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Deutschland 5,90 | 06.04. 12.04.2018 |
Nº 15/18
DEUTSCHLANDS GROSSES BÖRSENMAGAZIN | WWW.DERAKTIONAER.DE
BÖRSENPFLICHTBLATT
 
in Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Hannover
 
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MARKUS HORNTRICH
CHEFREDAKTEUR
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#󰀱󰀵/󰀲󰀰󰀱󰀸
 
DER AKTIONÄR
 󰀳
Der längst fällige Frühjahrs-putz
M
eteorologisch haben wir bereits Frühling, auch wenn uns das  Wetter bis dato eher weniger Frühlingsgeühle beschert. Dennoch: Es  wird höchste Zeit ür den Frühjahrsputz. Und zwar nicht nur zu Hause, sondern auch im eigenen Depot – mehr dazu in der Titelstory ab Seite 16. Am meisten Schmodder hat sich jedoch ganz wo-anders angesammelt, nämlich beim Staat.Eigentlich ist es ür die persönliche Lau-ne ja besser, wenn man nicht so genau hinterragt, woür der Staat unsere Steu-ern verpulvert. Für Masochisten wie mich listet der Bund der Steuerzahler je-des Jahr in seiner Aktion „Frühjahrsputz“ zahlreiche Beispiele ür den staatlichen  Verschwendungswahn au. Dabei lässt die viel zitierte „schwarze Null“ im Bun-deshaushalt doch solide Finanzen vermu-ten. Weit geehlt, denn sie ist steigenden Steuereinnahmen und sinkenden Zins-ausgaben geschuldet. Zwischen 2008 und 2017 ist durch die Niedrigzinspolitik der EZB die Zinslast des Bundes von 40,2 Mil-liarden Euro au 17,5 Milliarden gesun-ken, während die Steuereinnahmen von 239 au 309 Milliarden geklettert sind. Noch sind die Risiken dank voller Kassen nicht oensichtlich. Der Blick au das  Ausgabenwachstum von 2015 bis 2017 zeigt aber, dass die Steuereinnahmen al-lein nicht mehr reichen, um den Ausga-benwahn der nun neu augelegten GroKo finanzieren zu können. Die Primär-Ausga-ben kletterten nämlich um el Prozent au 29,7 Milliarden Euro, während die Ge-samteinnahmen nur um sechs Prozent au 16,3 Milliarden Euro zulegten. Die lo-gische Konsequenz: Die Ausgaben müs-sen runter, denn die aktuellen Rekord-steuereinnahmen sind kein Dauerzu-stand und eine noch größere Steuerbelas-tung der Bürger indiskutabel.Indiskutabel allein schon deshalb, weil es zu viele Beispiele ür alsche staatliche Lenkungspolitik gibt, deren Sinnhafig-keit keinem Steuerzahler auch nur ansatz- weise erklärbar ist. 100.000 Euro Kauzu-schuss pro Elektro-LKW, 718.000 Euro ür Kunststoffe aus Kaffeesatz, sechs Millio-nen Euro ür staatliche Reisebüros, 120.000 Euro ür nachhaltige Recycling-höe in der Türkei und 1,5 Millionen Euro ür Züge in Indien sind solche Beispiele.  Auch Forschungszuschüsse in Höhe von 8,2 Millionen Euro ür ohnehin schon er-olgreiche Big Player wie etwa VW, BMW,  Vodaone, Nokia oder Ericsson, um Lö-sungen ür vernetztes Fahren zu finden, sind ür diese Konzerne Peanuts und ür die Steuerzahler eine sinnlose Last. Der  Aufrag an die 709 (!) Bundestagsabgeord-neten muss also lauten: Spart endlich!Zum Abschluss noch ein Hinweis in ei-gener Sache: Am 13. und 14. April findet die Invest in Stuttgart statt. Wenn Sie an diesem Wochenende nicht gerade Ihren Frühjahrsputz geplant haben und uns au ein Gespräch über Aktien oder auch über die Steuerverschwendung unseres Staates besuchen möchten: Sie finden meine Kol-legen und mich am 󰁡󰁫󰁴󰁩󰁯󰁮󰃤󰁲-Stand in Halle 4.
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