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Literatur Kruse, Otto (2010): Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang mit Texten im Studium. 2.
Literatur Kruse, Otto (2010): Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang mit Texten im Studium. 2.

Literatur

Kruse, Otto (2010): Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang mit Texten

im Studium. 2. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz, mit

UVK/Lucius, München (UTB 3355)

Umgang mit Texten im Studium. 2. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz, mit UVK/Lucius, München (UTB 3355)
Umgang mit Texten im Studium. 2. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz, mit UVK/Lucius, München (UTB 3355)
Umgang mit Texten im Studium. 2. Auflage. UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz, mit UVK/Lucius, München (UTB 3355)

Wozu liest man?

Was sind Lesestrategien? Welche gibt es?

Welche Probleme können beim Lesen

Fragen, auf

die Sie

Antworten

bekommen

auftreten?

Wie kann man zu einem sicheren Verständnis des Gelesen kommen und es korrekt wiedergeben?

Was sind Wissensdarstellungen und welche

Arten davon gibt es?

Welche Textgenres sollten Sie im Studium

beherrschen?

Was kann man bei Leseblockaden tun?

Wie lassen sich Lesekompetenz systematisch verbessern?

„Die Leute wissen nicht, was es einen Zeit und Mühe

kostet, um Lesen zu lernen . Ich habe achtzig Jahre dazu gebraucht und kann noch nicht sagen, daß ich am Ziele wäre .

Johann Wolfgang von Goethe

Warum sich

mit Lesen beschäftigen?

Lesen ist ein störanfälliger Prozess, der oft nur widerwillig vollzogen wird oder zu ungenügenden Resultaten führt. „Ungenügend“ kann heißen, dass man nicht versteht, was man

liest, es nicht behält, zu lange dafür

braucht oder nicht damit zu Ende

kommt, obwohl man eigentlich will.

Warum sich

mit Lesen beschäftigen?

Lesen führt Sie in neue gedankliche Welten ein, in neue Wissensgebiete, in unbekannte symbolische Interaktionsfelder und in schriftliche Konversationen, die seit langer Zeit geführt werden.

Warum sich

mit Lesen beschäftigen?

Lesen ist Begegnung

Faches,

ein

mit

eines

direkter

Weg

zur

der Kultur eines

Landes

oder

Sprachraums. Lesen ist eine Tätigkeit, die zu vielen unterschiedlichen Aspekten einer Kultur in Beziehung

steht.

Das erfordert spezielle

Lesetechniken, die dabei helfen, den Sinn eines Textes zu entschlüsseln und das enthaltene Wissen zu

rekonstruieren.

Auch erfordert es Techniken, die einem verstehen helfen, welche Texte der

Mühe wert sind und welche nicht.

Typische

Lesenschwierigkeiten im Studium

Nicht mit dem Lesen anfangen können (Aufschieben)

Keine Motivation zum Lesen haben

Müde werden beim Lesen

Alles schnell wieder vergessen

Nicht verstehen, was man liest

Hintergrundinformation fehlt

Unsystematisch mal dies, mal das

lesen

Zu wenig Geduld haben, die Logik des Textes nachzuvollziehen

Typische

Lesenschwierigkeiten im Studium

Den Text nicht in einen Zusammenhang einordnen können

Der Kopf sperrt sich gegen neue Ideen

Unklarheiten über die Fachbegriffe nicht auflösen können

Zu viel Zeit zum Lesen aufbrigen zu

müssen (zu langsames Lesen)

Zu wenig Zeit zur Verfügung haben

Zu gründliches Exzerpieren (fast alles wird

zusammengefasst)

Akademische

Literalität

Schriftgebrauch in den Wissenschaften in Abhängigkeit von den intellektuellen Traditionen, Forschungsmethoden, Medien und Kommunikationsformen.

Das Erlernen der Langsamkeit

Langsamkeit zulassen!

Der Versuch, schnell zu lesen, führt meist zu

ineffizientem Lesen, weil wir dann nur ungenügend Kapital aus dem gelesenen Text schlagen könen. Wer aus Büchern schlau werden will, muss Zeit investieren, um in die Tiefe zu gehen.

Eine besondere Herausforderung für langsames Lesen ist das

Internet. Der Austausch von Texten hat sich durch die elektronischen Medien so beschleunigt, dass wir mit einer nie gekannten Inflation an verfügbaren Texten konfrontiert sind.

Die Tugenden des Internet liegen nicht in Verdichtung und Ordnung, wie der Printmedien, sondern in Grenzenlosigkeit, Vielfalt und freier Kombinierbarkeit.

Don‘t make

me think

Im Internet lesen wir nicht, sondern es

nach Schlüsselwörtern „scannen“ und

hauptsächlich nach dem nächsten klickbaren Element suchen.

Krug

Die goldenen

Regeln des Lesens

Lesen als Arbeit

Lesen statt fernsehen

Lesen statt surfen

Passende Lesesituation schaffen

Nicht rauchen, nicht essen, wohl aber

trinken beim Lesen

Aktiv mit dem Gelesenen umgehen

Weniger ist mehr Leseplanung

Nach dem Lesen für genügend Bewegung sorgen

Lesen lässt sich optimieren. Um auf dem Hochschulniveau flexibel

lesen zu können, müssen Sie metakognitive Kompetezen entwicklen.

zu Ihren eigenen

intellektuellen Gewohnheiten, den Eigenarten der Texte und den jeweiligen Aufgaben passen.

Sie müssen Lesestrategien

finden,

die

Wichtig ist, dass Sie prüfen, ob das Lesetempo dem Lesezweck noch entsprechend ist.

Arten des

Lesens

Lesen, um zu lernen.

Lesen, um zu diskutieren. Hier ist eine

Lesestrategie angemessen, die Information nicht nur aufnimmt, sondern sie gleichzeitig

in eigene argumentative Strategien

einordnet.

Lesen, um sich in ein Thema

einzuarbeiten. Hier ist das Lesen Teil der

Vorbereitung für eine eigene Arbeit oder Teil des Aufbaus von Expertise zu einem Thema. Entsprechend wichtig ist es, eine Strategie zu entwickleln, die kumulativen Wissensaufbau erlaubt.

Lesen,

um

zu

verstehen.

Rolle

der

Sekundärliteratur. Lesen heißt hier Nachvollziehen

von komplexen Theorien, Gleichungen und

Funktionsdarstellungen, aber auch Aufspüren von geistigen Strömungen, Traditionen, Diskursen.

Lesen, um zu schreiben. Hier ist ein Wechsel von

selektivem und genauem Lesen wichtig und eine

gelassene Zeitperspektive, die Ihnen erlaubt, den Berg von Büchern und Photokopien langsam abzuarbeiten.

Lesen, um zu genießen. Lesen wird recht einfach in

diesem Kontext, da es nicht einem äußeren Zweck

dient.

Diese Lesezwecke verlangen jeweils andere Vergehensweisen und unterschiedliche Lesestrategien.
Diese Lesezwecke verlangen jeweils andere Vergehensweisen
und unterschiedliche Lesestrategien.

Aktives

Lesen

Lesetechnik baut auf dem Prinzip auf, die Lesenden aktiv zu machen und sie in eine

aktive Auseinandersetzung mit dem Text

zu verwicklen.

Das wichtigste Ziel jeder Lesetechnik

besteht deshalb darin, die Kontrolle über das Lesen selbst zu übernehmen.

Lesetechniken teilen das Lesen in Phasen auf, und versuchen zu definieren, wie man das Lesen vorbereitet, wie man

die Information beim Lesen aufnimmt und

was nach dem Lesen geschehen soll.

Aktives

Lesen

Leseplanung

Bewusste Steuerung des Leseflusses (Informationsaufnahme)

Rekapitulierende,

kritische

und

dokumentierende Aktivitäten

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Dr. Juan Ignacio Chia juanignaciochia@outlook.com