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Pressemitteilung 180408

Dritter WM-Titel für Dmitri Koltakov


Die Eisspeedway-Saison 2018 ist Geschichte und endete mit der
Titelverteidigung von Dmitri Koltakov. Der 27-jährige Russe, der unter anderem
Anfang März beim 45. Eisspeedway in Berlin dominierte und an beiden GP-
Tagen den Sieg davontrug, gewann auch beim Finale im niederländischen
Heerenveen in eindrucksvoller Manier beide Grand Prix.

Am Samstag durfte sich der Ausnahmeathlet bereits nach dem dritten Heat-Sieg in
den mitbepunkteten Qualifikationsläufen vorzeitig über seinen dritten Titelgewinn
nach 2015 und 2017 freuen. In seinem letzten Vorlauf blieb er wegen eines
technischen Problems zwar ohne Zähler, doch im Halbfinale und im Finale brauste
er jeweils wieder als Erster über die Ziellinie, so dass er auch diesen Grand Prix zu
seinen Gunsten entschieden hatte.
Im rein russischen Finale hatten diesmal Dinar Valeev, Daniil Ivanov und Dmitri
Khomitsevich in dieser Reihenfolge das Nachsehen.
Auf den Plätzen fünf bis neun landeten ausschließlich Schweden, wobei
ausgerechnet der mittlerweile 59-jährige Stefan Svensson, der zudem lediglich als
Reservefahrer, unter anderem für den seit seinem neuerlichen Crash beim
vorangegangenen Rennen in Inzell verletzten Günther Bauer, nachrückte, seine
jungen, wilden Landsmänner Martin Haarahultinen, Sohn Niclas, Jimmy Olsen und
Ove Ledström in die Schranken wies.
Während Stefan Pletschacher, ebenfalls als Nachrücker ins Feld gekommen, mit vier
Punkten 13. wurde, musste der deutsche Permanentstarter Hans Weber bereits nach
einem Sturz in dessen ersten Lauf verletzt passen.
Beim „Schaulaufen“ tags darauf spielte Dmitri Koltakov auch die Technik keinen
Streich, und wenn einer seiner Mitstreiter gehofft hatte, dass er es vielleicht etwas
ruhiger würde angehen lassen, sah sich getäuscht. Beim zehnten und damit letzten
Grand Prix des Jahres fuhr er zum sechsten Mal Punktemaximum, was ein klarer
Beweis für seine derzeitige fast spielerische Dominanz sowie eindeutiges Indiz dafür
war, dass der Richtige Weltmeister 2018 wurde.
Wenngleich auf der jeweils anderen Seite, flankierten ihn Daniil Ivanov und Dinar
Valeev erneut bei der Siegerzeremonie. Bester nichtrussischer Fahrer war diesmal
Martin Haarahiltunen, der zwar zum wiederholten Mal ins Finale fuhr, in diesem aber
mit Rang vier vorliebnehmen musste.
Mit Tagesrang fünf und vor allem seinen zwölf eingefahrenen Punkten verbesserte
sich Franz Zorn zumindest auf den sechsten WM-Endrang und drehte damit das
inner-österreichische Duell gegen Harald Simon noch zu seinen Gunsten.
Während Stefan Pletschacher mit sechs Zählern und Tagesrang zehn einen
versöhnlichen Saisonabschluss hatte, trat der „Eishans“ Johann Weber trotz
geschundenem Körper immerhin wieder an und holte drei Punkte. Mit unterm Strich
WM-Rang 14 verfehlte er sein Saisonziel jedoch ziemlich klar.
Nun folgt logischerweise die Eisspeedway-Sommerpause, die stets sehr lang
ausfällt. Dennoch kann man sich schon wieder in Vorfreude versetzen, denn beim
WM-Finale 2018 in Heerenveen weilte unter anderem auch der Rennleiter des

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Berliner Eisspeedways, Bernd Sagert. Er sagte anschließend: „Wir haben bei einem
Meeting bestätigt bekommen, dass wir zu den Top 3 der Veranstalter gehören und
gehen davon aus, dass wir auch 2019 mit der FIM zusammenarbeiten und einen
WM-Lauf austragen. Unser Wunschtermin ist wieder das erste März-Wochenende,
also der 2. und 3. März. Auch die vorgeschaltete DM am Donnerstag, streben wir
wieder an durchzuführen. Natürlich ist noch nichts in Stein gemeiselt und wir sind
auch bis zu einem gewissen Punkt flexibel, aber in diese Richtung dürfte es wieder
gehen.“
Weitere Informationen zum Eisspeedway, Statistiken etc. gibt es unter
www.eisspeedwayberlin.de.

Pressekontakt:
Eisspeedwayunion Berlin
c/o HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG
Herr Thorsten Horn
Schenkenberg 40
09125 Chemnitz
Tel.: +49 (0)371 56160-13
Fax: +49 (0)371 56160-19
Mobil: +49 (0)172 2575112
E-Mail: topspeed.horn@hb-werbung.de

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