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Vorlesung: Mathematik zur Astronomie


Dozent: Angelika Erhardt, Prof. i.R.

Aufgabenblatt 8

Literaturhinweis: Wer möchte, kann schon mal in das Kapitel über Differenzialrechnung reinschnup-
pern, damit geht’s nach Ostern weiter. Ist aber wirklich freiwillig!
Ansonsten: Schöne Ostern!

Aufgabe 1
Plotten Sie jeweils in ein Diagramm :
 π π
a) f (x) = sin x − ≤ x ≤ , die 1. WH und f (x) = arcsin x (−1 ≤ x ≤ 1)
2 2
b) f (x) = cos x (0 ≤π x ≤ π), die 1. WH und f (x) = arccos x (−1 ≤ x ≤ 1)
π
c) f (x) = tan x − ≤ x ≤ , die 1. WH und f (x) = arctan x (x ∈ R)
2 2
d) f (x) = cot x (0 ≤ x ≤ π), die 1. WH und f (x) = arccot x (x ∈ R)
e) f (x) = ex (x ∈ R), die 1. WH und f (x) = ln x (x ∈ R)

Hinweis: Für den Plot ist es wichtig, dass die Einheiten der x- und der y-Achse gleich groß sind, sonst
liegt die 1. WH nicht bei 45◦ .

Aufgabe 2
Finden Sie für jede Funktion

a) den maximalen Definitionsbereich


b) den eingeschränkten Definitionsbereich, in dem sie umkehrbar ist
c) den zu b) zugehörigen Wertebereich
d) die Umkehrfunktion analytisch

Plotten Sie jeweils die Funktion im eingeschränkten Definitionsbereich, die 1. Winkelhalbierende und
die Umkehrfunktion.
Hinweis: Für den Plot ist es wichtig, dass die Einheiten der x- und der y-Achse gleich groß sind, sonst
liegt die 1. WH nicht bei 45◦ .
1 1
1) y =− x−4 2) y = − x−4 3) y = (x + 1)3 − 1
2 2
4) y = 3x + 4 5) y = 2(x − 3)3 + 4 6) y = (x + 1)−2
7) y = (x − 1)−3 + 2 8) y = (x + 1)4 − 3 9) y = (x − 3)−1 + 2
1 2
10) y = 2x2 − 6x + 11) y = x2 − 6x + 10 12) y = x + 2
2 3
Hinweis: Wenn Sie richtig geplottet haben, muss der Definitionsbereich der Funktion gleich dem Wer-
tebereich der Umkehrfunktion sein und umgekehrt!
2

Hinweis: Wenn Sie nicht weiterkommen, können Sie sich hier:


http://www.mathe-trainer.de/Klasse10/Umkehrfunktionen/Aufgaben.htm (an-
gesehen: 22. 3. 2018)
Anregungen holen.

Aufgabe 3
Bilden und zeichnen Sie die Umkehrfunktionen f −1 (x) der Funktionen f (x). Schränken Sie gegebe-
nenfalls den Definitionsbereich ein, so dass die Funktion streng monoton steigend oder streng monoton
fallend ist.
 π  π
a) f (x) = sin 2x + b) f (x) = cos 2x −
3 8
c) f (x) = ex d) f (x) = e−2x
2
e) f (x) = e−x f) f (x) = x2 − 6x + 9
3

Lösung 1

a)
 π
y = sin 2x +
 3 
π π 3π π
D= − ≤x≤ −
4 6 4 6
 
π 7π
= ≤x≤
12 12

Andere Definitionsbereiche, in denen f (x) streng monoton steigend oder fallend ist, sind ebenfalls
korrekt.
 π
x = sin 2y +
3
π
arcsin x = 2y +
3
1 π
y = arcsin x − = f −1 (x)
2 6
Zeichnung siehe Abb. 1

f (x)
2.0

1.5

1.0

0.5

−1.0 −0.5 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 x


−0.5

−1.0

Abbildung 1: Lösung 1: a) f (x), um π6 nach links verschoben (rote Kurve, gestrichelt), streng monoton fallender Bereich (rote Kurve,
durchgezogen), f −1 (x) (schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren nicht verlangt.)

b)
 π
y = cos 2x −
hπ 8
π πi
D= ≤x≤ +
 16 2  16
π 9π
= ≤x≤
16 16

Andere Definitionsbereiche, in denen f (x) streng monoton steigend oder fallend ist, sind ebenfalls
korrekt.
 π
x = cos 2y −
8
4

π
arccos x = 2y −
8
1 π
y= arccos x + = f −1 (x)
2 16
Zeichnung siehe Abb. 2

f (x)
2.0

1.5

1.0

0.5

−1.0 −0.5 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 x


−0.5

−1.0

Abbildung 2: Lösung 1: b) f (x), um 16


π
nach rechts verschoben (rote Kurve, gestrichelt), streng monoton fallender Bereich (rote Kurve,
durchgezogen), f (x) (schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren nicht verlangt.)
−1

c)

y = ex
D=R
f −1 (x) = ln x

Zeichnung siehe Abb. 3

f (x)
3

−4 −3 −2 −1 1 2 3 4 x
−1

−2

−3

Abbildung 3: Lösung 1: c) f (x) (rote Kurve), f −1 (x) (schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren
nicht verlangt.)

d)

y = e−2x
5

D=R
x = e−2y
−2y = ln x
1
y = − ln x = f −1 (x)
2
Zeichnung siehe Abb. 4

f (x)
3

−4 −3 −2 −1 1 2 3 4 x
−1

−2

−3

Abbildung 4: Lösung 1: d) f (x) (rote Kurve), f −1 (x) (schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren
nicht verlangt.)

e)
2
y = e−x
D = R+
0

Andere Definitionsbereiche, in denen f (x) streng monoton steigend oder fallend ist, sind ebenfalls
korrekt.
2
x = e−y
ln x = −y 2
− ln x = y 2 (0 < x ≤ 1)

y = − ln x = f −1 (x) (0 < x ≤ 1)

Zeichnung siehe Abb. 5


f)
y = x2 − 6x + 9
y = (x − 3)2
D:x≥3

Andere Definitionsbereiche, in denen f (x) streng monoton steigend oder fallend ist, sind ebenfalls
korrekt.

x = (y − 3)2
6

f (x)

1.5

1.0

0.5

−2.5 −2.0 −1.5 −1.0 −0.5 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 x

−0.5

−1.0

Abbildung 5: Lösung 1: d) f (x) (rote Kurve gestrichelt), streng monoton fallender Bereich (rote Kurve, durchgezogen) f −1 (x)
(schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren nicht verlangt.)


y= x + 3 = f −1 (x)

Zeichnung siehe Abb. 6

f (x)

1 2 3 4 5 x

Abbildung 6: Lösung 1: d) f (x) (rote Kurve gestrichelt), streng monoton steigender Bereich (rote Kurve, durchgezogen) f −1 (x)
(schwarze Kurve), 1. Winkelhalbierende (grün) (Die grüne und rote Kurve waren nicht verlangt.)
Symbolverzeichnis 7

Literaturverzeichnis