwartung 213

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Motorsteuergerät 16 Anlasser 31 –
2 Lambdasonde 17 Getriebesteuergerät 32 Airbag
3 Kraftstoffeinspritzung, Zündan‐ 18 Heizbare Heckscheibe 33 Adaptives Fahrlicht, Automati‐
lage sches Fahrlicht
19 Elektrische Fensterbetätigung
4 Kraftstoffeinspritzung, Zündan‐ vorn 34 Abgasrückführung
lage
20 Elektrische Fensterbetätigung 35 Elektrische Fensterbetätigung,
5 – hinten Regensensor, Außenspiegel
6 Spiegelheizung 21 Batterieplusverteilung hinten 36 Klimatisierung
7 Gebläsesteuerung 22 Fernlicht links (Halogen) 37 –
8 Lambdasonde, Motorkühlung 23 Scheinwerferwaschanlage 38 Unterdruckpumpe
9 Heckscheibensensor 24 Abblendlicht rechts (Xenon) 39 Steuergerät Kraftstoffsystem
10 Fahrzeugbatteriesensor 25 Abblendlicht links (Xenon) 40 Windschutzscheibenwaschan‐
lage
11 Laderaumentriegelung 26 Nebelscheinwerfer
41 Fernlicht rechts (Halogen)
12 Adaptives Fahrlicht, Automati‐ 27 Heizung Diesel-Kraftstoff
sches Fahrlicht 42 Kühlergebläse
28 Start-/Stoppsystem
13 ABS-Ventile 43 Scheibenwischer
29 Elektrische Parkbremse
14 – 44 –
30 ABS-Pumpe
15 Motorsteuergerät 45 Kühlergebläse
214 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Sicherungskasten in der


46 – Instrumententafel
47 Hupe
48 Kühlergebläse
49 Kraftstoffpumpe
50 Leuchtweitenregelung, Adap‐
tives Fahrlicht
51 –
52 Zuheizer, Dieselmotor In Rechtslenkern befindet sich der Si‐
cherungskasten hinter einer Abde‐
53 Getriebesteuergerät, Motorsteu‐
ckung im Handschuhfach. Das Hand‐
ergerät
schuhfach öffnen, dann die Abde‐
54 Unterdruckpumpe, Kombiinstru‐ ckung öffnen und nach unten klap‐
ment, Heizung Lüftung Klima‐ pen.
anlage In Linkslenkern befindet sich der Si‐
cherungskasten hinter dem Staufach
Nach dem Austausch durchgebrann‐ in der Instrumententafel.
ter Sicherungen den Sicherungskas‐ Das Fach öffnen und zum Entriegeln
ten schließen und den Deckel hinein‐ nach links drücken. Das Fach nach
drücken, bis er einrastet. unten klappen und herausnehmen.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.
Fahrzeugwartung 215

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


8 Steuergerät Karosserie, linkes 21 Instrumententafel
Abblendlicht
22 Zündanlage
9 Steuergerät Karosserie, rechtes
Abblendlicht 23 Kontrolleinheit Karosserie

10 Steuergerät Karosserie, 24 Kontrolleinheit Karosserie


Türschlösser 25 –
11 Innengebläse 26 Zubehörsteckdose im Koffer‐
12 Elektrische Fahrersitzeinstel‐ raum
lung
Nr. Stromkreis
13 Elektrische Beifahrersitzeinstel‐ Sicherungskasten im
1 Displays lung Laderaum
2 Steuergerät Karosserie, Außen‐ 14 Diagnosestecker Der Sicherungskasten befindet sich
beleuchtung auf der linken Seite im Laderaum hin‐
15 Airbag ter einer Abdeckung.
3 Steuergerät Karosserie, Außen‐
beleuchtung 16 Relais Kofferraumdeckel
4 Infotainment System 17 Klimaanlage
5 Infotainment-System, Instru‐ 18 Servicediagnose
ment
19 Steuergerät Karosserie, Brems‐
6 Zubehörsteckdosen, Zigaretten‐ leuchten, Rückleuchten, Innen‐
anzünder leuchten
7 Steckdose 20 –
216 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Steuergerät Verdeck, Verteiler‐ 13 –
leiste rechts
14 Hintersitz elektrisches
2 – Vorklappen
3 Einparkhilfe 15 –
4 Selektives katalytisches Reduk‐ 16 Sitzbelüftung, Rückfahrkamera,
tionssystem Steuergerät Verdeck
5 – 17 –
6 – 18 –
Abdeckung entfernen.
7 Elektrisch verstellbarer Sitz 19 Lenkradheizung
Sicherungszuordnung
8 Steuergerät Verdeck 20 –
9 Selektives katalytisches Reduk‐ 21 Sitzheizung
tionssystem
22 –
10 Selektives katalytisches Reduk‐
tionssystem 23 Steuergerät Verdeck, Verteiler‐
leiste links
11 Anhängermodul, Reifendruck‐
überwachung und Rückfahrka‐ 24 Selektives katalytisches Reduk‐
mera tionssystem

12 Steuergerät Verdeck, Rück‐ 25 –


leuchten
Fahrzeugwartung 217

Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug Fahrzeuge mit


Reifenreparaturset
26 Sicherung für Nicht-Logistik-
Modus Fahrzeuge mit Reserverad
27 Passiver Zugang
28 –
29 Hydraulikeinheit
30 –
31 –
32 Flex Ride

Wagenwerkzeug und die Abschlepp‐


öse sind zusammen mit dem Reifen‐
Laderaumbodenabdeckung öffnen. reparaturset in einem Werkzeugkas‐
Wagenheber, Wagenwerkzeug und ten untergebracht, der sich unter der
ein Gurt zur Befestigung eines be‐ Bodenabdeckung im Laderaum be‐
schädigten Rades befinden sich im findet.
Werkzeugkasten unter dem Reserve‐
rad im Laderaum. Der Radschlüssel
und die Abschleppöse befinden sich
in der Werkzeugtasche, die in der
Nähe des Werkzeugkastens in der
Reserveradaufnahme verstaut ist.
Reserverad 3 231.
218 Fahrzeugwartung

Fahrzeuge mit Räder und Reifen Alle Reifengrößen sind für Winterrei‐
fen zulässig 3 257.
Reifenreparaturset und flachem
Laderaumboden Reifengröße 225/55 R17 nur bei Win‐
Räder terreifen verwenden.
An Fahrzeugen mit Dieselmotor sind
An Fahrzeugen mit Dieselmotor sind
keine Stahlfelgen und nur besondere,
keine Stahlfelgen und nur für das
für dieses Fahrzeugmodell zugelas‐
Fahrzeugmodell zugelassene Leicht‐
sene Leichtmetallfelgen zulässig.
metallfelgen zulässig.
Reifenzustand, Felgenzustand Geschwindigkeitsaufkleber gemäß
Über Kanten langsam und möglichst Landesvorschrift im Blickfeld des
im rechten Winkel fahren. Das Über‐ Fahrers anbringen.
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐ Reifenbezeichnungen
fen beim Parken nicht am Bordstein
einklemmen. Z. B. 235/55 R 17 99 V
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐ 235 = Reifenbreite in mm
Einige Werkzeuge und die Ab‐
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐ 55 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
schleppöse sind zusammen mit dem
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐ fenhöhe zu Reifenbreite) in %
Reifenreparaturset in einer Tasche
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐ R = Gürtelbauart: Radial
verstaut, die an der linken Verzurröse
spruch nehmen. RF = Bauart: RunFlat
im Laderaum befestigt ist.
17 = Felgendurchmesser in Zoll
99 = Tragfähigkeits-Kennzahl,
Winterreifen z. B.: 99 entspricht 775 kg
Winterreifen verbessern die Fahrsi‐ V = Geschwindigkeits-Kennbuch‐
cherheit bei Temperaturen unter stabe
7 °C und sollten deshalb auf allen Rä‐
dern montiert werden.
Fahrzeugwartung 219

Geschwindigkeits-Kennbuchstabe: Ein falscher Reifendruck beeinträch‐


Q = bis 160 km/h tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
S = bis 180 km/h komfort und Kraftstoffverbrauch und
T = bis 190 km/h erhöht den Reifenverschleiß.
H = bis 210 km/h Der empfohlene Reifendruck variiert
V = bis 240 km/h je nach den Bedingungen. Ermitteln
W = bis 270 km/h Sie den richtigen Reifendruckwert an‐
hand der folgenden Schritte:
Reifen mit vorgeschriebener 1. Motoridentifikationsnummer er‐
Laufrichtung mitteln. Motordaten 3 250.
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
2. Entsprechenden Reifen ermitteln.
richtung so montieren, dass sie in
Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐ Reifendruck 3 257. Die Reifendrucktabelle zeigt die mög‐
tung ist anhand eines Symbols (z. B. lichen Reifenkombinationen 3 257.
Das Reifendruckhinweisschild am lin‐
Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar. Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen
ken vorderen Türrahmen gibt die Ori‐
ginalreifen und die entsprechenden Reifentypen finden Sie in der EWG-
Reifendruck Reifendrücke an. Konformitätserklärung, die mit Ihrem
Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in
Reifendruck mindestens alle Die Reifendruckangaben beziehen anderen, nationalen Zulassungsun‐
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐ terlagen.
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐ mer- und Winterreifen.
verad nicht vergessen. Dies gilt auch Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐
Reservereifen immer mit dem Reifen‐ sung des Reifendrucks verantwort‐
bei Fahrzeugen mit Reifendruck- druck für volle Belastung befüllen.
Kontrollsystem. lich.
Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
Ventilkappe abschrauben. reichen eines möglichst geringen
Kraftstoffverbrauchs.
220 Fahrzeugwartung

9 Warnung Reifendruck- Die aktuellen Reifendrücke können


im Fahrzeug Informationsmenü im
Kontrollsystem Driver Information Center (DIC) an‐
Ein zu geringer Reifendruck kann Das Reifendruck-Kontrollsystem gezeigt werden.
zu starker Reifenerwärmung, in‐ (TPMS) überprüft den Druck aller vier
neren Beschädigungen und da‐ Das Menü kann über die Tasten auf
Reifen einmal pro Minute, sobald die dem Blinkerhebel aufgerufen werden.
durch bei hohen Geschwindigkei‐ Fahrzeuggeschwindigkeit einen be‐
ten zur Laufflächenablösung und stimmten Grenzwert überschreitet.
sogar zum Platzen des Reifens
führen.
Achtung
Wenn der Reifendruck an einem
Das Reifendruck-Kontrollsystem
Fahrzeug mit Reifendruck-Kontroll‐
warnt lediglich vor niedrigem Rei‐
system verringert oder erhöht werden
fendruck und stellt keinen Ersatz
muss, Zündung ausschalten. Nach
für die regelmäßige Reifenwar‐
dem Anpassen des Reifendrucks die
tung durch den Fahrer dar.
Zündung einschalten und im Driver
Information Center (DIC) auf der
Alle Räder müssen mit Drucksenso‐
Seite Reifenbelastung die entspre‐
ren ausgestattet sein und die Reifen
chende Einstellung auswählen
müssen den vorgeschriebenen Rei‐ Taste MENU drücken, um das
3 100.
fendruck aufweisen. Fahrzeug Informationsmenü X zu
Hinweis wählen.
In Ländern, in denen das Reifen‐
druck-Kontrollsystem gesetzlich
vorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐
dung von Rädern ohne Drucksenso‐
ren die Typgenehmigung ungültig.
Fahrzeugwartung 221

ver Information Center zu aktualisie‐


ren. Während dieser Zeit kann w auf‐
leuchten.
Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt, kann
dies auf einen zunehmend nachlas‐
senden Reifendruck hindeuten. Rei‐
fendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 107.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung aus‐
Reifendruck-Kontrollsystem durch Wenn niedriger Reifendruck erkannt schalten.
Drehen des Einstellrädchens wählen. wird, wird dies durch die Kontroll‐
leuchte w gemeldet 3 98. Nur Räder mit Reifendrucksensoren
Systemstatus und Druckwarnungen montieren. Andernfalls wird der Rei‐
werden durch eine Meldung und Wenn w aufleuchtet, so bald wie fendruck nicht korrekt angezeigt und
gleichzeitiges Blinken des betreffen‐ möglich anhalten und Reifen auf den w leuchtet durchgehend.
den Reifens im DIC angezeigt. empfohlenen Druck befüllen 3 257.
Das Reserverad verfügt über keine
Wenn w 60 bis 90 Sekunden lang Drucksensoren. Für diese Räder ist
blinkt und dann mit Dauerlicht auf‐ das Reifendruck-Kontrollsystem nicht
leuchtet, liegt ein Fehler im System aktiv. Kontrollleuchte w leuchtet auf.
vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch Für die übrigen drei Räder ist das
nehmen. System weiterhin in Betrieb.
Nach dem Aufpumpen muss das Der Gebrauch im Handel erhältlicher
Fahrzeug unter Umständen gefahren flüssiger Reifenreparatursets kann zu
werden, um die Reifendrücke im Dri‐ Funktionsstörungen des Systems
222 Fahrzeugwartung

führen. Es dürfen vom Hersteller zu‐ werden. Der TPMS-Sensorabgleich


gelassene Reparatursätze verwen‐ sollte außerdem nach dem Aus‐
det werden. tausch des Reserverads gegen einen
Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐ normalen Reifen mit TPMS-Sensor
tung können das Reifendruck- erfolgen.
Kontrollsystem stören. Die Störungsleuchte und die Warn‐
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt meldung oder der Code sollten beim
werden, müssen die Sensoren des nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐ Sensoren werden mit einem TPMS-
tiert und gewartet werden. Beim ver‐ Anlernwerkzeug mit den Reifen-/
schraubten Sensor den Ventilkörper Radpositionen in der folgenden Rei‐
und den Dichtring ersetzen. Beim ge‐ henfolge abgeglichen: Vorderrad
clipsten Sensor den kompletten Ven‐ Auswählen: links, Vorderrad rechts, Hinterrad
tilschaft ersetzen. rechts und Hinterrad links. Der Blinker
■ Leicht für Komfort-Reifendruck mit an der jeweils aktiven Position leuch‐
bis zu 3 Insassen
Beladungszustand des tet auf, bis der Sensor neu abge‐
Fahrzeugs ■ Eco für Eco-Reifendruck mit bis zu stimmt ist.
3 Insassen Wenden Sie sich zwecks Wartung
Passen Sie den Reifendruck gemäß
dem Reifenhinweisschild bzw. der ■ Max bei voller Beladung oder Erwerb eines Anlernwerkzeugs
Reifendrucktabelle 3 257 an den Be‐ an Ihre Werkstatt. Die Abstimmung
ladungszustand an, und wählen Sie TPMS-Sensorabgleich der ersten Reifen-/Radposition dau‐
im Menü Reifenbelastung im DIC, Jeder TPMS-Sensor hat einen ein‐ ert 2 Minuten, die Abstimmung aller
Fahrzeug Informationsmenü 3 100 deutigen Identifizierungscode. Nach vier Reifen-/Radpositionen insge‐
die entsprechende Einstellung aus. einem Umsetzen der Reifen oder samt 5 Minuten. Wenn der Vorgang
dem Austausch des kompletten Rad‐ länger dauert, wird die Abstimmung
satzes und nach einem Austausch abgebrochen und Sie müssen wieder
eines oder mehrerer TPMS-Senso‐ von vorne beginnen.
ren muss der ID-Code der neuen
Rad-/Reifenposition neu zugeordnet
Fahrzeugwartung 223

Schritte des TPMS-Sensorabgleichs: zu aktivieren. Ein Hupsignalton Temperaturabhängigkeit


1. Betätigen Sie die Feststell‐ bestätigt, dass der Identifizie‐ Der Reifendruck ist von der Tempe‐
bremse; stellen Sie bei Fahrzeu‐ rungscode des Sensors auf diese ratur des Reifens abhängig. Während
gen mit Automatikgetriebe den Reifen- und Radposition abge‐ der Fahrt erhöhen sich Reifentempe‐
Wählhebel auf P. stimmt wurde. ratur und Reifendruck.
2. Zündung einschalten. 9. Zum rechten Vorderrad gehen Der im DIC angezeigte Wert für den
und den Vorgang in Schritt 8 wie‐ Reifendruck ist der tatsächliche Rei‐
3. Wählen Sie mit der Taste MENU derholen.
am Blinkerhebel das Fahrzeug In‐ fendruck. Daher ist es wichtig, den
formationsmenü im DIC aus. 10. Zum rechten Hinterrad gehen und Reifendruck mit kalten Reifen zu
den Vorgang in Schritt 8 wieder‐ überprüfen.
4. Blättern Sie mit dem Daumenrad holen.
zum Reifendruckmenü.
5. Auf SET/CLR drücken, um den
11. Zum linken Hinterrad gehen und Profiltiefe
den Vorgang in Schritt 8 wieder‐
Sensorabgleich zu starten. Eine Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
holen. Zwei Huptöne melden,
Meldung wird eingeblendet, die dass der Identifizierungscode auf Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
eine Bestätigung des Vorgangs das linke Hinterrad abgestimmt den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm
anfordert. und die Abstimmung der TPMS- (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
6. Erneut auf SET/CLR drücken, um Sensoren abgeschlossen wurde. werden.
die Auswahl zu bestätigen. Zwei 12. Zündung ausschalten. Aus Sicherheitsgründen wird emp‐
Huptöne bestätigen, dass sich der fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen
Empfänger im Anlernmodus be‐ 13. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐
einer Achse um nicht mehr als 2 mm
findet. lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
variiert.
druckaufkleber aufpumpen.
7. Beginnen Sie mit dem Vorderrad
auf der linken Seite. 14. Stellen Sie sicher, dass der Rei‐
fenladestatus gemäß dem ausge‐
8. Das Anlernwerkzeug in der Nähe wählten Druck 3 100 eingestellt
des Ventilschafts gegen die Rei‐ ist.
fenflanke halten. Dann die Taste
drücken, um den TPMS-Sensor
224 Fahrzeugwartung

Reifenumrüstung Werden keine werkseitig freigegebe‐


nen Radabdeckungen und Reifen
Bei Verwendung anderer als den verwendet, dürfen die Reifen keinen
werkseitig montierten Reifengrößen Felgenschutzwulst aufweisen.
müssen gegebenenfalls der Tacho‐
meter und der Nenndruck umpro‐ Radabdeckungen dürfen die Kühlung
grammiert und Änderungen am Fahr‐ der Bremsen nicht beeinträchtigen.
zeug vorgenommen werden.
9 Warnung
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐
größen Aufkleber für Reifendrücke Bei Verwendung nicht geeigneter
ersetzen lassen. Reifen oder Radabdeckungen
kann es zu plötzlichem Druckver‐
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
9 Warnung lust und in der Folge zu Unfällen
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das kommen.
Der Gebrauch nicht geeigneter
Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ Fahrzeuge mit Stahlfelgen: Bei der
ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
len und zum Erlöschen der Be‐ Verwendung von Felgenschlössern
gefahren ist. Seine Lage wird durch
triebserlaubnis führen. keine Radkappen befestigen.
Markierungen an der Reifenflanke
angezeigt.
Sollte der Verschleiß vorn größer sein
Radabdeckungen
als hinten, Vorderräder regelmäßig Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
gegen Hinterräder tauschen. Sicher‐ zeug werksseitig freigegebene Rad‐
stellen, dass die Richtung der Rad‐ abdeckungen und Reifen verwendet
drehung unverändert ist. werden, die allen relevanten Anforde‐
Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ rungen für die jeweiligen Rad- und
fahren werden. Wir empfehlen, die Reifenkombinationen entsprechen.
Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen.
Fahrzeugwartung 225

Schneeketten Auf dem Reserverad ist die Verwen‐


dung von Schneeketten nicht zuläs‐
sig.

Reifenreparaturset
Kleinere Schäden an der Lauffläche
des Reifens können mit dem Reifen‐
reparaturset behoben werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen
entfernen.
Schäden am Reifen, die größer als
4 mm sind oder sich an der Seiten‐ Das Reifenreparaturset befindet sich
wand befinden, können mit dem Rei‐ in einem Kasten unter der Abdeckung
Schneeketten nur auf den Vorderrä‐ fenreparaturset nicht repariert wer‐ des Laderaumbodens.
dern verwenden. den.
Schneeketten sind auf Reifen der
Größe 225/55 R17 zulässig. Immer 9 Warnung
engmaschige Schneeketten verwen‐
den, die an der Lauffläche und an den Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Reifeninnenseiten (einschließlich Nicht über einen längeren Zeit‐
Kettenschloss) maximal 10 mm auf‐ raum verwenden.
tragen. Lenkung und Fahrverhalten kön‐
nen beeinträchtigt werden.
9 Warnung
Bei einer Reifenpanne:
Beschädigungen können zum
Platzen des Reifens führen. Parkbremse anziehen, ersten Gang,
Rückwärtsgang oder P einlegen.
226 Fahrzeugwartung

Bei einer anderen Ausführung ist das


Reifenreparaturset in einer Tasche
verstaut, die an der linken hinteren
Verzurröse im Laderaum gesichert
ist.
1. Reifenreparaturset aus dem La‐
deraum herausnehmen.
2. Kompressor herausnehmen.

4. Kompressor-Luftschlauch an den 6. Ventilkappe des defekten Reifens


Anschluss der Dichtmittelflasche abschrauben.
schrauben. 7. Einfüllschlauch an Reifenventil
5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ anschrauben.
rung am Kompressor einsetzen. 8. Der Schalter auf dem Kompressor
Kompressor so in Reifennähe muss auf J stehen.
platzieren, dass die Dichtmittelfla‐ 9. Den Stecker des Kompressors an
sche aufrecht steht. der Zubehörsteckdose oder am
3. Stromkabel und Luftschlauch aus Zigarettenanzünder anschließen.
den Staufächern auf der Unter‐ Um eine Entladung der Fahrzeug‐
seite des Kompressors heraus‐ batterie zu vermeiden, empfehlen
nehmen. wir, den Motor laufen zu lassen.
Fahrzeugwartung 227

3 257. Sobald der richtige Rei‐ Übermäßigen Reifendruck mit


fendruck erreicht wurde, Kom‐ dem Knopf über der Druckan‐
pressor ausschalten. zeige ablassen.
Kompressor nicht länger als
10 Minuten laufen lassen.
14. Reifenreparaturset abbauen. Auf
den Verschluss an der Halterung
drücken, um die Dichtmittelfla‐
sche aus der Halterung zu neh‐
men. Reifenfüllschlauch auf den
freien Anschluss der Dichtmittel‐
flasche schrauben. Damit wird
10. Wippschalter auf dem Kompres‐ verhindert, dass Dichtmittel aus‐
sor auf I stellen. Der Reifen wird tritt. Reifenreparaturset im Lade‐
mit Dichtmittel gefüllt. raum verstauen.
11. Während des Entleerens der Wird der vorgeschriebene Reifen‐
druck nicht innerhalb von 15. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
Dichtmittelflasche (ca. tel mit einem Lappen entfernen.
30 Sekunden) zeigt die Druckan‐ 10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐
raturset entfernen. Das Fahrzeug 16. An der Dichtmittelflasche ange‐
zeige im Kompressor kurzzeitig brachten Aufkleber mit der maxi‐
bis zu 6 bar an. Danach sinkt der um eine Reifenumdrehung bewe‐
gen. Das Reifenreparaturset wie‐ mal zulässigen Geschwindigkeit
Druck. im Blickfeld des Fahrers anbrin‐
der anschließen und Füllvorgang
12. Das Dichtmittel wird vollständig in 10 Minuten fortsetzen. Wird der gen.
den Reifen gepumpt. Anschlie‐ vorgeschriebene Reifendruck da‐ 17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐
ßend wird der Reifen mit Luft be‐ nach immer noch nicht erreicht, ist mit sich das Dichtmittel im Reifen
füllt. der Reifen zu stark beschädigt. gleichmäßig verteilt. Nach ca.
13. Der vorgeschriebene Reifendruck Hilfe einer Werkstatt in Anspruch 10 km Fahrtstrecke (spätestens
sollte innerhalb von 10 Minuten nehmen. jedoch nach 10 Minuten) anhalten
erreicht werden. Reifendruck und Reifendruck kontrollieren.
228 Fahrzeugwartung

Hierzu Kompressor-Luftschlauch Hinweis Abnehmen Kompressor-


direkt auf das Reifenventil und Die Fahreigenschaften des reparier‐ Luftschlauch anschrauben und
den Kompressor schrauben. ten Reifens sind stark beeinträchtigt; Adapter herausnehmen.
diesen Reifen deshalb ersetzen.
Bei ungewöhnlichen Geräuschen
Radwechsel
oder starker Aufheizung des Kom‐ Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
pressors diesen für mindestens Reserverad mit einem Reifenrepara‐
30 Minuten ausgeschaltet lassen. turset ausgestattet 3 225.
Das eingebaute Sicherheitsventil Folgende Vorbereitungen treffen und
öffnet bei einem Druck von 7 bar. Hinweise beachten:
Verfallsdatum des Reparatursets ■ Fahrzeug auf ebenem, festem und
beachten. Nach diesem Datum ist rutschsicherem Untergrund par‐
die Dichtwirkung nicht mehr garan‐ ken. Vorderräder gerade stellen.
tiert. Haltbarkeitsangaben auf der ■ Parkbremse anziehen, ersten
Wenn der Reifendruck mehr als Dichtmittelflasche beachten. Gang, Rückwärtsgang oder P ein‐
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐ Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ legen.
schriebenen Wert korrigieren. setzen. Entsorgung entsprechend ■ Reserverad herausnehmen 3 231.
Vorgang wiederholen, bis kein den jeweiligen gesetzlichen Vor‐
■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐
Druckverlust mehr entsteht. schriften.
tig wechseln.
Wenn der Reifendruck unter Kompressor und Dichtmittel können
■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
1,3 bar abgesunken ist, darf das ab ca. –30 °C verwendet werden.
fenpanne verwenden; nicht beim
Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐ Beiliegende Adapter können zum Reifenwechsel von Winter- auf
den. Hilfe einer Werkstatt in An‐ Aufpumpen von weiteren Gegen‐ Sommerreifen oder umgekehrt.
spruch nehmen. ständen, wie z. B. Bälle, Luftmatrat‐
■ Der Wagenheber ist wartungsfrei.
18. Reifenreparaturset im Laderaum zen oder Schlauchboote verwendet
verstauen. werden. Sie befinden sich auf der ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
Unterseite des Kompressors. Zum bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
unter den Wagenheber legen.
Fahrzeugwartung 229

■ Vor dem Verwenden des Wagen‐ zwischen Schraubendreher und


hebers alle schweren Gegenstän‐ Leichtmetallrad legen.
dige aus dem Fahrzeug entfernen.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
sich keine Personen oder Tiere auf‐
halten.
■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
zeug kriechen.
■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐
ten.
■ Vor Montage des Rades Radmut‐
tern und Gewinde mit einem sau‐ 2. Radschraubenschlüssel anset‐
beren Tuch reinigen. zen und sicherstellen, dass er gut
Leichtmetallräder mit Radzierkap‐ sitzt. Jede Radmutter um eine
9 Warnung pen in der Mitte: Radzierkappe lö‐ halbe Drehung lösen.
sen. Dazu Abzieher 3 217 in die Die Räder können mit Felgen‐
Radschraube, Radmutter und Ke‐ Aussparung des Markenemblems schlössern verriegelt werden. Um
gel der Radmutter nicht mit Fett stecken und daran ziehen. diese spezifischen Muttern zu lö‐
schmieren.
sen, zuerst den Adapter am Kopf
1. Radmutternkappen mit Schrau‐ der Mutter befestigen und erst
bendreher lösen und abnehmen. dann den Radschraubenschlüs‐
Die Radabdeckung abziehen. sel ansetzen. Der Adapter befin‐
Wagenwerkzeug 3 217. det sich im Handschuhfach.
Leichtmetallräder: Radmuttern‐
kappen mit Schraubendreher lö‐
sen und abnehmen. Dabei zum
Schutz der Felge weichen Lappen
230 Fahrzeugwartung

4. Wagenheber auf die erforderliche 9. Radschraubenschlüssel anset‐


Höhe einstellen. Den Heber un‐ zen und sicherstellen, dass er gut
mittelbar unter den Ansatzpunkt sitzt. Alle Muttern über Kreuz fest‐
stellen und sicherstellen, dass er ziehen. Das Anzugsdrehmoment
nicht rutschen kann. beträgt 140 Nm.
10. Vor der Montage Ventilöffnung in
der Radabdeckung mit dem Rei‐
fenventil abgleichen.
Radmutterkappen montieren.
Radzierkappe auf Leichtmetallrä‐
dern anbringen.
3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐ 11. Das ersetzte Rad 3 231, die Wa‐
ber richtig unter dem entspre‐ genwerkzeuge 3 217 und den
chenden Ansatzpunkt ausgerich‐ Adapter für die Felgenschlösser
tet ist. 3 72 verstauen.
12. Reifendruck des montierten Rei‐
Radschlüssel ansetzen und den fens und auch das Anzugsmo‐
korrekt ausgerichteten Wagenhe‐ ment der Radmuttern so bald wie
ber hochkurbeln, bis das Rad vom möglich überprüfen.
Boden abhebt.
Den defekten Reifen möglichst bald
5. Radmuttern herausdrehen. ersetzen oder reparieren lassen.
6. Rad wechseln. Reserverad
3 231.
7. Radmuttern eindrehen.
8. Fahrzeug absenken.
Fahrzeugwartung 231

Ansatzpunkte für Hebebühne statt auf, um Informationen zur an‐


wendbaren Geschwindigkeitsbe‐
schränkung zu erhalten.
Das Reserverad hat eine Stahlfelge.

Achtung
Die Verwendung eines Reserve‐
rads zusammen mit Winterreifen
oder eines Reserverads, das klei‐
ner ist als die anderen Räder,
kann das Fahrverhalten beein‐
Position des vorderen Arms der He‐ trächtigen. Den defekten Reifen
bebühne am Unterboden. möglichst bald austauschen.
Position des hinteren Arms der He‐
bebühne mittig unter der Aussparung Reserverad entfernen und
im Schweller. Reserverad beschädigtes Rad im Laderaum
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem verstauen
Reserverad mit einem Reifenrepara‐
Das Reserverad befindet sich in der
turset ausgestattet.
Reserveradmulde unter der Abde‐
Bei der Montage eines Reserverads, ckung des Laderaumbodens.
das sich von den anderen Rädern un‐
Die Reserveradmulde ist nicht für
terscheidet, ist dieses Reserverad als
Reifen einer anderen Größe als das
Notrad zu betrachten und es müssen
Reserverad ausgelegt.
die entsprechenden Geschwindig‐
keitsbeschränkungen eingehalten
werden, auch wenn am Rad kein ent‐
sprechender Hinweis angebracht ist.
Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐
232 Fahrzeugwartung

Herausnehmen:
1. Das Verdeck schließen und die
Laderaumunterteilung zum Ein‐
klappen im Bereich der Schlaufen
nach oben und innen drücken
3 75.

Unter dem Reserverad befinden


3. Das Reserverad ist mit einer Flü‐
sich ein Kasten und eine Tasche
gelmutter in der Radmulde gesi‐
mit Wagenwerkzeug.
chert. Mutter aufdrehen, Kegel
abnehmen und Reserverad he‐ 4. Beschädigtes Rad wechseln
rausnehmen. 3 228 und das Werkzeug wieder
im Werkzeugkasten und in der
Tasche verstauen. Das Band vom
2. Abdeckung des Laderaumbodens Kasten entfernen und zur Seite le‐
entfernen. gen.
5. Den Werkzeugkasten mit der Flü‐
gelmutter und dem Kegel sichern.
Die Tasche in die Radmulde le‐
gen.
6. Das beschädigte Rad mit der Au‐
ßenseite nach oben in der Rad‐
mulde verstauen.
Fahrzeugwartung 233

13. Sofern ausgestattet, die Kupp‐


lungskugelstange in der Tasche
an einer Verzurröse im Laderaum
sichern.
14. Die Laderaumunterteilung he‐
rausklappen, bevor das Verdeck
geöffnet wird.

Reserverad nach Austausch


des beschädigten Rads wieder
in Mulde unterbringen
7. Das Schlaufenende des Gurtes 9. Den Gurt wie in der Abbildung ge‐ 1. Das Verdeck schließen und die
durch die linke hintere Verzurröse zeigt durch die Radspeichen füh‐ Laderaumunterteilung einklap‐
führen. ren. pen.
8. Das Hakenende des Gurtes durch 10. Den Haken an der rechten hinte‐ 2. Die Abdeckung des Laderaumbo‐
das Schlaufenende führen und ren Verzurröse befestigen. dens entfernen, Flügelmutter und
ziehen, bis der Gurt sicher an der Kegel abdrehen und entfernen.
11. Den Gurt straffen und mit dem
Verzurröse befestigt ist. Verschluss sichern. 3. Das Werkzeug im Werkzeugkas‐
ten und in der Tasche verstauen.
12. Die Laderaumbodenabdeckung
auf das Rad legen. 4. Das Reserverad mit der Außen‐
seite nach oben in der Radmulde
verstauen.
234 Fahrzeugwartung

fahr. Bei einem abrupten Halt oder Hat das Fahrzeug beim Abschleppen
einer Kollision können lose Ge‐ eines anderen Fahrzeugs eine Rei‐
genstände Insassen treffen. fenpanne am Hinterrad, das Notrad
vorne anbringen und das vollwertige
Wagenheber und Wagenwerk‐ Rad hinten.
zeug müssen immer in den jewei‐
ligen Ablagen verstaut und durch Schneeketten 3 225.
Arretieren gesichert werden.
Reserverad mit
Beim Transport eines beschädig‐ vorgeschriebener Laufrichtung
ten Rads im Laderaum ist dieses Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
immer mit einem Riemen zu si‐ richtung so montieren, dass sie in
chern. Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐
5. Den Kegel in die Öffnung des Re‐ tung ist anhand eines Symbols (z. B.
serverades einführen und drehen, Notrad Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
so dass das Reserverad so weit Bei entgegen der Laufrichtung mon‐
vorne wie möglich positioniert ist. Achtung tierten Rädern gilt:
Die Flügelmutter im Uhrzeiger‐
sinn drehen, um das Rad zu si‐ Die Verwendung eines Reserve‐ ■ Das Fahrverhalten kann beein‐
chern. rads zusammen mit Winterreifen trächtigt sein. Den defekten Reifen
oder eines Reserverads, das klei‐ möglichst bald ersetzen oder repa‐
6. Abdeckung des Laderaumbodens rieren lassen.
ner ist als die anderen Räder,
einsetzen und schließen.
kann das Fahrverhalten beein‐ ■ Bei Nässe und Schnee besonders
trächtigen. Den defekten Reifen vorsichtig fahren.
9 Warnung möglichst bald austauschen.
Wagenheber, Räder oder andere Nur ein Notrad montieren. Nicht
Gegenstände müssen im Lade‐ schneller als 80 km/h fahren. Kurven
raum richtig gesichert werden. An‐ langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
dernfalls besteht Verletzungsge‐
Fahrzeugwartung 235

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐


schalten.
gen und Sachschäden verursa‐
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ chen kann. ■ Während des gesamten Vorgangs
sen. nicht über die Batterie beugen.
Bei entladener Fahrzeugbatterie ■ Keine Funken oder offenen Flam‐ ■ Die Polklemmen des einen Kabels
kann der Motor mit Starthilfekabeln men in Batterienähe. dürfen die des anderen Kabels
und der Fahrzeugbatterie eines an‐ ■ Eine entladene Fahrzeugbatterie nicht berühren.
deren Fahrzeugs gestartet werden. kann bereits bei einer Temperatur ■ Die Fahrzeuge dürfen sich
von 0 °C einfrieren. Die eingefro‐ während der Starthilfe nicht berüh‐
9 Warnung rene Batterie vor dem Anklemmen ren.
der Starthilfekabel auftauen.
■ Parkbremse anziehen, Getriebe in
Das Anlassen mit Starthilfekabeln ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐ Leerlaufstellung, Automatikge‐
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ genschutz und Schutzkleidung tra‐ triebe in P.
schehen. Jede Abweichung von gen.
der folgenden Anleitung kann zu ■ Die Schutzkappen für den Pluspol
■ Als Starthilfebatterie eine Batterie an beiden Batterien öffnen.
Verletzungen oder Beschädigun‐ mit derselben Spannung verwen‐
gen durch Explosion der Batterien den (12 Volt). Die Kapazität (Ah)
und zu Beschädigung der elektri‐ dieser Batterie darf nicht viel nied‐
schen Anlagen an beiden Fahr‐ riger sein als die Kapazität der ent‐
zeugen führen. ladenen Batterie.
■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
9 Warnung klemmen und einem Querschnitt
von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
Berührung der Batterie mit Augen, selmotoren 25 mm2) verwenden.
Haut, Textilien und lackierten ■ Entladene Batterie nicht vom Bord‐
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐ netz trennen.
terie enthält Schwefelsäure, die
236 Fahrzeugwartung

Reihenfolge für das Anschließen der


Kabel:
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor anlassen. Startversuche soll‐
Abschleppen
ten nicht länger als 15 Sekunden
1. Rotes Kabel am positiven Pol der
dauern und in Intervallen von
Eigenes Fahrzeug
Starthilfebatterie anschließen.
1 Minute durchgeführt werden. abschleppen
2. Das andere Ende des roten Ka‐
bels am positiven Pol der entlade‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Batterie anschließen. nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
lauf laufen lassen.
3. Schwarzes Kabel am negativen
Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ 4. Elektrische Verbraucher (z. B.
ßen. Scheinwerfer, heizbare Heck‐
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
4. Das andere Ende des schwarzen den Fahrzeug einschalten.
Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den 5. Das Abnehmen der Kabel muss
Motorblock oder eine Befesti‐ genau in umgekehrter Reihen‐
gungsschraube des Motors an‐ folge erfolgen.
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Batterie ent‐
fernt anschließen, jedoch mindes‐ Mit einem Schraubendreher in den
tens 60 cm. Schlitz unten an der Abdeckung fah‐
Die Kabel so führen, dass sie nicht ren. Abdeckung durch vorsichtiges
von sich drehenden Teilen im Motor‐ Abwärtsbewegen des Schraubendre‐
raum erfasst werden können. hers lösen.
Starten des Motors: Die Abschleppöse befindet sich beim
Wagenwerkzeug 3 217.
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
Fahrzeugwartung 237

Nach dem Abschleppen die Ab‐


Achtung schleppöse im Uhrzeigersinn ab‐
schrauben.
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐ Abdeckkappe von oben einsetzen
kräfte können das Fahrzeug be‐ und nach unten einrasten lassen.
schädigen.
Anderes Fahrzeug
Bei ausgeschaltetem Motor sind für
das Bremsen und Lenken bedeutend
abschleppen
höhere Kräfte erforderlich.
Bei geschlossenem Verdeck das Um‐
luftsystem einschalten und die Fens‐
Abschleppöse gegen den Uhrzeiger‐ ter schließen, damit die Abgase des
sinn bis zum Anschlag und mit waa‐ schleppenden Fahrzeugs nicht ein‐
gerechter Endposition einschrauben. dringen können.
Abschleppseil - besser Abschlepp‐ Fahrzeuge mit Automatikgetriebe:
stange - an der Abschleppöse befes‐ Das Fahrzeug muss mit der Front in
tigen. Fahrtrichtung abgeschleppt werden,
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ darf nicht schneller als mit 80 km/h
schleppen und nicht zum Bergen des und nicht weiter als 100 km ge‐
Fahrzeugs verwendet werden. schleppt werden. In allen anderen
Die Zündung einschalten, um die Fällen und bei defektem Getriebe Mit einem Schraubendreher in den
Lenkradsperre zu lösen und Brems‐ muss die Vorderachse angehoben Schlitz an der unteren Beuge der Ab‐
leuchten, Hupe und Scheibenwischer werden. deckung fahren. Abdeckung durch
betätigen zu können. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ vorsichtiges Abwärtsbewegen des
Getriebe in Leerlaufstellung. men. Schraubendrehers lösen.
238 Fahrzeugwartung

Die Abschleppöse befindet sich beim


Wagenwerkzeug 3 217. Achtung Fahrzeugpflege
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
schädigen. Die Schlösser sind werksseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
Nach dem Abschleppen die Ab‐ fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
schleppöse im Uhrzeigersinn ab‐ verwenden, wenn unbedingt nötig, da
schrauben. es entfettend wirkt und die Schließ‐
Abdeckkappe von oben einsetzen funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐
und nach unten einrasten lassen. brauch eines Enteisungsmittels
Schlösser in einer Werkstatt wieder
einfetten lassen.
Abschleppöse gegen den Uhrzeiger‐ Waschen
sinn bis zum Anschlag und mit waa‐ Die Lackierung Ihres Fahrzeugs ist
gerechter Endposition einschrauben. Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wa‐
Die Verzurröse hinten unter dem schen Sie das Fahrzeug daher regel‐
Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐ mäßig.
schleppöse verwendet werden. Wenn Sie eine Waschstraße nutzen,
Abschleppseil – besser Abschlepp‐ wählen Sie bevorzugt eine Einrich‐
stange – an der Abschleppöse befes‐ tung mit Textilbürsten aus und ver‐
tigen. wenden Sie ein Programm ohne
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ Wachszusätze.
schleppen und nicht zum Bergen
eines Fahrzeugs verwendet werden.
Fahrzeugwartung 239

Für die Handwäsche klares Wasser Leder verwenden: Wachsrückstände


und eine weiche Bürste verwenden Achtung auf den Scheiben beeinträchtigen die
und in Faserrichtung des Sicht.
Stoffverdecks säubern. Immer ein Reinigungsmittel mit
einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ Türscharniere aller Türen von einer
Niemals einen Dampf- oder Hoch‐ wenden. Werkstatt schmieren lassen.
druckreiniger zum Säubern des Ver‐ Teerflecken nicht mit harten Gegen‐
decks oder des Motorraums verwen‐ Reinigungsmittel nicht auf heißen
Oberflächen verwenden. ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐
den. chen Teerentferner-Spray verwen‐
Lackierte Fahrzeugteile regelmäßig den.
mit Wachs schützen. Achtung
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
Außenbeleuchtung
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, Nach dem Waschen bzw. Reini‐ Die Abdeckungen von Scheinwerfern
da sie aggressive Bestandteile ent‐ gen des Verdecks muss das Ver‐ und anderen Leuchten sind aus
halten, die Lack- und Stoffschäden deck vollständig trocknen, bevor Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐
verursachen können. es geöffnet wird. An einem nassen zenden oder aggressiven Mittel und
Verdeck, das längere Zeit geöffnet keine Eiskratzer verwenden. Nicht
Bei Benutzung von Waschanlagen bleibt, können Wasserflecken und trocken säubern.
die Anweisungen der Waschanlagen‐ Schimmel entstehen.
betreiber befolgen. Der Scheibenwi‐ Polieren und Konservieren
scher muss ausgeschaltet sein. Zu‐ Beim Reinigen mit einem Hochdruck‐ Lackierte Fahrzeugteile regelmäßig
sätzliche Antenne und externes Zu‐ reiniger einen Mindestabstand von wachsen (spätestens, wenn das
behör entfernen. 30 cm zum Markenemblem am Heck Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack
Beim Waschen von Hand auch die In‐ einhalten, um ein versehentliches trocknet sonst aus.
nenbereiche der Radkästen gründlich Entriegeln zu vermeiden. Polieren ist nur dann erforderlich,
ausspülen. Fahrzeug sorgfältig abspülen und ab‐ wenn die Lackierung matt und unan‐
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ ledern. Leder häufig ausspülen. Für sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
ren und Motorhaube sowie von die‐ lackierte Flächen und Glas separate lagerungen gebildet haben.
sen verdeckte Bereiche reinigen.
240 Fahrzeugwartung

Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐ Durch Vereisungen, Schmutz und Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐
weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐ dauerhaftes Wischen auf trockenen nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐
servieren erübrigt. Scheiben werden die Scheibenwi‐ beiten am Unterboden von einer
Das Verdeck und Kunststoffteile der scher beschädigt oder sogar zerstört. Werkstatt durchführen lassen.
Karosserie dürfen nicht mit Wachs Unterboden am besten vor und nach
oder Poliermittel behandelt werden.
Räder und Reifen dem Winter waschen und Schutz‐
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. wachsschicht prüfen lassen.
Scheiben und Wischerblätter Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐
Mit weichem, nicht faserndem Lap‐ ger reinigen. Zugvorrichtung
pen oder mit Fensterleder unter Ver‐ Felgen sind lackiert und können mit Kugelstange nicht mit Dampf- oder
wendung von Scheibenreiniger und den gleichen Mitteln gepflegt werden Hochdruckstrahler reinigen.
Insektenentferner reinigen. wie die Karosserie.
Beim Säubern der Heckscheibe von
Lackschäden
Innenraumpflege
innen stets parallel zu den Heizele‐
menten wischen, um Beschädigun‐ Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ Innenraum und Polsterung
gen zu vermeiden. stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Innenraum einschließlich Instrumen‐
Zur mechanischen Eisentfernung Größere Lackschäden bzw. Rost von tenabdeckung und Verkleidungen nur
scharfkantigen Eiskratzer verwen‐ einer Werkstatt beseitigen lassen. mit trockenem Lappen oder mit In‐
den. Eiskratzer fest auf die Scheibe nenreiniger säubern.
drücken, damit kein Schmutz unter
Unterboden
Der Unterboden hat teilweise einen Lederbezüge mit klarem Wasser und
den Eiskratzer gelangen und die einem weichen Tuch reinigen. Bei
Scheibe zerkratzen kann. PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐
schen Bereichen eine dauerhafte starker Verschmutzung Lederpflege‐
Schmutzreste mit einem weichen Schutzwachsschicht. mittel verwenden.
Tuch und einem Fensterreiniger von Instrument und Anzeigen nur mit
den Wischerblättern entfernen. Au‐ Unterboden nach der Unterbodenwä‐
sche kontrollieren und gegebenen‐ feuchtem weichem Tuch reinigen. Bei
ßerdem die Scheibe von allen Rück‐ Bedarf eine gut verdünnte Seifenlö‐
ständen wie Wachs, Insekten usw. falls wachsen lassen.
sung verwenden.
befreien.
Fahrzeugwartung 241

Stoffpolsterung mit Staubsauger und Kunststoff- und Gummiteile


Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐ Kunststoff- und Gummiteile können
reiniger entfernen. mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
Textilien sind unter Umständen nicht den wie die Karosserie. Gegebenen‐
farbecht. Dies könnte zu sichtbaren falls Innenreiniger verwenden. Keine
Verfärbungen führen, vor allem auf anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
hellfarbiger Polsterung. Entfernbare dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
Flecken und Verfärbungen so schnell meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
wie möglich beseitigen. reinigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Wasser oder Innenreiniger reinigen.

Achtung
Klettverschlüsse schließen, da of‐
fene Klettverschlüsse an der Klei‐
dung die Sitzbezüge beschädigen
können.
Das Gleiche gilt für Kleidung mit
scharfkantigen Gegenständen wie
Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐
ten an Jeans.
242 Service und Wartung

Service und Wartung Allgemeine Andorra, Belgien, Bosnien-Herzego‐


wina, Bulgarien, Dänemark, Deutsch‐
Informationen land, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Grönland, Großbritan‐
Allgemeine Informationen .......... 242 Serviceinformationen nien und Nordirland, Irland, Island,
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ Italien, Kroatien, Lettland, Liechten‐
Empfohlene Flüssigkeiten,
heit sowie die Werterhaltung Ihres stein, Litauen, Luxemburg, Malta,
Schmierstoffe und Teile ............. 243
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Mazedonien, Monaco, Montenegro,
Wartungsarbeiten in den vorge‐ Niederlande, Norwegen, Österreich,
schriebenen Intervallen durchgeführt Polen, Portugal, Rumänien, San Ma‐
werden. rino, Schweden, Schweiz, Serbien,
Slowakei, Slowenien, Spanien,
Der detaillierte, aktuelle Serviceplan Tschechische Republik, Ungarn, Zy‐
für Ihr Fahrzeug ist in der Werkstatt pern.
erhältlich.
Serviceanzeige 3 90.
Serviceanzeige 3 90.
Internationale Serviceintervalle
Europäische Serviceintervalle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle 15.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je
30.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, sofern
nachdem, was zuerst eintritt, sofern die Serviceanzeige nichts anderes
die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
anzeigt.
Die internationalen Serviceintervalle
Ein kürzeres Service-Interval kann für gelten für Länder, die nicht unter den
ein stark beanspruchendes Fahrver‐ europäischen Serviceintervallen auf‐
halten gelten, z. B. für Taxis und Po‐ geführt sind.
lizeifahrzeuge.
Serviceanzeige 3 90.
Die europäischen Serviceintervalle
gelten für folgende Länder:
Service und Wartung 243

Bestätigungen Empfohlene Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B.


sicher, dass der Motor sauber bleibt,
Durchgeführte Servicearbeiten wer‐
den im Service- und Garantieheft be‐
Flüssigkeiten, vor Verschleiß geschützt ist, und dass
stätigt. Datum und Kilometerstand Schmierstoffe und Teile das Öl nicht vorzeitig altert. Der Vis‐
werden durch Stempel und Unter‐ kositätswert gibt Auskunft über die
schrift der jeweiligen Werkstatt er‐ Empfohlene Flüssigkeiten Zähflüssigkeit des Öls in einem be‐
gänzt. stimmten Temperaturbereich.
und Schmierstoffe Dexos ist ein neues Qualitätsmotoröl,
Achten Sie darauf, dass das Service-
Nur Produkte verwenden, die den das Benzin- und Dieselmotoren be‐
und Garantieheft richtig ausgefüllt
empfohlenen Spezifikationen ent‐ sonders gut schützt. Falls es nicht
wird, denn ein lückenloser Service-
sprechen. Schäden, die durch die verfügbar ist, muss Motoröl einer an‐
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐
Verwendung von Produkten verur‐ deren aufgeführten Qualität verwen‐
lanzfällen von entscheidender Be‐
sacht werden, die diesen Spezifikati‐ det werden.
deutung, aber auch ein Vorteil beim
onen nicht entsprechen, sind nicht
Verkauf des Fahrzeugs. Wählen Sie das geeignete Motoröl
durch die Garantie gedeckt.
nach Qualität und niedrigster Umge‐
Serviceintervall bei bungstemperatur aus 3 247.
verbleibender Lebensdauer des 9 Warnung
Motoröls Motoröl auffüllen
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe Motoröle unterschiedlicher Hersteller
Das Serviceintervall wird je nach Nut‐ und können giftig sein. Vorsicht
zung von mehreren Parametern be‐ und Marken können gemischt wer‐
beim Umgang mit diesen Stoffen. den, sofern die erforderlichen Motor‐
stimmt. Informationen auf den Behältern ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐
Die Serviceanzeige gibt an, wann ein beachten. gehalten werden.
Ölwechsel fällig ist.
Die Verwendung von Motoröl der Ka‐
Serviceanzeige 3 90. Motoröl tegorie ACEA A1/B1 und A5/B5 ist
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ untersagt, da dies unter bestimmten
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als
244 Service und Wartung

Betriebsbedingungen langfristig Alle empfohlenen Viskositätsklassen Brems- und


Schäden am Motor verursachen sind für hohe Außentemperaturen ge‐ Kupplungsflüssigkeit
kann. eignet. Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
Wählen Sie das geeignete Motoröl keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
nach Qualität und niedrigster Umge‐
Kühlmittel und Frostschutz
Bremsleistung verringert wird. Die
bungstemperatur aus 3 247. Nur für das Fahrzeug zugelassenes
Bremsflüssigkeit muss daher in den
silikatfreies (OAT) Long-Life-Kühlmit‐
angegebenen Intervallen gewechselt
Zusätzliche Motoröladditive tel (LLC) und Frostschutzmittel ver‐
werden.
Die Verwendung zusätzlicher Motor‐ wenden. Hilfe einer Werkstatt in An‐
öladditive kann Schäden verursa‐ spruch nehmen. AdBlue
chen und zum Verlust der Garantie Das System wird werkseitig mit für Nur AdBlue verwenden, um die Stick‐
führen. ausgezeichneten Korrosionsschutz oxide in den Abgasen zu reduzieren
und Frostschutz bis ca. -28 °C be‐ 3 147.
Motoröl-Viskositätsklassen stimmtem Kühlmittel befüllt. In nördli‐
Die SAE-Viskositätsklasse gibt Aus‐ chen Ländern, in denen es sehr kalt
kunft über die Zähflüssigkeit des Öls. wird, bietet das werkseitig eingefüllte
Mehrbereichsöle sind durch zwei Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
Zahlen gekennzeichnet, z. B. Diese Konzentration sollte das ganze
SAE 5W-30. Die erste Zahl, gefolgt Jahr über beibehalten werden. Bei
von einem W, steht für die Niedrig‐ Verwendung von Kühlmittelzusätzen,
temperatur-Viskosität und die zweite die zusätzlichen Korrosionsschutz
Zahl für die Hochtemperatur-Viskosi‐ bieten und kleinere Undichtigkeiten
tät. abdichten sollen, kann es zu Funk‐
Wählen Sie die geeignete tionsstörungen kommen. Für die Fol‐
Viskositätsklasse in Abhängigkeit von gen der Verwendung zusätzlicher
der Mindestumgebungstemperatur Kühlmittelzusätze wird keine Haftung
aus 3 247. übernommen.
Technische Daten 245

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung Typschild


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugidentifizierung ............. 245 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 247

Das Typschild befindet sich am linken


oder rechten Vordertürrahmen.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist eventuell in das Typschild und
das Bodenblech unter der Bodenab‐
deckung eingestanzt, erkennbar
unter einer Abdeckung.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer kann auch in die Instrumententa‐
fel eingestanzt sein, erkennbar durch
die Windschutzscheibe, oder im Mo‐
torraum am rechten Karosserieblech.
246 Technische Daten

Angaben auf dem Typschild: Motorenidentifizierung


1 = Hersteller Die Tabelle mit den technischen Da‐
2 = Genehmigungsnummer ten gibt die Motoridentifikationsnum‐
3 = Fahrzeug- mer an. Motordaten 3 250.
Identifizierungsnummer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in kg Zum Ermitteln des Motors die EWG-
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht Konformitätserklärung, die mit Ihrem
in kg Fahrzeug ausgeliefert wurde, oder
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐ andere, nationale Zulassungspapiere
last in kg zu Rate ziehen.
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
derspezifische Angaben
Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-
Normen ermittelt. Änderungen vorbe‐
halten. Angaben in den Fahrzeugpa‐
pieren haben stets Vorrang gegen‐
über Angaben in der Betriebsanlei‐
tung.
Technische Daten 247

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Länder mit europäischem Wartungsintervall 3 242
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 – –
dexos 2 ✔ ✔

Falls kein Dexos-Motoröl verfügbar ist, kann einmal zwischen jedem Ölwechsel bis zu 1 Liter Motoröl der Qualität
ACEA C3 verwendet werden.
Motoröl-Viskositätsklassen
Alle europäischen Länder mit europäischem Wartungsintervall 3 242
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
nicht unter -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
248 Technische Daten

Internationaler Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 242
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 (sofern verfügbar) ✔ –
dexos 2 ✔ ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:
Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 242
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85)
GM-LL-A-025 ✔ –
GM-LL-B-025 – ✔
Technische Daten 249

Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 242


Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85)
ACEA A3/B3 ✔ –
ACEA A3/B4 ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔
API SM ✔ –
API SN-Ressource konservieren ✔ –

Motoröl-Viskositätsklassen
Alle Länder mit internationalem Serviceintervall 3 242
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
nicht unter -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
nicht unter -20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
250 Technische Daten

Motordaten
Verkaufsbezeich‐ 1.4 Turbo 1.4 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo
nung
Motorkennzeich‐ B14NEL B14NET A16XHT A16SHT B16SHL B16SHT
nung
Zylinderzahl 4 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1364 1364 1598 1598 1598 1598
Motorleistung [kW] 88 103 125 147 125 147
bei U/min 4200-6000 4900-6000 6000 5500 4750-6000 5500
Drehmoment [Nm] 200 200 260 280 260 280
bei U/min 1850-4200 1850-4900 1650-3200 1650-3500 1650-4500 1650-5000
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
Technische Daten 251

Verkaufsbezeich‐ 1.4 Turbo 1.4 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo 1.6 Turbo
nung
Motorkennzeich‐ B14NEL B14NET A16XHT A16SHT B16SHL B16SHT
nung
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super Super Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(95) (95) (98) (98) (98) (98)
möglich Super Plus Super Plus Super Super Super Super
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(98) (98) (95) (95) (95) (95)
möglich Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei schwefelfrei
(91) (91) (91) (91) (91) (91)
Motorölverbrauch [l/ 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
1000 km]2)

2) Höchstwert.
252 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 2.0 CDTI 2.0 CDTI 2.0 CDTI BiTurbo


Motorkennzeichnung A20DTH B20DTH A20DTR
Zylinderzahl 4 4 4
Hubraum [cm3] 1956 1956 1956
Motorleistung [kW] 121 125 143
bei U/min 4000 3750 4000
Drehmoment [Nm] 350 400 400
bei U/min 1750-2500 1750-2500 1750-2500
Kraftstoffart Dieselkraftstoff schwefelfrei Dieselkraftstoff schwefelfrei Dieselkraftstoff schwefelfrei
Motorölverbrauch [l/1000 km]3) 0,6 0,6 0,6

3) Höchstwert.
Technische Daten 253

Fahrwerte
Motor B14NEL B14NET A16XHT A16SHT B16SHT B16SHL
Höchstgeschwindigkeit4) [km/h]
Schaltgetriebe 195 207 222 235 235 –
Automatikgetriebe – – – – – 219

4) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor A20DTH B20DTH A20DTR


Höchstgeschwindigkeit5) [km/h]
Schaltgetriebe 218 218 230
Automatikgetriebe 212 – –

5) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
254 Technische Daten

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage B14NEL 1701/1714 –
[kg] B14NET 1701/1714 –
A16XHT –/1733 –
A16SHT –/1733 –
B16SHT –/1733 –
B16SHL – –/1733
A20DTH –/1816 –/1816
B20DTH –/1843 –
A20DTR –/1816 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 79.
Technische Daten 255

Abmessungen
Länge [mm] 4696
Max. Länge bei Betätigung des Verdecks [mm] 4760
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1839
Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2020
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1443
Max. Höhe bei Betätigung des Verdecks [mm] 2103
Laderaumlänge am Boden [mm] 1121
Laderaumlänge bei umgeklappten Rücksitzen [mm] 1818
Laderaumbreite [mm] 978
Laderaumhöhe [mm] mit geöffnetem Verdeck 246
Laderaumhöhe [mm] mit geschlossenem Verdeck 453
Radstand [mm] 2695
Wendekreisdurchmesser [m] 12,2
256 Technische Daten

Füllmengen
Motoröl
Motor B14NEL, A16XHT, B16SHT, B20DTH A20DTH,
B14NET A16SHT B16SHL A20DTR
einschließlich Filter [l] 4,0 5,5 5,5 5,25 4,5
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nachfüllmenge [l] 46 (ecoFlex-Ausführung)
56

AdBlue-Tank
AdBlue, Nachfüllmenge [l] 7,5
Technische Daten 257

Reifendrücke
Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar]
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) ([psi]) ([psi])
B14NEL, 235/55 R17, 230/2,3 (34) 230/2,3 (34) 280/2,8 (41) 280/2,8 (41) 240/2,4 (35) 280/2,8 (41)
B14NET, 235/50 R18,
A16XHT,
245/45 R18,
A16SHT,
B16SHT, 235/45 R19,
B16SHL 245/40 R20,
225/55 R17
A20DTH, 235/55 R17, 250/2,5 (36) 230/2,3 (34) 280/2,8 (41) 280/2,8 (41) 260/2,6 (38) 300/3,0 (44)
B20DTH, 235/50 R18,
A20DTR
245/45 R18,
235/45 R19,
245/40 R20,
225/55 R17
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)
258 Kundeninformation

Kundeninformation Kundeninformation
Konformitätserklärung
Kundeninformation .................... 258 Funkübertragungssysteme
Aufzeichnung und Datenschutz Dieses Fahrzeug ist mit Systemen
der Fahrzeugdaten .................... 261 ausgerüstet, die Funkwellen übertra‐
gen und/oder empfangen und der
EG-Richtlinie 1999/5/EG unterliegen.
Die Systeme erfüllen die Anforderun‐
gen und relevanten Regelungen der
Richtlinie 1999/5/EG. Kopien der Ori‐
ginal-Konformitätserklärungen kön‐
nen über unsere Website bezogen
werden.

Radarsysteme
Länderspezifische Konformitätser‐
klärungen für Radarsysteme finden
Sie auf der folgenden Seite:
Kundeninformation 259
260 Kundeninformation

Wagenheber
Kundeninformation 261

Aufzeichnung und Zum Auslesen dieser Daten werden


bestimmte Geräte und der Zugriff auf
Zusätzlich kann der Hersteller die ge‐
sammelten oder erhaltenen Diagno‐
Datenschutz der das Fahrzeug benötigt. Bei Wartung sedaten wie folgt nutzen:
Fahrzeugdaten des Fahrzeugs in einem Servicebe‐ ■ für Forschungszwecke beim Her‐
trieb werden bestimmte Diagnoseda‐ steller
Ereignisdatenschreiber ten elektronisch in globale Opel-Sys‐
■ zur Weitergabe für Forschungs‐
teme eingespeist. Dies dient dem
Das Fahrzeug verfügt über eine Aufzeichnen des Serviceverlaufs des zwecke, wenn die Vertraulichkeit
Reihe intelligenter Systeme zur Auf‐ Fahrzeugs. Die Daten ermöglichen gewährleistet und der Bedarf nach‐
zeichnung und Überwachung be‐ dem Servicebetrieb, Ihnen effiziente gewiesen ist
stimmter Fahrzeugdaten. Bestimmte Wartungs- und Instandsetzungsleis‐ ■ zur Weitergabe zusammengefass‐
Daten werden ggf. im normalen Be‐ tungen anzubieten, die individuell auf ter und anonymisierter Daten für
trieb aufgezeichnet, um die Instand‐ Ihr Fahrzeug zugeschnitten sind. Forschungszwecke bei anderen
setzung erkannter Störungen zu er‐ Organisationen
leichtern. Andere Daten werden nur Der Hersteller greift nur unter folgen‐
bei einem Unfall bzw. Beinahe-Unfall den Bedingungen auf fahrerbezo‐
aufgezeichnet. Dies erfolgt durch Mo‐ gene Daten zu einem Unfall zu bzw.
dule in den Fahrzeugsystemen, die gibt diese an Andere weiter:
über eine Ereignisaufzeichnungs‐ ■ bei Zustimmung des Fahrzeughal‐
funktion verfügen – beispielsweise ters bzw. bei einem geleasten
das Airbag-Steuergerät. Fahrzeug des Leasingnehmers
Die Systeme können Diagnosedaten ■ bei einer offiziellen Anfrage der Po‐
zum Zustand des Fahrzeugs (z. B. lizei oder einer ähnlichen Behörde
Ölstand oder Kilometerstand) und ■ im Rahmen der Verteidigung des
zum Betrieb des Fahrzeugs (z. B. Mo‐ Herstellers bei Gerichtsverfahren
tordrehzahl, Bremsbetätigung oder
■ wenn gesetzlich vorgeschrieben
Verwendung der Sicherheitsgurte)
aufzeichnen.
262 Kundeninformation

Radiofrequenz-
Identifikation
Die RFID-Technologie wird in man‐
chen Fahrzeugen für Funktionen wie
Reifendrucküberwachung und Weg‐
fahrsicherung verwendet. Darüber
hinaus kommt sie für Komfortfunktio‐
nen wie etwa die Funkfernbedienung
zum Ver-/Entriegeln der Türen und
Starten des Motors sowie im Fahr‐
zeug befindliche Transmitter von Ga‐
ragentoröffnern zum Einsatz. Die
RFID-Technologie in Opel-Fahrzeu‐
gen nutzt und speichert keine perso‐
nenbezogenen Informationen und ist
auch nicht mit anderen Opel-Sys‐
temen, die personenbezogene Infor‐
mationen enthalten, verknüpft.
Kundeninformation 263
264

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 95
Aufzeichnung und Datenschutz
der Fahrzeugdaten.................. 261
Ablagefächer................................ 72 Außenbeleuchtung ........ 13, 99, 115
Ablagefach in der Armlehne ........ 74 Außenpflege .............................. 238
Ablagefach in der Mittelkonsole . . 74 Außenspiegel................................ 31
Abmessungen ............................ 255 Außentemperatur ......................... 85
Abschleppstange........................ 189 Automatikgetriebe ...................... 150
Abstandswarnung....................... 168 Automatische Betätigung der
Abstellen ...................................... 20 Zentralverriegelung .................. 25
Adaptives Fahrlicht ...... 99, 119, 204 Automatisches Abblenden ........... 32
AdBlue.................................. 98, 147 Automatisches Fahrlicht ............ 116
Airbagabschaltung ................. 64, 95
Airbag-Aufkleber........................... 59
B
Airbag-System ............................. 59 Batterieentladeschutz ................ 127
Airbag-System, Gurtstraffer, Batteriespannung ...................... 109
Überrollbügel............................. 94 Bedienelemente........................... 81
Aktive Kopfstützen........................ 48 Befestigungsplätze des Kinder‐
Allgemeine Informationen .......... 189 sicherheitssystems ................... 68
Altfahrzeugrücknahme .............. 196 Beheizbare Spiegel ..................... 32
Anderes Fahrzeug abschleppen 237 Beladungshinweise ..................... 79
Anhängerbetrieb ........................ 190 Beleuchtung beim Aussteigen ... 126
Anhängerkupplung..................... 189 Beleuchtung beim Einsteigen .... 126
Anhängerzugvorrichtung.... 189, 236 Beleuchtung in den
Antiblockiersystem ............... 96, 155 Sonnenblenden ...................... 126
Anzeigen....................................... 88 Belüftung...................................... 56
Armlehne...................................... 55 Belüftungsdüsen......................... 137
Ascher ......................................... 88 Benutzung dieser
Asphärische Wölbung .................. 31 Betriebsanleitung ....................... 3
Auffahrwarnung.......................... 165 Berg-Anfahr-Assistent ............... 157
265

Beschlagene E F
Leuchtenabdeckungen ........... 124 Eigenes Fahrzeug abschleppen 236 Fahrerassistenzsysteme............. 162
Blinker .................................. 94, 123 Einfahren ................................... 140 Fahrhinweise.............................. 139
BlueInjection............................... 147 Einführung ..................................... 3 Fahrsysteme............................... 158
Bodenabdeckung ........................ 78 Einparkhilfe ................................ 169 Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 190
Bodenfreiheit.............................. 140 Elektrische Anlage...................... 211 Fahrwerte .................................. 253
Bremsassistent .......................... 157 Elektrische Fensterbetätigung ..... 33 Fahrzeug abstellen .................... 144
Bremsen ............................ 154, 200 Elektrische Parkbremse........ 96, 155 Fahrzeugbatterie ....................... 200
Bremsflüssigkeit ........................ 200 Elektrisches Einstellen ................. 31 Fahrzeugdaten........................... 247
Bremssystem, Kupplungssystem 95 Elektrische Sitzeinstellung ........... 53 Fahrzeugeinlagerung................. 195
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 243 Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeug entriegeln ....................... 6
automatik ................................ 132 Fahrzeuggewicht ....................... 254
C Elektronische Stabilitätsregelung 159 Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
Car Pass ...................................... 21 Elektronische mer ......................................... 245
Code........................................... 107 Stabilitätsregelung Fahrzeugmeldungen ................. 107
D ausgeschaltet............................ 97 Fahrzeugpersonalisierung ......... 110
DEF............................................ 147 Elektronische Fahrzeugpflege.......................... 238
Diebstahlsicherung ...................... 27 Stabilitätsregelung und Fahrzeugprüfungen.................... 196
Diebstahlwarnanlage ................... 28 Traktionskontrolle...................... 97 Fahrzeugsicherung....................... 27
Dieselabgasflüssigkeit................ 147 Elektronisch gesteuerte Fahrzeugspezifische Daten ........... 3
Diesel-Kraftstoffsystem Fahrprogramme ..................... 152 Fenster......................................... 33
entlüften ................................. 202 Empfohlene Flüssigkeiten und Fernbedienung am Lenkrad ........ 81
Diesel-Partikelfilter................ 97, 146 Schmierstoffe ................. 243, 247 Fernlicht ............................... 99, 116
Drehzahlmesser .......................... 89 Ereignisdatenschreiber............... 261 Fernlichtassistent.................. 99, 117
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 58 Erfassungssysteme.................... 169 Front-Airbag ................................. 63
Driver Information Center........... 100 Erkennung vorausfahrendes Füllmengen ................................ 256
Durchführung von Arbeiten ....... 196 Fahrzeug................................... 99 Funkfernbedienung ..................... 22
Erste Hilfe..................................... 79
266

G Innenraumpflege ....................... 240 Kraftstoffmangel .......................... 98


Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4 Innenspiegel................................. 32 Kraftstoffverbrauch, CO2-
Generator .................................... 95 Instrument .................................... 88 Emission ................................. 189
Geschwindigkeitsbegrenzer....... 164 Instrumententafelbeleuchtung . . Kühlmittel ................................... 199
Geschwindigkeitsregler ....... 99, 162 ........................................ 124, 210 Kühlmitteltemperaturanzeige ....... 90
Gespeicherte Einstellungen......... 23 Instrumententafelübersicht .......... 11 Kühlmittel und Frostschutz......... 243
Getränkehalter ............................. 73 Interaktives Dynamisches Kurvenlicht.................................. 119
Getriebe ....................................... 17 Fahrsystem............................. 160
Getriebe-Display ........................ 150 ISOFIX Kindersicherheitssys‐ L
Glühlampen auswechseln ......... 203 teme ......................................... 71 Laderaum .............................. 26, 75
Graphic Info Display, Colour Info Lenken........................................ 139
Display ................................... 105
K Lenkradeinstellung ................ 10, 81
Katalysator ................................. 147 Lenkradheizung ........................... 82
H Kennzeichenleuchte .................. 209 Lenkunterstützung........................ 96
Halogen-Scheinwerfer ............... 203 Kilometerzähler ............................ 89 Leselicht .................................... 125
Handbremse....................... 154, 155 Kindersicherheitssystem .............. 66 Leuchtweitenregulierung ........... 118
Handschuhfach ............................ 72 Kindersicherheitssysteme............. 66 Lichthupe ................................... 117
Heckscheibenheizung ................. 36 Klappbare Spiegel ....................... 31 Lichtschalter .............................. 115
Heizung ....................................... 56 Klimaanlage ............................... 130 Losfahren ..................................... 18
Heizung und Belüftung .............. 129 Klimatisierung .............................. 16 Lufteinlass ................................. 138
Hinteres Ablagefach..................... 77 Klimatisierungssysteme.............. 129 Lüftung........................................ 129
Hochschalten................................ 96 Konformitätserklärung................ 258
Hupe ...................................... 15, 82 Kontrolle über das Fahrzeug ..... 139 M
Kontrollleuchten............................ 91 Manuelles Abblenden .................. 32
I Kopfstützen .................................. 47 Manuell-Modus .......................... 152
Info-Displays............................... 100 Kopfstützeneinstellung .................. 8 Motorabgase .............................. 146
Innenbeleuchtung....................... 124 Kraftstoffanzeige .......................... 90 Motor anlassen .......................... 141
Innenleuchten ............................ 210 Kraftstoffe................................... 185 Motordaten ................................ 250
Innenlicht ................................... 125 Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 186 Motorenidentifizierung................ 246
Innenraumluftfilter ...................... 138 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 185 Motorhaube ............................... 197
267

Motoröl ...................... 197, 243, 247 Reifendrücke ............................. 257 Sicherheitsgurt anlegen ............... 94
Motoröldruck ................................ 98 Reifendruck-Kontrollsystem.. 98, 220 Sicherungen .............................. 211
Reifenpanne............................... 228 Sicherungskasten im Laderaum 215
N Reifenreparaturset ..................... 225 Sicherungskasten im Motorraum 212
Nebelscheinwerfer ....... 99, 123, 205 Reifenumrüstung ....................... 224 Sicherungskasten in der
Nebelschlussleuchte .................... 99 Reserverad ................................ 231 Instrumententafel ................... 214
Nebelschlusslicht ....................... 123 Rückfahrkamera ........................ 178 Sitzeinstellung ......................... 7, 50
O Rückfahrlicht .............................. 124 Sitzlehne vorklappen ................... 52
Öl, Motor............................. 243, 247 Rückleuchten ............................. 207 Sitzposition .................................. 49
Sonnenblenden ........................... 36
P S Spiegeleinstellung ......................... 9
Panne......................................... 236 Schaltgetriebe ............................ 154 Spurhalteassistent................ 97, 184
Parkbremse ............................... 155 Scheibenwischer und Standlicht.................................... 115
Parklicht ..................................... 124 Waschanlage ..................... 15, 83 Starre Belüftungsdüsen ............. 138
Partikelfilter................................. 146 Scheibenwischerwechsel .......... 202 Starten........................................ 140
Pedal betätigen............................ 95 Scheinwerfer............................... 115 Starthilfe .................................... 235
Polsterung.................................. 240 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 118 Stauraum...................................... 72
Profiltiefe .................................... 223 Schlüssel ..................................... 21 Stopp-Start-System.................... 142
Schlüssel, gespeicherte Störung ...................................... 153
Q Einstellungen............................ 23 Störung der elektrischen
Quickheat................................... 137 Schlüssel, Verriegelung................ 21 Parkbremse............................... 96
Schneeketten ............................ 225 Stromunterbrechung .................. 153
R Schubabschaltung ..................... 142 Symbole ......................................... 4
Radabdeckungen ...................... 224 Seiten-Airbag ............................... 63
Räder und Reifen ...................... 218 Seitliche Blinkleuchten .............. 209 T
Radiofrequenz-Identifikation....... 262 Selektive katalytische Reduktion 147 Tachometer ................................. 88
Radwechsel ............................... 228 Service ............................... 138, 242 Tagesfahrlicht ............................ 119
Regelmäßiger Betrieb ................ 138 Serviceanzeige ............................ 90 Tageskilometerzähler .................. 89
Reifenbezeichnungen ................ 218 Serviceinformationen ................. 242 Tanken ....................................... 186
Reifendruck ............................... 219 Sicherheitsgurt ......................... 9, 56 Top-Tether Befestigungsösen ..... 71
268

Toter-Winkel-Warnung............... 177 Warnleuchten............................... 88


Traktionskontrolle ...................... 158 Warn- und Signaltöne ................ 108
Traktionskontrolle ausgeschaltet. . 97 Waschflüssigkeit ........................ 199
Türen............................................ 26 Wegfahrsperre ....................... 30, 99
Tür offen .................................... 100 Windschott.................................... 44
Typschild ................................... 245 Windschutzscheibe....................... 33
Winterreifen ............................... 218
U
Überschlagschutzsystem.............. 46 Z
Uhr................................................ 85 Zentralverriegelung ...................... 23
Ultraschall-Einparkhilfe............... 169 Zigarettenanzünder ..................... 88
Zubehörsteckdosen ..................... 87
V Zubehör und Änderungen am
Verbandstasche ........................... 79 Fahrzeug ................................ 195
Verdeck ....................................... 36 Zugvorrichtung ........................... 191
Verkehrszeichen-Assistent......... 181 Zuheizer...................................... 137
Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 137 Zündschlossstellungen .............. 140
Verzögerte Stromabschaltung.... 141
Verzurrösen ................................. 78
Vordere Blinkleuchte ................. 206
Vorderes Ablagefach.................... 73
Vordersitze................................... 49
Vorglühen .................................... 97
W
Wagenheber............................... 217
Wagenwerkzeug ........................ 217
Wählhebel .................................. 151
Warnblinker ............................... 122
Warndreieck ................................ 78
www.opel.com
Copyright by ADAM OPEL AG, Rüsselsheim, Germany.
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel AG vorbehalten.
Stand: Februar 2015, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2747/5-de 02/2015

*KTA-2747/5-DE*