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Wisniewski 1

Andrea Wisniewski
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Professor Myers
IBM und die Nazistische Regierung
Mit dem Regierungsantritt der Nazi-Partei in 1933 fing die deutsche Regierung die

methodische Verfolgung von den Juden, den Roman, den Homosexuellen und den Invaliden an.

Diese Verfolgung gipfelte in dem Holocaust. Während des Holocausts wies die nazistische

Regierung diese ,,unerwünschte Personen’’in die Konzentrationslager aus. Bis das Ende des

Holocausts waren sechs Millionen Juden tot. Nichts davon wäre möglich ohne Zutun der

Technologiefirma IBM. Diese Firma half den Nazis die Mitglieder dieser Gruppen zu

identifizieren und erfand das System, das die Information über die Leute in den

Konzentrationslagern dokumentiert.

In 1887 erfand Herman Hollerith die erste ,,Hollerith’’ Maschine. Diese Maschine

beschleunigte den Zählprozess der Volkszählung, und das statistisches Bundesamt der USA

begann Holleriths Maschine zu benutzen.1 Die Volkszählungdaten wurden auf eine Karte

hinterlegt. Jede Karte entsprach einem Mensch. Die Arbeiter lochten die Karten in bestimmten

Plätzen, den Charakteristiken von einem Mensch entsprachen. Diese Karten wurden auf ddie

Maschine gestellt. Die Maschine erkannte, als eine Karte ein Loch im bestimmten Platz hatte,

und dann konnte sie die Karte nach bestimmten Charakteristiken zählen.2 In Deutschland hieβ

IBM ,,Deutsche Hollerith Maschine Gessellschaft’’ oder kurz Dehomag.3

Die Beziehung zwischen IBM und der nazistischen Regierung begann in 1933. Im ersten

Jahr der nazistischen Regierungszeit fuhren die Nazis eine Volkszählung der deutschen Leute

1
Pugh, 13.
2
Emerson W. Pugh, Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology, History of Computing (Cambridge,
Mass.: MIT Press, 1995), 4–9.
3
Edwin Black, IBM and the Holocaust: The Strategic Alliance between Nazi Germany and America’s Most
Powerful Corporation, 1st ed. . (New York: Crown Publishers, 2001), 9.
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durch. Der Grund für diese Volkszählung war um die jüdische Bevölkerung von Deutschland zu

identifizieren. Aber in dieser Zeit war es schwer so viele Leute zu zählen. IBM bot seine Hilfe

an. Mit dem ,,Hollerith’’ System konnten die Nazis die Information über alle ihre Bürger zählen

und sortieren. IBM suchte die Arbeiter, die die ,,Hollerith’’ Maschinen bedienten, und leitete

diese Arbeiter an, die Maschinen zu benützen.4 Die Nazis sammelten viele Information über jede

Deutschen. Sie fragten nach der Beschäftigung, der Religion und der Hochzeit.5 Aber es gab

einen bösen Grund für diese Volkszählung. Die Nazis benutzten die Information, die während

dieser Volkszählung gesammelt wurde, die Endlösung durchzufahren.6 Die Juden und die

Ausländer mussten ein besonderes Volkszählungsmeldeblatt mit mehr Fragen als das normales

Volkszählungsmeldeblatt ausfüllen7. Jetzt wussten die Nazis, ob ein Mensch ein Arier oder ein

Jude war und ihre Müttersprache. Die Juden, die polnisch oder eine andere osteuropäisch

Sprache sprachen, wurde ,,OstJuden’’ genannt. Die Nazis wiesen diese Juden erst aus.8 Die

Volkszählung zählte nur sechshunderttausend Juden in Deutschland, aber diese Nummer war nur

Juden, die sich als jüdisch auswiesen. Es gab mehr Leute, die die Nazis als jüdisch erachteten.9

Die Nazis arbeiteten mit IBM nach der Volkszählung in 1933 wieder. Seit der

Dreissigerjahre erstellten die Nazis die Gesundheitsstatistik über alle die Leute in Deutschland.

Diese Statistik wurde auf die ,,Hollerith’’ Karte dokumentiert. Diese Karten hatten Plätze, den

Lochen identifizierten, wenn ein Mensch geisteskrank, blind, verkrüppelt oder taub war. Diese

Karten notierte auch, ob ein Mensch schon sterilisiert wurde. Die Nazis wollten unerwünschte

4
Pugh, Building IBM, 54–55.
5
Götz Aly, The Nazi Census: Identification and Control in the Third Reich, Politics, History, and Social Change
(Philadelphia: Temple University Press, 2004), 17.
6
Black, IBM and the Holocaust, 57–59.
7
Black, 56.
8
Black, 57–59.
9
Black, 89–90.
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Personen sterilisieren, sodass sie sich keine unerwünschten Peresonen mehr erzeugen konnten.10

In 1937 verliehen die Nazis dem Vorsitzender von IBM, Thomas J. Watson, eine Medaille, die

“das Verdientstkreuz vom deutschen Adler mit einem Stern’’ hieβ und,,würdigen die Ausländer,

die würdig des Deutschesreichs waren” verleihen wurde.11 Bevor er diese Medaille bekam, hatte

Watson ein privates Treffen mit Hitler.12 Watson war der Überszeugung, dass das Geschäft mit

Deutschland den Frieden bewirken würde.13 In 1940 gab Thomas J. Watson die Medaille zurück,

weil die deutsche Regierung den Weltfrieden gestört hatte.14 In 1939 arbeitete Dehomag an einer

anderen Volkszählung für die nazistische Regierung.15 Die Nazis wollten mit dieser

Volkszählung Menschen, die als jüdisch nach den Nürnberger Gesetzen betrachtet wurden,

indentifizieren. Während dieser Volkszählung benutzten die Nazis mehr als neunhundert

,,Hollerith’’ Maschinen und achtzig Millionen Karten, die sämtlich von IBM besorgt wurden.16

Die Volkszählung fragte, ob ein Befragter ein jüdischer Groβelternteil hatte.17 Die Information,

die während dieser Volkszählung gesammelt wurde, halfen den Nazis eine Akte der Juden in den

deutschen Ländern fertig zu machen. Die Fertigstellung dieser Akte ermöglichte den Nazis die

Juden einfacher und schneller auszuweisen.18

IBM spielte auch eine wichtige Rolle bei den Konzentrationslagern. Nachdem alle die

Juden mit der Volkszählung identifiziert wurden, begann die nazistitsche Regierung die Juden in

die Konzentrationslager zu schicken. Die Konzentrationslager vertrauten auf die ,,Hollerith’’

Maschinen die Internierte nachzuverfolgen. Die meisten Konzentrationslager hatte eine Hollerith

10
Black, 94–95.
11
Black, 7, 131.
12
Thomas J. Watson, Father, Son & Co.: My Life at IBM and beyond (New York: Bantam Books, 1990), 55.
13
Black, IBM and the Holocaust, 148.
14
Watson, Father, Son & Co., 55.
15
Black, IBM and the Holocaust, 139, 169.
16
Black, 170.
17
Black, 139.
18
Aly, The Nazi Census, 21–22.
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Abteilung, und die gröβten Konzentrationslager wurden mit einer Hollerithchiffriernummer, die

auf alle die Büroarbeit war, versehen. Als ein Gefangener ins Lager kam, gaben die Nazis ihn ein

Hollerithnummer, die fünf Ziffern hatte. Das ,,Hollerith’’ System benutzte diese Nummer die

Arbeitsvorgabe der Insassen zu folgen. Im Sommer 1942 wurden alle die Internierte in

Auschwitz den Arm mit ihrer ,,Hollerith’’ Nummer tätowiert.19 Die Nazis erfassten viele

Information über die Insassen in den ,,Hollerith’’ Karten einschlieβlich der Religion, der

beruflichen Fertigkeit, ihrer Arbeitsvorgabe und ihrer früher Strafen.20 Diese Karte hatte auch

den Grund für die Inhaftierung. Die Nazis sperrten Menschen ein, weil sie Kriminelle, politische

Gefangene, Juden, Roma, Homosexuellen, Zeugen Jehovahs und Sonderlinge waren.21 Das

,,Hollerith’’ System war die einzige Art die Bevölkerungzahl des Lagers und die Zahl des Tods

tabellerisch anzuordnen, und jeden Tag wurden diese Nummern nach Berlin geschickt.22

Nachdem die Nazis einen Gefangenen töteten, dokumentierten sie den Tod auf die ,,Hollerith”

Karte des Gefangenens. Unter dem Titel ,,Grund für den Weggang” hatte die Karte einigen

Optionen einschlieβlich des natürlichen Tods, der Execution, des Selbstmords und des

besonderen Umgangs, eine Bezeichnung, welche meinte, dass der Gefangener in den

Gaskammern, durch Erhängen oder durch Erschiessung getötet wurde.23 IBM musste wissen,

dass die Nazis die Juden, die Roma und die Invaliden in den Konzentrationslagern töteten. IBM

musste alle die Arbeiter, die die Hollerith Maschinen benutzten, schulen, und die Firma musste

auch alle die ,,Hollerith’’ Karten entwerfen.24 In Dezember 1944 besuchte Thomas J. Watson

überhaupt das Bergen-Belsen Konzentrationslager25.

19
Black, IBM and the Holocaust, 351–52.
20
Black, 22, 351–52.
21
Black, 355.
22
Black, 353–54.
23
Black, 21.
24
Black, 22, 355.
25
Black, 22.
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Während Dehomag mit den Nazis in Deutschland arbeitete, half die amerikanische Filiale

von IBM der amerikanischen Regierung. Vor allem wollte IBM Geld, und die Firma half

irgendjemand, der ihm bezahlten konnte. Bis das Ende vom Jahr 1933 verdiente Dehomag eine

Millionen.26 Nach dem Krieg gab es keine Auswirkungen für IBMs Beziehung mit den Nazis.

IBM durfte alle die Profite von seinen Händeln mit den Nazis aufheben.27 Während des Kriegs

verdiente eine Dehomagfabrik in Sindelfingen mehr als drei Millionen, und die Fabrik in Berlin

verdiente mehr als zwei Millionen.28 Obwohl IBM den Nazis geholfen hatte, entging IBM keiner

Strafe von den Alliierten. Die Alliierten glaubten, dass wenn eine Firma Geschäfte mit Hitler

tätigte, dann waren sie Kriegsverbrecher oder ,,Beihilfe zum Kriegsverbrechen” war.29 Aber das

Kriegsverbrechentribunal bezichtigte nie IBM eines Verbrechens.30

Der Kampf für die Gerechtigkeit dauert bis heute an. IBM gab New York University und

der Universität Hohenheim die Dokumenten von dieser Epoche für Forschungszwecke31. In

Februar 2001 verklagten fünf Holocaustüberlebenden IBM. Der Prozess behauptete, IBM gäbe

den Nazis die Technologie den Holocaust auszuführen32. Dieser Prozess übereinstimmte mit der

Veröffentlichung eines Buchs, das die Beziehung zwischen den Nazis und IBM erzählte und das

,,IBM und der Holocaust’’ hieβ.33IBM sprach auf diese Anschuldigungen mit einer

Presserklärung an. Diese Presserklärung sagte, “Auf beruhend alles, das IBM bis jetzt gesehen

hat, scheint es, dass es keine neue Fakte oder Feststellungen gibt, die auf dieses wichtige Thema

26
Black, 98.
27
Black, 400.
28
Black, 417.
29
Black, 420.
30
Black, 422.
31
“IBM News Room - 2001-02-14 IBM Statement on Nazi-Era Book and Lawsuit - United States,” accessed March
26, 2018, https://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/1388.wss.
32
Rick Perera, “Law Firm Drops Holocaust Suit against IBM.(Company Business and Marketing),” Network World,
March 30, 2001.
33
“IBM News Room - 2001-02-14 IBM Statement on Nazi-Era Book and Lawsuit - United States.”
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und Epoche Bezug haben. IBM nimmt die Klagen ernst die von dem Autor und den Klägern

eingebracht wurden, und freuet sich auf angemessene akademische Forschung und wird bei

dieser akademischen Forschung mitarbeiten”.34 Dieser Prozess wurde wegen einer früheren

Vereinbarung zwischen der deutschen Regierung und den deutschen Firmen fallengelassen.

Diese Vereinbarung sagte, dass deutsche Firmen einen Fonds für die Holocaustüberlebenden

gründen würden. Weil IBM einer von diesen Firmen war, konnten die Kläger IBM nicht

verklagen.35 In 2004 versuchtenen fünf Roma eine Klage gegen IBM für seine Rolle während

des Holocausts. Aber diese Klage wurde von dem schweizen Gerichtswesen fallengelassen, weil

zu viele Zeit verstrichen hatte.36Es erwies sich als unmöglich IBM für seine Stellung während

des Holocausts verantwortlich zu machen.

34
“IBM News Room - 2001-02-14 IBM Statement on Nazi-Era Book and Lawsuit - United States.”
35
“IBM Holocaust Suit Dropped | Jewish Telegraphic Agency,” accessed March 26, 2018,
https://www.jta.org/2001/03/29/news-opinion/ibm-holocaust-suit-dropped.
36
“Swiss Reject IBM-Holocaust Lawsuit - Jewish World - Jerusalem Post,” accessed March 26, 2018,
http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-News/Swiss-reject-IBM-Holocaust-lawsuit.
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Works Cited

Aly, Götz. The Nazi Census: Identification and Control in the Third Reich. Politics, History, and

Social Change. Philadelphia: Temple University Press, 2004.

Black, Edwin. IBM and the Holocaust: The Strategic Alliance between Nazi Germany and

America’s Most Powerful Corporation. 1st ed. . New York: Crown Publishers, 2001.

“IBM Holocaust Suit Dropped | Jewish Telegraphic Agency.” Accessed March 26, 2018.

https://www.jta.org/2001/03/29/news-opinion/ibm-holocaust-suit-dropped.

“IBM News Room - 2001-02-14 IBM Statement on Nazi-Era Book and Lawsuit - United

States.” Accessed March 26, 2018. https://www-

03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/1388.wss.

Perera, Rick. “Law Firm Drops Holocaust Suit against IBM.(Company Business and

Marketing).” Network World, March 30, 2001.

Pugh, Emerson W. Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. History of

Computing. Cambridge, Mass.: MIT Press, 1995.

“Swiss Reject IBM-Holocaust Lawsuit - Jewish World - Jerusalem Post.” Accessed March 26,

2018. http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-News/Swiss-reject-IBM-Holocaust-

lawsuit.

Watson, Thomas J. Father, Son & Co.: My Life at IBM and beyond. New York: Bantam Books,

1990.