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In 10 Schritten zu mehr Conversions mit E-Mail-

Marketing
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December 11, 2017

E-Mail-Marketing – So bringt deine Liste mehr


Conversions
E-Mail-Marketing hat den höchsten Return on Investment (ROI) aller digitalen
Marketingkanäle. In einer Studie von eConsultancy haben die gefragten Unternehmen fast
23% ihres Gesamtumsatzes mit E-Mail in Verbindung gebracht. Diese Daten zeigen
eindeutig, dass es sich lohnt, in E-Mails zu investieren. Aber wie kannst du sicher sein,
dass du eine ähnliche Rendite bekommst und das meiste aus deiner E-Mail-Kampagne
herausholst?

Es ist entscheidend, dass du deinen Abonnenten eine positive E-Mail-Erfahrung von der
Anmeldung bis zur Landingpage bietest, um optimale Ergebnisse zu erzielen. In diesem
Artikel werden wir dir zeigen, wie jeder Schritt der Nutzererfahrung optimiert werden kann.

Schritt 1 des E-Mail-Marketings – Die Anmeldung

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Mit optimierten Anmeldeformularen kannst du mehr organische (d.h. nicht gekaufte)
Abonnenten gewinnen – das sind diejenigen, die das stärkste Engagement zeigen, am
längsten bei dir bleiben und auch am ehesten zu Conversions führen.

So sieht die Optimierung deiner Anmeldeformulare konkret aus:

Zeige nur relevante Formularfelder. Es besteht eine direkte Korrelation zwischen der
Anzahl der Felder, die du anzeigst, und der Anzahl an Personen, die konvertieren.
Überfordere deine potenziellen Abonnenten nicht mit langen Formularen. Du kannst
progressive Profiling- und Abonnementcenter verwenden, um im Laufe der Zeit mehr
Informationen über deine Besucher zu erhalten.
Teste, ob die Formulare tatsächlich funktionieren und stelle sicher, dass jede
Anmeldung in deinem E-Mail-Dienstanbieter (ESP) ordnungsgemäß getrackt wird.
Mache mit einem klaren Nutzenversprechen deutlich, warum es sich lohnt, dir die E-
Mail-Adresse zu geben. Dies kann im Moment der Registrierung ein hilfreicher Inhalt
(E-Book, Whitepaper, Umfrage/Umfrageergebnisse, Infografik etc.) sein oder ein
Produkt/Produkt-Gutschein aus deinem Sortiment. Kommuniziere den sofortigen
Nutzen eindeutig.

P.S. Kaufe niemals eine E-Mail-Liste – jeder, an den du dich wendest, sollte ausdrücklich
zugestimmt haben, E-Mails von dir zu erhalten. Laufe nicht Gefahr, dass sich die Besucher
abmelden (und du dich sehr anstrengen musst, sie ein zweites Mal für dich zu gewinnen),
du als SPAM markiert oder sogar abgemahnt wirst.

Schritt 2 im E-Mail-Marketing – Unterstütze die Open-Rate


Du hast die E-Mail-Adresse deiner Besucher (Glückwunsch!). Aber was jetzt? Zerstöre dein
Conversion-Potenzial nicht, indem du E-Mails sendest, die nicht geöffnet werden.

1. Verwende einen erkennbaren Absender-Namen


Die „Von“-Zeile ist das Feld, das zuerst in den meisten E-Mail-Clients erscheint und
wahrscheinlich das Erste, was deine Abonnenten sehen. Wer hier schon als Werbung
auffällt, verliert sofort die Aufmerksamkeit. In der Regel findest du hier die Namen von
Unternehmen, Marken oder Einzelpersonen.
Berücksichtige die Beziehung zwischen deinem Abonnenten und deiner Marke – erkennt
der Besucher eher den Namen deiner Marke / deines Produkts oder den Namen einer
Person in deinem Unternehmen? A/B-Tests können dir hier im Laufe der Zeit zeigen,
worauf neue Besucher besser reagieren. Für den Start kann es gut eine Mischung sein.
Nutze folgendes Schema: NAME des aktuellen Ansprechpartners (Vertrieb, Kundenservice,
CEO) von NAME DES UNTERNEHMENS.

Wir versenden unsere E-Mails genau so: Valentin von Upliftr.de

Achte darauf keine No-Reply-E-Mail-Adressen zu verwenden. Die E-Mail soll der Start
eines Gesprächs mit deinem Kunden sein. Wenn du auf Antworten keine Lust hast, ist E-
Mail-Marketing nicht dein Channel!

2. Optimiere deine Betreffzeile


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Wie bei fast allem in E-Mails gibt es keine Formel für die Erstellung der perfekten
Betreffzeile. Was für eine Marke funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für deine.
Wie bei der „Von“-Zeile bietet die Betreffzeile eine großartige Gelegenheit für A/B-Tests.

Du kannst jedoch einigen allgemeinen Richtlinien folgen:

Sei nützlich und spezifisch. Teile deinen Lesern mit, welches Thema dein aktueller
Newsletters behandelt.
Verwende aktuelle Themen und Dringlichkeit in der Sprache
Vermeide die Verwendung von Werbe- oder Spam-Sprache

3. Sei strategisch mit deinem Vorschautext


Vorschautext (auch Snippet-Text oder Preheader-Text genannt) ist ein Text, der aus dem
Textkörper deiner E-Mail stammt und normalerweise unterhalb des Namens und der
Betreffzeile im Posteingang deines Abonnenten angezeigt wird.
Nicht alle E-Mail-Clients unterstützen Vorschautexte – und selbst wenn sie unterstützt
werden, sehen keine zwei Posteingänge gleich aus. Sowohl die Platzierung als auch die
Anzahl der Zeichen variiert zwischen E-Mail-Clients und -Apps.
Verwende den Vorschautext für Posteingänge, die ihn unterstützen. Diese zusätzlichen
zwei oder sogar drei Zeilen Text unterstützen die Betreffzeile, um das Öffnen der E-Mail zu
fördern.

Icons sind eine weitere Möglichkeit, um in der überlaufenden Inbox ein wenig
Aufmerksamkeit zu bekommen. Du solltest aber sparsam damit umgehen und in der Regel
nicht mehr als ein Icon in Betreffzeile und Vorschautext verwenden. Selbstverständlich
sollte dein Icon zum Text passen und ihn nicht ersetzen. Deine Texte sollten auch ohne die
Icons lesbar sein, da manche E-Mail-Clients diese nicht unterstützen und deine Botschaft
dann nicht klar wird.

4. Füge eine freundliche Antwortadresse hinzu.


E-Mails sind eine großartige Möglichkeit, eine persönliche Beziehung zu deinen
Abonnenten aufzubauen. Und wenn Abonnenten eine Beziehung zu deiner Marke
aufbauen, werden sie eher konvertieren.

Wenn die Antwortadresse deiner E-Mail eine Abwandlung von „no-reply@marke.com“ ist,
verwandelt sie die Kommunikations-Autobahn in eine Einbahnstraße und eliminiert so die
Möglichkeit weiterer Kundeninteraktionen. Es ist auch einfach unfreundlich und zeigt, dass
du nicht an einem Gespräch mit deinem Kunden interessiert bist. Du siehst deinen Kunden
nur als Konsumenten und nicht als Geschäftspartner.

Verwende also eine freundliche Antwortadresse (wie „hello@marke.com“) und ermutige


deine Adressaten zur Kommunikation. Stelle sicher, dass die Antworten in einen
Posteingang geleitet werden, der aktiv überwacht wird. Dies kann ein einzelner Mitarbeiter
oder eine Liste sein.

3. E-Mail-Design für die Anzeige in allen Umgebungen


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Du hast erreicht, dass deine Abonnenten deine Kampagne öffnen! Jetzt ist es an der Zeit,
die E-Mail überzeugend zu gestalten. Responsive Design ist eine gute Möglichkeit, um die
Kompatibilität in allen E-Mail-Umgebungen zu gewährleisten. Es wird jedoch nicht überall
unterstützt.

Überlege, ob du die folgenden für Mobilgeräte optimierte Elemente als Backup verwendest,
falls Medienabfragen nicht unterstützt werden:

Inhalt auf das Wesentliche reduzieren: Beziehe nur die Informationen ein, die
relevant und notwendig sind, um deine Abonnenten davon zu überzeugen, aktiv zu
werden. Entferne den zusätzlichen Inhalt und überlege, diesen auf die Landingpage
zu packen.
Vereinfache dein Design: Verwende ein einspaltiges Design für bessere Lesbarkeit.
So können deine Abonnenten deine E-Mails problemlos lesen und mit ihnen
interagieren, unabhängig davon, ob sie deine E-Mails auf Desktops, in Webmailern
oder auf mobilen Geräten lesen.
Mache den Text größer: Verwende eine Mindestgröße von 14px für die Inhalte und
mindestens 22px für Überschriften. Deine Abonnenten sollten nicht zoomen müssen,
um deine E-Mails zu lesen.
Verwende touch-freundliche Call-to-Action (CTAs): Jeder CTA sollte ausreichend
Weißraum haben, damit er leicht anzuklicken ist und deine Besucher nicht
versehentlich auf den falschen Link klicken. Wenn du Buttons verwendest, verwende
mindestens eine Buttongröße von 44x44px.

4. Füge eine Textversion hinzu


Sofern du keine Nur-Text-E-Mails sendest, sollte die mehrteilige MIME-Funktion
(Multipurpose Internet Mail Extensions) in jeder E-Mail-Kampagne enthalten sein. Das
mehrteilige MIME bündelt eine vereinfachte Nur-Text-Version deiner E-Mail zusammen mit
der HTML-Version deiner E-Mail.

Das Senden in mehrteiligen MIME ist wichtig, da

Spam-Filter so auch eine einfache Textalternative sehen.


einige E-Mail-Clients und -Apps nicht mit HTML umgehen können.
manche Leser es lieber einfach mögen und sich für eine reine Textversion
entscheiden.

5. Optimiere für die Blockierung von Bildern


In vielen Desktop-, mobilen und Webmail-Posteingängen können Bilder angezeigt werden,
sind aber in einigen Fällen deaktiviert. Wenn du möchtest, dass deine Abonnenten
konvertieren, musst du deine E-Mail leserlich und verständlich machen, unabhängig davon,
ob Bilder vorhanden sind oder nicht.

Zum Glück gibt es eine Reihe von Strategien zur Bekämpfung der Blockierung von Bildern:

Füge „alternative Texte“ ein (ALT-Text): Wenn Bilder durch den Empfänger

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deaktiviert sind, wird ALT-Text anstelle des Bildes angezeigt. Verwende also ALT-
Text, um Abonnenten einen Kontext zu bieten, wenn Bilder deaktiviert sind.
Verwende mit html gestaltete Buttons und keine Bilder für CTAs: CTAs sollten
sichtbar und nutzbar sein, unabhängig davon, ob Bilder vorhanden sind oder nicht.
Füge also ein wenig HTML- und Inline-Stile hinzu und stelle sicher, dass deine CTA-
Buttons auch dann angezeigt werden, wenn Bilder blockiert sind.
Bilder und Text ausbalancieren: Verwende eine ausgewogene Mischung aus Text
und Bildern, um sicherzustellen, dass deine E-Mails lesbar und leicht zu verstehen
sind, unabhängig davon, ob Bilder vorhanden sind oder nicht.

6. E-Mail-Vorschau vor dem Senden


Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie E-Mail-Clients deine Designs zerschießen können.
Was in einem Posteingang gut aussieht, könnte in einem anderen komplett zerhackt und
kaputt aussehen. Nutze die Vorschau deines E-Mail-Marketing-Tools und lasse dir deine
Kampagnen vor dem Senden auf mobilen, Desktop- und Webmail-Clients in der Preview
anzeigen. Du hast deine Leser davon überzeugt, deine E-Mail zu öffnen – zerstöre den
Erfolg nicht mit einem kaputten Design.

7. Nutze A/B-Tests, um herauszufinden, was funktioniert


Verwende A/B-Tests, um die Ergebnisse einer Version deiner E-Mail mit einer anderen
Version zu vergleichen. Dies kann dir konkrete Hinweise darauf geben, welche Taktiken
bei deinem Publikum wirken und welche nicht. Es gibt unzählige Dinge, die du testen
kannst: Überschriften, Vorschautext, Betreffzeile, Von-Namen und Bilder. A/B-Testing ist
eine der effektivsten und einfachsten Möglichkeiten, messbare Verbesserungen für deine
Kampagne zu erzielen.

8. Vergiss nicht die Landingpage deiner E-Mail-Marketing


Kampagne
Die Erfahrung deines Abonnenten endet nicht mit deiner E-Mail – sie wird auf der
Landingpage oder auf der Website fortgesetzt. Deine Landingpage sollte sowohl das
Design als auch die Inhalte deiner E-Mail wieder aufgreifen. Auf der Landingpage ist
idealerweise nur ein eindeutiger Call-to-Action. Eine Landingpage = ein Ziel!
Wenn deine E-Mail für Mobilgeräte optimiert ist, sollte deine Website auch entsprechend
nutzbar sein. Du möchtest schließlich nicht, dass dein Abonnent den gesamten Weg bis zur
Landingpage geht, nur um dann durch eine nicht für mobile Geräte optimierte Seite
abbrechen zu müssen.

9. E-Mails, die du senden solltest …


Du hast jetzt hoffentlich gelernt, wie du deine zukünftigen Abonnenten dazu bringen
kannst, deine E-Mails zu abonnieren. Du ermutigst sie, deine E-Mails zu öffnen und das
Design deiner E-Mails stellt kein Hindernis für die Conversion dar. Aber dies ist nichts wert,
wenn du nicht die E-Mails sendest, die sich deine Abonnenten wünschen.

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Einen Artikel nur zu diesem Thema werden wir sicher noch nachreichen. Tolle Beispiele
findest du hier und hier. Vorab schon einmal die wichtigsten E-Mails, die auf keinen Fall
fehlen sollten:

Eine Willkommens-E-Mail: Sobald deine Abonnenten dir ihre E-Mail-Adresse geben,


solltest du eine Willkommens-E-Mail verschicken. Ob du zu deinem Newsletter oder
einer kostenlosen Testversion begrüßt, spielt keine Rolle. Danke deinem Abonnenten
für die Anmeldung. Dein Besucher erwartet jetzt eine Rückmeldung, ob seine
Anmeldung erfolgreich war.
Onboarding-E-Mails: Sende eine Reihe von E-Mails, um die Abonnenten über den
Wert der Interaktion mit deiner Marke und deinem Produkt vertraut zu machen. Zeige
die verschiedenen Funktionen deines Produkts und hilf deinen Nutzern, dein Produkt
so hilfreich wie möglich einzusetzen.
Automatisch ausgelöste E-Mails: Sende stark personalisierte E-Mails durch
getriggerte Nachrichten basierend auf dem Nutzerverhalten. Wenn zum Beispiel
jemand ein E-Book heruntergeladen hat, aber kein aktueller Kunde ist, sendest du
eine E-Mail, die sich auf das E-Book bezieht, und verknüpfst dieses mit den Vorteilen
deines Produkts oder Services.
Alternativ, wenn sich ein aktiver Benutzer in einem günstigeren Einstiegs-Tarif
befindet, löse eine E-Mail basierend auf den Vorteilen des Upgrades aus.
Transaktions-E-Mails: Transaktions-E-Mails geben Kunden die Gewissheit, dass ihre
Transaktion ordnungsgemäß verarbeitet wurde, aber sie bieten auch eine gute
Gelegenheit, weitere Conversions zu generieren. Während der Schwerpunkt dieser
E-Mails auf der Transaktion selbst liegen sollte, ist Cross-Selling (und ggf. Upselling)
eine gute Maßnahme für diese E-Mails.

10. Sende E-Mails, die konvertieren


Beim E-Mail-Marketing geht es darum, die richtige Nachricht zum richtigen Zeitpunkt an
den richtigen Abonnenten zu senden. Optimiere dein E-Mail-Marketing für jeden Schritt der
Reise deines Abonnenten. Überprüfe deine einmal festgelegten, automatischen Prozesse
immer wieder. Passen sie zu den Erwartungen deiner Benutzer?

Viel Spaß und Erfolg auf deiner Reise in die spannende Welt des E-Mail-Marketing! Du
wirst sehen, deine E-Mails werden mit der Zeit immer besser. Wenn du Fragen hast,
schreibe uns gerne in den Kommentaren!

Was du mitnehmen solltest:


1. Optimiere dein Anmeldeformular, indem du nur nach den erforderlichen
Informationen fragst, den Versand testest (auf allen Browsern, Geräten und E-Mail-
Clients) und das Nutzenversprechen für die Anmeldung in deiner Liste
kommunizierst.
2. Füge immer eine reine Textversion deiner E-Mail ein und ergreife die notwendigen
Schritte, um die Blockade von Bildern zu bekämpfen (z. B. alternativen Text und
gecodete Buttons).
3. Führe A/B Tests deiner Überschriften, deines Vorschau-Textes, der Absender-
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Namen und der Bilder in deinen E-Mails durch. Die meisten E-Mail-Marketing-Tools
machen es dir leicht, Split-Tests durchzuführen – also nutze sie!

Zum nächsten Artikel der Conversion-Grundlagen Serie:

Wie richte ich Google Analytics ein? Die Guideline

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