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7 Tipps für einen gesunden

Darm

Weil der Darm es dir Wert ist…

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Selbstverantwortung

Jeder Leser haftet für sich selbst und sollte eine bestehende ärztliche oder
psychotherapeutische Behandlung oder Therapie fortführen. Diese Tipps dienen im Sinne
eines Ratgebers, wobei der Leser die volle Verantwortung für sich selbst trägt.

1.       Intermittierendes Fasten

Damit Dein Darm optimal funktionieren kann, solltest Du ihm ausreichend Pause
ermöglichen. Intermittierendes Fasten bedeutet, dass Du Deinem Darm eine 16-stündige
Ruhepause gönnst in der er nichts zu verdauen hat. Optimal ist der Zeitraum zwischen 18
Uhr abends und 10 Uhr morgens, da in diesem Zeitraum sichergestellt ist, dass während
der Entgiftungsphase des Körpers (laut Organuhr zw. 3-10 Uhr morgens), diese nicht
durch Nahrungsaufnahme erschwert wird.

Gerne kannst Du die Verdauungspause auch verlängern. Sollte es Dir schwer fallen die 16
Stunden durchzuhalten, dann stresse Dich nicht! Lass es langsam angehen, jede
Umstellung braucht ihre Zeit…;-)

Führe mal einTagebuch in dem Du vermerkst wann Du die erste und letzte Mahlzeit zu
Dir genommen hast und schreibe dazu auf wie es Dir in der Nacht und am Tag
ergangen ist… erkennst du vielleicht Zusammenhänge?

2.       Die Reihenfolge der Lebensmittel

Der gesamte Verdauungstrakt ist eine Einbahnstraße, deshalb hat die Reihenfolge in der
Du Nahrungsmittel zu Dir nimmst einen großen Einfluss auf die Verwertung der Nährstoffe.
Die Faustregel lautet: Schnell verdauliche Lebensmittel vor denjenigen Lebensmitteln
essen, die länger brauchen um verdaut zu werden!

Beispiel:

Schnitzel mit Pommes und danach einen Salat und zum Schluss noch Wassermelone!

Fleisch braucht sehr lange um verdaut zu werden und alles was kurze Zeit danach
gegessen wird, wie hier im Beispiel der Salat und die Melone, müssen hinten anstehen,
obwohl sie viel schneller verdaut werden könnten. Ein Überholmanöver ist nicht möglich!
Wenn nun die leicht verdaulichen Lebensmittel hinter einem Stück Fleisch warten müssen,
hat das unangenehme Folgen…während sie warten müssen beginnt ein Gärungsprozess,
der dazu führt, dass wichtige Nährstoffe zerstört werden bevor sie in den Dünndarm
gelangen. Der Gärungsprozess setzt Alkohol frei, der toxisch ist und somit die Leber
zusätzlich belastet!

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Faustregel:

Leichte Kost vor schwerer Kost essen und rohes vor gekochtem!

3.       Achtsamkeit

Nimm Dir Zeit für jede Malzeit! Denn es zählt nicht nur was Du isst, sondern auch wie Du
es isst. Esse bewusst und mit Genuss! Du solltest Dich jederzeit daran erinnern können
was Du vor ein, zwei oder auch drei tagen gegessen hast.
Kaue Dein Essen gründlich! Die Verdauung beginnt bereits im Mund und gut gekauter
Speisebrei erleichtert die weiteren Verdauungsschritte.

Ist es dir auch schon mal passiert das du am Abend überlegen musstest was du unter
Tags gegessen hast?

4.       Säure-Basen-Haushalt

Durch schlechte Ernährung und Stress im Alltag ist unser Körper schnell übersäuert und
dass mit fatalen Folgen! Eine Übersäuerung versucht der Körper durch Mineralien
auszugleichen. Wenn er diese nicht über die Ernährung zugeführt bekommt, dann bleibt
ihm nichts anderes übrig, als die Mineralien aus den Depots im Körper zu nehmen. Diese
Depots können sein…

Beispiele:

-Knochen, Sehnen, Knorpel


-Blut
-Haare und Haarboden
-Haut
-Gefäße und Adern

Das kannst Du gegen eine Übersäuerung tun:

-basisch essen, also ausreichend viel Gemüse und Obst (am besten roh)!
-unnötigen Stress vermeiden

Tipp:

Teste Deinen pH-Wert mittels Indikator-Teststreifen selbst. Solltest Du übersäuert sein


(pH-Wert unter 7), dann nimm jeweils morgens und abends einen Teelöffel
Haushaltsnatron mit viel Wasser ein und das so lange, bis Du pH-Wert 8 erreicht hast.

Mundart: Bist du sauer? Hast du dir schon mal überlegt warum man das sagt?

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5.      Was Du unbedingt meiden bzw. reduzieren solltest

-Antibiotika und andere Medikamente


-industriell verarbeitete Nahrungsmittel/Fertigprodukte
-Weizen/Gluten
-Haushaltszucker/Alkohol
-Milchprodukte (Rohmilchprodukte bzw. Ziegen- oder Schafsmilch bevorzugen)
-tierische Proteine
-Stress

Alle aufgezählten Dinge belasten Deine Darmflora und bringen sie in eine Disbalance!

Führe mal für 14 Tagen ein Protokoll was du zu dir nimmst.. du findest eine Tabelle
dafür auf meiner Webseite unter: http://ernaehrenswert.de/protokoll-download/

6.      Erfolgversprechende, begleitende Therapiemaßnahmen

Mögliche Therapiemaßnahmen sind sehr unterschiedlich und vielfältig. Hier kann Mann/
Frau keine Aussage machen welche besser oder schlechter ist. Wichtig ist, dass Du Dich
ausführlich informierst und mal schaust mit welcher Art von Therapie Du in Resonanz
gehst. Hier gilt es auch mal das ein oder andere auszuprobieren. Auch wenn eine
Maßnahem nicht gleich zum erwünschten Erfolg führt, so hast Du doch einiges an
Erfahrung und Körpergefühl dazu gewonnen! Der erste Schritt zur Heilung ist die
Eigenverantwortung für Dich und Deine Gesundheit zu übernehmen…

Im Anhang (ganz unten) findest Du eine nicht abschließende Auflistung und


Beschreibung von möglichen therapeutischen Maßnahmen…

7.       Bewegung & Entspannung

Und „last but not least“ braucht der Darm auch viel Bewegung, um die Peristaltik
(Darmmuskulatur) fit zu halten. Und wer sich viel bewegt, der sollte auch einen Ausgleich
dazu in der Entspannung finden!

Letzten Endes geht es immer darum die richtige Balance zu finden! ;-)

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Anhang:

Fasten

Gönne Deinem Verdauungstrakt einen Erholungsurlaub! Wenn Du noch nie selbstständig


gefastet hast und/oder Du es Dir nicht zutraust, dann suche Dir einen Tastenarzt, der Dich
ambulant begleitet oder schließe Dich einer Gruppe an, z.B. kannst du einen Fastenurlaub
buchen oder Du schließt Dich einer Online-Fastengruppe an. Empfehlenswert ist der
Onlinefastenkurs unter der Leitung von Dr. Rüdiger Dahlke.

Hier geht es zu seinem Fastenkurs…

Colon-Hydro-Therapie

Die CHT ist sehr gut geeignet um den gesamten Dickdarm zu spülen und zu reinigen und
sich damit von Altlasten zu befreien. Wähle Dir Deinen Therapeuten sehr gut aus. In der
Regel gibt es vor der ersten Spülung ein Vorgespräch in dem Du feststellen kannst ob die
Chemie passt. Vertraue auf Dein „Bauchgefühl“! ;-)

Wichtig:

Nachdem die vereinbarte Anzahl an Sitzungen durchgeführt wurden, muss unbedingt der
Aufbau der Darmflora mittels Probiotika erfolgen!

Schwefelkur

Die Schwefelkur gehört zu den „Alten Heilmitteln“ und wurde von Dr. Karl J. Probst wieder
entdeckt und seit über 40 Jahren erfolgreich angewandt. Sie ist die preiswerteste und
leichteste Methode Deinen Darm zu sanieren, die mir derzeit bekannt ist!

Einnahme und Dosierung:

Jeweils einen Teelöffel zu den Malzeiten mit viel Wasser runterspülen. Wichtig: Verwende
für die Schwefelkur anorganischen Schwefel (Sulfur)! Hier findest Du einen Link zur
Bestellung über Amazon.

Wie wirkt der Schwefel?

Der Schwefel verbindet sich im Darm mit den unerwünschten Bakterien, dadurch gehen
diese in die Fäulnis bzw. Gärung über und werden ausgeschieden. Eine unangenehme
aber ungefährliche Nebenwirkung davon, ist der Geruch! Deine Ausscheidungen werden
je nach Zustand Deines Darms sehr unangenehm stinken! Sobald es nicht mehr stinkt, ist
der Darm wieder in Ordnung, was allerdings Wochen oder Monate dauern kann. Eine
Überdosierung ist nicht möglich, daher ist die Schwefelkur ganz leicht für Jedermann/ -frau
selbstständig durchführbar.

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Probiotika und andere Nahrungsergänzungsmittel

Eine weitere aber kostspieligere Variante der Darmsanierung ist die mittels Probiotika und
anderen Nahrungsergänzungsmitteln. Kostspielig ist sie, da Du über einen Zeitraum von
mehreren Monaten Unmengen davon brauchen wirst, das kostet Geld!
In Deinem Darm tummeln sich ca. 2-3 kg Bakterien! Dementsprechend viele gute
Bakterien (Probiotika) musst Du zuführen, um überhaupt etwas ausrichten bzw. ein
gesundes Verhältnis der unterschiedlichen Bakterien wieder herzustellen.

Einnahme und Dosierung:

Suche Dir Präparate, die möglichst viele Bakterien pro Portion und möglichst viele
verschiedene Stämme von Bakterien beinhalten. Fange mit einem Präparat an und
steigere Dich auf 2 bis 3.

Nimm die Probiotika morgens auf nüchternen Magen mit viel stillem Wasser ein.

Mögliche Nebenwirkungen: Von Bauchgrummeln über Blähungen bis hin zu


Bauchkrämpfen! Diese sollten nach spätestens 2 Wochen abklingen.

Ergänzende Nahrungsergänzungsmittel, die entzündungshemmend wirken:

- Omega 3 und Vitamin D3 +Vitamin K2 und Magnesium


- Kurkuma

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