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Die Religion der Römer

 war eine polytheistische Religion. Sie hat sich im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt.
 Anfangs richtete sich die Religion an eine Bevölkerung von Bauern und Hirten. Die Götter sind
wenige und sind in der Regel Götter der Fruchtbarkeit und Landwirtschaft.
 Durch Einflüsse der Völker mit denen die Römer in Berührung kommen: die Etrusker und vor allem
die Griechen wird sich das ändern. Somit ist der griechische Einfluss so stark, dass die Götter der
Römer mit die der Griechen gleichgesetzt werden.
Die Götter der Römer kann man in 2 Gruppen einteilen:
(a) Hausgötter Laren Sie sollten die Häuser vor Unheil und anderen Bedrohungen schützen
(b) Hauptgötter wie Jupiter (mit griechischen Zeus gleichgestellt), Iunona (Hera), Minerva (Athene).
Nachdem Rom ein Kaiserreich wurde gab es auch den Kaiserkult d.h. die Kaiser wurden wie Götter verehrt.
Nachdem die Römer sich im Orient ausdehnten, drangen in ihre Religion auch orientalische Götter ein wie die
ägyptische Göttin Isis oder der persischen Gott Mithras.
Die Götter sind sehr wichtig, da sie den Menschen die Hoffnung auf ein besseres Leben geben auf der Erde
und nach dem Tod.
Die Römer waren mit fremden Götter sehr tolerant. Deshalb haben die Römer so viele Götter.
Verehrt wurden die Götter in Tempeln die mit den griechischen Tempel sehr ähnlich waren.
Das Pantheon in Rom wurde als Tempel für alle Götter gebaut. Daher auch sein Name, der sich aus dem
griechischen pan (="alle") und théos (="Götter") zusammensetzt. Er wurde von Octavianus Augustus auf dem
Marsfeld. errichtet und nach einem Brand um 125 n Chr. wieder neu gebaut. Eine Besonderheit ist die
angewendete Kuppel eine Neuigkeit jener Zeiten.
Eine besondere Rolle spielte die Verbreitung einer neuen Religion: DAS CHRISTENTUM
Das Christentum - ist mit rund zwei Milliarden Anhängern die größte der fünf Weltreligionen.
Das Christentum entstand im Rahmen des Judentums. Ein gewisser Jesus (Aramäisch „Jeschua“) aus der Stadt
Nazareth in Galiläa im nördlichen Palästina, geboren etwa im Jahr 4 v.Chr, begann als Dreißigjähriger als
Wanderprediger aufzutreten. Er sammelte einen engeren Kreis von Gefährten um sich, die Apostel, die ihn
begleiteten und unterstützten.
Für die Christen ist Jesus von Nazareth der "Sohn Gottes" und "Messias”. An Weihnachten feiern Christen die
Geburt Jesu, an Ostern - dem wichtigsten christlichen Fest - seine "Auferstehung".
Das heilige Buch der Christen ist die Bibel Den erste Teil, das Alte Testament, haben Christen und Juden
gemeinsam. Der zweite Teil, das Neue Testament, enthält die Lehren von Jesus. Nach seinem Tod haben die
Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes alles aufgeschrieben, was sie über Jesus erfahren
konnten. Ihre Schriften werden Evangelien genannt. Evangelium heißt „Frohe Botschaft“
Christenverfolgungen
Da sich die Christen weigerten den Kaiser als Gott zu verehren und den römischen Staatsgöttern Opfer
darzubringen, wurden sie grausam verfolgt.
Die ersten beiden Christenverfolgungen fanden unter Nero (54-68 n.Chr.) und Trajan (98-117 n.Chr.) statt.
Weitere Kaiser waren : Septimius Severus, Diokletian (284-305 n.Chr.) u.a.

Kaiser Konstantin der Große (312-337) wird dann den Christen durch das Edikt von Mediolanum ( Milano)
die freie Religionsausübung der Christen bestimmten.

Im Jahr 391 nach Christus wurde das Christentum von Kaiser Theodosius I. zur einzigen Religion des
Römischen Reichs erklärt.

Teilung der Kirche :

Im Laufe der Geschichte gab es aber auch Streit unter den Christen: Im Jahr 1054 gab es sogar eine Teilung
der Kirche in die lateinische Kirche mit dem Papst in Rom und die orthodoxe Kirche in Konstantinopel (das
heutige Istanbul).
Im 16. Jahrhundert teilte sich dann die lateinische Kirche in die evangelische Kirche und in die katholische
Kirche.