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ALTÄGYPTISCHE LITERATUR

VON TORSTEN SCHWANKE

LIEBESLIEDER

Die Geliebte, Ohnegleiche,


Schönste ist die Wunderbare,
Strahlend ist sie wie des Neujahrs
Stern vor einem schönen Jahre.

Tugendleuchtend, samtenhäutig,
Klar der Blicke Augenspiele,
Ihre süßen Lippen sprechen
Nimmer Worte sinnlosviele.

Schlanker Hals und schöner Busen,


Lapislauzli der Locken,
Goldener als Gold die Arme,
Ihre Finger Blütenglocken.

Pralle Lenden, schlanke Hüften,


Reize um die Schenkel fließen,
Edlen Ganges auf der Erde,
Raubt mein Herz mit ihrem Grüßen.

Sie macht aller Männer Hälse


Wenden, sich an ihr zu laben.
Jener Jüngling, den sie grüßte,
Ist der Erste aller Knaben.

Der Geliebte lockt die Seele


Mit der holden Stimme Schallen,
Von dem Schall der Stimme hat mich
Liebeskrankheit überfallen!

Er ist meiner Mutter Nachbar,


Doch wie könnt ich zu ihm gehen?
Ach, ich will die Mutter fragen,
Ach, wie gern möcht ich ihn sehen!

Unfreiwillig muß ich träumen,


Doch die Liebe ist mir Herrin!
Ach, er gleichet einem Narren,
Ach, ich gleiche einer Närrin!

Gerne wollt ich ihn umarmen!


Würd er doch die Mutter fragen,
Gerne wollte ich vom Golde
Eine Spende zu ihm tragen.

Daß ich deine Schönheit sehe,


Komm, daß sich die Mutter freue!
Alle Menschen würden jubeln
Über süßer Liebe Treue!

Seine Schönheit wollt ich sehen,


Saß ich in dem Haus zu klagen.
Sieh, da sah ich den Geliebten
Mit den Freunden in dem Wagen.

Weiß nicht wie ihm auszuweichen,


Unbefangen ihn zu grüßen?
Pfad scheint mir zu sein das Wasser,
Fels nicht unter meinen Füßen.

Närrisch bist du, meine Seele!


Spielst du so vor ihm die Kühle,
Wirst du, wenn er vor dir wandelt,
Doch verraten die Gefühle.

Ich bin dein! so würd ich sagen,


Meinen Namen würd er rufen,
Mich an letzter Stelle seines
Haushalts unten einzustufen.

Immer springt mein Herz und hüpfet,


Wenn gedenk ich meinem Schatze,
Nimmer läßts mich wandeln menschlich,
Hüpft und springt an seinem Platze.

Nimmer greife ich nach Kleidern,


Nimmer nehme ich den Fächer,
Nimmer Schminke aus dem Töpfchen,
Nimmer Salbe aus dem Becher.

Halt nicht an, dir wirds gelingen!


Sagts, so oft ich an ihn denke.
Herz, so mach mir keinen Kummer,
Närrin in des Busens Senke!

Wart, es kommt zu dir der Liebste,


Doch die Blicke auch von allen.-
Herz, laß nicht die Menschen sagen:
Weiber so in Liebe fallen!

Ich verehre Unsre Fraue,


Preise sie und spend ihr Minne,
Rühm die Herrscherin des Himmels,
Künde Lob der Königinne.

Sie erhörte meine Bitten,


Ließ mich meine Herrin sehen,
Jene ist von selbst gekommen,
Großes ist an mir geschehen!

Freute mich und jauchzte fröhlich,


Als sie zu mir kam so eigen.
Wenn sie wandelt, alle Männer
Sich vor ihr in Liebe neigen!

Ich gelob mich Unsrer Frauen!


Hab mein Lieb von ihr empfangen,
Ein zwei Tage blieb mein Liebchen,
Gestern ist sie dann gegangen.

Ging vorbei an seinem Hause,


Stand des Hauses Pforte offen,
Hab ich ihn bei seiner Mutter
Und den Brüdern angetroffen.

Alle die des Weges gingen,


Sind verliebt in ihn gewesen,
Diesen Jüngling ohnegleichen,
Diesen Jüngling auserlesen!

Er sah zu mir, da ich wandelt,


Jauchzt ich, weil es mich beglückte,
Froh, weil er mich angesehen,
Weil ich seinen Blick erblickte.

Ach, wenn seine Mutter wüsste!


Seine Mutter könnt mich heilen!
Unsre Liebe Fraue, sags ihr,
Dann will ich zum Liebsten eilen!
Küsste ihn vor seinen Brüdern,
Würd ihn meinen Liebsten nennen,
Wären auch die Menschen neidisch,
Würd der Liebste mich erkennen.

Unsre Fraue will ich feiern,


Läßt sie mich den Liebsten sehen
In der Mitternacht, die schön ist,
Schön ist im Vorübergehen.

Gehst du von mir für ein Essen,


Willst du Speise nur genießen?
Willst schon anziehn deine Kleider?
Ich bin Herrin weicher Kissen!

Gehst du von mir, weil dich hungert,


Gehst du von mir, weil dich dürstet?
Nimm du meine prallen Brüste!
Durch den Trank wirst du gefürstet!

Süß die Lieblichkeit des Lagers,


Süß die Schöne in dem Sessel,
Liebesäpfel ihre Brüste,
Schlanker Arm wie Schlangenfessel.

Ihre Stirne ist aus Weide,


Schwänchen ich die Wege walle,
Ihre Locken sind der Köder
Und ich hocke in der Falle!

Stromab fahr ich mit der Fähre,


Mit dem Schilf in meinen Armen.
Gib mir heute nacht mein Liebchen!
Fleh den Herrn ich um Erbarmen.

Dieser Strom ist goldner Süßwein,


Schilfrohr ist des Herren Güte,
Seine Boten Blumenknospen,
Herrin ist die Lotosblüte!

Unsre Liebe Fraue freut sich,


Deren Schönheit uns erhellte!
Eine Liebesäpfelschale
Erde vor den Himmel stellte!

10

Stromab fuhr ich im Kanale,


Blinzelnd ich zur Sonne sehe,
Möcht errichten meine Zelte
Bei den Wassern an der Höhe.

Unverzüglich wollt ich eilen,


Dachte an den Herrn der Sonne,
Wollte den Geliebten sehen,
Der zum Tempel wollt der Wonne.

Stand an der Lagunenmündung,


Da du nahmest meine Seele,
Da wir saßen unter Bäumen
Bei dem Tempel mit der Stele.

Pflückt ich von den Tempelbäumen


Fächerzweige mir, die zarten,
Sah dem Tun zu meines Liebsten,
Schaute in den Blumengarten.

Meine Arme voller Blumen,


Balsam troff mir aus den Haaren,
Fühlte mich wie Unsre Fraue,
Da wir Eins in Liebe waren!

11

Fort geh ich von dem Geliebten,


Also ists des Schicksals Wille.
Seiner Liebe ich gedenke,
Sieh, da steht das Herz mir stille!

Seh ich süße Kuchenstücke,


Salzig schmecken sie mir alle,
Auch der liebe goldne Süßwein
Schmeckt mir nur wie Vogelgalle!

Deine Küsse, o Geliebter,


Können einzig Freude geben!
Schenke mir der Herr der Liebe
Freude, Liebe, ewges Leben!

12
Spricht die Taube: Schau, es taget,
Wohin führt dich nun dein Glaube?
Aber nicht doch, lieber Vogel,
Willst du schelten, liebe Taube?

Fand den Liebsten in der Kammer,


Meine Seele überglücklich!
Nimmer will ich dich verlassen,
Hand in Händchen halten schicklich.

Werde meine Schritte mit dir


Hin zu jeder Stelle lenken.
Machst mich zu der Mädchen Ersten,
Wirst nie meine Seele kränken.

13

Dachte liebend deiner Liebe,


Halb geflochten meine Locken,
Eilends wollte ich dich sehen,
Ließ den Kamm im Haare stocken.

Laß mich los, Geliebter, laß mich,


Möchte meine Haare flechten!
Sind geflochten meine Locken,
Löst du sie in Liebesnächten!

14

Was denn redet deine Seele:


Meine Lust ist, sie umarmen!
Sieh, beim Herrn, mich zärtlich nahen,
Meine Kleider auf den Armen...

15

Was tat heute die Geliebte?


Muß ich schweigen leidumfangen?
Ließ mich in der Pforte stehen,
Ist ins Kämmerlein gegangen!

Sagte nicht: Geliebter, folge,


Folge, Liebster, in die Kammer!
Einsam steh ich, leidumfangen,
Wehvoll, voller Liebesjammer!

16
O beim Herrn der Herrn, Geliebter,
Komm zum Fluß gewundne Pfade,
Daß ich, wie du es begehrtest,
Nackt vor dir im Flusse bade!

Laß dich meine Schönheit sehen


Ohne Schleier allenthalben,
Nur gehüllt in die Balsame
Und verschleiert von den Salben.

Steige dann vor dir ins Flußbett,


Fang ein Fischlein an der Küste,
Langen Fisch mit meinen Fingern,
Leg ihn zwischen meine Brüste!

17

Wenn umarm ich die Geliebte


Und umfange ihre Seele,
Ists wie Aloe und Myrrhe,
Narde, Weihrauch, Salbungsöle.

Küss ich, küss ich die Geliebte,


Läßt sie ihre Lippen süß sein,
Ist mir, muß ich trunken jubeln,
Jubeln trunken ohne Süßwein!

18

Jüngling, bist beim Bettenmachen,


Denkst an Liebchen auf dem Bette?
Höre, Jüngling, was ich rate,
Wie’s ein Mädchen gerne hätte:

Feinstes Linnen nimm als Laken,


Edles Staatstuch kannst du missen,
Nimm nicht grobgewobnes Sacktuch,
Parfümiere deine Kissen!

19

Wär ich ihre schwarze Sklavin,


Würde ihre Füße waschen,
Würde ihres bloßen Leibes
Einmal einen Blick erhaschen!

20
Meine Herrin fährt voll Freude
In das Land des Weins, das holde,
Liegt davor im Wasserbette
Eine Insel ganz von Golde.

Müssen nicht mehr Opfer bringen,


Liebe selber will uns heilen!
Laß uns in dem Land des Rausches
Alle Ewigkeiten weilen!

HYMNE AN RE

Der Gott, der sich selbst erzeugte,


Re erstrahlte,
Als er sein Königtum angetreten,
Da Götter und Menschen vereinigt waren.
Da sannen die Menschen
Einen Anschlag auf Re,
Weil die göttliche Majestät
Alt geworden war,
Die Knochen zu Silber geworden,
Die Glieder zu Gold,
Das Haar zu Lapislazuli.

Aber die göttliche Majestät


Durchschaute den Plan der Menschen,
Da sprach er zu denen in seinem Gefolge:

Ruft mein Auge zu mir


Und Schu und Tefnut
Und Geb und Nut
Und die Väter und die Mütter,
Die bei mir waren,
Als ich mich im Urmeer befand!
Ruft Nun, er soll seine Jünger mit sich bringen,
Aber heimlich,
Daß die Menschen sie nicht sehen
Und ihre Herzen nicht erschrecken.
Kommt mit Nun zum Palast,
Damit ich ihm und seinen Jüngern
Einen guten Ratschlag geben kann
Im Urgewässer,
Wo ich entstanden bin.

Man holte also die Götter


Und die Götter stellten sich an seiner Seite auf
Und berührten die Erde
Vor der göttlichen Majestät,
Er möge darlegen seine Probleme
In Gegenwart des alten Vaters,
Der die Menschen geschaffen,
Dem König des Volkes.

Die Götter sprachen


Vor dem Antlitz der göttlichen Majestät:
Rede, Herr, wir hören!

Re sprach zu Nun:
Alter Gott, aus dem ich gezeugt bin,
Und ihr Götter und ihr Ahnen!
Die Menschen, aus meinen Augen entstanden,
Planen einen Anschlag auf mich.
Was werdet ihr dagegen tun?
Ich kann die Menschen nicht vernichten,
Bis ich euren Ratschlag gehört.

Nuns göttliche Majestät sprach:


Mein lieber Sohn, o Re,
Du Gott, der du größer bist
Als der Gott, der dich gezeugt,
Gott, der du älter bist
Als die Götter, die dich erschaffen,
Nimm deine Stelle wieder ein!
Groß ist die Furcht vor dir,
Wenn sich dein Auge wendet
Gegen die Menschen, die Böses planen.

Die göttliche Majestät des Re sprach:


Sie sind in die Wüste geflohen,
Denn ihre Herzen sind voller Angst vor mir.
Die Götter aber sprachen
Vor dem Antlitz der göttlichen Majestät:
Lass dein Auge wandern
Und stelle die Menschen bloß,
Die Übeltäter und Bösewichter,
Die sich gegen dich verschworen haben.
Es gibt kein Auge,
Das deinem Auge überlegen wäre,
Die Feinde zu schlagen!
Lass dein Auge vom Himmel kommen
Als Göttin Hathor!

Die Göttin kam zurück,


Nachdem sie in der Wüste
Die feindlichen Menschen vernichtet.
Da sprach die göttliche Majestät des Re:
Heil Hathor! Friede sei mit dir!
Du hast dem Schöpfer geholfen,
Als ich dich um Hilfe bat!

Da sprach die Göttin Hathor:


So wahr der Herr lebt!
Als ich die Feinde vernichtet,
War es süß meinem Herzen.
Die göttliche Majestät des Re
Sprach zur Göttin Hathor:
Ich werde herrschen über die Menschen.
So entstand die Göttin Sachmet,
Der rote Wein der Nacht,
Die die Füße badete
Im roten Blut der Feinde.

Re sprach: Ruft die Boten,


Ruft die eilenden Boten,
Schnell wie der Schatten des Körpers!
Die Boten kamen,
Und die göttliche Majestät
Sprach: Geht nach Elephantine
Und bringt mir rote Erde!
Ihm wurde rote Erde gebracht.

Und die göttliche Majestät gebot,


Daß der Gelockte die rote Erde zerrieb.
Die Dienerinnen machten Wein.
Sie mischten zum Wein die rote Erde,
Da sah es aus wie Blut.
Siebentausend Becher voll Blut!
Da kam die göttliche Majestät
Mit allen Göttern,
Den Wein zu betrachten.
Da brach der Tag an,
An dem die Götter
Die bösen Menschen vernichten sollten.

Und die göttliche Majestät sprach:


Wie schön sind doch die Menschen!
Ich will die Menschen schützen
Vor dem Zorn der Göttin!
Bringe doch die Menschen an den Ort
Im heißen Süden,
Wo sie die zornige Göttin vernichten wollte.
Früh stand auf der Sonnengott,
Den Schlummertrunk goss er aus,
Da ward die Erde bedeckt
Vom blutigen Wein des Gottes.

Die Göttin in der Morgenröte


Sah die Überschwemmung der Erde,
Sie trank vom roten Wein,
Da glühte ihr Antlitz vor Schönheit!
Lustig ward ihr im Herzen zumute!
Betrunken war die Göttin
Und konnte die Menschen nicht mehr erkennen.
Da sagte Re zur Göttin:
Friede sei mit dir, Geliebte,
Sei willkommen, liebliche Schönheit!

Da sagte Re zur Göttin:


Schlummertrunk für die Menschen
Bereite man an den jährlichen Festen,
Und meine Dienerinnen
Sollen sich sorgen um den Schlummertrunk.
So ward der Schlummertrunk bereitet
Von den Dienerinnen
Am Tag des Festes der Göttin Hathor,
Für alle Menschen,
Vom erste Tag an.

Da sagte Re zur Göttin:


Pein ist in der schmerzhaften Feuersglut!
Da verging eine Zeit der Pein.

Der Gott sprach: So wahr ich lebe!


Mein Herz ist es müde,
Bei den Menschen zu sein!
Ich will sie alle vernichten!
Groß ist meine Macht!
Aber die Götter sprachen zu ihrem Herrn:
Zieh dich nicht zurück in deiner Müdigkeit,
Denn wirkungsvoll sind deine Wünsche.
Re sprach zum alten Vater Nun:
Mein Körper ist zum ersten Mal kraftlos,
Ich will nicht zurück zu den Menschen,
Denn sie greifen mich an.

Die göttliche Majestät des alten Vaters sprach:


Mein lieber Sohn,
Dein Auge diene dem Vater als Schutz!
Nut, meine Tochter,
Nimm ihn auf deinen Rücken!

Da sagte Nut, die Tochter Gottes:


Wie meinst du das, mein Vater?
Da sagte der Vater Nun:
Nicht weigre dich, Nut!
Da verwandelte sich die Göttin
In eine himmlische Kuh
Und Re bestieg ihren Rücken!

Die Menschen kehrten wieder


Und sahen Re auf dem Rücken der himmlischen Kuh!
Da sagten die guten Menschen zum Gott:
Die bösen Menschen haben sich empört
Und einen Anschlag ersonnen
Gegen ihren Schöpfergott.
Komm zu uns, Herr,
Und hilf, dass wir die Feinde stürzen!
Re ging in seinen Palast,
Er ritt auf dem Rücken der Kuh!
Re ging nicht mit den Menschen,
Die Welt lag in großer Finsternis.

Als am frühen Morgen


Die Erde wieder erleuchtet wurde,
Da waren die guten Menschen ausgezogen
Mit Pfeil und Bogen,
Zu kämpfen gegen die Bösen.
Da sprach die göttliche Majestät:
Böses habt ihr getan, ihr bösen Menschen,
Ihr habt das Blut von Menschenkindern vergossen!
Ferne bleibe das Morden von Menschenkindern!

Und Re sprach zur Göttin:


Ich bin auf deinem Rücken
Und bin erhöht!
Da sagte die Göttin zu Re:
Wie meinst du das?
Da verwandelte sich die Göttin
In die Bewohner des Himmels!

Der Gott sprach aber zu Nut:


Komm zu mir, Geliebte!
Sei mir nah und schau mich an!
Da verwandelte sich die Göttin
In den Himmel der Liebe!
Da tat der Gott einen Blick
In das Innerste der geliebten Göttin.
Da seufzte sie: Gott, gib mir Samen!
Da entstanden die Welten.

Die göttliche Majestät


Voll Heil und Leben sagte:
Friedlich ist das Gefilde des Himmels!
Da entstanden die schönen Gefilde
Der Seligen in den Himmeln
Und die Opfergärten auf Erden.
Und Gott sprach:
Ich will Kräuter wachsen lassen!
Da entstand das Schilf am Teich.
Und Gott sprach:
Ich will den Kosmos schmücken!
So entstanden die himmlischen Bewohner der Sterne.

Und es sprach die göttliche Majestät:


Mein Sohn, lieg unter der Göttin!
Leben sollen in der Dämmerung
Die Myriaden Götter!
Nimm die Götter auf deine Arme, mein Sohn,
Auf dass die Götter leben!
So entstand die Sitte,
Daß man den Söhnen eine Amme gibt!
So entstand die Sitte,
Daß ein lieber Vater seine Herzenssöhne umarmt!

Diese Verse soll man singen


Vor dem Bild der himmlischen Kuh:
Die kleinen Götter sind vor ihr,
Die kleinen Götter sind neben ihr,
Eine Neunheit von Sternen auf ihrem Leib,
Ein Schwanz zwischen ihren Beinen!

Schu ist unter ihrem Bauch,


Seine Arme umfassen die Sterne ihres Leibes,
Sein Name ist zwischen ihre Sterne versetzt,
Schu selbst ist unter die Sterne versetzt.

Der Kahn des Gottes


Und der Schrein des Gottes
Sind auf ihrem Körper abgebildet
Und Gott selbst, die göttliche Sonne,
Und Schu berührt sie mit seiner rechten Hand.
Ihr Euter
Ist zwischen den Beinen,
Ihr Euter ist bemalt
Und auf dem Euter steht geschrieben:
Ich bin der Ich-Bin - - -

Auf dem Kahn des Gottes steht geschrieben:


Werde nicht müde, mein Sohn,
Du hast doch das ewige Leben!
O Vater, ich bin ja dein Sohn,
Und Heil und ewiges Leben
Möge an jener deiner erhabenen Nase sein!

Auf dem rechten Auge des Schu


Geschrieben steht:
Die Menschenkinder hüte!
Auf der Flanke des Schu
Geschrieben steht:
O Göttin der Wahrheit, o Maat!
Auf der Unterseite des Armes
Geschrieben steht:
Geheimnisse sind versiegelt!
Auf seinem Haupt
Geschrieben steht,
Dem Haupt, das unter ihrem Euter
Und zwischen ihren Beinen ist:
Der Ausgang ist der Eingang!
Über dem Gott und der himmlischen Kuh
Geschrieben steht
Auf seinem Haupt und ihren Schenkeln:
Die Gottheit ist im Jenseits!
Jubel wird angestimmt,
Wenn die Seele ins Jenseitsgefilde einzieht!
Was über den Stirnen geschrieben steht
Des Gottes und der himmlischen Kuh:
Gott ist die Achse des Kosmos!

Re sprach zu Thot, dem Gott der Weisheit:


Rufe mir Geb, den Erdgott,
Mit diesen Worten: Komm, komm!
Und der Erdgott kam.
Da sprach die göttliche Majestät:
Hüte dich wegen deiner Schlange!
Sie steckt in dir!
Siehe, ich fürchte mich vor der Schlange!
Thot, du kennst ihre magische Macht!

Eile auch du an den Ort,


Wo der alte Vater weilt,
Und sage dem alten Vater:
Bewache die Schlange im Wasser!
Bewache die Schlange im Garten!
Setze ein Schreiben auf
Und schick das Schreiben an den Ort,
Wo deine Schlange lebt, und sage:
Treib nicht dein Spiel mit mir!

Die Schlange weiß, dass ich lebe,


Doch leuchte ich auch für die Schlange.
Was euren Bedarf angeht,
Ich kümmre mich um euch
Auf Erden bis zum letzten Tag.
Hüte dich vor der Magie,
Vor den magischen Sprüchen,
Magie ist in den magischen Sprüchen,
Doch der, der sich die Schlange einverleibt,
Bin ich!

Ich übergebe die Macht meinem Sohn Osiris,


Der die Jüngsten hütet
Und die Wünsche der Alten erfüllt.
Gib die magischen Sprüche,
Die du mit deiner Magie gemacht,
Der ganzen Welt,
Die Magie in deinem Leib!

Da sprach die göttliche Majestät:


Rufe doch den Gott der Weisheit an!
Thot kam herbei.
Da sagte die göttliche Majestät zu dem Gott der Weisheit:
Ich bin da - - -
Ich wohne im Himmel!
Ich kleide mich in Licht und Glanz!
Ich bin das Leben im Totenreich
Und auf der Insel der Seligen!
Schreibe! Wir bringen jene zur Ruhe,
Die jetzt im Jenseits ist,
Die ich geschaffen habe,
Die sich empörte auf Erden
Und jenem Geist der Rebellion gefolgt ist.

Du aber sei an meiner Stelle


Stellvertreter Gottes!
Man soll dich nennen Gott der Weisheit,
Stellvertreter der göttlichen Majestät!
Du sollst Boten schicken,
Die mächtiger sind als du.
So entstand der Ibis des Thot.

Strecke deine Hand aus


In Gegenwart uralter Götter,
Die größer sind als du,
Und deine Angelegenheiten
Stehen gut, wenn du so tust.
So entstand der Ibis des Thot.
Ich werde den Himmel umfangen
Mit meinem vollkommenen Licht.
So entstand der Mond des Thot.
Ich werde die Feinde verjagen!
So entstand der Affe des Thot.
Du bist mein Fürst,
Mein Stellvertreter auf Erden!
Das Herz der Menschen,
Die dich erblicken, soll geöffnet werden!
Alles, was ich geschaffen habe,
Ist voll Dankbarkeit für dich.

O Mensch, sprich diese Verse,


Nachdem du gesalbt worden bist,
Nachdem du Weihrauch geräuchert hast.
Deine Stirn ist mit Myrrhe gesalbt
Und Myrrhe tropft von deiner Hand,
Die Lippen fließen über von Myrrhe!

Deine Kleidung sei von weißem Linnen,


Nachdem du dich gereinigt im Bad,
Zieh an die Füße neue Sandalen,
Ein Zeichen der Göttin der Wahrheit
Sei allzeit auf deiner Zunge!

Wenn es der Wunsch des Gottes der Weisheit ist,


Diese Verse vor Gott zu lesen,
Dann sollst du dich reinigen
Und auch die Diener der Menschen
Sollen sich reinigen in dem Bad.

Wer diese Verse liest,


Soll das heilige Bild betrachten,
Wie es zu sehen im heiligen Buch.
Dann wirst du dein Leben verbringen
In Gemeinschaft mit der Schönheit,
Von vielen Menschenkindern gesegnet.
Deine Augäpfel werden dir gehören,
Deine Glieder werden erquickt,
Deine Schritte werden nicht gleiten.
Die Menschen werden über dich sagen:
Er ist wie Gott am Tag der Auferstehung!
Dein Eigentum wird nicht vermindert,
Deine Pforte wird nicht verschlossen.
Diese Verse sind Verse des Heils,
Erprobt seit zehntausend Jahren.

Der alte Gott umarmte den Gott


Und sprach zu den Göttern des Ostens:
Gebt Lobpreis dem alten Gott,
Durch den alles entstanden ist!
Ich bins, der den Himmel geschaffen
Und die Seelen der Götter
In den Himmel versetzt,
Ich bin bei euch bis ans Ende der Zeit.
Magie ist meine Seele,
Sie ist älter als ich.
Die Seele des Schu ist der Äther,
Die Seele der Zeit ist der Regen,
Die Seele des Dunkels ist die Nacht,
Die Seele des Nun ist das Urgewässer,
Die Seele des Osiris ist das Horn des Mondes,
Die Seele jeden Gottes ist die Schlange,
Die Seele der Sonne erleuchtet die Welt.

Der Mensch soll sprechen


Und sich schützen durch Magie:
Ich bin die reine Magie,
Die im Munde Gottes ist.
Ihr Geister, bleibt mir fern,
Denn ich bin Gott, das Licht.

Dann sollst du sprechen


Am Abend, wenn es dunkel wird:
Fluch deinem Antlitz, Feind Gottes!
Ich bin die Seele Gottes, seine Magie!

O Gott der Ewigkeit,


Der du die Zeit erschaffen,
Der du die Jahre der Götter vergehen lässt,
Vater Gottes, der du den Gott gezeugt,
Mögen die Götter dich lieben!

Magier, der du rein bist,


Forme eine Frau, die im Süden lebt,
Forme eine Göttin, die in der Mitte glüht,
Dazu den Schlangengott,
Der seinen Schwanz in sein Maul nimmt,
Laß ihre Hand auf seinem Körper sein,
Laß seinen Schwanz in der Höhle der Erde sein.

Der Gott der Weisheit wird ihm verleihen,


Daß die Ehre des Himmels auf ihm ruht.
Schu streckt ihm seine Arme entgegen,
So dass er gerettet wird
Vor den alten Göttern des Ostens,
Die Himmel und Erde hüten
Mit immerwährendem Geheimnis.
Er ist groß, wenn er aufsteigt,
Das Urgewässer zu schauen.

Ein Priester soll es rezitieren


Am dreizehnten Tag jedes Monats.
Wer diese Verse rezitiert,
Der bleibt leben auch im Totenreich.
Größer ist die Ehrfurcht vor Gott
Als vor den Menschen dieser Welt.
Wenn sie Gottes Namen aussprechen
Und Gottes Name ist Ewigkeit,
Dann sollen sie sagen: Sie ist Gottheit!
Dann sollen sie sagen: Die Gottheit
Hat uns auf diesem Weg erreicht.

Ich kenne den Namen Gottes


Und kenne Gottes Angesicht.
Ich bin ein Mann, der einen Talisman
Trägt um den Hals zur Nacht.
Ich bin Gott in seiner Neunheit.
Meine Schüler sind Magier.
Ich bin heil und ziehe vorüber,
Ich bin die Flamme, die Seele des Feuers.
Für mich gibt’s keine Feinde
Unter den Verdammten der Erde
Und in der ganzen Welt.

Zu sprechen vor diesen Geistern,


Die fortgegangen sind:
Laß die Götter wissen,
Die ihr Antlitz in ihren Händen bergen,
Daß sie die Seele passieren lassen,
Damit sie zur Flamme im Himmel wird!

Jeder tüchtige Dichter,


Der Gottes Worte kennt
Und sie in seinem Munde trägt,
Der wird ausgehn und eingehn im Himmel.
Die Bewohner des Abends
Halten ihn nicht auf.
Ihm mangelt nicht Trank des Mundes!
Sein Kopf ist kein Kuchen, den man essen kann.
Er beugt sich nicht vor dem Gerichtshof,
Sondern schreitet an der Spitze der Verklärten
Zusammen mit allen, die die Sprüche kennen.
Untaten lässt er nicht gelten auf Erden,
Er wird versorgt von Gott
Und keiner kann ihm Fallen stellen.

Wenn ihr diese Verse


Irgendeiner Hoheit gebt
Und irgendeinem Seligen,
Dann wird er sorgen für die Menschenkinder,
Die kein Brot zu essen haben.
Er wird den Hut nicht abnehmen
Vor den älteren Geistern,
Sondern sie werden ihn schauen
Wie eine Frühlingsblume.

Es spricht die verherrlichte Mutter:


Komm, mein Sohn, den ich liebe,
König M, mein Heiliger!
Komm, dass du zusammen bist mit deinem Vater
Als einer der Götter.
Die Götter sind im Gefolge deines Vaters
Zur Seite deiner Mutter.

König T ist lebendig!


Er stirbt nicht den zweiten Tod,
Er lebt, auch wenn er stirbt!

Im Namen aller Götter:


Gott ist König aller Welt,
Gott ist König in Ewigkeit!
Gott führt dich zum ewigen Leben,
Gott gibt dir Atem,
Gott gibt dir das Reinigungsbad
Und Gott gibt dir das Opfer in Ewigkeit!

AUS DEM TOTENBUCH

Wie herrlich ist diese schöne Seele


Für den Torwächter des Horizonts!
Öffnet der Göttin ANNA,
Bereitet ihr den Weg,
Daß sie vorüberziehe,
Denn sie ist vergöttlicht!
Öffnet ihr den geheimnisvollen Platz
Und habt Ehrfurcht vor ihr,
Die ihr mit ihr sprecht.
Singt Lobpreis der Göttin ANNA,
Denn sie ist auferstanden!

Dessen Gesicht zur Erde hängt,


So ist der Name des Wächters der ersten Pforte,
Der Verhörende hütet die erste Pforte,
Der mit der klagenden Stimme
Meldet ANNA bei der ersten Pforte an.

Der die Brust entgegenstreckt,


So ist der Name des Wächters der zweiten Pforte,
Dessen Antlitz aufstrahlt, der hütet die Pforte,
Der Glühende meldet an die Göttin ANNA.

Der das Fleisch speist,


So ist der Name des Wächters der dritten Pforte,
Der Wachsame hütet die dritte Pforte,
Der Segnende meldet an die Göttin ANNA.

Der Sohn des Vaters


Ist der Wächter der vierten Pforte,
Der mit dem raschen Herzen, der hütet die Pforte,
Der mit der Großmut im Antlitz,
Der meldet ANNA bei der vierten Pforte an.

Der vom Brote lebt,


Der ist der Wächter der fünften Pforte,
Der Feurige hütet die Pforte,
Der Rasende meldet an die Göttin ANNA.

Der mit deutlicher Stimme spricht,


Der ist der Wächter der sechsten Pforte,
Der die Flamme vom Altare nimmt,
Der hütet die sechste Pforte,
Der mit den scharfen Augen,
Die meldet die Göttin ANNA an der sechsten Pforte an.

Der Schärfste von allen,


Der ist der Wächter der siebenten Pforte,
Der mit der schönen Stimme,
Der hütet die siebente Pforte,
Der Schützende meldet die Göttin an.

O ihr sieben Pforten


Und ihr, die ihr steht in den sieben Pforten
Und dient der Göttin ANNA,
Die ihr den Zustand der Länder meldet
Der Göttin ANNA an jedem Tag,
Die Göttin ANNA, sie kennt euch,
Kennt jeden bei seinem Namen.
Die Göttin ANNA ist neugeboren,
Verklärtheit ist ihr verliehen
Vom Herrn des Himmels
Und ihre Würde ist ihre Reinheit.
Die Göttin ANNA empfängt
Die andern Toten im Himmel
Und lebt im Kreis der andern Götter,
Die Göttin ANNA regiert
Den Hofstaat der Göttinnen und Götter,
Die Göttin ANNA ist jetzt eine von ihnen.

Die Göttin ANNA ist eine Verklärte,


Herrin der Verklärten,
Die Göttin feiert das Frühlings-Mondfest
Und die Wintersonnenfeier.
Die Göttin hat jetzt Adleraugen
Und schaut die göttliche Sonne.
Der Gott der Weisheit
Hat die Sonne in die dunkle Nacht gesetzt.
Die Göttin ANNA reist jetzt durch den Himmel
In triumphalem Jauchzen!

Lasst die Göttin ANNA in Frieden reisen,


Wenn sie in der Gondel der Sonne fährt.
Die Schutzmacht der Göttin ANNA
Ist die Schutzmacht der Gondel der Sonne.
Göttin ANNA, so nennen wir
Die Gottheit, die Menschenkinder erschuf.
Die Göttin ANNA ist größer als ihr,
Sie wandelt auf dem Weg der Wahrheit.
Die Göttin ANNA hat einen Ekel
Vor solchen Menschen, die andern schaden.
Die Schutzmacht der Göttin ANNA
Ist die Schutzmacht des Sohnes Gottes!
Die Göttin ANNA wird nicht abgewiesen
An den sieben Himmelspforten.

Die Göttin ANNA ist eine Reine


Im Gefolge aller heiligen Göttinnen.
Ihre Landschaft bringt Opfergaben
Von goldenem Brot und rubinrotem Wein
Den Wissenden, den Weisen,
Die erfreuen das Herz der Göttin ANNA
Mit Opfergaben von Brot und Wein.
Die Göttin ANNA ist eine Muse
Zur Rechten des Schreibers Gottes
Und eine Hilfe denen, die opfern.
Der Gott, der in dem Opfer ist, gebot,
Der Göttin ANNA ein Opfer zu bringen.

Die Göttin ANNA ist die Erhabenheit


Des himmlischen Horizontes.
Die Göttin ANNA hat den Höchsten angekündigt
An den Pforten des himmlischen Horizontes.
Nun jubeln Göttinnen und Götter
Beim Nahen der Göttin ANNA,
Denn der heilige Weihrauch gebührt
Der neugeborenen Göttin ANNA
Und die Schadenstifter müssen fliehen!
Die Torwächter segnen ANNA,
Die Göttin ANNA, sie ist
Mit verschleiertem Antlitz
Im Innern des Palastes
Vor dem Heiligtum Gottes
Zu jener Stunde der Ewigkeit,
Da ANNA nach ihrer Einigung
Dahingelangt durch die Liebe
Der höchsten Königin des Himmels!

Die Göttin ANNA ist eine,


Die die Wahrheit zu Gott gebracht
Und die die Kraft des Bösen vernichtet!
Die Göttin ANNA eröffnet die Galaxien
Und wehrt den Hagel ab
Und erhält die Kinder Gottes am Leben.
Die Göttin ANNA hat ein Opfer gebracht
Vom heiligen Brot
Dem Orte, wo sie jetzt lebt.
Die Göttin ANNA ist gefahren
Auf dem Schiff der Sonne.
Bereitet ist der Weg für die Göttin ANNA,
Daß sie fortschreiten kann zu Gott.

Das Antlitz der Göttin ANNA


Ist das der Schönsten!
Die Göttin ANNA verfügt über Kraft,
Die Göttin ANNA ist zufrieden!
Die Göttin ANNA hat einen starken Willen
Und bringt den Feind zu Fall!
Ihr Freunde und Freundinnen,
Bereitet den Weg
Der Göttin ANNA zu Gott!

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich,
Ich kenne deinen Namen
Und den Namen Gottes,
Der dich behütet.
O Herrin des Betens
Mit deiner festen Burgmauer,
Oberste Herrin,
Herrin des Eindringens,
Die du vorhersiehst die Zukunft,
Die du die Armen rettest,
Ob sie nah sind oder fern!
Ehrfurchtgebietender, so ist der Name
Des Wächters deiner Pforte.
Ich bin gereinigt durch das Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin gesalbt von Myrrheöl,
Ich bin gekleidet in weißes Linnen,
Das Zepter in meiner Rechten
Ist von Almuggimholz.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich behütet.
O Herrin des Himmels,
Gebieterin der Erde,
Herrin der ganzen Welt,
Die du den erhöhst, der dir gefällt.
Sohn des Atems, so ist der Name
Des Wächters deiner Pforte.
Ich bin gereinigt durch das Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin beräuchert mit Weihrauch,
Gekleidet in feinstes Linnen.
Mein Zepter in der Rechten
Ist aus Sandelholz.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich behütet.
O Herrin des Altares vom großen Opfer,
Die Brot und Wein herbeischafft!
Die Götter machen es sich bequem bei dir,
Tag der großen Flucht, so ist dein Name.
Licht, so ist der Name des Wächters deiner Pforte.
Ich bin gereinigt durch das Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin gesalbt mit Narde,
Gekleidet in zartes Linnen.
Mein Zepter ist von Elfenbein.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich behütet.
Machtvoll durch das Schwert des Wortes,
Herrin des Südens und des Nordens,
Die du den Feind vertilgst
Und die Wünsche der Reinen erfüllst!
Stier, so ist der Name des Wächters deiner Pforte.
Ich bin gereinigt durch das Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin begossen mit Tarschisch-Wein
Und gekleidet in weiße Seide.
Mein Zepter ist von Ebenholz.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich behütet.
Schutzfrau, Herrin vom Lobpreis,
Freudige, der man schenken will,
Zu der kein Kahlkopf Zutritt haben darf,
Die du den Übeltäter zurücktreibst!
Ich bin gesalbt mit Myron,
Gekleidet mit dem Fell der Panther,
Das Zepter in meiner Rechten
Ist vom Holz der Donner-Eiche.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Gib mir den Weg frei,
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich behütet.
Herrin der Gnade, voller Ruhm,
Deren Höhe, Tiefe, Länge, Breite unbekannt,
Die nicht Geschöpf ist,
Deren Schlangen zahllos sind,
Die im Anfang gezeugt ward!
Bruder, so ist der Name
Des Wächters deiner Pforte.
Ich bin gereinigt durch das Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin gesalbt mit Olivenöl,
Gekleidet in feine Gaze.
Das Zepter in meiner Rechten
Ist vom Dorn der Rose.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Dies sag ich von der Göttin ANNA,


Wenn sie zum ermüdeten Herzen gelangt:
Ich kenne dich
Und den Namen Gottes, der dich beschützt.
Feuer, das brennt,
Aber das nicht den Dornbusch verbrennt,
Mit rascher Glut,
Pein der Liebe, so ist dein Name!
Der seinen Körper bewahrt,
So ist der Name deines Wächters.
Ich bin gereinigt im Wasserbad,
In dem der Herr gebadet hat.
Ich bin gesalbt mit Aloe,
Gekleidet in Duftgewänder.
Mein Zepter ist aus Zypressenholz.
So ziehe dahin, denn du bist rein.

Ich grüße die Göttin ANNA


Mit Brot und Salz.
Die Göttin ANNA ist gesalbt mit Myrrhe,
Beräuchert mit Weihrauch.
Ich bin gereinigt, rein
Durch die Verklärungen
Des Wortes Gottes.
Rein bin ich wie das Gefieder des Schwanes,
Keusch bin ich wie der Fisch,
Keusch wie die Jungfrau im Tempel!

Rein ist die Verklärung der Göttin ANNA,


Schön ist die ehrwürdige Göttin ANNA!
Gott hat ihr Gnade erwiesen,
Alle Götter sind ihr günstig gestimmt,
Alle Göttinnen sind ihr wohlgesonnen:
ANNA, deine Schönheit
Ist wie ein rauschendes, schäumendes Meer,
Wie die Brandung, die den Felsen umgischtet!
Deine Schönheit ist wie ein Festsaal,
Darin der Herr verherrlicht wird.
Deine Schönheit ist wie die Säule
Im Tempel Gottes.
Die Göttin ANNA hat eine Säule errichtet
Und eine Vase für die Liebe Gottes!

Wisse, ANNA, du wirst beweint!


Siehe, ANNA, du bist verklärt,
Du bist erhoben
Von magischer Macht!
Erhebe dich und richte dich auf,
Stehe auf gegen deinen Feind!
Dein Feind ist gestürzt,
Gottes Feind ist gestürzt!
Frau, du triumphierst über den Bösen!
ANNA, man ist deinen Worten gehorsam
Und führt deine Befehle aus.
Du bist gerechtfertigt vorm Gericht
Durch die Gnade Gottes.
Wisse, du wirst beklagt,
Wisse, du wirst beweint!

Göttin ANNA, deine Stirn ist gesalbt,


Du trägst die Haare lang,
Dein Antlitz glänzt wie der Mond.
Deine Brüste sind aus Lapislazuli,
Dein Haar ist schwarz wie die Nacht,
Deine Haare umrahmen dein Antlitz
Wie Lapislazuli den Mond,
Dein Antlitz ist wie reines Gold.
Deine feinen Augenbrauen
Sind wie befreundete Schwestern.
Dein Nase schnaubt Zorn.
Dein Auge schaut Gottes Berg.
Deine Wimpern sind lang.
Deine Augenlider sind wie Lapislazuli,
Deine Augenlider voller Schminke.
Deine Lippen küssen die Wahrheit
Und reden Wahrheit vor Gott.
Deine Zähne sind Schlangenzähne,
Deine Zunge flötet wie die Nachtigall.
Deine Brüste hüpfen,
Deine Brüste hüpfen,
Wenn du die Wiesen durcheilst!

Dein Hals ist golden,


Mit Elektron umhangen,
Deine Kehle ist nicht zusammengeschnürt,
Deine Wirbelsäule ist eine Schlange,
Dein Rückgrat ist aus Gold,
Deine Lunge ist voller Atem,
Deine Augen sind wie Sterne,
Dein Hintern, o dein Hintern
Ist ein Doppel-Ei aus Karneol!

Dein Rachen duftet süß,


Dein runder Leib ist golden,
Deine Brüste, ach deine Brüste
Sind zwei Eier aus Karneol,
Mit Lapislazuli geschmückt,
Deine Schultern leuchten als Fayence,
Deine Arme breiten sich aus,
Dein Herz ist immer sanft,
Deine beiden Brüste, ach deine beiden Brüste
Sind das Meisterwerk des allmächtigen Schöpfers,
Deine Muskeln öffnen und schließen sich,
Dein Leib ist der Himmel,
Wenn du zur Ruhe gehst,
Dein Nabel ist das Jenseits,
Dein Schooß ist mein Paradies...

HYMNE AN DIE MUSEN

Anubis ist am Berg der Toten angekommen.


Onnophris feiert,
Alle Götter des heiligen Landes frohlocken,
Ihre Herzen sind voller Wonne,
Schu ist aus der Unterwelt in den Himmel gegangen,
Die Musen frohlocken,
Die große Göttin Isis freut sich,
Nachdem sie ihren Sohn gesehen,
Horus bleibt im Amt,
Isis ist die himmlische Schutzfrau,
Süden und Norden, Westen und Osten gehören Horus,
Re macht seinem Sohne nach Wunsch
Eine Vermögensverfügung.

Die Göttinnen kommen zu dir


Mit Lobpreis und Musik,
Die Edeldamen jauchzen bei deiner Ankunft,
Die Geister jubeln über deine Seele,
Die Musen spielen Harfe
Für deine Majestät,
Männer und Frauen preisen
Deine Vollkommenheit.

O Göttin Muse, Herrin


Der schwarzen Augenbrauen mit leuchtenden grünen Augen,
Dein Vater frohlockt bei deinem Anblick,
Er freut sich über deinen Duft,
Sein Herz erfreut sich an deinem Parfüm.
Dich preisen die seligen Geister,
Es ergötzen sich an dir die heiligen Affen,
Alle Musen musizieren täglich,
Es musizieren die Göttinnen auf den Trommeln.

Hathor, Göttin der Schönheit,


Mutter aller Mütter,
Du bist herrlich im Palast der Neunheit.
Du ruhst zur Rechten von Vater Re,
Er freut sich an dir.
Die Musen musizieren
Der majestätischen Göttin.
O Hathor, möge dein Antlitz
Gnädig leuchten über mir!

Die seligen Geister freuen sich an deiner Seele.


Die Musen streichen die Harfe,
Die Heiligen verneigen sich vor dir
Mit verschleiertem Haupt,
Die Toten eilen, dich zu sehen,
Die Hohepriester küssen die Erde, auf der du wandelst,
Das Land ist unter deiner Aufsicht,
O Fürst, du Sohn der Göttin Hathor!

Ich preise deine Seele, seit ich sehe,


Wie liebevoll deine Seele ist!

Der Kaiser Augustus kommt zu dir,


Osiris, du König der Götter.
Die Sänger des Ostens jauchzen über deine Seele.
Tefnut schlägt die Trommel,
Hathor bringt dir ihr Monatsblut dar.
Die Götter beten dich an,
Verkünden deine Perfektion.
Die Göttinnen erscheinen
Und verehren deine Perfektion,
Wenn du dein Heiligtum besuchst
Am Feiertag des reinen Stieres.
Du kommst in Frieden
Und vereinigst dich dem Tempel.
Dein Antlitz strahlt vor Freude,
Der Himmel feiert,
Die Erde ist voll Frohsinn,
Die Welt in feierlicher Stimmung.
Du bist der vollkommene Gott,
Der Herrscher mit der Krone.
Dein Sohn, den du lieb hast,
Betet vor dir, der Autokrator.

Es kommt der Kaiser Augustus zu dir,


Osiris, du König der Götter.
Er bringt dir die unterägyptische Muse,
Die deine Majestät verherrlicht.
Die westlichen Sänger preisen deine Seele,
Die Sänger von Osten jubeln.
Die Töchter spielen die Zymbel.
Die Edlen erweisen dir Ehren und Respekt.
Die Fernen reichen dir die Hand,
Um dich zu ehren.
Über dich freuen sich die Herzen der Götter.
Freude eines Festes ist im Himmel,
Es freuen sich die Alten,
Wenn du in der Stadt erscheinst.
Ihre Herzen heißen dich willkommen,
Wenn du vom Himmel zur Erde kommst.
Gott, du bist der vollkommene Gott,
Der Friedefürst im Haus der Geburt,
Dein Sohn, den du liebst,
Er betet zum Vater, Sohn Gottes,
Gekrönter König, Autokrator.

Ich bete dich an o Allherr,


Ich schaue dein Antlitz,
Ich jauchze und juble über deine Macht,
Du bist der große Gott,
Der den Uranfang geschaffen.

Es kommt der Sohn des Re,


Der Herr der Länder, der Kaiser.
Er bringt dir die oberägyptische Muse,
Die deine Majestät verherrlicht.
Die Nacht macht für dich
Die bedeutsame Geste.
Die Frau kommt aus ihrem Gemach
Und vereinigt sich mit ihrem Bruder.
Die östlichen Seelen jauchzen
Über deine unsterbliche Seele.
Die große Göttin Isis schlägt die Trommel.
Die Göttin der Liebe und Schönheit, Hathor,
Gibt dir ihre Hand.
Die Götter ehren dich
Und künden deine Vollkommenheit.
Die Göttinnen kommen
Und verehren deine Autorität,
Wenn du das Heiligtum besuchst
Am Tag des Festes,
Am Tag des Feuers.

Herr, du kommst in Frieden


Und vereinigst dich mit deiner Braut.
Dein Antlitz strahlt vor Freude.
Der Himmel feiert ein Fest,
Die Erde freut sich,
Die Welt ist in feierlicher Stimmung.
Du bist der große Gott,
Der gekrönte Herrscher,
Dein Sohn, den du liebst,
Ist König und Autokrator.

Ich juble vor dir, du Fürst der Götter,


Ich juble vor deinem Antlitz,
Ich juble zusammen mit den Guten,
Die deinen Namen lieben.
Du freust dich über die Musik,
Das Musizieren der Muse.

Es kommt der König zu dir,


Der Autokrator an der Spitze der Hierarchie.
Sohn des Re, du bist groß,
Alle Götter sind dir gnädig.
Er bringt dir die oberägyptische Muse,
Die deine Majestät verherrlicht.
Die Nacht macht dir Musik.
Tefnut kommt aus dem Schlafgemach
Und vereinigt sich mit dem Bruder.
Es ehren dich die Sänger
Des Ostens und des Westens.
Die Frauen freuen sich,
Wenn sie dein Antlitz schauen.
Das ganze Land ist in feierlicher Stimmung,
Wenn du dich niederlässt
Im Haus des Jauchzens.
Die schönen Musikantinnen spielen,
Die Prophetinnen singen
Und preisen deine unsterbliche Seele
Und sprechen: Die Kinder des Landes
Sind voll Ehrfurcht vor deiner Autorität.
Die Musikantinnen jubeln
Vor deinem väterlichen Angesicht,
Indem sie ihm Zymbeln tönen lassen.
Sie verhüllen ihre Scham,
Die Sängerinnen lieben deinen Namen
Und lassen deinen Namen erschallen.
Dein Sohn, den du liebst,
Ist Kaisarion.

Nimm dir deinen Becher,


Damit deine Seele froh sei
Über das Horusauge.
Den Wein sauge ein,
Damit er dein Herz ergötze.
Das Werk der Weingöttin
Ergötze deine Majestät,
O Herrin der Trunkenheit,
Trinke Wein mit mir!
Die Göttin Muse,
Die Herrin der Harfe,
Singt Lieder des Jubels
Zum Lobpreis der Neunheit.

Roten Wein für deine Seele,


Herrin der Länder,
Das grüne Horusauge
Für die Pracht deiner Majestät!

Die unterägyptische Muse,


Die Herrin der Kehle,
Die Herrin des Singens zur Harfe,
Die Herrin der Jubelmusik,
Lässt hören ihren Gesang,
Der Göttern gefällt.

Der König vollzieht das Opfer


Als Mundschenk der Königin,
Indem er der Mutter Wein reicht,
Indem er das grüne Horusauge
Der Königin gibt.
Er gibt der Königin Rauschtrank
Und bringt den Wein als Opfer dar.

Reiche den Rotwein!


Nimm dir den Becher,
Ehrwürdige Herrin,
Daß es dir wohlergehe!
Wie gut ist sein Geschmack!

Ich komme zu dir, o Goldene,


Herrin der Trunkenheit,
Am Sitz der Trunkenheit.
Ich bringe dir roten Wein,
Dein Herz zu erfreuen,
Daß deine Seele zufrieden sei
Über das Werk der Weingöttin.
Du bist die Herrin der Trunkenheit,
Die Herrin des Jauchzens,
Dein Antlitz ist voll Gnade,
Deine Liebe ist süßer als Honig!

Es spricht die Herrin der Trunkenheit,


Die Herrin der Freuden,
Die Herrin des Jauchzens,
Die Herrin des Tanzes,
Die Herrin der Myrrhe,
Die Herrin des Kranzes:
Ich gewähre dir, o mein Freund,
Tag für Tag die Trunkenheit,
Daß dein Herz sich ergötze!

Willkommen in Frieden,
Spricht Horus mit dem grünen Auge,
Willkommen, Sohn der Erde,
Den die Weingöttin selber
An ihren Brüsten gestillt hat,
Ich empfange den Wein
Als Opfergabe von dir
Und freue mich allzeit
An deinem Opferwein.
Ich gewähre dir Trunkenheit
Tag für Tag, mein Freund,
Dein Kummer werde gebrochen!
Die oberägyptische Muse
Ist die Herrin der Musik,
Die Herrin des Singens zur Harfe,
Sie singt mit goldener Kehle,
Mit süßem Atem,
Mit ihrem Gesang
Ist die Gottheit zufrieden.

Reiche den Rotwein!


Du Schönste aller Frauen,
Nimm in Empfang
Das grüne Horusauge!

Der König kommt


Zur Königin aller Menschen:
Allmächtige! Ohnegleiche!
Ich bringe dir das Gute
Von allen Trauben und Beeren,
Den Becher des Gottesreiches!
O Herrin der Trunkenheit,
O Herrin des Gesanges,
Du ergötze dich an der Wonne!

Isis verheißt dem Sänger:


Ich verheiße dir Trunkenheit über Trunkenheit
Und unvergängliches Jauchzen!

Der König auf seinem Thron


Erfreue das Herz seiner Herrin!

O Herrin des Tanzes,


O Herrin der Herzensfreude!
Es jubelt die Jungfrau
In ihrer Kapelle,
Ihr Herz freut sich
An deiner perfekten Schönheit!
Fürstin des Friedens,
Herrin des Jauchzens,
Du bist Tag für Tag
Die Herrin der Lust und Wonne!

Ich reiche den Kranz


Der guten Mutter.

Willkommen, willkommen in Frieden,


Fürstin der Frauen,
Herrin der Kinder!
Ich spiele die Harfe
Vor deinem gnädigen Antlitz,
Göttin der Göttinnen!
Laß dein Antlitz über mir leuchten,
Dein Herz sei froh,
Befriedigt deine Seele!

Horus kommt als Held,


Osiris ist zufrieden.
Trommeln ertönen,
Ägypten feiert,
Denn Horus wurde geboren!
Die Göttinnen kommen,
Horus zu sehen,
Der Sohn des Osiris
Ist auf dem Thron seines Vaters.

Isis, man ruft zu dir,


Die du die Länder ernährst,
Man kränzt dein Haupt,
Die du die Länder regierst,
Man spielt dir die Harfe,
Die du die Länder fruchtbar machst,
Man spielt dir die Harfe
Mit magischer Macht,
Fürstin des feurigen Hauses,
Glänzende Herrin der Sonne,
Herrliche, Einzige!
Horus ist zufrieden.

Isis spricht: Ich gebe dir


Die Berge mit Edelsteinen,
Ich gewähre dir
Das Königtum Gottes
Auf der Erde.

Gekränzt sei deine Stirne,


Ehrwürdige Fürstin,
Daß du die Stadt erleuchtest
Wie die Sonne am Horizont.

Die Goldene glänzt in der Stadt


Wie sie am Himmel leuchtet,
Sie sendet ihre Strahlen aus
Und erleuchtet das Land,
Sie schickt ihr Licht
Zu allen Menschenkindern,
Sie ist die große Sonnengöttin,
Die Fürstin der ganzen Erde,
Die Licht strahlt in die Dunkelheit.

Die unterägyptische Muse,


Die Herrin der Brust,
Die Herrin der Kehle,
Die Herrin des Singens zur Harfe
Ist heute Herrin des Jubels.
Hathor, wir jubeln über dich,
Hathor, wir jauchzen über dich,
Hathor, ich freue mich am Tag,
Da Horus geboren ist.

Ich bin der Musikant


Der goldenen Göttin,
Der ich das Herz meiner Herrin
Tag für Tag erfreue.

Ich höre das Flüstern


Der Göttin Muse!
Ich werde deine Majestät
Vor den Dämonen beschützen!

Ich spreche mit erhabener Zunge,


Ich öffne meine Kehle
Und beginne, die Harfe zu streichen
Für meine Göttin Muse.

Der Himmel ist in festlicher Freude,


Die Erde ist feierlich,
Die Horusaugen strahlen,
Die Schlange ist befriedigt,
Die Schlange an der Stirn der Gottheit.
Horus sitzt auf seinem Thron.

Die Göttin spricht: Ich gebe dir


Speise im Überfluss,
Als Nahrung den Ertrag
Des Vogelfanges an deiner Stätte.
So lobpreise zur Harfe
Die unterägyptische Muse,
Die auch im vergangenen Jahr
Deine Seele vollkommen befriedigte!

Ich tanze der Herrin


Im Heiligtum ihrer Seele.
Ihr Körper jauchzt,
Wenn sie mich sieht am Morgen!
Was die Göttin Muse betrifft,
So freut sich ihr Herz,
Wenn Hathor sie anschaut.

Man sagt von der Muse,


Ihr Leid und Elend sei es,
Was sie singt im Ritual.
Nun komm, o lichter Gott,
Der du den Bösen demütigst,
Wenn dein Licht erscheint
Am neuen Morgen.
DAS GEDICHT DES GERECHTEN UND LEIDENDEN MANNES

Ach, ein Jahr noch überstehen!


Ach, dies Jahr ist auch verstrichen!
Ach, als ich mich umgeschaut hab,
Ward es immer, immer schlimmer!
Auf dem Höhepunkt mein Unglück,
Keine Gnade hat Fortuna!
Schrei ich laut zu meinem Herrgott,
Aber er verbirgt sein Antlitz,
Flehe ich zu meiner Herrin,
Sie verwehrt mir ihre Gnade!
Der Prophet mit seiner Einsicht
Kann mein Leiden nicht ergründen,
Und der Mann, der Träume deutet,
Kann nicht mein Problem erkennen,
Ich befragte einen Traumgeist,
Doch ich wurde nicht erleuchtet,
Auch des Ritenpriesters Singen
Nicht versöhnte Gottes Ingrimm.
Ach, was für bizarre Taten
Überall auf schwarzer Erde!
Schaute ich zurück, ich schaute
Nichts als Zank und Streit und Ärger,
Wie die Frevler, die nicht opfern
Libationen ihren Göttern,
Keine Speiseopfer opfern
Und nicht preisen ihre Götter,
Sich nicht unterwerfen wollen,
Die nicht wollen niederknieen
Zum Gebet und zur Anbetung,
Die nicht feiern Feiertage,
Prozessionen nicht besuchen,
Die das Ritual verneinen,
Die verschmähn die alten Riten,
Die nicht lehren ihre Kinder,
Zu lobpreisen ihre Götter
Und die Göttin anzubeten,
Fressen frevelnd Speiseopfer
Und verschmähn die höchste Herrin,
Bringen ihr kein Blumenopfer,
Wie Besessne von Dämonen,
Welche falsche Schwüre schwören,
Ach, wie solch ein Frevler schein ich!
Ich für meinen Teil gedachte
Der Anbetung und des Preises,
Das Gebet war meine Quelle,
Mein Gesetz das rechte Opfer.
Die Anbetung meiner Götter
War die Freude meines Herzens,
Meiner Herrin Prozessionen
Waren mir Gewinn und Segen.
Stets zu beten für den König,
Das war meine größte Freude.
Blasen durft ich die Fanfare,
Das war wie ein gutes Omen.
Ich belehrte meine Leute
In den rechten Ritualen,
Lehrte meine lieben Leute,
Wie sie stets zu ehren haben
Meiner Göttin süßen Namen.
Meinen König pries ich hymnisch
Fast wie einen von den Göttern,
Ehrte den Palast des Königs,
Lehrte das zu tun das Volk auch.
Wüsst ich nur, dass alles dieses
Irgendeinem Gott gefalle!
Denn man meint wohl oft das Gute
Und verärgert doch die Götter,
Oder das, was man verabscheut,
Ist der Götter Wohlgefallen.
Wie erlerne ich das Denken
All der Götter in den Himmeln?
Wie erkenne ich die Pläne
All der Götter in der Hölle?
Wie erlernen es die Menschen,
Auf der Götter Weg zu gehen?
Gestern lebte noch das Weibchen,
Heute schon ist tot das Weibchen!
Gestern war ein Männchen traurig,
Heute schon frohlockt das Männchen.
Gestern sang ein Dichter lustvoll,
Klagt heut wie die Klageweiber.
Das Befinden eines Menschen
Ändert sich in stetem Wechsel,
Wie ein Weibchen spreizt die Schenkel,
Wieder dann verschließt die Schenkel.
Wenn die Menschen hungern, dürsten,
Werden sie zum Staub der Erde.
Aber ist der Mensch gesättigt,
Wird er zum Rival der Götter.
In den guten Tagen spricht man
Nur von der gerechten Waage
Gottes droben an dem Himmel,
Aber in den schlechten Tagen
Lamentieren laut die Menschen,
Daß sie in die Hölle müssen.
Ich bin elend, ich bin elend,
Überbraust von Wirbelstürmen,
Nur Ruin und nur Zerstörung,
Losgelassen von den Göttern,
Böser Windhauch ward geblasen
Von des Firmamentes Ende,
Schmerzen quälen meine Seele
Von des Totenreiches Busen!
Ach, ein maledeiter Dämon
Kam aus dem verborgnen Abgrund,
Ach, ich kann ihn nicht verbannen,
Kam zu mir von den Gebirgen,
Lilith-Dämon, ist gekommen
Zu mir von dem Herz des Berges.
Unheil brach durch alle Felder,
Schlich durch Büsche und durch Blumen.
Geister sammeln ihre Heere,
Die Dämonen mich umringen,
Schließen sich um mich zusammen,
Schlagen mir aufs Haupt mit Händen,
Machen glühend rot mein Antlitz,
Meine Augen überfließen,
Geister kneten meinen Nacken,
Sie massieren meine Muskeln,
Zwacken mich an meinen Hüften,
Schlagen mir auf meinen Busen,
Sie entzünden meinen Körper,
Lassen mir mein Fleisch erzittern,
Werfen mir in meinen Sexus
Leidenschaftlich heißes Feuer,
Ich soll spreizen meine Beine,
Ich soll falten meine Hände,
Sie vergiften meine Lunge,
Sie zerstören meine Glieder,
Lassen all mein Fett erbeben.
Liebliche Figur, wo bist du?
Du bist jetzt wie eine Mauer!
Die robuste Form des Körpers
Gleicht dem Büffel in dem Staube!
Weggeworfen ward ich, weh mir,
Wie die ausgelutschte Feige!
Mit dem Angesicht geworfen
Ward ich in den Staub der Erde!
Lilith hat sich eingekleidet
In die Kleidung meines Körpers.
Trübsal, über mir nur Trübsal,
Über mich ein Netz geworfen!
Meine offnen Augen starren,
Aber ich kann nichts erkennen,
Meine offnen Ohren lauschen,
Aber ich kann nichts vernehmen.
Taub ist, taub mein ganzes Körper,
Nichts mehr fühl ich in den Händen,
All mein Fleisch ist ganz gemartert,
Impotent ist meine Lende!
AMENEMOPE

PROLOG

Beginn der Lehre für das Leben,


Die Anweisungen für das Wohlbefinden,
Jede Regel für die Beziehungen zu Ältesten,
Für Verhalten gegenüber Obrigkeiten.
Zu wissen, wie demjenigen, der spricht, zu antworten ist,
Wie einem, der eine Nachricht sendet, zu antworten ist,
So, dass man ihn auf den Wegen des Lebens zu lenken weiß,
Um ihn auf der Erde gedeihen zu lassen,
Seinem Herzen zu geben seinen Schrein,
Beherrschung des Bösen,
Ihn aus dem Rachen des Fremden zu retten,
Zu schenken ihm, mit dem Mund der Menschen gelobt zu werden.

Der Autor hatte Erfolg durch die Aufseher der Felder,


Erlebte Erfolg in seinem Büro,
War Nachkomme von einem Schreiber in Ägypten.
Der Aufseher der Körner, der die Wedjat-Maßnahme steuerte,
Der die Ernte-Abgaben festsetzte für seinen Herrn,
Der die Inseln in die neuen Grundbücher eintrug,
Im großen Namen Seiner Majestät,
Der die Aufzeichnungen über die Grenzen von Feldern niederschrieb,
Person, die für den König wirkt in seiner Auflistung von Steuern,
Die das Land-Register des Schwarzen Landes machte.

Der Schreiber, der das Angebot bestimmt für alle Götter,


Der die Land-Verleihung bietet für die Menschen,
Der Aufseher von Getreide, Anbieter von Lebensmitteln,
Der die Kornkammer beliefert mit Körnern,
Der wirklich Stille im thinitischen Tawr,
Der Gerechtfertigte in Ipu,
Der eine Pyramide auf der Westseite des Senu besitzt,
Der eine Kapelle in Abydos hat,
Amen-em-apt, der Sohn des Kanakt,
Der Gerechtfertigte in Tawr.

Dies ist für seinen Sohn, das jüngste seiner Kinder,


Der ist der kleinste seiner Familie,
Der Anhänger von Min-Kamutef,
Der Wasser-Ausgießer von Wennofer,
Der hat den Platz als Horus auf dem Thron seines Vaters,
Der ehrt die elf Wachen in seinem edlen Schrein,
Der Wächter der Mutter Gottes,
Prüfer der schwarzen Rinder von der Terrasse des Min,
Min, der in seinem Schrein uns schützt:
Hor-em-maakher ist sein wahrer Name,
Kind eines Adligen der Ipu,
Sohn des Sistrum-Spielers von Shu und Tefnut,
Musiker und Chef des Horus, Tawosre.
Ich sage:

Biete mir deine Ohren, höre die Worte,


Dein Herz gib, sie zu verstehen.
Es ist gut, sie in deinem Herzen niederzulegen,
Aber wehe dem, der sie vernachlässigt!
Lass sie in dem Sarg deines Bauches ruhen,
Sie können in deinem Herzen angeschraubt werden.
Wenn sich erhebt ein Sturm von Worten,
Werden sie eine Anlegestelle sein für deine Zunge.
Wenn du dein Leben führst mit diesen Worten in deinem Herzen,
Findest du Erfolg.
Du findest in meinen Worten ein Lagerhaus für das Leben,
Dein Körper wird gut auf der Erde gedeihen.

II

Hüte dich davor, auszurauben einen armen Wicht,


Hüte dich vor dem Angreifen eines Krüppels.
Nicht strecke deine Hand aus, um einen alten Mann zu schlagen,
Noch schnappe nach dem Wort eines Großen.
Lass dich nicht auf einen bösen Botengang schicken,
Noch sei mit ihm befreundet, der solches tut.
Kein Geschrei erhebe gegen denjenigen, der dich angreift,
Noch gib ihm selbst eine Antwort.
Wer Böses tut, lehnt sich an das Ufer,
Aber sein Hochwasser führt ihn weg,
Der Nordwind kommt, um seine Stunde zu beenden,
Mit dem Gewitter gemischt,
Die Gewitterwolke ist groß, die Krokodile sind böse.
Du erhitzter Mann, wie geht es dir jetzt?
Er schreit, es erreicht seine Stimme den Himmel.
Es ist der Mond, der seine zwanzig Verbrechen schaut.
Ruderer, damit können wir die Bösen über die Fähre bringen,
Wir wissen nicht, wie seine Art zu handeln ist.
Heb ihn auf, gib ihm deine Hand,
Verpflichte ihn in die Hände Gottes.
Fülle ihm den Bauch mit deinem eigenen Brot,
Dass er satt werde.
Eine andere Sache ist gut im Herzen Gottes:
Mache eine Pause vor dem Sprechen.

III

Fange nicht an einen Streit mit einem Mann mit heißem Mund,
Durchbohre ihn nicht mit Worten.
Mach eine Pause, bevor du dich vor einem Angreifer beugst,
Ruhe dich aus vor dem Sprechen.
Ein Sturm, der wie Feuer im Stroh platzt,
So ist der erhitzte Mann in seiner Stunde.
Vor ihm sollst du zurückzutreten, ihn in Ruhe lassen.
Gott weiß, wie man ihm antworten soll.
Wenn du dein Leben mit diesen Worten in deinem Herzen führst,
Wisse, deine Kinder beobachten dich.

IV

In Bezug auf den erhitzten Mann im Tempel,


Er ist wie ein Baum, der wächst drinnen,
Nur einen Moment dauert das Wachstum der Triebe,
Und an seinem Ende kommt er in den Holzschuppen,
Oder ist weit von seinem Platz geschwebt,
Die Flamme ist sein Leichentuch.
Der wirklich schweigt,
Der ist wie ein Baum auf einer Wiese gewachsen,
Ist voll Grüns, er verdoppelt seine Ernte,
Steht gerade vor seinem Herrn,
Seine Früchte sind süß, entzückend sein Schatten,
Er hat sein Ende im Garten erreicht.

Nicht verfälsche die Tempel-Rationen.


Greife nach ihnen nicht und du wirst Profit finden.
Entferne nicht einen Diener Gottes,
Um andere zu begünstigen.
Sag nicht: Heute ist wie morgen.
Wie wird das wohl enden?
Kommt morgen, denn das Heute ist verschwunden.
Die Tiefe ist gestiegen zum Rande des Ufers,
Krokodile sind entblößt, Nilpferde gestrandet,
Die Fische drängten sich zusammen,
Schakale sind gesättigt, Vögel feiern,
Die Strumpfbandnattern sind verbraucht.
Aber all das wird schweigen im Tempel,
Sie sagen: Gottes Segen ist großartig!
Und dann findest du das Leben,
Dein Wesen wird auf der Erde gedeihen.

VI

Bewege nicht die Markierungen an den Grenzen der Felder.


Ebenso wenig verlege die Position der Mess-Schnur.
Sei nicht gierig nach einer Elle vom Land.
Auch über die Grenzen einer Witwe greife nicht.
Die ausgetretenen Furchen nach unten tragen mit der Zeit,
Er, der es verschleiert auf den Feldern,
Als er es nahm durch falsche Eide,
Wird durch die Macht des Mondes gefangen werden.
Der Mond erkannte ihn, der das tut auf der Erde.
Er ist ein Unterdrücker der Schwachen,
Ein Feind, der arbeitet, um deinen Körper zu zerstören.
Die Einnahme des Lebens ist in seinem Auge,
Sein Haus ist ein Feind der Stadt,
Seine Scheunen sollen zerstört werden,
Seinen Reichtum führt er von seinen Kindern mit den Händen hinweg,
Sein Besitz will einem anderen genommen werden.
Hüte dich vor der Zerstörung der Grenzen von Feldern,
Damit einen Schrecken zu verbreiten.
Gott gefällt es mit der Macht des Herrn,
Wenn man die Grenzen der Felder anerkennt.
Die Sehnsucht deines Seins soll nur gesund sein.
Hüte dich vor dem Herrn der ganzen Welt!
Nicht tilge anderen die Furche,
Gewinne sie, damit sie Frucht bringt.
Pflüge deine Felder und du wirst finden, was du benötigst,
Sie wollen euch Brot von der eigenen Tenne erhalten.
Besser ein Scheffel für euch von Gott,
Als fünftausend durch Sünde.
Du bleibst nicht einen Tag im Stall,
Gib deine Nahrung nicht für den Bier-Krug.
Ein Moment ist dein Aufenthalt in der Kornkammer,
Der Morgen kommt, und das Korn ist verschwunden.
Besser ist Armut in der Hand Gottes,
Als Reichtum in der Lagerhalle.
Besser ist Brot mit fröhlichem Herzen,
Als Reichtum mit Verdruss.

VII

Setze nicht dein Herz auf Reichtum.


Lass dein Herz nicht verirrt gehn,
Denn jeder Mensch kommt in seine Stunde.
Nicht den Arbeitsmarkt zu erhöhen suche,
Was du hast, es sollte dir genügen.
Wenn du zu Reichtum durch Diebstahl kommst,
Wird er nicht die Nacht über bei dir bleiben.
Kommt der Morgen, und der Reichtum sammelt sich nicht in dein Haus,
Sein Platz gesehen wird, aber er ist nicht mehr da:
Die Erde tat ihren Mund auf, nivellierte ihn, verschlang ihn,
Und machte ihn zum Abfalleimer
Und machte ein Loch so groß wie seine Größe,
Und er versank im Schlamm,
Oder er machte sich Flügel wie Gänse,
Und flog in den Himmel.
Nicht am Reichtum erfreue dich durch Diebstahl,
Noch sollst du es, arm zu sein, beklagen.
Wenn der führende Herrscher drückt nach vorne,
Sein Geschäft verlässt ihn.
Das Boot des Gierigen gelassen wird im Schlamm,
Während das Holz des Ruhigen segelt mit dem Wind.
Wenn du zum Aton beten sollst, wenn er sich erhebt,
Sprich: Gib mir Wohlbefinden und Gesundheit!
Er wird dir deine Wünsche für dieses Leben erfüllen,
Und du wirst sicher sein vor Angst.

VIII

Stelle deine Güte in den Dienst des Bauches der Männer,


Du wirst dann von allen begrüßt werden.
Einer begrüßt die Uräen-Schlange,
Einer spuckt auf die Apophis-Schlange.
Hüte deine Zunge vor schädlicher Rede,
Dann wirst du von anderen geliebt werden.
Du findest deinen Platz im Tempel.
Du wirst die Brot-Angebote von eurem Herrn teilen.
Wenn man in Ehrfurcht in deinem Sarg dich verbirgt,
Du wirst sicher sein durch die Macht der Götter.
Schrei nicht „Verbrecher!“ gegen einen Mann,
Wenn die Ursache seiner Flucht versteckt ist.
Ob du etwas Gutes oder Böses hörst,
Tu es draußen, wo es ist nicht zu hören ist.
Setze die gute Bemerkung auf die Zunge,
Während die schlechte in deinem Bauch verborgen bleibt.

IX

Freunde dich nicht an mit dem erhitzten Mann,


Nähere dich ihm nicht für ein Gespräch.
Bewahre deine Zunge bei der Beantwortung deiner Vorgesetzten,
Und kümmere dich darum, sie nicht zu beleidigen.
Lass ihn dich nicht verstoßen, seine Rede als Lasso über dich werfen,
Ebenso wenig freien Lauf lass deiner Antwort.
Verkehre mit einem Mann der eigenen Art,
Und achte darauf, ihn nicht zu ärgern.
Sanft ist die Rede, wenn das Herz verletzt ist,
Mehr als der Wind über dem Wasser.
Er reißt ein, und baut mit seiner Zunge auf,
Wie er seine verletzende Rede macht.
Er gibt eine Antwort, die verdient eine Tracht Prügel,
Für sein Gewicht kommt Schaden.
Er schleppt Fracht wie alle Welt,
Aber seine Last ist die Lüge.
Er ist der Fährmann von einfangenden Worten,
Er geht und kommt mit Streitereien.
Wenn er isst und trinkt innen,
Seine Antwort wird gehört, die außerhalb tönt.
Der Tag, da ihm sein Verbrechen vorgeworfen wird,
Ist das Unglück für seine Kinder.
Wenn nur Chnum zu ihm käme,
Der Töpfer zu dem feurigen Mund des Mannes,
So seinen Gemütszustände zu kneten!
Er ist wie ein junger Wolf auf dem Hof,
Wendet ein Auge gegen den anderen,
Er verursacht Brüder zu streiten,
Er läuft vor jedem Wind wie die Wolken,
Er mindert das Licht der Sonne,
Er dreht seinen Schwanz wie junge Krokodile,
Er sammelt sich zusammen, kauert nieder.
Seine Lippen sind süß, seine ist Zunge bitter.
Ein Feuer brennt in seinem Bauch.
Springe nicht auf, um einen solchen zu verbinden,
Damit ein Schrecken dich nicht mitreißt.

Zwinge dich nicht zu grüßen den erhitzten Mann,


Denn dann verletzt du dein eigenes Herz.
Sage ihm nicht Grüße fälschlicherweise,
Während es Terror in deinem Bauch gibt.
Du sollst nicht falsch mit einem Mann sprechen,
Denn Gott verabscheut das.
Trenne nicht dein Herz von deiner Zunge,
Damit alle deine Bestrebungen erfolgreich seien.
Du wirst gewichtig sein vor den anderen,
Und sicher in der Hand Gottes.
Gott hasst den Fälscher der Worte.
Er verabscheut den, der stark in seinem Bauch hadert.

XI

Du sollst nicht begehren eines armen Mannes Waren,


Noch Hunger haben auf sein Brot.
Eines armen Mannes Güter sind ein Knoten in der Kehle,
Es macht die Speiseröhre erbrechen.
Wer macht Gewinn durch Lügen-Eide,
Sein Herz wird von seinem Bauch irregeführt.
Wo es Betrug gibt, ist der Erfolg schwach,
Und die Schlechten verderben das Gute.
Du wirst vor deinem Vorgesetzten schuldig,
Und verwirrt in deiner Rede.
Deine Bitten werden von einem Fluch beantwortet,
Dein Niederwerfen durch eine Tracht Prügel.
Der große Bissen Brot, den du schluckst, erbrechen wirst du ihn,
Und du wirst deinen Gewinn los.
Beachte du den Aufseher der Armen,
Wenn der Stick ihn erreicht.
Alle seine Leute sind in Ketten gebunden,
Und er wird zum Henker geführt.
Und wenn du vor deinem Vorgesetzten freigegeben wirst,
Du bist noch hasserfüllt gegen deine Untergebenen.
Schaue nicht weg von dem armen Mann auf der Straße.
Sieh ihn dir an und hüte seine Güter.

XII
Du sollst dir nicht wünschen diesen prächtigen Reichtum,
Noch gibt er dir einen großen Bissen Brot.
Wenn er dich sein Eigentum zu verwalten setzt,
Scheue ihn, und du wirst gedeihen.
Nicht ergreife das Wort bei einem erhitzten Mann,
Noch sollst du dich mit einem feindlicher Mann anfreunden.
Wenn du gesendet wirst, um Stroh zu transportieren,
Bleibe weg von seinem Behälter.
Wenn ein Mann auf einem Botengang als betrügerisch beobachtet wird,
Wird er nie wieder bei einer anderen Gelegenheit gesendet werden.

XIII

Nicht schummeln sollst du bei einem Mann,


Gott verabscheut es!
Bezeuge nicht mit falschen Worten,
So beiseite zu schieben einen Mann mit der Zunge.
Beurteile nicht schlecht einen Mann, der nichts hat,
Und verfälsche nicht mit deinem Stift.
Wenn du eine große Schuld gegen einen armen Mann findest,
Teil es in drei Teile,
Vergebe ihm zwei, lass einen stehen.
Du findest so den Weg des Lebens.
Nach dem Schlaf, wenn du morgens aufwachst,
Wirst du es als gute Nachricht finden.
Besser ist Lob mit Liebe der Menschen,
Als Reichtum in der Lagerhalle.
Besser ist Brot mit fröhlichem Herzen,
Als Reichtum mit Verdruss.

XIV

Kann ich mich nicht erinnern an einen Mann,


Kann ich nicht Arbeit suchen mit seiner Hand.
Wenn er zu dir sagt: Hier ist ein Geschenk,
Sollst du es nicht ablehnen.
Sieh ihn nicht an zu blinken, noch beuge du den Kopf,
Noch sollst du abwenden deinen Blick.
Grüße ihn mit dem Mund, sage: „Heil!“
Er wird aufhören, und du wirst Erfolg haben.
Keine Abfuhr für ihn in seinem Ansatz,
Bei einer anderen Gelegenheit wird er weg genommen.

XV

Gehe gut und du wirst Erfolg haben mehr als ich!


Tauche den Stift nicht ein, um einen Mann zu verletzen,
Der Finger des Schreibers ist der Schnabel des Ibis.
Hütet euch, ihn beiseite zu fegen!
Der Affe wohnt im Haus des Chmun,
Sein Auge umkreist das doppelte Land.
Wenn er sieht, wer betrügt mit dem Finger,
Trägt er seinen Lebensunterhalt aus in der Nil-Flut.
Der Schreiber, der betrügt mit dem Finger,
Sein Sohn wird nicht eingeschrieben werden.
Wenn du dein Leben mit diesen Worten in deinem Herzen führst,
Deine Kinder beobachten diese Worte.

XVI

Keine Änderungen an der Waage, noch verfälsche die Gewichte,


Noch verringere die Fraktionen der Maßnahme.
Wünsche dir nicht ein Maß für die Felder
Und vernachlässige nicht das Maß des Fiskus.
Der Affe sitzt durch das Gleichgewicht,
Sein Herz ist am sinken.
Wo ist ein Gott so groß wie Thot,
Der diese Dinge erfunden und gemacht hat?
Nicht für dich selbst sollst du mangelhafte Gewichte machen,
Sonst bist du reich an Gram durch die Macht Gottes!
Wenn du jemanden siehst, der betrügt,
Halte Abstand von ihm.
Du sollst nicht begehren Kupfer,
Geringschätzung sollst du haben für schönes Linnen.
Was nützt ein in Putz Gekleidetsein,
Wenn er den Gott betrügt?
Fayencen, verkleidet mit Gold,
Morgen kommen sie.

XVII

Hüte dich vor Verschleierung der Wedjat-Maßnahme,


So dass seine Fraktionen gefälscht werden.
Zwinge sie nicht überzulaufen,
Noch lasse seinen Bauch leer sein.
Die Maßnahme nach ihrer wahren Größe nimm,
Deine Hand soll alles klären ganz genau.
Mache nicht einen Scheffel doppelt so groß,
Denn dann bist du für die Ernte recht geführt.
Der Scheffel ist das Auge des Re,
Er verabscheut ihn, der das Maß fälscht.
Ein Vermesser, der dem Betrug frönt,
Seine Augen sprechen das Urteil gegen ihn.
Akzeptier keine Abgaben eines Landwirts,
Und beurteile ihn nicht, um ihn zu verletzen.
Nicht verschwöre dich mit dem Messer,
So zu betrügen den Anteil der Residenz.
Größer ist die Macht der Tenne,
Als ein Eid vor dem großen Thron.

XVIII

Nicht liege in der Nacht in Angst vorm Morgen:


Komm, Tag, wie wird es morgen sein?
Der Mann ignoriert, wie es morgen sein wird.
Der Gott ist immer in seiner Perfektion,
Der Mann ist immer in seinem Scheitern.
Die Worte sagen, die Männer sind eine Sache,
Aber die Taten Gottes sind ein anderes.
Sag nicht: Ich habe nichts Böses getan,
Und dann suchst du Arbeit, einen Streit zu beginnen.
Der Falsche gehört auch Gott.
Er schreibt in Dichtungen das Urteil mit seinem Finger.
Es gibt keine Perfektion vor Gott,
Aber es gibt Versagen vor ihm.
Wenn einer ein Arbeiten bis zur Perfektion sucht,
In einem Moment hat er alles verdorben.
Halte deinen Geist fest, und ruhig dein Herz.
Nicht mit deiner Zunge sollst du steuern.
Wenn eines Mannes Zunge des Bootes Ruder ist,
Der Herr des Alls ist noch sein Pilot.

XIX

Gehe nicht vor Gericht, bevor eine offizielle Einladung kommt,


Um deine Worte zu fälschen.
Du sollst nicht in deinen Antworten schwanken,
Wenn Zeugen dich beschuldigen.
Habe nicht die Arbeit mit Eiden bei deinem Herrn,
Mit Reden in der mündlichen Verhandlung.
Teile die Wahrheit mit vor dem offiziellen Gericht,
Damit er eine Hand auf dich legt.
Wenn du an einem anderen Tag vor ihn kommst,
Wird er geneigt sein, anzunehmen alles was du sagst,
Wird er deine Rede vor dem Rat der Dreißig hören,
Wird er sie bei einer anderen Gelegenheit beobachten.

XX

Nicht sollst du verwechseln einen Mann im Gericht,


Um den beiseite zu schieben, der der Richtige ist.
Neige dich nicht zu dem gut gekleideten Mann,
Und gib keine Abfuhr dem in Lumpen.
Akzeptiere nicht das Geschenk eines mächtigen Mannes,
Und beraube die Schwachen nicht um seinetwillen.
Die Wahrheitsgöttin Maat ist ein großes Geschenk Gottes!
Er gewährt sie, wem er will.
Die Macht dessen, der ihm ähnelt,
Rettet die Armen von ihrem Peiniger.
Nicht für dich selbst sollst du machen gefälschte Dokumente,
Sie sind eine tödliche Provokation,
Sie sind der große zurückhaltende Eid,
Eine Anhörung durch den Herold.
Nicht verfälsche die Orakel in den Schriftrollen,
Und störe nicht die Pläne Gottes.
Nicht für dich selbst sollst du nutzen die Macht Gottes,
Als gäbe es keinen Schicksalsgott und keine Schlangengöttin.
Halte die Hand über das Eigentum der Eigentümer,
So suchst du Leben für dich.
Hebe nicht dein Herz, zu begehren in ihrem Haus,
Oder deine Knochen gehören zur Ausführung des Anstoßes.

XXI

Sag nicht: Findest du mich einen starken Überlegenen?


Denn ein Mann in deiner Stadt hat mich verletzt!
Sag nicht: Such mir einen Beschützer,
Denn einer, der mich verletzt hat, hasst mich!
Denn du weißt nicht, wie die Pläne Gottes sind,
Und du solltest nicht um morgen weinen...
In den Armen des Gottes ruhe,
Dein Schweigen wird deine Feinde stürzen.
Das Krokodil macht keinen Ton,
Die Angst vor ihm ist uralt.
Nicht leere deinen Bauch für alle,
Damit zerstörst du den Bezug auf viele.
Sende nicht deine Worte zu anderen,
Noch sprich mit einer, die ihr Herz fletscht!
Besser ist einer, dessen Rede ist in seinem Herzen,
Als wer spricht, um Schaden zu verursachen.
Man muss nicht rennen, um Vollkommenheit zu erreichen,
Man muss nicht schaffen, um zu schaden.

XXII

Nicht provoziere deinen Widersacher,


So dass du ihm sagst deine Gedanken.
Nicht sollst du springen, um vor ihn zu kommen,
Wenn du nicht siehst seine Taten.
Erste Einblicke aus seiner Antwort gewinne,
Dann halte dich an, und du wirst Erfolg haben.
Überlasse es ihm, seinen Bauch zu leeren,
Zu wissen, wie man schläft, wird er heraus gefunden haben.
Fasse die Füße, sie schaden ihm nicht.
Sei vorsichtig bei ihm, ignoriere ihn nicht.
Denn du kennst nicht die Pläne Gottes,
Und du solltest nicht um morgen weinen...
In die Arme des Gottes lege dich,
Und dein Schweigen wird deine Feinde stürzen.

XXIII

Kein Brot sollst du essen in der Anwesenheit eines Beamten,


Stelle deinen Mund vor ihm still.
Wenn du satt bist, so tu, als ob du noch kauen tätest,
Mische den Inhalt mit deinem Speichel.
Sieh dir die Schale an, die vor dir ist,
Und lasse sie für deine Anforderungen.
Ein Beamter ist in seinem Büro groß,
So gut ist er, reich an Zeichnungen von Wasserfarben.

XXIV

Gerate nicht an eine offiziellen Antwort, sie drinnen zu hören,


Um sie als eine andere außerhalb zu wiederholen.
Lasse nicht dein Wort nach draußen getragen werden,
Dass dein Herz voll Kummer ist.
Das Herz des Menschen ist ein Geschenk Gottes,
Hüte dich vor Vernachlässigung des Herzens!
Der Mann an der Seite eines Beamten,
Sein Name sollte nicht bekannt werden.

XXV

Nicht bei einem Blinden sollst du lachen,


Ebenso wenig necken einen Zwerg,
Hab auch nicht Härte für den Lahmen.
Necke nicht einen Mann, der in der Hand Gottes ist,
Noch zürne ihm für seine Verfehlungen.
Der Mensch ist Lehm und Stroh,
Gott ist sein Bildner.
Er reißt ein, er baut täglich auf.
Er führt durch tausend arme Leute seinen Willen aus.
Er macht tausend Männer zu Häuptlingen,
Wenn er in seiner Stunde des Lebens ist.
Glücklich ist, wer erreicht den Abend,
Wo er sicher in der Hand Gottes ist.

XXVI

Setze dich nicht in die Bierstube,


Um einem, der größer ist als du, beizutreten,
Sei er ein großer Mann durch sein Büro,
Oder ein Ältester durch seine Geburt.
Freunde dich an mit einem Mann von deiner eigenen Schicht,
Re ist hilfreich von fern.
Wenn du einen im Freien siehst, der größer ist als du,
Geh deinen Spaziergang hinter ihm respektvoll.
Gib eine Hand dem Ältesten, der mit Bier gestillt ist,
Respektiere ihn wie seine Kinder.
Der Arm ist nicht, indem er entblößt wird, verletzt.
Der Rücken wird nicht durch Biegen gebrochen.
Ein Mensch lebt nicht vom Sprechen, sich zu verlieren,
Auch wird er nicht gewinnen, wenn seine Rede ist Stroh.
Der Pilot, der schon von weitem sieht,
Wird nicht ruinieren sein Boot.

XXVII
Nicht schmähe einen, der älter ist als du,
Denn er hat viel gesehen hat, bevor du warst.
Lasse ihn nicht berichten an den Aton bei seinem Aufgang,
Dass er sagte: Ein Jugendlicher hat einen alten Mann beschimpft!
Sehr schmerzhaft ist es vor Re,
Ein Jüngling, der einen älteren Mann beschimpft!
Lasse ab ihn zu schlagen, während du deine Hand auf die Brust legst,
Lass ihn ruhig dich beschimpfen, während du schweigst.
Wenn du am nächsten Tag zu ihm kommst,
Wird euch die Hülle und Fülle zeigen.
Eines Hundes Essen ist von seinem Herrchen,
Und bellt er ihn an, so gibt er ihm etwas.

XXVIII

Nicht belege eine Witwe, wenn du sie in den Bereichen findest,


Und sollte sie dann auch nicht geduldig mit ihrer Antwort sein.
Nicht verweigere dein Öl-Glas einem Fremden.
Ihr habt ein Doppelzimmer, bevor es deine Brüder wissen.
Gott liebt den, der ehrt den Armen,
Bis ihn anbeten die Reichen.

XXIX

Nicht verhindere, dass Menschen über den Fluss gehen,


Wenn du frei schreitest in der Ebene.
Wenn dir ein Ruder in der Mitte des tiefen Flusses gegeben ist,
Beuge die Arme und nimm es in die Hand.
Es ist kein Verbrechen in der Hand Gottes,
Wenn er den Segler nicht willkommen heißt.
Mache dir nicht eine Fähre auf dem Fluss,
Um dann eine Arbeit zu ihren Tarif zu suchen.
Nimm den Fahrpreis von dem, der reich ist,
Und passieren lasse den, der arm ist.

XXX

EPILOG

Schaue zu diesen dreißig Kapiteln:


Sie informieren, sie bilden,
Sie sind das wichtigste aller Bücher,
Sie machen die Unwissenden weise.
Wenn sie von dem Unwissenden gelesen werden,
Er wird gereinigt durch sie.
Mit ihnen gefüllt zu werden, setze sie in dein Herz,
Und sei ein Mann, der sie interpretiert,
Derjenige, der sie als Lehrer erklärt.
Der Schreiber, der Fachmann in seinem Büro ist,
Wird für würdig befunden, ein Höfling zu sein.
HYMNE AN OSIRIS

ERSTER TEIL
DIE KLAGEN VON ISIS UND NEPHTYS

Verherrlicht seine Seele! Stellt seine Leiche dar!


Lobt seinen Geist! Gebt den Atem an seine Nase und seine trockene Kehle!
Gebt Freude in das Herz der Isis und der Nephthys!
Es sei der Ort des Horus auf dem Thron seines Vaters!
Gib Leben, Stabilität und Leistung an Osiris Thentirti,
Geboren von der großen Verlassenen,
Sie, die wird auch genannt die Wahrheit -
Glorreich sind ihre Handlungen, nach den Worten der Götter.

ISIS:
Komm zu deinem Tempel, komm zu deinem Tempel, oh du Einer!
Komm zu deinem Tempel, denn deine Feinde sind nicht mehr!
Siehe, ausgezeichneter Sistrum-Spieler - komm zu deinem Tempel!
Siehe, ich, deine Schwester, ich liebe dich - du sollst nicht von mir weichen!
Siehe, ich bin Hunnu, die Schöne!
Komm zu deinem Tempel sofort - komm zu deinem Tempel sofort!
Siehe mein Herz, das wegen dir schmerzt!
Sieh mich auf der Suche nach dir - ich bin auf der Suche nach dir, dich zu sehen!
Siehe, ich bin verhindert, dich anzuschauen,
Ich bin verhindert, dich anzuschauen, oh du Einer!
Der wird gesegnet, der dich schaut - komme zu dem, der dich liebt!
Komme zu dem, der dich liebt,
O du, der du schön bist, Un-Nofer, Verstorbener!
Komm zu deiner Schwester – komm zu deiner Frau –
Komm zu deiner Frau, oh du, der das Herz zur Ruhe bringt!
Ich, deine Schwester, von deiner Mutter geboren,
Ich bin bereit zu gehen in jeden Tempel dein,
Doch du kommst nicht zu mir her.
Götter, und die Menschen vor dem Angesicht der Götter,
Sie sind bereit, wegen dir zu weinen zugleich, wenn sie mich sehen!

Siehe, ich rufe dich mit Jammern, das erreicht den Himmel!
Doch du hörst meine Stimme nicht.
Siehe, ich, deine Schwester, ich liebe dich mehr als die ganze Erde!
Und du liebst mich nicht mehr als deine Schwester.
Sicherlich liebst du nicht eine andere, wie du deine Schwester liebst!

NEPHTYS:
Siehe, du ausgezeichneter Sistrum-Spieler - Komm zu deinem Tempel!
Weil dein Herz sich freuen soll, denn deine Feinde sind nicht mehr!
Alle deine Schwester-Göttinnen sind an deiner Seite
Und hinter deinem Sofa –
Der Aufruf über dich ist lautes Weinen –
Nch bist du auf deinem Lager hingestreckt!
Höre auf unsere schönen Worte und die Worte jedes Edlen!
Unterdrücke jedes Leid, das in unseren Herzen ist, den Herzen deiner Schwestern,
Oh, du Starker unter den Göttern, - stark unter den Menschen, die dich sehen!
Wir kommen vor dich, o Fürst, unser Herr,
Lebe vor uns und lass dich von uns sehen!
Wende nicht ab dein Angesicht von uns,
Versüße unsere Herzen, wenn wir dich sehen, oh Fürst!
Verschönere unsere Herzen, wenn wir dich sehen!
Ich, Nephthys, deine Schwester, ich liebe dich!

Deine Feinde werden bezwungen, es bleibt nicht einer übrig!


Siehe, ich bin mit dir, ich werde deine Glieder für immer schützen, ewig!

ISIS:
Gelobt seiest du, leuchte über uns, du Einer vom Himmel jeden Tag,
Dennoch können wir nicht schauen deine Strahlen.
Der Schutz dir gewährt, er lässt deine Seele innerhalb des Maadet-Bootes sicher sein
Durch die Macht deines Namens – Ja!
Komm zu mir, denn ich werde dich und deine Schönheit
Mit Hilfe des Uazit-Auges schauen -
Durch die Macht deines Namens, Herr der sechs Festivals!
Dein königlicher Begleiter ist an deiner Seite,
Du nimmst Besitz vom Himmels durch die Größe deiner Schrecken
Und durch die Macht deines Namens, Prinz der fünfzehn Festivals!
Du scheinst auf uns wie Ra, der Herr -
Glühst über uns wie Tum.
Götter und Menschen leben, wenn sie dich erblicken, leuchtend über uns;
Du erleuchtest die beiden Länder,
Die beiden Horizonte sind deine Wege.

Götter sind gemeinsam mit den Männern mit dir;


Kein Schaden kommt zu ihnen von deinem glänzenden Licht,
Auch nicht von deiner Wanderschaft im himmlischen Boot oben.
Deine Feinde haben aufgehört zu sein, denn ich bin dein Schutz, oh Ra, o Herr!
Komm du zu uns als Baby, du erster großer Sonnengott!
Verlass uns nicht, die wir dich da schauen,
Es geht von dir aus der starke Orion am Himmel am Abend,
Auf dem Rastplatz an jedem Tag.
Siehe, ich bin es, bei der Annäherung der Sothis-Periode,
Die ihn beobachtet,
Ich will auch nicht aufhören, denn was von dir kommt, wird verehrt.
Eine Ausstrahlung von dir schenkt das Leben den Göttern und Menschen,
Reptilien und Tieren, und sie leben von dir.
Komm du zu uns aus deiner Kammer, an dem Tag,
An dem deine Seele zeugte Emanationen,
An dem Tag, an dem Angebot auf Angebot folgte von deinem Geist,
Der den Göttern und Menschen zu leben gibt den Grund.
Gelobt sei der Herr, denn es gibt keinen Gott wie dich, oh Tum!
Deine Seele schafft die Erde, und deine Glieder schaffen die Unterwelt;
Siehe, es ist vorbereitet und bewahrt deinen versteckten Schrein.
Deine Frau ist bereit, dich zu schützen,
Und dein Sohn Horus ist der Fürst der Länder.
NEPHTYS:
Siehe, der ausgezeichnete Sistrum-Spieler! Komm zu deinem Tempel, Un-Nofer,
Verstorbener, - komm zu Deddu!
Siehe, der Stier, der gezeugt hat, ist der Eine!
Komm zu Anep, der geliebten Anlage!
Komm nach Khar! Komm zu den beiden Deddus, Mendes und Busiris,
An den Ort, den deine Seele liebt,
Und zu den Seelen deiner Väter ebenfalls!
Dein Sohn, dein Kind Horus,
Von deiner Schwester-Göttin geboren,
Ist vor deinem Angesicht.
Ich bin es, zu beleuchten und zu schützen dich jeden Tag -
Ich werde nicht von dir weichen für immer!
Oh, Einer, komm nach Sais, denn dein Name ist Beschützer!
Komm nach Aper! Siehe, du Kind deiner Mutter,
Deiner Mutter, oh du schönes Kind!
Weiche nicht von ihr! Komm an ihre Brüste - Überfluss ist darin!
Deine Schwester ist auch schön,
Verlasse sie nicht, oh Sohn!

Komm nach Sais, oh Osiris, und komm bis Tarud,


Sie, die ist auch Nisep genannt ist, sie ist verstorben!
Komm nach Aper, deiner Stadt, deinem Sitz, und zum Tempel von Deb!
Du sollst ruhen neben deiner Mutter ewig!
Sie behütet deine Glieder und verbreitet Schrecken unter deinen Feinden,
Denn sie ist dein Schutz, gewährt deinen Gliedern Schutz für immer.

Siehe, du ausgezeichneter Sistrum-Träger! Komm zu deinem Tempel!


Komm, schau deinen Sohn Horus als Fürst der Götter und Menschen!
Er nimmt in Besitz die Städte und die Gaue durch die Größe seines Schreckens;
Himmel und Erde werden mit Furcht vor ihm erfüllt,
Und die Barbaren sind seinem Schrecken unterwürfig.
Deine Kinder sind unter Göttern und Menschen,
Und der östliche und westliche Horizont
Gehören zu den Attributen deiner Schöpfung;
Deine beiden Schwestern sind an deiner Seite, deine Seele zu reinigen,
Und dein Sohn Horus erbt deine Attribute.
Es wird dem Begräbnis angeboten Bier, Stiere und Gänse für dich:
Tehuti verkündet dein Festival, und ruft dich an mit seinen Schutz-Formeln;
Horus deckt deine Glieder mit seinem Schutz!
Jeden Tag dein Sohn Horus preist deinen Geist!

Und Horus verehrt deinen Namen in deinem geheimen Schrein.


Wie bei den Göttern, tragen ihre Arme Trankopfer,
Tragen sie Kelche für die Reinigung deines Geistes.
Komm zu deinen Kindern, oh Prinz, unser Herr,
Und verlasse deine Kinder nicht!
Siehe! Er kommt!
ZWEITER TEIL
DIE GESÄNGE AN OSIRIS

Siehe, der Herr Osiris!


Siehe, der Herr Osiris!
Siehe, der Herr Osiris!
Siehe, der Herr Osiris!
Sind es nicht seine Priester in Ehrfurcht in diesem Tempel –
Groß im Himmel und auf Erden groß?
Groß im Himmel und auf Erden groß?
Sind es nicht die beiden Imitatoren der Göttinnen, und Hunnu,
Das Schöne nähert sich dem Heiligtum in diesem Augenblick?
Das Schöne nähert sich dem Heiligtum in diesem Augenblick?
Haben wir nicht geschaut den ausgezeichneten Sistrum-Spieler sich nähernd,
Um deinem Tempel und deiner Zeichnung nahe zu sein,
Obwohl du uns verlassen hast?
Siehe, Hunnu, die Schöne, geht übers Land stündlich und jährlich;
Er, das gereinigte Bild seines Vaters Tenen, das Wesen der tiefen Geheimnisse:
Er geht von Tum aus, der trefflichste Herr:
Perfekt ist er, wie sein Vater, der älteste Gott,
Sein Körpers von seiner Mutter geboren!
Komm du zu uns mit deinen Attributen!
Mögen diejenigen unter uns, die nicht reisen auf deinem Pfad,
Von dir umarmt werden:
Schön von Gesicht und sehr geliebt ist das Bild des Tenen,
Angebetet der männliche Herr der Liebe, wenn er sich auszieht!
Seine Glieder versagen in seinen gebundenen Kleidern.
Komm du in Frieden, oh du Herr derjenigen unter uns,
Die die beiden Göttinnen vereint sehen!
Leiden und Übel existieren nicht für deine Glieder,
Weil sie nicht von deiner Schöpfung sind.
Oh du, unser Anführer, wende dein Gesicht wieder uns zu,
Du Mächtiger, ein großer unter den Göttern!
Der Pfad, der zu dir sichtbar ist, ist einer, der nicht beschrieben werden kann,
Oh du Kind Hunnu,
Denn es bleibt, obwohl du her gehst durch Himmel und Erde mit deinen Attributen!
Siehe, du bist wie der Bulle der beiden Göttinnen –
Komm du, Kind, du wächst in Frieden, unser Herr!
Sieh uns an! Dein Wesen entsteht bei uns als das Wesen des Tebba,
Es entsteht am Ort seiner Vernichtung.
Komm du in Frieden, oh großes Kind von deinem Vater Mentu!
Innerhalb deines Tempels fürchte dich nicht;
Dein Sohn Horus rächt dich, und er verwundet ihn
Und so trägt ihn weg, der in seiner Höhle lauerte,
Er, dessen Name täglich umbringt die Flamme aus dem Kreis der Götter.
Für dich hast du deinen Tempel.
Darin fürchte dich nicht, noch jedes Unheil von ihm gemacht oder durch ihn.
Die Mutter kommt hervor, und liebkost dich mit Freuden;
Reise du durch das Land unter uns,
Dufte bei deiner Ankunft weiter.
Rebellen sehen uns, sie blicken auf dein Angesicht,
Glühend in deinem Wunderbaren.
Siehe! unser Herr ist zu unserer linken Hand,
Und siehe, das schöne Gesicht des geliebten Herrn ist uns zugewandt!
Siehe! der Stier, gezeugt von den zwei Kühen Isis und Nephthys!
Siehe! Da kam der Träger des bronzefarbenen Sistrum, als das Lob anstieg;
Schön, wenn er ihn beschaut, der Herr, unter den Sitzen,
Er, der Nachkomme der zwei Kühe Isis und Nephthys,
Das Kind gewaltig schön!
Er erscheint uns in deinem Bild wie die Geliebte.
Siehe, du bist von mir, deiner Schwester Isis, von ganzem Herzen geliebt,
Durch deinen Körper geliebt!
Geliebt bist du wegen der Überschwemmung des Landes an diesem Tag.
Reise unter uns, oh du gelobter Einer,
Lass uns leben an dem Ort von dem, was du gemacht hast.
Komm du in Frieden, oh unser Herr, den wir sehen, unser Prinz!
Wegfahren soll der Sturm aus der Zeit vor unserem Tempel;
Sende uns deinen Schutz wie ein männlicher Beschützer!
Sende uns deinen Schutz wie ein männlicher Beschützer!
Siehe! die beiden Göttinnen!
Siehe Osiris, der Stier Amentit, der allein aufgestellt wird!
Sehr groß ist er unter den Göttern,
Der männliche Säugling, der große Erbe von Sab,
Geboren das Bild des Gottes der Götter!
Komm du zu den beiden verwitweten Göttinnen!
Es gehet um dich her der ganze Kreis der Götter, und sie wollen sich mit dir treffen!
Siehe, Set kommt - es ist schmerzlich, seinen Namen auszusprechen,
Wenn dein Heiligtum in der Nähe ist,
In Anwesenheit von deinem Vater, oh Ra;
Er wird weiter kämpfen, um mit den Gegnern niedergeworfen zu werden,
Komm sicher zu deinen Priestern, die trauern vor deinem Tempel;
Komm sicher zu deinen Priestern, die kein anderes ehren als dein Bild!
Unser Herr sitzt in seinem Tempel in Ruhe allein,
Der große Eroberer ist sein Name,
Nach seinem langen Leiden ruht er
Unter gefährlichem Rat gegen seine Feinde,
Er schlägt das Land in seinen Entwürfen.
Geh hin, ein Großer mit den Göttern;
Und mit dir in den Kreis der Götter,
Mit dem Instrument, um den Mund zu füllen –
Dass es möglicherweise deiner Vollkommenheit vor den Göttern gleich ist.
Geh durch das Land, die große Kunst eines Körpers,
Mit dem königlichen Uräus auf seiner Stirn.
Er wird in seinem Herzen getragen;
Bei seinem Kommen liebte man die ganze Rede des Gottes allein,
Seine Seele ist überaus beliebt.
Lebe du wiederholt in Vereinigung mit den beiden Göttinnen!
Deine Arme sind ihr Wunsch, jetzt wie früher deine Arme zu erreichen;
Du hast dich unter deinem verkündete Zeichen
Als König im Kreis der Götter gezeigt - oh Herr!
Deine Priester sicher werden kommen;
Dein Vater Ra schlägt den, der böse Absichten hat.
Der Kreis der Götter umgibt deinen Weg, und sie treffen sich mit dir:
Zerstöre du die Bösen und die große Katastrophe,
Die auf die beiden Gegenstücke, Isis und Nephthys, gefallen ist:
Dein Haus feiert ein Fest wegen der Katastrophe der Übeltäter.
Seine Feinde werden durch Katastrophen von ihm abgeschnitten:
Er wohnt im Land, wie es seine Gewohnheit war.
Er hat sie mit der Katastrophe vertrieben;
Die Oberfläche der Erde hat er bloßgelegt,
Und trug sie fort auf seinem Wagen:
Er hat hingerissen und begeistert die Feinde deines Vaters,
Oh Ra, sich zu rechtfertigen.
Dein Sohn Horus wird gefesselt,
So dass er möglicherweise nicht dir zu antworten weiß:
Durchquere das Land, in deinen Manifestationen,
Schreite wie die Nuss über die vier Quartale der Welt.
Du geh über das Land, über den göttlichen Tempel
Der beiden Göttinnen Isis und Nephthys:
Bei deinem Vorgehen bist du erhöht worden zweimal.
Siehe, Stellen in seinem Wagen - deine Feinde sind nicht seine Feinde!
Komm du in deinen Tempel, oh Osiris, und suche deinen Platz;
Siehe, du, und horch auf die Rede des Horus,
In den Armen seiner Mutter, Isis:
Überwindung bist du tatsächlich in den beiden Ländern, oh Herr!
Führe dein Wort, bewahre sie in dem Tempel,
Beschrifte du es, oh großer Gott;
Halte zurück mit deinen Äußerungen
Bei deinem Gehen aus deinem Tempel, oh Osiris!
Komm du in Frieden zu deinen Sitz, oh Herr, Eroberer!
Zeige uns den großen Stier, den liebenswerten Herrn, wie er geworden ist!
Deine Ente, deine Schwester, Isis,
Produziert die süßen Düfte, die gehören zu dir,
Doch deinen Weg wandelnd mögest du dich zu uns neigen, oh unser Herr!
Gib du das Leben von Anfang an zu glauben!
Heil! Bewahre du die Überschwemmung im Land der Tesdu, wie zuvor!
Deine Schwester kommt zu dir,
Sie tut für dich auf ihre Arme, oh großer Gott,
Lebendiger, toller Geliebter!
Sie zeigt deinen Sohn dir, an der Spitze im Süden und Norden!
Der Herr der Ornamentik, der große Mann
Im Himmel der Götter, wird dekoriert!
Du kamst von deiner Mutter, Mutter,
Sie verbreitet sich vor dir auf dein Kommen hin;
Sie schützte deine Glieder vor allem Bösen,
Sie ist deine Mutter und du bist ihr Kind.
Sie trug weg jede Gefahr von deinen Gliedern,
Vor allem das, was schädlich war für dich, du Kind, du Herr.
Er gehet aus der Nuss, er schaut auf dieses Land als ihr Haupt,
Er ist der einzige Herr, das Kind!
Du gehst weiter von dieser Kuh, die von den Göttern her dich fasst,
Oh du Öffner der Unterwelt zu seiner Zeit!
Siehe! das Kind folgt; dein Vater Ra bleibt nicht;
Dein Sohn Horus wird Rache nehmen für dich am Feind
Für jedes Unglück, das durch ihn gekommen ist.
Komm du zu deinem Tempel, und fürchte dich nicht!
Komm du zu deinem Tempel, und fürchte dich nicht!
Siehe, die beiden Imitatoren der Göttinnen
Sehen den ausgezeichneten Sistrum-Spieler!
Anflug auf deinen Tempel! Erhebe dich zweimal über deinen Tempel!
Siehe, es sind die Götter auf ihren Plätzen!
Ich bin die ruhmreiche Schwester ihres älteren Bruders!
Dein Weib, du der ältere von deiner Mutter!
Komm du zu mir, lauf nach meinem Herzen, das will dich anschauen;
Dein Rücken ist nie von mir gesehen worden,
Ich will dir deutlich machen den Weg zu uns.
Siehe, Ra im Himmel!
Schütze, oh Mutter, das Land!
Mache einen Schatten im Land wie Ra tut:
Entflamme die Herzen, dass du das Böse in die Flucht schlägst:
Entflamme die Herzen, um zu bewirken, dass du mir nacheilst!
Siehe! Du kannst nicht verhindern, dass ich mich wende zu dir.
Fest sind die Wohnungen des Osiris wieder auf seinen Pfaden!
Ich bin dabei, nach der Liebe zu suchen:
Sieh mich bestehend in der Stadt, es sind großartig ihre Mauern,
Ich trauere um deine Liebe,
Komm nur zu mir, jetzt, da du abgereist bist!
Siehe, dein Sohn, der macht, dass Einer sich vor der Zerstörung Tebhas zurückzieht!
Unsichtbarer bin ich unter den Pflanzen,
Und verdeckt ist dein Sohn,
Er könne nicht dir antworten, während diese große Katastrophe übrigbleibt!
Doch für dich gibt es keine Ähnlichkeit mit deinem Fleisch:
Ich folge dir allein und umgebe die Pflanzen,
Von denen jede die Herrschaft übernimmt.
Gefahr für deinen Sohn!
Siehe, ich, eine Frau, vor allen!
Siehe, dieses männliche Kind!
Siehe, ich weiß, ich und der Öffner der Wege, Osiris.
Ich gehe über deine Wege,
Ich wende mich wieder in Richtung meines älteren Bruders,
Auf der Flucht vor der Gefahr.
Ich entflamme die Herzen der Hunderttausende,
Und bin stark überlegen den Göttern.
Sieh uns, oh Herr! lass deine Liebe nicht fehlen,
Scheine vor unsern Gesichtern, du männlich süßer Herr,
Herrscher von Ägypten, Herr auf ewig!
Fliege du mit dem Leben,
Dass der ewige Prinz zerstöre diejenigen, die nicht kennen die Göttin,
Du Herrscher über Ober- und Unterägypten, Herr!
Kommando über Deseret: dort bleibst du aber nicht,
Denn mein Gesamtjahr ist das Herz, und der in ihm entsteht, ist der ältere, der Herr!
Kommando über Nome Iqertet!
Komm zu mir mit deinen Attributen, in Frieden komm!
Komm in Frieden, oh Herrscher von Ober- und Unterägypten, du Fürst!
Komm in Ruhe durch unsere Liebe zu dir –
Komm wie der Atem, wie meine Liebe zu dir beim Anschauen!
Meine Arme sind für deinen Schutz angehoben; du wirst mich lieben!
Liebe du mich in den beiden Bahnen der Ebenen von Osiris,
Voll von meinem Nachdenken über dich!
Du sollst erhalten ein Netz für die Haare;
Düfte sollen für dich wehen mit Parfüm,
Oh Mann, oh Holunder, oh Herr, oh Geliebter!
Komm du in Frieden zu deinem Tempel –
Siehe, der ausgezeichnete Sistrum-Spieler naht in dein Haus,
Mit seinem Musik-Instrument auf seinem Arm,
Mit seinem Musik-Instrument auf seinem Arm.
Du wirst dein Heiligtum nehmen in deinen Besitz
Wie das Männchen eine der Amentit nimmt, den Ort deines Heiligtums;
Dein Leib ist vor dem Tempel des Hennu.
Heil! in deinem Namen, ewiger Prinz!
Horus kommt in Kraft zu dir;
Er verlängert deine Glieder und er sammelt deine Emanationen
Und das, was von dir ausgeht:
Der große Gott ist nahe in deinem Wort,
Und er wird durch deine Attribute erhalten.
Komm du in Frieden, oh unser Herr, das Kind,
Räche für immer deinen Sohn Horus.
Komm zu deinem Tempel-Zuschuss in deiner Fülle,
Zum heiligen Tempel, den du liebst, o Fürst, Führer, starker Einer!
Brich auf vor uns als das einzige Ei, oh Einer, starker, tapferer Sohn!
Siehe, dies ist eine der Öffnerinnen des Körpers, die meisterhafte eine –
Der Gott Seb ist vor seiner Mutter.
Groß sind meine Liebhaber, dass es für Amentit getan ist von den Geliebten:
Er hat besiegt die Katastrophe, er ist der Herr der Toten,
Der Stier des Amentit, der Horus-Ra der beiden Horizonte,
Das Kind, das zu der einen Schönen blickte, die ihn geboren.
Komm du zu uns in Ruhe, zweimal verlängert,
Zu entfernen hast du deine Strafen;
Die bösen Momente, oh unser Herr!
Komm du zu uns in Ruhe, zweimal verlängert!
Lobet das Kind!
Der ältere Bruder, der da kommt im Frieden, in Freude,
Und es kommt der gesuchte Herrscher von Ägypten,
Der ewige Prinz, das stille Herz.
Ein stilles Herz ist dein Herz, o unser Herr,
Komm du zu deinem Tempel - fürchte nicht die großen Übel.
Willst du nicht sehen und hören die Worte, die man sprach zu deinem Festival?
Siehe, der ausgezeichnete Sistrum-Spieler!
Es kommt zu deinem Tempel der Kreis der Götter,
Sie versuchen, dich zu sehen, oh Kind,
Oh Herr, erster Hersteller des Körpers.
Das Kind ist es, den du lieb hast vor dir her,
Der Erbe der Überwindung am Anfang, der exzellente Sohn.
Es schallt aus dem Tempel, sichtbar und hörbar,
Die Trauer der Isis über dich, auf dem Weg zu deinem Platz.
Gewähre Befreiung denen, die du liebst!
Sie weinen um dich mit ungebundenen Haaren,
Vor dem Un-Nofer, dem Herrn der Gnade,
Dem Prinzen in seinem großen Schrecken, der Gott ist über den Himmel!
Die Götter produzieren die Überschwemmung für dich,
Gezeugt ist es durch dich täglich.
Siehe! das göttliche Wesen der Götter wird sich auf seine Glieder verbreiten:
Siehe! mit denen der älteren Zeit und den Menschen lebt er,
Er, der Herr der Gnade, der fruchtbare Prinz,
Großer Gott, den Pflanzen gibst du das Leben,
Die Gewährung vom Frieden der Götter!
Es sind Grabbeigaben für die Seelen der Verstorbenen, und für Seshta,
Der Herr der Beerdigung liegt auf dem Sofa,
Der Herr des heiligen Auges, in dem heiligen Horizont des Tempels.
Er scheint auf seine Saison, und ist in seiner Stunde brillant,
Du bist Khu, die durch Strahlungen unsere Kunst begleitet.
Glänzen siehst du es an der linken Hand von Tum –
Siehe, du bist auf dem Sitz des Ra, er offenbart seine Brillanz.
Deine Mama fliegt mit deiner Seele in Richtung Ra.
Du erleuchtest uns am Tagesanbruch,
Und du ruhst am Abend, dies ist deine tägliche Arbeit;
Denn du bist zur linken Hand von Tum der Ewige, Ewige.
Du steigst, und hasserfüllte Schlechtigkeit wird zurückgehalten
Schon vor der Zeugung, bevor das Unglück kommt über dich.
Er dämpft die Erregung und den Angriff von Feinden,
Die heftig gegen ihn stürmen.
Der Gott Imsehti, er ist dein Erbe;
Weil du jeden von den Göttern aufrufst, ihn zu loben.
Preise den Kreis der Götter durch deinen Sieg
Und setze dich mit Ra an jedem Tag.
Siehe du das Bild auf deiner linke Hand –
Siehe du das Bild von Lebewesen,
Denn du bist Tum, der Vorläufer des Ra.
Es kommt auf den gesamten Kreis der Götter über deinem Haupt
Freude auf dein Haupt, und sinkende Flammen auf deine Feinde!
Es gibt Lob von uns zu dir,
Dass dein Fleisch wieder umarmen kann deine Knochen,
Dein Wort ist beschlossen jeden Tag.
Nähere dich gerne Tum zu seiner Zeit,
Wende dich nicht ab:
Dein Sehnen sind stark in dir, oh du Öffner der Wege!
Er bringt dich in die Berge, dort haut er den Ort der Bestattung ein;
Es gehören alle Ta-Deseret dir.
Für dich sind die beiden, Isis und Nephthys –
Stärke uns, denn sie denken nach über dein Bild.
Deine Glieder sind verstümmelt,
Sie suchen, zusammen zu binden deinen toten Körper.
Kein Unglück kommt,
Bei der Annäherung an dich dein Haar ist ungebunden!
Komm du zu uns ganz, denn du erinnerst dich an uns,
Du kommst mit deinen Attributen, bevor das Land deiner Macht gehört.
Denn dein Frieden wird uns verkündet, oh Herr,
Du Erbe der beiden Throne, Gott allein ausgezeichnet,
Von den Göttern bestimmt: jeder Gott betet dich an!
Du kommst, es ist dein Tempel und fürchte dich nicht,
Geliebt von Ra, geliebt von zwei Göttinnen;
Sei ruhig in deinem Tempel, deine Worte sind ewig!
Siehe! die beiden Vertreterinnen der Göttinnen!
Siehe! Der ausgezeichnete Sistrum-Spieler!
Komm zu deinem Tempel –
Er freut sich darüber mehr als zweimal in deinem Tempel
Wegen dir, oh Kind, Geliebter!
Siehe, du! Komm, komm zu uns:
Groß ist dein Schutz, du, den wir lieben:
Komm zu deinem Tempel, fürchte dich nicht.
Siehe, die Götter bestehen im Himmel!
Siehe, die Götter sind auf der Erde vorhanden!
Siehe, die Götter sind in den bestehenden Orten der Toten!
Siehe, die Götter bestehen in den Weiten des Universums!
Nach uns kommen, die unter deiner Herrin sind,
Jeder, geliebt von dir, der älteste, geboren,
Der Herr der Liebe, ihm sei Lobpreis!
Komm zu mir, du unter dem Himmel und auf der Erde,
Der seinen Schatten spendet täglich im Land,
Bote des Himmels auf der Erde!
Heil! Näher zu uns gekommen mit dir, o Frau, als Ältester geboren!
Wir suchen für unsern Herrn des Landes den Herrn!
Komm zu mir, du Bote des Himmels, der du veränderst die Dinge:
Denn der Gott, um in sein Haus zu kommen,
Wieder atmet mit dem Hauch seiner Nase!
Seht! der Atem des Herrn ist in seinen großen Tempel!
Lob Ra, dem Rächer,
Er hat euch nicht gestellt gegen das, was dein ist,
Aber er produzierte die Katastrophe nach dem Wunsch deines Herzens!
Siehe, du, König des Jubels, schönes Kind!
Gegrüßt seiest du, oh Herr, Geliebter!
Komm zu mir, oh Herr, du, der du bist der Alte an Tagen!
Komm, schau uns an, groß sind deine beiden Arme!
Siehe! dein Rächer! Die beiden Arme erheben sich doppelt!
Sie sind dein Schutz, männlicher Gott, Kind, Baby!
Es ist der Rächer unseres Herrn - siehe, ich bin Sohn von Seb!
Wende dich nicht ab von mir in deiner Zeit,
Siehe! es ist nicht immer deine Zeit!
Ich folge deinen Wegen, gehe dir nach, Herr, geliebt von mir;
Du, der schwebt über die Länder, noch in deiner Ruhe:
Ich bin entflammt, dich zu lieben! Heil!
Siehe, ich weine für dich allein, komm zu mir,
Es eilt mein Verlangen, dich zu erblicken;
Während ich hinter dir bin, will ich dein Gesicht sehen!
Gegrüßt seiest du, der du bist in deinem Tempel angerufen,
Zweimal in Frieden geschützt!
Heil zweimal über dich! Unser Herr kommt zu seinem Tempel;
Unsere Arme werden ihn hinter seinem Tempel schützen.
Unser Herr kommt in Frieden an seinen Ort:
Wenn du dich in deinem Tempel gegründet hast, fürchte dich nicht!
Siehe! lobet doppelt unsern Herrn, mit Akklamation, denn Gott ist groß!
Komm du in Frieden und Wahrheit,
Geh du weiter unter Ra,
Meisterhaft unter den Göttern!
Komm in Frieden, ich sah dich als ein Kind!
Komm du mit deinen Attributen als Kind,
Der Böse ist gefallen; Horus ist wie ein Prinz.
Er ist großartig gegen dich,
Er ist nicht erhaben über dich.
Siehe, die beiden Göttinnen, die lieben den Vater, den Herrn des Jubels!
Die Herzen im Kreis der Götter in der Region des Fayum freuen sich;
Dein heiliger Tempel deiner Herrschaft übernimmt Schönheiten,
Der Kreis der Götter wird mit Ehrfurcht vor deiner Schrecklichkeit erfüllt
Und das Land erzittert bei deinem Schrecken.
Ich bin deine Frau, bin wie du, die ältere Schwester,
Für die Seele ihres Bruders gemacht.
Er kommt und ist sichtbar,
Ich pries den Herrn liebend, zweimal, das große Ei.
Er kommt und ist sichtbar, das Kind,
Das Kind kommt hervor, er kommt und ist sichtbar.
Der Umfang der Erde weint um dich;
Die Regionen klagen um dich, Seshta;
Himmel und Erde um dich weinen,
Denn groß bist du unter den Göttern.
Es gibt nicht wenige, die deine Seele anbeten –
Komm zu deinem Tempel, fürchte dich nicht.
Dein Sohn Horus liebkost die Ordnungen des Himmels;
Bebi waltet; fürchte dich nicht.
Dein Sohn Horus übt Rache für dich,
Er überwindet für dich die Bösen und Lügner.
Gegrüßt seiest du, oh Herr,
Dessen Zunahme an Helligkeit wird täglich sichtbar,
Der Geruch von deinen Gliedern ist wie die Düfte von Punt.
Gelobt sind die, die tot sind und in Frieden
Und der gesamte Kreis der Götter freut sich.
Komm du zu deiner Frau in Frieden,
Ihr Herz flattert für deine Liebe,
Sie ist nicht da an deinem Ausgang, von dir umarmt.
Ihr Herz ist erfreut, dich zu sehen –
Deine Schönheiten ziehen aus von dir, sie ziehen in dein Heiligtum.
Sie verhindert deiner Glieder Unheil und das Böse,
Wie dir nie geschehen früher.
Komm du, du bist das Leben deiner Frau! Heil!
Bewahre du die Überschwemmung
In den Bereichen von Aphroditopolis an diesem Tag –
Gib Zuschuss von Korn zweimal –
Lass keine Ähnlichkeit des Bösen zurück.
Die Kuh weint um dich mit ihrer Stimme,
Du bist geliebt in ihrem Herzen,
Ihr Herz flattert, dich zu verzaubern;
Sie liebkost deine Glieder mit ihren beiden Armen,
Und sie kommt ständig zu dir für den Frieden.
Siehe, ihre Rache für dich hat sie verursacht,
Mächtig von dir durchgeführt;
Dein Fleisch hat sie mit deinen Knochen gebunden,
Sie hat gesammelt für dich deinen Atem,
Und deine Knochen heil gemacht.
Deine Mutter, o Mutter, sie kommt,
Sie kommt in Frieden zu dir,
Der hat das Leben aus ihrem Körper gebaut.
Die erneuerte Seele wird doppelt standhaft sein –
Es ist deine Seele, oh Mann, Gezeugter, Herr der Frauen!
Es gibt Salbe für deine Haare bei deinem Kommen zu den Regionen der Götter -
Salbe für die Haare deines Gesalbten.
Siehe, er geht weiter als er selbst - er kommt,
Komm in Frieden zweimal, König von Ägypten, Prinz!
Komm in Frieden, Herr von Sais,
Ihre beiden Arme sind gegen dich ausgestreckt, oh Shenthit,
Und ihr Herz geht hin zu dir!
Du bist wie Gott - hervorgekommen mit göttlichem Amulette,
Siehe! sie sind nicht über seinem Kind, um ihn zu schützen.
Dein Haar ist wie Türkis über seinem Körper,
Bei deiner Ankunft in den bebauten Feldern:
Mit Türkis ist dein Haar gewunden und mit Lapislazuli,
Dem feinsten Lapislazuli:
Siehe! Der Lapislazuli ist über deinem Haar:
Deine Haut und dein Fleisch sind wie Eisen des Süden
Und deine Knochen sind aus Silber.
Ich bin ein Kind: Deine Zähne sind so fein wie Lapislazuli:
Wohlriechende Gerüche sind auf deinem Haar,
Mit Salben, die aus sich selbst sich ergießen.
Dein Haupt ist wie Lapislazuli.
Sab hebt sich mit Opfern zu dir, der sich dem großen Gott nähert,
Er, der geht vor dem großen Erbe, der geht aus Ra,
Der älteste, der schöne Prinz, das gottgleiche Gesicht,
Die lebendige Seele des Istennu Thoth -
Das Kind, ausgehend von dem Gott des Sehens und Hörens,
Der älteste, der Fürst des östlichen
Und westlichen Horizonts, der Erbe von Sab.
Er gibt zu jeder Ordnung des Sonnengottes Aton dich –
Komm zu deinem Tempel, oh Osiris,
Öffner der Wege zu den Göttern:
Du öffnest deine beiden Augen und du schaust sie.
Entferne du die Stürme des Regens
Und Sonnenschein gib dem Land,
Mit Fruchtbarkeit während der Nacht.
Komm zu deinem Tempel, oh Osiris Khent-Amentit, komm zu deinem Tempel!
Komm mit dem Körper des Uräus auf deinem Haupt:
Seine beiden Augen leuchten in den beiden Regionen der Götter;
Ehrfürchtig zweimal ist der Prinz, unser Herr.
Deine Feinde sind zur Schlachtung bestimmt,
Da sie nicht wegen deinem Namen standhaft sind.
Mach fest deine Glieder für dich, oh Un-Nofer –
Leben, Stabilität und Gesundheit;
Denn dein Fleisch bringt das Herz zur Ruhe, oh Osiris, Schöner.
Siehe, es geht mit dir und vor dir dieser Gott Hu,
Und Tatenen, dein Vater, der trägt den Himmel,
Und du bist der Gott, der darin vorschreitet.
Deine Seele fliegt im Osten, denn du bist das Bild von Ra.
Diejenigen, die in das Reich der Toten kommen,
Werden mit Freude angenommen:
Sab, der darin entsteht, ist deine Erstgeburt.
Sie kommen zu dir mit einem Opfer,
Und sie reisen mit einem Opfer von Deddu zu dir.
Osiris ist vor dir ehrfürchtig –
Er ist erhaben über alles, zweimal in Frieden.
Es kommt zu dir Isis, die Herrin des Horizonts,
Die sich selbst gezeugt hat allein als das Bild der Götter.
Sie ist es, die dich gerächt - sie ist es, die dich gerächt!
Sie hat Rache genommen vor Horus,
Die Frau, die einen Knaben machte von seinem Vater Osiris.
Gehe hin und siehe, du Öffner der Wege, die Drei verehrten, die Uräus-Träger!
Komm heraus, wie Ra, komm her,
Als die Pupille des Auges, die zusieht dem Tum,
Wenn Ra scheint als Haupt zweimal vorbei!
Seht! Er kommt!

DRITTER TEIL
OSIRIS-HYMNE

Gegrüßt seiest du, ein Königliches, hervorgekommen im Körper!


Gegrüßt seiest du, erblicher Sohn, Haupt der Reihen der Götter!
Gegrüßt seiest du, Herr der viele Existenzen!
Gegrüßt seiest du, dessen Substanz ist wie Gold in den Tempeln!
Gegrüßt seiest du, Herr der Dauer des Lebens, Geber der Jahre!
Gegrüßt seiest du, Herr, der lebt in Ewigkeit!
Gegrüßt seiest du, Herr, würdig des Lobes vieler Hunderttausender!
Gegrüßt seiest du, Brillanter, der du aufgehst!
Heil ihm, der alles, was angenehm ist, atmen macht!
Siehe, der Herr von großer Furcht und Zittern!
Gegrüßt seiest du, Herr der vielen Gottheiten!
Gegrüßt seiest du, der du prangst mit der weißen Krone, Herr der königlichen Krone!
Siehe, das heilige Kind von Horus, der lobt den Einen!
Sei gegrüßt, du Seele des Ra, in dem angebeteten Boot!
Sei gegrüßt, du erholsamer Führer! in Besitz nimm dein Heiligtum!
Siehe, Herr der Furcht, der sich selbst macht, dass er entstehe!
Gegrüßt seiest du, dessen Herz nicht vergeht, in Besitz nimm deine Stadt!
Siehe, er ist der Geliebte von Göttern und Göttinnen!
Gegrüßt seiest du, der du schaffst die Überschwemmung,
In Besitz nimm deinen Tempel!
Gegrüßt seiest du, Bewohner der Unterwelt,
In Besitz nimm deine Opfer!
Sei gegrüßt, du Beschützer, in Besitz nimm deinen Tempel!
Gegrüßt seiest du, der du wächst wie der Affe von Tehuti,
Oder an dem glänzenden Sonnenlicht!
Sei gegrüßt, du Blume des Pharao, geehrt!
Gegrüßt seiest du, der du die heilige Takelage des Sektet-Bootes handhabst!
Siehe, Herr der Jugend, - er bringt keine Alten in sein Heiligtum!
Seht die guten Seelen, die in den Reichen des Todes sind!
Siehe, der heilige Gestalter von Norden und Süden!
Siehe, das ist ein Geheimnisvoller, vor ihm liegt die Menschheit!
Ziehe deine Bahn, du Aufklärer von denen, die in der Unterwelt sind,
Dass sie das Sonnenlicht sehen!
Siehe, der Herr der Atef-Krone, der große Eine in Suten-Henen!
Sei gegrüßt, du großer und schrecklicher Einer in Naret!
Sei gegrüßt, Bewohner im Uast, blühend für immer!
Gegrüßt seiest du, Amun-Re, König der Götter,
Der seine Glieder steigen lässt
Und in seiner Umgebung wachsen lässt!
Gegrüßt seiest du, Empfänger von Denkmälern
Und Opfergaben am Eingang des Grabes!
Gegrüßt seiest du, der du platzierst die Uräus-Krone auf das Haupt seines Herrn!
Gegrüßt seiest du, der du die Erde an ihrer Stelle bleiben lässt!
Zieh deine Bahn, Öffner des Mundes der vier großen Götter,
Die in der Unterwelt sind!
Ziehe deine Bahn, lebendige Seele des Osiris, krönt ihn mit dem Mond!
Gegrüßt seiest du, der du sein Wesen verbirgst in dem großen Schrein von Amen!
Sei gegrüßt, du verborgener Gott, Osiris in der Unterwelt!
Gegrüßt seiest du, dessen Seele ruht im Himmel, dessen Feind ist gefallen!
Die Göttin Isis spricht zu dir, sie stieß einen Schrei aus dem Fluss aus -
Schicke den gereinigten Abd-Fisch aus der Zeit vor dem Boot von Ra her,
Oh Herr des Anfangs,
Der bringt keine wie die Unsterblichen, diejenigen, die sich freuen, -
Du Ei, der als Erneuerter kommt.
Sie schnitt in die Köpfe der Feinde
Diesen ihren Namen: Unsere Frau von Tepka.
Oh, Herrin von Anfang an,
Komm vor unsere Gesichter in diesem deinem Namen
Von Hathor, Herrin des Smaragds, Dame des heiligen Uast!
Komm du in Frieden,
Mit diesem deinem Namen: Hathor, Herrin vom heiligen Uast!
Komm du in Frieden, in diesem deinem Namen der Dame des Friedens!
Komm du hervor, um deine Gegner zu stürzen,
In diesem deinem Namen: Hathor, Herrin des Tempels von Suten-Henen,
Die goldene Göttin!
Komm du in Frieden, in diesem deinem Namen: Hathor, Herrin von Inbut!
Komm du in Frieden neben Neberzer
In diesem Namen: Hathor, Herrin von Shet-Tekh!
Leuchte, oh goldene Göttin,
Neben deinem Vater in diesem deinem Namen: Bast.
Gehe weiter über die Tempel und an der Seite des großen Tempels vorüber,
In diesem deinem Namen: Satet.
Die beiden Länder werden fruchtbar, -
Es regeln dies die Götter in diesem deinem Namen: Mazit.
Hathor überwindet den Feind ihres Vaters
In diesem ihren Namen: Sechet!
Mazit überwindet außerordentlich stark alles
In diesem ihren Namen: Dame Immu.
Sie gießt Parfüm auf ihren Kopf und ihr Haar,
In diesem ihren Namen: Neit.
Preise ihn vor den Göttern, und vor seinen Zeugen!
Hathor ist die Dame von Uast! Hathor ist die Dame von Suten-Henen!
Hathor ist die Dame von Tepka! Hathor ist die Dame von Mehut!
Hathor ist die Dame von Rehesau! Hathor ist die Dame von Shet-Desret!
Hathor ist die Herrin des Türkis! Hathor ist die Dame von Ineb!
Hathor ist die Dame von Uahwah! Hathor ist die Dame von Ammu!
Hathor ist die Dame von Imem! Hathor ist die Hennu von Met-Sas!
Die neun Gefährten nahen –
Lass deine Arme unter deinem Vater Osiris sein - das Land zu schützen.
Sei gegrüßt, du gekrönter Herr des Festes!
Oh Fürst! Regenschauer! Es ist süß für die Kurtisanen, die du lieb hast!
Gegrüßt seiest du, der du lebst, zweimal in der Ewigkeit!
Heil! Du feierst die Festivals für immer!
Gegrüßt seiest du, Angebeteter: du schreitest entlang der Wege!
Gegrüßt seiest du, der du bist in den Regionen über den Himmeln!
Heil dir, oh Gott, höre du! Schütze das Land!
Höre den Schrei - schütze das Land vor den Toren der himmlischen Gauen!
Heil ihm, der weiter kommt mit seinen beiden Augen,
Der Sohn des Dieners Gottes!
Gegrüßt seiest du, Beschützer, Bewahrer, wenn du sprichst!
Gegrüßt seiest du, Beschützer des Pharao, wenn er tut, was du liebst!
Gegrüßt seiest du, Beschützer des Pharao, wenn er macht, was dein Wille ist!
Gegrüßt seiest du, du sitzt als der Eine,
Denn es kommt dieser Frieden des Herzens zu dir!
Heil dem Sohn - dem Diener Gottes –
Für ihn ward der Dienst des Festivals rezitiert!
Gegrüßt seiest du, der du bist mit dem Namen Deddu-oben-im-Himmel etabliert!
Sei gegrüßt, du süß duftender Einer in Deddu-oben-im-Himmel!
Gegrüßt seiest du, der du kommst, zu unterwerfen die Feinde!
Gegrüßt seiest du, der du in Anbetung der Kinder kommst!
Gegrüßt seiest du, der du produzierst die Angst in rebellischen Herzen!
Heil dir, oh Werkmeister, der seinem Herrn nachfolgt,
Obwohl die Anhänger des Gottes Bast ihn nicht erwarten!
Siehe, es gibt rebellische Herzen, die den Tempel hassen,
Aber das Ende aller Dinge trifft sie auf den Nacken!
Siehe! das Kommen des Herrn von Deddu-oben-im-Himmel –
Er stürzt die rebellischen Herzen!
Es ist vollbracht.

PAPYRUSTEXTE

ERSTES FRAGMENT

Das Grab von König Ra-sekliem-slietl-taui,


L.P.H! Sohn von Illa, Sebek-em-Sall-ef, L.P.H!

Es wurde festgestellt, dass die Diebe es eingestürzt hatten,


Unterminierend die wichtigsten Kammern.

Denkmal aus der äußeren Kammer des Grabes


Des Hohenpriesters der Kornspeicher Neb-Ameu
Von König Ra-men-kheper Thothmoses dem Dritten
L.P.H.!

Das Grab des Königs wurde festgestellt,


Dass ohne seinen Herrn ist:
So war auch das Grab der großen königlichen Gemahlin.

Nub-kha-es, seine königliche Gemahlin,


Die Diebe hatten gelegt die Hände auf sie.

Die Wezire untersuchten die Adligen und Kämmerer,


Die Angelegenheit, und fanden,
Die Diebe hatten gelegt ihre Hände darauf,
Eine Tatsache ist das,

So weit wie der König


Und seine königliche Gemahlin waren besorgt.

ZWEITES FRAGMENT

Mit all den guten Produkten der Sekhet-Hemat.

Die genannten Sekhti reisten gen Süden


Zu Henen-Seten, und als er kam,
Um die zugehörenden Grundstücke zum Haus zu besehen,

Fefa auf der Nordseite des Deiches,


Fand er einen Mann, der dort stand

Auf der Bank, dessen Name war Hemti,


Sohn von einem Mann namens Asry,

Ein Leibeigener des Hauptkämmerers Meruiten.

Diese Hemti, als er die Esel sah


Der Sekhti,

Was ihm gefiel, da sagte er: Möge jedem


Ein exzellentes Bild von Gott werden!

Zu rauben waren die Waren des Sekhti

Von ihm! Jetzt des Hemti Haus war


Die Bank vor der Wagendeichsel

Pfad, schmal, aber nicht breit,


Es würde betragen

Die Breite eines Gürtels; ein Fahrbahnrand


Hatte Wasser, die anderen

Seiten hatten Mais. Da sagte Hemti zu seinem Knecht:

Eile! Bring mir einen quadratischen Kasten


Aus dem Haus! Es war, dass er es brachte
Sofort, dann öffnete er die Kiste
An dem Ufer des Leinpfades

Und es lag mit dem Deckel auf dem Wasser,


Und seine Nepnept,

Die kam heran.

Jetzt die Sekhti kamen auf dem Weg, der benutzt wird
Von allen Menschen.

DRITTES FRAGMENT

Der Herr L.P.H. für die Provinzen.

Alle Leute an dem Ort, an dem ich bin und alles


Volk des Landes.
Jetzt Penhuiban ist Hoherpriester der Rinder
Und sagte zu ihm: Bring mir ein Buch,
Mir zu sagen, wie man vollbringt
Leistungen der List und Stärke.

Da gab er ihm ein Buch mit magischen Worten


Aus der Bücherei des Ra-usev-maat Mori Amen
Ramses des Dritten L.P.H.,
Der große Gott sein Herr L.P.H.
Hiermit könnte er schlagen blinde Menschen
Und erreichen große Einsparungen

Des Harems und anderer geheimer Orte.


Durch Cue erlangte er Zahlen aus Wachs
Und Liebe floss
Und diese hatte er in das Innere eingeführt
In die Hand eines Offiziers namens Adi-ra-ma.

So dass einer der Arbeiter entfernt werden könnte


Und die anderen verhext
Und dass dadurch bestimmte Wörter
Könnten dem Innenraum entnommen werden
Der Kammer und treten nach außen. Jetzt
Sie prüfte ihn darüber.

Es wurde festgestellt, dass Tnie


Und alles, was er hatte,
Getan war in seinem Herzen abscheulich und schlecht.
Die Tmuth davon war, dass er diese Dinge gemacht hatte
Zusammen mit

Den anderen großen Verbrechern,


Die alle und jeder Gott und Göttin verabscheuten.
Sie sprachen zu ihm, das große Urteil des Todes sei beschlossen
Von den Göttern.

VIERTES FRAGMENT

Auf den Tisch zu kam er zu ihm.

Seine Hand war gelähmt. Jetzt

Hatte er das Böse getan.


Sie untersuchten ihn darauf
Und es wurden gefunden wahre Gräuel
Und alles Böse, was ihre Herzen
Gewünscht zu tun. Die Wahrheit

Davon war, dass er diese Dinge hatte in Kombination


Mit den anderen großen Verbrechern getan,
Die alle Götter und alle Göttinnen hassten ganz.
Diese waren der großen Verbrechen des Todes würdig,
Die großen Gräuel

Des Landes. Sie erklärten, dass die großen Verbrechen


Waren des Todes würdig, die er tat, und er
Hat sich umgebracht!
Jetzt sind da die Richter, die
Darauf sahen, dass er sich umgebracht hat!

Mit den anderen großen Verbrechern


War er gehasst von Ra ganz,
So sagen die Bücher der Götter:
Zu tun hast du etwas gegen ihn.

FÜNFTES FRAGMENT

Der königlichen Gemahlin Nub-khaa-es L.P.H.

Seine königliche Gemahlin an dem Ort.

Es wurden von Mauerwerk geschlossen, umgeben von


Steinen, geschützt durch Schutt, abgedeckt mit Platten,
Aber wir drangen durch sie unbeschadet und
Über und über mit khesh-khesh abgedeckt,
Und wir haben es abgerissen
Mit viel Arbeit, und wir fanden, es

Ruht ebenfalls. Wir öffneten ihre Särge und


Ihren Verpackungen davon waren in ihnen, und wir
Fanden diese

Edle Mumie dieses Königs.


Es wurde gefunden, es
Waren zwei Schwerter und Dinge,
Viele Amulette
Und Halsketten aus Gold um seinen Hals,

Sein Kopf war mit Gold abgedeckt. Die


Edle Mumie dieses Königs war geschmückt mit
Gold durchaus. Seine Verpackungen waren graviert
Mit Gold und Silber innen und außen und
Bedeckt mit jedem Edelstein. Wir rissen oft
Das Gold ab, das

Fanden wir auf der edlen Mumie dieses Gottes,


Zusammen mit seinen Amuletten und Halsketten, die
Waren um den Hals gebunden und die Verpackungen, auf denen
Sie ruhten.

Wir fanden die königliche Gemahlin ebenfalls. Wir rissen ab


Alles, was wir daran fanden ebenfalls, und wir
Haben es in Brand gesetzt, dann

Fielen die Verpackungen. Wir nahmen die Möbel, die wir


Fanden mit ihnen aus Gold und Silber
Und Kupfer-Vasen und

Wir teilten alles und wir haben dieses Gold, das wir
Fanden auf diesen beiden Göttern auf ihren edlen
Mumien, und die Amulette und die Halsketten und
Die Verpackungen schlugen wir in acht Stücke.

SECHSTES FRAGMENT

Hapu, Sohn vom

Haus des Amen-Ka, der König der Götter, und unter


Der Autorität der Hohenpriester des Amun.

Der Arbeiter A-ar-ri-en-Amen, des Aufsehers


Der Arbeiter, Nesi-Avien, ist des Hauses
Avieu-Ka, K.M.G. der Götter.

Die Hausmänner Ainen-em-heb, des Hauses


Von Amen-apt Verwalter in dem Bezirk
Amen-apt unter der Autorität des Hohenpriesters
Von Amen.

Der Wasser-Träger Ka-I-Uast des Kenau


Des Königs Thothmoses des Vierten L.P.H.
Unter der Behörde der

Heiligen Nefer, Sohn der Nekhtu-em-Mut,


In der Hand des Negersklaven Thenu-ri-Ameu
Der Hohenpriesters der Amen.

Summe der Personen, die bewachten das Grab


Dieses Gottes, acht Männer: sie wurden mit untersucht
Mit Schlägen der Peitsche: sie waren geschlagen auf ihre
Fußsohlen

Und Hände. Sie sagten auch aus, und erhielten


Von dem Gouverneur der Stadt und dem Wezir
Kha-I-Uast Strafen, und dem königlichen Offizier Nesi-amen, dem
Schreiber des Pharao L.P.H.
Sie nahmen die Diebsgüter von ihnen

Im Westen der Stadt, in dem dritten Jahr.


Im Monat der Sommersaison am fünfzehnten Tag.
Die Diebe setzen ihre Hand auf dieses Grab dieses
Gottes und auch auf die Grab-Kammern in ihm.

Ein Rekord war der Versuch im Schreiben und


Es ward abgesendet, bevor der Pharao L.P.H. von dem Wesir,
Dem Leutnant, dem Schreiber und dem Fürst
Der Stadt Nachricht erhalten.

SIEBENTES FRAGMENT

Männer: Insgesamt vier.

Diebe von diesem Grab dieses Gottes, der ausgehoben wurde


Und wurde dem Hohenpriester des Amun gegeben,
Ra, König der Götter, um ihn zu beschwören.

Und er nahm Gefangene im Gefängnis vom


Haus Amen, der König der Götter, mit ihren
Bruder-Dieben, deren Strafe der Pharao
L.P.H., unser Herr, entscheidet.

Der Arbeiter Set-nekht, Sohn des Pen-anket,


Arbeitet im Tempel von Ramses dem Dritten
L.P.H., im Haus von Amen
Und unter der Aufsicht der hohen
Priesters des Amun-Ra, des Königs der Götter,
Diesem Priester Nesi-amen des Tempels von Ramses
Dem Dritten L.P.H., im Haus des Amen.

ACHTES FRAGMENT

Das Jahr siebzehn, der erste Mond der Felder-


Saison, der fünfte Tag, unter der Majestät des Königs
Von Ober- und Unter-Ägypten, Ra-uefer-ka-setep-
Eu-Ra L.P.H., Sohn des Ra, Herr der Kronen,

Ramses der Neunte strahlend in Theben L.P.H., der Geliebte


Von Amen-Ra, König der Götter, geliebt von Amun-
Ra, dem König der Götter.

Mit ewigem Leben für immer und ewig Uke, sein Vater,
Beschenkt von Amen-Ra, dem König der Götter und Maat der Großen
Dame von Asher.

Liste der Namen der Metall-Diebe, es waren sie


Gefunden, die beraubten die Nekropole, und die
Untersucht wurden

Durch den Wesir Kha-em-Uast und den Hohenpriester


Von Amen-Ra, dem König der Götter, Amun-hetep im
Haus der Maat in der Stadt Theben,

Und ihre Namen wurden in der Reihenfolge geschrieben,


Dass sie vielleicht durch die Polizei verhaftet werden, von
Pa-ser-aa, dem Schreiber der Namen, Un-nefer, dem
Häuptling von Morkmeu.

User-Khepesli war in der Nekropole ka-det.

Der Türhüter war Chons-mes in der Nekropole.

Die Aussage des Diebes Amen-ua-Shert vor dem


Horus der Nekropole.

Die Frau Au-u-re, die Näherin des


Schreibers Seuy, die tot ist. Bronze-Schiffe von
Fünfunddreißig deben, eins gemacht von zehn deben.

Der Händler heißt Chons-a von Fayum.

Metall-Vasen machen zwanzig deben.

Der Schreiber heißt Bak-en-khonsu des Kabinetts.


Kupfer von zwanzig deben.

Der Vormund Aukh-Ilenthu-neklitu vom


Haus Amen unter der Autorität des hohen
Priesters des Amen. Krüge von zehn deben.

Der Sklave A-au-un-reka des Hohen Priesters


Von Amen. Es sind fünf Sklaven.

Der Boots-Mann Neb-na des Unter-Priesters


Von Amen. Es sind zehn Bootsmänner.

Der Händler Nes-su-Sebeka von


Fayum. Kupfer-Schiffe von Kupfer
Machen zehn deben.

Die Aussage des Diebes Pen-ta-ur.

Ameunekht von der Nekropole.

Der Schreiber Ra-mery des Hohenpriesters

Von Amen. Kupfer-Schiffe, hergestellt von Kupfer, vier deben.


Das Boot Auf-eu-Amen des Tempels ist

Unter der Autorität des Hohenpriesters des Amun.

Kupfer von zehn debon.

NEUNTES FRAGMENT

Der Weber Pa-i-nefer im Haus


Des Gottesdienstes für L.P.H., Amen. Zehn.

Der Weber Chons-mes, der Schiffer

Des Tempels von Amen. Zehn.

Der Weber Pa-hesi des Tempels von Amen. Zehn.

Der Weber Nefn-nezem, des Tempels von Amen. Zehn.

Der Vormund Sethos von der Kornkammer


Des Pharao L.P.H., zehn.

Der Weber und Bildhauer Amen-em-amu,


Des Tempels von Amen. Zehn.

Der Vormund Keny-Amen des Hauses


Des Gottesdienstes für L.P.H., Amen. Zehn.

Der Vormund Sen-nefer des Tempels von Sebek,


Herr von Mer-atei-u. Zehn.
Der Bootsmann Nekht-Amen-Uast. Fünf.

Der Ober-Priester Sethos, der Kenau des


Königs Ra-neb-maa,
Amenhotep des Dritten L.P.H. ,
Mittler der Autorität der Unter-Priester
Des Horus. Fünf.

Die Aussage des Diebes Min-nekhtsou des


Pentaur der Nekropole.

Der Händler Pa-nekht-em-Mama,


Von Fayum. Fünf.

Die Händler Nes-su-Sebeka und Mer-seu-ari


Aus Fayum, Gold im Wert von einem kiti,
Kupfer im Wert von zwanzig kiti.

Der Metall-Arbeiter Araen-heru-ab aus der


Nekropole. Kupfer im Wert von drei kiti.

Der Sandalenmacher Pa-abu-nekht vom


Tempel des Ra-user-maa-mery Amen
Ramses des Dritten L.P.H.,
Unter der Autorität des hohen
Priesters des Amen. Drei.

Der Sandalenmacher Ashertu-khetu vom


Tempel des Ra-Iser-maa-meiy von Amen
Ramses des Dritten L.P.H., zwei.

Der Arbeiter User-Hut-meru, der Nekro-


Polis. Zwei.

Die Frau Ta-ri-sepi, der Nekropolis,


Die Schneiderin des Arbeiter Hor-a. Eine.

Die Frau Ta-ka-ary, der Nekropolis. Eine.

ZEHNTES FRAGMENT

Der Kaufmann Pai-kha-ru in der Hand


Des Händlers Pay-seba.

Der Händler Hor-maa-det, Sohn des Ta-


Thenu-ri.

Der Arbeiter Sen-nezem der Nekropolis.

Der Wasserträger Pena-nekth-su-her-Amen


Des Hohenpriesters von Amun.

Der Bäcker Ua-nu-ri, der Semi-Priester Hor-a


Des Tempel des Königs Ra-neb-maa
Amenhotep des Dritten L.P.H.

Der Händler Payu-nezem von Fayum.

Der Öl-Kessel des Tempels von Chon.

Der Öl-Kessel des Tempels von Amen.

Der Öl-Kessel Y-tau-uefer des Tempels von Amen.

Der Händler Ashertu-keny von Fayum.

Der Schreiber des Tempels Pa-nekht-resu-tep


Aus dem Tempels von Ra-user-maa mery Amen
Ramses dem Dritten L.P.H.

Der Arbeiter Ky-sen von Amen-uckhtu.

Der Gärtner An-uau des Tempels und


In der Autorität des Majordomus des
Tempels.

Der Öl-Kessel Pa-kau-pauaa des Super-


Intendanten und der Jäger der Ameu.

Die Frau Ta-may in der Hand des


Arbeiters Nehesi der Nekropolis.

Die Aussage des Diebes über Amenhotep und


Den Sohn Peutaur der Nekropolis.

Der Eisenträger Auf-en-Amen des Tempels


Von Ra-user-maa-mery-Amen L.P.H. unter
Der Autorität des Hohenpriesters von Amun.

Der Arbeiter Sen-iaezem der Nekropolis.

Die Unter-Priester und der Metallarbeiter Pai-kha-ru


Im Tempel des Königs Ra-neb-ma
Amenhotep des Dritten L.P.H.,
Unter der Autorität des
Hohenpriesters Hor-a.

ELFTES FRAGMENT

Der Schreiber Pa-seru des Hauses


Des Pharao L.P.H. Fünf.

Der Bäcker Hor-Raes des Tempels


Ra-user-maa-meiy-Amen
Ramses des Dritten L.P.H. Fünf.

Der Schreiber Shed-su-khonsu des Kanals


Und Arbeiter des Hauses der Männer unter der
Autorität des Hohenpriesters von Amun. Zehn.

Der Händler Bak-ur-nu-ri des Tempels


Des Khnem, Herrn von Elephantine. Zehn.

Der Händler Nes-su-Sebeka, von Hor-a geboren.


Kupfer im Wert von dreißig deben,
Gold ein kiti.

Der Weber Pen-un-heb des Hauses


Von Amen unter der Autorität des Hohenpriesters
Von Amen. Zehn.

Der Wasserträger Pena-nekht-su-her-amen


Des Hohenpriesters von Amun. Fünf.

Der Vormund Aa-shefy-neklitu der


Genealogie des Hauses Amen. Fünf.

Die Aussage des Diebes Mes, Sohn des


Pentaur der Nekropolis.

Der Sklave Jiieh-ef-pa-ueb-au-au.


Der Händler sitzt in dem Kenau des Hauses
Von Amen. Zehn.

Der Händler Na-dega der Ateru in


Fayum. Gold ein kiti, Kupfer zehn kiti.

Die Frau Ta-may in der Stadt. Zehn.

Des Lagerhauses Torhüter Ru-ri-ti


Im Haus von Amen, und Pa-shairi,
Majordomus des Hauses von Amen.
Kupfer sechs kiti.
Der Berichterstatter zählt Kupfer, zehn kiti.

Der Chef der Kanalarbeiter Ary-pa-ru-ti


Des Hauses von Amen. Zehn.

Der Bäcker des Hauses des Gottesdienstes


Für L.P.H., Amen in der Hand des Arbeiters
Pa-Unshu. Zehn.
Der Weber Pazaza des Hauses von Amen
Unter der Autorität der Hohenpriesters
Von Amen. Vier.

Der Hörer und Richter Ma-hairu-baru im


Haus des Gottesdienstes für L.P.H.. des Amun. Zehn.

Der Weber Pahcsiu des Hauses


Von Amen unter der Behörde des Hohenpriesters
Von Amen. Zehn.

Die Frau Ta-nepy, die Näherin


Pa-nefer-sejji des Hauses der göttlichen
Verehrung des Amen. Zehn.

ZWÖLFTES FRAGMENT

Der Priester Pa-ser von User unter der Obhut


Des Haus von Amen unter der Autorität
Der Hohenpriester von Amen. Zehn.

Der Händler Pa-ser-em-Mama von Fayum. Fünf.

Der Chef der Kanalarbeiter Sauii-pa-dema,


Der Musiker von Amen An-nu-ri. Fünf.

Die Aussage des Diebes Pai-sen, Sohn


Des Amen-ua-shertu der Nekropolis.

Der Händler Pa-neb-na von Fayum.


Kupfer dreißig deben.

Die Frau Ta-ti-ti-aa und die Kleidung des


Diebes Mes, Sohn des Pentaur.
Kupfer-Vasen machen zehn Silberstücke.

Wer in der Hand des Webers Keny ist


Und der Wächter Pa des Kupfers der ka-Vase. Eins. Zehn.

Der Arbeiter Pa-ra-hetepu der Nekropolis. Zehn.

Der Sklave Ta-ka-zen des Hauses Amen


Unter der Autorität des Hohenpriesters
Von Amen. Zehn.

Die Frau Ta-senti, die Näherin des


Diebes Pai-Shenz.. Bronze. Eine baku-Vase
Macht acht deben.

Der Leutnant Bak-ur-nu-ri der Soldaten


Von Äthiopien. Zehn.

Die Mentu-Amen des Tempels


Von Ra-user-maa-Merj-Amen
Ramses des Dritten L.P.H.,
Unter der Autorität des hohen
Priesters des Amen. Silber ein deben.

Der Händler Set-nekht in der Hand


Der Frau Un-em-det-a-mut. Fünf.

Bronze aus dem Lagerhaus und dem


Aai-Haus, in Silber. Eins.

Die Frau Ta-may, die Näherin eines


Wäschers der Hohenpriester des Amen. Zehn.

Der Sandalenmacher Pa-abu des Tempels


Von Ra-user-maa-mery Amen
Ramses des Dritten L.P.H.,
Unter der Autorität des hohen
Priesters des Amen. Fünf.

Das Wort des Diebes Hor-a, Sohn des Amen-

Ua-Sbert der Nekropolis.

WEISHEIT

ERSTES KAPITEL

Der demütige Mann gedeiht, und wer aufrichtig ist, wird gelobt. Die innerste Kammer ist dem
Mann der Stille geöffnet. Breit ist der Sitz des Mannes, ist vorsichtig seine Rede, aber das Messer
ist scharf gegen den, der nichts voranbringen kann, der ist nicht zu retten zu seiner Zeit. Der
schüchterne Mann gedeiht, man lobt seine Waffen, offen ist das Zelt dem stillen Mann, geräumig ist
der Sitz dem zufriedenen Mann. Sprich nicht zu viel! Denn scharf sind die Messer gegen den, der
die Straße übertritt, ohne schnell voraus zu schauen.
Wenn du mit einer Gesellschaft von Menschen zu sitzen wünschst, so wünsche dir nicht das Essen,
auch wenn du es wolltest; es dauert nur einen kurzen Moment, das Herz zurückhalten, und es eine
Schande, gierig zu sein. Eine Handvoll Wasser löscht den Durst und einen Schluck von der Melone
stärkt das Herz. Eine gute Sache ist die Stelle des Guten, und nur wenig ist an der Stelle der Vielen.
Wenn du mit einem Vielfraß zu sitzen hast, beginn erst zu essen, wenn er fertig ist; wenn du mit
einem Säufer zu sitzen hast, akzeptiere einen Drink, und sein Herz wird zufrieden sein. Wüte nicht
gegen das Fleisch in der Gegenwart eines Vielfraßes; nimm, was er dir gibt, und weigere dich nicht,
denke, es wird eine höfliche Sache sein. Wenn du mit der Vertrauten zusammen sitzt, meide
Lebensmittel, die du magst. Zurückhaltung des Herzens ist nur ein kurzer Moment! Völlerei ist eine
schlechte Basis, und man zeigt mit einem mit dem Finger auf dich. Eine Tasse Wasser löscht den
Durst, ein Mund voll Kräuter stärkt das Herz. Eine einzige gute Sache steht für Güte als Ganzes, ein
wenig von Etwas steht für Vieles. Faul ist der, dessen Bauch unersättlich ist; die Zeit vergeht, und
er, in dessen Haus der Bauch Fortschritte machte, vergisst dich. Wenn du mit einem Vielfraß zu
sitzen hast, iss erst, wenn der Appetit vergangen ist. Wenn du mit einem Trinker trinken willst,
nimm teil, wenn sein Herz glücklich ist. Greife nicht dein Fleisch von der Seite eines Vielfraßes,
aber nimm es, wenn er es dir nicht verweigert, dann wird es ihn beruhigen.
Wenn ein Mann in Kameradschaft fehlt, hat keine Rede einen Einfluss auf ihn. Er ist sauer von
Gesicht zum frohherzigen Freund, der freundlich mit ihm ist. Er ist eine Trauer für seine Mutter und
seine Freunde. Alle Männer sagen: Lass deinen Namen bekannt sein, schweige mit dem Mund,
wenn du angesprochen wirst! Wer schuldig des Vielfressens ist, kann kein Wort gegen dich
durchsetzen. Der Rückzug des Gesichts, sogar die Teilnahmslosigkeit des Herzens, ist die harte
Schule für Kinder, seine eigene Mutter und alle Menschen sind seine Knechte. Lass deinen Namen
vergehen, während du still bist mit dem Mund. Wenn du aufgefordert wirst...
Sei nicht prahlerisch mit deiner Kraft mitten unter den jungen Soldaten. Hüte dich vor Streit; man
weiß nicht, was möglicherweise der Zufall bringt, was Gott tun wird, wenn er bestraft. Sei nicht
großrednerisch von Herzen, weil deine Stärke unter denen deines Alter geprüft wird, damit ihr
nichts entgegengesetzt werden kann. Man weiß nicht, was passieren wird, und was Gott tut, wenn er
bestraft.
Der Wesir hatte seine Söhne und Töchter gerufen, wenn er seine Schriften über die Möglichkeiten
der Menschheit und ihren Charakter vorlesen wollte. Und er sprach zu ihnen: Alles, was in diesem
Buch ist, hört darauf, als ob ich es gesagt hätte. Dann legten sie sich auf den Bauch. Sie lasen, wie
es schriftlich da stand, und es war besser in ihrem Herzen als alles, was in der gesamten Literatur
des Landes war. Sie standen auf und setzten sich wieder. Der Wesir hatte seine Kinder gerufen,
nachdem er eine komplette Weisheit der Möglichkeiten der Menschen gewonnen hatte, nachdem er
ihren Charakter geprüft hatte. Am Ende sagte er zu ihnen: Alles, was in diesem Buch geschrieben
ist, beachtet es, wie ich es sagte, dass es nicht über das Schickliche gehe. Dann legten sie sich auf
den Bauch. Sie rezitierte es laut, wie es geschrieben stand. Es war gut in ihrem Herzen, besser als
alles, was in diesem ganzen Land sonst geschrieben wurde. Sie standen und setzten sich.
Die Majestät des Königs von Ober- und Unterägypten, Huni, kam zu dem Landeplatz der Toten,
und die Majestät des Königs von Ober- und Unterägypten, Snofru, wurde als gottbegnadeter König
in diesem ganzen Land erhöht. Da ward Kagemni Gouverneur der Hauptstadt und Wesir.

ZWEITES KAPITEL

Vorschriften des Präfekten Herrn Ptah-hotep unter der Majestät des Königs des Südens und des
Nordens, Assa, er lebe immer und ewig.
Der Präfekt Herr Ptah-hotep sagt: O Ptah mit den beiden Krokodilen, mein Herr, ich beklage die
Fortschritte der Altersveränderungen in Altersschwäche. Verfall fällt auf den Menschen und
Niedergang tritt an die Stelle der Jugend. Ein Ärgernis wiegt ihn jeden Tag: der Blick wird schwach,
das Ohr wird taub, seine Stärke löst sich ohne Unterlass auf. Der Mund ist stumm, Rede gelingt ihm
nicht, der Geist zerfällt, die Erinnerung an den Tag zuvor erlischt. Der ganze Körper leidet. Das
Gute wird zum Bösen, der Geschmack verschwindet vollständig. Das Alter macht einen Mann ganz
elend. Die Nase ist verstopft, die Atmung gelingt nicht mehr vor Erschöpfung. Zum Stehen oder
Sitzen braucht man eine Stütze. Wer wird mich führen, um mit Autorität zu sprechen, damit ich ihm
die Worte derer erkläre, die Ratschläge von früheren Tagen gehört haben? Und der den Rat der
Götter hörte, der mir Autorität geben wird, sie zu erklären? Dazu möge es führen, dass es so ist, und
dass das Böse sich abwendet von denen, die erleuchtet sind, sende Du doppelte Gnade! Die
Majestät Gottes sagt: Weise ihn ein in die Aussagen der früheren Tage. Das ist es, was den Vorteil
der Kinder des großen Mannes darstellt. All das, was in die Seele dringt, macht gleich den, der es
hört, und das, was er sagt, erzeugt kein Sättigungsgefühl.
Beginnend mit der Anordnung der guten Sprüche, dem edlen Herrn, dem göttlichen Vater, geliebt
von Ptah, dem Sohn des Königs gesprochen, dem Erstgeborenen seiner Rasse, vom Präfektrn und
Feudalherrn Ptah-hotep, um anzuweisen die Unwissenden in der Kenntnis der Argumente der guten
Sprüche. Es ist profitabel für den, der sie hört, es ist ein Verlust für den, der sie übertreten wird. Er
sagt zu seinem Sohn: Sei nicht hochmütig wegen dem, was du weißt, befasse dich mit dem
Ignoranten wie mit dem Gelehrten, denn die Schranken der Kunst sind nicht geschlossen, kein
Künstler ist im Besitz der Vollkommenheit, doch sollte er danach streben. Aber gute Worte sind
schwieriger als der Smaragd zu finden, denn der wird von Sklaven unter den Felsen von Pegmatit
entdeckt.
Wenn du eine Streitpartei findest, während sie heiß ist, und wenn sie dir überlegen in Fähigkeit ist,
senke die Hände, beuge den Rücken, gerate nicht in eine Leidenschaft mit ihm. Wenn er dich nicht
seine Worte zerstören lässt, ist es völlig falsch, ihn zu unterbrechen, verkündet er, dass du nicht in
der Lage bist, halte dich ruhig, wenn du gegen ihn bist. Wenn du mit einer Streitpartei zu tun haben
musst, während sie heiß ist, dann sollst du nachahmen den, der sich nicht zu rühren weiß. Du hast
den Vorteil über ihn, wenn du schweigst, wenn er böse Worte ausspricht. Der bessere der beiden ist
der, der teilnahmslos ist, sagen die Zuschauer, und du hast Recht in der Stellungnahme des großen
Mannes.
Wenn du eine Streitpartei findest, während sie heiß ist, sollst du sie nicht verachten, weil du nicht
der gleichen Meinung bist. Sei nicht böse gegen sie, wenn sie falsch ist; weg mit so etwas. Sie
kämpft gegen sich selbst; sie benötigt es nicht weiter, deinen Gefühlen zu schmeicheln. Amüsiere
dich nicht an dem Schauspiel, das du vor dir hast. Es ist abscheulich, es ist ein Mittel, es ist der Teil
einer verabscheuungswürdigen Seele, so zu tun. Sobald du dich von deinen Gefühlen bewegen lässt
gegen diese Sehnsucht, ist es eine Sache, die von dem großen Mann getadelt wird.
Wenn du ein Führer sein willst, um über die Führung einer großen Zahl von Menschen zu
entscheiden, suche die vollkommenste Art und Weise, dies zu tun, dass dein eigenes Verhalten ohne
jeden Vorwurf erhaben ist. Gerechtigkeit ist groß, unveränderlich und wird gewährleistet; es hat sich
seit dem Alter von Ptah nichts geändert. Um Hindernisse in den Weg der Gesetze zu werfen, wird
der Weg der Gewalt geöffnet. Wird das, was unten ist, die Oberhand gewinnen, wenn der
Ungerechte nicht die Stelle der Gerechtigkeit zu erreichen weiß? Auch er, der sagt: Ich für mich
selbst nehme nach meinem eigenen freien Willen, der sagt aber nicht: ich handle kraft meines
Amtes. Die Grenzen der Gerechtigkeit sind unveränderlich; das ist die Anweisung, die jeder
Mensch erhält von seinem Vater.
Begeistere die Menschen nicht mit Furcht, sonst wird Ptah gegen dich in der gleichen Weise
kämpfen. Wenn jemand behauptet, dass er lebt, durch solche Mittel wird Ptah ihm das Brot aus dem
Munde nehmen; wenn jemand behauptet, dass er sich bereichert, sagt Ptah: Ich kann diesen
Reichtum zu mir nehmen. Wenn jemand behauptet, dass er andere schlägt, wird Ptah ihn reduzieren,
um ihn in Machtlosigkeit enden zu lassen. Niemand inspiriere Menschen mit Furcht; das ist der
Wille des Ptah. Lass im Schoß des Friedens sorgen für sie; dann wird es sein, dass sie frei geben,
was ihnen durch den Terror entrissen worden.
Wenn du zum Fleischessen in das Haus eines Mannes gehst, der größer ist als du, nimm, was er dir
gibt mit Verbeugung auf den Boden. Der ist eine Person, die tadelnswert ist, die von dieser Regel
abweicht. Sprich nicht mit dem großen Mann mehr, als es nötigt ist, denn du weißt nicht, was ihm
unangenehm ist. Sprich, wenn er dich einlädt, und dein Mund wird ansprechend sein. Wie für den
großen Mann, der über viel Existenzmittel verfügt, ist sein Verhalten, wie er sich selbst es wünscht.
Er tut das, was ihm gefällt; wenn er ruhen will, erkennt er seine Absicht. Der große Mann streckte
seine Hand aus, andere Menschen nicht zu erreichen. Aber wie die Existenzmittel sind unter den
Willen des Ptah, kann man sich nicht dagegen auflehnen.
Wenn du einer von denen bist, die Nachrichten von einem großen Mann zu einem anderen zu
bringen haben, halte dich genau an das, womit er dir die Rechnung ausgestellt; durchzuführen für
ihn den Auftrag, wie er dir geboten. Hüte dich vor Änderung beim Sprechen der offensiven Worte,
die ein großartiger Mensch adressiert an einen anderen; er, der die Vertrauensseligkeit pervertiert,
um nur zu wiederholen, was Vergnügen produziert in den Worten eines jeden Menschen, ob groß
oder klein, ist eine abscheuliche Person.
Wenn du ein Landwirt bist, versammeln sich die Pflanzen auf dem Feld, die der große Ptah dir
gegeben hat, und rühme nicht das Haus des Nachbarn; ist es doch besser, sich vor seinen Taten zu
fürchten. Wie für den, der Herr seiner Handlungsweise ist, der allmächtig ist, der ergreift die Ware
von anderen wie ein Krokodil in der Mitte wachsam, wegen seiner Kinder, dass sie nicht belastet
sind von Fluch, Verachtung und Hass, während sein Vater ist schmerzlich beunruhigt, und die
Mutter, die ihn geboren hat, glücklich wäre, eine andere zu sein statt sie selbst. Aber ein Mensch
wird ein Gott als Chef eines Stammes, der Vertrauen zu ihm hat und ihm folgt.
Wenn du dich selbst, einem Überlegenen gehorchend, erniedrigst, ist dein Verhalten gut vor Ptah.
Zu wissen, wem du solltest folgen und wer dir zu befehlen hat, wird dein Herz nicht gegen ihn
erheben. Wie du weißt, dass in ihm Autorität ist, sei respektvoll ihm gegenüber, um von ihm gehört
zu werden. Reichtum kommt nur von Ptah's eigenem guten Willen und sein Wille ist das Gesetz;
wie der, dem Ptah seine Überlegenheit geschaffen hat, sich von ihm neigt und niederwirft.
Sei während der Zeit deiner Existenz aktiv, aber tu nicht mehr als befohlen. Verdirb nicht die Zeit
deiner Tätigkeit; der ist zu tadeln, der eine seine Momente schlecht nutzt. Verliere nicht die
Gelegenheit, täglich zu vermehren, was dein Haus besitzt. Aktivität produziert Reichtum, und
Reichtum kann man nicht bewahren, wenn man die Aktivität lockert.
Wenn du ein weiser Mann bist, rufe einen Sohn, der Ptah angenehm sein wird. Wenn er anpasst sein
Verhalten deinem Weg und beschäftigt sich mit Angelegenheiten, wie es richtig ist zu tun, tu ihm
alles Gute, was du kannst; er ist dein Sohn, eine Person, zu dir gebracht, den dein eigenes Selbst
gezeugt hat. Trenne nicht dein Herz von ihm. Aber wenn er sich schlecht verhält und übertritt
deinen Wunsch, wenn er lehnt jedes Gebot ab, wenn sein Mund geht nach dem bösen Wort, schlage
ihn auf den Mund. Befehle gib ohne zu zögern denen, die Unrecht tun, deren Temperament
turbulent ist; und dein Sohn wird nicht von dem geraden Weg abweichen, und es wird kein
Hindernis auf seinem Weg sein.
Wenn du arbeitest, stehst oder sitzt oder zu Fuß gehst, halte die Vorschriften der Oberen ein. Sei
nicht abwesend, selbst wenn du übermannt wirst von Müdigkeit. Hab ein Auge auf ihn, der dir sagt,
dass das, was er fragt, geheim ist. Was dir anvertraut ist, schätze wert, und alles Gegen-Argument
ist zurückzuweisen. Er ist ein Gott, der an einem Ort lebt, wo keine Lockerung der Vorschriften für
die privilegierte Schicht gestattet ist.
Wenn du mit Menschen zusammen bist, für die du eine extreme Zuneigung empfindest, sage:
„Atem meines Herzens, Atem meines Herzens, es gibt kein Heilmittel als nur das, das in deinem
Herzen ist, sei mein souveräner Meister, ich ergebe mich deinem Willen. Dein Name ist, ohne zu
sprechen, genehm. Dein Körper ist voller Stärke, deine Augen sind schöner als die der Nachbarn.“
Wenn dann dieser Überschuß der Schmeichelei gewöhnt ist, und ein Hindernis da ist, dass sich
deine Wünsche nicht erfüllen, dann ist dein Impuls der, deiner Leidenschaft zu gehorchen. Wer aber
nach seiner Willkür lebt, ist seine Seele, ist sein Körper. Während der Mann, der Herr seiner Seele
ist, besser ist als die, die Ptah mit seinen Gaben beladen hat; der Mann, der seiner Leidenschaft
gehorcht, ist unter der Macht seiner Frau.
Erkläre deine Linie des Verhaltens ohne Zurückhaltung; gib deine Meinung ab in der Gemeinde
eures Herrn; während es Menschen gibt, die den Rücken kehren ihren eigenen Worten, wenn sie
sprechen, um keinen zu beleidigen. Und antworte nicht auf diese Weise: "Er ist der große Mann, der
die Fehler des anderen anerkennt, und wenn er seine Stimme erhebt, um sich den anderen zu
widersetzen, wird er still sein nach dem, was ich gesagt habe."
Wenn du ein führendes Unternehmen leitest, richte deine Pläne nach dem, was du für dich
entscheiden kannst, perfekte Aktionen, an welche die Nachwelt sich vielleicht erinnert,
durchzuführen, ohne dass die Worte herrschen mit deiner vielfachen Schmeichelei, die nur Stolz zu
erregen weiß und zu produzieren Eitelkeit.
Wenn du ein Führer des Friedens bist, höre die Rede des Bußfertigen. Sei nicht ruppig zu ihm, das
würde ihn erschrecken. Sage nicht zu ihm: "Du hast dies weiter erzählt." Genuss wird ihn
ermutigen, den Gegenstand seines Kommens zu erfüllen. Wer ruppig ist mit dem Beschwerdeführer,
weil er beschrieben, was passiert, als die Verletzung geschah, anstatt sich zu beschweren über die
Verletzung, er selbst ließ es nicht geschehen! Die Art und Weise, eine klare Erklärung zu erhalten,
ist mit Güte zu hören.
Wenn du dir wünschst Respekt im Haus, das kommt überall dort vor, wo du selbst Rücksicht
nimmst, zum Beispiel im Haus eines Vorgesetzten, eines Freundes oder jeder anderen Person, kurz
gesagt, halte dich zurück, zu einer Frau zu gehen, denn es gibt nichts Gutes dabei. Es gibt keine
Klugheit in der Teilnahme an den Umtrieben der Frauen, und Tausende von Menschen zerstören
sich selbst, um einen Moment Zeit, kurz wie ein Traum, zu genießen, während sie gewinnen den
Tod damit. Es ist eine niederträchtige Absicht eines Mannes, so regt er sich selbst; wenn er geht, um
es auszuführen, verlässt ihn sein Verstand. Denn wie für den, der ohne Widerwillen gegen eine
solche Handlung ist, gibt es keinen guten Verstand überhaupt in ihm.
Wenn du wünschst, dass dein Verhalten gut sei und vor allem Übel bewahrt werde, halte dich frei
von jedem Angriff der schlechten Stimmung. Es ist eine tödliche Krankheit, die zu Zwietracht führt,
und es gibt nicht mehr die Existenz für den, der nach dieser Art und Weise lebt. Denn es führt zu
Zwietracht zwischen Vätern und Müttern, ebenso wie zwischen Brüdern und Schwestern; es
bewirkt, dass die Frau und der Mann sich hassen; es enthält alle Arten von Bosheit, verkörpert alle
Arten von Falschheit. Wenn ein Mann sein gerechtes Gleichgewicht einhält und geht in diesem
Pfad, in dem er seine Wohnung bewahrt, gibt es dort keinen Platz für schlechte Laune.
Sei nicht von einem reizbaren Temperament in Bezug auf das, was an deiner Seite geschieht; murre
nicht über deine eigenen Angelegenheiten. Sei nicht von einem reizbaren Temperament in Bezug
auf deine Nachbarn; besser ist ein Kompliment als Grobheit. Es ist falsch, mit Leidenschaft zu den
Nachbarn zu kommen und nicht mehr Herr der eigenen Worte zu sein. Wenn es nur ein wenig
Irritation gibt, schafft man für sich selbst ein Leiden für die Zeit, bis man wieder kühl wird.
Wenn du klug bist, suche dein Haus; liebe deine Frau ohne Schminke. Fülle ihren Bauch, kleide sie
anständig; das sind die Sorgen, die ihrer Person verliehen werden. Streichle sie, erfülle ihre
Wünsche während der Zeit ihrer Existenz; es ist eine Güte, eine Ehre, die ihrem Besitzer gut tut. Sei
nicht brutal; Takt ist besser als Gewalt, siehe, was sie anstrebt, was sie will, was sie wünscht. Es ist
das, was in deinem Haus besteht; wenn du sie zurückstößt, ist es ein Abgrund. Öffne deine Arme für
sie, ihre Arme werden reagieren; nenne ihr deine Liebe.
Verwöhne deine Angehörigen auch, soweit es an dir liegt, dies zu tun; und du gehörst zu denen, die
von Ptah begünstigt sind. Wenn jemand in der Gewährung von Unterhalt gut ausfällt, heißt es: "Er
ist ein wahrer Mensch..." Da wir nicht kennen die Ereignisse, die morgen passieren, ist der ein
weiser Mensch, durch den man gut behandelt wird. Wenn die Notwendigkeit kommt, der Eifer,
werden es dann die Angehörigen selbst sagen: "Komm schon, komm schon!", wenn gute
Behandlung nicht den Platz verlassen hat. Aber wenn sie ihn verlassen, dere Unterhalt Gewährende
versäumt seine Pflicht.
Extravaganzen der Sprache sollst du nicht wiederholen; nicht hören; sie sind eine Sache, die von
einem übereilten Mund kommt. Wenn sie wiederholt werden, schaue, ohne sie zu hören, auf die
Erde; nichts zu sagen in Bezug auf sie. Der zu dir spricht, du sollst wissen, ob er gerecht ist, auch
den sollst du erkennen, der zu Unrecht provoziert; das führt dazu, dass die alles tun, weil es sie
triumphieren lässt. Das, was nach dem Gesetz hasserfüllt ist, verurteilen sie durch die Enthüllung
dieses Hasses.
Wenn du ein weiser Mann bist, sitzend in der Gemeinde deines Herrn, richte deine Gedanken auf
das, was weise ist. Schweige, statt Worte zu verstreuen. Wenn du sprichst, wisse, dass deine Worte
gegen dich verwandt werden können. Im Rat zu sprechen, ist eine Kunst, und Sprache wird mehr
als jede andere Arbeit kritisiert; es gibt Widerspruch, der es auf die Probe stellt.
Wenn du stark bist, respektiere Wissen und Gelassenheit der Sprache. Befiehl nur auf direkte Art;
absolut zu sein, führt zum Bösen. Dein Herz soll nicht hochmütig sein, sei auch nicht
verständnislos. Lass dir deine Aufträge nicht umsonst gesagt sein und lass deine Antworten bedacht
sein; rede ohne Hitze, zeige eine ernste Miene. Wie für die Lebendigkeit ein glühendes Herz, so sei
dein Temperament; der sanfte Mann überwindet alle Hindernisse. Wer sich den ganzen Tag lang
anstrengt, hat nicht Einen guten Moment; und wer sich selbst amüsiert den ganzen Tag, findet nicht
sein Glück. Ziele auf die Fülle ab, wie ein Kapitän, sobald man an anderen Werke sitzt und
versucht, seine Befehle zu befolgen.
Störe nicht einen großen Mann; schwäche nicht die Aufmerksamkeit von dem, der beschäftigt ist.
Seine Sorge ist es, seine Aufgabe zu lösen, und er bewegt seine Person durch die Liebe, die er in die
Arbeit setzt. Das bewegt die Männer Ptah's, auch die Liebe für die Arbeit, die sie zu erfüllen haben.
Bewahre dein Gesicht auch noch in Schwierigkeiten, so dass Frieden mit euch sei, wenn Agitation
von Feinden lärmt. So sind die Menschen, die in dem, was sie sich wünschen, erfolgreich sind.
Andere lehren, eine Hommage einem großen Mann zu erweisen. Wenn du die Ernte für ihn unter
den Menschen sammelst, wird das dazu führen, dass alles vollständig zu seinem Besitzer
zurückkommt, in deren Händen ihr Lebensunterhalt ist. Aber das Geschenk der Liebe ist mehr wert
als die Bestimmungen, mit denen du deinen Rücken gedeckt hast. Denn das, was der große Mann
von dir erhält, wird dir dein Haus erhalten, und so lebe, ohne zu sprechen, deiner Pflicht, Genieße,
was du wünschst zu erhalten; es ist dadurch, dass sich eine wohltätige Hand zeigt, und das in
deinem Haus gute Dinge sind und mehr gute Dinge hinzugefügt werden. Lass deine Liebe in die
Herzen derer fließen, die du liebst; das wird dazu führen, dass die Deinen liebevoll und gehorsam
sind.
Wenn du ein Sohn der Wächter bist, abgeordnet zu wachen über die öffentliche Ruhe, führe deinen
Auftrag aus, ohne zu kennen seine Bedeutung, und sprich mit Festigkeit. Ändere nicht das, was der
Lehrer gesagt hat, was du glaubst, was seine Absicht war, die großen Worte, wie es dir passt.
Deinerseits sollst du keinen Kommentar abgeben.
Wenn du in einer Sache verärgert bist, wenn du von jemandem, der in seiner rechten Weise wirkt,
gequält wirst, sollst du ihm aus den Augen gehen, und erinnere dich an ihn nicht mehr, bis er
aufgehört hat, zu dir zu sprechen. Wenn du gering bist, wird es dir mit dem Reichen schlecht
ergehen, und wenn du an der Spitze der Stadt stehst, wisse, wie man nicht den eigenen Vorteil sucht,
dass du nur den ersten Rang erreichst, verhärte nicht dein Herz auf der Höhe; du bist nur der
Stellvertreter Ptah's. Stelle dich nicht über die Nachbarn, wie du bist; werde ihnen ein Begleiter.
Beuge dich vor deinem Vorgesetzten. Du bist an den Palast des Königs gebunden; dein Haus ist auf
sein Vermögen gegründet, und deine Gewinne sind wie seine. Doch ein Mann ist verärgert über eine
Autorität und ärgert sich die Zeit des Lebens lang. Obwohl das dir weh tut. Plündere nicht das Haus
deiner Nachbarn, ergreife nicht durch Gewalt die Waren, die neben dir sind. Rufe nicht gegen das,
was du hörst, und fühle dich nicht gedemütigt. Es ist erforderlich, während einer dich behindert,
dass der Druck der Autorität auch von dem Nächsten gespürt wird.
Du weißt, dass es Hindernisse für das Wasser gibt und dass es kein Rieseln ist von dem, was in
deinem Schoß ist. Lass es nicht herrschen, nachdem es dein Herz beschädigt.
Wenn du gute Manieren haben willst, rufe ihn nicht, den du ansprechen willst. Konversiere mit ihm
vor allem in der rechten Weise, um ihn nicht zu verärgern. Geh in eine Diskussion mit ihm erst,
nachdem du ihm Zeit gelassen, seine Gedanken zu dem Thema des Gesprächs zu sammeln. Läßt er
seine Unwissenheit sich zeigen und wenn er dir Gelegenheit gibt, ihn zu entehren, behandle ihn
stattdessen mit Höflichkeit; treibe ihn nicht in die Enge; nicht wende aggressiv das Wort an ihn; gib
Antwort nicht in einer vernichtenden Weise; zerquetsche ihn nicht; mach ihm keine Sorgen; so kann
er nicht auf das Thema zurückkommen, sondern wird scheiden mit Gewinn von deinem Gespräch.
Lass dein Gesicht in der Zeit deiner Existenz fröhlich sein. Wenn wir sehen einen von dem
Lagerhaus, der seinen Anteil mit dem Gesicht unter Vertrag zu bringen sucht und abgeschlossen hat,
zeigt es sich, dass sein Magen leer ist, und diese Behörde ist beleidigend für ihn. Lass es ihm nicht
geschehen, wie es dir geschehen ist.
Kenne diejenigen, die dir treu sind, wenn du in Niedrigkeit bist. Ihr Verdienst ist dann mehr als der
derer, die dich ehren. Siehe, was der Mensch besitzt, soll komplett sein. Das ist wichtiger als sein
hoher Rang; hierfür ist eine Sache gut, die von einem zum anderen übergeht. Das Verdienst des
eigenen Sohns ist von Vorteil dem Vater, und dem, was er wirklich ist, ist es mehr als die
Erinnerung an den Rang seines Vaters wert.
Unterscheide den Oberaufseher, der sich an die Arbeiter richtet, für die manuelle Arbeit ist wenig
erhaben; die Untätigkeit der Hände ist ehrenhaft. Wenn ein Mann auf dem bösen Weg ist, liegt es
am Mangel an Unterordnung unter die Autorität.
Wenn du dir eine Frau nehmen willst, lass sie zufriedener sein als alle ihre Mitbürgerinnen. Sie wird
dir doppelt angenehm sein, wenn ihre Kette schön ist. Stoße sie nicht zurück; gewähre ihr, was sie
will; es ist ihre Zufriedenheit, dass sie deine Arbeit zu schätzen weiß.
Wenn du die Dinge, die ich dir gesagt habe, gehört hast, wird deine Weisheit fortgeschritten sein.
Obwohl du die Mittel kennst, auf die es Maat ankommt, ist es das, was dich wertvoll macht, sonst
würde die Erinnerung aus dem Mund des Menschen zurückgehen. Aber dank der Schönheit ihrer
Anordnung im Rhythmus all ihrer Worte werden sie nun unverändert über diese Erde ewig
durchgeführt werden. Das wird eine Leinwand schaffen, um verschönert zu werden, von denen die
große Maat sprechen wird, um die Menschen in ihren Sprüchen zu unterweisen. Nachdem er auf sie
gehört, wird der Schüler ein Meister werden, auch der, der richtig soll hören auf die Worte, weil er
sie gehört zu haben vorgibt. Lass ihn Erfolg haben, indem er in der ersten Reihe sitzt; das ist für ihn
eine Position perfekt und langlebig, und er hat nichts mehr zu wünschen. Durch Wissen ist sein Weg
gewährleistet, und er wird gerne von ihr auf der Erde bewahrt. Der Weise wird durch Wissen satt; er
ist ein großer Mann durch seine eigenen Vorzüge. Seine Zunge ist in Übereinstimmung mit seinem
Kopf; klug sind die Lippen, wenn er spricht, seine Augen licht, wenn er schaut, die Ohren offen,
wenn er hört. Der Vorteil seines Sohnes ist das, was gerade ist, ohne das betrügt er sich selbst.
Daher suche Gewinne dem Sohn dessen, der an der Unterweisung teilgenommen hat. Zu suchen ist
das Ergebnis der Tatsache, dass man die Schule besucht hat. Ein gut lehrender Prüfer ist gut
ausgebildet, denn ich habe die Schule besucht. Gut, wenn sie gut besucht wird, wenn der Lehrer
spricht, der Schüler die Schule besucht hat, der Schüler hat profitiert, und es ist profitabel, den
Lehrer zu besuchen. Zu besuchen den Lehrer ist mehr als alles andere lohnend, denn der liebt die
gute Sache, der doppelt gut produziert. Der Sohn, der die Anweisung seines Vaters akzeptiert, wird
deswegen sehr alt werden. Was Ptah liebt, ist, dass man teilnehmen sollte an der Schule; wenn man
die Lehre nicht beachtet, ist es Ptah zuwider. Das Herz macht sich seine eigenen Meister, wenn es
irgendetwas annimmt und wenn sie nicht teilnehmen an der Schule; aber wenn es einen Meister
annimmt, dann ist sein Herz ein wohltätiger Meister einem Mann. In die Teilnahme am Unterricht
liebt der Mensch, um was er sich kümmert, und das zu tun, das vorgeschrieben wird, ist angenehm.
Wenn ein Sohn besucht seinen Vater, ist es eine doppelte Freude für beide; wenn kluge Dinge ihm
vorgeschrieben werden, ist der Sohn sanft zu seinem Herrn. Teilnahme an dem, der teilgenommen
hat, wenn solche Dinge ihm vorgeschrieben worden, auf sein Herz graviert er das, was von seinem
Vater zugelassen wurde; und die Erinnerung an sie im Mund des Lebenden bewahrt den auf der
Erde Existierenden.
Wenn ein Sohn empfängt die Anweisung seines Vaters, gibt es keine Fehler in all seinen Plänen.
Trainiere deinen Sohn! Ein Mann, dessen Weisheit lehrbar ist, ist angenehm, der groß ist. Lass ihn
den Mund direkt nach dem haschen, was ihm gesagt wurde. In der Fügsamkeit eines Sohnes ist
seine Weisheit offenbar. Sein Verhalten ist perfekt, während Fehler wegträgt die unbelehrbare
Närrin. Dein Wissen wird ihn morgen unterstützen, während die Unwissenden vernichtet werden.
Wie der Mann ohne Erfahrung, der nicht zuhört, er bewirkt überhaupt nichts. Er sieht Kenntnisse in
Unwissenheit als Gewinnverlust an; begeht alle Arten von Fehler, immer entsprechend der Wahl des
Gegenteils von allem Lobenswerten. Er lebt für das, was sterblich ist, auf diese Weise. Seine
Nahrung sind böse Worte, wobei er mit Erstaunen erfüllt ist. Das, was das große Wissen des
Sterblichen ist, das lebt er jeden Tag, flieht von dem, was profitabel für ihn wäre, wegen der
Vielzahl von Fehlern, die sich vor ihm jeden Tag präsentieren.
Ein Sohn, der besucht einen Jünger des Horus, sein Besuch wird ihn freuen. Er wird groß, er kommt
zu Würden, er gibt die gleiche Lektion seinen Kindern weiter. Lass niemanden die Geboten seines
Vaters verändern; lass die gleichen Vorschriften seine Lektionen seien für seine Kinder. "Wahrlich,"
werden seine Kinder zu ihm sagen, "zu erreichen, was du sagst, das wirkt Wunder!" Verursache
daher, dass das Gedeihen gesegnet ist, um deine Kinder mit ihm zu ernähren. Wenn die Lehrer
lassen sich zu bösen Grundsätzen führen, wahrlich, die Menschen, die sie verstehen, sprechen nicht
entsprechend, und das ist für diejenigen, die sanftmütig sind und entsprechend handeln. Dann hält
sie die ganze Welt für Meister, und sie inspirieren den öffentlichen Glauben; aber ihr Ruhm währt
nicht so lange, wie es ihnen gefallen würde. Nimm nicht weg ein Wort aus der alten Lehre, und füge
nicht etwas Neues hinzu; setze nicht eine Sache an Stelle einer anderen; Vorsicht bei der
Aufdeckung der rebellischen Ideen, die in dir entstehen; aber lehre nach den Worten der Weisen.
Schau, ob du in dem Mund derer dich bewegst, die deine Worte besuchen, wenn du in das Amt des
Meisters eingesetzt werden möchtest, dass deine Worte können auf unseren Lippen sein. Und dass
es einen Lehrstuhl gibt, von dem du deine Argumente lieferst.
Lass deine Gedanken reichlich vorhanden sein, aber lass den Mund zurückhaltend sein, und du
wirst mit den Großen streiten. Versetze dich in Einklang mit den Wegen deines Herrn; er möge
sagen: "Der ist mein Sohn", so dass diejenigen, die es hören werden, sagen: "Alles Lob gebührt ihr,
die ihn getragen hat!" Benimm dich, während du sprichst; sprich nur von perfekten Dingen; und
lass die Großen, die hören werden, dir sagen: "Zweimal gut ist das, was kommt aus seinem Mund!"
Das, was du tust sei immer nach deines Meisters Geboten. Zweimal gut ist das Gebot seines Vaters,
von dem es ausgegeben wurde seinem Fleisch. Was er uns sagt, lass es in unserem Herzen
festgesetzt werden; ihn zu befriedigen, tun wir viel, tun wir mehr, als er vorgeschrieben hat.
Wahrlich, ein guter Sohn ist eine der Gaben des Ptah, ein Sohn, der noch besser ist, als man von ihm
sagt. Für seinen Herrn tut er, was zufriedenstellend ist, indem er sich mit seinem ganzen Herzen auf
Seiten der rechten Seite stellt. So werde ich es bewirken, dass dein Körper gesund ist, dass der
Pharao wird mit dir unter allen Umständen zufrieden ist, und dass du lange Jahre des Lebens
empfängst. Gott hat dich auf die Erde gesetzt, um 100 Jahre des Lebens zu erhalten, zusammen mit
der Gabe des Pharao, der der Erste ist von denen, die deine Werke geadelt haben, du bist zur
Befriedigung des Pharao in einem Stand der Würde.
Es ist abgeschlossen, von seinem Anfang bis zu seinem Ende, gemäß dem, was in meinen
Schreibtafeln zu finden ist.

DRITTES KAPITEL

Hier beginnt die Lehre, die der König gemacht für seinen Sohn Merikare.
Was seine Verwandten tun, die Bürger, ihm und seinen Anhängern vieles in Summe zu geben, da er
erfreulich war in den Augen seiner Leibeigenen, fest in Wahrheit gegründet.
Ein Sprecher ist ein Störenfried, zu unterdrücken, zu töten, auszulöschen seinen Namen, zu
zerstören seine Verwandten, die Erinnerung an ihn und seine Anhänger, die ihn lieben, zu
unterdrücken.
Ein gewalttätiger Mann ist ein Verwirrer der Bürger, der immer Partisanen macht aus der jüngeren
Generation. Wenn du jetzt jemanden findest, der zur Bürgerschaft gehört, und seine Taten wurden
dir weitergegeben, wirf ihn vor dem Gefolge nieder und unterdrücke ihn, weil er ein Rebell ist in
der Tat; ein Schwätzer ist ein Störenfried. Bieg die Vielzahl und vertreibe das hitzige Temperament
von ihm. Nicht in Rebellion sollen aufsteigen die Armen, wenn er zu rebellieren gedenkt.
Der Geist der Untergebenen ist verwirrt; die Armee soll dem ein Ende setzen, indem man sie
einsetzt. Viele sind wütend, weil Männer auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden.
Nachsichtig sei, wenn man sich nicht widersetzt; mäste die Herden, die Menschen, und sie sind in
Freude. Begründe dich in der Gegenwart Gottes; dann werden die Menschen sagen, du hast einen
Plan. Du musst gegen falsche Dispositionen der Menschen unter dem Himmel kämpfen, aber
Verunglimpfung durch die übelwollenden Menschen ist gefährlich.
Geschickt sei in der Rede, dass du stark bist. Es ist die Stärke der Zunge, und Worte sind mutiger
als alle Kämpfe; niemand kann den klugen Mann besiegen, ein weiser Mann ist eine Schule für die
Magnaten, und diejenigen, die bewusst sein Wissen annehmen, werden ihn nicht angreifen. Lüge
nicht in der Nähe des Ewigen, aber die Wahrheit kommt, in ihrem vollen Wesen, nach der Weise,
was die Vorfahren sagten. Sich selbst rechtfertigen, das ist für den Menschen gefährlich. Kann man
vor dem Gott gerechtfertigt werden, wenn ein Mensch auch in deiner Abwesenheit sagt, dass du in
Übereinstimmung mit dem Verbrechen zu bestrafen seist? Gutmütig ist ein Mann des Himmels, für
ihn ist die Verfluchung des Wütenden schmerzhaft.
Kopiere deine Vorfahren, durch Werke wird Wissen durchgeführt; siehe, hinterlasse ihre Worte
schriftlich. Öffne die Schrift, dass du lesen kannst und kopieren das Wissen; auch der Experte, der
beauftragt ist, soll weise werden.
Sei nicht böse, denn Geduld ist gut; dein dauerndes Denkmal sei in der Liebe. Vermehre die
Menschen, die die Stadt einhüllt; dann wird Gott wegen der Belohnungen gelobt werden; Männer
werden deine Weisheit sehen und danken für deine Güte, und für deine Gesundheit wird gebetet
werden. Ahme deine Vorfahren nach, Werke werden nach bestem Wissen und Gewissen
durchgeführt: In Abwesenheit von Schulbildung ist die direkte Weitergabe von Wissen von
Generation zu Generation entscheidend.
Respektiere die Großen; bewahre deine Leute in Sicherheit; konsolidiere deine Grenzen und deine
patrouillierten Bereiche, denn es ist gut, um für die Zukunft zu arbeiten. Zeige Respekt dem Leben,
sei hellsichtig, aber der vertrauenslose Mensch wird Schmerzen leiden. Lass die Menschen durch
deine freundliche Disposition ausgesendet werden. Erbärmlich ist der, der das Land an sich selbst
gebunden hat, ein Narr ist, wer gierig ist, wenn andere etwas besitzen. Das Leben auf der Erde
vergeht, es dauert nicht lange; der hat das Glück, der eine gute Erinnerung hinterlässt. Kein Mensch
geht direkt nach vorne, obwohl Millionen dem Herrn der beiden Länder gehören. Um für immer zu
leben, wende dich an Ihn, der von der Hand des Osiris kommt, so wie er ist, die Zügellosen aber
werden verloren gehen.
Setze deine großen Magnaten ein, damit sie eure Gesetze auszuführen; einer, der reich in seinem
Haus ist, soll nicht neidisch sein, wer nicht selbst ein Eigentümer von Immobilien ist; ein armer
Mann soll nicht wirklich sprechen, und einer, der sagt: Hätte ich doch... ist nicht einfach; er ist auf
die Besitzer von Belohnungen neidisch. Groß ist der Große, dessen Großen sind wahrhaft groß;
tapfer ist ein König, der ein Gefolge besitzt; und Kaiser ist der, der reich an Magnaten ist. Sprich die
Wahrheit in deinem Haus, so dass die Magnaten, die auf Erden sind, dich respektieren können, zum
Ruhm eines Souveräns liegt Geradlinigkeit bereit; es ist der vordere Raum eines Hauses, der den
hinteren Raum inspiriert.
Sei gerecht, auf dass du lange auf der Erde leben kannst. Beruhige den Weinenden, nicht
unterdrücke die Witwe, nicht einen Mann aus der Immobilie seines Vaters verdränge, nicht
Magnaten von ihren Sitzen erniedrige. Hüte dich, zu Unrecht zu bestrafen; töte nicht, denn du wirst
nicht profitieren davon, aber mit Schlägen bestrafe und mit Freiheitsstrafen, denn so wird das Land
fest gemacht, mit Ausnahme nur der Rebellen, die sich verschworen haben, denn Gott kennt die
Unzufriedenen, und Gott wird nach unten schlagen und ihre bösen Tun mit Blut rächen. Es ist der
milde Mann von langer Lebenszeit; also einen Mann, von dessen Fähigkeit du weißt, sollst du nicht
töten, und mit wem du einmal rezitiertest die Schriften, dann füllt sich dein Konto, weil du Gottes
Wort zu lesen weißt und tust Schritte nach vorne, frei an einem schwierigen Ort. Die Seele kommt
zu dem Ort, den sie kennt, und sie wird nicht die Wege der Vergangenheit überschreiten; keine
Magie kann sich dem widersetzen, und es werden diejenigen, die etwas geben, das Wasser des
Lebens erreichen.
Lebe lange auf der Erde, und in der nächsten Welt! Frei zu sein von Sünde, ist wichtig für das
Überleben der Seele, siehe die negativen Bekenntnisse.
Beim Gericht, das den Bedürftigen richtet, wisse, dass sie nicht nachsichtig sind an diesem Tag der
Beurteilung der Armen; in der Stunde der Ausübung ihrer Funktionen ist der, der als ein weiser
Mann beschuldigt wird, elend. Setze nicht dein Vertrauen in die Länge von Jahren, denn dein Leben
wird wie eine Stunde zu betrachten sein; ein Mann überlebt nach dem Tod, und seine Taten sind vor
ihm auf einen Haufen gelegt. Die Existenz dort ist ewig, und wer davon beschwert wird, ist ein
Narr, aber der, der es erreicht, wird wie ein Gott dort sein, er schreitet vorwärts, wie die Herren der
Ewigkeit.
Erhebe deine jungen Truppen, dass die Residenz dich lieben kann. Vermehre deine Parteigänger als
Nachbarn; siehe, deine Städte sind voll von neu angesiedeltem Volk. Es ist seit zwanzig Jahren, dass
die heranwachsende Generation ist in nach ihrer Wunsch, glücklich und Nachbarn wieder
herkommen; ihn, der her gebracht wird, gib ihn dir selbst oder deinen Kindern. In der Antike haben
sie für uns gekämpft, und ich hob Truppen von ihnen aus bei meinem Beitritt.
Mache groß deine großen Magnaten, deine Krieger, erhöhe die heranwachsende Generation, wobei
sie mit dem Wissen ausgestattet werden soll, in Ländern etabliert und und mit Vieh beschenkt.
Unterscheide nicht den Sohn eines Mannes von Rang von einem Bürgerlichen, aber einen Mann
nach seinen Handlungen, so dass jedes Handwerk kann vom Besitzer der Kraft ausgeführt werden.
Schütze deine Grenzen, sei ein Marschall deinen Festungen, denn Truppen sind profitabel zu ihren
Herrn.
Konstruiere schöne Denkmäler für Gott, denn das bedeutet die Verewigung des Namens dem, der es
tut, und ein Mann sollte tun, was profitabel ist für seine Seele, nämlich täglich als Priester opfern
und weiße Sandalen zu tragen. Bereichere den Tempel, sprich nur diskret über die Geheimnisse, geh
in das Heiligtum, iss heiliges Brot im Tempel, reich bringe Opfer auf den Altären da, die Einnahmen
erhöhe, füge zu den täglichen Opfern etwas hinzu, für die ist es eine lohnende Angelegenheit, wer
auch immer es tut; pflege deine Denkmäler im Verhältnis zu deinem Reichtum, für einen einzigen
Tag gibt dir viel die Ewigkeit, tu Gutes eine Stunde für die Zukunft, und Gott ist auf dich
aufmerksam, der ihm dient. Versende deine Statuen in ein fernes Land, von denen sollen sie eine
Bestandsaufnahme machen, denn wer zerstört die Ware eines Feindes, wird darunter leiden.
Der Feind kann nicht ruhig sein in Ägypten, aber Truppen sollen Truppen unterwerfen, in
Übereinstimmung mit der Prophezeiung der Vorfahren über sie, und die Menschen kämpfen gegen
Ägypten auch in der Nekropolis.
Zerstöre keine alten Gebäude mit einer Zerstörung durch Maßnahmen; ich tat so, und so geschah es,
wie er, der ebenfalls übertreten hatte, es tat gegen Gott.
Beschäftige dich nicht krankhaft mit der südlichen Region, denn du kennst die Prophezeiung der
Residenz darüber, und was passiert muss, das soll geschehen; sie sollen nicht übertreten, wie sie
sagten. Ich wandte mich wieder zu Thinis, seine südliche Grenze bei Tawer, und ich nahm es wie
einen Wolkenbruch, obwohl König Mer-re es nicht tat. Sei nachsichtig darüber. Erneuere die
Verträge. Es gibt keine reine Vernunft, die verursacht wird, ausgeblendet zu werden, und es ist gut,
im Namen der Nachwelt zu handeln.
Du stehst auch gut mit der südlichen Region, denn die Träger der Lasten kommen zu dir mit
Produkten; ich habe die gleichen wie die Vorfahren, und es gab niemanden, der Mais gegeben hat.
Sei freundlich zu denen, die schwach sind, und überzeuge dich mit eigenen Brot und Bier.
Granit komme zu dir ohne Behinderung, also nicht eines anderen Mannes Denkmal zerstöre. Haue
Stein in Tura, aber nicht dein Grab von dem, was niedergeworfen wurde.
Siehe, der König ist ein Besitzer der Freude; sei nicht schläfrig und dann kannst du ruhig mit der
Stärke der Waffen schlafen; folge deinem Wunsch durch das, was ich getan habe, denn es gibt
keinen Feind in deinen Grenzen.
Ich erhob mich als Herrscher in meiner Stadt, aber ich war besorgt über das Delta von Het-Shenu zu
Sembaka, seine südliche Grenze ist an dem Kanal der zwei Fische. Ich beruhigte den Westen bis an
die Sanddünen der Fayum; es gab Arbeiter, sie lieferten Meru-Holz; Männer sahen das Wan-Holz
wieder einmal und gaben es uns. Aber der Osten ist reich an Ausländern, und ihre Steuern werden
vorenthalten; die Mittlere Insel liegt etwa dort, und auch alles, was um sie kreist. Noch sagen nicht
die Tempel von mir: O du einzigartig Großer, die Männer grüßen dich!
Siehe, das Land, das sie zerstörten, ist in Bezirke geteilt, und jede große Stadt wird
wiederhergestellt. Die Verwaltung aller ist in den Händen von zehn Männern, ein Richter ist ernannt
worden, zu erheben die Menge aller Steuern. Dem Priester ist ein Bauernhof zur Verfügung gestellt,
und die Menschen arbeiten für dich wie eine einzige Truppe.
Wie kommt es, dass Unzufriedenheit nicht auftritt? Da wirst du an denen, die vom Nil kommen,
nicht leiden, und die Einnahmen des Deltas sind in deiner Hand. Siehe, die Anlegestelle, die ich in
den Osten gemacht habe, in von den Schranken der Hebnu, zur Straße des Horus, ließ sich mit den
Städten ein und ist voller Menschen, der Schar des gesamten Landes, um Feinde von ihnen
abzuwehren. Kann ich sehen einen tapferen Mann, den imitiere ich, und wer hat mehr als ich von
der Hand eines feigen Erben empfangen?
Sprich so über die Barbaren: Wie für die elenden Asiaten ist unangenehm der Ort, wo er mit Mühe
aus dem Wasser kommt, Schwierigkeiten werden von vielen Bäumen bereitet, und die Straßen am
Fuß der Berge sind umständlich. Er glaubt nicht, an einem Ort zu wohnen, er wird hin und her
getrieben durch Mangel, geht etwa durch die Wüste zu Fuß. Er hat seit der Zeit des Horus
gekämpft; er hat nie etwas erobert, aber er wurde auch nicht erobert, und er weiß nicht, zu
verkünden einen Tag des Kampfes, wie ein Dieb, den eine Gemeinschaft vertrieben.
Aber ich lebte, während die Barbaren da waren, wie auf den Mauern einer Festung; meine Truppen
brachen Schutz. Ich bewegte das Delta, um sie zu schlagen, ich führte ihre Leute weg, ich nahm ihr
Vieh weg, bis die abscheulichen Asiaten von den Ägypten besiegt worden. Ich will mich nicht um
ihn kümmern, denn der Asiat ist ein Krokodil am Flussufer; er reißt alles ein wie ein einsamer
Leibeigener, aber er wird nie leben in der Nähe einer bevölkerungsreichen Stadt.
Grabe einen Wassergraben und überflute die Hälfte davon an den bitteren Seen, um zu sehen, es ist
die Nabelschnur der Wüstenbewohner; seine Mauern und seine Soldaten sind zahlreich und die
Partisanen wissen, wie sie sich mit den freien Männer des Lagers zu den Waffen greifen müssen;
der Bereich des Djed-Esut beträgt zehntausend Mann, die aus freien unversteuerten Bürgerlichen
besteht, und die Magnaten sind seit der Zeit in der Residenz gewesen. Ihre Grenze ist hergestellt,
ihre Garnison ist mutig, und viele Nordländer bewässern sie bis an die Grenzen des Deltas, wobei
sie beim Getreide wie freie Männer besteuert werden; es ist die Vision dessen, der es gemacht hat,
und siehe, es ist die Tür des Deltas. Sie machten einen Wassergraben für Ninsu, das eine
bevölkerungsreiche Stadt ist, von den Partisanen des Feindes umgeben; Wachsamkeit ist das, was
erneuert wird mit den Jahren.
Wenn deine Grenze zur südlichen Region beunruhigt wird, sind es die Barbaren, die den Gürtel
genommen haben. Burgen sind zu bauen im Delta, denn der Name eines Menschen wird nicht durch
das bestimmt, was er getan hat, und eine fundierte Stadt kann nicht geschädigt werden. Burgen sind
zu bauen, denn ein Feind liebt die Störung, und seine Handlungen sind Mittel dazu.
Der verstorbene König Akhtoy in nach der Lehre zum Priester geweiht worden: Sei aktiv über die
gewalttätigen Männer, die Altäre zerstören, denn Gott wird sie strafen, wenn sie die Tempel
anzugreifen wagen. Die Männer denken darüber nach, wie es kommen wird, sie werden mit dem,
was er verordnet, zufrieden sein. Es ist eine Falle für ihn, niemand wird Loyalität für ihn an diesem
Tag haben.
Schütze die Altäre, um Gott anzubeten, und sage nicht: Es ist Schwachsinn; lass deine Arme nicht
lässig sein. Wie für den, der einen Aufstand gegen dich macht, ist es, um den Himmel zu zerstören.
Wohlstand bedeutet ein Jahr der Denkmäler; selbst dann, wenn ein Feind es kennt, wird er es nicht
zerstören durch den Wunsch, dass das, was er getan hat, von einem anderen verschönert werde, der
nach ihm kommt. Es gibt nicht eine Stadt ohne einen Feind, sondern der Herrscher der beiden Ufer
ist ein weiser Mann und ein König, der ein Gefolge besitzt, das nicht dumm ist. Er ist weise von
Geburt an, und Gott wird ihn über Millionen von Menschen erheben, ihn zu unterscheiden.
Das Königtum ist ein stattliches Amt; er hat keinen Sohn, und er hat keinen Bruder, der seine
Denkmäler ertragen muss, aber er ist die einzige Person, die andere veredelt; ein Mann arbeitet für
seinen Vorgänger durch den Wunsch, dass das, was er getan hat, von einem anderen, der nach ihm
kommen wird, verschönert werde. Ein mittlerer Akt wurde in meiner Regierungszeit begangen; das
Gebiet Thinis war am Boden zerstört. Es ist in der Tat geschehen, aber nicht durch das, was ich
getan hatte; ich wusste, dass es erst danach getan wurde. Siehe, es wurden überschritten die Folgen,
was ich getan hatte für das, was beschädigt ist und verdorben, und es gibt keinen Nutzen für den,
der es wiederherstellt, was er selbst ruiniert hat, der zerstört, was er gebaut und verschönert hatte,
was er verunstaltet hatte; bewahre es! Ein Schlag wird durch ihn zurückgezahlt, und alles, was
erreicht wird, ist ein Schlag.
Eine Generation von Menschen geht zu einer anderen über, und Gott, der den Charakter kennt, hat
sich selbst verborgen. Da ist keiner, der dem Besitzer einer Hand sich widersetzen wird, und er ist
ein Angreifer von dem, was die Augen sehen, so sie Gott anbeten auf dem Weg. Die Dinge sind
teurer Stein und in Kupfer eingefasst, die Schlammzone wird durch Wasser ersetzt; es gibt keinen
Strom, der sich verstecken kann, denn es bedeutet, dass der Deich, hinter dem er sich versteckt,
zerstört wird. Die Seele geht zu dem Ort, den sie kennt, und ist nicht von gestern auf der Straße
verirrt. Verschönere dein Haus im Westen, verschönere deinen Platz in der Nekropolis mit
Geradlinigkeit, denn es ist das, auf das ihre Herzen sich verlassen; akzeptabler ist der Charakter des
einfachen Mannes als der Ochse der Übeltäter.
Gott sollst du dienen, daß er das für dich tue, mit Opfern zum Füllen der Altäre und mit
Schnitzereien; es ist das, was deinen Namen zeigen wird, und Gott ist sich bewusst, wer ihm dient.
Gib den Menschen, dem Vieh Gottes, denn Gott hat Himmel und Erde auf seinen Wunsch hin
geschaffen. Er unterdrückte die Gier des Wassers, gab den Atem des Lebens in die Nase, denn sie
sind Bildnisse von Gott, die von seinem Fleisch gebildet sind. Er scheint in dem Himmel zum
Wohle ihres Herzens; er hat Kräuter, Vieh und Fisch gegeben, um sie zu ernähren. Er hat seine
Feinde getötet und zerstört seine eigenen Kinder, weil sie geplant hatten, eine Revolution zu
machen; er macht das Tageslicht zum Nutzen ihrer Herzen, und er fährt rund um den Himmel, um
sie zu sehen. Er hat einen Schrein hinter ihnen erhoben, und wenn sie weinen, hört er es genau. Er
hat ihnen sogar Herrscher aus dem Ei gemacht, um die Last zu heben von den Rücken der
schwachen Menschen. Er hat für sie Schilde gemacht, um magische Waffen abzuwehren, und was
passieren kann. Seid wachsam in der Nacht und am Tag! Wie hat er getötet die Unzufriedenen!
Selbst wie ein Mann seinen Sohn trifft um seines Bruders willen, denn Gott kennt jeden Namen.
Sei nicht unzufrieden mit meinen Äußerungen, auch wenn es Gesetze über den König gibt. Weise
dich aus, dass du dich wie ein Mann erhebst; dann wirst du meine Wertschätzung erlangen, ohne
dass jemand dich anklagt.
Alle, die sich dir näher, sollst du nicht töten, aber bevorzuge den, der Gott kennt. Er, der auf der
Erde gedeiht, ist einer von euch, und sie, die dem König dienen, sind Götter. Sie vermitteln die
Liebe zu euch in der ganzen Welt, denn ein gutes Zeichen ist es, was in Erinnerung untergegangen
ist, und es wird von euch gesagt: Er, der die Zeit des Leidens derer zerstört, die an der Rückseite des
Hauses sind, wird von Akhtoy gesegnet, der für ihn beten wird, der heute kommen wird.
Siehe, ich habe dir das Beste aus meinen innersten Gedanken mitgeteilt, dass du standhaft bleibst
und sich dein Gesicht erhellt.

VIERTES KAPITEL

Hier beginnt die Lehre, die der verstorbene König von Ober- und Unterägypten, Sehetepibre, der
Sohn des Re, dem Ammenemes gegeben, als er zu seinem Sohn als Herr aller verliehenen Weisheit
sprach.
Er sagte: O du, der wie ein Gott erscheint, höre, was ich dir sage, dass du König des Landes seist
und herrschest am Ufer und erreichst die Fülle des Glücks. Sei auf der Hut vor allen, die dir
untergeordnet sind, wenn etwas geschieht, an dessen Schrecken keinen Gedanken verschwendet
wurde; nähere dich ihnen nicht in deiner Einsamkeit, vertraue keinem Bruder, kenne keinen Freund,
keinen Vertrauten, denn es gibt keinen Gewinn darin. Wenn du zur Ruhe gehst, schütze dein eigenes
Herz, denn kein Mensch hat Partisanen am Tag des Zornes. Ich gab an die Armen, ich schätzte die
Waisenkinder, ich ließ ihn, der nichts zu erreichen wusste an Reichtum wie ihn, der wohlhabend
war, aber der Arme war es, der mein Brot aß, für den die Abgaben erhoben wurden; er, dem ich
meine Hand gereicht, hat mit Terror dafür gegeben; diejenigen, die mein feines Leinen trugen,
sahen auf mich herab wie auf einen Schatten; und diejenigen, die meine Myrrhe genossen, gossen
Wasser auf mich.
O du lebst als mein Ebenbild, mein Erbe unter den Menschen, halte für mich eine Grabrede, die
nicht gehört hat vorher je ein Mensch, eine große Tat der Schlacht, die nicht gesehen wurde, denn
Männer kämpfen in der Arena, und die Vergangenheit ist vergessen; von Gott wird der nicht
profitieren, der Gott nicht kennt, den er doch kennen sollte. Es war nach dem Abendessen und als
die Nacht herein gefallen war. Ich nahm eine Stunde der Erholung auf meinem Bett, denn ich war
müde, und ich begann zu dösen, als sie die Waffen schwangen, und Männer stritten über mich. Ich
tat, wie die Schlange in der Wüste, da ich erwachte zum Kämpfen, und ich fand, dass es ein Kampf
mit der Wache war. Als ich eilte, mit Waffen in der Hand, so brachte ich die Feiglinge zum Rückzug
in Verwirrung, aber niemand ist mutig in der Nacht, und niemand kann allein kämpfen; es gibt
keinen glücklichen Ausgang ohne Beschützer.
Siehe, meine Verletzungen sind aufgetreten, während ich ohne dich war, bevor die Umgebung
gehört hatte, dass ich den Thron übergeben an dich, bevor ich nicht mit dir zusammen saß. Deshalb
gebe ich dir einen guten Rat, weil ich weder Angst vor ihnen habe noch auch an sie denke; ich
nehme keine Kenntnis von der Schlaffheit der Diener. Haben Frauen immer die Reihen verwirrt?
Sind Streithähne im Haus? Sind die Gewässer geöffnet oder die Erdwälle zerstört? Sind die Bürger
betört von dem, was sie getan haben?
Eine Störung war nicht um mich durch die Ausübung meines Mutes, seit ich geboren wurde, und
dergleichen meiner Taten wird nicht in Erfüllung gehen. Ich reiste nach Elephantine, ich wandte
mich wieder dem Delta zu; ich habe an der Grenze des Landes gestanden und habe sie in ihrer Mitte
gesehen; ich habe die Grenzen meiner Macht durch meinen starken Arm und durch meine Natur
erreicht.
Ich war es, der Gerste geliebt und Korn; der Nil-Gott hat mir gezeigt, jede offene Stelle zu
respektieren, und niemand ging hungrig in meinen Jahren, so ging auch keiner durstig umher. Die
Menschen wohnten in Ruhe durch das, was ich getan hatte, im Gespräch von mir begriffen, denn
alles, was ich befohlen hatte, war in Ordnung.
Ich habe Löwen gezähmt, ich habe Krokodile weggeführt, ich habe die Leute von Wawat
vermindert, ich habe die aus Medjay weggeführt, ich habe die Asiaten fortgejagt wie Hunde.
Ich habe mir ein Haus gebaut, mit Gold geschmückt, dessen Decke aus Lapislazuli, seine Wände
aus Silber, die Türen aus Kupfer und die Tür-Bolzen aus Bronze, wobei es wie für die Ewigkeit
gemacht war, und ich habe mich auf das Ewige vorbereitet.
Ich weiß, dass der Besitzer der Herr aller ist. In der Tat sind viele Kinder in den Straßen; der weise
Mann ist einverstanden, und nur der Narr sagt "Nein", indem er, der nichts weiß, ohne Visionen ist.
O mein Sohn Sesostris, du bist nach meinem Herzen, und meine Augen schauen dich. Du wurdest
in einer Stunde des Glücks in der Gegenwart des Sonnen-Volkes geboren, und sie geben dir ihr Lob.
Siehe, ich habe einen Anfang gemacht und das Ende angeordnet. Ich habe festgemacht, was in
deinem Herzen ist. Ich verlasse die Weiße Krone für den Samen des Gottes! Die Befestigung ist in
Ordnung, beginnend ab heute. Die Gefäße sind in der Rinde des Re. Das Königtum entstand in
meiner Gegenwart, und es gibt keinen, der meine Taten der Tapferkeit erzielen konnte. Errichte
Denkmäler, verschönere die Dämme, kämpfe um Frieden, weil die Menschen es in Anwesenheit
Seiner Majestät wünschen.
Es ist glücklich zu Ende gegangen.

FÜNFTES KAPITEL

Die Prophezeiungen Nefertis.


Nun geschah es, daß, als der verstorbene König Snofru war potenter König in diesem ganzen Land,
eines Tages geschah es, dass der Rat der Residenz in das Große Haus eingetreten war, um ihm den
Gruß geben, und als sie ihm den Gruß gegeben hatten, gingen sie gemäß ihrer täglichen
Gewohnheit hinaus. Da sprachen seine Majestät zu den Trägern, die an seiner Seite waren: Geht
und holt mir den Rat der Residenz, die von hier hinaus gingen, nachdem sie heute mir den Gruß
gegeben hatten.
Sie wurden zu ihm sofort eingeführt, und wieder warfen sie sich nieder vor Seiner Majestät. Und
Seine Majestät sagte zu ihnen: Genossen, siehe, ich habe verursacht, dass ihr für mich einen Sohn
von euch sucht, der klug ist, einen Bruder von euch, der vertrauenswürdig ist, oder einen Freund
von euch vorzuladen, der einige edle Taten getan, jemand, der soll mir sagen ein paar schöne Worte,
Wahl-Sätze in der mündlichen Verhandlung, mit denen die Majestät unterhalten werden möge.
Sie warfen sich wieder vor Seiner Majestät nieder: Es gibt einen großen Lektor der Bastet, o
Souverän, unser Herr, dessen Name ist Neferti, er ist ein Bürgerlicher, tapfer mit seinen Waffen, ein
Schreiber mit seinen Fingern ist er, und er ist ein wohlhabender Mann, der mehr Besitztümer als
alle seinesgleichen hat. Lasst ihm erlauben, Eure Majestät zu sehen. - Seine Majestät sagte: Geht
und holt ihn zu mir.
Und er war bei ihm sofort eingeführt. Er warf sich vor Seiner Majestät nieder, und Seine Majestät
sagte: Komm, Neferti, mein Freund, sag mir einige schöne Worte, Wahl-Sätze zur Anhörung, die die
Majestät unterhalten werden.
Der Lektor Neferti sagte: Von dem, was passiert ist oder was geschehen wird, o Herrscher, mein
Herr?
Seine Majestät sagte: Was geschehen muss, heute entstanden ist oder vergangen ist.
Darauf streckte er seine Hand aus zum Schreibmaterial und nahm eine Papyrus-Rolle und eine
Palette, und er sah in das Schreiben, was der Lektor Neferti hielt; er war ein Weiser des Ostens, der
zur Göttin Bastet gehörte, als sie aufstieg, und er stammt aus Heliopolis.
Er grübelte, was im Land passiert war, und betrachtete den Zustand des Ostens, als die Asiaten
Überfälle unternahmen und terrorisierten diejenigen, die bei der Ernte waren, wegzunehmen ihre
Schar, die mit den Pflügen beschäftigt war.
Er sagte: Rühre dich, mein Herz, weine für dieses Land, in dem du begonnen, denn er, der schweigt,
ist ein Übeltäter, sehend, was jetzt existiert, das von so etwas Schrecklichem gesprochen wird.
Siehe, der Große ist gestürzt. In dem Land, in dem du begonnen, werde nicht müde, siehe sie vor
deinen Augen. Erhebe dich gegen das, was ist, bevor du siehst, es gibt große Männer in der Führung
des Landes, noch was getan worden ist, als ob es noch nie getan worden. Re muss durch
Neugründung des Landes siegen, das äußerst zerstört ward, er muss neu beginnen, und nichts bleibt;
nicht einmal einen Fingernagel profitiere von dem, was ordiniert worden ist, dieses Land ward
zerstört, und es gibt niemanden, der sich darum kümmert, es gibt keine, die darüber sprechen, und
es gibt keinen, der weint? Was macht dieses Land? Die Sonne verschleiert sich und wird nicht
glänzen, wenn die Leute sehen würde, wie sie handeln; keiner wird leben, wenn die Sonne verhüllt
wird von einer Wolke, und jeder ist durch den Mangel an Licht abgestumpft, denn der, der schweigt,
ist ein Übeltäter.
Ich will von dem, was vor meinen Augen ist, sprechen, ich werde nie voraussagen, was nicht
kommen wird. Der Fluss von Ägypten ist trocken, und Männer überqueren das Wasser zu Fuß;
Männer werden Wasser für Schiffe brauchen, um sie zu navigieren, sie suchen für ihren Kurs das
Flussufer, und das Ufer dient dem Wasser; das anstelle von Wasser zu einem Flussufer wird, dann
wird der Südwind sich dem Nordwind widersetzen, und der Himmel wird nicht mit einem einzelnen
Windhauch sich bewegen.
Ein seltsamer Vogel in den Sümpfen des Delta wird geboren werden, und ein Nest wird für ihn
wegen der Nachbarn gemacht werden, denn die Männer haben es verursacht durch Mangel.
Umgekommen sind die einstigen guten Dinge, die Fischteiche von denen, die in Netzen tragen
Fische, Fische und Geflügel.
Alle guten Dinge sind vergangen, das Land ist wegzuwerfen wegen der Probleme mit den
Lebensmitteln der Asiaten, die das Land durchziehen. Feinde kommen ins Leben im Osten; Asiaten
werden nach Ägypten kommen, denn eine Festung fehlt neben ihm, und niemand auf der Wache
wird hören. Die Menschen werden sich zurückhalten und den Blick bei Nacht senken, es wird die
Festung überwunden werden, und der Schlaf wird aus meinen Augen verbannt werden, so daß ich
die Nacht verbringe wachend.
Das Wild wird von dem Wasser Ägyptens trinken, sie nehmen ihre Leichtigkeit auf ihren Ufern aus
Mangel, da sie niemanden fürchten.
Dieses Land ist in Aufruhr, und niemand weiß, was das Ergebnis sein mag, denn die von Sprache
und Vision haben es wegen der Trägheit vor der Anhörung versteckt, dieses Schweigen ist im
Vordergrund.
Ich zeige dir das Land im Unglück, denn das, was noch nie passiert ist, soll nun geschehen. Die
Menschen werden Kriegswaffen nehmen, und das Land wird in Verwirrung leben. Männer machen
Pfeile aus Bronze, werden die Menschen um Brot aus Blut bitten, die Menschen werden laut über
Schmerzen lachen; keiner wird beim Tode weinen, niemand wird sich hungrig auf den Tod legen,
und das Herz eines Menschen wird an sich selbst allein denken. Keine verkleideten Haare heute;
Herzen sind völlig in der Irre, und ein Mann sitzt ruhig, und wandte ihm den Rücken zu, während
ein Mann einen anderen Mann tötet.
Ich zeige dir einen Sohn als einen Feind, einen Bruder wie einen Feind, einen Mann seinen Vater
tötend. Jeder Mund ist voll von "Liebe mich!"; alle guten Dinge sind vergangen; ein Gesetz für den
Untergang des Landes ist beschlossen. Männer richten Zerstörung an, was gemacht wurde, wird zur
Wüste gemacht, wie es sich herausstellt; was gemacht worden ist, ist nun, als ob er niemals erzielt
wurde; eines Mannes Besitz wird von ihm genommen und einem Außenstehenden gegeben.
Ich zeige dir den Eigentümer, der aber wenig hat, während die Außenstehenden alles haben. Er, der
sich selbst füllen konnte, geht nun leer aus; Männer geben etwas widerwillig, um so ein Gespräch
zum Schweigen zu bringen. Ein Satz wird beantwortet, und eine Hand geht mit einem Stock;
Männer sagen: "Tötet ihn nicht," aber der Diskurs der Sprache ist wie das Feuer des Herzens, und
niemand kann die Äußerung durchhalten.
Das Land ist vermindert, obwohl seine Kontrollierer viele bsind; er, der reich an Dienern war, wird
ausgeplündert, und Mais ist unbedeutend, obwohl die Mais-Maßnahme groß sind und der Mais
gemessen wird zum Überlaufen. Re trennt sich von Männern; er scheint, dass die Stunde gesagt
werden kann, aber niemand weiß, wann Mittag ist, denn niemand kann seinen Schatten erkennen,
niemand wird geblendet, wenn er zu sehen ist; es gibt keine, deren Augen von Wasser überströmen,
denn er ist wie der Mond am Himmel, wenn auch sein gewohnte Zeit nicht in die Irre geht, und
seine Strahlen sind in für Männer zu sehen wie bei früheren Gelegenheiten.
Ich zeige dir das Land im Unglück; die schwach Bewaffneten besitzen jetzt Waffen, und die
Menschen grüßen, wie man beim Salutieren zu tun pflegt. Ich zeige dir den Untersten jetzt als
Obersten, Männer verfolgen ihn, der flieht; Menschen leben in der Nekropolis.
Der arme Mann wird Reichtum erreichen, während die große Dame wird betteln müssen, um zu
existieren; es sind die Armen, die Brot essen werden, während die Diener des Königs hungern; es
wird kein heliopolitanischer Kult mehr im Geburtsland des Gottes sein.
Ein König des Südens wird in seinem eigenen Namen kommen, und Ameny, der Sohn der Frau von
Zety-Land, ein Kind der Khenkhen, wird kommen. Er wird davon ausgehen, die weiße Krone
abzulegen, er wird die rote Krone tragen, er wird zusammen tragen die Doppelkrone, er wird die
beiden Herren mit dem, was sie sich wünschen, besänftigen; das Land wird in seiner Zeit die Ruder
schwingen, das Volk unter seiner Regierung wird sich freuen, der wohlgeborene Mann macht seinen
Namen groß für immer und wird ewig eingeschlossen werden.
Diejenigen, die zum Bösen abgefallen und haben den Aufstand geplant, sind in ihren Äußerungen
aus Furcht vor ihm verdummt; die Asiaten werden in der Furcht vor ihm fallen; die Libyer werden
über seine flammenden Reden fallen, die Rebellen fallen durch seinen Zorn, der Unzufriedene fällt
in Ehrfurcht vor ihm, während die Uräusschlange, die auf seiner Stirn ist, die Unzufriedenen
besänftiget. Männer bauen Mauern der Herrscher, und es werden keine Asiaten hinab nach Ägypten
gehen, daß sie Wasser nach der gewohnten Art und Weise erbitten, ihre Herden zu tränken. Das
Recht wird an seiner Stelle wieder kommen; fröhlich sein werden die, die sehen werden, und der,
der dem König dienen wird. Der Gelehrte soll mir ein Trankopfer darbringen, wenn er sieht, dass
das, was ich gesagt habe, eingetreten ist.
Es ist glücklich zu Ende gegangen.

SECHSTES KAPITEL

Herr des Himmels, Herr des Himmels, Herr von Abydos, er kann alles Leben verleihen, Stabilität
und Leistung. Horus, voll der großen Seelen-Kräfte, der perfekte Gott, der Herr der beiden Länder,
der Herr, der die Rituale führt, er möge für immer leben.
Der Erbprinz zähle, der Träger des königlichen Siegels, Begleiter in der Liebe, Magnat des Königs
von Oberägypten, der Große des Königs von Unterägypten, Fürst an der Spitze des Volkes,
Aufseher von Horn, Huf und Flügel, Aufseher der beiden Lust-Wiesen, dessen Kommen wird vom
Gericht beachtet, dem die Körper erzählen ihre Angelegenheiten, dessen Exzellenz der Herr der
beiden Länder sieht, den er vor den beiden Regionen erhöht hat, besessen von Silber und Gold,
mächtig an wertvollen Steinen, ein Mann der Wahrheit, vor den beiden Ländern, ein treuer Zeuge
wie Thoth, Meister der geheimen Dinge in den Tempeln, Häuptling aller Werke des Königshauses,
genauer als das Gewicht, ausgezeichnet in Rat, sprechend, was gut ist, wiederholend, was geliebt
wird, er denkt Gedanken, die ohne ihn nicht sein mögen, er kann gut zuhören, ist ausgezeichnet in
Sprechen, ein Prinz, der den Knoten löst, den sein Herr preist vor Millionen, reales Bild der Liebe,
frei zu handeln gegen den Betrug, Liebling des Herzens des Königs, dem zugeordnet ist das Amt
der Säule des Südens im Königshaus, der seinen Herrn in seinem Treiben folgt, eintretend in sein
Herz vor Gericht; zugehörig seinem Herrn, wobei er der Favorit des Horus ist, ausgezeichnet im
Palast; echter Favorit seines Herrn; der von den geheimen Angelegenheiten sagt, der das Wort des
Rates feststellt, der versüßt das Unglück, bereit, Dinge zu tun, um gute Regeln einzuhalten, der
Träger des königlichen Siegels, Aufseher des königlichen Besitzes, der stellvertretende Chef des
Schatzmeisters, er spricht:
Nun, ich habe dieses Grab ausgezeichnet und verschönert seinen Platz. Ich habe Verträge über die
Vergütung der Propheten von Abydos erlassen. Ich tat, als "Sohn-der-Liebe" alles bei der
Durchführung des Hauses aus Gold, bin in die Geheimnisse des Herrn von Abydos eingeweiht. Ich
führte die Arbeit an der heiligen Barke durch. Ich gestaltete ihre Farben, fungierte als Priester des
Herrn bei jeder Prozession, so dass für ihn alle festlichen Opfer dargebracht wurden, die der
Prophet zu lesen hat. Ich kleidete den Gott in seiner Prozession kraft meines Amtes als Meister der
geheimen Dinge, und durch meine Pflicht als Prophet. Ich war derjenige, dessen zwei Hände
schmückten den Gott, ein Priester mit reinen Händen. Ich darf ein Anhänger des Gottes sein, damit
ich herrlich und mächtig an der Treppe des Herrn von Abydos bin.
Der Beginn der Lehre, die er vor seinen Kindern zusammenfasste.
Ich habe etwas Wichtiges zu sagen; ich werde es euch hören lassen, und ich werde es euch wissen
lassen: den Plan für die Ewigkeit, den Weg des Lebens, wie er sein sollte, und die Weitergabe des
Lebens in Frieden.
Verehre den König, Nimaatre, um ewig zu leben, in deinem Innersten. Zeige Seine Majestät, dass
du gerecht bist in deinen Gedanken. Er ist voller Wahrnehmung dessen, was in allen Herzen ist, und
seine Augen durchdringen jedes Wesen.
Er ist Re, von dessren Strahlen man sieht, denn er ist derjenige, der die beiden Länder erleuchtet
mehr als die Sonnenscheibe. Er ist einer, der das Land grün macht, sogar mehr als eine hohe
Überschwemmung: Er hat die zwei Länder mit Sieg und Leben erfüllt. Seine Nasenlöcher sind
kühö, wenn er zu toben beginnt, aber wenn er sich zur Ruhe setzt, kann man die Luft wieder atmen.
Er gibt Nahrung denen in seinem Kreis, und er war derjenige, der seinen Weg gepflastert mit
Nahrung.
Der König ist Ka. Seine Äußerung ist Fülle. Der, den er erzogen, ist jemand, der jemand sein wird.
Sein ist Khnum für alle Glieder, er ist der Erzeuger, der gezeugt hat.
Er ist die Göttin Bastet, die die beiden Länder schützt. Derjenige, der ihn lobt, wird von seinem
Arm beschützt.
Er ist die Göttin Sachmet gegen diejenigen, die seinen Befehlen nicht gehorchen, und die, mit denen
er nicht einverstanden ist, werden beladen mit Leid.
Kämpfe im Namen seines Namens! Sein Leben muss geehrt werden. Sei frei von jeder
Fahrlässigkeit. Der eine, den der König liebt, muss ein gut vorsehender Geist sein; es gibt kein Grab
für alle, die Rebellen gegen Seine Majestät sind, und ihre Leichen werden in die Gewässer
geworfen werden. Tu dies, und dein Körper wird gedeihen, und du wirst sehr zufrieden sein in
Ewigkeit.

(Für die gewöhnlichen Sterblichen ist der König göttlich. Wenn er berührt wurde, auch durch
Unfall, der Tod würde den Eindringlingen widerfahren, wenn der König nutzte seine eigenen
Kräfte, um dieses Schicksal abzuwenden.
Als Gott wird dem König absoluter Gehorsam geschuldet. Diejenigen, die das Vorspiel übertreten
gegen ihn, mussten den ewigen Tod fürchten. Diejenigen, die ihm treu waren, können damit
rechnen, mit dem ewigen Leben belohnt zu werden.
Um sicherzustellen, dass das Heil des Königs Knechte bedeckt, wurden die Wände ihrer Gräber mit
Beschreibungen beschrieben, wie sie ihrem Meister treu gedient hatten, und wie er mit ihnen
zufrieden war, manchmal machten sie ihre eigenen Leistungen vollständig zunichte und schrieben
all ihre Erfolge dem König zu.)

SIEBENTES KAPITEL

Die Zungen der Götter, sie sprechen nicht übel, sie geben keine besonderen Fälle.
Ich öffnete den Mund, um meine Seele zu sagen, damit ich beantworten kann, was es war, und ich
sagte: Das ist zu viel für mich heute, dass meine Seele nicht mit mir streiten will, es zu groß, eine
Übertreibung, es ist, als ob man mich ignoriert. Meine Seele wird nicht abweichen, dass sie, um
mich zu besuchen, in meinem Körper wie ein Netz von Fäden ist, aber es wird nicht auf der Flucht
aus der Not gelingen.
Siehe, meine Seele verführt mich, aber ich weiß nicht, sie zu hören; sie zieht mich in den Tod, und
Güsse sind mir aus dem Feuer gekommen, um mich zu verbrennen. Sie kommt in mich am Tag der
Not, und sie steht jenseits ebenso wie ein Zuschauer. Meine Seele ist zu dumm, um das Elend im
Leben zu erleichtern und mich noch festzuhalten vor dem Tod, ehe ich dahin gehe, zu versüßen den
Westen. Es sind zu viele Probleme. Doch das Leben ist ein Übergangszustand, und sogar die Bäume
fallen. Sie trampeln auf mir herum, der ich mein Elend erdulde.
Kann Thoth, die die Götter besänftigt, mich beurteilen? Kann Khons mich verteidigen, er, der
wirklich schreibt? Kann Re hören meine Klage, er, der die Sonnenbarke befehligt? Kann Isis mich
verteidigen in der heiligen Kammer? Die Bedürftigen gehen nach unten mit der Last, die sie von
mir aufgehoben haben; es ist angenehm, dass die Götter abwehren die geheimen Gedanken von
meinem Körper.
Was meine Seele zu mir sagte? Bist du nicht ein Mann der Tat? Du bist lebendig, aber was tust du?
Doch willst du dich im Leben wie ein anderer Mann nach Wohlstand sehnen?
Ich sagte: Ich gehe nicht weg, obwohl, die auf dem Boden der Tat stehen, oft wegspringen, aber du
wirst nicht gepflegt werden. Jeder Gefangene sagt: Ich werde euch etwas nehmen. Aber du bist tot,
obwohl dein Name lebt. Da drüben ist ein Rastplatz, attraktiv dem Herzen, der Westen ist eine gute
Behausung. Wenn meines Gesichtes schuldlose Seele auf mich hört und mein Herz ist in
Übereinstimmung mit mir, wird es ein Glück sein. Denn ich will den Westen erreichen, wie einer,
der in seiner Pyramide ist, an dessen Beerdigung ein Überlebender anwesend ist. Ich werde etwas
für deine Leiche tun, so dass du eine andere Seele neidisch machst in deiner Müdigkeit. Ich werde
dich lieben, dann wirst du nicht kalt sein, so dass du neidisch würdest auf eine andere Seele, die
heiß ist. Ich will Wasser in Wirbeln trinken, ich will aufrichten die Schatten, so dass du neidisch
wirst auf eine andere Seele, die hungrig ist. Wenn du mich zurückhältst vor dem Tod auf diese
Weise, wirst du nirgendwo finden im Westen die Ruhe. Sei so gut, meine Seele, meine Schwester,
nimm mein Erbe an, bringe die Opfer dar, und stehe am Grab am Tag meiner Beerdigung, damit mir
bereitet wird eine Bahre in der Nekropolis.
Meine Seele tat ihren Mund auf, dass es vielleicht zu beantworten ist, was ich gesagt hatte: "Denkst
du, dass eine Bestattung eine traurige Sache ist, eine Bringerin von Tränen, die macht einen Mann
unglücklich, die nimmt einen Mann aus seinem Haus, er ist auf den Boden geworfen, nie wieder
wird er gehen, die Sonne zu sehen? Diejenigen, die in Granit-Hallen in stattlichen Pyramiden mit
Feinarbeit liegen, da die Bauleute der Götter Stelen zerstörten, wie sie die Müden gebaut und
konstruiert hatten, die am Ufer des Flusses durch den Mangel eines Überlebenden starben, nachdem
die Flut ihren Tribut gebracht und die Sonne ebenfalls, dass die Fische von den Ufern der Wasser zu
reden begonnen. Hör mir zu; siehe, es ist gut für die Menschen zu hören die Folgen des glücklichen
Tages und zu vergessen Pflege der Müden.
Ein Bauer pflügte sein Grundstück und lud seine Ernte an Bord eines Schiffes, das sie abschleppte,
als die Zeit des Festivals nahte. Er sah das Kommen der Dunkelheit in der nördlichen Gegend, denn
er war wachsam im Boot, als die Sonne untergegangen war. Er entkam mit seiner Frau und seinen
Kindern, und kam auf einem See bei Nacht mit Krokodilen zusammen, die verseuchten die Trauer.
Endlich setzte er sich hin und brach das Schweigen und sagte: „Ich weine nicht über die Mutter, die
nicht mehr weiter aus dem Westen gehen wird zu einem weitere Leben auf der Erde; aber ich sorge
mich um ihre Kinder, die das Ei aufgebrochen, die in der Fläche der Krokodilgott ausgesehen hat,
ehe sie gelebt haben."
Ein Bauer fragte nach einer Mahlzeit, und seine Frau sagte zu ihm: „Es ist Zeit zum Abendessen "
Er ging hinaus, um zu sinnen einen Augenblick und kehrte in sein Haus und tobte, als ob er ein Affe
wäre. Seine Frau redete sanft mit ihm, aber er hörte nicht auf sie, er hörte nichts, und die Zuschauer
waren hilflos.
Ich öffnete den Mund meiner Seele, dass ich vielleicht beantworten könnte, was gesagt worden war:

"Siehe, mein Name wird verabscheut,


Siehe, mehr als der Geruch von Geiern
An einem Sommertag, wenn der Himmel heiß ist.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als der Geruch von Fischen
An einem Tag, gefangen, wenn der Himmel heiß ist.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als der Geruch von Enten,
Mehr als ein verdecktes Schilf voll von Wasservögeln.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als der Geruch von Fischern,
Mehr als die Sümpfe, wo sie gefangen haben.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als der Geruch von Krokodilen,
Mehr als eine Sandbank voller Krokodile.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als eine Frau,
Die Lügen einem Mann erzählt.
Siehe, mein Name wird verabscheute,
Siehe, mehr als ein robuster Knabe,
Der seinen Rivalen getötet.
Siehe, mein Name wird verabscheut,
Siehe, mehr als eine Stadt, die dem Monarchen gehört,
Die murmelt Volksverhetzung, wenn er den Rücken kehrt.

Zu wem kann ich heute sprechen?


Mein Bruder ist böse
Und die Freundin von heute wenig liebenswert.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Die Herzen sind diebisch,
Und jeder nimmt seines Nächsten Gut.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Die Sanftmut ist verschwunden
Und die gewalttätigen Männer siegen.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Die Menschen sind mit dem Bösen befreundet
Und Gott wird überall verachtet.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Wer einen Menschen ermahnen will,
Der wird verspottet und ausgelacht.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Männer plündern
Und jeder Mann raubt seinen Nächsten aus.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Der Übeltäter ist ein intimer Feind
Und auch der Bruder handelt wie ein Feind.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Keiner will sich an die Vergangenheit erinnern,
Und niemand hilft dem Guten in Not.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Mein Bruder ist böse,
Und die Menschen haben keine Zuneigung mehr.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Man kehrt mir den Rücken zu,
Und der Mann schaut neidisch auf seinen begnadeten Bruder.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Die Herzen sind diebisch
Und wem kann man noch vertrauen?
Zu wem kann ich heute sprechen?
Es gibt keine Gerechten mehr im Lande
Und das Land ist den Übeltätern ergeben.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Gibt es denn noch Einen intimen Freund?
Und die Menschen beschweren sich über die Fremden.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Es gibt keine zufriedenen Menschen mehr,
Und für viele existiere ich gar nicht mehr.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Ich bin schwer beladen mit Not
Aus Mangel an Hilfe und Beistand.
Zu wem kann ich heute sprechen?
Die Sünde, die die Erde durchstreift,
Die Sünde nimmt kein Ende.

Der Tod ist in meinen Augen heute


Wie wenn ein Kranker gesund wird,
Wie Türen aufgehen nach der Kerkerhaft.
Der Tod ist in meinen Augen heute
Wie der süße Geruch von Myrrhe,
Wie das Sitzen unter einem Schirm am windigen Tag.
Der Tod ist in meinen Augen heute
Wie der Duft der Lotusblüten,
Wie zu sitzen am Ufer des Landes der Trunkenheit.
Der Tod ist in meinen Augen heute
Wie ein Gespräch mit Weisen,
Wie wenn ein Mann nach Hause kommt.
Der Tod ist in meinen Augen heute
Wie die Lichtung des Himmels,
Wie ein Mann, der sich freut am jungen Mädchen.
Der Tod ist in meinen Augen heute
Wie wenn ein Mann nach Hause kommt
Nach fünfzig Jahren Kerkerhaft.

Was meine Seele zu mir sagte: "Wirf die Beschwerde fort, mein Kamerad und Bruder bietet mir hier
etwas auf dem Kohlenbecken und ehrt das Leben, wie gesagt, mit dem Verlangen, mich hier noch
zu sehen, und er wirft den Westen der Toten zur Seite, aber ich habe den Wunsch, zu erreichen den
Westen der Toten, wenn mein Körper in die Erde sank, damit ich aussteige aus dem Leben, wenn
ich lebensmüde bin, dann werden wir, Körper und Seele, eine himmlische Wohnung zusammen
beziehen."
Es wird von seinem Anfang bis zu seinem Ende abgeschlossen, so wie es war in der Schrift
gefunden worden.

ACHTES KAPITEL

Die Sammlung von Worten, die Sammlung von Sprüchen, die Äußerungen der Suche des Herzens,
die der Priester von Heliopolis gemacht, Onkhu genannt. Er sagte:
Hätte ich doch unbekannten Äußerunge, Sprüche, die nicht vertraut sind, auch eine neue Sprache,
die es noch nicht gegeben hat vorher, frei von Wiederholungen, nicht die Äußerung von dem, was
schon lang bekannt ist, was die Vorfahren redeten. Ich presse meine Brust für das, was in ihr ist,
verdränge alles, was ich sage; denn zu wiederholen, was schon gesagt worden ist, das schon
Gesagte zu wiederholen, ist töricht. Es gibt keinen Fortschritt der Rede der Vorfahren, wenn die
Nachkommen es ebenso sagen.
Ich habe dies in Übereinstimmung mit dem, was ich gesehen habe, gesprochen, beginnend mit den
ersten Menschen bis auf die, die nach uns kommen werden. Möge ich wissen, was anderen noch
nicht bekannt ist, auch das, was nicht wiederholt wurde, damit ich zu ihnen spreche, und dass mein
Herz mir antworten könnte; dass ich klar mache, was mein Herz über meine Krankheit denkt, dass
ich abwerfe die Last, die auf meinen Rücken lastet.
Ich meditiere über die Dinge, die geschehen sind, die Ereignisse, die in dem Land stattgefunden
haben. Transformationen werden weitergehen, es ist nicht wie im letzten Jahr, ein Jahr ist
belastender als das andere. Gerechtigkeit ist ausgestoßen worden, Ungerechtigkeit ist in der Mitte
des Landes. Die Pläne der Götter werden verletzt, ihre Dispositionen werden nicht berücksichtigt.
Das Land ist in Not, Trauer ist an jedem Ort, Städte und Gemeinden sind voller Wehklagen. Alle
Menschen sind gleich unter dem Unrecht; dem Respekt ist ein Ende gemacht. Die Herren von
ruhiger Art werden unruhig. Ein Morgen kommt jeden Tag und wendet sich wieder zu dem, was
früher war. Wenn ich davon spreche, sind meine Glieder beladen. Ich bin beunruhigt, weil mein
Herz es leiden muss zu meinen Frieden. Eine anderes Herz würde sich beugen, aber ein tapferes
Herz in der Not ist der Begleiter seines Herrn. Hätte ich doch ein Herz in der Lage, geduldig zu
leiden. Dann würde ich ruhen in ihm. Ich würde es mit Worten beladen, dass ich vielleicht durch die
Worte meine Krankheit entfernen könnte.
Er sagte zu seinem Herzen: Wohlan mein Herz, damit ich zu dir rede und du Antwort gibst meinen
Worten, du mögest mir erklären, dass die Gerechtigkeit in dem Land ist. Ich muss über das, was
geschehen ist, meditieren. Katastrophen kommen heute, morgen Leiden wie nicht in der
Vergangenheit. Alle Menschen sind still über die Leiden, obwohl das Land in großer Unruhe ist.
Niemand ist frei vom Bösen; alle Menschen gleichermaßen tun das Böse. Die Herzen sind traurig.
Er, der Befehle gibt, ist wie der, dem die Befehle gegeben werden; das Herz der beiden ist von
ihnen der Inhalt. Die Männer erwachen am Morgen täglich, aber das Herz stießen sie weg. Die
Mode von gestern ist wie die von heute, und sie ähneln sich in vielen Dingen. Da ist keiner so klug,
dass er etwas wahrnimmt, und keiner so wütend, dass er spricht. Männer erwachen am Morgen, um
jeden Tag zu leiden. Lang und schwer ist meine Krankheit. Der arme Mann hat keine Kraft, sich vor
ihr zu retten, die stärker ist als er. Es ist schmerzhaft, zu schweigen über die Dinge, die man gehört,
abe) sie leiden, und der Unwissende gibt freche Antworten. Um eine Äußerung aus Ursachen der
Feindschaft zu kritisieren, das Herz empfängt nicht die Wahrheit, und die Antwort auf eine Frage ist
nicht auszuhalten. Alles, was ein Mann begehrt, ist seine eigene Äußerung.
Ich spreche zu dir, mein Herz; antworte mir, denn ein Herz, das angegriffen wird, ist nicht still.
Siehe, die Angelegenheiten der Diener sind wie die des Meisters. Vielfältig ist die Last auf dir.
NEUNTES KAPITEL

Der Beginn der Lehre, die der Mann mit dem Namen Khety für seinen Sohn geschrieben, genannt
Pepy, während er segelte nach Süden zur Residenz, um ihn in der Schule der Schriften unter den
Kindern der Magistrate zu lehren, den bedeutendsten Männern der Wohnsitze.
So sprach er zu ihm: Da ich die, die geschlagen wurden, sehe, ist es gut, Schriften zu lesen, die du
dir in deinen Kopf gesetzt. Beachte den Mann, der weggeführt wurde als eine Arbeitskraft. Siehe, es
gibt nichts, was die Schriften übertrifft! Sie sind ein Boot auf dem Wasser. Lese drnn am Ende des
Buches Kemyet diese Aussage:
Wie ein jeder Schreiber in jedem Amt in der Residenz, wird er nicht daran leiden wollen. Als er die
Ausschreibung eines anderen Amtes erfüllt, konnte er nicht weiter zufrieden sein. Ich sehe nicht ein
Amt, um mit ihm verglichen zu werden, auf das sich diese Maxime beziehen könnte. Und ich lehre
dich, die Bücher mehr zu lieben als deine Mutter, und ich werde ihre Exzellenz vor dir platzieren.
Es ist größer als jedes Amt. Es gibt nichts wie dies auf der Erde. Als er robust wurde, aber noch ein
Kind war, er wurde ehrerbietig begrüßt. Als er geschickt wurde, eine Aufgabe durchzuführen, bevor
er zurückkehrte, wurde er in der Erwachsenen Gewänder gekleidet.
Ich glaube nicht an einem Ort einen Steinmetz bei einem wichtigen Botengang zu sehen oder einen
Goldschmied, der gesendet wurde, aber ich habe einen Kupferschmied bei der Arbeit an der Tür
seines Ofens gesehen. Seine Finger waren wie die Krallen des Krokodils, und er stank mehr als
Fischausscheidungen.
Jeder Zimmermann, der die Axt trägt, ist ein müder Bauer. Sein Gebiet ist sein Holz, seine Hacke ist
die Axt. Es gibt kein Ende seiner Arbeit, und er muss arbeitsmäßig in seine Tätigkeit vertieft sein. In
der Nacht muss er noch seine Lampe leuchten lassen.
Der Juwelier sticht Steine und fädelt Perlen auf an allen Arten von harten Steinen. Wenn er die
Einlage der Augen in die Amulette abgeschlossen, verschwinden seine Kräfte, und er ist müde. Er
sitzt bis zum Eintreffen der Sonne, die Knie und den Rücken gebogen.
Der Barbier rasiert bis zum Ende des Abends. Aber er muss früh aufstehen und schreien, seine
Schale auf dem Arm. Er sucht von Straße zu Straße, jemanden zu rasieren. Er trägt seine Arme, um
seinen Bauch zu füllen, wie die Bienen, die nur nach ihrer Arbeit essen.
Der Schilfrohrschnitter geht stromabwärts zum Delta, sich selbst Pfeile zu holen. Er muß übermäßig
in seiner Tätigkeit arbeiten. Wenn die Mücken ihn stechen und die Sandflöhe ihn beißen, dann wird
er als guter Arbeiter beurteilt.
Der Töpfer ist mit Erde bedeckt, obwohl zu seinen Lebzeiten immer noch unter den Lebenden. Er
gräbt in das Feld tiefer als Schweine, seine Kochgefäße zu backen. Seine Kleider sind steif von
Schlamm, das Kopftuch besteht nur aus Lumpen, so dass die Luft, die aus seinem brennenden Ofen
kommt, die Nase betritt. Er betreibt einen Stößel mit den Füßen, mit denen er selbst schlägt,
eindringend in den Hof eines jeden Hauses und Erde bringend an jede offene Stelle.
Ich will dir auch beschreiben den Maurer. Seine Nieren sind schmerzhaft. Wann er draußen im
Wind tun muss, er legt Ziegel ohne ein Kleidungsstück aufeinander. Sein Gürtel ist ein Strick für
den Rücken, eine Strafe für seine Hinterbacken. Seine Stärke ist durch Müdigkeit und Steifheit
verschwunden, er knetet alle seine Exkremente. Er isst Brot mit seinen Fingern, obwohl er sich
einmal pro Tag wäscht.
Es ist unglücklich für den Zimmermann, wenn er die Dachebenen baut. Es ist das Dach auf einer
Kammer 10 mal 6 Ellen. Ein Monat vergeht, in der Verlegung der Balken und der Verbreitung der
Matten. Alle Arbeiten werden durchgeführt. Aber wie für die Speise, die seinem Haushalt gegeben
wird, während er weg ist, gibt es niemanden, der für seine Kinder sorgt.
Der Winzer trägt sein Schulter-Joch. Jeder ist mit den Schultern mit dem Alter belastet. Eine
Schwellung am Hals, und es eitert. Er verbringt den Vormittag bei der Bewässerung des Lauches
und den Abend mit Koriander, nachdem er die Mittagszeit im Palmenhain verbracht. So kommt es,
dass er endlich umfällt und stirbt an seiner Arbeit, mehr als ein anderer in jedem anderen Beruf.
Der Bauer schreit lauter als die Perlhühner. Seine Stimme ist lauter als die der Raben. Seine Finger
haben sich mit einem Überschuss von Gestank besudelt. Wenn er weggenommen wird, um im Delta
zur Arbeit eingeschrieben zu werden, ist er in Fetzen. Er leidet, wenn er auf die Insel geht, und
Krankheit ist sein Lohn. Die Zwangsarbeit wird verdreifacht. Wenn er von den Sümpfen
zurückkommt, erreicht er sein Haus abgenutzt, denn die Zwangsarbeit hat ihn ruiniert.
Der Weber in der Weberei Haus ist elender als eine Frau. Seine Knie sind gegen den Bauch
gezogen. Er kann nicht atmen die Luft. Wenn er verschwendet einen einzigen Tag ohne Weben,
wird er mit 50 Peitschenhieben geschlagen. Er muss die Lebensmittel an den Türhüter geben, dass
der ihm erlaube, an das Tageslicht zu kommen.
Der Pfeilemacher, völlig elend, geht in die Wüste. Größer als sein eigener Lohn ist das, was er für
seiner Eselin Arbeit bekommt. Groß ist auch, was er hat, um zum Bauern zu werden, der ihm auf
dem richtigen Weg die Feuersteinquelle bestimmen kann. Wenn er sein Haus am Abend erreicht, hat
die Reise ihn ruiniert.
Der Kurier geht ins Ausland nach der Übergabe seines Eigentums an seine Kinder, ängstlich vor den
Löwen und den Asiaten. Er weiß, dass sich nur dann Ruhe einstellt, wenn er wieder in Ägypten ist.
Aber sein Haus bis dahin ist nur ein Zelt. Es gibt keine glückliche Heimkehr.
Der Ofenmacher, seine Finger sind stinkend wie der Geruch von Leichen. Seine Augen sind wegen
der Schwere des Rauchs entzündet. Er kann nicht loswerden seinen Schmutz, auch wenn er den Tag
am Schilfteich verbringt. Kleider sind ihm ein Greuel.
Der Wäscher wäscht am Flussufer in der Nähe des Krokodils. Ich will weg, Vater, vom fließenden
Wasser, sagte sein Sohn, und seine Tochter wollte zu einem zufriedenstellenden Beruf, vornehmer
als jeder andere Beruf. Sein Essen ist gemischt mit Dreck, und es gibt keinen Teil an ihm, der
sauber ist. Er reinigt die Kleidung einer Frau in der Menstruation. Er weint, wenn er den ganzen Tag
mit einem schlagenden Stock und einem Stein dort verbringt. Man sagt ihm, mit schmutziger
Wäsche zu kommen, und er überläuft die Krempe.
Der Vogelfänger ist äußerst schwach während der Suche nach den Bewohnern des Himmels. Wenn
die Herde vorbeizieht, dann sagt er: Ich würde gerne Netze haben. Aber Gott wird nicht zulassen,
dass diese kommen, um ihn zu überholen, denn er ist mit seiner Tätigkeit gestraft.
Ich erwähne auch den Fischer. Er ist elender als jeder andere Beruf, einer, der bei seiner Arbeit in
einem Fluss steht, der mit Krokodilen verseucht ist. Wenn die Höhe seines Lohnes erkennbar wird,
dann wird er sich zu beklagen haben. Eines ward ihm nicht gesagt, dass ein Krokodil da stand, und
Angst hat ihn nun geblendet. Wenn er in das fließende Wasser kommt, so fällt er durch die Macht
Gottes.
Siehst du, es gibt kein Amt frei von Aufsichtsbehörden, mit Ausnahme des Schreibers. Er ist der
Betreuer der Weisheit!
Aber wenn du die Schriften verstehst, dann wird es für dich besser sein als die Berufe, die ich dir
vorgelegt habe. Siehe, das Offizielle und die Abhängigen warten auf dich. Der Pächter eines
Mannes kann nicht zu ihm sagen: Halte still und beobachte mich. Was ich in reiste nach Süden auf
die Residenz, ist es das, was ich aus Liebe zu dir getan habe. Ein Tag in der Schule ist von Vorteil
für dich. Suche deine Arbeit früh, während die Arbeiter beginnen, beeile dich und bewege die
Widerspenstigen zu Eile.
Ich werde dir auch sagen eine andere Sache zu lehren, was du an der Station deines Debattierclub
kennen sollst. Komm nicht in die Nähe, wo es einen Streit gibt. Wenn ein Mann etwas tadelt, und
du nicht weißt, warum, und wie du dich seiner Wut widersetzen könntest, mach deine Antwort
vorsichtig in Anwesenheit von Zuhörern.
Wenn du zu Fuß gehst hinter dem Beamten, achte aus der Ferne auf den letzten. Wenn du gibst,
während der Herr des Hauses zu Hause ist, seine Hände sind zu einem Anderen erweitert, mit der
Hand zu geben dem Mund. Frag nicht in seiner Gegenwart. Sondern tu, was er dir sagt. Hüte dich
vor der Annäherung an dem Tisch.
Sei ernst und groß, entsprechend deinem Wert. Sprich nicht von geheimen Angelegenheiten. Denn
wer seine innersten Gedanken versteckt, ist einer, der ein Schild für sich selbst macht. Äußere nicht
gedankenlos Worte, wenn du sitzt zusammen mit einem wütenden Mann.
Wenn du weiter von der Schule kommst nach Mittag, geh in den Hof, und den letzten Teil deiner
Lektion des Buches bespreche.
Wenn ein Beamter dich sendet als Bote, dann sag, was er sagte. Weder nimm etwas weg noch füge
etwas hinzu. Wer den Busen der Bücher verlässt, sein Name wird nicht zu ertragen sein. Wer weise
in allen seinen Wegen ist, wird nicht vergessen werden, und er wird nicht von jeder Station
zurückgewiesen werden.
Sage nichts Falsches über deine Mutter. Dies ist ein Gräuel für die Beamten. Die Nachkommen, die
nützliche Dinge tun, ihr Zustand gleicht dem von gestern. Nicht mit undisziplinierten Menschen
fröne dem Laster, denn sie sind schlecht. Wenn du drei Brote gegessen hast und schlucktest eine
Flasche Wein, und der Körper hat noch nicht genug, dann kämpfe gegen dich. Aber wenn ein
anderer satt ist, kümmere dich nicht um die Tafel.
Du sollst eine große Anzahl aussenden. Du hörst die Worte der Beamten. Dann kannst du die
Eigenschaften der Menschenkinder übernehmen, und du kannst in ihre Fußstapfen treten. Lobe
einen Schreiber für sein Verständnis, denn das Verständnis verwandelt einen in eine eifrige Person.
Du sollst stehen, wenn dir eine Begrüßung angeboten wird. Deine Füße sollen sich nicht beeilen,
wenn du zu Fuß gehst. Nähere dich nicht einem vertrauenswürdigen Mann, aber assoziiere dich mit
einem vornehmer als du. Aber lass deinen Freund sein einen Mann von deiner Generation.
Siehe, ich habe dich auf den Weg Gottes gestellt. Das Schicksal eines Menschen kommt auf seine
Schultern an dem Tag, da er geboren wird. Er kommt zu dem Richthaus und dem Gericht von
Richtern, die die Menschen beurteilen. Siehe, es gibt keinen Schreiber, dem die Nahrung fehlt oder
die Bestimmungen des königlichen Hauses. Es ist Meskhenet, die Göttin der Geburt, die in
Richtung der Schreiber sich vor dem Gericht der Richter präsentiert. Ehre deinen Vater und deine
Mutter, die dich auf den Weg der Lebenden gebracht haben. Markiere diese, die ich dir vor Augen
gestellt, und die Kinder deiner Kinder.
Es ist zu einem Ende in Frieden gekommen.

ZEHNTES KAPITEL

Beginn der Lehre von einem Mann für seinen Sohn gemacht. Er sagt: Höre meine Stimme, nicht
meine Worte vermeide, nicht dein Herz lösen von dem, was ich dir sage.
Habe Charakter, ohne zu übertreiben; denn vernünftiger Mann meidet den Müßiggang. Stille ist
präzise, die Brücke des Armen. Das Herz, das tut, was gesagt wird, ist das effektivste; Ablehnung
von Worten führt zu Gewalt, es gibt es keinen Lastträher, der zum Publikum in den Saal kommt. 10
Wer in Worte eintritt, wird den Weg des Gehörs finden. Es gibt keine Knaben, von denen man Rat
annimmt. Deute die Worte demütig; einen mittleren Satz gebe der Redner.
Lassen nicht dein Herz abirren von Gott. Lobe den König, liebe ihn als Arbeiter. Er macht strahlend
mit einer Frist seiner Kräfte. Wer aber seine Arbeit vernachlässigt, wird von ihm des Liegeplatzes
beraubt. Er ist mehr als eine Million Menschen für die, die er begünstigt hat, er ist der Schutzschild
für den, den er belohnt. Wer ihn begleitet, wird in großen Reichtum kommen. Es ist die, die er
geliebt hat, der er gibt sein Herz. Hüte dich vor ihm und ärgere ihn nicht.
Kann der Tag des Todes verändert werden? Kannst du einen Tag deiner Lebensdauer hinzufügen?
Kannst du dein Leben verkürzen?Meskhenet ist dieselbe, wie zur Zeit der Erschaffung, Da ist
keiner, der es zerstören kann, wenn er zum Priester geweiht wurde. Siehe, groß ist die Gnade
Gottes, sehr groß ist seine Kontrolle, mächtig seine Macht. Ich habe Seine Eminenz gesehen, der
kann ins Leben rufen.
Gott kann die Unwissenden in Weise transformieren, die Hassende in die Liebevolle, er ermöglicht
die Kleinen groß zu werden, dem auf dem letzten Platz gibt er den ersten Platz. Der Mann ohne
Eigenschaften wird ein Herr des Reichtums werden, der Miserable ein Herr des Jubels. Er
ermöglicht es dem Mann ohne Liegeplatz zu ruhen, und dem Händler gewährt er, Herr der Docks zu
werden. Er lehrt die Liebe zu sprechen. Er öffnet die Ohren der Tauben.
All dies ist in einer Lebenszeit, der Tag des Glücks, und Meskhenet kann nichts dafür, anderes wird
nicht garantiert als Atem für die Nase. Größe kann zu dir kommen durch deine Werke, wenn du dein
Leben im Rahmen der Gesetze Gottes verbracht hast.
Lobe den König, sei bereit, anzubeten den König. Das ist die Stelle, die von Gott ist. Vermehre
seine Kräfte, gib den Jubel, den er gefordert hat, sei fleißig in der Ausarbeitung der Pläne dessen,
was er gewünscht. Der Namenlose wird eine verehrter Mann werden, aber er reduziert den, der ihm
den Rücken zukehrt.
Er ist die körperliche Gesundheit der Namenlosen, er trainiert seinen Körper für sie. Er ist der
rechte Arm des Mannes, dessen Arme sind schwach. Eine Person ist nur als eine von ihm gereinigte
gesegnet, und ist strahlend und sicher in seinem Namen. Die ängstliche Mann findet Frieden in
seiner Pyramide, aber es gibt kein Grab für den, der seinen Namen zum Fluch ausspricht, es gibt
keinen Ausgießen von Wasser für den, der gegen ihn redet.
Wir sehen jedes fremde Land in Schrecken vor ihm und ihre Führer verneigten sich vor ihm. Seine
Kräfte haben das große grüne Wasser gekreuzt, die Inselbewohner leben in Angst vor ihm. Punt und
die Ufer der entferntesten Inseln, der Gott hat sie ihm gegeben. Wer kennt ihn nicht, wenn er
angreift, hat er bereits das Land erobert. Wer nicht gegen ihn redet, ruht in seiner Pyramide.
Lüge nicht, auf der Suche, eine Rede zu bauen. Zeugen einer Debatte zu treffen, das ist schwierig.
Ein Mann wird von einem mittleren Moment ausgelöst und kann dich nicht ein zweites Mal senden.
Effektivität ergibt sich aus der Richtigkeit der Zunge. Rede von Bosheit kann nicht auf den Boden
fallen. Es gibt keinen Aufbau, wie es gefördert wird. Es gibt keine Gewissheit bei der Verzögerung
eines Moments des Bösen. Sammle eine Rede, zu begreifen, was hat Einfluss auf die Menge.
Wahrheit arbeitet für den, der sie spricht.
Gib, was dir lieb gewesen. Entspanne die Schulter deines Arms an deiner Gewünschten. Pflege die
Herzen in der Liebe. Es ist der stille Mann eine Beziehung. Es ist der höfliche Mann, der auf der
Straße gut behandelt wird. Die Leute fragen zur Erfrischung der Rede und reagieren gegen einen
Mund-Meister. Vermeide den, dessen Stimme zu laut ist.
Den schwierigen Charakter bedrückt sein Herr, und der Meister bringt ihn zur Umkehr. Es kann
nicht schlucken die Stimme eines Mannes, der seine eigene Zunge liebt. Es ist das Herz, das das
Talent schafft. Eine Aufgabe sollte die Kühlung sein des Entzündeten.
Zustimmung ist gesichert als Stille in der Halle. Eine Menge von Mündern zusammenbricht an
einer einsamen Stimme. Was süß ist, basiert auf dem Guten und nicht, was hasserfüllt ist. Die Wahl
der Formen bringt Erfolg.
Für den, den du liebst, tötest du das Urteil. In der Falschheit des Führers steht die Menge dumm da.
Die Wahrheit ist sowohl Wasser als auch Damm. Der Erzähler von Lügen ist schnell zu
durchschauen. Lass deine Worte auf die Erde fallen.
Verspotte nicht die Alten. Ein Verbrechen kann widerfahren jedem Mann. Man sollte nicht mit
Freude schaden. Es ist der Mensch, der die Trauer aufhellt. Worte entfesseln nicht dein Herz, lass
dein Schweigen lang sein.
Der Schreiber wirkt wie ein Kollege. Er ist mit den Worten gegen den Fremden still. Er wird es dem
Gott seiner Stadt berichten, weil er in der Tat ein Flüchtling aus der Halle ist.
Richte nicht einen Mann, stärker als du, bei der Beurteilung beider Männer im Streit. Trenne dich
vom Bösen. Wie es aus dem Mund der Beantworter kommt, wenn zwei Männer im Rat richten, so
solltest du mit der Hand über dem Mund sitzen. Es kann kein Unglück über euch kommen, eure
Worte und Aktionen können stattfinden.
Also von den, der sie anspricht, hören sie nicht. Es ist böse für dich, nicht mit den Worten
übereinzustimmen. Gott richtet ihn in seinen Formen.
Es kann keine Zuflucht für ihn geben. Erfreue dich an dem, was du hast.
Wie der Verbrecher ist der Herr des Reichtums durch die Beschlagnahme voller Angst. Hast du
jemanden in die Flucht geschlagen, kommt er nicht wieder. Sprich wie aus dem Mund des freudigen
Menschen. Schlafe bis zum Tagesanbruch. Der Schwätzer wird gegen dich kämpfen.
Die Rede ist das Echo des Feuers. Es ist sengend die Antwort der Unwissenden. Es ist hell im Mund
des stillen Menschen. Kühle das Großmaul ab. Harmonie in der Arbeit, Geduld ist gut. Beantworte
die Frage des weisen Mannes, vermeide die Unwissenden. Keine übereilte Rede frei von Gestank.
Gib ein offenes Herz. Kühl im Brand und vollkommen in der Liebe. "Ich will, ich will" ist
schmerzhaft.
Kein leichtsinniger Mann kann frei von Feinden sein. Es ist der Herr der Gnade, der dem
Arbeitnehmer zugute kommt. Wenn du still bist, wird das Ende kommen, um dich weiterleben zu
lassen. Antworte auf nichts.
Eine einzige Äußerung ist der Wunsch der meisten Menschen.
Menschen suchen den Begriff des geduldigen Mannes. Von Zungen überfordert ist derjenige, der in
einem Clan zieht. Es sind keine Unterstützer für die Großmäuler. Niemand schließt sich zusammen
mit einem Menschen voll Neid, er wartet wie eine Schlange auf seinen Schlag.
Ein böser Charakter drückt seinen Besitzer. Er kann nicht entkommen der Aufteilung seines
Besitzes.
Beherrsche dich, ihn nicht zu stören. Antworte nur, wenn du angesprochen wirst. Das ist der Mann,
der gedeiht, seine Mutter lobt ihn.
Tu, wozu du berufen bist. Füge andern keine Leiden zu. Der Mann, der von allen gelobt wird, ist ein
Narr. Nach Wunsch finde dein Ende in deinem Gefolge.
Er kann bis zum Tagesanbruch schlafen. Nach dem Kampf begehre nicht. Dein Erbe könnte kurz
von der Familie abgeschnitten werden. Richte nicht zwei Männer in ihrer Wut. Eine Streitigkeit,
dagegen ist eine Beurteilung einzuschalten.
Wer taub bleibt, kann sich ausruhen, indem er nicht ärgerlich wird. Es ist der Mensch, der seine
Feinde stärkt. Wer seinen Mund zurückhält, ist derjenige, der gedeiht. Beschwerden werden zu
Kriegserklärungen.
Sein Ende ist perfekt, er ist im Frieden.

ELFTES KAPITEL

Anfang der Rede von Hori, für seinen Sohn gesprochen.


Es war ein Fischer von der südlichen Stadt namens Yuri, der gerufen wurde, nachdem er in der
Residenz gewesen. Nie wird die Dichtung in seinen Besitz kommen. Er leidet wegen seiner Art.
Man sagt, alle Menschen sind kleingeistig.
O Oberherr des Landes, des umfangreichen, erweitere die Grenzen, tu große Taten zur
verhältnismäßigen Aufteilung. Möge deine Hand über deinen Untergebenen sein! Lass dich nicht
täuschen! Schütze dich vor mir, der übertrifft die Massen, die nicht in meinem Auftrag angegriffen
haben.
Zu fallen ist unser Geschäft seit der Zeit von Horus, und Sekhet, die Göttin der Sümpfe, entstand für
uns. Führe deine Aktionen hervorragend aus, da du gekommen bist zur Erkenntnis! Siehe, das ist
unser Zustand vor dir.
Das Marschland wird abgelassen, um es zu Ackerland werden zu lassen, es gibt keine verlassenen
Felder da. Seine Ufer sind Bereiche unter Hirten fremder Länder. Die Stille ist unter dem Grasland
für Bullen. Die Unterkünfte sind für diejenigen, die sich verbergen unter dem Durchschnitt der
Bürger. Betrachte man mit bösen Blick, was zu tun ist. Man kann Überfluss finden. Die
zuverlässige Person ist in Not, die Beamten legen ihre Hände auf die Besitzungen der Väter, der
Vater gefiel und war einer, der von seinem Sitz herabstieg, sein Sohn hat seinen Fall vor Gericht
gebracht.
Eine wirksame Aufsichtsbehörde pflegt das Marschland. Seiner Wiesen sind Fremde die
Vorgesetzten. Was er unwissend tat, war bei weitem das Richtige. Es ist nicht gut, die Leute in den
Sümpfen zu hören. Das Geflügel wirft sich vor seine Krallen. Der Verlust des Mutes ist unter
seinem Schicksal. Sei ausgezeichnet wegen des Fehlverhaltens. Darstellende Taten gehören zum
bösen Menschen. Das Einfangen mit Garnen ist üblich unter ihnen. Die Pelikane sind opferbereit
und alle Vögel. Das Marschland gehört aber nicht jemandem, der nicht geduldig zu sein versteht.
Sei doch glücklich! Du hast mir nicht erlaubt, dein Glück zu erreichen. Du begleitest mich in
meinen Ausflügen. Du lachst nach meiner Überflutung. Man hat nicht den Rücken des gefallenen
Feindes geschlagen. Kannst du mich tolerieren, bis zur Erfüllung meines Falles, bis du die Art der
Weisen kennst? Mögest du mich schützen vor dem, der mir raubt meine Sangesvögel! Möge ich
wichtiges und schweres und schwieriges durch steigende Künste beherrschen. Kein Falke kommt,
während du mich in die Ferne gezogen hast. Siehe, ich werde gesund und munter wegen dir. Mögest
du mich lieben! Siehe, ich liebe dich!

ZWÖLFTES KAPITEL

Verordnung des Wesir Rekhmire. Die Beamten wurden zum Publikums-Saal gebracht, seine
Majestät befahl, dass der Wesir Rekhmire für die Ernennung zum ersten Mal präsentiert wird. Seine
Majestät sprach vor ihm. "Siehe, um dich für die Halle des Wesirs zu bereiten, sei wachsam
gegenüber allem, was darin geschehen wird: Siehe, es ist eine Unterstützung des ganzen Landes
nötig: siehe, für den Wesir, siehe, er ist nicht süß, siehe, bitter ist er, von Kupfer ist er, eine Wand
aus Gold für das Haus seines Königs. Siehe, er ist nicht eine Zuwendung seines Gesichtes in
Richtung der Beamten und Ratsmitglieder, dass er nicht ein Bruder aller Menschen ist: Siehe, er ist
ein Mann in der Wohnung seines Herrn, er ist gut für ihn, siehe er ist nicht für andere geschaffen.
Siehe, der Beter des Südens, der Norden und das ganze Land, so wird es kommen, ist versorgt.
Mögest du für dich sorgen, für alles, was danach im Einklang mit dem Gesetz zu tun ist; bis alles
Rechte getan wird. Nicht, dass nur er leben kann. Siehe wie zu einem offiziellen Amtsträger, wenn
er dem Wasser und dem Wind berichtet von allen seinen Taten, siehe, seine Taten werden nicht
unbekannt sein Er ist nicht wegen der Rede des verantwortlichen Beauftragten herein gebracht
worden, aber wird durch die Rede seines Boten den Hinweis geben, wie bekannt. Er ist an der Seite
des verantwortlichen Beauftragten als Sprecher, er spricht nicht mit einem Anheben der Stimme, ein
Bote der Bottschreiben oder ein Beamter. Dann wird man nicht unwissend bleiben über seine Taten;
siehe, es ist die Sicherheit eines Beamten, die Dinge im Sinne der Verordnung zu tun, um zu tun,
was von den bittenden Bürgern gesprochen wird.
Es ist ein Gräuel in Gottes Augen, Parteilichkeit zu zeigen. Das ist die Lehre: du sollst jeden
beachten, den, der dir bekannt ist, und den, der dir unbekannt ist, und den, der in der Nähe ist, wie
den, der in der Ferne ist. Ein Beamter, der dieses tut, soll stark gedeihen am Ort. Nicht ist zu
vermeiden ein Bittsteller, noch nicke mit dem Kopf, wenn er spricht. Wie für den, der in der Nähe
ist, der sich dir nähern wird, nicht bestreite die Dinge, die er in Worten vorspricht. Du sollst ihn
bestrafen, wenn du ihn gehört hast, dass du ihn wegen der Sünde bestrafst. Siehe, werden sie sagen,
der Bittsteller liebt ihn, der mit dem Kopf nickt.
Über einen Mann werde nicht zu Unrecht wütend, sondern sei über das, über das man wütend sein
sollte, wütend, vertreibe die Angst vor dir; lass eine Angst vor dir bestehen, denn ein Fürst ist ein
Fürst, vor dem man Angst haben soll. Siehe, das ist die wahre Furcht vor einem Fürsten,
Gerechtigkeit zu üben. Siehe, wenn ein Mensch eine Vielzahl von Zeiten weiter die Angst vor ihm
zeigt, ist etwas von Gewalt in ihm. Werde nicht zu vertraut den Menschen; und sie sollen nicht
sagen: "Er ist nur ein Mensch."
Wer eine Lüge spricht, wird ausgehen nach seinem Zettel. Siehe, du sollst in deinem Büro
Gerechtigkeit tun. Siehe, man wird wünschen, gerecht zu sein. Siehe, der Chef soll dem Schreiber
des Wesirs sagen: Sei ein Schreiber der Gerechtigkeit! So soll man von ihm sagen. Jetzt für die
Halle, darin du Anhörungen anhältst, gibt es eine Breithalle darin. Er, der verzichtet auf
Gerechtigkeit vor allem Volk, er ist der Wesir. Siehe, der Mensch ist in seinem Büro, und solange
soll er die Dinge nach dem, was ihm gegeben ist, behandeln. Siehe, der Mensch ist gerecht, wenn er
nach dem, was ihm gesagt wurde, handelt. Dein Handeln sei so, dass du das Gesetz kennst. Siehe,
lass einen kommen, um die Herzen voll Hochmut zu strafen. Der König liebt die Angst der stolzen
Herzen. Handle du nach dem, was dir gegeben ist. Siehe, da ist einer vor allen Menschen: Die
Rechtssprechung ist öffentlich.
Die Anordnung der Sitzung der Gouverneure der Residenz-Stadt und der Wesire der südlichen Stadt
und des Gerichts in der Halle des Wesirs. Wie bei jedem Akt der offiziellen Herrn sitzt der Wesir
beim Hören in der Halle des Wesirs, er soll auf einem Stuhl sitzen, mit einem Teppich darunter, und
auf einem Podium ein Kissen, ein Polster darauf, und ein Schlagstock sei in seiner Hand. Die
Pergamente sind vor ihm geöffnet. Dann werden die Magnaten des Südens bestehen in den beiden
Seitenschiffen vor ihm, während der Meister der Geheimkammer zu seiner Rechten ist, die
Empfänger von Einkommen zu seiner Linken, die Schriftgelehrten des Wesirs sind da, jeder Mann
am richtigen Platz. Man soll auf den anderen hören, ohne dass derjenige, der hinter ihm ist, spricht,
bevor man die vor ihm gehört hat. Wenn einer sagt: Es gibt keinen, der in meine Hand gehört! So
soll er von den Boten des Wesirs genommen werden.
Es wird ihm gemeldet werden die Abdichtung der abgedichteten Kammern bis zu dieser Stunde und
die Eröffnung von ihnen bis zu dieser Stunde. Es wird ihm gemeldet werden die Angelegenheiten
der Festungen des Südens und Nordens. Das geht aus allem hervor, was aus dem König-Haus ihm
gemeldet werden wird; und das Kommen von allem, was in das Königs-Haus kommt, wird ihm
gemeldet werden. Nun, wie alles, was innen ist, und alles, was auf dem Boden des Gerichts ist,
sollen sie gehen, und sie werden hinein durch seine Boten gehen, der sie dazu führen soll, und sie
gehen hinein und erlöschen.
Die Aufseher von Hunderten und die Aufseher von Tausenden werden ihm ihre Angelegenheiten
melden.
Außerdem wird er hinein gehen, zu beraten über die Angelegenheiten des Königs, und es werden
ihm die Angelegenheiten der beiden Länder in seinem Haus jeden Tag gemeldet. Er gehe zu dem
Pharao, vor den Oberschatzmeister; er wird an der Nordwand warten. Dann wird der Wesir
kommen, ausgehend von dem Tor der großen Doppelfassade. Es wird ihm gemeldet werden: Der
Wesir war der Leiter der Verwaltung, in diesem Zeitraum in einer Hälfte des Landes, im Falle von
Rekhmire von Oberägypten. Viele dieser Aufgaben müssen delegiert werden.
Dann wird der Oberschatzmeisters kommen, der Wesir soll zu ihm kommen und ihn treffen, und er
erstattet ihm Bericht und sagt: Alle deine Angelegenheiten sind gut geordnet, jeder Verantwortliche
hat mir berichtet und gesprochen. Alle deine Angelegenheiten sind wohlgeordnet, des Königs-
Hauses Töne sind harmonisch.
Dann wird der Wesir, so er alles dem Chef-Schatzmeister gemeldet hat, sagen; Alle deine
Angelegenheiten sind wohlgeordnet. Jeder Sitz des Gerichts ist solide und wohlhabend. Es wurde
mir zu dieser Stunde berichtet die Abdichtung der abgedichteten Kammern und die Öffnung zu
dieser Stunde, von jedem verantwortlichen Amtsinhaber.
Jetzt, nachdem jeder hat dem anderen berichtet, die beiden Beamten, wird dem Wesir übermittelt,
jedes Tor des Königs-Hauses zu öffnen, um zu veranlassen alles, was hineingeht, durch seinen
Boten, der ihnen schriftlich die Gebote zugestellt hat.
Lass keine offiziellen Männer befugt sein, zu urteilen gegen eine überlegene Sorte Menschen in der
Halle. Wenn irgendein Angreifer gegen einen dieser Beamten in seiner Halle dabei ist, dann wird
der dazu führen, dass er in die Richterhalle gebracht wird. Es ist der Wesir, der ihn bestrafen muss,
um seine Schuld zu sühnen. Lass keinen offiziellen Mann Macht haben, in seiner Halle zu
bestrafen. Es muss mitgeteilt werden jedes Urteil, das gegen die Halle ist, wenn er Reparaturen
daran auszuführen hat.
Wie für jeden Boten, den der Wesir sendet mit einer Nachricht zu einem offiziellen Mann, vom
ersten bis zum letzten Offiziellen, lass ihn nicht weichen, und lass ihn alles durchführen; der
Beamte soll des Wesirs Nachricht wiederholen, während er vor den offiziellen Männern steht, und
er wiederhole seine Botschaft und gehe weiter, zu warten. Seinen Gesandten treffen die
Bürgermeister und Dorfscheichs, um ihn für die Richterhalle zu nutzen; sein Bote stellt die
Verordnung dar, sein Bote gibt Antwort und sagt: Ich habe eine Botschaft für die amtlichen Männer,
so und so geschickt, sie mögen verursachen, dass ich eingeführt werde, und sie mögen verursachen,
dass mir etwas anvertraut werde. Hört die Affäre dieses Amts und sühnt die Dinge, die frei waren
von den Rechtsstreitigkeiten des Wesirs in seiner Halle, bei jeder Kriminalität, mit größere Strafe
als durch das Abschneiden eines Gliedes.
Jetzt, da jeder Akt des Wesirs in seiner Halle zu hören ist, und für jeden, wird er alles aufzeichnen,
was mit dem geschah, der ihn hörte. Wer nicht die Ladung bei seiner Anhörung befolgte, die
stattfindet, der wurde widerlegt. So gilt er als für die Strafe schuldig befunden. Er, der in dem
großen Gefängnis sitzt, ist nicht in der Lage, die Ladung von seinen Boten zu befolgen, der ist
ebenfalls widerlegt. Wenn ihr Fall kommt zu einer anderen Zeit, so soll man es melden und
feststellen, ob er der Strafe schuldig ist, und sie wird ausgeführt, wenn die Buchung durchgeführt
wurde, um ihre Schuld zu sühnen.
Wie bei jedem Schreiben, geschickt vom Wesir, zu jedem Flur, als ein solches, das nicht vertraulich
ist, so soll es zusammen mit den Dokumenten der Hüter unter dem Siegel der Offiziere
angenommen werden, und die Schriftgelehrten lesen darin nach ihnen; so soll er es öffnen; dann,
nachdem er es gesehen hat, wird es auf seinen Platz, mit dem Siegel des Wesirs versiegelt,
zurückzukehren. Aber wenn er darüber hinaus dich fragt nach einem vertraulichen Schreiben, dann
lass es nicht von den Haltern der festgelegten Pflichten lesen.
Jetzt soll für jeden Boten, den der Wesir sendet wegen eines Siegels, bewirkt werden, dass er zu ihm
gehe.
Jetzt, für jede Botschaft an den Wesir über Ländereien, soll er den Gesandten schicken, zusätzlich
zu einer Anhörung des Landaufsehers und des Gemeinderats der Bezirke. Er wird ein Dekret geben
für einen Aufenthalt von zwei Monaten in seinen Ländereien im Süden oder Norden. Wie für seine
Länder jedoch, die in der Nähe der südlichen Stadt und an dem Hof sind, so hat er ein Dekret für
einen Aufenthalt für drei Tage, nach dem Gesetz; da wird er einem jeden Antragsteller nach diesem
Gesetz das in seiner Hand ist, hören.
Er ist es, der den Beamten des Landkreises herbeibringt; er ist es, der sie aussendet: sie melden ihm
die Angelegenheiten ihrer Bezirke.
Jedes Objekt wird zu ihm gebracht; er ist es, der dichtet.
Er ist es, der die Geschenke verwaltet, die Länder in allen Regionen. Wie für jeden Antragsteller,
der sagt: Unsere Grenze ist ungeklärt! Einer wird prüfen, ob unter dem Siegel der offiziellen
Männer davon geschrieben steht; dann werden die Anfälle des Gemeinderates kommen und sie
verunsichert ergreifen.
Jetzt, da jeder Fall bemerkenswert ist und alles, was dazugehört; aber nicht alles, was darin zu
suchen ist.
Man soll jede Petition schriftlich ausdrücken und nicht erlauben, dass er mündlich beantragt werde.
Jeder Bittsteller wird dem König gemeldet, nachdem er es schriftlich aufgesetzt hat.
Er ist es, der alle Boten des Königshauses an die Bürgermeister und Dorfscheichs gesandt. Er ist es,
der jeden Boten, jede Expedition des Königshauses versendet. Er ist es, der das wirkt, was im Süden
und im Norden geschieht, an der südlichen Grenze und in Abydos. Sie übermitteln ihm alles, was
zwischen ihnen passiert, am ersten Tag einer jeden viermonatigen Saison berichten sie; sie werden
ihm davon erzählen, zusammen mit ihrem Gemeinderat bringen sie das Schreiben, in ihren Händen.
Er ist es, der die Truppen sammelt, die sich vor dem König bewegen, der anwesend ist, der reiste
nach Norden oder Süden.
Er ist es, der den Rest der Stationen in der südlichen Stadt bleiben lässt und am Hof, nach der
Entscheidung im Königshaus.
Der Kommandant des Regierungstafel wird zusammen mit dem Rat der Armee gebracht, in seine
Halle, um ihnen die Regulierung der Armee anzuvertrauen.
Lass jedes Büro, von Anfang bis Ende, in die Halle des Wesirs gehen, zu beraten mit ihm.
Er ist es, der nach der Entscheidung im Königshaus Bäume fällen lässt.
Er ist es, der löst das offizielle Personal, um die Wasserversorgung im ganzen Land zu besuchen.
Er ist es, der die Bürgermeister und Dorfscheichs aussendet, um zur Erntezeit zu pflügen.
Er ist es, der bevollmächtigt die Aufseher von Hunderten in der Halle des Königshauses.
Er ist es, der arrangiert die Anhörung der Bürgermeister und Dorfscheichs, die zu seinem Namen
kommen, von Süden und Norden.
Jede Frage wird ihm gemeldet; es werden ihm die Angelegenheiten der südlichen Festung berichtet;
und jede Festnahme, die zum Ergreifen des Täters geschehen ist.
Er ist es, der jede Abscheidung erfolgen lässt; er ist es, der hört. Er ist es, der die Bezirks-Soldaten
und Schriftgelehrten zur Durchführung der Administration des Königs aussendet. Die
Aufzeichnungen des Namens sind in seiner Halle. Er ist es, der alle Ländereien hört. Er ist es, der
die Grenze jedes Feldes bestimmt. Alle göttlichen Opfer und jeden Vertrag macht er.
Er ist es, nach dem jede Abscheidung erfolgt; er ist es, der die Gegenerwiderung hört, wenn ein
Mann kommt zum Streit mit seinem Gegner.
Er ist es, der jeden Beauftragten in der Halle des Gerichts ernennt, wenn eine Prozesspartei kommt,
um ihn aus dem Königshaus zu jagen. Er ist es, der jedes Edikt hört.
Er ist es, der die "Große Schönheit" von jedem göttlichen Opfer hört. Er ist es, der alle Steuern der
Einkünfte erhebt, und die geben es ihm. Er hört jeden in der südlichen Stadt und am Hof. Er ist es,
der die-Dichtung abdichtet. Er ist es, der jede Sache hört; er ist es, der die Verteilung der Tribute an
die Krone fordert. Der große Rat wird ihm seine Gebühren melden und jeden in der Richterhalle,
und jedes Opfer, das dem Urteils-Saal gebracht wird, so ist er zu hören über ihnen. Er ist es, der das
Gold-Haus eröffnet, zusammen mit der Oberschatzmeisters. Er ist es, der den Tribut einfordert. Der
Chefsteward prüft es zusammen mit dem großen Rat. Er ist es, der der macht die Listen aller Stiere.
Er ist es, der die Wasserversorgung der ersten zehn Tagen über jede Frage in der Richterhalle
inspiziert .
Die Bürgermeister und die Dorfscheichs und jeder soll ihm berichten, sie sollen alle ihren Tribut
bringen. Jeder Bezirks-Vorgesetzte und jeder Aufseher von Hunderte berichte ihm jede
Rechtsstreitigkeit, sie werden ihm ferner mitteilen monatlich die Kontrolle des Tributs, Die
Schatzmeister und die Beamten.
Der Aufgang des Sirius und die Barke auf dem Nil. Es wird ihm gemeldet werden der hohe Nil.
Er ist es, der die Schiffe für jede Anforderung gemacht und verlangt. Er ist es, der alle Bote des
Königshauses aussendet. Wenn der König ist mit der Armee, ist er es, der Berichte macht. Der
Bericht wird ihm von allen Beamten der Marine gemacht, von dem höchsten bis zum niedrigsten.
Er ist es, der die Edikte der Torhüter erlässt, die sich mit einer Botschaft an das Königs-Haus
wenden.
Jeder Bericht wird ihm von den Türhüter der Urteils-Halle verfasst und gemeldet werden von ihrer
Seite. Das ist alles, was der Wesir tut, während sein Lager ist die Halle des Wesirs.
Sitze, um die Bitten in der Halle des Wesirs zu hören; durch den Erbprinzen zähle die Träger des
königlichen Siegels, die Begleiter der Priester, die Leiter der sechs Gerichte, einen Mund gib
Zufriedenheit im ganzen Land; Priester, Meister jeder Garderobe, die Beurteilung durch das Recht,
nicht werde angezeigt Parteilichkeit, er sendet zwei Männer zufrieden, zur Beurteilung der
Schwachen und der Mächtigen, nicht bringt er Kummer dem, der ihm eine Bittschrift überreicht;
das Herz des Königs weiß er zu befriedigen, bevor die beiden Länder auftreten, der Fürst vor dem
Volk, die Begleiter nähern sich dem Souverän, der Liebling dessen, der im Palast ist.
Über dem Land geht er hervor jeden Morgen, um die täglichen Gefallen zu tun, um die
Angelegenheiten der Menschen zu ordnen, die Bitten des Südens und des Nordens zu hören; nicht
hat er lieber die Großen als die Bescheidenen, er belohnt die Unterdrückten, und erniedrigt den, der
sie verpflichtete, womit sich die Bösen brüsten.

DREIZEHNTES KAPITEL

Möge der König gnädig sein und schenken, und Osiris, der Herr der Westler und Upuaut von Ober-
und Unterägypten und Anubis an der Spitze der Schlange des Berges. Mögen sie alles gewähren:
Amen wird oft in solchen Inschriften gesagt. Seine Abwesenheit sollte nicht so ausgelegt werden,
dass diese Inschrift nicht thebanisch sei.
Ihr Seligen im Himmel und auf der Erde, mächtig triumphierend in die Unterwelt!
O Einkehr und Auferstehung aus meinem Grab!
Dass ich mich im Schatten meines Grabes kühle, den symbolischen Zugriff auf das Grab zu
falschen Türen geformt oder an der Innenwand bemalt.
Dass ich Wasser aus meinem Teich täglich trinke, während alle meine Glieder frisch sind!
Dass der Nil kann mir Nahrung, Opfer und frisches Gemüse zu seiner Zeit geben!
Dass ich an meinem See spaziere, ohne aufzuhören, täglich!
Dass mein Ba-Seele landen kann auf den Oberseiten der Statuen, die ich gemacht habe!
Dass ich mich unter meinem Platanen erfrische und esse das Brot, das mir gegeben ist!
Dass ich meinen Mund habe, um wie die Anhänger des Horus zu sprechen!
Dass ich in den Himmel steige und steige auf die Erde, ohne in meinen Weg behindert zu werden,
ohne dass eine Sperrzone für meine Ka-Seele errichtet wird, ohne dass mein Ba-Seele eingesperrt
wird!
Dass ich unter den Verherrlichten und in der Gesellschaft der Seligen sei!
Dass ich mein Land im Bereich der Meeresbuchten pflüge!
Dass ich mein Feld mit Opfern segne!
Dass sie herkommen, um mich mit dem Krug zu laben und mit Brot und Kuchen des Herrn der
Ewigkeit!
Dass ich mein Essen mit viel Fleisch auf dem Esstisch des großen Gottes empfange!
Ich sage das, wie ich es habe wollte und wie ich unverzüglich Folge leiste.
Ich war ein Edelmann, der festgehalten wurde, dessen Exzellenz erkannte der König, der Zugang zu
seinem Herrn wegen seiner Weisheit hatte.
Wirklich beim König von Unterägypten!
Ich bin von Re und Osiris gerechtfertigt worden!
Ich tat, was die Menschen loben und womit die Götter zufrieden sind:
Ich gab Brot, um die Toten zu befriedigen.
Ich folgte dem Horus in seinem Palast in Lobpreis und Liebe.
Ich war nicht in der Gegenwart von Räten großmäulig.
Ich habe nicht mit dem gestritten, der größer ist als ich.
Ich habe nicht weit gespreizt meine Schritte, dass ich folgte dem prächtigen Thron.
Ich habe in Wahrheit gewusst, dass der König mich liebt, dies zu wissen, hatte mich ihm empfohlen.
Ich hielt Wache auf meiner Position, um seine Macht zu erheben.
Ich stand auf, um ihn zu begrüßen, täglich früh vor dem Morgengrauen.
Mir war klar, was er zu mir sagen würde.
Nie habe ich vergessen, was er für mich entschieden hatte.
Ich habe mein Leben in Ehrfurcht und Gerechtigkeit gelebt.
Ich erreichte diesen meinen Tod in Stille und Ruhe.
Mein Herr lobt mich für meine Nützlichkeit.
Er sieht die Tapferkeit meiner Arme.
Meine Exzellenz brachte mich in den Saal des Amtes.
Ich habe nicht weiter zu schaffen mit einem Geheimnis des Königs- Hauses.
Ich habe nichts verschenkt in den Angelegenheiten der Residenz.
Ich habe nicht verleumdet, nicht einmal, als es noch Zahlungsrückstände gab oder in einer bösen
Angelegenheit.
Ich habe nicht erlaubt den Bösen, in den Palast zu steigen.
Mein Herz war ruhig und gut, um meiner selbst willen.
Ich war in seinem Haus sinnvoll, im Haus des Horus.
O du, der du auf der Erde bist, gib mir dein Lob, sei mit meinem Geständnis zufrieden. Ich habe
dieses gesagt in Wahrheit, es ist keine Lüge dabei.
Binde meinen Arm mit allem Bedarf an Nahrung und Opfer für den Toten.
Sage mir: Gnade für den Erhabenen bei Osiris!
Es ist nur ein Hauch des Mundes, aber vorteilhaft für den Erhabenen. Für die Ka-Seele des Mannes,
als ihn noch Zahlungsrückstände beschwerten.

VIERZEHNTES KAPITEL

Der Schreiber der edlen Schriften, geduldig in der Diskussion, an dessen Äußerungen kluge Männer
sich freuen, wenn sie gehört werden, seine Kompetenz in den Hieroglyphen; es gibt nichts, was er
nicht weiß. Er ist ein Meister in Tapferkeit und in der Kunst des Dichtens; Diener des Herrn von
Khmun in der Halle des Schreibens; Assistenz-Lehrer im Büro des Schreibens. Erster seiner
Begleiter, vor allem seiner Mitmenschen, Fürst seiner Zeitgenossen, ohnegleichen.
Sein Verdienst ist bei jedem Bürschchen bewährt. Seine Hand geht hervor, mit den Fingern zu
vergrößern die junge Dame. Nobler, scharfer Witz, geschickt in Kenntnis; weil es ein Glück ist,
alles zu wissen. Er schütz sich durch seine guten Eigenschaften; Geliebter der Männer-Herzen, ohne
abgestoßen zu werden; Männer wollen Freunde von ihm sein, dessen werden sie nicht müde.
Schnell ist er, leere Schriftrollen vollzuschreiben. Jugendlicher, eminenter Charme, angenehm den
Grazien. Aufdeckung des Dunkelheiten der Geschichte wie jener, die Geschichte gemacht. Alles,
was aus seinem Mund geht, ist in Honig getaucht; das Herz wird von ihm aufgefrischt, wie es mit
der Medizin geht. Bräutigam Seiner Majestät, Anhänger des Soveräns, Trainer der Rosse des
Königs, feuriger Renner des Stalls.
Der alte Mann, was er auch tut, wird geschlagen. Er, der das Joch verliert, der Sohn Onnofre aus der
Region von Abydos, der Insel des Gerechten; von Tewosre gezeugt im Bezirk Belbeis, Sänger der
Göttin von Sekhet-netjer.
Er begrüßt seinen Freund, seinen ausgezeichneten Bruder, den königlichen Schreibers des
Kommandos über die siegreiche Armee; edle Schriften, stattliche und von Qualität, geschickt in
aller Kenntnis; er hat nicht seinesgleichen in jeder Schreibart. Geliebt von allen Menschen; schön
für den, der seinen Charme erblickt; wie eine Blume der Sümpfe im Herzen der anderen.
Ein Schreiber von Schreiben in jedem Stil; es gibt nichts, was er nicht weiß. Männer erkundigen
sich nach seiner Antwort auf der Suche nach den rechten Worten. Scharf von Witz, geduldigen
Herzens, liebt er die Menschheit; jubelt bei Taten der Gerechtigkeit, dreht seinen Rücken der
Ungerechtigkeit zu. Der Schreiber der Rosse, Amenemope, Sohn des Dieners Mose, des Verehrten.
Mögest du leben und gedeihen und heilig sein, mein ausgezeichneter Bruder, gut ausgestattet, stark
etabliert, ohne einen unbefriedigten Wunsch; deine Bedürfnisse des Lebens und des
Lebensunterhalts seien zufriedengestellt, Freude und Wonne seien auf deinem Pfad vereint. Möge
Gnade hervorkommen für dich in deinem Leben, und dein Tor nicht verfallen; so darfst du die
Strahlen der Sonne sehen und dich sättigen an ihnen, mögen deine Götter mit dir zufrieden sein,
nicht zornig sein; möge dein Lohn dir nach deinem Alter zuteil werden, deine Liebe zu den Herzen
der nur schönen Mädchen; mögest du in dein Grab auf heiligem Boden steigen und dich mit den
edlen Geistern vermischen; mögest du unter ihnen gerecht beurteilt werden und in Busiris
freigesprochen werden, wobei Abydos in Gegenwart von Shu-Onuris gegründet wurde; mögest du
U-peqer im Zug des Gottes durchqueren; mögest du durchqueren den göttlichen Bereich im Gefolge
Sokaris; mögest du die Besatzung des Neshmet-Bootes sehen, ohne zurückgestoßen zu werden.
Mögest du die Sonne im Himmel sehen, wenn sie das Jahr eröffnet; möge Anubis befestigen dir
deinen Kopf an deinen Knochen; mögest du hervorkommen aus dem verborgenen Ort, ohne zerstört
zu werden; mögest du sehen den Glanz in der Unterwelt, wie es bei dir geht; der Gott Nun möge
reichlich in deiner Domäne sein, so möge er deinen Pfad überschwemmen, so möge überlaufen das
Land sieben Ellen in der Tiefe neben deinem Grab; mögest du an den Flüssen sitzen und genießen
deine Momente der Ruhe; mögest du leuchten lassen dein Angesicht und deine Hand; mögest du
Opfer erhalten; möge deine Nase atmen die Brise; mögest du deine Kehle entspannen; mögest du
die Kleidung von Tayt tragen; möge Nepri dir Brot und Hathor dir Bier geben; mögest du saugen an
der Brust der himmlischen Kuh; mögen die besten Öle für dich ergossen werden; mögest du Gott
die Ehre geben, mögest du ihn auf seinem Thron sehen; mögen die heiligen Zahlen dich empfangen
bei der Überführung des Sandes aus dem Osten in den Westen; mögest du die Göttin in deinem
Bergahorn sehen, möge sie deine Kehle befeuchten; mögest du niederstoßen deine Feinde; mögest
du mächtig sein auf Erden, mögest du hell wie die Sonne sein, mögest du im Himmel gerechtfertigt
sein; mögest du den Abstieg zum Totenreich beginnen, ohne zerstört zu werden; mögest du deinen
Transformationen erleben, dass du auferstehst wie der Phoenix, jede Form von dir ein Gott, wenn
du verklärt wirst!
Dein Brief erreichte mich in einer Stunde der Freizeit. Dein Bote fand mich, als ich neben dem
Pferd saß, das in meiner Obhut ist. Ich freute mich und war froh, ich war bereit, zu antworten. Ich
begab mich in meinen Stall und habe deinen Brief untersucht. Ich fand, dass er weder aus Lob noch
aus Beleidigungen bestand. Deine Äußerungen muss ich verwechseln damit, dass alle deine Worte
pervertiert sind, sie sind nicht kohärent. Dein Schreiben ist eine Mischung von Bösem mit
Wahlmöglichkeiten, die am besten mit Freiheit bezeichnet werden. Deine Worte sind nicht süß; sie
sind nicht bitter. Mit Honig mischst du den bitteren Wein.
Ich sende nun zu dir und bezeuge dir, wie ich mich befinde, nicht sehr gut. Was mich betrifft, wenn
ich es dir sagen soll, ich spreche kühl. Deine Reden haben mich gestört, mich erschreckt. Aber ich
fühle keine Ehrfurcht vor dir, ich kenne deine Art, ich bin sicher, dass du es alleine zu beantworten
weißt durch dich selbst.
Aber siehe, dein Beschützer steht hinter dir; du hast versammelt viele Helfer, wie du sammeln willst
eine Sitzung von Richtern. Deine Blicke sind beunruhigt, während du stehst unter dem Zureden der
Assistenten und sagst: Kommt und verbindet euch mit mir und legt Hand an mit mir! Du beglückst
sie mit Geschenken, jeden Mann einzeln, und sie sagen dir: Nur Mut, wir werden den Feind
überwinden.
Du stehst verstört vor ihnen; und sie sitzen und beraten sich, die sieben Schriftgelehrten. Du eilst
mit den sieben. Du gibst zwei Abschnitte zu lesen, verantwortlich jedem Menschen, und
vollkommen deinen Brief noch einmal. Ein Schreiber spricht dein Lob, zwei sind völlig beleidigt,
weitere stehen da und untersuchen alles nach den Regeln, der fünfte sagt: Beeile dich nicht, sei
geduldig, es wird noch perfekt.
Der sechste beeilt sich, den Mais zu messen; er übt sich in der Auslieferung. Der siebte steht an
seiner Seite beim Akt der Aufnahme der Rationen für die Soldaten. Deine Listen sind verwirrt, und
der Plan kann deshalb nicht ausgeführt werden. Kharof spielt den Tauben und will nicht hören. Er
nimmt einen Eid von Ptah und sagt: Ich werde es nicht zulassen, dass das Siegel auf die
Kornkammer gelegt wird. Er geht weiter in Rage.
Das, was die Zahl der von Scheffel betrifft, ist eine kurze Angelegenheit. Was ist der Verlust von
Scheffeln bei jeder Maßnahme? Siehe, du bist ein Schreiber im Kommando über die Armee.
Männer hören auf das, was du sagst, Du wirst nicht außer Acht gelassen! Du bist klug als Schreiber,
es gibt nichts, was du nicht wüsstest! Deine Briefe werden als erstklassigen angehört werden. Du
hast dich von deinem Papyrus zu keinem Zweck getrennt. Du hast alles vorher gewusst: es ist nicht
gut; es wird nicht dazu führen, dass es zustande kommt, du sagst: Die Buchstaben sind ständig in
meinen Fingerspitzen, wie ein Buch der Zauberformeln in der Kehle eines kranken Mannes; es ist
ständig da, es wird nicht müde, von dem Faden meines Rings befestigt.
Ich antworte dir in gleicher Weise in einem Brief, neu komponiert aus dem ersten Wort, bis zum
Ende, mit Ausdrücken, die meine Lippen erfunden, niemand anders als ich. Bei der Macht des Thot!
Ich habe es von mir gegeben, ohne die Beschwörung eines Schreibers, dass er helfen könnte. Will
ich dir mehr als zwanzig Themen, werde ich dir, was du gesagt hast, an rechter Stelle wiederholen,
alle Themen, von den vierzehn Säulen in deinem Brief.
Nimm dir selbst ein Blatt Papyrus. Ich will dir viele Dinge sagen, und werde dir erwählte Worte
ergießen. Der Nil verbreitet im Ausland sein Hochwasser, wenn die Überschwemmungssaison da
ist; er nimmt in Besitz die Wiesen. Alle meine Worte sind süß und angenehm im Sprichwort; ich
weiß nicht zu handeln, wie du es tust, wenn ich dir schreibe.
Beginnst du mit Beleidigungen meiner Person, so sollst du mich nicht grüßen zu Beginn deines
Briefes. Deine Worte sind fern von mir, sie kommen nicht in meine Nähe; denn Thoth, mein Gott,
ist ein Schild um mich. Durch die Macht des Ptah, dem Herrn der Wahrheit, siehe, deine Worte
mache so, dass sie in Erfüllung gehen; mache jede Äußerung deines Mundes in der Art eines
Feindes. Noch werde ich in Abydos in der Wohnung meines Vaters begraben werden; denn ich bin
der Sohn der Wahrheit in der Stadt des Herrn der Wahrheit. Ich werde bei meinen Standesgenossen
auf dem Hügel des Heiligen Landes begraben werden.
Darum bin ich erprobt in deinem Herzen? Dann besuche mich. Womit habe ich dich daran erinnert,
mich böse abzuberufen? Ich werde dich zu einem angenehmen Volumen führen, so dass du Spaß an
allem hast.
Wieder sagst du über mich: Schwacher Arme, Kraftloser! Du unterschätzt mich als Schreiber und
sagst: Er weiß nichts! Ich habe nicht einen Augenblick verbracht mit Zureden vor dir und gesagt:
Sei mein Beschützer, mich verfolgt jemand!
Bei dem Dekret des siegreichen Herrn, dessen Name ist mächtig, dessen Satzungen werden wie die
des Thoth fest etabliert; ich bin der Helfer aller meiner Mitmenschen! Du sagst: Du fällst in
Ohnmacht! Wieder lästerst du über mich. Ich weiß, dass viele Männer ohne Kraft sind, schwach in
den Oberarmen, schwach in den Unterarmen, fehlt ihnen die Macht. Und noch sind sie nicht alle
reich an Häusern, an Nahrung und Getränken, und sie sprechen nicht alle ihre Wünsche aus.
Komm, lass mich dir zeigen das Bild des Schreibers Roy, der Feuerbrand im Getreidespeicher
genannt wurde. Er rührte sich nicht und eilte nie seit dem Tag seiner Geburt. Er verabscheute die
Arbeit eines aktiven Mannes, und nie kam er zum Wissen. Und noch war er nicht in der Ruhe, seine
Haut war glatt, aber die Furcht vor der Gnade Gottes ereilte ihn nicht.
Du bist mehr als der dumme Kasa, der Besitzer von Rindern. Eile, denn ich will dir zeigen sein
Ebenbild.
Du hast wohl gehört vom Namen des Amen-wah-se, einem alten Mann in der Schatzkammer. Er
wirkte zu seinen Lebzeiten als Kontrolleur in der Werkstatt neben der Waffenkammer.
Komm, lass mich dir sagen von Nakht, dem Betreiber des Weingeschäfts; er wird dir zehnmal
besser als diese erscheinen. Ich sage dir von Phar-pideg, der in Heliopolis lebt; er ist ein alter Mann
des Palastes. Er ist kleiner als eine Katze und größer als ein Affe; er gedeiht in seinem Haus,
während du hier im Stall der Ewigkeit lebst.
Du hast gehört vom Namen des Ke-sop, der über den Boden unbemerkt herrscht, ungeordnete
Kleidung trägt und sich dicht eingehüllt bewegt. Wenn du es willst, kannst du ihn am Abend in der
Dunkelheit sehen, so würdest du Lust auf ihn haben wie auf einen flüchtigen Vogel. Setze ihn in den
Umfang und sieh, wie schwer er ist. Er wird zehn Pfund oder noch leichter sein. Wenn du neben
ihm bläst wie er spielt, er wird weit weg wie ein Blatt von Laub fallen.
Wenn ich dir sage von Wah, der in den Rinder-Unterständen, dann wirst du mich dreimal mit
raffiniertem Gold belohnen. Ich schwöre beim Herrn der Khmun und der Nehem-awayt, dass du
stark von Armen bist, willst du sie stürzen. Ich werde sie mit meinem Arm schlagen, noch dürfen
diese wieder neben meinen Händen sitzen. Guter Herr, mein Freund, der du nicht wissen sollst, was
du sagst, ich werde dein Rätsel lösen; mühsame Dinge, die ich einfach mache!
Du bist mit großen Geheimnisse eingerichtet gekommen. Du sagst mir ein Sprichwort von Hardedef
und weißt nicht, ob es gut oder schlecht sei; welches Kapitel kommt, bevor es durchdacht ist? Du
bist klug über deine Mitmenschen; die Überlieferung der Bücher ist in deinem Herzen eingegraben.
Gelungen ist deine Zunge; breit sind deine Worte. Ein Sprichwort aus deinem Munde wiegt mehr
als drei Pfund.
Du kommst zu mir, um mich zu erschrecken. Meine Augen sind auf das gerichtet, was du tust, und
werden geblendet; ich bin voller Agape, wenn du sagst: Mehr ein tiefgreifender Schreiber bin ich
als Himmel und Erde und Unterwelt, ich kenne das Maß für die Berge in Pfund und in Tonnen.
Das Haus der Bücher ist ausgeblendet, es ist nicht zu sehen; sein göttlicher Zyklus ist verborgen
und geheim. Sag mir, was du weißt! Dann würde ich dir antworten: Hüte dich, dass deine Finger
sich nicht nähern den Hieroglyphen.
Also sage ich: Sei still, als wenn auf dem Diwan sitzt, um mit der Zugluft zu reden.
Du sprichst zu mir: Du bist kein Schreiber, du bist kein Soldat, du bist allein einer in der Behörde:
Du stehst nicht auf der Liste.
Du behauptest, voll Kunst ein Schreiber des Königs zu sein, einer, der die Soldaten einschreibt. Die
Bücher des Himmels sind vor dir geöffnet! Eile zu der Stelle der Bücher, dass sie dich sehen lassen
die Brust mit den Registern, wobei ein Opfer dem Herrn dargebracht wird, dass er sich schnell dir
offenbare auf meinen Ruf hin. Du wirst meinen Namen auf der Rolle als Offizier des großen Stalls
von Sese-Miamun finden. Du wirst zeugen von den Befehlen im Stall, die ich eingehalten,
Bestimmungen in meinem Namen eingetragen. So habe ich als Offizier gedient. So bin ich ein
Schreiber! Es gibt keine Bürschchen deiner Generation, die sich mit mir messen können! Lasse
einen Mann bei seiner Mutter sich erkundigen! Hier machen sie dich zum Vorgesetzten, dass sie dir
erklären meinen Ruf.
Wieder sprichst du über mich: Ein hoher Baum ist vor dir, gehe ein in die schwierige Krone des
Baumes; du kannst es nicht! - Geh du hinein vor mir, und ich werde nach dir kommen.
Zugegeben, so hast du dich ihm nie genähert, noch kannst du es. Wenn du den inneren Teil davon
entdeckst, habe ich mich noch weiter zurückgezogen. Hüte dich vor dem Auflegen der Hände auf
mich, um mich anzuziehen.
Du sprichst zu mir: Sei beruhigt, dass du kein Schreiber bist, es ist eitel und ein leerer Name: Du
trägst die Schreibtafel zu Unrecht, ohne Weisheit! - Ich bin dumm und ohne Lehrer. Sag mir alles,
du bist ja in der Lage, mich zu erschöpfen. Du sollst dich selbst nützlich machen für mich. Deine
Worte tun mir Ungerechtigkeit an; sie werden nicht gehört werden. Laß deine Briefe von Onuris
geöffnet werden, damit er für uns entschieden wird, wer im Recht ist; sei nicht böse.
Ein weiteres Thema: Siehe, ich bin gekommen in dein Büro; ich lasse dich wissen, wie es mit dir
steht, wenn du sagst: Ich bin der Schreiber, der Kommandeur der Soldaten.
Es wird dir ein See zu graben gegeben. Du kommst zu mir, um zu fragen nach der Erteilung der
Rationen an die Soldaten und sprichst zu mir: Rechne es aus.
Du verlässt dein Büro; die Aufgabe lehrt dich, und alles Auszuführende fällt auf meine Schultern.
Komm, ich will dir sagen, mehr als du gesagt hast. Ich will dich in Verlegenheit bringen.
Ich werde dir offenbaren einen Befehl deines Herrn, da du sein königlicher Schreiber bist, da du
geschickt bist, um große Denkmäler für Horus, dem Herrn der beiden Länder, zu schaffen. Denn du
bist in Wahrheit der geschickte Schreiber, der an der Spitze der Soldaten ist! Es gibt eine Rampe
von 730 Ellen Länge, mit einer Breite von 55 Ellen, bestehend aus 120 Fächern, mit Schilf und
Balken gefüllt, mit einer Höhe von 60 Ellen auf dem Gipfel, in der Mitte 30 Ellen, ihre Basis 5
Ellen. Die Menge der Steine, die dafür erforderlich sind, wurden vom Befehlshaber der Armee
erbeten. All die Schriftgelehrten zusammen – das Wissen unter ihnen fehlt. Sie setzen ihr Vertrauen
in dich, alle von ihnen, und sprachen: Du bist ein kluger Schreiber, mein Freund! Entscheide dich
für uns schnell: Siehe, dein Name ist berühmt, lass einen Ort um die anderen dreißig Orte
vergrößert werden! Lass es nicht von dir gesagt werden, dass es irgendetwas gibt, das du nicht
weißt! Antworte uns wegen der Menge der Steine, die benötigt werden. Siehe, ihre Messung ist vor
dir, jedes ihrer Teile ist 30 Ellen hoch und 7 Ellen breit.
Komm, mein Herr, wachsamer Schreiber, der an der Spitze der Armee steht, aufstrebend, wenn du
bei dem großen Palast-Gatter stehst, höflich, wenn du dich niederbeugst unter dem Balkon!
Eine Depesche des Kronprinzen ist gekommen, um das Herz des Horus mit Gold zu erfreuen, zu
preisen die tobenden Löwen, die besagt, dass ein Obelisk neu gemacht wird dem Götzen in dem
Namen Seiner Majestät, von 110 Ellen Länge, der Sockel 10 Ellen, der Block an seiner Basis 7
Ellen in jede Richtung; es geht an einem Hang zum Gipfel, eine Elle und einen Finger Höhe, seine
Pyramide eine Elle in der Höhe, dessen Spitze zwei Finger breit. Füge alles zusammen, um eine
Liste zu machen, so dass du zu ernennen kannst einen jeden nach seiner Aufgabe, ziehe die heran,
die benötigt werden, und sende sie zu den Roten Bergen. Siehe, sie warten dort auf sie.
Bereite den Weg für den Kronprinzen! Und entscheide für uns über die Zahl der Männer, die gehen
vor ihm her. Lass sie nicht noch einmal schreiben! Das Denkmal liegt bereits im Steinbruch.
Antworte schnell, du darfst nicht trödeln! Siehe, du bist auf der Suche nach ihnen für dich selbst!
Erhebe dich! Siehe, du bist berufen!
Ich will dich erfreuen; ich habe früher wie du geschrieben. Lass uns gemeinsam den Kampf führen,
denn was mein Herz versucht, dafür sind meine Finger geschickt und klug, wenn du in die Irre
gehst. Weg mit dir! Weine nicht! Dein Helfer steht hinter dir!
Ich will dir sagen: Es gibt einen königlichen Schreiber für Horus, der beschreibt den Sieg des Stiers,
und du wirst Männer finden, die die Buchstaben zu setzen wissen. Ich würde für dich heimlich
geschrieben haben, aber siehe, du bist auf der Suche nach dir selbst. Du setzt meine Finger ein, wie
einen Stier auf einem Festival, an jedem Festival des Transports von Denkmälern.
Es sei dir gesagt: Ein leeres Magazin, das mit Sand unter dem Denkmal deines Herrn gefüllt wurde,
der von den Roten Bergen herbeigebracht wurde. Es sind 30 Ellen ausgestreckt auf dem Boden und
20 Ellen Breite, 100 Kammern mit Sand vom Flussufer, seine Kammern eine Breite von 44 Ellen
und eine Höhe von 50 Ellen. Die Ellen, alle von ihnen, in ihren Maßen, sind dir anbefohlen, um
herauszufinden, was vor Pharao gilt. Wie viele Menschen werden es abreißen in sechs Stunden,
wenn die Kraft ist in ihren Köpfen, aber kleiner ihr Wunsch, ohne es zu zerstören, kommt eine
Pause, wenn du eine Ruhe den Soldaten gibst, dass sie ihre Mahlzeit einnehmen, so dass das
Denkmal an seiner Stelle festgelegt werden kann. Es ist Pharaos Wunsch, es ist schön zu sehen, ein
Diagramm, das die Möglichkeit zur Errichtung eines Obelisken beschreibt!
O Schreiber, der am Geist interessiert ist, voll Verständnis für die Herzen, dem überhaupt nichts
unbekannt ist, schwer in der Dunkelheit vor den Soldaten, so dass Licht um sie strahlt! Du bist auf
einer Expedition in Phönizien, an der Spitze der siegreichen Armee, geschickt, um diese Rebellen,
die Nearinen genannt werden, zu schlagen. Die Truppen von Soldaten, die vor dir bis zu 1900 Mann
zählen, von Sherden 520 Mann, von Kehek 1600 Mann, von Meshwesh 100, die Neger machen 880
Mann aus, Insgesamt 5000 Mann alles in allem, ihre Offiziere nicht mitgezählt. Ein kostenloses
Geschenk für dich, Brot und Vieh und Wein. Die Zahl der Männer ist zu groß für dich, die
Bereitstellung zu klein für sie: Mehl, 300 Säcke; Kuchen, 1800 Stück; Ziegen verschiedener Art,
120 Tiere; Wein, 30 Fässer. Die Soldaten sind zu zahlreich, die Bestimmungen sind unterbewertet
im Vergleich zu dem, was du von ihnen nimmst. Du empfängst sie, und sie werden in das Lager
gebracht. Die Soldaten sind bereit und fertig. Registriere sie schnell, der Anteil eines jeden
Menschen liegt auf der Hand. Die Beduinen betrachte heimlich. O weiser Schreiber, der Mittag ist
gekommen, das Lager ist heiß. Du sagst: Es ist Zeit zu starten! Macht nicht den Kommandanten
wütend! Lang ist der Marsch vor uns!
Ich aber sage: Was bedeutet es, dass es kein Brot an allen Nachtquartieren gibt, was bedeutet, guter
Herr, diese Geißelung von uns? Nein, du bist ein zu kluger Schreiber, um die Nahrung für einen Tag
ohne den Schreiber der Regel auszugeben. Was bedeutet dein Leben, der du berufen bist, uns zu
bestrafen? Das ist nicht gut, lass das Moses hören, und er wird senden, dich zu verderben!
Dein Brief ist reich an spitzen Reden, ist mit großen Worten überlastet. Siehe, sie belohnen dich mit
dem, was sie verlangen; du hast Wörter in deinem Wohlgefallen gestapelt.
Ich bin ein Schreiber, ein Schöpfer, willst du erwidern. Wenn es die Wahrheit ist, was du sagst, ich
sage, dann komm her, damit du geprüft werden kannst. Ein Pferd ist für dich nutzbar gemacht,
schnell wie der Schakal mit roten Ohren; es ist wie ein Sturmwind, wenn es weiterläuft. Du lockerst
die Zügel und spannst den Bogen. Lass uns sehen, was deine Hand tut!
Ich will dir erklären die Art eines Schöpfers, ich will ich dich sehen, was du tust. Du bist nicht in
das Land Chatti gegangen; du hast nicht das Land Upe erblickt. Was Khedem ist, weißt du nicht, die
Natur kennst du nicht, und Igdi in gleicher Weise.
Was ist der Djemer von Sese? Auf welcher Seite ist die Stadt von Kher? Wie heißt sein Strom?
Du hast dich nie zu Kades und Debekh gesetzt. Du bist nicht in den Bereich der Shosu mit den
Truppen der Armee gegangen. Du hast nicht beschritten den Weg zum Magr, wo der Himmel
dunkel ist am Tag und es überwachsen ist mit Zypressen und Eichen und Zedern, die den Himmel
erreichen; wo Löwen sind zahlreich wie Leoparden und Hyänen, und es ist ist umgürtet mit Shosu
auf jeder Seite.
Du hast nicht den Berg von Shu bestiegen. Du hast nicht betreten die Straße, deine Hände auf
deinem Wagen, von Seilen gezogen von deinem Pferd. Ich bitte dich, lass mich dir alles sagen. Du
winkst mir von der Höhe zu, und aufgrund dessen kreuzt du den Strom. Du siehst, wie es schmeckt,
ein Schöpfer zu sein! Dein Wagen ruht auf deinen Schultern. Dein Assistent ist verschlissen. Du
machst einen Halt am Abend; der ganze Körper ist zerkleinert und zerschlagen; deine Glieder
werden im Schlaf gequetscht. Du wachst, und es ist die Stunde für den Start in die schreckliche
Nacht, du bist allein, zu nutzen das Pferd; der Bruder kommt nicht zum Bruder. Ein Flüchtling ist in
das Lager eingezogen. Das Pferd wurde losgelassen. Die Welt hat sich in der Nacht gedreht. Deine
Kleider müssen abtransportiert werden. Dein Bräutigam wacht in der Nacht auf und merkte, was er
getan hat; er nimmt sich, was bleibt, und schließt die Reihen der Bösen, er mischt sich mit den
Menschen des Shosu und verkleidet sich als Asiat. Der Feind kommt, um im Geheimen zu
plündern. Sie finden dich schwach. Du wachst auf und findest keine Spur von ihnen; sie sind mit
deinen Sachen weggegangen. Du bist immer ein voll ausgestatteter Schöpfer, der du dein Ohr füllst
mit Weisheit!
Ich will dir von einer anderen geheimnisvollen Stadt erzählen. Byblos ist ihr Name; wie ist sie? Und
ihre Göttin? Du hast sie nicht bertreten. Komm, bringe mir etwas bei über Berytus und über Sidon
und über Sarepta. Wo ist der Strom von Nettchen? Wo ist Uzu? Sie erzählen von einer anderen Stadt
im Meer, Reifer-Hafen ist ihr Name. Wasser wird in ihr von Schiffen aufgenommen, und sie ist an
Fischen reicher als an Sand.
Ich will dir nennen ein weiteres Elend: Das Überschreiten der Dram. Du wirst sagen: Es brennt
mehr als ein Hummelstachel! Wie schlecht geht es doch dem Schöpfer!
Komm, setz mich auf den Weg nach Süden in das Gebiet von Akko. Wo ist der Weg nach Achsaph?
Daneben, was für eine Stadt ist das? Bitte lehre mich über den Berg von Wisr, wo ist sein
Höhepunkt? Wo ist der Berg von Sichem? Und Dina? Der Schöpfer, woher kommt er, eine Reise
nach Hazor zu machen? Was ist sein Strom? Setze mich auf den Weg nach Hammat, Djeger und
Degerel, dem Spielplatz des Schöpfers. Ich bitte dich, belehre mich über seine Straße. Lass mich
Jannes sehen! Wenn man nach Ademem reist, wohin wendet sich das Gesicht? Mach mich nicht
irre! Ich will mich nicht zurückziehen von deiner Lehre, führe mich, dich zu kennen!
Komm, ich sage dir von anderen Städten, die jenseits der Grenze sind. Du bistt nicht in das Land
Kadesch, Tekhes, Kurmeren, Temenet, Deper, Idi und Horonem gegangen. Du hast nicht gesehen
Kirjat-Anab und Beth-Sepher. Du kennst nicht Ideren noch Djedpet. Du kennst nicht den Namen
des Kheneredj, der im Land der Upe lebt, ein Stier an seiner Grenze, die Schauplatz der Kämpfe der
einzelnen Krieger ist. Bitte lehre mich über das Auftreten von Kin; mach mich vertraut mit Rehob;
erkläre mir Beth-Eel und Tereqel. Den Strom des Jordan, wer hat ihn durchquert?
Lehre mich die Art und Weise der Überquerung nach Megiddo und was du darüber weißt. Du bist
ein Schöpfer, ein Mann der Tat, ein tapferer Mann! Ein Schöpfer, wie du gefunden wirst, in der
Lage, an der Spitze einer Armee zu marschieren!
O Marianna, nach vorne schieße! Siehe, der Strom ist in einer Schlucht zweitausend Ellen tief, mit
Felsbrocken und Steinen gefüllt. Du ziehst dich zurück, du spannst den Bogen, du schiept mit
deiner Linken. Du lässt die Großen suchen. Deine Augen sind gut, aber deine Hand schwach. Du
trägst den Namen eines Offiziers des Landes Ägypten. Dein Name wird wie der von Qedjerdi sein,
dem Chef des Isser, als die Hyäne ihn fand unterm Balsambaum.
Er erfasst die Stadt Kadesch. Ich war nicht abwesend von dem Ort, wo er war; ich brachte zwei
Männer, Herren, als lebende Gefangene. Ich stellte sie vor den König, den Herrn der beiden Länder,
Thutmosis III, der für immer lebe.
Der Engpaß ist verseucht mit Shosu-Leuten, unter den Büschen verborgen, einige von ihnen sind
von vier oder fünf Ellen, von Kopf bis Fuß, heftig im Gesicht, ihr Herz ist nicht mild, und sie hören
nicht auf gutes Zureden. Du bist allein, es gibt es keinen Helfer bei dir, keine Armee hinter dir. Du
findest keinen Krieger, um dir einen Weg zu bereiten.
Du entscheidest die Sache durch das Marschieren vorwärts, wenn du den Weg nicht kennst.
Schaudernd ergreift es dich, das Haar deines Hauptes steht zu Berge, deine Seele ist in deiner Hand.
Dein Weg ist mit Geröll und Kies gefüllt, ohne eine Spur, bewachsen mit Schilf und Gestrüpp,
Dornen und Wolfsspuren. Die Schlucht ist auf der einen Seite von dir, der Berg steigt auf der
anderen Seite auf. Du gehst zum Rütteln deines Wagens. Du fürchtest, zu zerkleinern dein Pferd.
Wenn es in den Abgrund geworfen würde, wird dein Kragen nackt sein, dein Umhang fällt. Du
lockerst des Pferdes Zügel, um den Kragen zu teilen, um ihn an der Spitze des Engpasses zu
reparieren. Du bist nicht Experte in der Art der Bindung; du weißt nicht, wie man bindet. Der
Wagen ist zu schwer, um die Last zu tragen. Dein Herz ist müde. Beginnst du im Trab? Der Himmel
wird offenbart! Du merkst, dass der Feind hinter dir ist; Zittern ergreift dich. Der Wagen ist
beschädigt, in dem Moment, da du einen Lagerplatz findest. Du lernst den Geschmack der
Schmerzen kennen!
Du hast Joppa aufgegeben und findest die Blumen blühend zu ihrer Jahreszeit.

FÜNFZEHNTES KAPITEL

Der Schreiber Amenope schreibt dem Schreiber Paibes und sagt:


Pass gut auf und hab Acht, das Geschäft fertig zu machen, die Pferde, die gebunden sind für Syrien,
zusammen mit ihren Stallmännern, und ebenso ihre Pfleger; ihre Mäntel lang und mit Futter und
Stroh gefüllt, abgerieben zweimal; ihre Korn-Taschen voll mit Hafer-Brot, ein einziger Esel in der
Höhe von zwei Männern gefüllt.
Ihre Wagen sind von Holz gefüllt mit allen Arten von Waffen der Kriegsführung; achtzig Pfeile im
Köcher, die Lanze, das Schwert, der Dolch, die Peitsche, das Tages-Holz mit Wimpern ausgestattet,
der Wagen-Verein, das Personal zur Wachsamkeit, der Speer von Kheta.
Ihre Kürasse werden neben ihnen platziert.
Die Bögen werden eingestellt, mit ihren Saiten, wobei ihr Holz in der Zeichnung geprüft ist, ihre
Bindungen aus reinem Leder.
Der Pol ist das Tages-Holz, gut geformt, mit Leder ausgestattet, vollendet, geölt und poliert.

SECHZEHNTES KAPITEL

Warnungen in der Ruhe des Schreibers.


Sie sagen mir, dass du forsakest Schreiben und departest und tust fliehen; daß du verlassen das
Schreiben und pflegst deine Beine wie Pferde der Reitschule.
Dein Herz flattert; du bist wie ein junger Vogel. Dein Ohr ist taub; du bist wie ein Esel unter
Schlägen. Du bist wie eine Antilope auf der Flucht.
Du bist nicht ein Jäger in der Wüste, noch ein Magier des Westens! Du bist derjenige, der taub ist
und nicht hört, dem Männer machen Zeichen mit der Hand.
Du bist wie die Kumpel der Schiffer. Wenn der Schiffer im Boot ist, steht er am Bug, er hält nicht
Ausschau nach gefährlichen Winden, er ist nicht für der Suche nach Taten; wenn das äußere Seil
losgelassen wird, ist das Seil vor ihm um seinen Hals. Wenn er das Seil zieht, fängt er die Vögel, er
pflückt Blumen am Ufer, er schneidet sich Erdklumpen. Seine Bäume sind alte Bäume. Seine
Muskete ist von sieben Ellen, er schneidet Schilf damit.
Seine Locken reichen bis auf die Füße bei der Arbeit in Kusch. Seine Haut ist von gelber Farbe bei
der Arbeit der Aufseher der Werke. Er bindet seinen Gürtel, um einen Lendenschurz zu tragen. Er
ist derjenige, der spitzt das Ohr am Tag des Esels; er hält ein Ruder am Tag des Bootes. Ich werde
all diese Dinge mit ihm tun, wenn er den Rücken seinem Büro zuwendet.

SIEBZEHNTES KAPITEL

Anfang der Belehrung im Briefeschreiben, vom königlichen Schreiber und Oberaufseher der Rinder
des Amun-Re, des Königs der Götter, Nebmare-nakht, für seinen Schüler, den Schreiber
Wenemdiamun.
Der königlichen Schreiber und Oberaufseher der Rinder des Amun-Re, des Königs der Götter,
Nebmare-nakht spricht zu seinem Schüler Wenemdiamun.
Bewerbe dich um diesen edlen Beruf! Du wirst ihn nützlich finden. Lass dich von deinem
Vorgesetzten vorgeschoben werden. Du wirst auf eine Mission geschickt werden. Lieber, schreibe,
meide das Tanzen; dann wirst du ein würdiger Beamter. Nicht lange nach dem Marsch durch das
Dickicht kehre zurück von Wurfholz und Jagd. Am Tag schreibe mit den Fingern; rezitiere bei
Nacht. Freunde dich an mit der Schriftrolle, der Tafel. Sie gefällt mehr als Wein. Schreibe für den,
der weiß, das ist besser als alle anderen Berufe. Es gefällt mehr als Brot und Bier, mehr als
Kleidung und Salbe. Es ist mehr als eine Erbschaft in Ägypten wert, als ein Grab im Westen.
Junger Gefährte, wie eingebildet bist du doch! Du hörst nicht zu, wenn ich spreche. Dein Herz ist
dichter als ein großer Obelisk, hundert Ellen hoch, zehn Ellen dick. Wenn er fertig ist und bereit
zum Aufstellen, viele Arbeitskolonnen ziehen ihn. Er hört die Worte der Menschen, wenn er auf
einen Lastkahn geladen wird. Ausgehend von Yebu, wird er transportiert, bis er auf seinem Platz in
Theben zu stehen kommt.
So wird auch eine Kuh in diesem Jahr gekauft, und im folgenden Jahr muss sie pflügen. Sie lernt,
auf den Hirten zu hören; es fehlen ihr nur die Worte. Pferde werden aus dem Gebiet herbeigebracht,
sie vergessen ihre Mütter. Man spannt sie an oben und unten für alle Besorgungen Seiner Majestät.
Sie werden wie diejenigen, die sie trugen, im Stall stehen. Sie tun ihr Möglichstes, aus Angst vor
einer Tracht Prügel.
Aber wenn ich dich auch mit dem Stock schlage, du willst nicht hören. Wenn ich wüsste einen
anderen Weg, es zu tun, würde ich es tun, dass du vielleicht hören würdest. Du bist eine Person,
passend für das Schreiben, wenn du noch nicht bekannt bist mit einer Frau. Dein Herz erkennt,
deine Finger sind qualifiziert, dein Mund ist geeignet zum Rezitieren.
Schreiben ist mehr Spaß als ein Korb voll Brot und Bohnen; mehr Spaß, als eine Mutter nach der
Geburt hat, wenn ihr Herz keine Abneigung kennt. Sie ist in der Pflege ihres Sohnes treu; die Brust
ist am Mund jeden Tag. Glücklich ist das Herz von dem, der schreibt; er ist jeden Tag jung.
Der königliche Schreiber und Oberaufseher der Rinder des Amun-Re, des Königs der Götter,
Nebmare-nakht, spricht zum Schreiber Wenemdiamun wie folgt. Du bist mit denen beschäftigt, die
kommen und gehen, und willst nicht ans Schreiben denken. Du widerstehst, mir zuzuhören; du
willst meine Lehren vernachlässigen.
Du bist schlimmer als die Gans von der Küste, die sehr mit Unfug beschäftigt ist. Sie verbringt im
Sommer die Tage lustig, im Winter die Samenkörner zu zerstören. Sie verbringt den Rest des Jahres
in der Verfolgung der Körner. Sie lässt keinen Samen im Boden, sondern reißt ihn heraus. Man kann
sie nicht fangen durch Fallenstellen. Man muss sie nicht anbieten im Tempel. Die Böse, dieses
großäugige Vogelweibchen, das keine Arbeit tut!
Du bist schlimmer als die Wüsten-Antilope, die durchs Rennen lebt. Sie verbringt keinen Tag mit
Pflügen. Nie überhaupt wird sie die Tenne betreten. Sie lebt von der Arbeit der Ochsen, ohne unter
ihnen mitzuarbeiten. Aber wenn ich den Tag verbringe, sage ich dir: Schreibe! Doch das scheint dir
wie eine Seuche. Schreiben ist sehr angenehm! Überzeuge dich selbst mit eigenen Augen. Die
Berufe liegen vor dir.
Der Wäscher Tage steigen und sinken. Alle seine Glieder sind schwach vom Bleichen der Kleidung
seines Nachbarn jeden Tag, vom Waschen seiner Wäsche.
Der Hersteller von Töpfen aus Lehm ist verschmiertt wie einer, dessen Beziehungen gestorben sind.
Seine Hände, seine Füße sind voller Lehm; er ist wie einer, der im Sumpf lebt.
Der Schuster vermischt sich mit Bottichen. Sein Geruch durchdringt ihn. Seine Hände sind rot, wie
einer, der mit Blut beschmiert ist. Er sieht hinter sich nach dem Drachen, wie einer, dessen Fleisch
ausgesetzt ist.
Der Wachmann bereitet Girlanden und poliert Vasen. Er verbringt eine Nacht der Arbeit bis die
Sonne scheint.
Die Kaufleute reisen stromabwärts und stromaufwärts. Sie sind so beschäftigt wie es nur sein kann,
die Güter von einem Ort zum anderen zu bringen. Sie beliefern den, der etwas will. Aber die Zöllner
entführen das Gold, das kostbarste von Metallen.
Die Schiffsbesatzungen aus jedem Haus des Handels erhalten ihre Ladung. Sie fahren von Ägypten
nach Syrien, und eines jeden Menschen Gott ist mit ihnen. Aber nicht einer von ihnen sagt: Wir
müssen Ägypten wiedersehen!
Der Zimmermann, der auf der Werft ist, trägt das Holz und stapelt es. Wenn er heute die Ausgabe
von gestern zu tun hat, dann wehe seinen Gliedern! Der Schiffbauer steht hinter ihm, um ihm böse
Dinge zu sagen.
Der Heimarbeiter, der in den Bereichen ist, hat den härteste aller Arbeitsplätze. Er verbringt den Tag
mit seinen Werkzeugen, er ist an seinen Werkzeugkasten gebunden. Wenn er in der Nacht nach
Hause zurückkehrt, mit der Boxen und der Balkenwerk, nimmt er seinen Trinkbecher und legt seine
Schleifsteine hinein.
Der Schreiber, er allein, zeichnet seine Leistung vor allen von ihnen aus. Beachte es! Es gibt eine
lange Tradition der Schreiber, im Vergleich mit anderen Gewerken ist günstig der Beruf des
Schreibers, in der Regel übertreibt man die sehr realen Entbehrungen, die er zu tragen hat.
Der Töpfer ist mit Erde bedeckt, obwohl er zu seinen Lebzeiten immer noch unter den Lebenden
weilt. Er gräbt im Feld mehr als Schweine, seine Kochgefäße zu backen. Seine Kleider sind steif
von Schlamm, das Kopftuch besteht nur aus Lumpen, so dass die Luft, die aus seinem brennenden
Ofen kommt, in die Nase eindringt. Er betreibt einen Stößel mit den Füßen, mit denen er selbst
schlägt, eindringend in den Hof eines jeden Hauses und Erde schüttend in jede offene Stelle.
Lass mich dir auch erklären die Situation der Bauern, die einen anderen harten Beruf haben. Kommt
die Überschwemmung und tränkt ihn, besucht er seine Ausrüstung. Bei Tag schneidet er seine
landwirtschaftlichen Geräte; bei Nacht verdrehte das Seil. Selbst seine Mittagsstunde verbringt er
über landwirtschaftlicher Arbeit. Er rüstet sich, aufs Feld zu gehen, als ob er ein Krieger wäre. Das
getrocknete Feld liegt vor ihm; er geht, um seine Mannschaft zu bekommen. Wenn er auf den
Hirten für viele Tage wartet, bekommt er seine Mannschaft und kommt mit ihm. Er macht einen
Platz auf dem Feld. Kommt die Morgendämmerung, geht er, einen Anfang zu machen, und findet
ihn nicht an seinem Platz. Er verbringt drei Tage auf der Suche nach ihm; er findet ihn im Moor. Er
findet keine Häute auf ihm; die Schakale haben sie zerkaut. Er kommt mit seinem Kleid in der
Hand, für sich selbst zu erbitten eine Mannschaft.
Wenn er sein Feld erreicht, findet er es aufgebrochen. Er verbringt viel Zeit mit der Kultivierung,
und die Schlange ist hinter ihm her. Er rundet den Samen, wie er auf den Boden geworfen wird. Er
sieht nicht eine grüne Klinge. Er macht drei Pflüge mit geliehenem Korn. Seine Frau hat sich an die
Händler gewandt und fand nichts zum Tausch. Jetzt sind die Schreiber gelandet am Ufer. Er
überblickt die Ernte. Wächter sind hinter ihm mit Stäben, Nubier mit Keulen. Man sagt ihm: Gib
uns Korn! - Es gibt keins, sagt er. Er wird brutal geschlagen. Er ist verpflichtet, in den Brunnen
geworfen zu werden, unter Wasser mit dem Kopf nach unten. Seine Frau wird in seiner Gegenwart
gebunden. Seine Kinder sind in Fesseln. Seine Nachbarn lassen ihn im Stich und fliehen. Wenn es
vorüber ist, gibt es kein Korn.
Wenn du Verstand hast, werde ein Schreiber. Wenn du etwas über die Bauern gelernt hast, wirst du
nicht in der Lage sein, ein Bauer zu sein. Beachte es! Außerdem,. Schau, ich unterweise dich, dass
du gut klingen wirst; damit du die Schreibtafel frei halten kannst. Damit wirst du dich dem König
vertraut machen, damit wirst du Zugang zur Schatzkammer und zum Getreidespeicher gewinnen.
Damit wirst du die Schiffsladung an der Pforte der Kornkammer empfangen. Damit wirst du das
Opfer an Festtagen erteilen. Du trägst feine Kleider; du besitzt Pferde. Dein Boot ist auf dem Fluss;
du bist mit Begleitern versorgt. Du schreitest über die Grenze. Ein Herrenhaus liegt in deiner Stadt.
Du hast ein leistungsfähiges Büro, dir vom König gegeben. Knechte und Mägde sind vor dir.
Diejenigen, die in den Bereichen sind, erfassen deine Hand, auf Grundstücken, die du gemacht hast.
Schau, ich mache dich zu einem Mitarbeiter des Lebens! Setze die Schriften in deinem Herzen auf,
und du wirst vor allen Arten von Arbeit geschützt werden. Du wirst ein würdiger Beamter werden.
Habe ich dich nicht an das Schicksal der ungelernten Menschen erinnert? Ihr Name ist nicht
bekannt. Sie sind überhaupt belastet wie Esel, im Gegensatz zum Schreiber, der weiß, was er ist.
einer, dem der König vertraut: In einer Gesellschaft, wo das Wirtschaftsleben vom Staat durch das
Beamtentum weitgehend dominiert wird, hat ein Schreiber eine Zukunft in den staatlichen oder
kirchlichen Bürokratien, dessen Aufstieg zu einem großen Teil auf Leistung basiert.
Komm, ich nenne dir die Sorgen der Soldaten, und wie viele sind ihre Vorgesetzten: der General,
der Kavalleriekommandeur, der Offizier, der Führer, der Fahnenträger, der Leutnant, der Schreiber,
der Kommandant von fünfzig Jahren und der Besatzungs-Kapitän. Sie gehen in ein und aus in den
Hallen des Palastes und sagen: Wir haben unsere Arbeiter! Der Soldat wird zu jeder Stunde
geweckt. Eines ist ihm ähnlich, ein Esel. Er schuftet bis der Aton untergeht in der Dunkelheit der
Nacht. Er ist hungrig, sein Bauch tut ihm weh; er ist tot, während er noch am Leben ist. Wenn er die
Korn-Ration erhält, nachdem er beim Dienst erschienen ist, ist sie nicht gut genug zum Schleifen.
Er wird nach Syrien aufgerufen. Er kann nicht ruhen. Es hat keine Kleidung, keine Sandalen. Die
Waffen des Krieges sind in der Festung von Sile aufbewahrt. Sein Marsch geht bergauf durch die
Berge. Er trinkt Wasser jeden dritten Tag; es stinkt und schmeckt nach Salz. Sein Körper ist von
Krankheiten heimgesucht. Der Feind kommt, umgibt ihn mit Raketen, und das Leben weicht von
ihm zurück. Er sagt: Schnell, vorwärts, tapfere Soldaten! Gewinnt für euch selbst einen guten
Namen! Er weiß nicht, was er sagt. Sein Körper ist schwach, seine Beine versagen ihm. Beim
errungenen Sieg werden die Gefangenen Seiner Majestät überreicht, um nach Ägypten gebracht zu
werden. Die fremde Frau wird ohnmächtig auf dem Marsch; sie hängt sich an den Hals des
Soldaten. Der Tornister fällt, ein anderer gewinnt ihn, während er mit der Frau belastet ist. Seine
Frau und Kinder sind in ihrem Dorf; er stirbt und erreicht sie nicht mehr. Während er lebte, er ist
immer auf dem Marsch gewesen. Sei er auf freiem Fuß, sei er in Gewahrsam genommen worden,
alles erleidet der Soldat. Wenn er springt und verbindet die Deserteure, werden alle seine Leute
eingesperrt. Er stirbt am Rand der Wüste, und es gibt niemanden, seinen Namen zu verewigen. Er
erleidet den Tod wie das Leben. Ein großer Sack wird für ihn herbeigebracht; er weiß nicht, wo
seine letzte Ruhestätte sein wird.
Sei ein Schreiber, und du wirst vorm Soldatentum verschont werden! Antworte auf den Anruf und
sage: Hier bin ich! Du bist dann sicher vor Qualen. Jeder Mensch versucht, sich selbst aufzurichten.
Beachte es!
An den königlichen Schreiber und Oberaufseher der Rinder des Amun-Re, des Königs der Götter,
Nebmare-nakht.
Der Schreiber Wenemdiamun grüßt seinen Herrn: Leben, Heil und Gesundheit! Dieser Brief ist
geschrieben, um meinen Herrn zu informieren. Eine weitere Nachricht ist dies an meinen Herrn. Ich
wuchs in einer frohen Jugend an deiner Seite auf. Du schlugst mir den Rücken; dein Unterricht
drang in mein Ohr. Ich bin wie ein freies Pferd. Der Schlaf ist meinem Herzen nicht gegeben am
Tag; noch ist er es in der Nacht. Denn ich sage: Ich werde meinem Herrn dienen, so wie ein Sklave
dient seinem Meister.
Ich werde eine neue Villa für dich auf dem Grund deiner Stadt bauen, mit Bäumen gepflanzt auf
allen Seiten. Es gibt Ställe in ihr. Ihre Scheunen sind voll von Gerste und Roggen, Weizen,
Kreuzkümmel, Datteln, Bohnen, Linsen, Koriander, Erbsen, Samenkorn, Flachs, Kräuter, Schilf,
Binsen, Mist für den Winter, Gras, Weidenzweige, durch die Körbe hergestellt werden. Deine
Herden leben im Überfluss und deine Zugtiere sind stark, deine Kühe schwanger. Ich werde für dich
im Süden fünf Gurken-Beete anlegen.

ACHTZEHNTES KAPITEL

Beginn der Anweisung, die Worte des richtigen Weges des Lebens, die der Schreiber Amennakht
komponierte.
Du bist ein Mann im Hören von Worten, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Sei
aufmerksam! Höre auf meine Worte! Ignoriere nicht, was ich dir gesagt habe!
Erfreulich ist ein Mann, auf den bei jedem Job gezählt werden kann.
Lass dein Herz werden wie einen großen Damm, denn die Flut daneben ist riesig. Nimm meine
Rede in ihrer Gesamtheit an. Widerstehe nicht, sie zu beachten. Halte alle Büros vor deinen Augen,
alles, was aufgeschrieben ist, so dass du weißt, was und wie zu sagen, was ich dir gesagt habe.
Die Wörter und Redewendungen aus alter Zeit ignoriere nicht. Große Worte: das ist nicht deine
Stelle. Lass dein Herz standhaft sein, wenn die Feinde hetzen. Du sollst sprechen, wenn du
aufgefordert wirst.
Du gehe als ein Schreiber durch das Haus des Lebens. Werde wie ein Busen der Bücher!
Ich werde die Position deines Vaters übernehmen, über deine Untergebenen, wie ein Esel über seine
Herde wacht.
Ich bin das Boot, du bist das Ruder.
Ich gehe den Weg, dir zuzuhören. Ich will nicht abirren von deinen Befehlen. Ich bin auf dem
Wasser, auszusprechen deinen Namen. Mein Herz war auch dann schwach, als es noch nichts von
deinem Unterricht wusste. Ich kenne die Vorschriften aus der Zeit, als du noch am Leben warst, als
du mir den Rücken geschlagen. Aber dann war die Prügel in der Schule erfreulich. Siehe, es ist gut,
um die Schule abgeschlossen zu haben, besser als der Duft von Lotosblüten im Sommer, besser als
Salböl im Grab.
Wünsche dir, weise für das Leben zu sein!
Bleibe ruhig, begehe nicht eigensinnige Wege, wenn du nicht weißt, wie die zahlreichen Aufgaben
belastend sind für das geliebte Land.
Für dich allein, mein perfektes Herz, ist diese meine Lehre.
Du bist wie die Vögel und fliegst fort.
Verletzender ist der Schlag, wenn er geschlagen wird, als zu sagen: Ich werde es tun.

NEUNZEHNTES KAPITEL

Mach nicht einem Herzen einer Mutter Bitterkeit. Töte nicht, noch lass dich töten. Sei kein
Begleiter eines gottlosen Menschen. Tu nicht nach dem Rat eines Narren. Baue nicht dein Grab
über die Gräber derer, die dir zu befehlen haben. Deine Kinder entlasse nicht, bis sie alt genug sind,
in Alter und Stärke zugenommen haben. Mißhandle keinen Minderwertigen und respektiere den
Ehrwürdigen. Misshandle nicht deine Frau, deren Stärke geringer ist als deine, sondern sei ihr
Beschützer. Verfluche nicht deinen Meister vor Gott. Nicht den Herrn verfluche. Rede nicht
schlecht über deinen Herrn. Rette nicht dein Leben auf Kosten eines anderen. Verlangen nicht, dass
dein Sohn und seine Söhne reich werden. Wenn dein Kind zu leiden hat, wenn es schwach ist,
unterstütze dein Kind. Wenn dein Sohn zu einem anderen kommt, der stärker oder mutiger ist, gib
deinen Sohn nicht auf. Die Ursache allen Ärgers ist die Gier. Amüsiere dich oder spiele mit
denjenigen, die von dir abhängig sind. Lass deinen Sohn nicht mit einer verheirateten Frau intim
vertraut sein. Gehe nicht mit einem törichten Mann. Halte nicht an, um seine Worte zu hören. Prüfe
das Herz deines Freundes, ob es rein ist. Nimm nicht die hochmütige Haltung ein. Verspotte nicht
den ehrwürdigen Mann, der dein Vorgesetzter ist.

Baue dein Grab nicht auf deinem eigenen Anwesen. Baue dein Grab vor dem Tempel.

DAS TOTENBUCH

TAFEL I

Ein Loblied auf Ra, wenn er am östlichen Teil des Himmels aufgeht. Siehe, Osiris, Anni, der
Schreiber, der das heilige Opfer aller Götter aufschreibt, sagt: "Anbetung dir, der du als Khepera
gekommen bist, Khepera, der Schöpfer der Götter, der du aufgehst, du scheinst, du machst hell
deiner Mutter Mutter, gekrönter König der Götter. Deiner Mutter Mutter erweist dir Huldigung mit
beiden Händen. Das Land der Manu nimmt dich mit allem Inhalt, und die Göttin Maat liebkost dich
in den beiden Jahreszeiten. Pracht ist dein und Macht und Triumph, und die Auferstehung als eine
lebendige Seele, als Horus der beiden Horizonte, zu schauen den Geist des von Osiris! Der
Schreiber Anni, triumphierend vor Osiris, sagt: Heil allen Göttern der Tempel der Seele, die den
Himmel und die Erde wiegen und die sorgen für Speise und Fülle von Fleisch. Heil Tatunen, dem
Einen, dem Schöpfer der Menschheit und Substanz der Götter des Südens und des Nordens, des
Westens und des Ostens. Schreibe dein Loblied Ra, dem Herrn des Himmels, dem Fürsten, Leben,
Gesundheit und Kraft, dem Schöpfer der Götter, und liebe ihn in seiner schönen Gegenwart, wenn
er fährt im Toten-Boot. Die, welche in der Höhe wohnen, und die, die in den Tiefen wohnen,
verehren dich. Thoth und Maat, beide sind deine Schreiber. Dein Feind wird ins Feuer geworfen,
der Böse ist gestürzt; seine Arme sind gebunden, und seine Beine hat Ra von ihm genommen. Die
Kinder der impotenten Revolution werden nicht wieder auferstehen.

Das Haus des Fürsten bewahrt das Festival und den Klang von denen, die in der mächtigen
Wohnung erfreut sind. Die Götter sind froh, wenn sie Ra sehen in seinem Aufgang; seine Strahlen,
die die Welt mit Licht überfluten. Die Majestät des Gottes, der zu fürchten ist, bricht auf und kommt
zum Land der Manu; er läßt hell die Erde werden bei seiner Geburt an jedem Tag; er kam zu der
Stelle, wo er gestern war. O mögest du mit mir im Frieden sein; möge ich schauen deine
Schönheiten; möge ich auf der Erde vorankommen; möge ich schlagen die Esel; möge ich
zerquetschen den Bösen; möhe ich zerstören den Apep in seiner Stunde; möge ich schauen den
Abtu-Fisch zum Zeitpunkt seiner Schöpfung, und die Ameisen-Fische in ihrer Schöpfung, und das
Ant-Boot auf dem See. Möge ich Horus, verantwortlich für das Recht, mit Thoth schauen, und Maat
neben ihm; möhe ich die Bögen des Seket-Bootes und das Heck des Atet-Bootes erreichen. Möge
der Geist des Osiris dem Anni gewähren, die Scheibe der Sonne zu sehen, und jeden Tag den
Mondgott, ohne aufzuhören, zu sehen; und möge meine Seele hervorkommen und gehen hin und
her und wohin es ihr gefällt. Möge mein Name ausgerufen werden, wenn er auf dem Brett der Tafel
der Opfer gefunden wird; mögen Opfer in meiner Gegenwart mir gebracht werden, auch wenn sie
den Jüngern des Horus gebracht werden; möge es für mich einen Platz im Boot der Sonne am Tag
des Aufgangs des Gottes geben; und möge ich in der Gegenwart von Osiris im Land des Lebens von
Triumph empfangen werden!

Ein Loblied auf Ra, wenn er aufsteigt am östlichen Teil des Himmels. Siehe, Osiris, Qenna, der
Kaufmann, sagt: „Anbetung dir, wenn du in deiner Tmu, in deiner Krone der Schönheit aufgehst,
wenn du aufgehst, du als Ra scheinst, du scheinst in der Morgenröte des Tages. du bist zum König
der Götter gekrönt, und die Göttin Shuti erweist dir Huldigung, und die Gemeinschaft der Götter
lobt dich in der Doppel-Wohnung. Du gehst einher in der oberen Luft, und dein Herz ist von Freude
erfüllt. Das Sektet-Boot fährt weiter, wenn Ra kommt mit guten Wind im Atet-Boot zum Hafen. Ra
freut sich, es freut sich Ra. Dein Vater ist Nu, deine Mutter ist Mutter, und du bist als Ra gekrönt.
Harmachis, dein heiliges Boot vermehrt den Frieden, dein Feind ist bereits niedergeschlagen, und
sein Kopf ist abgeschnitten worden. Das Herz der Frau des Lebens ist fröhlich, dass der Feind ihres
Herrn gestürzt worden. Die Matrosen des Ra haben ein volles Herz, und Annu freut sich.“

Der Kaufmann Qenna spricht: „Ich bin gekommen zu dir, o Herr der Götter, Tmu-Harmachis, der
du über die Erde gehst. Ich weiß, dass du dem, mit dem du lebst, Gnade erweist, und dass ich wie
einer von denen bin, dir von dir begnadet sind, einer unter den Jüngern des großen Gottes. Möge
mein Name ausgerufen werden, möge er gefunden werden, möge er nachhaltig erneuert werden.
Die Ruder sind im Sektet-Boot, und das heilige Boot kommt in Frieden. Möge ich Ra sehen, wenn
er am Himmel in der Morgenröte erscheinen wird, da seine Gegner vereint gefallen sind. Möge ich
Horus schauen, das Ruder gelenkt mit seiner zwei Händen Führung. Möge ich den Abtu-Fisch im
Augenblick seiner Schöpfung sehen, und möge ich die Ant-Fische sehen, wenn sie sich in der
Schöpfung manifestieren, und das Ant-Boot auf den See. O du nur, o du Mächtiger, du Einer, ewig
wachsend, der du noch nie schwach wie Wachs warst, und
von dem Strom der Zeit nicht getroffen werden kannst. Ich bin der ergebene Diener des Herrn der
Abtu.“

Der Kaufmann Qenna spricht: „Anbetung dir, Heru-Khuti-Tmu, Heru-Khepera, mächtiger Falke,
der du den Körper des Menschen verursachst, fröhlich, schön von Angesicht, mit deinen zwei
großen Federn. Du wachst in der Morgenröte in der Schönheit auf, wenn der Verein der Götter und
der Sterblichen dir Freudenlieder singt; Lobeshymnen werden dir zur Abendzeit geopfert. Die
Sternengottheiten verehren dich auch. O du Erstgeborener, der ohne Bewegung entsteht; deine
Mutter erweist dir Güte jeden Tag. Ra lebt, und der Teufel Nak ist tot; du sollst für immer siegen,
und der Unhold ist gefallen. Du segelst über den Himmel mit dem Leben und der Kraft, und die
Göttin Nehebka ist im Atet-Boot. Das heilige Boot freut dich, dein Herz ist froh, und deine Stirn ist
mit den Doppel-Schlangen umwunden.“

Ein Loblied auf Ra, wenn er am östlichen Teil des Himmels aufgeht. Siehe, Osiris, Qenna, der
Kaufmann, triumphierend, der spricht: Anbetung dir, der du in Nu aufgehst, und der du in deiner
Geburt die Welt hell machst mit Licht, die ganze Gemeinschaft der Götter singt Lobeshymnen dir.
Die Wesen, die Ministranten des Osiris, schätzen ihn als König des Nordens und des Südens, den
schönen und geliebten Knaben. Wenn er sich aufmacht, die Sterblichen leben. Die Völker freuen
sich über ihn, und die Geister der Annu singen ihm Lieder der Freude. Die Geister der Städte Pe und
Nekhen rühmen ihn, die Affen der Morgenröte verehren ihn, und alle Tiere und das Vieh lobt ihn
einmütig. Die Göttin Seba überwindet deine Feinde, deshalb freut sie sich in deinem Boot. Und
deine Matrosen sind dort angekommen: du bist im Atet-Boot, und dein Herz schwillt von Freude, o
Herr der Götter, wenn du sie schaffst. Ich schreibe dein Loblied. Die Azur-Göttin Nut umgibt dich
von allen Seiten, und der Gott Nu überflutet dich mit seinem Lichtstrahlen. O ergieße du dein Licht
auf mich und lass mich deine Schönheiten sehen, mich, Qenna, den Kaufmann, triumphierend!
Wenn du weiter über die Erde gehst, werde ich Lob deinem schönen Angesicht singen. Du gehst auf
am Horizont des Himmels, und deine Scheibe wird angebetet, wenn sie auf dem Berge ruht, Leben
zu geben der Welt.“

Spricht Qenna, der Kaufmann, triumphierend: „Du gehst auf, du gehst auf, hervorkommend aus
dem Gott Nu. Du sollst das gleiche wieder sein, jung und wieder werden wie gestern, du Heros, du
Jugendlicher, der du dich selbst erschaffen hast, es war nich meine Hand. Du bist mit deiner Pracht
kommen, und du hast Himmel und Erde hell gemacht mit deinen Strahlen aus reinem Smaragd-
Licht. Das Land Punt ist für die Duftstoffe geschaffen, die du mit deinen Nasenlöchern riechst. Du
gehst auf, du wunderbares Wesen, im Himmel, da sind die beiden Schlangen auf deine Stirn gelegt,
und du bist der Herr der Welt und ihrer Bewohner. Das Werk der Götter bete ich an, ich, Qenna, der
Kaufmann, triumphierend.“

Ein Loblied auf Ra, wenn er am östlichen Teil des Himmels aufgeht. Siehe, Osiris, Hunefer,
triumphierend, der sagt: „Anbetung dir, o du, der du Ra bist, wenn du aufgehst, und Tmu, wenn du
untergehst. Du gehst auf, du gehst auf, du scheinst, du scheinst, du. der König der gekrönten Götter.
Du bist der Herr der Himmel, du bist der Herr der Erde, du bist der Schöpfer von denen, die in den
Höhen leben, und von denen, die verweilen eine Zeit in der Tiefe. Du bist der eine Gott, der am
Anfang der Zeit ins Sein kam. Du hast die Erde erschaffen, gebildet den Menschen, du hast die
wässrigen Abgründe des Himmels geschaffen, du hast gebildet Hapi, den Nil, und du bist der
Schöpfer von Bächen und der großen Tiefe, und du gibst Leben allem, was darin ist. Du hast
zusammengefügt die Berge, du hast erschaffen die Menschheit und die Tiere des Feldes, du hast den
Himmel und die Erde erschaffen, sei seist angebetet, den die Göttin Maat am Morgen liebkost, und
der du am Abend fährst über den Himmel, dein Herz von Freude geschwollen. Der See von Testes
ist in Frieden. Der Unhold Nak ist gefallen und seine beiden Arme abgeschnitten. Das Sektet-Boot
empfängt guten Wind, und das Herz dessen, der ist in seinem Schrein, freut sich. Du bist von einer
himmlischen Form, die nur ein Gekrönter hat vor allen Dingen. Ra kommt weiter von Nu im
Triumph. O du mächtige Jugend, du ewiger Sohn, selbstgezeugt, dich selbst gebärend,
selbsterschaffen, o du Mächtiger, von unzähligen Formen und Aspekten, König der Welt, Fürst von
Annu, Herr von Ewigkeit und Herrscher der ewigen Götter, die freuen sich, wenn du aufgehst und
wenn du segelst über den Himmel, o du, der im Sektet-Boot erhaben ist. Anbetung dir, Amen-Ra,
der du ruhst bei Maat, der du über den Himmel gehst, und jedes Gesicht kann dich sehen. Du sollst
groß werden, wie deine Majestät im Voraus war, und deine Strahlen sind auf allen Gesichtern. Du
bist unbekannt und kannst nicht erforscht werden. Du hast keine Gefährten außer dir selbst; du bist
der Einzige. Menschen loben dich in deinem Namen Ra, und sie schwören dir, denn du bist der Herr
über ihnen. Du hast gehört mit deinen Ohren und hast mit deinen Augen gesehen. Millionen von
Jahren sind in die Welt hinausgegangen; ich kann die Anzahl nicht sagen, die du hinausgeführt hast.
Dein Herz hat einen Tag des Glücks in deinem Namen verfügt, o Ra. Du wanderst durch ungeahnte
Räume von Millionen und Hunderttausenden von Jahren; du bist in Ruhe, und du gehst deinen Weg
durch die wässrigen Abgründe an den Ort, den du liebst; dies tust du in einem kurzen Moment der
Zeit, und du wirst nach unten sinken und machst ein Ende den Stunden.“
Osiris! der Gouverneur des Palastes des Herrn der beiden Länder, Hunefer, triumphierend, spricht:
„Heil, mein Herr, du, der du durch die Ewigkeit gehst und dessen Wesen ewig ist. Heil, du Scheibe,
Herr von Lichtstrahlen, der du aufgehst und machst die ganze Menschheit lebendig. Gewähre, dass
ich dich in der Morgenröte jeden Tages sehen kann.“

Ein Loblied auf Ra durch Nekht, den königlichen Schreiber, der Kapitän der Soldaten, der sagt:
„Anbetung dir, du herrliches Wesen, du, der alle Dinge bereitgestellt! O Tmu-Heru-khuti, wenn du
aufgehst am Horizont des Himmels, ein Freudenschrei kommt aus dem Munde aller Völker! Oh du
schönes Wesen, du sollst dich in deiner Jahreszeit in Form der Sonnenscheibe mit deiner Mutter
Hathor erneuern. Deshalb an jedem Ort jedes Herz schwillt von Freude über dein Steigen für
immer. Die östlichen und die westlichen Teile des Himmels beten dich an und geben Klänge der
Freude zu deinem weiteren Steigen. O Ra, der du Heru-khuti bist, der mächtige Knabe, der Erbe der
Ewigkeit, selbstgezeugt und selbstgeboren, der König der Erde, der Fürst der Unterwelt, der
Gouverneur der Berge von Aukert in der Unterwelt, du sollst am Horizont des Himmels aufsteigen
und der Welt deine Strahlen von smaragdgrünem Licht spenden, du vom im Wasser geboren, du bist
von Nu geschaffen, der dich schuf und deine Glieder formte. O du, der König der Götter, du bist
gekrönt, Gott des Lebens, Herr der Liebe, von dem alle Völker leben, wenn du glänzt. Die Göttin
Nut erweist dir Huldigung, und die Göttin Maat liebkost dich zu allen Zeiten. Diejenigen, die deine
Jünger sind, singen dir mit Freude und neigen sich auf die Erde herab, wenn sie dir begegnen, Gott
des Himmels, Herr der Erde, König von Recht und Wahrheit, Gott von Ewigkeit, ewiger Herrscher,
Fürst aller Götter und Gott des Lebens, Schöpfer von Ewigkeit, Schöpfer des Himmels, von wem
alles stammt, was darin ist. Die Gemeinschaft der Götter freut sich über dein Steigen, die Erde ist
froh, wenn sie deine Strahlen beschaut; die Völker, die lange tot sind, kommen hervor mit
Freudengeschrei, deine Schönheiten zu sehen. Du gehst einher über Himmel und Erde, stark
gemacht jeden Tag durch deine Mutter Nut. Du gehst durch die obersten Himmel, dein Herz
schwillt von Freude; und der See von Testes ist im Frieden. Der Feind ist gefallen, seine Arme sind
ihm abgeschlagen worden, das Messer hat seine Gelenke zerschnitten. Ra lebt in Maa, und das ist
schön. Das Sektet-Boot fährt hinauf und kommt in den Hafen; Süden, Norden, Westen und Osten
wenden sich dir zu, dich zu loben, o du Schöpfer, und der ungeformte Stoff der Erde, den du
erschaffen hast. Isis und Nephthys grüßen dich, sie singen dir in deinem Boot Hymnen der Freude,
sie schützen dich mit ihren Händen. Die Seelen des Ostens folgen dir, die Seelen des Westens loben
dich. Du bist der Herrscher aller Götter und hast Freude des Herzens in deinem Heiligtum; Nak, die
Schlange, ist zum Feuer verurteilt, und dein Herz wird für immer fröhlich sein. Deine Mutter Nut
befindet sich bei deinem Vater Nu.“

TAFEL II

Hymne an Osiris. „Ehre sei Osiris Un-Nefer, dem großen Gott in Abydos, dem König der Ewigkeit,
dem Fürst des Ewigen, der durch Millionen von Jahren in seiner Existenz übersteigt selbst den
ältesten Sohn des Mutterschoßes der Mutter, hervorgerufen durch Seb-the-Erpat, dem Herrn der
Kronen des Nordens und des Südens, dem Herrn der hohen weißen Krone. Als Fürst der Götter und
Menschen hat er den Krummstab empfangen und den Dreschflegel und die Würde seines göttlichen
Vaters. Dein Herz lass in den Bergen von Amenta zufrieden sein, denn dein Sohn Horus ist auf
deinem Stuhl etabliert. Du bist gekrönt zum Herrn der Tattu und der Linie von Abtu. Durch dich
wird die Welt grün im Triumph vor der Macht des Neb-er-tcher. Er führt in seinem Zug, was ist und
was noch nicht ist, in seinem Namen Ta-her-seta-nef. Er verherrlicht an der Erde im Triumph seinen
Namen Seker, er ist überaus stark und in seinem Namen schrecklich, Osiris. Er bleibt in Ewigkeit
und für immer in seinem Namen Un-Nefer. Anbetung dir, König der Könige, Herr der Herren, Fürst
der Fürsten, der vom Schoß der Mutter an die Welt besaß und alle Länder regierte und Akert. Dein
Körper ist aus Gold, dein Kopf ist himmelblau, und helle Smaragde umgeben dich. O Einer von
Millionen von Jahren, alles durchdringend mit deinem Körper und schön von Angesicht in Tasert.
Mögest du durch den Geist des Osiris dem Schreiber Anni Glanz im Himmel und Macht auf der
Erde und Triumph in Neter-Khert gewähren. Und dass Segel setzen kann, Tattu, wie ein lebendiges
Wesen und nach Abtu komme wie ein Phoenix; und dass ich gehen und kommen kann ohne
zurückzuweichen bei den Pylonen von Tuat. Mögen mir Brote im Haus der Kühle und Speiseopfer
verabreicht werden in Annu und eine Heimstätte für immer in Sekhet-Aru mit Weizen und Gerste.“

TAFEL III

Osiris, der Schreiber Anni spricht: „Mein Herz meiner Mutter, mein Herz meiner Mutter, mein Herz
meiner Erschaffung! Möge nichts widerstehen meinem Urteil, möge aus dem Tchatcha mir kein
Widerspruch entstehen! Möge in Gegenwart von ihm kein Abschied von dir sein! Du bist meine
Seele in meinem Körper, die zusammenhält und stärkt meine Glieder. Mögest du kommen an den
Ort des Glücks, der ich fort bin. Möge die Shenit nicht meinen Namen stinkend machen, und mögen
gegen mich keine Lügen in Anwesenheit des Gottes gesprochen werden! Gut ist es für dich zu
hören.“

Thoth, der gerechte Richter des großen Werkes der Götter, die in der Gegenwart des Gottes Osiris
sind, spricht: „Hört dieses Urteil! Das Herz des Osiris ist in Wahrheit gewogen worden, und seine
Seele ist als Zeuge neben ihm gestanden. Er hat durch Prüfung Wahrheit im großen Gleichgewicht
gefunden, es ist kein Böses an ihm gefunden worden, er hat das Opfer in den Tempeln nicht
verschwendet; er hat keinen Schaden durch seine Taten gebracht, und er sprach keine Übel-
Berichte, während er auf der Erde war.“

Die größten Gemeinschaften der Götter antworten Thot in Khemennu's Wohnung: „Das, was weiter
aus deinem Mund kommt, hat Osiris bestimmt dem Schreiber Anni, triumphierend, Osiris ist heilig
und gerecht. Er hat nicht gesündigt, auch hat er nichts Böses gegen uns getan. Lasst ihn nicht dem
Fresser gegeben werden, dass Amemet über ihn herrsche. Fleischopfer und Eingang in die
Gegenwart des Gottes Osiris wird ihm gewährt werden, zusammen mit einer Heimstätte für immer
in Sekhet-hetepu, wie den Jüngern des Horus.“

TAFELN IV-VI

Amenta. Zu sagen am Tag der Beerdigung: Geh in Kraft! Danach, Osiris, spricht Anni, der
Schreiber Anni spricht: „Anbetung dir, oh Stier der Amenta, Thoth, der König der Ewigkeit ist mit
mir, ich bin der große Gott im Boot der Sonne. Für dich habe ich gekämpft. Ich bin einer der Götter,
jener heiligen Fürsten, die Osiris lassen siegreich sein über seine Feinde am Tag mit einem Gewicht
von Worten. Ich bin dein Mittler, Osiris. Ich bin einer der Götter, geboren von Nut, der Teufel Sebau
ist derjenige, der mit den Feinden des Osiris erschlagen wird, und du hältst ihn in Knechtschaft. Ich
bin dein Mittler, Horus. Ich habe für dich gekämpft, ich habe in die Flucht geschlagen den Feind um
deines Namens willen. Ich bin Thot, der Osiris siegreich gemacht hat über seine Feinde am Tag des
Wiegens der Wörter im großen Haus des mächtigen Großen Alten in Annu. Ich bin Tetteti, der Sohn
Tetteti; ich bin in Tattu empfangen, ich bin in Tattu geboren, ich bin mit denen, die weinen. und mit
den Frauen, die Osiris im Doppel-Land beklagen, und ich lasse Osiris siegreich über seine Feinde
sein. (17) Ra hat geboten dem Thoth, Osiris siegreich über seine Feinde zu machen; und das, was
mir geboten war, Thoth, das tat ich. Ich bin mit Horus am Tag der Kleidung in Teshtesh und der
Öffnung der Lagerhäuser von Wasser für die Reinigung des Gottes, dessen Herz kriecht nicht, und
der Entriegelung der Tür der verborgenen Dinge in Restau. Ich bin mit Horus, die linke Schulter des
Osiris bewache ich in Sekhem, und ich gehe und komme aus den göttlichen Flammen am Tag der
Zerstörung der Teufel in Sekhem. Ich bin mit Horus am Tag der Feste des Osiris, das Opfer am
sechsten Tag des Festivals darzubringen und die Tenat auf dem Festival in Annu. Ich bin ein Priester
in Tattu, ich bin Rere im Tempel des Osiris, am Tag des Ergießens auf die Erde. Ich sehe die Dinge,
die in Restau verborgen sind. Ich kese aus dem Buch des Festivals der Seele in Tattu. Ich bin der
Sem- Priester, und ich führe seinen Kurs weiter durch. Ich bin der große Chef der Arbeiter am Tag
der Abgabe des Bootes von Seker auf seinem Schlitten. Ich habe den Spaten gegriffen am Tag des
Bodens in Suten-Henen. O ihr, die ihr die Seelen perfektioniert und lasst sie eingehen in die Halle
des Osiris, möget ihr die vollendete Seele des Schreibers Anni zu Osiris führen, siegreich in die
Halle der doppelten Wahrheit, mit euch das Haus des Osiris zu betreten. Möge er euch hören, wie
ihr ihn hört; möge er euch sehen, wie ihr ihn seht; möge er vor euch stehen, möge er vor euch
sitzen, wie ihr wollt!“

„O ihr, die ihr Brot und Bier den perfektionierten Seelen in der Halle des Osiris gebt, gebt euer Brot
und Bier an den zwei Spielzeiten für die Seele des Anni, bei Osiris, der siegreich vor allen Göttern
von Abtu ist, und dem der mit ihm siegt.“

„O ihr, die ihr den Weg öffnet und legt die Pfade den perfektionierten Seelen zur Halle des Osiris
frei, öffnet den Weg und legt die Wege frei der Seele des Schreibers und Verwalters aller göttlichen
Opfer, Anni, und mit ihr gebt den Triumph. Er möge mit einem mutigen Herzen hereinkommen, und
er möge in das Haus des Osiris im Frieden kommen. Möge er nicht zurückgewiesen werden, möge
er nicht abgewehrt werden, so möge er empfangen, was ihm wohl gefällt, möge er hervorkommen,
wie er es begehrt, und so möge er siegreich sein, seine Befehle mögen im Haus des Osiris
durchgeführt werden; so möge er zu Fuß kommen, und möge er mit Gott sprechen, und möge er
zusammen mit Gott eine bessere Seele sein.“

„Anbetung dir, o du, der du lebst in Set-Sert von Amenta! Osiris, der Schreiber Nekht-Amen,
triumphierend, kennt deinen Namen. Du bewahre ihn vor den Würmern, die in Restau sind, und die
den Körper der Menschen fressen und trinken ihr Blut. Osiris, du begünstigt eine göttlichen Stadt,
der königliche Schreiber Nekht-Amen, triumphierend, ist dir bekannt, euch, ihr Würmer, und er
kennt eure Namen. Dies ist das erste Opfer dem Osiris, dem Herrn aller, der alle seine verborgenen
Arbeiten abgeschlossen hat. Du, Atem gib ihnen, die diejenigen, die in der Bucht von dem Strom
von Amenta sind, fürchten. Er hat befohlen, die Pläneb auszuführen. Sein Thron ward in der
Dunkelheit aufgestellt, und es wird ihm gegeben Ruhm in Restau. O Gott des Lichts, komm du zu
mir herunter und verschlinge die Würmer, die in Amenta sind, das der große Gott gibt, der innerhalb
von Tattu wohnt, den man nicht sieht, der hört meine Gebete. Diejenigen, die in Bedrängnis sind,
fürchten den Gott, der weiter mit dem Spruch auf der heiligen Tafel kommt. Osiris, des Königs
Schreiber Nekht-Amen kommt mit dem Erlass des Herrn von allem, und Horus hat für ihn den
Besitz von seinem Thron genommen. Er kommt mit den Nachrichten. Möge er dir geben gemäß
seinem Wort und möge er in Annu sehen die Adeligen. Er stand vom Boden auf, und die
Schriftgelehrten verherrlichen ihn, die Fürsten binden seine Weisungen und geben Feste für ihn in
Annu, für ihn wird Himmel gefangen genommen. Er hat das Erbe der Erde in seiner Hand ergriffen,
weder Himmel noch Erde kann von ihm weggenommen werden, denn siehe, er ist Ra, der
Erstgeborene der Götter. Seine Mutter säugte ihn, sie gab ihm ihre Brust vom Himmel.“

Osiris, Anni, der Schriftgelehrte und Priester des Heiligen Opfer svon allen Göttern. Möge er
siegreich in Neter-Khert sein! „Ich steige aus dem Ei in dem verborgenen Land. Möge mein Mund
mir gegeben werden, dass ich mit dem großen Gott sprechen kann, dem Herrn der Unterwelt. Möge
meine Hand und mein Arm nicht wieder von den heiligen Ministranten von irgendeinem Gott
gezwungen werden, ich bin Osiris, der Herr der Mündung des Grabes, und Osiris, der siegreiche
Schreiber Anni hat Teil an mir, der ich oben auf der Treppe stehe. Nach dem Wunsch meines
Herzens bin ich aus dem Teich des Feuers gekommen, und ich habe ihn abgeschreckt. Anbetung dir,
o du Herr des Lichts, der du an der Spitze des Großen Hauses stehst und der du wohnst in der Nacht
und in der Finsternis; ich bin zu dir gekommen. Ich bin herrlich, ich bin rein; meine Arme
unterstützen dich. Dein Anteil ist mit denen, die uns vorangegangen sind. O gib mir meinen Mund,
dass ich sprechen kann, und dass ich meinem Herzen folge, wenn ich das Feuer und die Dunkelheit
durch schreite.“

Wenn dieses Schreiben vom Verstorbenen bekannt sein wird auf der Erde, und dieses Kapitel in
Schriftform auf seinen Sarg gelegt wird, wird er kommen von den Tagen in allen Formen der
Existenz, die er begehrt, und er wird in seinem Ort Kraft haben und nicht abgelehnt werden. Brot
und Bier und Fleisch wird auf dem Altar des Osiris dem Osiris geopfert, der Schreiber Anni wird er
darbringen. Er wird dich führen Sie in die Felder von Aaru in Frieden, das Opfer von ihm zu lernen,
der in Tattu wohnt; es möge ihm Weizen und Gerste gegeben werden; da soll er auch gedeihen, wie
er auf Erden tat; und er wird tun, was ihm wohl gefällt, auch das tun, was den Göttern gefällt, die in
der Unterwelt sind, für Millionen von Zeitaltern, in der Welt ohne Ende, ewig.

Hervorgekommen am Tag und dem Ammahet gegeben. „Anbetung euch, ihr Herren von Kas, ihr
Herren von Recht und Wahrheit, unfehlbar, die ewig währen und die durch unzählige Zeitalter
vorhanden sind, gewährt, dass ich in eure Präsenz eintreten kann. Ich auch, ich bin rein und heilig,
und ich habe Macht über den Zauber bekommen, der mein ist. Das Urteil ist mir übergeben worden
in meiner verklärten Form. Gebt ihr mich nicht dem Krokodil, das an der Stelle der Herren von
Recht und Wahrheit ist. Gewährt mir meinen Mund, dass ich damit sprechen kann. Möge mein
Opfer in eurer Gegenwart dargebracht werden, denn ich kenne euch und ich kenne eure Namen, und
ich kenne den Namen des großen Gottes. Gewährt Überfluss an Nahrung für seine Nasenlöcher. Der
Gott Rekem schreitet durch den westlichen Horizont des Himmels. Er wandert hinauf, und ich reise
auf seiner Spur, er muss davon, und ich gehe weiter. Ich will nicht an der Stelle von Mesqet zerstört
werden, des Unholds Beherrschung soll nicht über mich kommen; lasst mich nicht wieder von
euren Toren weggeführt werden; und lasst eure Türen für mich offen stehen; denn ich habe
gegessen das Brot in Pe und ich habe getrunken das Bier in Tepu. Wenn meine Arme in der heiligen
Wohnung gefesselt werden, möge Tmu, mein Vater, mein Haus stabilisieren am Ort über dieser
Erde, wo es Weizen und Gerste in Hülle und Fülle gibt, was nicht ausgesagt werden kann. Mögen
mir da für meine Seele und meinen Körper Feste veranstaltet werden. Gib mir sogar Opfer von den
Toten, Brot und Bier und Wein, Ochsen und Enten, Leinen und Weihrauch, Wachs, und alle guten
Verhältnisse und reinen Dinge, wodurch die Götter leben. Möge ich wieder aufsteigen in allen
Formen, der ich nicht für immer zu scheitern wünsche. Möge ich durch die Felder von Aaru fahren,
auf und ab; möge ich dorthin kommen in Frieden; denn ich bin der Doppel-Löwen-Gott.“

TAFELN VII-X

Hier beginnt das Lob und die Verherrlichung des Kommens und Gehens des glorreichen Neter-
Khert im schönen Amenta, der Tag kommt mit allen Formen der Existenz, die ihn bitten, die
Verstorbenen, zu spielen und zu sitzen in der Seh-Halle und weiter als eine lebendige Seele zu
leben. Siehe, Osiris, den Schreiber Anni, nachdem er zu seinem Hafen gekommen ist. Das, was auf
der Erde geschehen ist ward von Anni gesegnet, alle, denen das Wort des Gottes Tmu geschehen ist.
„Ich bin der Gott Tmu in meinem Aufstieg. Ich bin der Einzige, der ich entstand in Nu. Ich bin Ra,
der am Anfang aufstieg.“

Wer ist denn das? Das ist Ra, der zum ersten Mal in der Stadt Suten-Henen aufstieg, gekrönt als
König in seinem Aufstieg. Die Säulen des Shu waren noch nicht erschaffen, als er auf die Höhe
stieg, er, der in Khemennu war.

„Ich bin der große Gott, der sich selbst geboren hat, Nu, der seinen Namen erschaffen hat als Paut
Neteru und als Gott.“

Wer denn ist das? Das ist Ra, der Schöpfer des Namens seiner Glieder, die in in der Form von
Göttern im Gefolge von Ra kamen.

„Ich bin's, der unter den Göttern nicht zurückgetrieben ward.“

Wer ist denn das? Das ist Tmu in seiner Scheibe, oder wie andere sagen, ist es ist Ra in seinem
Aufstieg am östlichen Horizont des Himmels.

„Ich bin seit gestern, ich kenne das Morgen.“

Wer ist denn das? Gestern ist es Osiris, und morgen ist es Ra, an dem Tag, da er die Feinde des Neb-
er-tcher zerstören wird, und da er gilt als Fürst und Linie seines Sohnes Horus, oder wie andere
sagen, an dem Tag, da wir das Fest begehen der Sitzung des toten Osiris neben seinem Vater Ra,
und wenn der Kampf der Götter gekämpft wird, in dem Osiris, der Herr von Amentet, der Führer
war.

Was ist denn das? Das ist Amentet, die Schöpfung der Seelen der Götter, als Osiris führend war in
Set-Amentet; oder wie andere sagen, das ist Amentet das Ra mir gegeben hat; wenn irgendein Gott
kommt, wird er entstehen und für sie kämpfen.

„Ich kenne den Gott, der darin wohnt.“

Wer ist denn das? Das ist Osiris, oder wie andere sagen, Ra ist sein Name, Ra, der sich selbst
zeugte.

„Ich bin der Phönix, der in Annu ist, und ich bin der Hüter des Volumens des Buches alles Dinge,
der vergangenen und der kommenden.“

Wer denn ist das? Das ist Osiris, oder wie andere sagen, das ist seine Leiche, oder wie andere sagen,
das ist sein Kot. Die Dinge, die sind, und die Dinge, die kommen, werden seine Leiche sein, oder
wie andere sagen, sie sind Ewigkeit und Unsterblichkeit. Ewigkeit ist der Tag, und Ewigkeit ist die
Nacht.

„Ich bin der Gott Amsu in seiner Zukunft. Mögen zwei Federn auf meinen Kopf gesetzt werden.“

Wer ist denn das? Amsu ist Horus, der Rächer seines Vaters, und seine Zukunft ist seine Geburt. Die
Federn auf dem Kopf sind Isis und Nephthys, wenn sie hingehen, sich da zu setzen, auch als seine
Beschützerinnen, und sie bieten das, was dem Kopf mangelt, oder wie andere sagen, sie die beide
sehr große Uräen, die sind Tmu auf der Spitze ihres Vaters, oder wie andere sagen, seine beiden
Augen sind die beiden Federn.

„Osiris, o Anni, Schreiber aller heiligen Opfergaben, geht an seinem Platz im Triumph auf. Er
kommt in seine Stadt.“

Was ist denn das? Das ist der Horizont seines Vaters Tmu.

„1ch habe ein Ende mit meinen Mängeln gemacht, und ich habe meine Fehler weggeräumt.“

Was denn ist das? Das ist das Abschneiden der vergänglichen Glieder vom Körper des Osiris, o
Schreiber Anni, der siegreich ist vor allen Göttern; und alle seine Fehler werden ausgetrieben.

Was ist denn das? Das ist die Reinigung von Osiris am Tage seiner Geburt.
„Ich bin in meinem überaus großen Doppelnest gereinigt worden, das in Suten Henen ist, am Tag
der Opfer der Jünger des großen Gottes, der darin ist.“

Was ist denn das? Millionen-von-Jahren ist der Name des Einen.

Grüner See ist der Name des anderen; ein See von Natron und ein See von Salpeter, oder wie andere
sagen, der-Millionen-von-Jahren-durchschreitet ist der Name des Einen, großer grüner See ist der
Name des anderen, oder wie andere sagen, Der-Erzeuger-von-Millionen-von-Jahren ist der Name
des Einen, grüner See ist der Name des anderen. Jetzt, da der große Gott über ihm ist, ist er Ra
selbst.

„Ich gehe über alle Arten und Weisen, ich kenne den Kopf des Sees von Maata.“

Was ist denn das? Das ist Restau, das heißt, es ist die Unterwelt südlich von Naarut und die
nördliche Tür des Grabes.

Nun, wie über She-Maaat, es ist Abtu, oder wie andere sagen, es ist der Weg durch das Seine, der
Vater Tmu wandert dort, wenn er zu Sekhet-Aaru geht, nach dem Essen und der Nahrung der Götter
hinter dem Schrein. Nun ist die Pforte des Sert das Tor der Säulen des Shu, das nördliche Tor der
Unterwelt, oder wie andere sagen, es sind die zwei Blätter der Tür, durch die der Gott Tmu hinein
geht, wenn er weiter am östlichen Horizont des Himmels wandelt.

„O ihr Götter, die ihr in der Gegenwart des Osiris seid, gebt mir eure Arme, denn ich bin der Gott,
der unter euch kommen wird, ins Leben gerufen.“

Was ist denn das? Das sind die Blutstropfen, die von Ra fielen, als er auszog, sich selbst zu
schneiden. Sie sprangen auf, ins Leben gerufen, wie die Götter Hu und Sa, die im Gefolge sind des
Ra und die begleiten Tmu täglich, jeden Tag.

„Ich bin Osiris, o Anni, Schreiber, triumphierend, ich habe für dich die Kammer gefüllt, nachdem
sie verdunkelt wurde am Tag des Kampfes der beiden Kämpfer.“

Was denn ist das? Das ist der Tag, an dem Horus mit Set kämpfte, da Dreck ins Gesicht des Horus
geworfen wurde, und als Horus die Kräfte des Set zerstörte. Thoth tat dies mit seiner eigenen Hand.

„Ich hebe das Haar, wenn es Stürme gibt am Himmel.“

Was ist denn das? Das ist das rechte Auge des Ra, der tobte gegen Set. Thoth erhebt die Haare und
führt das Auge des Lebens, und ohne Fehler ist der Herr; oder wie andere sagen, er ist das Auge des
Ra, wenn er krank ist, und wenn er weint, ist er sein Partnerauge. Thoth steht dann auf, es zu
reinigen.

„Ich sehe Ra, der gestern vom Schoß geboren wurde der Kuh Meh-urt; seine Kraft ist meine Stärke,
und meine Stärke ist seine Stärke.“

Was denn ist das? Das ist das Wasser des Himmels, oder wie andere sagen, es ist das Bild des Auges
von Ra am Morgen in seiner täglichen Geburt. Meh-urt ist das Auge des Ra. Daher Osiris, o
Schreiber Anni, triumphierend, ist ein Großer unter den Göttern, die im Gefolge des Horus sind. Die
Worte sind für ihn gesprochen, die sein Herr liebt.

Was ist denn das? Das heißt, wer sind diese Götter? Mestha, Hapi, Tuamautef und Qebhsennuf.
„Anbetung euch, ihr Herren von Recht und Wahrheit, und ihr Heiligen, die hinter Osiris stehen, der
ganz und gar abschafft die Sünden und Verbrechen, und ihr, die in der Nachfolge der Göttin Hetep-
se-khus seid, gebt, dass ich zu euch kommen kann. Zerstört alle Fehler, die in mir sind, wie ihr für
die sieben Strahlenden tut, die sich unter den Jüngern ihres Herrn Sepa befinden. Anubis berief sie
auf ihren Platz am Tag, da gesagt wurde: Also dorthin sollt ihr kommen.“

Was denn ist das? Diese Herren von Recht und Wahrheit sind Thoth und Astes, der Herr von
Amenta. Die Heiligen, die hinter Osiris stehen, Mestha, Hapi, Tuamautef und Qebhsennuf, das sind
sie, die über den Oberschenkeln im Himmel sind. Diejenigen, die wegschaffen die Sünden und
Verbrechen und die sich in der Nachfolge der Göttin Hetep-se-khus befinden, das sind die Götter
von Sebek in den Gewässern. Die Göttin Hetep-se-khus ist das Auge des Ra, oder wie andere sagen,
sie ist die Flamme, die nachfolgt dem Osiris, um die Seelen seiner Feinde zu verbrennen. Über all
die Fehler ist in Osiris der Schreiber der heiligen Opfer aller Götter, Anni, triumphierend, das ist
alles, was er für die Herren der Ewigkeit getan hat, da kam er hervor aus dem Schoß seiner Mutter.
In Bezug auf die sieben Strahlenden, Mestha, Hapi, Tuamautef, Qebhsennuf, Maa-atef, Kheri-Beq
und Horus-Khenti-maa, ernannte sie Anubis zu Beschützern des Körpers von Osiris, oder wie
andere sagen, er setzte sie hinter den Ort der Reinigung des Osiris, oder wie andere sagen, diese
sieben Herrlichen sind Netcheh-netcheh, Aqet-Qet, An-erta-nef-bes-khenti-heh, Aq-her-unnut,
Tesher-maa-ammi-het-Anes, Ubes-hra-per-em-khet-khet] und Maa-em-qerh-an-nef-em-hru. Der
Chef der Heiligen, der in seiner Kammer Ministrant des Horus ist, ist der Rächer seines Vaters. Wie
am Tag, an dem gesagt wurde: Dorthin kommt, die Worte sprach Ra zu Osiris. Siehe, möge dies für
mich in Amentet verordnet werden.

„Ich bin die Seele, die in den zwei Tchafi wohnt.“

Was ist denn das? Das ist Osiris, wie er in Tattu geht und findet dort die Seele von Ra; da der eine
Gott umarmt den anderen, und Seelen werden innerhalb der zwei Tchafi ins Leben gerufen.

„Ich bin die Katze, die vom Persea-Baum in Annu in der Nacht kämpft, wenn die Feinde des Neb-
er-tcher zerstört werden.“

Was ist denn das? Der Kater ist Ra selbst, und er wird Maau genannt wegen der Rede des Gottes Sa,
der sagte über ihn: „Er ist wie Maau, was er auch gemacht hat, sein Name war Maau“, oder wie
andere sagen, das ist Shu, der den Besitz von Seb an Osiris austeilt. Was den Kampf vom Persea-
Baum in Annu betrifft, da geht es um der Kinder impotente Revolution, wenn Gerechtigkeit auf sie
einwirkt für das, was sie getan haben. Was die Worte „In dieser Nacht der Schlacht“ betrifft, geht es
um den Einfall der Kinder der ohnmächtigen Revolution in den östlichen Teil des Himmels,
woraufhin ein Kampf im Himmel und auf der ganzen Erde entstanden ist.

„O du, der du im Ei bist, Ra, der du von deiner Scheibe scheinst und aufgehst an deinem Horizont
und glänzt wie Gold über den Himmel, wie du ist keiner unter den Göttern, der du über die Säulen
von Shu im Äther segelst, die Druckwellen des Feuers kommen aus deinem Munde, du machst die
beiden Länder hell mit deinen Glanz, segnest die treuen Verehrer des Gottes, dessen Formen sind
blendend, dessen Augenbrauen sind wie die beiden Teile der Ruhe in der Nacht der Abrechnung der
Zerstörung.“

Wer ist denn das? Das ist One-af, der Gott, der seinen Arm herbei bringt. In Bezug auf die Worte „in
der Nacht der Abrechnung der Zerstörung“, ist es in der Nacht der Verbrennung der Verdammten
und des Sturzes des Bösen in den heilige Gefängnisblock und der Schlachtung von Seelen.

Wer ist denn das? Das ist Nemu, der Scharfrichter des Osiris, oder wie andere sagen, das ist Apep,
wenn er sich aufmacht mit Maat, das heißt Recht und Wahrheit, auf dem Kopfkissen, oder wie
andere sagen, das ist Horus, wenn er sich mit zwei Köpfen aufmacht, von denen der eine die Maat
und der andere die Bosheit erträgt. Er schenkt Bosheit dem, der der Bosheit nachjagt, und Maat
dem, der der Maat nachjagt, die Gerechtigkeit und Wahrheit wirkt, oder wie andere sagen, das ist
der große Horus, der in Sekhem wohnt, oder wie andere sagen, das ist Thoth, oder wie andere
sagen, das ist Nefer-Tmu, oder das sind die Sieben, die den Kurs der Feinde des Neb-er-tcher
vereiteln.

„Befreie mich von den Wächtern, die der Schlachtung Messer tragen und haben grausame Finger
und töten diejenigen, die in der Gefolgschaft des Osiris sind. Mögen sie mich nie überwinden, möge
ich nie unter ihre Messer fallen.“

Was dann ist dies? Es ist Anubis, und es ist Horus in Form von Khent-en-maa, oder wie andere
sagen, ist es der göttliche Herrscher, der die Werke ihrer Waffen vereiteln, der der Häuptling ist in
der Sheniu-Kammer.

„Mögen ihre Messer nie die Beherrschung über mich bekommen, möge ich nie unter ihre
Instrumente der Grausamkeit fallen, denn ich habe ihre Namen kennen gelernt, und ich weiß, das ist
Matchet, der von ihnen im Haus des Osiris ist, Lichtstrahlen schießend aus seinem Auge, aber er
selbst ist unsichtbar. Er geht in der Runde über den Himmel in der Flamme aus seinem Mund, der
Kommandeur Hapi, aber wird selbst nicht gesehen. Ich will auf der Erde vor Ra stark sein, möge
ich glücklich in der Oase sein in der kommenden Präsenz des Osiris. Lasst nicht eure Opfer für
mich verletzend sein, o ihr, die ihr über die Altäre den Vorsitz innehabt, denn ich gehöre zu denen,
die Neb-er-tcher nachfolgen nach den Schriften des Khepera. Ich will als Falke fliegen, gackern als
Gans, wie ich für immer töten will die Schlange, wie es macht die Göttin Nehebka.“

Was ist denn das? Diejenigen, die an den Altären den Vorsitz innehaben, sind ein Sinnbild für das
Auge des Ra und ein Sinnbild für das Auge des Horus.

„O Ra-Tmu, Herr des Großen Hauses, Fürst, Leben, Kraft und Gesundheit aller Götter, schenke mir
den Gott, dessen Gesicht ist wie der eines Hundes, dessen Augenbrauen sind wie die eines Mannes,
und der weidet alle Toten, der lauert an der Bucht des feurigen Sees, und der verzehrt die Körper
der Toten und verschlingt ihre Herzen, und der den Schmutz fallen lässt, aber er selbst übrigens ist
unsichtbar.“

Wer ist denn das? Verschlinger-für Millionen-von-Jahren ist sein Name, und er bleibt in dem See
von Unt. Wie der feurige See ist das, der in Anrutf ist, stark in der Shenit-Kammer. Der unreine
Mensch, der darüber geht, unter den Messern, fällt nach unten, oder wie andere sagen, sein Name
ist Mathes, und er ist der Wächter der Tür von Amenta, oder wie andere sagen, sein Name ist Heri-
Septem.

„Heil dir, Herr des Terrors, Häuptling der Ländereien des Nordens und Südens, Herr des roten
Scheins, der den Schlachtblock bereitet, und der du frisst die Nieren!“

Wer ist denn das? Die Hüterin der Bucht von Amenta.

Was ist denn das? Das ist das Herz des Osiris, der der Fresser von allen geschlachteten Dingen ist.
Die Urerit-Krone ward ihm mit Schwellungen des Herzens als dem Herrn von Suten-Henen
gegeben.

Was ist denn das? Wem die Urerit-Krone mit Schwellungen von Herzen als dem Herrn von Suten-
Henen gegeben worden, ist Osiris. Er befahl unter den Göttern am Tag der Vereinigung der Erde mit
der Erde in Gegenwart von Neb-er-tcher, der Herrscher.
Was ist denn das? Er, der eingeladen wurde, unter den Göttern zu regieren, ist Horus, der Sohn der
Isis, der ernannt wurde, an der Stelle seines Vaters Osiris zu herrschen. Wie in den Tagen der
Vereinigung der Erde mit der Erde, ist die Vermischung der Erde mit der Erde im Sarg des Osiris,
die Seele, die in Suten-Henen ist, der Geber des Essens und Trinkens, der Zerstörer der Frevler, und
die Führung der ewigen Pfade.

Wer ist denn das? Es ist Ra selbst.

„Erlöse mich von dem großen Gott, der Seelen hinweg trägt und den Kot und isst den Schmutz, der
Wächter der Dunkelheit, der für sich selbst lebt im Licht. Diejenigen, die in Not sind, fürchten ihn.“

In Bezug auf die Seelen in Tchafi sind diejenigen, die mit dem Gott sind, der die Seele hinweg trägt,
der die Herzen frisst, und der weidet die Innereien, der Wächter der Dunkelheit, der innerhalb des
Seker-Bootes steht. Sie, die in Verbrechen leben, fürchten ihn.

Wer ist denn das? Es ist Suti, oder wie andere sagen, ist es Smam-ur, die Seele von Seb.

„Heil Khepera in deinem Boot, die zweifache Gemeinschaft der Götter ist dein Körper. Gib du,
Osiris, dem Anni, triumphierend, von den Beobachtern, die den Rechtsstreit führen, die von Neb-er-
tcher ernannt wurden, ihn zu schützen und die Fesseln an seinen Feinden zu befestigen, und die
schlachten das Fleisch; es gibt kein Entkommen aus ihrem Griff. Mögen sie mich nie mit ihren
Messern stechen, ich möge nie in ihre Folter-Kammern hilflos fallen. Möge ich niemals die Dinge
hassen, die die Götter aus mir gemacht haben, denn ich bin rein in der Mesqet. Kuchen von Safran
habe ich ihm in Tanenet gebracht.“

Wer ist denn das? Es ist Khepera in seinem Boot. Es ist Ra selbst. Die Beobachter, die den
Rechtsstreit führen, sind die Affen von Isis und Nephthys. Die Dinge, die die Götter hassen, sind
Bosheit und Falschheit; und er, der durch den Ort der Reinigung im Mesqet wandert, ist Anubis, der
hinter dem Brustkorb ist, der die Eingeweide des Osiris festhält.

Wem Safran-Kuchen gebracht wurde in Tanenet, ist Osiris, oder wie andere sagen, der Safran-
Kuchen in Tanenet sind Himmel und Erde, oder wie andere sagen, es ist Shu, Stärkungsmittel der
beiden Länder in Suten-Henen. Der Safran-Kuchen ist das Auge des Horus; und Tanenet ist das
Grab des Osiris.

Tmu hat dein Haus gebaut, und der zweifache Löwen-Gott hat deine Behausung gegründet; siehe,
Drogen werden gebracht, und Horus reinigt und Set macht mächtig, und Set reinigt und Horus
macht mächtig.

„Osiris, o du Schreiber Anni, triumphierend vor Osiris, er ist in das Land kommen und hat es mit
seinen Füßen besessen. Er ist Tmu, und er ist in der Stadt.“

„Wende du dich zurück, o Rehu, dessen Mund scheint, dessen Kopf kriecht, wende dich zurück aus
der Zeit vor seiner Kraft! Oder wie andere sagen: Wende du dich von ihm zurück, der bewahrt die
Zeit und ist unsichtbar. Osiris bewacht den Anni sicher. Gott ist Isis, und er wird gefunden mit
ihrem Haar auf ihm, dass ich es schüttle über die Stirn, der er in Isis konzipiert wurde und gezeugt
in Nephthys. Und sie schneiden die Dinge von ihm ab, die abgeschnitten werden sollten.“

Angst jagt dich, Terror ist auf deinen Armen. Du bist seit Millionen von Jahren in den Armen der
Nationen; Sterbliche gehen rings um dich. Du schlägst unten den Vermittlern deine Feinde, und du
brichst die Arme den Mächten der Finsternis. Die beiden Schwestern Isis und Nephthys sind dir zu
deiner Lust gegeben. Du hast erschaffen, was in Kheraba ist, und das, was in Annu ist. Jeder Gott
fürchtet dich, denn du bist sehr groß und schrecklich; du rächst jeden Gott an den Menschen, die ihn
verfluchen, und du schießt Pfeile. Du lebst nach deinem Willen; du bist Uatchit, die Herrin der
Flamme. Das Böse kommt unter die, die sich gegen dich auflehnen.

Was ist denn das? Die versteckte Form, gewährt von Menhu, ist der Name des Grabes.

TAFELN XI und XII

Der erste Arit. Der Name des Türhüters ist Sekhet-hra-Asht-aru; der Name des Wächters ist Meti-
heh; der Name des Herolds ist Ha-kheru.

Worte, gesprochen, wenn Osiris kommt an den ersten Arit in Amenta. Sage Anni, triumphierend,
wenn er kommt zu dem ersten Arit:. „Ich bin der Mächtige, der sein eigenes Licht schafft, ich bin
gekommen zu dir, o Osiris, und will gereinigt werden, wo ich verunreinigt bin, ich bete dich an.
Dein Name ist mir nicht der Name von Restau. Anbetung dir, o Osiris, mit deiner Kraft und deiner
Macht in Restau. Steh auf und erobere, o Osiris, in Abtu. Du gehst umher im Himmel, du segelst in
Gegenwart von Ra, du siehst all die Wesen, die Wissen haben. Heil Ra, der du in im Himmel
kreisest. Wahrlich, ich bete dich an, o Osiris, ich bin ein gottähnlicher Herrscher. Lass mich daher
nicht weggejagt werden zur Wand der brennenden Kohlen. Ich habe den Weg in Restau geöffnet;
ich habe den Schmerz des Osiris gelindert; ich habe angenommen, dass er die Waage gewogen hat;
ich habe für ihn einen Weg in das große Tal bereitet, und er macht seinem Weg. Osiris scheint.“

Der zweite Arit. Der Name des Türhüters ist Un-Hut; der Name des Beobachters ist Seqet-hra; der
Name des Herolds ist Uset.

Sage Osiris, Anni, wenn er kommt zu diesem Arit: „Er sitzt da, seinen Herzenswunsch zu erfüllen,
und er wägt Worte von Thoth. Die Stärke von Thoth erniedrigt, die versteckten Göttinnen Maata,
die sich im Laufe der Jahre von Maat ernährt. Ich bringe Opfer für den Moment, wenn er auf dem
Weg aufsteigt; ich stehe auf und lasse dich den Weg passieren, du gib, dass ich durchdringen kann
und dass ich in den Augen des Ra gewinne zusammen mit all denjenigen, die opfern.“

Der dritte Arit. Der Name des Türhüters ist Qe-Qe-hauau-ent-pehui; der Name des Wächters ist Se-
res-hra; der Name des Herolds ist Aaa.

Spricht Osiris zu Anni, wenn er kommt zu diesem Arit: „Ich versteckte mich in der großen Tiefe,
ich bin der Richter des Rehui, ich bin gekommen, und ich habe beseitigt die Straftaten. Ich baue den
Stehplatz auf, der aus seiner Urerit-Krone stammt. Ich habe sein Geschäft in Abtu getan, ich habe
die Möglichkeiten in Restau eröffnet, ich ließ die Schmerzen, die in Osiris waren. Ich habe gerade
seinen Standplatz gemacht, und ich habe eben gemacht seinen Pfad. Er scheint in Restau.“

Der vierte Arit. Der Name des Türhüters ist Khesef-hra-asht-kheru; der Name des Wächters ist
Seres-Tepu; der Name des Herolds ist Khesef-An.

Spricht Osiris zum Schreiber Anni, triumphierend, wenn er kommt zu diesem Arit: „Ich bin der
mächtige Stier, der Sohn der Stammmutter des Osiris. O ihr, sein Vater, der Herr, ist göttlich. Ihr
Begleiter, möge ich für ihn Zeugnis ablegen. Hier werden die Schuldigen vor Gericht gewogen. Ich
habe seiner Nase ewiges Leben gebracht. Ich bin der Sohn von Osiris, ich habe den Weg bereitet,
ich habe bestanden in Neter-khert.“
TAFEL XII

Im fünften Arit. Der Name des Türhüters ist Ankh-f-em-Fent, der Name des Wächters ist Shabu; der
Name des Herolds ist Teb-hra-Keha-kheft.

Spricht Osiris zum der Schreiber Anni, triumphierend, wenn er zu diesem Arit kommt: „Ich habe dir
die Knochen deiner Backen nach Restau gebracht, ich habe dir dein Rückgrat nach Annu gebracht,
ich habe versammelt alle deine Glieder dort. Ich habe Apep für dich zurückgetrieben. Ich habe
Wasser auf die Wunden gegossen; ich habe einen Weg unter dir bereitet. Ich bin der Große Alte
unter den Göttern. Ich habe im Opfer des Osiris, des Sieger, gesammelt seine Knochen, der in allen
seinen Gliedern gesiegt hat.“

Der sechste Arit. Der Name des Türhüters ist Atek-au-kehaq-kheru; der Name des Wächters ist
One-clear; der Name des Herolds ist Ates-hra.

Spricht Osiris zum Schreiber Anni, wenn er zu diesem Arit kommt: „Ich bin gekommen, täglich, ich
bin täglich gekommen. Ich habe den Weg bereitet, ich habe zusammen übergeben, was von Anubis
erschaffen wurde. Ich bin der Herr der Urerit-Krone und des magischen Wortes, der Rächer von
Recht und Wahrheit, ich habe seine Augen gerächt, ich habe das Auge des Osiris verhüllt, ich habe
den Weg bereitet; Osiris, Anni hat alles mir übergeben.“

Der siebte Arit. Der Name des Türhüters ist Sekhem-Matenu-sen; der Name des Beobachters ist Aa-
maa-kheru, und der Name des Herolds ist Khesef-Khemi.

Spricht Osiris zum Schreiber Anni, wenn er zu diesem Arit kommt: „Ich bin gekommen zu dir, o
Osiris, der von allen Verunreinigungen gereinigt ward. Du gehst umher im Himmel, du siehst Ra,
du sieht die Wesen, die Wissen haben. Heil nur dem Einen! Siehe, du bist in dem Sektet-Boot, er
geht um den Horizont des Himmels herum. Ich spreche, was ich will, zu seinem Körper; er wird
stark und kommt zum Leben, da er redete. Du wendest sein Gesicht zurück. Mögest du mich segnen
und auf allen Wegen zu dir führen!“

Der erste Pylon. Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum ersten Pylon kommt. Spricht Osiris
zu Anni, triumphierend: „Siehe, die Dame des Schreckens, mit hohen Mauern, die souveräne Dame,
die Herrin der Zerstörung, welche die Worte ausspricht, die die Zerstörer zurückweichen lässt, sie,
die vor der Zerstörung rettet, die wandert auf dem Weg. Der Name des Türhüters ist Neruit.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zu dem zweiten Pylon kommt. Spricht Osiris zum
Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, die Dame des Himmels, die Herrin der Welt, die alles mit
Feuer verzehrt, die Dame der Sterblichen, wie viel größer ist sie als doch als alle Menschen! Der
Name des Türhüter ist Ptah.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum dritten Pylon kommt im Haus des Osiris. Spricht
der Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, die Dame des Altars, die Mächtige, der die Opfer
dargebracht werden, die Geliebte jeden Gottes, der nach Abtu segelt. Der Name des Türhüters ist
Sebaq.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum vierten Pylon kommt. Spricht Osiris zum der
Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, sie, die mit Messern schneidet, die Herrin der Welt, die
Zerstörerin der Feinde des Herzens, sie, die befiehlt das Entweichen der Bedürftigen vor den Bösen.
Der Name des Türhüters ist Nekau.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum fünften Pylon kommt. Spricht Osiris zum der
Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, die Flamme, die Dame des Atems für die Nasenlöcher, man
kann sie nicht bitten, man darf nicht in ihre Gegenwart kommen. Der Name des Türhüters ist
Hentet-Arqiu.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum sechsten Pylon kommt. Spricht Osiris zum
Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, die Dame des Lichtes, die Mächtige, zu der die Menschen
laut weinend kommen, der Mensch kennt weder ihre Breite noch ihre Höhe, sie wurde nie
gefunden, die von Anfang an Weisheit gibt. Es ist eine Schlange über ihr, deren Größe nicht bekannt
ist. Sie in der Gegenwart des Herzens. Der Name des Türhüters ist Semati.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum siebenten Pylon kommt. Spricht Osiris zum
Schreiber Anni, triumphierend: „Siehe, das Gewand, das die Schwachen kleidet, die Verstorbenen,
weinend, was sie lieben, ihr Leichentuch. Der Name des Türhüters ist Shakti.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum achten Pylon kommt. Spricht Osiris zum Schreiber
Anni, triumphierend: „Siehe, das lodernde Feuer, die Flamme, die abschreckt, mit Flammenzungen,
die Ferne zu erreichen, das Schlachtopfer des Höchsten. Durch dies Feuer kann man nicht hindurch,
ohne verletzt zu werden. Der Name des Türhüters ist Khu-tchet.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zurm neunten Pylon kommt. Spricht Osiris zu Anni,
triumphierend: „Siehe, sie, die ist die Größte, die Dame voll Stärke, die ihrem Herrn Ruhe des
Herzens geben wird, ihr Umfang ist dreihundertfünfzig Maße, sie ist mit dem Perlmutt-Smaragd des
Südens bekleidet. Und sie erweckt die gottähnliche Form und kleidet den schwachen Verstorbenen.
Der Name des Türhüters ist Ari-su-tchesef.“

Worte, die gesprochen werden, wenn Anni zum zehnten Pylon kommt. Spricht Osiris zu Anni,
triumphierend: „Siehe, sie, die eine laute Stimme hat, sie, die diejenigen weinen lässt, die sie bitten,
die die Ängstlichen terrorisiert, die keinen fürchtet, die drinnen sind. Der Name des Türhüters ist
Sekhen-ur.“

Der elfte Pylon. „Siehe, sie, die die Schlacht aufrührt, die Verbrennerin der Teufel, sie, die bei
jedem Tor schrecklich ist, die am Tag der Dunkelheit fröhlich ist. Sie richtet den schwachen
Verstorbenen.“

Der zwölfte Pylon. „Siehe, die Aufruferin der beiden Länder, die mit Feuer die Teufel vernichtet,
sie, die Dame von Pracht kommt, die täglich ihrem Herrn gehorcht. Sie richtet den schwachen
Verstorbenen.“

Der dreizehnte Pylon. „Siehe, Isis, die weiter ihre Hände und Arme über alle ausgestreckt hat und
lässt Hapi in seinem versteckten Platz glänzen. Sie richtet den schwachen Verstorbenen.“

Der vierzehnte Pylon. „Siehe, die Dame des Messers, die im Blut tanzt! Sie feiert das Fest des
Gottes Hak am Tag des Gerichts, sie richtet die schwachen Verstorbenen.“

Der fünfzehnte Pylon. „Siehe, der Blutigen Seele, die erforscht erprobt, die Untersuchungen und
Kontrollen durchführt, die weiter in der Nacht kommt und fesselt den Unhold auf seinem Lager;
möge ihre Hand dem stillen Herzen in seiner Stunde gegeben werden, und möge sie ihn zu sich
fördern und kommen lassen. Sie richtet den schwachen Verstorbenen.“

Der sechzehnte Pylon. Spricht Osiris, wenn zu diesem Pylon kommt: „Siehe, die Schreckliche, die
Dame des Regensturms, der Untergang in die Seelen der Menschen, die Fresserin der Leichen von
Menschen, die Bestellerin und Schöpferin der Schlachtungen, die kommt her und richtet den
schwachen Verstorbenen.“

Der siebzehnte Pylon. „Siehe, die in-Stücke-Hauende im Blut, die Dame der Flamme. Sie richtet
den schwachen Verstorbenen.“

Der achtzehnte Pylon. „Siehe, die Liebhaberin des Feuers, die Reinigerin der Sünder, die
Liebhaberin der Schlachtung, die Chefin von allen, die Dame des Tempels, die Schlächterin der
Teufel in der Nacht. Sie richtet den schwachen Verstorbenen.“

Der neunzehnte Pylon. „Siehe, die Spenderin des Lichts, sie, die Geliebte der Flammen, die Dame
der Stärke und der Schriften des Ptah. Sie macht einen Versuch der Einwicklung von Pa-an.“

Der zwanzigste Pylon. „Siehe, sie, die in der Höhle ihres Herrn ist, die Nahe ist ihr Name, sie
verbirgt, was sie gemacht hat, sie trägt Herzen weg und trinkt gierig Wasser, dass sie den schwachen
Verstorbenen richtet.“

Der einundzwanzigste Pylon. „Siehe, das Messer, das Innerste, wenn der Name genannt wird, sie
tötet diejenigen, die gegenüber ihren Flammen rebellieren. Sie hat geheime Grundstücke und
Ratschläge.“

„Heil, spricht Horus, o einundzwanzigster Pylon des Herzens. Ich habe den Weg bereitet, ich kenne
dich, ich kenne deinen Namen, ich kenne den Namen der Göttin, der dich beschützt, die unbekannte
Göttin mit dem bloßen Rücken, die Überwinderin derer, die ihrem Flammenschwert nahen, die bei
der Äußerung ihres Namens zuschlägt, dies ist ihr Name: Du hältst die geheimen Dinge des
Rächers. Der Gott, der dich beschützt, heißt Amem. Er läßt es geschehen, dass die Persea-Bäume
nicht wachsen, dass die Akazien nichts hervorbringen und das Kupfer nicht gezeugt wird in den
Bergen. Die gottähnlichen Wesen dieses Pylons sind sieben Götter: Tchen-or-At ist der Name des
einen an der Tür. Hetep-mes ist der Name des zweiten. Mes-Sep ist der Name des dritten. Utch-re
ist der Name des vierten. Ap-uat ist der Name des fünften. Beq ist der Name des sechsten. Anubis
ist der Name des siebten.“

„Ich habe geschaffen die Arten. Ich bin Amsu-Horus, der Rächer seines Vaters, der Erbe seines
Vaters Un-Nefer. Ich bin gekommen, und ich habe alle Feinde meines Vaters Osiris gestürzt. Ich bin
am Tag gekommen, am Tag des Sieges, mit mir kommt die Verehrung des Gottes, sie kommt in das
Haus seines Vaters Tmu, des Herrn von Annu, triumphierend in dem südlichen Himmel. Ich habe
getan, was richtig und wahr ist, ich habe Recht und Wahrheit gebracht; ich habe das Haker-Fest für
den Herrn eingerichtet; ich habe den Weg in das Festival bereitet; ich habe Opfer von Kuchen an die
Herren der Altäre dargebracht, und ich habe Opfer und Opfergaben dargebracht und Kuchen und
Bier und Ochsen und Enten, für meinen Vater Osiris Un-Nefer steige ich auf, dass meine Seele ganz
hergestellt werde; ich bewegte den Phönix, heran zu kommen auf mein Wort, der ich täglich in das
heilige Haus gekommen bin, um Opfer von Weihrauch darzubringen, ich habe Kleider aus Byssus
gebracht, ich habe weiter auf dem See im Boot übergesetzt, ich habe Osiris, den Oberherrn der
Unterwelt, siegreich gemacht, Sieger über seine Feinde zu sein. Und ich habe alle im Osten an den
Ort der Schlachtung weggetragen, alle seine Feinde; sie gehen nicht weiter darin, sie kommen zur
Dauer des Gottes Seb. Ich habe diejenigen ausgetrieben, die sich gegen Ra erhoben, und ich habe
ihn siegreich sein lassen. Ich bin auch als Schreiber gekommen, und ich habe alles klar gemacht.
Ich habe den Gott bewegt, die Kraft seiner Beine zu stärken. Ich bin in sein Haus gekommen, das
auf seinem Berg ist, und ich habe ihn gesehen, der der Gerade in der heiligen Halle ist. Ich ging aus
Restau weg; ich habe mich versteckt, und ich habe den Weg gefunden; ich bin zu An-Rutf gereist.
Ich habe die Nackten bekleidet. Ich bin nach Abtu gesegelt; ich habe die Götter Hu und Sau gelobt.
Ich bin in das Haus des Tree eingegangen, ich habe Gebete an die Götter Khati und Sekhet im Haus
der Neith gesprochen, oder wie andere sagen, an die Herrscher. Ich bin in Restau eingegangen; ich
habe mich versteckt, und ich habe den Weg gefunden; ich bin nach An-Rrutf gereist. Ich habe
angezogen die Nackten. Ich bin nach Abtu gesegelt; ich habe Hu und Sau verherrlicht. Ich habe
meine Krone bei meinem Aufstieg erhalten, und ich habe Macht, auf meinem Stuhl zu sitzen, auf
dem Stuhl meines Vaters und der großen Vereinigung der Götter. Ich habe die Meskhen von Ta-sert
angebetet. Mein Mund sprudelt Worte des Rechts und der Wahrheit. Ich habe die Schlange Akhekh
ertränkt. Ich bin in den großen Saal gekommen, die Kraft in den Gliedmaßen zu geben; und man hat
mir gewährt, im Boot von Hai zu segeln. Der Duft der Anti-Salbe steigt auf aus seinem Haar, der
Wissen hat. Ich bin in das Haus des Tree eingegangen, und ich habe im Haus des Fürsten Gebete an
die Götter Khati und Sekhet gesprochen. Ich bin als Favorit in Tattu angekommen.“

An-maut- sagt: „Ich bin gekommen zu euch, o mächtige und gottähnliche Herrscher, die im Himmel
und auf Erden und unter der Erde herrschen, und ich sage euch: Osiris hat Anni herbei gebracht. Er
hat nicht gesündigt gegen einen der Götter. Gewährt ihr, dass er für alle Zeit bei euch sein kann.“

Die Anbetung des Osiris, des Herrn von Restau, und der großen Vereinigung der Götter, die in der
Unterwelt neben Osiris sind, der Schreiber Anni spricht: „Anbetung dir, o Herrscher von Amenta!
Unnefer, in Abtu bin ich zu dir gekommen, und mein Herz bewahrt Recht und Wahrheit. Es gibt
keine Sünde in meinem Körper, noch habe ich gelogen vorsätzlich, noch habe ich irgendetwas mit
einem falschen Herzen getan. Gib du mir zu essen in dem Grab, und dass ich vor dem Altar der
Herren von Recht und Wahrheit komm in deine Präsenz und dass ich eingehen kann und komme
heraus aus der Unterwelt, dass meine Seele nicht abgelehnt wird, und dass ich das Gesicht der
Sonne erblicken kann, und dass ich den Mond für immer und ewig schaue.“

Se-mer- spricht: „Ich bin gekommen zu euch, o gottähnliche Herrscher, die in Restau sind, und ich
habe gebracht zu Osiris den Anni. Gewährt ihr ihm, als dem Jünger des Horus, Kuchen und Wasser
und Luft und ein Gehöft in Sekhet-Hetep.“

Die Anbetung des Osiris, des Herrn der Ewigkeit, und all der gottgleichen Herrscher von Restau,
von Osiris, der Schreiber Anni sagt: „Anbetung dir, König von Amenta, Fürst von Akert, ich bin zu
dir gekommen. Ich weiß, dass deine Wege wunderbar sind, dass ich mit allen Formen eingerichtet
worden bin, die du gibst in der Unterwelt. Mögest du mir einen Platz in der Unterwelt in der Nähe
der Herren von Recht und Wahrheit gewähren. Möge meine Heimstätte in Sekhet-hetep treu bereit
liegen, und möge ich den Kuchen in deiner Gegenwart empfangen.“

TAFEL XIII

„Heil Thoth, der du Osiris ließest über seine Feinde siegreich sein, lass du den Schreiber Annis über
seine Feinde siegreich sein, wie du Osiris über seine Feinde siegreich sein ließest in Gegenwart der
gottgleichen Herrscher, die mit Ra und Osiris in Annu herrschen, in der Nacht der Dinge der Nacht
und in der Nacht des Kampfes und der Fesselung der Feinde und am Tag der Zerstörung durch Neb-
er-tcher.“

Die großen gottähnlichen Herrscher in Tattu sind Osiris, Isis, Nephthys und Horus, der Rächer
seines Vaters. Nun ist die Nacht der Herstellung der Tat, bis sie in Tattu stehen und signifizieren die
Aufhebung des Arms und der Schulter von Osiris, dem Herrn von Sekhem; und diese Götter stehen
hinter Osiris ihn zu schützen, auch als die Einwickelnden, die ihn einkleiden.

„Heil, Thoth, der du Osiris ließest über seine Feinde siegreich sein, stelle du den Anni
triumphierend über seine Feinde in Gegenwart der großen gottähnlichen Herrscher, die in Sekhem
sind, in der Nacht von dem, was auf dem Nacht-Festival in Sekhem geschieht.“
Die großen gottähnlichen Herrscher, die in Sekhem sind, sind Horus, der unsichtbar ist, und Thoth,
der mit den gottgleichen Herrschern in Naarerutf zusammen ist. Nun ist die Nacht der Dinge auf
dem Nacht-Festival in Sekhem, da bezeichnet das Licht der aufgehenden Sonne den Sarg des Osiris.

„Heil, Thoth, der du Osiris ließest siegreich sein über seine Feinde, stelle du den Anni
triumphierend über seine Feinde in der Gegenwart der großen gottähnlichen Herrscher in Pe und
Tep, in der Nacht der Einrichtung der Säulen des Horus, und wenn Horus etabliert wird zur
Herstellung des Erbe der Dinge, die seinem Vater gehören.“

Die großen göttlichen Herrscher, die in Pe und Tep sind, sind Horus, Isis, Mestha und Hapi. Jetzt
die Einrichtungen des Horus befehlen Set und seinen Anhängern: Jetzt wird die Kluft errichtet!

„Heil, Thoth, der du ließest Osiris siegreich sein über seine Feinde, stelle du den Anni
triumphierend über seine Feinde in Anwesenheit der großen göttlichen Herrscher in Rekhit in der
Nacht, als Isis lag, Wache zu halten, die voller Klagen um ihren Bruder Osiris war.“

Die großen gottähnlichen Herrscher in Rekhit sind Isis, Horus und Mestha.

„Heil, Thoth, der du ließest Osiris siegreich sein über seine Feinde, du lasse den Schreiber Anni
triumphiere in Frieden! Gib ihm den Sieg über seine Feinde in der Gegenwart der großen göttlichen
Herrscher, die sind in Abtu, in der Nacht des Gottes Naker, bei der Trennung der gottlosen Toten,
bei der Beurteilung der Geister und bei der Entstehung von Freude in Tenu.“

TAFEL XIV

Die großen gottähnlichen Herrscher, die in Abtu sind, sind Osiris, Isis und Ap-uat.

„Heil, Thoth, der du ließest Osiris siegreich sein über seine Feinde, stelle du den Anni, der
Schreiber, und Kassierer der heiligen Opfer aller Götter, als Sieger über seine Feinde in der
Gegenwart des göttlichen Herrschers, der die Toten in der Nacht der Verurteilung der Personen
richten wird, die ausgelöscht werden.“

Die großen gottähnlichen Herrscher in dem Urteil der Toten sind Thoth, Osiris, Anubis und
Astennu. Jetzt kommt die Verurteilung derer, die ausgelöscht werden, das ist die Zurückhaltung von
dem, was notwendig ist für die Seelen der Kinder der ohnmächtigen Revolution.

„Heil, Thoth, der du ließest Osiris siegreich sein über seine Feinde, du lasse den Schreiber Anni
triumphierend siegreich sein über seine Feinde in der Präsenz der großen gottähnlichen Herrscher,
auf dem Festival des Zerbruchs und auf der Erde in Tattu, in der Nacht des Zerbruchs und des
Wendens der Erde in ihrem Blut, und lasse Osiris siegreich sein über seine Feinde.“

Wenn die Unholde von Set kommen und verwandeln sich in Tiere, die großen gottähnlichen
Herrscher, auf dem Festival des Zerbruchs und des Auferstehens der Erde in Tattu, tötet Gott sie in
Anwesenheit der Götter, und ihr Blut fließt unter ihnen hinweg, wie sie geschlagen werden. Diese
Dinge sind erlaubt durch das Urteil derer, die sie durchführen, die in Tattu sind.

„Heil, Thoth, der du ließest Osiris siegreich sein über seine Feinde, du, der den Anni in der
Gegenwart der gottgleichen Herrscher siegreich sein lässt über seine Feinde, die in Naarutef sind, in
der Nacht dessen, der sich in verschiedenen Formen verbirgt, Osiris.“

Die großen gottähnlichen Herrscher, die in Naarutef sind, sind Ra, Osiris, Shu und Bebi. Nun ist die
Nacht dessen, der sich in verschiedenen Formen verbirgt, Osiris, wenn die Oberschenkel und der
Kopf und die Fersen und die Beine nahe dem Sarg des Osiris Un-Nefer gebracht worden sind.

„Heil, Thoth, der du lässest Osiris siegreich sein über seine Feinde, stelle du den Anni,
triumphierend mit Osiris, als Sieger über seine Feinde in der Gegenwart der großen gottähnlichen
Herrscher, die in Restau sind, in der Nacht, als Anubis lag mit seinen Armen und Händen über dem,
was hinter Osiris ist, und als Horus über seine Feinde siegte.“

Die großen gottähnlichen Herrscher in Restau sind Horus, Osiris und Isis. Das Herz des Osiris freut
sich, und das Herz des Horus ist froh, und deshalb sind der Osten und der Westen in Frieden.

„Heil, Thoth, der du lässest Osiris siegreich sein über seine Feinde, lass du den Anni, den Schreiber,
den Kassierer der göttlichen Opfer aller Götter, triumphieren über seine Feinde in der Gegenwart
von zehn Vereinigungen großer göttlicher Herrscher, die mit Ra sind und mit Osiris und mit jedem
Gott und mit jeder Göttin in Gegenwart von Neb-er-tcher. Er hat seine Feinde zerstört, und er hat
alles Böse zerstört.“

TAFEL XV

Das Kapitel: Öffnen des Mundes des Osiris, vom Schreiber Anni. Gesagt werde: „Möge Ptah
meinen Mund öffnen, und möge der Gott meiner Stadt die Einwicklungen verlieren, auch die
Einwicklungen, die meinen Mund bedecken. Darüber hinaus möge Thot mir die Fülle schenken
und, mit Zauber begabt, kommen und meine Verbände verlieren, die Bandagen von Set, die Fessel
meines Mundes, und möge der Gott Tmu sie schleudern auf diejenigen, die mich fesseln wollten.
Möge mein Mund geöffnet werden, möge er durch Shu aufgeschlossen werden mit seinem Eisen-
Messer, mein Mund, womit er den Mund der Götter geöffnet hat. Ich bin Sekhet, und ich sitze auf
der großen westlichen Seite des Himmels im See unter den Seelen der Annu. Ich bin die große
Göttin! Jetzt über jeden Zauber und alle Worte, die gegen mich gesprochen werden, mögen die
Götter widerstehen, und möge jede und jeder in der Gesellschaft der Götter widerstehen.“

Das Kapitel von dem Zauber des Osiris, wenn er Anni holt nach Neter-Khert. Er spricht: „Ich bin
Tmu-Khepera, der geboren wurde aus dem Oberschenkel seiner göttlichen Mutter. Diejenigen, die
in Nu sind, sind Wölfe geworden, und diejenigen, die unter dem göttlichen Herrscher sind, wurden
Hyänen. Siehe, ich entnehme dies zusammen mit dem Zauber von jedem Ort, wo es so ist, und von
jedem Menschen, mit dem sie sind, schneller als Windhunde und flinker als das Licht. Heil dir, der
du entlang dem Makhent-Boot von Ra wandelst, da dein Segel sich bläht und deine Ruder sind stark
in dem Wasser, wie du segelst über den Feuersee in Neter-Khert. Siehe, du sammelst zusammen den
Zauber von jedem Ort, wo es so ist, und von jedem Menschen, mit dem sie sind, schneller als
Windhunde und flinker als das Licht, der Zauber schafft die Form der Existenz aus der Mutter
Oberschenkel und erschafft die Götter aus der Stille, und dass die Wärme des Lebens den Göttern
gegeben wird. Siehe, der Zauber ist mir gegeben, wo immer er ist, schneller als Windhunde und
flinker als das Licht, oder wie andere sagen, flinker als ein Schatten.“

Dies Kapitel des Verstorbenen bewirkt, dass sein Name in Neter-Khert erinnert wird. Er spricht:
„Möge mein Name im großen Doppelhaus mir gegeben werden, und möge meines Namens gedacht
werden im Haus des Feuers, die Nacht der Jahre zu zählen und die Zahl der Monate zu sagen. Ich
bin mit dem Heiligen, und ich sitze auf der östlichen Seite des Himmels. Wenn irgendein Gott zu
mir tritt, werde ich unverzüglich seinen Namen verkünden.“

Das Kapitel vom Schenken des Herzens von Anni an Osiris in der Unterwelt. Anni spricht: „Möge
mein Herz im Haus der Herzen mit mir sein, möge mein Herz mit mir sein und möge es in mir Ruhe
finden, oder ich werde nicht essen von dem Kuchen des Osiris auf der östlichen Seite des Sees von
Blumen, hinfort habe ich ein Boot, um auf dem Nil zu fahren, und eine anderes, um aufzusteigen,
und ich werde vorwärts fahren im Boot mit dir. Möge mein Mund mir gegeben sein, dass ich mit
ihm rede, und meine beiden Füße, um gehen zu können, und meine beiden Hände und Arme, um
meinen Feind zu stürzen. Auch die Türen des Himmels mögen mir geöffnet werden; möge Seb, der
Fürst der Götter, meine beiden Wangen für mich röten, möge er meine beiden Augen öffnen, die
blind sind, möge er mich ausstrecken lassen meine Füße, die miteinander verbunden sind, und möge
Anubis meine Beine fest machen, dass ich stehen kann. Möge die Göttin Sekhet mich aufsteigen
lassen, so dass ich zum Himmel aufsteigen kann, und dass dort das getan werden kann, das ich im
Haus des Geistes des Ptah befehle. Ich kenne mein Herz, ich habe die Herrschaft über mein Herz
bekommen, ich habe die Herrschaft über meine beiden Hände und Arme bekommen, ich habe die
Herrschaft über meine Füße bekommen, und ich habe die Kraft gewonnen zu tun, was meiner Seele
gefällt. Meine Seele soll nicht vor den Toren der Unterwelt von meinem Körper weggenommen
werden; sondern ich werde in Frieden geben, und ich werde in Frieden hervorgehen.“

Das Kapitel, wie das Herz des Osiris den Schriftgelehrte im heiligen Opfer aller Götter, Anni, in der
Unterwelt angetrieben. Anni spricht: „Mein Herz, meine Mutter, mein Herz, meine Mutter! Mein
Herz, aus dem ich entstanden bin! Möglicherweise gibt es nichts, um meinem Urteil zu
widerstehen, möge es keinen Widerstand gegen mich geben; möge es in Gegenwart von Gott kein
Abschied von dir sein, der du die Waage bewahrst, du bist meine Seele innerhalb meines Körpers,
die zusammenfügt und stärkt meine Glieder. Mögest du kommen an den Ort des Glücks! Möge die
Shenit, wo die schnellen Männer zu Berge stehen, nicht meinen Namen stinken lassen.“

Kapitel von der Seele eines Mannes, der in die Unterwelt kam. Der Schreiber Anni sagt: „Ich, ich
bin es, der weiter aus der Wasser-Flut kommt, die ich zum Überlaufen bringe und die bleibt mächtig
wie der Nil.“

Kapitel des Trinkwassers in der Unterwelt. Er spricht: „Ich, ich bin es, der von weiter kommt zu
Seb. Die Flut ist ihm gegeben worden. Und er hat die Macht über sie als Hapi bekommen. Ich, ich
öffne die zwei Türen des Himmels, und die beiden Türen des wässrigen Abgrunds haben mir Thoth
und Hapi geöffnet, die göttlichen Zwillingssöhne des Himmels, die sind mächtig im Glanz. Erteilt
mir, dass ich Macht über die Wasser gewinnen kann, auch wenn Set überwand seine Feinde am Tag,
wenn er die Welt erschrickt. Ich habe Schulter um Schulter übergeben, auch wenn ich sie diesem
großen und herrlichen Gott übergeben habe, der ist der, der mit allen Dingen vertraut ist und dessen
Name unbekannt ist. Ich habe durch den Mächtigen meine Schultern übergeben. Die Flut von Osiris
ist über mich gekommen, und Thoth-Hapi-Tmu, der Herr des Horizonts, ist gelaufen zu mir, die
Flut in seinem Namen, geöffnet hat Thot mir mit dem Hackmesser die Erde. Ich habe Macht über
das Wasser gewonnen, auch wenn Set Macht über seine Feinde gewonnen hat. Ich bin über den
Himmel gefahren. Ich bin Ra. Ich bin der Löwen-Gott. Ich bin der junge Stier. Ich habe die
Oberschenkel verschlungen, ich habe das Fleisch beschlagnahmt. Ich bin in Seket-Aru rings um die
Ströme gegangen. Grenzenlose Ewigkeit wurde mir bereits gewährt, und siehe, ich bin der Erbe der
Ewigkeit; mir ist gegeben worden das ewige Leben.“

Das Kapitel Trinkwasser und der nicht im Feuer verbrannte. Der Verstorbene sagt: „Sei gegrüßt, du
Bulle von Amenta, ich habe dir mich dargebracht, ich bin das Ruder von Ra, mit dem er über die
Zeiten übergesetzt, lass mich nicht begraben noch verbraucht werden. Ich bin Beb, dem
erstgeborenen Sohn von Osiris, der in Annu jeden Gott in seinem Auge wäscht. Ich bin der Erbe,
der Erhabene, der Mächtige, der Herzliche. Ich ließ meinen Namen gedeihen, und ich habe dafür
gesorgt, dass ich in der Erinnerung ewig lebe.“

Das Kapitel dessen, der nicht im Wasser verbrühte. Er spricht: „Ich bin das Ruder für das
Ruderboot, womit Ra über die Zeiten übergesetzt, ich trage die Feuchtigkeit des Osiris vom See
weg zur Flamme, die übergeben werden möge; davon abgesehen, wendet er sich von der Bahn und
wird nicht im Feuer verbrennen, wenn ich mich mit dem Hamemu hinlege. Ich komme zu der Höhle
des Löwen, töte und binde; und ich werde dem Weg folgen, auf dem er her kam.“

Das Kapitel vom Atem in der Unterwelt. Spricht Anni: „Ich bin das Ei der Großen Glucke, und ich
beobachte und bewache den großartigen Ort, den der Gott Seb auf Erden verkündet hat. Ich wohne
und lebe; ich werde stark sein, ich lebe, ich schnuppere die Luft. Ich bin Utcha-aab, und ich gehe in
der Runde hinter ihr, zu schützen ihr Ei. Ich habe die Chance, Set, den Mächtigen in Kraft, zu
besiegen. Heil dir, die du die Welt mit Tchefa-Essen angenehm machst, und die du wohnst im
blauen Himmel; wachen über das Kind in seinem Bett, wenn er kommt zu dir.“

Ein weiteres Kapitel vom Atem. Er spricht: „Ich bin Sabsabu, ich bin Shu. Ich bin in der Luft in
Anwesenheit des Gottes der Sonnenstrahlen bis zu den äußersten Enden des Himmels, so weit wie
die Enden der Erde ziehen, so weit wie die Grenzen des Shu. Und ich gebe Atem denen, die wieder
jung geworden. Und ich öffne meinen Mund, und ich sehe mit meinen Augen.“

Kapitel von der Luft auf der Erde. Er spricht: „Heil, Tmu, gewähre du mir den süßen Atem, der in
deinen zwei Nasenlöchern ist, der ich den mächtigen Thron umfasse, der in Unnu ist, und ich
beobachte und bewache das Ei der Großen Glucke, ich werde gehen, und ich lasse es wachsen, und
ich wachse; ich lebe, und alles lebt; ich werde die Luft schnüffeln, und alles schnüffelt die Luft.“

Das Kapitel vom Herzen eines Menschen in der Unterwelt. Spricht Anni, triumphierend: „Wende du
dich zurück, o Bote aller Götter! Ist es, dass du gekommen bist, wegzutragen mein Herz, mein
Herz, das lebt?“

TAFEL XVI

Das Kapitel vom Herzen eines Menschen entfernt in der Unterwelt. Spricht Anni: „Seid gegrüßt,
ihr, die ihr Herz wegtragt, Heil euch, die ihr stehlt die Herzen, die ihr geschaffen habt. Anbetung
euch, ihr Herren der Ewigkeit, ihr Besitzer der Unendlichkeit, nehmt ihr dieses Herz des Anni in
eure Reichweite, dieses Herz des Gottes. Und weil ihr nicht böse Worte gegen mich sprecht, dieses
Herz des Anni ist das Herzstück von vielen Namen, des Mächtigen, dessen Worte seine Glieder
sind, und der sein Herz sandte, in seinem Körper zu wohnen. Das Herz des Anni ist angenehm den
Göttern; er ist siegreich, er hat Macht über sie bekommen; er hat nicht aufgedeckt, was ihm angetan
wurde. Er hat bekommen seinen Lohn über seine eigenen Glieder. Sein Herz gehorcht ihm, er ist
der Herr des Herzens, es ist in seinem Körper, und es wird nie hinausfallen. Ich, o Osiris, der
Schreiber Anni, siegreich im Frieden, und triumphierend im schönen Amenta und auf dem Berg der
Ewigkeit, biete mich dir an in der Unterwelt und will dir gehorsam sein.“

Das Kapitel des Herzens, dass es nicht weggetragen wird in die Unterwelt. Er sprach: „Mein Herz
ist mit mir, und es wird nie geschehen, dass es weggetragen wird, ich bin der Herr des Herzens, der
Bezwinger des Herzens, ich lebe im Recht und in der Wahrheit, und ich bin für immer darin. Ich bin
Horus, ein reines Herz innerhalb eines reinen Körpers. Ich lebe durch mein Wort, und mein Herz
lebt. Lass mein Herz nicht weggetragen werden, lass es nicht verwundet werden, und mögen an mir
keine Wunden oder Schmerzen behandelt werden müssen, weil man mir mein Herz weggenommen
hat. Möge ich im Körper meines Vaters Seb vorhanden sein und in dem Körper meiner Mutter Nut.
Ich habe nichts Böses getan gegen die Götter, ich habe nicht um Ruhmes willen gesündigt.“

Das Kapitel, dass nicht das Herz eines Menschen weg von ihm in die Unterwelt getrieben werde. Er
spricht: „Mein Herz, meine Mutter, mein Herz, meine Mutter, mein Herz meines Lebens auf der
Erde! Möge sich nichts gegen mich erheben beim Urteil in der Gegenwart des Herrn der Studien,
lass es nicht gesagt werden über mich, das, was ich getan habe: Er hat Taten gegen das getan, was
richtig und wahr ist. Möge nichts gegen mich sein, in Gegenwart des großen Gottes, des Herrn von
Amenta. Verehrung dir, o mein Herz, Verehrung dir, o mein Herz, Verehrung euch, o meine Nieren,
Verehrung euch, o ihr Götter, die ihr über den göttlichen Wolken herrscht und die ihr aufgrund eures
Zepter erhöht werdet! Redet bequem zu Ra, und lasst mich vor Nehebka gedeihen. Und siehe ihn,
auch wenn er in den innersten Teilen der Erde verbunden wurde, und obwohl er darauf gelegt
wurde, er ist nicht tot in Amenta, sondern ist ein verherrlichtes Wesen darin.“

Das Kapitel, dass nicht das Herz des Verstorbenen in die Unterwelt weggetragen werde. Spricht er:
„Heil, Löwen-Gott, ich bin Un. Das, was ich hasse, das Gefängnis, soll der Gott mir nicht geben, er
soll nicht mein Herz von mir weggenommen durch die Kämpfer in Annu. Heil, der du sollst Osiris
binden, und der du hast Set gesehen. Heil, der du ihn schlugst und zerstörtest ihn und kehrtest
zurück. Das Herz sitzt und weint in Gegenwart von Osiris! Es gehört damit zum Personal, das für
sich bat Osiris. Möge es mir gegeben werden, möge es die verborgenen Dinge des Herzens im Haus
Usekh-hra verordnet bekommen. Möge ihm dort auf Geheiß des Gottes Nahrung gewährt werden.
Lass nicht mein Herz von mir genommen sein! Ich lasse dich an deinem Ort wohnen,
zusammenzufügen die Herzen in Sekhet-hetepu für Jahre der Festigkeit in allen Orten der Kraft,
durchzuführen das Gericht an ihnen, in einem Moment mit deiner Hand nach deiner großen Stärke.
Mein Herz ist auf den Altären der Tmu angeordnet, die es in die Höhle von Set führen. Er hat mir
mein Herz gegeben, das wird mir von den gottgleichen Herrschern in Neter-Khert getan. Wenn sie
die Gebeine und die Einwicklungen finden, begraben sie alles.“

Das Kapitel der Atemluft und der Kraft über dem Wasser in der Unterwelt. Spricht Anni: „Wer bist
du denn und wohin willst du gehen? Ich bin einer von euch, die mit dir gehen. Es ist Merti. Trenne
dich von ihm, von jedem, wenn du allein gehen sollst. Er leitet mich in den Tempel der göttlichen
Wesen, die ihre Gesichter gefunden haben. Der Name des Bootes ist Versammler-der-Seelen, der
Name der Ruder ist Sie-lassen-die-Haare-zu-Berge-stehen, sein Name seiner Halterung ist Güte,
und der Name des Mastes ist gut-sind-die-Mittel. Gib mir Gefäße voll Milch zusammen mit
Kuchen, Broten, Bechern zu trinken und Fleisch im Tempel des Anubis.“

Das Kapitel vom Schnüffeln der Luft und vom Strom, der versorgt mit Wasser die Unterwelt.
Spricht Anni: Heil, Platane der Göttin Nut, du gewährst mir das Wasser und die Luft, ich umarme
deinen Thron, der in Unnu ist, und ich beobachte und schütze das Ei der Großen Glucke, dass es
wächst, ich wachse, es lebt, ich lebe. Es schnuppert Luft, ich schnuppere Luft, ich, Anni, in meinem
Triumph.“

Das Kapitel, dass man nicht zum zweiten Mal in der Unterwelt sterbe. Sprach Anni: „Mein Versteck
wird geöffnet, mein Platz, mich zu verstecken, wird offenbart vom Licht, das glänzte in der
Dunkelheit, das Auge des Horus hat meine Offenbarheit zustande kommen lassen, und der Gott
Apuat hat mich gepflegt, als ich mich versteckte bei euch, ihr Sterne, die nie unter meine Stirn
schauten, wie Ra es tut; mein Gesicht ist offen, mein Herz ist auf seinem Thron; ich spreche Worte
aus, und ich weiß, in Wahrheit, ich bin Ra selbst, ich werde nicht mit Verachtung behandelt werden,
und mir wird keine Gewalt angetan: mein Vater, der Sohn der Nut, lebt für mich. Ich bin Gottes
Erstgeborener, und ich sehe seine Geheimnisse. Ich bin gekrönt zum König der Götter, und ich
werde nicht ein zweites Mal in der Unterwelt sterben.“

Das Kapitel, dass man nicht in der Unterwelt verderbe. Spricht Anni: „O du, der du ohne Bewegung
bist wie Osiris, o du, der du wie Osiris ohne Bewegung bist, o du, ich bin dein! Was ich nicht mag,
ist das Land von Abydos. Möge ich nie die Höhle betreten, und mögen nie alle diese Dinge an mir
durchgeführt werden, die die Götter hassen, denn ich bin rein im Mesqet. Möge Neb- er-tcher mir
seine Pracht geben am Tag der Beerdigung in der Gegenwart des Herrn der Dinge. Wenn dieses
Kapitel bekannt sein wird, wird er in dem Zustand der derjenigen sein, die in der Unterwelt
freigesprochen werden. Die Glieder sind ohne Bewegung wie die des Osiris! Lass uns nicht deine
Glieder ohne Bewegung sein, lass sie nicht beschädigt sein, lass sie nicht vergehen, lass sie nicht
zerfallen; lass sie zu mir selbst geführt werden, als ob ich der Gott Osiris sei.“

Das Kapitel, um nicht zu vergehen und um für immer in der Unterwelt lebendig zu sein. Spricht
Anni: „Heil, Kinder! Heil, Shu, Heil, Kinder von Shu, Kinder an der Stelle der Morgendämmerung,
die als die Kinder des Lichts den Besitz seiner Krone gewonnen haben! Möge ich auferstehen und
möge es mir wie Osiris ergehen!“

Das Kapitel des Kopfes. Spricht Anni: „Die vier Knochen von meinem Hals und Rücken sind
verbunden durch Ra, für mich zusammengefügt im Himmel vom Hüter der Erde. Dass dies am Tag
mir gewährt wurde, als ich aus der Schwäche aufstieg. da meinen Füßen der Tag bestellt war, auf,
als mir das Haar abgeschnitten wurde. die Knochen von meinen Hals und Rücken zusammengefügt
wurden mit Set und der Vereinigung der Götter, so wie sie waren in der Zeit, die vergangen ist,
möge ihnen nichts passieren, dass sie auseinander brechen, Stellen, die ihr mich stark macht gegen
meines Vaters Mörder, ich habe Macht über die zwei Erden bekommen. Nut hat meine Knochen
zusammengefügt, und siehe sie, wie sie in der Zeit waren, die Vergangenheit ist, und ich finde sie
unter ihnen auch in der gleichen Reihenfolge, wie sie waren, als die Götter nicht in sichtbaren
Formen gekommen waren. Ich bin Penti, ich bin Osiris, ich bin der Schreiber Anni, triumphierend,
ich bin der Erbe der großen Götter.“

TAFEL XVII

Das Kapitel, dass nicht ein Mensch hinübergeht in den Osten der Unterwelt. Spricht Anni: „Heil,
Männlichkeit des Ra, die fortschreitet und schlägt die Opposition nieder. Die Dinge, die für
Millionen von Jahren ohne Bewegung gewesen sind, sind entstanden durch den Gott Baba. Hiermit
bin ich stärker gemacht als die Starken, und ich habe hiermit mehr Leistung als die Kräftigen, und
daher werde ich weder weggebracht, noch mit Gewalt in den Osten verschleppt, von einem Teil der
Teufel in den Burgen gefangen genommen und wegnehmen zu werden. Auch mögen mir gegeben
werden keine grausamen Wunden mit Messern, noch möge ich von allen Seiten eingeschlossen
werden, noch von den Hörnern des Gottes Khepera aufgespießt werden.“

Ein weiteres Kapitel. Spricht Anni: „Also dann werden keine bösen Dinge mir von dem Teufel
angetan werden, und niemand wird mich mit den Hörnern aufspießen; und die Männlichkeit von
Ra, die der Kopf des Osiris ist, darf mich nicht verschlucken. Hier bin ich, ich gehe in meine
Heimstätte, und ich ernte die Ernte ab. Die Götter unterhalten sich mit mir. Lass mich nicht
verbluten, o Ra-khepera. In Wahrheit wird die Krankheit nicht in den Augen von Tmu entstehen,
noch soll ich zerstört werden. Lass mich zu einem Ende gebracht werden, möge ich nicht in den
Osten getragen werden, an den Festen gefangen genommen von den Teufeln, die meine Feinde sind.
Mögen keine grausamen Wunden mir beigebracht werden, mir, dem Schreiber Anni, dem Kassierer
der göttlichen Opfer aller Götter, triumphierend im glücklichen Sieg, der ich als der Herr verehrt
worden bin, ich werde nicht weggeführt in den Osten.“

Das Kapitel, dass nicht der Kopf eines Menschen in der Unterwelt abgeschnitten wird. Spricht
Anni: „Ich bin der Große, der Sohn des großen Einen, ich bin Feuer, der Sohn des Feuers, dem
wurde gegeben sein Kopf, nachdem abgeschnitten worden war der Kopf des Osiris. Lass nicht den
Kopf des Anni weggetragen werden, ich habe meine Knochen zusammengefügt, ich habe mich ganz
und heil gemacht, ich bin noch einmal jung geworden, ich bin Osiris, der Herr der Ewigkeit.“

Das Kapitel der Seele, die in der Unterwelt vereinigt wird mit ihrem Körper. Spricht Anni: „Heil dir,
du Gott Annitu, Heil, o Läufer, in der Wohnung in deiner Halle, o du großer Gott, gib du, dass
meine Seele zu mir kommen kann, von wo auch immer es sein mag. Wenn sie zögert, bringe du
dann zu mir meine Seele, von wo auch immer es sein mag. Wenn du mich findest, o Auge des
Horus, lass mich wie jene Wesen stehen, die wie Osiris sind und die sich nie in den Tod hinlegten.
Lass Anni nicht in Annu in den Tod hinlegen, im Land, da die Seele mit ihrem Körper verbunden
ist, in Tausenden. Meine Seele erhebt damit meinen siegreichen Geist und geht, wohin er geht.
Wenn sie zögert, gewähre du, dass meine Seele in meinen Körper kommt. Wenn du mich findest, o
Auge des Horus, lass mich wie jene stehen. Heil, ihr Götter, die im Boot des Herrn von Millionen
von Jahren herbeibringen, die sie schleppen oberhalb der Unterwelt, die sie übergeben in der Art
und Weise von Nu, die Seelen verherrlichten ihren Körper, deren Hände mit Gerechtigkeit gefüllt
sind, und deren Finger dein Zepter ergreifen, zerstören den Feind. Das Boot der Sonne freut sich,
und der große Gott schreitet fort in Frieden. Seht, ihr Götter, und gewährt, dass diese Seele des Anni
zu den Göttern im Triumph kommt, triumphierend, bevor du vom östlichen Horizont des Himmels
kommst, an den Ort zu gehen, wo du gestern warst, in Frieden, in Frieden, in Amenta. Möge sie
ihren Körper sehen, so kann sie in ihrem verherrlichten Rahmen ruhen, so kann sie nicht
untergehen, und ihr Körper kann nie die Verwesung sehen.“

Das Kapitel, dass nicht die Seele eines Menschen, eines Gefangenen, in der Unterwelt im Stich
gelassen wird. Spricht Anni: „Heil dir, der du erhaben bist, der du angebetet wirst, du Gewaltiger
der Seelen, du Seele, Besitzer der schreckliche Macht, Furcht vor dir ist in den Herzen der Götter,
du, der du wegen deiner mächtigen Thron gekrönt bist! Er ist es, der den Weg für das Khu frei
macht und für die Seele des Anni. Ich ward begabt mit dem, was ich brauche, ich bin ein Khu,
begabt mit dem, was ich brauche, ich habe mich an den Ort gemacht, wo Ra und Hathor sind.“

Das Kapitel der Öffnung des Grabes der Seele des Schattens, der hervorkommt am Tag und mit dem
Strom versorgt die Gebeine. Spricht der Schreiber Anni, triumphierend: „Der Ort der Knechtschaft
wird geöffnet, dass der untere Ort wurde geöffnet, und der Ort der Knechtschaft wird geöffnet für
meine Seele auf Geheiß des Auges des Horus, ich bin auf die Stirn von Ra gebunden und bin dort
etabliert in Herrlichkeit. Meine Schritte werden lang gemacht, meine Oberschenkel werden
angehoben. Ich ward der großen Bahn übergeben, und meine Glieder sind stark, ich bin der Rächer
meines Vaters, Horus, und ich bringe die Ureret-Krone auf den Platz zum Ausruhen. Der Weg der
Seelen wird geöffnet meiner Seele.“

TAFEL XVIII

Meine Seele sieht den großen Gott im Boot von Ra am Tag der Seelen. Meine Seele ist an der
Grenze unter denen, die die Jahre zählen. Komm, das Auge des Horus hat meiner Seele
Herrlichkeiten auf der Stirn von Ra gegeben und Lichtstrahlen auf die Gesichter derer, die mit den
Schenkeln des Osiris begabt sind. O, seid ihr nicht eingeschlossen in meiner Seele, fesselt ihr nicht
meinen Schatten? Möge ich den großen Gott erblicken im Heiligtum am Tag des Urteils der Seelen,
möge ich die Worte des Osiris wiederholen. Mögen die Wesen, deren Wohnstätten verborgen sind,
die fesseln die Glieder des Osiris, die fesseln die Seelen der Khu, die unten sind, Schatten der Toten
nichts Böses tun. Mir mögen sie nichts Böses tun, mögen sie weit weg von mir bleiben. Dein Herz
ist mit dir; möge meine Seele und mein Khu gegen ihren Angriff vorbereitet sein. Möge ich mich
bei den großen Herrschern hinsetzen, die in ihren Behausungen wohnen; möge meine Seele nicht
von denen gefesselt werden, die fesseln die Glieder des Osiris, und die gefesselten Seelen mögen
aus der Knechtschaft erlöst werden, die unten sind bei den Schatten der Toten. Der Ort, den du
besitzest, ist es nicht der Himmel?“

Das Kapitel mit den beiden Schenkeln, gehen und kommend auf der Erde. Spricht Anni: „Du hast
alles getan, was dein Werk war, o Seker, du hast alles getan, was dein Werk war, o Seker, in deiner
Wohnung sind meine Beine in der Unterwelt. Ich leuchten über dem Schenkel des Himmels, ich
komme aus dem Himmel; ich lehnen mich zurück mit dem verherrlichten Geist. Ach, ich bin
schwach und müde, ach, ich bin schwach und müde, ich gehe, ich bin schwach und müde in der
Anwesenheit deren, die knirschen mit den Zähnen in der Unterwelt, ich bin Osiris, ich bin der
Schreiber Anni, triumphierend im Frieden.“

Das Kapitel von Amenta und vom Hervorkommen am Tag. Spricht Anni: „Die Stunde des Hüters
geht auf, der Kopf des Thot wird versiegelt, ideal ist das Auge des Horus. Ich habe das Auge des
Horus gesehen, das auf der Stirn von Ra voll Glanz leuchtet, dem Vater der Götter. Ich bin der
gleiche Osiris, ich bleibe in Amenta, das Osiris seiner Zeit kannte und der nicht darin leben wird,
aber ich werde darin leben, denn ich bin der Mond unter den Göttern; ich werde nicht kommen ans
Ende. Steh auf, o Horus, Osiris hat dich unter die Götter gezählt.“

Das Kapitel vom Hervorkommen am Tag, sowie vom Leben nach dem Tod. Spricht Anni: "Sei
gegrüßt, Einziger, Einer,, vom Mond glänzend, Heil, Einziger, Einer, glänzend vom Mond. Lass
diesen Anni unter die Scharen kommen, die um dich her sind, lass ihn als Bewohner unter den
Strahlenden wohnen, und die Unterwelt möge ihm geöffnet werden und er möge sehen Osiris. Anni
wird am Tag hervorkommen, seinen Wille auf Erden unter den Lebenden zu tun.“

Das Kapitel vom Hervorkommen am derer, die im Grabe waren. Spricht Anni: „Heil Seele, du
Gewaltiger der Stärke! Wahrlich, ich bin hier, ich bin gekommen, ich sehe dich, ich bin in der
Unterwelt vergangen, ich habe dich gesehen, mein Vater Osiris, ich habe das Dunkel der Nacht
zerstreut, ich bin als deine Geliebte gekommen, ich sehe meinen Vater Osiris, ich habe das Herz des
Set erstochen, ich habe die Dinge getan, die nötig waren meinem Vater Osiris, ich habe jeden Weg
in den Himmel geöffnet und zur Erde. Ich bin der Sohn, geliebt von seinem Vater Osiris. Ich bin ein
Herrscher geworden, habe große Wunder getan, ich bin begabt mit dem, was ich brauche. Heil allen
Göttern und allen, die ihr scheint, gebt mir die Möglichkeit, Osiris zu sehen, mir, dem Schreiber
Anni, triumphierend.“

Das Kapitel eines Menschen, der auf der Erde sich umsah, wieder zurück in seiner Heimat. Spricht
Anni: „Ich bin der Löwen-Gott, hervorkommend mit Fortschritt, ich habe Pfeile abgeschossen, ich
habe verwundet das Opfer, ich habe das Opfer verletzt. Ich bin das Auge des Horus, ich habe
eröffnet das Auge von Horus in der rechten Stunde. Ich bin zu den Furchen gekommen. Lasst Anni
kommen in Frieden.“

Ein weiteres Kapitel eines Menschen, der stritt am Tag gegen seine Feinde in der Unterwelt. Spricht
Anni: „Ich habe die Himmel geteilt, ich habe den Horizont übergeben, ich habe durchlaufen die
Erde, weiter auf seinen Spuren. Ich bin von den mächtigen und strahlenden Göttern weggetragen
worden, siehe, ich bin mit Millionen von Jahren begabt, denn ich habe magische Tugenden. Ich esse
mit meinem Mund, ich kaue mit meinem Gaumen; und siehe, ich bin der Gott, der Herr der
Unterwelt. Möge es mir gegeben sein, Anni, dass ich für immer ohne Verwesung bleibe.“

TAFEL XIX

Ein Loblied auf Ra, wenn er am Horizont aufgeht, und wenn er aufbricht ins Land des Lebens.
Spricht der Schreiber Anni: „Anbetung dir, Ra, wenn du aufgehst als Tmu-Heru-khuti. Du wirst
verehrt von mir, wenn deine Schönheiten vor meinen Augen sind, und wenn deine leuchtenden
Strahlen ruhen auf meinem Körper, du fährst im Frieden im Sektet-Boot mit wilden Winden, und
dein Herz ist froh, du fährst weiter im Atet-Boot, und dein Herz ist froh, du wandelst über den
Himmel in Frieden, und deine Feinde sind niedergeschlagen; die nie stillstehenden Sterne singen dir
Loblieder, und die Sterne, die dich verherrlichen, sinken am Horizont von Manu, o du, der du in
beiden Teilen des Himmels schön bist, o Herr, du lebst und gibst die Technik, o mein Herr!
Anbetung dir, o du, der du Ra bist, wenn du aufgehst, und Tmu, wenn du untergehst in Schönheit.
Du gehst auf und scheinst auf der Rückseite deiner Mutter im Himmel, o du, der du der gekrönte
König der Götter bist. Nut erweist dir Huldigung, und ewig und immer gleiche Reihenfolge liebkost
dich am Morgen und am Abend. Du wandelst über den Himmel, gutes Mutes, und die See ist in
Frieden. Der Unhold ist auf den Boden gefallen; seine Arme und Hände sind abgeschlagen worden,
und das Messer haben die Gelenke seines Körpers abgetrennt. Ra hat einen guten Wind; das Sektet-
Boot fährt mit Segeln und kommt in den Hafen. Die Götter des Südens und des Nordens, des
Westens und des Ostens loben dich, von dem alle Lebensformen entstanden. Du sprichst das Wort,
und die Erde wird mit Schweigen überschwemmt, du Einziger, der du vor Erde im Himmel lebtest
und bevor die Berge geschaffen wurden. O Läufer, Herr, nur Einer, du Hersteller von allen Dingen,
die sind, du hast die Zunge der Union der Götter geformt, du hast aus dem Wasser alles gezogen,
und du springst über das überschwemmte Land bis zum Sees des Horus. Lass mich die Luft
schnuppern, die weiter von deiner Nase kommt, und den Nordwind, der weiter von deiner Mutter
kommt. Mach du herrlich meine glänzende Form, Osiris, mach du stark meine Seele. Du wirst
verehrt im Frieden, o Herr der Götter, du bist wegen deine Wunder erhaben. Spende Glanz mit
deinen Lichtstrahlen meinem Körper Tag für Tag, mir, dem Schreiber, dem Kassierer der göttlichen
Opfer aller Götter, dem Aufseher der Kornkammer der Herren von Abydos, dem königlichen
Schreiber in Wahrheit, der Ra liebt, Anni, triumphierend in Frieden.“

Ein Lobgesang. „O Osiris, Herr der Ewigkeit, Un-Nefer, Horus der beiden Horizonte, dessen
Formen sind vielfältig, dessen Kreationen sind ohne Zahl, Ptah-Seker-Tem in Annu, Herr des
Grabes und Schöpfer von Memphis und den Göttern, Führer der Unterwelt, den die Götter
verherrlichen, wenn du untergehst in Nut. Isis liebkost dich in Ruhe, und sie treibt die Unholde aus
dem Mund deiner Pfade aus. Du wendest dein Gesicht auf Amenta, du lässt die Welt glänzen wie
Smu-Metall, wenn die Toten auferstehen, dich zu sehen, sie Luft atmen und sehen auf dein Gesicht,
wenn die Scheibe am Horizont leuchtet; ihre Herzen sind in Frieden, denn sie sehen dich, der du
bist in Ewigkeit und Unsterblichkeit.“

„Anbetung dir, o Herr der]Sternengottheiten und der himmlischen Wesen in Kher-aba, du Gott Unti,
der herrlicher ist als die Götter, die in Annu verborgen sind.“

„Anbetung dir, o Einer in Antes, Horus, du Bewohner der beiden Horizonte, mit langen Schritten
schreitest du über den Himmel, o du, der in beiden Horizonten wohnt.“

„Anbetung dir, o Seele von Ewigkeit, du Seele, die in Tattu wohnt, Un-Nefer, Sohn der Nut, du bist
der Herr von Akert.“

„Anbetung dir in deiner Herrschaft über Tattu, die Urerit-Krone ist auf deinem Haupt, du bist der
Eine, dessen Stärke liegt in sich selbst, und du wohnst in Frieden in Tattu.“

„Anbetung dir, o Herr der Akazien, es wird das Seker-Boot auf seinen Schlitten gesetzt, du wendest
den Unhold ab und alle Arbeiter des Bösen, und du lässt Utchat auf seinem Sitz in der Ruhe.“

„Anbetung dir, der du in deiner Stunde mächtig bist, du großer und starker Gott, Bewohner in An-
Trott, Herr der Ewigkeit und Schöpfer von Ewigkeit, du bist der Herr von Suten-Henen.“

„Anbetung dir, o du, der auf Recht und Wahrheit beruht, du bist der Herr von Abtu und deine sind
Glieder verbunden mit Ta-sertet, du bist derjenige, dem Betrug und List verhasst sind.“

„Anbetung dir, der du in deinem Boot bist, du bringst Hapi, den Nil, aus seiner Quelle hervor, das
Licht scheint auf deinen Körper, und du bist der Bewohner von Nekhen.“
„Anbetung dir, o Schöpfer der Götter, du König des Nordens und des Südens, Osiris, siegreicher
Herrscher der Welt in deinen gnädigen Jahreszeiten, du bist der Herr der Welt.“

„O gewähre du mir einen Weg, dass ich in Frieden passieren kann, denn ich bin gerecht und
wahrhaft, ich habe nicht wissentlich eine Lüge gesprochen, noch habe ich irgend etwas mit Betrug
gemacht.“

TAFEL XX

Ein Loblied auf Ra, wenn er im östlichen Teil des Himmels aufgeht. Diejenigen, die in seinem
Gefolge sind freuen sich, und siehe da, Anni im Triumph spricht: „Sei gegrüßt, du Scheibe, du Herr
der Strahlen, die aufgehst am Horizont von Tag zu Tag. Glänze du mit deinen Lichtstrahlen auf die
Fläche des Anni, der siegreich ist. Denn er singt Hymnen des Lobes dir zur Morgendämmerung,
und er erfreut dich mit Worten der Anbetung zur Abendzeit. Zur Seele des Anni, des siegreichen,
möge kommen der Herr vom Himmel, so möge er kommen mit dem Matet-Boot, möge er kommen
in den Hafen mit dem Sektet-Boot, möge er seinen Weg unter den nie stillstehenden Sternen am
Himmel gehen.“

Anni, in Frieden und in Triumph, verehrt seinen Herrn, den Herrn der Ewigkeit, und sagt:
„Anbetung dir, Horus der beiden Horizonte, der du bist Khepera, der selbsterzeugte; wenn du
aufgehst am Horizont und ausgießt deine Lichtstrahlen auf die Länder des Nordens und des Südens,
bist du schön, ja schön bist du, und alle Götter freuen sich, wenn sie dich sehen, den König des
Himmels. Die Göttin Nebt-Unnet wird auf deinem Haupt etabliert, Teile des Südens und des
Nordens sind auf deiner Stirn; sie nimmt vor dir ihren Platz ein. Der Gott Thoth in den Bögen
deines Bootes ist etabliert und wird völlig zerstören alle deine Feinde. Diejenigen, die in der
Unterwelt wohnen, kommen hervor, um dich zu treffen, in der Ehrerbietung beugen sie sich, wenn
sie zu dir kommen, und sehen dein schönes Bild. Und ich bin vor dich gekommen, dass ich mit dir
sein kann, deine Scheibe jeden Tag zu sehen. Möge ich nicht in das Grab eingeschlossen werden,
möge ich wieder neu gemacht werden, die Glieder meines Körpers mögen nicht abgewendet
werden, wenn ich deine Schönheit sehe, wie auch alle deine Begünstigten tun, denn ich bin einer
von denen, die dich verehren, während sie auf der Erde gelebt haben. Möge ich zu dem Lande der
Ewigkeit kommen, möge ich auch kommen zu dem ewigen Land, denn siehe, mein Herr, das hast
du für mich ordiniert.“

Und siehe, Anni, triumphierend in Ruhe, ist der triumphierende Eine, der spricht: „Anbetung dir,
der du als Ra an deinem Horizont aufgehst, du bist durch ein Gesetz etabliert, das wandelt sich
nicht, noch kann es verändert werden. Du gehst über den Himmel, und jedes Gesicht lauert auf dich
und deinen Kurs, denn du bist vor ihrem Blick verborgen worden. Du sollst dich selbst in der
Dämmerung zeigen und zur Abendzeit von Tag zu Tag. Das Sektet-Boot, bei deiner Majestät, geht
mit Macht; deine Strahlen leuchten über alles gegenüberliegende; die Zahl deiner gelben Strahlen
kann nicht erkannt werden, noch kann man deine hellen Strahlen zählen. Das Land der Götter, und
die Farben der östlichen Länder von Punt, müssen gesehen werden, ehe das, was verborgen ist,
erscheint, und nur von dir kann der Mensch gemessen werden. Allein und durch dich allein sollst du
dich manifestieren, wenn du kommst, um oben in Nu zu sein. Möge Anni im voraus tun, wie du im
voraus tust; möge er nicht aufhören vorwärts zu gehen, wie deine Majestät nicht aufhört vorwärts zu
gehen, auch wenn es für einen Moment so zu sein scheint; denn mit Schritten durchschreitest du in
einem kleinen Moment die Räume, die Hunderttausende und Millionen von Jahren benötigen
würden, dass der Mensch hinübergehe; du tust dies schnell, und dann sinkst du. Du nimmst dir ein
Ende der Stunden der Nacht vor, und du zählst sie; du beendest sie in deiner vorherbestimmten Zeit,
und die Erde bekommt Licht. Du nimmst dir dein Werk vor in der Gestalt des Ra; du gehst auf am
Horizont.“
O Osiris, der Schreiber Anni, triumphierend, spricht sein Lob dir, wenn du scheinst, und wenn du in
der Morgendämmerung aufgehst, schreit er vor Freude über deine Geburt: „Du bist mit der Majestät
deiner Schönheit gekrönt, du formst deine Glieder, wie du es vorher getan, und du bringst sie hervor
ohne Geburtswehen in Form von Ra, wie du die obere Luft erklimmen sollst. Gib, dass ich in den
Himmel kommen kann, der ewig ist, und zum Gebirge, deinen bevorzugten Ruheort, möge ich mit
diesen leuchtenden Wesen verbunden werden, heilig und perfekt, die in der Unterwelt sind; und
möge ich kommen mit ihnen, deine Schönheiten zu sehen, wenn du scheinst zur Abendzeit und
gehst zu deiner Mutter Nut.

TAFEL XXI

„Du sollst deine Scheibe im Westen setzen, und meine beiden Hände sind angehoben in Anbetung
vor dir, wenn du untergehst als ein lebendiges Wesen. Siehe, du bist der Hersteller von Ewigkeit,
und du bist angebetet, wenn du untergehst in den Himmel. Ich habe mein Herz zu dir erhoben und
will nicht wanken, o du, der du mächtiger als die Götter bist.“

Anni, triumphierend, spricht: „Ein Loblied auf dich, der du aufgehst wie Gold, und überflutest die
Welt mit Licht am Tag deiner Geburt, als deine Mutter dich geboren, und du gibst Licht dem
Gefolge der Mächte. O du mächtiges Licht, das in den Himmeln scheint, versorge du die
Generationen von Menschen mit dem Nil-Hochwasser, und sei Ursache der Freude in allen Ländern
und in allen Städten und in all den Tempeln. Du bist wegen deiner Pracht herrlich, und du machst
stark dein Ka mit Hu und Tchefau-Brot. O du, der du mächtig von Siegen bist, der du bist die Macht
aller Mächte, die stark deinen Thron gegen die Mächte der Bosheit verteidigen, Majestät in dem
Sektet-Boot, du bist herrlich, und du bist mächtig in dem Atet-Boot, verherrliche Anni mit einem
Sieg in der Unterwelt; gewähre ihm Freiheit in der Unterwelt, Freiheit von Sünde. Ich bitte dich,
vergib ihm seine Fehler und wirf sie hinter dich, gewähre, dass er einer deiner ehrwürdigen Diener
sei, die mit den Strahlenden sind; möge er mit den Seelen verbunden werden, die in Ta-sertet sind;
und möge er reisen nach Sekhet-Aaru auf einem bequemen und glücklichen Weg, er, der Schreiber
Anni, triumphierend.“

„Du sollst kommen hervor am Himmel, du wirst passieren über den Himmel, du wirst mit den
Sternengottheiten verbunden werden. Lob wird dir in deinem Boot geopfert werden, du wirst in
dem Boot besungen werden, du sollst Ra sehen in seinem Schrein, du sollst Tag für Tag mit seiner
Scheibe zusammen sitzen, du sollst die Ant-Fische sehen, wenn die Gewässer türkisblau werden,
und du sollst den Abtu-Fisch in seiner Stunde sehen. Möge der Böse fallen, wenn er eine Schlinge
legt, mich zu zerstören, und mögen die Gelenke seines Halses und Rückens zerschlagen werden.“

„Ra segelt mit einem guten Wind, und das Sektet-Boot zieht aus und kommt in den Hafen. Die
Seemänner von Ra freuen sich, und das Herz von Nebt-anch ist froh, denn der Feind ihres Herrn ist
zu Boden gestürzt. Du sollst sehen Horus auf dem Boot und Thoth und Maat ihm zu Seiten. Alle
Götter freuen sich, wenn sie Ra in Frieden kommen sehen, um die Herzen der Strahlenden leben zu
lassen. Möge Anni, triumphierend, der Schreiber der göttlichen Opfer der Herren von Theben, bei
ihnen sein.“

Im ersten Monat, am ersten Tag spricht Anni, der Schreiber, triumphierend in Frieden,
triumphierend, er spricht: „Ra steigt auf an seinem Horizont, und die Union der Götter folgt dem
Gott, wenn er erscheint von seinem geheimen Ort, wenn er Kraft zeigt und bringt sich selbst hervor
aus dem östlichen Horizont des Himmels auf das Wort der Göttin Nut hin. Sie freuen sich über die
Marschordnung des Ra, des Ursprünglichen, des Große, der wälzt sich entlang seinem Kurs. Deine
Gelenke mögen zusammengestrickt werden, o Ra, in deinem Heiligtum, da du die Winde atmest, du
ziehst einher in den Lüften, du machst deine Kieferknochen zur Katze in deiner Wohnung am Tag,
wenn du Recht und Wahrheit tust. Du wendest beiseite die gottähnlichen Jünger, die Segel des
heiligen Bootes, damit sie zu dem Mächtigen wieder zurückkehren können. Nach deinem Wort hast
du gezählt deine Knochen, du sammelst zusammen deine Glieder; du wendest dein Gesicht in
Richtung des schönen Amenta, du kommst dorthin erneuert Tag für Tag. Siehe, du Bild von Gold,
der du die Pracht der Scheibe des Himmels besitzst, du Herr des Terrors; du rollst entlang und
erneuerst die Technik Tag für. Heil, dort am himmlischen Horizont sind Jubel und Freudenschreie
an den Seilen, die dich entlang ziehen. Mögen die Götter, die im Himmel sind lobsingen Osiris,
wenn sie ihn im Triumph sehen als Ra. Möge der Schreiber Anni, ein Fürst, die Ureret-Krone
tragen; und mögen die Speiseopfer und Trankopfern des Anni, triumphierend, ihm umgelegt
werden; möge er in seinem Körper mehr als stark werden; und möge er der Chef von denen werden,
die in der Gegenwart von Ra sind. Möge der Schreiber Anni, triumphierend, auf der Erde und unter
der Erde stark sein; und du, o Schreiber Anni, triumphierend, mögest auferstehen gestärkt wie Ra
von Tag zu Tag. Anni, triumphierend, wird nicht zögern, noch wird er für immer ohne Bewegung in
der Erde ruhen. Offensichtlich deutlich wird er mit seinen beiden Augen sehen und mit seinen
beiden Ohren hören, was richtig und wahr ist. Der Schreiber Anni, triumphierend, kommt zurück,
kommt aus Annu zurück; Anni, triumphierend, ist wie Ra, als er nahm die Ruder unter den Jüngern
von Nu.

TAFEL XXII

„Anni, triumphierend, hat nicht offenbart, was er sieht, er hat rs nicht, er hat es nicht gesagt, was er
in dem Haus gehört hat, das abgeblendet ist. Heil, es gibt Jubel vor Anni, triumphierend, denn er ist
ein Gott und das Fleisch von Ra, er ist im Boot von Nu, und sein Ka ist sehr zufrieden nach dem
Willen des Gottes. Anni, triumphierend, in Frieden, er ist triumphierend wie Horus, und er ist
mächtig, weil er schönste Formen hat.“

Diese Worte werden über ein Boot, sieben Ellen lang, vorgetragen, und es ist grün für die
gottgleichen Herrscher bemalt. Dann wirst du waschen den Sternenhimmel und reinigen mit Natron
und Weihrauch. Siehe, du wirst ein Bild machen von Ra auf einer Tafel aus Stein gelb lackiert, und
es wird im Vorderteil des Bootes angebracht werden. Siehe, du sollst ein Bild des Toten machen, der
du es Kraft perfekt machen willst im Boot; und du sollst es im göttlichen Boot von Ra reisen lassen,
und Ra selbst wird darin auf das Bild schauen. Du sollst es keinem Menschen zeigen, sondern nur
dir selbst, oder deinem Vater oder deinem Sohn; lass sie es mit dem Gesicht sehen, und er wird in
der Unterwelt als Bote von Ra gesehen werden.“

Ein Loblied auf Ra am am ersten Tag des ersten Monats, wenn er im Boot segelt. Der Schreiber
Anni spricht: „Anbetung dir, der du in deinem Boot aufgehst, der du aufgehst, du scheinst mit deine
Strahlen, und du hast den Menschen geschaffen seit Millionen von Jahren zur Freude nach deinem
Willen. Du zeigst dein Gesicht den Wesen, die du erschaffen hast, o Khepera, in deinem Boot. Du
hast gestürzt den Apepi. O ihr Kinder des Seb, stürzt die Feinde des Anni, triumphierend, zerstört
die Gegner der Rechtschaffenheit im Boot von Ra, und Horus soll eure Köpfe in den Himmeln in
der Gestalt von Enten sein lassen. Ihr werdet auf die Erde fallen und werdet Tiere und im Wasser in
der Gestalt von Fischen leben. Der Schreiber Anni vernichtet jeden feindlichen Teufel, männlich
und weiblich, sei er im Himmel oder auf der Erde, oder komme er weiter auf dem Wasser daher
oder steigt entlang den Sternengottheiten; und Thoth stärke uns. Der Schreiber Anni ist still, und so
wird er der zweite nach Ra. Siehe, du bist der Gott, der große Schlächter, sehr zu fürchten, er
wäscht uns im Blut, er badet in unserem Blut, der Schreiber Anni, er vernichtet die Feinde im Boot
seines Vaters Ra-Horus. Die Mutter Isis, die geboren den Osiris, hat geboren den Schreiber Anni,
triumphierend, dessen Herz lebt, und Nephthys säugte ihn, wie sie es taten für Horus, der die
Unholde von Sut zurücktrieb. Sie sahen die Urertu-Krone auf seinem Kopf etabliert, da fielen sie
nieder auf ihr Angesicht. Seht, o ihr Strahlenden, ihr Menschen und Götter, ihr Verdammten, wenn
ihr Anni seht, triumphierend wie Horus, angebetet auf Grund der Ureret-Krone, dann fallt ihr nach
unten auf eure Gesichter; denn Anni ist siegreich über seine Feinde im Himmel und auf der Erde, er
ist in der Gegenwart der gottgleichen Herrscher, in der Gegenwart von allen Göttern und
Göttinnen.“

So sind diese Worte über einen großen Habicht vorgetragen worden, der die weiße Krone auf seinen
Kopf gesetzt hat. Dann werden die Namen genannt von Tmu, Shu, Tefnut, Seb, Nut, Osiris, Isis,
Nephthys, mit grüner Farbe auf eine neue Tafel geschrieben, mit Salben gesalbt und in einem Boot
zusammen mit dem Toten platziert. Dann werden sie legen Räucherwerk auf das Feuer, und Enten
werden gebraten. Dies ist ein Ritus für Ra, wenn sein Boot kommt; und es wird der Tote mit Ra an
jeden Ort gehen, wohin er segelt, und die Feinde von Ra werden in Wahrheit geschlachtet werden.
Das Kapitel des Sektet-Bootes muss am sechsten Tag des Festivals gelesen werden.

TAFEL XXIV

Das Kapitel über die gottgleichen Herrscher. Der Schreiber Anni, triumphierend, spricht: „Meine
Seele hat für mich einen Wohnsitz in Tattu gebaut. Ich bin in der Stadt Pe stark geworden, ich habe
meine Felder in allen Formen gepflügt und meine Palme steht darin wie vor dem Gott Amsu. Ich
esse nicht das, was ich verabscheue, ich esse nicht das, was ich verabscheue;. das, was ich
verabscheue, verabscheue ich, und ich esse keinen Dreck. Es gibt Speiseopfer und Fleisch für
diejenigen, die hiervon nicht zerstört werden. Ich hebe nicht meine beiden Arme zu jedem Gräuel,
ich gehe nicht darauf zu mit meinen Schuhen, weil mein Brot gemacht wird aus weißem Korn, und
mein Bier aus roter Gerste vom Nil. Das Sektet-Boot und das Atet Boot werden sie zu mir bringen,
und ich ernähre mich von ihnen unter den Bäumen, deren schöne Zweige ich kenne. Wie herrlich
mache ich die weiße Krone, wenn ich die Uräen hebe! Heil, Wächter der Tür, der du den Frieden
den beiden Ländern gibst, bringe du mir diejenigen, die Opfer bringen! Gib, dass ich hebe die Erde;
dass die Strahlenden ihre Arme mir öffnen; dass die Union der Götter mit den Worten der
Strahlenden zu Anni spricht; dass die Herzen der Götter ihn lenken; und dass sie ihn unter den
Göttern im Himmel mächtig machen, die von sich selbst sichtbare Formen angenommen haben. Ja,
lass jeden Gott und jede Göttin den Schreiber Anni triumphierend im neuen Jahr machen. Er weidet
auf dem Herzen und verzehrt es, wenn er aus dem Osten kommt. Er wird durch den Urvater des
Lichts beurteilt. Er ist ein leuchtendes Bild im Himmel, unter den Mächtigen angeordnet. Das Essen
des Schreibers Anni, triumphierend, ist auch der Kuchen und das Bier, die für den Mund gemacht
werden. Ich gehe durch die Scheibe, ich komme durch den Gott Ahui. Ich spreche mit den
Anhängern der Götter, ich spreche mit der Scheibe, ich spreche mit den Strahlenden, und die
Scheibe gewährt mir in der Schwärze der Nacht, in Meh-urt nahe seiner Stirn siegreich zu sein.
Siehe, ich bin bei Osiris, und ich verkünde, was er verkündigt unter den Mächtigen. Er sprach zu
mir die Worte der Menschen, und ich höre und sage wieder zu ihm die Worte der Götter. Ich, Anni,
triumphierend, ich komme auch als derjenige, der für die Reise ausgestattet ist. Du erhebst Recht
und Wahrheit für diejenigen, die sie lieben. Ich bin ein leuchtendes Bild, mit Macht bekleidet,
mächtiger als alle anderen.“

TAFEL XXV

Hier beginnen die Kapitel der Transformationen. Die Verwandlung in eine Schwalbe. Spricht Anni,
triumphierend: „Ich bin die Schwalbe, ich bin die Schwalbe, ich bin der Skorpion, die Tochter von
Ra. Heil, ihr Götter, deren Duft ist süß, Heil, ihr Götter, deren Duft ist süß! Heil dir, du Flamme, die
vom Horizont kommt! Heil dir, der du in der Stadt bist. Möge der Hüter der Bucht mich führen
hinauf. O mögest du dich ausstrecken bis zu mir, möge ich in der Lage sein, meine Tage auf der
Insel zu verbringen. Ich habe meinen Haftbefehl empfangen, so ging es weiter. Ich bin mit meiner
Leistung gekommen. Die Türen wurden mir geöffnet. Wie soll ich sagen, was ich dort gesehen
habe? Horus war gleich dem Fürsten der heiligen Barke, und der Thron seines Vaters wurde ihm
gegeben. Sut, der Sohn der Nut, hat auch den Fall gesehen, der er für Horus gewirkt hat. Er, der in
Sekhem ist, hat mir übergeben das Gericht über mich. Ich habe meine Hände und Arme zu Osiris
ausgestreckt. Ich wurde weitergeleitet zum Gericht, und ich bin gekommen, damit ich sprechen
kann; gib, dass ich weitergegeben werde und meine Botschaft überbringen kann. Ich gehe hinein,
um beurteilt zu werden; ich komme an die Tür des Neb-er-tcher, der verherrlicht wird. Ich bin rein
erfunden worden am Großen Ort der Passage der Seelen. Ich habe meine Fehler weggeräumt. Ich
habe meine Straftaten abgeschafft. Ich habe die Sünden ausgetrieben, die ein Teil von mir waren.
Ich, ich bin rein, ich, ich bin mächtig. O ihr Torhüter, ich habe meinen Weg zu euch gemacht. Ich
bin wie ihr. Ich bin am Tag hervorgekommen. Ich bin mit meinen Beinen gegangen, und ich habe
die Macht der Schritte, womit ich zu Fuß zu den Strahlenden des Lichts komme. Ich, ich kenne die
verborgenen Wege zu den Türen des Feldes Aaru; und obwohl mein Körper begraben wurde, werde
ich erhoben; und so kann ich hervorkommen und stürzen alle meine Feinde auf der Erde.“

Wenn dieses Kapitel von dem Verstorbenen bekannt wird, so soll er herkommen, des Tages in
Neter-Khert, und er wird wieder hinein gehen, nachdem er hierher gekommen ist. Wenn dieses
Kapitel nicht bekannt wird, so soll er nicht eindringen, nachdem er hergekommen ist, noch wird er
kommen weiter von Tag zu Tag.

Kapitel von der Verwandlung in einen goldenen Habicht. Spricht Anni: „Möge ich, ich mich
ergeben in der Seshet-Kammer, gleich einem Habicht aus Gold aus seinem Ei kommen. Möge ich
fliegen und möge ich als Habicht schweben, mit einem Rücken sieben Ellen breit, und mit Flügeln
von Smaragden im Süden gemacht. Möge ich vom Sektet-Boot kommen, und mein Herz möge von
der Bergstation des Ostens zu mir gebracht werden. Möge ich aussteigen aus dem Atet-Boot, und
mögen diejenigen, die zu mir gebracht werden, die in ihren Unternehmen sind, sich beugen, wenn
sie kommen. Möge ich steigen, möge ich mich versammeln wie die schönen goldenen Habichte mit
dem Kopf eines Phönix. Möge ich in die Gegenwart von Ra eingehen und täglich seine Worte
hören, und möge ich mich hinsetzen bei den mächtigen Göttern von Nut. Möge für mich bereit sein
eine Heimstätte, und mögen Opfer von Speisen und Getränken vor mich gestellt werden, dass ich
esse davon. Möge ich ein leuchtendes Eines werden, möge am vollsten mein Herzenswunsch erfüllt
werden; heiliger Weizen möge mir gegeben werden, um zu essen, möge ich die Macht über den
Wächter meines Kopfes bekommen.“

Das Kapitel von der Verwandlung in einen heiligen Falken. Spricht Anni: „Sei gegrüßt, du
Gewaltiger, komm zu Tattu und lenke meine Wege, und lass mich passieren und besuchen meinen
Thron. Erneuere mich und machen mich stark an Wuchs. Gib, dass ich gefürchtet werde und lass
mich ein Schrecken sein. Mögen die Götter der Unterwelt mich fürchten, und sie mögen kämpfen
für mich in ihren Wohnungen. Lass sie mir nicht Schaden tun, lass sie nicht nahe zu mir ziehen.
Lass mich durch das Haus der Finsternis wandeln, die schwache Seele bekleiden und mich
bedecken; und mögen die Götter, die gleich mir nicht gegrüßt werden, ihr Götter, möget ihr hören
meine Rede. Heil, ihr Herrscher, die ihr unter den Anhängern des Osiris seid. Seid still, ihr Götter,
wenn der Gott redet mit mir, er hört, was richtig ist und wahr, was ich zu ihm spreche, und was ich
tu. Du rede auch, Osiris. Gib du, dass ich auf meinem Kurs gehen kann nach dem Auftrag, der über
mich ergangen aus deinem Mund und dass ich kommen darf, deine Form zu sehen; möge ich in der
Lage sein, deinen Willen zu verstehen, und gib, dass ich herauskomme, dass ich Macht über meine
Beine bekomme und dass ich bei Neb-er-tcher sein kann auf seinem Thron. Mögen die Götter der
Unterwelt mich fürchten und in ihren Wohnungen für mich kämpfen. Gewähre du, dass ich auf dem
Weg mit den göttlichen Herrschern diejenigen stürzen kann, die sich erheben. Möge ich wie den
Herrn des Lebens aufgebaut auf mein Ruheplatz werden; kann ich mit Isis, der göttlichen Dame
vereinigt werden! Mögen die Götter mich stark machen gegen den, der mir Schaden tun will, und
möge niemand mich hilflos fallen sehen. Möge ich den Wegen nachgehen, möge ich den am
weitesten entfernten Teil des Himmels erreichen. Ich bitte um Sprache bei Seb, ich flehe zu Hu und
zu Neb-er-tcher, dass die Götter der Unterwelt mich fürchten und dass sie auch für mich kämpfen in
ihren Wohnungen, wenn sie sehen, dass du mir geschenkt die Vögel unter dem Himmel und die
Fische im Meer.“

„Ich bin einer jener Leuchtenden, die in Lichtstrahlen leben. Ich habe meine Form wie die Form des
Gottes, der kommt und tut sich in Tattu kund. Denn ich bin der Ehre würdig geworden, seiner Ehre,
und er hat zu dir von den Dingen gesprochen, die mich betreffen. Sicherlich hat er dir Angst vor mir
gemacht, weiter zu gehen, und Terror der Götter aus mir geschaffen!“

TAFEL XXVI

„Die Götter der Unterwelt fürchten mich, und sie kämpfen für mich in ihren Wohnungen. Ich, in
Wahrheit bin ich glänzend Einer und ein Bewohner des Lichts, der geschaffen wurde und der aus
dem Körper des Gottes gekommen ist. Ich bin einer von den Glänzenden, die im Licht wohnen, den
Tmu selbst erschaffen hat und der gekommen ist aus den Wimpern seines Auges. Er schafft und
verherrlicht und veredelt die Gesichter derer, die mit ihm leben. Siehe, der Einzige ist Nu! Sie
huldigen ihm, wenn er aus dem Horizont kommt, und sie schlagen sich in Furcht vor ihm zu den
Göttern und den Leuchtenden, die gekommen sind, in ihm zu sein.“

„Ich bin derjenige unter den Würmern, den das Auge des Herrn, des Einzigen, erschaffen hat. Und
siehe, ich war vor Isis, und als Horus noch nicht war, bin ich stark geworden und blühte. Ich bin alt
geworden, und ich bine größer geworden als die, die unter den Glänzenden waren, die mit ihm ins
Leben gekommen sind, und ich, ich, in der Form eines heiligen Falken bin ich entstanden, und
Horus hat mich würdig in die Form seiner eigenen Seele gebracht, alle in Besitz zu nehmen, die zu
Osiris in der Unterwelt gehören. Der Doppel-Löwen-Gott, der Wächter der Dinge, die in das Haus
der Nemmes-Krone gehören, die in seinem Versteck ist, spricht zu mir: Komm zurück auf die
Höhen des Himmels, dass du durch Horus sehen kannst, du bist in deiner Form verherrlicht worden;
die Nemmes-Krone ist nicht für dich, du hast geredet sogar bis an die Enden des Himmels. Ich, der
Wächter, nehme in Besitz die Dinge, die in der Unterwelt zu Horus und Osiris gehören. Horus redet
laut zu mir, was sein Vater zu mir sagte seit Jahren über die Vergangenen, am Tag der Beerdigung
von Osiris] Ich habe dir die Nemmes-Krone des Doppel-Löwen-Gottes gegeben, die ich besitze, die
du weiter trägst, und du mögest reisen den Weg des Himmels, und dass sie, die an den Grenzen des
Horizonts wohnen, dich sehen, und dass die Götter der Unterwelt dich fürchten und kämpfen für
dich in ihren Wohnungen. Der Gott Auhet ist einer von ihnen. Die Götter, die Herren von den
Grenzen des Himmels, sie sind die Wärter des Schreins des Herrn, des Einzigen. Bevor meine
Worte gefallen sind, sind gefallen meine Worte. Heil! er, der auf dem Grab meiner Seite erhaben ist,
er hat die Nemmes-Krone auf meinen Kopf gesetzt. Der Doppel-Löwen-Gott hat verordnet, der
Gott Auhet hat einen Weg für mich bereitet. Ich, ich bin erhaben, und der Doppel-Löwen-Gott hat
die Nemmes-Krone mir aufgesetzt, und meine Kopfbedeckung hat er mir gegeben. Er hat mein
Herz durch seine Kraft und durch seine große Macht stabilisiert, und ich werde nicht fallen durch
Shu. Ich bin Hetep, der Herr der beiden Uräen, das Wesen, das angebetet wird. Ich weiß, dass der
leuchtende Gott und sein Atem in meinem Körper ist. Ich werde nicht von dem Stier
zurückgedrängt werden, der die Männer zittern lässt, sondern ich werde täglich in das Haus des
Doppel-Löwen-Gottes kommen, und ich werde herauskommen von dort in das Haus der Isis. Ich
werde heilige Dinge sehen, die versteckt sind, so wird es sein, die mir verborgenen Riten sind
heilig, die werde ich sehen, wie sie sind; meine Worte werden die Majestät von Shu in vollem
Umfang ehren und werden das böse Unglück vertreiben. Ich, ich bin Horus, der in Pracht wohnt.
Ich habe Macht über seine Krone gewonnen, ich habe gewonnen Macht über seine Ausstrahlung,
und ich bin durch die entfernteste Teilen des Himmels gereist. Horus auf seinem Thron, ist Horus
auf seinem Sitz. Mein Gesicht ist wie das des göttlichen Falken. Ich bin derjenige, der von seinem
Herrn bewaffnet wurde. Ich bin weiter nach Tattu gekommen. Ich habe Osiris gesehen, ich habe auf
seiner Seite gestanden. Die Mutter hat mich eingehüllt. Die Götter sehen mich, und ich habe die
Götter gesehen. Das Auge des Horus hat mich gesehen und hat die, die in der Finsternis wohnen,
vertrieben. Die Götter strecken ihre Arme aus zu mir. Ich stehe auf, ich werde die Meisterschaft
bekommen, und ich treibe zurück das Übel, das sich mir widersetzt. Die Götter öffnen mir die
heilige Art und Weise, sie sehen meine Form, und sie hören meine Worte, die ich in ihrer Gegenwart
ausspreche. O ihr Götter der Unterwelt, die ihr euch gegen mich aufgestellt habt, und die ihr den
Mächtigen widersteht, die Sterne, die nie mich erleuchtet haben auf meinem Weg. Ich habe auf den
heiligen Pfaden der Hemtet-Kammer zu deinem Herrn ihm die überaus mächtige und schreckliche
Seele übergeben. Horus hat geboten, dass ihr eure Gesichter erhebt, mich zu betrachten. Ich bin in
der Gestalt eines göttlichen Falken auferstanden, und Horus hat mich in die Gestalt seiner eigenen
Seele versetzt, den Besitz zu übernehmen derer, die in der Unterwelt zu Osiris gehören. Ich bin auf
dem Weg gegangen, ich habe Freunde und bin gekommen auch zu denen, die in ihren Verstecken
leben und schützen das Haus von Osiris. Einer von ihnen redet von seiner Macht, und ich habe die
schreckliche Macht, ihn zu kennen, der mit zwei Hörnern gegen Sut kämpft; und sie wissen, wer die
heilige Speise herbeigetragen hat, die Leistung von Tmu für ihn herbeigebracht hat. Die Götter der
Unterwelt haben verkündet, ein Glückliches für mich wird kommen. O ihr, die ihr in eurem
Versteck lebt und schützt das Haus von Osiris, und die ihr eure Namen verherrlicht habt, gewährt
mir, dass ich zu euch kommen kann. Ich binde zusammen, und ich sammle eure Kräfte, und ich
weiß um die Stärke der Wege von denen, die den Horizont der Hemtet-Krone des Himmels
schützen. Ich habe ihre Wohnungen für Osiris stabilisiert, ich habe seine Wege bestellt, ich habe
getan, was mir geboten wurde. Ich bin gekommen aus Tattu, ich habe Osiris gesehen, ich habe zu
ihm gesagt das, was von seinem Sohn gesagt werden kann, über den göttlichen Prinzen, den er liebt.
Es ist eine Wunde im Herzen des Set, und ich habe ihn gesehen, der ohne Leben ist.“

TAFEL XXVII

„O, ich habe alles gemacht, um die Pläne der Götter zu kennen, die Horus auf Geheiß seines Vaters
Osiris ausgedacht hat. Heil, Herr, du schrecklichste und mächtigste Seele! Lass mich kommen, auch
mich, ich möchte mich erheben! Ich habe die Unterwelt geöffnet und habe mich hingegeben. Ich
habe die Pfade der Wärter des Himmels und der Wärter der Erde eröffnet. Ich wurde von ihnen
nicht zurückgedrängt; und ich habe dein Angesicht, Herr der Ewigkeit, erhoben.“

„Du bist auf deinen Thron erhaben, Osiris. Du hörst freudige Dinge, Osiris. Deine Stärke ist kräftig,
Osiris. Dein Kopf ist verpflichtet deinem Körper, Osiris. Deine Stirn ist fest, Osiris. Dein Herz ist
freudig. O sei du zufrieden! Freude deinen Knechten zu etablieren, bist du wie ein Stier von Amenta
aufgestellt. Dein Sohn Horus ist König auf deinem Thron. Alles Leben sprach mit ihm: Deinem
Sohn seien Millionen von Jahre gegeben, und die Furcht vor ihm ungezählte Zeitalter, die
Gesellschaft der Götter wird ihn fürchten, denn deinem Sohn ist gegeben die Gesellschaft der
Götter; er ändert sein Wort nicht, Horus gehört das Essen und der Altar, ich gehe selbst, mich zu
vereinen mit meinem Vater, und Erlösung kommt von meinem Vater und von meinem Bruder und
von dem Freund des Horus. Horus ist in der Nachfolge seines Vaters. Er wohnt inmitten des
Verfalls, er herrscht in Khem. Deinem Sohn haben die Götter die Krone von Millionen von Jahren
gegeben, und für Millionen von Jahren bringt man ihm das Licht der Augen, zu leben als Horus, des
einzigen Auges des Gottes, das heißt Nebt-er -tcher, des Königs der Götter.“

Das Kapitel von der Gesellschaft der Götter und dem verwandelten Sein des Fürsten der
gottgleichen Herrscher. Der Verstorbene sagt: „Anbetung dir, o Tmu, Herr des Himmels, du
Schöpfer der Dinge und dessen, was aus der Erde kommt; die lässt es kommen, was ist, was gesät
wird, der Herr der Dinge bist du, dessen, was sein wird, der Erzeuger der Götter, der große Gott, der
sich selbst gezeugt, der Herr des Lebens, der du die Menschheit gedeihen lässt.Anbetung euch, ihr
Herren der Schöpfung, ihr reinen Wesen, deren Wohnstätten verdunkelt sind. Anbetung euch, ihr
Herren der Ewigkeit, deren Formen versteckt sind und deren Wohnplätze nicht bekannt sind.
Anbetung euch, o ihr Götter, die ihr wohnt in den überschwemmten Gebieten. Anbetung euch, die
ihr wohnt, o ihr Götter, in der Unterwelt. Anbetung euch, die ihr lebt, o ihr Götter, die ihr im
Himmel wohnt. Gebt, dass ich kommen kann zu euch, denn ich kenne euch. Ich bin rein, ich bin
heilig, ich bin mächtig, ich habe eine Seele, ich bin mächtig geworden, ich bin herrlich, ich sage
euch: Parfüm und Weihrauch und Natron hab ich euch dargebracht von Herzen, nachdem ihr
beseitigt all das Böse, das in euren Herzen gegen mich war, habe ich ein Ende aller Sünde erreicht,
die ich begangen gegen euch; ich habe euch dargebracht, was gut ist, das habe ich zu euch kommen
lassen, was richtig und wahr ist. Ich, ich, ich kenne euch, ich kenne eure Namen, ich kenne eure
Formen, die nicht bekannt sind. Ich bin zu euch gekommen. Ich habe unter den Menschen wie mit
Gott gelebt, ich bin zu den Göttern aufgestiegen. Ich bin stark, wenn es dem Gott gefällt, der auf
seinem Ruheplatz erhaben ist; wenn er kommt, die Götter freuen sich, und die Göttinnen und die
sterblichen Frauen sind froh, wenn sie ihn sehen. Ich bin zu euch gekommen. Ich bin auf den Thron
von Ra gestiegen, ich sitze auf meinem Sitz am Horizont. Ich erhalte Opfer auf meinem Altar, ein
Getränk und Trankopfer zur Abendzeit als ein Edler durch den Herrn der Sterblichen. Ich bin
erhaben auch wie der heilige Gott, der Herr des großen Hauses. Die Götter freuen sich, wenn sie ihn
in seiner schönen Erscheinung des Körpers von seiner Mutter sehen, die täglich ihn gebiert.“

Das Kapitel von der Verwandlung in die Schlange Seta. Anni, triumphierend, spricht: „Ich bin die
Schlange Seta, deren Jahren sind viele, ich habe mich hingelegt, und ich bin geboren von Tag zu
Tag, ich bin die Schlange Seta, die in den Grenzen der Erde wohnt. Ich liege unten, ich bin geboren,
ich selbst werde mich erneuern, werde von Tag zu Tag jünger.“

Das Kapitel von der Verwandlung in ein Krokodil. Spricht Anni, triumphierend: „Ich bin das
Krokodil, das im Terror wohnt, ich bin das heilige Krokodil, und ich verursache Zerstörung. Ich bin
der große Fisch in Kamui. Ich bin der Herr, dem Anbetung dargebracht wird in Sekhem, und Osiris
ist der Herr, dem Anbetung in Sekhem dargebracht wird.“

Das Kapitel von der Verwandlung in Ptah. Spricht Anni, triumphierend: „Ich esse Brot, ich trinke
Bier, ich ziehe ein Kleid an, ich fliege wie ein Falke, ich singe wie ein Schwan, und ich steige auf
dem Pfad kräftig zum Hügel der Toten auf dem Festival des Großen Gottes. Was abscheulich ist,
das, was abscheulich ist, hab ich nicht gegessen, und was verfault war, hab ich nicht geschluckt,
was meine Seele verabscheut, hab ich nicht gegeben meinem Körper. Ich habe nach dem Wissen der
glorreichen Götter gelebt. Ich lebe und bekomme Kraft von ihrem Brot, ich bin die Kraft, wenn ich
das Brot im Schatten des Baumes von Hathor esse, meiner Dame. Ich bringe ein Opfer dar, und ich
bringe das Brot in Tattu dar und Opfergaben in Annu. Ich kleide mich mit dem im Gewand der
Göttin Matait, und ich stehe auf, und ich setze mich, wo immer mein Herz begehrt zu sitzen. Mein
Kopf ist wie die Spitze des Ra, wenn meine Glieder gesammelt werden, ich bin wie Tmu. Die vier
Regionen von Ra sind die Grenzen der Erde. Ich werde hervorgehen, meine Zunge ist gleich der
Zunge des Ptah, meine Kehle ist sogar wie die von Hathor, und ich sage die Worte meines Vaters
Tmu mit meinen Lippen. Er ist es, der begnadet die Magd, die Frau von Seb; und ihm neigen sich
alle Köpfe, ihn anzusehen, und es ist die groß die Furcht vor ihm. Lobeshymnen sind zu Ehren
meiner Großtaten gesungen worden, und ich bin der Erbe von Seb, dem Herrn der Erde, dem
Schutzgott. Der Gott Seb wird kühles Wasser geben, er läßt seine Morgenröten meine sein.
Diejenigen, die in Annu wohnen, beugen ihre Köpfe vor mir, denn ich bin ihr Stier. Ich werde von
Moment zu Moment immer stärker; meine Lenden sind seit Millionen von Jahren voll Kraft.“

Das Kapitel von der Verwandlung der Seele in Tmu. Spricht Anni, triumphierend: „Ich bin nicht in
das Haus der Zerstörung eingegangen, ich bin nicht zunichte gemacht worden, mir ist der Zerfall
nicht bekannt, ich bin Ra, der von Nu kommt, die göttliche Seele, der Schöpfer seiner eigenen
Gliedmaßen. Sünde ist mir ein Greuel, und ich schaue nicht darauf; ich klage nicht gegen Recht und
Wahrheit, sondern ich habe mein Befinden in der Wahrheit, ich bin der Gott Hu, und ich werde nie
sterben, im Namen meiner Seele. Ich bin ins Leben gekommen zusammen mit meinem Namen von
Nu als sein Khepera. In meinen Formen bin ich gekommen, um in der Gestalt des Ra zu sein. Ich
bin der Herr des Lichts.“

„Was ich nicht mag, soll begraben werden. Lass mich nicht an den geheimen Ort des Gottes Tuaa
gehen. Ich schreibe Ruhm für Osiris, und ich beruhige das Herz derer, die mit dem Gott der
Schöpfung leben, die mich lieben, die verbreiten im Ausland Angst vor mir, und die Angst vor mir
soll jene treffen, die an ihren eigenen Orten wohnen. Hier bin ich, weil ich auf meinem Ruheplatz
erhaben bin, Nu, am Ort, der mir gehört. Ich bin Nu, und jene, die Böses arbeiten, sollen mich nicht
stürzen, ich bin der älteste und der erstgeborene Sohn der Materie; meine Seele ist die der Götter,
die die ewigen Seelen sind, ich bin der Schöpfer der Dunkelheit, der hat seine Wohnstätte in den
Grenzen der Regionen des Himmels. Ich komme, und meine Seele schreitet voran auf dem Weg des
Großen Alten.
Ich verursache Dunkelheit an den Grenzen des Himmels, und mit meinem Willen komme ich zu der
Grenzen, dahin ich mit meinen Füßen gehe, ich bin stark im Himmel, und ich fessle die Dunkelheit
und den Wurm, der sich darin verbirgt. Ich fördere meine Schritte zu dem Herrn der beiden Hände.
Mein Geist und die Seele meines Körpers sind die Uräen, und ich lebe für immer als der Herr der
Jahre und der Fürst der Ewigkeit. Ich bin als der Herr der Erde erhöht, ich bin erhaben. Ich bin jung
in den Städten, in meinem Gehöft bin ich jugendlich, mein Name ist: Mein Name vergeht nicht. Ich
bin die Seele, der Schöpfer Nu, der hat seine Wohnstätte in Neter-Khert. Mein Nest wird nicht
gesehen, mein Ei ist nicht aufgebrochen. Ich bin der Herr der Millionen von Jahren. Ich mache mein
Nest in den Grenzen des Himmels. Ich steige auf die Erde von Seb. Ich schließe mit meinen Fehlern
ab. Ich sehe meinen Vater, den Herrn von Mash, und sein Körper atmet in Annu. Mir wird zur
Verfügung gestellt alles, was ich brauche, durch Khnemu und Khui im Beerdigungsort in Amenta.“

Das Kapitel von der Verwandlung in einen Phönix. Spricht der Schreiber Anni, triumphierend in
Frieden: „Ich kam in ungeformter Materie sein, ich habe in mir das Bild des Gottes Khepera, und
ich wuchs in Form von Pflanzen. Ich bin in der Gestalt der Schildkröte versteckt. Ich bin von den
Atomen aller Götter gebildet. Ich bin das Gestern der vier Viertel der Welt, und ich bin die sieben
Uräen, die in Existenz im Osten kamen, die mächtigen, die erleuchten die Nationen, durch seinen
Körper ist ein Gott in der Gestalt des Set. Und Thoth wohnt in der Mitte durch das Urteil des
Bewohners in Sekhem und der Geister, die nach Annu segeln. Ich bin unter ihnen, und ich komme;
ich bin gekrönt, ich bin geworden wie ein Licht, ich bin mächtig, ich bin geworden heilig unter den
Göttern, ich bin der Gott Khonsu, der alles lenkt, was sich ihm widersetzt.“

Wenn dieses Kapitel bekannt sein wird, so wird der Gereinigte hervorkommen am Tag nach seiner
Beerdigung, und er wird seine Formen nach seinem Herzenswunsch ändern. Er wird unter den
Dienern des Un-Nefer wohnen, und er wird mit der Nahrung des Osiris und mit den Mahlzeiten des
Grabes zufrieden sein. Er soll die Scheibe der Sonne sehen und wird über die Erde mit Ra reisen. Er
soll vor Osiris triumphieren, und es möge keine schlechte Sache bekommen. Herrschaft wird ihm
für immer und immer und für alle Ewigkeit sein.

TAFEL XXVIII

Das Kapitel von der Verwandlung in einen Reiher. Spricht der Schreiber Anni: „Ich habe Herrschaft
über die Tiere bekommen, die beim Opfer dargebracht werden, mit dem Messer auf dem Kopf und
an den Haaren, über diejenigen, die in ihren Smaragd-Feldern leben, die Alten und die Strahlenden
wohnen dort, die bereit sind für die Stunde des Anni, triumphierend in Frieden. Er schlachtet die auf
der Erde, und ich schlachte auf der Erde. Ich bin stark, und ich bin auf dem erhabenen Pfad, der
führt gen Himmel. Ich habe mich rein gemacht, mit langen Schritten bin ich zu meiner Stadt
gegangen, zu Sepu auf dem Weg. Ich habe festgestellt diejenigen in Unnu. Ich habe die Götter auf
ihre Plätze gesetzt, und ich habe glorreich gemacht die Tempel von denen, die in ihren Schreinen
leben. Ich kenne die Göttin Nut, ich kenne den Gott Tatunen, ich kenne das Linnenhemd, ich habe
mitgebracht ihre Hörner. Ich kenne Heka, ich habe seine Worte gehört, ich bin das rote Kalb, das
mit dem Stift gezeichnet wird. Wenn sie hören meine Worte, sagen die Götter: Lasst uns unsere
Gesichter beugen, und lasst ihn zu uns kommen; das Licht scheint über dir. - Meine Stunde ist in
meinem Körper. Ich war nicht böse an der Stelle des Rechts und der Wahrheit, und ich habe jeden
Tag in Recht und Wahrheit gesprochen. Ich bin im Dunkeln, wenn ich das Fest der Toten feire, und
bin im Alter von einem, den die Wächter der Erde einbalsamieren, ich bin der Schreiber Anni,
triumphierend! Ich bin nicht in die Verstecke der Sternengottheiten eingegangen. Ich habe meinen
Ruhm Osiris zugeschrieben. Ich habe das Herz der Götter besänftigt, die ihm nachfolgen. Ich habe
nicht Angst vor den Gruppen, die Terror verbreiten, auch nicht vor denjenigen, die in ihrem eigenen
Land wohnen. Siehe, ich will erhaben sein auf meiner Ruhestätte, auf meinem Stuhl. Ich bin Nu,
und ich werde nie von den Übeltätern gestürzt werden. Ich bin der Gott Schu, der aus ungeformter
Materie entstand. Meine Seele ist Gott; meine Seele ist die Ewigkeit. Ich bin der Schöpfer der
Dunkelheit, und ich ernennen zu meiner Ruhestätte die entlegensten Teile des Himmels. Ich bin der
Fürst von Ewigkeit, ich bin der Erhabene in Nebu. Ich wurde jung in meiner Stadt, der ich in
meinem Gehöft jung wurde. Mein Name ist: Der Unfehlbare. Mein Name ist: Seele des Schöpfers
Nu, der hat seinen Wohnsitz in die Unterwelt. Mein Nest wird nicht gesehen, und ich habe mein Ei
nicht kaputt geschlagen. Ich bin der Herr über Millionen von Jahren. Ich habe mein Nest in den
entlegensten Teilen des Himmels gemacht. Ich bin auf die Erde von Seb gekommen. Ich habe meine
Fehlern beseitigt. Ich habe meinen Vater als Herrn der Shautat gesehen. Anni, in Annu wird sein
Körper wohnen können; möge er sich in denen, die mit Glanz zum Ort der Bestattung in Amenta
kommen, manifestieren.“

Das Kapitel von der Verwandlung in eine Lotosblume. Spricht Anni: „Ich bin die reine Lotosblume,
die kommt vom Gott des Lichts, dem Wächter der Nasenlöcher von Ra, dem Wächter der Nase von
Hathor. Ich rücke vor, und ich eile zu dem, der Horus ist. Ich bin der Reine, der vom Feld kommt.“

Das Kapitel von der Verwandlung in Gott, das Licht in der Dunkelheit. Spricht der Schreiber Anni,
triumphierend: „Ich bin der Gürtel des Gewandes des Gottes Nu, der vergießt Licht und erleuchtet
alle, die in seiner Gegenwart bleiben, und der läßt das Licht in der Dunkelheit scheinen, der bindet
zusammen die beiden Kämpfer, der in meinem Körper durch die mächtigen Zauber der Worte aus
meinem Munde lebt, der auferweckt den, der ihm gefällt, den, der mit ihm im Tal des Abtu war, der
hat ihm gefallen, und ich werde ruhen. Ich habe ihn in Erinnerung. Ich habe den Gott Hu aus meiner
Stadt mitgerissen, wo ich ihn gefunden habe, und ich habe die Dunkelheit gefangen mit meiner
Kraft und abgeführt. Ich habe die Augen der Sonne gemacht, als ihre Leistung nachgelassen hat
beim Kommen des Festes des fünfzehnten Tages, und ich habe Sut in den himmlischen Wohnungen
gesehen neben dem Alten, der mit ihm gewogen ward. Ich habe ausgestattet Thoth im Haus des
Mondgottes mit allem, was notwendig ist für das Kommen des Festival des fünfzehnten Tages. Ich
habe die Ureret-Krone getragen; Recht und Wahrheit sind in meinem Körper. Die Monate sind von
Smaragd und Kristall. Meine Gehöft gehört zu den Saphir-Furchen. Ich bin die Frau, die Licht in
der Finsternis ergießt. Ich bin gekommen, in der Dunkelheit Licht zu spenden, und siehe da! es wird
licht und hell. Ich habe die Schwärze erleuchtet, und ich habe die Zerstörer gestürzt. Ich habe
Ehrerbietung für die, die in Finsternis sind, und ich habe erhöht diejenigen, die weinten und hatten
ihre Gesichter dargeboten und waren niedergesunken. Dann sah sie auf mich. Ich bin die Frau, und
ich werde dich über mich nicht reden hören.“

TAFELN XXIX UND XXX


Das Kapitel, um kein zweites Mal zu sterben. Spricht Anni, triumphierend: „Heil Thoth! Was ist es,
was geschah den heiligen Kinder der Mutter? Sie haben gekämpft, sie haben bestätigt den Streit, sie
haben Böses getan, sie haben die Unholde aufgestellt, sie haben geschlachtet, sie haben Probleme
verursacht; in all ihrem Tun in Wahrheit haben die Mächtigen gegen die Schwachen gearbeitet.
Gewähre, o Macht des Thot, dass das, was der Gott Tmu verordnet hat, getan werden kann! Und du
siehst nicht böse drein, noch hast du Ärger provoziert, als ihre Jahre zu Verwirrung und Gedränge
waren und ihre Monate gestört; denn in allem, was sie getan haben, haben sie für die
Ungerechtigkeit im Geheimen gearbeitet. Ich bin dein Schreiben und deine Tafel, o Thoth, und ich
habe dir dein Glas Tinte gebracht. Ich bin nicht von denen, die für die Ungerechtigkeit an ihrem
geheimen Ort arbeiten; lass mich nicht Böses erleben.“

Spricht der Schreiber Anni: „Heil Tmu! Was ist das Land, in das ich gekommen bin, es hat kein
Wasser, es hat keine Luft, sondern tief ist es und unergründlich, es ist schwarz wie die schwärzeste
Nacht, und die Menschen sind hilflos darin, ein Mensch kann dort nicht in Ruhe des Herzens leben
kann, noch werden die Sehnsüchte der Liebe darin erfüllt. Aber lass mir den Zustand der
Strahlenden als Wasser gegeben werden und als Luft und zur Befriedigung der Sehnsüchte der
Liebe, und lass Ruhe des Herzens mir gegeben werden, als Brot und Bier. Der Gott Tmu hat
verfügt, dass ich sein Gesicht sehen werde, und das ich nicht leiden werde die Dinge der
Schmerzen. Möge der Götter Hand auf ihren Stühlen für Millionen von Jahren sein. Dein Thron
wird deinem Sohn gehören, Horus. Der Gott Tmu hat verfügt, dass sein Kurs unter den heiligen
Fürsten sein soll. In Wahrheit, so wird er über deinen Thron regieren, und er wird in den Feuersee
der Erbe des Thrones der Bewohner sein. Es ist mir verordnet, dass ich sein Ebenbild sehen werde
und dass mein Angesicht den Herrn Tmu betrachten wird. Wie lange werde ich dann leben? Es wird
bestimmt, dass du für Millionen von Millionen von Jahren leben sollst, ein Leben von Millionen
von Jahren. Möge es selbstverständlich sein, dass ich zu den heiligen Fürsten komme, weil ich alles
wegtue, was ich tat, als die Erde von Nu kam, und als sie aus dem wässrigen Abgrund sprang, wie
es war in den Tagen der Vorzeit. Ich bin das Schicksal und Osiris, und ich habe meine Form in das
Ebenbild von Schlangen verwandelt. Man weiß es nicht, und die Götter können es nicht sehen, die
zweifache Schönheit, die ich für Osiris gemacht habe, der größer ist als alle Götter. Ich werde
selbstverständlich im Berg der Toten herrschen. Wahrlich sein Sohn Horus ist auf dem Thron der
Bewohner im Doppel-Feuersee, wo sein Erbe sitzt. Ich habe seinen Thron eingenommen, um das
Boot von Millionen von Jahren festzumachen. Horus ist auf seinem Thron, umgeben von den
Freunden von Osiris und allem, was zu ihm gehörte. Wahrlich, die Seele von Sut, die größer ist als
alle Götter, ist entwichen nach Amenta. Möge es selbstverständlich sein, dass ich nach meinen
Willen meine Seele im göttlichen Boot anbinde. O mein Osiris, du hast für mich getan, was dein
Vater Ra für dich tat. Möge ich bleiben dauerhaft auf der Erde; möge ich besitzen meinen Thron;
möge mein Erbe reich sein; mögen mein Grab und meine Freunde auf der Erde gedeihen; mögen
meine Feinde übergeben werden der Zerstörung und den Fesseln der Göttin Serq! Ich bin dein
Sohn, und Ra ist mein Vater. Für mich machst du das Leben, Kraft und Gesundheit. Horus ist auf
seinem Thron. Gib, dass die Tage meines Lebens zu Anbetung und Ehre kommen.“

Das Kapitel von der Halle des doppelten Rechts und der Wahrheit: Ein Loblied auf Osiris, dem
Bewohner von Amentet. Der Schreiber Anni, triumphierend, spricht: „Ich bin gekommen, und ich
bin nahe gekommen, deine Schönheiten zu sehen, meine beiden Hände erhebe ich in Anbetung
deines Namens Recht und Wahrheit, so bin ich nahe an den Ort gekommen, wo die Akazie nicht
wächst, wo der Baum dick mit Blättern nicht entsteht, und wo der Boden weder Kraut noch Gras
hervorbringt. Und ich bin an dem Ort der geheimen und verborgenen Dinge eingetragen worden,
ich bin umgekehrt mit dem Gott Sut. Der Schreiber Anni ist in das Haus des Osiris gekommen, und
er hat die verborgenen und geheimen Dinge gesehen, die darin sind. Die heiligen Herrscher sind da
in Form von Strahlenden. Anubis sprach mit der Sprache des Menschen zu ihm, als er von Ta-mera
kam, und sprach: Er kennt unsere Wege und unsere Städte, ich bin befriedet worden, und das
Geruch von ihm ist für mich sogar wie der Geruch von euch.“
Anni spricht zu ihm: „Ich bin der Schreiber Anni, triumphierend in Frieden, triumphierend. Ich bin
nahe heran gezogen worden, die großen Götter zu sehen, und ich ernähre mich von den Mahlzeiten
des Opfers, ich bin auf ihre Geister zugelaufen. Die Grenzen des Landes mit dem Speicher gehören
dem Herrn von Tattu, und er hat mich selbstverständlich als Phönix hervorkommen lassen und mir
die Macht der Sprache gegeben. Ich bin durch den Fluss-Hochwasser gegangen. Ich habe Ofer
dargebracht von Weihrauch. Ich habe mich in die Seite des dicken Laubbaums der Kinder
verwandelt. Ich bin im Haus der Satet in Abtu gewesen. Ich wurde überschwemmt, und ich habe das
Boot meiner Feinde versenkt. Ich bin auf dem See im Neshem-Boot weiter gesegelt. Ich habe die
Edlen von Kam-ur gesehen. Ich bin in Tattu gewesen, und ich habe mich gezwungen zum
Schweigen bringen lassen. Ich habe die göttliche Gestalt auf seine beiden Füßen gesetzt. Ich war
mit dem Gott Pa-tep-tuf, und ich habe die Bewohner im Heiligen Tempel gesehen. Ich habe das
Haus des Osiris betreten, und ich war in der Kleidung von ihm, die er darin angeordnet hat. Ich bin
in Restau gewesen, und ich habe die verborgenen Dinge, die darin sind, erblickt. Ich bin eingehüllt
worden, aber ich für mich eine Durchgangsstraße gefunden. Ich bin in An-aarut gewesen, und ich
habe meinen Körper mit der Kleidung, die darin ist, bekleidet. Die Antu-Salbe wurde mir von
Frauen gegeben. Wahrlich, es sprach Sut zu mir über die Dinge, die sich kümmern, und ich sagte,
den Gedanken des Studiums der Harmonie lass bei dir sein und auch in unseren Herzen.“

Die Majestät des Gottes Anubis spricht: „Kennst du den Namen dieser Tür, um ihn mir zu
erklären?“ Der Schreiber Anni, triumphierend, siegreich in Frieden, spricht: „Weggetrieben von Shu
ist der Name dieser Tür.“ Spricht der Majestät des Gottes Anubis: „Kennst du den Namen des
oberen Blattes und des unteren Blattes?“ Der Schreiber Anni, triumphierend in Frieden, spricht:
„Herr von Recht und Wahrheit, stehend auf seinen zwei Füßen ist der Name des oberen Blattes, und
Herr der Macht und Kraft und Spender von Vieh ist der Name des unteren Blattes.“ Die Majestät
des Gottes Anubis spricht: „Passiere, denn du kennst die Namen, o Schreiber, Kassierer der
göttlichen Opfer aller Götter von Theben, Anni, triumphierend, Herr, um verehrt zu werden.“

Es wird wie folgt von einem Mann gesagt werden, wenn er zu der Halle des doppelten Rechts und
der Wahrheit kommen wird, in der ihm ausgelöscht werden alle Sünden, die er getan hat, und in der
er sieht die Gesichter aller Götter: „Heil dir, großer Gott, Herr des Rechts und der Wahrheit! Ich bin
gekommen zu dir, o mein Herr, und ich bin nahe gekommen, dass ich deine Schönheit sehen kann.
Ich kenne dich, und ich kenne die Namen der zweiundvierzig Götter, die mit dir in dieser Halle des
Doppel-Rechts und der Wahrheit wohnen, und dass die Sünder hineingehen, die leben und die sich
ernähren von Blut am Tag, wenn die Natur der Menschen wird vor Un-neferu bilanziert werden. In
Wahrheit Rekhti-merti-fent-Maat ist dein Name. Wahrlich, ich bin zu dir gekommen und bringe
mich vor dich in Recht und Wahrheit. Deinetwegen habe ich die Bosheit zurückgewiesen. Ich habe
keinen Schaden den Menschen angetan, noch habe ich Schaden tun lassen die Bestien. Ich habe
kein Verbrechen begangen, ich war dem Rechts und der Wahrheit verpflichtet. Ich habe keine
Kenntnis vom Übel; noch habe ich böse gehandelt. Jeden Tag habe ich mehr gearbeitet, als man von
mir verlangte. Mein Name ist nicht gekommen hierher zum Boot des Fürsten. Ich habe nicht Gott
verachtet. Ich habe kein Elend verursacht; noch habe ich gearbeitet zur Bedrängnis. Ich habe
verabscheut, was Gott nicht liebt. Ich habe kein Unrecht verursacht dem Diener seines Herrn. Ich
habe keine Schmerzen spüren lassen. Ich habe niemand zum Weinen gebracht. Ich habe nicht
gemordet; noch habe ich jemals einem Mann geboten, in meinem Namen zu töten. Ich habe den
Leuten nicht geschadet, ich habe nicht geklaut aus dem Tempel; noch habe ich entwendet die
Kuchen der Götter, ich habe nichts von den Opfern für die seligen Toten genommen. Ich habe nicht
Hurerei getrieben, noch habe ich meinen Körper verunreinigt. Ich habe nichts hinzugefügt, noch
habe ich gemindert das Opfer. Ich habe nichts von der Obstplantage gestohlen; noch habe ich die
Felder zertrampelt, ich habe nichts dem Gewicht der Waage hinzugefügt; noch habe ich in der
Waage das Gewicht verfälscht, ich habe die Milch aus dem Mund des Babys nicht weggeschnappt,
ich habe nicht das Vieh von ihren Weiden getrieben. Ich habe die Wasservögel der Götter nicht
eingefangen. Ich habe nicht gefangen Fische mit Köder aus ihrem eigenen Körper. Ich habe das
Wasser in seiner Flut nicht zurückgeschickt. Ich habe den Kanal des fließendem Wassers nicht
unterbrochen, ich habe nicht die Flamme in ihrer Fülle vernachlässigt, ich habe nicht das Opfer der
Jahreszeiten abgeschreckt, die berufen werden; ich habe nicht das Vieh vom Opfer abgewandt. Ich
habe nicht die Prozessionen des Gottes vereitelt. Ich bin rein. Ich bin rein. Ich bin rein. Ich bin rein.
Ich bin rein mit der Reinheit des großen Phönix, der in Suten-Henen ist; denn siehe! ich bin die
Nasenlöcher des Herrn der Winde, der alle Menschen lässt am Tag leben, wenn das Auge der Sonne
voll wird in Annu, im zweiten Monat der Jahreszeit bis zum Ende des kommenden Monats, in
Gegenwart des Herrn dieser Erde. Ich sehe das Auge der Sonne voll werden in Annu. kein Übel
kann in der Halle des Doppel-Rechts und der Wahrheit in diesem Land geschehen, weil ich kenne
die Namen der Götter, die darin leben und wer die Nachfolger des großen Gottes sind.“

TAFEL XXXI

Anni spricht: „Sei gegrüßt, du, dessen Fortschritte lang sind, der du weiter von Annu kommst, ich
habe keine Schuld.“

„Heil dir, der du durch die Flamme umarmt bist, der du weiter kommst aus Kheraba, ich habe nicht
mit Gewalt geraubt.“

„Heil, Fentiu, der du weiter von Khemennu kommst, ich habe nicht gestohlen.“

„Heil, Verschlinger der Schatten, der du weiter von Qernet kommst, ich habe keinen Mord
begangen, ich habe nichts Böses getan.“

„Heil, Nehau, der du weiter von Restau kommst, ich habe das Opfer nicht geschändet.“

„Heil dir, Gott in Form von zwei Löwen, der du kommst aus dem Himmel, ich habe die Opfergaben
nicht verringert.“

„Sei gegrüßt, du, dessen Augen voll Feuer sind, der du weiter von Saut kommst, ich habe den Gott
nicht gelästert.“

„Sei gegrüßt, du Flamme, welche kommt und geht, ich habe keine Lügen gesprochen.“

„Heil, Zermalmer von Knochen, der du weiter von Suten-Henen kommst, ich habe niemand die
Nahrung entrissen.“

„Heil dir, der du schießt die Flamme, der du weiter vom Het-Ptah-ka kommst, ich habe keine
Schmerzen verursacht.“

„Heil, Qerer, der du weiter von Amentet kommst, ich habe nicht Unzucht getrieben.“

„Sei gegrüßt, du, dessen Gesicht wandte sich wieder mir zu, der du weiter von deinem Versteck
kommst, ich habe nicht Tränen verursacht.“

„Heil, Bastet, die du weiter von dem geheimen Ort kommst, ich habe nicht betrügerisch gehandelt.“

„Sei gegrüßt, du, dessen Beine aus Feuer sind, der du kommst her aus der Dunkelheit, ich habe
nicht das Gesetz übertreten.“
„Heil, Verschlinger von Blut, der du weiter vom Block der Schlachtung kommst, ich habe nicht
böse gehandelt.“

„Heil, Verschlinger der Nieren, der du weiter von Mabet kommst, ich habe nicht den Acker
misshandelt.“

„Heil, Herr des Rechts und der Wahrheit, der du weiter von der Stadt des Rechts und der Wahrheit
kommst, ich bin kein Lauscher gewesen.“

„Sei gegrüßt, du, der nach hinten schreitet, der du weiter von der Stadt der Bastet kommst, ich habe
nicht meine Lippen in Bewegung gesetzt gegen irgendwelche Menschen.“

„Heil, Sertiu, der du weiter von Annu kommst, ich bin nicht wütend und zornig gewesen, außer für
eine gerechte Sache.“

„Sei gegrüßt, du, Sein von zweifacher Güte, der du weiter von Ati kommst, ich habe nicht die Frau
eines anderen Mannes befleckt.“

„Sei gegrüßt, du zweiköpfige Schlange, die du weiter von der Folterkammer kommst, ich habe ich
nicht die Frau von einem anderen Mann verunreinigt.“

„Sei gegrüßt, du, der alles tust, was vor dich gebracht wird, der du weiter von Pa-Amsu kommst, ich
habe mich nicht belastet.“

„Sei gegrüßt, du Chef der Mächtigen, der du weiter von Amentet kommst, ich habe keinen Terror
ausgeübt.“

„Sei gegrüßt, du Zerstörer, der du weiter von Kesiu kommst, ich habe nicht das Gesetz übertreten.“

„Sei gegrüßt, du, der du die Rede ordnest, der du weiter kommst aus Urit, ich habe nicht vor Wut
gebrannt.“

„Sei gegrüßt, du Baby, das kommt von Uab, ich habe meine Ohren nicht vor den Worten von Recht
und Wahrheit verschlossen.“

„Heil, Kenemti, der du weiter von Kenemet kommst, ich habe keine Trauer verursacht.“

„Heil dir, der du dein Opfer bringst, ich habe nicht mit Frechheit gehandelt.“

„Sei gegrüßt, du, der die Rede ordnet, der du kommst von Unaset, ich habe keinen Streit
begonnen.“

„Heil dir, Herr von Gesichtern, der du weiter von Netchfet kommst, ich habe nicht vorschnell
geurteilt.“

„Heil, Sekheriu, der du weiter von Utten kommst, ich bin kein Spion gewesen.“

„Heil, Herr der zwei Hörner, der du weiter von Saïs kommst, ich habe nicht der Worte viele
gemacht.“

„Hagel, Nefer-Tmu, der du weiter vom Het-Ptah-ka kommst, ich habe weder Schaden getan noch
krank gemacht.“
TAFEL XXXII

„Heil, Tmu in deiner Stunde, der du weiter von Tattu kommst, ich habe nie den König verflucht.“

„Heil dir, der du mit deinem Willen wirkst, der du weiter von Tebu kommst, ich habe nie faules
Wasser getrunken.“

„Sei gegrüßt, du Träger des Sistrum, der du weiter von Nu kommst, ich habe nie verächtlich
gesprochen.“

„Sei gegrüßt, der du die Menschheit gedeihen lässt, der du aus Saïs kommst, ich habe nie Gott
verflucht.“

„Heil, Neheb-ka, der du weiter von deinem Versteck kommst, ich habe nicht gestohlen.“

„Heil, Neheb-Nefert, der du weiter von deinem Versteck kommst, ich habe inicht das Opfer der
Götter geschändet.“

„Sei gegrüßt, du, der du Gutes tust, der du weiter von deinem Heiligtum kommst, ich habe nicht das
Opfer für die seligen Toten geplündert.“

„Heil dir, der du deinen Arm ausstreckst, der du weiter von der Stadt Maati kommst, ich habe nicht
die Nahrung des Säuglings geklaut, noch habe ich gesündigt gegen den Gott meiner Heimatstadt.“

„Sei gegrüßt, du, dessen Zähne weiß sind, der du kommst von Ta-she, ich habe nicht mit böser
Absicht geschlachtet die Rinder des Gottes.“

„Heil dir, dessen Fortschritte lang sind, der du weiter von Annu kommst, ich habe niemand Mühe
gemacht. Heil, der du von der Flamme umarmt bist, der du weiter von Kher-aba kommst, ich habe
nicht mit Gewalt jemanden beraubt. Heil, Fenti, der du weiter kommst von Khemennu, ich habe
niemandem Schmerzen bereitet. Heil, Verschlinger der Schatten, der du kommst von deinem
Rückzug, ich habe nicht geraubt. Heil dir, dessen Glieder sind schrecklich zu betrachten, der du von
Restau kommst, ich habe keinen Mord begangen. Heil, du Gott, der in Form von zwei Löwen
erscheint, der du kommst aus dem Himmel, ich habe das Opfer nicht geschändet. Heil, du Gott,
dessen zwei Augen aus Feuer sind, der du weiter kommst aus Sekhem, ich habe niemandem
geschadet. Heil, furchtbarer Gott, der du gehst und kommst, ich habe Gott nicht beraubt. Heil,
Zermalmer der Knochen, der du weiter von Suten-Henen kommst, ich habe keine Lügen erzählt.
Heil, der du schießt die Flamme, der du weiter vom Het-Ptah-ka kommst, ich habe kein Essen
entrissen. Heil, Qerti, der du weiter kommst von Amentet, ich habe kein Leiden bereitet. Heil dir,
dessen Zähne weiß sind, der du weiter von Ta-she kommst, ich habe nicht das Gesetz übertreten.
Heil, Verschlinger von Blut, der du weiter vom Block kommst, ich habe nicht die Rinder
geschlachtet, die neben den Göttern stehen. Heil, Verschlinger der Nieren, der du weiter von Mabit
kommst, ich habe nichts Böses getan. Heil, Herr von Recht und Wahrheit, der du weiter von Maati
kommst, ich habe keinen Abfall des gepflügten Land abgelegt. Heil, Streiter, der du weiter von
Bastet kommst, ich bin kein Lauscher gewesen. Heil, Aaati, der du weiter von Annu kommst, ich
habe nicht meine Lippen in Bewegung vor einem Menschen gesetzt. Heil dir, du Gott der
zweifachen Übel, der du weiter von Ati kommst, ich bin nicht ohne Ursache wütend gewesen. Heil
dir, du Gott, der in der Gestalt einer Schlange kommt, der du weiter von der Folterkammer kommst,
ich habe nicht Ehebruch mit der Frau eines anderen Mannes begangen. Heil dir, der das achtet, was
vor dich gebracht wird, der du weiter von Pa-amsu kommst, ich habe mich nicht verunreinigt. Heil
dir, du streitbarer Chef, der du weiter von der Stadt der Akazien kommst, ich habe keinen Terror
ausgeübt. Heil, Khemi, der du kommst von Kesui, ich habe das nicht getan, was abscheulich ist.
Heil, der du die Rede ordnest, der du kommst von Urib, ich habe nie feurigen Worte gesprochen.
Heil dir, du Baby, das du weiter von HEq-in nome kommst, ich habe meine Ohren vor den Worten
von Recht und Wahrheit nicht verschlossen. Heil dir, der du die Rede ordnest, der du weiter von
Unes kommst, ich habe keinen Streit begonnen. Heil, Bastet, die du weiter von der geheimen Stadt
kommst, ich habe keinen zum Weinen gebracht. Heil dir, du, dessen Gesicht sich zurückwendet, ich
hatte keine böse Lust, noch habe ich Hurerei getrieben, noch habe ich andere Greuel getan. Heil,
strahlende Füße, die aus der Finsternis hervor kommen, ich habe mich nicht gerächt. Heil, Kenemti,
der du weiter kommst von Kenemti, ich habe nie Trauer verursacht. Heil, der du dein Opfer bringst,
der du aus Sau kommst, ich habe nicht unverschämt gehandelt. Heil, Herr von Gesichtern,der du
weiter von Tchefet kommst, ich habe noch nie hastig geurteilt. Heil, Sekheriu, der du kommst her
von Unth, ich habe nicht das Gesetz übertreten, noch habe ich verärgert oder beleidigt Gott. Heil,
Herr der beiden Hörner, der du weiter von Saui kommst, ich habe meine Rede nicht allzu viel
vermehrt. Heil, Nefer-Tmu, der du weiter vom Het-Ptah-ka kommst, ich habe nichts Schlechtes
getan, noch habe ich Böses getan.
Heil, Tmu in deiner Stunde, der du weiter von Tattu kommst, ich habe keinen verraten. Heil, der du
in deinem Herzen wirkst, der du weiter kommst aus Tebtu, ich habe nie besudelt das Wasser. Heil,
du Träger des Sistrums, der du weiter von Nu kommst, ich habe nicht verächtlich gesprochen. Heil,
der du die Menschheit gedeihen lässt, der du weiter von deiner Halle kommst, ich habe Gott nicht
verflucht. Heil, Neheb-Nefert, der du weither kommst, ich hielt mich nicht mit Arroganz. Heil,
Neheb-kau, der du weiter von deiner Stadt kommst, ich bin nicht übermäßig stolz gewesen. Heil,
Tcheser-Tep, der du weiter von deinem Versteck kommst, ich habe meinen Zustand nie über die
Maßen vergrößert. Heil, der du deinen Arm ausstreckst, der du weiter von Aukert kommst, ich habe
nie den Gott meiner Stadt beleidigt.“

„Anbetung euch, ihr Götter, ich kenne euch und ich kenne eure Namen. Lasst mich nicht im Stich
und werft mich nicht unter euer Messer der Schlachtung und bringt nicht meine Bosheit in die
Gegenwart Gottes, dem ihr folgt, und lasst nicht vor ihn kommen die beste Zeit meiner Sünden. Ich
bitte euch, erklärt mich für richtig und wahr in der Gegenwart des universalen Gottes, weil ich
getan, was in Ta richtig und wahr ist, und ich habe den Gott nicht verflucht.“

„Anbetung euch, ihr Götter, die ihr in eurer Halle von Recht und Wahrheit lebt, und die ihr nichts
Böses in eurem Körper habt, die ihr mit eurem eigenen Stoff euch nährt in der Anwesenheit von
Horus, der in seiner Scheibe lebt, rettet mich vor Baabi, die ihr am mächtigen Tag des großen
Gerichts weidet, die von euch gehalten werden, ich bin zu euch gekommen; ich habe keine Fehler
begangen, ich habe nicht gesündigt, ich habe nichts Böses getan, ich habe nicht fälschlicherweise
einen Mann beschuldigt; also lasst nichts gegen mich getan werden, lasst mich leben in Recht und
Wahrheit, und ich nähre mein Herz mit Recht und Wahrheit, was die Menschen befohlen habe, habe
ich getan, und. die Götter sind zufrieden. Ich habe den Gott beruhigt, denn ich habe seinen Willen
getan. Ich habe Brot den Hungrigen und Wasser den Durstigen gegeben, Kleidung den Nackten und
ein Boot dem Schiffbrüchigen. Ich habe mich geheiligt den Göttern, und ich habe die Mahlzeiten
des Grabes dem heiligen Toten dargebracht. O, so rettet und schütze mich; beschuldigt mich nicht
vor dem großen Gott. Ich bin rein von Mund, und ich bin rein von Hand. Mögen diejenigen, die
mich sehen, sagen: Komm in Frieden, in Frieden komm! Denn ich habe die Rede gehört, die der
Esel mit der Katze im Haus des Hept-again geführt. Ich gebe Zeugnis von dem Gott, und er hat das
Urteil gefällt. Ich habe das Spalten der Persea-Bäume in Restau gesehen. Ich opfre Gebete in
Gegenwart der Götter, und das Wissen, das sich auf sie bezieht, geht mit mir. Ich bin gekommen,
um eine Erklärung von Recht und Wahrheit abzugeben, mich zu platzieren auf dem Gleichgewicht
auf den Stützen in den Hainen von Amaranth. Heil, der du über deine Ruhestätte erhoben bist, du
Herr der Atef-Krone, der du deinen Namen als den Herrn der Winde erklärst, rettet mich vor deinem
Engel der Zerstörung, die schlimmen Taten lass vorübergehen, und Katastrophen werden entstehen
für die, die keinen Schutz für ihre Gesichter haben, denn ich habe Recht und Wahrheit getan, du
Herr von Recht und Wahrheit. Ich bin rein, mein Vorderteil habe ich sauber gemacht, und mein
Hinterteil ist gereinigt worden; meine Nieren sind im Teich des Rechts und der Wahrheit gebadet,
und kein Glied meines Körpers fehlte. Ich habe mich im Teich des Südens gereinigt. Ich habe in
Hemet, im Norden des Gebiets der Heuschrecken geruht, wo die heiligen Seeleute sich in der
Nachtzeit reinigen, damit sie beruhigen das Herz der Götter, nachdem ich bestanden habe bei Nacht
und bei Tag. Mögen die Götter zu mir sagen: Wir lassen ihn kommen, und mögen sie sagen zu mir:
Wer bist du und was ist dein Name? Mein Name ist: Ich wuchs unter Blumen auf, ich wohne im
Olivenbaum. Dann werden sie sagen zu mir: Komm herein! Ich bin von der Stadt im Norden in die
Hainen hinübergegangen, und die Götter sagen: Was hast du dort gesehen? Ich sah Beine und
Oberschenkel. Was hattest du mit ihnen zu tun? Ich sah den Jubel in den Ländern des Fenkhu. Was
haben sie dir geben? Sie gaben mir eine Feuerflamme zusammen mit einer Kristall-Tafel. Was hast
du damit gemacht? Ich verbrannte sie am Ort der Maati zusammen mit dem, was in der Nacht war.
Was hast du gefunden am Ort der Maati? Ein Zepter aus Feuerstein, die einen Mann herrschen lässt.
Wie ist der Name dieses Zepters aus Feuerstein? Geber der Winde ist der Name. Wie hast du mit der
Flamme des Feuers die Tafel aus Kristall vergraben? Ich sprach Worte darüber, ich murmelte eine
Beschwörung, damit habe ich das Feuer gelöscht, und ich habe für die Tafel ein Wasserbecken
geschaffen. Komm, dann passiere die Tür dieser Hall der zweifachen Maat, denn du kennst uns. -
Ich lasse dich nicht durch mich hereingehen, spricht der Riegel der Tür, es sei denn, dass du meinen
Namen sagst. Gewicht des Ortes von Recht und Wahrheit ist dein Name. Ich lasse dich nicht
hindurch, spricht der rechte Pfosten der Tür, es sei denn, dass du meinen Namen sagst. Waage der
Arbeiten von Recht und Wahrheit ist dein Name. Ich lasse dich nicht hindurch, spricht der linke
Pfosten der Tür, es sei denn, dass du meinen Namen sagst. Richter des Weines ist dein Name. Ich
lasse dich nicht passieren, die Schwelle der Tür spricht, es sei denn, dass du meinen Namen sagst.
Ochse von Seb ist dein Name. Ich werde dir nicht öffnen, spricht der Bolzen der Tür, es sei denn,
dass du meinen Namen sagst. Fleisch von seiner Mutter ist dein Name. Ich werde dir nicht öffnen,
sagt die Verriegelung der Tür, es sei denn, dass du meinen Namen sagst. Die Utchat von Sebek, der
Herr der Bakhan, der lebt, dies ist dein Name. Ich werde dir nicht öffnen, und ich will dich nicht an
mir vorbei passieren lassen, spricht der Bewohner der Tür, es sei denn, dass du meinen Namen
sagst. Arm von Shu, der sich aufstellt, um Osiris zu schützen, dies ist dein Name. Wir lassen dich
bei uns nicht passieren, so die Beiträge der Tür, es sei denn, dass du unsere Namen sagst.
Schlangen-Kinder sind eure Namen. Du sollst nicht über mich schreiten, spricht der Boden der
Halle, es sei denn, dass du meinen Namen sagst. Ich bin still, ich bin rein. Ich weiß nicht die Namen
deine beiden Füße, mit denen du bei mir gehen willst, sag sie mir. Amsu ist der Name meines
rechten Fußes, Trauer von Nephthys ist der Name meines linken Fußes. Lauf zu mir, denn du kennst
mich. Ich werde dich nicht fragen, spricht der Wärter der Tür der Halle, es sei denn, dass du meinen
Namen sagst. Unterscheider von Herzen, Sucher der Zügel ist dein Name. Ich will dich jetzt fragen.
Wer ist der Gott, der in seiner Stunde lebt? Sprich! Der Erzähler der beiden Länder. Wer ist denn der
Kassierer der beiden Länder? Es ist Thot. Komm, spricht Thot, komm her. Und ich komme vorwärts
zur Prüfung. Was jetzt ist dein Zustand? Ich bin rein von allen Übeln, ich bin von den unheilvollen
Handlungen derer abgeschirmt, die zu ihren Tagen lebten, und ich bin nicht unter ihnen. Ich habe
dich versucht. Wer ist es, der nach unten in das Feuer hineingeht, die Wände sind gekrönt mit Uräen
und deren Wege führen in den See aus Feuer? Wer vorübergeht ist Osiris. Geh weiter, in Wahrheit
bist du erprobt. Dein Brot ist in U/tchat, dein Bier ist in Utchat und Mahlzeiten des Grabes werden
ausschließlich zu dir auf die Erde aus der Utchat-Kammer gebracht. Dies ist für dich verordnet."

Das Haar des Anni, triumphierend, ist das Haar von Nu.

Das Gesicht des Schreibers Anni, ist das Gesicht von Ra.

Die Augen des Anni, triumphierend, sind die Augen von Hathor.
Die Ohren des Anni, triumphierend, sind die Ohren von Ap-uat.

Die Lippen des Anni, triumphierend, sind die Lippen der Anpu.

Die Zähne des Anni, triumphierend, sind die Zähne des Serqet.

Der Hals des Anni, triumphierend, ist der Hals der Isis.

Die Hände des Anni, triumphierend, sind die Hände des Widders, des Herrn von Tattu.

Die Schulter des Anni, triumphierend, ist die Schulter von Uatchit.

Die Kehle des Anni, triumphierend, ist die Kehle von Mert.

Die Unterarme des Anni, triumphierend, sind die Unterarme der Dame von Sais.

Das Rückgrat des Anni, triumphierend, ist das Rückgrat der Sut.

Die Brust des Anni, triumphierend, ist die Brust der Herren von Kher-aba.

Das Fleisch des Anni, triumphierend, ist das Fleisch der Mächtigen des Terrors.

Die Rückseite des Anni, triumphierend, ist die Rückseite von Sekhet.

Das Gesäß des Anni, triumphierend, ist das Gesäß des Auges des Horus.

Das Glied des Anni, triumphierend, ist das Glied des Osiris.

Die Beine des Anni, triumphierend, sind die Beine der Mutter.

Die Füße des Anni, triumphierend, sind die Füße des Ptah.

Die Finger des Anni, triumphierend, sind die Finger des Orion.

Die Beinknochen des Anni, triumphierend, sind die Beinknochen der Uräen.

Das Kapitel von der Rückfahrt vom Schlachten in Suten-Henen. Spricht Anni: „O Land der Zepter!
O weiße Krone der göttlichen Form! O heilige Ruhestätte! Ich bin das Kind, ich bin das Kind, ich
bin das Kind, ich bin das Kind. Heil dir, Göttin Aburt! Du sagst es täglich Der Schlachtblock ist
vorbereitet, wie du weißt, und du, der du warst mächtig, du bist zerfallen. Ich erhebe, die mich
loben. Ich bin der heiligen Knoten innerhalb der Tamariske, schöner in der Helligkeit als gestern.
Viermal soll es gesagt werden. Ich bin Ra, der diejenigen schafft, die ihn loben. Ich bin der Knoten
innerhalb der Tamariske, schöner in der Helligkeit als die Scheibe von gestern. Der Tag geht hervor
bei diesem Thema. Mein Haar ist das Haar von Nu. Mein Gesicht ist das Gesicht von Ra. Meine
Augen sind die Augen von Hathor. Meine Ohren sind die Ohren von Ap-uat. Meine Nase ist die
Nase von Khent-Sheps. Meine Lippen sind die Lippen der Anpu. Meine Zähne sind die Zähne des
Khepera. Mein Hals ist der Hals der Isis, der göttlichen Dame. Meine Hände sind die Hände von
Khnemu, des Herrn von Tattu. Meine Unterarme sind die Unterarme der Neith, der Dame von Sais.
Mein Rückgrat ist das Rückgrat der Sut. Meine Glied ist der Glied des Osiris. Meine Zügel sind die
Zügel der Herren von Kher-aba. Meine Brust ist die Brust der schrecklichen und furchtbaren Einen.
Mein Bauch und mein Rückgrat sind der Bauch und das Rückgrat von Sekhet. Mein Gesäß ist das
Hinterteil des Auges des Horus. Meine Hüften und Oberschenkel sind die Hüften und Oberschenkel
von Nut. Meine Füße sind die Füße des Ptah. Meine Finger und Beinknochen sind die Finger und
Beinknochen der lebendigen Uräen. Es gibt kein Glied meines Körpers, das nicht Glied eines Gottes
ist. Thoth ist Schild und Schirm meinem Körper, und ich bin wie Ra jeden Tag. Keiner soll unter
meine Arme greifen; niemand wird mich wegziehen, indem er meine Hand wegzieht. Und es wird
mich kein Mensch verletzen, noch die Götter, noch die toten Heiligen, noch die, die umgekommen
sind, noch irgend einer von denen von alten Zeiten, noch ein Sterblicher, noch ein Mensch. Ich bin
hervorgekommen und bin vorher, und mein Name ist unbekannt. Ich bin gestern, und mein Name
ist: Seher von Millionen von Jahren. Ich reise, ich reise auf dem Weg des Horus, des Richters. Ich
bin der Herr der Ewigkeit; Ich fühle mich, und ich habe Macht wahrzunehmen. Ich bin der Herr der
roten Krone. Ich bin der Sonne Auge, ja, ich bin in meinem Ei, in meinem Ei. Es gewährt mir zu
leben. Ich bin in der Sonne Auge, wenn es sich schließt, und ich lebe von der Stärke davon, ich
komme her, und ich glänze; ich gehe hinein, und ich erwache zum Leben. Ich bin in der Sonne
Auge, mein Platz ist auf meinem Stuhl, und ich sitzen darauf im Auge. Ich bin Horus, der in
Millionen von Jahren nicht vergeht. Ich habe meinen Thron regiert und ich schließe aus durch die
Worte meines Mundes; und ob sie sprechen oder ob sie Stille bewahren, ich halte das
Gleichgewicht. Wahrlich sind meine Formen verändert. Ich bin der Gott Unen, von Saison zu
Saison; was mein ist, ist in mir. Ich bin der Einzige, den eine Einzige
geboren, der ringsum in seinem Kurs hineingeht, ins Auge der Sonne. Die Dinge sind nicht böse
noch feindlich zu mir, noch sind sie gegen mich. Ich öffne die Tür des Himmels. Ich regiere meinen
Thron, und ich gebe neue Geburt mir an diesem Tag. Ich bin nicht das Kind, der den Weg von
gestern antrat, aber ich bin das Heute für unendliche Nationen. Ich bin es, der dich für Millionen
von Jahren stark macht, ob du im Himmel sein wirst oder auf der Erde oder im Süden oder im
Norden oder im Westen oder im Osten; Furcht vor mir ist in euren Herzen. Ich bin der Reine, der in
dem heiligen Auge verweilt. Ich werde nicht wieder sterben. Meine Stunde ruht mit dir, aber meine
Formen sind in meiner Wohnstätte. Ich bin der, der nicht bekannt ist, und die Götter mit hellen
Rosen-Gesichtern sind mit mir. Ich bin der enthüllte Eine. Die Saison ward bei Gott im Himmel für
mich erstellt und erweitert die Grenzen der Erde und große Nachkommenschaft. Mein Name setzt
sich selbst auseinander und befreit von allen bösen Dinge durch die Worte, die ich zu euch spreche.
Ich bin es, der machte sich auf und scheint; die Wand der Wände; der Einzige, Sohn einer Einzigen.
Ra bin ich, nie mangelt seine Form, nie vergeht er, nie geht er weg. Wahrlich, ich sage: Ich bin die
Pflanze, die weiter von Nu kommt, und meine Mutter ist Mutter. Heil dir, o mein Schöpfer, ich bin
der, der keine Macht über den großen Knoten von gestern hat. Meine Kraft ist in meiner Hand. Ich
bin nicht bekannt, aber ich bin der, der dich kennt. Ich kann nicht mit der Hand gehalten werden,
aber ich bin der, der dich in der Hand halten kann. Heil, o Ei! Heil, o Ei! Ich bin Horus, die für
Millionen von Jahren lebt, dessen Flamme erleuchtet eure Gesichter und bläst in euren Herzen. Ich
habe den Befehl über meinen Thron, und ich gehe voran in meiner Stunde. Ich habe die Wege
geöffnet, ich habe mich abgewandt von allem Übel. Ich bin wie die Affen aus Gold, drei
Handflächen und zwei Finger hoch, die ohne Beine und ohne Waffen sind, und die wohnen im Haus
des Ptah. Ich gehe weiter, auch wie der Affe aus Gold geht, drei Handflächen und zwei Finger hoch,
der hat weder Beine noch Arme, und der wohnt im Haus des Ptah.“ Wenn du dieses Kapitel gelesen
hast, öffnet sich ein Weg und du gehst auf ihm.

TAFEL XXXIII

Anni, triumphierend, ist umgürtet mit feinem Gewand, er ist beschlagen mit weißen Sandalen, und
er ist mit sehr wertvoller Anta-Salbe gesalbt; und ein Stier und Kräuter und Weihrauch und Enten
und Blumen und Bier und Kuchen wurden ihm geopfert. Und siehe, du wirst zeichnen auf eine
saubere Kachel das Bild von einem Opfertisch in sauberen Farben, und du sollst es in einem Feld
vergraben, worauf Schweine nicht mit Füßen treten. Wenn dieses Wort dann darauf geschrieben
wird, wird er auferstehen, und seine Kindeskinder sollen gedeihen und sogar gedeihen ohne
Unterlass. Er wird unter den Chefs in Gegenwart des Königs wohnen und Kuchen und Becher voll
Trank und Portionen Fleisch werden ihm auf dem Tisch des großen Gottes gegeben werden. Er wird
nicht von jeder Tür in Amentet weggeschoben werden; er wird mit dem Könige des Nordens und
des Südens zusammen reisen, und er wird mit dem Anhänger des Osiris in der Nähe von Un-Nefer
leben, für immer und ewig, und für immer und ewig.

„Seid gegrüßt, ihr vier Affen, die in den Bögen des Bootes von Ra sitzen, die das Recht und die
Wahrheit des Neb-er-tcher fördern, der meine Schwäche teilt und meine Kraft, der die Götter
besänftigt durch die Flamme des Mundes, geheiligt den Göttern, und Grab-Mahlzeiten des Grabes
gibt er den Strahlenden, die sich von Recht und Wahrheit ernähren, die ohne Falschheit sind und die
Bosheit verabscheuen. Zerstöre das Böse, das in mir ist, tu weg meine Missetat, die Wunden räume
weg, die ich auf der Erde hatte, und zerstöre alle Bosheit, die sich an mich gehängt hat. Die Affen
sagen: Komm herein und nichts soll dir widerstehen. - Schenkt ihr mir, dass ich durch das Grab
passieren kann, und dass ich in Restau eingehen kann, und dass ich durch die versteckten Türen der
Unterwelt gehen kann und dass Opfer und andere Dinge mir gegeben werden von den Glänzenden,
die innen sind, und auf den Wegen des Grabes gehen, und die gehen durch die Türen davon.“

Das Kapitel eines Tet aus Gold. Anni, triumphierend, spricht: „Du gehst auf, o Herz! Du scheinst, o
Herz! Setze dich zu meiner Seite. Ich bin gekommen, trocken habe ich dir ein Tet aus Gold
gebracht;. erfreue du dich daran.“

„Über einen Tet von Gold, eingelegt in Bergahorn, dass es vorgetragen werde. O Hals der
Leuchtenden, er wird in durch die Türen der Unterwelt, durch die Macht der Worte hier gesprochen,
passieren. Es setze sich auf seinen Platz am Tag des neuen Jahres unter den Anhängern des Osiris.“

Wenn dieses Kapitel von den Verstorbenen bekannt wird, soll er in der Unterwelt perfekt geworden
sein, er wird nicht an den Türen von Amentet zurückgedrängt. Kuchen und Bier und Speiseopfer
werden ihm auf den Altären von Ra geopfert werden, oder wie einige sagen, auf dem Altar des
Osiris Un-Nefer, und er wird für immer über seine Feinde in der Unterwelt triumphieren und für
immer und ewig.

Das Kapitel von einer Schnalle aus Karneol. Spricht Anni, triumphierend: „Das Blut der Isis, der
Charme der Isis, die Macht der Isis sind ein Schutz für mich, den Chef, und sie vernichtet, was ich
verabscheue.“

In diesem Kapitel wird über eine Schnalle aus rotem Jaspis gesprochen, die in Wasser von Ankham-
Blumen und Intarsien in Sykomorenholz getaucht ist, und wird am Hals des Glänzenden platziert.
Wenn dieses Kapitel geschrieben wird, so ist die Macht der Isis groß geworden, und sie wird ihn
schützen; und Horus, der Sohn der Isis, wird sich freuen, wenn er ihn sieht. Auf keinen Fall soll der
Weg unpassierbar für ihn sein, und eine Hand wird bis in den Himmel reichen und die andere sich
zur Erde erstrecken. Wenn dieses Kapitel bekannt wird durch den Verstorbenen, wird er unter denen
sein, die Osiris Un-Nefer triumphierend folgen. Die Tore der Unterwelt werden ihm geöffnet
werden, und ein Gehöft ist mit Weizen und Gerste in Sekhet-Aaru ihm gegeben; und die Anhänger
des Horus, die darin ernten, verkünden seinen Namen als den eines der Götter, die darin leben.

Das Kapitel vom Herz aus Karneol. Spricht Anni, triumphierend: „Ich bin der Phönix, die Seele von
Ra und der Führer der Götter in der Unterwelt. Die Seelen werden hervorkommen aus der Erde, den
Willen ihres Geistes zu tun, und die Seele des Anni kommt her, den Willen seines Geistes zu tun.“

Das Kapitel vom Kissen, das unter dem Gesicht des Anni platziert ist, triumphierend, zur Abwehr
von Leiden von dem toten Körper des Osiris. Anni spricht: „Erhebe dein Haupt in den Himmel,
denn ich habe dich zusammen triumphierend gemacht, und Ptah hat gestürzt seine Feinde und deine
Feinde; alle seine Feinde sind gefallen, und sie werden nie mehr wieder aufstehen, O Osiris.“
TAFELN XXXIII und XXXIV

„Heil dir, du Schöner, o Herr! Du hast auf das Auge des Sonne geblickt, du bist von Ptah-Seker
gebunden worden, du bist von Anubis geheilt worden; Atem hat dir gegeben Shu, und du bist durch
die Messe des Einen auferweckt worden, den Fürsten der Ewigkeit gegeben. Du hast deine Augen.
Dein rechtes Auge ist im Sektet-Boot und dein linkes Auge ist im Sektet-Boot. Deine Augenbrauen
erscheinen fein vor der Union der Götter. Deine Stirn ist in der Obhut des Anubis. Die Rückseite
deines Kopfes ist in einem guten Fall in der Präsenz des Heiligen Falken. Deine Finger sind durch
schriftliche Dekret in der Gegenwart des Herrn der Khemennu etabliert, und Thoth gibt dir die
Sprache der heiligen Bücher. Dein Haar ist in einem guten Fall in Gegenwart von Ptah-Seker. Osiris
ist in Glückseligkeit, und Ehrfurcht wird ihm erwiesen durch die Union der großen Götter. Er blickt
auf den großen Gott, er wird auf schöne Wege geführt, möge er durch die Mahlzeiten des Grabes
stark gemacht werden, und seine Feinde werden unter ihm in Gegenwart der Gesellschaft der
großen Göttern niedergeworfen, die in dem großen Haus des Alten sind in Annu.“

Isis spricht: „Ich bin gekommen, dir eine Beschützerin zu sein, ich wehe dir Luft in deine Nase, und
der Nordwind, der von dem Gott Tmu kommt, kommt in deine Nase kommt. Ich habe deine Lungen
heil gemacht, ich habe ich dich wie einen Gott gemacht, deine Feinde sind unter deine Füße
gefallen. Du bist in Nut siegreich, und du bist mächtig, mit den Göttern zu herrschen.“

Nephthys spricht: „Ich bin umher gegangen, dich zu schützen, Bruder Osiris, ich bin gekommen als
eine Beschützerin zu dir. Meine Kraft wird hinter dir sein, meine Stärke ist hinter dir, für immer. Ra
hört deinen Schrei, und die Götter haben dir gewährt, dass du siegreich bist. Du bist erhöht, und du
bist siegreich über das, was dir angetan wurde. Ptah hat deine Feinde hinunter geworfen, und du bist
Horus, der Sohn von Hathor.“

Die Flamme der Isis spricht: „Ich schütze dich mit dieser Flamme, und ich jage weg den Feind aus
dem Tal des Grabes, und ich blase den Sand von deinen Füßen weg. Ich umarme Anni, der
triumphierend wird in Frieden und in Recht und Wahrheit thronen.“

Die Flamme der Nephthys spricht: „Ich bin nicht gekommen, in Stücke zu hauen. Ich bin nicht
gekommen, in Stücke zu hauen, noch werde ich leiden, dass du in Stücke gehauen wirst, ich habe
Macht, aber ich werde keine Gewalt dir antun, denn ich bin da, dich zu schützen.“

Der Tet spricht: „Ich bin schnell gekommen, und ich bin den Spuren des Gottes gefolgt, dessen
Gesicht verborgen ist, ich habe sein Heiligtum erleuchtet, ich stehe hinter dem heiligen Tet und
werde am Tag der Katastrophe zurückschlagen. Ich schütze dich, Anni.“

Mestha spricht: „Ich bin Mestha, dein Sohn, o Anni, triumphierend. Ich bin gekommen, um dich zu
schützen, und ich lasse deine Behausung ewig gedeihen. Ich habe Ptah befohlen, auch Ra geboten.“

Hapi spricht: „Ich bin Hapi, dein Sohn, o Anni, triumphierend. Ich bin gekommen, um dich zu
schützen, deinen Kopf und deine Glieder zusammenzustricken, und ich habe deine Feinde unter dir
geschlagen und habe dir gegeben deinen Kopf für immer und ewig, o Anni, triumphierend in
Frieden.“

Tuamautef spricht: „Ich bin dein geliebter Sohn Horus. Ich bin gekommen, um dich zu rächen, mein
Vater Osiris, an dem, der dir Böses tat, und ich lege ihn unter deine Füßen für immer, und für immer
und für ewig; o Anni, triumphierend in Frieden.“
„Ich habe mit Sand umgeben das verborgene Grab, und treibe die Gewalttätigen weg davon. Ich
werde das Tal des Grabes erleichtern, ich werfe Licht hinein, durchquere es in der rechten Art und
Weise, und ich schütze Anni.“

Qebhsennuf spricht: „Ich bin dein Sohn, o Anni, triumphierend, ich schütze dich und bin
gekommen, um deine Knochen einzusammeln, und ich habe deiner Glieder zusammengesammelt.
Ich habe dein Herz herbeigebracht und ich habe es platziert auf seinem Thron in deinem Körper. Ich
lasse dein Haus aus nach dir gedeihen, o du, der du für immer lebst.“

Der Vogel, der die untergehende Sonne sieht, spricht: „Gelobt sei Ra, wenn er sich im westlichen
Teil des Himmels niederlässt, Anni, triumphierend in Ruhe in der Unterwelt, spricht: Ich bin eine
perfektionierte Seele.“

Der Vogel, der die aufgehende Sonne sieht, spricht: „Alles Lob sei Ra, wenn er im östlichen Teil des
Himmels aufgeht, von Anni, triumphierend.“

Die ausgereifte Seele spricht: „Ich habe eine ausgereifte Seele im heiligen Ei des Abtu-Fisches, ich
bin die große Katze, die auf dem Sitz von Recht und Wahrheit sitzt, die beim Gott Schu wandelt.“

Anni, der Aufseher, triumphierend, spricht: „Sei gegrüßt, Uschebti-Figur! Wenn es verordnet wird,
dass Anni eine Arbeit zu tun hat, tut er sie, in der Unterwelt tut er sie, er lässt alles, was vor ihm
entfernt wird, in der Art, wie er steht, sei es, um die Felder zu pflügen, sei es, um die Kanäle mit
Wasser zu füllen, oder Sand zu tragen vom Osten in den Westen. Die Uschebti-Figur antwortet: Ich
werde es tun; wahrlich, ich bin hier bei dir.“

Hier beginnen die Kapitel des Sekhet-Hetepu und das Kapitel vom Hervorkommen des Tages und
Hineingehen und Hinaus aus der Unterwelt und Sekhet. Aanru ist in Frieden in der großen Stadt,
wobei eine frische Brise ist. Lasst mich die Macht haben. Lasst mich pflügen, stark geworden. Lasst
mich ernten. Lasst mich essen. Lasst mich trinken. Lasst mich dort werben. Und lasst mich all diese
Dinge tun, so wie sie auf der Erde durchgeführt werden.

Spricht Anni, triumphierend: „Set hat Horus weggetragen, um zu sehen, was auf dem Gebiet der
Friedens gebaut wird, und er breitet die Luft über der göttlichen Seele im Ei in seiner Zeit. Er hat
gerettet den innersten Teil des Körpers von Horus vor den heiligen Akert. Siehe, ich bin in dem
mächtigen Boot auf dem See des Friedens gesegelt. Ich, ich habe ihn im Haus des Shu gekrönt.
Seine Sterne als Aufenthaltsort erneuern seine Jugend, erneuern seine Jugend. Ich bin auf seinem
See gesegelt, der ich zu seinen Städten kommen möge, und ich habe gezeichnet, dass ich zur Stadt
Hetep komme. Denn siehe, ich finde Ruhe bei den Jahreszeiten des Horus. Ich ward in den
Regionen der Union der Götter übergeben, die im hohen Alter und ehrwürdig sind. Einer der beiden
heiligen Kämpfer beruhigt die Station des Lebens. Ich habe getan, was recht ist und schön, und ich
habe ein Opfer gebracht und habe die beiden heiligen Kämpfer beruhigt, ich habe die behaarte
Kopfhaut ihrer Gegner abgeschnitten, und ich habe ein Ende den Leiden gemacht, das befiel ihre
Kinder. Ich habe das ganze Übel beseitigt, das über ihre Seelen kam; Ich bin darüber hinaus
gekommen zur Herrschaft, ich habe Kenntnis davon. Ich habe auf den Gewässern gesegelt des Sees,
dass ich so zu den Städten komme. Ich habe Macht über den Mund, eingerichtet mit Zauberversen;
ich lasse nicht davon ab. Der Teufel wird keine Herrschaft über mich bekommen, ich ließ ihn keine
Herrschaft über mich haben. Möge ich mit deinen Felder des Friedens ausgestattet werden. Was du
wünschst, dass sollst du tun, spricht der Gott.“

Thoth, der Schreiber der Götter, hält den Stift und die Tafel, Anni bringt ein Opfer dar, und seinen
Geist weiht er den drei Göttern, die die Köpfe eines Hasen, einer Schlange und eines Stieres haben,
und Pauti ist berechtigt durch die Union der Götter. Anni hat einen Opfertisch in einem Boot. Anni
sieht einen Falke stehen auf einem Pylon-förmigen Sockel, vor dem Altar und einem Gott dienend.
Drei Kreise. Die Legende liest: In diesem Bereich im Frieden des Friedens zu sein und Luft für die
Nase zu haben.“

Anni erntet Weizen, mit den Worten: Osiris erntet; er führt den Ochsen, den Mais zu treten; er stand
da mit den Händen und den Kherp-Zepter, und vor zwei Gefäße voll roter Gerste und Weizen
knieend. Die Hieroglyphen meinen die Speise der Strahlenden. Drei Kreise.

Anni beim Pflügen mit dem Ochsen in einem Teil der Felder des Friedens.

Das Kapitel des Nilpferds. Der Fluss ist tausend Ellen in seiner Länge. Nicht kann seine Breite
gemessen werden. Nicht Fische sind darin, noch existieren Schlangen darin.

„Heil euch, ihr Herren von Geistern, ich bin in Frieden auf eure Felder gekommen, um Tchefau-
Nahrung zu erhalten, einen Zuschuss, der ich täglich zum großen Gott komme, und dass ich Grab-
Mahlzeiten haben kann, und dass mein Geist zu den Toten darf. Möge Osiris und die Union der
Götter mit dem Opfer von Fleisch und Getränken versorgt werden, die auf dem Gebiet der Hetep
wohnen, einem königlichen Opfer, so können sie uns Fleisch und Getränke und alle guten Dinge
und Bandagen und Weihrauch jeden Tag geben. Und möge ich sitzen am Tisch des Gottes des
täglichen Brotes, sein Brot zu empfangen und Kuchen, Wein und Milch und Tchefau-Lebensmittel,
und möge ich im Gefolge des Gottes nachfolgen, wenn er seinen Auftritt in seiner Burg in Restau
hat.“

Ein Boot mit einer Treppe schwimmt auf einem Strom; oben ist die Legende, ein Boot von acht
Rudern, jedes Ende wie der Kopf einer Schlange geformt, ein Flug von Schritten; am Heck
geschrieben und an den Bögen: Der Gott darin ist Un-Nefer. Der Strom, der auf der konvexen Seite
der kleinen Insel fließt, wird Flut vom Himmel genannt. Auf der anderen Insel ist eine Treppe
platziert, an der Seite, die den Raum auf der linken Seite beschreibt, die stellt den Aufenthalt der
Seligen dar, und wird wie folgt beschrieben:

Der Sitz der Strahlenden. Ihre Länge ist sieben Ellen, die Breite drei Ellen, die Insel der Seligen, die
perfektioniert werden, sie ernten den heiligen Weizen.

TAFELN XXXV UND XXXVI

Spricht Anni, triumphierend: Anbetung dir, o Herr, du Herr über Recht und Wahrheit, der Eine, der
Herr der Ewigkeit und Schöpfer von Ewigkeit, ich komme zu dir, o mein Herr Ra. ich habe
Fleischopfer von sieben Kühen und Stieren dir dargebracht. O ihr, die ihr gebt Kuchen und Bier den
Strahlenden, gewährt meiner Seele, mit euch zu sein. Möge Anni, triumphierend, auf den
Oberschenkeln geboren werden; möge er sein wie einer, der für immer und ewig lebt; und möge er
ein herrliches Wesen in der schönen Amenta werden.“

Ansprache an die Ruder: „Heil, du schöne Leistung, du schönes Ruder des nördlichen Himmels!“

„Heil dir, der du ringsum um den Himmel gehst, du Pilot der Welt, du schönes Ruder des westlichen
Himmel!“

„Heil, Glänzendes, das du lebst in dem Tempel, wo die Götter in sichtbaren Formen leben, du
schönes Ruder des östlichen Himmels!“

„Heil, das du in den Tempel des hellen Gesichts wohnst, du schönes Ruder des südlichen
Himmels!“

Ansprache an die vier Triaden: „Seid gegrüßt, ihr Götter, die über der Erde sind, ihr Piloten der
Unterwelt!“

„Heil, ihr Mutter-Göttinnen, die über der Erde sind, die in der Unterwelt sind, und die sich im Haus
des Osiris befinden!“

„Heil, ihr Götter, ihr Piloten, ihr, die ihr über der Erde sind, ihr Piloten der Unterwelt!“

„Heil, ihr Nachfolger von Ra, die in der Bahn des Osiris sind!“

Ein Loblied auf Osiris, den Bewohner von Amentet, Un-Nefer in Abtu, Anni, triumphierend,
spricht: „Sei gegrüßt, o mein Herr, der du lebst in Ewigkeit, und dessen Existenz währt je und je.
Heil, Herr der Herren, König der Könige, Fürst, Gott der Götter, die mit dir leben, ich habe mich zu
dir auf einen Sitz gesetzt, bin zu dir gekommen, der du in der Unterwelt bist, und die lieben Bilder
deiner Seelen sind unter denen, die ertragen Millionen von Millionen von Jahren. Möge in Tamera
keine Verzögerung entstehen. Gewähre du, dass sie alle zu mir kommen können, große und kleine.
Mögest du gewähren dem Geist des Anni die Macht, hinein zu gehen und weiter zu kommen aus der
Unterwelt; und dass er vor den Toren des Tuat nicht zurückgewiesen wird.“

TAFEL XXXVII

Anbetung dir, Gott, heilig, groß, wohltätig, Fürst von Ewigkeit, Bewohner in seinen Sitz im Sektet-
Boot, Diademe im Atet-Boot sind dir gegeben, dich lobt man im Himmel und auf Erden, erhaben
von den Alten und von der Menschheit, die Größe deiner Macht ist in den Herzen der Menschen,
glänzende Laune, und die Toten, deine Seelen in Tattu, deine Macht in Suten-Henen, und die
sichtbaren Embleme in Annu und die Macht deiner Formen an der Stelle der Reinigung. Ich bin
gekommen, um dich anzubeten, mein Herz ist richtig, meine Brust ohne Täuschung, du musst
zugeben, dass ich unter den Lebenden sein könnte, dass ich segeln kann und dass ich unter deinen
Nachfolgern bin.

O Hathor, Unsere Liebe Frau von Amentet, Bewohnerin des Landes Urt, Herrin von Ta-sert, Auge
des Ra, Bewohnerin der Stirn, dein schönes Angesicht lächelt im Boot von Millionen Jahren...

PYRAMIDENTEXTE

Zu sagen von Nut, der brillanten großen Göttin: Das ist mein Sohn, mein Erstgeborener, Öffner
meiner Gebärmutter;
Das ist mein Geliebter, mit dem ich zufrieden bin.
Zu sagen vom Erdgott Geb: Das ist mein Sohn, der Mensch, der meinen Körper fortpflanzt.
Zu sagen von Nut, der großen Göttin, die im unteren Haus ist: Das ist mein Sohn, mein Geliebter,
Mein ältester Sohn, der auf dem Thron des Geb sitzt, mit dem er zufrieden ist,
Dem gab er sein Erbe in der Gegenwart der Großen Neunheit.
Alle Götter sind voll Jubel; sie sagen: Wie schön ist er, mit dem sein Vater Geb zufrieden ist!
Zu sagen von der Mutter: Du, ich habe deine Schwester Isis dir gegeben,
Dass sie dich ergreife, dass sie dein Herz dir gebe, die zu deinem Körper gehört.
Zu sagen von der Mutter: Du, ich habe deine Schwester Nephthys dir gegeben,
Dass sie dich ergreife, dass sie dein Herz dir gebe, die zu deinem Körper gehört.
Zu sagen von Nut-Nekhbet, der großen Göttin: Das ist mein Geliebter, mein Sohn;
Ich habe ihm den Horizont gegeben, damit er über sie wie Harachte mächtig sei.
Alle Götter sagen: Es ist eine Tatsache, dass dein Freund unter deinen Kindern ist,
Du, dem ein Dienst von Höflingen geleistet wird für immer.
Zu sagen von Nut, der großen Göttin, die innerhalb des eingekreisten Hauses lebt: Das ist mein
Sohn, von meinem Herzen.
Ich habe ihm die Geister gegeben, dass er Chef über sie ist, wie Horus, der Chef der Geister.
Alle Götter sagen zur Mutter:
Dein Vater Shu weiß, dass du deinen Sohn liebst, mehr als deine Mutter Tefnut.
Er lebt, der König von Ober- und Unterägypten, geliebt von Re, er lebt für immer.
Horus, das Leben, geliebt von den beiden Ländern, du, König von Ober- und Unterägypten, du, von
den beiden Göttinnen körperlich geliebt, du, Herr von Ombos.
Erbe des Geb, den er liebt, du, geliebt von allen Göttern, du, gegeben ward dir Leben, Ausdauer,
Freude, Gesundheit, Glück, wie Re.
Horus lebt, es lebt die Erscheinung des Königs von Ober- und Unterägypten,
Des Landes beide Göttinnen leben, ihre Erscheinung lebt,
Des Landes beide Herren von Ombos,
Osiris, Herr des Reiches,
Der geliebte Sohn des Geb, du,
Sohn der Nut, Öffner ihrer Gebärmutter, du,
Ausgestattet mit Leben, Ausdauer, Freude, Gesundheit, wie Re, ewig.
Zu sagen von der Mutter: Ich vereinige mit diesem Körper deine Schönheit und diese Seele, voll
Leben, Ausdauer, Freude, Gesundheit,
Von Horus, der göttlichen Erscheinung, dem König von Ober- und Unterägypten, des Landes beide
Göttinnen, ihre göttliche Erscheinung,
Mächtiger Herr von Ombos, du, lebe ewig.
Zu sagen: Ich gebe dir deinen Kopf; ich befestigen deinen Kopf und deine Knochen.
Zu sagen: Ich gebe ihm die Augen, dass er zufrieden sein kann, Opfer von Speisen und Getränken.
Zu sagen: Geb hat dir deine Augen gegeben, damit du zufrieden sein kannst.
Auge des Horus. Ein Glas Wasser.
Zu sagen: Thot hat ihm seinen Kopf gegeben. Ein Krug mit Wasser.
Zu sagen: Er hat ihn verursacht und ihm alles gebracht. Ein Schluck Wasser.
Zu sagen: O du, ich bin auf der Suche nach dir; ich bin Horus.
Ich habe deinen Mund geformt. Ich bin dein Sohn, dein Geliebter. Ich habe deinen Mund geöffnet.
Er ist der Verteidiger seiner Mutter, wenn sie um ihn weint, der Verteidiger von ihr, die mit ihm
vereint ist.
Wie gut ist die Form deines Mundes, nachdem ich deinen Mund deinen Knochen angepasst habe!
Zu sagen viermal: Osiris, ich öffne deinen Mund mit dem Oberschenkel, dem Auge des Horus. Ein
Oberschenkel.
Zu sagen: Wie gut ist die Form deines Mundes. Ich habe deinen Mund deinen Knochen angepasst!
Ich öffne deinen Mund; ich öffne deine Augen, o du.
Ich öffne deinen Mund mit dem Haken aus Kupfer, der den Mund der Götter öffnet.
Horus öffnet den Mund dieses Mnschen; Horus öffnet den Mund dieses Menschen.
Horus hat ihn geöffnet, den Mund dieses Menschen; Horus hat den Mund geöffnet
Mit diesem Haken, womit er den Mund seines Vaters öffnete; mit diesem Haken, womit er öffnete
den Mund des Osiris;
Mit dem Kupfer, dem Haken aus Kupfer, der den Mund der Götter öffnet.
Er öffnet den Mund von ihm damit, dass er gehen kann,
Dass er vor der Großen Neunheit im Hause des Fürsten sprechen kann, die in Heliopolis ist,
Dass er die Krone tragen kann, mit Horus, dem Herrn der Menschen.
Zu sagen: Osiris, ich bringe dir deine Seele, die du lieb hast. Ich öffne deinen Mund.
Osiris, jage alle diejenigen fort, die ihn hassen, der bösartig über seinen Namen sprechen.
Thot, geh, entführe ihn, der den Osiris verletzt hat. Bring ihn weg, der übel über den Namen des
Menschen spricht.
Hol ihn in deine Hand. Vier mal sagen: Sie trennen sich nicht von ihm.
Achte darauf, dass du nicht von ihm getrennt wirst. Eine Libation.
Zu sagen: Thot, eile, um den Feind dieses Menschen zu verjagen.
Er, der mit seinem Geist geht: Horus geht mit seinem Geist; Seth geht mit seinem Geist;
Thot geht mit seinem Geist; Gott geht mit seinem Geist; Osiris geht mit seinem Geist;
Du kommst auch mit deinem Geist.
O du, die Hände deines Geistes sind vor dir; o du, die Hände deines Geistes sind hinter dir;
O du, die Füße deines Geistes sind vor dir; o du, die Füße deines Geistes sind hinter dir.
Osiris, du, ich habe dir das Auge des Horus gegeben, so dass dein Gesicht damit ausgestattet wird.
Lass den Geruch des Auges des Horus zu dir halten. Vier mal zu sagen: Feuer und Weihrauch.
Horus, der in Osiris ist, er gibt dir das Auge des Horus, denn du bist wie das Auge des Horus, du
bist von seinem Geruch erfüllt.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, rüste dich mit seinem Geruch aus.
Osiris, du, Horus hat dir sein Auge gegeben, dass du dein Gesicht damit ausstatten mögest. Ein
Qualm aus Weihrauch.
Zu sagen: O du, ich komme, ich habe dir das Auge des Horus gebracht,
Dass du dein Gesicht damit ausrüstest, dass er dich reinigen kann, dass sein Geruch zu dir kommen
kann.
Der Geruch des Auge des Horus ist für dich; er treibt deinen Schweiß aus.
Er verteidigt dich gegen die Gewalt des Armes von Seth.
O du, das Auge des Horus ist angenehm für dich; es ist gesund für dich. Das Auge von Horus ist
gesund; du bist gesund. Drei Schalen voll Weihrauch.
Zu sagen: Horus, Bewohner in Osiris, stattete dich mit dem Auge des Horus aus; nimm es dir.
Zu sagen: Osiris, du, Horus hat dich mit seinem Auge vollständig erfüllt.
Das ist dein kühles Wasser, Osiris; dies ist dein kühles Wasser, o du, der du weiter von deinem Sohn
fortgingst, der weiter von Horus fortging.
Ich bin gekommen; ich habe dir das Auge des Horus gebracht, dass dein Herz damit erneuert
werden kann. Ich habe es dir gebracht. Es ist unter deinen Sohlen.
Nimm an dich selbst den Ausstrom des Schweißes, der weiter von dir ausgeht; dein Herz wird dabei
nicht müde werden.
Zu sagen viermal, wenn du gerechtfertigt bist: Libation; zwei Schalen voll Natron.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir deine Libation, die dir von Horus angeboten wird,
In deinem Namen: Wer von dem Katarakt kommen wird; nimm dir das Ausströmen des Schweißes,
der weiter von dir ausgeht.
Horus hat mich für dich die Götter an jedem Ort, zu dem du gehst, bereit gemacht.
Horus hat mich für die Kinder des Horus bereit gemacht, die selbst den Ort verlassen hat, wo du
ertrunken bist.
Osiris, du, nimm dir dein Natron, dass du sein Göttliches segnest.
Die Mutter hat dich als Gott zu deinem Feind gebracht, trotz ihm, in deinem Namen eines Gottes.
Horus erkennt dich, denn du bist in deinem Namen den Jungen wie Frischwasser.
Smin öffnet deinen Mund. Eine Schale voll Natron.
O du, du sollst seinen Geschmack vor der Kapelle schmecken. Eine Schale voll Natron.
Das, was Horus ausspuckt, ist Smin. Eine Schale voll Natron.
Das, was Seth ausspuckt, ist Smin. Eine Schale voll Natron.
Das, was die beiden harmonischen Götter ausspucken, ist Smin. Eine Schale voll Natron.
Zu sagen viermal: Du hast dich mit Natron gereinigt, zusammen mit Horus und dem Verfolger des
Horus. Fünf Schalen voll Natron aus Nekheb in Oberägypten.
Du purifizierst dich selbst; Horus entschlackt dich. Eine Schale voll Natron. Du purifizierst dich
selbst; Seth entschlackt dich. Eine Schale voll Natron.
Du purifizierst dich selbst; Thot entschlackt dich. Eine Schale voll Natron. Du purifizierst dich
selbst; Gott entschlackt dich. Eine Schale voll Natron.
Du purifizierst dich, du, der du unter ihnen bist. Eine Schale voll Natron.
Dein Mund ist der Mund eines saugenden Kalbs am Tag seiner Geburt.
Fünf Schalen voll Natron des Nordens, aus dem Wadi Natrun.
Du purifizierst dich selbst; Horus entschlackt dich. Du purifizierst dich selbst; Seth entschlackt
dich. Du purifizierst dich selbst; Thot entschlackt dich.
Du purifizierst dich selbst; Gott entschlackt dich. Du purifizierst dich selbst; dein Geist entschlackt
dich. Du purifizierst dich selbst; dein Gott entschlackt dich.
Du auch purifizierst dich selbst; du bist es, der du unter deinen Brüdern bist, den Göttern.
Dein Natron ist auf deinem Munde; du purifizierst deine Knochen, und alle Götter statten dich mit
dem aus, was dir gehört.
Osiris, ich habe dir das Auge des Horus gegeben, dein Gesicht damit auszustatten; halte es fest.
Eine Schale voll Natron.
O du, schließ nun deine beiden Backen, die geteilt wurden. Das Instrument oder Brot.
Osiris, du, ich öffne deinen Mund. Ein heiliges Kupfer-Instrument von Süden und Norden.
Du, nimm das Auge des Horus zu dir, mit dem Horus geht; er bringt es dir; er steckte es in deinen
Mund.
Drei Schalen voll Weihrauch des Südens; drei Schalen voll Weihrauch des Nordens.
O du, nimm dir selbst das Sik des Osiris.
Nimm die Spitze der körperlichen Brust des Horus; nimm sie in deinen Mund. Ein Krug Milch oder
ein Krug feine Milch.
Nimm die Brust deiner Schwester Isis, die dich bewahrt, nimm diese Brust in deinen Mund. Ein
leeres Glas.
Nimm die beiden Augen des Horus, das schwarze und das weiße; nimm sie in dein Gesicht auf, dass
sie dein Gesicht erleuchten.
Ein weißes Glas, ein schwarzes Glas, zum Tragen. Der Mensch hat weiße Steine und schwarz
Steine und Gläser, das rechte Auge und das linke Auge.
Die Sonne im Himmel ist dir gnädig; mögen die beiden Herren dir gnädig sein.
Möge die Nacht dir günstig sein; mögen die beiden Damen dir günstig sein.
Das Opfer, das dir dargebracht wird, ist ein Opfer, das du siehst, ein Opfer, das du hörst.
Ein Opfer ist vor dir, ein Opfer ist hinter dir, ein Opfer ist bei dir. Ein Feigen-Kuchen.
Osiris, du, nimm die weißen Zähne von Horus, deinen Mund auszustatten. Fünf weiße Kuchen.
Zu sagen viermal: Ein königliches Opfer an deinen Geist, Osiris, du, nimm das Auge des Horus.
Es ist dein Kuchen; iss. Ein Kuchen-Opfer, ein Feigen-Kuchen.
Osiris, du, nimm dir das Auge des Horus, der von Seth frei ist, und nimm seinen Mund,
Damit sollst du deinen Mund öffnen. Wein; ein weißer Stein und Glas.
Osiris, du, öffne deinen Mund mit dem, von dem du voll bist. Wein; ein schwarzer Stein und Glas.
Osiris, du, nimm dir die Flüssigkeit, die hervorgeht aus dir. Bier; ein schwarzer Stein und eine
Schüssel.
Re betest du an; er ist in den Himmeln, den du anbetest. Du, dem Herrn gehören alle Dinge.
Deinem Körper gehören alle Dinge; deinem Geist gehören alle Dinge; Gottes Körper gehören alle
Dinge.
Erhebe vor seinem Gesicht einen herrlichen Opfertisch.
Du, nimm das Auge des Horus, das du abtastest. Ein Brotlaib.
Die Dunkelheit ist erhöht. Ein Feigen-Kuchen.
Du, nimm das Auge des Horus, das du umarmen sollst. Ein Stück Fleisch.
Du, nimm das Auge des Horus, dem Seth abgerungen, das von dir genommen wurde, mit dem du
deinen Mund öffnest.
Ein weißer Stein, eine Schüssel und Wein.
Du, nimm die Flüssigkeit zu dir, die von Osiris ausgeht. Ein schwarzer Stein, eine Schüssel und
Bier.
Du, nimm das Auge des Horus, das von dir genommen wurde; es ist nicht fern von dir. Eine Kupfer-
Schüssel und Bier.
Du, nimm das Auge des Horus; rüste dich mit ihm aus. Eine Schüssel mit Bier.
Zu sagen: Ich bringe zwei Augen von Horus. Ein Bogen.
Zu sagen: Fort vom Ort, an dem sie fielen. Ein Kupfer-Meer.
Zu sagen: Nimm dir, was ich dir gebe. Eine Bogensehne.
Zu sagen: Er warf sie auf den Boden. Eine Peitsche.
Zu sagen: Osiris, du, ich bringe dir zwei Augen von Horus. Ein Bogen.
Zu sagen: Ich gab dir alles. Ein Bogen.
Zu sagen: Ich habe dir gegeben das Herz von Seth.
Zu sagen: Osiris bist du, ich bringe dir die beiden Augen des Horus, deine Freuden.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge von Horus, es schützt dich; lass es nicht aufhören zu sein.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, wie es ihm zurückgegeben wurde.
Trockene Frucht, von Horus.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; schütze es, denn es wurde ihm wieder gegeben.
Ein Schwanz.
Zu sagen: Osiris, du, ein Auge von Horus nimm. Ein Schwanz.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das ihm von Seth genommen wurde, der hatte es
geraubt. Ein Schwanz.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das von Geb bewacht wird. Ein Steinblock.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das Seth selbst genossen hat.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus. das er sah Seite an Seite mit Seth. Ein Dolch.
Zu sagen: Osiris, du, das Auge des Horus nimm zu dir, das ihm von Seth genommen wurde, der
hatte es geraubt. Ein Schwanz.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, und die Salbe für ihn. Ein schönes Kleidungsstück.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; seines, wie es in seiner Weisheit sieht. Ein schönes
Kleid.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das ihm von Seth genommen wurde, der hatte es
geraubt. Ein Schwanz.
Zu sagen: Osiris, du, ich habe ihn dir gegeben; nimm ihn, umhülle sein Herz in dir. Ein königliches
Gewand aus feinsten Stoffen.
Zu sagen: Osiris, du, nimm den Oberschenkel, von Seth dem Horus herausgerissen. Ein königliches
Gewand aus feinsten Stoffen.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst das Wasser im Auge des Horus. Sie trennen dich nicht von
ihm. Eine Keule.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, dessen Wasser Thot gesehen. Ein schönes Kleid;
eine Keule; ein Schwert.
Zu sagen: Osiris, du, tritt zu deinem Sohn Horus;
Setzte ihn in deinen Körper. Eine Eichenkeule; eine Buchenkeule.
Zu sagen: Osiris, du, mach dich über ihn groß.
Zu sagen: Siehe, nimm es dir selbst. Eine Keule.
Zu sagen: Osiris, du, den du lieb hast, das ist Horus. Eine Keule.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus. Eine Keule von Ebenholz.
Zu sagen: Osiris, du, lege das Wasser auf dich, fass es mit deiner Hand, das heilige Wasser. Eine
Keule.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Wasser auf dich, das im Auge des Horus ist, o du.
Zu sagen: Fülle deine Hand mit einer Keule; statte dich mit einer Keule aus.
Zu sagen: Es ist dir, wie Gott sich rüstet; trenne dich nicht von ihm, dass er dich schützen kann;
trenne dich nicht von ihm.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst den Finger von Seth, den das weiße Auge des Horus führt.
Eine Keule.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, dass es auf dem Finger von Seth glänzen kann. Ein
Zepter.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst seine Hand, die Hand deines Feindes. Ein Zepter.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Zepter in deine Hand. Ein Zepter.
Zu sagen: Osiris, du, der du streitbar bist, du bist gegen seine zwei Finger mächtig. Ein Becher.
Zu sagen: Osiris, du lebst, du lebst!
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, geschützt von seinen Söhnen. Eine Peitsche.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst die Hand, dass er dir etwas geben kann. Ein Zepter.
Zu sagen: Thot, bring etwas. Eine Waffe.
Zu sagen: Thot, bring etwas. Eine heilige Verzierung.
Zu sagen: Habe ich es dir nicht gegeben? Nimm es auf dich selbst als dein Eigentum. Eine Peitsche.
Zu sagen: Du gehörst zu ihm. Zu sagen: Osiris, du, ergreife es für dich selbst; eile zu Osiris. Eine
heilige Waffe.
Zu sagen: Rede mit Geb, o Thot, bringe ihm den Bogen. Eine Waffe.
Dieser Bogen, in Gegenwart des Menschen, der Bogen des Menschen. Eine Waffe.
Osiris, du, ich fülle dein Auge für dich mit Salbe. Zu sagen viermal. Heiliges Öl.
Osiris, du, nimm das flüssige Opfer! Heiliges Öl.
Osiris, du, nimm das Auge des Horus, aufgrund desser er bestraft wurde. Heiliges Öl.
Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das mit ihm verbunden ist. Heiliges Öl.
Osiris, du, nimm das Auge des Horus, mit dem er gebracht wurde und trug die Götter. Heiliges Öl.
Öl, Öl, entstanden, offen, o du; o du, der auf der Stirn des Horus entstanden bist, offen bist du.
Du, der auf der Stirn des Horus bist, setze dich auf die Stirn des Menschen.
Lass ihn mit dir süß sein; verherrliche ihn mit dir selbst.
Gib ihm die Macht über seinen Körper; lege seine Furcht in die Augen aller Geister.
Wer will ihn schauen? Jeder, der seinen Namen durch dich hören soll.
Osiris, du, ich bringe dir das Auge des Horus, das er von deiner Stirn nahm.
Bringe ein Opfer vor seinem Angesicht.
Zu sagen viermal: Osiris, du, verbinde du das Auge von Horus in deinem Gesicht.
Zwei Säcke mit grüner Kosmetik.
Zu sagen: Horus, der in Osiris ist, nimm das gesunde Auge des Horus.
Horus, der in Osiris ist, verbinde es in deinem Gesicht.
Verbunden hat Horus sein gesundes Auge im Gesicht.
O Mensch, ich schließe für dich deine gesunden Augen, dein Gesicht, damit du mit ihnen zu sehen
beginnst.
Erwache in Frieden, wie Gott erwacht in Frieden, wie Gott in Frieden aufwacht,
Wie das Auge des Horus in Buto aufwacht in Frieden, wie das Auge des Horus, das in den Häusern
der unterägyptischen Krone aufwacht in Frieden,
Das Auge, das die Weber webten, das Auge, das für den Wagen des Vorsitzenden geplant war.
Sei Ursache du, o Auge, die beiden Länder zum Menschen zu bringen, wie sie sich verbeugen vor
Horus,
Weil die beiden Länder den Menschen fürchten, da sie Seth fürchten.
Setze dich vor den Menschen, wie sein Gott; öffne du seinen Weg vor den Geistern,
Dass er stehen kann vor den Geistern wie Anubis, der erste Bewohner des Westens.
Zu sagen viermal: Vorwärts, vorwärts zu Osiris. Zwei Rollen Leinen.
Zu sagen: Es ist Thot, der sich hier selbst mit sich bringt. Er kommt hervor, mit dem Auge des
Horus. Eine Opfertisch, um ein Totenopfer darzubringen.
Zu sagen: Das Auge von Horus ist ihm gegeben. Er ist zufrieden. O komm mit dem Königsopfer!
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus. Er war zufrieden mit ihm. Das Königsopfer,
zweimal dargebracht.
Lege dich den Boden unter dem Opfertisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; er ist mit ihm zufrieden. Zwei Opfer der breiten
Halle.
Zu sagen: Lass es zu dir zurückkehren; in Stille sitze. Ein königliches Totenopfer.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; vereinige sie mit deinem Munde. Nahrung. Ein
Laib Brot; ein Krug Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; kümmere dich, damit er sie mit Füßen treten kann.
Ein Sesam-Brot.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das ihn einschüchtert. Ein Brot-Laib.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; was es davon gegessen hat, ist wenig. Ein Becher
von herbem Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das erlöschte. Ein Becher Weizen-Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, steck es in dein Gesicht. Hochzuheben ein Brot,
ein Krug Bier.
Hochzuheben vor seinem Gesicht. Zu sagen: Hebe dein Gesicht, Osiris; erhebe dein Gesicht, o
Mensch, dessen Geist sich beeilt.
Erhebe dein Angesicht, Mensch, sei mächtig, sei scharf,
Dass du sehen mögest, die von fern her zu dir kommt. Lobe sie; an ihr sollst du teilhaben.
Bade dich, Mensch; tu deinen Mund auf für das Auge des Horus.
Beschwöre deine Ka-Seele, wie Osiris, dass der Geist dich vor allem Zorn der Toten schütze.
Mensch, erhalte dein Brot, auch das Auge des Horus. Um ein Opfer auf dem Boden vor ihm
deponieren.
Um Nahrung zu geben für das Opfer; das Opfer: Ein Laib Brot, ein Krug Bier.
Zu sagen: O Osiris, du, nimm das Auge des Horus, auf dass du leben mögest. Ein Feigen-Kuchen.
Zu sagen: Erquicke dich mit der Flüssigkeit, die aus von dir ausgeht. Ein Becher Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, ein Fleischstücl. Ein Fleischstück.
Gelegt in die linke Hand.
Zu sagen: Osiris, du, das Auge von Horus ist das, was er von Seth gefordert hat.
Zu sagen: Osiris, du, Horus hat sein Auge dir in deine Hand gegeben.
Zu sagen: Osiris, o du, ich gebe dir das Auge des Horus; gib mir deine Hand, dass ich es dir geben
kann.
Gelegt in seine linke Hand.
Zu sagen: Osiris, der Mensch, hat ein wenig gekämpft; aber ich habe dich lieb; ich habe mich
gerächt für dich!
Zu sagen: Osiris, du, der ich dich zu rächen kommen werde; beschlagnahme das Auge des Horus.
Zu sagen: Ich bin Horus, o Osiris, du Mensch.
Gib mir deine Hand.
Platziert in der linken Hand.
Zu sagen: Osiris, Mensch, Horus liebt dich.
Zu sagen: Wer lebt, wer lebt, der lebt das Leben.
Zu sagen: Er schüchtert dich ein, aber kümmert sich um dich, damit du nicht nachgeben musst; fülle
dich mit ihm, Osiris, du Mensch.
Zu sagen: Mensch, ich bin gekommen, um dich aus der Enge zu befreien.
Zu sagen: O Mensch, ich bin dein Sohn; ich bin Horus.
Ich bin gekommen; ich habe dir die beiden leiblichen Augen von Horus gebracht.
Nimm sie; vereinige sie mit dir.
Ich habe sie für dich gesammelt; och habe sie für dich vereint, sie sind ganz und heil.
Mensch. Nenn mir deine Feinde, dass ich dich rächen kann.
[O Mensch, ich bringe dir die beiden Augen von Horus, der sein Herz froh macht.
Zu sagen: Osiris, du, vereinige das Wasser mit dir selbst, das in ihm ist, in dem Auge.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Tassen Wasser.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, der seinen Mund reinigt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Töpfe voll Natron.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; vereinige es mit deinem Mund.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Nahrung: Ein Laib Brot,
ein Krug Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das Seth mit Füßen getreten hat.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein oder zwei Brote.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, Seth hat ihn einschüchtert.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Brot-Laib.
Zu sagen: Osiris, du, nimm es auf dich.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Brote.
Zu sagen: Osiris, du, ich bringe es dir, was dir geziemt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Brote.
Zu sagen: Osiris, du, ich habe an Ort und Stelle dein Auge.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Brote.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus. Verhindere ihn, Horus, weil er voll vom Leiden.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Kuchen.
Zu sagen: Osiris, du, deinen Kopf erhebe!
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Brote.
Zu sagen: Osiris, du, dein Auge nimm; ergreife es oder nimm es dir.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Brote.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er geschluckt hat.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Kuchen-Körbe.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, komm, denn es ist zu respektieren.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Kuchen-Körbe.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das Seth eingeschüchtert hat.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Brote.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das du in deinen Mund nehmen sollst.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Kuchen von Norden.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; es ist dein Kuchen; iss.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Feigen-Kuchen.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das ihn einschüchtert.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Körbe voll Brot.
Zu sagen: Osiris, du, nimm seine Zähne, weiß, voll schönem Klang.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Bündel von
Knoblauch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dies Stück Fleisch, das Auge des Horus.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Stück Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, tanze vor Freude, Geb ist nicht böse, sei sein legitimer Erbe.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Stück Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, du sollst in seiner Umarmung liegen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Schenkel von frischem
Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Schenkel von frischem
Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst die, die Rebellen gegen dich sind.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Vier Rippen Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst die Feinde.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Topf mit Braten, eine
Leber, eine Milz, ein Glied, eine Brust von frischem Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; mögest du zu ihm gehen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Leber.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge von Horus, mit dem er geht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Milz.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das auf seiner Stirn ist.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Schenkel.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das auf der Stirn von Seth ist.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Brust von frischem
Fleisch.
Zu sagen: Osiris, du, die abgeschlagenen Köpfe der Verfolger von Seth sollst du dir selbst nehmen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Gans.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir so viel wie dein Herz begehrt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Gans.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er gebracht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Gans.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir selbst diejenigen, die nur zu dir kommen, wenn sie schwach sind.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Gans.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, verhindere dadurch den Widerlichen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Eine Taube.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das ihn einschüchtert.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Brot.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; es soll nicht von dir getrennt werden.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Brote.
Zu sagen: Osiris, du, es wird das Auge von Horus dir zugewiesen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe voll Kuchen.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, aus dem er das Wasser ergossen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Töpfe Leber.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; was er davon gegessen hat, ist wenig.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Angebots, viermal. Zwei Schüsseln Bier.
Zu sagen: Osiris, du, das Auge des Horus nimm auf dich; die Tränen daraus kommen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Schüsseln
thebanisches Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das erlöschte.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Schüsseln Bier.
Zu sagen: Osiris, du, statte dich mit der Flüssigkeit aus, die weiter von dir ausgeht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Schalen Bier.
Zu sagen: Osiris, du, statte dich mit der Flüssigkeit aus, die weiter von dir ausgeht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben der viermaligen Opfer. Zwei Schalen von Wein.
Zu sagen: Osiris, du, statte dich mit der Flüssigkeit aus, die weiter von dir ausgeht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Schalen von saurem
Wein.
Zu sagen: Osiris, du, statte dich mit der Flüssigkeit aus, die weiter von dir ausgeht.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Becher nubisches
Bier.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir bdie Brust des Horus, dass du sie schmeckst.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe von Feigen.
Zu sagen: Osiris, du, öffne deinen Mund mit ihm.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Gläser Wein des
Nordens. Wein, zwei Schüsseln Wein des Nordens; zwei Gläser, zwei Schalen von Buto; zwei
Schüsseln Wein von Süden, zwei Schüsseln Schaumwein.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er ausgespuckt. Verhindere, dass er sich
verschluckt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Gläser Wein.
Zu sagen: Osiris, du, nimm dir die süße Dirne, die im Auge des Horus ist; tue deinen Mund mit
ihrem zusammen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Gläser Wein von
Butos.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er herausgefischt. Tue deinen Mund mit ihm
zusammen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Gläser Wein von
Süden.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus. Es soll nicht wieder von dir getrennt werden.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Gläser Wein von
Pelusion.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; ehre es.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe von Obst.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er bei sich trug, das er geschluckt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der Obst-
Kuchen.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er von Seth nahm.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe von Früchten.
Zu sagen: Osiris, du, das weiße Auge des Horus dir selbst nimm; hindere das Ausreißen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der köstlichen
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, das grüne Auge des Horus dir selbst nimm; hindere das Ausreißen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der köstlichen
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; verhindere, dass er es weg trägt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe voll Mais.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; verhindere, dass er es weg trägt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe voll Mais.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das wie Wasser ist.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe von schäbiger
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus, das er verschlungen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der köstlichen
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, öffne deine Augen, damit du mit ihnen zu sehen beginnst.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der süßen
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; hindere ihn, es auszureißen.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe der köstlichen
Frucht.
Zu sagen: Osiris, du, das süße Auge von Horus dir selbst nimm; dazu soll es führen, dass es bei dir
bleibt.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe jeder süßen
Sache.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; es zurückzufordern für dich.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Zwei Körbe aller frischen
Pflanzen.
Zu sagen: Osiris, du, o möge es mit dir und für dich gefällig sein.
Zu sagen viermal: Für den Menschen, ein Anheben des Opfers, viermal. Ein Trank-Opfer.
Zu sagen viermal: Ein Opfer von einer Mahlzeit.
Zu sagen: Möge Geb dem Menschen ein Opfer bringen.
Ich gebe dir jedes festliche Opfer, jede Opferung von Speisen und Getränken, die du zu wünschen
vermagst.
Damit sollst du mit Gott glücklich sein, für immer und ewig.
Zu sagen: Osiris, du, Horus ist gekommen und kümmert sich um dich; du bist der Vater.
Zu sagen: Begib dich zu Geb. Zwei Töpfe Natron.
Geb hat deine beiden Augen dir gegeben, damit du zufrieden mögest sein. Ein Opfertisch.
Zu sagen: Osiris, du, du bist seine Ka-Seele. Ein Brot-Laib.
Zu sagen: Nimm die beiden Augen, Großer Einer, Osiris, du. Zwei Brote.
Zu sagen: Sei mit ihnen zufrieden. Zwei Tische von Opfern in der breiten Halle.
Zu sagen: Sei du zufrieden mit Horus; du bist der Vater. Ein Opfer von Brot.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus; Horus hat es dir gegeben. Zwei Körbe der südlichen Frucht.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus, verschlucke es. Horus hat es dir gegeben. Zwei Körbe der
südlichen Frucht.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus, das er ergriffen; Horus hat es dir gegeben. Ein Korb von
südlicher Frucht.
Zu sagen: Nimm die Flüssigkeit selbst, die von Osiris ausgeht. Zwei Krüge Feigen.
Zu sagen: Osiris, du, das Wasser nimm, das in dir ist; Horus hat es dir gegeben.
Zu sagen: Nimm dir selbst das Auge des Horus; tue deinen Mund mit ihm zusammen. Zwei
Schüsseln Wein des Nordens.
Zu sagen: Osiris, du, das grüne Auge des Horus nimm, das er getragen: Horus hat es dir gegeben.
Zwei Gerichte mit frischem Brot.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus; ehre es; Horus hat es dir gegeben. Zwei Körbe der südlichen
Frucht.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus, das er besitzt; Horus hat es dir gegeben. Zwei Körbe der
Frucht oder Obstkuchen.
Zu sagen: Nimm das weiße Auge des Horus, das er herausgerissen; Horus hat es dir gegeben. Zwei
Körbe mit weißen Früchten.
Zu sagen: Nimm das grüne Auge des Horus, das er herausgerissen; Horus hat es dir gegeben. Zwei
Körbe der grünen Frucht.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus, das er anerkannt; Horus hat es dir gegeben. Zwei Kuchen.
Zu sagen: Nimm das Auge des Horus, das er hastig verschleppte; Horus hat es dir gegeben. Zwei
Töpfe Mais.
Zu sagen: Osiris, du, nimm das Auge des Horus; bepflastere dich mit ihm. Zwei Körbe von Feigen.
Zu sagen: O Osiris, du, das Auge von Horus nimm, das süß ist, bewege es, bei dir zu bleiben. Zwei
Körbe jeder süßen Frucht.
Zu sagen: Behalte es für dich selbst. Zwei Körbe allen frischen Obstes.
Zu sagen: O, es möge dir angenehm sein. Zwei Libationen.
Zu sagen: Osiris, du, diese harte Auge des Horus, nimm es für dich, in dich, in dich,
Dass dein Feind dich fürchten möge, wenn es von dir getragen wird während seiner Zeit.
Zu sagen: Osiris, du, Horus hat dich vollständig gefüllt mit seinem Auge, als Opfer.
Zu sagen: O Osiris, du, nimm dir dieses dein Brot;
Erhalte es aus meiner Hand. Viermal zu sagen: Möge das Auge des Horus blühen für dich.
Ein Opfer, dass man Gott gibt Brot, Kuchen und Trank.
Anbetung dir, Weihrauch dir; Grüße an dich, göttlicher Bruder; Grüße an dich und Weihrauch, in
den Gliedern des Horus.
Sei großartig, mein Vater; propagiere nicht in deinem eigenen Namen, empfange den Weihrauch.
Dein Geruch ist für den Menschen; dein Parfüm ist für den Menschen.
Auge des Horus, du bist höher, du bist größer als der Mensch. Weihrauch.
Zu sagen: Vater, du, nimm das Auge des Horus, das Brot der Götter, mit dem sie sich ernähren.
Zu sagen: Vater, du, nimm die Flüssigkeit, die von Osiris kommt.
Zu sagen: Osiris, du, nimm es; das Auge des Horus gehört dir.
Freue dich, o Horus; lasse werden das Herz in der Brust der Männer erhaben.
Du hast das helle Auge von Horus geschluckt, der in Heliopolis ist.
Der kleine Finger des Menschen ist im Nabel des Osiris.
Der Mensch dürstet nicht, er hungert nicht; das Herz des Menschen fällt nicht in Ohnmacht,
Denn es ist in den Händen von Ḥorus: der ihn vor Hunger bewahrt. O, erfülle ihn, o Füllstoff der
Herzen.
Zu sagen: O ihr, die über die Nahrung den Vorsitz habt, ihr, die ihr freigebig und reich seid,
Wir empfehlen den Menschen dem Mundschenk von Re, dass ihn loben möge Re selbst,
Dass Re ihn den Chefs der Bestimmungen dieses Jahr empfehle,
Dass sie ihn ergreifen und ihm geben, dass sie ihn in Anspruch nehmen und geben ihm Gerste,
Dinkel, Brot und Bier.
Denn der Mensch, es ist sein Vater, der ihm gibt; Re ist es, der ihm Gerste, Dinkel, Brot und Bier
gibt.
Denn der Mensch ist in der Tat der große Stier, der den Feind schlug.
Denn dem Menschen in der Tat gehören die fünf Portionen Brot, Flüssigkeit, Kuchen in der Villa,
Von denen drei vom Himmel des Re sind und zwei von der Erde der Neunheit.
Denn er ist es, der ungebunden ist, er wird in der Tat frei sein; denn er ist es, der zu sehen ist, er ist
derjenige, der in der Tat beobachtet wird.
O Re, der Mensch ist heute besser als gestern.
Der Mensch hat M. begattet; der Mensch hat S. geküsst;
Der Mensch hat sich mit N. vereinigt.
Der Mensch hat mit seiner Geliebten Samen geraubt. Und er hat S. begattet.
Was aber tat die Geliebte des Menschen? Sie gibt ihm Brot;
Sie hat an diesem Tag gut von ihm geredet.
Zu sagen: O ihr, die über die Nahrung den Vorsitz habt, ihr, die ihr im Überfluß lebt,
Wir empfehlen den Menschen dem Mundschenk von Re, dass er den Menschen neu würdigen
möge,
Und den Chefs der Bestimmungen, dass Re den Menschen empfehlen möge.
Das, was er wieder beißt, gibt er dem Menschen; das, was er knabbert, er gibt es dem Menschen,
Möge der Mensch gut schlafen und jeden Tag gut sein.
Zu sagen: Ein Opfer der Metzger; ein Opfer von der Metzgerei; ein Opfer, das in den Augen des Re
ist;
Ein Opfer vom Vogelfänger, der in den Augen Gottes Mundschenk ist, der Trank anbietet.
Lass das Feuer heiß sein; lass das Fleisch mit dem Teig köstlich sein,
Und vier Hände voll Wasser.
Zu sagen: Ein Opfer an Atum; ein Opfer an Atum; ein Opfer von dem, was in den Augen des Bootes
des Gottes ist.
Lass das Fleisch mit Gebäck serviert werden;
Und vier Hände voll Wasser.
Shu ist gut; der Mensch hat nicht seine Nahrung genommen.
Der Mensch ist gut; Shu hat sein Essen nicht genommen.
Lass es die östlichen Boten wiederholen und iss dein Brot.
Zu sagen: Der Richter ist wach; Thot ist oben;
Die Schwellen sind wach;
Die große Rohrdommel, die aus dem Sumpf kommt, die weiter von dem Tamarisken-Busch kommt.
Der Mund des Menschen ist rein; die beiden Neunheiten reinigen den Menschen;
Rein ist diese Zunge, die in seinem Mund ist.
Die Gräuel des Menschen sind Kot; der Mensch gibt Urin von sich.
Der Mensch verabscheut seine Gräuel.
Die Gräuel des Menschen sind Mist; er frißt nicht die Gräuel,
Ebenso wie zur gleichen Zeit Seth von diesen beiden Begleitern schrumpft, die über den Himmel
reisen.
Re und Thot nehmen den Menschen mit sich,
Dass er davon essen kann, die ihr esst, dass er von dem, was ihr für Getränk trinkt, trinken kann,
Dass er davon leben kann, die ihr lebt, dass er auf dem sitzen kann, worauf ihr sitzt,
Dass er von diesem mächtig ist, mit dem ihr mächtig seid, dass er in dem, worin ihr reist, reisen
kann.
Der Stand des Menschen ist ein Dorn im Schilf;
Die Fülle des Menschen ist in der Marsch von Opfern;
Sein Essen ist unter euch, ihr Götter; das Wasser des Menschen besteht aus Wein wie dem von Re,
Der Mensch reist durch den Himmel wie Re; der Mensch überquert den Himmel wie Thot.
Zu sagen: Die Gräuel des Menschen sind Hunger; er will sie nicht essen;
Die Gräuel des Menschen sind Durst; er will sie nicht trinken.
Es ist der Mensch, der die Nahrung denen gibt, die vorhanden sind.
Seine Krankenschwester ist Isis;
Sie ist es, die sein Leben stärkt durch Nahrung; sie ist es, die ihm die Geburt gab.
Der Mensch wurde in der Nacht gedacht; der Mensch wurde in der Nacht geboren.
Er gehört zu den Anhängern von Re, der vor dem Morgenstern ist.
Der Mensch wurde in einer Nonne konzipiert; er wurde von einer Nonne geboren.
Er ist gekommen; er hat euch etwas Brot gebracht, das er dort gefunden.
Zu sagen: Das Auge von Horus tropft auf das Büschel der Garten-Anlage.
Ein Gott kam zu ihm;
Er brachte ihm Nahrung, ein Opfer von Horus, der Chef der Häuser ist,
Für das Leben, in dem der Mensch lebt,
Er isst das, was der Mensch isst, er trinkt das, was der Mensch an Getränken trinkt.
Ein Stück Fleisch und etwas Gebäck, das ist seine Mahlzeit.
O Mensch, du bist nicht tot; du bist nur aus der Wohnung gewichen,
So sitzest du auf dem Thron des Osiris, dein Zepter in deiner Hand, gebietest du den Lebenden;
Dein goldenes Zepter und dein silbernes Zepter in deiner Hand, die über geheime Orte befehlen.
Dein Arm ist wie der Arm von Atum; deine Schultern sind wie die Schultern von Atum; dein Körper
ist wie der Körper von Atum; dein Rücken ist wie der Rücken von Atum;
Dein Gesäß ist wie das Gesäß von Atum; deine Beine sind wie die Beine von Atum; dein Gesicht ist
wie das Gesicht von Anubis.
Du wanderst über die Bereiche des Horus; du wanderst über die Bereiche von Seth, die Bereiche
des Horus dienen dir, die Regionen des Seth dienen dir.
O Mensch, passiere über das Meer, das Meer. Zu sagen viermal.
Die Boten deines Ka-Geistes sind für dich gekommen; die Boten deines Vaters sind für dich
gekommen; die Boten von Re sind für dich gekommen.
Geh und verfolge deine Sonne; reinige dich selbst,
Denn deine Knochen sind die von weiblichen Falken, Göttinnen, die im Himmel sind,
Damit du an der Seite des Gottes seist; dass du dein Haus und deinen Sohn verlassen,
Der ist dein Erbe. Jeder, der das Böse gegen den deinen Namen spricht,
Rechne damit, dass Geb ihn als Übeltäter in seiner eigenen Stadt bestraft,
So dass er schwächer wird, dann stockt er. Du purifizierst dich im Tau von den Sternen;
Du kommst herab am festem Kupfer-Kabel, auf den Schultern von Horus in seinem Namen: Wer ist
in dem Toten-Boot?
Die Seligen singen Klage um dich, zu den unvergänglichen Sterne trugen sie dich weg.
Gib den Aufenthaltsort deines Vaters an, die Wohnstätte von Geb,
Dass er dir geben kann, was auf der Stirn des Horus ist, dass du ein Geist dadurch sein mögest,
damit du ein Engel wirst damit,
Damit du damit ein Genius bist.
Auf, lass deine Boten; lass deinen Gesandten zu deinem Vater, zu Atum, schleunig kommen.
Atum, lass ihn zu dir hinaufsteigen; umhülle ihn mit deiner Umarmung,
Es gibt keinen Gott, der ein Stern geworden, der nicht sein Begleiter ist. Soll ich dein Begleiter
sein?
Siehe zu mir, du hast betrachtet die Form der Kinder ihrer Väter,
Die wissen zu reden. Sie sind jetzt unvergängliche Sterne.
So sollst du diejenigen sehen, die im Palast sind, Horus und Seth.
Mögest du spucken in das Gesicht des Horus; mögest du die Verletzung von ihm wegbringen.
Mögest du die Hoden von Seth fassen; verjage seine Verstümmlung.
Dass man überhaupt wurde geboren; dies wurde von dir gedacht.
Du bist geboren, o Horus, als einer, dessen Name ist: Er, bei dem die Erde bebt! Du bist konzipiert,
o Seth, als einer, dessen Name ist: Er, bei dem der Himmel zittert!
Dass Horus keine Verstümmlung hat; dieser Seth hat nicht eine Verletzung; diese Seth hat nicht eine
Verletzung; dieser Horus hat keine Verstümmlung.
Du bist, Horus, dem Osiris geboren; du bist mehr Geist als er, du bist mehr Genius als er.
Du bist durch Geb konzipiert, Seth; du bist mehr Geist als er, du bist mehr Genius als er.
Kein Samen eines Gottes, der ihm gehört, geht zugrunde; so du, der du zu ihm gehörst, verwelke
nicht, gehe nicht zugrunde.
Re-Atum wird dich nicht abgeben an Osiris. Er beurteilt nicht dein Herz; er gewinnt nicht die
Macht über dein Herz.
Re-Atum wird dich nicht abgeben an Horus. Er beurteilt nicht dein Herz; er gewinnt nicht die
Macht über dein Herz.
Osiris, so sollst du nicht gewinnen Macht über Seth; dein Sohn gewinnt nicht Macht über ihn.
Horus, so sollst du nicht gewinnen Macht über Seth; dein Vater gewinnt nicht Macht über ihn.
Du gehörst, o Mensch, zu Gott, von dem die Zwillingssöhne Atums sagten:
Steh auf, sagten sie, in deinem Namen, Gott! Und so wurdest du ein Atum und Gott mit jedem Gott:
Dein Kopf ist der Kopf von Horus dem Unvergänglichen.
Dein Gesicht ist das Gesicht von Horus dem Unvergänglichen.
Deine Ohren sind die Zwillingssöhne von Atum, o Unvergänglicher.
Deine Augen sind die Zwillingskinder von Atum, o Unvergänglicher.
Deine Nase ist die Nase Anubis, o Unvergänglicher. Deine Zähne sind die Zähne von Sopdu, o
Unvergänglicher.
Deine Arme sind Zwillinge, die du bedarfst, um in den Himmel zu steigen, wenn du auffährst;
Deine Beine sind Zwillinge, die du bedarfst, um in den unteren Himmel der Unterwelt zu wandern,
wenn du herabfährst.
Deine Hoden sind die Zwillingssöhne Atums, o Unvergänglicher.
Du verfaulst nicht, dein Ka-Geist verdirbt nicht, denn du bist ein Ka-Genius.
Zu sagen: Ich war gekommen, um dich zu Nephthys zu führen; ich komme zu dir im Boot des
Abends;
Ich komme zu dir im Boot des Abends;
Ich bin zu dir gekommen; erinnere dich an mich, du Mensch.
Er ist zufrieden mit dir, er ist kühl,
Er ist in den Armen seines Vaters, in den Armen von Atum.
Zu sagen: Re-Atum kommt zu dir, Mensch, ein unvergänglicher Geist, der Herr von den Dekreten
der Orte der vier Papyrus-Säulen.
Dein Sohn kommt zu dir; der Mensch kommt zu dir,
Dass ihr über den Himmel fahrt, wieder vereint, in Vergessenheit schreitend;
Dass ihr am Horizont, an einem Ort entstanden, der dir gefällt.
Seth und Nephthys eilen und verkünden den Göttern von Oberägypten und ihren Geistern:
Der Mensch kommt, ein unvergänglicher Geist;
Wenn er will, dass ihr sterbt, sterbt ihr; wenn er will, dass ihr lebt, so werdet ihr leben.
Osiris und Isis eilen und verkünden den Göttern von Unterägypten und ihren Geistern:
Der Mensch kommt, ein unvergänglicher Geist, wie der Morgenstern über dem Nil;
Die Geister in den Gewässern lieben ihn;
Wenn er will, dass einer lebt, bewahrt er sein Leben; wenn er will, dass einige sterben werden,
sterben sie.
Thot eilt und verkündet den Göttern des Westens und ihren Geistern:
Der Mensch kommt, ein unvergänglicher Geist, maskiert am Hals wie ein Anubis, Chef des
westlichen Hochlands,
Dass er Herzen zählen kann, dass er über das Beste aus den Herzen mächtig sein kann;
Wenn er will, dass einer lebt, lebt er; wen er will, dass einer stirbt, stirbt er.
Horus eilt und verkündet den Seelen des Ostens und ihren Geistern:
Der Mensch kommt, ein unvergänglicher Geist;
Wenn er will, dass einer lebt, lebt er; wenn er will, dass einer stirbt, stirbt er-
Re-Atum, dein Sohn kommt zu dir; der Mensch kommt zu dir;
Lass ihn zu dir, umhülle ihn in deiner Umarmung und lass ihn aufsteigen;
Er ist dein leiblicher Sohn für immer.
Zu sagen: Osiris, der Mensch kommt; er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher
Geist,
Zu zählen die Herzen, zu ergreifen die Geister, zu bezwingen die Geister. Jedes seiner Funktionen
Zwingt ihn, der er selbst geschützt ist, wie auch ihm die, die ihn fragen, um sich von ihm helfen zu
lassen. Es gibt niemanden, der widersteht.
So würde er kein Brot haben, seine Ka-Seele kein Brot haben, es würde sein Brot von ihm
zurückgehalten werden.
Geb hat es gesagt, und es kommt aus dem Mund der Neunheit:
Sie sagt: Siehe, du bist Geist, du bist ein Engel.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher Geist,
Der übertrifft dich, der ist mehr als du, der ist müder als du, der ist größer als du, der ist frischer als
du,
Der mehr gelobt wird als du. Deine Zeit der Stille ist nicht mehr.
Siehe, was Seth und Thot getan haben, deine beiden Brüder, die nicht wussten, wie um dich zu
weinen.
Isis und Nephthys umarmen dich, umarmen dich;
Vereinigen sich mit dir, vereinigen sich mit dir.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher Geist.
Die Bewohner des Westens, die auf der Erde sind, gehören dem Menschen.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen. Unvergänglicher Geist.
Die Ostmenschen, die auf Erden sind, gehören dem Menschen.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen. Unvergänglicher Geist.
Die Südländer, die auf der Erde sind, gehören dem Menschen.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher Geist.
Die Nordländer, die auf Erden sind, gehören dem Menschen.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher Geist.
Diejenigen, die in der Unterwelt sind, gehören dem Menschen.
Der Mensch kommt, er ist unzufrieden mit den neun Bögen, ein unvergänglicher Geist.
Zu sagen: Atum, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu
ertragen und zu leben.
Er lebt, der Mensch lebt; er stirbt nicht, der Mensch stirbt nicht;
Er verdirbt nicht, der Mensch geht nicht zugrunde, er wird nicht gerichtet, der Mensch wird nicht
beurteilt;
Er urteilt, der Mensch beurteilt alles.
Shu, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und zu
leben.
Tefnut, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und
zu leben.
Geb, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und zu
leben.
Nut, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und zu
leben.
O Isis, dieser dein Bruder ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und
zu leben.
Seth, dieser dein Bruder ist dieser hier, Osiris, der gemacht ward, alles geduldig zu ertragen und zu
leben, dass er dich bestrafen kann.
Nephthys, dieser dein Bruder ist dieser hier, Osiris, den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen
und zu leben.
Thot, dieser dein Bruder ist dieser hier, Osiris, der gemacht ward, alles geduldig zu ertragen und zu
leben, dass er dich bestrafen kann.
Horus, dies ist dein Vater, dieser hier, Osiris., den du gemacht hast, alles geduldig zu ertragen und
zu leben.
Große Neunheit, dieser hier ist Osiris, den ihr gemacht habt, alles geduldig zu ertragen und zu
leben.
Kleine Neunheit, dieser hier ist Osiris, den ihr gemacht habt, alles geduldig zu ertragen und zu
leben.
Nut, dieser dein Sohn ist dieser hier, Osiris, von dem du gesagt hast: Man hat deinem Vater geboren.
Du hast ihm den Mund abgewischt; sein Mund wurde von seinem Sohn geöffnet, Horus, den er
liebt;
Seine Glieder sind von den Göttern gezählt.
In deinem Namen: Wer ist er in Heliopolis, während er immerwährend in seiner Nekropole bleibt?
In deinem Namen: Wer ist in Busiris, der Chef seiner Gaue?
In deinem Namen: Wer ist der, der im Haus der Serket zufriedenen Geistes ist?
In deinen Namen: Wer ist der, der in der Göttlichen Halle ist, die im Äther ist?
Wer ist in der mit der Brust, mit der mächtigen Brust? Wer ist der mit dem voll Sack?
In deinem Namen: Er, der in der Weißen Kapelle ist.
In deinem Namen: Er, der in wandert im Himmel; der wandert auf der Erde.
Osiris, wende dein Gesicht herum, daß du sehen mögest den Menschen,
Deinen Samen, der aus dir gekommen, das saftvolle Glied.
In deinem Namen: Wer ist in Buto?
Lass deine Arme über die Bestimmungen sein, deine Tochter; statte dich mit ihr aus.
In deinem Namen: Wer ist der, der im Haus des großen Ochsen ist?
Lass deine Arme über die Bestimmungen sein, deine Tochter; statte dich mit ihr aus.
In deinem Namen: Wer ist in in Hermopolis des Südens?
Lass deine Arme über die Bestimmungen sein, deine Tochter; statte dich mit ihr aus.
In deinem Namen: Wer ist in Hermopolis des Nordens?
Lass deine Arme über die Bestimmungen sein, deine Tochter, statte dich mit ihr aus.
In deinem Namen: Er, der in der Stadt des Wassers ist.
Das, was du gegessen hast, ein Auge; dein Körper ist davon voll; dein Sohn, Horus, teile mit ihm,
dass du leben mögest.
Dein Körper ist der Körper des Menschen; dein Fleisch ist das Fleisch des Menschen;
Deine Knochen sind die Knochen des Menschen.
Du gehst, der Mensch geht; der Mensch geht, du gehst.
Die beiden Türen des Horizonts sind offen; seine Bolzen sind fest.
Er ist gekommen mit der Krone von Unterägypten; er ist gekommen mit der Uräus-Schlange;
Er komme zu dir, Großer Einer; er ist gekommen zu dir, Großer-in-Magie, mit der Krone von
Unterägypten.
Er ist rein für dich; er ist voller Ehrfurcht vor dir.
Mögest du mit ihm zufrieden sein; mögest du mit seiner Reinheit zufrieden sein;
Mögest du von seinem Wort erfüllt werden, das er zu dir spricht:
Wie schön dein Gesicht ist, wenn es ruhig ist und neu und jung, denn Gott, der Vater der Götter, hat
dich gezeugt!
Er ist gekommen zu dir, Großer-in-Magie, mit der Krone von Unterägypten.
Es ist Horus, der im Schutz seines Auges gekämpft hat, Großer-in-Magie.
Zu sagen: O Krone von Unterägypten, o Krone von Unterägypten, o Großer Einer,
O Urmensch-in-Magie, o Uräus-Schlange,
Lass den Terror des Menschen wie den Terror Gottes sein;
Lass die Ehrfurcht vor dem Menschen wie die Ehrfurcht vor Gott sein;
Lass den Respekt vor dem Menschen wie den Respekt vor Gott sein;
Lass die Liebe zum Menschen wie die Liebe zu Gott sein;
Lass sein silbernes Zepter an der Spitze der Lebenden sein; machen du, lass sein goldenes Zepter an
der Spitze der Geister sein;
Lass seine Klinge gegen seine Feinde fest sein.
O Krone, du bist gekommen von Gott her, als der Mensch zu dir kam.
Die große Geburt hat dir gegeben der, der dich geschmückt mit Gaben;
Die Geburt hat dir der Große gegeben, der dich geschmückt hat mit Gaben,
Du bist wie Horus, der im Schutz seines Auges kämpft.
Zu sagen: Stehe auf, Erde, die von Atum kommt, Speichel, der vom Herrn kommt;
Oben bist du es; du bist hoch über allen,
Der du deinen Vater gesehen; der du gesehen Re.
Er ist gekommen zu dir, dein Vater; er ist gekommen zu dir, Re.
Er ist gekommen zu dir, dein Vater; er ist gekommen zu dir, der Herr.
Er ist gekommen zu dir, dein Vater; er ist gekommen zu dir.
Ursache, die du die Krone ergreifst, nimm den Horizont ein;
Ursache, die du den Menschen regierst, dass er die Neunheit verehre;
Ursache, du gibst die Gauner in die Hand des Menschen, des Hirten, so dass Unterägypten und
Oberägypten sich verbeugen kann vor ihm.
Er nimmt seinen Gegner und steht fest, der große Chef, in seinem großen Reich;
Nephthys lobt ihn, wenn er seinen Gegner ergreift:
Du bist ausgestattet wie der Große-in-Magie, Seth, der in Ombos ist, der Herr des Landes des
Südens;
Nichts fehlt dir; alles hört auf dich,
Denn siehe, du bist herrlicher und mächtiger als die Götter von Oberägypten und ihre Geister.
Du, den die Schwangere hervorgebracht hat, wie hast du die Nacht gespalten,
Du bist wie Seth ausgestattet, der mit aller Macht brach. Selig ist er, den Isis lobt:
Du bist ausgestattet wie Horus, der junge,
Auch gibt es nichts, was dir fehlt, alles hört auf mit dir,
Denn siehe, du bist glorreicher und mächtiger als die nördlichen Götter und ihre Geister.
Du greifst deine unreinen Feinde mit Atums Macht in Heliopolis, du steigst mit ihm auf;
Du bist reich an Not in der Unterwelt, du stehst über den Orten des Abgrunds;
Du bist König mit deinem Vater Atum, du bist mit deinem Vater Atum hoch;
Du erscheinst mit deinem Vater Atum, und die Not verschwindet.
Die Hebamme von Heliopolis hält deinen Kopf.
Du steigst auf, du öffnest deinen Weg durch die Knochen von Shu;
Du entwickelst dich in den Armen deiner Mutters-Mutter;
Du purifizierst dich am Horizont, nimmst deine Verunreinigung fort in den Seen von Shu.
Du gehst auf, du gehst unter, du nimmst mit Re den Weg, in der Dunkelheit mit Nidi;
Du gehst auf, du gehst unter, du gehst auf mit Re,
Du erscheinst mit der Sonne;
Du gehst auf, du gehst unter, du nimmst den Weg mit Nephthys, in der Dunkelheit mit dem Boot;
Du gehst auf, du gehst unter, du gehst auf mit Isis;
Du erscheinst mit dem Boot.
Du bist Meister deiner selbst; es steht dir niemand im Weg.
Du bist wegen Horus geboren; du bist wegen Seth konzipiert;
Du hast dich gereinigt in des Falken Name; du hast deine Reinigung im Namen des Herrn
empfangen, von deinem Vater, von Atum.
Du bist gekommen, du bist ins Leben gerufen, du bist groß geworden, du bist voll Inhalt geworden;
Du bist auch in der Umarmung deines Vaters, in der Umarmung des Gottes Atum.
Atum, lass den Menschen zu dir aufsteigen, ihn in deiner Umarmung sein,
Denn er ist dein leiblicher Sohn für immer.
Zu sagen: Wach auf! Dreh dich um! O Mensch! O Mensch!
O Mensch, vor Tausenden wirst du sitzen. Brote, tausend Becher Bier;
Der Braten, dein Doppelrippenstück kommt von der Schlachtbank, das weiße Brot aus der breiten
Halle.
Wie ein Gott, mit göttlichen Opfern, so ist der Mensch mit seinem heiligen Brot.
Du bist gekommen mit deinem Geist, Osiris, ein Geist unter Geistern, mächtig in seiner Domäne,
Durch die Neunheit im Haus des Fürsten geschützt.
O Mensch, begebe dich zu mir, nähere dich mir,
Sei nicht fern vom Grab, sei nicht von mir getrennt.
Ich habe dir das Auge des Horus gegeben; ich habe es dir zugerechnet. O möge es dir angenehm
sein.
O Mensch, oben, erhalte dein heiliges Brot aus meiner Hand.
Zu sagen viermal: O Mensch, ich werde dir ein Pförtner sein.
Zu sagen viermal: Ein Opfer ihm in allen seinen Würden, an allen seinen Plätzen.
Geb möge dir ein Opfer in allen deinen Würden geben, an allen deinen Orten.
Zu sagen: Wach auf, drehe dich um, Mensch!
Du bist gekommen, dass du befehlen mögest in den Regionen des Horus;
Du bist gekommen, dass du befehlen mögest in den Regionen des Seth;
Du bist gekommen, dass du befehlen mögest in den Regionen des Osiris.
Der König kann ein Opfer bringen: In all deinen Würden.
Dein Kleidungsstück ist ein Lendenschurz; dein Kleid ist ein Lendenschurz;
Du gehst in Sandalen; du schlachtest einen Ochsen;
Du fährst im Sonnen-Boot, in allen deinen Würden, an allen deinen Orten.
Dein silbernes Zepter ist an der Spitze der Lebenden, dein goldener Stab an der Spitze der Geister,
Wie Anubis bist du, Erster der Westlichen; wie der Herr, zunächst den östlichen Gauen.
Wie gut ist dein Zustand! Du bist ein Geist, o Mensch, unter deinen Brüdern, den Göttern.
Wie verändert ist es nun! Wie verändert ist es nun! So schütze deine Kinder mit Vorsicht vor dem
Bösen!
Deine Grenzen sind auf der Erde. Viermal zu sagen: Kleide deinen Körper und komm in ihre
Anwesenheit.
Zu sagen: Wach auf, Mensch! Dreh dich um, Mensch!
Du bist gekommen, dass du befehlen mögest in den Regionen des Horus; du bist gekommen, dass
du befehlen mögest in den Regionen des Seth;
Dass du in den Regionen des Osiris sprechen mögest.
Der König möge ein Opfer bringen: Dein Sohn ist auf deinem Thron; dein Gewand ist der
Lendenschurz; dein Kleid ist ein Lendenschurz;
Du gehst in Sandalen; du schlachtest einen Ochsen;
Du fährst im Sonnen-Boot, an allen deinen Orten, in allen deinen Würden.
Dein silbernes Zepter ist an der Spitze der Lebenden, dein goldener Stab ist an der Spitze der
Geister.
Der Alte ist gekommen; er schützt seinen Sohn.
Dein Körper sei bekleidet, so dass du kommen darfst zu mir; und möge das Auge des Horus dir
angenehm sein.
Zu sagen: Eine Schlange ist von einer anderen Schlange umgeben,
Wenn ein zahnloses Kalb, eben geboren, auf dem Weideland eingekreist wird.
Erde, verschlinge, was von dir gekommen ist. Monster, lege dich hin, gleite weg.
Ein Diener, ein Heiliger, der der Neunheit und dem Pelikan gehört, wird ins Wasser fallen.
Schlange, drehe dich, dass Re dich sehen kann!
Zu sagen: Der Kopf des großen schwarzen Stieres wurde abgeschnitten.
Schlange, dies wird dir gesagt. Skorpion, das ist dir gesagt:
Drehe dich und gleite in den Boden. Ich habe es gesagt, dies zu dir gesagt.
Zu sagen: Gesicht fällt auf Gesicht; Gesicht sieht Gesicht.
Ein Messer, die Farbe schwarz und grün, geht gegen sie aus, bis sie das, was sie geleckt hat, auch
geschluckt hat.
Zu sagen: Dies ist der Fingernagel von Atum,
Der ist auf dem Rückenwirbel der Schlange und verursacht, den Streit einzustellen.
Herbst, gleite weg!
Zu sagen: Es seien deine zwei Giftdrüsen im Boden; deine zwei Reihen von Rippen im Loch.
Gieße die Flüssigkeit aus. Die beiden Drachen werden dort stehen.
Dein Mund wird durch des Henkers Werkzeug geschlossen; an dem Mund wird das Werkzeug des
Henkers den Luchs verschließen.
Der eine macht müde und wird von einer Schlange gebissen.
O der Mensch hat in die Erde gebissen; der Mensch hat den Erdgott gebissen.
Der Mensch hat seinen Vater gebissen, der ihn gebissen hatte.
Das ist das Wesen, das den Menschen gebissen hat, aber der Mensch hatte ihn nicht gebissen.
Er ist es, der gegen den Menschen aufgekommen ist, aber der Mensch ging nicht gegen ihn an;
Der zweite Moment, nachdem er den Menschen sah, der zweite Moment, nachdem er
wahrgenommen den Menschen.
Wenn du den Menschen beißt, wird er Hackstücke aus dir machen; wenn du den Menschen achtest,
wird er zwei Helden aus dir machen.
Die männliche Schlange wird von der weiblichen Schlange gebissen; die weibliche Schlange wird
von der männlichen Schlange gebissen.
Der Himmel ist geschützt, magisch; die Erde ist magisch geschützt; die männlichen Kräfte, die
hinter der Menschheit stehen, sind magisch geschützt.
Der Gott, dessen Kopf blind ist, er ist geschützt, magisch; du Skorpion, du bist magisch geschützt.
Dies sind die beiden Reize von Elephantine, die im Mund des Osiris sind,
Die Zauberknoten, die Horus geknotet über dem Rücken.
Zu sagen: Dein Knochen ist eine Harpune, mit der du harpuniert werden willst. Die Herzen werden
überprüft; die Nomaden sind an dem Ort der Speere,
Sie sind niedergeschlagen. Das heißt, der Gott siegte.
Seine Mutter, seine Mutter; Miti, Miti!
Lass dich bewässert und gewaschen werden, o Wüste; lass es Wasser sein, nicht Sand.
Zu sagen: Die Schlange, die aus der Erde hervor gekommen ist, ist gefallen; die Flamme, die aus
der Nonne kam, sie ist gefallen.
Zu sagen: Ein Gesicht ist über dir; du, der du liegst auf deinem Bauch. Steige hinab auf dein
Rückgrat, der du in deinem Busch bist.
Steh von der Schlange entfernt, die mit ihren beiden Köpfen versehen ist.
Du hast vergewaltigt die beiden Wächter der Steintürpfosten.
Zu sagen: Spucke, die nicht ausgetrocknet ist in dem Staub, die nicht geflogen in das Haus ihrer
Mutter und verschwunden,
Schlange, hinlegen!
Zu sagen: Das Brot deines Vaters gehört dir;
Dein eigenes Brot gehört deinem Vater und dir.
Schmuck, Öl, der Ochse, der Berühmte, für den dies getan wird.
Zu sagen: Die weiße Krone ist hervorgegangen; sie hat den Großen gefressen.
Die Zunge der weißen Krone hat den Großen gefressen, doch die Zunge wurde nicht gesehen.
Zu sagen: Die Uräusschlange gehört zum Himmel; Tausendfüßler von Horus gehören in die Erde.
Horus war ein Ochse, als er die Dinge beschritten. Der Mensch tritt auf dem Weg zum Fliegen-Platz
des Horus,
Während der Mensch ihn nicht kennt, der ist nicht bekannt.
Ein Gesicht ist über dir, du, der du in deinem Busch bist; mögest du auf deinem Rücken liegen, du,
der du in deinem Loch bist.
Fleisch-Brater von Horus, nimm die Flucht in die Erde. O lass das Tier, o Wüste, weggleiten.
Zu sagen: Spuck an die Wand; brich den Ziegel.
Dass es aus deinem Mund kommt, das ist wieder gegen dich zurückgeworfen.
Zu sagen: Lösche die Flamme. Die flammende Schlange ist nicht im Haus gefunden, das Ombos
besitzt.
Es ist eine Schlange, die beißen will, die sich wieder in sein Haus eingeschlichen hat, den wird sie
beißen, dass sie bei ihm bleiben kann.
Zu sagen: Zwei goldene Zepter und zwei silberne Zepter sind für beide Schnüre, zweimal, wie Brot,
das dir vorenthalten wird.
Bist du denn hier wirklich? Bist du wirklich da? O Sklave, geh weg!
Zu sagen: O Osiris, du, das hier ist das strenge Auge des Horus.
Nimm es dir, damit du stark bist, und dass Seth dich fürchte.
Zerbrechen von zwei roten Gläsern.
Diese Mensch kommt zu dir, Nut; dieser Mensch kommt zu dir, Nut.
Er hat seinen Vater auf den Boden geworfen; er hat Horus hinter sich gelassen.
Seine beiden Flügel sind wie jene von einem Falken geworden; seine zwei Federflügel wie die eines
Sonnen-Falken.
Seine Seele hat ihn hierher gebracht; seine magische Kraft hat ihn reich ausgestattet.
Du hast deinen Platz im Himmel, unter den Sternen des Himmels;
Du bist der einzige Stern, der Begleiter des Herrn; du schaust ja nach unten auf Osiris,
Wie er befiehlt den Geistern. Du stehst da weit von ihm entfernt.
Du bist nicht von ihnen; du sollst nicht von ihnen sein.
Siehe, wie der Mensch dort unter euch steht, die zwei Hörner auf ihm wie die zweier Wildtiere,
Denn du bist der schwarze Widder, der Sohn eines schwarzen Schafs.
Du bist geboren von einem weißen Schaf, von vier Schafen gesäugt worden.
Der blauäugige Horus kommt gegen dich an; hüte dich vor dem roten Auge des Horus,
In Zorn wütend, dessen Macht niemand standhält.
Seine Boten, seine Läufer beeilen sich.
Sie verkünden ihn, der seinen Arm in den Osten hebt.
Von dir wird gesagt: Er soll meinen Vätern, den Göttern befehlen.
Die Götter sind stumm vor dir; die Neunheit legt ihre Hände auf den Mund.
Von dir wird gesagt: Er soll meinen Vätern, den Göttern befehlen.
Steh an der Tür des Horizonts; öffne die Doppeltüren des Himmels,
Dass du an der Götter Kopf stehst, wie Geb an der Spitze seiner Neunheit.
Die Götter sind mit Furcht geschlagen; sie reisen ab, sie heben den Kopf nach oben.
Sie sehen dich wie Min, den Chef der beiden Paläste.
Er steht, er steht hinter dir, dein Bruder steht hinter dir, deine Verwandten stehen hinter dir.
Du vergehst nicht; du wirst nicht zerstört.
Dein Name bleibt unter den Menschen; dein Name hat unter den Göttern sein ewiges Sein.
Zu sagen: Dein Sohn Horus hat dies für dich getan.
Das große Zittern befällt sie , wenn sie das Schwert sehen, das in deiner Hand ist,
Wie du kommst aus dem Himmel her.
Grüße an dich, du Weiser!
Geb hat dich geschaffen; die Neunheit hat dich gezeugt.
Horus ist zufrieden mit seinem Vater, und Atum ist mit seinen Jahren zufrieden.
Die Götter des Ostens und des Westens sind zufrieden mit dem großen Ding, das in der Umarmung
der göttlichen Mutter geschehen ist.
Mensch, o Mensch, du, der gesehen hat; Mensch, o Mensch, du, der angeschaut hat;
O Mensch, du, der gehört hat; o Mensch, du, der dort gewesen ist;
O Mensch, hebe dich nach oben, auf deiner Seite steht der Befehl;
Du, der du Schlaf hattest, du, der müde gemacht worden, steh auf, du, der du bist im Tod.
Dein feines Brot wird gemacht und dargebracht in Buto; nimm deine Macht in Heliopolis.
Dieser Horus hat dies zu tun befohlen für seinen Vater. Der Herr des Sturms verhinderte den
Speichel von Seth,
Als Seth dich tragen wollte. Er ist es, der getragen wird, der wieder verschlossen ist.
Zu sagen: Der Mensch ist groß. Der Mensch steht vor dem Gericht zwischen den Schenkeln der
Neunheit.
Der Mensch war konzipiert von Sachmet, sie ist es, die ihm die Geburt gab,
Wie der Stern mit durchbohrendem Blick und Breite der Schritte, der jeden Tag Bestimmungen für
seine Reise dem Re bringt.
Der Mensch ist auf seinen Thron gekommen, der höher ist als der Thron der beiden Schutzgöttinnen
von Ober- und Unterägypten; der Mensch erscheint als ein Stern.
Zu sagen: O ihr zwei Teilnehmer, kündigt nun dem Herrn in diesem seinem Namen an:
Der Mensch ist diese Zauber-Pflanze, die aus der Erde entspringt.
Die Hand des Menschen wird von ihr gereinigt, der er seinen Thron vorbereitet hat.
Der Mensch ist es, der an der Nase des mächtigen Großen Einen ist.
Der Mensch kommt von der Insel der Flamme,
Nachdem er, der Mensch, die Wahrheit an Stelle des Irrtums angenommen.
Der Mensch ist es, der der Hüter der Wäsche ist, der die Uräusschlange schützt,
In der Nacht der großen Flut, die von der Großen Göttin kommt.
Der Mensch erscheint als Nefertem, wie die Blume des Lotos an der Nase des Re;
Wie er jeden Tag vom Horizont kommt, da reinigen sich die Götter selbst, wenn sie ihn sehen.
Zu sagen: Es ist der Mensch, der der Chef der Ka-Geister ist, der die Herzen vereint, so sagt man,
der der Chef der Weisen ist, der Große,
Der im Besitz des göttlichen Buches ist, der weiß, wer auf der rechten Seite von Re ist.
Der Mensch kommt zu seinem Thron, er ist der Chef der Ka-Geister, der Mensch vereint die
Herzen, so sagt man, der der Chef der Weisen ist, der Große,
Der Mensch kommt, der wissende, der im Besitz des göttlichen Buches ist, der auf der rechten Seite
von Re ist.
O du, die du vom Menschen rehabilitiert wurdest,
Es ist der Mensch, der sagt, was im Herzen der Großen Mutter ist, am Fest der roten Kleidung,
Es ist der Mensch, es ist der Mensch, der weiß, der auf der rechten Seite von Re ist;
So das Herz des Chefs des Abgrunds von Nun geärgert wird.
Zu sagen: O ihr, die Seth über die Stunden getragen, die sind kurz vor der geistigen Wiedergeburt,
macht bereit den Weg für den Menschen,
Dass der Mensch in der Mitte des Grenzschutzes von feindlichen Wachen passieren kann.
Der Mensch ist auf dem Weg zu seinem Thron, wie einer, dessen Orte sind vor dem Gott und hinter
dem Gott, mit gesenktem Kopf,
Geschmückt mit einem scharfen und starken Antilopen-Horn,
Wie man im Besitz eines scharfen Messers ist, das die Kehle durchschneidet.
Der Reiter des Stieres leidet, der Quälgeist derer in der Finsternis,
Es ist die starke Antilope, die hinter dem großen Gott steht.
Der Mensch hat ihre Strafe reduziert; der Mensch hat ihren Kopf zerquetscht.
Dem Arm des Menschen nicht am Horizont widerstanden werden.
Zu sagen: Hebt euren Kopf, ihr Götter, die in dem Himmel seid,
Denn der Mensch wird kommen. Ihr seht ihn wie einen großen Gott.
Einführung des Menschen mit Zittern; schmückt den Menschen,
Der hat euch alle geehrt, wie er den Menschheit auch zu tun geboten.
Der Mensch beurteilt diejenigen, die in der Mitte des Landes von Re leben,
Wenn der Mensch zu diesem reinen Land spricht, wo er seinen Wohnsitz hat, mit dem Richter der
beiden Götter,
Der Mensch ist in seiner Gegenwart mächtig; der Mensch trägt das Zepter, als Thot den Menschen
ablehnen wollte,
Der Mensch sitzt mit denen, die in der Reihe mit Re sitzen.
Des Menschen Befehle sind gut, und Thot tut es, denn der Mensch ist der große Gott.
Zu sagen: Er ist rein, der im Sumpf von Rohren gereinigt wurde.
Re ist im Sumpf von Rohren gereinigt.
Er ist rein, der im Sumpf von Rohren gereinigt wurde.
Dieser Mensch ist im Sumpf von Rohren gereinigt.
Die Hand des Menschen ist in der Hand von Re; die Große Mutter nimmt seinen Arm;
Shu hebt ihn auf; Shu hebt ihn hoch.
Die Große Schlange brennt Weihrauch auf dem Stier-Rücken ab.
Die Hitze eines brennenden Atems ist gegen sie, die die Kapelle umgibt.
O großer Gott, dessen Name unbekannt ist, es ist ein Opfer auf dem Platz für den einen und
einzigen Herrn.
O Herr der Horizonte, mach Platz für den Menschen.
Wenn du nicht für den Menschen Platz machst, wird der Mensch einen Fluch auf seinen Vater Geb
legen:
Die Erde wird nicht mehr sprechen; Geb wird nicht mehr in der Lage sein, sich zu verteidigen.
Wen der Mensch findet auf seinem Weg, den isst er Stück für Stück auf.
Die Pelikan kündigt sich an, der Pelikan kommt hervor; der Große entsteht,
Die drei Neunheiten sprechen: Ein Damm wird die Erde eindämmen,
Beide Grenzen des Anbaus werden vereint, beide Flußufer werden verbunden,
Die Straßen sind gegen Passagiere geschlossen worden,
Jene Treppe für die Vernichteten wird hinan steigen.
Nimm die Taue, durchqueren das Meer, wird den Ball auf die Wiese von Ḥepi.
O, deine Felder zittern, o Sterne, an der Säule der Sterne,
Wenn sie sehen die Spalte, die Kuh des Himmels,
Und wie der Ochse erschreckt wird und überwältigt.
O, habt Angst, zittert, ihr Verbrecher, vor dem Sturm des Himmels;
Er öffnete die Erde mit dem, was er wusste, dass an dem Tag er kommen würde, geliebt;
So sagte er, der reich an Ackerland ist, er, der die Auen bewohnt.
Siehe, sie kommt dir entgegen, die Schöne Westliche, dich wieder zu treffen,
Mit ihren schönen Locken, so sagt sie: Er kommt, den ich getragen habe,
Dessen Horn scheint hell, die lackierten Säulen, der Ochse des Himmels.
Deine Figur ist erhaben, passiere in Frieden.
Ich habe dich geschützt, sagt sie, die Schöne Westliche, o Mensch.
Gehe, reise in die Marschen zum Opfer;
Bring das Ruder zum Boot.
So sagte er, der der Chef seiner Abteilung ist mit dem Oberschenkel-Opfer: Du verfaulst in der Erde
In all deiner Stärke, in deinen umgürteten Lenden, in deiner Länge.
Aber als Geist siehst du Re in seinen Fesseln, du betest Re in seiner Freiheit von seinen Fesseln an,
Durch den großen Schutz, der in seiner roten Robe ist.
Der Herr des Friedens gibt dir seinen Arm.
O ihr, die ihr Affen seid, denen die Köpfe abgeschnitten,
Möge der Mensch an euch in Frieden vorübergehen, denn er hat wieder befestigt seinen Kopf auf
dem Hals,
Denn der Hals des Menschen ist auf seinem Stamm ist, in seinem Namen Kopf-Angreifer.
Er legte den Kopf des Apis in seinem Namen, an dem Tag, da der Stier mit einem Lasso gefangen
wurde.
Diejenigen, die der Mensch zu essen hat und zu trinken,
Sie trinken in Fülle.
O, dass der Mensch von denjenigen respektiert würde, die ihn sehen.
Die Schlange ist auf dem Zepter, die Schwester des Menschen, die Shu empor hält.
Sie macht seinen Platz breit in Busiris, in Mendes, in der Nekropolis von Heliopolis;
Sie richtet zwei Fahnenstangen vor den Großen auf;
Sie gräbt einen Teich für den Menschen im Sumpf von Rohren;
Sie stellt in den beiden Sümpfen die Opfer in sein Gebiet.
Der Mensch ist Richter über die Kuh zwischen den beiden Ringern,
Denn seine Kraft ist die Kraft des Auges des Tibi,
Seine Macht ist die Macht des Auges des Tibi.
Der Mensch hat sich von der befreit, die diese gegen ihn tat,
Die von ihm nahm sein Abendmahl,
Wenn er dort war, die von ihm nahm sein Abendmahl,
Wenn er dort war, die den Atem aus seiner Nase nahm,
Die brachte die Tage seines Lebens beinah zu Ende.
Der Mensch ist mächtiger als sie, der an seinem Ufer erscheint.
Ihr Herz wird in seine Finger fallen,
Ihre Innereien werden an die Bewohner des Himmels fressen, ihr Blut die Bewohner der Erde
trinken,
Ihr Erbe fällt an die Armen,
Ihr Haus verfällt dem Feuer, ihr Hof der Überflutung.
Lass das Herz des Menschen froh sein; lass das Herz des Menschen froh sein!
Der Mensch ist einzigartig, der Ochse des Himmels.
Er hat ausgerottet die, die dieses gegen ihn getan hat, er hat die zerstört, die ihn auf der Erde zerstört
hat.
Die Zugehörigkeit zu seinem Thron nimmt er, er wird sich erheben, Shu als sein Vater hat den
Thron ihm in Gegenwart von Seth gegeben.
Zu sagen: Der Horizont voll Weihrauch für Horus brennt; das sind Bestimmungen für die Herren.
Der Horizont brennt den Weihrauch ab für Horus,

Die Hitze seines flammenden Atems ist gegen euch, die die Kapelle umgibt,
Das Gift seines flammenden Atems ist gegen dich, die du die Große nieder-ägyptische Krone trägst.
Der Horizont brennt Weihrauch ab für Horus; das sind Bestimmungen für die Herren.
O die Hässliche, o die Hässliche von Form und Rede, o die Hässliche von Form und Rede,
Entferne dich von deinem Platz, auf dem Boden lag für den Menschen die Würde.
Wenn du dich nicht von deinem Ort weg begibst, lege wenigstens nicht auf den Boden die Würde
des Menschen;
Dann wird der Mensch kommen, sein Gesicht wie der Große Gott, der Herr des Helms des Heils,
Der mächtig ist in dem Verletzten;
Dann wird er Wärme aus seinem Auge vermitteln, die dich umgeben wird,
Und wird loslassen einen Sturm auf die, die stets Unrecht tat,
Und wird loslassen eine Überflutung über die Alte;
Dann wird er die Arme von Shu unter Nut wegschlagen,
Dann wird der Mensch seinen Arm an die Wand des Schutzes legen, die du am schlankesten bist.
Die große Spitze steht im Inneren seiner Kapelle,
Und es liegt auf dem Boden des Menschen Würde,
Nachdem der Mensch das Kommando übernommen hat und festgehalten seine Erkenntnisse.
Zu sagen: Der Mensch hat geerbt von Geb; der Mensch hat geerbt von Geb.
Er hat von Atum geerbt; er ist auf dem Thron des Horus der Älteste.
Sein Auge ist seine Macht; sein Schutz besteht in dem, was ihm angetan wurde.
Die Hitze des brennenden Atems seiner Uräus-Schlange
Ist wie die die goldene Schlange auf der Stirn.
Der Mensch hat seine Ehrfurcht in ihr Herz gelegt,
Um ein Massaker unter ihnen zu machen.
Die Götter sahen sie entkleidet,
Und sie warfen sich vor dem Menschen in Huldigung nieder und sagten:
Seine himmlische Mutter führt ihn, seine Heimatstadt schleppt ihn fort;
Hai, laß deine Angelschnur los.
Zu sagen: Es ist ein Geschrei im Himmel.
Wir sehen eine neue Sache, sagen die Ur-Götter.
O Neunheit, ein Horus ist in den Strahlen der Sonne.
Die Herren von schöner Form dienen ihm,
Die beiden Neunheiten dienen ihm ganz,
Wie er sitzt anstelle des All-Herrn. Der Mensch gewinnt den Himmel, er spaltet seine Festigkeit.
Der Mensch wird entlang der Wege von Khepri geführt;
Der Mensch ruht vom Leben aus im Westen, die Bewohner in der Unterwelt folgen ihm.
Dann geht der Mensch im Osten erneuert auf,
Und er, der den Streit beurteilt, kommt ihm mit Ehrerbietung entgegen.
Dient dem Menschen, ihr Götter, ihm, der älter als die Große Mutter ist;
So sagt man, ihm, der an seiner Stelle sich stark gemacht hat.
Der Mensch hält die Befehle, die die Ewigkeit zu ihm gebracht.
Und Wissen ist zu seinen Füßen gelegt.
Jubelt dem Menschen zu; er hat den Horizont gewonnen.
Zu sagen: Der Mensch ist Osiris in einem Staubsturm.
Sein Gräuel ist die Erde; der Mensch ist nicht in Geb eingegangen,
Dass er zerstört werden könnte; noch hat er geschlafen in seinem Haus auf der Erde,
Dass seine Knochen könnten gebrochen werden. Seine Wunden sind weggewischt:
Der Mensch hat sich mit dem Auge des Horus gereinigt; seine Wunde wird durch die beiden
Leidtragenden des Osiris weggewischt;
Der Mensch hat den Lauf seiner Wunde gelassen bei Kus auf den Boden fließen.
Es ist seine Schwester, die Dame von Po, die für ihn weinte.
Der Mensch ist auf dem Weg in den Himmel; der Mensch ist auf dem Weg in den Himmel; auf dem
Wind; im Wind.
Er wird nicht behindert werden; niemand ist da, durch welchen er behindert werden könnte.
Der Mensch ist auf seine eigene Art der älteste der Götter.
Sein Brot kommt von der Höhe;
Sein Opfer kommt von Nun.
Der Mensch ist derjenige, der wieder kommt;
Er geht, er kommt mit Re.
Seine Häuser werden von ihm besucht.
Der Mensch ergreift den Ka-Geist; er befreit den Ka-Geist;
Er deckt das Böse zu; er hebt das Böse ans Licht.
Der Mensch verbringt den Tag gut; er verbringt die Nacht gut, während er die beiden Schlangen
beschwichtigt.
Nichts widersetzt sich seinem Fuß; nichts hält sein Herz zurück.
Zu sagen: Der Mensch ist Osiris in einem Staubsturm.
Die Gräuel des Menschen ist die Erde; er ist nicht in Geb eingegangen,
Dass der Mensch verloren gehen könnte; noch hat er geschlafen in seinem Haus auf der Erde,
Dass die Knochen des Menschen könnten gebrochen werden. Seine Wunden sind ausgelöscht;
Der Mensch hat sich mit dem Auge des Horus gereinigt; seine Wunde wird durch die beiden
Leidtragenden des Osiris weggewischt;
Der Mensch hat den Lauf seiner Wunde lassen bei Kus auf den Boden fließen.
Es ist die Schwester des Menschen, die Dame Po, die für ihn weinte.
Die beiden Schwestern, die für Osiris weinten, weinten für ihn.
Der Mensch ist auf dem Weg in den Himmel; der Mensch ist auf dem Weg in den Himmel, mit Shu
und Re.
Der Mensch wird nicht behindert; es ist niemand da, der ihn behindert.
Der Mensch steht auf seinen eigenen Füße, er ist der älteste der Götter.
Der Mensch hat keinen Sitz im göttlichen Gericht.
Das Brot des Menschen kommt von der Höhe;
Sein Opfer kommt von Nun.
Der Mensch ist derjenige, der wieder kommt;
Der Mensch geht mit Re; der Mensch kommt mit Re.
Seine Häuser werden von ihm besucht.
Er deckt das Böse zu; er hebt das Böse ans Licht.
Er ergreift den Ka-Geist; er befreit den Ka-Geist.
Der Mensch verbringt den Tag gut; er verbringt die Nacht gut; der Mensch befreit die zwei Geister
im Westen.
Nichts widersetzt sich den Füßen des Menschen; nichts hindert das Herz des Menschen.
Zu sagen: O Geb, Stier von Nut, der Mensch ist ein Horus, der Erbe seines Vaters.
Der Mensch ist der Wanderer, die Ecke, der vierte der vier Götter,
Die haben Wasser gebracht und machten sich sauber, die sich über die Macht ihrer Väter freuen.
Er wünscht sich, dass er damit gerechtfertigt werde, was er getan hat.
Da Tifn und Tefnut haben den Mensch beurteilt, da die zwei Wahrheiten ihn gehört haben,
Da Shu sein Verteidiger gewesen, da die beiden Wahrheiten das Urteil gefällt,
Hat er die Throne von Geb eingenommen, hat er sich erhoben zu dem, was er wollte.
So, jetzt sind seine Glieder vereint, die versteckt waren im Grab,
Er verbindet sich mit denen, die in Nun sind. Er macht Schluss mit seinen Worten in Heliopolis,
Wie der Mensch geht weiter an diesem Tag in der wahren Form eines Engels.
Der Mensch beendet den Krieg; er bestraft die Revolution.
Der Mensch geht weiter als der Beschützer der Wahrheit; er bringt sie herbei, denn sie ist bei ihm.
Diejenigen, die wütend waren, jetzt beschäftigen sie sich mit ihm; diejenigen, die in Nun sind, jetzt
geben sie ihm Leben.
Die Zuflucht des Menschen ist in seinen Augen; der Schutz des Menschen ist in seinen Augen;
Die Macht des Menschen ist in seinen Augen; die Stärke des Menschen ist in seinen Augen.
O Götter von Süden, Norden, Westen, Osten, den Menschen respektiert, die ihr ihn fürchtet;
Er hat in der Halle der beiden Gerichte gesessen.
Die Uräus-Schlange könntest du verbrannt haben, denn sie hat dein Herz erreicht,
Sie ist vielleicht als Gegnerin zum Menschen gekommen; sie ist als Freundin zu ihm gekommen, zu
ihm gekommen.
Der Mensch ist der Erbe seines Vaters, der Liebling seiner Mutter.
Die Gräuel des Menschen in der Dunkelheit gehen zu Fuß,
Dass er diejenigen sieht, der den Kopf hebt.
Der Mensch wird kommen an diesem Tag; er wird mit ihm die Wahrheit bringen.
Der Mensch wird gerettet, um eure Flamme, o Götter, zu werden.
Zu sagen: Der Mensch ist ein Herzschlag, der Sohn des Herzens von Shu,
Weit ausgestreckt, ein blendendes Licht.
Es ist der Mensch, der eine Flamme bewegt vor dem Wind zu den Enden des Himmels und zu den
Enden der Erde,
Sobald die Arme des Blitzes vom Menschen entleert sind.
Er reist durch Shu und schreitet durch Ikar;
Er küsst die rote Krone, die von Gott geschaffen wurde.
Diejenigen, die in der Laube des Himmels sind, die öffnen ihm ihre Arme.
Der Mensch steht auf der östlichen Seite des Himmels;
Wo es wird gegeben ihm, dass er in den Himmel aufsteigt.
Der Mensch macht die Trennung des Gewitters.
Zu sagen: Verleugne nicht den Menschen, o Gott, denn du kennst ihn und er kennt dich.
Verleugne nicht den Menschen, o Gott, denn er kennt dich.
Von dir wird gesagt: Der Vergängliche.
Verleugne nicht den Menschen, ehre ihn, denn du kennst ihn und er kennt dich.
Verleugne nicht den Menschen, ehre ihn, denn er kennt dich.
Von dir heißt es: Der Große Eine ist völlig zerstört.
Verleugne nicht den Menschen, o Thot, denn du kennst ihn und er kennt dich.
Verleugne nicht den Menschen, o Thot, denn er kennt dich.
Von dir heißt es: Er ruht, der Einsame.
Verleugne nicht den Menschen, o Horus, die herausragende Spitze, denn du kennst ihn und er kennt
dich.
Verleugne nicht den Menschen, o Horus, die herausragende Spitze, denn er kennt dich.
Von dir heißt es: Der Unglückliche.
Verleugne nicht den Menschen, o du, die in der Halle ist, denn du kennst ihn und er kennt dich.
Verleugne nicht den Menschen, o du, die in der Halle ist, denn er kennt dich.
Von dir heißt es: Der Behinderte.
Verleugne nicht den Menschen, oh Stier des Himmels; denn du kennst ihn und er kennt dich.
Verleugne nicht den Menschen, oh Stier des Himmels, denn er kennt dich.
Von dir heißt es: Der Morgenstern.
Siehe, der Mensch kommt; siehe, der Mensch kommt; siehe, der Mensch ist aufgestiegen.
Der Mensch ist nicht von selbst gekommen.
Es ist ein Bote, der zu ihm gekommen ist; es ist ein göttliches Wort, das ihn geschaffen.
Der Mensch wurde von seinem breiten Haus vertrieben; die Wut des großen Meeres hat ihn
vermieden.
Sein Lohn wird auf dem großen Schiff nicht akzeptiert;
Der Palast des Großen kann ihn nicht vor der Art und Weise der Unheils-Sterne bewahren.
Siehe, nun hat der Mensch die Höhen des Himmels erreicht.
Er hat seine Uräus-Schlange im Boot der Abendsonne gesehen; es ist der Mensch, der im Boot
gereist ist.
Er hat erkannt seine Uräus-Schlange im Boot der Morgensonne, es ist der Mensch, dem aus der
Klemme geholfen wurde.
Die selige Toten haben ihn erlebt;
Der Hagel-Sturm des Himmels hat ihm alles genommen, er ist es, der Mensch, bereit, sich Re zu
nähern.
Zu sagen: Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels für die Wiederkunft sind angeordnet, dass er
damit zum Horizont fahren kann.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Harachte platziert, dass Harachte damit zu Re
fahren kann.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen platziert, dass er damit zum
Horizont fahren kann, zu Re.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen platziert, dass er damit zu
Harachte fahren kann, zu Re.
Es ist gut für den Menschen mit seinem Ka-Geist; der Mensch lebt mit seiner Ka-Seele.
Sein Schurz ist umgebunden; seine Horus-Waffe ist in seiner Hand; sein Zepter ist in seinen
Händen.
Er macht sich dienstbar denen, die darauf bestanden haben.
Sie bringen ihm diese vier Geister, die ältesten, die ersten Träger von Schläfenlocken,
Die stehen auf der östlichen Seite des Himmels und lehnen sich auf ihre Zepter,
So dass sie den guten Namen des Menschen aussprechen vor Re
Und verkünden den Menschen dem Gott,
So dass der Eingang des Menschen begrüßt werden kann.. Die Sümpfe von Rohr wurden gefüllt mit
Wasser,
So kann der Mensch über den Wasserlauf hinüber fahren.
Der Mensch wird sicherlich auf der östlichen Seite des Horizonts hinüber fahren;
Der Mensch wird sicherlich auf der östlichen Seite des Himmels hinüber fahren.
Seine Schwester ist Sothis; seine Mutter ist die Göttin des Morgensterns.
Zu sagen: Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Horus platziert, dass er damit zum
Horizont fahren kann, zu Harachte.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen platziert, dass er damit zum
Horizont fahren kann, zu Harachte.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Samti platziert, dass er damit zum Horizont
fahren kann, zu Harachte.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen platziert, dass er damit zum
Horizont fahren kann, zu Harachte.
Der Kanal ist offen; der Wasserlauf wird überschwemmt;
Die Sümpfe von Rohr sind mit Wasser gefüllt.
Der Mensch wird sicherlich zu dort Ostseite des Himmels hinüber fahren,
An den Ort, wo die Götter ihn gebären, wo er sicher geboren werden wird, neu und jung,
Wenn diese Stunde der Morgen kommt, die Stunde des fünften Tages,
Die Stunde des sechsten Tages, die Stunde des siebten Tages, die Stunde des achten Tages.
Der Mensch wird von Re gerufen werden, es wird ihm etwas gegeben werden zu essen von Gott,
Wie Horus, wie er vom Horizont kommt,
Wenn diese Stunde der Morgen kommt, die Stunde des dritten Tages, die Stunde des vierten Tages.
Wenn der Mensch da steht wie dieser Stern, der auf der Unterseite des Körpers des Himmels ist;
Dann urteilt er als Gott, nachdem er wie ein Fürst gehört hat.
Der Mensch ruft sie, und sie bringen diese vier Götter zu ihm:
Die stehen auf dem Zepter des Himmels,
Dass sie den Namen des Mensch Re sagen und verkünden seinen Namen Horus, der den Horizont
bewohnt.
Er ist zu dir kommen; er ist gekommen zu dir,
Dass er gebunden und ungebunden von den Befestigungen gelöst werden kann.
Re hat den Menschen befreit; er hat ihn nicht Osiris übergeben.
Der Mensch ist nicht den Tod gestorben;
Er ist ein Engel am Horizont geworden; er ist ewig in der Geisterwelt.
Zu sagen: Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Re platziert, dass er damit zum
Horizont fahren kann, zu Harachte.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Harachte platziert, dass er damit zum Horizont
zu Re fahren kann.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen selbst bereit gestellt,
Dass er damit zum Horizont fahren kann, erneuert zu Harachte.
Der Kanal ist offen; der Wasserlauf wird überschwemmt;
Die Sümpfe von Rohr sind mit Wasser gefüllt.
Der Mensch wird sicherlich auf der östlichen Seite des Himmels hinüber fahren,
An den Ort, wo die Götter geboren werden,
Wo der Mensch wird sicherlich mit ihnen, wie Horus, vom Horizont geboren werden.
Der Mensch ist gerechtfertigt.
Alles singt Lob dem Menschen, Lob der Ka-Seele des Menschen!
Lasse dich mit dem Menschen genannt werden;
Lass dem Menschen diese vier Verkehrs-Wachen, die Träger von Schläfenlocken,
Die stehen auf ihrem Zepter, auf der östlichen Seite des Himmels,
Daß sie den Namen des Menschen, des Guten, neu sprechen,
Und dass sie den Namen des Menschen verkünden, des Guten, dem Gott.
Der Mensch ist gerechtfertigt.
Alles sei Lob des Menschen, Lob der Ka-Seele des Menschen!
Die Schwester des Menschen ist Sothis; die Mutter des Menschen ist die Göttin des Morgensterns.
Der Mensch ist der Stern, der mit Re auf der Unterseite des Körpers des Himmels lebt.
Der Mensch ist gerechtfertigt.
Alles sei Lob des Menschen, Lob der Ka-Seele des Menschen!
Zu sagen: Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Re bereit gelegt,
Dass Re mit ihnen bis zum Horizont, zu Harachte hinüber fahren kann.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen bereit gelegt,
Dass er mit ihnen bis zum Horizont fahren kann, zu Harachte.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für Harachte bereit gelegt,
Dass Harachte mit ihnen zum Horizont, zu Re hinüber fahren kann.
Die beiden Rohr-Schwimmer des Himmels sind für den Menschen bereit gelegt,
Dass der Mensch mit ihnen bis zum Horizont hinüber fahren kann, zu Re.
Der Kanal ist offen; der Sumpf von Rohr ist mit Wasser gefüllt;
Der Wasserlauf wird überschwemmt.
Der Mensch wird sicherlich bis zum Horizont hinüber fahren, zu Harachte.
Lass zum Menschen diese vier freundlichsten Engel gebracht werden,
Die Verkehrswächter, die Träger von Schläfenlocken,
Die sitzen auf ihrem Zepter auf der östlichen Seite des Himmels.
Ihr sollt es sagen, nämlich den guten Namen des Menschen Gott nennen.
Alles sei Lob des Menschen, Lob seiner Ka-Seele!
Der Mensch ist gerechtfertigt; die Ka-Seele des Menschen wird von Gott gerechtfertigt.
Re hat genommen den Menschen zu sich in den Himmel, auf der östlichen Seite des Himmels;
Er ist wie Horus, der Herr; er ist wie jener Stern, der am Himmel strahlt.
Die Schwester des Menschen ist Sothis; die Mutter des Menschen ist die Göttin des Morgensterns;
Der Mensch sitzt zwischen ihnen.
Der Himmel wird nie leer vom Menschen sein; nie wird die Erde frei vom Menschen sein.
Er wird der Dritte in Heliopolis sein.
Dein Herz gehört dir, Osiris; deine Beine gehören dir, Osiris; deine Arme gehören dir, Osiris.
Das Herz vdes Menschen gehört ihm selbst; seine Beine gehören ihm selbst; seine Arme gehören
ihm selbst.
Eine Treppe in den Himmel ist für ihn festgelegt worden, dass er in den Himmel darauf
hinaufsteigen kann;
Er steigt auf dem Weihrauch der großen Räucherung auf.
Der Mensch fliegt wie ein Schwan; er steigt auf als Skarabäus;
Er fliegt wie ein Schwan; er steigt auf als Skarabäus
Auf den leeren Thron, der in deinem Boot ist, Gott.
Steh auf, entferne dich, der du nicht das Schilfdickicht kennst,
Dass der Mensch in deinem Ort und im Himmel, in deinem Boot, o Re, sitzen kann.
Der Mensch steigt von der Erde in dein Boot, o Re;
So, wenn du vom Horizont hingehst, der Mensch hat sein Zepter in der Hand,
Als Navigator deines Boot, Re,
Du Mensch, du steigst in den Himmel; du separierst dich von der Erde, eine Trennung von Frau und
Büro.
Zu sagen: Der Mensch wäscht sich, Re erscheint, die Große Neunheit funkelt;
Ombite ist hoch eingesetzt als Chef im Palast;
Der Mensch legt vor ihm das Glied der Menschheit ab;
Der Mensch ergreift die Krone aus der Hand der Neunheit.
Isis pflegt ihn, Nephthys säugt ihn,
Horus führt ihn durch seinen Finger,
Er reinigt den Menschen im See des Schakals,
Er macht die Ka-Seele des Menschen sauber in dem See.
Er reibt unten das Fleisch des Ka-Geistes des Menschen
Mit dem, was in der Nähe von Re am Horizont, wo er ist, stattfand,
Wenn die beiden Länder strahlen, und wenn er das Gesicht der Götter entblößt.
Er bringt die Ka-Seele des Menschen und sich selbst in den großen Palast,
Büros wurden für ihn gemacht und die Gürtel für ihn verknotet.
Der Mensch führt die unvergänglichen Sterne,
Er fährt über die Sümpfe von Rohr,
Die Bewohner der Horizont mit ihm rudern, es navigieren die Bewohner des Himmels für ihn.
Der Mensch ist sehr mächtig, die Arme werden ihn nicht im Stich lassen;
Der Mensch ist sehr gut vor allem, seine Ka kommt ihm zu Hilfe.
Zu sagen: Das Feuer gelegt wird, das Feuer leuchtet;
Der Weihrauch wird auf das Feuer gelegt, es leuchtet der Weihrauch.
Dein Duft kommt zum Menschen, o Weihrauch; der Duft des Menschen kommt zu dir, o
Weihrauch.
Euer Duft kommt zum Menschen, o ihr Götter; der Duft des Menschen kommt zu euch, o ihr Götter.
Möge der Mensch mit euch sein, ihr Götter;möget ihr mit dem Menschen sein, ihr Götter.
Möge der Mensch mit euch, ihr Götter, leben; möget ihr mit dem Menschen, ihr Götter, leben.
Möge der Mensch euch lieben, o ihr Götter; liebt ihn, ihr Götter!
Der Weihrauch kommt, der Weihrauch kommt, er wird hervorkommen aus dem Oberschenkel, aus
dem Schoß des Horus.
Diejenigen, die gekommen sind, die aufgestiegen sind, die werden kommen; diejenigen, die
geklettert sind, die sind gekommen, diejenigen, die geklettert sind, die sind gekommen.
Diejenigen, die sich aufgehoben haben wie Shu, sind oben angekommen; diejenigen, die sich
aufgehoben haben wie Shu, sind oben angekommen.
Der Mensch steigt auf die Hüften der Isis; der Mensch klettert auf die Hüften von Nephthys.
Der Vater des Menschen, Atum, ergreift den Arm des Menschen; es tritt der Mensch
Zu jenen Göttern, den flinken, den weisen, die unvergängliche Sterne sind.
O Mutter des Menschen, Ipi,
Gib dem Menschen deine Brust,
Dass der Mensch es mit dem Mund schmecken kann,
Und dass der Mensch kann deine Milch saugen, die weiß, leicht und süß ist.
Das Land dort, in dem der Mensch geht,
Der Mensch wird darin nicht dürsten, der Mensch wird nicht Hunger haben in dem Land für immer.
Zu sagen: Wach auf in Frieden, du, dessen Gesicht hinter ihm in Frieden ist, du, der hinter ihm in
Frieden ist,
Fährmann des Himmels in Frieden, Fährmann der Mutter in Frieden,
Fährmann der Götter in Frieden.
Der Mensch kommt zu dir,
Dass du ihn in dieser Fähre Fähre hinüberfährst, in dem du die Götter hinüberfährst.
Der Mensch kommt auf seine Seite, als ein Gott auf seine Seite kommt er,
Er kommt zu seinem Tempel, als ein Gott auf seine Seite kommt er,
Der Mensch kommt zu seinem Tempel, als ein Gott zu seinem Tempel kommt er.
Es gibt keine Ankläger des Lebens, die gegen den Menschen sind, es gibt keine Ankläger von den
Toten, die gegen den Menschen sind;
Kein Ankläger von den Schwänen, die gegen den Menschen sind, es gibt keinen Ankläger von den
Ochsen, die gegen den Menschen sind.
Wenn du nicht den Menschen mit der Fähre hinüberfährst, springt er auf
Und setzt sich auf dem Flügel von Thot.
Er ist es, der Mensch, auf der Jenseits-Fähre.
Es ist der Mensch, der das Land überschwemmt, nachdem er aus dem Meer gekommen war; es ist
der Mensch, der den Papyrus nach oben gezogen;
Es ist der Mensch, der die beiden Länder in Einklang gebracht; es ist der Mensch, der die beiden
Länder vereinigt;
Es ist der Mensch, mit dem seine Mutter, die große Wildkuh wird vereint sein.
O Mutter des Menschen, du Wildkuh, die auf dem Kraut-bewachsenen Hügel ist, der auf dem Hügel
der Vögel ist.
Die beiden Säulen stehen, sie fallen nach unten die zerbrochenen Stufen hinab.
Der Mensch steigt auf die Leiter, die sein Vater Re für ihn gemacht hat,
Horus und Seth fasse den Arm des Menschen; sie nehmen ihn in die Mitte.
Horus, dem es signalisiert wurde, zwinkerte: Hüte dich vor ihm, an den dies bestellt wird;
Seth, dem es befohlen wurde, zwinkerte: Hüte dich vor ihm, an den dies signalisiert wird.
Das Gesicht Gottes ist offen, ist enthüllt vor dem Menschen; der Mensch sitzt und nimmt seinen
Platz ein auf dem großen Thron an der Seite Gottes.
Zu sagen: O Heilige, die nicht geschlossen ist, du Tür Nuns,
Der Mensch kommt zu dir. Diese Tür wird für ihn geöffnet.
Der Mensch, er ist klein,
Doch ist der Mensch nicht Chef der Verfolger von Re; er ist nicht Chef der bösen Götter und
Dämonen.
Zu sagen: Der Himmel ist bedeckt, es werden die Sterne verdunkelt,
Die Bögen sind aufgeregt, die Knochen der Erden-Götter beben.
Die Aufregungen sind nicht mehr,
Nachdem sie den Menschen wie einen Ba-Geist dämmern gesehen haben,
Als Gott, der bei seinen Vätern ist und ernährt sich von seiner Mutter lebendig.
Der Mensch ist Herr der Schlauheit, dessen Name seine Mutter nicht kennt.
Die Ehre des Menschen ist im Himmel, seine Macht ist am Horizont,
Wie sein Vater, Atum, der ihn gezeugt hat. Er hat ihn mächtiger als er selbst ist gezeugt.
Die Ka-Seelen des Menschen sind hinter ihm, seine Mägde sind unter seinen Füßen,
Seine Götter sind über ihn, seine Uräus-Schlangen sind auf seiner Stirn;
Die Führer-Schlange des Menschen ist auf seiner Stirn, sie, die die Seele des Feindes wahrnimmt,
ein Diadem, eine Flamme des Feuers;
Die Macht des Menschen ist da zu seinem Schutz.
Der Mensch ist der Stier des Himmels, der einst Mangel gelitten und entschieden in seinem Herzen
hatte, dem Wesen Gottes zu leben,
Die Götter die aßen ihre Innereien, wenn es darum ging, dass ihr Bauch der Magie voll war
Auf der Insel des Feuers.
Der Mensch ist ausgestattet, er, der seine Geister einverleibt hat.
Der Mensch dämmert wie der Große, der Herr von denen mit bereiten Händen.
Er setzt sich, seine Seite in Richtung Geb.
Es ist der Mensch, der mit ihm, dessen Name beurteilt wird, versteckt ist,
An diesem Tag der Tötung der ältesten Götter.
Der Mensch ist der Herr der Opfer, die der Schnur Knoten binden,
Der selbst bereitet seine Mahlzeit.
Der Mensch ist es, der die Menschen und das Leben der Götter isst,
Herr von Boten, der verteilt die Aufträge.
Es ist die Schlange mit erhobenem Kopf, die die Götter für den Menschen vertreibt, die sie für ihn
abstößt.
Es ist sie, die sie den Menschen bindet den, der auf den Weiden ist.
Es ist Khonsu, der die Herren Götter schlachtet, dass er sie für den Menschen enthauptet
Und nimmt für ihn heraus, was in ihrem Körper ist.
Khonsu ist der Bote, den der Mensch entsendet, zu bestrafen.
Es ist sie, die sie sich für den Menschen schneidet,
Eine Mahlzeit in seinen Abendkochtöpfen für ihn kocht.
Es ist der Mensch, der ihre Magie isst und verschlingt ihre Geister;
Ihre Großen sind für seine Mahlzeit am Morgen,
Ihre Mittlere sind für sein Abendessen,
Ihre Kleinen sind für sein Nachtessen,
Ihre alten Männer und alten Frauen sind für seinen Weihrauch.
Es sind die Großen an der Nordseite des Himmels die für ihn das Feuer entzündeten
Unter den Kesseln mit den Oberschenkeln ihrer Ältesten als Brennstoff.
Die Bewohner des Himmels warten auf den Menschen.
Dann wurde der Herd für ihn gebaut mit den Beinen ihrer Frauen.
Er hat völlig die beiden Himmel umgeben; er hat sich über die beiden Länder erhoben.
Der Mensch ist der große Mächtige, der Macht über die Mächtigen hat.
Der Mensch ist der Falke, der übertrifft alle anderen Falken, der große Falke.
Wen er auf seinem Weg findet, den frisst er Stück für Stück.
Der Respekt des Menschen ist groß vor allen Edlen, die am Horizont sind.
Der Mensch ist ein Gott, älter als die ältesten Götter.
Tausende dienen ihm; Hunderte opfern sich ihm.
Ein Zertifikat als über den Mächtige wird man groß schreiben und ihm vom Vater der Götter geben.
Der Mensch dämmert wieder am Himmel; er ist mit der oberägyptischen Krone als Herr des
Horizonts gekrönt.
Er hat die Rückenwirbel zertrümmert;
Er wird zu den Herzen der Götter getragen;
Er hat die rote Krone gegessen, er hat die grüne Krone geschluckt;
Der Mensch ernährt sich von den Lungen der Weisen;
Er wird mit dem Leben der Herzen sowie ihrer Magie erfüllt.
Der Mensch ist angewidert, wenn er das Brechmittel leckt, das in der roten Krone ist,
Aber er ist sehr erfreut, wenn er ihre Magie in seinem Bauch hat.
Die Würde des Menschen soll nicht von ihm genommen werden,
Denn er hat die Intelligenz Gottes geschluckt.
Die Lebensdauer des Menschen ist die Ewigkeit, seine Grenze ist das Immerwährende.
In dieser seiner Würde, wenn er will, er tut, wenn er nicht will, tut er nicht,
Der innerhalb der Grenze des Horizonts für immer und ewig lebt.
Siehe, die Seelen der Götter sind im Bauch des Menschen, ihre Geister sind mit dem Menschen,
Als seine Suppe für den Menschen aus ihren Knochen gekocht,
Siehe, ihre Seelen sind mit dem Menschen, es sind ihre Schatten aus der Hand derer genommen, zu
denen sie gehörten.
Der Mensch ist das, was dämmert, was dämmert, was ausharrt, was ausharrt.
Die Macht des Bösen wird nicht in der Lage sein, zu zerstören
Den Lieblingsplatz des Menschen unter den Lebenden in diesem Land für immer und ewig.
Zu sagen: Der Mensch kommt zu euch, ihr Falken,
Da eure Häuser sind aufgesperrt für den Menschen,
Sein Gewand von Affen-Haut auf dem Rücken.
Der Mensch öffnet die Doppeltüren des Himmels; der Mensch geht an der Grenze des Horizonts;
Der Mensch legte das Kleid auf den Boden;
Der Mensch wurde wie der Große Eine, der in Krokodilopolis ist.
Zu sagen: Deine Tat ist gegen dich, was du tust, ist gegen dich,
O Schlange, die du in deinem Loch bist, meine Gegnerin.
Zu sagen: Horus wegen seiner Augen fällt; der Stier Seth kollabiert wegen seiner Hoden.
Des Herbstes Kollaps!
Zu sagen: Bibi ist entstanden, er ist gegen den Chef von Letopolis,
Den die Spucke geschützt; diese Spucke schützt jeden, geliebt von mir.
Du bist losgemacht, o Schlange. Ursache, dass der Mensch geschützt werde.
Zu sagen: O Mensch, ich habe den Schlamm der Wasserläufe mit Füßen getreten. Thot ist der
Beschützer des Menschen,
Wenn es dunkel ist, wenn es dunkel ist.
Zu sagen: Handelnde, Handelnde; Passanten, Passanten;
Dein Gesicht hinter dir; hüte dich vor der großen Tür,
Zu sagen: Bestrafe die Schlange,
O Löwe von Piti, o Löwe von Piti.
Gib mir jetzt Fleisch, jetzt einen Topf.
Geh, geh, Schlange, Schlange.
Zu sagen: Siehe, das Ausland von der Mündung des Flusses, das ist deine Beschwerde:
Das fremde Land der Mündung des Flusses gehört mir, dem Herrn.
Es ist dieses dein Ochsen-Gott, der bekannter, gegen den das getan worden ist.
Zu sagen: Wahrlich, Mensch, dein Daumen wackelt, der linke, gegen dich.
Er gibt ein Zeichen an Min mit seinem Donnerkeil. O, die Räuber rauben nicht.
Zu sagen: Die Schlange, die den Atum gebissen hat, hat den Mund des Menschen gefüllt,
Während sie sich gewickelt um eine Wicklung.
Der Tausendfüßler im Haus geschlagen wurde, es wurde der Hausherr vom Tausendfüßler
geschlagen.
Der Löwe ist in diesem Löwen.
Zwei Bullen kämpfen im Inneren des Ibis.
Deine zwei Tropfen Gift sind auf dem Weg deiner zwei Giftgefäße. Spucke beide jetzt aus,
Denn die zwei sind im Wasser. O du, der du winkst, du. mit einem Kopfbund geschmückt, o Siw,
Regen, dass die Schlange feige geworden und der Hals meines Herzens sicher sein kann;
Sturm, dass der Löwe sich im Wasser aufhalten und der Hals des Herzens des Königs ertrinken
kann.
Zu sagen: O ihr, die ihr gurgelt wie der Junge eines Wasser-Pest-Krokodils,
Diejenigen, die weggleiten! Den roten Kronen, den Wasser-Blumen Lob,
Der Tiwsi gehört zu ihm, der die roten Kronen erhoben hat.
Heil uns, wir zwei!
Zu sagen: Nami, seine Mutter, Nami, seine Mutter.
Bist du wirklich hier, bist du wirklich hier? Löwe, geh weg.
Zu sagen: Goldene Schlange oder silberne Schlange, geh weg,
Mit dem Gesicht auf der Straße. Auge des Menschen, schau sie nicht an.
Du sollst nicht deinen Willen mit dem Menschen tun.
Zu sagen: Ein Stier ist wegen der Schlange gefallen; die Schlange ist wegen dem Stier gefallen.
Herbst, gleite weg!
Zu sagen: Gesicht auf Gesicht fällt; ein Messer farbig und schwarz erlischt dagegen, bis er es
geschluckt hat, der es ergriffen.
Zu sagen: Deine Ehre ist ausgelöscht, o weißes Loch, durch den, dem der Wurm entwichen ist.
Deiner Ehre beraubt, o weißes Loch, durch den, dem der Wurm entwichen ist.
Zu sagen: Du bist ergriffen, du, o Schlange;
Deinen Nächsten hat die Schlange ergriffen.
Zu sagen: Zurück, versteckte Schlange; verstecke dich,
Und lass den Menschen dich nicht sehen.
Zurück, versteckte Schlange; verstecke dich,
Und komm nicht an den Ort, wo der Mensch ist,
Damit er nicht gegen dich diesen Namen deines Sohnes ausspricht.
Ein Diener, ein Heiliger der Neunheit, der Pelikan einmal fiel in den Nil, so fliehe, fliehe.
Schlange, hinlegen!
Zu sagen: Der Mensch ist Horus, der weiter von der Akazie kommt, der weiter von der Akazie
kommt,
Der es war, der befahl: Sei du dir des Löwen bewusst, zu dir kommt er her, dem es befohlen war:
Sei du dir des Löwen bewusst!
Der Mensch hat aus seinem Wein-Glas getrunken, nachdem er die Nacht in seinem Lager verbracht
hatte,
Und der Mensch erscheint am Morgen.
Er ist gekommen, aus seinem Wein-Glas zu trinken, nachdem er die Nacht in seinem Lager
verbracht hatte,
Und der Mensch erscheint am Morgen.
Zu sagen: Die Luchs-Federn am Hals der Schlange.
Er wiederholt es auf dem Hals der Schlange mit dem erhöhten Kopf.
Wer ist es, wer wird bleiben? Es ist der Mensch, der bleibt.
Zu sagen: Schlange, wohin? Du sollst nicht gehen. Stehe dem Menschen bei.
Der Mensch ist Geb. Goldene Schlange, Schwester der silbernen Schlange,
Dein Vater sollte sterben?
Die Hand des Menschen wird über dich kommen,
Es ist ein heftiger Mann, der über dich kommen wird,
Es ist der Luchs im Haus des Lebens.
Sie schlägt dir in dein Gesicht; sie kratzt dir die Augen aus,
So dass du liegst in deinem Kot und gleitest in deinem Urin aus.
Herbst, hinlegen! Weggleiten! So dass deiner Mutter Mutter dich sehen kann.
Zu sagen: Re dämmert, seine Uräus-Schlange auf dem Kopf,
Gegen diese Schlange, die aus der Erde kommen wird, und die unter den Fingern des Menschen
sich krümmt.
Der Mensch schneidet dir den Kopf mit diesem Messer ab, das in der Hand des Luchses war, der im
Haus des Lebens lebt;
Er zieht die Zähne an, welche in deinem Mund sind; er untergräbt dein Gift
Mit den vier Schnüren, die im Dienst der Sandalen des Osiris waren.
Schlange, hinlegen! Stier, weggleiten!
Zu sagen: Die Uräus-Schlange ist für den Himmel; der Tausendfüßler von Horus ist für die Erde.
Horus hatte eine Sandale, als er voran schritt in Richtung des Herrn des Hauses, dem Stier des
Lochs,
Der Kampf-Schlange. Der Mensch wird nicht geschlagen werden,
Denn seine Schutz-Platane ist die Schutz-Platane des Menschen, seine Zuflucht ist die Zuflucht des
Menschen
Wen der Mensch findet in seiner Art und Weise, ihn isst er Stück für Stück auf.
Zu sagen: O Fährmann des Toten-Bootes, hergestellt von Khnum,
Bringe dieses Boot zum Menschen, der ist Seker.
Der Mensch ist auf dem Weg zum Ort des Seker.
Es ist unser Bruder, der dieses Boot zu diesen Brücken bringt in der Wüste.
Zu sagen: Dein etabliertes Opfer ist dein, o Nun, zusammen mit Naunet,
Ihr zwei Quellen der Götter, der Götter, die mit ihren Schatten schützen.
Dein etabliertes Opfer ist dein, o Amun, zusammen mit Amunet,
Ihr zwei Quellen der Götter, der Götter, die mit ihren Schatten schützen.
Dein etabliertes Opfer ist dein, o Atum, zusammen mit den beiden Löwen, der Doppel-Macht der
Götter, jener, die ihr euch geschaffen habt,
Das heißt, Shu zusammen mit Tefnut, der die Götter geschaffen, der zeugte die Götter, so wurden
die Götter.
Sagt zu eurem Vater Ptah,
Dass der Mensch hat dir dein etabliertes Opfer hingegeben, dass der Mensch dich mit deinem Opfer
erfüllt hat.
Ihr sollt nicht den Menschen behindern, wenn er bis zum Horizont fährt.
Der Mensch kennt ihn, er kennt seinen Namen. Nihi ist sein Name, Nihi, der Herr des Jahres ist sein
Name;
Er mit dem Krieger-Arm, Horus, der über die Seiten des Himmels herrscht, der bewirkt, dass Re
jeden Tag lebt.
Er wird den Menschen wieder aufbauen; er wird dazu führen, dass der Mensch jeden Tag lebt.
Der Mensch kommt zu dir, Horus von Norden; der Mensch kommt zu dir, Horus von Süden;
Der Mensch kommt zu dir, Horus des Ostens.
Siehe, der Mensch bringt dir dein großes linkes Auge als Heiler.
Nimm es, das intakte eine, zu dir vom Menschen; sein Wasser ist darin, es ist intakt;
Sein Blut ist darin, in Unversehrtheit; sein Atem ist in ihm, intakt zu sein.
Gib; nimm in Besitz, in diesem deinem Namen: Heiliger Gott,
Damit du es nimmst in diesem deinem Namen Re.
Leg es auf deine Stirn, in diesem deinen Namen: Gesalbter, Erwählter,
Dass du dich in diesem deinen Namen des Weidenbaumes freust,
Damit du funkelst unter den Göttern in diesem deinen Namen des Funkelnden,
Damit du gerne mit ihm zusammen bist in diesem deinen Namen: Öl der Freude.
Dann wird die Schlange dich lieben.
Steh dort, großer Schilf-Schwimmer,
Deine Pracht ist gefüllt, komm heraus aus dem Horizont,
Nachdem du den Besitz der weißen Krone in den Wasser-Quellen groß und mächtig gemacht hast,
die im Süden von Libyen sind,
Wie Sebek, der Herr von Bihw.
Du wanderst auf deinem Felde, du gehst durch deinen Wald,
Deine Nase atmet den Duft des Weihrauch-Landes.
Du lässt die Ka-Seele des Menschen sich ihm von seiner Seite nähern,
Wie deine Perücke vergöttert nähert sich dir.
Reinige den Menschen, mache den Menschen hell
In diesem deinem Schakal-See, o Schakal, wo du purifizierst die Götter.
Du bist eine Seele geworden, bist scharf geworden, wie Horus, Herr des grünen Steins, zu sagen
viermal, wie die beiden grünen Falken.
Zu sagen: Der Himmel ist heiter; Sothis lebt, denn es ist der Mensch, der Sohn von Sothis lebt.
Die zwei Neunheiten haben sich für ihn gereinigt
Wie in der Form der Sonnen-Haken-Sterne, die unvergänglich sind.
Das Haus des Menschen im Himmel wird nicht untergehen, es wird der Thron des Menschen auf
der Erde niemals zerstört werden.
Männer graben sich in ihrem Grab ein, die Götter fliegen.
Sothis verursacht den Menschen, in den Himmel zu seinen Brüdern, den Göttern, zu fliegen.
Nut, die große Göttin, breitet ihre Arme aus für den Menschen.
Die beiden Seelen, die an der Spitze der Seelen von Heliopolis sind, die wohnen im Sonnenhaus,
Es verging die Nacht, während sie dies taten, denn der Gott weint.
Der Thron des Menschen ist von dir, o Re; er wird ihn nicht an andere Personen abgeben.
Mensch, hinauf in den Himmel, zu dir, o Re;
Das Gesicht des Menschen ist wie das von einem Falken;
Die Flügel des Menschen sind denen der Gänse gleich;
Seine Krallen sind wie die Reißzähne des Gottes vom Dew-Gau.
Es gibt kein Wort unter den Menschen auf der Erde gegen den König;
Es gibt es keine Verurteilung von ihm im Himmel unter den Göttern.
Der Mensch hat das Wort gegen ihn entfernt; der Mensch zerstört es, um in den Himmel zu steigen.
Der Gott hat dazu geführt, dass der Mensch in den Himmel zu seinen Brüdern fliegt, den Göttern.
Der Mensch bewegt flatternd seine Arme wie eine Wildgans;
Der Mensch klappt seine Flügel auf wie ein Drache.
Er fliegt, er fliegt, o Männer; der Mensch fliegt auch von euch entfernt.
Zu sagen: Götter des Westens, Götter des Ostens, Götter des Südens, Götter des Nordens.
Diese vier reinen Schilf-Schwimmer, die ihr für Osiris eingesetzt seid,
Für seinen Aufstieg in den Himmel,
Dass er fahren könnte, während sein Sohn Horus bei der Hand war, an den Fingern,
Den er aufgezogen und der zu dämmern begann als großer Gott,
Setze dich ein für den Menschen.
Bist du Horus, Sohn des Osiris? Bist du, o Mensch, der Gott, der älteste Sohn der Hathor?
Bist du der Same von Geb?
Osiris hat den Menschen in der Morgendämmerung als zweiten Horus geweiht.
Diese vier Seelen, die in Heliopolis sind, haben es geschrieben
In das Register der beiden großen Götter, die im Himmel sind.
Zu sagen: Grüße an dich, o Tochter von Anubis, die an den Fenstern des Himmels steht,
Du Freundin von Thot, die an der Doppelschiene am Ende der Leiter steht.
Öffne den Weg für den Menschen, dass er passieren kann.
Grüße an dich, Vogel Strauß, der am Ufer des Wasserlaufs steht.
Öffne den Weg für den Menschen, dass er passieren kann.
Grüße an dich, o Ochse von Re, mit vier Hörnern,
Deinem Horn im Westen, deinem Horn im Osten, deinem Horn im Süden, deinem Horn im Norden.
Neige dein westliches Horn zum Menschen, dass er passieren kann.
Bist du ein reiner Westler? Ich komme aus der Falken-Stadt.
Grüße an dich, o Feld meiner Friedensopfer;
Grüße an die Damen und Herren der Toten, die in dir sind. Der Mensch wird sie ehren.
Bequem sind die Reinen, die in mir sind.
Zu sagen: Die Leiter von Re in Gegenwart von Osiris ist befestigt;
Die Leiter von Horus in Gegenwart seines Vaters Osiris ist befestigt,
Wie er geht zu seinem Geist.
Einer von ihnen ist an dieser Seite, einer von ihnen ist auf jener Seite, während der Mensch
zwischen ihnen ist.
Bist du denn ein Gott, rein in den Wohnungen? Ich bin gekommen von einem reinen Platz.
Stehe hier, o Mensch, sagt Horus; sitze hier, o Mensch, sagt Seth;
Nimm den Arm und das Zertifikat, sagt Re.
Der Geist gehört in den Himmel; der Körper gehört zur Erde.
Das, was Menschen erhalten, wenn sie begraben sind,
Sind ihre tausend Brote, ihre tausend Becher Bier vom Opfertisch.
Wenn der Erbe schlecht ist, weil er keinen Beweis hat,
Dann soll der Mensch mit seinem großen Finger schreiben;
Aber er wird nicht mit dem kleinen Finger schreiben.
Zu sagen: Wie in der Tat schön der Anblick ist, wie in der Tat angenehm die Aussicht ist, sagen sie,
sagen die Götter,
Der Aufstieg dieses Gottes in den Himmel, der Aufstieg des Menschen in den Himmel,
Sein Ruhm über ihn, seine Angst auf beiden Seiten von ihm,
Seine Magie vorangehend!
Geb hat für ihn getan, was er für sich selbst getan hat;
Die Götter, es kommen die Seelen von Buto zu ihnen, die Götter, die Seelen von Hierakonpolis
kommen, die Götter, die im Himmel sind, die Götter, die auf der Erde sind;
Sie dienen dir, Mensch, unterstützt von ihren Armen,
Und du steigst auf, o Mensch, in den Himmel, und du kletterst auf sie in diesem deinen Namen:
Führer.
Lasst den Himmel dem Menschen gegeben werden; die Erde lasst ihm gegeben werden, sagte
Atum.
Wer mit Atum gesprochen hatte, dabei war Geb.
Die Regionen des Königreichs, das Reich des Horus, das Reich des Seth,
Die Sümpfe von Rohr, sie lieben dich
In diesem deinem Namen Dewim, wie Sopdu unter seinen Bäumen lebt.
Hat er dich nach seinem Herzen getötet, hat er gesagt, dass du für ihn sterben musst?
Aber siehe, du für dein Teil bist durch ihn geworden, trotzig wie der Stier der Wildtiere.
Es bleibt, es bleibt der Stier,
Du bist noch, o Mensch, als ihr Haupt, als Haupt der Geister, ewig.
Zu sagen: Ein Heliopolitaner ist der Mensch, o Gott; ein Heliopolitaner wie du bist, ist der Mensch,
o Gott;
Ein Heliopolitaner ist der Mensch, o Re; ein Heliopolitaner wie du bist, ist der Mensch, o Re.
Die Mutter des Menschen ist eine Heliopolitanerin; der Vater des Menschen ist ein Heliopolitaner.
Der Mensch selbst ist ein Heliopolitaner, der in Heliopolis geboren wurde.
Bei Re, der die beiden Neunheiten regiert, wenn Nefertem ausgeschlossen die Menschen,
Als ein Ohnegleichen, das Erbe seines Vaters Geb.
Jeder Gott seinen Arm streckt drohend aus,
Wenn das Gesicht des Menschen sich dir zuwendet, dich zu lieben,
Und wenn der Mensch dich im Namen seiner Person anruft, o Gott, im Namen seiner Nase, o Gott,
Eer soll kein Brot haben, so soll er keinen Kuchen unter seinen Brüdern haben, den Göttern;
Er soll keine Botschaft senden, er soll nicht in der Hitze unter seinen Brüdern, den Göttern, leben;
Die Doppeltüren des Sonnen-Bootes werden ihm nicht geöffnet werden, die Doppeltüren des
Sonnen-Bootes werden ihm nicht geöffnet werden;
Seine Rede soll nicht als die von einem aus seiner Stadt beurteilt werden; die Doppeltüren des
Zerstörers un d der Hölle dürfen nicht geöffnet werden für ihn.
Der Mensch kommt zu dir.
Der Mensch ist der Wildstier des Hochlandes, der Stier mit dem großen Kopf, der von Heliopolis
kommt.
Der Mensch, der Wildstier des Hochlandes, kommt zu dir.
Fortan ist Gott es, Mensch, der dir die Geburt gegeben hat und der die Geburt dir gibt.
Zu sagen: Sei gegrüßt, Horus, in den Regionen des Horus;
In den Regionen des Seth sei gegrüßt, Seth;
In den Sümpfen von Rohr sei gegrüßt, o Isis;
Seid gegrüßt, ihr zwei harmonischen Göttinnen, Töchter der vier Götter, die in dem großen Palast
von Heliopolis wohnen,
Ihr, die ihr euch bei der Stimme des Menschen nackt auszieht.
Der Mensch hat gesehen, wie Horus Isis sah;
Der Mensch hat gesehen, wie Sebek zu Neith sah;
Der Mensch hat gesehen die zwei harmonischen Göttinnen.
Zu sagen: Mensch, der Herr der Götter ist hinter dem Haus von Re,
Geboren aus dem Wunsch der Götter, die im Bug des Bootes von Re sind.
Der Mensch sitzt vor ihm;
Der Mensch öffnet seine Box; der Mensch bricht seine Edikte;
Der Mensch dichtet seine Rollen von Papyrus;
Der Mensch entsendet seine Boten, die Unfehlbaren.
Der Mensch tut das, was Re dem Menschen sagt.
Zu sagen: Wenn der Mensch verhext werden sollte, so wird Atum verhext werden.
Wenn der Mensch verleumdet werden sollte, so wird Atum verleumdet werden.
Wenn der Mensch geschlagen werden sollte, so wird Atum geschlagen werden.
Wenn der Mensch auf der Straße behindert werden sollte, so wird Atum behindert werden.
Der Mensch ist Horus. Der Mensch kommt nach seinem Vater in der Zeit; der Mensch kommt nach
Osiris.
O du, dessen Gesicht vor ihm ist, dessen Gesicht hinter ihm ist,
Bringe dieses Boot zum Menschen. Welches Boot soll ich dir bringen, o Mensch?
Bringe zum Menschen das Boot, das fliegt und aufsteigt.
Zu sagen: Schaue den Menschen an, Re; erkenne den Menschen, Re.
Er gehört zu denen, die dich kennen. Er kennt dich.
Wenn sein Herr Re hervorgeht, sollte er nicht die Götter vergessen,
So dass sie möglicherweise öffnen die Türen des Horizonts für das Ausgehen des Bootes der
Morgensonne.
Der Mensch kennt den Saal des Königsthrones, der in der Mitte der Plattform von Iskan ist, woher
du kommst,
Dass du geben mögest das Boot der Abendsonne.
Gebiete dem Menschen, lobe ihn, lobe ihn, viermal hintereinander zu sagen zu diesen vier
Lobsprüchen toben die Winde.
Wer wird dich, o Re, mit den zwei Gesichtern sehen, mit den zwei Mündern sprechen?
Die Bösen sind mit denen, die unglücklich sind, mit denen, die die Winde zerstören möchten,
Dass sie nicht aus ihren Armen gelegt werden, wenn der Mensch sich dir zuwendet, wenn der
Mensch zu dir kommt,
Als jemand, der diesen deinen Namen Große Flut zu dir sagt, die aus dem großen Einen kommt.
Der Mensch wird nicht blind sein, wenn du ihn in der Dunkelheit erhebst;
Er wird nicht taub sein, wenn er nicht deine Stimme hört.
Mögest du den Menschen mit dir nehmen;
Ihn, der den Sturm für dich wegjagt; ihn, der die Wolken für dich wegjagt; ihn, der bricht den Hagel
für dich auf.
Der Mensch wird dir huldigen mit einer Hommage; er wird Akklamation auf Akklamation dir
geben.
Mögest du gesetzt werden, Mensch, über die Engel.
Zu sagen: Die Brotfliegen, das Brot meiner Häuser fliegt, der Häuser der unterägyptischen Krone.
Zu sagen: Der Phallus von Bibi wird aufgerichtet; die Doppeltüren des Himmels werden geöffnet.
Die Doppeltüren des Himmels sind gesperrt; der Weg geht über die Flammen unter dem, was die
Götter schaffen,
Was ermöglicht, dass jeder Horus hindurch gleitet, der Mensch gleitet hindurch, durch diese
Flamme unter dem, was die Götter schaffen.
Sie machen einen Weg für den Menschen, dass er durch sie hindurchgehen kann. Der Mensch ist
ein Horus.
Zu sagen: Zurück, du Ochse, der getötet werden soll, auf dessen Hörnern die Finger des Erden-
Gottes sind.
Herbst, gleite weg!
Es ist der Mensch ein Affe, o Affe, o Affe.
Der Tod des Menschen ist auf Wunsch des Menschen gekommen; die Seligpreisung von des
Menschen ist gekommen vom Menschen selbst.
Der Mensch wird huldigen mit der gleichen Huldigung; er wird unter euch, o ihr Heiligen, sitzen.
O Hami, der Mensch hat dir nicht gegeben seine Magie.
Der Mensch wird an der Seite dessen sitzen, der in Heliopolis verehrt wird.
Nimm der Menschen mit dir in den Himmel!
Zu sagen: Der Mensch wird hervorkommen an den Tag an der Spitze der Überflutung der Flut.
Der Mensch ist ein Krokodil, Gott, mit grünen Federn, mit wachsamer Miene, mit der aufrechter
Stirn;
Mit Bein und Schwanz des Großen Vorfahren, der in der Pracht ist.
Der Mensch ist gekommen in seine Gewässer, die im Land der Flut sind,
Zu den Orten der Zufriedenheit mit grünen Feldern, die am Horizont sind,
Dass der Mensch die Kräuter in beiden Ländern des Horizonts grün macht,
Und dass der Mensch das Grün zu dem großen Auge bringt, das in der Mitte des Feldes ist.
Der Mensch nimmt seinen Thron ein, der am Horizont ist;
Der Mensch erscheint als Sebek, der Sohn der Neith;
Der Mensch isst mit seinem Mund, er uriniert, er onaniert mit seinem Phallus;
Der Mensch ist der Herr des Samens, den die Frauen von ihrem Mann erhalten.
Was der Mensch wünscht, geschieht nach dem Wunsch seines Herzens.
Zu sagen: Der Mensch ist die Schlange, der Stier, der Führer, der seine sieben Uräus-Schlangen
verschlungen hat,
Durch diese kamen seine sieben Halswirbel,
Die Befehle seiner Sieben Neunheiten, die die Worte des Königs hören.
Und die Mutter des Menschen ist Ḥannawit; der Mensch ist ihr Sohn.
Der Mensch ist gekommen, dass er Myrrhe schlucken kann,
Dass der Mensch Myrrhe nehmen kann, dass seine Nase voll von Myrrhe ist, der Fingernagel voller
Myrrhe ist.
Der Mensch hat sich den Hals, o Götter, genommen;
Dient dem Menschen, der euch verleihen wird eure Tapferkeit.
Zu sagen: Der Mensch ist der Stier der beiden Herrlichkeiten, die in der Mitte seines Auges sind.
Der Mund des Menschen ist immun wegen eines brennenden Atems, der Kopf des Menschen ist
immun wegen der Hörner, er ist der Herr des Südens.
Der Mensch führt den Gott; der Mensch gibt Regeln über die Neunheit.
Der Menschen lässt den Lapislazuli wachsen; der Mensch bewirkt, dass die oberägyptischen
Pflanzen sprießen.
Der Mensch hat die Stricke der Anlage gebunden.
Der Mensch hat die Himmel vereint; der Mensch gibt Regeln über die Länder, die südlichen und
nördlichen,
Wie die Götter, die vorher da waren.
Der Mensch baute eine göttliche Stadt nach seinen Verdiensten.
Zu sagen: Der Mensch hat die Nacht geregelt; er hat die Stunden auf die Reise geschickt.
Die Kräfte und Sterne der Morgendämmerung verkünden den Menschen als Morgenstern.
Der Mensch ist der Sohn von ihr, die es nicht wusste, dass sie seine Mutter ist.
Sie hatte den Menschen mit mächtigem Gesicht als Herrn der Nächte im Schoß getragen.
So demütigt euch, ihr Herren; verbergt euch, ihr Feinde, in Gegenwart des Menschen.
Der Mensch ist der Mond, der Herr der Nacht,
Der Stier, ohne den das Leben aufhören würde.
Zu sagen: O du, dessen Rücken hinter ihm ist, bringeden Menschen, der auf der Rückseite des
Osiris war,
Dass der Mensch in den Himmel hinaufsteigen kann; dass er die Zustellung von Höflingen an Re im
Himmel vornehmen kann.
Zu sagen: Der Himmel ist offen; die Erde ist offen.
Die Doppeltüren sind dem Horus offen; die Doppeltüren sind offen für Seth.
Wende du dich zu ihm, der in seiner Festung ist; der Mensch hat über dich Atum gesetzt.
Der Mensch ist der, der lebt in der Mitte der Berge.
Zu sagen: Der Mensch hat sich selbst mit Re gereinigt im Meer aus Schilf.
Horus trocknet deine Haut, o Mensch; Thot trocknet deine Füße, o Mensch.
Shu, hebe den Menschen in die Höhe; Mutter, lege deine Arme um den Menschen.
Zu sagen: Sei gegrüßt, Pförtner des Horus, der auf dem Portal des Osiris steht,
Gib bekannt den Namen des Menschen dem Horus,
Denn er kommt mit Tempel-Speichel für diesen seinen Tempel des Kopfes,
Das ist schmerzhaft am Anfang der Monate, der am Anfang von einem halben Monat kahl wird.
Willst du es mit der Magie kühlen, unter den Göttern, die du für den großen Einen ausgeübt hast,
In seinem früheren Zustand, der auf ihn kommen wird?
Sei gegrüßt, Nilpferd, von alters her.
Du bist gekommen zum Menschen als Nilpferd von alters her,
Nachdem er eine der beiden Keulen des Horus gegen dich geschwungen und dich damit erschlagen?
Sei gegrüßt in seinen früheren Zustand, der über ihn gekommen ist.
Sei gegrüßt, kreischender Esel!
Bist du gekommen zum Menschen als kreischender Esel,
Nachdem er dich mit dem Schwanz getötet, im Meer des Osiris?
Sei gegrüßt, o Khnum, der unschädlich gemacht wurde, obwohl er den Menschen gebildet.
Du bist seine M-Anlage, die sein Fuß beschritten,
Die sich unter seinen Zehen nicht aufrichten kann.
Du bist eine der beiden Säulen des großen Palastes.
Zu sagen: Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet; die Doppeltüren sind offen
Für den Horus der Götter, bei Tagesanbruch,
Dass er in den Sumpf von Rohr steigen und sich reinigen kann.
Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet; die Doppeltüren sind offen
Für Harachte bei Tagesanbruch,
Dass er in den Sumpf von Rohr steigen und sich reinigen kann.
Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet; die Doppeltüren sind offen
Für den Horus des Ostens in der Morgendämmerung,
Dass er in den Sumpf von Rohr steigen und sich reinigen kann.
Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet; die Doppeltüren sind offen
Für den Horus des Landes bei Tagesanbruch,
Dass er in den Sumpf von Rohr steigen und sich reinigen kann.
Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet; die Doppeltüren sind offen
Für den Menschen selbst bei Tagesanbruch,
Dass er in den Sumpf von Rohr steigen und sich reinigen kann.
Der Mensch ist sauber; er nimmt seine dauerhaften Kupfer-Knochen;
Er hat seine unvergänglichen Glieder ausgestreckt, die waren im Körper seiner Mutter.
Re, reiche deine Hand dem Menschen.
Shu wird ihn ziehen zu den Genossen des Shu,
Nachdem er den Menschen genährt mit der Milch von zwei schwarzen Kühen, die die beiden
Schwestern der Seelen von Heliopolis geschaffen haben.
O Herr, es ist schlimm für den Körper der Mutter, wegen der Wut des göttlichen Samens, die in ihr
ist.
Siehe auch den Menschen. Der Mensch ist ein göttlicher Same, der in ihr ist.
Der Mensch wird gereinigt. Er hat seine göttliche S-Anlage eingenommen,
Die er selbst als ein Gott geschaffen.
Er ward weggenommen; lass ihn mit dir bleiben.
Zu sagen: Kragen, geliebt von Horus, gut aussehend, der am Hals des Re ist.
Wenn du in den Himmel gehst, so wird der Mensch in den Himmel gehen.
Zu sagen: Der Bote des Horus, den er liebte, war der Mensch, der ihm wieder sein Auge gebracht
hat.
Der Bote des Seth, den er liebte, war der Mensch, der zu ihm zurück seine Hoden gebracht hat.
Der Bote von Thot, den er liebte, war der Mensch, der ihm wieder seinen Arm gebracht hat.
Die zwei Neunheiten zittern um sich selbst,
Denn sie sind die Boten, die den Menschen lieben, die bringen ihm Nahrung.
Sie bringen dem Menschen Nahrung.
Zu sagen: Der Mensch ist der Erhabene, der an der Spitze ist, der die Stirn hebt;
Der Stern, vor dem sich die Götter beugen, vor dem die beiden Neunheiten zittern.
Es ist die Hand des Menschen, die ihn nach oben heben.
Der Mensch ist der Erhabene, der im Vordergrund steht; er hebt die Augenbrauen nach oben;
Der Stern, vor dem sich die Götter beugen, vor dem die beiden Neunheiten zittern.
Das Gesicht des Menschen ist das Gesicht, das seine Erhebung sieht.
Der Mensch ist eine Nase, die atmet.
Zu sagen: Der Mensch steigt in den Himmel auf, über die Engel, die bei der Trennung waren,
Des alleinigem Himmels wurde durch die Auffahrt die Hand ergriffen.
Zu sagen: Der Mensch steigt zum Himmel auf über den Engeln, die bei der Trennung waren,
Nach seiner Sohle des Fußes wurde gegriffen.
Der Mensch ist eine Nase, die atmet;
Das Gesicht des Menschen ist das Gesicht, das seine Erhebung sieht.
Zu sagen: Dies ist der Mensch, der weiter vom Kelch kommt.
Der Mensch ist als sein warmer Atem aufgestiegen und ist zurückgekehrt.
Der Mensch ist, o Himmel, o Himmel, in den Himmel gegangen; der Mensch ist zurückgekehrt zur
Erde, o Erde, o Erde.
Der Mensch hat unter den Füßen Geb, der auf dem grünen Kraut ging;
Er tritt wieder auf die Pfade der Göttin Nut.
Zu sagen: Der Mensch gereinigt auf dieser Erde erscheint, auf dem Rücken der Erde, gereinigt sein
Selbst.
Er legte einen Stand an und er stellte die Leiter hinauf.
Diejenigen, die im großen Himmel sind, werden den Arm des Menschen nehmen.
Zu sagen: Sei gegrüßt, o Re, Wanderer des Himmels, Reisender durch den Schoß der Göttin Nut.
Du hast überquert den Wasserlauf.
Der Mensch hat deinen Schwanz ergriffen; der Mensch ist in der Tat ein Gott, der Sohn Gottes.
Der Mensch ist eine Blume, die aus dem Ka-Geist kommt,
Eine goldene Blume, die aus dem Himmel kommt.
Der Mensch hat Buto durchzogen; er ist gewandert durch Kunumwet.
Der Mensch hat Buto als Harti, als Herrscher von Nisrit durchquert
Er ist durch Kunumwet als Sisim gewandert, der in seinem Schiff der Ölpresse ist. Möge der Gott
zufrieden sein!
Der Mensch lebe als Fitakti!
Zu sagen: Wie schön ist der Anblick des Menschen, mit den Hörnern von Re geschmückt,
Seine Schürze wie die von Hathor, seine Feder wie die Feder eines Falken,
Wenn er in den Himmel zu seinen Brüdern aufsteigt, den Göttern!
Zu sagen: Sei gegrüßt, Ochse des Ochsen, wenn du den Aufstieg nimmst.
Der Mensch ergreift dich bei deinem Schwanz; er nimmt dich bei deinem Gesäß.
Wenn du den Aufstieg nimmst, ist ein Großer hinter dir, ein Großer ist vor dir ist.
Sei gegrüßt, Großer unter den Göttern, nimm den Menschen zu dir, er gehört ja zu dir.
Dein Herz ist ganz; wie die Teile der Leiche des Menschen, er ist jung.
Zu sagen: Der Himmel spricht, die Erde bebt wegen deiner Angst, Osiris,
Wenn du den Aufstieg nimmst.
O die ihr fetten Milch-Kühe dort, o ihr Mutter-Kühe dort,
Geht um ihn herum, weint um ihn, preist ihn, klagt um ihn,
Wenn er den Aufstieg nimmt. Er geht weiter mit seinen Brüdern in den Himmel, den Göttern.
Zu sagen: Hunger, komm nicht zum Menschen,
Geh weg, du Bettelei, mit der Flut.
Der Mensch wird gestillt;
Der Mensch hungert nicht aufgrund dieses Brotes des Horus, das er gegessen hat,
Das seinen Haupt-Mädchen für ihn gemacht, mit dem er zufrieden ist, und wobei seine Siege
zurück kommen zum normalen Zustand.
Der Mensch dürstet nicht wegen Shu; er hungert nicht wegen Tefnut.
Die Götter werden den Hunger vertreiben, der im Körper des Menschen ist,
Und diesen Durst, der auf den Lippen des Menschen ist.
Zu sagen: Der Hunger des Menschen ist aus der Hand von Shu; der Durst des Menschen ist aus der
Hand von Tefnut.
Der Mensch lebt am Morgen vom Brot, das zu seiner bestimmten Zeit kommt.
Der Mensch lebt, da Shu lebt;
Der Mensch isst das, was Tefnut isst.
Der Mensch kommt zu dir, Gott;
Du magst zurück fallen vor dem Menschen, wie der Ostwind zurück fällt, bevor der Westwind
kommt;
Du mögest hinter dem Menschen kommen, wie der Nordwind hinter dem Südwind kommt.
Zu sagen: Ein Opfer!
Zu sagen: Das Gesicht des Horus wird durch Licht geöffnet; das Gesicht des Lichtes wird von
Horus geöffnet.
Die Fülle hat ihren Arm um den Menschen geschlungen;
Die Arme des Menschen haben angenommen die Fülle.
Alle, die dem Sumpf gehören, gehören zu deinem Sohn, Ḥerrin.
Der Mensch hat heute mit dir gegessen.
Zu sagen: Es ist der Mensch, o Isis; es ist der Mensch, o Göttin; es ist der Mensch, o Nephthys.
Komm, siehe deinen Sohn!
Er ist durch den Gau Athribis gegangen, nachdem er durch die Region der Krone gegangen ist.
Die Handtasche des Menschen ist von der T-Anlage;
Der Mensch kommt; er bringt, was gewünscht wird und was gegeben ist.
Der Korb des Menschen ist von der N-Anlage.
Zu sagen: Gott kommt; die Feuer-Pfanne brennt.
Diejenigen mit bereiten Händen stehen, ein Opfer dem Menschen zu geben.
Zu sagen: Sei gegrüßt, o große Flut,
Mundschenk der Götter, Führer der Menschen,
Mögest du Menschen und Götter günstig stimmen dem Menschen, dass sie ein Opfer ihm geben.
O Mundschenk des Horus, Chef des Speisepavillions von Re, Chefkoch des Ptah,
Gib großzügig dem Menschen; er isst so viel, wie du gibst.
Zu sagen: Ka-Geister in Buto sind; ka-Geister waren in Buto früher.
Ka-Geister werden in Buto sein; die Ka-Seele des Menschen ist in Buto,
Rot wie eine Flamme, lebend als Khepri.
Sei fröhlich, sei heiter. Eine Mahlzeit kommt vom Metzger.
Es ist jetzt gut, dass du gibst, meine Dame, Liebe des Menschen, Verehrerin des Menschen;
Es ist jetzt gut, dass du gibst, meine Dame, Verehrerin des Menschen, voller Sympathie für den
Menschen,
Im Körper aller Götter.
Zu sagen: Der Mund des Menschen voll Weihrauch ist; die Lippen des Menschen voll Myrrhe sind.
Steige herab, o Mensch, aus dem Bereich deines Ka-Geistes in die Marsch der Opfer.
Der Mensch ist aus der Küche gekommen; das Essen des Menschen ist wie das vom göttlichen
Boot.
Die Lebensdauer des Menschen wird lange dauern; das Essen des Menschen wird reicher sein als
die Fische der Überschwemmung.
O Ka-Seele des Menschen, bring Lebensmittel, dass der Mensch mit dir esse.
Zu sagen: Sei gegrüßt, o große Flut,
Mundschenk der Götter, Führer der Menschen,
Mögest du die Götter dem Menschen günstig stimmen, dass sie erfrischen den Menschen,
Dass sie den Menschen lieben, dass sie ihn gut machen.
O Mundschenk des Horus, Chef des Speisepavillions von Re, Chefkoch des Ptah,
Gib großzügig dem Menschen; er isst so viel, wie du gibst, einen großzügigen Teil des Fleisches.
Zu sagen: O du, der sehr breit streutest,
Als du den Smaragd, die Malachit, den Türkis wie Sterne sätest,

Wenn du grün und gut bist, wird der Mensch auch grün sein, grün wie lebende Pflanzen.
Zu sagen: Ein Geier ist mit dem Menschen in der Nacht schwanger geworden;
Er ist auf deinem Horn, o trächtige Kuh.
Wenn du grün und gut bist, wird der Mensch auch grün sein, grün wie lebende Pflanzen.
Zu sagen: Ein Geier ist mit dem Menschen in der Nacht schwanger geworden;
Er ist auf deinem Horn, o trächtige Kuh.
Er ist dein Papyrus-Sprössling, grün wie das Türkis der Sterne; dein grüner Papyrus-Spross ist der
Mensch.
Er ist grün wie lebende Pflanzen; der Mensch ist grün mit dir.
Zu sagen: Der Mensch ist gekommen aus Buto, rot wie Feuer, wie Khepri lebend.
Zu sagen: Ein Opfer der Metzger; ein Opfer der Schenken,
Mundschenk, um das Wasser zu bringen.
Die Doppeltüren des Himmels sind geöffnet.
Dein Kopf wird dir auf deine Knochen gebunden werden; deine Knochen werden mit deinem Kopf
verbunden.
Die Doppeltüren des Himmels sind offen für dich; die großen Schrauben sind für dich
zurückgezogen;
Ein Ziegelstein wurde für dich aus dem großen Grab gehoben.
Dein Gesicht ist das eines Schakals; dein Schwanz ist der eines Löwen;
Du sitzt auf diesem deinem Thron; du gebietest den Geistern.
Du kommst zu mir, du kommst zu mir, du kommst ja zu mir,
Wie Horus, nachdem er seinen Vater gerächt, Osiris.
Ich bin dein Anubis-Priester.
Du greifst mit deiner Hand das Land; dein Krieger-Arm ist über den großen Bereich ausgestreckt,
Worin du gehst unter den Geistern.
Steh auf, erhebe dich wie Osiris.
Zu sagen: O Osiris, Mensch, Horus ist gekommen, dass er dich suchen kann.
Es hat dazu geführt, dass Thot für dich die Verfolger von Seth abwendet
Und dass er sie dir alle zusammen darbringt.
Er hat das Herz des Seth ängstlich gemacht. Du bist größer und älter als er;
Du kamst her aus dem Schoß vor ihm; deine Qualifikationen sind besser als seine.
Geb hat deine Qualifikationen gesehen; er hat dich in deiner Stelle eingesetzt.
Geb hat dir deine beiden Schwestern gebracht, an deine Seite, Isis und Nephthys.
Horus hat die Götter bewegt, sich mit dir zu vereinigen,
Sich mit dir in deinem Namen: Der der beiden Paläste zu verbrüdern,
Und dich nicht in deinem Namen abzulehnen: Der der beiden Paläste.
Er hat die Götter bewegt, dich zu rächen.
Geb hat die Sohle seines Fußes auf den Kopf deines Feindes gesetzt, die Angst vor dir haben.
Dein Sohn Horus hat ihn geschlagen;
Er hat sein Auge von ihm zurück geholt; er hat es dir gegeben,
Dass du so große Wunder tust, dass du vor den Geistern mächtig geworden bist.
Horus hat dazu geführt, dass dich dein Feind ergreift, dass keiner unter ihnen vor dir flieht.
Horus war in der Tat genial, dass in dir sein Vater erkannt wird, in deinem Namen.
Deine Mutter hat dich als Gott gegründet, trotz Seth, in deinem Namen Gott;
Deine Mutter Nut hat sich ausgebreitet über dich in ihren Namen: Sie von Stapat.
Horus hat ergriffen den Seth; er hat ihn unter dich gestellt,
Dass er dich tragen kann und dass er beben muss unter dir wie das Beben der Erde,
Denn du bist erhabener als er, in deinem Namen: Der des erhöhten Landes.
Horus hat dazu geführt, dass du Seth in dir erkennst;
Er hat dazu geführt, dass du ihn mit deiner Hand ergreifst, ohne dass er von dir entkommen kann.
O Osiris Mensch, Horus hat dich gerächt;
Er hat es gemacht für seine Ka-Seele in dir, damit du in deinem Namen: Zufrieden ist Ka auch
zufrieden bist
Zu sagen von Horus: Geb möge ein Opfer bringen dem Osiris Menschen, o Osiris Mensch,
Geb hat dir deine beiden Augen gegeben, damit du zufrieden bist. Nimm dir die beiden Augen des
großen Einen.
Geb hat Horus sie dir geben lassen, damit du mit ihnen zufrieden bist.
Isis und Nephthys haben dich gesehen; sie haben dich gefunden.
Horus hat Pflege von dir angenommen; Horus hat dazu geführt, dass Isis und Nephthys dich
schützen.
Sie haben dich dem Horus gegeben, dass er mit dir zufrieden sein kann.
Erfreulich ist es, dass Horus mit dir ist in deinem Namen: Der des Horizonts, wo Re weiter wandert,
In deinen Armen, in deinem Namen: Der aus dem Palast.
Du hast deine Arme um ihn geschlossen, um ihn,
So dass seine Knochen sich strecken und er stolz ist.
O Osiris Mensch, begebe dich zu Horus,
Nähere dich ihm, geh nicht weit weg von ihm.
Horus ist gekommen, er erkennt dich;
Er hat uns geschlagen und Schranken für dich gesetzt, denn du bist seine Ka.
Horus hat ihm Angst vor dir gemacht, denn du bist größer als er;
Er schwimmt unter dir; er trägt in dir einen, der größer ist als er.
Seine Anhänger haben dich bemerkt, wie deine Kraft größer ist,
So dass sie es nicht wagen, wider dich zu sein.
Horus kommt; er erkennt seinen Vater in dir, denn du bist in deinem Namen der Junge, der von dem
frischen Wasser.
Horus hat für dich deinen Mund geöffnet.
O Osiris Mensch, in der Not stöhne nicht.
Geb hat Horus zu dir gebracht, dass er für dich ihre Herzen zähle.
Er hat dir alle Götter zusammen gebracht; es gibt nicht einen unter ihnen, der ihm entgeht.
Horus hat dich gerächt; es dauerte nicht lange, bis er dich gerächt.
Horus hat sein Auge von Seth zurück geschnappt; er hat es dir gegeben.
Das ist sein Auge, das süße, zurückgefordert, um bei dir zu bleiben. O möge es angenehm für dich
sein.
Isis hat deine Pflege übernommen.
Das Herz von Horus ist froh, weil er von dir hört und deinem Namen: Der wird zuerst Bewohner
des Westens.
Es ist Horus, der rächt, was Seth dir getan hat.
Zu sagen: Mensch, du bist der älteste Sohn von Shu.
Deine Fesseln werden von den beiden Herren von Nun losgebunden.
Zu sagen: Horus stöhnt wegen seines Auges; Seth stöhnt wegen seiner Hoden.
Das Auge des Horus sprang auf, als er auf jenen Seiten des Wasserlaufs fiel,
Zu schützen sich gegen Seth.
Thot sah es jenseits des Wasserlaufs.
Das Auge des Horus sprang jenseits des Wasserlaufs nach oben
Und fiel auf den Flügel des Thot jenseits des Wasserlaufs.
O ihr Götter, ihr, die ihr auf dem Flügel von Thot fahrt
Bis jenseits des Wasserlaufs, an der östlichen Seite des Himmels,
Sprecht mit Seth über das Auge des Horus,
Möge der Mensch mit euch auf den Flügeln von Thot fahren
Bis jenseits des Wasserlaufs, an der östlichen Seite des Himmels,
Dass er mit Seth über das Auge des Horus sprechen kann.
Mögest du wach in Frieden sein, du verborgenes Antlitz, in Frieden;
Mögest du wach in Frieden sein, du, der du innerhalb von Nut bist, in Frieden, Fährmann des
Wasserlaufs.
Sprich den Namen des Menschen vor Re aus, bekannt zu geben den Menschen bei Re.
Der Mensch auf dem Weg ist weit entfernt vom Palast der Herren von Ka-Geistern dort drüben,
Wo Re am Morgen in den Regionen von Horus und in den Regionen von Seth verehrt wird,
Als Gott derer, deren Ka-Seelen verschwunden sind.
Re empfiehlt den Menschen bei dem verborgenen Antlitz, dem Fährmann des Wasserlaufs,
Dass er den Menschen zu der Fähre des Wasserlaufs bringen kann,
In der Fähre der Götter fahre er
Bis jenseits des Wasserlaufs, an der östlichen Seite des Himmels,
Und so fahre mit der Fähre der Mensch
Bis jenseits des Wasserlaufs, an der östlichen Seite des Himmels.
Der Mensch ist auf der Suche nach dem Auge des Horus, das verletzt ist.
Der Mensch ist auf dem Weg der Nummerierung von Fingern.
Das Gesicht des Menschen wird von den Göttern, männlich sowie weiblich, gewaschen.
Auf der rechten Seite des Menschen ist Horus,
Auf der linken Seite des Menschen ist Seth.
Der Mensch wird von seinem Sitz bekannt gemacht; sein Helm erinnert sich an ihn.
Der Mensch hat seinen Sitz leer gefunden,
Im Boden des Bootes aus Gold von Re.
Zu sagen: O Erhabene, die nicht berührt wird, du Tor der Mutter,
Der Mensch ist Shu, der von Atum kam.
O Nun, verursache, dass dieses Tor für den Menschen geöffnet werde;
Siehe, der Mensch kommt; er ist geistig, das heißt Seelen-gleich, er ist göttlich.
Zu sagen: Nun hat den Menschen bei Atum empfohlen.
Ein Gott hat den Menschen bei Shu empfohlen,
Dass er diese Doppeltüren des Himmels öffne für den Menschen, trotz des Menschen Sünde,
Die keinen Namen hat.
Ergreife den Menschen bei seinem Arm; nimm den Menschen in den Himmel auf,
Dass er nicht auf der Erde unter den Menschen sterbe.
Zu sagen: Vater des Menschen, der Vater des Menschen ist in der Finsternis,
Vater des Menschen, Atum, ist in der Finsternis, bringe den Menschen an deine Seite,
Dass er das Licht anzünde für dich und schütze dich,
Wie Nun jene vier Göttinnen geschützt hat,
Am Tage ihren Thron geschützt, ihr Bett,
Isis, Nephthys, Neith, Serkt.
Zu sagen: O Weg von Horus,
Mache bereit dein Zelt für den Menschen, mache bereit deine Arme für ihn.
Re kommt, er fährt den Menschen hinüber ins Jenseits,
Wie du deine Jünger über die Anlage fährst, die du lieb hast.
Wenn du deinen Arm in Richtung Westen ausstreckst, so wirst du deinen Arm zum Menschen
ausstrecken;
Wenn du deinen Arm nach Osten ausstreckst, so willst du ausstrecken deinen Arm zum Menschen,
Wie das, was du hast an dem Affen getan, deinem ältesten Sohn.
Zu sagen: O Osiris Mensch, entstehe!
Horus kommt; er reklamiert dich von den Göttern. Horus hat dich geliebt,
Er hat dich mit seinem Auge ausgestattet; Horus hat dir sein Auge angepasst.
Horus hat für dich dein Auge geöffnet, daß du mit ihm sehen mögest.
Die Götter haben dir dein Gesicht gegeben; sie haben dich geliebt.
Isis und Nephthys haben dich geheilt.
Horus ist nicht weit von dir; du bist sein Ka-Geist.
Dein Gesicht ist ihm gnädig, nimm eilig das Wort des Horus und sei mit ihm zufrieden.
Höre Horus, es wird dir nicht schädlich sein; er hat die Götter bewegt, dir zu folgen.
Osiris Mensch, erwache! Geb hat Horus zu dir gebracht, und er erkennt dich;
Horus hat dich gefunden; er freut sich über dich.
Horus hat die Götter bewegt, zu dir hinaufzusteigen; er hat sie dir gegeben, dass sie dein Gesicht
erleuchten und jubeln über dich.
Horus hat dich an die Spitze der Götter gestellt; er hat dir die Krone der Dame gegeben.
Horus hat sich an dich gewöhnt; er kann sich nicht von dir trennen.
Horus hat dich dazu geführt, dass du in deinem Namen lebst.
Horus hat dir sein Auge gegeben, das harte eine;
Er hat es dir gebracht in deine Hand, auf dass du stark seist, und dass alle deine Feinde dich
fürchten.
Horus hat dich völlig mit seinem Auge erfüllt, in diesem seinem Namen der Fülle Gottes.
Horus hat die Götter für dich eingepfercht,
So dass sie von dir nichts bekommen können, von dem Ort, wo du gegangen bist.
Horus hat die Götter für dich gezählt,
So dass sie von dir nichts bekommen können, von dem Ort, wo du ertrunken bist.
Nephthys hat für dich alle deine Glieder zusammengebaut,
In ihrem Namen: Dame der Bauherren.
Sie hat sie gut für dich gemacht.
Du bist deiner Mutter übergeben, in ihrem Namen: Grab;
Sie hat dich in ihrem Namen Grab umarmt;
Du bist zu ihr gebracht, in ihrem Namen Mastaba.
Horus hat dir deine Glieder vereint und lässt dich nicht krank sein;
Er hat dich zusammen gefügt, so dass es keine Unordnung in dir ist.
O Osiris Mensch, lass dein Herz sich freuen an Horus; dein Herz ist groß, dein Mund wird geöffnet.
Horus hat dich gerächt; es dauerte nicht lange, bis er dich gerächt hat.
O Osiris Mensch, du bist der mächtigste Gott; es gibt keinen Gott wie dich.
Horus hat dir gegeben seine Kinder, dass sie dich tragen;
Er hat dir alle Götter gegeben, dass sie dir folgen und dass du Macht über sie haben mögest.
Horus hat dich oben, in seinem Namen Sonnen-Boot,
Er trägt dich, in deinem Namen Seker.
Du lebst; du bewegst dich jeden Tag;
Du bist der, der geht am Horizont woher Re kommt, in deinem Namen des Glorreichen;
Du bist geehrt, du bist erhaben, du bist eine Seele für immer und ewig mächtig.
Zu sagen: Hebe dich bis zum Menschen, eile, du große Macht;
Sitze an der Spitze der Götter und tu, was Osiris im Fürstenhaus in Heliopolis tut,
Nachdem du empfangen hast deine Würde.
Deines Fußes Schritt wird nicht im Himmel behindert werden; du sollst nicht auf der Erde
zurückgehalten werden,
Denn du bist wahrlich ein Geist, geboren von Nut, von Nephthys gestillt;
Die sich mit dir vereinen.
Du sollst an deinem Ort stehen, dass du tust, was du magst. was du gewohnt bist vor uns zu tun.
Du sollst Geist mehr als alle Geister sein.
Du gehst nach Buto; du findest ihn dort, der dir zuwider ist;
Du kommst nach Hierakonpolis; du findest ihn dort, der dir zuwider ist.
Du tust, was Osiris tut, denn du bist er, der auf seinem Thron sitzt,
Der steht da als dieser große und mächtige Geist, Mensch, als der große Wild-Stier geschmückt.
Man wird dir nicht an jedem Ort widerstehen, wo du hingehst;
Dein Fuß wird nicht an jedem Ort behindert werden, wo du begehrst zu sein.
Zu sagen: O Osiris Mensch, aufstehe, erhebe dich;
Deine Mutter hat dich hervorgebracht; Geb hat deinen Mund für dich abgewischt.
Die große Neunheit rächt dich;
Sie setzen sich für dich ein und unterwerfen dir deine Feinde.
Trage du den, der da ist, der größer ist als du, rede zu ihm, in deinem Namen: Der des Großen
Palastes.
Erhebe ihn, der da ist, der größer ist als du, rede zu ihm, in deinem Namen: Der des Großen Landes
Nome.
Deine zwei Schwestern Isis und Nephthys kommen zu dir; sie heilen dich
Vollständig und ganz, in deinem Namen: Der Große Schwarze,
Frisch und groß, in deinem Namen: Der Große Grüne.
Siehe, du bist groß und rund wie die Große Runde;
Siehe, du sind rundum wie der Kreis, der die alles umkreist;
Siehe, du bist rund und groß wie der Große Zirkel, der untergeht.
Isis und Nephthys haben dich geschützt in Siut,
Auch ihren Herrn in dir, in deinem Namen: Herr von Siut;
Sogar ihren Gott in dir, in deinem Namen: Gott.
Sie lieben dich, damit du nicht wieder fortziehst von ihnen, in deinem Namen: Der göttliche Dew;
Sie kümmern sich um dich, so daß du nicht wieder böse wirst, in deinem Namen: Das Sonnen-Boot.
Deine Schwester kommt zu dir, Freude voller Liebe zu dir.
Du legtest sie auf deinen Phallus,
Dass dein Same in sie gehen konnte, während sie in Sothis war.
Horus, der spitze, ist gekommen zu dir als Horus, der in Sothis war.
Du bist zufrieden mit ihm, in seinem Namen: Geist, der in dem Sonnen-Boot war;
Er rächt dich in seinem Namen: Horus, der Sohn, der seinen Vater rächt.
Zu sagen: O Osiris Mensch, Geb hat Horus zu dir gebracht, dass er dich räche
Und bringe die Herzen der Götter zu dir,
Dass du nicht in Not bist, dass du nicht stöhnen musst.
Horus hat sein Auge auf dich gerichtet, dass du die Krone vor den Göttern trägst, indem sie dich
annehmen mögen als Chef der Götter.
Horus hat deine Glieder für dich gesammelt; er hat dich zusammen gefügt,
Ohne jede Störung in dir oder ohne etwas in dir in Unordnung.
Thot hat deinen Feind für dich ergriffen; so dass er ihn mit seinen Anhängern enthauptete;
Es gibt nicht einen, den er verschont hat.
Zu sagen: O Osiris Mensch, das ist Horus, der in deinen Armen ist;
Er wird dich rächen.
Erfreulich ist, ihn mit dir wieder zu sehen, in deinem Namen: Der des Horizonts, woher Re kommt.
Du hast deine Arme geschlossen um ihn; er wird nicht von dir scheiden.
Horus lässt dich nicht krank sein; Horus hat deinen Feind unter deine Füße gelegt,
Dass du zu Hause bist. Horus hat seine Kinder dir gegeben,
Dass sie sich unter dich legen, sich zurückziehen, und dass sie dich tragen.
Deine Mutter hat sich über dich ausgebreitet, in ihrem Namen: Sie von Stapat;
Sie hat dazu geführt, dich wie ein Gott sein zu lassen, trotz deiner Sünden, in deinem Namen Gott,
Sie schützt dich gegen alle bösen Dinge, in ihrem Namen: Große Beschützerin.
Du bist der Größte unter ihren Kindern.
Geb ist zufrieden mit dir; er hat dich geliebt; er hat dich geschützt;
Er hat dir wieder deinen Kopf gegeben; er hat Thot bewegt, für dich zu kümmern, so dass das, was
gegen dich ist, aufgehört hat.
Zu sagen: O Osiris Mensch, auferstehe! Horus hat dazu geführt, dich stehen zu lassen.
Geb hat dazu geführt, dass Horus seinen Vater in dir sieht, in deinem Namen: Der des königlichen
Schlosses.
Horus hat die Götter dir gegeben; er hat sie zu dir gebracht, damit sie dein Gesicht erleuchten.
Horus hat sein Auge dir gegeben, dass du mit ihm sehen mögest.
Horus hat deinen Feind dir unterworfen,
Dass er dich trage, dass du von ihm nicht fern bist,
Und dass du kommen darfst wieder in deinen ehemaligen Staat. Die Götter haben dir verbunden
dein Angesicht.
Horus hat dein Auge für dich geöffnet, dass du mit ihm sehen mögest, in des Auges Namen: Öffner
des Weges.
Dein Feind wird von den Kindern des Horus geschlagen; sie machten seine Schläfen blutig rot;
Sie haben ihn bestraft; er wird streng bestraft, so dass sein Geruch übel ist.
Horus hat deinen Mund dir angepasst; er hat für dich deinen Mund deinen Knochen angepasst.
Horus hat deinen Mund für dich geöffnet;
Dein geliebter Sohn hat deine beiden Augen für dich eingesetzt.
Horus erlaubt es nicht, dein Gesicht zu sehen, ohne die Leistung zu sehen,
In deinem Namen: Horus, Chef seiner Untertanen.
Zu sagen: O Osiris Mensch, Horus hat die Götter bewegt, sich mit dir zu vereinigen,
Mit dir, in deinem Namen, sich zu verbrüdern: Der der beiden Paläste.
Begib dich zu Horus, zur Reparatur zu ihm;
Ziehe dich nicht von ihm zurück, in deinem Namen: Der des Himmels.
Horus hat sich an dich gewöhnt; er kann sich nicht von dir trennen;
Er hat dazu geführt, dich leben zu lassen.
Eile, akzeptiere sein Wort und sei mit ihm zufrieden.
Gehorche ihm; es wird dir nicht schädlich sein.
Er hat die Götter für dich zusammengebracht; es gibt nicht einen unter ihnen, die ihm entgeht.
Horus gewöhnt sich an seine Kinder; du hast dich vereint mit denen seines Körpers. seinen Kindern;
Sie haben dich geliebt.
Horus hat es für seine Ka-Seele in dir getan, damit du zufrieden seist, in deinem Namen: Befriedigte
Ka.
Zu sagen: O Osiris Mensch, Horus hat dich im Herzen zu den Göttern gesellt;
Er hat verursacht, dir die weiße Krone, die Dame zu geben.
Horus hat dich gefunden; er freut sich über dich.
Geh weiter gegen deinen Feind vor; du bist größer als er, in deinem Namen: Der des großen Hauses,
des Palastes.
Horus hat dazu geführt, ihn zu dir zu tragen, in deinem Namen: Großer Einer.
Er hat dich von deinem Feind gerettet.
Er hat dich gerächt als den, der zu seiner Zeit gerächt wird.
Geb hat deinen Charakter gesehen; er hat dich in deine Stelle eingesetzt.
Horus hat deinen Feind dir unterworfen; du bist älter als er, denn du wurdest vor ihm geboren.
Du bist der Vater von Horus, der ihn gezeugt, in deinem Namen: Vogel-Erzeuger.
Das Herz von Horus ist froh wegen dir, in deinem Namen: Erster der Bewohner des Westens.
Zu sagen: O Osiris Mensch, erwache!
Horus hat Thot bewegt, deinen Feind zu dir zu bringen;
Er hat dich auf den Rücken gelegt, so dass er dir nicht widerstehen konnte.
Setze dich auf ihn.
Steige auf; sitze auf ihm, so dass er dir nicht entweichen kann.
Steige ab, denn du bist stärker als er; tu ihm Böses.
Horus hat die Hüften deiner Feinde gelöst;
Horus hat sie dir gebracht, sie zerschnitten.
Horus hat ihre Geister von ihnen weggejagt.
Also du sei mächtig durch das, was dein Herz tun wird, in deinem Namen: Mächtig über das Meer
wie der Gott.

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