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perfekt JULI 2011 IM UNTERRICHT KOLUMNE DER BLICK VON AUSSEN Sprechen, Schreiben: Sommer Sprechen: Kindererziehung;

perfekt

JULI 2011

IM UNTERRICHT

KOLUMNE DER BLICK VON AUSSEN Sprechen, Schreiben: Sommer Sprechen: Kindererziehung; Grammatik: indirekte Fragesätze
KOLUMNE
DER BLICK VON AUSSEN
Sprechen, Schreiben: Sommer
Sprechen: Kindererziehung; Grammatik:
indirekte Fragesätze
Niveau:
A2 - B1
LEICHT
MITTEL
Kurzaktivität
15 - 20 Min.
Minuten: 20
Niveau:
B2 - C2
SCHWER
Material: Kopien von Seite 7 von deins!, ein Ball
Minuten:
55 + 30
Material:
Kopien von Seite 58 - 59
> Schreiben Sie das Wort „Sommer“ an
die Tafel. Fragen Sie: „Was fällt euch
spontan dazu ein?“ Notieren Sie die
Antworten als Wortigel an der Tafel.
Verteilen Sie die Kopien von deins!,
Seite 7. Die S lesen den ersten Absatz der Kolumne.
Schreiben Sie an die Tafel: „Der Sommer riecht nach
…“ Fragen Sie, wonach der Sommer laut dem Text
riecht (nach Sonnencreme, Wurst, Kohle).
>
> Schreiben Sie an die Tafel: „Was
haben Sie beim Verhalten von
Kindern in Deutschland beobach-
tet? Was fiel Ihnen in puncto Kin-
dererziehung auf?“
> In kleinen Teams sprechen die TN
über die Fragen.
Fragesatz formuliert. Notieren Sie
an der Tafel: „Frau Tabatabei
fragte sich, warum die Fahrgäste
in der Bahn so pikiert reagier-
ten.“ Weisen Sie auf das Frage-
wort sowie auf die Satzart Ne-
bensatz hin.
> Die S stellen sich in Kreisform auf. Werfen Sie einem
S den Ball zu und fragen Sie: „Wonach riecht der
Sommer für dich?“ Der S antwortet, wirft den Ball
einem anderen zu und stellt ihm die gleiche Frage.
Die Aktivität endet, wenn jeder S geantwortet hat.
> Jedes Team nennt den Aspekt,
der den TN am auffälligsten er-
scheint.
> Fragen Sie die TN, welche Eigen-
arten in Deutschland sie verwun-
dert haben. Die TN nennen ihre
Beobachtungen.
> Die S lesen den Text fertig. Sprechen Sie über den
Inhalt: Ist Grillen auch eine typische Sommeraktivi-
tät in der Heimat der S?
> Die TN erhalten die Kopien von
Seite 58 - 59 und lesen den Text.
Fragen Sie, welche Verhaltens-
weisen von Kindern und welche
Aspekte der Erziehung im Text
thematisiert sind. Die TN nennen
Beispiele.
> Hausaufgabe: Die TN notieren drei
indirekte Fragen zur deutschen
Kultur und Lebensweise. Geben
Sie an der Tafel Varianten vor:
> Hausaufgabe: Die S verfassen einen Text zu der
Überschrift „Ein typischer Sommertag“. Darin erzäh-
len sie, was für sie typisch für den Sommer ist.
Sammeln Sie die Texte in der nächsten Stunde zur
Korrektur ein.
> Wiederholen Sie direkte und in-
direkte Fragesätze. Schreiben Sie
dazu diesen Satz an die Tafel:
„Ich möchte gerne wissen,
wie/warum/wann … / Mich inte-
ressiert, welche … / Ich habe
mich schon oft gefragt, was …“
SAG MAL: WIE BEGINNT DEIN SONNTAG?
„Frau Tabatabai fragte sich: ,Wa-
rum reagierten die Fahrgäste so
pikiert?’“ Fragen Sie die TN, wie
man diese Frage als indirekten
> In der nächsten Stunde stellt jeder
TN seine Fragen (im Plenum oder
in Teams) vor. Im Gespräch wird
versucht, die Fragen zu klären.
Eine Übung zu diesem Text finden Sie in
Deutsch perfekt 7/2011 auf Seite 35.
Pantomime: Tätigkeiten
darstellen
Niveau:
A2
LEICHT
Minuten:
45
Material/
Kopien von S. 8
Vorbereitung: von deins!,
Infinitive auf
Kärtchen
notieren
> Schreiben Sie vorab je eine
dieser Tätigkeiten auf ein
Kärtchen: (sich) die Zähne
putzen, fernsehen, Freunde
treffen, ausschlafen, frühstü-
cken, lernen, arbeiten, Ver-
wandte besuchen, Zeit im
Bad verbringen, bei Facebook
schauen, was es Neues gibt.
Wenn Sie mehr als zehn S
haben, bereiten Sie weitere
Kärtchen vor (lesen, telefo-
nieren, joggen …).
> Je zwei S sprechen über diese
Fragen: „Welchen der vier Ju-
gendlichen würdest du gerne
treffen? Was würdest du ihn
fragen?“
> Wiederholen Sie die Wortpo-
sition in Aussagesätzen.
Schreiben Sie an die Tafel:
„Nach dem Aufstehen putze
ich mir die Zähne. Dann
> Die S lesen die Texte noch
einmal still. Sie markieren
alle Tätigkeiten und notieren
sie im Infinitiv in ihr Heft.
Gehen Sie herum, und helfen
Sie bei Bedarf.
frühstücke ich.“ Fragen Sie,
wo das Subjekt steht und
warum das hier so ist. Weisen
Sie darauf hin, dass Texte
besser klingen, wenn die
Sätze nicht immer mit dem
Subjekt beginnen.
> Jeder S erhält ein Kärtchen.
Er stellt die Tätigkeit darauf
> Verteilen Sie die Kopien von
deins!, Seite 8. Je ein S liest
eine Antwort vor.
pantomimisch dar. Die ande-
ren S raten, was er macht
(„Du schläfst aus.“).
> Hausaufgabe: Die S schreiben
einen Text über ihren
Wunschsonntag. Sammeln Sie
die Texte in der nächsten
Stunde zur Korrektur ein.
perfekt IM UNTERRICHT JULI 2011 KOPIERVORLAGE 1 ALLTAG AUF WIEDERSEHEN! „Was hast du in den

perfekt

IM UNTERRICHT

JULI 2011

perfekt IM UNTERRICHT JULI 2011 KOPIERVORLAGE 1 ALLTAG AUF WIEDERSEHEN! „Was hast du in den Ferien

KOPIERVORLAGE 1 ALLTAG AUF WIEDERSEHEN!

„Was hast du in den Ferien gemacht?“ – „Ich habe gearbeitet. Dann bin ich in den Urlaub gefahren.“

THINKSTOCKFOTO:
THINKSTOCKFOTO:

Regeln für das Partizip II von unregelmäßigen Verben

2 Das Partizip II endet immer mit

2

2

2

Die Vorsilbe ge- steht am Anfang (gegangen). Manche unregelmäßige Verben bilden das Perfekt ohne ge- (bekommen).

Bei trennbaren Verben steht -ge- in der Wort (ferngesehen).

Oft wird der Wortstamm anders: gehen ) gegangen

unregelmäßige Verben PARTIZIP II

spazieren gegangen

INFINITIV

spazieren gehen

ferngesehen

fernsehen

bekommen

bekommen

LEICHT
LEICHT

Die grünen Wörter heißen

Für das Perfekt brauchst du eine Form von

sein

haben“ oder von

und das Partizip II.

Lest in

Arbeitsauftrag:

und den oberen Text auf Seite 6. Markiert darin alle Formen

im Partizip II. Schreibt dann ein

Spalte der passenden daneben!

Liste! Notiert auch den Infinitiv rechts

deins! den unteren Text auf Seite 5

paar Formen in die linke

Regeln für das Partizip II von regelmäßigen Verben

2

Das Partizip II endet immer mit

oder mit

2

Die Vorsilbe ge- steht am Anfang (gearbeitet).

2

Aber bei Wortmitte (eingekauft).

Verben steht -ge- in der

regelmäßige Verben PARTIZIP II

gearbeitet

INFINITIV

arbeiten

II ge arbeit et INFINITIV a r b e i t e n Lösungen: Verben; Regelmäßige

Lösungen:

Verben; Regelmäßige Verben: -t, -et, trennbaren; Unregelmäßige Verben: -en, mitte

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