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Erweiterte Lernwelten

Erweiterte Lernwelten Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Eröffnungsrede auf dem Volkshochschultag 2016 in Berlin 1

Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Eröffnungsrede auf dem Volkshochschultag 2016 in Berlin 1

Die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche unseres Lebens, angefangen bei der digitalen Steuerung z.B. in Kaffeemaschinen und Autos bis hin zu Smartphones und die Kommunikation durch Messenger wie WhatsApp. „Computer (98 %) und Internet (96 %) sind heute in nahezu al- len Haushalten vorhanden, wobei der Laptop (88 %) den klassischen PC (75 %) inzwischen überholt hat.“ (JIM Studie 2015 2 ) Laut Statista 3 besaßen und nutzten im Februar 2015 rund 45,6 Millionen Personen in Deutschland ein Smartphone. Ein Großteil der Bevölkerung ist also quasi permanent und ortsunabhängig online und „[b]ei einer Ausstattungsrate von Smartphones bei nunmehr 92 Prozent kann man weitgehend von einer Vollausstattung der Jugendlichen mit mo- dernen Touchscreen-Handys sprechen.“ (JIM Studie 2015). Wissen ist damit ständig für den Ein- zelnen verfügbar, sei es durch gezielte Websuchen oder durch Befragen des eigenen Netzwerks, z.B. über Messenger oder in Communities. „WhatsApp (89 %) ist am stärksten in den Alltag in- tegriert, Communities allgemein (56 %) liegen knapp vor Facebook (51 %), gut zwei Fünftel tau- schen E-Mails aus (44 %)“ (JIM Studie 2015).

Vor diesem Hintergrund bieten sich viele Chancen für (noch) effektiveren Sprachunterricht. Der DVV macht im Masterplan „Erweiterte Lernwelten“ deutlich, dass die riesigen Chancen des Ein- satzes digitaler Technologien für den Unterricht nicht länger verpasst werden dürfen, wenn die Volkshochschulen in Zukunft noch wettbewerbsfähig bleiben wollen.

„Die Grundidee [hinter dem Begriff „Erweiterte Lernwelten] fußt auf dem Gedanken, dass wir Lernen mit Unterstützung des Internets inhaltlich, sozial und räumlich ausweiten und durch diese Erweiterung positive Lernerfolge erzielen können.“

(aus dem Strategiepapier "Erweiterte Lernwelten" des DVV) 4

Somit beinhaltet der Ansatz der Erweiterten Lernwelten Konzepte, die durch die Unterstützung des Internets Lernen motivierender, effektiver und z.B. zielgruppengerechter gestalten, seien das z.B. Blended Learning Konzepte (einige Lernphasen werden vollständig online durchgeführt) oder Konzepte, die den Einsatz mobiler Endgeräte mit Internetzugriff in Kurssitzungen vorsehen.

Das bedeutet auch für den Sprachunterricht an Volkshochschulen, dass das Lernen nicht mehr an

3 „Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2016 (in Millionen)“, Statista

Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://www.vhs-essen.de erhalten.

Kurssitzungen gebunden ist, sondern überall stattfinden kann. Beispiele sind das Vokabellernen per App auf dem Smartphone beim Warten auf den Bus oder das Nachfragen der richtigen Lö- sung per Messenger, wenn eine Aufgabe nicht lösbar scheint. Der digitale Lernraum erweitert so den analogen zu Erweiterten Lernwelten. Dabei verschwimmen die Grenzen immer mehr, weil analoge Unterrichtsmethoden und -medien durch digitale ergänzt werden. Das hat für das Spra- chenlernen besondere Vorteile, denn die Digitalität erlaubt multimdiale Darstellungsweisen und spricht so mehrere Lernkanäle an. Darüber hinaus sind viele der digitalen Werkzeuge auf Inter- aktion ausgerichtet, die Vernetzung, Kollaboration und Kommunikation auch außerhalb von Kurssitzungen möglich macht.

Die nachfolgenden Anregungen und Beschreibungen stellen in keinster Weise einen auch nur an- nähernd vollständigen Überblick über die Möglichkeiten und Dienste dar, die sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig verfügbar sind. Sie sollen eine solide Basis bieten, für alle, die bewährte Einsatzszenarien als Startpunkt suchen. Die allermeisten der vorgestellten Werkzeuge sind kos- tenfrei und teilweise sogar ohne Login nutzbar.

Wo bekomme ich einen Überblick und allgemeine Infos?

Ein guter Startpunkt für alles rund um Sprachenunterricht und Internet ist Elke Lackners Blog „Web 2.0 in Lehre und Unterricht“. 5 Hier findet man einen reflektierten Überblick nach Schlag- worten gegliedert.

Allen, die keine Angst vor einem englischen Sachbuch haben, sei Thomas Strassers „Mind the App! Inspiring internet tools and activities to engage your students“ empfohlen. Auch wenn das Erscheinen schon etwas zurückliegt, finden sich dort viele Tipps und Tricks zum Einsatz von Webdiensten für gelungenen Sprachunterricht.

Aufgrund der Schnelllebigkeit von Entwicklungen im digitalen Bereich, ist die beste Strategie aber wahrscheinlich die Vernetzung mit Personen aus ähnlichen Tätigkeitsbereichen in sozialen Netzwerken. In den Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ sind schon viele HPMs ver- netzt, die sich dort über Neuigkeiten gegenseitig informieren und Entwicklungen diskutieren.

Weiterhin bietet es sich an, mit Hilfe eines Social Bookmarking Dienstes Funde im Netz als ver- schlagwortete Lesezeichen öffentlich abzuspeichern. Hierfür bieten sich Dienste wie Diigo (www.diigo.com) oder Delicious (www.del.icio.us) an. So können Interessierte dort auch von den Funden anderer profitieren. Darüber hinaus hat man von jedem Endgerät mit Internetverbin- dung Zugriff auf seine abgespeicherten Lesezeichen.

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5 http://fremdsprachenundwebzweinull.blogspot.de/ Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Abbildung 1: Diigo Lesezeichen für das Schlagwort "moodle" Die folgenden Seiten geben einen kurzen Überblick

Abbildung 1: Diigo Lesezeichen für das Schlagwort "moodle"

Die folgenden Seiten geben einen kurzen Überblick zum Einsatz digitaler Medien im Sprachun- terricht an Volkshochschulen und stellen zu verschiedenen Einsatzszenarien exemplarisch online Dienste vor.

Digitale Werkzeuge und Materialien für den Fachbereich Sprachen

Für den Einsatz digitaler Dienste und Medien im Bereich Sprachen an einer Volkshochschule gibt es die verschiedensten Möglichkeiten der Kategorisierung, wahrscheinlich so viele, wie Menschen, die sich über dieses Thema Gedanken machen. Hier werden folgende Kategorien ver- wendet: „Kollaboratives Arbeiten“, „Hilfen und Werkzeuge für Lehrende“ und „Selbstlernen“, um exemplarisch einige Einsatzmöglichkeiten digitaler Werkzeuge und Medien zu veranschauli- chen. Die vorgestellten online Dienste stellen einen guten Startpunkt dar für alle, die ihren Fach- bereich Sprachen um digitale Angebote erweitern möchten. Viele der vorgestellten Dienste kön- nen aber auch für die Verwaltungsarbeit im Rahmen der Zusammenarbeit mit nebenberuflichen Kursleitenden und/oder der Programmplanung hilfreich sein.

Eine sehr ausführliche Liste von online Werkzeugen und Apps zusammen mit einer kurzen Be- wertung stellt die Liste im geschlossenen Bereich der Homepage des DVV dar 6 .

www.dvv-vhs.de/interner-bereich/integration-und-sprachen.htm Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Kollaboratives Lernen

Kollaboratives Lernen (Kerres 2015) 7 Seit einigen Jahren (mit dem Start des sogenannten „Web 2.0“) machen

(Kerres 2015) 7

Seit einigen Jahren (mit dem Start des sogenannten „Web 2.0“) machen es leistungsfähigere Ser- ver in Verbindung mit schnelleren Internetanbindungen und speziellen Programmiersprachen möglich, online zeitgleich zu arbeiten, sei es das synchrone Bearbeiten eines Textes oder einer Mindmap. Hier eröffnen sich große Chancen für den Sprachunterricht an Volkshochschulen, denn diese online Dienste können kollaborative Lernszenarien enorm unterstützen.

Die folgenden Abschnitte zeigen einige Möglichkeiten für den Sprachunterricht am Beispiel von drei kollaborativen online Diensten.

Online Textarbeit mit dem Etherpad

Die wahrscheinlich einfachste und schnellste Möglichkeit, gemeinsam einen Text zu erstellen und/oder zu erarbeiten bieten Etherpads. Verschiedenste Anbieter stellen diese online Software zur Verfügung, die es

„mehreren Personen [erlaubt], in Echtzeit einen Text zu bearbeiten, wobei alle Änderungen sofort bei allen Teilnehmern sichtbar werden. Dabei können die Änderungen der verschiedenen Bearbeiter farblich unterschieden werden. Eine weitere komfortable Funktion ist die Möglichkeit, neben der Textbearbeitung im Bearbeitungsfenster zu chatten“ 8

Der nachstehende annotierte Screenshot zeigt ein Etherpad, in dem eine gemeinsame Mitschrift während eines Webinares (ein online Vortrag, der ortsunabhängig mitverfolgt werden kann) ent- standen ist. Das gezeigte Etherpad wird von den Volkshochschulen Bremen, Karlsruhe, Land- kreis Fulda und der VHS im Kreis Herford kostenfrei unter der Adresse www.vhspad.de/ bereit- gestellt.

8 Seite „Etherpad“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Juni 2016, 17:57 UTC. URL:

(Abgerufen: 18. Juli 2016, 07:59 UTC) Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Abbildung 2: Gemeinsame Mitschrift mit Etherpad auf vhspad.de Etherpads eignen sich für gemeinsame Mitschriften, Warm-up

Abbildung 2: Gemeinsame Mitschrift mit Etherpad auf vhspad.de

Etherpads eignen sich für gemeinsame Mitschriften, Warm-up Übungen sowie dem kollaborati- ven und orts- und zeitunabhängigen Erstellen von Texten in kleineren Gruppen. Eine bewährte Übung ist z.B. das Umschreiben eines Beispieltextes auf A2 Niveau in einen Text, der den An- forderungen des Niveaus B1 entspricht. Im Anschluss kann dann in der Gruppe reflektiert wer- den, ob und warum das Niveau B1 im bearbeiteten Text erreicht wurde. Insbesondere der Chat bietet dann auch außerhalb eines Kursraumes die Gelegenheit, über den editierten Text zu reflek- tieren.

Etherpads können als Open Source Software auch auf einem eigenen Server betrieben werden.

Post-Ups/Kartenabfragen

So wie im Kursraum Ideensammlungen, Feedback und Konzepterabeitungen durch Kartenabfra- gen auf Pinnwänden eine bewährte Methode ist, kann Unterricht auch von digitale Pinnwänden profitieren. Diese haben den Vorteil, dass sie leicht zu speichern sind, sich ohne großen Aufwand ändern lassen und auch eine zeit- und ortsunabhängige Beteiligung möglich machen. So kann mit diesen online Pinnwänden z.B. auch in einer selbständigen Lernphase außerhalb einer Kurs- sitzung gearbeitet werden.

Lernphase außerhalb einer Kurs- sitzung gearbeitet werden. Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Abbildung 3: Online Pinnwand mit Padlet Der Screenshot oben zeigt eine mit Padlet ( www.padlet.com

Abbildung 3: Online Pinnwand mit Padlet

Der Screenshot oben zeigt eine mit Padlet (www.padlet.com) erstellte Pinnwand zum Sammeln von Ideen für den Einsatz von online Pinnwänden. Über die Schaltfäche „+“ unten rechts lassen sich neue Karten hinzufügen, die auch mit Dateianhängen und Links versehen werden können.

So lassen sich anders als bei Moderationskarten aus Pappe auch multimediale Inhalte sammeln, oder schnell Verweise zu anderen Webseiten teilen.

Online Pinnwände eignen sich unter anderem zum Sammeln von Ideen, Durchführen von Ken- nenlernrunden (Anpinnen von Steckbriefen), Erstellen von Materialsammlungen mit Verweisen auf online Angebote, wo bestimmte Fertigkeiten trainiert werden können, z.B. als Maßnahme der Binnendifferenzierung.

Online Mindmapping

Mindmapping als Methode im Sprachunterricht ist gut etabliert. 9 Mindmapping Software sorgt dafür, dass eine Mindmap problemlos und visuell ansprechend neu organisiert werden kann, ein enormer Vorteil gegenüber dem Erstellen einer Mindmap an der Tafel oder Flipchart. Ein weite- rer Vorteil von online Mindmapping-Software ist, wie beim Etherpad und der online Pinnwand, die Möglichkeit, gleichzeitig und ortsunabhängig gemeinsam an einer Mindmap zu arbeiten. So können schnell und konzentriert Wortfelder erarbeitet, die interne Organisation von Texten visua- lisiert oder in kleineren Gruppen Texte geplant werden. Auch für die Vorbereitung von Semina- ren und Kurssitzungen werden Mindmaps von Lehrenden, denen diese Visualisierungsart zusagt,

germans/materialien/lerntipps/Lerntipp_Wortschatzarbeit.pdf Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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verwendet.

Der nachstehende Screenshot der Webapp 10 „Mindmeister“ (www.mindmeister.com) zeigt, wie gemeinsam im Deutschunterricht das Wortfeld „Zu Hause“ erarbeitet wird:

das Wortfeld „Zu Hause“ erarbeitet wird: Abbildung 4: Mindmap Wortfeld "Zu Hause" Hilfen und

Abbildung 4: Mindmap Wortfeld "Zu Hause"

Hilfen und Werkzeuge für Lehrende

Das Web bietet seit langem Hilfen und Werkzeuge für Lehrende. Zunächst nur in Form von Sammlungen von Arbeitsblättern, die für die Verwendung im eigenen Unterricht freigegeben wurden.

Mittlerweile gibt es jedoch auf diversen Homepages insbesondere von Verlagen oder den jeweili- gen Institutionen für die Verbreitung der unterschiedlichen Nationalsprachen im Ausland (z.B. das Goethe Institut oder das Instituto Cervantes) eine Vielfalt von Material, angefangen von Hör- dateien (als Podcasts) über Videos (teilweise als Soap Operas aufbreitet) und interaktiven online Übungen. Für den Bereich Deutsch als Fremdsprache ist das Angebot des DVV „Ich will Deutsch lernen“ 11 besonders hervorzuheben, das Kursleitenden eine Fülle an Material zur Verfü- gung stellt, um ihre Kurse online zu unterstützen. Aber auf den schon erwähnten Seiten von Elke Lackners Blog „Web 2.0 in Lehre und Unterricht“ finden sich diverse Übersichten für andere Quellen.

Diese Art der Unterstützung, die häufig von Lehrenden für Lehrende angeboten wurde, war, und ist auch heute noch, nicht immer ganz eindeutig rechtssicher, weil genaue Angaben fehlen, die die Bedingungen für eine Verwendung darlegen. Hierfür setzen sich aber immer mehr die Creati- ve Commons Lizenzen 12 durch, die es möglich machen, Werke (egal ob Text, Bild, Multimedia, etc.) für bestimmte Nutzungen freizugeben. So haben Nutzerinnen und Nutzer Rechtssicherheit bei der Verwendung und können direkt sehen, ob ein Werk verändert und unter welchen Bedin- gungen es weitergegeben darf. Creative Commons Lizenzen sind stark mit dem Begriff der Open Educational Ressources (OER) verbunden, da sie es verhältnismäßig einfach machen, rechtlich abgesichert ein Lehr-/Lernmaterial weiterzuentwickeln und zu verbreiten.

OER - Open Educational Ressources

Die William and Flora Hewlett Foundation definiert OER wie folgt:

10 eine App, die im Browser ausgeführt wird www.iwdl.de 12 de.creativecommons.org/

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wird www.iwdl.de 1 2 de.creativecommons.org/ 1 1 Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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„OER sind frei zugängliche Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen, die gemeinfrei sind oder auf Basis freier Lizenzen die Verwendung und Veränderung erlauben. Open Educational Resources umfassen vollständige Kurse, Kursmaterialien oder -aufgaben, Lehrbücher, Videos oder Anwendungsprogramme sowie andere Werkzeuge, Materialien oder Techniken, die genutzt werden, um den Wissenserwerb zu unterstützen“ 13

Häufig werden als freie Lizenz für OER Creative Commons Lizenzen verwendet, die es möglich machen, anzugeben ob ein Inhalt uneingeschränkt (CC-0) mit Namensnennung (CC-BY) oder z.B. ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden darf (CC-NC). Hierbei würde allerdings das entgeltpflichtige Angebot von Volkshochschulen herausfallen. Weiterhin kann de- finiert werden ob ein Inhalt weiterbearbeitet werden darf oder nicht (CC-ND) und ob bearbeitete Inhalte wieder für eine Weiterbearbeitung zur Verfügung gestellt werden müssen (CC-SA). Ein Werkzeug, dass bei der Entscheidung für eine passende Lizenz hilft findet sich auf creativecommons.org/choose/?lang=de

Eine der Problemlagen rund um OER ist die Auffindbarkeit von qualitativ hochwertigen Bil- dungsressourcen. Hier versuchen diverse Portale Abhilfe zu schaffen, indem sie Ressourcen ka- talogisieren und verschlagworten. Zu nennen ist hier insbesondere open-educational-resources.de Transferstelle für OER. Ein weiterer Dienst, der das Problem der Auffindbarkeit angehen möchte ist edutags.de, der vom Prinzip her genauso wie die oben beschriebenen Social Bookmarking Dienste Diigo und Delicious funktioniert, aber für das Verschlagworten von Bildungsinhalten verwendet werden soll.

Autorentools

Verschiedenste Dienste im Web, sowie diverse Softwarepakete machen es Lehrenden möglich, selber und individuell auf die unterrichteten Personen zugeschnittene digitale (und damit in der Regel interaktive) Lernmaterialien zu erstellen. Als Beispiel für ein umfangreiches online Auto- renwerkzeug, das betriebsystemunabhängig in modernen Webbrowsern ausgeführt werden kann, ist learningapps.org zu nennen. learningapps.org bietet eine Vielzahl an Übungstypen, die erstellt werden können, u.a. Lückentexte, Zurordnungsübungen, Kategorisierungsübungen, Kreuzwort- rätsel u.v.m. Damit bietet der kostenlose Dienst gute Möglichkeiten für binnendifferenzierte Übungen von Wortschatz, Grammatik und Hör- und Leseverstehen. Übungen können entweder nur eigenen Lernenden zur Verfügung gestellt oder auf learningapps.org veröffentlicht werden. Veröffentlichte Übungen können kopiert und innerhalb von learningapps.org weiterbearbeitet werden. So werden diese Übungen als OER zur Verfügung gestellt. Sinnvoll wäre, wenn Übun- gen, die veröffentlicht werden, nach Referenzrahmenstufe und trainierte Fertigkeiten gespeichert werden, so wie von learningapps.org vorgesehen, um die Auffindbarkeit passender schon erstell- ter Übungen zu erhöhen.

Der nachstehende Screenshot zeigt ein Quiz, dass an das beliebte Format von „Wer wird Millio- när?“ angelehnt ist und zeigt, dass sich so kurze Übungen erstellen lassen, die von Lernenden in Pausen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw. gemacht werden können, um sich auch zwischen Kurssitzungen mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen.

13 www.hewlett.org/uploads/files/Hewlett_OER_report.pdf, Übersetzung aus: Seite „Open Educational Resources“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juli 2016, 15:43 UTC. URL:

(Abgerufen: 19. Juli 2016, 16:45 UTC) Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Abbildung 5: Screenshot eines Quiz auf learningapps.org Selbstlernen Digitale Angebote verschiedenster Art ermöglichen

Abbildung 5: Screenshot eines Quiz auf learningapps.org

Selbstlernen

Digitale Angebote verschiedenster Art ermöglichen das Unterstützen des Spracherwerbs in Selbstlernphasen außerhalb von Kurssitzungen.

Wortschatzarbeit ist wahrscheinlich die am wenigsten aufwendige Möglichkeit für Sprachenler- nerinnen und -lerner selbständig neben dem Unterricht ihre Sprachkompetenz zu verbessern. Für das Erlernen von Vokabeln hat sich das sogenannte Leitner-System 14 bewährt, da hierdurch er- reicht wird, dass nur die Vokabeln wiederholt werden, bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie in der Zwischenzeit vergessen wurden. So wird Zeit effizient auf das Lernen von Wortschatz verwendet, der unbekannt oder vergessen wurde.

Dieses System bilden diverse Apps ab. Der Vorteil ist, dass mobil dann gelernt werden kann, wenn gerade „tote“ Zeit ist (z.B. im Bus, beim Warten auf einen Termin, etc.). In der Regel bie- ten diese Apps auch eine Erinnerungsfunktion, so dass das regelmäßige selbst Abfragen nicht vergessen wird. Besonders praktisch sind Dienste, die sowohl als App als auch als Webapp ange- boten werden, da das Anlegen und Bearbeiten von Vokabelkarten mit einer „echten“ Tastatur schneller vonstatten geht. Die Karten werden dann über das Web synchronisiert und stehen auf allen verwendeten Geräten zur Verfügung.

Der nachstehende Screenshot zeigt eine Vokabelkarte mit Lösung in der Android App „Ankidro- id“ 15 . Hier ist zu sehen, dass nach dem Präsentieren der richtigen Antwort, der Zeitraum bis zur nächsten Abfrage dieser Karte und mit den Schaltflächen gewählt wird. Die Zeiträume werden größer, je öfter eine Karte gewusst wurde. So dass irgendwann Monate bis zur Wiederholung ei- ner Karte vergehen. Beim ersten Nichtwissen einer Antwort muss die Karte wieder alle Wieder- holungsintervalle durchlaufen.

Die Karten mit ihren jeweiligen Abfrageinformationen werden in der Cloud gespeichert, so dass von unterschiedlichen Geräten immer auf den gleichen Lernstand zugegriffen wird.

4 de.wikipedia.org/wiki/Lernkartei 1 5 ankisrs.net/ Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Abbildung 6: Vokabelkarte mit Lösung in der App "Ankidroid" Online Sprachkurse Diverse Apps sind in

Abbildung 6: Vokabelkarte mit Lösung in der App "Ankidroid"

Online Sprachkurse

Diverse Apps sind in der letzten Zeit an den Start gegangen, die versprechen, eine Sprache mit ihrer Hilfe erlernen zu können. Dass Apps einen Sprachkurs nicht ersetzen können, darüber sind sich jedoch die meisten einig (z.B. Stiftung Warentest 16 ). Jedoch können sie in vielen Fällen den Sprachunterricht ergänzen und aufgrund ihrer Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten, sind sie dann nutzbar, wenn Lernende „tote“ Zeit überbrücken möchten. Zwei multilinguale Angebote sind besonders beliebt Babbel 17 und Duolingo 18 .

Babbel bietet diverse komplette Sprachkurse mit unterschiedlichen Schwerpunkten in zwölf Sprachen, deren erste Lektion kostenfrei zur Vefügung gestellt wird. Danach muss man ein Abo zu moderaten Preisen abschließen, um weiterlernen zu können. Übungen können sowohl im Browser auf der Homepage als auch in der Babbel App gemacht werden.

Duolingo hat einen deutlich kleineren Funktionsumfang mit nur drei Sprachen im Angebot, wenn Deutsch als Ausgangssprache gewählt wird (mit Englisch als Ausgangssprache erhöht sich der Umfang auf neunzehn Sprachen). Dafür ist das Angebot von Duolingo kostenfrei. Auch hier kann man sowohl im Browser als auch in einer App lernen.

Beide Angebote trainieren Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen (hier am ehesten die Ausspra- che) und vermitteln notwendige Grammatik, im Falle von Duolingo auf induktive Weise ohne explizite Grammatikerklärungen. Die Übungen sind als kleine Lernhäppchen aufbereitet, so dass auch unterwegs zur Überbrückung von kurzen Zeiträumen eine Beschäftigung mit der Fremd- sprache möglich ist.

Anbieter wie z.B. Rosetta Stone 19 bieten viel umfangreichere Sprachkurse an, die am ehesten einen „echten“ Sprachkurs ersetzen könnten, sind aber auch deutlich teurer.

7 babbel.com 1 8 duolingo.com 1 9 rosettastone.de Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Kommunikation außerhalb von Kurssitzungen

Diverse Kommunikationswege haben sich in der zwischenzeit unter VHS Kursteilnehmenden etabliert. Die wahrscheinlich häufigste Form dürfte die Kommunikation über eine WhatsApp 20 Gruppe sein. Seit WhatsApp die Chatinhalte verschlüsselt, ist das wahrscheinlich weniger kritisch zu sehen. Nichtsdestotrotz werden Metadaten („wer kommuniziert wann mit wem und unter Umständen auch von wo aus?“) weiterhin auf den Servern des Dienstes, der zu Facebook gehört gespeichert. Andere Messenger bieten einen ähnlichen Funktionsumfang (z.B. Telegram und Threema 21 ). Die Kommunikation in solchen Messengergruppen erlaubt schnelle Kommuni- kation an Kursgruppen inklusive multimedialer Inhalte und die Darstellung und Bedienung im Gruppenchat ist für viele intuitiver als ein Email-Thread. So können kursorganistorische Infos (Nachholtermine, Hausaufgaben, etc.) schnell untereinander kommuniziert werden.

Für eine unterrichtliche online Kommunikation sind die Anforderungen in der Regel höher. Hier- für werden Systeme benötigt, die das Anzeigen von Präsentationsfolien oder das Teilen des eige- nen Bildschirms ermöglichen in Verbindung mit einer Übertragung von Ton und Bild über eine Webcam und Mikrofon. In der Regel wird solche Software als Virtuelles Klassenzimmer oder Webconferencing Software bezeichnet. Sie bietet neben den oben genannten Möglichkeiten noch die Möglichkeit eines parallelen Textchats, den Teilnehmende zum Stellen von Fragen und Kom- mentieren des Präsentierten nutzen können. Weiterhin können die online Veranstaltungen aufge- zeichnet werden, so dass verhinderte Teilnehmende später ein Video der Veranstaltung ansehen können. Der Screenshot unten zeigt ein mit der Software Adobe Connect durchgeführtes Webinar über nützliche online Werkzeuge für den Sprachunterricht, das vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlands veranstaltet wurde.

für Pädagogik und Medien des Saarlands veranstaltet wurde. Abbildung 7: Webinar mit Adobe Connect Neben der

Abbildung 7: Webinar mit Adobe Connect

Neben der wahrscheinlich bekanntesten kommerziellen Softwarelösung für virtuelle Klassenzim- mer, gibt es auch kostenfreie Open Source Lösungen mit ähnlichem Funktionsumfang (z.B. Big Blue Button 22 ). Die Anforderungen an Know-How für Installation und Server sind aber nicht zu vernachlässigen, so dass auch hier häufig auf externe Dienstleister für das Hosting zurückgegrif- fen wird.

telegram.org/ und threema.ch/ 2 2 bigbluebutton.org/ Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Lernplattformen

Lernplattformen (häufig auch Lernmanagementsysteme, kurz: LMS) werden über einen Webser- ver betrieben und es gibt sie in vielfältigen Formen mit unterschiedlichsten Funktionsumfängen. Alle haben in der Regel das Ziel, online zur Verfügung gestellte Lernmaterialien und -aktivitäten (wie z.B. Foren, Chats und Wikis) in didaktisch sinnvoller Weise und für Lernende nachvollzieh- bar zur Verfügung zu stellen. Weiterhin bieten sie einen geschlossenen Raum im Web, der nur für die Lerngruppe einsehbar ist. So bleiben Daten (z.B. Beiträge, Feedback und Bewertungen) in ei- nem geschützten Raum und, wenn die Plattform von der Volkshochschule selber auf einem eige- nen Server betrieben wird, gelangen nicht in die Hände von Firmen, die diese Daten für wirt- schaftliche Zwecke nutzen. Gleichwohl können Lernplattformen über die Bereitstellung von Links oder über spezielle Schnittstellen oder Plug-ins auch externe Ressourcen bereitstellen, wie z.B. die oben beispielhaft beschriebenen Webdienste und Apps.

Moderne Plattformen bieten eine stringente Nutzerverwaltung basierend auf einem Rechte- und Rollensystem, eine Vielzahl von Möglichkeiten digitales Material zur Verfügung zu stellen (Da- teien, Links, eingebettete Videos, etc.) und diverse Lernaktivitäten (Foren, Wikis, Glossare, Da- tenbanken, etc.).

Das Open Source LMS Moodle ist wahrscheinlich wegen der wegfallenden Anschaffungskosten (die Software kann kostenlos von www.moodle.org heruntergeladen werden) und den recht nied- rigen Serverspezifikationen, die ein Hosting kostengünstig möglich machen, die weltweit popu- lärste Lernplattform. 23 Um die Kosten für ein Hosting weiter zu reduzieren, bietet sich der ge- meinsame Betrieb einer Lernplattform in Kooperationen an.

meinsame Betrieb einer Lernplattform in Kooperationen an. Abbildung 8: Moodle online Kursraum in einem Blended

Abbildung 8: Moodle online Kursraum in einem Blended Learning Angebot

Die Möglichkeit, eine vollwertige Moodle-Installation zu testen (und auch zu betreiben) bietet seit einiger Zeit die Organisation hinter Moodle selber. Auf der Seite www.moodlecloud.com kann man eine auf 50 Nutzer und 200 MB beschränkte Installation ausprobieren und sich mit den Funktionen vertraut machen. Hierfür ist die auch auf deutsch verfügbare Dokumentation auf docs.moodle.org/de/ zu empfehlen.

Resumée

Die Möglichkeiten und Chancen der Einbindung digitaler Inhalte zur Verbesserung des Spra- chenlernens an Volkshochschulen sind riesig. Die vorstehenden Abschnitte haben anhand einiger Beispiele dargelegt, mit welchen Mitteln Lehrende und Lernende von den Möglichkeiten eines Einsatzes digitaler Inhalte und Dienste profitieren können. Noch einmal zu erwähnen sind, auf-

auf- 2 3 http://www.elearninglearning.com/lms/moodle/ Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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grund ihrer Wichtigkeit, die Chancen der online Vernetzung in Sozialen Netzwerken. Hierüber können sehr zeitnah neue Entwicklungen diskutiert und Hilfe gesucht und gegeben werden. Für das Auffinden von OER scheint besonders edutags.de vielversprechend, wenn der Dienst von HPMs und Kursleitenden genutzt und Inhalte mit aussagekräftigen, vielleicht verabredeten Schlagworten versehen werden. Ein Vorschlag wäre „vhssprachen“ bzw. „vhsenglisch“, „vhsspa- nisch“, etc. Diese Schlagworte könnten dann auch für Diskussionen in den Sozialen Netzwerken verwendet werden.

Diskussionen in den Sozialen Netzwerken verwendet werden. Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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Übersicht der präsentierten Werkzeuge und Dienste

   

Sammlungen von

Autorenwerkzeuge

 

Kollaboratives

Online Pinnwände

 

Online

Online Sprachkurse

 

Lernplattform

OER und

Schreiben

Mindmapping

 

freigegebenen

   

ausdruckbaren

Materialien

Beispiel

Kollaborativ/

Einzelaktivität

Einzelaktivität (teilweise Spiele für mehrere Spieler)

Kollaborativ

Kollaborativ

Kollaborativ oder

Einzelaktivität

Kollaborativ oder

Einzelaktivtät

Einzelaktivität

Einzelaktivität

Zielgruppe

Lehrende

Lehrende (und ggf. Lernende)

Lehrende und Lernende

Lehrende und Lernende

Lehrende und Lernende

Lernende

Lehrende und Lernende

Einsatzbeispiele

Pläne zusammen mit

individuelle auf Kurs-

Gemeinsame Mitschrif-

Brainstorming

Brainstorming

selbständig neben dem

als „sicherer“ Ort im

Materialien für Kurssit- zungen herunterladen und im Unterricht einsetzen

gruppen zugeschnittene interaktive Übungen er- stellen und Lernenden zur Verfügung stellen

ten (Stundenprotokolle)

Kennenlernrunden

Wortfelder

Kurs Sprachkompetenz er- weitern

Netz der Lernmaterial und Aktivitäten sinnvoll und didaktisch aufbereitet zur Verfügung stellt

Gemeinsames Schreibtrai- ning in kleineren Gruppen (Texte erstellen, verbes- sern, reflektieren)

Aufwärmübungen mit

Als Sammlung für Übun- gen im Internet

Planung von längeren Tex- ten

   

Unterrichtsplanung durch Lehrende

für Kommunikation der Kursgruppe in Foren

Lückentexten

für kollaboratives Lernen mit Wikis, Foren, Glossa- ren, etc.

Link zur ausführlichen Liste von online Werkzeugen und Apps zusammen mit einer kurzen Bewertung im geschlossenen Bereich der Homepage des DVV: www.dvv-vhs.de/interner-bereich/integration-und-sprachen.htm

www.dvv-vhs.de/interner-bereich/integration-und-sprachen.htm Erweiterte Lernwelten von Stephan Rinke, VHS Essen ist

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