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im Stadtbezirk 321

Lehndorf-Watenbüttel
Ratsvorsitzender des Rates
der Stadt Braunschweig

Frank Graffstedt
Frankenstr. 12 J
38116 Braunschweig
Tel. Tag
0531 - 251 22 46 15.4.2018
Rundbrief 4/2018

Sehr geehrte Damen und Herren!


Liebe Freundinnen und Freunde!

Mit Rundbriefen informiere ich regelmäßig über die Arbeit des Bezirksrates Lehndorf – Watenbüt-
tel, Neuigkeiten aus dem Rat der Stadt, die schwerpunktmäßig unseren Stadtbezirk betreffen oder
generell informativ sind und gerne auch über Veranstaltungen und Termine in unserem Stadtbe-
zirk.
Mit diesem Rundbrief möchte ich hinweisen auf/informieren über

A: Nutzung des Wohnstandortes Lamme nun doch durch Flüchtlinge


B: Ergebnisse Sitzung des Stadtbezirksrates Lehndorf –Watenbüttel am 9.4.2018
C: Senioren und Studierende unter einem Dach - Wohnen für Hilfeplus

Im Rundbrief sind dann an einigen Stellen die Dokumentennummer der Vorlagen angeführt, über
die dann die vollständigen Unterlagen im Ratsinformationsdienst über die Internetseite der Stadt
Braunschweig https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/yw010.asp nachgelesen werden können.

Diese Email darf gerne von Ihnen/von Euch ohne jede Veränderung an interessierte Bürgerinnen
und Bürger weitergeleitet werden.

Diejenigen, die künftig in den Emailverteiler aufgenommen werden wollen oder ggf. künftig keine
Email erhalten wollen, bitte ich um eine kurze Email an Frank@GraffstedtBS.de. Ich werde dann
den Verteiler sofort aktualisieren.

Hinweise auf Veranstaltungen oder allgemeine Informationen nehme ich gerne von Ihnen /Euch
auf, um dann auch über meinen Verteiler darauf hinzuweisen.

Bei Rückfragen oder für Anregungen erreichen Sie mich per Email oder ggf. telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen


Ihr/Euer

Frank Graffstedt
A: Nutzung der Wohnstandorte Lamme und Hondelage 18-07918

Die Stadtverwaltung hat mit der im Folgenden wiedergegebenen Mitteilung vom 9.4.2018 mitge-
teilt, das wie es wie ursprünglich geplant war, erforderlich geworden ist, die Wohnstandorte in
Lamme und Hondelage ebenfalls zur Unterbringung Geflüchteter zu nutzen. In Lamme können bis
zu 100 Personen, in Hondelage bis zu 88 Personen untergebracht werden. Die Betreuung wird wie
an den Wohnstandorten in Bienrode, Gartenstadt, Gliesmarode und Melverode durch städtisches
Personal erfolgen. Unter Einbeziehung eines externen Sicherheitsdienstes ist für 24 Stunden eine
Ansprechperson vor Ort vorgesehen.

Mitteilung vom 9.4.2018


Sachverhalt:
Mit Schreiben vom 5. März 2018 hat das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport über
die Verteilquote und Verteilung von Ausländerinnen und Ausländern auf die Kommunen informiert.
Danach wird eine Neufestsetzung der Verteilquote voraussichtlich erst zu Beginn des dritten Quar-
tals 2018 erfolgen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Kommunen, die ihrer aktuellen Auf-
nahmeverpflichtung noch nicht vollumfänglich nachgekommen sind, verstärkt bei der Verteilung in
Anspruch genommen werden sollen. Es wird angestrebt, die Restquote bis 30. Juni 2018 zu vertei-
len.
Der Stadt Braunschweig wurden von der für das Jahr 2017 festgesetzten Verteilquote von 492
Personen bis heute 275 Personen zugewiesen, so dass noch eine Restquote von 217 Personen
besteht. Inzwischen liegt bereits ein Schreiben der LAB Niedersachsen vor, mit dem eine Erhö-
hung der wöchentlichen Zuweisungen im Rahmen der bestehenden Aufnahmeverpflichtung avi-
siert wird.
Die vier Wohnstandorte in Bienrode, Gartenstadt, Gliesmarode und Melverode, die zur Unterbrin-
gung Geflüchteter genutzt werden, sind zurzeit mit 321 Personen belegt. Ca. 60 Personen müss-
ten sich aufgrund ihres Status (anerkannte Flüchtlingseigenschaft, subsidiärer Schutz) mit eige-
nem Wohnraum versorgen. Das ist aufgrund der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt
sehr schwierig und nur längerfristig umsetzbar.
Die Wohnstandorte in Ölper und der Nordstadt wurden im Dezember 2017 an das Studentenwerk
OstNiedersachsen übergeben. Beide Standorte sind seit April 2018 voll belegt.
Die Wohnstandorte in Lamme und Hondelage wurden baulich 2017 fertiggestellt und sollten als
allgemeine Wohnstandorte genutzt werden. Daraus ergaben sich weitere bauordnungsrechtliche
Forderungen, deren Umsetzung sich u. a. aufgrund von Vergabeverfahren und Witterungsverhält-
nissen verzögert hat. Beide Wohnstandorte werden voraussichtlich ab Juni 2018 bezugsfähig sein.

In Anbetracht der zu erwartenden Zuweisungen (Restquote und neue Verteilquote ab Juli 2018) ist
es erforderlich, weitere Kapazitäten zur Unterbringung Geflüchteter zu schaffen.
Daher wird es wie ursprünglich geplant erforderlich, die Wohnstandorte in Lamme und Hondelage
ebenfalls zur Unterbringung Geflüchteter zu nutzen. In Lamme können bis zu 100 Personen, in
Hondelage bis zu 88 Personen untergebracht werden. Die Betreuung wird wie an den Wohnstand-
orten in Bienrode, Gartenstadt, Gliesmarode und Melverode durch städtisches Personal erfolgen.
Unter Einbeziehung eines externen Sicherheitsdienstes ist für 24 Stunden eine Ansprechperson
vor Ort vorgesehen.
Die Verwaltung wird sich mit den in Lamme und in Hondelage bereits bestehenden Netzwerken
Ehrenamtlicher zur Unterstützung Geflüchteter in Verbindung setzen und über die vorgesehene
Nutzung der beiden Wohnstandorte informieren.
Sobald der konkrete Belegungstermin feststeht, wird an beiden Standorten ein Tag der offenen Tür
für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Für die Mitglieder des Ausschusses
für Soziales und Gesundheit, des Ausschusses für Integration, des Stadtbezirksrats Hondelage
und des Stadtbezirksrats Lehndorf-Watenbüttel ist ebenfalls ein Besichtigungstermin vorgesehen.

Dr. Hanke

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B: Ergebnisse der Sitzung des Stadtbezirksrates Lehndorf –Watenbüttel am
9.4.2018

Mitteilungen Bezirksbürgermeister

1.
Die Anwohner der Ottweilerstraße haben sich beim Bezirksrat schriftlich für die Unterstützung des
Stadtbezirksrates zum Bau der Verkehrsinseln bedankt.

2.
Die Postfiliale Watenbüttel Braunschweig-Watenbüttel, am Grasplatz 4a schließt am
30.04.2018. Die neue Filiale Braunschweig-Watenbüttel, Am Grasplatz 4, wird am 22.05.2018 38
eröffnet. Dazu hat die Post die Räume angemietet und stellt eigenes Personal für den Filialbetrieb
zur Verfügung. Somit stellen wir auch weiterhin die Versorgung mit Postdienstleistungen an dieser
Stelle sicher. Diese neue Filiale hat Montag bis Freitag von 14:30 bis 17:30 Uhr sowie am Samstag
von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

3.
Die Planung des Bolzplatzes in Völkenrode wird kurzfristig etwas verändert, da die Feuerwehr
entgegen der damaligen Einlassungen nun Änderungswünsche gegenüber der Verwaltung vorge-
tragen hat. Diese führen zu einer Umplanung, die inhaltlich aber keine Veränderung bedeuten wird
und die dem Bezirksrat demnächst mitgeteilt wird.

4.
Die Kirchengemeinde Watenbüttel-Völkenrode hat mitgeteilt, dass nun konkret die ersten Schritte
zum geplanten Um- und Ausbau der Kindertagesstätte der Kirchengemeinde in Watenbüttel
eingeleitet wurden.

Mitteilungen der Verwaltung:

1.
- Die beauftragte Firma für den Steg am Ölper See ist im Rahmen der Gewährleistung aufge-
fordert worden, die Mängel am Zugang zum Steg zu beseitigen. Die Schäden werden bei
entsprechend angemessener Witterung behoben.

2.
Die Verwaltung am hat 5.3.2018 mitgeteilt:
Baumfäll- und Kronenpflegearbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit
Hinter dem Ölper Turm im Bereich des Spielplatzes ist eine Kastanie in ihrer Bruch- und
Standsicherheit so stark eingeschränkt, dass sie gefällt werden muss. Eine Nachpflanzung des
Baumes an gleicher Stelle ist nicht möglich, da diese Kastanie ein sog. Grenzbaum ist und bei
einem Ersatz der erforderliche Grenzabstand nach dem Niedersächsisches Nachbarrechtsgesetz
(NNachbG) nicht eingehalten werden kann.

3.
Erneuerung der öffentlichen Abwasseranlage in der Sulzbacher Straße und In den Ro-
senäckern
Die Städtentwässerung Braunschweig GmbH hat mitgeteilt, dass beabsichtigt ist, die Abwasserka-
näle in der Sulzbacher Straße und der Straße In den Rosenäckern zu erneuern oder zu reparieren.
Die Bauarbeiten einschließlich des Straßenausbaus sollen in der Straße In den Rosenäckern vo-
raussichtlich in der 15. KW beginnen und in der 30. KW enden. In der Sulzbacher Straße sollen die
Bauarbeiten voraussichtlich in der 25. KW beginnen und in der 43. KW. enden. Die Eigentümer der
betroffenen Grundstücke wurden informiert.

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4.
Neubau eines Radweges von Wedtlenstedt (Kreisstraße 58 - Landkreis Peine) 17-05788
nach Lamme (K 12 - Stadt Braunschweig)

Sachverhalt:
Der Planung des Radweges von Lamme nach Wedtlenstedt wurde am 01.03.2017 im Stadtbe-
zirksrat 321 Lehndorf-Watenbüttel und am 15.03.2017 im Planungs- und Umweltausschuss zuge-
stimmt (Beschlussvorlage 16-03502). Für die Planung wurde inzwischen das Planfeststellungsver-
fahren eingeleitet und der Erörterungstermin hat stattgefunden. Die Verwaltung hat im Verfahren
umweltschutzrechtliche Hinweise gegeben und sich im Sinne des politischen Beschlusses für den
Radweg von Lamme nach Wedtlenstedt gegenüber der Planung positiv positioniert. Es wird davon
ausgegangen, dass der Planfeststellungsbeschluss, sofern er nicht beklagt wird, im Juni 2018
Rechtskraft erlangt. Anschließend beginnt die Realisierung des Projektes mit den Grunderwerbs-
verhandlungen.
Leuer

5.
Sanierung der Zuwegung an der Sportanlage des LTSV am Blitzeichenweg

Mitteilung der Verwaltung:

Stadtbezirk 3.2.1 - Sitzung vom 7 Februar 2.018


Mitteilung des Bezirksbürgermeisters in der o g Sitzung (siehe Anlage):
Der Lehndorfer TSV hat vertreten durch seinen 1 Vorsitzenden mitgeteilt, dass man sich aus Ver-
einssicht einerseits darüber freut, dass die Sanierung der Zuwegung des Parkplatzes an der
Sportanlage des LTSV am Blitzeichenweg erfolgt ist Andererseits sei man aber nicht mit der nun
wieder erfolgten Ausbesserung der Locher zufrieden da dies dauerhaft und immer wieder zu wie-
derholen weitaus teurer für den Steuerzahler ist als wenn einmal der Weg bzw.. die Flache kom-
plett neu erstellt wird.

Stellungnahme der Verwaltung:


Die Zuwegungen und die Parkplatzflächen der Sportanlage Lehndorf, die komplett aus wasserge-
bundenen Wegedecken bestehen, umfassen eine Gesamtflache von 1600 m2.
Als die Auswahl der Bauweise vor ca. 25-30 Jahren getroffen wurde, orientierte diese sich aus
wirtschaftlicher Sicht an den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln und an der Frequentierung
der befahrbaren Flächen, die zum damaligen Zeitpunkt als folgerichtig und angemessen erschien.
Schon die Wahl der Bauweise bei wassergebundenen Decken bedingt Folgekosten, denn diese
müssen regelmäßig gepflegt werden, um die Nutzbarkeit langfristig sicher zu stellen Die Entschei-
dung für eine derartige Bauweise, die man auch in vielen Parkanlagen und bei Wanderwegen vor-
findet, wird neben dem wirtschaftlichen Aspekt auch aus umwelttechnischen Gründen getroffen um
z B eine vollständige Versiegelung der Flächen zu vermeiden.
In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der am Trainings- und Spielbetrieb gemeldeten Mann-
schaften deutlich erhöht, was zu einer ebenfalls höheren Frequentierung der in Rede stehenden
Flächen führte und diese offensichtlich-.überdurchschnittlich strapaziert.
Die Verwaltung prüft derzeit intensiv, ob ein Teil der in Rede stehenden Wegeflachen sowie die
Stellplatzflachen, die zum Pachtgrundstück des Sportvereins gehören, so befestigt wer-. ..den
konnten (z B mit einer relativ kostengünstig herzustellenden sogenannten Asphalt Tränk-
Makadam-Decke), dass gegenüber der aktuellen wassergebundenen Bauweise keine fortlaufen-
den, lnstandhaltungsmaßnahmen durchzuführen wären. Hierauf aufbauend soll eine Kostenermitt-
lung durchgeführt und in Abgleich mit den im Teilhaushalt des FB 67 für Wegebaumaßnahmen
insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln gebracht werden.
Diese vom Fachbereich Stadtgrün und Sport durchzuführende und zu finanzierende nachhaltige
Instandsetzungsmaßnahme wäre für den Lehndorfer TSV kostenfrei. Ausbaubeitrage für Anlieger
wären nicht zu erheben, da die betreffende Zuwegung nicht gewidmet ist.
Eine Umsetzung der Maßnahme könnte, ausreichende Haushaltsmittel vorausgesetzt, vor den
Sommerferien erfolgen. Der Stadtbezirksrat erhält hierzu zu gegebener Zeit eine abschließende
Mitteilung.
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Loose
Diese Stellungnahme des Fachbereich 67, Stadtgrün und Sport, vom 06. März 2018 wird zur
Kenntnis genommen. Darauf hingewiesen wurde dann vom Bezirksrat, dass die in Rede stehen-
den Flächen werden nicht nur vom LTSV genutzt werden. Sie dienen vielmehr allen Bürgerinnen
und Bürgern zur Querung und Nutzung der in der Nähe befindlichen Naherholungsgebiete. Ich
habe mitgeteilt, dass ich erwarte , dass die Information an den Bezirksrat bis zur Sitzung am 09.
Mai 2018 erfolgt.

6.
Weitere Fahrradabstellanlagen Fremersdorfer Straße 17-05753
Sachverhalt: 17-05753-01
Beschluss des Stadtbezirksrates vom 15.11.2017:
„Die Verwaltung wird gebeten, in Abstimmung mit der Leitung des Kinder- und Familienzentrums
an der Fremersdorfer Straße, an einer geeigneten Stelle in unmittelbarer Nähe des Kinder- und
Familienzentrums, weitere Fahrradabstellanlagen einzurichten.“

Stellungnahme der Verwaltung:


Die Verwaltung hat in Abstimmung mit der Leitung des Kinder- und Familienzentrums einen
Standort für fünf neue Fahrradständer südlich des Eingangsbereiches festgelegt.
Die Fahrradständer wurden in der 13. KW aufgestellt.
Leuer

7.
Sachstand zum Neubau Sporthalle Lehndorf 18-07876
Sachverhalt:
Am 17. April 2018 wird der Grundstein zum Neubau der Sporthalle Lehndorf gelegt. Laut Objekt-
und Kostenfeststellung sollte der Neubau bis Sommer 2018 fertiggestellt sein. Der Rohbau ist nach
derzeitigem Kenntnisstand jedoch erst im Herbst 2018 fertiggestellt. Von einem Fertigstellungs-
bzw. Übergabetermin ist im Frühjahr 2019 auszugehen. Voraussetzung hierfür ist, dass es weder
in den Auftragsvergaben, noch im Bauablauf zu gravierenden, weiteren Störungen kommt. Die
bisherigen zeitlichen Verschiebungen sind insbesondere zurückzuführen auf:
- Trotz intensiver Untersuchungen im Vorfeld der Maßnahme stellte sich heraus, dass die Funda-
mente der alten Sporthalle größer waren als in den alten Bauunterlagen dargestellt. So entstand
ein zusätzlicher Mehraufwand bei den Erdarbeiten.
- Bauteile wurden durch den Brand erheblich belastet.
- Beim Abbruch der Bodenplatte und bei der Schadstoffentsorgung ergab sich ein erhöhter
zeitlicher Mehraufwand.
- Es wurde ein nicht kartierter Rückstaukanal DN 1000 vorgefunden, der zurückgebaut
werden musste.
- Es entstand darüber hinaus ein Mehraufwand im Bereich der Erdarbeiten für den Aushub
bis zur kampfmittelfreien und sondierfähigen Sohle.
- Die ungewöhnlich nasse Witterung sorgte bei den bindigen Böden neben dem frostigen
Winter für weitere Verzögerung im Bauablauf.
Es wird insbesondere im Rahmen der Rohbauarbeiten der Versuch unternommen, eine zeitliche
Kompensation des Bauverzuges zu erreichen.
Leuer

Anträge
1.
Durchgängig Tempo 30 in Ölper 18-07825
Antrag der SPD-Fraktion

Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten, innerhalb der Durchgangsstraße (Celler Heerstraße) in Ölper eine
durchgängige Tempo 30-Zone auszuweisen, wie dies bei anderen Durchgangsstraßen innerhalb
der Stadt bereits erfolgt ist.
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Ist die Umsetzung dieser Maßnahme nicht möglich, ist dem Bezirksrat der rechtliche Hintergrund
und die Differenzierung zu den bereits entstandenen durchgängigen 30'er Zonen dazu mitzutei-
len."
Abstimmungsergebnis: 9 dafür 4 dagegen 0 Enthaltungen

2.
Parkstreifen nur für PKW’s auf der Celler Heerstraße in Watenbüttel
Antrag der CDU-Fraktion 18-07845

Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, ob entlang der gesamten Celler Heerstraße innerhalb
des Ortsteils Watenbüttel, die vorhandenen Parkstreifen zum Parken nur für PKW´s freigegeben
werden können."
Abstimmungsergebnis: 9 dafür 1 dagegen 5 Enthaltungen

3.
Artenvielfalt erhöhen - Insektensterben stoppen 18-07835
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten:
(1) Innerbezirkliche kommunale Grünflächen, wo es fachlich sinnvoll ist, durch Ansaat oder Ini-
tialpflanzung mit ein- oder mehrjährigen standortheimischen Blühpflanzen zu versehen.
(2) Die Flächen frühestens zu einem Zeitpunkt zu mähen, zu dem die Blütenpflanzen ausge-
samt haben, so dass ihre dauerhafte Erhaltung auch ohne Neueinsaat möglich ist. Auf den
Einsatz von Mulchmähern ist dabei zu verzichten. Soweit möglich sollen Blüh- bzw. Alt-
grasstreifen stehen gelassen werden bzw. die Pflege in Teilmahd erfolgen.
(3) Die öffentliche Beleuchtung im Umfeld innerbezirklicher kommunaler Grünflächen sukzes-
sive auf LED umzustellen. Der Austausch von Altanlagen wird beschleunigt. Bei der Wahl
der Lampenausführung und im Betrieb ist auf eine insektenschonende Ausführung zu ach-
ten (Abstrahlwinkel, Farbtemperatur, Betriebszeiten, ."
Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

4.
Dauerhafte Einrichtung einer Tempo-30-Zone in Völkenrode 18-07829
Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen

Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten, die aktuell zeitlich begrenzte Tempo-30-Zone im Bereich der
Grundschule Völkenrode/Watenbüttel im Ortsteil Völkenrode auf der Peiner Straße ohne zeitliche
Begrenzung dauerhaft einzurichten.
Ergänzend wird die Verwaltung gebeten, zu überprüfen, ob und für welchen Streckenabschnitt auf
der Peiner Straße zusätzlich die vorhandene 30`er Zone verlängert werden kann, und das Ergeb-
nis der Prüfung dem Bezirksrat mitzuteilen."
Abstimmungsergebnis: 10 dafür 3 dagegen 2 Enthaltungen

5.
Geschwindigkeitskontrolle in Höhe der Grundschule auf der Peiner 18-07847
Straße in Völkenrode
Antrag der CDU-Fraktion
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird gebeten, auf der Peiner Straße in Höhe der Grundschule Völkenrode
die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit mit einem auswertbaren
Geschwindigkeitsdisplay mit Smiley oder einem Seitenstrahlmessgerät zu überprüfen und
die Tempo 30 Zone gegebenenfalls auszuweiten.

Frau Dr. Janert zieht den Antrag im Namen der CDU-Fraktion aufgrund des Votums zum vorange-
gangenen Antrag zurück.
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6.
Befestigung im Bereich des Wegverlaufes Breitscheidstraße Richtung Bushaltestelle
Tiergarten Nord 18-07827
Antrag der SPD-Fraktion
Beschluss:
"Der Stadtbezirksrat beantragt, den Weg von der Breitscheidstraße Richtung Bushaltestelle Tier-
garten Nord zu pflastern oder so zu befestigen, dass bestehende Vertiefungen und Unebenheiten
dauerhaft behoben werden."
Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

7.
Instandsetzung der Sportanlage des TSV Watenbüttel 18-07832
Antrag der SPD-Fraktion
Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten, in Absprache mit den kooperierenden Vereinen TSV Watenbüttel v.
1920 e.V. und TSV Eintracht Völkenrode v. 1904 e.V., auf der Sportanlage des TSV
Watenbüttel den Rasenplatz zeitnah in einen spielfähigen Zustand zu versetzen und das
Flutlicht instand zu setzen, so dass der Spiel- und Trainingsbetrieb für beide Vereine wieder
möglich ist."
Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

8.
Änderung der Beschilderung Abfahrt Ölper A 392 in Ölper statt lediglich 18-07836
Braunschweig
Antrag der SPD-Fraktion
Der Beschlusstext wird leicht ergänzend zur Beschlussfassung gestellt.
Beschluss:
"Die Verwaltung wird gebeten mit der Landesbehörde für Straßenbau (Wolfenbüttel) in Kontakt zu
treten, um in Zusammenarbeit mit dieser die Beschilderung Abfahrt Ölper A 392 von der Hambur-
ger Straße kommend zu ändern.
Wünschenswert wäre die Änderung der Beschilderung auf folgenden Text:
Ölper, und der Zusatz: Braunschweig etwas kleiner darunter."
Abstimmungsergebnis: 14 dafür 0 dagegen 1 Enthaltung

5.
Erdtransporte aus dem Baugebiet Kälberwiese - Auswirkungen auf den Stadtbezirk Lehn-
dorf – Watenbüttel
Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes habe ich darauf hingewiesen, dass die Verwaltung be-
reits in einer Mitteilung vom 25.8.2017 davon gesprochen hat, dass das Ziel besteht, die Transpor-
te über den Raffteich fahren zu lassen. Bis heute war ursprünglich weder die am gleichen Tag er-
folgte Infoveranstaltung in Lamme noch dieser Tagesordnungspunkt im Bezirksrat vorgesehen.
Das nun beides doch stattgefunden hat, lag ausdrücklich nur daran, dass ich den zuständigen De-
zernenten gebeten habe, die Infoveranstaltung in Lamme durchzuführen und ich den Tagesord-
nungspunkt für dieses Sitzung festgelegt habe.

Aufgrund der aufgetretenen Fragen sowohl bei der Informationsveranstaltung in Lamme als auch
bei der Information durch die Verwaltung in der Sitzung wurde deutlich, dass viele Fragen erst in
der Sitzung am 9.Mai geklärt werden können. Als in der Sitzung dann erst auf Nachfrage mitgeteilt
wurde, das die vielfach besprochene Ausschreibung der Transporte bereits erfolgt und somit nicht
mehr veränderbar ist, kam entsprechender Unmut im Bezirksrat auf. Ich habe dies als extrem un-
sensible Vorgehensweise der Verwaltung bezeichnet. Da die Transport im Juli beginnen sollen
besteht der Wunsch, dass in der nächsten Sitzung umfänglich informiert wird und Entscheidungen
auch bekannt gegeben werden können, bzw. auch seitens der Verwaltung Entscheidungen in der
Sitzung ggf. gefällt werden können, hat es der Bezirksrat für notwendig gehalten, den zuständigen
Dezernenten in die Sitzung zu laden. Dieser könnte dann besser als die einzelnen Vertreter der
Verwaltung aus verschiedenen Fachbereichen fachübergreifend mitteilen und entscheiden.

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Im Folgenden habe ich den Protokollentwurf der Sitzung eingefügt:
Herr Bezirksbürgermeister Graffstedt begrüßt dazu die Verwaltungsvertreter und erinnert zu Be-
ginn an eine Mitteilung der Verwaltung vom 25.08.2017, in dem bereits das Ziel genannt worden
sei, die Transporte über den Raffteich fahren zu lassen.
Er kündigt bereits an, dass der Punkt auch auf die nächste Tagesordnung des Stadtbezirksrates
am 09.05.2018 kommen wird. Grund hierfür ist, dass auf der Versammlung in Lamme viele Anre-
gungen und Nachfragen an die Verwaltung weitergegeben wurden, die seitens der Verwaltung zu
prüfen sind. Auf Nachfrage, wie denn über die Ergebnisse dieser Prüfungen informiert werden
kann/soll, haben die Vertreter der Verwaltung zugesagt, die Ergebnisse auf der nächsten Sitzung
des Stadtbezirksrates mitzuteilen.

Herr Romey vom Fachbereich 61, Stadtplanung und Umweltschutz, erläutert den Anlass der
Transporte und die Ziele der Bodensanierung an der Kälberwiese. Die dortigen Altablagerungen
entstanden demnach hauptsächlich durch sogenannten „Hausbrand“ aus der Zeit vor 1930. In den
abgelagerten Schlacken und Aschen finden sich die Schadstoffe PAK (polyzyklische aromatische
Kohlenwasserstoffe), aber in einzelnen Proben auch Blei. Außerdem ist der abzufahrende Boden
mit Sulfat belastet.
Die Maßnahme der Bodensanierung werde von Bund und Land finanziell gefördert.
Von dem Bodenaushub komme etwa 80% auf die Deponie nach Watenbüttel. Die dortige Ablage-
rung sei vom Land Niedersachsen genehmigt worden. Etwa 80.000 t sauberer Boden werden wie-
der angefahren. Die Transporte beschränken sich auf die Tage Montag bis Freitag. Sie werden im
Wesentlichen durch die vereinbarten Öffnungszeiten der Deponie Watenbüttel (7:30 Uhr bis 16:30
Uhr) bestimmt.
Die Vergabe werde vorschreiben, dass die Transporte nach Watenbüttel zu gleichen Teilen über
Lehndorf und Lamme zu laufen haben.
Für Lamme würde dies eine Steigerung des Schwerlastverkehrs von 25% bedeuten, für Lehndorf
von 5% und für Watenbüttel von 6%.
Die Sicherheit der Schulwege auf den Transportwegen wurde vom Fachbereich Schule geprüft
und bestätigt. Die Beurteilung soll vor dem Hintergrund, dass gerade zur Zeit des morgendlichen
Schulbeginns viele LKW über Lamme fahren werden, noch einmal überprüft werden. Das Ergebnis
soll am 09.05.2018 dem Stadtbezirksrat bekanntgegeben werden.
Gleiches gelte für die angeregte Geschwindigkeitsreduzierung, die durch den Fachbereich Tiefbau
und Verkehr geprüft werde.

Herr Graffstedt verlangt eine konkrete Aussage der Schulwegkommission, nicht nur eine Prüfung
des Fachbereichs, und zwar für beide Transportrouten.

Die Situation am Raffteichbad bis zur B 1 werde laut Herrn Romey noch geprüft.

Zur Frage von Herrn Grziwa, ob das Schüttfeld in Watenbüttel den Boden aufnehmen darf, wird
auf die Stellungnahme DS 17-05164-03 verwiesen. Eine Prüfung wurde seitens des Landes vor-
genommen.

Herr Grziwa beklagt, warum der Transportweg nicht über die Vergabe vorgegeben werde. Damit
könnten die Belastungen gleichmäßig verteilt werden. Herr Romey trägt vor, dass genau dies er-
folgen wird.

Herr Romey verweist auf die späteren Zusatzbelastungen des Stadtbezirks 310, wenn die Bauar-
beiten für das Wohngebiet aufgenommen werden.
Würde man strikt den Transportweg über Lehndorf vorgeben, bekäme man wohl keine wirtschaftli-
chen Angebote wegen der morgendlichen und abendlichen Staus im Berufsverkehr.
Herr Romey teilt auf Nachfrage mit, dass die Veröffentlichung der Ausschreibung für die gesamte
Baumaßnahme einschließlich der Abfalltransporte bereits Ende letzter Woche erfolgt sei und die
Submission für den 03.05.2018 vorgesehen sei. Mit der Ausschreibung sei die Deponie Watenbüt-
tel gesetzt. Wo der unbelastete neue Boden geholt wird, stehe den Bewerbern ebenso frei wie die
Wahl der Stelle, an der der gering belastete Boden verwertet werde. Auch die Verkehrsaufteilung
über Lehndorf und Lamme sei damit vorgegeben.
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Herr Herla verweist auf ein Gutachten aus 2011, wonach Watenbüttel besonders durch LKW-
Verkehr besonders mit Lärm belastet sei.

Frau Wilimzig-Wilke bittet um Berücksichtigung der Transporte bei zukünftigen Anliegerbeiträgen.

Herr Zinkernagel berichtet, die beiden betroffenen Straßen seien vor 1975 beitragspflichtig ausge-
baut worden und hätten somit ihre Lebensdauer bereits erreicht, unabhängig von den anstehenden
Transporten. Umleitungs- und Baustellenverkehre gehören zum Lebensschicksal einer Straße,
insbesondere von Straßen überörtlicher Verkehrsbedeutung (K 80), und stehen der Erhebung von
Straßenausbaubeiträgen nicht entgegen. Ein evtl. erforderlicher Unterhaltungsaufwand lässt sich
derzeit aber nicht abschätzen. Herr Zinkernagel erläutert die prozentualen Ansätze bezogen auf
den beitragsfähigen Aufwand der einzelnen Querschnittselemente (Fahrbahn, Oberflächenentwäs-
serung, Gehwege und Parkflächen).

Herr Labitzke fragt sich, wenn der Transport schon nicht über die A 2 vorgegeben werde, warum
man dann nicht die kürzeste Strecke durch den Stadtbezirk 310 und den Ring zur Tangente ge-
wählt habe.
Er bittet, die Matrix mit der Auswahlentscheidung für den Transportweg dem Stadtbezirksrat zuzu-
senden.

Herr Hoffmann fordert die Prüfung von 30 km/h in Lamme. Er verweist auch auf die überlastete
Einmündung in die Celler Heerstraße in Watenbüttel von Lamme aus kommend.

Frau Dr. Janert befürchtet große Rückstaus am Raffteich durch die aus dem Raffteich kommenden
LKW`s, die durch die dortige Induktionsschleife bevorrechtigt seien.

Die Mitglieder des Stadtbezirksrates bitten die Verwaltung, den Ausschreibungstext den Mitglie-
dern zu übersenden.

Herr Bezirksbürgermeister Graffstedt bittet zum 09.05.2018 um ein Ergebnis zur Aufstellung einer
Bedarfsampel in Lamme zwischen dem Kreisel und dem Schreibwarengeschäft an der Neudamm-
straße. Er bittet alle Mitglieder, weitere aufkommende Fragen bis zum Freitag an die Bezirksge-
schäftsstelle zu senden.

Herr Bezirksbürgermeister Graffstedt gibt eine persönliche Erklärung ab:


Beide Veranstaltungen, die Informationsveranstaltung in Lamme und der Tagesordnungspunkt auf
der heutigen Bezirksratssitzung, seien auf seine Veranlassung hin ergangen. In beiden Veranstal-
tungen wurden bis jetzt unterschiedlichste Möglichkeiten einer Regulierung des LKW-Verkehrs
über die anstehende Ausschreibung vorzunehmen diskutiert. Wenn jetzt nebenbei auf Nachfrage
mitgeteilt wird, dass die Ausschreibung bereits am vergangenen Samstag erfolgt sei, dann ist das
nicht nachvollziehbar. Wie unsensibel könne man sein, dann am Samstag, kurz vor den Informati-
onen, die Ausschreibung bekannt zu machen. Damit werde klar, der Stadtbezirksrat werde in die-
sem Punkt nicht ernstgenommen.

Auf Nachfrage von Herrn Bezirksbürgermeister Graffstedt, ob dies nun aufgrund der schon laufen-
den Ausschreibung bedeutet, dass nunmehr nur noch eine Art „Schadensbegrenzung“ beraten und
beschlossen werden kann, antwortet Herr Romey mit „Ja“.

Herr Herla beklagt, die Belange der Bürgerinnen und Bürger werden nicht berücksichtigt.
Er fordert eine Prüfung zur Ergänzung der Ausschreibung bezüglich der Verkehrswege.

Beschluss:
"Der Stadtbezirksrat bittet gemäß § 64 Absatz 1 Satz 4 GO den zuständigen Stadtbaurat,
an der Sitzung des Stadtbezirksrates 321 am 09.05.2018 teilzunehmen."

Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

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Mit einbezogen in diese Diskussion bzw. diesen Tagesordnungspunkt wurde die Antwort der Ver-
waltung auf eine Anfrage der CDU bezüglich einer möglichen Alternativstrecke für die Erdtranspor-
te.
Die Anfrage und die Antwort der Verwaltung sind im Folgenden aufgeführt:

Erdtransporte von der Kälberwiese nach Watenbüttel 18-07844


Anfrage der CDU-Fraktion
Sachverhalt:
Wäre eine Verlängerung der geplanten Baustraße entlang der Autobahn statt bis zum Madamen-
weg bis zur Münchenstraße eine Alternativroute, um so den Abtransport unter geringer Beeinträch-
tigung aller betroffenen Stadtteile über die Bundesverkehrswege : A391 und A2 bis Watenbüttel
und dann B214 über Hülperode zur Deponie in Watenbüttel zu realiseren?

Begründung:
Der erforderliche Abtransport belasteter Erde aus dem geplanten neuen Baugebiet Kälberwiese
nach Watenbüttel sowie der Antransport neuen Bodens zur Kälberwiese ist aufgrund der großen
Anzahl der dafür erforderlichen LKW-Fahrten eine Belastung für die direkten Anwohner und die
sonstigen Nutzer der betroffenen Straßen.
Bei der bisher bekannten Routenführung über den Madamenweg zur B1 müsste die Busschleuse
genutzt werden, sofern sie dafür geeignet ist oder der LKW-Verkehr müsste über den Parkplatz am
Raffteichbad geführt werden.
An der Lichtsignalanlage zur B1 müsste der Verkehr auf der B1 regelmäßig ausgebremst werden,
um die LKW´s vom Raffteich nach Lamme abbiegen zu lassen. Auch in Watenbüttel käme es an
der Lichtsignalanlage Bundesallee-Celler Heerstaße zu längeren Wartezeiten für alle Verkehrsteil-
nehmer.
Es ist nicht bekannt, ob es durch das hohe LKW-Verkehrsaufkommen auf der Bundesallee zu Er-
schütterungen kommt, die die Messsysteme in der PTB beeinträchtigen könnten.
Im Falle der Realisierung der Alternativroute, könnte diese Baustraße ja eventuell auch für die an-
schließende Bauphase und eventuell eine zusätzliche verkehrliche Erschließung des neuen Bau-
gebietes genutzt werden und die gesamte Abwicklung des Verkehrs würde größtenteils nicht durch
Wohngebiete geführt.

Stellungnahme der Verwaltung 18-07844-01


Sachverhalt:
Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 28.03.2018 (18-07844) wird wie folgt Stellung genommen.
Eine Verlängerung der geplanten Baustraße entlang der Autobahn statt bis zum Madamenweg bis
zur Münchenstraße wäre keine wirtschaftliche Alternative und würde die mit EU-Mitteln geförderte
Maßnahme grundsätzlich gefährden.
Das Förderprojekt ist nach den Grundsätzen der wirtschaftlichen Mittelverwendung bis zum Mai
2019 durchzuführen. Der in der Anfrage genannte Weg hätte folgende durchgreifende Nachteile:
• Die einspurige Strecke würde auf über einen Kilometer anwachsen. Die Baustellenlogistik und
der Zeitplan müssten neu entwickelt werden.
• Die unter Naturschutzaspekten geplante Bauzeit von Ende Juni bis Ende März wäre, ebenso wie
der Termin des Fördermittelgebers, nicht zu halten.
• Die Baukosten für die Baustraße würden sich mehr als verdoppeln.
• Es entstünde ein gefährlicher Kreuzungspunkt der Baustraße mit dem Madamenweg.
• Der unter der Brücke der A 391 vorhandene und für die Baustellenlogistik benötigte Aufstellbe-
reich könnte nicht genutzt werden.
• Die verkehrliche Anbindung an die Münchenstraße/die Auffahrt zur A 391 müsste in rechtlicher
und tatsächlicher Hinsicht erst geschaffen werden.
Bei der vorgesehenen Route wird nicht die Busschleuse, sondern die vorhandene Feuerwehrum-
fahrt genutzt.
Konflikte mit der PTB sieht die Verwaltung nicht. Die zweifelsohne entstehenden vorübergehenden
Mehrbelastungen der Verkehrswege werden als verträglich eingeschätzt.
Die in der Anfrage angedachte Nutzung der Baustraße über die Bodensanierungsmaßnahme hin-
aus ist vom Grundstückseigentümer, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und
Verkehr, abgelehnt worden und wird von der Verwaltung auch nicht verfolgt.
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Hier soll die Nutzung als Fuß- und Radweg schnellstmöglich wieder möglich sein und sich kein
neuer Verkehrsweg etablieren.

Warnecke

6.
Berufung eines Ortsbrandmeisters und 2 Stellvertretenden Ortsbrandmeistern 18-07685
in das Ehrenbeamtenverhältnis
Beschluss:
Die nachstehend aufgeführten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig werden zum
nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von 6 Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen:

lfd. Nr. Ortsfeuerwehr Funktion Name, Vorname

1 Lehndorf Ortsbrandmeister Knappe, Tjade

2 Lehndorf Stellvertretender Ortsbrandmeister Schulze, Daniel

3 Ölper Stellvertretender Ortsbrandmeister Dittmer, Marco

Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

7.
Verwendung von Mitteln aus dem Stadtbezirksratsbudget

Beschluss:
"Der Bürgergemeinschaft Ölper wird für das Maibaumfest in Ölper ein Zuschuss in Höhe von
400 € gewährt."

Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

Beschluss
"Der AG der Watenbütteler Vereine e.V. wird für die Durchführung des 27. Watenbütteler
Volksfestes ein Zuschuss i.H.v. 500 € gewährt."

Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

Beschluss
"Der Lehndorfer Arbeitsgemeinschaft e.V. wird für die Durchführung des diesjährigen Volksfestes
ein Zuschuss i.H.v. 500 € gewährt."

Abstimmungsergebnis: 15 dafür 0 dagegen 0 Enthaltungen

Anfragen:
1.
Sachstand Sanierungsantrag Wartehäuschen Bushaltestelle Hüttenweg 17-05749
Anfrage SPD-Fraktion
Sachverhalt:
Die Verwaltung wird um Sachstandsmitteilung zur beantragten Sanierung des Wartehäuschens an
der Bushaltestelle Hüttenweg stadteinwärts gebeten.

Stellungnahme der Verwaltung vom 21.2.2018 17-05749-01


Sachverhalt:
Protokollnotiz zur Anfrage 17-05749 aus der Sitzung des Stadtbezirksrates am 15.11.2017:
Es wird um Mitteilung gebeten, warum die dortige Gefahrenstelle nicht beseitigt wird.

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Stellungnahme der Verwaltung: Die Verwaltung wird die vorhandene Wartehalle instandsetzen
lassen.
Neben der Reinigung und der eventuellen Reparatur der Dachfläche erfolgt noch der Austausch
einzelner Fenstersegmente und die Sanierung des Trag- und Mauerwerks.

Benscheidt
2.
Standfestigkeit von Pappeln auf städtischem Grund 18-06854
Anfrage SPD Fraktion
Sachverhalt:
Bei einem der vergangenen Stürme ist eine Pappel von dem Grundstück der Stadt Braunschweig
(Festplatz des Ortsteils Watenbüttel) über die Landesstraße auf private Grundstücke gestürzt. Ein
ähnlicher Vorfall hat bereits vor einigen Jahren schon einmal stattgefunden.
Nun bestehen Befürchtungen der Anwohner im Bereich der Neuruppinstraße (Neuruppinstraße bis
zur Einmündung der Zufahrt zur Sportanlage Hausnummern 17-25), in gleicher Weise von Pappeln
bedroht zu sein, die einem Sturm nicht standhalten könnten. Die Pappeln scheinen alle gleichen
Alters (mindestens 50 Jahre) zu sein und haben wohl ihre Endgröße erreicht. Sie stehen alle in der
Hauptwindrichtung und würden im Fall des Falles 10-20 Meter tief auf diese Grundstücke stürzen.
Da die Pappeln in sehr geringer Entfernung zur stark befahrenen Straße stehen, würden umstür-
zende Bäume mit ihrem unteren Drittel auf die Fahrbahn fallen, und entsprechend auch eine Ge-
fahr für den öffentlichen Verkehrsraum darstellen.
Dies vorangestellt wird die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen gebeten:
A) Teilt die Fachverwaltung die Beurteilung des Risikos bzw. des Zustandes der sich auf städti-
schem Grundstück befindlichen Pappeln?
B) Welche Maßnahmen (Rückschnitt oder dergl.) sind ggf. wann vorgesehen bestehende Gefähr-
dungspotenziale zu reduzieren.

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.

3.
Verkehrssicherheit auf der Celler Heerstraße in Ölper 18-06863
Anfrage SPD Fraktion
Sachverhalt:
Entgegen der Stellungnahme der Verwaltung (Vorlage 17-03939-01), ist wiederholt festzustellen,
dass an der Celler Heerstraße, stadtauswärts, in Ölper, an der Stelle, wo die Fahrräder auf die
Straße geleitet werden (im Bereich Hausnummer 173), die Sicherheit der Radfahrer nicht gegeben
ist und davon auszugehen ist, dass die Erkennbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer nicht vorliegt.

Dies vorausgeschickt, wird die Verwaltung um Mitteilung gebeten, welche Maßnahmen


ergriffen werden können, um die Verkehrssicherheit an der benannten Stelle zu erhöhen.

Stellungnahme des Fachbereich 66, Tiefbau und Verkehr, vom 09.03.2018 18-06863-01
Sachverhalt:
Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 26.01.2018 wird wie folgt Stellung genommen:
Aus Sicht der Verwaltung ist die Ausgestaltung des Radwegendes in Ölper ausreichend verkehrs-
sicher, weil der Radverkehr für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar auf die Fahrbahn geleitet wird.
Der Kraftfahrzeugverkehr wird mittels einer am Fahrbahnrand beginnenden Linie und Sperrfläche
zur Fahrbahnmitte gelenkt. Im Schatten der Sperrfläche wird der Radverkehr auf die Fahrbahn
geleitet, sodass dieser zunächst sicher neben den Kraftfahrzeugen fahren kann. Im weiteren Ver-
lauf können die sich gegenseitig sehenden Radfahrer und Kraftfahrzeugführer hintereinander ein-
ordnen. Das entspricht dem Stand der Technik und beinhaltet keine Unfallgefahr oder unübersicht-
liche Situation.
Nach Auskunft der Polizei gab es im Zeitraum ab 2015 in diesem Bereich nur einen Verkehrsunfall
unter Beteiligung eines Radfahrers, der allerdings nicht im Zusammenhang mit der Ausgestaltung
des Radwegendes in Ölper steht.

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Aus den o. g. Gründen sieht die Verwaltung zurzeit keinen Optimierungsbedarf des o. g. Berei-
ches.

Benscheidt

4.
Glasfaserkabel in Ölper 18-06866
Anfrage SPD Fraktion
Sachverhalt:
Die Verwaltung wird um Mitteilung gebeten, in wieweit an das Glasfaserkabel, welches zum Stu-
dentenwohnheim (Flüchtlingsunterkunft) in Ölper verlegt werden soll, eine Anbindung weiterer pri-
vater und gewerblicher Teilnehmer im Stadtteil Ölper erfolgen kann.

Stellungnahme der Stadtverwaltung 18-06866-01


Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 25.01.2018 wird wie folgt Stellung genommen:
Die Verlegung des Glasfaserkabels zum Studentenwohnheim (Flüchtlingsunterkunft) in Ölper wur-
de von der Verwaltung bei Busnetz in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um eine direkte
Verbindung mit einem Standort der TU Braunschweig.
Laut Busnetz besteht die Möglichkeit eines Anschlusses für Gewerbetreibende nach individueller
Prüfung. Auch für private Haushalte ist dies grundsätzlich möglich. Allerdings liegen die Kosten
solcher individuellen Lösung sowohl für den Anschluss als auch für den monatlichen Betrieb um
ein Vielfaches über den Kosten eines normalen Anschlusses.
Benscheidt

Protokollnotiz:
Herr Dr. Vollbrecht (CDU)verweist auf die vorhandenen Breitbandmöglichkeiten in Ölper, wonach
der Großteil der Bewohner gut versorgt sei.

5.
Linienführung ÖPNV
Anfrage SPD Fraktion 18-06868
Sachverhalt:
Aufbauend auf Informationsveranstaltungen, in Verbindung mit den Plänen aus dem Internet und
die Einlassungen der Verkehrs GmbH, wird eine Veränderung der Linienführung der Buslinie 416
(zukünftig 413) zu erwarten sein. Auch gibt es die Aussage, dass zur Vorbereitung des Mit falls
2030 bereits ab 2018 erste Buslinienführungen verändert werden.
Die folgende Anfrage bezieht sich auf Veränderungen im Stadtbezirk, als auch in der derzeitigen
Linienführung außerhalb des Stadtbezirkes zum Beispiel Veränderung der Endhaltestelle am an-
deren Ende der Linie, Veränderungen in der Innenstadtdurchfahrung oder ähnliches.

Dies vorausgeschickt, wird die Verwaltung um Mitteilung gebeten,


- aufgrund welcher Feststellungen es zu einer Veränderung der Linienführung der Buslinie
416 kommen soll
- wann mit einer Veränderung der Linienführung der Buslinie 416 Linien zu rechnen ist.

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.

6.
Kinderspielplatz Ölper 18-06870
Anfrage SPD Fraktion
Sachverhalt:
Die Verwaltung wird um Mitteilung gebeten, welche Maßnahmen bis zum Frühjahr 2018 ergriffen
werden, um dem drohenden Verlust der Nutzbarkeit des Spielplatzes in Ölper entgegen zu wirken.

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.

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7.
Einsicht vom Hartriegelweg in die Peiner Straße 18-06873
Anfrage SPD Fraktion
Sachverhalt:
Die Verwaltung wird um Mitteilung gebeten, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, die durch
die erfolgte Bebauung des Eckgrundstückes veränderte Einsicht in die Peiner Straße, bei
Ausfahrt aus dem Hartriegelweg, westliche Einmündung, zu verbessern.

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.

8.
Fahrplantreue im ÖPNV 18-07821
Anfrage SPD-Fraktion
Sachverhalt:
Nach wiederkehrenden Feststellungen und Hinweisen aus der Bevölkerung fahren Busse der Ver-
kehrs GmbH wiederholt auf der Linie 416 vor der jeweils vorgesehenen Abfahrtzeit an Haltestellen
vorbei und stehen längere Zeit mit laufendem Motor an der Haltestelle „Zum Wiesengrund“, um
augenscheinlich nicht zu früh an der nächsten Haltestelle zu sein. Dadurch entsteht zeitweise der
Eindruck, dass Busse die Haltestellen zu angegebenen Zeiten nicht anfahren.
Dies vorausgeschickt, wird die Verwaltung um Mitteilung gebeten, ob die Einhaltung des Fahrpla-
nes der Busse durch die Verkehrs GmbH mittels GPS oder andere Verfahren überwacht und ggf.
solche Feststellungen im nachherein überprüft werden können und welche Maßnahmen die Ver-
waltung für möglich hält, die Verkehrsabläufe so zu optimieren, dass solche Fahrplanabweichun-
gen künftig in der Anzahl reduziert werden können.

Stellungnahme der Verwaltung 18-07821-01


Sachverhalt:
Die Anfrage DS 18-07821 der SPD-Fraktion vom 27. März 2018 wurde zuständigkeitshalber an die
Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) weitergeleitet, die hierzu wie folgt Stellung nimmt:
Die Auswertungen aus dem Rechnergestützten Betriebsleitsystem (RBL) lassen minutengenaue
Analysen je Haltestelle, mit Nennung der Abweichung zwischen Soll- und Echtzeit, zu. Seit dem
letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2017 fließen diese Ergebnisse in die Fahrplanungen ein
und werden zur Optimierung des Fahrzeitprofils verwendet.
Wegen der Menge des zu verarbeitenden Datenmaterials erfolgen die Auswertungen in der Regel
anlassbezogen. Kundeneingaben, häufige Verspätungen und Mitteilungen des Fahrpersonals lö-
sen eine intensive Datenanalyse aus.
Aufgrund des Hinweises des Stadtbezirksrates 321 wurden die Fahrzeiten der Linie 416 in einer
Woche ohne Schulferien im März 2018 ausgewertet. Dabei konnten keine wesentlichen Abwei-
chungen festgestellt werden.
Bisher hat die BSVG aus dem Bereich der Linie 416 keine weiteren nennenswerten Hinweise er-
halten. Die BSVG wird die Stadtbezirksratsanfrage jedoch zum Anlass nehmen, um erneute Fahr-
zeitüberprüfungen durchzuführen.
Komplett auszuschließen sind die dargestellten Fahrzeitabweichungen jedoch nicht. Wenn zum
Beispiel in Schwachlastzeiten kein oder nur ein kurzer Fahrgastwechsel stattfindet, sind die Fahr-
zeuge unter Umständen zu früh und müssen ggf. die Fahrzeit abwarten.
Winter

9.
Freigabe einer Einbahnstraße (Teilstück der Saarbrückener Str.) für
den Radverkehr 18-07824
Anfrage Fraktion von Bündnis90/Die Grünen
Sachverhalt:
In seiner 9. Stadtbezirksratssitzung am 15.11.2017 hat der Stadtbezirksrat die Verwaltung gebe-
ten, die Einbahnstraße, die parallel zur Saarbrückener Straße verläuft (vgl. Planausschnitt), für den
Radverkehr freizugeben und entsprechend auszuschildern. Dies ist bisher noch nicht umgesetzt
worden.
In diesem Zusammenhang wird die Verwaltung gebeten mitzuteilen:
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- Warum die Ausschilderung bisher (in vier Monaten) nicht erfolgt ist?
- Wann mit einer Umsetzung zu rechnen ist?
Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.

10.
Fledermäuse in Ölper 18-07822
Anfrage SPD Fraktion

Sachverhalt:
Mit Stellungnahme 15-00985-01 vom 18.11.2015 hat die Verwaltung mitgeteilt, dass es sich bei
dem geplanten und bereits fertiggestellten Quartier für Fledermäuse um ein potenzielles Winter-
quartier für Fledermäuse handelt, welches so konzipiert und hergerichtet wurde, dass es Fleder-
mausarten als Ruhestätte für den Winterschlaf dienen kann. Die Fertigstellung des Ersatzquartiers
erfolgte im Frühjahr 2015. Eine erste Besiedlungskontrolle sollte im Winter 2015/16 durchgeführt.
Da die Besiedlung von neu errichteten Quartieren durch Fledermäuse generell nur sehr zögerlich
erfolgt, war eine Erfolgsbeurteilung zu dem Zeitpunkt nicht möglich und erst nach mehreren
Beobachtungsjahren möglich.
Dies vorangestellt wird angefragt:
Die Verwaltung wird gebeten mitzuteilen, ob das im Bereich der ehemaligen Ölper Mühle erstellte
künstliche Quartier für die Fledermäuse durch die Fledermäuse angenommen wird und genutzt
wird.
Stellungnahme der Verwaltung 18-07822-01
Sachverhalt:
Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 25.03.2018 (18-07822) wird wie folgt Stellung genommen:
Bei dem erstellten Quartier handelt es sich um ein potentielles Winterquartier für Fledermäuse,
welches so konzipiert und hergerichtet wurde, dass es Fledermausarten als Ruhestätte für den
Winterschlaf dienen kann. Bei der Besiedlungskontrolle im Winter 2016/17 wurden Vandalismus-
schäden an dem Ersatzquartier festgestellt. Der Zugang wurde aufgebrochen und die Türen stan-
den offen, was die klimatischen Verhältnisse so stark veränderte, dass keine Eignung als Winter-
quartier mehr vorlag. Eine entsprechende Besiedlung durch Fledermäuse wurde nicht festgestellt.
Die Schäden wurden anschließend repariert und das Ersatzquartier wieder verschlossen. Bei der
nächsten Besiedlungskontrolle im Winter 2017/18 konnten erneut keine Fledermäuse im Quartier
festgestellt werden.
Warnecke
Protokollnotiz:
Herr Kamphenkel fragt nach, wie die Verwaltung das geforderte Winterquartier für Fledermäuse
umsetzen will. Gibt es vergleichbare Fledermausquartiere in dem Gebiet, die besiedelt sind?

11.
Optimierung der Verkehrsführung im Bereich Grasplatz, Watenbüttel 18-07823
Anfrage SPD-Fraktion
Sachverhalt:
Bereits im November 2017 hat der Bezirksrat den Antrag (17-05750) beschlossen, dass die Stadt-
verwaltung gebeten wird, am Grasplatz die Verkehrssicherheit für Schulkinder durch geeignete
Maßnahmen zu erhöhen und auch zu prüfen ob besondere Gefahrenhinweisschilder (Achtung
Kinder!, Nr. 136 StVO) und ergänzend auch ein Zebrastreifen an o.a. Stelle, die Verkehrssicherheit
erhöhen kann.
Dies vorangestellt wird folgende Anfrage gestellt:
Ergänzend zum Beschluss des Bezirksrates vom November 2017(17-05750) wird angefragt, ob
aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommen im gesamten Bereich des Grasplat-
zes aufgrund des Baugebietes Okeraue und den damit verbundenen Auswirkungen auf die schon
problematische verkehrliche Situation am Grasplatz die Verwaltung ggf. auch über die o.a. bean-
tragten bzw. angefragten Maßnahmen hinaus eine grundsätzliche Veränderung der Verkehrsfüh-
rung am Grasplatz zur Verkehrsberuhigung für sinnvoll und umsetzbar hält.

Die Stellungnahme der Verwaltung liegt noch nicht vor und wird zur nächsten Sitzung nachge-
reicht.
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C: Senioren und Studierende unter einem Dach - Wohnen für Hilfeplus

Ein leeres Zimmer sucht einen Bewohner? Und ein Student dringend ein Dach über Kopf? Das
Projekt „Wohnen für Hilfeplus“ schafft Abhilfe und stiftet Wohnpartnerschaften – zwischen Senioren
oder Familien, die freien Wohnraum haben und sich Unterstützung wünschen, auf der einen Seite
und Studierenden, die günstig wohnen möchten und bereit sind, dafür Hilfe zu leisten, auf der an-
deren Seite.
Eine generationenübergreifende Wohnpartnerschaft hat für beide Seiten Vorteile: Studierende
finden eine preiswerte oder sogar kostenlose Unterkunft, Senioren erhalten eine persönliche Hilfe
und Entlastung im Alltag. Wie das genau aussehen kann, müssen beide Parteien individuell ver-
einbaren.
Dabei kann es sich um Einkaufen oder Kochen handeln, aber auch um Gartenarbeit, Fahrten zum
Arzt, Spaziergänge, Schreiben von Briefen, Vorlesen aus der Zeitung etc. Pflegerische Tätigkeiten
sind ausdrücklich ausgeschlossen. Dafür wird dem Studierenden als Gegenleistung ein preisgüns-
tiges Zimmer oder eine Wohnung angeboten. Als Faustregel gilt dabei: Pro Stunde Hilfe im Monat
wird die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche erlassen.
Wohnen für Hilfeplus, gefördert vom Land Niedersachsen, ist ein Projekt des Studentenwerks Ost-
Niedersachsen, dem Seniorenbüro der Stadt Braunschweig und ambet e. V. Ansprechpartnerin
beim Studentenwerk ist Claudia Fischer, die das Projekt koordiniert. Sie betreut nicht nur interes-
sierte Studierende, sondern nimmt auch Anfragen und Anmeldungen von Familien und Senioren
entgegen. Auch beim Ausfüllen des Teilnahmeformulars (erhältlich unter www.wfhplus.de) ist sie
gerne behilflich. Zu erreichen ist Claudia Fischer unter der Mobilnummer 0152/56712128 oder per
Mail unter wohnenfuerhilfe@stw-on.de.

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