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Nr.Nr. 7575

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SeptemperSeptember 20152015

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HELGE LEINEMANN VPLT-Vorstandsmitglied helge.leinemann@vplt.org Wir nennen es Entertainment-Beratung Auf dem Weg

HELGE LEINEMANN

VPLT-Vorstandsmitglied

helge.leinemann@vplt.org

Wir nennen es Entertainment-Beratung

Auf dem Weg zur Wissensgesellschaft muss sich die Entertainment-Technologie-Branche bewusst werden, dass ihr Know-how immer wichtiger wird. Verkauft werden nicht mehr nur die Technik, sondern das Wissen, auch damit richtig umzugehen.

E s sind wilde Zeiten in der Entertainment-Technologie-Branche: Der Preiskampf zerrt an un- seren Ressourcen. Jeder hat in seinem Umfeld schon eine Insolvenz erlebt. Manche haben sich verrechnet, und manche hatten Pech und sind unverschuldet auf der Strecke geblieben.

Das ist manchmal traurig, aber leider die Realität in der Marktwirtschaft. Nun ist die Zahl der Unternehmen, die eigenes Equipment vermieten oder über Dry-Hire vermit-

teln, in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Aufgrund des Drucks vieler Auftraggeber fühlten sich einige Firmen gezwungen, immer mehr Technik anzuschaffen - oftmals auf Kredit. Der klassi-

 

sche Spruch unserer Branche, „In ausreichender Stückzahl vorhanden“, ist inzwischen genauso selbstverständlich geworden, wie auch die Bereit-

Editorial

schaft, mit dem Preis runterzugehen.

Diese Materialschlacht haben wir uns selbst zuschulden kommen lassen. Und noch mehr Unternehmen werden pleite gehen, weil sie das Wichtigste nicht verstanden haben: Unser Kerngeschäft ist nicht das bloße Bereitstellen und Anschließen von Equipment. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die richtige Verwendung dieser komplexen Hoch- technologie. Mit der fachgerechten Inszenierung von Produkten und Inhalten sind wir zu einer der Schlüssel- branchen in Europa geworden. Wir sind ein wichtiger Teil des so genannten Informationsmarktes. Schon jetzt sprechen die Forscher davon, dass sich unsere Gesellschaft zunehmend zur Wissensge- sellschaft verändert. Wir spüren das vor allem im Bereich Recruiting, denn Fachkräfte werden im- mer wichtiger. Nicht jeder kann Licht, Ton, Bild, Funkfrequenzen oder Spezialeffekte richtig bedie-

nen. Deshalb haben wir uns im Verband im vergangenen Jahr das Leitbild „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ gegeben. Was wir machen ist im Grunde genommen Beratung: Entertainment-Beratung. Unsere Auftrag- geber kommen mit Herausforderungen zu uns, die nur erfahrene Experten angehen können. Die In- szenierung eines Produktes, einer Idee, einer Band ist eine niveauvolle und hochkomplexe Aufgabe, die nur gelingt, wenn die unterschiedlichen Gewerke professionell miteinander arbeiten und alles gesetzeskonform, sicher und trotzdem kreativ realisiert wird. Wir können das!

HELGE LEINEMANN

PS Die vorliegende Ausgabe 75 unseres VPLT-Magazins ist ein kleines Jubiläum, auf das wir auch ein wenig stolz sind. Wer hätte schon geahnt, dass sich aus den kleinen „News“ der Anfangszeit eines der größten Magazine unserer Branche ent- wickeln würde. Natürlich freuen wir uns, dass die Botschaften des VPLT auf soviel Zuspruch und Gehör treffen und werden auch in Zukunft „immer an die Leser den- ken“ – ganz im Sinne unseres starken Verbandes.

den- ken“ – ganz im Sinne unseres starken Verbandes. - - u s - Traglasten 250
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V.Minhalt

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4 VPLT.Magazin.75

BUSINESS

UNTERNEHMEN & MÄRKTE Aktuelle Nachrichten aus der Veranstaltungstechnik Gefährdung durch die Digitale Dividende VPLT-Kampagne „Wir brauchen Frequenzen“ Mobilfunk-Frequenzauktion beendet VPLT-Aktion Drahtlos Was sagt der APWPT? Save Our Spectrum Prolight + Sound 2016: Neuerungen

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INTERVIEW

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Heiko Janßen: „Theater ist eigentlich Punkrock“

LEUTE

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Das Personenkarussell der Branche

PORTRAIT

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Best Of Events International

KNOWLEDGE

KNOWLEDGE

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Equal Pay – Gleiches Geld für gleiche Arbeit Dr. Rebekka Jacobi (Fraunhofer Institut) zur Digitalisierung Jan Wegner: Blick hinter die Kulissen der Prüfung Vorteile von Leasing: Kurze Wege, schnelle Entscheidungen

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AUS- & WEITERBILDUNG Informationen der Deutschen Event Akademie (DEAplus) Kurznachrichten der DEAplus Sommer-Uni 2015 – Rückblick Seminarübersicht DEAplus 2015/2016 1. Winter-Uni in der Deutschen Event Akademie

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EQUIPMENT

AUSZEICHNUNGEN

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Aktuelle Preise, Ehrungen und Awards

ETC, Harting und Think Abele

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TON

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Aktuelle Hersteller-Informationen

LICHT

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Aktuelle Hersteller-Informationen

AV-MEDIENTECHNIK

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Aktuelle Hersteller-Informationen

MIX

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Aktuelle Hersteller-Informationen

inhalt V.M

ACCESS

ALL

AREAS

MESSEN & EVENTS Rückblick auf sehenswerte Veranstaltungen Stage Set Scenery: Gelungene Premiere Stage Set Scenery: Ausstellerstimmen 50 Jahre Monacor

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TV & BROADCAST Neues aus dem Bereich Funk, Film und Fernsehen RTS Studio, Genf: Voll automatisiert

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INSTALLATIONEN Die interessantesten Festeinbauten des Quartals Theater Löwenzahn: Klein, aber fein NS-Dokumentationszentrum: Vergangenheit multimedial Jumeirah Burj Al Arab: Dubais Luxusikone Eurogress Aachen Stadthalle, Fürth GOP Varieté-Theater Davies Symphony Hall, San Francisco

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AV-MEDIENTECHNIK Neues aus der medial vernetzten Welt OTE TV Studio: Ein besseres Fernseherlebnis Drive Volkswagen Group Forum: Erfahren, entdecken, erleben Miniaturwunderland: Weltrekord erneuert

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RENTAL Was wurde wann wie eingesetzt, mit Blick über den „Tellerrand“ AC/DC: Die Gelddruckmaschine Helene Fischer: Atemloses Farbenspiel Bregenzer Festspiele: Eine Herausforderung Herbert Grönemeyer: Klein, leicht, hell Kino Opem Air mit Arri Tunnel-Party mit Kling & Freitag Convention 4U mit Gahrens + Battermann Mission Impossible mit Stageco La Bohème mit Martin Audio Tollwood Festival mit PRG

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GUIDE

 

EDITORIAL

 

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WHO

IS

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TERMINE

 

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BUT

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IMPRESSUM

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WHO   6 TERMINE   8 LAST BUT NOT LEAST 8 1 IMPRESSUM 8 2 VPLT.
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V.Mwho is who

who is who

Martin Kling Kling & Freitag trauert um Martin Kling. Der ehemali- ge Gesellschafter, Namensgeber und

Martin Kling

Kling & Freitag trauert um Martin Kling. Der ehemali- ge Gesellschafter, Namensgeber und Chefentwickler der Kling & Freitag GmbH, ist überraschend im Alter von 54 Jahren aus dem Leben geschieden.

Bereits Anfang der 1980er Jahre entwickelten Martin Kling und Jürgen Freitag Lautsprechersysteme, die seit dem Jahr 2000 auch weltweit große Anerkennung finden und einen exzellenten Ruf genießen. Die größten Erfolge feierten die beiden Gründer mit dem Kompaktlautsprecher

CA 106, der zu einer Art Industriestandard in der Beschal- lungstechnik wurde. Zahlreiche weitere von Kling entwik- kelte Lautsprechersysteme – wie die Access-, CA- und Li- ne 212-Serien und die Sequenza 10 – setzen auch heute noch Maßstäbe in der Branche. Damit konnte sich Kling & Freitag über die Jahre auch international eine Position als führender Markenanbieter hochwertiger Beschallungs- systeme erarbeiten.

Martin Kling entschied sich 2008 aus persönlichen und familiären Gründen, aus dem Unternehmen auszuschei- den. „Mit Martin habe ich wertvolle Momente gehabt, wir saßen manchmal bis tief in die Nacht zusammen und tüf- telten an neuen Ideen für Lautsprechersysteme. ‘Das Bes- sere ist der Feind des Guten’ war stets seine Maxime, die für uns auch heute noch gilt. Das Unternehmen und die Marke Kling & Freitag würden ohne Martin in dieser Form nicht existieren. Dafür bin ich ihm sehr dankbar!“, sagt Jürgen Freitag.

Seit seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen hatte Martin Kling mit teils schweren gesundheitlichen Proble- men zu kämpfen.

mit teils schweren gesundheitlichen Proble- men zu kämpfen. verlustfreie HDMI- Signalübertragung ü b e r
verlustfreie HDMI- Signalübertragung ü b e r HDMI-Extender der Extraklasse Full HD, 1080p, 3D, über

verlustfreie HDMI- Signalübertragung über

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Full HD, 1080p, 3D, über 100 m und mehr, netzwerkfähig, in bestehenden Netzwerken einsetzb. bis max. 256 Empfänger, mit IR-Rückkanal, über nur ein CAT 5e/6 -Kabel, eingeb. 230V-Netzteil, in Stahlgehäusen mit spezieller Laser-Beschriftung gibt’s nur bei www.vitecco.de | Tel. 0511-22007050

230V-Netzteil, in Stahlgehäusen mit spezieller Laser-Beschriftung gibt’s nur bei www.vitecco.de | Tel. 0511-22007050

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!
Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!
Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!
Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!
Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!

Eine Mitgliedschaft im VPLT – Auch Sie sollten dazu gehören!

Für wen?

Dienstleister, Entwickler, Vertriebe, Hersteller, Systemintegratoren und die Auszubildenden und Studenten der Medien- und Veranstaltungstechnik

Warum?

Der VPLT steht seit über 25 Jahren an der Seite der Menschen und Unternehmen, die die Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information.

Wir fördern die Aus- und Fortbildungdie Grundlagen schaffen für Unterhaltung und Information. Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir

Wir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinienund Information. Wir fördern die Aus- und Fortbildung Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und

Wir sind die Interessenvertretung gegenüber Medien und MessenWir arbeiten an der Erstellung technischer Richtlinien Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir

Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreisesind die Interessenvertretung gegenüber Medien und Messen Wir liefern Informationen über technische Neuerungen Wir

Wir liefern Informationen über technische NeuerungenMessen Wir bieten den Rahmen für zahlreiche Arbeitskreise Wir betreiben Imagepfl ege durch intensive

Wir betreiben Imagepflege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit

Wir vermitteln Kontakte und knüpfen NetzwerkeImagepfl ege durch intensive Öffentlichkeitsarbeit Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen

Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft? Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle freut sich über
Sie möchten mehr Informationen zur Mitgliedschaft?
Ellen Kirchhof in der VPLT Geschäftsstelle
freut sich über Ihre Kontaktaufnahme:
0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org

www.vplt.org

DPVT.

Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

0511 – 270 74 74 oder ellen.kirchhof@vplt.org www.vplt.org DPVT . Deutsche Prüfstelle für Veranstaltungstechnik

V.Mtermine

Der Verband Deutscher Tonmeister

(VDT) lädt in der zweiten Jahreshälfte zu sechs Veranstaltungen ein:

„Die 3D-Audio-Produktionskette“

(VDT-Fachkonferenz, ICSA, Graz; 18. bis

20. September 2015)

„Sprachverständlichkeit in Film

und Fernsehen“ (VDT-Seminar, Ham- burg; 3. Oktober 2015)

„Mischen Impossible 3“ (Adventu-

re-VDT-Seminar, Bildungskloster Bezau; 5. bis 11. Oktober 2015)

„Arbeit, Recht und Soziales“

(VDT-Seminar, Filmuniversität Babels- berg; 10. Oktober 2015)

„Ton- und Videoübertragung in

Netzwerken“ (VDT-Seminar, Berlin; 22. bis 24. Oktober 2015)

„Taktung und Synchronisation in

digitalen Audio- und Videdosyste-

men“ (VDT-Grundlagenseminar; 20. bis

21. November 2015)

www.tonmeister.de

Bei Auszubildenden und Studieren- den der Veranstaltungs- und Hotelbran- che hat sich das Forum VIA Münster etabliert. Die Vorträge des Kongresses sind aktuell, praxisnah und zum großen Teil prüfungsrelevant. Auch in der elften Auflage, am 21. und 22. September 2015 im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, wollen sich die Refe- renten wieder nah am Berufsalltag der Berufsstarter orientieren. Erneut soll das Forum VIA („VIA“ steht für „Veranstal- tungsbranche in der Ausbildung“) Trend- themen aufspüren. Fachleute der Bran- che beleuchten zum Beispiel, welche Stärken Messen im digitalen Zeitalter auszeichnen und wie das „Erlebnismar- keting“ mit frischen Konzepten das „Eventmarketing“ ablöst. Beispiele aus der Praxis ergänzen die Theorie: So be- schreibt der freie Eventmanager Alexan- der Konrad, wie er das 125-jährige Fir- menjubiläum von Brillux geplant und durchgeführt hat. Ganz ohne „trockene“, aber für die Abschlussprüfung umso wichtigere Themen geht es auch beim elften Forum VIA Münster nicht – schließlich werden die Azubis und Stu- dierenden auch in ihrem Berufsalltag im- mer wieder mit GEMA, Künstlersozial- kasse oder der Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Versamm-

lungsstätten konfrontiert werden. Deut- lich weniger „trocken“ und nicht nur für Gastronomen spannend sind das „Wein-

kundeseminar“ und die „Expeditionen ins Bierreich“. Wie die Azubis und Stu- dierenden mit mentaler Stärke Spitzen-

leistungen bringen können, erklärt zum Auftakt am Montag (21. September) um 10 Uhr der Motivator Dirk Schmidt: „Ge-

wonnen wird im Kopf“, lautet seine Devi- se. Seine Methoden lassen sich seiner Meinung nach auch für die Ausbildung,

im Vertrieb, in der Führung oder bei kre- ativen Prozessen gewinnbringend ein- setzen. Auch zum Abschluss am

Dienstag (22. September) um 14 Uhr gibt es Tipps eines erfahrenen Coaches:

Dr. Stefan Frädrich erläutert sein „Gün-

ter-Prinzip“ und erklärt, wie sich der „in- nere Schweinehund“ motivieren lässt. Begleitet wird der Kongress von einer Messe mit Ausstellern rund um die The- men Weiterbildung und Dienstleistungen für Veranstalter. Wie in jedem Jahr sind auch der VPLT und die DEAplus mit da- bei. Auf die Beine gestellt wird das Fo- rum VIA Münster komplett von den Aus- zubildenden des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland – es ist quasi ihr „Gesellenstück“. www.forum-via-muenster.de

Vom Sonntag, 4. Oktober, bis Dienstag, 6. Oktober 2015, lädt der an- glo-amerikanische Schwesterverband des VPLT, PLASA, zu seiner großen Messe PLASA Show in das London Exhibition Centre. Auch in diesem Jahr gibt es neben zahlreichen Ausstellern von Produkten und Lieferanten aus der Entertainment-Technologie-Branche vie- le interessante Seminare und Veranstal- tungen. Im vergangenen Jahr war mehr als ein Fünftel der Besucher internatio- nale Gäste. PLASA hat dabei ein neues Format für die drei Tage erstellt, das Ausstellern Kosten sparen und für einen besseren „Return on Investment“ sorgen soll. Außerdem werden die Möglichkei- ten zum Netzwerken erweitert – inklusive der Rückkehr der „Show-Bar“. Die „PLASA Rigging Conference“ findet am Montag (5. Oktober) statt. Die Konferenz leitet Chris Higgs von der Firma Total Solutions, die Eröffnungsrede hält Hed- wig de Meyer, Gründer von Stageco.

Eine Programmübersicht ist im Internet unter dem Link www.plasashow.com/rig- ging-conference-programme zu finden. Das kostenlose Seminarprogramm ist in drei Themenfelder aufgeteilt: Pro Audio; AV, Broadcast & Stage sowie Lighting, Industry Initiatives. Die Zunahme des Einsatzes von Wireless- und Netzwerk- technologien bei Live-Veranstaltungen wird besonders berücksichtigt. Christian Diehl, Leiter des Produktmanagements bei Riedel Communications, beteiligt sich an der Paneldiskussion „Don’t wor- ry, be IP“, die sich mit Netzwerklösun- gen für Live-Tonübertragungen und Fe- stinstallationen beschäftigt. Die Dauer- themen „Sicherheit in der Veranstal- tungsbranche“ sowie „Nachhaltigkeit“ werden ebenfalls behandelt. www.plasashow.com

Audio-Workshop veranstaltet am 10. und 11. Oktober 2015 zusammen mit Studiosounds das „Mixing & Maste- ring mit Cubase“-Seminar in Bern in der Schweiz. Dieser Kurs erklärt an- schaulich und mit Praxisbeispielen die relevanten Mixing-Werkzeuge. Dabei ler- nen die Teilnehmer die Einstellungen von EQs, Dynamikeffekten und weiteren Tools wie Hall und Delay kennen – sei es für die Einzelspur- oder die Summenbe- arbeitung beim Mastering. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird ein Song ge- mischt und gemastert: Alle Schritte vom Aufbau des Mixes bis hin zum Einsatz von Effekten und Automation werden gezeigt, ebenso die Finalisierung und Veredelung. Dozent ist der zertifizierte Steinberg-Trainer Holger Steinbrink. www.audio-workshop.de

Die PCIM Europe (Internationale Messe und Konferenz für Leistungselek- tronik, Intelligente Antriebstechnik, Er- neuerbare Energie und Energiemanage- ment) findet vom 10. bis 12. Mai 2016 in Nürnberg statt. Mit dem aktuellen Call for Papers zur PCIM Europe-Kon- ferenz werden Experten aus der Indu- strie und Wissenschaft zur Einreichung von Beiträgen zur Leistungselektronik und deren Anwendungen eingeladen. Letzter Termin für die Einreichungen ist der 14. Oktober 2015.

www.mesago.com

Kalender

2015

18.09.–20.09. ICSA, Graz

13.10.–15.10. IMEX America, Las Vegas

14.10.–20.10. Prolight + Sound Shanghai, Shanghai

19.10.–20.10. INTHEGA Herbsttagung und Theatermarkt, Bielefeld

17.11.–19.11. IBTM World, Barcelona

01.12. MBT Meetingplace, München

2016

20.01.–21.01. Best of Events International, Dortmund

05.04.–08.04. Prolight + Sound, Frankfurt

19.04.–21.04. IMEX Frankfurt, Frankfurt

Termine melden an: vplt@kwie.de

Der Verein für datengestützte Pro- duktion & Logistik veranstaltet am 15. Oktober 2015 das „Industrie 4.0 & Big Data Symposium“ in München. Das Entscheiderforum informiert über die zentralen Entwicklungen und wich- tigsten Themenfelder (Digitalisierung der Produktion, Embedded Analytics, Pre- dictive Maintenance, Smart Factory). Neben Geschäftsführern richtet sich die Veranstaltung speziell an Führungskräfte aus IT, Automation, Produktion, Logistik, Einkauf und Controlling großer und mittelständischer Unternehmen. www.connected-industry.com

Vom 15. bis 17. Juni 2016 findet in Bremen die 58. Bühnentechnische Tagung (BTT) der Deutschen Theater- technischen Gesellschaft (DTHG) statt. Auf dem Programm stehen u.a. Vorträ- ge, Präsentationen, Seminare und Podi- umsdiskussionen.

www.btt2016.de

Deutsche Event Akademie GmbH Hamburg | Hannover/Langenhagen www.deaplus.org
Deutsche Event Akademie GmbH
Hamburg | Hannover/Langenhagen
www.deaplus.org

8 VPLT.Magazin.75

Für Show, Event, TV und Messebau Tel (040) 71 00 83 85 · Fax (040)
Für Show, Event, TV und Messebau
Tel (040) 71 00 83 85 · Fax (040) 71 00 83 86
www.deaplus.org 8 VPLT. Magazin.75 Für Show, Event, TV und Messebau Tel (040) 71 00 83 85
Times are changing. New: Tuesday – Friday 5. – 8. 4. 2016 Let’s master it.

Times are changing. New: Tuesday – Friday 5. – 8. 4. 2016

Let’s master it.

Times are changing. New: Tuesday – Friday 5. – 8. 4. 2016 Let’s master it. prolight-sound.com/2016

prolight-sound.com/2016

Times are changing. New: Tuesday – Friday 5. – 8. 4. 2016 Let’s master it. prolight-sound.com/2016

V.Munternehmen & märkte

„Die Digitale Dividende gefährdet den Produktionsstandort Deutschland“

Die Digitale Dividende II ist aus Sicht der Kultur- und Kreativ- wirtschaft eine Niederlage. Doch der Kampf um Frequenzen für drahtlose Entertainment-Technologie ist noch lange nicht vorbei. Der VPLT arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Mitgliedschaft, aber auch anderen Unternehmen, politischen Institutionen und Künstlern an einer Kampagne, die auf die Auswirkungen aufmerksam macht. Das Ziel: ein geeignetes Funkspektrum.

GROSSE

MOMENTE

ERLEBEN!

BEST OF EVENTS INTERNATIONAL 20.– 21.01.2016, DORTMUND DIE INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR ERLEBNISMARKETING THE
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INTERNATIONAL
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THE INTERNATIONAL
TRADE SHOW FOR
EXPERIENCE MARKETING
THE INTERNATIONAL TRADE SHOW FOR EXPERIENCE MARKETING 10 VPLT. Magazin.75 Eine Auktion zeigt auch immer, wie
THE INTERNATIONAL TRADE SHOW FOR EXPERIENCE MARKETING 10 VPLT. Magazin.75 Eine Auktion zeigt auch immer, wie

10 VPLT.Magazin.75

Eine Auktion zeigt auch immer, wie be- gehrt etwas ist. Gibt es viele Gebote auf eine Ware oder Dienstleistung, so hat diese einen besonders hohen Wert, ist beliebt und wird ge- braucht. Angebot und Nachfrage eben. Doch gemessen an dieser Grundlogik der Marktwirt- schaft wurden bei der Digitalen Dividende II im Frühsommer 2015 etwas verkauft, das an- scheinend gar nichts wert ist: Nur ein Gebot à 75 Millionen Euro zahlten die Telekommunika- tionsunternehmen für den Frequenzbereich, der bislang für drahtlose Technologie wie Funkmi- krofone benutzt wird. Viel weniger als vom zuständigen Bundes- verkehrsministerium erwartet und anvisiert. Und viel weniger, damit sich diese umstrittene Auktion überhaupt lohnt: Denn die zahlreichen Nutzer, die für diese Frequenz bei der Bundes- netzagentur ihre Technik angemeldet haben, er- halten eine sogenannte Entschädigungszah- lung. Und ob der Erlös der Auktion im Mai überhaupt die Ansprüche der Betroffenen deckt, da ist sich Matthias Fehr, Präsident der Vereinigung für professionelle drahtlose Pro- duktionstechnologie (APWPT), gar nicht so si- cher. Als Partner und im Auftrag des VPLT kämpfte Fehr jahrelang gegen die Versteige- rung der Frequenz, die von allen Akteuren in der Entertainment-Branche verwendet wird, so- bald sie auf Kabel für Mikros verzichten, be- stimmte Technik wie Feuerwerkskanonen mit Funksensoren ausstatten und unterschiedliche Medien einbinden. „Funkfrequenzen sind ein eigenes Gewerk“, erklärt die freischaffende Funkfrequenz-Managerin Svenja Dunkel, die unter anderem die Tour von Helene Fischer be- treut. Umso schlimmer ist da die Ignoranz, mit der das Bundesverkehrsministerium unter Mi- nister Alexander Dobrindt (CSU) die Enter- tainment-Technologie-Branche in dem Bereich bestraft. „Damit schadet sie sich auch selbst“, so Wolfang Schöpe, VPLT Vorstandsmitglied. „Sätestens zur nächsten Wahl werden die Poli- tiker merken, dass sie ohne Funkstrecken alt aussehen.“ Denn die Politiker werden bei ihren Auftritten auf den zahlreichen Bühnen in der Republik gerne auf ein Mikrofon mit Kabel verzichten, um sich frei bewegen zu können. Und auch die Rundfunkjournalisten brauchen sichere Funkfrequenzen für ihre Arbeit. Jeder, der sich mit dem Thema auseinander setzt, kann deshalb nur den Kopf schütteln.

Norbert Hilbich vom Hersteller Sennheiser ist da gefühlt schon weiter. Er sieht die Gefahr, die sich durch die Auktion für die ganze Bran- che und den Wirtschaftsstandort Deutschland ergibt. „Unser Unternehmen ist auf einer dau- erhaften Beziehung zu unseren Kunden aufge- baut. Voraussetzung für den Einsatz unserer drahtlosen Produktionsmittel sind ausreichend geeignete Frequenzen. Wegen der einseitigen Orientierung der Politik an den Interessen des Mobilfunks haben wir durch die beiden Digita- len Dividenden 44 Prozent des UHF-Spek- trums und wesentliche Teile des L-Bandes ver- loren.“ Gemeinsam mit dem VPLT und zahlreichen anderen Partnern setzt sich Sennheiser deshalb dafür ein, dass die Politik, die Akteure der Kul- tur- und Kreativindustrie aber vor allem auch die Nutzer der Dienstleistungen das Problem wahrnehmen und Alternativen mit ermög- lichen. Das Ziel ist ein eigenes, geeignetes Er- satzspektrum, das Planungssicherheit für alle Betroffenen garantiert. „Es ist höchste Zeit, sich an die Politiker in den Ländern, im Bund und in Europa zu wenden und quantitativ und qualitativ geeignetes Spektrum für jede Art von Veranstaltungen und Produktionen zu fordern“, erklärt Hilbich. „Die Digitalisierung darf nicht zu Lasten der Funkmikrofone umgesetzt wer- den. Beides ist notwendig und möglich: schnel- les Internet und Frequenzen für drahtlose Pro- duktionsmittel.“ Die Telekommunikationsunternehmen, das betonen alle Vertreter der Entertainment- Technologie-Branche, sind keineswegs Feinde in der Diskussion. Unter der Hand würden die Vertreter der Telekom-Firmen auch zugeben, dass sie die betroffenen Frequenzen gar nicht so schnell ausbauen können, da schlicht das Geld fehlt, um alle versteigerten Bereiche gleichzeitig aufzubauen. Doch die Gefahr ist groß, dass sich hier ein äußerst lukrativer neuer Geschäftsbereich etabliert, zu Lasten der En- tertainment-Technologie-Branche. Denn bis- lang sind die Funkfrequenzen quasi Allgemein- gut: Nach einer Anmeldung der genutzten Technik bei der Bundesnetzagentur darf nahe- zu jeder in dem Bereich funken. Niemand muss noch extra Geld dafür bezahlen, denn die Funkfrequenzen gehören eigentlich wie die Luft zum Atmen allen. Doch wenn diese immateriellen Dienstlei- stungen privatisiert werden, können am Ende

VPLT Kampagne: Wir brauchen Frequenzen! Egal, ob Hersteller, Dienstleister, Künstler, Nutzer oder Interessent: Wer
VPLT Kampagne: Wir brauchen Frequenzen! Egal, ob Hersteller, Dienstleister, Künstler, Nutzer oder Interessent: Wer

VPLT Kampagne:

Wir brauchen Frequenzen!

Egal, ob Hersteller, Dienstleister, Künstler, Nutzer oder Interessent: Wer sich an der Kampagne für freie Frequenzen beteiligen möchte, meldet sich in der Geschäftsstelle des VPLT bei Ellen Kirchhof: Am besten eine E-Mail mit allen Daten und Fragen an ellen.kirchhof@vplt.org schicken.

auch Gebühren dafür verlangt werden. Das Problem erinnert ein wenig an die Nutzung des Internets, das bislang alle Datenpakete gleich behandelt und transportiert. Doch diese soge- nannte Netzneutralität wird momentan von Te- lekommunikationsunternehmen angegriffen, die Gebühren für schnelleres Netz verlangen wollen. Ähnlich könnte es auch mit den Funk- frequenzen passieren: Dann würden die Besit- zer von den Nutzern der drahtlosen Technik Gebühren verlangen für jedes Event, das sie veranstalten. Kein schöner Gedanke. Denn die technische Entwicklung geht klar in die Richtung, dass es mehr drahtlose Veran- staltungen geben wird: Einfach weil es prakti- scher ist. Denn wer kann sich schon vorstellen, bei einem Musical mit Kabelmikros zu singen und zu tanzen? Auch bei Fußballspielen, gro- ßen Rockkonzerten oder Konferenzen sind die Menschen daran gewöhnt, die hochqualitative Technik ohne Kabel zu benutzen. Zu recht. Al- les andere wäre ein Rückschritt. „Wir setzen uns deshalb für einen konstruk- tiven Austausch über die Zukunft der Funk- streckennutzung ein“, so VPLT Vorstand Wol- fang Schöpe. „Dabei stehen im Verband Her- steller und Dienstleister Seite an Seite. Es geht darum, auch in Zukunft noch Produktionen auf höchstem Niveau zu realisieren. Und dafür brauchen wir drahtlose Technik.“ Doch welche Alternativen gibt es, wenn die passenden Fre- quenzen alle paar Jahre versteigert werden, in der Hoffnung, mit den Erlösen den Bundes- haushalt zu finanzieren? „Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat zu lange darauf vertraut, dass sie ihre drahtlosen Produktionsmittel auf Dauer einsetzen kann und sich zu wenig gegen den Frequenzverlust gestemmt“, erklärt Norbert Hilbich von Senn- heiser. Und Frequenz-Managerin Svenja Dunkel er- gänzt: „In Zukunft wird es bei allen größeren Veranstaltungen eigene Frequenzmanager ge- ben müssen um störungsfrei arbeiten zu kön- nen.“ Das sei bereits bei gewissen Größenord- nungen schon heute so. „Generell sollte das in Zukunft mit in die Projektplanung einfließen, auch bei kleineren Veranstaltungen“, so Dun- kel, und sie ergänzt: „Es würde sich lohnen, be- reits bestehende Frequenzen für alle festen Ver- anstaltungsorte zu definieren, bzw. abrufbar zu gestalten, um so den Technikern die Arbeit zu erleichtern.“

Um das überhaupt möglich zu machen, braucht es ein Bekenntnis der Bundesregierung zu freien Frequenzen für die Entertainment- Technologie-Branche. Und das möglichst bald:

Denn im November findet in Genf die Welt- funkkonferenz (WRC 15) statt, auf der die Staaten über die Zukunft der Frequenzen di- skutieren. „Die WRC 15 ist von großer Bedeu- tung für Frequenzen für drahtlose Produktions- mittel“, so Norbert Hilbich. „Sie muss Versu- che abwehren, in Zukunft auch noch den Be- reich 470 bis 694 MHz an den Mobilfunk zu vergeben.“ Außerdem sollte den drahtlosen Ge- räten ein höherer Status zugewiesen werden, damit sie Störungen durch andere Nutzer ab- wehren können. Der VPLT sucht deshalb Verbündete aus der Branche, aus der Kultur- und Kreativwirt- schaft, dem Sport, aber auch Besucher, die ge- meinsam freie Frequenzen von den Politikern fordern. Denn sollte nichts passieren, dann droht der Branche ein erheblicher Schlag und damit auch allen, die mit den Akteuren aus der Produktion und Dienstleistung zusammenar- beiten. Der Tourismus, die Medien, die Unter- haltungsindustrie, sogar die Politik sind davon betroffen. „Der Planungs- und Koordinierungs- aufwand sowie die Kosten für Produktionen werden steigen“, beschreibt Norbert Hilbich das Szenario, auf das wir zusteuern. „Es wer- den wieder mehr kabelgebundene Geräte ein- gesetzt werden müssen – also deutlich mehr Arbeitsaufwand. Viele Produktionen werden wieder weniger aufwändig ausfallen müssen. Sie werden damit langweiliger, uninteressanter und damit letztlich unproduzierbar. Der Pro- duktionsstandort Deutschland ist damit gefähr- det.“ Auch VPLT Vorstandsmitglied Wolfgang Schöpe sieht die Dringlichkeit, jetzt ein Zei- chen zu setzen und appelliert an alle Mitglie- der, sich bei dem Thema zu engagieren, mit Kunden zu sprechen und auch die zuständigen Vertreter im Landtag, im Bundestag und im Europaparlament anzuschreiben. „Die Dis- kussion zeigt aber auch, wie leidenschaftlich, aber auch professionell unsere Mitglieder sind“, so Schöpe. „Ihnen wird ja ein Werkzeug weggenommen.“ Jeder Handwerker würde da streiken, und die Landwirte hätten schon längst Gülle vors Parlament gekippt. „Wir protestie- ren, aber trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“

trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“ 02630
trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“ 02630

02630 / 96525-0

trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“ 02630
trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“ 02630
trotzdem können sich unsere Auftrag- geber darauf verlassen, dass sie die beste Lei- stung bekommen.“ 02630

V.Munternehmen & märkte

kurz notiert Gleichzeitig mit der Eröffnung des ersten Showrooms in Asien erweitert die Adam Hall
kurz notiert
Gleichzeitig mit der Eröffnung des ersten
Showrooms in Asien erweitert die Adam
Hall Group ihr Team in Singapur. Director
APAC Sales ist Chandan Mahtani. In dem
Showroom in Singapur präsentiert das Un-
ternehmen auf einer Ausstellungsfläche von
über 300 m 2 sein gesamtes Produktportfolio.
Zwei Gahrens + Battermann-Niederlas-
sungen sind umgezogen. Direkt von der Ha-
fenCity aus agiert die Niederlassung Ham-
burg zukünftig in der Banksstraße 6 (Nieder-
lassungsleiter: Olaf Bellmann); die Hanno-
veraner Niederlassung ist jetzt in der Von der
Hägenstraße 1 im Ortsteil Anderten zu finden
(Niederlassungsleiter: Andreas Schilling).
Joachim König, Präsident des Europäi-
schen Verbandes der Veranstaltungs-Centren
e.V. (EVVC), und Matthias Schultze, Ge-
schäftsführer des German Convention Bure-
au e.V. (GCB), traten im Juni 2015 erneut ge-
meinsam im Rahmen einer Anhörung vor den
Ausschuss für Tourismus des Deutschen
Bundestages. Unter dem Titel „Chancen und
Herausforderungen für den Veranstaltungs-
standort Deutschland“ tauschten sie sich mit
den Abgeordneten aus.
Harman International hat den amerikani-
schen Hersteller SVSI übernommen. SVSI
stellt ein Produktportfolio für Audio/Video-
Übertragung über ein IP-Netzwerk her und
vertreibt dieses. SVSI wird Teil von Harman
Professionals strategischer Geschäftseinheit
Video & Control unter der Leitung von Ras-
hid Skaf und wird unter der Marke AMX by
Harman vermarktet.
Die Hohmann Group
hat die Kindermann
Systems GmbH ge-
gründet. Das neue
Unternehmen soll sich
auf das Projektge-
schäft in den Berei-
chen Medien-, Konferenz- und Präsenta-
tionstechnik konzentrieren. Thorsten Kür-
bis, zuvor Business Unit Manager und Tech-
nischer Leiter bei der ICT AG, wird die Ge-
schäfte bei Kindermann Systems leiten.

12 VPLT.Magazin.75

Mobilfunk-Frequenzauktion beendet

Knapp 5,1 Milliarden Euro zahlen die drei Netzbetreiber für insgesamt 270 MHz Bandbreite bei der beendeten Frequenz- auktion. Mit nur 60 MHz (3 x 10 MHz gepaart in den Bereichen 700, 900 und 1800 MHz) erhält Telefónica zwar das kleinste Stück vom Kuchen, im Gegenzug investiert Telefónica aber auch „nur“ 1,2 Mrd. Euro.

Frequenzspektrum für den Drahtlosen Netzzugang in den Bereichen von 700 MHz bis 1,8 GHz nach der Frequenzauktion 2015

700 MHz 700 A 700 B – 700 F 700 A 700 B – 700
700 MHz
700 A
700 B – 700 F
700 A
700 B – 700 F
Rundfunk (DVB-T/DVB-T2)
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
700 MHz (gepaart)
790 MHz
694,0
703,0
713,0
723,0
733,0
758,0
768,0
778,0
788,0

800 MHz & 900 MHz

Befristet bis 2025 Befristet bis 2025 900 A 900 B – 900 G 900 A
Befristet bis 2025
Befristet bis 2025
900 A
900 B – 900 G
900 A
900 B – 900 G
GSM-R
GSM-R
5
5
5 5
5
5
5
5
5 5
5
5
5
5
5
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5
5
5
5 5
5
5
5 5
5
990 MHz
790 MHz
800 MHz (gepaart)
900 MHz (gepaart)
GSM-R (gepaart)
1,5 GHz
1452,0
1472,0
1492,0
1500 A – 1500 H
5
5
5
5
5
5
5
5
1400 MHz
1600 MHz
1,8 GHz
Befristet bis 2025
1800 A – 1800 I und zwei 5-MHz-Blöcke der Telefónica bis 2025 befristet
1800J
Befristet bis 2025
1800 A – 1800 I und zwei 5-MHz-Blöcke der Telefónica bis 2025 befristet
1800J
DECT
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
1700
MHz
1900
MHz
1,8 GHz (gepaart)
700
A
Telekom
Vodafone
Telefónica
700 B – 700 F
In der Frequenzauktion 2015 konkret vergeben
In der Frequenzauktion 2015 abstrakt vergaben
791,0
801,0
811,0
821,0
1710,0
832,0
842,0
852,0
1740,0
862,0
873,1 880,0
1760,0
890,0
1785,0
900,0
915,0
918,1 925,0
1805,0
935,0
945,0
1835,0
960,0
1855,0
1880,0

Vodafone sichert sich zwar 110 MHz, muss jedoch mit 2,1 Mrd. Euro auch erheblich tiefer in die Tasche greifen. Die Deutsche Telekom zahlt 1,8 Mrd. Euro für 100 MHz. Telefónica kommt zugute, dass sie durch die Übernahme von E-Plus bereits gut mit Frequenzen ausge- stattet ist: „Zwar verfügt Telefónica künftig in den wichtigen Bereichen um 900 und 1800 MHz über 1/3 weniger Bandbreite als die Deut- sche Telekom. Doch die Nutzer brauchen des- wegen keine Angst zu haben, mit einem o2- oder E-Plus-Handy künftig im Funkloch zu sit- zen. Allenfalls ist die Maximaldatenrate etwas geringer. Aber die wird mit einem Smartphone ohnehin nur selten erreicht. Viel wichtiger ist die durchschnittliche Datenrate. Die hängt da- von ab, wie viele Nutzer sich eine Zelle teilen. Und hier punktet Telefónica mit dem dank der E-Plus-Übernahme dichtesten Netz in Deutschland.“ In den Bereichen um 700 und 800 MHz, die für die langreichweitige Grundversorgung mit Datendiensten besonders wichtig sind, sind alle drei Netzbetreiber zudem gleich ausgestattet. Und bei 2100 MHz und 2600 MHz, die sich besonders gut für die Datenversorgung in dicht besiedelten Gebieten eignen, verfügt Telefóni- ca sogar über so viel Spektrum wie die beiden Konkurrenten zusammen. Gerade für die Ver- sorgung von Innenstadtbereichen und Großver- anstaltungen ist Telefónica bestens aufgestellt. Dank Ihres Rückzugs aus dem Wettbieten spart Telefónica 600 bis 900 Millionen Euro im Ver- gleich zur Konkurrenz. Dieses Geld kann sie nun zusätzlich in den Netzausbau stecken. Im Bereich um 1500 MHz hat sich Telefóni- ca komplett rausgehalten. „Es ist noch nicht absehbar, ob diese TDD-Frequenzen in Deutschland in den kommenden Jahren über- haupt wichtig werden. Es verfügen bereits alle

Netzbetreiber über große Mengen an ungenutz- tem TDD-Spektrum. Die größte Herausforde- rung für Telefónica ist nun die schnelle Netzin- tegration. Bis Ende 2016 müssen sie im Be- reich um 1800 MHz fünf Blöcke zu je 5 MHz gepaart freiräumen. Drei davon gehen an die Telekom, zwei an Vodafone. Zusätzlich sichert sich Vodafone einen bisher ungenutzten Block (den sogenannten DECT-Schutzabstand).

Hintergrund

Insgesamt wurden Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz ver- steigert. Die Frequenzen aus den Bereichen bei 900 MHz und 1800 MHz haben die Grundlage für den Aufbau der heutigen Mo- bilfunknetze insbesondere für die flächendek- kende mobile Sprachkommunikation gebildet und sollen künftig auch für breitbandige Internetanschlüsse genutzt werden. Die Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich werden bislang für terrestrisches Fernsehen genutzt. Durch die Umstellung auf DVB-T werden sie frei und können für mobiles Breit- band genutzt werden. Die Netzbetreiber kön- nen mit nur relativ wenigen Funkstationen schnelles Internet auch in bisher wenig er- schlossene Regionen bringen. Ziel der Bundesnetzagentur ist es, dass mit dem Ein- satz dieser Frequenzen eine nahezu flächen- decke Versorgung der Bevölkerung mit Breit- band-Internet erreicht wird - wie bisher schon mit mobiler Sprachtelefonie. Daher beinhalten die Frequenznutzungsrechte eine Versorgungsverpflichtung von 98 % der Be- völkerung. (Angaben der Bundesnetzagentur, Stand: 01.09.2015)

„Es betrifft alle Nutzer von Veranstaltungen“

Ellen Kirchhof aus der VPLT Geschäftsstelle koordiniert die Informationskampagne „VPLT Aktion Drahtlos“ zu den Auswirkungen der Frequenzversteigerung. Im Gespräch erklärt sie, warum die Aktion wichtig ist und wie man mitmachen kann.

Warum ist es wichtig, den Menschen zu erklä- ren, welche Folgen die Versteigerung der Funk- frequenzen haben? Ellen Kirchhof: Ich halte diese Aktion für sehr wichtig und richtig platziert, weil wir jetzt heraustreten müssen aus der Fachebene. Je mehr Menschen überhaupt erkennen können, welche negativen Konsequenzen es für die ei- gene Unterhaltung und die Kulturlandschaft überhaupt hat, wenn es keine Gegenwehr gibt, umso stärker können wir unsere guten Argu- mente gegenüber der Politik untermauern, die sich wenig einsichtig verhält. Dieses Handeln ist bekannt. Bekannt ist aber auch die Kraft und Energie der Masse. Darauf baut unsere Aktion auf: Je mehr Menschen informiert werden, desto stärker ent- wickelt sich Gegenwehr. Es betrifft alle Nutzer von Veranstaltungen. Hierbei wird es sehr hel- fen, prominente Personen aus Musik, Bühne, Theater, Tanz, Musical dafür zu gewinnen, die ja auch davon betroffen sind. Und diese können dann mit klarer Bildsprache und prägnanten kurzen Sätzen erklären, was passiert, wenn sie keine drahtlose Technik mehr verwenden kön- nen.

Es wird seit einigen Wochen auf das Thema auf- merksam gemacht. Wie sind die ersten Reaktio- nen? Ellen Kirchhof: Man hat mir zugehört. Und während des Gesprächs kam auch das Erken- nen. Es gab eigentlich bei allen eine Zusage zur Unterstützung dieses Plans. Natürlich ist es ei- ne sensible Sache, den Künstler direkt anzu-

sprechen und ihn ins Boot zu holen. Gerade in diesen Zeiten von politischer Unruhe, der Flüchtlingskatastrophe und dem Umgang mit den eigenen Landsleuten werden immer öfter die Prominenten um eine eigene Positionierung befragt. Hier gibt es aber einen gravierenden Unter- schied: Der einzelne Künstler, wie prominent er auch sein mag, wird, wenn die freien Fre- quenzen so dezimiert werden, nicht mehr wie gewohnt arbeiten können. Die Arbeit auf der Bühne wird dadurch extrem eingeschränkt. Ich hoffe auf einen guten Rücklauf von Videos und Fotos. Es sind bereits ein paar sehr spannende Namen genannt worden.

Wie kann man sich denn konkret beteiligen? Ellen Kirchhof: Am besten man macht ein kurzes Video mit dem Smartphone und erklärt, warum man nicht auf drahtlose Technik ver- zichten kann. Oder man schießt ein Selfie mit einer Botschaft auf einem Plakat. Zum Bei- spiel: Ohne Frequenzen kann ich nicht arbei- ten. Das Video oder das Foto schickt man dann per E-Mail an mich: ellen.kirchhof@vplt.org. Ich bin aber auch unter (05 11) 270 74 744 te- lefonisch erreichbar, wenn es Fragen gibt. Die- se Medien veröffentlichen wir dann auf den VPLT Kanälen und teilen sie auch mit unseren Partnern. Außerdem sind alle Leser des VPLT Magazins aufgerufen, uns dabei zu unterstützen. Wenn Sie Ihre guten Kontakte für diese wichtige Ak- tion einbringen, helfen Sie mit, das wir hier ei- nen Erfolg erzielen können.

unternehmen & märkteV.M

kurz notiert Die Niederlassung von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)
kurz notiert
Die Niederlassung von Neumann & Müller
Veranstaltungstechnik in Dubai (Vereinigte
Arabische Emirate) wurde mit dem Middle
East Event Award (MEEA) in der Kate-
gorie „Dienstleister des Jahres“ ausgezeich-
net. Neumann & Müller war mit zwei Produk-
tionen aus den zurückliegenden zwölf Mona-
ten ins Rennen um den MEEA gegangen.
Wellen + Nöthen
wird ab 1. Oktober
2015 unter dem Na-
men Qvest Media
auftreten. Die Wellen
+ Nöthen Gruppe
überträgt damit ihren
international etablierten Unternehmensna-
men auch auf den europäischen Raum. Den
wesentlichen Entscheidungsfaktor für die
Umfirmierung sehen die Gründer und Gesell-
schafter Gunnar Wellen und Peter Nöthen in
einer weltweit einheitlichen Ausrichtung der
Wellen + Nöthen Gruppe.
Das Hannover Congress Centrum (HCC)
konnte mit der aktuellen Green Globe-Zer-
tifizierung erneut mit einer Zertifizierungsrate
von 96 % den ersten Platz der europäischen
Kongress- und Veranstaltungsstätten errei-
chen. Hierbei ist seit 2011 mit der erstmali-
gen Zertifizierung ein kontinuierlicher Prozess
umgesetzt worden, der zu der nachhaltigen
und dauerhaften Spitzenposition geführt hat.
Begeisterung für Licht. Leidenschaft für Bühnentechnik. GREENGO INTERCOM & CUE LIGHT ES BRAUCHT NICHT MEHR
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V.Munternehmen & märkte

Was sagt der APWPT?

Die Versteigerung der 700 MHz Frequenzen hat stattgefunden – von Deutschland im europäischen Alleingang betrieben. Was bedeutet dies für die Veranstaltungstechnik? Im Rahmen der Stage Set Scenery in Berlin erörterte eine Expertengruppe diese Thematik vor der 700 MHz-Versteigerung, unter ihnen Matthias Fehr vom APWPT.

700 MHz-Versteigerung, unter ihnen Matthias Fehr vom APWPT. Regionale Brennpunkte mit vielfacher Frequenz- nutzung am
700 MHz-Versteigerung, unter ihnen Matthias Fehr vom APWPT. Regionale Brennpunkte mit vielfacher Frequenz- nutzung am

Regionale Brennpunkte mit vielfacher Frequenz- nutzung am Beispiel Berlin-Mitte; Matthias Fehr (APWPT) auf der Stage Set Scenery

Der APWPT hat die Ergebnisse des Podiums und der Rahmenpräsen- tation zusammengefasst und als Presseinfo aufbereitet. „Wir fordern weiterhin die Betroffenen und ihre Verbände auf, sich gemeinsam mit ihm in die Politik einzumischen und die Diskussion zu suchen2, sagt Matthias Fehr, „hierbei geht es knallhart um die Vertretung unserer Inter- essen: hochwertiges Funkspektrum und Planungssicherheit!“ Mit Blick auf die absehbaren Änderungen von 700 MHz fokussierte die Podiumsdiskussion „Planungssicherheit für drahtlose Mikrofone“ auf so genannten Audio-PMSE (Programme Making and Special Events – also unsere drahtlosen Werkzeuge für die Veranstaltungs- und Inhalte- Produktion), die seit Jahrzehnten im gesamten UHF-Fernsehbereich be- trieben werden, und deren Bedarf an Funkfrequenzen. Die Funkfrequenznutzung drahtloser Werkzeuge ist so vielfältig und flexibel, dass es durchaus schwerfällt, repräsentative Szenarien an- zuführen. Gremien fokussieren daher auf wenige Stichworte wie Tages- produktion und Großveranstaltungen. Bereits in der Tagesproduktionbe- steht die Nutzung drahtloser Werkzeuge aus vielfältigen Interaktionen, die nur schwer zusammenzufassen sind: PMSE (Mikrofone und Rük- kstrecken – IEM) werden oft gemeinsam verwendet und viele Frequen- zen werden gleichzeitig über die gesamte Produktionszeit genutzt. Ande- re Veranstaltungen, die am selben Standort in anderen Räumen oder in benachbarten Veranstaltungsorten stattfinden, belegen ebenfalls Funkfre- quenzen. Werden viele PMSE in enger Nachbarschaft betrieben, so ent- stehen zusätzliche Störungen – Intermodulationen. Als Konsequenz wer- den temporär, zusätzliche Frequenzen benötigt, um störungsfrei arbeiten zu können. Ballungsgebiete sind die Zentren der Content- und Veranstal- tungs-Produktion. Zusätzlich entstehen zeitweilig im Rahmen von Veran- staltungen regionale Brennpunkte mit vielfacher Frequenznutzung. Die Grafik oben zeigt Beispiele aus Berlin-Mitte:

mend in Rahmen von Ausschreibungen aufgefordert eine Zusage zur Produktionsqualität zu bringen. Fraglich ist allerdings, ob bei geänderten Rahmenbedingungen das betroffene Unternehmen überhaupt dazu in der Lage ist, derartige Zusagen „gutem Gewissen“ abzugeben. APWPT sieht den Schutz von PMSE gegen potenzielle Störer als zwingendes Zu- kunftskonzept und die Politik und die nachgeordneten Verwaltungen in der Pflicht die notwendige Planungssicherheit durchzusetzen. Für die einen ist die problemlose Nutzung der Funkfrequenzeneine un- abdingbare Voraussetzung für die tägliche Arbeit. Das Beispiel aus Ber- lin zeigt, wie komplex diese Arbeit sein kann. Für andere sind Frequen- zen scheinbar nur ein Finanzobjekt. Hier stellt sich die Frage, ob dieses Anliegen auf Dauer von der Realität bestätigt wird? LTE und LTE-Advanced (LTE-A) sind unbestritten effektive Funk- technologien. Wer bereits LTE nutzt, kann den Effekt gut testen, indem man einfach mal LTE ausschaltet und versucht, wie gewohnt, weiter im Netz zu surfen. Aber: täglich werden tausende Mobilfunkgeräte in den Markt gebracht, die kein LTE besitzen. Damit wird die Umstellung aller Mobilfunkfrequenzen auf LTE(-A) nachhaltig behindert. Die BNetzA bleibt unverbindlich: „Die Frequenzen 900 MHz und 1800 MHz haben die Grundlage für die flächendeckende mobile Sprachkommunikation gebildet und sollen künftig auch für breitbandige Internetanschlüsse ge- nutzt werden.“ Aber die BNetzA ist hier in der Pflicht: Durch Regulie- rung müssen Spektrum-effiziente Mobilfunktechnologien gefördert wer- den (wie zum Beispiel im Jahr 1999 als durch Regulierungsentscheidung die Umstellung vom C-Netz zum D-Netz erfolgte). Es gibt auch eine gute Nachricht: Die 48 CEPT-Länder (Europa) haben das Mandat erteilt, für drahtlose Mikrofone alternative Frequenzen zu finden. Aktuell wird der Bereich 1350 bis 1525 MHz auf Eignung untersucht. Im Vorfeld haben die Mikrofonhersteller der APWPT den ETSI-Mikrofonstandard so angepasst, dass diese Studien nachhaltig unterstützt werden und möglichst im Januar 2016 in die öffentliche Kom- mentierung gehen können. „In der öffentlichen Diskussion zeichnet sich ab, dass Politik und Ver- waltungen sich zunehmend mit diesen Thema auseinander setzen müs- sen. Das gibt uns das notwendige Selbstvertrauen unsere Arbeit fortzu- setzen“, resümiert Fehr.

www.apwpt.org

In der Vergangenheit waren ausreichende Funkfrequenzen für die Planungen verfügbar. Veranstaltungen wurden über einen längeren Zeitraum geplant. Es gab keinen Unterschied in der Qualität der Funkfre- quenzen zwischen Proben und den Hauptveranstaltungen. Das ändert sich zunehmend, da das Publikum verstärkt elektronische Hilfsmittel ver- wendet, die es nahe oder am Körper benutzt. Die Konsequenz: wenn das Publikum den Zuhörerraum betritt, dann betreten auch viele Sender den Veranstaltungsraum. Das wird auch von den Veranstaltern registriert, die sich ihrerseits versuchen abzusichern. PMSE-Anwender werden zuneh-

14 VPLT.Magazin.75

 

unternehmen & märkteV.M

Save Our Spectrum

Einige Nutzer und deren Verbände wie der VPLT sowie Hersteller drahtloser Produktionsmittel haben sich im Verband APWPT zusammengeschlossen, um für den Erhalt ausreichender Frequenzen zu streiten. Vorrangig zur Information der Öffentlichkeit und Politik wurde die Initiative SOS - Save Our Spectrum ins Leben gerufen.

„Beide Organisationen sind allerdings nur so stark wie ihre Mitglie- der“, sagt Rechtsanwalt Helmut G. Bauer, der Save Our Spectrum leitet. „Sich für die eigene Sache zu engagieren, ist dringend notwendig. Es gibt bereits Forderungen, bei der Weltfunkkonferenz im November 2015 auch das noch verbliebene Spektrum von 470 bis 694 MHz an den Mo- bilfunk zu vergeben.

Entschädigung

Wenn die Nutzer drahtloser Produktionsmittel das 700 MHz-Band räu- men, werden sie ihre Geräte verschrotten müssen. Nur in Ausnahmefäl- len kann das Equipment für neue Kanäle umgerüstet werden. In jedem Fall entstehen den Veranstaltern und Produzenten durch die Umstellung hohe Kosten. Bund und Länder haben sich verständigt, einen Teil dieser Umstellungskosten aus den Versteigerungserlösen zu erstatten. Die Höhe der Entschädigung richtet sich jeweils nach dem Wert der nicht mehr nutzbaren Produktionsmittel. Die Einzelheiten regelt eine Erstattungs- richtlinie, die in Kürze veröffentlicht werden soll. Drahtlose Produktionsmittel sind Werkzeuge, die bisher ohne Proble- me eingesetzt werden konnten. Da ihre Nutzer die Geräte in der Regel als Mittel zum Zweck betrachten, kümmern sie sich selten um die Bedin- gungen für deren Einsatz. Deshalb gibt es kaum eine Lobby für den Er- halt der Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel. Der Mobilfunk da- gegen arbeitet mit vielen Mitarbeitern und einem großen Budget auf al- len Ebenen für mehr Frequenzen. „Deshalb sollte jeder Veranstalter alle

Gelegenheiten nutzen, darauf hinzuweisen, wie wichtig es für die Enter- tainment-Branche ist, dass genügend geeignete Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel zur Verfügung stehen. Sonst werden viele Veranstal- tungen nicht mehr in gewohnter Form oder überhaupt nicht mehr stattfin- den können“, warnt Bauer.

nicht mehr stattfin- den können“, warnt Bauer. www.sos-save-our-spectrum.org Rechtsanwalt Helmut G. Bauer ,

www.sos-save-our-spectrum.org

Rechtsanwalt Helmut G. Bauer , Köln war Geschäftsführer in verschiedenen Medienunternehmen und gehört zu den Pionieren des Privatfunks in Deutschland. In seiner Arbeit konzen- triert er sich auf Fragen der Rundfun- kinfrastruktur und auf neue Medien- technologien, insbesondere für den Hörfunk. Er berät Hersteller und Nut- zer drahtloser Produktionsmittel im Zusammenhang mit der Digitalen Di- vidende auf nationaler und europäi- scher Ebene. Seit 2012 ist er Mitglied im Vorstand des Instituts für Europäi- sches Medienrecht (EMR). 2014 hat er die Initiative SOS - Save Our Spec- trum gestartet.

THINKING SOUND INTRODUCING LEOPARD AND 900-LFC Tremendous power-to-size ratio, ultra-low distortion, and unprecedented
THINKING SOUND
INTRODUCING LEOPARD AND 900-LFC
Tremendous power-to-size ratio, ultra-low distortion, and unprecedented
VPLT.Magazin.75 15

V.Munternehmen & märkte

Kooperationen Der belgische Hersteller Barco wird in Zu- kunft seine 3-Chip-DLP-Projektoren exklusiv über die AED
Kooperationen
Der belgische Hersteller Barco wird in Zu-
kunft seine 3-Chip-DLP-Projektoren exklusiv
über die AED Rent GmbH in Bannberscheid
auf dem deutschen Markt vertreiben. AED
Rent hat für diesen zusätzlichen Bereich wei-
tere personelle und räumliche Ressourcen in
der deutschen Niederlassung der AED Group
geschaffen. Für die Kunden steht damit jetzt
auch in Deutschland ein Servicebereich für
Reparaturen, Ersatzteile und Schulungen be-
reit. AED Rent wird zu dem Vertrieb der Pro-
dukte zukünftig auch Trainings und Seminare
für Anwender in der deutschen Niederlas-
sung anbieten.
BrightSign kooperiert mit Avnu Digital
Inc., einem Hersteller kommerzieller Digital-
displays. Avnu integriert BrightSign-Media-
player in Displays seines Produktsortiments.
Die niederländische Firma AudioBizz hat
den Vertrieb für Cordial in Benelux über-
nommen. Francois Rousies, Eigentümer
und Geschäftsführer von Cordial, dazu: „Au-
dioBizz Benelux ist die perfekte Erweiterung
unseres Vertriebsnetzwerkes in Europa.“
Work Pro, Hersteller professioneller Be-
schallungslösungen mit Sitz in Valencia (Spa-
nien), übergibt den Vertrieb seiner Produkte
in Deutschland exklusiv an Pro Audio-
Technik. Das Work Pro-Produktportfolio
richtet sich speziell an den Installationsmarkt.
Die Distributionsorganisation Pan Acous-
tics hat die Comm-Tec GmbH aus Uhin-
gen zum neuen Vertriebspartner ernannt. Pan
Acoustics erweitert damit seine Vertriebs-
partnerschaft und erhält Zugang zu einem
neuen Netzwerk im Installationsgeschäft.

16 VPLT.Magazin.75

„Nicht nur Handelsplatz, sondern auch Wissensplattform“

Auch im Sommer läuft der Countdown zur Prolight + Sound 2016 in Frankfurt am Main. Stephan Kurzawski, Geschäftsleiter Messe Frankfurt Exhibition GmbH, erklärt im Interview, warum das neue Konzept vor allem eine Chance ist und worauf er sich im kommenden Jahr besonders freut.

Die Prolight + Sound ist die Leitmesse der En- tertainment-Technologie-Branche. Wo sehen Sie die Stärken? Und was wird im kommenden Jahr alles noch besser? Stephan Kurzawski: In der Tat hat die Pro- light + Sound gleich mehrere Alleinstellungs- merkmale, mit denen sie sich von anderen Ver- anstaltungen abhebt. Erstens: das besonders breite Spektrum an Produkten und Dienstlei- stungen, das von Licht- und Bühnentechnik über Audio- und Beschallungstechnik bis hin zu AV-Medientechnik und Systemintegration reicht. Zweitens: die herausragende Internatio- nalität. In diesem Jahr präsentierten sich Unter- nehmen aus 41 Ländern, die Besucher kamen sogar aus 133 Ländern nach Frankfurt. Drit- tens: das umfangreiche Konferenzprogramm, das wertvolles Fachwissen vermittelt und den interdisziplinären Austausch fördert. Mit dem neuen Konzept können wir jede dieser Stärken noch weiter ausbauen. Der Um- zug auf das Ostgelände der Messe Frankfurt schafft den notwendigen Raum für die weitere Vergrößerung des Angebots in Breite und Tie- fe. Zudem verstärken wir für das kommende Jahr die weltweite Vermarktung über unser ständig wachsendes globales Vertriebsnetz und steigern so den internationalen Charakter der Messe zusätzlich. Die Verlegung der Tagesfol- ge auf vier Werktage - Dienstag bis Freitag - schärft das Profil der Prolight + Sound als Fachbesuchermesse und schafft somit auch die Voraussetzungen für eine Ausdehnung des Se- minarangebots.

Der Umzug und die Neugliederung werden derzeit stark diskutiert. Worauf dürfen sich die Aussteller und Besucher freuen? Stephan Kurzawski: In jedem Falle über ei- nen hervorragenden Marktüberblick, denn schon jetzt stehen die Zeichen auf eine Fortset- zung des Wachstumskurses der vergangenen Jahre. Die Branche erkennt die Chancen, die sich aus den Neuerungen ergeben – davon zeu- gen die frühen Zusagen von zahlreichen Key Playern aus allen Sparten der Veranstaltungs- technik. Neben den bereits erwähnten Vorteilen schafft das Konzept jedoch noch weiteren Mehrwert: So macht es der Geländewechsel für Aussteller möglich, ihre Marken und Produkte in sechs Hallenebenen so zielgerichtet wie nie zu positionieren. Zudem sind alle Hallen in den geschlossenen Zyklus des Besucherwegesy- stems „Via Mobile“ integriert – das sorgt für kurze Wege und ermöglicht erstmals einen Rundlauf durch alle Hallen. Auch das große Freigelände „Agora“ ist ab 2016 Bestandteil

der Prolight + Sound. Das bringt neue Mög- lichkeiten zur Outdoor-Produktpräsentation. Über die konkrete Umsetzung werden wir in Kürze Näheres bekannt geben – ebenso über weitere neue Sonderareale, die aktuell in Pla- nung sind. Natürlich werden auch die etablier- ten Seminarreihen Prolight + Sound Conferen- ce und Eventplaza Conference wieder stattfin- den. Sie erhalten eine neue Heimat im Forum.0 und Forum.1.

Welche Schwerpunkte möchten Sie in Ihrer Ar- beit bei der PLS setzen? Stephan Kurzawski: Grundsätzlich verän- dern sich die Schwerpunkte durch meine Über- nahme des Geschäftsbereichs Consumer Goods and Entertainment nicht wesentlich. Schließ- lich bleibt das Team um die Prolight + Sound ja bestehen - ein Team, dem auch ich als Mitglied der Geschäftsleitung seit Jahren angehöre. Nun übernehme ich eben auch die Rolle des Spiel- führers. So bleiben wir bei der Umsetzung des neuen Konzepts auf dem zusammen einge- schlagenen Kurs, der sich auf die Wünsche und Bedürfnisse der Aussteller, Händler und Besu- cher gründet. Nun geht es darum, das Konzept gemeinsam mit der Branche optimal mit Leben zu füllen – dass wir dabei gut voran kommen, sehen wir am guten Ausstellerstand und vielen positiven Stimmen, die uns erreichen.

Welchen persönlichen Bezug haben Sie zur En- tertainment-Technologie-Branche? Stephan Kurzawski: Natürlich lasse auch ich mich von spektakulären Inszenierungen be- geistern, die durch neueste Technologien und das Know-how von Spezialisten erst möglich werden. Darüber hinaus ist mein Bezug zur Branche vor allem beruflicher Natur: Seit 20 Jahren bin ich im Messegeschäft und somit in die erfolgreiche Durchführung von Veranstal- tungen eingebunden – auch in meiner vorheri- gen beruflichen Laufbahn habe ich große Fir- menevents organisiert. Da gab und gibt es selbstverständlich auch immer wieder Berüh- rungspunkte mit der technischen Planung und Umsetzung. Viel wichtiger ist aber: Durch un- zählige Gespräche mit Herstellern, Verbänden und Besuchergruppen im Vorfeld der Neukon- zeptionierung kenne ich die Branche mit ihren Facetten, Wünschen und Herausforderungen. Und natürlich gibt es im Team der Prolight + Sound noch weitere Spezialisten, die nicht nur über Branchenexpertise, sondern auch über ein hohes technisches Verständnis und über ein hervorragendes Gefühl für die aktuell brennen- den Themen im Event-Bereich verfügen.

Weitere Neuerungen

Die Leitung der Prolight + Sound sowie der Musikmesse wechselt erneut: Stephan Kurzawski übernimmt von Kai Hattendorf.

Kai Hattendorf (44), derzeit unter anderem Leiter des Geschäftsbereiches Entertainment, Media & Creation bei der Messe Frankfurt ist designiert, die Geschäftsführung des Weltmes- severbands UFI zu übernehmen. Das gab der Verband bekannt. Hattendorf wird dazu die Messe Frankfurt im Herbst verlassen. „Wir gratulieren UFI zu dieser Wahl. Der Verband hat mit Kai Hattendorf einen profilierten Kom- munikations-und Digitalexperten gewonnen, der mit der internationalen Messewirtschaft be- stens vertraut ist“, sagt Wolfgang Marzin, Vor-

sitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Den Geschäftsbereich Entertainment, Media & Creation mit den Messen Musikmesse und Prolight + Sound übernimmt daher ab sofort Stephan Kurzawski zusätzlich zu seinen Aufga- ben als Geschäftsleiter der Messe Frankfurt Exhibition. Hattendorf wird bis zu seinem Aus- scheiden zusammen mit den Teams an der Neu- aufstellung des Messeduos Musikmesse und Prolight & Sound arbeiten. Die Prolight + Sound wird ab 2016 mehr Raum für die Entwicklung des Produktangebo- tes rund um Technologien und Services für En- tertainment, Integrated Systems und Creation haben, wenn sie das Ostgelände mit den Hal- lenebenen 1.1, 3.0, 3.1, 4.0, 4.1, 5.0, 5.1 sowie die Festhalle und die Freiflächen belegt. Zu- sätzlich stärkt die Fachmesse ihr Angebot durch die Veränderung der Tagesfolge. Die Prolight + Sound wird am 2016 von Dienstag, 5. April bis Freitag, 8. April von jeweils 10 bis 19 Uhr geöffnet sein. Zu den wichtigsten Neuerungen der Musik- messe zählt die Errichtung einer Business-Welt auf einer kompletten Hallenebene mit zahlrei- chen neuen Services für Händler. Die übrigen Hallen sind an allen vier Messetagen nicht nur für Einkaufsentscheider und sonstige Fachbe- sucher, sondern auch für das musikinteressierte Publikum geöffnet. Mit dem neuen Konzept geht auch eine Änderung der Öffnungszeiten einher. Die Messe findet ab 2016 von Donners- tag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr, statt. Sie belegt zukünftig die Hallenebenen 8.0, 9.0, 9.1, 10.2, 11.0, 11.1 sowie das Portalhaus und die Galle- ria.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 554 Millionen Euro Umsatz und 2.130 Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2014 organi- sierte die Messe Frankfurt 121 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kon- gresszentren. Für Events aller Art ist die histo- rische Festhalle einer der beliebtesten Veran- staltungsorte Deutschlands. Die Messe Frank- furt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteil- seigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. www.messefrankfurt.com

www.prolight-sound.com/2016

unternehmen & märkteV.M

Agenturen Jazzunique hat das Sommerfest der An- waltskanzlei Clifford Chance im Garten der Historischen Villa
Agenturen
Jazzunique hat das Sommerfest der An-
waltskanzlei Clifford Chance im Garten
der Historischen Villa Metzler inszeniert. Das
Innere der Villa wurde mit Whiskey-Bar und
Lounge zu einem Rückzugsort transformiert,
während im Garten für rund 800 geladene
Gäste ein kleinkunstartiges Szenario instal-
liert wurde. Im Mittelpunkt stand ein fünf
Meter hoher Bühnenturm in der Farbe Pink.
Zum Launch des neuen Volkswagen Tou-
ran konzipierte Stagg & Friends als Lead-
agentur ein Einführungstraining, an dem über
5.000 Sales-Spezialisten der deutschen VW-
Handelspartner teilnahmen. Gemeinsam mit
dem Team von Volkswagen wurden hierfür
Präsentations- und Schulungsformate sowie
innovative Trainingsmechaniken entwickelt.
Für die W. L. Gore & Associates GmbH
hat Atelier Seitz das Design für einen Mes-
sestand entwickelt und auf der Achema 2015
umgesetzt. Die Architektur des Messestan-
des folgte der Struktur von Makroaufnahmen
des expandierten Polymers PTFE (ePTFE):
Der gesamte Messestand wirkte wie eine
geschlossene, weiße Fläche aus Polygonen.
StagecoStageco gewanngewann sechssechs MalMal inin FolgeFolge denden TPITPI awardaward inin derder KategorieKategorie
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V.Minterview

Investitionen Black Box Music hat in Wireless-Monito- ring der Sennheiser 2000er-Serie investiert. Insgesamt 100
Investitionen
Black Box Music hat in Wireless-Monito-
ring der Sennheiser 2000er-Serie investiert.
Insgesamt 100 Kanäle mit 144 Taschenemp-
fängern EK 2000 IEM stehen ab sofort zur
Verfügung. Darüber hinaus sind auch Hand-
sender SKM 2000 und Taschensender SK
2000 im Portfolio des Verleihers zu finden.
Stefan Wolfs Hell Dunkel Productions
(HDP) hat das Portfolio um den Robin BMFL
von Robe in der Version Spot erweitert und
damit die bei HDP bereits verfügbaren Ro-
bin-Modelle 100 LEDBeam, 600 LEDWash
und Pointe ergänzt. Außerdem befinden sich
ab sofort 24 TPix.7 von Litecraft im Ver-
miet-Pool von HDP.
Jäger Veranstaltungstechnik hat in neues
Eventequipment von Robe, Litecraft und
High End Systems (HES) investiert: Der
Mietpark wurde u.a. um Litecraft-Geräte der
Typen PAR 64 AT10, Mini PAR AT10, BattLED
AT10.x, Outdoor Bar AT10.sx und TPix.7 so-
wie um Robe Robin Pointe, Robe Robin 100
LED Beam und Robe Robin 1000 LED Beam
erweitert.
Light Event aus Köln Sparx 7 und Sparx 10
von JB-Lighting angeschafft. Inhaber Klaus
Schmitt entschied sich zu diesem Schritt,
weil die JBLED A7 im Light Event-Bestand
ein wenig in die Jahre gekommen waren.
Ab sofort sind bei Motion Dry Hire in Fürth
neben den Movinglights Robe Robin 800
LED Wash RGBW auch Robin 800 Pure Whi-
te SW (Smart White) mit schwarzem und wei-
ßem Gehäuse verfügbar. Neben den LED
Wash wurden außerdem noch 48 BMFL Bla-
de angeschafft.

„Theater ist eigentlich Punkrock“

Als technischer Leiter des renommierten Ballhof-Theaters in Hannover hat Heiko Janßen nicht nur einen guten Blick für die technische Realisierung von Kulturprojekten. Er sieht auch das Potenzial des Wandels in der Branche, welche Rolle die Aus- und Weiterbildung dabei spielt und wie wichtig gutes Personal ist.

Sie stehen exemplarisch für eine neue Genera- tion in der Kreativbranche: Neben der prakti- schen Arbeit haben Sie sich immer auch weiter- gebildet und studiert. Wie wichtig ist Ihnen da- bei die Bildung? Heiko Janßen: Ich begrüße die Möglichkei- ten der Branche, sich aus- und weiterzubilden. Selbst bin ich 1999 über eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik am Staats- theater Hannover in den Beruf gerutscht. 2005 habe ich dann an der Vorgängerinstitution der DEAplus meinen Meister gemacht, und von 2011 bis 2014 habe ich in Berlin berufsbeglei- tend den Bachelor of Engineering Veranstal- tungstechnik und Management studiert. Ich ha- be am Theater also alle Stufen der Branche durchlaufen. Und da ich zum ersten Jahrgang der Fachkraftausbildung gehöre, habe ich viel- leicht einen guten Blick dafür, wie sich der Be- reich gewandelt hat. Viele Menschen am Thea- ter haben vorher etwas Handwerkliches ge- lernt, zum Beispiel Schlosser oder Tischler, und sind dann irgendwann in die Bühnentech- nik reingerutscht. Gleiches gilt für die Gewerke Beleuchtung und Ton.

Im Vergleich zu früher, wie bewerten Sie die Ausbildung in der Branche? Heiko Janßen: Es war schon sehr bizarr, was es an Kursen und Abschlüssen zu Anfang mei- ner Ausbildung gab. Inzwischen gibt es glük- klicherweise eine Struktur. Die Fachkraft ist aus meiner Sicht eine gute Basis, das hat sich durchgesetzt. Man sollte halt vorher wissen, ob man eher auf der Bühne arbeiten möchte oder nicht. Der Bachelor qualifiziert einen bei- spielsweise eher für einen Job im Büro. Einige meiner Kommilitonen haben noch nie auf einer Bühne gearbeitet, die können eher rechnen, zeichnen und konstruieren. Aber es ist ja etwas anderes, zu planen, wie man einen Lkw belädt oder das Ganze nachts mit der Taschenlampe selbst zu machen. Die Praxis sieht nämlich im- mer ganz anders aus. Das sind einfach zwei unterschiedliche Qualifikationen und demzu- folge auch zwei Handlungskompetenzen. Ich bin ein Fan von der Weiterbildung in un- serem Bereich. Was ich da spannend finde ist, wie der Bereich der Sicherheit weiter aufge- gliedert wird. Auch da wird es aus meiner Sicht bald eine Formalqualifikation geben. Momen- tan gibt es dort eher skurrile Angebote, aber das wird sich legen. Und ich finde es auch gut, dass man die Verantwortlichkeiten für Technik und Besuchersicherheit trennt.

Nun sind Sie inzwischen selbst für junge Men- schen in der Ausbildung verantwortlich. Was erwarten Sie vom Nachwuchs?

Ausbildung verantwortlich. Was erwarten Sie vom Nachwuchs? Heiko Janßen: Wir verlangen von unseren potenziellen

Heiko Janßen: Wir verlangen von unseren potenziellen Auszubildenden, erstmal ein län- geres Praktikum. Natürlich hat die Arbeit am Theater ein gewisses Renommee, dennoch ver- suche ich auch Besonderheiten deutlich zu ma- chen. Zum Beispiel frage ich die jungen Men- schen im Bewerbungsgespräch, ob sie regelmä- ßig im Sportverein aktiv sind. Ich möchte, dass ihnen klar wird, dass sie vor allem dann arbei- ten, wenn andere entspannen oder sich amüsie- ren. Da wird es schon schwierig, regelmäßig zu festen Zeiten zum Verein zu gehen.

Das Theater fordert wegen seines Wesens gro- ßes Engagement, Talent und auch den künstle- rischen Blick von den Technikern. Wie wichtig ist da ein gewerkeübergreifendes Arbeiten? Heiko Janßen: Ich bin ein Verfechter des ge- werkeübergreifenden Arbeitens. Das ist in un- serer Branche ja schon lange üblich, und im Theater kommt dieser Wandel jetzt auch an. Ich glaube nicht, dass man die Gewerketren- nung am Theater vollständig auflösen kann. Die rigide Trennung der Gewerke kann aber massiv aufgeweicht werden. Auf der Bühne verschmilzt ja beispielsweise Bühnentechnik und Bühnenbau. Da braucht man eine Tischlerei im Haus, und eben auch ei- nen, der tischlern kann. Und eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik kann das erst einmal nicht. Generell würde ich sagen, besteht die klassi- sche Qualifikation der Bühnentechniker am Theater zu rund 33 Prozent aus Tischlern, 33 Prozent aus Metallern, und der Rest ist Fliesen- legen, Tapezieren, Schauwerbegestalten etc Wenn das Bühnenbild dann fertig ist, der ge- stalterische Vorgang abgeschlossen, brauchst du vorwiegend jemanden, der das zu den Vor- stellungen wieder aufbaut, solange natürlich die Dokumentation gut ist. Bei der Beleuch- tungs-, Ton- und Videotechnik sieht das aber natürlich anders aus. Da brauchst du auch Menschen, die einen künstlerisch-kreativen Blick haben und sich so in die Atmosphäre der Produktion hineinversetzen können.

18 VPLT.Magazin.75

Spüren Sie am Theater auch den Strukturwan- del durch die Demografie, die Schuldenbremse und die Veränderung der Kulturförderung? Heiko Janßen: Wir erleben am Theater, dass immer mehr Veranstaltungen gemacht werden, bei denen es sich nicht um Stücke handelt, son- dern um Seminare, Tagungen oder Konzerte. Ich begrüße das, solange der Bildungsauftrag nicht verloren geht. Der Charakter muss klar sein. Theater darf kein reines Entertainment sein, sondern auch fordern. Und auch wir spüren, dass gespart werden muss. Doch der Personalstamm ist inzwischen häufig so geschrumpft, dass man nicht mehr Menschen entlassen kann. Wenn die Teams kleiner werden, muss übergreifender gearbeitet werden: Weg von der Masse hin zur Klasse. An den großen Häusern gibt es aber immer noch eine größere Manpower, da muss ja auch mal zwischen den einzelnen Akten die Bühne kom- plett umgebaut werden. Das geht alles auch nicht nur mit Maschinen. Ein gewerkeübergrei- fendes Arbeiten zu etablieren wird also schwie- riger, je größer das Haus wird.

In der gesamten Branche wird viel über das Thema Arbeitszeiten gestritten. Wie wirkt sich das auf das Theater aus? Heiko Janßen: Die Arbeitszeiten sind ein interessantes Thema in unserer Branche. Be- sonders weil wir im Theaterbereich eine Zwei- teilung haben: Einerseits die Angestellten, die wie Künstler bezahlt werden, und dann die nach Tarif Beschäftigten. Die dürfen beispiels- weise sonntags nur Vorstellungen aufbauen und durchführen, aber nicht mehr abbauen oder et- was für den Montag vorbereiten. Die anderen Mitarbeiter kennen das so nicht, und auch im Rest der Branche ist so was ja eher unreali- stisch. Jeder, der sich für unseren Bereich entschei- det, der weiß ja eigentlich, dass er abends und am Wochenende arbeiten muss. Für die Kolle- gen, die aus den klassischen Gewerken ins The- ater gerutscht sind, ist das etwas anderes: Die haben sich jetzt nicht unbedingt bewusst ausge-

sucht, in der Entertainment-Technologie-Indu- strie zu arbeiten. Ich sehe den historischen Arbeitnehmer- schutz auch differenziert: Die Zeiten, in denen wir für einen Fürsten in der Höhle arbeiten musste, sind ja vorbei. Wenn ich Arbeitspläne mache, dann tue ich das sehr an den Bedürfnis- sen und Möglichkeiten der Mitarbeiter orien- tiert. Und auch der Betriebsrat achtet ja darauf, wer wie eingeteilt wird. Die Einstellung zur Arbeit wandelt sich aber auch. Es hat ja wirtschaftliche Gründe, dass bislang nicht per se beispielsweise in doppelten Schichten gearbeitet wird. Das wäre gesetzes- konform und würde auch Arbeitsplätze schaf- fen. Ich sage immer: Wenn du eine sichere Veran- staltung haben willst, dann brauchst du auch mehr gut qualifizierte Arbeiter.

Zwischen dem Theater, dem Messebau und dem Eventmanagement gibt es viele Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Was können die Bereiche aus Ihrer Sicht voneinander lernen? Heiko Janßen: Generell denke ich, dass man sich kein Urteil erlauben kann, wenn man nur eine Seite der Branche kennt: also nur Hoch- kultur oder Rock’n’Roll. Auch Messe und Rock’n’Roll sind ja komplett unterschiedlich. Ich kenne genug Menschen, die sich in beiden Zuhause fühlen und auch diese Abwechslung toll finden. Die Wirtschaft kann von uns lernen, dass es intelligent sein kann, was man macht und nicht nur wirtschaftlich. Es darf auch einen An- spruch haben. Und vor allem sollten sich die Menschen bei der Hochkultur abgewöhnen, da- nach zu fragen, was der Künstler damit sagen will. Das Theater muss sich aus der Wirtschaft abgucken, dass man wirtschaftlich denken muss, ohne den Charakter zu verlieren. Das fängt auch bei der Manpower an: Wie setzt man am besten wo welche Techniker mit welchen Fähigkeiten ein? Generell muss man verstehen, dass die ganze Branche geil ist.

interviewV.M

Investitionen NicLen aus Dortmund hat das Modell InLED WT20.cw von Litecraft in seinen Vermiet- park
Investitionen
NicLen aus Dortmund hat das Modell InLED
WT20.cw von Litecraft in seinen Vermiet-
park aufgenommen. In den vergangenen Mo-
naten hatte NicLen bereits u.a. in Robe Ro-
bin BMFL Blade und in Hog-Lichtstellpulte
von High End Systems investiert.
Rain Age aus Landsberg hat ab sofort auch
das LED-Panel TPix.7 von Litecraft im Port-
folio. Das Material kam bereits bei der „Schk-
ck“-Tour von Eisbrecher zum Einsatz (Licht-
design: Martin Heining). Angesteuert wurde
das Lichtequipment über eine Hog 4.
12 x Clay Paky A.leda B-Eye K10 plus pas-
sende Doughty Clamps und Major Saveking-
Sicherungsseile sowie 1 x Dot2 Core von MA
Lighting ergänzen ab sofort den Materialbe-
stand von Veranstaltungstechnik Jens
Schmidt aus Crimmitschau.

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Seit dem 1. März 2015 verstärkt Joel Barsch das Londoner Zerotwonine - Office als Account
Seit dem 1. März 2015 verstärkt Joel Barsch das Londoner Zerotwonine - Office als Account
Seit dem 1. März 2015 verstärkt Joel Barsch das Londoner Zerotwonine - Office als Account
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Seit dem 1. März 2015 verstärkt Joel Barsch das Londoner Zerotwonine- Office als Account Director. Barsch ist seit fast zehn Jahren im internatio- nalen Agenturgeschäft tätig. Nach er- folgreich abgeschlossenem Marketing- studium arbeitete er u.a. bei Brass Tacks (Sydney), Kreate Promoti- ons und Evoke Marketing & Events (London). Zuletzt war Barsch Account Director bei HeyHuman in London.

Jana Beyer, Studentin am Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion der Filmakademie Ba- den-Württemberg, wurde am 5. Juni 2015 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesre- publik Deutschland ausgezeichnet. Bundespräsident Joachim Gauck ver- lieh der 25-Jährigen aus Mittenwald (Bayern) die Medaille für ihr herausra- gendes ehrenamtliches Engagement.

Fulvio Cotogni, Regional Sales Mana- ger für Südeuropa und den Mittleren Osten bei ETC, ist am 2. Juli 2015 im Kreis seiner Familie an einer Krebs- erkrankung gestorben. Cotogni hatte seine Karriere in der Lichtbranche bei Quartzcolor Ianiro in Rom begon- nen und 1985 gemeinsam mit Ehefrau Assunta Arri Italia gegründet. 1999 wechselte er zu ETC und half u.a. mit, die Zweigstelle in Rom aufzubauen.

Die Geschäftsführung von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik hat sich um Stephan Hartmann erweitert. Gemeinsam mit Prof. Eberhard Müller und Alexander Ostermaier wird er die Leitung des Unternehmens übernehmen und hier vor allem den Vertriebsbereich verantworten. Der 55-Jährige gehört mit Eberhard Müller und Jürgen Neumann, die N&M 1981 gründeten, zur ursprünglichen Crew.

Der Aufsichtsrat der Messe Berlin hat Diplom-Kaufmann Dirk Hoffmann zum kaufmännischen Geschäftsführer bestellt. Der 45-Jährige tritt sein neu- es Amt zum 15. September 2015 an und wird die Bereiche Finanzen, IT und Personal betreuen. Hoffmann stu- dierte Betriebswirtschaft in Deutsch- land, den USA und Kanada und ar- beitete zuletzt als Geschäftsführer von ImmobilienScout24 in Berlin.

D&B Audiotechnik hat Hans-Peter Nüdling zum Chief Sales Officer be- rufen. Nüdling bringt über 25 Jahre Erfahrung auf den Gebieten Vertrieb, Business Development, Elektronik und Technologie ins Management- Team ein und trägt seit dem 20. Juli 2015 die Verantwortung für die Be- reiche Global Sales und Sales Ope- rations sowie Education, Applica- tion Support und Services & Support.

IT-Systemkaufmann Daniel Pfaff verstärkt seit dem Frühjahr das Düsseldorfer Dispositionsteam von Artlogic. Der 30-Jährige war in der Vergangenheit u.a. als Tonassistent freiberuflich in der Film- und Werbe- branche tätig. Daniel Pfaff wird zu- künftig für die Besetzung des Per- sonals, die Pflege und den Ausbau der Kundenbeziehungen in Nord- rhein-Westfalen verantwortlich sein.

Seit Anfang Juli 2015 vertritt Robert Charles „Chas“ Rowden den Bereich Strategic Sales bei Lawo. Zuvor war Rowden bei Calrec Audio für die Geschäftsentwicklung in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zustän- dig. Er bringt dreißig Jahre Erfahrung aus leitenden Vertriebspositionen in den Bereichen Live-Broadcast für Fernsehen, Film/Video-Postproduk- tion, Musikproduktion und Radio mit.

Kai Schimmer gehört seit nunmehr 25 Jahren zum Mitarbeiterstamm der WS Spalluto GmbH. „So ein Dienst- jubiläum feiert man nicht alle Tage“, betonte Firmengründer Werner Spal- luto während einer kleinen Feierstun- de. Schimmer, gelernter Radio- und Fernsehtechniker, leitet heute den Service und die Logistik bei WS Spal- luto. Werner Spalluto bedankte sich für seine Treue zum Unternehmen.

Prof. Dr. Jörg Sennheiser ist für seine langjährigen Verdienste an der Füh- rungsspitze der Sennheiser Elec- tronic GmbH & Co. KG sowie sein Engagement für Gründer mit dem Deutschen Gründerpreis 2015 in der Kategorie „Lebenswerk“ aus- gezeichnet worden. Die Jury würdigte insbesondere den Ausbau des zuvor nationalen Audiospezialisten zu einem global erfolgreichen Unternehmen.

Dr. Kurt Johannes Standke hat zum 1. Juli 2015 seine Tätigkeit als Ge- schäftsführer bei der Harting Cus- tomised Solutions Management GmbH übernommen. Standke war zuletzt als Geschäftsführer bei der Busch & Co. GmbH & Co. KG (En- gelskirchen), einem Hersteller von ro- tierenden Präzisionswerkzeugen, für den weltweiten Vertrieb, die Entwick- lung und Produktion verantwortlich.

Søren Storm ist neuer GLP-Vertriebs- leiter für die Asien-Pazifik-Region mit Sitz in Singapur. Storm, der in den letzten achtzehn Jahren u.a. für Mar- tin Professional und Robe Ligh- ting gearbeitet hat, übernimmt die Verantwortung für den Vertrieb in der gesamten Region. „Mit Søren haben wir den richtigen Mann mit dem rich- tigen Netzwerk gewinnen können“, so GLP-Geschäftsführer Udo Künzler.

haben wir den richtigen Mann mit dem rich- tigen Netzwerk gewinnen können“, so GLP-Geschäftsführer Udo Künzler.
haben wir den richtigen Mann mit dem rich- tigen Netzwerk gewinnen können“, so GLP-Geschäftsführer Udo Künzler.
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jubiläumV.M

BESTOFEVENTS

jubiläum V.M BEST OF EVENTS Die Best Of Events International (BOE) ist die internationale Fachmesse für

Die Best Of Events International (BOE) ist die internationale Fachmesse für Erlebnis- marketing. In professioneller Atmosphäre präsentieren sich jährlich über 400 Austeller. Die BOE gilt als Impulsgeber für effiziente Geschäftsanbahnung, wirtschaftlichen Erfolg und zielführendes Networking.

2016 gibt es viele Neuerungen auf der Messe. Unter ande- rem ist die Branche aufgerufen,

2016 gibt es viele Neuerungen auf der Messe. Unter ande- rem ist die Branche aufgerufen,
2016 gibt es viele Neuerungen auf der Messe. Unter ande- rem ist die Branche aufgerufen,

2016 gibt es viele Neuerungen auf der Messe. Unter ande- rem ist die Branche aufgerufen, sich aktiv in den Foren einzubrin- gen. Mit 10.000 Besuchern und einem Fachbesucheranteil von über 90 Prozent ist die BOE der Sammelpunkt für Eventprofis sowie ein Muss für Marketingentscheider unterschiedlichster Industrie- zweige. Am 20. und 21. Januar 2016 ist es soweit, und die Leit- messe für Erlebnismarketing öffnet ihre Pforten. Die Spannung und die Vorfreude sind bereits groß, auch bei dem neuen Veranstal- ter Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Austeller und Besucher können sich darauf verlassen, dass Bewährtes erhalten bleibt“, er- klärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an einer Weiterentwicklung der Messe. Die wichtigsten Eckpfeiler der zu- künftigen BOE sind nun fest verankert. Das Angebot der Best Of Events ist im nächsten Jahr noch kla- rer strukturiert. Durch die hohe Breite der Themen wird die Event- Industrie komplett abgedeckt und mögliche Segment-Lücken wer- den geschlossen. In den Messehallen wird diese Themenstruktur klar wieder zu erkennen sein, was für die Besucher die Orientie- rung erleichtert. Die Aussteller finden sich in einem klaren thema- tischen Umfeld wieder. Die Themengebiete sind Equipment, Ar- chitecture, Locations, Technology, Catering, Acts, Services und Career

Erstmals wird es im nächsten Jahr in allen Messehallen der Best Of Events International Foren geben. Das Spektrum ist breit ange- legt und belegt den Anspruch der Messe, das Thema Erlebnismar-

keting umfassend zu beleuchten. Für alle Foren ruft die BOE Branchenexperten und Austeller auf, sich als Redner zu bewerben. Teilnahmebedingungen, Anmeldeunterlagen und Deadlines finden sich auf www.boe-messe.de/programm. Das MICE-Forum widmet sich der Entwicklung des Tagungs- marktes. In Podiumsdiskussionen und Vorträgen beleuchten Pro- fis, Fachjournalisten und Branchenkenner die neusten Entwicklun- gen aus dem Themenbereich MICE (Meetings - Incentives - Con- ventions - Events). Dabei wird auch über Nachhaltigkeit im Veran- staltungsmarkt referiert. Das Technology-Forum setzt auf Wissenstransfer zur Veran- staltungstechnik. Hier werden technisches Fachwissen für die Branche vermittelt und aktuelle Entwicklungen und Anwendungs- möglichkeiten der Veranstaltungstechnik vorgestellt. 3D-Mapping, die neue MVStättVO aus Veranstaltersicht und das „1-2-3“ der Veranstaltungstechnik sind nur einige Themen. Unterstützt wird das Angebot vom VPLT. Im Rahmen des Technology-Forums ist ebenfalls ein halber Tag für nachhaltige Themen freigehalten. In der Speakers’ Corner können Teilnehmer in freier Rede überzeugen - Speakers’ Corner ist das „demokratische“ Redefor- mat der Best Of Events. In freier Rede referieren Aussteller zu ak- tuellen Themen der Event-Branche. Beim Forum Acts On Stage sagt bereits der Name, was hier ge- boten wird. Austeller aus dem Segment „Acts“ haben die Möglich- keit, sich und ihr Können in zehnminütigen Auftritten auf der Live Stage zu präsentieren. Besonders innovativ kommt die Trend-Gallery daher. Sie zeich- net Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die in ihrer In-

innovativ kommt die Trend-Gallery daher. Sie zeich- net Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die in ihrer

innovativ kommt die Trend-Gallery daher. Sie zeich- net Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die in ihrer
jubiläum V.M novationskraft, Qualität und Lösungsorientiertheit überzeugen und erst seit 2015 auf dem Markt sind.

jubiläumV.M

jubiläum V.M novationskraft, Qualität und Lösungsorientiertheit überzeugen und erst seit 2015 auf dem Markt sind.

novationskraft, Qualität und Lösungsorientiertheit überzeugen und erst seit 2015 auf dem Markt sind. Aussteller bewerben sich in ei- nem der Segmente sowie in der Sonderkategorie „Nachhaltigkeit“. Für Hochschulen gibt es zudem die Sonderkategorie „Science“. Die besten drei Teilnehmer in dem jeweiligen Segment dürfen ihr Konzept auf der BOE vorstellen. Neben den zahlreichen Informationsforen bietet die BOE auch die Möglichkeit, Kontakte zu potenziellen neuen Mitarbeitern zu knüpfen.Im Rahmen des Career-Hub werden die Aussteller aktiv dazu aufgerufen, ein wesentlicher Teil der „Karrierewege“ zu wer- den und sich somit vor Ort - also in den „eigenen vier Wänden“ - als attraktiver und zukünftiger Arbeitgeber zu präsentieren. Die Stände der teilnehmenden Aussteller auf der Route sind spe- ziell gekennzeichnet. (Für weitere Informationen können sich Aus- steller bei Interesse an das BOE-Team wenden.) Ein attraktives, zweitägiges Rahmenprogramm mit Fachvorträgen und persön- licher Beratung rundet den Karrierebereich ab. Das Career-Hub wird in Kooperation mit dem Studieninstitut für Kommunikation und der kg-u Unternehmensberatung veranstaltet. Am ersten Tag halten hochkarätige Vertreter aus Unternehmen und renommierten Agenturen spannende und abwechslungsreiche Impulsvorträge zum Thema Marken und Karrieren. Im Anschluss wird zum Diskutieren und Fragenstellen eingeladen. Der zweite Karrieretag richtet sich vor allem an die jungen Nachwuchskräfte. Vertreter von Verbänden und Event-Agenturen sowie Personalbe- rater informieren zum Thema „Karrieren und Weiterbildung in der Event-Branche“ und stehen im Anschluss für Fragen zum indivi- duellen Karriereweg zur Verfügung. Natürlich wird nach Messe- schluss auch die BOE-Night als das Netzwerk-Forum der Branche

mit ihrer ungezwungenen Party-Atmosphäre wieder stattfinden. Der Termin für dieses Event ist traditionell der erste Messeabend. Networking, Business, Lifestyle und Entertainment ist die ab- wechslungsreiche Mischung für einen gelungenen Abend. Mit ih- ren Bühnenshows und Live-Acts zeigt die BOE-Night, was die Branche leisten kann und ermöglicht den Gästen hochkarätige Unterhaltung. Die Bereitschaft von Herstellern, Location-Betreibern und Dienstleistern, sich an der Best Of Events International 2016 zu beteiligen, ist groß. „Die Vermarktung läuft hervorragend“, freut sich Bea Nöhre, Gründerin der BOE und Messe sowie Bindeglied zur Branche. „Wir freuen uns darauf, die gesamte Event-Branche in Dortmund begrüßen zu können“, so Sabine Loos, „und werden in den kommenden Monaten sicher noch zusätzliche Weiterent- wicklungen der BOE ankündigen können.“

Die kreativsten Events des Jahres

Bereits zum neunten Mal wird am 20. Januar 2016 der Event Award BEA verliehen. Er kennzeichnet eine der wichtigsten Aus- zeichnungen für kreative Events weltweit. Alle prämierten Beiträ- ge werden bei der Erstellung des jährlich ermittelten Deutschen Event-Kreativrankings berücksichtigt. Das Deutsche Event-Krea- tivranking 2016 wird ebenfalls am 20. Januar 2016 publiziert. Die Verleihung des BEA 2016 findet wieder im Rahmen der Best of Events statt - allerdings diesmal nicht im Kongresszentrum, son- dern in einem speziell arrangierten Bereich der Westfallenhallen, direkt angrenzend an die Messeflächen der Best of Events.

www.boe-messe.de, ww.bea-award.de

direkt angrenzend an die Messeflächen der Best of Events. www.boe-messe.de, ww.bea-award.de VPLT. Magazin.75 23
direkt angrenzend an die Messeflächen der Best of Events. www.boe-messe.de, ww.bea-award.de VPLT. Magazin.75 23

Viele Produktionen lassen sich ohne Arbeitnehmerüberlassung nicht realisieren. In der Entertainment-Technologie-Branche ist diese Arbeitsform üblich. Und sie ist nicht weniger fair oder nachhaltig - wenn man sich an gewisse Regeln hält. Eine Einführung in das Konzept „Equal Treatment/Equal Pay“.

Zeitarbeit – der Begriff lässt nicht nur Gewerkschafter zusammenzuk- ken. Hält sich das Klischee vom unterbezahlten Mitarbeiter, ohne Chan- ce auf Einstieg ins Unternehmen bei schlechter Bezahlung, leider durch zahlreiche Missbrauchsfälle des Arbeitnehmerüberlassungsgesetz immer noch in vielen Köpfen. Dabei gibt es schon heute Möglichkeiten, Leihar- beiter fair und angemessen einzusetzen. Unter dem Leitmotiv „Equal Treatment / Equal Pay“ (Gleiche Behand- lung, gleiche Bezahlung) hat sich in den vergangenen Jahren ein Ansatz durchgesetzt, der Leiharbeiter und feste Mitarbeiter in der Bezahlung und Behandlung gleichstellt und so einen wichtiger Beitrag für die nach- haltige Gestaltung des Bereichs liefert. Unternehmen in der Arbeitnehmerüberlassung haben dabei zwei Mög- lichkeiten den Lohn ihrer Mitarbeiter festzulegen: Entweder sie halten sich an den Rahmentarif, der von der Interessensgemeinschaft Zeitarbeit (IGZ) für den jeweiligen Bereich festgelegt wurde, oder sie richten sich nach dem Lohnniveau innerhalb des Unternehmens, an dem ein Mitar- beiter entliehen wird. Equal Pay also - gleiche Bezahlung. Sie können aber auch andere verwenden. Es gibt aber auch negative Beispiele: So liegt der Rahmentarif für Menschen im Security Bereich sehr niedrig. In der Praxis bedeutet das, dass der Mitarbeiter genau den Bruttobe- trag pro Stunde bekommt, den auch die anderen, festangestellten Kolle- gen erhalten. Wenn es bei einem Job keine Festangestellten gibt, legt der Auftraggeber den Lohn fest. Ein Auftraggeber kann aber auch den Lohn für die Zeitarbeitnehmer festlegen und seinem Vertragspartner so klar vorgeben, wie hoch die Bezahlung sein soll. Auftraggeber besitzen also eine klare Verantwortung, wenn es um die nachhaltige Bezahlung geht.

„Die Sozialabgaben und damit die daraus resultierenden Kosten sind für alle Anbieter überall in Deutschland gleich. Daraus existiert eine rela- tiv ‚faire’ Wettbewerbssituation“, so steht es in der Handlungsempfeh- lung des AK Personals des VPLT zu dem Thema vom November 2014. Die Experten aus dem Verbandsarbeitskreis empfehlen außerdem den Abschluss eines Rahmenvertrages, in dem die Rechte und Pflichten der Parteien und Konditionen grundlegend geregelt werden. Ein Nachteil hingegen ist die Erarbeitung einer wertgleichen Entloh- nung, da die fest angestellten Mitarbeiter ganz andere Ansprüche auf Leistungen wie Urlaub oder Gewinnbeteiligung haben. Dieses Detail muss aus Sicht des Interessensverbandes Deutscher Zeitarbeitsunterneh- men berücksichtigt werden. Was aber auch nicht allzu schwierig sein sollte. Es zeigt sich also, dass Zeitarbeit kein Stigma sein muss, sondern eine alternative, aber gleichwertige Beschäftigungsform, ohne die viele Pro- duktionen in der Entertainment-Technologie-Industrie nicht realisiert werden könnten. Gleichzeitig hebt das Prinzip Equal Pay hervor, an welcher Stelle es bei der nachhaltigen Gestaltung von Beschäftigung leider immer noch hakt: Am Ende bestimmt immer der Auftraggeber, was ihn seine Mitar- beiter wert sind, ob sie fest angestellt im Unternehmen arbeiten oder da- zugemietet werden. Und mit dieser Bestimmung entsteht auch eine Ver- antwortung.

Mehr Informationen zum Thema Arbeitnehmerüberlassung gibt es beim Arbeitskreis Personal des VPLT: vplt.org/ak-personal

Letzter FST gestartet. Bis auf den letzten Platz ausgebucht begann zum letzten Mal bei der DEA- plus der fachspezifische Teil zum Meister für Veran- staltungstechnik nach alter Prüfungsordnung am 10.08.2015 in Hannover/Langenhagen.

DER M gestartet. Bereits zum 3. Mal startete der Meister für Veranstaltungstechnik nach neuer Prü- fungsordnung - ausgebucht - in Hamburg. Im näch- sten Jahr wird DER Meister in der Niederlassung Hannover angeboten. Zum einen als „Marathon- kurs“ beginnend am 15.02. und endend am mit der Prüfungsvorbereitungswoche vom 09.-13.01.2017 mit viel Zeit zum Arbeiten zwischendurch und zum Anderen das „Sprintformat“ in der 2. Jahreshälfte

2016.

AEVO geht immer. Unabhängig davon nach wel- cher Prüfungsordnung man den Meister für Veran- staltungstechnik machen, oder eine andere Meister- oder Fachwirtausbildung, oder ob man sein Unter- nehmen mit der Ausbildereignung unterstützen möchte: der AEVO geht immer. Bei dem nächsten AEVO vom 02.-13.11.2015 in Hannover/Langenha- gen sind die schriftliche und die mündliche Prüfun- gen kompakt in dem angegebenen Lehrgangszei- traum enthalten. Keine lange Wartezeit bis zum Er- gebnis der schriftlichen Prüfung und kein zweite An- reise zum mündlichen Prüfung: das Rund-um-sorg- los-Paket.

Infos und Anmeldungen unter www.deaplus.org

Vom 6. bis zum 10. Juli fand zum 10. Mal die Sommer Uni an der DEAplus in Langenhagen statt.

Bei bestem Sommerwetter und ebensol- cher Laune wurden insgesamt 17 Workshops aus dem weiteren Bereich der Veranstal- tungstechnik und -wirtschaft von über 150 Teilnehmern aus allen Teilen der Republik besucht - ein toller Erfolg.

Das Ranking im best-booked Seminar führte in diesem Jahr wiederum der Klas- siker „VStättV - Stand der bundesweiten Umsetzung und die weitere Entwicklung“ bei Hartmut H. Starke an, dicht gefolgt

? Effiziente Ablage- und In-

formationsorganisation mit Christa Bek- kers, Ralf Stroetmanns „Betreiberverant- wortung und Delegation“ sowie den „Si- cherheitskonzepten“ bei Ralf Sonnenberg und der „Situativen Schlagfertigkeit“ mit Martina Cyriax. Besonders geschätzt wurde auch bei dieser Sommer-Uni wieder, neben dem Effekt der Wissenserweiterung, die locke- re (Lern-) Atmosphäre und das nette Tref- fen und der Austausch mit den Kollegen.

von Wo ist

Traditionell wurde dann zur Halbzeit nach Seminarschluss am Mittwoch ge- grillt: Absolventen, Dozenten und Freun- de des Hauses, die noch nicht in Urlaub waren, genossen kulinarische Leckerbis- sen. Netteste Gesellschaft, fruchtbare Fach- gespräche oder einfach auch nur ent- spanntes Dahindösen dominierten diesen schönen und gemütlichen Abend.

Der Termin für die 11. Sommer Uni ist der 20.-24.06.2016 - bitte vormerken. Bei Interesse bitte eine kurze Mail mit dem Stichwort „Interesse Sommer-Uni 2016“. Auch Themenvorschläge werden gerne vom DEAplus-Team entgegen ge- nommen.

www.deaplus.org

Seminarübersicht 2015

Stand: 05.09.2015

knowledgeV.M

Seminarübersicht 2015 Stand: 05.09.2015 knowledge V.M Kurstitel Dauer Preis Ort     Meister für

Kurstitel

Dauer

Preis

Ort

   

Meister für Veranstaltungstechnik und IHK zertifizierte Lehrgänge

 

Ausbilder-Eignung, AEVO

80

LE

530

H

02.-13.11. (inkl. Prüfung)

Ausbilder-Eignung, AEVO@home

individuell

795

 

jederzeit

Meister für Veranstaltungstechnik - alte Prüfungsordnung Aufbaumodul FR Beleuchtung + Bühne/Studio - ZUM LETZTEN MAL!

88

LE

995

H

16.-27.11.2015

Fachmeister für Veranstaltungssicherheit (TÜV/DPVT)

160

LE

3.750

H

30.11.-11.12.2015 + 11.-22.01.2016

Vorbereitungskurs für die "Externe Prüfung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik" - Modulare Buchung möglich!

480 LE

2.600

H + HH

17.08.-11.09. + 28.09.-13.11. + 23.-27.11.

Technische Kompetenz

Veranstaltungsrigging nach SQQ 2 - Level 1

136

LE

1.800

H

12.-30.10.

Seilzugangstechnik Level-1 (Grundkurs)

5

Tage

950

H

12.-16.10.

Sachkunde für Anschlagmittel und Traversensysteme

3

Tage

410

H

26.-28.10.

Sachkunde für Hebezeuge

2

Tage

325

H

29.-30.10.

Sachkundigenschulung für PSA gegen Absturz (BGG 906)

2

Tage

395

H

16.-17.11.

Medien- und Steuerungstechnik

2

Tage

325

H

23.-24.11.

Der kleine Schein der Veranstaltungstechnik

80

LE

950

HH

05.-16.10.

Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten (T1)

2

Tage

395

H

24.-25.11.

Grundlehrgang für den Umgang mit Bühnenpyrotechnik (T2)

5

Tage

795

H

28.09.-02.10.

Grundlagen Lichttechnik

5

Tage

510

H

09.-13.11.

Grundlagen Tontechnik

5

Tage

510

H

02.-06.11.

Grundlagen Brandschutz

1

Tag

195

H

Sa 24.10.

Grundlagen Videotechnik

2

Tage

590

outhouse

07.-08.12. in Bad Homburg

Sachkunde für Schallpegelmessungen

2

Tage

330

HH

01.-02.10.

Grundlagen Theatertechnik

1

Tag

195

H

Sa 07.11.

Wiederholungsunterweisungen

Wiederholungsunterweisung für Elektrofachkräfte

1

Tag

195

H

20.11.

Wiederholungsunterweisung SZT Lev.1-3

1

Tag

160

H

15.10.

Wiederholungsunterweisung für das Verwenden von PSA

1

Tag

111

H

während Winter Uni - 14.12.

Wiederholungsunterweisung für Anschlagmittel

1

Tag

111

H

während Winter Uni - 18.12.

Wiederholungslehrgang Pyrotechnik

2

Tage

330

H

10.-11.11.

Wiederholungsunterweisung Aufsicht führende Person

1

Tag

160

H

18.11.

Wiederholungsunterweisung Brandschutzbeauftragter

1

Tag

195

H

19.11.

Arbeitssicherheit und Recht

Brandschutzbeauftragter gem. BGI 847 und vfdb-RL 12-09/1

40

LE

900

H

19.-23.10.

Betreiberverantwortungen und Delegation

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 18.12.

Gefährdungsbeurteilung

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 15.12.

Aktuelles zu den Versammlungsstättenverordnungen

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 14.12.

Führungskompetenz

Kommunikationsthema

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 17.12.

Grundlagen Qualitätsmanagement

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 18.12.

Marketingthema

1 Tag

111

H

während Winter Uni - 15.12.

Specials

Winter Uni

pro Tag

111

H

14.12. - 18.12.

Winter Uni pro Tag 111 € H 14.12. - 18.12. Die Innovation für mobile Bühnen: smartStage
Die Innovation für mobile Bühnen: smartStage mit Funkfernbedienung
Die Innovation für mobile Bühnen:
smartStage
mit Funkfernbedienung
für mobile Bühnen: smartStage mit Funkfernbedienung Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.:
für mobile Bühnen: smartStage mit Funkfernbedienung Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.:
für mobile Bühnen: smartStage mit Funkfernbedienung Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.:

Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.: +49 (25 06) 812 40-0

info@kultour.de

www.kultour.de

Kultour GmbH Wolbecker Windmühle 51 D-48167 Münster Tel.: +49 (25 06) 812 40-0 info@kultour.de www.kultour.de

V.Mknowledge

Seminarübersicht 2016

Seminarübersicht 2016

Kurstitel

Dauer

Preis

Ort

   

Meister für Veranstaltungstechnik und IHK zertifizierte Lehrgänge

 
       

   

Modulare Buchung möglich!

     

Technische Kompetenz

 

 

Wiederholungsunterweisungen

 

Arbeitssicherheit und Recht

 

Specials

Sommer Uni

 

Winter Uni

 

Weitere Seminare, Termine, Inhouse/Outhouse Schulungen und individuelle Coachings auf Nachfrage! Alle Preisangaben ohne Rabatte und Prüfgebühren!

 

26 VPLT.Magazin.75

Ihre Ansprechpartner: DPVT GmbH Martina Fritz c/o EVVC e. V. + 49 69 915096986 martina.fritz@dpvt.org
Ihre Ansprechpartner:
DPVT GmbH
Martina Fritz
c/o EVVC e. V.
+ 49 69 915096986
martina.fritz@dpvt.org
Cay Grossigk
Leiter Zertifzierung
+49 4121 2613425
cay.grossigk@dpvt.org
Die Deutsche Prüfstelle
für Veranstaltungstechnik
Fuhrenkamp 3-5
30851 Langenhagen
www.dpvt.org

V.Mknowledge

1. Winter Uni in der Deutschen Event Akademie

Tagesseminare en Block für das kleine Portemonnaie- zum absoluten Schnäppchen- preis von nur 111,- Euro/Tag - veranstaltet die DEAplus in der Woche vom 14.-18.12.2015 (jeweils 10 bis 17 Uhr) einen bunten Reigen von Tagesseminaren (10:00 - 17:00 Uhr). Jeder Tag kann auch einzeln gebucht werden, jedoch nur 1 Seminar pro Tag und Teilnehmer. Wie bereits im vergangenen Jahr sind hochwertige, aktuelle Seminare garantiert, ebenso wie reger Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche. Der Anmeldeschluss ist der 10.11.2015.

Das Programm

Das Programm 14.12.2015 ■ Versammlungsstättenverordnung ■ Wo ist ? Effiziente Ablage- und Infor-

14.12.2015

Versammlungsstättenverordnung

Wo ist

? Effiziente Ablage- und Infor-

mationsorganisation

Projektmanagement – so organisiere ich mein Konzert richtig!

Wiederholungsunterweisung Verwenden von PSA gegen Absturz – Praxistag

15.12.2015

Sicherheit statt Bauchgefühl

Gedächtnistraining

Direktmarketing

Gefährdungsbeurteilung für Höhenarbeit

Der kreative Prozess

16.12.2015

ArbeitssicherheitbeiVeranstaltungspro- duktionen

MiLoG - Auswirkungen auf die Veranstal- tungsbranche

Perfekter Auftritt mit der richtigen Tech- nik

Die Narbe nach der Krise

17.12.2015

Sicherheitskonzepte bei Veranstaltungen

Situative Schlagfertigkeit

Visuelle Präsentationen - von der Idee bis zur Umsetzung

Controlling-Crashkurs für Nichtkaufleute

Wiederholungsunterweisung Anschlag- mittel

18.12.2015

Betreiberverantwortung und Delegation

Qualitätsmanagement - neue ISO 9001

Selbstmotivation und Selbstcoaching

Wiederholungsunterweisung Anschlag- mittel

28 VPLT.Magazin.75

Die Seminare

Montag, 14.12.2015

Versammlungsstättenverordnung - Stand der bundesweiten Umsetzung und die weitere Entwicklung Die Versammlungsstättenverordnung ist als Rechtsnorm einer ständigen Weiterentwicklun unterworfen. Derzeit werden in den Bundeslän- der etliche Varianten angewendet. Gleichzeitig arbeiten die zuständigen Gremien an einer wei- teren Novellierung, die beispielsweise im Frei- staat Bayern in wichtigen Bereichen schon vor- ab umgesetzt worden ist. In diesem Seminar wird der Stand der Entwicklung und die weite- re Entwicklungsrichtung des Regelwerkes dar- gestellt und anhand von Beispielen erläutert. Referent: Hartmut Starke

? Effiziente Ablage- und Infor-

mationsorganisation – Durchblick mit Outlook und OneNote In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, wie sie die vielfältigen Möglichkeiten von Out-

look und von One Note sinnvoll nutzen, um ih- re Termine, Aufgaben, Projekte, Ablagen und E-Mails effektiv zu organisieren und zu ver- walten. Referentin: Christa Beckers

Wo ist

Projektmanagement – So organisiere ich mein Konzert richtig Wie promote ich ein Konzert effektiv? Was möchte der Künstler und wie betreue ich ihn richtig? Was für Versicherungen sind notwen- dig? Und was kostet so ein Konzert eigentlich? Eine Veranstaltung ist eine komplexe Angele- genheit, bei der reichlich zu organisieren ist. Leicht kann man sich da verzetteln. Das Semi- nar wird einen Einblick in die Organisation von Live-Events bieten, wobei die Schwerpunkte bei Promotion, Kostenerstellung und -über- sicht, Eventversicherungen und der Künstler- betreuung liegen wird. Referent: Dany Rau

Wiederholungsunterweisung Verwen- den von PSA gegen Absturz – Praxistag Die relevanten Vorschriften und Verhaltens- techniken im Bereich PSA werden noch einmal theoretisch und praktisch ins Gedächtnis geru-

fen und Neuerungen vorgestellt. Neben dem erneuten Kennenlernen und Üben der Verwen- dung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz in der VT wird dieser Tag wird als vor- geschriebene jährliche Wiederholungsunter- weisung bescheinigt. Dieses Seminar kann als Fortbildung für Sachkundige für Veranstal- tungsrigging gemäß SQ Q2 anerkannt werden. Referent: Thomas Wahls

Dienstag, 15.12.2015

Sicherheit statt Bauchgefühl – Compu- tergestützte Simulationen von Perso- nenbewegungen als hilfreiches Werk- zeug in der Veranstaltungsplanung Die Dynamik von Personenströmen ist hoch- komplex. Computergestützte Simulationen bie- ten ein wertvolles Hilfsmittel bei der Beant- wortung von Fragen rund um das Thema Crowd Management. Der Workshop stellt den

Teilnehmern dieses Werkzeug näher vor. Von den darunterliegenden Modellen bis hin zur Er- stellung und Simulation eigener Szenarien bie- tet der Workshop die Möglichkeit, sich mit die- sem neuen Werkzeug vertraut zu machen, die Vorteile und die Grenzen solcher Simulationen zu erfahren. Referentin: Angelika Kneidl

Gedächtnistraining und Mnemotechniken Bei all den Anforderungen des heutigen komplexen Lebensalltags vergessen wir leicht, dass wir ein Leben lang lernen und damit auch eine natürliche Neugier für die Dinge und Menschen um uns herum befriedigen. Dieses Seminar soll Wege aufzeigen, wie man diese Neugier und den Spaß am Lernen durch Ge- zieltes Konzentrations- und Gedächtnistraining für sich (wieder) entdecken und sich dadurch persönlich motivieren. Wichtige Dinge wie Er- ledigungen, Termine, Wege, Namen und Ge- sichter können die Teilnehmer sich mit Ge- dächtnistraining und Mnemotechniken zuver- lässig merken, mit Leichtigkeit erlernen sie Daten, Zahlen, Statistiken, Paragraphen, For- meln oder Fachausdrücke, die sie dauerhaft im Gedächtnis behalten. Dazu werden die wichtig- sten Lerntechniken für das Langzeitgedächtnis vorgestellt. Ziel ist es, den Gebrauch der rech- ten kreativen Gehirnhälfte zu fördern. Das ge- schieht durch zahlreiche praktische Übungen. Referent: Nils Schoenholtz

knowledgeV.M

Direktmarketing Praxis-Seminar Die Teilnehmer werden vertraut mit den wichtig- sten Erfolgsbausteinen von Direktmarketing-Aktio- nen: Zielgruppendefinition, Adressenauswahl-/be- schaffung, texten, gestalten und produzieren von Di- rektmailings. Praxisorientiert und anschaulich wer- den anhand von Beispielen die Möglichkeiten erfolg- reicher Direktmailing-Aktionen erarbeitet. Jede/r Teilnehmer/in erhält die Seminarinhalte mit umfan- greichen Praxis-Tipps und Checklisten als Handout und Arbeitsgrundlage für die berufliche Praxis. Referentin: Hannelore Herz

Gefährdungsbeurteilung für Höhenarbeiten Wenn nach einer Gefährdungsbeurteilung die Ge- fahr eines Absturzes nicht auszuschließen ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko auf ein akzeptables Maß zu mindern. Doch nicht immer las- sen sich technische Maßnahmen wie Geländer, Ein- satz eines Gerüstes oder einer Hubarbeitsbühne reali- sieren. Dann bleibt der Einsatz von Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Soweit,

aber die Gefährdungsbeurteilung vom

so gut

Unternehmer gemacht. Wie kann die Gefährdungs- beurteilung, mit dem speziellen Risiko der Höhenar- beit, im Zweifelsfall vor Ort durch den Aufsichtsfüh- renden Höhenarbeiter oder verantwortlichen Sach- kundigen für Veranstaltungsrigging überprüft wer-

den? An realen Beispielen werden Tools zur Hilfe der Ermittlung und Beurteilung gegeben. Dieses Semi- nar kann als Fortbildung für Sachkundige für Veran- staltungsrigging gemäß SQ Q2 anerkannt werden. Referent: Thomas Wahls

Der kreative Prozess – inszenierter Raum und inszenierte Geschichte Wie werden Inhalte und Themen in Szene gesetzt? Wie werden eine „Eventdramaturgie“ und der dazu passende „Raum“ entwickelt? Kreativität ist in der Eventbranche Voraussetzung für den Erfolg. Ideen und Inhalte werden in einer Konzeption zusammen- geführt, passende Locations gesucht. Welche Prozes- se und Kenntnisse können uns helfen, diese Konzepte erfolgreich, am richtigen Ort, in dem richtigen Am- biente UND im Kostenrahmen durchzuführen? In diesem Seminar werfen wir einen Blick auf die Kom- munikationsmittel des Theaters und erkennen wie diese auch in der Eventbranche genützt werden kön- nen. Wir lernen die Bedeutung der Inszenierung und die Werkzeuge zur deren Entwicklung und Umset- zung kennen. Grundprinzipien des Designs und das Sehens werden auch behandelt. Kostenmanagement begleitet den Prozess, sodass am Ende die gewollte Wirkung entsteht und die vorgesehenen Inhalte tat- sächlich kommuniziert werden. Referent: Randell Greenlee

Mittwoch, 16.12.2015

Arbeitssicherheit bei Veranstaltungsproduk- tionen Am 1. Juli 2015 ist die neue Betriebssicherheits- verordnung mit wesentlichen Änderungen in Kraft getreten, welche sich zum Teil auch unmittelbar auf die Veranstaltungsbranche auswirken. Der Vortrag wird sich, ausgehend von den wichtigsten Neuerun- gen, umfassend mit dem Thema Arbeitssicherheit bei Veranstaltungsproduktionen befassen. Referent: Martin Leber

MiLoG – Auswirkungen auf die Veranstal- tungsbranche Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) gilt in Deutschland seit dem 1. Januar 2015 ein flächen- deckender allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn für Arbeitnehmer und für die meisten Praktikanten in Höhe von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde. Ein heißes Thema! und erst Recht, was die Aufzeichnungs- pflicht angeht. Aber wie soll man als Rental Compa- ny zukünftig damit umgehen? Komponenten des Se- minares:

- MiLoG erklären mit den wesentlichen dazu gehö- renden Verordnungen - Dokumentationspflicht erläutern und Dokumenta- tionsvorlagen exemplarisch präsentieren - Arbeitsrechtliche Grundlagen, Beschäftigungsmo- delle im Kontext MiLog darstellen - Arbeitsverträge, Zeiterfassung, Bestätigungs- pflichtdurchMitarbeiter - Zusammenhänge darstellen zwischen MiLoG und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Arbeitszeitge- setz, Sozialversicherungsgesetz (Thema Schein- selbständigkeit) - Verhalten beieiner Zollprüfung Referentin: Nicole Ehm

Perfekter Auftritt mit der richtigen Technik - Was kann ich bei der Planung von Veranstal- tungen aus technischer Sicht beachten? Ein Streifzug durch die Veranstaltungstechnik:

Wie Sie Chancen und Möglichkeiten zum Einsatz von Ton-, Licht-, und Videotechnik schon bei der Vorbesichtigung des Veranstaltungsortes erkennen und in Ihr Konzept integrieren können. Damit Inhalte vermittelt werden und die Botschaft ankommt, gehö- ren auch Bühnenbau, Traversenkonstruktionen, so- wie die Farbwahl usw. in das Gesamtkonzept Ihrer Veranstaltung. Nur wenn alle beteiligten Gewerke miteinander arbeiten und beim Ablauf ineinander greifen, kann die „Show“ ein voller Erfolg werden. Es werden die Bereiche Ton-, Licht- und Videotech- nik behandelt. Referent: Fabian Koch

Die Narbe nach der Krise- inneres Krisen- und Notfallmanagement In Notfall-Situationen passiert häufiger, als viele denken. Wenn Sie als Verantwortliche, Teamleiter oder Trainer in Ihrer Gruppe eine Notfall-Situation erlebt haben, verlieren selbst die Stärksten zunächst die Orientierung und fühlen sich hilflos. Was braucht ein Mensch in verantwortlicher Position, wenn er ei- nen Unfall erlebt hat? Wie kann ich mich auf Notfäl- le vorbereiten? Kann ich das trainieren? Dieses Se- minar trainiert Notfallkompetenz und Krisenmanage- ment Es kann besser geholfen werden, als die mei- sten glauben. Referent: Josef Sözbir

Donnerstag, 17.12.2015

Sicherheitskonzepte bei Veranstaltungen Die Diskussion um Sicherheitskonzepte bei Veran- staltungen könnte aktueller nicht sein. Fast alle Groß- veranstaltungen, unterschiedlichster Gattungen und Machart, müssen Sicherheitskonzepte erstellen und vorlegen. Der Referent fasst den aktuellen Entwik- klungsstand zusammen, benennt die Rechtsgrundla- gen und die wichtigen Veröffentlichungen der öffent-

V.Mknowledge

lichen Hand zu diesem Thema. In einem zweiten Schritt wird ein mögli- ches Mustersicherheitskonzept erstellt. Das gehören Aufbau, Inhalte und letztlich auch die Überprüfung solcher Unterlagen. Gleichzeitig wird ein genauer Blick auf die Methodik der Gefährdungsanalyse geworfen. Die- ses Seminar kann als Fortbildung für Sachkundige für Veranstaltungsrig- ging gemäß SQ Q2 anerkannt werden. Referent: Ralf Sonnenberg

Situative Schlagfertigkeit „Eine schlagfertige Antwort ist die, die einem erst 24 Stunden später einfällt“, wusste schon der amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Ge- rade in unangenehmen Situationen und bei unterschiedlichen unerwarte- ten Äußerungen gelingt es nicht immer, einen kurzen, originellen Kom- mentar oder eine Erwiderung auf einen unfreundlichen Spruch zu geben. Durch Änderung in der persönlichen Einstellung und neue sprachliche Verhaltensmöglichkeiten lässt sich dieser erste sprachlose Moment über- winden. In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit, ausgewählte Schlagfertigkeitstechniken in unterschiedlichen Situationen auszuprobie- ren, um bei erneutem Wortwechsel besser gewappnet zu sein und selbst- bewusster zu wirken. Referentin: Martina Cyriax

Visuelle Präsentationen – von der Idee bis zur Umsetzung Die zielgruppengerechte, visuelle Präsentation Ihres Projektes ist ein maßgeblicher Schlüssel zum Erfolg. Bei Prüfungen, der Kundenakquise oder der Projektierung ist eine ansprechende und aussagekräftige Visua- lisierung oft ein entscheidendes Kriterium. Einsteiger bekommen in die- sem Seminar die dazu nötigen Grundlagen erklärt, wie zum Beispiel die Anwendung von MS Powerpoint und der Umgang mit Programmen zum Erstellen von Screenshot und Visualisierungen oder zum Anpassen von Bildern und Videos. Aber auch die technische Seite wird betrachtet, ins- besondere welche Anforderungen an Laptop und Videoprojektor zu stel- len sind und wie beides reibungslos zusammenspielt. Neben diesen Aspekten werden die Teilnehmer auch über typische Herausforderungen bei der inhaltlichen Planung und der Durchführung von Präsentation di- skutieren und erhalten dazu praktische Tipps. Sie sind hinterher in der Lage, eine Präsentation zu planen und zu erstellen und dafür die vorhan- denen Medien aufzubereiten. Grundlegende Computerkenntnisse werden vorausgesetzt und ein Windows-Laptop mit Administrationsrechten muss mitgebracht werden. Referent: Ralf Stroetmann

Controlling-Crashkurs für Nichtkaufleute Anstelle einer abstrakten Wissensvermittlung werden die unten ge- nannten Themen gemeinsam an einem durchgängigen Business Case er- arbeitet. Inhalte:

- BetriebswirtschaftlicheGrundlagen

- Aufbau und Zusammenwirken des Rechnungswesens erkennen

- Bilanz, GuV und Einnahmen

- Überschussrechnung lesen und verstehen

- Grundlagen der Kostenrechnung

- WichtigeKalkulationsverfahrenanwenden

- SinnvolleMaßnahmenerarbeiten

- Einblicke in das Steuersystem - Relevante Steuern „steuern“

- Investitionsrechnung - Vorteilhaftigkeit von Investitionen bewerten

- Strategische Analyseinstrumente - Den eigenen Standort bestimmen und geeignete Strategien entwickeln. Referentin: Ute Hauk

Freitag, 18.12.2015

Betreiberverantwortung und Delegation Von der Betreiberverantwortung und deren Delegation hat sicher jeder schon einmal gehört. Aber wer ist denn eigentlich Betreiber und welche Verantwortung hat er genau? Welche Möglichkeiten gibt es, dieser Ver- antwortung im täglichen Geschäft nachzukommen? Lässt sich die Betrei- berverantwortung auch übertragen, beispielsweise auf den Veranstalter? Was ist für eine Delegation der Betreiberpflichten notwendig? Und wel- che Rolle haben dabei die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik?

Im Kontext der Versammlungsstättenverordnung und ergänzt um den Blick auf Belange des Arbeitsschutzes bei Veranstaltungen werden diese Fragestellungen diskutiert und beantwortet. Referent: Ralf Stroetmann

Qualitätsmanagement – neue ISO 9001 Die internationale Norm für Qualitätsmanagement ISO 9001 wird überarbeitet. Ende 2015 wird die Revision erwartet, welche die derzeiti- ge Version aus 2008 ersetzen soll. Die neue ISO 9001 soll sich stärker an den Kunden und „interessierten Kreisen“ orientieren. Ziele der neuen ISO 9001:2015

- Ein stabiles Gerüst an Anforderungen für die nächsten 10 Jahre bereit- stellen.

- Hinreichend generisch sein - aber trotzdem relevant für alle Organisa- tionsgrößen und -typen, unabhängig von Branche oder Sektor.

- Den augenblicklichen Fokus auf effektives Prozessmanagement auf- rechterhalten, um die erwünschten Ergebnisse zu erzielen.

- Veränderungen im zunehmend komplexen und dynamischen Arbeits- umfeld berücksichtigen, in dem Organisationen agieren.

- Die im Anhang SL der ISO Direktiven vorgegebene einheitliche Struk- tur, Textbausteine und Definitionen („High Level Structure“) anwen- den, um Kompatibilität und Anpassung mit anderen ISO Managements- ystemen (wie z.B. ISO 14001) zu gewährleisten.

- Die effektive Implementierung in den Organisationen und effektive Konformitätsbewertungen vereinfachen.

- Einfache Formulierungen nutzen, um gleiches Verständnis und konsi- stente Interpretation der Anforderungen sicherzustellen. Referent: Michael Twele

Selbstmotivation und Selbstcoaching Motivation - ein innerer Antrieb, der uns in Bewegung setzt und so- wohl auf materiellen als auch auf nichtmateriellen Dingen beruhen kann. Wohl jeder hat - ob privat und/oder beruflich - eine Menge Aufgaben zu erledigen und kennt natürlich den Effekt, dass einige davon Spaß machen und andere eben nicht. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die er- steren motivierend wirken und häufig ohne viel zusätzlichem Aufwand schneller und besser erledigt werden als die anderen. Kurz gesagt: Man freut sich auf die Arbeit. Auf der anderen Seite gibt es dann solche Arbeiten, die keinen Spaß machen und hinausgezögert und sogar in einer schlechten Qualität erle- digt werden als normal üblich. Bei solchen Arbeiten ist man nicht moti- viert, oder anders ausgedrückt: Es gibt da etwas, das demotivierend wirkt und man leistet nicht so viel wie man es sonst leisten würde. Es fehlt ein Beweggrund. Nur ein äußerer Druck lässt uns die Arbeit fortführen. Da man jedoch den meisten demotivierenden Arbeiten nicht aus dem Weg gehen kann und es einem auf Dauer persönlich schaden kann, diese stän- dig mit Widerwillen nur schlecht zu erledigen, sollte man an dieser Situ- ation aus eigenem Interesse etwas verändern, sich also selber motivieren. Selbstmotivation bedeutet für sich die positiven Dinge zu sehen und manchmal auch die zu suchen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Dieses sind die persönlichen Motivatoren, die bei jedem anderen durchaus anders ausfallen können. Die Geschmäcker sind auch hier ver- schieden. Und sich selbst coachen? Das geht wahrscheinlich genauso gut, wie sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Es ist noch gar nicht lange her, dass Selbstcoaching-Methoden mit großer Skepsis be- trachtet wurden. Heute ist dieser Ansatz der Trend im Coaching mit dem stärksten Rückenwind. Was man mit welchen Übungen erreichen kann, wie sie wirken, und wo man als sein eigener Coach an Grenzen stößt. Referentin: Kirsten Kadenbach

Wiederholungsunterweisung Anschlagmittel Die relevanten Vorschriften im Bereich Anschlagmittel werden noch einmal ins Gedächtnis gerufen und Neuerungen vorgestellt. Die korrekte Verwendung der entsprechenden Anschlagmittel und deren Ablegereife werden in Theorie und Praxis aufgefrischt. Dieses Seminar kann als Fort- bildung für Sachkundige für Veranstaltungsrigging gemäß SQ Q2 aner- kannt werden. Referent: Markus Gubernator

30 VPLT.Magazin.74

knowledgeV.M

Die Referenten

Christa Beckers ist seit 2000 freiberufliche Beraterin, Dozen- tin, Trainerin & Coach. Themen sind Optimierung von Arbeits- plätzen: Schreibtisch, Struktur von Arbeitsabläufen und Arbeit im Team, Aufgabenmanagement und Zeitmanagement.Christa Beckers

Martina Cyriax ist Psycholinguistin M.A., Dozentin, Rhetorik- trainerin. Sie führt seit über 20 Jahren Workshops für Fach- und Führungskräfte in Unternehmen der Luftfahrt, Medienbranche sowie Öffentlicher Dienst/Verwaltung durch.Martina Cyriax

Nicole Ehm, Dipl. Betriebswirtin (FH), Unternehmensberaterin, Gesellschafterin der e.m. works GmbH und der KDMV UG und Inhaberin der Firma e.h.m. consult.Nicole Ehm

Randell Greenlee ist Bühnenbilder und freier Inszenierer für Veranstaltungen und Events, Lehrbeauftragter an der Hoch- schule Hannover für Eventmanagement und Director Internatio- nal Relations and Communication beim VPLT.Randell Greenlee

Ute Hauk ist Diplom Bankbetriebswirtin und Dozentin für VWL und BWL – auch an der DEAplus.Ute Hauk

Hannelore Herz hat umfassende Erfahrung in der Unterneh- menskommunikation, Zusatzausbildungen zur Mediatorin und zur Expertin für Online-Marketing und CRM und ist seit 1993 selbständig als Fachdozentin u.a.f. Veranstaltungsmanagement.Hannelore Herz

Kirsten Kadenbach, Kommunikationstrainerin, Coach für Soft Skills, Mitarbeiterführung, Personalentwicklung, Ausbildung. Dozentin an der DEAplus und Mitglied im Prüfungsausschuss.Die Bühnen-Enthusiastin ist ehemalige Lei- terin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Thalia Theater und erprobt im Eventmanagement bei einer PR-Agentur.Kirsten Kadenbach

Angelika Kneidl, Diplom Informatikerin mit Promotion über Personenstromanalysen, ist Geschäftsführerin von Accurate. Seit sechs Jahren erforscht sie das Verhalten von Personen in Bezug auf Wegefindung und Modellierung von Personen am Computer, seit zwei Jahren arbeitet sie eng mit Sicherheitsplanern von Ver- anstaltungen zusammen.Angelika Kneidl

Fabian Koch ist Fachwirt für Tagungs-, Kongress- und Messe- wirtschaft. Als Gesellschafter eines Unternehmens plant und lie- fert er die passende Technik für professionelle Präsentationen, Konferenzen, Messen und Firmen-Events. Koch ist seit 2006 Dozent für Veranstaltungstechnik und ganzheitliche Eventgestaltung.Fabian Koch

Martin Leber ist seit 2010 Partneranwalt des VPLT und verfügt neben seiner juristischen Ausbildung auch über die Qualifikation als Veranstaltungskaufmann und Meister für Veranstaltungs- technik. Als FOH-Techniker, technischer Leiter und Produktions- leiter erlangte er in mehr als 17 Jahren Praxiserfahrung ein feines Gespür für die Besonderheiten der Branche.Martin Leber

Dany Rau ist Meister für Veranstaltungstechnik und seit über 30 Jahren im Musikgeschäft als Projekt- und Produktionsleiter, Tourneeleiter und Stagemanager tätig. Er ist freier Dozent, u.a. für die Themen Projektmanagement, Veranstaltungstechnik und Veranstaltungssicherheit, z.B. an der DHBW Ravensburg oder der DEAplus.Dany Rau

Nils Schoenholtz war 1992 Gründer der Galerie „hamburger- Nils Schoenholtz kunstprojekt“ – noch während seines Kunstgeschichtsstudium. Schoenholtz ist Mitglied der kunstprojekt“ – noch während seines Kunstgeschichtsstudium. Schoenholtz ist Mitglied der Prüfungsausschüsse der HK Ham- burg und der IHK Hannover.