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Tagebucheintrag Nr. 34 03.03.

1852
Ich habe heute eine neue Welt erreicht. Die Eingeborenen nennen sie
Débris. Nach meinen ersten Gesprächen bin ich mir fast sicher, dieser
Name hat hier dieselbe Bedeutung, wie es in meiner Muttersprache der
Fall ist. Es erscheint mir immer wunderbarer, dass sich die Sprachen
zwischen den Welten meistens nur marginal unterscheiden. Ich bin mitten
in einer großen Stadt angekommen. Zuerst war ich sehr verwirrt; Alles
scheint hier etwas anders zu funktionieren als Zuhause in Frankreich. Die
Menschen segeln auf fliegenden Schiffen und ihre Waffen scheinen in
irgendeiner Art und Weise mit Dampf zu funktionieren. Sie benutzen
alle höchstmerkwürdige Apparaturen, die gar wundersame Effekte bewirken
können. Viele dieser kleinen Maschinen wiedersprechen allen
Physikalischen Grundsätzen, die ich bisher als gegeben angesehen habe. Es
scheint als müsste ich einiges überdenken.
Zum Glück habe ich einen äußerst gelehrten und freundlichen Mann
kennengelernt. Sein Name ist Joey Mckinley. Er ist jung, aber ich
glaube ich hätte an niemand besseres geraten können. Ich vertraue ihm.
später nach dem Essen werde ich ihm von dem Kompass erzählen.
Juelz Vern

Tagebucheintrag Nr. 35 06.03.1852


Ich kam die Letzen Tage nicht dazu meine Erlebnisse hier festzuhalten.
Joey und ich haben unglaubliche Fortschritte mit dem Kompass gemacht.
Nach einigen erfolglosen Experimenten ist am gestrigen Tag etwas
Unglaubliches passiert. Im Kompass scheint Ewas oder Jemand
erwacht zu sein. Es ist eine männliche Stimme, die nur in meinem Kopf
ertönt. Ich weiß es klingt verrückt aber Joey glaubt mir.
Der Mann behauptet sein Name sei Professors Pierre Aronnax. Er
weiß nicht genau warum er sich, wie es scheint, im Kompass befindet oder wie
er dorthinein gekommen ist. Ich werde mich näher mit ihm unterhalten
müssen – vielleicht kann er mir helfen das wundersame Artefakt besser zu
verstehen. Ich vermisse meine Familie.
Julez Vern

Tagebucheintrag Nr. 36 07.03.1852


Wir haben große Fortschritte gemacht. Aronnax scheint etwas klarer im
Kopf zu werden und sich stück weise zu erinnern. Er hat mir heute früh
beschrieben was er wahrnimmt und es scheint als sei im Kompass eine Art
Konsole, über die er seine Wahrnehmung steuern kann. Er hat es geschafft
ebenfalls mit Joey zu kommunizieren und seine Wahrnehmung bis nach
außerhalb des Kompasses zu verlagern. Dreht man von außen die Räder
des Artefakts, verändert sich das innere des Kompass
Wir alle drei denken, dass der Kompass in irgendeiner Art und Weise
nur funktioniert, wenn er beseelt ist. Nun sind es schon zwei Bedingungen
für das Funktionieren des Weltenschlüssels. Ich befürchte allerdings, dass
dies erst die Spitze des Eisberges sein wird. Vielleicht schaffen es Aronnax
und ich gemeinsam das Geheimnis dieses Technischen Wunderwerks zu
lüften – von innen und von außen. Auf Joeys Hilfe werde ich langfristig
leider verzichten müssen- die neue Sternen Konstellation nähert sich…
Julez Vern