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I N H A L T

Heft 13 34 Spielplan „Deutsch-Spiel“


36 ROTRAUD CROS/CARMEN MARCOU:
Die ersten Stunden und Wochen Das Deutsch-Spiel
Deutschunterricht Erster vergnüglicher Kontakt mit Deutsch
(Frankreich)
4 RAINER E. WICKE/KO MELIEF: 40 C. A. BORRÁS/E.A. PRIEGO/
Die ersten Stunden und Wochen M. DOMINGO LLOBET/R. GRÄTZ:
Deutschunterricht „Stracciatella“ .... „Wer ist der Typ?“ ...
Lieder im Anfangsunterricht
9 So seh’ ich dich – so erleb’ ich dich (Spanien)
Festival auf der Internationalen
Deutschlehrertagung in Amsterdam 45 ASTRID LENOIR/JÜRGEN LANGER:
Briefe nach Berlin
10 GINTA PALENA/DZIDRA ZUNDANE: Ein vergnügliches Projekt im
Deutsch im „Deutschkabinett“ Anfangsunterricht einer High School
(Lettland) (South Carolina/USA)
13 MARJA MARTIKAINEN/RAINER DOMISCH: 50 BRITTA HUFEISEN/MANFRED PROKOP:
Die ersten Stunden Deutsch - Liebe auf Ideenkiste
den ersten Blick? „Unterrichtsrezepte“ für die ersten
Motivierende Inhalte und Materialien für Stunden und Wochen Deutschunterricht
den Anfangsunterricht
(Finnland) 52 L. HAGEN/TH. PETERS/A. RING KNUDSEN:
E-mail-Freunde im Internet
18 JOHN HILL/HARALD SEEGER: (Niederlande)
Das Klassenzimmer: Tor zu einer neuen
Welt 58 Thesen und Empfehlungen zu den
(Großbritannien) Besonderheiten des Lehrens und
Lernens von Deutsch als zweiter
20 RENATE HINKEL: Fremdsprache
„Wir wollen uns kennenlernen“
Ein schülerorientierter Vorkurs vor der
Lehrbucharbeit
(Türkei) RUBRIKEN
ss
24 OLGA SWERLOWA: 56 Litfaßsäule
/ aus der Schweiz
Landeskunde im Anfangsunterricht 59 Leserbrief
(Rußland) 60 Gewußt wie … erklärt warum
28 RAINER E. WICKE: Unsere Sprachecke
Materialienbörse: Adressen und 62 Bücher und Hefte zum Thema
Hinweise
62 Termine
31 MARCEL KAMPENHOUT:
Das Läuschen und der Floh 63 Unsere Autorinnen und Autoren
Theaterspielen im Anfangsunterricht 64 Hinweise für die Gestaltung von
(Niederlande) Manuskripten

Fremdsprache Deutsch 13
Fremdsprache Deutsch Heft 13/1995 – Die ersten Stunden und Wochen Deutschunterricht, ISBN 978-3-19-899183-1, © Hueber Verlag 2007
2 DIE ERSTEN STUNDEN UND WOCHEN DEUTSCHUNTERRICHT

I M P R E S S U M Liebe Leserin,
lieber Leser,
Fremdsprache Deutsch
Zeitschrift für die Praxis des Deutschunterrichts
Die ersten Stunden und Wochen Deutschunter-
herausgegeben vom richt sind grundlegend für die Einstellung Ihrer
Vorstand des Goethe-Instituts
und Schülerinnen und Schüler zur deutschen Spra-
Peter Bimmel che und vielleicht zum Fremdsprachenlernen
Hans-Jürgen Krumm überhaupt. „Deutsche Sprache – schwere Spra-
Gerhard Neuner
che“: Ist dieses Vorurteil darauf zurückzuführen,
im Verlag Klett Edition Deutsch, München
daß Generationen von Lernenden sich jahre-
Schriftleitung: Elisabeth Lattaro, Bereich 52 Goethe-Institut
lang mit schwieriger Grammatik geplagt haben,
Redaktionsbeirat des Goethe-Instituts: Klaus Fischer, um dann doch nur mühsam zum Eigentlichen,
Bernd Kast, Eva Marquardt, Jochen Neuberger, Ilsemarie Waechter
dem Sprechen, der Kommunikation zu kom-
Korrespondierendes Mitglied: Diethelm Kaminski (Zentralstelle für das Auslands-
schulwesen)
men?
Verantwortliche Themenheftherausgeber: Ko Melief, Rainer E. Wicke Die Autorinnen und Autoren dieses Heftes
Redaktion: Eva-Maria Jenkins zeigen, mit welch einfachen Mitteln man sehr
Satz und Gestaltung: Hans-Werner Klein früh einen lebendigen und motivierenden Unter-
Anzeigenleitung: Verlag Klett Edition Deutsch
richt gestalten kann. Wichtig dabei scheint mir,
Druck: Ludwig Auer GmbH, Donauwörth
daß die jungen Deutschlernenden von Anfang
Umschlagfoto: Bruno Steffen
an ernst genommmen werden, daß sie im
Themen der nächsten Hefte: Manuskriptabgabe: Erscheint: Deutschunterricht Themen finden, die sie ange-
Heft 14: Sprechen 1.9.1995 Frühjahr 1996
Heft 15: Redewendungen und Sprichwörter 1.3.1996 Herbst 1996 hen, sie interessieren, und die ihnen vor allem
Heft 16: Unterricht mit fortgeschrittenen die Möglichkeit bieten, als sie selbst zu spre-
Jugendlichen 1.9.1996 Frühjahr 1997 chen, sie selbst zu sein. Dabei ist es natürlich
Sondernummer 1995: Fremdsprachenlerntheorie
1.4.1995 Frühjahr 1996 hilfreich, wenn Ihnen und Ihren Schülern mög-
Sondernummer 1996: Autonomes Lernen 1.4.1996 Ende 1996 lichst viel authentisches Material zur Verfügung
steht. Die Seiten 28. f. und 56 f. geben Ihnen Hin-
Für Fremdsprache Deutsch gibt es zwei verschiedene Jahresabonnements: weise und Adressen von Institutionen, an die
Abonnement 1 umfaßt zwei reguläre Hefte pro Jahr zum Preis von DM 25,80, für
Studenten DM 19,50 zuzüglich Versandkosten. Sie sich wenden können.
Abonnement 2 umfaßt die beiden regulären Hefte wie in Abonnement 1. Dazu ein
ebenfalls jährlich erscheinendes Sonderheft. Es kostet DM 39,00 zuzüglich Wir hoffen, daß Sie auch diesem Heft wieder
Versandkosten. viele Anregungen für Ihren Unterricht entneh-
Die Hefte können auch einzeln bestellt werden. Einzelhefte kosten DM 15,80
zuzüglich Versandkosten.
men können und angeregt werden, zu experi-
© Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Auch mentieren wie Cornelia Braun, über deren
unverlangt eingesandte Manuskripte werden sorgfältig geprüft. Unverlangt Zuschrift zu Heft 12 (S. 59) wir uns sehr gefreut
eingesandte Bücher werden nicht zurückgeschickt.
haben.
Die als Arbeitsblatt oder Material bezeichneten Unterrichtsmittel dürfen bis zur
Klassen- bzw. Kursstärke vervielfältigt werden. Erinnern Sie sich an unser Märchenrätsel in
Adresse der Schriftleitung: Dr. Elisabeth Lattaro, Goethe-Institut, Bereich 52, Heft 11? Bis jetzt ist erst eine Antwort bei uns
Postfach 190 419, D-8 0604 München (Tel.: 0 89/159 21-295;
Telefax 0 89/159 21-523)
eingegangen! Kann das am Postweg liegen? Mit
der Auflösung des Rätsels wollen wir jedenfalls
Verlagsadresse: Klett Edition Deutsch GmbH, Kühbachstraße 11,
D-81543 München, (Tel.: 0 89/62 30 84-0; Telefax 089/65 02 56) noch ein wenig warten!
Bestelladresse für Einzelhefte: Ernst Klett Verlag für Wissen und Bildung, Abt. AW,
Postfach 10 60 16, D-70049 Stuttgart Herzliche Grüße
Bestelladresse für Abonnements: Ludwig Auer, Postfach 1152, Ihre
D-86601 Donauwörth
ISBN 3-12-675526-7

Fremdsprache Deutsch 13
Fremdsprache Deutsch Heft 13/1995 – Die ersten Stunden und Wochen Deutschunterricht, ISBN 978-3-19-899183-1, © Hueber Verlag 2007
50 D I E ERSTEN STUNDEN UND WOCHEN DEUTSCHUNTERICHT

Auf diesen beiden

Spielen und Lernen –


Seiten finden Sie
eine kleine Samm-
IDEENKISTE
das war schon
lung spielerischer „Unterrichtsrezepte“ für die
immer ein erfolg-
„Unterrichtsrezepte“,
reiches Rezept! ersten Stunden und Wochen
die Sie in den ersten
Deutschunterricht
Stunden und Wochen
mit ihren neuen Von Britta Hufeisen und Manfred Prokop
Lerngruppen ausprobieren können. Für
einige der Rezepte brauchen Sie zehn
Minuten (z. B. in der Aufwärmphase),
andere können Sie zur Abwechslung
zwischen zwei Unterrichtsschritte ✘ Zeigen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern 30
Sekunden lang auf einer Folie eine Anzahl von
schieben. Gegenständen, deren Namen sie schon auf deutsch
kennen. Wer sich danach an die meisten Gegenstände
Alle Rezepte sind ausprobiert und funk- erinnern kann, hat gewonnen.
tionieren. Verschiedene Fertigkeiten
✘ Telefongespräch spielen: Dabei müssen die Schüler ihren
werden geübt, unterschiedliche Sozial- Namen buchstabieren.
und Arbeitsformen werden eingesetzt. ✘ Deutsche/Schweizer/Österreichische Autokennzeichen
Für welches Rezept Sie sich entscheiden, buchstabieren und den Namen des Ortes raten lassen.
Danach den Ort auf der Karte situieren.
hängt von der jeweiligen Lerngruppe,
den Vorkenntnissen in bezug auf
(Fremd-)Sprachen und Lernen allgemein,
von Alter, sprachlicher Herkunft und – ✔ Kofferpacken: Sie beginnen:. „Wir gehen auf Reisen.
Was nehmen wir im Koffer mit? - Ich nehme ein Buch mit“.
natürlich – Ihrem Unterrichtsplan ab. Jede/r Schüler/in fügt einen Gegenstand hinzu und
wiederholt den ganzen Satz. Erster Schüler: „Ich nehme ein
Buch und einen Computer mit. “ usw.

✔ Bandwurmsätze: Sie beginnen. Zum Beispiel „Mein


Vogel singt“. Die Schüler fügen einer nach dem anderen
Kennenlernspiel: Wörter und Phrasen hinzu: Erster Schüler: „Mein Vogel singt
✒ Ausrüstung: ein Ball o.ä. Die Gruppe sitzt im Kreis oder laut.“ Zweiter Schüler: „Mein Vogel singt laut im Garten.“
geht im Raum umher. Der Ball wird von Person zu Person Dritter Schüler: „Mein Vogel Maxi singt laut im Garten“.
geworfen mit den Worten: Wer Fehler macht, ist draußen.
Ich heiße ...Wie heißt du?
Ich bin ...Wer bist du? ✔ Wörter nennen, die mit „b“ beginnen.
Mein Name ist ... Und wie heißen Sie? ✔ Sie schreiben ein unbekannntes Wort an die Tafel. Die
Mein Vorname ist ... Wer sind Sie? Schüler müssen durch Fragen herausfinden, was es
Mein Nachname ist ...Wer sind Sie? bedeutet.

Die Schüler schreiben diese Satzteile jeweils in Spalten an ✔ Brainstorming: Die Schüler wählen ein Thema. Sie
die Tafel. Danach stellen sie sich anhand eines oder zweier bilden mehrere Gruppen mit je einem Schreiber, der die
Beispielsätze selbst vor. Wörter niederschreibt, die die Kollegen ihm/ihr zu dem
Thema zurufen. Die Gruppe, die die meisten Wörter nach
✒ Erweiterung des Kennenlernspiels: einer Minute gesammelt hat, gewinnt.
Ausrüstung: wie oben. Mit dem Zuwerfen des Balles wird
✔ Mit einem Assoziogramm Wörter sammeln, die zu
eine Person beschrieben.
einem bestimmten Wortfeld gehören. Dann Komposita
Das ist ... Ihr/Sein Nachname ist... bilden lassen.
Das ist Frau/Herr ... Ihr/Sein Vorname ist ...

Fremdsprache Deutsch 13
Fremdsprache Deutsch Heft 13/1995 – Die ersten Stunden und Wochen Deutschunterricht, ISBN 978-3-19-899183-1, © Hueber Verlag 2007
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쐀 Jede/r Schüler/in schreibt auf einen Zettel: Hobby, 쏅 „Ich seh’, ich seh’, was du nicht siehst“: Ein/e Schüler/in
Wohnort, Name, Vorname, usw. Die Zettel werden sucht sich in Gedanken einen Gegenstand im
eingesammelt und neu verteilt. Jede/r muß den/die finden, Klassenzimmer; die Mitschüler müssen ihn durch Fragen
zu dem/zu der der Zettel gehört. erraten.

쏅 „Was trägt Jimmy?“ Jimmy läßt sich 10 Sekunden lang


쐀 Jede/r füllt drei Zettel mit Namen, Wohnort, Hobby usw. ansehen. Die Mitschüler/innen drehen sich um und
aus. Die Zettel werden eingesammelt , und jede/r versuchen sich daran zu erinnern, was Jimmy trägt.
Schüler/in bekommt drei andere. Wer als erster alle drei
쏅 „Wer bin ich?“ (Wer war ich/Wer möchte ich sein)?
Mitschüler identifiziert hat, gewinnt. Ein/e Schüler/in denkt sich eine Person aus. Die anderen
müssen erraten, an wen er/sie gedacht hat.
쐀 Umfragen: Jede/r Schüler/in bekommt die Aufgabe,
쏅 „Was beschreibe ich? Wo bin ich? Wer ist das ?“ Ein/e
über die Klassenkameraden etwas herauszufinden. Zum
Schüler/in denkt sich eine Person (oder ein Ding) aus und
Beispiel: „Gibt es in der Familie einen Hund/eine beschreibt sie (es). Der erste, der errät, um wen/was es sich
Katze/eine Schlange?“ „Wer ist am ältesten?“ handelt, gewinnt. Variation: „Was ist mein Beruf/Hobby/
Geheimnis?“
Wer glaubt, die richtige Antwort zuerst zu haben, ohne daß
jemand protestiert, gewinnt.

쐀 Jede/r Schüler/in schreibt den eigenen Namen auf ein


✿ Weder „ja “ noch „nein“: Die Schüler/innen bekommen
Post-it. (gelbe Klebezettelchen). Sie sammeln die Zettelchen
Fragen, die sie beantworten sollen. Sie dürfen ihre Antwort
ein und kleben sie anderen Schülern auf den Rücken. Die nur nicht mit „ja“ oder mit „nein“ beginnen. Wer ’s tut, fällt
Schüler/innen müssen nun durch Fragen über Aussehen, aus.
Kleidung usw. herausfinden, wer sie jetzt sind.
✿ Dolmetschen: Ein/ Schüler/in spielt die Rolle des
Dolmetschers zwischen einer Person, die nur Deutsch kann,
und einer anderen, die nur Englisch kann.

✿ Vermitteln: Zwei Leute sprechen nicht mehr miteinander.


✎ Wortbingo: Die Gruppe sammelt an der Tafel oder auf Eine dritte Person vermittelt zwischen den beiden und gibt
einer Folie eine Anzahl von Wörtern aus der letzten Lektion die Fragen und Antworten in der dritten Person weiter.
oder aus einem Wortfeld. Jede/r sucht sich von der Liste
willkürlich acht Wörter aus und schreibt sie nieder. Sie rufen ✿ „Meine Familie“: Wer Lust hat, bringt ein Bild seiner
nun die vorher gesammelten Wörter aus. Wer zuerst vier Familie mit und liefert Informationen über die
Wörter hat, die vorgelesen wurden, gewinnt. Familienmitglieder. Variationen mit anderen Personen oder
mit Gegenständen.
✎ „Jakob sagt“: Sie reagieren nur dann auf eine
Aufforderung, wenn diese mit der Wendung „Jakob sagt“ ✿ Rollenspiele: Gespräche im Lift. Eine Haubewohnerin
eingeleitet ist. möchte herausfinden, wer „der geheimnisvolle Mann im 4.
Stock ist“.
✎ Die Schüler/innen stehen.
• Sie sagen: „Setz dich, wenn du ... (etwas Grünes ✿ Wortschlange: Der letzte Buchstabe eines gegebenen
trägst/wenn du 13 Jahre alt bist/wenn du gerne Wortes ist der erste Buchstabe des nächsten Wortes. Wer
Gitarre spielst“ usw.). innerhalb von fünf Sekunden kein passendes Wort findet, ist
draußen.
• Sie sammeln die Telefonnummern der Schüler ein, und
lesen sie dann vor. Die Schüler setzen sich, wenn sie
ihre Nummer hören.

• Sie sagen: „Wer etwas Weißes trägt, geht zum


Fenster“. - „Wer gern Fußball spielt, geht einmal um Spielesammlungen für Anfänger:
seinen Stuhl herum.“ usw.
Lalande, J. S./Johnson, S./Wilcox, K: Aller Anfang: An Activities Manual for Beginning
• Die Schüler dürfen sich setzen, nachdem sie einen Satz German. New York: Random House 1985.
über ihr Zimmer/ihren Freund/ihre Freundin gesagt
Puzkar, N.: Kommunikative Spiele für die ersten Wochen. Die Unterrichtspraxis 20
haben. (1)/1987, 77–79.

• Sie lesen Sätze vor, die beschreiben, was die einzelnen Rankin, J. :Breaking the Eis: A Repertoire of Interactive Openers for Beginning Ger-
man. Die Unterrichtspraxis 22 (2)/1989, 164–174.
Schüler/innen am Wochenende gemacht haben
könnten. Jede/r Schüler/in sagt etwas über sein/ihr Spier, A.: Mit Spielen Deutsch lernen: Spiele und spielerische Übungsformen für den
Wochenende. Dann darf er/sie sich setzen. Unterricht mit ausländischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Frank-
furt: Skriptor 1984.

Fremdsprache Deutsch 13
Fremdsprache Deutsch Heft 13/1995 – Die ersten Stunden und Wochen Deutschunterricht, ISBN 978-3-19-899183-1, © Hueber Verlag 2007