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Mathe Klasse 10

Till Hardenbicker, 15. Sep. 2010

Koordinatengeometrie (analytische Geometrie)

Man könnte auch sagen rechnerische Geometrie

Der Mittelpunkt Da der Mittelpunkt in der Mitte von zwei Punkten liegt liegen auch die Koordinaten des Mittelpunkts genau zwischen denen dieser beiden Punkte. Die x-Koordinate des Mittelpunktes ist also der Mittelwert aus den beiden gegebenen x-Koordinaten. Genau so ist das auch bei y. Ein Mittelpunkt zwischen P und Q hat also die Koordinaten

x=½(x P +x Q ) und y=½(y p +y Q ).

Die Entfernung Um die Entfernung d zwischen zwei Punkten zu bestimmen muss man deren Koordinaten in die folgende Formel einsetzen. Zeichnerisch gesehen zeichnet man ein rechtwinkliges Dreieck (Phytagoras also) bei dem die Hypotenuse der gesuchte Abstand ist. Die Katheten sind dann die Differenzen aus den x und y Koordinaten. (In der Arbeit reicht es wenn man die Formel kann)

(In der Arbeit reicht es wenn man die Formel kann ☺ ) Stellt man nun diese

Stellt man nun diese Abstandsformel um, sodass sie für alle Punkte stimmt die denselben Abstand (r) zu einem anderen Punkt (M) haben, kommt es unweigerlich zur Vorschrift für… …Den Kreis Kreise werden in der Regel mit der Vorschrift r²=(x-x M )+(y-y M ) angegeben. Für x und y kann man dann (wie oben angedeutet) alle Punkte einsetzen die auf dem Kreis liegen, für x M und y M muss man die Koordinaten des Mittelpunkts einsetzen und für r setzt man den Radius ein (allerdings bleibt die ² stehen). Der Kreis k:

3²=(x-2)+(y+4) hätte also den Radius 3 und den Mittelpunkt (2|-4).

Eine Gerade, die einen Kreis (oder eine Potenzfunktion) nicht schneidet, heißt Passante. Beim Auflösen steht hier etwas Negatives unter der Wurzel der PQ Formel. (Bei der Schnittpunktberechnung dann) Eine Gerade, die einen Kreis (oder eine Potenzfunktion) in einem Punkt schneidet, heißt Tangente. Beim Auflösen steht hier eine Null unter der Wurzel der PQ Formel. Eine Tangente die einen Kreis im Punkt P schneidet hat die Vorschrift (x-x M )(x P -x M )+(y-y M )(y p -y M )=r² Eine Gerade, die einen Kreis (oder eine Potenzfunktion) in zwei oder mehr Punkten schneidet, heißt Sekante.

Die Punktprobe (immer wichtig)

Um zu überprüfen (checken) ob ein Punkt auf einer Funktion (oder einem Kreis oder sonst was) liegt, muss Man seine Koordinaten für x und y in die Gleichung einsetzen. Steht kein y da nimmt man einfach f(x).

Schnittpunkte (genau so wichtig)

Kurz gesagt* muss man, um zu gucken wo sich zwei „Dinge“ schneiden, deren Vorschriften gleichsetzen, sodass eine Variable (gerne y) raus fällt und man nach der anderen Variablen (wahrscheinlich x) auflösen kann. x=… . Hierbei sollte gesagt sein, dass Potenzfunktionen und Kreise auch mehrere Lösungen für x haben (das kennt man ja von der PQ Formel. Die braucht man hier wenn man Schnittpunkte von Parabeln oder Kreisen untersucht). Wenn man jetzt sein(e) x-Wert(e) hat muss man diese(n) wiederum einsetzen, und zwar in eine der beiden Gleichungen vom Anfang (am Besten eine mit y=…) um so ein Ergebnis für y zu bekommen sodass man am Ende ein oder mehrere paare aus x und y wert hat. x und das dazugehörige y sind dann die Koordinaten der Schnittpunkte.

*) mehr passt jetzt nicht auf die eine Seite hier.