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Einleitung

Liebe Leser
Schon ein paar mal habe ich Anlauf genommen ein paar Zeilen an euch, die
Menschen da
draussen zu richten, wobei ich auf keinen Fall über euch richten will, dass solltet ihr,
wenn
dieses Buch nur halb so verständlich geschrieben ist, wie ich dies erhoffe, am Schluss
selbst
tun. Warum ich es vorher nicht geschafft habe, diese Zeilen und noch mehr
niederzuschreiben?
Ganz einfach! Nach meiner Meinung verhält es sich so, dass ein grosser Teil der
geschriebenen Literatur nicht mal den Weg zum Mülleimer wert ist. Ich spreche jetzt
vor
allem unser Thema an und das ist „Der Mensch“, in all seinen Facetten, was er ist,
was er
nicht ist, was er sein kann und zu was für Wundern er fähig ist. Jetzt aber zuerst noch
mal zur
Frage zurück, warum ich dieses Buch erst jetzt verfasse oder überhaupt schreibe.
Dazu muss
ich ihnen ein bisschen etwas über meine Person anvertrauen, weil ich möchte, dass
sie sich
wohl dabei fühlen, wenn sie diese Zeilen lesen. Ich studiere jetzt seit mehreren Jahren
alte
Geistes- und Naturwissenschaften. Betonung auf alte, weil natürlich die moderne
Wissenschaft höchstens ein kleiner Abklatsch ist, wenn überhaupt im Vergleich zu
den
königlichen Wissenschaften älterer Zeit. Jeder Mensch, der irgendwann die Wahrheit
sucht
über den Menschen, seine Entstehung und seine göttlichen Fähigkeiten, wird auf
jeden Fall
diese Schriften wieder zur Hand nehmen müssen, weil nur dort alles zu finden ist,
was uns zur
Erkenntnis führt . Ich erwähne hier extra noch keine Namen, um welche Art
Geisteswissenschaft es sich hierbei handelt, dann kann mich auch kein moderner
Ignorant an
einem Wörtchen aufhängen, da die namentlichen Bezeichnungen verschiedener hoch
stehender Literatur von der Gesellschaft missbraucht wurde und diese höchstens noch
belächelt werden, aus reiner Unwissenheit. Ferner sind die Inhalte dieser
Wissenschaften das
Wesentliche, nicht die Namensgebung. Schon viel zu lange müssen wir uns von der
modernen
Wissenschaft und ihren scheinbaren Erkenntnissen führen lassen, ohne dass die
Menschen
weder körperlich noch psychisch gesunder werden. Vor allem die sensationelle
Feststellung,
dass der Mensch keinen Geist oder keine Seele haben soll und seine Existenz nur eine
körperliche ist und das man nur das glauben soll, was man sieht, hat unseren
Untergang
besiegelt. Wirklich zu glauben, dass es keine inneren Wahrheiten gibt, für die es keine
wissenschaftliche Erklärung braucht, weil die innere Erkenntnis mehr als genug
Beweismaterial liefert, hat uns zu oberflächlichen Nichtwissern mutieren lassen.
Auch
können sich die heutigen wissenschaftlichen Genies jahrelang mit der Frage
auseinandersetzen, ob eine Überlieferung einer alten Wissenschaft 1000 oder 2000
Jahre alt
ist. Wobei hier zu berücksichtigen wäre, dass ja die moderne Wissenschaft knapp 100
Jahre
alt ist und ihr gar keine Überlieferung zu Grunde liegt und alles frei von Menschen
erfunden
wurde, es keine Quintessenz gibt, sondern nur Thesen und Antithesen ,alles also
immer noch
in den Kinderschuhen steckt. Noch schlimmer! Die moderne Wissenschaft geht von
scheinbaren Erkenntnissen aus, die jedoch ohne Sinn und Verstand erfunden wurden,
nur weil
irgendwelche „ Kapazitäten“ ihren Platz in einem Geschichtsbuch sichern mussten.
Ferner
gibt es keine These in der modernen Wissenschaft, die nicht gleichzeitig an einem
anderen
Ort der Welt schon widerlegt wird. Solche Leute haben einfach nicht die Kompetenz
wirkliche Wahrheiten zu beurteilen, geschweige denn sich über sie lustig zu machen.
Ich
möchte mich aber nicht darin verrennen meine Abneigung gegenüber diesen
Quacksalbern in
die Länge zu ziehen. Ich werde euch Lesern zur gegebenen Zeit Tipps geben über
gute
Literatur wo dies schon X-fach behandelt wurde. Es geht hier auch nicht um meinen
Kampf
sondern um Euren. Der Mensch ist am sterben und diese Tatsache hat mich dazu
verpflichtet
dieses Buch zu schreiben; um wieder zum Thema zu kommen .Ich fühle mich dazu
verpflichtet, hoffentlich ein bisschen dazu beizutragen, eure Schmerzen zu lindern,
eure
Ängste zu minimieren, Verkrampfungen zu lösen und wenigstens die übelsten
Zwänge, die
sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens antrainiert, loszuwerden. Was natürlich
nicht
einfach ist und zusätzlich ein praxisbezogenes Buch dazu verlangt. Momentan geht es
jedoch
ums umdenken, bevor die Praxis ihren Sinn erhält .Zuerst liegt es an mir euch das
Verständnis
für die Wahrheit näher zu bringen. Das klingt jetzt vielleicht schon ein bisschen
kompliziert.
Es ist so, dass einem Wahrheiten die man theoretisch erkennt schon extrem das
Gemüt und
die Seele erhellen. Wenn man jedoch sich den Mut aneignet diese Wahrheiten auch
noch
praktisch zu erleben, dann nennt man das Erleuchtung. Diesem erkennen solcher
Wahrheiten,
wollen wir auf den Grund gehen. Dafür ist es wichtig, dass ihr lernt; der Mensch ist
ein
geistiges Wesen und keine fleischliche Marionette! In der Gesellschaft als Mensch zu
leben
ist das eine, sich als Wesen mit Körper, Seele und Geist zu entwickeln ganz etwas
anderes,
das Wichtigere! Es geht um die Würde des Menschen!
Wenn ihr kein Geld mehr habt, seid ihr in der Gesellschaft nichts Wert!
Wenn ihr aber eine verfinsterte Seele habt und einen inaktiven Geist, dann hat
euer
Leben keinen Wert!!

Der Mensch

Der Mensch wurde von „Gott“ erschaffen, die Gesellschaftsform wie wir sie kennen,
wurde
jedoch vom Menschen erschaffen. Also ist die Gesellschaft alles andere als
„Absolut“. Ganz
im Gegenteil. Die heutige Gesellschaft ist nur eine mögliche Form des
Zusammenlebens
vieler Menschen auf einem Haufen. Nur ist diese unsere Gesellschaftsform eine unter
vielen
möglichen Formen die man hätte einführen können. Nur ist diese unsere Form, total
auf die
Materie ausgelegt, was uns dazu zwingt, nach materiellem zu streben. Nur ist es so,
dass die
Materie die niedrigste Form im Universum darstellt. Da der Mensch hingegen ein
geistiges
Wesen ist, mit einem materiellen Körper, bringt es ihm reichlich wenig, wenn er sein
ganzes
Leben materiellen Gütern hinterher jagt. Oder haben sie schon einen Menschen
gesehen, der
alles an Gütern besitzt und dann zufrieden ist? Trotzdem geht auch das Leben der
Schwerreichen weiter, selbst wenn sie alles besitzen. Meistens artet dieses dann aus
in
absoluter Dekadenz, in Partyexzessen, Drogenabhängigkeit und in absoluter
Verwahrlosung,
Machtausübung, Unterdrückung u.s.w. Diese Leute, die schönen und Reichen sind
unsere
Götter, die Götter der Materie, die wir versuchen nachzuäffen. Seht ihr den nicht, wie
schlecht
es diesen Leuten geht?! Ich bin überzeugt davon, dass Leute wie Robbie Williams,
Britney
Spears, Michael Jackson und wie sie auch alle heissen, ihr ganzes Vermögen
verschenken
würden, wenn ihnen jemand den Seelenfrieden zurückgeben würde. Wir werden
schamlos
angelogen, um kontrolliert werden zu können. Jeder Mensch strebt nach einer
erhellten Seele
und einem erleuchteten Geist, so dass er früher oder später in Gottes Arme
zurückfindet, was
den Sinn des Lebens darstellt. Es ist jedoch so, dass irgendwelche Mächte auf dieser
Welt
nicht wollen, dass der Mensch sich nach seinen Möglichkeiten entwickelt, da die
Macht Geld
dann nicht mehr ausreichen würde, um die Menschen zu unterdrücken oder sie
anzutreiben.
Dafür müsste natürlich die moderne Wissenschaft zuerst einwilligen, dass der
Mensch eine
Seele und einen Geist besitzt! Es ist alles sehr geschickt eingefädelt. Wir alle streben
blindlings nach Reichtum, nach dem Vorbild der materiellen Götter, da dies jedoch
die
wenigsten erreichen, können wir immer behaupten, dass wir wegen des wenigen
Geldes
unzufrieden sind. Und niemand merkt während dieses ewiglichen Teufelskreises, dass
wir
eigentlich nach dem höchsten „Geistigen“ streben und nicht nach dem niedrigen
„Materiellen“. Wir sollten Reichtum anstreben, weil wir müssen. Das Geld bringt uns
die
nötige Freiheit, um endlich das Studium des Lebens zu beginnen. Wir verschwenden
die
meiste Zeit unseres Lebens damit, dem Geld nach zu jagen, um unsere Rechnungen
und
Schulden begleichen zu können. Wir wollen aus reiner Unzufriedenheit am liebsten
alles
gleich kaufen was wir sehen, was dazu führt, dass wir bei den Schulden meist
hinterher
hinken und unser Leben vereinnahmt wird, diese wieder ab zu tragen. Wir sind ein
riesiger
Ameisenhaufen bestehend aus Konsumenten- Zombies. Man kann nur hoffen, dass
uns
niemand zuschaut, dass wäre peinlich. Es verhält sich auch nicht so, dass unsere
Materiegötter
sich besonders Dumm anstellen. Nein ,es ist der ewige Teufelskreis; du strebst nach
Reichtum, wenn du diesen hast, strebst du danach alles zu besitzen was du je wolltest,
wenn
das auch der Fall ist gibt es nichts mehr anzustreben und du vermisst die Zeit als du
noch nach
etwas streben konntest. Alles zu besitzen hat nichts damit zu tun, den Frieden zu
finden.
Dieser Frieden den wir suchen, ist nämlich der innere Friede. Es sind alles nur kleine
erfundene Tricks, um den Menschen bei Laune zu halten und ihn davon abzuhalten
vielleicht
irgendwann doch die Wahrheit zu erkennen; das wir nämlich alles kleine Götter sind.
Dies
gelingt auch sehr gut über unseren Alltag. Es wird uns von klein an eingetrichtert,
dass der
Mensch einen geregelten Tagesablauf braucht für seinen Biorythmus oder ähnliches.
Alles
was täglich geregelt ist, bedeutet Monotonie, lähmt unseren Geist und macht uns
daher immer
unflexibler. Bei den meisten Leuten sieht dies mittlerweile so aus, dass sie abends fix
und
fertig von der Arbeit nach Hause kommen und nichts mehr hören und sehen mögen
oder
sogar den Partner ins Geschehen mit einbeziehen müssen, um ihr Gemüt wieder
beruhigen zu
können. Meistens müssen wir uns aber nicht erholen von der geistig hoch stehenden
Arbeit,
geschweige denn vom erfüllten Tag; von dem wir ja auch keine Erholung bräuchten,
wenn er
erfüllt gewesen wäre. Nein, es ist die ewige Monotonie, die uns so aufwühlt. Das
ewige
gelabere von unseren Arbeitskollegen, die Unterdrückung und Inkompetenz vieler
Chefs,
anstrengende Geschäftspartner oder mühsame Kundschaft und dies Tag für Tag ,Jahr
ein Jahr
aus. Das ist es, das uns den letzten Nerv raubt. Noch schlimmer sind diejenigen, die
ein
gestresstes geschäftliches Verhalten an den Tag legen, um ihrer Umwelt klar zu
machen, dass
sie wichtige Persönlichkeiten sind. Das sind dann eher die Menschen, die sich mit
ihrem
Beruf masslos identifizieren und wirklich denken, dass Beruf etwas mit Berufung zu
tun hat.
Was natürlich auch zu einem monotonen Lebensinhalt führt. Alles nur
gesellschaftliche
Erscheinungsformen, die uns zum falschen streben und in die Abhängigkeit führen
sollen.
Wir führen nicht das Leben einer Menschenseele, sondern das einer Tierseele. Wir
sind
Rudelgebunden und Hirarchie abhängig. Dafür müssen wir nicht als Menschen zur
Welt
kommen.

Die Gedanken

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten“, hiess der Text in einem Lied, dass
wahrscheinlich jeder von uns schon in der Unterstufe gelernt hat. In der Tat wäre es
doch
schön, wenn wir dies bestätigen könnten, was aber leider auch nicht der Fall ist.
Unsere
Gedanken sind eingepfercht in ein Denkmuster, dass uns von der Gesellschaft wie ein
Stempel aufgedrückt wurde. Mit dem System, dass wir für unser Leben angenommen
haben,
ist natürlich auch unser Denkmuster vorherbestimmt. Wir werden ja, wie wir das in
den
vorherigen Kapiteln gesehen haben, auf ein Leben in unserer Gesellschaft gedrillt.
Dies ist
etwa zu vergleichen mit einem Löwen, der sein ganzes Leben in einem Käfig
verbringt und
als Attraktion im Zirkus auftritt und somit vom König der Tiere zu einer Lachnummer
herabgewürdigt wird. Wenn der Löwe denken könnte, wäre er vielleicht stolz darauf,
dass das
Publikum ihm applaudiert und grossen Respekt vor ihm hat. Wenn er jedoch einmal
die
Wahrheit sehen könnte, wie seine Artgenossen königlich das Land regieren und den
ganzen
Tag tun und lassen was sie wollen, ohne Peitsche, ohne Käfig und ohne Zwang und
vor allem
ohne menschliche Manipulation, würde sich die Situation sehr schnell ändern und
seine
Unzufriedenheit würde schnell ins Unendliche wachsen. Auch so sind diese Tiere
nach ein
paar Jahren nur noch ein Abklatsch ihrer selbst. Genau so geschieht es mit uns. Wir
wachsen
auf mit einem System, dass schon unsere Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern mit
grosser
Demut verehrt und akzeptiert haben. Gewohnt daran, dass man irgendwie eine
Nummer ist, in
der Mittel- oder Unterschicht geboren wird, also nichts zu sagen hat und das alle
anderen die
mit mehr Privilegien geboren sind, wie diejenigen der Oberschicht, wahrscheinlich
irgendwann mal unsere Chefs sein werden. Kurz gesagt, wird die Mehrheit von uns
geboren
um zu dienen. Wo sollen den da unsere Gedanken noch frei sein, wenn wir nur dazu
geboren
sind uns unterzuordnen. Wir sind Sklaven unserer eigenen Akzeptanz, deshalb
brauchen wir
nicht mal mehr jemanden der uns auspeitscht, wenn wir nicht gehorchen. Denn wir
haben es
schon lange aufgegeben, das Rebellieren. Wir sind nur noch froh, wenn wir überleben
und so
viel wie möglich in Ruhe gelassen werden, von Idealismus keine Spur mehr. Wir sind
ja
natürlich auch davon überzeugt, dass wir frei sind, da wir eigentlich alles tun können
was wir
wollen, solange das Geld reicht. Dabei wird der Rahmen, der uns vom System
genehmigt
wird, immer enger. Da aber die fadenscheinigen Argumente und Erklärungen für
irgendwelche Kürzungen oder Einschränkungen beim Volk meistens auf grosses
Verständnis
stossen, akzeptieren wir diese Entscheidungen sogar noch als Fortschritt. Ja, das ist
etwas,
dass die moderne Wissenschaft sehr gut kann, die Manipulation des Volkes, nämlich
anhand
von Erklärungen die keinen Sinn ergeben, Verwirrung zu stiften, bis dann halt der
Normalbürger einsieht, dass dies wahrscheinlich einfach zu hoch für ihn ist. Dies
läuft ja auch
genauso bei Abstimmungen, bei denen einfach X-mal über dieselbe Sache
abgestimmt wird,
wenn den Oberen das Abstimmungsresultat nicht gefällt, jedes Mal begleitet von
neuen
Argumentationen, bis der Bürger endlich ja dazu sagt. Das schlimmste daran ist, dass
wir
meist noch naiv genug sind zu glauben, dass wir mit unserer Stimme mitreden
können. Dieses
vorgaukeln von Demokratie ist ziemlich clever eingefädelt. Nein, nein, liebe
Mitmenschen,
unser Denken bezieht sich meist nur noch auf das System. Deshalb sind unsere
Gedanken
ohne Kraft, weil wir zum grössten Teil nur Pflicht- und Angstgedanken hegen und
pflegen,
weil wir ja schliesslich mit der Masse mithalten möchten, natürlich hauptsächlich
materiell.
Deshalb sind wir massiv damit beschäftigt, uns unter gesellschaftlichen Druck zu
setzen. Wir
wollen den Nachbarn, den Bekannten und Freunden in nichts nachstehen und sind
immer
bestrebt einen bestimmten Wohlstandslevel zu halten oder wohl eher zu erreichen, so
dass
unsere Ziele nur noch in materiellen Werten angegeben werden können. Wir brauchen
mindestens das gleich grosse Haus wie die anderen, mindestens das gleich grosse
Auto, am
besten zwei, wir müssen mindestens die gleich schöne Gartenbepflanzung haben,
besser noch
die schönere und wenn der Nachbar den Rasen mäht, stehen wir auch innerhalb zehn
Minuten
im Garten um nicht der einzige zu sein, der dieser Pflicht noch nicht nachgegangen
ist. Jeder
möchte für sein lächerliches Hab und Gut am meisten beneidet werden, verbringt
dann aber
sein ganzes Leben damit, diesen Schein zu wahren. Der finanzielle und
gesellschaftliche
Druck, den man durch dieses ganze Getue auf sich nimmt, bestimmt einen Grossteil
unserer
Denkform und vereinnahmt damit unser Leben. Wir manövrieren uns mit all diesen
sinnlosen
Dingen in ein Horrorszenario. Wir sind so damit beschäftigt, oberflächlichen Dingen
hinterher zu jagen, dass anderen Gedanken gar kein Platz mehr zur Verfügung steht.
Wir
nehmen freiwillig so viele sinnlose Pflichten und Zwänge auf uns, nur um Anderen
zu
imponieren oder „Jemand zu sein“, dass wir uns voll darauf konzentrieren müssen,
dies alles
unter einen Hut zu bringen, um auf keinen Fall zu versagen. Nicht nur das, unser
Denken wird
aus diesen vielfältigen Gründen nicht mal mehr von uns gesteuert, sondern unser
Unterbewusstsein erinnert uns permanent an all unsere Pflichten, es hält uns all
unsere
Zwänge vor Augen die wir pflegen sollen, ferner zeigt es uns alle Ängste auf, die wir
ausleben müssen und deshalb befinden wir uns dauernd im gestressten Zustand. Viele
von uns
merken dies vielleicht gar nicht mehr, weil dies unser Normalzustand darstellt. Und
wir sind
schon froh, wenn es uns einigermassen, trotz der vielen Negativeinwirkungen, „gut
geht“.
Wann habt ihr zum letzten Mal jemanden gefragt, ob es ihm gut geht und dann auch
noch eine
positive Antwort zurückbekommen. Dies passiert sehr selten, ausser ihr trefft gerade
jemanden an, der sich etwas Neues angeschafft hat oder der beispielsweise eben
befördert
worden ist, das sind die kurzen euphorischen Momente in denen es uns gut geht. Wie
wir aber
alle wissen, halten Euphorien nicht lange und was darauf folgt ist meist die
Depression. Jeder
von uns leidet, diejenigen die es verdrängen, diejenigen die es vehement abstreiten,
solche die
es ignorieren und auch die Menschen die versuchen alles schön zu reden. Es gibt
übrigens
keine Euphorie ohne die nachfolgende Depression. Es gibt ja auch kein gut und böse.
Es gibt
nur Gegensätze die sich abwechseln, je nach unserem Gemütszustand. Leider sind
das unsere
einzigen Freuden im Leben, die kleinen Euphorien, die wir so zwanghaft suchen, um
ein
bisschen glücklich zu sein. Oder kennt ihr jemanden, der aus anderen Gründen
glücklich ist,
der vielleicht dieselben Glücksgefühle spürt, ohne eine künstliche Euphorie zu
erzeugen?
Alles was wir anpacken läuft kontraproduktiv, weil unsere Ziele und unsere
Ausrichtung
wider die Natur sind. Wir denken gar nicht mehr selbst, wir denken nach ( meist über
Probleme ), wir zerbrechen uns den Kopf ( meist um Probleme zu lösen ), wir denken
uns
Möglichkeiten aus, ( meist um an materielle Güter zu kommen oder Problemen aus
dem Weg
zu gehen ), all dieses nenne ich nicht denken. Dieses Denken verfolgt uns bis in
unsere
Träume, dass uns Angstträume oder Verarbeitungsträume beschert, so dass wir nicht
einmal
beim Schlafen die Chance auf Entspannung haben, wenn wir überhaupt noch schlafen
können. In den Geisteswissenschaften gibt es für all dies Abhilfe. Es gibt Übungen
die uns an
die Gedankenkontrolle bis zur Gedankenleere heranführen, um uns den Kopf frei zu
halten, es
gibt Übungen, die man vor dem Schlafengehen verrichtet, um keine Negativgedanken
in den
Tiefschlaf mit zu nehmen und entspannt, vielleicht sogar mit positiven Gedanken am
nächsten
Morgen zu erwachen. Könnt ihr euch vorstellen, wie solche Übungen und noch viel
mehr eure
Lebensqualität verbessern würde? Eine deutsche Band hat einmal in einem Text
folgendes
gesungen: “ Nur wer anders ist als andere hat die Chance auf Geschichte, denn die
Geschichte
dieser Welt ist von Menschen geschrieben….. ! Wie wollen wir Menschen noch
Geschichte
schreiben mit unserem so massiv verkrampften Sicherheitsdenken. Wir sind davon
überzeugt,
alles vorausplanen zu können und meinen dann auch noch, dass unser Plan aufgeht.
Es kann
uns weder der Staat noch eine Versicherung und auch keine andere Institution
garantieren,
dass wir immer gesund bleiben und schon gar nicht, dass wir im Alter finanziell
abgesichert
sind. Es wird immer etwas dazwischenkommen, da die Naturgesetze es so verlangen
und
wenn nicht, werdet ihr vom ganzen Jahrzehnte langem Festhalten so verkrampft sein,
dass ihr
es nicht mehr geniessen könnt. Wir brauchen Menschen mit Ideen, die mit Kreativität
und viel
Liebe diese Welt wieder in eine idealere Richtung führen! Dazu braucht es mutige
Menschen, die auch gerne mal Risiken eingehen und keine Sicherheitssuchenden
Heuler die
darauf warten was als nächstes passiert. Liebe, Barmherzigkeit, Edelmut,
Selbstlosigkeit, u. s.
w.
Es gibt noch viel, viel mehr Dinge, die in Bezug auf „das Denken „ zu beachten sind,
was ich
euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Jetzt ein bisschen Wissenschaftlicher. Wir
vertreten
leider die verkehrte Ansicht, wenn wir davon ausgehen, langes und intensives
nachdenken
über etwas, sei besonders intellektuell und führe auch zur Lösung. Wenn wir in
Gedanken
vertieft sind, geschieht dies meist aus Nervosität vor einer anstehenden Sache oder
wir denken
intensiv nach, um alle Eventualitäten ausschliessen zu können, was uns dann
wiederum dazu
zwingt darüber nach zu denken, ob wir auch sicher nichts vergessen haben. Wie man
es auch
dreht und wendet, irgendetwas zwingt uns meistens dazu nachzudenken. Wir denken
über
viele Dinge nach die uns quälen, nur weil es zu viele Dinge gibt die uns Qual
bereiten. Ich
möchte euch hiermit nur aufzeigen, dass unser Denken ziemlich negativ und von
Zwang
geprägt ist. Richtig wäre es nur dann zu denken, wenn man es auch will, weil es in
diesem
Moment Sinn macht, was voraussetzt, dass euer Wille geschult wird, so dass sich
kein
Gedanke ohne euer Wissen einfach einschleichen kann. Gedanken sind sehr lebendig,
darum
sollten sie positiver Natur sein. Gedanken können mit genug Energie zum Leben
erweckt
werden. Bei positiven Gedanken kein Problem, aber ….. Euer Denken bestimmt
euren
Freiheitsgrad.
Denkt daran, euer Denken bestimmt eure Lebensqualität der Gegenwart und
das
Denkmuster der Gegenwart bestimmt euer Leben der Zukunft!!

Die Angst und die Ängste

Wir haben das Thema Angst schon mal kurz im ersten Kapitel gestreift. Da nicht die
Angst
sondern unsere Ängste eines der Hauptprobleme in unserem Leben darstellen, ist es
sehr
wichtig dieses Thema nochmals im Detail zu behandeln.
Die Angst ist ein fundamentales Gefühl, dass uns in nicht einschätzbaren oder gar
lebensbedrohlichen Situationen Einhalt gebieten sollte, so dass wir uns nochmals
besinnen
und die ganze Situation nochmals Objektiv durchleuchten, um nicht sinnlos in unser
verderben zu rennen. Ihr merkt schon, dass ich schon einige Male das Wort
„Objektivität“
benutzt habe. Merkt euch dieses Wort gut, da die Erreichung einer objektiven Ansicht
für
unser Leben und die hoffentlich nachfolgende Praxis zu diesem Werk unerlässlich ist.
Dafür
brauchen wir eine absolut unvoreingenommene Ansicht einer Situation, um auch
realistisch
diese Situation beurteilen zu können. Die Angst ist eine Energieform, die uns bei
richtiger
Anwendung viel Kraft verleiht und unseren Selbsterhaltungstrieb weckt. Bei falscher
Anwendung, wie es bei den meisten Menschen der Fall ist, lähmt uns die Angst, so
dass wir
zu keiner Reaktion mehr fähig sind oder gar total überreagieren. Auch hier gibt es wie
bei der
Charaktere eine Unterteilung in zwei verschiedene Sparten. Zum einen die natürliche
Angst,
die wie ein Warnsignal funktioniert und einem das Leben rettet und dann noch die
gesellschaftlichen Ängste, die unseren Charakter prägen und rein subjektiven
Ursprungs sind.
Diese subjektiven Ängste hindern uns daran uns frei zu fühlen und lähmen unser
Leben. Um
die natürliche Angst richtig einstufen zu können, müssen wir natürlich frei sein von
all diesen
eingebildeten Ängsten, sonst ist unser Urteilsvermögen getrübt, bedingt durch unsere
Prägungen im Leben. Jeder Mensch handelt voreingenommen und lebt deshalb auch
ziemlich
eingeschränkt in seiner eigenen, kleinen Welt. Ihr müsst wissen, dass die objektive
Ansicht
sich zusammensetzt aus der Intuition und dem Verstand, zwei Dinge die dank unserer
Prägung und unserer falschen Ansichten bei den meisten Menschen verkümmert sind.
Daher
sieht auch für jeden Menschen die Realität anders aus, da jeder seine eigene Prägung
erfahren
hat und jeder seine eigenen Ängste mit sich herumschleppt. Unsere Psyche ist sehr
labil und
wenn sie nicht von frühester Kindheit an eine Festigung erfährt, verhärten sich diese
Laster
aufs Alter hin um ein Mehrfaches. Jeder von uns hat schon alte, verbitterte Menschen
beobachtet und dabei für sich gedacht; hoffentlich werde ich nicht einmal so
versteinert!
Doch dies wird uns allen so ergehen, wenn wir unsere Seele nicht öffnen und viel
dazu lernen.
Um unseren Nachwuchs schon von frühester Kindheit an zu schützen, projizieren wir
schon
sehr bald unsere eigenen Ängste auf unsere Kinder und meinen es nur gut. Jeder hält
sich und
seine Ansicht scheinbar für Absolut, da man ja gerne über die Prägungen anderer
lacht und
diese als unrealistisch betrachtet. Über seine eigenen Prägungen jedoch, kann man
stundenlang referieren und allen Anwesenden die Ernsthaftigkeit dieser nahe legen,
anstatt die
eigene Lächerlichkeit zu entdecken. Es geht ja schon zum Teil soweit, dass man seine
Ängste
pflegt, wie einen Goldschatz, noch schlimmer, man findet für sich ganze neue
Idiotien heraus,
um in der Gesellschaft einzigartig zu sein. Etwas Besonderes werdet ihr dann, wenn
ihr euch
endlich mal die Frage nach dem “Warum“ stellen würdet. Oder denkt ihr, dass ihr mit
so
einem ängstlichen, eingeschüchterten Charakter zur Welt gekommen seid. Die Ängste
entstehen grundsätzlich in der Kindheit. Diese wiederum werden mitgeschleppt
(gepflegt) bis
ins Erwachsenenalter und festigen sich die Jahre hindurch massiv. Je länger wir diese
pflegen,
desto mehr werden sie Bestandteil unseres Wesens. Deshalb prägen Erlebnisse, die
wir
irgendwann einmal missverstanden haben oder uns in den falschen Hals gekommen
sind
unser Charakterbild. Und dann kommt dieser Spruch, der mir immer so viele
Schmerzen
bereitet, dieser heisst: Ich bin halt so! Jeder von uns hat sich schon dazu bewegen
lassen
Dinge zu tun, die wir uns nie zugetraut hätten und war dann ganz überrascht das es
viel
einfacher ist als zuerst gedacht, oder?
Ich kann euch hier mit 100%iger Sicherheit sagen, dass jeder von euch so sein kann,
wie er
will! Denkt doch einmal darüber nach! Die meisten eurer Ängste haben gar kein recht
zu
existieren, da es meist ein kleiner Auslöser war, um den ihr euch nicht gekümmert
habt. Ihr
müsst eure Seele schützen, daher ist es sehr wichtig die Belanglosigkeit eurer Ängste
einzusehen. Ich gebe euch ein paar Beispiele: Ich habe einen Sohn der mittlerweile
12 Jahre
alt ist. Als er noch ein Baby war, konnte man ihn einfach in sein Bettchen legen, das
Licht
löschen und sogar die Türe schliessen. Alles kein Problem, er ist dann friedlich
eingeschlafen.
So bald er dann aber sprechen konnte, seine ersten Eindrücke von der Welt sammelte
mit 2
oder 3 Jahren, hörte dies auf. Die Tür durfte plötzlich nicht mehr geschlossen werden
und er
wollte sogar ein kleines Lichtlein im Zimmer. Kennt ihr das auch? Nach der
Erfahrung, die
ich in meiner engeren Umgebung gesammelt habe, gehen die Eltern darauf ein und
entsprechen dem Kindeswunsch. Dann habt ihr euch schon euer erstes Ei gelegt. Ihr
habt
eurem Kind die Angst vor der Dunkelheit beigebracht. Welch massiver Fehler! Die
einzige
Gefahr nämlich an der Dunkelheit ist die, dass ihr euch irgendwo stossen könnt, weil
ihr
nichts seht. Oder ist dunkel sein automatisch schlecht oder böse? Bei meinem Sohn
jedenfalls,
habe ich dann herausgefunden, dass es von einem Zeichentrickfilm stammte, der aber
ganz
regulär für 2-5jährige gedacht ist. Eine der Zeichentrickfiguren hat nämlich einen
Traum,
indem sie von einem überdimensionalen Seehund verfolgt wird, ihr Bett wird dann
lebendig
und flieht mit der Zeichentrickfigur vor diesem Seehund. Klingt alles schlimmer als
es ist.
Dieser Zeichentrickfilm ist wirklich gut gemacht für so Kleinkinder. Trotzdem ging
mit
meinem Sohn halt die Fantasie durch und er glaubte sich in seinem Zimmer verfolgt
durch
diesen riesigen Seehund. Alles hat seinen Ursprung irgendwo, sucht ihn und findet
ihn, bei
euch und euren Kindern. Redet mit ihnen darüber. Zeigt ihnen auf, worauf sie
hereingefallen
sind, kümmert euch um ihre Seele. Ihr müsst ihnen konsequent die Ängste wieder
nehmen,
die sie sich einbilden, genau so wie auch euch selbst. Es hilft eurem Kind reichlich
wenig,
wenn ihr sie gewähren lasst und wie in diesem Beispiel das Lichtlein anmacht. Ihr
müsst mit
euren Kindern sprechen und ihnen beibringen, dass ihre Ängste gar keine Grundlage
besitzen.
Dafür müsst ihr zuerst einsehen, dass auch eure Ängste keine Grundlage besitzen,
ausser
eurer Einbildung und eurer Fantasie. Wenn Ängste realistisch wären, müsste
mindestens jeder
Mensch die Gleichen haben. Ich kenne einen kleinen Jungen, der bald 3 Jahre alt
wird. Dieser
hatte plötzlich in der Nacht Panikattaken und Schreikrämpfe. Wenn die Mutter dann
ins
Zimmer kam, war er meistens in einer anderen Ecke des Raumes, als ob er fliehen
müsste.
Wir haben dann herausgefunden, dass diese Flucht von einem Computergame her
stammte.
Dieses Spiel war ein Autorennen mit knuddeligen Figuren, von dem her fürs Alter
geeignet.
Obwohl man sich hier natürlich die Frage stellen sollte, ob es Sinn macht,
Kleinkinder
wirklich schon am Computer spielen zu lassen. Dafür müsste man ein Zusatzwerk
verfassen.
Jedenfalls hat sich dann herausgestellt, dass der kleine nicht auf die lustigen Figuren
geachtet
hat, sondern total gestresst war, weil diese ihn mit dem Auto verfolgten. Ihr seht, dass
man
auch bei den anscheinend harmlosesten Dingen Ängste annehmen kann, die dann
nach einer
Aufklärung verlangen. Also gebt gut ach auf euch und eure Kinder! Mit jeder Angst
ist es
dasselbe. Jede hat ihren Ursprung und jede kann man wieder durch Objektivsicht
verscheuchen, egal welcher Natur Sie auch waren. Ängste sind da um besiegt zu
werden, um
sie zu erkennen, sie zu korrigieren und danach darüber zu lachen, was man doch für
ein Narr
war. Dann erst kann euer Selbstbewusstsein anfangen zu wachsen, alles vorher
besteht aus
Einbildung und Illusion. Jeder Mensch kann sich ein Selbstbewusstsein erschaffen
und dies in
seiner kleinen Welt in der er sich bewegt aufrechterhalten. Jeder Mensch besitzt ein
antrainiertes Selbstbewusstsein, er lernt einfach die Haltung zu wahren in seinem
gewohnten
Umfeld, wo er die Leute kennt, den Tagesablauf gewohnt ist und nichts Neues auf ihn
zukommt. Unser wahres Gesicht, dass sonst niemand kennt, kommt dann erst zum
Vorschein,
wenn wir mit uns und unseren Gedanken ganz alleine sind und wir uns unbeobachtet
fühlen.
Draussen in der Gesellschaft zeigen wir nur unsere besten Seiten und sind extrem
bemüht
unsere Schwächen und Ängste zu verbergen. Darum kennt auch euer Ehepartner eine
Seite,
der beste Freund oder Freundin kennt euch wieder anders und die Arbeitskollegen
kennen
euch wieder ganz anders. Dies alles nur, um in der Gesellschaft den Schein zu
wahren, ein
anstrengendes Rollenspiel. Wisst ihr eigentlich, wie euch das kaputt macht?
Der Mensch stellt das ganze Leben auf seinen eingeschüchterten, verängstigten
Charakter ein, belügt sich und seine Umwelt, um den Schein zu wahren! Früher
sagte
man einmal: Mehr Schein als Sein! Mittlerweile würde ich sagen: Nur noch
Schein gar
kein Sein!!