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Finanzierung des Studiums

In den letzten Jahren haben die Sozialforscher durch Umfragen in der Bevölkerung festgestellt, dass die
Lebensbedingungen anders als früher ist. Diese Veränderung haben sich auf das studentische Leben ausgewirkt.
Heutzutage arbeiten die Studenten während der Studienzeit in verschieden Bereichen, um Geld zu verdienen
und damit können sie teilweise ihr Studium finanzieren und endlich das beenden. Trotz dieser Veränderung in
dem studentischen Leben müssen die Studenten ihre Examen gleichermaßen bestehen. Doch – wie kann man
dies erreicht werden?

Bevor diese Frage diskutiert wird, sollten zunächst einige Daten zur Finanzierungsstruktur nach dem Alter auf
prozentuale Quellen an den Gesamteinnahmen erläutert werden.

Die Grafik mit dem Titel ,,Finanzierung nach dem Alter“ führt für die Studenten im Alter von 21 bis 30 Jahren
auf, wie viel Prozent der genannten Quellen an Gesamteinnahmen Studenten zur Verfügung haben. Diese
Quellen werden in vier Typen aufgeteilt: Übrige Quellen, Verdienst, Stipendium und Eltern. Das vorliegende
Datenmaterial wurde von dem deutschen Studentenwerk im Jahr 2001 veröffentlicht. Auf den ersten Blick in
die Grafik kann man beobachten, dass Studenten im Alter von 30 Jahren ihr Studium meistens mit ihrem
Arbeitseinkommen finanzieren, da ihr Verdienst 62 % aller Einkommensquellen repräsentiert. Sie zeigen sich
selbständiger als die Studenten im Alter von 21–25 Jahren, deren über 50 Prozent-Studium von den Eltern
finanziert wird. Darüber hinaus erscheint die Gewährung von Stipendien für ein Studium, nicht von dem Alter
abhängig zu sein. Die Anteile dieser Art von Einkommensquelle unter allen Studenten weisen Werte zwischen 9
% und bis 14 % aller Einnahmequellen auf, die den Studenten teilweise mit der Finanzierung des Studiums hilft.
Außerdem haben alle Studenten geringe Einkommen aus übrigen Quellen zur Verfügung, die Zahlenwerte von
8 % bis 10 % aller Quellen an den Gesamteinnahmen umfassen.

Aus der Grafik ist es ersichtlich, dass je älter Studenten sind, desto selbständiger sie sich zeigen, um das Studium
in hohem Maße zu finanzieren. Trotzdem erscheinen Schwierigkeiten im Studium, wenn Studenten mehr Zeit in
der Arbeit verbringen, anstatt sich mehr mit dem Studium zu beschäftigen, besonders in Prüfungszeiträumen.
Dafür entsteht die Notwendigkeit, dass den Studenten der letzten Semester ein zinsfreies Darlehen für das
optimale Engagement im Studium vergeben werden soll.

Die Veränderung im studentischen Leben in Deutschland ist offenkundig, da zurzeit während der Studienzeit die
meisten Studenten in verschiedenen Berufen tätig sind. Als Folge der Erwerbstätigkeit nehmen sich Studenten
mehr Zeit, um das Studium zu beenden. Außerdem weisen die Fächer in letzten Semestern einen hohen
Schwierigkeitsgrad, der sich auf die Abschlussprüfungen auswirkt, auf. Vor diesem Hintergrund wird die Frage
gestellt: Soll der Staat ein kostenloses Darlehen für das letzte Studienjahr gewähren, damit Studierende sich auf
ihr Examen konzentrieren können?

Für die Gewährung eines Darlehens spricht erstens, dass ein umfangreiches Engagement mit dem Studium
verbunden ist. Denn Studenten können an allen Seminaren und Veranstaltungen teilnehmen. Professoren
schlagen Studenten vor, sich in diese akademischen Events, in denen wichtige Schwerpunkten für eine
wissenschaftliche Arbeit dargestellt werden, anzumelden.

Zweitens erscheint es vor dem Hintergrund der Studiendauer sinnvoll, Studenten den Abschluss des
Hochschulstudiums mit einer Regelstudiendauer zu fordern. Da deutsche Studenten das Studium älter als
andere Studenten aufnehmen. Bei kolumbianischen Studenten zeigt sich, dass sie im Alter von 17–18 Jahren
anfangen, zu studieren, während deutsche Studenten im Alter von 19–20 Jahren.

Drittens muss man auch berücksichtigen, dass durch diesen Studienkredit sich Studenten keine Sorgen mehr für
die Lebenshaltungskosten machen sollen. Da immer mehr Studenten wegen wirtschaftlichen Probleme das
Studium abbrechen. Es wurde von dem deutschen Studentenwerk veröffentlicht, dass Studenten 600 Euro im
Monat für die Lebenshaltungskosten durchschnittlich brauchen.

Jedoch gibt es nicht nur Gründe, die für die Gewährung eines Darlehens für das Studium sprechen, sondern auch
Argumente dagegen. Als erstes lässt sich ausführen, dass für die Rückerstattung des Darlehens entstehen
Schwierigkeiten, da Studenten nach dem Hochschulstudium im Ausland ein Weiterstudium machen.
Erfahrungsberichte zeigen, dass deutsche Studenten, die ein Auslandssemester in lateinamerikanischen Ländern
machen, die Gehalte im Ausland niedrig finden. Zum Beispiel, in Bolivien verdient ein Student 200 Euro im
Monat.

Zum zweiten lässt sich gegen das kostenlose Darlehen einwenden, dass ein Anteil an Studenten keinen
Studienkredit brauchen, weil ihre Eltern ein sehr hohes Einkommen haben. Als Folge davon verfügen auch
Studenten viel Geld. Eine Umfrage unter den Studenten, die sich in den letzten Semester befinden, ergab, dass
einige Eltern mehr als 8 000 Euro pro Monat verdienen.

Aus meiner Sicht wiegen die Argumente für das kostenlose Darlehen stärker als die Einwände dagegen. Die
Auswirkungen eines kostenlosen Darlehens auf das Studium erscheinen sehr positiv. Diese Förderart der Staat
kann die akademische Entwicklung der Studenten verstärken. Trotzdem sollte auch ein Kontrollsystem
umgesetzt werden, um richtig ein kostenloses Darlehen zu gewähren.

In Peru haben Studenten mehrere Einkommensquellen für das Studium zur Verfügung. Die größte
Einkommensquelle stammt von Stipendien, die Studenten die staatliche Förderungsinstitution „Pronabec“
vergibt. Mithilfe dieser Unterstützung durch Stipendien können sich Studenten vollzeitig mit dem Studium
engagieren, sich viel besser auf die Prüfungen konzentrieren und Hochschulstudiengänge in europäischen
Ländern machen. Die Arbeitseinkommen der Studenten und Einnahmen der Eltern sind auch eine Art und Weise,
dadurch Studenten ihr Studium finanzieren können. Darüber hinaus haben Universitäten
Förderungsprogramme für Studenten, deren Eltern ein niedriges Einkommen haben.

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