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Sahara-Frage: Die UNO ergreift keine Partei, sagt der Sprecher des UNO-

Generalsekretärs

Die Vereinten Nationen ergreifen keine Partei in der Sahara-Frage, sagte am


Dienstag, den 03. April 2018 in New York, der Sprecher des UNO-
Generalsekretärs Stéphane Dujarric.

"Die UNO ergreift keine Partei. Die MINURSO berichtet, was sie beobachtet.
Die Mission muss eine sehr große Zone abdecken. Sie geht und berichtet, was
sie sieht", sagte er bei der täglichen Pressekonferenz und beantwortete eine
Frage in Bezug auf Anschuldigungen einiger Medien im Hinblick auf dieses
Thema.

"Es geht nicht darum, Partei zu ergreifen. Es geht darum, zu berichten, was wir
sehen, wie es der Generalsekretär in seinem Bericht tun wird", fügte der
Sprecher des UNO-Generalsekretärs Dujarric, hinzu.

Der ständige Vertreter Marokkos bei den Vereinten Nationen, der Botschafter
Omar Hilale, sandte am Sonntag, den 01. April 2018 einen Brief an den
Präsidenten des UNO-Sicherheitsrates, Gustavo Meza-Cuadra, in dem er davor
warnte, dass jede "Polisario" -Fazilität, sei es zivil, militärisch, administrativ
oder von etlicher Art, von den Lagern in Tindouf in Algerien bis östlich der
Sicherheitsstruktur in der marokkanischen Sahara " einen Casus Belli darstellt".

"Dieser illegale Akt der anderen Parteien unterminiert ernsthaft den politischen
Prozess der UNO, den der UNO-Generalsekretär und sein persönlicher
Gesandter unermüdlich für einen Neustart ankurbeln wollen. Mit ihren
wiederholten Verstößen, die jetzt auf mehrere Zonen östlich der
Sicherheitsstruktur in der marokkanischen Sahara ausgedehnt werden,
untergraben die anderen Parteien ernsthaft jede Chance, den politischen Prozess
wieder in Gang zu bringen", betonte Hilale in dem genannten Brief.

Er erwähnte auch, dass die fortgesetzte illegale Präsenz bewaffneter Elemente


der "Polisario" in der Pufferzone Guergarate eine eklatante Verletzung des
Militärabkommens Nr. 1 darstellt und dass dies ein unzulässiger Widerstand des
Sicherheitsrats, der Vereinten Nationen und ihres Generalsekretärs Antonio
Guterres ist, der in seinen Erklärungen am 25. Februar 2017 und am 6. Januar
2018 sowie in seinem Bericht S/2017/307 datiert vom 10. April 2017 die
uneingeschränkte Einhaltung des Status quo und der Freizügigkeit in der
Pufferzone von Guergarate eingefordert hatte.
In diesem Bericht äußerte er auch seine tiefe Besorgnis angesichts der
anhaltenden Präsenz der "Polisario" in dieser Zone und ersuchte den
Sicherheitsrat darum, "Polisario" zu drängen, sich vollständig und
bedingungslos aus der Pufferzone in Guerguerate zurückzuziehen."

Die "Polisario" habe vor drei Tagen erneut gegen das Militärabkommen Nr. 1 in
einem anderen Gebiet der marokkanischen Sahara, nämlich in Mahbes,
verstoßen, immer Hilale zufolge, hinzufügend, dass mehrere bewaffnete
Elemente der "Polisario" in dieses Gebiet an Bord von Militärfahrzeugen
eingedrungen seien und Zelte aufgebaut, einen Graben ausgegraben und
Konstruktionen mit Sandsäcken erbaut haben.

"Darüber hinaus trifft "Polisario" die Anstalten, die Räumlichkeiten einiger ihrer
administrativen und militärischen Einrichtungen, ausgehend von den Lagern in
Tindouf in Algerien, wo sie seit dem Ausbruch des Konflikts in Jahr 1975 seit
jeher bestehen, in das Gebiet östlich der Sicherheitsstruktur in der
marokkanischen Sahara, die die Orte Bir Lahlou und Tifariti miteinschließt, zu
verlegen", warnte er abschließend davor.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com